Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

           
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Weitere Personal-entscheidungen sind beim ESC gefallen: Von der 1b-Mannschaft des EHC Freiburg wechselt Torhüter Constantin Haas zu den Baden Rhinos, zudem wird Noel Johnson weiterhin für die Hügeösheimer auflaufen und wird neuer Mannschaftskapitän
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Der Estländer Konstantin Ljobobratets, der vom Ligakonkurrenten EC Nordhorn nach Bremen wechselt, soll in der neuen Regionalligasaison der Offensive der Weserstars mehr Schwung verleihen
  
GSC Moers
(LLW)  Der junge Verteidiger Tim prothmann, der aus dem Duisburger Nachwuchs nach Moers kommt, ist der zweite Neuzugang bei den Black Tigers
  
EC Nordhorn
(RLN)  Schlechte Nachrichten für den ECE: Die Eissporthalle wurde nach einer Überprüfung der Dachkonstruktion, welche Risse in den Leimholzbindern ergab, mit sofortiger Wirkung aus Sicherheitsgründen geschlossen
  
Salzgitter Icefighters 1b
(VLN)  Der SV am Salzgittersee wird zur neuen Saison keine 1b-Mannschaft mehr für den Spielbetrieb der Verbandsliga Nord stellen, dafür gibt es mit sem SV Glück Auf Gebhardtshagen eine neue Landesligamannschaft
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Der tschechische Stürmer Lukas Vantuch, derviele Jahre in der Extraliga aktiv war und in der DEL2 schon für den EV Landshut spielte, ist derzeit als Gastspieler bei den Eispiraten dabei
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen in den kommenden zwei Wochen auf Stürmer Carter Proft verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung ausfällt; dafür stehen mit Darren Mieszkowski und Constantin Vogt zwei Nachwuchstalente aus Krefeld im Kader für die nächsten Testspiele
  
Icefighters Leipzig
(OLN)  Stürmer Niklas Hildebrand, der während der Saison 17/18 von den Moskitos Essen kam, wird die EXA Icefighters mit bislang unbekanntem Ziel wieder verlassen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Stürmer Axel Hipp kehrt nach einigen Jahren in Australien zur neuen Spielzeit zu den Bisons zurück
  
Höchstadter EC
(OLS)  Während Verteidiger Patrick Wiedl weiterhin verletzt ist und auf unbestimmte Zeit ausfallen wird, haben Florian Szwaijda und Lukas Lenk ihren Abschied von den Alligators verkündet und auch Lukas Fröhlich wird aus Studiengründen nicht mehr im Aischgrund auflaufen
  
EHC Neuwied Bären
(RLW)  Mit Verteidiger-Routinier Patrick Morys bleibt den Bären ein langjähriger Akteuer weiterhin erhalten
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Aus der Bayernliga vom benachbarten EC Bad Kissingen wechselt Adrian Persch zu den Hawks, ausserdem haben der Tscheche Jan Trübenekr, sowie Georg Lang ihre Zusagen für die neue Landesligasaison gegeben
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Der finnische Verteidiger Ville Koistinen hat sich am vergangenen Wochenende eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich die nächsten sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die zweite Kontingentstelle wurde beim Regionalliga-Aufsteiger mit dem kanadischen Stürmer Tim McLean besetzt, der zuletzt mehrere Jahre in der vierthöchsten schwedischen Liga aktiv war
    
   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Oberliga West, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga, Oberliga Nord und Oberliga Ost.



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Erding und Bad Tölz – zwei Oberbayern die nächsten Gegner
 
(OLS)  Nach der Rückkehr auf den dritten Platz gilt es an diesem Wochenende, diesen gegen einen direkten Konkurrenten zu verteidigen. Denn neben den Erding Gladiators, die am Freitag  um 20:00 Uhr den EHC Bayreuth zu Gast haben, kommt am Sonntag um 18:00 Uhr der punktgleiche Tabellenvierte Tölzer Löwen in den Tigerkäfig.
Zunächst aber geht es nach Erding. Die Gladiatoren, die von den Experten vor der Saison eher zu den Abstiegskandidaten gezählt worden sind, belegen seit Wochen überraschend mit mit mittlerweile 50 Punkten den achten Rang in der Oberliga Süd, der bekanntlich zur Play-Off-Qualifikation nötig ist. Dabei sah es anfänglich ganz anders aus, als sie mit einer Serie von Niederlagen in die Saison starteten. Aber ausruhen können sich die Weißbierstädter in keinem Fall – sie benötigen jeden Punkt, da ihnen Regensburg mit 47 und Deggendorf mit 45 Punkten im Nacken sitzen. Daher sind sie brandgefährlich, was sie auch bereits im letzten Aufeinandertreffen beim 4:2-Heimerfolg gegen die Tigers gezeigt haben. Am vergangenen Wochenende gab es allerdings nichts zu erben – neben dem Heimspiel gegen Peiting (2:5) kam man vor allem beim Tabellenzweiten Freiburg mit 3:14 gehörig unter die Räder. Die Offensive der Oberbayern hat viel Qualität „an Bord“: Ales Jirik ist der Topscorer im Erdinger Sturm, was die bisher erzielten 51 Punkte (16 Tore und 35 Vorlagen) eindrucksvoll belegen. Von ihm und seinen Vorlagen profitieren auch Daniel Krzizok und Alexander Gantschnig, die mit 18 bzw. 17 Treffern nicht nachstehen. Noch mehr Tore schoss US-Boy Chris Cahill (21), auf den die Wagnerstädter neben seinem erst kürzlich aus Regensburg gekommenen Landsmann Brandon Nunn ein Augenmerk haben müssen. In der Verteidigung fällt vor allem auf, dass die Abwehrspezialisten sehr mannschaftsdienlich spielen und sehr hohe Vorlagenquoten haben. Vor allem der Ex-Ravensburger Sebastian Schwarz (5 Tore, 24 Assists), Christian Mitternacht (3/14), Bernd Rische (3/14) und Kevin Steiger (0/14) stechen da hervor. Auf der Torhüterposition ist Patrick Ashton die unumstrittene Nummer 1. Coach John Samanski hat in Erding ein Team geformt, das vor allem von seiner mannschaftlichen Geschlossenheit lebt.
Play-Offs oder nicht – die Frage sollte sich für die Tölzer „Buam“ erledigt haben. Bei 15 Punkten Vorsprung auf den Neunten Regensburg kann der Altmeister wohl befreit die letzten Hauptrundenspiele bestreiten und sich darauf konzentrieren, einen der ersten vier Plätze zu erreichen, der in den Play-Offs zuerst Heimrecht bedeutet. Auf die EHC-Hintermannschaft wartet ein heißer Tanz. Kernstück der Isarwinkler ist nämlich die Offensive. Neben Ex-Nationalspieler Klaus Kathan und den Routiniers Josef Kottmair und Yanick Dube drängen sich vor allem die Eigengewächse wie Top-Scorer Johannes Sedlmayr (17 Tore, 34 Vorlagen), Florian Strobl (8/26) und Christoph Fischhaber (13/17) mit überdurchschnittlichen Leistungen in den Vordergrund. Chefs in der Verteidigung sind der US-Amerikaner Scott Kishel und der erst 23jährige Christian Kolaczny, während die Youngsters Goll, Wölfl und Nationaltorhüterin Viona Harrer sich um das Toreverhindern kümmern. Überhaupt profitieren die Tölzer immer wieder von ihrem schier unerschöpflichen Reservoir an jungen Talenten, die natürlich für höhere Aufgaben empfehlen wollen und Löwen-Coach Florian Funk viel Freude bereiten. Im letzten Aufeinandertreffen konnten die Wagnerstädter erstmal gewinnen. Mit 5:3 entführte man in einem denkwürdigen Spiel, das von über 400 EHC-Anhängern, die mit Zug und Bussen angereist waren, begleitet wurde, die Punkte aus der Hacker-Pschorr-Arena. Vorher musste man sich zuhause mit 3:4 und auswärts mit 2:3 jeweils knapp dem zweifachen Deutschen Meister geschlagen geben.
Tigers-Coach Sergej Waßmiller ist derzeit wohl nicht zu beneiden. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen müssen die Reihen immer wieder umgestellt werden. Müller, Franz, Schadt, Göldner, Potac, Pleger – alle am Wochenende nicht einsatzfähig, hinter anderen steht noch ein dickes Fragezeichen. Aber die Mannschaft hat in vielen Spielen gezeigt, dass sie in solchen Situationen zusammen rückt. Und so erwarten wir wieder ein Team, dass um jeden Zentimeter Eisfläche kämpft und alles gibt, um die Punkte nach Oberfranken zu holen und die letzten Zweifel an der Qualifikation zu den Play-Offs zu zerstreuen..



eisbrenberlinMit guten Noten zu den Eisbären Berlin!

(DEL)  Das nächste Heimspiel der Eisbären Berlin in der o2 World findet am kommenden Sonntag (2. Februar 2014, 14:30 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG statt. Zu diesem Match, das genau in die Winterferien in Berlin und Brandenburg fällt, halten die Eisbären eine besondere Aktion für alle Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg bereit.
Anlässlich der Zeugnisausgabe am Freitag beleben die Eisbären das „Gute Noten“-Ticket wieder.
Wer eine „1“ auf dem Halbjahreszeugnis des Schuljahres 2013/2014 oder auch zwei „2en“
vorweisen kann, ist herzlich zur Partie gegen die DEG eingeladen und bekommt sein Ticket
kostenlos entweder am kommenden Freitag (zwischen 10 und 18 Uhr) oder am Samstag (12-18 Uhr) im Fanshop in der o2 World. Das Angebot gilt nur für die Fankurve und solange der Vorrat reicht!
„Schulnoten geraten hier und da immer mal wieder in Vergessenheit, gerade bei den
Halbjahreszeugnissen. Wir wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass gute Noten
für alle Schülerinnen und Schüler zwar nicht alles, aber sehr wichtig sind“, sagt Eisbären-Sprecher
Daniel Goldstein.
Jan Eckelt vom Fanbeirat der Eisbären freut sich sehr über die Aktion: „Die Eisbären haben diese
Aktion 2011 schon eimal durchgeführt und ich fand es so toll, dass wir sie jetzt daran erinnert
haben. Es ist schön, wenn gute Schulnoten auch irgendwie belohnt werden.“
Als Beweis muss nicht das echte Zeugnis vorgelegt werden. Eine Kopie des eigenen Zeugnisses ist
vollkommen ausreichend und auch ohne Unterschrift der Eltern gültig.



ervwildboyschemnitzWild Boys Chemnitz: ‚Likes‘ auf Facebook zu gewinnen…

(OLO)  Normalerweise müsste man für den 31.01.2014 ein Gewinnspiel kreieren: Wer umschreibt in einem Wort den nahenden Wahnsinn am besten? Wild Boys Chemnitz vs. die IceFighters aus Leipzig – im Spiel um Partyglück und Wadenbiss.
Autokorso, Fanchoreographien, Geschichtsschreibung hört man es dieser Tage nur noch schallen – wenn man um Leipzigs Häuser zieht. Die Fans der IceFighters wollen ihren Meistertitel in Chemnitz feiern und planen deshalb großangelegte Aktionen. Doch es fehlen eben noch drei Punkte bis sich der Pott mit Schampus füllt und diese, so zwitschert es von Chemnitz-Dächern, gibt es ab 20.00 Uhr im Küchwald-Eisstadion absolut nicht gratis.
Denn die Wild Boys haben in dieser Saison schon bewiesen – dass sie durchaus mit dem Spiel der Fighters umzugehen wissen und nie wirklich wehrlos in der Ecke lagen. Zuschauerfreundlich, weil spannend waren die Begegnungen bisher – deswegen wird ein ‚Drei-Punkte-Spalier‘ auch diesmal nicht auf André Dietzsch‘s Taktik-Täfelchen gezeichnet werden.
Ganz sicher ist auch, dass am Tag darauf der Chemnitzer-Coach zum Auswärtsspiel in Niesky (18.30 Uhr) eine Belohnung durch eine Aufstellungsänderung im Sinn hat. „Das Dankeschön für seinen Teamgeist, Trainingsfleiß und generellem Saison-BackUp hat sich Clemens Ritschel einfach verdient“, so André Dietzsch und wird den Goalie deshalb bei Spielbeginn zwischen die Stangen stellen.
Bully zum Heimspiel gegen die IceFighters Leipzig ist am Freitag, den 31. Januar um 20:00 Uhr.



eisadlerdortmundEisadler Dortmund wollen Tabellenführung verteidigen

(NRWL)  Zum ersten Mal in dieser Saison gehen die Eisadler als Tabellenführer in ein Spiel. Gegner ist am Freitagabend um 20.00 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee der GSC Moers.
Natürlich wollen die Dortmunder den Platz an der Tabellenspitze verteidigen. Doch der Gegner ist nicht zu unterschätzen, wie der deutliche 6:3 Erfolg der Moerser gegen den Tabellendritten EHC Troisdorf gezeigt hat. Deshalb gilt es, von Anfang an die volle Konzentration auf das Eis zu bringen.
Personell sieht es bei den Eisadlern im Moment gut aus. Bis auf den krankheitsbedingt fehlenden Dominik Oster, hat Trainer Krystian Sikorski alle Mann an Bord.
Das könnte sich noch kurzfristig ändern, denn Abwehrrecke Nils Sondermann sieht Vaterfreuden entgegen und die Geburt des Kindes steht unmittelbar bevor. Klar, dass dann Frau und Kind erst einmal vorgehen. Die Eisadler wünschen Nils und seiner Frau natürlich alles erdenklich Gute für das bevorstehende freudige Ereignis.
Erstmals zum Kader gehören wird Torhüter Dennis Uhlig, der als Ersatz für Christian Lüttges verpflichtet wurde. Die Formalitäten beim LEV sind erledigt, und die Spielberichtigung für Dortmunds neuen Goalie liegt vor.
Die Rahmenbedingungen für einen weiteren packenden Eishockeyabend sind also gegeben, und die Eisadler hoffen auf eine zahlreiche Unterstützung durch die Fans.
Zumal am Freitag ein Fernsehteam des WDR anwesend sein wird. Die guten Leistungen der Eisadler und die tolle Zuschauerresonanz haben sich herumgesprochen, und sind dem WDR einen Bericht in der Lokalzeit Dortmund wert.
Die Chance also für Mannschaft und Fans, sich einem größeren Publikum zu präsentieren und zu zeigen, dass Dortmund neben dem Fußball auch noch weiteren packenden Sport zu bieten hat.
Karten sind wie immer in ausreichender Menge an der Abendkasse zu einem Preis von 7€
(4€ ermäßigt) erhältlich. Kinder und Jugendlich bis einschl. 16 Jahren haben freien Eintritt.



woelfefreiburgEHC Freiburg: Spitzenspiel in Selb, Heimspiel gegen Klostersee

(OLS)  nach der vorzeitigen Playoff-Qualifikation und zwei überzeugenden Siegen mit  19 Treffern in zwei Spielen im Rücken wartet auf den EHC Freiburg auch an diesem Wochenende ein anspruchsvolles Programm. Nach dem Spitzenduell bei Tabellenführer Selb am Freitag (20 Uhr) empfangen die Breisgauer am Sonntagabend den EHC Klostersee zum vierten Vergleich in dieser Saison. Spielbeginn in der Franz-Siegel-Halle ist um 18 Uhr.
Die Gäste aus Oberbayern stecken mitten Kampf um eines der begehrten Playoff-Tickets, der Vorsprung des Teams von Trainer Doug Irwin auf das Verfolgerduo aus Regensburg und Deggendorf beträgt dabei sechs respektive acht Zähler.
Trotzdem tat sich unlängst recht unerwartet eine große Baustelle für den EHCK auf: Trainer Irwin, seit fast vier Jahren die Konstante auf dem Trainerposten, gab den Grafinger Vereinsverantwortlichen bekannt, dass er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. "Doug hat uns mitgeteilt, dass er sich nach vier Jahren beim EHC einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte", gab EHC-Präsident Alexander Stolberg Anfang Januar gegenüber dem Münchner Merkur bekannt.
Beim Verein aus der Kleinstadt vor den Toren Münchens arbeitete Irwin seit Beginn der Saison 2010/11 und coachte die Klosterseer gleich in der ersten Spielzeit bis ins Playoff-Finale. Nun beginnt also die Abschiedstournee des Kanadiers und seine Spieler sind aller Wahrscheinlichkeit nach heiß darauf, ihrem Trainer den Abschied mit einer weiteren Playoff-Teilnahme zu versüßen.
Aber auch der EHC, der weiterhin auf seine Langzeitverletzten (David Danner, Steven Billich, Andrei Salzer) und womöglich auch noch weitere angeschlagene Akteure verzichten muss, wird darauf brennen seine gute Ausgangposition für die wichtigste Saisonphase zu halten und sich gleichzeitig für die 3:5-Niederlage in Grafing kurz vor Weihnachten zu revanchieren. Einem weiteren packenden Duell gegen die Oberbayern steht also nichts entgegen.



EHC Eisbaeren HeilbronnEisbären Heilbronn gegen Hügelsheim: Ein Sieg würde Platz 1 bringen!

(RLSW)  In der Neuauflage des letztjährigen Finales können die Eisbären Heilbronn am Freitag (20 Uhr) in der Kolbenschmidt Arena mit einem Sieg gegen die Baden Rhinos Hügelsheim den ersten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest fest buchen.
Mit einem "Dreier" hätten die Eisbären 56 Punkte auf dem Konto und 13 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hügelsheim - ein Abstand, den die Badener in ihren vier verbleibenden Spielen nicht mehr aufholen könnten. Damit wäre das erste Saisonziel und gleichzeitig die beste Ausgangsposition für die am ersten März-Wochenende beginnenden Playoffs erreicht, in denen der Gegner nach dem aktuellen Tabellenstand Schwenningen heißen würde.
Doch noch stehen am Freitag heiße 60 Minuten Spielzeit für die Eisbären auf dem Programm, in denen sie alle Gedanken an die Playoffs ausblenden müssen. Schon einmal musste man den Baden Rhinos in dieser Saison im eigenen Stadion die Punkte überlassen. 2:4 hatte es am 18. Oktober geheißen - eine Niederlage, die die Eisbären maßlos geärgert hatte und für die sie sich im Dezember mit einem 5:2-Sieg beim Rückspiel am Baden Airpark revanchiert haben.
Eisbären-Coach Kai Sellers muss weiterhin auf den an einer langwierigen Fußverletzung laborierenden Adrian Kolar verzichten. Auch hinter Konrad Hoffmann steht nach seiner in Bietigheim erlittenen Verletzung ein Fragezeichen. Dennoch ist man im Heilbronner Lager nach den zuletzt gezeigten Top-Leistungen optimistisch.
Die Partie ist aber nicht nur ein sportliches Highlight. Vielmehr wird auch die soziale Komponente bei den Eisbären groß geschrieben. Der Abend steht ganz im Zeichen der Spendenaktion für das Musikprojekt "Handle with Care" der Offenen Hilfen Heilbronn für Menschen mit geistiger Behinderung. Der Verein wird nach dem Spiel sowohl die Eintrittsgelder als auch die Einnahmen eines Gewinnspiels, das vor und während des Spiels stattfindet, auf das Spendenkonto der Offenen Hilfen überweisen.



hernerev2007Herner EV: Große Ziele benötigen kleine Schritte


Der Herner Eissportverein und die Gysenberghalle stehen vor einem Problem: Die 44 Jahre alten Verdichter müssen über Kurz oder Lang ausgetauscht werden. „Es ist wie bei einem alten Auto. Irgendwann werden die Kosten zu hoch und die Ersatzteile rar“, erklärt HEV-Vorsitzender Frank Schäfer die aktuelle Situation. Aus diesem Grund hat sich der Verein etwas einfallen lassen. Mit der Aktion „2000x100“ sollen die 200.000 Euro für einen Austausch gestemmt werden. Sprich, dass 2000 Eissportanhänger je 100 Euro spenden. Schon binnen von kurzer Zeit haben sich auch knapp 100 Personen gefunden, die dem Eissport in Herne eine gesunde Zukunft wünschen und ihren Beitrag überwiesen haben. Zudem meldete sich auch die Herner Wirtschaft zu Wort. Vorneweg das Bus-Unternehmen Graf in Wanne-Eickel. Mit gleich 1.000 Euro unterstützt Graf das Vorhaben des Vereins und will damit ein Signal setzen für andere Unternehmen, das Gleiche zu tun. „Ich kann das Handeln der Herner Sparkasse nicht nachvollziehen. Für uns als Herner Unternehmen ist es ganz selbstverständlich, eine solche Aktion zu unterstützen“, erklärte Arno Graf beim Pressefoto mit Tochter Anja. „Die Eishalle ist nämlich nicht nur Eishockey, sondern auch Treffpunkt für Jung und Alt und für alle Herner Bürger und Familien. Und über eine solche Halle zu verfügen in seiner Stadt, ist nicht selbstverständlich“, so Graf.
Ebenso sieht das Stefan Reinartz von der Haranni-Clinik in der Herner Innenstadt. Der Dentalspezialist ist zwar auch Unterstützer des Herner EV, sieht seine Spende von 10x100 Euro aber eher als Beitrag für die kulturelle Vielfalt der Stadt. „Eine Eissporthalle, die offensichtlich gut läuft und die Woche für Woche Schulklassen und Vereine an den Gysenberg zieht, ist wichtig zu halten“, erklärt Reinartz.  



hoechstadtalligatorsHöchstadt Alligators wollen den Sack zu machen

(BYL)  Das finale Wochenende der Bayernligavorrunde 2013/14 steht an und die Höchstadt Alligators sind ganz dicht vor Ihrem Ziel, auch in diesem Jahr die Play-Off Zwischenrunde zu erreichen. Mit zwei Siegen können die Panzerechsen aus eigener Kraft den Sack zu machen und die Teilnahme an der Meisterrunde fix machen.
Allerdings darf man die Gegner nicht unterschätzen. Der ESC Haßfurt brennt im Derby darauf, dem Lokalrivalen ein Bein zu stellen und auch die Wanderers Germering haben bewiesen, dass sie in dieser Saison gegen jedes Team gewinnen können.
Zunächst geht es am Freitag ab 19:15 in Haßfurt gegen die Hawks ran. Der Nachbar vom Main hat aber ein äußerst schweres Jahr hinter sich. Nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison, gelang dem Team um Ex-HEC Verteidiger Pavel Weiß erst ein einziger Sieg mit vollen drei Punkten. Außerdem gewann man zwei Spiele nach Penaltyschießen. Alle anderen Partien gingen verloren, 25 waren das bisher. Da ist verständlich, dass die Haßfurter in ihrer letzten Partie der Vorrunde vor eigenem Publikum gegen die Höchstadt Alligators alles in die Waagschale werfen werden, frei nach dem Motto, wie es bei so manchem Eishockey-Derby im Rheinland gelebt wird: „Egal wo wir in der Tabelle stehen, Hauptsache wir haben den Rivalen geschlagen!“
Allerdings ist die Zielsetzung des Teams um Daniel Jun genauso klar: „Wir wollen und werden beide Spiele gewinnen“ verkündete der HEC-Spielertrainer nach dem Sieg gegen Lindau am vergangenen Freitag selbstbewusst. Schließlich will sich keiner in Höchstadt die gute Ausgangssituation mit 1 Punkt Vorsprung auf Platz neun verderben, oder auf etwaige Schützenhilfe verlassen. Deshalb heißt es für die Panzerechsen wie zuletzt bei den starken Partien gegen Lindau und Sonthofen, äußerste Disziplin zu zeigen und von Beginn an konzentriert zu Werke gehen.  Im Hinspiel haben das die Höchstadter schon gezeigt. Deutlich schickte man die Haßfurter mit 10:2 nach Hause und machte von der ersten Minute an klar, wer dieses Spiel gewinnen wird.
Zwei Tage später habend die Alligators dann den zweiten Matchball, wenn es zu Hause gegen die Wanderers Germering geht. Die Fans der Alligators müssen diesmal aber aufpassen, wann Sie den Weg ins Stadion antreten: da am letzten Rundenspieltag alle Spiele parallel stattfinden sollen beginnt die Partie am Kieferndorfer Weg diesmal bereits um 18:00 Uhr!
Das Team aus der Münchner Vorstadt besiegte man im Hinspiel ähnlich eindrucksvoll wie die Haßfurter. 4:0 hieß das Ergebnis am Ende, was den zweiten Shut-Out von Philipp Schnierstein in dieser Saison bedeutete. Auch diesmal sollen die Germeringer, bei  denen der Ex-Alligator Sven Goblirsch ein Wiedersehen an alter Wirkungsstätte feiern wird, wieder ähnlich gut in Schach gehalten werden. Zum Abschluss der Vorrunde wollen Sikorski, Urban, Dzemla und Co sich ihren Fans noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren, damit man in der Abschlusstabelle so gut wie möglich da steht. Die Alligators hoffen dabei mit etwas Glück eventuell sogar noch die Teams aus Peißenberg oder Dorfen zu überflügeln und die Runde als Sechster abzuschließen.
Aber auch die Wanderers rechnen sich ihrerseits noch Chancen aus. Das Team aus dem Münchener Westen will sich für die anstehende Play-Downrunde noch einmal Selbstbewusstsein erarbeiten. Zuletzt gelang das den Mannen von Trainer Sebastian Wanner nur bedingt. Einer starken Leistung in Dorfen, wo man 6:2 gewann und einem beachtlichen Erfolg in Moosburg, wo man nur knapp mit 2:3 unterlag, sowie einem klaren 4:1 gegen Regen, folgte eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten um Platz elf, dem EHC Mitterteich und auch gegen das Kellerkind Nürnberg zog man im Penaltyschießen den Kürzeren.
Die Alligators präsentierten sich zuletzt in Topform und legten mit einer grandiosen Leistung gegen Lindau den Grundstein dafür, an diesem Wochenende zwei Matchbälle zum Einzug in die Play-Offs zu haben. Mit einer ähnlichen Leistung sollen diese nun verwandelt werden. Es heißt aber natürlich den Gegner im Auge zu behalten und eben eine ähnliche Leistung wie zuletzt abzurufen.
Auf die Unterstützung der Fans können die Alligators dabei an diesem Wochenende wieder einmal bauen. Zur Auswärtsfahrt in Haßfurt treten gleich zwei Fanbusse die Reise an. Etliche werden wahrscheinlich wieder privat fahren, sodass sie Fans der Höchstadter ihrem Team eine ähnliche Kulisse bieten können wie im letzten Derby beim EHC80 Nürnberg. Und auch zum Finale am Sonntag zu Hause hoffen die Alligators auf ein volles Haus. Nach den beiden Aktionen zu den letzten zwei Spielen, als der Verein Feuerwehren aus dem Umland einlud und den Dauerkartenbesitzern eine zusätzliche Eintrittskarte schenkte, lädt der HEC diesmal die Mitarbeiter des größten Arbeitgebers im Landkreis Erlangen-Höchstadt ein, das Spiel zu besuchen. Alle Mitarbeiter der Firma Schaeffler erhalten an der Abendkasse gegen Vorlage des Mitarbeiterausweises ihr Ticket zum Sensationspreis von nur drei Euro!



koelnerhaieAndreas Holmqvist vor Rückkehr in den Haie-Kader / KEC tritt am Wochenende in Ingolstadt und in Schwenningen an – 1.200 KEC-Fans beim Auswärtsspiel gegen Wild Wings

(DEL)  Bevor es in die letzte DEL-Spielpause der Hauptrunde geht, tritt der KEC zwei Mal auswärts an. Am Freitag spielen die Haie in Ingolstadt (19.30 Uhr), am Sonntag gastiert der KEC in Schwenningen (14.30 Uhr).
Beide Gegner des Wochenendes durchliefen zuletzt ein Ergebnistal, dem Sprichwort des „angeschlagenen Boxers“ folgend, dürfte aber genau dies den ERC und den SERC besonders gefährlich machen.
Die Panther aus Ingolstadt, die momentan auf Tabellenplatz acht stehen (43 Spiele, 63 Punkte) und sowohl zu Rang sechs (zehn Punkte) als auch zu Platz elf (neun Punkte) einen ordentlichen Rückstand bzw. Puffer haben, mussten in den letzten 13 Spielen zehn Mal das Eis als Verlierer verlassen. Zuletzt konnte die Mannschaft von Ex-Haie-Trainer Niklas Sundblad aber einen Sieg einfahren. Der ERC gewann bei der DEG mit 2:0.
Die Haie haben gegen Ingolstadt in dieser Saison eine fast makellose Bilanz. In drei Duellen gab es drei Haie-Siege bei nur einem Punktverlust (6:0, 3:2 n.V., 3:0).
Für Liga-Rückkehrer Schwenningen sind die Playoffs zugegeben wohl kaum noch zu schaffen. Mit 17 Punkten Rückstand auf den letzten Rang, der zur Endrundenteilnahme berechtigt, belegen die Wild Wings aktuell Platz 13 des DEL-Tableaus (42 Spiele, 41 Punkte). Zuletzt blieben die Schwarzwälder in fünf aufeinander folgenden Auswärtsspielen gänzlich ohne Punkt. Zuhause holte der SERC gegen Augsburg (2:3 n.P.) und München (3:4 n.V.) zuvor zumindest jeweils einen Zähler.
Schwenningen mag in der Tabelle einen der unteren Plätze einnehmen, doch das hat die Wild Wings in dieser Saison nicht davon abgehalten, in regelmäßigen Abständen zum „Favoritenschreck“ zu werden. Alleine gegen die Haie konnte der SERC zwei von drei Spielen für sich entscheiden (2:1, 3:0, 1:3).
Nachdem er aufgrund einer Gehirnerschütterung und des dadurch notwendig gewordenen Aufbautrainings acht Wochen pausieren musste, steht Andreas Holmqvist vor der Rückkehr ins Haie-Team. Der KEC plant, ihn am Wochenende wieder einsetzen zu können. Fehlen wird Torsten Ankert (Nasenbeinbruch).
Unterstützt wird der KEC in Schwenningen durch einen riesigen Haie-Fantross. Mit zwei Sonderzügen (organisiert vom Haie-Fanprojekt und vom Haie-Fanclub „Eishockeyfreunde“) reisen rund 1.200 KEC-Fans in den winterlichen Schwarzwald, um die Haie bei ihrem Auswärtsspiel anzufeuern.   



ehcbaerenneuwiedMit kleinem Kader nach Grefrath und gegen Köln / EHC Neuwied ist am Freitag im Oberliga-West-Pokal Außenseiter beim Tabellenzweiten * Sonntag kommen die Kölner Haie


(RLW)  Beim Tabellenzweiten überraschen, gegen das Tabellenschlusslicht nicht stolpern - der EHC Neuwied hat einen klaren Plan für das anstehende Wochenende im Oberliga-West-Pokal. Wohlwissend, dass man am Freitagabend beim Oberligisten Grefrather EG (Spielbeginn 20 Uhr) nur Außenseiter ist. Und das am Sonntagabend gegen die 1b der Kölner Haie (19 Uhr) die Erwartungen hoch sind und drei Punkte in der Bärenhöhle bleiben sollen. Doch die angespannte Personalsituation macht es nicht einfach.
Knapp 1000 Fans, dazu ein packendes Duell mit einer unglücklichen Niederlage nach Penaltyschießen - das Hinspiel gegen Grefrath in der Bärenhöhle ist allen noch bestens in Erinnerung. Die Neuwieder hatten als amtierender Regionalligameister dem höherklassigen Oberligisten einen tollen Kampf geboten und sich am Ende mit einem Punkt belohnt. Dies in Grefrath zu wiederholen dürfte jedoch schwer werden. „In Grefrath zu spielen ist super unangenehm“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. „Allerdings steht Grefrath ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Die letzten Ergebnisse waren nicht gerade überragend. Wir sind allerdings von Verletzungen, Erkrankungen und Sperren befallen. Wir werden nicht unseren besten Kader stellen können, uns aber dennoch so teuer wie möglich verkaufen. Vor allem aber werden wir versuchen es deutlich besser zu machen als bei der klaren Niederlage in Ratingen.“ Grefrath ist aktuell Tabellenzweiter hinter dem souveränen Spitzenreiter Moskitos Essen, die Neuwieder rangieren mit sieben Punkten Rückstand auf die GEG, aber auch vier Spielen weniger auf Rang fünf.
Der Gegner am Sonntagabend in Neuwied ist dagegen aktuell Schlusslicht in der Pokalrunde, die 1b der Kölner Haie hat nur einen Punkt auf dem Konto, aber dennoch gute Spiele und teilweise knappe Ergebnisse abgeliefert. „Manche Spielausgänge lassen aufhorchen, wie etwa der Punktgewinn in Grefrath“, sagt Lörsch. „Das wird ein anstrengendes Spiel und wir dürfen uns auch nicht durch unsere beiden Siege gegen Köln in der Hauptrunde der Regionalliga blenden lassen. Wir müssen uns bestmöglich auf den Gegner vorbereiten und unsere Ausfälle ideal kompensieren.“
Ungeklärt war bis Mittwochabend, wie lange Andrew Love nach seiner Matchstrafe in Ratingen gesperrt sein wird. Ein Video der Partie hatte den Kanadier deutlich entlastet. „Dieses Video haben wir auch beim Verband eingereicht, weil es zeigt, dass Andrew nichts tut, was dieses Strafmaß rechtfertigt“, sagt der EHC-Trainer.
Vorzeitig beendet haben die Bären hingegen die Aktion „Macht die Bärenhöhle voll – reloaded“ für das Heimspiel am 9. Februar gegen Ratingen. Die bisherigen Anmeldungen von Gruppen, Vereinen und Firmen übersteigen bereits jetzt um ein Vielfaches die Resonanz aus den Vorjahren. Von diesem riesigen Zuspruch zeigt sich auch das Team beeindruckt: „Die Mannschaft genießt das in vollen Zügen“, sagt Lörsch. „Die Jungs saugen auch die Stimmung bei den Heimspielen geradezu auf. Fantastisch, was hier derzeit rund um die Bären los ist. Aber die Spieler haben sich diese Resonanz auch mit starken Leistungen verdient.“ Der EHC weist darauf hin, dass es natürlich noch Tickets gibt für das Heimspiel gegen Ratingen, empfiehlt aber dringend, sich diese im Vorverkauf zu sichern. Bereits beim Spiel gegen Köln können Eintrittskarten für die Partie eine Woche später gegen die Ice Aliens erworben werden.



tornadonieskyZwei Tage – zwei Spiele für die Tornados Niesky

(OLO)  Am Freitag, den 31.01.2014 reisen die Tornados nach Erfurt. Dort treffen sie um 20:00 Uhr auf die Black Dragons. Das Spiel beim Tabellenzweiten wird keine leichte Aufgabe für die Nieskyer. Schließlich siegten in den ersten drei Begegnungen immer die Blumenstädter, wenn auch knapp.
Den nächsten Tag sind die Wild Boys des ERV Chemnitz 07 e.V zu Gast in Niesky. Die Partie am 01.02.2014 beginnt wie gewohnt um 18:30 Uhr im Freiluftstadion am Waldbad. Präsentiert wird dieses Spiel von der Sparkassen-Versicherung Sachsen, die einige Überraschungen für die Zuschauer parat hat.
Im Kader der Tornados fehlt wegen ihrer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi Torfrau Ivonne Schröder. Als Torhüter fungierten in den nächsten Wochen Robert Handrick und Ronny Greb.
Am Freitag fehlen außerdem arbeitsbedingt Marcel Leyva, Daniel Barthell und Stephan Kuhlee. Sven Becher muss weiterhin verletzungsbedingt pausieren. Nach Erfurt fährt Trainer Jens Schwabe voraussichtlich mit max.14 Spielern.



ecoberstdorfEisbären Oberstdorf gegen Kempten und Schongau gefordert        

(BLL)  Am kommenden Wochenende sind die Eisbären in der Landesliga Süd/West doppelt gefordert. So muss die Waibel-Truppe am Freitagabend um 19:30 zum Rückspiel bei den “Sharks“ antreten und am Sonntagabend sind um 19:30 Uhr die “Mammuts“ der EA Schongau in Oberstdorf zu Gast.
Auch wenn die “Sharks“ mit dem 28 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz  sowie die “Mammuts“  mit 27 Punkten auf dem achten Tabellenplatz hinter den Eisbären stehen darf man beide Mannschaften nicht unterschätzen. Beim großen Derby in Oberstdorf vor 750 Zuschauern mussten sich die Eisbären dem ESC Kempten knapp mit 3:4 geschlagen geben und so wird es Zeit für eine Revanche. Ob es in diesem Spiel wirklich einen Favoriten gibt kann man nicht sagen die Eisbären kommen als zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Liga nach Kempten, aber so konnte die Truppe von Trainer Robert Köcheler die letzten Heimspiele für sich entscheiden.  Und da ein Derby immer eigene Regeln hat verspricht es wieder ein spannendes und kampfbetontes Landesligaspiel zu werden.
Am Sonntagabend sind dann die „Mammuts“ zum Rückspiel in Oberstdorf zu Gast. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften konnte bei einem Spielstand von 1:1 nach 60 Spielminuten kein Sieger ermittelt werden und so mussten die Eisbären erst im Penaltyschiesen mit 2:1 geschlagen geben. In den letzten beiden spielen konnten die EA Schongau zwar den ESC Kempten mit 7:2 besiegen mussten sich aber dem EV Bad Wörishofen mit 0:4 geschlagen geben. So wollen die Eisbären auch hier die Revanche für das Hinspiel.
Wie weit der Eisbären Coach Peter Waibel auf seinen Kader zurückgreifen kann ist noch nicht bekannt so ist der ein oder andere Spieler noch verletzt bzw. muss aus beruflichen Gründen passen.
In beiden Spielen kommt es auf eine gute Defensivarbeit der Eisbären an und die Stürmer müssen sich ihre Chancen erkämpfen und eiskalt ausnutzen. Mit dem Kampfgeist den die Eisbären zuletzt in Bad Wörishofen gezeigt haben sind einige Punkte am Wochenende möglich.  



evpfrontenPfronten Falcons treffen auf Mammuts

(BLL)  Die Mammuts, der EA Schongau die zu Saisonbeginn auch aufgrund einiger nicht vorhersehbarer Abgänge einen klassischen Fehlstart hinlegten, scheinen sich nun gefangen zu haben und belegen momentan den 8. Tabellenplatz. Zwar mussten die Mammuts ersatzgeschwächt zuletzt gegen die Wölfe aus Bad Wörishofen die elfte Saisonniederlage hinnehmen, dass jedoch wieder mit ihnen zu rechnen ist, stellten die Oberbayern bei ihren Siegen gegen Kempten (7:2) und Geretsried (6:3) unter Beweis. Die Schongauer haben unter anderem auch durch den neuen Trainer Reiner Lohr, aber auch durch ein paar Verstärkungen in der Mannschaft nun scheinbar wieder zu ihrer alten Stärke zurückgefunden. Die Falcons, die noch im Hinspiel die Mammuts knapp mit 3:2 besiegen konnten, dürfen sich sicher sein am Freitag Abend um 20 Uhr in Schongau auf eine ganz andere Mannschaft zu treffen. Für die Pfrontener gilt, die zuletzt gezeigten Leistungen zu bestätigen und mit der Sicherheit der zuletzt erzielten Siege aufzutreten. Denn um die Aufholjagd fortzusetzen benötigen die Falcons weiterhin Siege, um eventuelle Ausrutscher der Mannschaften auf den Plätzen 2-4 ausnutzen zu können. Für die Pfrontener, die im Gegensatz zu den meisten anderen Teams bereits 22 Spiele in dieser Saison absolviert haben ist dies die einzige Partie an diesem Wochenende.  



ratingenDrei Spiele in fünf Tagen – Marathon für die Ratinger Ice Aliens!

(OLW)  Wenn die Ratinger Ice Aliens am Freitagabend (20:00 Uhr) den Neusser EV zum Rückspiel der Oberliga-West Pokalrunde am Sandbach empfangen, ist dies der Startschuss für ein verlängertes Wochenende mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen – auf Neuss folgen die Kassel Huskies 1b und die Amateure des Kölner EC.
Letzte Woche waren die Ice Aliens auswärts beim Neusser EV siegreich, sodass man zu Hause auch für klare Verhältnisse sorgen sollte.
Trainer Janusz Wilczek kann erfreulicherweise, nachdem zunächst einige Verletzte zu beklagen waren, wahrscheinlich auf seinen fast kompletten Spielerkader zurückgreifen.
Dies wird gegen den konterstarken, mehr als unbequemen Gegner vom linken Niederrhein auch erforderlich sein, denn diese Begegnung ist mit Sicherheit kein „Selbstläufer“, auch wenn die Bilanz gegen den Neusser EV mit bisher drei Siegen (5:2, 12:4, 11:3 ) anscheinend für die Außerirdischen spricht!
Zum Heimspiel gegen den Neusser EV freuen sich der Verein und die erste Mannschaft, nach der bisher erfolgreich verlaufenden Mission „Klassenerhalt“, auf hoffentlich viele, lautstarke Fans!
An diesem Freitag wird es aber auch „geladenen VIP-Gäste“ geben, die Sponsoren der Ratinger Ice Aliens sowie Vertreter der Eishallen in Düsseldorf-Benrath bzw. Wesel, bei denen sich der Verein auf diesem Weg für die sehr kooperative Zusammenarbeit bedanken möchte.
Weitere Gäste folgen, denn traditionell zur Karnevalszeit statten das Prinzen- sowie das Kinderprinzenpaar der Stadt Ratingen mit Gefolge der Eissporthalle ihren Besuch ab.
Außerdem trägt das erfolgreiche All Star Game dazu bei, dass der Verein der Ratinger Ice Aliens die Hilfe, die er während der heimatlosen Zeit erfahren durfte, zurückgeben kann.
Daher freut sich der Verein, zwei Spenden übergeben zu dürfen.
Da die Ratinger Ice Aliens schon lange eine Patenschaft mit einem Bewohner der Einrichtung Lebenshilfe e.V. in Ratingen pflegen, soll diese Unterstützung dazu dienen, seine Trommel-Therapie weiter aufrecht zu erhalten.
Herr Marius Bartos, kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe e.V., wird die Spende stellvertretend entgegennehmen.



schongauAllgäu-Wochenende für die Schongau Mammuts


(BLL)  Mit zwei Teams aus dem Allgäu müssen sich die Mammuts am kommenden Wochenende messen. Beide Teams haben inzwischen schon einen guten Vorsprung vor der EAS (8., 27 Punkte) und können beide noch die Aufstiegsspiele ( Platz 2) aus eigener Kraft erreichen. Für die EAS dagegen heißt es, sich gegen die Konkurrenz im dichten Feld zwischen Platz 7 (28 Punkte) und 12 (24 Punkte) zu behaupten.
Am Freitag kommt der Tabellenfünfte EV Pfronten zur EAS. Beim Hinspiel steckten noch beide Teams in der Krise, für die Falcons war der 3 : 2 Erfolg der Auftakt zu einer guten Serie und den Aufschwung der immer noch anhält. Derzeit liegt das Team von Trainer Mike Lehrl mit 40 Punkten aus 22 Spielen noch sehr gut im Rennen um Rang 2. 12 Siege, 2 gewonnene Penaltyentscheide und 8 Niederlagen bei 92 : 82 Toren stehen auf dem Konto. Wobei die Allgäuer ihre Stärke bisher hauptsächlich auf eigenem Eis demonstrierten. Hier holten sie 28 Punkte – in der Fremde aber auch schon 12, bei ausgeglichenen 37 : 42 Toren. Zuletzt siegte der EVP beim heimstarken EV Fürstenfeldbruck mit 5 : 4.
Pfronten hat ein junges Team, dass von einigen erfahrenen Kräften geführt wird. Zu den Routiniers im Team gehören u. a. Verteidiger Armin Schneider oder Stürmer Adrian Hack.
Im Tor bilden der Ex-Kemptener Danny Schubert und der Ex-Füssener Andreas Jorde ein gleichwertiges Duo. In der Abwehr gehören Martin und Roman Fröhlich zu den Stammkräften und im Angriff sind die Ex-Füssener Oberligaspieler Joel Titsch und Timo Stammler ein paar der torgefährlichen Angreifer.
Für einen Sonntagstermin sehr spät, erst um 19:30 Uhr geht es für die Mammuts in Oberstdorf aufs Eis. Die dortige Eisbären mischen heuer im oberen Mittelfeld mit und haben ebenfalls noch Chancen auf den Rang 2, den derzeit steht die SG mit 39 Punkten aus 20 Spielen auf Rang 6. 89 zu 71 Tore holten die Oberallgäuer aus 11 Siegen, 2 gewonnenen und 2 verlorenen Penaltyentscheidungen und erst 5 Niederlagen. Zuletzt gewannen sie im Entscheid beim EV Bad Wörishofen mit 6 : 5. Aber auch Ergebnisse wie der klare 4 : 1 Erfolg beim Tabellenführer Landsberg oder der 7 : 5 Erfolg in Pfronten sprechen für die Qualität der SG.
Beim Hinspiel stand es nach 60 Minuten 1 : 1 und im Penaltyentscheid holte sich damals die EAS den Zusatzpunkt und seit dem hat sich die EAS vom Vorletzten Platz ins Mittelfeld geschoben – auch wenn das Verletzungspech den Mammuts in dieser Saison einfach nicht von der Seite weichen will.
Leistungsträger im Team von Trainer Peter Waibel sind neben den beiden Goalies Alexander Stöhr und Maximilian Hornik (Sonthofen) einige erfahrene Kräfte aus dem Sonthofener Bayernligateam wie etwa die Verteidiger Sebastian Blaha oder Thomas Köcheler. Im Sturm bringen Patrick Endras und Manuel Stöhr die Routine ins Spiel – eine große Verstärkung ist auch der Kanadier Alexandre Santos, der im Dezember den Amerikaner Mike Tecmire ablöste.     
Bei der EAS hofft man, dass bis zum Wochenende noch der ein oder andere verletzte, bzw. kranke Spieler zurückmeldet, denn so ausgeblutet wie das Rumpfteam am letzten Freitag aufgelaufen war, wird es ein ganz schweres Wochenende. Auf Unterstützung aus dem Juniorenteam kann am Wochenende nicht gerechnet werden, das Nachwuchsteam spielt selbst zweimal auswärts –am Freitag in Deggendorf und am Sonntag in Bad Aibling und muß selbst mit reduzierten Kader auskommen. Der zuletzt so vermisste Milan Kopecky hat zumindest das Training wieder aufgenommen und sollte am Wochenende wohl wieder auflaufen können.
Am Freitag bekommt die EA Schongau erstmals in dieser Saison Unterstützung besonderer Art. Eine junge Cheerleader Gruppe („Diamonds Cheerleader Team“)  zeigt ihr Können in den Drittelpausen auf dem Eis.    



ehctimmendorferstrandEHC Timmendorfer Strand: Platz zwei erobert – Englische Woche soll gekrönt werden

(OLN)  Mit drei Siegen haben die Timmendorfer Beach Boys den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Nord erobert und sind wieder auf Kurs Vizemeisterschaft. Nun sollen am kommenden Wochenende zwei weitere Erfolge folgen.
Der erste Teil der englischen Woche mit fünf Spielen binnen zehn Tagen ist absolviert und alle Beteiligten können zufrieden mit den Ergebnissen sein. Drei Siege waren angepeilt, drei Siege wurden erzielt.
Schlüsselspiel war die Partie am letzten Freitag, die man unbedingt gewinnen musste, wenn man sich noch realistische Chancen auf den zweiten Tabellenplatz ausrechnen wollte. Doch was dann im ETC passierte, dass werden Spieler und Fans wohl nicht so schnell vergessen.
In den ersten zehn Minuten waren die Piranhas mindestens gleichwertig, doch mit zwei, drei fantastischen Paraden brachte Matthias Rieck die Rostocker Stürmer zur Verzweiflung. Auf der Gegenseite erwiesen sich die Beach Boys als eiskalte Vollstrecker und sorgten schon nach sechs Minuten für einen Torwartwechsel beim Gast aus Rostock. Bis dahin hatten André Gerartz (2. Minute), Patrick Saggau (6.) und Kenneth Schnabel (6.) aus vier Schüssen drei Tore erzielt.
Mit dem 4:0 durch Moritz Meyer in der 11. Minute war dann der Widerstand der Piranhas gebrochen und der Großteil der 830 Zuschauer ergötzte sich am Offensivspektakel der Beach Boys, denn noch im ersten Drittel ließen Schnabel (12.) und Moritz Meyer (17.) weitere Tore folgen.
Viele Zuschauer fragten sich in der ersten Drittelpause, ob man mal wieder ein verrücktes Spiel zwischen den beiden Ostsee-Rivalen sehen würde, doch nach 40 Minuten konnte man sicher sein, dass dies nicht der Fall sein würde. Zwar schöpften die Piranhas nach dem 6:1 durch Zib (23.) wieder Hoffnung, allerdings stelle Rino Schroeder (25.) postwendend wieder den alten Abstand her. Und die Beach Boys hätten sogar höher führen können, ließen aber einige gute Chancen liegen und hatten durch Patrick Saggau Pech, der in der 32. Minute nur die Latte traf.
Ein Tor brauchten die Beach Boys noch im letzten Drittel, um den direkten Vergleich zu gewinnen, doch was dann in den Schlussminuten des Spiels geschehen sollte, haut dann alle von den Socken. Nach einem kleinen, offensiven Durchhänger zu Beginn des dritten Drittels eröffnete Rino Schroeder in der 49. Minute den Torreigen mit seinem 8:1.  Die Piranhas gaben sich offensichtlich auf und die Beach Boys nutzten die Gelegenheit, um den ewigen Rivalen etwas zu demütigen. Die Bruderreihe um die Saggaus und Kenneth Schnabel zog den Piranhas mit einer herrlichen Kombination, die Thorben Saggau in der 55. Minute zum 9:1 vollendete, endgültig den Boden unter den Füßen weg und Moritz Meyer (57.), André Gerartz (59.) und Marc Vorderbrüggen (60.) ließen drei weitere Tore folgen.
Mit dem Endstand von 12:1 hatte wohl wahrlich keiner gerechnet und die Beach Boys wurden noch minutenlang von ihren Fans gefeiert.  Nüchtern kommentierte André Gerartz die Partie: „Wir haben uns einfach an unseren Spielplan gehalten.“
Das nächste Spiel ist bekanntlich immer das Schwerste und wie erwartet wurde das folgende Spiele bei den Harzer Falken hatte eine schwierige und zähe Angelegenheit. Defensiv lieferten die Beach Boys erneut eine vorzügliche Leistung ab und ließen kaum Chancen zu. Und wenn doch mal eine Scheibe durchkam, dann war Matthias Rieck zur Stelle, der sein Formtief vom Jahresende 2013 scheinbar endgültig überwunden hat und gegen Braunlage den ersehnten, ersten Shutout feiern konnte.
Offensiv gingen die Beach Boys nicht das letzte Risiko, nutzten dafür die wenigen Fehler der Gastgeber aus dem Harz eiskalt aus. André Gerartz vollendete einen Konter zum 1:0 (40. Minute) und Kenneth Schnabel traf Sekunden vor dem Ende ins leere Tor. Ein Arbeitssieg war es am Ende, aber wirklich etwas anderes erwartet hatte keiner. Einziges Ärgernis war die dritte „Zehner“ gegen Thorben Saggau, der dann am Dienstag zuschauen musste.
Das Nachholspiel gegen die Ritter am Dienstag war dann die dritte Partie in fünf Tagen und nicht wenige fragten sich im Vorfeld, ob die Beach Boys genug Körner hatten, dieses Spiel siegreich zu bestreiten. Die Antwort auf diese Frage ist kurz: sie hatten.
Das erste Drittel wird dabei am Besten mit den Worten von Nordhorns Trainer Heiko Niere beschrieben: „Die ersten 20 Minuten befanden wir uns noch auf der Autobahn.“
Mit Zug zum Tor, einer schnellen Führung durch Patrick Saggau (2. Minute) im Rücken und einem starken Jan-Niklas Gebert im Kasten dominierten die Beach Boys das erste Drittel und führten nach 20 Minuten verdient mit 6:0. André Gerartz (12./14.), Jason Horst (13.), Kenneth Schnabel  (16.) und erneut Patrick Saggau (18.) hatten die Tore erzielt.
Ab dem Mittelabschnitt spielten die Ritter dann deutlich besser mit.  Zwar sorgte Jason Horst in der 26. Minute für das 7:0, doch spätestens mit dem ersten Nordhorner Treffer durch Synowiec exakt 14 Sekunden später war klar, dass die Ritter noch etwas Ergebniskosmetik betreiben wollen.
Christian Herrmann stellte zwar in der 59. Minute den alten sieben-Tore-Abstand wieder her, aber letztlich war es Jan-Niklas Gebert zu verdanken, dass die Ritter zunächst nicht näher heran kamen. Bezeichnend war der Gesichtsausdruck von Nordhorns Schophuis, der in der 40. Minute ungläubig schaut, als Gebert auch die vierte Eins gegen Eins-Situation für sich entschied.
So ging es mit der deutlichen Führung für die Beach Boys in das letzte Drittel, die nun aber endgültig das Tempo aus der Partie nahmen, sehr zum Unmut von Trainer Sven Gösch: „Wir haben Jan-Niklas doch etwas sehr alleine gelassen, das darf so nicht passieren.“
Denn zu leicht kamen die Ritter zu Chancen und verkürzten so auf ein 8:4. Lukas Lang (44./53.) und Tim Maier (54.) erzielten die Tore für die Ritter. In den letzten Minuten des Spiels gingen die Beach Boys dann wieder konzentrierter zu Werke und fuhren den Sieg dann doch eindeutig nach Hause.
Mit den drei Siegen und dem gleichzeitigen Ausrutscher des bisherigen Tabellenzweiten Hannover Indians wird der Traum von der Vizemeisterschaft so konkret wie seit Wochen nicht mehr. Die Beach Boys ziehen vorbei an den Indians und den Piranhas und haben bei gleicher Anzahl an Spielen (28) einen Punkt Vorsprung vor den beiden Konkurrenten. Die Rechnung ist simpel: gewinnen die Beach Boys alle vier Spiele, dann ist die dritte Vizemeisterschaft in vier Jahren perfekt.
Den Anfang kann man dafür am kommenden Wochenende machen, wenn man am Freitag (20 Uhr) zum Adendorfer EC reist und am Sonntag (18 Uhr) den Hamburger SV empfängt.
Das Dorfderby hat ja bekanntlich seinen eigenen Charakter und spätestens das knappe 6:5 nach Penaltyschießen vor rund drei Wochen hat dieses bewiesen. Die Heidschnucken, aktuell Tabellensiebter, können an guten Tagen alle Teams schlagen, an schlechten Tagen aber auch gegen Jeden verlieren.
Entsprechend ist die Bilanz in den letzten Wochen: im Monat Januar gab es einen Sieg sowie sechs Punkte und von den letzten elf Spielen konnten jahresübergreifend nur zwei gewonnen werden. Zwei Aspekte sorgen aktuell für das Dilemma der Heidschnucken. Hinter der ersten Reihe um Markus Kankaanranta, Kim Wikström und Denny Böttger fehlt es an Qualität, dazu kann Torhüter Dennis Korff nicht an die überragenden Leistungen der Vorsaison und des letzten Herbstes anknüpfen. Von daher müssen die Heidschnucken darauf hoffen, dass die Phrase „Derbys haben ihre eigenen Gesetze“ zutrifft.
Die Beach Boys wollen das natürlich verhindern und ihrer Favoritenstellung gerecht werden, denn die drei Punkte sind fest eingeplant.
Vom Papier her ist die Partie gegen den Hamburger SV am kommenden Sonntag deutlich schwieriger. Der HSV gewann in 2014 vier seiner sechs Spiele und besiegte unter Anderem die Hannover Indians.   Dazu sah man auch gegen die Rostock Piranhas nicht schlecht aus und  wenn die Rauten-Träger nicht die ersten neun Spiele der Saison so dermaßen in den Sand gesetzt hätten, dann würden sie wahrscheinlich noch um einen der vorderen Plätze mitspielen.
So werden die Hamburger allerdings auf Platz fünf einlaufen und gehen als Favorit in die Pokalrunde im Februar. Vorher möchten sie allerdings die Beach Boys noch ärgern und das man dies durchaus kann, hat der 5:3-Heimsieg am zweiten Weihnachtstag  gezeigt. Mit der Mannschaft um Topscorer Bruno Zabis und den starken Goalie Florian Neumann ist immer zu rechnen.
Kurz vor Ende der Transferperiode kam auch noch mal Bewegung in den Hamburger Kader. So konnte der HSV Artur Stach (Crocodiles) als Neuzugang begrüßen, muss aber die Abgänge von Felix Stokowski (Heilbronn) und Sebastian Pritykin (Rostock) verkraften.
Auch dieses Spiel  gehen die Beach Boys als Favorit an, doch sie sind nicht nur auf Grund der Niederlage im letzten direkten Duell gewarnt.
Die Spiele werden auf jeden Fall schwierig und da ist jede Hilfe, die man bekommen kann, gut.
Zum Einen sind Tibor Uglar und Jesper Delfs in dieser Woche auf das Eis zurückgekehrt und haben an den kurzen Trainingseinheiten teilgenommen. Ob sie beide bereits am Freitag spielen werden, wird aber kurzfristig entschieden.
Zum Anderen können die Beach Boys mit zwei Neuzugängen rechnen. Der Eine Neue ist Henning Schroth, der gestern aus Hamm anreiste. Der Goalie wird bereits an Freitag Matthias Rieck vertreten, der beruflich verhindert ist.
Der Andere „Neue“ ist eigentlich kein richtiger Neuzugang, sondern ein Rückkehrer. Paul Paepke ist nach seiner beruflichen Auszeit wieder im Training und könnte am Sonntag gegen den HSV erstmals auflaufen.
Für die Fans und Interessierte Zuschauer gibt es am Sonntag noch ausreichend Karten an der Abendkasse (ab 17 Uhr).
Für Fans, die nicht mit nach Adendorf reisen können, überträgt das FanRadio von HL-SPORTS das Spiel live am Freitag ab 19:45 Uhr.



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Donnerstag 30.Januar 2014
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