Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 10.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutsche Eishockey Liga
DEL bestätigt Aufsichtsrat – Lothar Sigl neu im Gremium
(DEL)  Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat ihren Aufsichtsrat für weitere vier Jahre im Amt bestätigt und zugleich erweitert. Neu im bislang vierköpfigen Gremium ist Lothar Sigl (Augsburg). Den Aufsichtsratsvorsitz führt weiterhin Jürgen Arnold (Ingolstadt).
Als Stellvertreter fungiert Daniel Hopp (Mannheim), zugleich Vize-Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Komplettiert wird der DEL-Aufsichtsrat durch Wolfgang Brück (Iserlohn) und Ulrich Voll (Straubing). Dies beschlossen die Vertreter der 14 DEL-Clubs im Rahmen ihrer Gesellschafterversammlung unmittelbar vor der EISHOCKEY GALA in Straubing einstimmig. Gewählt wurde das Gremium für vier Jahre bis zum 30. April 2022.
„Der Aufsichtsrat bedankt sich für das uns erneut entgegengebrachte Vertrauen. Die erneute Wahl ist ein Zeichen der Wertschätzung für das, was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht haben“, erklärte Jürgen Arnold, der dem DEL-Aufsichtsrat nun bereits seit 2008 vorsteht und in seine vierte Amtszeit geht. Der 58-Jährige, der zu den Gründungsmitgliedern des ERC Ingolstadt in der DEL gehört, rückte erstmals 2004 in dieses Gremium.
Wechsel gab es in den DEL-Fachkommissionen. So schieden der bisherige Vorsitzende Rudolf Kugler (Ingolstadt) und Dieter Waller (Nürnberg) aus der Rechts- und Wirtschaftskommission (RWK) aus. Für sie wurden Torsten Hofmann (München) und Michael Huber (Ingolstadt) in die RWK gewählt. Neuer Vorsitzender der RWK ist Jan Kienappel (Berlin).
Nicht mehr zur Wahl für die Medien- und Marketing-Kommission (MMK) stellte sich Lothar Sigl (Augsburg). Für den neuen Aufsichtsrat wurde Leo Conti (Augsburg) in die MMK gewählt. Das Gremium wurde zudem um Oliver Müller (Köln) und Wolfgang Gastner (Nürnberg) auf sieben Personen erweitert.
Die Gremien der DEL im Überblick:
Aufsichtsrat:
Jürgen Arnold (Vorsitzender/Ingolstadt)
Daniel Hopp (Stellvertreter/Mannheim)
Wolfgang Brück (Iserlohn)
Lothar Sigl (Augsburg)
Ulrich Voll (Straubing)
Rechts- und Wirtschafts-Kommission:
Jan Kienappel (Berlin/Vorsitzender)
Wolfgang Brück (Iserlohn)
Torsten Hofmann (München)
Michael Huber (Ingolstadt)
Klaus Sturm (Berlin)
Hiltrud D. Werner (Wolfsburg)
Medien- und Marketingkommission:
Moritz Hillebrand (Berlin/Vorsitzender)
Stefan Adam (Düsseldorf)
Leo Conti (Augsburg)
Wolfgang Gastner (Nürnberg)
Claus Gröbner (Ingolstadt)
Oliver Müller (Köln)
Rupert Zamorsky (München)


Eispiraten Crimmitschau
3:2! Die Eispiraten spielen Playoffs - Westsachsen spielen erstmals seit zehn Jahren um die DEL2-Meisterschaft
(DEL2)  Es ist vollbracht! Die Eispiraten Crimmitschau spielen in dieser Saison, erstmals seit zehn Jahren, Playoffs. Die Mannschaft von Kim Collins setzte sich in einem nervenaufreibendem Spiel mit 3:2 in der ersten Overtime durch. Patrick Pohl avancierte mit seinen beiden Treffern zum Matchwinner des Pre-Playoff-Heimspiels. Das Spiel wurde kurzzeitig jedoch von einer Reanimation im Fanbereich überschattet. Die Fangesänge beider Lager wurden eingestellt. Der Fan befindet sich nach unseren Angaben nun im Krankenhaus und ist auf dem Weg der Besserung. Wir wünschen ihm alles, alles Gute!
Bei der Mission Playoffs konnte Cheftrainer Kim Collins heute Abend auf das selbe Personal bauen, wie schon am Dienstag in der Ravensburger Eissporthalle. Nicht mit von der Partie waren Danny Pyka und Maurice Keil. Ben Kosianski saß auf der Bank, bekam aber keine Einsatzzeit. Brett Kilar bekam erneut den Vorzug im Tor der Eispiraten.
Und der durfte sich in Durchgang eins immer wieder auszeichnen. Mehrmals parierte der deutsch-kanadische Schlussmann stark und war für seine Vorderleute somit ein sicherer und wichtiger Rückhalt. Optisch mehr vom Spiel hatten dennoch die Hausherren aus Crimmitschau. Vor … Zuschauern im Sahnpark, verpassten Brock Maschmeyer und Vincent Schlenker zunächst trotz bester Gelegenheiten. Doch in der zehnten Spielminute war es dann soweit. Patrick Pohl blieb vor Jonas Langmann eiskalt, tanzte diesen aus und vollendete schließlich zum 1:0 für die Eispiraten. Es war das einzige Tor im ersten Drittel.
Im Mitteldrittel rettete erst Kilar stark gegen David Zucker, dann drehten die Eispiraten wieder auf. André Schietzold traf vom Bully weg mit seinem Hammer unter die Querlatte und der Sahnpark bebte - 2:0 (28)! Die Schützlinge von Kim Collins agierten in der Folge weiter spielbestimmend und brachten einige Schüsse in Richtung des Tores von Jonas Langmann. Dieser verschob mehrmals das Tor und die wütenden Ravensburger brachten mit ihrem aggressiven Verhalten und mehreren unfairen Checks viel Härte in das Spiel. Mehrmals mussten die Referees eingreifen, mehrmals mussten Spieler in auf die Strafbank. Der Spielverlauf wurde ständig unterbrochen. Lange Zeit durften die Westsachsen nun in numerischer Überzahl ran, konnten diese aber nicht entscheidend nutzen.
Im dritten Durchgang wurden die Eispiraten dann böse bestraft. Bestraft für zu viele Fahrlässigkeiten. So traf erst Jakub Svoboda in doppelter Überzahl zum 2:1 (45.), nur kurze Zeit später traf Vincenz Meyer dann zum 2:2-Ausgleich (50.). Das Spiel drohte nun zu kippen, doch die Eispiraten retteten das Unentschieden in die Sudden Death Overtime, währenddessen im Fanbereich eine halbstündige Reanimation eines Fans stattfand. An dieser Stelle danken wir allen Rettungskräften, Helfern und natürlich den mehr als 2.500 Fans, die ihren Support während dieser Zeit einstellten!
Es ging also in die Verlängerung und die Eispiraten machten nun nochmals Druck auf das Tor der Ravensburger. So war es Patrick Pohl, der mit seinem Nachschuss in der 62. Minute zum 3:2 traf und zum viel umjubelten Matchwinner avancierte! Erstmals seit zehn Jahren spielen die Westsachsen somit wieder Playoffs! Als Gegner wartet der SC Riessersee. Schon am Dienstag kommt es in Garmisch-Partenkirchen zum Spiel 1 der Best-Of-Seven-Serie.


Dresdner Eislöwen
Niederlage in Heilbronn bedeutet Saisonaus  
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Pre-Playoff-Spiel bei den Heilbronner Falken mit 3:4 (0:0; 2:2; 1:2) verloren und sind nach der zweiten Niederlage in der „Best-of-Three“-Serie ausgeschieden. Dominik Grafenthin brachte die Gäste vor 2278 Zuschauern nach einem torlosen ersten Drittel in der 25. Minute in Führung, doch Tomas Plihal nutzte ein Powerplay zum Ausgleich (31.).  Ebenfalls in Überzahl markierte Justin Kirsch den Heilbronner Führungstreffer (35.), doch Martin Davidek glich noch vor der Pausensirene aus (19./PP1). In einer Partie, die von vielen Strafzeiten geprägt war, kochten im letzten Abschnitt noch einmal die Emotionen hoch. Brandon Alderson (52.) brachte Heilbronn in Führung, doch erneut schlug Dresden durch Matt Siddall zurück (58.). Zehn Sekunden vor dem Spielende nutzte Tim Bernhardt eine weitere Überzahlsituation zum Heilbronner Siegtreffer, der gleichzeitig den Sprung ins Viertelfinale bedeutete. 
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben die Serie nicht heute, sondern am Dienstag verloren. Unsere Mannschaft hat heute brutal gekämpft, aber die vielen Unterzahlsituationen waren am Ende nicht zu kompensieren. Wir sind selbst Schuld, hätten uns mit Blick auf den gesamten Saisonverlauf gar nicht erst in eine solche Situation bringen dürfen. Wir haben viel zu viele Spiele hergeschenkt. Jetzt müssen wir uns dem Ergebnis und der Analyse stellen.“ 


SC Riessersee
SCR im Viertelfinale gegen Crimmitschau / Dienstag erstes Spiel der Serie – Spielbeginn ist um 20 Uhr
(DEL2)  Am kommenden Dienstag, starten die Garmisch-Partenkirchner erstmals seit 2014 wieder in die „echten“ Playoffs und bekommen es mit den Eispiraten Crimmitschau zu tun, die sich im PrePlayoff Duell gegen Ravensburg durchsetzen konnten.
In der Hauptrunde konnte der SCR die Eispiraten von vier Partien dreimal bezwingen. „Bisher haben wir nichts erreicht, wir sind zwar Erster und das ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir müssen noch hart weiterarbeiten. Das bisher Gewesene zählt jetzt nicht mehr, wir fangen jetzt im Viertelfinale wieder bei Null an und werden Vollgas geben“ so der sportliche Leiter Tim Regan.
Anläßlich des ersten Playoffspiels dürfen wir Herrn René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2 herzlich begrüßen. Um 18:30h startet im SCR Stüberl der nächste Fantalk, Herr Rudorisch, DEB Präsident Franz Reindl und Stefan Endraß stellen sich den Fragen der Fans. Der Fantalk wird wie gewohnt von Charly Leitner geführt.
Heimspieltermine im Viertelfinale:
Dienstag, 13.03. 2018 – 20 Uhr
Sonntag, 18.03.2018 – 17 Uhr
Freitag, 23.03.2018 – 20 Uhr *
Dienstag, 27.03.2018 – 20 Uhr *
*sofern noch keine Entscheidung in der Best of 7 Serie gefallen ist.


Deggendorfer SC
Vorteil Deggendorf! DSC mit Sieg in Spiel 1
(OL)  Ein Spiel auf Messers Schneide erlebten 2790 Zuschauer am Freitagabend 
in der Festung an der Trat. Der Deggendorfer SC bezwang dabei den 
Herner EV mit 2:0 und geht damit in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in 
Führung.
Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass sie in diesem ersten 
Playoffduell hochmotiviert waren. Die Herner, angepeitscht von rund 
500 mitgereisten Fans, zeigten gleich von Anfang an, dass sie dem 
achten Platz in der Oberliga Nord nicht gerecht wurden und spielten 
munter mit. Einzig den beiden Torhütern war es zu verdanken, dass es 
nach 20 gespielten Minuten immer noch 0:0 stand. Einen Schreckmoment 
gab es für das Deggendorfer Publikum allerdings zu verdauen. Nach etwa 
12 gespielten Minuten ging Curtis Leinweber unglücklich in einem 
Zweikampf zu Boden und musste verletzt in die Kabine gebracht werden. 
Zwar kam der quirlige Kanadier im zweiten Drittel wieder, spielte 
jedoch sichtlich angeschlagen. Nichtsdestotrotz schnappte sich 
Leinweber in der 25. Minute hinter dem Tor den Puck und bediente 
mustergültig den heranstürmenden Robert Peleikis. Frei vor dem Tor 
hatte der Verteidiger dann keine Probleme mehr, Christian Wendler im 
Herner Tor zum 1:0 zu überwinden. In der Folgezeit wurde die Partie 
immer ruppiger und zerfahrener, sodass der Spielfluss in der zweiten 
Hälfte der Partie immer geringer wurde. Viele Fehlpässe und Zweikämpfe 
prägten die Partie, die aufgrund des knappen Ergebnisses bis zum Ende 
von der Spannung regiert wurde. Auch im Schlussabschnitt gab es wenige 
klare und hochkarätige Chancen und wenn doch einmal ein Stürmer durch 
eines der Abwehrbollwerke durchbrach, dann war immer wieder bei zwei 
blendend aufgelegten Torhütern Endstation. In der 59. Minute war es 
dann allerdings doch soweit. Wieder war es ausgerechnet Robert 
Peleikis, der für die Entscheidung sorgte. Der Verteidiger brachte 
einen Handgelenkschuss von der blauen Linie einfach mal in Richtung 
Tor und der Puck fand den Weg zwischen Freund und Feind vorbei ins 
Herner Tor. Das Stadion war nun ein Tollhaus und gemeinsam mit der 
großartigen Fanunterstützung brachten die Deggendorfer das Ergebnis 
über die Zeit. Nun geht es am Sonntag weiter nach Herne, wo um 18:30 
Uhr Spiel 2 der Serie steigt.


Starbulls Rosenheim
Starbulls starten mit 3:0-Heimsieg erfolgreich in die Playoffs
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben einen erfolgreichen Start in die Playoffs um die deutsche Oberliga-Meisterschaft hingelegt. Im ersten Achtelfinalspiel schlugen die Rosenheimer Eishockey-Cracks die Hannover Indians mit 3:0. Im Rosenheimer emilo-Stadion sahen 2.674 Zuschauer eine intensiv geführte Partie, in denen beide Teams mit einer sehr konzentrierten Spielweise überzeugten. Eine Einzelleistung von Maximilian Vollmayer brach nach einer halben Stunde spannendem, aber torlosen Eishockey den Bann zu Gunsten der Starbulls. Vitezslav Bilek ebnete mit einem Doppelpack den Weg zum Auftaktsieg der Grün-Weißen endgültig.
Die Starbulls mussten überraschend auf die zuletzt so formstarken Stürmer Thomas Reichel und Christoph Echtler verzichten, konnten demnach auch nur mit drei Sturmreihen antreten. Die Gäste von der Leine hatten damit den Vorteil der breiteren Personaldecke klar auf ihrer Seite – und hätten bereits nach nicht einmal 30 Sekunden in Führung gehen können: Roman Pfennings kam in halbrechter Position frei zum Abschluss und verfehlte das rechte Kreuzeck des Rosenheimer Tores nur um Millimeter. Es war eine der wenigen klaren Torchancen in einem vom ersten Anspiel weg typischen Playoff-Spiel. Das im Ansatz sehr hohe Tempo wurde konsequent vom leidenschaftlich forecheckenden gegnerischen Team wieder herausgenommen, die Zweikämpfe wurden intensiv, aber nicht unfair geführt, und Risiko versuchten beide Seiten so gut wie möglich zu vermeiden.
Eine starke Einzelaktion hätte dann den Hausherren nach knapp fünf Minuten fast den Führungstreffer ermöglicht. Michael Fröhlich lockte, die Grundlinie nach innen fahrend, Gästekeeper Sebastian Albrecht aus seinem Torraum, doch Yannick Wenzel schlug vor dem leeren Gehäuse über die Scheibe. Im Gegenzug scheiterte Mark Ledlin aus bester Position an Lukas Steinhauer. Auch in der 9. Spielminute blieb der Rosenheimer Keeper im Duell gegen Ledlin Sieger. Die Indians hatten zunächst etwas mehr vom Spiel und bei Schüssen von Andreas Morczinietz, Lasse Uusivarta und Armin Finkel weitere Chancen zum 0:1. Die Rosenheimer Führung hatte zweimal Michael Baindl auf dem Schläger: Nach dem ganz starken Rückpass von Vitezslav Bilek (14.) sowie bei einem Schuss auf das vermeintlich offene kurze Eck (18.) brillierte der sich sehr souverän präsentierende Albrecht im Gästetor mit starken Paraden.
Im zweiten Spielabschnitt leisteten sich beide Teams in unmittelbarer Folge je einen risikoreichen Wechsel. Eher zufällig hatte deshalb zunächst Pfennings für die Gäste und dann Bilek für die Hausherren die Chance zum ersten Treffer der Partie (25.). Ansonsten eroberten die Starbulls von Minute zu Minute mehr Spielanteile, und wie schon im erste Abschnitt hätte der im letzten Moment noch gestörte Wenzel, diesmal nach toller Vorarbeit von Baindl, ins leere Tor einschieben können (26.). Für die verdiente Rosenheimer Führung musste dann eine Einzelaktion herhalten. Maximilian Vollmayer startete aus der eigenen Zone, nahm Tempo auf, zog von der blauen Linie ab und versenkte den von Torwart Albrecht zugelassenen Abpraller höchstpersönlich zum 1:0 (30.). Baindl hätte bereits knapp 60 Sekunden nachlegen können, zielte aber knapp vorbei.
Hannover wirkte zwar nicht geschockt, konnte aber im Spiel nach vorne jetzt kaum noch Akzente setzen. Anders die Starbulls, die sehenswert auf 2:0 erhöhten. Dominik Daxlberger bediente mit viel Übersicht Bilek, der Tscheche verzögerte den Abschluss geschickt und vollstreckte gegen den irritierten Gästetorwart dann aus spitzem Winkel eiskalt (37.). Letzter Höhepunkt vor der zweiten Pause war allerdings ein unrühmlicher. Starbulls-Kapitän Tobias Draxinger trug beim unliebsamen Kontakt mit dem hohen Schläger von Gäste-Kapitän Branislav Pohanka eine blutende Wunde im Mund und einen Zahnschaden davon, Pohanka kam aber ohne Strafe davon.
Das letzte Drittel begann wie das erste mit einer guten Chance für Hannovers Pfennings. Die weiterhin sehr disziplinierten Spielweisen beider Teams ließen rassige Torszenen ansonsten aber Mangelware bleiben. Pohanka hatte in der 51. Minute aus Nahdistanz den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch Steinhauer macht per Reflex mit dem Schoner das Eck noch zu. In der 55. Spielminute nutzten die Starbulls schließlich ihre einzige klare Torchance im dritten Spielabschnitt. Bilek stahl sich im richtigen Moment von seinem Gegenspieler weg und versenkte den perfekten Diagonalpass aus kurzer Distanz via Innenpfosten zum 3:0. In den Schlussminuten konnte sich dann Rosenheims Torwart Steinhauer gegen Morcinietz, Uusivarta und Bacek noch mehrfach auszeichnen. Die Gäste machten ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler noch einmal viel Druck, blieben im Abschluss aber glücklos.
Das zweite Spiel der „Best-of-five-Serie“ im Playoff-Achtelfinale zwischen den Starbulls Rosenheim und den Hannover Indians findet am Sonntag in Hannover statt. Spielbeginn im Stadion am Pferdeturm ist um 19 Uhr. Spiel Nummer drei folgte dann am Dienstag um 19:30 wieder in Rosenheim.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen verliert knapp gegen Leipzig - Kyle Just vermutlich schwerer verletzt
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat am Freitagabend den Auftakt der Play-Off- Serie in Leipzig knapp mit 3:4 (0:2; 3:0; 0:1; 0:1) verloren. 1.167 Zuschauer, darunter etwa 120 Fans aus Sonthofen, hatten das Spiel in der „kw-RENT-Eisarena“ verfolgt. Die Bulls hatten einen 0:2-Rückstand wieder aufgeholt, waren in Führung gegangen, hatten dann aber im letzten Spielabschnitt den Ausgleich kassiert. In der folgenden Overtime hatte Leipzig mehr Glück und ging so als Sieger vom Eis. „Meine Mannschaft hat tolles Eishockey gezeigt, ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen. Am Sonntag wollen wir alles daransetzen, zu Hause zu gewinnen“, so Trainer Heiko Vogler. Sorgen bereitet eine Verletzung von Kontingentspieler Kyle Just.
Im ersten Spielabschnitt taten sich die Oberallgäuer schwer. „Wir hatten Busbeine, haben das Drittel verpennt und kamen meist einen Schritt zu spät“, so Vogler. Nach einem Doppelschlag in der 9. und 10. Minute durch die Leipziger Velecky und Virch lagen die Bulls 0:2 zurück und mussten nach etwas mehr als siebzehn gespielten Minuten auch noch auf Kyle Just verzichten. Bei einem Bandencheck durch den Leipziger Jakob Weber soll sich der Kontingentspieler schwer verletzt haben. Eine genaue Diagnose wird erst nach einer Untersuchung in Sonthofen feststehen. Fabian Voit war seinem Teamkameraden zur Seite gesprungen - Nach einem Faustduell musste er 2+2+10 Minuten auf der Strafbank platznehmen, der Leipziger Jakob Weber bekam folgerichtig eine 5+Spieldauerstrafe.
Im Mitteldrittel schlug die Stunde der Bulls. Chris Stanley nach etwa zwei Minuten mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 für Sonthofen, ehe Martin Guth in der 31. Minuten den 2:2-Ausgleich bescherte. In beiden Fällen war viel Verkehr vor Leipzigs Torhüter Benedict Roßberg. Beeindruckt war die gesamte Mannschaft von der Kulisse im Leipziger „Zelt“. „Es herrschte eine tolle Atmosphäre, richtig stolz bin ich aber auf die über hundert Sonthofer Fans. Ihr seid der Wahnsinn, dass ihr uns in dieser großen Anzahl unterstützt habt. Ich hoffe beim Rückspiel am Sonntag zu Hause auf ein volles Haus. Genau das brauchen wir, peitscht uns nach vorne!“, so ERC-Trainer Heiko Vogler.
Doch zurück zum Spiel: im letzten Drittel gab es einen offenen Schlagabtausch zwischen beiden Teams, wenngleich Sonthofen mehr Spielanteile aufzuweisen hatte. Ein einziges Mal verloren die Bulls einen Leipziger aus den Augen - Der 3:3-Ausgleich durch Dominik Patocka in der 49. Minute. Nachdem keine Mannschaft mehr ein Tor bis zum Ablauf der 60. Spielminute erzielen konnte, ging es in die Overtime. Dort der ERC erneut die bessere Mannschaft, doch die Hausherren konnten erneut das glücklichere Ende für sich verbuchen. Ein Schuss des Leipzigers Farrell wurde noch abgeblockt, doch der Nachschuss von Niklas Hildebrand saß – Der 3:4 Endstand aus Sonthofer Sicht.
In der Spielserie mit maximal fünf Partien führt Leipzig jetzt 1:0. Um in das Viertelfinale einzuziehen, benötigt eines der Teams drei Siege. Am Sonntag wollen die Bulls im Heimspiel in der Eissporthalle Sonthofen die Serie wieder ausgleichen. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Der Kartenvorverkauf findet am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr an der Ticket-Kasse der Eissporthalle statt.


Wohnbau Moskitos Essen
Das war ein Matchball!
(OLN)  Eine stattliche Anzahl von Moskitos Fans machte sich per Bus, Bahn und Auto Richtung Bayern auf den Weg und musste die weite Anreise nicht bereuen. Insgesamt fast 2800 Zuschauer sahen ein typisches Play-Off Spiel am Gutenberweg zu Landshut.
Kämpferisch mit viel Tempo beidseitig und einigen Nervositäten im Spielaufbau und vor den Toren, die auf Landshuter Seite mit Maxi Engelbrecht und auf Essener Seite mit Basti Staudt besetzt waren, prägten die Anfangsminuten. Bereits eine der ersten Aktionen ahndete der Hauptschiedsrichter Alfred Hascher mit 2 Minuten Strafe für die Gastgeber, Schadewaldt Beinstellen [00:32], Essen konnte jedoch davon nicht profitieren. Fern (Essen) nach 02:37 auf die Sünderbank wegen Halten, auch diese Unterzahl wurde von den Specialteams beherrscht. 09:22 gespielt, eine Bankstrafe gegen Landshut und der starke De Coste nur knapp am Gehäuse der Niederbayern vorbei.  Landshut jubelte [12:39], aber Hascher signalisierte umgehend. Kein Tor.  Eine Minute später musste Ziolkowski auf die Strafbank, Glück, Staudts Können und die Defensive verhinderten Schlimmeres. Es blieb beim Unentschieden nach den ersten 20 Minuten, alles in allem verdient.
Erneut eine frühe Strafe gegen Landshut [20:20] und erneut kein Tor in Überzahl, stark verteidigt. Dann schlug es endlich erstmals hinter Engelbrecht ein, der wieder sehr starke Kyle De Coste netzte ein, wenn auch glücklich abgefälscht, auf Zuspiel von Pelletier und Fern [25:35] und läutetete damit ein starkes Drittel der Essener ein.  Einige große Chancen, besonders als Kuhn aus Landshut in die Sünderbox musste [32:54], versemmelten Pfänder und Lautenschlager in aussichtsreichster Position. Es blieb beim knappen 1:0 für das Nordteam im 2. Drittel, diesmal mehr als verdient.
Landshut zu Beginn des letzten Drittels deutlich entschlossener und der Ausgleich durch den alten Hasen Bill Trew [42:34] konnte man kommen sehen, stark gemacht, keine Chance für Staudt. Trew nahm nach dem Tor seine Auszeit, 2 Minuten wegen Haken [44:08] und es brannte lichterloh vor dem Landshuter Kasten, ohne Resultatsveränderung. In den letzten 10 Minuten des Schlussdrittels war richtig Musik im Spiel, es wogte hin und her, viele Chancen auf beiden Seiten.  Bastian Staudt mit super Paraden, er war gewohnt stark und seinem Gegenüber an dem Abend einen Tick  voraus. Die Landshuter Wrigley und Meier und die Moskitos Lautenschlager und Thielsch hatten kurz hintereinander große Möglichkeiten, aber erst Marcel Pfänder schaffte es, das Schwarze in die Maschen zu legen.  Tor für die Moskitos [57:03]. Wer glaubte, das war´s, der sah sich getäuscht, denn keine Minute später traf für Landshut Baumgartner aus dem Gewühl heraus, alles wieder auf Null sozusagen. Bis zur Sirene gab es noch einige kritische Situationen, aber ohne Torschrei.  Verlängerung.
De Coste, Pelletier, Bires, Trew und Lennartson scheiterten jeweils am Torwart der gegnerischen  Mannschaft. Dann begannen 4 Minuten, die einem das Herz mehr als einmal in die Hose rutschen ließ: Strafe gegen Essen, Granz wohl wegen unnötiger Härte [68:55] und nach Ablauf der Strafe dann Penalty gegen das Gastteam (absichtliches Torverschieben),  Forster scheiterte am famosen Basti Staudt [71:55]. Dann schrieb die Uhr die Minute 74, als der bärenstarke Julian Lautenschlager, auf exzellenter Vorlage von Andrej Bires, das Spiel völlig humorlos entschied. Ein direkter Pass bis an die blaue Linie der Niederbayern nahm Bires technisch stark auf und bediente  mit einem genauen Querpass den mitgelaufenen Julian Lautenschlager, der halbhoch einschlenzte. Stark gemacht! Das Team und die mitgereisten Fans tobten.
Auf geht’s am Sonntag zu Spiel 2 an den Westbahnhof.  
Autor: Heiko Sauer


Herner EV
Deggendorfer SC - Herner EV 2 : 0 (0:0,1:0,1:0)
(OLN)  Es war ein packender Playoff-Kampf, den sich der Deggendorfer SC und der Herner EV am Freitagabend in Niederbayern lieferten. Am Ende mussten sich die Gysenberger knapp mit 0:2 geschlagen geben. „Das Spiel hatte für uns zwei entscheidende Knackpunkte. Da war einmal das 1:0 in der 26. Minute, als wir gerade unsere zweite Unterzahl sehr gut überstanden hatten und dann eine Unachtsamkeit in der Defensive dem Süd-Meister das Tor ermöglichte. Zum anderen hatten wir ab der 52. Minute gleich vier Minuten hintereinander Überzahl, die wir nicht nutzen könnten. Wenn wir da den Ausgleich geschafft hätten wäre die Partie vielleicht anders ausgegangen. Trotzdem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat sehr engagiert und konzentriert gespielt, hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten und hat den Deggendorfern nicht viele Möglichkeiten gelassen“ meinte HEV Coach Uli Egen hinterher. Beide Trainer waren sich einig darin, dass es ein tolles Eishockeyspiel war und dazu trug auch die ausverkaufte Halle bei. Es herrschte eine tolle Atmosphäre, für die natürlich auch die mitgereisten 500 Herner Fans nicht unwesentlich mit verantwortlich waren. Sie unterstützten ihr Team vorbildlich und lieferten sich intensive Anfeuerungsduelle mit den Fans der Gastgeber.
Die gastgebenden Deggendorfer hatten zwar insgesamt mehr Spielanteile, aber die HEV Defensive stand von Beginn an sicher und kam immer wieder zu schnellen Gegenangriffen. So nahm die Partie schnell an Fahrt und Intensität auf. In der 14. Minute gab es gleich zwei HEV-Chancen in kurzer Folge, aber auch Christian Wendler im Gehäuse der Grün-Weiß-Roten konnte sich mehrfach auszeichnen, so dass sich der HEV das 0:0 zur Pause verdient hatte. Das zweite Drittel begann mit dem 1:0 des DSC in der 26. Minute, das die Gysenberger aber gut wegsteckten. Es folgten gute Herner Möglichkeiten durch Lois Spitzner und Brad Snetsinger, aber auch ein Super-Save von Christian Wendler. Kurz vor der zweiten Pause hatte Philipp Kuhnekath noch eine gute Chance und einige sahen den Puck schon hinter der Linie. Auch im Schlussabschnitt versteckte der HEV sich nicht und wollte unbedingt den Ausgleich. Der sollte dann in Überzahl fallen. Aber außer einem sehenswerten Alleingang von Brad Snetsinger sprang leider nichts dabei heraus. Christian Nieberle lieferte sich in der Schlussphase einen intensiven Fight mit Alexander Janzen, Uli Egen nahm noch eine Auszeit und dann seinen Torhüter heraus, aber da stand es schon 2:0 durch einen glücklichen Weitschuss der Heimmannschaft.
Am Sonntag sehen sich beide Teams wieder, dann aber ab 18:30 Uhr am Herner Gysenberg. Um weiter im Playoff-Rennen zu bleiben braucht der HEV einen Sieg und natürlich die Unterstützung seiner Fans. Die tolle Playoff-Stimmung vom Freitagabend gilt es nun auch in die eigene Halle zu bringen. Damit es erneut ein Eishockey-Spektakel wird. Das könnte am besten mit einem Sieg der Grün-Weiß-Roten abgerundet werden.


Erding Gladiators
1:8 – Gladiators diesmal ohne Chance
(BYL)  Die Saison 2017/18 ist für die Erdinger Eishackler beendet. Am 
Freitagabend mussten die Gladiators bei den Höchstadt Alligators eine 
deutliche Niederlage einstecken und haben damit den Einzug ins 
Playoff-Halbfinale verpasst. Trotzdem waren die Fans absolut zufrieden.
Vier Spiele lang leisteten die Gladiators dem Top-Favoriten Höchstadt 
erbitterte Gegenwehr und konnten sogar eine Partie für sich entscheiden. 
Playoff-Spiel Nummer fünf war jedoch eine klare Sache für die Franken, 
die sich durch den 8:1-Sieg (2:0, 4:1, 2:0) in der Best-of-seven-Serie 
mit 4:1 Spielen durchgesetzt haben. Dennoch wurden die Erdinger von den 
rund 20 mitgereisten Fans stürmisch gefeiert, denn die Saison war aller 
Ehren wert.
Die Gastgeber überrollten die von der langen Busfahrt noch etwas müde 
wirkenden Erdinger im ersten Drittel regelrecht. Spielertrainer Daniel 
Jun traf bereits in der 4. Minute zum 1:0, Verteidiger Marc Roth legte 
in der 9. Minute das 2:0 nach. Außerdem hatten die Alligators noch einen 
Pfostentreffer zu verzeichnen, während die Gladiators kaum ins 
gegnerische Drittel kamen.
Im zweiten Abschnitt stellten die Höchstadter die Weichen endgültig auf 
Sieg. Daniel Tratz (23.) und Vitalij Aab in Überzahl (26.) erhöhten auf 
4:0. Bei einer weiteren Überzahl landete ein Schuss von Jiri Mikesz am 
Lattenkreuz, doch entschied der Hauptschiedsrichter sehr zum Ärger der 
Gladiators auf 5:0 (28.). Erdings Trainer Thomas Vogl holte Torwart 
Jonas Steinmann vom Eis und schickte Andreas Gerlspeck zwischen die 
Pfosten. Der musste kurz vor Drittelschluss hinter sich greifen, als Aab 
im Spiel Vier gegen Drei das halbe Dutzend vollmachte. Dazwischen war 
allerdings Marco Deubler für Erding erfolgreich gewesen (38.).
Im Schlussdrittel war die Luft natürlich raus. Die Höchstadter legten 
noch zwei Treffer zum 8:1 nach, durch Spielertrainer Jun bei 
5:3-Überzahl (43.) und Michal Petrak (48.). Nach der Schlusssirene 
feierten die Zuschauer gemeinsam ihre Teams. Die Höchstadter freuten 
sich über den Einzug ins Halbfinale und den damit verbundenen 
Wiederaufstieg in die Oberliga, die Erdinger über eine tolle Saison, die 
die wenigsten Experten dieser Mannschaft zugetraut hätten. Die 
Alligators bereiten sich jetzt aufs Halbfinale gegen Lindau vor, die 
Gladiators auf die Abschlussfeier, die voraussichtlich am kommenden 
Samstag, 17. März, in Schwabbauers Hofschänke in Werndlfing stattfinden 
wird.


EV Aich
HALBFINAL-HEIMSPIEL GEGEN WALDKIRCHEN
(BBZL)  Zum zweiten Spiel im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft empfängt der EV Aich am Samstag, 10. März den ESV Waldkirchen in der heimischen Sparkassenarena. Die Waldkirchner wollen mit aller Macht in die Landesliga aufsteigen und haben ihren Kader zu Saisonbeginn entsprechend aufgerüstet. Prunkstück ist dabei die Offensivabteilung der Waitler, angeführt von Ex-Profi Barz und dem langjährigen Bayernliga-Top-Stürmer David Vokaty, der in seiner Pfaffenhofener Zeit in 19 Spielzeiten unglaubliche 1.225 Scorerpunkte verbuchen konnte. Dass er nichts von seiner Klasse eingebüßt hat beweist der mittlerweile 40-jährige seit heuer auch im Waldkirchner Dress. Mit beachtlichen 25 Toren und 49 Vorlagen in 21 Spielen führt er dort die Scorerliste an. Aber auch seine Sturmpartner wissen wo das Tor steht, insgesamt 131 Tore erzielten die Waldkirchner in 18 Spielen der Bezirksliga Gruppe 1.
Dabei sah es zu Saisonbeginn gar nicht rosig aus, sogar die Playoff-Qualifikation schien nach drei Niederlagen aus den ersten fünf Partien schon verspielt zu sein. Danach lief es aber wie am Schnürchen, als Verstärkung wurden kurzerhand noch zwei junge Österreicher verpflichtet und dank des Bayreuther Ausrutschers am vorletzten Spieltag konnten die Waldkirchner die Meisterschaft in der BZL-Gruppe 1 bejubeln. Im Viertelfinale schaltete Waldkirchen in drei Spielen Waldkraiburg aus und sicherte sich dank des besseren Torverhältnisses das Heimrecht für’s Halbfinale gegen den EVA. Das erste Aufeinandertreffen im Halbfinale am vergangenen Sonntag endete mit einem Herzschlagfinale. Obwohl Waldkirchen zuhause stark ersatzgeschwächt antreten musste (u.a. fehlten die Topscorer Vokaty und Barz) lieferten sie dem EVA einen aufopferungsvollen Kampf bis zur letzten Minute und mussten sich erst 12 Sekunden vor Schluss durch den Siegtreffer von Matt Puntureri zum 7:6 geschlagen geben.
Die Aicher müssen sich heute auf jeden Fall auf einen anderen Gegner einstellen als beim ersten Spiel, da die Waldkirchner diesmal voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen können. EVA-Trainer Herrmann war vor allem mit der Defensivleistung im ersten Spiel alles andere als zufrieden und hat im Training die entsprechenden Schwerpunkte gesetzt. Gleichzeitig ist er sich aber auch sicher, „dass wir zuhause anders auftreten werden als im ersten Spiel.“
Bis auf die langzeitverletzten Pollner und Rotzinger sind beim EVA alle Mann an Bord. Ein Aicher Sieg wäre gleichbedeutend mit dem Finaleinzug, bei einer Niederlage käme es am Sonntag zum entscheidenden dritten Spiel in Waldkirchen.


Bären Neuwied
Individuelle Fehler kosten den möglichen Sieg
(RLW)  Es gibt Niederlagen, nach denen sind Trainer enttäuscht, weil ihre Mannschaft chancenlos war. Und dann gibt es solche mit Enttäuschung, weil eigentlich mehr möglich gewesen wäre. Das erste Halbfinale des EHC „Die Bären" 2016 beim Herforder EV am Freitagabend gehörte in die zweite Sparte. Mit 3:5 mussten sich die Neuwieder im Duell zwischen dem Hauptrundenzweiten (Herford) und -dritten (Neuwied) vor 875 Zuschauern geschlagen geben, weil sie sich ein paar individuelle Fehler zu viel leisteten. Und die kosten. Vor allem in den Play-offs. Dann, wenn es auf Kleinigkeiten ankommen. Dann, wenn sich die Gegner nicht viel schenken. Dann, wenn sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen. Das taten die Ice Dragons und die Bären. „Insgesamt hatten wir einen Tick mehr vom Spiel", waren sich EHC-Trainer Daniel Benske und -Manager Carsten Billigmann einig. Nur die Sache mit den Kleinigkeiten sprach in der Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales gegen die Gäste, die immer mal wieder von ihrer einfachen, disziplinierten Linie abrückten, die das Team in den vergangenen Wochen stark gemacht hatte. „Wir sagten uns in der zweiten Pause noch, dass wir diszipliniert spielen müssen, weil das nächste Tore entscheidend sein kann. Und dann unterlaufen uns zwei bittere, individuelle Fehler", beschrieb Benske die vorentscheidenden Situationen. Die ereigneten sich innerhalb von exakt 60 Sekunden. Nils Bohle (45.) traf zum 3:2, Ulib Berezovskij (46.) erhöhte gegen seinen ehemaligen Kölner DNL-Mannschaftskollegen Felix Köllejan auf 4:2. Das konnten die Neuwieder nicht mehr aufholen. Zweimal waren sie zuvor zurückgekommen. Dennis Schlicht glich Sven Johannhardts 1:0 aus, Moritz Schug antwortete auf Benjamin Skinners 2:1. Aber im Schlussakkord ging den Bären die Zeit aus. Michael Jamieson weckte noch einmal die Hoffnung auf ein weiteres Comeback (54.), das jedoch ausblieb. 
2:49 Minuten Restzeit standen noch auf der Anzeigetafel, als die Unparteiischen wegen Hakens eine Strafe gegen HEV-Verteidiger Aaron Reckers aussprachen. Jetzt der Ausgleich, und der EHC hätte wieder alle Chancen. „Aber unser Powerplay war heute leider nicht so effektiv wie im Viertelfinale", musste Benske erkennen. So brachte auch dieses letzte von fünf EHC-Überzahlspielen keinen Erfolg. Auch der sechste Feldspieler, der für Köllejan aufs Eis kam, wurde kein Faktor mehr. Stattdessen machte Berezovskij mit einem Schuss ins leere Gehäuse den Sack zu für diesen Freitagabend.
„Wir wollten auswärts gewinnen und sind deshalb jetzt enttäuscht, gehen aber trotzdem am Sonntag mit breiter Brust aufs Eis und wollen die Serie ausgleichen. Wir waren bei gleicher Mannschaftsstärke die etwas bessere Mannschaft. Das gibt uns Zuversicht für Spiel Nummer zwei", ist der Trainer guter Dinge, dass es im Icehouse mit dem Heimvorteil und den frenetischen Fans im Rücken mit dem 1:1 klappt.


Sande Jadehaie
ECW Sande unterliegt beim Tabellenletzten HSV 1b
(VLN)  Der Hamburger SV 1b hat am Freitagabend für eine Überraschung gesorgt und den ECW Sande mit einer Niederlage auf die Heimreise geschickt. Beim 5:4-Erfolg über die Jadehaie feierte der Tabellenletzte seinen ersten Saisonsieg.


Berlin Blues
Play Off RL Ost: Niesky holt sich erstes Spiel
(RLO)  Im vorgezogenen ersten Halbfinalspiel um die Meisterschaft der Regionalliga Ost unterlagen die Berlin Blues nach schwacher Leistung gegen Tornado Niesky mit 3:5 (2:1/0:2/1:2).
Eigentlich wäre dies das zweite Spiel dieser Runde gewesen, die Tornados waren aber mit einem vorgezogenen Heimspiel der Blues einverstanden. Aber notfalls hätte sich bestimmt auch noch eine andere Lösung gefunden. Die Vorrundenbilanz spricht für Tornado, auch wenn die Blues in Niesky zwei Punkte holen konnten. Denn in den anderen beiden Partien gelang den Berlinern kein Treffer.
Der Titelverteidiger setzte die Blues von Beginn an unter Druck und Benjamin Nitschke im Tor der Blues bekam gleich gut zu tun. Nach zwei Minuten hatte er Glück, den ein Schuss knallte an den Pfosten. Von den Gastgebern kam zunächst nicht viel in Richtung Nieskyer Gehäuse. Und dennoch waren es die Blues, die den ersten Treffer erzielten. Nach 13 Minuten zog Christopher Graul von der blauen Linie ab und gegen diesen verdeckten Schuss war Ivonne Schröder im Tor der Tornados machtlos. Niesky griff weiter an und nutzte sein erstes Powerplay zum Ausgleich. Robert Bartlick zog ab und nach 16 Minuten stand es 1:1 . Die Blues versuchten aber auch weiterhin anzugreifen und als die Abwehr der Gäste den Puck nicht vom Tor wegbekamen, stocherte Ilya Demidov diesen 33 Sekunden vor der Pause ins Tor.
Das 2. Drittel begann ähnlich, Niesky hatte mehr Spielanteile, die Blues konterten meist. Wieder in Überzahl gelang den Gästen der Ausgleich, Andreas Brill traf per Nachschuss (25.). Am Spielverlauf änderte sich nichts und der nächste Treffer ging verdient an die Gäste. Ein Schuss wurde geblockt, den Nachschuss konnte Jörg Pohling nutzen (37.)
Bei den Blues schlichen sich im Laufe des Spiels immer mehr Fehler ein und einen nutzten die Tornados nach 43 Minuten aus. Tristan Schwarz bekam den Puck und traf zum 2:4. Die Gastgeber versuchten nun offensiver zu spielen, es lief aber nicht viel zusammen. Einige eigenartige Pfiffe brachten den Blues aber eine doppelte Überzahl und die wurde genutzt. Geordie Wudrick brachte die Blues mit einem Hammer acht Minuten vor dem Ende zurück ins Spiel. Doch mehr sollte nicht gelingen, denn bei den Berlinern lief weiterhin wenig bis nichts zusammen. 39 Sekunden vor dem Ende fiel der letzte Treffer in diesem Spiel. Die Blues ohne Torwart, ein Schuss wird von Ivonne Schröder abgewehrt und landet bei Sebastian Greulich. Der hat keine Probleme, den Puck ins leere Tor zu schießen.
Mit einer solchen Leistung wird es für die Blues schwer, diese Serie noch zu drehen. Samstag geht es in Niesky weiter und die Tornados könnten dann den Finaleinzug klar machen.
(Norbert Stramm)


Schönheider Wölfe
Wölfe gewinnen Spiel 1 gegen FASS Berlin
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am Freitagabend vor 430 Zuschauern im Wolfsbau Spiel 1 des Playoff-Halbfinals gegen FASS Berlin mit 5:2 (0:1, 2:0, 3:1) gewonnen und liegen somit in der “Best-of-Three“-Serie mit 1:0 vorn. Bereits am morgigen Sonntag, dem 11.03.18, um 13:30 Uhr steigt das Rückspiel gegen die Akademiker im Erika-Hess-Eisstadion in Berlin Wedding, wo die Wölfe mit einem weiteren Erfolg ins Playoff-Finale einziehen können.
Mädler Es war am gestrigen Freitagabend das erwartet enge und harte erste Playoff-Spiel im Schönheider Wolfsbau. Im ersten Drittel merkte man beiden Teams an, dass Fehler vermieden werden sollten und eher die Taktik im Vordergrund stand. Waren die Wölfe in den ersten zehn Minuten optisch die spielbestimmende Mannschaft, änderte sich dies aber mit 0:1-Überzahltreffer der Berliner durch Nico Jentzsch in der 15.Spielminute. Im Mittelabschnitt kamen die Wölfe dann wieder besser ins Spiel, waren aggressiver und torgefährlicher. Zwei Powerplay-Tore durch Jannik-Noah Grätke (24.) und Kilian Glück (32.) leiteten die Wende ein und brachten die Hausherren mit 2:1 in Front. In einem nun ausgeglichenen Spiel musste das letzte Drittel die Entscheidung bringen und dieses begann aus Wölfe-Sicht gar nicht gut, denn eine Fünf-Plus-Spieldauerstrafe gegen Franz Berger brachte die Wölfe unter Druck. Mit Kampf und Leidenschaft überstanden die Gastgeber aber diese heikle Situation schadlos und bauten nur wenig später in eigener Überzahl die Führung erneut durch Wölfe-Kapitän Kilian Glück auf 3:1 (48.) aus. Doch die Akademiker gaben sich noch lange nicht geschlagen und erzielten über einen mustergültigen Konter den 3:2-Anschlusstreffer durch Nico Jentzsch (55.). Zweieinhalb Minuten vor dem Ende erlöste aber Christoph Rogenz die Wölfefans mit dem 4:2 und Christian Freitag machte mit seinem Empty-Net-Goal zum 5:2 (59.) endgültig den Deckel auf die Partie.
Über den hart erkämpften Erfolg trübt auch die Tatsache nicht hinweg, dass FASS Berlin gestern mit Torhüter Niklas Zoschke einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte, wonach das Spiel von der Ligenleitung nachträglich wohl mit 5:0 für die Schönheider Wölfe gewertet werden wird. Hiervon unberührt bleibt aber die Spieldauerstrafe gegen Franz Berger, welcher am Sonntag für das Spiel in der Hauptstadt gesperrt ist. Dafür rückt aber Verteidiger Christian Laszig wieder in den Kader, welcher gestern noch beruflich verhindert war.


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Samstag 10.März 2018
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