Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EG Diez-Limburg
(OLN)  Der nächste Neuzugang bei der GDL ist unter Dach und Fach: Nach vier Jahren Eishockeypause wird Verteidiger Marius Pöpel sein Comeback auf dem Eis geben. Der 30-Jährige spielte viele Jahre in der Oberliga für seinen Heimatverein Bad Nauheim, sowie für Hamm, Duisburg und Weiden
  
EV Duisburg
(RLW)  Schlag auf Schlag geht es bei der Mannschaftsplanung des EVD weiter. Nach den Weiterverpflichtungen von David Cespiva und Cornelius Krämer, sowie der Neuverpflichtung des finnischen Kontingentspielers Henri Ruotsalainen stehen nun drei weitere Neuzugänge fest. Von den Dinslaken Kobras kehrt Stürmer Pascal Behlau zu seinem Heimatverein zurück. Mit dem jungen Verteidiger David Kristofic kommt ausserdem ein gebürtiger Duisburger, der im Krefelder Nachwuchs und zuletzt in Österreich spielte, zu den Füchsen, wo er erstmals im Seniorenbereich auflaufen wird. Mit Leonardo Stroh wechselt noch ein weiterer junger Stürmer aus dem DNL2-Team des Iserlohner EC an die Wedau
  
Saale Bulls Halle
(OLN)  Weiterer Rückschlag in der Kaderplanung des MEC: Nach der überraschenden Absage von Verteidiger Steven Bär, der eigentlich von den Selber Wölfen nach Halle wechseln sollte, hat nun auch Stürmer Johannes Ehemann, der seinen Vertrag eigentlich schon verlängert hatte, sein Karriereende mit nur 24 Jahren bekannt gegeben um sich seiner künstlerischen Laufbahn zu widmen
  
ES Weißwasser
(RLO)  Verteidiger Aron Wagner wird zu seinem Heimatverein zurückkehren und künftig für das neue Regionalliga-Team des ES Weißwasser auflaufen. Der 23-Jährige verfügt über Oberliga-Erfahrung und spielte für den EHC Freiburg sogar schon in der DEL2. In den vergangenen zwei Jahren ging er dann für das 1b.Team des Leipziger EC in der Landesliga Thüringen und Landesliga Sachsen aufs Eis
  
Münchener EK
(BBZL)  Verteidiger Mario Schmidt, der ursprünglich aus dem Dorfener Nachwuchs hervorging und seit zwei Jahren für die Luchse spielt, wird auch in der kommenden Saison das MEK-Trikot tragen
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Der nächste Neuzugang bei den Karoli Crocodiles ist unter Dach und Fach: Der junge Stürmer Dominik Kirjak, der zuletzt im DNL2-Team des ERC Ingolstadt spielte und zuvor im Passauer und Deggendorfer Nachwuchs aktiv war, wird in Waldkirchen in seine erste Saison im Seniorenbereich gehen. Ausserdem bleiben aus dem bisherigen ader Verteidiger Niklas Mayrhauser, sowie die Stürmer Ingo Schwarz und Johannes Holzfurtner
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Mit Stürmer Georg Lang und Mannschaftskapitän Christian Dietrich haben zwei langjährige Akteure ihre weitere Zusage bei den Hawks gegeben
  
Höchstadter EC
(OLS)  Stürmer Daniel Tratz, der während der letzten Saison von den Schweinfurt Mighty Dogs zurückgekehrt ist, hat seinen Vertrag bei den Alligators verlängert und wird zudem weiterhin als Teammanager fungieren. 17 Oberligaspiele hat der 29-Jährige in der letzten Saison bestritten und blieb dabei ohne Scorerpunkte
  
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Nachwuchsspieler Nico Schröder, der als Allrounder sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive flexibel einsetzbar ist, gehört in der neuen Spielzeit zum regionalliga-Team der Eisbären Juniors
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Mit Jos Busch, Moritz Egger, Erik Schönberger und Kilian Weidinger haben vier Verteidiger weiterhin ihre Zusage bei den Wölfen gegeben
  
ESV Chemnitz
(RLO)  Stürmer Michael Galvez, derüber Oberliga- und auch DEL2-Erfahrung verfügt, wechselt nach drei Jahren bei den Schönheider Wölfen, für die er in der letzten Saison 10 Tore erzielen konnte, zur neuen Spielzeit zu den Crashers
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Stürmer Lukas Zellner, der letztes Jahr von den Blue Devils Weiden kam, wo er auch Oberliga-Erfahrungen sammeln konnte, wird auch in der neuen Spielzeit wieder das Trikot der Stiftland Dragons tragen
  
SC Forst
(BLL)  Bei den Nature Boyz haben mit Verteidiger Andreas Krönauer und den Stürmern Daniel Anderl und Manuel Weninger drei langjährige Akteure verlängert
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf Trainersuche. In der neuen Bezirksligasaison wird Heinz Zerres das Kommando an der Bande übernehmen. Zuletzt pausierte der 73-Jährige aus privaten Gründen. Zuvor war er beim EHC Bad Aibling tätig
     
   

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selberwoelfeVER Selb
„Kölscher Jung“ aus Oklahoma wird ein Wolf - 22-jähriger Verteidiger Henry Hoffmann will beim VER nächsten Schritt gehen

(OLS)  Mit 1,94 Meter Körpergröße ist er der Längste im neuen Wölfe-Team 2020/2021 – verteilt auf 93 Kilogramm bringt er damit die Gardemaße für einen Verteidiger, der die körperbetonte Spielweise pflegt, mit. Die Rede ist von Henry Hoffmann. Das aus dem Kölner Eishockeynachwuchs stammende Verteidigertalent, welches die letzten Jahre in der amerikanischen Collegeliga ACHA Division 2 und ACHA Division 1 Spielerfahrung sammeln durfte, will mit den Wölfen in sein erstes Profijahr in Deutschland starten. Der 22-Jährige unterschrieb einen Einjahresvertrag und wird die Rückennummer 3 tragen.

„Ich fühle mich als ´Kölscher Jung´, auch wenn ich in Bergisch Gladbach, welches im Osten an die Dommetropole grenzt, geboren und aufgewachsen bin“, so der sympathische Mann, der trotz seines jungen Alters schon einiges erlebte. Zum Eishockey kam er im Alter von acht Jahren, stand aber schon mit drei Jahren auf den Kufen. Nach seiner ersten Saison bei dem lokalen Verein fand er gleich Gefallen an der schnellsten Mannschaftssportart der Welt. Durch seinen Ehrgeiz und die Liebe zum Eishockey, ging er den Weg nach Köln zu den Junghaien. Er entwickelte großes Talent und durchlief dann alle Nachwuchsteams der Kölner Haie bis hinauf in die DNL.

Später einmal das Hobby zum Beruf machen – dieser Wunsch war auch bei Henry in früher Jugend allgegenwärtig. Dennoch stand für ihn kurz vor dem Abitur fest, dass der Sport etwas hinten anstehen und die Schule in den Fokus rücken muss. Als in der Saison 2015/2016 – er absolvierte gerade seine zweite Saison mit der Kölner 1b in der Regionalliga – die Hälfte der Spielzeit vorbei war, bot sich für Henry die einmalige Chance, nach Kanada zu gehen und in Vancouver eine Universität zu besuchen. Er musste nicht lange überlegen, was er jedoch nicht bedachte: „Nachdem ich in Deutschland vorher 13 Spiele absolviert hatte, durfte ich in Vancouver in dieser Saison nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen, trainierte aber bei einem Team in einer Top-Juniorenliga voll mit.“ Für den ehrgeizige „Neuselber“ war dies noch mehr Motivation. Er empfahl sich über gute Leistungen für höhere Aufgaben. Der Lohn: Eine Offerte am Willston State College in den Vereinigten Staaten von Amerika. Williston, eine kleines Öldorf in North Dakota, irgendwo im Niemandsland, war für den Großstadtmenschen Henry ein Art Kulturschock: „Ja, das war schon was ganz anderes wie in Köln an der Rheinpromenade. Weit und breit keine Zivilisation, nur Ölfelder…..aber sportlich hat es mich unheimlich weitergebracht“.

Die Kombination aus Schule und Eishockey – Henry füllte beides sehr gut aus, sportlich machte er einen weiteren großen Schritt, legte parallel erfolgreich drei Abschlüsse an seinen zwei Universitäten ab. Auch sportlich legte Henry nach: „Nach zwei Jahren ACHA Division 2 wechselte ich nach Oklahoma in die deutlich stärkere ACHA Division 1, erhielt dort noch mehr Verantwortung und Eiszeit.“ Hoffmann ist ehrlich: Amerika hätte ihn auch dieses Jahr schon wieder gereizt. Sein Plan war, im kommenden Herbst wieder rüberzugehen und dort seinen Master „nachzulegen“. Der Plan wurde aber durch Corona zunichte gemacht: „Die Situatuion in Amerika, was die Covid-19-Pandemie angeht, dürfte vielen bekannt sein. Mir war alles zu unsicher, deshalb suchte ich nach einer Möglichkeit, auf hohem Niveau in Deutschland meine Profikarriere zu starten. Zeitgleich werde ich aber den Master in Business Administration online über die Universität in Oklahoma beginnen.“

„Die ersten Gespräche mit Herrn Golly und Herrn Hohenberger waren sehr gut, ich fühlte mich sofort in meiner Entscheidung, mit Selb die richtige Wahl getroffen zu haben, bestärkt“, so der Wölfe-Neuzugang. Selb kannte der 22-Jährige natürlich vom Namen, aber dass es ihn nach Oberfranken verschlagen würde, hätte auch Henry am Anfang des Sommers noch nicht gedacht: „Guido Lamberti-Charles, einst mein Trainer in Vancouver, hatte gute Connections zu Fredy Püls. Der hat sich für mich dann nach Möglichkeiten umgeschaut, um im Profieishockey zu starten. Herbert Hohenberger ist natürlich jedem Kölner Eishockeyfan ein Begriff, auch Henry: „Ich kenne Herrn Hohenberger nicht mehr als aktiven Haie-Spieler, nur vom Namen. Aber mein damaliger DNL-Coach Thomas Brandl, einst mit Herrn Hohenberger spielend, erzählte mir sehr viel von ihm. Wahnsinn, dass ich nun unter ihm spielen darf.“

Henry freut sich auf seine neue Herausforderung bei den Selber Wölfen. Bescheiden umschreibt er seine sportlichen Ziele: „Es ist mein erstes Profijahr – ich freue mich, neben erfahrenen Cracks auf dem Eis stehen zu dürfen, von ihnen zu lernen und immer mehr Verantwortung übertragen zu bekommen – so kann ich mich weiterentwickeln und den nächsten Schritt gehen“, so der großgewachsene Verteidiger, der natürlich den Teamerfolg an vorderste Stelle stellt. Eishockey bedeutet dem Wölfe-Neuzugang mit der Rückennummer 3 sehr viel. Wenn es seine freie Zeit erlaubt, ist Henry sehr gerne sportlich aktiv, geht golfen, Tennis spielen oder trifft sich mit Freunden. Seit dem letzten Jahr hat Henry als begeisterter Golfer seine Platzreife. Zur Freude seiner Eltern und seiner vier Jahre jüngeren Schwester, die gerade ihr zweites Semester in Köln beendet hat, bleibt der Sohn beziehungsweise Bruder in Deutschland, was das gegenseitige Besuchen wesentlich einfacher gestaltet: „Die letzten vier Jahre ohne Familie war es ab und zu schon etwas schwer, aber man gewöhnt sich ja an alles“. Anfang September steht für Henry der Umzug nach Selb an. Gerne will Henry etwas früher in der Porzellanstadt eintreffen, um sich etwas einleben zu können. Ob alleine oder mit seiner kanadischen Freundin, ist noch unklar: „Sie spielt Volleyball und studiert ebenfalls an der Universität in Oklahoma. Mal schauen, wie sich alles mit Corona entwickelt – aber nicht auszuschließen, dass sie mit nach Selb kommt.“


 Mittwoch 22.Juli 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  Oberliga Süd
    -  Henry Hoffmann
  
 

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