Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
EHC Freiburg
(DEL2)  Stürmer Nico Kolb, während der letzten Saison von den Bayreuth Tigers in den Breisgau gewechselt, wird nicht mehr für die Wölfe auflaufen und auch bei Stürmertalent Erik Betzold stehen die Zeichen wohl auf Abschied 
     
Hamburger SV
(RLN)  Verteidiger Gino Blank, der vor zwei Jahren aus der Oberliga von den Rostock Piranhas zu den Hanseaten kam und seitdem einer der wichtigsten Leistungsträger in der Defensive ist, hat seinen Vertrag beim HSV verlängert
  
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Mad Dogs haben einen weiteren Neuzugang vorgestellt: Vom Ligakonkurrenten Eisbären Heilbronn wechselt Verteidiger Sven Klisch nach Mannheim, wo er einst aus dem MERC-Nachwuchs hervorging
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Die nächsten Zusagen bei den Rebels sind fix: Verteidiger Lukas Willer bleibt den Schwaben genauso erhalten wie Stürmer Patrick Eisele
  
EV Dingolfing
(BLL)  Nach der Vertrags-
verlängerung mit Stürmer Waldemar Detterer gibt es nun auch einen weiteren Abgang zu vermelden, denn der tschechische Topscorer David Michel verlässt die Isar Rats aus privaten Gründen und wird in seine Heimat zurückkehren
  
Adendorfer EC
(RLN)  Nach einem Jahr Auszeit treiben die Heidschnucken nun auch ihre sportlichen Planungen voran, müssen aber den ein oder anderen Rückschlag hinnehmen, denn Trainer Jacek Piechutta, der letztes Jahr geholt wurde, wird beim Neubeginn nicht zur Verfügung stehen. Daher ist man beim AEC nun intensiv auf Trainersuche. Ausserdem wird Torhüter Finn Günther studienbedingt nicht mehr auflaufen und Verteidiger Marc Petermann hat seine aktive Laufbahn beendet. Stürmer Yannick Henry, der die letzte Saison in Harsefeld spielte, wird ebenfalls nicht mehr zum AEC zurückkehren und wird ein höher dotiertes anderes Angebot annehmen
  
ERC Lechbruck
(BBZL)  Die Kaderplanung bei den Flößern geht weiter zügig voran, denn als nächstes haben die drei Stürmer Fabian Bacz, Stefan Dubitzky und Jonas Seitz verlängert
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Hammer Eisbären haben inzwischen offiziell bestätigt künftig in der Oberliga Nord antreten zu wollen und haben fristgerecht die Lizenzierungs-
unterlagen beim DEB eingereicht. Ausserdem wurde bekannt gegeben, dass der Vertrag mit Topscorer Kevin Thau für die neue Saison verlängert wurde
 
Heilbronner EC
(RLSW)  Die ersten beiden Neuzugänge der Eisbären stehen fest: Vom Nachbarrivalen SC Bietigheim-Bissingen kommen die Brüder Lars und Timo Heintz zum HEC. Beide durchliefen die gesamte Nachwuchsabteilung ihres Heimatvereins und suchen nun in Heilbronn eine neue Herausforderung
 
SE Freising
(BLL)  Torhüter Markus Rehfeldt, sowie die Stürmer Alexander Schardt, Dario Braun, Alexander Braun, Alexander Brezina, Stefan Hummel und Michael Mühlbauer werden in der nächsten Saison nicht mehr das Trikot der Black Bears tragen. Sofern finanzierbar sollen bis zum Saisonbeginn noch ein neuer Verteidiger und drei neue Stürmer zum Kader stossen
  
ESC Dorfen
(BYL)  Die Eispiraten haben ihren neuen Trainer vorgestellt: Mit der Verpflichtung von Franz Steer, der viele Jahre als Headcoach in der DEL2 tätig war - die meiste Zeit dabei bei den Starbulls Rosenheim, ist dem Bayernligisten ein Coup gelungen. Ausserdem wurde bekannt, dass der ESC in der neuen Spielzeit ohne Kontingentspieler antreten wird
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Stürmer Marc Meinhardt, der letztes Jahr von den Weserstars Bremen kam, ihre erste Vertragsverlängerung für die neue Regionalligasaison mitgeteilt
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Nach der Vertragsverlängerung mit dem italienischen Nationalverteidiger Alex Trivellato haben die Pinguine nun in einem sehr kurzen Statement mitgeteilt, dass man sich von Topscorer Chad Costello trennt. Der US-Amerikaner kam vor zwei Jahren von den Iserlohn Roosters zum KEV, wo er stets seine Scorerqualitäten unter Beweis stellte
     
   

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selberwoelfeVER Selb
Topscorer Brad Snetsinger kommt - 33-Jähriger soll Führungsrolle in der Offensive einnehmen

(OLS)  Wenn ein Eishockeyspieler in 358 Oberligapartien Sage und Schreibe 274 Tore und 453 Vorlagen aufweisen kann, zudem in diesen fünf Spielzeiten zweimal zum Spieler des Jahres gewählt wurde, verdeutlich dies umso mehr, dass es sich bei diesem Akteur zweifelsohne um einen absoluten Ausnahmestürmer handelt. Letzterer ist er unbestritten – Brad Snetsinger.

Der Kanadier mit markantem Rauschebart liefert Jahr für Jahr konstant starke Leistungen ab. Bei den eigenen Fans abgöttisch geliebt und verehrt, bei gegnerischen Anhängern und Gegenspieler gefürchtet aufgrund seiner Spielintelligenz und seinem brutalen Siegeswillen.

Der 33-Jährige letztjährige Topscorer der Oberliga Süd und „Spieler des Jahres der Oberliga Süd“ wird in der neuen Saison 2020/2021 mit der Rückennummer 41 für die Selber Wölfe auflaufen. Snetsinger unterschrieb einen Einjahresvertrag im Vorwerk.

Der in Ajax, einem Vorort von Toronto in Ontario/Kanada geborene Snetsinger, spielte gleich bei seiner ersten Deutschland-Station groß auf. Bei den Kassel Huskies 2012/2013 und der Folgesaison schoss sich Brad mit 103 Toren und 143 Vorlagen in 106 Spielen in die Herzen der Fans und in die Notizbücher der Scouts und Trainer. Lukrative höherklassige Engagements ließen Snetsinger kalt, sein weiteres Hauptbetätigungsfeld blieb weiterhin die Oberliga Nord. Nach einem „Abstecher“ und einer Saison beim DEL2-Club Kaufbeuren und 20 Spielen bei den Tilburg Trappers, mit denen er niederländischer Meister wurde, hatte ihn die Oberliga Nord wieder. Einer grandiosen Saison bei den Icefighters Leipzig (50 Spiele, 40 Tore, 53 Vorlagen; Auszeichnung „Spieler des Jahres“) folgte ein dreijähriges Engagement beim Herner EV, einem Tradionsverein im Ruhrgebiet. Von März bis September 2018 hieß sein dortiger Trainer Herbert Hohenberger, ehe Letzterer leider schwer erkrankte und das Traineramt aufgeben musste.

Der Kontakt beider riss die letzten Jahre nicht ab. Hohenberger wirkte überrascht, als beim Gastspiel der Wölfe Anfang 2020 Snetse nach der Partie auf ihn zukam. Hohenberger kann sich noch gut erinnern. „Wir redeten ein wenig und Brad ließ durchblicken, dass er, wenn ich weiter Trainer in Selb bleibe, gerne unter mir spielen würde.“ Der Kontakt blieb bestehen und dann wurde die Sache perfekt. Hohenberger ist absolut happy, dass der Deal klappte. Über Snetsinger und seine herausragenden Qualitäten braucht man nicht viel sagen. Dennoch gerät der 51-Jährige Österreicher ins Schwärmen, wenn er über seinen Neuzugang spricht.
„Snetse ist ein begnadeter Eishockeyspieler mit Fähigkeiten, welche nur wenige Stürmer besitzen. Er weiß, wo und wie er sich ins Spiel einbringen muss, liebt es, seine Gegenspieler auf sich zu ziehen und seine Teamspieler in Szene zu setzen. An der Scheibe kann er alles, spielt gerne den Vorlagengeber, kann aber auch eiskalt vollstrecken“, so Hohenberger.

Seine errungenen Titel und Scorerpunkte sind Snetsinger nicht zu Kopf gestiegen. Er ist bodenständig geblieben, ein Teamplayer durch und durch. Für ihn steht immer die Mannschaft im Vordergrund.
Hohenberger: „Aussagen, Brad sei egoistisch und ein schwieriger Typ, sind Blödsinn. Natürlich muss man wissen, wie man solche Spieler führt, aber das ist mein Job. Snetse ist ein Vollprofi und wird bei uns eine tragende Rolle in der Offensive einnehmen.“

Die Aussagen aus Memmmingen, die Indians wären bis an ihre Schmerzgrenze gegangen und wären kurz vor einer Einigung mit Snetinger gestanden, der letzendlich eine Option im eigentlich noch laufenden Vertrag zog und das finanziell deutlich lukrativere Angebot aus Selb annahm, wollen die Wölfe-Verantwortlichen nicht weiter kommentieren. VER-Vize Thomas Manzei, der die Vertragsgespräche mit Snetsinger führte, führt nur an, dass „Snetsinger-Deal“ ein längerer Prozess und nicht von heute auf morgen abgeschlossen war.
Manzei weiter: „Nachdem frühzeitig ab Winter klar war, dass Ian McDonald seine Karriere beenden wird, waren wir frühzeitig auf der Suche nach einem starken Kontingentspieler. Uns spielte in die Karten, dass Herbert und Brad sich gut kennen und Brad gerne zu uns kommen wollte. Die guten Gespräche wurden konkreter und als die Chance da war ihn zu holen, schlugen wir zu“.
Bevor jedoch erneut, wie bereits beim Weidekamp-Transfer falsche Behauptungen in der Presse kursieren, stellt der VER-Vize gleich Folgendes klar: „Die Zusage von Brad sowie die Vertragsunterzeichnung erfolgte vor dem oberligaweiten Transferstopp Ende März und jetzt finden wir es an der Zeit, dass wir Brad offiziell als Neuzugang präsentieren.“

Snetsinger selbst lässt der Rummel um seine Person kalt und wirkt ähnlich cool und tiefenentspannt wie auf dem Eis. Der Kanadier, der zusammen mit seiner Frau Marilena, seiner 1 ½-jährigen Tochter Shay und der Bulldooge Jex in Kassel lebt, freut sich riesig auf den kommenden Winter und die Selber Wölfe.
Was waren seine Gründe für den Wechsel nach Selb? Snetsinger dazu: „Selb ist seit vielen Jahren eine gute Adresse in der Eishockey-Oberliga, ich freue mich auf die Organisation der Wölfe und auf eine neue Region innerhalb Deutschland´s kennen zu lernen. Aber natürlich. Einer der Hauptgründe ist und war Herbert, wir kennen uns seit vielen Jahren, sind gut befreundet und es ist super, wieder unter ihm spielen zu dürfen.“
Auf die Frage, was seine sportlichen Ziele für die neue Saison sind, braucht Snetsinger nicht lange zu überlegen: „Ich will immer gewinnen, ansonsten brauche ich gar nicht auf´s Eis gehen“.


 Freitag 8.Mai 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  Oberliga Süd
    -  Brad Snetsinger
  
 

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