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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 5.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga und Regionalliga Nord.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
U20-Nationalmannschaft: Künast benennt finalen WM-Kader - 20 Spieler und drei Torhüter nominiert / Künast: „Erwarten enges Teilnehmerfeld“
Der Kader steht: U20-Bundestrainer Christian Künast beruft drei Torhüter, sieben Verteidiger und 13 Stürmer in das Aufgebot für die anstehende 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft DIv.I (10.-16.12.2017) in Courchevel und Meribel / Frankreich.
Nach fünf intensiven Trainingstagen im Bundesleistungszentrum in Füssen reist die DEB-Auswahl morgen früh an den Spielort Courchevel in Frankreich, wo das Turnier selbst dann am kommenden Samstag startet. „Courchevel und Meribel ist ein Skigebiet und liegt in 1850 Metern Höhe. Wir reisen absichtlich ein wenig früher an, um uns noch an die Höhenlage dort gewöhnen zu können“, so Künast.
Wie angekündigt benannte der Bundesnachwuchstrainer heute nach dem letzten gemeinsamen Training den finalen WM-Kader: „Es ist nie leicht diese Entscheidungen zu treffen. Die Jungs haben sich wirklich gut präsentiert und ich möchte auch hier noch mal meinen Dank für ihren Einsatz zum Ausdruck bringen.“ Neben den beiden Verteidigern Mannes und Wirt treten auch die Stürmer Brunnhuber und Schiemenz die Heimreise an.
Die DEB-Auswahl kämpft in dem französischen Skigebiet mit Kasachstan (10.12. / 14.30 Uhr), Österreich (12.12. / 19.00 Uhr), Gastgeber Frankreich (13.12. / 19.00 Uhr), Aufsteiger Ungarn (15.12. / 13.00 Uhr) sowie dem letztjährigen Absteiger der Top Division Lettland (16.12. / 14.30 Uhr) um den Aufstieg.„Insgesamt erwarten wir ein enges Teilnehmerfeld“, sagt Künast. „Alle Mannschaften haben in den letzten Jahren Beständigkeit und Qualität auf einem hohen Niveau bewiesen. Wir werden von Spiel zu Spiel schauen und müssen in jeder Partie bereit sein unsere beste Leistung abzurufen.“


Red Bull München  (DEL)
Pinizzotto fehlt den Red Bulls mehrere Wochen
Der EHC Red Bull München muss mehrere Wochen auf seinen Stürmer Steve Pinizzotto verzichten. Der 33-Jährige zog sich beim 4:3-Heimerfolg gegen die Augsburger Panther am vergangenen Freitagabend eine Beinverletzung zu und steht der Mannschaft bis auf weiteres nicht zur Verfügung.
Pinizzotto, der seit 2015 in München unter Vertrag steht, liegt in dieser Saison mit 23 Scorerpunkten in der Liga im teaminternen Ranking hinter Keith Aucoin (39) und Brooks Macek (26) auf Rang 3. Bevor er sich im Spiel gegen die Augsburger verletzt hatte, sorgte er mit zwei Assists und einem Tor für die zwischenzeitliche 3:1-Führung der Münchner.


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Teddy Bear Toss am 22. Dezember - eine der größten karitativen Aktionen der Region
der Weihnachtsmonat Dezember ist nicht nur eine große Zeit für den Eishockeysport, sondern steht auch im Zeichen des menschlichen Miteinanders. Insofern trifft es sich gut, dass sich in Freiburg beides miteinander verbinden lässt: Hervorragender Sport in Deutschlands zweithöchster Eishockeyliga DEL2 und eine der größten karitativen Aktionen, die Südbaden zu bieten hat: Am 22. Dezember ist Teddy Bear Toss.
Bereits zum sechsten Mal finde die große Stofftier-Spendengala im Freiburger Eisstadion statt: Seit 2012 schon sind die Freunde des schnellsten Mannschaftssports der Welt aufgefordert, kurz vor Weihnachten neuwertige Kuscheltiere zu einem Heimspiel des EHC Freiburg mitzubringen und in der ersten Unterbrechung der Partie aufs Eis zu werfen. Das Konzept funktioniert: Spenden für einen guten Zweck sind selten so eine Gaudi wie bei einem Teddy Bear Toss: Der Moment, in dem flauschige Hasen, Giraffen, Affen, Hunde und Bären geflogen kommen, bringt einen immensen Gänsehaut-Faktor mit.
2793 Stofftiere waren es beim Teddy Bear Toss im Dezember 2016 - eine Rekordmarke. Das entspicht, zurückhaltend gerechnet, einer Spendensumme von rund 45.000 Euro. Damit ist der Teddy Bear Toss eine der größten karitativen Einzelveranstaltungen in der Region.
Partner des EHC Freiburg ist auch in diesem Jahr die renommierte Hilfsorganisation "Luftfahrt ohne Grenzen - Wings of Help", die die kuscheligen Trostspender zu Kindern in aller Welt bringen wird - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Organisation kennt, wie der Name schon sagt, keine Grenzen. Die engagierten Frauen und Männer von "Luftfahrt ohne Grenzen" sind mit ihren großartigen logistischen Fähigkeiten - und kraftvollen Partnern - erdumspannend im Einsatz und bringen Hilfsgüter in Krisen- und Katastrophengebiete. Die Stofftiere vom Freibuirger Teddy Bear Toss sind dabei immer ein gern gesehenes Mitbringsel für die Kleinsten und Schwächsten: Zelte, Kleidung, Medikamente oder Stromaggregate können Leben retten, Kuscheltiere können Seelen trösten. Beides ist wichtig. Und um beides kümmert sich "Luftfahrt ohne Grenzen".
In Zusammenarbeit mit einem ihrem Partner, der Fluglinie Condor, verlost "Luftfahrt ohne Grenzen" am 22. Dezember - sportlicher Gast sind dann die Heilbronner Falken - im Freiburger Eisstadion auch wieder wertvolle Flugreisen unter all jenen, die einen der berühmten Piloten-Teddys für den Toss erwerben. Und auch unsere langjährigen Partnervom Wäscheservice Rieger sind wieder mit dabei, wenn es ums professionelle Reinigen der Kuscheltiere geht. Der Teddy Bear Toss ist also eine eingespielte Verantaltung, die ans Herz geht - auch im Dezember 2017.


Deggendorfer SC  (OLS)
Umkämpftes Derby geht an den EV Landshut
Was für ein Spiel am Sonntagabend in Landshut. Der DSC holte vor knapp 
2500 Zuschauern auswärts zunächst einen Zwei-Tore-Rückstand im letzten 
Drittel auf, verlor dann aber dennoch nach Verlängerung mit 5:4.
Das Spiel begann auch nahezu perfekt für den DSC. Etwas mehr als drei 
Minuten waren gespielt, als Kyle Gibbons nach toller Einzelleistung 
den DSC in Führung brachte. Doch der EVL antwortete prompt. Zunächst 
war es Devon Krogh, der in der 6. Minute mit einem Hammer von der 
blauen Linie den Ausgleich erzielte, ehe Peter Abstreiter in der 12. 
Minute dann für die erstmalige Hausherrenführung sorgte. Im zweiten 
Abschnitt waren es dann die Deggendorfer, die besser aus der Kabine 
kamen. Curtis Leinweber erzielte im Powerplay spitzbübisch den 
Ausgleich, als er EVL-Goalie Engelbrecht von hinter der Grundlinie 
anschoss und der Puck von dort über die Linie prallte. In der 
Folgezeit entwickelte sich ein munteres Eishockeyspiel, in dem es hin 
und her ging. Den nächsten Treffer erzielten dann wieder die 
Hausherren. Christopher Schadewaldt traf in der 36. Spielminute von 
der blauen Linie. Und es sollte noch schlimmer kommen für den DSC. 30 
Sekunden vor Ablauf des zweiten Abschnitts konnte der EVL durch 
Forster auf 4:2 nachlegen.  Dass die Deggendorfer in dieser Saison 
jedoch eine tolle Moral besitzen, haben sie schon des öfteren gezeigt 
und so auch dieses Mal. Im letzten Abschnitt kam der DSC durch Treffer 
von Benedikt Böhm und Ales Jirik nochmal eindrucksvoll zurück. Die 
Entscheidung in dieser packenden Partie sollte also in der 
Verlängerung fallen. Dort war es dann der EVL-Youngster Alexander Ehl, 
der kühlen Kopf behielt und für den Landshuter Siegtreffer sorgte. Am 
kommenden Freitag erwartet den Deggendorfer SC dann das nächste Derby. 
Zu Gast im Deggendorfer Eisstadion ist der EV Regensburg. Spielbeginn 
ist um 20 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders feiern vierten Heimsieg in Serie
Die EV Lindau Islanders bleiben im Eichwald weiter eine Macht. Mit dem 5:3 (2:0, 2:0, 1:3) gegen die Blue Devils Weiden feierten die Lindauer den vierten Heimsieg in Serie und holten wichtige Punkte im Kampf um Platz Acht.
Knapp 700 Fans waren trotz Hafenweihnacht und Temperaturen um den Gefrierpunkt in die Eissportarena gekommen und mussten das nicht bereuen. Zwei Drittel lang sahen sie einen überlegenen EVL, der mit konsequenter Defensivarbeit und gradlinigem Offensivspiel den Gegner beherrschte – in der Schlussphase aber trotz einer 4:0 Führung noch um die drei Punkte zittern musste.
„Wir haben 40 Minuten konzentriert gespielt und waren dann zu passiv, was einem Gegner wie Weiden natürlich in die Karten spielt weil er einige sehr gute Stürmer hat, die wissen wie man den Platz ausnutzt“, sagte EVL- Trainer Dustin Whitecotton.
Den gab es zunächst aber nicht für die Gäste, denen nach acht Niederlagen in Folge ebenso wie den Islanders der Respekt vor dem Gegner in diesem für beide Teams wichtigen Spiel anzumerken war. Dabei waren es die Islanders, die ihre Nervosität schnell bekämpfen konnten. Schon nach 50 Sekunden landete ein Querschläger von Jeff Smith am Pfosten. Smith war es dann aber auch, der nach vier Minuten die Lindauer Führung einleitete, als er aus der Ecke heraus Michal Mlynek bediente, dessen klugen Querpass der aufgerückte Philipp Gejerhos über die Linie drückte.
Es war das erste Tor des Verteidigers für die Islanders und nicht nur wichtig, weil es sich um das 1:0 handelte. Es gab den Lindauern auch weitere Sicherheit und auch Leichtigkeit in den Aktionen. Dies war umso wichtiger, als Weiden vor dem Tor stets gefährlich war. Bezeichnend für die Arbeitseinstellung des EVL war eine Szene in der siebten Minute, als Gästestürmer Martin Heinisch am starken Lindauer Torhüter David Zabolotny scheiterte, aber nicht freistehend zum Nachschuss kam, weil Michal Mlynek dabei entscheidend störte. Auch kurz vor der Drittelpause verhinderte die Aufmerksamkeit der Islanders ein Weidener Tor, als Tobias Fuchs abtauchte und mit letztem Einsatz den erfolgreichen Querpass auf einen freistehenden Stürmer verhinderte.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren ihren Vorsprung schon ausgebaut. Simon Klinglers Schlenzer von der blauen Linie wurde nach neun Minuten von Florian Lüsch entscheidend abgefälscht, so dass EVW Goalie Johannes Wiedemann keine Chance zur Abwehr hatte. Wenig später verhinderte er aber das 3:0, indem er einen Alleingang von Miroslav Jenka stoppte (18.)
Jenka holte das Versäumte aber schnell nach, da er nach 23 Minuten einen wunderbaren Pass von Martin Wenter aufnahm und im Tor unterbrachte. Danach wurde das Spiel etwas ruhiger. Die Gastgeber kontrollierten weitgehend das Geschehen, hatten durch Sascha Paul in der 26. Minute eine weitere gute Gelegenheit, mussten auf der Gegenseite bei Chancen von Philipp Siller und Matt Abercrombie aber auf der Hut sein.
Dass die Islanders den Tick präziser und entschlossener agierten, zeigte dann das 4:0 in der 32. Minute. Simon Klinglers gewaltiger Schuss prallte von der Unterkante der Latte hinter die Linie und kam sofort wieder aus dem Tor – das sicher leitende Schiedsrichtergespann hatte den regulären Treffer aber sofort erkannt. Weiden ersetzte darauf hin Torhüter Wiedemann durch Josef Lala, was die Gäste etwas aufrüttelte – und den
Islanders offensiv irgendwie den Zahn zog. In Überzahl brachten sie kurz vor der Pause recht wenig zustande. „Hier fehlte es uns insgesamt heute die Intensität“, kritisierte Whitecotton völlig zurecht.
Im Schlussabschnitt verloren die Lindauer dann auch ihre Klarheit und beschränkten sich zu sehr darauf, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Weil dadurch immer weniger Entlastung zustande kam und die Islanders Weiden kaum noch in deren Zone beschäftigten, passierte genau das Gegenteil. Das erste Gästetor in der 45. Minute war noch zu verschmerzen, da Martin Heinisch es in Überzahl erzielte. Das gab den Gästen allerdings Schwung, die Blue Devils eroberten sich immer mehr Spielanteile. Der EVL war zwar eng am Mann und präsent in den Zweikämpfen – dank ihrer individuellen Klasse kamen die Oberpfälzer aber doch immer wieder zum Abschluss. Insgesamt standen im Schlussdrittel 21 Torschüsse der Gäste zu Buche, bei nur deren sechs der Lindauer.
Kein Wunder also, dass die Islanders immer mehr unter Druck gerieten. Zunächst verhinderte Zabolotny noch bei zwei Riesenchancen der Gäste mit großartigen Paraden das 4:2 (52. und 56.), 96 Sekunden vor Schluss war aber auch er überwunden, da niemand Vitali Stähle am erfolgreichen Nachschuss hindern konnte. Spätestens jetzt mussten die Fans nicht nur wegen der eisigen Temperaturen im Eichwald mit dem EVL zittern, denn Gästetrainer Milan Mazanec („Wenn das Spiel noch fünf Minuten länger dauert, machen wir den Ausgleich“) nahm den Torhüter vom Eis, was einmal noch Erfolg brachte. Heinisch traf erneut aus dem Gewühl und brachte die Gäste sogar auf 4:3 heran.
„Wir haben dann aber zum Glück die Ruhe behalten“, lobte Whitecotton sein Team für dessen Arbeit in den letzten 60 Sekunden des Spiels. Weiden versuchte sein Glück zwar weiter ohne Torwart und mit sechs Mann, kam aber nicht mehr durch die Lindauer Stadtmauer hindurch. Letztlich sorgte Jeff Smith in der Schlusssekunde mit seinem Schuss ins leere Tor dafür, dass sich die Islanders für ihre Leistung belohnten, mit der sie den Grundstein für den wichtigen 5:3 Sieg legten, der ihnen weiter alle Chancen auf den vorzeitigen Klassenerhalt lässt. 


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Wendelstein-Werkstätten zu Gast bei den Starbulls
Anfang August besuchten die Starbulls Rosenheim gemeinsam mit ihrem Premium-Partner Robav GmbH (Verwaltungsgesellschaft der Rosenheimer Unterstützungskasse e.V.) die Wendelstein-Werkstätten. Neben der Übergabe von Game-Worn Trikots, auf denen das Logo des Starbulls Partners zu sehen ist, sowie einer Spende von 1.000 Euro für die Einrichtung, luden die Starbulls die Wendelstein Werkstätten zu einem Heimspiel im emilo-Stadion ein. Nun stand also der Gegenbesuch an. Rund 150 Eishockey-Begeisterte nahmen die Einladung an und besuchten am Sonntag das Spiel der Starbulls gegen den TEV Miesbach, darunter auch Frau Rohierse und Herr Saurer als Projekt-Verantwortliche der Einrichtung.
Nach dem Einlösen der Gutscheine am Stadion, ging es für die Besucher auf ihre Plätze im Flötzinger- und Baumann Block. Fürs leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Hierbei stellte die Rosenheimer Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung mbH (RobAV GmbH) Essens- und Getränke-Gutscheine zur Verfügung.
Mit den im Sommer erhaltenen Trikots und großer Begeisterung verfolgten sie dann das Spiel der Starbulls. Und diese boten den Zuschauern zahlreiche Höhepunkte und Möglichkeiten zum Jubeln: ganze elf Mal trafen die Rosenheimer und sorgten damit für ein spektakuläres Spiel und leuchtenden Augen bei den Besuchern dieses besonderen Ereignisses.
Herr Marc Werzinger (Gründungsmitglied der Rosenheimer Unterstützungskasse e.V.) und Geschäftsführer Herr Oliver Zindler (RobAV GmbH) sagten bereits beim Starbulls-Besuch im August: „Wir fördern regionale Organisationen und dabei darf die soziale Verantwortung und das Engagement dafür nicht fehlen.“
Starbulls-Sponsoring-Leiter Daniel Malguth bestätigte am Rande der Begegnung: „Gemeinsam mit unserem Premium-Partner Rosenheimer Unterstützungskasse e.V., bei der wir uns an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken möchten, wollen wir über die Eisbande hinausschauen und soziale Einrichtungen wie die Wendelstein Werkstätten unterstützen.
Auch wir erkennen die soziale Verantwortung, die ein Verein in der Größe der Starbulls Rosenheim in der Region hat, aber auch die Möglichkeiten, die uns der Sport bietet. Dieser Verantwortung sind wir am Sonntag sehr gerne nachgekommen und freuen uns bereits auf weitere gemeinsame Aktionen.“
Zum Jahresende war dieser Besuch bei den Starbulls Rosenheim nochmal ein Highlight für die Besucher.
Die Caritas Wendelstein Werkstätten sind anerkannte Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderung. Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation und Qualifizierung bieten die Werkstätten über 550 Berufs- und Ausbildungsplätze in Stadt und Landkreis Rosenheim an. 


Hannover Scorpions  (OLN)
Wiedersehen mit David Haas - Freitag, 8.Dez. 20 Uhr Scorpions vs. Preussen Berlin
Am Freitag, den 8. Dezember 20:00 Uhr treffen die Hannover Scorpions in der hus de groot EISARENA auf die ECC Preussen Berlin.
Bei diesem Treffen, dass sportlich für die Scorpions eine große Bedeutung hat, wird ein alter Bekannter und sehr guter Freund der Scorpions an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren.
David Haas, augenblicklicher Cheftrainer der Preussen Berlin, hat sechs Jahre lang ab 1997 in der DEL für die Hannover Scorpions Eishockey gespielt und in dieser Zeit 222 Scorerpunkte erzielt.
David war damals eine ganz große Spielerpersönlichkeit, die immer wieder mit größtem Einsatz und vorbildlichem sportlichen Auftreten für die Scorpions am Puck war.
Als Haas seine Tätigkeit bei den Preussen aufnahm, antwortete er in der Eishockey News auf die Frage worauf er sich in Deutschland am meisten freuen würde: "Auf ein Wiedersehen mit dem Mellendorfer Eisstadion und den Scorpions, hier habe ich tolle Jahre verlebt.“
Dass die Preussen aktuell sehr gut drauf sind machten sie vor zwei Wochen bei ihrem 4:2 Sieg über die EXA IceFighters Leipzig (Tabellenführer) deutlich.
Ein Spiel das nicht nur Spannung verspricht, sondern auch das Wiedersehen mit einem der ganz großen Spieler in der Scorpions Geschichte.


River Rats Geretsried  (BYL)
Zu viele Fehler verhindern Aufholjagd in Dorfen
Die Vorzeichen standen nicht allzu gut, aufgrund einiger Ausfälle brachte Ludwig Andrä in dieser Saison erstmalig keine drei kompletten Reihen auf das Eis. Wie hoch die Trauben hier hängen können musste man letzte Saison schmerzlich erfahren, mit 10:2 gab es eine deftige Niederlage. Trotzdem wollte man hier unbedingt irgendwie etwas Zählbares mitnehmen.
Dieses Unterfangen sollte sich jedoch schnell in Luft auflösen, denn die Rats zeigten sich einmal mehr als Spätstarter und mussten nach 29 Sekunden wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Brenninger kam im Slot frei zum Schuss, eine kalte Dusche im Kühlschrank Dorfner Eishalle (1.). Der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten, bei dem Handgelenkschuss von Schroepfer machte Martin Morczinietz im Tor der Rats allerdings eine eher unglückliche Figur (5.). Mayer packte in Überzahl das 3:0 drauf, es deutete sich früh an in welche Richtung dieses Spiel gehen sollte (9.). Mit einem herrlichen Treffer unterbrach Michi Hölzl dann den Dorfner Sturmlauf, bei seinem Alleingang versenkte er die Scheibe wunderschön im rechten Kreuzeck (10.). Die nächste haarige Situation sollte aber nicht lange auf sich warten lassen, denn kurz darauf standen die Eispiraten über eine Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Eine Strafe überstand man, aber bei immer noch 5-4 war Hills zur Stelle und erhöhte auf 4:1 (15.). Martin Köhler hätte umgehend den alten Abstand herstellen können, aber er scheiterte gleich zwei Mal in aussichtsreicher Position.
Deutlich verbessert präsentierten sich die Rats in Drittel Zwei, Ludwig Andrä hatte scheinbar die richti-gen Worte beim Pausentee gefunden. Zvonik musste in Überzahl nach schöner Vorarbeit von May nur noch den Schläger zum 4:2 hinhalten (26.). Die Rats witterten Morgenluft, ein Direktschuss von Fuchs landete an der Oberkante der Latte. Besser machte es Luis Rizzo, der Piraten-Torwart Yeingst per Beinschuss zum 4:3 bezwingen konnte (33.). Dorfen packte leider sehr schnell das 5:3 drauf, weil die Rats hinten die Scheibe gleich mehrfach nicht rausbringen konnte. Am Ende musste Findeis nur noch in das halbleere Tor einschieben (34.). Die Rats ließen sich davon aber nicht entmutigen und spielten weiter nach vorne, es entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe. Kurz vor Drittelende ereignete sich noch eine unschöne Szene, Miculka durfte nach seinem Kniecheck gegen Benedikt May folgerichtig zum Duschen.
4 1/2 Minuten Überzahl zu Beginn des letzten Drittels waren jetzt nicht die schlechteste Voraussetzung aber die Gastgeber haben ja nicht nur einen guten Kontingentspieler. Trevor Hills griff in Unterzahl ganz tief in die Trickkiste und vollendete wunderschön mit der Rückhand zum 6:3 (41.). Licht und Schatten zeigte nur Sekunden später Vladimir Zvonik. Auf engstem Raum tanzte er Yeingst überragend aus, im Abschluss verfehlte er dann aber das leere Tor. Für die Vorentscheidung sorgte Findeis, der einen kapitalen Abwehrfehler im Aufbau bestrafte und die Anzeigetafel auf 7:3 hochgeschraubte (46.). Dorfen schaukelte den sicheren Vorsprung nach Hause, am Ende stand ein nicht unverdienter Heimsieg zu Buche.
Fazit: Nur 20 gute Minuten reichen in Dorfen nicht aus um das Ergebnis enger zu gestalten. Zu viele individuelle Fehler verhinderten eine Aufholjagd, obwohl man sich bis auf einen Treffer herankämpfen konnte. Nächste Woche stehen mit Moosburg und Germering zwei unfassbar wichtige Spiele auf dem Programm, dann hoffentlich mit dem einen oder anderen Rückkehrer.


Wanderers Germering  (BYL)
Platz 8 in weite Ferne gerückt - Erstes punktloses Wochenende seit Ende Oktober
Enttäuschte Gesichter gab es nach dem Freitagsspiel im heimischen Polariom gegen den HC Landsberg. Ein von Moral, Leidenschaft und Wille geprägtes Spiel der Mannschaft um Wanderers Coach Heinz Feilmeier blieb am Ende unbelohnt. Mit personell geschwächten Kader bot Germering den Riverkings lange Zeit Paroli, ging am Ende jedoch mit 4:7 als Verlierer vom Eis. Das nötige Scheibenglück, sowie die ein oder andere Unachtsamkeit in der Defensive waren letztlich ausschlaggeben, dass Schwarz-Gelb nicht ein oder mehrere Punkte für sich gewinnen konnte.
Beim Auswärtsspiel am Sonntag in Peißenberg waren die Kräfteverhältnisse längst nicht mehr so ausgeglichen. Die Gastgeber feierten nach 60 gespielten Minuten einen nie gefährdeten 7:1 Heimerfolg vor den eigenen Fans.
Die Pfaffenhofener IceHogs sind am kommenden Freitag zu Gast im Germeringer Polariom.
Im Lager der IceHogs hatte man im vergangenen Sommer die Abgänge von Andreas Tahedl, Rick Gebhardt, Stephan Trolda und David Felsoci zu verkraften. Aber auch auf der Trainerposition gab es einen Wechsel. Der ECP hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Nachfolger für Trainer Michael Dippold gefunden. Mit Dimitri Kurnosow und Gregor Tomasik übernehmen zwei junge Trainer als Team die Führung des Bayernligisten. Tomasik stand von 2002 bis 2009 für die IceHogs im Kasten und schaffte es mit dem ECP sogar zweimal ins Bayernliga-Finale, Kurnosow ging von 2000 bis 2006 auf Torejagd in Pfaffenhofen. Dimitri Kurnosow ist darüber hinaus ein sehr bekanntes Gesicht bei den Germeringer Fans. Der 34-jährige Deutsch-Russe schnürte einst zwischen 2006 und 2008 zwei Jahre lang die Schlittschuhe für die Wanderers und avancierte zur damaligen Zeit zum Publikumsliebling in Germering. Darüber hinaus geht die Mannschaft von der Ilm mit zwei Kanadiern in die aktuelle Bayernliga-Saison. Michael Chemello und Jake Fardoe tragen das Trikot des EC Pfaffenhofen. Chemello spielte die vergangenen drei Jahre in der amerikanischen College-Liga ACHA II bei der Florida Golf Coast University. In seiner gesamten Zeit bei den FGCU Eagles erzielte Chemello in 91 Spiele insgesamt 64 Tore und 107 Assists und gewann 2016 die nationale Meisterschaft der ACHA II. Als Publikumsliebling, Stratege und Schlüsselfigur in der Spieleröffnung war Jake Fardoe die letzten Jahre bereits in Deutschland für die Luchse des EC Lauterbach in der Regionalliga West aktiv. Weitere namhafte Neuzugänge sind die beiden Stürmer Stefan Huber (EV Regensburg) und Rückkehrer Christian Birk (EV Moosburg). Der 29-jährige Huber wurde im Regensburger Nachwuchs ausgebildet und war bis auf ein eineinhalbjähriges Gastspiel in Deggendorf immer ein Fixpunkt in der ersten Mannschaft des EV Regensburg.
Am darauf folgenden Sonntag sind die Wanderers im Geretsrieder Freiluftstadion zu Gast.
Beim ESC herrscht nicht nur sportlich gesehen große Freude und Heiterkeit. Der dort ansässige Stadtrat beschloss vor Kurzem die Sanierung und Einhausung des Eisstadions. In der Saison 2019/2020 könnte dann schon mit Dach gespielt werden, der Endausbau würde 2020 durchgeführt werden. Die Riverrats verfügen über eine kampf- und laufstarke Mannschaft  mit einem enorm starken Torhüterduo als Rückhalt. Aus einem ausgeglichen gut besetzten Kader ragt Ondrej Horvath  noch etwas heraus. Bereits 15 Treffer gehen auf das Konto des tschechischen Torjägers, dazu kommen acht Torvorlagen. Zweitbester Torschütze ist Maximilian Hüsken, der bisher acht Mal getroffen hat. Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei Geretsried, das mit einem Heimsieg gegen das Feilmeiner-Team seinen derzeitigen Platz unter den Top Acht der Liga festigen will. Der EVG hat in der Vergangenheit aber oft unter Beweis gestellt, das sie jederzeit für eine Überraschung gut sein können. Während die Geretsrieder mit dem bisherigen Saisonverlauf  durchaus zufrieden sein dürften, heißt es für die Wanderers um jeden einzelnen Punkt zu kämpfen.
Für die Mannschaft ist es wichtig, weiter an sich und ihr vorhandenes Potential zu glauben.
Sprichwörtlich gesehen muss man das Glück bekanntlich erzwingen, so ist langes lamentieren trotz der aktuell nicht zufriedenstellenden Situation nicht angebracht. Einmal mehr kommt es auf die Unterstützung der schwarz-gelben Eishockeyfreunde an, ihr Team nach vorne zu peitschen. Am nächsten Spielwochenende rechnet man sich durchaus wieder Punkte aus.


Landsberg Riverkings  (BYL)
Zweites Sechs Punkte Wochende in Folge für die Riverkings
Zwei Derbys standen für die Riverkings am vergangenen Wochenende auf dem Spielplan. Am Freitag siegten die Mannen von Randy Neal mit 4:7 in Germering. Auch am Sonntag konnten die Riverkings das nächste Derby gegen die EA Schongau mit 4:3 für sich entscheiden und holten sich zum zweiten Mal in Folge sechs Punkte an einem Wochenende.
In Germering erwischte der HC Landsberg wieder einen Traumstart. Bereits in der zweiten Minute erzielte Thomas Fischer die Führung für Landsberg. Germering zeigte sich jedoch wenig beeindruckt vom frühen Rückstand und erzielte kurz darauf (3.) bereits den Ausgleich. Nur drei Spielminuten später nutze Germering eine Überzahlsituation zur 2:1 Führung.  Mit dem Gegentreffer zum 3:1 nach vierzehn Minuten stachelten die Gastgeber die Riverkings anscheinend an. Innerhalb von knapp zwei Minute (18. - 20.) drehte der HCL die Partie durch die Treffer von Markus Kerber, Bohumil Slavicek und erneut Markus Kerber. Nach dem erneuten Auslgeich (24.) erzielte Bohumil Slavicek kurz vor der zweiten Pause (40.) die erneute Führung. Im letzten Drittel sorgte Slavicek mit seinem dritten Treffer (53.) für die Vorentscheidung. Nach langer Zeit war Marcel Juhasz wieder im Kader der Riverkings und der Routinier setzte per Empty Net Goal den Schlusspunkt. „Wir haben heute nicht so gut gespielt, aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Solche Spiele muss man aber auch erst einmal gewinnen. „ so Randy Neal im Anschluss an die Partie.
Zum Heimspiel am Sonntag empfingen die Riverkings die EA Schongau. Bei den Gästen ging es unter der Woche turbulent zu. Zwei Spieler, darunter Torwart Marschall, verließen den Verein relativ überraschend. Wer jedoch gedacht hatte, der HC Landsberg hätte deshalb leichtes Spiel wurde im Laufe des Spiels eines besseren belehrt. Im ersten Drittel hatten die Riverkings die Partie gut unter Kontrolle und ginge durch den schön herausgespielten Treffer von Sven Gäbelein (5.) in Führung. Nach einer schönen Parade des herausragenden Christoph Schedlbauer – er erhielt nach der Partie ein besonderes Lob von Trainer Randy Neal – schnappte sich Markus Kerber die Scheibe und sorgte in eigener Unterzahl für das 2:0. Im zweiten Drittel waren die Riverkings nicht mehr wieder zu erkennen. Trainer Neal sprach nach der Partie etwas scherzhaft davon, dass seine Mannschaft in der Pause ausgetauscht wurde. Schongau erspielte sich eine Reihe guter Chance. In der 32. Spielminute musste Christoph Schedlbauer zum ersten Mal die Scheibe aus seinem Gehäuse holen. Während einer Überzahlsituation konnte Thomas Fischer einen Abpraller zum 3:1 versenken. Mit einer schönen Einzelleistung verkürzte Vitalijs Hvorostinins (40.) noch vor dem zweiten Pausentee zum 3:2. Im letzten Drittel sollte es noch einmal dramatisch werden. Zwar erzielte zunächst Tobias Wedl (47.) aus sehr spitzem Winkel das 4:2. Für die letzten zwei Minuten mussten die Riverkings aufgrund Strafzeiten mit nur drei Feldspielern auskommen. Die Gäste ersetzten Ihren Torwart für einen zusätzlichen Spieler.  Daher spielten sechs Schongauer gegen drei Landsberger. Die Riverkings verteidigten leidenschaftlich. Die Schüsse, die gefährlich aufs Tor kamen, waren eine sichere Beute von Christoph Schedlbauer. Der Gegentreffer zum Endstand von 4:3 fiel erst zwei Sekunden vor dem Ende und hatte daher nur noch statistischen Wert. Randy Neal: „Zum Ende hin wurden waren wir vielleicht ein bisschen müde. Hut ab vor meiner Mannschaft. Was die verbliebenen Jungs die letzten 4-5 Wochen geleistet haben ist mehr als beachtlich.“


EV Moosburg  (BYL)
EVM im Derby-Modus: Verdienter 6:4-Sieg bei den IceHogs
Nach zwei deftigen Niederlagen hat der EV Moosburg wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Beim Hallertau-Derby in Pfaffenhofen erkämpften sich die Dreirosenstädter am Sonntag einen 6:4 (2:1, 2:2, 2:1)-Sieg. Damit gelang auch die Revanche für die unglückliche 1:2-Hinspielpleite gegen die IceHogs.
Wirkten die Moosburger am Freitag gegen Peißenberg noch wie das Kaninchen vor der Schlange, war schon die Körpersprache im „Hopfendome“ eine ganz andere: Von Beginn an befanden sich die Grün-Gelben im Derby-Modus, gingen durch David Michel bereits nach drei Minuten in Führung. Die Hausherren, die in den jüngsten fünf Partien immerhin neun Zähler geholt hatten, konnten kaum Akzente setzen, verloren die Scheibe oft schon früh gegen den diesmal auch defensiv gut stehenden EVM. Als dem ECP nach einer Viertelstunde doch der Ausgleich gelang, antwortete Moosburgs Daniel Schander wenige Minuten später mit der abermaligen Gäste-Führung.
Im zweiten Durchgang wogte das Match hin und her: Daniel Möhle erhöhte zunächst auf 1:3 (26.), doch Pfaffenhofen meldete sich nach einer guten halben Stunde bei 5:3-Überzahl mit dem Anschlusstreffer zurück. Kurz darauf jubelten zwar erneut die mitgereisten EVM- Fans – Patrice Dlugos hatte einen Lenczyk-Pass verwertet –, doch als die Moosburger in Minute 38 unglücklich im gegnerischen Drittel die Scheibe herschenkten, konterten sich die IceHogs wieder auf 3:4 heran.
Der Schlussabschnitt war dann nicht mehr ganz so dramatisch: Nachdem Michel zum Doppeltorschützen aufgestiegen war (45.), gelang Jakob Killermann auf Zuspiel seines Ex-DNL-Kollegen aus Landshut, Max Retzer, der Treffer zum vorentscheidenden 3:6. Dass es in den letzten zehn Minuten doch noch einmal spannend wurde, hatten die Gastgeber dem Hauptschiedsrichter zu verdanken, der nach angezeigter Strafe und Puckkontrolle beider Mannschaften anscheinend „vergessen“ hatte, die Begegnung zu unterbrechen – und so dem EC Pfaffenhofen den vierten Treffer ermöglichte. Der war zum Schluss aber nur noch von statistischer Bedeutung.


Passau Black Hawks  (BYL)
Bärenstarke Black Hawks schlagen Höchstadt - Passau gewinnt mit 4:3 gegen den Tabellenführer
Die 809 Zuschauer bekamen am Sonntag ein absolutes Eishockey Topspiel in der Passauer EisArena zu sehen. Die Passau Black Hawks besiegten Tabellenführer Höchstadt mit 4:3. Das Spiel bot alle Facetten des Eishockeysports – hochklassiges Eishockey, Spannung, Strafzeiten und ein knappes Ergebnis kurz vor Ende des Spiels. Die Mannschaft des Höchstadter EC ist gespickt mit hochkarätigen Spielern. Sicherlich ragt dabei der Ex- Nationalspieler und über 600 malige DEL Spieler Vitalij Aab heraus. Dazu gesellt sich mit Michal Petrak der Top Scorer der Bayernliga. Die Liste könnte man beliebig weiter führen.
Am Sonntag siegte allerdings die Mannschaft, welche mehr Leidenschaft und Kampfgeist an den Tag legte. Das waren ganz klar die Passau Black Hawks. Das Tor wurde von Rückkehrer Christian Hamberger gehütet – Neuzugang Helmut Kößl gab der Passauer Verteidigung zusätzliche Tiefe und Qualität. Nach nicht einmal einer Minute klingelte es das erste mal im Kasten der Höchstadter. Svatopluk Merka vollstreckte auf Zuspiel von Simon Schießl und Daniel Huber. Danach gab es reichlich Torchancen auf beiden Seiten. Ein glänzend aufgelegter Christian Hamberger im Passauer Tor verhinderte den Höchstadter Ausgleichstreffer. Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Die Black Hawks marschierten weiter und erhöhten durch zwei Tore in Überzahl durch Roman Nemecek auf 3:0. Lukas Lenk verkürzte kurz vor der zweiten Drittelpause auf 3:1. Im Schlussdrittel kamen die Gäste aus Franken wie die Feuerwehr aus der Kabine und zeigten wozu der hochkarätig besetzte Kader zu leisten im Stande ist. Markus Babinsky und Kapitän Martin Vojcak nutzen die Überlegenheit und stellten das Ergebnis auf 3:3. Zehn Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen. Die Habichte spielten nun aus einer sichereren Defensive und setzten immer wieder „Nadelstiche“. Einen dieser Konter nutze Stefan Groß zum vielumjubelten Siegtreffer für die Passau Black Hawks. Selbst ein Unterzahlspiel  und ein 6 gegen 4 verteidigten die Black Hawks souverän und ließen keinen weiteren Treffer der Gäste mehr zu. Als beste Spieler wurden Roman Nemecek (Passau) und Lukas Lenk (Höchstadt) nach dem Spiel ausgezeichnet.
Trainer Ivan Horak zeigte sich nach dem Spiel begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft. „Das war heute eine fantastische Leistung. Heute haben wir als Mannschaft gewonnen. Ich möchte keinen einzelnen Spieler herausheben. Jeder hat heute seinen Teil dazu geleistet.“ Gäste Trainer Daniel Jun konnte dem nur zustimmen. „Gratuliere an Passau. Das war ein verdienter Sieg. Leidenschaft und Kampfgeist haben heute den großen Unterschied gemacht. Das hat meine Mannschaft heute über zwei Drittel vermissen lassen.“
Durch den großartigen Heimsieg gegen Höchstadt rücken die Passau Black Hawks in der Tabelle wieder auf Rang 7 vor. Den gilt es am kommenden Wochenende zu verteidigen. Keine leichte Aufgabe, den bereits am Freitag müssen die Dreiflüsse Städter nach Pegnitz ins offene Eisstadion reisen. Am Sonntag empfangen die Passau Black Hawks dann den Tabellen sechsten aus Erding. Bereits jetzt dürfen sich die Fans auf ein ähnlich enges und spannendes Spiel wie gegen Höchstadt freuen.
Karten für das Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr gegen Erding erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (FuZo) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. –czo


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Niederlage im Derby - IceHogs unterliegen Moosburg verdient mit 4:6
Herber Rückschlag für den EC Pfaffenhofen. Während die Pfaffenhofener zuletzt auswärts regelmäßig zu überzeugen wussten und aus den letzten drei Spielen sechs Punkte holten, läuft es zuhause weiterhin nicht rund. Gegen den EV Moosburg unterlagen die IceHogs am Sonntag im Derby nach einer der schwächsten Saisonleistungen verdient mit 4:6 (1:2; 2:2; 1:2) und verlieren die Zwischenrunde immer mehr aus den Augen.
Dabei hatte man sich so viel vorgenommen. Mit einem Sieg wollte man den Abstand zu Rang acht verkleinern, am Ende gab es allerdings nur lange Gesichter im ECP-Lager. Auch Gregor Tomasik wirkte etwas ratlos. „Wir wissen nicht, woran es liegt, dass es zu Hause einfach nicht klappen will,“ sagte der ECP-Coach. Vom starken und vor allem sehr konzentrierten Auftritt zwei Tage zuvor in Geretsried war nichts mehr zu sehen. Die IceHogs wirkten fahrig und nervös, dazu kam wieder einmal die altbekannte Abschlussschwäche, die sich wie ein roter Faden bereits durch die ganze Saison zieht. Bezeichnend, dass ausgerechnet Dimi Kurnosow, der angesichts der Personalprobleme von der Bande auf das Eis gewechselt war, zwei der vier Treffer erzielte. Ansonsten vergaben seine Mitspieler erneut reihenweise gute Möglichkeiten. Die Gäste dagegen nutzten die Fehler der Gastgeber konsequent aus, so dass ihnen eine durchschnittliche Leistung reichte, um zum Erfolg zu kommen. Schon nach gut zwei Minuten verlor die ECP-Abwehr Moosburgs Torjäger David Michel aus den Augen, der alleine auf Philipp Hähl zusteuern konnte und diesem mit einem trockenen Schuss keine Chance ließ. Erst nach gut 10 Minuten fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel In der 15. Minute setzte Dimi Kurnosow einen abgewehrten Seibert-Schuss zum Ausgleich in die Maschen. Die Führung hatte dann Mike Chemello auf dem Schläger, scheiterte aber an Thomas Hingel im Gästetor. Besser machte es  kurz vor der Pause auf der Gegenseite Daniel Schander, der von einer Uneinigkeit zweier ECP-Verteidiger profitierte und die Gäste wieder in Führung brachte. Beim 1:3 in der 26. Minute stand dem EVM dann auch das Glück zur Seite. Daniel Möhle fiel ein abgeprallter Puck direkt auf den Schläger und diese Chance ließ er sich nicht nehmen. Als dann hintereinander zwei Moosburger auf die Strafbank mussten, dauerte es nur sieben Sekunden, bis der schön freigespielte Jake Fardoe auf 2:3 verkürzen konnte. Doch die Freude darüber währte nur gut zwei Minuten, dann hatte Patrice Dlugos den alten Abstand wieder hergestellt. Noch vor der zweiten Pause gelang den IceHogs der neuerliche Anschluss. Nach einem Birk-Pass lief Dimi Kurnosow alleine auf Hingel zu und verwandelte eiskalt. Zu Beginn des Schlussabschnitts drückten die IceHogs auf das Tempo und hatten durch Robert Gebhardts Alleingang die große Chance  zum  4:4. Doch auch er brachte die Scheibe nicht im Tor unter. Ganz im Gegensatz zu David Michel. Der Tscheche stellte fast im Gegenzug auf 3:5 und als die IceHogs daraufhin alles nach vorne warfen, verpasste ihnen Jakob Killermann den vorzeitigen KO. Zwar konnte Kapitän Stefan Huber mit einem satten Schlagschuss postwendend nochmals verkürzen, zu mehr sollte es aber an diesem Abend nicht mehr reichen, auch wenn Gregor Tomasik schon zwei Minuten vor dem Ende Philipp Hähl für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm. 


Schongau Mammuts  (BYL)
EA Schongau holt zweiten Punkt gegen Passau  im Nachsitzen  - EA Schongau muss künftig ohne Stammgoalie Niklas Marschall auskommen !
Es war ein verdienter und hart erkämpfter Sieg für die Mammuts, die sich im Spiel leider immer wieder selbst in Bedrängnis brachten  und so bis in die Schlussminute einem Rückstand hinterherliefen.
Begonnen hatte es ganz stark für die Mammuts.  Mathias Schuster hebelte mit einem langen Pass auf Fabian Magg die Passauer Abwehr aus  - und der Stürmer vollendete die Vorlage unter die Latte 1 : 0 (2.).  Dass die EAS in der Defensive nicht konsequent  genug arbeitete rächte sich in der 9. Minute – die Gäste glichen dankbar aus. Doch die Antwort der Mammuts kam postwendend.  Die EAS im Angriff aufs Passauer Tor – über Vitalijs Hvorostinins  und Milan Kopecky kam die Scheibe zurück an die Blauen Linie – Verteidiger Mathias Schuster zog ab – 2 : 1 (10.). Die Führung ging auch völlig in Ordnung – doch die Gäste nutzen ihre erste Überzahl zum erneuten Ausgleich (15.).
Im Mittelabschnitt  kam das Spiel der EAS dann ziemlich ins Stocken  - Passau war da Effektiver.  In der 25. Minute gingen die Gäste erstmals in Front und legten in der 31. Minute gar das 2 : 4 nach. Zu dem Zeitpunkt sah es düster für die Punkte der Mammuts aus – da sorgte eine Energieleitung von Daniel Holzmann wieder für Hoffnung. Nach einem Pass von Martin Schweiger traf der junge Verteidiger zum 3 : 4 Anschluß (33.).
Im Schlussdrittel bemühte sich die EAS lange redlich aber erfolglos um den Ausgleich – beste Chance war noch der Pfostenknaller von Martin Schweiger in der Schlussphase. Aber weiter hatte der knappe Vorsprung  der Gäste Bestand.  So nahm die EAS schon frühzeitig Goalie Christoph Lohr vom Eis und versuchte es mit 5 gegen 4  - beide Teams hatten je einen Spieler auf der Strafbank.  Diese kehrten gerade aufs Eis zurück, da glich Milan Kopecky zum hochverdienten 4 : 4 aus – 33 Sekunden vor dem Spieleende.
Und auch die folgende Verlängerung im Modus 3 gegen 3 stand ganz im Zeichen des Spielmachers, der auch erstmals als Kapitän die Mammuts  präsentierte.  Zusammen mit Mathias Schuster und Markus Waldvogel  als Trio auf dem Eis spielten sie sich geschickt  durch das Passauer Team  und Milan Kopecky sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.
Schon während der Partie hatte es unter den Zuschauern die Runde gemacht  und war dann auch die Frage in der Pressekonferenz,  die unter den Nägeln brannte an Co-Trainer Tim Lippert, der den erkrankten Roman Mucha vertrat.  „Was ist mit Niklas Marschall und Christoph Altstetter ?“  - die Antwort brachte zwar nur bedingte Zufriedenheit – Fakt ist jedoch das der Stammgoalie  sich nach 6 Saisonen bei den Mammuts sich aus persönlichen Gründen  unter der Woche verabschiedet hatte.  Mit seinem Fahrgemeinschaftspartner zog dann auch Verteidiger Christoph Altstetter,  der immer noch durch Schmerzen einer alten Verletzung  gehandicapt ist, einen Schlussstrich unter die Saison.
Gerade der Abgang von Niklas Marschall – unbestritten einer der stärksten Goalies der Liga trifft die EAS ins Mark und in den unerwarteten  Zugzwang auf der Suche nach einem  passenden Ersatz.   


Amberg Wild Lions  (BLL)
Ein perfektes Wochenende
Vielleicht war es die lange Busreise, möglicherweise hatte man am Sonntag die mit zehn Feldspielern angetretenen Gastgeber aus Ulm auch unterschätzt – das Anfangsdrittel war jedenfalls aus Amberger Sicht eines zum Vergessen. 2:0 führte der Außenseiter nach zehn Minuten und bereitete den Löwen mit großem Kampfgeist so einige Probleme. Bei Amberg fehlten krank oder verletzungsbedingt Dominik Schopper, Andreas Hampl, Matti Swadzba und Simon Bogner, aber man hatte trotzdem eine komplette Reihe mehr aufzubieten, als Ulm. Einzig positive Aspekte im Anfangsdrittel: Ein gut funktionierendes Unterzahlspiel und ein Lattentreffer von Bernhard Keil. „Da muss wesentlich mehr kommen, wenn du hier die Punkte mitnehmen willst“, urteilte ERSC-Chef Mustafa Sugle in der ersten Pause.
Zum Mittelabschnitt kamen die Löwen dann auch konzentrierter aus der Kabine, aber erst nach dem Überzahltreffer von David Rybka zum 2:1 wurde es spürbar besser. Knapp 70 Sekunden später bewies Dan Heilman erneut den Wert für die Mannschaft. Der Routinier nahm einem Ulmer die Scheibe ab und verwandelte per Rückhand zum 2:2-Ausgleich. 39 Sekunden vor der Pausensirene ließ sich Felix Köbele – direkt von der Strafbank kommend – die Gelegenheit zu einem Break nicht entgehen und netzte eiskalt zum 2:3 ein. Und die Löwen machten sich im Schlussdrittel gleich daran, für klare Verhältnisse zu sorgen. Im Powerplay war es schon nach 65 Sekunden Florian Bartels, der ein Zusammenspiel mit Köbele und Keil zum 2:4 abschloss. Und erneut Heilman sorgte mit dem 2:5 für das Endresultat.  


EV Aich  (BBZL)
EV AICH STÜRZT DEN TABELLENFÜHRER DEC INZELL
Mit einem überzeugenden 8:4 Heimsieg gestern hat die Truppe von Georg Herrmann den als Tabellenführer angereisten DEC Inzell wieder nach Hause geschickt. Die Inzeller kamen mit ordentlich Selbstvertrauen nach 6 Siegen aus 7 Partien in das Moosburger Eisstadion und machten von Anfang an klar, dass sie auch gegen den EVA die Punkte mitnehmen wollen. Mit hohem Tempo versuchten sie das Spiel an sich zu reißen, was ihnen zu Beginn des Spiels auch gelang und so entwicklete sich eine Bezirksligapartie auf hohem Niveau. Der Führungstreffer für die Gäste in der 8. Minute war dann nicht unverdient, für die Aicher aber unglücklich, weil vom eigenen Verteidiger unhaltbar mit dem Knie ins Tor abgefälscht. Es dauerte dann noch einige Zeit, bis der EV Aich das Spiel besser in den Griff bekam. Nach starkem Forechecking durch Daniel Korn staubte Jens Trautmann in der 17. Minute zum 1:1 Ausgleich ab.
Im zweiten Abschnitt zeigte der EVA dann mehr und mehr seine spielerische Klasse. Alexander Scholz brachte seine Farben in der 24. Minute erstmals in Führung. Inzell gelang zwar drei Minuten später der Ausgleich, aber die Aicher ließen sich dadurch nicht beeindrucken. In Überzahl spielte die erste Reihe des EVA Katz und Maus mit den vier Inzellern und Daniel Korn musste nach Zuspiel von Trautmann und Scholz nur noch den Schläger hinhalten, die erneute Führung zum 3:2. Fünf Minuten später fälschte Andreas Koller einen Schuss von Alexander Neumeier unhaltbar zum 4:2 ab. Inzell musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und geriet zunehmend unter Druck. Wieder fünf Minuten später fiel nach einem tollen Konter dann das 5:2 durch Daniel Korn.
Kurz vor Drittelende hielt Linus Messer mit einem tollen Reflex die Führung fest. Wer aber gedacht hatte, die Gäste würden sich ihrem Schicksal jetzt ergeben sah sich getäuscht. In der 45. Minute konnte Inzell durch Plenk auf 5:3 verkürzen. Erneut war es dann die erste Reihe des EVA, diesmal in Person von Tarek Mustapha, der in Überzahl den alten Abstand wieder herstellte. Doch Inzell steckte nicht auf und kam zehn Minuten vor Schluss durch Scheck nochmal auf 6:4 heran. Das war aber dann das letzte Aufbäumen der Gäste. In Unterzahl traf Andreas Koller nach starker Vorarbeit von Matt Puntureri zum 7:4 und am Ende war es dem unermüdlich rackernden US-Boy vorbehalten den Schlusspunkt zum 8:4 ins mittlerweile verwaiste Inzeller Gehäuse zu setzten.
Für den EV Aich war es ein enorm wichtiger Sieg im Kampf um die Tabellenspitze. Vor allem die erste Reihe des EVA zeigte sich mit fünf Treffern in blendender Verfassung und war an diesem Abend vom Gegner nicht zu stoppen. Hervorzuheben ist auch die umsichtige Leitung des Spiels durch das Schiedsrichterduo Markus Sperl und Florian Weinzierl, die genau das richtige Gespür für die Partie hatten.
Der Inzeller Trainer analysierte die Partie wie folgt: „Aich ist eine sehr starke Mannschaft und hat die Partie verdient gewonnen. Man darf vor allem der 1. Reihe keinen Raum lassen, dann nutzen sie ihre Spielstärke gnadenlos aus. Im ersten Drittel hatten wir die Begegnung im Griff, dann ging uns aber die Kraft aus. Im Rückspiel ist eine Revanche fällig“ so Schwabl.
EVA-Coach Georg Herrmann meinte: „In den ersten 10 Minuten hatten wir zuviel Respekt vor den Inzellern. Danach hatten wir aber die Begegnung im Griff. Man sieht, wenn die Mannschaft komplett ist können wir jeden Gegner schlagen.“
Weiter geht es am kommenden Freitag mit dem schweren Auswärtsspiel beim jetzt neuen Tabellenführer in Pfaffenhofen. Die Pfaffenhofener hatten im Sommer mit Problemen zu kämpfen, zeigen sich aber nun rechtzeitig in hervorragender Verfassung. Dass vor allem in Pfaffenhofen die Trauben sehr hoch hängen musste u.a. auch schon Waldkraiburg erfahren, die dort ebenso als Verlierer vom Eis gingen wie Dorfen und Ottobrunn.


HC Maustadt  (BBZL)
HCM/ECDC 1b macht mit 7:4 gegen Türkheim das halbe Dutzend voll - Sechster Sieg im sechsten Saisonspiel
 Das halbe Dutzend ist voll – die SG HC Maustaddt/ECDC 1b hat mit dem 7:4 (4:3/2:0/1:1) über den ESV Türkheim ihren sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel gefeiert. Allerdings taten sich die Maustädter gegen die unbequemen Türkheimer unerwartet schwer.
„Da war einiges an Licht und Schatten dabei“, zog Spielertrainer Ingo Nieder sein Fazit nach dem mühevollen, aber doch sicheren Erfolg. Seine Jungs fingen sich einen schnellen Rückstand ein, drehten diesen dann aber innerhalb von nicht einmal sieben Minuten in einen 4:1-Vorsprung. Aber anstatt nachzusetzen, schlich sich wieder der Schlendrian und vor allem unnötige Strafzeiten ein. Negativer Höhepunkt war eine – allerdings völlig überzogene – Matchstrafe gegen Simon Füllenbach, der seinen Gegenspieler bei einem Check unglücklich am Kopf erwischte. Türkheim nutzte die Verwirrung und kam bis zur ersten Pause wieder auf 3:4 ran.
Im zweiten Durchgang dominierten dann aber die Grün-Gelben, mehr als zwei Treffer durch Flo Jahrmann und Martin Löhle waren nicht drin – weitere beste Einschußmöglichkeiten wurden fahrlässig versemmelt. „Wir haben die Partie nun total kontrolliert, spätestens nach dem 7:3 im Schlußabschnitt war die Sache erledigt“, so Nieder weiter. Aber Türkheim hielt mit seiner unbequemen Spielweise dagegen und provozierte weitere Strafen gegen die Maustädter. So gelang den Gästen die Ergebniskorrektur auf 4:7 – letztendlich war’s ein sicherer, aber mühsamer Erfolg der SG HCM/ECDC 1b.
Die Torschützen waren je zweimal Jimmy Nagle und Flo Jahrmann sowie Philipp Hacker, Martin Löhle und Markus Schmid.
Am kommenden Samstag steht mit dem Gastspiel bei der SG Senden/Burgau1b/Ulm/Neu-Ulm 1b eine lösbare Aufgabe an. Mit mehr Disziplin und Konzentration vor dem gegnerischen Gehäuse sollte ein Sieg möglich sein. Aber Vorsicht: der Gegner überraschte zuletzt mit einem 8:7-Sieg in Königsbrunn.


Black Eagles Reutlingen  (LLBW)
EC Eisbären Balingen - TSG Reutlingen Black Eagles 7:1 ( 3:0;2:1;2:0)
Im ersten Derbyvergleich konnten die Black Eagles der TSG Reutlingen gegen die Eisbären Balingen am Fuße der Zollernalb nicht viel ausrichten. Obwohl die Black Eagles bis auf die verhinderten Chris Melchior und Manuel Rogge in Vollbesetzung antreten konnten, kann das Team von Trainer Roberto Cazacu mit 7:1 doch deutlich unter die Räder. Gegen das eingespielte Team aus Balingen gelang den Black Eagles nur wenig. Insbesondere schafften es die Black Eagles nicht ihr eigenes Spielsystem aufzuziehen. Gegen die torgefährlichen Eisbären fiel nach der Spielhälfte in einer von Strafzeiten geprägten Partie die Vorentscheidung, als die Black Eagles drei Tore in Unterzahl kassierten, selbst aber bis auf den Treffer von Dennis Kramer zum 4:1 nichts zählbares herausspielen konnten.
Bereits am Sonntag können die Black Eagles beweisen, dass sie doch gegen bessere Gegner bestehen können. Vor heimischem Publikum wird Heritage Schwenningen zu Gast sein. Die Schwarzwälder konnten in ihren letzten Partien gegen Balingen und Pforzheim enge Spiele abliefern und überzeugten vor allem durch Offensivstärke. Los geht es in Reutlingen wie immer um 19:15 Uhr.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Siegesserie gerissen - Ice Dragons unterliegen in Ratingen
Nach 11 Siegen in Folge hat es auch die Ice Dragons wieder erwischt. Mit 8:5 unterlagen sie in Ratingen, mussten sich am Ende offen eingestehen, dass die Gastgeber an diesem Abend trotz des vorhandenen Kampfgeistes der Ice Dragons einfach die stärkere Mannschaft waren.
Für die Ice Dragons, die mit Lars Rusche im Tor und weiterhin ohne Nils Bohle und Jan-Niklas Linnenbrügger antraten (beide hoffen auf ein Comeback im Januar), fing das Spiel dabei sogar sehr positiv an! Leon Nasebandt zog bereits in der 8. Minute unhaltbar für Oster zum 0:1 ab, ein Auftakt nach Maß für die Ice Dragons. In der Folgezeit hatten die HEV Cracks etwas mehr vom Spiel, versäumten es aber lange Zeit, sich dafür zu belohnen. Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe sie daraus Kapital schlagen konnten, RJ Reed überwand Oster zum 0:2. Doch die Gastgeber kamen noch vor der Pause zurück, trafen durch Tim Brazda zum Anschluss.
Den besseren Start ins 2. Drittel hatten die Ice Aliens. Sie kamen deutlich engagierter aus der Kabine, wollten den Ice Dragons nun den Schneid abkaufen und wurden durch den Ausgleichstreffer von Simon Klemmer in der 26. Minute in diesem Vorhaben sogar noch bestärkt. Zwar brachte RJ Reed seine Farben nur Sekunden später erneut in Führung, doch die Ice Dragons gerieten nun mehr und mehr unter Druck. Ein Doppelschlag innerhalb gut einer Minute drehte das Spiel dann zu Gunsten der Gastgeber: Alexander Schneider zog unhaltbar für Lars Rusche zum 3:3 in der 30. Minute ab, Lorenzo Maas legte nach einem Puckverlust der Ice Dragons das 4:3 nach. Für die Ice Dragons wurde es nun immer öfter brenzlig, doch mit einem stark haltenden Lars Rusche im Tor überstanden sie diese Drangphase der Ice Aliens, konnten sogar durch RJ Reed in der 36. Minute erneut ausgleichen. Allein dieser Ausgleich währte nicht lange, Tim Brazda stellte nur 50 Sekunden später den alten Abstand wieder her. Als dann nur knapp eine Minute später Dennis Appelhans einen Penalty zugesprochen kam, sah es so aus, als würden die Ice Aliens weg ziehen können. Doch Lars Rusche ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, entschärfte den Strafschuss, es blieb also bis zur Pause beim 5:4 Rückstand der Ice Dragons.
Die Ice Dragons hatten sich für das letzte Drittel sicherlich noch etwas vorgenommen. Doch die Gastgeber hatten etwas dagegen. Sie standen defensiv sicher, ließen die Ice Dragons anlaufen um dann Ihrerseits eiskalt zuzuschlagen. So war es dann ein Doppelschlag von Pascal Behlau und Thomas Dreischer, der die Partie innerhalb von nur 41 Sekunden endgültig in Richtung der Ice Aliens laufen ließ, gespielt waren zu dem Zeitpunkt knapp 47 Minuten. Doch obwohl die Gastgeber sogar noch das 8:4 durch Alexander Schneider nachlegten, der einen Konter in der 49. Minuten eiskalt verwandelte, die Ice Dragons wollten nicht aufgeben. Sie kamen durch RJ Reed, der seinen 4. Treffer an diesem Abend erzielte in Überzahl noch auf 8:5 heran, hatten auch diverse Chancen um weiter zu verkürzen, fanden jedoch keinen Weg mehr an Christoph Oster vorbei. Jedoch sollte nicht verschwiegen werden, dass auch für die Ice Aliens noch weitere Treffer im Bereich des Möglichen waren, die jedoch Lars Rusche mit starken Paraden vereitelte.
So stand am Ende eine verdiente Niederlage gegen einen an diesem Abend stärkeren Gegner, die erneut die Ausgeglichenheit in dieser Liga verdeutlichte.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Aliens mit zwei Gesichtern 
Die Ratinger Ice Aliens haben ein emotionales Wochenende hinter sich. Während man sich am Freitag überraschend den Dinslakener Kobras geschlagen geben musste, wurde am Sonntag mit dem Sieg gegen den Tabellenführer Herford geglänzt.
Am Freitag schien die Partie erst den erwarteten Lauf zu nehmen. Die Ice Aliens kamen gut ins Spiel und schnürten die Kobras mit einem guten Pressing in deren Drittel ein. Nach einem Abwehrfehler der Hausherren konnte Tobias Brazda sogar den Führungstreffer erzielen. Danach wurden die Kobras aber immer stärker und übernahmen  die Initiative. Schon 70 Sekunden später war die Führung wieder weg und es stand 1:1.  Trainer Achim Johnigk musste aufgrund einiger Verletzungen im Team die eingespielten Reihen verändern, leider merkte man den Spielern über die komplette Spielzeit die fehlende Harmonie im Spielaufbau an. Viele Fehler luden Dinslaken immer wieder zu guten Chancen ein, insbesondere im zweiten Drittel wirkte das Spiel der Ratinger oft verkrampft. In der 28.Spielminute nutzte Kevin Wilson mit einem Schlagschuss von der blauen Linie eine doppelte Überzahl aus und brachte Dinslaken damit zum ersten Mal in Führung. Zwar gaben die Ratinger in der Folgezeit nie auf, es fehlte aber weiterhin an den nötigen Ideen im Spielaufbau. Man schaffte es einfach nicht, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen und Chancen zu erspielen. Besser machten es wieder die Gastgeber, 47 Minuten waren gespielt und Alexander Brinkmann brachte die Kobras mit 3:1 in Front. Dass die Aliens nie aufgaben bewies der erneute Anschlusstreffer  durch Stepan Kuchynka gut zehn Minuten vor dem Ende. Als sich viele fragten, ob die favorisierten Ratinger nun doch noch die Partie drehen würden, sorgten Dinslakens Menzel und Plichta mit einem Doppelschlag innerhalb von einer Minute für die Entscheidung. Es waren zwar noch 5 Minuten zu spielen, aber ausrichten konnten die Ice Aliens nichts mehr. 
Auch am Sonntag hatten die Ratinger erstmal nichts zu lachen. Ähnlich wie am Freitag wirkte der Spielaufbau verkrampft und unpräzise, der Kopf schien einfach nicht frei zu sein. Folgerichtig ging der Tabellenführer auch durch Tore von Nasebandt (8.) und Reed in Führung. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Ratinger dann eine der wenigen Torchancen in der Anfangsphase. Nach einem Gerangel am Torraum der Herforder gab der Linienrichter sofort kein Tor, da allerdings auch kein Pfiff ertönte und der Puck wohl auch noch spielbar war schob Tim Brazda Puck samt Torhüter einfach über die Torlinie. Ein umstrittenes Tor, aber es zählte. Plötzlich nur noch 1:2, und das zu einem psychologisch so wichtigen Zeitpunkt.
Im zweiten Drittel kamen dann alle Freunde von offensivem Eishockey auf ihre Kosten. Die Ice Aliens wirkten nun viel bissiger, entschlossener und auch die Kombinationen konnten sich sehen lassen. Nach 26 Minuten stellte Simon Klemmer den umjubelten Ausgleich her, aber nur 16 Sekunden später lief man wieder dem Rückstand hinterher. Ein wahnsinnig schnelles Spiel mit reichlich Torchancen entwickelte sich, und endlich platzte der  zuletzt so fest sitzende "Torknoten" bei den Ratingern. Ab der 30. Minute spielten dann nur noch die Aliens. Alexander Schneider besorgte den erneuten Ausgleich, Lorenzo Maas brachte die Aliens dann wieder in Front. Zwischendurch schoss Herfords Reed zwar wieder den Ausgleich, aber auch er konnte nichts mehr gegen die außerirdische Offensivkraft anrichten. Wie im Rausch folgten Tore durch Tim Brazda, Pascal Behlau, Thomas Dreischer und erneut Alexander Schneider. 
Mit dem 8:4 waren die Ostwestfalen natürlich nicht einverstanden und versuchten durch Provokationen und Körperspiel zurück ins Spiel zu kommen.  Die Aliens gingen aber größtenteils nicht auf die aggressive Art der Gäste ein und konnten das Spiel routiniert zu Ende spielen. Auch Reed's vierter Treffer an diesem Abend war dann nur noch Ergebniskosmetik. 
Mit 8:5 gewinnt man am Ende doch verdient gegen den Herforder EV.  Die Zuschauer konnten an diesem Wochenende Zeuge einer beeindruckenden Wandlung werden, vom gefühlten Abstiegskandidaten am Freitag zum beeindruckenden Titelanwärter am Sonntag war alles dabei. Mit der Leistung vom Sonntag können alle Verantwortlichen zufrieden sein. Spielt man so weiter, wird man der Liga auch wieder das Fürchten lehren.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Shutout für Haack
Die Torschützenliste für die Heimmannschaft aus Solingen blieb an diesem Tage leer, denn der Troisdorfer Keeper Lukas Haack war nicht zu überwinden.
Aber auch für die Gäste aus Troisdorf blieb das Match lange ohne Möglichkeit zum Jubeln. Erst in der 18. Spielminute war es Lucas Kürten, der auf Vorlage von Dominik Klein und Justyn Tursas den ersten Treffer erzielte. Mit dem Spielstand von 0:1 ging es dann auch in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt konnte Troisdorf sich wesentliche häufiger durchsetzen und Torchancen kreieren. In der 23. Spielminute war es Justyn Tursas auf Zuspiel von Daniel Kühlem und Lucas Kürten, der auf 0:2 erhöhen konnte. Nur 4 Minuten später war es wieder Lucas Kürten, der die Vorlage von Daniel Fegus und Justyn Tursas zum 0:3 nutzen konnte. Mario Wonde war es, der mit einem Shorthander in der 30. Spielminute das Troisdorfer Team auf 0:4 davon ziehen ließ. Mario Wonde vollendete hierbei einen Konter in Unterzahl. Auch wenn Solingen nicht chancenlos war, blieb es bis zum Ende des 2. Drittels beim 0:4, weil Lukas Haack alle Möglichkeiten vereitelte und alle Schüsse parieren konnte.
Der letzte Spielabschnitt war von Strafzeiten gekennzeichnet. Troisdorf musste häufig in Unterzahl agieren, die eigenen Möglichkeiten ein Tor zu erzielen gingen zurück und Lukas Haack im Tor der Troisdorfer hatte alle Hände voll zu tun, um den Kasten sauber zu halten. Dennoch gelang es den Troisdorfern den Spielstand auf 0:5 zu erhöhen. Diesmal war es Daniel Kühlem auf Zuspiel von Victor Zimmermann und Dominik Patt. Zum Ende des Spiels ereigneten sich noch zwei nicht erfreuliche Zwischenfälle. Zum einen musste Dominik Klein aufgrund einer Platzwunde am Kopf zum Nähen ins Krankenhaus gefahren werden und eine Minute vor Spielende verteilte das Schiedsrichtergespann eine fünf-plus-Spieldauer Disziplinarstrafe gegen Victor Zimmermann, so dass Victor für das nächste Spiel gesperrt ist. Mit dem vermutlich wegen seiner Verletzung ausfallenden Dominik Klein, fehlen dem Troisdorfer Team beim kommenden Spiel zwei Verteidiger.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „ Das waren wieder 3 wichtige Punkte, um uns in der Tabellenspitze festzusetzen und uns für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga zu qualifizieren!“
Das nächste Heimspiel im Eisstadion am Rotter See wird wieder ein Lokalderby sein. Am Freitag den 08.12.2017 um 20:00 kommt das Team aus Wiehl, die in der Tabelle nur zwei Punkte hinter Troisdorf stehen.


Eifel-Mosel Bären  (HL)
Bären klettern auf Platz eins der Tabelle
Die Eifel-Mosel Bären schlagen die Roten Teufel aus Bad Nauheim im letzten Heimspiel vor dem Jahreswechsel verdient mit 7:1 und steigen punktgleich mit dem amtierenden Meister EJ Kassel Huskies „89ers“ an die Tabellenspitze.
Die Partie startete zunächst ausgeglichen, wobei beide Mannschaften von der ersten Minute an körperlich stark präsent waren und hart um jeden Puckbesitz kämpften.
Spätestens mit dem 1:0 durch Torschützen Stefan Wanken in der 6. Spielminute gewannen die Bären jedoch die Oberhand über das Duell. 
Bereits zwei Minuten später verdeutlichten die Spieler aus dem Eifel-Mosel Land, wer hier das sagen hat:  Lukas Golumbeck erhöhte zum 2:0 (8. Spielminute). Von diesem Rückstand angespornt, lenkten die Teufel die Partie durch schnelles Spiel in das Drittel der Bären und nutzten die Chance zum 2:1 (12.). Nur kurz später versuchten die Hessen ihr Glück erneut, verpassten den Ausgleich jedoch ganz knapp, da der Schuss am Pfosten der Heimmannschaft endete.
In der letzten Minute des ersten Drittels versenkte Michal Janega die Scheibe im gegnerischen Kasten und baute die Führung der Eifel-Mosel Bären damit zum 3:1 aus.
Der zweite Abschnitt einer fair geführten Partie zeichnete sich insgesamt durch viele Strafzeiten auf beiden Seiten aus, wobei sowohl die Bären aber auch die Gäste oftmals kopfschüttelnd über die Schiedsrichterentscheidungen des Gespanns Hahn und Weber auf den jeweiligen Strafbänken Platz nehmen mussten.
Die Mannschaft unter Kapitän Lukas Golumbeck nutzte Überzahlsituationen konsequent aus und erhöhte erneut durch Stefan Wanken (25.) und durch Torschützen Marcel Hirsch (34.).
Speziell am Torhüter der Bären, Sean Broderick, gab es für die Teufel kein weiteres Vorbeikommen. Auch der den Bad Nauheimern zugesprochene Penalty blieb ungenutzt und es ging mit 5:1 in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel gelang es den Roten Teufeln trotz doppelter Unterzahl der Bären nicht, die Abwehr oder den Torhüter der Gastgeber zu bezwingen. Die Hausherren nutzten die letzten 20 Minuten hingegen für das 6:1 durch Bastian Arend (44.) und das 7:1 durch Thomas Barth (58.) aus und gingen damit 
Das nächste Spiel der Eifel-Mosel Bären findet am kommenden Sonntag, den 10.12. um 18.45 Uhr gegen den ESC Darmstadt Dukes im Eisstadion Darmstadt statt.


EC Nordhorn  (RLN)
Hoffnungsschimmer beim ECN / Niederlagenserie geht weiter – 3:7 gegen Bremen
Hoffnungsschimmer beim Eishockey Club Nordhorn e.V. – nach zuletzt extrem schwachen Leistungen empfing die Regionalliga-Mannschaft von Heiko Niere die Weserstars Bremen zum Duell in Nordhorn. Vor 597 Zuschauern entwickelte sich die Partie zu einem spannenden Kampf, welches die Gäste letztlich mit 3:7 (1:2; 2:2; 0:3) für sich entscheiden konnten.
Gerade in den ersten beiden Dritteln spielten die Nordhorner unerwartet stark auf, nach einem Eröffnungstor von Darian Wellmann gelang Adrian Matula der Ausgleich in der zehnten Minute. Kurz vor der ersten Pause kann Artur Galwas im Alleingang zwar die erneute Führung wiederherstellen, dennoch sieht es gar nicht so schlecht aus für die Gastgeber.
Im Mittelabschnitt bleibt die Partie weiter ausgeglichen, Mikhail Berezhnoi (25.) und Kevin Zimbelmann (28.) sorgen für eine kurzzeitige Führung für den ECN. Igor Schön und Artur Galwas egalisieren diese Treffer jedoch und erhöhen auf 3:4, da kann auch der erneut starke Maik Holzke nicht viel retten.
Das Schlussdrittel gehört nun vollkommen den Weserstars: Erneut Igor Schön, dann sein Bruder Paul und der Hattrick von Galwas: Drei Tore im dritten Drittel. Dem ECN schwinden die Kräfte, die Partie geht mit 3:7 an Bremen.
Beim EC Nordhorn war durch die zwei starken Abschnitte spürbarer Aufwind bemerkbar, letztlich fehlte jedoch die Kraft, diese Leistung über die Distanz zu bringen. Dazu kommen vermeidbare Strafen für Karel Horak und Adrian Matula, die für die beiden letzten Tore in Unterzahl sorgten.
Alles in allem kann man an der Vechte dennoch zufrieden sein: Eine über weite Strecken interessante Partie, die erst zum Schluss verloren ging. Diese wiedergewonnene Energie sollte die Mannschaft nun nutzen und im Training an den nächsten Schrauben drehen. Am kommenden Wochenende geht es bereits weiter, dann warten am 9. Dezember die Salzgitter Icefighters zum Auswärtsspiel. Die Stahlstädter schlugen zuletzt den letztjährigen Meister vom Hamburger SV.


TAG Salzgitter Icefighters  (RLN)
Starke Kampfleistung und Dreierpack von Doroshko bringt Sieg in Hamburg
Das starke zweite Spieldrittel bringt den Icefighters den 4:5 (1:1, 2:4,1:0) Auswärtssieg beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus der Hansestadt.
Der Gastgeber ging als Favorit in die Partie und machte gleich zu Beginn mächtig Druck und bestimmt das Spielgeschehen, doch die Abwehr der Stahlstädter verhinderten mit kämpferischen Einsatz die Führung für den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer. Das erste Tor des Tages erzielt dann allerdings, etwas überraschend, nach schöner Einzelaktion in Überzahl Lukas Pfaffinger in der 8. Spielminute. Der HSV konnte durch den Treffer von Kovacs (12.) im Nachschuss ausgleichen. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Zum Anfang des zweiten Spielabschnitts begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. In der 25. Spielminute erzielte Icefighter-Verteidiger Daniel Doroshko sein erstes Tor an diesem Abend. Keine drei Minuten später (27.) stocherte Stürmer Leon Geffers einen Abpraller am verdutzen HSV-Keeper über die Linie. Der amtierende Meister wackelte nun gehörig und dies nutze erneut Daniel Doroshko eiskalt aus, gleich zweimal in kurzer Zeit überlief er die Abwehr und lies HSV-Goalie Bethke keine Chance (28./34.). Kurz drauf bringt Jannik Höffgen den aktuellen Meister mit seinen beiden Treffern (35./39.) wieder zurück in die Partie.
Im letzten Spielabschnitt sahen sich die Icefighters wütenden Angriffe der Gastgeber ausgesetzt. Erneut konnte Höffgen vom HSV ein Tor erzielen, diesmal in Überzahl (44.). Wer jetzt dachte, dass der HSV erneut die Partie dreht sah sich getäuscht. Die Stahlstädter standen kompakt in der Defensive und ließen wenige Torchancen zu und wenn die Hanseaten doch mal zum Abschluss kamen dann war der an diesem Abend erneut gut spielende Niklas Weikamp im Tor zur Stelle.
Sicher hatte sich der Gastgeber mehr erhofft, aber der Spielverlauf mit dem überragenden zweitem Drittel seitens der Icefighters bringt ein nicht unverdienten Auswärtserfolg.


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Dienstag 5.Dezember 2017
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