Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                
EHF Passau
(BYL)  Die Black Hawks planen derzeit zweigleisig. Die Drei-Flüsse-Städter, die als möglicher Nachrücker in Betracht kommen, ziehen einen möglichen Aufstieg in die Oberliga in Betracht und führen derzeit Gespräche mit den Sponsoren, der Stadt und dem Verband - mit durchaus positiven Tendenzen
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Die Rockets haben im Hintergrund für die neue Saison gearbeitet und haben einen Etat für die Oberliga aufgestellt und sich auch fristgerecht beim DEB beworben um möglicherweise in die dritthöchste Liga aufzusteigen. Eine endgültige Entscheidung der EGDL steht aber noch aus und ist auch abhängig von der Attraktivität der künftigen Regionalliga West
 
ESV Waldkirchen
(BLL)  Die Karoli Crocodiles haben mit dem Deutsch-Kanadier Benoit Doucet einen neuen Trainer verpflichtet. Der ehemalige Nationalspieler ging viele Jahre in der DEL aufs Eis und wurde drei mal Deutscher Meister. Als Trainer war er zuletzt 2015 in Bremerhaven in der DEL2 tätig. Neben der Trainerverpflichtung steht auch der Verbleib von Verteidiger Lukas Daschinger fest. Mit dem österreichischen Stürmer Laurens Ober aus Linz steht zudem bereits der erste Neuzugang fest
  
EHC Berlin
(RLO)  Die Blues müssen künftig auf Stürmer-Routinier Andre Berger verzichten, der kürzer treten wird und daher nur noch für die 1b in der Landesliga auflaufen wird
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Alle 14 DEL-Klubs haben fristgerecht ihre Lizenzierzungsunterlagen eingereicht. Zahlreiche Vereine werden aber wohl nachbessern müssen innerhalb einer neuen Frist. Offenbar sind mehrere der eingereichten Unterlagen nicht vollständig. Grund hierfür wohl die Differenzen zwischen Liga und den Profi-Spielern, welche auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten sollen
  
Münchener EK
(BBZL)  Nach zwei Jahren wird Topscorer Nikolas Schünemann die Luchse wieder verlassen und wird sich einem höherklassigerem Verein anschliessen
  
SE Freising
(BLL)  Bei den Black Bears stehen weitere Personalien fest: Nach Manuel Hanisch hat nun auch sein Torhüter-Kollege Johannes Sedlmeier zugesagt. In der Defensive bleibt Pavel Hanke, neu dazu kommt Fabian Eder aus Pfaffenhofen, Matthias Hofbauer aus der Ingolstädter 1b, sowie Rückkehrer Sebastian Kröger und aus dem eigenen Nachwuchs Severin Stippl. Im Sturm bleibt Kevin Rentsch. Zudem wechseln von den Ingolstädter Amateuren Luis Seibert und Christian Semmler nach Freising. Stürmer Andre Öesterreicher wird dagegen zunächst eine Eishockeypause einlegen
  
EV Dingolfing
(BLL)  Nach Christian Hamberger hat nun auch Dennis Jedrus seine Zusage für die kommende Landesligasaison gegeben und vervollständigt damit das Goalie-Duo der Isar Rats
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Nach der Verpflichtung von Reece Klassen aus Kanada ist nun das Goalie-Trio der Rebels komplett, nachdem nun auch Andreas Räth und Jannis Ersel für die neue Saison verlängert haben. Ausserdem wird auch Urgestein Tim Becker weiterhin die Offensive verstärken
     
   

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echarzerfalkenEC Harzer Falken
Trainer Arno Lörsch verlängert seinen Vertrag frühzeitig

(OLN)  Nach der Niederlage in Leipzig kommen die guten Nachrichten Nach einem temporeichen Spiel gegen die EXA Icefighters Leipzig in deren neuen Heimat im Kohlrabizirkus mussten sich die Harzer Falken zwar mit 6:3 geschlagen geben, gute Nachrichten gibt es aus dem Lager der Harzer dennoch zu verkünden. Denn schon jetzt hat Trainer Arno Lörsch seinen Vertrag vorzeitig um eine weitere Saison verlängert und setzt damit ein deutliches Zeichen, dass er in seiner alten Heimat noch lange nicht fertig ist.
Und was Kontinuität auf dem Trainerposten bedeutet, konnte man zum einen in der letzten Saison der Falken sehen, als man insgesamt drei Trainer verbrauchte und am Ende als sportlicher Absteiger da stand. Und im positiven Sinne wird dies bei dem Gegner vom Mittwochabend deutlich, wo sich Sven Gerike mittlerweile in seiner vierten Saison befindet und das Leipziger Eishockey Schritt für Schritt auf ein immer höheres Niveau hievt. Und dann auch mit Unwägbarkeiten klarkommt, wie im letzten Sommer, als er den Abgang von gleich fünf Leistungsträgern verkraften musste, aus der Not jedoch eine Tugend machte und ein Team mit einer gesunden Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan aufbaute, zwar keinen der Leistungsträger adäquat ersetzen, aber ein Team mit Charakter aufbauen konnte.

Und genau diesen Weg wird auch Arno Lörsch gehen müssen. Denn allein finanziell wird man zwar im Konzert der ganz Großen auf Jahre nicht mitspielen können, doch bereits jetzt kann er in die Planung für die kommende Saison einsteigen und einen weiteren Baustein legen, für eine sukzessive Leistungssteigerung seines Teams. Dabei wird Lörsch in den kommenden Wochen ganz genau hinschauen, um wen er den Kader für die nächste Saison bauen und auf wen er aus rein sportlichen Gründen eher verzichten kann. Denn wie es auch im Spiel in Leipzig zu sehen war, sind die Falken nicht so weit weg vom Leistungsstandard der Liga, wie es der Tabellenstand vermuten lässt. Über weite Strecken lieferte man sich einen offenen Schlagabtausch mit den Sachsen und hätte das Ergebnis deutlich positiver gestalten können. Doch haben die Falken derzeit ein wenig die defensive Stärke in eigener Unterzahl verloren, trifft dieser Umstand auf ein Leipziger Team, das sein Powerplay zuletzt sehr effektiv nutzen und den Harzer gleich drei Überzahltreffer einschenken konnte. Gegentore, die letztendlich auch den Ausschlag gaben, obwohl die Harzer auch in diesem Spiel nie aufsteckten und vor allem in Brandon Morley und Richard Zerbst zwei sehr auffällige Aktivposten hatten, die immer wieder für viel Gefahr vor dem Leipziger Tor sorgten. Nicht von ungefähr besorgte Zerbst den ersten Harzer Treffer auf Zuspiel von Morley selber, spielte beim zweiten Tor einen überragenden Aufbaupass auf Artjom Kostyrev und schürte mit einer feinen Vorlage auf Morley nochmal die Hoffnungen, als dieser zum 5:3 verwertete. Und wie die Harzer bis zum Schluss kämpften,  sollte in der letzten Spielminute symbolisch in Person von Lasse Bödefeld unterstrichen werden. Zwei Leipziger hatten sich mit einem Konter und ohne Gegenspieler auf den Weg gemacht Fabian Hönkhaus im Harzer Tor zu verladen. Doch diese Rechnung hatten sie ohne Bödefeld gemacht, der ein wahnsinniges Bachchecking fuhr und sich in letzter Sekunde zwischen den entscheidenden Pass warf und diese Chance vereitelte.

Spieler mit Charakter, auf die wird also auch Arno Lörsch zurückgreifen können, wenn es nun in den nächsten sechzehn Tagen mit acht Spielen zu einem wahren Punktspiel-Marathon kommt – und wenn es darum geht, bereits für die neue Saison die Spieler zu finden, die bereit sind, auch zukünftig alles für das Harzer Eishockey zu geben. Und so, wie sich Arno Lörsch über das ihm so früh und angesichts der sportlichen Situation entgegengebrachte Vertrauen freut, freuen sich die Verantwortlichen der Harzer Falken ganz besonders mit dem Trainer bereits jetzt einen Baustein für die Zukunft gesetzt zu haben und bedanken sich ebenso für das Vertrauen, das Arno Lörsch den Harzer Falken schenkt.


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Freitag 21.Dezember 2018
EC Harzer Falken
ECHF - hei
    -  Oberliga Nord
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