Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
Hamburger SV
(RLN)  Constantin Schönfelder bleibt die Nummer-1 im Tor des HSV, als Back-Up wird Nachwuchscrack Jonte Flügge zur Verfügung stehen
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Die Brüder Sven und Sören Breiter, die beide reichlich Oberliga- und auch Zweitliga-Erfahrung vorweisen können, gehen auch in der nächsten Regionalligasaison wieder für die Eisbären auf Torejagd
  
Münchener EK
(BBZL)  Verteidiger Martin Schafroth, der 2016 von der TSG Reutlingen aus der Landesliga Baden-Württemberg kam, wird in seine fünfte Saison im Trikot der Luchse gehen
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Verteidiger Marlo Gimmerthal, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und vor zwei Jahren zur ESG zurückkehrte, wird weiterhin die Schlittschuhe für Esslingen schnüren
  
ESC Geretsried 1b
(BBZL)  Wolfgang Steinbach, der zuletzt im eigenen Nachwuchsbereich tätig war, wird neuer Cheftrainer der 1b-Mannschaft der River Rats
  
EHC Klostersee
(BYL)  Der kanadische Stürmerroutinier Bob Wren, mittlerweile 45 Jahre alt, wird auch in der kommenden Bayernligasaison wieder das Trikot der Grafinger tragen. Der langjährige DEL-Profi war auch in der letzten Saison wieder mit 37 Scorerpunkten aus 31 Partien ein wichtiger Leistungsträger beim EHCK
  
ESC Lippstadt
(RLW)  Der bisherige Bezirksligist ESC Lippstadt wird sein Startrecht an der neuen Regionalliga West wahrnehmen, während die Eifel-Mosel Bären wohl keine Meldung abgeben werden. Somit werden wohl 13 Mannschaften teilnehmen, eine weitere Mannschaft wird aber wohl noch gesucht
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Mit Kai-Linus Wieland kommt ein junger talentierter Torhüter aus dem Nachwuchs der Mad Dogs Mannheim zu den Eisbären
  
ERSC Amberg
(BYL)  Während Verteidiger Markus Hausner seine aktive Laufbahn beenden wird und beim EV Pegnitz ins Trainergeschäft einsteigt, wird zur neuen Spielzeit auch der tschechische Stürmer Daniel Vlach die Wild Lions verlassen
  
EC Nordhorn
(RLN)  Gibt es eine Rückkehr des EC Nordhorn in die Regionalliga Nord? Nach den Problemen mit der Eishalle musste sich der ECN bekanntlich letztes Jahr zurückziehen. Nun wird überprüft ob es möglicherweise in Rheine genügend Eiszeiten für die Nordhorner geben würde um wieder für den Spielbetrieb zu melden
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Verteidiger Steffen Markl, seit 2017 im Kader, hat seine weitere Zusage für deine vierte Saison im Trikot der Stiftland Dragons gegeben
  
ECW Sande
(RLN)  Trainer Sergey Yashin wird auch in der neuen Regionalligasaison wieder an der Bande der Jadehaie stehen

Aachener EC
(BZLW)  Mit Allrounder Nikolaus Socha bleibe den Grizzlys ein wichtiger Leistungsträger für mindestens ein weiteres Jahr erhalten
  
ERC Lechbruck
(BLL)  Nach einem Jahr Pause wird der ehemalige Oberliga-Verteidiger Magnus Lang in der neuen Saison wieder das Trikot der Flösser tragen
  
TSV Erding
(BYL)  Der US-amerikanische Kontingentspieler Jamie Hill verlässt die Gladiators und beendet seine aktive Laufbahn. Schon vor einigen Wochen hat sich Oliver Wawrotzki in Richtung Dingolfing verabschiedet. Alle weiteren Spieler des bisherigen Kaders haben neue Vertragsangebote erhalten. Bereits sicher ist der Verbleib der beiden Goalies Thomas Mende und Christoph Schedlbauer, sowie der Verteidiger Mark Waldhausen, Lars Bernhardt, Bastian Cramer , Andreas Schmelcher und von Stürmer Alexander Gantschnig
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Die Beach Boys können auch in der neuen Saison auf ein bewährtes Torhüterduo setzen, denn sowohl Fabio Alonso als auch Jordi Buchholz haben ihre Zusagen beim Aufsteiger gegeben
  
ESV Burgau
(BLL)  Neben Pascal Rentel, der zum EV Königsbrunn wechselt, wird auch Stürmer Ronny Zientek nicht mehr zur Verfügung stehen und seine aktive Laufbahn beenden. Alle anderen Spieler werden vorraussichtlich weiterhin das Trikot der Eisbären tragen. Zudem soll die Mannschaft noch mit zwei bis drei Neuzugängen verstärkt werden. Aus dem eigenen Nachwuchs werden Marc Mändle und Eliah Weindl ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Nachwuchsspieler Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger werden sich in der Vorbereitung für die 1.Mannschaft der Hawks empfehlen können
     
   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Oberliga West, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga und Bezirksliga Nordrhein-Westfalen.



esvbadbayersoienSG Bad Bayersoien/Peiting: Satz mit "X" in Bad Tölz

(BBZL)  Das war wirklich nix in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern. Die Gastgeber starteten gleich mit Vollgas und so musste Thomas Prielmeier schon nach 9 Sekunden die Notbremse ziehen. Die daraus resultierende Strafzeit nutzte der SCR auch gleich zu Führung. Bayersoien überrumpelt von dem Tempo was die Reichersbeuerer vorlegten und  so waren die Gäste nach 5 Minuten mit 2:0 im Hintertreffen.
Langsam fand man aber ins Spiel und in der 17. Spielminute klappe es auch mit dem ersten Treffer für Bayersoien. Den Schuss von Markus Stöger fälschte Andreas Jörg unhaltbar ab.
So stand es nach 20 Minute 2:1. Ein Ergebnis was noch völlig in Ordnung war. Auch im zweiten Drittel konnte sich Bayersoien nicht beschweren. Den die Mannschaft kämpfte sich zurück ins Spiel. In doppelter Überzahl gelang Roman der Ausgleich zum 2:2. Wenig später konnte Reicherbeuern abermals in Führung gehen. Die währte allerdings nicht lange. Denn Florian Ferkau konnte seinen Konter zum 3:3 verwandeln. Damit ging es in die zweite Drittelpause. Auch im letzten Drittel sah es nicht schlecht aus. Bayersoien gerade in Überzahl und am Drücker um in Führung zu gehen da geschah das Unfassbare. 
Der ansonsten fehlerfreie Martin Ullsperger, im Tor der Soier, wollte eigentlich die Scheibe wieder nach vorne spielen um schnell wieder Druck aufbauen zu können aber sein Schuss landete genau auf der Schaufel von Andreas Reiter. Der ließ sich natürlich nicht lange bitten und schob ins das verwaiste Gehäuse der Soier zum 4:3. Der ESV geschockt und am Boden. Es lief nichts mehr zusammen und so war das 5:3 auch nicht weiter verwunderlich. Langsam fing man sich wieder und Thomas Stöger setzte alles auf eine Karte und holte Ullsperger schon 3 Minuten vor dem Ende für einen 6. Feldspieler vom Eis. Reichersbeuern nutzte dies aber zum 6:3. Nur 10 Sekunden später Ullsperger wieder im Kasten und Rupert Haseidl mit dem 6:4. Wieder alles auf eine Karte, aber auch diesmal war es der SC Reicherbeueren, mit dem zweiten Empty-Net Goal bejubeln durfte.
Das Spiel war jetzt wirklich gegessen. Nach dem Fehler von Ullsperger konnte sich Bayersoien lange nicht aus der Schockstarre befreien und hatte dem SC Reicherbeuern nicht viel entgegen zu setzen.
Tore:
1:0   01:20   Reiter Andreas / Nikolaus Alexander / Schmid Florian ( Powerplay 1)
2:0   04:37   Schatton Robert / Büttner Andreas / Harrer Lukas ( Powerplay 1)
2:1   16:27   Jörg Andreas / Stöger Markus
2:2   30:51   Bauer Roman / Hirschvogel Rainer / Maier Tobias (Powerplay 2 )
3:2  34:17    Nikolaus Alexander / Schmid Florian / Reiter Andreas (Powerplay 1)
3:3  35:44    Ferkau Florian
4:3  46:22    Reiter Andreas ( Shorthand 1 )
5:3  50:10    Harrer Lukas / Schatton Robert
6:3  58:44    Harrer Lukas ( Empty Net Goal)
6:4  58:54    Haseidl Rupert ( Powerplay 2)
7:4  60:00    Harrer Lukas / Oettl Peter ( Empty Net Goal)
Strafen:
SCR: 32 Minuten + 10 für Schatton
ESV: 26 Minuten



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 1:4-Niederlage in Rosenheim - "Haben den einen Fehler gemacht"

(DEL2)  Die Roten Teufel führten im letzten Abschnitt beim heutigen Gastspiel in Rosenheim bereits mit 1:0 und hielten knapp 53 Minuten lang mit beim Co-Tabellenführer der DEL2, am Ende hieß es dennoch 4:1 (0:0, 0:0, 4:1) für die Starbulls, die innerhalb von nur drei Minuten das Match im Schlussabschnitt für sich entschieden. "Wir haben uns 52:47 Minuten an alles gehalten, was wir uns vorgenommen hatten. Und dann machen wir den einen Fehler, den wir heute Morgen noch bei der Videoanalyse angeschaut hatten und den wir unbedingt vermeiden wollten. Danach stürzt mit Daniel Ketter ein Rekonvaleszent nach mehrwöchiger Pause und Rosenheim geht 2:1 in Front. Anschließend haben die Starbulls die individuelle Klasse, um das Match nach Hause zu fahren, zumal wir uns in den letzten Minuten nicht mehr an unsere Marschroute gehalten haben", analysierte EC-Coach Daniel Heinrizi das Match nach dem Schlusspfiff. "Bad Nauheim war taktisch gut eingestellt und hat als Aufsteiger so gespielt, wie wir das früher gemacht haben. Sie sind gut besetzt und haben kompakt gestanden. Wer vorher dachte, dass wir sie an die Wand spielen würden, der hat heute gesehen, dass auch die Gegner gutes Eishockey spielen können", zollte Rosenheims Coach Franz Steer dem Spiel der Roten Teufel durchaus Respekt.
Die Gastgeber traten ohne ihren dänischen Nationalspieler Kim Staal an, während bei den Hessen mit Goran Pantic und Maximilian Spöttel beide Juniorenspieler krankheitsbedingt fehlten. In der Bad Nauheimer Defensive kehrte mit Daniel Ketter ein Routinier nach Mittelfußbruch zurück, so dass zwölf Stürmer und sechs Abwehrspieler aufgeboten werden konnten. Die Gäste standen von Beginn an sicher in der Defensive und konnten die Angriffe der Gastgeber bereits in der neutralen Zone gut unterbinden. Scheibengewinne bei Rosenheimer Angriffen konnten in schnelle Gegenzüge verwandelt werden. So auch in der 5.Minute, als Matt Beca den mitgelaufenen Mitch Versteeg bediente, doch Rosenheims Goalie Herden war mit dem Schoner zur Stelle. Die Starbulls hatten zwar die leicht größeren Spielanteile, doch die bessere Torchancen waren auf Bad Nauheimer Seite, wie in der 14.Minute, als Jason Pinizzotto nach einem Carnevale-Pass am Schoner von Herden scheiterte. Unter dem Strich ging das 0:0 nach 20 Minuten jedoch in Ordnung.
Auch im Mittelabschnitt blieb es ein weitestgehend zerfahrenes Match, nachdem die Gäste die Hausherren nur selten ins Spiel kommen ließen. Rosenheim erhöhte aber noch einmal den Druck und bekam gleich drei Powerplay-Möglichkeiten in diesem Abschnitt. Die Hessen - und vor allem Jan Guryca im Tor - verstanden es aber, die Scheibe immer wieder fernzuhalten, so dass es auch nach zwei Abschnitten immer noch torlos stand.
Die erste gute Gelegenheit im letzten Drittel konnten die Hessen zur Führung verwerten: Dennis Reimer versuchte einen Bauerntrick, den Rebound nutzte Jason Pinizzotto in Torjägermanier zum 0:1 nach knapp 47 Minuten unter dem Jubel der gut 50 mitgereisten EC-Fans. Die SBR-Anhänger wurden hingegen langsam aber sicher nervös, zumal Patrick Strauch und Matt Beca nur wenige Minuten später zwei Riesenmöglichkeiten hatten, um zu erhöhen. Beide Male hielt der Rosenheimer Goalie aber seinem in diesen Szenen unkontrolliertem Team den knappen Rückstand. Ein Glücksschuss bescherte den Bayern in der 53.Minute schließlich den Ausgleich, als Frank einfach mal abzog während Jan Guryca die Sicht versperrt war. Als direkt nach Wiederanpfiff Daniel Ketter vor dem eigenen Tor ausrutschte, hatten die Starbulls leichtes Spiel und markierten durch Gottwald das 2:1. Innerhalb von nur 13 Sekunden drehten die Oberbayern somit das Spielgeschehen. Die Ordnung war bei den Roten Teufel nun dahin, was die Hausherren zum dritten und vierten Tor ausnutzten.
Am Sonntag gastieren die Towerstars aus Ravensburg im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion (Beginn 18.30 Uhr), die heute mit 0:3 gegen Bietigheim verloren. "Da wollen wir drei Punkte", ist die klare Ausgabe von Daniel Heinrizi und sofern das Team sich 60 Minuten lang an die taktischen Vorgaben hält, sollte dies auch machbar sein.
Starbulls Rosenheim - EC Bad Nauheim 4:1 (0:0, 0:0, 4:1)
Tore:
0:1 (46:35) Pinizzotto (Reimer, McMonagle)
1:1 (52:47) Frank (Hauner, Mc Neely)
2:1 (53:00) Gottwald (Strakhov, Hofbauer)
3:1 (55:54) Strakhov (Hofbauer, Frank)
4:1 (57:17) Hauner (Mc Neely)
Strafminuten: SBR 4 / ECN 6 + 10 (Beca)
Zuschauer: 1.964



toelzerloewenTölzer Löwen siegen mit 3:2 über EHC Freiburg

(OLS)  Eine starke Torhüterleistung von Marco Wölfl bescherte den Tölzer Löwen am Freitagabend vor 932 Zuschauern einen 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)-Sieg über den bisherigen Tabellenführer Freiburg. Dadurch ziehen die "Buam" mit dem Tabellenvierten Peiting nach Punkten gleich.
Beide Seiten hatten ihre Ausfälle zu beklagen. Die Gäste aus dem Breisgau kamen ohne sechs Spieler in den Isarwinkel, bei den Löwen fehlten der gesperrte Florian Strobl, der verletzte Franz Mangold und der erkrankte Christian Kolacny. Die Partie nahm daher kein hohes Tempo auf. "Das Spiel war nicht so gut anzusehen", sagte Löwen-Coach Florian Funk. "Wir haben einige Fehler gemacht, waren zu weit weg vom Gegner." So kamen die Wölfe immer wieder zu Chancen, die Marco Wölfl fast allesamt entschärfte. Entsprechend enttäuscht war EHC-Trainer Leos Sulak. "Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir unsere Chancen aus dem ersten Drittel genutzt hätten." So war es aber Christoph Fischhaber, der nach gut zehn Minuten für die Tölzer Führung sorgte und den Puck unter EHC-Torwart Fabian Hönkhaus durch im Gehäuse unterbrachte.
Der Ausgleich für Freiburg fiel dann nach einem Fehlpass von Scott Kishel. Alexander Brückmann passte auf Tobias Kunz, der Wölfl keine Chance ließ (26.). Die Löwen gaben aber nicht auf. Klaus Kathan beendete seine sieben Spiele andauernde Torflaute und brachte die Tölzer mit einem abgefälschten Schuss unter die Latte wieder in Führung (37.). Als nach der zweiten Pause Dominic Fuchs zum 3:1 nachlegte (45.), schien die Partie entschieden. Spannend wurde es aber noch in den letzten Sekunden: Florin Ketterer saß auf der Strafbank, Freiburg nahm Torwart Hönkhaus vom Eis und erzielte bei 6:4-Überzahl das 2:3 (60.). Dabei blieb es aber. Funks Resümee: "Wir haben gekämpft, hatten einen guten Torwart und Glück."



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Wölfe zelebrieren Powerplay im ausverkauften Tigerkäfig

(OLS)  EHC Bayreuth  – VER Selb   3:8       (0-4;2-1;1-3)
4705 Zuschauer (ausv.)   Strafen: BT: 14 Min      S: 12 Min    Powerplays: BT: 0/6     S: 5/7
Bayreuth: Bädermann (ab 54), Sievers (ab 14) – Wolsch, Sevo (2), Göldner, Kasten, Hermann (2), Franz, Potac (4), Mayer – Holzmann, Geigenmüller, Altmann, Pietsch, Kolozvary, Thielsch (2), Bartosch (2), Juhasz (2), Zeilmann, Schadt
Selb: Suvelo, Kümpel – Meier (2), Schütt, R.Schneider (2), Roos, Schadewaldt, Martell – Piwowarczyk, Hördler, Heilman, Fiedler (2), Geisberger (2), Hendrikson (2), Moosberger, Söllner, Neumann (2)
Tore: 0:1 (9) 5-3 Martell (Piwowarczyk, Geisberger); 0:2 (9) 5-4 Fiedler (Moosberger, Schütt); 0:3 (13) 5-4 Fiedler (Hördler, Moosberger); 0:4 (19) 5-3 Geisberger (Piwowarczyk, Martell); 1:4 (31) Geigenmüller (Kolozvary, Bartosch); 1:5 (32) Neumann (Hendrikson, Söllner); 2:5 (34) Bartosch (Mayer, Potac); 3:5 (50) 4-5 Pietsch (Thielsch, Kasten); 3:6 (51) Heilman (Piwowarczyk, Geisberger); 3:7 (54) 5-4 Geisberger (Piwowarczyk, Martell) 3:8 (54) Fiedler (Meier, Hördler)
Im erstmals ausverkauften Kunsteisstadion zu Bayreuth und unter den Augen von DEB-Präsident Harnos, sowie Ligenleiter Seliger, war alles angerichtet für das große Oberfrankenderby. In den ersten Minuten war die Partie auch noch ziemlich ausgeglichen mit einzelnen Chancen auf beiden Seiten, wobei Thielsch die Beste davon für den EHC hatte (4.), aber an Suvelos Prachtparade scheiterte.
Leider leisteten sich die Gelb-schwarzen dann einige Fouls, die der gut leitende Schiedsrichter fast ahnden musste und die Wölfe demonstrierten ein Überzahlspiel, dass man in dieser Effektivität nicht oft zu sehen bekommt. Erst bei 5 gegen drei und dann noch mal bei einem Mann mehr spielte der VER mit schnellen, präzisen Passfolgen einen Spieler derart frei, dass der Torabschluss nicht mehr ganz so schwierig war, auch weil die Bayreuther die eine oder andere Möglichkeit sich zu befreien nicht nutzen konnten. Dieses 0-2 hinterließ Spuren auf der Bank und auch auf den Tribünen. Ein gewisser Schockzustand war erkennbar. Auf der Gegenseite hatten dann auch die Wagnerstädter volle 2 Minuten doppeltes Powerplay, doch die Scheibe lief nicht sauber genug durch die Reihen und man kam nie in solch gute Schusspositionen wie die Gäste zuvor und alles andere wurde eine sichere Beute vom starken Suvelo. Wie das besser geht, demonstrierten die Blau-weiß-roten dann noch mal mit zwei weiteren Überzahltreffern und ließen sich dabei auch von einer Auszeit der Hausherren inklusive Torwartwechsel nicht beirren.
Im Mittelabschnitt versuchten die Tigers wieder ins Spiel zu finden, wobei jedem klar war, dass es bei diesem großen Rückstand und der Qualität des Gegners ein mehr als „dickes Brett zu bohren“ ist. Es gab auch die eine oder andere Torchance, aber da zeigte der VER-Goalie seine Extraklasse. Als dann Geigenmüller nach schöner Kombination mit Bartosch und Kolozvary der Anschlusstreffer gelang, keimte die Hoffnung, doch eine gute Minute später leistete man sich einen schweren Scheibenverlust in der eigenen Zone, den Neumann mit platziertem Schuss sofort bestrafte und erstickte sie gleich wieder. Bartosch gelang zwar dann trotzdem noch ein weiterer Treffer, bei dem auch Suvelo eine kleine Schwäche zeigte, doch insgesamt behielten die Hochfranken das Spiel noch weitgehend unter Kontrolle.
Für die letzten 20 Minuten ließ Tigercoach Waßmiller Juhasz und Schadt die Reihen tauschen um noch einen Impuls zu setzen und als Pietsch in Unterzahl nach „steal“ und Zuspiel von Thielsch das sehr lässige Spiel der Wölfe bestrafte, hätte es vielleicht sogar noch einmal eine kleine Wende geben können. Doch bevor da noch etwas richtig aufkommen konnte, zog Heilman genau 1 Sekunde nach Ablauf der Strafe mit dem 3-6 „den Stecker schon wieder heraus“. Damit war die Partie dann endgültig entschieden und gegen die nun doch etwas aufsteckenden Wagnerstädter erhöhten die an diesem Tag klar besseren Gäste trotz nochmaligem Torwartwechsel noch bis auf 3-8. 5 Tore bei 7 Überzahlsituationen und ein Weiteres kurz nach Ablauf einer Strafe waren der Schlüssel zu diesem verdienten Erfolg des Spitzenreiters und konnte von den Tigers nicht kompensiert werden.



buchloheKeine Beute für die Piraten - ESV Buchloe Pirates verlieren gegen Lindau mit 0 : 4 – die Luft wird dünner

(BYL)  Der ESV Buchloe konnte am Freitagabend den erhofften weiteren Schritt in Richtung Play-Off Runde nicht machen und musste sich dem EV Lindau in eigener Halle klar und deutlich mit 0 : 4 (0 : 0, 0 : 3, 0 : 1) geschlagen geben. Die Gäste vom Bodensee präsentierten sich vor 550 Zuschauern ab dem Mitteldrittel als echte Spitzenmannschaft, dominierten über weite Strecken die temporeiche Partie und nahmen völlig verdient alle drei Punkte mit nach Hause. Da auch die direkte Konkurrenz aus Peißenberg, Höchstadt und Dorfen an diesem Spieltag Federn lassen musste, konnten die Freibeuter trotz der Heimpleite zumindest aber den sechsten Tabellenplatz halten. Allerdings wird nun die Luft für den Buchloer Bayernligisten in Richtung angepeilte Meisterrunde (Platz 8) immer dünner, auch angesichts des enorm schweren Restprogramms der Piraten in den nun verbleibenden fünf Spielen.
„Wir können natürlich nicht zufrieden sein, denn Lindau war uns heute vor allem im Spielaufbau klar überlegen. Ohne ein Tor kann man natürlich auch nicht gewinnen“, war das kurze Resümee von ESV Coach Bohdan Kozacka, der nach der Rückkehr von Andreas Morhardt in die Startaufstellung seine Sturmreihen kräftig umgebaut hatte. Zunächst sah es für seine Truppe auch gar nicht so schlecht aus, denn die Pirates hatten zumindest im Startdrittel etwas mehr vom Spiel und brachten das Lindauer Tor immer wieder in Bedrängnis. „Wenn wir bei den Großchancen von Christian Warkus und Tobias Riefler in Führung gegangen wären, dann hätte das Spiel auch einen ganz anderen Verlauf nehmen können“ trauerte Kozacka vor allem den verpassten Gelegenheiten nach einer Viertelstunde nach. Doch der starke Varian Kirst im Tor der Lindauer Islanders hielt seinen Kasten sauber, so dass die ersten zwanzig Minuten torlos blieben. Nach dem ersten Wechsel aber verstärkte der EVL vor allem mit seiner Paradereihe den Druck in Richtung Buchloer Tor, so dass die Gästeführung durch Andre` Martini fast schon zwangsläufig fallen musste (24.). Erst nach einer halben Stunde konnte sich der ESV wieder etwas befreien und hätte in dieser Phase auch zum Ausgleich kommen können, doch Kapitän Daniel Huhn scheiterte knapp. Ausgerechnet mit einem Spieler weniger auf dem Eis bauten die Islanders dann ihre Führung aus, als Michal Mlynek einen Konter mit einem platzierten Schuss zum 0 : 2 unhaltbar abschloss (33.). Die heimischen Piraten zeigten sich geschockt und die Gäste übernahmen klar das Kommando auf dem Eis. Beim ESVB lief nun nicht mehr allzu viel zusammen, auch in Überzahl taten sich die Freibeuter schwer zum Abschluss zu kommen. Dazu musste Andreas Morhardt, wegen eines Checks gegen den Kopf seines Gegenspielers, mit einer Spieldauerstrafe belegt, vorzeitig zum Duschen (36.). 27 Sekunden vor der zweiten Drittelpause nutzten die Lindauer dann ihre Überzahl mit dem Treffer zum 0 : 3 durch Philip Haug, der ESV Schlussmann Stefan Horneber mit einem knallharten Schuss in den Winkel überwand (40.). „Wir haben im ersten Drittel dem Buchloer Ansturm standgehalten und dann unsere Tore immer genau zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, freute sich EVL Team Manager Sebastian Schwarzbart über den überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft. Nicht ganz eine Minute war dann im Schlussabschnitt gespielt, als EVL Verteidiger Bernhard Leiprecht mit einem Schuss von der blauen Linie zum 0 : 4 traf und damit auch die allerletzten Buchloer Hoffnungen zunichtemachte (41.). Die Gäste ließen nun fortan nichts mehr anbrennen und spielten die verbleibende Zeit routiniert und clever herunter. Auf der anderen Seite mühten sich die Pirates noch darum zumindest den Ehrentreffer zu erzielen, doch dies wollte an diesem Abend einfach nicht gelingen, so dass der ESV erstmals in dieser Saison vor eigenem Anhang ohne Torerfolg blieb.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau feiern Derbysieg im lautesten Stadion der Liga - Westsachsen entscheiden nervenaufreibendes Spiel gegen Dresden in Overtime

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben das erste Derby vor heimischer Kulisse in der laufenden Saison gewonnen. Gegen die Dresdner Eislöwen zeigte die Mannschaft von Fabian Dahlem einen harten Kampf und wurde am Ende dafür belohnt. Lagen die Westsachsen nach 20 Minuten noch zurück, so drehte André Schietzold die Begegnung mit einem Doppelpack zu Beginn des 2. Drittels. Dresden kann vor der erneuten Pause aber noch ausgleichen. Nach torlosem Schlussabschnitt fällt die Entscheidung erst in der Verlängerung, als Harrison Reed mit seinem Tor den Sieg für die Eispiraten klarmacht. Damit feiern die Crimmitschauer den 6. Heimsieg in den letzten 9 Spielen und zugleich wichtige zwei Punkte.
Das Spiel begann mit viel Respekt von beiden Mannschaften. Dresden wollte zunächst nicht viel investieren, kam aber schnell besser ins Spiel und nutzte die Zurückhaltung der Eispiraten aus. In der 5. Spielminute nutzen die Gäste etwas Verwirrung vor dem Tor der Eispiraten und können mit einem Heber aus kurzer Distanz zur 0 zu 1 Führung treffen. Die Eispiraten bleiben auch in der Folge weiter zu passiv und geben den Eislöwen zu viel Raum. Dennoch erspielen sich die Hausherren einige Chancen, die aber ungenutzt bleiben. Somit geht es mit einer bis dato verdienten Führung der Gäste in die Kabinen.
Im 2. Drittel ein völlig anderes Bild. Dresden überheblich und die Eispiraten mit Biss. Das zahlt sich sofort aus, als André Schietzold in der 22. Minute einen frei vor dem Keeper liegenden Puck über die Linie stochern kann. Nur 144 Sekunden später ist es erneut der Offensivverteidiger der Crimmitschauer, der rechts freistehend den Puck bekommt, kurz stoppt und dann mit „Schmackes“ die Scheibe im Torwinkel versenkt. Damit konnten die Eispiraten die Partie in weniger als 3 Minuten drehen und hatten jetzt die Führung im Rücken. Die Auszeit von Gästecoach Thomas Popiesch, direkt nach dem 2. Gegentreffer, schien aber Wirkung gezeigt zu haben, denn die Eislöwen wurden nun wieder stärker und kommen in der 30. Spielminute zum Ausgleich. Einen zentralen Weitschuss kann der Eispiraten Verteidiger noch blocken, die Scheibe prallt ab und liegt links frei, wo Christoph Ziolkowski den Nachschuss im Tor unterbringt. Im weiteren Verlauf des 2. Abschnittes geht es auf und ab, beide Teams mit Chancen, aber keinem Abschlussglück.
Im letzten Drittel egalisieren sich beide Teams über weitere Strecken. Zwar haben die Eispiraten die Partie lange Zeit fest in ihrer Hand, können aber gleich mehrere gute Chancen nicht in einen weiteren Treffer ummünzten. So bleibt es für die 3.026 Zuschauer weiter dramatisch, was sich in den Schlusssekunden der regulären Spielzeit noch einmal zuspitzen sollte. Harrison Reed wird in der Schlussminute bei einem Alleingang deutlich am Abschluss gehindert, doch die Hand des Unparteiischen bleibt unten. Vielmehr bekommt der Eispiraten-Angreifer selbst eine Strafzeit aufgebrummt.
Die Eispiraten gehen also in Unterzahl in die Verlängerung, wo Harrison Reed seinen Mitspielern zunächst aus der Kühlbox zusehen muss. Die Crimmitschauer spielen ein gutes Penaltykilling und lassen kaum Chancen zu. Als das Team von Fabian Dahlem wieder vollzählig ist, schleppt T.J. Fast die Scheibe bis vor das Dresdner Tor und täuscht zu einem Weitschuss an. Der Kanadier spielt aber den goldenen Pass quer auf seinen Landsmann Harrison Reed, der frei ins weit offene Tor zum Siegtreffer einschieben kann. In diesem Moment brachen im Sahnpark alle Dämme und die Fans der Eispiraten jubeln frenetisch. Endlich durften sie den ersten Derbysieg im heimischen Sahnpark über einen der sächsischen Rivalen feiern.



deggendorffireDeggendorf Fire wieder mit längerem Atem

(OLS)  Die Heimspiele von Deggendorf Fire sind zur Zeit nichts für schwache Nerven. Wie schon gegen Schweinfurt, lief die Mannschaft lange einem Rückstand hinterher, ehe man im Schlussdrittel kräftemäßig noch zulegen konnte und die Partie noch umbog. Diesmal gelang trotz klarster Chancen ein Sieg in der regulären Spielzeit nicht mehr, erst im Penaltyschießen setzte sich Deggendorf mit 4:3 (0:1, 1:2, 2:0, 1:0) gegen den direkten Konkurrenten aus Klostersee durch. Dominik Retzer, nach längerer Verletzungspause erstmals wieder dabei, erzielte nicht nur den Anschlusstreffer, sondern behielt auch im Penaltyschießen als einziger Fire-Spieler zweimal die Nerven und bescherte seinem Team den Zusatzpunkt.
Bei Fire standen erstmals die beiden Neuzugänge auf dem Eis. Jonas Franz war die Nervosität bei seinem ersten Spiel im Herrenbereich anzumerken, "aber er werde seinen Weg machen", war sich Benda sicher. Auch Peter Gulda brauchte erst eine gewisse Anlaufzeit, um sich dem Tempo anzupassen, aber was der 47-jährige im Verbund mit Jan Benda dann auf dem Eis ablieferte, war erste Sahne. "Er ist auf alle Fälle eine Verstärkung", honorierte Benda senior die abgeklärte Leistung des Altstars. "Ich bin stolz auf mein Team", erklärte er weiter, "denn wenn man gegen Klostersee mit zwei Toren hinten ist und dann so zurückkommt, will das schon was heißen." In der Tat, die Kondition und die körperliche Physis stimmen bei Fire, was auch der bei Klostersee scheidende Coach Doug Irwin anerkannte. "Wir waren einfach platt. Im letzten Drittel müssen wir froh sein, nicht noch nach 60 Minuten das Spiel zu verlieren. Fire hat uns zu Fehlern gezwungen, bei uns herrschte Chaos. So wie Deggendorf gefightet hat, bin ich froh über den einen Punkt", so ein zerknirschter Gäste-Coach. Enttäuscht zeigte er sich auch über die Chancenverwertung in den ersten dreißig Minuten, "dort habe man zu viel liegen gelassen".
Dabei begann die Partie gut für die Grafinger. Fire machte vom Eröffnungsbully weg Druck und Gäste-Goalie Morczinietz konnte sich über Arbeit nicht beklagen. Doch schon mit der ersten Chance erzielte Klostersee die Führung, dem allerdings ein nicht optimaler Wechsel von Fire vorausging. Raphael Käfer war der Nutznießer, der nicht nur einen Fire-Verteidiger aussteigen, sondern auch Agricola keine Abwehrchance ließ. In der Folge konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen. In einer Szene hätte Klostersee allerdings den zweiten Treffer erzielen müssen, aber ein Konter mit zwei Spielern allein vor Agricola wurde schlecht ausgespielt.
Selbes Bild im zweiten Drittel, Fire baute Druck auf und machte das Spiel. Wiederer von der Bank kommend und Ortolf aus kurzer Distanz scheiterten knapp. In diese Drangphase hinein die kalte Dusche durch Klostersee. Fire war zu weit aufgerückt, Peter Maier wird auf die Reise geschickt und erzielt das 0:2. Doch Deggendorf antwortete prompt. In eigener Überzahl lief die Scheibe schnell und direkt, Dominik Retzer stand goldrichtig und erzielte den Anschlusstreffer. Selbst in Unterzahl, hätte man fast einen Shorthander erzielt, aber Christian Retzer fehlte das Quäntchen Glück. Fire erhöhte nun noch mehr die Schlagzahl und Klostersee lauerte auf Konter. Aus einer Unachtsamkeit heraus entsprang dann auch der dritte Treffer der Grafinger. Merz war auf und davon und irgendwie brachte Thomas Hummer (37.) den Puck im Tor unter.
Doch Fire, dass sich in keiner Phase der Partie aufgab, spielte auch in dieser Begegnung seine bemerkenswerte konditionelle Verfassung aus und schnürte die Gäste teilweise in deren Drittel ein. Retzer, Schembri und Jan Benda im Zusammenspiel mit Manuel Wiederer, zeigten gleich zu Beginn, in welche Richtung das Spiel laufen wird. Klostersee hielt diesem Druck bis zur 45. Minute stand, ehe Andrew Schembri mit dem zweiten Fire-Tor endgültig zur Aufholjagd blies. Selbst eine vierminütige Unterzahl überstand man in dieser Phase unbeschadet, Klostersee hatte keine nennenswerte Chance. Dafür war Fire dem Ausgleich nah. Nach schöner Kombination stand Stefan Ortolf am langen Pfosten frei, doch er traf den Puck nicht voll. Gleich darauf stand Wiederer plötzlich alleine vor Morczinietz, aber auch hier blieb der Schlussmann Sieger. Es dauerte bis zur 54. Minute, als sich das Team mit einer Energieleistung selbst belohnte. Der stets bemühte Kamil Vavra war zur Stelle und traf zum 3:3. Fire wollte nun mehr, aber anders als im Schweinfurt-Spiel blieb der vierte Treffer aus. Fast hätte sogar Klostersee den Sack mit der einzigen Chance im Schlussdrittel (58.) noch zugemacht, aber Agricola war hellwach.
So ging es in die Overtime, auch dort war Fire spielbestimmend, weil Klostersee "platt" war. Tore fielen jedoch keine mehr und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Die jeweils ersten Schützen beider Teams blieben zweiter Sieger, Dominik Retzer und Raphael Käfer gaben sich jedoch keine Blöße. Für Klostersee trat nun Ben Warda an, der aber in Agricola seinen Meister fand. Dominik Retzer wagte sich ein zweites Mal auf das Eis und ebenso kaltschnäuzig wie beim ersten Treffer, verwandelte er auch seinen zweiten Penalty. Der Jubel über die zwei Punkte kannte keine Grenzen, obwohl sich die Mannschaft den Sieg schon in der normalen Spielzeit verdient gehabt hätte.
Jan Benda blickte auch schon auf das Sonntagsspiel gegen Regensburg. "Zwei Mannschaften liegen uns gar nicht, dass sind Erding und Regensburg. Nach der Niederlage der Regensburger werden sie hoch motiviert sein, obwohl die Niederlage nicht maßgebend ist. Wir haben in Erding bisher auch nicht gut ausgeschaut. Es wird auf alle Fälle ein sehr spannendes Spiel und wenn wir wenig Fehler machen, kommen wir mit einem guten Ergebnis aus Regensburg zurück", gibt sich der Chefcoach zuversichtlich. Zumal alle Verletzten zurück sind und auch Martin Rehthaler seine Sperre abgesessen hat. Nur hinter dem Einsatz von Patrick Geiger steht ein Fragezeichen, da sich bei ihm eine gerade auskurierte Verletzung wieder bemerkbar machte.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Derby-Niederlage in der Verlängerung

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau nach Verlängerung mit 2:3 verloren. Die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Popiesch erwischte ohne Thomas Supis, Felix Thomas sowie die kurzfristig ausgefallenen Feodor Boiarchinov und Patrick Cullen (Magen-Darm-Infekt) einen guten Start in die Partie. Nach einer Möglichkeit von Tomi Pöllänen nutzte Kapitän Hugo Boisvert die nächste Gelegenheit, um den Puck zur Führung im Tor unterzubringen (15.). Während Marius Garten und Arturs Kruminsch Chancen für die Blau-Weißen verzeichneten, vergab Max Campbell auf der Gegenseite für die Hausherren. Dresden arbeitete konzentriert, machte das Mitteldrittel frühzeitig dicht und versuchte die Scheibe möglichst schnell rauszubringen. Die Eispiraten hatten zunächst Probleme ins Spiel zu kommen, kamen nur durch Harrison Reed noch zu einer nennenswerten Gelegenheit. "Wir sind sehr gut in das erste Drittel gekommen, haben viel gearbeitet, viel Druck gemacht. Die Führung war verdient“, schätzte Trainer Popiesch ein.
An den guten Auftritt des ersten Abschnitts konnten die Dresdner nach der Pause jedoch nicht anknüpfen. „Wir haben sehr schläfrig und träge agiert“, so Popiesch, der nach knapp 60 gespielten Sekunden im zweiten Abschnitt zunächst den Ausgleich und wenig später (24.) sogar die Führung der Crimmitschauer durch André Schietzold notieren musste. Infolge brauchten die Blau-Weißen zunächst etwas Zeit, um wieder in ihr Spiel zu finden und sich Chancen zu erarbeiten. In der 30. Minute stand Christoph Ziolkowski goldrichtig, um den 2:2-Ausgleich zu erzielen. Die 3016 Zuschauer bekamen ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten geboten. Arturs Kruminsch verzeichnete für die Eislöwen dabei wohl die besten Gelegenheiten, traf unter anderem auch die Querlatte. Auf der Gegenseite war Dresdens Goalie Kevin Nastiuk mehrfach gefragt – auch im Schlussabschnitt.
Beide Mannschaften zeigten im Schlussdrittel noch einmal eine Energieleistung, kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis. Campbell und Reed scheiterten für die Gastgeber, die Eislöwen konnten ihre Chancen durch Kruminsch und Gosdeck nicht nutzen. Beim Spielstand von 2:2 ging es in die Verlängerung. „Wir hätten im letzten Powerplay mehr zeigen müssen. Mit dem katastrophalen Wechselfehler haben wir Crimmitschau natürlich eine Chance geboten, die eiskalt genutzt wurde. Vom Elan und der Einsatzbereitschaft her kann ich meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen“, schätzte Popiesch ein. 

Popiesch-Team reist nach Heilbronn
Spiel zwei der Auswärtsserie führt die Dresdner Eislöwen am Sonntag nach Heilbronn. Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch plagen vor dem Spiel gegen die Falken personelle Sorgen. Neben Thomas Supis und Felix Thomas stehen auch hinter dem Einsatz von Feodor Boiarchinov und Patrick Cullen Fragezeichen. Letztere Spieler fehlten bereits beim Derby in Crimmitschau mit Magen-Darm-Problemen und konnten auch am Samstag nicht am Training teilnehmen. Ob Max Prommersberger die Fahrt nach Heilbronn antreten kann, ist aufgrund von Knieproblemen ebenfalls noch fraglich.
„Es wird eine schwere Partie. Wir müssen, wie immer, an unsere Leistungsgrenze gehen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch, der den Gegner stärker einschätzt, als es seine aktuelle Tabellenposition aussagen mag.
Im Laufe der Woche mussten die Heilbronner einen bitteren Abgang hinnehmen: Angreifer Fabio Carciola, der bereits seine vierte Saison in der Käthchenstadt bestritt, bat aus privaten Gründen überraschend um Auflösung seines Vertrages. In der aktuellen Spielzeit kam der 28-Jährige auf zehn Tore und 16 Assists. Parallel konnte der Klub durch Unterstützung des Kooperationspartners Adler Mannheim auch die Einbindung der drei Förderlizenzspieler Tobias Kircher, Dorian Saeftel und Patrick Kurs aus der DNL bestätigen.
Das Spiel in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena beginnt um 18.30 Uhr und wird geleitet von HSR Cori Müns (Klostersee). Informationen zur Partie gibt es über den Liveticker sowie den Facebook-Auftritt der Dresdner Eislöwen.  



fuechseduisburgDuisburger Füchse mit Heimniederlage gegen Kassel

(OLW)  Mit 2-7 haben die Füchse gestern gegen die Kassel Huskies
verloren und mussten damit die höchste Heimniederlage seit
dem Ausstieg aus der DEL hinnehmen. Die Gegentreffer drei
und vier fielen bei eigener Überzahl und brachen den Gastgebern
das Genick.
In einer zunächst ausgeglichenen Partie nutzte Kyle Doyle eine
Konterchance in der 12. Spielminute zum Führungstreffer für
die Huskies. Drei Minuten später erhöhte Branislav Pohanka
auf 0:2. Die Gastgeber hielten jedoch weiter gut dagegen und
konnten während einer Überzahlsituation durch Kapitän Dennis
Fischbuch in der 18. Spielminute auf 1:2 verkürzen. Kurz vor
Drittelende schockten die Gäste die Duisburger mit einem
Unterzahltreffer durch den bestens aufgelegten Slowaken
Branislav Pohanka und gingen somit mit einer Zwei Tore
Führung in die erste Pause. Im Mitteldrittel setzten die Füchse
alles daran zum Anschlusstreffer zu kommen, scheiterten aber
immer wieder an Torhüter Kai Kristian. Während eines weiteren
Überzahlspiels der Duisburger überraschten die Huskies die
Gastgeber mit dem Tor zum 1:4 durch Artjom Kostyrev in der
36. Spielminute. Von diesem Schock erholten sich die Füchse
nicht mehr. Noch vor Drittelende erzielte Manuel Klinge das
fünfte Tor der Huskies. Im Schlussdrittel schraubten die Gäste
das Ergebnis durch Tore von Austin Wycisk (43.) und Brad
Snetsinger (47.) auf 1:7. Das letzte Wort in diesem Spiel hatten
jedoch die Duisburger als Dennis Fischbuch knapp fünf Minuten
vor dem Ende auf 2:7 verkürzte. Das Schussverhältnis betrug
übrigens 24:29 zu Gunsten der Huskies.
„Wir haben ein taktisch diszipliniertes erstes Drittel gespielt,
müssen aber bei eigener Überzahl den Gegentreffer zum 1:3
hinnehmen. Im Mitteldrittel waren wir dem 2:3 näher als Kassel
dem 1:4, aber auch in dieser Phase bekommen wir bei eigener
Überzahl ein Gegentor. So kann man gegen Kassel nicht gewinnen“,
äußerte sich Trainer Franz Fritzmeier zur Leistung seines Teams.
Am Sonntag treffen die Füchse auf die Hammer Eisbären.
Spielbeginn beim Tabellendritten ist im Maxipark um 18:30 Uhr.
Bei den beiden letzten Vergleichen mit den Eisbären hatte es nach
60 Minuten jeweils 2:2 unentschieden gestanden. Ende November
hatte Hamm das bessere Ende für sich als Igor Bacek mit einem
Überzahltor in der Verlängerung den Zusatzpunkt sicherte. Am
27. Dezember revanchierten sich die Füchse mit einem Sieg nach
Penaltyschießen. Jack Paul hatte den alles entscheidenden Penalty
getroffen. „Hamm ist ein unangenehmer und kompakter Gegner,
der aus einer sicheren Defensive agiert und eigentlich nur auf
Konterchancen lauert. Gerade in diesem Spiel wird es sehr wichtig
sein das erste Tor zu erzielen. Gegen die Eisbären in Rückstand zu
geraten ist sportlich tödlich“, erläutert Verteidiger Nicolas Turnwald
die Ausgangslage. Im Moment befinden sich die Füchse in der Tabelle
mit vier Punkten weniger hinter Hamm auf dem vierten Platz. Ein Sieg
im direkten Duell würde die Chance auf den dritten Tabellenplatz
erheblich verbessern.
Tore:
0-1 (11:29) Kyle Doyle (Brad Snetsinger, Michael Christ) 5-5
0-2 (14:30) Branislav Pohanka (Michael Christ, Alexander Engel) 5-5
1-2 (17:28) Dennis Fischbuch (Kevin Orendorz, Marcel Kahle) 5-4
1-3 (19:11) Branislav Pohanka (Sven Valenti, Manuel Klinge) 4-5
1-4 (35:03) Artjom Kostyrev (Tobias Schwab, Fabian Pyszynski) 4-5
1-5 (37:15) Manuel Klinge (Branislav Pohanka, Tobias Schwab) 5-4
1-6 (42:52) Austin Wycisk (Alexander Heinrich, Artjom Kostyrev) 5-5
1-7 (46:11) Brad Snetsinger (Kyle Doyle, Michael Christ) 5-5
2-7 (55:05) Dennis Fischbuch (Diego Hofland, Kevin Orendorz) 5-5
Strafminuten:
Duisburg 8 // Kassel 8
Zuschauer: 756



hamburgfreezersHamburg Freezers unterliegen in Augsburg knapp mit 3:4

(DEL)  Die Hamburg Freezers haben ihr Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern am Freitagabend knapp mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:1) verloren. Die Tore für die Norddeutschen, die trotz der Niederlage nach wie vor Rang 1 der Deutschen Eishockey Liga (DEL) belegen, erzielten David Wolf, Adam Mitchell und Marius Möchel.
Vor 4704 Zuschauern im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion gingen die Hausherren durch Ryan Bayda (6.) in Front. Die Freezers kamen mit fortwährender Spieldauer immer besser in die Partie und konnten 30 Sekunden vor dem ersten Wechsel in Person von David Wolf (20.) ausgleichen. Nach der Pause übernahm Hamburg die Spielkontrolle und erarbeitete sich zwei Mal die Führung: Adam Mitchell (23.) traf zum zwischenzeitlichen 2:1, Marius Möchel (33.) markierte das 3:2. Dass es dennoch mit einem 3:3-Unentschieden ins dritte Drittel ging, hatten die Panther Michael Connolly (27./36.) zu verdanken. Einem Tor von Duvie Westcott zum zwischenzeitlichen 4:3 für Hamburg wurde zudem die Anerkennung verweigert. Im Schlussabschnitt entwickelte sich eine offene Partie, in der Michael Connolly (53.) mit seinem Hattrick-Treffer das Spiel entscheiden konnte.
Am Sonnabend reisen die Hamburg Freezers weiter nach Mannheim, wo am Abend um 17.30 Uhr trainiert wird. Am Sonntag treten die Norddeutschen dann um 14.30 Uhr in der SAP Arena bei den Adlern an. Nach der Partie reisen die Freezers per Flugzeug zurück in den Norden.



kaufbeurenErneute Niederlage für die Kaufbeurer Joker - 1:5 im Derby gegen den SC Riessersee

(DEL2)  Zum ersten Derby des Jahres begrüßte der ESVK heute den SC Riessersee in der Sparkassen Arena. Dabei bekamen die 1449 Zuschauer ein enges Spiel zu sehen. Nicht mit dabei war der nach seiner zweifelhaften Matchstrafe gesperrte Stephen Schultz und der verletzte Christof Aßner, dagegen meldeten sich aber sowohl Max Schmidle als auch Alexander Thiel aus dem Lazarett zurück - wie auch Daniel Pfaffengut. Durch die Sperre von Schultz konnte Coach Didi Hegen auch wieder auf den Südtiroler Nachwuchsspieler Martin Wenter zurückgreifen. Wenter durfte dabei neben Maury Edwards spielen und bekam auch reichlich Eiszeit in den Special-Teams. Zu Schmidle als Außen und Thiel als Mittelstürmer gesellte sich Konstantin Firsanov.
Nach anfänglichem Abtasten musste Florian Vollmer in der dritten Minute auf der Strafbank Platz nehmen. Im anschließenden Powerplay gab es die erste große Chance für den ESV. Matti Näätänen nahm Maß, scheiterte jedoch mit seinem Schlagschuss am Pfosten. Die Joker waren nun gut im Spiel und hatten ihrerseits gute Chancen, jedoch musste in der sechsten Minute Maximilian Sigl mit einer Glanztat einen Gegentreffer durch Kastner verhindern. Drei Minuten später war er aber dann chancenlos, nachdem Regan bei doppelter Überzahl den Puck querlegte und Jaroslav Kracik nur noch einschieben musste. Dass die Garmischer nicht mit einem zwei Tore Vorsprung aus ihrem Powerplay hervorgingen, konnte Sigl beim 1 gegen 1 im Duell mit Topscorer Andrew Bohmbach verhindern. Kaufbeuren zeigte sich vom Rückstand nicht geschockt und erspielte sich gerade nach Ablauf eines eigenen Powerplays sehr gute Chancen. So scheiterte zuerst Schmidle nach dem Bully und kurz darauf landete ein Fehlpass von ihm kurioserweise bei Thiel, der jedoch auch nicht einnetzen konnte. Als dann eine Minute später die Reihe um Tähtinen viel Druck ausübte, wollte Hogan den Puck klären, jedoch missglückte ihm diese Aktion und beim sichern des Pucks verletzte sich dieser. So musste Trainer Toni Krinner nun Korbinian Sertl zwischen die Pfosten stellen. Kurz vor Drittelende wurde es dann nochmals gefährlich vor Sigls Kasten, als er gerade noch Kraciks Querpass vor dem einschussbereiten Regan abfangen konnte. Da sich auch Sertl nicht mehr überwinden ließ, ging es mit einem 0:1 ins zweite Drittel.
Dieses begann mit einem Powerplay für die Hausherren, das jedoch ungenutzt blieb, jedoch konnte Tähtinen direkt nach Ablauf der Strafzeit hinter das Tor fahren, passte aber im letzten Moment noch vor das Tor und Hans Detsch konnte den schon in die andere Ecke gehenden Sertl überwinden. In der Folgen hatten dann beide Mannschaften Überzahlgelegenheiten, aber keine kam dabei zu einem Torerfolg. So blieb es bei einem munteren Hin und Her, jedoch ohne zwingende Torchancen. Jedoch gab es die ein oder andere kleine Auseinandersetzunge, die den Siegeswillen beider Mannschaften demonstrierte. In der 34. Minute musste Sigl dann gegen Hilpert seine Klasse zeigen, aber nur eine halbe Zeigerumdrehung später setzte dann Torjäger Maximilian Kastner eine Schlagschussdirektabnahme in die Maschen zum 1:2. Dies war folgerichtig, da Garmisch sich ab der 30. Minute die klareren Chancen erarbeitet hatte. Am Ergebnis änderte sich dann bis zur 40. Spielminute nichts mehr.
Nach dem Pausentee musste Bohmbach sehr bald auf die Strafbank. Bevor jedoch der ESVK zu Chancen durch Edwards und Schmidle kam, blieb Sigl im 1 gegen 1 Sieger gegen Rimbeck. In der 44. Minute scheiterte dann de Paly im Nachschuss aus spitzem Winkel. Dies machten die Gäste besser. Ein Schlagschuss Kathans ging an den langen Pfosten zu Bohmbach, der dann das 1:3 markierte. Auch wenn Sigl bereits zum dritten Mal den Puck aus dem Netz holen musste, hielt er die Joker mit einer guten Leistung im Spiel und putzte Fehler seiner Vordermänner aus. Ab Mitte des letzten Drittels machte dann der ESV, auch begünstigt durch Powerplays mehr Druck auf das Gästegehäuse. Jedoch blieben die Angriffe meist zu harmlos im Abschluss und man spürte das Fehlen von Topscorer Stephen Schultz. Für die Entscheidung sorgte dann der anfangs des Drittel noch gescheiterte Michael Rimbeck mit einem Schlenzer in der 57. Minute. Als die Partie quasi schon beendet war, nutzten die Gäste die Gunst der Stunde und erzielten durch Tim Regan in Unterzahl sieben Sekunden vor Schluss den 1:5 Endstand.
Auf der anschließenden Pressekonferenz war Toni Krinner mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Spiel sei ein hartes Stück Arbeit gewesen mit einer sehr soliden Leistung gegen eine nie aufgebende Kaufbeurer Mannschaft. Sonderlob gab es für Back-Up Korbinian Sertl.
Keinen Vorwurf an die Mannschaft, die bis zum Umfallen gefightet habe, gab es von Didi Hegen. Vor dem Tor sieht er seine Mannschaft teils verkrampft, der das Quäntchen Glück im Abschluss fehle.
TEXT: Matthias Schmalholz



EV LindauEV Lindau landet wichtigen Derbysieg in Buchloe

(BYL) Das war ein Meilenstein für den EV Lindau im Hinblick auf dem Weg in die Top Acht der Bayernliga. Mit einem deutlichen 4:0 (0:0, 3:0, 1:0) distanzierten Islanders den Sechsten Buchloe nun um vier Zähler und entschieden obendrein noch den direkten Vergleich für sich. Auf Platz Neun beträgt der Vorsprung bereits zehn Zähler.
Glückwünsche wollte Spielertrainer Martin Masak aber nur für das Spiel entgegen nehmen. "Das war
eine Superleistung der ganzen Mannschaft. Trotzdem müssen wir weiter von Spiel zu Spiel gehen. Wir sind noch nicht durch." Warum sah man in Buchloe besonders im ersten Durchgang, als die Gastgeber viel Tempo und Druck machten und die Lindauer Abwehr häufig beschäftigten. Zwar hatten auch die Islanders ihre Möglichkeiten - die beste nach 14 Minuten nach einem Solo von Marco Miller, der an ESV Keeper Stefan Horneber scheiterte. Weitaus häufiger musste aber Varian Kirst eingreifen. Die größte Tat vollbrachte er vier Minuten vor der Pause, als er Schuss und Nachschuss des freistehenden Christian Warkus abwehrte. Wenig später blieb er auch gegen Tobias Riefler Sieger. Weil die Torhüter und auch die Abwehrreihen ihre aktuell gute Form bestätigten, war das 0:0 nach 20 Minuten also keine Überraschung. "Allerdings waren wir mit der Laufbereitschaft und dem Zug zum Tor nicht zufrieden.
Das haben wir angemahnt", sagte Team-Manager Sebastian Schwarzbart.
Dies setze die Mannschaft sofort um. Und zwar gründlich. Der Führungstreffer für die Islanders in der
24. Minute war ein Musterbeispiel dafür, wie man sich Tore in engen Spielen erarbeiten muss. Die dritte Reihe der Islanders mit Marco Miller, Sascha Paul und André Martini setzte sich mit großem Einsatz im gegnerischen Drittel fest, brachte den Puck zum Tor und zwang die Scheibe förmlich zum 0:1 ins Tor. Martini durfte sich vor der Lindauer Fankurve als Torschütze feiern lassen. Die knapp 100 Lindauer unter den 551 Zuschauern sahen in einem intensiven, aber fairen Derby danach einen abgezockt agierenden EVL der erst nach einer halben Stunde wieder in Gefahr geriet, als Buchloes Kapitän Daniel Huhn aus aussichtsreicher Position verpasste. Die Pirates hatten den Druck erhöht und drängten in Überzahl auf den Ausgleich, den Gästen gelang aber der Befreiungsschlag. Lubos Sekula erkämpfte sich die Scheibe und passte auf Michal Mlynek, der auf und davon zog und Horneber mit einem Schuss unter die Latte keine Chance ließ. Von diesem. Unterzahltor in der 33. Minute erholte sich die Gastgeber nicht mehr. Zumal sie wenig später auch noch Stürmer Andreas Morhardt verloren, der nach einem Check gegen den Kopf von Bernhard Leiprecht zurecht eine Spieldauer- Disziplinarstrafe erhielt. Die Islanders nutzten die Situation noch im zweiten Drittel aus. Bei vier gegen drei zog Philip Haug von der blauen Linie ab und traf 27 Sekunden vor der Pause zum 0:3 in den Winkel. "Für ihn hat es mich besonders gefreut, dass er sich für seine Leistung so belohnt hat. Es ist unfassbar, was er in der Defensive alles abräumt und wie viele Angriffe des Gegners bei ihm enden. Das wird leider nicht so sehr von der Öffentlichkeit wahrgenommen wie ein Tor - ist aber genau so wichtig", sagte EVL- Vorsitzender Marc Hindelang.
Ohnehin lag der Schlüssel für den Erfolg der Islanders in der konsequenten und disziplinierten
Defensivarbeit. "Wenn da nicht alle mitmachen, spielt man gerade auswärts nicht zu Null", sagte
Masak. Dazu spielten alle drei. Blöcke auf demselben Niveau. Diese Intensität machte gegenüber
Buchloe den Unterschied letztlich aus. Je länger die Partie dauerte, desto souveräner beherrschten
die Lindauer Spiel und Gegner. Bernhard Leiprechts Hammer von der blauen Linie in den Winkel nur
58 Sekunden nach Wiederbeginn - das 100. Saisontor der Islanders - sorgte für noch klarere
Verhältnisse. Den Rest spielten die Gäste souverän herunter und schafften es diesmal, die gute
Abwehrarbeit bis zum Schluss durchzuziehen, so dass Varian Kirst ein verdientes zu Null Spiel bekam.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Knappe Niederlage in Berlin

(DEL)  Eine knappe 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)-Niederlage kassierten die Adler beim amtierenden Deutschen Meister in Berlin. Daniel Weiß glich die Führung der Adler nach Jochen Hechts Treffer aus, Christensen für Berlin und El-Sayed für die Adler trafen im Schlussabschnitt innerhalb von nur 24 Sekunden und Frank Hördler sicherte den Berlinern mit seinem Tor zum 3:2 die drei Punkte.
Die erste Minute versprach ein sehenswertes Spiel. Nach nur 29 Sekunden hatte Jochen Hecht die frühe Chance zur Führung, doch der am Boden sitzende Eisbären-Keeper Sebastian Elwing machte sich breit und wehrte die Scheibe mit den Schonern ab. Fast im direkten Gegenzug musste Dennis Endras zum ersten Mal eingreifen, als Vincent Schlenker zum Schuss kam, doch auch in diesem Duell blieb der Torhüter Sieger.
In den Folgeminuten verflachte das Spiel jedoch ein wenig. Die Adler beschränkten sich zunächst auf die Defensive, die Gastgeber fanden kein Mittel, gegen die tief stehenden Mannheimer zum Zug zu kommen. Erst in der zehnten Minute kam das nächste „Hallowach“, als Berlins Matt Foy das Außennetz traf. In Überzahl prüfte dann Eisbär-Youngster Ziegler Dennis Endras, im Gegenzug waren die Adler dann aber endlich erfolgreich. Jochen Hecht schnappte sich in der Mittelzone die Scheibe, lief alleine durch und ließ Elwing keine Chance – 0:1 in der 13. Minute. Fünf Minuten später hatte der Ex-NHL-Spieler in Überzahl die Chance zum 0:2, bekam den Puck am Torraum jedoch nicht unter Kontrolle. Den zweiten Treffer hätten sich die Adler verdient, gab ihnen doch das erste Tor merklich Aufwind zu zehn guten Minuten.
Direkt nach der ersten Pause tauchte Jon Rheault frei vor Elwing auf, scheiterte jedoch am Berliner Keeper. Jaime Sifers fand per Schlagschuss ebenso in Elwing (28.) seinen Meister, auf der anderen Seite machte es Daniel Weiß besser: der Berliner glich zum 1:1 aus (29.).
Es folgte eine Druckphase der Eisbären, die die Adler für ein paar Minuten vor deren Tor einkesselten. Das Team von Hans Zach überstand diese Phase jedoch schadlos, hatte dann selbst auf der anderen Seite die besseren Chancen, doch Gamache (33., Elwing), Höfflin (34., knapp vorbei) und Goc (34., Elwing) konnten die Scheibe nicht im Tor unterbringen.
Im Schlussabschnitt brachte Mads Christensen die Berliner mit 2:1 in Front, als die Adler einmal zu offen waren und den Gastgebern zu viel Platz zum Kontern ließen (43.). Doch nur 24 Sekunden später traf Marc El-Sayed in seinem 200. DEL-Spiel zum 2:2-Ausgleich. Die Entscheidung brachte ein unnötiger Scheibenverlust in der Mittelzone in der 52. Minute, den die Hausherren zum Gegenangriff nutzten. Frank Hördler kam zum Abschluss und erzielte in der 52. Minute den Siegtreffer. Auch die Herausnahme von Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers verhalf den Adlern kurz vor Schluss nicht mehr zum Ausgleich.

Adler empfangen Freezers
Am Sonntag, 12. Januar 2014, empfangen die Adler um 14.30 Uhr den Tabellenführer aus Hamburg in der SAP Arena. Die Norddeutschen spielen aktuell das erfolgreichste Eishockey in der DEL und stehen mit einem mehr Spiel als die Kölner Haie mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz der DEL-Tabelle. Adler-Coach Hans Zach muss nach der 2:3-Niederlage in Berlin am Freitag beim Spitzenspiel nun auch noch auf Florian Kettemer verzichten. Der Verteidiger zog sich bereits im ersten Drittel des Matches beim amtierenden Deutschen Meister eine Oberkörperverletzung zu und muss pausieren.
Neben Florian Kettemer müssen die Adler weiter auf die beiden Verteidiger Steve Wagner (Schulter) und Denis Reul (Hand) und Stürmer Ken Magowan (Leiste) verzichten. Um die Freezers zu schlagen, müssen die Adler die gleiche kämpferische Einstellung an den Tag legen, wie in den vergangenen Spielen und darüberhinaus die eigenen Chancen konsequenter nutzen.
Für das Spiel der Adler gegen die Freezers sind noch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen der SAP Arena Tickets in allen Kategorien erhältlich. Die Tageskassen am Sonntag vor dem Spiel öffnen wie gewohnt 90 Minuten vor Spielbeginn um 13.00 Uhr.




hcmaustadtHC MAUSTADT "MÜHT" SICH ZUM SIEG IN BAD WÖRISHOFEN


(BBZL)  Zu einem äußerst mühevollen "Last-Minute"-Sieg der HC Maustadt in der Eishockey-Bezirksliga gekommen. Dank dreier Tore in den letzten drei Minuten siegte der HCM bei der zweiten Mannschaft des EV Bad Wörishofen mit 6:4 (1:3/1:0/4:1) und hat sich damit alle Chancen auf die Vizemeisterschaft erhalten.
Aber die Memminger, die erneut nur mit 13 Feldspielern antreten konnten,  haben sich dabei lange Zeit schwer getan. Auch, weil sie den Start total verschlafen hatten - nach zehn Minuten lagen sie bereits mit 0:2 hinten, nach dem ersten Drittel mit 1:3. Den bis dahin einzigen Treffer erzielte Jimmy Nagle. Erst nach und nach kamen die Gelb-Grünen besser ins Spiel, mehr als Martin Löhle's zwischenzeitlicher Anschlußtreffer zum 2:3 war zunächst nicht drin. Bis zur 50. Minute sah's sogar zappenduster aus, weil die laufstarkten Gastgeber ihren Vorsprung erneut auf zwei Treffer ausbauen konnten. Markus Schmid läutete zehn Minuten vor dem Ende die Aufholjagd der nun starken Maustädter ein, mit drei Toren in der für Wörishofen bitteren Schlußphase kippte die Partie. Innerhalb von nur zwei Minuten und drei Sekunden entschieden Ingo Nieder, Mario Kusterer und erneut Martin Löhle mit ihren Treffern die Begegnung und holten die Punkte nach Memmingen.
Am Sonntag um 18.30 Uhr steht das nächste Auswärtsspiel an, dann geht's zum Tabellenletzten SG Senden/Burgau.



memmingenindiansMemmingen indians: Erster gegen Zweiter - Spitzenderby am Sonntag in Sonthofen

(BYL)   Ein echter Eishockey-Leckerbissen steht dem ECDC Memmingen am Sonntag bevor: Um 18 Uhr steigt im Sonthofer Eisstadion das große Bayernliga-Derby zwischen den Indians und den Sonthofen Bulls. Das ewig junge Duell der beiden Allgäuer Rivalen ist dieses Mal ein echtes Spitzenspiel: Beide Teams führen die Tabelle der Bayerischen Eishockey-Liga (BEL) an – mit 59 Punkten sind die Memminger mit zwei Zählern Vorsprung Tabellenführer vor dem ERC. Ins Oberallgäu werden die Indians wieder von einer großen Anzahl an reisefreudigen ECDC-Fans begleitet: Schätzungsweise 300 bis 400 rot-weiße Schlachtenbummler wollen ihr Team unterstützen.
Sonthofen gegen Memmingen – das ist das Derby der Eishockey-Bayernliga schlechthin. Fans aus dem ganzen Allgäu fiebern oft wochenlang darauf hin und begeistern immer wieder mit ausgefeilten Choreografien auf den Tribünen. Speziell in der vergangenen Saison waren die Spiele Sportfeste der Superlative. Im letztjährigen Halbfinale lieferten sich beide Teams einen Kampf auf Biegen und Brechen, den Mitte März 3650 Zuschauer in der ausverkauften Memminger Eissporthalle mitverfolgten. In dieser Saison haben sich beide Vereine endgültig ganz vorn in der BEL-Tabelle festgesetzt. Dass das Derby überhaupt zu einem Duell Erster gegen Zweiter wird, darauf hat man in Memmingen lange hingearbeitet. Vor drei Jahren war der ECDC noch in der Abstiegsrunde, jetzt haben sich Mannschaft und Verein zu einer Top-Adresse in der Liga gemausert. Ob man schon so weit ist, die Früchte in Form eines Derbysiegs in Sonthofen zu ernten, wird sich am Sonntag zeigen. Bei den Indians hat man jedenfalls auch als Spitzenreiter keine Probleme, die Favoritenrolle den Hausherren zu überlassen. „Auf dem Papier ist Sonthofen besser besetzt und hat mehr Erfahrung. Beim Hinspiel in Memmingen (2:6) haben sie das auch gezeigt“, weiß ECDC-Chefcoach Jogi Koch, der aber nicht tiefstapeln möchte. „Wir haben 12 der letzten 13 Spiele gewonnen und haben allen Grund, selbstbewusst zu sein.“ Ein mentales Problem, weil die Mannschaft die letzten Duelle gegen die Bulls allesamt verloren hat, können die Memminger Verantwortlichen nicht erkennen. „Wir können ganz locker reingehen. Sonthofen ist dieses Jahr zur Meisterschaft und zum Aufstieg geradezu ’verdammt’ – alles andere würde dort niemand mehr akzeptieren. Sie müssen gewinnen, wir können.“
Ein Blick auf die Namen im Bulls-Kader sollte die Favoritenstellung der Hausherren unterstreichen. Vor allem im Angriff kann Trainer Dave Rich auf mehr als ein halbes Dutzend „Hochkaräter“ bauen. Aktuell führt die „Kanada-Fraktion“ um Kontingentspieler Ryan Martens (55 Punkte) und den eingedeutschten Ron Newhook (46 P.) die teaminterne Scorerwertung an. Doch auch die brandgefährlichen Markus Vaitl, Andreas Kleinheinz, Janne Kujala und Marc Sill kommen allesamt auf über 30 Punkte. In der Abwehr baut man auf die Erfahrung von Florian Bindl und Pavel Vit – weil man in Sonthofen dort aber noch eine Schwachstelle im Kader vermutete, wurde im Dezember noch der junge Deutsch-Kanadier Nicholas Wong verpflichtet, der gleich voll einschlug. Im Tor des ERC ist jederzeit auf Nationaltorhüterin Jennifer Harß und den routinierten Thomas Zellhuber Verlass.
Wie schon nach Lindau werden die Indians auch ins Oberallgäu wieder von mehreren Hundert rot-weißen Fans begleitet werden, die sich sehnlichst einen Derbysieg wünschen. „Wir werden alles geben und brauchen ein bisschen Glück, dann ist auch alles möglich“, versprechen die Memminger Verantwortlichen, die darauf hoffen, dass sich beide Teams im weiteren Saisonverlauf in den Play-offs erneut gegenüberstehen werden.

Souveräne Indians bezwingen Höchstadt und fahren als Spitzenreiter zum Derby
Der ECDC Memmingen fährt am Sonntag erstmals als Tabellenführer der Bayerischen Eishockey-Liga zum Spitzenspiel nach Sonthofen. Die Indians, die seit Wochen an der Spitze stehen, gewannen am Freitagabend ihr Heimspiel gegen den Tabellenneunten, die Alligators aus Höchstadt, ungefährdet und überlegen mit 6:3 (1:1/4:0/1:2). Vor 1.131 Zuschauern erzielten Sebastian Lachner (2), der ECDC-Spieler das Abends, Patrick Zimmermann (3), sowie Andreas Börner die Tore für den Spitzenreiter. Nach dem achten Heimsieg in Folge haben die Memminger inzwischen 59 Zähler auf dem Konto und können selbstbewusst, befreit und ohne Druck in die kommenden Spiele gehen.
Äußerst unglücklich aus Sicht der Hausherren verlief jedoch der Start in die Partie gegen die Alligators aus Mittelfranken. Nach gerade einmal 64 Sekunden war ECDC-Goalie Martin Niemz durch einen Schuss von Höchstadts Patrik Dzemla sichtlich überrascht und die Gäste führten mit 1:0. Nach dem ersten Schock kämpften sich die Indians aber ins Spiel, während beide Fangruppierungen auf den Rängen mit lautstarken Gesängen für eine stimmungsvolle Atmosphäre am Hühnerberg sorgten. Memmingen nun mit Dampf, zunächst scheiterten Michael Polaczek und Al Joanette aber noch aus aussichtsreicher Position an HEC-Goalie Philipp Schnierstein. Nach zwölf Minuten war es aber soweit: Polaczek bediente Sturmkollege Patrick Zimmermann und der besorgte den verdienten Ausgleich für die Rot-Weißen.
So unglücklich das erste Drittel für die Memminger begann, so perfekt war der Start in die zweiten 20 Minuten. Nach 59 Sekunden spielte Martin Hoffman einen Pass von hinter dem Tor direkt auf die Kelle von Sebastian Lachner, und der brachte sein Team erstmalig in Führung. Die Indians blieben nun dran, erspielten sich weiterhin gute Chancen, was sich auszahlen sollte. In der 29. Minute gelang erneut Patrick Zimmermann das 3:1, doch es sollte noch besser kommen. Eine Minute später blockte Andi Neumann in Unterzahl eine Scheibe, die schnappte sich Sebastian Lachner und ging auf und davon. In unnachahmlicher Manier überwand er Schnierstein zum 1:4. Doch noch wollten sich die tapferen Alligatoren nicht aufgeben und erspielten sich, bedingt durch die ein oder andere Nachlässigkeit in der Memminger Deckung, einige gute Chancen, die aber allesamt von Martin Niemz vereitelt wurden. Als Andi Börner eine Minute vor Drittelende dann das 5:1 für die Gastgeber besorgte, war eine Vorentscheidung gefallen und auf den Tribünen blickte man in zufriedene Gesichter.
Im letzten Spielabschnitt gelang den Indians noch ein besonders sehenswerter, weil wunderschön herausgespielter Treffer: Nach einer tollen Kombination mit Michael Polaczek und Al Joanette markierte Patrick Zimmermann das 6:1 und vollendete damit seinen Hattrick an diesem Abend. Es hätten durchaus noch weitere Tore für den Tabellenführer fallen können, doch stattdessen betrieben die Alligators Ergebniskosmetik – auch weil sich bei den Memmingern etwas Leichtsinn einstellte, was ECDC-Coach Jogi Koch überhaupt nicht gefiel. Zweimal HEC-Spielertrainer Daniel Jun stellte den 6:3-Endstand am Hühnerberg her.
Mit diesem Erfolg konnten die Gefro-Indians ein weiteres Mal ihre Spitzenposition verteidigen und stehen nun schon seit über vier Wochen ganz oben in der Tabelle. Am Sonntag reist das Team mit mehreren hundert rot-weißen Fans im Schlepptau zum großen Allgäu-Derby nach Sonthofen und will dort alles probieren, um den favorisierten Gastgebern endlich ein Bein zu stellen. Die nächste Gelegenheit auf einen Derbysieg gibt es dann schon fünf Tage später, am 17.1., wenn sich die Memminger Eishockey-Karawane auf zu den Pirates nach Buchloe macht. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, 19.1., um 18.30 Uhr gegen den EC Pfaffenhofen statt: Gegen die IceHogs kommt es zur Neuauflage des letztjährigen kleinen BEL-Finales.



stiftlanddragonsmitterteichEHC Mitterteich: Klasse Spiel und knappe 4:3 Niederlage beim Tabellen-Vierten in Waldkraiburg - Spannung bis zur letzten Sekunde vor 284 Zuschauern.

(BYL)  Nicht nur gut mitgespielt, vielleicht sogar knapp am Sieg vorbei, möchte man das Spiel in Waldkraiburg aus der Sicht des EHC kommentieren. Beide Teams zeigten von Beginn an schnelles, direktes und kampfbetontes Eishockey, Mitterteich agierte forsch und taktisch klug. In der 9 Minute die Belohnung für die Dragons: Boris Flamik jagt die Scheibe auf Vorlage von Ales Kreuzer in Waldkraiburgs Tor. Ein Tor von Stephan Trolda unmittelbar im Anschluss wurde vom Schiedsrichter leider übersehen. Marvin Deske hatte in der 14. Minute das 2:0 auf dem Schläger, hier musste die Latte für Waldkraiburg retten. Mit einem für die Dragons verdienten 0:1 ging es in die Pause.
Die Löwen kamen jetzt stärker auf, eine Strafzeit gegen Mitterteich nutzte Martin Führmann in der 22. Minute zum Ausgleich. Die Dragons mussten noch 2 weitere Schläge einstecken: Wieder im Powerplay erhöhte Paderhuber auf 2:1, in der 34. Minute erzielte Michulka das 3:1.  Die Mitterteicher blieben gefährlich und konterten nur eine Minute später mit dem 3:2 Anschlusstreffer durch Christoph Schönberger auf Zuspiel von Daniel Huber. Auch als die Löwen in der 39. Minute durch Michulka auf 4:2 davonzogen, war das noch lange nicht der Sieg für Waldkraiburg.
Die Waldkraiburger suchten jetzt die Entscheidung, die Dragons bekamen am Anfang des letzten Drittels mächtig Druck. Lukas Stolz, der in den ersten beiden Dritteln bereits ein entscheidender Rückhalt für sein Team war, parierte cool und kein Waldkraiburger Puck sollte durchkommen. Richtig spannend wurde es ab der 50. Minute, als Stephan Schmidt einen Abpraller vom Keeper der Löwen zum 4:3 Anschlusstreffer nutze. Die Dragons drehten noch einmal auf, der Ausgleich lag in der Luft. Waldkraiburg kassierte in der 58. Minute noch eine Strafzeit, Heinz Zerres nahm den Keeper heraus, aber auch 6 Dragons gegen 4 Löwen sollten keinen Treffer mehr schaffen, es blieb beim 4:3 für die Löwen.
Heinz Zerres lobte die klasse Mannschaftsleistung seiner wieder einmal dezimierten Dragons, man habe sich im 2.Drittel einige Fehler erlaubt, die mit Toren bestraft wurden. Petr Vorisek bescheinigte den Dragons eine starke Leistung, man habe selber etwas zu unkonzentriert agiert und mit einigem Glück die 3 Punkte geholt.
Zuschauer: 284
Tore:
9.Min 0:1 Flamik (Kreuzer, Schalamon),
22.Min 1:1 Führmann (Pfeiffer, Kanzelsberger), 29.Min 2:1 Paderhuber (Kaltenhauser, Wagner), 34.Min 3:1 Michulka (Sorsak, Wagner), 35.Min 3:2 Schönberger (Schmidt, Pfänder), 39.Min 4:2 Michulka (Paderhuber, Wagner), 51.Min 4:3 Min Schmidt (Kreuzer, Hausauer)
Strafen:
Waldkraiburg: 12
Mitterteich: 8



GSC Moers: Knapp gegen den Favoriten Herford verloren!

(NRWL)  In einem sehr schnellen und spannenden Spiel unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Piwonski nur knapp gegen den Favoriten in der Jahresauftaktpartie Herforder EV gegen die Black Tigers des GSC Moers.
Herford versuchte zwar von Beginn an aufzuzeigen, wer der Herr im heimischen Eisstadion in Herford war und ging auch bereits nach knapp 1 ½ Minuten mit 1 : 0 in Führung, jedoch wollten sich die Grafenstädter so einfach nicht abfertigen lassen. Mit Herz und enormen Engagement erkämpften sich die Schwarz-Gelben im Anfangs- und Mitteldrittel viel Respekt und verhinderten trotz vielfacher Möglichkeiten der Gastgeber, dass diese – angefeuert von rd. 450 Zuschauern – höher in Führung gingen. So ging Herford mit der 1 : 0 Führung auch in das Schlussdrittel. Acht Minuten lang trotzten die Black Tigers dem Gastgeber, konnten eigene aussichts-reiche Torchancen aber leider nicht verwerten. In eigener Überzahl fiel nach einem Konter dann überraschend die 2 : 0 Führung für Herford. Moers gab dennoch nicht auf und erhöhte seinerseits nochmals das Tempo und den Druck auf das gegnerische Tor. In dieser Phase wurde das Moerser Spiel dann aber aufgrund mehrerer unglücklicher Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes vorzeitig entschieden, da Herford in Überzahl das 3 : 0 markieren konnte. Die Moerser Spieler konnten zwar in der 58. Minute noch den 3 : 1 Anschlusstreffer setzen, kamen aber trotz weiterer Möglichkeiten nicht mehr zum Ausgleich. Schade, da die Black Tigers das Spiel bis weit ins Schlussdrittel sehr spannend und offen gestalten konnten und das, obwohl etliche berufstätige Spieler den langen Anfahrtsweg nach Herford an einem Freitag nicht mitmachen konnten. Trainer Stephan Piwonski war sehr stolz auf seine Mannschaft und gab zu, dass es schon etwas Besonderes hat, wenn man vor so einer Publikumskulisse spielen kann.



ehcnetphenEHC Netphen bezwingt Tabellenführer im Spitzenspiel / 7:5-Sieg gegen Kristall Lippstadt - Daniel Herling und Markus Gieseler Doppeltorschütze

(BZLW)  Der EHC Netphen kann weiter vom Titel in der Bezirksliga NRW träumen. Im Spitzenspiel bezwangen die heimischen Kufenflitzer Tabellenführer Kristall Lippstadt vor 155 Zuschauern mit 7:5 (4:2 2:1 1:2). Die Zuschauer sahen ein offenes Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Den ersten Schuss für den EHC feuerte Tim Bruch nach 36 Sekunden ab, der Gegner aus Lippstadt brauchte mit 60 Sekunden nur unwesentlich mehr. Im Gegensatz zum EHC-Stürmer war der Gästestürmer zielsicherer und erzielte die Führung für seine Farben. Der EHC brauchte aber keine zwei Minuten, um durch Markus Gieseler den Ausgleich erzielen zu können. Die Netphener spielten weiter druckvoll nach vorn und drehten das Spiel durch die Tore von Martin Geppert und Daniel Herling zur 3:1-Führung. Vor der ersten Sirene kamen die Gäste nochmal auf 3:2 heran, aber Tim Zamponi stellte kurze Zeit später den alten Abstand wieder her.
Im zweiten Drittel agierten die EHC-Cracks in der ersten Hälfte oft in Unterzahl, die Gäste konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, sobald der EHC in Gleichzahl agieren durfte, war man das bessere Team und erhöhte in der 32. und 34. Spielminute durch Tim Bruch und Daniel Herling auf 6:2. Eine Spielminute später verkürzten die Gäste erneut auf 6:3 und weckten wieder etwas Hoffnung im Lippstädter Lager.
Im Schlussabschnitt agierten die Netphener teilweise zu nachlässig in der Defensive und mussten nach dem 6:4 nochmal zittern. Markus Gieseler sorgte mit einem Torschuss, der eigentlich als Befreiung aus dem eigenen Drittel gedacht war, für das 7:4 und etwas Ruhe im Netphener Lager. Der Gast kam zwar auf 7:5 heran, der EHC spielte die übrigen Minuten souverän herunter und konnte sich am Ende von seinen Fans feiern lassen. Mit einer Ehrenrunde bedankte sich der EHC für die lautstarke Unterstützung bei seinen Fans.
Torfolge: 0:1 Naab (1. - Vorlage Martens, Flaming); 1:1 Gieseler (3. - Bruch, Stein); 2:1 Geppert (9. - Mockenhaupt, Quatier); 3:1 Herling (10. - Schäfer, Geppert PP); 3:2 Martens (15. - Nikolaev, Smulski); 4:2 Zamponi (18. - Quatier, Geppert); 5:2 Bruch (32. - Gieseler, Kutzner PP); 6:2 Herling (34. - Resch); 6:3 Blagoev (35. - Naab, Smulski); 6:4 Tropmann (54. - Naab, Martens); 7:4 Gieseler (56.); 7:5 Blagoev (57. - Naab, Smulski)



ehcbaerenneuwiedBären feiern mit Sieg in Neuss Traumstart in OL-West-Pokal - Brian Gibbons schießt den EHC mit drei Toren zum 6:4-Auswärtserfolg * Neuwied holt mehrfach Rückstand auf


(RLW)  Traumstart für den EHC Neuwied in den Oberliga West-Pokal: Der Eishockey-Regionalligist gewann ein packendes Spiel beim klassenhöheren Oberligisten Neusser EV in beeindruckender Manier mit 6:4 (0:2, 3:1, 3:1). Die Bären ließen sich gleich mehrfach von Rückständen nicht aus der Bahn werfen und feierten im ersten Spiel der Aufstiegsrunde gleich ihren ersten Sieg. Am Sonntag kehrt der Meister erstmals aufs Neuwieder Eis zurück, wenn der EHC um 19 Uhr die Grefrather EG empfängt.
Im ersten Spieldrittel war bei den Bären nach der langen Weihnachtspause noch spürbar Sand im Getriebe. Zwar erarbeiteten sich die Gäste zahlreiche Torchancen, im Abschluss jedoch fehlte die letzte Konzentration - oder die Bären-Spieler scheiterten am gewohnt starken Neusser Schlussmann Ken Passmann. Der NEV agierte hingegen effektiv: Holger Schrills nutzte die erste nennenswerte Torchance für sein Team prompt zur 1:0-Führung (7.). Und Dennis Holstein verwandelte nach 15 Minuten einen Penalty sicher zur 2:0-Drittelführung, nachdem Jens Hergt einen Gegenspieler auf dem Weg zum Neuwieder Kasten nur noch mit einem Foul hatten stoppen können.
In einem turbulenten zweiten Drittel kämpfte sich das Team von EHC-Trainer Arno Lörsch jedoch in beindruckender Manier ins Spiel zurück. Stefan Kaltenborn (26.) und Brian Gibbons (29.) sorgten für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Als Neuss nach 32 Minuten wieder in Führung ging - erneut traf Holger Schrills - da spielte nur Sekunden später Andreas Halfmann einen starken Pass auf Kapitän Willi Hamann, der postwendend zum 3:3 ausglich (32.). Bei diesem Spielstand wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.
Im dritten Abschnitt wurde das Spiel nach dem erneuten Führungstreffer der Neusser durch Mike Höfgen (47.) ruppiger, Schiedsrichter Christian Schummers, der auf beiden Seiten nicht immer ein glückliches Händchen bewies, schickte nach einer Schlägerei den Neusser Julian Leutner und kurz darauf auch EV-Verteidiger Frederic Riefers vorzeitig zum Duschen. Diese Überzahl nutzte Brian Gibbons prompt zum 4:4-Ausgleich (51.). Auf der Gegenseite musste Neuwied zittern, als Andreas Wichterich sechs Minuten vor dem Ende eine Zweiminutenstrafe absaß. Just in dem Moment, als diese abgelaufen war, traf Andrew Love für Neuwied im Alleingang sehenswert zum 5:4 (56.). Und als Gibbons Sekunden vor dem Ende zum 6:4 traf (60.), da war der Sieg in Neuss perfekt.
„Wir haben heute quasi drei Spiele gesehen“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch, der in Neuss auf gleich fünf Stammkräfte verzichten musste. Neben Fabian und Christian Neumann standen auch Daniel Niestroj, Andre Bruch und Rene Sting nicht zur Verfügung. „Im ersten Drittel sind wir nicht aus den Socken gekommen. Das ist den Ausfällen geschuldet aber auch der Tatsache, dass wir in den Ferien nicht trainieren konnten. Im zweiten Drittel haben wir ein ganz starkes Comeback der Mannschaft gesehen. Und im letzten Drittel war das phasenweise eine Gala, so, wie wir zum Beispiel in Kassel gespielt haben. Das war richtig stark.“
Die Bären laden alle Fans zum nächsten Fanstammtisch am Montag, 20. Januar, 19 Uhr, in den VIP-Raum des Neuwieder Icehouses ein.



peissenbergeishacklerSonthofen zu stark für Peißenberg Eishackler

(BYL)  Am Freitagabend unterlagen die Peißenberger Eishackler ihren Gästen mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) und konnten sich mit diesem Ergebnis in der Tabelle nicht verbessern. Die 476 zahlenden Zuschauer sahen eine von Beginn an dominierende Heimmannschaft, die gewillt war, den Topfavoriten zu ärgern und ihm die Punkte nicht kampflos zu überlassen. Peißenberg erspielte sich einige gute Chancen, Sonthofen war zum Kontern verurtelt. Einen Konter mußte Michael Resch durch einen starken Save entschärfen. Kurz darauf in der 8. Spielminute hatte Juniorenspieler Moritz Birkner die große Chance, die 1:0-Führung zu erzielen, sein Solo über die gesamte Eisfläche stoppte Thomas Zellhuber im Tor der Gäste. Auch Sebastian Buchwieser und Michael Pfaff konnten ihre Möglichkeiten zum Torerfolg nicht nutzen. Besser machten es die "Bulls", als sie ihre erste Überzahlsituation eiskalt ausnutzten. 21 Sekunden vor der Drittelpause nutzen sie eine Unsicherheit in der Peißenberger Abwehr und bestätigten durch diese Aktion, warum sie in der Überzahlstatistik führend sind. Christian Krötz und Marc Sill spielten ihren Mitspieler Markus Vaitl frei, der trocken zum 0:1-Zwischenstand einschoß.
Das Mitteldrittel begann ähnlich, wie das erste verlief. Peißenberg versuchte das gegnerische Tor zu bestürmen, Sonthofen jedoch konterte immer wieder gefährlich. Michael Resch mußte mehrmals in höchster Gefahr eingreifen. Starke Paraden zeigte er in der 27. Minute, als Markus Vaitl freistehend vor ihm abzog, auch kurz darauf nochmals eine große Rettungstat von ihm. Einen Abwehrfehler nutzten dann die Eishackler in der 32. Spielminute in Überzahl. Florian Barth paßte zum freistehenden Alexander Simon, der nur noch zum 1:1 einschieben brauchte. Dieser Treffer verlieh den Eishacklern keine Sicherheit, zumal Sonthofen bereits in der 35. Minute zurückschlug. Eine Kombination zwischen Ron Newhook und Marc Sill vollendete wiederum Markus Vaitl mit einem Schuß unter die Latte zur 1:2-Führung. Michael Resch wurde mit diesem Schuß sichtlich überrascht. In der 37. Minute scheiterte Sebastian Buchwieser mit einem Alleingang, sein Schuß ging knapp am Tor vorbei. 
Im letzten Spielabschnitt spielte Sonthofen seine gesamte Routine und Erfahrung aus. Sie kontrollierten jetzt das Spiel und verwalteten das Ergebnis. Bereits eine Minute nach Spielbeginn die Vorentscheidung in der 41. Minute. Florian Bindl und Janne Kujala zeigten ihre Klasse und spielten Andreas Kleinheinz frei, der keine Mühe hatte, mit einem Handgelenksschuß Michael Resch zu überwinden. Neun Minuten später bereits das Endergebnis mit 1:4. Dieses mal waren Stefan Tarrach und Andreas Kleinheinz die Assistenten, als Janne Kujala die schöne Spielkombination erfolgreich abschloß. Trainer Sternkopf probierte dann als letztes Mittel in der 51. Minute, den Torhüter vom Eis zu nehmen und durch einen Feldspieler zu ersetzten. Diese Maßnahme fruchtete jedoch nicht mehr, es sprang lediglich eine Chance heraus, als Valentin Hörndl mit einem Rückhandschuß aufs Tor zielen konnte.
Stimmen zum Spiel:
Dave Ritch (Trainer Sonthofen): „Es war eine schwere Aufgabe. Im ersten Drittel hatten beide Seiten Chancen. Im zweiten Drittel haben wir Peißenberg beim 1:1 ein Geschenk gemacht. Das Tor zum 2:1 war ein bisschen glücklich, da sah der Torwart nicht gut aus. Im dritten Drittel haben meine Jungs sehr clever gespielt. In der 3-zu-5-Situation haben wir sehr gut gespielt. Wichtig war, dass sich heute keiner verletzt hat.“
Rudi Sternkopf (Trainer Peißenberg): „Der Sonthofener Sieg geht in Ordnung. Wir haben keine schlechte Leistung abgeliefert. In den ersten beiden Dritteln waren wir nicht die schlechtere Mannschaft. Im Schlussdrittel haben uns die starken Einzelspieler von Sonthofen das Leben schwer gemacht. Mit dem Neuzugang Markus Koch war ich sehr zufrieden. Er bringt Stabilität in die Defensive. Mit dem Druck in den letzten Spielen müssen wir leben. Ich habe auch nie etwas anderes behauptet als dass es für uns nur um den achten Platz geht.“



pfaffenhofenicehogsEC Pfaffenhofen: Ungefährdeter 8:1 Erfolg gegen Nürnberg - ECP-Abwehrchef Patrick Landstorfer feiert gelungenes Comeback

(BYL)  Einen ungefährdeten 8:1 (1:0; 5:0; 2:1) Erfolg landete der EC Pfaffenhofen am Freitag gegen den EHC 80 Nürnberg und wurde damit seiner Favoritenrolle in diesem Spiel gerecht. Ein gelungenes Comeback feierte Abwehrchef Patrick Landstorfer, der sich auch gleich in die Torschützenliste eintragen konnte.
Überhaupt konnte sich ECP-Coach Heinz Feilmeier bei acht Treffern über acht verschiedene Torschützen freuen. „Schön ist, dass alle vier Reihen getroffen haben,“ stellte er nach der Partie zufrieden fest. Wie schon zuletzt gegen Regen hatte er auch dieses Mal am Ende vier Sturmreihen zum Einsatz gebracht. Gegen die nur mit zwei Blöcken angetretenen und insgesamt recht harmlosen Gäste aus Nürnberg konnte er sich dies auch problemlos leisten. Wobei er darauf  hinwies, dass bis zum Beginn der Abstiegsrunde nicht mehr die Ergebnisse im Vordergrund stehen werden. „Klar wollen wir bis dahin noch einige Spiele gewinnen, aber vor allem will ich meinen vielen jungen Spielern wichtige Erfahrungen sammeln lassen,“ sagte er, wobei seine Mannschaft gegen den Tabellenvierzehnten von Beginn gleich mächtig auf das Tempo drückte. Zwar musste ECP-Goalie Christian Hamberger gleich zu Beginn einmal eingreifen, aber schon im Gegenzug brachte Markus Welz die Gastgeber in Führung. Danach stand vor allem Nürnbergs Torhüter Carsten Metz im Mittelpunkt, der eine um die andere gute Möglichkeit der IceHogs entschärfen musste. Ihm alleine hatten es Gäste zu verdanken, dass es bis zur ersten Pause beim aus ihrer Sicht schmeichelhaften knappen Rückstand blieb. Eine Tatsache, die auch Heinz Feilmeier zu bemängeln hatte. „Wie schon in den letzten vier oder fünf Spielen machen wir einfach aus unseren Chancen zu wenig.“ Anders als noch gegen Regen, als die Partie über gut 30 Minuten doch recht schleppend verlief, sahen die Zuschauer dieses Mal allerdings ein Spiel, das fast ausschließlich in eine Richtung verlief, nämlich in Richtung Nürnberger Tor. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Gäste nicht auch ihre Chancen hatten. Sie setzten auf Konter, die jedoch meist wirkungslos verpufften, weil die ECP-Abwehr insgesamt stabiler wirkte als zuletzt. Wofür sicherlich auch das Comeback von Patrick Landstorfer
mit ein Grund gewesen sein dürfte, der nach langer Verletzungspause sofort wieder bewies, wie wertvoll er für die junge IceHogs-Truppe ist. Da sich zudem Christian Hamberger bei den wenigen Gästechancen auf dem Posten zeigte, war die Führung der Pfaffenhofener nicht wirklich in Gefahr.  Im zweiten Spielabschnitt sollte sich die Überlegenheit der Hausherren dann endlich auch in Toren ausdrücken. In der 23. Minute verwandelte Dennis Sturm ein glänzendes Zuspiel von David Vokaty zum 2:0 und in der 27. Minute war Marko Babic zur Stelle und stellte auf 3:0. Nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Markus Welz und Tobias Berger baute Letzterer die Führung weiter aus und durch den Doppelschlag durch Patrick Landstorfer und D.J. Turner innerhalb von nur einer Minute war die Partie praktisch entschieden. Wobei der Treffer von D.J. Turner, eingeleitet von  Torhüter Christian Hamberger sogar mit einem Mann weniger auf dem Eis fiel. Nach der zweiten Pause gingen die IceHogs nicht mehr so zielstrebig zu Werke, ohne aber die Kontrolle über die Begegnung aus der Hand zu geben. Allerdings schlichen sich nun auch einige Unkonzentriertheiten ein, was angesichts der klaren Führung aber auch normal sei, wie Heinz Feilmeier anmerkte. Eine davon ermöglichte den Gästen in der 53. Minute den Ehrentreffer durch Patrick Hörl. Danach zogen die Gastgeber das Tempo nochmal etwas an und setzten durch David Vokaty (57.) und einem Alleingang von Matthias Schuster nach Zuspiel von Patrick Smolik (58.) die Schlusspunkte unter eine Partie, in der der verdiente Erfolg der IceHogs eigentlich zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Frage stand.    
EC Pfaffenhofen: Hamberger, Banzer, Oexler Hofbauer, Pfab, Landstorfer, Schuster, Sing, Hinz, Simm, Turner, Berger, Vokaty, Welz, Babic, Feilmeier, Sturm, Weicht, Smolik, Merka
Tore: 1:0 (2.) Welz (Berger, Turner); 2:0 (23.) Sturm (Vokaty); 3:0 (27.) Babic (Feilmeier, Turner); 4:0 (32.) Berger (Welz); 5:0 (34.) Landstorfer (Turner, Feilmeier); 6:0 (35.) Turner (Feilmeier, Hamberger 4:5); 6:1 (53.) Hörl (Hahn); 7:1 (57.) Vokaty (Weicht, Sing); 8:1 (58.) Schuster (Smolik)
Strafen:   IceHogs    10  +  10 f. Schuster und Weicht    EHC  10

Zuschauer: 200



ratingenEinladung der Ratinger Ice Aliens zum 1. Fanhearing 2014

(OLW)  Am Donnerstag, den 16.01.2014 um 20:00 Uhr stellen sich, im VIP-Raum der Ratinger Eissporthalle, die Verantwortlichen sowie die Spieler der 1. Mannschaft der Ratinger Ice Aliens für ein Fanhearing zur Verfügung.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Fans zu hören.
Lob, Kritik oder Anregungen sollen in dieser Runde gemeinsam besprochen werden um sich anschließend auf die folgenden Spiele der Pokalrunde zu freuen.
Mitglieder, Fans, Freunde und Sponsoren sind herzlich Willkommen, da sich der Verein über eine rege Teilnahme am Fanhearing sehr freuen würde.

ighErfolgreicher „Fischfang“ - Heimsieg in der renovierten Ratinger Eishalle!
Nach über 13 Monaten fand das erste Spiel der 1. Mannschaft der Ice Aliens in der wiedereröffneten Eishalle in Ratingen statt. Vor knapp 300 Zuschauern siegten die Gastgeber mit 10:1 (3:0; 3:1; 4:0) gegen die Kölner Haie 1b und sicherten sich damit in ihrem zweiten Spiel die ersten Punkte in der Oberliga-Pokalrunde.
Den Puck, zum symbolischen ersten Bully, brachte der 10-jährige Raven Dreyer mit einem Modell-Hubschrauber. Es dauerte anschließend 10 Minuten, bis die Außerirdischen die schwarze Scheibe zum 1:0 in das Kölner Gehäuse beförderten. Simon Migas war der erste Torschütze des Abends für die Aliens, der dann auch kurze Zeit später erneut, mit seinem zweiten Treffer, erfolgreich war. Jan Nekvinda erhöhte kurz vor der Pause auf 3:0 für die Hausherren.
Im zweiten Drittel zogen die Aliens durch Rückkehrer Marc Höveler und Robert Licau auf 5:0 davon. Dann wurde es ruppig und Kapitän Priebsch sowie Frederic Hellmann auf Kölner Seite durften vorzeitig zum Duschen. Kurze Zeit später bekam Jan Philipp Priebsch dann Gesellschaft durch Matthias Hornig, der sich ebenfalls eine Spieldauerstrafe einhandelte. Ein Kölner Gegentor durch Marius Dunkel beantworten die Aliens umgehend durch einen Treffer von Steffen Wintgen. Nach 40 Spielminuten ging es daher mit einer 6:1 Führung der Ratinger in die Pause.
Auch das letzte Drittel verlief ziemlich einseitig. Jan Nekvinda, mit drei weiteren Treffern, und Jakob Matzken ließen das Ergebnis zweistellig werden.
Die Kölner waren an diesem Abend zu harmlos und konnten die Gastgeber zu keiner Zeit in Verlegenheit bringen.
Für die Aliens geht es nun am kommenden Freitag im Heimspiel gegen die 1b-Mannschaft der Frankfurter Löwen um die nächsten Punkte.
Das Spiel gegen die Hessen dürfte aber voraussichtlich wesentlich schwieriger werden.  
Torschützen für Ratingen:     Simon Migas (2), Jan Nekvinda (4),Marc Höveler,Robert Licau, Steffen Wintgen, Jakob Matzken
Torschütze für Köln:              Marius Dunkel
Zuschauer:                             287



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars beißen sich in Bietigheimer Defensive fest

(DEL2)  Mit einem 0:3 gegen die Bietigheim Steelers ist die Serie von sechs
Heimsiegen in Folge wieder gerissen. Die Oberschwaben schafften es trotz
deutlicher Phasen der Überlegenheit nicht, die kompakte Defensive der Gäste
zu knacken.
2695 Zuschauer in der Ravensburger Eissporthalle sahen von Beginn an ein
flottes Spiel, in dem die Towerstars druckvoll nach vorne spielten und
Bietigheim wie taktisch erwartet auf Konter lauerte. Die Angriffe wirkten
durchaus druckvoll, hochkarätige Möglichkeiten sollten jedoch nicht
herausspringen. Gleiches galt auf der Gegenseite. Auch die Ravensburger
Abwehr stand durchaus solide und Torhüter Christian Rohde sollte seinem
Gegenüber Jochen Vollmer in nichts nachstehen. Der erste Treffer der Partie
sollte dann nach einer umstrittenen Entscheidung von Hauptschiedsrichter
Eugen Schmidt fallen. Einen harten, aber ohne Stock oder Ellbogen Einsatz
gefahrenen Open-Ice Check gegen den in Puckbesitz befindlichen Greg Squires
wertete der Unparteiische als Check gegen den Kopf und schickte Stefan
Langwieder für 2 plus 10 Minuten auf die Strafbank. Das Überzahlspiel des
powerplaystärksten Teams der Liga lief gut und erfolgreich. Mark Heatley
wurde in der 15. Minute mustergültig freigespielt und ließ Towerstars Keeper
Christian Rohde bei seinem Schuss in den rechten Torwinkel keine
Abwehrchance.
Im zweiten Abschnitt waren die Oberschwaben sichtlich gewillt, das Tempo und
den Druck zu erhöhen. Sie erspielten sich jetzt doch deutlich hochkarätigere
Torchancen als noch im ersten Abschnitt. Bietigheim präsentierte sich jedoch
in der Defensive und insbesondere durch Torhüter Jochen Vollmer als
scheinbar unüberwindbar. Alle drei Ravensburger Sturmreihen bissen sich
gegnerischen Drittel oftmals fest, auch ein Überzahlspiel in der 27. Minute
war zu durchsichtig. Was den Ravensburger Cracks mit Kombinationen vor das
gegnerische Tor nicht gelang, setzte sich auch mit den Versuchen fort, mehr
aus der Distanz zu schießen. Die beste Szene im zweiten Abschnitt hatte hier
Try-out Stürmer Stefan Chaput, der einen der 32. Minute einen Schlenzer von
Gawlik recht gefährlich vor dem gegnerischen Tor abfälschte. Der Puck
verfehlte aber das Tor knapp.
Der Schlussabschnitt zeigte dann ein sichtlich kämpfendes Ravensburger Team,
das allerdings keinen zündenden Ideen gegen die Gäste-Defensive und deren
Torhüter Vollmer fand. Einen Hoffnungsschimmer gab es in der 54.
Spielminute, als die Towerstars viel Druck machten und sich die Steelers nur
durch ein Not-Foul zu helfen wussten. Das Powerplay lief zunächst geduldig,
doch dann folgte ein Puckverlust an der blauen Linie und René Schoofs zog
auf und davon. Auch hier war Christian Rohde gegen den platzierten Schlenzer
letztlich machtlos. Das 0:2 vier knapp sechs Minuten vor dem Ende war dann
auch schon so etwas wie die Vorentscheidung. Zwar kamen die Oberschwaben
aufgrund einer Gäste-Strafzeit und der Herausnahme des Torhüters zu einer
6:4 Überzahl, doch auch hier gab es letztlich vor dem gegnerischen Tor kein
Durchkommen. Mit der Schlusssirene traf erneut Heatley noch ins leere
Ravensburger Tor zum 0:3.
Am kommenden Sonntag sind die Towerstars zu Gast in Bad Nauheim und haben
die Chance, nach drei Spielen ohne Punkte wieder den Anschluss an die
Spitzengruppe zu wahren. Das Towerstars Fan-Radio überträgt das Spiel live
ab 18.30 Uhr unter www.evr-fanradio.de



scriesserseeSC Riessersee: Souveräner 5:1 Sieg in Kaufbeuren

(DEL2)  Der SC Riessersee hat auch seine dritte Auswärtshürde innerhalb von fünf Tagen souverän gemeistert. Nach den Siegen in Dresden und Landshut waren die Werdenfelser auch in Kaufbeuren mit 5:1 erfolgreich. Die Weiß-Blauen zeigten eine engagierte Leistung und waren der verdiente Sieger. Entschieden wurde die Begegnung wie schon so oft im Schlussdrittel als die Hausherren nichts mehr hinzuzusetzten hatten und die Werdenfelser noch drei Tore schossen.

Torhüter Bryan Hogan verletzt
Torhüter Bryan Hogan, der in dieser Saison alle Spiele seiner Mannschaft absolvieren konnte und den geringsten Gegentorschnitt der Liga vorweisen kann, musste im ersten Drittel ausgewechselt werden. Für ihn agierte Korbinian Sertl souverän und ließ nur einen Gegentreffer zu. 
Wie schwer die Verletzung des Schlussmannes ist, kann noch nicht gesagt werden. Erste Untersuchungen, noch in der Nacht im Klinikum Garmisch-Partenkirchen,  konnten keinen klaren Aufschluss geben: „Wir müssen weitere Untersuchungen am Montag abwarten alles andere wären nur Spekulationen an denen wir uns nicht beteiligen“, so Geschäftsführer Ralph Bader.



selberwoelfeSelber Wölfe schießen "Tigers" in Powerplay ab - VER siegt hochverdient mit 8:3 in der Wagnerstadt

(OLS)  Der VER Selb ist verdienter Derbysieger und bleibt die Eishockeymacht in Oberfranken. Der VER Selb gewann ersatzgeschwächt sensationell und souverän das dritte Oberfrankenderby im ausverkauften Kunsteisstadion zu Bayreuth mit 8:3 (4:0; 1:2; 3:1).In einer intensiv geführten, temporeichen und fairen Begegnung fiel die Entscheidung im ersten Drittel, welches verdient mit 4:0 an die Gäste aus der Porzellanstadt ging. Die „Wölfe“ beeindruckten durch eine konsequente Chancenverwertung und erzielten 5 Treffer in Überzahl. Dank der Bad Tölzer „Schützenhilfe“ über Freiburg ist der VER Selb wieder Tabellenführer der Oberliga Süd.
EHC Bayreuth : VER Selb 3:8 (0:4;2:1;1:3)
VER Selb: Suvelo (Kümpel) – Schadewaldt, Martell, Meier, Schütt, Roos, Schneider R. – Piwowarczyk, Heilman, Geisberger, Fiedler, Hördler, Moosberger, Neumann, Hendrikson, Söllner
Schiedsrichter: Steinecke (WSV Brotterode)
Strafminuten: Bayreuth 14; Selb 12
Zuschauer: 4705
Tore: 9.Min. 0:1 Martell (Piwowarczyk; 5/3); 9.Min. 0:2 Fiedler (Moosberger; 5/4); 13.Min. 0:3 Fiedler (Hördler; 5/4); 19.Min. 0:4 Geisberger (Piwowarczyk; 5/3); 31.Min. 1:4 Geigenmüller (Kolozvary); 32.Min. 1:5 Neumann (Hendrikson); 34.Min 2:5 Bartosch (Mayer); 50. Min. 3:5 Pietsch (Thielsch; 4/5); 51.Min. 3:6 Heilman (Piwowarczyk); 54.Min. 3:7 Geisberger (Piwowarczyk; 5/4); 54.Min. 3:8 Fiedler (Meier)
Prächtige Derbystimmung im ausverkauften „Tigerkäfig“ zu Bayreuth, darunter auch gut 600 Selber Schlachtenbummler. Die Vorzeichen aus Selber Sicht alles andere als gut. VER-Trainer Holden stand für die dritte Derbyauflage abermals nur ein Rumpfkader mit 15 Feldspielern zur Verfügung. Die Langzeitverletzten Schneider T., Schiener, Warkus und Verhoeven fehlten nach wie vor, dafür gaben Geisberger und Schneider R. nach überstandener Verletzungspause überraschend ihr Comeback. Trainer Holden war dennoch zu einigen Umstellungen gezwungen, mußte Topscorer Mudryk krankheitsbedingt kurzfristig passen. Heilman rückte für den quirligen Kanadier auf die Mittelstürmer-Position im ersten Block, Hördler komplettierte wieder den zweiten Angriff und Allrounder Hendrikson - nach Rückkehr von Schneider R. in die Verteidigung - agierte als Sturmführer neben Neumann und Söllner.
Unter den Augen von DEB-Präsident Uwe Harnos und Ligenleiter Oliver Seeliger legten beide Teams los wie die Feuerwehr, Abwarten Fehlanzeige. Die erste Chance hatte Hördler nach 57 Sekunden, als er einen Querpass im Bayreuther Drittel abfing, TW Bädermann war aber auf dem Posten. Die Gastgeber drängten die „Wölfe“ fortan in die Defensive, suchten mit Schüssen aus dem Hinterhalt ihr Glück. Aber die VER-Defensive um einen gutaufgelegten Goalie Suvelo stand bombensicher. Die „Tigers“ fanden keine spielerischen Mittel den Abwehrriegel zu knacken und schwächten sich mit Strafzeiten selbst. Leidvoll musste der Aufsteiger bis zum ersten Pausentee erfahren, dass man auf der Strafbank kein Spiel gewinnen kann. Der VER im Stile einer Spitzenmannschaft zelebrierte Powerplay aus dem Lehrbuch. Den Torreigen eröffnete Verteidiger Martell, der bei 5/3-Überzahl – Hermann und Thielsch saßen auf der Strafbank – zur Führung einschoss. Ganze 38 Sekunden später erhöhte Fiedler zum 0:2. Die Wagnerstädter geschockt, aber hatten selbst die Chance zum Anschlusstreffer, als Neumann und Hendrikson zeitgleich in der Kühlbox Platz nehmen mussten. Zu umständlich, zu verspielt das Powerplay und was durch kam wurde sichere Beute von Suvelo. Die Gesichter der „Tigers-Fangemeinde“ wurde in der 13. Minute noch länger, als es erneut im eigenen Kasten einschlug: Fiedler mit dem 0:3. EHC-Coach Waßmiller reagierte, versuchte mit einer Auszeit seine Mannen aufzuwecken, zudem mußte Goalie Bädermann, der schuldlos an den Toren war, seinen Kollegen Sievers im Tor weichen. Letzterer war aber auch schnell geschlagen: Geburtstagskind Geisberger per Direktabnahme unhaltbar zum 4:0.
Der Mittelabschnitt hatte zu Beginn viel Leerlauf beider Teams zu bieten, die „Tigers“ waren bemüht, wieder ins Spiel zurückzukommen, aber viele der Angriffe im Abschluss zu ungenau oder VER-Goalie Suvelo war auf dem Posten. Sein Gegenüber hatte Glück, dass Piwowarczyk die Scheibe im leeren Tor nicht unterbrachte. Zwei Unterzahlspiele – Fiedler und Meier – überstanden die Porzellanstädter schadlos. Der Tabellendritte erhöhte die Schlagzahl, Goalie Suvelo verhinderte mit einen sensationellem Save in Unterzahl das erste Gegentor. Ab der 30. Minute ging es dann munter mit dem Torreigen weiter. Geigenmüller traf zum vielumjubelten ersten Treffer, aber die auf Konter lauernden „Wölfe“ hatten in Person von Neumann die richtige Antwort parat und stellten den alten Toreabstand wieder her.1:5 – Neumann´s dritter Saisontreffer. Bayreuth antwortete mit wütenden Angriffen und Bartosch markierte das 2:5. Möglichkeit einen weiteren Treffer nachzulegen, hatten die Einheimischen in zahlenmäßiger Überlegenheit, aber die „Wölfe“ zu clever und ließen nichts anbrennen.
Mit komfortablen 3-Torevorspung ging es für die Schützlinge von Trainer Holden in den Schlussabschnitt. Bayreuth hatte sich noch nicht aufgegeben, drängte auf den dritten Treffer, um die Partie vielleicht nochmals zu drehen. In den „Tigers-Angriffen“ fehlte es aber am letzten Tick, Selb ließ zudem wenig bis gar nichts zu, die Zeit lief für die Gäste. Als Bartosch wegen Halten eine Strafe aufgebrummt bekam, hätte Selb den „Deckel“ draufsetzen müssen, aber dies wurde leichtfertig vergeben. Ein kapitaler Abspielfehler der ansonsten sattelfesten VER-Verteidigung bescherte den dritten Gegentreffer - Torschütze Pietsch in Unterzahl zum 3:5. Die EHC-Cracks witterten nochmals Morgenluft, aber VER „Oldie“ Heilman erwies sich als Spielverderber. 6:3 – 60 Sekunden nach dem Anschlusstreffer, genau die richtige Antwort aus Selber Sicht. Die Gegenwehr der Bayreuther war gebrochen, der zum besten Selber Spieler gewählte Geisberger mit seinem zweiten Treffer zum 7:3, ehe Fiedler 25 Sekunden später mit dem 8:3 für die endgültige Entscheidung auf dem Eis und grenzenlosen Jubel beim mitgereisten Selber Fananhang sorgte. Die Selber „Rumpftruppe“ überzeugte mit einer geschlossenen Teamleistung, neben einem abermals sicheren Rückhalt namens Suvelo ragten der dreifache Torschütze Fiedler sowie Doppeltorschütze und Geburtstagskind Geisberger heraus. Hauptschiedsrichter Steinecke leitete fehlerfrei.
Am kommenden Sonntag empfängt Tabellenführer VER Selb in der NETZSCH -Arena um 18.00 Uhr den Tabellenvierten EC Peiting. Beginn ist 18:00 Uhr.



rebels-stuttgartPressemitteilung Stuttgart Rebels

(RLSW)  Die Stuttgart Rebels verlieren erneut deutlich mit 6:0 (2:0/3:0/1:0) gegen eine durchaus schlagbare Bietigheimer Mannschaft, die in weiten Teilen von der Dominanz und Erfahrung von Ex-Profis wie Andrej Kaufmann, Dirk Wrobel oder Marcel Neumann profitiert.
Eigentlich hat es sich alles gut angelassen. Unter den Augen einiger mitgereister Rebels-Supporter starteten die Waldau Cracks mit den ersten offensiven Aktionen und mehr Spielanteilen, während die Egetrans-Truppe noch nicht ganz parat war und keinen Zugriff zum Spiel fand.
Dieser Umstand kippte aber immer mehr, denn die Gastgeber drehten durch aggressives (faires) Körperspiel zunehmend die Partie.
2-3 Stationen und das Spielgerät war im Angriffsdrittel. Rebels-Goalie Glaswinkler konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen und musste oft sein ganzes Können aufbringen.
Gegen den nicht unverdienten Führungstreffer konnte er allerdings nichts machen, denn die Scheibe wurde abgefälscht und auch der zweite Gegentreffer fiel mehr durch Zufall als durch eine gewollte Aktion.
Die Landeshäuptstädter waren aber keinesfalls geschockt, im Gegenteil. Die Rebels nun auch mit guten Möglichkeiten. Knapp 4 Minuten vor Ende des Drittels hatte Tim Becker sogar die große Chance auf den Anschlußtreffer als er vom Steelers Goalie Max Häberle mustergültig bedient wurde. Die Scheibe konnte aber im letzten Moment geblockt werden. Mit diesem 2:0 ging es dann in die Kabine.
Wer jetzt aber dachte die Rebels legen angesichts des Spielverlaufs noch eine Schippe drauf, wurde jäh enttäuscht. Es war die Zeit des Ex-BL2 Profis Marcel Neumann, der bereits zuvor das 2:0 erzielt hat und nun innerhalb ca. 8 Minuten einen lupenreinen Hattrick hinlegte und damit auch die letzte Hoffnung auf eine Wende zunichte machte. 5:0...was für ein Spiel -klare Verhältnisse.
Immer mehr wurde deutlich das die Rebels seit der Rückkehr einiger verletzter Spieler zwar personell nun besser aufgestellt sind, aber die lange Fehlzeit hinterlässt deutliche Spuren im Zusammenspiel.
Im letzten Drittel ging es im Prinzip nur noch darum sich nicht überrennen zu lassen, denn die Gastgeber waren zuvor klar spielbestimmend und hatten Chancen im Minutentakt.
Allerdings, und das muss man den Rebels zugestehen: es wurde gefightet als stehe es immer noch 0:0.
Stuttgart wechselte zum letzten Abschnitt den Hüter. Für Glaswinkler kam nun Daniel Blankenburg, der sich auch gleich gut einfügte und seinen Kasten sauber hielt.
Das insgesamt gesehen wenig attraktive Spiel war nun sehr zerfahren, denn auch die "Stählernen" zeigten Schwächen im Spielaufbau, ohne aber die Partie aus der Hand zu geben.
Den Schlußpunkt setzte dann der Bietigheimer Timo Quast in der 53. Minute mit einem kuriosen Treffer zum 6:0 Endstand, als sich Blankenburg nach vorne auf die Scheibe stürzte und mit der Unterstützung des gegnerischen Schlägers sich dann die Flugbahn plötzlich Richtung Rebels-Gehäuse von oben knapp unter die Latte "einsenkte".
Fazit:
Dieser Schlusstreffer war quasi ein Spiegelbild des ganzen Spiels. Bietigheim war, was die Anzeigentafel anbelangt klar überlegen, keine Frage. Den Rebels fehlte aber eindeutig das Glück, das man in manchen Situationen einfach braucht um erfolgreich zu sein. Man sollte diese Niederlage deshalb nicht zu hoch hängen....
Trainerstatement:
Pavol Jancovic, Coach Stuttgart Rebels:" Wir haben gut angefangen und dann zwei saublöde Tore bekommen. Wir haben leider unsere wenigen Chancen nicht nutzen können. Aus meiner Sicht war dann das 3:0 unser Genickschlag, denn vorher hätten wir auch den einen oder anderen Treffer markieren können, unsere Scheiben klopften oft auf Metall. Aber so ist es, wenn man kein Glück hat und dann kommt auch noch Pech dazu. Mich nervt diese Niederlage.
Wir müssen realistisch bleiben und unsere Punkte gegen die Mannschaften holen, die in
der Tabelle hinter uns stehen. Gegen alle anderen können wir nur überraschen..."
SC Bietigheim Steelers 1b vs. Stuttgart Rebels 6:0 (2:0/3:0/1:0)
Strafzeiten:
Bietigheim: 2 Min.
Stuttgart: 6 Min.
Zuschauer: 216



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg quälen sich zum Sieg

(BYL)  Nach einer durchwachsenen Vorstellung konnten die Bayernligisten vom EHC Waldkraiburg am Freitag den 18.Saisonsieg feiern. Gegen den Aufsteiger vom EHC Stiftland-Mitterteich gewann die Truppe von Trainer Petr Vorisek am Ende mit 4:3, hatte lange Zeit aber Probleme mit den forsch aufspielenden Gästen.
Die „Löwen“ hatten sich für die Partie gegen die „Dragons“ viel vorgenommen und waren nach dem schwachen 3:6 vom Freitag zuvor gegen Moosburg auf Wiedergutmachung aus. Verteidiger Johannes Pfeiffer, der sich am vergangenen Sonntag in Regen verletzt hatte, biss auf die Zähne und lief für die „Löwen“ auf, ebenso wie Neuzugang Martin Hagemeister, der nach seinem Wechsel aus Trostberg zum EHC erstmals für die Industriestädter debütierte. In den ersten Minuten erarbeiteten sich die Hausherren ein gutes Chancenplus,, doch weder Lukas Wagner, noch Lukas Miculka und Daniel Hämmerle fanden ein Durchkommen gegen Gästekeeper Lukas Stolz. So war es wie so oft im Sport und die Gäste konnten durch Boris Flamik mit 1:0 in Führung gehen (08:43)- die „Löwen“ liefen damit wieder einmal einem frühen Rückstand hinterher und das, obwohl sie die Partie eigentlich im Griff hatten. Flamik machte der EHC-Defensive in der Folge noch öfter Probleme, in der 14.Minute war es dann aber Marvin Deske, dessen Schuss an das Lattenkreuz des von Patrick Vetter gehüteten EHC-Tor ging. In der 17.Minute hatte Philipp Seifert dann die größte Chance zum Ausgleich, als er direkt von Strafbank kommend allein gegen Stolz fuhr, doch dieser parierte glänzend. So ging es mit einer verdienten Führung für die Gäste in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann dann deutlich besser für den EHC: Johannes Pfeiffer bediente den freistehenden Martin Führmann und dieser traf ins Kreuzeck zum Ausgleich (21:49). Anschließend hatten die Hausherren ihre erste Überzahlgelegenheit, doch diese verstrich noch wie so oft in dieser Saison ohne Erfolg. In ihrem nächsten Powerplay machten es die „Löwen“ dann aber besser und Andreas Paderhuber brachte die Gastgeber erstmals in Führung (28:34). Keine fünf Minuten später zeigten die Waldkraiburger dann einen mehr als sehenswerten Spielzug über Lukas Wagner und Mario Sorsak, den Lukas Miculka mit dem 3:1 abschloss (33:44). Praktisch im Gegenzug erzielte Mitterteich mit Christoph Schönberger den Anschlusstreffer- wie er aus diesem spitzen Winkel aber treffen konnte, weiß wohl nur er und Keeper Patrick Vetter, der dabei nicht wirklich gut aussah (34:40). Der EHC hatte das Spiel nun wieder in der Hand und Lukas Miculka, der einen Paderhuber-Schlagschuss abfälschte, stellte wenig später den alten Vorsprung wieder her (38:59). Ein alles in allem zwar starkes Drittel, dennoch finden sich im Spiel des EHC derzeit zu viele Konzentrationsschwächen vor dem eigenen, und Nachlässigkeiten vor dem gegnerischen Tor. Den „Löwen“ ist scheinbar das Selbstvertrauen abhanden gekommen.
Im Schlussdrittel nahmen die „Löwen“ das Heft komplett in die Hand, brachten die mit ihren vielen Versuchen aber nur Mitterteichs Keeper Stolz auf Betriebstemperatur, der Parade um Parade ablieferte. Darum wiederholte sich das, was schon im ersten Drittel passiert war und die Gäste durften jubeln. Vetter konnte einen Schuss von Ales Kreuzer nicht festhalten, Stephan Schmidt staubte ab (50:01).  So wurde es in den letzten zehn Minuten nochmals richtig eng und spannend und als Andreas Paderhuber zwei Minuten vor dem Ende auf die Strafbank musste, sollte sich diese Spannung nochmals steigern. Mitterteich nahm seinen Keeper vom Eis und die Gäste erhöhten den Druck nochmals, doch sie sollten kein Glück haben und so blieb es beim am Ende doch leicht verdienten 4:3-Sieg für die „Löwen“.
Eishockey-Bayernliga 2013/ 2014, 25.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EHC Stiftland-Mitterteich 4:3 (0:1/ 4:1/ 0:1). Tore: 0:1 08:43 Flamik B. (Kreuzer A., Schalamon S.), 1:1 21:49 Führmann M. (Pfeiffer J., Kanzelsberger F. PP1), 2:1 28:34 Paderhuber A. (Kaltenhauser M., Wagner L.), 3:1 33:44 Miculka L. (Sorsak M., Wagner L.), 3:2 34:40 Schönberger Ch. (Huber D., Pfänder P.), 4:2 38:59 Miculka L. (Paderhuber A., Wagner L.), 4:3 50:01 Schmidt St. (Kreuzer A.),  Strafen: EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten, EHC Stiftland-Mitterteich 8 Strafminuten. Zuschauer: 284.



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Sonntag 12.Januar 2014
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