Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 2.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost



    
Düsseldorfer EG
Spiel gedreht und gewonnen – DEG kommt in Nürnberg furios zurück
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat am Sonntagmittag bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:2 (0:0, 0:2, 3:0) gewonnen. Vor 4.804 Zuschauern in Franken sah es bis zehn Minuten vor Schluss nach einer Niederlage aus, dann drehten die Rot-Gelben auf und die Partie. 
  
    
Adler Mannheim
Matthias Plachta fällt aus
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen rund sechs Wochen auf Angreifer Matthias Plachta verzichten. Der 27-Jährige zog sich am Freitag beim Auswärtsspiel in Wolfsburg eine Knieverletzung zu.
Neben dem Nationalspieler stehen Cheftrainer Pavel Gross auch die Verteidiger Moritz Seider und Joonas Lehtivuori sowie die Stürmer Marcel Goc und Nico Krämmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Plachta, der mit David Wolf und Andrew Desjardins eine der Topreihen bei den Adlern bildet, stand in bislang allen 23 DEL-Partien auf dem Eis. Dabei gelangen ihm neun Tore und acht Vorlagen. „Es tut mir sehr leid für Matthias. Er spielt eine starke Saison, gehört zu unseren Topspielern. Ich bin mir sicher, dass er in den kommenden Wochen hart arbeiten wird, um so schnell wie möglich aufs Eis zurückzukehren und der Mannschaft wieder helfen zu können“, so Manager Jan-Axel Alavaara.
  
    
ECDC Memmingen
Souveräne Vorstellung: Indians siegen ohne Probleme
(OLS)  Beim letzten Heimspiel von Martin Jainz haben sich die Memminger Indians keine Blöße gegeben. Mit 5:0 besiegten sie das Tabellenschlusslicht aus Waldkraiburg und verteidigten damit Rang 6 der Tabelle. Vor über 1400 Zuschauer erzielten Bullnheimer, Piskor, Miettinen, Beck und Wiecki die Treffer für die Gastgeber.
Erneut mussten die Indians auf Jared Mudryk verzichten, der trotz Trainingsbeteiligung unter der Woche seinen Einsatz kurzfristig absagen musste. Trotzdem waren Memminger gleich von Beginn an das bessere Team, folgerichtig auch die früher Führung durch Dominik Piskor, der den Schläger in einen Pass von Kapitän Daniel Huhn hielt. Die Indians spielten weiter nach vorn und bereits vier Minuten später erhöhten sie auf 2:0. Tim Bullnheimer, der Förderlizenzspieler aus Augsburg, konnte über sein erstes Tor im rot-weißen Trikot jubeln. Die Gäste konnten sich nur teilweiße befreien, gefährlich wurde es eigentlich nur durch Einzelaktionen, meistens durch den bemühten Galoha, der erstmals wieder an den Hühnerberg zurückkehrte. Joey Vollmer und seine Vorderleute hatten aber nur wenig Mühe das Ergebnis in die Pause zu bringen.
Im zweiten Abschnitt schraubten die Memminger den Spielstand noch weiter in die Höhe. Die „Löwen“ bekamen weiter kaum Zugriff aufs Spiel. Antti Miettinen, Jakub Wiecki und Patrik Beck erzielten jeweils noch einen Treffer und entschieden das Spiel vorzeitig.
Im Schlussdrittel sollten dann keine weiteren Treffer mehr fallen. Damit sicherte sich Joey Vollmer einen Shut-Out und die Indians drei wichtige Punkte. Bereits am Sonntag geht es nach Lindau, hier wartet ein schweres Spiel auf das Team von Sergej Waßmiller. Martin Jainz wird hier sein letztes Spiel für die Indianer bestreiten, er wird aus beruflichen Gründen den Verein nach über 13 Jahren verlassen. Das nächste Heimspiel findet dann am Freitag, 07.12. statt. Gegner ist hier der Tabellennachbar aus Weiden.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls verlieren nach großem Kampf gegen den EC Peiting mit 2:3 nach Overtime, sichern sich aber einen Punkt
(OLS)  Peiting kam besser aus der Kabine und war in den ersten fünf Minuten des ersten Drittels das tonangebende Team. Ein ums andere Mal schnürten die Oberbayern die Bulls in deren Drittel fest, doch Patrick Glatzel hielt seinen Kasten sauber. Danach die Bulls wacher und Peiting mit Strafzeiten. Eine doppelte Überzahl konnte Sonthofen zwar noch nicht nutzen. In der 10. Spielminute fiel dann aber trotzdem 1:0 für den ERC. In einfacher Überzahl kam die Scheibe an die blaue Linie zu Daniel Rau, dessen Schuss fälschte Michel Maaßen zum Führungstreffer ab – unhaltbar für Andreas Magg. Im Anschluss dann Sonthofen spielbestimmend. Immer wieder spielten sich die Bulls gefährlich vor das Tor der Peitinger. In der 14. Minute dann die Belohnung: Martin Guth erhöhte, nach klasse Vorarbeit von Franz Mangold und Vladimir Kames, auf 2:0. Zum Ende des Drittels kam Peiting wieder besser ins Spiel, aber Patrick Glatzel war weiterhin nicht zu überwinden.
Das zweite Drittel begann ausgeglichen. Beide Seiten immer wieder mit guten Chancen, doch kein Team nutzte sie. In der 26. Minute dann das erste Powerplay für Peiting. Schnell lief die Scheibe und nicht umsonst haben die Oberbayern das beste Powerplay der Liga. Florian Stauder traf zum 2:1-Anschlusstreffer. Danach Peiting wieder die agilere Mannschaft. Dies zahlte sich aus: In der 32. Minute fiel dann der nicht unverdiente 2:2-Ausgleichstreffer. Peiting schaltete über Kostourek schnell um. Dieser umkurvte Glatzel und schob ein. Danach wechselte das Spiel wieder hin und her. Max Oswald scheiterte mit einem Alleingang an Magg (36. Minute). Auch Glatzel im Tor der Bulls rettete seine Mannschaft mehrere Male vor einem weiteren Tor der Peitinger. Mit einem gerechten 2:2 ging es ins letzte Drittel.
Im letzten Drittel starteten beide Mannschaften zurückhaltend. Keines der beiden Teams wollte einen Fehler machen. In Summe waren es drei Powerplays, die Sonthofen nicht nutzen konnte. So war es vor allem das Überzahlspiel kurz vor Ende, dass die Bulls nicht zum „Lucky-Punch“ verwerten konnten. Somit ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Overtime.
Kurz nach Wiederbeginn zog Vladimir Kames wegen Behinderung eine Strafzeit. Peiting nun am Drücker. Sonthofen hielt mit großem Kampf dagegen. Nach Ablauf der Strafzeit dann nochmals Peiting in der Vorwärtsbewegung. Von der Blauen dann der glückliche Siegtreffer für die Oberbayern durch Andreas Feuerecker zum 2:3.
In der anschließenden Pressekonferenz zollte Martin Sekera seinem Team Respekt: „Im ersten Drittel waren wir einen Tick besser, im zweiten dann Peiting. Daher geht die Punkteteilung in Ordnung. Leider hat es heute nicht zu zwei Punkten gereicht. Wir werden von Spiel zu Spiel besser und belohnen uns auch mit Punkten.“
Weiter geht es für die Bulls heute zum Tabellenführer aus Regensburg. 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
LÖWEN BLEIBEN CHANCENLOS IN MEMMINGEN
(OLS)  Abermals gab es für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga Süd nichts zu holen. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Sebastian Wolsch beim ECDC Memmingen mit 0:5, wo man mit nur 14 Spielern und zwei Torhütern antreten musste. Beim Stande von 0:2 hatten die Löwen die Chance, per Penalty nochmals für Spannung zu sorgen, doch war Joey Vollmer gegen Daniel Hämmerle auf dem Posten.
Am vergangenen Mittwoch hatte es für EHC-Coach Sebastian Wolsch die erste kalte Dusche gegeben, als Lukas Wagner und Valentin Hein ihren Rückzug aus der Oberliga angekündigt hatten. Für Wagner liegt der Fokus nun auf der beruflichen Karriere, für Hein waren Studium und Oberliga-Hockey nicht unter einen Hut zu bringen. Letzterer steht inzwischen beim TEV Miesbach unter Vertrag, dort wurde am Wochenende auch die Verpflichtung von Ex-Löwe Tomas Rousek bekannt gemacht. Die nächste kalte Dusche gab es für Wolsch dann am Freitag in Memmingen, als die Löwen, wie so oft in dieser Saison, schon früh in Rückstand gerieten. Ohne Wagner und Hein, aber auch ohne den erkrankten Lucas Wimmer, den verletzten Michail Sokolov und ohne Patrick Zimmermann, der am Samstag bei der U20 spielte, hieß es nach nicht einmal fünf Minuten 1:0 für Memmingen. Dominik Piskor hielt bei einem Schuss von Daniel Huhn den Schläger rein und lenkte die Scheibe an Korbinian Sertl vorbei ins Tor (04:20). Gute vier Minuten später konnte sich Tim Bullnheimer extremst unbedrängt durchs Waldkraiburger Drittel in Richtung Tor bewegen und sehenswert abschließen (08:42).
Im zweiten Drittel hatten die Löwen nach über 28 Minuten Spielzeit die Chance per Penalty zu verkürzen und es nochmals spannend zu machen. Jochen „Joey“ Vollmer blieb bei Daniel Hämmerles Versuch aber erster Sieger und kurz drauf klingelte es auf der anderen Seite. Antti-Jussi Miettinen fuhr gemeinsam mit Dominik Piskor allein auf Korbinian Sertl und mit einem perfekt getimten Doppelpass war das letzte Hindernis überwunden und Miettinen traf zum 3:0 (30:37). Fünf Minuten später die Indians in Überzahl und Jakub Wiecki konnte unbedrängt und komplett frei am langen Eck zum vierten Mal für die Gastgeber einschieben (35:51). Damit aber noch nicht genug, denn 37 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels spielte Lubor Pokovic die Scheibe von hinter dem Tor auf Patrik Beck und dieser traf per Volleyabnahme zum fünften Mal für die Mannschaft von Coach Sergej Waßmiller, der den Indianern wieder Feuer unterm Tipi gemacht zu haben scheint.
Waßmiller zeigte sich nach der Partie zufrieden, die für die Memminger im Zeichen vom Urgestein Martin Jainz stand, der nach 13 Jahren seine Karriere am Hühnerberg beendete und mit großer Kapelle verabschiedet worden war. Löwen-Coach Wolsch dagegen war entsprechend bedient nach der Partie und hielt sich recht kurz mit seinem Fazit: Memmingen war im gesamten Spiel schneller. Läuferisch, gedankenschnell, immer präsent und wir sind nur hinterher gelaufen. Dementsprechend das Ergebnis“ so Wolsch kurz und bündig. Einfacher werde die Situation aktuelle bestimmt nicht, meinte Wolsch später. Gerade die personelle Situation muss und wird er aber annehmen und er wird mit seinem verbliebenem Team weiter alles dafür geben, dass der nächste Saisonsieg klappt.
  
    
TSV Erding
Fehlpass-Festival: Gladiators verlieren
(BYL)  Gegen den TEV Miesbach, dem eine durchschnittliche Leistung genügte, 
verloren sie am Freitagabend absolut verdient mit 2:5 Toren (1:3, 1:1, 
0:1). Selten zuvor dürfte die Truppe von Trainer Topi Dollhofer in einem 
Spiel mehr Fehlpässe produziert haben.
Die Gastgeber begannen stürmisch und hatten Chancen im Minutentakt durch 
Philipp Michl (1.), Philipp Spindler (2.) und Marco Deubler (3.). Dann 
aber fingen sich die Gäste, und nach einem brutalen Missverständnis in 
der Erdinger Abwehr brauchte Felix Feuerreiter den Puck nur noch ins 
leere Tor zu schieben (8.). Und die Miesbacher legten nach. Fast mühelos 
marschierte Florian Gaschke durch die Gladiators-Abwehr, und ebenso 
mühelos erhöhte Bohumil Slavicek auf 2:0 (10.). In den nächsten Minuten 
wären die Gastgeber wohl ein paar Meter weiter südlich besser aufgehoben 
gewesen – nämlich im Hallenbad. So sehr schwammen sie jetzt, und man 
musste Schlimmstes befürchten.
Doch mit einer schönen Einzelleistung zum 1:2, gerade als eine Erdinger 
Strafe abgelaufen war, brachte Florian Zimmermann sein Team wieder 
zurück in die Partie (13.). Aber die Miesbacher schüttelten sich nur 
kurz, und nach einem schönen Pass in den Lauf von Athanasios Fissekis 
vollstreckte dieser eiskalt zum 3:1 (18.). Noch in der gleichen Minute 
fast das 4:1, doch schoss Gaschke am leeren Tor vorbei.
Der zweite Durchgang begann so, wie der erste geendet hatte, nämlich mit 
tollen Chancen der Gäste. Erst als die Gladiators Überzahl hatten – die 
erste in dieser Partie, musste auch TEV-Torwart Anian Geratsdorfer sein 
Können unter Beweis stellen. Die Gladiators bekamen die Partie einfach 
nicht in den Griff, machten Fehler über Fehler, und so hatte Slavicek 
keine Mühe, den Puck zum 4:1 im leeren Tor zu versenken (31.). Die 
Gastgeber waren jetzt so von der Rolle, dass die Miesbacher teilweise 
bei Fünf gegen Fünf ein Powerplay aufzogen. Und dann hatten die Erdinger 
Glück, als ein satter Schuss von Verteidiger Christoph Gottwald vom 
Innenpfosten ins Feld zurückprallte. Als Michl in Überzahl mit einem 
Flachschuss aus kurzer Distanz auf 2:4 verkürzte, keimte im 
Gladiators-Lager aber wieder Hoffnung auf.
Im Schlussdrittel entfachten die Gastgeber dann tatsächlich so etwas wie 
Druck, aber richtig zwingend wurden sie nie. Zumindest war das Spiel aus 
Erdinger Sicht jetzt etwas schöner anzusehen. Zwei Minuten vor Schluss 
holte Dollhofer seinen Torwart vom Eis. Und zwei Sekunden vor dem Ende 
sorgte Stephan Stiebinger mit einem Schuss ins leere Tor für den 
5:2-Endstand.
  
    
EV Füssen
Füssener Angriffwirbel sorgt für hochverdientes 7:4 gegen Schweinfurt
(BYL)  Zu Gast waren die Mighty Dogs, doch das Spiel des EV Füssen gegen Schweinfurt hatte mehr den Charakter „Katz und Maus“. Mit einer schmeichelhaften 4:7-Niederlage (1:3, 1:2, 2:2) durften sich die ersatzgeschwächten Gäste auf den Heimweg machen, dabei waren sie wohl froh, dass sie aus einem halben Dutzend Torschüsse vier Treffer gemacht hatten, und die Füssener neben ihren Toren auch noch jede Menge Großchancen liegen ließen. Begünstigt wurde das nicht so recht zum Geschehen auf dem Eis passende Resultat durch eine fragwürdige Schiedsrichterleistung.
Im ersten Drittel wurde Schweinfurt teilweise im eigenen Drittel eingeschnürt, und fand so gut wie gar nicht statt. Tobias Meier erzielte schnell die Führung, Markus Vaitl traf per Trickschuss zum 2:0, und nach dem 3:0 in der elften Minute, es war der Premierentreffer des 17-jährigen Julian Straub im Seniorenbereich, wechselten die Gäste den Torhüter. Neunzehn Sekunden vor Drittelende zeigte der erste Sturm des ERV aber seine Klasse und machte wie aus dem Nichts ein Tor durch Patrik Rypar. Es war der zweite Torschuss der Gäste. Zuvor war aber ein klarer Bandencheck gegen Ron Newhook nicht geahndet worden.
Im zweiten Abschnitt schien sich Schweinfurt mehr vorgenommen zu haben und spielte nun aggressiver. Das Spieltempo des EVF war aber einfach zu hoch. In Überzahl setzte Sam Payeur die Scheibe an den Innenpfosten, ehe Eric Nadeau das Powerplay doch noch nutzen konnte. Als Thomas Böck nur neun Sekunden später auf 5:1 erhöhte, schien sich das Resultat auch dem einseitigen Spielgeschehen anzupassen, gespielt waren gerade 24 Minuten. Doch bei aller Überlegenheit vergaben die Schwarz-Gelben auch viele Torchancen, während auf der anderen Seite Patrik Rypar in der 31. Minute einen Konter sehenswert abschloss. Es war der erste Torschuss der Gäste in diesem Abschnitt. Danach war das Tempo etwas heraus aus dem Spiel, und die Mighty Dogs hatten bei einem Konter sogar noch eine weitere gute Chance.
Im Schlussdrittel konnte Füssen, das diesmal bis auf die Torhüter Andreas Jorde und Maximilian Meier sowie Verteidiger Stefan Rott und Stürmer Moritz Kircher komplett antrat, das Tempo aber wieder anziehen. Florian Simon erzielte in Überzahl das 6:2, dem Vincent Wiedemann den siebten Treffer folgen ließ. Zu diesem Zeitpunkt verzichtete Trainer Becherer schon auf seine Routiniers Ron Newhook, Markus Vaitl und Eric Nadeau im Angriff, diese wurden geschont, dafür bekamen die jungen Spieler viel Eiszeit. Hohes Tempo, aber auch viele vergebene Chancen prägten das Spielgeschehen in diesem letzten Drittel, und am Ende durften die Gäste sogar noch Ergebniskosmetik betreiben. Als zum wiederholten Male ein glasklares Foul gegen einen Füssener Spieler nicht geahndet wurde, nutzte Schweinfurt die Situation zum dritten Treffer durch Viktor Ledin, und als Lubos Velebny wegen Reklamierens auf die Strafbank musste, gelang Marc Zajic in Überzahl auch noch das 7:4. Mit diesem Endergebnis kam Schweinfurt noch gut weg, und wird auf die Rückkehr der fehlenden Spieler warten. Füssen feierte dagegen den siebten Sieg in Folge und zeigte, dass das Team durch das Mitwirken seiner DNL-Talente noch stärker besetzt ist.
Trainer Zdenek Vanc (Schweinfurt): „Füssen hat eine starke Mannschaft. Wir hatten heute nur sieben Stürmer, haben sechs kranke und zwei verletzte Spieler. Wenn man gegen so starke Reihen spielt, kann man da nichts ausrichten. Wir hatten heute keine Chance.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Wir haben festgestellt, dass viele Teams große Probleme mit unserem Spieltempo haben. Darauf wollten wir heute aufbauen. Im ersten Drittel haben wir das überragend gemacht, das zweite war auch gut. Im letzten haben die jungen Spieler das richtig stark gemacht, das muss ich loben. Vor der Saison war es unser Ziel, 39 Punkte zu holen. Das haben wir nun erreicht, jetzt wollen wir schauen, dass es so erfolgreich weiter geht“ (MiL)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Wieder keine Punkte gegen Peissenberg – knappe 5:4 Niederlage gegen die Eishackler
(BYL)  Jetzt kommen langsam die entscheidenden Wochen. Im Hinspiel noch knapp mit 4:5 unterlegen, war das Ziel gegen Peissenberg diesmal auf jeden Fall etwas Zählbares. Der TSV steht punktgleich auf Tabellenplatz Sieben und wollte nach dem vergangenen Wochenende mit zwei Niederlagen wieder zurück in die Erfolgsspur.
Die Rats erwischten einen Auftakt nach Maß und lagen durch einen knallharten Handgelenkschuss von Stefano Rizzo früh in Führung (2.). Zuvor hatte Ondrej Horvath den Spielaufbau erfolgreich gestört und mustergültig auf seinen Sturmkollegen quergelegt. Nachdem zuerst Hörndl und anschließend Novak mit freundlichem Geleitschutz durch das Rats-Drittel kurven durften, schlug es am Ende zum 1:1 hinter Martin Morczinietz ein (9.). Kurz darauf hatte der ESC Glück, dass Hörndl seinen Direktschuss nur an den Pfosten setzte. Aber auch die Hintermannschaft der Eishackler zeigte sich anfällig, Goll rettete gegen Stefano Rizzo und Ondrej Horvath im letzten Moment. Nach erneuten Zuordnungsproblemen beim ESC traf Eichberger zur erstmaligen Führung der Hausherren (14.). Danach war bei den Rats der Schwung raus, doch anstatt das 2:1 in die Kabine zu bringen, fing man sich 10 Sekunden vor der Pause noch das 3:1 durch Höfler (20.).
Das zweite Drittel war noch keine Minute alt, als Ondrej Horvath nach einer herrlichen Kombination über Merl und Tauber in Überzahl auf 3:2 verkürzte (21.). Die Eishackler drehten den Spieß um und stellten ebenfalls in Überzahl schnell wieder den alten Abstand her (22.). Irgendwie hatte man langsam das Gefühl einen Film in Dauerschleife anzuschauen, denn bereits mit der nächsten Überzahl waren die Rats wieder am Zug. Bene May wurde vor dem Tor hervorragend bedient und musste nur noch zum 4:3 einschieben (27.). Peissenberg drückte im Anschluss wieder auf den nächsten Treffer, scheiterte aber an Morczinietz, der die Rats mit einem Monstersave im Spiel hielt. Das auch sein Gegenüber Jakob Goll ein hervorragender Torhüter ist, stellte er beim Alleingang gegen Ondrej Horvath unter Beweis. Mittlerweile sahen die Zuschauer eine höchst unterhaltsame Partie, es ging hoch und runter. Martin Andrä hatte in Überzahl das 5:3 auf dem Schläger, zimmerte die Scheibe allerdings an die Latte. Kurz darauf entschärfte Morczinietz noch einen Alleingang von Eichberger, die Rats mit Glück in dieser Phase.
Im Schlussabschnitt gingen beide Teams zunächst etwas zu lässig mit ihren Torchancen um. Zudem merkte man den Mannschaften mittlerweile die kraftraubenden Drittel 1 und 2 an, das Tempo war nicht mehr allzu hoch. Estermair hätte mit seinem Tor hier wohl alles klargemacht, aber erneut rettete der Pfosten für den ESC. Auf einen Schlag herrschte wieder Hochbetrieb auf dem Eis und Goll musste gleich drei Mal in allerhöchster Not gegen Bene May parieren. Dem ESC lief die Zeit davon und Peissenberg nutzte den Raum für einen entscheidenden Konter. Eichberger legte mustergültig auf Ebentheuer ab, der mit einem Schuss ins lange Eck den Deckel draufpackte (58.). Zwar versuchten die Männer mit dem 6. Feldspieler nochmal alles, doch mehr als ein Treffer von Stefano Rizzo acht Sekunden vor Schluss sprang leider nicht mehr raus.
Fazit: Diese Niederlage muss schnell aus den Köpfen raus. Im ersten Drittel wirkten die Rats noch etwas unsortiert aber ab Durchgang Zwei war man mit den Gastgebern auf Augenhöhe. Was aber am Ende zählt sind Punkte und eben diese gingen komplett an den TSV.
  
     
TEV Miesbach
TEV entführt die Punkte aus Erding
(BYL)  Angereist ohne 5 Stammspieler besiegt der TEV Miesbach die Erding Gladiators mit 5:2 (3:1,1:1,1:0). Aufgrund des Ausfalls der Verletzten Sebastian Deml und Stefan Mechel, dem gesperrten Martin Lidl, sowie den beruflich verhinderten Johannes Bacher wurde Maxi Meineke in die Abwehr zurückbeordert, um zumindest mit 5 Verteidigern agieren zu können. Im Sturm war nach langer Verletzungspause Nico Fissekis wieder mit von der Partie, der mit Christian Czaika und Felix Feuerreiter die 2. Reihe bildete und für deutliche Belebung sorgte. So konnte die Reihe mit dem 1:0 durch Felix Feuerreiter (Assistent Christian Czaika) und dem 3:1 durch Nico Fissekis (Assistent Felix Feuerreiter) 2 Tore zum Sieg beitragen. Das 2:0 erzielte Bohumil Slavicek, ebenso wie das 4:2, jeweils auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Florian Gaschke, die mit schönen Kombinationen Nachlässigkeiten der Erdinger Abwehr bestraften. Der TEV spielte organisiert und abgeklärt und ließ sich auch von dem 1:2 durch Zimmermann, sowie dem 2:4 durch Michl nicht aus der Ruhe bringen und Stephan Stiebinger erzielte 2 Sekunden vor Schluss ins verwaiste Tor den Endstand. Ein schöner Abschluss einer turbulenten Woche, dank einer deutlichen Leistungssteigerung, die es Sonntag im Heimspiel  gegen den TSV Peißenberg zu bestätigen gilt. Das Team von Josef Staltmayr hat ähnlich wie der TEV noch nicht geschafft, Konstanz in seine Leistungen zu bekommen. So belegen sie nach einem 5:4 Heimsieg am Freitag gegen die River Kings aus Geretsried den 7. Tabellenplatz, einen Punkt vor dem TEV. Auch bei den Eishacklern wurde mit Daniel Clairmont ein neuer Importspieler verpflichtet, der den Tschechen Daniel Arnost ersetzt. Zudem wurde Manfred Eichberger, der Topscorer der letzten Jahre nach wenigen Spielen zur Rückkehr überredet, obwohl er eigentlich in der Sommerpause sein Karriereende verkündet hatte. Wie wichtig er für das Team ist, sieht man an seinen 9 Treffern in 11 Partien. Trainer Simon Steiner weiß um die Wichtigkeit der Partie, kann aber wieder auf einen breiteren Kader bauen. Zum einen hat Martin Lidl seine Sperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung. Zudem ist seit heute das Transferfenster wieder geöffnet und es gelang mit dem Stürmer Tomas Rousek die freie Importstelle zu besetzen. Der 25jährige Stürmer ist in Miesbach kein Unbekannter, absolvierte er doch in der Saison 16/17 45 Spiele in der Oberliga Süd für den Höchstadter EC, in denen er 20 Tore und 25 Assist markierte und 45 Strafminuten kassierte. Die Saison 18/17 startete er in der Heimat und wechselte dann zum EHC Waldkraiburg, für die er ebenfalls in der Oberliga Süd in 30 Spielen 26 Tore und 13 Assists bei 26 Strafminuten erzielte. Darauf erhielt er in Waldkraiburg einen Vertrag für die laufende Saison, der aber nach 10 Spielen (3 Tore, 3 Assist, 4 Strafminuten) aufgelöst wurde. Rousek kam gestern in Miesbach an und am späten Freitagabend wurde die Spielberechtigung erteilt. „Tomas kennen wir natürlich gut, insbesondere aus den PlayOffs mit Höchstadt vor 2 Jahren. Er ist ein schneller Außen, mit einem guten Schuss und Top-Einstellung. Wir freuen uns das es so kurzfristig geklappt hat ihn zu uns zu holen “, berichtet Steiner. Planen kann Steiner ab sofort auch wieder mit Valentin Hein. Der 21jährige Miesbacher wurde großteils im Rosenheimer Nachwuchs ausgebildet und schloss sich dann vergangene Saison dem Miesbacher Landesligateam an, für die er 7 Spiele bestritt. Zur laufenden Saison wechselte er studiumsbedingt nach Waldkraiburg und bestritt 13 Spiele in der Oberliga Süd. Nun kehrt er abermals zum TEV zurück und möchte sich einen Stammplatz erkämpfen. Tomas Rousek wird mit der Nummer 37 auflaufen, Valentin Hein mit der Nummer 13. Spielbeginn gegen den TSV Peißenberg ist am Sonntag um 18 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle.
Knapp 40 Interessierte nahmen am Donnerstag am Fanstammtisch teil, zu dem der TEV geladen hatte. Vorstand Dieter Taffel und Stefan Moser nahmen sich viel Zeit um den Fragen und Sorgen der Fans zuzuhören und auch umfassend zu beantworten. Natürlich war auch die vorzeitige Trennung von Martin Zahora Gesprächsthema. Wie immer gibt es 2 Seiten einer Geschichte und den handelnden Personen ist auch bewusst dass es bei Differenzen immer zwei braucht, um diese auszuräumen. Für den TEV ist die Angelegenheit abgeschlossen und wünscht Martin Zahora für die Zukunft alles Gute. Weitere Themen waren welche zusätzlichen Anstrengungen im Nachwuchs notwendig sind und wie man weitere ehrenamtliche Helfer für den Verein gewinnen kann. Nach diesen Diskussions-WarmUp und angetan von den offenen Worten des Duos Taffel/Moser wurde die Sorge um die sportliche Zukunft des Vereins vorgetragen. Die wechselhaften Leistungen des Teams waren ebenso Thema wie Trainingsintensität, Trainingsteuerung , Leistungsbereitschaft, Spielfreude, Kaderplanung und Zuschauerrückgang. Hier konnten Taffel und Moser allen Beteiligten sehr nachhaltig darlegen, wie intensiv sich die Verantwortlichen mit der derzeitig unbefriedigenden Situation auseinander setzen und das in ständigen Gesprächen die Lage detailliert diskutiert und analysiert wird, zum Wohle des TEVs. Trainer Simon Steiner trägt hierfür die Verantwortung und es gibt keine Anzeichen, dass die Mannschaft nicht hinter ihm steht. Zuallererst sind Trainer und Mannschaft gefordert, das zweifellos vorhandene Potential auszuschöpfen und das Minimalziel 8. Tabellenplatz zu erreichen. Mit der Veranstaltung haben alle Fans erkannt, dass für den Vorstand das Wohl des TEVs an vorderster Stelle steht und auch wenn man teilweise unterschiedlicher Meinung war, wurden die Diskussionen auf Augenhöhe geführt und die ehrlichen Worten haben zu einer gelungen Abend beigetragen, aus der alle Beteiligten positiv gestimmt nach Hause gegangen sind.
  
    
ERV Schweinfurt
Niederlage gegen den Altmeister
(BYL)  Beim Tabellenführer aus Füssen gab es am vergangenen Freitag für die Mighty Dogs nicht viel zu holen. Die Hausherren dominierten größtenteils die Partie und gewannen mit 7:4 gegen die Schweinfurter.
Die Mighty Dogs waren ohne Pascal Schäfer und die erkrankten Christopher Schadewaldt, Daniel Tratz und Marcel Grüner in Füssen angereist. Der EV Füssen war von Beginn an am Drücker und setzte in den ersten elf Minuten gleich drei Treffer. In der dritten Minute traf Tobias Meier zum 1:0. Markus Vaitl nutzte eine Lücke zwischen Lukas Haack und dem Pfosten zum zweiten Treffer der Hausherren (9. Minute) und Julian Straub netzte die vor dem Tor freiliegende Scheibe zum 3:0 ein. Daraufhin wechselte Schweinfurt den Torhüter. Aber auch für Aleksander Andrusovich, der nach langer Verletzung sein Debüt hatte, war zu diesem Zeitpunkt die Partie leider auch schon wieder beendet, da er erneut verletzt in die Kabine musste. Kurz vor der Pause verkürzte dann noch Patrik Rypar auf 3:1.
Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Mighty Dogs wieder einen Doppelschlag verkraften. Zuerst traf Eric Nadeau in Überzahl zum 4:1, bevor Thomas Böck neun Sekunden später das 5:1 nachlegte (24. und 25. Minute). Durch einen Konter in der 31. Minute erzielte Patrik Rypar auf Zuspiel von Josef Straka das 5:2.
Die beiden Treffer von Füssen im letzten Spielabschnitt durch Florian Simon im Powerplay (46. Minute) und Vincent Wiedemann (51. Minute) entschieden dann endgültig die Partie. Die Schweinfurter kamen zwar noch durch zwei Treffer von Viktor Ledin (54. Minute) und Marc Zajic in Überzahl (57. Minute) auf 7:4 heran, was aber nichts mehr an der Niederlage der Mighty Dogs änderte.
Trainer Zdenek Vanc gratulierte nach dem Spiel Füssen zu drei Punkten: „Füssen ist eine starke Mannschaft. Wir haben die Partie mit sieben Stürmern begonnen und gegen so eine Mannschaft haben wir damit keine Chance. Gegen vier starke Reihen war das ein sehr schwieriges Spiel. Wir haben trotzdem unser Bestes gegeben.“
  
    
SC Forst
Nature Boyz mit Rumpftruppe in Kempten - Torhüter Zink erzielt Ehrentreffer
(BLL)  Selbst eine eingefleischte Forster Anhängerin konnte den Spieler mit der Nummer 10 auf dem Rücken nicht sicher identifizieren - es war Torhüter Mathias Zink, der als Feldspieler auflaufen mußte, denn es müssen im Eishockey mindestens 1 Torhüter und 9 Feldspieler auf dem Spielbericht stehen. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Kemptener Sharks mit einem 9:1 (3:0, 2:0, 4:1) Sieg von ihren Fans verabschiedeten.
Solche Geschichten schreibt wahrscheinlich nur das Eishockey, denn Trainer Josef Bachmeier stand vor der Wahl, das Spiel in Kempten abzusagen, oder eben oben beschriebene Maßnahme zu ergreifen. Zu viele Spieler fehlten wegen Krankheit, Verletzung oder aus beruflichen und schulischen Gründen. Der "Matchplan" war relativ einfach, denn es galt in erster Linie, Tore der Hausherren zu verhindern. Auf eigene Torchancen konnte gehofft werden, die eine oder andere bekamen die Nature Boyz sogar. Alle Spieler im Dress der "Aufrechten" gaben ihr Bestes, um dem übermächtigen Gegner ein wenig zu ärgern. Die Sharks starteten dann, wie zu erwarten war, sehr offensiv in die Partie. Selbstverständlich hatten sie das ganze Spiel über zahlreiche Torschußmöglichkeiten, aber Andreas Scholz hielt, was zu halten war, auch mit der Hilfe des Glücks des Tüchtigen. In der 7. Spielminute greifte er das erste mal hinter sich, Fabian Gmeinder erzielte die 1:0-Führung. Andreas Krönauer hatte die Chance, in der 16. Spielminute zum 1:1 auszugleichen, doch er konnte den Penalty nicht verwandeln. Kurz darauf erhöhten die Hausherren auf den 3:0-Pausenstand.
Im Mittelabschnitt erspielten sich die Hausherren wiederum eine Großzahl an Chancen, doch wiederum Andreas Scholz war fast nicht zu bezwingen. Nichts machen konnte er beim 4. Treffer der Einheimischen nach gerade mal 18 gespielten Sekunden. In der 26. Minute folgte der 5. Treffer durch Patrick Weigant. Die Stürmer der Sharks vergaben aber auch oft, weil sie den Torerfolg mit spielerischen Mitteln suchten. Meist konnten die Gäste die Scheibe erobern und aus der Gefahrenzone befördern. Zudem ergab sich auch die eine oder andere Möglichkeit des eigenen Torerfolges. 
Der letzte Abschnitt begann wie der Zweite, mit einem schnellen Tor der Hausherren. Diesmal benötigte der Torschütze 21 Sekunden. Innerhalb der folgenden 120 Sekunden dann die Treffer Nummer 7 und 8. Als in der 46. Spielminute der 9. Treffer erzielt wurde, forderten die Sharks-Fans den 10. Torerfolg, doch die Gäste stemmten sich mit aller Macht dagegen. Der Höhepunkt aus Forster Sicht dann die 55. Spielminute, denn Mathias Zink fälschte zum Ehrentreffer ab. Die Freude war groß, zumal die Niederlage nicht zweistellig wurde.
Nach dem Spielende wurde Mathias Zink auch zum besten Gästespieler ernannt und erhielt ein kleines Geschenk. Forst hat sich mit diesem Auftritt sehr viele Sympathien erworben. Aus den Kemptener Reihen wurde großes Lob ob dieses Auftrittes und der Leistung gezollt. Auch eine Brotzeit wurde für alle Spieler spendiert, die das Geschenk dankend annahmen.
  
    
SE Freising
Aus den vielen Überzahlzeiten nichts gemacht - Black Bears verlieren 3:4 gegen Vilshofen nach Penalty-Schießen
(BLL)  Nun wird es langsam eng für die Freisinger Eishackler. Nach der 3:4-Niederlage im Penalty-Schießen gegen Vilshofen sind sie auf Rang Fünf in der Tabelle der Landesliga abgerutscht. In den zahlreichen Überzahlsituationen, drei Mal sogar Fünf gegen Drei, konnten die Bears nur ein Tor erzielen und so nur einen Punkt anstelle der kalkulierten drei verbuchen.
Vor drei Wochen lagen die Bears im offenen Stadion der Wölfe bis 40 Sekunden vor Schluss mit 5:2 in Front, verloren dann aber tatsächlich noch in der Verlängerung. Diese Scharte wollte Coach Markus Knallinger unbedingt ausmerzen, doch dann traf sein Team wieder einmal die Grippewelle und von der Stammformation fehlten Andre Oesterreich, Alexander Voelkel, Marcus Mooseder und Christian Birk. So ergaben sich erneut völlig andere Reihen. Die drei U20-Spieler Severin Stippl, Michael Mühlbauer und Alexander Brezina machten ihre Sache wirklich gut – es sind die Etablierten, bei denen zur Zeit wenig geht. Freising hatte zudem Glück mit ihnen sehr wohlgesonnenen Schiedsrichtern, die die Vilshofner zum Teil wegen Lappalien oder normalen Checks reihenweise auf die Strafbank schickten. Letztlicht hatten die Wölfe 28 + 10 Strafminuten, Freising nur 14. Doch die Hausherren offenbarten wieder einmal ihre ganz große Schwäche in dieser Saison: das Überzahlspiel. Selbst mit zwei Mann mehr auf dem Eis schafft es das Team kaum wirklich gefährliche Torszenen zu kreieren.
Die ersten Chancen hatten Martin Dürr und Felix Kammermeier für die Bears, sie scheiterten noch am starken Wölfe-Goalie Vinzenz Hähnel. Dann begann die lange Zeit der Freisinger Überzahl, in der fünften Minute konnte sie Manuel Kühnl zum 1:0 nutzen, das war ein feiner Spielzug über Armin Dünzl und Pavel Hanke. Da die Gäste weiter ständig einen Mann in der Kühlbox hatten erwartete man, dass die Freisinger nachlegen würden. Das war nicht der Fall, ohne große Anstrengung hielt Vilshofen Freising fern des eigenen Kastens und wenn dann doch mal fünf gegen fünf auf dem Eis standen, dann zeigten die Gäste, dass sie eigentlich stärker sind als der bisherige Tabellenplatz 9. In der 17. Minute daher auch der verdiente Ausgleich, Freising schaffte es einfach nicht, die Wölfe unter Druck zu setzen. Leider war der schönste Angriff des ganze Spiels nicht von Erfolg gekrönt: Dünzl erkämpfte sich die Scheibe vor dem eigenen Kasten, ließ einen Gegner aussteigen und passte quer auf Kühnl, der schaute kurz und schickte Dennis Berndt steil, der lief alleine aufs Vilshofener Tor, scheiterte aber knapp.
Ähnliche Situationen dann drei Mal kurz nacheinander im zweiten Abschnitt, Dürr, Kühnl und Kammermeier fuhren alleine auf Torwart Hähnel, brachten die Scheibe aber nicht unter. Ansonsten änderte sich wenig, Freising hatte Überzahl und machte nichts daraus. Dafür in der 24. Minute das überraschende 1:2, Vilshofen hatte kurz alle Mann an Bord. Es dauerte bis zur 38.Minute ehe Freising den Ausgleich schaffte, Dünzl hatte hart abgezogen, die Scheibe verfehlte knapp das Gehäuse, sprang aber von der Bande zurück und Kammermeier drückte sie über die Linie.
Im letzten Drittel passierte sehr wenig, nur Johannes Weyer und Felix Kammermeier fielen dadurch auf, dass sie ernsthaft Tore schießen wollten. Als sich alle schon auf die Verlängerung einstellten schickte Kühnl Dürr durch die Mitte, der raste auf Keeper Hähnel zu, schoss, fiel über den Torwart und krachte erst an den Pfosten, dann in die Bande. Das Tor war verschoben, Torwart und Verteidiger lagen darin, keiner sah, wo der Puck war. Bis der Unparteiische auf Tor entschied. Vilshofen beschwerte sich darüber lautstark, was die nächste Zeitstrafe nach sich zog. 3:2 für Freising, Überzahl und 39 Sekunden zu spielen – da schien doch alles klar mit dem Sieg. Doch tatsächlich – als Duplizität der Ereignisse in Vilshofen – ließen die Bears Toth noch einmal frei zum Schuss kommen, 3:3. Und kurz vor der Schlusshupe fast noch das 3:4. In der Verlängerung fielen keine Tore, beim anschließenden Penaltyschießen konnte Freising nur einen von fünf verwandeln, Vilshofen aber zwei, so endete das Spiel 3:4.
  
    
ESC Kempten
Sharks siegen 9:1 und festigen mit 3 Punkten den zweiten Platz - SC Forst kommt nur mit Rumpftruppe nach Kempten
(BLL)  Aufgrund ettlicher krankheitsbedingter Absagen reiste der SC Forst am Freitag mit nur 10 Spielern ins Allgäu. Zudem musste der eigentliche zweite Torhüter Mathias Zink als Verteidiger auflaufen um überhaupt auf 9 + 1 Spieler zu kommen. Das er dann sogar der einzige Forster Torschütze und sogar Spieler des Abends von seinem Team werden sollte hatte vor dem Spiel noch niemand auf dem Schirm.
Wohl auch aufgrund der geringen Kaderstärke der Gäste begann der ESC nicht mit hundertprozentigem Einsatz. Man hatte das Spiel zwar jederzeit unter Kontrolle, aber die Angriffe wurden noch nicht so konsequent und zielstrebig vorgetragen wie in den Spielen zuvor. Dennoch trafen im ersten Drittel Fabian Gmeinder, Tobias Epp und David Hornak mit einem schönen Alleingang zur beruhigenden 3:0 Führung. Die Nature Boyz hatten sogar die Chance auf den Ausgleich mit einem Penalty, aber Andreas Krönauer konnte Martin Niemz nicht überwinden. Die erste Pause war noch nicht richtig um, da verwertete Eugen Scheffer eine schöne Vorlage von Patrick Weigant zum schnellen 4:0. Weigant selber war es dann auch, der  die nächsten beiden Treffer erzielte und auf 6:0 erhöhte. Auch der sechste Treffer fiel nur Sekunden nach Drittelbeginn.
Dann ein Doppelschlag innerhalb von 30 Sekunden durch Tobias Epp und Alexander von Sigriz.
Scheinbar wollte nun keiner der Sharks das zehnte Tor erzielen, welches den Schützen traditionell eine Kiste Bier kostet. Stattdessen kamen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste zum Ehrentreffer in der sehr fair geführten Partie. Das 9:1 stellte dann auch das Endergebnis dar. Die Sharks schrauben damit ihre Tordifferenz auf plus 41, die beste der Liga.  Nun gilt es am Sonntag in Garmisch gegen Farchant nachzulegen um an den spielfreien Burgauern vorbei zu ziehen.
  
    
EV Aich
EVA EMPFÄNGT OTTOBRUNN
(BBZL)  Nach dem spielfreien Wochenende – das für vergangenen Samstag angesetzte Heimspiel gegen Inzell musste abgesagt werden – empfängt der EV Aich an diesem Sonntag um 17:15 Uhr den ERSC Ottobrunn in der Sparkassen-Arena. Die Truppe von Trainer Marcel Breil liegt mit 6 Punkten aus fünf Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz. Die beiden Siege wurden gegen Bad Aibling und München eingefahren. Dem gegenüber stehen drei Niederlagen gegen Dorfen (1:2), Waldkraiburg (2:7) und Gebensbach (3:6), in denen sich die Ottobrunner zumindest zweimal nur knapp geschlagen geben mussten. Und auch bei der Niederlage in Waldkraiburg verlangten sie dem Tabellenführer zwei Drittel lang alles ab. Die Aicher sollten also auf der Hut sein und die Aufgabe absolut ernst nehmen, um die dringend benötigten Punkte einzufahren. In der letzten Saison konnte der EVA beide Vergleiche für sich entscheiden (7:2 und 6:2), beide Male war das Ergebnis aber deutlicher als der Spielverlauf. Das Aicher Lazarett hat sich zumindest wieder etwas gelichtet, sodass dem Coach Georg Herrmann neben den beiden Torhütern voraussichtlich drei komplette Fünferblöcke zur Verfügung stehen. Sicher fehlen wird Alexander Scholz, der aufgrund einer Trainingsverletzung voraussichtlich zwei Wochen ausfällt. Hinter dem Einsatz von Christoph Schwenk steht noch ein Fragezeichen. Wieder mit von der Partie sein wird Lukas Ströbel, der nach seiner Verletzung aus dem Vorbereitungsspiel gegen Regensburg heute vor seinem ersten Punktspieleinsatz in der laufenden Saison steht. Um den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten ist für den EV Aich ein Sieg gegen die Münchner Vorstädter Pflicht.
Das kommende Wochenende ist für den EVA spielfrei, zum nächsten Heimspiel kreuzt am Samstag, 15. Dezemberder ESV Gebensbach auf. Achtung: der Spielbeginn ist auf 17:00 Uhr vorverlegt! Anschließend findet ab 20:00 Uhrdie traditionelle Christbaumversteigerung im Aicher Schützenheim statt. Dazu sind alle Mitglieder, Freunde, Fans und Gönner des Vereins herzlich eingeladen.
Das Nachholspiel gegen Inzell findet am Freitag, 18.01.2019 um 19:30 statt.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer gehen auf Eisbärenjagd
(BBZL)  Für den Eishockey-Bezirksligisten ERC Lechbruck geht es am ersten Adventssonntag um 18 Uhr nach Oberstdorf zur Begegnung gegen die Eisbären der SG Oberstdorf/Sonthofen. Für die Oberallgäuer ist es bereits das fünfte Spiel dieser Runde, die Punktausbeute war bisher jedoch noch nicht bemerkenswert.
Deshalb wird der Gastgeber wohl alles daran setzen, den Ostallgäuern diese abzujagen und im Bundesleistungszentrum zu behalten. Als „brandgefährlich und zu den Favoriten gehörend“ werden die Flößer zumindest auf der Homepage der Eisbären bezeichnet. Dies resultiert sicherlich zum einen aus den Erfahrungen der Vergangenheit, zum anderen aber auch aus der Bilanz, die für den ERC Lechbruck in seinen erst zwei Saisonspielen zu Buche steht. Und die laut so: Zwei Spiele – zwei Siege, darunter ein klarer 5: 2-Sieg gegen den HC Maustadt.
Für den ERC mit seinem Trainer Jörg Peters soll es ganz klar in dieser Richtung weiter gehen, wogegen sich die Oberstdorfer sehnlichst eine Wende wünschen, um die notwendigen Punkte für einen besseren Tabellenplatz ergattern zu können. Gemäß den Trainingseinheiten stehen sie ganz klar hinter diesem Ziel, das sowohl spielerisch als auch kämpferisch erreicht werden soll. Beim ERC stellt man sich derweil auf einen harten Kampf auf Augenhöhe ein und erwartet in Oberstdorf eine emotionale Begegnung und ebenso emotionale Anhänger. Trainer Peters hat das ERC-Team entsprechend eingestellt und für die heutige Aufgabe motiviert.
  
    
EC Eppelheim
Eisbären kämpfen sich auf Platz 1
(RLSW)  Der hart erkämpfte Auswärtssieg bei den Stuttgart Rebels hat die Eisbären für mindesten zwei Tage an die Tabellenspitze befördert. Sieben Tore durch Marc Bruns (2), Cedric Striepeke (2), Lukas Sawicki (2) und Marcus Semlow waren nötig, um den 7:6-Penaltyerfolg perfekt zu machen.
Fast schon traditionell zäh war der Verkehr in die Landeshauptstadt, was sich fast durch das ganze Spiel auf Seiten der Eisbären ziehen sollte. Dass den Eisbären zudem fast die gesamte Stamm-Verteidigung fehlte, sollte man schnell zu spüren bekommen. Gerade einmal 150 Sekunden waren gespielt, da ging Stuttgart bereits in Führung. Doch die Eisbären hatten durch Striepeke die schnelle Antwort parat, der nur 11 Sekunden später ausgleichen konnte. Mit der ersten Unterzahl drohte der erneute Rückstand, doch ein gutes Unterzahlspiel in Kombination mit schnellem Umschaltspiel ermöglichte den Short-Hander durch Sawicki, der die Eisbären erstmals in Führung brachte (12.). Doch noch in derselben Situation schlug Stuttgart zurück (14.). Der erneute Führungstreffer der Gastgeber (19.) war die logische Konsequenz eines schwachen Auftaktdrittels der Eisbären, die sich über einen höheren Rückstand nicht hätten beschweren dürfen.
Der Auftakt ins Mitteldrittel lief vielversprechend. Ein frühes Überzahlspiel brachte den schnellen Ausgleichstreffer durch Bruns (22.), was den Eisbären jedoch nicht die nötige Sicherheit geben sollte. So kamen die Rebels weiterhin zu leicht zu Torabschlüssen, während der ECE in seinem Offensivspiel zu unpräzise agierte. Dem erneuten Führungstreffer (33.) folgte nur kurz darauf der nächste Nackenschlag (35.), so dass es nun mit einem leistungsgerechten 2-Tore-Rückstand in die 2. Pause ging.
Glaubte man, die Eisbären würden um das Comeback kämpfen, musste man auch zu Beginn des Schlussabschnitts ein erkennbares Aufbäumen abschreiben. Der nächste Rückschlag zum 6:3 (44.) schiene eine Vorentscheidung zu bedeuten. Dass Semlow mit dem 4:6 (48.) den Eisbären wieder Leben einhauchte, sollte eine Initialzündung darstellen. Plötzlich spielten fast nur noch die Eisbären, das Offensivspiel wirkte nun deutlich zielstrebiger und auch defensiv konnte man die nun raren Stuttgarter Angriffsbemühungen deutlich besser unterbinden. Der Anschlusstreffer durch Striepeke (52.) war der verdiente Lohn, Sawicki vergoldete dieses mit seinem zweiten Treffer zum 6:6-Ausgleich fünf Minuten vor Schluss. Die Rebels sahen nun den sicher geglaubten Sieg entgleiten und investierten nochmals mehr in die Offensive.
Da beide Teams trotz einiger Möglichkeiten keinen Treffer mehr erzielen konnten, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Ungewohnt treffsicher zeigten sich die Eisbären, die durch Bruns und Sawicki erfolgreich waren. Da Jeromy Semtner nur einen Stuttgarter Treffer zuließ, belohnten sich die Eisbären für ihr Comeback mit einem Sieg in der Eiswelt. Dieser bringt die Eisbären erstmals seit der Rückkehr in die Regionalliga an die Tabellenspitze, die sie bis mindestens Sonntag inne haben, wenn der bisherige Primus Bietigheim nachlegen kann. Eine schöne Momentaufnahme, die jedoch den positiven Nebeneffekt hat, die lauernde Konkurrenz etwas auf Distanz zu halten.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Am Sonntag um 19.00 Uhr gastiert mit dem EHC Freiburg 1b der diesjährige Aufsteiger in die Regionalliga Südwest in der Peter Cunningham Memorial Arena.
Nach dem unfreiwilligen, spielfreien letzten Wochenende greifen die Hornets wieder ins Geschehen ein und stehen dabei unter Zugzwang und hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans.
Durch die Niederlage in Eppelheim und der Spielabsage in Heilbronn sind die Hornets aktuell auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht.
Coach Terry Trenholm hat für diese Partie den kompletten Kader zur Verfügung. Tomas Vodicka ist fit und hat die letzten drei Wochen schmerzfrei trainieren können und brennt auf sein Comeback. Ebenso grünes Licht, für die Partie gegen die Breisgauer, konnte Pascal Sefrin geben.
Gespannt sein darf man auch auf Neuzugang Vladimír Zvoník. Er soll der bisher gebeutelten Abwehr mehr Stabilität verleihen.
Nicht mehr zum Kader der Hornets zählt Marius Metzner. Durch Beginn der Theoriephase an der Uni Mannheim ist der Aufwand zu hoch geworden. Zweimal die Woche zum Training, plus Spiel am Wochenende und dazu die Belastung an der Uni lässt sich nicht mehr unter einen Hut bringen. Marius hat sich daher entschieden, sich den Mad Dogs aus Mannheim anzuschließen. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für sein Engagement bei den Hornets in den letzten drei Jahren. “Eine eventuelle Rückkehr zu den Hornets, nach absolviertem Studium, möchte Marius derzeit nicht ausschließen. Erstmal steht die berufliche Zukunft im Vordergrund“ so Marius Metzner.
Wir wünschen unserer Nummer 19 alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Mach´s gut Marius! 
Das Hinspiel in Freiburg konnten die Hornets mit 8:5 für sich entscheiden. Allerdings ist der Nachwuchs der DEL 2 Mannschaft mittlerweile in der Regionalliga angekommen. Nach der anfänglichen Niederlagenserie ließen die Ergebnisse der letzten Wochen durchaus aufhorchen. Gegen die aktuellen Top Teams der Liga aus Eppelheim und Ravensburg setzte es Niederlagen mit nur einem Tor Differenz. Die Begegnungen gegen Hügelsheim und Bietigheim wurden sogar erst nach Panaltyschießen verloren. Fast wäre den Breisgauern die Sensation geglückt. Gegen den amtierenden Meister aus Bietigheim lagen die Freiburger eine Sekunde vor Ende der Partie mit 3:2 in Führung, kassierten dann noch den Ausgleich und verloren durch das anschließende Penaltyschießen mit 4:3. Der erste Sieg in dieser Spielzeit gelang dann eine Woche später. In Mannheim konnte gegen die Mad Dogs mit 4:3 gewonnen werden.
Zu den Topscoren der Freiburger zählen die Spieler Tobias Bräuner, Anton Bauer und Christian Bauhoff, der im Hinspiel vier Treffer gegen die Hornets erzielen konnte.
Also darf der aktuelle Tabellenletzte nicht unterschätzt werden.
Wir freuen uns auf eine spannende Partie gegen die Gäste aus Freiburg und wünschen den Zuschauern eine gute Unterhaltung.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Motivierte Kobras siegen in Diez
(RLW)  Nach dem Rückschlag mit der Niederlage in Soest am vergangenen Wochenende fuhren die Kobras motiviert zum Auswärtsspiel nach Diez. Zurück kamen sie mit 3 Punkten. Für Stürmer Jesse Parker ein unvergesslicher Abend,nicht nur wegen seinen 3 Toren.
Die Partie begann und nach 51 Sekunden wanderte ein Diezer auf die Strafbank,jetzt folgte das,was an dieser Stelle oft passiert in dieser Saison. Der Gegner ist in Unterzahl und die Kobras kassieren ein Gegentor. Julian Grund traf zur 1-0 Führung für den Gastgeber.
Aber die Kobras erholten sich schnell von dem Schock,und konnten schon eine knappe Minute später das 1-1 erzielen. Alexander Zaslavski zog ab und der Puck lande hinter dem Diezer Torhüter im Netz.
Danach boten sich beiden Mannschaften gute Möglichkeiten,von denen Jesse Parker in der 12.Minute eine zur 2-1 Führung für die Kobras nutzen konnte. In der 15.Minute Duplizität der Ereignisse. Gleiche Situation,gleicher Schütze,gleicher Ertrag; Jesse Parker erzielte das 3-1 aus Sicht der Kobras. Aber die Gastgeber bissen sich zurück ins Spiel und hatten nun auch das Glück auf ihrer Seite und konnten innerhalb einer Minute aus dem Rückstand ein 3-3 Unentschieden machen. Damit ging es dann auch in die Drittelpause.
Im 2.Drittel waren grade 42 Sekunden gespielt als Pascal Behlau nach tollem Pass von Joey Menzel ungehindert verwandel konnte. Und schon führten die Kobras mit 4-3. Lange hielt diese Führung aber wieder nicht, denn schon in der 23.Minute konnte der Gastgeber abermals ausgleichen.Ansonsten passierte zunächst in diesem Mitteldrittel nicht mehr viel und wenn es mal Chancen gab,waren beide Goalies auf dem Posten und konnten weitere Einschläge verhindern.In der 37.Minute war es dann Jesse Parker,der Torwart Themm erneut überwinden konnte und die Kobras wieder in Führung bracht
Im letzten Drittel spielten dann nur noch die Kobras und so war es die logische Folge,das das Tor für die Kobras fiel. Ein Schuss von Pascal Behlau in der 48.Minute rutschte Torwart Steven Themm durch die Schoner und kullerte gemütlich ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels war von den Gastgebern nicht mehr viel zu sehen, ganze 4 Torschüsse hatten sie in diesem Drittel zu verzeichnen. Erst nach dem Gegentor wurden sie wieder wach,allerdings verzettelten sich mehr in Diskussionen mit dem Schiedsrichter als sich auf ihre spielerischen Qualitäten zu besinnen. So überstanden die Kobras auch den Rest des Spiels mit einer tollen kämpferischen Leistung.
„Wir haben die ganze Woche hart gearbeitet,und die Jungs haben sich ganz klar an meine Vorgaben gehalten. Ich denke,das jetzt jeder meine Philosophie verstanden hat. Trotzdem liegt jetzt bereits jetzt schon der Fokus auf Lauterbach“, so ein zufriedener Trainer Milan Vanek nach dem Spiel.
Ganz besonderen Grund zum strahlen hatte auch Jesse Parker. Vor dem Spiel überraschte ihn seine Familie,die extra aus Kanada angereist war um den Sunnyboy mal wieder spielen zu sehen. Diese besondere Motivation setzte er im Spiel in Leistung um. Lohn war zusätzlich zu den 3 Toren die Wahl zum Spieler des Abends.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons feiern gegen Ratingen den 10. Sieg in Folge!
(RLW)  Zwei bereits ersatzgeschwächte Teams, ein Hauptschiedsrichter, der nach wenigen Minuten verletzt vom Eis musste, ein hartes, schnelles, aber nie unfaires Spiel, 2 Spieldauerstrafen und am Ende ein 5:2 Sieg der Ice Dragons: Am Freitagabend war in der Eishalle „Im kleinen Felde“ wirklich alles drin. Einzig, dass der Sieg mit einer Sperre von Alexander Chmelkov und Verletzungen von Gleb Berezovskij und Jan-Niklas Linnenbrügger erkauft wurde, trübte die Freude der Ice Dragons über die drei Punkte am Ende. Dennoch, Jeff Job war nach dem Spiel gegen die Ice Aliens zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben haben im ersten Drittel ein paar gute Torchancen gegen einen sehr guten Christoph Oster ausgelassen. Aber die Jungs waren von der ersten bis zur letzten Sekunde voll im Spiel, haben gekämpft, sind mit 4:1 in Führung gegangen und haben sich auch durch den Anschluss nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sie wollten unbedingt gewinnen und haben das auch geschafft!“
Ohne den erkrankten Kris Gehring und die verletzten Aric Schinke und Philipp Brinkmann musste sich der Herforder Coach wieder etwas einfallen lassen. Er zog Fabian Staudt zurück in die Verteidigung, um zwei Defensiv-Reihen zur Verfügung zu haben. Und es sei vorweg erwähnt: Der Herforder Kapitän machte ein tolles Spiel in der ungewohnten Rolle! Das Spiel war gerade angepfiffen, da war schon die erste Verletzung zu beklagen: Der erfahrene Hauptschiedsrichter Karl Jasik wurde in der 4. Minute von einem Puck getroffen und musste dann passen. Seine beiden jungen, noch ein wenig unerfahrenen Linesmen Robert Licau und Robin Schott mussten im Zwei-Mann-System übernehmen, wirkten dabei zwar anfangs nervös, machten ihre Sache am Ende dennoch sehr gut! Anschließend nahm die Partie mehr und mehr Fahrt auf. Die Gäste wirkten dabei etwas reifer in der Spielanlage, die Ice Dragons dafür zielstrebiger im Spiel nach vorne. So hatten sowohl Christoph Oster im Tor der Gäste als auch Kieren Vogel ihre Chancen, sich auszuzeichnen, was beide mit Bravour taten! Dabei rückte jedoch Christoph Oster mehr und mehr in den Blickpunkt, auch weil die Ice Dragons zweimal die Chance bekamen, in numerischer Überlegenheit zu spielen. Die erste Schrecksekunde der Partie ereignete sich dann in der 17. Minute. Jan-Niklas Linnenbrügger versuchte mit einer Körpertäuschung Tom Giesen aussteigen zu lassen. Giesen rutschte etwas weg, traf bei dieser Bewegung Linnenbrügger voll am Knie, worauf der zur Behandlung in die Kabine musste, und Giesen mit 5+Spieldauer zum Duschen geschickt wurde. Dabei zeigte sich der Ratinger Verteidiger als absolut fairer Sportsmann, ging zielstrebig in die Herforder Kabine, um sich bei Linnenbrügger zu entschuldigen! In der folgenden 5-Minütigen Überzahl hatten die Ice Dragons dann Torchancen im Überfluss, einzig einen Weg am starken Christoph Oster vorbei wollten sie nicht finden. Und zerstörten sich die Überzahl dann kurz vor Schluss des Drittels selbst, als sie sich selbst noch eine Strafzeit einhandelten.
So startete das zweite Drittel mit 4 gegen 4 Feldspielern, wie gemacht für Killian Hutt und Ben Skinner! Und die zeigten dann auch gleich, dass sie viel Platz auf dem Eis durchaus zu nutzen wissen: Es lief die 21. Minute als Hutt eine Vorlage von Ben Skinner zum 1:0 verwandelte. Doch die Gäste schlugen zurück: Zwei Zeigerumdrehungen später war Alexander Schneider zur Stelle, um im Nachschuss zum 1:1 auszugleichen. Dennoch wirkte es so, als wenn die Ice Dragons die Partie nun mehr und mehr im Griff hätten, immer öfter stand Christoph Oster im Blickpunkt. Bis zur 28. Minute. Da nämlich gab es dann die zweite Schrecksekunde des Abends. In der neutralen Zone krachten Alexander Chmelkov und Dustin Schumacher eher unglücklich als geplant aufeinander. Alexander Chmelkov riss instinktiv beide Arme nach oben, um sich zu schützen, traf dabei aber Dustin Schumacher am Kopf. Die Folge sorgte für sorgenvolle Mienen auf beiden Seiten: Schumacher lag benommen auf dem Eis, musste mit der Trage vom Eis geholt werden, konnte aber zum Glück im letzten Drittel zurück auf die Spielerbank. Gute Besserung an dieser Stelle! Chmelkov wurde mit einer Spieldauer zum Duschen geschickt, die Ice Aliens waren nun 5 Minuten in Überzahl. Als dann noch Killian Hutt nur Sekunden später eine 2-Minütige Strafe erhielt, schwante den Herforder Fans böses. Doch die Ice Dragons zeigten ihre Qualität in Unterzahl, ließen wenige Schüsse zu, klärten die Scheibe immer wieder und konnten sich auf Kieren Vogel im Herforder Tor verlassen, wenn doch ein Schuss durchrutschte. Wie schon die Ice Dragons im ersten Drittel, schafften es auch die Gäste, sich diese Überzahl durch eine Strafe selbst zu verkürzen. Erneut gab es also eine 4 gegen 4 Situation. Und wieder nutzten Ben Skinner und Killian die Situation sofort aus, als Killian Hutt die Scheibe auf Ben Skinner passte, der von links aufs Tor von Christoph Oster zog, sich gegen zwei Mann durch tankte und zum 2:1 abschloss! Jetzt waren die Ice Dragons wieder am Drücker und konnten sogar auf 3:1 erhöhen, als Aaron Reckers in der 37. Minute seine starke Leistung an diesem Abend mit einem sehenswerten Schlagschuss von der blauen Linie krönte und dem Ratinger Goalie Christoph Oster keine Chance ließ. Als dann noch Ben Skinner mit einer Kopie seines ersten Treffers das 4:1 nur wenige Sekunden später folgen ließ, sah es kurzzeitig so aus, als würden die Ice Dragons ihre Gäste nun überrennen. Jedoch wirklich nur kurzzeitig, denn nur 40 Sekunden später erzielte Tim Brazda den Anschlusstreffer und sorgte damit für den 4:2 Pausenstand.
Im letzten Drittel dann mussten die Ice Dragons neben Linnenbrügger, der es in Drittel zwei zwar noch einmal versucht hatte, aber sein Bein nicht schmerzfrei belasten konnte und Chmelkov auch noch auf Gleb Berezovskij verzichten, der nach einem Check über Übelkeit klagte. Personell also weiter geschwächt, dennoch nicht bereit, auch nur einen Zentimeter Eis kampflos aufzugeben, machten sich die Ice Dragons daran, die Führung zu halten. Und sie machten es geschickt, ließen wenig zu, verteidigten clever und setzten auf schnelle Konter! Bei einem dieser Konter in der 50. Minute konnte Killian Hutt nur mit einem Foul gestoppt werden, bekam einen Penalty zugesprochen. Doch fand er bei seinem Versuch keinen Weg vorbei an Christoph Oster im Tor. Die Ice Aliens warfen nun alles nach vorne, wollten unbedingt zurück ins Spiel finden. Die Defensive der Ice Dragons jedoch hielt dem Druck, gestützt auf Kieren Vogel, souverän stand. So war es dann die endgültige Entscheidung, als Thommy Kuntu-Blankson nach einem Traumpass von Leon Nasebandt plötzlich alleine auf Christoph Oster zulief und den Ratinger Torwart mit einer tollen Bewegung ins leere laufen ließ, um dann locker zum 5:2 Endstand einzuschieben.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Herford nutzte die Schwächephase der Aliens
(RLW)  Im Spiel in Herford gab es nach vier Minuten den ersten Aufreger. Hauptschiedsrichter Karl Jasik wurde von einem Puck an einer sehr schmerzhaften Stelle getroffen und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Die beiden jungen Linesmen Robert Licau und Robin Schott übernahmen und um es vorweg zu nehmen, sie machten ihre Sache mehr als ordentlich. SR Beobachter Uwe Strucken dürfte zufrieden gewesen sein.
Das erste Drittel endete torlos. Grund dafür waren die beiden Torhüter Oster und Vogel, die nichts zuließen und auch die Stürmer auf beiden Seiten, die selbst beste Chancen leichtfertig vergaben. Die letzten Minuten des Drittels spielten die Aliens in Unterzahl, nachdem Verteidiger Giesen nach einem Kniecheck eine Spieldauerstrafe erhalten hatte. Die Herforder konnten die Überzahl aber nicht nutzen.
Die frühe Führung der Gastgeber im zweiten Drittel konnten die Aliens durch Schneider schnell ausgleichen. Kurz danach eine Schrecksekunde für die Aliens, als Schumacher nach einem harten Zusammenprall minutenlang auf dem Eis lag und in die Kabine getragen werden musste. Chmelkov erhielt dafür eine Spieldauerstrafe. Die Aliens, die mit nur fünf Verteidigern angereist waren, mussten nach Tom Giesen auch noch auf Schumacher verzichten. Kurz fingen sie sich in schneller Folge drei Gegentore. Die Vorentscheidung. Daran änderte auch der zweite Treffer der Aliens durch Tim Brazda nichts mehr.
Als Torhüter Oster in der 50. Spielminute einen Penalty des Herforders Hutt parierte, hätte das noch einmal ein Signal für seine Mannschaft sein können. Aber die Dragons waren an diesem Abend irgendwie immer den berühmten Schritt schneller, hatten das nötige Scheibenglück und hielten die Aliens von ihrem Tor fern. Fünf Minuten vor dem Ende dann die endgültige Entscheidung – das fünfte Tor der Gastgeber bedeutete die Niederlage der Aliens gegen einen an diesem Abend etwas besseren Gegner. Die beiden Kanadier der Herforder, Hutt und Skinner, bekamen die Aliens nicht in den Griff.
  
    
Grefrather EG
Ersatzgeschwächte GEG geht in Wiehl unter
(LLW)  Der ohne zahlreiche Stammkräfte angereiste Grefrath Phoenix konnten die personellen Ausfälle nicht kompensieren und erlitt beim Tabellenführer eine herbe 3:11 (3:4,0:6,0:1)-Niederlage.
Die Vorzeichen standen alles andere als gut. Ausgerechnet für die Auswärts-Begegnung bei den bislang ungeschlagenen Wiehl Penguins musste Phoenix-Trainer Karel Lang auf einen Großteil seines Stammkaders verzichten. Neben den Stürmern Lukas Bisel, Patrick Büren, Sascha Schmetz und Marvin Pilz fehlten in der Verteidigung Julius Krölls, Tobias Meertz, sowie der verletzte Fabian Czastrau. Für die beiden beruflich verhinderten Torhüter Oliver Nilges und Rene Dömges rückte Backup-Goalie Sven Budde zwischen die Torpfosten.
Beide Teams begegneten sich von Beginn an mit “offenem Visier” und suchten jeweils den direkten Weg nach vorne. In einem torreichen Anfangsdrittel gelang es der GEG nach Toren von Matthias Holzki (8.) und Carsten Reimann (12. und 16. Minute) den frühen 0:2-Rückstand sogar in eine 3:2-Führung zu verwandeln. Nach zwei Gegentreffern kurz vor der ersten Drittelpause ging es jedoch mit einem knappen 3:4 für die Gastgeber zum ersten Mal in die Kabinen.
Hatte das Team von der Niers im ersten Drittel zumindest noch in offensiver Hinsicht mit dem Spitzenreiter der Landesliga NRW mithalten können, so brachen im zweiten Spielabschnitt alle Dämme. Tor um Tor zogen die in Bestbesetzung angetretenen Penguins bis auf 10:3 davon und ließen den aufopferungsvoll kämpfenden aber letztendlich vollkommen überforderten Grefrathern nunmehr keine Chance.
Das Spiel war natürlich längst entschieden. Immerhin gelang es den Blau-Gelben im Schlussabschnitt Schadensbegrenzung zu betreiben, so dass den Gastgebern in der 59. Minute nur noch ein weiterer Treffer zum 3:11-Endstand gelang.
Karel Lang nahm die deutliche Niederlage gegen den Spitzenreiter nicht all zu schwer: “Wiehl ist in diesem Jahr einfach eine Klasse für sich. Natürlich ist es kein Vergnügen so deutlich zu verlieren. Die entscheidenden Spiele um das Erreichen der Aufstiegsrunde spielen wir jedoch gegen ganz andere Teams”.
Für die GEG heißt es nun erst einmal durchschnaufen, denn am kommenden Wochenende ist man spielfrei. Weiter geht es dann am Freitag, 14.12. um 20.00 Uhr mit einem wegweisenden Auswärtsspiel beim EC Bergisch Land. Dann sollen die Punkte unbedingt wieder auf dem Grefrather Konto landen.
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters empfangen Hamburger SV
(RLN)  Wenn die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag um 18 Uhr den Hamburger SV empfangen geht es um wichtige Punkte, denn die Hanseaten haben sich aktuell vier Zähler Vorsprung auf die viertplatzierten Stahlstädter erarbeitet. 
Der erste Saisonauftritt an der Elbe endete mit einem klaren 5:2-Sieg für die Salzgitteraner, doch Hamburg hat sich gefangen, gewann zuletzt drei Spiele in Folge, unter anderem auch gegen Ligaprimus Sande. Die Gastgeber hingegen blicken auf zwei vermeidbare Niederlagen zurück. Das weiß auch der Übungsleiter der Icefighters. "Einmal haben wir sie schon geschlagen, wissen aber dass es eine gute Mannschaft ist und wir wesentllich besser und konzentrierter auftreten müssen, als zuletzt gegen Adendorf. Wir können es schaffen, aber wir müssen unsere Aufgaben erledigen. Ich gehe da auch von aus, denn wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns und ich hoffe dass die Jungs aus den Fehlern gelernt haben. Wir schauen auch nochmal auf die Videoanalyse und sind guter Dinge, dass wir drei Punkte holen können", sagte Icefighters-Coach Radek Vit im Vorfeld der Partie.
Personell muss man am Salzgittersee auf den verletzten Delf Sinnecker verzichten, Viktors Ponatovskis ist beruflich verhindert und Christian Pelikan befindet sich nach seiner langen Ausfallzeit noch im Aufbautraining.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe dominieren Topspiel gegen Akademiker
(RLO)  Niemand hätte wohl im Vorfeld mit so einem Ausgang des Topspiels in der Regionalliga Ost gerechnet. Erster gegen Zweiter hieß die Überschrift, doch von der ersten bis zur letzten Minute dominierten die Schönheider Wölfe vor knapp 500 Zuschauern im Wolfsbau ihren Gegner fast nach Belieben und landeten durch Tore von Jordan Klotz (4), Petr Kukla (2), Kilian Glück, Michael Galvez, Vincent Wolf, Robert Horst und Florian Heinz am Ende einen klaren und auch in der Höhe verdienten 11:0 (4:0, 4:0, 3:0)-Erfolg gegen die Akademiker vom FASS Berlin.
Quasi mit dem Anpfiff waren die Wölfe hellwach und gingen schon nach 23 Sekunden durch ihren Kapitän Kilian Glück mit 1:0 in Führung. Für die sichtbar überraschten Gäste ging alles einfach zu schnell, auch, als Michael Galvez nur 76 Sekunden später bereits das 2:0 für die Hausherren erzielte. Auch in der Folge gab es fast nur Einbahnstraßen-Eishockey in Richtung des Berliner Gehäuses, während die Akademiker nur sporadisch vor dem von Niko Stark gehüteten Wölfe-Kasten auftauchten. Die Konsequenz, die Wölfe erhöhten bis zur ersten Pause das Ergebnis durch Tore von Jordan Klotz und Vincent Wolf auf 4:0. Wer jetzt dachte, die Hauptstädter finden im Mittelabschnitt besser ins Spiel, sah sich getäuscht, denn nach dem Wiederanpfiff es dauerte gerade einmal 62 Sekunden, als Jordan Klotz zum 5:0 einnetzte. Nach knapp einer halben Stunde war dann auch der Arbeitstag von FASS-Goalie Patrick Hoffmann beendet, welcher, nach dem 6:0 von Petr Kukla, seinen Kasten für Backup Danny Bohn räumte. Doch auch dieser musste schon nach kurzer Zeit hinter sich greifen, als Robert Horst das 7:0 (32.) für die Gastgeber erzielte. 13 Sekunden vor der zweiten Pausensirene traf Jordan Klotz gar noch zum 8:0. Das Topspiel war freilich schon längst entschieden. FASS Berlin kam mit der schnellen, einfachen und geradlinigen Spielweise der Wölfe überhaupt nicht zurecht und musste mit ansehen, wie die Hausherren weiter den Ton angaben. Defensiv stabil verteidigten die Wölfe ihr eigenes Tor souverän und hatten offensiv weiter beste Chancen. Bis zum Schlusspfiff schraubten die Wölfe das Ergebnis durch Treffer von Florian Heinz (44.), Petr Kukla (50.) und Jordan Klotz (55.) auf 11:0 in die Höhe und gewannen das Topspiel gegen die Berliner am Ende mehr als deutlich. Die Stimmen beider Trainer zum Spiel können unter https://www.youtube.com/watch?v=Mt-sqfPDDNY&feature=youtu.be
angesehen werden. Nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel, denn bereits am kommenden Samstag, dem 08.12.18, um 17:00 Uhr steht das nächste Highlight im Wolfsbau an, wenn die Schönheider Wölfe die Tornados vom ELV Niesky erwarten.
  


    
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Sonntag 2.Dezember 2018
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