Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
Moskitos Essen
(RLW)  Bei den Wohnbau Moskitos gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden. Vom Oberliga-Aufsteiger EG Diez-Limburg wechseln Dominik Luft, der viele Jahre für den Herner EV in der Oberliga spielte, sowie Leonard Günther an den Westbahnhof
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Bei den Stiftland Dragons geht es weiter Schlag auf Schlag, denn als nächstes hat Verteidiger Florian Gösl seine Zusage für ein weiteres Jahr beim EHC gegeben
  
Münchener EK
(BBZL)  Verteidiger Moritz Strocl, der letztes Jahr aus Geretsried kam, wird die Luchse nach nur einer Spielzeit wieder verlassen
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Stürmer Philipp Maier wird auch in der Oberliga wieder für die Rockets auflaufen. Der 22-Jährige spielt seit zwei Jahren bei der EGDL und verfügt bereits über Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Timmendorf und Braunlage. In der letzten Saison konnte er in 33 Regionalligaspielen 5 Tore und 14 Assists erzielen
  
SC Forst
(BLL)  Mit Florian Deibler, Tobias Dietz und Elias Breidenbach bleiben drei Verteidiger aus dem letztjährigen Mannschaftskader den Nature Boyz weiterhin treu
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Mit Stürmer Marius Metzner, der zwischenzeitlich für den EHC Zweibrücken spielte, kommt ein weiterer Spieler von den Mad Dogs Mannheim zu den Eisbären. In der abgelaufenen Saison gelangen ihm in neun Spielen zwei Treffer
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Offenbar steht Stürmer Darren Mieszkowski vor einem Wechsel in die Mainmetropole, während es wohl Stürmer Magnus Eisenmenger in die DEL zu den Augsburger Panthern zieht
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Als nächstes hat der 37-jährige Routinier Daniel Steinke, der letztes Jahr von den Eisbären Heilbronn ins Spargeldorf kam, seinen Vertrag bei den Baden Rhinos verlängert
  
EV Landshut
(DEL2)  Die Verantwortlichen zeigen Interesse an einer Verpflichtung von Eigengewächs und Stürmer Thomas Brandl, der nach mehreren Jahren in der DEL bei den Straubing Tigers zuletzt für die Ravensburg Towerstars spielte. Ausserdem wurde bekannt, dass der tschechische Stürmer Tomas Plihal in sein heimatland zum HC Jablonec nad Nisou zurückkehren wird

ERC Regen
(BBZL)  Der ehemalige und langjährige Oberligastürmer Daniel Huber hat seine Zusage für ein weiteres Jahr bei den Red Dragons gegeben. Ausserdem wechselt Angreifer Ludwig Seidl vom Landesligisten ESC Vilshofen zum ERC
  
ESC Jonsdorf
(LLS)  Stürmer Johann Wobser wird die black Panther aus beruflichen Gründen verlassen
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Dem Vernehmen nach wird künftig der ERC Ingolstadt mit den Starbulls Rosenheim bezüglich Förderlizenzspieler kooperieren
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der mittlerweile 44-jährige Verteidiger-Routinier Helmut Kößl hat sich dazu entschlossen eine weitere Spielzeit bei den Isar Rats dranzuhängen, nachdem er letztes Jahr von den Passau Black Hawks zum EVD kam
  
Hamburger SV
(RLN)  Constantin Schönfelder bleibt die Nummer-1 im Tor des HSV, als Back-Up wird Nachwuchscrack Jonte Flügge zur Verfügung stehen
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Die Brüder Sven und Sören Breiter, die beide reichlich Oberliga- und auch Zweitliga-Erfahrung vorweisen können, gehen auch in der nächsten Regionalligasaison wieder für die Eisbären auf Torejagd
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Verteidiger Marlo Gimmerthal, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und vor zwei Jahren zur ESG zurückkehrte, wird weiterhin die Schlittschuhe für Esslingen schnüren
  
EHC Klostersee
(BYL)  Der kanadische Stürmerroutinier Bob Wren, mittlerweile 45 Jahre alt, wird auch in der kommenden Bayernligasaison wieder das Trikot der Grafinger tragen. Der langjährige DEL-Profi war auch in der letzten Saison wieder mit 37 Scorerpunkten aus 31 Partien ein wichtiger Leistungsträger beim EHCK
  
ESC Lippstadt
(RLW)  Der bisherige Bezirksligist ESC Lippstadt wird sein Startrecht an der neuen Regionalliga West wahrnehmen, während die Eifel-Mosel Bären wohl keine Meldung abgeben werden. Somit werden wohl 13 Mannschaften teilnehmen, eine weitere Mannschaft wird aber wohl noch gesucht
     
   

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selberwoelfeVER Selb
Selber Wölfe binden Richard Gelke langfristig - Der Leistungsträger und Publikumsliebling bleibt für die kommenden drei Jahre im Wolfsbau

(OLS)  Da ist den Verantwortlichen unseres VER Selb ein echter Coup gelungen, konnte man doch den sympathischen und bodenständigen 28-jährigen Stürmer von einem langfristigen Engagement überzeugen. Gelke, der erst vor der vergangenen Saison von den Heilbronner Falken aus der DEL2 ins Selber Vorwerk gewechselt war, avancierte sofort zum Leistungsträger und spielte sich in die Herzen der Fans. Keine Frage, dass man bei den Selber Wölfen überglücklich über diese Vertragsverlängerung ist.

„Ich bin unglaublich froh und dem Vorstand auch sehr dankbar, dass Richi Gelke davon überzeugt werden konnte, langfristig in Selb zu bleiben. Richi ist sowohl auf als auch neben dem Eis ein absolutes Aushängeschild und Vorbild für die jungen Spieler, die sich an ihm orientieren können und sehen, wo die Reise hingehen sollte“, berichtet ein überglücklicher Trainer Herbert Hohenberger. „Mit Richi Gelke konnten wir eine Identifikationsfigur an Selb binden. Richi ist ein vorbildlicher und hochprofessioneller Sportler, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft, ist flexibel einsetzbar und ein echter Führungsspieler. Wir sind sehr glücklich darüber, dass er sich für uns entschieden hat“, schwärmt Vorsitzender Jürgen Golly. Diese Eigenschaften des letztjährigen Selber Neuzugangs blieben freilich auch der Konkurrenz nicht verborgen
„Klar hatte ich einige Angebote von anderen Vereinen auf dem Tisch liegen, auch höherklassig. Da fühlt man sich als Spieler natürlich wertgeschätzt, wenn die Leistung auch von anderen wahrgenommen wird. Aber letztendlich hat in Selb einfach das Gesamtkonzept gepasst. Man hat sich frühzeitig sehr um mich bemüht. Ich habe mich in meinem ersten Jahr in Selb sehr wohl gefühlt und festgestellt, dass die Selber Wölfe eine sehr gute Adresse sind. Außerdem liegt Selb auch geographisch ganz günstig. So habe ich es zum Beispiel auch zu meinen Eltern nicht so weit. Ein wichtiger Punkt für mich war auch, dass Florian Ondruschka, Dennis Schiener und Benedikt Böhringer nächste Saison mit an Bord sind. Das sind alles einwandfreie Jungs, mit denen es im Team einfach Spaß macht. Auch mit Herbert Hohenberger hatte ich gute Gespräche, so dass es für mich jetzt hier in Selb einfach am besten passt. Außerdem fühlen sich meine Freundin und ich sehr wohl in Selb“, so Gelke zu den Gründen für drei weitere Jahre in Selb zu unterschreiben. „Richi bringt alles mit, was man sich als Trainer wünschen kann: Eine professionelle Einstellung – man braucht sich bei ihm keine Gedanken machen, ob er fit und einsetzbar ist – gepaart mit Einsatz und Leidenschaft. Wir sind überglücklich, dass wir den Sportler und Menschen Richard Gelke weiter in unseren Reihen haben. Er ist ein absoluter Topathlet“, lobt Hohenberger seinen als Mittel- oder Außenstürmer einsetzbaren verlängerten Arm auf dem Eis, der auch eine Gruppe von Spielern führen könne, so der Selber Übungsleiter.

„Aktuell gehe ich viel angeln und war hier auch schon sehr erfolgreich“, berichtet der hauptberufliche Eishockeycrack über seine aktuelle Freizeitgestaltung. „Darüber hinaus halte ich mich überwiegend durch Radfahren fit und was ich sonst noch so tun kann“, plagt ihn doch noch eine Blessur aus der vergangenen Saison, die noch nicht ganz auskuriert ist. „Ich habe im Februar verletzt weitergespielt, was sich jetzt rächt. Ich tue alles dafür, dass die Verletzung bis zum Saisonbeginn zu 100% auskuriert ist. Da muss ich jetzt aber einfach Geduld haben und darf auf keinen Fall den Fehler machen wieder zu früh aufs Eis zu gehen“, zeigt sich der gebürtige Reutlinger im Hinblick auf seine vollständige Genesung zuversichtlich. Ein Umsatteln in die Textilbranche kommt für ihn jedenfalls zumindest noch nicht in Frage: „Das mit dem Maskennähen war tatsächlich so eine Idee, die aus Langeweile entstand. Früher in der Schule hat mir der Umgang mit der Nähmaschine schon sehr viel Spaß gemacht und so habe ich das einfach mal probiert, aus meinem letztjährigen Trikot Masken zu nähen. Vom Erlös, der einem guten Zweck zu Gute kommt, war ich sehr positiv überrascht“, freut sich Richi, der über den Sommer auch gerne mal Städtetrips unternimmt: „Berlin ist nicht so weit von mir zu Hause entfernt. Und mein absoluter Geheimtipp ist Bautzen – eine sehr schöne Stadt.“

Richard Gelke macht keinen Hehl daraus, dass die vergangene Saison mannschaftlich nicht optimal lief, möchte die Situation aber auch nicht überbewertet wissen: „Wir hatten – das erste Wochenende ausgenommen – einen furiosen Saisonstart. Dadurch kam eine unglaubliche Euphorie auf und die Erwartungshaltung wurde von allen Seiten massiv nach oben geschraubt. Dann bekamen wir jedoch viel Verletzungspech - alleine das frühe Saisonende für Carl Zimmermann war ein schwerer Schlag für die gesamte Mannschaft, da uns ein wichtiger Spieler weggefallen ist – was uns mit unserem kleinen Kader das Genick gebrochen hat. Die ganze Situation einhergehend mit dem Ultimatum gegen Henry Thom war für uns als Team nicht einfach.“ War der Schritt für ihn persönlich von der DEL2 eine Klasse tiefer richtig?
„Klar will man als Sportler möglichst hochklassig spielen. Aber in der DEL und DEL2 wird es für die deutschen Spieler doch immer schwieriger, auch bedingt durch die vielen Einbürgerungen. In der Oberliga kann ich eine tragendere Rolle in der Mannschaft einnehmen, das macht natürlich auch entsprechend Spaß.“ Doch viel lieber blickt Richi in die Zukunft voraus: „Ich möchte eine gute, solide Saison spielen. Dabei geht es mir viel weniger um den persönlichen Erfolg – mir wird auf das Thema Scorerpunkte zu viel Wert gelegt – sondern vielmehr muss der Teamerfolg über allem stehen. Das Team wird ein neues Gesicht bekommen, da ist die oberste Prämisse, dass wir gut und schnell zu einer Einheit zusammenwachsen und uns rasch finden.“ Und wenn das klappt, macht Richi Gelke den Wölfe-Fans abschließend noch ein Versprechen, das zusätzliche Freude auslösen wird: „Wir wollen wieder mitreißendes Eishockey zeigen. Die Mannschaft muss ein Feuer entfachen, das auch auf die Ränge überspringt. Wir wollen wieder mehr Zuschauer in die NETZSCH-Arena locken und die Stimmung mindestens vergleichbar zu dem machen, was ich damals in meiner Zeit mit Frankfurt in den Spielen gegen die Selber Wölfe erleben durfte.“


 Freitag 22.Mai 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/oo
    -  Oberliga Süd
    -  Richard Gelke
  

 

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