Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
TuS Wiehl
(LLW)  Mit dem Tschechen Dominik Svehla kommt ein neuer Torhüter zu den Penguins, der aus dem Nachwuchs des HC Most stammt, zuletzt vereinslos war und zuletzt eigentlich beim EHC Netphen spielen wollte

Eifel-Mosel Bären
(HL)  Nach einigen Jahren Pause kehrt Stürmer Ronny Hähnel nach Bitburg zurück und wird wieder das Trikot der Bären tragen und mit Stürmer Marco Herbel, der aus der Regionalliga vom EHC Neuwied kommt, steht auch bereits der dritte Neuzugang fest

EHC Berlin Blues
(RLO)  Aus der Verbandsliga Nord von der 1b-Mannschaft von FASS Berlin wechseln Walto Hendriks und David Levin zu den Blues

ESV Chemnitz
(RLO)  Die EXA Icefighters Leipzig haben den aus Bad Nauheim stammenden Verteidiger Janik Langer, sowie Stürmer Kenneth Hirsch, der letzte Saison noch fest im Kader der Crashers stand, mit Förderlizenzen für den ESV ausgestattet

ERC Regen
(BBZL)  Der tschechische Stürmer Filip Fencl, der seinen Lebensmittelpunkt in Regen hat, schnürt weiterhin die Schlittschuhe für die Red Dragons, dagegen wird Verteidiger Michael Hofmeister das Team verlassen und geht künftig für den EHC Regensburg aufs Eis

EV Pegnitz
(BYL)  Mit Darnell Pruett kommt ein weiterer neuer Verteidiger zu den Ice Dogs, zuletzt war er nur im Hobbybereich aktiv und spielte zuvor u.a. in Amberg und Höchstadt. Ausserdem spielt und trainiert derzeit Verteidiger Timo Jüngst beim EVP - zuletzt absolvierte er bei den Blue Devils Weiden ein Try-Out

Eisbären Juniors Berlin
(LLB)  Mit Stürmer Dave Simon kehrt ein Eigengewächs zu den Juniors zurück - zuletzt war er inaktiv, zuvor spielte er für FASS Berlin und die ECC Preussen Berlin

EC Bad Nauheim
(DEL2)  Nachwuchsverteidiger Jan Wächtershäuser wechselt in den Nachwuchs der Düsseldorfer EG, bleibt aber mit einer Förderlizenz auf im Kader der Roten Teufel, im Gegenzug wechselt vom DNL-Team der DEG Nicolas Geitner zu den Hessen und erhält zunächst einen Probevertrag
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 14.Februar 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund
„Olympia-Aktion“ für Länderspiel in Berlin - Eishockey-Länderspiel am 21.04.2018 im „Welli“ in Berlin:  Sven Felski spendiert und wirbt mit einer Sonderaktion während der Olympischen Winterspiele in Südkorea für die Nationalmannschaft in Berlin
(DEB)  Der zweimalige Olympia-Teilnehmer und Eisbären-Rekordspieler Sven Felski drückt nicht nur der Deutschen Nationalmannschaft in Pyeongchang ganz fest die Daumen, sondern lotst das Team von Marco Sturm auch im Rahmen der WM-Vorbereitung im April 2018 nach Berlin in den altehrwürdigen Wellblechpalast. Am 21.04.2018 tritt die Nationalmannschaft, die knapp eine Woche lang auch ein Trainingslager im Wohnzimmer des „Bürgermeisters von Hohenschönhausen“ absolviert, um 17.45 Uhr gegen Frankreich an.
Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Dänemark im Mai 2018 freuen sich beide Teams auf die berühmtberüchtigte Stimmung im „Welli“, die viele aktuelle Nationalspieler nur aus den Eishockeygeschichtsbüchern kennen. Um diesen Rahmen zu schaffen, spendiert der knapp 100-fache Träger des Nationalmannschaftstrikot mit der Nummer 11, Sven Felski jedem Ticketkäufer an den Spieltagen der Nationalmannschaft in Südkorea, ein Getränk oder eine „Welli Stadion – Wurst“. Marcel Noebels, Frank Hördler und Jonas Müller vertreten die Eisbären Berlin aktuell bei den Olympischen Spielen in Südkorea.
Alle Onlineticketkäufer (www.deb-online.de/tickets) oder Besteller an der Tickethotline der Eisbären Berlin 030-97184040 erhalten im Zeitraum 15.02.2018 ab 00.00 Uhr bis zum 22.02.2018 um 12.00 Uhr einen Verzehrgutschein für ein Getränk oder einen Snack gratis dazu. Diese Aktion gilt für alle Ticket-Kategorien.  Der Verzehrbon wird gleich auf die erworbenen Karten gedruckt.
Sven Felski: „Die Eindrücke und Erfahrungen meiner beiden Olympiateilnahmen werde ich nie vergessen und ich freue mich für jeden einzelnen der Jungs mit festgedrückten Daumen, die mit Stolz und Ehrfurcht in dieses Olympische Turnier gehen. Zudem freue ich mich schon jetzt, die meisten aus dem Olympiakader als Gastgeber im April in Berlin begrüßen zu dürfen. Der Welli muss und wird brennen!"
Weitere Informationen zum Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich und dem Trainingslager beider Teams im April 2018 in Berlin finden Sie unter www.eisbaeren-juniors.de oder www.deb-online.de . Tickets gibt es (www.deb-online.de/tickets) im Netz oder direkt in der Eisbären-Geschäftsstelle an der Mercedes-Benz Arena Berlin zu den gewohnten Öffnungszeiten zwischen 9 und 17 Uhr erwerben. 


Straubing Tigers
Anspielzeit am Fr. 16.02.18 - Gegner HC Fribourg-Gottéron / Testspiel
(DEL)  Wie bereits mitgeteilt, gastiert am Freitag, 16.02.18, der HC Fribourg-Gottéron bei uns (Testspiel). Spielbeginn ist um 19.00 Uhr und nicht wie an Freitagen üblich um 19.30 Uhr. Die Abendkassen und das Stadion öffnen um 18.00 Uhr. Alle Inhaber einer Super-Dauerkarte haben freien Eintritt.


Tölzer Löwen
Suomi-Power bringt Sieg in Dresden
(DEL2)  Was heißt eigentlich "Wand" auf Finnisch? Die Antwort: "Seinä"! Eine 
Umbenennung auf "Rämö" wird aber in Kürze beantragt.
Einen passenderen Ausdruck gibt es für den Tölzer Torhüter Mikko Rämö am 
Dienstagabend kaum. Nur ein kleines Loch hatte die finnische Seinä. Rämö 
musste nur einmal hinter sich greifen. Vorne taten die Tore von Casey 
Borer und Joonas Vihko ihr übriges. Die Tölzer Löwen gewannen das Spiel 
bei den Dresdner Eislöwen mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1).
Bei nur drei gefallenen Toren könnte man sich als Zuschauer durchaus 
über Ereignislosigkeit beschweren. Doch beim Spiel der Tölzer Löwen 
gegen die Dresdner Eislöwen war auch ohne viele Tore einiges geboten. 
Beide Teams durften oft in Überzahl ran - die Gastgeber sogar ganze 
achtmal. Es gab Torraumszenen, Checks und alles, was das Eishockeyherz 
sonst noch so begehrt. Von ihren vielen Powerplays nutzten die Eislöwen 
allerdings nur eines. Sechs Minuten vor Schluss schoss Harrison Reed die 
Gastgeber zum 1:1-Ausgleich. Hochverdient in doppelter Überzahl. Die 
Löwen schienen sich selbst um den Lohn einer kämpferischen Topleistung 
zu bringen. Spielerisch war über weite Strecken ein recht deutlicher 
Unterschied zwischen dem Schlusslicht und dem Tabellenachten zu sehen. 
Doch die Buam wollten offensichtlich etwas gut machen. Die Niederlage am 
Sonntag schmerzte, umso höher ist der Erfolg in Sachsen einzuordnen.
Dresden begann stark. Nach dem Erfolg gegen Crimmitschau versuchte das 
Team von Franz Steer sich früh einen Vorsprung zu erschießen, doch immer 
wieder hieß die Endstation Rämö. Er entschärfte alle 25 Schüsse aufs 
sein Tor in den ersten beiden Dritteln. Nach einer Leistungssteigerung 
seiner Vordermänner hatte Casey Borer Mitte des zweiten Abschnitts in 
Überzahl zur Tölzer Führung getroffen. Der neunte Punkt im zehnten Spiel 
für den Amerikaner.
Der Vorsprung hielt eben bis zu jener 54.Spielminute, als Harrison Reed 
ein Loch im Tölzer Bollwerk fand. Beppo Frank und Florian Strobl weilten 
auf der Strafbank. Ein ungünstiger Zeitpunkt, den die Dresdner zu nutzen 
wussten. Fast wäre das Spiel in die Richtung der Gastgeber gekippt, doch 
die Tölzer Löwen haben ja noch einen zweiten Finnen in ihren Reihen. Der 
hört auf den Namen Joonas Vihko und trifft gerne mal per Konter. Diesmal 
in der 57.Spielminute mit einem Schuss, der wohl kaum platzierter ins 
rechte Kreuzeck gehen konnte. Jubel bei den vier mitgereisten Fans. In 
den Schlussminuten taten die Löwen das, was sie über das ganze Spiel 
ausgezeichnet hatte: Schüsse blocken, solide Defensive und Vertrauen in 
den Goalie. Am Dienstag konnte die finnische Seinä das zurückzahlen.
Die drei Punkte wandern auf das Konto der Tölzer Löwen. Der Abstand auf 
die Bayreuth Tigers beträgt nach deren Niederlage damit wieder nur zwei 
Zähler. Am kommenden Wochenende warten Heilbronn und Lausitz auf die 
Buam.


Bayreuth Tigers
Dezimierte Tigers ohne Chance beim amtierenden Meister
(DEL2)  Die Reise nach Frankfurt stand bereits vor dem Start unter keinen guten Vorzeichen. Neben den bereits länger verletzten Geigenmüller, Drews und Heider gesellten sich noch Hartung, Neher und Luciani hinzu. Gams weilte bei der U19-Nationalmannschaft. Zudem erhielt Vosvrda eine Pause, der von Raitums vertreten wurde. Aus Regensburg wurde der junge Torsteher Ledudtke zur Verfügung gestellt. Und auch während der Partie hörte das Pech, das die Tigers in dieser Saison verfolgt nicht auf. Ontl musste nach einem Schuss auf den Knöchel passen und zum Schluss hin quittierte der erst zum heutigen Spiel zurück gekehrte Kolozvary den Dienst.
Die Tigers brauchten länger um einigermaßen in die Partie zu finden. Die ersten 15 Minuten gehörten den Gastgebern, ohne dass die Bayreuther wirklich eigene gute Chancen kreieren konnten. Zu diesem Zeitpunkt stand es nach Treffern von Stretch und Dumont bereits 2:0 für die Heimmannschaft. Erste Lebenszeichen sendeten die Tigers durch Valentin Busch, Alanov und Chouinard zum Ende des Abschnitts. Bartosch mit einem Alleingang nur Sekunden vor dem Pausenpfiff setzte den Schlusspunkt der ersten 20 Minuten.
Im zweiten Spielabschnitt war es MacLeod im Powerplay (24. Min.), der das erste Zeichen setzen konnte. Den heraus gearbeiteten Anschluss in der 29. Minute durch Kolozvary, der einen Abpraller gedankenschnell verwertete, setzte Schymainski sofort den nächsten Treffer der Frankfurter entgegen, der ziemlich frei zum Schuss gekommen war. Obwohl auch im Mittelabschnitt die Gastgeber routiniert und mit mehr Scheibenbesitz unterwegs waren, kamen die Gäste immer wieder zu Chancen. Chouinard, Valentin Busch und Kolozvary kurz vor der Pause, der das Metallgestänge anvisierte, hätten den Spielstand freundlicher gestalten können.
Und so ging es zunächst im letzten Drittel weiter. Stas kam an die Scheibe, verzögerte klug und passte auf den mitgelaufenen Chouinard, der auf 4:2 verkürzen konnte. Dies bei eigener Unterzahl. Danach waren allerdings die Frankfurter am Zug. Tor um Tor schraubten sie das Ergebnis in die Höhe, das am Ende um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel. Konsequent nutze das beste PP-Team der Liga seine Gelegenheiten und traf am Ende in fünf von acht Situationen. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte erneut ein Tigers-Akteur. Alanov, der kurz vorher gescheitert war, verwertete 23 Sekunden vor dem Ende einen Alleingang in Torjäger-Manier.
„Das Ergebnis fällt etwas zu hoch aus. Wir haben zu viele dumme Strafen kassiert und gleich 5 Treffer in Unterzahl bekommen. Das ist eindeutig zu viel. Man muss aber auch sehen, dass wir wieder einige
kranke und verletzte Spieler haben. Das ist für uns nicht zu kompensieren. Wir hoffen, dass der eine oder andere zurückkehrt und wir am Freitag mit einer vernünftigen Kaderstärke antreten können,“ so Dietmar Habnitt kurz nach der Partie.


Eispiraten Crimmitschau
3:6! Eispiraten mit Niederlage gegen Riessersee - Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen kosten wichtige Punkte
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten am heutigen Dienstagabend eine bittere 3:6-Niederlage gegen den SC Riessersee einstecken. Die Crimmitschauer waren keineswegs die schlechtere Mannschaft, doch teils fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter kosteten den Westsachsen wichtige Punkte.
Die Eispiraten bestimmten einen Großteil des ersten Durchgangs. Nach neun Minuten nutzte Ivan Ciernik eine von mehreren guten Chancen und traf somit zur verdienten 1:0-Führung. Auch in der Folge bestimmten die Pleißestädter das Geschehen, verpassten allerdings einen weiteren Torerfolg.
Im zweiten Durchgang wurden die Schützlinge von Kim Collins dann kalt geduscht. Nicht einmal zwei Minuten waren vergangen, da traf Richard Mueller in numerischer Überzahl zum 1:1-Ausgleich (22.). Die Eispiraten zeigten sich allerdings nur kurz geschockt. Sofort suchte das Crimmitschauer Team wieder den Vorwärtsgang und konnte erneut treffen. Will Webers Hammer landete im SCR-Kasten, doch der Treffer zählte aufgrund einer vermeintlichen Torhüterbehinderung nicht.
So ging es beim Stand von 1:1 in das letzte Drittel, welches es noch einmal in sich hatte. Die Eispiraten, die wacker kämpften und gegen den Tabellenzweiten der DEL2 alles in die Waagschale warfen, konnten sich für ihre harte Arbeit aber vorerst nicht belohnen. Im Gegenteil. Durch einen schnellen Doppelschlag trafen die Garmisch-Partenkirchener zum 1:2 (44.) und 1:3 (46.). Doch die Westsachsen kämpften sich vor ihren knapp 1.000 Fans im Sahnpark wiede ran – Und dabei genügte lediglich eine Minute! Schlenker tunnelte Reich und stellte auf 2:3, nur kurze Zeit später glich Knackstedt sogar aus - 3:3 (52.)! Die Mannen von Kim Collins wollten nun mehr, wurden jedoch abermals zurückgeworfen. Nach einer klaren, aber nicht geahndeten Abseitsposition von Mueller, traf Driendl zum 3:4 (57.). Driendl war es auch, der kurze Zeit später zum 3:5 traf (58.), ehe Joel Johansson mit seinem Schuss in das verwaiste Crimmitschau-Tor (60.) den Schlusspunkt einer turbulenten Partie, die auch aufgrund des Schiedsrichtergespanns Gogulla/Lenhart eine deutliche Wendung nahm.
„Leider dürfen wir hier nichts gegen die Schiedsrichter sagen“, so Kim Collins in der anschließenden PK. „Doch ich habe mindestens zwei Mal sechs Spieler auf Garmischer Seite gesehen und eine klare Abseitsstellung vor dem 3:4. Von dem Weber-Tor habe ich noch gar keine Aufzeichnungen gesehen“, fuhr der 56-Jährige fort. Auch SCR-Coach Toni Söderholm wurde befragt: „Ich darf mich zu der Leistung der Schiedsrichter nicht äußern. Deswegen tue ich es an dieser Stelle auch nicht“.
Die Eispiraten gegen zwei hessische Playoff-Anwärter / Heimspiel gegen Bad Nauheim – Auswärtsfahrt nach Kassel
Die zu vergebenen Punkte in der DEL2-Hauptrunde werden weniger, aber dafür umso wichtiger! Auf die Eispiraten Crimmitschau warten jedoch erneut zwei schwere Brocken im Kampf um die bestmögliche Platzierung. Die Westsachsen messen sich mit dem EC Bad Nauheim im heimischen Sahnpark bevor es dann zu den Kassel Huskies auf Auswärtspunktejagd geht.
Mit den Roten Teufeln betritt ein direkter Tabellennachbar das Eis im Kunsteisstadion. Die Kurstädter zeigen sich in dieser entscheidenden Phase der Saison in beachtlicher Form und die Jungs von Kim Collins seien gewarnt. Mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen dürften die Nauheimer mit breiter Brust und viel Selbstbewusstsein ihre Reise nach Crimmitschau antreten. Unter anderem schlug man zuletzt direkte Konkurrenten wie den ESV Kaufbeuren, die Dresdner Eislöwen und die Heilbronner Falken, als auch den Ligaprimus aus Bietigheim. Durch diese positive Serie hat man den sechsten Platz und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Playoffs fest ins Visier genommen. Headcoach Petri Kujala kann sich in dieser Saison besonders auf seine Leistungsträger James Livingston, Mike McNamee und Goldhelm Cody Sylvester verlassen. Die engagierten und stets leidenschaftlichen Kurstädter brachten die Eispiraten dieses Jahr schon häufig zur Verzweiflung, wie im letzten Heimspiel als man sich 0:3 geschlagen geben musste. Auch in den beiden Auswärtspartien konnten die Eispiraten keine Punkte entführen. Dieser Serie gilt es mit einer ähnlich leidenschaftlichen Leistung wie gegen den SC Riessersee ein Ende zu setzen.
Nach dem Aufeinandertreffen mit Angstgegner Bad Nauheim geht es für die Crimmitschauer gegen eine weitere Mannschaft aus Hessen. Kapitän André Schietzold reist mit seiner Mannschaft nach Kassel und versucht die gute Auswärtsbilanz dieser Runde weiter aufzubessern. Der DEL2-Champion der Saison 2015/16 ist aktuell auf dem vierten Tabellenplatz zu finden und spielt eine eher durchwachsene Saison. Der Abstand auf die Top-Drei ist beachtlich und somit gilt es für die Schlittenhunde das Heimrecht in den Playoffs zu sichern und in der Tabelle nicht weiter nach hinten zu rutschen. Die Mannen von Trainer Rico Rossi um Kapitän Manuel Klinge und Topscorer Braden Pimm haben sich mit Blick auf die Playoffs erneut verstärkt. Der US-Boy Sam Povorozniouk besetzt die freigewordene Kontingentstelle durch den abgewanderten James Wisniewski, welcher aktuell bei Olympia verweilt und wohl auch nicht zu den Huskies zurückkehrt. Die Eispiraten erhoffen sich einen besseren Ausgang der Partie als im letzten Aufeinandertreffen und müssen Alles tun um wichtige Zähler zu holen.


Dresdner Eislöwen
1:2-Niederlage gegen Bad Tölz
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Tölzer Löwen mit 1:2 (0:0; 0:1; 1:1) verloren. Vor 1970 Zuschauern brachte Casey Borer den Gast in Überzahl in Führung (9.). Nach einem torlosen Mitteldrittel nutzte Harrison Reed im letzten Abschnitt eine doppelte Überzahl (54.) zum Ausgleich, doch Joonas Vihko erzielte den Siegtreffer für Bad Tölz (57.).
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ich bin sehr angefressen. Wir haben schon vor dem Spiel gegen Crimmitschau darauf hingewiesen, wie schwer es gegen Bad Tölz wird. Im ersten Drittel haben wir 13:2-Torschüsse verzeichnet, aber wenn man die Top-Chancen nicht reinmacht, bringt es nichts. Der Fakt, dass Bad Tölz dann glücklich die Führung erzielt, ist typisch für den Spielverlauf. Wir sind heute an unserer Chancenverwertung gescheitert.“
Löwen-Coach Rick Boehm: „Wir haben den Druck von Dresden 60 Minuten lang überstanden, auch durch eine starke Torwart-Leistung. Der Sieg war sehr wichtig, da wir über die Saison gesehen zu viele Chancen nicht genutzt haben. Heute haben wir mit Glück, Tugend und Kampfgeist die drei Punkte geholt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Freitag, 16. Februar um 20 Uhr bei den Ravensburg Towerstars.


Wölfe Freiburg
Mark Mancari verletzt – längere Pause droht
(DEL2)  Hiobsbotschaft für den EHC Freiburg: Allrounder Mark Mancari muss eine Verletzungspause einlegen. Wie lange sie dauern wird, ist noch unklar.
Der Kanadier, den Coach Leos Sulak zuletzt stets als Verteidiger einsetzte, plagt sich schon seit mehreren Wochen mit Verletzungsproblemen in der oberen Körperhälfte, biss aber auf die Zähne und spielte dennoch.
Dies ist nun nicht länger möglich; Mancari fällt voraussichtlich mehrere Wochen aus.
Das nächste Heimspiel bestreitet der EHC Freiburg am Freitag um 19.30 Uhr gegen die Kassel Huskies. Karten für das Match gibt es im Online-Ticketshop und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr auf der EHC-Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße. 


Kassel Huskies
Huskies verlieren gegen Heilbronner Falken
(DEL2)  Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende im Rücken starteten die Kassel
Huskies ins Heimspiel gegen die Heilbronner Falken. Während die Schlittenhunde unverändert
antraten, fehlten den Gästen verletzungs- und krankheitsbedingt vier Stürmer.
Ohne Anlaufzeit begann das Spiel sehenswert. Nach nur wenigen Sekunden verpasste Falken-
Verteidiger Heywood noch den Führungstreffer, nachdem Keller im letzten Moment das kurze Eck
schloss. Quasi im direkten Gegenzug schlugen aber die Huskies zu. Nach schöner Ritter-Vorarbeit
traf Adriano Carciola aus kurzer Distanz zum 1:0.
Die Gäste hatten jedoch eine schnelle Antwort parat. Dennis Palka nutzte eine Lavallée-Vorlage
zum 1:1 in der dritten Spielminute. Im weiteren Verlauf sahen sich die Huskies zumeist in eigener
Unterzahl wieder. Tim Bernhardt nutzte das dritte Falken-Powerplay nach knapp 18 Minuten zum
1:2-Pausenstand.
Zu Beginn des Mittelabschnitts vergaben Pimm und Della Rovere gute Möglichkeiten auf den
Ausgleich. Ab der 27. Spielminute mussten die Huskies auf Adriano Carciola verzichten, der nach
seiner zweiten zehnminütigen Disziplinarstrafe vorzeitig die Kabine aufsuchen musste. Zwar
gelang es den Schlittenhunden nun sichtbar, vor allem emotional einen Gang zuzulegen, die
Falken behielten in der teils hektischen Phase jedoch kühlen Kopf. Top-Scorer Alderson erhöhte
nach 30 Minuten sogar auf 3:1 aus Gäste-Sicht. Bis zur zweiten Sirene sahen die anwesenden
Zuschauer noch Torchancen auf beiden Seiten, Keller gegen Maylan und Bernhardt sowie
Melichercik gegen Ritter und Merl verhinderten jedoch weitere Treffer.
Die Hoffnung auf die Wende erhielt in der 44. Spielminute einen weiteren Dämpfer. Lavallée traf
aus kurzer Distanz zum 1:4. Huskies-Chefcoach Rico Rossi stellte kurz darauf um, agierte zumeist
mit vier Stürmern und einem Verteidiger. Der Anschlusstreffer fiel aber erst bei 5:3-Überzahl gut
vier Minuten vor Schluss, als Gron auf 2:4 stellte. Auch danach durfte Kassel nach Vergehen von
Heywood und einem Wechselfehler nochmals in Überzahl agieren, zählbares sprang jedoch nicht
mehr heraus. Brad Ross besiegelte mit seinem Schuss ins leere Tor in der Schlussminute letztlich
die Huskies-Niederlage.


Kaufbeuren Buron Joker
Völlig unnötige Niederlage in Bad Nauheim - ESVK bringt sich mit zwei Tiefschlafphasen nach gutem Spiel um Punkte
(DEL2)  Der ESVK, der neben Tim Wohlgemuth (U19-Nationalmannschaft) auch auf Christoph Kiefersauer (Unterkörperverletzung) verzichten musste, startete wie schon wie am Sonntagabend in Freiburg gut in die Partie und setzte die Nauheimer mit dem gewohnt aggressiven Forechecking gut unter Druck. Die beste Chance in den Anfangsminuten vergab Florian Thomas, der frei vor Felix Bick an dessen Stockhand scheiterte. Zwei Strafminuten in der siebten und neunten Spielminute brachte die Hausherren besser in die Partie. Die Joker verteidigten jedoch geschickt und bis auf einen Schlagschuss von Marcel Brandt der nur knapp sein Ziel verfehlte sowie ein Schuss aus spitzem Winkel von Mike McNamee den Stefan Vajs parieren konnte, ließen die Allgäuer nicht zu. Nach einer Energieleistung von Jere Laaksonen gingen die Rotgelben in der 15. Spielminute in Führung. Der finnische Sturmtank überlief die Nauheimer Verteidigung über die Außenposition und netzte die Scheibe nach einer schönen Körpertäuschung zum 0:1 ein. Auf der Gegenseite musste Stefan Vajs gegen Nicklas Mannes sein ganzes Können aufbieten. Auch ein weiteres Powerplay für die Hessen überstanden die Joker kurz vor der Pause schadlos.
Den Beginn des zweiten Drittels verschlief der ESVK komplett. Cody Sylvester nutzte dies nach 32 Sekunden zum Ausgleichstreffer für die Roten Teufel und Mike McNamee hätte nur weitere Sekunden später seine Farben in Führung bringen müssen. Er scheiterte jedoch am glänzend aufgelegten Stefan Vajs, der in letzten Moment noch seinen Beinschoner ausfahren konnte. Danach übernahm aber wieder der ESVK das Kommando über die Partie. Max Schmidle und Steven Billich hätten die Joker in Führung bringen können, scheiterten aber mit ihren Versuchen knapp. Im ersten Powerplay der Allgäuer an diesem Abend gelang Daniel Oppolzer dann der zweite Treffer für den ESVK. Der Kaufbeurer Publikumsliebling verwerte einen Abpraller im Slot, Joona Karevaara hatte von der blauen Linie abgezogen, zum 1:2. Die Rotgelben hätten in der Folge fast schon einen dritten oder vierten Treffer erzielen müssen. Chancen dazu gab es genügend. Jonas Wolter scheiterte frei vor Felix Bick. Max Schmidle und Sami Blomqvist verzogen knapp und Daniel Oppolzer scheitere mit einem Schuss aus dem Slot heraus wie Wolter zuvor am starken Felix Bick. Auf Seiten der Nauheimer hat erneut der auffällige Mike McNamee die wohl beste Möglichkeit auf einen Treffer.
Im Schlussabschnitt gaben die Kaufbeurer das Spiel dann völlig aus dem Nichts komplett aus der Hand. Zwei absolut vermeidbare und unnötige Fehler binnen 41 Sekunden der Kaufbeurer brachte das Heimteam auf die Siegerstraße. James Livingston und Dusan Frosch ließen sich nicht zwei Mal bitten und nahmen die Geschenke der Joker zum 2:2 und 3:2 gerne an. Die Allgäuer kamen danach nicht wieder richtig in Partie, die die Rotgelben bis dato komplett im Griff hatten. In der 54. Spielminute sorgte Daniel Ketter dann mit etwas Glück für die Entscheidung. Der Verteidiger der Hessen schoss, Stefan Vajs wehrte mit dem Schoner ab und die Scheibe prallte von einem eigenen Verteidiger in das Tor des ESVK. In der Schlussminute sorgte Mike McNamee in Überzahl mit einem Billiardtor noch für den fünten Nauheimer Treffer. Der ESVK musste damit beim zweiten Auswärtsspiel binnen 48 Stunden nach dem Sieg am Sonntag in Freiburg heute eine 5:2 Niederlage einstecken.
Der Meister kommt nach Kaufbeuren / Freitag Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt - Sonntag beim Tabellenführer in Bietigheim
Nach zwei Auswärtsspielen binnen 48 Stunden erwartet der ESV Kaufbeuren am Freitagabend um 19:30 Uhr den amtierenden DEL2 Meister Löwen Frankfurt in der erdgas schwaben arena. Präsentiert wird das Top Spiel gegen den Tabellendritten, der sich vor kurzem noch mit dem finnischen Torhüter Antti Karjalainen von Hämeenlinnan Pallokerho (Liiga) sowie Stürmer Martin Schymainski und Verteidiger Maximilian Faber vom DEL Club Krefeld Pinguine verstärkt haben, von ESVK Silbersponsor dem AXA Versicherungsbüro Alexander Koller in Diedorf. Am Sonntag sind die Joker dann um 17:00 Uhr beim unangefochtenen DEL2 Tabellenführer Bietigheim Steelers zu gast.
Tickets für die Heimspiele des ESV Kaufbeuren gibt es im Online-Ticketshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Bsp.: AZ-Service-Center in Kaufbeuren im Buron Center. Beim Kreisboten Verlag Mühlfellner KG Kaufbeuren sowie bei der Lotto Bezirksstelle Vivell in Landsberg am Lech). Selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle des ESVK und an den Abendkassen. Weiter sind die Spiele auch wie gewohnt im Livestream von Sprade.TVzu sehen.
ESVK Trainer Andreas Brockmann muss am Wochenende neben den bekannten Ausfällen von Simon Schütz, Alex Thiel, Jarkko Immonen und Florin Ketterer auch auf Tim Wohlgemuth verzichten. Der Youngster der Joker ist zusammen mit Markus Lillich und Fabian Koziol mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz. Ob der angeschlagene Christoph Kiefersauer am Freitag wieder auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.
Am Rande der Bande:
Vor der Partie wird ESVK Geschäftsführer Michael Kreitl an eine Abordnung von der Kaufbeurer Hilfsorganisation humdedica e.V. einen obligatorischen Spendenscheck übergeben, der den Erlös aus der Versteigerung der speziellen Weihnachtstrikots widerspiegelt, welche die Mannschaft um Kapitän Sebastian Osterloh am 22. Dezember 2017 beim Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers getragen hat.


Memmingen Indians
ECDC am Freitag in Dorfen gefordert
(OLS)  Zum letzten Auswärtsspiel vor den anstehenden Play-Offs, in denen sich die Memminger den Klassenerhalt in der Oberliga sichern wollen, steht für die Indians noch das Spiel in Dorfen auf dem Plan. Die Zielsetzung ist klar: Nach dem Derbysieg gegen Landsberg und der übernommenen Tabellenspitze soll diese nun verteidigt werden, um sich so in eine optimale Ausgangslage für die Viertelfinals zu bringen.
Die gastgebenden Eispiraten aus Dorfen wurden in der Vorrunde der Bayernliga hinter Höchstadt Vizemeister und wollten eigentlich auch ein gewichtiges Wort um die Play-Off Plätze mitreden. Zur Unzeit schlug dann aber das Verletzungspech bei den Oberbayern zu. Zuerst traf es den tschechischen Ausnahmekönner Lukas Miculka, danach Stammgoalie Kevin Yeingst. Vor allem der Ausfall von Miculka war für das Team nicht zu kompensieren, zumal auch der wichtige Stürmer Tobias Brenninger und US-Boy Trevor Hills zuletzt ausgefallen sind. Mit bisher nur drei Punkten steht man am Tabellenende und kann das Viertelfinale nicht mehr erreichen. Für das Team von Trainer John Samanski ist die Partie gegen die Indians somit das letzte Heimspiel der Saison. Daher wird man sicher motiviert sein, sich ordentlich von den eigenen Fans zu verabschieden.
Indians-Trainer Waldemar Dietrich und sein Team wollen ohne jeglichen Zweifel den Sieg in Dorfen einfahren. „Da darf es gar keine Ausreden geben“, lässt man aus dem Lager der Maustädter verlauten. Nach der Übernahme der Tabellenführung gegen Landsberg müssen die Punkte in Dorfen mitgenommen werden, um die optimale Ausgangslage nicht unnötig zu verschlechtern. Sicher fehlen wird am kompletten Wochenende Förderlizenz-Verteidiger Fabian Koziol, der mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs ist, sein Kollege Markus Lillich ist im erweiterten Kader und könnte so eventuell für die Indians auflaufen. Ob Kapitän Jan Benda auflaufen wird, entscheidet sich erst kurzfristig. Ansonsten sollten alle Spieler einsatzfähig sein, damit ein breit aufgestellter Kader zur Verfügung steht, bevor es am Sonntag (18 Uhr) zum letzten Heimspiel gegen Ligakonkurrenten Waldkraiburg kommt.
Wer das Team in Dorfen unterstützen möchten kann sich unter Tel.Nr. 0160 785 62 69 noch für den Fanbus anmelden. Abfahrt ist um 16:45 Uhr am BBZ, eine Zustiegsmöglichkeit in Erkheim besteht.
Heimspiel gegen Waldkraiburg: Indians wollen Gruppensieg klarmachen
Zur letzten Partie der Verzahnungsrunde empfangen die Indians den Ligakonkurrenten EHC Waldkraiburg am Hühnerberg. Der ECDC will sich den Gruppensieg und damit die optimale Ausgangslage für die Play-Offs gegen die Löwen sichern. Los geht es, aufgrund der einheitlichen Anfangszeit am letzten Spieltag, um 18 Uhr.
Die Löwen aus Waldkraiburg haben die Play-Off-Qualifikation praktisch sicher, kämpfen aber noch um eine bessere Platzierung. Trainer Rainer Zerwesz und sein Team streben deshalb auch in Memmingen einen Punktgewinn an. Beide Teams kennen sich bestens, gab es doch bereits drei Aufeinandertreffen in dieser Saison, alle Vergleichen konnten die Indians knapp gewinnen. Die "Löwen" um Torhüter Korbinan Sertl, spielen bisher eine etwas unbeständige Verzahnungsrunde, was wohl auch an dem ein oder anderen Ausfall liegt. Nicht mehr auf der Ausfallliste steht der wichtige Verteidiger Florian Ullmann, der sich letztes Wochenende nach längerer Zwangspause zurückgemeldet hat. Er ist neben dem jungen Christian Ettwein und Tobias Thalhammer eine der Defensivsäulen der Gäste. Im Angriff stehen viele torgefährliche Spieler im Kader wie Michael Trox, Lukas Wagner, Nico Vogl oder einer der drei Kontingentspieler. Neben den beiden Tschechen Tomas Vrba und Tomas Rousek steht der Kanadier Brent Norris in Diensten des EHC. Unklar ist ob Kapitän und Leitwolf Max Kaltenhauser spielen wird, da er zuletzt immer wieder pausieren musste.
Wie man gegen Waldkraiburg gewinnt, haben die Indians in dieser Saison bereits bewiesen. Mit einem weiteren Heimsieg soll der Gruppensieg eingefahren und Selbstvertrauen für die am kommenden Freitag beginnenden Play-Offs gesammelt werden. Der Kader dürfte nahezu komplett sein, bei Jan Benda und Markus Lillich stand unter der Woche noch ein Fragzeichen hinter einem möglichen Einsatz. Sicher fehlen wird Förderlizenz-Verteidiger Fabian Koziol, der mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz ist.
Der Kartenvorverkauf für das Heimspiel läuft seit Anfang der Woche an den bekannten Stellen in Memmingen und Umgebung. Karten in ausreichender Anzahl wird es aber auch noch an den Abendkassen am Spieltag zu erwerben geben. Die VVK-Stellen für Steh- und Sitzplätze sind das Service Center der Memminger Zeitung, Dietzels Hockey Shop und das Vitalcenter Gerstberger. Stehplätze können bei Subway Memmingen, Puck Sportsbar und Geschenkartikel Mitschka in Erkheim erworben werden.


Selber Wölfe
Kümpel und Moosberger – Neuigkeiten von den Verletzten
(OLS)  Es war kein guter Abend für unsere Wölfe am vergangenen Sonntag.
Neben einer 2:4 Niederlage beim EV Landshut mussten bekanntlich Goalie Manuel Kümpel und Stürmer
Achim Moosberger verletzungsbedingt vorzeitig aus der Partie ausscheiden. Wie die heutigen Untersuchungen bei Manuel Kümpel ergaben, zog sich der 32jährige eine Knieverletzung zu und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. „Zum Glück ist keine Operation notwendig, es kann konservativ behandelt werden“ gewinnt Wölfe-Coach seiner mittlerweile angespannten Torhütersituation zumindest noch etwas Positives ab. Thom ist guter Dinge und hofft, dass BamBam zu den Playoffs wieder zur Verfügung stehen wird.
Wenn alles gut verläuft – eine weitere Untersuchung steht morgen noch an – kann zumindest bei Achim Moosberger leichte Entwarnung gegeben werden – und ein Einsatz am Wochenende als möglich erachtet werden. Aufgrund Probleme im Rückenbereich stand Moosberger zwei Tage in Behandlung und wenn die medizinische Abteilung letztendlich ihr „grünes Licht“ gibt, kann unser Wölfe-Akteur mit der Nummer 57 am Freitag gegen Sonthofen und am Sonntag in Rosenheim voraussichtlich wieder mit von der Partie sein.
Wir wünschen einerseits Manuel Kümpel gute Besserung und einen schnellen Heilungsprozess, andererseits Achim Moosberger baldiges schmerzfreies Trainieren und einen möglichen Wochenendeinsatz.
Die Bullen warten
Unseren Wölfen steht ein hartes Wochenende ins Haus. Am Freitag gastieren die Bulls Sonthofen in der NETZSCH-Arena und am Sonntag geht’s zum Tabellenführer nach Rosenheim. Mit unserem Coach, Henry Thom, sprechen wir über den angeblichen Angstgegner, die schwere Reise am Sonntag und die eventuelle Rückkehr von Niklas Deske.
Drei Punkte konnten unsere Wölfe gegen Peiting und in Landshut einsacken. Zu wenig, findet auch der Trainer.
„Gegen Peiting ist das Spiel vielleicht ein bisschen zu unseren Gunsten gelaufen und wir haben vielleicht auch ein bisschen hoch gewonnen. In Landshut hat eindeutig die bessere Mannschaft verloren. Aber das bringt uns jetzt auch nicht weiter. Jammern hilft nichts. Beim nächsten Mal das Tor treffen schon.“
Am besten gleich am Freitag.
Doch das es gerade gegen die Bulls aus Sonthofen extrem schwer ist, zeigen nicht nur die bisherigen Ergebnisse gegen die Mannschaft von Heiko Vogler. (3:2, 1:4, 1:4, 2:3, 2:3 n.V.)
„Von Angstgegner zu sprechen ist schon weit hergeholt. Sonthofen verteidigt unheimlich leidenschaftlich und kompakt. Sie haben eine der besten Defensivabteilungen in der Oberliga und dazu sind sie verdammt gefährlich im Konter. Sie sind groß, läuferisch aber trotzdem sehr gut. Zudem leben Sie sehr von ihren Einzelkönnern. Stanley, Rinke, Just, Hadraschek, Sternheimer, Sill – sie reden sich manchmal auch kleiner, als sie sind. Wenn man gegen die Bulls hinten liegt, wird es doppelt schwer.“
Bei vier Niederlagen und nur einem Sieg liegt der Fokus aber dennoch auf ein paar Veränderungen.
„Natürlich werden wir ein bisschen was ändern. Die Brechstange wird uns bei der Defensivtaktik der Bulls nicht viel helfen. Was wir allerdings besonders ändern sollten ist die Punkteausbeute. Wir wollen die drei Zähler im Vorwerk und basta!“
Das schwerste Auswärtsspiel, dass für unsere Jungs in dieser Saison noch aussteht, ist wohl die Auswärtsfahrt am Sonntag zu den Starbulls Rosenheim. Der Tabellenführer hat bisher, wie unsere Wölfe auch, nur zwei Niederlagen auf heimischen Eis einstecken müssen. (Starbulls 53 Pkt., Wölfe 52 Pkt. vor heimischer Kulisse)
„Wenn ich an unseren Auftritt in Rosenheim (1:6) zurückdenke, muss man sagen, dass wir kaltschnäuziger sein müssen. In den ersten zwanzig Minuten waren wir sogar die bessere Mannschaft. Wenn die Starbulls allerdings mal ins Laufen kommen, dann wird es sehr, sehr schwer. Jeder Punkt, den wir dort holen, ist ein echter Gewinn für uns. Aber warum sollten wir das nicht schaffen? Wir haben die nötige Qualität und die die Erfahrung auch in Rosenheim etwas mitnehmen zu können.“
Indes haben die Starbulls im Gegensatz zu unserem letzten Auftritt im emilo-Stadion nochmal Veränderungen vorgenommen.
„Mit Witala und Bilek haben sie sich natürlich nochmal enorm verstärkt. Beide haben bisher geliefert. Aber auch mit den beiden Neuen bleibt die Stärke der Rosenheimer die wahnsinnig starke Rückwärtsbewegung. Das fängt vorne schon an und bei Scheibengewinn sind die unfassbar kalt vor dem Tor.“
In Sachen Lazarett gibt nur leichte Entwarnung. Ob Niklas #29Deske zurückkehren wird, ist noch nicht sicher. Hier wird, genauso wie bei Achim #57Moosberger, das Abschlusstraining am Donnerstagabend abgewartet werden müssen. Konstantin #35Kessler könnte somit im Laufe der Woche noch ein Thema für die Wölfe werden.


Löwen Waldkraiburg
EHC MIT EINMALIGER FAN-AKTION ZUM FINALE
(OLS)  Die Verzahnungsrunde zwischen Ober- und Bayernligisten biegt auf die Zielgerade und für die Löwen vom EHC Waldkraiburg geht es an diesem Wochenende um Alles! Am Freitag kommt der Tabellenzweite aus Landsberg in die Raiffeisen-Arena, am Sonntag geht es zum Erstplatzierten ECDC Memmingen. Aus eigener Kraft können die Löwen noch Rang 2 samt Heimrecht im Playoff-Viertelfinale erreichen und nach Memmingen startet der EHC eine herausragende Aktion für die Fans- zweier Vereine!
Das Stichwort ist #gemeinsam und das Motto lautet „Wir sind alle Eishockeyfans“ unter dem am Sonntag um 14:00 Uhr ein Fanbus an der Waldkraiburger Raiffeisen Arena nach Memmingen startet, mit hoffentlich 25 Löwen-Anhängern an Bord. Um 14:45 Uhr möchte man dann in Erding Halt machen und hier sollen 25 Fans der Erding Gladiators zusteigen, deren Team am Sonntag in Landsberg antritt.  Die Erdinger werden dann zunächst in Landsberg abgesetzt, die Löwen-Fans fahren weiter nach Memmingen und auf der Rückfahrt werden die Anhänger der Gladiators wieder eingesammelt- eine herausragende Aktion vom Fanbeauftragten Fabian Stark auf Waldkraiburger und  Katrin Danninger auf Erdinger Seite, die es in dieser Form wohl noch nicht gegeben hat. Beide Teams sind mittendrin im Kampf um die Playoffs, Erding fightet um die Teilnahme überhaupt, die Löwen kämpfen um das Heimrecht. „Wir müssen alles geben in den beiden letzten Spielen“ erklärte Löwen-Trainer Rainer Zerwesz im Vorfeld. „Die Gruppe ist sehr offen, wenn auch Memmingen schon so gut wie sicher als Erster durch ist. Aber wir wollen da sein, wenn sich die Chance bietet.“
Aktuell liegt Memmingen mit 18 Punkten auf Rang 1, vor Landsberg mit 16 Zählern und den Löwen mit 14. Dahinter stehen Erding (12), Passau (9) und abgeschlagen der ESC Dorfen (3). Da der EHC mit Landsberg und Memmingen auf die beiden vor ihm stehenden Mannschaften an diesem Wochenende trifft, hat man Platz 2 noch selbst in der Hand, rein rechnerisch wäre sogar der Platz an der Sonne noch drin, dafür müsste Memmingen am Freitag aber in Dorfen stolpern, der EHC gleichzeitig Landsberg besiegen und am Sonntag dann auch in Memmingen siegreich vom Eis gehen.
Freitagsgegner Landsberg musste sich personell angeschlagen am vergangenen Wochenende dem ECDC Memmingen und auch zuhause den Black Hawks aus Passau jeweils mit 2:3 geschlagen geben. Nach fünf Siegen in den sechs Spielen zuvor, war dies erstmals seit der 2:3-Penaltypleite gegen Waldkraiburg wieder eine Niederlage, noch dazu ein ganzes Null-Punkte-Wochenende. Aufgrund der erfolgreichen Wochen zuvor stehen die Riverkings aber nach wie vor auf Platz 2 in der Verzahnungsgruppe B und haben damit Stand jetzt Heimrecht für das Playoff-Viertelfinale gegen den Drittplatzierten der Gruppe A. Topscorer ist Verteidiger und Trainersohn Dennis Neal, mit acht Toren und vier Assists in bislang vier Partien. Gefolgt von Daniel Menge mit 12 Scorerpunkten (10 Assists) und Bohumil Slavicek mit 11 (8 Tore).
Bei den Löwen wird an diesem Wochenende definitiv erneut Stürmer Michail Sokolov ausfallen, hinter den Einsätzen von Kapitän Max Kaltenhauser und Brent Norris steht nach wie vor ein Fragezeichen. Zumindest der Kanadier sollte, wenn es nichts wird, wieder von Tomas Vrba ersetzt werden können, der zuletzt beim 4:2-Sieg in Passau einen Treffer selbst erzielt hatte und beim Erfolg gegen Dorfen bei allen vier Toren Vorbereiter war.
Bester Vorbereiter vom ECDC Memmingen ist im Augenblick Patrik Beck. Der 38-jährige Deutsch-Tscheche ist momentan auch Top-Scorer der Indiands mit vier Treffern und neun Assists in den acht Spielen der Verzahnungsrunde. Ihm folgen der Lette Kirils Galoha mit 12 Scorerpunkten (6 Tore)  und der ehemalige DEL-Spieler Eddy Rinke-Leitans mit ebenfalls 12 Punkten (8 Assists). Der Memminger Top-Scorer der Oberliga-Hauptrunde, Antti-Jussi Miettinen mit neun Toren und 35 Assists in 28 Spielen, hat seine Verletzung inzwischen überstanden und kam in drei Spielen der Verzahnung bisher zum Einsatz. Dabei verbuchte der Deutsch-Finne, der auch schon einmal für Waldkraiburg spielte, drei Torvorlagen. Ende Januar waren die Indians in der Raiffeisen Arena zu Gast und entführten beim 4:2-Sieg die Punkte an den Hühnerberg. „Memmingen hat eine Klasse Truppe, das wissen wir seit Jahren. Es ist nie leicht gegen die Indians, da müssen wir bereit sein“ so EHC-Coach Rainer Zerwesz.
Für die „Hinspielpleite“ gilt es sich jetzt zu revanchieren und mit der Unterstützung durch den gemeinsamen Fanbus bei der Kooperationsfahrt über Landsberg nach Memmingen sollte es ja gut aussehen. Bei den Erding Gladiators kann man sich über den Link www.scenario-fanatico.de/afahrten anmelden, auf Waldkraiburger Seite läuft dies wie gewohnt über eine Direktnachricht bei Facebook, in der Geschäftsstelle zu den bekannten Öffnungszeiten oder per Email an Fanbus @ehcwaldkraiburg.com.  


EV Moosburg
Bad-Kissingen-Spiel wird am 9. März nachgeholt
(BYL)  Das am vergangenen Freitag von den Gästen abgesagte Verzahnungsrunden-Spiel zwischen dem EVM und dem EC Bad Kissingen wird am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena nachgeholt. Zu dieser Entscheidung kam am Dienstag der BEV. Damit bekommen es die Moosburger am letzten Punktspielwochenende dieser Saison gleich zweimal mit dem aktuellen Spitzenreiter zu tun. Denn am Sonntag, 11. März, müssen die Englbrecht-Schützlinge um 18 Uhr in Unterfranken antreten. Im Raum stand in den vergangenen Tagen auch eine Wertung der Partie zugunsten der Moosburger. Doch seitens des EC Bad Kissingen wurden wohl alle für die (sehr kurzfristige) Absage nötigen Atteste der verletzten bzw. erkrankten Spieler vorgelegt. "Wir akzeptieren die Verbandsentscheidung natürlich", sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann. Sonderlich glücklich sei man mit der aus der Absage resultierenden Situation allerdings nicht.


Schweinfurt Mighty Dogs
10 Minuten Eishockey reichen nicht - Nach der 1:0 Führung der Mighty Dogs in der 11. Minute beherrschten dann die Gäste aus Pfaffenhofen das restliche Spiel und gewannen mit 1:5
(BLL)  Krankheitsbedingt fehlten in der Partie gegen den EC Pfaffenhofen Simon Knaup und Michele Amrhein. An der Bande standen außerdem Steffen Reiser und Thomas Berndaner, da Zdenek Vanc an einer Trainerfortbildung des BEV teilnehmen musste. Bereits nach wenigen Sekunden testete Dion Campbell Philipp Hähl im Tor der Gäste und in der 3. Minute traf der Schweinfurter Kapitän an die Unterkante der Latte, doch der Puck landete leider nicht im Tor. Im Gegenzug parierte Benjamin Dirksen den Abschluss von Stefan Huber. In der 10. Minute bekam Kenneth Matheson die Scheibe vor dem Tor freistehend, doch der Schweinfurter Goalie blockte dessen Schuss. Auf der Gegenseite traf zuerst Marek Proks den Pfosten bevor Stephan Trolda die Scheibe zum 1:0 im Tor versenkte. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, keine Minute später landete der Schlenzer von Jake Fardoe zum Ausgleich in den Maschen. Danach schienen die Mighty Dogs wie ausgewechselt und die Gäste übernahmen immer mehr das Spiel. Die Hausherren hielten zuerst gut dagegen, kassierten dann in der 18. Minute doch das 1:2 durch Stefan Huber, der einen Schlagschuss von der blauen Linie von Patrick Landstorfer ins Tor abfälschte. 59 Sekunden vor dem Pausenpfiff legte Kenneth Matheson dann noch das 1:3 für den EC Pfaffenhofen nach.
Genauso druckvoll wie zum Ende des ersten Spielabschnitts starteten die Gäste ins zweite Dritte. 59 Sekunden nach dem Anpfiff waren gespielt, als Dillon Duprey die Führung auf 1:4 ausbaute. Die Mighty Dogs versuchten weiterhin dagegenzuhalten, scheiterten aber wie beispielsweise Stephan Trolda in der 22. und Dion Campbell in der 30. Minute an Schlussmann Philipp Hähl. Zuvor aber verwandelte in der 26. Minute Dillon Duprey seinen Penalty zum 1:5. Auch in Überzahl konnte Dion Campbell in der 40. Minute dem Pfaffenhofener Goalie nicht überwinden.
Zu Beginn des letzten Drittels hatte Marc Zajic gleich zwei Torchancen, die Erste hielt Philipp Hähl sicher, die Zweite blockte er nur, doch Mathias Kohl konnte den Abpraller nicht im Tor versenken. Die Gäste beschränkten sich nun hauptsächlich darauf ihre Führung in den letzten Minuten zu verteidigen und vereitelten den Mighty Dogs erfolgreich jede Chance den Rückstand zu verkürzen. Das Bemühen konnte man der Schweinfurter Spielern nicht absprechen, aber wie sagte es Steffen Reiser in der Pressekonferenz nach dem Spiel: „ Wir hätten noch drei, vier oder fünf Drittel spielen können und hätten keinen mehr nei gebracht. Solche Abende gibt’s. Wir müssen da jetzt einfach einen Haken hinten dran machen. Wir haben ein Spiel verloren, aber noch nicht die ganze Runde.“
Nächste Woche ist Trainer Zdenek Vanc, der ein Ankerpunkt für die Mannschaft ist, zurück und wird die Zügel wieder in die Hand nehmen, um sechs Punkte am kommenden Wochenende gegen den ERSC Amberg (Freitag, 16.02.2018, 20 Uhr) und Zuhause im Icedome gegen den EC Bad Kissingen (Sonntag, 18.02.2018, 18 Uhr) einzufahren. Zum Auswärtsspiel werden die Mighty Dogs von zwei Fanbussen begleitet. Wenige Plätze in beiden Bussen sind noch für weitere Fans verfügbar und können sowohl bei den Schweinfurter Plärrdeifln als auch bei den Supporters Schweinfurt reserviert werden. Für das Derby gegen die Kissinger Wölfe findet ab Donnerstag, den 15.02.2018, bei unserem Partner Automobilzentrum Löffler ein Kartenvorverkauf (Stehplatz Rang, Vollzahler) statt.


HC Maustadt
Noch ein Sieg zur Meisterschaft - HCM/ECDC 1b gewinnt auch gegen Buchloe
(BBZL)  Die SG HC Maustadt/ECDC 1b hat mit dem 7:3 (1:2/4:1/2:0) Erfolg über den ESV Buchloe 1b den sechsten Sieg in Serie erreicht und sich wieder an die Tabellenspitze der Eishockey-Bezirksliga, Gruppe 4, geschossen. Nun fehlt noch ein Sieg zur Meisterschaft in dieser Vorrundengruppe, der am Freitag (20 Uhr am Hühnerberg) gegen den ERC Lechbruck geholt werden soll.
Bis der Erfolg aber unter Dach und Fach war, war das gesamte Memminger Team gefordert. „Es war das erwartet harte Spiel“, erklärte Spielertrainer Ingo Nieder, der zunächst die Gäste verdientermaßen in Führung sah. Die Ostallgäuer gaben zu ungewohnter Stunde (Spielbeginn des Nachholspiels war um 21.20 Uhr!) zunächst mächtig Gas und führten nach zwölf Minuten mit 2:0. Der HCM agierte bis dahin viel zu umständlich und verzettelte sich im Spielaufbau. Trotzdem schaffte Martin Löhle noch vor der ersten Pause den 1:2-Anschlusstreffer und hauchte damit dem Spiel seiner Jungs neuen Atem ein. Nun waren es die Grün-Gelben, die mehr und mehr die Partie in die Hand respektive auf den Schläger bekamen. Auch die neuerliche Führung der Gäste nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Kevin Aschenbrenner konnte den HCM nicht bremsen, bis zur zweiten Pausensirene drehten Armin Ullmann sowie zweimal Ingo Nieder die Partie mit dem 5:3. Buchloe zeigte sich im letzten Drittel zwar bemüht, die Maustädter ließen aber kaum etwas zu. Martin Löhle und Mario Kusterer machten mit ihren Treffern endgültig den Deckel auf den Sieg.
Die Meisterschaft in der Gruppe 4 der Bayerischen Eishockey-Bezirksliga kann sich die SG HCM/ECDC 1b aus eigener Kraft holen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am Freitag (20 Uhr) am Hühnerberg gegen den alten Rivalen ERC Lechbruck. Zwar gewann die Grün-Gelben schon das Hinspiel mit 5:2, „ein Selbstläufer wird’s aber nicht werden“, warnt Nieder. Weil die Ostallgäuer unbedingt noch den dritten Platz sichern und sich wohl auch für die Hinspielpleite revanchieren wollen. Dennoch – ein Sieg ist Pflicht, weil Meisterschaftskonkurrent SG Lindenberg am Sonntag in Oberstdorf eine lösbare Aufgabe zu bewältigen hat.
Weiter geht’s für den HCM/ECDC 1b in den Play-Offs um die Bayerische Bezirksliga-Meisterschaft und den Landesliga-Aufstieg. Als Erster der Gruppe 4 würde es entweder gegen den ESC Geretsried 1b oder den ESV Bayersoien gehen, als Zweiter steht mit dem ESC Holzkirchen der Gegner schon fest. Gespielt wird im Modus „Best-of-3“. Danach folgt das Halbfinale, die Sieger daraus steigen in die Landesliga auf.


Diez-Limburg Rockets
Hamm, Harsefeld, Hamburg: EG Diez-Limburg ist in der Liga und im Pokal gefordert
(RLW)  Mit einem Heimsieg ist die EG Diez-Limburg in die Hauptrunde der
Regionalliga West gestartet, mit einem Heimsieg wollen die Raketen die
Hauptrunde auch abschließen. Letzter Ligagegner vor den Play-offs ist am
Freitag (20.30 Uhr) ausgerechnet der amtierende Meister Eisbären Hamm.
Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Halbfinal-Hinspiels im
Norddeutschen Eishockeypokal - die Rockets sind ab 19.30 Uhr beim Nord-
Verbandsligisten TuS Harsefeld Tigers zu Gast und werden danach
geschlossen nach Hamburg fahren, um dort noch ein bisschen Teambuilding
zu betreiben vor den Play-offs.
Sechs Punkte aus den beiden Auswärtsspielen in Herford und Soest - mit
dieser Leistung hatten die Raketen in der Vorwoche einmal mehr ihre gute
Form bewiesen und sich vorzeitig die Hauptrunden-Meisterschaft gesichert
mit aktuell 14 Punkten Vorsprung auf das Verfolgertrio Herford, Neuwied und
Ratingen. „Es war beeindruckend, wie die Mannschaft diese Aufgaben gelöst
hat. Vor allem in Herford, wo es immer sehr schwer ist zu spielen. Aber auch in
Soest, nachdem Tabellenplatz eins bereits feststand, hat das Team trotz der
Ausfälle sehr gut gespielt. ,Heute ist so ein Spiel, in dem du ein Statement
setzen kannst', hatte einer der Jungs vor dem Spiel gesagt. Ich denke, das sagt
alles über den Biss dieser Mannschaft aus. Wir haben die Leistung von Herford
bestätigt und Kontinuität bewahrt. Die spielerische Leichtigkeit, mit der die
Ausfälle kompensiert wurden, hat auch mich beeindruckt.“
Der Lohn für die harte Arbeit in bisher 31 von 32 Hauptrundenspielen ist die
vorzeitige Sicherung von Tabellenplatz eins und damit die beste Ausgangslage
aller West-Regionalligisten für die Play-offs. „Die Mannschaft agiert
unheimlich geschlossen“, sagt Lörsch. „Wir sind nicht auf Überzahlsituationen
angewiesen, um zum Torerfolg zu kommen. Dazu ziehen wir derzeit selbst sehr
wenige Strafen. Dazu macht die individuelle Klasse unserer Spieler das Team
derzeit so stark. Wir haben im Moment sicherlich die beiden Top-Import-
Spieler der Liga in unseren Reihen. Dazu mit Constantin Schönfelder einen
absoluten Ruhepol im Tor. Und ich könnte noch viel mehr Spieler aufzählen.
Unter dem Strich aber sind wir als Kollektiv stark. Der Verein, das
Management, das Umfeld und vor allem die Fans sind mit der gleichen
Leidenschaft dabei wie die Mannschaft. Die momentane sportliche Situation
gibt uns zudem die Möglichkeit, jetzt Spieler zu schonen, die noch leicht
angeschlagen sind.“
Ohnehin hatte der Trainer angekündigt, im Heimspiel gegen Hamm ein
bisschen was zu testen, wenn die Ausgangslage dies zulassen sollte. „Hamm ist
für uns der perfekte Gegner“, sagt der Rockets-Trainer. „Spiel- und laufstark,
physisch präsent und mit einer guten Grundordnung. Hamm steht sicherlich
nicht dort, wo man sich das vor der Saison gewünscht hatte. Aber aufgrund des
Potenzials im Team und der individuellen Klasse erwarte ich noch eine Menge
von den Eisbären.“ Der Vorjahresmeister reist als Tabellenfünfter nach Diez-
Limburg und kann sich in den letzten beiden Hauptrunden-Partien weder
verbessern noch verschlechtern. Im Play-off-Viertelfinale trifft man entweder
auf Ratingen, Neuwied oder Herford. „Die Fans können sich auf ein tolles Spiel
freuen. Auch mein Kollege Ralf Hoja wird sicherlich das Spiel nutzen wollen,
um weitere Kontinuität in das Spiel seiner Mannschaft zu bekommen. Wir
werden zwei Dinge probieren, an denen wir im Training bereits gearbeitet
haben - vorausgesetzt, die personelle Situation lässt es zu."
Keine 24 Stunden nach dem Heimspiel gegen Hamm stehen die Raketen
bereits in Harsefeld auf dem Eis. Der Nord-Verbandsligist hat sich mit dem
beeindruckenden Torverhältnis (68:1) und vier Siegen für das Halbfinale im
Norddeutschen Eishockeypokal qualifiziert, beansprucht im Duell mit der
klassenhöheren EGDL aber sicherlich die Außenseiterrolle für sich. „Ich
erwarte einen hochmotivierten Gegner“, blickt Arno Lörsch nach vorne. „Die
werden uns das Leben ganz sicher sehr schwer machen. Ich kann weder die
Mannschaft noch deren Stärke einschätzen. Wir bringen den nötigen Respekt
mit, den du vor einem Pokal-Halbfinale haben musst. Wir gehen das Spiel mit
der gleichen Intention an wie jedes andere Spiel auch. Es ist ein Halbfinale und
wir wollen auch in diesem Wettbewerb ins Finale."
Mit welchem Kader die Rockets den Weg in den Norden antreten, ist derzeit
noch offen. „Tim Ansink, Andre Bruch und Dominik Kail werden in jedem Fall
nicht dabei sein können“, sagt der Trainer. „Alles Weitere werden wir nach
dem Spiel am Freitag entscheiden. Wir fahren aber grundsätzlich mit dem
kompletten Kader nach Harsefeld.“ Für das Team steht aber an diesem Abend
nicht nur das Pokalspiel auf der Agenda. „Nach dem Spiel werden wir nach
Hamburg fahren, dort den Abend verbringen und übernachten und erst am
nächsten Tag zurückfahren. Für die Mannschaft ist das eine schöne
Gelegenheit noch einmal durchzuatmen vor den Play-offs. Schon in Bremen
und Nordhorn haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, den
Norddeutschen Pokal auch zum Teambuilding zu nutzen."


Ice Dragons Herford
Wochenende der Entscheidung – Ice Dragons empfangen Neuss und reisen nach Neuwied!
(RLW)  30 Vorrundenspiele sind gespielt. 30 Spiele, die dazu dienen sollten, die Platzierungen für die Playoffs zu klären. 30 Spiele, verdammt viele Punkte. Viele Entscheidungen sind jedoch nicht gefallen! Im Gegenteil, desto weiter die Saison voran schritt, desto enger wurde es, so dass sich, einem guten Roman gleich, alles auf das große Finale zuspitzt. In Zahlen: Die Ice Dragons sind derzeit 2., mit 59 Punkte, die Bären aus Neuwied 3., mit 59 Punkten und dahinter stehen die Ice Aliens, mit, unfassbar, 59 Punkten, wenn auch bei einem Spiel mehr! Einzig die Tordifferenz entscheidet derzeit also über die Platzierung. Und zu allem Überfluss entscheidet sich so die Vergabe der Plätze erst im letzten Spiel am Sonntagabend!
Doch der Reihe nach. Schon am Freitagabend empfangen die Ice Dragons den derzeitigen Tabellenletzten aus Neuss. Die Cracks des Neusser EV haben zwar 3 Punkte Rückstand auf Lauterbach, könnten aber theoretisch noch an den Luchsen vorbeiziehen, wenn sie ihre beiden Spiele gewinnen und die Luchse beide Spiele verlieren. Für das Team von Boris Ackermann geht es also um alles! Doch die Medaille hat, wie eigentlich immer im Sport, 2 Seiten. Denn auch die Ice Dragons brauchen diese Punkte, mit einem Sieg könnten sie sich (auf Grund der deutlich besseren Tordifferenz als Ratingen) schon am Freitagabend zumindest den 3. Platz sichern! Es ist also davon auszugehen, dass am Freitagabend von beiden Teams um jeden Zentimeter Eis gekämpft wird. Bei dieser Aufgabe erhofft sich das Team um Kapitän Fabian Staudt übrigens Unterstützung aus dem Lazarett, schließlich steigen von Tag zu Tag die Chancen, dass Kieren Vogel und Leon Nasebandt wieder mit dabei sind. Angepfiffen wird die Partie in der Eishalle „Im kleinen Felde“ am Freitagabend um 20:30 Uhr, die Leitung werden Hauptschiedsrichter Jan-Philipp Priebsch und seine Assistenten Jan-Moritz Schäfer und Robin Schott übernehmen.
Am Sonntag startet dann der absolute Kracher des Spieltages. Denn wenn um 19:00 Uhr die Partie im IceHouse Neuwied angepfiffen wird, stehen sich mit den gastgebenden Bären und den Ice Dragons zwei Teams gegenüber, für die sich die gesamte Vorrunde auf dieses eine Spiel komprimiert! Denn gibt es in diesem Duell einen Sieger nach regulärer Spielzeit, landet der automatisch auf Platz 2! Und da für beide Teams nichts anderes zählt, als diesen 2. Platz zu erreichen und sich damit Heimrecht bis mindestens ins mögliche Halbfinale zu sichern, wird es auf dem Eis mächtig zur Sache gehen. 


Grefrath Phoenix
GEG beschließt Vorrunde mit drei Spielen in vier Tagen
(LLW)  Die Qualifikation zur Regionalliga-Aufstiegsrunde hatte die Grefrather EG am vorletzten Wochenende bereits vorzeitig erreicht. Bevor noch in diesem Monat die Endrunde und damit die heiße Phase der Saison startet, geht es für die GEG nun noch insgesamt drei Mal innerhalb von vier Tagen in der Landesliga-Vorrunde aufs Eis.
Das prall gefüllte Eishockey-Wochenende der Blau-Gelben startet frühzeitig am Donnerstag, 15.02. um 20.00 Uhr mit einem Nachholspiel bei den Realstars Bergisch Gladbach. Die Partie musste neu angesetzt werden, da die GEG zum Ursprungstermin im Januar aufgrund zahlreicher Ausfälle keine spielfähige Mannschaft zusammen bekommen hatte. Dabei sieht es auf der Grefrather Spielerbank auch für den neu angesetzten Termin nicht besonders rosig aus. Das Team muss auch diesmal mit zahlreichen berufs-, verletzungs- und krankheitsbedingten Absagen zurecht kommen.
24 Stunden später trifft das Team von der Niers am 16.02. ebenfalls um 20.00 Uhr im heimischen Grefrather EisSport & EventPark auf die Dortmunder Eisadler. Zumindest für diesen Abend dürfte sich die angespannte Personalisituation bei den Feuervögeln etwas verbessern. Als Mitabsteiger aus der Regionalliga hatten sich die Ruhrstädter vor der Saison sicherlich deutlich mehr vorgenommen, als das neu zusammen gestellte Team tatsächlich auf das Eis bringen konnte. Mit dem derzeitigen fünften Tabellenplatz blieben die Dortmunder weit hinter der eigenen Erwartungshaltung zurück. Die Grefrath Phoenix hatten nach zunächst zwei deutlichen Siegen zuletzt auswärts mit 1:3 jedoch auch bereits einmal das Nachsehen gegen die Eisadler. Keine Frage, dass hier im blau-gelben Duell noch eine Rechnung offen ist und dass das Team um Phoenix-Captain Andreas Bergmann für die Hinspiel-Niederlage gerne Revanche nehmen möchte.
Am Sonntag, 18.02. schließt die GEG beim Tabellenschlusslicht EC Bergisch Land “Raptors” aus Solingen die Vorrunde ab. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.
Auch wenn die letzten drei Begegnungen angesichts der bereits gesicherten Aufstiegsrunden-Qualifikation für die GEG sportlich keine sonderliche Bedeutung mehr haben, so sieht Phoenix-Trainer Karel Lang das Intensiv-Wochenende dennoch als wichtigen Gradmesser und eine Art Generalprobe für die nächste Saisonphase an: “Drei Spiele in vier Tagen sind ein straffes Programm. Dazu gilt es die vielen Ausfälle wegzustecken. Ich bin mir sicher, dass die Jungs dennoch ihr Bestes geben werden”. Vielleicht ist das Abschluss-Wochenende aber auch ein willkommener Zeitpunkt, ohne Druck den Torriecher und damit die eigene Lockerheit wiederzufinden.


Adendorfer EC
Adendorf startet gegen den HSV in die Playoffs – Großes Nord-Derby in den K.-o.-Spielen
(RLN)  Es ist vollbracht! Mit einem 5:4 Heimsieg gegen den Hamburger SV sicherte sich der Adendorfer EC am vergangenen Freitag seinen Wunschgegner für die nun anstehenden Playoffs. Ab dem kommenden Wochenende heißt es nun “siegen oder fliegen“ für die Heidschnucken, wenn es im Best-of-5 Modus (drei Siege zum Weiterkommen) im Halbfinale zur Regionalligameisterschaft zu den großen Derbys gegen den HSV kommt.
HSV gegen den AEC, oder Zweiter gegen den Dritten heißt es nun im Playoff Halbfinale und gerade diese Konstellation hat es in sich. Es ist das große Nord-Derby, welches schon in der Hauptrunde die Massen ins Walter-Maack-Eisstadion gezogen hat und nun gerade in den K.-o.-Spielen für weitere Brisanz sorgen wird.
Viermal standen sich beide Teams bisher in der Hauptrunde gegenüber und beide Teams konnten dabei ihre beiden Heimspiele für sich entscheiden. Ein leichter Vorteil also für den favorisierten Hamburger SV, der als Titelverteidiger in diese Serie geht und am Freitag um 19.30 Uhr in Hamburg-Stellingen vorlegen kann. Der Adendorfer EC kann sich also in den nun bevorstehenden K.-o.-Spielen nicht alleine auf seine Heimstärke verlassen, sondern muss wenigstens ein Auswärtsspiel gewinnen, um endlich einmal ins Finale einziehen zu können und damit seinen größten Erfolg der Playoffs Vereinsgeschichte feiern zu können.
Am Sonntag um 19 Uhr kommt es im “heißesten Kühlhaus des Nordens“ dann zum Spiel 2 des Adendorfer EC in diesem Halbfinale. Auch wenn bei der Ausgeglichenheit beider Teams nicht davon auszugehen ist, dass diese Serie bereits nach drei Spielen entschieden ist, so ist es doch möglich dass es so oder so das einzige Halbfinal-Heimspiel des Adendorfer EC ist.
Die Zuschauer erwartet auf jedenfall ein echter Derby-Klassiker. Bereits die Spiele in der Hauptrunde zeigten schnelles und kampfbetontes Eishockey und gerade in den Playoff-Spielen, wo jeder Spieler noch einmal letzte Reserven aus sich rauskitzelt ist eine Steigerung zu erwarten.
In den Playoffs werden am Sonntag traditionell viele Zuschauer im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion erwartet. Es wird empfohlen den Kartenvorverkauf im Walter-Maack-Eisstadion und neu, im Marktkauf Center Adendorf an der Information zu nutzen. Karten im Vorverkauf gibt es auch im Eisstadion befindlichen AEC Service Center, am Donnerstagabend von 19 bis 20.30 Uhr und in einer Sonderöffnungszeit am Freitag von 14 bis 16.30 Uhr.
Auf Grund von Sicherheitsbestimmungen kann der Adendorfer EC seit dieser Saison nur noch 1500 Karten in den freien Verkauf geben, was eine “Gefahr“ von einem ausverkauften Halbfinalspiel größer werden lässt.
Achtung: wegen der öffentlichen Laufzeit im Walter-Maack-Eisstadion öffnet die Abendkasse nicht vor 18.15 Uhr. Mit Verzögerungen und Wartezeiten ist zu rechnen. Wir bitten hier um Verständnis.
Die Playoff-Termine des AEC:
Freitag, 16.02., 19.30 Uhr: Hamburger SV – Adendorfer EC
Sonntag, 18.02., 19.00 Uhr: Adendorfer EC – Hamburger SV
Freitag, 23.02., 19.30 Uhr: Hamburger SV – Adendorfer EC
(Sonntag, 25.02., 19.00 Uhr: Adendorfer EC – Hamburger SV)
(Freitag, 02.03., 19.30 Uhr: Hamburger SV – Adendorfer EC)


ESC Berlin
Regio muss gegen Wölfe ran, Zweete gegen den Titelverteidiger
(RLO)  Zwei Spitzenteams können die Teams des ESC 07 Berlin am Wochenende zu Heimspielen begrüßen. Das Regio-Team empfängt die Schönheider Wölfe, die Zweete die 1b vom ECC Preussen Berlin.
Mit den Schönheider Wölfen kommt am Samstag der Tabellenzweite ins PO 9. Ein Aufeinandertreffen gab es bisher in dieser Saison, im Dezember gab es einen klaren 8:1-Erfolg für die Wölfe. Allerdings verkaufte sich der Club damals recht gut, zehn Feldspieler ärgerten den Favoriten sogar ein wenig, denn der Club konnte mit 1:0 in Führung gehen. Es folgten aber drei Treffer in Überzahl der Erzgebirgler, sowie zwei Treffer bei eigener Überzahl. Erst im letzten Drittel gelangen den Wölfen damals Treffer bei Fünf gegen Fünf. Wenn es gelingt, Fehler weitestgehend zu vermeiden und kompakt zu stehen, kann zumindest ein achtbares Ergebnis erzielt werden. Spielbeginn ist wie immer um 19:30 Uhr.
Nicht einfacher wird die Aufgabe am Sonntag ab 16:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion. Denn es geht gegen die 1b vom ECC Preussen Berlin und das ist immerhin der Titelverteidiger der Landesliga. Für die Charlottenburger geht es noch um die Meisterschaft, denn auch wenn dort mit Überraschung wahrgenommen wurde, was den Teamverantwortlichen schon lange klar sein musste; nämlich, dass die Meisterschaft in diesem Jahr innerhalb der normalen Hauptrunde ausgetragen wird, weil für weitere Spiele keine Eiszeiten garantiert werden konnten. Und eventuelle Spieltermine sind nun wirklich keine Alternative. Nun gilt es also zu punkten, was die Zweete aber auch versuchen wird. Denn es geht auch für den Club darum, alles zu versuchen den am Wochenende eroberten Platz 3 zu verteidigen. Und vielleicht ist ja ein Podiumsplatz für die Zweete möglich. Die Zweete hat in dieser Saison durchaus überrascht, gab es doch erhebliche Abgänge. Doch durch Teamgeist und geschlossene Mannschaftsleistungen gelang es bisher eine tolle Saison hinzulegen. So wurden gegen favorisierte Teams einiges an Punkten geholt. Aber es wird natürlich sehr schwer, denn nach dem Spiel gegen den ECC folgt das gegen Tabellenführer ERSC Berliner Bären. Doch nun gilt es, dem ECC alles abzuverlangen. Schon das Hinspiel war eine enge Kiste, der ECC setzte sich am Ende mit 5:2 durch. Die Zweete wird alles versuchen diesmal die Punkte zu behalten und würde sich über Unterstützung freuen.
(Norbert Stramm)


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Mittwoch 14.Februar 2018
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