Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Blue Devils Weiden
(OLS)  Nach den langfristigen Ausfällen von Adam Poldruhak und Philipp Siller wird nun auch Stürmer Marco Pronath nach einer Sprunggelenksverletzung in dieser Saison nicht mehr für die Blue Devils auflaufen können
 
Deutscher Eishockey Bund
(DEB)  Der DEB hat den Landesverbänden, Vereinen, Verantwortlichen und Teamärzten einen Verhaltensleitfaden bezüglich des Coronavirus zukommen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme wird zudem  auf den "Handshake" nach den Spielen vorerst verzichtet
 
EC Hannover Indians
(OLN)  Die Hannover Indians haben eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben: Verteidiger Nicolas Bovenschen hat seine Zusage für ein weiteres Jahr am Pferdeturm gegeben
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Joonas Lehtivuori hat eine Armverletzung erlitten und wird damit vorerst bis zum Ende der Hauptrunde ausfallen
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
     
   

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Roosters treiben Zukunftsplanungen voran

(DEL)  Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga können auch in der kommenden Saison mit Stürmer Alex Grenier planen. Der Kanadier unterzeichnete einen neuen Vertrag für die Spielzeit 2020/2021. Grenier kam in der laufenden Saison an den Iserlohner Seilersee und avancierte hier zu einem der gefährlichsten Offensiv-Spieler.
„Alex hat uns in den letzten Monaten von seiner Leistungsfähigkeit vollkommen überzeugt und sich am Seilersee als echter Teamplayer präsentiert. Auch er hat einige Wochen gebraucht, um sich auf der europäischen Eisfläche zurechtzufinden, letztlich aber ist ihm das mit guten Leistungen vollauf gelungen“, unterstreicht Christian Hommel, der Sportliche Leiter der Roosters.

Der neue Vertrag von Alex Grenier enthält allerdings eine Ausstiegsklausel. „Sollte ihn nach der laufenden Saison ein Club aus der NHL oder der Schweizer National League unter Vertrag nehmen, erhalten wir eine festgelegte Ablösesumme. Für andere Ligen gilt diese Ausstiegsklausel nicht“, berichtet Hommel. Den Iserlohn Roosters ist es wichtig, diese Vertragsmodalitäten mit der Öffentlichkeit zu teilen, ohne dass der Club auf weitere Details eingehen wird. Christian Hommel: „Wir wollen die Chance zu haben, Alex mindestens ein weiteres Jahr an uns zu binden. Zugeständnisse wie diese sind bei einem Spieler seiner Qualität obligatorisch. “

Gleichzeitig haben die Iserlohn Roosters entschieden, Grenier ab sofort die Freigabe für die Schweizer National League zu geben. Bis zum Ende der laufenden Spielzeit wird der Stürmer für ein Engagement freigestellt und kann, sollte sich der neue Club für die Playoffs qualifizieren, um die Meisterschaft kämpfen. „Alex kam mit der Bitte auf uns zu, ihm diese Möglichkeit zu eröffnen. Das haben wir getan. Die Iserlohn Roosters profitieren insbesondere wirtschaftlich von diesem Transfer“, so Hommel weiter.

Selbstverständlich ist dem Club bewusst, dass diese Entscheidung nicht nur positive Reaktionen im Sauerland auslösen wird. „Die Tatsache Alex gehen zu lassen, bedeutet sportlich nicht, dass wir die aktuelle Saison abhaken. Unser Ziel ist und bleibt eine bestmögliche Abschlussplatzierung“, betont Hommel. Den Iserlohn Roosters ist es wichtig, das Heft des Handels bei der Planung der kommenden Spielzeit in eigener Hand zu halten, um die bestmögliche Mannschaft zusammen zu stellen. Deshalb wollen die Verantwortlichen nicht bis zum Frühjahr warten, um zentrale strategische Entscheidungen zu treffen. Das unterstreicht auch Clubchef Wolfgang Brück: „Wir müssen wirtschaftlich und sportlich mit guten Voraussetzungen in die kommende Saison gehen. Aus diesem Grund gehen wir diesen Weg und kommunizieren ihn offen. Wir haben unseren Fans im vergangenen Frühjahr versprochen, unsere Entscheidungen, wann immer möglich, transparent zu machen und halten unsere Zusage.“

Die verbleibenden Spiele nach der Pause werden seitens der Sportlichen Leitung im Auftrag der Gesellschafter unter besonderer Beobachtung stehen. Christian Hommel: „Wir werden sehen, wer sich für uns und unsere Ziele besonders in Zeug legt und wem die letzten Liga-Partien vielleicht auch nicht mehr ganz so wichtig sind. Unter anderem auch daran werden wir festmachen, mit welchen Spielern aus der aktuellen Mannschaft, die noch keinen Vertrag haben, wir in der kommenden Saison weiterarbeiten möchten und mit wem gegebenenfalls nicht. Letztlich werden wir auch nicht davor zurückschrecken, bestehende Verträge aufzulösen.“ Trotz dieser klaren Worte weiß Hommel, dass die Einstellung der aktuellen Mannschaft bislang in nahezu jeder Partie und auch in der Kabine tadellos war. „Es geht nicht darum Druck zu machen, es geht ausschließlich um die beste Entscheidung für unseren Verein!“ In diesem Kontext werden die kommenden Wochen und Monate am Seilersee stehen.


 Montag 3.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Iserlohn Roosters
IR/piec
    -  Deutsche Eishockey Liga
    -  Alexandre Grenier
  

 

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