Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Senden
(BBZL)  Nach einem Jahr Pause werden die Crocodiles wieder eine Mannschaft zum Spielbetrieb der Bezirksliga Bayern melden
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Verteidiger Jonas Huber, der in der letzten Saison für den ESC Dorfen in der Bayernliga, sowie für die 1b in der Bezirksliga aufs Eis ging, wechselt zur neuen Saison zum ESV
  
Aachener EC
(BZLW)  Stürmer Jannik Jentzen, der trotz seines jungen Alters zu den wichtigsten Leitungsträgern in der Offensive gehört, hat seine Zusage für eine weitere Saison bei den  Grizzlies gegeben
  
Münchener EK
(BBZL)  Mit Routinier Christopher Langer bleibt den Luchsen ein erfahrener Stürmer auch in der kommenden Bezirksligasaison weiterhin treu
  
EV Moosburg
(BLL)  Trainersohn Maximilian Englbrecht, der viele Jahre in der Oberliga bei seinem Heimatverein EV Landshut im Tor stand und zuletzt pausierte, ist der erste Neuzugang beim EVM für die neue Spielzeit
    
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Lukas Laub, der erst letztes Jahr aus der DEL von der Düsseldorfer EG ins Ellental kam, wird die Steelers nach nur einer Saison wieder verlassen
  
Harzer Falken
(RLN)  Die EC Harzer Falken haben mehrere Abgänge bekannt gebeben. Die beiden Torhüter Donatas Zukovas und Frederik Schwieger werden Braunlage genauso verlassen wie die Verteidiger Nils Bergk, Tjorben Skibba und die Stürmer Mario Strobel, der sich gegen das Angebot der Falken entschieden hat, und Ernst Reschetnikow, der sich auf seine Tätigkeit als Nachwuchstrainer in Kassel konzentrieren wird
  
Hamburger SV
(RLN)  Verteidiger Mario Behrens und Stürmertalent Ole Hoffmann rücken vom Verbandsliga-Team des HSV in den Kader der 1.Mannschaft in die Regionalliga auf
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Der US-Amerikaner Austin Ortega stimmte dem Gehaltsverzicht nicht zu und hat das vorgelegte Vertragsangebot nicht angenommen. Damit verlässt der Stürmer die Eisbären nach zwei Spielzeiten wieder
  
EV Pegnitz
(BLL)  Mit Nico Stachowski kommt ein gebürtiger Pegnitzer zu den Ice Dogs zurück. Zuletzt spielte der 18-jährige Verteidiger im Nachwuchs des 1.EV Weiden
  
Hamburg Sailors
(LLN)  Mit Stürmer Kevin Kuhr bleibt den Hamburg Sailors einer ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive auch in der kommenden Landesligasaison weiter treu
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Mite den beiden Allroundern Moritz Hauß und Gregor Sprenger bleiben den Eisbären zwei echte HEC-Eigengewächse auch in der nächsten Saison weiter erhalten
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks haben mit dem tschechischen Allrounder Dominik Tobola, der von den Trostberg Chiefs nach Haßfurt wechselt, einen weiteren Kontingentspieler verpflichtet. Zudem kommt Verteidigertalent Paul Hartmann von den Höchstadt Alligators, wo er auch erste Oberliga-Erfahrungen sammeln konnte, zum ESC zurück, wo er bereits in der Vergangenheit im Nachwuchsbereich aktiv war
  
ERC Regen
(BBZL)  Der nächste Neuzugang bei den Red Dragons ist unter Dach und Fach: Vom EV Aich wechselt der 31-jährige Stürmer Franz Spornraft, der einst aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging, zum ERC
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Nach Verteidiger Florian Gösl hat als nächstes Stürmer Daniel Bienek, der seit drei Jahren bei den Stiftland Dragons spielt, seine Zusage für die neue Saison gegeben
     
   

 Stichwortsuche:
selberwoelfeVER Selb
Ein (bekannter) Amerikaner für die Wölfe-Offensive - Nord-Torjäger Nicholas Miglio kommt aus Halle ins Vorwerk

(OLS)  Die Gerüchte um seine Person und seiner möglichen Rückkehr nach Selb gab es schon lange. Nachdem kürzlich sein letztjähriger Arbeitgeber ihn als Abgang vermeldete, wollen die Wölfe nun offiziell ihn als Neuzugang für die Offensive vermelden.

Er ist zurück - Nicholas Miglio stürmt wieder für die Selber Wölfe und wird neben Brad Snetsinger in der Saison 2020/2021 die zweite Kontingentstelle einnehmen. Der sympathische US-Amerikaner, im vergangenen Winter im Diensten der Saale Bulls Halle und mit 30 Toren fünftbester Torjäger der kompletten Oberliga Nord, unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende bei
den Wölfen.

Selb, Essen und Halle – so lauten die bisherigen Deutschlandstationen von Nicholas Miglio. Drei grundverschiedene Vereine, dreimal jedoch die gleichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für Nick: Er wurde immer nachverpflichtet, musste sich stets innerhalb kürzester Zeit ins Team einfügen ohne große Vorbereitungs- und Eingewöhnungsphase - nicht unbedingt vorteilhaft für den US-Boy.
Der großgewachsene Amerikaner mutierte zu einer Art „Krankheitsvertretung“. Bei den Wölfen (Saison 2018/2019) vertrat er bei seinem Kurzgastspiel den mit einer Handverletzung ausgefallenen Ryan McDonough. Bei den Stechmücken vom Westbahnhof Essen erfolgte seine Nachverpflichtung für den Langzeitverletzten Schweden Viktor Lennartsson, und jüngst in Halle kam es erst zum Transfer, als Tyler Mosienko mit Innenbandriss ausfiel. Diesmal ist es endlich einmal anders, das freut auch Nick: „Ich bin sehr froh, dass ich von Beginn an mit meinen Teamkollegen starten darf, das macht vieles leichter und ich hoffe, dass es bald los geht“, so der Wölfe-Neuzugang, der die Rückennummer 47 tragen wird.

Nach erfolgreichem Gastspiel bei den Moskitos Essen (37 Spiele, 26 Tore und 25 Assists) startete Nick die Saison 2019/2020 bei den Wichita Thunder in der ECHL (East Coast Hockey League). Seine erneute Rückkehr nach „Good old Germany“ war seinem künftigen Trainer Herbert Hohenberger, damals in Halle an der Bande, zu verdanken. Der Österreicher dazu: „Als Nick in Essen spielte, beobachtete ich ihn einige Male und dachte mir: Der gefällt mir, seine Spielweise, wie er seinen Körper einsetzt, toll.“
Der Kontakt zwischen den beiden riss nicht ab und als Halle Ersatz für Mosienko suchte, ging alles sehr schnell und Miglio spielte unter Hohenberger bei den Bulls. „Leider hatten wir beide nur gut vier Wochen das Vergnügen in Halle zusammenzuarbeiten, ehe ich dort beurlaubt wurde, aber alles Versäumte holen wir nun nach“, grinst Hohenberger mit viel Vorfreude auf seinen Neuzugang. Was macht Miglio so wichtig für das Team? Hohenberger braucht nicht lange überlegen: „Nick ist schnell, ein Goalgetter, spielt Körper und besitzt den unbedingten Willen, alles für das Team zu geben, um zu gewinnen – solche Typen brauchen wir“.

Das Schwärmen von Hohenberger über Miglio ist leicht nachzuvollziehen, denn es waren seine unbekümmerte Spielweise und sein nimmermüder Einsatz mit denen Nick bei seinem Gastspiel im Selber Vorwerk bei den Fans punktete. Tore waren ihm damals im Wölfe-Trikot nicht vergönnt, aber viele trauerten Miglio lange nach, sahen enorm viel Potential in ihm, welches er in Essen und Halle mehr und mehr ausschöpfte. Der im November 29 Jahre alt werdende Texaner ist zu einem starken Importcrack gereift.
„Natürlich habe ich mich in den Jahren in Deutschland weiterentwickelt und viel dazugelernt, von meinen Trainern wie auch Mitspielern – diese Erfahrungen waren wichtig.“ Trotz des abrupten Abschieds nach nur sieben Pflichtspielen nimmt Selb bis heute einen wichtigen Platz in seiner Eishockeykarriere ein: „Mit Selb verbinde ich sehr viel, es war eine schöne Zeit, ich wurde toll aufgenommen, wir hatten einen sehr guten Zusammenhalt im Team und die Fans waren sensationell laut – jetzt darf ich das alles nochmals erleben – von Anfang an.“

Der in San Antonio/Texas geborene Miglio ist zweifelsohne in der Oberliga angekommen – seine Statistiken verdeutlichen es. Miglio selbst ist aber auf dem Boden geblieben, persönliche Statistiken sind ihm nicht wichtig, für ihn zählt einzig und allein der Teamerfolg. Von Kollegen unterstützt zu werden, von ihnen geführt werden – daran erinnert er sich noch heute. Miglio zurückblickend: „In Selb waren es vor allem Ian McDonald und Lanny Gare, die mich super unterstützten, mir halfen und viel zeigten – mit beiden habe ich bis heute noch ein sehr enges Verhältnis - dass Lanny weiter im Team ist, finde ich großartig.“

Und da wäre noch Coach Herbert Hohenberger, der hauptverantwortlich den Deal „Miglio“ einfädelte. „Als ich von der Vertragsauflösung durch Nick in Halle erfuhr, zögerte ich nicht lange. Er ist ein Spieler im besten Eishockeyalter, hat Torinstinkt, was er in Essen und Halle unter Beweis gestellt hat. Nach kurzer Eingewöhnungsphase, die er braucht und auch bekommt, auch wenn Selb für ihn nicht komplett neu ist, werden wir sehr viel Freude an ihm haben“, ist sich Hohenberger sicher, dass Miglio eine Bereicherung für die neue Wölfe-Offensive werden wird.

Nick Miglio freut sich auf seine Rückkehr, von seinem positiven Wesen blickt er lieber nach vorne als zurück. Umso verständlicher, dass er seine Vertragsauflösung bei den Bulls unkommentiert lässt. Das Kapitel Halle war ein erfolgreiches für den US-Amerikaner, ist aber nun Vergangenheit. Er fokussiert sich auf die Zukunft und diese heißt Selber Wölfe. Auch die ihm zum Vorwurf gemachte Undiszipliniertheit (54 Strafminuten in 34 Spielen) lässt er kommentarlos stehen. Sein künftiger Coach Herbert Hohenberger hat blickend auf seine letztjährigen Strafzeiten kein großes Problem. Im Gegenteil: „Ich habe lieber einen Spieler, der aggressiv und hart agiert, da hin geht wo es weh tut und alles für das Team gibt – wenn dann mal die eine oder andere Strafzeit kommt, ist das eben so“.


 Freitag 19.Juni 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  Oberliga Süd
    -  Nicholas Miglio
  
 

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!