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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 12.November 2017. Heute mit Informationen vom Deutschland-Cup und den DEB-Nachwuchsteams, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
Nationalmannschaft: Keine Punkte gegen Rekord-Weltmeister - Pietta und Raedeke treffen für Deutschland / Sturm: „Haben nach 25 Minuten aufgehört zu spielen“ 
Nichts zu holen: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste in ihrem Auftaktmatch beim diesjährigen Deutschland Cup eine Niederlage einstecken. Im Duell mit Rekordweltmeister Russland unterlag das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Freitagabend im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion am Ende deutlich mit 2:8 (1:1, 1:4, 0:3), hat aber bereits am Samstag (16 Uhr, live bei SPORT1) gegen Titelverteidiger Slowakei die Chance, den ersten Sieg einzufahren.
Mit Stefan Loibl (Straubing Tigers) und Andreas Eder (EHC Red Bull München) hatte Sturm zwei Neulingen das Vertrauen geschenkt. Das Duo bildete zusammen mit dem ebenfalls erst 21 Jahre alten Düsseldorfer Maximilian Kammerer eine Angriffsreihe. 
Die Partie startete erwartet schwungvoll und Dennis Endras im Kasten der Nationalmannschaft bekam insbesondere in den ersten zehn Minuten zahlreiche Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Teilweise rettete der heutige Mannheimer und ehemalige Augsburger spektakulär. Beim 0:1 der Gäste war er jedoch machtlos. Dem Krefelder Daniel Pietta war es vorbehalten, den Ausgleich per Nachschuss zu erzielen. Das gab den Hausherren den nötigen Schwung. 
Im zweiten Drittel erlebten die Fans erneut ein Wechselbad der Gefühle. Diesmal lief es anders herum. Erst war es Brent Raedeke, der die deutschen Farben dem Spielverlauf nach verdient mit 2:1 in Front brachte. Doch durch einen Doppelschlag binnen einer Minute drehte die „Sbornaja“ das Match erneut zu ihren Gunsten. Für den angeschlagenen Endras wechselte danach Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt) ins Tor, der beim vierten und fünften Gegentreffer in Unterzahl wenig später machtlos war.
Im Schlussabschnitt bäumten sich die Gastgeber nochmal auf, doch die Gäste waren einfach an diesem Abend cleverer und abgebrühter als die deutsche Auswahl. Drei weitere Treffer sollten für die Sbornaja bis zur Schlusssirene noch fallen und so für den 2:8-Endstand sorgen.
Im ersten Duell des Tages hatte sich Titelverteidiger Slowakei nach großem Kampf mit 2:1 gegen das Starensemble und den vermeintlichen Turnierfavoriten USA 2:1 durchgesetzt. Die DEB-Auswahl trifft am Sonntag (16.45 Uhr, live bei SPORT1) auf die Amerikaner. 
Deutschland: Endras (Pielmeier) – Abeltshauser, Krueger; Mauer, Kahun, Macek – Seidenberg, J. Müller; Holzmann, Raedeke, Plachta; Zerressen, Akdag; Kink, Pietta, Ma. Müller – Mo. Müller, Krueger; Kammerer, Loibl, Eder.
Bundestrainer Marco Sturm: „Wir haben nach 25 Minuten aufgehört zu spielen. Ich hoffe, dass da einige Sachen dabei waren, aus denen wir gelernt haben und deshalb ist es auch schön, dass es morgen schon weiter geht.“
Stefan Loibl: „Es ist eine schöne Erfahrung sein erstes Länderspiel vor eigenem Publikum machen zu können. Allerdings ist man am Ende natürlich enttäuscht wenn man die Premiere so in Erinnerung behält. Für mich persönlich war es eine tolle Erfahrung, ich habe mich gut gefühlt und wenn man sich einmal an das Tempo gewöhnt hat, dann findet man auch schnell rein.“
Nationalmannschaft muss sich auch Slowakei beugen
24 Stunden nach dem 2:8 gegen Rekord-Weltmeister Russland blieb dem Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) die Rehabilitation verwehrt. Zwar hatte das DEB-Team die Slowakei vor 6.139 Zuschauern im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion über weite Strecken im Griff, musste aber am Ende dennoch über eine 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)-Niederlage quittieren.
Absprachegemäß rückten Leo Pföderl, Yasin Ehliz, Patrick Hager, Daryl Boyle und Bernhard Ebner für Daniel Pietta, Brooks Macek, Frank Mauer, Justin Krueger und Yannic Seidenberg in den Kader. Bedeutete: Die Youngsters Stefan Loibl, Andreas Eder und Maxi Kammerer kamen erneut zum Einsatz. 
Die Gastgeber lieferten den Slowaken im ersten Abschnitt zwar einen großen Kampf, doch der erste Treffer fiel auf Seiten der Gäste. Per Unterzahl-Abstauber geriet die deutsche Auswahl in Rückstand. Timo Pielmeier im Kasten hatte keine Chance. So blieb es beim 0:1 nach den ersten 20 Minuten.
Das Mitteldrittel gehörte eindeutig der Nationalmannschaft. Einzig und allein die Tore sollten fehlen. Marcel Müller, Patrick Hager, Dominik Kahun oder Leo Pföderl hatten den Ausgleich auf der Kelle, doch Zählbares sprang nicht dabei heraus.
Dies sollte sich im Schlussabschnitt bitter rächen, als die athletisch robusten Slowaken einen Konter durch Marcel Hascak nach 48 Minuten zum 2:0  abschließen konnten. Als das DEB-Team am Ende Pielmeier aus dem Gehäuse nahm, gelang den Slowaken durch einen Emptynetter Sekunden vor Schluss der 3:0-Endstand.
Zum Abschluss des Turniers trifft die Nationalmannschaft am Sonntag auf das mit zahlreichen Topspielern gespickte Team USA (16.45 Uhr, live bei SPORT1). Zuvor stehen sich Russland und die Slowakei gegenüber.
Marco Sturm, Bundestrainer: „Die Mannschaft wollte heute gegen die Slowakei eine Antwort auf das Spiel gestern geben und hat dies auch gemacht. Ich bin stolz auf den Kampf den das Team gezeigt hat, das ist die Einstellung die ich von ihnen kenne. Die Slowakei hat clever agiert und letztlich die Tore gemacht, die wir auch hätten schießen können.“
Nachwuchsteams fahren Punkte ein - U17 und U18 siegreich / U20 holt Punkt gegen Schweiz / Frauen-Teams müssen sich geschlagen geben
U17-Nationalmannschaft: Zweiter Sieg im zweiten Spiel
Die U17-Nationalmannschaft gewinnt im zweiten Spiel des 4-Nationen-Turniers in der Slowakei mit 3:2 (0:0; 0:2; 2:0; 1:0) nach Verlängerung gegen Frankreich.
Die nächste Partie findet heute um 14.00 Uhr gegen die Slowakei statt.
Assistenztrainer U17-Nationalmannschaft, Christian Hommel: „Wir sind heute stark in das Spiel gestartet, haben unsere spielerische Überlegenheit gezeigt und unter Druck gute Lösungen gefunden. Im Mittelabschnitt haben wir dann durch unnötige Strafen etwas den Faden verloren, was den stark kämpferischen Franzosen mit ihrem gradlinigen Spiel entgegen kam und uns somit einen zwei Tore Rückstand brachte. Im letzten Abschnitt haben wir dann ein tolles „Comeback“ gezeigt . Die Mannschaft hat sich mit zwei Toren selber belohnt und so die Verlängerung erzwungen in der Lukas Reichel schließlich den extra Punkt sichern konnte.“
U18-Nationalmannschaft fährt zweiten Sieg ein
Die U18-Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Spiel des 4-Nationen-Turniers auf heimischem Eis in Füssen mit 5:3 (1:2; 1:0; 3:1) gegen Weißrussland.
Die nächste Partie findet heute um 15.30 Uhr gegen Dänemark statt.
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Erneut hat unser Team das erste Drittel abgegeben, um sich dann anschließend wieder zu steigern und einen wichtigen Sieg gegen die starken Weißrussen einzufahren. Über weite Strecken war das Spiel sehr ausgeglichen und auf einem guten Niveau. Zum Ende spielte unser Team dann sehr konsequent und hat den Willen gehabt unbedingt den Sieg zu erreichen. Nachdem die Weißrussen im letzten Drittel unsere Führung noch einmal ausgleichen konnten, haben unseren Jungs aufopferungsvoll weiter gekämpft und sich den Sieg verdientermaßen erarbeitet.“
U20-Nationalmannschaft punktet gegen Eidgenossen
Die U20-Nationalmannschaft kann sich bei der 3:4 (0:1; 2:2; 1:0; 0:1)-Niederlage gegen die Schweiz den ersten Punkt im 4-Nationen-Turnier in Monthey sichern.
Die nächste Partie findet heute um 14.15 Uhr gegen Norwegen statt.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir haben durch eine kämpferisch starke Leistung gegen starke Schweizer verdientermaßen einen Punkt gewinnen können. Am Ende haben die vielen Strafen dann den Ausschlag gegen uns gegeben.“
U18 Frauen: 0:3-Niederlage trotz großem Kampf
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel beim 4-Nationen-Turnier gegen Russland mit 0:3 (0:1; 0:1; 0:1) verloren.
Die nächste Partie findet heute um 11.00 Uhr gegen Finnland statt.
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Die Mannschaft hat heute ein sehr diszipliniertes Spiel gezeigt. Die Mädels haben vor allem in der Defensive gute Arbeit geleistet, die Tore fielen nach individuellen Fehlern, die wir morgen abstellen müssen. Insgesamt müssen die Mädels die Scheibe schneller zum Tor bringen und sich so die Torchancen regelrecht erarbeiten. “
Frauen müssen sich Gastgeber Russland geschlagen geben
Die Frauen-Nationalmannschaft muss sich dem Gastgeber in der zweiten Partie des 4-Nationen-Turniers in Dmitrov/Russland mit 1:6 (0:1; 0:5; 1:0) geschlagen geben.
Die nächste Partie findet heute um 11.00 Uhr gegen die Tschechische Republik statt.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Russland hat heute eine sehr gute Mannschaft aufgeboten. Wir haben im 1. Drittel mit vielen spielerischen Elementen sehr gut von Wechsel zu Wechsel gearbeitet. Alle vier Reihen trugen hierzu bei. Im 2. Drittel haben wir durch spielerische Undiszipliniertheit und individuelle ungünstige Entscheidungen fünf Gegentore hinnehmen müssen. Im 3. Drittel haben wir wieder besser agiert und entsprechend 1-0 gewonnen. Morgen werden wir alles versuchen das Spiel gegen Tschechien zu gewinnen.“
U18 holt Turniersieg / Frauen bezwingen Tschechien
U18-Nationalmannschaft wahrt weiße Weste / Frauen setzten sich gegen Tschechien durch / U20- und U17- müssen sich knapp geschlagen geben / U18 Frauen unterliegen Finnland / U16 Frauen scheitern knapp
U18 holt sich Turniersieg 
Die U18-Nationalmannschaft gewinnt auch das dritte Spiel in Folge auf heimischem Eis in Füssen mit 3:2 (0:1; 2:0; 1:1) gegen Dänemark und sichert sich dadurch den Turniersieg.
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Nach schwierigen 30 Minuten gegen die Slowakei hat sich die Mannschaft mit einer guten Moral in das Turnier herein gearbeitet. Mit dem Selbstbewusstsein von dem gestrigen Penaltysieg im Rücken hat sich die Mannschaft stetig gesteigert und sich den Turniersieg verdient.“
Frauen bezwingen Tschechische Republik
Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im letzten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Dmitrov/Russland mit 1:0 (0:0; 0:0; 0:0; 1:0) nach Verlängerung gegen die Tschechische Republik. Damit belegt die DEB-Auswahl um Benjamin Hinterstocker am Ende den dritten Turnierplatz.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Die Mannschaft hat heute eine hervorragende Leistung abgerufen und konnte sich auf eine super Torhüterleistung verlassen. Nach 63 intensiven Spielminuten haben wir mit einer überragenden Kollektivleistung verdient gewonnen.“
U20 muss sich starken Norwegern geschlagen geben
Die U20-Nationalmannschaft unterliegt Norwegen im zweiten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Monthey/Schweiz mit 2:4 (1.2; 1:0; 0:2). In der letzten Turnierpartie trifft die DEB-Auswahl morgen um 11 Uhr auf die Slowakei.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Norwegen hatte heute ein sehr gutes Unterzahlspiel und unser Überzahlspiel hat trotz vieler Chancen nicht funktioniert. Insgesamt geht der Sieg der Norweger so in Ordnung. Wir müssen versuchen über 6ß0 Minuten hinweg konstanter zu werden.“
U16 Frauen unterliegen Tschechien mit einem Tor
Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft muss sich im ersten von zwei Tests in Lovosice Gastgeber Tschechien knapp mit 4:3 (2:0; 1:0; 1:3) geschlagen geben.
Neun Spielerinnen gaben heute ihr Debüt und nach nervösem Beginn stand es bereits nach drei Minuten 2:0 für die Tschechinnen. Der starken Torhüterin Lilly Uhrmann war es zu verdanken, dass vorerst keine weiteren Gegentore fielen.
Im Mittelabschnitt steigerte sich das deutsche Team und konnte sich die besseren Chancen erarbeiten. Das einzige Tor des Drittels schossen jedoch in der 38.Minute wieder die Gegenüber.
Im Schlussabschnitt wurden die Bemühungen der U16-Mädchen dann belohnt. Vivien Wallner traf in der 47.Minute zum 1:3-Anschluss. Sieben Minuten vor Ende gelang den Gastgeberinnen bei doppelter Überzahl zwar der vierte Treffer, doch der deutsche Doppelschlag in der 58.Spielminute machte die Partie noch einmal spannend. Zuerst wurde ein Schuss von Leonie Willeitner unhaltbar ins Tor abgefälscht, dann verwandelte Annabella Sterzik einen Alleingang.
Trainer Florian Neumayer: „Wir können sowohl mit dem Resultat als auch mit der spielerischen Leistung im zweiten und dritten Drittel sehr zufrieden sein. Die vielen neuen Spielerinnen haben ihre Nervosität schnell abgelegt und sich im Verlauf des Spiels immer mehr gesteigert.“
U17 verliert gegen Gastgeber Slowakei
Die U17-Nationalmannschaft muss sich Gastgeber Slowakei im letzten Spiel des 4-Nationen-Turniers mit 2:5 (1:1; 1:2; 0:2) geschlagen geben und belegt damit am Ende hinter der Slowakei und Frankreich den dritten Tabellenplatz.
U17-Bundestrainer Uli Liebsch: „Heute konnten wir leider nicht an die Leistung der ersten beiden Spiele anknüpfen. Gegen starke Slowaken hat uns letztlich die körperliche und geistige Frische gefehlt.“
U18 Frauen bleibt ohne Punkt
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft musste sich zum Abschluss des 4-Nationen-Turniers in Stupino/RUS mit 1:6 Finnland geschlagen geben.
Das deutsche Team sah sich gleich am Anfang einem hohen Druck der finnischen Mannschaft ausgesetzt, die gute Chancen zur Führung hatten. In der fünften Spielminute dann folgerichtig die 1:0 Führung für die Finninnen. Kiira Yrjanen konnte ungestört über außen zum Tor ziehen und ließ Pfeifer keine Chance. Tommy Kettner nahm seine Auszeit, um sein Team zu sammeln. Dann eine kuriose Szene in der achten Spielminute. Eine finnische Verteidigerin wollte mit der Scheibe vor dem eigenen Tor entlanglaufen, verlor die Scheibe, die an den Pfosten prallte und im finnischen Tor zum 1:1-Ausgleich liegen blieb. Christina Schwamborn hatte als letzte deutsche Spielerin Kontakt mit der Scheibe und bekam den Treffer zugeschrieben. Im Mitteldrittel konnte Finnland durch einen Überzahltreffer mit 2:1 in Führung gehen.
Bis zehn Minuten vor Ende der Partie war das Spiel ausgeglichen und die DEB-Frauen konnten sich vielversprechende Möglichkeiten erarbeiten. Bis Finnland in der 49.Spielminute in Überzahl auf 3:1 erhöhen konnte. Auch danach blieb es ein finnischer Sturmlauf, die deutsche Abwehr um Pfeifer hatte alle Hände voll zu tun, leistete aber hervorragende Defensivarbeit. Ein Präzisionsschuss von Kiia Nuosiainen an den Innenpfosten, der von dort zum 1:4 ins deutsche Tor prallte, brachte dann die Vorentscheidung zugunsten Finnlands. Ida Kuoppala setzte mit dem 1:5 in der 57. und dem 1:6 in der 60. Spielminute den Schlusspunkt unter die Partie.
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Gegen eine starke finnische Mannschaft konnten wir heute nur zwei Drittel mithalten. Auf diesem Niveau können wir uns nicht viele Strafzeiten erlauben. Die restliche Zeit bis zur WM müssen die Spielerinnen nun nutzen, um an den individuellen Defiziten zu arbeiten.“
Franziska Busch, Assistenztrainerin: „Insgesamt war dieses Turnier eine gute Gelegenheit, um zu schauen, wo wir im Vergleich zu anderen Nationen stehen, gegen dir wir im Januar teilweise auch während der WM antreten müssen.“


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Traditionelles Eislöwen-Glühwein-Event am 4. Dezember
Weihnachtszeit ist Glühweinzeit: Auch in diesem Jahr laden die Dresdner Eislöwen am Montag, 4. Dezember ab 18 Uhr gemeinsam mit Heidesaft und dem NH Collection Dresden Altmarkt wieder zum traditionellen Glühwein-Event vor das Hotel am Altmarkt.
Wie schon in den vergangenen Jahren werden der leckere Heidesaft-Glühwein sowie die Köstlichkeiten vom Grill, zur Verfügung gestellt vom NH Collection Dresden Altmarkt, von den Eislöwen-Spielern persönlich verkauft. Wer im Trikot erscheint, erhält den Glühwein rabattiert. Mittels der Fotobox von Friedemann Thomas Fotografie besteht zudem die Möglichkeit, gemeinsam mit den Eislöwen Erinnerungsfotos zu schießen.
Übrigens: In der EnergieVerbund Arena startet die Glühweinzeit offiziell zum Heimspiel am Mittwoch, 22. November (17 Uhr) gegen die Ravensburg Towerstars mit der traditionellen Glühwein-Ecke und dem beliebten Glücksrad.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
ESVK Spieler beim Kooperationspartner ERC Ingolstadt - Denis Pfaffengut, Aaron Reinig, Markus Lillich und Tim Wohlgemuth im Training des DEL Clubs
Eine Belohnung der besonderen Art gibt es für die jungen ESVK Verteidiger Denis Pfaffengut und Aaron Reinig sowie für die Stürmer Markus Lillich und Tim Wohlgemuth für die bisher guten Leistungen im Trikot der Joker in der DEL2. Alle vier absolvieren aktuell von Freitag bis Sonntagabend mit dem DEL Partnerclub ERC Ingolstadt ein Kurztrainingslager. Unter der Leitung von ERCI Sportdirektor und Interimscoach Larry Mitchell absolvieren die Jungs täglich mehrere Trainingseinheiten und können sich auf DEL Niveau mit den Spielern der Panther um Brandon Buck oder auch Thomas Greilinger messen.
Für die Mannschaft von ESVK Coach Andreas Brockmann geht es am Montagabend nach fünf Tagen Pause wieder mit dem Eistraining weiter. Das nächste Heimspiel der Buron Joker findet am kommenden Freitagabend um 19:30 Uhr in der erdgas schwaben arena gegen die Eispiraten Crimmitschau statt. Tickets dazu gibt es online im Ticketshop des ESVK, in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Bsp.: AZ-Service-Center in Kaufbeuren im Buron Center. Beim Kreisboten Verlag Mühlfellner KG Kaufbeuren sowie bei der Lotto Bezirksstelle Vivell in Landsberg am Lech). Selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle des ESVK und an der Abendkasse. 


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Starbulls sorgen für „Full House“ im Casino Salzburg
Die Starbulls Rosenheim luden am Donnerstag zum zweiten Mal ins Casino Salzburg im Schloss Klessheim ein. Die Veranstaltung mit dem Namen „Eishockey meets Poker“ findet seit letztem Jahr beim Business Partner der Starbulls statt. Dabei haben Sponsoren, Presse und vor allem Fans die Möglichkeit ganz nah an die Spieler zu kommen und sogar gemeinsam mit ihnen ein Pokerturnier zu bestreiten.
Um 17 Uhr machten sich die ca. 100 Personen vom emilo-Stadion aus auf den Weg nach Salzburg. Mit dabei in den zwei Bussen waren neben Spielern, Offiziellen und Sponsoren auch 36 Sieger von OVB-, Charivari- und Starbulls-Gewinnspielen und deren Begleitpersonen. Vor Ort wurden die Teilnehmer von Casino-Marketing-Managerin Marion Roseneder in Empfang genommen. Nach der Begrüßung durch Sponsoring-Leiter Daniel Malguth und anschließender Sterne-Buffet-Eröffnung wurden die neun Teams ausgelost. Als Kapitäne fungierten ausgewählte Starbulls-Spieler. Nun konnte das Turnier beginnen. An den sieben Tischen à neun Personen saß jeweils ein Teamvertreter. Diese versuchten so lange wie möglich im Spiel zu bleiben, um möglichst viele Punkte für das eigene Team zu sammeln. Wie auch im letzten Jahr war auf jeden Teamkapitän ein Kopfgeld ausgesetzt: wer es schaffte, den Profi aus dem Spiel zu werfen, erhielt von ihm ein unterschriebenes Trikot. Neben dem Hauptgewinn ein weiteres Highlight für die Teilnehmer.
Als Sieger des Abends ging das Team „Baindl“ hervor, vor den Teams „Heidenreich“ und „Steinhauer“.  Die Erstplatzierten durften sich über je einen Pokerkoffer sowie zwei VIP-Karten für ein Spiel der Starbulls freuen.
Im Anschluss an die Siegerehrung folgte eine Trikotversteigerung zu Gunsten des Starbulls-Nachwuchses. An dieser Stelle einen großen Dank an Franz Baumann für die Spende.
Nach dem offiziellen Turnier hatten alle Teilnehmer noch die Chance an weiteren Tischen zu „zocken“ und sich in lockerer Atmosphäre mit den Spielern und Vereinsoffiziellen zu unterhalten, ehe es gegen 23.30 Uhr zurück zum Stadion nach Rosenheim ging.
„Dieses exklusive Ereignis ist bei den Teilnehmern hervorragend angekommen.“
Laut Marion Roseneder ist Poker ein Spiel, „dass sehr viel Spaß macht, wenn es nicht um das ganz große Geld geht. Man kommt dabei leicht ins Gespräch, auch mit den Spielern. Wir freuen uns sehr, die Starbulls als aktuellen Tabellenführer bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen der Mannschaft weiterhin viel Erfolg.“
Daniel Malguth fasste den Abend wie folgt zusammen: „Vielen Dank an Marion Roseneder vom Casino Salzburg für die Organisation und Planung des Events. Es war, wie auch im Vorjahr, eine sehr gelungene und besondere Veranstaltung. Weiter möchten wir uns bei allen Sponsoren und Fans, sowie dem OVB und Radio Charivari für die Unterstützung bedanken. Dieses exklusive Ereignis ist bei den Teilnehmern hervorragend angekommen und wir hoffen, das im nächsten Jahr wiederholen zu können!“


Buchloe Pirates  (BYL)
Arbeitssieg in Pfaffenhofen - ESV Buchloe gewinnt bei den Icehogs einziges Spiel des Wochenendes knapp mit 2:1
Pfaffenhofen/Buchloe (pem) Mit einem 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) Arbeitssieg sicherten sich die Buchloer Piraten am Freitagabend in Pfaffenhofen drei hart erkämpfte Punkte. Somit war es das dritte Spiel hintereinander bei dem die Freibeuter am Ende mit einem Tor Vorsprung gewannen und damit auf Tabellenrang sechs klettern. Jedoch beträgt der Vorsprung auf Platz neun, der nicht mehr zur Qualifikationsrunde der Play Offs berechtigt, gerade einmal zwei Punkte.
In einem tempoarmen ersten Drittel setzte Luis Seibert eine erste Duftmarke, als er angespielt von Jake Fardoe von halb linker Position nur die Latte traf. Da waren aber bereits schon fünf Minuten gespielt. Mit sehr wenig Höhepunkten und spielerischen Leckerbissen ging es auch weiter, bis Andreas Pielmeier vom Schiedsrichter wegen eines Stockschlages auf die Strafbank geschickt wurde. In Überzahl agierten die Piraten gut und brachten Druck auf das vom Thomas Mende gehütete Pfaffenhofener Tor. Und so hämmerte Maximilian Raß, angespielt von Markus Vaitl den Puck zur 1:0 Führung für die Freibeuter ins Netz (13.). Anschließend stand Alexander Reichelmeir im Tor des ESV Buchloe mehr und mehr im Mittelpunkt. Vor allem als Lucas Ruf wegen Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen musste, scheiterten Michael Chemello und Luis Seibert in aussichtsreicher Position an ihm, sodass der ESV mit einer knappen Führung in die Pause gehen konnte.
Der ECP setzte dann aber auch die ersten Akzente nach dem Seitenwechsel. Doch weder Thomas Bauer noch Luis Seibert konnten mit ihren Möglichkeiten Alexander Reichelmeir überwinden (22.). Die erste Chance der Pirates hatte danach Marco Göttle durch einen Konter, doch der Puck ging nur an den Pfosten (24.). Anschließend setzten sich die Icehogs im Angriffsdrittel fest, doch selbst als Alexander Reichelmeir seinen Schläger hinter seinem Tor verloren hatte, konnte ihn Christian Birk nicht überwinden (27.). Auch im folgenden Überzahlspiel, als wiederum Andreas Pielmeier auf der Strafbank Platz nehmen durfte, sprang keine nennenswerte Chance für die Pirates heraus. In der 34. Spielminute gab es dann bange Minuten für die ESV-Anhänger, da Torjäger Alexander Krafczyk von den Beinen gefällt wurde und auf der Spielerbank behandelt werden musste. Krafczyk konnte aber glücklicherweise doch weiterspielen. Marco Göttle war es schließlich, der den Buchloer Anhang neuerlich jubeln ließ, als er mit einem Schuss Thomas Mende überwinden konnte. Der Puck trudelte, abgeprallt vom Brustpanzer des Torhüters zum 2:0 ins Tor (38.).
Nachdem sich Max Hofer und Christoph Heckelsmüller noch vor dem zweiten Pausenpfiff jeweils eine zwei Minuten Strafe einfingen, durften die Gastgeber in doppelter Überzahl ins letzte Drittel starten. Buchloe trotzte dem Pfaffenhofener Druck solange, bis der gerade von der Strafbank wieder ins Spiel gekommene Max Hofer den Puck nicht klären konnte und Stefan Huber - angespielt durch Jake Fardoe – auf 2:1 verkürzte (41). Die nächste Überzahlgelegenheit der Piraten konnten weder Maximilian Raß noch Martin Zahora verwerten und auch Timo Rauskolb scheiterte noch Mal am Kreuzeck des Tores (48.). Und so setzten die Icehogs in der Schlussoffensive einen Angriff nach dem anderen, doch immer wieder war bei Alexander Reichelmeier Endstation. Auch als der starke Buchloer Schlussmann in der 57. Minute bereits geschlagen war, gelang es den Freibeutern mit vereinten Kräften den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit zu retten und so den dritten Sieg in Folge zu feiern. 


River Rats Geretsried  (BYL)
Sieg gegen den Altmeister
Ein Nachbarschaftsduell stand auf dem Plan, zu mindestens wenn man die Tabelle betrachtete. Füssen reiste als 5. Platzierter an und war entschlossen den Vorsprung gegen die auf Rang 6 gelisteten Rats zu verteidigen.
Bei leichtem Nieselwetter starteten zwar beide Teams bemüht in die Partie, wirklich zwingendes war aber zunächst Mangelware. Bedingt durch einige Strafzeiten gegen den ESC erspielte sich Füssen dann doch die ein oder andere gute Möglichkeit, doch Martin Morczinietz machte ein starkes Spiel. Die Rats versuchten es vorerst mit Kontern und beinahe wäre der Plan aufgegangen. Nach einem Schuss von Ondrej Horvath jubelten die Fans im Stadion schon, doch das Schiedsrichtergespann sah die kullernde Scheibe am Pfosten und nicht wie ein Großteil der Zuschauer hinter der Linie.
Von kontern war zu Beginn des zweiten Drittels nicht mehr viel zu sehen, denn der ESC drückte vorne massiv aufs Gaspedal. In besten Positionen waren die Schüsse jedoch alle zu ungenau und sichere Beute von EVF-Torwart Hötzinger. Völlig unnötig fing man sich dann das 0:1, als Gästestürmer Besl im Durcheinander zum Shorthander einschieben konnte (24.). Die umgehende Antwort hatte man jedoch ebenfalls in Überzahl parat, als Daniel Merl einen Nachschuss zum 1:1 verwerten konnte (26.). In Form von Florian Lechner konnte man dann erstmalig in Führung gehen (34.). Völlig verlassen vor dem Gästetor, hatte der Rats-Stürmer keine Mühe den Rebound zum 2:1 einzuschieben. Ein geschenktes Gästetor und schlechte Chancenverwertung, dass musste man sich schon vorwerfen. Allerdings hat man Füssen sehr gut vom eigenen Tor weghalten können und offensiv viele Chancen erspielt.
Im letzten Drittel passierte länger nichts erwähnenswertes, beide Mannschaften wollten hier auf keinen Fall den entscheidenden Fehler begehen. Den Bann brach dann Mäx Hüsken. Martin Köhler setzte sich auf der linken Seite mit einem überragenden Solo durch und hatte am Ende das Auge für den mitgelaufenen Sturmkollegen, der Hötzinger mit der Rückhand überwinden konnte (52.). Die Torhymne war kaum verstummt, schon dröhnten die Boxen wieder auf volle Lautstärke. Nur 15 Sekunden später setzte Dominik Meierl nach schönem Doppelpass mit Michi Hölzl den vierten Geretsrieder Treffer drauf (52.). Auf einmal ging es Schlag auf Schlag, die Gäste aus dem Allgäu hatten noch lange nicht aufgegeben. Oppenberger hauchte seinem Team mit einem Überzahltreffer wieder neues Leben ein - 4:2 (55.). Mit dem 5:2 war dann aber endgültig der Deckel drauf. Der ESC fing in der neutralen Zone die Scheibe ab und spielte die 2-1 Situation konsequent zu Ende. Querpass May, Direktschuss Hüsken und Hötzinger war geschlagen (58.).
Fazit: Das Spiel war lange sehr eng, beide Mannschaften agierten hier auf Augenhöhe. Füssen ließ sein Potenzial jedoch nur stellenweise aufblitzen, vor allem läuferisch ist diese Mannschaft hervorragend ausgebildet. Letztlich setzten sich die Rats mit dem Doppelpack im letzten Drittel entscheidend ab und holten hier die drei wichtigen Punkte.


EV Moosburg  (BYL)
Hingel hält den EVM im Spiel, für Punkte reicht's aber nicht
Spannend war's bis zum Schluss. Zum erhofften ersten Heimsieg hat es für den EV Moosburg allerdings auch gegen Erding nicht gereicht. Dass es am Ende nur 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) aus Sicht der Hausherren hieß, hatten diese der bis dato besten Saisonleistung von ihrem Keeper Thomas Hingel zu verdanken.
EVM-Coach Dimitri Startschew wusste bei der Pressekonferenz: "Thomas hat uns bis zum Schluss im Spiel gehalten. Es kann eigentlich nicht sein, dass wir zum Beispiel im zweiten Drittel 27 Torschüsse zulassen." Aber Hingel war da. Deshalb liest sich das 0:0 auf dem Spielberichtsbogen für diese Phase zu Unrecht unspektakulär.
Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die mehr als 300 Zuschauer in der Sparkassen-Arena wahrlich nicht beschweren. Die Grün-Gelben, mit 17 Feldspielern so gut besetzt wie seit Wochen nicht mehr, taten sich allerdings schwer, ins Spiel zu kommen. Viel zu oft wurde der Puck ohne Not hergeschenkt. In den ersten zehn Minuten diktierte Erding das Tempo und nistete sich zeitweise im Moosburger Drittel ein. Der EVM dagegen wartete lieber ab, um dann durch schnelle Konter den Gladiators-Kasten ins Visier zu nehmen. Torgefährlich war man dabei ebenso, zum Beispiel, als ein Jeske-Geschoß den Außenpfosten streifte. Auch nach der Erdinger Führung (12.) blieben die Gastgeber passiv, nutzten dann allerdings ihr zweites Powerplay durch einen verdeckten Weitschuss des Ex-Erdingers Kevin Steiger zum 1:1 (18.).
Im mittleren Abschnitt durfte EVM-Goalie Hingel fast im Minutentakt Feuerwehrmann spielen, Erding brannt regelrecht auf die erneute Führung. Doch das Chancen-Festival, das weiterhin auch den einen oder anderen Gegenstoß der Dreirosenstädter beinhaltete, schlug sich nicht auf der Anzeigetafel nieder. "Deshalb habe ich mir im Schlussdrittel schon meine Gedanken gemacht", sagte TSV-Coach Thomas Vogl nach der Partie. "Eishockey ist nicht immer gerecht. Und wenn Moosburg das zweite Tor macht, kann man auf einmal mit leeren Händen dastehen." Dieses erzielten aber seine Schützlinge - kurz nachdem der EVM eine Unterzahlsituation überstanden hatte (52.). In der Endphase warfen Kapitän Mathias Jeske und seine Kollegen zwar nochmal alles nach vorne - Hingel ging für einen sechsten Feldspieler vom Eis -, die Gladiators schaukelten den knappen Erfolg aber souverän über die Zeit.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz entführen 2 Punkte aus Miesbach - Mannschaft belohnt sich für gute Leistung
Die Reise am Freitag Abend nach Miesbach hat sich sportlich betrachtet für den SC Forst ausgezahlt, denn mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung besiegten sie die SG TEV Miesbach 1b / TSV Schliersee mit 3:4 (0:0, 2:2, 1:1, 0:1) in der Verlängerung.
Die wenigen Zuschauer, darunter wieder der Forster Fanclub, sahen ein munteres Landesligaspiel, das sehr fair geführt wurde, und trotzdem schenkten sich die Teams nichts. Auf beiden Seiten boten sich Chancen zum Torerfolg, doch beide Torhüter wollten im 1. Drittel keinen Gegentreffer zulassen. Die Gastgeber wirkten optisch betrachtet, leicht überlegen, die beste Chance bot sich jedoch Matthias Reil in der 11. Spielminute, als er allein auf Torhüter Bryan Rausch zulief. Den Schuß konnte dieser gekonnt parieren. Somit gingen die Teams mit einem 0:0-Zwischenstand in die Pause.
Die Gäste gingen auch im zweiten Spielabschnitt recht couragiert und mit der nötigen Einstellung ins Match. Auch in diesem Spieldrittel konnte sich zunächst keine Mannschaft in den Vordergrund spielen. Schade, dass sich die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier 5 Minuten nicht richtig auf das Spiel konzentrierten, denn durch diese Nachlässigkeit erzielten die Miesbacher in der 27. und 29. Spielminute eine 2:0-Führung heraus. Die Torschützen waren Daniel Walter und Dominik Willibald. Die Nature Boyz ließen sich jedoch nicht beeindrucken und hielten jetzt wieder konzentriert dagegen, verstärkten die Angriffsbemühungen und wurden belohnt. Der an diesem Tag äußerst gut agierende Markus Schneider zeigte seine Torjägerqualitäten. In der 30. Spielminute verkürzte er auf Zuspiel von Bastian Grundner herrlich freigespielt, zum 2:1, als er per Solo Rausch keine Chance ließ. Fast die gleiche Spielsituation dann in der 37. Spielminute, als Forst einen Spieler mehr auf dem Eis hatte. Diesmal schickte der auch fleißige Florian Deibler Markus Schneider mit einem Zuckerpaß auf Reisen. Auch hier ließ Markus dem Torhüter wiederum keine Chance und netzte zum 2:2-Ausgleich ein. Die Mannschaften konnten gespannt in die letzte Pause gehen.
Im letzten Spielabschnitt begegneten sich beide Mannschaften wiederum auf Augenhöhe, konsequenter gingen jedoch die Gäste ans Werk. Die gefährlichen Angriffe der Gastgeber wurden von der nun konsequenten Abwehr abgefangen, und die Schüsse, die durchgingen, waren eine sichere Beute von Christopher Sievers, der wiederum eine zuverlässige Leistung zeigte. In der 51. Spielminute dann die verdiente 2:3-Führung - Diesmal lief die flüssig vorgetragene Kombination über Manfred Guggemos und Markus Schneider, der Bastian Grundner anspielte, der routiniert einschoß. Die Gastgeber drängten nun auf den Ausgleich, Sievers hatte etwas mehr an Arbeit. Eine Doppelte Unterzahl wurde bestanden, alles schien auf einen knappen Sieg hinauszulaufen. Leider hatte Yannick Dreier etwas dagegen, denn dessen Schuß in der 59. Minute zum 3:3 überraschte Sievers, der Schuß wurde abgelenkt. Nach 60 Minuten ging es mit 3 gegen 3 in die Verlängerung. Markus Schneider gewann das Bully die Scheibe lief über Manfred Guggemos und Bastian Grundner zum genialen Markus Schneider, der nach 19 Sekunden das Spiel mit seinem 3. Treffer an diesem Abend für die Forster entschied.
Der Jubel und die Freude zauberte Spielern, wie Fans und Funktionären ein Lächeln ins Gesicht. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war für den Sieg ausschlaggebend, wie auch Trainer Bachmeier nach dem Spiel bemerkte. Mit gestärktem Selbstvertrauen geht die Mannschaft am kommenden Wochenende in die beiden Partien gegen den SC Reichersbeuern und dem EV Bad Wörishofen.


Haßfurt Hawks  (BLL)
Erster Saisonniederlage im Spitzenspiel folgt hart erarbeiteter Auswärtssieg beim Schlusslicht
Dass sie nicht als „unbesiegbare Überflieger“ durch die Vorrunde marschieren, erschien nicht nur den Verantwortlichen, sondern auch jedem realistischen Fan klar. Und so verloren die Haßfurter „Hawks“ am Freitagabend beim 2:5 gegen den ERSC Amberg nicht nur ihre erste Partie überhaupt, sondern vorrübergehend auch die Tabellenführung. Dank eines 5:3-Pflichterfolges bei Schlusslicht EHC Straubing nur 25 Stunden später, setzten sich die Kreisstädter dann aber wieder an die Spitze. „Im Endeffekt zwei Punkte verschenkt, wozu mehrere Gegner dazu beitragen haben“, zog er deshalb ein durchwachsenes Fazit.
Gegen Amberg verlief der Freitagabend für die „Hawks“ gleich doppelt schmerzhaft: Bei der „sicher korrekten“, aber „vielleicht um ein, zwei Tore zu hohen“ (ESC Trainer Martin Reichert) Niederlage verloren die Haßfurter Puckjäger nämlich auch zwei Spieler. Das Schiedsrichtergespann Marius Voigt und Philipp Graf schickte sowohl Max Hildenbrand  (29.) als auch Michal Babkovic (37.) nach – so zumindest sahen es die beiden Unparteiischen im Gegensatz zu vielen weiteren Augenzeugen – einem Stockschlag beziehungsweise Stockendenstoß mit Spieldauerdisziplinarstrafen vorzeitig in die Kabine. Vor allem Max Hildenbrand war außer sich. „Ich habe doch gar nichts gemacht“, wunderte sich der Verteidiger bereits darüber, dass er nach einem Zweikampf mit seinem Amberger Gegenspieler auf die Strafbank sollte. Als er kurz darauf das Zeichen „vorzeitig Duschen“ bekam, kochte verständlicherweise die Wut in ihm hoch. Dass auch der aus Sicht vieler Zuschauer „ganz normale Check“ von Babkovic mit einer vorzeitigen Hinausstellung geahndet wurde, trug letztlich nicht zu einer Entspannung der ohnehin angeheizten Stimmung bei. Doch zu der Heimniederlage kam es auch, weil die „Hawks“ über weite Strecken pomadig und ideenlos wirkten. „Wir haben irgendwie nicht ins Spiel gefunden, waren wie gehemmt“, sagte Martin Reichert. Im Gegensatz dazu die „Wild Lions“, die „in den ersten eineinhalb Drittel auf jeden Fall besser als wir“ waren, wie der Sylbacher nach der Schlusssirene einräumte. Auch verwerteten sie einige ihrer Chancen, sodass sie nach 22 Minuten durch Treffer von Florian Bartels (16.) und Dan Heilmann (22.) mit 0:2 in Führung lagen. „Dann haben wir endlich Gas gegeben, bevor uns die zwei Spieldauerdisziplinarstrafen wieder aus dem Spiel genommen haben.“ Richtig, denn nach dem umjubelten 1:2-Anschlusstreffer von Jakub Sramek (28.) folgten die Hinausstellungen und somit zwei fünfminütige Unterzahlsituationen. Eine davon nutzte Thomas Schreier, um wieder auf 1:3 zu erhöhen (38.). Aufgeben kam bei den „Hawks“ dennoch nicht infrage. Doch sowohl David Franek kurz vor der zweiten Pausensirene (40.) sowie Michael Breyer kurz nach dem zweiten Seitenwechsel (42.) schafften es bei ihren Alleingängen nicht, den sehr gut haltenden Amberger Schlussmann Oliver Engmann zu überwinden und den Anschluss herzustellen. Dies gelang erst Jakub Sramek sechs Minuten vor dem Ende (54.). Der Traum von einem „Happy“-End und der Rettung in die Verlängerung durch einen weiteren Treffer zerplatzte exakt 56 Sekunden später: Felix Köbele verwandelte nach einem Alleingang freistehend vor „Hawks“-Schlussmann Martin Hildenbrand zum 2:4 (55.). Dass Dan Heilmann zwei Minuten später noch auf 2:5 erhöhte (57.), spielte für die erste (Heim-) Niederlage keine Rolle mehr. „Wir haben heute im Spiel viele falsche Entscheidungen getroffen und mit den dazugehörigen Strafen war nicht mehr möglich“, bilanzierte Martin Reichert und richtete seinen Blick sogleich auf die Partie in Straubing nur einen Tag später.
Und dort mussten sich die „Hawks“ aufgrund der Sperren von Max Hildenbrand und Michal Babkovic sowie des beruflichen und krankheitsbedingten Fehlens von Kilian Hümmer, Galip Hacker und Lucas-Andreas Thebus die Punkte hart erarbeiten. „Wir haben gewonnen“, umschrieb Martin Reichert das „recht schwierige“ Geschehen am legendären „Pulverturm“, der dank der knapp 80 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler unter den offiziell 110 Zuschauern fest in unterfränkischer Hand war. Warum schwierig? „Na ja, wir hatten zu Beginn zu viele eigene Fehler und einige unnötige Strafen“, wollte er jedoch nicht weiter ins Detail gehen, sondern freute sich vielmehr über den versöhnlichen Ausgang des schwierigen Wochenendes. Nur eins: „Wenn Jakub Sramek und David Franek einmal Strafzeiten bekommen, dann weiß man eigentlich, was Sache ist.“
Sei es drum. Gerade die beiden Angreifer, die insgesamt sechs Minuten auf der Sünderbank verbrachten, hatten mit vier Treffern maßgeblich Anteil am Erfolg. Während Franek seine Mannschaft in der vierten Spielminute in Führung brachte, schraubte Sramek seine persönliche Wochenendbilanz mit dem 1:1 (10.), 2:4 (35.) und dem Endstand zum 3:5 (55.) auf Fünf in die Höhe. Seine Torpremiere feierte zudem der junge Manuel Kurz, der nur acht Sekunden nach dem Beginn des Schlussabschnittes für den zwischenzeitlichen 2:3-Führungstreffer verantwortlich war (41.). „Es war heute wichtig, das Spiel zu gewinnen. Das hat die Mannschaft gemacht und damit passt auch für dieses Wochenende alles.“
Erst am kommenden Sonntag bestreitet der alte und neue Spitzenreiter der Landesliga Gruppe 1 seine nächste und einzige Wochenendpartie. Um 18 Uhr geht es zum ESV Burgau.


Pinguine Königsbrunn
In Burgau drei wichtige Punkte geholt
Mit 8:2 siegt der EHC Königsbrunn auswärts gegen die Eisbären des ESV Burgau und holt sich wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegsrunde. Dabei überzeugten die Brunnenstädter in der fair geführten Partie durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und sind weiter im Soll.
Burgau startete nahezu in Bestbesetzung, lediglich der verletzte Timo Knopf fehlte im Kader der Gastgeber. Aber auch das Königsbrunner Lazarett lichtet sich allmählich, denn mit Hayden Trupp und Max Arnawa standen zu Spielbeginn zwei Leistungsträger wieder mit im Team des EHC. Von Anfang an strotzen die Brunnenstädter vor Spielfreude und setzten mit einem schönen Angriff gleich in den ersten 20 Sekunden eine Duftmarke. Allerdings kassierte kurz darauf der Königsbrunner Alexander Strehler zwei Minuten Strafzeit, der EHC musste eine erste Druckphase der Gastgeber überstehen. Doch gleich nach Ablauf der Strafe schoss der just von der Bank kommende Strehler einfach mal aufs Tor und überraschte den Burgauer Keeper mit seinem Treffer zum 1:0. Nur fünf Minuten später legte Max Arnawa nach und erhöhte auf 2:0. Burgau versuchte gegenzuhalten, schaffte es aber nicht sich wirklich vor dem Tor der Gäste festzusetzen. Zudem stand wieder mal der überragende Goalie Markus Kring im Kasten der Königsbrunner und neutralisierte alle direkten Schüsse. Der EHC traf nahezu nach Belieben und erhöhte bis zur ersten Pause durch Treffer von Schütz und Trupp auf 4:0. Nach Wiederanpfiff starteten die Eisbären besser in die Partie und kamen zu einigen Chancen, doch mit der Zeit agierte der EHC wieder konsequenter im Spiel und hielt gut dagegen. Burgau konnte zwar den Anschlusstreffer zum 4:1 erzielen, doch Hayden Trupp und Dominik Zimmermann schraubten mit einem Doppelschlag das Ergebnis auf 1:6 hoch. Nur eine Minute später fiel zwar das 2:6. Doch die Partie war längst gelaufen, bis Drittelende blieben beide Teams ohne weitere Treffer. Auch im letzten Spielabschnitt hatte der EHC mehr von der Partie und legte durch Dominik Zimmermann und Alexander Strehler zwei Tore nach, so dass es am Ende hochverdient 8:2 für Königsbrunn stand. Für die Burgauer Eisbären wird die Luft nun sehr dünn, momentan steht die Mannschaft auf dem zehnten Rang. Der EHC ist weiter voll im Plan und kann mit einem weiteren Sieg am Sonntag einen entscheidenden Schritt im Kampf um Platz fünf machen.
EHC-Coach Alexander ist stolz auf seine Mannschaft: „Nach einer Strafzeit haben wir richtig Gas gegeben und vorgelegt, im zweiten Drittel waren wir aber unkonzentriert. Dafür konnten wir am Ende alles klar machen und müssen uns jetzt auf das Sonntagsspiel gegen die starken Ulmer konzentrieren.“ 


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Auch die Steelers können den ECE nicht stoppen
Mit dem 3. Sieg in Folge haben die Eisbären den Kontakt zur Spitzengruppe
gefestigt und sich den 4. Tabellenplatz zurück erobert. Wie im Hinspiel
sicherte sich das Auswärtsteam in einer engen torarmen Partie den Sieg,
bei dem Cedric Striepeke (2) und Marcus Semlow für die Eisbären
erfolgreich waren.
Der Start gegen den Tabellen-Zweiten hätte für die Eisbären kaum
schlechter laufen können. Eine frühe Überzahlsituation konnten die
Eisbären nicht nutzen, um wirklich gut ins Spiel zu kommen. Statt dessen
waren die Steelers kaum wieder komplett, landete ein verdeckter Blueliner
maßgenau im Torwinkel zum 0:1-Rückstand aus Eisbären-Sicht. Auch in der
Folge taten sich die Eisbären merklich schwer, immer wieder brannte es vor
dem Kasten des ECE, doch stets war Schlussmann Janis Wagner als
Feuerwehrmann zur Stelle. Drei Minuten vor Schluss des Drittels folgte der
nächste Nackenschlag. Bei einem Open-Ice Check zwischen Patrick Patschull
und Andrey Kaufmann erkannten die Unparteiischen einen Regelverstoß durch
Patschull, der, auf Grund einer Verletzung des Gegenspielers gar mit einer
Spieldauerstrafe vorzeitig duschen musste – eine harte Entscheidung. Die
folgende 5-minütige Unterzahl hätte das Spiel vorzeitig entscheiden
können, doch mit der „Jetzt-erst-Recht“-Mentalität sicherte die Defensive
der Eisbären den knappen Rückstand in die Pause.
Die Pause kam für die Eisbären zur rechten Zeit, denn im zweiten Drittel
agierten diese deutlich bessere und kamen so mit zunehmender Spielzeit
vermehrt zu Chancen, die auch immer zwingender wurden. Doch auch die
Gastgeber ließen zahlreiche gute Chancen liegen, da wie im Hinspiel beide
Goalies ihre Berechtigung bewiesen, zu den Besten der Liga zu gehören.
Doch die Eisbären waren es, die ihre immer stärker werdende Form noch in
diesem Drittel beweisen konnten. Ein Puck aus der eigenen Verteidigung
konnten zwei Bietigheimer in der neutralen Zone nicht klären, Nutznießer
Striepeke hatte genau hierauf spekuliert, konnte alleine auf den
SCBB-Goalie zulaufen und sicher zum Ausgleich verwandeln (34.).
Im Schlussdrittel blieb es weiter lange Zeit sehr eng. Zunächst mussten
die Eisbären in Unterzahl den erneuten Rückstand vermeiden, direkt im
Anschluss durften sie dagegen in Überzahl ran, doch es blieb weiterhin
beim Remis. Nach der nächsten überstandenen Unterzahl war es Semlow (52.)
der vor dem Tor am schnellsten agierte und den Puck aus dem Gewühl zur
ersten ECE-Führung über die Linie brachte. Als die Eisbären nur Sekunden
später im Powerplay ran durfte, hätte auch hier eine Vorentscheidung
fallen können, doch die aggressiv verteidigten Gastgeber ließen wenig
Gefahr auf ihr Tor zu und konnten im Gegensatz selbst fast für den
erneuten Ausgleich sorgen. Doch gleiches Bild auf Seiten des ECE, die ihr
Tor in Unterzahl bestens beschützen. So kam es zwei Minuten vor Schluss
zum bekannten Taktik-Zug: Auszeit – Goalie raus. Doch der ECE konnte die
Angriffsbemühungen gut unterbinden, die Befreiungsschläge verpassten das
leere Tor jedoch zunächst. 18 Sekunden vor Schluss landete einer diese
dann jedoch erneut bei Striepeke, der zunächst noch aus das Tor zu fuhr.
Bevor er den Puck im leere Tor unterbringen konnte, wurde er regelwidrig
von den Beinen geholt. Der sonst fällige Penalty wurde regelkonform in ein
technisches Tor umgewandelt (Goalie vom Eis), so dass die Eisbären mit dem
3:1 den Sieg sicher hatten.
Mit der Serie aus 3 Siegen haben die Eisbären nun wieder einen
Play-Off-Platz erobert und den Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt. Dies
gilt es am kommenden Doppelwochenende zu verteidigen. Hierbei muss man
zunächst Freitags bei den Schwenninger Fire Wings antreten, ehe am Sonntag
das zweite Derby gegen die Mad Dogs im Icehouse ansteht.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Rockets schlagen Ratingen mit 4:3
Serie ausgebaut: Die EG Diez-Limburg schlägt in heimischer Halle die Ice Aliens aus Ratingen mit 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) und klettert damit vorerst auf den zweiten Tabellenplatz der Regionalliga West. Der Erfolg im Spitzenspiel war bereits der vierte Sieg in Folge für die Rockets in der Liga. Und er hätte durchaus auch höher ausfallen können, hätten die Gastgeber ihre Chancen noch besser genutzt.
Von der ersten Minute an bestimmte die Mannschaft von Arno Lörsch das Spielgeschehen am Diezer Heckenweg. Und das, obwohl der Trainer seine Reihen völlig neu zusammenstellen musste: Florian Böhm war gesperrt, die Verteidiger Nils Krämer und Dennis Stroeks fehlten ebenso verletzungsbedingt wie der zuletzt regelmäßig eingesetzte Förderlizenzspieler Janik Langer aus Bad Nauheim. Trotz der Umstellungen standen die Rockets, bei denen Constantin Schönfelder den Kasten hütete, defensiv stark und ließen kaum Chancen zu.
Offensiv drückten schon im ersten Drittel zwei Spieler der Partie ihren Stempel auf, die am Ende des Abends an allen vier Toren beteiligt sein sollten: Tim Ansink und Matt Fischer. Verteidiger Ansink traf in Überzahl zum 1:0 (5.), Stürmer Fischer ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 2:0 (15.). Was erneut nicht funktionieren wollte war ein Treffer in doppelter Überzahl. „Können wir derzeit einfach nicht, ist verrückt“, sagte Lörsch. Man wird die Unparteiischen bitten, zukünftig auf zu viele Strafen für die Gegner zu verzichten.
Im zweiten Drittel mussten die Rockets dann aber gleich mehrere Rückschläge hinnehmen. Da waren zunächst zwei Gegentore, die zum zwischenzeitlichen Ausgleich führten: Sven Schiefner traf zum 1:2 (23.), Thomas Dreischer wenig später in Überzahl zum 2:2 (26.). Zudem musste Konstantin Firsanov vorzeitig zum Duschen: Beim Versuch, eine von einem Gegenspieler mit dem Körper abgedeckte Scheibe herauszuspitzeln, kassierte der Routinier eine Spieldauerstrafe wegen Stockstich. In der anschließenden Unterzahl traf Julian Grund nach tollem Pass von Andre Bruch zum 3:2. Weil Ratingens Keeper Christoph Oster aber, so die Unparteiischen, das Tor verschoben hatte, wurde der Treffer nicht gegeben. Dennoch gingen die Rockets auch nach 40 Minuten mit einer Führung in die Pause: Bei Matt Fischers starkem Handgelenkschuss zum 3:2 (28.) gab es keine Einwände. Zudem überstand die EGDL die große Strafe für Firsanov ohne Gegentor.
Mit seinem dritten Treffer des Abends, allesamt vorbereitet von Ansink, erhöhte Matt Fischer in der 46. Minute auf 4:2 für die Gastgeber. Die Messe schien gelesen. Zumal die Rockets auch im letzten Drittel für mehr als eine Minute in doppelter Überzahl auf dem Eis standen - aber lassen wir das. Doch wer gegen einen starken Gegner wie die Ice Aliens den Sack nicht zumacht, der muss am Ende unnötig zittern: Dustin Schumacher verkürzte noch einmal auf 3:4 (58.), für mehr sollte es aber nicht mehr reichen.
„Das war heute ein Big Win für uns“, sagte ein zufriedener Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Wir haben super angefangen, hatten das Spiel komplett im Griff. Im zweiten Drittel hat man phasenweise aber schon gemerkt, dass wir in der Defensive einiges umstellen mussten nach dem Ausfall von drei Verteidigern. Irgendwie haben wir da eine Phase erwischt, in der es völlig klar war, dass Ratingen zum 1:2 und 2:2 treffen würde. Aber wir haben eine starke Antwort gegeben und das Spiel wieder in die Hand genommen. Am Ende haben wir es dann trotz des Treffers zum 3:4 souverän nach Hause gebracht. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Spiele gegen die Topteams in der Regel alle sehr knapp ausfallen und Kleinigkeiten entscheiden. Schön zu sehen, dass wir da oben auf Augenhöhe mitspielen können.“
EGDL startet mit Sieg in Bremen in die Gruppenphase des Norddeutschen Pokals
Mit einer starken Energieleistung hat die EG Diez-Limburg das erste Spiel der Gruppenphase im Norddeutschen Eishockeypokal gewonnen. Keine 16 Stunden nach dem Sieg im Topspiel der Regionalliga West auf heimischem Eis gegen Ratingen liefen die Rockets bei den Weserstars in Bremen auf. Dennoch gelang es, aus einem 0:1-Rückstand beim Spitzenreiter der Regionalliga Nord nach 40 Minuten noch einen 3:1-Auswärtssieg zu machen. Und das, obwohl das Team personell auf einige Akteure verzichten musste.
„Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem, was die Jungs in den beiden Spielen geleistet haben“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch am Samstagabend. „Wer sich diese Belastung anschaut und auch noch die mehr als sechs Stunden Busfahrt hinzuzählt, der muss vor dieser Leistung einfach den Hut ziehen. Die Jungs sind physisch in einer tollen Verfassung.“
Im Bremen fehlten den Rockets gleich fünf Akteure - die drei Verteidiger Nils Krämer, Janik Langer, Dennis Stroeks sowie die beiden Stürmer Marijus Maier und Dominik Kail. „Das erste Drittel lief dann auch so, wie ich es vermutet habe“, sagte Lörsch. „Bremen hat sehr strukturiert gespielt, mit vielen kämpferischen Elementen - eine starke Einheit mit sehr gutem Keeper. Wir mussten erst einmal sehr geduldig spielen und uns gut organisieren.“
Erst im zweiten Drittel ließen die Gäste, die spielerische Vorteile hatten, auch erste gute Chancen der Weserstars zu. Eine dieser Chancen führte prompt zur Bremer Führung. „Wir sind im Angriff, wollen es zu schön machen, verlieren die Scheibe und es geht mit drei Stürmern gegen einen Verteidiger. Den ersten Schuss hält Steve Themm, der ganz stark war, noch super. Der erste Nachschuss bleibt am Verteidiger hängen. Der dritte saß dann aber.“ All das geschah nach 28 Minuten, der Torschütze für Bremen war (wohl) Christian Priem.
Doch auch mit dem Rückstand nach 40 Minuten wurden die Rockets noch nicht hektisch - wohlwissend, dass man trotz der Belastung noch Körner übrig haben würde. „Wir haben uns nicht beirren lassen und weiter unser Spiel gemacht“, freute sich der Rockets-Trainer. „Ich hatte dann aber auch das Gefühl, dass die Gastgeber langsam müde wurden. Verständlich, nachdem sie zuvor sehr viel investiert hatten.“
Mit dem Ausgleichstreffer durch Tim Ansink in Überzahl (45.) setzte sich aber immer mehr die individuelle Klasse der Rockets durch. „Da haben die Jungs nochmal richtig Lust bekommen und sehr schöne Kombinationen gezeigt.“ Eine davon führte zum 2:1 für die EGDL durch Joey Davies (52.), wenig später entschied Marc Hemmerich mit seinem 3:1 bei angezeigter Strafe für Bremen die Partie (56.). Zum Spieler des Spiels wurde Tim Ansink gewählt. „Hochverdient“, sagte Lörsch. „Tim war schon gegen Ratingen überragend.“
Mit dem Sieg in Bremen ging das erste von insgesamt vier Gruppenspielen an die Rockets. In acht Tagen sehen sich beide Teams in Diez zum Rückspiel wieder, danach trifft die EGDL in zwei weiteren Gruppenspielen auf den Eishockeyclub Nordhorn. Der Gruppenerste qualifiziert sich für das Halbfinale im Norddeutschen Eishockeypokal. 


Dinslaken Kobras  (RLW)
Viel Lob, starke Leistung, null Punkte !
Knapp vorbei ist leider auch daneben: Mit einer richtig starken Leistung konnten die Sikorski-Schützlinge den Tabellenführer lange Zeit ärgern, gefallen sind die Drachen jedoch nicht.
Es war mal wieder eines dieser Spiele, in denen der Kobras spielerisch und läuferisch unterlegen sind, jedoch mit ihrer Kampfkraft diese Defizite ausgleichen können. Trotzdem muss schon Vieles zusammenkommen, um dieses auch in einen Punktgewinn ummünzen zu können.
Gestern Abend zeigten sich die Kobras wieder von ihrer giftigen Schokoladenseite. Gegen Herford bewies man beim 2:4 (0:1; 1:2; 1:1), dass man an guten Tagen auch gegen die großen der Liga mithalten kann.
Herford begann die Begegnung druckvoll und Marvin Haedelt war mehr Beschäftigung ausgesetzt, als ihm lieb sein konnte. Doch der Schnapper der Kobras, der übrigens einen guten Tag erwischt hatte, hielt die Kobras mit einigen guten Paraden im Spiel. Dies gab seinen Vorderleuten mehr Sicherheit und nach ca. 5 Spielminuten trauten sie sich nicht nur über die rote Linie, insbesondere Stefan Dreyer und Kevin Wilson erarbeiteten sich einige Hochkaräter, Zählbares sprang aber dabei leider nicht heraus. Im Gegenteil: Der Tabellenführer wusste gleich seine erste Überzahlsituation zu nutzen und nahm die 1:0-Führung mit in die Kabine.
Im Mittelabschnitt lief die Partie von Tor zu Tor, mit den zwingenderen Chancen für die Hausherren. Als eine weitere Strafzeit gegen die Kobras gerade abgelaufen war und sich die Mannschaft noch nicht sortiert hatte, nutzten die Gastgeber diesen Zustand aus. Der trickreiche Killian Hutt tanzte Tom Giesen und Marvin Haedelt aus und sorgte für einen 2-Tore-Vorsprung seiner Farben.
Im Verlaufe des zweiten Drittels verhängte der ansonsten gute Unparteiische noch drei weitere Strafen gegen die Kobras, die sich allerdings auch dem erfahrenen Zuschauerauge einfach nicht erschließen wollten.
Die Gäste waren trotzdem noch lange nicht gewillt, das Handtuch zu werfen. In einer dieser Unterzahlsituationen hielt Kevin Wilson kurz hinter der roten Linie einfach mal drauf und hatte beim 2:1 Kieren Vogel im Dragons-Gehäuse eiskalt erwischt.
Doch eine weitere dieser zweifelhaften Überzahlsituationen konnten dann die Hausherren für sich nutzen. Ein Befreiungsschlag aus dem eigenen Verteidigungsdrittel der Kobras landete direkt bei Aaron Reckers, der aus seinem Verteidigungsdrittel Ross John Reed bediente. Dieser nahm von der roten Linie aus Fahrt auf und ließ Marvin Haedelt mit seinem satten Schuss in den oberen rechten Winkel keine Chance.
Apropos Ross John Reed. Dieser spielte im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle.
Als Nikolai Tsvetkov, der im eigenen Verteidigungsdrittel den Puck führt, im Schlussabschnitt von dem Kanadier gecheckt wurde, traf er ihn wohl mit dem Schulterschutz im Gesicht, sodass Nikolai blutend zu Boden ging. Die Unparteiischen verhängten nach kurzer Beratung eine Matchstrafe gegen Herford’s Nummer 10.
Die daraus resultierende 5-minütige Überzahl nutzten die Giftschlangen zunächst zum 3:2-Anschlusstreffer durch Sven Linda, öffneten aber immer weiter ihre Abwehr, um auch den Ausgleich zu erzielen. Und dass die Westfalen nicht zufällig an der Tabellenspitze stehen, wurde dann durch einen clever angelegten Konter untermauert, der das 4:2-Endergebnis zur Folge hatte.
Es gab schon während des Spiels viel Lob für die Kobras seitens der Gäste-Fans. Und dass dies nicht zu Unrecht kam, zeigte die Wahl der Spieler des Abends. Auf Seite der Kobras wurde Kevin Wilson diese Ehre zuteil. Übrigens völlig verdient, doch man hätte aus einer sehr guten Mannschaft genauso gut auch ein oder zwei andere Akteure auswählen können.
Dass aber die Herforder ihren eigenen Torhüter zu ihrem Spieler des Abends kürten, zeigt doch wohl, wie häufig und gefährlich die Gäste immer wieder vor seinem Gehäuse aufgetaucht sind.
Es scheint sich heraus zu kristallisieren, dass die Kobras gegen die Großen der Liga besser spielen als gegen Mannschaften, die sich vermeintlich auf Augenhöhe befinden. Mal sehen, ob sich das bei der morgigen Begegnung gegen Meister Hamm bewahrheitet.
An dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass die Partie um 1 Stunde nach hinten, auf 20:00 Uhr, verlegt wurde.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons bleiben mit Sieg über starke Kobras auf Platz 1!
Knapp 650 Zuschauer sahen den Sieg ihrer Ice Dragons gegen Dinslaken, die zwar als Tabellen-Schlusslicht nach Herford gereist waren, jedoch das ganze Spiel nie wie ein Tabellenletzter auftraten. Im Gegenteil, das Team von Jeff Job musste hart arbeiten um am Ende mit 4:2 die Oberhand zu behalten, die Gäste verlangten den Ice Dragons alles ab.
Von Beginn an machten die Ice Dragons klar, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten, sie setzten die Kobras sofort unter Druck, konnten jedoch den gut aufgelegten Marvin Haedelt im Tor der Gäste nicht bezwingen. Gut 8 Minuten dauerte diese erste Druckphase, dann fanden auch die Gäste besser ins Spiel und zwangen die Ice Dragons ein ums andere Mal in die Defensive. Es entwickelte sich ein gutklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, sowohl der Gäste Goalie als auch Kieren Vogel im Herforder Tor hatten immer wieder die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Da die Scheibe bei 5 gegen 5 die Torlinie nicht passieren wollte, bedurfte es eines Powerplays, um erstmals eine Veränderung auf der Anzeigetafel herbeizuführen. Und dieses erste Powerplay hatten die Ice Dragons. Während also in der 15. Minute ein Dinslakener Spieler auf dem Sünderbänkchen saß, benötigten die Ice Dragons nur 25 Sekunden, um das Bully zu gewinnen, in Position zu kommen, aufs Tor zu schießen und die Arme zum Jubeln in die Luft zu reißen. Aaron Reckers hatte von der blauen Linie abgezogen, Haedelt konnte nur prallen lassen und Kris Gehring, im Powerplay vor dem gegnerischen Tor platziert, schaltete am schnellsten und drückte die Scheibe zur Führung über die Linie. Am Spielverlauf änderte dieser Treffer jedoch nichts, es blieb ausgeglichen und, da auch beide Goalies sich nichts schenkten, bis zur Pause beim 1:0.
Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild auf dem Eis nur marginal. Die Ice Dragons waren zwar optisch leicht überlegen, Chancen gab es jedoch weiterhin auf beiden Seiten. Und weiterhin machten beide Goalies einen super Job! So dauerte bis zur 9. Minute, ehe erneut die Ice Dragons jubeln konnten. In Überzahl hatten sie sich im Drittel der Gäste festgespielt, nahmen das Gästetor fast 2 Minuten lang unter Beschuss. Die Strafe war gerade abgelaufen, da stellte dann Killian Hutt einmal mehr seine ganze Klasse unter Beweis: Er holte sich die Scheibe in der Ecke, lief seitlich aufs Tor zu und wie er dann erst erst einen Verteidiger aussteigen ließ, Haedelt im Tor narrte und cool zum 2:0 vollendete, war alleine das Eintrittsgeld wert! Auch die nächste Überzahl der Ice Dragons in der 34. Minute führte zu einem Treffer, allerdings dieses Mal auf der falschen Seite. Kobra Stürmer Kevin Wilson bekam nach einem Fehlpass der Ice Dragons die Scheibe in der neutralen Zone, lief wenige Schritte und düpierte Kieren Vogel im Herforder Tor mit einem Schuss noch vor der blauen Linie! Das Spiel blieb also eng und spannend und für das nächste Tor mußte, na klar, wieder ein Powerplay herhalten. Dieses Mal war es RJ Reed, der sich in der 39. Minute gar nicht erst auf den Aufbau der Powerplay-Formation abwarten wollte, sondern nach einem Pass von Aaron Reckers mit hohem Tempo ins Dinslakener Drittel lief, seine Gegenspieler stehen ließ und trocken zum 3:1 Pausenstand verwandelte.
Auch nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nichts, beide Teams schenkten sich nichts, beide Goalies agierten ohne Fehl und Tadel. 10 Minuten lang ging es hin und her, dann sorgte RJ Reed mit einer unbedachten Aktion für Aufregung. Im Dinslakener Verteidigungsdrittel ging er der Scheibe hinterher, checkte seinen Gegenspieler Nikolai Tsvetkov und traf ihn dabei mit der Schulter am Kopf. Tsvetkov verletzte sich dabei, konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen, an dieser Stelle gute Besserung an Nikolai Tsvetkov! Reed durfte für diese Aktion mit einer berechtigten Matchstrafe vorzeitig duschen gehen, wird dem Team nun mehrere Spiele fehlen, dass genaue Strafmaß wird wohl im Laufe der Woche bekannt gegeben. Jetzt witterten die Gäste natürlich Morgenluft, eine 5-minütige Überzahl war ihre Chance, das Spiel vielleicht noch zu drehen! Und sie nutzten diese Chance zumindest zum Anschluss, Sven Linda konnte nach Vorarbeit von Kevin Wilson und Tom Giesen zum 3:2 abstauben. Die Reaktion der Ice Dragons war jedoch eines Tabellenführers würdig! In Unterzahl machten Sie die Räume nun extrem eng, klärten gegen die immer wieder anrennenden Gäste und warteten geduldig auf ihre Konterchance! In der 54. Minute war es dann soweit, Aaron Reckers spielte die Scheibe aus dem Drittel, Killian Hutt zündete den Turbo, sah den mitgelaufenen Nasebandt vorm Tor und der vollendete trocken zum 4:2 in Unterzahl. Dieser Treffer schien den Gästen ein wenig die Angriffslust zu nehmen, die Ice Dragons brachten das Ergebnis nun routiniert über die Zeit und konnten sich am Ende über weitere 3 Punkte auf der Habenseite freuen!


Grefrath Phoenix  (LLW)
Grefrath Phoenix lässt Eisadler verzweifeln
Im Duell der Regionalliga-Absteiger hatte die Grefrather EG am Freitagabend die Eisadler Dortmund zu Gast. Am Ende behielt der Tabellenführer von der Niers mit 6:1 (2:0.2:0,2:1) deutlich die Oberhand.
Nach der Schlusssirene blickte man im EisSport & EventPark überwiegend in zufriedene, aber zum Teil auch recht abgekämpfte Grefrather Spieler-Gesichter, denn anders als es das Endergebnis vermuten lässt, war der sechste Sieg im siebten Spiel kein Spaziergang.
Phoenix-Coach Karel Lang hatte sein Team im Vorfeld der Begegnung optimal auf die Gäste aus dem Ruhrgebiet vorbereitet, musste aber erneut mit den Verteidigern Kai Weber, Stefan Bronischewski und Till Schwarte auf drei wichtige Akteure verzichten. Für diese half Zweiwege-Spieler Tobias Meertz in der Defensive aus und machte seine Sache sehr gut.
Gleich in der 2. Spielminute erwischte Dennis Holstein die Eisadler ein erstes Mal eiskalt zur frühen Grefrather Führung. Das 1:0 gab Sicherheit und spielte der an diesem Abend wieder clever und konzentriert auftretenden GEG in die Karten. Obwohl die Dortmunder Gäste ein ums andere Mal mächtig Druck auf das von Rene Dömges gehütete Phoenix-Tor aufbauten, fielen die Tore auf Grefrather Seite, denn den Blau-Gelben gelang es anders als in der Vorwoche, die sich bietenden Torchancen konsequent zu nutzen. Gerrit Ackers, Lukas Bisel und Youngster Max Parschill schraubten bis zur 30. Minute das Ergebnis auf ein komfortables 4:0 gegen zunehmend verzweifelnde Dortmunder.
Im Schlussdrittel hatten die Eisadler bei ihrem 1:4 in der 53. Minute schließlich doch noch Grund zu jubeln. Der Gegentreffer verunsicherte die GEG jedoch keinesfalls. Routiniert stellte Dennis Lüdke in der 56. Minute den alten Abstand wieder her, ehe Andre Nelleßen gut zwei Minuten vor Spielende schließlich den 6:1-Endstand markierte.
“Rene hat im Tor einen richtig guten Job gemacht und auch taktisch haben sich die Jungs diesmal sehr gut an die Vorgaben gehalten” resümierte ein zufriedener Karel Lang nach dem wichtigen Sieg. Mit den gewonnenen drei Zählern kann die GEG ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf nunmehr sechs Punkte vor den Troisdorf Dynamites ausbauen.
Eben diese Dynamites sind am kommenden Freitag, 17.11. um 20.00 Uhr an der Grefrather Stadionstraße zu Gast, wenn es zum Spitzenspiel der NRW-Landesliga kommt.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Dramatik pur
Die Siegesserie der Troisdorf Dynamites hält an. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel wurde der TUS Wiehl vor heimischem Publikum geschlagen.
Troisdorf war zu Beginn des Spieles nicht ein hundertprozentig aktiv, so dass Wiehl zu guten Chancen kam und in der  5. und 6. Spielminute mit 0:2 in Führung ging.
Troisdorf hatte dann einen Gang höher geschaltet und das Spiel wurde ein offener Schlagabtausch. Beide Teams kamen zu guten Tormöglichkeiten, die aber auf Troisdorfer Seite von Lukas Haack und auf Wiehler Seite von Tim Kühlem vereitelt wurden.
Das zweite Drittel endete zwar torlos, aber mit weiterhin vielen Chancen auf beiden Seiten. Das Tempo von beiden Teams war sehr hoch und es wurde um jeden Puck gekämpft. Es war klar zu erkennen, dass Troisdorf sich nicht so einfach geschlagen geben wollte.
Zu Ende des zweiten Drittels konnte ein leichte Überlegenheit der heimischen Mannschaft festgestellt werden.
Im letzten Spielabschnitt war Troisdorf klar die tonangebende Mannschaft. Bei Wiehl machten sich zunehmend konditionelle Schwächen bemerkbar.
In der 55. Spielminute war es Sebastian Kleimann, der den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. Ab diesem Zeitpunkt gab es nur noch eine Richtung im Spiel und zwar die gegen das Wiehler Tor.
Bei 58:47 wurde Lukas Haack für einen sechsten Feldspieler ersetzt. Troisdorf wollte unbedingt noch den Ausgleich schießen. Wiehl wehrte sich mit allem was sie hatten. Die Uhr stand bei 59:59, als Justyn Tursas auf Zuspiel von Tobias Schäfer zum 2:2 ausgleichen konnte.
Länger hätte Troisdorf auch nicht warten können, um schon einmal den einen Punkt einzufahren.
Um den zusätzlichen Extrapunkt ging es dann im Penaltyschießen. Auch hier war der Ablauf an Spannung nicht zu überbieten.
Die ersten drei Schützen jedes Teams konnten keinen Treffer erzielen. Der vierte Schütze auf Seite der Troisdorfer, Patrick Stellmaszyk gelang es als ersten Tim Kühlem im Penalty zu bezwingen.
Jetzt musste nur noch Lukas Haack den Wiehler Penalty halten und Troisdorf könnte als Sieger vom Eis gehen. Lukas Haack behielt die Nerven, konnte den Wiehler Schuss abwehren und der Sieg ging an Troisdorf.
Die Fans waren von dem Spiel begeistert und lagen sich nach dem Abpfiff freudestrahlend in den Armen.
Statement den Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Da man als Trainer immer die Entwicklungsmöglichkeiten seines Teams sieht, würde ich sagen, wir haben heute einen Punkt verloren. Ich bin aber von der Leistung des Teams begeistert. Wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und immer an den Sieg geglaubt."
Das nächste Spiel der Troisdorf Dynamites findet am 17.11.2017 um 20:00  beim Tabellenersten in Grefrath statt. Nur zwei Tage später spielen die Troisdorfer um 17:00 Uhr in Wiehl.
Das nächste Heimspiel der Troisdorfer ist am 24.11.2017 im Eisstadion am Rotter See um 20:00 Uhr gegen Bergisch Gladbach.


Hamburger SV  (RLN)
Die Weste bleibt weiss
Drittes Punktspiel, dritter Erfolg – die Regionalligamannschaft des Hamburger SV arbeitet weiter an einem perfekten Saisonstart. Am Freitagabend wurde nun auch der ambitionierte Adendorfer EC mit 5:1 (0:0,3:0,2:1) bezwungen.
Eine wichtige Entscheidung fiel bereits vor dem Spiel: Jugendkoordinator Dominik Döge übernimmt ab sofort auch das Amt des Ligatrainers. Der bisherige Chefcoach Robert Busche ist beruflich zu stark eingespannt und muss eishockeytechnisch erheblich kürzer treten.
Den neuen Jungcoach erwartete gleich eine anspruchsvolle Aufgabe, ging es doch im Heimspiel gegen den alten Rivalen aus Adendorf, der sich zur aktuellen Saison deutlich verstärkt hat. Das Team aus  der Nordheide begann die Partie dann auch selbstbewusst und physisch präsent und konnte den HSV durchaus beeindrucken, so dass das 0:0 nach dem ersten Drittel dem Spielverlauf entsprach. Im zweiten Abschnitt besann sich der HSV seiner Tempovorteile in Schlüsselsituationen – zwei Mal Robin Richter sowie Kapitän Marcel Schlode mit einem abgefälschten Distanzschuss sorgten für eine 3:0—Führung zur zweiten Sirene. Diese hätte zu Beginn des letzten Drittels in Überzahl weiter ausgebaut werden können – aber wie bereits vergangene Woche im Pokal kassierten die Rautenträger einen Shorthander. Glücklicherweise konnte der AEC daraus kein weiteres Kapital schlagen sondern schwächte sich durch Strafzeiten selbst – eins der daraus folgenden Überzahlspiele nutzte Jannik Höffgen nach feiner Kombination mit Marcel Schlode zum 4:1, nach dem 5:1 durch Marc Stüven war die Partie endgültig entschieden.
Fazit: eine konzentrierte Vorstellung des HSV im ersten Spiel unter Domink Döge und im ersten Match ohne den verletzten Lukas Turek – das Team scheint endgültig im Ligamodus angekommen zu sein. Beim AEC werden vor allem die Kontingentspieler noch zulegen müssen. Was Schlüsselspieler leisten können zeigte gestern einmal mehr HSV-Topscorer Pascal Heitmann, der zu allen fünf Toren (!) jeweils eine Vorlage beisteuerte.


Schönheider Wölfe  (RLO)
Schönheider Wölfe gewinnen bei FASS Berlin
Die Schönheider Wölfe haben sich nur eine Woche nach der unglücklichen Penalty-Niederlage bei FASS Berlin revanchiert und die Akademiker am gestrigen Samstag im eigenen Stadion trotz dreimaligem Rückstand mit 7:3 (1:2, 1:0, 5:1) bezwungen. Petr Kukla (3), Lukas Novacek (2), Björn Schenkel und Christian Freitag sicherten mit ihren Toren den wichtigen Auswärtserfolg.
Die Vorzeichen standen vor dem Spiel allerdings gar nicht so gut, denn mit Jannik-Noah Grätke (Spieldauer), Florian Richter (Arbeit) und Christoph Rogenz (Infekt) standen Wölfe-Coach Sven Schröder drei Spieler nicht zur Verfügung. Schon angeschlagen mit in die Hauptstadt gefahren, musste dann bereits während des Warm Ups auch noch Vincent Wolf verletzungsbedingt passen. Somit musste die Hürde FASS Berlin mit nur 12 Feldspielern angegangen werden.
Im ersten Drittel boten beide Mannschaften ein gutes Eishockeyspiel mit viel Tempo und guten Torchancen. In der 11. Minute nutzte FASS Berlin eine davon und ging durch Richard Jansson mit 1:0 in Führung. Aber nur fünf Minuten später schlugen die Wölfe zurück und erzielten in Überzahl den 1:1-Ausgleich durch Petr Kukla. Kurz vor der ersten Pause waren die Wölfe im Aufbauspiel aber nicht konsequent genug, was die Akademiker zur 2:1-Pausenführung erneut durch Richard Jansson zu nutzen wussten.
Im Mittelabschnitt ging es weiter hin und her. Das Tempo war hoch und die Wölfe nun mit den besseren Chancen. Fast folgerichtig erzielte Lukas Novacek in der 27. Minute den 2:2-Ausgleich. Anschließend war es wieder ein offener Schlagabtausch, bei welchem beide Teams mehrfach die Führung auf dem Schläger hatten.
Das letzte Drittel begann für die Wölfe dann psychologisch sehr ungünstig. Erst musste Danny Reimann aufgrund einer Verletzung in der Kabine bleiben und dann ging FASS Berlin gleich in der 42. Minute durch Felix Karlsson auch noch mit 3:2 in Führung. Mit nur noch elf Spielern agierend, ist im Sport dann das Momentum meist auf der Gegenseite. Doch in Überzahl kämpften sich die Wölfe nur drei Minuten später ins Spiel zurück und erzielten durch Björn Schenkel das 3:3. Mit Moral und Leidenschaft zogen sich die Wölfe eben dieses Momentum auf ihre Seite und sollten es in der Folge auch nicht mehr aus der Hand geben, denn mit einem Doppelschlag innerhalb von 73 Sekunden schossen Lukas Novacek (47.) und Petr Kukla (48.) eine 5:3-Führung heraus. FASS Berlin lief nun wütend an und wollte den Bock noch einmal umstoßen, aber die Wölfe spielten clever und mit einfachen und schnörkellosen Mitteln und konnten durch Christian Freitag in der 55. Minute gar auf 6:3 erhöhen. Anderthalb Minuten vor der Schlusssirene machte dann Petr Kukla per Shorthander den 7:3-Auswärtssieg für die Wölfe perfekt.
Fazit… Geschuldet der Personalsituation, waren die Wölfe gestern spielerisch sicher nicht so überlegen, wie noch letzte Woche im Heimspiel. Auch muss man bei den Wölfen den Finger etwas in die Wunde legen, denn die drei Gegentore fielen wieder viel zu einfach, weshalb weiter daran gearbeitet werden muss. Am Ende war es dennoch ein verdienter Sieg, welcher mit Kampf, Moral und Leidenschaft errungen wurde. Es wurde clever und konsequenter gespielt, was genau den Unterschied zur Vorwoche ausmachte.


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Sonntag 12.November 2017
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