Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Eigengewächs Rene Schoofs schnürt auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Steelers. Der 34-Jährige steht bereits seit 2001 im Kader der 1.Mannschaft
  
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Matt White, der seinen Vertrag in der Fuggerstadt eigentlich bereits im Februar verlängert hatte, wird die Panther nun doch verlassen und von seiner Ausstiegsklausel gebrauch machen und in die KHL wechseln
      
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga ist ein neuer Modus angedacht. Nach der Hauptrunde folgt wieder die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd, die obere Zwischenrunde, sowie eine untere Zwischenrunde. Die besten beiden Teams der unteren Zwischenrunde qualifizieren sich für die Pre-Play Offs mit dem Siebten und Achten der oberen Zwischenrunde. Danach folgen drei weitere Play-Off-Runden. Die Finalteilnehmer sind für die Oberliga Süd qualifiziert. Die vier letzten Teams der unteren Zwischenrunde spielen in Play-Downs einen Absteiger in die Landesliga aus. Angedacht ist zudem die Einführung von Förderlizenzen mit doppelten Spielgenehmigungen mit Oberligisten und DNL-Teams
 
EC Bad Kissingen
(BYL)  Mit dem jungen Stürmer Jamie Akers, der aus Schweinfurt zu den Wölfen kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, ausserdem hat Stürmer Jakub Revaj seinen Vertrag in der Kustadt für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 3.März 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Verbandsliga Nord.


Deutscher Eishockey Bund
Eisenbach Tresore wird Offizieller Safety-Partner des DEB
(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat mit der Firma Eisenbach Tresore einen neuen Partner an seiner Seite. Das mittelständische Unternehmen aus Hessen ist seit vielen Jahren eines der führenden Unternehmen im Bereich Tresore bzw. Sicherheitsschränke, und auch im Sport kein unbekannter Name. Neben Partnerschaften mit dem VFL Bochum, Hannover 96 und Eintracht Frankfurt sind die hessischen Sicherheitsexperten unter anderem auch in der eSports Bundesliga, mit einer eigenen Hockey Liga aktiv.
Ab Anfang April wird das Eisenbach Tresore Logo auch auf den Schienen der Torhüterausrüstungen aller neun DEB Auswahlteams zu sehen sein. Mit diesem zentralen Branding belegt der Partner eine interessante Fläche mit großer Werbewirkung und zeigt auch sein Engagement für das Eishockey insgesamt. Neben den Torhütern der Nationalmannschaft, darunter z.B. die olympischen Silbermedaillengewinner, ziert das Firmenlogo auch die Schoner der Frauen- sowie Nachwuchs-Torhüter. Darüber hinaus präsentiert Eisenbach Tresore bei den Länderspielen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft den „Safe of the Day“ und zeigt damit seine kreative Aktivierung. Im Nachwuchsbereich zeigt Eisenbach seine Verbundenheit zum Eishockey beim Streaming des Schüler-Endturniers. Zudem erhält Eisenbach Branchenexklusivität und weitere Werberechte, z.B. die Logointegration auf der Website des DEB, der DEB-Sponsorenwand und ein eigens aufgelegtes Produkt im DEB-Fanshop. Tickets und  Logo- sowie Titelrechte runden das Werbepaket ab.
Robert Schütt, Leiter Marketing DEB:
„Mit Eisenbach Tresore begrüßen wir einen namhaften und kreativen Partner im Kreis der DEB Sponsoren. Die Gespräche mit Matthias Eisenbach und Karsten Gottschall sind von enormer Fantasie, fundiertem Marketingwissen und Eishockeybegeisterung gekennzeichnet. Die Torhüter-Werbefläche passt perfekt zum Produkt und wird uns tolle Bilder bescheren.“ 
Karsten Gottschall, Leiter Marketing Eisenbach Tresore:
„Unser Engagement beim DEB ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Entwicklung unseres Sportsponsorings. Wir freuen uns, auf die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten mit dem DEB und den Eishockey Nationalteams.“


Düsseldorfer EG
Playoff-Traum geplatzt: Eisbären überrollen die DEG
(DEL)  Die Düsseldorfer EG verliert gegen die Eisbären aus Berlin deutlich mit 2:6 (1:2; 0:4; 1:0). Das Team von Coach Tobias Abstreiter war dabei bemüht, aber chancenlos. Die Playoffs sind damit für die Rot-Gelben nicht mehr zu erreichen.


Iserlohn Roosters
Anthony Camara verstärkt die Iserlohn Roosters
(DEL)  Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL)
haben sich entschieden, ihren Kader noch mit einem weiteren Stürmer zu
ergänzen. Deshalb wechselt der 24 Jahre alte Kanadier Anthony Camara von
den Graz99ers aus der österreichischen Erste Bank Liga (EBEL) an den
Seilersee. Er unterzeichnete einen Vertrag bis zum Ende der laufenden
Spielzeit. "Aufgrund der Verletzung von Louie Caporusso war es uns
wichtig, den Kader noch ein wenig breiter aufzustellen. Das ist uns mit
Anthony gelungen", so Manager Karsten Mende.
Camara begann seine Karriere in der Ontario Hockey League, der kanadischen
Juniorenliga, stand in Saginaw und Barrie unter Vertrag, gehörte in der
Saison 2012-2013 auch zum Kader der kanadischen Nationalmannschaft für die
U20 WM. Bereits zwei Jahre zuvor war er von den Boston Bruins in der
dritten Runde an 81. Position gedraftet worden. In der Organisation der
Bruins unterzeichnete Camara anschließend seinen ersten Profivertrag,
spielte allerdings ausschließlich in den Farmteams. Im Sommer 2017
entschied er sich für einen Wechsel nach Europa, heuerte zuerst bei den
Odense Bulldogs in der dänischen Liga an, bevor er im Januar nach Graz
wechselte. Dort erzielte er in 14 Spielen fünf Treffer und bereitete sechs
weitere Tore vor.
"Anthony ist ein sehr physischer Spieler, der uns mehr Tiefe geben wird.
Er ist ein harter Arbeiter, der auch Tore schießen kann", sagt
Roosters-Cheftrainer Rob Daum. Camara ist bereits am Abend in Iserlohn
eingetroffen, bestreitet am Vormittag sein erstes Training am Seilersee.
Ein Einsatz im Abendspiel gegen die Schwenninger Wild Wings ist derzeit
nicht vorgesehen.


Red Bull München
Red Bulls machen Hauptrundensieg perfekt
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:1 (0:1|2:0|3:0) gewonnen. Vor 4.647 Zuschauern schossen Ryan Button, Jon Matsumoto, Michael Wolf, Maximilian Kastner und Konrad Abeltshauser die Bayern zum dritten Hauptrundensieg in Folge. Bei acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Berlin steht bereits vor dem abschließenden Spiel am Sonntag gegen Iserlohn fest, dass die Red Bulls von Platz eins in die Playoffs gehen werden.
Nach dem frühen Führungstreffer der Pinguins durch Jordan Owens (4.) spielten beide Teams schnörkellos nach vorne. Bremerhaven setzte dabei auf lange Pässe an die gegnerische blaue Linie, die Red Bulls brachten den Puck schnell durch die neutrale Zone. Auch wenn die Großchancen fehlten, war es eine kurzweilige Partie.
Ab dem Mittelabschnitt hütete Kevin Reich das Tor der Münchner, David Leggio blieb nach einem Zusammenprall gegen Ende des ersten Drittels in der Kabine. Der junge Torhüter hatte zunächst wenig Arbeit, denn seine Vorderleute drängten auf den Ausgleich und hatten gute Chancen – darunter ein Pfostenschuss von Jon Matsumoto (30.). Durch einen Doppelschlag drehten die Red Bulls die Partie: Den Ausgleich erzielte Ryan Button in Unterzahl (37.), das 2:1 Jon Matsumoto (39.). Dazwischen parierte Reich stark gegen Jason Bast (37.).
Im Schlussdrittel hielt München die Pinguins vom eigenen Tor fern. Als die Hausherren offensiver wurden, sorgten Michael Wolf und Maximilian Kastner mit zwei Treffern binnen 33 Sekunden für die Vorentscheidung zugunsten der Red Bulls (jeweils 49.). Den Schlusspunkt setzte Konrad Abeltshauser per Empty-Net-Treffer in der 58. Minute.


Tölzer Löwen
Platz 13 nach Sieg gegen ESVK sicher
(DEL2)  "Comeback-Sieg", "Old but Gold", "Platz 13 ist unser" - die 
Möglichkeiten für Überschriften wären schier endlos gewesen nach dem 
Sieg über den ESV Kaufbeuren. Nach einem 0:2-Rückstand gewannen die 
Tölzer Löwen gegen die starken Allgäuer mit 3:2 (0:1, 1:1, 2:0). Platz 
13 ist aufgrund der gleichzeitigen Niederlage Bayreuths sicher.
Schon vor der Partie war klar, dass das Spiel auch durch zwei der 
besseren Goalies der Liga geprägt werden würde. So war es lange ein 
Duell mit wenigen Toren und guten Szenen der Tormänner. Bis zur 36. 
Minute fiel nur ein Tor: Florin Ketterer traf gegen Ende des ersten 
Drittels nach einem Tölzer Zuordnungsfehler zum 1:0 für den ESVK. "Ich 
fand, dass Kaufbeuren das Spiel mit einem unwahrscheinlichen Druck 
begonnen hat. Ich war sehr zufrieden, dass wir das erste Drittel 
überlebt haben und wir nach dem 2:0 das Glück hatten, dass eine 
Strafzeit gepfiffen wurde und wir die Überzahl genutzt haben", so Rick 
Boehm.
Das 0:2 passierte in eben jener 36.Spielminute: Max Schmidle brachte die 
Gäste, die von mehr als 400 Auswärtsfans nach vorne gepeitscht wurden, 
deutlich auf die Siegerstraße. Doch die Löwen steckten nicht auf - auch 
dank einer unkonzentrierten Aktion des ESVK kamen sie wieder zurück ins 
Spiel. "Zu dem Zeitpunkt muss ich cleverer spielen und schauen, dass ich 
mit dem 2:0 in die Drittelpause gehe. Da hatten wir das Momentum auf 
unserer Seite und dann schmeißt du’s weg", kritisierte Andreas 
Brockmann. Casey Borer nutzte die numerische Überzahl zum 
Anschlusstreffer.
Die Hoffnung war wieder da und nun waren es die Löwen, die das Momentum 
zum Start ins Schlussdrittel auf ihrer Seite hatten. Hannes Sedlmayr, 
der eine scharfe Hereingabe von Julian Kornelli ins Tor bewegte, und 
Klaus Kathan mit einem Schlenzer an den Innenpfosten drehten das Spiel 
innerhalb von dreeinhalb Minuten. "Der Schuss vom Kathan Klausi einfach 
überragend. Er schießt nicht gewaltig, aber unwahrscheinlich schnell. 
Das ist für Torhüter dann manchmal überraschend." Es war der 
14.Saisontreffer für den 41 Jahre jungen Centers. Die Löwen retteten den 
Vorsprung - trotz Unterzahl in den letzten Minuten - über die Zeit. Auch 
dank eines starken Mikko Rämö und einer insgesamt sehr konzentrierten 
Defensivarbeit.
"Tölz hat härter gearbeitet, sie haben es mehr gewollt. Wir haben nicht 
gut gespielt. Schade drum, aber mich freut es für die Tölzer, dass sie 
das Heimrecht in den Playdowns haben. Heute war ich mit der Einstellung 
nicht zufrieden", urteilte der gebürtige Tölzer Andreas Brockmann.
Heimrecht haben die Löwen in den Playdowns allerdings nicht ganz. Als 
13. wartet der 12. - also die Wölfe Freiburg - auf die Buam. In der 
ersten Runde geht's demnach erstmal einmal öfter auswärts ran. Zunächst 
steht aber noch das Spiel in Frankfurt an. Dann wohl auch wieder mit 
Chris St. Jacques: "Er hat die Freigabe bekommen von den Ärzten. 
Deswegen werden wir ihn wahrscheinlich auch am Sonntag schon einsetzen", 
klärte Rick Boehm auf. Den kommenden Playdown-Gegner bewertete der 
Löwencoach mit Vorsicht: "Sicherlich angenehmer, als nach Weißwasser zu 
fahren. Überschätzen dürfen wir die Ergebnisse unter der Saison auf 
keinen Fall. Das ist ein Neustart. Es wird schwierig, aber es ist 
machbar."


Bayreuth Tigers
Tigers mit starkem Auftritt aber ohne Punkte…
(DEL2)  Mit der wieder genesenen KGB-Reihe und den Rückkehrern Neher und Luciani, dafür aber ohne Alanov, der für die Nürnberger in der DEL im Einsatz war, traten die Tigers mit vier Sturmreihen an. Lange ist es her in dieser Saison, dass Sergej Waßmiller so aus den Vollen schöpfen konnte.
Das erste Drittel war eine der guten bis sehr guten Spielabschnitte für die Tigers in dieser Spielzeit. Ohne die Defensive zu vernachlässigen, spielten die Tigers kontrolliert nach vorne. Beinahe im Minutentakt kreierten sie dabei Torchancen. Bartosch begann in der zweiten Minute und verzog die Scheibe nur knapp. V. Busch, Gams, der alleine auf den Eispiratentorwart zulaufen konnte, Luciani und Potac mit einem Schuss aus dem Halbfeld machten weiterhin Druck. Unterbrochen von einem eher harmlosen Schuss der Eispiraten nach fünf gespielten Minuten. Nach weiteren Möglichkeiten durch Luciani, Neher und Ontl konnte Saarinen das erste Mal gefährlich vors Tor der Bayreuther ziehen. Vosvrda war auf dem Posten – bis hierhin waren bereits 13 Minuten gespielt. Nur eine Minute später fälschte Gläser einen eher harmlos aussehenden Schuss von Linden glücklich ab und brachte damit seine Farben in Führung. Crimmitschau im Anschluss noch mit zwei guten Möglichkeiten. Einmal konnte Knackstedt nicht verwerten und Ciernik setzte einen Penalty an den Pfosten, sodass man mit einer – für die Gäste zu diesem Zeitpunkt – eher schmeichelhaften knappen Führung in die Pause ging.
Auch im Mittelabschnitt machten die Tigers eine gute Figur und spielten weiter hochkonzentriert. Den ersten Warnschuss setzten aber die Gäste aus Sachsen in der 26. Spielminute als Czarnik eine Gelegenheit bekam. Als die Eispiraten zu ihrem ersten Treffer kamen – allerdings hatte Geigenmüller nach einem schön getimten Zuspiel von Bartosch kurz vorher auf 2:0 erhöht – drehte sich das Spiel etwas. Knackstedt kam vier Minuten vor der zweiten Pause ziemlich frei zum Schuss und überwand Vosvrda zum Ausgleich für sein Team. Bartosch hätte Sekunden vor der Drittelpause – beide Mannschaften waren mit vier Feldspielern auf dem Eis – noch die Führung vor der Sirene erzielen können, scheiterte aber am Goalie der Eispiraten.
Kalte Dusche zum Beginn des dritten Spieldrittels für die Tigers als Weber aus halblinker Position einfach mal abzieht. Die Scheibe springt vom Pfosten zurück an die Schulter von Vosvrda und kullert von dort ins Tor. Erstmalige Führung für die Eispiraten! Es dauerte einige Zeit bis sich die Gastgeber von diesem Rückschlag erholen konnten. Luciani war es, der nach 49 Minuten einen Querpass stark auf den im Slot lauernden Stas spielte, der noch abgedrängt werden konnte. Kurze Zeit später – Czarnik drückte die Strafbank – war Stas dann mit seinem Tor an der Reihe. Chouinard brachte die Scheibe von der blauen Linie in die gefährliche Zone vors Tor, wo seine Reihenkollege noch die Kelle hinhalten konnte und dem Puck so den entscheidenden Richtungswechsel mitgab. Die inzwischen mit offenem Visier kämpfenden Gäste antworteten mit wütenden Angriffen und kamen nacheinander durch Saarinen, Knackstedt und Allen zu besten Gelegenheiten und dies wurde, sehr spät, noch belohnt. Ciernik, der bei einem Solo selbst durch einen Sturz nicht von der Scheibe zu trennen war, machte knapp 50 Sekunden vor dem Schlusspfiff den Deckel auf die Partie, die den Sachsen die endgültige Teilnahme an den Pre-Playoffs bescherte und die Tigers, bei einem gleichzeitigem „Dreier“ der Tölz Löwen auf dem 14. Platz festnagelte.
Tigers-Coach resümierte in der Pressekonferenz die Partie knapp und sehr treffend: „Mit der Leistung meiner Jungs war ich sehr zufrieden – mit dem Ergebnis nicht!“


Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten sichern Pre-Playoff-Teilnahme und vorzeitigen Klassenerhalt - Matchwinner Robbie Czarnik entscheidet dramatische Partie
(DEL2)  Die Eispiraten-Fans durchlebten am heutigen Freitagabend einen äußerst wechselhaften aber doch erfolgreichen Abend! Ihre Schützlinge starteten zunächst etwas fahrig und durchwachsen in die Partie. Somit gingen die ersten Großchancen auch an Bayreuth. Bevor die Tigers das erste Tor der Partie erzielten hatte Luciani schon eine Chance die Führung für seine Farben zu erzielen. In der 14. Spielminute war es dann soweit und Valentin Busch eröffnete die Partie mit seinem Tor nach Vorlage von Luca Gläser. Diese Schrecksekunde schien auch die Mannschaft wach gerüttelt zu haben und sie zeigte eine Reaktion. Aus dieser heraus tauchte Ivan Ciernik vor Vosvrada auf und wurde unfair gestoppt. Den darauffolgenden Penalty konnte er aufgrund eines Pfostentreffers nicht nutzen. Somit ging es nach 20 Minuten mit Rückstand in die Kabine.
Doch auch im zweiten Durchgang kamen die Eispiraten etwas verunsichert und scheinbar aufgeregt aus den Katakomben des Kunsteisstadion Bayreuth. So war es nach einer bis dahin hektischen Party und Chancen auf beiden Seiten Andreas Geigenmüller, der die Führung für die Tigers auf 2:0 ausbauen konnte. Doch dann schienen die Eispiraten das Herz in die Hand zu nehmen und kamen zum Anschluss durch Patrick Pohl per Rebound (33:24). Ivan Ciernik und Vincent Schlenker bereiteten dieses Tor mit einer Energieleistung vor. Kurz darauf bereiteten Torschütze Patrick Pohl und Kapitän André Schietzold den zwischenzeitlichen Ausgleich der Partie vor. Will Weber war es, der mit seinem sehenswerten Blueliner die Fans aufschreien lies (35:46). Somit ging man mit einem positivem Gefühl in die Drittelpause und Trainer Kim Collins fand offensichtlich auch in dieser die richtigen Worte.
Denn nach nur 48 Sekunden im dritten Drittel war es erneut Will Weber mit einem Schuss aus der Distanz. Tigers-Hüter Vosvrada sah dabei nicht gut aus und lies einen scheinbar haltbaren Schuss in die kurze Ecke rutschen. Somit war die Partie gedreht und die Westsachsen dem vorzeitigen Klassenerhalt und den Pre-Playoffs sehr nah. Doch dann kam ein Powerplay der Tigers und Sergej Stas egalisierte die Partie erneut (54:00). Somit schien es in die Overtime zu gehen und die wichtigen 3 Punkte für die Eispiraten zunächst verloren. Doch dann kam Robbie Czarnik. Der Crimmitschauer Toptorjäger traf nach toller Vorlag von Ivan Ciernik per Tip-In zum 4:3 Endstand und versetzte den Crimmitschauer Anhang in Ausnahmezustand. So endete die Begegnung und die Eispiraten ziehen in die Pre-Playoffs ein! Nach dem Spiel wurden Mannschaft und Trainer gebührend gefeiert und sollten diesen Schwung gemeinsam mitnehmen.
Losverkauf für Education4Kenya
Die Fans der Eispiraten Crimmitschau können sich zum Heimspiel am kommenden Sonntag (4. Februar – 18:30 Uhr) gegen die Heilbronner Falken auf eine tolle Aktion freuen. Gemeinsam mit dem Verein education4Kenya e.V. aus Gera wollen die Westsachsen im Rahmen des Spiels Spenden für ein soziales Projekt in dem ostafrikanischen Land sammeln. Dafür kann jeder Besucher bei einer Tombola mitmachen.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Wölfe Freiburg mit 0:1 (0:0; 0:0; 0:1) verloren. Vor 2680 Zuschauern erzielte Lukas Zib in der 59. Minute den spielentscheidenden Treffer. Zuvor hatten die Dresdner mehrere Möglichkeiten vergeben. Zwei Mal hatte sich der Referee entschieden, den Videobeweis zur Entscheidungsfindung zu Rate zu ziehen. Beide Male hatte der Puck die Torlinie nicht vollständig überquert.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Im ersten Abschnitt hatten wir Top-Chancen, aber all das hilft nichts, wenn man in zwei Heimspielen kein Tor schießt. Wir standen mehrfach allein vor dem Tor. Es ist extrem ärgerlich. Die Leistungen der beiden Torhüter waren heute top.“
Wölfe-Coach Leos Sulak: „Wir haben ein ausgeglichenes erstes Drittel gesehen. In der Defensive haben wir ordentlich agiert. Im zweiten Drittel haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Dann trifft Dresden drei Mal den Pfosten – Glück für uns. Im letzten Abschnitt haben wir uns wieder besser präsentiert. Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 4. März um 18.30 Uhr beim ESV Kaufbeuren.


Wölfe Freiburg
Heimspiel am Sonntag: Verabschiedung von Mancari und Walker
(DEL2)  Um 18.30 Uhr beginnt am Sonntag die DEL2-Partie zwischen dem EHC Freiburg und den Lausitzer Füchsen. Vor dem letzten Punktspiel der Saison wird es einen emotionalen Abschied von zwei Spielern geben, die zu den Gesichtern der EHC-Saison 2017/18 zählen.
Sowohl Ben Walker als auch Mark Mancari werden Freiburg in den kommenden Tagen verlassen – was aber nichts damit zu tun hat, dass sie ihr Team in den Playdowns nicht unterstützen wollen. Im Gegenteil: Sowohl der US-Amerikaner Ben Walker als auch der Kanadier Mark Mancari sind in den zurückliegenden Monaten zu prägenden Teilen der EHC-Familie geworden, ob nun auf oder auch neben dem Eis. Beide müssen den Blau-Weiß-Roten in der entscheidenden Phase der Saison von Nordamerika aus die Daumen drücken, weil sie aus medizinischen Gründen zurück in ihre Heimat reisen.
Mark Mancari wird Anfang der Woche in der Freiburger Universitätsklinik operiert und fliegt danach zusammen mit seiner Familie nach Kanada – allein schon weil er selbst durch die OP im oberen Körperbereich längere Zeit stark eingeschränkt sein wird und die Familie mit drei kleinen Kindern in der Heimat die Unterstützung von Großeltern und anderen Verwandten hat. In Kanada wird auch die Reha stattfinden. Ob eine Möglichkeit besteht, dass der 32-Jährige Allrounder nach Freiburg zurückkehrt, lässt sich noch nicht sagen. Der EHC Freiburg hat natürlich das Interesse, Mark Mancari weiter an sich zu binden und wird ihm ein Angebot unterbreiten. Im Vordergrund stehen aktuell die Genesung des Spielers und der Klassenerhalt des Vereins.
Auch Ben Walker muss wegen einer Verletzung die Rückreise antreten; er fliegt bereits am Montag zurück ins heimische Minneapolis und wird in den USA weiter behandelt. Sein Verletzungspech ist signifikant für die EHC-Saison 2017/18. Der 24-Jährige war blendend in die Spielzeit gestartet und schnell zum Publikumsliebling avanciert. Verletzungen warfen den sympathischen US-Amerikaner aber gleich mehrfach zurück; seit dem 22 Dezember konnte der Power-Forward kein Spiel mehr bestreiten und bekommt von den Ärzten weiterhin kein grünes Licht für ein Comeback auf dem Eis.
Karten für das Match gegen Weißwasser – in das der EHC mit dem Rückenwind des 1:0-Sieges in Dresden geht – gibt es am Samstag noch bis Mitternacht im Freiburger Onlineshop und am Sonntag von 15.30 Uhr am Eisstadion in der Ensisheimer Straße. Live übertragen wird das badisch-sächsische Kräftemessen auf Sprade.TV, einen Ticker bietet der Twitterkanal des EHC Freiburg.
Fest steht seit Freitagabend, dass sich der EHC Freiburg in der ersten Playdown-Runde  mit den Tölzer Löwen auseinandersetzen muss. Die erste Begegnung der "Best of seven"-Serie im Kampf um den Klassenerhalt steigt am Dienstag, 13. März, um 19.30 Uhr in Freiburg. Wer vier Spiele gewinnt, ist gerettet. Wer die erste Runde verliert, muss in die finale Playdown-Serie gegen das unterlegene Team der anderen Paarung.


Kassel Huskies
Huskies verlieren 1:4 in Ravensburg
(DEL2)  Im Endspurt und im Kampf um Rang 4 waren die Kassel Huskies am
vorletzten DEL2-Spieltag in Ravensburg quasi zum Siegen verdammt. Die Neuzugänge Alex
Roach und Matt Neal debütierten und ersetzten die angeschlagenen Mike Little bzw. Thomas Merl.
Die ersten Warnschüsse des Spiels gaben zwar die Gastgeber durch Lapsansky und Kruminsch
nach vier Minuten ab, in der Folge präsentierten sich die Huskies aber aktiver. Pimm und
Povorozniouk fühlten erstmals nach fünf Minuten bei Ravensburgs Schlussmann Langmann vor.
Nachdem die Kasseler zwei Überzahlspiele ungenutzt ließen, hatte Michael Christ in der 13.
Spielminute die Führung auf dem Schläger, seinen Rebound parierte Langmann jedoch glänzend.
Eine ebenso wichtige Rettungsaktion vollbrachte Marco Müller auf der Gegenseite, als er bei
Huskies-Unterzahl im Liegen das sichere Gegentor verhinderte. In der Schlussphase des ersten
Abschnitts ließen erneut Povorozniouk mit einem ansatzlosen Handgelenksschuss und Heinrich
per Rebound weitere Tormöglichkeiten liegen.
Zwei überstandene Unterzahlsituationen ebneten im Mittelabschnitt den Weg zum Führungstreffer.
Nach 24 Spielminuten startete Toni Ritter über den linken Flügel durch und bediente per Querpass
Adriano Carciola, der nur noch die Kelle hinhielt und so zum 0:1 einnetzte. Im weiteren Verlauf des
zweiten Drittels erarbeiteten sich zwar die Towerstars die besseren Tormöglichkeiten, jedoch
behielt Markus Keller auch gegen die Versuche von Buzzeo, Proft und Pozivil die Oberhand.
Zum Leidwesen der Huskies zeigte sich im letzten Drittel der Wahrheitsgehalt der Weisheit „Auf
der Strafbank gewinnst du keine Spiele.“ In der 45. Spielminute nutzte Sören Sturm die fünfte
Unterzahlphase der Schlittenhunde per Schlagschuss zum 1:1-Ausgleich, knapp zweieinhalb
Minuten später verwertete Zucker – ebenfalls in Towerstars-Überzahl – einen Rebound zum 2:1.
Die letztlich beste und einzige Chance zum Ausgleich vereitelte Jonas Langmann gegen Neal und
Ritter glänzend. Nach 53 Minuten sorgten die Gastgeber dann für die Vorentscheidung, auch weil
die Schlittenhunde weiter in Sachen Disziplin sündigten. Zunächst erhielten die Gastgeber einen
Penalty, vor dessen Ausführung kassierte Kassel aufgrund wilder Proteste zudem einen
zweiminütige Bankstrafe. Zucker verwandelte den Penalty zum 3:1, die folgenden zwei Minuten in Unterzahl fehlte den Huskies für eine mögliche Wende auf der Spieluhr. Drei Minuten vor Schluss besorgte Lapsansky mit seinem Schuss ins leere Tor den 4:1-Endstand. Dass die Huskies aus eigener Kraft am letzten Spieltag dennoch den vierten Tabellenplatz unter Dach und Fach bringen können, ist der Schützenhilfe der Teams aus Bad Tölz und Weißwasser zu verdanken, die gegen Kaufbeuren bzw. Bad Nauheim jeweils drei Punkte holten.


Kaufbeuren Buron Joker
Trotz 2:0 Führung. ESVK unterliegt in Bad Tölz mit 3:2 - Zu passives Schlussdrittel bringt die Joker vor 2035 Zuschauern um Punkte
(DEL2)  Der ESVK musste heute Abend am vorletzten Hauptrundenspieltag bei den Tölzer Löwen weiter auf Steven Billich verzichten. Wieder im Einsatz waren dafür Joey Lewis und Jarkko Immonen. Für den finnischen Center pausierte sein Landsmann Joona Karevaara.
Die Joker kamen gut in die Partie und hatten nach knapp einer Minute schon die große Chance auf den Führungstreffer. Nach einem schönen Pass von Sebastian Osterloh scheiterte Jere Laaksonen frei vor Mikko Rämö an dessen glänzender Parade. Die Kaufbeurer bauten weiter Druck auf und erspielten sich auch in Überzahl agierend weiter gute Möglichkeiten. Erneut Jere Laaksonen und Sami Blomqvist scheiterten an Mikko Rämö. Die Reihe um Max Schmidle, Sami Blomqvist und den nimmer Müden Jere Laaksonen zeigte sich auch das ganze Spiel über immer wieder gefährlich. In einem weiteren Powerplay hatten die Allgäuer glück, dass Julian Kornelli mit einem Konter an Stefan Vajs scheiterte. Fast im Gegenzug, die Hausherren waren schon komplett, spielten Sami Blomqvist und Jere Laaksonen Verteidiger Florin Ketterer frei und dieser ließ Mikko Rämö mit einem platzierten und harten Handgelenkschuss keine Abwehrmöglichkeit und brachte seine Farben mit 0:1 in Führung. Diese sollte auch bis zur ersten Pause bestand halten.
Im zweiten Abschnitt kamen die Tölzer besser in das Spiel und hatten im Powerplay Pech, als ein abgefälschter Schuss an die Latte prallte. Das Spiel plätscherte aber sonst die meiste Zeit vor sich hin, ohne dass beide Mannschaften wirklich gefährlich wurden. In der 36. Minute erhöhten die Allgäuer nach einem schön vorgetragenen Spielzug über Florin Ketterer, Sami Blomqvist und Jere Laaksonen, der am Schluss Max Schmidle perfekt bediente und dieser die Scheibe nur noch im Tor der Hausherren einschieben musste. Im Gegenzug zeigte Stefan Vajs bei einem zwei auf eins Konter eine super Parade, als er spektakulär mit der Fanghand rettete. Der ESVK musste aber nach dieser Aktion in Unterzahl agieren und die Löwen nutzten dies prompt. Nach nur neun Sekunden war Stefan Vajs durch einen abgefälschten Schlagschuss von Casey Borer geschlagen und die Tölzer waren wieder komplett im Spiel.
Im Schlussdrittel waren die "Buam" dann das bessere Team. Die Mannschaft von Trainer Rick Böhm setzte den ESVK immer wieder unter Druck und zwang die Rotgelben zu Fehlern. In der 48. konnte Julian Kornelli mit etwas Glück auch schon den Ausgleichstreffer markieren. Der junge Angreifer brachte die Scheibe vor das Tor und wohl mehrfach abgefälscht, fand diese auch den Weg in das selbige zum 2:2. Sami Blomqvist hätte fast postwendend die Joker wieder in Führung gebracht. Der finnische Torjäger scheiterte frei vor seinem Landsmann Mikko Rämö aber an der Latte. Wie es besser geht zeigte in der 52. Klaus Kathan. Nach einem Zuordnungsfehler in der Kaufbeurer Defensive traf der Routinier gekonnt in den Winkel zum 3:2. Stefan Vajs war gegen den trockenen und platzierten Handgelenkschuss völlig machtlos. Knappe drei Minuten später traf Sami Blomqvist erneut das Gestänge. Direkt nach einem gewonnen Bully zog der Finne trocken ab und hatte erneut großes Pech im Abschluss. Kurz vor dem Ende der Partie hatten die Kaufbeurer im Powerplay mehrfach die Chance auf den Ausgleich. Mikko Rämö im Gehäuse der Hausherren, war aber für die Joker nicht mehr zu überwinden. Mit tollen Paraden sicherte er seinem Team nicht nur den Sieg, sondern damit auch ein eventuelles Heimrecht in der zweiten Playdownrunde.


Ravensburg Towerstars
Towerstars drehen im Schlussabschnitt auf
(DEL2)  Mit einem geduldig herausgespielten 4:1 Erfolg über die Kassel Huskies haben sich die Ravensburg Towerstars die Chance zur direkten Qualifikation ins Viertelfinale offen gehalten. Damit kommt es am Sonntag in Bad Nauheim zum absoluten Showdown im Kampf um Platz 6.
Die meisten der 2775 Zuschauer rieben sich beim Einlaufen ungläubig die Augen, als sie das Trikot mit der Nummer 21 auf dem Eis sahen. Eigentlich war bei Sören Sturm aufgrund einer Bänderverletzung das vorzeitige Saisonende verkündet worden. Doch bei einer erneuten Untersuchung konnten neuen Optionen erörtert werden und der erfahrene Verteidiger lief mit einer Spezialmanschette auf. Die Präsenz von Sören Sturm war auch vor dem Hintergrund wichtig, da Kilian Keller nach seiner dritten Disziplinarstrafe gesperrt war und Lukas Slavetinsky aufgrund einer Erkältungsgrippe passen musste.
Die Towerstars sollten im Startabschnitt nur zäh ins Spiel finden. Kassel wirkte entschlossener und stand effektiv in der neutralen Zone. Ravensburger Torchancen waren im ersten Abschnitt daher eher Mangelware. Auf der Gegenseite hatten die Gäste zwar sicherlich mehr Präsenz im Ravensburger Drittel, doch auch die Towerstars Verteidigung ließ vor dem eigenen Tor nicht viel zu. Die defensive Stärke machte sich vor allem in numerischer Unterzahl in der 7. und 10. Minute bemerkbar. Kassel kam hier in vier Minuten Überzahl im Prinzip zu keiner einzigen Torchance. In der Schlussphase des ersten Drittels lief es bei den Towerstars auch offensiv besser, Markus Keller im Huskies Tor war allerdings nicht zu überwinden und folgerichtig blieb es bis zur ersten Pausensirene beim torlosen Unentschieden. 
Beide Teams suchten im zweiten Abschnitt höheres Tempo und eine schnellere Überbrückung der neutralen Zone. Die Towerstars kamen zu Beginn gleich einmal zu guten Möglichkeiten, als sich Huskies Stürmer Toni Ritter einen zu rustikalen Check an der Bande leistete und für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Knapp eine halbe Minute nachdem Kasel wieder komplett war, fiel der erste Treffer der Partie. Die Towerstars gerieten in einen 2-1 Konter und der Ex-Towerstars Stürmer Adriano Carciola hielt erfolgreich die Schlägerkelle in den scharfen Querpass von Matt Neal, 0:1. Der Gegentreffer war freilich ein Schock für die Towerstars und die Zuschauer auf den Rängen. Die Stimmung war danach ziemlich gedämpft, dennoch konnten sich die Oberschwaben verstärkt Chancen erarbeiten. Beispielsweise scheiterten Brian Roloff und Adam Lapsansky in der 33. Minute, auch Carter Proft hatte zwei Minuten später den Ausgleich auf dem Schläger. Es blieb allerdings bei der knappen Führung für Kassel nach 40 Minuten. Im parallel laufenden Spiel zwischen Weißwasser und Bad Nauheim stand es 3:2, doch der eigene Zwischenstand half nicht weiter. 
Die Towerstars kamen zum Schlussabschnitt noch entschlossener aus der Kabine und überraschten mit dem Umstand, dass sie mit ihren drei erneut improvisierten Sturm- und Verteidigungsreihen mehr Kraftreserven hatten, als der Tabellenvierte aus Nordhessen. Knapp vier Minuten waren gespielt, da wurde der aufkommende Offensivdruck belohnt. Kassel hatte einen Spieler auf der Strafbank sitzen, als Sören Sturm von der blauen Linie abzog und die Scheibe noch abgefälscht zum Ausgleich einschlug. Damit war der Bann gebrochen, fortan spielten nur noch die Towerstars. Ganze vier Minuten nach dem 1:1 markierte David Zucker verdientermaßen die erstmalige Führung. Wieder leitete Sören Sturm einen Angriff ein und den von Huskies Keeper zur Seite abgewehrten Schuss von Arturs Kruminsch staubte David Zucker freistehend zum 2:1 ab. Diesmal saß Kassels Neuzugang Alex Roach auf der Strafbank, dessen Klärungsversuch über die Glasumrandung segelte und er dafür zwei Minuten wegen Spielverzögerung kassierte. 
In der 50. Minute tauchte mit Toni Ritter erneut der auffälligste Huskies Stürmer vor Jonas Langman auf, doch der Towerstars Keeper parierte sicher. Eineinhalb Minuten später sollte es auf der Gegenseite zur Vorentscheidung kommen. David Zucker zog vor das gegnerische Tor und wurde gefoult, Hauptschiedsrichter Ulpi Sicorschi zögerte nicht und signalisierte Penalty. 
David Zucker durfte nach Klärung von Protesten der Huskies Bank samt weiterer Strafzeit dann endlich anlaufen und verwandelt mit einem ansatzlosen Handgelenkschlenzer. Allerdings signalisierten die Unparteiischen sofort, dass sie den Videobeweis zu Hilfe nehmen wollen. Der Puck war jedoch im Netz und die Towerstars lagen sieben Minuten vor Ende mit 3:1 in Front. Sie standen danach sicher in der Defensive, auch in der 58. Minute. Zu diesem Zeitpunkt hatte Kassel bereits den Torhüter vom Eis gezogen und Adam Lapsansky schlenzte die Scheibe zum 4:1 ins verwaiste Gäste-Tor. 
Da Dresden überraschend in eigener Halle Freiburg unterlag und Bad Nauheim in Weißwasser mit 2:3 verlor, haben die Towerstars am Sonntag in Bad Nauheim die Chance, quasi in „last Minute“ Manier direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Voraussetzung ist ein Sieg nach regulärer Spielzeit, dann wären die Towerstars mit Bad Nauheim punktgleich. Sie hätten allerdings das deutlich bessere Torverhältnis. 
Das Spiel wird ab 18.30 Uhr live auf SpradeTV übertragen, auch das Fanbistro „1881“ in der Eissporthalle wird die Begegnung auf den Großbildschirmen zeigen.


SC Riesersee
DER SCR IST TABELLENFÜHRER !!!!!  5:4 Sieg nach Penalty in Bietigheim – Sonntag gegen Bayreuth um 18:30h
(DEL2)  Am vorletzten Spieltag waren die Werdenfelser zum Spitzenspiel der DEL 2 in Bietigheim zu Gast. Die Weiß-Blauen mussten an diesem Abend komplett ohne die Münchner Fraktion und zusätzlich auch noch ohne Wachter, Dibelka und Johansson antreten. Endlich wieder zurück war aber dafür Matthias Nemec, der in seinem ersten Spiel nach der langen Verletzungspause gleich eine bärenstarke Partie ablieferte. Im ersten Spielabschnitt bestimmte der SCR ganz klar das Geschehen und ging vollkommen verdient in der 13. Minutedurch Tim Richter mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von Toni Söderholm zeigte vor allem im Spiel nach vorne eine engagierte und strukturierte Leistung und wurde kurz vor Drittelende noch mit dem 2:0 durch Michi Rimbeck belohnt.
Als Richie Mueller im Mitteldrittel auf 3:0 für die Garmischer stellte, schien es so, dass der SCR einen wichtigen Schritt Richtung Hauptrundenmeisterschaft getan hat. Doch die Bietigheimer zeigten dann, dass sie nicht umsonst – trotz viel Verletzungspech - seit dem 7. Spieltag durchgehend Tabellenführer der DEL 2 waren. Bei Überzahl der Werdenfelser nutzte Alexander Preibisch, nur drei Minuten nach dem Treffer von Mueller, einen Fehler im Spielaufbau der Werdenfelser und versenkte die Scheibe eiskalt im Tor von Matthias Nemec. Das war der Weckruf für die Gastgeber, die dann die Partie komplett übernahmen. Chance um Chance konnte Nemec mit starken Paraden entschärfen, bis auch er 14 Sekunden vor Drittelende machtlos war, als Max Lukes den Anschlusstreffer zum 2:3 markierte.
Es war also angerichtet für ein aufregendes letztes Drittel, was genau so eintreffen sollte. Die Bietigheimer nahmen den Schwung aus dem Mitteldrittel mit und setzten die Weiß-Blauen unter Druck. In der 45.Minunte konnte Dominic Auger in Überzahl für die Steelers ausgleichen, Shawn Weller brachte die Baden-Württemberger dann zur Mitte des Schlussabschnittes sogar mit 4:3 in Führung. Der so gern zitierte „psychologische Vorteil“ nun also eindeutig bei den Hausherren – bis fünf Minuten vor Schluss. Überzahlsituation für den SCR – und Andreas Driendl versenkt einen Abpraller zum 4:4 Ausgleich, was auch den Endstand nach 60 Minuten bedeutete.
In der Verlängerung spielten dann die Weiß-Blauen sehr überzeugend und abgezockt, ließen Bietigheim kaum die Scheibe zukommen, konnten allerdings das entscheidende Tor für den Zusatzpunkt nicht erzielen.
Somit musste also das Penalty-Schießen entscheiden. Und hier konnte sich der SCR auf Matthias Nemec verlassen, der alle Versuche der Steelers entschärfte – und auf Richie Mueller, der seinen Penalty verwandelte, den Zusatzpunkt sicherte und damit den SC Riessersee auf den 1.Tabellenplatz hievte.
Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 04.03.2018 gegen die Bayreuth Tigers statt. Bitte beachten:
Spielbeginn am Sonntag ist um 18:30 Uhr! Die Playoffs für den SCR beginnen dann am 13.03.2018 mit dem ersten Heimspiel um 20:00 Uhr, der Gegner wird noch in den Pre-Playoffs ermittelt.
Toni Söderholm: „Ich bin sehr stolz wie wir gekämpft haben. Es war ein Spiel mit vielen Emotionen. Man muss die Spieler loben und „Chapeau“ sagen, wie sich die Jungs nach dem 4:3 das Spiel zurückgeholt haben. Ich bin sehr glücklich. Ich habe einen riesen Respekt vor dem Trainer und der Mannschaft von Bietigheim"
Kartenvorverkauf: am Sonntag gegen Bayreuth öffnet um 11 Uhr die Stadionkasse und ist durchgehend bis Spielbeginn geöffnet.


Deggendorfer SC
DSC schnappt sich die Meisterschaft mit Sieg über die Selber Wölfe
(OLS)  Es ist vollbracht! Zehn Jahre nach der Premierensaison in der Oberliga 
Süd sicherte sich der Deggendorfer SC am Freitagabend vor knapp 1900 
Zuschauern in der Festung an der Trat den Meistertitel. Mit 4:3 
bezwang das Team von Trainer John Sicinksi den Mitkonkurrenten aus 
Selb und steht damit vor dem letzten Spieltag bereits uneinholbar auf 
dem ersten Platz.
Zunächst starteten die Gäste allerdings besser in die Partie, jedoch 
wurden die Selber Versuche in Führung zu gehen, zunächst allesamt von 
Cody Brenner im DSC-Tor zunichte gemacht. In der 12. Spielminute war 
allerdings auch er machtlos. Achim Moosberger schloss eine 
Einzelaktion mit einem platzierten Schuss zum 0:1 ab. Dies schien die 
Hausherren nun so richtig auf den Plan zu rufen, denn nur zwei Minuten 
später fiel der Ausgleich. Robin Deuschl fälschte vor dem Tor einen 
Peleikis-Schuss unhaltbar für Gäste-Goalie Kessler zum 1:1 ab. Nun 
nahmen die DSC-Cracks so richtig Fahrt auf und es dauerte keine 60 
Sekunden, ehe es wieder im Selber Tor klingelte. Curtis Leinweber 
spielte mit einem tollen Pass Kyle Gibbons frei und der US-Boy ließ 
sich nicht zwei Mal bitten und erzielte mit seinem 40. Saisontreffer 
das 2:1 für den DSC. Doch damit immer noch nicht genug in diesem 
Drittel. In der 19. Minute konterten die Deggendorfer in Person von 
René Röthke und Andrew Schembri die Franken eiskalt aus und Letzterer 
erzielte bei seinem Comeback das 3:1. Doch die Gäste kamen im zweiten 
Abschnitt eindrucksvoll zurück und nahmen das Heft in die Hand. Nach 
Treffern von Gare (25.) und Stöber (27.) stand es plötzlich wieder 
unentschieden. Nun bewegte sich die Partie bis in den Schlussabschnitt 
hinein auf Messers Schneide. Beide Teams verteidigten geschickt und 
beide Torhüter reagierten blendend gegen sämtliche Einschussversuche. 
In der 53. Minute war es dann jedoch so weit. Gerade als die Selber 
wieder komplett wurden, bediente Andi Gawlik René Röthke und der 
brachte mit einem Gewaltschuss die Deggendorfer wieder in Führung. Das 
Stadion glich nun einem Tollhaus und angefeuert durch die frenetisch 
feiernden Fans brachten die heimischen Kufencracks das Ergebnis über 
die Zeit. Durch die zeitgleiche Niederlage der Starbulls Rosenheim in 
Sonthofen konnte die Meisterschaft eingetütet werden und auch der 
Gegner in der ersten Playoffrunde steht damit bereits fest. Das Team 
von Trainer John Sicinski wird ab dem kommenden Freitag auf den Herner 
EV aus der Oberliga Nord treffen, der bereits den achten Platz sicher 
hat. Vorher geht es am Sonntag noch zu den Starbulls Rosenheim zum 
Abschluss der Meisterrunde. Spielbeginn ist um 17 Uhr.


Memmingen Indians
Vier Matchbälle nach Kantersieg: Indians feiern nächsten Sieg
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat auch das dritte Spiel der Play-Off-Serie gegen den ESC Geretsried gewonnen. Die Indians besiegten die Gäste deutlich mit 12:1 und haben nun die Möglichkeit mit einem weiteren Sieg den Klassenerhalt klarzumachen und ins Halbfinale einzuziehen.
Mit zwei deutlichen Siegen im Rücken starteten die Memminger in die dritte Partie gegen den Bayernligisten Geretsried. Bereits mit den ersten Minuten wurde klar, wohin die Reise gehen wird. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste, der erste Treffer fiel dann in der sechsten Spielminute als Patrik Beck in Überzahl einschieben konnte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Die dritte Sturmformation belohnte sich für ihre harte Arbeit und baute den Vorsprung in Person von Timo Schirrmacher und Gregor Kubail auf 3:0 aus. Doch damit war der Torhunger im ersten Abschnitt noch immer nicht gestillt. Sven Schirrmacher, Antti Miettinen und Lubor Pokovic kurz vor der Sirene sorgten für ein rekordverdächtiges 6:0 nach 20 Minuten.
Im zweiten Abschnitt dann sofort der nächste Treffer für die Indians, die durch Dominik Piskor erhöhten. Nachdem die Partie etwas an Schwung verloren hatte, sorgte Daniel Huhn nach Vorlagen von Kirils Galoha für zwei weitere Highlights, als er, nur wenige Minuten nacheinander, zwei fast identische Unterzahltreffer erzielte und das Ergebnis auf 9:0 schraubte.
Die Gäste kamen im letzten Drittel, genauer in der 46. Minute zum Ehrentreffer und konnten Florian Neumann, der im letzten Drittel Joey Vollmer vertrat, überwinden. Zweistellig wurde es dann in der 48. Minute, erneut hatte Pokovic zugeschlagen. Anton Barrein und Daniel Huhn mit seinem dritten Treffer des Abends setzten die Schlusspunkte unter eine torreiche Partie, in welcher die Indians niemals Zweifel am Sieger aufkommen ließen.
Nun sind die Maustädter nur noch einen Sieg vom Halbfinale und dem damit verbundenen Klassenerhalt in der Oberliga entfernt. Dieser soll, wenn möglich, gleich am Sonntag im Auswärtsspiel unter freiem Himmel eingefahren werden. Ein mögliches fünftes Spiel würde am kommenden Freitag am Hühnerberg ausgetragen werden. Plätze für den Fanbus am Sonntag sind unter Tel +49160 7856269 noch verfügbar.


Selber Wölfe
Wölfe unterliegen knapp dem Oberligameister
(OLS)  Gegen den Tabellenführer aus Niederbayern mussten sich unsere Wölfe letztlich geschlagen geben. In einer packenden Partie steckten wir nie auf, kamen nach zwei Toren Rückstand eindrucksvoll zurück, mussten uns aber letztlich dem gnadenlos effektiven Spiel der Niederbayern beugen.
Um den Tabellenführer zu schlagen und damit die Chance auf den Titel wahren zu wollen, war die vorgegebene Marschrichtung für unsere Jungs klar: Hinten dicht stehen und vorne die Tore machen. Die Chance auf den frühen Führungstreffer bot sich unseren Jungs nur wenige Sekunden nach Spielbeginn, als Schembri auf die Strafbank beordert wurde, doch die Gastgeber hielten erfolgreich dagegen. Weiterhin beanspruchten unsere Wölfe zwar mehr Scheibenbesitz als die Gastgeber, aber die erste wirklich gute Chance verbuchte Schembri für sich. Dann aber der schnelle Gegenzug und schon jubelten die mitgereisten Schlachtenbummler unserer Wölfe. Moosberger erzielte seinen 15. Treffer in dieser Saison. Die Führung hielt aber nicht lange, denn Deuschl fälschte einen Schuss von Peleikis unhaltbar ab und erzielte den Ausgleich. 40 Sekunden später fiel gar das 2:1 durch Gibbons, den Topscorer in den Reihen der Niederbayern. Und es kam noch schlimmer: Schembri erhöhte auf 3:1.
"Wir müssen geduldig spielen und vor allem anderen müssen wir ruhig bleiben und uns an unseren Matchplan halten." Die Worte unseres Coaches Thom vor der Partie nahmen sich seine Jungs zu Herzen. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Schiener die Möglichkeit den Rückstand zu verkürzen, als er von der Strafbank zurückkam und alleine auf DSC-Goalie Brenner zu lief, doch diesen nicht überwinden konnte. Im zweiten Anlauf musste Brenner dann aber doch hinter sich greifen, als Gare aus dem Nichts das 3:2 machte.
Das gab unserem Team Auftrieb, Angriff um Angriff rollte nun auf das gegnerische Tor zu und das zahlte sich aus. Stöber gelang der hochverdiente 3:3 Ausgleich, die Partie nun wieder völlig offen!
Die Niederbayern wollten am vorletzten Spieltag bereits die Meisterschaft sichern und hatten in Überzahl, dazu die Gelegenheit. Doch Goalie Kessler hielt uns im Spiel und konnte sich mehrmals auszeichnen. Piwowarczyk und Co. anschließend im Vorwärtsgang, aber entweder zu ungenau oder der Pfosten rettete die Deggendorfer vor dem Rückstand. Beide Fanlager peitschten nun ihre Mannschaften nach vorne, die Spannung in der "Festung an der Trat" kaum zu überbieten. In der 53. Minute dann der erneute Rückschlag: Schembri passte auf DEL-Zugang Röthke, der fackelte nicht lange und konnte mit einem mächtigen Schlagschuss den erneuten Führungstreffer für die Gastgeber erzielen. Noch 3 Minuten standen auf der Uhr und unsere Wölfe hatten in Überzahl nochmal die Chance auf den Ausgleich. Coach Henry Thom nahm Kessler zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis, aber die Uhr lief gnadenlos herunter und so durfte Deggendorf nach dem Schlusspfiff die vorzeitige Meisterschaft feiern.
Familientag bei den Wölfen
Am 04. März 2018 empfangen unsere Selber Wölfe zum letzten Spieltag der Meisterrunde die Eisbären Regensburg in der NETZSCH-Arena. Wir laden alle Fans unserer Wölfe und natürlich explizit alle Familien der Region ein, mit uns ein großes Eishockeyfest zu feiern. Daher wird die Partie bereits um 16:30 Uhr beginnen. Euch erwartet ein großes Rahmenprogramm: der Nachwuchs des VER Selb e.V. stellt sich vor, es wird zwischen 13:00 und 14:30 Uhr einen öffentlichen Lauf geben, im FanShop kann richtig gespart werden und für alle Kids gibt es beim PuckDrop in der weiten Drittelpause tolle Preise zu gewinnen. Zusätzlich können wir mit einem TeddyBear-Toss Gutes für unsere Heimatstadt tun.
Nicht vergessen: Zum großen Familientag haben wir einiges für Euch vorbereitet. Bitte vergesst nicht, Eure Teddybären und Plüschtiere zum Teddy Bear Toss mit in die NETZSCH-Arena zu bringen. Die Teddybären werden den Jugend- und Sozialeinrichtungen der Stadt Selb übergeben. Sorgen wir gemeinsam für lachende Kinderaugen in unserer Stadt. Der Toss wird mit dem ersten Bully um 16:30 Uhr stattfinden.
Zum ersten Mal wird es zum Familientag auch online Familienticket-Pakete geben. Sitzplätze innerhalb eines solchen Paketes sind um 15% reduziert, Stehplätze um 25%. Nähere Informationen zu den Bedingungen finden Sie in unserem Onlineshop. Die Familienticketpakete können selbstverständlich auch an der Abendkasse sowie bei den Vorverkaufsstellen des VER Selb e.V. erstanden werden.
Da das erste Bully bereits um 16:30 Uhr ist, ändert sich auch die Zeit für den Öffentlichen Lauf. Dieser wird bereits um 13:00 Uhr beginnen und um 14:30 Uhr beendet sein. Wer eine gültige Eintrittskarte für das Spiel unserer Wölfe gegen die Eisbären Regensburg vorlegen kann, erhält kostenlosen Eintritt zum Öffentlichen Lauf. Natürlich können während des Öffentlichen Laufs Tickets für das Spiel um 16:30 Uhr gekauft werden. Schon während des Öffentlichen Laufs wird hinter Block H der NETZSCH-Arena die Schneebar samt Grill öffnen.
Auch der FanShop wird an diesem Tag mit exklusiven Angeboten aufwarten. Auf die aktuelle Kollektion erhalten Sie 10%, auf alles andere 25% Rabatt. Ebenfalls neu an diesem Tag: die PlayOff-Kollektion steht an diesem Tag exklusiv zum Verkauf.
Selber Wölfe vs. Eisbären Regensburg II NETZSCH-Arena II 16:30 Uhr II Einlass 15:00 Uhr
Für alle Kinder und Jugendlichen gibt es in der zweiten Drittelpause außerdem die Chance auf tolle Preise. Wir werden einen PuckDrop veranstalten, für den man bereits zum Öffentlichen Lauf Pucks im Wert von 2,00€ kaufen kann. Außerdem werden Pucks für den PuckDrop an der Schneebar zu kaufen sein. Wer seinen Puck von der Tribüne aus am Mittelbully platziert, gewinnt. Die Preise sind:
1. PlayOff-Trikot nach Wahl im Wert von 79,90€ + 2 Stehplatztickets für das erste PO-Heimspiel
2. WölfeHoodie, grau im Wert von 39,90€ + 2 Stehplatztickets für das erste PO-Heimspiel
3. 2 Stehplatztickets für das erste PO-Heimspiel
Wir freuen uns auf einen gelungenen Abschluss der Meisterrunde und einen tollen Tag für WölfeFans.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen besiegt Rosenheim 5:2 - Bulls Sieger in temporeichem Spiel
(OLS)  Der ERC Sonthofen besiegt die starken Starbulls aus Rosenheim mit 5:2 (2:1; 0:1; 3:0). In einem intensiven und temporeichen Spiel gingen die Oberallgäuer schon im ersten Drittel in Führung, zwar kam Rosenheim zum Ausgleich, doch die Sonthofer wollten den Sieg heute unbedingt. Damit machte die Mannschaft von Trainer Heiko Vogler vor 636 Zuschauern die 1:5-Niederlage von vergangener Woche bei den Oberbayern wett. Für Patrick Glatzel stand Ferdinand Dürr im Tor der Bulls. Glatzel sagte dazu: „Ferdi macht seine Sache richtig gut, er hält souverän“. Noch immer steht nicht fest, auf welchen Club der Oberliga Nord der ERC ab kommender Woche trifft.
Die Bulls aus Sonthofen mit einem starken Beginn. Laufstark und spielfreudig präsentierte sich der ERC und machte den Rosenheimern deutlich Probleme. Die kamen allerdings mit ihrer ersten richtig gefährlichen Aktion auch gleich zum Torerfolg. Querpass in der 7. Minute und dann der Treffer mit einem kräftigen Abschluss in der Vorwärtsbewegung und schon stand es 0:1. Überzahlsituationen meisterten beide Teams souverän, ehe Kyle Just mit einem Treffer an den Torwinkel der Rosenheimer für ein raunen im Publikum sorgte. Er war es in schließlich auch, der in der 12. Minute zum 1:1-Ausgleich einnetzte. Nach drei Großchancen durch Rinke, Voit und Hadraschek traf Fabian Voit im Rumgestocher vor Rosenheims Torhüter zum 2:1 für Sonthofen.
Ins Mitteldrittel gingen die Gäste gestärkt, kamen stark zurück aus der Kabine. Die Bulls überstanden die Druckphase gut, kamen wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich gute Gelegenheiten. Große Torchancen waren aber nicht dabei. Das nutzten die Starbulls, um ihrerseits wieder temporeicher aufzufahren. Drei, vier Minuten kamen die Oberallgäuer nicht mehr aus ihrem Spieldrittel, dann hatte Derek Roehl eine gute Gelegenheit, die Lukas Steinhauer im Tor der Gäste aber ordentlich parieren konnte. Nach einem angeblichen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich bekam Ralf Rinke eine 2+10-minütige Strafe. Die Überzahl nutzte Rosenheim zum Ausgleich: Bucheli passte auf rechts und Rohner versenkte den Schlagschuss links oben ins Tor von Ferdinand Dürr. Beim Spielstand von 2:2 ging es in die Pause.
Eine Strafzeit kurz vor Beginn des letzten Drittels brachte eine Unterzahl für Rosenheim mit sich. Rohner traf einen Sonthofer Spieler schließlich noch mit dem Schläger im Gesicht und kassierte zwei Minuten wegen hohen Stocks - die Starbulls dadurch in zweifacher Unterzahl. Beim ersten Abschlussversuch der Sonthofer hatte Steinhauer freie Sicht und fing den Puck souverän, doch gegen das Nachgestocher im Gedränge von Kyle Just, konnte er nichts tun. 3:2 in der 43. Minute. Ausgeglichen ging es weiter - Chancen auf beiden Seiten, aber Tore konnte zunächst keines der Teams erzielen. Es wurde ruppiger und Rosenheim nahm nun gleich doppelt auf der Strafbank platz. Sonthofen nutzte die Gelegenheit über Kyle Just zum 4:2-Führungstreffer und konnte per Empty-Net-Goal durch Derek Roehl sogar noch auf 5:2 erhöhen. Vorausgegangen war die Herausnahme des Torhüters auf Rosenheimer Seite.
Insgesamt ein verdienter Sieg des ERC Sonthofen. Wenn die Mannschaft so wie am Freitagabend in den Playoffs auftritt, könnte es auch dieses Jahr sehr weit gehen. Heiko Vogler lobte sein Team für den eisernen Willen, den es bewiesen hatte, während der Rosenheimer Trainer mit seinem Mannen hart ins Gericht ging. „Am Sonntag gegen den EC Peiting zählt, dass wir verletzungsfrei vom Eis gehen“, so Vogler abschließend.


Blue Devils Weiden
1. Play-off-Spiel in Tilburg: Ticket-Hinweise / Gästetickets online erhältlich über www.trappers.nl – Wer mitreisen will, sollte unbedingt Vorverkauf nutzen
(OLS)  Wer die Blue Devils Weiden beim ersten Play-off-Spiel bei den Tilburg Trappers am Freitag, 9. März um 20 Uhr unterstützen will, sollte sich vorab online ein Ticket sichern. Für den Gästeblock steht nur ein begrenztes Kontingent an Tickets zur Verfügung. Etwa 60 Karten wurden bereits von Fans aus Weiden online geordert, noch sind ca. 80 Karten verfügbar. Das Spiel wird aller Voraussicht nach ausverkauft sein.
Die Tickets für Gästefans sind über die Internetseite der Tilburg Trappers unter www.trappers.nl erhältlich. Es gibt ausschließlich Sitzplätze zum Preis von 17 Euro.
Die Fanclubs Penalty und Supporters Weiden 2004 organisieren einen gemeinsamen Fanbus. Infos und Anmeldung unter 0151/65 55 50 90 (Dieter Seidel, Fanclub Penalty) oder bei den Supporters Weiden via Facebook. Für die Mitreisenden organisieren die Fanclubs Eintrittskarten zum Spiel.
Der 1. EV Weiden rät davon ab, ohne Ticket aus dem Online-Vorverkauf nach Holland zu reisen, da das Spiel sehr wahrscheinlich ausverkauft sein wird. Wir wünschen allen Fans eine gute Anreise zum ersten Play-off-Spiel der Blue Devils in Tilburg!


Wohnbau Moskitos Essen
Moskitos vergeben den ersten Matchball
(OLN)  Mit 2:5 (1:1, 0:2, 1:2) unterlagen die Wohnbau Moskitos vor gut 1.400 Zuschauern den Hannover Scorpions, fanden nie ein Mittel gegen die Niedersachsen und am Ende muss man wohl die Niederlage als verdient bezeichnen. Frank Gentges, der Essener Cheftrainer hatte es so gesehen: „Es war ein starkes, hart umkämpftes Spiel, indem es für beide Teams um viel ging. Schlussendlich hat ein hervorragender Torwart Linda auf Seiten der Scorpions und mangelnde Chancenverwertung auf unserer Seite das Spiel entschieden. In den Schlüsselsituationen waren die sehr erfahrenen Spieler des Gegners einen Tick besser.“
Hannover in der Anfangsphase mit viel Druck, die Moskitos eher verhalten. So entwickelte sich ein Spiel, bei dem Scorpions Keeper Björn Linda einen sehr guten Tag erwischte und sein Team genau wusste, dass es am für sie letzten Spieltag der Meisterrunde in Essen punkten muss. In der 10. Spielminute war es dann passiert, die Defensive der Essener brachte den Puck nicht weit genug vom Tor weg und Brian Gibbons sagte Danke. Mit zunehmender Spieldauer hatte man jedoch den Eindruck die Moskitos könnten über den Kampf ins Spiel finden, hatten Zwei, Drei gute Chancen ohne jedoch Zählbares zu erreichen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels dann doch noch der Ausgleich, Marcel Pfänder lupfte die Scheibe hinter Hannovers Tor zu Andrej Bires und der traf.
Im Grunde war das Spiel im 2. Drittel nach 83 Sekunden gelaufen, denn die Scorpions trafen direkt. Zunächst konnte Basti Staudt einen Schuss von Björn Bombis noch abwehren, doch den Abpraller versenkte Patrick Schmid. 42 Sekunden später fuhren Niddery und Fischer einen schönen Angriff, Niddery legte von rechts quer durch die Essener Verteidigung nach links zu Sean Fischer und es stand 1:3. In der Folge hatten die Moskitos Mühe, ihr sonst so kombinationssicheres Spiel aufzuziehen, immer war ein Skorpion irgendwie dazwischen und wenn nichts mehr ging stand hinten Björn Linda sicher.
Mit Rückstand ging es also in die letzten 20 Minuten, sollten die Moskitos wieder einmal aufholen können? An diesem Abend gelang es nicht, wieder wurden sie kalt erwischt. Zunächst Strafe gegen Chad Niddery, doch die Moskitos konnten die Überzahl nicht nutzen, im Gegenteil, Niddery kam von der Strafbank, spitzelte der Essener Verteidigung die Scheibe weg und ließ sich auch von Bast Staudt nicht mehr aufhalten. Und dann hatten die Spieler von Frank Gentges den Puck endlich mal an Linda vorbeigebracht, doch Hauptschiedsrichter Sterkens erkannte auf Torraumabseits, kein Tor. Zwei Minuten vor dem Ende machten die Scorpions für sich dann den Sack zu, nach einem Angriff kam die Scheibe aus der Ecke zu Christoph Koziol und der ließ Staudt keine Möglichkeit. Damit müssen die Moskitos am Sonntag (17 Uhr) in Leipzig punkten, wenn das Team sich das Heimrecht sichern will.


Crocodiles Hamburg
Torfestival im letzten Saisonspiel
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben im letzten Heimspiel der Saison mit 8:4 (4:2/3:1/1:1) gegen die TecArt BlackDragons Erfurt gewonnen. Vor ausverkaufter Kulisse sicherte sich die Mannschaft von Trainer Herbert Hohenberger mit dem Erfolg den zweiten Platz der Qualifikationsrunde. Die Tore für die Hamburger erzielten André Gerartz (3./11./24./34.), Brad McGowan (4./40./41.) und Josh Mitchell (20.).
„Wir haben super begonnen, hatten zwischendurch aber einen kleinen Durchhänger. Das Problem hatten wir schon öfter, wenn wir uns der Sache zu sicher waren. Aber wir sind gut zurück ins Spiel gekommen und haben den Sack früh zu gemacht. Ich glaube, jeder will das letzte Spiel unbedingt gewinnen. Da ist es völlig egal, ob man mit 8:4 oder 10:9 gewinnt. Ich bin froh, dass die Jungs heute noch einmal Spaß hatten und es trotzdem ein souveräner Sieg war“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach der Partie.
Am Sonntag laden die Crocodiles Hamburg zur Saisonabschlussveranstaltung, bei der Sportchef Sven Gösch die Abgänge verabschiedet.


Erding Gladiators
Gladiators halten nur zwei Drittel mit
(BYL)  Eine deutliche Niederlage haben die Erding Gladiators am Freitagabend im 
Playoff-Spiel bei den Höchstadt Alligators kassiert. Im letzten Drittel 
brachen die Gäste ein. Damit führen die Franken in der Serie 2:1.
Mit Sebastian Lachner an der Bande, der den gesperrten Trainer Thomas 
Vogl vertrat, hielten die Gladiators nur zwei Drittel mit. Dann setzte 
sich der Favorit durch und gewann mit 6:2 Toren (2:1, 1:1, 3:0). Schon 
am Sonntag (18 Uhr) steht in der Erdinger Eissporthalle Spiel vier auf 
dem Programm.
Die Gladiators konnten zunächst nicht an die starken Leistungen vom 
ersten Playoff-Wochenende anknüpfen. Die Gastgeber waren deutlich 
überlegen und legten mit einem Doppelschlag in der 5. und 6. Minute 
durch Ales Kreuzer und Michal Petrak, bei angezeigter Strafe, schnell 
zwei Tore vor. Wenig später fast das 3:0, als Vitalij Aab alleine aufs 
Erdinger Tor zulief, Jonas Steinmann aber nicht überwinden konnte. Auch 
in der Folge kamen die Gladiators kaum einmal gefährlich vors Tor der 
Alligators, bis sich Daniel Jun eine Spieldauerstrafe einhandelte. Der 
Höchstadter Spielertrainer räumte seinen ehemaligen Teamkameraden 
Stephan Hiendlmeyer ab und musste vorzeitig in die Kabine. Für den 
Erdinger war die Partie aber verletzungsbedingt ebenfalls vorbei, er 
wurde ins Krankenhaus gebracht. In der fünfminütigen Überzahl verkürzte 
Kapitän Sebastian Schwarz auf 1:2 (11.).
Auch im zweiten Drittel gingen beide Mannschaften sehr vorsichtig zu 
Werke, mit Ausnahme der Aktion von Jun gab es kaum Fouls. Erding kam 
etwas besser ins Spiel, auch wenn die Partie insgesamt nicht hochklassig 
war und meilenweit entfernt von den Begegnungen der vergangenen Woche.
In der 29. Minute kam Torwart Philipp Schnierstein aus seinem Tor und 
wollte den Puck schnell weiterspielen. Aber Daniel Krzizok fing den Pass 
ab, leitete den Gegenangriff ein, und Florian Zimmermann besorgte das 
2:2. Ein paar Minuten später Pech für die Gladiators, als ein 
Gewaltschuss von Lars Bernhardt am Pfosten landete. Und dann 
reklamierten die Gäste Penalty, als Christian Poetzel auf dem Weg zum 
Tor zu Fall kam, doch Hauptschiedsrichter Christoph Ober ließ 
weiterspielen. Obwohl die Begegnung mittlerweile ausgeglichen war, 
gingen die Alligators mit einer glücklichen 3:2-Führung in die Kabine. 
Im Powerplay landete ein abgefälschter Schuss von Max Cejka im Erdinger 
Netz (38.).
Das dritte Drittel war gerade einmal 30 Sekunden alt, da war die Partie 
für die Gladiators auch schon gelaufen: Marc Roth traf zum 4:2, und von 
diesem Schock erholten sich die Erdinger nicht mehr. Jetzt beherrschten 
die Alligators die Partei, konnten fast ungehindert ihr Passspiel 
aufziehen und kamen durch Aab zum 5:2 (44.) sowie den bärenstarken Jiri 
Mikesz zum 6:2-Endstand (52.).
Jetzt müssen die Gladiators am Sonntag gewinnen, um sich zumindest noch 
ein weiteres Heimspiel zu sichern.
Text: Wolfgang Krzizok


Kempten Sharks
Chancenlos in Franken - Tapfer kämpfender Minikader der Sharks verliert in Pegnitz mit 10:0
(BLL)  Nach der knappen Niederlage gegen den EV Pegnitz erst nach Verlängerung im Hinspiel sannen die Sharks beim Rückspiel in Franken auf Revanche. Nachdem Andreas Becherer jedoch berufs-, verletzungs- und krankheitsbedingt nur noch 10 Feldspieler zur Verfügung standen war abzusehen dass dies eigentlich unmöglich ist. Zumal der Kader von Pegnitz mit ihren Kontingentspielern quasi komplett war. Bei den Allgäuern ist zudem im Aufstiegskampf nach den beiden Niederlagen vom letzten Wochenende nun die Luft raus. Die Ice Dogs dagegen waren hochmotiviert, nachdem sie als erste Mannschaft in den letzten beiden Spielzeiten dem Klassenprimus Klostersee eine Niederlage zufügen konnten. Außerdem haben sie das klare Ziel die Verzahnungsrunde als Zweiter zu beenden.
Der Plan der Sharks war kompakt zu stehen, kräfteschonend zu spielen und eventuelle Fehler der Gastgeber auszunutzen. Und auch wenn gegen Ende des Spieles natürlich die Kräfte extrem schwanden, wurde der Grundstein zur deutlichen Niederlage bereits zu Spielbeginn gelegt.
Kemptens Trainer war darüber auch sehr verärgert, erzielte Pegnitz doch die ersten drei Treffer in eigener Unterzahl. Danach war das Spiel eigentlich schon gelaufen, Pegnitz zog ein schnelles Spiel auf, drängte die Sharks häufig in deren Drittel und erzielte in der Folge weitere sieben Treffer bis zum 10:0 Endstand. Auf dem Papier ein klares Ergebnis, zieht man jedoch die Umstände heran relativiert sich vieles. Und unter dem Aspekt dass sich ein Spieler sogar noch an der Schulter verletzt hat und zwei weitere mit massiven Magenproblemen kämpften haben sich die Allgäuer sogar noch recht ordentlich aus der Affäre gezogen. Andere Mannschaften hätten das Spiel vielleicht abgesagt und verlegt aber Kempten stellte sich fairerweise der schweren Aufgabe.
Nun heist es am Sonntagabend im letzten Saisonheimspiel gegen Reichersbeuern mit hoffentlich aufgefülltem Kader nochmals zu zeigen was das Team über die ganze Saison ausgemacht hat und sich von seinen Zuschauern mit einem Sieg in die Sommerpause zu verabschieden.


Pinguine Königsbrunn
Überraschender Sieg in Bad Kissingen
(BLL)  Mit 4:3 siegt der EHC Königsbrunn bei den Bad Kissinger Wölfen und bringt den spielstarken Gastgebern die erste Heimniederlage in den Playoffs bei. Die Brunnenstädter erkämpften sich in der sehr fair geführten Partie schon im ersten Drittel die Basis für den Erfolg und haben nun weiterhin den Aufstieg in eigener Hand.
Königsbrunn hatte sich für das Auswärtsspiel viel vorgenommen und startete stark in die Partie. Dabei gelang dem EHC ein Auftakt nach Maß, gleich in der zweiten Spielminute zappelte der Puck im Tor der Wölfe. Jeffrey Szwez zog einfach mal ab und erwischte den Bad Kissinger Keeper auf dem falschen Fuß. Die Gastgeber konnten zwar nur vier Minuten später ausgleichen, doch Königsbrunn hatte durch Michael Fischer die richtige Antwort, bei dessen Treffer zur erneuten Führung machte der Schlussmann der Gastgeber wieder nicht den besten Eindruck. Nur drei Minuten danach sorgte Coach Fabio Carciola für 3:1 Führung, Bad Kissingen tat sich schwer mit den schnellen Königsbrunner Gegenstößen. Doch kurz vor der Pause gelang den Wölfen der Anschlusstreffer zum 3:2, als in den Königsbrunner Reihen nach einer Strafzeit noch Unordnung herrschte. EHC-Goalie Kring war bei dem schön herausgespielten Treffer chancenlos. Bis Drittelende fielen aber keine Treffer mehr.
In den zweiten Spielabschnitt musste der EHC gleich in Unterzahl starten, Bad Kissingen machte nun mächtig Druck. Doch die Königsbrunner Mannschaft verteidigte aufopferungsvoll ihre Führung, zudem war Goalie Kring mit direkten Schüssen nicht zu knacken. Der EHC beschränkte sich auf Konter und kam nur noch selten vor das Tor der Gastgeber. Doch die sehenswerten Bemühungen der Wölfe blieben brotlose Kunst, mit viel Einsatz und Kampfgeist hielt das Bollwerk der Brunnenstädter bis zur letzten Pause stand.
Auch im letzten Spielabschnitt blieben die Gäste brandgefährlich, doch auch in Überzahl war Königsbrunn nicht zu überwinden. In der 50. Spielminute eroberte sich aber der finnische Verteidiger nach einem individuellen Fehler die Scheibe und netzte nach einem Alleingang zum 3:3 ein. Doch der EHC war davon unbeeindruckt und ging nur eine Minute später durch Lukas Fettinger wieder in Führung. Bad Kissingen warf nun alles nach vorne, Königsbrunn verteidigte aber mit Mann und Maus. Fünf Sekunden vor Spielende bekamen die Wölfe allerdings nochmal einen Penalty zugesprochen. Doch auch jetzt war wieder bei Goalie Markus Kring Feierabend, die Partie war nun endgültig entschieden. Königsbrunn gewinnt am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen die technisch starken Gastgeber.
Der EHC holt sich somit enorm wichtige Punkte gegen einen Big Player der Gruppe und hat den Aufstieg weiter in der eigenen Hand. Die Brunnenstädter stehen nun auf dem zweiten Tabellenplatz, Bad Kissingen rutscht auf den dritten Platz ab. Allerdings haben die Wölfe eine Partie weniger gespielt und werden weiterhin ein großes Wort im Kampf um den Aufstieg mitreden.
EHC-Coach Fabio Carciola war nach dem Sieg stolz wie Oskar: „Bad Kissingen hat meiner Meinung nach während des gesamten Spiels das bessere Eishockey gespielt. Aber meine Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Sekunde Kampfgeist und Einsatz gezeigt, wir hatten den nötigen Willen zum Sieg und konnten dadurch am Ende auch verdient gewinnen!


Diez-Limburg Rockets
Rockets ziehen souverän ins Halbfinale ein
(RLW)  Das Ungleichgewicht war am Ende zu groß. Und dennoch haben die Luchse aus Lauterbach größtmöglichen Respekt verdient für das, was sie in der zweiten Saisonhälfte geboten haben. Die EG Diez-Limburg zieht mit dem dritten Sieg in der Serie „Best of Five" ins Play-off-Halbfinale der Regionalliga West ein, schlägt Lauterbach vor heimischer Kulisse mit 10:3 (3:1, 3:2, 4:0) und schafft den Sweep (drei Siege, keine Niederlage). Dennoch ziehen die Rockets im Kollektiv den Hut vor dem, was das Team aus dem Vogelsbergkreis auch am Freitagabend wieder geleistet hat. 
„Wir haben auch im dritten Spiel unsere Klasse und unsere Dominanz ausspielen können", sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Aber das war ein hartes Stück Arbeit gegen eine Lauterbacher Mannschaft, die uns in den ersten beiden Dritteln immer wieder in große Schwierigkeiten gebracht hat. Das war von allen Spielen gegen die Luchse in dieser Saison mit Abstand das Schwerste." 
Und eine solche Leistung abzurufen, nachdem man über Wochen mit kleinem Kader durch die Liga getingelt war, bei der erfolgreichen Aufholjagd viele Körner verbraucht hatte und zudem in der Serie bereits mit 0:2 zurücklag zeigt einmal mehr, mit wieviel Herz und Einsatz die Luchse in einer für das Team nicht einfachen Saison zu Werke gegangen sind. Dass diese am Freitagabend endete war einer erneut starken und konzentrierten Leistung der Rockets zu verdanken - und nicht einem Leistungseinbruch bei den Gästen. 
Die beiden Kanadier Joey Davies (4.) und Matt Fischer (8.) hatten die Gastgeber früh im ersten Drittel mit 2:0 in Führung geschossen, Jan Hammerbauer schaffte jedoch mit seinem Treffer den Anschluss für Lauterbach (18.). Dank einer Überzahlsituation konnten die Rockets noch vor der Pause auf 3:1 erhöhen, wieder traf Davies. Von der Überlegenheit, die die EGDL in den ersten beiden Partien besonders im ersten Drittel gezeigt hatte, war aber (noch) nicht viel zu sehen. „Wir waren in den ersten beiden Dritteln nicht so bereit wie noch in den ersten Spielen“, analysierte auch Arno Lörsch. „Da waren wir mit dem Kopf nicht so ganz bei der Sache. Wir hatten Konzentrationsfehler im Aufbauspiel und haben auch nicht so viele Scheiben zum Tor gebracht.“
Im zweiten Drittel trafen Matt Fischer (28., in doppelter Überzahl), Andre Bruch (33., in einfacher Überzahl) und Tim Ansink für die Rockets. Auf der Gegenseite aber ließen Benjamin Schulz (34.) und Robert Sokol (37.) die Luchse jubeln. Die verkürzten damit zwischenzeitlich von 1:5 auf 3:5 und sendeten damit ein deutliches Signal: Wir geben uns nicht auf! Erst im letzten Abschnitt, in dem bei den Gästen verständlicherweise die Kräfte schwanden, konnte die EGDL das Ergebnis noch deutlich gestalten. Mit einem Doppelpack von Philipp Maier (43., 49.) sowie den jeweils zweiten Tore von Ansink (57.) und Bruch (60.) machten die Rockets es noch zweistellig.
Unter dem Strich hatte der Vorrundenmeister die Viertelfinalserie deutlich dominiert, schoss im Schnitt neun Tore und kassierte nur deren zwei. „Unser Fazit fällt natürlich absolut positiv aus, zumal wir ja auch zahlreiche Ausfälle kompensieren mussten - es fehlten zum Teil bis zu zehn Spielern", sagte der Rockets-Trainer. 
Für den heißt es am nun spielfreien Sonntag vor dem Liveticker verfolgen, wie sich die anderen Teams schlagen. Neben Diez-Limburg steht auch der Vorrundenzweite Herford nach drei Siegen gegen Soest im Halbfinale. Beide Teams könnten aber frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen. In der Serie zwischen Neuwied und Dinslaken steht es 2:1 für die Bären. Die Rockets würden nur dann auf die Kobras treffen, wenn Dinslaken die Serie noch dreht. Setzt sich Neuwied durch, dann trifft die EGDL ab Freitag auf den Sieger der Partie Ratingen gegen Hamm - hier führt der Vorjahresmeister Hamm nach dem dritten Auswärtssieg der Serie mit 2:1 und kann am Sonntag daheim den Sack zumachen.
„Ich habe natürlich einen Wunschgegner, gegen den ich unsere Mannschaft deutlich im Vorteil sehen", sagt Lörsch. Verraten wollte der Trainer den Namen aber verständlicherweise nicht. „Egal, wer es sein wird: Wir haben gegen alle Teams schon vier Mal gespielt in der laufenden Saison und ziehen den Plan aus der Schublade, denn wir für das Halbfinale dann brauchen. Wir sind bereit!" 


Dinslaken Kobras
Kobras fehlte der kühle Kopf
(RLW)  Nach 3:9 und 7:0 ist die Ergebnishöhe beim Viertelfinal – Playoff – Spiel 3 zwischen den Neuwieder Bären und den Dinslakener Kobras bei der 4:6 (2:2; 1:2; 1:2) - Niederlage auf ein Normalmaß gesunken. Die Kobras stehen nun allerdings mit dem Rücken zur Wand und sind morgen Abend in der Schlangengrube zum Siegen verdammt, soll die Saison für die Giftschlangen nicht bereits am 04.03. enden.
Doch dies ist keinesfalls unmöglich, das hat das letzte Heimspiel gezeigt. Allerdings muss man gegenüber gestern einen Umstand zwingend vermeiden: den Besuch auf der Strafbank. Dieser Umstand hat in erster Linie am gestrigen Abend dafür gesorgt, dass die Neuwieder das Spiel ab dem zweiten Drittel zu ihren Gunsten drehen konnten und die Kobras sich selbst ihrer Chancen beraubten, den Rückstand zu egalisieren.
Die Giftschlangen, bei denen auch die angeschlagenen Spieler mitwirkten und man in Summe nur auf Sebastian Haßelberg und Tim Cornelißen verzichten musste, begannen selbstbewusst und bestimmten bis zur Mitte des ersten Drittels das Spielgeschehen. Bis dahin hatten Kevin Wilson, dem man die fehlende Spielpraxis noch anmerkte und Michal Plichta bei einfacher Überzahl, die Kobras mit 2:0 in Front geschossen. Doch dann folgte der erste Treffer von Neuwieds Stürmer Moritz Schug, den die Kobras an diesem Abend nicht in den Griff bekamen und der im weiteren Verlauf insgesamt 4 Treffer erzielen sollte, in der 13. Spielminute.
Als der gleiche Spieler gut zwei Minuten vor Drittelende in einem Überzahlspiel den 2:2 – Ausgleich erzielte, war die Dominanz der Gäste verflogen und die Hausherren nahmen von da an das Heft in die Hand.
Schon bei besagtem Überzahlspiel konnte man erkennen, dass es für die Kobras besser wäre, dem Sünderbänkchen fernzubleiben. Wie an der Perlenschnur gezogen wanderte der Puck bei hoher Geschwindigkeit zwischen den 5 Neuwieder Akteuren hin und her, die auch läuferisch den besseren Eindruck machten. Die Kobras hatten auch nicht ansatzweise die Möglichkeit, an den Puck zu gelangen und ihn aus dem eigenen Drittel zu befördern. Das 2:2 war somit nur die logische Folge. Spätestens jetzt hatten die Hausherren die Regie übernommen und nutzten ihre spielerische Klasse und ihre Schnelligkeit beim Spielaufbau, um dann immer wieder gefährlich vor Felix Zerbe aufzutauchen. Die Kobras ihrerseits gaben alles, um sich gegen eine drohende Niederlage zu stemmen, agierten dabei jedoch häufig übermotiviert, was dann wieder das produzierte, was man eigentlich hätte vermeiden sollen: Strafzeiten.
Eine dieser Strafzeiten brachte die Neuwieder Bären dann auch spielentscheidend auf die Siegerstraße, bei der Martin Brabec in der 25. Spielminute die erstmalige Führung für die Hausherren erzielte. Als Moritz Schug nur 90 Sekunden später beim 4:2 seinen dritten Treffer an diesem Abend beisteuerte, stand für die meisten Zuschauer der Sieger schon fest. Doch noch gaben sich die Kobras nicht geschlagen. Eine doppelte Überzahlsituation verhalf ihnen in Person von Kevin Wilson, in der 28. Spielminute den Ein-Tore-Abstand wiederherzustellen. Allerdings zogen im weiteren Verlauf der Partie die Dinslakener einfach zu viele Strafzeiten, um den Ausgleich erzielen zu können. Im Gegenteil: Sie konnten sich gerade in diesen Situationen bei Felix Zerbe bedanken, dass man nicht noch höher in Rückstand geriet. Dieser zeigte im Übrigen erneut eine starke Gesamtleistung.
Auch vom vierten Treffer von Moritz Schug zum 5:3 in der 44. Spielminute zeigten sich die Gäste unbeeindruckt und konnten in der 52. Spielminute durch ein Powerplay – Tor von Michal Plichta erneut den Anschluss wiederherstellen. Doch durch 3 weitere Strafzeiten bis zum Ende der Begegnung beraubten sich die Dinslakener selbst der Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Da half auch nicht die Maßnahme Tony Thiels, Felix Zerbe zugunsten eines sechsten Feldspielers zu opfern. Ausgerechnet während einer kurzen Sequenz vollzähliger Dinslakener Mannschaftsstärke erzielte Daniel Pering mit einem Sonntagsschuss aus relativ spitzem Winkel das entscheidende 6:4 für die Rheinland-Pfälzer.
Dieser Sieg der Bären ist völlig verdient, sie waren über 45 Minuten das bessere Team. Doch chancenlos waren die Kobras keinesfalls. Kämpferisch ist ihnen auch gestern keinerlei Vorwurf zu machen. Jedoch sollten sie es morgen mit mehr Coolness versuchen und der Strafbank zwingend fernbleiben. Natürlich ist dies leichter gesagt als getan. Denn der Grat zwischen Motivation und Übermotivation ist ein sehr schmaler.
Spiel 5 am Dienstag oder Sommerpause. Der morgige Abend bringt Gewissheit.


Bären Neuwied
Moritz Schug zieht den Kobras den Zahn
(RLW)  Treffen sich der Trainer und einer seiner Stürmer nach erledigter Eishockey-Arbeit im Vip-Raum des Eisstadions am Büffet. Da können Coach und Spieler zum Beispiel das gerade beendete Spiel analysieren, oder es gibt Szenen, die das widerspiegeln, was zuvor auf dem Eis passiert war. Daniel Benske, der Übungsleiter des EHC „Die Bären“ 2016, gibt Moritz Schug zwischen Pizza, Baguette und Dessert mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht einen Klaps mit, der offensichtlich macht, dass dieser Moritz Schug seinem Trainer an diesem Abend viel Freude bereitet hat. Vier Tore erzielte der Neuwieder Angreifer im dritten Play-off-Viertelfinale zwischen den Bären und den Dinslakener Kobras in der Eishockey-Regionalliga West. Vier Mal Schug, das machte zwei Drittel des 6:4-Erfolgs der Deichstädter aus, die die 0:7-Niederlage aus Spiel zwei am vergangenen Wochenende ausblendeten und am Sonntag ab 19 Uhr – dann wieder Dinslaken - mit einem dritten Sieg den Einzug ins Halbfinale perfekt machen können. „Jetzt wollen wir das Ding schnell klarmachen“, formuliert Benske das Ziel für den zweiten Teil des Wochenendes.
Die Bären bewiesen vor 861 Zuschauern ein dickes Fell. Denn nach der fünf Tage zuvor erlebten Enttäuschung und einem frühen 0:2-Rückstand muss man erst einmal zurückkommen in so einer wichtigen Partie wie dieser. „Wir haben in den ersten zehn Minuten nicht gut reingefunden und besaßen kein Schussglück“, analysierte Benske. Weil Dinslaken eine Mannschaft ist, die nicht viele Torchancen braucht, führten die Kobras schnell mit 2:0. Kevin Wilson von der linken (7.) und Michal Plichta von der rechten Seite (10.) ließen die EHC-Fans kurzzeitig ins Grübeln kommen, ob es noch etwas werden würde mit dem zweiten Sieg der Bären. 
Ja, es sollte etwas werden. Weil der Fehlstart die Deichstädter nicht schockte, sondern sie viel mehr aufweckte. Schlagartig war das Benske-Team präsent, setzte sich mit der Brabec-Reihe erstmals in dieser Partie in der Dinslakener Zone fest. Der Bereich der Eisfläche, auf dem sich der Großteil der verbleibenden Zeit im ersten Drittel abspielen sollte. Moritz Schug verkürzte aus dem Zentrum (13.), und der Angreifer mit der Rückennummer 96 legte im Powerplay nach (18.), nachdem zuvor der vermeintliche Ausgleich von Willi Hamann wegen Torraumabseits keine Anerkennung gefunden hatte (15.). Die Uhren waren auf null gestellt. „Wir kamen nach zehn Minuten deutlich besser in die Zweikämpfe und konnten die neutrale Zone besser kontrollieren“, erkannte der Bären-Coach, was sich zugunsten seines Teams änderte. Das blieb auch im zweiten Drittel am Drücker und drehte das Ergebnis durch Martin Brabec (25.) und Schugs dritten Streich (26.). Brabec war nach überstandener Grippe aufs Eis zurückgekehrt, biss trotz der krankheitsbedingten Schwächung auf die Zähne, stellte sich in den Dienst des Teams und belohnte sich selbst. Andere waren nicht einsatzfähig: Sven Schlicht von der Grippewelle niedergerafft flach, auch sein gesperrter Zwillingsbruder Dennis, Patrik Morys und Karl Neubert fehlten vom Neuwieder Stammaufgebot. Die Deichstädter rückten noch näher zusammen und fanden im Teamgeist den Schlüssel zum Sieg. „Nach dem 2:2 haben wir das Spiel bestimmt und am Ende auch mit einer souveränen, guten Leistung verdient gewonnen“, lobte Benske.
Die Giftschlangen blieben, wie man sie kennt, auch im siebten Saisonspiel gegen den EHC ein unangenehmer Gegner, der nicht locker lässt. So verkürzte Kevin Wilson (28.) genauso wie Michal Plichta (52.) nachdem Schug zum vierten Mal Felix Zerbe überwunden hatte (44.). Die Partie stand wieder Spitz‘ auf Knopf. Die Einheimischen konnten mehrere Überzahlsituationen nicht nutzen, um den Erfolg in trockene Tücher zu wickeln, sodass die Dramatik andauerte. Felix Köllejan verhinderte mit einer starken Parade gegen Alexander Brinkmann den Ausgleich (56.) – eine ganz wichtige Tat des Neuwieder Schlussmanns.
Und dann kam dieser Play-off-Mythos zur Geltung, dass Spieler, die sich häufig im Schatten anderer bewegen und unter Wert wegkommen, in ganz wichtigen Situationen wie Kalle aus der Kiste in Rampenlicht treten: Unzählige Zweikämpfe hat Daniel Pering seit seinem Wechsel im Januar aus Neuss nach Neuwied für sich entschieden, genauso häufig stand er in der Abwehr genau an der richtigen Stelle, nur ein Scorerpunkt war dem 33-jährigen Defensivstrategen in sieben Begegnungen noch nicht vergönnt – bis zu dieser 58. Minute, als Pering von der rechten Seite abzog und das Icehouse in Ekstase versetzte. Das Tor zum 6:4-Endstand brachte dem EHC das Halbfinale einen großen Schritt näher. Den letzten Schritt, will man am Sonntag gehen.


FASS Berlin 1b
Sieg im letzten Verbandsligaspiel
(VLN)  Mit dem Spiel gegen die 1b des Hamburger SV endete für die 1b von FASS Berlin die Saison 2017/18. Und sie endete erfolgreich, denn die Hamburger wurden mit 9:4 (4:1/3:2/2:1) bezwungen.
FASS ging gut besetzt in dieses letzte Saisonspiel, neben Torhüter Sebastian Becker konnte Trainer Michael Reinhardt auf 16 Feldspieler zurückgreifen. Der HSV trat mit der Mindestantrittsstärke von neun Feldspielern/innen und einem Torhüter an.
Die Weddinger bestimmten dann auch gleich das Spielgeschehen, viele Torchancen ergaben sich aber nicht. Dennoch gelang nach sieben Minuten der erste Treffer. Ein Schuss von David Levin landete am Pfosten, den Abpraller verwandelte Walto Hendriks. Nun folgten zwar mehrere gute Möglichkeiten, die ließen die Akademiker jedoch liegen. Dafür gelang dem HSV der Ausgleich. Tim Porada durfte ungehindert über die Eisfläche spazieren und traf nach 12 Minuten zum 1:1. Dieser Spielstand hatte eine Minute bestand, dann klingelte es drei Mal im Kasten der Gäste. Julius Schindler traf zum 2:1 und nur zehn Sekunden später erhöhte Walto Hendriks auf 3:1. David Levin schraubte das Ergebnis fünf Minuten vor der Pause auf 4:1.
19 Sekunden waren im 2. Drittel gespielt und plötzlich stand es 4:2. Lenn Grewe nahm ein Geschenk der Gastgeber an und durfte ungehindert Richtung Torhüter laufen. FASS machte es sogar noch spannender, denn Tim Porada schoss den Puck aus spitzen Winkel zum 4:3 ins Tor (26.). Nun drehten die Akademiker ein paar Minuten auf und schon stand es 6:3. Max Böwe (27.) und Bennett Bartonek (28.) waren die Torschützen. Es ging dann wieder ruhiger zu, ehe Sebastian Reinhardt zwei Minuten vor dem Drittelende den 7:3-Pausenstand erzielte.
Im letzten Drittel plätscherte das Spiel vor sich hin. Beide hatten wenige Torchancen und eine führte zum 7:4 durch Alexander Roth (49.). Die Spezial-Teams fehlten an diesem Tag noch, was sich aber auch ändern sollte. Denn Thomas Koch in Überzahl (52.) und in Unterzahl Max Böwe (54.) überwanden den jungen HSV-Torhüter Till-Niklas Fuhrmann.
Nach Anfangsschwierigkeiten war es doch noch eine insgesamt zufriedenstellende Saison. Das Team bedankt sich bei allen Unterstützern und Helfern. Wir wünschen Euch einen schönen Sommer.
(Norbert Stramm)


Sande Jadehaie
Harsefeld vor der Brust, die Aufstiegsrunde im Hinterkopf
(VLN)  Die Jadehaie empfangen am Samstag (19.30 Uhr, Eishalle Sande) zum letzten Heimspiel der Verbandsliga-Hauptrunde die Harsefeld Tigers.
„Die Stimmung im Team ist super, weil wir nach dem Punktgewinn gegen die Crocodiles die Aufstiegsrunde erreicht haben“, erklärt Christian Fleischauer. Dann fügt er hinzu: „Sehr ärgerlich sind nur die vielen großen Strafen in dieser Saison, durch dumme Fouls.“
Mit Lubomir Sivak traf es am vergangenen Wochenende erneut einen Sander Spieler, der von den Schiedsrichtern eine große Strafe aufgebrummt bekam und nachträglich vom Verband aus dem Verkehr gezogen wurde. Der Stürmer wird den Jadehaien wegen eines Kopfstoßes bis zum 31. März 2018 nicht zur Verfügung stehen und damit die komplette Aufstiegsrunde, die am Donnerstag terminiert wurde, verpassen.
Harsefeld vor der Brust, die Aufstiegsrunde im Hinterkopf. „Die knappe Niederlage gegen die Crocodiles wurmt uns schon noch etwas, aber zum Glück treffen wir ja noch zweimal aufeinander“, blickt der Stürmer auf die Relegationsrunde, in der die Jadehaie auch noch auf den EC Nordhorn (Tabellenletzter der Regionalliga) treffen.
Zunächst einmal möchte das Yashin-Team aber gegen die Harsefeld Tigers alles in die Waagschale werfen. Fleischauer weiter: „Wir wollen definitiv gewinnen und den Zuschauern ein gutes Spiel zeigen. Außerdem ist es für uns wichtig, mit einem guten Gefühl und viel Schwung in die kommenden Spiele zu gehen.“
Aufstiegsrunde (die ersten beiden Teams steigen in die Regionalliga auf):
ECW Sande – Crocodiles Hamburg 1b
Samstag, 17. März 2018, 19.30 Uhr
ECW Sande – EC Nordhorn
Sonntag, 18. März 2018, 19.30 Uhr
EC Nordhorn – ECW Sande
Freitag, 23. März 2018, 20.00 Uhr
Crocodiles Hamburg 1b – ECW Sande
Sonntag, 25. März 2018, 16.00 Uhr (HH-Farmsen)


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Samstag 3.März 2018
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