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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 19.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Nord.



mannheimeradlerAdler Mannheim wieder vorne

(DEL)  13600 Zuschauer in der erneut ausverkauften SAP Arena sahen beim fünften Viertelfinalspiel gegen die Eisbären Berlin einen hochverdienten 3:1-Heimsieg der Adler. Zwei Drittel lang ließen die beiden Torhüter nichts zu, erst im Schlussdrittel leiteten die Tore von Luke Adam und Garrett Festerling den Sieg der Adler ein. Nach dem Anschlusstreffer durch Julian Talbot traf Carlo Colaiacovo zum 3:1-Endstand. Am Sonntag um 14 Uhr (live auf Sport1) treffen beide Teams zum sechsten Match in Berlin erneut aufeinander. Der Kartenvorverkauf für das nächste Heimspiel der Adler hat bereits begonnen.
Trainer Sean Simpson hatte im Vergleich zu Spiel vier in Berlin ein paar Veränderungen im Kader vorgenommen. Zwischen den Pfosten des Adler-Gehäuses stand Drew MacIntyre, zudem rückten Mirko Höfflin und Nikolai Goc für Aaron Johnson und Daniel Sparre in den Kader. Und nicht nur auf dem Papier, auch auf dem Eis trat eine andere Mannschaft auf als noch zwei Tage zuvor beim 1:6 in Berlin. Die Quadratestädter agierten von Beginn an sehr fokussiert und kontrolliert, bestimmten das Geschehen auf dem Eis über weite Strecken der Partie.
Sinan Akdag prüfte Berlins Keeper Petri Vehanen nach vier Minuten zum ersten Mal, den Abpraller verpasste Ryan MacMurchy aus aussichtsreicher Position nur knapp. Beim ersten Überzahlspiel traf Luke Adam den Außenpfosten, Chad Kolarik schoss über das Tor (beide 9. Minute) und Garrett Festerling scheiterte am Torraum stehend an Vehanen (11.). Auch nach der ersten Strafe gegen die Adler wurde MacIntyre noch nicht ernsthaft geprüft, erst in den letzten drei Minuten des ersten Abschnitts erarbeiteten sich die Berliner erste gute Chancen, doch weder Charles Linglet noch Louis-Marc Aubry trafen ins Mannheimer Tor.
Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren die klar bessere Mannschaft. MacMurchy (25.) und Kolarik (26.) scheiterten an Vehanen, während die Eisbären auf der anderen Seite beim Powerplay nur einen Schuss abfeuerten, der das Tor der Adler aber klar verfehlte. Wieder vollzählig machten die Mannheimer weiter Druck, doch auch Colaiacovo (30.), Reul und MacMurchy (beide 32.) trafen das Tor nicht. Florian Busch scheiterte mit der einzigen guten Berliner Chance im Mitteldrittel an Adler-Goalie MacIntyre (36.), auf der anderen Seite scheiterte Adam genauso aussichtsreich am finnischen Keeper der Berliner (40., Überzahl).
Das dritte Drittel begann wie die ersten beiden Abschnitte: Petri Vehanen stand im Mittelpunkt, gegen Raedeke (43., Überzahl) und Kink (45.) war der Finne erneut zur Stelle. Als seine Vorderleute jedoch kurz darauf an der eigenen blauen Linie die Scheibe vertendelten, reagierte Luke Adam am Schnellsten, zog ab und traf zum hochverdienten 1:0 (46.). Das Tempo der Partie zog noch einmal an, die Eisbären mussten etwas tun, die Hausherren nutzten den Platz und erhöhten auf 2:0 (50., Festerling).
Die Gäste aus der Hauptstadt mussten anschließend alles nach vorne werfen und kamen auch noch einmal zu einer Reihe guter Torchancen. Drew MacIntyre ließ sich aber nur ein einziges Mal überwinden, als Julian Talbot den zweiten Abpraller zum Anschlusstreffer ins Netz jagte (54.). Die Adler ließen nichts mehr abrennen, Carlo Colaiacovo erledigte den 3:1-Endstand mit seinem Treffer ins leere Berliner Tor.
Mit dem Sieg sicherten sich die Adler auf jeden Fall ein weiteres Playoff-Heimspiel. Der Vorverkauf für diese Partie begann unmittelbar nach der Partie an den Abendkassen sowie online unter www.saparena.de . Ab Samstag (18. März) sind die Eintrittskarten wie gewohnt im Ticketshop der SAP Arena, unter der Hotline 0621 - 18 190 333, im Internet unter www.saparena.de, im „WHISTLE – FANWEAR. TICKETS.“ sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: Souveräner 4:0-Erfolg in Crimmitschau bringt 2:0-Führung in der Serie - "Erneut hartes Stück Arbeit" - Sonntag Spiel drei zuhause im Colonel-Knight-Stadion

(DEL2)  Mit einem nie gefährdeten 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)-Auswärtssieg in Crimmitschau holten sich die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend den zweiten Sieg in den DEL2-Playdowns und liegen nun mit 2:0 in der Serie vorne. "Es war allerdings wie in Spiel eins ein hartes Stück Arbeit", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. "Beide Teams haben sich nichts geschenkt, am Ende waren wir jedoch den Tick dinsziplinierter", während Crimmitschaus Coach John Tripp sagte: "Wir haben wieder zuviele Strafen genommen. Es war kein gutes Spiel von uns, die fehlende Knstanz ist einfach ein Problem bei uns."
Bei den Gästen gab es im Vergleich zu Spiel eins nur eine Änderung, nachdem Dusan Frosch mit Dominik Meisinger die Reihen tauschte, so dass der Deutsch-Tscheche in seinem zweiten Spiel nach überstandener Verletzung wieder im ersten Angriff agieren konnte. Und es war der frühere DEL-Profi, der in der 4. Minute gleich die erste Großchance für die stark aufspielenden Kurstädter hatte: aus dem Slot hielt er nach feinem Pass von Pauli drauf - Ryan Nie zeigte wie am Dienstag jedoch wieder einen seiner sensationellen Saves aus kürzester Distanz. Als Gollenback draußen saß, war es das gewohnt starke Powerplay der Gäste, das durch Radek Krestan die vermeintliche 1:0-Führung brachte, nach Videostudium gab Referee Stefan Vogl (München) den Treffer allerdings nicht - möglicherweise war ein Schlittschuh von Steve Slaton an der Scheibe, was trotz allem eine harte Entscheidung war. Die Hessen ließen sich aber nicht beirren, blieben weiterhin am Drücker und agierten ganz im Crimmitschauer Stil der ersten Partie: man praktizierte heute seinerseits Forechecking, spielte schnelle Pässe nach vorne und war klar das dominierende Team. Die Eispiraten kamen erst in der 16. Minute zur ersten nennenswerten Chance von der blauen Linie, die Mikko Rämö souverän wegfischte. Quasi in der nächsten Szene fiel dann die hoch verdiente Gäste-Führung: Nick Dineen tankte sich auf der linken Seite durch, sah den im Slot stehenden Pauli, der ganz frei seinen eigenen Rebound an Nie vorbei zum längst fälligen Pausenstand einnetzen konnte.
Die Westsachsen kamen mit viel Energie zurück auf das Eis und zu zwei strammen Schüssen von Ciernik (21.) und Schietzold (22.), die jedoch beide keine Probleme für Rämö darstellten. Die Roten Teufel bekamen das Geschehen ziemlich schnell wieder in den Griff und warteten auf die sich bietende Chance zum Ausbau der Führung. Mitte des Spiels kam ein wenig Hektik auf, was in Strafzeiten mündete, wobei vor allem die Gastgeber nach einer fragwürdigen Strafe gegen Ex-Teufel Jason Pinizzotto sehr mit dem Referee haderten. Die Eispiraten schienen hierbei allerdings die Konzentration ein wenig zu verlieren, während die Kurstädter fokussiert blieben und folgerichtig das 0:2 durch Tom Pauker mit dessen zweiten Saisontor markierten, der mit einem Rebound ins lange Eck erfolgreich war (38.). Crimmitschau wollte antworten und spielten nun noch aggressiver auf den Körper, dies kostete allerdings lediglich Kraft und brachte nichts auf dem Scoreboard, so dass es mit dieser komfortablen Zwei-Tore-Führung für die Wetterauer in die zweite Pause ging.
Im letzten Drittel war es zunächst ein offener Schlagabtausch, nachdem die Eispiraten alles nach vorne warfen und durch Körner mit einem Außenpfostenschuss zur größten ETC-Chance kamen. Bad Nauheim spielte weiterhin sehr konzentriert und kam in der 45. Minute durch Charlie Sarault unter dem lautstarken Jubel der zahlreich mitgereisten Fans gar in Unterzahl zum dritten Tor, was natürlich die Vorentscheidung bedeutete. Das Spielgeschehen wog anschließend hin und her, Dineen frei vor Nie sowie Halbauer mit einem Pfostenschuss sorgten für weitere Torszenen, treffen sollten jedoch nur die Gäste, die durch ihren stark auftretenden Kapitän in der 54. Minute mit dem 4:0 alles klar machten.
Am Sonntag kommt es ab 18.30 Uhr nun im heimischen Colonel-Knight-Stadion zu Spiel drei der Serie, mit einem Erfolg würden sich die Hessen gleich mehrere "Matchbälle" erspielen und einen immens großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tätigen. Tickets für diese Partie sind nach wie vor online sowie am Sonntag in der Geschäftsstelle und an der Abendkasse erhältlich.



bayreuthtigersEHC Bayreuth fordert den großen Favoriten bis zur letzten Sekunde

(DEL2)  Vor 2354 Besuchern in der Wagnerstadt unterliegt der EHC Bayreuth denkbar knapp mit 2:3 (1-2;0-1;1-0) gegen den Hauptrundenmeister Bietigheim Steelers in Spiel 2 des Playoff-Viertelfinales. Torschützen für die Oberfranken waren Michal Bartosch und David Kuchejda. Viel Leidenschaft und Kampf auf beiden Seiten prägten diese Partie zum Serienstand von 0-2, in dem die Gäste die komplette Spielzeit zwar in Führung lagen von den Wagnerstädtern aber hart gefordert wurden.
Das nächste Heimspiel im Viertelfinale gegen Bietigheim des EHC findet am kommenden Dienstag, 21. März 2017 um 20 Uhr im Tigerkäfig statt. 



crimmitschauEispiraten Crimmitschau mit Play-Down-Heimniederlage gegen Bad Nauheim - Westsachsen liegen in der Serie mit 0:2 zurück

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr zweites Spiel in der ersten Play-Down-Runde gegen den EC Bad Nauheim verloren. Vor heimischen Publikum setzte es für die Mannschaft von Cheftrainer John Tripp eine deutliche 4:0-Niederlage. Durch den Auswärtssieg führen die Roten Teufel in der Serie nun mit 2:0. Das nächste Duell gegen die Kurstädter steht am Sonntag im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion an.
Schon am Dienstagabend mussten sich die Eispiraten dem Tabellenelften der DEL2-Hauptrunde geschlagen geben. Durch einen Gegentreffer in der 80. Spielminute verloren die Westsachsen knapp mit 4:3 und brauchten somit einen Sieg, um in der Best-of-Seven-Serie auszugleichen.
Die Gäste aus Bad Nauheim fanden allerdings den besseren Start in die Partie, setzten die Eispiraten schon früh unter Druck und konnten nach lediglich sechs Minuten den ersten Treffer für sich verbuchen. Da dieser allerdings mit dem Schlittschuh erzielt wurde, nahmen die Unparteiischen das Tor nach dem Videobeweis zurück. In Folge wehrten sich die Crimmitschauer immer wieder in numerischer Unterzahl gegen einen Gegentreffer, was den Schützlingen von John Tripp schon früh in der Begegnung viel Kraft kostete. Kurz vor der ersten Pause wurden die passiven Hausherren dann jedoch bestraft. Andreas Pauli kam ungehindert vor das Tor von Ryan Nie und versenkte einen Abpraller kaltschnäuzig zum 1:0.
Im zweiten Durchgang investierten die Westsachsen dann mehr in die Offensive, gingen energischer zu Werke und kamen selbst zu guten Möglichkeiten. Immer wieder fanden die Pleißestädter aber ihren Meister in Bad Nauheims Schlussmann Miko Ramö, welcher einen guten Tag erwischte und mit starken Paraden zu einem sicheren Rückhalt seiner Mannschaft avancierte. Die Mannen aus der hessischen Kurstadt wurden erst zum Ende des zweiten Durchgangs wieder dominanter, hatten dann aber die zwingenderen Torchancen und erhöhten in der 38. Minute folgerichtig auf 2:0. Bei Tom Paukers Schuss ins lange Eck blieb Ryan Nie ohne Chance zur Abwehr.
Auch im letzten Drittel waren es die Schützlinge von Petri Kujala, welche das Spielgeschehen größtenteils bestimmten und den Ton angaben. Dabei konnten sich die Westsachsen immer wieder bei ihrem Goalie Ryan Nie bedanken. Bis auf einen Pfostenschuss von Ivan Ciernik, welcher kurz nach Wiederbeginn den Anschlusstreffer verpasste, blieben die Eispiraten ohne hochkarätige Chance. Auf der Gegenseite erhöhte erst Charly Sarault in Unterzahl auf 3:0, ehe Nick Dineen sechs Minuten vor der Schlusssirene zum 4:0 traf und gleichbedeutend auch den Endstand besorgte.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen verlieren trotz Aufholjagd

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel im Playoff-Viertelfinale beim ESV Kaufbeuren nach Verlängerung mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 0:1) verloren.
Vor 2600 Zuschauern setzte Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart auf den Einsatz von Goalie Hannibal Weitzmann, um somit einen weiteren Importspieler aufstellen zu können. In einem temporeichen Spiel verzeichnete Kaufbeuren in Unterzahl die erste große Möglichkeit. Wenig später kamen auch die Blau-Weißen zur ersten guten Chance, doch ESVK-Schlussmann Stefan Vajs war zur Stelle. Nach zwölf Minuten netzte Branden Gracel zum 1:0 für den Gastgeber ein.  
Dresden startete druckvoll in den Mittelabschnitt, aber auch der Gastgeber wollte einen  Treffer nachlegen. In der 31. Minute landete der Puck im Powerplay erneut im Gäste-Tor. Hauptschiedsrichter Elvis Melia konsultierte den Videobeweis und entschied auf Tor für Kaufbeuren durch Sami Blomqvist. Die Eislöwen kämpften sich jedoch zurück: Brendan Cook erzielte in der 33. Minute den Anschlusstreffer.
Im dritten Spielabschnitt war es erneut Cook, welcher mit seinem Treffer für den Ausgleich sorgte (45.). Teemu Rinkinen brachte Dresden sogar in Führung (53.), doch Kaufbeuren antworte durch Jere Laaksonen (56.). In der verbleibenden Spielzeit konnte keine Mannschaft den Siegtreffer erzielen. Somit ging es in die Verlängerung. Es waren dreieinhalb Minuten absolviert, als Maximilian Schäffler den 4:3-Siegtreffer für die Hausherren erzielte.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Wir haben heute in allen drei Zonen hart gespielt und gekämpft. Gerade im letzten Drittel haben wir ein starkes Spiel gezeigt. Leider ist Kaufbeuren der entscheidende Treffer in der Verlängerung gelungen und wir haben uns nicht belohnt. Die beste Art und Weise in den Playoffs Erfolg zu haben ist es, den Speicher nach einer Niederlage wie heute wieder zu löschen. Sonntag ist ein neuer Tag. Die Serie beginnt erst.“
Das dritte  Spiel der Serie gegen den ESV Kaufbeuren bestreiten die Blau-Weißen am Sonntag, 19. März um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena.



woelfefreiburgEHC Freiburg: Große EHC-Chronik erscheint am Dienstag

(DEL2)  Pünktlich zur heißen Phase des Playoff-Viertelfinals wartet der EHC Freiburg mit einem spektakulären Großprojekt auf: Von Dienstag an wird die neue Vereinschronik verkauft - ein 266 Seiten starkes Buch.
Die EHC-Chronik ist in Zusammenarbeit mit der Agentur Duke Media & Promotions entstanden und ist vom 21. März an in den Fan-Shops und weiteren Verkaufsständen der Franz-Siegel-Halle erhältlich (und demnächst natürlich auch im Onlineshop). Verkauft wird sie außerdem beim einem Saisonabschlussfest im Eisstadion - wann auch immer es sein wird - sowie bei Nachwuchsspielen und beim internationalen Old-Boys-Turnier am 1./2. April. Die 266 hochwertig produzierten Seiten im Großformat kosten 19,84 Euro. Die Verkaufserlöse kommen der Nachwuchsarbeit des EHC Freiburg zugute.
Der Kauf ist ein Muss für jeden Eishockeyaner im Südwesten: Hier steht einfach alles drin, was den EHC Freiburg seit seiner Gründung im Jahr 1984 geprägt hat. Herzstück der Chronik ist der Part, in dem jede einzelne Saison auf einer opulenten Doppelseite beschrieben wird - von den stürmischen Anfangsjahren über die glorreichen Zeiten in der ersten Bundesliga und die Znarok-Ära bis hin zum DEL-Abenteuer in der Saison 2003/04 und dem Neubeginn unter dem Dach des Stammvereins im Jahr 2011. Ob der Spielbetrieb von einer GmbH oder dem e.V. organisiert wurde, ob der Topskorer aus Kanada, Lettland, Tschechien oder Südbaden kam, ob es erfolgreiche Zeiten oder magere Jahre waren: Hier ist alles zu erfahren, was im Freiburger Eishockeysport seit 1984 passiert ist. Und das ist eine ganze Menge.
Doch das ist noch längst nicht alles. Interview mit Freiburger Eissport-Legenden wie Jiri Crha, Rick Laycock und Thomas Dolak jun., Hintergründe über die Spielstätte und die Gründerjahre, Porträts von Fans und Förderern, Fotos von allen aktuellen Nachwuchsspielern - und, und, und: Die 266 Seiten sind prall gefüllt mit interessanten Inhalten und spektakulären Bildern aus vergangenen Tagen.



kaufbeurenESV Kaufbeuren bezwingt Dresden in der Verlängerung mit 4:3 - Schäfflers Siegtreffer in der Verlängerung bringt ausverkauften Berliner Platz zum Beben

(DEL2)  In einem intensiven und spannenden zweiten Play-Off Spiel setzte sich der ESV Kaufbeuren vor ausverkauftem Haus mit 4:3 in der Verlängerung gegen die Dresdner Eislöwen durch. Dabei gaben die Joker zunächst eine Zwei-Tore-Führung ab, um sich später zurückzukämpfen und in der erzwungenen Verlängerung schließlich den Siegtreffer zu markieren. Personell musste der ESVK wie im Vorfeld bereits bekannt war auf den verletzten Osterloh sowie den gesperrten Szwez verzichten. Bei den Dresdnern fiel kurzfristig Rupprich aus, Rajala rückte für ihn in die Mannschaft, weshalb Goalie Nastiuk als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne Platz nehmen musste. Für ihn stand der junge Weitzmann zwischen den Pfosten.
Die Joker fanden zu Beginn besser in die Begegnung hinein und konnten die Eislöwen stark unter Druck setzen, jedoch fehlten anfangs noch die klaren Tormöglichkeiten. In der 11. Spielminute hatte Laaksonen den ersten Treffer auf dem Schläger, stocherte aber knapp neben das Tor. Keine Zeigerumdrehung später zog Ketterer von der blauenn Linie ab, Gracel fälschte für Weitzmann unhaltbar zum zu diesem Zeitpunkt hochverdienten 1:0 ab. Drei Minuten vor der Pause konnte erst Macholda ein Zwei-auf-Eins von Fröhlich und Laaksonen entschärfen, in der verbleibenden Zeit bis zur Pause tauchten die Eislöwen erstmals gefährlich vor dem Kaufbeurer Tor auf und hätten sogar den Ausgleich erzielen können.
In den ersten Minuten des Mittelabschnitts brachten beide Mannschaften gesunde Play-Off Härte in die Begegnung, es agierten die Defensivreihen beider Teams hochkonzentriert, sodass die Torhüter in der ersten Hälfte des zweiten Drittels kaum geprüft wurden. Als Macholda auf der Strafbank Platz nahm, drückte Blomqvist in der 31. Minute den Puck aus kurzer Distanz über die Linie zum 2:0. Die Eislöwen erarbeiteten sich nun ein optisches Übergewicht und erzielten drei Minuten später nach einer Unachtsamkeit in der Kaufbeurer Defensive den Anschluss zum 2:1, Topscorer Cook blieb vor dem Tor eiskalt und ließ Vajs keine Chance. Danach neutralisierten sich die Mannschaften wieder weitestgehend bis zum zweiten Pausentee.
Im Schlussdrittel ließen beide Mannschaften defensiv nach, sodass sich mehr Tormöglichkeiten ergaben - wobei die Gäste aus Dresden ein Chancenplus verzeichnen konnten. In der 45. Minute verwertete Cook einen Abpraller nach einem Schuss von Höller zum zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich. In der Folge bestimmten die Dresdner mehr und mehr das Geschehen und hatten mehrere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, Vajs musste hier mehrmals seine ganze Klasse aufbieten. Nach 53 Minuten wurde ein Schuss von Rinkinen für den Kaufbeurer Torwart unhaltbar abgefälscht und die Eislöwen gingen in Führung. Die Kaufbeurer steckten nicht auf und erkämpften sich viereinhalb Minuten vor dem Ende den Ausgleich durch Laaksonen, der Weitzmann aus kurzer Distanz überwinden konnte. Die letzten Minuten verliefen torlos, sodass die Verlängerung die Entscheidung bringen musste. Dort gelang in der 64. Schäffler, der einen Abpraller über die Linie brachte, der Lucky Punch.



EV LindauDie EV Lindau Islanders stehen im Finale

(OLS)  Die EV Lindau Islanders stehen im Finale um die Bayrische Meisterschaft. Durch ein 8:3 (2:0, 4:2, 2:1) fuhren die Lindauer vor 815 Zuschauern den dritten Sieg gegen den TEV Miesbach ein und entschieden die Halbfinal- Serie mit 3:0 für sich.
„Wir wollten es heute entscheiden und das ist uns zum Glück auch gelungen“, lobte EVL- Traienr Dustin Whitecotton sein Team, das alles umgesetzt habe, „was wir eingefordert haben.“ Dies waren in erster Linie Konzentration, Leidenschaft und erneut eine unwiderstehliche Abschlussstärke im Powerplay. Wieder fielen fünf der acht Treffer in Überzahl – gleichzeitig gelang es den Lindauern auch in diesem Spiel komplett ohne Gegentreffer in Unterzahl zu bleiben.
Es dauerte dann auch nur sechs Minuten bis die Ambitionen der Islanders deutlich formuliert wurden. Nach ausgeglichener Anfangsphase war es Zdenek Cech, der gleich die erste Überzahlsituation zugunsten der Gastgeber zum 1:0 verwertete. In der Folge kontrollierten die Lindauer die Partie, auch wenn Miesbach immer dann gefährlich wurde, wenn der TEV schnell umschalten konnte. Hier bereiteten die starken Athanassios Fissekis und Felix Feuerreiter den Lindauern immer wieder Schwierigkeiten.
Den nächsten Treffer erzielten dennoch die Islanders. Der in den Play-Offs immer stärker aufspielende Simon Klingler sorgte mit einem Schuss in die kurze Ecke für den 2:0 Pausenstand.
Danach wurde es wild und die 815 Zuschauer im Eichwald bekamen im Mitteldrittel einen offenen Schlagabtausch serviert. Zunächst brachte Feuerreiter die Gäste auf 2:1 heran (24.). Diesen Treffer konterte Troy Bigam weniger als eine Minute später mit dem 3:1. Auch auf den zweiten Treffer von Fissekis, der eine Unachtsamkeit der Lindauer Hintermannschaft nutzte (28.), hatten die Islanders nur zwei Minuten später eine Antwort, als Cech ein weiteres Überzahlspiel zum 4:2 nutzte. Dennoch war der TEV nun drin in diesem Spiel und hatte gleich zweimal die erneute Chance zum Anschluss, was Korbinian Sertl aber verhinderte.
Die Entscheidung in diesem Spiel brachte dann eine doppelte Überzahl kurz vor der Pause, die die Islanders perfekt nutzten. Zunächst war es der überragende Zdenek Cech, der nach 38 Minuten mit zwei Mann mehr zum 5:2 traf. Die verbleibende einfache Überzahl nutzte dann Andreas Farny 57 Sekunden später zum 6:2.
Im Schlussabschnitt ließen die Lindauer dann nichts mehr anbrennen und die Versuche der Gäste, das Resultat zu verbessern zunächst ins Leere laufen. Einmal rettete die Latte für Sertl, kurz danach wurden die Fans Zeugen des schönsten Treffers an diesem Abend. In Unterzahl blockte Philipp Haug einmal mehr einen Schuss, den Farny aufnahm und Jeff Smith auf die Reise schickte. Der Stürmer lief alleine auf TEV Goalie Ewert zu und überwand ihn mit einem Kunstschuss durch die Beine zum 7:2 (47.). Kurios, dass nur zwei Minuten später auch die Gäste durch einen Kracher von Tom-Patrick Kimmel einen Unterzahltreffer erzielten. Den wiederum korrigierte dann Simon Klingler mit einem Überzahltor zum 8:3 Endstand.
Damit konnten die Lindauer zum dritten Mal in Folge in den Play- Offs den TEV Miesbach ausschalten. „Miesbach war wie immer in den letzten Jahren ein schwer zu spielender Gegner, der uns immer dazu zwingt an unsere Leistungsgrenze zu gehen. Wir freuen uns schon jetzt auf die Begegnungen nächstes Jahr in der Oberliga“, sagt Sebastian Schwarzbart.
Zunächst warten die Islanders aber auf ihren Finalgegner. Aktuell hat in der anderen Halbfinal- Serie der EHC Waldkraiburg die Nase gegen den ECDC Memmingen vorn und kann am Sonntag in Memmingen den Finaleinzug klarmachen. Es ist dabei kein Geheimnis, dass man in Lindau natürlich ein Derby- Finale bevorzugen würde – auch weil man dann ab Freitag Heimrecht hätte. Titelverteidiger Waldkraiburg wäre aber auch ein Garant für hochklassige Spiele. Gegen die Löwen müsste der EVL aber aufgrund der Zwischenrundenplatzierung zunächst auswärts antreten. 



evregensburgSaisonende für den EV Regensburg

(OLS)  Mit dem Ausscheiden aus den Playoffs ist die Saison für den EV Regensburg leider früher als erhofft beedet. Natürlich hatten wir alle Lust auf Mehr und uns größere Ziele gesetzt. Leider haben die Playoffs im Eishockey ihre eigenen Gesetze. Sport birgt so manche Überraschungen.
Zum Abschluss der Saison 2016/2017 möchte ich mich bei allen bedanken, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass Regensburg wieder eine spannende Eiszeit erleben durfte. Danke an das komplette Eishockey-Team und dessen helfendes Umfeld, danke an die Fans für den Rückhalt und die Treue und herzlichen Dank an alle Sponsoren, die mit ihrer Ünterstützung die Saison erst möglich gemacht haben und vielen Dank an alle, die mit ihrer starken, meist ehrenamtlichen Hilfe den EVR gefördert haben.
Jetzt gilt es nach vorne zu blicken. Zusammen mit meinem Team werde ich in den nächsten Monate die vergangene Spielzeit analysieren und ein Resümee für die EVR-Zukunft daraus ziehen. Unsere Energie richtet sich jetzt auf die Vorbereitungen für die neue Saison, mit denen wir ohnehin bereits begonnen haben. Sobald hier Ergebnisse vorliegen, werden wir uns an die Öffentlichkeit wenden.



selberwoelfeVER Selb: Unsere Wölfe stehen im Viertelfinale

(OLS)  Der letzte Sieg in einer Serie ist immer der Schwerste – diese Eishockeyweisheit hat sich wieder bewahrheitet. Aber wir haben es geschafft. In einer packenden und bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Begegnung gewinnen unsere Jungs mit 4:3 und stehen somit verdient im Viertelfinale. Ausschlaggebend ist der unbändige Siegeswille unserer bis zur letzten Sekunde kämpfenden Cracks, die nach 0:2 Rückstand nie aufgeben und Spiel Nummer 4 mit einem Doppelschlag drehen. Gerne hätte sich unser Team nach dem Spiel noch mit einer zweiten Ehrenrunde für die überragende Unterstützung bei den mitgereisten Fans bedankt, doch dies wird aus Sicherheitsgründen von der Polizei untersagt.
Siegen oder Fliegen heißt es für die Blue Devils Weiden im vierten Aufeinandertreffen unserer Wölfe gegen die Oberpfälzer. Weiden erwischt den besseren Start und gerade als unsere Mannschaft den Vorwärtsgang findet, überlistet Jirik aus unmöglichem Winkel Torhüter Stefaniszin zur Führung. Kurz darauf ist der Goalie der Gastgeber Lehr zur Stelle, als unsere Mannschaft über Kolb und Moosberger einen aussichtsreichen Konter fährt. Spätestens jetzt haben unsere Wölfe die Kontrolle über das Spielgeschehen übernommen, bringen den Puck jedoch nicht über die Linie. Besser machen es die Blue Devils in Überzahl und erhöhen mit der gefühlten zweiten Torchance auf 2:0.
Unsere Fans wissen, was zu tun ist und peitschen ihre Mannschaft unaufhörlich nach vorne. Weiden zieht sich nun mehr und mehr zurück. Auch in Überzahl kreieren die Hausherren keine einzige nennenswerte Torchance. Unser Team ist jetzt hingegen im Powerplay gnadenlos effektiv. Nur zehn Sekunden sitzt Schreier in der „Kühlbox“, bis Piwowarczyk die Scheibe zum Anschlusstreffer im Weidener Gehäuse unterbringt. Später – erneut drückt Schreier die Strafbank – hält Hendrikson den Schläger in einen Ondruschka-Schuss und fälscht unhaltbar zum Ausgleich ab. Weiden wirkt jetzt kurzzeitig ideen- und kraftlos.
Über vier Minuten lang kommt der Gastgeber zu Beginn des Schlussabschnitts nicht aus der eigenen Verteidigungszone heraus, doch durch einen katastrophalen Abspielfehler an der Mittellinie ergibt sich für die Devils eine Konterchance, die sich Waldowsky nicht entgehen lässt und die abermalige Führung für die Oberpfälzer markiert. Doch unsere Wölfe lassen sich – wie das ganze Spiel – nicht aus der Ruhe bringen und vertrauen voll auf ihre Stärken. In der 50. Minute muss Moosberger eigentlich schon den Ausgleich machen, doch Lehr vereitelt diesen mit einer Glanztat. Es entwickelt sich nun ein Spiel auf ein Tor und unsere Mannschaft belohnt sich nun auch endlich durch einen Doppelschlag von Dorr und Mudryk mit der erstmaligen Führung in diesem Spiel. Die letzten beiden Minuten setzen die Gastgeber nochmal alles auf eine Karte, doch auch der sechste Feldspieler anstelle des Torwarts hilft den Blue Devils nicht. Unsere Wölfe halten die knappe Führung mit viel Kampf und Leidenschaft bis zur Schlusssirene.
Viertelfinale – unsere Wölfe sind dabei. Die bundesweit ausgetragenen Viertelfinalspiele werden ebenfalls im Modus „Best of five“ ausgetragen. Start dieser Runde ist am 31.03.2017. Die weiteren Spieltermine: 02.04.2017, 04.04.2017, 07.04.2017 und 09.04.2017. Sollte eine Mannschaft vorzeitig 3 Siege erzielt haben, entfallen die restlichen Termine.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg übernimmt im Halbfinale wieder die Führung

(OLS)  Am Freitagabend konnten die Löwen den ECDC Memmingen in der Raiffeisen Arena im dritten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie mit 5:1 besiegen. Damit übernahm das Team von Trainer Rainer Zerwesz in der „Best-of-5“-Serie mit 2:1 die Führung und hat nun zwei „Match-Pucks“. Es ist aber immer noch sehr eng zwischen den Indians und dem EHC, das Freitagsergebnis fiel nämlich etwas zu hoch aus und nach wie vor rechnen viele mit einem entscheidenden fünften Spiel um den Einzug ins Endspiel, wo bereits der EV Lindau wartet.
Trotz der enttäuschenden Nachricht über den Abgang Björn Lindas zum Saisonende, die der EHC Waldkraiburg am Freitagmorgen ungewollt veröffentlichen musste, war die Stimmung in der Raiffeisen Arena alles andere als schlecht. Viele Anhänger hatten sich Linda-Masken ausgedruckt, hielten diese beim Einlauf des Keepers hoch und zeigten damit ihr Verständnis für den anstehenden Wechsel nach Hannover sowie ihre Dankbarkeit für die bisher gezeigten Leistungen. Wenn es nach Linda geht, soll im Halbfinale aber noch nicht Schluss sein, denn der Keeper will zum Abschied mindestens das Endspiel erreichen.
Nach guten Chancen durch Tomas Vrba (2.Minute), Nico Vogl (4.) und Lukas Wagner (6.), war Memmingens Keeper Joey Vollmer gegen Michael Trox und den Nachschuss von Vrba zunächst richtig gefordert (7.), durfte sich aber wenige Minuten später freuen. Die Löwen-Verteidigung gönnte sich einen kurzen Tiefschlaf, Dominik Piskor und Daniel Huhn tauchten plötzlich allein vor Linda auf und Huhn vollendete (12:27). Drei Minuten später hatte Antti-Jussi Miettinen dann das 2:0 auf dem Schläger, doch er sollte genauso am überragenden Schlussmann des EHC scheitern, wie viele seiner Teamkollegen.
In der 26. Minute Memmingen zum zweiten Mal in Überzahl und erneut war Linda im Fokus. Mitten hinein in die Druckphase der Indians schaffte Vrba aber den Break, doch sein Schuss mit der Rückhand ging nur an die Latte. Sechs Minuten später kassierte Fabian Zick einen schmerzhaften Kniecheck von Timo Schirrmacher und musste verletzt vom Eis gebracht werden; Schirrmacher erhielt zwei Minuten und weil Memmingens Lukas Varecha anders als der Unparteiische offenbar Redebedarf hatte, erhielt der 27-jährige Tscheche eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Diese sollte der berühmte „Bärendienst“ sein, den er seinem Team damit erwies, denn die Löwen wussten sein Fehlen zu nutzen. Per Abstauber traf Christof Hradek zunächst zum Ausgleich (35:57), kurz vor der zweiten Drittelpause kreiste Tomas Vrba im Memminger Drittel und fand schließlich die Lücke zum 2:1 (37:24).  Etwas überraschend kamen der Ausgleich und die Führung zwar gegen die sehr starken Memminger, doch die Löwen arbeiteten sich ins Spiel und wurden belohnt.
Das Schlussdrittel begann für den EHC dann nach Maß: 13 Sekunden waren gespielt, da jubelte Jakub Marek, nachdem er die Scheibe in die Maschen gehauen hatte (40:13). Die Löwen plötzlich ganz klar am Drücker, mit extrem viel Druck und nun klappte gefühlt alles: Daniel Hämmerle zog aus dem Slot einfach ab, die Scheibe rutschte Vollmer durch und es hieß 4:1 (42:19). Neun Minuten später packte Vollmer gegen Wagner zwar den Save des Tages aus, keine zwei Minuten vor dem Ende musste er sich in Memminger Unterzahl aber nochmals geschlagen geben und Michael Trox, der nach abgesessener Strafe wieder dabei war, traf zum 5:1-Endstand (58:32), der zugegebenermaßen etwas zu hoch ausfiel.



bluedevilsweidenEinladung zur traditionellen Trikotversteigerung / Blue Devils Weiden beenden Saison 2016/2017 offiziell mit Trikotversteigerung – Freibier und gratis alkoholfreie Getränke – 19.03.2017, 17:30 Uhr, Haupttribüne

(OLS)  Es ist längst eine gute, alte Tradition: Die Trikotversteigerung der Blue Devils nach Saisonende. Die Weidener Kufencracks freuen sich auch heuer wieder auf zahlreichen Besuch ihrer Fans. Für die Freunde und Anhänger wird es Freibier und kostenlose alkoholfreie Getränke geben. Die Trikotversteigerung beginnt am Sonntag, den 19.03.2017 um 17:30 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena.
Die Besucher werden gebeten, den Haupteingang des Stadions zu benutzen. Die Versteigerung findet auf der Haupttribüne und auf der Fläche unter der alten Anzeigetafel statt.
Stadionsprecher Manuel Stöckl wird die originalen Spielertrikots gewohnt gekonnt an Mann bzw. Frau bringen. Die Blue Devils freuen sich über den offiziellen Saisonabschluss im Kreise ihrer Fans.



moskitosessenESC Essen: Hammerspiel bringt ersten Play Off Sieg

(OLN)  Pressemitteilungen sollten eigentlich informell sein. Manchmal sind sie ausschweifend, manchmal sind sie auch emotional. Diese Pressemitteilung wird auch ein bisschen emotional sein.
Freunde, als wir, als ich, vor ein paar Jahren wieder angefangen habe mit Zweifeln, mit massiven Problemen, diesem Verein noch einmal eine Chance zu geben, da war das, was gestern, und in den letzten Wochen passiert ist ein Wunder! Gestern ist es endgültig passiert, DAS, WAS IHR ALLE GEMACHT HABT WAR DER HAMMER!
Die Mannschaft pflügt nicht jeden Zentimeter Eis um, sie bearbeitet jeden KRÜMEL Eis. Und ihr kommt endlich wieder an den Westbahnhof, nein, ihr kommt nicht, das gestern war laut, Stakkato teilweise. Ein Spieler hat sich bei den Fans bedankt. Noch vor ein paar Wochen hat sich die Mannschaft beschwert. Gestern war Stimmung, gestern war Fight, wie viele das aus alten Jahren kennen.
Im Namen unseres Vereins, herzlichen Dank, das, wie es gestern war, war lange nicht! Nicht auf der Stehtribüne, nicht auf der Sitztribüne, nicht bei den Helfern und Sponsoren, gestern war sehr, sehr stark, Danke!
Sportlich war das ein Hammerspiel, die Wohnbau Moskitos wollten schnell in die Entscheidung, scheiterten jedoch immer am Keeper der Gäste. Und bereits im ersten Abschnitt machte sich Play Off Eishockey breit. Patrick Raaf-Effertz wurde nervös und kassierte eine Strafe. Doch die Moskitos spielten ihr Spiel weiter, und in der Überzahl war es Michal Velecky, der das Tor machte. Mit 1:0 ging es in den ersten Break.
Das zweite Drittel sollte nochmal intensiver werden, Dennis Thielsch fährt mit Robin Slanina ins Leipziger Drittel, der Pass im rechten Moment und Slanina nagelt das Ding durch die Schoner von Kevin Beech. Die Wohnbau Moskitos machen den besseren Eindruck, haben mehr vom Spiel und suchen nun die Entscheidung, doch es sollte etwas dauern. Die Hälfte des Spiels ist rum, da kommt Leipzigs Jakob Weber gerade von der Strafbank. Olli Granz sieht den startenden Niklas Hildebrand, der Pass kommt genau auf den Schläger der Schuss passt, wieder in den Winkel.
Bei den Gästen wird es etwas hektisch, ein wenig liegen die Nerven blank. Edward Gale bekommt eine Spieldauerstrafe. Doch nach einer Unsicherheit in der Abwehr der Moskitos gibt es auch den Anschlusstreffer. Doch die Wohnbau Moskitos lassen an diesem Abend nichts mehr anbrennen. Machen Druck auf das Leipziger Tor und gut zwei Minuten vor Drittelende findet Sebastian Eickmann, den Zentimeter neben Pfosten und Schoner und es steht 4:1.
Der letzte Abschnitt bringt massive Torchancen für die Moskitos, er bringt aber keine Tore. Er bringt aber auch Nickeligkeiten und bei einer muss der nächste Gästespieler gehen. Nach einer Auseinandersetzung mit Maik Klingsporn bekommt auch Jakob Weber einer Spieldauerstrafe, gegen die Leipzig Protest einlegt.



saalebullshalle04Nur Gemeinsam - Alle für Halle! 2. Spiel der best-of-five-Serie gegen die Füchse Duisburg 

(OLN)  Nach der verdienten, wenn auch um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallenen 1:7-Niederlage gegen die Füchse am Freitag stehen die Jungs um Kapitän Wartenberg vor einer richtungsweisenden Partie: Ein Erfolg im 500. Heimspiel einer halleschen Mannschaft seit Wiederaufnahme des Spielbetriebes 1998/99 gleicht die best-of-five-Serie aus, eine weitere Niederlage gegen den EVD würde die Bulls mit dem Rücken an die Wand stellen. Dass man im heimischen Sparkassen ein ebenbürtiger Gegner gegen die Duisburger sein kann, bewiesen die Mannen von Trainer Albrecht vor zwei Wochen, als nur vierzehn Sekunden bis zur „Lotterie“ Penaltyschießen fehlten.
Allerdings müssen die Bulls auch heute wieder auf wichtige Protagonisten verzichten: waren es im Saisonverlauf bisher fast immer verletzte Verteidiger,  muss das Team aktuell auf die Dienste von Artur Tegkaev und Georg Albrecht verzichten. Außerdem wird heute Maximilian Schaludek gesperrt ausfallen. Somit fehlen uns, Danny Albrecht mit eingerechnet, 4 wichtige Stürmer.
Demgegenüber steht eine starke Duisburger Mannschaft, die u.a. auf 5 DEL-erfahrene Spieler in ihren Reihen zurückgreifen kann. Mit vier Sturmreihen gegen unsere dezimierte Truppe sind die Füchse ganz klare Favoriten in dieser Serie. Vieles steht und fällt beim EVD wohl mit der Personalie Joly, gepaart mit seinen Reihenkollegen Grözinger und Huebscher, zeichnete doch alleine dieses Trio in den letzten neun Duellen für 17 Tore verantwortlich, elf davon gingen alleine auf das Konto des Holland-Kanadiers. Sollte es gelingen, dieses Trio in den Griff zu bekommen und sich auf die eigene Heimstärke besinnen, spricht vieles dafür, dass das dritte Aufeinandertreffen am Dienstag nicht das Letzte der Serie sein wird.
Somit sind wir ALLE gefragt, die Mannschaft wird ihr Bestmögliches geben, genauso wie die Fans – das haben sie im ersten Spiel in Duisburg eindrucksvoll bewiesen.



crocodileshamburg4:3 n.V - Crocodiles Hamburg schaffen die Sensation in Tilburg

(OLN)  Was für ein irrer Playoffauftakt in Tilburg. Die Crocodiles schlagen den haushohen Favoriten mit 4:3 nach Verlängerung. Der erste Sieg gegen die Niederländer überhaupt. Josh Mitchelll erzielte in der 14. Minute der Verlängerung den Siegtreffer.
Von Beginn zeigten sich die Gastgeber zunächst enorm druckvoll. Nur selten konnten die Hamburger sich aus der Umklammerung der Niederländer lösen. Folgerichtig gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt zunächst ein ähnliches Bild. Crocodiles-Torwart Kai Kristian mit viel Arbeit. In der 28. Minute musste er zum zweiten Mal hinter sich greifen. Doch die Crocodiles blieben im Spiel. In der zweiten Überzahlsituation der Begegnung konnte das gefürchtete Powerplay der Hanseaten zuschlagen. Kapitän Christoph Schubert versenkte die Scheibe in der 31. Spielminute im Tilburger Tor. Die Crocodiles danach besser im Spiel, konnten sich häufiger aus der Verteidigung lösen. In der 38. Minute erzielte André Gerartz den Ausgleich. Die Freude sollte allerdings nur kurz währen. 50 Sekunden nach dem 2:2 ging Tilburg wieder in Führung. Mit dem 3:2 ging es in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt ein Auftakt nach Maß für die Hamburger Jungs. Josh Mitchell schloss einen hervorragenden Kontor nach 41 Sekunden zum 3:3 ab. Danach drängten die Trappers auf den Ausgleich, doch mit vereinten Kräften, einem erneut bestens aufgelegtem Kai Kristian und ein wenig Glück erreichte man die Verlängerung. Dort wogte das Spiel hin und her mit leichten Vorteilen für die Trappers, doch am Ende avancierte Mitchell zum Matchwinner. Der Lohn für eine intensive Vorbereitung und eine herausragende kämpferische Leistung. Erwähnenswert auch die Statistik von Torwart Kai Kristian. Er hielt 69 von 72 (!) Schüssen.
Am Sonntag um 19 Uhr folgt Spiel 2 in Hamburg. Mit hoffentlich fast 2000 lautstarken Fans im Rücken wollen die Hamburger den nächsten Schritt machen. (mas)



hernerev2007Herner EV – Hannover Indians 1:2 (1:0,0:1,0:0;0:0,0:1) nach Penalty

(OLN)  Nach über drei Stunden Spielzeit am Gysenberg musste der Herner EV am Freitagabend zum Auftakt der Oberliga Playoffs eine 1:2-Niederlage gegen die Hannover Indians hinnehmen. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen, nachdem weder in den regulären 60 Minuten, noch in der zwanzigminütigen Overtime einer Mannschaft der Siegtreffer gelingen konnte. Es war der erwartete hart umkämpfte und emotional geführte intensive Playoff-Fight zweier Mannschaften, die sich 80 Minuten lang nichts schenkten. Allerdings auch mit unrühmlichen Begleiterscheinungen, die zu zwei Matchstrafen gegen Hannover führten. „Wir haben nur ein Spiel verloren, nicht die Serie. Wir hatten mehr Spielanteile, haben aber unsere Chancen nicht genutzt“ meinte der wegen einiger Begleitumstände sehr aufgewühlter HEV Coach Frank Petrozza nach der Partie. Am Sonntag folgt am Hannoveraner Pferdeturm ab 19 Uhr das zweite Spiel der Best-of-5 Serie.
Den ersten Aufreger gab es bereits nach knapp vier Spielminuten. Aaron McLeod wollte mit Blick auf die ankommende Scheibe einen Pass von Tim Dreschmann an der blauen Linie zum Angriffsdrittel annehmen und wurde dabei von Indians Verteidiger Robert Peleikis in Bandennähe im Bereich der Spielerbänke böse mit einem Check gegen Kopf- und Nackenbereich zu Boden gestreckt. Der HEV Stürmer zog sich dabei eine schwere Nasenverletzung zu und musste mit der Trage in die Kabine gebracht werden. Die mehr als folgerichtige Strafe gegen den Hannoveraner Spieler war eine Matchstrafe. In der Folgezeit nahmen die Gysenberger dennoch das Spiel in die Hand und holten sich gute Chancen heraus. So fiel dann auch in der 13. Minute die verdiente Führung des HEV. Dominik Luft scheiterte zuerst am erneut hervorragend haltenden Keeper Mirko Pantkowski im Dress der Indians, den Rebound konnte aber Christian Nieberle zum 1:0 verwandeln. Erst in den letzten Minuten des ersten Abschnitts kamen die Gäste stärker auf, aber HEV Goalie Christian Wendler konnte die knappe Führung bis zu Pause sichern.
Das zweite Drittel begann mit dem nächsten Aufreger. Aaron McLeod konnte nach längerer Behandlungspause wieder mitwirken und spielte nun mit einem Gesichtsgitter am Helm. Wieder waren knapp vier Minuten gespielt als bei einem Herner Angriff dieses Mal Indians Verteidiger Nickolas Bovenschen versuchte den schnellen Stürmer aus dem Spiel zu nehmen, indem er grundlos auf ihn einprügelte und mehrere Schläge gegen das Gitter ausführte. Der äußerst unsportliche Kampf konnte erst nach mehrfachen Versuchen der Linesmen unterbunden werden. Der Hannoveraner Spieler bekam ebenso eine Spieldauerdisziplinarstrafe wie HEV Stürmer Christian Nieberle, der eigentlich dazwischen gehen wollte um Aaron McLeod zu schützen. Beim Gang in die Kabine reagierte Nickolas Bovenschen auf einige Zuschauerbeschimpfungen mit mehreren Stockschlägen in Richtung Publikum und bekam somit zusätzlich noch eine Matchstrafe. Nach längerer Unterbrechung konnte dann wieder gespielt werden. Der HEV versuchte weiterhin Druck zu machen, holte sich auch die nächsten Chancen heraus, scheiterte aber immer wieder an Mirko Pantkowski im Gästetor. Als in der 34. Minute Carsten Gosdeck plötzlich in Überzahl eine freie Schussposition hatte, nutzte der Routinier diese Chance eiskalt. Mit dem 1:1 war die Partie wieder völlig offen.
Auch den dritten Abschnitt begann der HEV wieder mit viel Angriffsdruck um zur Entscheidung zu kommen, aber auch die Indians blieben mit Kontern gefährlich. Weitere Treffer fielen aber nicht mehr, so dass beide Teams in die zwanzigminütige Overtime gehen mussten. Hier lieferten sich die Gysenberger mit den Indians einen offenen Schlagabtausch. Der HEV musste mit Schwerstarbeit eine zweiminütige Unterzahl überstehen, konnte dann aber selber gleich zweimal ein Powerplay nicht nutzen. Bis zum Ende blieb es äußerst intensiv und umkämpft, es war kein Spiel für schwache Nerven. Zwei Möglichkeiten, zuerst durch Brad Snetsinger und dann durch Robby Hein, beendeten das spannende Playoff-Duell im Spiel. Allerdings immer noch ohne Sieger, so dass das Penalty-Roulette die Entscheidung bringen musste. Die Chronologie: Branislav Pohanka begann auf Hannoveraner Seite und traf, Mirko Pantkowski hielt den Schuss von Stephan Kreuzmann, Tobias Schwab traf wieder für die Indians und Brad Snetsinger scheiterte am Indians Keeper.



ecdcmemmingenZum Siegen verdammt: Dezimierte Memmingen Indians unterliegen in Waldkraiburg

(BYL)  Der ECDC Memmingen hat das dritte Spiel im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft mit 1:5 in Waldkraiburg verloren. Durch Ausfälle gehandicapt mussten die Indians eine bittere Niederlage einstecken und benötigen nun zwei Siege, um noch ins Finale gegen den Rivalen aus Lindau einzuziehen. Weiter geht es bereits am Sonntag mit einem wichtigen Heimspiel am Hühnerberg (18:30 Uhr).
Ohne den beruflich verhinderten Tim Tenschert, sowie die angeschlagenen und verletzten Hermann, Stalla, Stotz, Weigant und Benda reisten die Memminger nach Oberbayern, um das dritte Spiel der Halbfinal-Serie anzugehen. Der Start konnte sich auch durchaus sehen lassen, waren die Indians doch mindestens auf Augenhöhe mit den Gastgebern. Die Chancen häuften sich dann, beide Torhüter konnten sich ein ums andere Mal auszeichnen. Löwen-Goalie Linda war aber dann in der 13. Minute machtlos, als Daniel Huhn auf Pass von Dominik Piskor zum 1:0 aus Memminger Sicht vollendete.
Die Indians übernahmen nun mehr das Kommando und erspielten sich zahlreiche weitere Möglichkeiten, ein Vorbeikommen an Björn Linda im Tor der Hausherren gab es allerdings nicht.
Auch im Mittelabschnitt weiter ein enges Spiel, die Löwen nun besser in der Partie und mit mehr Chancen. Als dann Lukas Varecha für zehn Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, spielten sich die Waldkraiburger ein ums andere Mal im Memminger Drittel fest und nutzten die nötigen Reihenumstellungen geschickt aus. Ein Doppelschlag von Hradek und Vrba drehte die Partie und brachte die Gastgeber erstmals in Führung, welche sie auch in die nächste Pause retten konnten.
Mit großen Hoffnungen starteten die Indians in den letzten Abschnitt, diese sollten allerdings bereits nach wenigen Sekunden zunichtegemacht worden sein. Nur exakt 13 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Jakub Marek, nach starker Einzelleistung, auf 3:1 und brachte der Partie bereits die Vorentscheidung. Die Indians waren nicht mehr in der Lage den Rückstand aufzuholen, vor allem nicht, nachdem der EHC einen weiteren Treffer durch Hämmerle folgen ließ. Trotz Bemühungen reichten die Kräfte für ein Comeback nicht mehr aus, auch weil die Hausherren routiniert ihr Spiel zu Ende spielten. Das 5:1 kurz vor dem Ende hatte dann keine größere Bedeutung mehr, waren doch bereits alle Augen auf Sonntag gerichtet, wenn die Indians zwingend einen Heimsieg benötigen, um die Serie und damit die Spielzeit am Leben zu erhalten. Ein mögliches fünftes Entscheidungsspiel findet dann am Dienstag, 21.03.1017 erneut in Waldkraiburg statt.



ratingenRatinger Ice Aliens: Chance nutzen - FANFAHRT zum Finalspiel 2016/2017 – Hamm, wir kommen!

(RLW)  Zum dritten Final- und vielleicht auch letzten Auswärtsspiel der Saison 2016/2017 organisiert der Aliens-Fanclub SUPCOM in Zusammenarbeit mit den Ratinger Ice Aliens nochmal eine FANFAHRT.
- Treffpunkt ist um 16:45 Uhr an der Eissporthalle Ratingen, Am Sandbach!
- Abfahrt ist spätestens um 17:00 Uhr!
Die Busfahrt wird zum absoluten Knallerpreis von NUR 13 EURO, pro Person, angeboten - Ratinger Ice Aliens-Vereinsmitglieder, -Dauerkarteninhaber, -Helfer und -Betreuer zahlen sogar NUR 10 Euro (jeweils ohne Eintrittskarte).
Personen unter 18 Jahren benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungs-berechtigten, um an der Auswärtsfahrt teilnehmen zu können – bitte zum Treffpunkt mitbringen.
Die Supcom versorgt euch während der Fahrt auch gerne zum Selbstkostenpreis mit Speisen und Getränken.
Anmeldungen werden während des nächsten Final-Heimspiels am Sonntag, den 19.03.2017 direkt beim Aliens-Fanclub SUPCOM (Trommel/Stehtribüne) oder mittels deren Facebook-Forum https://de-de.facebook.com/supcomratingen/ angenommen.
Aufgrund der kurzen Planungszeit wird um eine schnelle Anmeldung gebeten, damit frühzeitig abgesehen werden kann, wie viele Busplätze benötigt werden…es soll schließlich niemand zu Hause bleiben müssen.

Ein erster Schritt!
Spiel 1 der Serie "best of five" ist gespielt - und die Ratinger Ice Aliens sind mit einem Auswärtssieg in das Finale gestartet. Bei den Hammer Eisbären gewannen die Außerirdischen vor 944 Zuschauern mit 3:6 (2:3; 0:1; 1:2) und erwarten ihren Gegner bereits zwei Tage später am heimischen Sandbach zur zweiten Begegnung.
Insbesondere das erste Drittel der Partie hatte es in sich:
Die Aliens gingen bereits in der dritten Minute durch ihren schnellen Stürmer und späteren Doppeltorschützen Alexander Schneider (Benjamin Hanke/Tim Brazda) mit 0:1 in Führung, Lippe-Hockey Hamm glich aber nicht einmal eine Minute später mit einem Flachschuss von der blauen Linie unverzüglich aus. Gleiches „Spiel“ in der sechsten Minute der Begegnung, Milan Vanek (Štěpán Kuchynka/Dennis Fischbuch) erzielte das 1:2, die Hammer Eisbären egalisierten in der neunten Minute diesen Ratinger Vorsprung erneut.
Die Außerirdischen konnten jedoch mit einem 2:3 in die Pause gehen, denn in der 16. Minute glückte Štěpán Kuchynka (Benjamin Hanke/Dennis Fischbuch) in Überzahl mit einem schönen Treffer, bei dem er den Eisbären-Goalie auf dem kurzen Pfosten verlud, das 2:3 für die Gäste.
Diesem „hauchdünnen“ Vorsprung des ersten Drittels folgten ziemlich „bewegte“ zwanzig Minuten, in denen die Torhüter auf beiden Seiten weiterhin gut zu tun bekamen.
Die Erfolgsquote der Torschüsse sank im Verhältnis zum ersten Drittel allerdings deutlich ab, obwohl es genug absolut hochkarätige Einschussmöglichkeiten gab. Benjamin Hanke trieb dann knapp neun Minuten vor der nächsten Pause die schwarze Scheibe über den linken Flügel ins gegnerische Verteidigungsdrittel, seine Ablage auf die „zweite Angriffswelle“ fand versierte Abnehmer. Tobias Brazda markierte im Zusammenspiel mit seinem Bruder Tim das einzige, für die Ratinger aber immens wichtige Tor des Mittelabschnitts – 2:4 lautete dadurch der Zwischenstand nach 40 Spielminuten.   
Im letzten Drittel „lauerten“ die Außerirdischen, konnten sich auf ihren starken Schlussmann Christoph Oster mit seinen Paraden verlassen, störten mit einer tief gestaffelten Abwehr das Aufbauspiel von Lippe-Hockey-Hamm und setzten schnelle Konter. Einen dieser Gegenzüge verwertete Alexander Schneider (Benjamin Hanke/Tim Brazda) in der 46. Minute zum 2:5, wodurch er sich zum zweiten Mal an diesem Abend in die Torschützenliste eintrug. Hatte sich das Kräfteverhältnis bisher die Waage gehalten, neigte sich die Waagschale nun mehr und mehr zu Gunsten der rotweißen Gäste aus Ratingen.
Zum Schluss setzte Hamms Trainer Ralf Hoja alles auf eine Karte und nahm während eines Powerplays seinen Keeper vom Eis und erzwang mit einer „Übermacht“ von sechs gegen vier Feldspieler das 3:5 für Lippe-Hockey-Hamm.
Der nächste Versuch, rund eine Minute vor dem Spielende, ging allerdings ins Auge, denn Marvin Moch stürmte nach einem abgefangenen Hammer Pass uneinholbar auf und davon – sein empty net goal ins leere Tor stellte den Endstand von 3:6 für die Ratinger Ice Aliens her. 



ehcnetphenKantersieg für den EHC Netphen / Deutlicher 15:1-Sieg gegen EHC Troidorf 1b – sieben Tore von André Bruch

(BZLW)  Der EHC Netphen behält seine Serie, in jedem Spiel mindestens einen Punkt eingefahren zu haben. Im Heimspiel gegen die 1b des EHC Troisdorf waren es derer zum 15. Mal diese Saison drei, und das mit einem deutlichen Sieg. Am Ende triumphierten die Siegerländer mit 15:1 (8:1 5:0 2:0). Der EHC war von Beginn an das spielbestimmende Team und ließ nur vereinzelte Torchancen für die Troisdorfer zu. Teilweise fielen zwei oder drei Tore binnen einer Spielminute. Ganze zwei Spielminuten benötigten André Bruch und Mark Hall um einen 2:0-Führung herauszuschießen. Das anschließende Anschlusstor stellte den bis dahin kurzen Spielverlauf zwar etwas auf den Kopf, der EHC zeigte sich unbeeindruckt und erhöhte in den nächsten beiden Spielminuten durch Matti Stein und erneut André Bruch auf 4:1. Diese Schlagzahl konnten den die Netphener nicht ganz beibehalten, dennoch reichte es, um nach zwanzig Spielminuten mit 8:1 in die Führung zu gehen. Die weiteren Torschützen waren Tim Bruch, André Bruch (2) und Florian Sareyko. „Nach dem ersten Drittel hatte ich mit einem noch größeren Debakel gerechnet“, so Troisdorfs Trainer Joachim Werner nach der Partie. „Wir waren nicht dicht genug am Körper und haben daher zu viel zugelassen“, so Werner weiter.
Im zweiten Drittel erhöhte André Bruch schnell auf 9:1, im Anschluss ließen sich die Netphener durch durch die härtere Spielweise des Gastes aus dem Konzept bringen. Erst in den Schlussminuten fanden sie wieder zu ihrem Spiel und gingen nach vier Toren durch Tim Bruch (2), Florian Sareyko und Justin Göbel in den letzten drei Spielminuten mit 13:1 in die Pause.
Im Schlussabschnitt schalteten die Netphener einen Gang zurück, hatten die Troisdorfer aber weiter im Griff. Zwei weitere Tore von André Bruch, der damit insgesamt sieben Tore (und drei Beihilfen) beisteuern konnte sorgten für den 15:1-Endstand.
„Der EHC Netphen ist verdient Meister geworden. Spielerisch und kämpferisch sind sie der Liga überlegen“, zollte Joachim Werner der heimischen Mannschaft Respekt.
„Trotz des klaren Ergebnisses bin ich nicht ganz zufrieden. Wir haben uns wieder zu leicht aus dem Konzept bringen lassen. Spielerisch war es teilweise ok, teilweise aber auch zu eigensinnig“, sah EHC-Coach Reinhard Bruch trotz des Kantersieges noch Verbesserungspotienzial bei seinen Mannen.



sandejadehaieSande Jadehaie feiern erneutes Schützenfest gegen Adendorf


(LLN)   Der ECW Sande hat auch im Rückspiel gegen den Adendorfer EC 1c nichts anbrennen lassen. Eine Woche nach dem 19:2-Heimsieg feierte das Team von Trainer Sergey Yashin einen ungefährdeten 21:5-Auswärtssieg.
Die Jadehaie erwischten in der Lüneburger Heide jedoch einen holprigen Start. Bereits nach 45 Sekunden musste Björn Köhler, der für Fabian Janssen das ECW-Tor hütete, das erste Mal hinter sich greifen. Nach dem schnellen Ausgleichstreffer durch Johannes Mundt erzielten die Gastgeber nur zwei Minuten später die erneute Führung.
„Die Spannung war leider vor der Partie schon weg, weil wir das Hinspiel so deutlich gewinnen konnten, aber trotzdem muss mit dem ersten Bully die Konzentration voll da sein.“, blickt Nick Hurbanek auf die Partie.
Der Kapitän ging als gutes Vorbild voran und erzielte den Treffer zum 2:2-Ausgleich. Im Anschluss fand das Yashin-Team immer besser in die Partie und nach dem ersten Abschnitt lagen die Jadehaie bereits mit 6:2 in Führung.
„Zum Glück haben wir dann doch noch so schnell die Kurve bekommen“, erläutert Nick Hurbanek, der in Adendorf einen Sahnetag erwischte und sechs Treffer beisteuerte.
Der ECW Sande gewann den Mittelabschnitt mit 11:1, den Schlussabschnitt mit 4:2 und am Ende konnten die Jadehaie einen ungefährdeten 21:5-Auswärtssieg feiern, wodurch sie die Hauptrunde ungeschlagen beenden und mit Vorfreude auf die Aufstiegsspiele gegen die Wedemark Scorpions 1b blicken.
Hurbanek weiter: „So ein Sieg ist natürlich schön, aber wir können uns nichts davon kaufen, wenn wir gegen Wedemark verlieren. Die Scorpions haben eine sehr junge Mannschaft und vier komplette Reihen und ich gehe davon aus, dass sie ein hohes Tempo gehen werden.“



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Sonntag 19.März 2017
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