IHP Nachrichten 3.Januar 2018

Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Der Stürmer-Routinier und Ex-Profi Martin Williams, der im Nachwuchsbereich als Trainer tätig sein wird, wird zudem auch im Sturm der Eisbären auflaufen

ESC Rheine
(BZLW)  Stürmer Andreas Alexander hat seine Zusage gegeben und wird somit in seine zweite Saison bei den Ice Cats gehen

RW Bad Muskau
(RLW)  Der Kanadier Guillaume Vachon, zuletzt in einer nordamerikanischen Nachwuchsliga aktiv, besetzt die zweite Kontingentstelle bei den Bombers. Mit den Stürmern Elias Grabein, Maximilian Neef, Martin Güttler, Matthias Bieder, Rene Landgraf, Mario Rommel, Alexander Krall, Patrick Jaeschke, Philip Wieland und Philipp Kother bleiben weitere zahlreiche Spieler aus der letzten Saison weiterhin bei den Bombers

EC Eppelheim
(RLSW)  Der talentierte Stürmer Maurice Ullrich, letzte Saison mit Doppellizenz bei den Eisbären im Kader, wechselt fest vom Mannheimer ERC zum ECE

Weserstars Bremen
(RLN)  Wichtige Personalentscheidung beim regionalliga-Meister: Spielertrainer Igor Schön bleibt bei den Weserstars, sowohl auf dem Eis, als auch als Headcoach

Hammer Eisbären
(RLW)  Mannschaftskapitän Tim Pietzko wird trotz beruflicher Belastung und privaten Veränderungen bei den Eisbären bleiben und weiterhin die Defensivabteilung verstärken

ERC Regen
(BBZL)  Christopher Malejew, zuletzt als Co-Trainer beim EV Dingolfing tätig, wird der neue Headcoach bei den Red Dragons

Eisbären Juniors Berlin
(LLB)  Mit den beiden Verteidigern Andre Winkler und Dustin Tinius kehren zwei alte Bekannte von den Berlin Blues an ihre alte Wirkungsstätte zurück
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 3.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Düsseldorfer EG
Derby-Sieeeeeeeegg: Die wunderbare Düsseldorfer EG gewinnt 1:0 bei den Kölner Haien!
(DEL)  Derbysieger! Die Düsseldorfer EG hat ihr 2018er Premieren-Spiel gewonnen: Sie siegte bei den Kölner Haien mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) und zeigte dabei eine überragende kämpferische Leistung. Es war das 218. Aufeinandertreffen der rheinischen Rivalen. Die DEG jetzt mit 99 Siegen. Der 100. wird bald folgen…


Eispiraten Crimmitschau
Hochmotiviert ins neue Jahr / Gastspiele in Bayreuth und Frankfurt - Heimderby gegen Dresden
(DEL2)  Neues Jahr, neues Glück! Mit viel Elan und hochmotiviert starten die Eispiraten Crimmitschau heute in das neue Jahr 2018. Zum Beginn der englischen Woche treffen die Westsachsen zunächst auswärts auf die Bayreuth Tigers (3. Januar - 20:00 Uhr). Am Freitag geht es dann zum amtierenden DEL2-Champion Frankfurt (5. Januar - 19:30 Uhr), ehe am Sonntag der Derbykracher im Sahnpark gegen die Dresdner Eislöwen (7. Januar - 17:00 Uhr) ansteht.
Für das erste Spiel im neuen Jahr haben sich die Eispiraten viel vorgenommen. So will man mit einem Auswärtssieg gegen die Bayreuth Tigers starten und den Mannen aus der Wagnerstadt die Punkte abknöpfen. Doch auf die Mannschaft von Trainer Kim Collins wartet alles andere als eine leichte Aufgabe. Auch wenn die Franken bislang ihren Erwartungen noch nicht gerecht wurden. Mit lediglich 26 Zählern steht das Team von Sergej Waßmiller momentan nur auf dem 13. und somit vorletzten Tabellenplatz. Der Rückstand zu den Pre-Playoff-Plätzen beträgt außerdem bereits 16 Zähler. Die Mannschaft, welche im Vorjahr als Aufsteiger für Aufsehen sorgte, hat es somit schwer, die Playdowns in dieser Spielzeit zu vermeiden. Unterschätzen will die Tigers in Crimmitschau aber keiner, auch wenn die Westsachsen natürlich als Favorit in das Frankenland fahren. Denn die Bayreuther haben viel Klasse in ihrem Team. Im Tor steht Tomas Vosvrada, keinesfalls ein Goalie, welchen man leicht bezwingen kann. In der Offensive rüsteten die Tigers noch einmal nach. So müssen die Westsachsen nicht nur auf die bekannten Gesichter wie Michal Bartosch, Ivan Kolozvary oder Luca Gläser Acht geben. Mit Anthony Luciani und Eric Chouinard wurden Spieler mit reichlich Europa- und NHL-Erfahrung verpflichtet. Die Bayreuth Tigers sind also allemal für das Derby heute Abend gerüstet und der Start in das neue Jahr soll für die Waßmiller-Truppe zudem die Wende bringen.
Die Favoritenrolle legen die Eispiraten dann spätestens am Freitag ab. Dann gastieren die Westsachsen bei den Löwen Frankfurt und somit beim amtierenden DEL2-Champion. Oft genug erwähnte Collins in dieser Spielzeit bereits, dass Frankfurt gemeinsam mit Tabellenführer Bietigheim zu den stärksten Teams der Liga zählen. Dennoch reisen die Crimmitschauer hochmotiviert zu dem Tabellenzweiten in die Mainstadt. Mit dabei sind garantiert tolle Erinnerungen an den siebten Spieltag der laufenden Runde. Mit 2:1 gewannen die Pleißestädter in Frankfurt in der Verlängerung und zwangen die Löwen somit in die Knie. Wie das Spiel am Freitag ausgehen wird, steht natürlich noch nicht fest. Doch eines ist sicher: Die Mannschaft von Paul Gardner möchte sich nicht ein zweites Mal von den Eispiraten bezwingen lassen und somit werden wieder schwere Geschütze aufgefahren. C.J. Stretch, Nils Liesegang, Matt Pistilli oder Wade McLeod - um nur ein paar Namen zu nennen - sorgen ligaweit immer wieder für Furcht und Schrecken. Doch wer weiß, vielleicht landen die Westsachsen am Freitagabend den nächsten Coup und entführen etwas Zählbares aus der Höhle der Löwen.
Am Sonntag verfolgen die Eispiraten dann nur eine Marschroute: Die Dresdner Eislöwen schlagen und das heimische Eis erstmals im neuen Jahr mit einem Sieg verlassen. Denn es ist nicht irgendein Spiel. Es ist Sachsenderby und zugleich Prestigeduell für beide Teams. Und so allmählich beginnt auch schon das Kribbeln, denn zum ersten Heimspiel in 2018 erwarten die Eispiraten wieder über 3.000 Zuschauer und somit eine unglaubliche Unterstützung zum Derbykracher! Es ist wahrlich ein Spiel das fasziniert und elektrisiert und die sportliche Lage lässt beide Teams vehement auf einen Sieg drängen. Die Eislöwen, welche mit dem klaren Ziel Playoffs in die Serie starteten, rangieren auf Platz fünf, werden aber dicht verfolgt. Von den Ravensburg Towerstars, dem ESV Kaufbeuren und den Eispiraten (alle punktgleich mit 48 Zählern), die mit dem achten Tabellenplatz momenten einen Mittelfeldplatz einnehmen. Dabei kann es aber gut und gerne noch oben sowie nach unten gehen. Punkte sind deshalb fast schon Pflicht. Einfach wird das Unterfangen gegen das Team von Franz Steer jedoch nicht. So treffen die Pleißestädter nicht nur auf alte Bekannte wie Henning Schroth, Thomas Pielmeier oder Alexander Höller, sondern auch auf die kreuzgefährlichen Matt Siddall, Nick Huard oder Tadas Kumeliauskas. Doch ein Mal, wenn auch in der Overtime, konnten die Westsachsen ihren Rivalen vor heimischen Publikum schon schlagen. Am Sonntag sollen dann bestmöglich alle Punkte in Crimmitschau bleiben.
Pünktlich zum Trainingsstart in das neue Jahr konnte Cheftrainer Kim Collins auch wieder auf Christoph Kabitzky zählen. Zuletzt fiel der Angreifer mit der Trikotnummer 50 noch wegen eines Blutergusses an der Hand aus, gegen die Bayreuth Tigers ist der Rechtsschütze aber wieder mit an Bord. So kann Collins wieder aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die Rückkehr von Danny Pyka ist noch ungewiss.


Deggendorfer SC
DSC meldet sich eindrucksvoll zurück
(OLS)  Ein wahres Offensivfeuerwerk brannte der Deggendorfer SC am Dienstagabend beim Heimspiel gegen den EC Peiting ab. Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück schlugen die Deggendorfer Kufencracks die Oberbayern mit 8:3 und schossen sich damit die Frust von der Seele.
Von Beginn an merkte man dem DSC an, dass an diesem Abend unbedingt ein Sieg her sollte und so war es nicht verwunderlich, dass in der siebten Spielminute der Führungstreffer fiel. Ales Jirik überwand mit einem präzisen Schlagschuss Florian Hechenrieder im Tor des ECP. Doch damit noch nicht genug im ersten Abschnitt. In der 14. Minute konnten die Deggendorfer nachlegen. Dieses Mal war es Andrew Schembri, der einen Abpraller zum 2:0 ummünzen konnte. In der Defensive hingegen stand der DSC gut und ließ nur wenige Chancen für die Gäste zu, sodass es mit einem 2:0 in die erste Pause ging. Und das zweite Drittel startete mit einem echten Paukenschlag. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Kyle Gibbons in seiner unnachahmlichen Art auf 3:0 stellte. Der Torjubel der Fans war noch nicht ganz verklungen, da schepperte es schon wieder im Peitinger Tor. Erneut war es Ales Jirik, der ein tolles Zuspiel von Andrew Schembri zum 4:0 verwertete. Der DSC war nun richtig in Torlaune und so dauerte es nur fünf Minuten, ehe die Festung an der Trat wieder erbebte. Dimitri Litesov ließ Hechenrieder im Powerplay keine Chance und stellte auf 5:0. Doch die Peitinger steckten nicht auf und suchten weiterhin ihre Chance, sodass in der 34. Minute der Anschlusstreffer fiel. Wiederum antwortete der DSC prompt. Curtis Leinweber zimmerte den Puck mit einem sehenswerten Handgelenksschuss in den Winkel und stellte den alten Abstand wieder her. Kurz vor Ende der zweiten Pause konnten auch die Oberbayern durch Brad Miller ihren zweiten Treffer erzielen. Als dann Florian Stauder in der 44. Minute noch einmal auf 6:3 verkürzte, keimte bei den Peitingern noch einmal Hoffnung auf. Allerdings ließen die Hausherren vor knapp 1400 Zuschauern an diesem Abend nichts mehr zu und erzielten noch zwei weitere Treffer. Zunächst sorgte Dimitri Litesov in der 52. Spielminute für die endgültige Entscheidung, ehe Kyle Gibbons in Unterzahl in der 54. Minute noch einen drauflegte und damit für den Endstand sorgte. Der Deggendorfer SC tankt somit viel Selbstvertrauen vor dem Derby am kommenden Freitag gegen die Eisbären Regensburg. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 20 Uhr.
Der DSC ist heiß auf das Donauderby: Am Freitag geht es nach Regensburg
Am Freitag steht das nächste Highlight für die Deggendorfer Eishockeyfans auf dem Programm. Der DSC reist donauaufwärts nach Regensburg und trifft dort auf die Eisbären.
Der Deggendorfer SC hat nach einem kleinen Durchhänger rechtzeitig wieder in die Erfolgsspur gefunden. Der 8:3-Heimsieg gegen den EC Peiting hat die Mannschaft von Trainer John Sicinski wieder Selbstvertrauen tanken lassen.
Das Selbstbewusstsein in Regensburg hat in der aktuellen Saison arg gelitten. Die letztjährige Topmannschaft sollte in der diesjährigen Saison einen weiteren Anlauf in Richtung zweite Liga unternehmen. Dafür wurde mit Beppi Heiß ein bekannter Name für die Trainerposition geholt und Neuzugänge wie Jason Pinizzotto sollten diese Ansprüche unterstreichen.
Statt um die Tabellenspitze müssen die Oberpfälzer aber im Moment um die Teilnahme an den Play-Offs zittern. Derzeit rangiert der EVR auf Tabellenplatz 7. Man hinkt also weit hinter den eigenen Ansprüchen hinterher und gute Stimmung geht definitiv anders.
Gerade deshalb wird die Aufgabe in Regensburg für den Tabellenzweiten nicht einfach, denn die Gastgeber werden alles daransetzen, endlich die Wende zu schaffen, bzw. zumindest die Teilnahme an den Play-Offs möglichst frühzeitig klar zu machen.
Beim DSC fällt weiter der an der Hand verletzte Benedikt Böhm aus. Dafür kehrt der zuletzt gesperrte Marius Wiederer in die Mannschaft zurück.


Memmingen Indians
Toller Kampf wird nicht belohnt: ECDC unterliegt Rosenheim knapp
(OLS)  Es hat wieder nicht gereicht für die  Memminger Indians. Nach hartem Kampf musste man sich am Ende den Starbulls Rosenheim mit 2:3 geschlagen geben. Das Spiel am Hühnerberg vor der stattlichen Kulisse von über 1800 Fans blieb bis zum Schluss äußerst spannend, erst kurz vor Ende sicherte sich der Favorit die drei Punkte.
Erneut angetreten ohne Jan Benda, Sven Schirrmacher, Jan Kouba und Tim Tenschert lieferten die Indians von Anfang an einen mutigen und kämpferischen Auftritt ab. Schon in den Anfangsminuten erspielten sich die Hausherren einige gute Gelegenheiten, um erstmals in Führung zu gehen. Lubor Pokovic sorgte für den ersten Aufschrei, als sein Schuss von der blauen Linie an der Latte landete. Gegen Mitte des ersten Drittels wurden die Gäste aus Oberbayern dann stärker. In Überzahl gelang ihnen dann der Treffer zum 0:1. Rosenheims Vollmayer war der Abnehmer und besorgte die Führung für die Starbulls. Die Indianer steckten aber nicht auf und drückten auf das gegnerische Gehäuse. In der 18.Minute gelang den Rot-Weißen der verdiente Ausgleich. Martin Jainz, der sein 400.Spiel im Indianer-Trikot absolvierte, traf an seinem Ehrentag zum 1:1.
Das zweite Drittel gehörte nun dem ECDC, der das Heft in die Hand nahm und konzentriert zu Werke ging. Die Folge war dann der Führungstreffer in der 26.Minute. Kirils Galoha hämmerte die Scheibe in die Maschen, nachdem Antti Miettinen ihn zuvor mustergültig bedient hatte. Für die Indians ging es auch danach nur in eine Richtung. Fabian Koziol und auch Markus Lillich hatten die 3:1-Führung auf dem Schläger, was aber nicht mehr gelingen sollte. Trotzdem sicherten sich die Gastgeber die verdiente Führung und es ging in die letzte Pause des Abends.
Auch im letzten Drittel zeigten sich die Mannen von Coach Waldemar Dietrich mehr als selbstbewusst und kämpferisch und erspielten sich noch einige gute Möglichkeiten. Doch auch die Starbulls drängten im letzten Spielabschnitt nochmals auf das Tor von Joey Vollmer, der wieder einmal als sicherer Rückhalt zu bezeichnen war. Die Schlussphase stellte jedoch das Spiel völlig auf den Kopf. Durch die Strafe von Marc Stotz erhielten die Gäste nochmals eine, laut Coach Dietrich, zweifelhafte Überzahlsituation, die sie eiskalt nutzten. Tobias Draxinger traf in der 57.Minute zum Ausgleich und es sollte noch bitterer kommen. Angreifer Daniel Bucheli traf 90 Sekunden vor Schluss ins Gehäuse der Memminger und sorgte für traurige Gesichter bei Mannschaft und Fans, während der Tabellenführer seine Stellung verteidigen konnte.
Weiter geht es für die Memminger bereits am Freitag mit dem Auswärtsspiel in Peiting. Spielbeginn ist hier bereits um 19.30 Uhr. Für den Fanbus sind unter Tel.Nr. 0160 785 62 69 noch Anmeldungen möglich. Abfahrt ist um 17.15 Uhr am BBZ in Memmingen. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag (7.01.) statt, wenn das Schlusslicht TEV Miesbach am Hühnerberg gastiert und die Indians endlich wieder einen Heimsieg einfahren wollen. Spielbeginn zum Ferienende ist hier bereits um 17.30 Uhr, der Kartenvorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen hat bereits begonnen.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen erobert sechsten Tabellenplatz - Fans bejubeln 4:3-Erfolg über Regensburger Eisbären
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat am Dienstagabend mit 4:3 (1:1; 2:2; 1:0) gegen den EV Regensburg gewonnen. Damit entschieden die Bulls den Kampf um den sechsten Tabellenplatz in der Eishockey-Oberliga Süd für sich. 1.111 Zuschauer hatten den Schlagabtausch in der Eissporthalle in Sonthofen verfolgt. Damit ist der ERC Sonthofen auch in Sachen Zuschauerzahlen bereits auf Playoff-Kurs.
Nach dem ersten Abtasten ging der erste Treffer der Partie an die Eisbären aus der Oberpfalz. Jason Pinizzotto hatte das 0:1 aus Sicht der Bulls erzielt, doch Sonthofen kam immer besser ins Spiel. In der 13. Minute ein Pfostenschuss durch Chris Stanley und drei Minuten später Robert Wittmann allein vor dem Gästetor, doch der Regensburger Keeper Justin Schrörs machte, wie Patrick Glatzel auf der anderen Seite, eine glänzende Partie, wie auch Trainer Heiko Vogler in der Pressekonferenz nach der Partie neidlos anerkannte. Nach einem Pfostenschuss der Oberpfälzer in der 17. Minute war Maximilian Hadraschek, der nach einem scharfen Querpass von Marc Sill zum 1:1-Ausgleich getroffen hatte. Dies war auch der Endstand nach den ersten zwanzig Minuten.
Im Mitteldrittel waren es erneut die Gäste, die zu zählbarem Erfolg kommen sollten. Franz Mangold hieß der Toschütze zum 1:2 nach 28 gespielten Minuten, doch auf Sonthofer Seite brodelte es. Beide Teams zu diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe und so kam etwas mehr als 60 Sekunden später der verdiente Ausgleich für die Gastgeber durch Fabian Voit, der von der rechten Seite aus, mitten in der Hälfte des gegnerischen Drittels auf den Kasten der Regensburger abgezogen und so das 2:2 erzielt hatte. Und doch konnten die Eisbären wiederum in Führung gehen, denn der Schlagabtausch, ging auf ähnlichem Niveau weiter. Gajovsky und Sonthofen-Ex-Spieler Gulda auf Arnoldas Bosas, der in Überzahl zum 2:3 aus Sicht der Bulls traf. Sonthofen weiter am Drücker: Daniel Rau zog von der blauen Linie ab, Marco Sternheimer fälschte noch entscheidend ab und Fans und Spieler feierten den erneuten Ausgleich zum 3:3.
Sonthofen im letzten Spielabschnitt kampfbetonter. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, wer in diesen zwanzig Minuten mehr arbeitet, wird den Sieg davontragen“. Und die Spieler hörten auf ihren Trainer Heiko Vogler. Regensburg mit einer Strafzeit zu Beginn der 56. Minute und die nutzte kurz nach Wiederbeginn Marc Sill mit einem Abstaubertor zur ersten Sonthofer Führung an diesem Abend. Sill danach nochmal mit einer riesen Chance, doch es blieb beim 4:3-Endstand für die Bulls. Der ERC damit Tabellensechster. Rein rechnerisch der ERC noch nicht ganz in den Playoffs. Zwölf Punkte sind noch zu vergeben, zehn Punkte Vorsprung haben die Oberallgäuer derzeit auf den ersten Nicht-Playoffplatz.
Nach einem Auswärtsspiel in Waldkraiburg am Freitag, kommt am Sonntag der Drittplatzierte aus Landshut in die Eissporthalle nach Sonthofen. Spielbeginn ist dann zur gewohnten Zeit um 18 Uhr. Karten gibt es wie immer im Vorverkauf im Allgäu Outlet in Sonthofen und am Mittwochabend zwischen 18 und 21 Uhr im Overtime.


Löwen Waldkraiburg
Torfestival am Bodensee
(OLS)  Der EHC Waldkraiburg hat das erste Spiel des neuen Jahres verloren. In einem zerfahrenen Spiel unterlag die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz dem EV Lindau am Dienstagabend mit 5:10. Die Gastgeber machten immer im richtigen Moment die Tore, die Löwen rannten vergeblich einem Rückstand hinterher und spielen jetzt am kommenden Freitag zuhause gegen den ERC Sonthofen (Beginn: 19:45 Uhr), am Sonntag geht es zu den Blue Devils nach Weiden (Beginn: 18:30 Uhr).
Rainer Zerwesz musste im Auswärtsspiel am Bodenseen auf mehrere Leistungsträger verzichten: Daniel Hämmerle war kurzfristig beruflich verhindert, Christof Hradek fehlte erkrankt, Florian Ullmanns Ausfall war, nachdem er sich gegen Landshut die Schulter ausgekugelt hatte, ohnehin absehbar und Christian Ettwein fehlt bereits seit dem letzten Aufeinandertreffen mit Lindau. Nach einer eigentlich guten Anfangsphase der Löwen leistete sich EHC-Keeper Korbinian Sertl nach knapp acht Minuten einen folgenschweren Ausflug und Michal Mlynek traf zur Führung (07:42). Der 20-Jährige Kai Laux legte 22 Sekunden später nach (08:04) und der 18-Jährige Tim Brunnhuber nutzte die zweite Lindauer Überzahl zum 3:0 (18:11). Lukas Wagner schaffte vor der Pause noch den Anschlusstreffer (19:46) und Brent Norris eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem Traumtor zum 3:2 (24:42): Im Zusammenspiel mit Michael Trox wurde zunächst ein Verteidiger, dann auch noch EVL-Keeper David Zabolotny umkurvt und vollendet. Gerade als man dachte, der EHC hätte sich nach der Reihenumstellung zum zweiten Drittel gefangen, ging es aber wieder in die andere Richtung. Simon Klingler (25:15), der 24-Jährige Florian Lüsch (35:31), Adrian Kirsch (35:48) und erneut Klingler (39:44) trieben den Spielstand noch vor der zweiten Pause weiter in die Höhe und so ging es mit einem ernüchternden 7:2 für die Hausherren in die Löwen-Kabine.
Im Schlussdrittel waren erneut die Löwen als erste erfolgreich und Lukas Wagner bejubelte sein zweites Tor des Spiels (41:03), Klingler (44:23), Andreas Farny (52:40) und Sascha Paul (53:24) machten es umgehend aber zweistellig für den EV Lindau. Michail Sokolovs Treffer zum 4:10 (54:10) und Tomas Rouseks Tor zum 5:10-Endstand waren nur mehr eine Randnotiz wert. Lindau ist aktuell Achter, hat 36 und damit doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der EHC Waldkraiburg, gegen den die Islanders im vergangenen Frühjahr noch das Finale um die bayerische Meisterschaft verloren hatten.
Bei den Löwen braucht man jedoch gar nicht erst beginnen mit dem Trübsal blasen, denn schon am Freitag geht es wieder weiter. Mit dem ERC Sonthofen kommt um 19:45 Uhr der derzeitige Tabellensechste in die Raiffeisen Arena. Die Mannschaft von Heiko Vogler besiegte am Dienstag Regensburg mit 4:3, holte somit in den letzten zehn Spielen sieben Siege und musste sich dabei zweimal erst in der Verlängerung geschlagen geben. Bester Torjäger der Bulls ist Maxi Hadraschek, mit 15 Toren und 14 Vorlagen in 27 Spielen, Topscorer dagegen Marco Sternheimer mit 32 Punkten in 26 Partien (14 Tore).
Am Sonntag geht es für die Mannschaft zu den Blue Devils vom EV Weiden, die sich aktuell mit dem EV Lindau um das letzte Playoff-Ticket streiten. Sowohl Weiden, als auch die Islanders haben 36 Punkte auf dem Konto, Lindau hat derzeit nur wegen des besseren Torverhältnisses die Nase vorn. Auf den Siebten, den EV Regensburg, sind es sieben Zähler Rückstand, auf den Zehnten Memmingen 13 Punkte Vorsprung. Nach gutem Saisonstart mit sieben Siegen in den ersten zehn Spielen leistete sich Weiden dann eine Punkte-Dürre-Periode mit neun Niederlagen in Serie. In den letzten neun Partien ging es jetzt auf und ab mit vier Niederlagen und fünf Siegen. In Waldkraiburg begann am 1.November des Vorjahres die erwähnte Niederlagenserie mit einer 1:5-Klatsche, bei den Löwen möchte man dies am besten wiederholen, um weiter Selbstvertrauen zu tanken für die Verzahnungsrunde mit den acht besten Teams der Bayernliga. Aktuell käme dafür in die Gruppe B, in der sich die Löwen als Elfter und Memmingen als Zehnter der Oberliga Süd wohl wiederfinden werden, der ESC Dorfen, die Riverkings aus Landsberg, die Erding Gladiators und die Riverrats aus Geretsried- in der Bayernliga stehen jedoch auch noch drei Spieltage aus und alle genannten Teams haben noch Chancen, am Ende einen anderen Tabellenplatz zu erreichen.


Füchse Duisburg
Deutscher Eishockey-Bund e.V. (DEB) veröffentlicht die Ansetzung aller Spieltage der Meister- und Qualifikationsrunde
(DEB)  Der DEB hat mit heutigem Datum die Ansetzung aller Spieltage der bereits am 30.12.2017 begonnenen Meisterschafts- und Qualifikationsrunde der Oberliga Nord 2017/18 veröffentlicht.
In der Meisterschaftsrunde treffen die ersten sieben Mannschaften der Abschlusstabelle der Hauptrunde aufeinander. Dafür konnten sich neben Tabellenführer Tilburg Trappers sowie den zweitplatzierten EXA Icefighters Leipzig und den drittplatzierten Füchsen aus Duisburg außerdem noch die Hannover Scorpions, die ESC Wohnbau Moskitos Essen, die Hannover Indians und die Saale Bulls Halle qualifizieren.
Die Platzierten acht bis 14 spielen in der Qualifikationsrunde gegeneinander. Neben dem Herner EV treten hier noch die Crocodiles Hamburg, die TecArt BlackDragons aus Erfurt, der ECC Preussen Berlin, die Rostock Piranhas, der EHC Timmendorfer Strand 06 und der EC Harzer Falken an.
Der Spielplan der Füchse Duisburg lautet im Rahmen der Meisterrunde der DEB Oberliga Nord wie folgt (die bereits stattgefundene erste Begegnung konnten die Füchse Duisburg am vergangenen Samstag mit 3:2 nach Overtime bei den Icefighters Leipzig gewinnen):
Freitag, 05.01.2018, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – Saale Bulls Halle / KENSTON ARENA
Sonntag, 07.01.2018, 19.00 Uhr / Hannover Indians – Füchse Duisburg / Eisstadion am Pferdeturm
Freitag, 12.01.2018, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – Tilburg Trappers / KENSTON ARENA
Sonntag, 14.01.2018, 18.30 Uhr / Moskitos Essen – Füchse Duisburg / Eishalle am Westbahnhof
Freitag, 19.01.2018, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig / KENSTON ARENA
Sonntag, 21.01.2018, 18.30 Uhr / Hannover Scorpions – Füchse Duisburg / hus de groot EISARENA
Freitag, 26.01.2018, 20.00 Uhr / Tilburg Trappers – Füchse Duisburg / Ijssportcentrum Stappegoor
Sonntag, 28.01.2018, 18.30 Uhr / Füchse Duisburg – Moskitos Essen / KENSTON ARENA
Dienstag, 30.01.2018, 20.00 Uhr / Hannover Scorpions – Füchse Duisburg / hus de groot EISARENA
Freitag, 02.02.2018, 20.00 Uhr / Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg / kw-RENT EISARENA
Sonntag, 04.02.2018, 18.30 Uhr / Füchse Duisburg – Tilburg Trappers / KENSTON ARENA
Freitag, 09.02.2018, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – Moskitos Essen / KENSTON ARENA
Sonntag, 11.02.2018, 19.00 Uhr / Hannover Indians – Füchse Duisburg / Eisstadion am Pferdeturm
Sonntag, 18.02.2018, 18.30 Uhr / Füchse Duisburg – Saale Bulls Halle / KENSTON ARENA
Freitag, 23.02.2018, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – Hannover Scorpions / KENSTON ARENA
Freitag, 02.03.2018, 20.00 Uhr / Saale Bulls Halle – Füchse Duisburg / Sparkassen-Eisdom
Sonntag, 04.03.2018, 18.30 Uhr / Füchse Duisburg – Hannover Indians / KENSTON ARENA
Eine Übersicht der Spiele der Füchse Duisburg finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite unter: www.fuechse-duisburg.de. Die übrigen Paarungen der Meister- und Qualifikationsrunde der DEB Oberlig
Ab sofort können zudem auch die Tickets für alle Heimspiele der Füchse Duisburg in der Meisterrunde erworben werden. Dies kann online über www.fuechse-duisburg.de, direkt vor Ort über die Geschäftsstelle der Füchse in der Duisburger Altstadt (Marientorstr. 42, 47051 Duisburg) zu den bekannten Öffnungszeiten und an den jeweiligen Spieltagen an den Tageskassen vor der KENSTON ARENA erfolgen.     


Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen Herne
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Dienstagabend das Heimspiel gegen den Herner EV im Eisland Farmsen mit 3:9 (1:3/0:2/2:4) verloren. Die Gäste legten einen starken Start hin und lagen bereits nach rund drei Minuten durch einen Doppelpack von Marcus Marsall (1., 4.) mit 0:2 in Führung. Semjon Bär brachte die Crocodiles zwar nur 13 Sekunden später wieder ins Spiel, doch Christian Nieberle stellte in der 12. Spielminute den alten Abstand wieder her.
Im zweiten Drittel erhöhten Aaron McLeod (22.) und Lois Spitzner (33.) auf 1:5. Da mehrere Herner Spieler nach Drittelende noch eine Schlägerei mit Verteidiger Tim Marek anzettelten, als dessen Mannschaftskameraden bereits in der Kabine waren, ging es mit einer Überzahl für die Crocodiles los. Innerhalb von 24 Sekunden verkürzten Semjon Bär (42.) und André Gerartz (43.) auf 3:5 und schenkten den 1203 Zuschauern wieder Hoffnung. Doch die Herner ließen sich nicht verunsichern und erhöhten durch Sebastian Eichmann (49.), Bradley Snetsinger (52.), Maik Klingsporn (52.) und Danny Albrecht (58.) auf den Endstand von 3:9.
„Herne war heute spritziger, sie haben immer wieder Lücken in die Verteidigung gerissen und dadurch Platz im Slot bekommen. Wir haben defensiv aber auch nicht gut gestanden. Durch die schnellen Tore sind wir in Panik verfallen und haben uns nicht mehr an die Vorgaben des Trainers gehalten“, kritiserte Doppeltorschütze Semjon Bär nach dem Spiel.
Am Freitag geht es für die Hamburger im Eisland Farmsen gegen den EHC Timmendorfer Strand 06 weiter.


Herner EV
Crocodiles Hamburg - Herner EV 3 : 9 (1:3,0:2,2:4)
(OLN)  Mit einem auch in der Höhe verdienten 9:3-Erfolg kehrte der Herner EV am frühen Mittwochmorgen vom Auswärtsspiel in Hamburg bei den dortigen Crocodiles zurück. „Meine Mannschaft hat eine gute Reaktion auf das Verpassen der Meisterrunde gezeigt. Sie hatte einen perfekten Start. Zu Beginn des letzten Drittels wurde es zwar noch mal etwas eng, als wir vier Minuten in Unterzahl spielen mussten. Aber danach waren wir wieder spielbestimmend“ meinte HEV Coach Uli Egen nach dem Spiel. Auch sein Hamburger Kollege Herbert Hohenberger anerkannte den verdienten Herner Sieg: „Wir hatten über das ganze Spiel gesehen keine Chance.“
Es waren gerade einmal zehn Sekunden gespielt, der führten die Gysenberger bereits durch einen Treffer von Marcus Marsall mit 1:0. Nur 40 Sekunden später traf Aaron McLeod nur den Pfosten. Eine gute Vorlage von Philipp Kuhnekath konnte dann erneut Marcus Marsall zum zweiten Treffer verwerten. Aber nur 13 Sekunden später nutzten die Gastgeber einen Scheibenverlust des HEV in der neutralen Zone zum 1:2-Anschlusstreffer. Damit waren die Crocodiles zumindest im Spiel angekommen. Aber der HEV dominierte weiter. Danny Albrecht und Aaron McLeod scheiterten am Hamburger Keeper, bevor Christian Nieberle in der 12. Minute auf 1:3 erhöhen konnte. Das erste Herner Unterzahlspiel ab der 17. Minute konnten die Crocodiles nicht nutzen, stattdessen hatte Brad Snetsinger mit einem Break eine gute Möglichkeit, scheiterte aber an Kai Kristian, dem Keeper der Gastgeber.
Auch im zweiten Abschnitt blieb der HEV am Drücker und konnte bereits nach 22 Minuten durch Aaron McLeod nach perfekter Vorarbeit von Brad Snetsinger auf 1:4 erhöhen. Um die Mitte der Spielzeit kamen die Crocodiles besser ins Spiel und hatten auch ein paar gute Möglichkeiten. Aber die konnte Michel Weidekamp vereiteln. Dann kamen aber wieder die Grün-Weiß-Roten. In der 33. Minute verpasste Philipp Kuhnekath eine gute Möglichkeit, Sekunden später traf aber Lois Spitzner im Nachschuss zum 1:5. Es folgten noch weitere HEV-Chancen, so dass der Vorsprung bis zur zweiten Pause auch noch höher hätte ausfallen können. Für Aufregung (und reichlich Strafzeiten) sorgte dann der Gang vom Eis in die Kabine. Hamburgs Tim Marek und Hernes Christian Nieberle gerieten in ein intensives ‚Kampfgeschehen‘, die Schiedsrichter hatten Mühe die beiden Protagonisten zu trennen und Maik Klingsporn wollte ‚vermitteln‘.
Als Folge dieses Intermezzos musste der HEV den letzten Abschnitt mit 3 gegen 5 Spieler beginnen, setzte sich zwar gut anderthalb Minuten erfolgreich zu Wehr, um dann aber doch zwei Treffer in kurzer Folge zum 3:5-Zwischenstand zu kassieren. Die Hamburger Hoffnung auf weitere Tore erfüllte sich aber nicht, denn danach nahmen die Gysenberger wieder das Heft in die Hand. Ein sehenswerter Alleingang von Brad Snetsinger, der alle Gegenspieler als Slalomstangen nutzte, führte nach dem klugen Pass des Solisten auf Sebastian Eickmann nach dessen Hammer von der rechten Seite in der 49. Minute zum 3:6. In Überzahl konnte dann Brad Snetsinger im Nachstochern drei Minuten später auf 3:7 erhöhen und nur 12 Sekunden später traf Maik Klingsporn zum 3:8. Den Schlusspunkt setzte Danny Albrecht mit tollem Schuss von der rechten Seite zum 3:9-Endstand.
Der Anfang in der Qualifikationsrunde ist gemacht. „Wir wollen unsere Leistungen stabilisieren und möglichst jedes Spiel gewinnen. Wir wollen weiter Selbstvertrauen gewinnen und uns schon jetzt intensiv auf die Playoffs vorbereiten“ meinte Uli Egen abschließend. Am Freitag geht es um 20 Uhr am Gysenberg weiter mit dem Spiel gegen die TecArt BlackDragons aus Erfurt. Sonntag spielt der Herner EV dann ab 18 Uhr beim EHC Timmendorfer Strand.


EV Aich
KANTERSIEG GEGEN GEBENSBACH ZUM JAHRESABSCHLUSS
(BBZL)  Mit einem deutlichen Sieg hat sich der EV Aich aus dem Jahr 2017 verabschiedet. Für die Tabellennachbarn ging es darum, den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten. Entsprechend motiviert gingen beide Mannschaften zu Werke und es entwickelte sich schnell ein flottes Spiel.
Aus einer kompakten Abwehr mit einem bärenstarken Johannes Pfafferott im Aicher Tor haben drei starke Sturmreihen von Anfang an Druck gemacht. Noch keine Minute war vergangen, da musste der Gebensbacher Torhüter Manuel Hammerlindl einen gefährlichen Schuss von Lukas Ströbel parieren, kurz darauf wurde er von Christoph Schwenk geprüft.
Bereits in der 4. Spielminute konnten die Aicher zum ersten Mal jubeln. Nach einem Zuspiel von Herbert Jarczyk erzielte Matt Puntureri das 1:0. Und es ging ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Zuschauer weiter. Andreas Koller bediente Jarczyk und der vollstreckte zum 2:0. Und damit nicht genug. Mit einem präzisen Pass schickte Christian Koller Daniel Korn auf die Reise, der mit seinem Alleingang noch knapp an Hammerlindl im Tor der Gäste scheiterte. In der 15. Minute war es dann aber soweit. Korn traf nach schönem Zuspiel von Alexander Scholz zum 3:0. Dass es bei diesem Spielstand nach den ersten 20 Spielminuten blieb, war dem Aicher Torhüter zu verdanken, der nach einem Alleingang den Gebensbacher Anschlusstreffer verhinderte.
Die Gäste gaben die Partie aber keineswegs auf. Mit einer kampfbetonten und teilweise harten Spielweise, gelang es ihnen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts das Ruder an sich zu reissen. In einer Phase als die Gebensbacher bedingt durch einige Überzahlsituationen einem Treffer näher als die Aicher waren, erhöhten die Gastgeber nach einem Konter durch Armin Rotzinger auf 4:0. Zu diesem Zeitpunkt ein äußerst wichtiges , vielleicht vorentscheidendes Tor, für die Aicher. Als wenig später das 5:0 durch Matt Puntureri (Rotzinger/Schwenk) fiel, war die Messe endgültig gelesen.
Zwischendurch lieferten sich die zwei Streithähne Daniel Panthaler und Tom Pollner einen sehenswerten Faustkampf und durften als „Belohnung“ anschließend zum Duschen in die Kabine. In der letzten Minute des Mittelabschnitts schraubte Matt Puntureri (Christian Koller) den Spielstand auf 6:0.
Im letzten Drittel stand dann bei den Gästen Martin Lainer zwischen den Pfosten. Doch auch er musste nach gut sieben Minuten zum ersten Mal hinter sich greifen. Der mit viel Übersicht agierende Alexander Scholz spielte zu Korn und der bediente Jens Trautmann, der auf 7:0 erhöhte. Als alle schon auf den mehr als verdienten „shut-out“ für den Aicher Goalie hofften, mussten kurz hintereinander zwei Aicher auf die Strafbank. Trotzdem dauerte es fast zwei Minuten, bis die Gäste die 5 gegen 3 Überzahl zum Ehrentreffer durch Thomas Schalk nutzen konnten. Den Schlusspunkt setzte kurz vor Spielende Herbert Jarczyk (C. Koller/Puntureri) zum 8:1 Endstand.
Der Aicher Trainer war nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner Truppe: „Wir haben diesmal, im Gegensatz zum Spiel in Gebensbach von Anfang Druck gemacht. Alle drei Reihen haben  Laufbereitschaft und gutes Kombinationsspiel gezeigt.“
Als nächstes muss der EV Aich am 5. Januar nach Berchtesgaden. Zahlreiche Fans werden ihre Mannschaft dort unterstützen. Der eingesetzte Bus ist bereits voll besetzt.


HC Mausdtadt
HCM/ECDC 1b zweimal auswärts zum Jahresstart
(BBZL)  Für die SG HC Maustadt/ECDC 1b beginnt das neue Kalenderjahr mit zwei Auswärtsspielen. Zunächst geht’s am Freitag (20 Uhr) zum Tabellenschlußlicht EV Bad Wörishofen 1b, eine Woche später wartet die ungleich schwerere Aufgabe bei der SG Oberstdorf/Sonthofen 1b.
Nach der unfreiwilligen Spielabsage gegen Buchloe 1b – die Ostallgäuer konnten keine spielfähige Mannschaft stellen – rangieren die Maustädter weiter auf Platz drei in der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4. Punktgleich mit Lindenberg und Buchloe.
Mit einem Sieg beim noch punktlosen Schlußlicht aus Bad Wörishofen soll ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft getan werden. „Aber Vorsicht“, sagt Spielertrainer Ingo Nieder, „die Wörishofer sind trotz der bislang mäßigen Saison ein unbequemer Gegner“. Und erinnert dabei an das Hinspiel, das die Grün-Gelben mit viel Mühe mit 7:6 gewannen. Auch setzte es im letzten Jahr in Bad Wörishofen eine bittere 2:6-Pleite. Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, gibt’s demnach keinen.
Eine Woche später (12. Januar/20 Uhr) steht dann das Duell beim Meisterschaftskonkurrenten SG Oberstdorf/Sonthofen 1b auf dem Programm. Wenn die Oberallgäuer noch ein Wörtchen um den Titel mitsprechen wollen, müssen sie gegen den HCM alle drei Zähler holen. Das Hinspiel gewannen die Maustädter nach Penaltyschießen mit 4:3.


Eisbären Heilbronn
Mit der „Weihnachtsmeisterschaft“ ins Neue Jahr!
(RLSW)  Nur noch sieben Spiel stehen für die Eisbären Heilbronn auf dem Hauptrunden-Spielplan, dann beginnen schon die Play Offs! 
Nach den erfolgreichen Spielen zum Ende des letzten Jahres, durften die Eisbären die Feiertage als „Weihnachtsmeister“ an der Tabellenspitze verbringen.
Doch schon geht es weiter und die ersten beiden Partien des Jahres 2018 gilt es bereits am kommenden Wochenende zu bestreiten.
Am Freitag, dem 05.01.18, gastiert um 20 Uhr der Schwenninger ERC in der Kolbenschmidt Arena und am Sonntag, dem 07.01.18 um 17 Uhr, geht es in der Nebenhalle der SAP Arena zur Spielpaarung  MAD Dogs Mannheim gegen EHC Eisbären Heilbronn.
Für beide Eisbären-Gegner ist der Playoff Zug bereits abgefahren. Schwenningen belegt mit 14 Punkten den 7. Platz, Mannheim mit acht Punkten Platz 9. Gegen beide Mannschaften konnten die Eisbären aus Heilbronn in den jeweils zwei bestrittenen Spielen siegreich vom Platz gehen. Die Gegner zu unterschätzen wäre sicherlich ein Fehler. Zwar konnte man Schwenningen mit 9:3 und 8:3 beide Male deutlich schlagen, doch gerade die MAD Dogs aus Mannheim bereiteten den Eisbären das ein oder andere Problem. Ungern erinnert man sich auf Heilbronner Seite an das Kräfte-Messe im Dezember, das man nur mit Mühe mit 8:7 gewinnen konnte. 
Doch wenn die Heilbronner weiterhin mit der Zielstrebigkeit der letzten Wochen spielen, werden sie ein schwer zu bezwingenden Gegner sein.


Schwenninger Fire Wings
Schwenninger Fire Wings starten mit Doppelwochenende ins Jahr 2018
(RLSW)  Nach 4-wöchiger Spielpause starten die Schwenninger Fire Wings gleich mit einem Doppelwochenende in das neue Kalenderjahr 2018. Am Freitag gastieren die Neckarstädter beim Tabellenführer in Heilbronn, ehe am Sonntag die 1b-Vertretung des EV Ravensburg seine Visitenkarte in der Schwenninger Helios Arena abgibt.
Bei den Fire Wings hofft man indes, dass die Spielpause einen positiven Effekt nach sich ziehen wird, hatte man in den bisherigen Partien eher geringfügige Erfolgserlebnisse bejubeln dürfen. Daher werden die Schwenninger versuchen, gleich am Freitag als vermeintlicher Underdog die Eisbären etwas zu ärgern. Schaut man auf die Ergebnisse der beiden Spiele gegen Heilbronn, ist der Favorit vor dieser Partie bereits klar. So unterlag man am ersten Spieltag in Heilbronn mit 9:3, ehe man am 11.11.2017 eine deutliche 3:8 Heimklatsche kassieren musste. Dennoch können die Fire Wings relativ „entspannt“ aufspielen, ist der Play-Off Zug bereits für sie abgefahren. Es geht somit nur noch darum, diese Saison vernünftig zu Ende zu spielen und den letzten Tabellenplatz hinter sich zu lassen.
 Bei den Kätchenstädtern stechen vor allen Dingen die Top-Scorer Stefano Rupp, Claudio Schreyer, sowie Igor Filobok heraus, welche im bisherigen Saisonverlauf ihren Stempel auf die Leistung der Eisbären drückten. Jedoch sind auch andere Spieler wie Brozicek, Breiter oder Steinke jederzeit für ein Tor gut.
 Knapp 48 Stunden später geht es für die Fire Wings dann erneut aufs Eis. Dann trifft man auf den „Lieblingsgegner“ in der aktuellen Saison. Mit der 1b-Vertretung des EV Ravensburg gastiert am Sonntag die einzige Mannschaft, gegen welche die Fire Wings in dieser Saison alle beiden Spiele erfolgreich gestalten konnte (2:3 Sieg nach Verlängerung und 3:4 Sieg, jeweils auswärts). Umso mehr werden die Oberschwaben am Sonntag darauf aus sein, dass dritte Aufeinandertreffen zu Ihren Gunsten zu entscheiden, zumal es für die Ravensburger aktuell noch um den Einzug in die Play-Offs geht. Mit 25 Punkten liegen sie zwar nur einen Platz vor den Fire Wings, weisen jedoch nur 3 Punkte Rückstand auf Tabellenplatz 4 auf, welche zur Teilnahme der Play-Offs berechtigt. Man darf somit gespannt sein, welche Mannschaft sich vom jeweils ersten Spiel an diesem Wochenende besser erholt zeigt, da auch die Oberschwaben bereits am Tag davor in Hügelsheim ran müssen.
„Wir haben in den verbleibenden Spielen nichts mehr zu verlieren, wollen uns aber nochmals von der besten Seite zeigen und beweisen, dass der aktuelle Tabellenplatz nicht unser wahres Gesicht widerspiegelt“, so Schwenningens Trainer Matthias Kloiber.
Spielbeginn am kommenden Freitag, den 05.01.2018, ist um 20:00 Uhr in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena.
Am Sonntag wird das erste Bully um 17:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena eingeworfen.


Diez-Limburg Rockets
Maximale Herausforderung: Rockets sind in Herford und Hamm zu Gast
(RLW)  Wenn du dir in der Regionalliga West die größtmögliche sportliche Herausforderung an einem Wochenende malen könntest, so würde sie aussehen: Für den Freitagabend planst du die längste Auswärtsfahrt der Saison (rund 300 Kilometer einfache Strecke durch den Wochenend-Berufsverkehr) und gastierst beim wochenlangen Spitzenreiter, den Ice Dragons aus Herford. Und am Sonntag setzt du dich nochmal in den Bus und stattest dem amtierenden Meister Eisbären Hamm einen Besuch ab, der sich gerade mit einem Spieler aus der Oberliga Nord verstärkt hat. Genau so sieht das Wochenende für den aktuellen Spitzenreiter der Regionalliga West, die EG Diez-Limburg aus. Wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben.
Die Rockets waren „zwischen den Jahren“ lediglich im Norddeutschen Eishockeypokal aktiv (7:0-Sieg in Nordhorn), sind derzeit Tabellenführer mit 49 Punkten auf dem Konto. Verfolger Herford konnte sein Heimspiel gegen Dinslaken kurz vor dem Jahreswechsel gewinnen (8:5) und ist bis auf einen Punkt herangekommen an die EGDL (48.). Ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze - elf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde und den dann beginnenden Play-offs.
„Wir wollen den Schwung aus dem alten Jahr natürlich mitnehmen“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch nach zuletzt acht Siegen mit im Schnitt 8,6 geschossenen Toren (69:28) pro Spiel. „Wir wollen in den verbleibenden elf Partien der Hauptrunde an den Kleinigkeiten arbeiten wie der individuellen Konstanz. Wir müssen aber auch schauen, dass die Spieler gesundheitlich in einem Top-Zustand sind und bleiben. Die Mannschaft ist jetzt auf der Zielgerade in Richtung Play-offs in ihrer Physis gefordert. Unser Ziel ist es, das Maximum zu erreichen und so lange wie möglich die Tabellenführung zu verteidigen. Auch wenn wir wissen, dass das schwer wird.“
Mit Blick auf die Tabelle ist das anstehende Wochenende auch für Lörsch die bisher größte sportliche Herausforderung: „Wir sind bei zwei Topteams zu Gast, das ist schon eine maximal schwere Aufgabe. Aber wir gehen die Partien dennoch selbstbewusst an. Für alle Teams liegt die besondere Motivation darin, den Tabellenführer zu schlagen. Dem müssen wir uns stellen und können zeigen, wie weit wir wirklich sind. Hier ist in erster Linie der Kopf gefordert. Die Spieler wissen, was sie können. Und wir kennen beide Gegner bereits aus den bisherigen Vergleichen. Wir werden uns bestmöglich auf diese beiden Aufgaben vorbereiten.“
Gegen Herford hat die EGDL bisher nur in eigener Halle gespielt. Den ersten Vergleich verlor man trotz deutlicher Führung noch mit 6:7 nach Penaltyschießen. Das zweite Duell kur vor dem Weihnachtsfest ging mit 8:5 an die Raketen. Nun geht es zum ersten Mal nach Herford, wo die Gastgeber bisher noch kein Spiel nach 60 Minuten verloren haben. „Herford wird bestens vorbereitet sein und kann sich auf eine starke Fangemeinde verlassen“, sagt Lörsch. „Ich rechne mit einem Hexenkessel. Dennoch werden wir versuchen, die Punkte aus Herford mitzunehmen. Wir brauchen dort Geduld, Wille und absolute Kompromisslosigkeit.“ Die Partie in Herford beginnt um 20.30 Uhr, die Rockets werden von einem Fanbus begleitet.
Gegen die Eisbären aus Hamm haben die Rockets in dieser Saison ebenfalls einmal gewonnen und einmal verloren - auswärts musste man sich mit 5:7 geschlagen geben, das erste „Rückspiel“ in Diez ging mit 7:2 an die EGDL. „In Hamm zu spielen ist immer unheimlich schwer“, sagt Lörsch. „Die Eisbären brauchen in der Regel ein frühes Tor, um gut ins Spiel zu finden. Das müssen wir versuchen zu verhindern. In der Tabelle hat Hamm derzeit, bei einem Spiel weniger, vier Punkte Rückstand auf Platz vier. Ich bin mir sicher, dass der fünfte Platz nicht der Anspruch der Eisbären ist. Die wollen ganz sicher mehr. Und sie haben mit Sebastian Pigache personell noch einmal nachgelegt und Oberliga-Erfahrung in den Kader geholt. Auch in Hamm erwartet uns ein harter Kampf auf Biegen und Brechen.“ Das Spiel in Hamm beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr.


Ice Dragons Herford
Neues Jahr, neues Glück – Ice Dragons empfangen Diez-Limburg und fahren nach Neuss
(RLW)  Es ist Brauch, dass das alte Jahr mit Böllern und Raketen verabschiedet und das neue Jahr ebenso begrüßt wird. Dieser Spuk ist jedoch normalerweise spätestens am 2. Januar endgültig vorbei. Nicht so in diesem Jahr bei den Ice Dragons.
Denn das erste Heimspiel des Jahres wird gleich wieder ein richtiger Kracher, die Tabellenführer, die „Rockets“ der EG Diez-Limburg, geben am Freitagabend ihre Visitenkarte in Herford ab. Und da bei diesem Spiel die beiden torgefährlichsten Teams der Liga aufeinandertreffen, kann man sich mit Sicherheit auf ein offensives Feuerwerk freuen, Silvester erlebt also in der Eishalle „Im kleinen Felde“ am Freitagabend eine Wiederholung!
Das die Rockets auf Platz 1 stehen, kommt nicht von ungefähr: Das Team von Coach Arno Lörsch hat sich nicht nur nach und nach gesteigert, sondern wurde im Laufe der Saison auch gezielt mit Oberliga erfahrenen Spielern verstärkt. Diese Verstärkungen zeigen klar Wirkung, egal gegen welchen Gegner die Rockets seit Ende November antraten, mindestens 7 Tore wurden immer erzielt und dementsprechend auch 8 Siege in Folge eingefahren. Letztes Opfer der Raketen waren am 22.12. ausgerechnet die Ice Dragons, die mit 8:5 in Diez unterlagen. Eine Scharte, die das Team von Jeff Job vor heimischen Publikum natürlich auswetzen möchte. Sicher ist, dass die Ice Dragons in Spielen gegen Tabellenführer immer besonders motiviert auftreten und, ein nicht hoch genug einzuschätzender Faktor, sich gerade in diesen Begegnungen auf die Unterstützung ihrer Fans besonders verlassen können. Dementsprechend positiv schaut auch Kapitän Fabian Staudt auf die Begegnung voraus: „Ich erwarte das das Spiel genauso hochklassig wird, wie das letzte Aufeinandertreffen. Und wir werden alles tun, um dieses Mal ein besseres Ergebnis herauszuholen!“
Wenn also am Freitagabend um 20:30 Uhr Hauptschiedsrichter Eugen Berger, unterstützt von seinen Linesmen Marc Grewe und Robin Schott die Partie eröffnet, können sich die anwesenden Fans auf ein echtes Spitzenspiel freuen!
Am Sonntag reisen die Ice Dragons dann in die Quirinus-Stadt nach Neuss, um sich mit den Cracks des Neusser EV zu messen! Obwohl dies bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams ist, die beiden ersten Treffen gewannen die Ice Dragons mit 6:0 und 7:0, sind die Gastgeber so etwas wie eine Unbekannte für die Ice Dragons. Denn kurioser Weise steht in diesem dritten Aufeinandertreffen bereits der dritte Trainer für den Neusser EV an der Bande, eine Situation, die sich die Verantwortlichen des NEV sicherlich anders gewünscht hätten. Doch nach dem Rücktritt vom langjährigen Coach Andrej Fuchs und dem Wechsel seines Nachfolgers Daniel Benske (er steht ab sofort für Neuwied hinter der Bande) blieb den Verantwortlichen am Neusser Südpark nichts anderes übrig, als diese wichtige Stelle neu zu besetzen. Und so werden sich die Ice Dragons überraschen lassen müssen, welche Spielweise der neue Coach Boris Ackermann für sein Team vorgesehen hat. Nichts desto Trotz, die Ice Dragons gehen nach den bisherigen Ergebnissen und dem derzeitigen Tabellenstand als Favorit ins Spiel in Neuss, auf die leichte Schulter nehmen werden sie den Gastgeber jedoch nicht! Denn eins hat die Erfahrung gezeigt, lässt man der Mannschaft des NEV ein wenig Platz, wird es brandgefährlich. Und einem Rückstand in Neuss hinterher zu rennen, ist nun wahrlich keine Aufgabe die Freude macht!
Angepfiffen wird die Partie am Neusser Südpark am Sonntagabend um 20:00 Uhr, die Leitung übernehmen die Unparteiischen Marvin Schrörs, Manuel Störmann und Eric Weber.


Bären Neuwied
Bären haben zweimal Respekt, aber keine Angst
(RLW)  Eine Mannschaftsbesprechung am Dienstag, eine anschließende Trainingseinheit, eine weitere am Donnerstag - so sieht der erste Wochenfahrplan des EHC „Die Bären" 2016 unter dem neuen Trainer Daniel Benske im Vorfeld des Auswärtsdoppelpacks am bevorstehenden Wochenende in der Eishockey-Regionalliga West mit den beiden Partien bei den Lauterbacher Luchsen (Freitag, 20 Uhr) und den Dinslakener Kobras (Sonntag, 19 Uhr) aus.
Zum ersten und einzigen Mal in dieser Saison hatten die Mannschaften über Weihnachten und Jahreswechsel die Möglichkeit, sich eine etwas längere Auszeit zu nehmen. Umso zufriedener sind die EHC-Macher, dass sich der Wunsch, Benske zu verpflichten so schnell zur Realtität entwickelte und nach der Interimslösung Carsten Billigmann/Andreas Halfmann rechtzeitig zum Jahreswechsel nun ein Cut gemacht werden konnte. Billigmann kann sich jetzt wieder ganz auf seine eigentlichen Manager-Tätigkeiten konzentrieren, Halfmann ist auf den Geschmack des Co-Trainers gekommen und wird dem neuen Coach assistieren.
Zu den Neuwieder Absichten für die beiden Aufgaben auf fremdem Eis: Die Bären wollen am Sonntagabend mindestens punktgleich sein mit den derzeit drittplatzierten Ratinger Ice Aliens, die am Freitag in Hamm zu Gast sind und am Sonntag frei haben. Ein Vorhaben, das sie mit zwei Siegen selbst in die Tat umsetzen können. „Unser Ziel sind ganz klar sechs Punkte", macht Benske deutlich, „aber es bedarf dafür großer Aufmerksamkeit. Wir haben keine Angst, aber den entsprechenden Respekt vor Lauterbach und Dinslaken." Aus gutem Grund. Die Luchse aus dem Vogelsbergkreis sind zwar mit sieben Punkten Rückstand auf Benskes Ex-Klub Neuss Tabellenletzter und drohen die Play-offs der Top-Acht zu verpassen, haben aber nicht zuletzt bei der knappen 4:5-Niederlage in Neuwied vor einem Monat gezeigt, dass die Mannschaft nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Noch mehr gilt das für Dinslaken. Die Kobras gewannen sieben ihrer neun zurückliegenden Partien. Lediglich in Neuwied (2:5) und zuletzt in Herford (5:8) ging das Team von Krystian Sikorski leer aus. Der EHC-Trainer hat sich deren Partie beim Tabellenzweiten angesehen und attestierte den Gästen anschließend eine Top-Leistung.
Eine Besprechung mit dem Team und zwei Eiseinheiten unter der Woche - das ist nicht viel Zeit, aber bot immerhin die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen. Das Rad neu erfinden will Benske bei den Bären ohnehin nicht. „Weil ich eine fitte und intakte Mannschaft übernommen habe. Hier muss man keine neue Welt anfangen und herumjonglieren. Ich habe den Spielern meine taktischen Vorstellungen erklärt, dass ich aggressives, torhungriges Eishockey sehen will, aber es nicht immer ein 8:7 sein muss. Wir müssen auch in der Lage sein, kämpferisch ein 4:2 souverän nach Hause fahren zu können. Ich möchte vor allem Kontinuität in die Leistungen reinbekommen. Ein Sieg in Lauterbach am Freitag bringt uns nämlich nichts, wenn wir zwei Tage später in Dinslaken verlieren."
In Neuwied hat sich „zwischen den Jahren" auf der Trainerbank etwas verändert, bei den Lauterbachern im Angriff. Die Hessen trennten sich von ihrem kroatischen Top-Scorer Marko Sakic und besetzten die Importstelle mit Robert Sokol aus der nordamerikanischen College-Liga NCAA III neu. Auch in Dinslaken sind es die Kontingentspieler, die großen Anteil am guten Lauf haben: Michal Plichta und Mark Alexander Essery sammelten in den fünf jüngsten Partien 24 Scorerpunkte.


Ratinger Ice Aliens
Es geht wieder los!
(RLW)  Nach den zuletzt beschaulichen Feiertagen wird es nun auch für die Ratinger Ice Aliens wieder Ernst. Nach der zweiwöchigen "Winterpause" reist man am Freitagabend zum amtierenden Meister aus Hamm (20 Uhr).
Die Ice Aliens wollen den Aufwärtstrend der letzten Partien auch im neuen Jahr fortsetzen. Zwar standen nun zwei Wochen keine Spiele mehr auf dem Spielplan der Ratinger, auf die faule Haut hat man sich dennoch nicht gelegt. Trainer Achim Johnigk hatte endlich die Gelegenheit, sein Team in aller Ruhe kennenzulernen und in zahlreichen Trainingseinheiten an noch vorhandenen Baustellen zu arbeiten.
Eine gute Vorbereitung wird für die Herausforderung Hamm auch nötig sein. Die zurzeit auf dem fünften Rang platzierten Gastgeber sind die einzige Mannschaft in der Liga, gegen die die Ice Aliens noch keinen Punkt holen konnten. Am Freitag soll es dann im dritten Versuch endlich klappen. Die Voraussetzungen sind aufgrund des immer kleiner werdenden Lazaretts und reichlicher Regeneration optimal.


EC Nordhorn
EC Nordhorn vor Doppelwochenende - Bremen und Adendorf in Pokalrunde und Liga
(RLN)  Großer Einstieg für den Eishockey Club Nordhorn e.V. – am ersten Wochenende im neuen Jahr 2018 stehen die Kufencracks von Trainer Heiko Niere vor gleich zwei Herausforderungen. Am Freitag (05. Januar) geht es im Nordpokal auswärts zu den Weserstars aus Bremen, am Sonntag (07. Januar) kommt der Adendorfer EC zum Heimspiel in die Eissporthalle Nordhorn.
In der Liga ist der ECN zuletzt auswärts auf die Bremer Weserstars getroffen, nach einem guten Einstieg in die Partie übernahmen die Bremer die Oberhand und spielten letztlich ein 6:2 heraus – hier wäre mehr drin gewesen für den ECN, die gute Leistung wurde nicht belohnt. Zum nun zweiten Spiel in der Pokalrunde reist der ECN an die Weser und hofft auf einen Sieg – die Punkte sind machbar. Los geht es am Freitag, dem 05. Januar um 20 Uhr im Paradice Bremen.
Zuhause geht es für den ECN dann am Sonntag, dem 07. Januar um 18 Uhr weiter – in der Eissporthalle von Nordhorn läuft dann der Adendorfer EC auf. Die Heidschnucken haben ihre letzten beiden Liga-Spiele gegen Salzgitter und den Hamburger SV für sich entscheiden können und bereiten sich für einen Angriff auf die Tabellenspitze vor. Da kämen Auswärtspunkte aus Nordhorn natürlich gerade recht.
So einfach wird das allerdings nicht, denn die Mannschaft von Trainer Heiko Niere hat in den vergangenen Wochen eine konstante Steigerung abgelegt und spielt nun viel Biss und Energie – beim Abschluss vor dem Tor hapert es allerdings noch. Das soll sich am Sonntag ändern; ein Sieg ist machbar.


ESC Berlin
Blues und Juniors warten auf Club-Teams – und was macht Placki???
(RLO)  Das Jahr 2018 beginnt für beide Teams des ESC 07 Berlin gleich am ersten Wochenende mit Nachholspielen aus dem Dezember. Die Regio muss zu den Berlin Blues, die Zweete zu den Eisbären Juniors. Spätestens am Sonntag wissen Spieler und Fans dann auch, ob Placki seine „Drohung“ wahr gemacht hat.
Am Freitag, dem 05.01.2018 steht für die Regio das erste Spiel an, es geht um 19:30 Uhr in der Eissporthalle PO 9 bei den Berlin Blues um Regionalligapunkte. Der Club geht als Außenseiter in dieses Spiel, zumal sich die Personallage einfach nicht entspannen will. So wird wieder ein kleiner Haufen die Aufgabe haben, dem Play Off-Kandidaten Paroli zu bieten. Die erste von drei Runden in dieser Saison ging mit 6:3 an die Blues, die aber gehörig zu tun hatten, um dieses Spiel zu gewinnen. Ähnlich soll es auch diesmal werden, es dürfte aber auch so schwer werden wie im Oktober. Für die Blues sind Punkte wichtig, um den 4. Platz zu erreichen. Denn Dresden, im Moment Vierter, hat zwei Punkte Vorsprung, aber auch drei Partien mehr absolviert. Das Polster zu Chemnitz könnte da schon größer sein, denn die Crashers haben fünf Spiele mehr ausgetragen und drei Punkte Rückstand. Beide haben allerdings mehr Spiele bestritten mehr die Blues. Für den Club wären Punkte wichtig, um den 7. Platz zu festigen.
Am Sonntag startet um 16:00 Uhr die Zweete im Paul-Heyse-Stadion ins neue Jahr. Die Eisbären Juniors empfangen die Zweete zum Nachholspiel. Die Juniors haben den Jahreswechsel auf dem 2. Platz verbracht, knapp hinter dem Titelverteidiger ECC Preussen. Sie sind von der Besetzung her sicherlich Favorit, aber das muss ja nicht immer ein Vorteil sein. Und auch die Zweete hat bei allen Personalproblemen bisher eine gute Saison gespielt. Und es braucht ja nur an das letzte Spiel des Jahres 2017 erinnert werden, um das Team zu motivieren. Nein, es ist nicht die Drohung von Placki gemeint, sondern die Leistung der neun Feldspieler und zwei Goalies beim Spiel gegen die 1b der Blues, welches mit einer Klasseleistung mit 2:1 gewonnen wurde. Und egal, ob Placki nun weiterspielt oder nicht, die Juniors sollten gewarnt sein. Denn  die Zweete ist immer in der Lage, eine solche Leistung zu wiederholen.
Beide Spiele liegen auseinander, kein Grund also für Club-Fans auf eines zu verzichten. Und die Spieler freuen sich über jede Unterstützung von außerhalb.


Schönheider Wölfe
Nickelhütte Aue wieder Sponsor bei den Wölfen
(RLO)  Die Schönheider Wölfe dürfen für die laufende Saison 2017/2018 einen weiteren Unterstützer in ihrem Sponsorenpool begrüßen. Die Nickelhütte Aue GmbH erneuerte vor kurzem seine Partnerschaft mit den erzgebirgischen Wölfen, worüber die Vereinsverantwortlichen sehr dankbar sind.
Das international tätige Unternehmen aus dem Erzgebirgskreis beschäftigt derzeit ca. 450 Mitarbeiter und arbeitet seit fast 400 Jahren unter dem Motto „Dem Fortschritt verpflichtet – Der Tradition verbunden“. Schmelzen, aufwerten, recyceln, verwerten - Metalle bekommen in der Nickelhütte in Aue auf vielseitige Weise einen neuen Schliff. Dabei reicht das Angebot von Energieerzeugung, Edelmetallrecycling und Hydrometallurgie bis hin zu Metallhandel und der Verarbeitung von Katalysatoren. Hauptaugenmerk liegt, neben der Kundenzufriedenheit, auf der sachgemäßen und professionellen Verarbeitung metallhaltiger Stoffe, auf dem höchstmöglichen Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie dem Minimieren von Umweltbelastungen. Im Sinne einer erfolgreichen Zukunft erfolgen regelmäßig Fortschritte, um Produkte und deren Qualität zu steigern und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.
Der Schönheider Wölfe e.V. bedankt sich ganz herzlich bei der Nickelhütte Aue GmbH für das Vertrauen und Engagement zur Unterstützung des Schönheider Eishockeysports!


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Mittwoch 3.Januar 2018
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