Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
Rostocker EC
(OLN)  Dem Vernehmen nach wird Verteidiger Jannik Weist nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions zur neuen Oberligasaison zu den Piranhas an die Ostsee wechseln
 
EV Füssen
(OLS)  Die beiden Nachwuchsspieler Louis Landerer (Verteidigung) und Moritz Kircher (Sturm) werden beide ihre Chance im Oberliga-Team erhalten und standen schon in der letzten Saison mehrmals im Aufgebot der 1.Mannschaft
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Die Hammer Eisbären haben die Verträge mit den Stürmern Oliver Kraft und Kevin Trapp, sowie mit Verteidiger Frederik Hemeiner für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Mit Verteidiger Sebastian Schwarz, der sogar über DEL-Erfahrung verfügt. bleibt den Gladiators einer ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Defensive auch in der neuen Bayernligasaison weiterhin erhalten
  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Mit Allrounder Daniel Brendle und Verteidiger Moritz Muth haben zwei langjährige Spieler erneut ihre Zusage bei den Eisbären gegeben
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Stürmer Nicolas Rosewe, der bereits bis 2016 für Solingen aufs Eis ging, wird ab der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Raptors auflaufen, zudem wird auch Stürmerroutinier Tim Neuber wieder die Schlittschuhe für den EC schnüren
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Stürmer Simon Zeitvogel, der früher in Hügelsheim aktiv war, sein Comeback auf dem Eis bei den Bisons geben. Zudem wird Stürmer Simon Nellissen weiterhin für die Pforzheimer auflaufen
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Aus dem eigenen Nachwuchsbereich wird Verteidiger Simon Spechtenhauser in den Kader der Fire Wings aufrücken, genauso wie Stürmer Phil Wissink
  
Landesliga Bayern
(LLB)  Auf der BEV-Versammlung am vergangenen Wochenende wurde eine Obergrenze für Kontingentspieler beschlossen. Demnach dürfen ab der kommenden Spielzeit pro Partie nur noch zwei ausländische Akteure pro Partie eingesetzt werden
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks haben mit Stürmer Marvin Deske, der von den Höchstadt Alligators zum ESC kommt, einen langjährigen und erfahrenen Oberligaspieler verpflichten können
 
Oberliga Nord
(OLN)  Der Modus der Oberliga Nord steht fest: Die 12 lizenzierten Teams bestreiten zunächst als Hauptrunde eine Doppelrunde. Die Plätze 1 bis 6 sind für das Viertelfinale qualifiziert, während die Plätze 7 bis 10 in den Pre-Play-Offs um den Play-Off Einzug kämpfen werden
 
Krefelder EV
(OLN)  Der KEV hat für sein neu gegründetes Oberligateam den 19-jährigen Stürmer Paul Schuster aus dem Nürnberger Nachwuchs verpflichtet
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der Modus in der Bezirksliga wird sich nicht verändern. Es wird weiterhin bei 4 Gruppen bleiben, nachdem sich die Mehrheit der Vereine gegen eine Zusammenlegung auf 3 Gruppen ausgesprochen hat
  
Regionalliga Ost
(RLO)  In der Regionalliga Ost wurde ein neuer Modus vom SEV beschlossen: In der neuen Saison werden die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 der Hauptrunde Play-Offs im Modus best-of-5 spielen, der Finalsieger ist Meister. Eine Verzahnung mit der Regionalliga Nord wird es nicht mehr geben
      
ESC River Rats Geretsried
(BYL)  Die River Rats haben beschlossen ihre 1b-Mannschaft vom Spielbetrieb der Bezirksliga zunächst abzumelden, zwecks Trainer- und Spielermangel und wegen fehlender Eiszeiten aufgrund des Stadionumbaus
  
EHC Wilhelmshaven
(LLN)  Stürmer Torben Cassens wechselt von der 1b-Mannschaft der Crocodiles Hamburg zu den Eisbären für die neue Saison
  
ESC Darmstadt Dukes
(HL)  Die Dukes gehen mit einem neuen Traineduo, bestehend aus dem Tschechen Bohumil Kratochviel, der zuletzt in Frankfurt tätig war, und Christian Vogt-Müller in die neue Spielzeit
  
TuS Wiehl
(LLW)  Wolfgang Göbel, der selbst viele Jahre die Schlittschuhe für die Penguins schnürte, wird die Nachfolge von Ralf Alberts als Trainer antreten
  
EC Eisbären Balingen
(LLBW)  Stürmerroutiner Tobias Wöhrle wird die Eisbären nach zehn Jahren aus beruflichen und privaten Gründen verlassen und steht nicht mehr zur Verfügung
    
   

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selberwoelfeVER Selb
Rekordspieler und Urgestein beendet aktive Karriere - Stürmer David Hördler macht nach 23 Profijahren Schluss

(OLS)  Ein außergewöhnlicher Spieler beendet seine außergewöhnliche Spielerkarriere. David Hördler hat sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, nach über 1.000 Ligaspielen und 23 Profijahren seine Eishockeykarriere zu beenden. Der 39jährige hängt seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel.

Mit David verliert das Selber Eishockey einen ganzen großen Spielertyp, eine Integrationsfigur, ein Vorbild für die vielen jungen Nachwuchsspieler. Hördler, der in der Saison 1996/19997 beim einstigen ERC Selb seine ersten Gehversuche in der Ersten machte, zeigte bereits sehr früh, welches Talent in ihm steckte. Kein Wunder, stammt David doch aus einer sehr eishockeybegeisterten Familie. Da wäre sein Vater Jochen zu nennen, ehemaliger DDR-Nationalspieler und über viele Jahre Kapitän und Leitfigur des ERC Selb sowie sein jüngerer Bruder Frank. Letzterer seit über 15 Jahren Stammspieler beim DEL-Club Eisbären Berlin, mit den er siebenmal Meister wurde und als Krönung in seiner Karriere letztes Jahr die Silbermedaille mit dem DEBTeam gewann.

Seine Heimat Selb ließ David nie aus den Augen, kehrte im Jahre 2011 nach Dresden, Leipzig, Rostock und Dortmund wieder zum VER Selb zurück. „Das war die einzig richtige Entscheidung“, ist David auch heute noch voll überzeugt. Für den VER Selb schnürte der im Dezember 40 Jahre alt werdende Stürmer in 392 Pflichtspielen seine Schlittschuhe und verbuchte dabei 66 Tore und 165 Vorlagen. Tore und Punkte waren für David aber nie wichtig. Der mannschaftliche Erfolg stand für ihn an erster Stelle, zudem war David derjenige, der eine Reihe führen konnte und wollte, junge und unerfahrene Cracks an seiner Seite stärker machte. David war ein echter Leadertyp, sein Wort hatte Gewicht – sowohl auf, als auch abseits des Eises.

Es wird eine gewisse Zeit dauern, bis David für sich selbst realisiert hat, dass nach über 1.000 Ligaspielen und 23 Profijahren nun wirklich Schluss für ihn ist. „Momentan fühlt es sich wie immer an, nach jeder Saison ist eine Pause. Ich gehe davon aus, dass es erst richtig komisch und ungewohnt für mich wird, wenn das Sommertraining anstehen würde und die Saison langsam wieder eingeläutet wird“, so David zu seinem momentanen Gefühlszustand.

Der Entschluss, dem aktiven Eishockey Lebewohl zu sagen war kein leichter und natürlich gut überlegt. Und was waren die ausschlaggebenden Punkte für seinen Entschluss? David holt ein wenig aus. „An oberster Stelle steht meine Familie, die über Jahre viel auf mich verzichten musste. Meiner Familie kann ich nun mehr Zeit widmen. Aber ich bin auch ehrlich. Bereits im letzten Sommer merkte ich, dass es mir immer schwerer fiel, mich für das Sommertraining zu motivieren. Und bevor Stimmen laut werden, ich sei zu alt und nicht mehr fit, mache ich lieber von mir aus Platz für die jungen Spieler“.

Was David künftig mit seiner vielen Zeit anfangen wird, weiß er noch nicht, auch nachgefragt nach seinen Plänen nach der Karriere winkt er vorerst ab. „Erst mal alles sacken lassen und ruhig angehen lassen“. Es ist davon auszugehen, dass David dem Selber Eishockey aber nicht komplett verloren geht, durchaus vorstellbar, dass er sich noch intensiver als Trainer im Nachwuchs engagieren wird…“und nachdem mein Sohn ja auch schon mit dem Eishockeyfieber infiziert ist, werde ich sicherlich hin und wieder in der Eishalle stehen“, so David mit einem Augenzwinkern.

Mit dem Entschluss von David endgültig mit Oberligaeishockey abzuschließen, steht auch etwas anderes fest. Zusammen mit Bruder Frank nochmals in Selb in einem Team zu spielen wird es nicht geben. Schade oder? „Natürlich wäre dies super gewesen, aber wie lange hätte ich spielen müssen bis Frank evtl. mal zurück nach Selb kehrt. Und eines ist auch klar: Für die Eisbären bin ich zu alt“, so David.


 Freitag 12.April 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  David Hördler
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