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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 13.November 2017. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft und vom Deutschen Eishockey Bund, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
Nationalmannschaft: Spektakulärer Abschlusserfolg über US-Starensemble - Überragender Danny aus den Birken / Lokalmatador Holzmann mit erstem Länderspieltor
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich mit einem spektakulären Erfolg über das Team USA aus dem diesjährigen Deutschland Cup verabschiedet: Gegen das Starensemble aus Nordamerika gewann die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. ihr bestes Turnierspiel am Sonntagabend im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion mit 5:1 (1:0; 3:1; 1:0) und beendete das Heimturnier damit auf Platz drei vor den sieglosen Amerikanern.
Die deutsche Auswahl überzeugte dabei im Kollektiv. Keeper Danny aus den Birken zeigte zudem eine Glanzleistung. Sein Münchener Teamkamerad Dominik Kahun konnte sich mit drei Vorlagen zudem über die Auszeichnung des „MVP“ freuen.
Die Hausherren hielten gegen die favorisierten US-Boys im ersten Drittel nicht nur läuferisch mit, sondern legten auch gleich vor: Dominik Kahun eroberte die Scheibe hinter dem gegnerischen Kasten und legte ab auf Maxi Kammerer, dessen Pass auf den freistehenden Frank Mauer die Stafette komplett machte. In der Defensive standen die Gastgeber währenddessen solide, so dass es mit dem 1:0 in die erste Pause ging.
Deutschland hielt das Tempo auch im zweiten Abschnitt hoch – und belohnte sich dafür: Brent Raedeke, Brooks Macek und Lokalmatador Thomas Holzmann schraubten auf 4:0 hoch. Zu diesem Zeitpunkt verdient. Der starke Danny aus den Birken im Kasten der Nationalmannschaft hielt seine Vorderleute darüber hinaus mit einigen Glanztaten im Spiel. Bitter: Durch einen Wechselfehler der DEB-Auswahl markierten die „Amis“ ihren ersten Treffer rund zwei Minuten vor Drittelende. Drei Gegenspieler waren ganz allein auf Aus den Birken zugelaufen.
Im letzten Abschnitt warf die Nationalmannschaft nochmal alles rein, Yannic Seidenberg erhöhte noch auf 5:1 und machte damit den Erfolg vor den feiernden Fans perfekt.
DEB und DEL machen Kooperation bis 2026 fix
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) haben sich vor Ablauf des aktuellen Kooperationsvertrages im kommenden Jahr auf eine Fortführung ihrer Zusammenarbeit für mindestens weitere acht Jahre geeinigt. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten DEB-Präsident Franz Reindl (Garmisch-Partenkirchen) und der DEL-Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Arnold (Ingolstadt) im Rahmen des Deutschland Cups in Augsburg. Die Verhandlungen erleichterte maßgeblich der Umstand, dass alle 14 Clubs der DEL mittlerweile auch im DEB Mitglieder-Status genießen.
Als zentrales Element beinhaltet das Dokument die weitere intensive Zusammenarbeit in Sachen Nationalmannschaft und Nachwuchsarbeit. Ausgerichtet ist die Laufzeit an der DEB-Vision „POWERPLAY 26“, die zum Ziel hat, dass die Nationalmannschaft ab diesem Datum international nachhaltig um Medaillen mitspielen kann.
„Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber nicht unmöglich“, erklärte Franz Reindl in Augsburg und fügte an: „Stabilität und Kontinuität sind wichtig für unseren Sport, und zwar sowohl national als auch international. Unabhängig davon können wir unser gemeinsames Sportkonzept „POWERPLAY 26“ natürlich wesentlich besser umsetzen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb begrüßen wir die Langfristigkeit der neuen Vereinbarung sehr.“
Jürgen Arnold: „Wir haben in den vergangenen Jahren schon eine Menge gemeinsam auf den Weg gebracht und freuen uns, auf dieser Basis weiter arbeiten zu können. Wichtig sind Errichtung und Ausbau von tragfähigen Strukturen in den Bereichen, in denen DEB und DEL Schnittstellen haben. Das ist in den Themen Nationalmannschaft und Nachwuchsarbeit der Fall.“
Als Erfolgsmodell hat sich, so Reindl und Arnold einhellig, die Zusammenarbeit in Sachen Nationalmannschaft erwiesen. Franz Reindl: „Die enge Zusammenarbeit sowohl auf dem Eis als auch abseits davon mache hochgradig Sinn. So ergeben sich zudem Synergien hinsichtlich einer besseren Vermarktung.“
Zugleich zog Franz Reindl eine Bilanz der bisherigen Kooperation: „Das Ergebnis aus unseren dreieinhalb Jahren ist gut: Strukturell, organisatorisch, finanziell und sportlich. Die Zusammenarbeit mit Daniel Hopp, Berthold Wipfler, Marc Hindelang im DEB-Präsidium sowie Jürgen Arnold und dem DEL-Aufsichtsrat aber auch der DEL2 und den Oberligen ist bemerkenswert. Diesen Weg müssen wir weitergehen.“
Jürgen Arnold: „Die Kooperation mit dem DEB und dem amtierenden Präsidium hat sich in den vergangenen Jahren äußerst positiv entwickelt. Woran sicher auch mein Aufsichtsrats-Kollege Daniel Hopp als DEB-Vize-Präsident einen besonderen Anteil hatte.“


Landsberg Riverkings  (BYL)
Riverkings verlieren in Dorfen
Aus tabellarischer Sicht, war es das Spitzenspiel zwischen dem 2. und 3. der Bayernliga. Die immer noch vom Verletzungspech geplagten Riverkings konnten Ihre einzige Partie am vergangen Wochenende in Dorfen mit lediglich 15 Feldspielern und zwei Torhütern bestreiten. Nach langer Verletzungspause feierte Tobias Turner sein Comeback. Aufgrund der angespannten Personalsituation wurde er im Sturm eingesetzt. Wie wichtig Schlüsselspieler sein können, zeigten die Dorfener Lukas Miculka und Trevor Hills. Beide erzielten jeweils drei Treffer bei der 9:4 Auswärtsniederlage der Riverkings. Trotz der vielen Ausfälle begann der HC Landsberg wie gewohnt schwungvoll und konnte sich auch einige Torchancen herausspielen.  Besser machten es die Gastgeber, die durch die beiden frühen, (4. & 6.) und aus Landsberger Sicht unglücklichen Treffer in Führung gingen. Auch im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Trevor Hills konnte bei einem Alleingang nur unfair gestoppt werden. Den anschließenden Penalty verwandelte er zum 3:0. (22.) Den Treffer zum 4:0 (26.) erzielte der Dorfener Lukas Miculka während die Riverkings mit einem Mann mehr auf dem Eis waren. Das 5:0 (33.) war eine Kopie des dritten Treffers. Wieder war Trevor Hills per Penalty erfolgreich. Im Anschluss räumte Maximilian Güßbacher seinen Platz im Tor für David Blaschta. Nur wenige Minuten später erzielte Daniel Menge (37.) in Überzahl den ersten Treffer für die Riverkings. Noch vor der Pause erhöhte erneut Lukas Miculka (38.) auf 6:1. Gleich nach der zweiten Pause waren wieder die Riverkings am Zug. Dennis Sturm erzielte nach nur 25 Sekunden im letzten Drittel das 6:2. Zwischen der 42. und 45. Minute zogen die Gastgeber durch drei weitere Treffer sogar auf 9:2 davon. Es spricht für die Moral der Riverkings, dass Sie sich auch in so einer misslichen Lage nicht hängen lassen. Stefan Kerber konnte die Partie aufgrund einer Schulterverletzung ebenso wenig wie der angeschlagenen Sven Gäbelein beenden. In der 50. Minute konnte Dennis Sturm beweisen, dass auch er ein brillanter Penaltyschütze ist. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Timo Hauck (59.) mit seinem Treffer. Randy Neal: „Im ersten Drittel haben wir wirklich gut gespielt aber unsere Chance nicht genutzt. Das zweite Drittel war dann überhaupt nicht gut von uns.“ 


Passau Black Hawks  (BYL)
Black Hawks drehen verrücktes Spiel - 7:6 Sieg nach 1:5 Rückstand beim TSV Peißenberg
Gewohnt trocken kommentierte der Passauer Trainer Ivan Horak ein fast unglaubliches Eishockeyspiel auf Pressekonferenz nach dem Spiel am Freitagabend in Peißenberg: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden!“
Und das nach einem Spiel, das in das Passauer Geschichtsbuch sicher einen Eintrag findet. Warum? Nach 22 Minuten lagen die Black Hawks eigentlich schon hoffnungslos mit 1:5 zurück und feierten am Ende einen 7:6 Sieg im Hexenkessel des Peissenberger Eisstadion.
Für die etwa 500 Zuschauer hatte sich das Kommen in jedem Fall gelohnt, schon der Auftakt des Spiels war nach deren Geschmack.Innerhalb der ersten drei Minuten fielen gleich zwei Treffer. Zunächst Peißenberg zum 1:0 und postwendend der Ausgleich durch Simon Schießl. Der versenkte in seinem ersten Pflichtspiel in dieser Saison nach langer Verletzung  seinen ersten Puckkontakt gleich im Tor. Dann kam die Zeit der „Eishackler“, wie sich die Peißenberger selbst nennen. Mit unnötigen Strafzeiten brachten die Passauer die Gastgeber immer wieder in Überzahlsituationen, die das prompt nutzen. Die Oberbayern setzen mit einem konsequenten Forecheching schon den ersten an der Scheibe unter Druck. Dagegen wusste die Mannschaft von Ivan Horak zunächst keine Lösung. Peißenberg`s Dejan Vogl erhöhte nach neun Minuten auf 2:1, das 3:1 machte Dominik Ebentheuer, der schon das 1:0 erzielt hatte, in doppelter Überzahl. Noch vor der ersten Pause, erneut in Überzahl, gleich das 4:1 für Peißenberg durch Florian Höfler. „Wir haben in der Kabine einige Dinge geklärt!“ so Horak. Doch trotzdem erhöhte 75 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels der Routinier Manfred Eichberger gar auf 5:1. Eigentlich war das Spiel da nicht nur für den Großteil der Zuschauer, sondern wohl auch für die Peißenberger Mannschaft entschieden! Doch die hatten nicht mit der schier unglaublichen Moral der Passauer Eishockeycracks gerechnet, sie fuhren jetzt den Stachel aus! Innerhalb einer Minute verkürzten Dominik Persch und Stefan Groß auf 3:5 aus Passsauer Sicht. Der pfeilschnelle Svatopluk Merka setzte mit seinem 4:5 in der 34. Minute die zweite Luft bei den Hawks endgültig frei. Die Mannschaft von Ivan Horak spielte sich in einen wahren Rausch. Der Glaube an das Unmögliche war spätestens da, als auch Passau`s Torjäger Petr Sulcik nach 41 Sekunden im Schlussabschnitt zum Ausgleich traf. Doch der Peißenberger Manfred Eichberger antwortete noch einmal fast postwendend und brachte die Gastgeber erneut in Führung! War`s das jetzt? Nein, denn Daniel Huber glich zwei Minuten später nach einem Scheibenverlust der Oberbayern erneut aus. Das Spiel stand jetzt auf des Messer`s Schneide, es ging hin und her, Chancen hüben wie drüben, doch Tore vielen keine mehr. Nach 60 Minuten stand es 6:6, auch die anschließende Verlängerung blieb torlos und dann packte Patrick Geiger seine Routine aus und versenkte die Scheibe im entscheidenden Penaltyschießen zum 7:6! Andi Resch im Tor der Black Hawks hielt dagegen seinen Kasten sauber und somit stand der Auswärtssieg nach einem 1:5 Rückstand fest. Was für eine Moral der Horak-Truppe! Gemeinsam mit den mitgereisten Fans wurde ein verrückter Sieg noch lange gefeiert. Die Black Hawks stehen mit 18 Punkten weiter auf einem sehr guten 4. Tabellenplatz im Eishockey-Amateur-Oberhaus. Am Freitag um 20.00 Uhr im Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen haben die Hawks die Chance ihr Punktekonto weiter zu erhöhen. 


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
41 Torschüsse und nur ein Treffer / 1:2 gegen Buchloe – Weiterhin Torflaute bei den IceHogs
Ein Blick auf die Statistik macht das große Problem deutlich, mit dem der EC Pfaffenhofen seit Saisonbeginn zu kämpfen hat. 41 Schüsse feuerten die IceHogs  am Freitag auf das Gehäuse von Gästekeeper Alexander Reichlmeir ab, doch nur ein einziges Mal fand der Puck dabei auch den Weg über die Torlinie. Am Ende konnte sich deshalb der ESV Buchloe über einen glücklichen 2:1 (1:0; 1:0; 0:1) Auswärtserfolg freuen, während die Pfaffenhofener trotz überlegen geführtem Spiel wieder einmal mit leeren Händen dastanden. Zum wiederholten Male in dieser Spielzeit ging somit eine Partie mit nur einem Tor Unterschied verloren, obwohl die Abwehr wieder sicher stand und erneut nur zwei Gegentore zuließ. „Es ist echt bitter, nach so einem Spiel wieder einmal dem Gegner zum Sieg gratulieren zu müssen,“  sagte ein sichtlich frustrierter Dimi Kurnosow, der aber freilich Topias Dollhofer fair zum Erfolg beglückwünschte. Der frühere ECP- und jetzige Buchloer Coach freute sich natürlich über die drei Punkte seiner Mannschaft, die zuletzt genau das Kontrastprogramm zu den IceHogs geboten hatte, nämlich drei glückliche Siege mit einem Tor Unterschied in Folge. „Die Punkte nehmen wir natürlich gerne mit, aber wir haben das Glück jetzt überstrapaziert. Das kann so auf Dauer nicht weitergehen,“ mahnte er . In einem wenig temporeichen und an Höhepunkten armen ersten Drittel, sorgte Luis Seibert für ein erstes Ausrufezeichen. In der 5. Minute traf er aber nur die Querlatte. Besser machte es auf der Gegenseite Maximilian Raß. Die erste Strafzeit gegen die Gastgeber – Andreas Pielmeier musste wegen Stockcheck auf die Strafbank – nutzte er in der 13. Minute zur Führung. Danach übernahmen die IceHogs mehr und mehr das Kommando und Alexander Reichelmeir rückte zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens. Die beste Gelegenheit hatte Mike Chemello, der mit seinem Alleingang aber am Schlussmann der Gäste scheiterte. Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren weiter den Druck und setzten sich zeitweise regelrecht im Buchloer Drittel fest, doch keine der zahlreich vorhandenen Möglichkeiten konnte genutzt werden. Und fehlt dann das Glück, kommt meist auch noch Pech hinzu. So in der 38. Minute, als Marco Göttle bei einem der wenigen Konter mit seinem Schuss den guten IceHogs-Keeper Thomas Mende am Brustpanzer traf und der Puck von dort zum 0:2 über die Torlinie trudelte. Hoffnung im ECP-Lager kam 30 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts auf, den die Gäste in doppelter Unterzahl begonnen hatten. .Als gerade der erste Spieler wieder von der Strafbank zurückgekehrt war, fing Jake Fardoe einen Pass von ihm ab, leitete zu Stefan Huber weiter, der Alexander Reichlmeir zum 1:2 überwinden konnte. Doch dabei sollte es dann bis zum Ende auch bleiben. Während der Schlussoffensive der IceHogs spielten sich zwar noch einige turbulente Szenen vor dem Gästetor ab, doch mit vereinten Kräften, einem starken Torhüter und viel Glück retteten die Piraten ihren knappen Erfolg über die Zeit und sorgten einmal mehr für enttäuschte Gesichter bei den IceHogs. 


Amberg Wild Lions  (BLL)
Kompakte Löwen „rupfen“ die Hawks
Die Rezeptur, wie man einen Tabellenführer in dessen Stadion stürzt, hört sich einfach an: Konzentrierte Abwehr, intensives Forechecking, viel Routine und ein herausragender Torhüter.
Der ERSC Amberg erbrachte das am Freitagabend bei seinem 5:2-Erfolg in Haßfurt – und erzielte gleich zwei Treffer in Unterzahl.
In einem Spitzenspiel mit hoher Intensität bescherten die Löwen den Gastgebern die erste Niederlage überhaupt in dieser Spielzeit und das Resultat war am Ende nicht unverdient. Amberg stellte das kompaktere Team, dem Goalie Oliver Engmann enorme Rückendeckung verlieh und die Gastgeber mit seinen Paraden schier in die Verzweiflung trieb. Haßfurt zeichnete sich während der gesamten 60 Spielminute durch starken Offensivgeist aus, hatte aber unübersehbare Probleme im Defensivbereich, was letztendlich das Ergebnis begünstigte. Die Paradereihe der Hawks um Top-Torjäger Jakub Sramek und David Franek war zwar nie ganz auszuschalten, aber der Rest fiel - vielleicht auch übermotiviert - doch merklich ab. Da wirkte es nach außen hin schon um einiges strukturierter, wenn Amberg von hinten heraus das Spiel aufzog und vor allem mit Kapitän Florian Bartels, Felix Köbele oder Dan Heilman sichere Anspielstationen hatte.
Der Spielfluss wurde leider zu häufig unterbrochen, denn die Unparteiischen bekamen in der Bewertung aller Aktiven die schlechtesten Zensuren, hatten sehr viel „Gesprächsbedarf“ und liefen in Gefahr, die Partie aus dem Griff zu verlieren.
Von Beginn an steckte viel Tempo in der Partie, waren vor allem die Gastgeber auf eine schnelle Führung aus. Die Löwen-Abwehr hatte sich aber rasch darauf eingestellt. Richtig gefährlich schien es erst zu werden, als Amberg in Unterzahl agieren musste. Tatsächlich fiel auch der erste Treffer – allerdings für den ERSC. Köbele tankte sich auf der rechten Angriffsseite durch und bediente Bartels, der sicher vollendete. Das Duo hätte in der gleichen Minute beinahe nochmals für ein Unterzahltor gesorgt, aber Bartels verfehlte nur hauchdünn.
Im Mittelabschnitt gelang den Löwen ein Auftakt nach Maß. Köbele war gedankenschneller als zwei seiner Gegner und passte auf Heilman, der mit all seiner Routine genau in den Torwinkel traf. Das 0:2 zeigte Wirkung bei den Gastgebern, die sich im Powerplay häufiger überlaufen ließen. Bald darauf war für Hawks-Verteidiger Max Hildenbrand die Partie mit einer Spieldauerstrafe vorbei. Die einzig richtige Entscheidung für einen Stockend-Stoß. Die Diskussionen darüber zogen sich jedenfalls lange hin. Als Konzession dafür wanderten fortan die Amberger Spieler bei jeder Kleinigkeit auf die Strafbank. So kam es auch zu einer doppelten Überzahl für die Hawks, wo Sramek mit seinem 17.Saisontreffer auf 1:2 stellte. Bald darauf folgte der nächste Ausschluss. ESC-Angreifer Michal Babkovic durfte vorzeitig zum Duschen, nachdem er Dominik Schopper mit einem harten Bandencheck von hinten zu Boden streckte. Auch für den ERSC-Stürmer war die Partie beendet. Er wurde mit starken Rückenschmerzen und Taubheitsgefühl in beiden Beinen mit der Bahre vom Eis gebracht. Bis zur Heimfahrt konnte aber Entwarnung gegeben werden. Die folgende Überzahl nutzte Amberg durch Verteidiger Thomas Schreier zum beruhigenden 1:3, mit dem es auch ins letzte Drittel ging. Hier versuchten es die Gastgeber beinahe schon verzweifelt und 1.90-Riese Oli Engmann wuchs hier nochmals über sich hinaus, parierte selbst die „Unmöglichen“ - und hatte auch das nötige Glück. Ein Gegentreffer in dieser Phase hätte die Partie kippen lassen können. Der fiel dann auch, allerdings erst später in der Schlussphase. Erneut nutzte Sramek ein Powerplay. Die Antwort des ERSC folgte aber auf den Fuß und ein weiteres Unterzahltor entschied die Begegnung. Diesmal wurde Köbele von Bartels freigespielt. Kurz darauf nagelte Heilman mit dem 2:5 endgültig den Deckel auf die Kiste mit den Punkten. Die lautstarken ERSC-Fans brachten es am Ende auf den Punkt: „Gegen Amberg, kann man mal verlieren“.


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
Ein perfektes Wochenende
Am Sonntag siegte der EHC Königsbrunn mit 4:2 bei den „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm und holte somit aus zwei Auswärtsspielen die volle Punkteausbeute. Dabei war die Partie lange hart umkämpft, die Mannschaften lieferten sich einen ansehnlichen Fight auf Augenhöhe.
Von Beginn an legten beide Teams mit Vollgas los und lieferten sich ein sehenswertes Landesligamatch. Der EHC versuchte das Heft in die Hand zu nehmen und agierte druckvoll in der Offensive. Aber auch Ulm kam zu guten Chancen, doch Torhüter Markus Matula war auf dem Posten und zeigte eine fabelhafte Partie. Königsbrunn versuchte es mit Schüssen aus allen Lagen, so nahm sich Defensiv-Chef Marc Streicher in der neunten Spielminute ein Herz und zog nach Anspiel von Hayden Trupp einfach mal aus der Distanz ab. Lohn dafür war das 1:0 für Königsbrunn, aber Ulm zeigte sich davon unbeeindruckt. Doch die Gastgeber gingen fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um und verpassten es trotz zweier Großchancen bis Drittelende auszugleichen.
Nach der Pause war der EHC die klar bessere Mannschaft und erspielte sich einige Möglichkeiten, bis zur fünften Spielminute hatten die Donau Devils keine einzige Torchance. Doch danach geriet der EHC in doppelte Unterzahl, die Partie drohte zu kippen. Königsbrunn überstand die kurze Druckphase, hatte dann sogar einen Vorteil als plötzlich zwei Ulmer auf der Strafbank saßen. Der EHC machte es jetzt besser, Max Arnawa sorgte mit einem satten Schuss für die 2:0 Führung der Königsbrunner. Doch die Freude war nicht von langer Dauer, denn die Gastgeber hatten sich noch nicht aufgegeben und konnten ebenfalls in Überzahl auf 2:1 verkürzen. Doch nur zwei Minuten später war es erneut Arnawa, der in Überzahl für das 3:1 sorgte. Ulm drängte auf einen weiteren Treffer, als wieder ein Königsbrunner die Strafbank drücken musste gelang den Devils das 3:2. Weitere Treffer fielen im Mitteldrittel nicht mehr.
Auch nach dem Pausentee drängten beide Mannschaften auf ein weiteres Tor, Königsbrunn wirkte aber frischer als Ulm. Den Gastgebern steckte wohl noch das schwere Spiel vom Freitag in den Knochen, der EHC hatte mehr von der Partie. In der 45. Spielminute sorgte dann Max Arnawa mit seinem dritten Treffer wohl für eine Vorentscheidung, denn nach dem 4:2 lief bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen. Die Devils leisteten sich noch einige Strafzeiten und hatten am Ende keine Chance mehr das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Der EHC sichert sich damit den wichtigen fünften Platz und hat jetzt fünf Zähler Vorsprung auf den nächsten Verfolger. 
Für EHC-Coach Alexander Wedl war der Sieg klar verdient: „Heute haben wir mit unserer besten Saisonleistung das Spiel gewonnen. Von Anfang an haben wir mit Tempo und viel Einsatz gekämpft, dann konnten wir erstmal vorlegen. Ulm war zwar nochmal dran, wir sind aber immer wieder zurückgekommen und haben unsere Überzahlspiele gut genutzt. So kann es gerne weiter gehen, wir werden uns nun auf Sontag vorbereiten und wollen dann Amberg schlagen.“ 


EHC Bayreuth 1b  (BBZL)
Derby-Time im Tigerkäfig: EHC Bayreuth vs. EHC Mitterteich
Nachdem in der Woche vor dem Derby die Werbetrommel kräftig gerührt wurde, konnte man am gestrigen Abend wieder vor einer beachtlichen Kulisse von 656 Zuschauern auflaufen.
Die Bayreuther Cracks schossen sich in der vierten Minute nach einer heißen Anfangsphase mit 1:0 in Führung. Den Assist von Horst Bärnreuther konnte Michael Natzi erfolgreich verwandeln.
Trotz Aggressivität und Kampfgeist glichen die Gäste im zweiten Drittel in Minute 28 aus zum 1:1. Schüßler traf nach einem Zuspiel von Teamkollegen Schulz und überwand unsere Nummer 1, Markus Buser. Im Mitteldrittel fanden die Bayreuther keine Mittel mehr diesen Stand vor der Pause zu ihren Gunsten zu verändern.
Auch im Schlussdrittel mühte man sich bis zur 48. Minute ehe der Führungtreffer gelang. Florian Müller netzte nach Assist von Schmidt und Wagner endlich zum 2:1 ein. Dieses Tor brachte die Wende, und Mitterteich ließ noch drei weitere Treffer zu.
Innerhalb von drei Minuten fielen drei Tore: In der 54. Minute traf Schrüfer, nach Zuspiel von Natzi und Dorsch. Anschließend noch einmal Müller, Assists waren erneut Schmidt und Natzi, und zu guter Letzt noch das 5:1 durch unseren Youngster Tom Gräber nach Assist von Zimmermann und Eissner in der 57. Minute. In Minute 48 musste unsere Nummer 6, Kevin Steeger, das Eis verlassen, da er gefoult wurde und sich verletzte. Dies hatte eine 5+Spieldauer-Strafe für den Mitterteicher Dominik Schulz zur Folge. Wir hoffen, Kevin geht es wieder besser und er kann nächste Woche wieder dabei sein.
Das in zwei Dritteln recht verfahrene Spiel kostete beide Mannschaften Kraft, am Ende siegte die Mannschaft mit dem größeren Kampfgeist. Trainer Marco Zimmer war mit der Leistung seiner Mannschaft besonders in den ersten zwei Dritteln nicht zufrieden. Er erwarte mehr Einsatz vor allem für die Zuschauer. Er selbst sagt, es sei das schlechteste Spiel der Saison gewesen, allerdings muss auch so ein Spiel erstmal gewonnen werden.
Die Tabellenführung wurde verteidigt und noch immer sind die Senioren ungeschlagen.
Nächstes Wochenende begrüßen wir am Samstag den ERC Ingolstadt im Tigerkäfig, Bully ist wie gewohnt um 17:30 Uhr. Am Sonntag geht es dann nach Waldkirchen. Das Doppelspiel-Wochenende wird der Mannschaft alles abverlangen, noch dazu, weil die wertvollen Rookies aus der U19 ebenfalls an beiden Tagen auswärts in Bad Aibling spielen müssen und nicht dabei sein können.


Pforzheim Bisons  (LLBW)
Wichtiger Auswärtssieg bei der ESG Esslingen
Die Pforzheim Bisons besiegten am Samstagabend die ESG Esslingen durch mit 5:3 (1:0/0:2/4:1).
Das erste Drittel verlief zunächst sehr ausgeglichen. Beide Goalies hielten ihren Kasten durch gute Paraden sauber. Als nach elf Minuten die beiden Unparteiischen die erste Strafe des Spiels aussprachen, hätten die Bisons bereits in Führung gehen können. Doch erst das zweite Überzahlspiel nutzten die Bisons durch ihren Kapitän Sidney Körper zur 1:0-Führung (18.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Der Coach der ESG Esslingen, Bernhard Fink, fand in der Pause die richtigen Worte, denn nur 26 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Dennis Weidenbach den Ausgleich zum 1:1. Beide Mannschaften spielten nun offensiv, erfolgreich war die ESG, denn Patrick Schäffler brachte seine Farben zum ersten Mal an diesem Abend in Führung (28.). Nur eine Minute später konnte Vladimir Viller nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Die Schiedsrichter gaben einen Penalty für die Bisons. Beim Eishockey tritt immer der gefoulte Spieler selbst an, doch er konnte die schwarze Hartgummischeibe nicht im Tor unterbringen; so blieb es bei der knappen Führung für Esslingen. Anschließend mussten die Gäste aus der Goldstadt knapp 90 Sekunden eine doppelte Unterzahl überstehen, Jan Knaub und Vladimir Viller saßen auf der Strafbank. Bison-Goalie Tobias Nuffer vereitelte die Einschussmöglichkeiten der Esslinger. Im Schlussabschnitt verwaltete zunächst Esslingen die knappe Führung. Nach 46 Minuten musste Esslingen mit einem Mann weniger agieren, die Bisons spielten das Powerplay sehr druckvoll und Christian Pratnemer erzielte den Ausgleich für die Pforzheimer (47.). Genau eine Minute später hatte Esslingen die große Chance wieder in Führung zu gehen, doch der CfR spielte ein gutes Unterzahlspiel und ließ nur wenig zu. Sechs Minuten vor dem Ende netzte Vladimir Viller zur 3:2-Führung für die Bisons ein. Ken Filbey, Coach der Bisons, nahm anschließend eine Auszeit. Die Worte, die er zu seinem Team richtete, setzten die Bisons gleich um. Denn nur 35 Sekunden später traf Marius Lorenz zum 4:2 für die Bisons. Das anschließende Bully im Mittelkreis gewannen die Gäste und Steffen Bischoff nutzte eine Lücke in der Esslinger Defensive und ließ Michael Sverak im Kasten der ESG keine Chance und erzielte das 5:2. Somit brachten drei Tore innerhalb von nur 42 Sekunden die Bisons auf die Siegerstraße. Das 3:5 aus Sicht der Esslinger durch Ulli Schweigert im Powerplay eine Sekunde vor der letzten Sirene war nur noch Ergebniskosmetik.
Am kommenden Sonntag, 19.11.2017 empfangen die Pforzheim Bisons die Mad Dogs Mannheim 1b. Das erste Bully in der St.-Maur-Halle findet um 18:30 Uhr statt.


Neusser EV  (RLW)
AM ENDE SIEGT DIE MORAL
In einem schwachen Spiel von beiden Seiten blieben die Punkte letztlich in Neuss. Mit 5:4 wurden die Gäste zurück in die Heimat geschickt. Coach Daniel Benske mußte mit seinem Team, stark ersatzgewächt, in die Partie gehen. 5 Spieler aus der U19 Mannschaft erhielten die Chance sich zu präsentieren. Headcoach Andrej Fuchs war beruflich verhindert und wird auch in Ratingen nicht hinter der Bande stehen können.
Die Gerüchte, dass es ihm gesundheitlich schlecht geht, entbehrt jeder Grundlage.
Das Spiel lief im ersten Drittel ohne große Höhepunkte. Leider wurde der kleine Kader der Luchse durch die frühe Verletzung von Jens Feuerpfeil und einem weiteren Spieler geschwächt. Das 0:1 für die Gäste fiel durch einen Wechselfehler des NEV in der 19. Minute, Torschütze Marko Sakic. Das 0:2 in der 26. Minute war die Folge einer NEV-Unterzahl. Pascal Rüwald ließ in der 31. Minute mit einem Gewaltschuß in den Winkel wieder Hoffnung aufkommen. Danach die beste Zeit des NEV mit 4-5 guten Möglichkeiten zum Ausgleich. In diese Drangphase, ein Konter der Lauterbacher mit einem Alleingang zum 1:3.
Mit Beginn des letzten Drittels stellte Daniel Benske seine Reihen um. Schon nach einer Minute hatte diese Maßnahme Erfolg. Alexander Zaslavski verkürzte auf 2:3. Auch das Schiedsrichtergespann hatte noch seinen Auftritt. Hatten die ersten 40 Minuten eine klare Linie, so war dies in den letzten 20 Minuten nicht mehr der Fall. Nicht umsonst waren die 114 Zuschauer aufgebracht. So konnte der Gast auf 2:4 davon ziehen, als zwei Neusser auf der Strafbank saßen. Vielleicht war das Spielentscheidend. Jetzt war das Team sich der Lage bewußt. Matthew Schwehr erwischte den Luchse Goalie auf dem falschen Fuss und verkürzte auf 3:4 in der 54. Minute. In der 58. Minute konnte Alex Richter den schon nicht mehr erhofften Ausgleich erzielen. Die Luchse waren jetzt stehend k.o.. Sechs Sekunden nach dem Ausgleich gab es erneut eine Strafzeit gegen den NEV. Die Befürchtungen, dass Lauterbach noch einmal zurück schlägt, trafen aber nicht zu. In Unterzahl machte Kapitän Max Bleyer mit seinem dritten Punkt den Sack zu. Lauterbach nahm den Goalie vom Eis um eine 6-4 Überzahl zu nützen. Am Endergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.
Fazit: Es war kein gutes Spiel der Mannschaft. Die Moral und der unbedingte Wille zu siegen war aber zu 100% vorhanden. Drei wichtige Punkte gegen einen direkten Gegner um die Playoffs sind doppelt wert.
Leider sieht es so aus, dass sich Andre Schroll in Neuwied doch wohl schwerer als erwartet verletzt hat. Hoffen wir auf eine schnelle Genesung. Gute Besserung. 


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Kay Adam gibt den 1. Vorsitz der Ice Aliens auf
Am gestrigen Abend teilte Kay Adam seinen Vorstandskollegen mit, dass er sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sieht, dem Verein weiterhin als 1.Vorsitzender zur Verfügung zu stehen.
Bereits vor der Jahreshauptversammlung im Sommer diesen Jahres wollte er das Amt aufgeben, hat sich aber nach langen internen Gesprächen doch bereit erklärt, die komplette Wahlperiode bis 2018 noch im Amt zu bleiben. Leider hat sich der Zeitaufwand für das neben seiner beruflichen Tätigkeit begonnene Studium als so groß herausgestellt, dass ihm für die Tätigkeit als 1.Vorsitzender der Ice Aliens keine Zeit mehr übrig bleibt. Die Führung eines Vereins mit 190 aktiven Spielern, fast 30 Angestellten und zahlreichen Spielen an jedem Wochenende bedarf nun einmal eines sehr hohen Zeiteinsatzes.
Bei allem Bedauern respektiert und versteht der Verein natürlich seine Entscheidung und wünscht Kay Adam persönlich und beruflich alles Gute.
Trotz seines Rücktritts ist der Verein mit dem 2.Vorsitzenden Dirk Klare und dem Schatzmeister Rainer Merkelbach im geschäftsführenden Vorstand weiterhin voll handlungsfähig und wird den in den letzten Jahren eingeschlagenen Kurs fortsetzen. 


FASS Berlin 1b  (VLN)
Der Knoten ist geplatzt - Verbandsliga kapert Punkte von den Rostocker Freibeutern
Es mutet schon beinah wie eine kleine Sensation an, es ist aber zumindest eine faustdicke Überraschung, denn nach zwei wirklich hohen Niederlagen (3:10 vs. Bremerhaven, 2:17 vs. Harsefeld) konnte die 1b von FASS Berlin den ersten Sieg in der Verbandsliga Nord feiern. Mit 6:3 (3:1/2:1/1:1) wurde gegen die favorisierten Rostock Freibeuter gewonnen, die selbst letztens erst gegen die Bremerhavener gewonnen hatten.
Wieder mit einem Minikader von elf Feldspielern ging die 1b von Fass in dieses Spiel. Die hielten gegen die mit einem Feldspieler mehr angereisten Freibeuter gut mit und konnten durch Andrej Renner nach drei Minuten in Führung gehen. Den Gästen gelang jedoch das 1:1. Torschütze war nach einer schönen Kombination Christoph Kuhlmey (8.).  Die Weddinger zeigten sich davon aber unbeeindruckt und bis zur Pause brachten Sebastian Reinhardt (10.) und Thomas Koch (16.) die Akademiker mit 3:1 in Führung.
Auch nach der ersten Pause hielten die Gastgeber weiter mit. Eine erste Strafe wurde überstanden und wenig später sorgte Thomas Koch für das 4:1 (29.). Und es kam noch besser, denn selbiger erhöhte  in Überzahl gar auf 5:1 (30.). Den Rostockern gelang durch Lennart Scheitz sechs Minuten vor der Pause noch der Anschlusstreffer.
Begünstigt durch ein Powerplay versuchten die Freibeuter sofort Druck aufzubauen, viel sprang dabei aber nicht heraus. Die Weddinger machten es besser. Ein Puckgewinn an der blauen Linie der Gäste nutzte Sebastian Reinhardt aus und traf zum 6:2 (44.). In Überzahl gelang Phil Bergemann fünf Minuten später das 6:3-Anschlusstor. Diesen Vorsprung retteten die Akademiker über die Zeit und können nun die ersten drei Punkte feiern.
(Norbert Stramm)


Chemnitz Crashers  (RLO)
Crashers sind wieder im Rennen um Play-Off-Plätze
Wahnsinn, was die 441 Fans am Samstagabend im ersten Drittel im Eissportzentrum Chemnitz für ein Feuerwerk abgefackelt haben. Die Stimmung hat sich auf das Team übertragen. Und nach einem abtastenden ersten Drittel, 0:1 für die Berlin Blues, haben die Crashers Stufe zwei des Feuerwerks gezündet und die Blues mit 6 Toren innerhalb von 12 Minuten förmlich aus der Halle katapultiert. Im Schlussdrittel hieß es, Ergebnis verwalten und drei wichtige Play-Off-Punkte sammeln.
Dass die Crashers heute gegen favorisierte Blues mit 7:3 gewinnen konnten (0:1; 6:0; 1:2), lag vor allem an einer geschlossen starken Teamleistung. Allen voran wirbelte der Block um Neuzugang Patrik Hunady sowie die beiden Youngster Weigandt und Braun die Blues an die Wand. Damit sind die Crashers wieder dran an den Play-Off-Plätzen.
"Wichtig ist es, dass die Mannschaft, so wie heute, an sich glaubt. Potential ist vorhanden. Auch nach dem Rückstand war Feuer in den Augen zu erkennen. Der Sieg heute Abend war eine Willensentscheidung. Tobias Rentzsch und Karsten Stiegler haben die Crashers zum Sieg geführt. Ich bin sehr stolz auf das Team" fasst Torsten Buschmann das Spiel zusammen.
Das nächste Spiel der Crashers ist auswärts beim Tabellenachten ESC Jonsdorf. Die Lausitzer zeigten gegen den aktuellen Ligaprimus FASS Berlin (0:2) und Serienmeister Niesky (6:9), dass man sie in dieser Saison nicht unterschätzen darf. Trotzdem planen die Crashers am kommenden Samstag drei Punkte mit nach Chemnitz zu nehmen. Unterstützt werden die Crashers beim Auswärtsspiel von ihrem Fanclub „United Chemnitz Crashers“, die einen Reisebus gechartert haben, um ihre Crashers zu begleiten.


Tornado Niesky  (RLO)
Ein Wochenende – zwei Siege für die Tornados   
An diesem Sonnabend trafen die Tornados das 2.Mal in der Saison auf die Cracks des ESC Dresden.
Das erste Treffen in Dresden gewannen die Nieskyer bereits am 14.10.2017 mit 3:5. Auch in der 2. Partie -
In der Landeshauptstadt war erfolgreich. Mit einem klaren Sieg von 1:7 (0:1; 1:4; 0:2) deklassierten die Nieskyer die Gastgeber deutlich. Die Tore für die Tornados erzielten in der 3. Minute Richard Jandik, in der 27. Minute Sebastian Greulich, in der 28. Minute Robert Bartlick, noch mal in der 28. Minute David Vatter, in der 36. Minute Richard Rentsch, in der 42. Minute Daniel Wimmer und in der 53. Minute Andreas Brill. Der Dresdner Ehrentreffer fiel in der 32. Minute.
Gleich einen Tag später standen die Cracks um Trainer Jens Schwabe in Niesky auf heimischem Eis. Im Pokalspiel empfingen die Tornados die Salzgitter Icefigthers. Im Hinspiel am 07.10.2017 in Salzgitter siegten die Nieskyer mit 2:4. Mehr als 600 Zuschauer sahen eine spannende und aktionsreiche Partie, die die Gastgeber am Ende mit 8:3 (1:2; 4:0; 3:1) gewannen. Die Torschützen für die ELV waren Jörg Pohling (8. Minute), 3x Andreas Brill (22., 28. und 42. Minute), Robert Bartlick (26. Minute), 2x Chris Neumann (27. und 44. Minute) sowie Daniel Wimmer in der 54. Minute. 


ECC Berlin 1b  (LLB)
Derby mit neuem Zuschauerrekord für die Landesliga Berlin / Eisbären Juniors – ECC Preussen 6:2
Was für eine Kulisse im Welli. 1200 begeisterte Zuschauer sind der Beleg- Berliner Eishockeyfans haben große Sehnsucht nach den Derbys.
Beide Lager haben auch auf den Rängen mobil gemacht und auch da hat man sich nichts geschenkt. Bekannte und lange vermisste Schmähgesänge auf den Rivalen wurden aus der Mottenkiste geholt und zum Besten gegeben.
Von Anfang an entwickelte sich auf dem Eis ein flotter Schlagabtausch. Beide Teams gingen volle Pulle und das Spiel hatte durchaus Regionalliga-Niveau. Zunächst durften sich beide Torhüter auszeichnen bevor die Gastgeber vorlegten. Die Antwort der Preussen ließ nicht lange auf sich warten und auch im Gästeblock wurde frenetisch gejubelt. Mit einem gerechten Remis ging es in die erste Pause.
Obwohl im Mitteldrittel keine Tore fielen hielten beide Teams das Tempo hoch, versuchten Strafzeiten zu vermeiden um nicht in Rückstand zu geraten. Eisbären leicht feldüberlegen, aber Preussen mit den klareren Chancen. Also weiter Patt auf dem Eis.
Im Schlussabschnitt machten die Eisbären den Sack zu.
Die erneute Führung konnten die Jungs von Andreas Engelberg noch postwendend egalisieren, mussten dann aber sofort das 3:2 schlucken.
Wütende Angriffe der Preussen führten nicht zum gewünschten Erfolg. Zu unstrukturiert wurde agiert, die Scheibe unnötig hergegeben und die Eisbären konterten im Stile einer abgeklärten Truppe.
Was man beim ECC gar nicht gesehen hat waren Angriffe die hinter dem Tor des Gegners vorbereitet wurden, da haben die Gastgeber cleverer agiert. Auch die Pässe in den Slot waren präziser als auf Seiten der Preussen.
So war es auch nur eine Frage der Zeit wann es zum nächsten mal im Preussengehäuse klingelt.
Selbst in Unterzahl waren die Juniors Herr auf dem Eis.
Gegen Ende des Spiels gab es –wie es sich für ein zünftiges Derby gehört noch eine kleine Rangelei-aber nichts Dramatisches. Der alte Fuchs Dirk Franetzki gab den Mecker-Hecker und kassierte 2+10 Minuten.
Das 6:2 auf der Anzeigetafel nach 60 spannenden Minuten spiegelt nicht den tatsächlichen Spielverlauf wieder, weil Preussen lange Zeit munter mitmischte. Ein Sieg mit ein bis zwei Toren Unterschied wäre das gerechte Ergebnis gewesen.
Die Preussen können erhobenen Hauptes die nächsten Aufgaben angehen. Gegen ein kombiniertes Landesliga-/DNL Team der Eisbären hat man keinesfalls enttäuscht.
Man sieht sich mindestens 2x im Leben. Am 03.Februar 2018 werden am Glockenturm die Karten neu gemischt.


ESC Berlin 1b  (LLB)
Wichtiger Sieg für Zweete
Zwar leistete sich die 1b vom ESC 07 Berlin wieder ein schwächeres Drittel, diesmal reichte es aber trotzdem zum Sieg. Gegen den ASC Spandau wurde mit 6:3 (3:0/1:2/2:1) gewonnen.
Beide Teams hatten vor diesem Spiel sechs Punkte auf dem Konto und würden sich mit weiteren Punkten von den unteren Tabellenplätzen absetzen. Die Zweete trat mit elf Spielern an, im Tor debütierte Dennis Benna. Spandau standen 17 Feldspieler zur Verfügung. Und die Zweete erwischte einen Blitzstart. Nach bereits 38 Sekunden überwand Gregor Wemken Daniel Herzig im Tor des ASC mit einem Hammer. Der Club blieb weiter dran. Nach Ablauf der ersten Strafe des Spiels erhöhten Alexander Schulz (5.) und Peter Angrick (6.) innerhalb von 18 Sekunden auf 3:0. Es dauerte etwas, dann aber kamen auch die Spandauer zu einigen sehr gute Torchancen. Beide erzielten aber keine Treffer mehr.
Spandau belohnte sich zu Beginn des zweiten Drittels für den Einsatz und verkürzte durch René Beuthner nach 66 Sekunden auf 1:3. Die Gäste setzten nach und konnten bei doppelter Überzahl durch Matthias Blaschzik nach 30 Minuten auf 2:3 verkürzen. Doch der Club meldete sich zurück, Benjamin Ufnowski traf zwei Minuten später zum 4:2. Es wurde nun ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, es blieb aber beim 4:2 nach 40 Minuten.
Und es wurde ein spannendes Drittel. Denn nach 44 Minuten landete ein Hammer von Marco Jagnow am Pfosten und sprang von dort zum 4:3 ins Tor. Doch eine Minuten später landete ein Schuss von Adam Vradenburg im Tor der Spandauer und die Zweete führte wieder mit zwei Toren. Die Askanier versuchten zwar weiter, das Spiel noch zu drehen, den nächsten Treffer erzielte aber der Club. Felix Schliemann sorgte in Überzahl acht Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung.  Und diesen Vorsprung ließ sich die Zweete nicht mehr nehmen.
Es war wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung, die dem Club den dritten Saisonsieg einbrachte. In der Tabelle liegt das Team nun mit neun Punkten auf Platz 5 und damit gut im Soll. Am kommenden Wochenende gilt es, gegen den OSC Berlin die nächsten Punkte zu sammeln.
(Norbert Stramm) 


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Montag 13.November 2017
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