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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 2ß0.März 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Hessenliga, Rheinland-Pfalz-Liga, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.



deutschereishockeybundDEB und BLACKROLL® vereinbaren Kooperation

(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und die BLACKROLL AG schließen eine Partnerschaft. Der neue Partner, der für seine qualitativ hochwertigen Sportartikel international bekannt ist, wird innerhalb dieser Kooperation den Titel „Offizieller Partner der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft“ und „Offizieller Partner des DEB“ tragen.
Die Produkte von BLACKROLL® stehen für besondere Qualität und Leistung. Sie werden stetig von Experten aus Medizin, Sport und Therapie weiterentwickelt und im Trainingsbereich angewendet. Mit den Faszienbällen und -rollen wird insbesondere die Elastizität von Muskeln und Faszien gesteigert und zugleich das Wohlbefinden des Sportlers verbessert.
Stefan Schaidnagel, Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung beim Deutschen Eishockey-Bund e.V.: „Wir freuen uns auf die Anwendung der Produkte von BLACKROLL® im Training der Nationalmannschaft. Durch sie können wir das Verletzungsrisiko unserer Spieler minimieren und zugleich unser Trainingskonzept erweitern. Im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben sind wir davon überzeugt, schon zeitnah von den positiven Auswirkungen zu profitieren.“
Jürgen Dürr, Gründer von BLACKROLL®: „Mit der Zusammenarbeit von DEB und BLACKROLL® führen wir fort, was wir seit fast 10 Jahren verfolgen - die Unterstützung modernster Trainings- und Regenerations-Methoden durch bestmöglichste Produkte 'made in Germany'.“



mannheimeradlerAdler Mannheim verlieren Overtime-Krimi - Spiel 7 am Dienstag

(DEL)  Die Adler Mannheim zeigten nach einem frühen 0:3-Rückstand Moral und fanden im zweiten Drittel durch die Tore von Matthias Plachta und Chad Kolarik wieder ins Spiel zurück. Matthias Plachta brachte das Match mit seinem Ausgleichstreffer in die Verlängerung, in der sich beide Teams wenig schenkten, in der aber lange Zeit auch kein Tor fiel. Erst zu Beginn der dritten Verlängerung, in der 101. Spielminute, beendete der Berliner Marcel Noebels mit seinem Siegtreffer das Match. Damit findet am Dienstagabend das entscheidende siebte Spiel Mannheim statt. Der Vorverkauf für diese Partie läuft bereits.
Die Adler gaben in den ersten zwanzig Minuten der Partie ein ähnliches Bild ab wie schon beim letzten Auftritt in Berlin. Zu passiv und zu undiszipliniert agierte das Team von Trainer Sean Simpson zu Beginn gegen eine selbstbewusst auftretende Berliner Mannschaft, die um ihre letzte Überlebenschance kämpfte. Nach gut zwei Minuten hinderte Sinan Akdag als letzter Mann Nick Peterson regelwidrig am Torschuss, den fälligen Penalty verwandelte der Berliner zur frühen Führung. Das erste Powerplay nutzten die Eisbären zum 2:0, Daniel Fischbuch überwand Adler-Torhüter Drew MacIntyre (7. Minute), der von Sean Simpson erneut das Vertrauen erhalten hatte. Und als drei Minuten später gleich zwei Adler auf der Strafbank brummten, erzielte Nick Peterson seinen zweiten Treffer zur 3:0-Führung der Hauptstädter. Die Adler fanden vor der ersten Pause überhaupt nicht in die Partie, brachten sich zudem ganze sieben Mal durch Strafen in Bedrängnis.
Nach der ersten Pause war noch eine knapp 90 Sekunden lange doppelte Unterzahl zu überstehen, doch danach ging es bergauf. Die Quadratestädter arbeiteten sich ins Spiel zurück, agierten plötzlich souveräner und spielstärker als noch im ersten Abschnitt. Chad Kolarik bewies wieder einmal den richtigen Riecher, als er beim Schlenzer von Carlo Colaiacovo noch den Schläger reinhielt und die Scheibe zum 1:3 ins Berliner Tor abfälschte (29.). Und nur zwei Minuten später nahm Matthias Plachta die springende Scheibe aus der Drehung direkt und markierte den Anschlusstreffer. In Unterzahl traf Thomas Larkin nur den Pfosten (33.), genauso wie eine Minute später Chad Kolarik in Überzahl - der Ausgleich lag in der Luft, wollte aber nicht fallen. Auf der anderen Seite hatten die Adler Glück, als die Scheibe nach Daniel Fischbuchs Versuch neben dem Pfosten, aber vor der Torlinie liegen blieb - MacIntyre reagierte am Schnellsten und sicherte den Puck (37.).
Auch im dritten Drittel behielten die Adler das Heft in der Hand, beschäftigten Eisbären-Keeper Petri Vehanen, hatten die Situationen vor dem eigenen Tor die Übersicht aber im Griff. Den überfälligen Ausgleich besorgte Matthias Plachta, der in Überzahl seinen sechsten Playoff-Treffer erzielte (53.). Kurz vor Drittelende marschierte Mirko Höfflin vogelwild durch die Berliner Abwehr, scheiterte jedoch an Vehanen, der sein Team in die Verlängerung rettete.
In der ersten Verlängerung fiel noch keine Entscheidung. Die Eisbären hatten die weitaus besseren Chancen, doch Drew MacIntyre zeigte gegen Marcel Noebels‘ Rückhand (66.), Florian Busch und Louis-Marc Aubry (67.), Constantin Braun (69.) und Julian Talbot (76.) seine ganze Klasse. Eisbären-Kapitän André Ranktel traf kurz vor der vierten Pause nur die Latte des Adler-Tores. Petri Vehanen musste in dieser Phase nur einmal gegen Carlo Colaiacovos gefährlichen Schlagschuss (74.) ernsthaft eingreifen. Christoph Ullmann und Matthias Plachta sorgten in der 85. Minute für mächtig Wirbel vor dem Berliner Tor, Thomas Larkin jagte zehn Minuten später einen satten Schlagschuss in Richtung Eisbären-Gehäuse, doch Vehanen stand sicher.
Zu Beginn der dritten Verlängerung fiel die Entscheidung. Marcel Noebels fälschte die Scheibe in Überzahl zum 4:3-Sieg für Berlin ab, Drew MacIntyre war ohne Chance. 



bayreuthtigersChancenlose Bayreuth Tigers in Bietigheim - Der Hauptrundenmeister machte kurzen Prozess

(DEL2)  Vor knapp über 3000 Zuschauern war den Titelfavorit aus Bietigheim über nahezu die komplette Spielzeit klar überlegen und bezwang den Aufsteiger EHC Bayreuth am Ende mit (2-0;4-0) deutlich. Mit regelmäßig verteilten Treffern schraubten die Steelers das Resultat kontinuierlich nach oben und zeigten lange Zeit einen Klassenunterschied in allen Belangen. 8 Spiele in 16 Tagen kosteten so viel Kraft beim EHC, dass man heute gegen den Klassenprimus nicht ins Spiel kam.
Das nächste Heimspiel des EHC findet am kommenden Dienstag, 21. März 2017 um 20 Uhr im Tigerkäfig statt. 

Beißen die Tigers noch einmal zurück?
Am Dienstag, 21. März 2017 um 20 Uhr gastieren die Bietigheim Steelers zum nächsten Playoff-Duell im Tigerkäfig.
Aufgegeben hat man sich im Lager des EHC Bayreuth auf keinen Fall, doch mit der Niederlage vom Sonntag und dem damit einhergehenden 0:3-Serienrückstand ist der Weg für die Tigers zum Serienerfolg nun in nur schwer erreichbare Ferne gerückt.
Nach dem engen Rhythmus der letzten Wochen mit zuletzt 8 Spielen in 16 Tagen und der kraftraubenden Hauptrunde, in der man sich als Aufsteiger mehr als gut verkaufen konnte, neigen sich die Kraftreserven im Team langsam ihrem Ende entgegen. Dennoch werden alle Spieler auch im zweiten Viertelfinal-Heimspiel alles versuchen, um den großen Favoriten aus Bietigheim noch einmal zu ärgern und den ersten Sieg der Serie zu feiern.
Ziel muss dabei sein, die Fehler in der Defensivarbeit zu vermeiden, die es dem Hauptrundenprimus am Sonntag ab und an auch zu leichtmachten, seine ohnehin vorhandenen technische Überlegenheit auszunutzen und so das Ergebnis mehr und mehr in die Höhe zu schrauben. Besonders die Topreihe um Matt McKnight und Justin Kelly gilt es im Rahmen der Möglichkeiten zu bändigen.
Wie sich der Kader und die Formationen bei den Tigers am Dienstagabend darstellen, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Nahezu jeder Spieler läuft mit kleineren oder größeren Wehwechen auf, doch die Jungs wollen noch einmal auf die Zähne beißen, alles reinhauen und die kleine Chance auf den Turnaround nutzen.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau: Auch Spiel 3 geht an Bad Nauheim - Westsachsen unterliegen auch im dritten Anlauf gegen Bad Nauheim

(DEL2)  Auch im dritten Anlauf gelang den Schützlingen von Cheftrainer John Tripp nicht der erste Sieg in der ersten Playdown-Runde. Vor 2.433 Zuschauern im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion mussten die Westsachsen eine 2:1-Niederlage gegen die Roten Teufel einstecken. In der Serie steht es somit 3:0 für die Hessen, die nun am Dienstag (21.03.2017 - 20:00 Uhr) ihren ersten Matchpuck zum Klassenerhalt haben.
Die Hausherren legten forsch los und wollten den Eispiraten zeigen, dass es auch im dritten Spiel der Best-of-Seven-Serie nichts zu holen gibt. Der formstarke Ryan Nie blieb bei Johannsons erster Möglichkeit aber Sieger. Die Crimmitschauer kamen ihrerseits schon früh durch Patrick Pohl und André Schietzold zu den besten Möglichkeiten im ersten Durchgang. Es sollten weitere gute Chancen der Bad Nauheimer folgen, darunter hochkarätige, wie die von Hofland und Topscorer Krestan. Kurz vor Schluss gingen die Hessen, die mehr in die Offensive investierten, auch in Führung. Der eben angesprochene Radek Krestan nutzte ein 5:4-Powerplay nach 20 Spielminuten aus und stellte auf 1:0.
Im Mittelabschnitt war die Hintermannschaft der Kujala-Truppe jedoch vermehrt gefordert. So lief der zweite Durchgang aus Sicht der Crimmitschauer Fans weitaus besser, als die ersten 20 Minuten. Mark Lee besorgte nach einer energischen und ebenso sehenswerten Vorarbeit in der 29. Minute den Ausgleich. Einen Querpass von Philipp Halbauer drückte der Stürmer mit der Rückennummer 22 letztlich ohne große Mühe über die Torlinie. 1:1! Weitere gute Gelegenheiten der Westsachsen fanden dagegen nicht den Weg ins Tor. Zunächst verpasste Jason Pinizzotto im Slot, ein gutes Überzahlspiel brachte im Anschluss ebenfalls keinen Ertrag. Auf der Gegenseite rettete Ryan Nie dann stark gegen Vitalij Aab, weshalb sich beide Mannschaften mit jeweils einem Tor in die zweite Drittelpause verabschiedeten.
Auch zu Beginn des letzten Abschnitts waren die Eispiraten das aktivere Team. Doch sowohl bei Jakub Körners Schlenzer als auch André Schietzolds Hammer von der Blauen Linie wollte die Hartgummischeibe im wahrsten Sinne des Wortes nicht ins Tor. Nachdem Nie wie schon zu Beginn der Partie stark gegen Johansson parierte, blieben auch die Schüsse von Patrick Pohl und Daniel Bucheli für Nauheims Goalie Miko Rämö leichte Beute. Am Ende waren es die Hessen, die von einer Unachtsamkeit von Eispiraten-Goldhelm Pohl profitierten. Der US-Amerikaner Nick Dineen zog in die Mitte und verwandelte zum 2:1-Siegtreffer gegen Ryan Nie. In der Best-of-Seven-Serie führen die Kurstädter nun mit 3:0 und haben somit schon am Dienstag die Möglichkeit, den Klassenerhalt zu schaffen.

Eispiraten wollen Hilfe zurückgeben - Westsachsen sammeln Spenden für Erick aus Weißwasser
Nach der Schreckensmeldung über die Leukämieerkrankung des 7jährigen Max aus Crimmitschau haben die Familie und der Eishockeystandort Crimmitschau eine Welle der Hilfsbereitschaft erfahren. Auch die Lausitzer Füchse und alle Eishockeyfans aus Weißwasser leisteten im Nachgang ihren Beitrag. Die Eishockey-Familie in Ostsachsen musste allerdings wenig später am eigenen Leib eine ähnliche „Hiobsbotschaft“ erfahren. Diese betrifft Erick aus der Laufgruppe des ES Weißwasser, der von den Ärzten die erschreckende Diagnose Lymphdrüsenkrebs übermittelt bekam. Der junge Eishockey-Crack ist inzwischen zur Chemotherapie in einem Dresdner Krankenhaus.
Die Eispiraten Crimmitschau wollen auch ihren Beitrag für Erick leisten und werden daher eine Tripp Charity zum Playdown-Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim am Dienstag 21.03.2017 – 20:00 Uhr ausrichten. Als Preis der Tombola, dessen Einnahmen zu 100% an Erick übersendet werden, wartet ein original Schläger von Cheftrainer John Tripp aus der vergangenen Saison, als dieser noch als Spieler das Jersey der Westsachsen trug.
Neben den Einnahmen aus der Charity wird auch der gesammelte Becherpfand als Hilfe für Erick zur Verfügung gestellt. Die Eispiraten hoffen daher auf eine große Beteiligung und wünschen Erick zugleich viel Kraft beim Kampf um eine schnelle Rückkehr auf das Eis.
Zur weiteren Hilfe gibt es inzwischen ein Spendenkonto:
Kontoinhaber: DRK Kreisverband Weißwasser e.V. IBAN: DE79 8505 0100 0234 9137 70 BIC: WELADED1GRL Betreff:Spende Erick



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen feiern ersten Erfolg der Serie

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das dritte Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren mit 3:0 (1:0; 1:0; 1:0) gewonnen. Vor 3682 Zuschauern verzeichnete Tomas Schmidt mit einem Schuss aus der Distanz die erste Möglichkeit der Partie. Ein gutes Auge bewies wenig später Sebastian Zauner, der das 1:0 markierte (5.). Dresden präsentierte sich zielstrebig und kam durch Ville Hämäläinen von der blauen Linie zur nächsten Chance, doch der verdeckte Schuss konnte von ESVK-Goalie Stefan Vajs entschärft werden. Auf der Gegenseite war Dresdens Schlussmann Kevin Nastiuk in Unterzahl gegen Sami Blomqvist und wenig später gegen Michael Fröhlich gefragt. Vor der Pausensirene kamen Brendan Cook, Marius Garten und erneut Hämäläinen zu guten Möglichkeiten. 
Joona Karevaara verzeichnete in Unterzahl die erste Chance im zweiten Drittel. 24 Minuten waren gespielt, als Arturs Kruminsch Vajs zum 2:0 überwinden konnte (24.). Infolge zeichnete sich Nastiuk erneut gegen Blomqvist aus. Kaufbeuren zeigte sich bemüht, aber die Chancen verzeichnete Dresden durch Garten und Sacher.
Im Schlussdrittel scheiterte Teemu Rinkinen aus kurzer Distanz in Überzahl, wenig später jubelte die Halle mit Ablauf der Strafe – 3:0. Anschließend zog der Hauptschiedsrichter den Videobeweis hinzu und bestätigte den Treffer (42.). Zwei Minuten später jubelten die Gäste, doch der Hauptschiedsrichter zeigte sofort kein Tor an, vergewisserte sich aber per Videobeweis und blieb bei seiner Entscheidung (44.). Mick Köhler zog infolge ab, doch der Puck sprang von der Latte auf die Linie und zurück ins Feld. Ein drittes Mal wurde der Videobeweis nach der Aktion von Köhler konsultiert, korrekterweise wurde aber auf kein Tor entschieden. Während Karevaara noch einmal Nastiuk prüfte, verpasste Alexander Höller den vierten Eislöwen-Treffer.
ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben alles probiert. Aber wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen. Das Spiel müssen wir schnell abhaken, dann werden wir am Dienstag wieder angreifen.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Ich habe großen Respekt vor Kaufbeuren. Der ESVK macht es richtig gut, jedes Spiel der Serie war bisher sehr eng. Beide Torhüter machen einen exzellenten Job. Ich gehe davon aus, dass die Serie ins siebte Spiel geht. Mir hat gefallen, dass die Mannschaft nach der Niederlage in der Verlängerung am Freitag heute Charakter gezeigt hat.“
Das vierte Spiel im Playoff-Viertelfinale steigt am Dienstag, 21. März um 19.30 Uhr beim ESV Kaufbeuren. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt das Spiel via SpradeTV live. Der Vorverkauf für das fünfte Spiel in Dresden am Freitag, 24. März um 19.30 Uhr läuft ab sofort. 

Eislöwen am Dienstag in Kaufbeuren gefragt
Spiel vier im Playoff-Viertelfinale: Bereits am heutigen Montag haben die Dresdner Eislöwen die Reise zum nächsten Spiel der Serie beim ESV Kaufbeuren angetreten. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart muss weiterhin auf den Einsatz von Lucas Dumont und Martin Davidek verzichten. Ob Steven Rupprich spielen kann, wird kurzfristig entschieden. 
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir liefern uns mit Kaufbeuren eine enge Serie. Der Sieg am Sonntag war wichtig, aber jetzt sind wir gefragt und müssen nachlegen. Wir treten bereits heute die Reise an, können uns so bestmöglich auf den nächsten Auftritt vorbereiten. Wir freuen uns auf die Partie!“
Kapitän René Kramer: „Unser Spiel basiert auf hohem Tempo, deshalb ist es für uns und besonders unsere Beine perfekt, dass wir einen Tag vor dem Spiel anreisen können. Wir haben schon beim Spiel in Kaufbeuren ab dem zweiten Drittel begonnen wieder so zu spielen, wie wir es wollen und es uns vorgenommen haben. Diesen Ansatz konnten wir mitnehmen. Am Sonntag haben wir erstmals über 60 Minuten smart und hart gespielt. Daran müssen wir anknüpfen.“
Sebastian Zauner: „Ich habe in meiner Salzburger Zeit schon hin und wieder als Stürmer gespielt. Deshalb war der Einsatz am Sonntag nicht allzu ungewohnt. Für ein paar Spiele kann ich mich gut mit der Aufgabe identifizieren. Trotzdem denke ich, dass ich hinten besser aufgehoben bin.“
Das nächste Playoff-Spiel beim ESV Kaufbeuren am Dienstag, 21. März beginnt um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Marc-André Naust. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt die Partie via SpradeTV live. 



woelfefreiburgEHC Freiburg: Playoff-Viertelfinale - Nächstes Heimspiel am Dienstag

(DEL2)  Im Playoff-Viertelfinale zwischen dem EHC Freiburg und den Löwen Frankfurt geht es Schlag auf Schlag: Bereits am (morgigen) Dienstag um 19.30 Uhr findet das nächste Match im Breisgau statt.
Dreimal haben die beiden Kontrahenten gegeneinander gespielt, dreimal haben die Löwen gewonnen (6:2,6:2,4:2). In der "best of seven"-Serie fehlt den Frankfurtern damit nur noch ein Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen.
Das gibt der Partie am Dienstag in Freiburg einen entscheidenden Charakter: Ziehen die Südbadener erneut den Kürzeren, so ist die Saison für sie beendet. Gelingt ihnen ein Sieg, so geht es am Freitag mit dem fünften Spiel in Frankfurt weiter.
Ausgeschlossen erscheint das nicht: Nach zwei souveränen Auftritten des Spitzenteams aus Frankfurt war die Begegnung am Sonntag eine äußerst knifflige Angelegenheit für die deutlich favorisierten Gastgeber: Die Freiburger zeigten am Main eine nicht nur couragierte, sondern auch taktisch und spielerisch herausragende Leistung und hatten speziell im Mittalabschnitt sogar die Chancen auf eine höhere Führung und eine mögliche Vorentscheidung. Kämpferisch und läuferisch gehen die EHC-Cracks sowieso in jedem Spiel ans Limit. Mit dieser (Dauer-) Attitüde und einem Auftritt wie dem am Sonntag ist es weiterhin möglich, die hochgewetteten Löwen zu ärgern.
Die Nachfrage nach Tickets ist – wie meistens an Dienstagen – aktuell noch etwas geringer als bei den beiden zurückliegenden Heimspielen, an denen jeweils die Marke von 3000 Zuschauern durchbrochen wurde. Trotzdem sind speziell die Sitzplätze auch für das vierte Frankfurt-Match stark begehrt, so dass wir wie üblich auf den Vorverkauf verweisen: Der läuft bis Mitternacht online auf https://tickets.ehcf.de  und zudem auf der Geschäftsstelle an der Ensisheimer Straße am Montag zwischen 17 und 19 Uhr. Die Kassenhäuschen am Spieltag öffnen 3 Stunden vor dem Eröffnungsbully.
Am Dienstagabend wird an und in der Franz-Siegel-Halle erstmals die neue Vereinschronik zum Kauf angeboten, die in Zusammenarbeit mit Duke Promotion auf die Beine gestellt wurde. Das 266 starke Werk beleuchtet die Freiburger Eishockeygeschichte seit der EHC-Gründung im Jahr 1984 und kostet 19,84 Euro.



kasselhuskiesKassel Huskies gewinnen Spiel 3 klar

(DEL2)  Zum dritten Spiel im Viertelfinale begrüßten die Huskies erneut die Lausitzer Füchse an der Fulda. Nachdem beide Teams ihre Heimspiele gewonnen hatten, war der Serienstand vor der Begegnung 1:1. Huskies-Coach Rico Rossi vertraute auf die gleiche Aufstellung wie in den beiden vorrangegangenen Aufeinandertreffen, so dass erneut Austin Wycisk, Alex Lambacher und Esa Lehikoinen das Spiel von außen verfolgen mussten.
Und wieder sahen die Kasseler-Fans eine druckvolle Anfangsphase ihrer Mannschaft. Gleich in
der ersten Minute testete Toni Ritter den Lausitzer Schlussmann. Dieser Schuss stellte für
Franzreb aber eben so wenig ein Problem dar, wie auf der Gegenseite der Versuch von Swinnen
in der vierten Minute, den Keller problemlos entschärfte.
In Überzahl prüften Parkkonen (7.) und Swinnen zwei Minuten später Markus Keller, der hielt
seinen Kasten jedoch sauber. Pimm hatte in dieser Unterzahl sogar die Möglichkeit die Führung zu
erzielen, konnte den Puck jedoch nicht an Franzleb vorbeibringen. Die beste Gelegenheit bis dahin
hatten die Gäste in Person von Hayes in der 12. Spielminute, der nach einer scharfen Hereingabe
aus kurzer Distanz an Keller scheiterte. Nachdem auch Merl (18.) und Hungerecker (19.) den Puck
nicht im Tor unterbringen konnten, endete das erste Drittel erneut 0:0.
Im Mittelabschnitt dauerte es fünf Minuten bis zur ersten nennenswerten Torchance. DeBlois zog
auf der rechten Seite davon und brachte Ritter mit einem Rückpass in Szene, aber auch der
gebürtige Weisswasseraner konnte den Gästegoalie nicht überwinden. Dies gelang dann in der
28. Minute Braden Pimm, der in Überzah nach Doppelpass mit Klinge die gesamte
Hintermannschaft der Füchse überlief und Franzreb das Spielgerät zum 1:0 durch die Hosenträger
schob. Eine Minute später, erneut in Überzahl, hatte Klinge den nächsten Treffer auf dem
Schläger. Jedoch reagierte Franzreb hervorragend und verhinderte, dass der Puck im langen Eck
einschlug.
Als Svobota allein auf Keller zulief konnte dieser von Mapes nur regelwidrig gestoppt werden, was einen Penalty nach sich zog. Diesen konnte der gut aufgelegte Markus Keller jedoch problemlos parieren. In der 35. Spielminute jubelten die Huskies-Anhänger erneut. Den ersten Versuch von DeBlois konnte Franzreb zwar abwehren, nicht aber festhalten. In dem daraufhin entstandenen Gewühl rutschte der Puck zum 2:0 über die Linie. 15 Sekunden später erzielte dann Manuel Klinge sein erstes Playofftor. Pimm legte ihm das Spielgerät mit einem genau getimten Pass direkt vor das gegnerische Tor, so dass der Kapitän nur noch den Schläger zum 3:0 hinhalten musste.
In das Schlussdrittel starteten die Huskies mit einer Überzahl. Diese sollte aber lediglich 44 Sekunden dauern, dann dann traf erneut Manuel Klinge. Nach einem überraschenden Pimm-Querpass vor dem Füchsetor hatte der Kasseler Kapitän keine Mühe, die Scheibe in die Maschen zu befördern. Kurz darauf konnte Keller sich nochmal Auszeichen, als er eine Direktabnahme von Götz sicher festhielt. In der 45. Minute spielten sich Swinnen und Hayes bei einem Füchse-Konter den Puck so lange zu, bis jede Torgefahr gebannt war und Keller gar nicht erst eingreifen musste. Der 4:1 Anschlusstreffer fiel dann in der 49. Spielminute. Keller konnte den Versuch von Hayes noch abwehren, der Puck fiel aber direkt auf den Schläger von Svoboda, der im Rebound traf. Eine Aufholjagd der Füchse sahen die über 4.000 Zuschauer jedoch nicht mehr zu sehen, stattdessen zeigten sich die Gastgeber weiter in Torlaune. In der 55. Spielminute gab es einen Penalty für Kassel, nachdem Klinge bei einem Alleingang nur durch einen Stockschlag am Torabschluss gehindert werden konnte. Und anders als Svobota nutzte Kassels Goldhelm den Strafschuss und markierte mit dem 5:1 nicht nur seinen Hattrick an diesem Abend, sondern erzielte auch sein 300. Tor im Trikot der Kassel Huskies. Kurz nach dem Treffer traf Carciola nur den Posten. In der 58. Minute machte Pimm es dann besser und setzte mit einem trockenen Schuss aus dem Halbfeld den Schlusspunkt zum 6:1. Die Vorlage kam natürlich von Klinge, der somit an fünf von sechs Kasseler Toren beteiligt war.



kaufbeurenSpiel drei geht an die Eislöwen - ESV Kaufbeuren unterliegt vor 3682 Zuschauern mit 3:0 in Dresden

(DEL2)  Spiel drei der DEL2 Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen den Dresdner Eislöwen und dem ESV Kaufbeuren konnte die Mannschaft von Trainer Bill Stewart am Sonntagabend mit 3:0 für sich entscheiden. Das nächste Spiel der Serie ist am Dienstagabend um 19:30 Uhr in der Sparkassen Arena Kaufbeuren.
ESVK Trainer Andreas Brockmann musste heute verletzungsbedingt neben Kapitän Sebastian Osterloh auch weiterhin auf Matthias Bergmann und zusätzlich auf Simon Schütz verzichten. Nach abgesessener Sperre war dafür aber Jeff Szwez wieder mit an Bord.
Beide Seiten starteten sehr abwartend in die Partie und blieb dabei auch bis zur fünften Spielminute ohne besondere Höhepunkte, als Sebastian Zauner mit einem abgefälschten Schuss Stefan Vajs etwas überraschend zur frühen 1:0 Führung überwinden konnte. Der ESVK zeigte sich kurzzeitig geschockt und die Hausherren konnten dadurch weitere gute Torabschlüsse für sich verbuchen, ohne jedoch einen weiteren Treffer zu erzielen. in der 12 Spielminute agierten die Joker das erste Mal in Überzahl und hätten dabei durch Sami Blomqvist der aus kurzer Distanz knapp über das Tor zielte und durch Branden Gracel, der an Eislöwen Torhüter Kevin Nastiuk scheiterte, durchaus gute Chancen auf den Ausgleichstreffer. Im zweiten Abschnitt konnte die Wertachstädter nach aufgrund eines Wechselfehlers der Eislöwen wiederum in Überzahl spielen. Trotz eines gutes und überlegten Powerplays, sollte den Jokern kein Treffer gelingen. Sami Blomqvist scheitert mit einen Handgelenkschuss am Innenpfosten und auch Branden Gracel und Joona Karevaara brachten die Scheibe nicht über die Linie. Kaum waren die Hausherren wieder komplett, nutzte Arturs Kruminsch einen Zuordnungsfehler in der Kaufbeurer Defensive zum 2:0 für die Eislöwen. Die Kaufbeurer versuchten immer wieder Druck auf die Sachsen auszuüben, waren dabei aber im Torabschluss nicht konsequent genug. Zur Mitte des Spieles mussten die Allgäuer dann kurze Zeit hintereinander zwei Unterzahlsituationen überstehen, welche die Rotgelben gekonnt überstanden. Daniel Oppolzer hatter bei einem zwei auf eins Konter sogar eine gute Schussgelegenheit, er scheiterte jedoch am Eislöwen Torhüter Nastiuk. Zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Abschnittes müsse erneut ein Kaufbeurer auf das Sündenbänkchen und Sekunden vor dem Ende sogar noch ein zweiter, so dass die Joker kurze Zeit nur mit drei Mann agieren konnten.Der ESVK verteidigte aber wieder geschickt und rettete sich ohne weiteren Gegentreffer in die zweite Pause. Die Sachsen nutzen das Überzahlspiel dann aber nach 101 Sekunden für ihren dritten Treffer. Temuu Rinkinen fälschte einen Schuss von Rene Kramer kurz vor ESVK Torhüter Stefan Vajs, mit seinem Schläger, in verdächtig unerlaubter Höhe, in die Maschen ab. Hauptschiedsrichter Elvis Melia konsultierte dazu den Videobeweis und gab nach langem Videostudium den Treffer. Auf der Gegenseite verweigerte Melia dann einen Treffer von Branden Gracel die Anerkennung. Wiederum bemühte der Hauptschiedsrichter den Videobeweis und gab das Tor zum Unverständnis der Kaufbeurer nicht. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Nach einem mehr als offensichtlichen Lattentreffer entschied Melia wiederum auf Videobeweis. Komischerweise passierte dies erst knapp eine Minute später, nach dem die Eislöwen ein Icing produzierten und Eislöwe Brendan Cook Schiedsrichter Elvis Melia mit seinen Protesten zum Videobeweis drängte. Die Konsequenz nach Studium der Bilder war die Entscheidung selbstverständlich kein Tor. Die letzten Minuten drängten die sich nie aufgebenden Kaufbeurer weiter auf einen Treffer, der jedoch nicht mehr gelingen sollte und die Heimmannschaft das Spiel somit mit 3:0 für sich entscheiden konnte.



starbullsrosenheimLewis doppelt. Scofield eiskalt: Starbulls Rosenheim siegen 3:2 n.V.

(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim haben das dritte Playdown-Spiel gegen die Heilbronner Falken mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. 2.697 Zuschauer im emilo-Stadion sahen eine in jeder Phase der Partie überlegene Rosenheimer Mannschaft, die aber zahlreiche Torchancen vergab und sich deshalb nach der regulären Spielzeit mit einem 2:2 begnügen musste. Nur der Ex-Heilbronner Joseph Lewis konnte den herausragenden Gästetorwart Andrew Hare zweimal bezwingen. Die Entscheidung fiel in der allerletzten Sekunde der Verlängerung. Tyler Scofield verwandelte einen an Tyler McNeely verschuldeten Strafschuss eiskalt.
Beide Mannschaften gingen mit gleichen Aufstellungen und Reihenzusammenstellungen ins Spiel, wie das schon in den beiden ersten Aufeinandertreffen der Fall war. Starbulls-Coach Franz Steer schickte aber im Gegensatz zum ersten Heimspiel von Beginn an regelmäßig die blutjunge vierte Sturmreihe mit Thomas Reichel und den beiden etatmäßigen Verteidigern Andreas Nowak und Gustav Veisert auf das Eis. Und die Starbulls waren von Beginn an das dominierende Team, verstärkten den Druck von Minute zu Minute und wurden folgerichtig mit dem Führungstreffer belohnt. Nach beherzter Vorarbeit des Sekunden zuvor noch selbst gescheiterten Tyler McNeely war es Joseph Lewis, der aus kurzer Distanz aus der Luft ins kurze Eck abstaubte (7.). Nowak hätte in der 8. und 12. Minute nachlegen können, scheiterte aber jeweils am gut reagierenden Gästekeeper Andrew Hare. Danach schwammen sich die Falken etwas frei und kamen besser ins Spiel – und zu ersten Torchancen. Einem vermeintlichen Treffer von Jordan Heywood versagte Hauptschiedsrichter Cori Müns nach Ansicht der Videobilder die Anerkennung (13.). Doch als die Gäste wenig später über eineinhalb Minuten mit zwei Spielern mehr agieren durften, fiel der Ausgleich. Immer enger zog sich die Heilbronner Powerplay-Schlinge, dann staubte Tyler Gron aus dem linken Anspielkreis flach ins kurzzeitig offene kurze Eck ab – 1:1 (16.). Spätestens da trauerten die Starbulls der vergebenen Breakchance von McNeely nach, der in Unterzahl mutterseelenallein auf das Gästetor zufuhr, die Scheibe aber über die Latte schaufelte (14.).
Auch der zweite Spielabschnitt wurde von Beginn an klar von den Gastgebern dominiert – und die Falken hatten sogar noch weniger entgegen zu setzen als im ersten Durchgang. Allein der wie schon in den vergangenen Partien erneut bärenstarke Torwart Hare stemmte sich dem Rosenheimer Offensivdrang erfolgreich entgegen. Tyler Scofield scheiterte zweimal alleine vor ihm abschließend, Michael Rohner gleich dreimal mit gefährlichen Schlagschüssen. Und als Hare geschlagen schien, schob Lewis die Scheibe unter Bedrängnis am leeren Tor vorbei (26.), schoss Scofield haarscharf über das Lattenkreuz (27.) und scheiterte Maximilian Vollmayer am Pfosten (30.). Erst gegen Drittelende konnten die „Käthchenstädter“ noch einige Entlastungsangriffe mit Abschlüssen ausstatten, bei denen sich Starbulls-Torwart Timo Herden aber auf dem Posten zeigte.
Nach wie vor spielüberlegen, in Anzahl und Qualität der Torchancen aber nicht mehr ganz so dominant präsentierten sich die Starbulls im dritten Drittel. Leopold Tausch agierte im Abschluss unnötig eigensinnig, anstatt auf den mitgefahrenen Dominik Daxlberger zu spielen, Scofield und McNeely scheiterten nach schön anzusehenden Spielzügen am souveränen Gästetorwart. Mehr und mehr verpufften die Rosenheimer Angriffe aber in der Folge. Und dann waren es tatsächlich die Falken, die mit 2:1 in Führung gingen. In einer Überzahlsituation hätte der raffiniert mit dem Körper täuschende und dann frei vor Timo Herden stehende Kevin Lavallée schon treffen können. Als die Starbulls gerade wieder komplett waren, bugsierte dann aber Rylan Schwartz die Scheibe per Querpass in den Torraum und Marvin Krüger schob sie in Bedrängnis unter den Schonern von Herden über die Linie (53.). Doch die Hausherren schlugen nur 52 Sekunden später zurück. Nach einer Energieleistung von McNeely verwerte Joseph Lewis den perfekten Rückpass eiskalt zum 2:2 (55.) – der zweite Treffer des gebürtigen Walisers gegen seinen Ex-Club an diesem Abend.
Weil Lavallée und Schwartz für die Gäste und Lewis und McNeely für die Starbulls in den Schlussminuten der regulären Spielzeit große Chancen liegen ließen, musste wie schon im ersten Aufeinandertreffen dieser Playdown-Serie die Verlängerung entscheiden. Die Starbulls waren auch in diesem vierten Spielabschnitt das bessere Team, machten von Beginn an viel Druck und hatten reihenweise Chancen zum goldenen Tor, die Gästekeeper Hare mit bemerkenswerter Gelassenheit allesamt zunichte machte. Yannick Wenzel traf außerdem per Schrägschuss nur die Latte. Heilbronn konnte mit zunehmender Dauer der Overtime aber mehr und mehr gefährliche Gegenangriff anbringen – und scheiterte schließlich ebenfalls einmal am Torgestänge: Nik Pem traf den Pfosten (68.).
Gegen Ende der Verlängerung suchten die Falken noch mehrfach den Torabschluss, meist aus der Entfernung. Timo Herden konnte Schüsse von Jonathan Harty und Thomas Gödtel aber entschärfen. Sekunden vor der Sirene fasste sich Rosenheims „Energiepaket“ Tyler McNeely noch einmal ein Herz, drang über die Band mit viel Geschwindigkeit in die Zone der Gäste ein, zog nach innen und wurde von Henry Martens frei vor Torwart Hare regelwidrig zu Fall gebracht. Hauptschiedsrichter Cori Müns entschied auf Strafschuss. Da sich der gefoulte McNeely verletzt hatte, konnte er nicht selbst antreten. Tyler Scofield übernahm und verwandelte in der letzten Sekunde der Verlängerung eiskalt zum 3:2.
Das vierte Spiel der Playdown-Serie um den Ligaerhalt in der DEL 2 zwischen den Starbulls Rosenheim und den Heilbronner Falken finden bereits am Dienstag statt. Spielbeginn in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena ist um 20 Uhr.
Die Trainerstimmen:
Gerhard Unterluggauer (Heilbronner Falken): „Wir haben nicht gut gespielt heute. Wir hatten irgendwie schwere Beine, es war kein Spielwitz da – und wenn man nicht arbeitet, kann man kein Eishockeyspiel gewinnen. Ich weiß nicht, ob der Rosenheimer Spieler in der Situation, die zum Penalty führte, wirklich die klare Abschlusssituation hatte. Aber das ist jetzt abgehakt, es geht weiter.“
Franz Steer (Starbulls Rosenheim): „Im Gegensatz zum Spiel in Heilbronn am Dienstag sind wir heute mehr auf den Körper gegangen und deshalb besser ins Spiel gekommen. Es war eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft, nur die Chancenauswertung war nicht sehr gut. Beide Torhüter haben stark gehalten, es waren Pfostenschüsse auf beiden Seiten dabei, zumindest in der regulären Spielzeit hatten wir aber mehr klare Chancen als der Gegner.“



selberwoelfeVER Selb: Ticketvorverkauf beginnt

(OLS)  Die Oberligisten der Süd-Staffel haben momentan frei. Durch den zeitlich versetzten PlayOff-Start der Oberliga Nord wird auch unser Gegner noch ermittelt. Der Ticketvorverkauf ist davon nicht betroffen.
In den Achtelfinalserien der Nordstaffel der Eishockey Oberliga steht am Dienstagabend der dritte Spieltag auf dem Programm. Drei Entscheidungen könnten dabei bereits fallen. Sowohl die Füchse Duisburg, die ESC Wohnbau Moskitos Essen als auch die Hannover Indians können ihre „best-of-five“-Serien bereits für sich entscheiden.
Welcher Gegner uns auch erwartet, wird sich also bis spätestens 26. März entscheiden. Fest steht, dass wir mit Heimrecht am 31. März 2017 ins Viertelfinale starten werden. Außerdem wird es am Dienstag den 04. April 2017 ebenfalls zu einem Heimspiel in der NETZSCH-Arena kommen. Für diese beiden Spiele werden wir den Ticketvorverkauf bereits morgen, Dienstag 21. März 2017, ab 14:00 Uhr unter http://www.verselb.de/saison2016-2017/eintrittspreise-tickets/ freischalten. Außerdem gibt es natürlich Tickets an unseren Vorverkaufsstellen bei EDEKA Egert im Vorwerk (Dr.-Ludwig-Rieß-Str. 2, 95100 Selb), in Wunsiedel bei Sport Stodl (Turnerheimweg 6-12, 95632 Wunsiedel) sowie zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle des VER Selb e.V.. (Dienstag, 09:00 – 13:00 Uhr; Mittwoch, 11:00 – 13:00 Uhr; Donnerstag, 11:00 – 13:00 Uhr und 15:00 bis 19:00 Uhr).
Ticketpreise bleiben gleich:
Wir sind sehr stolz, dass wir auch in PlayOffs keine Preiserhöhung an unsere Fans weitergeben müssen. Wir weißen außerdem nochmals daraufhin, dass alle Besitzer einer Wölfe-SaisonKarte zu allen Heimspielen unserer Wölfe in den PlayOffs weiterhin Zutritt haben. Die Wölfe-SaisonKarte hatte vor der Saison die Dauerkarte abgelöst. Reservierungen oder Verlängerungen sind daher nicht mehr notwendig.



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg ziehen ins Finale ein

(OLS)  Der EHC Waldkraiburg hat zum zweiten Mal in Folge das Playoff-Endspiel  erreicht. Mit einem 2:0-Erfolg am Sonntagabend in Memmingen entschied die Truppe von Trainer Rainer Zerwesz die „Best-of-5“-Serie des Halbfinales mit 3:1 Siegen für sich und sicherte sich somit das Final-Ticket für die Spiele gegen den EV Lindau. Lukas Wagner und Fabian Zick trafen für die Löwen, der starke Keeper Björn Linda feierte ohne Gegentor seinen zweiten Shutout der Saison und wurde zum Spieler der Serie gewählt.
Löwen-Trainer Rainer Zerwesz war auch noch am Tag nach dem Spiel voll des Lobes für seine Mannschaft und auch stolz: „Wir haben das gesamte Wochenende richtig gut gespielt. In 120 Minuten gegen eine Top-Mannschaft wie Memmingen nur ein Tor zu kassieren ist schon stark“ so der 48-Jährige am Montag. Zwar habe sein Torhüter Björn Linda etwas herausgestochen, doch insgesamt zeigten die Löwen eine geschlossene Mannschaftsleistung, die nun die Vorfreude aufs Endspiel gegen Lindau ab Freitag um 19:45 Uhr in Waldkraiburg weiter steigert. „Die Jungs waren und sind jetzt schon extrem fokussiert. Das merkte man gestern im Bus schon: Da wurde noch gelacht, aber dann ab 90 Minuten vor dem Spiel herrschte volle Konzentration. Sie wollten unbedingt gewinnen“ verriet Zerwesz.
Trotz einiger guter Chancen für den EHC verlief das erste Drittel torlos. „Es war recht offen, wir hatten nur leicht mehr Anteile am Spiel“ resümierte EHC-Coach Zerwesz am Montag. „Aber Memmingen stand gut, sie haben mit Vollmer auch einen richtig guten Keeper und haben insgesamt defensiv stark gearbeitet“ so Zerwesz weiter, dem aber klar war, dass es eng werden würde: „Dafür ging es einfach um zu viel.“ 
Auch der Beginn des mittleren Abschnitts ging noch an den EHC, doch spätestens nach einer halben Stunde waren die Löwen im Glück, als Linda mit einem unglaublichen Safe gegen Antti-Jussi Miettinen den Rückstand verhinderte. Wenig später aber die Antwort, als Lukas Wagner aus dem Gestochere vor ECDC-Keeper Joey Vollmers Tor das 1:0 erzielen konnte (34:42). Nur kurz nach Beginn des Schlussabschnitts stellte Fabian Zick dann auf 2:0 (41:38) für die Industriestädter: Einen Schuss aus der Ferne konnte Vollmer nicht festhalten und Zick staubte ab. Die Indians ließen sich aber nicht entmutigen: Memmingen erhöhte in der Folge weiter den Druck und Björn Linda musste sich mehrfach auszeichnen.
Wer geglaubt hatte, dass der 27-Jährige mit den Löwen abgeschlossen habe und seit Bekanntgabe seines Wechsels nach Hannover zum Saisonende nur ein Prozent weniger geben würde – der ein oder andere Memminger hatte dies vielleicht gehofft- wurde eines Besseren belehrt. Mit einer großartigen Parade nach der anderen, besonders nachdem Memmingen in der 57. Minute Keeper Vollmer durch einen weiteren Feldspieler ersetzte, hielt Linda den EHC im Spiel und sicherte den Sieg. Es war der zweite Shutout, also ein Spiel ohne Gegentor, für Linda in dieser Saison. „Man merkt Björn den Wechsel überhaupt nicht an. Da sieht man wieder, was für einen super Charakter er hat“ kommentierte auch Zerwesz die Leistung seines Schlussmannes, der nach dem Abpfiff als Spieler der Serie ausgezeichnet wurde. „Er wird bis zum Schluss alles geben und möchte sich natürlich auch mit dem maximalen Erfolg verabschieden“ so Zerwesz weiter. Damit ist auch klar, wie schwer die kommenden Tage für den EHC werden. Zum einen gilt es jetzt gegen Oberligist Lindau im Finale den Titel, oder zumindest den Erfolg, das Playoff-Finale zu gewinnen, zu verteidigen. Zum anderen sollte man sich schon mal nach einem Nachfolger für Linda umsehen: „In seiner Klasse wird man keinen finden. Ihn hat nicht umsonst die halbe Oberliga Nord und Süd gejagt. Er arbeitet hart an sich, gibt jedes Training Vollgas und ist wirklich ein Perfektionist- das merkt man auch in jedem Spiel“ so Zerwesz.
Noch trägt Linda aber das Trikot der Löwen und die geplante Verabschiedung mit dem maximalen Erfolg hören die Fans gerne. Am Freitag um 19:45 Uhr startet die „Best-of-5“-Serie des Playoffs-Finales gegen den EV Lindau mit Spiel 1 in der Waldkraiburger Raiffeisen Arena. Ein Wiedersehen mit Memmingen gibt es nächstes Jahr in der Oberliga Süd: „Da gehört Memmingen auch hin. Das Umfeld, die vielen Zuschauer- alles ist Oberliga-reif und das haben sie sich verdient. Sie werden die Liga bereichern“ lobte Zerwesz zum Abschied den Halbfinal-Gegner. Jetzt richtet er den Blick aber aufs Finale. Karten für das ersten Endspiel am kommenden Freitag gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn jederzeit Online unter ehcwaldkraiburg.com sowie zu den bekannten Zeiten auf der Geschäftsstelle im Vorverkauf. Am Freitag öffnen die Kassen ab 18:15 Uhr.



moskitosessenWohnbau Moskitos Essen gewinnen Kampfspiel in Leipzig

(OLN)  Mit dem 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) Sieg in der Overtime haben die Wohnbau Moskitos bei den Icefighters Leipzig den zweiten Sieg geschafft. In einem hochklassigen Play Off Spiel erzielte Veit Holzmann in der Overtime mit einem satten Schuss aus halblinker Position am Ende den Siegtreffer für die Wohnbau Moskitos.
Die Wohnbau Moskitos begannen das Spiel in dem kleinen, engen Zelt in Taucha verhaltener als das Heimspiel am Freitag am heimischen Westbahnhof. Doch die Icefighters machten den Eindruck als wollten sie unbedingt die Serie ausgleichen. In einem hochklassigen Play Off Spiel setzten die Icefighters die Moskitos im ersten Drittel bereits unter Druck, und Sebastian Staudt, der auch in Taucha wieder einen Klassetag erwischt hatte, hielt die Moskitos mit einigen Paraden im Spiel. Doch die Wohnbau Moskitos erarbeiteten sich durchaus auch Chancen, allerdings stand bei den Icefighters mit Patrick Cerveny im Tor der Leipziger auch ein starker Keeper im Tor. So ging es torlos in die erste Pause.
Im Grunde begannen die zweiten 20 Minuten, wie die ersten ausgehört hatten, mit einem Unterschied. Nach drei gespielten Minuten in Abschnitt zwei trafen die Wohnbau Moskitos. Dennis Thielsch und Robin Slanina fuhren einen schnellen Angriff ins Leipziger Drittel, Thielsch mit dem finalen Pass zu Slanina und der hämmerte die Scheibe in die Maschen. In dem Bewusstsein, dass es eine weitere Niederlage für die Icefighters nicht leichter machen würde, antwortete das Team von Sven Gerike mit wütenden Angriffen und wieder stand Sebastian Staudt im Blickpunkt. Die Fans in Taucha mussten bis zur 38. Spielminute auf den ersten Treffer warten. Zunächst scheitert Tramm noch an Staudt, doch gegen den Nachschuss von Lazorko ist der Goalie der Moskitos dann machtlos, wieder ging es ausgeglichen in die Pause.
Im letzten Abschnitt setzten die Icefighters noch einmal zum Endspurt an um das Spiel in der heimischen Halle zu halten. Wieder stand die Defensive der Moskitos teilweise stark unter Druck, ließ sich aber nicht überwinden. Selbst ein Pfostenschuss der Leipziger half den Moskitos im Spiel zu bleiben und so stand es auch nach 60 Spielminuten weiterhin Unentschieden. Wieder wurde Eis bereitet, 20 weitere Minuten mit Sudden Death sollten folgen. Veit Holzmann beendete nach 9:12 der Verlängerung die Hoffnungen der Icefighters, Mit viel Geschwindigkeit fuhr er von halblinks ins Drittel von Leipzig und aus vollem Lauf hämmerte er die Scheibe dann hoch in die Maschen.



crocodileshamburgCrocodiles Hamburg unterliegen Trappers 2 – 6

(OLN)  Das hatten sich Spieler und Zuschauer anders vorgestellt:  Nach dem sensationellen Auswärtssieg der Crocodiles in Tilburg, sollte nun der nächste Sieg in der „Best-of-five“-Serie her.
Und es fing gut an. Selbstbewusste Hamburger spielten stark auf und setzten die Gegner das eine ums andere Mal unter Druck. Die 1.955 Zuschauer, im ausverkauften Eisland Hamburg-Farmsen, sahen ein schnelles und mitreißendes Spiel, in dem in der 9. Minute Mitch Bruijsten das 1-0 für Tilburg erzielte.
Erst im zweiten Drittel konnte Anton Zimmer für Hamburg ausgleichen, jetzt sollte es richtig losgehen. Dann folgten allerdings 5 Hammer-Minuten der Trappers, in denen sie mit 4 weiteren Toren auf 1 – 5 davonzogen. Ritchie van Hulten, Reno de Hondt und
zweimal Justin Larson waren nicht zu stoppen.  Schwer verdaubare Kost, die Hamburger Spieler mussten sich erkennbar sortieren, ehe dann engagiert versucht wurde das Blatt noch zu wenden.
Im Schlussdrittel konnten  die Trappers durch Ritchie van Hulten  in der 45. Minute zum 1-6 nachlegen.  Erst Brad McGowan konnte in der 51. Minute noch das 2 – 6 erzielen.
„Tilburg war die erwartet gute und starke Mannschaft“, kommentierte Crocodiles Trainer Andris Bartkevics das Spiel in der anschließenden Pressekonferenz. „Wir hatten viele Torchancen, die wir nicht genutzt haben, Unaufmerksamkeiten in der Defensive wurden gleich bestraft“. „Aber, wir wollen das wiedergutmachen“, so sein Blick nach vorn.
Jetzt steht es 1 – 1 im Playoff. Morgen am Dienstag steht Spiel 3 der Serie in Tilburg an, ehe es am Freitag um 20 Uhr zum nächsten Treffen im Hamburger Eisland kommt. Alles noch drin für die Crocodiles Hamburg !  Karten für das Spiel gibt es im Ticketshop.
Dauerkarteninhaber können ihre Karten hier ebenfalls bis zum 22.3. freischalten.
Das Dienstagspiel wird auf Harbourtown Radio live kommentiert. Schon heute gibt es auf Hamburg 1 TV einen großen Bericht über die Crocodiles, zu sehen in der Sportsendung „Rasant“  um 20.15 Uhr.



hernerev2007Hannover Indians – Herner EV 2 : 1 (0:1,2:0,0:0)

(OLN)  Auch im zweiten Spiel der Playoff-Serie gegen die Hannover Indians musste der Herner EV eine Niederlage hinnehmen. Nach dem 1:2 am Freitag Zuhause am Gysenberg gab es auch am Sonntagabend in Hannover am Pferdeturm eine Niederlage mit dem gleichen Ergebnis. Auch dieses Mal konnte das Team von Frank Petrozza zwar mit 1:0 in Führung gehen, aber mit zwei Überzahltreffern im zweiten Spielabschnitt drehten die Indians die Partie. Beim HEV fehlte Stürmer Aaron McLeod nach seiner schweren Gesichtsverletzung aus dem Freitagsspiel, da noch nicht abschließend geklärt war ob er sich dabei eine Gehirnerschütterung zugezogen hat.
Nach drei Minuten hatte der HEV seine erste Chance durch Thomas Richter, aber erneut zeigte sich das Mirko Pantkowski im Gehäuse der Indians nur schwer zu überwinden sein würde. So auch bei der nächsten Möglichkeit durch Brad Snetsinger vier Minuten später. Dennoch gingen die Gysenberger in der 8. Minute durch Dominik Luft nach gutem Zuspiel von Brad Snetsinger mit 1:0 in Führung. Der HEV versuchte weiter Druck zu machen und hatte seine Chancen, so z.B. durch Brad Snetsinger drei Minuten vor der Pause.
„Alles was wir im ersten Abschnitt gut gemacht haben klappte im zweiten Drittel nicht mehr so“ meinte HEV Coach Frank Petrozza nach dem mittleren Abschnitt, denn der ging an die Indians. Die nutzten nämlich zwei der drei Überzahlsituationen zu Treffern. Zuerst war es Tobias Schwab in der 25. Minute und dann Branislav Pohanka neun Minuten später. Beide Spieler waren schon zwei Tage zuvor mit ihren Penaltys erfolgreich, nun sorgten sie im Spiel für die Hannoveraner 2:1-Führung. Auch der HEV hatte zwei Überzahlsituationen gegen Ende dieses Abschnitts, spielte eine Minute lang sogar in doppelter Überzahl. Ein Treffer gelang nicht, es fehlte an Ideen und Tempo und es fehlte die Schnelligkeit und Dynamik von Aaron McLeod.
In den letzten zwanzig Minuten versuchten die Gysenberger den Ausgleich zu erzwingen, holten sich auch einige Möglichkeiten heraus, luden damit aber die Gastgeber immer wieder zu gefährlichen Kontern ein. In den letzten vier Minuten wurde noch einmal alles auf eine Karte gesetzt. Aber wieder konnte eine Powerplay-Situation nicht zum Treffer genutzt werden. Die letzte große Chance hatte Thomas Richter kurz vor der Schlusssirene. Während die Partie insgesamt recht fair blieb, kam es nach dem Abpfiff noch zu einigen Auseinandersetzungen, so dass der insgesamt ruhig leitende Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt noch reichlich Strafzeiten verteilen musste.
Bereits am Dienstag geht die Playoff-Serie am Gysenberg weiter. Es folgt ab 20 Uhr das dritte Spiel und dann geht es für den Herner EV bereits um alles oder nichts. Denn nur mit einem Sieg können die Gysenberger noch im Playoff-Rennen bleiben.

Spiel 3 gegen die Indians: „Es geht um alles oder nichts!“
Die ersten beiden Duelle des Herner EV gegen die Hannover Indians in den Oberliga Playoffs entsprachen mit zwei 1:2-Niederlagen sicherlich nicht den Vorstellungen der Gysenberger. Aber dies ist noch kein Grund zur Resignation. Im Gegenteil: „Wir werden natürlich um unsere letzte Chance kämpfen. Es hat genügend Beispiele gegeben, wo eine Serie auch nach einem 0:2-Rückstand noch gedreht werden konnte. Wir werden alles dafür tun um weiter im Rennen zu bleiben, auch wenn es schwer werden wird“ meint HEV Coach Frank Petrozza vor dem dritten Aufeinandertreffen beider Teams. Das findet am Dienstag ab 20 Uhr am Herner Gysenberg statt. Die Voraussetzungen sind klar. Der Herner EV muss diese Partie gewinnen denn bei einem Sieg der Indians wäre diese Playoff-Runde zugunsten der Niedersachsen entschieden. Beide Teams müssen auf wichtige Spieler verzichten. Bei den Indians wird Branislav Pohanka nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe vom Sonntag fehlen, der HEV muss erneut auf Aaron McLeod verzichten. Die Auswirkungen der schweren Gesichtsverletzung aus der ersten Partie am letzten Freitag lassen weiterhin keinen Einsatz zu. Die mittlerweile sehr aufgeheizte Atmosphäre auf und um das Eis herum macht die Sache auch nicht einfacher. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und unsere Stärken wieder abrufen. Wenn wir so konzentriert und diszipliniert spielen wie im ersten Drittel am Sonntag in Hannover, dann haben wir eine gute Chance das Heimspiel zu gewinnen. In den bisherigen insgesamt 140 Spielminuten haben die Indians bei 5 gegen 5 noch keinen Treffer gegen uns erzielt. Deshalb dürfen wir uns keine unnötigen Strafzeiten erlauben“ gibt Frank Petrozza eine klare Marschroute aus. „Wir brauchen auch eine lautstarke Unterstützung unserer Fans von den Rängen, aber alles im vertretbaren Rahmen!“ Der Einlass in die Eishalle beginnt am Dienstag ab 19 Uhr, zeitgleich öffnet natürlich auch die Abendkasse. Wie immer gibt es den Hinweis, dass das Parken rund um die Gysenberghalle nur an den dafür ausgewiesenen Stellen im Sinne der Straßenverkehrsordnung gestattet ist. Wie schon am letzten Freitag erfolgt der Einlass der Gäste-Fans aus Hannover für den Stehplatz-Bereich beim Eingang an der Rückseite der Halle. An diesem Eingang werden auch Stehplatz-Eintrittskarten verkauft und man gelangt so auf direktem Weg zum Gästeblock. Sitzplatzkarten bekommt man allerdings nur an der Kasse am vorderen Haupteingang.



wanderersgermeringWanderers Germering verlieren das alles entscheidende Spiel in Bad Kissingen

(BYL)  Die Mannschaft von Trainer Florian Winhart hatte sich für das vergangene Wochenende viel vorgenommen. Im heimischen Polariom wollte man nach dem 3:4 Auswärtserfolg in Unterfranken den Sack zumachen und mit den Fans zuhause den Klassenerhalt feiern. Leider kam es anders als erhofft und der Gast aus Bad Kissingen riss vor allem im Mitteldrittel die Partie immer mehr an sich. Trotz einer beeindruckenden Zuschauerkulisse von rund 600 anwesenden Fans, reichte es am Ende jedoch nicht und ein ernüchterndes 3:8 stand nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel auf.
Wie bereits am Freitag fehlten auch im dritten und alles entscheidenden Spiel bei den Wölfen wichtige Akteure. Bereits unter der Woche machte sich eine Krankheitswelle breit und so konnten Martin Pfohmann, Franz Birk und Georg Critharellis die rund 325 km weite Auswärtsfahrt nicht antreten. Weitere Spieler spielten angeschlagen und warfen an diesem Abend noch einmal alle verbliebenden Kräfte in die Waagschale. Mit nur 14 Feldspielern gelang es Wanderers Kapitän Markus Koch und seinem Team die Partie lange Zeit offen zu gestalten. Durch einen Treffer von J.C. Cangelosi in der 17. Spielminute startete man sogar mit einer Führung in die letzten beiden Drittel. Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Eine Überzahlsituation wussten die Hausherren zu nutzen und drückten die Scheibe in Person von Niko Grönstrand über die Torlinie. In Folge entwickelte sich eine nervenaufreibende Partie, in der für beide Seiten jede Aktion hätte spielentscheidend sein können. Leider waren es aus Sicht der Wanderers die Bad Kissinger, die fünf Minuten vor der Schlusssirene zur 2:1 Führung einnetzten. Zwar probierte die Winhart-Truppe in den verbleibenden Minuten noch einmal alles, um eine Verlängerung zu erzwingen, scheiterten jedoch an einer gut aufgelegten Defensive der Gastgeber.
Mit der Niederlage im letzten Spiel der Relegation beenden die Wanderers die Saison offiziell als sportlicher Absteiger. Aktuell wird bereits viel darüber spekuliert, ob der Klassenerhalt über Umwege am grünen Tisch möglich ist. Fakt ist, dass durch den Abstieg des EHV Schönheide aus der Oberliga Süd ein Verein in der Bayernliga fehlt und die Münchner Vorstädter als erster Nachrücker gelten würden. Offiziell ist in dieser Angelegenheit jedoch noch nichts und wird sich erst in den kommenden Wochen und Monaten entscheiden.
Trotz der getrübten Stimmung im Wanderers-Lager möchten sich die Verantwortlichen ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helfern, Partnern und Fans für ihre unermüdliche Unterstützung während der gesamten Saison bedanken. Ohne diese Mithilfe wäre der Eissport in Germering nicht möglich und so gebührt jedem Einzelnen großer Dank.
Nach einer sportlich schwierigen Saison wird man in Germering die abgelaufenen Monate genau analysieren und in den nächsten Wochen die Ausrichtung für die neue Spielzeit 2017/18 vorantreiben. Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern, Partnern und Fans eine erholsame Sommerpause. 



ecdcmemmingenNiederlage beschert Memmingen Indians das Aus: Erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte geht zu Ende

(BYL)  Der ECDC Memmingen hat das vierte Halbfinal-Spiel gegen den Oberligisten aus Waldkraiburg mit 0:2 verloren. Vor rund 1550 Zuschauern unterlagen die Indians knapp und gehen nun in die wohlverdiente Sommerpause. Damit findet die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte ein Ende, die mit dem Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die Oberliga noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Eine stattliche Kulisse hatte sich noch einmal eingefunden, um die Indians in ihrem wichtigen Heimspiel gegen Waldkraiburg zu unterstützen. Aufgrund der Niederlage am Freitag waren die Memminger zum Siegen verdammt und starteten verhalten in die Partie, um jegliche Fehler zu vermeiden. Doch auch die Gäste aus Oberbayern standen sehr sicher und ließen nur wenige Chancen zu. Als sich die Möglichkeiten auf Seiten der Rot-Weißen häuften, war Löwen-Goalie Björn Linda zur Stelle und brachte die Indians-Offensive reihenweise zum Verzweifeln. So sahen die Zuschauer lange Zeit ein torloses Spiel am Hühnerberg, was sich erst in der 35. Minute ändern sollte. Lukas Wagner brachte die Gäste in Führung, auch wenn einige Memminger den Puck bereits unter Joey Vollmers Fanghand begraben sahen. Doch es nützte nichts, die Indians rannten weiter an und hatten nun auch einige hochkarätige Chancen. Gegen den Spieler der Serie, Björn Linda, war aber weiterhin kein Durchkommen.
Als dann kurz nach Beginn des letzten Abschnitts das 0:2 für den EHC fiel, machten sich die ersten im Stadion wohl bereits mit dem Gedanken eines Ausscheidens vertraut, auch wenn die Memminger noch lange nicht aufgaben. Angefeuert von der ganzen Halle versuchten sie weiterhin ihr Glück. Eine grandiose Torwartleistung, Pech im Abschluss und fehlende Kräfte verhinderten den Anschlusstreffer, auch wenn Coach Waldemar Dietrich bereits knapp vier Minuten vor Ende den Torhüter vom Eis nahm. Das Tor der Gäste war aber weiterhin wie vernagelt und so mussten sich die Indians am Ende mit 0:2 geschlagen geben und Waldkraiburg, auf dem Weg ins Finale, den Vortritt lassen.
Für die Memminger geht damit die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu Ende, der Gewinn des Bayernliga-Titels sowie der Aufstieg in die Oberliga lassen den Verein stolz auf eine tolle Spielzeit zurückblicken. Nun gilt es die besten Voraussetzungen für die dritte Spielklasse zu schaffen, vorher wollen sich Mannschaft und Verein aber noch gebührend von den zahlreichen Fans verabschieden. Die Saisonabschlussfeier wird daher zeitnah, voraussichtlich bereits am Samstag, stattfinden (Infos folgen).



eisbaereneppelheimEisbären Eppelheim verpassen Play-Off- Finale

(RLSW)  Im dritten und entscheidenden Play-Off-Halbfinale zwischen den Eisbären
Eppelheim und den Hornets aus Zweibrücken mussten die Eisbären die zweite
Niederlage einstecken und den Traum vom Finale begraben. Dabei wurde den
Eisbären vor allem die Ansetzung des Zweibrücker Schiedsrichtergespanns
Trottmann/Westrich zum Verhängnis, die vor allem in Bezug auf Fair-Play
offensichtlich die „eigenen Regeln in den Play-Offs“ verdeutlichen
wollten.
Zu Beginn des Spiels übernahmen zunächst die Hausherren die Initiative und
setzten früh die ECE-Defensive unter Druck, die jedoch einen frühen
Gegentreffer vermeiden konnte. In der Folge lösten sich die Eisbären und
kamen immer besser ins Spiel. Doch just in dieser Phase leistete man sich
einen Puckverlust im Mitteldrittel, der einen erfolgreichen Konter zum 0:1
aus Sicht der Eisbären zu Folge hatte (11.). Ein schnelles Aufbäumen blieb
den Eisbären allerdings verwehrt da die erste fragwürdige Strafe die
Eisbären in Unterzahl brachte, nachdem man beim Wechseln zu vieler Spieler
auf dem Eis beschuldigt wurde. Die Eisbären agierten jedoch defensiv
sicher und ließen wenig Druck zu. Als dann ein Zweibrücker Spieler den
Schläger von ECE-Akteur Nikolov aus dessen Reichweite beförderte, blieb
ein fälliger Pfiff aus, so dass die Hornets quasi eine doppelte Überzahl
ausspielen und so auch das zweite Tor feiern konnten (14.). Als sich kurz
darauf die Eisbären erneut in Unterzahl sahen, musste man mit dem
schlimmsten rechnen. Doch diesmal hielt die Defensive den Hornets stand
und kurz nach der Rückkehr des bestraften Spielers erzielte Sawicki den
Anschlusstreffer zum 2:1 (18.).
Im zweite Drittel wollten die Eisbären das Momentum des Anschlusstreffers
nutzen und um den Ausgleichtreffer kämpfen, doch die Strafenflut gegen die
Eisbären setzte sich fort. Während den führenden Eisbären in der
Fair-Play-Wertung jede grenzwertige Aktion als Strafe ausgelegt wurde,
durfte die Hausherren (Letzter der Fair-Play-Wertung) mit einer sehr
großzügigen Regelauslegung agieren. So sahen sich die Eisbären in den
ersten 15 Minuten des Mitteldrittels gerade einmal knapp 5 Minuten in
voller Spielstäre auf dem Eis. Während man die ersten Unterzahlsituationen
noch ohne Gegentreffer überstand, war der Treffer zum 3:1 (35.) bei der
fünften Strafe gegen die Eisbären in diesem Abschnitt die logische
Konsequenz. Angesichts des Spielverlaufs musste man aus Eisbären-Sicht mit
diesem Spielstand daher noch zufrieden sein.
Angefeuert von rund 50 ECE-Anhängern waren die Eisbären durchaus gewillt,
im Schlussabschnitt nochmals anzugreifen. Die Hornets ließen sich nun
vermehrt in der Defensive finden und so konnten die Eisbären vermehrt
Chancen zum Anschlusstreffer verzeichnen. Doch der Kräfteverschleiß aus
den ersten 40 Minuten und die defensive Spielweise der Gastgeber, sollte
den Eisbären nun zum Verhängnis werden, so dass die Hoffnung mit jeder
Zeigerumdrehung schwand. Zu guter Letzt setzte Coach Korte auf die
Herausnahme des Goalies, um zumindest auf diese Weise eine
Überzahlsituation kreieren zu können. Doch die Zeit sollte nicht mehr
reichen, so dass man sich am Ende mit der knappen 1:3 Niederlage abfinden
musste.
Ein großes Lob muss man den mitgereisten Fans geben, die bereits im ersten
Spiel die Eisbären bedingungslos anfeuerten. Auch diese mussten am Ende
anerkennen, dass es nicht alleine an der Leistung der Eisbären lag, dass
der erste Finaleinzug nicht zustande gekommen war. Denn auch wenn man
dieser Chance nachtrauern musste, bleibt am Ende doch eine erfolgreiche
Saison für die Eisbären, die mit dem harten Play-Off-Halbfinal-Kampf etwas
erreicht haben, womit wohl vor der Saison die wenigsten gerechnet hatten.
Die ECE-Anhänger honorierten dies mit einem Dankes-Transparenz für die
Leistungen über die gesamte Saison, den die Eisbären im Gegenzug für die
Unterstützung gerne zurück geben.
Während die Hornets nun erneut im Finale gegen die Heilbronner Eisbären
antreten, steht für unsere Eisbären die Sommerpause an, aus der man gerne
noch stärker zurück kommen will.



EHC Eisbaeren Heilbronn4:2 gegen die Rhinos – Eisbären Heilbronn sind im Finale gegen Zweibrücken

(RLSW)  Mit einem 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)-Sieg gegen die Baden Rhinos Hügelsheim haben die Eisbären Heilbronn zum fünften Mal in Folge das Finale der Regionalliga Südwest erreicht. 1.377 Zuschauer mussten bis in die Schlussminuten zittern, ehe der Titelverteidiger aus einem 2:2 ein 4:2 machen konnte und damit das Finale gegen Zweibrücken erreichte.
Nach anfänglichem gegenseitigem Abtasten übernahmen die Eisbären recht früh das Kommando gegen die defensiv kompakt stehenden Gäste. Das Geschehen spielte sich vorrangig im Hügelsheimer Drittel ab, wobei die Gastgeber jedoch kaum zwingende Chancen herausspielen konnten. Die Baden Rhinos waren sehr darauf bedacht, von der Strafbank fern zu bleiben, hatte man in dieser Saison doch mehrfach mit dem starken Überzahlspiel der Eisbären Bekanntschaft machen müssen. So entwickelte sich eine für ein Alles-oder-nichts-Spiel erstaunlich körperlose Partie mit nur drei Strafzeiten in den ersten 20 Minuten.
In der 8. Minute patzten die Eisbären beim Spielaufbau im eigenen Drittel, was die Gäste gnadenlos bestraften. Erst konnte Eisbären-Keeper Markus Nachtmann den Schuss von Cedrick Duhamel abwehren, doch schafften es seine Vorderleute nicht die Scheibe zu sichern, was Maxim Engel zum 0:1 nutzte.
Die Hausherren mühten sich ab, um schnell zum Ausgleich zu kommen, doch verteidigten die Rhinos mit eisernem Willen das eigene Tor. Die dickste Chance hatte in der 15. Minute Felix Kollmar mit einem Pfostentreffer. Es dauerte bis weit ins zweite Drittel hinein, ehe für die Eisbären endlich etwas Zählbares heraus sprang. In der 26. Minute brach Patrick Luschenz den Bann, als er in Überzahl einen Pass von Sven Breiter zum 1:1 in die Maschen zimmerte.
Hatte man zuvor von Minute zu Minute mehr daran gezweifelt, dass man irgendwann ein Mittel gegen Christian Sess im Hügelsheimer Tor finden würde, so schien mit diesem Treffer ein Ruck durch das Team zu gehen. Plötzlich hatten die Angriffe etwas Zwingendes, man setzte nach – und hatte bei einem Gestocher vor dem Gästetor in der 32. Minute das nötige Glück, um durch Sven Breiter mit 2:1 in Führung zu gehen.
Die Eisbären schafften es jedoch nicht, ihre Überlegenheit in weitere Treffer umzumünzen. So entwickelte sich im Schlussdrittel eine dramatische Zitterpartie – und es kam, was kommen musste: Dennis Walter glich in der 54. Minute in Überzahl zum 2:2 aus.
Doch statt das Momentum des Ausgleichs mitzunehmen, kassierten die Gäste nun die Strafzeiten, die sie bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend zu vermeiden wussten. Eine doppelte Strafzeit für Dominik Dech und Mathieu Fleury nur 33 Sekunden nach dem Ausgleich verschaffte den Eisbären wieder Oberwasser, während die Baden Rhinos zunehmend mit den Schiedsrichtern haderten.
Die Eisbären spielten nun ihre ganze Erfahrung aus und konnten 129 Sekunden vor dem Ende durch Spielertrainer Manuel Pfenning mit 3:2 in Führung gehen. Die Gäste kassierten im Anschluss kurz hintereinander gleich zwei Bankstrafen und zwei Disziplinarstrafen, was es den Eisbären leicht machte, in der Schlussminute in Überzahl auch noch das 4:2 durch Igor Filobok zu erzielen und damit den Sack zuzumachen.
“Das war heute ein heftiges Stück Arbeit. Wir haben eine ganz starke Teamleistung gezeigt und hatten mit Markus Nachtmann einen überragenden Torhüter im Kasten”, freute sich Trainer Sascha Bernhardt über den Sieg – nicht ohne jedoch auch lobende Worte über den Gegner zu verlieren: “Hügelsheim war ein bärenstarker Gegner, der sich in den Playoffs ehrlich gesagt noch besser präsentiert hat als ich es ohnehin erwartet hatte. Chapeau für die Leistung vor allem bei den beiden Spielen in Heilbronn! Aber am Ende hat dann eben doch die Erfahrung gesiegt. Spiel drei scheint unser Ding zu sein, und im Lauf der letzten Jahre haben wir gelernt, wie man mit solchen Do-or-die-Situationen umgeht. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Zweibrücken.”
Der Hauptrundenzweite Zweibrücken Hornets hatte sich parallel im zweiten Halbfinale – ebenfalls im dritten Spiel – mit 3:1 gegen die Eisbären Eppelheim durchgesetzt, so dass es nun zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales Eisbären Heilbronn gegen Zweibrücken Hornets kommt.
Das erste Finalspiel wird am kommenden Wochenende in Heilbronn gespielt. Den genauen Termin werden die Eisbären sofort bekanntgeben, sobald er vom Verband bestätigt ist.



rebels-stuttgartStuttgarter EC: Versöhnlicher Saisonabschluss durch 7:3-Heimsieg gegen den Schwenninger ERC

(RLSW)  Die Rebels haben am letzten Freitag, den 17.03.2017 ihr letztes Spiel dieser Saison absolviert und hierbei die Gäste aus Schwenningen mit einem deutlichen 7:3 besiegt. Im letzten Spiel der Pokalrunde der Regionalliga Süd-West ließen die Rebels von Beginn an erkennen, dass sie sich mit einem guten Spiel und einem Sieg in die Sommerpause verabschieden wollen. Von Beginn an agierten die Spieler des Stuttgarter EC deutlich aktiver auf dem Eis und ließen die Fire Wings aus Schwenningen in zahlreichen Situationen hinter sich zurück. Auch die Chancenauswertung war positiv, insgesamt siebenmal konnten die Angriffssituationen der Rebels zu einem Torerfolg verwandelt werden.
Nach dem Spiel erfolgte die Verabschiedung der Mannschaft zusammen mit den anwesenden Fans und Zuschauern auf dem Eis. Im Anschluss teilte Coach Philipp Hodul überraschend mit, dass er zum Ende dieser Saison von seinem Posten als Cheftrainer der Rebels zurücktreten wird.
Mit einem Dank an Sponsoren und Fans für die Unterstützung verabschieden sich die Rebels bis September 2017 in die Sommerpause.



evbitburgeifelmoselbaerenPenalty-Sieg zum Abschluss der Saison - Eifel-Mosel Bären gewinnen in Frankfurt mit 4:5 nach Penaltyschießen

(HL)  Das letzte Spiel einer sportlich interessanten Saison gewinnen die Eifel-Mosel Bären zu Gast bei der Eintracht Frankfurt mit 4:5 (2:0,2:1,0:3,0:1) nach Penaltyschießen. Dabei war bereits vor Spielbeginn klar, dass diese Partie keine Auswirkungen mehr auf die Tabellenpositionen haben würde.
Dementsprechend konnte Spielertrainer Michal Janega besonders den jüngeren Spielern, wie Joel Pauls oder Clara Petri, deutlich mehr Eiszeit geben. Gleichzeitig absolvierte auch Eric Panzilius sein erstes Spiel mit nennenswerter Einsatzzeit für die Eifel-Mosel Bären. Alle drei Youngsters waren am späten Freitagabend auf der Außenfläche der Eissporthalle Frankfurt auch mit die besten Spieler bei einer äußerst mühevollen Partie.
Deutlich unkonzentriert und mit Defiziten in Laufduellen begann man das letzte Hessenliga Spiel dieser Saison gegen die Eintracht Frankfurt. Die „Eisadler“ aus Hessen begannen hingegen mit enormen Tempo deutlich motivierter und gingen verdient in der 11. Spielminute mit zwei Toren innerhalb 14 Sekunden in Führung. Erst im zweiten Drittel kam allmählich Struktur zurück in die einsatzgeschwächte Mannschaft aus dem Eifel-Mosel Land zurück.
Zwar musste man sogar in der 25. Minute das 3:0 hinnehmen, zeigte aber deutlich mehr Offensivkraft, die nur drei Minuten später durch ein Tor von Bastian Arend zum 3:1 belohnt wurde. Zusätzlich setzte Spielertrainer Janega ein deutliches Zeichen und wechselte den gut spielenden US-Goalie Sean Broderick in der 33. Spielminute aus und brachte die 17-jährige Clara Petri zwischen die Pfosten der Gästemannschaft. Petri musste im folgenden Verlauf nur noch einmal hinter sich greifen, war aber beim Strafstoß in der 37. Spielminute – bei dem die Eintracht Frankfurt mit 4:1 in Führung ging – machtlos.
Als wäre es mittlerweile Tradition drehten die Eifel-Mosel Bären schlussendlich im letzten Spielabschnitt auf. Schnellere Angriffe und Kombinationen erinnerten plötzlich viel mehr an die vergangenen zwei Heimsiege gegen Darmstadt und die Löwen Frankfurt. Joel Pauls erzielte sein erstes Tor in der Hessenliga und gleichzeitig auch den wichtigen 4:2 Anschluss in der 46. Spielminute. Topscorer Lukas Golumbeck legte in der 51. Spielminute das 4:3 oben drauf und machte die Partie wieder spannend. Beinahe vier Minuten vor Schluß setzte Spielertrainer Janega alles auf eine Karte.
Während die Eintracht Frankfurt eine zwei minütige Zeitstrafe erhielt, nahm Janega seine Torhüterin zugunsten eines weiterem Feldspielers vom Eis. Was nach zwei Dritteln der Partie noch unmöglich erschien, machten die Bären plötzlich möglich. Stefan Tschammer erzielte nur zwei Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 4:4. Beim anschließenden Penaltyschießen, durfte Sean Broderick sein Können nochmal unter Beweis stellen und hielt alle Versuche der Eintracht souverän. Währenddessen traf Marcel Hirsch den entscheidenden Penalty zum 4:5 Sieg der Eifel-Mosel Bären.
Insgesamt beenden die Eifel-Mosel Bären ihre erste Hessenliga Saison als offizieller Vizemeister, lediglich zwei Punkte hinter dem EJ Kassel Huskies 89ers. Ein weiterer Sieg hätte gereicht um die Meisterschaft im fremden Bundesland zu gewinnen. Als einzige Mannschaft konnte man die „89ers“ aus Kassel in regulärer Spielzeit besiegen und gewann insgesamt mit 9 von 12 Partien sogar mehr Spiele als der neugekrönte Meister aus Kassel (8 Siege, dafür jedoch insgesamt 3 Punkte nach Penalty-Niederlagen). Auf die Eifel-Mosel Bären wartet nun eine längere Sommerpause, in der ebenso über die Zukunft und einer möglichen Fortsetzung des Abenteuer Hessen entschieden wird.



ehcbaerenneuwiedEHC Neuwied 1b: 21:2 - Fans sehen erwarteten Torrausch

(RPL)  Die Bären hatten Tore versprochen, die Bären ließen Tore folgen: Mit 21:2 fertigten die Neuwieder Eishockeyspieler im Rheinland-Pfalz-Liga-Spiel erwartungsgemäß deutlich die zweite Mannschaft des EV Bitburg ab und sind somit noch ein Sieg von der Landesmeisterschaft entfernt.
Edmonton, Oktober 2014: Leon Draisaitl zeigt stolz den Puck in die Kamera, mit dem er sein erstes NHL-Tor erzielt hat. Florida, Oktober 2016: Jaromir Jagr präsentiert das Spielgerät, das an seinen 750. Treffer in der nordamerikanischen Profiliga erinnert. Neuwied, März 2017: Thilo Distelkamp postet am Abend auf Facebook ein Foto der schwarzen Hartgummischeibe, die bei ihm einen besonderen Platz finden wird. „1st game" - „erstes Spiel" steht in schwarzer Schrift auf dem weißen Tapeband, das um den Puck gewickelt ist. Normalerweise steht Distelkamp vor den Heimspielen des EHC auf dem Eis, um seine Vereinshymne zu singen. Gegen Bitburg feierte er seine Premiere mit Schlittschuhen, Ausrüstung und Schläger. Es war die große Überraschung des Abends in einem Spiel mit dem klaren Verlauf, an dem niemand Zweifel hatte. 348 Zuschauer sahen im Neuwieder Icehouse 23 Tore, bejubelten jeden einzelnen ihres Teams, das mit den Eifelanern noch gnädig umging. 5:2 nach 20, 11:2 nach 40 und 21:2 nach 60 Minuten - die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
Aus dem Neuwieder Wunsch, dass Bitburg einige Hessenligaspieler mitbringt, wurde nur mit Abstrichen etwas. Fünf Akteure, die in dieser Saison zumindest ab und an einmal beim hessischen Vizemeister mitwirkten, waren in Neuwied dabei. Joel Pauls zum Beispiel, der im ersten Drittel beide Gästetore zum 3:1 und 4:2 erzielte. Damit sollte es aber auch mit Gegentoren genügen. Die Mannschaft von Trainer Jens Hergt verteilte an dessen 43. Geburtstag ihre Tore auf die Schultern von zwölf Spielern (Robin Schütz, Dennis Schlicht, Marc Blumenhofen jeweils 3, Felix Köbele, Sven Schlicht und Stephan Fröhlich jeweils 2, Dennis Schlicht, Philipp Dieser, Benjamin Steiner, Björn Asbach, Nick Derksen, Tobias Etzel jeweils 1). Auf den Treffer eines Spielers warteten die Fans aber vergebens: Thilo Distelkamp. Der beschrieb seine erste Eishockey-Erfahrung so: „Ich fühle mich, als ob ich den Jakobsweg in 15 Minuten gerannt bin."
Ihr letztes Saisonspiel bestreiten die Bären am kommenden Sonntag ab 19 Uhr. Dann gastiert der EHC Zweibrücken II zur entscheidenden Partie um die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Icehouse.



ecnordhornMit 8:1-Sieg in die Sommerpause - EC Nordhorn schlägt Rostock im letzten Saisonspiel


(VLN)  Mit einem 8:1-Sieg (0:0; 3:0; 5:1) über den Rostocker EC beschließt die erste
Mannschaft das Eishockey Club Nordhorn e.V. die Saison und verabschiedet sich am
kommenden Samstag, 25. März mit den Fans in die verdiente Sommerpause.
Die Gäste von der Ostsee waren mit zehn plus zwei Spielern angereist, konnten im ersten Drittel auch stark mitgehen. Das Tor hütete Timm Kolodziejczak und an ihm war im ersten Abschnitt schlicht kein vorbeikommen. Maik Holzke im ECN-Tor hielt seinen Posten gewohnt souverän sauber.
Karel Horak gelingt dann im zweiten Drittel der Durchbruch, als er in der 22. Minute zum
Schuss ansetzt und einnetzt – es folgen Tore von Mikhail Berezhnoi (30.) und Sven Hüer (34.) und die Gäste verlieren langsam den Anschluss. Mit viel Einsatz bleiben die Freibeuter weiter im Spiel.
Den Sack zu macht der EC Nordhorn dann im letzten Spielabschnitt. Eine doppelte Unterzahl wird zu Beginn gut überstanden, dann bricht Patrick Kaminski in der 44. Minute durch und erhöht auf 4:0. Seine Mannschaftskollegen Anton Gluchich (49.), Kevin Zimbelmann (53.), Jeffrey James Kalawarny (58.) und Karel Horak (59.) versenken ebenfalls – Peter Sponholz trifft in der 54. Minute zum Ehrentreffer für Rostock. ECN-Kapitän Alexander Zimbelmann kassiert in der 50. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe und verpasst den Rest der Partie – zu diesem Zeitpunkt ist der Sieg jedoch schon nicht mehr gefährdet.
Der EC Nordhorn beendet mit einem 8:1-Sieg das Spiel und beschließt die Saison als
unangefochtener Meister – viel gibt es nicht zu beklagen. Gemeinsam wird nun am Samstag, 25. März die erfolgreiche Saison gefeiert. Im Festzelt vor der Eissporthalle Nordhorn mit Pokalübergabe, Trikotversteigerung und Liveband. Für günstige Getränke und Verpflegung wird gesorgt.



tornadonieskyTornados Niesky sichern sich vorzeitig Meistertitel


(RLO)  Am Sonnabend waren die Crashers Chemnitz das 1.Mal in der Saison zu Gast bei den Tornados.
Mehr als 300 Zuschauer waren gekommen, um diese spannende Partie des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten in der Eisarena Weißwasser zu sehen.
In den ersten beiden Drittel fanden die Nieskyer gegen eine kompakte Abwehr und einen guten Torhüter von Chemnitz kein Mittel, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und die Verteidigung zu knacken. Durch zu wenig Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor und nur wenige Torchancen, die die Gastgeber kläglich vergaben, stand es nach 37 Minuten immer noch 0:0. Auch die Crashers wurden immer wieder torgefährlich. In der 38. Minute gingen die Gäste dann durch einen Treffer von Michael Stiegler sogar in Führung.
Erst in den letzten 12 Minuten des Spiels kam dann die lang ersehnte Wende. Tornado-Trainer Jens Schwabe ließ nun nur noch mit zwei Reihen spielen und diese bezwangen dann auch endlich die Chemnitzer Abwehr. Für den Ausgleich sorgte in der 50. Minute Mojmir Musil nach Vorlage von Jörg Pohling und Sven Becher. Nur zwei Minuten später war es Daniel Wimmer, der nach Vorarbeit von Marco Noack und Andreas Brill den Puck im Chemnitzer Kasten versenkte. In der 56. Minute machte erneut Mojmir Musil nach Zuspiel von Jörg Pohling und Sebastian Greulich den Sieg perfekt.
Mit einem Endstand von 3:1 (0:0; 0:1; 3:0) konnten sich die Tornados an diesem Abend über die vorzeitige Meistertitel in der Regionalliga Ost freuen. Das Saisonziel ist damit bereits erreicht. 

Tornados – Zweite der Sportlerumfrage 2016
Im Rahmen des diesjährigen Sportlerballs am Sonnabend, den 18.03.2017 wurden die Sieger der Sportlerumfrage 2016, die von der Sächsischen Zeitung und dem Oberlausitzer Kreissportbund bereits zum 23. Mal durchgeführt wurde, geehrt.
In der Kategorie „Populärste Mannschaft“ belegten die Tornados diesmal Platz 2. Damit wiederholten sie ihre Vorjahresplatzierung, nach dem sie in den letzten 6 Jahren zuvor
in Folge Sieger in dieser Kategorie waren. Die 1. Männermannschaft des ELV bekamen 395 Stimmen Platz 2, gefolgt von der Laufgruppe Neiße M40/45 mit 286 Stimmen. Sieger bei den Mannschaften wurden in diesem Jahr die Lausitzer Füchse (616 Stimmen). 



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Montag 20.März 2017
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