Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EJ Kassel
(HL)  Die Kassel 89ers sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Hessenliga zu verdrängen und haben dadurch vorzeitig die Meisterschaft gewonnen
  
Heilbronner Falken
(DEL2)  Mit dem deutsch-kanadischen Verteidiger Brock Machmeyer hat ein weiterer wichtiger Leistungsträger nach Derek Damon und Greg Gibson seinen Vertrag bei den Falken für die nächste Saison verlängert

EC Kassel Huskies
(DEL2)  Kurz nach dem Ausscheiden aus den DEL2-Play-Offs steht bei den Nordhessen auch schon die erste Personalie fest. Der deutsch-kanadische Stürmer Jens Meilleiur hat seinen Abschied verkündet und wird in seine Heimat zurückkehren und die Schlittschuhe mit nur 26 Jahrenn an den Nagel hängen um im elterlichen Betrieb zu arbeiten
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Nach Trainer Richard Drewniak hat nun mit Torhüter Max Häberle ein weiterer wichtiger Baustein für die neue Spielzeit seine Zusage bei den Baden Rhinos gegeben
  
ECC Preussen Berlin
(OLN)  Die Preussen treiben ihre personellen Planungen weiter voran und haben trotz der sportlich nicht erfolgreichen Spielzeit den Vertrag mit Trainer Uli Egen, der das volle Vertrauen der Verantwortlichen geniesst, um ein weiteres Jahr verlängert
 
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der aktuell noch bei den Bietigheim Steelers in der DEL2 im Tor steht, gilt als zweiter fixer Neuzugang bei den Wild Wings nach Stürmer Alexander Weiß aus Wolfsburg, ausserdem ist auch Christopher Fischer von den Iserlohn Roosters im Gespräch
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 23.April 2018. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
  

Deutscher Eishockey Bund
Nationalmannschaft siegt in der Verlängerung – Yasin Ehliz mit Doppelpack / 2:1-Erfolg gegen verbesserte Franzosen / Yasin Ehliz mit zwei Toren / Leon Draisaitl schnürt den Assist-Doppelpack / Markus Eisenschmid mit einer Vorlage bei seiner Länderspiel-Premiere
(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das vierte Heimspiel im Rahmen der Euro Hockey Challenge für sich entschieden. Vor 4.412 Zuschauern im altehrwürdigen Wellblechpalast von Berlin gewann das Team von Bundestrainer Marco Sturm gegen Frankreich mit 2:1 (0:0; 0:1; 1:0; 1:0) nach Verlängerung.
Alle Augen waren natürlich auf den Kapitän gerichtet: Draisaitl wurde bereits beim Einlauf vom Berliner Publikum mit tosendem Applaus bedacht. Der 22 Jahre alte NHL-Star gesellte sich an die Seite der gleichaltrigen Marc Michaelis und Frederik Tiffels. Bereits in der Junioren-Nationalmannschaft hatte das Trio zusammengespielt. Markus Eisenschmid feierte zudem sein Debüt in der Herren-Auswahl. Mit Sinan Akdag und Yasin Ehliz stießen ferner zwei Silbermedaillengewinner zum Team.
Draisaitls zweiter Schuss hätte fast den ersten Treffer bedeutet, doch die Latte stand dem Stürmer im Weg. Gleiches Schicksal widerfuhr wenig später Daniel Pietta, der es sogar fertigbrachte, mit seinem Rückhandversuch Latte und Pfosten gleichzeitig zu treffen. Dennoch waren die Gäste im ersten Drittel mindestens gleichwertig und hatten ebenfalls beste Chancen auf Treffer. Niklas Treutle vereitelte mehrfach einen Rückstand mit starken Paraden.
Im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Gäste weiterhin als zäher Gegner. Beide Teams neutralisierten sich jedoch zunächst. Anthony Rech sollte dennoch der erste Treffer des Abends gelingen. Bei einem Alleingang ließ er dem für Treutle eingewechselte Mathias Niederberger keine Chance.
Das deutsche Team legte im Schlussdurchgang einen Zahn zu. Eisenschmid verdiente sich eine Vorlage in seinem ersten Länderspiel mit einem mustergültigen Pass auf Yasin Ehliz, der mit einer feinen Bewegung zum 1:1 ausgleichen konnte. Draisaitls Direktabnahme fischte Hardy kurz darauf noch irgendwie aus der Luft. Die Entscheidung der Partie sollte nicht in der regulären Spielzeit, sondern erst in der Verlängerung fallen. Dort fing Leon Draisaitl einen Pass der Franzosen ab und bediente Yasin Ehliz, der den Puck im Winkel des Tores unterbrachte und mit seinem zweiten Treffer die Partie entschied.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt indes nicht. Bereits am Dienstag geht die Reise der Nationalmannschaft in Richtung Dänemark, wo in der kommenden Woche die beiden letzten Vorbereitungsspiele ausgetragen werden. In Vojens trifft Sturms Truppe zunächst auf den Gastgeber (25.4.). Die Generalprobe findet zwei Tage später in Odense gegen Südkorea statt. Beide Gegner sind deutsche Gruppengegner bei der IIHF 2018 Eishockey-Weltmeisterschaft (4. – 20. Mai 2018).
Leon Draisaitl, Edmonton Oilers: „Es hat Riesen-Spaß gemacht hier in Berlin im Wellblechpalast vor den Fans zu spielen. Die Stimmung war wie immer super. Ich freue mich, dass wir das Spiel mit 2:1 für uns entscheiden konnten! Im Verlaufe des Spiels habe ich mich immer besser gefühlt. Es war nicht einfach nach zwei Wochen ohne Eishockey direkt wieder reinzukommen, aber ich glaube, im Laufe der nächsten Tage wird es besser werden.“


Deutsche Eishockey Liga
Die DEL-Finals live und exklusiv nur bei Telekom Sport
(DEL)  Telekom Sport überträgt live und exklusiv Spiel 6 des Finalspiels der DEL Playoffs zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München. Die Eisbären Berlin hatten am Sonntag in Spiel 5 um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft mit einem Sieg bei Titelverteidiger EHC Red Bull München den Rückstand in der Serie „Best of seven“ auf 2:3 verkürzt.
Bully von Spiel sechs ist am Dienstag, 24. April, um 19.30 Uhr. Die Vorberichterstattung beginnt um 19.00 Uhr. Sollte Berlin am Dienstag die Serie ausgleichen, wird auch das entscheidende Spiel 7 am 26. April ab 19 Uhr exklusiv bei Telekom Sport live übertragen.
Telekom Sport überträgt exklusiv alle Playoff-Spiele der DEL live im TV, Web und per App. Für Kunden der Telekom ist das Eishockey-Abo ohne Aufpreis zu Ihrem Festnetz- oder Mobilfunkvertrag zubuchbar, für EntertainTV Kunden ist das Angebot dauerhaft kostenfrei. Auch ohne Telekom-Vertrag gibt es ein besonderes Playoff-Angebot: Interessierte können auf www.telekomsport.de/del-playoffs das Eishockey-Abo buchen, alle Spiele der Playoffs kostenfrei sehen und erst ab September 2018 in ein 12-Monats-Abo für monatlich 9,95 Euro starten.
Die Spiele der DEL sind über die Telekom Sport App auf Samsung Smart TV, über den Amazon Fire TV Stick sowie im Web unter www.telekomsport.de empfangbar. Auch möglich: Streaming über Airplay und Chromecast auf das eigene TV Gerät mit den mobilen Telekom Sport Apps für iOS und Android. Außerdem sind die Inhalte von Telekom Sport über EntertainTV verfügbar.


Düsseldorfer EG
Nationalmannschaft weiter  mit Düsseldorfer Block
(DEL)  Auch in die vierte Vorbereitungsphase auf die im Mai stattfindende Weltmeisterschaft geht die Deutsche Nationalmannschaft unter Bundestrainer Marco Sturm mit unverändert respektabler DEG-Beteiligung. Torhüter Mathias Niederberger, die Verteidiger Bernhard Ebner und Marco Nowak sowie Stürmer Maxi Kammerer stehen ebenso im Aufgebot wie Co-Trainer Tobias Abstreiter. 


Krefeld Pinguine
Krefeld Pinguine lesen im stups Kinderzentrum
(DEL)  Passend zum heutigen „UNESCO Welttag des Buches“ hatten Torhüter Patrick Klein, Kapitän Adrian Grygiel und Geschäftsführer Matthias Roos Bücher ausgesucht und den Kindergartenkindern (3-5 Jahre) des Partners stups Kinderzentrum am Vormittag vorgelesen.
Adrian Grygiel hatte ein Buch seiner beiden drei- und achtjährigen Töchter ausgesucht. Die Geschichten rund ums Zähneputzen und „aufs Töpfchen gehen“ sorgten für viele Lacher bei den Kindern. Patrick Klein wiederum hatte ein tierisches Buch mitgebracht: In „Du groß, und ich klein“ von Grégoire Solotareff ging es um die Freundschaft zwischen einem Löwen und einem kleinen Elefanten. Tierisch ging es auch in der letzten Geschichte weiter: Matthias Roos hatte ein Kinderbuch aus seiner eigenen Jugend ausgewählt. Die kleinen Zuhörer verfolgten die Abenteuer von Brummerle dem Bären mit großen Augen.


Red Bull München
Red Bulls verlieren Spiel 5 gegen Berlin
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat ein extrem spannendes fünftes Finalspiel gegen die Eisbären Berlin mit 5:6 nach Verlängerung (1:3|1:1|3:1|0:1) verloren. In der Best-of-Seven-Serie führt München nur noch mit 3:2. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion erzielten Brooks Macek (Doppelpack), Mads Christensen, Jon Matsumoto und Keith Aucoin die Treffer der Red Bulls. 
Beide Teams spielten zu Beginn zwar mit hohem Tempo nach vorne, die Verteidigungsreihen standen aber sicher und ließen keine gefährlichen Abschlüsse zu. Dann erlaubten sich die Red Bulls zwei Scheibenverluste, die die Gäste aus der Bundeshauptstadt eiskalt ausnutzten: Andre Rankel verwertete einen Pass vor das Tor (7.), sechs Minuten später verdoppelte Thomas Oppenheimer mit einer Kopie des ersten Treffers den Vorsprung. Brooks Macek brachte die Red Bulls nach einem Pass von Keith Aucoin auf 1:2 heran (15.), die Eisbären blieben aber effizient und legten durch Jamison MacQueen einen weiteren Treffer nach (18.).
Nach dem Seitenwechsel verwertete Mads Christensen einen Abpraller nach einem Schuss von Frank Mauer zum 2:3 (26.). Die Red Bulls waren nun besser im Spiel, Berlin konterte aber gefährlich. In der Schlussphase des Mittelabschnitts drängte München auf den Ausgleich, die Eisbären verteidigten aber trotz des gewaltigen Drucks der Red Bulls ihren Vorsprung und hatten das letzte Wort: In der 39. Minute stellte Andre Rankel per Nachschuss in Überzahl den Zwei-Tore-Abstand wieder her.
Im Schlussdrittel begannen die Red Bulls stark: Brooks Macek verkürzte mit der Rückhand auf 3:4 (42.) und sorgte dafür, dass es in der Halle noch lauter wurde. Die Intensität steigerte sich ebenfalls. In der 48. Minute glich München aus: Jon Matsumoto lief sich am langen Pfosten frei und drückte den Puck über die Linie. Nur 20 Sekunden danach lagen die Gäste aber wieder vorne, weil James Sheppard per Penalty traf. Dann mussten Keith Aucoin und Konrad Abeltshauser kurz nacheinander auf die Strafbank. Als Abeltshauser wieder aufs Eis durfte, erhielt er die Scheibe, legte quer auf Aucoin, der zum 5:5-Ausgleich traf (55.) und die Red Bulls in die Verlängerung rettete.
Da waren 76 Sekunden gespielt, als Berlins Jamison MacQueen den Siegtreffer erzielte. Die Schiedsrichter schauten sich die Szene noch einmal an, der Treffer hielt dem Videobeweis aber stand.


Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten bestreiten Testspiel gegen Hannover Indians - Erster Test der Saisonvorbereitung steht
(DEL2)  Bis die Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison startet, dauert es noch ein Stück. Dennoch steht bereits der erste Testspielgegner der Eispiraten Crimmitschau fest. Am Freitag, den 7. September gastieren die Westsachsen bei den Hannover Indians, die aktuell in der Oberliga Nord an den Start gehen. Anbully der Partie im Eisstadion am Pferdeturm wird 20:00 Uhr sein. Der komplette Vorbereitungsplan der Eispiraten folgt demnächst.


Kassel Huskies
Huskies holen Torhüter Marcel Melichercik
(DEL2)  Die Huskies haben einen neuen Torwart. Nur eine Woche nach der
Demission von Markus Keller präsentiert das Kasseler DEL2-Team den zweifachen slowakischen
Nationaltorhüter Marcel Melichercik, der seit Dezember 2017 zwischen den Pfosten des DEL2-
Viertelfinalisten Heilbronner Falken stand.
Dort überzeugte der 31-Jährige nicht nur mit einer Fangquote von 92,02 Prozent (zum Vergleich:
Keller erreichte 91,41 Prozent), sondern zeigte sich auch bei seinen beiden Duellen gegen die
Huskies von seiner besten Seite. Sowohl beim 0:2 im Dezember in Heilbronn, als auch beim 2:5
im Februar in Kassel verzweifelten die Huskies an dem reaktionsschnellen Schlussmann.
So stand Marcel Melichercik schnell auf der Liste von Huskies-Trainer Rico Rossi, als sich Kellers
Wechsel nach Augsburg anbahnte. „Es ist ein großer Vorteil, wenn man einen neuen Torwart aus
der eigenen Liga haben kann, denn der persönliche Eindruck ist wertvoller als jede Statistik“, sagt
Rossi. Und Kassels Coach fügt hinzu: „In beiden Spielen gegen uns hat Marcel keine Schwächen
gezeigt.“
Als nun die Huskies bei Melichercik anfragten, musste der Torwart nicht lange über das Angebot
nachdenken. „Jetzt habe ich die Chance, für ein Topteam der DEL2 zu spielen“, sagt der künftige
Huskies-Torwart, der zudem davon angetan ist, dass Rossi von seinen Spielern nicht nur
Professionalität auf dem Eis, sondern auch tadelloses Verhalten außerhalb der Eisfläche fordert.
Marcel Melichercik stammt aus der slowakischen 52 000-Einwohner-Stadt Poprad am Fuße der
Hohen Tatra und feierte seinen größten sportlichen Erfolg in der Saison 2014/2015, in der er mit
dem HC Kosice slowakischer Meister wurde.


SC Riessersee
SCR kann mit Stolz auf die Saison 2017/18 zurückblicken - Gratulation an den DEL2 Champion Bietigheim
(DEL2)  Die 0:2 Niederlage im Olympia Eissport Zentrum in Spiel 5 der Finalserie gegen die Bietigheim Steelers besiegelt das Ende aller Träume des SC Riessersee in dieser Saison und zeigt auch deutlich, dass diese Liga äußerst ausgeglichen und attraktiv für die Zuschauer ist. Der SCR erwiess sich in den Playoffs als Zuschauermagnet, über 34000 Zuschauer sahen die 10 Playoffheimspiele der Werdenfelser, was einen Schnitt von 3447 bedeutet.
Trotz der Niederlage im Finale können die Garmisch-Partenkirchner dennoch mit Stolz auf diese Saison 2017/18 zurückblicken. Platz 1 nach der Hauptrunde, bester Trainer mit Toni Söderholm, bester Spieler und Stürmer der Saison mit Andreas Driendl, Fairplay Trophy und der Topscorer kommt mit Richie Mueller ebenfalls vom SCR.
Dass diese Playoffserien keine Selbstläufer werden, war den sportlich Verantworlichen schon vor Beginn der Meisterrunde bewusst. Gegen die Eispiraten, die im Vollsprint aus den Preplayoffs kamen und ihren Schwung mit in das Viertelfinale mitnahmen, war es ein Kampf auf Biegen und Brechen, den aber die Werdenfelser am Ende für sich entscheiden konnten. Letztendlich setzte sich die bessere Mannschaft in Spiel 7 der Serie vor über 4300 Zuschauern durch. Tim Regan dazu: „Crimmitschau war voll im flow, kam mit dem Schwung aus den Preplayoffs und wir hatten fast 10 Tage Pause. Training ist einfach kein Wettkampf, egal wie intensiv
du das Training führst, das sind immer zwei Paar Schuhe. Aber in der Serie zeigte unsere Mannschaft
Charakter und drehte sie zu ihren Gunsten.“ Dann folgte die wahnsinnige und spannende Halbfinalserie gegen den bayerischen Konkurrenten aus Kaufbeuren. Der SCR entschied Spiel 1 für sich und war auch in Spiel 2 und drei die bessere Mannschaft, lag aber mit 1:2 zurück. Das Problem hieß ausnahmslos Stefan Vajs, der zurecht zum besten Torhüter der Liga gewählt wurde. Mit einem dezimierten Kader reisten die Weiß-Blauen nach Kaufbeuren. Es fehlten Matthias Nemec, Philipp Wachter, Maximilian Daubner, Christian Hummer, Louke Oakley und Andi Eder aus den verschiedensten Gründen. Auch in Spiel Vier wussten die Garmisch-Partenkirchner zu überzeugen und setzten von Anfang an die Hausherren unter Druck. Am Ende hieß es 3:0 und beim Debut für Andrew Hare gab es gleich einen Shutout. Der Wahnsinn setzte sich in Spiel fünf fort, lange sah es nach einem Auswärtssieg der Kaufbeurer aus, aber Mattias Beck hatte 31 Sekunden etwas dagegen und macht den Ausgleich. In der elektrisierenden Overtime hatte Jared Gomes endlich mal etwas Platz im Slot und erzielte volley den 3:2 Siegtreffer. Die Werdenfelser machten in Spiel 6 den Sack in Kaufbeuren zu und zogen verdient ins Finale ein.
Auch wenn die Finalserie mit 4:1 für die Bietigheim Steelers endete, jedes Spiel war eng und hätte auch anders ausgehen können. Tim Regan: „Wir sind stolz auf unser Team und auf das Erreichte. Wir können auf eine großartige Saison zurückblicken, leider fehlte uns am Ende das Quäntchen Glück um den Pokal zu holen. 4:1 klingt deutlich, das war es absolut nicht. Gratulation nochmal an Bietigheim“
Die Weiß-Blauen veranstalten am kommenden Samstag, 28.04.2018 um 18 Uhr ihre traditionelle Saisonabschlussfeier im Olympia-Eissport-Zentrum. "Lasst uns nochmal die Saison Revue passieren und auf die tolle Saison anstoßen. Wir blicken mit Stolz auf ein tolles Jahr zurück" so Manager Stefan Endrass.


Deggendorfer SC
Raus mit Applaus - DSC verabschiedet sich mit tollem Fight aus der Saison 2017/18
(OLS)  Der Deggendorfer SC kann mit hoch erhobenem Kopf in die Sommerpause gehen. In Spiel vier des Oberligafinales lieferten die Mannen von Trainer John Sicinski den Tilburg Trappers einen tollen Fight und verloren am Ende unglücklich mit 2:3 nach Verlängerung. Damit darf der Deggendorfer SC auch gleichermaßen den Trappers gratulieren, die sich damit das dritte Mal in Serie die Oberligameisterschaft sichern.
Der DSC musste zu Beginn des Spiels gleich noch zwei Hiobsbotschaften hinnehmen. Neben Andreas Gawlik konnte nämlich auch Robert Peleikis nicht auflaufen, sodass die Hausherren mit einer stark geschwächten Defensive in die Partie gingen. Doch die DSC-Cracks zeigten bereits im ersten Drittel, dass sie diese Ausfälle mit viel Einsatz und Kampf wettmachen konnten. Viele intensiv geführte Zweikämpfe und geblockte Schüsse auf beiden Seiten prägten den ersten Abschnitt, sodass es nach 20 gespielten Minuten noch 0:0 stand. Dies sollte sich jedoch im zweiten Drittel ändern. Dort brachte Nardo Nagtzaam in der 25. Minute die Gäste nämlich mit 0:1 in Front. Doch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben. Nur zwei Minuten später war es Kyle Gibbons, der in seiner unnachahmlichen Art alleine aufs Tor zog und den Ausgleich erzielte. Die Partie nahm nun immer mehr an Fahrt auf und wiederum nur zwei Minuten später waren es die Trappers, die erneut in Führung gingen. Max Hermens überwand DSC-Goalie Cody Brenner zur erneuten Gäste-Führung. Doch es war der Abend der schnellen Gegenschläge. In der 31. Minute - wiederum nur zwei Minuten später - schlugen die Deggendorfer zurück. Santeri Ovaska verwertete einen Abpraller zum erneuten Ausgleich. Damit war der Torreigen aber auch schon wieder beendet. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, bei dem beide Mannschaften versuchten, die Partie irgendwie für sich zu entscheiden. Als es dann nach 60 Zeigerumdrehungen immer noch 2:2 stand, ging es in die Verlängerung. Dort hatten dann die Trappers dann das glücklichere Händchen und konnten durch einen Treffer von van Gestel nicht nur das Spiel, sondern auch die Oberligameisterschaft für sich entscheiden. Trotz der Niederlage feierten die DSC-Fans ihr Team nach dem Schlusspfiff bis tief in die Nacht hinein und würdigten die tolle Leistung in dieser Spielzeit 2017/18.
Laschinger, Falter und Globus: Drei Premiumsponsoren bleiben dem DSC treu
Bereits vor dem großen Sponsorentreffen am kommenden Dienstag, wo der DSC ausloten will, ob auch von dieser Seite die Unterstützung groß genug ist, um den Deggendorfer SC in die DEL2 zu hieven, haben einige der großen Unterstützer zugesagt: Seafood Laschinger, die Brauerei Falter und der Einkaufsmarkt Globus sind weiter mit im Boot.
Nach dem Ende der Saison ist beim DSC kein Urlaub angesagt. Selbst am Sonntag nach dem letzten Eishockeyspiel der Spielzeit 2017/18 ist Vorstand Artur Frank unterwegs, um den Aufstieg in die DEL2 möglich zu machen: "Gerade hat noch ein weiterer Premiumsponsor zugesagt."
Seafood Laschinger, die Brauerei Falter und der Einkaufsmarkt Globus gehören zu den Premiumsponsoren des Deggendorfer Eishockeys und sind damit auch maßgeblich am sportlichen Aufschwung des DSC beteiligt. Dass sie auch den Weg in die DEL2 unterstützen, ist trotzdem nicht selbstverständlich und für den Schlittschuh-Club ein wichtiges Signal, denn am Dienstag hat Artur Frank alle Sponsoren zu einer Infoveranstaltung in den VIP-Raum des Eisstadions geladen.
Zu dieser Veranstaltung sind auch alle herzlich eingeladen, die bislang noch nicht als Sponsor des Deggendorfer SC tätig sind und sich eine Unterstützung des "Projekts DEL2" vorstellen könnten. Start der Veranstaltung ist um 19:30 Uhr.
Große Party der Mannschaft mit den Fans am 24.04.
Es war eine geile Saison und leider ist sie schon zu Ende, aber eine Feier der Mannschaft zusammen mit den Fans geht noch. Am kommenden Dienstag, 24.04.2018 ist ab 18 Uhr im Deggendorfer Eisstadion nochmal Gelegenheit, die Spieler in die Sommerpause zu verabschieden.
Bei freien Getränken und Leberkäs wird Kultstadionsprecher Meych auch die weißen Auswärtstrikots versteigern und für ausgelassene Stimmung sorgen.


Memmingen Indians
Transferhammer: Jared Mudryk kommt nach Memmingen, Dominik Piskor bleibt
(OLS)  Was für eine Nachricht für alle Indians-Fans: Oberliga-Topscorer Jared Mudryk stürmt ab sofort für den ECDC Memmingen. Was bereits seit einiger Zeit als Gerücht durch die Eishallen Bayerns geistert ist nun offiziell. Der Angreifer mit kanadischen Wurzeln wird am Hühnerberg in der neuen Saison mit der Nummer 11 auflaufen. Auch Dominik Piskor, der zahlreiche andere Angebote vorliegen hatte, bliebt den Memmingern erhalten.
Seit langem steht Memmingens Sportlicher Leiter, Sven Müller, mit dem Top-Stürmer bereits in Kontakt. Dass der Deutsch-Kanadier die Indians überhaupt in Betracht zog, liegt an einem Wohnortwechsel, den Mudryk und seine Familie seit einiger Zeit planten. Der sympathische Angreifer wird seinen Lebensmittelpunkt nach Schwaben verlegen und verlässt damit nach 7 Jahren den VER Selb, mit dem er gerade noch im Play-Off-Halbfinale stand.
Auch persönlich war es für den 34 Jährigen eine bärenstarke Saison. Nach Kyle Gibbons aus Deggendorf war er der punktbeste Spieler der Oberliga-Süd. Kein Wunder, dass die Selber Verantwortlichen versuchten ihn zum Bleiben zu überreden. Ganze 102 Punkte, aufgeteilt in 39 Tore und 63 Assists, konnte Mudryk in 57 Partien der Hauptrunde und Play-Offs zum Erfolg der „Wölfe“ beisteuern. Insgesamt erzielte er über 600 Punkte für die Franken.
Mit diesen starken Referenzen hätte ihn wohl jedes Team der Oberliga gerne verpflichtet, Glück für die Indians, dass sie den Transfer eine ganze Weile bereits planten und nun fix machen konnten. Auch abseits des Eises will sich Jared Mudryk in Zukunft ein zweites Standbein aufbauen und ist bereits auf Jobsuche, bei welcher ihn der Verein unterstützt.
Sven Müller ist auf jeden Fall restlos überzeugt vom neuen Führungsspieler in der Offensive: „Mit Jared Mudryk bekommen wir einen der besten Spieler der Oberliga. Wir sind froh, dass es nach intensiven Planungen geklappt hat und wir ab sofort einen solch tollen Stürmer in unseren Reihen haben“.
Eine starke Oberliga -Saison für die Indians hat auch Dominik Piskor vorzuweisen. 20 Punkten in 28 Hauptrundenspielen ließ der kampfstarke Angreifer nochmals 31 Zähler in Verzahnungsrunde und Play-Offs folgen. Kein Wunder, dass es ihm an Angeboten zahlreicher anderer Clubs nicht mangelte. Doch Piskor entschied sich früh für einen Verbleib in der Maustadt und wird auch im kommenden Jahr das rot-weiße Trikot tragen.
Nicht nur durch seine Scoring-Qualitäten ist der 25-jährige Deutsch-Tscheche ein wichtiger Akteur im Kader des ECDC, der wuchtige Flügelstürmer (190cm/90kg) besticht auch durch exzellentes Körperspiel und gute schlittschuhläuferische Fähigkeiten. Piskor selbst freut sich auf seine Rückkehr und kann es kaum noch erwarten: „Mir gefällt es in Memmingen sehr gut, ich bin froh, dass ich weiter am Hühnerberg auflaufen kann. Ich sehe hier die Möglichkeit den Play-Off-Einzug zu schaffen und das ist mein großes Ziel in der neuen Saison.“


Wohnbau Moskitos Essen
Moskitos testen gegen Oberliga Südligisten
(OLN)  Im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 in der Oberliga Nord haben die Moskitos zwei Testspiele gegen einen Oberligisten aus der Südgruppe vereinbart. Fahrtechnisch ist das Ziel hinter Würzburg und kurz vor Erlangen angesiedelt, nämlich da, wo der Höchstadter EC beheimatet ist. In der Qualifikation der letzten Saison auf die Oberliga schloss die Mannschaft im Aischgrund die Runde als Sieger vor Peissenberg ab. Auch in Mittelfranken feilt man im Moment fleißig am Kader, den er neue Trainer Martin Ekrt zusammenstellt. Klar ist aktuell lediglich, dass Topscorer Michael Petrak und Routinier Vitalij Aab bei den Alligators bleiben werden.
Die Spiele gegen Höchstadt werden im September stattfinden und zwar das Hinspiel in der Eissporthalle Essen-West am Sonntag, den 16.09.2018 um 18:30 Uhr. Der Gegenbesuch dann ein paar Tage später, am Freitag, den 21.09.2018 um 20:00 Uhr im Eisstadion in Höchstadt. Cheftrainer Frank Gentges ist ganz froh zwei Testspiele gegen einen Gegner absolvieren zu können, der im Ruhrgebiet nicht so bekannt ist: "Der Höchstädter EC aus der Oberliga Süd ist ein guter Gegner für unser Vorbereitungsprogramm. Die Mannschaft ist uns nicht so bekannt, das ist gut so, dementsprechend müssen wir uns im Vorfeld darauf einstellen."


Nationalmannschaft
Gute Leistung mit Overtime-Sieg belohnt
(ns)  Im zweiten Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft in Dänemark gegen Frankreich im Berliner Wellblechpalast ging es im Vergleich zu Donnerstag wesentlich enger zu. 1:1 (0:0/0:1/1:0) hieß es nach 60 Minuten, in der Verlängerung gelang Deutschland der Siegtreffer.
Das 7:1 von Donnerstag hat natürlich für einen weiteren positiven Schub gesorgt. Der Schwung sollte natürlich mitgenommen werden, auch wenn es einige Änderungen bei der Aufstellung gab. Fünf Feldspieler wurden ausgetauscht, Markus Eisenschmid debütierte. Im Tor wechselten sich Niklas Treutle und Mathias Niederberger ab. Für Frankreich ging es natürlich auch darum, sich zu rehabilitieren, eine Leistung wie Donnerstag sollte nicht wiederholt werden. Florian Hardy begann diesmal im Tor der „Blauen“, bei den Feldspielern gab es zwei Änderungen.
Die Franzosen begannen wesentlich konzentrierter als noch am Donnerstag und hatten, begünstigt durch eine Strafe gegen das DEB-Team, auch die erste Chance des Spiels. Deutschland antwortete aber ebenfalls mit einer Chance und in der Folge ging es nach Chancen ausgeglichen weiter. Beide Teams nutzten zwar ihre Powerplays nicht, hatten aber trotzdem einiges an Torchancen. Genutzt wurde aber keine und so blieb das 1. Drittel torlos.
Deutlich offensiver kam Deutschland aus der Kabine und setzte Frankreich mehr unter Druck. Frankreich kam aber immer wieder zu guten Breaks. Niklas Treutle verließ nach 30 Minuten wie angekündigt das Tor, er zeigte eine gute Leistung. Das deutsche Team hatte weiter gute Chancen, nutzte diese aber nicht. Anders Frankreich, nach 36 Minuten wurde Anthony Rech auf die Reise geschickt und der ließ Mathias Niederberger keine Chance. Deutschland hatte bis zur Pause zwar weitere gute Gelegenheiten den ersten Treffer zu erzielen, das gelang aber nicht.
Das letzte Drittel begann mit einer Reststrafe gegen Deutschland, die unbeschadet überstanden wurde. Kaum komplett, gelang der Ausgleich. Yasin Ehliz überwand Frankreichs Goalie nach 114 Sekunden zum verdienten 1:1. Markus Eisenschmid gab bei seinem Debüt eine Vorlage. Das deutsche Team setzte nach, Frankreich Abwehr und der Goalie verhinderten aber immer wieder ein Gegentor. Nach vorne kam von den Gästen nun nicht mehr sehr viel, dafür wurde der Druck auf das französische Tor immer größer. Ein Treffer wollte aber einfach nicht gelingen. Und so blieb es nach 60 Minuten beim 1:1, mit dem Frankreich an Ende sehr gut bedient war.
Die auf fünf Minuten angesetzte Verlängerung begann mit einem Lattentreffer Frankreich nach 36 Sekunden. Im Gegenzug hatte auch das deutsche Team eine gute Torchance. Beide hatten weitere Chancen, Frankreich traf dabei erneut die Latte. Wieder im Gegenzug fiel der entscheidende Treffer der Partie. Yasin Ehlitz traf zwei Minuten vor Ende der Verlängerung.
Es war nicht alles Silber, was da beim deutschen Team glänzte, dennoch sahen die Zuschauer ein gutes deutsches Team. Es gibt aber weiterhin noch einiges zu tun für den Bundestrainer und sein Team.
Am kommenden Wochenende folgen in Dänemark dann die beiden letzten beiden Vorbereitungsspiele. Am 25. April wird gegen Dänemark gespielt, wie Tage später gegen Südkorea.  Am 4. Mai folgt dann der WM-Start, Gegner ist wieder der WM-Gastgeber. Spätestens hier wird Korbinian Holzer, Verteidiger der Anaheim Ducks, mit zum Kader gestoßen sein. Noch nicht ganz geklärt hingegen ist die Situation von Tobias Rieder (Los Angeles Kings). Und vergessen werden sollten auch nicht die Spieler aus München und Berlin. Es wird sich also sicherlich noch so einiges bewegen im Kader der deutschen Mannschaft. Und wie formulierte es Marco Sturm sinngemäß unter der Woche: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, die unliebsamen Entscheidungen zu treffen, von denen sicherlich einige auf ihn zukommen werden.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und so gilt ein Dank allen, die dieses Event in Berlin möglich gemacht haben. Und an der Reaktion des Berliner Publikums hat man auch gemerkt, dass man die Nationalmannschaft sicherlich gerne häufiger sehen würde.
(Norbert Stramm)

    
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Montag 23.April 2018
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