Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 11.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost



Eisbären Berlin
Freitag in Krefeld, dann Heimspiel der Eisbären zur Mercedes Platz-Eröffnung
(DEL)  Die Eisbären Berlin treten am Freitagabend zum Auswärtsspiel in Krefeld an (19:30 Uhr, Yayla Arena). Weiterhin fehlen den Eisbären einige Verletzte, doch Cheftrainer Clément Jodoin hat die Lösung parat und wirkt mit dem Einsatz der jungen Förderlizenz-Spieler entgegen. So kommen Maximilian Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler nach dem CHL-Spiel gegen Grodno (4:1-Sieg) auch in der DEL gegen Krefeld zum Einsatz. Für den 20-jährigen Hessler, der am Mittwoch sein Champions Hockey League-Saisondebüt gab, wird das Match in Krefeld zudem das erste DEL-Spiel der Saison 2018/19.
Auf das Auswärtsspiel beim Tabellensechsten folgt der fünfte Heimspieltag der Saison, an dem die Eisbären den ERC Ingolstadt empfangen (Sonntag, 14. Oktober, 14:00 Uhr). Dieser findet am großen Eröffnungswochenende des Mercedes Platzes statt. Im Rahmen dessen öffnet auch der neue Eisbären Store seine Pforten. Das Soft-Opening findet am Freitag (12. Oktober) statt. Ab 17 Uhr werden die Eisbären-Profis Kai Wissmann und Jonas Müller vor Ort sein und Autogramme geben. Zur Abrundung des Wochenendes wird die NHL Global Fan Tour vertreten sein. Diese wird am Sonntag (14. Oktober) ab 10:00 Uhr in Berlin Halt machen und versuchen, viele neue wie alte Hockey-Fans zu begeistern. Den Zuschauern wird ein attraktives Angebot aus verschiedensten Aktivitäten, Gewinnspielen und Mitmach-Aktionen geboten.
Weiterhin nicht mit im Eisbären-Kader sind die Langzeitverletzten Thomas Oppenheimer (Schlüsselbeinbruch), Marvin Cüpper (Fußverletzung) sowie Jonas Müller (Schultereckgelenksprengung) und Kai Wissmann (Fingerfraktur). Auch Mark Olver (angeschlagen) und Martin Buchwieser (fiebriger Infekt) werden noch nicht wieder zur Verfügung stehen.
Die Partie in Krefeld kann auf Telekom Sport, im Liveticker auf www.eisbaeren.de oder in der Eisbären-App sowie auf den sozial-medialen Kanälen der Eisbären verfolgt werden.



Düsseldorfer EG
Bayern-Doppel: DEG vor anspruchsvollem Auswärtswochenende
(DEL)  Nach neun größtenteils sehr erfolgreichen Partien zum Auftakt in die DEL-Saison steht die Düsseldorfer EG noch immer an der Tabellenspitze. Zwei Vereine, die nur knapp dahinter liegen, sind am kommenden Wochenende die Gegner der Rot-Gelben. Am Freitag ist der Tabellendritte ERC Ingolstadt Gastgeber (19.30 Uhr), zwei Tage später geht es für Harold Kreis und sein Team zu Meister EHC Red Bull München (16.30 Uhr).



EHC Red Bull München
Langfristige Verletzungspausen für drei Münchner Stammspieler
(DEL)  Drei Leistungsträger des Deutschen Meisters EHC Red Bull München können längerfristig verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden. Zum einen fällt Stürmer Mads Christensen mehrere Monate aus. Der dänische Nationalspieler zog sich beim DEL-Spiel gegen die Kölner Haie eine Oberkörperverletzung zu. Der 31-Jährige wurde heute von Mannschaftsarzt Dr. Michael Schröder in München operiert. 
Ebenfalls mehrere Monate muss Trainer Don Jackson auf seinen Kapitän Michael Wolf verzichten. Der erfolgreichste Torschütze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verletzte sich bei der Auswärtspartie in Nürnberg am Bein. Die medizinische Abteilung der Red Bulls rechnet erst gegen Ende dieses Jahres mit der Rückkehr des 37-Jährigen. 
Mindestens die nächsten acht Partien fehlt auch Trevor Parkes. Der vor der Saison verpflichtete Stürmer steht wie sein Teamkamerad Christensen aufgrund einer Oberkörperverletzung aktuell nicht im Kader der Red Bulls. Parkes kehrt frühestens nach der Deutschland-Cup-Pause Mitte November zurück ins Team
Niederlage in Bremerhaven
Der EHC Red Bull München kehrt ohne Punkte von seinem Gastspiel bei den Fischtown Pinguins zurück. Vor 3.907 Zuschauern in Bremerhaven verlor das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt mit 2:6 (1:0|0:3|1:3). Frank Mauer und Justin Shugg erzielten die beiden Tore für München. 
In der Anfangsphase verteidigten beide Teams so gut, dass die Offensivformationen keine gefährlichen Aktionen hatten. Die erste große Chance des Spiels führte in der 16. Minute zum Tor – und das erzielten die Red Bulls: Frank Mauer wurde von Mark Voakes mit der Rückhand in Szene gesetzt und traf aus kurzer Distanz zum 1:0. 
Im Mittelabschnitt sorgte Chad Nehring nach 46 Sekunden für einen perfekten Start der Bremerhavener. Die Red Bulls kassierten in der Folge drei Strafzeiten. Drei Sekunden vor Ablauf der dritten Strafe schoss Maxime Fortunus die Pinguins mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Führung (31.). Das Team von der Nordseeküste nutzte den Schwung und legte in der 38. Minute durch Alexander Friesen nach.
Im Schlussabschnitt waren 25 Sekunden gespielt, als Jan Urbas den Münchnern einen weiteren Dämpfer verpasste. Die Red Bulls kämpften sich danach aber zurück ins Spiel und verkürzten durch einen von Justin Shugg abgefälschten Schuss auf 2:4 (51.). In der Schlussphase hatten die Bayern Chancen, es noch spannender zu machen, mit dem Treffer von Rylan Schwartz in der 58. Minute war die Partie aber entschieden. Eine Minute später markierte Jan Urbas per Empty-Net-Tor den 2:6-Endstand



Bayreuth Tigers
Tigers wollen den Schwung nutzen…
(DEL2)  Viele Rückschläge und ein erstes wichtiges Erfolgserlebnis im letzten Heimspiel prägten den Saisonstart des einzigen fränkischen DEL2-Clubs mit neu zusammen gestelltem Team. Mit Freiburg (Freitag, 19.30 Uhr) auswärts und den Kassel Huskies (Sonntag, 18.30 Uhr im Tigerkäfig) trifft man nun auf zwei Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle, wonach man die Richtung der nächsten Wochen für die Wagnerstädter vielleicht besser einschätzen kann.
Der langjährige Trainer im Breisgau, Leos Sulak, musste diesen Sommer zumindest bei den Kontingentspielern im Kader auch wieder komplett neu aufbauen. Daneben kann er sich aber nach wie vor auf die inzwischen sehr erfahrenen Eigengewächse um die Topstürmer Linsenmeier und Kunz bzw. Verteidiger Brückmann als verlässlich erprobte Achse stützen. Neu dagegen sind alle vier Ausländer wie die Verteidiger Alex Miner-Barron und Radek Havel sowie die Stürmer Mason Baptista und Ryon Moser. Letztgenannter allerdings mit deutschem Spielerpass, der den im Tryout nicht überzeugenden Tschechen Fronk ersetzt. Topscorer des Teams (7 Punkte) und Torjäger (5 Treffer) ist aber aktuell Marc Wittfoth. Im Tor vertraut man an der Dreisam dem ligaerprobten Matthias Nemec (früher Ravensburg und Rießersee). Ein Wiedersehen mit ihrem alten Club vom Roten Main feiern dabei Sergej Stas und Marvin Neher (beide zuletzt allerdings verletzt). Mit Platz 10 bei 9 Punkten aber nur 19 eigenen Treffern (wenigste der Liga, was die nicht zu hohe Gegentorquote aber bisher noch fast kompensieren kann) liegt man in etwa im erwarteten Soll, denn die Wölfe geben mit ihrem in die Jahre gekommenen Stadion und insgesamt eher kleinem Budget jedes Jahr den Klassenerhalt als vorderstes Saisonziel aus.
Etwas andere Ambitionen haben die Nordhessen, die am Sonntag ihre Aufwartung am Roten Main machen und mit 13 Zählern aktuell auf Platz 6 liegen. Zuletzt verbuchte man allerdings drei Niederlagen in Folge. Gemeinhin werden die Schlittenhunde auch immer wieder als möglicher Kandidat für die DEL genannt. Jeweils Positionen zwischen Platz 3 und 6 nach der Hauptrunde bestätigen diese Einschätzung in den letzten vier Jahren, auch wenn man in diesen Spielzeiten nie ganz vorne lag. Trainer und Liga-Urgestein Rico Rossi hat auch dieses Jahr eine durchaus prominent besetzte und nordamerikanisch geprägte Mannschaft zu Verfügung. Ausnahme ist der slowakische Topgoalie Marcel Melichercik. Besonders der Angriff ist sehr namhaft bestückt mit Topscorer Richie Mueller und dem vormals auch schon mit Förderlizenz in Bayreuth aktiven Jens Meilleur neben Tyler Gron, Matthew Neal und Sam Povorozniouk, die allesamt ihre sportlichen Wurzeln „jenseits des großen Teichs“ haben. Aber auch hinten gibt es mit den offensivstarken Verteidigern Alex Heinrich, Mike Little und dem erfahrenen Andy Reiß einiges an Qualität. Noch ist es Coach Rossi aber nicht ganz gelungen, die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden und im bekannt schwierigen Umfeld der Huskies rumort es eigentlich immer etwas.
Ein klein wenig Entspannung gab es dagegen bei den heimischen Raubkatzen durch den verdienten Sieg über Dresden. Aber allen hier ist klar, dass es nur ein erster Schritt war und man weiter hart arbeiten muss, um die nächste Entwicklung machen zu können. „Nach all den Niederlagen hilft so ein Sieg natürlich für die Sicherheit und den Glauben an sich“, fasst Trainer Kujala zusammen, „aber von alleine geht danach trotzdem nichts und wir trainieren weiter wie immer.“ Nach vielen Änderungen in den Formationen in den letzten Spielen, will der Finne die Reihen nun erstmal weiter so zusammenlassen. „Offensiv haben wir zuletzt immer genug Chancen kreiert und auch Tore geschossen. Deswegen lasse ich die Blöcke vermutlich erst einmal so zusammen. Defensiv gibt es zwar noch einiges zu verbessern, aber auch da sehe ich eine gewisse Stabilisierung, auf die wir aufbauen können“. Dazu helfen könnte eventuell Tryout-Neuzugang Adam Poldruhak. Wenn seine Wechsel- und Passformalitäten rechtzeitig abgeschlossen werden können, soll er auch schon in den kommenden Spielen eingesetzt werden. Der junge Deutsch-Slowake mit Gardemaßen bleibt voraussichtlich erst einmal für vier Wochen ein Tiger und soll sich - solange sein erfahrener Landsmann Jozef Potac noch verletzt fehlt - in Training und Pflichtspielen zeigen und beweisen (siehe auch Extrameldung). Bei der Torhüterfrage ließ der Tigerdompteur eine Entscheidung noch offen, erklärte aber schmunzelnd, dass er die ganze Zeit gesagt habe, dass man zwei gute Goalies habe und er deswegen immer wieder vor hat, auch mal zu wechseln, ergänzte aber noch, dass ihm die gute Partie von Timo Herden natürlich trotzdem nicht entgangen ist.



Eispiraten Crimmitschau
„Wir müssen Zuhause eine Macht sein!“ - Kim Collins im Pressegespräch vor Kaufbeuren und Freiburg
(DEL2)  Das fünfte Punktspielwochenende der DEL2-Saison 2018/19 steht kurz bevor. Die Eispiraten treffen an diesem Wochenende auf den ESV Kaufbeuren sowie auf die Wölfe Freiburg. Auch in dieser Woche stand Kim Collins, Cheftrainer der Westsachsen, den Journalisten in der Medienrunde Rede und Antwort. Dabei sprach der Deutsch-Kanadier unter anderem über die kommenden Aufgaben, die Wichtigkeit der Zuschauer, Christoph Körner und eine ungewohnte Parksituation für das Team.
Wenn die Eispiraten Crimmitschau morgen um 10:45 Uhr ins Allgäu zum Auswärtsspiel bei dem ESV Kaufbeuren aufbrechen, nehmen sie viel Selbstvertrauen aus dem vergangenen Wochenende mit. „Kaufbeuren ist eine gute Truppe und es wird sicherlich nicht einfach, dort zu bestehen. Doch wir sind gut vorbereitet und die Aufgabe ist für meine Jungs machbar“, sagt Cheftrainer Kim Collins. Der 56-jährige Eishockeylehrer ließ sich zudem einen kleinen Ausblick auf das Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg entlocken: „Zuhause müssen wir eine Macht sein“, meinte Collins und fuhr fort: „Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen. Das sagt jeder Coach, ich weiß, aber es ist so. Wir müssen wach sein und unsere Zuschauer als zusätzliche Waffe nutzen“.
Im Detail sprach der Eispiraten-Trainer über…
… Förderlizenzspieler Christoph Körner: Christoph kam am Dienstag aus Bremerhaven und hat bislang einen guten Eindruck gemacht. Er soll auf unbestimmte Zeit hier bleiben. Er ist ein guter Typ, ist läuferisch stark und denkt mit. Er ist einer der wenigen, der viele Dinge hinterfragt und zudem sehr spielintelligent. Er ist ein positiver Typ. Wir werden schauen, wie wir ihn einbauen.
… die Kooperation mit den Fischtown Pinguins: Die Partnerschaft mit Bremerhaven ist sehr gut. Wir haben mit Kircher und Körner zwei gute Spieler erhalten, die hier weitere Spielpraxis sammeln können und uns verstärken. Die Zusammenarbeit mit Wolfsburg hat dagegen relativ wenig Sinn gemacht. Wenn man nur einen Spieler bekommt, der dann nur für ein oder zwei Tage da ist und danach wieder abreist, ist das nicht so optimal.
… weitere Verstärkungen: Wir haben mit Christoph eine weitere Verstärkung bekommen und haben so ein gutes Polster. Unser Ziel ist es jedoch, bis spätestens Dezember mit vier Reihen zu spielen. Deswegen schauen wir auch nach weiteren Alternativen im Sturm. Das ist einfach besser für Abläufe im Training und außerdem wollen wir so konditionellen Problemen vorbeugen.
… die Torhüterfrage und mögliche Einsätze von Schietzold und Halbauer im Angriff: Im Tor startet morgen Brett Kilar. Er hat am Wochenende einen guten Job gemacht und bekommt deshalb wieder unser Vertrauen. Schietzold und Halbauer werden nicht im Sturm auflaufen. Lieber erhalten Kabitzky, Talbot oder Pohl Einsatzzeiten in der vierten Reihe. Ich möchte die Verteidigung mit sieben Spielern nicht auseinandernehmen. Das hat zuletzt gut funktioniert.
… die veränderte Parksituation für die Spieler: Die Spieler dürfen nicht mehr vor der Kabine parken. Das ist jetzt erstmal nicht so schlimm, die können auch laufen. Hauptsache der Coach darf hier parken (lacht). Allerdings ist es nicht nachvollziehbar, da wir ein Profistandort sind und uns auch so verhalten sollten. Das gibt es so bei keinem Club in der DEL2. Die Spieler sind immer noch das höchste Gut am Standort!



Deggendorfer SC
Deggendorfer SC empfängt die Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Nach zuletzt drei Siegen in Folge auch am kommenden Wochenende in der  
Erfolgsspur bleiben. Gegner beim Heimspiel am Freitag sind dabei  
zunächst die Dresdner Eislöwen, die einen katastrophalen Start in  
diese DEL2-Saison hinlegten.
Im Sommer haben sich die Sachsen ordentlich verstärkt. Mit  
Offensivverteidiger Jordan Heywood und dem letztjährigen Topscorer der  
Eispiraten Crimmitschau Jordan Knackstedt sollte ein Platz im vorderen  
Tabellenbereich angestrebt werden. Der Start in die Saison lief dann  
allerdings alles andere als vielversprechend. Zwar funktioniert die  
Tormaschinerie teilweise ziemlich gut, dennoch kassieren die Eislöwen  
zu viele Tore. Bereits 38 Gegentore stehen für das Team von Trainer  
Jochen Molling zu Buche und damit bilden die Sachsen einen der  
schlechtesten Defensivverbunde der Liga.
Am vergangenen Wochenende gab es für die Eislöwen den bisherigen  
Saisontiefpunkt, als sie bei den Bayreuth Tigers mit 4:1 verloren und  
damit die rote Laterne von den Franken übernahmen. Allein schon aus  
diesem Grund dürften die Dresdner am kommenden Freitag besonders  
motiviert sein, im Spiel gegen den DSC Punkte zu holen und den letzten  
Tabellenplatz so schnell wie möglich zu verlassen.
Doch das Aufeinandertreffen beider Teams bietet noch weitere Brisanz.  
Mit Torhüter Marco Eisenhut und Neu-Kapitän Thomas Pielmeier stehen  
gleich zwei gebürtige Deggendorfer im Kader der Sachsen, die sich in  
der Partie gegen ihren Heimatverein natürlich von ihrer besten Seite  
zeigen wollen.
Auf Deggendorfer Seite könnte Christopher Kasten wieder in den Kader  
zurückkehren. Der Verteidiger, der zuletzt gesundheitlich angeschlagen  
war und dann noch muskuläre Probleme hatte, könnte mit Hilfe der  
Physios bis zum Wochenende wieder fit sein.
Spielbeginn am Freitag in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.



Dresdner Eislöwen
Eislöwen in Deggendorf & gegen Kaufbeuren gefordert
(DEL2)  Für die Dresdner Eislöwen stehen am Wochenende zwei Partien gegen den Deggendorfer SC und den ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Für die Einsätze steht der komplette Kader zur Verfügung.
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Deggendorf ist als Aufsteiger holprig in die Saison gestartet, hat die letzten drei Spiele aber erfolgreich bestritten. Die Mannschaft bringt einiges an Erfahrung mit. Kaufbeuren hat sich in den letzten Jahren einen festen Kern aufgebaut und sich vor der Saison punktuell verstärkt. Unsere Aufgabe für das Wochenende ist klar. Wir wollen als Mannschaft überzeugen.“ 
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier: „Wir stehen nicht da, wo wir stehen wollen. Alle Beteiligten haben am Standort nach Gründen und Lösungen gesucht und letztlich die Entscheidung getroffen, einen Wechsel auf der Position des Kapitäns vorzunehmen. Dieser Impuls hat der Mannschaft gezeigt, dass Entscheidungen gefällt werden. Ich versuche das Amt des Kapitäns so gut wie nur möglich auszufüllen, stecke 110 Prozent rein und werde alles versuchen, um mit unserem Team wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.“ 
Das Spiel beim Deggendorfer SC am Freitag, 12. Oktober beginnt um 20 Uhr und wird geleitet von den HSR Christian Oswald und Erich Singaitis. Am Sonntag, 14. Oktober um 17 Uhr gastiert der ESV Kaufbeuren in der Dresdner EnergieVerbund Arena. Das Spiel steht unter der Leitung der HSR Göran Noeller und Volker Westhaus. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Spiele live. 



Löwen Frankfurt
Nächstes Topspiel: Löwen empfangen Ravensburg
(DEL2)  Am Freitag, den 12. Oktober müssen die Löwen zum nächsten Topspiel antreten. Nach ihrem erfolgreichen Auftritt bei Tabellenführer Weißwasser sind diesmal die Ravensburger Towerstars zu Gast in der Frankfurter Eisporthalle. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Nach den beiden harten Spielen vom Wochenende war am Montag erst einmal Ausruhen angesagt, bevor die Jungs am Dienstag alles für die Fans beim Showtraining gaben. In fünf Disziplinen mussten sie ihr Können unter Beweis stellen und begeisterten alle anwesenden Fans.
Ein Spieler der Löwen konnte vergangenes Wochenende besonders glänzen. Magnus Eisenmenger erzielte am Sonntag beim 6:2-Erfolg über Weißwasser sein erstes Tor im Löwen Trikot und schoss sich dabei wohl warm für das Zielschießen, welches er am Dienstag auch für sich entschieden konnte.
Während Magnus Eisenmenger am Dienstag punktete, fehlten einige Löwen: Leon Hüttl und Mike Fischer waren ebenso bei der U20-Nationalmannschaft wie Nicolas Cornett und Robin Palka.
Ravensburg ist sehr gut in die Saison gestartet und konnte ganze sechs Spiele in Folge ohne Punktverlust verzeichnen. Erst am letzten Wochenende haben die Türme erste Punkte liegen lassen. Konnten sich die Towerstars am Freitag noch in der Verlängerung gegen die Heilbronner Falken retten, mussten sie zwei Tage später in einem packenden Spiel gegen Bad Nauheim nach 60 Minuten die erste Niederlage hinnehmen (5:7).
Topscorer der Badener ist Andreas Driendl, der Anfang der Saison vom insolventen SC Riessersee zu den Towerstars gekommen ist.
Bei dem Duell am Freitag treffen sowohl die beste Offensive als auch die beste Defensive aufeinander. Beide Mannschaften haben 44 Tore geschossen und 21 Gegentreffer kassiert, wobei die Ravensburger Towerstars ein Spiel weniger haben. Die Löwen haben die vergangenen fünf Duelle gegen Ravensburg gewonnen – allerdings jeweils nur mit einem Tor Unterschied.



EHC Freiburg
Heimspiel am Freitag - EHC will Wiedergutmachung betreiben
(DEL2)  Nach dem 1:3 gegen Aufsteiger Deggendorf am vergangenen Sonntag gibt sich der EHC Freiburg kämpferisch – und hat bereits am morgigen Freitag die Chance, ein anderes Gesicht zu zeigen: Um 19.30 Uhr gastieren die Tigers aus Bayreuth in der Freiburger Eissporthalle.
"Ich erwarte eine Reaktion auf das Spiel gegen Deggendorf. Denn das war die schlechteste Partie, die wir in dieser Saison gezeigt haben", sagt EHC-Coach Leos Sulak und betont: "Wir sind unseren treuen Fans etwas schuldig, das wissen wir ganz genau. Wir haben die ganze Woche über gut trainiert und ich sehe, dass die Mannschaft Wiedergutmachung betreiben möchte." Der Trainer kündigt außerdem "ein paar Veränderungen" in der Aufstellung an. Für Ryon Moser beispielsweise hat Sulak eine neue Rolle im Visier.
Die Konstellation ist jener des vergangenen Wochenendes gar nicht unähnlich: Stellte sich am Sonntag Deggendorf als Aufsteiger vor, so kommt nun Bayreuth als sportlicher Absteiger der Vorsaison (nach der die Franken durch den Rückzug des SC Riessersee in der DEL2 bleiben konnten). Und wie die Niederbayern verfügen auch die Tigers über eine Mannschaft, die keineswegs zu unterschätzen ist. So glänzte beim wichtigen 4:1-Heimerfolg gegen Dresden unter anderem der Finne Ville Järveläinen, das Bayreuther Tor hütet der vom Spitzenteam Frankfurt gekommene Brett Jaeger. In Mark Heatley steht ein gebürtiger Freiburger im Team der Tigers, von denen im Sommer Sergej Stas und Marvin Neher in Richtung Südbaden gewechselt waren. Der im oberen Körperbereich verletzte Verteidiger Neher muss am Wochenende nochmals pausieren, dürfte danach aber bald aufs Eis zurückkehren.
Karten für das Match am Freitag um 19.30 Uhr gibt es im Freiburger Online-Ticketshop sowie auf der Geschäftsstelle an der Ensisheimer Straße (Donnerstag 17 bis 19 Uhr, Freitag 10 bis 12 und ab 16.30 Uhr). 
Am Sonntag um 17 Uhr tritt der EHC Freiburg bei den Eispiraten Crimmitschau an. Beide Begegnungen des Wochenendes werden live auf Sprade.TV übertragen. 



Tölzer Löwen
Löwen gegen Liga-Topteams
(DEL2)  Es ist keine einfache Phase, in der sich die Tölzer Löwen derzeit befinden. Nach negativen Ergebnissen folgen nun Partien gegen die beiden statistisch besten Teams der Liga. Am Freitag steht die längste Auswärtsreise der Saison zu den Lausitzer Füchsen an. Am Sonntag reisen die Löwen Frankfurt in die weeArena.
Freitag, 12.10., 19:30 Uhr: Lausitzer Füchse vs. Tölzer Löwen
Über 620 Kilometer sind es für die Tölzer Löwen zum Tabellenführer der DEL2. Dass die Lausitzer Füchse nach neun Spieltagen die Tabelle anführen, hätten im Sommer so wohl die wenigsten vorhergesagt. Es sind auch selten hohe Siege, die das Team aus Weißwasser einfährt. Doch die Mannschaft findet Wege Spiele zu gewinnen. Das gelang bislang acht Mal, nur gegen die Löwen Frankfurt setzte es am vergangenen Spieltag eine 2:6-Niederlage. Trainer Corey Neilson lässt ein schnelles, druckvolles Eishockey mit vier Reihen spielen. Die große Stärke der Füchse ist die mannschaftliche Ausgeglichenheit. Die gehaltenen Kontingentspielern Jeff Hayes, Anders Eriksson und Chris Owens überzeugten alle weiterhin. Auch die Deutschen David Kuchejda, Feodor Boiarchinov, sowie Top-Talent Charlie Jahnke konnten ihre Scoringwerte verbessern. So kommt es, dass bereits elf Spieler fünf oder mehr Punkte erzielt haben. Im Tor erwies sich Olafr Schmidt als echter Glücksfang. Der 23-jährige Halb-Kanadier kam von Preußen Berlin in die Lausitz und überzeugte bislang mit einer Fangquote von über 93%.
Sonntag, 13.10., 18:30 Uhr: Tölzer Löwen vs. Löwen Frankfurt
Löwenduell, die Zweite! Erst vor acht Tagen standen sich beide Teams in der Eissporthalle Frankfurt gegenüber. Ein vorgezogenes Spiel vom 23.Spieltag war der Grund. Nun treffen sich beide Mannschaften erneut, diesmal regulär an Spieltag zehn. Die erste Partie ging klar zugunsten der Frankfurter aus. Mit 9:2 gewann das Team vor heimischem Publikum. Wie üblich ist die Offensive der Hessen ligaweit gefürchtet. Mit 44 Toren führen sie auch diese Saison die Rangliste an. Top-Performer waren bislang die beiden Kanadier Matthew Pistilli (15 Punkte) und Mathieu Tousignant (13 Punkte). Dazwischen schiebt sich mit Adam Mitchell ein Halb-Kanadier (14 Punkte). Diese individuelle Qualität spiegelt sich auch im Powerplay wieder: Über 30%-Erfolgsquote sind auch hier Topwert. Trainer Matti Tiilikainen kann auf eine gute Mischung zwischen erfahrenen und hungrigen Spielern zurückgreifen. In die Riege der jungen Akteure reiht sich auch der Tölzer Leon Hüttl ein. Das Verteidiger-Talent hat sich in Frankfurt einen Stammplatz erspielt. Die Zeit im Kasten teilten sich bislang Felix Bick und Bastian Kucis.
Personalsituation:
Die Personalsituation hat sich in Bad Tölz etwas entspannt. Mit Philipp Schlager ist ein wichtiger Akteur zurückgekommen und spielfit. Das gilt noch nicht für Lubor Dibelka. Der Stürmer konnte aber bereits erste Einheiten mit dem Team absolvieren - ein Einsatz am Wochenende kommt aber wohl noch zu früh. Außerdem fällt Valentin Gschmeißner weiterhin aus. Der Verteidiger hat mit der Reha begonnen.



Höchstadter EC
Alligators auf Punktejagd
(OLS)  Die ersten beiden Oberliga-Wochenenden waren für den Höchstadter EC geprägt von starken Gegnern, vier Zähler stehen aktuell auf dem Punktekonto der Aischgründer. Am bevorstehenden, dritten Wochenende wollen die Alligators weitere Punkte erobern und zudem ihren Fans den ersten Heimsieg der Saison schenken.
Am Freitag (20:00 Uhr) führt die Reise für die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt, gefolgt von zwei Fanbussen und zahlreichen Privatfahrern, zum EV Regensburg. Die Eisbären konnten zuletzt gegen Weiden, Landshut und Selb drei Siege feiern und wollen in der heimischen Donau-Arena einen weiteren Sieg einfahren. Die Alligators gehen auch in diese Partie als Außenseiter, wollen aber dennoch die Eisbären ärgern und versuchen für eine Überraschung zu sorgen.
Das letzte Oberligaspiel der Alligators in Regensburg in der Saison 2016/2017 gewann der HEC mit 3:5.
Am Sonntag Abend erwartet die HEC-Fans dann nach den Heimspielen gegen den SC Riessersee und die Starbulls Rosenheim erneut ein Stimmungshighlight, denn die Duelle zwischen Höchstadt und Memmingen versprechen seit Jahren stets eine lautstarke Kulisse auf den Rängen und hart umkämpfte Duelle auf dem Eis.
Die Indians aus Memmingen konnten zwar ihren Kader im Sommer noch einmal gezielt verstärken, starteten aber trotzdem mit vier Niederlagen in die Saison und zogen mit der Trennung vom Trainerduo Dietrich / Benda bereits die Reißleine. Es folgte am vergangenen Sonntag prompt der erste Saisonsieg beim EV Weiden.
Spielbeginn im Eisstadion am Kieferndorfer Weg ist um 18 Uhr, da mit großem Publikumsandrang gerechnet wird empfiehlt der Höchstadter EC seinen Fans bereits frühzeitig vor Ort zu sein oder sich möglichst vorab an den bekannten Vorverkaufsstellen die Eintrittskarten zu sichern.



ECDC Memmingen
Großes Derby: Indians empfangen Sonthofen
(OLS)  Am Freitag steigt das nächste Highlight: Das erste Allgäu-Derb der Spielzeit findet am Memminger Hühnerberg statt. Ab 20 Uhr duellieren sich die Memminger Indians mit den „Bulls“ aus Sonthofen, Karten für die Partie sind weiterhin an allen VVK-Stellen erhältlich.
Den Umschwung erfolgreich bewältigt – so könnte man das vergangene Wochenende aus Memminger Sicht zusammenfassen. Nach der Trennung vom Trainergespann Dietrich/Benda haben die Indians mit zwei guten Leistungen wieder ein Lebenszeichen gesendet. Die ersten Punkte in der Saison, die es gegen Weiden am Sonntag zu bejubeln gab, waren enorm wichtig fürs Selbstvertrauen der Mannschaft, die nun den großen Rivalen aus Sonthofen besiegen will.
Die Bulls haben bislang zwei Zähler auf dem Konto, fast hätten sie aber dem Topteam aus Rosenheim am letzten Spieltag ein Bein gestellt. Nur knapp mussten sie sich am Ende geschlagen geben, ähnlich sah es gegen Riessersee aus. Im Sommer gab es einen etwas größeren Umbruch bei den „Bulls“. Nach dem Abschied von Trainer Heiko Vogler setzt man nun ganz auf die „Tschechische Karte“. Mit Lukas Slavetinsky wurde ein äußerst erfahrener Abwehrspieler aus Ravensburg verpflichtet, der gleichzeitig den Posten des Sportlichen Leiters einnimmt. Das Traineramt bekleidet nun Martin Sekera, der lange Zeit in Lindau aktiv war. Auch die Kontingentspieler des ERC sind beide aus Tschechien, Martin Frolik und Petr Sinagl sollen mit den Führungsspielern Kames, Rau und Sill das Team der Allgäuer führen.
Die Indians, um Interimstrainer und Kapitän Daniel Huhn, wollen am Wochenende ihr Punktekonto weiter aufstocken. Gegen die Bulls wird Torhüter Joey Vollmer wieder ins Team zurückkehren. Patrik Beck und auch Jakub Wiecki, der bereits wieder Einheiten auf dem Eis absolviert hat, müssen verletzungsbedingt weiter pausieren, auch bei ein bis zwei weiteren Spielern stehen noch Fragezeichen hinter einem Derby-Einsatz. Doch trotz personeller Einschränkungen sind die Indians hoch motiviert. Auch wenn noch kein neuer Trainer feststeht, laufen die Vorbereitungen im Indianer-Lager höchst zufriedenstellend ab, so dass kein Schnellschuss auf dieser Position getätigt werden soll. Die Verantwortlichen gehen im Moment davon aus, dass eine Entscheidung über die Besetzung des vakanten Postens erst nach dem Wochenende gefällt wird.
Vor einer großen Kulisse soll jetzt der erste Heimsieg der Saison her, für die Memminger Fans gäbe es wahrlich keinen besseren Zeitpunkt als die ersten Heimpunkte im großen Allgäu-Derby einzufahren. Karten für das Prestigeduell gegen die Oberallgäuer gibt es an allen VVK-Stellen sowie an den Abendkassen, die um 18:30 Uhr am Spieltag öffnen. Das Spiel wird außerdem live auf Sprade.tv übertragen.
Nachlegen beim Aufsteiger: Indians reisen nach Höchstadt
Den zweiten Auswärtssieg in Folge will der ECDC Memmingen beim ewigen Rivalen in Höchstadt schaffen. Die Indians erhoffen sich drei wichtige Zähler in Franken, beim starken Aufsteiger dürfte das allerdings nicht einfach werden.
Nach dem 5:3 Erfolg am letzten Sonntag in Weiden wollen die Indians nun in der Fremde den zweiten Sieg der Spielzeit einfahren. Beim Höchstadter EC hat sich das Team von Interimscoach Daniel Huhn Punkte zum Ziel gesetzt, um den Aufwärtstrend der vergangenen Partien zu bestätigen.
Der Aufsteiger aus Höchstadt hat sein Jahr in der Bayernliga bestens verkraftet. Nach dem Abstieg aus der Oberliga vor zwei Jahren sind die „Alligators“ direkt wieder in die dritte Liga zurückgekehrt. Als absolutes Topteam der Bayernliga machen sie sich auch in diesem Jahr berechtigte Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Im Sommer endete bei den Franken auch die Ära „Daniel Jun“. Der langjährige Kopf der Mannschaft hat seine Spielerkarriere beendet und wirkt mittlerweile als Nachwuchstrainer in Kaufbeuren. Mit Martin Ekrt haben die Panzerechsen einen Nachfolger gefunden, der das Team nun in Richtung Klassenerhalt führen soll.
Die Indians werden zu dieser Partie (Beginn: 18:30 Uhr) wieder von einigen Fans begleitet. Ein Fanbus wird auf jeden Fall rollen. Anmeldungen für diesen werden noch unter Tel: 01607856269 entgegengenommen.



SC Riessersee
Derbywochenende für die Weiß-Blauen - Sonntag ist der EC Peiting in Garmisch-Partenkirchen zu Gast
(OLS)  Lange hat es gedauert, nämlich beinahe 8 Jahre, dass die Weiß-Blauen wieder ein Pflichtspiel im heimischen Olympia-Eissport-Zentrum gegen die Peitinger Elche zu bestreiten haben. Das letzte Treffen gewannen die Riesserseer knapp mit 4:3 - Torschütze zum 1:0 war damals unser heutiger Kapitän Florian Vollmer. Am kommenden Sonntag ist es um 18 Uhr wieder soweit. Vermutlich wird der Neuzugang aus Schweden, Martin Naenfeldt, sein Debut im Trikot des SCR geben.
„Sofern alle Papiere vorliegen, kann unser neuer Stürmer für uns auflaufen. Natürlich ist es immer spannend, wie sich ein neuer Spieler in die Mannschaft einfügt und wir werden sehen wo er uns spielerisch am meisten helfen kann. Dass er uns helfen wird, steht für mich ausser Frage" so Toni Söderholm.
Tickets gibt es am Sonntag ab 16 Uhr an der Stadionkasse, oder Online bei:
https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/
Bevor es aber am Sonntag zum Treffen der ehemaligen Kooperationspartner aus der letzten Saison kommt, trifft der SC Riessersee am Freitag einen alten Weggefährten. Viele Jahre verbrachten die Starbulls Rosenheim und der SC Riessersee in der gleichen Liga, bis die Grün-Weißen 2016/17 sportlich in die Oberliga abgestiegen sind. Das Spiel beginnt um 19:30Uhr und wird live auf Sprade.TV gezeigt.
„Vor uns steht ein hartes Wochenende, wir treffen auf die zwei Top Favoriten der Oberliga Süd, wenn nicht sogar der gesamten Oberliga. Es wird spannend zu sehen, wie wir uns gegen diese Topmannschaften behaupten. Wir möchten auch eine Topmannschaft sein und dieses Wochenende wird uns hoffentlich die Antwort liefern, wo wir gerade stehen. Es wird ein spannendes Wochenende mit zwei tollen Derbies – schauen wir mal was dabei rauskommt.“ so erneut Trainer Söderholm.



Starbulls Rosenheim
Prestige-Derby und Spitzenspiel
(OLS)  Neun Punkte aus drei Spielen, so lautet die makellose Bilanz der Starbulls Rosenheim aus den ersten drei Heimspielen der noch jungen Saison 2018/19 in der Eishockey-Oberliga Süd. Nun kommt es im Rahmen des sechsten Spieltags bereits zum vierten Auftritt der Grün-Weißen vor den eigenen Fans – und der hat es in sich. Am Freitag empfangen die Starbulls den oberbayerischen Rivalen vom SC Riessersee zum Derby, das gleichzeitig das Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten darstellt. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr.
14 von 15 möglichen Punkten haben die Starbulls Rosenheim aus den ersten fünf Spielen mitgenommen. Nur der EC Peiting kann die noch um den einen möglichen Zähler bessere Bilanz nach fünf Spieltagen aufweisen. Der SC Riessersee, der mit vier Drei-Punkte-Siegen in die Spielzeit gestartet war, musste am letzten Spieltag dagegen trotz klarer Überlegenheit eine 2:3-Heimniederlage gegen den EV Lindau hinnehmen und rangiert mit 13 Punkten auf Platz drei der Tabelle. Damit kommt es nun zu einem echten Spitzenspiel am Freitag, wenn die Starbulls im emilo-Stadion den „Altmeister“ aus Garmisch-Partenkirchen empfangen.
Das oberbayerische Derby steht in dieser Saison freilich unter besonderen Vorzeichen. Denn der SC Riessersee darf nach finanziellen Turbulenzen, die den Entzug der DEL-2-Lizenz zur Folge hatten, zwar in der Hauptrunde der Oberliga Süd mitspielen, nicht jedoch in späteren Meisterrunde und damit auch nicht in den Playoffs. Der amtierende Vizemeister der zweithöchsten deutschen Spielklasse darf sich ab Mitte Januar nur noch mit dem nach der Hauptrunde schlechtplatziertesten Team der Oberliga Süd und den qualifizierten Mannschaften aus der Bayernliga messen.
Umso mehr ist es das Prestige, um das es für den SC Riessersee in den vier Hauptrunden-Duellen mit den Starbulls geht. Man kann auch sagen: Der SC Riessersee hat gegen den oberbayerischen Rivalen nichts zu verlieren, kann ihn aber ärgern und Punkte klauen. Das wollen Manuel Kofler und seine Mannschaft natürlich mit aller Macht vermeiden.
Für knisternde Spannung – nicht nur auf dem Eis sondern auch auf den Rängen – ist also grundsätzlich gesorgt, wenn die Traditionsvereine am Freitagabend die Schläger kreuzen. Spannend wird es aber auch sein, welcher Kader Gästetrainer Toni Söderholm bei diesem Spiel zur Verfügung steht. Der SCR kooperiert auch als Oberligist in der laufenden Spielzeit mit DEL-Topteam RB München – und die sind nach ihrem Donnerstags-Auftritt in Bremerhaven am Freitag spielfrei. Zudem haben die mit nur einem Kontingentspieler in die Saison gestarteten Werdenfelser jüngst einen zweiten ausländischen Akteur verpflichtet: Der 22-jährige schwedische Flügelstürmer Martin Naenfeldt soll im emilo-Stadion sein Debüt im Trikot mit der Nummer 34 feiern. Es ist also damit zu rechnen, dass SCR-Coach Söderholm beim Derby in Rosenheim auf die nominell stärkste Aufstellung der bisherigen Saison zurückgreifen kann.
Karten für das Derby gegen den SC Riessersee am Freitag um 19:30 Uhr im emilo-Stadion  sind jederzeit online und zum Selbstausdruck erhältlich im Ticketshop auf www.starbulls.de. Die Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion ist für den Kartenvorverkauf am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 geöffnet. Die Tageskasse öffnet am Freitag um 17:30 Uhr. Wer keine Möglichkeit hat, selbst ins Stadion zu kommen, kann das Spiel per Internet-Livestream – buchbar über www.sprade.tv zum Preis von 
5 Euro – verfolgen.
Am Sonntag steht für die Starbulls eine weitere anspruchsvolle Aufgabe auf dem Programm. Die Mannschaft von Manuel gastiert dann bei den Selber Wölfen. Spielbeginn in der Selber NETZSCH-Arena ist zum 18 Uhr. 



ERC Sonthofen
Allgäu-Derby gegen den ECDC Memmingen
(OLS)  Am Freitag, den 12.10.2018, findet das erste Duell gegen den ECDC Memmingen in Memmingen statt. Dieses Derby verspricht Hochspannung. Neben der Rivalität der beiden Vereine birgt auch die Tabellensituation beider Teams ein enges, kampfbetontes und spannendes Spiel.
Beim ECDC hat sich vor der Saison, aber auch während der laufenden Saison Einiges getan. Vor der Saison verließen neun Spieler die Indians. Ihnen gegenüber stehen acht Neuzugänge (inkl. Förderlizenzen). Diese Neuzugänge haben es in sich: Der „Königstransfer“ ist sicherlich Jared Mudryk. Der 35-jährige Goalgetter kam von den Selber Wölfen nach Memmingen und kann in der Oberliga die beeindruckende Bilanz von 325 Toren und 635 Assists in nur 542 Spielen aufweisen. Von dieser geballten Erfahrung wollen die Memminger profitieren und den direkten Klassenerhalt sowie die Teilnahme an den Playoffs in diesem Jahr erreichen. Neben Mudryk sind namhafte Spieler wie Philipp Gejerhos (Lindau) und Jakub Wiecki (Erfurt) neu im Team des ECDC.
Ebenfalls vor der Saison mussten die Indians jedoch auch schon den ersten Rückschlag hinnehmen: Mit Michal Mlynek hatten die Indians einen sehr starken Angreifer von Ligakonkurrent Lindau neu verpflichtet. Doch aus gesundheitlichen Gründen wurde der Vertrag mit dem Deutsch-Tschechen noch vor der Saison wieder aufgelöst.
Auch der Auftakt ging für die Memminger ordentlich daneben. So gab es in den ersten vier Saisonspielen vier Niederlagen mit einer Bilanz von 10:28 Toren. Die Tiefpunkte dabei waren sicherlich die schmerzhafte 3:11-Niederlage zu Hause gegen Selb und auswärts 1:7 beim EC Peiting. Nach dem dritten Spieltag trennte sich der ECDC dann auch schon vom Trainergespann Waldemar Dietrich und Jan Benda. Interimsweise hat Routinier Daniel Huhn das Zepter der Indians übernommen. Am letzten Spieltag konnte Memmingen dann auch endlich seinen ersten Saisonerfolg in Weiden verbuchen. Mit einem 5:3-Auswärtssieg kehrte der ECDC nach Memmingen zurück und kletterte in der Tabelle auf Rang 10.
Beim ERC Sonthofen dagegen herrscht nach den ersten fünf Ligaspielen Ernüchterung. Trotz starker Leistungen gegen die Spitzenteams aus Garmisch, Rosenheim, Selb und Landshut, gab es keine Punkte für die Bulls. Individuelle Fehler und unnötige Strafzeiten kosteten das Team von Martin Sekera immer wieder ein besseres Ergebnis. Ausgerechnet mit der bisher schwächsten Saisonleistung gelang dem ERC in der Overtime ein Sieg gegen die Blue Devils Weiden. Damit stehen die Bulls derzeit auf Platz 11 der Tabelle.
In Rosenheim musste das Team von Martin Sekera auf den verletzten Stürmer Petr Sinagl verzichten. Petr leidet noch immer an einer Unterkörperverletzung, über einen Einsatz gegen Memmingen wird erst kurzfristig entschieden, so Sekera. Feststeht, dass Jayden Schubert fehlen wird. Der junge Deutsch-Canadier handelte sich im letzten Spiel in Rosenheim eine Spieldauerstrafe ein und muss somit das Spiel gegen Memmingen von der Tribüne aus verfolgen. Ob Sonthofen Verstärkung von den Kooperationspartnern aus Bietigheim oder Kaufbeuren erhält, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Der Fanclub Black-Yellow Eagles Sonthofen bietet zum Spiel am Freitag einen Fanbus für alle interessierten Fans an. Alle Infos hierzu gibt es auf der Facebook-Seite der Black-Yellow Eagles Sonthofen.
Allgäu-Bodensee-Derby gegen Lindau
Am Sonntag, den 14.10.2018, um 18:00 Uhr spielt der ERC Sonthofen daheim gegen die EV Lindau Islanders. Nach dem Allgäu-Derby gegen Memmingen ist dies das zweite Derby innerhalb von 48 Stunden.
Bei den Lindauern hat sich vor der Saison einiges getan. Mit Chris Stanley konnten die Islanders einen in Sonthofen bestens bekannten Trainer gewinnen. In Sonthofen noch als Spieler und Co-Trainer steht Chris Stanley nun als Trainer in Lindau hinter der Bande. Mit seiner enormen Erfahrung soll der nächste Schritt, der direkte Klassenerhalt, getan werden. Damit dies auch gelingt, wurde die Mannschaft im Sommer ordentlich umgekrempelt: Während zehn Spieler den Verein verließen, kamen genauso viele Spieler neu dazu. Lucas DiBerado kam von den Crocodiles Hamburg aus der Oberliga Nord und bildet mit Stammtorhüter David Zabolotny das Torhüterduo der Islanders. In der Abwehr konnten mit Dominik Ochmann, David Farny und Marius Breuer junge Talente gewonnen werden. Im Sturm schließen sich Santeri Ovaska, Filip Stopinski, Christian Schmidt und Jan Hammerbauer dem Verein an. Auch beide Kontingentstellen wurden ausgetauscht. Für Dylan Quaile und Jeff Smith kam der Amerikaner Anthony Calabrese sowie der Canadier Garrett Milan zu den Islanders.
Der Saisonbeginn lief für Lindau durchwachsen. Drei Niederlagen gegen Landshut, Peiting und Rosenheim folgte am vierten Spieltag ein überzeugender 7:3-Sieg gegen die Selber Wölfe. Am letzten Spieltag stieg die Formkurve des Teams noch weiter an und Lindau gewann in der Overtime auswärts beim SC Riessersee. Somit steht das Team von Chris Stanley derzeit auf Platz sieben der Oberliga Süd. Topscorer der Lindauer sind Garrett Milan (4T/3A) sowie Andreas Farny (1T/6A).
Für den ERC Sonthofen ist es das zweite Derby innerhalb von 48 Stunden. Für die Männer von Trainer Martin Sekera gilt es, gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um die Playoffs zu punkten. Wenn die Bulls an ihre Leistung anknüpfen, die sie bereits gegen die „Großen“ der Liga gezeigt haben, und diesmal auch das notwendige Quäntchen Glück im Abschluss haben, dann sollte dies auch im Bereich des Möglichen liegen.



EC Harzer Falken
Harzer Falken nur am Sonntag in Rostock im Einsatz
(OLN)  Aufgrund der Ligenkonstellation mit 13 Teams darf immer mal eine  
Mannschaft aussetzen. Und das es an dem kommenden Wochenende die  
Harzer Falken trifft, ist wohl insofern bedauerlich, als dass daher  
kein Heimspiel stattfinden wird. Doch angesichts der zuletzt arg  
angeschlagenen personellen Lage sind zwei Tage mehr Ruhe  
wahrscheinlich eine Fügung des Schicksals.
Zwar sind bis auf den länger verletzten Adam Suchomer alle Spieler  
wieder zurück auf das Eis gekehrt und auch die vakante  
Kontingentstelle kann durch die vorliegende Spielgenehmigung durch  
Geordie Wudrick besetzt werden. Aber es waren doch einige Spieler, die  
zuletzt nicht im gewohnten Trainingsalltag standen und nun in mehr  
oder wenigen intensiven Schritten den Rückstand wieder aufholen bzw.  
den grippegeschwächten Körper wieder an die Intensität gewöhnen müssen.
Denn am Sonntag reist man zu einem Gegner, der bislang die gesamte  
Liga ordentlich durchgerüttelt hat. Wähnte man sich im Harz vor der  
Saison noch in der Position, die Rostock Piranhas wie in den Vorjahren  
irgendwo in Schlagnähe zu haben und vielleicht aufholen zu können,  
spricht das aktuelle Bild eine ganz andere Sprache. Mit Siegen gegen  
Duisburg, Herne, Erfurt (in der Verlängerung) und Preussen Berlin  
legten die Hanseaten einen Glanzstart hin und konnten erst in Halle  
und Tilburg in ihrem Triumphzug gestoppt werden. Dennoch wähnt man  
sich mit 11 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz. Und auch wenn die Saison  
noch jung ist, ist dies erstmal ein Polster, das dem Team um Trainer  
Christian Behncke deutlich an Selbstbewusstsein gegeben haben dürfte.  
Und Behncke selber ist sicherlich ein ganz wichtiger Baustein dieser  
komfortablen Situation. Versuchten es die Rostocker in den letzten  
Jahren mit gestandenen Trainern wie zuletzt Sergej Hatkevitch oder Ken  
Latta, hat man nun dem 38-jährigen ehemaligen HSV-Spieler die Chance  
gegeben, sich seine ersten Sporen in der Oberliga zu verdienen. Und  
der Spaß, den er nach eigener Aussage an seine Spieler vermitteln  
will, scheint an der Ostsee Einzug gehalten zu haben. Natürlich hat  
man mit Werner Hartmann (Essen), Viktor Beck (Duisburg), Thomas  
Voronov (Bayreuth) und vor allem Dominik Patocka (Leipzig) auch  
ordentlich nachgerüstet. Dass nun ausgerechnet Patocka noch nicht so  
richtig angekommen scheint (eine Torvorlage in 6 Spielen) ist dabei  
fast irrelevant. Denn die altgedienten Gregory Claasen, Michal  
Bezouska (jeweils 4 Tore und 6 Torvorlagen) und Constantin Koopmann (5  
Tore und 2 Torvorlagen) spielen in alter Manier und tragen dazu bei,  
dass die Rostockfans erneut von den Playoffs träumen dürfen, die  
Rostock bis dato noch nie erreichen konnte.
Entsprechend wird das Harzer Team den Spagat schaffen müssen, defensiv  
stabil zu stehen und gleichzeitig offensiv die Zeichen wie zum  
Beispiel im ersten Drittel gegen die Hannover Indians zu setzen. Denn  
bei technisch starken Spielern wie einem Michal Bezouska oder eben  
auch Dominik Patocka reichen den Rostockern wenige Chancen zum  
Torerfolg, was die Trefferquote gemessen an den bislang abgegebenen  
Torschüssen deutlich unterlegt. Mit 13,3 % liegt man gleichauf mit  
Erfurt und lediglich die Hamburg Crocodiles (13,4 %) und Tilburg (15,5  
%) verwerten ihre Torchancen noch besser. Nun sind die pro Spiel  
gezählten Torschüsse sicherlich ein sehr vager Wert, eine Tendenz im  
Teamvergleich lässt sich dadurch aber durchaus ableiten. Dennoch  
Werte, die Trainer Arno Lörsch wahrscheinlich nur am Rande  
interessieren. Denn letztendlich wird auch das Spiel in Rostock bei  
Null beginnen und zu was auch die Harzer Falken im Stande sind zu  
leisten, wenn sie eben nicht mit einem Rumpfteam auskommen müssen,  
haben sie bereits zumindest phasenweise unter Beweis gestellt. Somit  
gilt, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch zu halten, die  
Chanecnverwertung deutlich zu steigern (Trefferquote 5,4 %) und  
Rostock den Spaß am Spiel zu nehmen. (Hei)



Herner EV
HEV am Wochenende zuhause gegen Halle und auswärts in Erfurt!
(OLN)  Am Wochenende erwartet der Herner EV zuerst am Freitagabend um 20 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena die Saale Bulls aus Halle, am Sonntag muss das Team von Danny Albrecht dann um 16 Uhr in Erfurt bei den TecArt BlackDragons antreten. Der HEV-Coach hofft dabei auf den Einsatz von Neuzugang Patrick Asselin. Der kanadische Stürmer kommt mit seiner Familie zwar erst am Freitagmorgen in Amsterdam an, möchte aber am Abend unbedingt spielen. „Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr dazwischen kommt, dann ist Patrick am Freitag spielberechtigt“ erklärt HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert, der die Familie Asselin vom Flughafen abholen wird. So könnte dann Patrick Asselin nach 9 Jahren und 192 Tagen wieder am Gysenberg auflaufen, an der Seite seines damaligen Kumpels Nils Liesegang.
Die beiden Wochenendgegner des HEV trafen am letzten Sonntag im direkten Duell in Halle aufeinander. Am Ende siegte, vielleicht etwas überraschend, das Team aus Erfurt. Aber die TecArt Black Dragons sind ohnehin gut in die Meisterschaftssaison gestartet und stehen aktuell auf Platz fünf der Oberliga Nord Tabelle. Mit dem neuen Trainer Fred Carroll und einigen Verstärkungen wie z.B. Christoph Ziolkowski oder Tom Fiedler von den Essener Moskitos sowie einer neu aufgestellten Vereinsführungen hat man in Thüringen durchaus Playoff-Ambitionen. Und wie schwer es ist in Erfurt zu gewinnen weiß der HEV ja noch aus der letzten Saison.
Aber zuerst richtet sich natürlich die Konzentration auf das Heimspiel am Freitag gegen die Saale Bulls Halle. In der letzten Saison lieferte sich der HEV in der Hauptrunde einen engen Kampf mit dem Team von der Saale um das Erreichen der Meisterrunde. Am Ende fehlten zwei Punkte und die Grün-Weiß-Roten mussten in die ungeliebte Quali-Runde. Das ist zwar mittlerweile Vergangenheit, aber ein wenig zusätzliche Motivation könnte das durchaus noch sein. Die Saale Bulls sind in dieser Spielzeit noch nicht so richtig aus den Startlöchern gekommen. Bisher stehen erst ein Heimsieg gegen Rostock und ein Auswärtssieg nach Penaltyschiessen in Braunlage zu Buche. Allerdings hat Dave Rich, der Trainer der Saale Bulls, auch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften. Deshalb darf man das Team aus Sachsen-Anhalt nun wirklich nicht unterschätzen. HEV-Coach Danny Albrecht muss zwar am Freitag auch auf die beiden Langzeitverletzten Cornelius Kramer und Tobias Esch sowie Philipp Kuhnekath (spielt bei den Krefelder Pinguinen in der DEL), aber mit Neuzugang Patrick Asselin und den Förderlizenzspielern Mike Schmitz, Darren Mieszkowski und Edwin Schitz könnte er auf drei Abwehr- und vier Sturmreihen zurückgreifen.
„Die Kulisse am letzten Freitag beim Derby gegen Essen mit 2700 Zuschauern war sehr gut, aber natürlich wünschen wir uns auch in den anderen Heimspielen dass die Leistungen der Mannschaft noch stärker zuschauermäßig honoriert werden. Wir sind zwar mit dem bisherigen Schnitt zufrieden, aber vielleicht können ja noch mehr Leute motiviert werden in die Hannibal-Arena zu kommen. Der HEV entwickelt sich kontinuierlich weiter, nicht nur was die Leistungen der Oberliga-Mannschaft angeht. Wir wollen uns auch in allen anderen Bereichen weiterentwickeln. So war ja auch die Anschaffung der neuen Bande für die nächste Saison ein weiterer Entwicklungsschritt“ erläutert HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert abschließend.



Rostocker EC
Rostock Piranhas am Wochenende gegen Icefighter und Falken
(OLN)  Nach der englischen Woche ist vor der englischen Woche…so könnte man die Spieltermine der Oberliga Nord für den Monat Oktober zusammenfassen. Aber an diesem Wochenende geht erst einmal alles wieder den herkömmlichen Gang. Am Freitag begeben sich die Rostock Piranhas nach Leipzig. Die EXA Icefighters Leipzig spielen seit Anfang Oktober in der Kohlrabizirkus Eisarena. Vorbei sind die Zeiten des Eiszeltes in Taucha und auch der kleinen Eisfläche. Im Team gab es dagegen kaum Veränderungen. Sven Gerike steht erneut als Headcoach an der Bande und nur sechs neue Spieler sind im Kader, darunter auch Alexander Seifert, welcher in der letzten Saison noch das Trikot der Piranhas trug. Allerdings dürfte Herr Gerike mit der derzeitigen sportlichen Situation nicht zufrieden sein. Nach sechs absolvierten Spielen stehen fünf Punkte und Tabellenplatz 11 zu Buche. In der letzten Saison schafften es die Leipziger immerhin bis in das Viertelfinale der Playoffs. Ein erstes Achtungszeichen in der neuen Saison setzten sie am vergangenen Sonntag, als man dem Ligaprimus, den Tilburg Trappers, in der Overtime einen Punkt abnahm. Anbully in Leipzig ist um 20.00 Uhr.
Die Harzer Falken sind der Gegner des nächsten Heimspiels der Rostock Piranhas. Deren neuer Trainer Arno Lösch dürfte noch unzufriedener sein als der Leipziger Headcoach. Mit nur einem Punkt aus sieben Spielen sind die Falken Inhaber der roten Laterne der Liga. Allerdings plagen die Harzer Falken zur Zeit personelle Probleme. Zuletzt reiste man mit einem Rumpfkader von 12 Spielern nach Essen. Einige verletzte Spieler und fehlende Förderlizenzspieler machten dann auch der Stammtruppe zu schaffen. In den Reihen der Niedersachsen werden den Rostocker Fans einige Gesichter bekannt vorkommen; Valerij Guts, Nico Ehmann, Patrik Franz und Gregor Kubail spielten auch schon für die Piranhas.
Die Piranhas hatten nun fünf Tage Zeit für Erholung und Training. Mit derzeit 11 Punkten nach sechs Spielen stehen sie auf Rang 5 der Tabelle und wollen diesen halten bzw. noch verbessern. Ungewiss ist der Einsatz von Lukas Gärtner, welcher in Tilburg wegen einer Verletzung fehlte. Spielbeginn am Sonntag ist zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr.



EHC Königsbrunn
Derbywochenende für den EHC Königsbrunn
(BYL)  Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn gleich zwei Derbys auf dem Programm, zuerst kommt es am Freitag ab 20 Uhr in heimischer Arena zum Duell mit dem Topfavoriten HC Landsberg. Sonntags müssen die Brunnenstädter dann ab 17 Uhr in Schongau gegen die "Mammuts" antreten.
Die "Riverkings" des HC Landsberg galten vor der Saison bei vielen Experten als klarer Favorit für Platz eins. In der Vorbereitung schlugen sich die Oberbayern recht wacker gegen ligenhöhere Mannschaften, lediglich beim Oberligisten Sonthofen setzte es eine deutliche 8:1 Niederlage. Im letzten Testspiel ließen die Riverkings aber ihre Muskeln spielen und fertigten den Landesligisten Buchloe gleich mit 11:0 ab. Der Start in die Saison verlief zuerst holprig, denn gleich in der ersten Partie musste sich Landsberg auswärts dem Aufsteiger Bad Kissingen mit 5:2 geschlagen geben. Das letzte Spiel zuhause gegen Pegnitz konnten die Riverkings aber deutlich mit 8:3 gewinnen. Gegen den EHC sollen weitere Punkte her, die Gäste sind Favorit in der Partie. Der Landsberger Kader kann sich sehen lassen. Neben dem ehemaligen DEL-Stürmer Marcel Juhasz sorgen unter anderem Dejan Vogl und der kanadische Kontingentspieler Tyler Wiseman für ordentlich Gefahr im Sturm der Riverkings. Aber auch Dennis Sturm und die Fischer-Brüder sind immer für Tore gut, in Landsberg wurde die letzten Jahre sehr gut gearbeitet und die Mannschaft sinnvoll aufgebaut. Vor allem Michael Fischer ist dem Königsbrunner Anhang noch in guter Erinnerung, als er letztes Jahr für die Brunnenstädter in den Playoffs auflief. Und auch Landbergs zweiter Goalie trug in der letzten Saison die Farben des EHC Königsbrunn, mit Markus Kring verlor der Verein seinen beliebten und talentierten Schlussmann nach Oberbayern.
Auf die EA Schongau traf der EHC Ende September und konnte seine Auswärtspartie mit 5:3 für sich entscheiden. Allerdings mussten die Mammuts auf ihren wichtigsten Spieler Milan Kopecký verzichten, trotzdem gestalteten sie die Partie offen. Die Vorbereitung verlief durchwachsen, doch mit dem neuen Kontingentspieler Jakub Mužík kam auch der Erfolg. Das letzte Testspiel gegen Peißenberg konnten die Mammuts für sich entscheiden. Danach startete Schongau sehr gut in die neue Saison, zuerst verlor die Mannschaft nur knapp gegen die hochgehandelte Mannschaft aus Dorfen. Da fiel die Entscheidung allerdings erst nach Verlängerung, so dass die Mammuts sich einen wichtigen Punkt holen konnten. Am zweiten Spieltag sorgte Schongau für eine Überraschung, als das Team von Coach Roman Mucha mit 5:4 gegen Bad Kissingen weitere drei Punkte ergattern. Am Sonntag will sich Schongau für die Niederlage aus der Vorbereitung revanchieren, die Zeichen dafür stehen gut.
Denn die Brunnenstädter müssen an diesem Wochenende unbedingt Punkte holen, nach zwei Niederlagen gegen favorisierte Teams steht der EHC mit null Punkten da. Königsbrunns erster Vorstand Willi Bertele hatte mit seiner Prognose wohl recht, dass Platz acht das höchste der Gefühle sei, wenn es um das Saisonziel geht. Denn in diversen Publikationen sah so mancher Kenner Königsbrunn als einen Geheimfavoriten, doch der EHC ist nun in der Bayernliga angekommen und muss jetzt um jeden Punkt kämpfen. Baustellen gibt es zur Genüge, 18 Tore in zwei Spielen sind eindeutig zu viel. Neben dem Defizit im Defensivverhalten gibt es auch in der Offensive Probleme, denn Hayden Trupp und Maxi Hermann verletzten sich am Freitag in der Partie gegen die Eishackler, bei beiden steht noch nicht fest wann sie wieder fit sind. Somit muss Coach Fabio Carciola auf seinen ersten Sturm verzichten und seine Reihen umbauen.
Nach dem Fehlstart hofft Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele aber auf Punkte am Wochenende, denn an einer Stellschraube hat der Verein schon gedreht: „Am ersten Wochenende haben wir trotz guter Leistung etwas Lehrgeld in der Bayernliga bezahlt. Allerdings sind 18 Gegentore in zwei Spielen nicht hinnehmbar, sodass wir mit Donatas Žukovas den wohl herausragendsten Torhüter der vergangenen Spielzeit verpflichten konnten. Donatos hilft uns zunächst in den kommenden sechs Wochen aus, bis unsere Nummer 1 Jenny Harß wieder vollständig fit ist. Sie trainiert schon voll mit der Mannschaft und zeigt bereits starke Leistungen im Trainingsbetrieb. Allerdings wollen wir Ihr nach einem Kreuzbandriss ausreichend Zeit zur vollständigen Genesung geben.“
Die Königsbrunner Verantwortlichen bitten alle Interessierten, am Freitagabend nicht zu spät zu erscheinen, damit es zu keinen unnötigen Verzögerungen an der Kasse kommt. Schon gegen Peißenberg kam es aufgrund des Andrangs zu kleineren Staus, gegen Landsberg werden noch mehr Gästefans erwartet.



TEV Miesbach
Heimspiel gegen die Erding Gladiators
(BYL)  Am dritten Spieltag (= drittes Heimspiel) empfängt der TEV Miesbach die Mannschaft von Neu-Trainer Topias Dollhofer, die Erding Gladiators. Auch für Erding stehen nach dem ersten Wochenende 3 Punkte auf dem Habenkonto. Dem 6:1 Heimsieg gegen Passau folgte die 2:4 Niederlage gegen Grafing. Wie ausgeglichen das Team besetzt ist zeigt die Tatsache, dass die 8 erzielten Tore auf 7 verschiedene Schützen verteilt sind. Lediglich Marco Deubler traf doppelt. Dollhofer verfügt über eine eingespielte, erfahrene Truppe, die mit 3 Neuzugängen aus Germering, darunter die Topscorer Tobias Feilmeier, Florian Fischer und Daniel Rossi verstärkt wurde. Erding tritt als einzige Mannschaft ohne Importspieler an, da ein Stamm an oberligaerfahrenen Kräften wie z.B. Schwarz, Michl, Lorenz, Borrmann, Krzizok und Ex-TEVler Lachner das Saisonziel Platz 8 gewährleisten. Eine harte Nuss, die es für das Team von Trainer Simon Steiner zu knacken gilt. Verzichten muss Steiner dabei auf Nico Fissekis, dessen Rückenbeschwerden ihn zu einer weiteren Pause zwingen. Ansonsten ist das Team komplett und insbesondere die Sturmreihe mit Grabmaier, Slavicek, Zahora zeigte bisher viel Spielfreude.
Die zweite Formation muss nach dem Ausfall von Fissekis umgebaut werden. Möglicherweise wird wieder ein Verteidiger in den Sturm beordert, um mit 4 Reihen agieren zu können. Allerdings möchte Steiner ungern seine Abwehrpärchen umbauen, da diese mit Ausnahme dem ersten Drittel gegen Grafing bisher überzeugt haben. „ Es wird ein enges Spiel, dass ich hoffe für uns entscheiden zu können, denn dann denke ich das unsere Saison in die richtige Richtung geht“ blickt Steiner hoffnungsvoll voraus. Spielbeginn ist am Freitag, um 20 Uhr.



EA Schongau
Nur ein Spiel für die Mammuts am Wochenende! Kein Eis in Pegnitz – die Partie in Franken auf Fr. 14.12.2018 verschoben.
(BYL)  Im offenen Stadion von Pegnitz gibt es noch kein Eis – allerdings nicht wegen der warmen Witterung, sondern wegen Baumaßnahmen. Und da der EVP auch kein Ausweichstadion anbieten kann, wurde die Partie der Mammuts in Oberfranken auf den bisher noch freien Ausweichtermin Fr. 14.12. 2018 (19:30 Uhr ) verschoben.
Das Heimspiel der EA Schongau am Sonntag (14.10.18; 17 Uhr ) gegen den EHC Königsbrunn findet wie geplant statt.



ESV Buchloe
Jetzt wird es ernst - ESV Buchloe startet am Wochenende in Burgau und zu Hause gegen Pfronten die Landesligasaison
(BLL)  Nach knapp vierwöchiger Testspielphase beginnt für den ESV Buchloe jetzt endlich die neue Landesligaspielzeit. Den Auftakt in die Punkterunde macht am Freitag das Auswärtsspiel beim ESV Burgau (20 Uhr), ehe am Sonntag dann ab 17 Uhr der EV Pfronten zum ersten Heimspiel in die Gennachstadt kommt. Vor dem Startwochenende haben wir uns dazu mit dem neuen Piraten-Trainer Alexander Wedl und dem 2. Vorstand Florian Warkus unterhalten:
Herr Wedl, Herr Warkus, was sagen Sie zur nun zurückliegenden Vorbereitung?
Wedl: Ich bin zufrieden. Ich war erstaunt und zugleich erfreut, dass das Sommertraining so gut angenommen wurde. Das war ich bei meinen bisherigen Stationen so nicht gewohnt. Daher war ich hier mit der Beteiligung sehr zufrieden und auch in den Testspielen war ich mit den gezeigten Leistungen durchaus einverstanden. Wir haben gegen mehrere starke und auch ligahöhere Gegner gespielt und uns, vielleicht das Spiel gegen Landsberg mal ausgenommen, über weite Strecken immer gut präsentiert.
Warkus: Ich gebe Alexander absolut recht. Nach dem Trainerwechsel im Sommer hatten wir klare Wünsche und Ziele, die konsequent umgesetzt wurden. Das Training schaut von außen sehr hart aus und wir sehen uns gut gerüstet, wobei es natürlich ab jetzt erst so richtig los geht.
Wie haben sich die Neuzugänge und die Nachwuchsspieler bisher geschlagen, die zur Mannschaft gestoßen sind?
Wedl: Durchweg gut. Die jungen Spieler machen sich gut, auch wenn sie in den Vorbereitungsspielen gegen die Bayernligisten verständlicherweise das ein oder andere Mal schon etwas an ihre Grenzen gestoßen sind. Klar fehlt es hier stellenweise noch an der Geradlinigkeit und dem entsprechenden Zug zum Tor. Aber dennoch bin ich sehr zufrieden und jeder hat sich seine Chance verdient. Auch alle übrigen Neuzugänge zeigen gute Ansätze – ich bin da positiv gestimmt.
Warkus: Wir wollten im Sommer ein paar eigene Spieler zurückholen und junge Nachwuchsakteure integrieren. Das haben wir so umgesetzt, und es gab hier bislang positive Überraschungen. Aber natürlich kann auch noch nicht alles perfekt sein. Wir vertrauen jedoch unserem Trainer, dass er mit seiner Arbeit dort auf einem guten Weg ist.
Wie lauten die Ziele für die anstehende Saison, vordergründig für die nun am Wochenende startende Hauptrunde?
Wedl: Ganz klar, wir wollen unter die Top 5 der Landesligagruppe, um uns damit für die Verzahnung mit der Bayernliga zu qualifizieren und so um den Aufstieg spielen zu können.
Warkus: Das ist auch die Zielvorgabe aus Sicht der sportlichen Leitung.
Was werden nach der abgeschlossenen Vorbereitungsphase nun die größten Herausforderungen in den nächsten Wochen sein?
Wedl: Wir stehen jetzt erst kurze Zeit auf dem Eis und haben hier primär an der Fitness und dem Zweikampfverhalten gearbeitet, was das Wichtigste ist. Zudem spielen wir ein anderes System, woran wir noch arbeiten müssen. Auch Überzahl- und Unterzahlspiel werden wir noch verstärkt trainieren und auch das Tempo wird jetzt immer weiter gesteigert werden müssen.
Wie schätzt Ihr die beiden ersten Auftaktgegner, Burgau und Pfronten ein?
Wedl: Burgau kenne ich bereits und die gehören für mich zu den Top-Teams in der Liga. Sie haben sich sehr gut verstärkt, unter anderem mit einigen Spielern vom Bayernliga-Aufsteiger Königsbrunn. Für mich ein super Auftaktgegner, da wir dann gleich zum Start sehen, wo wir stehen.
Warkus: Das erste Wochenende ist sicherlich kein einfaches, was mir aber fast lieber ist, als gegen vermeintlich leichtere Gegner beginnen zu müssen. Burgau hat einen starken Kader mit mehreren ausländischen Akteuren und auch die Zugänge, worunter z.B. auch unser letztjähriger Verteidiger Mario Seifert ist, haben fast alle schon höherklassig gespielt.
Wie beurteilt Ihr die Gruppe allgemein, welche Favoriten seht Ihr vorne?
Wedl: Wie gerade erwähnt Burgau, aber auch Ulm und Kempten zähle ich neben uns zum Favoritenkreis in der Gruppe.
Warkus: Rein vom Papier her haben diese Teams in der Tat die stärksten Kader und gehören daher wohl zu den Favoriten. Klar ist auch, dass wir wohl öfter das Spiel machen werden müssen und daher ist körperliche Fitness und Schnelligkeit im Spiel die Grundvoraussetzung, die es an den Tag zu legen gilt. Natürlich werden wir von allen auch zu den Favoriten gezählt werden und daraus müssen wir das Beste machen.
Abschließend: wie wichtig ist ein guter Start?
Wedl: Ein erfolgreicher Start ist natürlich immer wichtig. Wir haben in unserer Zehnergruppe nur 18 Spiele in der Hauptrunde, wovon wir zwölf bis vierzehn gewinnen sollten, um unter die ersten Fünf zu kommen. Das muss zunächst unser Ziel sein, das wir so gut und schnell wie möglich erreichen wollen.
Warkus: Je besser wir starten, desto mehr Ruhe haben wir und ebenso die Mannschaft. Wenn wir in Burgau nicht gewinnen sollten, haben wir am Sonntag zu Hause gegen Pfronten natürlich gleich den Druck. Aber ich bin optimistisch gestimmt, auch wenn den Jungs auch klar sein muss, dass man auf dem Eis keinen ohne die nötige Arbeit schlagen wird.



EV Moosburg
EVM vor Landesliga-Start: Top-5-Platz im Visier
(BLL)  Es war eine verhältnismäßig weiche Landung. Während anderswo so ein Bayernliga-Abstieg für Schock und Entsetzen sorgt, hat man beim EV Moosburg das Ende der sechsjährigen BEL-Ära nüchtern und mit Fassung getragen. „In der Verzahnungsrunde haben wir zu spüren bekommen, dass zwischen den beiden Ligen keine großen Unterschiede mehr bestehen“, sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann. Deshalb fühlen sich die Grün-Gelben auch in der Landesliga gut aufgehoben. Der bevorstehende Saisonstart hat es gleich in sich: Am Freitag empfängt Moosburg den SE Freising zum Landkreisderby (19.30 Uhr), am Sonntag gastieren die Dreirosenstädter beim Titelkandidaten ERSC Amberg (18.30 Uhr; Busabfahrt: 14.45 Uhr).
Eine neue Liga ist auch immer ein guter Anlass für einen Neuanfang. Und dafür nutzten die EVM-Verantwortlichen die Connections von Coach Bernie Englbrecht, der – vor den Playdowns als „Feuerwehrmann“ geholt“ – den Weg in die Fünftklassigkeit mitgegangen ist. So wurden alleine in der Defensive mit den Landshutern Lars Eigner, Markus Gröger, Vincenz Maier und Armin Rotzinger sowie Linus Messerer und Carlo Schwarz (beide Goalies) sechs Spieler verpflichtet, für die die Personalie Englbrecht ausschlaggebend gewesen sein dürfte. Und während mit Patrice Dlugos, Tobias Hanöffner oder Daniel Möhle vorne routinierte Kräfte verlängert haben, dürfen sich die Moosburger Fans auch auf drei stürmende Rückkehrer freuen: Tobias Gilg (EV Dingolfing), Christian Seidlmayer (ESC Dorfen) und Patrick Holler (SE Freising).
Nachdem man zuletzt auf der Kontingentstelle unter den Trainern Petr Kankovsky und Dimitri Startschew die „tschechische Linie“ fuhr, spielt unter Englbrecht das Ahornblatt auf der Ausländerposition wieder die Hauptrolle: Mit Nolan Regan (21), der zuletzt in der Ontario Junior Hockey League (OJHL) für die Toronto Jr. Canadiens aktiv war, ist die erste Position schon besetzt. Matt Andreacchi wurde als sein kanadischer Sturmpartner ebenfalls Mitte September in der Dreirosenstadt erwartet. Doch der Mann von den Ryerson Rams (Universitätsliga) brach sich einen Tag vor seinem Abflug die Hand – weshalb hinter der zweiten Kontingentstelle noch immer ein Fragezeichen steht. Gut möglich, dass Andreacchi diese trotzdem besetzen wird. Mit einem Einsatz des 26-Jährigen vor November ist allerdings nicht zu rechnen.
Nachdem die Grün-Gelben bereits im August erste Eiszeiten in Landshut hinter sich gebracht hatten, wurde Mitte September die Saisonvorbereitung in der Sparkassen-Arena begonnen. Fünf Testspiele absolvierten die Englbrecht-Schützlinge: Zwei Heimsiegen gegen Schliersee/Miesbach und Pfaffenhofen standen zwei Niederlagen gegen Bayernligist Erding sowie am vergangenen Sonntag die 3:5-Pleite in Pfaffenhofen gegenüber. „Einige unserer jungen Spieler werden sich noch etwas an die Gangart in der Landesliga gewöhnen müssen“, schätzt Pressesprecher Amann. „Aber prinzipiell ist unser Coach mit der Mannschaft auf einem guten Weg.“ Auch in Pfaffenhofen hätte man nicht unbedingt als Verlierer vom Eis gehen müssen, wenn man das Powerplay konsequenter genutzt hätte.
Aber es reicht ja, wenn die Moosburger das ab Freitag tun – wenn es ernst wird. Amann erwartet gegen Freising zwar „ein packendes Lokalduell“, für den EVM gäbe es da jedoch nur ein Ziel: die drei Punkte. Und auch am Sonntag bei den Ambergern, die durchaus Aufstiegsambitionen hegen, würden die Dreirosenstädter gerne Zählbares mitnehmen.
Am Ende der Vorrunde soll es nach Vorstellung der Führungsriege in der elf Teams umfassenden Landesliga-Gruppe 1 für einen Platz unter den ersten Fünf reichen. Damit würde man sich für die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga qualifizieren und hätte somit die Chance, in die BEL zurückzukehren. „Aber das ist noch Zukunftsmusik“, sagt der Pressesprecher, der einen „harten Kampf“ um die Top-Fünf-Plätze erwartet. Neben Amberg und Mitabsteiger EC Pfaffenhofen seien besonders der ESC Haßfurt und Aufsteiger Waldkirchen zu beachten. Beide Vereine haben sich gegen die vom Verband vorgeschlagene und dem Großteil der Landesligisten akzeptierte freiwillige Selbstbeschränkung auf zwei Kontingentspieler gestellt und spielen nun mit vier (Haßfurt) beziehungsweise fünf (Waldkirchen) größtenteils höherklassig erfahrenen Ausländern.



EC Eppelheim
Eisbären erstmals auf heimischem Eis
(RLSW)  Am Sonntag ist es endlich soweit. Erstmals in dieser Saison geht es auf heimischem Eis wieder um Punkte. Zu Gast ist ab 19.00 Uhr der EV Ravensburg.
Unser Gast gehört dabei seit nunmehr 4 Spielzeiten wieder zum Teilnehmerkreis der Regionalliga Südwest. Zu Beginn konnte man jedoch nur als Sparringspartner agieren. Nach Platz 8 des 10er-Feldes in der Premieren-Saison musste man die beiden weiteren Spielzeiten auf dem letzten Platz abschließen. In der vergangenen Spielzeit lag der EVR dagegen aussichtsreich im Feld, ehe eine kleine Ergebniskrise zur Saisonmitte nur zu Platz 6 geführt hat. Für die neue Spielzeit haben sich die Gäste punktuell verstärkt, wobei der Großteil des Kaders gehalten werden konnte. Mit dem 7:3-Auftaktsieg gegen den Meister Bietigheim haben die Oberschwaben ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und werden auch gegen den ECE auf Sieg spielen. Die Bilanz des ECE gegen Ravensburg sieht dabei jedoch durchaus positiv aus. Seit der Rückkehr der Oberschwaben mussten sich die Eisbären erst einmal, nämlich beim Auftaktspiel der letzten Saison dem EVR geschlagen geben.
Unsere Eisbären werden ins erste Heimspiel der neuen Saison voraussichtlich nahezu komplett starten können. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Haas, Ferrara und Baumann wird Coach Patschull voraussichtlich die Qual der Wahl haben, welchen Akteuren er das Vertrauen in diesem Spiel schenkt.



Stuttgarter EC
Erstes Heimspiel der Saison gegen EKU Mannheim
(RLSW)  Endlich ist es wieder soweit: die Eishockey-lose Zeit ist auch in der 
Eiswelt beendet. Am kommenden Freitag, den 12. Oktober empfangen die 
Stuttgart Rebels die MadDogs Mannheim zum ersten Heimspiel der 
Punkterunde. Spielbeginn ist wie gewohnt um 20 Uhr.
Nach dem starken Saisonauftakt beim Auswärtsspiel in Hügelsheim, wo die 
Rebels einen mehr als verdienten Zähler entführen konnten, gilt es nun 
am besten mit drei Punkten nachzulegen. Dass dies kein Selbstläufer 
wird, wird deutlich, wenn man das erste Heimspiel der Verrückten Hunde 
gegen den Liga-Mitfavoriten Heilbronner EC betrachtet. Bis weit ins 
letzte Drittel hinein konnte man sich die Chance auf einen Punktgewinn 
offenhalten und musste sich schlussendlich mit einem achtbaren 3:5 
geschlagen geben.
Die Mannschaft des langjährigen Coaches Sascha Trivunov hatte über den 
Sommer keine Abgänge zu verzeichnen, dafür konnte man den Kader um zwei 
junge kanadische Kontingentspieler und Marc Brenner vom Ligakonkurrenten 
Eppelheim verstärken. Grund genug dem Gegner mit dem gebotenen Respekt 
zu begegnen, zumal dieser in der vergangenen Spielzeit stets gegen die 
Rebellen siegreich vom Eis ging.
Doch auch die Rebels konnten bei ihrem ersten Auftritt reichlich 
Selbstvertrauen aufbauen, war man im Badischen doch über weite Strecke 
des Spiels zumindest auf Augenhöhe mit den routinierten Baden Rhinos. 
Man braucht sich also vor keinem Gegner zu verstecken und wird alles 
daran setzen, den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein sehenswertes 
Spiel zu bieten.



Dinslakener EC Kobras
Zwei bärenstarke Gegner für die Kobras
(RLW)  Zwar gibt es für die Giftschlangen keine leichten Aufgaben in dieser Saison der Regionalliga West, doch wenn es eine Mannschaft an einem Wochenende gleich mit den Titelaspiranten aus Neuwied und Hamm zu tun hat, so kann man getrost von einer Mammutaufgabe reden, wenn man sich vornimmt, nur einen der Beiden schlagen zu wollen. Aber genau das wollen die Kobras am Freitag, 12.10, sowie am Sonntag, 14.10.2018 versuchen, zu bewerkstelligen. Auch wenn sie in beiden Partien den Heimvorteil Schlangengrube genießen dürfen, so bedarf es doch neben 120 Prozent Einsatz auch einer gewissen Portion Glück, sollen am Ende der beiden Spiele mehr erzielte Treffer auf der linken Seite der Anzeigetafel stehen.
Unser Freitagsgegner hat das Gros des letztjährigen Teams behalten und sich punktuell ausgezeichnet verstärkt. Zwar haben mit u.a. Rene Sting, Andreas Wichtering, Moritz Schug und Lukas Schaffrath diverse namhafte Spieler den Verein verlassen, doch mit den Verpflichtungen der Verteidiger Alexander Richter (Neuss) und Dennis Appelhans (Ratingen), den Stürmern Niklas Solder (Neuss), Maximilian Wasser (ETC Timmendorfer Strand, Oberliga) und der Ex-Kobra Kevin Wilson sowie den Torhütern Tim Lehwald (Krefelder Nachwuchs) und Jendrik Allendorf (Krefeld Pinguine) hat man die verlorengegangene Qualität mehr als wettgemacht. Insbesondere auf der Schlüsselposition Torhüter scheint man einen Glücksgriff getan zu haben, denn Goalie Allendorf ließ die Rheinland – Pfälzer bis dato ein ums andere Mal schwärmen. Auch unsere Freitags – Gäste aus Neuwied sind mit drei Siegen in die Saison gestartet, mussten analog zu den Kobras aber auch am letzten Sonntag erstmalig Federn lassen – und zwar mit 2:5 bei unserem Sonntagsgegner Hammer Eisbären. Spielbeginn gegen die Neuwieder Bären ist am Freitag um 20:00 Uhr.
Zwei Tage später wird die Aufgabe für die Giftschlangen keinesfalls leichter. Denn auch die Hammer Eisbären haben gegenüber der letzten Saison noch ein Schippchen draufgelegt und sind im Moment der Favorit auf den Sonnenplatz am Ende der Hauptrunde. Mit Thomas Ehlert, Josef Schäfer und dem Tschechen Martin Benes haben drei Akteure des letztjährigen Kaders das Team Richtung Soest verlassen. Stürmer Marvin Cohut zog es zu den Ratinger Ice Aliens und Tommy Kuntu-Blankson schloss sich den Herforder Dragons an. Andre Kuchnia gelang sogar ein Wechsel in die Oberliga. Er fand sein neues Glück beim Hamburger SV.
Scheinbar im Austausch für Kuchnia kam Verteidiger Jonas Behrens von den Hanseaten, man einigte sich ebenfalls mit dem Ex-Soester Marc Polter und verpflichtete aus Lauterbach den quirligen Stürmer Thomas Lichniovsky. Wo Neuzugang Nikolai Tsvetkov in der letzten Spielzeit unter Vertrag stand, muss man wohl in Dinslaken niemandem erklären.
Doch die beiden wohl spektakulärsten Neuverpflichtungen seien zum Schluss erwähnt: Nach dem Weggang von Martin Benes sicherten sich die Westfalen die Dienste seines Landsmannes Lukas Novacek, der in der letzten Saison in der Regionalliga Ost bei den Schönheider Wölfen in 28 Partien für 40 Tore und 58 Vorlagen verantwortlich zeichnete. Und als sei dies nicht Offensivpower genug, hatte man das nötige Quäntchen Glück, welches man benötigt, um einen absoluten Top-spieler zu verpflichten. Denn dem 23-jährige DEL-Crack Kevin Orendorz von den Krefelder Pinguinen konnte man in Hamm ein berufliches Angebot machen, welchem der Stürmer nicht widerstehen konnte.
Zwar war der Tscheche Novacek bis zum letzten Wochenende nach einem Foul in einem der Hammer Vorbereitungsspiele am Knie verletzt, doch sein Fehlen fällt bis jetzt überhaupt nicht ins Gewicht. Denn auch ohne ihn agiert die Hoja – Truppe äußerst erfolgreich und avanciert somit zum diesjährigen Titelanwärter Nummer Eins.
Natürlich sind die Kobras in dieser Begegnung der krasse Außenseiter, doch auch im Eishockey ist es so, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Und Favoritenstürze sind im Sport immer etwas Besonderes.
Der erste Puck fällt in der Schlangengrube am Sonntag um 19.00 Uhr.



Herforder EV
Ice Dragons auf Reisen – Freitag nach Hamm, Sonntag nach Lauterbach
(RLW)  Die Aufgaben für die Ice Dragons haben es auch in dieser Woche in sich, gleich zwei Mal müssen die Ice Dragons am Wochenende in der Ferne ran. Den Anfang macht am Freitagabend die Partie beim aktuellen Tabellenführer aus Hamm, am Sonntag geht’s für die Ice Dragons dann in den Vogelsbergkreis zu den Lauterbacher Luchsen, derzeit direkter Tabellennachbar des Teams von Jeff Job. In wie weit die Ice Dragons diese beiden Partien komplett antreten können, steht derzeit noch in den Sternen. Sicher ist, dass Kapitän Fabian Staudt am Wochenende nicht zur Verfügung stehen wird, bei den Verletzten Aric Schinke und Alexander Lindt entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig.
Die Hammer Eisbären sind derzeit in der Regionalliga West das Maß aller Dinge. Mit 33:3 Toren und vollen 12 Punkten aus den bisherigen 4 Spielen thronen Sie zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz. Das Team von Coach Ralf Hoja wurde in der Sommerpause nur leicht verändert, die Abgänge wurden qualitativ mindestens gleichwertig ersetzt. Zusätzlich konnten die Eisbären für ein echtes Ausrufezeichen sorgen, als sie mit der Verpflichtung von Kevin Orendorz einen DEL Spieler in die Helinet Eissportarena lotsen konnten. Trotz des frühzeitigen Ausfalls von Kontingentspieler Lukas Novacek, der in den Punktspielen bisher noch gar nicht zum Einsatz kam, hatten Sie in den bisherigen Spielen keinerlei Probleme. Dabei war es egal, wer der Gegner war! Denn nach den deutlichen Auftaktsiegen gegen Lauterbach (14:0) und Frankfurt (8:0) behielten sie auch gegen die Mitfavoriten aus Ratingen (6:1) und Neuwied (5:2) die Oberhand. Sie zeigten, dass in dieser Saison klar mit ihnen zu rechnen ist! Die Ice Dragons, die in der Vorbereitung beide Spiele gegen die Eisbären verloren, können sich also auf einiges gefasst machen, wenn Hauptschiedsrichter Patrick Leven am Freitagabend um 20:00 das Spiel in der Helinet-Arena eröffnet!
Sonntag geht’s dann auf die gute dreistündige Reise in den Vogelsbergkreis nach Hessen. Dort geben die Ice Dragons ihre Visitenkarte bei den Lauterbacher Luchsen ab, die derzeit punktgleich mit den Ice Dragons auf Platz 9 rangieren. Am Vogelsberg wurde in diesem Sommer wild durchgemischt. Neuer Trainer, viele neue Spieler, unter anderem vom Vizemeister aus Limburg – das Team ist schwer einzuschätzen. Dann jedoch kamen die ersten Hiobsbotschaften. So verließ unter anderem der gerade erst verpflichtete Ernst Reschetnikow das Team noch vor Saisonbeginn wieder, Routiniers wie Benjamin Schulz oder Jens Feuerfeil standen bisher nicht zur Verfügung. Daher traten die Luchse, trotz diverser Förderlizenzspieler aus Kassel, in den ersten Partien nur mit leichtem Gepäck an, in den Eröffnungspartien konnten die Luchse nur mit 2 Reihen spielen, mehr gab die Personaldecke nicht her. Am vergangenen Wochenende füllte sich der Kader dann langsam wieder, von voll besetzt war aber immer noch nicht zu sprechen. Dennoch konnten die Luchse gegen Neuss ihren ersten Saisonsieg einfahren, waren in Soest bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz, bevor sie das Spiel mit 4 Gegentoren innerhalb von weniger als 2 Minuten aus der Hand gaben. Vom Papier her sind die Ice Dragons zwar Favorit, da jedoch niemand sagen kann, wie der Kader der Luchse am Sonntag aussieht und was auf das Team von Jeff Job zukommt, werden sich die Ice Dragons hüten, die Luchse auf die leichte Schulter zu nehmen, wenn die Unparteiischen das Spiel um 18:00 Uhr eröffnen.



Ratinger Ice Aliens
Nach den Favoriten wartet nun das Mittelfeld
(RLW)  Mit dem Neusser EV kommt am Freitag der aktuelle Tabellennachbar an den Sandbach. Die Quirinus Städter konnten bisher auch zwei Siege verbuchen, trafen aber noch nicht auf ein Team der Tabellenspitze. Überraschend war die Niederlage gegen Lauterbach, ebenso wie der klare 8:1 Sieg gegen die EG Diez-Limburg. Was die Ice Aliens genau erwartet, hängt sicherlich auch von der Tagesform des Gastes ab.
Die Partie findet als Family Day statt. Familien mit zwei Erwachsenen (Eltern und/ oder Großeltern) und die sie begleitenden Kinder bis zum Alter von 17 Jahren zahlen nur 12 Euro Eintritt. Weitere Family Days folgen am 2. November gegen die Bären aus Neuwied und am 16.Dezember gegen die Dinslakener Kobras. Die Ice Aliens freuen sich, auch in dieser Saison wieder den Family Day anbieten zu können und hoffen auf regen Zuspruch.
Am Sonntag reisen die Ice Aliens nach Soest zu den Börde Indianern. Hier ist die Ausgangslage ähnlich wie beim Neusser EV. Zwei Siege und zwei Niederlagen stehen zu Buche, dabei eine 11:1 Niederlage gegen die EG Diez-Limburg. Noch ist das Tableau dicht beisammen, doch am Wochenende werden sich wohl die ersten Abstände ergeben.



Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe empfangen Aufsteiger Halle
(RLO)  Am kommenden Samstag, dem 13.10.18, um 17:00 Uhr empfangen die Schönheider Wölfe die 1b-Vertretung der Saale Bulls Halle im Wolfsbau, welche, als amtierender Meister der Thüringenliga, zur Saison 2018/2019 in die Regionalliga Ost aufgestiegen ist. Schönheide und Halle haben sich jahrelang in der damaligen Regionalliga Nord-Ost und Oberliga Ost bis zur Saison 2014/2015 spannende Duelle geliefert. Danach trennten sich die Wege, da, durch die Umstrukturierung der Oberligen, die Saale Bulls seit 2015 in der Oberliga Nord an den Start gehen, hingegen es die Wölfe für zwei Spielzeiten in die Oberliga Süd verschlug. Nach nun mehr drei Jahren kommt es wieder zu einem Aufeinandertreffen zwischen Schönheide und Halle, wenngleich die Bulls jetzt mit der 1b-Mannschaft im Erzgebirge antreten. Dennoch dürfen sich die Fans auf bekannte Gesichter von damals freuen. So steht im Hallenser Kader mit Roy Hähnlein ein ehemaliger EHV-Spieler, welcher insgesamt fünf Spielzeiten das Wölfetrikot trug. Auch Benjamin Thiede, Matthias Schubert oder Jaro Seemann dürften im Wolfsbau noch bekannt sein. Trainer der 1b-Bullen ist Georgij Kimstatsch, welcher als Spieler auch den Wölfen oft graue Haare verpasst hat, zählte der gebürtige Moskauer mit zu den treffsichersten Stürmern in den guten, alten Zeiten.
Während die Wölfe erst letzte Woche ihren Meisterschaftsstart mit einem 7:3-Heimsieg gegen Chemnitz feierten, haben die Saale Bulls schon vier Spiele hinter sich. Dabei stehen zwei Siege gegen Bad Muskau (5:2/6:3), aber auch zwei bittere Niederlagen gegen Chemnitz (4:11) und FASS Berlin (2:11) zu Buche. Die Vorzeichen vor der Begegnung am Samstag im Wolfsbau scheinen klar zu sein, wenngleich Schönheides Coach Sven Schröder die Hallenser nicht auf die leichte Schulter nehmen möchte: „Natürlich sind hier die Fronten klar. Die Saale Bulls sind der Aufsteiger und wir als letztjähriger Vizemeister der Favorit in diesem Spiel. Wir wollen uns weiter steigern und haben noch an vielen Kleinigkeiten zu arbeiten. Wir wollen noch konsequenter von hinten heraus spielen und an unserer Chancenverwertung arbeiten. Defensiv müssen wir natürlich aufpassen, denn Halle hat zwei Top-Kontingent-Spieler, die immer für Gefahr sorgen und für Tore gut sind. Das erste Drittel bei FASS Berlin hat gezeigt, dass sie sich nach der Auftaktniederlage gegen Chemnitz von Spiel zu Spiel steigern und nach dem Sieg in Bad Muskau kommt Halle auch mit viel Selbstvertrauen nach Schönheide.“
Verzichten müssen die Wölfe am Samstag neben dem Langzeitverletzten Jannik-Noah Grätke, berufsbedingt auch auf Leon Marko und Florian Richter.


    
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Donnerstag 11.Oktober 2018
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!