Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
  
ESV Würzburg
(BBZL)  Die Eisbären gehen mit einigen neuen Stürmern in die neue Bezirksligasaison, so kommt unter anderem der Lette Romans Nikisings vom EC Bad Kissingen, Martin oertel und Vladislav Belov aus Schweinfurt und Max Zösch vom ESC Haßfurt
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 2.Januar 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Ost, sowie vom Nations-Cup der Frauen-Nationalmannschaft.


ERC Ingolstadt
Längere Pause für Kohl
(DEL)  Benedikt Kohl muss eine längere Pause einlegen. Der Verteidiger des ERC Ingolstadt laboriert an anhaltenden gesundheitlichen Problemen. Kohl durchlief verschiedene Untersuchungen, die Behandlungen brachten jedoch nur zwischenzeitliche Besserungen. Aktuell laufen weitere Diagnostikverfahren. Die Mannschaftsärzte rieten dem 29-jährigen Berchtesgadener, derweil im Trainings- und Spielbetrieb auszusetzen. ERC-Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Wir wünschen Benedikt gute Besserung und freuen uns schon auf sein Comeback.“


Straubing Tigers
DefShop erweitert das Sponsoring bei den Straubing Tigers
(DEL)  DefShop und die Straubing Tigers bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. So werden ab sofort neben den Trikots auch die Hosen der Mannschaft den Schriftzug „DefShop“ tragen.
Ausschlaggebend für die Vertiefung der Kooperationen waren zunächst die durchweg positiven Erfahrungen der vergangenen Monate. Zudem legen beide Seiten durch ihren Fokus auf Identifikation und Community großen Wert auf ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl und möchten dies durch eine enge Zusammenarbeit für den gemeinsamen Erfolg nutzen.
Ziel der Zusammenarbeit ist es zum einen, DefShop einem neuen Publikum vorzustellen und so die Reichweite des Online Shops zu erhöhen. Zum anderen glaubt DefShop an eine erfolgreiche Zukunft der Straubing Tigers in der DEL und möchte die sportliche Entwicklung des Teams auch künftig unterstützen und begleiten.


Tölzer Löwen
Mini-Derby zum Start in 2018
(DEL2)  in der Spaß-Skala hat das Jahr 2017 stetig abgenommen. Nach dem furiosen
Aufstieg hatten die Löwen noch Anpassungsprobleme in der DEL 2. Nach 31
Spielen stehen 24 Punkte zu Buche. Die letzten sechs Spiele gingen
allesamt verloren. Es gilt die Kurve zu bekommen. Was für einen besseren
Zeitpunkt dafür gäbe es, als ein neues Kalenderjahr?
Beim ersten Heimspiel in der neuen Zeitrechnung empfangen die Buam den
ESV Kaufbeuren.
Wenn man den ESVK mit einem Ausdruck beschreiben müsste, würde es wohl
am besten das Wort „Mittelmaß“ treffen. Das ist keinesfalls
despektierlich gemeint - ganz im Gegenteil. Der ESVK leistet, wie schon
in der vergangenen Saison, eine grundsolide Arbeit. Aktuell stehen sie
auf Platz sieben der Tabelle. Auch in der Rubrik der geschossenen Tore,
sowie im Powerplay und in Unterzahl sind sie in der Mitte der Rankings
anzutreffen. Nur in einer Statistik ist Kaufbeuren Spitze: Die Anzahl
der Gegentore. Die Torhüter Bastian Kucis und Stefan Vajs mussten erst
83-mal hinter sich greifen. Das entspricht weniger als 2,7 Gegentoren
pro Partie. Die rundum deutsche Defensive um den früheren Löwen Florin
Ketterer arbeitet hart. Wenn dann doch einmal Pucks aufs eigene Tor
fliegen steht mit Stefan Vajs dazu noch einer der besten Goalies der
Liga im Kasten. Am letzten Spieltag musste der 29-jährige nach einem
Check allerdings verletzt ausgewechselt werden. Ob er gegen die Löwen
wieder spielen kann war noch nicht herauszufinden. So oder so bringt der
ESV Kaufbeuren eine starke Mannschaft aufs Eis. Geschäftsführer Michael
Kreitl hat vergangene Woche noch einen fünften Kontingentspieler unter
Vertrag genommen. Mit Jarkko Immonen wird am Mittwoch wohl der vierte
Finne im Jokers-Trikot auflaufen. Unterstützt wird er im Sturm entweder
von seinen Landsmännern Sami Blomqvist (42 Pkt.), Joona Karevaara (24
Pkt.) oder Jere Laaksonen (19 Pkt.). Dazu steht mit Charlie Sarault ein
Kanadier bereit, der auch schon 39-fach gepunktet hat. Die stärksten
Offensivreihen werden durch Joey Lewis (24 Pkt.) ergänzt, der in Bad
Tölz ebenfalls schon bekannt ist.
Spielbeginn am Mittwoch ist um 19:30 Uhr. Karten gibt's wie
gewohnt im Online-Shop oder an der Abendkasse.


Bayreuth Tigers
Das „Derby“ steigt im Tigerkäfig
(DEL2)  Am Mittwoch, dem 03.01.2018 greifen die Tigers zum ersten Mal zu den Schlägern im neuen Jahr. Zu Gast im Bayreuther Tigerkäfig sind die Eispiraten aus Crimmitschau. Gegen die Sachsen ist es die zweite Partie der Saison, lässt man das Vorbereitungs-Spiel Ende August dieses Jahres weg, bei dem die Tigers knapp nach Penalty-Schießen die Oberhand behielten. Beim bisher einzigen Hauptrunden-Spiel im Oktober in Crimmitschau verließen die Eispiraten mit 5:2 das nasse Rund als Sieger. Präsentiert wird diese Partie als „Sponsor of the Match“ von der Autohausgruppe Dornig.
Aktuell belegen die Sachsen, nachdem sie furios in die Saison gestartet waren und mehrere Spieltage den Platz an der „Tabelle-Sonne“ eingenommen hatten, Platz 8 im Ranking – mit 48 Punkten, ebenso wie die knapp vor ihnen liegenden Teams aus Kaufbeuren und Ravensburg (der nächste Gegner, der sich am Freitag im Tigerkäfig vorstellt).
Mit Knackstedt, Pohl und Czarnik verfügen die Westsachsen über Offensivkräfte, die allesamt zu den Top-20-Scorern der Liga gehören. Dazu gesellt sich Saarinnen, der mit 34 Punkten „nur“ Platz vier in der internen Scorer-Wertung einnimmt. Mit dem DEL-erfahrenen Ostwald und dem slowenischen Nationalspieler Kranjc verfügt Crimmitschau auch in der Abwehr über Akteure, die in der Offensive Akzente setzen können. Ende November musste man jedoch den Abgang von Goalie Olivier Roy verkraften, der sich zu den Augsburger Pantern in die DEL verabschiedete. Seitdem hütet der deutschstämmige Brett Kilar das Gehäuse, der mit einem Gegentorschnitt von über vier Treffern und eine Fangquote von unter 90% noch nicht an die Leistungen seines Vorgängers anknüpfen kann.
Der Bayreuther Kader hat sich, nachdem es zuletzt etwas „Entspannung“ gab, wieder etwas dezimiert. Neben Heider, der sich zwar im Training befindet aber für den ein Einsatz noch zu früh kommt, fehlen weiterhin Drews und Voronov. Seit dem letzten Spieltag gesellen sich, nach einem heftigen Check im Spiel gegen Frankfurt, Neher und Ontl, der ohne Fremdeinwirkung sich an der Schulter verletzt hat, hinzu. Auch hinter dem erkrankten Mathias Müller steht ein dickes Fragezeichen, was den Einsatz am Mittwoch betrifft, sodass Coach Waßmiller voraussichtlich mit fünf Verteidigern auskommen muss.


Eispiraten Crimmitschau
#Eispiraten goes Instagram - Westsachsen erweitern Social-Media-Plattform
(DEL2)  Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau baut seine Social-Media-Plattform weiter aus. Nicht nur auf Twitter, Facebook, Google+ oder YouTube sind die Crimmitschauer mit viel Engagement am Start. Heute gingen die Eispiraten nun auch mit ihrem offiziellen Instagram-Account online. Unter www.instagram.com/eispiratencrimmitschau wird das Social-Media-Angebot mit Fotos, Videos und Storys von der Mannschaft, dem Trainer und dem Geschehen rund um den Klub abgerundet.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen empfangen Freiburg / Try-Out von Rajala verlängert   
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen empfangen zum ersten Spiel im Jahr 2018 am Mittwoch, 3. Januar die Wölfe Freiburg. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss auf die Langzeitverletzten Petr Macholda, Harrison Reed und Goalie Sebastian Stefaniszin verzichten.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Freiburg weist überzeugende statistische Werte vor, agiert in den Special Teams besser als wir. Die Mannschaft hat zuletzt gute Spiele gezeigt, gerade auch gegen Top-Teams wie Bietigheim und Ravensburg. Freiburg punktet besonders durch einen starken ersten Block und spielt sehr kompakt im Mitteldrittel. Das Team ist insgesamt nicht einfach zu bespielen.“
Steven Rupprich: „Der Sieg in Bad Tölz war wichtig um unsere Negativ-Serie zu beenden und die Köpfe wieder frei zu bekommen. Wir gehen mit jeder Menge Motivation ins neue Jahr, wissen, dass wir viele gute Spiele geliefert haben – uns nur leider zu oft nicht belohnt haben. An dieser Stelle müssen wir ansetzen und wieder auf unseren Weg finden. Gegen Freiburg sollten wir das einfache Spiel suchen und den Gegner nicht mit Fehlern füttern.“
Das DEL2-Punktspiel gegen die Wölfe Freiburg findet am Mittwoch, 3. Januar um 19.30 Uhr statt. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Razvan Gavrilas und Jens Steinecke. SpradeTV überträgt das Spiel live.
Abseits vom Spieltag: Das Try-Out von Juuso Rajala beim HockeyAllsvenskan-Klub IF Troja-Ljungby wurde bis zum 12. Januar 2018 verlängert.


Wölfe Freiburg
500 EHC-Fans reisen im Sonderzug nach Garmisch – 3 Auswärtsspiele in Folge
(DEL2)  Dresden, Garmisch-Partenkirchen, Kaufbeuren: So heißen die nächsten drei Stationen des EHC Freiburg in der DEL2. Dabei ist das Team nicht allein: Allen voran die Partei beim SC Riessersee ist etwas ganz Besonderes.
Knapp 500 Eishockeyfans aus Südbaden haben sich für die Fahrt mit dem Sonderzug angemeldet, der sich am Freitag, 5. Dezember, in Bewegung setzt. Damit erhält das Gastspiel des EHC Freiburg beim SC Riessersee eine ganz spezielle Note: Die Unterstützung der Freiburger Eishockeyaner für ihr Team wird genauso frenetisch sein wie am Samstag in Ravensburg, als ebenfalls mehr als 500 EHC-Anhänger ihr Team begleitet hatten. Deutlich mehr als 1000 mitreisende Fans innerhalb von sechs Tagen – das ist ein wahrlich geschichtsträchtiger Support.
Und überhaupt: Das Ambiente in der Olympia-Eishalle unter der Zugspitze wird außergewöhnlich sein. Die bayerischen Gastgeber wollen das DEL2-Spiel gemeinsam mit den Sonderzug-Reisenden zu einem unvergesslichen Eishockeyfest machen. Das beginnt schon beim Empfang: "Die Garmischer freuen sich auf uns und werden uns mit vielen Fans und Blaskapelle vom Bahnhof abholen", erklärt Bastian Sausner vom EHC-Förderverein "Das Wolfsrudel". Die ehrenamtlichen Wolfsrudel-Helfer haben die XXL-Zugfahrt auch in diesem Jahr auf die Beine gestellt.
Der Wolfsexpress beginnt seine Fahrt um 9.30 Uhr in Basel und ermöglicht so vielen EHC-Fans aus der Region den bequemen Zustieg: An insgesamt zehn badischen Bahnhöfen (unter anderem Müllheim, Freiburg, Herbolzheim, Offenburg) hält der blau-weiß-rote Sonderzug an, ehe er in Richtung Bayern saust. Um 18 Uhr wird Garmisch-Partenkirchen erreicht sein, um 23 Uhr geht’s zurück. Für 5.24 Uhr ist die Rückkehr nach Freiburg geplant; natürlich ist das Aussteigen auch wieder an den anderen Bahnhöfen zwischen Offenburg und Basel möglich. 
Sportlich sind es drei große Herausforderungen, die zu Jahresbeginn auf das Team von Trainer Leos Sulak warten: Die Eislöwen Dresden, bei denen der EHC am Mittwoch um 19.30 Uhr gastiert, sind genauso wie der SC Riessersee (Spielbeginn am Freitag um 20 Uhr) als veritables Spitzenteam anzusehen. Dresden hatte zuletzt zwar einige Probleme – unter anderem setzte es just gegen Riessersee eine 4:8-Heimniederlage – und fiel auf Rang 5 der Tabelle zurück, zählt mit seinem exquisit besetzten Team aber fraglos zu den absoluten Hochkarätern der Liga. In deren Feld hat sich auch der SC Riessersee festgepielt: Die Werdenfelser sind Tabellendritter und können auf acht Siege in Serie zurückblicken.
Im Mittelfeld der Tabelle hält sich aktuell der ESV Kaufbeuren auf, bei dem die Breisgauer am Sonntag um 17 Uhr auflaufen. Die Allgäuer sind mit 48 Zählern Siebter, während der EHC Freiburg mit 39 Punkten auf Rang 11 steht. Nach der Roadgame-Rallye zu Jahresbeginn kehren die Wölfe,die in allen fünf zurückliegenden Auswärtsspielen gepunktet haben, am darauffolgenden Wochenende zum üblichen Rhythmus mit einem Heim- und einem Auswärtsspiel zurück (12. Januar in Kassel, 14. Januar in Freiburg gegen Frankfurt – Karten auf tickets.ehcf.de).


Heilbronner Falken
Falken veranstalten Gesprächsrunde am 17.Januar 2018
(DEL2)  Die Heilbronner Falken laden am Mittwoch, den 17.Januar 2018 alle Fans und Sympathisanten zu einem „FALKENHORST“ in den VIP-Raum der Kolbenschmidt-Arena ein. Die Verantwortlichen möchten sich bei der Veranstaltung, die um 19:00 Uhr beginnt, den offenen Fragen der Fans stellen und selbst ein Statement zur aktuellen Lage und der zukünftigen Entwicklung der Heilbronner Falken GmbH abgeben.


Kassel Huskies
Offiziell: James Wisniewski für den US-Olympia-Kader nominiert!
(DEL2)  James Wisniewski steht im Olympia-Aufgebot der US-amerikanischen Nationalmannschaft! Der 33-Jährige wurde vom Verband USA Hockey in das 23-köpfige Aufgebot für das Turnier in Pyeongchang (Südkorea) berufen. Somit geht für den Verteidiger ein Traum in Erfüllung, für den er einst im Oktober nach Kassel gekommen ist. In der DEL2 machte der ehemalige NHL-Spieler mit eindrucksvollen Statistiken und seinem gefährlichen Powerplay-Spiel auf sich aufmerksam. In 23 Spielen schoss er 8 Tore und gab weitere 28 Assists – somit ist er aktuell der punktbeste Verteidiger in der DEL2. Für seine Leistungen wurde er von der Eishockey News und der DEL2 als „Spieler des Monats November“ ausgezeichnet. Nun wartet auf den 33-Jährigen vom 9. bis 25. Februar die große Olympia-Herausforderung, bei der er mit der Nationalmannschaft in der Vorrunde auf Russland, Slowenien und die Slowakei trifft.
Bereits im Juniorenbereich streifte sich der Verteidiger das Trikot der Nationalmannschaft über, nahm 2002, 2003 und 2004 an den Junioren-Weltmeisterschaften teil und wurde U18- sowie U20-Weltmeister. Im Seniorenbereich wurde James Wisniewski im Jahr 2008 für den Kader der USamerikanischen Nationalmannschaft nominiert. Damals nahm er für seine Landesfarben an der Weltmeisterschaft in Kanada teil.
Drei Spiele in fünf Tagen zum Start ins neue Jahr
Endspurt der Terminhatz: Nach dem Spielemarathon um die
Weihnachtsfeiertage stehen für die Kassel Huskies nun drei Partien innerhalb von fünf Tagen auf
dem Programm, bevor die Schlittenhunde endlich mal wieder vier Tage am Stück pausieren und
regenerieren können. Der Auftakt ins Jahr 2018 findet am Mittwoch in Ravensburg statt, wo die
Huskies ab 20 Uhr bei den Towerstars zu Gast sind. Zwei Tage später, am Freitag, dem 5. Januar,
gastiert der ESV Kaufbeuren um 19:30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle. Und am Sonntag, dem 7.
Januar steigt um 18:30 Uhr das kleine Hessenderby bei den Roten Teufel Bad Nauheim. Alle
Spiele werden im Livestream bei Sprade TV übertragen. Personell ändert sich bei den Huskies
zunächst nichts. Alle Spieler (außer der Langzeitverletzte Manuel Klinge) sind an Bord und
dementsprechend spielbereit.
Die Ravensburg Towerstars wurden vor Saisonbeginn regelmäßig zum erweiterten Favoritenkreis
auf den Meistertitel gezählt, vor allem, weil sie mit Jakub Svoboda einen der begehrtesten Stürmer
der Liga nach Ravensburg lotsten und ihre deutsche Fraktion mit den Verpflichtungen von Thomas
Supis, Ondrej Pozivil, Robin Just, Arturs Kruminsch und David Zucker massiv verstärkten. Das neu
formierte Team von Trainer Jiri Ehrenberger benötigte allerdings einige Spiele, um in Form zu
kommen, was unter anderem auch einem latenten Verletzungspech geschuldet war.
Im Tor hat sich Jonas Langmann zum sicheren Rückhalt entwickelt, Ex-Husky Jimmy Hertel füllt
die Rolle des Backups aus. Leistungsträger der Defensive ist neben Routinier Lukas Slavetinsky
und Thomas Supis, der aus der DEL kam, auch Sören Sturm, der mit den Kassel Huskies im Jahr
2016 den Meistertitel gewann und derzeit punktbester Verteidiger seines Teams ist. Derzeit
müssen die Towerstars auf ihren Top-Ausländer Jakub Svoboda verzichten. Mit Artus Kruminsch
und Robin Just erfüllten zwei Neuzugänge die Erwartungen bisher, auch David Zucker kommt
nach seiner Verletzung immer besser in Fahrt. Unlängst wechselte außerdem mit Carter Proft ein
weiterer Huskies-Meisterspieler nach Süddeutschland.
Im bisherigen Saisonverlauf trafen Huskies und Towerstars erst einmal aufeinander. Das Duell in der Kasseler Eissporthalle entschieden die Schlittenhunde knapp mit 4:3 für sich. Ravensburg stellt mit aktuell 122 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga.
Nach der starken letzten Saison, die mit dem Einzug ins Playoff-Halbfinale gekrönt wurde, hat der ESV Kaufbeuren auch in dieser Saison wieder die direkte Playoff-Qualifikation ins Visier genommen. Derzeit rangieren sie auf Platz 7, punktgleich mit den Ravensburg Towerstars, die allerdings bereits zwei Spiele mehr absolviert haben. Vor allem auswärts wusste das Team von Cheftrainer Andreas Brockmann mit Rang 4 in der Auswärtstabelle bisher zu überzeugen.
Die Mannschaft des ESVK ist finnisch geprägt, vier Stürmer stammen aus dem Land der tausend Seen. Zu dem bullystarken Jere Laaksonen, Topscorer Sami Blomqvist und dem großgewachsenen Flügelstürmer Joona Karevaara gesellte sich vor Jahresfrist auch Jarkko Immonen. Der Spielmacher wechselte aus dem slowakischen Zvolen nach Kaufbeuren und soll in dieser Woche sein Debüt feiern.
Ein weiterer Leistungsträger ist Torhüter Stefan Vajs, der im Jahr 2013 einen Siebenjahresvertrag (!) im Allgäu unterschrieb, hinter dessen Einsatz derzeit aufgrund einer Gehirnerschütterung jedoch ein Fragezeichen steht. Allerdings bewies sein Vertreter, Bastian Kucis, bereits, dass auch er in der Lage ist, in dieser Liga als Rückhalt zu gelten. Auch die Kassel Huskies machten mit Kucis bereits unangenehme Erfahrungen, als er beim Spiel in Kaufbeuren am 24. November 2017 mitentscheidend für den ESVK-Sieg nach Verlängerung war. Das erste Aufeinandertreffen beider Teams entschieden zuvor die Huskies mit 4:1 für sich.
Oberstes Ziel der Roten Teufel Bad Nauheim ist in dieser Saison das Vermeiden der Playdowns. Als Tabellenzehnter liegen sie diesbezüglich voll im Soll, dennoch zeigte sich ein Teil des anspruchsvollen Publikums in der Wetterau zuletzt unzufrieden mit den Auftritten des Teams von Cheftrainer Petri Kujala. Dies bezog sich jedoch vor allem auf die Heimspiele, denn von den letzten vieren gewannen sie lediglich eins – das Letzte gegen die Bayreuth Tigers. Auf fremden Eis agierten die Roten Teufel zuletzt erfolgreicher: Die Partien in Frankfurt, Ravensburg und Bad
Tölz wurden erfolgreich gestaltet, erst der Auftritt in Kaufbeuren am 30. Dezember ging wieder knapp verloren.
Probleme bereitet den Wetterauern bisher noch das Toreschießen, mit 85 Treffern liegen sie ligaweit nur auf Platz 12. 16 Tore gehen dabei auf das Konto von Mittelstürmer Cody Sylvester, der außerdem den Goldhelm des besten Scorers trägt. Seine kanadischen Landsmänner, Mike McNamee und James Livingston, zeigten zuletzt ansteigende Form und sollen die Torflaute im zweiten Teil der Hauptrunde zusammen mit Routinier Radek Krestan beheben. Unterstützung erhalten sie dabei vom US-Amerikaner Eric Meland, der als punktbester Verteidiger aufgeführt wird, zuletzt aber ebenfalls im Angriff zum Einsatz kam.
Im direkten Vergleich steht es in dieser Saison zwischen Teufeln und Huskies 1:1. Vor dem klaren 6:1-Huskiessieg am 26. November kassierten die Schlittenhunde in Bad Nauheim eine 3:5-Niederlage, und das trotz 2:0-Führung. Viel schwerer als diese Pleite wog allerdings der Ausfall von Kapitän Manuel Klinge, der sich im Mittelabschnitt so schwer am Knie verletzte, dass dies das frühe Saisonaus bedeuten sollte.


Deggendorfer SC
DSC kehrt ohne Punkte vom Bodensee heim
(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Samstagabend seine dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Gegen die Lindau Islanders unterlag das Team von Trainer John Sicinski mit 4:1.
Das Spiel begann schlecht aus Sicht der Gäste. Gleich in der zweiten Spielminute verlor der DSC den Puck im Angriffsdrittel und Michal Mlynek konnte allein auf das Tor von Cody Brenner zufahren und ließ dem DSC-Schlussmann keine Chance. In der Folgezeit taten sich die Deggendorfer schwer, gegen die defensiv agierenden Lindauer Chancen zu kreieren. In der 14. Spielminute kam dann der nächste Nackenschlag. Erneut verloren die Deggendorfer in der offensiven Zone leichtfertig den Puck und auch dieses Mal war es Michal Mlynek, der erneut alleine auf das Tor zulaufen konnte und Brenner das zweite Mal überwand. Danach zeigte sich bis hinein in den zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Die Lindauer standen in der Defensive gut und konnten die Deggendorfer die meiste Zeit auf Distanz halten. Die dickste Einschussmöglichkeit für den DSC hatte im zweiten Drittel dann Robert Peleikis, doch der Verteidiger scheiterte an der Querlatte. Und so kam es, wie es kommen musste. In der 32. Minute setzten sich die Islanders im Angriffsdrittel fest und Andreas Farny konnte eine Kombination zum 3:0 abschließen. Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Seiten dann gegenseitig über weite Strecken und trafen jeweils noch einmal. Für die Lindau war in der 47. Minute im Powerplay Andreas Farny erfolgreich und für den DSC traf Milos Vavrusa in der Schlussminute. Nun geht es am kommenden Dienstag weiter mit der schweren Aufgabe gegen den EC Peiting, bei dem Trainer John Sicinski auch auf Marius Wiederer verzichten muss. Der Verteidiger kassierte im Spiel gegen die Islanders seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und muss damit im Spiel gegen die Oberbayern passen. Spielbeginn gegen den EC Peiting ist um 20 Uhr in der Deggendorfer Eissporthalle.
DSC trifft im Neujahrsduell auf den EC Peiting
Die erste Begegnung im Jahr 2018 ist für den Deggendorfer SC gleich eine richtig wichtige, denn die Sicinski-Truppe trifft auf den aktuellen Tabellenfünften der Oberliga Süd, den EC Peiting.
Vier Punkte trennen beide Teams aktuell, sodass das Aufeinandertreffen beider Mannschaften ein echtes "Sechs-Punkte-Spiel" ist.
Erst einmal trafen beide Clubs in dieser Saison aufeinander. Mitte November sicherten sich die Oberbayern mit einem 6:2 Heimerfolg die Punkte über den DSC, der nach der Niederlage in Lindau auf den zweiten Platz der Oberliga Süd zurückgefallen ist. Nach drei Niederlagen in Folge wollen die Deggendorfer unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Hoffnung dafür gibt die Rückkehr von Kyle Gibbons. Nach seiner verletzungsbedingten Pause stand der US-Boy gegen Lindau das erste Mal wieder im Kader und konnte gleich einen Assist beisteuern. Fehlen wird in diesem wichtigen Duell hingegen Marius Wiederer. Der Verteidiger kassierte im Spiel gegen die Lindau Islanders seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und muss damit ein Spiel pausieren. Eine gute Abwehrleistung wird gegen die Peitinger allerdings nötig sein, die mit aktuell 124 selbst erzielten Treffern den torgefährlichsten Angriff der Liga stellen. Der Deggendorfer SC will allerdings alles in seiner Macht stehende tun, um endlich wieder einen Erfolg verbuchen zu können. Spannung dürfte deswegen garantiert sein, wenn beide Teams am morgigen Dienstag in der Deggendorfer Eissporthalle aufeinandertreffen. Spielbeginn ist um 20 Uhr.


Lindau Islanders
EV Lindau Islanders laden gegen Waldkraiburg Lindauer Vereine ein
(OLS)  Jedes Spiel ist für die EV Lindau Islanders ab jetzt ein Endspiel. Deshalb beginnt das Jahr 2018 gleich mit einem Finale in der Eissportarena. Um 19 Uhr 30 gastiert der EHC Waldkraiburg am „Tag der Vereine“ im Eichwald.
„Vereinsarbeit ist wichtig und wir Lindauer Vereine müssen zusammenhalten, deshalb haben wir Vorstände, Mitglieder und Helfer zu diesem Spiel eingeladen“, sagt EVL- Marketingvorstand Patrick Meier. „Es soll für alle ein schöner gemeinsamer Abend und ein Start ins neue Jahr werden.“
Das Spiel wird es für Akteure und Fans ohnehin gleich in sich haben. Mit dem überraschenden 4:1 Sieg gegen Tabellenführer Deggendorf konnten die Islanders den Abstand auf Platz Acht immerhin auf drei Punkte verringern, da der direkte Konkurrent Weiden erst in der Verlängerung gegen Sonthofen gewann. „Die Mannschaft hat am Samstag die richtige Antwort gegeben und eine überragende Leistung gezeigt“, sagt Präsident Marc Hindelang. „Wir können die Play- Off Teilnahme noch schaffen. Dafür brauchen wir aber noch genau fünf solcher Auftritte.“ Nur wenn die Islanders weiterhin alles aus sich herausholen, können sie den Druck auf die Blue Devils Weiden aufrecht erhalten. „Wenn sie sich einen Ausrutscher erlauben, werden wir da sein.“ Das Restprogramm der Kontrahenten ist dabei nahezu identisch. Weiden trifft zuhause auf Landshut, Waldkraiburg und Selb, sowie Miesbach und Deggendorf auswärts. Die Islanders empfangen nach Waldkraiburg noch Regensburg und Memmingen und müssen nach Landshut und Miesbach.
Gleichzeitig bedeutet das auch, dass sich die Lindauer nun selbst auch nichts mehr erlauben können. Vor allem müssen sie nun ihre „Allergie“ gegen Teams auf Augenhöhe bekämpfen und gegen Waldkraiburg so wie gegen die Spitzenteams auftreten. Die Löwen kommen zwar als Elfter in die Eissportarena, spielen aber aktuell so wie ein Team, dass um die Play- Offs spielt. Die Oberbayern trotzten in den letzten Wochen einigen Widrigkeiten. Zahlreiche Ausfälle ließen den EHC im Kampf um Platz Acht deutlich zurückfallen, dazu kamen gleich zwei Trainerwechsel. Nach der Trennung von Sergej Hatkevitch sprang zunächst Rainer Zerwesz ein, der erst im Frühjahr von seinem Amt zurückgetreten war, ehe Anfang Dezember Ex- DEL Profi Thomas Martinec die Mannschaft übernahm. Der blieb aber auch nur drei  Wochen und wechselte nun weiter nach Kitzbühel. Aber kein Problem für den EHC Waldkraiburg: Es gibt ja Rainer Zerwesz. Was dem FC Bayern Jupp Heynckes, ist der ehemalige Nationalspieler für die Löwen: Bis zum Saisonende (mindestens…) springt der Erfolgstrainer nun wieder ein, der den EHC zur Bayernliga- Meisterschaft 2016 und der Play- Off Meisterschaft 2017 führte – beide Male führte hier der Weg über die EV Lindau Islanders. Man kennt sich also und ist gewarnt. 
Das zweite Comeback der Saison gelang unter dem neuen Trainer mit einem 3:1- Sieg über den EV Landshut, erst die zweite Niederlage der Niederbayern in den letzten elf Spielen. Zuvor schon hatte der EHC mit den Star Bulls Rosenheim ein weiteres Top- Team geschlagen. „Die Mannschaft bringt sich gerade für die Verzahnungsrunde in Form und wird jedes Spiel nutzen, um Erfolgserlebnisse zu sammeln und sich in der Tabelle noch zu verbessern“, sagt Hindelang. Deshalb sei der EHC, der im Kern noch immer aus den Aufstiegshelden wie Daniel Hämmerle, Lukas Wagner, Michael Trox und Max Kaltenhauser besteht und mit Topscorer Brent Norris (27 Punkte, 15 Tore) und dem nachverpflichteten Tomas Rousek ein starkes Ausländerduo im Sturm hat, ein extrem gefährlicher Gegner. Zudem dürfte Torhüter Korbinian Sertl an alter Wirkungsstätte ebenfalls topmotiviert sein.
Die Islanders werden auch gegen Waldkraiburg auf Jeff Smith verzichten müssen, dessen Kopfverletzung einen Einsatz auf absehbare Zeit nicht zulässt. „Wir prüfen den Markt nach einem kurzfristigen Ersatz, denn wir wollen keine Chance ungenutzt lassen, den achten Platz noch zu schaffen. Die Mannschaft hat gegen Deggendorf gezeigt, dass sie das unbedingt will und wir werden sie dabei unterstützen“, sagt Hindelang. Allerdings sei der Markt gerade recht übersichtlich.
Bis hier Vollzug gemeldet werden kann, müssen sich die Islanders also selbst helfen. „Wir sind zusammengerückt und als Team aufgetreten. Das müssen wir weiter tun“, sagt Trainer Dustin Whitecotton. Gegen Deggendorf hatte der Lindauer Trainer die Schwenninger DNL- Förderlizenzspieler Kevin Richter und Christian Bauhof im Kader, die eventuell im Vorrundenendspurt wieder kommen können. Schließlich ist der Lindauer Kader nun durch die aktuellen Verletzungen und die freiwilligen Abgänge während der Saison (Miller, Malzer, Tischendorf) auf Kante genäht. „Zusammenhalt ist eine wichtige Basis, damit wir Konstanz schaffen. Die hat uns in dieser Saison leider oft gefehlt.“ Allerdings sei es noch nicht zu spät dafür. 
Umso mehr freuen sich die Islanders über das große Interesse am „Tag der Vereine“. Bereits um 18 Uhr 30 wird die Eissportarena geöffnet sein, damit sich alle Zuschauer auf dieses wichtige Spiel einstimmen können. 


Selber Wölfe
Vereinstag – gemeinsam in ein erfolgreiches Jahr 2018 / Selber Vereine „unterstützen“ Wölfe gegen TEV Miesbach
(OLS)  Jahresende – Zeit für Rückblicke. Unsere Wölfe können auf ein erfolgreiches 2017 zurückschauen, mit 56 Punkten stehen wir aktuell auf Platz 4 – drei Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze, bei einem Spiel weniger als die Konkurrenz. (Anmerkung: Nachholspiel in Waldkraiburg am 09.01.2018) Zeit, sich auf dem Erreichten auszuruhen, bleibt unseren Jungs allerdings keine. 
Unser Wolfsrudel präsentierte sich die letzten Wochen über als eine verschworene Einheit, das Kollektiv ist/war der Schlüssel zum Erfolg und natürlich wollen unsere Jungs den Schwung der letzten Wochen auch mit ins neue Kalenderjahr nehmen.
Getreu dem Motto „Gemeinsam erfolgreich in das neue Jahr starten“ wollen wir gleich im Heimspiel gegen den TEV Miesbach am 02.01.2018 (19.00 Uhr) ansetzen.
Apropos Gemeinsam. Wir haben alle Vereine der Stadt Selb eingeladen, um „miteinander Stärke“ zu zeigen zu Beginn des neuen Jahres.
Beim Einlauf unserer Cracks werden Vertreter der einzelnen Selber Vereine mit Fahnen, zusammen mit
Schlotfegern der hiesigen Innung, Spalier stehen.
Die musikalische Umrahmung obliegt dabei dem Selber Spielmannszug, der mit 25köpfiger Mannstärke
sicherlich mächtig Schwung in die NETZSCH-Arena bringen wird.
Unserer Einladung sind nachstehende 15 Vereine (mit zahlreichen Vereinsmitgliedern) gefolgt:
 EC Erkersreuth
 Zukunft Kinder e.V.
 TV Längenau
 TuS Erkersreuth
 Fichtelgebirgsverein Ortsverein Selb-Plößberg
 THW Ortsverein Selb
 Zuflucht Selb e.V.
 Gesellschaft Australia
 Schützenverein Heidelheim e.V.
 Sportclub Sparkasse Hochfranken e.V.
 Kickers Selb e.V.
 FC Selb
 Feuerwehrverein Selb
 Geflügel - und Kaninchenzuchtverein Selb Plößberg
 Evangelischer Gemeindeverein Erkersreuth/Selb-Plößberg
Danke an alle teilnehmenden Vereine für Ihr Kommen und freuen wir uns auf einen erfolgreichen Auftakt unserer Wölfe gegen den TEV Miesbach am 02.01.2018.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen holt Punkt bei Blue Devils Weiden - 3:4-Niederlage nach Verlängerung für die Bulls
(OLS)  Es war die erwartet schwere Auswärtspartie für den ERC Sonthofen. In Weiden gab es eine 3:4-Auswärtsniederlage für die Bulls nach Verlängerung. Immerhin einen Punkt entführten die Allgäuer aus der Oberpfalz. Damit bleibt der ERC punktgleich mit dem Tabellensechsten EV Regensburg -  Am Dienstagabend um 20 Uhr wird sich im direkten Duell dieser beider Mannschaften entscheiden, wer die bessere Platzierung für sich erobern kann.
Gleich nach etwas mehr als einer Minute der erste Schock: Weidens Martin Heinisch schob zum 0:1 aus Sonthofer Sicht ein, ehe in der 4. Minute sogar noch das 0:2 durch Vitali Stähle fallen sollte. Dadurch wurden die Oberallgäuer offenbar wachgerüttelt, jetzt kamen sie etwas besser in die Partie. Folgerichtig verwandelte Chris Stanley ein Zuspiel von Kyle Just in Überzahl zum Anschlusstreffer für die Bulls, ehe Marco Sternheimer nach Vorarbeit von Messing und Morgan den Ausgleich erzielte. Zur Drittelpause war also alles wieder offen.
Der ERC Sonthofen mit gutem Start aus der Kabine ins Mitteldrittel, doch Matt Abercrombie machte in der 23. Minute mit einer glänzenden Einzelaktion die aufkommende Hoffnung der mitgereisten Fans zunichte. Die Bulls wieder 2:3 in Rückstand. Ein Grund vielleicht: Es fehlte etwas an Laufbereitschaft und Spritzigkeit im letzten Spiel des Jahres 2017.
Die letzten zwanzig Minuten präsentierte sich der ERC bemüht. Die Mannschaft kämpfte und arbeitete, doch es sollte bis zwei Minuten vor Ablauf der Zeit dauern, bis die Bulls jubeln konnten. Maximilian Hadraschek schoss von außen kommend den 3:3-Ausgleich und rettete die Allgäuer in die Verlängerung.
In der Overtime ausgeglichene Chancen, allerdings eine Strafzeit auf Sonthofer Seite zur Unzeit. Josef Straka ließ sich nicht lange bitten und machte den 3:4-Endstand aus Sonthofer Sicht für Weiden perfekt. ERC-Trainer Heiko Vogler sprach schließlich in der Pressekonferenz von einem verdienten Sieg für die Gastgeber und gab einen Ausblick auf das erste Spiel im neuen Jahr: „Gegen Regensburg wollen wir die Punkte behalten, daran werden wir im neuen Jahr alles setzen. Dafür müssen wir wieder von der ersten Sekunde bereit sein“.
ERC Sonthofen kämpft gegen Regensburg um Platz sechs - Bulls können sich für gezeigte Leistungen belohnen
Der ERC Sonthofen könnte mit einem Sieg im Heimspiel am Dienstagabend (20 Uhr) gegen den EV Regensburg den Sprung auf Tabellenplatz sechs schaffen. Beide Teams liegen derzeit punktgleich, mit leichtem Vorsprung für die Oberpfälzer durch das bessere Torverhältnis.
Die Eisbären kommen nach einer 2:10-Niederlage in Rosenheim, zwei Siegen in den Doppelspielen gegen Miesbach und einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung zu Hause gegen Rosenheim nach Sonthofen in die Eissporthalle. Die Eisbären dürften sich auch diese Saison mehr vorgenommen haben und kommen sicher mit viel Ehrgeiz ins Oberallgäu. Die Bulls hatten am letzten Spieltag des vergangenen Jahres in der Overtime in Weiden verloren.
Trainer und sportlicher Leiter Heiko Vogler hatte in der Pressekonferenz nach dem Spiel in Weiden schon angekündigt: „Wir müssen gegen Regensburg von Anfang an präsent sein, der Wille zählt“, außerdem gilt es die stärksten Spieler der Regensburger aus dem Spiel zu nehmen. Arnoldas Bosas mit 33 Treffern und Nikola Gajovsky mit 21 Treffern sind die Tormaschinen der Gäste. Nicht zu unterschätzen auch Pinozzotto und Flache. Zudem gibt es ein weiteres Wiedersehen mit Benjamin Kronawitter, der letztes Jahr noch für Sonthofen gespielt hatte und am Heimsieg der Oberpfälzer gegen die Oberallgäuer Mitte November maßgeblich beteiligt war.
Unterdessen sind die Reihen auf Seiten des ERC Sonthofen immer besser eingespielt. Die Stürmer Kyle Just und Ralf Rinke, die als letzte Neuzugänge zu den Bulls kamen, sind bestens integriert und leisten wertvolle Arbeit für ihre Mannschaft.


Löwen Waldkraiburg
EHC bezwingt auch den EV Landshut
(OLS)  Das Favoritensterben in der Raiffeisen Arena geht weiter und die Löwen haben ihren Fans einen phantastischen Jahresabschluss bereitet. Vier Tage nach dem Erfolg über die Starbulls Rosenheim gewann die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz gegen den Traditionsverein aus Landshut mit 3:1, die Treffer erzielten Daniel Hämmerle, Lukas Wagner und Christof Hradek.
Die Pressekonferenz nach dem Sieg über den Tabellendritten wurde in der Stadiongaststätte der Raiffeisen Arena  zu einer Veranstaltung, auf der richtig viel gelacht wurde. Und zwar auf allen Seiten: Landshuts Trainer Axel Kammerer gab zu, dass sein Team zwar alles versucht habe, doch auch seinen Chancen zu wenig machte und darum verdient gegen einen starken Gegner verloren habe. „So ist das eben im Sport“ meinte Kammerer und schob ein Lob für den Schlussmann der Gastgeber hinterher: „Korbinian Sertl hat heute wirklich sehr gut gehalten“ so der Trainer des EVL. Sein Kollege Rainer Zerwesz nahm die Glückwünsche dankend an und packte unter viel Gelächter sogar noch eine Anekdote oben drauf. „Der Axel und ich kennen uns schon seit gut 20 Jahren. Damals hat er mich als Spieler von Mannheim nach Berlin vermittelt und einen Haufen Geld kassiert. Danke, dass ich das jetzt heute so zurückbekommen habe“ erklärte Zerwesz mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Gegrinst wurde überhaupt sehr viel an diesem Abend, wenngleich einem auf EHC-Seite vor dem Spiel das Lachen eigentlich vergehen konnte.  Denn der EV Landshut hatte in den zehn Spielen zuvor nur eine Niederlage kassiert, kam mit entsprechend breiter Brust zu den Löwen, bei denen bis auf Christian Ettwein alle Spieler wieder an Bord waren. Im ersten Drittel gaben die Gäste aus Niederbayern klar den Ton an, checkte vor und ließen den Löwen kaum eine Gelegenheit, einmal zu Atem zu kommen. Landshut hielt das Tempo extrem hoch, doch die Löwen hatten mit Sertl einen Trumpf im Ärmel und zwischen den Pfosten, gleichzeitig standen die Hausherren defensiv gut. „Lob an Rainer, seine Mannschaft war defensiv richtig gut eingestellt“ musste auch Axel Kammerer nach dem Spiel zugeben.
Eher aus dem Nichts gingen die Löwen dann zu Beginn des mittleren Spielabschnitts aber in Führung. Patrick Berger konnte einen Schuss von Lukas Wagner nur abprallen lassen und Daniel Hämmerle reagierte blitzschnell mit dem 1:0 (22:05). Exakt zwei Minuten später war Berger dann wieder geschlagen und nun durfte Wagner selbst jubeln. Den Bauerntrick von Brent Norris konnte Berger noch verhindern, wieder aber hatte er Probleme mit dem Abpraller (24:05). Noch während Stadionsprecher Thomas Föckersberger das 2:0 für die Hausherren verkündete, hatte Landshut aber die passende Antwort parat und Maxmilian Forster kam zu Ausgleich (24:34). Nun war es ein offenes Spiel und Landshut mühte sich, doch die Löwen konnten sich auf Sertl verlassen und suchten gleichzeitig ihr Wohl in der eigenen Offensive.
Florian Ullmann verletzte sich nach einer halben Stunde und musste vom Eis, auch Verteidiger-Kollege Philipp Seifert fehlte nach einer 10-Minuten-Strafe länger. Doch Landshut konnte die Überzahlsituationen nicht nutzen und so hatte der EHC dann auch das bessere Ende für sich und Christof Hradek traf nach einem starken Waldkraiburger Schlussdrittel, in dem inzwischen mehr die Löwen den Ton angaben, ins verwaiste Tor zum 3:1-Endstand.


Harzer Falken Braunlage
Harzer Falken starten erfolgreich in die Qualifikationsrunde
(OLN)  In einer hochemotionalen Begegnung konnten die Harzer Falken sich mit 
einem 4:0 (1:0; 1:0; 2:0)-Sieg erfolgreich im heimischen 
Wurmbergstadion für die knappe 4:3-Niederlage am letzten Spieltag der 
Vorrunde in Timmendorf revanchieren.
Was für die Falken auf dem Spiel stand, konnte man vor allem im 1. 
Drittel sehen. Denn auch wenn man bei einem leichten Chancenplus für 
die Gäste einen doch insgesamt relativ ausgeglichenen Spielabschnitt 
zu sehen bekam, konnten die Harzer ihre Anspannung nicht immer 
verbergen. Und dass der Spielverlauf diesmal ein anderer war, als man 
es schon zu oft gesehen hatte, war vor allem einem Mann zu verdanken, 
der an diesem Abend eine tadellose Leistung zeigte und sich mit 
einigen unfassbaren Saves den Shutout redlich verdient hatte. Fritz 
Hessel schien als einziger die Ruhe selbst zu sein und brachte vor 
allem den überragenden Gästestürmer Cedric Montminy schier zur 
Verzweiflung, der in der 14. und 17. Spielminute den Führungstreffer 
auf der Kelle hatte, aber immer wieder in Hessel seinen Meister fand. 
Zuvor hatten aber auch die Harzer einige gute Möglichkeiten. Doch Tim 
Lucca Krüger, Alexander Engel, Richard Zerbst und Erik Pipp 
scheiterten ebenso am Schlussmann der Gäste, wie in der 18. Minute 
Lukas Gärtner, der Hessel auch mit einem abgefälschten Schuss von der 
blauen Linie nicht bezwingen konnte. So wurden die Falken auch dank 
Hessel diesmal jedoch nicht für vergebene Chancen durch Gegentreffer 
bestraft, sondern konnten selber jubeln, als Thomas Schmid in der 20. 
Minute in Überzahl einfach mal drauf hielt und der verdeckte Schuss 
hinter Jordi Buchholz im Gästetor einschlug.
Und auch zu Beginn des 2. Drittels sollte sich das Bild zunächst nicht 
wesentlich ändern. 17 Sekunden waren gespielt, als Hessel seine Jungs 
mit der Parade des Abends im Spiel hielt. Mit einem Querpass hatte man 
ihn schon ausgespielt und eigentlich war das Tor für den Einschuss 
frei, doch im Spagat fischte der Harzer Schlussmann auch diesen Puck 
aus der Luft und sorgte wahrscheinlich bei den Gästen für zusätzliche 
Verzweiflung. Und nachdem Alexander Engel freistehend die Vorlage von 
Elias Bjuhr nicht richtig traf und auch Thomas Herklotz mit einem 
feinen Schuss an Bochholz scheiterte, war es erneut Hessel, der 
zunächst gegen zwei Timmendorfer rettete und in der 28. Minute zum 
wiederholten Male Montminy desillusionierte. Und nahezu im Gegenzug 
war es dann soweit als Erik Pipp noch mit einem Blueliner am 
Gästetorwart scheiterte, Elias Bjuhr den Abpraller aber souverän zum 
2:0 einnetzte. Ein Tor das weitere Sicherheit gab. Denn das Harzer 
Spiel wurde nun zusehends sicherer und mit diversen Chancen von Trevor 
Hendrikx, der an diesem Abend vor allem im Spiel nach vorne sehr zu 
gefallen wusste und weiteren Möglichkeiten durch Pipp und Krüger hätte 
man das Ergebnis durchaus noch höher gestalten können. Doch auch die 
Gäste sollten bei einem Alleingang von Montminy und einem 
Pfostenschuss weitere gute Möglichkeiten ungenutzt lassen. Und vor 
allem in der 37. Minute sollten sich den Gästen diverse Chancen zum 
Anschluss bieten, doch Hessel blieb an diesem Abend souverän und 
vereitelte in Harzer Unterzahl weitere Großchancen der Timmendorfer. 
Und einen schien er damit enorm frustriert zu haben, denn 9 Sekunden 
vor Schluss lieferte sich Cedric Montminy einen kleinen Faustkampf mit 
Christian Schock, für den beide mit 2+2 Strafminuten belohnt wurden.
Eine Szene jedoch, die noch entscheidend werden sollte. Denn im 
Schlussdrittel mussten die Gäste einige Male mit Entscheidungen des 
Schiedsrichters hadern, der konsequent jedes kleinste Foul ahndete und 
den Timmendorfern mit diversen Strafzeiten in den ersten 10 Minuten 
des Schlussdrittels völlig den Spielfluss nahm. Und als sich Cedric 
Montminy dann in der 52. Spielminute dazu hinreißen ließ, sich eine 
Prügelei mit Lasse Bödefeld zu liefern, war es offensichtlich aber 
wahrscheinlich auch konsequent, dass Schiedsrichter Daniel Ratz die 
Prügeleien saldierte und Montminy vorzeitig unter die Dusche schickte. 
Letzendlich wurde aus dieser Strafe aber ein Überzahlspiel der Gäste, 
da neben Bödefeld auch Thomas Herklotz und Alexander Engel ihren 
Anteil an dem Scharmützel haben wollten und ebenfalls auf die 
Strafbank durften.
Doch vor all diesen unschönen Szenen stand noch eine ganz 
entscheidende. Denn in der 51. Minute wurde Elias Bjuhr von Trevor 
Hendrikx auf die Reise geschickt. Dieser setzte sich gewohnt 
kampfstark gegen die Verteidiger durch und bediente Tim Lucca Krüger 
mit einem großartigen Pass aus der Ecke, der vor dem Tor den 
entscheidenden Ticken schneller reagierte und zum vorentscheidenden 
3:0 abschloss. Und dem erneut ganz starken Elias Bjuhr sollte es dann 
auch vorbehalten sein mit einem Traumtor den 4:0-Endstand 
herzustellen. Wie er mit dem Puck zwischen den beiden Verteidigern 
durchzog und dann auch noch die Ruhe hat auf kürzeste Distanz den 
Torwart auszuspielen war absolut sehenswert und ein würdiger Abschluss 
des Harzer Torreigens. Allerdings soll das letzte Wort des 
Spielberichtes dem Mann gebühren, der kurz vor diesem Tor einmal mehr 
seine ganze Klasse aufzeigte. Denn weder mit einem mehrfach 
abgefälschten Blueliner von Petr Gulda noch mit einem Schuss von 
Daniel Lupzig aus kurzer Distanz, den Hessel im Spagat mit der 
Fanghand rausfischte, ließ sich der Harzer Schlussmann seinen Shutout 
versauen und wurde gleich mit Schlusspfiff entsprechend von seinen 
Teamkollegen und natürlich von den Harzer Fans gefeiert, die alle 
wussten, dass es ohne einen Hessel in Bestform auch hätte ganz anders 
ausgehen können.
Nun gilt es am 02.01.2018 in Berlin gleich nachzulegen, wenn es gegen 
die Preussen zum nächsten Klassenkampf kommt. Und so wie die Harzer 
gegen Timmendorf die Ruhe behielten und auch das Überzahlspiel mit 
starken Bluelinern in Person von Trevor Hendrikx und Alexander Engel 
oder im Wechsel Thomas Schmid deutlich verbessert zu den vorherigen 
Spiel zeigten, sollten auch hier drei Punkte nicht unmöglich sein. 
Zumal die drei Förderlizenzspieler Tim Lucca Krüger, Lasse Bödefeld 
und Bastian Schirrmacher nicht nur quantitativ, sondern vor allem auch 
qualitativ deutlich sichtbar zum Fortschritt im Harzer Spiel beitragen.
Doch auch auf die Ereignisse neben dem Eis muss abschließend noch 
eingegangen werden. Denn nicht nur das Böller flogen, was kurz vor 
Sylvester eine leider weit verbreitete Unsitte in den Stadien des 
Landes ist. Die Timmendorfer Spielerbank wurde mit Gegenständen 
beworfen, Spieler und Offizielle bepöbelt und als negativer Höhepunkt 
wurde der Bus der Gäste beschädigt. Alles Dinge, die allen Harzer 
Falken sehr leid tun, für die wir uns aber nicht entschuldigen. Denn 
die Zuschauer, die dies tun gehören nicht zur großen Eishockeyfamilie, 
sondern sind einfach nur dumme Menschen, die anscheinend ihren 
persönlichen Frust im Stadion auslassen müssen. Hiervon distanzieren 
wir uns als Team und auch im Namen unserer großartigen Fans ganz klar. 
Entsprechend übernehmen wir für derartige Peinlichkeiten nicht die 
Verantwortung sich entschuldigen zu müssen. Was nicht heißen soll, 
dass uns leid tut, was hier passiert ist. (Hei)


Crocodiles Hamburg
DEB terminiert Spiele der Qualifikationsrunde
(OLN)  Nachdem der DEB Ende Dezember die ersten vier Spieltage der Qualifikationsrunde veröffentlicht hat, stehen nun auch die Termine der verbleibenden Begegnungen fest. Für die Crocodiles bedeutet der Plan einen Start mit drei Heimspielen im neuen Jahr. Nach den Spielen gegen Herne (02. Januar, 19.30 Uhr) und Timmendorf (5. Januar, 20.00 Uhr) gastieren am 12. Januar die Harzer Falken im Eisland Farmsen.
Insgesamt haben die Crocodiles Hamburg noch 17 Spiele in der Qualifikationsrunde vor der Brust. Das erste Spiel konnte das Team von Trainer Herbert Hohenberger am 30. Dezember auswärts gegen die Rostock Piranhas mit 5:2 für sich entscheiden. Heute folgt die Partie gegen den Herner EV, der mit 13 Punkten Vorsprung die Tabelle der Qualifikationsrunde vor den Crocodiles anführt. Nur der Erstplatzierte qualifiziert sich noch für die Playoffs.
Die Qualifikation wird in einer Anderthalbfachrunde ausgespielt. Jede Mannschaft spielt gegen jeden Gegner einmal heim und einmal auswärts. Zudem wird, je nach Platzierung nach der Vorrunde, gegen drei Mannschaften ein weiteres Heimspiel, gegen die anderen drei ein Auswärtsspiel ausgetragen. Die Crocodiles haben gegen den EHC Timmendorfer Strand 06, die TecArt BlackDragons Erfurt und den ECC Preussen Berlin jeweils zwei Heimspiele. Ein zusätzliches Auswärtsspiel gibt es jeweils gegen die Rostock Piranhas, die Harzer Falken und den Herner EV.
Tickets für die Spiele gibt es ab sofort online unter www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.   
Die Spiele der Qualifikationsrunde wird auch Paul Mattwich für die Crocodiles Hamburg bestreiten können. Für den 17-jährigen Verteidiger wurden 1.500 Euro in den Nachwuchsfonds gezahlt. Diese Gebühr wird bei der fünften Partie fällig, in der ein Nachwuchsspieler, der nicht in den vorangegangenen drei Jahren für den Verein aufgelaufen ist, aufgestellt wurde.


Herner EV
Crocodiles Hamburg auswärts erster Gegner im neuen Jahr!
(OLN)  Mit der Auswärtspartie im Eisland Farmsen bei den Crocodiles Hamburg startet der Herner EV am Dienstag, dem 2. Januar 2018 um 19:30 Uhr ins neue Jahr. Während es für die Gysenberger das erste Spiel in der neuen Runde ist, begannen die Hamburger diese bereits einen Tag vor Silvester mit einem 5:2-Auswärtssieg in Rostock und wollen den Schwung auch in das Jahr 2018 mitnehmen. Durch diesen Sieg bei den Piranhas konnten die Hamburger als Tabellenzweiter der Qualifikationsrunde den Abstand zum HEV als Tabellenführer auf 13 Punkte verkürzen und sehen nun die Chance noch weiter heranzukommen. Denn bei insgesamt 18 Spielen in diesem zweiten Teil der Saison ist der Vorsprung der Grün-Weiß-Roten im Kampf um den achten Playoff-Teilnehmer zwar komfortabel, aber sicherlich kein Ruhekissen.
„Für uns ist es ein wichtiges Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen. Wir haben auch in den Tagen zwischen dem Jahreswechsel trainiert und gehen gut vorbereitet in diese Begegnung“ meinte HEV Coach Uli Egen am Neujahrsmorgen. Mit welcher Mannschaftsaufstellung er in der Hansestadt antreten kann wird sich beim Abschlusstraining am Montagabend entscheiden. Das wird sicherlich auch bei den Crocodiles ähnlich sein. Die hatten zum Ende der Hauptrunde mit großen Personalsorgen zu kämpfen, sicherlich auch ein Grund dafür, dass sie durch eine Niederlagenserie von 10 Spielen in Folge schon frühzeitig ihre Chancen auf eine Teilnahme an der Meisterrunde verpassten. Mit einem Heimsieg gegen Timmendorf am 2. Weihnachtstag zum Ende der Hauptrunde und dem Auswärtssieg in Rostock soll nun aber eine Wende eingeleitet werden.


Erding Gladiators
Drei Erdinger Fehler
(BYL)  Mit 1:3 Toren lagen die Erding Gladiators beim ESC Geretsried kurz vor Ende des ersten Drittels zurück. In den folgenden 40 Minuten tat sich nichts mehr und, und so blieb beim 3:1 (3:1, 0:0, 0:0) für die gastgebenden Riverrats.
„Drei gravierende Fehler waren ausschlaggebend für unsere Niederlage“, analysierte Gladiators-Trainer Thomas Vogl nach der Partie. Die Tatsache, dass er mit Philipp Michl und Sebastian Schwarz zwei kurzfristige Ausfälle zu beklagen und nicht einmal mehr drei komplette Blöcke zur Verfügung hatte, ließ der Coach nicht gelten. War die Personalsituation bei den Geretsriedern nur geringfügig besser.
Vor allem in zweiten Drittel waren die Gladiators das bessere Team, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen und hatten zudem kein Scheibenglück. Im Schlussdrittel fehlte dann ein wenig die Kraft. „Wir waren gegen lauffreudige Erdinger gut vorbereitet. Das war eine sehr gute Leistung“, freute sich Riverrrats-Trainer Ludwig Andrä, denn sein Team hat einen Zwischenrundenplatz jetzt so gut wie sicher.
Die Geretsrieder (34 Punkte) sind mit diesem Erfolg nämlich auf Rang sieben nach vorne gerückt und an Passau (33) vorbeigezogen, das 2:3 in Landsberg verloren hat. Die Gladiators bleiben bei 36 Zählern und mussten Füssen (37) passieren lassen. Auf Platz vier liegt Peißenberg (39). Drei Spiele sind noch zu absolvieren.
Text: Wolfgang Krzizok (wk)


EV Füssen
7:0-Kantersieg in Pfaffenhofen bringt dem EVF zum Jahresende die vorzeitige Qualifikation für die Zwischenrunde
(BYL)  Der EV Füssen hat sein ausgegebenes Saisonziel erreicht. Durch ein nie gefährdetes 7:0 beim EC Pfaffenhofen sicherte sich die Mannschaft von Coach Thomas Zellhuber die Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit der Oberliga. Bei noch drei ausstehenden Spielen und einem Vorsprung von elf Punkten auf den neunten Platz ist auch gleichzeitig der vorzeitige Klassenerhalt geschafft.
Von Anfang an nahmen die Füssener mit vier Reihen das Heft in die Hand und machten viel Tempo. Während eine erste Strafzeit gegen Pfaffenhofen noch ungenutzt blieb, markierte Florian Simon in der zehnten Minute den Führungstreffer. Der agile Marc Besl ließ fünf Zeigerumdrehungen später den zweiten Treffer folgen. Zwei Unterzahlspiele überstanden die Schwarz-Gelben souverän.
Im zweiten Abschnitt hielt der EVF das Tempo hoch, und münzte seine Überlegenheit ab der Hälfte der Partie auch in weitere Treffer um. Innerhalb von fünf Minuten erhöhten Veit Holzmann (2) und Nikolas Oppenberger auf 5:0. Damit war natürlich die Vorentscheidung gefallen, zumal die Gastgeber mit dem druckvollen Spiel der Füssener zusehends Probleme bekamen.
Eine Strafzeit vom Ende des zweiten Drittels sowie eine weitere gleich zu Beginn brachten den Eissportverein im letzten Abschnitt in doppelte Überzahl, in welcher Ron Newhook das halbe Dutzend Tore voll machte. Erneut im Powerplay sorgte schließlich Kapitän Eric Nadeau für den Schlusspunkt in einem rundum gelungenen Auswärtsauftritt. Durch das 7:0 konnte sich der fehlerfreie Maxi Meier im EVF-Gehäuse über seinen ersten Shutout in der Bayernliga freuen, und in der Tabelle verbesserten sich die Füssener wieder auf den fünften Tabellenplatz. Diesen gilt es im nächsten Heimspiel am Freitag gegen Geretsried zu verteidigen. (MiL)


Wanderers Germering
Wanderers eröffnen Eishockeyjahr 2018 - Pegnitz und Erding sind die ersten Gegner
(BYL)  Im Heimspiel gen die Höchstadt Alligators verloren die Münchner Vorstädter mit 4:7. Wer das Sagen haben würde, machte Höchstadt schnell deutlich, auch wenn Nico Rossi in der Anfangsphase eine 1:0 Führung der Gäste zwischenzeitlich zum Gleichstand egalisieren konnte. Der HEC diktierte das Geschehen, selbst in Überzahl strahlte Germering kaum Gefahr aus. Der Spielstand geht letzten Endes in der Höhe in Ordnung.
Am Freitag sind die Wanderers zu Gast im Freiluftstadion des EV Pegnitz. Die Ice Dogs ohne Markus Schwindl war über Jahrzehnte nicht vorstellbar. Jetzt hat der Torjäger mit 42 Jahren wegen zunehmender Knie- und Rückenprobleme seine einzigartige Karriere beendet. Darüber hinaus hat sich im Kader der Ice Dogs im vergangenen Sommer einiges getan, zehn neue Spieler nahm man unter Vertrag. Wie eine Bombe hat der Wechsel von Daniel Sikorski eingeschlagen, war dieser doch 14 Jahre lang das Gesicht und der Kapitän des Höchstadter EC. 2014 zum besten Verteidiger der Bayernliga gewählt, soll der 39-Jährige mit seiner Oberliga-Erfahrung die durch den Abgang von Simon Bogner (Amberg), Robert Fritsche und Florian Müller (EHC Bayreuth) sowie Sven Rothemund (Bad Aibling) dezimierte Abwehr stabilisieren. Mithelfen soll der kurzfristig nachverpflichtete 33-jährige Daniel Sevo vom Oberligisten Blue Devils Weiden, ein gebürtiger Bayreuther, der unter anderem in Nürnberg und Hamburg DEL-Erfahrung gesammelt hat. Obwohl neben Schwindl auch Oleg Seibel (Höchstadt) nicht mehr zur Verfügung steht, gibt es im EVP-Sturm sehr viel Potential. Vom Letten Kercs, dem vorjährigen Top-Scorer, erwartet er einen weiteren Leistungsschub. Helfen soll ihm dabei der 31-jährige Pierre Kracht von den Crocodiles Hamburg (Oberliga Nord), der in fast allen deutschen Ligen Erfahrung gesammelt und in der Saison 2006/2007 für die Iserlohn Roosters sechs Partien in der DEL bestritten hat. Das Hinspiel gewannen die Schwarz-Gelben deutlich mit 8:4.
Derbytime heißt es dann zwei Tage später im Germeringer Polariom. Das Feilmeier-Team empfängt die Erding Gladiators in eigener Halle. In der vergangenen Saison schloss die Mannschaft von Erdings Coach Thomas Vogl die Vorrunde als Tabellenzweiter ab, verfehlten dann aber als Vierter der Gruppe B in der Verzahnungsrunde die Playoffs. Die Gladiators bauen im Großen und Ganzen auf den Kader des Vorjahres. Die wenigen Abgänge wurden durch erfahrene Akteure wie Alexander Rauscher (Dorfen), Stephan Hiendlmayer (Höchstadt), Philipp Michl (Landshut) oder der in der Vorsaison für Germering stürmende Dominik Retzer ersetzt. Auf die Besetzung der Ausländerpositionen wurde bisher bewusst verzichtet, nachdem der letztjährige Torjäger der Gladiators, der Tscheche David Michel nach Moosburg gewechselt war. Dennoch verfügen die Gladiators gerade im Sturm noch über enorm viel Potential wie Topscorer Daniel Krzizok oder auch die beiden Ex- Pfaffenhofener Philipp Spindler und Marco Deubler. Allerdings hat Erdings Coach Thomas Vogl immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen, sicherlich mit ein Grund dafür, dass sein Team noch nicht richtig in Schwung gekommen ist. Darauf reagierten die Verantwortlichen vor gut zwei Wochen, indem sie Mathias Jeske und Lukas Krämmer vom Ligakonkurrenten Moosburg verpflichteten. Die Gladiators zählen zu den fairsten Teams der Liga und haben bisher die wenigsten Strafzeiten aller Vereine hinnehmen müssen. Die Wanderers wollen das Derby vor heimischen Publikum unbedingt gewinnen.
Während die lange Auswärtsfahrt am Freitag nach Franken wohl nicht jeder treue Fan auf sich nimmt, verspricht das Derby gegen Erding eine packende Kulisse mit zahlreichen und lautstarken Gästefans. Hier heißt es nicht nur Paroli zu bieten, sondern klar zu machen, wer Herr im Haus ist und das Spiel mehr gewinnen will.


Pfaffenhofen Ice Hogs
IceHogs chancenlos - Füssen zu stark für dezimiert Pfaffenhofener
(BYL)  Nichts entgegenzusetzen hatte der EC Pfaffenhofen  am Freitag in seinem Heimspiel einem starken und souverän auftretenden  EV Füssen. Die Gäste waren den nach wie vor dezimierten Gastgebern in allen Belangen überlegen und siegten verdient mit 7:0 (2:0; 3:0; 2:0).
ECP-Coach Gregor Tomasik  konnte wiederum  keine drei kompletten Blöcke aufbieten, nachdem Patrick Landstorfer, Matthias Hofbauer und Luis Seibert aufgrund der im letzten Heimspiel gegen Pegnitz erlittenen Verletzungen weiterhin zum Zuschauen verurteilt waren. Die zweieinhalb Blöcke der Gastgeber sahen sich von Beginn an dem druckvollen Spiel der mit vier Reihen angreifenden Gäste ausgesetzt, konnten aber zunächst das hohe Tempo einigermaßen mitgehen. Füssen kam zwar zu einige Möglichkeiten, die aber ein gut aufgelegter Philipp Hähl zunichte machen konnte. Doch auch die IceHogs hatten durchaus ihre Chancen, doch die altbekannte Abschlusschwäche und ein ebenfalls guter Füssener Goalie Maximilian Meier verhinderten einen Torerfolg der Gastgeber. Als dann aber Florian Simon  mit einer Direktabnahme nach einem Rückpass von Eric Nadeau Philipp Hähl keine Abwehrchance ließ, nahm die Partie die aus Pfaffenhofener Sicht befürchtete Richtung. Zumal die Hausherren bis zur  ersten Pause noch zwei Überzahlmöglichkeiten ungenutzt ließen und Marc Besl in der 15. Minute auf 0:2 erhöhen konnte. Nach dem Wechsel waren die Bemühungen der IceHogs, die Partie in den Griff zu bekommen, durchaus spürbar vorhanden, doch etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Die Pfaffenhofener brauchten einfach zu lange, um zum Abschluss zu kommen, so dass sich die Gäste immer wieder formieren und die Pfaffenhofener Schussversuche erfolgreich abblocken konnten. Anders dagegen die Füssener, die die  Schlagzahl weiterhin hoch hielten und mit dem  0:3 durch Veit Holzmann in der 31. Minute fast schon für eine Vorentscheidung sorgten. Die fiel dann endgültig durch den Doppelschlag des Tabellenfünften durch Veit Holzmann (35.) und Nicolas Oppenberger (36.). Bei den IceHogs machte sich nun auch zunehmend der Substanzverlust der letzten Wochen bemerkbar, in denen man zumeist nur mit einem Rumpfkader die Spiele bestreiten konnte. Dennoch versuchten sie auch im Schlussabschnitt alles, um das Ergebnis wenigstens etwas erträglicher zu gestalten, doch drängte sich zuweilen der Eindruck auf, sie hätten an diesem Abend noch lange weiterspielen können und ihnen wäre kein Torerfolg gelungen. Zwei Überzahltore von Ron Newhook (42.) und Eric Nadeau (48.) bedeuteten schließlich den 0:7 Endstand, womit für die Pfaffenhofener auch die letzte, wenn auch ohnehin nur noch theoretische, Chance auf Platz acht dahin war.


Schweinfurt Mighty Dogs
Interview mit Jamie Fiesel
(BLL)  Hallo Jamie, es freut uns, dass du uns vor dem anstehenden Derby gegen den ESC Haßfurt ein paar Fragen beantwortest!
Jamie du hast von 1987-1994 das Trikot der Mighty Dogs getragen und bist 1997-1999 für Haßfurt aufgelaufen. Ganz ehrlich, wo hat es dir besser gefallen?
Jamie: Da ich so lange in Schweinfurt war, habe ich dort sehr viel mehr Freunde. Einer der Gründe warum ich dann nach Haßfurt gewechselt bin, war dass wir die gesamte Region sehr mochten und so viele Freunde in der Nähe waren. Ich kann nicht sagen wo ich lieber war, da ich in beiden Städten sehr gerne gespielt habe. 
Das Unterfranken-Derby hat schon immer elektrisiert, besonders dann wenn beide Mannschaften ähnlich stark und in der Tabellenspitze waren, so wie jetzt auch wieder. Was geht in einem Spieler vor, wenn er das Eis betritt und das Stadion einem Hexenkessel gleicht?
Jamie: Ich habe die Derbys immer geliebt! Die Vorfreude auf das Spiel wurde für die Fans und die Spieler im Laufe der Woche immer größer. Das Schweinfurt-Haßfurt Derby war wohl der intensivste Wettstreit, bei dem ich in Deutschland gespielt habe. Natürlich wollte keiner als Verlierer eines solchen Spiels vom Eis gehen. Das führte zu großen Anstrengungen durch die Spieler auf dem Eis und einer einzigartigen Atmosphäre im Stadion. Wenn man aufs Eis gegangen ist, war das ein elektrisierendes Gefühl. Ich vermisse das!
Du bist jetzt 54 Jahre. Wenn du an solche Spiele zurückdenkst, kitzelt es da nicht immer noch? Wie sehr vermisst du solche Spiele?
Jamie: Es gibt kein vergleichbares Gefühl als bei einem Derby auf dem Eis zu stehen! Nur für dieses spezielle Gefühl würde ich immer noch liebend gerne spielen. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Erfahrungen dieser speziellen Spiele machen und meinen Traum in Deutschland Eishockey zu spielen leben durfte. Ich habe so viele großartige Erinnerungen. 
Dion Campbell kam auch auf deine Empfehlung hin nach Schweinfurt. Inzwischen ist er ein absoluter Leader und bei den Fans schon fast so beliebt wie du. Willst du ihm für das Spiel noch ein paar Worte mit auf den Weg geben?
Jamie: Ich wollte jemanden nach Schweinfurt schicken, der diese Gelegenheit bereitwillig annehmen würde. Ich wusste, Dion würde sehr gut passen. Er war ein großartiger Spieler für mich und er ist eine wundervolle Person. Er kommt aus einer großartigen Familie und hat sich total dem Eishockeysport gewidmet. Ich habe mit Dion vor kurzem gesprochen und er sagte mir, dass er es wirklich sehr genießt in Deutschland zu spielen. Den einzigen Rat, den ich ihm geben möchte, ist, dass er jeden Moment genießen soll! Genieße die Erfahrungen! Es gibt nichts, was mehr Spaß macht als bei einem Derby zu spielen. 
Hallo an alle Freunde und Fans in Schweinfurt und Haßfurt.
Habt ein wundervolles, großartiges Derby und genießt die Atmosphäre!


Tornado Niesky
Erfolgreicher Jahresabschluss für die Tornados - 5 Punkte aus 2 Spielen
Erstmals in dieser Saison trafen die Tornados am Freitag, den 29.12.2017 vor heimischem Publikum im Rahmen des Norddeutschen Eishockeypokals auf die Cracks von FASS Berlin. Die FÄSSer sind in der Regionalliga derzeit Tabellenzweiter und gehören somit zum Favoritenkreis. Die mehr als 600 zahlenden Zuschauer erwarteten also eine spannende Partie. Im ersten Drittel fanden beide Teams allerdings nicht so richtig in ihr Spiel. Das sollte sich jedoch im Mitteldrittel ändern. In der 39. Minute gingen die Nieskyer endlich durch ein Tor von Philip Riedel nach Vorlage von Andreas Brill und Marco Noack in Führung. Chancen auf beiden Seiten gab es nun reichlich und die Torhüter hatten gut zu tun. Doch zur letzten Pause stand es immer noch 1:0 für Niesky.
Im Alleingang sorgte Sebastian Greulich im der 45. Minute für den zweiten Treffer. Nur eine Minute später legte Andreas Brill nach Zuspiel von Philip Riedel nach. In der 51. Minute war es wieder Philip Riedel, der den Puck nach Vorarbeit von Marco Noack und Andreas Brill im Berliner Kasten versenkte. In der 53. Minute gelang den Berlinern der Anschlusstreffer. In der 57. Minute erhöhte Robert Bartlick nach Vorlage von Stephan Kuhlee und Andreas Brill zum 5:1. Nur 11 Sekunden später war es das Geburtstagskind Philipp Rädecker, der nach Zuspiel von Tristan Schwarz für Tor Nr. 6 sorgte. 12 Sekunden vor dem Abpfiff erkämpften sich auch die FÄSSer noch ein zweites Tor. So stand es am Schluss 6:2 (0:0; 1:0; 5:2). Die Nieskyer führen damit unverändert die Tabelle der Gruppe A im Pokal an.
Gleich einen Tag später – am Sonnabend, den 30.12.2017 – gab es ein Wiedersehen mit den Schönheider Wölfe im Erzgebirge. Mehr als 100 Nieskyer Fans begleiteten ihr Team zu diesem Auswärtsspiel. Die erste Begegnung der beiden Mannschaften am 23.12.2017 in Niesky gewannen die Cracks des ELV NY mit 4:0. Nun wollten die Wölfe eine Revanche. Bereits in der 2. Minute gingen die Nieskyer durch einen Treffer von Philip Riedel nach Vorlage von Daniel Wimmer in Führung. Chris Neumann erhöhte nach Zuspiel von Sven Becher in der 7. Minute auf 0:2. Die Gastgeber kamen am Anfang nicht so richtig ins Spiel. Erst in der 16. Minute gelang ihnen der Anschlusstreffer. In der 28.Minute glichen die Wölfe dann aus. In der 31. Minute konnten die Nieskyer in Überzahl durch einen Treffer von Marco Noack (Assistent: Daniel Wimmer) wieder in Führung gehen. Nur drei Minuten später baute Christian Rösler in Unterzahl nach Zuspiel von Jörg Pohling weiter aus. So ging es mit einem Spielstand von 2:4 in die zweite Pause.
Doch die Gastgeber aus dem Erzgebirge gaben sich weiter kämpferisch. Mit Toren in der 51. und 53. Minute konnten sie schließlich die Partie noch ausgleichen. So stand es nach 60 Minuten 4:4 und es folgte das Penalty schießen. Schönheide vergab die 1.Chance, Daniel Wimmer traf, Kukla für Schönheide traf, Jörg Pohling für Niesky traf, Schönheide vergab erneut und die Tornados hatten das Penalty schießen damit gewonnen.
Mit einem Endergebnis von 4:5 n.P. (1:2; 1:2; 2:0; 0:1) und zwei Punkten fuhren die Nieskyer wieder zurück in die Lausitz und beendeten somit als klarer Tabellenerster in der Regionalliga Ost das Jahr 2017. 


Schönheider Wölfe
Wölfe holen Punkt gegen Spitzenreiter
(RLO)  Emotionslos würde es heißen: „Die Wölfe verlieren 4:5 (1:2, 1:2, 2:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen den Spitzenreiter Tornado Niesky und sind auch selbst daran schuld, dass sie es sich so schwer gemacht haben. Mit zwei individuellen Fehlern holt man im Spiel Dritter gegen Erster normalerweise keinen Punkt. Aber wenn man etwas hinter die Kulissen schaut, kann man nur verdammt stolz auf diese Mannschaft sein.“, so Wölfe-Coach Sven Schröder nach dem Spitzenspiel einen Tag vor Silvester vor knapp 800 Zuschauern im Wolfsbau.
Nur 12 Feldspieler + 2 Torhüter standen gegen den Spitzenreiter zur Verfügung und von diesen hat sich ein Spieler fit spritzen lassen, ein weiterer konnte nur unter Schmerztabletten spielen und der nächste war aufgrund einer Verletzung unter der Woche noch zum Röntgen im Krankenhaus. Trotz all dem standen sie auf dem Eis, trotz all dem haben Alle Alles in die Waagschale geworfen und wollten dem Spitzenreiter Paroli bieten. Auch unsere Gäste waren insgesamt nur mit 15 Mann auf dem Protokoll und hatten vom Vortag das Spiel gegen FASS Berlin in den Beinen.
Denkbar schlecht starteten dann die Wölfe in die Partie. Nach sieben Minuten stand es schon ein 0:2 auf der Anzeigetafel. Ein Rückhandschuss aus dem Slot und ein individueller Fehler von Goalie Eric Hanke bescherten den Gästen diese Führung. Aber die Wölfe kämpften, setzten Niesky immer wieder unter Druck und kamen folgerichtig in der 16. Minute zum Anschlusstreffer durch Petr Kukla. Im zweiten Abschnitt spielten die Wölfe so weiter, wie sie das erste Drittel aufgehört hatten. Sie setzten die Tornados weiter unter Druck und zogen damit Strafen gegen den Gegner. Eine Überzahlsituation nutzte Michael Galvez in der 28. Minute zum 2:2-Ausgleich. Aber genau dieser Ausgleich brachte einen Cut in das Wölfe-Spiel und genau hier sieht man dann den Unterschied zwischen einer erfahrenen Mannschaft mit Ex-DEL2-Spielern und einer jungen Truppe, welche noch aus solchen Situationen lernen muss. Eine unnötige Strafzeit gegen die Hausherren nutze Niesky wieder zur 3:2-Führung durch Marco Noack (31.) und nur drei Minuten später einen Wölfe-Fehler im Aufbauspiel sogar zum 4:2 durch Christian Rösler per Shorthander. In dieser Phase gaben die Wölfe das Spiel zu leichtfertig aus der Hand und so ein abgezocktes Team, wie die Mannen von Jens Schwabe, nutzen diese Fehler eiskalt aus. Ein weiterer Schlag in die Magengegend war obendrein die Knieverletzung von Robert Horst, welcher nicht mehr weiter spielen konnte. Damit waren nur noch elf Wölfe übrig. Zweite Pause, Luft holen und nochmals alle Kräfte sammeln. Getreu dem Motto “Wölfe geben niemals auf!“, ging es ins letzte Drittel. Man merkte beiden Teams mit zunehmender Spielzeit nun an, dass sie auf der letzten Rille liefen und das der letzte Wille entscheiden würde. Die Wölfe kämpften und kamen zurück ins Spiel. Und wie… Christoph Rogenz (51.) und Petr Kukla (53.) egalisierten innerhalb von zwei Minuten den Zwei-Tore-Rückstand und schafften den 4:4-Ausgleich, womit der Wolfsbau sich in ein Tollhaus verwandelte. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Wölfe dann in doppelter Überzahl sogar noch die große Chance zum Siegtreffer, doch Niesky‘s Nationaltorhüterin Yvonne Schröder behielt mit einem unglaublichen Save die Oberhand. In der letzten Spielminute waren dann plötzlich die Wölfe zwei Mann weniger auf dem Eis. Sie mussten noch einmal alles an Kraft raushauen und schafften es, das Unentschieden ins Penaltyschießen zu retten. Mit unglaublichem Willen, mit Teamgeist, Leidenschaft und Wolfsherz holte das Team um Coach Sven Schröder einen Punkt gegen den bis dahin noch ohne Punktverlust gebliebenen Tabellenführer. Im Penaltyschießen zeigte sich dann aber erneut die Erfahrung der Nieskyer und wir gratulieren zum Zusatzpunkt. Was aber die Wölfe abgeliefert haben, war einfach nur großartig. Verletzte Spieler, kranke Spieler, zweimal nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurückgekommen, einfach nur STARK…!


Frauen-Nationalmannschaft
Nations-Cup 2018: Guter Test für deutsches Team
Auch in diesem Jahr wird in Füssen wieder der Nations-Cup ausgetragen. Vom 3. bis zum 6. Januar spielen sechs Teams um den Turniersieg. Und auch in diesem Jahr wird es wieder einen ausführlichen Liveticker geben.
Nach dem umfangreicheren Turnier im letzten Jahr mit acht Teams, die in zwei Städten ihre Vorrunde austrugen, wird nun wieder nach dem bewährtem System gespielt. Sechs Teams spielen in zwei Gruppen die Vorrunde aus, am Samstag finden dann die Finalspiele statt.
Finnland, Kanada und Russland bilden eine Gruppe und die hat es in sich. Die Kanadier schwächelten zuletzt und unterlagen im Finale 2017 gegen Finnland im Finale nach einem tollen Spiel mit 0:1, für den Seriensieger dieses Turniers eine kleine Enttäuschung. Auch die Russen haben in den letzten Jahren immer wieder gute Ergebnisse erzielt und so ist auch ihnen in dieser Gruppe einiges zuzutrauen.
Auch die deutsche Gruppe mit Schweden und der Schweiz dürfte eine spannende sein. Hier kann jeder jeden schlagen, einen klaren Favoriten gibt es nicht. Bundestrainer Benjamin Hinterstocker kann diese Saison etwas beruhigter angehen. Denn eine Weltmeisterschaft gibt es 2018 nicht und so kann schon für 2019 geplant werden. Das bedeutet natürlich nicht, dass man in dieser Saison nichts erreichen will. Es gilt ein Team für die Zukunft aufzubauen und so sind alle Spielerinnen gefordert, immer ihr Bestes abzuliefern. Jede nominierte Spielerin kann sich für kommende Aufgaben empfehlen. Die Gegner in dieser Gruppe sind schlagbar, aber auch dazu muss alles gegeben werden. Letztes Jahr wurde in einer Vorrundengruppe mit Kanada, Tschechien und Schweden der 2. Platz erreicht, am Ende wurde es ein 4. Platz. Ein Jahr zuvor war es ebenfalls ein 2. Platz hinter Finnland und vor der Schweiz und am Ende ebenfalls ein 4. Platz. Es waren oft enge Spiele und so besteht durchaus die Chance, zumindest wieder das kleine Finale zu erreichen.
Für Finnland, Russland, Schweden und die Schweiz ist es der letzte Test für die olympischen Spiele in Pyeongchang und so kann davon ausgegangen werden, dass diese Teams in Bestbesetzung antreten werden. Kanada nimmt natürlich auch an Olympia teil, tritt aber traditionell bei diesem Turnier mit einem Perspektivteam an.
Insgesamt dürfte es auch in diesem Jahr wieder spannende Tage werden. Zum Turnier wird es vom Projekt www.noppe-ist.schuld.de wieder neben einer ausführlichen Berichterstattung auch einen Liveticker zu allen spielen geben. Einfach http://pokalticker.noppe-ist-schuld.de/ anklicken und alle Spiele des Turniers werden angezeigt.
Der deutsche Kader:
Tor: Sandra Abstreiter [#1, Provodence College Friars], Jennifer Harss [#30, ERC Sonthofen], Franziska Albl [#95, TEV Miesbach], Saskia Serbst [ECDC Memmingen]
Abwehr: Juliana Palmeira Kerkhoff [#2, ESC Moskitos Essen, Düsseldorfer EG], Lea Welcke [#6, Mannheimer ERC, Mad Dogs Mannheim], Rebecca Graeve [#9, EC Bergkamen], Yvonne Rothemund [#10, ESC Planegg-Würmtal], Carina Strobel [#14, ECDC Memmingen], Lena Düsterhöft [#17, Minnesota State University], Daria Gleißner [#20, ECDC Memmingen], Sorsha Sabus  [#21, TSV Erding, ERC Ingolstadt], Tanja Eisenschmid [#23, Minnesota Whitecaps], Jessica Ujcik [#27, Morrisville State College],
Angriff: Franziska Feldmeier [#4, ESC Planegg-Würmtal], Nina Kamenik [#7, Eisbären Juniors Berlin], Julia Zorn [#8, ESC Planegg-Würmtal}, Nicola Eisenschmid [#11, ECDC Memmingen], Andrea Lanzl [#15, ERC Ingolstadt], Bernadette Karpf [#18, ESC Planegg-Würmtal], Kerstin Spielberger [#19, ESC Planegg-Würmtal], Marie Delarbre [#22, ECDC Memmingen], Kelsey Soccio [#24, Eisbären Juniors Berlin], Anne Bartsch [#26, Eisbären Juniors Berlin], Vena-Marie Kanters [#28, Düsseldorfer EG], Hanna Amort [#29, Eisbären Juniors Berlin], Alena Hahn [#31, EC Bergkamen]
Auf Abruf:
Jule Flötgen [T, Göteborg HC], Ivonne Schröder [T, Tornado Niesky], Emily Nix [S, ERC Ingolstadt]
Der Spielplan in der Übersicht:
Mittwoch, 03.01.2018
15:00 Uhr Finnland – Kanada
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=11
18:30 Uhr Deutschland – Schweden
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=12
Donnerstag, 04.01.2018
15:00 Uhr Kanada – Russland
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=13
18:30 Uhr Schweden – Schweiz
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=14
Freitag, 05.01.2018
15:00 Uhr Russland – Finnland
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=15
18:30 Uhr Schweiz – Deutschland
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=16
Samstag, 06.01.2018
12:00 Uhr 3. Gruppe A – 3. Gruppe B
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=17
15:30 Uhr 2. Gruppe A – 2. Gruppe B
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=18
19:00 Uhr 1. Gruppe A – 1. Gruppe B
http://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/index.php?id=19
(Norbert Stramm)


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Dienstag 2.Januar 2018
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