Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EJ Kassel
(HL)  Die Kassel 89ers sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Hessenliga zu verdrängen und haben dadurch vorzeitig die Meisterschaft gewonnen
  
Heilbronner Falken
(DEL2)  Mit dem deutsch-kanadischen Verteidiger Brock Machmeyer hat ein weiterer wichtiger Leistungsträger nach Derek Damon und Greg Gibson seinen Vertrag bei den Falken für die nächste Saison verlängert

EC Kassel Huskies
(DEL2)  Kurz nach dem Ausscheiden aus den DEL2-Play-Offs steht bei den Nordhessen auch schon die erste Personalie fest. Der deutsch-kanadische Stürmer Jens Meilleiur hat seinen Abschied verkündet und wird in seine Heimat zurückkehren und die Schlittschuhe mit nur 26 Jahrenn an den Nagel hängen um im elterlichen Betrieb zu arbeiten
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Nach Trainer Richard Drewniak hat nun mit Torhüter Max Häberle ein weiterer wichtiger Baustein für die neue Spielzeit seine Zusage bei den Baden Rhinos gegeben
  
ECC Preussen Berlin
(OLN)  Die Preussen treiben ihre personellen Planungen weiter voran und haben trotz der sportlich nicht erfolgreichen Spielzeit den Vertrag mit Trainer Uli Egen, der das volle Vertrauen der Verantwortlichen geniesst, um ein weiteres Jahr verlängert
 
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der aktuell noch bei den Bietigheim Steelers in der DEL2 im Tor steht, gilt als zweiter fixer Neuzugang bei den Wild Wings nach Stürmer Alexander Weiß aus Wolfsburg, ausserdem ist auch Christopher Fischer von den Iserlohn Roosters im Gespräch
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 8.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, regionalliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin



Düsseldorfer EG
Punktgewinn durch fulminantes Comeback – 3:4-Niederlage nach Verlängerung
(DEL)  Am Freitag in Wolfsburg spielte die DEG zwei starke Drittel und gab das Spiel im letzten Abschnitt aus der Hand. Beim Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine nun alles spiegelbildlich: zwei Drittel lang lief nicht viel zusammen, am Ende aber gab es einen Sturmlauf vom feinsten. Dass das letztlich nur für einen Punkt reichte, störte die 9.485 Zuschauer nur wenig. Sie feierten ihre DEG nach dem 3:4 (0:2; 0:1; 3:0; 0:1) n.V. gegen den Rivalen vom Niederrhein.



EHC Red Bull München
Red Bulls verlieren gegen Ingolstadt 
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat nach zuletzt drei Siegen in Folge das oberbayerische Derby verloren: Der Deutsche Meister musste sich dem ERC Ingolstadt mit 2:4 (0:1|1:1|1:2) geschlagen geben. Die Treffer für München erzielten vor 3.970 Zuschauern Ryan Button und Patrick Hager.
Die Red Bulls und die Panther konzentrierten sich in der Anfangsphase darauf, keine gefährlichen Abschlüsse zuzulassen. Das gelang bis in die siebte Minute, als Ingolstadts David Elsner nach einem Scheibenverlust der Gastgeber Kevin Reich mit einem Schuss in den Winkel bezwang. Münchens Torhüter rückte danach immer mehr in den Mittelpunkt: Beim Pfostenschuss von Maurice Edwards in Ingolstädter Überzahl hatte er das Glück auf seiner Seite (12.), in der 16. Minuten rettete er nach dem Querpass auf Tim Wohlgemuth stark mit dem Schoner. 
Auch im zweiten Drittel waren die Panther zunächst besser im Spiel, in der 26. Minute bauten sie nach einem Solo ihres Topscorers Tyler Kelleher den Vorsprung auf zwei Tore aus. Die Red Bulls waren nun gefordert und antworteten: Nur eine Minute nach dem 0:2 erzielte Ryan Button mit einem harten Schlagschuss den Anschlusstreffer. Das Tor gab München Auftrieb, Jochen Reimer im Panther-Gehäuse ließ sich aber vor der zweiten Pause kein weiteres Mal bezwingen.
Im Schlussdrittel machten die Red Bulls von der erste Minute an Druck. Das Spiel fand nun zu großen Teilen im Drittel der Gäste statt – bis zu einem Ingolstädter Powerplay in der 48. Minute. In dieser Überzahl fälschte Brett Olson einen Schuss von Ville Koistinen zum 1:3 ab. München verkürzte aber erneut: Patrick Hager sorgte mit seinem Powerplaytor fünf Minuten vor dem Ende für einen spannende Schlussphase. Die Red Bulls schnupperten nun am Ausgleich, bis Michael Collins 44 Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Tor für die Entscheidung sorgte



Bayreuth Tigers
Tigers gewinnen verdient im wichtigen Spiel gegen die rote Laterne
(DEL2)  Dieses wichtige Duell der Nachbarn am Tabellenende hatte einen ausgeglichenen Beginn, bei dem man merkte, dass beide Teams nach den vielen Rückschlägen dieser Spielzeit etwas nervös wirkten und erst einmal um Sicherheit bemüht waren. Die Hausherren kamen dabei zuerst zu gefährlichen Angriffen, aber bei einzelnen Gegenzügen der Eislöwen war auch Herden im Tigergehäuse auf dem Posten. Mit dem ersten Powerplay der Oberfranken gelang ihnen dann auch der Führungstreffer. Mit einer flüssigen Kombination im „tic-tac-toe-Stil“ spielten Järveläinen und Heatley Torjäger Bosas im Zentrum frei in Schussposition und der litauische Nationalspieler netzte trocken ein. In der Folgezeit merkte man, wie dieses Tor die Gäste beschäftigte und die Wagnerstädter bekam mehr Oberwasser und verdienten sich den knappen Vorsprung zur ersten Pause.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts behielten die Tigers weiterhin weitgehend Kontrolle über die Partie auch wenn sich die Gäste mühten. Richtig viel zu ließen die Gelb-Schwarzen auch ohne den verletzt fehlenden Verteidiger Veisert nicht und mit einem haltbaren Weitschuss von Järveläinen konnte man sogar auf 2-0 erhöhen. Fast wie aus dem Nichts kamen die Sachsen dann aber zurück ins Spiel. Pielmeier bestrafte die steigende Fehlerquote der Tigers mit dem Anschlusstreffer, der Goalie Herden auch noch unglücklich durchrutschte. Damit drehte sich das Momentum des Spiels dann doch deutlich. Dresden bekam mehr Spielanteile und drängte phasenweise mächtig, ohne sich aber Großchancen zu erspielen. Die Hochkaräter waren eher auf der anderen Seite durch Bosas und Kolozvary zu verzeichnen, die aber ungenutzt blieben und so ging man mit dem knappen 2-1 zum zweiten Mal in die Kabine.
Wer im Schlussdrittel nun einen Sturmlauf der vor der Saison hoch eingeschätzten Gäste erwartet hatte, sah sich getäuscht, denn die Mannen von der Elbe versuchten es zwar, aber die Tigers wehrten sich nach Kräften. Vielleicht die entscheidende Phase des Spiels lief um die 50. Minute als die Bayreuther für eine komplette Minute in doppelte Unterzahl gerieten. Mit letztem Einsatz und dem starken Goalie Herden überstand man diese schadlos und konnte sich danach auch wieder befreien. Zu Gute kam den Oberfranken dann, dass sich Dresden am Ende zu viele und auch völlig unnötige Strafen leistete und so gar nicht mehr dazu kam die Gastgeber richtig unter Druck zu setzen. Mit der letzten Option ohne Torwart versuchten die Eislöwen zwar noch eine Wende aber neben Torwart Herden „man of the match“ Järveläinen traf aus der Mittelzone ins verwaiste Gehäuse zum entscheidenden 3-1. Den Schlusspunkt setzte dann noch Gams der einen feinen Querpass von Bartosch fulminant zum Endstand in die Maschen jagte. So blieben diese drei wichtigen Zähler verdient im Tigerkäfig und die rote Laterne des Tabellenschlusslichts fuhr mit dem Dresdner Mannschaftsbus nach Sachsen. Der Stein der Erleichterung war im ganzen „Oval“ zu spüren und auf diesen kleinen Erfolg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ohne große Aussetzer muss man nun am Roten Main in den nächsten Wochen weiter aufbauen. Ein Anfang dafür ist gemacht.



Deggendorfer SC
Deggendorfer SC komplettiert erstes Sechs-Punkte-Wochenende mit Sieg  
in Freiburg!
(DEL2)  Nach dem Heimsieg über die Bayreuth Tigers am Freitag konnte das Team  
von Trainer John Sicinski am Sonntagabend bei seinem Auswärtsspiel  
nachlegen. Beim EHC Freiburg gewannen die Deggendorfer Kufencracks,  
bei dem erneut Christopher Kasten verletzungsbedingt fehlte, mit 1:3  
und fahren damit das erste Sechs-Punkte-Wochenende in der DEL2 ein.
Nach dem furiosen Heimsieg über die Bayreuth Tigers erwischte der DSC  
auch gegen Freiburg den besseren Start in die Partie. Früh konnte man  
die etwas abwartend agierenden Gastgeber unter Druck setzen und sich  
gut in Szene setzen. Die beste Chance hatte dabei René Röthke, der  
sich in eigener Unterzahl schön durchsetzte und einen gefährlichen  
Schuss anbrachte, den Matthias Nemec im Freiburger Tor mit viel Mühe  
abwehren konnte.
Trotz der optischen Überlegenheit waren es dann allerdings die  
Freiburger, die in Führung gingen. In der 16. Minute war es Philipp  
Rießle, der aus halbrechter Position einfach mal abzog und Björn Linda  
zum 1:0 überwand. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 20  
gespielten Minuten.
Auch im zweiten Drittel erwischte der DSC den besseren Start und bekam  
früh eine Überzahlmöglichkeit zugesprochen. Diese nutzte das Team von  
Trainer John Sicinski dann durch Kyle Gibbons eiskalt aus, der  
unbedrängt in die Mitte ziehen durfte und Nemec zum 1:1 überwand.
In der Folgezeit handelten sich die Deggendorfer dann zu viele  
Strafzeiten ein und spielten teilweise minutenlang in nummerischer  
Unterzahl. Bis auf wenige gute Gelegenheiten für die Freiburger  
überstand der DSC diese Phase schadlos und konnte selbst in der  
Offensive einen drauflegen. Die Breisgauer vertändelten im Spielaufbau  
den Puck, Christoph Gawlik sagte danke und bediente den freistehenden  
Maximilian Gläßl, der in eigener Unterzahl Nemec zur erstmaligen  
Deggendorfer Führung überwand.
Wie bereits in den ersten beiden Dritteln starteten die Deggendorfer  
druckvoll und wurden dieses Mal dafür belohnt. Eine schöne Kombination  
über René Röthke und Christoph Gawlik vollendete Justin Kelly zum 1:3.  
Im restlichen Drittelverlauf versuchten die Freiburger alles, um noch  
einmal heranzukommen, doch eine geschlossene Deggendorfer Mannschaftsleistung  
und ein überragender Björn Linda verhinderten weitere Gegentreffer.
Durch diesen Sieg im Breisgau klettert der DSC auf den elften  
Tabellenplatz und trifft am kommenden Freitag zuhause auf die Dresdner  
Eislöwen. Spielbeginn ist um 20 Uhr.



Dresdner Eislöwen
Niederlage in Bayreuth
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bayreuth Tigers mit 1:4 (0:1; 1:1; 0:2) verloren. Arnoldas Bosas brachte die Gastgeber in der neunten Spielminute in Überzahl in Führung. Im zweiten Abschnitt baute Ville Järvälainen diese zunächst aus (25.), ehe Thomas Pielmeier (28.) den Anschlusstreffer für Dresden erzielte. Die Entscheidung fiel trotz zahlreicher Unterzahlsituationen der Eislöwen erst in der Schlussminute durch Tore von Järvälainen (EN) und Timo Gams.
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Das Ergebnis spricht für sich. Wir brauchen nichts beschönigen. Wir werden uns zum Wochenbeginn zusammensetzen, über die Situation sprechen. Aber natürlich kenne ich die Mechanismen im Sport.“ 
Steve Rupprich: „Wir sind momentan in einer beschissenen Situation. Bei uns läuft einfach gar nix. Wir haben gekämpft, haben versucht etwas zu ändern, aber wir schießen einfach keine Tore. Wir haben wieder keine Punkte geholt, frustrieren uns immer mehr selbst. Wir müssen weiter an uns glauben, unsere Leistung am Ende aber auch aufs Eis bringen und uns selbst unten rausziehen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 12. Oktober beim Deggendorfer SC. 



ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen mit 4:2 in Bad Tölz
(DEL2)  Kein gutes erstes Drittel spielten die Kaufbeurer heute Abend beim DEL2 Punktspiel in Bad Tölz und gingen aus diesem trotz alledem mit einer 0:1 Führung in die erste Pause. Die Löwen kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Allgäuer sofort unter Druck. Stefan Vajs musste alleine in den ersten fünf Minuten mehrfach seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand bewahren. In der sechsten Spielminute gingen die Rotgelben mit ihrem ersten strukturierten Angriff mit 0:1 in Führung. Florin Ketterer wurde von Branden Gracel und Julian Eichinger perfekt freigespielt und netzte die Scheibe mit einem Direktschuss aus zentraler Position unhaltbar für Ben Meisner im Kasten der Löwen ein. Durch den etwas überraschenden Treffer kamen die Joker besser in die Partie. Wobei die Tölzer das spielbestimmende Team blieben. Großchancen waren aber danach auf beiden Seiten eher Mangelware, bis Stefan Vajs kurz vor der Pause Kopf und Kragen bei einem Ausflug riskieren musste, um einen Gegentreffer zu verhindern. 
Das zweite Drittel lief dann komplett anders als das erste. Die Kaufbeurer übernahmen das Kommando und hielten die Hausherren mit einem guten Forchecking weitestgehend vom eigenen Tor fern. Belohnt wurde die Leistungssteigerung schon in der 25. Minute. Nach einer super Kombination über Sami Blomqvist, Joey Lewis und Branden Gracel, erhöhten die Allgäuer auf 0:2. Branden Gracel musste die Scheibe dabei nur noch in das leere Gehäuse der Löwen einschieben. Auch drei Unterzahlsituationen überstanden die Joker schadlos und Ben Meisner im Tor der Löwen stand immer mehr im Mittelpunkt. Pech hatte Sami Blomqvist nach gut 39 Minuten, als er nur den Pfosten traf und nur ein paar Sekunden später sollten die Hausherren ihren ersten Treffer erzielen. Andreas Pauli nutzte einen Konter und verkürzte alleine vor Stefan Vajs zum 1:2. Beim nächsten Angriff hätten die Kaufbeurer dann wieder Pech. Jere Laaksonen lupfte die Scheibe aus kürzester Distanz auf die Latte. Wie schon im ersten Drittel kamen die Tölzer auch zum Schlussabschnitt sehr gut aus der Kabine und Stefan Vajs hatte gleich alle Hände voll zu tun. Jere Laaksonen nutze dann aber nach 46. Minuten einen Konter und erhöhte mit einem Abstauber, Ben Meisner konnte einen Schuss von Alex Thiel nicht festhalten, auf 1:3. Die Joker hatten das Spielgeschehen nun gut im Griff und kontrollierten das Spiel bis zur 53. Minute nach belieben. Aber eben nur bis zur 53. Minute. Einen der wenigen Löwen Konter verwandelte Stephen MacAulay aus dem Gewühl heraus. Besonders unglücklich für Joker. Stefan Vajs wurde beim ersten Schussversuch an der Maske getroffen, was die Schiedsrichter aber leider nicht abpfeiften. Die Löwen bekamen durch den Anschlusstreffer wieder etwas Oberwasser und hatten in Unterzahl bei einem zwei auf eins Konter sogar die große Chance auf den Ausgleich. Stefan Vajs aber rettete fast schon sensationell mit der Stockhand und bewahrte seine Mannschaft somit vor dem Ausgleichstreffer. Löwen Trainer Andreas Berwanger ging knapp drei Minuten vor dem Ende schon in das Risiko und brachte für seinen Torhüter Ben Meisner einen sechsten Feldspieler. Dies nutzte Sami Blomqvist gut eine Minute vor dem Ende mit einem Treffer in das leere Löwen Gehäuse zur Entscheidung. Somit konnten die Kaufbeurer mit ihren gut und gerne 200 mitgereisten Anhängern einen 2:4 Auswärtssieg in Bad Tölz feiern. 



Tölzer Löwen
Negativ-Serie hält an
(DEL2)  Die schlechtere Mannschaft waren die Tölzer Löwen am Sonntagabend nur selten. Dennoch steht am Ende erneut eine Niederlage. Der ESV Kaufbeuren gewinnt in der weeArena mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1). "Es ist momentan ein roter Faden", sagt Markus Berwanger. "Wir sind grundsätzlich mit 0:1 hinten, obwohl wir vorne die besseren Möglichkeiten haben". Der Löwencoach haderte mit den vielen ausgelassenen Chancen der Tölzer Löwen im ersten Drittel. Trainer-Kollege Andreas Brockmann sprach sogar vom schlechtesten Drittel der Saison seines Teams. Mehrfach hätten die Buam in Führung gehen können, es dauerte ganze fünf Minuten, bis Kaufbeuren erstmals aufs Tor von Ben Meisner schoss. Mit dem zweiten Torschuss in der sechsten Minute dann die kalte Dusche: Florin Ketterer traf von der blauen Linie ins linke Kreuzeck. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt und die Löwen erneut im Hintertreffen. Die Tölzer gingen statt einer Führung mit einem Rückstand in die erste Pause - mental offensichtlich eine Herausforderung. Im zweiten Abschnitt kamen die Buam nur selten so gefährlich vor das gegnerische Tor. Kaufbeuren nutzte die Überlegenheit früh in Person von Branden Gracel zum Ausbau der Führung. Bad Tölz wirkte vorne ideenlos, auch in insgesamt drei Powerplaysituationen kam man kaum zu Chancen. "Wir haben aber auch in Unterzahl nichts zu gelassen - das muss man auch sagen", so Berwanger. In der 40.Minute brach Andreas Pauli den Bann mit einem Schuss wenige Meter vor dem Tor durch die Beine von Vajs. Die Hoffnung kehrte zurück ins Löwenteam, das sich mit einem 1:2 in die Pause verabschiedete. "Wir haben im letzten Drittel alles versucht, nie aufgehört zu kämpfen", so Berwanger. Doch es kam zu wenig Zählbares heraus. Jere Laaksonen erhöhte in der 45.Minute auf 3:1, das alte ESVK-Polster war wieder hergestellt. Es brauchte erneut die zweite Löwenreihe, um Kaufbeuren ein zweites Mal zu überwinden. Stephen MacAulay schob ein. "Mit drei Blöcken geht es bestimmte Zeit in Ordnung, aber irgendwann ist der Tank leer", hadert der Löwen-Coach. Die Südkurve Bad Tölz machte nach dem Anschluss nochmals Dampf, vor allem nachdem Manuel Edfelder, der gemeinsam mit Yannick Drews aufs Tor zulief, die nächste Großchance vergab. Markus Berwanger nahm bereits zweieinhalb Minuten vor Spielende den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus, doch auch diese Überzahlsituation blieb ungenutzt. Stattdessen entschied Sami Blomqvist eine Minute vor Ablauf der Zeit die Partie mit einem Treffer ins leere Tor. Am kommenden Wochenende warten die beiden nächsten harten Brocken auf die Löwen: Am Freitag geht's auswärts zum Tabellenführer in die Lausitz. Am Sonntag kommen die Löwen Frankfurt, der Zweitplatzierte der Liga.



EV Lindau Islanders
Erfolgreiches Wochenende für die EV Lindau Islanders
(OLS)  Am vergangenen Wochenende konnten die EV Lindau Islanders mit ihrer Leistung überzeugen. Beim Heimspiel am Freitag gegen die Selber Wölfe, konnten die Lindauer ein 7:3 gegen die bislang ungeschlagenen Selber Wölfe erkämpfen. Auch am Sonntag gegen den SC Riessersee, siegten die EV Lindau Islanders nach einem harten Spiel mit 3:2.
Gegen die Selber Wölfe dauerte es am Freitag in Lindau gerade mal 58 Sekunden, bis das 0:1 für die Gäste aus Oberfranken fiel. Dieser Weckruf für das Lindauer Team kam zur richtigen Zeit und brachte die Islanders auf Spur. Bereits in der 7. Minute folgte der Ausgleichstreffer durch Garret Milan auf Zuspiel von Andreas Farny und Julian Tischendorf. Die junge Truppe um Coach Chris Stanley übernahm ab diesem Zeitpunkt das Spiel. In der 14.Minute nutzten die EV Lindau Islanders ein Überzahlspiel und netzten zum 2:1 ein. Torschütze war Jan Hammerbauer, der bestens von den Kollegen Andreas Farny und dem Geburtstagskind Tobias Fuchs bedient wurde. Leider hielt die Führung nicht allzu lange und die Lindauer mussten nach Ende ihrer Strafzeit den Ausgleich hinnehmen. Mit 2:2 ging es in die erste Drittelpause. Durch die warmen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit musste der Schiedsrichter mehrmals das Spiel unterbrechen, um den Nebel auf der Eisfläche aufzulösen.
Das zweite Drittel begann flott und die EV Lindau Islanders wurden in der 25. Minute belohnt. Ein schöner Treffer von Adrian Kirsch in Zusammenarbeit mit Dominik Ochmann und Marin Wenter brachte die Lindauer wieder in Führung. Trotz eines beherzten Spiels der EV Lindau Islanders, kassierten sie nach einer überstandenen Unterzahl wieder den Anschlusstreffer. Kurz zuvor wurde vom Schiedsrichter ein korrekt erzieltes Tor unter die Querlatte ins Netz leider nicht gegeben. Diese Entscheidung brachte erneut Schwung in die Partie und so folgte während doppelter Überzahl der 4:3 Treffer (Anthony Calabrese, Andreas Farny und Garret Milan) und im Anschluss in einfacher Überzahl das 5:3 für die Mannschaft vom Bodensee. (Santeri Ovaska, Anthony Calabrese und Dominik Ochmann).
Im Schlussdrittel machten die EV Lindau Islanders weiter Druck. Konzertiertes Eishockey mit frechem Angriffsspiel führte zu weiteren Toren der Lindauer. Der 6. Treffer kam zum zweiten Mal an diesem Abend von Garret Milan, der von Tobi Fuchs in Überzahl bedient wurde. Den 7:3 Endstand schoss Kai Laux auf Vorarbeit von Filip Stopinski. Ein toller Abend, den die 617 Zuschauer wohl nicht so schnell vergessen werden. Der Sieg war verdient und gibt dem Team für die weiteren Aufgaben Selbstvertrauen.
Gestärkt durch den Sieg am Freitag gingen die EV Lindau Islanders am Sonntag ins Spiel gegen den SC Riessersee. Nach dem ersten Drittel stand es trotz eines defensiven Spiels der Lindauer bereits 1:0 durch ein Tor in der 18. Minute von Santeri Ovaska. Im zweiten Drittel der Partie standen die Lindauer kräftig unter Druck und kassierten in der 31. Minute den Anschlusstreffer. Garret Milan erzielte nach einer Traumkombination das 2:1 und brachte die EV Lindau Islanders wieder in Führung. Auch im letzten Drittel war die Mannschaft des SC Riessersee tonangebend und erzielte in der 49. Minute wieder den Anschluss. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit vergab Garret Milan einen Penalty und somit die große Chance auf eine erneute Führung und somit drei Punkte während der regulären Spielzeit. Mit 2:2 ging es in die Overtime. Schließlich war es Lindau, die durch Julian Tischendorf die Chance nutzen und zum glücklichen 3:2 Endstand trafen. Trotz einer dominierenden Mannschaft des SC Riessersee gelang es den Lindauern auch das zweite Spiel für sich zu entscheiden und nahm zwei Punkte gegen den DEL2-Absteiger mit nach Hause. „Fünf Spiele in zehn Tagen. Das war für die Jungs schon hart.“, sagte ein stolzer Chris Stanley nach Spielende über seine Mannschaft.



ECDC Memmingen
Indians schaffen Umschwung: Sieg in Weiden
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat am Sonntagabend die ersten Punkte der Oberliga-Saison eingefahren. Beim EV Weiden holten sich die Indianer einen 3:5 Erfolg und damit den ersten Sieg der Spielzeit. Für die Maustädter trafen Daniel Huhn (2), Antti Miettinen (2) sowie Milan Pfalzer.
Ohne die verletzten Beck, Wiecki und Piskor sowie den immer noch kranken Vollmer reisten die Memminger in die Oberpfalz, um sich die ersten Punkte der Saison zu sichern. Interimstrainer und Kapitän, Daniel Huhn, hatte Michael Güßbacher ins Tor beordert, welcher eine gute Partie machte. Die ersten Treffer fielen auch erst im Mittelabschnitt, da aber nicht zu knapp. Nachdem die Indians durch Huhn in Führung gingen und kurze Zeit später sogar durch Milan Pfalzer erhöhen konnten, drehten die Gastgeber die Partie noch bis zur Pause. Herbst und Abercrombie in Überzahl sowie Siller nach einem Gegenstoß machten aus einer Zwei-Tore-Führung einen Rückstand für die Memminger.
Diesen galt es in den letzten 20 Minuten also aufzuholen, was den Indians auch gelang: Antti Miettinen glich in der 46. Minute das Spiel aus, ehe Kapitän Huhn neun Minuten vor Ende in Überzahl die erneute Führung besorgte. Die Indians sahen sich nun wütenden Angriffen der Hausherren ausgesetzt, ließen aber nichts mehr anbrennen. Antti Miettinen mit einem Treffer ins verwaiste Weidener Gehäuse machte den Deckel drauf – fünf Sekunden vor dem Ende erzielte er den Endstand zum 5:3 aus Memminger Sicht.
Die Indians holen sich damit die ersten drei Punkte der Saison. Nach der Freistellung des Trainergespanns am Donnerstag scheinen die Memminger wieder in der Spur. Den positiven Trend beweisen müssen sie gleich am kommenden Freitag. Hier findet das prestigeträchtige Allgäu-Derby vor eigener Kulisse statt. Ab 20 Uhr duellieren sich die Maustädter dann mit dem ERC Sonthofen am Hühnerberg.



Starbulls Roseheim
Sieg dank Geduld: Starbulls schlagen Sonthofen
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am 5. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den ERC Sonthofen Bulls knapp mit 2:1 gewonnen. Vor 1.848 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion musste sich die Mannschaft von Manuel Kofler gegen ein taktisch klug und defensiv konsequent agierendes Gästeteam aber in Geduld üben. Nach einem 0:1-Rückstand im ersten Drittel drehten Michael Baindl und Daniel Bucheli mit ihren Treffern im zweiten Spielabschnitt die Partie. Die Starbulls stehen mit 14 Punkten aus fünf Spielen damit nun auf Tabellenrang zwei, einen Zähler hinter dem noch verlustpunkfreien EC Peiting.
Starbulls-Coach Manuel Kofler musste verletzungsbedingt neben Tobias Draxinger und Chase Witala auch auf Torwart Lukas Steinhauer verzichten. „Dem Lukas ist bei einer Abwehraktion im ersten Drittel in Höchstadt etwas eingeschossen. Aber für das heutige Spiel war ohnehin Luca Endres vorgesehen und der hat seine Sache sehr gut gemacht“, erklärte der Rosenheimer Trainer. Sein Gegenüber Martin Sekera musste mit Petr Sinagl auf einen seiner beiden tschechischen Stürmer verzichten, der sich im Spiel am Freitag gegen Weiden eine Zerrung zugezogen hatte. Der Gästetrainer hatte sein Team aber hervorragend eingestellt. Die Allgäuer agierten von der ersten Minute an taktisch clever mit einer hervorragenden Raumaufteilung und konsequentem Defensivverhalten.
Torchancen waren deshalb zunächst Mangelware – vor allem auf Rosenheimer Seite. Stattdessen klingelte es einmal mehr bereits beim ersten gegnerischen Powerplay im Rosenheimer Kasten. Nachdem sich die Hausherren befreien konnten, machte Gästetorwart Patrick Glatzel das Spiel schnell, bediente via Bande den außer Acht gelassenen tschechischen Stürmer Martin Frolik, der die Scheibe ohne Gegenwehr aus der Halbdistanz hoch im langen Eck versenkte (15.). Eine nicht unverdiente Führung der Gäste, die im ersten Abschnitt auch bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis den etwas routinierteren Eindruck machten und ihrerseits zwei Unterzahlspiele unbeschadet überstanden.
Im zweiten Spielabschnitt läutete dann eine Überzahlsituation die Wende zu Gunsten der Starbulls ein. Zunächst checkte Sonthofens Jaden Schubert den auf das Tor schießenden Vitezslav Bilek deutlich nach dem Abschluss, so dass Hauptschiedsrichter Alexander Singer regelkonform eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe aussprach. Als dann auch noch Marc Sill auf die Strafbank musste nutzten die Hausherren die doppelte Überzahlsituation zum Ausgleich. Matthias Bergmann zog von der blauen Linie ab, Torwart Glatzel konnte abwehren, die Scheibe aber nicht sichern, und Michael Baindl schob das Spielgerät über die Linie – 1:1 (29.).
Die Gäste, die nach dem Ausschluss von Schubert nur noch 14 Feldspieler zur Verfügung hatten, präsentierten sich aber auch weiterhin als unangenehmer Gegner, ließen die Starbulls in der Offensive kaum zur Entfaltung kommen und setzten immer wieder gefährliche Gegenstöße. Trotzdem gelang den Gastgebern noch vor der zweiten Pause der Führungstreffer: Einen satten Flachschuss von Tom Pauker fälschte der vor dem Tor stehende Daniel Bucheli unhaltbar zum 2:1 ab (39.). Nicht nur wegen dieses Treffers erhielt die dritte Rosenheimer Sturmreihe von Trainer Kofler ein Sonderlob: „So einfach und geradlinig stelle ich mir Eishockey vor.“
Im letzten Spielabschnitt konnten die mit nur 15 Feldspielern angereisten und durch den Ausschluss von Schubert zusätzlich dezimierten Gäste ihr zuvor defensiv wie offensiv hervorragend durchstrukturiertes Auftreten nicht mehr konsequent aufrecht erhalten. Die Starbulls versäumten es aber trotzdem, ihre Führung auszubauen, so dass es bis in die Schlussminute beim knappen 2:1 blieb. In Überzahl und mit einem weiteren zusätzlichen Feldspieler für den vom Eis genommenen Torwart Glatzel hatte Frolik wenige Sekunden vor der Schlusssirene dann sogar noch den Ausgleich auf dem Schläger, doch Starbulls-Keeper Endres hielt die drei insgesamt verdienten Punkte für die Grün-Weißen fest.
„Leider sind wir schon wieder durch unnötiges Tor in Unterzahl in Rückstand geraten. Aber die Mannschaft hat sich danach gut gefangen, ordentlich und vor allem geduldig gespielt und einmal mehr Moral bewiesen. Mit 14 Punkten aus den ersten fünf Spielen können wir zufrieden sein, das hätte ich vor Saisonbeginn sofort unterschrieben“ resümierte Rosenheims Trainer Manuel Kofler nach der Partie.
Das nächste Heimspiel der Starbulls findet am kommenden Freitag statt. Zu Gast im emilo-Stadion – Spielbeginn 19:30 Uhr – ist dann der SC Riessersee. Karten für dieses Heimspiel sind jederzeit online und zum Selbstausdruck erhältlich im Ticketshop auf www.starbulls.de. Die Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion ist für den Kartenvorverkauf am Montag von 9 bis 12 Uhr, am Dienstag und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 geöffnet. Die Tageskasse öffnet am Freitag um 17:30 Uhr.



VER Selb
Knappe Niederlage in einem rassigen Spiel
(OLS)  In einer begeisternden Partie, die geprägt war von Spannung, Schnelligkeit, körperlicher Härte und guter Stimmung auf den Rängen, setzten sich die Eisbären Regensburg am Ende knapp mit 5:3 gegen unsere Selber Wölfe durch. Ausschlaggebend war das gewisse Quäntchen Glück, als auch der längere Atem der Gäste aus der Oberpfalz. Den Eisbären gehörte klar der erste Spielabschnitt, den diese mit einem brutal hohem Tempo gestalteten. Ab dem zweiten Drittel übernahmen unsere Cracks das Kommando. Bis kurz vor Spielende stand die Partie auf Messers Schneide, ehe die Eisbären nochmals eiskalt zuschlugen.
Mit hoher Geschwindigkeit und starker Laufbereitschaft kamen die Gäste aus Regensburg aus der Kabine. Und das sollte sich auszahlen: Schon nach sieben gespielten Minuten stand es 0:2. Beiden Treffern ging ein steiler schneller Pass in die Nahtstelle zwischen den beiden Verteidigern voraus. Gajovsky und Divis – Letzterer gar in Unterzahl - bedankten sich jeweils mit einem Tor bei ihren Vorlagengebern. Zwischen den beiden Treffern hätte Schiener durch einen Penaltyschuss – er war vorher unsanft von den Beinen geholt worden und ins Tor gekracht – fast noch für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt, doch sein Abschluss landete nur am Pfosten. Der Mann mit der Rückennummer neun bei den Wölfen musste im Anschluss leider auch verletzt ausscheiden. Selb erarbeitete sich im Laufe der Zeit mehr Chancen, hatte aber kein Glück im Abschluss.
Nach der ersten Pause lief es deutlich besser für unsere Wölfe: In der 22. Minute besorgte Moosberger im Nachschuss den Anschluss für seine Farben. Kurz darauf vergaben Kolb (Pfostentreffer) und abermals Moosberger aussichtsreich, ehe Geigenmüller den inzwischen hochverdienten Ausgleich besorgte. Die Zuschauer sahen ein begeisterndes Spiel und zahlten dies in Form von lautstarken Fangesängen an die Spieler zurück. Miglio, Kolb und McDonald hatten gar noch den Führungstreffer auf dem Schläger, scheiterten aber am Pfosten, an Fössinger oder am Schiedsrichter, der McDonalds Tor wegen Torraumabseits die Anerkennung versagte.
Wiederum waren es unsere Jungs, die den ersten Nadelstich setzten: Gollenbeck markierte nach genialer Vorarbeit durch Arbeitstier und „aggressive Leader“ Miglio die erstmalige Führung für unsere Wölfe in dieser Partie. Das Spiel wog nun hin und her. Die Eisbären reagierten mit wütenden Angriffen auf den Rückstand und waren durch Gajovskys feine Einzelleistung erfolgreich. Die Begegnung stand jetzt auf Messers Schneide. Chancen auf die Führung hatten beide Seiten. Als sich das Publikum schon langsam auf eine mögliche Verlängerung einstellte, nutze Regensburg einen Fehler unserer Mannschaft in der Rückwärtsbewegung gnadenlos zu 3:4 aus. Unsere Wölfe versuchten nochmal alles, nahmen den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und kassierten noch die Entscheidung zum 3:5.



ERC Sonthofen
Spielbericht vom 5. Spieltag Starbulls Rosenheim gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Wieder gut gespielt, dennoch gehen die Bulls abermals als Verlierer vom Eis. Der ERC Sonthofen muss eine bittere 1:2-Niederlage bei den Starbulls Rosenheim einstecken.
Die Bulls aus Sonthofen mussten auf Petr Sinagl verzichten, der sich beim Spiel am vergangenen Freitag eine Unterkörperverletzung zugezogen hat. Genauere Untersuchungen folgen die kommende Woche noch. Dennoch begann der ERC couragiert in Rosenheim und gestaltete das Spiel mehr als ausgeglichen, wenn nicht sogar mit leichten Vorteilen auf Seiten der Bulls. Bei der ersten sich bietenden Überzahlsituation konnte der ERC eiskalt zuschlagen: Über Patrick Glatzel und Lukas Slavetinsky kam der Puck zu Martin Frolik, der Luca Endres im Tor der Gastgeber keine Chance ließ und zum 0:1 einschoss. Die Bulls blieben weiter am Drücker, jedoch wollte kein weiterer Treffer im ersten Drittel gelingen.
Im zweiten Drittel kam Rosenheim besser ins Spiel, Sonthofen blieb aber weiterhin gefährlich. In der 25. Spielminute handelte sich Jayden Schubert eine Spieldauerstrafe ein, was eine fünfminütige Unterzahl bedeutete. Des Weiteren musste Martin Sekera nun die Reihen umstellen. Fortan spielte der ERC nur noch mit fünf Verteidigern und Manuel Malzer rückte in die dritte Sturmreihe auf. In der 29. Minute wurde zudem Marc Sill auf die Strafbank beordert, sodass Rosenheim nun fünf gegen drei Überzahl hatte. Diese Chance ließen sich die Starbulls dann nicht nehmen: Michael Baindl glich für die Gastgeber in der 29. Minute zum 1:1 aus. Die restliche Strafe konnte unbeschadet überstanden werden. Kurz vor Drittelende dann doch noch das 2:1 für die Rosenheimer: In der 39. Minute brachte Daniel Bucheli sein Team, durch einen Nachschuss, in Front und es ging mit 2:1 ins dritte Drittel.
Das letzte Drittel blieb weiterhin spannend und recht ausgeglichen. Sonthofen war bemüht, jedoch mit zu wenig Durchschlagskraft. Rosenheim war dagegen darauf bedacht, das Ergebnis zu verwalten und nichts mehr anbrennen zu lassen. In Summe sollte dem ERC kein weiterer Treffer an diesem Abend gelingen und somit stand die vierte Niederlage in dieser Saison zu Buche.
Auf der abschließenden Pressekonferenz lobte Trainer Martin Sekera wiederholt die Einstellung und die Leistung seines Teams. Leider hat sich das Team abermals nicht mit Punkten für deren Mühen belohnt.
Für den ERC Sonthofen geht es kommenden Freitag, den 12.10.2018, zum ersten Derby in dieser Saison nach Memmingen. Hierzu organisiert unser Fanclub, die Black-Yellow Eagles Sonthofen wieder einen Fanbus. Anmeldungen bitte bei Mick Beck.
Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, den 14.10.2018, gegen die EV Lindau Islanders statt.



EHC Waldkraiburg Löwen
12 TORE ZWISCHEN WALDKRAIBURG UND DEM EC PEITING
(OLS)  Vier Spieltage sind in der Oberliga Süd inzwischen vergangen und während nach dem dritten bereits der erste Trainer entlassen wurde, warten die Löwen aus der Industriestadt weiter auf den ersten Sieg. Am Freitagabend mussten sich die Löwen in der Raiffeisen Arena dem EC Peiting geschlagen geben, nachdem man ein schwaches mittleres Drittel ablieferte. Aber wenigstens erzielte man selbst einmal Tore und das, obwohl mit Tomas Rousek sogar einer der Kontingentspieler fehlte.
Die Oberliga Süd hat inzwischen richtig Fahrt aufgenommen und in Memmingen wurde nach drei sieglosen Spielen der erste Trainer entlassen- es geht also bereits rund in Deutschlands dritter Liga, aber Waldkraiburgs Trainer Thomas Vogl arbeitet weiter konstant an seinem Team und auch wenn das Ergebnis gegen den Playoff-Achtelfinalisten des Vorjahres am Freitag recht hoch ausfiel und es vielleicht kurios klingen mag- es geht voran. Man muss sich drauf besinnen, wie viel Erfahrung und in diesem Jahr Vorbereitung die neue Mannschaft hatte und wo man her kommt- nämlich von unten. Und zuletzt fiel das Tore schießen noch nicht so leicht, aber gegen ein Top-Team der Oberliga vier Treffer zu machen, darauf lässt sich aufbauen, wenn man gleichzeitig konzentriert bleibt. „Ich hab den Jungs gesagt, dass Peiting eine super Mannschaft ist, die es seit Jahre top macht in der Oberliga“ so Cheftrainer Vogl. „Da muss jeder wach sein, seinen Job machen, einfach spielen und die Scheiben rausbringen. Aber jedes Mal, wenn wir ins Spielen kamen, war Peiting cleverer, hat Fehler ausgenutzt und sie eiskalt bestraft“ sagte Vogl nach dem Spiel weiter. Nach knapp zehn Minuten hatten Babic (08:07) und Stauder (09:35) EHC-Keeper Kevin Yeingst bereits zweimal überwunden und die Gäste in Führung geschossen. Noch vor der ersten Pause schlug Waldkraiburg aber in Person von Sebastian Wolsch zurück, der im Powerplay von der blauen Linie aus einnetzte (19:23).
Im zweiten Drittel ging es dann aber dahin mit den Löwen, bei denen mit Tomas Rousek einer der Kontingentspieler fehlte. Brown, Babic, Miller und zweimal Kostourek trieben das Ergebnis auf 7:1 in die Höhe und damit war die Messe natürlich gelesen. Nur der zweite Treffer von Kostourek zum 7:1 fiel dabei in Überzahl, bei allen anderen wurden den Löwen klar die Grenzen aufgezeigt und deutlich, dass noch Arbeit ansteht. Man müsse Schritt für Schritt gehen und stehe noch ganz unten, hatte Thomas Vogl die Woche zuvor gesagt, in Sachen Leidenschaft kann man den Löwen aber nichts vorwerfen.
Denn im Schlussdrittel gab man sich nicht auf und fiel auch nicht wie man anderes Team in die Einzelteile auseinander, im Gegenteil: Nach Feuereckers Powerplay-Treffer zum 8:1 (46:04) rissen sich die Waldkraiburger zusammen und brachten die Spielzeit noch mit drei eigenen Treffern über die Zeit. Zunächst verkürzte Petr Gulda (51:45), anschließend erzielte Kirils Galoha sein zweites Tor für die Löwen (54:51) und Lukas Wagner markierte den Endstand zum 4:8 (56:16).



ESC Moskitos Essen
Moskitos mit Arbeitssieg gegen Braunlage  
(OLN)  Es war keines der großen Spiele, man kann auch nicht sagen, dass die Moskitos sich den vielleicht vorhandenen Frust von der Seele geschossen haben. Man kann es am Ende vielleicht als Arbeitssieg bezeichnen, drei Punkte eingefahren, Mund abwischen, weiter. Nach den drei Niederlagen gegen Top-Teams hatte man gegen Braunlage nie das Gefühl, es könne etwas schief gehen, man hatte aber auch nie das Gefühl hier knallt es richtig.
Die Moskitos im ersten Drittel mit guten Chancen, wie jedoch zuletzt bereits mangelte es auch gegen den Underdog aus dem Harz an der Chancenverwertung. Doppelte Überzahl, wie schon gegen Tilburg kein Tor. Den Stechmücken fehlt zurzeit einfach die Leichtigkeit, der Spielwitz. André Gerartz besorgte dann doch noch im ersten Abschnitt das erlösende Tor, wieder Strafzeit gegen die Harzer Falken und endlich macht der Torjäger der Essener das 1:0. Auch der zweite Essener Treffer fiel noch in den ersten 20 Minuten. Wieder war André Gerartz beteiligt, der von links ins Harzer Drittel lief, verfolgt vom Verteidiger den Schuss anbrachte, den Abpraller versenkte Aaron McLeod dann zur 2:0 Pausenführung.
Munter wurde es dann im zweiten Drittel, denn es sollten insgesamt sechs Tore fallen. Zunächst mühten sich die Moskitos zum 3:0, Lars Grözinger versenkte mit der Rückhand hoch über Braunlages Torhüter hinweg. Und auch das 4:0 war kein gut herausgespieltes Tor, im Gewühl vor dem Gästetor behielt Veit Holzmann den Durchblick und netzte ein. Nun wollten die Gäste auch mal, Jörn Weikamp von links ins Essener Drittel und mit einem trockenen Schuss ist Cerveny geschlagen. Doch die Moskitos schockte gar nichts, Aaron McLeod mit seinem zweiten Treffer in den Winkel. Dann war Aaron McLeod schon wieder dran, in der 36. Spielminute staubte der Torjäger der Moskitos zum 6:1 ab. Doch die Gäste hatten auch noch nicht genug, zwei Minuten vor der Pause traf Max Bauer auch noch einmal.
Im letzten Drittel dann Kontrastprogramm, sicher gab es Torchancen, es gab aber auch Phasen wo man dachte, Braunlage wäre dem dritten Treffer näher, als die Moskitos dem siebten. Am Ende blieb es beim 6:2, Arno Lörsch, der Harzer Trainer war in der Pressekonferenz zufrieden nicht deutlicher unter die Räder gekommen zu sein. Und Frank Gentges, der Essener Cheftrainer war nicht wirklich zufrieden und stellte einigen seiner Spiele Gespräche in Aussicht.



Herner EV
Neun-Punkte-Woche!
(OLN)  ach den beiden Heimsiegen gegen die Harzer Falken und die Essener Moskitos beendete der Herner EV am Sonntagnachmittag die Drei-Spiele-Woche mit einem klaren 9:1-Auswärtssieg bei den Berliner Preussen in der Bundeshauptstadt. Das Team von Danny Albrecht stellte früh die Weichen auf Sieg und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Preussen konnten nur im ersten Abschnitt gut mithalten, danach schwanden beim Team von Uli Egen, der nur auf vier Verteidiger zurückgreifen konnte, immer mehr die Kräfte. Das war dann auch an der Strafzeiten-Bilanz abzulesen.
Der Try-Out-Vertrag mit Jiri Fronk wurde am Wochenende nach vier Spielen vorzeitig beendet. Der HEV bedankt sich beim 24-jährigen Stürmer für sein Engagement und wünscht ihm für seine weitere Zukunft alles Gute.
Die Partie begann mit der frühen Herner Führung nach 71 Sekunden. Lois Spitzner bereitete den Treffer gut vor, Moritz Schug vollendete. In der 10. Minute hätten die Gastgeber mit einem Penalty den Ausgleich erreichen können, aber Michel Weidekamp verhinderte das. Knapp eine Minute später konnte Nils Liesegang stattdessen auf 0:2 erhöhen. Im zweiten Abschnitt nahmen die Grün-Weiß-Roten dann immer mehr das Heft in die Hand. Die ersten beiden Powerplay-Situationen überstanden die Preussen noch schadlos, ihre Strafzeit Nummer drei brachte dann in der 27. Minute aber durch den sechsten Meisterschaftstreffer dieser Saison von Philipp Kuhnekath in Überzahl das 0:3. Auch der vierte HEV-Treffer fiel in Überzahl. Dieses Mal war es nur knapp zwei Minuten später Thomas Zuravlev, der auf 0:4 erhöhen konnte. Es war sein achtes Tor im Trikot der Grün-Weiß-Roten. Lois Spitzner schraubte in der 37. Minute die Herner Torquote mit dem 0:5 noch weiter hoch. Im letzten Abschnitt konnten die Top-Scorer des HEV ihre Statistik noch weiter verbessern. Nils Liesegang erhöhte bei doppelter Überzahl in der 46. Minute auf 0:6 und Brad Snetsinger setzte mit dem 1:9 in der 53. Minute den Schlusspunkt. Beide Stürmer liegen mit jeweils 15 Skorerpunkten an der Spitze der internen Liste. Dazwischen lagen der verdiente Ehrentreffer der Berliner durch Marvin Krüger nach 48 Minuten sowie das 1:7 durch Marcus Marsall und das 1:8 durch Sören Hauptig. Am Ende musste Lukas Schaffrath, der ab dem 2. Drittel im HEV-Gehäuse stand, noch einmal eingreifen und das Ergebnis halten.



Rostocker EC
Piranhas in Tilburg kurz vor dem Anschlusstreffer, da fiel das 2:5
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs unterlagen am Sonntag beim Meister und Tabellenführer der Oberliga Nord, dem niederländischen Team Tilburg Trappers, vor über 2000 Zuschauern in dessen IJssportcentrum 2:5 (0:1, 0:3, 2:1).
Bereits um 4.30 Uhr hatte sich der REC-Tross Richtung Holland auf die 630 Kilometer lange Reise gemacht.
Nach einem 0:1 im ersten Durchgang leistete sich Thomas Voronov einen Faustkampf, den er zwar positiv gestalten konnte, doch die darauffolgende persönliche Zehn-Minuten-Strafe zwang Trainer Christian Behncke zu Reihenumstellungen. Dies wussten die Gastgeber gnadenlos zu nutzen. Doch selbst das jeweils in Überzahl kassierte 0:3 und 0:4 war nicht der Genickbruch für die Piranhas. Sie kamen im dritten Abschnitt durch Viktor Beck und Thomas Voronov innerhalb einer Minute zum 2:4. Nun wackelten die Tilburger, der Anschlusstreffer lag in der Luft – bis das 2:5 fiel… „Das Schlussdrittel gehörte uns, und wer weiß, was passiert wäre, wenn uns noch das 3:4 gelungen wäre. Mit ein bisschen Glück und einem stärkeren Mitteldrittel hätten wir heute einen Punkt mitnehmen können“, meinte REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann.
„In Tilburg zu verlieren ist keine Schande“, befand Coach Christian Behncke und berichtete: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen, haben konzentriert gespielt, hatten nur ein bisschen Pech beim ersten Treffer für Tilburg. Auch das zweite Drittel begannen wir gut, bekamen dann aber in eigener Überzahl zwei Gegentore. Wir wussten, dass wir uns nicht verstecken brauchen, also starteten wir das dritte Drittel wieder ordentlich und kamen zu zwei Toren. Leider fiel dann unglücklich das 2:5, als ein Schüsschen von der blauen Linie unter dem Schoner von Jakub Urbisch ins Tor rutschte. Damit war das Spiel verloren.“ Man habe aber gesehen, „dass wir auch gegen Tilburg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung punkten können“.
Seine Mannschaft, versicherte Behncke, habe jetzt zwar zwei Spiele verloren, werde sich jedoch nicht unterkriegen lassen und nächste Woche (diesen Freitag bei den Icefighters Leipzig und Sonntag daheim gegen die Harzer Falken Braunlage – d. Red.) „wieder voll angreifen und sechs Punkte anpeilen“.



TSV Erding
Passau spielt, Erding trifft
(BYL)  Was für ein Saisonauftakt für die Erdinger Eishackler. Die 
Gladiators haben am Freitagabend gegen die Gäste aus Passau 6:1 (3:0, 
2:0, 1:1) gewonnen. Aber so recht haben die Blackhawks nicht gewusst, 
warum sie verloren haben, denn eigentlich waren sie über weite Strecken 
klar die bessere Mannschaft.
In Erding scheint das Eishockey-Fieber genau zur rechten Zeit 
ausgebrochen zu sein. War die Stimmung in den Vorbereitungsspielen eher 
mau, so war der Gladiators-Fanblock zum Bayernligaauftakt am Freitag 
gegen Passau bestens in Form – und hatte Grund zum Feiern.
Die ersten gut zehn Minuten bestimmten die Gäste das Geschehen. Die 
Blackhawks zeigten, dass sie zurecht zu den sicheren Anwärtern auf einen 
Platz unter den ersten Acht gehandelt werden. Erdings bärenstarker 
Torwart Andreas Gerlspeck musste mehrfach zupacken, um ein Gegentor zu 
verhindern.
Eine unglaubliche Parade gelang ihm in der 14. Minute, als Passau in 
Unterzahl war. Und nur Sekunden später lagen die Gladiators vorne, als 
auf der Gegenseite ein Schuss von Daniel Rossi zum 1:0 einschlug. Und 
die Gastgeber setzten nach. Nach einem Schuss von Florian Zimmermann, 
nach toller Vorarbeit von Florian Fischer, stand es zwei Minuten später 
2:0. Wiederum nur eine Minute danach traf Philipp Spindler zum 3:0. 
Damit war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt.
Passaus Trainer Christian Zessack nahm jetzt eine Auszeit, um sein Team 
wieder in die Spur zu bringen. Und die Blackhawks gaben die Partie noch 
lange nicht verloren. Sie drückten jetzt voll aufs Tempo.
Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Platzherren nicht nur einmal 
Glück – und dann legte Gerlspeck die nächste Glanzparade gegen Petr 
Sulcik hin (29.). Die Gladiators wackelten jetzt, aber dann kassierten 
die Gäste in der gleichen Situation zwei dumme Strafen. Bei 5:3-Überzahl 
schlenzte Kapitän Sebastian Schwarz den Puck zum 4:0 ins Passauer Netz, 
und nach erstklassiger Vorarbeit von Marco Deubler erhöhte Philipp Michl 
auf 5:0 (37.).
Im Schlussdrittel ließ der Elan der Blackhawks dann doch etwas nach. 
Dennoch kamen sie in Überzahl durch Arthur Platonow zum 1:5 (50.). Aber 
die Erdinger hatten die passende Antwort parat: In Überzahl jagte 
Deubler den Puck zum 6:1 in die Maschen (54.). Erst jetzt war der Wille 
der Blackhawks endgültig gebrochen.



EV Füssen
Denkwürdiges 8:4 gegen Königsbrunn bringt dem EVF die Tabellenführung
(BYL)  Der altehrwürdige Kobel hat schon so einige Eishockeyspiele erlebt, die Partie des EV Füssen gegen den ambitionierten Aufsteiger Königsbrunn war sicher eines der denkwürdigeren und wird noch länger in Erinnerung bleiben. Nach eher schwachem Beginn siegten die Mannen von Trainer Andi Becherer am Ende hochverdient mit 8:4 (0:0, 6:3, 2:1), und setzten sich am zweiten Spieltag an die Tabellenspitze der Bayernliga.
Die Anfangsphase der Partie gehörte dabei klar den Gästen, welche am Freitag zuhause gegen Peißenberg nach einer 7:3-Führung noch mit 7:10 unterlegen waren. Sie traten ohne ihre beiden Kontingentspieler Lukas Hruzik und Hayden Trupp an, beim EVF fehlten im Vergleich zum Freitag die DNL-Spieler sowie Routinier Ron Newhook. Bereits in der ersten Minute setzte EHC-Starzugang Dominik Auger die Scheibe nach einem Alleingang an den Pfosten, in der Folge hatte der zweite prominente Neuzugang, Ralf Rinke, zweimal die Führung auf dem Schläger. Insgesamt präsentierte sich Königsbrunn als abgeklärter Gegner mit den erwartet starken Einzelspielern. Im Laufe des Abschnitts fanden die Füssener aber besser ins Spiel und hatten in der letzten Minute selbst die große Chance zur Führung, Payeur scheiterte aber gleich zweimal frei vor dem Tor.
Im zweiten Drittel wurde es nach der Nullnummer im ersten Abschnitt dann turbulent. Die Gäste hatten zunächst zwei Überzahlspiele, Benedikt Hötzinger im EVF-Kasten war aber nicht zu überwinden. Von der Strafbank kommend nahm dagegen Lubos Velebny die Scheibe auf und versenkte sie per Schlagschuss im Netz der Brunnstädter. In der 27. Minute gab es nach bis dahin drei Hinausstellungen gegen Füssen die erste Strafe gegen Königsbrunn. Hier gab es viel Druck des EVF, welcher kurz nach Ablauf der Strafzeit durch Markus Vaitl in das 2:0 umgewandelt wurde. Bei einer weiteren Hinausstellung schien die Chance zum dritten Treffer gekommen zu sein, nach einem Fehler der Füssener an der blauen Linie gelang Lukas Fettinger nur eine gute Minute später aber ein Unterzahltor zum Anschluss. Und auch bei der nächsten Strafzeit fiel ein Treffer, erneut war Königsbrunn in Unterzahl, diesmal durch Ralf Rinke, erfolgreich. Kurios: Das Tor wurde ermöglicht, weil die Linienrichterin den letzten EVF-Spieler in bester Verteidigermanier abblockte.
Nun überschlugen sich die Ereignisse. Nur achtzehn Sekunden später nutzte Marius Klein die Überzahl zum 3:2, dreiundzwanzig Sekunden später glich Patrick Zimmermann zum 3:3 aus, und wieder nur siebzehn Sekunden danach stellte Markus Vaitl auf 4:3. Was in diesem Abschnitt immer mehr zu sehen war: Königsbrunn bekam nach starkem Beginn große Probleme mit dem Spieltempo der Füssener. Einen schnellen Konter schloss Marc Besl im Anschluss zum 5:3 ab, und in Überzahl traf Samuel Payeur sogar zum 6:3.
Nach diesem schon als verrückt zu bezeichnendem Abschnitt wurde es im letzten deutlich ruhiger. Trotzdem nutzten die Schwarz-Gelben gleich in der ersten Minute einen Abwehrfehler durch Markus Vaitl zum 7:3, und hätten bei Riesenchancen durch Besl, Klein und Nadeau bereits für ganz klare Verhältnisse sorgen können. Die einzige Strafe gegen den EVF in diesem Abschnitt nutzte der EHC dagegen mit einem durch Dominik Schönwetter abgefälschten Schuss zum vierten Treffer, während die Füssener ebenfalls mit einem Mann mehr durch Marc Besl den Endstand von 8:4 herstellen konnten.
Co-Trainer Michael Schöppl (Königsbrunn): „Achtzehn Gegentreffer am Wochenende sind achtzehn zu viel. Wir haben im ersten Drittel sehr gut angefangen, die Defensivarbeit war in Ordnung. Im zweiten waren wir nach dem Ausgleich zum 2:2 dran, haben aber wieder zu viele dumme Strafen bekommen. Wir müssen einfach cleverer werden und von der Strafbank weg bleiben, so bringen wir uns selbst um den Lohn für die harte Arbeit.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Im ersten Drittel hat man heute zwei abwartende Teams gesehen, für meinen Geschmack waren wir dabei zu vorsichtig. Im zweiten Abschnitt haben wir viel mehr Energie ins Spiel gebracht, das sah dann gleich anders aus. Trotzdem sind wir zweimal bei Führung ins offene Messer gelaufen, davor habe ich gewarnt, man muss immer konzentriert sein, auch wenn zwei Treffer sehr unglücklich waren. Wir haben Teamgeist und Wille auf das Eis gebracht, das war der Schlüssel zum Sieg.“ (MiL)



EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)
(BYL)  Perfektes Start-Wochenende für die Rot-Weißen in die Punkterunde der Bayernliga. Nach dem knappen Auswärtserfolg in Miesbach gewann die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische auch das Heim-Derby gegen die Erding Gladiators. Beim verdienten 4:2 machte es die Truppe von Dominik Quinlan erneut spannend. Im ersten Abschnitt war eine höhere Führung als das heraus geschossene 2:1 möglich. Umso wichtiger war eine starke Defensivvorstellung und ein erneut vorzüglich haltender Dominik Gräubig zwischen den Pfosten im zweiten Abschnitt, als man mit so mancher Schiedsrichterentscheidung haderte. Der enge Ein-Tore-Vorsprung wurde in die nächste Pause mitgenommen. In den verbleibenden 20 Minuten wurde es offener. Die EHCler suchten die endgültige Entscheidung, die Gäste drängten auf den nochmaligen Ausgleich. Erst gut drei Minuten vor dem Spielende gelang das befreiende 4:2, nachdem die Quinlan-Jungs davor schon zwei ganz dicke Chancen liegen ließen.



EHC Königsbrunn
Altmeister Füssen zeigt Königsbrunn die Grenzen auf
(BYL)  Mit 4:8 verliert der EHC Königsbrunn auch sein zweites Punktspiel gegen den EV Füssen. Erneut waren es viele Strafzeiten, mit denen sich die Brunnenstädter um einen möglichen Erfolg brachten.
Die Voraussetzungen für einen Sieg waren von Anfang an nicht gut, EHC-Coach Fabio Carciola musste auf seine beiden Kontingentspieler Lukáš Hruzík und Hayden Trupp verzichten. Auch Maxi Hermann, der gern gespielt hätte, musste aufgrund seiner Verletzung vom Freitag aussetzen.
Dabei startete überaschenderweise Königsbrunn besser in die Partie und wäre fast durch einen Treffer von Dominic Auger in Führung gegangen, doch der Pfosten rettete den Altmeister vor einem frühen Rückstand. Auch Ralf Rinke hatte in der neunten Spielminute den Führungstreffer auf dem Schläger, doch Füssens Goalie Hötzinger verhinderte ein Königsbrunner Tor. Erst ab der zwölften Spielminute kamen die Gastgeber besser in die Partie, kassierten aber auch Strafzeiten, die der EHC jedoch nicht nutzen konnte. Zwei Minuten vor der Pause hatte Königsbrunn aber Glück, als Füssen zwei Großchancen liegen ließ. Bis Drittelende blieb es beim torlosen Remis.
Auch im zweiten Drittel hatte Königsbrunn seine Möglichkeiten, kassierte aber das 1:0 des Altmeisters, als ein von der Strafbank kommender Spieler einen Konter konsequent zu Ende fuhr. In der 29. Spielminute erhöhte Füssen auf 2:0, der EHC hatte nach einer Unterzahlsituation noch keine Ordnung gefunden und die Gastgeber nutzten dies souverän aus. Doch Königsbrunn konnte bis zur 34. Spielminute durch zwei Unterzahltreffer von Fettinger und Rinke ausgleichen. Nur Sekunden später nutzte der Altmeister aber sein Überzahlspiel und ging gleich wieder in Führung. Kurioserweise glich der EHC nur eine Minute später durch Patrick Zimmermann zum 3:3 aus, doch Füssen setzte noch einen drauf und erteile Königsbrunn eine Lehrstunde, innerhalb von vier Minuten traf der EV gleich dreifach zum Drittelenstand 6:3.
Im letzten Spielabschnitt startete Königsbrunn desolat und fing sich das 7:3. Trotz Unterzahl war der EHC in einer Vorwärtsbewegung und wurde gleich von drei Gegenspielern überlaufen. Erst nach fünf Spielminuten stabilisierte sich Königsbrunn und startete wieder Offensivaktionen. In der 51. Spielminute konnte Dominik Schönwetter in Überzahl noch auf 7:4 verkürzen, doch nur drei Minuten später legte auch Füssen einen weiteren Treffer in Überzahl nach. Danach war die Partie gelaufen, der Altmeister nahm nun einen Gang raus. Am Ende stand es hochverdient 8:4 für Füssen.
Nach zwei Spieltagen steht der EHC Königsbrunn jetzt mit null Punkten und 18 Gegentoren auf dem vorletzten Platz. Durch die Verletzungen von Hayden Trupp und Maxi Hermann fehlt den Brunnenstädtern nun auch die erste Reihe. Auf der Haben-Seite stehen zumindest 13 erzielte Tore, doch die ersten beiden Spieltage haben einige Schwächen offenbart, die es nun zu beheben gilt.
EHC-Coach Fabio Carciola war nach dem Spiel ratlos: „Wir haben die Partie im ersten Drittel gut im Griff gehabt. Da hat jeder auch das gemacht, was wir zuvor besprochen haben. Es ist mir unerklärlich warum wir das ab dem zweiten Drittel komplett abgestellt haben, und mit den vielen Strafzeiten kannst dann auch keinen Blumentopf gewinnen!“



TEV Miesbach
TEV gewinnt mit 7:3 gegen die River Rats aus Geretsried
(BYL)  Beim zweiten Heimspiel der Saison gelingt der 1. Saisonsieg. Mit 7:3 (Drittelergebnisse 1:2,2:0,4:1) geht der TEV als verdienter Sieger vom Eis. Zu Spielbeginn kam der TEV mit Schwung aus der Kabine und hatte bereits die ersten Minuten hochkarätige Chancen. Das Tor jedoch machten die Gäste durch Nico Wischnewski. Im Gegenzug konnte Michael Grabmaier auf Zuspiel von Bohumil Slavicek ausgleichen. Die Partie war im 1. Drittel ausgeglichen, aber durch eine Unachtsamkeit der TEV-Abwehr markierten die Gäste das 2:1 durch Benedikt May kurz vor Drittelende. Es dauerte bis zur 28. Minute bis sich der TEV von dem Schock erholte und durch Martin Zahora auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Stefan Mechel ausglich. Der TEV hatte im 2. Drittel mehr vom Spiel und ging durch Bohumil Slavicek auf Zuspiel von Martin Zahora und Nico Fissekis in der 38. Minute erstmals in Führung. Im letzten Drittel hatte der TEV klare Feldvorteile und nutze diese zu weiteren Treffen durch Bohumil Slavicek, (Zuspiel Zahora, Meineke), Michael Grabmaier (in Unterzahl), Martin Zahora (in Unterzahl) und Felix Feuerreiter, wodurch die Führung auf 7:2 ausgebaut werden konnte. Geretsried gelang in der 59. Minute noch ein Treffer zum Endstand durch Daniel Merl. 320 Zuschauer sahen einen verdienten Sieg. Gästetrainer Ludwig Andrä haderte mit den zahlreichen Hinausstellungen gegen seine Mannschaft im 2. Drittel und merkte an, dass durch das fehlende Eis im heimischen Stadion und somit fehlenden Trainingsmöglichkeiten im letzten Drittel die Kraft fehlte. TEV-Coach Simon Steiner freute sich über den Sieg, sowie die 7 erzielten Tore: „ Ich hoffe das gibt uns Selbstvertrauen im Torabschluss, da dies bisher unser größtes Manko war. Man hat heute auch gesehen, dass wir trotz dem Sieg noch viel Arbeit vor uns haben“.



TSV Peißenberg
Niederlage im ersten Heimspiel
(BYL)  Den Beginn in die Saison Daheim, haben sich die Peißenberger Zuschauer anders vorgestellt. „Eishackler“ „ohne Durchschlagskraft und mit wenig zug zum Tor“. Wie Staltmayr nach dem Spiel verlauten ließ.
Es war der 2. Spieltag und es kam mit dem ERV Schweinfurt der zweite Aufsteiger in die Peißenberger Eissporthalle. Von Beginn an war die TSV-Mannschaft eigentlich die Spielbestimmende Mannschaft. Läuferisch hatte man auch den Eindruck, das Schweinfurt nicht mithalten kann mit ihren zwei Reihen. Aber dafür haben sie eine qualitativ starkbesetzte Mannschaft, die in den richtigen Momenten eiskalt zuschlägt. So war es auch in der 10. Minute, als Josef Straka der zum 0:1 für die „Mighty Dogs“ einschoss und weil den „Eishacklern“ vor dem Gegnerischen Gehäuse, so gar nichts gelang, nutzten die Schweinfurter ihren gefühlten zweiten Torschuss zum 0:2 durch Patrick Rypar in der 16. Minute.
Hoffnung gab der Anschlusstreffer durch Dominik Novak der in der 17. Minute einen Abwehrfehler nutzte und zum 1:2 einschob. Damit ging es auch in die Kabinen.
Im zweiten Drittel fehlte es an spielerischen Highlights, sodass auch in der Eishalle nicht der nötige Funke auf die Zuschauerschaft überspringen wollte. Es dauerte bis zur 39. Minute als wieder Stimmung im Spielgeschehen war. Während die „Eishackler“ eine Überzahl-Situation hatten, konnten Sie sich innerhalb weniger Sekunden zwei Torchancen erarbeiten, bei denen allerdings am Ende immer Ferdinand Dürr zur Stelle war und das ganze Spiel über hielt was auf sein Tor kam.
Mit dem letzten Schuss in diesem Powerplay gelang Leo Zink dennoch der Ausgleich. Da war dann auch für Dürr nichts mehr zu halten, denn da machten es die Spieler von Sepp Staltmayr einmal richtig und „verdeckten dem Torwart die Sicht beim Schuss“. Was Staltmayr auch auf der anschließenden PK bemängelte „Chancen waren auch genug vorhanden“.
Es gab ja auch nichts wo man der Mannschaft einen Vorwurf machen kann. Es blieb bloß wie so oft das Quäntchen Glück in den Aktionen vor dem Gehäuse Dürr`s aus. 
Im letzten Teil dieser Bayernliga-Partie lief es wie in den ersten beiden zuvor. Der TSV rennt an und am Ende macht der Gegner die Tore. Stephan Trolda (51. Minute) und Pascal Schäfer setzten die Treffer zum 2:3 und 2:4 für die „Mighty Dogs“. So standen die „Eishackler“ am Ende ohne Punkte da und können jetzt in der kommenden Woche fleißig trainieren, da am nächsten Freitag das Spiel in Geretsried nicht stattfinden wird (auf 11.11.2018 verschoben) und man erst am Sonntag im Heimspiel gegen den TEV Miesbach wieder ran muss.



EA Schongau
Erfolgreicher Saisonstart für die Mammuts - Einem Punkt in Dorfen (Niederlage in der Verlängerung) folgen 3 Punkte beim Heimersieg über Bad Kissingen
(BYL)  Für die EA Schongau heißt es nach dem Auftaktwochenende erst einmal den Blick auf die Tabelle zu genießen – nach dem ersten beiden Partien steht die EAS mit 4 Punkten auf Rang 4 der  Bayernliga.
Keine Angst, die Mammuts werden jetzt nicht abheben – man bleibt realistisch und bescheiden – doch vier Punkte hat man nun mal schon auf dem Konto und das ist gut so.
In Dorfen überraschte die EAS durch starke Defensivarbeit - ein starker  Daniel Blankenburg im Tor hielt in der ersten Drangperiode der Hausherren die Mammuts im Spiel. Fabian Magg sorgte dann in der 14. Minute sogar für die erstmalige Führung seines Teams, die fast bis zur 2. Pause bestand hatte.  Bittere 2 Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang dem Favoriten in Überzahl der Ausgleich (40.).
Im Schlussabschnitt fand ein abgefälschter Schuß den Weg zum 2 : 1 ins Schongauer Netz (42.) – aber erneut Fabian Magg traf zum 2 : 2 Ausgleich (49.).
So stand es auch nach 60 Minuten  - und in der Verlängerung hatten die Eispiraten das größere Glück und holten sich in der 63. Minute den Zusatzpunkt.
Das erste Heimspiel der Punktrunde stand zunächst unter keinem guten Stern.  Schon in den Mittagsstunden hatte sich direkt an der Bande am Südende des Stadions eine weiche Stelle im Eis gezeigt.  Da von der Kältemaschine soweit alles normal zu sein schien, wurde ein Servicetechniker angefordert, der traf war zeitig in Schongau ein, doch bis die Bemühungen die schadhafte Stelle im Eis durch Verstellung der Durchflussmenge an Kühlmittel wieder in Ordnung zu bringen dauerte seine Zeit – selbst der Einsatz der Feuerwehr  (CO² - Feuerlöscher zum kühlen der schadhaften Eisstelle ) ließ die Zeit verstreichen  - viele Zuschauer waren inzwischen wieder abgezogen, glaubten nicht mehr an einen Spielbeginn.
Doch um 18:37 Uhr war es dann soweit – das eigentlich für 17 Uhr angesetzte Spiel konnte beginnen.
Leider tat die feuchtwarme Witterung das ihrige das Vergnügen an der Bayernligapartie gewaltig einzuschränken – starker Nebel behinderte Spieler und Zuschauer  insbesondere in der Anfangszeit der Partie.  
Die Gäste aus Unterfranken hatten die Pause bis zum Spielbeginn scheinbar besser genutzt  und lagen nach knapp 9 Minuten durch Tore von Adrian Persch (6.) und Tim Dreschmann (9.) schon 2 : 0 in Front, ehe Fabian Magg seinen derzeitig guten Lauf durch das 1 : 2 in der ersten Überzahl der Mammuts  unterstrich.
An den Spielstand änderte sich bis in die 35. Minute nichts mehr – dann wurde die Partie wegen erneuter Nebelbildung  vorzeitig für die zweite Drittelpause unterbrochen.
Obwohl eigentlich vom Gegner gefordert, kam die EAS besser aus der Unterbrechung. Nach genau 10 Sekunden – in Überzahl – glich Jakub Muzik auf Zuspiel von Milan Kopecky zum 2 : 2 aus (35.) und in der 37. Minute war es Milan Kopecky per Rückhand, der die EAS erstmals in Front brachte.  Zu diesem Zeitpunkt hatte Roman Mucha seine Reihen schon umstellen müssen – der verspätete Spielbeginn machte es für Simon Maucher unmöglich (Schichtbeginn) die Partie zu Ende zu spielen.
In der 38. Minute zeigte sich wieder die Effektivität der Bad Kissinger Truppe – Krister Freibergs glich zum 3 : 3 aus.  Nachdem die Drittelpause ja schon absolviert war, gab es nach 40 Minuten nur noch eine kleine Unterbrechung  – und natürlich den Seitenwechsel. 
In der 50. Minute legte die EAS wieder vor. Einen weiten Pass von Tobias Dressel fing Friedrich Weinfurtner aus der Luft auf, zog direkt aus dem Lauf ab und die Scheibe schlug unter der Torlatte zur erneuten EAS – Führung ein  - 4 : 3.
In der Folge versäumte es die EAS die knappe Führung auszubauen – das rächte sich! In der 54. Minute glichen die Gäste durch ihren überragenden Stürmer Anton Seewald zum 4 : 4 aus.
Die Partie wurde von den Gästen nun deutlich ruppiger geführt – folgerichtig füllte sich nun die Strafbank  und in 5-3 Überzahl war es 17 Sekunden vor Schluß Fabian Magg auf Zuspiel von Milan Kopecky, der das entscheidende Tor zum 5 : 4 Erfolg im Kissinger Tor unterbrachte …



ESV Buchloe
Piraten beenden Testspielphase mit Sieg - ESV Buchloe gewinnt in Ulm mit 5:3
(BLL)  Der ESV Buchloe hat zum Abschluss der Vorbereitung noch einmal einen Sieg eingefahren. Mit 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) siegten die Mannen von Trainer Alexander Wedl am Sonntagabend beim Ligakonkurrenten VfE Ulm/Neu-Ulm. In einem engen Spiel konnten sich die Buchloer erst im letzten Drittel absetzten, nachdem es zuvor nach 40 Minuten noch Unentschieden gestanden war.
Dabei gerieten die Freibeuter im ersten Drittel nach nicht einmal fünf Minuten sogar in Rückstand, als Marius Dörner im ersten Powerplay zum 0:1 für die Hausherren traf. Doch Michal Telesz glich noch vor der ersten Pause zum 1:1 aus (14.).
Im Mittelabschnitt gelang dann David Vycichlo nach 33 Minuten der Führungstreffer, als er auf Zuspiel von Alexander Krafczyk und Michal Telesz zum 2:1 einnetzte. Aber auch die Gastgeber kamen noch vor der abermaligen Drittelpause wieder zurück. Zunächst vergaben die Ulmer zwar noch einen Penalty an ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir (38.), doch nur Sekunden später glückte Dominik Synek mit einem Mann mehr auf dem Eis das 2:2 (39.).
Im finalen Durchgang war also noch für reichlich Spannung gesorgt, wobei es erneut die Piraten waren, die in Front gingen. Jungstürmer Lenny Gutsche überwand nach Pass von Maximilian Schorer den Ulmer Tormann Konstantin Bertet, der im letzten Abschnitt seinen Kollegen Maximilian Güßbacher im Devils-Tor ablöste (43.). Diesen Vorsprung baute anschließend Alexander Krafczyk in Überzahl zum 4:2 aus und sorgte so bereits für eine kleine Vorentscheidung (53.). Vorbereiter waren hier David Vycichlo und wiederum Michal Telesz. Und als Max Hofer im nächsten Powerplay zum 5:2 traf, war die Partie endgültig entschieden (57.). Denn Peter Brückner gelang in der Schlussminute lediglich noch Ergebniskosmetik durch den 5:3 Endstand.
Somit konnte man die Testspielphase noch einmal mit einem Erfolgserlebnis abschließen und bei der geglückten Generalprobe auch nochmals Selbstvertrauen für den nun anstehenden Punktspielauftakt am nächsten Wochenende sammeln. Einziger Wermutstropfen blieb nur das Ausscheiden von Angreifer Oliver Braun, der vorzeitig verletzungsbedingt das Eis verlassen musste. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung nicht all zu schlimm ist und der Routinier zum Landesligastart am nächsten Freitag wieder einsatzbereit ist. Dann geht es für die Buchloer nämlich zum ESV Burgau (20 Uhr), ehe am Sonntag dann ab 17 Uhr das erste Heimspiel gegen den EV Pfronten auf die Piraten wartet.



SC Forst
Vorbereitungsphase der Nature Boyz beendet - Zum Schluß in Germering unterlegen
(BLL)  Wieder waren es nur 10 Feldspieler und zwei Torhüter, die am Sonntag zu den Wanderers aus Germering anreisten. Wieder kämpften die Aufrechten bis zum Schluß und konnten die 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)-Niederlage nicht verhindern.
Der zahlenmäßig schwach besetzte Kader vom Wochenende war wiederum überfordert, die Kräfte und damit die Konzentration verhinderten ein besseres Abschneiden des letzten Vorbereitungswochenendes. Das Spiel begann 30 Minuten später, als offiziell bei der Terminabstimmung besprochen. Dies tat dem Tatendrang der Gäste jedoch keinen Abbruch. Nach einem elanvollen Beginn der Gastgeber fanden sich die Nature Boyz schnell zurecht und kontrollierten ihren Gegner. Gleich zu Beginn hätte Bastian Grundner seine Farben in Führung bringen können, doch sein Sololauf endete beim Heimtorhüter. Im Verlaufe des ersten Drittels hatte nochmal Grundner, wie auch Daniel Anderl die Chance zum Torerfolg, doch auch diese beiden Sololäufe endeten beim Torwart. Andreas Scholz hielt seinen Kasten sauber. 
Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts war es passiert, in der 22. Spielminute die schmeichelhafte Führung der Wanderers nach einem Getümmel vor dem Forster Tor. Die Gastgeber verzeichneten jetzt ein leichtes Übergewicht, Forst beschränkte sich auf Konter, die oftmals für Gefahr vor dem Germeringer Tor sorgten. Beide Teams hatten Chancen, doch diese wurden vereitelt oder unkonzentriert vergeben. 37 Sekunden vor der zweiten Drittelpause faßte sich Bastian Grundner wieder die Initiative und umkurvte nach Pass von Manfred Guggemos die Germeringer Abwehr, auch Torhüter Daniel Klein war machtlos, es stand 1:1.
Im letzten Abschnitt wurde der Druck der Gastgeber größer, jetzt bemerkte man den Kräfteverschleiß. In der 43. Minute gelang den Gastgebern die 2:1-Führung, kurz vorher lief eine Forster Strafzeit ab. Durch diese Führung gingen die Wanderers jetzt noch engagierter ans Werk. Andreas Scholz war nun vermehrt gefordert, er ließ jedoch keine weiteren Gegentreffer zu. Forst hatte nochmals mehrere Konterchancen, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. In dieser Phase des Spiels wurden die Stürmer auch vom Schußpech verfolgt. Die logische Konsequenz war dann ein Konter der Gastgeber in der 60. Spielminute, der den 3:1-Endstand bedeutete.
Trainer Josef Bachmeier war trotz der Niederlage guter Dinge. "Die Mannschaft hat gekämpft und sich sehr achtbar aus der Affäre gezogen". Jetzt hoffen wir mal, dass die Ausfälle zum Punktspielstart am Freitag gegen Kempten weniger werden. Zudem hoffen wir auf Verstärkung vom Nachbarn TSV Peißenberg. Durch die neu geschaffene Möglichkeit der Förderlizenzen können bis zu 5 Spieler der Peißenberger U20 auch für Forst auflaufen. Näheres dazu im Vorbericht zu den ersten Punktspielen am kommenden Wochenende.



ESC Kempten
Generalprobe und Revanche gelungen - ESC Kempten gewinnt mit 5:6 in Hohenems
(BLL)  Nach der knappen Niederlage im Hinspiel wollte es die Mannschaft um Kapitän Gregor Stein diesmal beim Meister der 3. Österreichischen Liga besser machen. Und so legten die Kemptener auch los wie die Feuerwehr. Schon in der ersten Minute ein Kracher von Nikolas Oppenberger der die Scheibe von der blauen Linie in die Maschen setzte. Das Tor wurde aber wegen hohem Stock zuvor nicht gegeben. Danach hämmerte Patrick Weigant den Puck ans Kreuzeck und David Hornak vergab völlig frei vor dem Tor. Hohenems konnte sich nur langsam vom Druck der Allgäuer befreien. Sehr überraschend dann auch die Führung der Hausherren in der 5 min.
Doch die Sharks blieben am Drücker und erzielten durch Oppenberger, Stammler und Ziegler eine 1:3 Pausenführung. Wesentlich aggressiver und schneller das Spiel der Sharks im Vergleich zur Partie in Germering vor einer Woche. Trotzdem brachte man sich durch die ein oder andere Unaufmerksamkeit immer wieder selbst in Schwierigkeiten, die Vorarlberger nutzten dies auch konsequent aus. In Überzahl erzielte Hohenems in der 23 min den 2:3 Anschluss aber nur 20 Sekunden später stellte Timo Stammler den 2 Tore Abstand wieder her. Mit dem 2:5 durch Oppenberger sollte die Vorentscheidung eigentlich gefallen sein. Das Spiel wurde nun aber ruppiger und die Hausherren kauften den Sharks mit einigen überharten Aktionen den Schneid ab. Sie erzielten zwei weitere Tore doch Adrian Kastel-Dahl gelang noch vor der zweiten Pause das 4:6.
Hohenems erhöhte im letzten Abschnitt nochmals das Tempo aber mehr als der 5:6 Endstand gelang ihnen nicht.
Unterm Strich ein verdienter Kemptener Sieg. Für die am kommenden Freitag beginnende punkterunde wünscht man sich aber etwas weniger Spannung bis zum Schluss. Erstes Spiel ist am Freitagabend in Peissenberg gegen den SC Forst.



Stuttgarter EC
Starke Rebels entführen Punkt aus Hügelsheim
(RLSW)  Bei ihrer ersten echten Standortbestimmung für die noch junge Saison der 
Regionalliga Südwest präsentierten sich die Stuttgart Rebels auf fremdem 
Eisparkett als kompakte Einheit und konnten bei der unglücklichen 2:3 
n.P.-Niederlage gegen die Baden Rhinos immerhin einen Zähler aus dem 
Baden Airpark entführen.
Obwohl mit Sebastian Meindl, Arthur Groß und Chris Mauch drei 
Leistungsträger ersetzt werden mussten, konnte Trainer Pavol Jancovic 
drei komplette Blöcke aufbieten, welche es den Gastgebern dann auch von 
Beginn an sehr schwer machten. Das Spiel nahm vom ersten Bully weg 
sofort enorm an Fahrt auf, zahlreiche Torschüsse auf beiden Seiten 
wurden jedoch zunächst stets eine sichere Beute der beiden bärenstarken 
Goalies. Als sich das Pendel des Spiels ab etwa der Mitte des Drittels 
mehr auf die Stuttgarter Seite zu neigen begann, konnte Kapitän Tim 
Becker in der 19. Spielminute schließlich folgerichtig ein feines 
Zuspiel von Neuzugang Lukas Kubek zum Führungstreffer verwerten.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts änderte sich an diesem Bild 
zunächst nichts. Es gelang den Rebellen immer wieder erfolgreich den 
Spielaufbau der Dickhäuter zu unterbinden, um ihrerseits immer wieder 
Nadelstiche in Richtung Rhinosgehäuse zu setzen. Eher unglücklich dann 
in der 29. Spielminute der Hügelsheimer Ausgleich durch Graham Brulotte, 
der bei eigener Überzahl einen Abpraller zum 1:1 einschob. Somit musste 
der letzte Durchgang die Partie entscheiden.
Hier kamen nun die Gastgeber besser aus der Kabine, schließlich wollte 
man den eigenen Zuschauern zum Saisonstart einen Heimsieg präsentieren. 
Der Führungstreffer in der 45. Minute war dann in dieser Phase auch 
keine Überraschung, Andy Mauderer war erfolgreich. Hügelsheim drängte 
nun vehement auf die Entscheidung, die Rebels hielten dagegen, es schien 
sich jedoch ein gewisser Kräfteverschleiß aufgrund der doch sehr 
intensiven Partie bemerkbar zu machen. Um doch noch den Ausgleich zu 
erzielen, stellte Trainer Jancovic in den verbleibenden Minuten auf zwei 
Reihen um und wurde für diese Maßnahme belohnt. Vier Minuten vor dem 
Ende glich Lukas Kubek mit einem überraschenden Schuss zum 
hochverdienten Gleichstand aus. Die verbleibenden vier Minuten gehörten 
nun wieder ganz klar den Rebellen, ein Siegtreffer war ihnen leider 
nicht mehr vergönnt. Den Zusatzpunkt sicherten sich schließlich die 
Gastgeber: Graham Brulotte verwandelte den entscheidenden Penalty in der 
Shoot-Out-Lotterie.
Der erste Punktgewinn im Baden Airpark seit längerem und viel mehr noch 
die Art und Weise des Stuttgarter Auftritts lässt in jedem Fall darauf 
hoffen, dass man mit Recht in dieser Saison mit dem Eishockey Marke 
Rebels wieder in höhere Tabellengefilde schielen kann. Gelegenheit, 
diesen Eindruck zu verfestigen, hat die Mannschaft bereits am kommenden 
Freitag, den 12. Oktober um 20 Uhr, wenn man die EKU Mannheim zum ersten 
Heimspiel in der Eiswelt empfängt.



EHC Neuwied Bären
Stark gegen Stärker: Bären unterliegen Hamm
(RLW)  Ratingen, Herford, Hamm – zum dritten Mal in Folge musste der EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntagabend gegen ein Spitzenteam der Eishockey-Regionalliga West antreten. Wer von diesen drei Gegnern den stärksten Eindruck hinterlassen habe? „Hamm“, antwortet der Neuwieder Trainer und erkannte die 2:5-Niederlage seines Teams neidlos an. „Das war schon richtig stark, was Hamm gespielt hat. Aber auch wir können mit unserer Leistung insgesamt zufrieden sein. Es war das erwartete Topspiel, und diese Niederlage ist ganz sicher kein Grund, jetzt nachdenklich zu werden.“
28 Tore erzielten die Eisbären von der Lippe an den ersten drei Spieltagen, das macht im Schnitt mehr als neun Treffern vor Partie. Aber diesmal mussten sich der heiße Meisterschaftsanwärter und seine Fans lange gedulden, bis der Puck im gegnerischen Kasten einschlug. Das kannten sie bislang nicht. Genauso wie das Gefühl einem Rückstand hinterherzulaufen. Maximilian Wasser erzielte in der sechsten Minute das 1:0 für die Neuwieder, die diese knappe Führung bis zur 37. Minute behielten. Unter anderem überstanden sie zwei Unterzahlsituationen schadlos. Als dann Matthew Schön auf die Strafbank musste und der EHC zum ersten Mal an diesem Abend seine Powerplay-Formationen aufs Eis schickte, witterten die Deichstädter die Chance weiter davonzuziehen. Doch es kam anders. Dustin Demuth glich in Unterzahl aus. Ein Rückschlag, der die Bären noch nicht aus dem Konzept brachte. Denn drei Sekunden vor der zweiten Pausensirene jubelte Dennis Appelhans über seinen vierten Saisontreffer. Die Gäste hatten die Führung zurückerobert, und das zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt. „Aber wir haben da schon gemerkt, dass Hamm das Tempo ab der 30. Minute erhöht hat“, wusste Daniel Benske, dass sein Team noch 20 ganz harte Minuten erwartet. In denen zeigten die Einheimischen endgültig, warum viele Experten sie in der Liste der Titelfavoriten ganz oben stehen haben. „Leider konnten wir das hohe Tempo nicht mehr ganz mitgehen, haben ein paar entscheidende Zweikämpfe verloren und konnten die Scheibe nicht sauber in unserer Verteidigungszone klären“, erklärte Benske, wie die Hammer das Blatt wendeten. Michal Spacek (43.), Kevin Orendorz (47.) und Robin Loecke (49.) machten innerhalb von sechs Minuten aus dem 1:2-Rückstand eine 4:2-Führung.
Die Bären, beiden Torwart Jendrik Allendorf krankheitsbedingt fehlte, kämpften weiter, verteidigten sich auch in der fünften Unterzahlsituation und wurden von Trainer Benske in einer Auszeit (53.) auf die Schlussphase eingestellt. Es reichte nicht mehr, um noch einmal in die Partie zurückzufinden. Der Tscheche Spacek setzte den Schlusspunkt mit seinem Tor zum 5:2-Endstand. 



Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters bezwingen am ersten Spieltag die Weserstars Bremen mit 3:2
(RLN)  Gelungener Ligastart für die TAG Salzgitter Icefighters! Am Sonntagabend besiegte die Mannschaft von Radek Vit den amtierenden Meister der Regionalliga Nord, die Weserstars Bremen, mit 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) und setzt sich damit vorübergehend an die Tabellenspitze.
Dabei gingen beide Teams mit großem Siegeswillen in das Geschehen. Nachdem sich Bremen direkt nach dem Start im Drittel der Gastgeber festsetzen konnten, glänzten die Hausherren in der Folge durch mehrere Konter. Den Auftakt machte Michael Kopke, der im ersten Powerplay gleich zwei Hammer auf das gegnerische Tor abfeuerte. In eigener Unterzahl verteidigten die Stahlstädter souverän und konnten sogar offensiv Akzente setzen. Trotzdem blieben die Gegenstöße von Yannick Meve und Leon Geffers (8.), sowie der Sololauf von Petr Binias (9.) ohne Erfolg. Zurück mit voller Mannschaftsstärke belohnte sich das Vit-Team, als Thomas Herklotz alleine über den rechten Flügel zog und an der kurzen Ecke zum 1:0 (14.) den ersten Saisontreffer in die Maschen jagte - und damit gleich in seinem ersten Einsatz für die Icefighters ein Zeichen setzte. Es folgten über Arthur Bippus (15.) und Lukas Vit (16.) weitere Konter seitens der Salzgitteraner, und auch wenn diese nicht im Netz landeten war Bippus im nächsten Versuch erfolgreich, als Alexander Genze mit einem Querpass maßgenau für den Stürmer auflegte, der das Hartgummi kurz vor der Pause zum 2:0 (20.) reindrosch.
So ging es zweiten Abschnitt zunächst weiter. Vit lief nach einem langen Zuspiel alleine auf Maksim Jar im Tor der Gäste zu, wurde im letzten Moment jedoch gestoppt (21.). Nun war das Roadteam am Drücker, hielt die Scheibe im Angriffsdrittel und konnte über Paul Schön, der über Korffs rechten Schoner reinstocherte, das 2:1 (24.) markieren. Der Anschluss gab dem Meister vorerst Aufwind, die Befreiung gelang erst durch einen Gegenstoß des Trainer-Sohnes (26.). Bremen versuchte sich weiterhin mit einem kontrollierten Aufbau, während das Team vom Salzgittersee immer wieder mit schnellen Kontern zeigte. So kam mit Petr Binias der nächste Neuzugang zum Zug. Zunächst scheiterte der Tscheche von der blauen Linie (27.), konnte jedoch in der selben Minute, von Kopke bedient, aus dem hohen Slot auf 3:1 erhöhen. Nun waren die Icefighters wieder besser in die Partie gekommen. Nach einem vermeintlichen Treffer von Kirill Borisov (33.) ging es bis zum Drittelende hin und her.
Zu Beginn des Schlussabschnitts fesselten die Bremer die Grün-Schwarzen im eigenen Drittel und sorgten mit Mirco Ratajczak für das 3:2 (42.). Es wurde wieder eng, doch die Gastgeber ließen sich nicht beirren und erhöhten wieder den Druck. Ron Friedrich versuchte es gleich zweimal von der Blauen (43.), Rouven Bannachs Knaller kurz darauf verfehlte das Netz. In der Folge gaben die Weserstars nochmal alles und setzten Dennis Korff im Heim-Tor erheblich unter Druck, doch der Neuzugang von den Harzer Falken hielt die Bude dicht und feierte einen gelungenen Einstand. Nach zwei letzten Möglichkeiten von Herklotz, der am Abschluss gehindert wurde (54.) und Michael Kopke, der keinen Abnehmer fand (57.) ging es bis zum Spielende wild hin und her. Bremen schickte eine Minute vor Schluss den Extraattacker, der allerdings keinen Erfolg mehr brachte.
"Das war ein verdienter Sieg, auch wenn wir ein weitesgehend ausgeglichenes Spiel gesehen haben!", resümierte Vit sichtlich erleichtert nach der Partie. "Wir haben uns durch die Gegentore nicht aus der Ruhe bringen lassen und haben den Fokus nicht verloren. Das war eine starke Leistung der gesamten Mannschaft", lobte der Coach sein Team und freut sich auch über die starken Auftritte seiner Neuzugänge, besonders über Dennis Korff, der auf Seiten der Icefighters zum besten Spieler der Partie gewählt wurde.



ELV Niesky
Kein Sieg bei 1. Auswärtsspiel
(RLO)  Am Sonntag, den 07.10.2018 starteten die Nieskyer Tornados ihre Saison 2018/19 in der Regionalliga Ost. Dabei waren sie zu Gast im Erika-Hess-Eisstadion in Berlin-Wedding bei den Cracks von FASS Berlin.
Die Berliner zählen natürlich zu den Favoriten der Liga und stellten dies auch am heutigen Spieltag eindrucksvoll unter Beweis. Beim Auftaktspiel in Berlin musste Trainer Jens Schwabe leider auf Sven Becher, Marco Noack, Richard Rentsch und Robert Handrick verzichten.
Den Kasten des ELV Niesky hütete bis zur 59. Minute Neuzugang Lars Morawitz, danach Torfrau Ivonne Schröder. Das 1.Drittel fing für die Gäste aus der Lausitz ganz gut an. Bereits in der 6. Minute gingen die Tornados durch ein Tor von Philip Riedel in Führung. Doch im Mitteldrittel überrollten die Gastgeber dann die Nieskyer. Die FÄSSer nutzten die vielen individuellen Fehler der Gäste aus und schossen gleich 4 Tore. Erneut sorgte Philip Riedel nach Vorlage von Jörg Pohling in der 33. Minute für einen Anschlusstreffer.
Zu Beginn des letzten Drittels erhöhten die Berliner dann verdient auf 6:2. Doch die Tornados zeigten Kampfgeist und konnten den Puck noch zweimal im Kasten der FÄSSer versenken; in der 49.Minute durch Philipp Rädecker nach Zuspiel von Sebastian Greulich und Jörg Pohling sowie in der 54. Minute durch Andreas Brill nach Vorlage von Daniel Wimmer und Markus Fabian. Aber trotz dieser starken Endphase konnten die Nieskyer das Spiel nicht mehr drehen. Am Ende gewannen die Gastgeber verdient mit 6:4 (0:1; 4:1; 2:2) und die 3 Punkte blieben leider in Berlin.



Landesliga Berlin
Auch Juniors starten mit hohem Sieg
(LLB)  Sie waren beim Spiel gegen den ASC Spandau der klare Favorit und kamen dieser Rolle auch ebenso klar nach. So unterlag der ASC Spandau gegen die Eisbären Juniors Berlin mit 0:19 (0:6/0:8/0:5).
Für die Askanier war es das zweite Spiel an diesem Wochenende und die Aufgabe war so schwer wie die am Vortag. Die Juniors zählen zum Favoritenkreis der Liga und so würde auf dem ASC wieder viel Arbeit zukommen.
Der ASC hatte zwar die erste Torchance, diese vereitelte aber Philipp Lücke im Tor der Juniors. Dann wurde Spandaus Torhüter Daniel Herzig unter Beschuss genommen. Bis zur ersten Pause sorgten Paul Konietzky (4., 10.), Dave Simon (7.), Dustin Tinius (11.), Marco Dietzel (14.) und Pierre Gläser (17.) für ein klares 0:6 nach 20 Minuten. 
Wie schon am Vortag wechselte Spandau zum 2. Drittel wieder den Torhüter, nun wurde Dennis Benna beschäftigt. Er konnte zwar ebenfalls einige Chancen entschärfen, dennoch stand es nach dem 2. Drittel 0:14. Pierre Gläser (22., 40.), Marco Mund (26.), Marco Dietzel (27.), Paul Konietzky (29., 35., 36.) und Dustin Tinius trafen für den Favoriten.
Spandau kämpfte weiter, aber es war sehr schwer, die Angriffe der Eisbären effektiv zu stören oder gar zu unterbinden. Zudem mussten sie noch auf einen angeschlagenen Spieler verzichten. Trotz des guten Einsatzes kassierten sie noch Treffer von Felix Gläser (43.), Niclas Koch (54., 55.), Paul Konietzky (55.) und Marc Müller (57.).
Viele Möglichkeiten anzugreifen ließen die Eisbären dem ASC während der gesamten Partie nicht. Es waren an diesem Wochenende auch nicht die Gegner, gegen die Punkte zu erwarten waren. Diese kommen aber noch. Das ist am nächsten Spieltag anders, denn am Samstag geht es um 18:30 Uhr im Paul-Heyse-Stadion gegen den OSC Berlin.
Es lief schon sehr gut bei den Juniors, aber es war eben einer der Gegner, gegen die man nichts anbrennen lassen darf. Die Zuschauer können sich kommenden Samstag auf ein echtes Spitzenspiel freuen. Denn dann treten die Juniors um 14:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion bei FASS Berlin an. (Norbert Stramm)


    
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Montag 8.Oktober 2018
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