Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Dingolfing
(BLL)   Stürmer Artur Azimov und Verteidiger Marco Sebesta werden den Isar Rats in der kommenden Landesligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür steht das Goalie-Trio nun fest, da auch Matthias Prade wieder im EVD-Trikot auflaufen wird
  
Aachener EC
(BZLW)  Torhüterin Eva Schmachtenberg hat zugesagt auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies aufzulaufen
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Die nächste Neuverpflichtung beim Oberliga-Aufsteiger ist fix: Vom Herforder EV wechselt Verteidiger Maximilian Droick zu den Rockets. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des ES Weißwasser und hat bei den Ice Dragons zuletzt in der Regionalliga seine erste Saison im Seniorenbereich bestritten
  
EV Duisburg
(RLW)  Stürmer Leon Taraschewski, der für die Füchse zwischen 2015 und 2017 bereits in der Oberliga spielte, kehrt nun nach drei Jahren von den Dinslaken Kobras an die Wedau zurück, wo er auch seine Laufbahn eins begonnen hat
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Die Eisadler gehen mit den beiden Stürmern Michael Alda und Nils Hoffmann, die nun beide ihre Zusagen gegeben haben, in die Regionalliga
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent David Mayerl, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, wo er auch im erweiterten Bayernliga-Kader stand, zu den Aibdogs
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
     
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Bayern.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 1:0-Heimsieg gegen Landshut - "Haben es spielerisch gelöst"

(DEL2)  Nach einem dramatischen Heimspiel mit Playoff-Charakter gegen den bis dahin punktgleichen EVL Landshut behielten heute Abend die Roten Teufel vor fast 3.000 Zuschauern mit 1:0 die Oberhand und fahren damit einen wichtigen "Dreier" ein. "Auch nach dem 1:0 haben wir spielerisch weiter gemacht und mit gutem Forechecking den Gegner unter Druck gesetzt. Wenn manche im Vorfeld von Krise gesprochen haben, so kann ich nur sagen, dass sicherlich viele Trainer nach neun Siegen aus den letzten 13 Spielen eine solche Krise gerne hätten", sagte EC-Coach Petri Kujala nach der Partie.
Die Roten Teufel, bei denen erneut Domenic Bartels für den erkrankten Jan Guryca (Mittelohrentzündung) im Tor begann, legten los wie die Feuerwehr. Fast im Sekundentakt ergaben sich Torchancen, doch weder Aab, Frosch noch Beca konnten in den ersten beiden Minuten das Hartgummi im Tor von Weimann unterbringen. Die Gäste kamen nur einmal gefährlich vor den Kasten von Bartels, als Geipel nach einer Unachtsamkeit der Hausherren frei durch war - aber verzog. Ansonsten bestimmten die Hessen die Partie, was fehlte war jedoch der Treffer. Weitere Möglichkeiten der agilen ersten und zweiten Reihe konnten nicht in Zählbares umgemünzt werden, selbst drei Powerplaysituationen blieben ungenutzt, so dass die Bayern mit einem schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause gehen konnten.
Im MIttelabschnitt wurde das ohnehin schon hohe Tempo nochmal gesteigert, nachdem auch Landshut nun wesentlich mehr investierte, so dass es ein interessantes und rassiges Match war. Scheiterte Trew in der 22. Minute ganz frei aus dem Slot an Bartels, war es Helms auf der Gegenseite, der ebenfalls frei vor Weimann nicht am Goalie vorbei kam. Als die Bayern im Vorwärtsgang das Hartgummi verloren, schalteten die Hausherren schnell um und kamen zu einem Konter, den Dusan Frosch mit einem Schuss unter die Latte nach einem Strauch-Querpass mustergültig zum 1:0 abschloss. Aber auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten, wie z.B. durch Fenton, der zwei Mal völlig frei vor Bartels an dessen Schonern scheiterte (29.), was für Standing Ovations beim lautstarken Bad Nauheimer Publikum sorgte. Bartels' Gegenüber hielt nach weiteren guten Chancen der Kurstädter seinen Kasten sauber, so dass es mit einer knappen, aber verdienten Führung in die zweite Pause ging.
Im letzten Drittel blieb es spannend und offen bis zum Schluss. Zunächst scheiterte Ty Morris direkt nach Wiederanpfiff, aber Bartels zeigte eine souveräne Leistung zwischen den Pfosten. Die Hausherren benötigten einige Minuten, kamen dann aber wieder stärker auf. Ein vermeintliches Tor von Harry Lange fand keine Anerkennung, auf der Gegenseite war das Hartgummi nach einem Fenton-Schuss im Netz - allerdings hatte Schiedsrichter Lenhart bereits abgepfiffen, so dass sich diese beiden Szenen wieder ausglichen. Landshut erhöhte den Druck, Bad Nauheim hielt diesem aber bestens stand und brachte das Resultat über die Zeit. "Bad Nauheim kam aus der Kabine wie die Feuerwehr. Nach zehn Minuten kamen wir besser in die Partie und haben gut dagegen gehalten. Das Tor war ein klassischer Konter nach einem Fehler, im letzten Drittel war es dann wie ein Playoffspiel, in dem wir ein Tor und ein Punkt verdient gehabt hätten", sagte Landshuts Coach Ewald Steiger nach dem Spiel, der den erkrankten Andreas Brockmann vertrat.
Am Dienstag gastieren die Roten Teufel in Frankfurt, zuvor kommt es aber am morgigen Montag ab 18.00 Uhr im Colonel-Knight-Stadion zum 2. großen EC-Weihnachtssingen, bei dem ein Großteil der DEL2-Mannschaft ebenfalls anwesend sein wird.



toelzerloewen5:1-Sieg: Tölzer Löwen bezwingen Peiting

(OLS)  Ein Weihnachtsgeschenk in Form eines Sechs-Punkte-Wochenendes schnürten die Tölzer Löwen für ihre Fans. Nach dem 5:2-Sieg in Sonthofen gewannen sie auch am Sonntagabend vor 1049 Zuschauern gegen den EC Peiting mit 5:1 (1:1, 4:0, 0:0).
In den ersten 20 Minuten war es eine Partie auf Augenhöhe. Schnell gingen die Angriffe hin und her, beide Teams hatten Hochkaräter auf den Schlägern. In Führung gingen die Hausherren durch einen Schlagschuss von Tom Kimmel (7.) in Überzahl. Das Spiel blieb ausgeglichen, und so kam der Ausgleichstreffer durch Florian Stauder nicht unverdient (16.).
„Die ersten 30 Minuten waren eng“, resümierte Trainer Florian Funk hinterher. „Wir hatten Probleme in der eigenen Zone.“ Ein starker Marco Wölfl im Tor hielt das Unentschieden fest.
Im Mittelabschnitt, in dem Peitings Topscorer Michael Baindl verletzt in der Kabine blieb, drehten die Löwen dann auf. Florian Strobl brachte die „Buam“ in Überzahl wieder in Führung (28.). „Danach ist Peiting der Dampf ausgegangen.“ Schließlich waren die Gäste lediglich mit 14 Feldspielern angereist. Die Tölzer machten unentwegt weiter und kamen durch Klaus Kathan, Franz Mangold un Dominik Walleitner zu drei weiteren Toren.
Im Schlussdrittel verwalteten die Löwen das Ergebnis. Wermutstropfen war die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Christoph Kabitzky wegen eines Bandenchecks. Er wird am Freitag, 26. Dezember, im Spiel gegen das Top-Team aus Regensburg (Beginn: 18 Uhr) fehlen.



bayreuthtigersEHC Bayreuth kann im Wolfsbau diesmal nicht Punkten - Paradelinie des VER gewinnt das Duell gegen die der Tigers mit 5 Treffern

(OLS)  Dieses Oberfrankenderby im gut gefüllten Wolfsbau lebte diesmal mehr von der Rivalität, als von hochklassigem Eishockeysport. Nach ausgeglichenem Beginn nutzte Mudryk die zweite gute Möglichkeit des VER zur Führung, als er kurz nach Ende einer Strafzeit im Slot vergessen wurde, und mutterseelenalleine mit der Rückhand einnetzen konnte. Die Bayreuther kamen dagegen in diesem Abschnitt nicht richtig in die Partie und nur zu wenig zwingenden Torchancen. Die Porzellanstädter machten die neutrale Zone zu und unterbanden damit den schnellen Aufbau der Tigers, was den Gästen dagegen öfters nicht so gut gelang.
Das änderte sich dann im Mittelabschnitt sofort. Nach nur wenigen Sekunden traf Bartosch bei einem schnellen Gegenzug zum Ausgleich und nur 70 Sekunden später staubte Sevo nach einem Abpraller nach Warda-Schuss bei 5 gegen 4 zum 2-1 ab und drehte die Partie damit völlig. In den Minuten danach schwamm die Heimabwehr bedenklich, doch ein weiterer Treffer gelang nicht. Die Wölfe konnten sich aber wieder befreien und starteten zur Gegenoffensive, auch weil die Gelb-schwarzen nun wieder etwas zu passiv wurden. Eine fragwürdige Strafe gegen Potac nutzten die Hochfranken dann per Nachschuss von Piwowarczyk und als Mudryk erneut im Nachsetzten traf, war das Ergebnis nochmal komplett gedreht. Bei beiden Treffern gelang es der EHC-Abwehr nicht die Nachschüsse effektiv zu unterbinden, weil man “das Aufräumen” im Slot wiederholt nur halbherzig ausführte.
Für die letzten 20 Minuten schien man in Wölfelager Sicherheit als oberste Parole ausgegeben zu haben. Das Augenmerk keine Räume anzubieten und Fehler zu vermeiden war mit der Führung im Rücken deutlich zu spüren. Die Tigers versuchten es, fanden aber auch kein rechtes Mittel und als Geisberger einen Abpraller von der Bande hinter dem Tor gegen die kurz orientierungslos wirkenden Bayreuther zum 4-2 über die Linie drückte, war diese Begegnung vorentschieden. Alles klar macht dann endgültig kurz später nochmal die Paradelinie. Klassisch ausgekontert gegen etwas zu offensive Bayreuther, sorgte Piwowarczyk für einen weiteren Treffer, den Neuzugang Kouba durch sein feines 5-3 zwar noch korrigierte, aber mehr gelang nicht.
Diese zwei Treffer waren die Hausherren an diesem Abend wohl einfach besser und verdienten sich mit einer energischeren und effektiveren Vorstellung diesen Heimsieg.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau zeigen großem Kampf gegen Riessersee - Westsachsen ziehen mit 4:6 den Kürzeren

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich trotz großen Kampfes dem SC Riessersee geschlagen geben. Die Westsachsen gingen im 1. Drittel zunächst in Führung, gerieten dann im Mittelabschnitt aber ins Hintertreffen. Mit großer Leidenschaft und Kampfgeist glichen die Crimmitschauer die Partie im letzten Drittel zunächst aus, mussten dann aber dennoch die Niederlage hinnehmen. Ein Penalty gegen die Eispiraten war letztendlich die entscheidende Situation, die für die Vorentscheidung und den Sieg für die Gäste sorgte.
Die Eispiraten kamen gut in die Begegnung und dominierten in den ersten 20 Minuten das Geschehen. Riessersee war im 1. Drittel lediglich durch Konter gefährlich, die Sebastian Albrecht im Tor der Eispiraten Dank vereinter Mithilfe seiner Vorderleute aber alle entschärfen konnte. Die Westsachsen, die zunächst wieder zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten ausließen, durften vor der Pause aber dennoch die gerechte Führung bejubeln. Dominic Walsh erzielt nach gutem Durchsetzungsvermögen das 1:0 für seine Farben. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich beide Teams dann in die Kabinen.
Im Mittelabschnitt egalisieren sich beide Teams zunächst. Strafen auf beiden Seiten sorgen zudem für zahlreiche Unterbrechungen im Spielfluss. Der Ausgleich fällt in der 31. Spielminute nach einem Fehlpass der Eispiraten, die den Konter der Gäste nicht entscheidend unterbinden konnten. In der Folge sind es dann nicht mehr die Mannschaften die das Geschehen auf dem Eis dominieren. Vielmehr ist es der Unparteiische der aufgrund zahlreicher Strafen die er verteilt, immer mehr in den Fokus rückt. Eine doppelte Überzahl nutzen die Garmischer zu einem Doppelschlag, der sie mit 1:3 in Führung bringt. Die Eispiraten steckten aber nicht auf und zeigen die richtige Antwort. Jamie MacQueen erzielt in der 37. Minute den wichtigen 2:3 Anschlusstreffer, der den Hausherren die Chance auf Punkte offen hält.
Das Schlussdrittel ist dann nichts für schwache Nerven. Riessersee nutzt einen Fehler in der Crimmitschauer Defensive zunächst zum 2:4. Die Eispiraten zeigen aber weiter große Moral und fighten sich zurück in die Partie. Treffer von André Schietzold und Eric Lampe sorgen bis zur 50. Minute für den erneuten Ausgleich. Wieder ist es der Unparteiische der in der Folge für Aufregung sorgt, da er zunächst eine Strafe wegen Check gegen Kopf und Nacken an Erik Lampe vergibt und wenig später den Bayern dann einen Penalty zuspricht. Dieser wird ausgeführt und von Eispiraten Keeper Sebastian Albrecht zunächst geblockt. Die Scheibe rutscht aber unter den Schonern weiter in Richtung Torlinie, wo die Scheibe am Ende am Pfosten zum liegen kommt. Schiedsrichter und Linesman diskutieren im Anschluss, ob das Spielgerät in vollem Umfang die Linie überquert hat und geben den Treffer. Das Tor zum 4:5 sorgt für die Vorentscheidung, da die Eispiraten zwar alles versuchen, am Ende aber nicht nochmals den Ausgleich herstellen können. Vielmehr rutscht die Scheibe nochmals in das verwaiste Tor der Eispiraten, die damit mit 4:6 gegen den SC Riessersee den Kürzeren ziehen.
Letztendliche bleibt festzuhalten, dass die Eispiraten große Moral und Kampf bewiesen haben und das Spiel trotz Rückstandes nochmals ausgleichen konnten. Entscheidungen gegen die Westsachsen ließen die Partie dann auf die Seite der Garmischer kippen, die clever den Sieg verteidigten. Am Dienstag 23.12.2014 geht es für die Eispiraten bereits weiter, dann treten sie im Sahnpark gegen die Starbulls Rosenheim an.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: 3:6-Niederlage in Bremerhaven  

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 3:6 (1:2; 1:3; 1:1) verloren. Dresden kam gut in die Partie, doch Bremerhaven war es vorbehalten durch zwei Treffer von Brock Hooton – davon einer in Unterzahl – mit 2:0 (7./12.) in Führung zu gehen. Carsten Gosdeck gelang für die Eislöwen nach Vorarbeit von Sven Ziegler der Anschlusstreffer (16.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts baute Bremerhaven den Vorsprung zunächst aus: Ryan Martinelli im Powerplay (22.), Jaroslav Hafenrichter (26.) und Jan Kopecky (29.) waren für die Pinguins erfolgreich. Kurz vor der Pausensirene markierte Stefan Chaput auf Vorlage von Hugo Boisvert den zweiten Dresdner Treffer.
Im Schlussdrittel gelang es den Eislöwen nicht, aus zwei Situationen in doppelter Überzahl Profit zu schlagen. Travis Martell erzielte zwar in der 54. Minute im Powerplay den Anschluss, aber Jan Kopecky machte mit dem 6:3 (58.) den Bremerhavener Erfolg perfekt.  
„Grundsätzlich sind wir gut ins Spiel gekommen, waren in den ersten Minuten gut unterwegs, aber leider nicht konsequent genug. Bremerhaven hat in dieser Phase nicht unbedingt vor Selbstvertrauen gestrotzt, aber wir haben das Team durch kapitale Fehler zum Toreschießen eingeladen. Ich hatte eine Vorahnung, dass Bremerhaven dadurch Selbstvertrauen tankt. So ist es auch gekommen. Wir haben in Folge unsicher agiert, so dass nach der Hälfte des Spiels schon ein deutliches Ergebnis zu Buche stand. Zum Ende des zweiten Drittels haben wir uns dann wieder mehr Chancen erarbeitet, aber zu wenig daraus gemacht. Die Überzahlsituationen im Schlussabschnitt haben uns auch noch einmal Möglichkeiten gebracht. Leider haben wir heute aber keinen kühlen Kopf bewahrt, denn unsere Powerplay-Blöcke haben nicht gut funktioniert. Mit Blick auf das gesamte Spiel geht der Sieg für Bremerhaven in Ordnung“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.  
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 23. Dezember. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena ist um 19.30 Uhr der SC Riessersee.



wanderersgermeringWanderers Germering gehen in Buchloe leer aus

(BYL)  Drei Tage vor Weihnachten gastierten die Wanderers beim nahegelegenen ESV Buchloe und hätten sich mit einem Auswärtserfolg selbst beschenken können. Dass daraus letzten Endes nichts wurde, lag vor allem daran, dass man es versäumte, über 60 Minuten eine gleichbleibende Leistung abzurufen.
Alles andere als optimal begann für die Mannschaf von Trainer Sebastian Wanner die Partie. Erst wenige Sekunden waren gespielt, als die Wanderers durch eine Strafe früh in Unterzahl gerieten.  Die „Pirates“ brauchten ebenfalls nicht lange, um die ihre personelle Überlegenheit in eine Führung umzumünzen. Marc Weigant erzielte nach gerade einmal 37 gespielten Sekunden das 1:0 für seine Farben. Zeit, um den Schock zu verdauen, bekamen Kapitän Christian Czaika und seine Teamkollegen nicht. Denn nur zwei Minuten später klingelte es erneut im Tor von Torhüter Sebastian Reisinger. Die rund 40 mitgereisten Fans der Wanderers stellten sich bereits auf einen ungemütlichen Abend ein, bis Kontingentspieler Max Grassi wenige Minuten vor der Pause mit dem 1:2 Anschlusstreffer neue Hoffnungen bescherte. Diese waren auch nicht ganz unberechtigt. Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Wanderers deutlich stärker als noch im Auftaktdrittel. Häufig setzte man sich im Drittel der Hausherren fest, versäumte es aber, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Nach 20 torlosen Minuten ging es schließlich in den Schlussabschnitt. Hier ging die erste Chance an die Gäste. Benedikt May bekam den Puck alleine vor ESV-Torhüter Hessel zugespielt, scheiterte jedoch am Pfosten. Kurz darauf bestrafte der Gastgeber die fehlende Kaltschnäuzigkeit seiner Gäste. Im direkten Gegenzug baute Patrick Weigant die Führung nach einem Zuspiel von Morhardt und Widmann auf 3:1 aus. Beide Szenen waren sicherlich der Knackpunkt in dieser Partie. Danach gelang den Wanderers nur noch wenig und sie überließen der Mannschaft von Neu-Trainer Joachim Koch weitestgehend das Spiel. Diese wussten die verbliebenen Spielminuten zu nutzen und erhöhten das Ergebnis durch Mark Waldhausen (47. Min.) und Andreas Andreas (60. Min.) auf 5:1. Am Ende fiel das Ergebnis sicherlich das ein oder andere Tor zu hoch aus, was auch Pirates-Trainer Koch auf der anschließenden Pressekonferenz zugab.
Das letzte Spiel im Jahr 2014 bestreiten die Wanderers am 28. Dezember beim Tabellenführer EHC Waldkraiburg. Mit 49 Punkten belegen die „Löwen“ aktuell souverän den ersten Platz der Bayernliga-Tabelle. Das neue Jahr beginnt für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner gleich mit einem Heimspiel. Am 2. Januar 2015 gastieren die „Eishackler“ aus Peißenberg im Germeringer Polariom. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.  



hamburgfreezers3:1 gegen Schwenningen - Hamburg Freezers feiern dritten Heimsieg in Folge

(DEL)  Am Sonntagnachmittag haben die Hamburg Freezers ihr Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings mit 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) gewonnen. Die Tore zum dritten Heimsieg in Folge erzielten Kevin Schmidt, Jerome Flaake und Julian Jakobsen. Damit blieben die Freezers auch im zehnten Vergleich mit den Schwarzwäldern siegreich.
In einem dominanten ersten Abschnitt brachte Kevin Schmidt die Gastgeber bereits in der 4. Spielminute in Front. Die Freezers machten weiter Druck, schnürten die Wild Wings im eigenen Drittel ein und kamen zu weiteren Möglichkeiten, von denen Jerome Flaake (12.) eine im Powerplay zum 2:0 nutzen konnte. Nach dem Wechsel verpassten es die Freezers, ihren Vorsprung nach einer großen Strafe gegen Schwenningens Palmieri auszubauen, stattdessen verkürzten die Gäste: Philipp Schlager (24.) traf nach einem Konter in Unterzahl. Die Wild Wings konnten das Spiel nun enger gestalten, brachten sich aber selbst um einen ausgeglichenen Spielstand, als Hamburgs Julian Jakobsen (28.) bei einem Alleingang gefoult wurde und den fälligen Penalty zum 3:1 verwerten konnte.
Im Schlussdrittel blieben die Gastgeber die tonangebende Mannschaft, weitere Treffer sollten aber nicht mehr fallen. Auch nachdem die Gäste ihren Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, verteidigten die Freezers ihr Tor erfolgreich und stellten so einen letztlich souveränen 3:1-Heimsieg sicher.
Am Montag trainieren die Hamburg Freezers um 11 Uhr in der o2 World Hamburg (nicht öffentlich), am Freitag, 26. Dezember steigt das nächste Heimspiel. Um 16.30 Uhr empfangen die Norddeutschen dann die Iserlohn Roosters. Für dieses Spiel sind nur noch rund 1500 Karten im freien Verkauf erhältlich, die im Onlineshop, unter der Hotline 040/380 835 222, im Fanshop in der Volksbank Arena sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu kaufen sind.



kaufbeurenEx-Joker Edwards mit dem goldenen Tor / ESV Kaufbeuren verliert in Ravensburg knapp mit 0:1 - Vajs glänzt

(DEL2)  Zum letzten Auswärtsspiel vor Weihnachten ging es für den ESV Kaufbeuren zu den Towerstars nach Ravensburg. Jedoch gelang es den Jokern nicht, sich ein Weihnachtsgeschenk zu machen, da die Durchschlagskraft im Sturm fehlte, obwohl Stefan Vajs im Tor eine überragende Leistung bot und sein Team bis zum Ende im Spiel hielt. Mit Tim Richter im ersten Block als Ersatz für Michi Fröhlich und Wayne Lucas daher in der dritten Reihe starteten die Joker gegen ebenfalls dezimierte Towerstars, die auf nur vier Verteidiger zurückgreifen konnten.
Scheinbar sah der Ravensburger Trainer Danny Naud daher auch den Angriff als die beste Verteidigung an. So stand Stefan Vajs zu Beginn gleich mehrfach im Mittelpunkt. Als er dann nach drei Minuten bei einem Schuss Stephan Vogts schon geschlagen war, war der Pfosten noch zur Stelle. Die erste Chance der Gäste gab es dann erst nach sieben Minuten, als die dritte Reihe gefährlich vor das Tor kam. In der elften Minute war es dann aber auf der Gegenseite so weit. Die Towerstars nutzten bei einem Konter ihre numerische Überlegenheit, Roloff verzögerte sehr lange und spielte quer auf den heranstürmenden Ex-Joker Maury Edwards, der keine Probleme mehr hatte, das 1:0 zu erzielen. Im weiteren Verlauf des Startdrittels hatten beide Teams dann noch Chancen in je einer Überzahlsituation, doch blieben Christian Rohde und Stefan Vajs die Sieger. So ging es mit einem leistungsgerechten 1:0 in die erste Pause.
Obwohl die erste Chance im zweiten Durchgang Maury Edwards hatte, war es dann der ESVK, der 90 Sekunden in doppelter Überzahl die riesige Chance auf einen Treffer hatte, doch war das Powerplay zu statisch. Im Gegensatz dazu legte man in der 27. Minute den Towerstars regelrecht ein Tor auf, doch blieb Vajs souveräner Sieger. Dieser stand auch regelmäßig im Mittelpunkt. In der 30. Minute musste er gegen Austin Smith beispielsweise seine ganze Klasse aufzeigen Erst in der 35. Minute wurde es dann vor Rohde wieder so richtig gefährlich, als die Reihe um Menge, Schmidle und Richter auf dem Eis war, doch Schmidle scheiterte am Torhüter. Stefan Vajs hatte man es aber letztlich zu verdanken, dass man eine für das letzte Drittel doch noch gute Ausgangssituation hatte.
Diese hätte sich Anfang des letzten Abschnitts fast geändert, doch Vajs und etwas Glück ließen eine Unterzahl unbeschadet überstehen. Dies hätte sich dann fast gerächt, als Max Schmidle in der 47. Minute zwei Mal zum Abschluss kam, doch den Puck nicht an Rohde vorbei brachte. Als Kaufbeuren dann auch mehrere Wechsel lang erstmalig wirklich auf Dauer Druck aufbauen konnte, nahm Danny Naud nach einem weiteren Icing seiner Towerstars eine Auszeit nach 48 Minuten. Die Hausherren waren dann wieder besser im Spiel und hatten auch ihrerseits wieder gute Chancen. Allen voran Brian Roloff, der die Vorentscheidung verpasste und aus bester zentraler Position verzog. Ein Powerplay in den letzten fünf Minuten ermöglichte den Jokern nochmals gute Möglichkeiten. Dazwischen fiel auch eine Auszeit von Kari Rauhanen, um der ersten Powerplayformation eine Verschnaufpause zu geben. Doch dies alles half nichts mehr, da Rohde unbezwingbar blieb. Stefan Vajs wollte dann 70 Sekunden vor dem Ende schon vom Eis, doch drehte er nochmals ab, als er einen Konter der Oberschwaben antizipierte, und stoppte Vogt dann im 1 gegen 1 souverän mit der Fanghand. Alles in allem ein verdienter Sieg der Puzzlestädter, der durchaus höher hätte ausfallen müssen.
Auf der anschließenden Pressekonferenz äußerte sich ein enttäuschter Kari Rauhanen. Danny Naud war zufrieden mit dem Ergebnis und stellte die herausragende Leistung von Stefan Vajs dar.



mannheimeradlerAdler Mannheim  geben sich beim 4:1 in Straubing keine Blöße

(DEL)  Die Adler haben sich beim Schlusslicht der Deutschen Eishockey Liga keine Blöße gegeben. Der Tabellenführer gewann mit 4:1 gegen die Straubing Tigers und hat nun zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger München.
Beim zweiten Auswärtsspiel an diesem Wochenende in Straubing zwischen den dort beheimateten Tigers und den Adler hätten die Vorzeichen klarer kaum sein können. Die Adler sind derzeit das Maß aller Dinge in der DEL, während die Straubinger seit Monaten die Rote Laterne innehaben.
Die Fans der Tigers mussten sich in dieser Spielzeit ein ganz schön dickes Fell zulegen, um der Mannschaft trotz enttäuschender Resultate weiterhin die Treue zu halten. Aber sie sahen vom ersten Bully weg ein engagiertes Auftreten ihres Teams. Blaine Down, Harrison Reed (beide 2. Spielminute) und Sören Sturm (3.) nahmen das Gehäuse der Adler unter Beschuss, doch Dennis Endras ließ sich davon nicht beirren und verhinderte eine frühe Führung der Hausherren. Das Team von Geoff Ward tat sich zu Beginn schwer, den Spielrhythmus zu finden und Druck nach vorne auszuüben. Die Tigers hingegen zeigten sich bissig, erkämpften sich immer wieder die Scheibe in der neutralen Zone und schalteten sofort den Vorwärtsgang ein. Laurent Meunier und Dylan Yeo (beide 8.) hatten gute Einschussmöglichkeiten, aber bei Dennis Endras war Endstation. In der Folge gaben die Adler den Tigers eine Lektion in Sachen Effektivität: Zunächst traf Routinier Glen Metropolit zum 1:0 (11.). Acht Minuten später war es dann Ronny Arendt, der in Überzahl von Verteidiger Danny Richmond mustergültig in Szene gesetzt wurde und auf 2:0 erhöhte.
Im Mittelabschnitt boten beide Mannschaften den 4406 Fans im Eisstadion am Pulverturm eine unterhaltsames Drittel, in dem die Torhüter Dennis Endras und Jason Bacashihua im Mittelpunkt standen. Frank Mauer (22.) und Mirko Höfflin (25.) konnten den Tigers-Schlussmann nicht überwinden, auf der anderen Seite parierte Endras gegen Stewart (23.) und Röthke (24.). In Minute 27 brachte Glen Metropolit den mitgereisten Adler-Anhang mit seinem zweiten Streich an diesem Nachmittag erneut zum Jubeln: Der Routinier jagte die Scheibe per Schlagschuss zum 3:0 in die Maschen, Bacashihua war bei diesem Gewaltschuss völlig machtlos. Kurz darauf durften die Hausherren in Überzahl ran. Die Tigers zogen ihr Überzahlspiel kontrolliert auf, die Scheibe lief gut und der Pass von Dylan Yeo fand einen dankbaren Abnehmer in Thomas Brandl, der auf 1:3 verkürzen konnte. Die Tigers witterten nun ihre Chance, aber die Adler standen sehr kompakt und ließen bis zum Ende des zweiten Drittels nichts mehr anbrennen.
Im Schlussabschnitt versuchten die Tigers noch einmal alles, um die Niederlage zu verhindern, aber die spielerische Klasse der Mannheimer machte den Hausherren einen Strich durch die Rechnung. Die Adler hatten die Partie in allen Zonen im Griff und taten in der 50. Spielminute noch etwas für ihr Torkonto. Nach einem Scheibenverlust der Straubinger in der neutralen Zone machte sich Adler-Kapitän Marcus Kink auf und davon und überwand Bacashihua mit einem satten Schlagschuss zum 4:1-Endstand. Kurz darauf kochten die Emotionen hoch. Matthias Plachta und Andy Canzanello bekamen sich „in die Haare“ und lieferten sich einen ausgeglichenen Faustkampf. Für beide Protagonisten war die Partie danach beendet.



blackhawkspassauPassau Black Hawks überzeugen gegen Hassfurt - Deutlicher 11:3 Erfolg macht Hoffnung auf Derby

(BLL)  Im Duell der Raubvögel haben die Passau Black Hawks von Beginn an das Heft in die Hand genommen und Druck auf das von Joshua Platten gehütete Gästetor gemacht. Doch in den ersten zehn Minuten des Spiels konnten die Habichte keine ihrer zahlreichen Chancen nutzen. In der dritten Minute hatte sich Jürgen Lederer schon erfolgreich gegen zwei Verteidiger durchgesetzt, den Querpass konnte Jakopic aber nicht verwerten. Wenig später wurde Stefan Friedl gleich zweimal in aussichtsreicher Position gerade noch abgedrängt. Auch Daniel Huber, der trotz Muskelquetschung spielen konnte, scheiterte an dem gut aufgelegten Gästetorhüter. Auch im ersten Powerplay des Abends fand der Puck nicht den Weg ins gegnerische Tor. Zu allem Überfluss war es der erste richtige Hassfurter Angriff, der die Gäste dann völlig überraschend in Führung brachte. Christian Hamberger im Hawks-Tor ließ den Puck am Tor vorbei, den Rebound schob Marx dann zum 0:1 ein. Der neue Passauer Kapitän, Matthias Pilz, nahm seine neue Verantwortung wahr und erzielte wenig später durch die Schoner von Platter den hochverdienten Ausgleich. Nur einmal war das Tor der Passauer in diesem Drittel noch in Gefahr als Hannes Eller durchgebrochen war. Doch gleich zwei Passauer Verteidiger liefen ihn ab und verhinderten den Torschuss. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts brachte ein Alleingang von Rok Jakopic doch noch die Führung für die Black Hawks. Zu Beginn des zweiten Drittels, Passau war noch in Überzahl, war es erneut Pilz, der mit einem Schlagschuss bei ablaufender Strafe den Gästekeeper überwinden konnte. Mit dem Treffer zogen die Hassfurter Falken die nächste Strafe und auch diesmal nutzte Passau die Überzahl. Nicolas´Ackermanns Pass vor das Tor versprang und Platter wurde auf dem falschen Fuss erwischt. Eine Strafe gegen Adrian Geiss kehrte dann das numerische Verhältnis um. Doch durch einen mustergültigen Konter von Waldemar Detterer bauten die Gastgeber ihre Führung auf 5:1 aus. Zu der noch laufenden Strafe von Geiss gesellte sich dann aber noch Sebastian Heßlinger und in doppelter Überzahl verkürzte Eugen Nold auf 5:2. Nold war es auch, der im 5:4 mit einem satten Schlagschuss weiter verkürzte. Passaus Coach Sebastiano LoCastro nahm daraufhin seine Auszeit um wieder Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Die nahm sich die Worte des Trainers zu Herzen und erspielte sich in der Folge wieder hochkarätige Chancen. Die schwindenden Kräfte, der nur mit zwölf Feldspielern angetretenen Gäste, ermöglichten nun flüssige Kombinationen für die Passauer Kufencracks. So war das 6:3 ein schön herausgespieltes Powerplaytor von Jakopic. Auch das 7:3 war sehenswert als Tim Hirtreiter den Puck gegen die Laufrichtung des Goalies auf Detterer zurücklegte und dieser nur noch einnetzen musste. Dies war die Phase mit der auch der Trainer richtig zufrieden war: „Heute hat vor allem das Powerplay so geklappt wie ich mir das vorstelle. Seit Wochen arbeiten wir daran, diese Spielzüge zu studieren und zu trainieren. Umso schöner, wenn sie dann so klappen. Wichtig waren heute die drei Punkte, weil wir dadurch wieder an Sicherheit gewinnen.“ Im letzten Drittel ließen die Black Hawks nichts mehr anbrennen und zeigten weiter schönes Kombinationseishockey. Beim 8:3 konnten sich Jakopic und Lederer fast unbedrängt zweimal den Puck vor Platten quer zupassen ehe Lederer einnetzte. Das 9:3 wurde von Daniel Huber mit einem Pass von hinter dem Tor direkt auf den Schläger von Jakopic eingeleitet. Mit einem weiteren Schlagschusstor krönte Matthias Pilz seine Leistung als Kapitänsvertretung von Andi Popp. Den Schlusspunkt setzte dann Maximilian Helling, der im Rückwärtsfallen den Puck noch zum 11:3 ins Tor brachte. Die letzten neun Minuten durfte dann im Passauer Tor noch Ersatzgoalie Michael Henghuber Eiszeit sammeln. Mit zwei tollen Paraden hielt er seinen Kasten in den Schlussminuten sauber und gönnte den anderen Hawks damit nicht einmal mehr einen weiteren Treffer. Frenetisch wurde die Mannschaft von den Fans gefeiert. Mit dem Sieg steht Passau zwar nach wie vor auf Rang 6 in der Landesliga Nord/Ost, doch so hält man zumindest den direkten Kontakt zur Spitzengruppe. Das Landkreisderby gegen die Vilshofener Wölfe am 2. Weihnachtsfeiertag wird so auch zum Duell zweier Spitzenmannschaften. 



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars siegen knapp aber hochverdient

(DEL2)  Die Towerstars haben gegen den Tabellenvorletzten Kaufbeuren einen knappen, aufgrund der zwei Drittel lang mehr als deutlichen Übermacht aber verdienten 1:0 Sieg eingefahren. Maury Edwards war in der 11. Spielminute Schütze des goldenen Tores.
Die Towerstars agierten wie mit gleicher Aufstellung im Sturm, erneut pausierte Alex Leavitt als überzähliger Kontingentspieler. In der Defensive mussten die Towerstars neben dem verletzten Raphael Kapzan sowie dem für die U20-Nationalmannschaft abgestellten Patrick Kurz auch noch auf Pat Baum verzichten. Er hatte sich im Spiel in Landshut am Sonntag die dritte 10 Minuten Strafe der laufenden Saison eingefangen und musste damit ein Spiel pausieren. Die Ravensburger Cracks machten von Beginn an viel Druck auf das Tor der Gäste aus dem Allgäu und schon nach 70 Sekunden hatte Austin Smith die  Führung auf dem Schläger. Hauptschiedsrichter Stefan Vogl hatte eine Strafzeit angezeigt und der US-amerikanische Stürmer dribbelte stark vor das gegnerische Tor. Doch mit Stefan Vajs parierte ein Kaufbeurer Torhüter, der auch danach Felsen fest in seinem Kasten stand. Rund zwei Minuten später hatte dieser allerdings Glück, als Stefan Vogt aus halblinker Position abzog und nur die Querlatte traf. Mit einer überdeutlichen Druckphase ging es auch weiter und abgesehen von einem Konter nach sieben Minuten war für die Angriffe der Gäste in der Regel an der Ravensburger blauen Linie Endstation.
Die Dominanz konnte in der elften Spielminute endlich auch in einen Treffer umgemünzt werden. Brian Roloff lieferte den schönen Pass quer vor das Tor, dort brauchte der mitgelaufene Maury Edwards nur die Kelle hinhalten, 1:0. An Chancen, den Vorsprung weiter auszubauen mangelte es definitiv nicht. Doch entweder ließen hatte ESVK-Torhüter Stefan Vajs einen Ausrüstungsgegenstand im Weg, oder es fehlten die berühmten Zentimeter beim Abschlussversuch. Pech hatte auch Austin Smith, der in der 16. Spielminute nur den linken Außenpfosten traf.
Der zweite Abschnitt zeigte ein wenig verändertes Bild. In Bedrängnis brachten sich die Oberschwaben lediglich zu Beginn des Mittelabschnitts, als es nach Strafzeiten von Konstantin Schmidt und Andreas Farny über eineinhalb Minuten eine doppelte Unterzahl zu überstehen galt. Doch die Ravensburger Cracks warfen sich aufopferungsvoll in die Schüsse und die knappe Führung hatte weiter Bestand. Im weiteren Verlauf des zweiten Abschnitts bestimmte das Team von Daniel Naud wieder klar das Spiel, einziges Manko war weiterhin die Chancenverwertung. Auch Simon Sezemsky ließ beispielsweise in der 25. Minute nur das Aluminium des Pfostens klingeln. 38 Sekunden vor der zweiten Pause hätten die Gäste beinahe selbst zum verdienten Ausbau der Ravensburger Führung ihren Teil beigetragen, aber den abgefälschten Schlenzer holte sich Vajs mit einem starken Reflex gerade noch von der Linie. So ging es auch in die zweite Pause mit diesem knappen 1:0 Vorsprung.
„Man merkte an, dass einigen jungen Spielen die Erfahrung fehlt, mit so einer knappen Führung über längere Zeit zu spielen“, sagte Towerstars Trainer Daniel Naud nach dem Spiel. So hatte er in der 47. Minute auch prompt eine Auszeit nehmen, als die Gäste aus ihrer Deckung mehr und mehr herauskamen und doch deutlich offensiver als zuvor agierten. Die Towerstars kamen danach aber wieder besser in Rhythmus und erarbeiteten sich auch wieder mehr Chancen als der Gegner. Dennoch wurde es nochmals richtig spannend. Viereinhalb Minuten vor Schluss musste Thomas Botzenhardt auf die Strafbank und das Kaufbeurer Powerplay lief gut durch das Ravensburger Drittel. Hier war es wieder einmal Torhüter Christian Rohde, der mit starken Reflexen und solidem Stellungsspiel die knappe Führung festhielt. Daran änderte sich auch nichts mehr, als die Gäste eine Minute vor Schluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis holten.
Neben den drei gewonnenen Punkten war auch die Zuschauerresonanz am titulierten Familien-Match ausgesprochen positiv. Mit 3418 Zuschauern war die Ravensburger Eissporthalle zum Beginn der Feiertagssaison restlos ausverkauft. Bereits am Dienstag kommt es zum nächsten Heimspiel, dann sind die Heilbronner Falken zum 20 Uhr zu Gast in der Ravensburger Eissporthalle. 



schongauRevanche geglückt – EA Schongau siegt im intensiven Spitzenspiel


(BLL)  Die Atmosphäre für ein Spitzenspiel war gerichtet – bei über 500 (inkl. Freikarten) Zuschauern im Stadion hatte Schongaus Kassier schon ein kleines Weihnachtsgeschenk vorab bekommen.
Beide Teams waren in nahezu Bestbesetzung aufgelaufen  - nur auf Forst Seite durfte Trainer Norbert Strobl wegen einer Spieldauer nicht an der Bande stehen.
Dennoch waren es die Gäste, die den besseren Start hatten. Die erste Überzahl der Gäste nach nur 157 Sekunden – und bei der konnte der sträflich frei gelassene Kontingentspieler der Gäste – Dejan Pugarsek -  in der 4. Spielminute zum 0 : 1 einnetzen.  Die EAS haderte immer wieder mit Schiedsrichterentscheidungen, hatte aber in der 11. Minute eine starke Chance durch Nico Bentenrieder, der sich bis vor Tor der Gäste durchtanken konnte die Scheibe aber nicht über die Schoner von Forsts Goalie Bergmann brachte. Kurz danach waren es erneut die Gäste die Kapital aus einem Überzahlspiel ziehen konnten – Christian Kratzmeir  traf zum 0 : 2 (14.).
Die EAS ihrerseits konnte aus ihren Überzahlmöglichkeiten kein Kapital schlagen  - zwar trafen sie in der 19. Minute ins Tor  - der Treffer wurde jedoch vom Schiedsrichter abgewunken  - „Torraumabseits“ die Entscheidung des Unparteiischen  - doch wie die Videoaufnahme zeigte,  war es eindeutig ein korrektes Tor – es befand sich kein Schongauer Stürmer im innerhalb des Torkreises vor Max Bergmann.  So blieb es nach 20 Minute beim 0 : 2 für die Gäste, die sich im ersten Abschnitt einfach effektiver präsentierten.
Doch schon im zweiten Abschnitt übernahmen die Schongauer mehr und mehr  das Spiel in die Hand. Und in der 30. Minute war es endlich soweit  - der Fluch war gebrochen und Max Bergmann das erste Mal überwunden. Ein geschickter Pass vom hinter dem Tor postierten Fabian Magg vor das gegnerische Gehäuse und Alexander Simon bedankte sich mit dem 1 : 2 (30.). Aus Schongauer Sicht leider das einzig Zählbare aus dem zweiten Abschnitt, doch den Gäste ging sichtlich langsam die Kraft aus, obwohl auch sie meist mit drei Blöcken wie die Mammuts agierten.
Der Lohn kam dann gleich zu Beginn des Schlussdrittels. Schongaus Topreihe machte Druck, Forst brachte die Scheibe nicht aus dem Drittel. Milan Kopecky eroberte die Scheibe an der Bande zurück  und bediente Matthias Erhard, den die Gästeabwehr vor dem eigenen Kasten „vergessen“ hatte. Geschickt ließ dieser Forst starken Rückhalt aussteigen – und endlich stand es 2 : 2.
Und nun wurden die Gäste zeitweise eingekesselt, doch ihrem Torhüter hatten sie es hauptsächlich zu verdanken, dass das Spiel weiter offen blieb. Auf der anderen Seite hatte zwar Niklas Marschall nicht mehr soviel zu tun. Gefährlich wurde es noch bei einem Konter, doch auch er stand seinem Gegenüber nicht nach.
Viel Emotionen entluden sich dann in der 53. Minute, als sich vor der Wechselzone einige Spieler in die Haare gerieten. Auf dem Spielfeld war davon anschließend nicht viel zu merken, denn von Schongau gingen drei – von Forst vier Spieler gleichzeitig auf die Strafbank. Doch genau diesen Raum nutzte die EAS  um das Spiel endgültig zu drehen – den Pass von Milan Kopecky versenkte Mario Kögler von der Blauen Linie zum 3 : 2 (53.), nach nur 22 Sekunden Überzahlspiel.
Dass es weiter spannend blieb verdankten die Gäste nun eindeutig ihren Torhüter, der gute Chancen von Milan Kopecky oder Nico Bentenrieder  auf das 4. Tor abwehrte – und so konnten die Gäste in der Schlussminute, als die EAS in Unterzahl geriet, alles auf eine Karte setzten. Mit 6 gegen 4 versuchten sie noch den Ausgleich zu erzwingen, doch Niklas Marschall hielt die verdienten Punkte fest – die Revanche war gelungen  - und die EAS ist zu Weihnachten alleiniger Tabellenführer.
Pech hatte Forsts Topscorer Pungarsek, der sich bei einem Zweikampf an der Bande schwer an der Schulter verletzte.



selberwoelfeDie "Wölfe" feiern ein Eishockey-Fest / Selber Wölfe - EHC Bayreuth "die Tigers 5:3 (1:0,2:2,2:1)

(OLS)  Der VER Selb bezwingt im Oberfrankenderby der Eishockey-Oberliga den EHC Bayreuth mit 5:3. Die knapp 4000 Fans feiern ihre Mannschaft euphorisch. Einige wenige Anhänger der Gäste greifen die Ordner an.
Der VER Selb hat sich mit diesem Derbysieg eindrucksvoll rehabilitiert für die 1:8-Schlappe in Freiburg und seinen Anhängern ein schönes Weihnachtsgeschenk bereitet. In der fast ausverkauften Netzsch-Arena zeigten die "Wölfe" gestern das Eishockey, das ihre Fans sehen wollen: Kampf, Leidenschaft, Spielfreude und harte Checks. "Wir haben gute Diskussionen geführt", verriet VER-Trainer Cory Holden kurz vor dem Derby, wie am Freitag die Heimfahrt aus dem Breisgau verlaufen ist. Die Gespräche schienen gefruchtet zu haben. Die "Wölfe"-Spieler kamen mit Feuer in den Augen auf die Eisfläche und hatten im ersten Drittel die Mehrzahl an Möglichkeiten.
Der EHC Bayreuth, von Vielen als kleiner Favorit angesehen, blieb lange Zeit blass in der Offensive. Zugute kamen den Hausherren auch Strafzeiten gegen Meyer und Hermann. Im ersten Überzahlspiel kam Moosberger zu einer dicken Möglichkeit, konnte das Zuspiel von Heilman aber nicht verwerten. Beim zweiten Powerplay scheiterte Schütt mit zwei Schlagschüssen an EHC-Keeper Bädermann. In der zwölften Minute waren dann beide Strafbänke besetzt - und beim Vier-gegen-Vier trafen die "Wölfe" zur Führung. Piwowarczyk spielte Mudryk herrlich frei, und der Kanadier ließ Bädermann keine Chance. Nun erst kamen auch die "Tigers" gefährlich vor das Tor des Gastgebers. Bartosch und Geigenmüller fanden aber in Torwart Suvelo ihren Meister.
Nach der ersten Pause kamen allerdings die "Tigers" wacher aus der Kabine. Nach 34 Sekunden verloren die Hausherren Bartosch aus den Augen und wurden mit dem Ausgleich bestraft. Und als Sevo nur eine Minute später zur Führung für die Gäste abstaubte, verlor der VER für einige Minuten komplett seine Linie. Bayreuth schnürte die Hausherren in deren eigenen Drittel ein, es spielten sich einige turbulente Szenen vor dem Selber Tor ab. Doch die "Wölfe" fingen sich wieder. In der 26. Minute vergab Piwowarczyk noch den möglichen Ausgleich, 90 Sekunden später durfte der Selber Anhang dann doch jubeln. Geisberger scheiterte im ersten Versuch noch, den Abpraller drückte Piwowarczyk über die Linie. Und die Holden-Schützlinge legten nach. Bädermann ließ einen Schuss von Geisberger nach vorne abprallen, Mudryk war zur Stelle - und die "Wölfe" führten wieder. In der Folge war der Gastgeber sogar dem 4:2 ganz nahe, die Bayreuther hatten aber zweimal das Glück auf ihrer Seite.
Im Schlussdrittel hatten erneut die Selber die ersten Möglichkeiten, ehe sich die "Tigers" ein leichtes Übergewicht erspielten. Der VER konnte mit der Führung und dem siebten Mann auf den Rängen im Rücken etwas abwartend agieren und auf Konter setzen. Und die saßen. Geisberger erhöhte in der 50. Minute auf 4:2, als er den während des gesamten Spiels unsicher wirkenden Bädermann alt aussehen ließ. Und nach einem Bilderbuchkonter der gestern überragenden Topreihe der "Wölfe" durften die Selber Fans nur zwei Minuten später erneut jubeln. Nur noch Ergebniskosmetik für die Gäste war der Treffer von Neuzugang Kouba. Schade, dass nach dem Spiel einige Bayreuther Fans aus der Reihe fielen und gegen den VER-Ordnungsdienst handgreiflich wurde. Drei Ordner mussten ins Krankenhaus. Andreas Pöhner
Stimmen zum Derby:
Trainer Cory Holden (VER Selb): "Das war eine Topleistung meiner Mannschaft. Sie hat die Taktik sehr gut umgesetzt und sehr diszipliniert gespielt. Kompliment auch an unseren siebten Mann. Die Fans haben uns nach vorne gepeitscht. Alle Spieler sind bis an ihre Grenze gegangen und wollten den Sieg unbedingt. Der Sieg war auch ein kleines Weihnachtsgeschenk für unsere Fans."
Trainer Sergej Waßmiller (EHC Bayreuth): "Wir haben uns mehr vorgenommen und sind enttäuscht, dass wir keine Punkte geholt haben. Im ersten drittel waren wir nicht so aggressiv, wie es in einem Derby sein muss. Zu Beginn des zweiten Drittels hatten wir einige hochkarätige Chancen, um höher in Führung zu gehen. Da war der Selber Torwart Suvelo wieder überragend. Wir waren nicht in der Lage, die Selber Paradereihe auszuschalten. Dennoch ein Kompliment an meine Mannschaft, die seit Wochen viel Leidenschaft zeigt."
Vorsitzender Jürgen Golly (VER Selb): "Dieser Sieg war unheimlich wichtig nach dem verkorksten Freitag und für die kommenden Wochen. Für die Spieler und für die Fans. Es war schon ein Schlüsselspiel. Bei einer Niederlage wären wir weit weggewesen von der Spitze, jetzt haben wir weiter alle Möglichkeiten. Und der Derbysieg sorgt natürlich auch im Umfeld für Ruhe. Wir wären aber ohnehin, egal wie das Spiel ausgeht, unseren geplanten Weg weitergegangen. In Sachen Neuzugang könnte sich am Montag etwas tun. Wir brauchen aber noch die Unterschrift, zuvor nennen wir keinen Namen."



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg siegen im Topspiel vor Rekordkulisse

(BYL)  Die Aktion „Volles Haus samt Nikolaus“ anlässlich des Spitzenspiels des Tabellenführers gegen den Zweiten vom Höchstadter EC war ein voller Erfolg und beste Werbung für den Eishockeysport in der Industriestadt. Mit 2:1 gewannen die „Löwen“ von Trainer Rainer Zerwesz nach Penalty-Schießen vor sagenhaften 1591 Zuschauern – so viele kamen in dieser Saison noch nie. Weder in Waldkraiburg, noch in irgendeinem anderen Stadion der Bayernliga. Da sage noch einer, in der Sportstadt wäre nichts los.
Es war ein Abend, wie man ihn im Waldkraiburger Eisstadion schon viele Jahre nicht mehr erlebt hatte: Kurz nach 17 Uhr, die über 1500 Fans erhoben sich nach dem Einlauf des EHC von ihren Plätzen, streckten die vorbereiteten blauen und gelben Plakate in die Höhe und die Höhle der „Löwen“ erstrahlte in den Stadtfarben. Ein imposanter Anblick und eine ebenso beeindruckende Kulisse, die diesem Spitzenspiel würdig und auch den Gekommenen im Gedächtnis bleiben wird, wie man auf der Pressekonferenz im Anschluss merkte: „Hut ab, 1600 Zuschauer- das ist top. Ich muss sagen, egal ob als Spieler auf dem Eis oder nicht- das war wirklich eine tolle Kulisse“ erklärte Gästetrainer Daniel Jun, der mit seinem Pass auf „Alligators“ Kapitän Daniel Sikorski das 1:0 für Höchstadt eingeleitet hatte: Sikorski hatte in der 5.Spielminute von der blauen Linie abgezogen, Thilo Grau hielt den Schläger in die Schussbahn und lenkte die Scheibe für EHC-Keeper Patrick Vetter unhaltbar ab (04:58). Mit der Leistung seiner Mannschaft sei er sehr zufrieden, auch wenn es am Ende die Niederlage nach Penalty-Schießen setzte. „Beide Teams standen taktisch sehr gut, das einzige was ein wenig gefehlt hat, waren die Tore. Ich bin aber sehr zufrieden; Gratulation an euch zu zwei Punkten, Gratulation an uns zu einem Punkt- ich denke, wir haben auch den Zuschauern kurz vor Weihnachten ein zusätzliches Geschenk gemacht“ so Jun weiter. Sein Kollege Rainer Zerwesz, der Jun sehr schätzt, pflichtete dem Spielertrainer bei, machte sich mit einem Augenzwinkern aber sogar etwas Sorgen: „Ich bin noch immer sprachlos von der Kulisse und ich hoffe, dass es meiner Mutter noch gut geht. So viele Karten hat sie an der Kasse schon lange nicht mehr verkauft“ so Zerwesz lachend. „Aber ich hoffe natürlich, dass ihr alle wieder kommt zum nächsten Spiel. Vielleicht nicht alle- aber 95 Prozent.“ Die Partie selbst hatte alles, was das Eishockeyherz begehrt. Von der ersten Minute an sahen die knapp 1600 Zuschauer, die am Eingang vom Nikolaus mit Lebkuchen begrüßt wurden, Eishockey der Spitzenklasse. Der Erste gegen den Zweiten- was das Papier versprach, wurde auf der kalten Spielfläche wirklich gehalten. Taktisch bestens eingestellt machten die Höchstadter dem EHC auch nach der Führung das Leben schwer, gleichzeitig setzten die „Alligators“, die von rund 200 Gästefans angefeuert wurden, immer wieder offensive Nagelstiche. Knapp 12 Minuten nach der Gästeführung hatten die „Löwen“ aber immer mehr in die Partie gefunden und Max Kaltenhauser überwand Höchstadts Keeper Philipp Schnierstein, der wie sein Gegenüber Patrick Vetter ein Klassespiel machte (16:15). In der Folge bot sich den knapp 1600 Zuschauern eine packende Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Besonders in den letzten Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Fans den Atem anhalten mussten und beide Mannschaften erinnerten an zwei wankende Boxer die, erschöpft von einem kräftezehrenden Kampf, auf den „Lucky-Punch“ und damit die Entscheidung lauerten. Doch erst im Penalty-Schießen sollte diese fallen und nachdem Max Kaltenhauser sein Team mit einem überragend verwandelten Versuch in die Verlängerung des Shoot-Outs gebracht hatte- Philipp Spindler und Daniel Hämmerle waren zuvor an Schnierstein gescheitert, während Martin Vojcak als einziger der „Alligators“ getroffen hatte- sorgte Lukas Wagner mit dem insgesamt neunten Penalty für die Entscheidung, denn Daniel Jun schaffte es mit dem zehnten Versuch nicht mehr, erneut auszugleichen. Die Löwen freuen sich damit als im eigenen Stadion weiterhin ungeschlagener Tabellenführer auf die Weihnachtsfeiertage, ehe es am 26.12. nach Landsberg geht.
Stimmen zum Spiel:
Daniel Jun:
„Hut ab, 1600 Zuschauer- das ist top. Ich muss sagen, egal ob als Spieler auf dem Eis oder nicht- das war wirklich eine tolle Kulisse. Vom spielerischen her waren beide Mannschaften heute auf Augenhöhe- auf jeden Fall waren WIR viel besser als zuhause gegen Waldkraiburg. Das freut mich als Trainer natürlich. Das einzige was diesem Spiel heute gefehlt hat, waren die Tore, doch muss man sehen, dass beides derzeit Topmannschaften sind, die taktisch sehr gut gestanden sind. Trotzdem hatten aber beide Mannschaften vier, fünf hundertprozentige Chancen. Das zeigt, dass beide wirklich gut gekämpft haben und ich denke, auch vom spielerischen her haben beide Teams ein anderes Niveau als der Rest der Bayernliga. Gratulation an euch zu zwei Punkten, Gratulation an uns zu einem Punkt. Ich bin sehr zufrieden und ich denke, wir haben den Zuschauern kurz vor Weihnachten ein zusätzliches Geschenk gemacht.
Rainer Zerwesz:
Ich bin natürlich sehr, sehr glücklich, dass wir das Spiel vor dieser Kulisse noch so rüber gezogen haben. Wir haben gegen ein sehr starke Mannschaft aus Höchstadt gespielt, die meiner Ansicht nach die spielerisch die Stärkste und Erfahrenste der Liga ist. Man hat’s gesehen: Sie spielen sehr kompakt, da haben wir uns wirklich schwer getan mit unserer jungen Mannschaft. Wir waren aber auf Augenhöhe, obwohl drei unserer sechs Verteidiger unter 20 Jahren waren. Die haben ihren Job zwar sehr gut gemacht, doch in manchen Situationen waren sie eben noch sehr nervös und haben falsche Entscheidungen getroffen. Dennoch war ich mit der Mannschaft aber super zufrieden, der Kampfgeist war top und ich habe mich, besonders für die jungen Spieler gefreut, dass sie das erste Mal vor so einer Kulisse spielen konnten. Vor dem Spiel waren sie nämlich das erste Mal richtig nervös. Für sie war es eine wichtige Erfahrung und ich freue mich, dass wir es noch rumgezogen haben. Das Penaltyschießen war natürlich hochspektakulär, der Daniel hatte zwar das leere Tor schon gehabt, doch dann „leider“ (Daniel Jun und er lachen), für ihn- zum Glück für uns- vorbei geschossen. Es war ein ungemein intensives Spiel, mit hohem Respekt auf beiden Seiten- beide hätten es im letzten Drittel entscheiden können, weil es auf beiden Seiten sehr, sehr gute Chancen gab. Ich bin aber noch immer sprachlos von der Kulisse und ich hoffe, dass es meiner Mutter noch gut geht. So viele Karten hat sie an der Kasse schon lange nicht mehr verkauft (lacht) Und ich hoffe natürlich, dass ihr alle wieder kommt zum nächsten Spiel. Nicht alle- aber 95 % (lacht).



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Montag 22.Dezember 2014
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