Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Dingolfing
(BLL)   Stürmer Artur Azimov und Verteidiger Marco Sebesta werden den Isar Rats in der kommenden Landesligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür steht das Goalie-Trio nun fest, da auch Matthias Prade wieder im EVD-Trikot auflaufen wird
  
Aachener EC
(BZLW)  Torhüterin Eva Schmachtenberg hat zugesagt auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies aufzulaufen
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Die nächste Neuverpflichtung beim Oberliga-Aufsteiger ist fix: Vom Herforder EV wechselt Verteidiger Maximilian Droick zu den Rockets. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des ES Weißwasser und hat bei den Ice Dragons zuletzt in der Regionalliga seine erste Saison im Seniorenbereich bestritten
  
EV Duisburg
(RLW)  Stürmer Leon Taraschewski, der für die Füchse zwischen 2015 und 2017 bereits in der Oberliga spielte, kehrt nun nach drei Jahren von den Dinslaken Kobras an die Wedau zurück, wo er auch seine Laufbahn eins begonnen hat
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Die Eisadler gehen mit den beiden Stürmern Michael Alda und Nils Hoffmann, die nun beide ihre Zusagen gegeben haben, in die Regionalliga
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent David Mayerl, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, wo er auch im erweiterten Bayernliga-Kader stand, zu den Aibdogs
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
     
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Oberliga West, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen und Oberliga Ost.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim unterliegen in Ravensburg trotz starker Leistung mit 3:5

(DEL2)  Mit 3:5 (1:1, 1:2, 1:2) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend ihr Auswärtsspiel in Ravensburg. Das Geschehen zweier gleichwertiger Mannschaften wurde erst in den letzten Minuten der Partie entschieden, so dass die Hessen erneut nach einer großen Leistung nicht in der Ferne belohnt wurden. Aufgrund der Niederlage der Füchse aus Weißwasser bleibt es somit bei sechs Punkten Rückstand auf einen Playoffplatz - allerdings bei nun nur noch fünf zu absolvierenden Spielen.
Die Gastgeber kamen wie erwartet mit viel Elan aus der Kabine und setzten die Bad Nauheimer Defensive in der Anfangsphase zunächst unter Druck. Jan Guryca im Kasten der Gäste war aber stets zur Stelle und entschärfte das, was auf seinen Kasten kam. Ein Powerplay zugunsten der Gäste konnte anschließend nicht genutzt werden, stattdessen zirkelte Kindl das Hartgummi in der 8.Minute nach einem Pass von hinter dem Tor durch Gurycas Schoner hindurch zum 1:0 in die Maschen, womit das Schussverhältnis von 5:3 zu diesem Zeitpunkt für die Gastgeber belohnt wurde. Die Roten Teufel wollten aber sofort antworten: verfehlte MIchael Dorr im direkten Gegenzug noch das Tor von Ravensburgs Torhüter Rohde nur um Zentimeter, so war der Toptorjäger der Hessen in Überzahl in der 13.Minute zur Stelle und drückte das Hartgummi aus dem Gewühl heraus zum verdienten 1:1-Pausenstand über die Linie.
Die Gäste waren mit Beginn des Mitteldrittels noch nicht richtig zurück im Match, da traf Ravensburgs Menge nur 119 Sekunden nach Wiederanpfiff aus einer undurchsichtigen Situation heraus zum 2:1. Dieser Treffer rüttelte die ebenbürtigen Roten Teufel aber wach: zunächst verfehlte Matt Beca das halbleere Tor, dann scheiterte Versteeg mit zwei Schüssen an Ravensburgs Goalie Rohde. Der Kanadier konnte in der 31.Minute dennoch jubeln, als er eine Vorlage von Kyle Helms mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel zum erneuten und verdienten Ausgleich verwerten konnte. Die Gäste wollten nun mehr und spielten munter nach vorne. Die cleveren Towerstars nutzten dies jedoch mit einem Konter in der 33.Minute durch Friedrich, der einen abgefangenen Angriff der Hessen sofort bestrafte. Die Kurstädter blieben zwar am Drücker, es ging jedoch mit dem knappen Rückstand in die zweite Pause.
Auch im letzten Drittel agierten die Hessen im Vorwärtsgang und wurden mit dem erneuten Ausgleich von Harry Lange in der 51.Minute belohnt. Der Assistenz-Kapitän bugsierte einen Pass von Jason Pinizzotto mit großem Willen in das Netz der Ravensburger und konnte somit zum dritten Mal für sein Team ausgleichen. Die Schlüsselszene des Matches ereignete sich dann in der 54.Minute: die Gäste agierten in Überzahl, als Krestan in der Kühlbox weilte. Harry Lange hatte vor Rohde die große Chance auf die Führung, im direkten Gegenzug markierte Chaput die erneute Führung für die Schwaben. Die Roten Teufel zeigten sich nicht geschockt, spielten weiter nach vorne und hatten durch Kyle Helms die Riesenchance auf das vierte Tor, doch Rohde rettete in höchster Not für seine Farben. Bad Nauheim warf alles nach vorne und wurde von Ravensburg mit einem schönen Spielzug ausgeknockt mit dem Treffer von Farny zum 5:3-Endstand. Am Sonntag kommt es ab 15.30 Uhr zum Rückspiel im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion und da müssen im Grunde genommen Punkte her, will man die Chance auf die Playoffs wahren.
Ravensburg Towerstars - EC Bad Nauheim 5:3 (1:1, 2:1, 2:1)
Tore:
1:0 (07:47) Kindl (Krestan, Oravec)
1:1 (12:13) Dorr (Helms) PP1
2:1 (21:51) Menge (Friedrich)
2:2 (30:00) Versteeg (Helms, Dorr)
3:2 (32:51) Friedrich( Menge, Kapzan)
3:3 (50:28) Lange (Pinizzotto)
4:3 (53:27) Chaput SH1
5:3 (55:51) Farny (Bräuner, Krestan)
Strafminuten: EVR 6 + 10 (Langwiedr) / ECN 8
Zuschauer: 2.100



toelzerloewenTölzer Löwen: 5:2-Sieg über Deggendorf sichert mindestens Tabellenplatz drei

(OLS)  Was vor wenigen Wochen noch völlig unmöglich erschien,  könnte nun doch Wirklichkeit werden: Der zweite Tabellenplatz ist für die Tölzer Löwen zum Greifen nahe. Nur noch drei Punkte stehen die "Buam" hinter dem EHC Freiburg, der am Sonntag nach Schweinfurt muss. Verliert er dort und gewinnen die Löwen in Erding (Spielbeginn: 18 Uhr), tauschen die beiden Teams den Tabellenplatz.
Möglich machte diese Konstellation neben der Freiburger Heimniederlage gegen Weiden am Freitagabend der 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)-Sieg der Löwen über Deggendorf. Nur mit einem Minikader waren die Niederbayern angereist. Nach Verletzungen, Erkrankungen und Sperren blieben gerade zwölf Feldspieler übrig. Bei den Löwen fehlten zwar die verletzten Johannes Sedlmayr und Franz Mangold, sowie der erkrankte Tobias Biersack. Dafür rückten Peter Lindlbauer und Marco Pfleger aus Nürnberg in den Kader.
Die Deggendorfer Rumpftruppe setzte sich vor 885 Zuschauern tapfer zur Wehr. So gelang es den Löwen im ersten Drittel trotz guter Möglichkeiten nur mit 1:0 durch Thomas Schenkel in Führung zu gehen (13.). Im zweiten Drittel führte eine Unachtsamkeit sogar zum Ausgleich der Gäste (38.). 35 Sekunden vor der Pause brachte Andreas Schwarz sein Team aber wieder in Führung. Als Klaus Kathan diese ausbaute (43.), schien das Spiel entschieden. Erneut Christian Retzer machte es achteinhalb Minuten vor Spielende noch einmal spannend - bis Peter Lindlbauer in Überzahl endgültig für die Entscheidung sorgte (56.). Zum Schluss traf Dominic Fuchs ins verwaiste Deggendorfer Tor.
"Man hätte meinen können, dass es für uns um nichts mehr geht", haderte Trainer Florian Funk mit der Leistung der Seinen und zollte dem Gegner Respekt. "Mir sind zwölf Mann, die rennen lieber, als 20, die nur spazieren fahren."



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Nach zwei Dritteln war die Luft raus…

(OLS)  Es war angerichtet für das letzte Auswärtsspiel der Bayreuth Tigers in der überaus erfolgreichen Vorrunde der Oberliga Süd 2013/14. Der Aufsteiger aus der Wagnerstadt präsentierte sich als Neuling der Liga von seiner Schokoladenseite und spurtete mit guten Leistungen auf Platz 4 der Tabelle.
Der gestrige Gegner aus Peiting war lange Zeit der Hauptverfolger. Oftmals tauschte man die Plätze aber letztendlich konnte sich der EHC von seinen Verfolgern lösen und den 4. Platz uneinholbar sichern.
Da beide Teams schon sicher in der Aufstiegsrunde sind, begann das Spiel entsprechend gemächlich. Beide Teams wollten Risiko vermeiden und schonten sich auch in den Zweikämpfen. Peiting wirkte dabei allerdings konzentrierter. Sie kamen von Beginn an besser in die Partie, während die Tigers lange brauchten um ihre Spiellinie zu finden. Peiting störte den Spielaufbau früh, sodass es auf Seiten der Tigers immer wieder zu Scheibenverlusten kam. In der 05. Minute machte sich das für die Hausherren bezahlt. Krabbat überlistete Tigers Goalie Bädermann mit einem abgefälschten Schuss, der durch die Schoner ins Tor rollte. In der Folgezeit kam Peiting zu einigen guten Möglichkeiten, sie wirkten zwingender. Bayreuth konnte mit lediglich 5 Torschüssen dagegenhalten.
Das zweite Drittel begann dann mit umgekehrten Vorsätzen. Trainer Waßmiller stellte sein Team in der Pause neu ein und sie kamen deutlich konzentrierter aus der Kabine. Bayreuth erhöhte das Tempo und kam nun seinerseits zu einigen guten Gelegenheiten. In der 28. Minute war es eine dreier Kombination die den ersehnten Ausgleich brachte. Potac legte ab auf Geigenmüller und dieser bediente Kolzvary mit einem klugen Pass, den er direkt verwandelte. In der Folgezeit erspielte sich der EHC dann einige gute Gelegenheiten, die man aber verstreichen ließ. Peiting machte es besser. Obwohl das Spielniveau auf beiden Seiten eher durchschnittlich war, wirkte Peiting einfach cleverer. Und so fiel der erneute Führungstreffer just in diese Phase hinein.
Doch die Tigers steckten nicht auf. Kaum war der Puck wieder eingeworfen zappelte es plötzlich im Gehäuse der Gastgeber zum Ausgleich. Juhasz hatte Thielsch auf die Reise geschickt und der reagierte gedankenschnell mit dem Schuss ins Tor. Mit einem bis dahin leistungsgerechten 2:2 ging es dann auch in die 2. Drittelpause.
Im letzten Drittel durfte man hoffen. Die Tigers begannen schwungvoll, konnten aber keine zwingenden Aktionen herausspielen. Während man hüben mit der Chancenverwertung haderte, klingelte es drüben. Peiting nutzte seine Gelegenheiten kaltschnäuzig aus. Wieder war es der auffällige Krabbat, der sein Team in Führung brachte.
Dieser erneute Führungstreffer der Gastgeber wirkte wie eine Initialzündung. Ab diesem Zeitpunkt diktierten sie das Spielgeschehen zunehmend. Man kann nicht von Überlegenheit sprechen, allerdings wirkten sie einfach abgeklärter. Während die Tigers nur noch selten zu Chancen kamen erspielten sich die Hausherren noch einige gute Gelegenheiten. Und so erhöhte Peiting in der 54. Minute auf 4:2 in der 57. und 58. Minute folgte gar der Nackenschlag zum 5.2 und 6:2.
Der Peitinger Sieg geht sicherlich in Ordnung, fiel aber etwas zu hoch aus. Die Cleverness und Chancenverwertung entschied diese Partie.
Zuschauer: 442
Strafen: Peiting 6, Bayreuth 4
Powerplay: Peiting 2(Tore 1), Bayreuth 3 (Tore 0)

Tore:
1:0 (05.) Krabbat
1:1 (28.) Kolozvary (Geigenmüller, Potac)
2:1 (34.) Markovic
2:2 (34.) Tielsch (Juhasz)
3:2 (45.) Krabbat
4:2 (54.) Fröhlich
5:2 (57.) Fröhlich
6:2 (58.) Fischer



fassberlinFASS Berlin: Mission Pokalverteidigung Teil 2

(OLO)  Nachdem in der vergangenen Woche der Start in die Pokalrunde der Oberliga Ost gründlich daneben ging, musste im nächsten Spiel unbedingt gepunktet werden. Das ist im Schönheider Wolfsbau keine so leichte Aufgabe, hatten die Akademiker dort schon so manche wichtige Partie verloren. Aber wo ein Wille ist, findet sich manchmal auch ein Weg.
Die Wölfe legten auch gleich offensiv los, aber die Akademiker hielten dagegen und ihre oftmals eklatante Abschlussschwäche hatten sie scheinbar in Berlin vergessen. So ziemlich jede Torchance wurde eiskalt verwertet. 3. Min John Koslowski, 5. Min Jonas Müller, 6. Min Dominik Grafenthin zum 3:0 für die Akademiker. Im Wolfsbau war es totenstill. Nur die kleine Gruppe Berliner Fans machte Stimmung. Schönheides Trainer Norbert Pascha nahm erstmal eine Auszeit um sein Team neu einzustellen. Bisher war es von den Torschüssen ausgeglichen. Jeweils 5mal schossen beide Team aufs Tor, aber während alle Schüsse sichere Beute von FASS Goalie Dominik Gräubig waren, schlug es dreimal bei EHV-Goalie Sebastian Modes ein. Danach ging die Partie genauso weiter, Schönheide stürmte und die Akademiker schossen die Tore. 10. Min Justin Ludwig und 14. Min Christian Gries, der einen feinen Breakpass souverän zum 5:0 verwandelte. Der entnervte Goalie Sebastian Modes räumte nun sein Gehäuse und Back-up Goalie Stefan Quietzsch übernahm seinen Posten. Er konnte sich auch gleich auszeichnen, aber gegen den Powerplaytreffer von John Koslowski in der 17. Min war er chancenlos. Mit einer 6:0 Führung für die Akademiker ging es in die erste Pause.
Im 2. Drittel versuchten die Wölfe mit Härte das Spiel zu drehen. Das Spiel war wieder offen, aber FASS-Goalie Dominik Gräubig fischte alles weg. Selbst nachdem er das erste Mal von einem Schönheider über den Haufen gefahren wurde. Die Schönheider kassierten so manche Strafe für ihr nun überhartes Spiel, aber weitere Powerplaytore kassierten sie nicht. In der 28. Min erhöhtem Christian Gries auf 7:0, in der 31. Min John Koslowski zum 8:0. Die Partie wurde immer härter. In der 39. Min schickte der unauffällig leitende Schiedsrichter Heiko Schocht dann Petr Kukla und Max Janke wegen unnötiger Härte zusammen auf die Strafbank. Dann wurde FASS Goalie Dominik Gräubig erneut unfair angegangen und nun gab es „Haue“. Jan-Hendrik Seelisch und Dominik Gräubig kassierten jeweils 2+2 Min wegen unnötiger Härte, Schönheides Kilian Glück 2+2 wegen unnötiger Härte und Robert Hoffmann gar 5+Spieldauer wegen unkorrekten Körperangriff. Gut das es 11 Sekunden später in die 2. Pause ging. So konnten sich die Gemüter beruhigen.
Der Schlußabschnitt begann mit einem Fehlpass und dem 1:8 Anschlusstreffer durch EHV-Verteidiger Roy Hähnlein. Die Berliner spielten nun das Drittel souverän zu Ende. Das 2:8 von Miroslav Jenka in der 55. Min war nur noch Ergebniskosmetik. Mit diesem deutlichen Sieg haben die Akademiker weiterhin gute Chancen auf den Einzug ins Pokalhalbfinale. Der könnte am Sonntag (16:00 Uhr, Wellblechpalast) beim Heimspiel gegen die Wölfe bereits in fast sicheren Tüchern gelegt werden, aber sicher ist, die Wölfe werden in Berlin ein anderer Gegner sein. EHV-Trainer Norbert Pascha wird sicher alles daransetzen, damit sein Team sich die Punkte zurückholt. Eine schwere Aufgabe kommt damit auf FASS Trainer Rumid Masche und sein Team zu.



buchloheESV Buchloe: Piraten halten dem Druck stand / Verdienter 9:1 Erfolg gegen Hassfurt vertreibt zunächst das Abstiegsgespenst

(BYL)  Im fünften Spiel der Bayernligaabstiegsrunde landeten die Buchloer Pirates endlich den ersten dreifachen Punktgewinn. Mit einem letztlich ungefährdeten und völlig verdienten 9 : 1 (2 : 1, 4 : 0, 3 : 0) Heimsieg gegen den ESC Hassfurt vor 360 Zuschauern verließ das Team von Trainer Norbert Zabel zunächst den letzten Tabellenplatz, der am Ende den direkten Abstieg bedeutet. Nun haben es die Freibeuter wieder selbst in der Hand und können mit einem Erfolg am letzten Spieltag in Pfaffenhofen die Entscheidungsspiele um einen eventuellen dritten Absteiger gegen Nürnberg oder Mitterteich wieder aus eigener Kraft erreichen. „Der Druck war natürlich enorm für uns, wenn man so mit dem Rücken zur Wand steht, denn bei einer Niederlage wären wir abgestiegen. Meine Jungs haben wieder toll gekämpft und wir hatten heute endlich einmal das Scheibenglück, das uns gegen Germering gefehlt hat“, so der sichtlich erleichterte ESV Coach Norbert Zabel nach der Partie. Das für beide Mannschaften so wichtige Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn nach genau einer Minute narrte Eugen Nold die Buchloer Hintermannschaft und schoss zum Entsetzen der heimischen Fans zur 1 : 0 Führung für die Hawks ein. Doch nur ganze 17 Sekunden später glich Mathias Strodel schon wieder aus (2.). Die Hausherren, ohne den gesperrten Mark Soares, versuchten in der Folge die Partie in den Griff zu bekommen, doch die Unterfranken blieben stets gefährlich. Ein beherzter Sololauf von Peter Westerkamp blieb ungenutzt, doch kurz darauf traf Sven Curmann mit einem platzierten Flachschuss bei doppelter numerischer Überzahl zur 2 : 1 Führung (17.). War das erste Drittel noch relativ ausgeglichen, nahmen die Piraten nach dem Seitenwechsel nun deutlich Fahrt auf, während den Gästen ihre Linie nun mehr und mehr verloren ging. David Strodel mit einem Schlagschuss von der blauen Linie (23.) und Patrick Weigant nach einer technisch feinen Einzelleistung (27.) sorgten nun folgerichtig für eine beruhigende Führung für die Hausherren. Als Verteidiger Andi Widmann die Scheibe zum 5 : 1 in den Torwinkel jagte (29), war die Entscheidung im Grunde schon gefallen. Kapitän Daniel Huhn verlud EDC Schlussmann Martin Hildebrand mit einem sehenswerten Trick und schraubte das Ergebnis in Unterzahl gar vor der zweiten Pause auf 6 : 1 (37.). Im Schlussabschnitt blieb ESV Keeper Stefan Horneber wegen einer Knieverletzung in der Kabine. Für ihn stand nun Michael Bernthaler zwischen den Pfosten und der junge Torhüter machte seine Sache richtig gut. Die Gäste bemühten sich redlich um Ergebnisverbesserung, doch die ESV Piraten ließen nun nichts mehr anbrennen. Einen schönen Spielzug über Christian Warkus schloss Peter Westerkamp überlegt zum 7 : 1 ab (46.). Der gut aufgelegte Patrick Weigant sorgte schließlich für den achten Buchloer Treffer (48.), bevor Oliver Braun, nach Klassevorarbeit von Andreas Morhardt in der Schlussminute zum 9 : 1 Endstand einnetzte (60.) 



ervwildboyschemnitzERV Chemnitz: Hoffen auf Niesky

(OLO)  Nach dem grandiosen Sieg gegen die Saale Bulls Halle gelang es den Wild Boys am gestrigen Freitag nicht, sich gegen Tornado Niesky zu behaupten. Nach der herben Niederlage muss Chemnitz nun auf Schützenhilfe aus Niesky hoffen, um doch noch ins Pokal-Halbfinale einziehen zu können.
Gestern zeigte sich wieder einmal, dass Niesky für die Wild Boys, wie schon in der Hauptrunde zuvor, ein schwer zu verdauender Brocken ist, bei dem man immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Und so hatte Niesky auch gestern wieder den besseren Start. Noch bevor die Chemnitzer richtig auf dem Eis angekommen waren, gelang es Andreas Brill zum ersten Mal Justin Schrörs im Chemnitzer Kasten zu überrumpeln und zum 0:1 vorzulegen. Der Schock wirkte nach und so dauerte es nur etwas mehr als eine Minute, als bereits das 0:2 folgte.
Wild Boys Coach André Dietzsch sagte dazu rückblickend: „Wir sind gleich am Anfang in zwei drei Konter hineingelaufen und das wurde eiskalt ausgenutzt. Und dann hinterherzulaufen ist schwer.“ Chemnitz hatte mit einem so schnellen Rückstand in wenigen Minuten nicht gerechnet und entsprechend kämpfte man darum, wieder ins Spiel zu kommen. Aber so recht gelang das nicht und machte es Niesky recht leicht, weiter Druck aufzubauen. So musste man noch drei weiter Treffer hinnehmen, bevor es mit einem ernüchternden 0:5 zum ersten Mal in die Kabine ging. „Wir hatten Glück, dass wir die ersten zwei schnellen Tore geschossen und das wir vorn das Quäntchen Glück gehabt haben. Chemnitz hat sehr viel Druck gemacht und sehr viele Chancen gehabt. Aber wir haben einen überragenden Torwart gehabt. […] Das erste Drittel war fast spielentscheidend. Mit 5:0 im ersten Drittel rauszugehen ist schon fast eine sichere Bank“ sagte dazu Gästetrainer Jens Schwabe.
Nachdem Chemnitz im ersten Durchgang so überrollt worden war, wollte man es Niesky im zweiten Abschnitt nicht ganz so leicht machen und hielt besser gegen. Niesky kontrollierte jedoch weiterhin das Spiel und konnte noch einen weiteren Treffer erzielen. Als gegen Ende des Drittels Daniel Wimmer zu einer großen Disziplinarstrafe auf die Bank musste, ergab sich noch einmal eine Gelegenheit für Chemnitz. Dazu sagte Jens Schwabe: „Als wir die 5-Minuten-Strafe hatten, habe ich in der Kabine gesagt: ‚Passt auf, dass wir nicht noch drei Tore bekommen, denn Chemnitz ist in Überzahl stark.‘“
Niesky verteidigte jedoch gut und so konnte man diese Chance nicht wirklich ausnutzen. Erst in einer weiteren Überzahl-Situation gelang es Chemnitz endlich, in Person von Marks Olesko, die Scheibe auch einmal hinter die gegnerische Linie zu schieben. Chemnitz gab nicht auf und kämpfte um jede Chance, konnte jedoch nicht mehr wirklich zum Zug kommen. Kurz vor Schluß folgte dann noch ein Treffer durch Niesky und in der vorletzten Minute ein weitere Ehrentreffer für Chemnitz durch Florian Lüsch zum 2:7 Endstand.
„Chemnitz war die ganze Zeit trotzdem gefährlich und hat sich viele Chancen erarbeitet. Aber unser Torwart hat überragend gehalten und wir haben unsere paar Chancen auch genutzt. Das war vielleicht das Zünglein an der Waage. Am Schluss hat Chemnitz das Quentschen Glück gefehlt.“ fasste Jens Schwabe das Spiel zusammen. So sah es auch Andre Dietzsch und sagte: „Der Unterschied war einfach, dass Niesky vor dem Tor eiskalt war und fast jede Chance genutzt hat. […] Niesky ist eine gestandene Mannschaft, so dass für uns dann leider nicht mehr viel zu holen war. […] Ein 0:2 ist nicht so gravierend, aber ein 0:3 und ein 0:4 usw. macht es dann schwer.“
Nun ist Chemnitz auf Niesky angewiesen, wenn der Platz im Pokalhalbfinale noch erreicht werden soll. Gänge es nach dem Nieskyer Trainer, so könnte man optimistisch sein. Jens Schwabe sagte: „Wir haben die ganze Saison gegen Halle immer knapp verloren. […] Wir waren immer dran gewesen. Wir wollen gegen Halle gewinnen.“
Was für Chemnitz nun zu tun ist, fasste André Dietzsch ganz richtig zusammen und sagte: „Jetzt heißt es erst einmal abwarten. […] Mehr können wir nicht machen. Wir trainieren nächste Woche ganz normal. Aber im Worst-Case-Fall, wenn Niesky morgen nicht gewinnt, heißt das für uns, dass es für uns im Pokal nicht mehr weitergeht.“
Stenogramm: 0:1 Andreas Brill (Marco Noack, Stephan Kuhlee) 1:29 0:2 Vitezslav Jankovych (ohne Assist) 2:48 0:3 Andreas Brill (Vitezslav Jankovych, Sebastian Greulich) 13:32 0:4 Richard Jandik (Marcel Leyva, Philipp Bauer) 14:45 0:5 Philipp Bauer (Chris Neumann, Richard Jandik) 17:00
0:6 Andreas Brill (Daniel Bartell, Stephan Kuhlee) 33:29 1:6 Marks Olesko (Überzahl-Tor) (Michael Stiegler, Michal Vymazal) 45:54 1:7 Marcel Leyva (Philipp Rädecker, Philipp Bauer) 57:41 2:7 Florian Lüsch (Artem Klein, Tobias Rentzsch) 58:43



crimmitschauEispiraten Crimmitschau ohne Punkte in Bietigheim - Westsachsen unterliegen mit 3 zu 0 beim Vorjahresmeister

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau finden auswärts einfach keinen Weg zu gewinnen. Beim amtierenden Zweitligameister in Bietigheim unterlagen die Westsachen mit 3 zu 0. Vor allem in der Offensive fehlte den Crimmitschauern dabei die Durchschlagskraft. Selbst die Top-Reihe um Stürmer Harrison Reed und Max Campbell verpassten einen Treffer und biss sich an der gut sortierten Bietigheimer Defensive die Zähne aus.
Die Partie begann mit einer erwarteten Offensive der Hausherren, die gleich von Beginn an viel Druck
ausübten. Dennoch gelang es den Eispiraten die erste Drangphase der Steelers zu zu überstehen. Es
folgten die ersten Chancen für die Westsachsen, die Max Campbell und Harrison Reed aber nicht zum
Torerfolg nutzen können. In mehreren Überzahlspielen feuern die Crimmitschauer zwar mehrfach aufs
Tor, etwas Zählbares kommt allerdings nicht dabei heraus. Auch die Steelers erarbeiten sich einige
Möglichkeiten, diese bleiben allerdings auch ungenutzt. So ging es torlos und leistungsgerecht in die
erste Unterbrechung.
Der 2. Abschnitt bringt dann die Führung für die Steelers. In der 24. Minute lässt Eispiraten-Stürmer
Max Campbell seinem Gegenspieler zu viel Raum, so dass dieser mit einem Pass seinen Mitspieler
mustergültig bedienen kann. David Wrigley zieht halblinks direkt ab und schickt die Scheibe zum 1 zu 0 ins kurze Eck. Dass nur 73 Sekunden später das 2 zu 0 für Bietigheim fällt, ist ebenfalls der
Nachlässigkeit der Eispiraten geschuldet. Ein Angriff über die rechte Seite endet mit einem
Rückhandpass entlang der Torlinie. Der Puck liegt vor Eispiraten-Schlussmann Ryan Nie frei und der
herangeeilte Greg Squires kann die Scheibe über die Linie stochern. Die Crimmitschauer erspielen sich
in der Folge einige wenige Chancen, verzetteln sich aber immer wieder. So bleibt es bei der 2 zu 0
Führung bis zur erneuten Pause.
Mit einer Überzahlsituation für die Eispiraten beginnt der Schlussabschnitt. Genau in diesem Powerplay fällt dann das 3 zu 0. Zunächst gelingt den Bietigheimern ein gefährlicher Unterzahlkonter, bei dem Mark Heatley klar am Abschluss gehindert wird. Folgerichtig spricht der Unparteiische einen Penalty- Schuss aus, den der Angreifer verwandelt und damit früh im letzten Drittel den Endstand herstellt. Der Schlussabschnitt bleibt ohnehin eher ohne große Spannung. Die Eispiraten bemühen sich den Ehrentreffer zu erzielen, während Bietigheim das Ergebnis nur noch verwaltete.
Am Sonntag soll sich das Blatt nun wieder wenden. Während Bietigheim nun 3 Mal zu Hause gegen die Eispiraten gewinnen konnte, wollen die Westsachsen am Sonntag im Rückspiel ihrerseits den 3.
Heimsieg gegen die Steelers erkämpfen. Dafür wird auch das Crimmitschauer Publikum gefordert sein,
die Mannschaft möglichst lautstark zu unterstützen.
Ergebnis: 3:0 (0:0,2:0,1:0)
Torschützen:
1:0 David Wrigley (Marcus Sommerfeld, Matt McKnight) 23:33
2:0 Greg Squires (Mark Heatley, Marco Schütz) 24:46
3:0 Mark Heatley (Penaltyschuss) 41:06
Zuschauer: 2.301



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen unterliegen Fischtown Pinguins im Penaltyschießen

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben vor 2216 Zuschauern das Spiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven nach Penaltyschießen mit 1:2 verloren. „Die Partien gegen Dresden sind immer umkämpft. Auch heute haben wir wieder ein sehr enges und aggressives Duell gesehen. Es war ein Vorgeschmack auf die Play-Offs“, sagte Mike Stewart, Trainer der Gäste aus Bremerhaven.
Das Team von der Küste forderte zunächst die Dresdner Abwehr heraus. Arturs Kruminsch nutzte allerdings eiskalt seine Chance, ließ sich nicht von der Scheibe trennen und markierte das 1:0 für die Gastgeber (7.). Auch infolge hielt Dresden gut mit und setzte immer wieder Konter. Die Führung zur Pause war zwar knapp, aber auch nicht unverdient.
Dresden startete sehr engagiert in das zweite Drittel. In einer abwechslungsreichen Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts. Das Momentum der Partie wechselte ständig, die Torhüter waren stets gefragt.
Auch im Schlussabschnitt präsentierte sich kein anderes Bild: Erneut standen die Goalies im Fokus. Als der Bremerhavener Torwart Jonas Langmann einen Versuch von Arturs Kruminsch an die Bande lenkte, starteten die Gäste erfolgreich einen Konter zum 1:1-Ausgleich durch Brendan Cook (43.). Infolge drängte Dresden auf ein weiteres Tor, doch alle Schussversuche konnten durch die agilen Fischtown Pinguins geblockt werden. Bremerhaven machte kurz vor Spielende noch einmal gewaltig Druck, blieb aber ohne Torerfolg.
Da auch in der Verlängerung keine Entscheidung fiel, musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Jan Kopecky sicherte Bremerhaven mit seinem Treffer letztlich zwei Punkte.
„Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, kann meiner Mannschaft aber auch keinen Vorwurf machen. Das Team wollte den Sieg, aber der Gegner war heute gerade im Penaltyschießen einfach einen Tick besser“, sagte Cheftrainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: „Über die komplette Spielzeit gesehen hätten wir vielleicht etwas aggressiver agieren und die Rebounds besser nutzen müssen. Aus einzelnen Situationen müssen wir unsere Lehren ziehen, damit wir in den Play-Offs gewappnet sind. Denn Fakt ist, dass auch dann viele Spiele eng umkämpft erst im Penaltyschießen entschieden werden.“

Rückspiel in der Bremerhavener Eisarena
Play-Off-Vorgeschmack für die Dresdner Eislöwen: Am Sonntag steht für das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch Teil zwei des Bremerhaven-Wochenendes auf dem Programm. Um 17 Uhr treten die Blau-Weißen in der Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz an. 
Ob Carsten Gosdeck mit dem Team die Reise an die Nordsee antreten kann, wird erst am Sonntagmorgen entschieden. Der Stürmer zog sich am Freitag eine Prellung des Hüftbeckenrandes zu. Auch Feodor Boiarchinov weilte nach der Partie zum Ausschluss von Gesichtsverletzungen im Krankenhaus. "Er muss am Montag noch einmal den Arzt aufsuchen. Wir gehen aktuell allerdings davon aus, dass er am Sonntag spielen kann", so Popiesch, der seinem Team nach der knappen 1:2-Niederlage im Penaltyschießen gegen die Fischtown Pinguins keinen Vorwurf machte. 
"Die Partie am Freitag hat uns schon einmal gezeigt, wie die Vergleiche auch in den Play-Offs ablaufen werden. Es erwarten uns enge Spiele, in denen Kleinigkeiten entscheidend sein können. Zum Beispiel dürfen wir nicht - wie gegen Bremerhaven im letzten Drittel geschehen - nach einer überstandenen Strafzeit unkontrolliert in einen Konter laufen. Grundsätzlich können wir aber auf das Spiel am Freitag aufbauen. Es ist alles möglich", sagt Popiesch. 
Die Partie in der Eisarena Bremerhaven beginnt um 17 Uhr und wird geleitet von HSR Roland Aumüller (Planegg-Würmtal). 



fuechseduisburgFüchse Duisburg sammeln die nächsten drei Punkte

(OLW)  Durch einen 3:1 Derbysieg über den Herner EV konnten
die Füchse am Freitag drei weitere wichtige Zähler sammeln
und liegen weiterhin hinter den punktgleichen Kassel Huskies
auf Platz 2 in Gruppe B der Oberliga Endrunde.
Die Duisburger setzten die Gäste in der Anfangsphase unter
Dauerdruck und erspielten sich eine Großchance nach der
anderen. Die Herner konnten sich bei Torhüter Benjamin
Voigt bedanken, der sein Team mit ausgezeichneten Paraden
im Spiel hielt und für die Füchse noch nicht zu überwinden
war. In der 14. Spielminute sorgte Jakub Rumpel, der eine
Unachtsamkeit im Defensivverhalten der Gastgeber eiskalt
nutzte, für die überraschende 1:0 Führung der Herner. Die
Füchse benötigten eine Überzahlsituation um in der 20.
Spielminute zum Ausgleichstreffer durch Scott Wasden zu
kommen. Somit ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Im Mitteldrittel hielten die Gäste besser dagegen, aber auch
in dieser Phase erarbeiteten sich die Hausherren ein deutliches
Übergewicht an Torchancen. Zum Pechvogel wurde HEV-Stürmer
Antti-Jussi Miettinen, der in der 29. Spielminute einen Querpass
von Marcel Kahle auf Jack Paul unhaltbar ins eigene Tor lenkte.
Der Führungstreffer der Duisburger war zwar längst überfällig
gewesen, allerdings kam er nur unter Mithilfe des Gegners
zustande.
Im Schlussdrittel wurde die Partie etwas ruppiger und das
Schiedsrichtergespann verteilte ordentlich Strafzeiten auf
beiden Seiten. Das „Power-Play“ der Füchse war jedoch das
deutlich effektivere an diesem Abend. Nach Vorarbeit von
Andre Huebscher und Jack Paul sorgte Joel Keussen in der
56. Spielminute mit seinem Tor zum 3:1 für die endgültige
Entscheidung. „Wir hatten zu Beginn etliche Großchancen,
die leider ungenutzt blieben. Zu diesem Zeitpunkt hätten
wir das Spiel bereits vor entscheiden und einen etwas
ruhigeren Abend verbringen können. Durch den unnötigen
Gegentreffer hat sich die Mannschaft die Aufgabe noch
zusätzlich erschwert. Unterm Strich stehen verdiente drei
Punkte für uns. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht
und erwarten die Kassel Huskies nächsten Freitag zum
„Showdown“ in der Scania Arena“, äußerte sich Trainer
Franz Fritzmeier nach dem Spiel. Aufgrund des spielfreien
Sonntags haben die Füchse zwei Tage zur Regeneration
ehe es in die Woche der Wahrheit geht. Das Spiel gegen
die favorisierten Huskies ist ein Endspiel um den Gruppensieg
und die damit verbundene Qualifikation zur Aufstiegsrunde.
Tore:
0-1  (13:47) Jakub Rumpel (Antti-Jussi Miettinen, Thomas Dreischer) 5-5
1-1  (19:07) Scott Wasden (Fabio Pfohl, Andre Huebscher) 5-4
2-1 (28:13) Marcel Kahle (Joel Keussen, Scott Wasden) 5-5
3-1 (55:43) Joel Keussen (Andre Huebscher, Jack Paul) 5-4
Strafminuten:
Duisburg 22  //  Herne 16
Zuschauer: 1056  



duesseldorferegDüsseldorfer EG: Die letzten Heimspiele der Saison / Jetzt schon 14.000 Tickets für die Spiele gegen Krefeld und Wolfsburg abgesetzt! „Würdiger Abschluss für Volker Boix!“ 

(DEL)  Die nächste Tausender-Marke ist geknackt! Die Düsseldorfer EG hat für die letzten beiden Heimspiele der bewegten Saison 2013/14 bereits jetzt 14.000 Tickets abgesetzt. Die Termine sind
-    Sonntag, 2. März (Karnevals-Sonntag), 14.30 Uhr gegen die Krefeld Pinguine.
-    Freitag, 7. März, 19.30 Uhr, gegen die Grizzly Adams Wolfsburg (schools day).
Jörn Klocke, Geschäftsführer der DEG: „Das wird ein toller Abschluss dieser sportlich schwierigen Spielzeit – für Spieler und Fans. Und auch für Stadionsprecher Volker Boix, der nach 25 Jahren zum Saisonende aufhört, ist das würdiger Rahmen zu seinem Abschied!“.



erdinggladiatorsErding Gladiators werden für Kampfgeist am Ende nicht belohnt - Knappe 4:6-Auswärtsniederlage mit nur drei Blöcken in Füssen

(OLS)  Nach drei Siegen in Serie in der Fremde haben die Erding Gladiators wieder einmal auswärts verloren. Am Freitagabend gab es beim EV Füssen eine 4:6-Niederlage (1:0, 1:4, 2:2). 
Coach John Samanski hatte genau drei Blöcke dabei. Alex Gantschnig, Christian Poetzel, Bernd Rische und Kevin Steiger fehlten, und so musste Brenninger wieder in die Abwehr. In den ersten Minuten agierten die Füssener stark, die besseren Chancen hatten jedoch die Erdinger durch Zimmermann, Krzizok und Nunn, doch Zählbares sprang nicht heraus. Dann änderte sich das Bild. Jetzt waren die Gladiators überlegen, und die Allgäuer hatten die Möglichkeiten, doch war Erdings Torwart Patrick Ashton auf dem Posten. In der 18. Minute fiel die Führung für die Gladiators. Bei Erdinger Überzahl ließ EVF-Torwart André Irrgang den Puck seitlich abprallen, und Florian Engel staubte zum 1:0 ab.
Das zweite Drittel verlief aus Gladiators Sicht nicht gerade nach Wunsch. In eine Erdinger Drangperiode hinein fiel zunächst der Füssener Ausgleich durch Sascha Golts in der 25. Minute. Kurz darauf gab es in einer Aktion gleich zwei fragwürdige Strafen gegen die Gladiators. Das nutzten die Allgäuer in der 28. Minute perfekt aus, mit dem 2:1 duch John Gordon bei Fünf gegen Drei und dem 3:1 durch Golts bei Fünf gegen Vier nur 24 Sekunden danach. Als dann auch noch ein Schuss von Martin Pfohmann quasi als Bogenlampe zum 4:1 ins Erdinger Tor fiel, schien die Partie gelaufen. Doch nur 73 Sekunden später verkürzte Valentin Scharpf auf 2:4.
Im Schlussabschnitt versuchten die Gladiators alles, gerieten aber durch einen Sonntagsschuss von Ladislav Hruska 2:5 in Rückstand (44.). Erding warf nun alles nach vorne, kämpfte weiter um jeden Zentimeter Eis und war plötzlich wieder dran. Zwei herrliche Tore von Chris Cahill in der 47. und 49. Minute brachten die Samanski-Truppe auf 4:5 heran. Aber das Hoffen währte nur eine gute Minute, dann erhöhte Stefan Goller für Füssen auf 6:4. In der Schlussphase riskierte Samanski noch einmal alles und nahm seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Am Spielstand und damit am EVF-Sieg änderte sich aber nichts mehr.
Wolfgang Krzizok / Erdinger Anzeiger



saalebullshalle04MEC Halle: Spieltagsvorschau

(OLO)  Am morgigen Sonntag kommt es ab 17 Uhr zum ersten Duell um den 3.Platz, wenn sich im EISDOM an der HALLE MESSE die Saale Bulls und die Hannover Scorpions gegenüberstehen.
Für die Mannschaft des MEC ist dieses „kleine Finale“ aufgrund der Voraussetzungen zu Saisonbeginn als Erfolg anzusehen – und dessen sind sich die Jungs von Trainer Otoupalik auch bewusst. Sicherlich wird die Aufgabe aufgrund der verletzten Spieler und des somit ausgedünnten Kaders nicht einfacher, doch bietet sich dadurch allen Spielern die Chance, sich vermehrt in den Vordergrund zu spielen und sich somit nachhaltig für eine Vertragsverlängerung zu empfehlen.
Die Saale Bulls wollen und werden mit der Unterstützung von den Rängen alles dafür geben, um sich am Sonntag mit einen hoffentlich erfolgreichen Spiel gegen die Niedersachsen in eine gute Ausgangsposition zu bringen, um am Ende „Sekt und Bronze“ statt „Selters und Blech“ geniessen zu können. (Jy)



hernerev2007Niederlage in Duisburg – Herner EV verkauft sich teuer

 
(OLW)  Es ist und bleibt die nie endende Geschichte für den Herner EV: Wie immer überzeugte das Team von HEV-Trainer Carsten Plate gegen das Team aus Duisburg – die Punkte jedoch behielten die Füchse. Am Freitagabend trafen die beiden Oberligisten zum siebten Mal in dieser Spielzeit aufeinander. Diesmal mit einem besseren Beginn für die Gäste vom Gysenberg. Antti-Jussi Miettinenes Pass quer über das Spielfeld findet Jakub Rumpel, den Knipser vom Dienst. Und dieser vollendet zur Herner Führung. Doch die Füchse zeigten wieder ein Mal, dass sie die beste Mannschaft aus dem Ruhrgebiet ist und bleibt. Eine Überzahlsituation kurz vor dem Drittelende sorgte für den Ausgleich. Marcel Kahle brachte die Hausherren Mitte des zweiten drittel dann in Führung. Im letzten Spielabschnitt schwanden den stark unter der Verletzungsmiesere leidenden Hernern die Kräfte. Joel Keussen machte dann den Sack zu für die Füchse mit seinem Treffer zum 3:1. Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch. „Wir haben es den Duisburgern über eine lange Zeit schwer gemacht“, erklärt Trainer Carsten Plate auf der anschließenden Pressekonferenz. Sein Blick geht jedoch schon wieder nach Vorne. Denn am Sonntag hat der HEV spielfrei. Eine Pause die der Mannschaft nach den anstrengenden Wochen gut tun wird. Am kommenden Freitag empfangen die Gysenberger dann die Piranhas aus Rostock. Vielleicht kann Plate bis dahin, wieder auf Jiri Svejda zurückgreifen. Der Stürmer steht nach seiner Verletzung wieder auf dem Eis. Eine Rückkehr ist gewiss: Christian Nieberle wird nach seiner Sperre wieder zur Mannschaft gehören. Das Spiel gegen Rostock beginnt um 20 Uhr.
Tore:
Herner EV - Jakub Rumpel (Antti-Jussi Miettinen, Thomas Dreischer) 13:47
Füchse Duisburg - Scott Wasden (Überzahl-Tor) (Fabio Pfohl, Andre Huebscher) 19:07
Füchse Duisburg - Marcel Kahle (Joel Keussen, Scott Wasden) 8:13
Füchse Duisburg - Joel Keussen (Überzahl-Tor) (Andre Huebscher, Jack Paul) 15:43
Strafen:
EV Duisburg: 22 Min.
Herner EV: 16 Min.
Zuschauer: 1.056



kaufbeurenESV Kaufbeuren gewinnt irres Spiel in Landshut mit 5:4 n.V. / Ausgleich durch Samy Ryhänen 5 Sekunden vor Spielende - Näätänen mit Siegtreffer in der Overtime

(DEL2)  Finale Furiose bei Auswärtssieg. Mit Leidenschaft und Charakterstärke zu zwei unglaublichen Auswärtspunkten. Dabei begann das Spiel nicht nach Maß. Landshut nutzte eine Druckphase und ging durch Abstreiter früh mit 1:0 in Führung. Die Joker ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und Max Schmidle glich aus. Er verzögerte sehr lang und ließ Stewart keine Chance. Es sollte noch besser kommen. Stephen Schultz schoss gar das 1:2 mit einem verdeckten Schuss. So ging es dann auch dank toller Paraden Wiedemanns in die Pause, der mit tollen Reflexen die Stürmer der Niederbayern zur Verzweiflung brachte. Das zweite Drittel entschied dann aber Landshut für sich. Zwei Powerplaytore standen guten Chancen des ESVK gegenüber, die aber an Stewart beziehungsweise am Pfosten landeten. Das Glück war auf Seiten der Dreihelmenstädter, die nicht nur den Pfosten als Helfer hatten, sondern auch das Plexiglas, denn beim 3:2 sprang der Puck von dort direkt ans lange Eck auf Morris' Schläger. Die Ausgangslage im letzten Drittel war nun nicht sehr gut und als in der 51. Spielminute die Vorentscheidung für den EVL durch ein doppeltes Powerplay möglich war, nutzten die Gastgeber dies eiskalt aus und der ESV musste auch noch zehn Minuten auf Tähtinen verzichten. Doch die Joker zeigten eine unglaubliche Moral und es begannen die atemberaubendsten Auswärtsminuten dieser Saison. Die Joker bekamen zuerst eine Möglichkeit im Powerplay. Als Edwards Näätänen gefunden hatte, zog dieser eiskalt ab und traf mit seinem Hammer zum Anschlusstreffer. Was dann geschah, ist kaum in Worte zu fassen.
Wir schreiben die 59. Spielminute, der EV Landshut führt mit 4:3. Kaufbeuren versucht nun alles, Egen nimmt eine Auszeit und Johannes Wiedemann verlässt das Eis. Der ESV macht zwar Druck, scheitert aber immer wieder an Brian Stewart im Tor der Hausherren. Die heimischen Fans stehen allesamt und klatschen frenetisch im Chor. Noch zehn Sekunden. Bully vor Stewart, Kreitl wechselt noch seinen Schläger. Er gewinnt das Bully, Näätänen bringt die Scheibe vors Tor, Ryhänen bekommt den Abpraller - Tooooooor. Totenstille auf der einen Seite, unglaubliche Freude auf der anderen. Der Ausgleich für den ESVK in einem verloren geglaubten Spiel. Doch die Geschichte ist noch nicht vorbei. Overtime! Getragen von der Euphorie bestimmen hier die Rot-Gelben das Geschehen. Kreitl verpasst zuerst noch knapp, aber dann kam Matti Näätänen. Der Finne erhielt einen genialen Pass Assners von der Blauen und aus spitzestem Winkel netzte er in den Torwinkel ein. Das ist der Sieg in der Verlängerung! Die Fans und Spieler liegen sich gegenseitig voller freude in den Armen. Ein perfektes Ende eines tollen Eishockeyabends.
Auf der anschließenden Pressekonferenz lobte Uli Egen sein Team für das Zurückkommen gegen solch eine Spitzenmannschaft und stellte die unglaubliche Charakterstärke in den Vordergrund. Extralob bekam Johannes Wiedemann, der seit Egens Amtsbeginn ein starker Rückhalt sei und der Mannschaft immer wieder Chancen auf den Sieg gebe. Am Sonntag steht aber dann Stefan Vajs im Tor. Im Gegensatz zu Uli Egen bemängelte EVL-Trainer Brockmann den Charakter der Mannschaft und war enttäuscht, dass die Warnungen vor so einem "heißen Team" wie dem ESV nicht gefruchtet haben.
TEXT: Matthias Schmalholz



kemptensharksLuft war raus – Kempten verliert letztes Saisonspiel

(BLL)  Der letzte Auftritt der Saison gegen den SC  Riessersee 1b ging mit 2:4 an die Gäste aus dem Werdenfelser Land.
Der Spielverlauf ist eigentlich schnell erzählt, Kempten war irgendwo im Niemandsland der Tabelle gesichert, für die Garmischer ging es ums nackte Überleben, denn nur ein Sieg konnte die Minimalchance auf den Nichtabstiegsplatz wahren. Und so spielten die mit nur 14 Spielern angereisten Gäste dann auch. Den besseren Start erwischten allerdings die Allgäuer, die sich zwar sichtlich schwer taten, doch in der Anfangsphase noch die aktivere Mannschaft waren. Tobi Jörg konnte nach einer Viertelstunde einen Nachschuss zum 1:0 für seine Farben verwerten.
Im zweiten Abschnitt profitierten die Gäste von ihrem hervorragenden Überzahlspiel und durch zwei Treffer gingen si bis zur Halbzeit des Spiels mit 1:2 in Führung. Andreas Ziegler gelang aber eine Minute schon der Ausgleich, so es dass beim Stande von 2:2 zum zweiten Paustentee ging.
Das Schlussdrittel war dann das unterhaltsamste, nicht zuletzt wegen einer handfesten Keilerei zwischen Eugen Scheffer und Max Reindl auf Garmischer Seite, Punktsieger dürfte wenigstens hier der Kemptener gewesen sein. Für zählbares auf der Anzeigetafel sorgten hingegen nur noch die Garmischer, nicht unverdient wie man auch von Sharks-Seite anerkennen muss. Die Saison war hier wohl in den Köpfen schon abgehakt, auch wenn ein Abschlussieg wohl immer besser schmeckt als eine Niederlage.
Unterm Strich blieb man über die ganze Spielzeit etwas hinter den Erwartungen zurück. Positiv in Erinnerung bleiben mit Sicherheit die beiden Derbysiege gegen Oberstdorf und auch die Stimmung auf den Rängen, welche für frischen Wind in der Kemptener Arena sorgte. Für die Verantwortlichen um Vorstand Martin von Sigriz beginnt jetzt die heiße Phase, den Blick auf die Sommerplanungen zu richten und für die kommende Saison früh genug die Weichen zu stellen. Auf die Sharks wartet eine weitere Spielzeit in der Landesliga, und natürlich hat man für den nächsten Winter vor, wieder oben mitzuspielen und die diesjährige Platzierung als „Ausrutscher“ zu betrachten.
ESC Kempten – SC Riessersee 1b 2:4 (1:0,1:2,0:2)
Tore: 1:0 Jörg (16.), 1:1 Wasl (23.), 1:2 Reindl (28.), 2:2 Ziegler (29.), 2:3 Meyer (51.), 2:4 Stenzel (53.)
Strafminuten: Kempten 20+10+10 (Waibel,Scheffer) – Riessersee 17+10+20 (Reindl F., Wolters)
Zuschauer: 100



koenigsbornerbulldogsBulldogs bezwingen Hammer Eisbären im Penaltyschießen - Königsborn fährt den zweiten Endrunden-Sieg ein

(OLW)  Die Bulldogs haben am Freitagabend das vorletzte Derby der Saison mit 5:4 für sich entschieden. Trotz einer überlegenen Leistung und einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung wurde das Spiel am Ende noch spannend und musste im Penaltyschießen entschieden werden.
Wie auch in den letzten Spielen waren diesmal die Über- und Unterzahlsituationen entscheidend. Im Powerplay gelang den Eisbären nach sieben Minuten durch Matthias Potthoff der Treffer zum 0:1. Und auch der Königsborner Ausgleichstreffer durch Oliver Duris (14.) fiel in Überzahl.
Im zweiten Drittel bot sich dem Team von Cheftrainer Frank Gentges mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. In der 30. Minute gab es die erste Strafe des zweiten Abschnitts, diesmal musste ein Spieler der Hammer Eisbären auf der Strafbank Platz nehmen. Doch statt die Chance zu nutzen, kassierten die Bulldogs im Powerplay sogar den erneuten Rückstand (31.) durch Dennis Palka. Dabei rutschte ein Spieler der Hammer in den Königsborner Torwart Jan Kremer, der zusammen mit dem Puck ins eigene Tor geschoben wurde. Dabei geriet das Tor aus der Verankerung, doch die Schiedsrichter erkannten den Treffer an. Vier Minuten später zog der KJEC das Überzahlspiel besser auf und konnte durch Kapitän Kevin Thau zum 2:2 ausgleichen. Unmittelbar nach dem Treffer wurde Lucas Becker von den Eisbären nach einem Foul an Andy Bathgate mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe unter die Dusche geschickt. Doch das fünfminütige Überzahlspiel blieb ungenutzt. Frank Gentges bemängelte nach dem Spiel die fehlende Kommunikation. Denn während Andy Bathgate mit einem kleinen Cut genäht wurde, fehlte mit ihm beim Powerplay ein wichtiger Center. „Der Cut hätte auch etwas später in der Drittelpause behandelt werden können.“ gab Frank Gentges nach dem Spiel zu bedenken. Daher ging es mit einem 2:2 ins letzte Drittel.
In der 43. Minute ging der KJEC vor den 300 Fans durch ein Tor von Oliver Duris erstmals in Führung. Und dabei blieb es nicht, denn in der 50. Minute erhöhte Denis Fominych sogar auf 4:2. Das Duell schien entschieden, doch wie beim letzten Derby vor zwei Wochen fanden die Eisbären wieder ins Spiel zurück. In der 52. Minute verkürzte Karl Jasik in Überzahl auf 4:3 und nur 12 Sekunden später gelang Joseph Lewis sogar der Ausgleich zum 4:4. Nach den unnötigen  Gegentor en wollten die Bulldogs unbedingt den Sieg in der regulären Spielzeit, nach 60 Minuten blieb es aber beim 4:4.
Die Verlängerung brachte trotz mehrerer guter Aktionen der Bulldogs keine Entscheidung, so dass der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden musste. Im ersten Durchgang war kein Schütze erfolgreich. Beim zweiten Versuch traf Robby Hein das Tor, Hamms Joseph Lewis scheiterte an Jan Kremer. Nun konnte Oliver Duris für die Entscheidung sorgen. Er lief an und traf. Die Bulldogs gewannen damit nach Penaltyschießen mit 5:4 und konnten damit den zweiten Sieg im dritten Endrundenspiel einfahren.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Nur ein Punkt in München

(DEL)  Viel Pech hatten die Adler bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung beim EHC Red Bull München. Über 50 Minuten lang wollte die Scheibe nicht ins Tor der Hausherren, erst mit zwei Überzahltoren konnten Eric Schneider und Ken Magowan zwei Mal die Führung der Gastgeber nach den Toren von Richmond und Sparre ausgleichen. In der Verlängerung traf Benedikt Brückner zum 3:2-Siegtreffer für München.
Die Adler zeigten ein gutes erstes Drittel beim wichtigen Auswärtsmatch in München. Eric Schneider tauchte gleich in der zweiten Minute zwei Mal gefährlich vor EHC-Keeper Mika Noronen auf, kurz darauf scheiterte Matthias Plachta am Keeper der Münchener. In Minute fünf musste Adler-Torhüter Dennis Endras gegen Darren Haydar erstmals eingreifen und hatte in der neunten Minute Glück, als Daniel Sparre ihm die Scheibe zwar zwischen den Schonern hindurchstocherte, hinter ihm aber Mirko Höfflin klärte.
Kurz darauf wurde Ronny Arendt bei einem Alleingang auf das Tor der Gastgeber gehakt, den fälligen Penalty setzte der 33-jährige leider an die Latte. Beim ersten Unterzahlspiel der Adler brannte es nur einmal kurz vor dem Tor der Adler, als Felix Petermann einen Befreiungsschlag der Mannheimer noch an der blauen Linie abfing und die Scheibe schnell wieder vor das Tor brachte. Die große Chance zur Führung hatten die Blau-Weiß-Roten ihrerseits ab der 17. Minute bei einem fast 90 Sekunden langen 5:3-Überzahlspiel. Dieses verstrich trotz guter Chancen von Magowan, Hospelt und Wagner zwar ergebnislos, doch kurz nach Ablauf der zweiten Strafe bezwang Eric Schneider den Finnen Noronen zum ersten Mal. Der Jubel der mitgereisten Fans aus der Kurpfalz verstummte jedoch schnell – die Schiedsrichter gaben dem Tor wegen Torraumabseits keine Anerkennung.
Im zweiten Drittel zeigte Dennis Endras nach der Direktabnahme von Felix Petermann eine Glanzparade (26., Überzahl), auf der anderen Seite erwischte Matthias Plachta in der 30. Minute den Abpraller nach einem Schlagschuss von Kai Hospelt in aussichtsreicher Position nicht richtig. In Minute 33 hatten die Adler erst Glück, als Bois einen Abpraller vor dem leeren Tor nicht unter Kontrolle bekam, umso besser und erfolgreicher war nur kurz darauf der US-Amerikaner Daniel Richmond - 1:0 für München. Die Bayern versuchten nach dem Führungstreffer nachzusetzen, während sich die Adler in schnellen Kontern übten. Die große Gelegenheit zum Ausgleich hatte kurz vor der zweiten Pause Ken Magowan, der vor dem Tor frei an die Scheibe kam, doch mit der Rückhand an Noronen scheiterte.
Im Schlussdrittel gab das starke Überzahlspiel der beiden Teams den Ton an. Zu Beginn scheiterten Gamache und Magowan an Noronen, in der 49. Minute schob Jochen Hecht einen Nachschuss am Tor vorbei – alles im Powerplay. Kurz danach traf Martin Buchwieser nur den Pfosten – den Adlern fehlte das Scheibenglück. Doch bei der zweiten Strafe gegen die Gastgeber klappte es dann endlich: Eric Schneider setzte die Direktabnahme ins Netz (1:1, 53.). Nur zwei Minuten später waren die Hausherren nach nur 17 Sekunden eigenem Powerplay erneut erfolgreich (Sparre zum 2:1), doch Ken Magowan traf in der 56. Minute., ebenfalls in Überzahl, zum verdienten 2:2-Ausgleich.
In der Verlängerung bezwang Benedikt Brückner Dennis Endras per Schlagschuss und sicherte den Münchenern den zweiten Punkt.



memmingenindiansFeiernde Indianer! ECDC Memmingen erreicht zum zweiten Mal in Folge Play-off-Halbfinale

(BYL)  Der ECDC Memmingen hat es geschafft: Durch einen überzeugenden 5:1-Heimsieg über die Höchstadt Alligators ziehen die Indians zum zweiten Mal in Folge ins Play-off-Halbfinale der Bayerischen Eishockey-Liga ein. 1553 Zuschauer am Memminger Hühnerberg feierten ihr Team am Freitagabend minutenlang für das Erreichen des Saisonziels. Zuvor hatten die Rot-Weißen durch Tore von Al Joanette, Alexander Krafczyk (2), Marc Stotz und Patrick Zimmermann einen souveränen Erfolg gegen keineswegs schwache Mittelfranken gefeiert. Am Sonntag beim letzten Meisterrundenspiel in Waldkraiburg (18 Uhr) entscheidet sich nun, ob der ECDC als Erst- oder als Zweitplatzierter der Gruppe ins Halbfinale ab kommendem Wochenende einzieht, wo der Gegner entweder Sonthofen oder Miesbach heißt.
Die Ausgangslage der Play-off-Meisterrundengruppe B hätte vor dem Freitagsheimspiel der Indians gegen Höchstadt nicht dramatischer sein können: Alle vier Teams hatten noch die Chance aufs Weiterkommen. Für die Indians galt dabei: Ein Heimsieg über die Alligators und ein gleichzeitiger Erfolg des ESC Dorfen gegen Waldkraiburg – und das Halbfinalticket wäre schon einen Spieltag vor Ende fix gebucht. Die zahlreichen angeschlagenen Memminger Cracks bissen deshalb mit toller Moral auf die Zähne und waren bei diesem wichtigen Spiel an Bord. Gut über 1500 Zuschauer bildeten eine tolle Kulisse für eine Play-off-Partie, in der sich beide Teams von Beginn an nichts schenkten. Den besseren Start hatten aber die Gastgeber, die vom Startbully weg an ihre bekannte Heimstärke anknüpfen konnten. Sebastian Lachner hatte die Führung nach 80 Sekunden gleich zweimal auf dem Schläger, scheiterte aber beide Male an Höchstadts Keeper Ronny Glaser. Al Joanette traf in Überzahl nur den Pfosten, kurz darauf machte er es genauer: Memmingens Kanadier bekam den Puck vor dem Gästetor, verzögerte geschickt und netzte zum 1:0 ein (9. Minute). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Indians – ein weiterer Treffer sollte zunächst aber nicht gelingen.
Im zweiten Drittel gelang den Hausherren dann ein Traumstart: Per Doppelpack innerhalb von 99 Sekunden erhöhten Alex Krafczyk und Patrick Zimmermann in Überzahl auf 3:0 und ließen die Fans vom vorzeitigen Halbfinaleinzug träumen. In der Folge verpassten es die Gastgeber jedoch, trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen, weitere Tore nachzulegen. Markus Kerber vergab in der 30. Minute das beinahe sichere 4:0, Al Joanette ließ gleich drei gute Einschussmöglichkeiten aus. Auch das Powerplay nach einer Spieldauer gegen den Höchstädter Babinsky wegen eines Kniechecks brachte keinen Erfolg. Als dann auch noch Patrick Zimmermann allein vor HEC-Goalie Glaser scheiterte, folgte die „Strafe“ dafür prompt: Tomas Urban verkürzte vor Drittelende auf 3:1 und sorgte noch einmal für Spannung im Schlussabschnitt.
Auch hier war der ECDC weiterhin das gefährlichere Team, doch es dauerte bis zur 52. Minute, ehe Marc Stotz die 1500 Memminger mit seinem Treffer zum 4:1 erlöste. Zeitgleich machte der 3:2-Endstand aus Dorfen die Runde unter den Fans und sorgte für prächtige Play-off-Stimmung und Standing Ovations am Hühnerberg. Stefan Rott scheiterte noch mit einem Penalty, doch Alex Krafczyk markierte mit seinem zweiten Tor des Abends in der 59. Minute den verdienten 5:1-Endstand. Auch das ECDC-Trainergespann zeigte sich zufrieden und war stolz auf die Mannschaft, die den Hühnerberg wieder zu einer Festung gemacht hat: Von 18 Heimspielen wurden 16 gewonnen, dabei gab es 110 Heimtore zu bejubeln – über 6 Treffer im Schnitt pro Spiel!
Der zweite Halbfinaleinzug in Serie in Bayerns Eishockey-Oberhaus ist ein großer Erfolg für den Verein – aber noch nicht das Ende der Fahnenstange: Nach dem Erreichen des Saisonziels kann die Mannschaft befreiter aufspielen und hat nun „Blut geleckt“: Ab dem Halbfinale ist alles drin – erst recht mit solchen Fans im Rücken! Doch zunächst einmal soll an diesem Sonntag noch Platz eins der Meisterrundegruppe beim Auswärtsspiel in Waldkraiburg verteidigt werden, ehe sich die Konzentration aufs Halbfinale richtet. Gegner und die Heimspiel-Termine hierfür sind noch offen und entscheiden sich erst am Sonntagabend. Entweder genießen die Indians Heimrecht gegen den TEV Miesbach oder es gibt eine Neuauflage des letztjährigen Halbfinalkrachers gegen den ERC Sonthofen.



ehcnetphenEHC Netphen: Zwei Punkte gegen SV Brackwede

(BZLW)  Der EHC Netphen ist weiter im Rennen um den zweiten Tabellenplatz. Im Heimspiel gegen die SV Brackwede gingen die Netphener mit einem 3:2 (0:0 0:1 2:1)-Sieg nach Penaltyschiessen vom Eis. Dabei hatten die Brackweder im ersten Drittel einige gute Torchancen und die Netphener konnten sich bei ihrem Keeper Philipp Küchenthal bedanken, dass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging. Das zweite Drittel begann mit einer Kontergelegenheit über Matti Stein. Der EHC war besser im Spiel, musste aber in der 30. Spielminute einen Konter zum 0:1 schlucken. Die Netphener erarbeiteten sich weitere Tormöglichkeiten, ohne diese in zählbares ummünzen zu können. Im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer ein offenes Spiel. In der 46. Spielminute gelang Daniel Herling in Unterzahl der Ausgleich zum 1:1. Die Freude währte nur kurz. In der 49. Spielminute gingen die Gäste durch ein Überzahltor erneut in Führung. Der EHC Netphen verstärkte seine Offensivbemühungen und hatte eine Torchance nach der anderen. Matti Stein war es dann, der sechs Minuten vor Schluss zum viel umjubelten Ausgleich einnetzen konnte. Beide Mannschaften gaben sich mit dem Ausgleich nicht zufrieden und drückten weiter auf den nächsten Treffer. Die beiden Goalies zeigten aber keine weitere Schwäche und so ging es ins Penatlyschiessen. Dort hielt beide Philipp Küchenthal beide Schüsse der Brackweder, während die Netphener durch Sebastian Busch und Rene Kutzner zweimal erfolgreich waren. Somit blieb der Zusatzpunkt im Siegerland.
Torfolge: 0:1 Lindt (30. - Vorarbeit D. Friesen); 1:1 Herling (46. PK); 1:2 Joswig (49. - Lindt PP); 2:2 Stein (55. - Herling, Kutzner PP); 3:2 Busch P



peissenbergeishacklerTSV Peißenberg: In Sonthofen nichts zu holen

(BYL)  Am Freitag abend unterlagen die Peißenberger Eishackler fast schon erwartungsgemäß mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) und blieben gleichzeitig 4 Spiele in Folge ohne eigenem Treffer.
Peißenberg begann das Spiel in Sonthofen ohne den Juniorenspielern, wie auch Tobias Maier und Daniel Stowasser, recht schwungvoll und konnte sich gelegentlich sehr gut in Szene setzen. Das Spiel wogte hin und her, wobei sich die Gastgeber anfangs recht schwer taten, den sehr starken Goalie Felix Barth zu bezwingen. Als Turm in der Schlacht brachte er die "Bulls"-Stürmer schier zur Verzweiflung. Peißenberg verlegte sich zwangsweise auf ihr Konterspiel, die Schüsse auf das von Zellhuber gehütete Tor waren zu unkonzentriert und ungenau. In der 11. Spielminute war auch Felix Barth machtlos, als Stefan Tarrach ein Zuspiel von Pavel Vit zur viel umjubelten 1:0-Führung und zugleich Pausenstand erzielte.
Im zweiten Spielabschnitt war dann die Überlegenheit der Gastgeber mehr als ersichtlich, sie schnürten die Peißenberger sichtlich in ihrem eigenen Verteidigungsdrittel ein. Bereits in der 24. Minute dann wieder Jubel für die "Bulls", erzielte Markus Vaitl auf Zuspiel von Sill und Newhook die 2:0-Führung. Glück, ein Lattentreffer und Felix Barth verhinderten Schlimmeres. In der 34. Minute war wiederum Vaitl zur Stelle. Er schloß eine Kombination mit wiederum Sill und Newhook aus kurzer Distanz zum 3:0 ab. Keine zwei Minuten später, in der 36. Minute dann der 4:0-Zwischenstand durch Ryan Martens, der von Bindl und Waginger assistiert wurde. Kurz vorher hätte Matthias Müller die Chance zur Ergebniskosmetik nutzen können.
Das letzte Drittel begann, nach 27 Sekunden mit einem Spieler mehr auf dem Eis, für die Peißenberger, doch anstatt sich die ergebende Chance zum Anschlußtor zu nutzen, wurde die Scheibe zu ungenau auf den wartenden Verteidiger gespielt. Die Scheibe rutschte aus dem Angriffsdrittel heraus, Pavel Vit erkannte die Situation und reagierte mit einem Sololauf auf Barth blitzschnell, ließ diesem keine Chance und erhöhte in der 41. MInute auf 5:0. Als dann die Gastgeber kurze Zeit später mit einem Spieler mehr auf dem Eis waren, schlugen sie nochmals zu. Die Scheibe lief über SIll und Vaitl zu Ron Newhook, der zum Endstand von 6:0 vollstreckte. Sonthofen schaltete sichtbar einen Gang herunter und brachten so das Spiel sicher zu Ende.
Stimmen zum Spiel:
Rudi Sternkopf (Trainer TSV Peißenberg): "Es war ein verdienter Sieg für Sonthofen. Wir konnte im 1. Drittel mithalten, ab dem 2. Drittel war der Druck zu hoch. Unser Saisonhöhepunkt war vor 3 Wochen, als wir den 8. Tabellenplatz erreichten. Sonthofens Höhepunkt wird noch kommen!"
Dave Rich (Trainer ERC Sonthofen): "Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, wenn man zu Null spielt, war es gut. Ab dem 2. Drittel waren wir einfach besser, unser Überzahlspiel war ebenfallst gut."



ecpeitingErster Heimsieg nach Trainerwechsel! Peiting – Bayreuth 6 : 2 (1:0, 1:2, 4:0)

(OLS)  40 Minuten war die Partie ausgeglichen. Danach war Peiting die dominierende Mannschaft, in der Chancenauswertung konsequenter und ging verdient als Sieger vom Eis. Lediglich Schiedsrichter Marc Iwert fiel zu Beginn durch merkwürdige Entscheidungen gegen die Heimmannschaft etwas aus der Rolle.
In den ersten beiden Dritteln waren die erzielten Tore auf beiden Seiten kurios und auf Fehler in den Abwehrreihen zurückzuführen. Zunächst ging Peiting in der fünften Minute durch Dominic Krabbat mit 1:0 in Führung, als ein Pass von Lubos Velebny durch Freund und Feind hindurchrutschte und der Peitinger Stürmer mitsamt Puck im gegnerischen Tor landete. Der Ausgleich fiel dann erst in der 28. Minute, nachdem Florian Hechenrieder einen Schuss von Andreas Geigenmüller zuerst abwehrte, den Abpraller aber nicht zu fassen bekam und durch Ivan Kolozvary im Nachschuss den Ausgleich hinnehmen musste. Fünf Minuten später ging Peiting nach einem Glücksschuss von Luka Markovic erneut in Führung (halbrechts von der blauen Linie einfach mal auf’s Tor), im direkten Gegenzug trafen die Gäste durch Dennis Thielsch zum 2:2 – Ausgleich.
Im letzten Abschnitt gelang Peiting bei angezeigter Strafe gegen Bayreuth durch Dominic Krabbat nach einem Schuss von der Seite die 3:2 – Führung. Nach Aussage von Bayreuths Trainer Sergej Wassmiller war dieser Treffer entscheidend. Danach nutzte Peiting seine Chancen konsequent: Zunächst traf Michi Fröhlich (54.) nach schönen Zuspiel von Michi Baindl und Tim Rohrbach mit einer Direktabnahme zum 4:2. Drei Minuten später knallte Dominic Krabbat die Scheibe an den Pfosten, den Abpraller nutzte erneut Michi Fröhlich und erhöhte auf 5:2. Den Schlusspunkt setzte dann in der 58. Minute Thomas Fischer mit dem 6:2. Mit jedem Treffer kehrte mehr Sicherheit und Spielfreude zurück ins Team!
Peitings Trainer John Sicinski musste nach dem Ausfall von Anton Saal seine Sturmreihen erneut umstellen. Besonders zu gefallen wusste an diesem Abend die dritte Reihe mit Thomas Fischer, Robert Wittmann und Martin Guth. Die drei erledigten nicht nur ihre Defensivaufgaben konzentriert, sondern waren auch für zwei Treffer verantwortlich. Insgesamt zeigte das Team aus der Marktgemeinde mehr Einsatz und versuchte gradliniger zu spielen. Mit dieser Einstellung sollte auch in den anstehenden PlayOffs etwas möglich sein.
Zuschauer: 442
Tore:
1:0 Krabbat (Velebny, Fröhlich)
1:1 Kolozvary (Geigenmüller, Potac )
2:1 Markovic (Fischer, Guth)
2:2 Thielsch (Juhasz)
4:2 Fröhlich (Baindl, Rohrbach)
5:2 Fröhlich (Krabbat, Velebny)
6:2 Fischer (Guth, Zink)
Strafen:
Peiting 6, Bayreuth 4



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars bringen enges Spiel doch noch nach Hause

(DEL2)  Mit einem aufgrund des höheren Engagements doch verdienten 5:3 Erfolgs über
den EC Bad Nauheim konnten sich die Towerstars vom sechsten auf den vierten
Platz vorschieben. Ausschlaggebend war in einem teils nervös geführten Spiel
eine abgebrühte Schlussphase.
Nachdem sich beide Mannschaften zunächst abgetastet hatten, kamen die
Towerstars vor 2100 Zuschauern doch deutlich besser ins Spiel und nach einer
starken Druckphase lag das 1:0 auch förmlich in der Luft. Eine Kombination
im gegnerischen Drittel über Stephan Vogt und Radek Krestan kam zurück an
die blauen Linie, Manuel Kindl zog direkt ab und die Scheibe schlug links
unten zum 1:0 ein. Der Treffer verlieh den Oberschwaben viel Schwung und
kurz danach hatte Andreas Farny eine sehr gute Möglichkeit zum 2:0 auf dem
Schläger. Mehr und mehr kamen aber auch die Gäste aus Hessen zu Torchancen,
vor allem dann, wenn die Towerstars die Scheibe zu lange beim Spielaufbau
hin- und herschoben. Dass die Gäste aus Bad Nauheim in der 13. Minute zum
Ausgleich kamen, war allerdings aus einer Strafzeit gegen Christopher Oravec
resultiert. Michael Dorr hatte in einer unübersichtlichen Situation vor dem
Ravensburger Tor am schnellsten geschaltet und traf zum 1:1. Der
Gegentreffer hat den Oberschwaben nicht unbedingt gut, bis zur ersten Pause
hatten die Roten Teufel durchaus noch gute Chancen.
Der zweite Abschnitt begann aus Ravensburger Sicht mehr als
vielversprechend. 111 Sekunden waren gespielt, da schaltete Daniel Menge
nach zweifach abgeprallten Schüssen am schnellsten und schob zur erneuten
Towerstars Führung ein. Wie schon im ersten Abschnitt folgte zunächst der
Auftrieb, doch dann platzte der erneute Ausgleich in die Szenerie. Mitch
Versteeg hatte nach einem Gegenangriff in der 30. Spielminute knochentrocken
aus halblinker Position abgezogen und die Scheibe fand über den rechten
Innenpfosten den Weg zum 2:2 ins Ravensburger Netz. Towerstars Keeper
Christian Rohde hatte beim "Kunstschuss" des Bad Nauheimer Verteidigers
wenig Abwehrchance. Im Ravensburger Spiel sollten sich danach quer durch
alle Sturmreihen viele Fehler einschleichen. Allerdings sollte diese Phase
nicht allzu lange währen. In der 33. Minute bestrafte Marko Friedrich einen
rabenschwarzen Patzer der Gäste eiskalt mit dem 3:2 - zugleich der
Zwischenstand nach dem zweiten Abstand.
Das Schlussdrittel zeigte dann eine Towerstars Team in weitgehend solider
Spielkontrolle, von den Gästen schien auch überraschend wenig zu kommen.
Doch wie aus dem Nichts schaffte Bad Nauheim den Ausgleich. Lange war frech
vor das Ravensburger Tor gezogen und überwand "Bazi" Rohde unhaltbar mit
einem Rückhandschlenzer unter die Latte - 3:3.  Als kurz danach Radek
Krestan wegen Stockhaltens von Hauptschiedsrichter Cory Müns auf die
Strafbank verbannt wurde, schienen die Cracks von Trainer Petri Kujala noch
mehr in Bedrängnis zu geraten. Doch dann schlug die Stunde von Stürmer
Stefan Chaput. Der Puck rutschte während des Bad Nauheimer Powerplays aus
dem Drittel, Chaput überlief gleich zwei Gegenspieler, zog vor das Tor und
vernaschte auch noch Torhüter Jan Guryca. Sechseinhalb Minuten vor Schluss
lagen die Towerstars wieder in Front und dieser Gegentreffer hatte den
Gästen sichtlich die Moral gebrochen. Die Towerstars verwalteten jetzt die
Schlussphase souverän und vier Minuten vor der Schlusssirene durfte Andreas
Farny sein erstes DEL2-Tor feiern. "Bad Nauheim war wie erwartet die
unangenehme Mannschaft, aber wir haben am Ende den Weg zum Erfolg gefunden",
lobte Towerstars Trainer Petri Kujala die Leistung seiner Schützlinge.



scriesserseeAusschluss und Distanzierung von „Krawallmachern“ - SC Riessersee spricht 45 Stadionverbote aus

(DEL2)  Die Verantwortlichen der SC Riessersee Eishockey Vermarktungs- GmbH haben auf die Vorkommnisse im Vorfeld der Begegnung EV Landshut – SC Riessersee reagiert und 45 Stadionverbote für die Spiele des SCR im Olympia-Eissportzentrum ausgesprochen. Dies betrifft 26 Personen, die der Szene des SC Riessersee angehören und 19 Personen aus dem Landshuter Kreis. „Wir haben einen Punkt erreicht, wo nichts mehr akzeptabel ist und durchgegriffen werden muss. Dies sind wir der Öffentlichkeit gegenüber, den anderen Clubs gegenüber und uns selbst gegenüber schuldig“, so Geschäftsführer Ralph Bader. Die Vorgehensweise ist auch mit der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen und dem Ordnungsamt aus dem Kreisort abgestimmt worden. Bei Nichtbeachtung der Stadionverbote droht eine Anzeige. Polizei und Sicherheitskräfte werden in den restlichen Spielen der Saison verstärkt Kontrollen durchführen.
Die Stadionverbote gelten von 8 Monaten, bis zu zwei Jahren und auf unbestimmte Zeit.
Der SCR GmbH bedankt sich bei allen anderen Clubs  der DEL2, die sich solidarisch erklärt haben und ebenfalls Stadionverbote ausgesprochen haben. Dies sind z.B Ravensburg, Kaufbeuren und Bietigheim.  



ehvwoelfeschoenheide09Schönheide erwischt gebrauchten Tag gegen Berlin

(OLO)  Jeder hat es schon einmal erlebt. Es gibt Tage, da will einfach Nichts gelingen. Einen solchen “gebrauchten Tag“ erwischte am Freitag leider auch der EHV Schönheide 09 vor ca. 400 Zuschauern beim Heimspiel im Oberliga-Ost-Pokal gegen FASS Berlin. Mit 2:8 (0:6, 0:2, 2:0) mussten sich die Wölfe am Ende deutlich den Akademikern aus der Hauptstadt geschlagen geben, wobei die bittere Niederlage bereits nach dem ersten Drittel besiegelt war.
Viermal in Folge war der EHV 09 vor der Begegnung mit FASS Berlin im heimischen Wolfsbau siegreich geblieben und die Wölfe hatten sich am Freitagabend fest vorgenommen, diese Serie weiter auszubauen. Doch bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass man es mit hochmotivierten Akademikern zu tun bekommen würde und speziell mit dem hohen Tempo, welches die Berliner von der ersten Sekunde an vorlegten, hatten die Wölfe doch sichtlich ihre Probleme. Keine sechs Minuten waren gespielt, da führten die Gäste aus der Hauptstadt durch Tore von John Koslowski (3.), Jonas Müller (5.) und Dominik Grafenthin (6.) bereits mit 3:0 und EHV-Trainer Norbert Pascha musste zur Auszeit greifen, um den Angriffsdruck der Akademiker zu unterbrechen. Doch die Maßnahme half nur wenig, denn Berlin blieb auch in der Folge weiter äußerst effizient und legte durch Justin Ludwig (10.) und Christian Gries (14.) zwei weitere Treffer zum 5:0 nach. Danach war für EHV-Keeper Sebastian Modes das Spiel beendet. Er verließ entnervt seinen Kasten und wurde durch Backup Stephan Quietzsch ersetzt. Keine drei Minuten zwischen den Pfosten war aber auch er machtlos, als John Koslowski zum 6:0 (17.) für die Hauptstädter traf.
Der Mittelabschnitt war dann relativ ausgeglichen. Die Wölfe waren trotz des deutlichen Rückstandes bemüht, das Spiel an sich zu reißen und erspielten sich auch einige gute Torchancen. Lediglich im Abschluss fehlte immer noch das nötige Glück. Besser machten es die Gäste, welche sich nun auf’s Kontern beschränkten, sich dabei allerdings weiterhin sehr effektiv zeigten, als Christian Gries (29.) und John Koslowski (32.) auf 8:0 für die Akademiker erhöhten. Das Spiel war freilich längst entschieden, doch elf Sekunden vor der zweiten Pause entluden sich dann Frust und Emotionen auf dem Eis, als der Schönheider Kilian Glück und der Berliner Jan-Hendrik Seelisch aneinander gerieten. In der Summe “kümmerten“ sich dann gleich drei Gästespieler, unteranderem auch FASS-Goalie Dominik Gräubig, um den einen Wölfespieler. Vor allem der Gästekeeper viel in diesem Zusammenhang besonders negativ auf und nachdem er schon mit einem Stockstich gegen einen Wölfespieler “glänzte“, entledigte er sich danach auch noch seiner Ausrüstung und schlug wie von Sinnen auf den am Boden liegenden Kilian Glück ein, was EHV-Verteidiger Robert Hoffmann dazu veranlasste, im ungleichen Kampf dazwischen zu gehen. Zur Verwunderung gab es dann lediglich eine Spieldauerstrafe gegen Robert Hoffmann, während der Berliner Torwart vom Hauptschiedsrichter unverständlicherweise nur mit einer Zwei-Plus-Zwei-Strafe belegt wurde.
Im Schlussdrittel hatten sich die Gemüter dann wieder beruhigt und die Wölfe konnten in einem total verkorksten Spiel wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Roy Hähnlein (41.) und Miroslav Jenka (55.) erzielten dabei die beiden EHV-Ehrentreffer zum 2:8-Endstand aus Schönheider Sicht.
Nun gilt es für die Wölfe, diese Partie schnell abzuhaken und sich auf Sonntag zu konzentrieren. Auch wenn diese Niederlage sicherlich schmerzt, der EHV 09 hat es dennoch weiterhin selbst in der Hand, den Einzug ins Pokal-Halbfinale zu schaffen. Am besten gleich mit der Revanche gegen FASS Berlin im direkten Rückspiel am Sonntag im Berliner Wellblechpalast.
Statistik:
Tore:
0:1 Koslowski (Grafenthin, Filin) 02:37
0:2 Müller (Koslowski, Grafenthin) 04:51
0:3 Grafenthin (Koslowski) 05:39
0:4 Ludwig (Southerland, Simon) 09:12
0:5 Gries (Leers, Scholz) 13:40
0:6 Koslowski (Müller, Janke) 16:42 5-4
0:7 Gries (Scholz, Watzke) 28:13
0:8 Koslowski (Filin, Grafenthin) 31:02
1:8 Hähnlein (Michel, Jenka) 40:16
2:8 Jenka (Kukla) 54:32
Strafen: EHV 25 + 10 (Losch) + 20 (Spieldauer Hoffmann) FASS 18
Zuschauer: 380



schweinfurtmightydogsDen Gegner stark gemacht / EHC Klostersee – Schweinfurt Mighty Dogs 5:3 (2:1, 1:1, 2:0)

(OLS)  Auch im vierten Saisonmatch gegen Klostersee konnten die Mighty Dogs nichts Zählbares mitnehmen. Die Hausherren, die zu gerne das Derby mit Bad Tölz in der ersten Play Off-Runde bekämen, mochten sich trotzdem nicht auf ein ungewisses Pokerspiel einlassen, das sie unter Umständen noch auf den achten Platz hinuntergebracht hätte, und waren entsprechend motiviert.
Schlimmer als die 2:0-Führung der Grafinger erwies sich im ersten Drittel die Verletzung von Schahab Aminikia, der danach nicht mehr weiterspielen konnte. Auch Lukas Rindos, Igor Filobok und der noch nicht lange wieder genesene Alex Funk mussten nach Fouls auf dem Eis behandelt werden und fehlten minutenlang. Der Anschlusstreffer und der Ausgleich zeigten, was wieder einmal möglich gewesen wäre, hätten sich die Dogs durch dumme Fehler nicht – wie so oft schon in dieser Saison – selbst auf die Verliererstrasse gebracht: Gleich zwei Gegentore in eigener Überzahl machten den Unterschied aus und die Rot-Weißen wieder stark. Ob ein Remis nach 60 Minuten verdient gewesen wäre, ist damit eine müßige Frage, denn was man sich vorher erarbeitet hat, darf man dann eben nicht so leichtfertig aus der Hand geben.
Tore:
11.       1:0 Kaefer
13.       2:0 Unverzagt (Warda, Quinlan D.) PP1
20.       2:1 Nemirovsky (Filobok, Stähle)
30.       2:2 Dam (Rindos, Litesov)
33.       3:2 Kaefer SH1
43.       4:2 Acker (Gvora, Warda) SH1
53.       5:2 Acker (Kaefer, Vollmayer)
Strafminuten: Klostersee 10 + 10 Hummer; Schweinfurt 8
Zuschauer: 393



selberwoelfeDie Fans feiern 101 Punkte / VER Selb - EV Regensburg 2:1 n.V.

(OLS)  Der Eishockey-Oberligist VER Selb benötigt gegen den EV Regensburg eine kurze Verlängerung, um den 34. Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. In den Play-offs treffen die "Wölfe" ab kommenden Mittwoch auf Erding.
VER Selb: Suvelo (Kümpel) - Martell, Meier, Roos, Nägele, Schütt, R. Schneider - Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Fiedler, Schiener, Heilman, Hendrikson, Neumann, Söllner, Warkus.
Schiedsrichter: Steinecke (WSV Brotterode); Zuschauer: 1400; Tore: 23. Min. Mudryk (Piwowarczyk, Geisberger) 1:0, 54. Min. Musial 1:1,
Strafminuten: Selb 10, Regensburg 12.
Die "Wölfe" starteten in das letzte Heimspiel der Hauptrunde ohne die Verteidiger Tim Schneider (gesperrt) und Christopher Schadewaldt (verletzt), dafür erstmals mit vier Sturmreihen durchaus engagiert. Die erste Möglichkeit ergab sich nach einem Missverständnis zwischen Ronny Schneider und Dennis Schütt allerdings für Regensburg, doch Feuerecker vergab kläglich. Der VER bekam dann in Überzahl die Chance auf den Führungstreffer. Doch selbst eine 5:3-Situation ließen die Hausherren ungenutzt. In der siebten Minute hatte zwar der Gast einen Spieler mehr auf dem Eis, die nächste gute Möglichkeit gab es aber für den durchgebrochenen Fiedler. Ihn stoppte Gästekeeper Cinibulk in höchster Not und auf Kosten einer Strafzeit. Der Meister war das klar tonangebende Team, fand aber die Lücke nicht in der dicht gestaffelten Defensive der Oberpfälzer. Die fanden erst nach 17 Minuten wieder den Weg nach vorne. Routinier Fical tauchte frei vor Suvelo auf, doch der Selber Keeper blieb Sieger. So ging es mit dem torlosen Remis in die erste Pause.
Für den ersten Jubel in der Netzsch-Arena sorgte dann nach 23 Minuten Jared Mudryk, der mit einem 1:0 die Jagd nach der 200-Tore-Marke eröffnete. Fünf Treffer fehlten nun nur noch. Doch es fehlte auch der allerletzte Biss bei den "Wölfen". Verständlich, schließlich will sich kein Spieler mehr verletzen oder Sperren riskieren vor den Play-offs. Da es auch die Gäste tunlichst vermeiden wollten, den sonst so torhungrigen Meister mit zu viel Vorwärtsdrang zu ärgern, blieb die Partie auf überschaubarem Niveau. Erst nach einer halben Stunde nahm der VER-Express - und mit ihm auch die Fans - wieder mehr Dampf auf. Mehrmals hatten die "Wölfe" den zweiten Treffer auf dem Schläger. Ein Tor wert gewesen wäre vor allem die feine Einzelleistung von David Hördler in der 36. Minute.
Auch im Schlussdrittel schnürten die "Wölfe" ihren Gast die meiste Zeit in dessen eigener Hälfte ein. Umso überraschender gelang Regensburg in der 54. Minute der Ausgleich. Hördler saß gerade einmal vier Sekunden auf der Strafbank, als Musial die Selber eiskalt erwischte. Und plötzlich drohte sogar die vierte Heimniederlage der Saison, da die Holden-Schützlinge in der 57. Minute erneut in Unterzahl agieren mussten. Es blieb aber beim 1:1 nach regulärer Spielzeit. Der 100. Punkt dieser Saison war somit eingefahren. In der Verlängerung dauerte es dann nur 31 Sekunden, ehe Geisberger seinen Farben den Sieg und einen weiteren Zusatzpunkt sicherte.
Seit Freitag steht mit Erding auch der erste Gegner für die am kommenden Mittwoch beginnende erste Play-off-Runde statt. Andreas Pöhner



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg: Halbfinal-Träume geplatzt

(BYL)  Dramatischer hätte es wohl nicht sein können, doch eines steht fest: Der EHC Waldkraiburg hat ausgeträumt. Am Freitag Abend kassierten die „Löwen“ beim ESC Dorfen eine bittere 2:3-Niederlage, durch ein Gegentor 31 Sekunden vor Schluss, und müssen sich nun den Einzug in die Runde der letzten Vier abschminken. Nach zuletzt zwei sportlichen Abstiegen in den Vorjahren können die Industriestädter dennoch auf eine endlich wieder erfolgreiche Saison zurückblicken.
„Alles oder Nichts“ – so lautete die Devise für die Mannschaft von Trainer Petr Vorisek vor dem Derby in der Aufstiegszwischenrunde beim ESC Dorfen. Die „Löwen“ mussten gewinnen, um sich zwei Tage später, im Heimspiel gegen Memmingen, möglicherweise doch noch für das Play-Off-Halbfinale zu qualifizieren und so legte der EHC auch los. Nachdem sie aber gerade die Anfangsnervosität abgelegt hatten, stellte Jarret Granberg früh in Überzahl auf 1:0 für die Hausherren (02:13). Doch die Waldkraiburger hatten sich einiges vorgenommen und schlugen in ihrem ersten Powerplay nur 52 Sekunden später mit einem Gewaltschuss von Andreas Paderhuber zurück (03:05). Es entwickelte sich eine schnelle anspruchsvolle Play-Off-Partie, in der die Gäste mit Christian Birk (16./ 18.Minute) und Alexander Rauscher drei gute Gelegenheiten hatten, doch in der auch der EHC mit Martin Führmann (9.), Max Kaltenhauser (12.) und Lukas Wagner (12.) durchaus in Führung hätte gehen können.
Die Anfangsminuten des zweiten Drittel gehörten erneut den „Löwen“, doch mussten sich Kaltenhauser (21./ 24.) und Führmann (23./ 24.) erneut mangelhafte Effektivität vor dem von Andreas Tanzer stark gehüteten Tor vorwerfen lassen. Erneut in Überzahl überwand Christian Birk dann EHC-Keeper Patrick Vetter zur abermaligen Führung für die „Eispiraten“ (28:59). Dabei wartete der ehemalige Waldkraiburger ganz lange, bis Vetter am Boden lag, um die Scheibe dann über ihn hinweg ins Tor chippen zu können.
Die Hausherren warteten oft taktisch klug ab, lauerten auf ihre Chancen und ließen die „Löwen“ kommen- eigentlich eine, gerade für ein Heimteam, etwas riskante Taktik, doch aufgrund der ausbaufähigen EHC-Effektivität vor dem Tor, die in der Folge Paderhuber (30.), Oleg Tokarev (31.), Wagner (32.), Alex Piskunov (34.) und Peter Richter unter Beweis stellten, ohne Folgen für die „Eispiraten“.
Im Schlussdrittel nahmen sich die Industriestädter dann vor, die Partie nochmals umzudrehen und nur 23 Sekunden nach Wiederbeginn stellte Lukas Wagner auf 2:2 (40:23). Einen starken Pass von Timo Borrmann von der rechten Seite verwandelte die Nummer 21 des EHC sehenswert zum Ausgleich. Die „Löwen“ drückten weiter aufs Gas und wollten die erstmalige Führung im Spiel übernehmen, doch Tanzer versperrte ihnen noch ein ums andere Mal den Weg. Die Reihenumstellung von Coach Vorisek – auch etwas riskant vor solch einem wichtigen Spiel- zahlte sich schon das gesamte Spiel über aus, doch deutlich mehr Torgefahr versprühten die „Löwen“ noch immer nicht, zumindest im Abschluss. So kam es schließlich, wie es in solchen Situationen im Sport häufig kommt: Die andere Mannschaft hat in der entscheidenden Situation das Quäntchen Glück und trifft stattdessen. 31 Sekunden vor Schluss kam Jarret Granberg an einen Pass von Spielertrainer Thomas Vogl noch mit der Schlägerspitze ran und lenkte die Scheibe so unhaltbar ins Tor zum 3:2-Endstand (59:29). Der EHC Waldkraiburg kann somit das Halbfinale in dieser Saison nicht mehr erreichen, doch sollte man bei aller Verärgerung ob dieser Pleite bedenken, dass gerade nach zwei Spielzeiten, die man am Ende als sportlicher Absteiger beendet hatte, der Erfolg zurückgekommen ist. Die „Löwen“ sind wieder da, haben ihren Fans wieder Sport der Extraklasse geboten und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Eishockey-Euphorie in der Industriestadt wurde wieder etwas entfacht und daher sollten die Fans der Waldkraiburger auch am letzten Spieltag der Saison, am Sonntag gegen Memmingen, ins Stadion kommen, um eine doch tolle Saison- wenn auch mit hartem Ausgang- versöhnlich zu beenden, denn der Mannschaft kann man in dieser Spielzeit nichts vorwerfen.
Eishockey-Bayernliga 2013/ 2014, Aufstiegszwischenrunde B, 5.Spieltag. ESC Dorfen – EHC Waldkraiburg 3:2 (1:1/ 1:0/ 1:1). Tore: 1:0 02:13 Granberg J. (Birk Ch., Attenberger A. PP1), 1:1 03:05 Paderhuber A. (Richter P., Kaltenhauser M. PP1), 2:1 28:59 Birk Ch. (Rauscher A., Granberg J.), 2:2 40:23 Wagner L. (Borrmann T., Kaltenhauser M. PP1), 3:2 59:29 Granberg J. (Vogl Th.). Strafen: ESC Dorfen 16 Strafminuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Findeis E.), EHC Waldkraiburg 14 Strafminuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Wagner L.). Zuschauer: 620.



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Samstag 22.Februar 2014
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