Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

      
EV Füssen
(OLS)  Torhüter und Eigengewächs Andreas Jorde hat seinen Vertrag bei seinem Heimatverein, dem er mit Ausnahme von seiner Zeit beim EV Pfronten immer treu geblieben ist, für die neue Oberligasaison verlängert
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Die Indians haben ihre erste Kontingentstelle für die neue Saison mit Allrounder Linus Svedlund besetzt. Der Schwede, der während der letzten Saison an den Hühnerberg kam und als einer der besten Verteidiger der Liga gilt, konnte in 39 Partien 39 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
ESC Dorfen
(BYL)  Die Eispiraten haben ihren neuen Trainer vorgestellt: Mit der Verpflichtung von Franz Steer, der viele Jahre als Headcoach in der DEL2 tätig war - die meiste Zeit dabei bei den Starbulls Rosenheim, ist dem Bayernligisten ein Coup gelungen. Ausserdem wurde bekannt, dass der ESC in der neuen Spielzeit ohne Kontingentspieler antreten wird
  
Neusser EV
(RLW)  Der Neusser EV denkt offenbar über einen Rückzug aus der Regionalliga West nach. Überraschend kam diese Meldung vor allem deshalb, weil die Kaderplanungen des NEV in den vergangenen Tagen und Wochen bereits gut vorangeschritten war
  
TEV Miesbach
(BYL)  Die Verantwortlichen des Bayernligameisters haben mitgeteilt, dass man von seinem Aufstiegsrecht in die Oberliga Süd keinen Gebrauch machen wird, trotz des sportlichen Anreizes. Für den TEV käme der Aufstieg ein jahr zu früh und zunächst steht die Stadionsanierung im Vordergrund. Zudem will man finanzielle Unwägbarkeiten wegen der Corona-Krise vermeiden. Unterdessen werden Gespräche geführt wegen der Verpflichtung eines neuen Trainers. Hier deutet sich wohl eine interne Lösung an. Die Mannschaft wird weitgehends zusammenbleiben, lediglich Stürmer Thomas Amann wird das Team wohl in Richtung TSV Schliersee verlassen
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Stürmer Marc Meinhardt, der letztes Jahr von den Weserstars Bremen kam, ihre erste Vertragsverlängerung für die neue Regionalligasaison mitgeteilt
  
ESV Bergisch Gladbach
(LLW)  Die Realstars überdenken derzeit einen Aufstieg in die Regionalliga West. Da die Soll- bzw Wunschstärke wohl nicht erreicht wird, wäre ein Nachrücken des ESV möglich
  
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Mad Dogs vermelden mit Tobias Kirchhofer, der aus dem Tölzer Nachwuchs hervorging, einen weiteren Neuzugang. Der Stürmer kommt aus privaten und beruflichen Gründen in die Quadratestadt, war letzte Saison vereinslos und spielte zuvor in der DEL2 für die Bayreuth Tigers.
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Nach der Vertragsverlängerung mit dem italienischen Nationalverteidiger Alex Trivellato haben die Pinguine nun in einem sehr kurzen Statement mitgeteilt, dass man sich von Topscorer Chad Costello trennt. Der US-Amerikaner kam vor zwei Jahren von den Iserlohn Roosters zum KEV, wo er stets seine Scorerqualitäten unter Beweis stellte
  
Münchener EK
(BBZL)  Stürmerroutinier Moritz Lauer, der letztes Jahr aus Geretsried kam, wird auch in der neuen Bezirksligasaison wieder die Schlittschuhe für die Luchse schnüren
  
EHC Neuwied
(RLW)  Die Bären haben sich dazu entschieden nicht für die Oberliga Nord zu melden und weiterhin in der Regionalliga West anzutreten, da es wegen der Corona-Krise derzeit zu viele Unklarheiten und Unsicherheiten gibt
  
Aachener EC
(BZLW)  Verteidiger Emanuel Beckford wird seine aktive Laufbahn beenden und wechselt künftig hinter die Bande und wird nun als Trainer der Grizzlies fungieren
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Torhüterin Franziska Albl kehrt vom EV Pfronten zu den Ice Hogs zurück. Ausserdem haben die Stürmer David und Jakub Felsöci, sowie Maximilian Scheib ihre Verträge verlängert. Dagegen wird Stürmer Nico Kroschinski den ECP in Richtung Oberliga verlassen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Der deutsch-kasachische Stürmer Eugen Alanov, der bereits als Abgang bei den Franken feststand, wird ein Try-Out beim KHL-Verein Metallurg Magnitogorsk absolvieren
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Jendrik Allendorf wird Weißwasser genauso verlassen wie Stürmer Nicolas Strodel. Auch Verteidiger Raik rennert erhält keinen neuen Vertrag und hat sich den Crocodiles Hamburg angeschlossen, wo er bereits mittels Förderlizenz im Einsatz war
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Die Eisbären können auch in der kommenden Spielzeit weiterhin auf den slowakischen Trainer Pavol Jankovic setzen, der seine Zusage gegeben hat. Zudem haben die HEC-Verantwortlichen mehrere namhafte Neuzugänge angekündigt, Namen wurden bislang aber noch nicht bekannt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger setzen weiterhin auf ihr bewährtes Torhüter-Duo Dominik Gräubig und Rudolf Schmidt. Ergänzt werden die beiden Stammgoalies durch junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Training
  
EHC Erfurt
(OLN)  Verteidiger Roberto Geiseler, letztes Jahr aus der DEL2 von den Lausitzer Füchsen zu den TecArt Black Dragons gewechselt, hat seinen Vertrag in Erfurt um eine weitere Spielzeit verlängert. In der abgelaufenen Saisin konnte er in 43 Partien 9 Scorerpunkte sammeln
     
   

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ihp-interview-kleinInterview mit Patrick Köppchen

Patrick Köppchen begann seine Eishockeykarriere in seiner Geburtsstadt bei den Eisbären Berlin, bei denen er die gesamte Jugendabteilung bis zum Jahr 1997 durchlief und von dort aus in die nordamerikanische Nachwuchsliga WHL zu den Nepaval Manitoba wechselte. Nach einer Saison wechselte er zurück nach Deutschland zum EHC Braunlage (2. Bundesliga). Daraufhin folgten zwei Jahre beim TSV Erding (Oberliga & 2. Bundesliga).

Mit einer Förderlizenz ausgestattet kam Patrick Köppchen in der Saison 2000/2001 bei den Munich Barons zu seinen ersten vier DEL Ensätzen. Im darauffolgenden Jahr gehörte der Verteidiger dann in München bereits zum Stammpersonal. Nachdem sich die Anschutz Gruppe zu einem Umzug der Franchise nach Hamburg entschied, wechselte Köppchen mit an die Alster und spielte zwei weitere Jahre in Hamburg.

Zur Saison 2005/2006 wechselte er zum Ligakonkurrenten Hannover, bei denen er in den nächsten sechs Spielzeiten nicht nur zum Publikumsliebling wurde, sondern auch mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2009/2010 seinen bisherigen Karrierehöhepunkt erlebte. Seit 2011 spielt Patrick Köppchen wieder bei den Hamburg Freezers.

International spielte Köppchen 38 Mal für die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft und nahm bislang an der WM 2002 teil.

logo_eishockey-onlineUnsere Kollegen von eishockey-online.com haben sich mit Patrick Köppchen zum Interview getroffen.


Patrick, Du bist jetzt die zweite Saison in Hamburg und hast Deinen Wechsel zum Saisonende bekanntgegeben. Was sind die Gründe dafür?
Patrick: Ich hatte in Hamburg eine tolle Zeit, insofern wird mir der Abschied nicht ganz leicht fallen. Allerdings bewegen wir uns im Profisport, da sind solche Entscheidungen und unterschiedliche Vorstellungen von Klub und Spieler an der Tagesordnung. Mein Ziel für diese Saison bleibt, weiterhin viel Spaß und natürlich den größtmöglichen Erfolg mit diesem tollen Team zu haben. Wer mich kennt, weiß, dass ich bis zum Ende alles für die Freezers geben werde.

Du bist jetzt bereits das zweite Mal in Deiner Karriere in Hamburg. Was hat sich seit Deinem letzten Engagement in Hamburg verändert?
Patrick: Natürlich ist alles etwas professioneller und größer geworden. Wir trainieren jetzt nicht mehr in Farmsen, sondern haben eine wirklich tolle Trainingshalle direkt neben der o2 World Hamburg. Auch die Geschäftsstelle hat sich verändert, die Leute dort sind aber immer noch sehr nett (grinst).Die Freezers gehören auch vom Umfeld her zu den Topklubs in der DEL.

Wie bist Du mit dem Saisonverlauf und Deiner persönlichen Leistung zufrieden?
Patrick: Mit der Teamleistung und auch meiner persönlichen bin ich zufrieden. Wir sind voll im Soll, stehen eigentlich die ganze Saison schon in der Spitzengruppe der DEL. Wir müssen aber weiter hart arbeiten, um dort zu bleiben. Die Top 6 bleiben das Ziel.

Hamburg zählt dieses Jahr zur Spitze in der DEL. Was sind die Gründe warum es so gut läuft?
Patrick: Wir haben uns im Vergleich zur letzten Saison wirklich noch einmal verstärkt, zudem sind viele Spieler gereift. Dazu haben wir in allen Mannschaftsteilen eine gute Tiefe im Kader und sind auf vielen Positionen überdurchschnittlich gut besetzt. Auch die Gemeinschaft neben dem Eis spielt eine wichtige Rolle.

Die Fans sehen Dich fast immer mit der Rückennummer #55, nur in München in der ersten DEL Saison hattest Du die #35. Gibt es da eine besondere Geschichte über die Rückennummer?
Patrick: Eigentlich war die Nummer 5 immer meine Nummer. Viele gute Verteidiger hatten früher die 5, unter anderem auch Dieter Frenzel, eines meiner Idole. In München waren meine Wunschnummern aber leider alle belegt, da musste ich kurzfristig ausweichen. Ab dann bin ich immer bei der #55 geblieben.

Welches war Dein bisher größtes sportliches Erlebnis?
Patrick: Ganz klar: Die Deutsche Meisterschaft 2010 mit Hannover.

Du spielst schon seit Jahren zusammen mit Thomas Dolak. Gibt es da vielleicht einen gemeinsamen Wechsel zum neuen Verein?
Patrick: Das kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Leider kann man das ja auch nicht immer beeinflussen. Er ist ein wirklich guter Freund und wir haben auf sowie neben dem Eis viel Spaß. Insofern hoffe ich natürlich, dass wir noch viele Jahre zusammenspielen können.

Wer ist der unangenehmste Gegenspieler in der DEL für Dich?
Patrick: Das wäre Sascha Goc. Seine Schüsse sind dermaßen hart, da macht es keinen Spaß, zu verteidigen. Zumal ich ihm ja auch oft in Unterzahl gegenüber stehe.

Welche Schlagzeile würdest Du gerne über Dich lesen?
Patrick: „Baumgartner-Rekord gebrochen: Köppchen springt vom Mond!“

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 Donnerstag 17.Januar 2013   
 INFORMATIONEN ZUM THEMA:                              
  -   Patrick Köppchen
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