Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks können die nächsten beiden Spielerzusagen verkünden: In der Verteidigung bleibt Lucas-Andreas Thebus dem Team erhalten und in der Offensive wird wieder Michael Stach auflaufen
  
ESV Würzburg
(BBZL)  Vom ESC Haßfurt aus der Landesliga wechseln Torhüter Martin Heldenbrand und der deutsch-tschechische Stürmer David Franek zu den Eisbären
  
Krefelder EV
(OLN)  Stürmer Patrick Demetz, gebürtiger Südtiroler mit deutschem Pass, hat seinen Vertrag beim KEV gleich um zwei weitere Jahre verlängert. Er spielt bereits seit 2015 in Deutschland bzw. Krefeld und konnte in seiner ersten Saison im Seniorenbereich in 23 Partien 3 Tore und 8 Assists für sich verbuchen
  
Münchener EK
(BBZL)  Der junge Stürmer Raphael Cera, der aus dem Erdinger Nachwuchs stammt, wird die Angriffsreihen der Luchse verstärken und in seine erste Saison im Seniorenbereich starten
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmertalent Leo Prüßner, der aus dem eigenen Nachwuchs hervorging und in den letzten Jahren Oberliga-Erfahrung bei den Crocodiles Hamburg sammelte, wird nun wieder zum HSV zurückkehren
  
TSV Erding
(BYL)  Nachdem die Stürmer Daniel Babic, Martin Dürr und Lukas Krämmer ihre Zusagen für die neue Saison gegeben haben, ist nun der Kader der Gladiators zunächst komplett. Ihre Chance sich zu beweisen werden zudem die Nachwuchsspieler Christoph Furtner, Maximilian Knallinger, Xaver Magg und Erik Modlmayer wieder erhalten
     
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga West und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft am Ende vierter

(DEB)  Eine klare 1:6 (0:2/0:2/1:2) Niederlage kassierte die deutsche Fraueneishockey-
Nationalmannschaft zum Auftakt der Eurohockey-Challenge im schwedischen Uppsala.
Torschütze für die Auswahl des deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) war Marie Delarbre
(Merrimack College, USA) auf Zuspiel von Andrea Lanzl (ERC Ingolstadt) in der 43. Minute
zum zwischenzeitlichen 1:4.
„Die Intensität und das Spieltempo der Finnischen Mannschaft ist im Gegensatz zu den
überwiegend in der Frauenbundesliga spielenden Deutschen enorm. Dennoch ist der
deutschen Mannschaft im Spielverlauf eine Steigerung gelungen, und wir konnten uns
Torchancen erarbeiten. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft werden uns solche Spiele auf
Toplevel helfen, um unser eigenes Spielniveau anzuheben." Benjamin Hinterstocker, Frauen-
Bundestrainer.
In der zweiten Begegnung im Rahmen der Eurohockey-Challeng unterlag die
Frauen-Nationalmannschaft im schwedischen Uppsala gegen den Gastgeber
mit 0:3 (0:2/0:0/0:1).
Die Schwedinnen nutzen einen unglücklichen Wechsel der DEB-Frauen zur
frühen Führung (5. Min). Als Mitte des ersten Drittel zwei deutsche
Spielerinnen eine Strafzeit verbüßten stocherten die Gastgeberinnen den Puck zum 0:2 ins
von Jenny Harß gehütete Tor. Danach fand die Truppe von Bundestrainer Benjamin
Hinterstocker immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich ihrerseits Tormöglichkeiten.
Allerdings scheiterten sie immer wieder an Sara Grahn im Tor der Schweden. Die
Entscheidung fiel dann gleich zu Beginn des Schlussabschnittes, als die Gastgeberinnen
erneut eine Überzahlsituation zum 0:3 nutzen konnte.
Assistenztrainer Tommy Kettner: „Es war Heute eine Steigerung im Vergleich zum ersten
Spiel. Wir waren wesentlich konzentrierter in den Zweikämpfen und konnten die Partie über
weite Phasen ausgeglichen gestalten.“
Im abschließenden Turnierspiel unterlag die Auswahl des DEB am
Sonntagmorgen gegen den Turniersieger Russland mit 2:5 (1:1/0:2/1:2).
Die Führung der Russinnen egalisierte Bernadette Karpf (ESC Planegg) noch
kurz vor der ersten Pause. Im zweiten Abschnitt mussten die Deutschen
einen Doppelschlag (24./26.Min.) hinnehmen. Diese Führung hatte dann bis
zur 45.Minute Gültigkeit, dann erhöhte Russland auf 1:4. Als Laura Kluge (OSC Berlin) sechs
Minuten vor dem Spielende auf 2:4 verkürzen konnte, setzten die DEB-Auswahl nochmals
alles auf eine Karte. Doch zwei Minuten später trafen die Russinnen zum 2:5 Endstand.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Für die zum Teil noch unerfahrene Mannschaft
sind die Spiele gegen die europäischen Topnationen wie Schweden, Finnland und Russland
erfahrungsreich uns sportlich wertvoll. Um diese Wettkämpfe zu bestehen bedarf es enormen
eishockeyspezifischen Fähigkeiten. Unsere Mannschaft zeigte eine Steigerung im
Turnierverlauf, an der wir bei den kommenden Spielen anknüpfen wollen."



ECC Preussen Juniors BerlinDerbysieg gegen F.A.S.S. 1b, Preussen Berlin siegen 7:0

(RLO)  179 Unverbesserliche fanden am Freitagabend den Weg zur Eissporthalle am Glockenturm, um dem Regionalliga-Derby ECC Preussen gegen FASS 1b beizuwohnen. Sie sollten nicht enttäuscht werden.
Die Charlottenburger traten ohne zwei Leistungsträger an, sowohl Robin Niedermeier als auch Arbeitsbiene Richard Jansson fehlten in der Aufstellung, dafür wirkte Nils Jacob aus dem DNL2-Team mit. Im Kasten hatte sich Trainer Ivan Horak für Marco Guthke entschieden.
Ein wenig für Erstaunen sorgte die Trikotauswahl, die Preussen präsentierten dem Heimpublikum ihr weißes Auswärtsjersey.
Die Spielweise des ECC schien dem Schiedsrichtergespann nicht zuzusagen, schon nach etwas mehr als einer Minute durfte sich Tim Harloff im Separee ausruhen. Ihm folgten im Laufe des Drittels in schönen Abständen weitere Preussen, was in einer 10-Minuten-Strafe gegen Kai-Alexander Arkuszewski gipfelte. Kapital aus der zahlenmäßigen Übermacht konnten die Fassler jedoch nicht schlagen.
Knapp drei Minuten vor Ende des ersten Durchgangs dann die erste Strafe gegen die Gäste, die Mike Merkert sofort zum ersten Tor des Tages nutzte.
Drittel 2 kann man getrost als das Philip(p)-Drittel bezeichnen.
In der 25. Spielminute erzielte Geburtstagskind Philip Reuter das 2:0 und wurde dafür mit einem Ständchen der Fans belohnt. Keine Minute später ließ Philipp Grunwald den dritten Treffer folgen. Auch, weil man den Gang auf die Strafbank nun mied wie die Katze den Badeteich, war dies die Vorentscheidung. Die Zweite der Akademiker konnte sich nicht auf die Anzeigetafel bringen, im Gegenteil. Nachdem Nils Jacob einen Penalty nicht verwandeln konnte, erhöhte der dritte Philip, er heißt mit Nachnamen Menge, auf 4:0.
Im letzten Abschnitt wollten die Neuzugänge Arkuszewski und Schmidt auf sich aufmerksam machen, was Ihnen mit zwei bzw. einem Tor auch eindrucksvoll gelang.
Herzlichen Glückwunsch an Marco Guthke, der wieder einmal ohne Gegentor blieb und an Philip Reuter zum 29. Geburtstag.
So geht es mit einem verdienten 7:0 in die Weihnachtspause, nach der es am 3. Januar zum wohl ärgsten Konkurrenten nach Chemnitz geht. Die Preussengemeinde hat bereits beschlossen, zahlreich zu erscheine

Zwischenbilanz nach 12 von 20 Spielen        
Auch wenn die Top-Begegnungen gegen Chemnitz noch ausstehen, ist es angebracht mal auf den bisherigen Saisonverlauf einzugehen.
Vor der Saison sah es zunächst wenig rosig aus. Es galt Marcel Hermle und Nico Jentzsch zu ersetzen, aber woher nehmen und nicht stehlen? Dann machte auch noch Patrick Neugebauer die Fliege und der Kader sah sehr übersichtlich aus.
Nicht verzagen,  Herrn  Leonhardt fragen und der zauberte zwei wahre Glückslose aus der Trommel. Natürlich braucht man auch ein bischen Glück und günstige Umstände, aber das kommt auch nicht von alleine.
Jan Schmidt, ein mit allen Wassern gereinigter Vollblutstürmer und der emotionale Verteidiger mit Offensivqualitäten, Kai Arkuszeski, fügten sich nahtlos in ein funktionierendes Team ein.
Dann hatte auch noch Tim Harloff richtig Lust auf Preussen und schon sah die Welt wieder rosiger aus.
Im Tor braucht man sich überhaupt keine Sorgen machen. Patrick Hoffmann und Marco Guthke stehen wie der Fels in der Brandung und lassen nur wenig zu. Die Verteidiger Robin Niedermeier, Jaro Seemann, Philip Menge, Marc-Andre Niedermeyer und Kai Arkuszewski räumen hinten ab wie der Ruwe-Winterdienst und sorgen allesamt für reichlich Betrieb nach vorne. 38 Tore konnten die Defensivkünstler bisher zum Erfolg beitragen. Der Sturm wird gerne als das Prunkstück der Preussen bezeichnet. Das mag in der öffentlichen Wahrnehmung auch so sein, aber alle Mannschaftsteile tragen zum bisherigen Erreichten ihr Scherflein bei. Jan  Schmidt, führt die Scorerliste der Regionalliga Ost an, Richard Jansson ist im auf den Versen und auch Rick Giermann, Philip Reuter, Mike Merkert und Tim Harloff sind wie die Pilzesammler am scoren.
Natürlich tragen Trainer Ivan Horak und Mannschaftsleiter Andreas Niedermeyer die Hauptverantwortung für dieses Team und dürfen sich für das bisher Erreichte ein Bienchen an die nicht vorhandende Brust heften.
Auf und neben dem Eis ist Anthony Eshun ein vorbildlicher Kapitän. Kurze Babypause und dann wieder volle Kraft voraus! 21 Scorerpunkte konnte er in 10 Spielen auf der Habenseite verbuchen.
9 Partien durfte auch der erst 16jährige Niklas Binder bestreiten. Er ist ehrgeizig und arbeitet hart an sich um im Seniorenbereich bestehen zu können. Sein Stern erleuchtete in Leipzig, wo er zweimal die Glückshormone für ein Tor genießen durfte.
in weiterer Juwel steht bereits in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Janek Seemann wird nach auskurierter Verletzung alsbald ins Geschehen eingreifen und für so manchen Torjubel auf der Tribüne sorgen.
12 siegreiche Spiele stehen zu Buche und auch das Torverhältnis von 116:16 kann sich sehen lassen.
Dies alles gilt es am 03.01.2015 in Chemnitz zu bestätigen, wo die erste wirklich harte Nuss in dieser Saison zu knacken ist.



Weserstars BremenTigers gezähmt / TuS Harsefeld Tigers – Weserstars Bremen 3 : 8 (1:2, 0:3, 2:3)

(RLN)  Der sportliche Erfolg der Weserstars setzt sich fort. Am vergangenen Samstag gelang der sechste Sieg in Folge bei den TuS Harsefeld Tigers, dem Vorletzten der Regionalliga Nord.
Begleitet von gut 50 Fans aus Bremen, hatten die Weserstars über die gesamte Spielzeit die größeren Spielanteile. Nur im ersten Drittel konnte der Gastgeber das Spiel offengestalten und ein flüssiges Angriffsspiel der Weserstars vermeiden. Mit zunehmender Spieldauer schwanden ihnen aber die Kräfte und die Bremer nutzten ihre sportliche Überlegenheit, um ein auch in der Höhe verdientes Ergebnis zu erzielen. In einer fairen Partie scorten Igor Schön (6 Punkte) und Mirco Ratajczak (5 Punkte) auf Bremer Seite am eifrigsten.
Nun geht es in die kurze Weihnachtspause, ehe es im Januar zu den richtungsweisenden Spielen gegen die Mitfavoriten geht. Am Sonntag den 04. Januar empfangen die Weserstars um 18.30 Uhr die Salzgitter Icefighters zum Kräftemessen in der Eissporthalle Paradice.



buchloheNiederlagenserie gestoppt / ESV Buchloe besiegt Germering mit 5 : 1 – Piraten wieder auf Rang 5 der Tabelle

(BYL)  Nach drei Niederlagen in Serie konnten die Buchloer Pirates am Sonntagabend endlich wieder einen Sieg landen. Die Mannschaft von ESV Trainer Jogi Koch besiegte vor knapp 400 Zuschauern in der Sparkassenarena die Wanderers aus Germering mit 5 : 1 (2 : 1, 0 : 0, 3 : 0) Toren und eroberte sich den begehrten fünften Tabellenplatz der Eishockeybayernliga zurück. Die lange Zeit sehr umkämpfte Partie war allerdings deutlich enger, als es das klare Ergebnis vermuten lässt, denn die Entscheidung zugunsten der Freibeuter fiel erst im Schlussabschnitt. „Ich bin natürlich froh über das Ergebnis und die drei Punkte. Ich bin aber bei weitem nicht so zufrieden mit der Leistung meiner Jungs, als es das Resultat vielleicht vermuten lässt. Wir haben insgesamt nur zwanzig Minuten lang so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Vor allem das zweite Drittel war eine Katastrophe“, fand ESV Coach Koch auch durchaus kritische Worte nach dem wichtigen Erfolg seiner Truppe. Die Piraten waren furios in die Partie gestartet, nutzten sofort die erste Überzahlsituation und gingen nach einem Zuspiel von Danko Deveri schon nach 37 Sekunden durch Marc Weigant in Führung (1.). Kurz darauf nahm Deveri einen Klassepass von Patrick Weigant über das halbe Spielfeld auf und ließ Sebastian Reisinger im Germeringer Tor keine Chance (3.). Auch nach der 2 : 0 Führung blieben die Piraten am Drücker und ließen den Gästen zunächst überhaupt keinen Raum für eigene Angriffe. Erst nach gut zehn Minuten konnten sich die Wanderers etwas befreien und tauchten zumindest sporadisch vor dem Buchloer Tor auf. Nach einem Abwehrfehler fiel auch prompt der 2 : 1 Anschlusstreffer durch den Kanadier Max Grassi (15.). Die Hausherren verloren nun etwas den Faden, so dass die Germeringer nun für einige Zeit das Kommando auf dem Eis übernahmen. Vor allem im Mitteldrittel lief bei den heimischen Freibeutern nahezu überhaupt nichts mehr zusammen, während die Gäste nun deutlich mehr Spielanteile und die weitaus besseren Torchancen zu verzeichnen hatten. Allein dem starken Fritz Hessel im ESV Tor war es zu verdanken, dass es bis zum zweiten Wechsel beim knappen 2 : 1 Vorsprung für die Hausherren blieb. Zu Beginn des letzten Drittels dann die vielleicht spielentscheidenden Szenen. Gleich nach Wiederbeginn hätte das Spiel noch eine Wende nehmen können, aber der agile Germeringer Stürmer Benedikt May traf nur den Torpfosten. Praktisch im Gegenzug machte es ESV Torjäger Patrick Weigant besser, als er einen Pass von Andreas Morhardt direkt zum 3 : 1 verwandelte (42.). In der Folge rettete ESV Schlussmann Fritz Hessel mit einigen sehenswerten Paraden in höchster Not gegen die nochmals anstürmenden Germeringer. Doch nun hatten sich die Piraten endgültig endlich wieder gefangen und drängten ihrerseits auf die Entscheidung. Mit einem trockenen Schlagschluss von der blauen Linie war schließlich Mark Waldhausen für den vierten Buchloer Treffer verantwortlich (47.), ehe dann Andreas Morhardt mit einem Schuss in den Torwinkel in der Schlussminute für den 5 : 1 Endstand sorgte (60.). Auch an den Weihnachtstagen sind die Piraten gefordert, denn am kommenden Freitag, um 17.30 Uhr, treten Piratenkapitän Daniel Huhn und seine Kollegen in Pfaffenhofen an. Am Sonntag, 28. Dezember 2014, um 17.00 Uhr gastiert dann der ESC Dorfen in der Buchloer Eishalle. 



deggendorferscVorgezogene Bescherung beim Deggendorfer SC

(OLS)  Rundum zufriedene Gesichter gab es am Sonntagabend beim Heimspiel des Deggendorfer SC gegen den EHC Sonthofen. Sportlich gesehen sicherte sich der DSC mit einem 5:2-Heimspielsieg drei wichtige Punkte und auch der erstmals durchgeführte "Teddy-Bear-Toss" übertraf alle Erwartungen der Verantwortlichen. Über 900 Plüschtiere von den Fans flogen auf das Eis und die Mannschaft des DSC revanchierte sich mit fünf Treffern für die Fans, die sich gemeinsam nach dem Spiel in vorweihnachtlicher Stimmung feierten.
Der DSC scheint ein Faible für die Teams aus dem Allgäu zu haben, denn jeweils dreimal stand man Füssen und Sonthofen an einem Wochenende schon gegenüber und jedesmal verbuchte der DSC dabei die volle Punkteausbeute. Sonthofen entpuppte sich aber als der erwartet schwere Gegner und hätte bei mehr Glück im Abschluss durchaus punkten können. Das sah auch Gäste-Coach Dave Rich so und machte DSC-Schlussmann Sandro Agricola an dieser Stelle ein Kompliment: "Sandro überrascht mich bisher. Dreimal  hat er gegen uns tadellos gehalten und seinem Team die Punkte gesichert." Die nächste Überraschung für ihn muss dann Jan Benda gewesen sein, der mit einer bärenstarken Vorstellung als Stürmer mit einem Doppelpack innerhalb von 75 Sekunden das Spiel in der Schlussphase des zweiten Drittels zu Gunsten des DSC drehte und auch den wichtigen vierten Treffer vorbereitete.
Dabei starteten die Gäste besser in die Partie und hatten zwei Chancen, aber dann schlug Simon Maier zu (4.), der im Gewühl den Überblick behielt. Noch in der gleichen Minute der Ausgleich für Sonthofen, als die Allgäuer einen Scheibenverlust im eigenen Drittel des DSC gnadenlos ausnutzten. Ausgerechnet der Ex-Deggendorfer Stiebinger vollstreckte trocken. In der Folge neutralisierten sich beide Teams und es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Whitecotton aus nächster Nähe am gegnerischen Torhüter scheiterte. Da auch Möhle und Beck scheiterten und auch ein Schlagschuss von Fatyka nicht den Weg ins Ziel fand, ging es ausgeglichen in die Kabinen.
Die ersten Minuten des Mittelabschnitts ähnelten dem Anfang der Partie, denn Sonthofen kam wacher aus den Katakomben. Nur dem Pfosten hatten sie aber zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten (27.). Jan Benda eroberte gekonnt den Puck, bediente in der Mitte Patrik Beck und eben dieser scheitert am Gestänge. Genauer zielten da schon die Allgäuer, allerdings wieder begünstigt durch einen Fauxpas in der DSC-Abwehr, der das 1:2 in der 34. Minute bedeutete. Nun schlug aber die Stunde des Jan Benda, der mit seinen beiden Treffern (36./37.) dem Spiel die entscheidende Wende gab und die "Bullen" quasi wie an einem Nasenring über das Eis führte. Sonthofen konnte sich kaum noch befreien und rettete sich ohne weiteren Gegentreffer in die Pause.
Auch die letzten zwanzig Minuten gingen die Gäste forsch an, einen Konter schlossen sie jedoch zu ungestüm ab. Was Dave Rich auch bemängelte, denn "wir haben die Tore immer zur falschen Zeit kassiert und tun uns schwer, selber welche zu schießen. Wir versuchen alles, aber in der Oberliga ist es viel schwerer, als in der Bayernliga". Dies unterstreicht auch die 49. Minute: Erst wehrte Agricola stark mit dem Schonerende ab und Christian Retzer warf sich in den Nachschuss. Auch 45 Sekunden in doppelter Überzahl vermochte Sonthofen nicht zu nutzen. Die Entscheidung fiel dagegen in Unterzahl für die Rich-Truppe. Daniel Möhle verspringt der Puck eigentlich, dieser geht jedoch am Gegenspieler vorbei, Möhle setzt nach und schlenzt die Scheibe in den Winkel. Das schönste Tor des Tages darf sich jedoch Dustin Whitecotton gutschreiben. Im Laufduell gegen einen Verteidiger hechtet er sich im Zweikampf nach dem Puck und bugsiert ihn aus spitzem Winkel in das inzwischen verwaiste Tor der der Sonthofener. Erst zweimal erzielte der DSC in dieser Saison fünf Treffer.
Jiri Otoupalik sah einen harten Kampf seiner Mannschaft, die wieder ein Spiel gedreht hat. "Die beiden Spiele am Wochenende haben sehr viel Kraft gekostet, daher Hut ab vor dem Team", zollte er seinen Respekt und hob auch Benni Frank heraus, der zwar noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, sich aber uneigennützig in den Dienst der Mannschaft stellte. Nun sieht man voller Vorfreude dem Schlagerspiel am 2. Weihnachtsfeiertag (18.30) gegen die Bayreuth Tigers entgegen, wo auch Stefan Ortolf nach seiner Sperre wieder die Offensive des DSC verstärkt.

Grandioser "Teddy-Bear-Toss" in Deggendorf
Normalerweise "fliegen" während eines Eishockey-Spiels ab und zu mal die Fäuste zwischen den Spielern oder Bierbecher von Fans, die ihren Unmut über eine Schiedsrichterentscheidung freien Lauf lassen. Das Plüschtiere auf das Eis fliegen, kommt nur ganz selten vor und in Deggendorf hatte diese aus Nordamerika kommende Aktion am Sonntagabend im Heimspiel gegen den EHC Sonthofen erstmals Premiere. Die Verantwortlichen des DSC hatten sich schon einiges erhofft, aber das Ergebnis übertraf selbst die Erwartungen der kühnsten Optimisten. Schon vor dem Spiel sah man DSC-Fans, die säckeweise Plüschtiere in das Stadion schleppten und bereits wenige Sekunden vor der ersten Drittelsirene flogen die ersten Teddys in Richtung Eisfläche. Nur Augenblicke später verwandelte sich das Eis nach einem wahren Hagel an Plüschtieren in ein Meer von Stofftieren aller Art. Die Nachwuchsspieler kamen mit dem Aufsammeln fast nicht mehr hinterher und so gesellten sich auch die Herren der Vorstandschaft dazu, um ihnen behilflich zu sein. Die Zahl der Plüschtiere war wirklich beeindruckend, denn knapp über 900 der kuscheligen Spielgefährten kamen zusammen. Diese gehen nun an das "Projekt Kinderherzen" und bringen bald so manche Augen zum Strahlen, wenn sie an bedürftige und benachteiligte Kinder verschenkt werden, die sich ansonsten oft vergeblich auf Weihnachten und Geschenke freuen. 

DSC will sich die Feiertage versüßen
Nachdem der Deggendorfer SC vor den Feiertagen mit einem 6-Punkte-Wochenende weiter aufhorchen ließ, will man sich auch nach dem Weihnachtsfest noch ein paar Punkte unter den Baum legen. Allerdings heißen die nächsten Gegner Bayreuth und Freiburg, aber mit der Leidenschaft und dem Einsatz, mit dem man gegen Füssen und Sonthofen zweimal einen Rückstand wettmachte, ist man auch gegen die Favoriten nicht chancenlos. Zumal man Bayreuth schon einmal im eigenen Stadion schlagen konnte und die Tigers auf fremden Eis nicht so souverän wie im eigenen Stadion auftreten. Die Aufgabe in Freiburg wird ungleich schwerer, mussten doch erst die Selber Wölfe ein Debakel im Breisgau erleben. Deggendorf zog sich jedoch im ersten Aufeinandertreffen schon gut aus der Affäre und geht völlig ohne Druck in die Auswärtspartie.
Gegen die Bayreuth Tigers (26.12., 18.30 Uhr) kann Jiri Otoupalik wieder auf Stefan Ortolf zurückgreifen, der zuletzt gesperrt war. Dagegen steht hinter dem Einsatz von Fabian Calovi noch ein Fragezeichen, die ärztliche Abteilung muss erst noch grünes Licht für einen Einsatz geben. Doch die Mannschaft hat auch so bewiesen, dass sie für jeden Gegner unbequem werden kann. Das hat auch Bayreuth in Deggendorf schon zu spüren bekommen, als die Tigers mit zwei Toren führten, der DSC aber in einem fulminanten Mitteldrittel vier Treffer erzielte und die erste Partie mit 4:3 gewann. Augenblicklich rangieren die Oberfranken auf Platz 3 der Tabelle und ihre ohnehin schon gut bestückte Offensive hat noch einmal Zuwachs bekommen. Jan Kouba von den Lindau Islanders und vor allem Ben Warda, der letzte Saison noch im Trikot des EHC Klostersee für Furore sorgte, verstärken den Angriff der Wagnerstädter. Mit dem Trio Geigenmüller, Kolozvary und Bartosch besitzen die Oberfranken eine der besten Angriffsreihen der Liga, auch Verteidiger Jozef Potac nutzt seinen Vorwärtsdrang und ist nach Barry Noe aus Regensburg zweitbester Verteidiger der Liga. Der DSC wird wieder über sich hinauswachsen müssen, wenn man den Favoriten schlagen will. „Die Tagesform wird entscheiden", weiß Co-Trainer Christian Zessack, „ und abgerechnet wird nach 60 Minuten". In der Tat braucht sich der DSC nach den letzten Ergebnissen nicht verstecken und geht nicht chancenlos in die Begegnung am 2. Weihnachtsfeiertag. Eine stolze Zuschauerzahl würde an diesem Tag die Leistungen der Mannschaft in den letzten Spielen honorieren, nach dem Weihnachtsstress wäre ein Besuch des Heimspiels gewiss auch ideal für einen Abend mit der ganzen Familie.
Am 28. Dezember reist man zum EHC Freiburg und will in der Festung Franz-Siegel-Halle bestehen. Dabei kann man sich einer großen Zahl von DSC-Fans sicher sein, die ihr Team am Rande des Schwarzwalds unterstützen wollen. Auch die Breisgauer schlugen noch einmal auf dem Transfermarkt zu, Petr Haluza fügte sich mit drei Treffern in vier Spielen auch nahtlos in das Ensemble von Alex Sulak ein. Respekt flößen die Statistiken der Billich-Brüder ein, aber auch Tobias Kunz oder Jakub Wiecki findet man unter den besten Scorern der Liga. Dies musste auch Selb zuletzt leidvoll erfahren, im Duell der Wölfe war Freiburg bissiger und gewann hoch mit 8:1. Im Spitzenspiel gegen Regensburg musste sich Freiburg der noch höheren individuellen Klasse der Regensburger beugen und unterlag unglücklich mit 6:5.
Der DSC reist allerdings mit der Empfehlung von drei Auswärtssiegen am Stück an und will sich an der Dreisam so teuer wie möglich verkaufen. Rein von den Zahlen her, trifft in diesem Duell mit Freiburg die beste Abwehr (60 Gegentore) auf den schwächsten Angriff (Deggendorf, 64 Treffer). Aber der DSC stellt mit erst 336 Strafminuten auch die fairste Mannschaft der Liga, dagegen sind die Wölfe mit 522 Minuten in der Box nach Selb die unfairste Mannschaft. Gelingt es Beck, Benda & Co., von der Strafbank fern zu bleiben, erhöht dies die Chance auf Punkte sicherlich. Bei der disziplinierten Spielweise in den letzten Wochen, durch die man auch nur wenige Gegentore zuließ, sollte dies nicht unmöglich sein. Im Kampf um die begehrten Plätze würde sich der DSC mit Punkten noch einmal selbst beschenken.



dinslakenkobrasDinslakener Kobras erobern Platz Vier zurück

(RLW)  Mit drei Punkten im Gepäck kehren die Kobras aus Soest zurück. Dort konnten sie einen ungefährdeten 1:6 Auswärtserfolg gegen harmlose Bördeindianer einfahren. Durch diesen Erfolg konnten sich die Dinslakener mit Platz Vier wieder in die Playoffränge schieben.
Von Beginn an waren die Dinslakener die spielbestimmende Mannschaft und kamen schon nach 3 Minuten zum ersten Torerfolg durch Daniel Pleger. Nach zehn gespielten Minuten traf Daniel Pleger erneut und erhöhte auf 2:0 für die Kobras. Wie auch schon beim ersten Treffer waren Sebastian Haßelberg und Pierre Klein die Vorlagengeber. Im weiteren Spielverlauf hatten die Dinslakener Stürmer weitere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am Soester Keeper. Die Bördeindianer hingegen kamen in diesem Spielabschnitt nur selten vor das von Dennis Rudolph gehütete Dinslakener Tor. Allerdings nutzten die Soester Stürmer eine Unachtsamkeit in der Dinslakener Mannschaft und verkürzten den Abstand auf 1:2. Dabei blieb es auch zur Pause.
Das zweite Drittel begannen die Kobras in Überzahl und konnten prompt nach 30 gespielten Sekunden die Führung erneut ausbauen. Diesmal war es Joey Menzel, der goldrichtig stand und nur noch einschieben brauchte. Mit dem Zwei-Torevorsprung im Rücken ließen die Kobras es anschließend etwa ruhiger angehen und Soest kam nun etwas besser ins Spiel und zu einigen Torchancen, blieb aber harmlos im Abschluss. Besser machten es wieder die Kobras. Zwar brauchten die Dinslakener Akteure einige Anläufe, aber zwei Minuten vor Drittelende war es Sven Linda, der zum 4:1 für Dinslaken traf.
Im letzten Drittel behielten die Niederrheiner die Oberhand und gaben das Spiel auch nicht mehr her. In der 48. Spielminute konnten die Kobras eine doppelte Überzahl für sich nutzen und bauten durch ein Tor von Timothy Tanke ihre Führung weiter aus. Den Schlusspunkt setzte dann Tim Cornelißen, der, ebenfalls mit einem Powerplaytor, für den den 6:1 Endstand aus Sicht der Kobras sorgte.
Insgesamt ist der Sieg auch in der Höhe verdient und hätte, wenn die Kobras konsequenter in der Chancenverwertung gewesen wären, sogar noch höher ausfallen können. Am zweiten Weihnachtstag geht es nun zu Hause für die Kobras weiter. Wieder trifft man auf die Bördeindianer der Soester EG. Natürlich wollen die Schützlinge von Thomas Schmitz auch in diesem Spiel erfolgreich sein. Was, sollten sich die Soester erneut so harmlos präsentieren, durchaus im Bereich des Machbaren liegt. Doch Vorsicht ist auch weiterhin geboten, denn angeschlagene Boxer können durchaus gefährlich werden. Ob die Kobras mit einem weiteren Sieg auf einem Playoffplatz ins neue Jahr gehen, wird man am Freitag ab 19.00 Uhr in der Dinslakener Eissporthalle erfahren.   



dresdnereisloewenDresden empfängt den SC Riessersee

(DEL)  Am Vorweihnachtsabend empfangen die Dresdner Eislöwen den SC Riessersee in der EnergieVerbund Arena. Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch muss dabei auf den Einsatz von Joni Tuominen (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) und Sami Kaartinen (Handbruch) verzichten. 
„Es ist aktuell keine einfache Situation. Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge bei einzelnen Spielern nach den Untersuchungen entwickeln und sicher auch kurzfristig entscheiden. John Koslowski wird eventuell ein paar Einsätze fahren. Gute Schritte nach vorn hat am Wochenende auch Vincent Schlenker gemacht“, sagt Thomas Popiesch und fügt mit Blick auf den Gegner hinzu: „Der SC Riessersee gehört zu den Mannschaften mit den wenigsten Gegentoren. Defensiv agieren sie sehr geordnet, setzen aber gekonnt Nadelstiche. Das Team schaltet sehr gut zwischen aggressivem Forechecking und kompakter Arbeit in der neutralen Zone um. Das erwarte ich auch morgen wieder.“
„Der SC Riessersee spielt einfaches und sehr sauberes Eishockey, ist besonders in der Defensive stark. Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir auch Geduld haben“, sagt Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert.
Das Spiel gegen den SC Riessersee beginnt am Dienstag um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Carsten Lehnart (Kassel). Die Kassen sowie die Arena öffnen um 18 Uhr. Der VIP-Raum öffnet 18.30 Uhr.
Die Dresdner Eislöwen weisen darauf hin, dass das Spiel gegen den SC Riessersee zum Preis von 5,50 Euro via Livestream auf SpradeTV übertragen wird. Im Angebot stehen auch Prepaid-Pakete für vier und zehn Saisonspiele, mit denen im Vergleich zur Einzelbuchung bis zu zwölf Prozent gespart werden können.



forstnatureboyzForst Nature Boyz verkauften sich teuer - Knappe Niederlage beim Nachbarn Schongau

(BLL)  Die Vorzeichen zum Lokalderby gegen die Mammuts aus Schongau standen schon vor Spielbeginn nicht rosig. Co-Trainer Franz Brückl mußte die Formationen umstellen, da wichtige Spieler wegen Verletzungen nicht zur Verfügung standen. Andreas Pfleger laboriert an einer Handverletzung, wie auch Michael Kölbl, der ebenfalls Gips trägt. Auch Andreas Krönauer, am Freitag von einem Schuß am Oberschenkel mußte nach dem Aufwärmen die Segel streichen und zuschauen. Neben dem gesperrten Martin Kirschner fiel zu allem Überfluß auch noch Dejan Pungarsek im letzten Drittel nach einer Schulterverletzung aus.
Trotz aller Widrigkeiten verzeichneten die Nature Boyz den besseren Start für sich. Gleich das erste Überzahlspiel in der 4. Spielminute nutzten sie zur 0:1-Führung durch Dejan Pungarsek. Die Scheibe lief über Manuel Weninger und dem gut aufgelegten Philipp Birk, der als Verteidiger aushelfen mußte. Den ersten Schuß konnte Torhüter Niklas Marschall noch parieren, gegen den Nachschuß war er machtlos. Forst erspielte sich ein Übergewicht und konnte sich einige gute Chancen erspielen. Die Mammuts waren in dieser Phase des Spieles mehr auf Konter angewiesen. Einen Alleingang mußte der überragend haltende Max Bergmann stoppen. Kurz darauf, wieder in Überzahl, hämmerte Christian Kratzmeir den Puck mit einem fulminanten Schuß von der blauen Linie ins Schongauer Tor. Freigespielt wurde er in der 14. Minute von Manuel Weninger und Philipp Birk. Die Gastgeber versuchten, besser ins Spiel zu kommen, was sich in der 19. Spielminute vermeindlich auszahlen sollte. Das Tor wurde von den Schiedsrichtern wegen Torraumabseits nicht gewertet. Mit der 0:2-Führung im Rücken wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt verlagerten sich die Spielanteile in Richtung der Schongauer, die sich jetzt mehr Chancen erspielten, doch parierte Max Bergmann die Schüsse auf sein Tor. Keine Chance hatte er jedoch in der 30. Spielminute, als Fabian Magg einen Pass vor das Tor Bergmanns spielte und Alexander Simon zum 1:2-Anschlußtreffer einschoß. Das Spiel nahm an Intensität zu, mit verantwortlich waren auch einige seltsame Regelauslegungen der Schiedsrichter. Manche unfaire Aktionen wurden nicht entsprechend von ihnen unterbunden. Trauriger Höhepunkt war dann die Schulterverletzung von Dejan Pungarsek, das vorausgegangene Foul wurde nicht geahndet. Er mußte in der Drittelpause ins Krankenhaus gebracht werden, die Schulter war ausgekugelt, ob weitere Folgen auftraten, muß eine CT zeigen.
Etwas unkonzentriert kam die Mannschaft aus den Kabinen, Co-Trainer Franz Brückl mußte also nochmals die Reihen umstellen. 46 Sekunden nach Wiederanpfiff der 2:2-Ausgleich durch Matthias Erhard, der ein Zuspiel vom Milan Kopecky verwertete. Der Torschütze wurde einfach allein vor dem Tor stehen gelassen. Schongau erhöhte den Angriffsdruck nochmals, Bergmann war der Turm in der Abwehrschlacht. Thorsten Stranninger hätte dem Spiel noch eine positive Wende für die Gäste herbeiführen können, lief er allein auf Schongau's Torhüter zu, der im letzten Moment retten konnte. Die teilweise überharte Spielweise der Gastgeber war mit  verantwortlich, dass es in der 53. Minute zu Raufereien kam. Zwei Schongauer und drei Forster wurden auf die Strafbank geschickt. 30 Sekunden später die Vorentscheidung zu Gunsten der Mammuts. Mario Kögler erzielte die 3:2-Führung per Distanzschuß. Als Schongau eine Minute vor Schluß mit einem Mann weniger auf dem Spielfeld agierte, wurde Max Bergmann zugunsten eines weiteren Feldspielers ersetzt. Die Stürmer hatten in der letzten Minute mehrere Einschußmöglichkeiten, doch Marschall verhinderte mit Geschick und Glück den Ausgleichstreffer.
Aufgrund der Spielanteile geht der Sieg für den Landkreisrivalen in Ordnung, wichtig und entscheidend für die Nature Boyz könnte aber noch der bessere direkte Vergleich werden. Die Spieler des SC Forst haben trotz aller Widrigkeiten toll gekämpt und sich sehr achtbar aus der Affaire gezogen. Ein Dankeschön von der Mannschaft an die Frau Landrätin Jochner-Weiß, die ihr Versprechen einlöste und den versprochenen Kasten Bier spendierte. 



crocodileshamburgHamburg Crocodiles feiern 6:2-Sieg gegen Nordhorn

(OLN)  Die Crocodiles sind wieder in der Spur: 2 Tage nach dem grippe-bedingten 2:10 bei den Rostock Piranhas, bei dem die Crocos ohne 6 kranke und verletzte Spieler auskommen mussten, feierten die Farmsener am Sonntag in der Eishockey-Oberliga Nord einen 6:2 (0:1,3:1,3:0)-Erfolg gegen die Ritter aus Nordhorn. Es war der 6. Sieg aus den letzten 7 Spielen.
Komplett waren die Crocos aber auch diesmal nicht: Mit Rudkowski (Sperre), Blank (Bauchmuskelzerrung) und Tillert (Grippe) fielen gleich 3 Verteidiger aus - und mit genau dieser Zahl von 3 gelernten Defensiv-Spezialisten musste Trainer Sven Gösch daher auch am Sonntag auskommen. Nach dem 0:1-Rückstand war es  ausgerechnet Verteidiger Slava Koubenski, der die Crocos mit seinem 2. Saisontor auf die Siegesspur führte. Gebauer (8. Saisontor), Bartanus (Tore 11 und 12) sowie Torjäger Bezouska (Treffer 24 und 25) stellten dann den verdienten Sieg her.
Nächster Gegner der Crocos auf heimischem Eis ist am nächsten Freitag (2. Weihnachsfeiertag/19:00 Uhr, Eisland Farmsen) Titelverteidiger Hannover Scorpions



hernerev2007Spitzenspiel geht an Herner EV


(OLW)  Es war ein spannendes Spiel und über 1.900 Zuschauer sahen einen hervorragend aufgelegten HEV, der in dieser packenden Partie gegen den EHC  Neuwied zu Recht mit 6:2 als Sieger vom Eis ging.
Schon seit Wochen galt das Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Neuwied als abschließendes Highlight des Jahres. Grund dafür war die Ankündigung der EHC-Fans, gleich mit acht Fan-Bussen an den Gysenberg zu kommen. Und so war es dann auch. Gut 600 Fans kamen am Sonntag nach Herne, um ihr Team tatkräftig zu unterstützen. „Gemeinsam. Besonders.Lautstark“ so die Devise der Bären aus Neuwied. Und zunächst ging die Gäste-Taktik auf. Denn in der 8. Spielminute traf Felix Köbele in Überzahl zur 1:0 Führung. Doch der HEV ließ sich davon nicht abschrecken und arbeitete weiter nach vorne. Belohnt wurden die Gysenberger dann fünf Minuten vor Drittelende durch den 1:1 Ausgleichstreffer von Robin Loecke.
In einem intensiven Eishockeyspiel gehörte das Mitteldrittel ganz klar dem HEV. Jiri Svejda und Dominik Luft sorgten mit ihren Treffern für eine bis dahin verdiente 3:1 Führung. Der EHC sah sich immer mehr in die Defensive verlagert und versuchte sein Glück im Konterspiel. Doch Benjamin Voigt im Tor  des HEV hatte einen hervorragenden Abend erwischt und trug mit seiner Leistung maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
Mit viel Schwung wollten die Bären aus Neuwied dann ins Schlussdrittel starten. Der Schwung jedoch endete bereits nach 27 Sekunden, als Jakub Rumpel mit dem 4:1 schon für eine Vorentscheidung sorgte. Und Sören Hauptigs Treffer nur eine Minute später sorgte dann für eine kleine Regelkunde: Hauptigs Schuss ging so schnell ins Netz und wieder heraus, dass  Hauptschiedsrichter Kowert es nicht wahrnahm.  Da aber bei dem Schuss die Trinkflasche von EHC-Schlussmann Kiian Aaltonen nur von innen aus dem Tornetz getroffen sein konnte, beratschlagte sich der Unparteiische bei der nächsten Unterbrechung mit seinen Assistenten und entschied dann rückwirkend auf Tor für den HEV. Dementsprechend wurde die Spielzeit auf die Sekunde des Treffers zurückgestellt. Kurios aber regelkonform. Im Anschluss gelang dem EHC zwar noch der 5:2 Anschlusstreffer durch Kapitän Brian Gibbons aber es blieb nur bei einer  Ergebniskosmetik. Jiri Svejda setzte mit seinem zweiten Treffer des Abends in doppelter Überzahl den Schlusspunkt in einer begeisternden Eishockeypartie.
„Der Sieg für den HEV geht absolut in Ordnung .auch wenn ich finde, dass er zu hoch ausgefallen ist“, erklärte EHC-Trainer Arno Lörsch auf der anschließenden Pressekonferenz. Sein Gegenüber Frank Petrozza zeigte sich hingegen stolz über die Leistung seiner Mannschaft: „Mein Team hat heute toll gekämpft und alles gegeben. Jetzt haben die Jungs erst einmal ein paar Tage frei“.
Viel Zeit zur Erholung bleibt den Gysenbergern aber nicht. Bereits am zweiten Weihnachtstag muss der HEV wieder ran. Dann gastieren die Ice Aliens aus Ratingen in der Gysenberghalle. „Wir müssen absolut konzentriert in die Begegnung gehen. Es ist aber auch eine Vorbereitung auf das anstehende Derby“, weiß Petrozza. Denn am 2. Januar kommen die Moskitos aus Essen nach Herne. Im letzten Vergleich der beiden Mannschaften in der Vorrunde will der HEV endlich den ersten Derby-Sieg einfahren. Dabei hoffen alle Beteiligten auf eine ähnlich tolle Kulisse wie gegen Neuwied. Dann hätte das Sportjahr 2015 schon den ersten Höhepunkt.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: Weihnachtstrikots mit spezieller Werbefläche - 60 Asylbewerber beim Heimspiel gegen Bad Nauheim in der Sparkassen Arena

Wie in den vergangenen Jahren auch, spielt der ESV Kaufbeuren seine Heimspiele in der Weihnachtszeit in speziellen Trikots. In diesem Jahr betrifft es die Heimspiele am 23.12.2014 gegen die Lausitzer Füchse und am 26.12.2014 gegen den EV Landshut. Ein besonderes Merkmal der diesjährigen Trikots ist, dass auf der Trikotbrust der Schriftzug der in Kaufbeuren ansässigen Nichtregierungsorganisation humedica e.V. zu lesen ist. Wie schon bei der erfolgreichen Spendensammlung im Oktober diesen Jahres in der Sparkassen Arena für den Kampf gegen Ebola, wird der Eissportverein Kaufbeuren seine regionale und überregionale Werbewirksamkeit humedica e.V. zur Verfügung stellen.
Auf Einladung der ESVK Vorstandschaft besuchten 60 Asylbewerber das Heimspiel des ESV Kaufbeuren gegen die Roten Teufel Bad Nauheim. Diese wurden am Freitag von ehrenamtlichen Helfern der Stadt Kaufbeuren begleitet und wurden von ESVK Vorstand Thomas Schmidt mit einem kleinen Snack und einem Getränk begrüßt. "Mit der Einladung zum Spiel gegen Bad Nauheim wollte der ESV Kaufbeuren den Alltag der Asylbewerber ein wenig auflockern. Ein Besuch einer Sportveranstaltung bietet ein paar Stunden Unterhaltung und Abwechslung für Menschen, die teils unter schwierigsten Bedingungen ihre Heimat verlassen mussten.", so ESVK Vorstand Thomas Schmidt.



kemptensharksSchützenfest in Kempten - Sharks schlagen Bad Tölz mit 10:8

(BLL)  Einen großen Sack voll Geschenke bekamen die ca. 250 Zuschauer am Sonntagabend beim letzten Heimspiel vor Weihnachten.
18 Tore und 98 Strafminuten ließen keine Langeweile aufkommen. Für die neutralen Zuschauer ein Spektakel, Für die Trainer und Verantwortlichen eher nervenaufreibend das ständige hin und her der Emotionen.
Kempten hatte erneut nur 13 Feldspieler zur Verfügung und zeigte von Beginn an, das die 3 Punkte unbedingt an der Iller bleiben sollten. Von der ersten Minute marschierten die Sharks offensiv nach vorne und hatten auch gleich gute Torchancen.
Wie so oft in dieser Saison war es aber dann der Gegner, der in Führung ging. Mit einem verdeckten Schuss nutzten die Tölzer in der 8.min. eine ihrer ersten Chancen zur überraschenden Führung. Doch nur 2 min. später wurde Tobias Pichler in Überzahl mustergültig freigespielt und erzielte den verdienten Ausgleich. Noch vor der Drittelpause erhöhte Thomas Stoll nach einer Einzelaktion auf 2:1.
Bad Tölz kam mit viel Energie aus der Kabine und setzte nun die Kemptener gehörig unter Druck. Lohn dafür waren drei Treffer in Folge und die 2:4 Führung. Die Frage war nun wie die Mannschaft von Trainer Krejcir mit diesem Rückstand umgehen würde. Und in nur 2 min. glichen Sie durch Treffer von Matthias Weißschuh und erneut Tobias Pichler aus. In dieser Phase war zu spüren das beide Teams keine vorentscheidenden Fehler machen wollten. In der 37.min. erzielte Bad Tölz in Überzahl wiederum die Führung. Doch noch vor der Pause erzielte Tobias Jörg mit seinem ersten Saisontreffer das 5:5
Spannung lag also vor dem letzten Drittel in der Luft.
Und die Sharks kamen mit viel Biss aus der Kabine.
Tobias Pichler mit seinem dritten Treffer, Tobias Jörg sowie Johannes Albl brachten den ESC bis zur 48.min mit 8:5 in Front.
In der 44.min. zeigte Kamil Drimal dass er noch nichts verlernt hat. Nach mehreren Angriffen von Martin Reiter ging er aus dem darauf folgenden Faustkampf als klarer Punktesieger vom hervor.
Beide Spieler durften nach dieser Aktion mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen.
Dem 8:6 Treffer der Tölzer ließ Alexander von Sigriz in der 51.min  das 9:6 folgen, somit sollte an diesem Abend alles klar sein. Das dachten sich wohl die ESC Kracks und nahmen das Gas aus dem Spiel. Das dies keine gute Idee ist zeigte Stefano Rizzo der mit zwei Toren innerhalb sechs Sekunden auf 9:8 verkürzte.
Bad Tölz nahm eine Auszeit und wollte den Torhüter bereits vom Eis nehmen als Lukas Krug in der 59.min den vielumjubelten Treffer zum alles entscheidenden 10:8 erzielte.
Ein versöhnlicher Abschluss kurz vor Weihnachten und aufgrund der kämpferischen Energieleistung drei verdiente Punkte.
Der ESC Kempten präsentiert sich am Dienstag den 23. 12. 2014 von 16.°° - 18.°° mit einigen Spielern zu einer Autogrammstunde im Toom Baumarkt in der Ulmer Straße in Kempten. Hierbei gibt es auch Freikarten für weitere Heimspiele der Sharks zu ergattern sowie die Möglichkeit Fanartikel zu erwerben.
Weiter geht es für die Sharks am 28.12 zuhause gegen die wiedererstarkten Eisbären aus Burgau.



EV LindauDoppelte Bescherung für die EV Lindau Islanders

(BYL)  Das war ein rundherum gelungener Abend für die EV Lindau Islanders. Zunächst erkämpften sie sich vor 915 Zuschauern mit großem Willen einen 6:3 Sieg gegen den EC Pfaffenhofen und spielten zudem noch 3000 Euro durch die große Tombola für den Nachwuchs ein.
Dass die Partie zwischendurch auf des Messers Schneide stand, hatten die Lindauer in erster Linie sich selbst zuzuschreiben. In einem überlegen geführten ersten Drittel dominierten die Islanders spielerisch gegen einen allerdings kämpferisch 60 Minuten lang überzeugenden Gegner. Dabei half den Islanders der frühe Führungstreffer von Martin Sekera, der schon nach eineinhalb Minuten einen Querpass von Jiri Mikesz im Gästetor unterbrachte. Es dauerte danach sechs weitere Minuten ehe die Hausherren ihren Vorsprung ausbauten. Lubos Sekula traf mit einem knallharten Schlagschuss in den Winkel zum 2:0. Waren die „Ice Hogs“ zuvor schon nur sporadisch vor dem Lindauer Tor aufgetaucht, so waren sie danach fast durchweg in der Defensive beschäftigt, da sie zahlreiche Strafen kassierten. „Hier haben wir versäumt, das dritte Tor zu machen“, sagte EVL- Coach Sebastian Buchwieser.
Ein Versäumnis, das sich rächen sollte. Denn im zweiten Drittel kam der ECP auf. Topscorer Alain Sägesser scheiterte zwar gleich nach Wiederbeginn mit einem Break am stets aufmerksamen Beppi Mayer, nach 26 Minuten war die Partie aber wieder offen, als Markus Welz die Scheibe von der Seite ins Lindauer Tor hineinarbeitete. Auch das 3:1 in Überzahl nach einer halbe Stunde durch einen weiteren sehenswerten Schlagschuss von Sekula in den Winkel, brachte den Islanders die Sicherheit nicht zurück. Die Gäste eroberten sich mehr Spielanteile und münzten diese zurecht in Tore um. Dabei machten die Lindauer den ECP auch noch durch Strafen stark. So gelang den Oberbayern durch Altmeister David Vokaty in doppelter Überzahl nicht nur der Anschlusstreffer (34.), der Gäste- Kapitän sorgte auch für den Ausgleich zwei Minuten vor der Pause, als er im selben Stil wie Welz beim 2:1 erfolgreich war.
„Danach haben wir ganz schön gezittert, weil Pfaffenhofen ein richtig guter Gegner war. Aber unser Team hat sich mit großer Moral das Quäntchen Glück erarbeitet, das man benötigt, um solche Spiele zu gewinnen“, lobte EVL- Präsident Marc Hindelang.
Qualität war auch dabei, wie die von Beppi Mayer, der nach 43 Minuten mit einer tollen Parade einen Rückstand verhinderte – in einer zehnminütigen Phase in der Lubos Sekula wegen einer gebrochenen Kufe am Schlittschuh nicht spielen konnte. Und die Hartnäckigkeit der Islanders im gegnerischen Drittel. Im Forechecking eroberten sich die Lindauer den Puck, der quer zu Michal Mlynek gepasst wurde, der sofort abzog und zum 4:3 traf (47.). Ehe sich die Gäste davon erholen konnten, setzte der EVL sofort nach. Nur zwei Minuten später fand Zdenek Cech mit einem klugen Rückpass Mlynek am kurzen Pfosten erneut, der zum 5:3 nachlegte.
Damit fanden die Islanders auch ihre spielerische Sicherheit wieder und ließen den sich aufbäumenden Gegner nicht mehr zur Geltung kommen. Zwei Minuten vor dem Ende machte dann Rückkehrer Marco Miller alles klar. Er erzielte den Endstand nach einer sensationellen Vorarbeit von Sekera, der den Puck im Fallen behauptete und auf Knien rutschend, den Torschützen zum 6:3 perfekt freispielte. „Der Wille hat unterstrichen, wie sehr wir gewinnen wollten. Das war wichtig“, sagte Buchwieser.
Einen negativen Touch gaben dem Abend lediglich dann lediglich ein paar unverbesserliche Anhänger des EC Pfaffenhofen, die nicht nur Toiletten in der Eissportarena Lindau verwüsteten, sondern kurz vor Spielende auch noch Pyrotechnik zündeten. „Natürlich kann man sagen, das sind dumme Kinder – was sachlich ja auch richtig ist. Aber es ist eben kein Kavaliersdelikt und deshalb wird die Sache polizeilich bearbeitet“, sagt Marc Hindelang. „Wir Vereine müssen hier zusammenhalten, damit asoziales Verhalten im Eishockey nicht alltäglich wird und solche Hirntoten zur Rechenschaft gezogen werden können. Sie beschädigen unseren Sport.“ Selbiges würde man auch nicht tolerieren, wenn es von Lindauer Seite ausgehen würde.
Mit dem Erfolg behaupteten die Islanders ihren vierten Tabellenplatz. Mehr als wichtig, denn am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es für den EVL zum starken ESC Dorfen. 



memmingenindiansMemmingen Indians siegen im „Sechs-Punkte-Spiel“

(BYL)  Der ECDC Memmingen hat das Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Peißenberg souverän mit 5:1 für sich entschieden. Begleitet von rund 300 Fans zeigten die Indians eine hervorragende Leistung und ließen den Hausherren aus Oberbayern keine Chance. Die Tore für die Rot-Weißen erzielten Pertl (2), Baker, Hoffmann und Scheitle.
Viel war über die Bedeutung dieses Spiels geredet worden, der Verlierer konnte sich wohl aus dem Rennen um Platz 5 verabschieden, die Ausgangslage schien also klar. Und die Indians zeigten gleich von Beginn an, dass sie den Ernst der Lage erkannt haben. Angepeitscht durch mehrere hundert Schlachtenbummler gelang den Maustädtern ein Start nach Maß. Nach nicht einmal 60 Sekunden konnte Martin Hoffmann die Führung erzielen. Und damit nicht genug: Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber und schnürte die Peißenberger im eigenen Drittel ein. Auch eine Strafzeit gegen die Indians konnte den Angriffsdrang des ECDC nicht bremsen; Anton Pertl traf nach gut zweieinhalb Minuten in Unterzahl zum 0:2. Und es ging immer weiter. Die siebte Minute war soeben angebrochen, da versenkte Jordan Baker den Puck nach einem herrlichen Konter zum 0:3 und sorgte für blankes Entsetzen beim Heimteam. Der Coach der „Eishackler“ reagierte und nutzte seine Auszeit um den Lauf der Memminger zu unterbrechen und sein Team wachzurütteln. Dies gelang insofern, dass sich Peißenberg ohne weiteren Gegentreffer in die Pause retten konnte, wenngleich die Indians noch einige gute Chancen vorweisen konnten.
Der zweite Abschnitt begann nicht so stürmisch, wie der vorhergegangene, doch die Indians kontrollierten das Geschehen. In der 26. Minute schafften es die Mannen von Coach Halusa dann auch, die Überlegenheit in ein weiteres Tor umzumünzen. Anton Pertl, mit seinem zweiten Treffer des Abends, ließ Barth im Tor der Heimmannschaft keine Abwehrchance. In der Folge spielten die Indians das Drittel routiniert und abgeklärt zu Ende, ohne die „Eishackler“ zu nennenswerten Chancen kommen zu lassen.
Im letzten Abschnitt war das Spiel bereits entschieden. Dies hinderte die Indians aber nicht daran, noch ein Tor nachzulegen. Johannes Scheitle, der ebenso wie Nachwuchsspieler Milan Pfalzer, an der Seite von Markus Kerber, ein starkes Spiel zeigte, erhöhte auf 5:0 aus Sicht der Indians. Zwölf Minuten vor dem Ende kamen dann die Gastgeber noch zum Ehrentreffer, der dem abermals gut haltenden Martin Niemz den verdienten „Shutout“ zunichte machte.
Am Ende steht für die Indians ein überzeugender und souveräner Sieg, der im Kampf um Platz 5 weiterhin alle Chancen offen hält. Der Endspurt in der Bayerischen-Eishockeyliga hat es also in sich, bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag, geht es für die Memminger im Kampf um wichtige Punkte weiter. Zum Festtagsspiel gastiert der EV Moosburg am Hühnerberg. Beginn ist, aufgrund des Feiertages, bereits um 18:30 Uhr (Karten ausreichend an der Abendkasse erhältlich).



ehcredbullmuenchenWeiterer Ausfall bei den Red Bulls München - Nun auch Evan Brophey verletzt | Aktuell fehlen zehn Stammspieler

(DEL)  Das Verletzungspech beim EHC Red Bull München hält an. Beim gestrigen Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG, bei dem die Münchner bereits auf neun Profis verzichten mussten, verletzte sich nun auch Evan Brophey. Der Stürmer fehlt seinem Club aufgrund einer Oberkörperverletzung mindestens bei den nächsten beiden DEL-Spielen in Iserlohn (23. Dezember, 19.30 Uhr) und zu Hause gegen Straubing (26. Dezember, 19.30 Uhr).
Neben Brophey fehlen verletzungsbedingt derzeit auch Keeper Florian Hardy (Oberkörperverletzung), Uli Maurer (Oberkörperverletzung), Andy Wozniewski (Oberkörperverletzung), Felix Petermann (Schulterluxation), Jeremy Dehner (Adduktorenriss im rechten Bein), Grant Lewis (Sehnenabriss an der rechten Schulter) und Yannic Seidenberg (Daumenbruch). Darüber hinaus muss Cheftrainer Don Jackson die kommenden Wochen auch auf Dominik Kahun und Tim Bender verzichten. Die beiden Youngster sind gemeinsam mit Co-Trainer Helmut de Raaf zur U20-Eishockey-Weltmeisterschaft nach Kanada (26. Dezember 2014 bis zum 5. Januar 2015) gereist. Damit stehen den Red Bulls am Dienstag bei der Partie in Iserlohn voraussichtlich zehn Spieler nicht zur Verfügung.



ehcbaerenneuwiedNeuwied verliert Spitzenspiel in Herne - 700 mitgereiste Fans sehen eine 2:6-Niederlage beim Tabellendritten


(OLW)  Eine Niederlage, die deutlicher klingt, als das Spiel war: Der EHC Neuwied hat das Auswärtsspiel in der Eishockey-Oberliga West beim Herner EV mit 2:6 (1:1, 0:2, 1:3) verloren. Dennoch feierten die rund 700 mitgereisten Fans die Neuwieder Mannschaft nach Spielende auf fremdem Eis. 
Die Bären erwischten den besseren Start in ein von Beginn an äußerst intensives Spiel. Die erste Überzahlsituation nutzte der EHC zudem zur verdienten Führung: Felix Köbele traf nach acht Minuten zum 1:0. In der Folge war die Partie über weite Strecken ausgeglichen, Herne erarbeitete sich jedoch ein leichtes Chancenplus. Der Aufwand der Gastgeber wurde in Minute 15 auch belohnt: Robin Loecke traf zum 1:1 - dabei blieb es bis zur ersten Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt stand die Partie ebenfalls lange auf des Messers Schneide. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, doch ein Treffer wollte zunächst nicht gelingen. Bis Herne mit einem Doppelschlag auf 3:1 davonzog: Thomas Dreischer (35.) und Dominik Luft (37.) schossen die Gastgeber gegen Ende des zweiten Drittels klar in Führung. „In der Phase kann es aber auch 3:1 für uns stehen“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. „Wir treffen zwei Mal den Pfosten und einmal die Latte, Da hat uns ein wenig das Glück gefehlt.“ 
Auch zu Beginn des letzten Drittels erwischte der HEV den Gegner eiskalt: Bereits 27 Sekunden nach Wiederanpfiff besorgte Jakup Rumpel das vorentscheidende 4:1 (41.). Nur eine Minute später hatten die Gastgeber erneut im Tor gesehen, der Schiedrichter ließ die Partie zunächst jedoch eine ganze Zeit lang weiterlaufen. Bei der nächsten Spielunterbrechung entschied der Hauptschiedsrichter nach Beratung mit seinen Linesman dann plötzlich doch auf Tor - eine äußerst fragwürdige Entscheidung. Doch Sören Hauptig wurde ein Treffer zum 5:1 zugesprochen (42.).
„Dennoch hat die Mannschaft auch in dieser Phase noch eine tolle Moral bewiesen“, lobte Lörsch. „Wir machen schnell das 2:5, versäumen es aber in der Folge, einen weiteren Treffer nachzulegen. Besonders unsere US-Reihe hatte heute kein Scheibenglück.“ EHC-Kapitän Brian Gibbons hatte zwar jenen Treffer zum 2:5 beigesteuert (53.), mehr Punkte aber sammelten er und seine Sturmpartner Josh Myers und Josh Rabbani nicht. Der sechste Treffer von Herne zum 6:2-Endstand durch Jiri Svejda (57) war nur noch Ergebniskosmetik.
„Ich bin nicht sauer auf die Mannschaft“, sagte Lörsch. „Die Jungs haben gerade zu Spielbeginn eine sehr gute Partie gezeigt. Da waren wir gut im Spiel. Am Ende hat sich bemerkbar gemacht, dass wir von der Qualität her nicht die Tiefe im Kader haben wie etwa Herne.“ Der Bärentrainer lobte zudem die lautstarke Anhängerschaft: „Das war überragend. Da kann man nicht oft genug den Hut vor ziehen.“



blackhawkspassauWeihnachtszeit ist Derbyzeit - Viel Brisanz im Knaller Passau gegen Vilshofen

(BLL)  Das Christkind beschenkt die Passau Black Hawks zu diesem Weihnachtsfest gleich doppelt. Zum Einen versprach das Derby gegen die Vilshofener Wölfe bereits seit der Festsetzung ein Highlight mit voller Hütte zu werden, zum Anderen kommt mit Patrick Geiger ein hochkarätiger Ersatz für Kapitän Andreas Popp. Gerade noch rechtzeitig wechselt der gebürtige Deggendorfer als neuer Center in die Dreiflüssestadt. Der 25-jährige Stürmer ging vom DSC früh zu den Jungadlern Mannheim und feierte mit diesen zwei Meisterschaften in der DNL. Über Oberligaeinsätze in Heilbronn und Berlin empfahl er sich für die zweite Liga, wo er drei Jahre für die Schwenninger Wild Wings aufs Eis ging. 2011 kehrte der Rechtsschütze in seine Heimat zurück und war dort nun drei Jahre für den DSC in der Oberliga auf Torejagd. „Patrick kommt am Dienstag zum ersten Mal zum Training. Er ist ein erfahrener und vielseitiger Stürmer, trotzdem wird es schwer Andreas Popp zu ersetzen. In den zwei Trainings werden wir alles daransetzen um für das Derby bereit zu sein. Was das Spiel dann bringt, werden wir sehen.“, gibt sich Trainer Sebastiano LoCastro gewohnt zurückhaltend. Die Vilshofener Wölfe gehen mit Sicherheit als Favorit in dieses Derby. Die sogenannte Passauer Reihe mit Andreas Toth, Vladimir Gomov und Moritz Riebel stand im letzten Winter noch geschlossen im Black Hawks Trikot. Nun sorgen sie aber flussaufwärts für Tore und haben maßgeblichen Anteil am derzeitigen Erfolg der Vilstaler. Mit nur einer Niederlage aus den bisher zwölf absolvierten Spielen und der besten Tordifferenz stehen die Wölfe in der aktuellen Tabelle zwar nur auf Rang vier, sind aber gemeinsam mit dem EV Pegnitz, der ebenfalls noch vier Spiele weniger als Tabellenführer Kissingen hat, der heimliche Spitzenreiter. Erst am vergangenen Sonntag schlug Vilshofen die Namensvettern aus Bad Kissingen mit 5:2. Zwei der fünf Tore gingen dabei wieder auf das Konto der Ex-Hawks. Doch auch der restliche Kader ist gespickt mit Eishockeycracks aus der Region, die auch schon höherklassig unterwegs waren. So trugen auch Markus Simbeck und Robert Suchomski schon einmal das Trikot der Passauer. Andere wie Philipp Weinzierl, Markus Ruderer und Torhüter Michael Meschik trugen schon die Farben des DSC. Letzterer ist ein weiterer Erfolgsfaktor für die Wölfe, da er in knappen Spielen und vor allem im Penaltyschiessen den Vilshofenern schon einige Punkte gerettet hat. Viele gute Gründe deshalb für die Black Hawks den Gegner mit gehörigem Respekt entgegenzutreten. Für die Passauer spricht allerdings, dass Stürmer Daniel Huber durch seine Muskelquetschung nicht zu stark beeinträchtigt wird. Am Sonntag beim klaren Sieg gegen den ESC Haßfurt gehörte er bereits wieder zu den Aktivposten. Mit gesamt 84 Toren haben die Hausherren den zweiteffektivsten Angriff der Landesliga Nord/Ost, nur knapp hinter dem EV Dingolfing. Gegen die ehemaligen Kollegen wird viel von der Verteidigung um Interimskapitän Matthias Pilz abhängen. Hier zeigten sich die Habichte zuletzt etwas zu anfällig. In dem zu erwartenden, knappen und emotionsgeladenen Spiel wird wohl der Sieg von der jeweiligen Tagesform abhängen. Ein weiteres Highlight am Freitag wird der Pausenauftritt von Ann-Christin Marold. Bereits in den vergangenen Wintern begeisterte die junge Eiskunstläuferin aus Hauzenberg das Passauer Publikum. Seit ihrem vierten Lebensjahr steht die 10-jährige Prinzessin bereits auf dem Eis und feierte zuletzt mit zweiten Plätzen beim Deutschlandpokal und bei der ISU Ice-Challenge 2014 in Graz große Erfolge. Das brachte der mehrfachen bayerischen Meisterin nun auch die Berufung in den deutschen Bundeskader der Eiskunst-Einzelläufer ein. Ann-Christin wird zu Ihrer Eiskunstlauf-Kürmusik aus dem Musical "Starlight Express" laufen und damit einmal mehr die Herzen der Passauer Fans zum Schmelzen bringen.       



peissenbergeishacklerTSV Peißenberg: Schöne Bescherung – 1:5 Niederlage gegen Memmingen

(BYL)  Im ersten Drittel in dem man fast das Gefühl hatte, dass die Eishackler ein verlängertes Nachmittagsschläfchen abhielten, waren die überlegenen Memminger schon nach 6 Minuten 3:0 in Führung. Einzig Felix Barth im Tor der Eishackler verhinderte noch schlimmeres. Immerhin, im zweiten Spielabschnitt kamen die Peißenberger wenigstens ab und zu gefährlich vor das Tor der Allgäuer. Man konnte schon zufrieden sein, dass nur ein Gegentor im 2.Drittel fiel. Im letzten Spielabschnitt kamen die Peißenberger wieder besser ins Spiel. Mehr als der Treffer zum 1:5 von Tobias Estermeier, der lediglich Ergebniskorrektur war, sprang aber auch nicht heraus. Dies war eine bittere Niederlage vor so vielen Zuschauern (765 Zuschauer).
Auch Trainer Neal war nach dem Spiel verständlicher Weise sehr enttäuscht von der Leistung seiner Schützlinge. “Das war, so glaube ich, das schlechteste erste Drittel das ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe. Wir waren heute schlicht und einfach schlecht.”, so Randy Neal nach dem Spiel.
Jetzt hat die Mannschaft ein klein wenig Zeit an Weihnachten sich mental von dieser Pleite zu erholen und sich für die kommenden schweren Aufgaben vorzubereiten. Am Freitag in Höchstadt und am Sonntag zuhause gegen Landsberg wird es nicht leichter werden. Vor allem im Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr gegen Landsberg sollte die Mannschaft punkten den das zahlreiche und treue Peißenberger Publikum hätte es wirklich verdient.



pfaffenhofenicehogsLeistungssteigerung trotz Niederlage - Pfaffenhofen IceHogs halten in Lindau lange gut mit

(BYL)  Zu Punkten hat es zwar nicht gereicht, dennoch war beim EC Pfaffenhofen trotz der 3:6 (0:2; 3:1; 0:3) Niederlage am Sonntag beim EV Lindau ein deutlicher Aufwärtstrend gegenüber dem Heimauftritt vor Wochenfrist gegen Dorfen auszumachen. Immerhin schafften es die Pfaffenhofener beim heimstarken Tabellenvierten einen 1:3 Rückstand aufzuholen und die Partie bis weit ins letzte Drittel hinein offen zu halten
Gegenüber dem Hinspiel, als Lindau noch nicht richtig in Tritt gekommen war und in Pfaffenhofen en mit 1:3 unterlag, zeigt die Formkurve der Islanders inzwischen klar nach oben. Als aktueller Tabellenvierter ist ihnen nach dem Erfolg über die IceHogs ein Platz unter den besten fünf Mannschaften wohl kaum mehr zu nehmen. So war die letzte Partie vor  Weihnachten eine ganz wichtige für die Gastgeber und dementsprechend gut war dann auch die Arena am Bodensee gefüllt. Rund 1000 Zuschauer wollten sich diese Partie nicht entgehen lassen. Bei den IceHogs fehlten mit Sebastian Weicht, Tom Treml, Mario Dörfler und Luis Seibert vier Stürmer, so dass Tobias Berger im Angriff aushelfen musste, um drei komplette Reihen aufbieten zu können.  ECP-Coach Topias Dollhofer hatte nach der Abfuhr gegen Dorfen ein ernstes Wort mit seiner Mannschaft gesprochen, doch schien dies zunächst keine Wirkung zu zeigen. Die Hausherren starteten druckvoll und schon nach neunzig Sekunden musste Patrick Weiner, der diesmal den Vorzug vor Andi Banzer erhielt, zum ersten Mal hinter sich greifen. Martin Sekera hatte zur frühen Führung für die Islanders getroffen. Doch damit nicht genug. In der 8. Minute erhöhte Lubos Sekula mit einem strammen Schuss von der blauen Linie auf 2:0 und den IceHogs drohten schon frühzeitig alle Fälle davon zu schwimmen. Doch sie kämpften sich zurück ins Spiel, hatten sich jetzt besser auf die Hausherren eingestellt und konnten die Begegnung ausgeglichener gestalten. So blieb es bis zum ersten Wechsel bei der 2:0 Führung für die Islanders, die zwar insgesamt etwas mehr Spielanteile hatten, aber gegen die gefällig nach vorne spielende junge Dollhofer-Truppe immer auf der Hut sein musste. In der 26. Minute wurden die IceHogs für ihr couragiertes Auftreten belohnt. Nach einem Zuspiel von Matthias Hofbauer gelang Markus Welz der Anschlusstreffer. Mit einem Überzahltreffer in der 31. Minute konnte Lubos Sekula zwar zunächst den alten Abstand wieder herstellen, doch die Pfaffenhofener ließen sich dadurch nicht beeindrucken und suchten nach wie vor selbstbewusst ihre Chance. Die bot sich in der 35. Minute, als Michael Pfab und zwei Lindauer auf der Strafbank saßen. Den Platz auf dem Eis nutzte David Vokaty zum neuerlichen Anschlusstreffer und der neben Markus Welz zweite Routinier der Pfaffenhofener war es auch, der nur weitere drei Minuten  später nach Vorarbeit von Alain Sägesser sogar für den Ausgleich sorgte. Die Begegnung war nun wieder völlig offen, auch weil die Pfaffenhofener gut dagegen hielten und deutlich kompakter standen als zuletzt. Für Spannung war also gesorgt im letzten Spielabschnitt, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Bei den IceHogs schwanden nun allerdings nach dem hohen Aufwand, den sie bisher betrieben hatten, etwas die Kräfte und es schlichen sich wieder etwas mehr Fehler ein. Dies nutzten die technisch starken und erfahrenen Hausherren sofort aus. Mit einem Doppelschlag in der 47. und 49. Minute sorgte Michal Mlynek für die Vorentscheidung. Die Gäste versuchten zwar nochmals ranzukommen, doch ein zweites Mal ließen sich die Islanders den Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen. Zwei Minuten vor dem Ende machte dann Marco Miller endgültig alles klar.  



evpfrontenPfronten Falcons fallen weiter ab

(BYL)  Die Talfahrt des EV Pfronten scheint derzeit einfach kein Ende finden zu wollen. Auch im Auswärtsspiel beim Aufsteiger SC Reichersbeuern mussten sich die Falcons mit 2:5 (0:2/3:0/0:2) geschlagen geben. 16 Spieler standen Trainer Herbert Gmeinder zur Verfügung und diese zeigten zumindest von Beginn an, dass man sich für die Niederlage im Heimspiel gerne noch revanchieren wollte. Bereits in der 2. Spielminute konnte Pfrontens jüngster Spieler, Fabian Weißenberger auf Zuspiel von Thomas Böck den ersten Treffer für die Falcons erzielen. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels zeigten sich die Ostallgäuer überlegen und stellten die Hausherren immer wieder vor Probleme. Als in der 12. Minute erneut ein Spieler der Gastgeber auf die Strafbank musste, nutzten die Pfrontener endlich einmal wieder ein Überzahlspiel durch Dominic Gebhardt zum 0:2. Kurz darauf hatten die Oberbayern Glück, als Timo Stammler nur den Pfosten traf. Der Pfrontener Anhang sah im ersten Spielabschnitt eine überzeugende Leistung ihrer  Mannschaft, die verdient in Führung lag. Im zweiten Spielabschnitt sollte sich dies aber schlagartig ändern, zunächst musste Kevin Kleinhans für zehn Minuten auf die Strafbank, was der Abwehr, die ohnehin nur mit fünf Spielern vertreten war nicht gerade half, als dann in der 25. Minute eine weitere Strafzeit gegen die Falcons ausgesprochen wurde, nutzten die Hausherren diese Chance zum Anschlusstreffer zum 1:2 durch Florian Schmid. Dies wiederholt sich in der 31. Minute, als Martin Eimansberger, ebenfalls in Überzahl den Ausgleich erzielen konnte. Als ob dies nicht schon gereicht hätte, geriet man eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause sogar erstmalig in Rückstand, Robert Schatton traf zum 3:2 für die Gastgeber. Nun mussten die Falcons wieder einmal einem Rückstand hinterherlaufen und dies ausgerechnet gegen den konterstarken Aufsteiger. Der erhoffte Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen, den Pfrontenern schien immer mehr die Kraft auszugehen, was die Hausherren zu  zwei weiteren Treffern zum 5:2 durch Tobias Reiter nutzten. Die Begegnung war somit entschieden, doch auf dem Eis war noch lange nicht Schluss. Nun mischten auch die Unparteiischen kräftig mit, die zuvor weder bei der Verletzung von Thomas Steiner oder Dominic Gebhardt ein Foulspiel der Gegner erkennen konnten, nun aber aufgrund einer angeblichen Undiszipliniertheit, Pfrontens Timo Stammler mit einer Matchstrafe bedacht, vorzeitig zum Duschen schickten. Die Entscheidungen der Schiedsrichter waren allerdings nicht ausschlaggebend für die weitere Niederlage der Falcons, jedoch hätte man den Aufregern gegen Ende der Partie auch durchaus souveräner begegnen können. Die Pfrontener Fans brachten nun angesichts der drohenden siebten Niederlage in Folge ihren Frust lautstark zum Ausdruck. Dass es sich hierbei um dieselben Fans handelt, die auch zu Bayernligazeiten ihrer Mannschaft bedingungslos die Treue hielten, nun aber scheinbar nach der sechsten Niederlage in Folge die Geduld verlieren, zeigt in welch prekärer Situation sich die Mannschaft derzeit befindet.



evregensburgEishockeykrimi geht am Ende an den EV Regensburg


(OLS)  Für solche Spiele stehen Spieler, Verantwortliche und Fans jeden Tag aufs neue auf. Was für ein Spiel, was für ein Eishockeyabend! Der EVR schlägt die Gäste aus Freiburg dramatisch mit 6:5 nach Penaltyschießen und feiert die Tabellenspitze an Weihnachten.
Der Andrang und das Interesse am Spitzenspiel der Oberliga Süd war riesengroß. Lange Schlangen bildeten sich an der Abendkasse, obwohl alleine schon im Vorverkauf eine ordentliche Zahl an Tickets an den Fan ging. 3.768 Zuschauer sorgten für einen Saisonbestwert und einen absoluten Hexenkessel. Die Fans sahen, wie beim EVR David Stieler ins Aufgebot zurück kehrte. Angeschlagen biss der Tscheche auf die Zähne und sollte seinem Team enorm weiterhelfen. Zurück in seinen Kasten kehrte Regensburgs Goalie Martin Cinibulk. Somit waren die Gastgeber bis auf den langzeitverletzten Florian Domke in Bestbesetzung. Bei Freiburg fehlte lediglich Milos Vavrusa mit einem Knöchelbruch, für den der spielende Co-Trainer Jan Melichar schon seit einigen Wochen die zweite Kontingentstelle einnimmt.
Unter den Augen von Bischof Dr. Rudolf Voderhölzer, der vor der Partie Weihnachtsgrüße an die Fans richtete und auch vom amtierenden Oberbürgermeister Regensburgs, Joachim Wolbergs, sowie dessen Vorgänger Hans Schaidinger, tasteten sich beide Teams zunächst ab. Keiner wollte früh in Rückstand geraten und so war erstmal eine geordnete Defensive an der Tagesordnung. Zwar bekamen die Wölfe aus Freiburg schon früh, nämlich in der 1. und 4. Spielminute Strafzeiten, die die sonst in Überzahl so starken Regensburger allerdings nicht ausnutzen konnten. Das sollte sich rächen, denn in Minute 10 bejubelte der Gast die Führung zum 0:1. Stark ausgespielt vollendete am Ende Dennis Meyer zum Jubel der ca. 30 mitgereisten EHC-Fans. Die Antwort des EVR ließ aber nicht lange auf sich warten, denn wie schon beim Derby in Weiden schlug erneut Svatopluk Merka zu. Der Deutsch-Tscheche aus Reihe zwei besorgte nach traumhaften Pass von Martin Lamich freistehend den Ausgleich zum 1:1, der die Donau-Arena in großen Jubel versetzte (15). Für Merka war es das dritte Tor an diesem Wochenende, welches er mehr als nur überzeugend bestritt. Jedoch blieb es nicht beim Unentschieden zur ersten Pause, denn nur ein paar Sekunden später nutzte Freiburg eine ungeordnete Regensburger Abwehrleistung zum erneuten Vorsprung. Diesmal war Chris Billich, der viel zu leicht den 1:2-Pausenstand besorgen konnte, der Torschütze (17.).
Noch schlimmer erwischte es die Gastgeber aus der Domstadt nur kurz nach Wiederanpfiff. Daniel Stiefenhofer saß in der Kühlbox und der EVR-Verteidiger musste mit ansehen, wie Freiburg durch Chris Billich´s zweitem Tor auf 1:3 davon zog (21.). Das Team von Regensburgs Coach Doug Irwin benötigte etwas Zeit, um sich abzuschütteln und wieder Druck auf Hönkhaus im Wölfe-Tor auszuüben. Den ersten Schritt zurück ins Spiel machte David Stieler, als er endlich den ersten Treffer in numerischer Überzahl für sein Team erzielen konnte. Regensburgs Nummer 14 schob Fabian Hönkhaus die Scheibe zum 2:3-Anschluss durch die Beine (25.). Egalisiert hatten die Oberpfälzer, die danach kräftig am Drücker waren, das Ergebnis endgültig in der 31. Spielminute. Wieder war es die zweite Formation, die zuschlug, aber diesmal in umgekehrten Rollen. Jetzt bewies Merka Auge und fand Routinier Lamich, der ruhig blieb und die Scheibe zum 3:3 ins Netz setzte. Zum ersten Mal so richtig flippte dann der Regensburger Anhang kurz vor dem zweiten Gong aus. Barry Noe nahm sich ein Herz, zog aus vollem Lauf ab und drehte mit seinem Treffer zum 4:3 - wohlgemerkt in Überzahl und Gäste-Goalie Hönkhaus sah mehr als nur unglücklich aus - die Partie zum ersten Mal zu Gunsten der Hausherren (39.).
Gäste-Trainer Leos Sulak reagierte auf den Patzer seines Schlussmannes und brachte für die letzten zwanzig Minuten Christoph Mathis. Sein Team zeigte danach auch die gewünschte Reaktion und spielte forsch nach vorne. Nach einer Strafzeit gegen Lukas Heger ging die Partie dann erneut von neuem los, denn Petr Haluza stellte nach schöner Überzahl-Kombination auf 4:4 (51.). Nun war es ein Spiel, welches munter auf und ab ging. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und wollten die Entscheidung erzielen. In der letzten Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse, die ein sowieso schon hochklassiges Spiel noch absolut kurios und dramatisch ließen wurden. Zunächst schien 50 Sekunden vor Schluss der Gast die Punkte aus Regensburg zu entführen, denn Tobias Kunz traf bei einem schnellen Konter zum 4:5. Dass ein Eishockeyspiel aber 60 Minuten dauert und alles erst beendet ist, wenn die Zeit abgelaufen ist, bewies EVR-Angreifer Vitali Stähle und sorgte für großen Protest beim EHC Freiburg. Als Martin Cinibulk ca. 20 Sekunden vor Ende das Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verließ, warf Regensburg alles nach vorne und brachte die Scheibe auch über die Linie. Die Donau-Arena explodierte stimmungstechnisch nun endgültig und es wurde noch richtig interessant. Was war der Grund hierfür? Ganz einfach: Die Meinungen im ganzen Stadion gingen auseinander, ob das Tor von Stähle denn auch wirklich hinter der Linie war. Hauptschiedsrichter Noeller zögerte etwas, gab den Treffer aber nach Beratung mit seinen Assistenten, natürlich zum Unmut der Freiburger. Wie auch immer, die Schiedsrichter fällten eine Tatsachenentscheidung, die die Punkteteilung zwischen beiden Teams bedeutete. Die Partie hatte auch nach 60 Minuten keinen Sieger verdient und so ging das Ergebnis in Ordnung. Mit der Sirene wurde es aber nochmal ungemütlich, als Robert Peleikis für die Wölfe, der die ganze Partie nur auf der Bank schmorte, aufs Eis ging und EVR-Angreifer Louke Oakley attackierte. Hier reagierten die Unparteiischen absolut regelkonform und stellten den Breisgauer mit einer Spieldauerstrafe von der Eisfläche.
Da es nicht bei der Spieldauer gegen Peleikis blieb und es in diesem kleinen Handgemenge mehrere Strafen gab, hatte der EVR sogar in der fünfminütigen Verlängerung gleich zu Beginn Überzahl. Der Gast wehrte sich aber nach Kräften und hatte dann sogar noch Glück, dass der EVR die Partie nicht jetzt endgültig beendete. Die Spannung war förmlich zum greifen und auch die Extrazeit brachte keinen Sieger hervor. Wie schon in Selb mussten also die Schützlinge von Doug Irwin ins Penaltyschießen. Wieder begann Louke Oakley, der letzten Sonntag souverän verwandelte, aber diesmal zu genau zielte und nur den Pfosten traf. Das war aber nicht weiter schlimm, denn sein Torhüter Cinibulk parierte auch den ersten Gästeversuch, welcher von Niko Linsenmaier ausgeführt wurde. Dann kam aber David Stieler für den EVR, der die Scheibe klasse mit der Rückhand über die Fanghand von Mathis in den Kasten hob. Auch der zweite Freiburger Versuch, diesmal von Wiecki, blieb am starken Cinibulk hängen und so hatte Vitali Stähle die Chance, alles klar zu mach. Ihn verließ aber auch das Glück und so musste Martin Cinibulk nochmals sein ganzes Können abrufen, um den Heimerfolg zu sichern. Das gelang dem Routinier zum Jubel der eigenen Fans auch, denn auch Tobias Kunz fand kein Rezept gegen die Nummer 29 des EVR.
Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr, Hockeytown Regensburg schwebte von nun an auf Wolke sieben. Die alleinige Tabellenführung wurde gesichert, auch wenn der Vorsprung auf Freiburg nur einen Zähler beträgt. Für sein starkes Eishockey, was das Team vom EVR seit Wochen liefert, wurde es nun vor Weihnachten nochmal so richtig belohnt. Top-Kulisse, klasse Spiel und als Erster an Heilgabend unter dem Christbaum. Eishockey-Regensburg verabschiedet sich frenetisch in die Feiertage, aber die Pause ist nur kurz, denn schon am 2. Weihnachtsfeiertag ruft schon wieder die Pflicht, wenn die Reise zu den Tölzer Löwen geht, bei denen es wieder ein heißer Tanz werden wird.



scriesserseeSC Riessersee: Sachsentour erfolgreich gestartet / 6:4 Sieg in Crimmitschau – morgen in Dresden

(DEL2)  Nach dem sensationellen Heimsieg gegen Bremerhaven hat die Mannschaft des SC Riessersee noch einen drauf gesetzt. In Crimmitschau traten die Weiß-Blauen nur mit sieben etatmäßigen Stürmern an, zwei Verteidiger ergänzten die Reihen, so dass Toni Krinner zumindest nominell mit neun Stürmern und fünf Verteidigern agieren konnte. Diese vierzehn Feldspieler und Joey Vollmer im Tor kämpften und zeigten Leidenschaft. Zwar waren die Hausherren im ersten Drittel optisch überlegen doch die klaren Chancen hatte der SCR. Zeigte er im ersten Drittel noch Ladehemmung, drehte er die Begegnung innerhalb von wenigen Minuten. Vollmer, Dibelka und Rimbeck brachten die Werdenfelser mit 3:1 in Führung. Das Momentum drehte sich jedoch ständig. Zwischenzeitlich stand es im letzten Drittel vier zu vier und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Obwohl dem SCR die Kräfte schwanden, kämpfte jeder bis zum Schluss und dieser Kampf wurde schlussendlich mit einem verdienten Sieg belohnt. „Meine Mannschaft ist so charakter- und willensstark und will auch jedes Spiel gewinnen, egal wer auf dem Eis steht. Die Spieler sind fit und deshalb kann man auch solche Spiele gewinnen,“ so Toni Krinner.
Am morgigen Dienstag spielt der SC Riessersee in Dresden. Die Mannschaft ist gleich in Sachsen geblieben, trainiert dort auch zweimal. Wie der Kader schlussendlich für die Begegnung bei den Eislöwen aussehen wird, endscheidet sich kurz vor Spielbeginn. 



salzgittericefightersSieg im Eisstadion am Pferdeturm - Die Salzgitter Icefighters können Ihre Siegesserie auch in Hannover bei den United North Stars fortsetzen.

(RLN)  Vor dem Spiel war dem Team um Trainer Radek Vit klar - es wird ein hartes Stück Arbeit.
Mit gerade einmal 12 Spielern und 2 Torhütern angereist, mussten die Icefighters alles geben um die 3 Punkte nach Salzgitter mitnehmen zu können.
Die North Stars begannen druckvoll und kamen in den ersten Minuten oft gefährlich vor den Kasten von Radka Lhotska - das hatte dann in der 12. Minute das 1:0 zur Folge. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr wurde sofort bestraft. Dies war jedoch wie ein Weckruf für die Icefighters. Ab sofort ging es fast pausenlos Richtung Tor der United North Stars.
Belohnt wurde dies mit dem Treffer zum 1:1 durch Ron Friedrich (18. Min.) - sein Pass wurde etwas glücklich von einem Langenhagener ins eigene Tor abgefälscht.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete! Mit Einbahnstraßen-Eishockey Richtung Langenhagener Gehäuse. Der gut aufgelegte Goalie, aus dem Oberliga Team der Hannover Indians, verhinderte eine schnelle Führung für die Icefighters.
In der 31. Minute war er dennoch machtlos - ein schönes Solo durch die Abwehrreihen, schloss Dennis Zapfe eiskalt mit einem trockenen Handgelenkschuss ab - 1:2.
Von den Unstimmigkeiten auf der Strafbank zwischen Schiedsrichtern und Langenhagener Bankpersonal im Anschluss ließen sich die Icefighters nicht aus dem Konzept bringen - postwendend mit dem nächsten Angriff das 1:3 durch David Jasieniak.
Etliche Chancen wurden im weiteren Spielverlauf vergeben, sodass die North Stars glücklich sein konnten nur mit 1:3 in die Drittelpause zu gehen.
Im letzten Drittel wurde es nach nur einer Minute wieder eng - die North Stars verkürzten in Überzahl auf 2:3. Unbeeindruckt von diesem Gegentor ging es wieder in Richtung des Tores der North Stars, nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung versuchte man den Sack zu zumachen. Dies wurde dann in der 56. Minute durch Treffer von André Kiene und in der 60. Minute durch David Jasieniak belohnt.
Trainer Radek Vit zeigte sich nach dem 2:5-Auswärtssieg (1:1/0:2/1:2) zufrieden mit seinem Team: Wir hatten heute nur einen Rumpfkader zur Verfügung - aber das Team hat alles gut umgesetzt und gerade im zweiten und dritten Drittel gutes Eishockey gespielt. Jeder hat für jeden gekämpft und somit haben wir verdient gewonnen.



donaudevilsulmVfE Ulm/Neu-Ulm macht das Dutzend voll - Zwölfter Sieg im zwölften Spiel

(BBZL)  Mit einem 2:4 ( 0:0/1:1/1:3 ) Erfolg kehrten die Donau Devils aus Lindenberg zurück. Für die Ulmer war es wie erwartet ein schweres Auswärtsspiel gegen die Bayernligareserve aus Lindau. Bereits im ersten Drittel hatten die Bielefeld-Schützlinge mehr Spielanteile, jedoch scheiterten sie das ein oder andere Mal am gut aufgelegten Lindenberger Torhüter. Zusätzlich wussten die Cracks vom Bodensee, wie man das Ulmer Spiel geschickt stören kann. Die Donaustädter fanden trotz mehrfacher Überzahl zu keinem Torerfolg. Somit endete das erste Drittel torlos.
Im zweiten Abschnitt dauerte es bis zur 30. Minute ehe Fabian Germain in doppelter Überzahl nach schöner Vorarbeit von Jorde und Picha der 1:0 Führungstreffer gelang. Als 6 Minuten später die Devils zu zweit auf der Strafbank saßen, glich Lindenberg zum 1:1 aus. In der 46. Minute mussten die Ulmer wiederum in die Kühlbox. Bezshchaznyi nutze eine Unkonzentriertheit im Lindenberger Überzahlspiel und bediente den mitgelaufenen Picha, der zum 2:1 Führungstreffer einnetzte. 
Nachdem man wiederum nur zu dritt auf dem Eis stand, antwortete Lindenberg nur zwei Minuten später mit dem 2:2 Ausgleich. Es dauerte nur eine Zeigerumdrehung und die gut 30 mitgereisten Fans der Blau-Weißen konnten wieder jubeln. 
Den dritten Führungstreffer an diesem Abend markierte Ruslan Bezshchaznyi als er aus dem Getümmel heraus die Scheibe über die Linie brachte. Nach nur 95 Sekunden verwertete Fabian Germain einen Schuss von Patrick Meißner zum beruhigenden 2 Tore Vorsprung.
"Der Sieg heute war enorm wichtig, denn die Bedingungen in Lindenberg waren alles andere als optimal. Nun haben wir 36 Punkte auf unserem Konto und können entspannt die Feiertage genießen. Danach werden wir wieder hart arbeiten und da weiter machen, wo wir aufgehört haben": so Kapitän Patrick Meißner



zweibrueckenhornetsZweibrücken Hornets mit zweistelligem Jahresabschluß gegen Hügelsheim !

(RLSW)  Gestern abend fand in der Ice-Arena Zweibrücken das letzte Eishockeyspiel in einem durchaus erfolgreichen Jahr für den EHC Zweibrücken statt. Die Hornets schlugen die Baden Rhinos aus Hügelsheim vor ca. 1200 Zuschauern mit 11:6 (3:2/4:4/4:0) und festigten damit den zweiten Tabellenplatz hinter den Eisbären Heilbronn.
Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren nicht schlecht, denn die Zweibrücker Hornets konnten komplett antreten und die Gäste vom Baden-Airpark hatten noch am Vorabend das Nachholspiel gegen den EC Eppelheim ausgetragen. Das Ziel war mit 3 Punkten klar definiert und man wollte den Gegner mit 4 Reihen von Beginn an unter Druck setzen.
Zu Beginn sah es auch richtig gut aus und die Hornets erarbeiteten sich beste Tormöglichkeiten, wie zum Beispiel der Pfostenschuß von Ben Payne, nachdem er alleine vor dem Hügelsheimer Kasten aufgetaucht war. Der Schock kam dann aber in der 4. Spielminute quasi mit der ersten Rhinos Torgelegenheit. Die Gäste gingen in Führung und legten sogar 12 Sekunden später noch eins drauf und es stand auf einmal 0:2. Die richtige Reaktion kam 30 Sekunden später und diesmal zielte Ben Payne besser und verkürzte auf 1:2. In der 11. Spielminute erzielte Marc Lingenfelser den vielumjubelten Ausgleich und 6 Minuten später war es dann Frederic Hellmann, der für die Hornets zum 3:2 traf, nachdem vorangegangen ein klarer Treffer von Tomas Vodicka keine Anerkennung gefunden hatte. Das war dann auch der Pausenstand.
Im Mittelabschnitt legten die Hornets direkt richtig los und Georg Hähn sorgte für den vierten Zweibrücker Treffer an diesem Abend. In der 24. Spielminute hatten die Hornissen sogar die Möglichkeit, bei doppelter Überzahl den Vorsprung auszubauen, stattdessen trafen die Rhinos mit einem Befreiungsschuß von der eigenen blauen Linie. Bei diesem Treffer sah Torsteher Marcel Kappes nicht gut aus, der Puck kam vor Ihm auf und sprang unglücklich ins Netz. In der 2. Hälfte des Drittels wurde es nochmal kurios, denn in der 32. Spielminute traf Maximilian Dörr und stellte den alten 2-Tore Vorsprung wieder her. Eine Minute später wurde Andre Nunold mit einer mehr als fragwürdigen 5+ Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags belegt und die Hornets mussten eine 5 minütige Unterzahlsituation überstehen. Die Rhinos nutzten das Powerplay für den Anschlusstreffer und bekamen dann selbst eine Strafzeit, sodass mit 4 gegen 4 weiter gespielt wurde. Während dieser Phase zogen die Hornets mit Toren von Ben Payne und Bernd Hartfelder davon und es stand 7:4. Alles sah so aus, als wäre das Spiel nun entschieden, aber die Rhions kamen kurz vor Drittelende nochmal mit einem Doppelschlag zurück. So ging es dann nur mit einem mageren 7:6 Vorsprung in die Kabine.
Man merkte den Rosenstädtern an, dass Sie jetzt nicht mehr anbrennen lassen wollten, denn bereits nach 1 Minute im Schlußabschnitt erhöhte Lukas Srnka auf 8:6. Die Rhinos hatten im weiteren Spielverlauf nichts mehr entgegenzusetzen und die Hornets schraubten das Ergebnis durch zwei Tore von Radovan Pastorek und eine weiteres von Ben Payne auf 11:6, was dann auch der Endstand war.
Coach Richard Drewniak freute sich natürlich über den Erfolg, war aber auch unzufrieden mit der Defensivleistung seines Teams. Wir machen generell noch zuviele riskante Aktionen im eigenen Drittel und bringen so den Gegner immer wieder zurück ins Spiel. Wir kassieren dadurch viel zu viele unnötige Gegentreffer und wenn wir in den Playoffs weit kommen möchten, dann müssen wir gerade dort noch besser werden. Es freut mich aber ungemein, wie die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf gespielt hat. Ich bin echt beeinduckt, wie das Team zusammengewachsen ist und auch unsere neuen Spieler integriert wurden. Meine Jungs zeigen Woche für Woche immer eine ansprechende Leistung und begeistern unsere Zuschauer. Dies wird durch steigende Besucherzahlen und die tolle Stimmung in der Ice-Arena absolut honoriert. Die Jungs haben sich jetzt die paar freien Tage zu Weihnachten redlich verdient.
Die Tore für die Hornets erzielten: 3x Ben Payne, 2x Radovan Pastorek, Je 1x Marc Lingenfelser, Frederic Hellmann, Georg Hähn, Maximilian Dörr, Bernd Hartfelder und Lukas Srnka.
Weiter geht's für die Hornets bereits am 02.01.2015 mit dem Spiel bei den Stuttgart Rebels.



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Montag 22.Dezember 2014
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