Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
Rostocker EC
(OLN)  Dem Vernehmen nach wird Verteidiger Jannik Weist nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions zur neuen Oberligasaison zu den Piranhas an die Ostsee wechseln
 
EV Füssen
(OLS)  Die beiden Nachwuchsspieler Louis Landerer (Verteidigung) und Moritz Kircher (Sturm) werden beide ihre Chance im Oberliga-Team erhalten und standen schon in der letzten Saison mehrmals im Aufgebot der 1.Mannschaft
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Die Hammer Eisbären haben die Verträge mit den Stürmern Oliver Kraft und Kevin Trapp, sowie mit Verteidiger Frederik Hemeiner für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Mit Verteidiger Sebastian Schwarz, der sogar über DEL-Erfahrung verfügt. bleibt den Gladiators einer ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Defensive auch in der neuen Bayernligasaison weiterhin erhalten
  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Mit Allrounder Daniel Brendle und Verteidiger Moritz Muth haben zwei langjährige Spieler erneut ihre Zusage bei den Eisbären gegeben
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Stürmer Nicolas Rosewe, der bereits bis 2016 für Solingen aufs Eis ging, wird ab der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Raptors auflaufen, zudem wird auch Stürmerroutinier Tim Neuber wieder die Schlittschuhe für den EC schnüren
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Stürmer Simon Zeitvogel, der früher in Hügelsheim aktiv war, sein Comeback auf dem Eis bei den Bisons geben. Zudem wird Stürmer Simon Nellissen weiterhin für die Pforzheimer auflaufen
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Aus dem eigenen Nachwuchsbereich wird Verteidiger Simon Spechtenhauser in den Kader der Fire Wings aufrücken, genauso wie Stürmer Phil Wissink
  
Landesliga Bayern
(LLB)  Auf der BEV-Versammlung am vergangenen Wochenende wurde eine Obergrenze für Kontingentspieler beschlossen. Demnach dürfen ab der kommenden Spielzeit pro Partie nur noch zwei ausländische Akteure pro Partie eingesetzt werden
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks haben mit Stürmer Marvin Deske, der von den Höchstadt Alligators zum ESC kommt, einen langjährigen und erfahrenen Oberligaspieler verpflichten können
 
Oberliga Nord
(OLN)  Der Modus der Oberliga Nord steht fest: Die 12 lizenzierten Teams bestreiten zunächst als Hauptrunde eine Doppelrunde. Die Plätze 1 bis 6 sind für das Viertelfinale qualifiziert, während die Plätze 7 bis 10 in den Pre-Play-Offs um den Play-Off Einzug kämpfen werden
 
Krefelder EV
(OLN)  Der KEV hat für sein neu gegründetes Oberligateam den 19-jährigen Stürmer Paul Schuster aus dem Nürnberger Nachwuchs verpflichtet
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der Modus in der Bezirksliga wird sich nicht verändern. Es wird weiterhin bei 4 Gruppen bleiben, nachdem sich die Mehrheit der Vereine gegen eine Zusammenlegung auf 3 Gruppen ausgesprochen hat
  
Regionalliga Ost
(RLO)  In der Regionalliga Ost wurde ein neuer Modus vom SEV beschlossen: In der neuen Saison werden die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 der Hauptrunde Play-Offs im Modus best-of-5 spielen, der Finalsieger ist Meister. Eine Verzahnung mit der Regionalliga Nord wird es nicht mehr geben
      
ESC River Rats Geretsried
(BYL)  Die River Rats haben beschlossen ihre 1b-Mannschaft vom Spielbetrieb der Bezirksliga zunächst abzumelden, zwecks Trainer- und Spielermangel und wegen fehlender Eiszeiten aufgrund des Stadionumbaus
  
EHC Wilhelmshaven
(LLN)  Stürmer Torben Cassens wechselt von der 1b-Mannschaft der Crocodiles Hamburg zu den Eisbären für die neue Saison
  
ESC Darmstadt Dukes
(HL)  Die Dukes gehen mit einem neuen Traineduo, bestehend aus dem Tschechen Bohumil Kratochviel, der zuletzt in Frankfurt tätig war, und Christian Vogt-Müller in die neue Spielzeit
  
TuS Wiehl
(LLW)  Wolfgang Göbel, der selbst viele Jahre die Schlittschuhe für die Penguins schnürte, wird die Nachfolge von Ralf Alberts als Trainer antreten
  
EC Eisbären Balingen
(LLBW)  Stürmerroutiner Tobias Wöhrle wird die Eisbären nach zehn Jahren aus beruflichen und privaten Gründen verlassen und steht nicht mehr zur Verfügung
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 4.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund
Nations Cup: Frauen unterliegen Schweden im ersten Turnierspiel - Hinterstocker: „Mannschaft hat bis zum Abpfiff hohe Bereitschaft gezeigt“ / Freitag gegen Schweiz 
(DEB)  Schweden zu abgeklärt: Die Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Schweden im ersten Spiel des Nations Cup 2018 im Bundesleistungszentrum in Füssen mit  0:3 (0:1; 0:1; 0:1).
Schweden begann die Partie temporeich und druckvoll und konnte sich bereits in der 10.Spielminute mit dem 1:0-Führungstreffer belohnen. Fanny Rask nutzte einen Schuss von Olivia Carlsson zum Nachschuss. Die DEB-Auswahl tat sich schwer, richtig ins Spiel zu finden. Auch im eigenen Überzahlspiel gelang es den deutschen Frauen nicht, den Anschluss zu erzielen. Besonders Jenny Harß im Tor der deutschen Mannschaft musste ihr Können ein ums andere Mal unter Beweis stellen und brachte die 250 Zuschauer kurz vor der ersten Pause mit einer Glanzparade zum Staunen. 
Im Mittelabschnitt konnten die Tre Kronor ihre Führung durch einen schnellen Treffer nach nur 1:06 gespielten Minuten auf 2:0 erhöhen. Emmy Alasalmi zog von der blauen Linie ab und Anna Borgquist fälschte die Scheibe unhaltbar in das deutsche Gehäuse ab. Pünktlich zur Hälfte der Partie fanden die deutschen Frauen ins Spiel und erarbeiteten sich vermehrt den Scheibenbesitz im gegnerischen Drittel. Nina Kamenik und Kelsey Soccio scheiterten mit ihren Schüssen, Franziska Feldmeier und Nicola Eisenschmid setzten mit ihren Konterversuchen deutliche Zeichen, dennoch ging es mit dem zwei Tore-Rückstand in die zweite Pause.
Auch im Schlussabschnitt konnten die deutschen Frauen den Druck hochhalten und bewiesen dies in zwei Powerplay-Situationen. In der 49.Spielminute dann aber der etwas unerwartete Gegentreffer: Schweden kam schwungvoll in das deutsche Drittel und Johanna Fällman hatte viel Zeit, um per Schlagschuss zu verwandeln. Dies brachte die DEB-Auswahl etwas aus dem Konzept. Bis zuletzt versuchten die Frauen um Trainer Benjamin Hinterstocker alles, fanden aber keinen Weg vorbei an einer starken schwedischen Defensive. 
Im nächsten Turnierspiel trifft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Freitag, den 05.01.2018, um 18.30 Uhr auf die Schweiz. 
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Heute ist es uns nicht gelungen über 60 Minuten unser Eishockey zu spielen, welches wir uns vorgenommen hatten.  Die Mannschaft hat nichts desto trotz bis zum Abpfiff eine hohe Bereitschaft gezeigt. Morgen werden wir den freien Tag nutzen, um am Freitag gegen die Schweiz eine effektivere Leistung zeigen zu können. Vor allem müssen wir einen Weg finden Tore zu erzielen.“


Düsseldorfer EG
Direkte Duelle gegen Playoff-Konkurrenten Schwenninger Wild Wings und Augsburger Panther
(DEL)  Weiterhin geht es in der Deutschen Eishockey Liga Schlag auf Schlag. Der spielintensive Januar beschert der Düsseldorfer EG an diesem Wochenende ihre Spiele 39 und 40. Am morgigen Freitag ist sie bei den Wild Wings in Schwenningen zu Gast (19.30 Uhr), am Sonntag kommen die Augsburger Panther in den ISS DOME (16.30 Uhr). Für das Team von Chefcoach Mike Pellegrims geht es nach den zwei beachtlichen Auswärtssiegen in Berlin (3:2) und Köln (1:0) darum, sich weiter in den Playoff-Plätzen festzusetzen.


Tölzer Löwen
Mach´s gut, rote Laterne!
(DEL2)  sichtlich erleichtert erschien Rick Boehm auf der Pressekonferenz nach
dem Spiel gegen den ESV Kaufbeuren. Der Löwencoach hatte keine
Niederlage zu erklären, sondern durfte den 3:2 Verlängerungssieg seiner
Buam analysieren. Neben dem Doppeltorschützen Johannes Sedlmayr machten
dabei vor allem Leon Hüttl und Andreas Mechel auf sich aufmerksam. 
Er war zum Spaßen aufgelegt. Rick Boehm antwortete angesprochen auf die
Niederlagen in letzter Zeit in seiner trockenen, humoristischen Art:
"Welche Niederlagen? Ach ja, das war letztes Jahr". Dem Löwencoach tat
der Sieg sichtlich gut. "Ich freue mich sehr für die Mannschaft". Lange
war es ein Spiel mit hohem Tempo. Man merkte beiden Teams an, dass sie
den Start ins neue Kalenderjahr mit aller Kraft positiv gestalten
wollten. Den ersten Treffer erzielten die, von ungefähr 500 Gästefans
unterstützten, Kaufbeurer. Daniel Oppolzer traf mit einem der ersten
Schüsse der Partie aus dem Slot genau unter die Latte. Nicht einmal zwei
Minuten später aber der Ausgleich. Bastian Kucis, der den verletzten
Stammgoalie Stefan Vajs ersetzte, fuhr aus dem Tor, konnte die Scheibe
aber nicht kontrollieren. Der Puck flog vors eigene Tor, wo Hannes
Sedlmayr nur noch den Schläger hineinhalten musste. Eine unglückliche
Situation, aber "kein Torwartfehler" laut ESVK-Coach Andreas Brockmann.
Die Scheibe schien von der Bande abgeprallt zu sein. Der geborene Tölzer
kam nach dem Spiel zu einem Fazit, dass man sonst eher von Löwenseite
kannte: "Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben sehr
gute Chancen gehabt, aber eben nicht genutzt. Haben hinten relativ wenig
zugelassen, aber so ist der Sport". Die Tölzer hatten am Mittwochabend
das nötige Glück auf ihrer Seite, haben sich aber, laut Brockmann, den
Sieg auch hart erkämpft. "Sie haben sich aufopferungsvoll in die Schüsse
geworfen. Der Torwart hat überragend gehalten". Löwenschlussmann Andreas
Mechel musste im restlichen Spiel nur noch einmal hinter sich greifen.
Den Führungstreffer durch Philipp Schlager - Leon Hüttl hatte
geschossen, Schlager den Naschschuss verwertet - konnte Florin Ketterer
egalisieren. Mit einem 2:2 ging es in die Verlängerung. 
Nach 62 Minuten bekam dann erneut Sedlmayr den Puck und platzierte jenen
genau im rechten Kreuzeck. Die Krönung einer guten Leistung und das
vierte Tor in den letzten drei Spielen. "Wir haben gut gekämpft, haben
gut dagegengehalten gegen eine sehr gute Mannschaft. Heute hat Andi
Mechel uns im Spiel gehalten. Wir hatten dann auch das nötige Glück, das
uns schon oft genug gefehlt hat", resümierte Boehm. Ein Sonderlob gab es
noch für den erst 17-jährigen Leon Hüttl, der auch nach dem Spiel noch
von der Südkurve zum Tanz aufgefordert wurde. Boehm attestierte ihm eine
"hervorragende" Leistung. 
Der Start in 2018 ist also schon mal geglückt. Mit nun 26 Punkten sind
die Tölzer punktgleich mit den Bayreuth Tigers. Aufgrund des besseren
Torverhältnisses ist der Sprung von Platz 14 geglückt. Weiter geht's mit
dem engen Spielplan am Freitag: Auswärts bei den Bietigheim Steelers.
Vielleicht ja dann wieder mit dem nötigen Glück auf Löwenseite.


Bayreuth Tigers
Tigers gelingt es auch gegen Crimmitschau nicht „den Bock umzustossen“
(DEL2)  Vor der Saisonrekordkulisse mit stattlichem Gästeanhang entwickelte sich sofort eine schnelle Partie. Einzelne Chancen auf beiden Seiten klärten die aufmerksamen Torhüter und bei einem klasse Anspiel in den Slot zielte der aufgerückte Verteidiger Linden aus bester Position vorbei. Auf der anderen Seite musste Vosvrda mehrmals sein ganzes Können aufbieten und hatte Glück das Ciernik bei einem Drehschuss (11.) das fast leere Tor bei seinem Nachschuss verfehlte. Zu passive und zu wenig am Mann agierende Verteidiger bestrafte dann aber Czarnik doch mit dem 0-1. Kurz danach hatte Pohl noch eine riesen Möglichkeit mit einer Einzelaktion – scheiterte aber erneut am glänzenden Bayreuther Goalie.
Spielerisch blieb zwar vieles, besonders bei den Hausherren, überschaubar, aber phasenweise wurde es im zweiten Drittel dramatisch. Erst markierte Czarnik das 0-2, als er wieder zu wenig gestört wurde von der Bayreuther Defensive, doch kampflos wollte man sich nicht geschlagen geben. Luciani, der auffälligste Tiger dieses Abends, sorgte mit zwei typischen Torjäger-Treffern für den Ausgleich. Erst reagierte er nach einem Bandenabpraller am schnellsten, bugsierte aus spitzem Winkel die Scheibe ins Tor (24.) und später traf er bei 5 gegen 4 das kaum erkennbare „kleine Mauseloch“ zwischen ETC-Keepers Killar Kopf, Schulter und Torgestänge perfekt (36.). Wer nun glaubte „das Momentum“ war gedreht, hatte die Rechnung ohne die Gäste aus Westsachsen gemacht. Nur wenige Sekunden in Überzahl spielte Knackstedt, kaum unter Druck gesetzt, einen perfekten Querpass und wieder Czarnik wuchtete die Scheibe per platzierten Direktschuss zur erneuten Führung in den Winkel. Doch damit nicht genug bestrafte Allen den „Tiefschlaf“ der Bayreuther Abwehr per Nachschuss, völlig alleine gelassen noch zum 2-4. Zu allem Überfluss schied auch noch Stürmer Bartosch aus und verlängerte die Verletztenliste der Wagnerstädter damit wieder auf 6 Feldspieler.
Mit dadurch nochmals veränderten Formationen versuchten die Oberfranken heran zu kommen, aber die spielerische Magerkost konnte durch den Willen und Kampfkraft nur teilweise kompensiert werden. Besonders bei Chouinards Break (52.) war auch ein Anschlusstreffer möglich, doch legte er den Puck nach feinem „move“ mit der Rückhand knapp vorbei. Geigenmüllers erfolgreicher Fernschuss, bei dem Killar nicht ganz glücklich aussah, weckte dann nochmals neue Energie bei den Gastgebern. Als dann aber der sehr agile Luciani einen 2 gegen 1 Konter mit Chouinard nicht verwandeln konnte, gingen die drei Zähler doch zu den Eispiraten um die extrem starken Czarnik und Pohl.
Das die Negativserie der Bayreuther langsam ihre Spuren hinterlässt, lässt sich nicht leugnen, auch wenn man den Willen dem Team weiter nicht absprechen kann. Ein baldiger Befreiungsschlag wird nötig sein, um die, nach vielen kleinen Fehlern, inzwischen sichtbar angeknackste Psyche wieder aufzurichten.


Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten siegen in Bayreuth - Westsachsen starten mit einem Sieg in 2018
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers mit 4:3 gewonnen. Somit starteten die Westsachsen mit einem schließlich verdienten, wenn auch knappen Sieg in das neue Jahr 2018. Verantwortlich für die Eispiraten-Tore waren Robbie Czarnik mit einem Hattrick und Scott Allen. Das nächste Spiel steht für die Westsachsen am Freitagabend an. Dann gastieren die Schützlinge von Kim Collins beim amtierenden DEL2-Champion Löwen Frankfurt.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber aus Bayreuth. Die Mannschaft von Sergej Waßmiller übte vom ersten Bully weg viel Druck auf das Tor von Brett Kilar aus und die Crimmitschauer hatten anfänglich ihre Probleme ins Spiel zu kommen. Doch von Minute zu Minute wurden die Westsachsen stärker. Zunächst verpasste Ivan Ciernik frei vor dem Tor, Sturmkollege Robbie Czarnik traf dann nur wenig später zur Führung. Der US-Amerikaner vollendete eine schöne Kombination der Pleißestädter - 1:0 (13)!
Zunächst ging es für die Crimmitschauer auch gut weiter. Erneut war es Robbie Czarnik, der mit Speed ins Drittel der Tigers zog und den Puck kaltschnäuzig unter den Giebel des Bayreuth-Tores setzte - 2:0 (22.)! Doch die Hausherren kamen zurück. Anthony Luciani traf im Mittelabschnitt zweifach (24./36.) und egalisierte somit die Führung der Westsachsen. Doch diese schlugen gekonnt zurück. Robbie Czarnik zum dritten stellte auf 3:2 und erzielte ganz nebenbei auch seinen ersten Hattrick im Dress der Rot-Weißen (37.)! Kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts bauten die Westsachsen ihre Führung dann weiter aus. Über Brock Maschmeyer und Patrick Pohl kam die Hartgummischeibe zu Scott Allen, der dann nur wenig Mühe hatte den Puck zum 4:2 über die Torlinie zu bugsieren (39.)!
Im Schlussabschnitt waren es dann erneut die Westsachsen, die das Heft in die Hand nahmen und auf ein weiteres Tor drängten. Trotz mehreren und vor allem hochkarätigen Möglichkeiten blieb ein weiteres Tor der Pleißestädter aber aus. Und die Franken machten es noch einmal spannend: Andreas Geigenmüller traf zum 4:3-Anschluss (54.) und die mehr als 500 mitgereisten Eispiraten-Anhänger mussten nochmals zittern. Doch die Westsachsen retteten die knappe Führung über die Zeit und durften sich schließlich, gemeinsam mit den Fans, über den ersten Sieg des Kalenderjahres 2018 freuen!


Dresdner Eislöwen
Eislöwen schlagen Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Wölfe Freiburg mit 3:1 (1:0; 1:0; 1:1) gewonnen. Vor 1925 Zuschauern brachte Cedric Schiemenz die Gastgeber in Führung (7.). Im zweiten Spielabschnitt baute Tadas Kumeliauskas den Vorsprung im Powerplay aus (23.). Nikolas Linsenmaier markierte im Schlussdrittel in Überzahl den Anschlusstreffer (45.), doch Matt Siddall traf kurz vor Spielende für Dresden das leere Tor (59.). 
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Solche Spiele sind nicht einfach, wenn man sich nicht absetzen kann. Freiburg war in der Partie immer in der Lage noch einen Treffer zu erzielen. Marco Eisenhut hat noch eine Glanztat gezeigt. Was die Chancenverwertung und die Schussqualität betrifft, müssen wir jedoch noch an uns arbeiten.“
Wölfe-Coach Leos Sulak: „Der Sieg für Dresden ist verdient. Sie haben mehr getan als wir. Wir hatten wahrscheinlich noch schwere Beine vom Bus. Die letzten Spiele haben viel Kraft gekostet. Wir haben uns insgesamt zu wenig Chancen erarbeitet. Dresden hat in der Defensive gut gestanden, war körperlich präsenter.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Freitag, 05. Januar um 19.30 Uhr gegen den EC Bad Nauheim. 


Kassel Huskies
4:5 – Huskies wachen in Ravensburg zu spät auf
(DEL2)  Erst zum zweiten Mal in dieser Saison trafen die Kassel Huskies auf die Ravensburg Towerstars.
Während bei den Schlittenhunden – mit Ausnahme des langzeitverletzten Kapitäns Manuel Klinge
– alle Mann an Bord waren, traten die heimischen Towerstars ersatzgeschwächt an.
Huskies-Chefcoach Rico Rossi nahm im Sturm Veränderungen vor und schickte mit Stefan Della
Rovere, Adriano Carciola und Thomas Merl eine neuformierte Reihe aufs Eis. Alex Lambacher
rückte daher zu Lukas Koziol und Toni Ritter, Patrick Klöpper stürmte zwischen Michael Christ und
David Kuchejda.
Zwar verbuchten die Huskies durch Wisniewski und Carciola die ersten gefährlichen Torschüsse,
den ersten Treffer erzielten allerdings die Gastgeber. Robin Just markierte per Rückhand das 1:0
in der 4. Spielminute.
In der Folge bekleckerten sich beide Defensivreihen nicht sonderlich mit Ruhm. Auf Kasseler Seite
scheiterten Pimm und Koziol in Unterzahl sowie McGrath und erneut Carciola am sicheren
Langmann. Zudem verfehlte Wisniewski zwei Mal aus ausichtsreichen Positionen das Tor. Auf der
Gegenseite verhinderte Pantkowski gegen Aushilfsverteidiger Mayer, Sturm und Kruminsch
zunächst schlimmeres, musste in der 17. Minute den Puck allerdings zum zweiten Mal aus dem
Netz holen: Ihre vierte Überzahlsituation nutzten die Ravensburger durch Pfaffenguts satte
Direktabnahme aus dem linken Bullykreis zum 2:0.
Vor Drittelende kamen die Schlittenhunde aber wieder zurück. Merl netzte per Drehschuss zum
verdienten 2:1-Anschlusstreffer ein.
Zu Beginn des zweiten Drittels verhinderte Langmann mit zwei Fanghandsaves gegen Carciola
und Merl zunächst den Ausgleich. Im Anschluss gaben jedoch die Gastgeber wieder den Ton an.
Ex-Husky Proft verfehlte in der 24. Spielminute noch das lange Eck, Zucker machte es drei
Minuten später besser. In Überzahl fälschte er einen gezielten Sturm-Schlagschuss unhaltbar zum
3:1 ab. Zwar prüften McGrath und Meilleur in den Minuten 29 und 30 aus zentraler Position Towerstars-Schlussmann Jonas Langmann, in der Folge gelang es den Huskies aber nicht, sich noch mehr Tormöglichkeiten zu erspielen. Stattdessen mussten sie knapp drei Minuten vor Drittelende den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Einen Kruminsch-Schlenzer ließ Pantkowski zum 4:1 passieren. Da Meilleur wenige Sekunden vor Schluss aus kurzer Distanz erneut an Langmann scheiterte, startete Kassel mit der Hypothek von drei Toren Rückstand in die letzten zwanzig Minuten. Die Huskies sahen zu dem Zeitpunkt bereits wie der sichere Verlierer aus, ein Doppelschlag brachte sie jedoch unverhofft zurück ins Spiel. Nach gut einer Minute drückte Adriano Carciola den Puck aus kurzer Distanz zum 4:2 über die Linie, gut zwei Minuten später ließ Jens Meilleur mit einer schnellen Bewegung Gegenspieler und Torhüter Langmann aussteigen und verkürzte per Rückhand auf 4:3. Nun waren die Nordhessen dran am Ausgleich, jedoch hatte Langmann mit starken Paraden gegen Carciola (44.) und Della Rovere (46.) etwas dagegen. Knapp zehn Minuten vor der Sirene schwächte sich das Auswärtsteam zum wiederholten Male selbst. Kuchejda wanderte wegen Bandenchecks in die Kühlbox, Vincenz Mayer nutzte dies und besorgte in Überzahl aus kurzer Distanz das 5:3. Dennoch schlugen die Huskies erneut zurück. Nach McGraths Scheibengewinn im Angriffsdrittel vollstreckte erneut Meilleur zum 5:4. Anschließend waren es Wisniewski und wiederum Meilleur, die an den Schonern Langmanns scheiterten und den in der Luft liegenden Ausgleich verpassten. Letztendlich kam die Aufholjagd der Schlittenhunde aber zu spät. Meilleur, Reiss und Pimm prüften nochmals Langmann, ein Torerfolg gelang jedoch nicht meht, obwohl Markus Keller – der nach dem zweiten Drittel für Mirko Pantkowski zum Einsatz kam – zwei Minuten vor Schluss sein Gehäuse zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers verließ.


Kaufbeuren Buron Joker
ESVK muss ich Bad Tölz mit 3:2 n.V. geschlagen geben - Über 500 Joker Fans unterstützen ihr Team beim ersten Auswärtsspiel im Jahr 2018
(DEL2)  Ohne die angeschlagenen Spieler Stefan Vajs, Tim Wohlgemuth und Sebastian Osterloh sowie die langzeitverletzten Simon Schütz und Alexander Thiel, wobei letzterer das Spiel als Zuschauer vor Ort verfolgte, mussten die Joker am heutigen Mittwochabend in Bad Tölz antreten. Neuzugang Jarkko Immonen kam noch nicht zum Einsatz.
Die Joker starteten sehr gut in das Spiel beim DEL2 Aufsteiger nutzten auch so gleich eine ihrer ersten Torchancen zum Führungstreffer. In der sechsten Spielminute bediente Jonas Wolter von seitlich hinter dem Tor seinen Sturmkollegen Daniel Oppolzer im Slot und dieser lies Andreas Mechel im Tor der Löwen mit einem platzierten Schuss in den Winkel keine Abwehrchance. Doch die Hausherren trafen postwendend zum Ausgleich. Ein Bandenfehler brachte die Scheibe in der siebten Spielminute unglücklich direkt vor das Tor von Basti Kucis, der schon auf dem Weg zur Scheibe hinter sein Gehäuse war und Johannes Sedlmayr, dem das Spielgerät unvermittelt vor die Füße fiel, hatte keine Mühe das 1:1 erzielen. Die Joker waren weiter das spielbestimmende Team und hatten Pech, als Sami Blomqvist zuerst einen Schlagschuss an das Lattenkreuz nagelte und kurz darauf einen Alleingang nicht komplett abschließen konnte. In der Defensive verteidigten die Gäste gut und die Löwen hatten Mühe sich in gute Abschlusspositionen zu bringen.
Im zweiten Drittel gab es im ersten Wechsel fast mehr Torchancen wie im ganzen bisherigen Spielverlauf. Zuerst konnten die Tölzer nach einem Scheibenverlust der Kaufbeurer Defensive eine drei auf eins Situation nicht nutzen und im Gegenzug vergab Charlie Sarault zuerst frei vor Mechel, als er die Scheibe knapp über das Tor setzte und nur wenige Sekunden später als er seitlich vor das Gehäuse des Tözer Torhüters zog und an knapp an dessen Beinschienen scheiterte. Das Spiel beruhigte sich nach dieser turbulenten Phase wieder etwas und beide Mannschaften waren bemüht die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Was dem ESVK mehr gelingen sollte, ohne dabei jedoch einen weiteren Treffer zu erzielen. Beide Teams konnten sich auch noch je ein Mal im Powerplay versuchen, wobei sich hier die Defensivreihen klar durchsetzten oder die Torhüter zur Stelle waren.
Im Schlussabschnitt hatte zu nächst Sami Blomqvist nach wenigen Minuten bei einer drei auf eins Situation alleine vor Andreas Mechel die Chancen seine Mannschaft in Führung zu bringen. Der Kaufbeurer Goldhelm setzte sie Scheibe nach einer schönen Körpertäuschung jedoch hauchzart neben das Tor. In Minute 46 dann der Führungstreffer für die Löwen. Top Scorer Philipp Schlager konnte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für ESVK Torhüter Basti Kucis entscheidend zum 2:1 abfälschen. Der ESVK antwortete mit wütenden Angriffen, war aber weiterhin im Torabschluss einfach zu fahrlässig. Eine Energieleistung des einmal mehr besten Kaufbeurer Spielers, Florin Ketterer, brachte dann in der 53. Spielminute den mehr als verdienten Ausgleichstreffer. Nach dem der Verteidiger zu erst die Scheibe eroberte, diese tief spielte, hinterherlief und wieder eroberte und zu Jonas Wolter passte, schlich sich die Nummer 16 der Joker in den Slot und wurde dabei von Jonas Wolter mustergültig bedient und netzte die Hartgummischeibe zum 2:2 ein. Auf der Gegenseite hatten die Hausherren Pech, als ein verdeckter Schuss nur an die Latte knallte. Joona Karevaara hatte bei einem Alleingang die wohl beste Chance auf den Kaufbeurer Führungstreffer. Der finnische Außenstürmer scheiterte jedoch gut vier Minuten vor dem Ende an der Stockhand von Andreas Mechel. Da keine weiteren Treffer erzielt wurden ging es mit dem Spielstand von 2:2 in die Verlängerung.
In dieser hatte zuerst Max Schmidle den Siegtreffer für die Rotgelben auf dem Schläger, der aber mit seinem Rückhandschuss leider nur die Latte traf und wenig später Joey Lewis, der wie schon seine Teamkollegen Blomqvist, Sarault und Karevaara alleine vor Löwen Keeper Andreas Mechel scheiterte. In einer unübersichtlichen Situation wurde dann ESVK Stürmer Steven Billich, wohl nicht mit dem Schläger sondern dem Schlittschuh eines Löwen Spielers im Gesicht getroffen und erlitt dabei eine Schnittwunde im Gesicht, welche im Krankenhaus mehrfach genäht werden musste. Löwen Stürmer Johannes Sedlmayr sorgte in der 63. Spielminute für die Entscheidung in diesem Spiel. Mit einen Schuss auf auf die Fanghandseite überwand er Joker Torhüter Basti Kucis zum 3:2 Siegtreffer.


Ravensburg Towerstars
Towerstars bezwingen auch Kassel mit Kampf und Moral
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars sind am Mittwochabend vor fast 3000 Zuschauern erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Zwar schrumpfte ein zwischenzeitlicher 4:1 Vorsprung noch einmal zusammen, doch am Ende kämpften die Towerstars wie die Löwen um die drei verdienten und äußerst wichtigen Punkte.
Dass die Ravensburg Towerstars wie schon in den vorangegangenen Spielen gerade mal drei komplette Reihen zusammenkratzen konnten, daran hatten sich die Zuschauer in der Ravensburger Eissporthalle gewohnt. Überrascht dürften sie aber vom äußerst selbstbewussten Start der Towerstars gewesen sein. Schon in ihren ersten Wechseln nahmen die Ravensburger Sturmreihen das gegnerische Tor mächtig unter Beschuss, nach dreieinhalb Minuten lagen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Robin Just bekam den Aufbaupass von Kilian Keller an die Mittellinie gespielt und da sich die Huskies Defensive nicht wirklich einig war, kurvte der Ravensburger Stürmer kurzerhand alleine in Richtung gegnerisches Tor.
So hatten sich die Gäste den Start in das Spiel offensichtlich nicht vorgestellt, überraschenderweise reagierten sie mit einer Fülle an Strafzeiten. Dreimal blieb das Powerplay der Towerstars erfolglos, im vierten Anlauf vollendete dann aber Daniel Pfaffengut am linken Posten mit der Direktabnahme zum 2:0. Eineinhalb Minuten später machten die Gäste aus Kassel allerdings sofort den Anschlusstreffer. Thomas Merl bekam den Puck aus der Rundung angespielt und fackelte nicht lange. Bereits zuvor hatten die Huskies einige hochkarätige Möglichkeiten, die Jonas Langmann im Towerstars Gehäuse allerdings mit starken Reaktionen entschärfen konnte.
Im zweiten Abschnitt waren die Verhältnisse weitgehend unverändert, auch wenn bei beiden Mannschaften die Fehlerquote in allen Spielfeldzonen doch etwas zunahm. Die Towerstars entschädigten ihr Publikum für den einen oder anderen Fehlpass mit viel Engagement in den Zweikämpfen und schnellen Kontern. In der 28. Minute musste Kassels Marco Müller ein Notfoul ziehen, das fällige Powerplay nutzten die Oberschwaben nach 48 Sekunden zum 3:1 aus. David Zucker hielt vor dem Torraum die Schlägerkelle in den Schlagschuss von Vincenz Mayer, der Puck war für Mirko Pantkowski nicht zu halten. Anders verhielt sich das allerdings beim 4:1 drei Minuten vor der zweiten Pause. Einen vermeintlich harmlosen Schlenzer von Arturs Kruminsch in Richtung Tor warf sich der Huskies Torhüter höchst unglücklich selbst über die Schulter.
Zum Schlussabschnitt setzte Gäste-Trainer Rico Rossi ein klares Zeichen und beorderte jetzt seinen zweiten Torhüter Markus Keller zwischen die Pfosten. Zudem wurde hohes Tempo vorgegeben, das die personell dezimierten Towerstars aus physischer Sicht natürlich vor eine Herausforderung stellte. Nach nur 67 Sekunden staubte Ex-Towerstars Stürmer Adriano Carciola zum 4:2 ab. Damit war klar, dass die Punkte für die Towerstars in diesem Spiel noch lange nicht in trockenen Tüchern waren. Die Towerstars bissen und rackerten, doch Kassel legte nach. Nur zweieinhalb Minuten später wurde das Bully verloren, sowohl Vincenz Mayer als auch Jonas Langmann rutschten nach der Körpertäuschung von Jens Meilleur ins Leere und der Kassler Topstürmer musste das Spielgerät nur noch ins leere Tor schieben. 
Der Vorsprung war auf einen Treffer zusammengeschmolzen und noch waren über 16 Minuten zu spielen, das sorgte doch für ein ungutes Gefühl auf der Ravensburger Bank und den Zuschauerrängen. Die Towerstars Fans spürten, dass ihr Team in arger Bedrängnis war und machten wieder Stimmung. Das zeigte Wirkung, denn das Team von Trainer Jiri Ehrenberger erkämpfte sich wieder mehr Spielanteile und kam zu guten Chancen. Als Kucheida in der 51. Minute wegen eines rustikalen Bandenchecks auf die Strafbank verbannt wurde, erhöhte Towerstars Kapitän Vincenz Mayer viel umjubelt auf 5:3. Der Treffer war quasi eine Kopie des Treffers zum 3:1. 
Doch auch jetzt war der Sieg noch nicht in trockenen Tüchern. Eineinhalb Minuten nach dem fünften Towerstars-Treffer legte Evan McGrath mit gutem Auge zurück, damit musste Jens Meilleur nur noch zum 5:4 einschieben. Für die letzten sieben Minuten war also ordentlich Dramatik angesagt.  Doch wie schon in den Begegnungen zuvor mobilisierten die Towerstars in der Schlussphase alle Kräfte, sie warfen sich aufopferungsvoll in die Schüsse und als die Gäste mit der Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers volles Risiko gingen, waren sie sogar näher am nächsten Treffer als der Gegner.
Mit diesem ersten Sieg des neuen Jahres 2018 konnten die Towerstars den sechsten Platz erfolgreich verteidigen.


Lindau Islanders
EV Lindau Islanders müssen nach Landshut
(OLS)  Das Ziel, den achten Tabellenplatz der Oberliga Süd zurück zu erobern, haben die EV Lindau Islanders durch das spektakuläre 10:5 über den EHC Waldkraiburg erreicht. Nun haben die Lindauer die schwere Aufgabe, diesen Platz zu verteidigen. Schwer vor allem, weil sie am Freitag (19:30 Uhr) beim EV Landshut antreten müssen.
Die Niederbayern haben 10 der letzten 12 Spiele gewonnen – zuletzt am Dienstag mit 5:2 in Weiden, was den Islanders den Weg ebnete, um in der Tabelle zu klettern. Eines dieser Spiele war das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams Anfang Dezember, bei dem der große EVL dem kleinen keine Chance ließ und mit 6:1 im Eichwald gewann. Hauptakteur war damals der kurzfristig verpflichtete Schwede Viktor Lennartson, der alleine drei Tore erzielte. Nach weiteren acht Spielen hat er nun elf Treffer auf dem Konto. Gut, dass gegen die Islanders keine weiteren dazu kommen können, denn der Stürmer holte sich in Weiden nach Schlusspfiff eine Spieldauer- Disziplinarstrafe ab und wird gesperrt fehlen.
„Wenn ein Oberligist einen solchen Ausfall kompensieren kann, dann der EV Landshut“, sagt EVL- Team- Manager Sebastian Schwarzbart. „Der EVL wird auch so vier starke Reihen aufbieten können.“ Die Islanders wissen ohnehin aus leidvoller Erfahrung, wie schwer es gegen Landshut ist. Von den bisherigen fünf Begegnungen gingen alle verloren, ohne auch nur einen Punkt für die Lindauer.
Immerhin können sie zum Wochenende ihre Personalprobleme ein wenig abschwächen. Für den weiterhin ausfallenden Jeff Smith springt bis Ende Januar Filip Kokoska ein. Der 20jährige Tscheche bot sich den Islanders per Mail selbst an, wurde im Probetraining getestet und zeigte, dass er ein starker Schlittschuhläufer mit starker Technik und guter Ausbildung ist. Kokoska stammt aus dem Nachwuchs des HC Pilsen und wurde dort im vergangenen Jahr U20 Meister, wobei er Topscorer seines Teams war. „Filip kommt zur richtigen Zeit, um unseren dünnen Kader weitere Tiefe und Qualität zu geben, die wir im Endspurt für Platz 8 dringend benötigen. Er kann auf allen Positionen im Sturm eingesetzt werden“, sagt Schwarzbart.
Mit wem der 20jährige eingesetzt wird, bleibt also noch offen. „Man darf keine Wunderdinge erwarten. Filip ist ein junger Mann, der uns ergänzen soll. Wir wollen schließlich Mannschaft und Trainer helfen, das Maximale zu erreichen“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. Kokoska wird bei den Islanders mit der Nummer 46 auflaufen.  
EV Lindau Islanders empfangen die Eisbären Regensburg
Nächstes wichtiges Spiel für die EV Lindau Islanders, nächster schwerer Gegner. Am Sonntag (18 Uhr) versuchen die Lindauer, gegen die favorisierten Eisbären Regensburg zu punkten.
Jeder Zähler gegen ein vor einem in der Tabelle stehenden Team wäre in der aktuellen Situation ein Gewinn für die Islanders. Nicht nur das: Auch jedes Tor ist immens wichtig, entscheidet doch bei Punktgleichheit am Ende der Runde die Tordifferenz über die Platzierung, nicht der direkte Vergleich. Zwar befinden sich die Eisbären als Siebter tabellarisch in unmittelbarem Umfeld der Islanders, aber die Favoritenrolle ist eindeutig verteilt. Das sah man im Hinspiel, als die Oberpfälzer beim 8:3 gegen die Islanders deutlich dominierten, die vor allem gegen das Powerplay (sechs Tore bei sechs Gelegenheiten) kein Gegenmittel fanden.
Nach einem starken Saisonstart ereilte das Team von Ex- Nationaltorwart Peppi Heiß allerdings das Verletzungspech, so dass der EVR an Boden verlor. Von den letzten zehn Spielen verloren die Eisbären sieben, zuletzt das wichtige Duell gegen Sonthofen im Kampf um den sechsten Platz. Diesen Eindruck wollen die Regensburger sicherlich korrigieren, wenn sie noch irgendwie um das Heimrecht in den Play-Offs spielen wollen.
Die sportlichen Zutaten hat das Team, sind doch beiden Topscorer Nikolas Gajovsky und Arnoldas Bosas mit 57 und 55 Punkten auch die Topscorer der gesamten Oberliga Süd. Der Litauer Bosas hat mit sage und schreibe 34 Toren die mit Abstand meisten Treffer der Liga erzielt. Gajovsky ist mit 36 Assists bester Vorlagengeber. Mit Jason Pinizzotto, Peter Flache und Benjamin Kronawitter haben die Oberpfälzer dazu noch weitere Ausnahmekönner in ihren Reihen. Zudem entspannt sich die Verletztensituation offenbar langsam, so dass die Aufgabe für die Islanders noch schwieriger wird.
Gerne hätte auch Jeff Smith gegen sein Ex- Team, bei dessen Fans er noch immer einen hohen Beliebtheitsgrad genießt, gespielt. Dies ist aber weiterhin außer Reichweite. „Wir geben ihm Zeit“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der positiv sieht, wie die Mannschaft versucht, den Ausfall zu kompensieren. Dafür dürfte Neuzugang Filip Kokoska sein Heimdebüt geben. Ohnehin könnte die Heimstärke der Islanders ein mögliches Faustpfand im Endspurt sein. Drei der letzten vier Spiele wurden auch dank der großartigen Unterstützung der Lindauer Zuschauer gewonnen, mit Deggendorf und Selb sogar zwei Topteams geärgert. „Wir brauchen die Einstellung aus diesen Spielen und zwar in jeder Sekunde auf dem Eis“, sagt EVL- Vorsitzender Bernd Wucher. Denn im Fernduell mit Weiden zählen jede Kleinigkeit und vor allem der größere Wille. 


Memmingen Indians
Endlich wieder punkten: Nach Spiel in Peiting kommt Miesbach an den Hühnerberg
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat am kommenden Wochenende zwei weitere Partien in der Oberliga-Hauptrunde zu absolvieren. Die Indians reisen am Freitag zum EC Peiting, am Sonntag um 17:30 Uhr kommt dann Tabellenschlusslicht Miesbach an den Hühnerberg.
Endlich wieder punkten, so lautet die Devise der Indians vor dem kommenden Wochenende. So steht am Freitag noch ein schweres Spiel in Peiting auf dem Programm, mit den Gastgebern haben die Memminger noch eine Rechnung offen. Nur haarscharf unterlag man im Hinspiel, das sehr hart geführt war. Nun müssen die Memminger, die sich bestmöglichst auf die Verzahnungsrunde vorbereiten wollen, nach Oberbayern und sich gegen den Fünften der Oberliga-Süd beweisen. Das Team von Trainer Buchwieser verfügt im Tor mit Florian Hechenrieder über einen der besten Torhüter der Liga. In der Abwehr hat man mit dem 31-jährigen Amerikaner Brad Miller den wohl offensivstärksten Verteidiger der Oberliga Süd im Kader, ein weiterer Schlüsselspieler in der Defensive ist Andreas Feuerecker. Der Angriff wird vom 33-jährigen Deutsch-Kanadier Ty Morris angeführt. Der kantige Stürmer verfügt über viel Erfahrung und zählt stets zu den besten Scorern. Brandgefährlich sind auch der Tscheche Milan Kostourek sowie Anton Saal, Dominic Krabbat oder Simon Maier. Eine schwere Aufgabe, bei der knappen Partie im Hinspiel konnte man aber über weite Strecken bestehen und hofft nun, auch auswärts eine gute Leistung abrufen zu können.
Am Sonntag kommt dann mit dem TEV Miesbach das Schlusslicht der Liga an den Hühnerberg. Am letzten Tag der Weihnachtsferien werden die Indians erneut zur familienfreundlichen Zeit von 17:30 Uhr beginnen. Die Miesbacher waren in dieser Spielzeit noch kaum erfolgreich, was unter anderem auch an den Kontingentstellen festzumachen ist. Die Aufstiegsmannschaft der letzten Saison wurde mit zwei jungen nordamerikanischen Stürmern verstärkt, die aber nie gänzlich den Sprung in die Oberliga schafften und mitten unter der Saison die Oberbayern wieder verließen. So konnte der TEV erst vier Punkte sammeln und bereitet sich schon seit mehreren Wochen voll auf die anstehende Verzahnungsrunde vor. Hierfür konnten nun auch zwei neue ausländische Verstärkungen verpflichtet werden. Mit Ben Warda kam ein starker und oberligaerfahrener Mann zum TEV, vor wenigen Tagen stieß dann mit Daniel Bogdziul ein weiterer Stürmer zum Kader hinzu, der mit guten Referenzen nach Deutschland kommt. Weitere bekannte Namen beim Schlusslicht sind die Torhüter Geratsdorfer und Ewert, die Verteidiger Kathan und Frank sowie die Angreifer Fissekis, Kimmel und Rizzo.
Die Indians wollen gegen Miesbach unbedingt punkten, vor allem auch, um ihren Fans endlich wieder drei Punkte zu schenken. Zahlreiche gute Leistungen wurden den zahlreichen Anhängern in den letzten Wochen präsentiert, fast immer ging man am Ende leer aus. Dies soll nun gegen den Mitaufsteiger endlich besser klappen, auch wenn der Kader immer noch nicht ganz vollständig sein wird. Ein weiteres Augenmerk bei den Indians liegt bereits auf der Vorbereitung für die anstehende Verzahnungsrunde, die ab Mitte Januar startet und den Maustädtern zahlreiche schwere Spiele bescheren wird. Drei Punkte im Heimspiel gegen Miesbach wären hier durchaus wichtig, auch um Verfolger Waldkraiburg weiterhin auf Distanz zu halten, so dass die Indians top motiviert in die Begegnung gehen dürften.
Karten für die Partie am Sonntag gibt es wie immer an der Abendkasse in allen Kategorien zu kaufen, auch der Vorverkauf an sämtlichen Stellen hat bereits begonnen.


Starbulls Rosenheim
Brisanz an der Spitze: Topspiel-Wochenende für die Starbulls
(DEL2)  Eishockey-Highlight am Freitagabend: Die auf Rang eins der Tabelle der Oberliga Süd stehenden Starbulls Rosenheim empfangen die zum Angriff auf die Spitzenposition blasenden Selber Wölfe. Die personell herausragend besetzten Gäste aus Oberfranken befinden sich in Topform und werden von bis zu 1.000 Fans begleitet, die mit einem Sonderzug und mehreren Bussen anreisen. Neben reichlich Brisanz auf dem Eis ist daher auch eine außerordentliche Stimmung auf sehr gut gefüllten Rängen garantiert, wenn um 19:30 Uhr die Scheibe im Rosenheimer emilo-Stadion zum ersten Mal eingeworfen wird. Zwei Tage später gastieren die Starbulls zu einem weiteren Spitzenspiel in Deggendorf. Spielbeginn am Sonntagabend ist um 18:30 Uhr.
Dank später Tore von Tobias Draxinger und Daniel Bucheli drehten die Starbulls beim ersten Punkspiel im Jahr 2018 am Dienstagabend in Memmingen einen 1:2-Rückstand noch und gewannen mit 3:2. Damit machten die die Grün-Weißen beste Werbung für das erste Heimspiel im Jahr 2018 und verteidigten ihre Tabellenführung, die nun aber auf einem echten Prüfstand steht: An den letzten vier Spieltagen der Hauptrunde stehen für die Mannschaft von Manuel Kofler die direkten Duelle gegen die vier Verfolger auf dem Programm. Den Beginn macht das Heimspiel gegen die Selber Wölfe, das am Freitagabend ab 19:30 Uhr im emilo-Stadion über die Bühne geht.
Die seit gut zwei Jahren vom 47-jährigen Henry Thom trainierte Selber Wölfe schwimmen derzeit auf einer Euphoriewelle. Fünf Siege in Folge, darunter zwei gegen den jüngst gestürzten wochenlangen Tabellenführer Deggendorf, haben die Oberfranken im Tableau weit nach oben gespült. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit in Rosenheim würden die Porzellanstädter mit den Starbulls nach Punkten gleichziehen – und das bei einem absolvierten Spiel weniger. In der kommenden Woche holen die Wölfe nämlich noch ihr Mitte Dezember wegen Eisproblemen abgebrochenes Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten EHC Waldkraiburg nach.
Dass die Oberfranken, die ihr achtes Oberliga-Jahr in Folge absolvieren, das Zeug zum Meistertitel der Südstaffel und wohl auch zum Aufstieg in die DEL 2 haben, steht außer Frage. Der Kader ist nicht nur mit höherklassig erfahrenen Akteuren im besten Eishockey-Alter gespickt, sondern auch mit schon seit vielen Jahren für die Mannschaft verlässlich scorenden bzw. verteidigenden Spielern. So trägt der kanadische Stürmer Kyle Piwowarczyk bereits in der siebten Saison das Selber Trikot. Inzwischen 34, hat er von seiner Gefährlichkeit nichts verloren. Vergangene Woche verbuchte er mit seinem bereits 41. Scorerpunkt der laufenden Saison seinen insgesamt 502. für die Selber Wölfe und seinen bereits 727. in der Oberliga (zehn Spielzeiten, 404 Spiele)!
Auf noch bessere Werte kommt der gleichaltrige und ebenfalls in der siebten Spielzeit für Selb aktive Deutsch-Kanadier Jared Mudryk: 53 Punkte in der laufenden Saison, 782 in der Oberliga total (in 428 Spielen, darunter zwischen 2006 und 2011 auch deren 175 für den EHC Klostersee). Mit dem US-Amerikaner Michael Dorr steht noch ein weiterer Ex-Klosterseer Stürmer bei den Selber Wölfen unter Vertrag, für den die laufende Saison aber bereits seit Anfang November wegen einer schweren Knieverletzung beendet ist. In Person des nachverpflichteten Kanadiers Ian McDonald hat Trainer Henry Thom aber rasch gleichwertigen  Ersatz gefunden: 22 Scorerpunkte in nur 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.
40 Scorerpunkte in 27 Spielen der laufenden Spielzeit bzw. 412 Punkte in 247 Oberligaspielen insgesamt belegen die fast adäquate Torgefährlichkeit von Herbert Geisberger. Der 32-jährige, in Bad Aibling geborene und als Jungspund auch für die Starbulls aktiv gewesene Stürmer dürfte auf dem Rosenheimer Eis ganz besonders motiviert sein. Und auch der Deutsch-Kanadier Landon Gare als mit 32 Punkten in 25 Spielen nur viertbester Scorer der Selber Wölfe weist noch eine bessere Ausbeute auf als Rosenheims derzeit punktbester Akteur Michael Baindl (31 Scorerpunkte, 28 Spiele).
Für eine ebenfalls zur absoluten Ligaspitze zählende Defensivqualität im Selber Ensamble sorgen Teamkapitän Florian Ondruschka (elf Jahre DEL für Nürnberg und Straubimg) sowie der erfahrene Deutsch-Tscheche Lukas Pozivil (zuletzt Lausitzer Füchse und Crimmitschau). An der Tatsache, dass die Oberfranken die Tabellenführung im Visier haben, überrascht demnach eigentlich nur, dass dies erst zu diesem späten Zeitpunkt zum Ende der Hauptrunde der Fall ist.
Beim Hinspiel in Selb Anfang Dezember mussten sich stark erstgeschwächte Starbulls (ohne acht Spieler und mit zwei Nachwuchstorhütern) mit 4:8 geschlagen geben, wobei die Partie beim Stand von 4:4 bis ins letzte Drittel offen war und den Hausherren in der Schlussphase gleich zwei Empty-Net-Treffer gelangen. Diesmal sieht die personelle Lage auf Rosenheimer Seite etwas besser aus. So wird der rechtzeitig fit gewordene Lukas Steinhauer wieder das Tor hüten. Ansonsten rechnet Trainer Manuel Kofler mit dem gleichen Personal wie beim Sieg in Memmingen – also nicht mit Michael Fröhlich und nicht mit den beiden finnischen Stürmern. Während bei Jussi Nättinen und Fröhlich zumindest noch ein kleiner Hoffnungsschimmer auf einen eventuellen Einsatz am Wochenende besteht, fällt Petri  Lammassaari, den ein heftiger Grippevirus erwischt hat, definitiv aus. Gleiches gilt für den noch verletzen Andreas Nowak und natürlich für Peter Lindlbauer. Gegner Selb kann dagegen aller Voraussicht nach wie schon beim ersten Aufeinandertreffen vor vier Wochen in Bestbesetzung antreten.
Erstes Bully am Freitag ist um 19:30 Uhr. Eintrittskarten sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr auch in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion. Die Tageskasse öffnet dann zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Das Spiel wird auch live und kommentiert im Internet übertragen. Diese Liveübertragung ist zum Preis von 5 Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Am Sonntag steht für die Starbulls am 30. Hauptrundenspieltag ein weiteres Topspiel auf dem Programm. Die Grün-Weißen gastieren beim Deggendorfer SC, der nach wochenlanger Dominanz an der Tabellenspitze kurz vor Silvester justament von den Starbulls dort wieder abgelöst wurde. Zwischen Weihnachten und Silvester musste die von John Sicinski trainierte Mannschaft zwei knappe Niederlagen gegen Selb (1:2 n.V. und 2:4) und eine überraschende Pleite in Lindau (1:4) einstecken – auch, weil mit Andreas Gawlik und Kyle Gibbons Leistungsträger ausfielen. Beim ersten Spiel im neuen Jahr konnte der DSC aber wieder überzeugen und gewann gegen den EC Peitung deutlich mit 8:3.
Gegen die Starbulls am Sonntag (Spielbeginn 18:30 Uhr) müssen die Deggendorfer wohl noch auf Stürmer Benedikt Böhm verzichten, können ansonsten aber wieder komplett antreten. Das aus der vergangenen Saison eingespielte und auf einzelnen Positionen gezielt verstärkte Team agiert überaus effektiv. Die „Importstürmer“ Kyle Gibbons (USA) und Curtis Leinweber (Kanada) brauchen nicht viele Chancen, um Torerfolge bejubeln zu können. Mit Alexander und Sergej Janzen, Dimitrij Litesov, Andrew Schembri, Ales Jirik, Santeri Ovaska und Milos Vavrusa sorgen außerdem mehr als ein halbes Dutzend „Zwei-Flaggen-Spieler“ für Erfahrung und Qualität im Kader. Auf der Torhüterposition wird der überaus talentierte Cody Brenner, den sich der DSC aus Regensburg holte, immer stärker. Im Hinspiel am 1. November bewiesen die Niederbayern ihre Stärken auch im emilo-Stadion und fügten den Starbulls mit abgezockter Spielweise die erste Heimniederlage (2:4) der Saison zu.
Starbulls-Trainer Manuel Kofler steht den schweren Aufgaben des Wochenendes selbstbewusst gegenüber: „Natürlich wollen wir die Tabellenführung verteidigen, und mit dieser Einstellung wird das Team auch in die Spiele gehen. Das Heimspiel am Freitag gegen Selb ist ganz wichtig. Wenn die Mannschaft ans Limit geht, können wir auch gegen diesen starken Gegner gewinnen. Wir werden sportlich unseren Teil zu einem echten Eishockey-Highlight vor sicher herausragender stimmungsvoller Kulisse im emilo-Stadion am Freitagabend beitragen.“


Harzer Falken Braunlage
Harzer Falken mit Sieg gegen Berlin und am Wochenende gegen Rostock und Erfurt
(OLN)  Harzer Falken siegen in Berlin und wollen am Wochenende nachlegen
Mit einem 3:5 (2:2; 1:2; 0:1)-Erfolg bei den Preussen in Berlin legen 
die Harzer Falken mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel in der 
Qualifikationsrunde weiter nach und schließen durch die gleichzeitige 
Niederlage der Timmendorfer gegen Erfurt auf zwei Punkte zum 
vorletzten Tabellenplatz auf.
Der Spielberichtsbogen wies zunächst einmal eine Kuriosität auf, die 
man so auch nicht allzu oft zu sehen bekommt. Denn die Preussen werden 
aktuell von einer Verletztenmisere gebeutelt, die nicht nur dazu 
führte, dass man das Team durch einige Youngsters aufstocken musste. 
Mit 7 Verteidigern und 6 Stürmern hatte man zudem noch mehr Defensiv- 
als Offensivkräfte am Start. Doch dieses Team sollte den Harzer Falken 
im 1. Drittel zunächst alles abverlangen. Denn nachdem Tim Lucca 
Krüger in der 9. Minute für die 0:1-Führung sorgte, glichen die 
Hausherren bereits 47 Sekunden später aus und gingen in der 14. Minute 
sogar verdient mit 2:1 in Führung. Die „jungen Wilden“ aus der 
Hauptstadt machten ihrer Bezeichnung alle Ehre und setzen die Harzer 
immer wieder gefährlich unter Druck. Bis sich der erneut starke Tim 
Lucca Krüger Sekunden vor Drittelende ein Herz fasste und im eigenen 
Drittel zum Alleingang ansetzte. Quer durch die Berliner Mannschaft 
zog Krüger durch und ließ mit einem Schuss ins obere rechte Eck auch 
Torwart Olafr Schmidt keine Chance.
Ein Treffer, der umso wichtiger wurde, als dass die Berliner auch im 
Mitteldrittel zunächst nicht einbrachen und in der 22. Minute die 
erneute Führung markierten. Doch mit seinem ersten Saisontreffer 
konnte Jörn Weikamp in der 27. Minute erneut für den Ausgleich sorgen. 
Und als Erik Pipp keine zwei Minuten später das 3:4 besorgte, sollte 
dies so etwas wie der Fangschlag für die Preussen werden. Denn immer 
mehr merkte man dieser jungen Mannschaft die fehlende Routine und 
Cleverness vor allem im Defensivspiel an. Fertigkeiten, die die Harzer 
Falken an diesem Abend vorbildlich an den Tag legten. Denn sowohl das 
Mitteldrittel, als auch das Schlussdrittel spielte man konzentriert 
und mit einem weiteren Treffer durch Erik Pipp in der 47. Minute 
herunter und ließ sich dieses Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. 
Und so konnte auch Trainer Bernd Wohlmann anschließend resümieren, 
dass man vor allem im Bezug auf diesen Aspekt einiges dazu gelernt 
hatte. Denn noch nicht lange her, hätte man ein solches Spiel durchaus 
auch noch abgegeben.
So schaut man auch optimistisch auf das kommende Wochenende, wo es 
zunächst am Freitag um 20:00 Uhr im heimischen Wurmbergstadion gegen 
die Piranhas aus Rostock geht und man am Sonntag bereits um 16:00 Uhr 
in Erfurt zu Gast ist. Und saisonübergreifend will man vor allem gegen 
Rostock endlich mal wieder punkten. Ein Unterfangen, dass angesichts 
des letzten Spieles in Braunlage gar nicht so unrealistisch ist. Denn 
wurde das Hinspiel in Rostock nach einer katastrophalen Leistung noch 
zum Schicksalsspiel für den damaligen Falkentrainer Norbert Pascha, 
zeigte man sich Anfang Dezember bereits deutlich verbessert und hatte 
vor allem aufgrund der mangelhaften Chancenauswertung nur knapp mit 
0:2 das Nachsehen. Und genau in puncto Chancenverwertung zeigt die 
Kurve der Harzer deutlich nach oben. Denn mit 12 Toren in den letzten 
drei Spielen weist man nicht nur einen ordentlichen Schnitt auf und 
gewinnt damit auch Spiele. Auch die Rückkehr von Tim Lucca Krüger, der 
alleine fünf der zwölf Treffer erzielte und nicht zuletzt mit dem 
großartigen zweiten Treffer gegen Berlin einiges an Selbstbewusstsein 
demonstrierte, nimmt die Last des Toreschießens von der 1. Sturmreihe 
um Erik Pipp, Elias Bjuhr und Christian Schock.
Und ähnliche Vorzeichen gibt es auch gegen Erfurt. Denn hatten die 
Falken in der Vorrunde in Erfurt mit einer 6:0-Niederlage noch 
deutlich ihre Grenzen aufgezeigt bekommen, wurde Michal Vazan im 
Rückspiel in Braunlage zum Schreckgespenst der Falken. Zu Beginn des 
Schlussdrittels legte man den Dragons noch den 3:1-Führungstreffer ins 
Netz, bevor vor allem Vazan mächtig aufdrehte und die Erfurter in 
einem ereignisreichen Spiel mit 3 Toren und einer Torvorlage zum 
5:7-Erfolg schoss. Also auch hier eine Rechnung, die noch offen ist 
und beglichen werden will. (Hei)


Wohnbau Moskitos Essen
Für die Moskitos geht es sofort weiter
(OLN)  Nachdem die Wohnbau Moskitos im zweiten Spiel der Meisterrunde einen Punkt am Pferdeturm bei den Hannover Indians erkämpfen konnten, geht es am kommenden Wochenende sofort weiter in die Vollen. Am Freitag darf das Team von Frank Gentges erneut den Bus nach Hannover nehmen, denn es steht das Spiel in Mellendorf bei den Hannover Scorpions an. (20 Uhr - hus de groot EISARENA) Am kommenden Sonntag dann, werden die EXA Icefighters Leipzig die Reise nach Essen antreten, um 18:30 Uhr geht es im vierten Spiel der Meisterrunde gegen den alte Bekannte in der Eissporthalle Essen-West.
Rückblickend auf das Spiel am Pferdeturm hat das Team von Cheftrainer Frank Gentges wieder einmal eine tolle Moral bewiesen. 3:0 lagen De Coste und Mannschaftskollegen bereist zurück, bevor die Mannschaft wieder einmal zurückfightete. Frank Gentges sagte nach dem Spiel in seinem Statement: "Im ersten Drittel war es eine Ein-Mann-Show von Pohanka, wo wir nur ehrfürchtig Spalier gestanden haben, da hätten wir noch höher zurückliegen können. Im zweiten Drittel war das Spiel ausgeglichen und im dritten Drittel waren wir die bessere Mannschaft. Ohne die dumme Strafe am Ende hätten wir auch einen Sieg holen können, letztendlich haben wir uns den Punkt hoch verdient. Auch heute war wieder festzustellen, dass einige Spieler ihren Defensivaufgaben nicht entsprechend nachkommen."
Am kommenden Freitag geht es dann für den Chefcoach mit seinem Team in die Wedemark, nach Mellendorf. Nach dem furiosen Schlussspurt, der die Moskitos ganz sicher in die Play Offs geführt hat, haben die Moskitos trotz des erkämpften Punktes in Hannover ein wenig abreißen lassen müssen. Ob es beim vier Punkte besser platzierten Team der Scorpions ein Erfolg wird, auch das wird dem Team wieder alles abverlangen. Die Mannschaft der Scorpions wurde insgesamt sehr gut ergänzt und Trainer Dieter Reiss hat für die Oberliga ein Top-Team am Start, was die bisherigen Ergebnisse durchaus zeigen. Gestützt auf starke Torhüter, die Defensive mit Fischer, Schütt und Strakhov. 31 Tore Mann Patrick Schmid, Bjoern Bombis und nicht zu vergessen, Michael Budd. Die Essener werden wieder einmal das volle Herz brauchen um zählbares mitbringen zu können.
Mit Michal Velecky und Dominik Patocka kommen am Sonntag nicht nur zwei Spieler an den Westbahnhof, die sich in den Saisons zuvor sehr viel Sympathien bei den Essener Fans erspielt haben. Mit ihrem jetzigen Team, den EXA Icefighters Leipzig kommt auch so ein bisschen das „Rookie Team oft the Season“ an den Westbahnhof. Wer hätte vor der Saison erwartet, dass ausgerechnet der letztjährige Play-Off Gegner der Moskitos in dieser Saison so stark spielt und sich zumindest in der Hauptrunde einen erbitterten Kampf um den Platz Eins mit Tilburg lieferte. Auch wenn Patocka die interne Scorerliste anführt und Velecky den dritten Platz einnimmt, einer, der in der letzten Saison in Essen immer da war, wenn er gefordert wurde macht als Nummer Eins Goalie auch in Leipzig einen Top Job. Benedict Rossberg spielt bisher eine Supersaison und hat seinem Team schon mehrfach geholfen auf die Siegerstraße zu kommen. 


Saale Bulls Halle
Zwei Spiele, zwei Siege - Perfekter Start in die Meisterrunde!
(OLN)  Nachdem sich die Saale Bulls in einem wahren Kraftakt in letzter Sekunde noch in die Meisterrunde gespielt hatten, standen nun auch die ersten Duelle in dieser zweiten Phase der Oberliga Nord 2017/18 an.
Und so wie das alte Jahr endete, begann es auch - mit englischen Wochen. Und auch die Nachrichten aus dem "Lazarett" blieben leider unverändert, denn nach wie vor kämpft Headcoach Dave Rich mit der Verletzungsmisere in seinem Team. So konnte man auswärts in Essen nur mit 14, am Dienstag in Halle gar nur noch mit 13 Feldspielern in die Partien starten.
Und trotzdem überzeugte sein Team - holte sich zwei Siege in zwei Spielen und kletterte somit nun schon auf Tabellenplatz 5 hoch. RESPEKT!


Herner EV
Revanche gegen Black Dragons und Serie am Strand fortsetzen!
(OLN)  Das Wochenende bringt für den Herner EV zuerst am Freitag ab 20 Uhr das Heimspiel gegen die TecArt BlackDragons aus Erfurt und am Sonntag ab 18 Uhr die Auswärtsbegegnung beim EHC Timmendorfer Strand. Die bisherige Bilanz der Grün-Weiß-Roten gegen beide Teams fällt unterschiedlich aus. Während es in den letzten drei Spielzeiten gegen die Ostholsteiner immer Siege gab, die zum Teil sogar deutlich ausfielen, ist vor allem das letzte HEV-Spiel in Thüringen Anfang Dezember letzten Jahres in schlechter Erinnerung. Zwar gingen die Gysenberger damals mit 1:0 in Führung, aber drei Erfurter Treffer zwischen der 40. und 46. Minute drehten die Partie. Der Anschlusstreffer 51 Sekunden vor dem Abpfiff kam zu spät, so dass der HEV mit einer 2:3-Niederlage und leeren Händen die Heimreise antreten musste. Das kann man zwar nun nicht mehr rückgängig machen, aber es sollte eine zusätzliche Motivation für die Partie am Freitagabend sein. Es ist also angerichtet für eine spannende Partie und es gilt natürlich weiterhin die Aussage von HEV-Coach Uli Egen: „Wir wollen möglichst alle Spiele der Quali-Runde gewinnen und uns weiter festigen für die kommenden Aufgaben.“ Dies bestätigte er noch einmal am Mittwochabend beim gut besuchten Fan-Talk in der Gysenberghalle.
Die Black Dragons starteten mit zwei Siegen (einer davon in der Overtime in Timmendorf erzielt) in die Qualifikationsrunde und liegen in der Tabelle der neuen Runde auf Platz zwei hinter dem HEV. Da die Punkte aus der vorherigen Hauptrunde mitgenommen wurden ist allerdings der Abstand schon groß. Das wird allerdings das Erfurter Team von Thomas Belitz nicht daran hindern dem Favoriten erneut ein Bein stellen zu wollen. Auch der EHC Timmendorf, der Gegner des Herner EV am Sonntag, zeigte zuletzt ansteigende Form. In der Endphase der Hauptrunde konnte das Team von Steve Pepin mit drei Siegen in Folge auf sich aufmerksam machen und mit einem weiteren Sieg gegen die Harzer Falken die Mannschaft aus Braunlage in der Tabelle überholen. Auch beim Heimspiel am Dienstag gegen Erfurt führte man bis 67 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit 4:3, um dann noch den Ausgleich und in der Overtime die Niederlage hinnehmen zu müssen.
Beim Herner EV wird beim Heimspiel am Freitag gegen Erfurt Christian Nieberle nach seiner dritten Zehnminutenstrafe fehlen. Ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord. Vladimir Vaskowskiy, der in Hamburg aus privaten Gründen fehlte, wird wieder dabei sein.


Rostock Piranhas
Piranhas starten in das neue Jahr
(OLN)  Nach der Neujahrspause begeben sich die Rostock Piranhas gleich wieder in den Harz. Die Falken aus Braunlage sind gut in die Qualifikationsrunde gestartet. In den ersten beiden Spielen gingen sie als Sieger vom Eis und das wollen sie auch am Freitag tun. Zum einen möchten sie ihre Serie fortsetzen und zum anderen endlich vom letzten Tabellenplatz wegkommen. In den beiden Begegnungen während der Hauptrunde waren es allerdings die Piranhas, welche den Sieg davontrugen. Anbully am Freitag ist um 20.00 Uhr im Wurmbergstadion.
Am kommenden Sonntag treffen die Piranhas erneut auf den ECC PREUSSEN Berlin. Die letzte Begegnung liegt noch nicht so lange zurück und hinterließ bei den mitgereisten Rostocker Fans einen bitteren Beigeschmack. Die Hauptstädter konnten in dieser Runde bis jetzt einmal siegen und gingen einmal als Verlierer vom Eis. In der Tabelle stehen sie mit einem Punkt Vorsprung vor den Piranhas. Spielbeginn am Sonntag ist wie immer um 19.00 Uhr.
Die Rostocker nutzten ihre Spielpause für Trainingseinheiten und finden hoffentlich in ihr Spiel zurück. Das erste Spiel der Qualifikationsrunde verloren sie gegen die Crocodiles Hamburg und wollen das nächste Wochenende erfolgreicher absolvieren.


Buchloe Pirates
Wochenende der Wahrheit für den ESV - Buchloe trifft zu Hause auf Pfaffenhofen und reist nach Geretsried
(BYL)  Am kommenden Wochenende entscheidet sich für den ESV Buchloe, ob die Piraten endgültig aus dem Rennen um Platz acht ausscheiden, oder ob man am letzten Spieltag doch noch um die zugegebenermaßen sehr kleine Chance um den letzten freien Platz in der Verzahnungsrunde kämpfen kann. Eines ist jetzt aber schon klar: Will man sich doch noch irgendwie die Minichance auf Rang acht erhalten, muss man die beiden Spiele an diesem Wochenende zwingend gewinnen – und das nach regulärer Spielzeit. Am Freitag trifft man dabei zunächst zu Hause ab 20 Uhr auf den EC Pfaffenhofen, während es am Sonntag dann ab 18 Uhr zum ESC Geretsried geht. Die siebtplatzierten Geretsrieder sind neben den Buchloern und den momentan auf Rang acht liegenden Passauern noch eine von drei Mannschaften, die sich um die letzten beiden Plätze unter den Top acht streiten.
Im letzten Spiel des Jahres hat es für die Buchloer doch noch geklappt. Nach zuvor sieben Niederlagen in Folge im Dezember konnte man beim TSV Peißenberg mit dem 5:4 Sieg nach Penaltyschießen endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Trotzdem haben die Gennachstädter drei Spieltag vor dem Ende der Hauptrunde im Kampf um Platz acht nur noch Außenseiterchancen. Als Neunter hat man derzeit nämlich sieben Punkte Rückstand auf den Achten Passau und ganze acht Zähler auf den siebtplatzierten Sonntagsgegner Geretsried. Bei noch nur noch neun zu vergebenden Punkten sind die Chancen also nur noch minimal, zumal die beiden Konkurrenten auch das deutlich bessere Torverhältnis im Vergleich zum ESV haben, was bei möglicher Punktgleichheit am Ende entscheiden würde. Trotzdem wird man im ESV-Lager dennoch alles dafür geben, dass das Wunder vielleicht doch noch möglich wird. Dazu braucht man neben drei Siegen aus den drei abschließenden Spielen auch mehrfache Ausrutscher der Konkurrenz. „Wir müssen einfach von Spiel zu Spiel denken und uns weiter das Selbstvertrauen zurückholen“, nennt Trainer Topias Dollhofer zunächst die Vorgabe. „Denn egal in welcher Runde wir dann spielen, ist es besser, wenn man mit ein paar Siegen starten kann.“
Die erste Möglichkeit, diese Hausaufgaben zu erfüllen, wartet auf die Buchloer am Freitag, wenn man vor eigener Kulisse auf den Tabellenelften Pfaffenhofen trifft. Die Icehogs können nach der klaren 0:7 Heimniederlage vergangenen Freitag gegen Füssen bereits vorzeitig mit der Abstiegsrunde planen. Mit 24 Punkten hat man keine Möglichkeit mehr, unter die Top Acht zu rutschen. Dennoch werden die Ilmstädter den Piraten das Leben – wie schon beim denkbar knappen 2:1 Auswärtssieg des ESV im Hinspiel – sicherlich nicht leichtmachen. Zumal man in den letzten Wochen durchaus den ein oder anderen Überraschungserfolg feiern konnte. Neben einem Penaltysieg in Dorfen war vor allem der 5:4 Auswärtssieg in Höchstadt eine faustdicke Sensation, da man dem Liga-Topfavoriten die allererste Heimniederlage überhaupt in dieser Saison zufügen konnte.
Je nach Spielausgang am Freitag ist das Duell am Sonntag in Geretsried für die Buchloer ein weiteres absolutes Endspiel. Die Riverrats sind dabei eine der positiven Überraschungen in dieser Saison und haben das Saisonziel „Zwischenrunde“ fast erreicht. Ganz durch ist das Team um Toptorjäger Ondrej Horvath rechnerisch wie bereits erwähnt aber noch nicht. Und so könnte das Match gegen die Pirates, nach der Auswärtspartie am Freitag in Füssen, zu einem echten vorgezogenen Showdown werden. Im heimischen offenen Stadion sind die Oberbayern dabei aber heuer eine Macht. Mit Erfolgen unter anderem gegen Füssen (5:2), Erding (3:1) und Höchstadt (5:4) demonstrierte der ESC bereits mehrfach eindrucksvoll seine Heimstärke, weshalb es für die zum Siegen verdammten Buchloer alles andere als einfach werden dürfte.
Jahresauftakt-Eisdisco mit der Sparkasse am Dreikönigstag
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren veranstaltet der ESV Buchloe auch heuer zu Beginn des Jahres wieder gemeinsam mit der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren eine große Jahresauftakt-Eisdisco. Am Samstag, dem Dreikönigstag, gibt es ab 18 Uhr in der Buchloer Sparkassenarena (Kerschensteinerstr. 6) somit zum mittlerweile dritten Mal in Folge einen abwechslungsreichen Eislaufabend mit tollem Rahmenprogramm, wobei alle Kunden der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren auch heuer freien Eintritt haben.
Geboten ist dabei einiges: Gleich zum Startschuss ab 18 Uhr wird sich die neue U8-Mannschaft des ESV mit einem kurzen Eröffnungsspiel auf dem Eis präsentieren. Im Anschluss ist dann für Groß und Klein, Jung und Alt bis 21.30 Uhr einiges los auf dem kalten Untergrund: Neben Autogrammen der Bayernligamannschaft der Pirates wird es auch ein attraktives Gewinnspiel mit vielen Preisen geben. Während der Eisdisco wird es neben einer Licht- und Lasershow auch wieder rot-leuchtende Knicklichter für die Schlittschuhe geben. Begleitet wird der Abend von DJ Hosi, der mit dem passenden Mix aus den neuesten Charthits und alten Klassikern für die richtige Musik sorgt.
Und auch für das leibliche Wohl ist natürlich ausreichend gesorgt. Neben antialkoholischen Cocktails werden nämlich ebenso Waffeln und weitere Kleinigkeiten zum Essen angeboten.


Haßfurt Hawks
„Hawks“ wollen im Spitzenspiel in Schweinfurt zurück in die Erfolgsspur
(BLL)  Es ist wie beim Hinspiel – nur umgekehrt: Während die Haßfurter „Hawks“ im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen beider Kontrahenten Anfang Dezember nun als Tabellenzweiter anreisen, thronen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ ganz oben an der Spitze der Eishockeylandesliga Gruppe 1. Nachdem beide Teams 43 Punkte auf dem Konto und die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sicher haben, dürfen sich die Zuschauer beim Derby am Freitagabend erneut auf einen offenen Schlagabtausch freuen.
„Die ganz große Spannung ist sicher nicht vorhanden“, will Haßfurts Trainer Martin Reichert auch angesichts der weiteren anstehenden Aufgaben, nicht zuletzt dem Heimspiel der „Hawks“ am Sonntagabend gegen die SE Freising (7./26), etwas die Luft herausnehmen. „Natürlich ist das Prestige enorm wichtig. Aber in erster Linie geht es für beide Mannschaften darum, den Fans eine gute sowie vor allem faire Partie zu bieten“, betont der Sylbacher, der auf die schmerzlichen Kampfeinlagen wie beim letzten Derby im „Icedome“ und den insgesamt 133 Strafminuten, darunter eine Match- sowie vier Spieldauer(disziplinarstrafen), gerne verzichten kann. „Ich denke, dass wir alle, und damit meine ich auch die Schweinfurter Verantwortlichen, ein großes Interesse daran haben, in den restlichen Partien, sowie dann in der Aufstiegsrunde, alle Spieler gesund zur Verfügung haben.“ Was freilich nicht heißt, dass sich die „Hawks“ nicht darum bemühen, erstmals nach dem 2:1-Erfolg am 20. Dezember 2015 wieder eine Auswärtspartie in Schweinfurt zu gewinnen. Im Gegenteil: „Nach drei Niederlagen in Folge wollen wir den Schalter unbedingt wieder auf Erfolg umstellen und nach unserem Sieg in Bad Kissingen auch das zweite unterfränkische Auswärtsderby gewinnen“, kündigt Martin Reichert deshalb harte Gegenwehr der immer noch zweitbesten Auswärtsmannschaft der Liga an. Dass das Vorhaben kein Zuckerschlecken wird, ist ihm dabei nicht nur bei einem Blick auf die bisherige Bilanz des Tabellenführers bewusst. Von ihren bislang zehn Heimpartien gingen ERV-Kapitän und der interne Topscorer Dion Campbell neun Mal als Sieger vom Eis. Ihre einzige Niederlage kassierten sie vor einer Woche beim 1:3 gegen den ERSC Amberg, der bei einem Spiel weniger als Schweinfurt und Haßfurt sogar noch als Spitzenreiter die Vorrunde beenden könnte. Auch gegen den ESV Burgau schrammten die „Mächtigen Hunde“ nur knapp an einer Niederlage vorbei und behielten erst in der Verlängerung mit 6:5 die Oberhand. „Ich sehe die Chancen bei 50:50. Ich jedenfalls freue mich auf das Derby“, betont Reichert.
Derweil findet vor der Partie von 18 bis 20 Uhr im Eingangsbereich des „Icedome“ unter der federführenden Leitung des „Mighty Dogs“-Fanclubs „Supporters“ eine Registrierungskation für die in Tübingen ansässige DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt. Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Jeder siebte Betroffene sucht vergebens nach einem passenden Spender. Auch die Haßfurter „Hawks“ haben sofort zugesagt, sich an dieser wichtigen Aktion unter dem Motto „Mund auf, Stäbchen rein – Spender sein! Auch DU kannst Leben retten“ zu beteiligen.
Am Sonntag steigt dann um 18.30 Uhr im Eisstadion der Kreisstadt die letzte Heimbegegnung der Vorrunde. Zu Gast sind dann die „Black Bears“ aus Freising, die über den bisherigen Verlauf der Saison schwer enttäuscht sind. Schon länger ist das ursprüngliche Ziel, Teilnahme an der Aufstiegsrunde, verpasst. Negativer Höhepunkt war sicherlich die herbe 3:8-Heimklatsche vor einer Woche gegen das bis dato sieg- und punktlose Kellerkind EHC Straubing. Trotzdem darf die Mannschaft von Trainer Heinz Zerres keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden. Immerhin fünf von zehn Auswärtspartien konnte Freising nämlich gewinnen, darunter sogar die beim ERSC Amberg (4:5).
Das Spiel gegen die „Black Bears“ ist wieder der „Tag der Blaulichter“. Für alle Zuschauer, die in ihrer Dienstuniform zur Begegnung erscheinen, ist der Eintritt frei. Zudem zeigt das U10-Nachwuchsteam um Trainer Frank Terhar, welches bereits zu Spielbeginn mit den „Hawks“ einläuft, in der ersten Drittelpause sein Können.


Pinguine Königsbrunn
Arbeitssieg gegen kämpferisch starke Ulmer
(BLL)  Mit 1:0 gewinnt der EHC Königsbrunn nur knapp sein Heimspiel gegen die Donau Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Brunnenstädter durch.
Auch gegen Ulm konnte EHC-Coach Fabio Carciola auf fast seinen gesamten Kader zurückgreifen, lediglich Lukáš Hruzík und Jeff Szwez fehlten, dafür war Defensiv-Chef Marc Streicher wieder mit an Bord. Mit einigen Umstellungen in den Reihen startete Königsbrunn in die Partie und setzte sich immer wieder im gegnerischen Drittel fest. Nur selten konnte die Mannschaft ihr gefälliges Kombinationsspiel aufziehen, im Abschluss fehlte aber außer ein wenig Glück auch die letzte Konsequenz. Ulm kam kaum vor das Königsbrunner Tor und hielt kämpferisch stark dagegen. Lediglich im Überzahlspiel konnte der EHC anfangs überzeugen, Treffer fielen aber keine im Anfangsdrittel.
Auch nach der Pause taten sich die Brunnenstädter schwer gegen die einsatzfreudigen Gäste, doch in der 26. Spielminute setzte sich Max Arnawa schön gegen den starken Gästegoalie Bertet durch und schoss zum 1:0 ein. Doch danach fielen bis Spielende keine Treffer mehr. Königsbrunn war insgesamt zwar optisch überlegen, fing sich aber immer wieder Konter ein und durfte sich bei Torhüter Markus Kring bedanken, der seinen Kasten bis zum Schluss sauber hielt.
Der EHC gewinnt somit verdient nach einer Landesligapartie auf eher schwachem Niveau und holt sich wichtige drei Punkte. Die neu formierten Gäste sind wieder auf einem guten Weg und haben es Königsbrunn nicht leicht gemacht.
Coach Fabio Carciola freut sich über den Sieg: „In den ersten zehn Spielminuten haben wir uns sehr schwer getan und nicht gut gespielt. Danach sind wir immer besser in die Partie gekommen, Ulm hat gut gekämpft und uns gefordert. Die drei Punkte waren aber hochverdient.“
Mit dem Sieg hat sich Königsbrunn weiter Platz fünf gesichert und ist weiter auf Kurs Richtung Aufstiegsrunde. Schon am Freitag geht es dann ab 19:30 Uhr gleich auswärts weiter gegen die „Wölfe“ des ESC Vilshofen. Das Hinspiel Anfang November hatte der EHC mit 5:2 für sich entschieden, doch die Partie war bis zum Abpfiff spannend. Erst im letzten Drittel konnte sich der Rumpfkader der Brunnenstädter gegen die starken Niederbayern durchsetzen. Doch zuhause sind die Wölfe eine Macht, das zeigten die knappen Ergebnisse der Vorrunde gegen Bad Kissingen und Haßfurt. Zudem wird in einem offenen Stadion gespielt, was bei dem vorhergesagten Wetter eine sehr schlechte Eisfläche zur Folge haben wird. Drei bis neun Grad Außentemperatur bei 50% Regenwahrscheinlichkeit stellen nicht nur die Spieler auf eine harte Probe.
Sonntags folgt dann ab 18 Uhr das Heimspiel gegen die Bad Kissinger „Wölfe“. Mitte Oktober verlor der EHC die Auswärtspartie knapp mit 1:3, hatte aber auch mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Die international stark besetzten Gäste haben sich seitdem sehr gut geschlagen und belegen mit nur zwei Punkten Abstand auf den Tabellenführer Schweinfurt Rang vier. Anfang Dezember verließen zwar die beiden Tschechen Marc Zajic und Richard Adam den Verein und wechselten zur Konkurrenz, doch diese Abgänge wusste der Verein gut zu kompensieren. Bad Kissingen legte in der Defensive nach und holte sich den 25-jährigen schwedischen Verteidiger Johan Larsson und den 21-Jährigen litauischen Verteidiger Domantas Cypas, der auch schon für sein Land in der U20-Nationalmannschaft stand. Für die Offensive wurden der 33-jährige Marc Hemmerich und der 25-jährigen russische Stürmer Alexei Zaitsev rekrutiert. Mit diesem sehr starken Kader können die Unterfranken wohl ein gewichtiges Wort in der Aufstiegsrunde mitreden, allerdings ist Spielertrainer Mikhail Nemirovsky noch verletzt. Die Zuschauer können sich jedenfalls auf ein hochklassiges Spiel zweier Gegner auf Augenhöhe freuen.


ESV Bad Bayersoien
Bayersoien startet mit Derby gegen Schongau ins neue Jahr
(BBZL)  Zweiter gegen den Vorletzten. So sieht die Momentane Tabellensituation aus. Der ESV steht mit nur einer Niederlage an zweiter Position. Schongau hingegen auf Platz 8, mit 6 Niederlagen und erst drei Siegen. Klare Sache möchte man meinen, aber weit gefehlt. Denn das Team um Andreas Leschinger ist nicht der Punktelieferant den man sich vielleicht vorstellt. In Mittenwald konnten sie 2 Punkte holen, gegen Holzkirchen verloren sie äußerst knapp mit 2:3 und 3:4. Nur in Geretsried gab es eine böse 11:1 Klatsche. Bitter für Leschinger ist der Verlust von seinem Top Goalie Christoph Lohr. Er rutschte als Nr. 1 in die Erste Mannschaft, da Marschall nach Farchant wechselte. Viele junge, hungrige Spieler sind in der 1b jetzt anzutreffen und werden den ESV mit Sicherheit fordern. Dann ist es natürlich auch noch ein DERBY und die haben bekanntlich ihre eigene Gesetzte. Gerade gegen Bayersoien sind die kleinen Mammuts doppelt motiviert. Die Soier dürfen höllisch aufpassen dass sie nicht den Start verschlafen. Außerdem muss die Chancenverwertung besser werden.  In den letzten Spielen wurden zwar viele Chancen kreiert aber wenig Zählbares sprang dabei heraus. Die Schmaußertruppe sollte so ziemlich komplett sein und wenn die Einstellung und der Kampfgeist stimmt kann man die Mammuts knacken.


Grefrath Phoenix
GEG startet mit interessantem Doppel-Wochenende ins neue Jahr
(LLW)  Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon geht es für den Tabellenführer Grefrath Phoenix am bevorstehenden Wochenende gleich zwei Mal um ganz wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegsrundenplätze.
Nachdem die Grefrather EG ihr letztes Spiel im alten Jahr nach einem packenden Eishockeykrimi bei den Troisdorf Dynamites mit 2:3 denkbar knapp verloren hatte, ist das Teilnehmerfeld in der Liga noch etwas enger zusammengerückt. Ebenso ist der Vorsprung der Blau-Gelben auf die Verfolgerteams bis auf wenige Punkte zusammengeschmolzen. Was die ohnehin recht ausgeglichene NRW-Landesliga wieder zunehmend spannend macht, sorgt bei der GEG für zusätzliche Motivation, die nächsten Punkte einzufahren und den Spitzenplatz wieder zu festigen.
Dabei reisen die Feuervögel am Freitag, 05.01. zunächst ins Ruhrgebiet zu den Eisadlern nach Dortmund. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. Die Eisadler, welche wie die GEG in der Vorsaison noch in der Regionalliga an den Start gegangen waren, galten vor Saisonbeginn als heißer Anwärter auf einen Spitzenplatz. Das neu formierte Dortmunder Team fand lange Zeit nicht seinen Spielrhythmus und unterlag auch der Grefrather EG im bisherigen Saisonverlauf mit 1:6 und 2:5 zwei Mal recht deutlich. Inzwischen haben sich die Ruhstädter jedoch personell noch einmal deutlich verstärken können und promt den Weg zurück auf die Siegerstraße gefunden. GEG-Trainer Karel Lang erwartet mit den Eisadlern am Freitag einen hoch motivierten Gegner: “Die beiden Niederlagen gegen uns haben ihnen sicher nicht geschmeckt. Außerdem wollen die Eisadler gewiss ihre letzte Chance nutzen, um weiter im Rennen um die Aufstiegsrundenplätze zu bleiben. Ich erwarte einen heißen Tanz”.
Am darauffolgenden Sonntag, 07.01. erwarten Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann & Co. um 19:30 Uhr im heimischen Grefrather EisSport & EventPark die “Raptors” vom EC Bergisch Land aus Solingen. Auch hier behielt das Team von der Niers in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen am Ende die Oberhand, siegte mit 3:1 und 8:0. Als Vorjahresmeister blieben die Klingenstädter in dieser Spielzeit weit hinter der eigenen Erwartungshaltung zurück und stehen mit deutlichem Rückstand am Ende der Tabelle. “Wir können die Favoritenrolle gewiss nicht zurückweisen und genau darin liegt meiner Meinung nach auch eine Gefahr für das Spiel am Sonntag”, warnt Karel Lang seine Jungs, die Begegnung bloß nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und fordert ein äußerst konzentriertes Vorgehen seines Teams.
Ein Selbstläufer werden die beiden Begegnungen gegen Dortmund und Solingen gewiss nicht, zumal mit Stürmer Dennis Holstein und Keeper Oliver Nilges zwei ganz wichtige Akteure mit Gewissheit ausfallen. Ob noch weitere Akteure passen müssen, entscheidet sich erst kurzfristig. Dennoch können sich die Phoenixfans auch diesmal sicher sein, dass das Team von der Niers wieder alles geben wird, um die wichtigen Punkte zu erobern.


Adendorfer EC
Henry wieder fit, Engel und Szygula beenden Saison
(RLN)  Das erste Spiel des Jahres bringt auch gleich die ersten personellen Veränderungen mit sich. Zum einen freuen sich die Heidschnucken, dass der 23-jähriger Stürmer Yannick Henry (Foto) nach siebenwöchiger Verletzungspause am morgigen Freitag um 20 Uhr gegen Salzgitter sein Comeback geben wird und damit weitere Entlastung in der zuletzt dezimierten Aufstellung bringt.
Zum anderen sollte eigentlich auch Stürmer Lucas Engel ab Januar wieder Einsatzbereit sein, aber eine neuerliche Verletzung zwingt Lucas seine Saison beim Adendorfer EC zu beenden. Auch nicht mehr dabei ist Stürmer Dennis Szygula. Adendorfs Nummer 68 fehlte zuletzt aus privaten Gründen öfters beim Spiel und Training und sieht nun in Absprache mit den Verantwortlichen keine Möglichkeit einem geregelten Spiel- und Trainingsbetrieb nachzugehen.
Der Adendorfer EC bedankt sich bei beiden Stürmern für ihren Einsatz und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.


Tornado Niesky
Erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen Dresden
(RLO)  Das neue Jahr beginnt für die Tornados mit einem Heimspiel gegen die Cracks des ESC Dresden 1b.
Die Partie am Sonnabend, den 06.01.2018 beginnt wie gewohnt um 18:30 Uhr im Nieskyer Eisstadion am Waldbad. Die Nieskyer waren in dieser Saison bereits zweimal zu Gast in der Landeshauptstadt. Beide Spiele konnten sie gewinnen. Das soll auch beim dritten Aufeinandertreffen der beiden Teams wieder so sein.
Leider muss Tornado-Trainer Jens Schwabe an diesem Wochenende weiter auf die Verletzten Tom Domula und Marcel Leyva verzichten. Auch Ersatztorhüter Ronny Gerb steht nicht zur Verfügung. Außerdem sind
3 weitere Spieler sowie Torfrau Ivonne Schröder gegenwärtig krank. Ihr Einsatz am kommenden Sonnabend ist daher noch fraglich.
Der Kartenvorverkauf erfolgt wie gehabt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky. In Weißwasser können Karten in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße erworben werden. Das heißt, kein langes Warten an der Kasse vor dem Stadion!
Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass alle im Vorverkauf erworbenen Karten grundsätzlich für alle Heimspiele der Tornados gelten. 


Schönheider Wölfe
Wölfe starten gegen Jonsdorf ins neue Jahr
(RLO)  Zum ersten Spiel im neuen Jahr 2018 kommen am Samstag, dem 06.01.18 auch erstmals in dieser Saison die Black Panther Jonsdorf zum Gastspiel in den Schönheider Wolfsbau. Spielbeginn im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße ist um 17:00 Uhr. Die Mannschaft um Trainer Sven Schröder will die zuletzt gezeigten Leistungen gerne mit ins neue Jahr nehmen und erfolgreich in die zweite Saisonhälfte starten. Gelingt den Wölfen eine ähnliche Leistung wie beim 7:0-Hinspielerfolg im Oktober vergangenen Jahres in Jonsdorf, dürfen die hoffentlich wieder zahlreichen Fans frohen Mutes sein, dass auch dieses Mal die Punkte auf das Wölfe-Konto gehen.
In punkto Spielerpersonal kann der Wölfe-Coach am Samstag wieder auf Danny Reimann und Jannik-Noah Grätke zurückgreifen. Fraglich ist jedoch der Einsatz von Tim Peters. Definitiv fehlen werden Robert Horst und Christian Freitag. Christian Freitag wurde für seine Matchstrafe im Chemnitz-Spiel vom Verband für vier Spiele gesperrt und darf somit erst wieder nach dem Heimspiel gegen Bad Muskau auflaufen. Wie schwer die Knieverletzung bei Robert Horst ist, wird sich erst in den nächsten Tagen bei einer MRT-Untersuchung zeigen.
„Nach vier Tagen Pause über den Jahreswechsel hat das Team hoffentlich wieder Kräfte sammeln können und wird heute und morgen zur Vorbereitung auf das Spiel gegen Jonsdorf wieder ins Training einsteigen. Am Samstag sind wir klar in der Favoritenrolle und dieser wollen wir natürlich auch gerecht werden und uns und unseren Fans und Sponsoren zum Jahresauftakt drei Punkte schenken. Dafür werden wir wieder alles in die Waagschale werfen.“, blickt Wölfe-Trainer Sven Schröder auf die Partie voraus.


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Donnerstag 4.Januar 2018
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