Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird der finnische Angreifer Tero Koskiranta vorraussichtlich acht Wochen lang nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der EV Landshut hat seinen Back-Up-Goalie Patrick Berger mit einer Förderlizenz für die Eisbären ausgestattet, nachdem Stammgoalie Peter Holmgren noch bis Januar verletzungsbedingt ausfallen wird und Raphael Fössinger und Jonas Leserer aus beruflichen Gründen verhindert sind
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 13.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen: Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen




Eisbären Berlin
Rob Zepp und Sven Felski führen Eisbären Allstars aufs Eis
(DEL)  Auch in diesem Jahr spielen die Eisbären Allstars wieder gegen eine Auswahl ehemaliger russischer Spitzeneishockeyspieler. Am 28. Oktober wird der Puck um 13 Uhr in der Mercedes-Benz Arena zu diesem inzwischen schon traditionellen Benefizspiel eingeworfen. Freikarten für dieses Match sind ab sofort im neuen Eisbären-Teamstore auf dem Mercedes Platz, im Fanshop in der Coppistraße und am Sonntag an den Kassen der Arena und im Fanbogen erhältlich.
Die Eisbären Allstars werden in diesem Jahr vom fünfmaligen Meistergoalie Rob Zepp angeführt. Der inzwischen 37-Jährige kehrt erstmals seit seinem Wechsel 2014 zu den Philadelphia Flyers nach Berlin zurück. Als Kapitän des Teams fungiert der sechsmalige Meister Eisbären-Legende Sven Felski. Natürlich trägt er die Rückennummer 11.
In diesem Match werden auf Seiten der Berliner zahlreiche weitere ehemalige Eisbären- und DELProfis auflaufen. Für jeden Zuschauer, der in der Arena erscheint spendet Sponsor Gazprom Export einen Euro an den Eisbären-Nachwuchs.



Düsseldorfer EG
Nach Verlängerung – DEG unterliegt Ingolstadt mit 2:3
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat im 750. DEL-Spiel von Stürmer Philip Gogulla gegen den ERC Ingolstadt mit 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung verloren. Nachdem die Düsseldorfer zunächst die bestimmende Mannschaft waren, kamen die Gastgeber zurück und hatten in der Overtime das bessere Ende für sich. 



Bayreuth Tigers
Tigers schlagen sich selbst und lassen die Punkte in Freiburg
(DEL2)  Ohne den angeschlagenen Kirchhofer, dafür mit Rückkehrer Veisert ging man in das Spiel beim EHC Freiburg. Der unter der Woche vorgestellte Deutsch-Slowake Poldruhak wurde noch nicht eingesetzt.
Gleich zu Beginn machte Freiburg Druck und so musste Herden bereits in der ersten Minute zwei Mal retten, damit sein Team nicht gleich in Rückstand geriet. Eine Überzahl-Gelegenheit für die Tigers nach zwei Minuten verpuffte schnell, als Heatley dem Freiburger folgen musste. Nach sieben Minuten stand erneut der Bayreuther Torsteher im Mittelpunkt als er gegen Wittfoth reaktionsschnell klären musste. Als die Tigers dann den Schalter umlegten und durch Heatley und Kronawitter zu Gelegenheiten kamen, wurde das Aufrücken der Gäste bestraft als diese an der blauen Linie der Freiburger überlaufen wurden. Linsenmaier auf Kunz – der seine Farben in der 8. Minute in Führung brachte. Fünf Minuten Später dann Kunz auf Linsenmaier, der mit einer Direktabnahme kurz nach der blauen Linie auf 2:0 erhöhen kann. Kurz vor der Pause sind dann die Tigers wieder die aktivere Mannschaft. Järveläinen bedient in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor Bosas, der den Schläger im richtigen Moment an die Scheibe bringt und damit verkürzen kann. Insgesamt die Gastgeber mit den etwas besseren Chancen und einem leichten optischen Übergewicht in einem Drittel, das nicht sehr flüssig – auf beiden Seiten – lief.
Zum zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber mit Volldampf aus der Kabine und setzten die Bayreuther Defensive direkt unter Druck. Es entwickelte sich dann ein Match, das ziemlich ausgeglichen verlief. Als sich Kolozvary nach 25 Minuten die Scheibe in der neutralen Zone erkämpfte und ins Angriffsdrittel zog, setze dieser seinen mitgelaufen Kollegen Bosas ein, der zum Ausgleich einschoss. Herm auf Seiten der Breisgauer nahm in der 32. Spielminute Anlauf, überlief die Tigers-Verteidigung recht einfach und spielte zudem noch den Bayreuther Torsteher aus, sodass die erneute Führung auf der Anzeigentafel erschien.
Und auch im letzten Abschnitt, an dem Torjäger Bosas angeschlagen nicht mehr teilnehmen konnte, waren es zunächst die Freiburger, die wacher aus der Kabine kamen und Herden sofort wieder unter Beschuss nahmen. Als der Freiburger Kunz nach 47 Minuten auf die Strafbank musste und die Tigers gleich in die Aufstellung kamen, passierte es dann. Ein einfacher Fehler der Tigers – Herm nahm die Scheibe auf, lief ins Bayreuther Drittel und bediente Wittfoth, der leichtes Spiel hatte und in Unterzahl das 4:2 erzielte. Dieses Tor sollte, wie auch später von beiden Trainern bestätigt, der Genickbruch für die Bayreuther sein. Es folgte das 5:2, erneut durch Wittfoth und kurz vor Spielende der Anschlusstreffer der Tigers zum 5:3 bei doppelter Überzahl der Wagnerstädter.
Individuelle Fehler und fehlende Cleverness waren Gift für die insgesamt junge Mannschaft aus Bayreuth – so folgte bei den ersten drei Überzahlspielen jeweils ein Tigers-Akteur noch während der nummerischen Überlegenheit, dem Gegner auf die Strafbank.
„Trotz des 0:2 war das erste Drittel in Ordnung. Wir sind zurückgekommen. Leider laden wir die Gegner in klarsten Situationen ein, was nicht sein müsste. Gerade beim vierten Tor bei eigener Überzahl. Wir haben uns insgesamt das Leben selbst schwer gemacht und müssen einfach cleverer werden,“ so Petri Kujala kurz nach der Partie.



Eispiraten Crimmitschau
2:6! Eispiraten müssen sich Kaufbeuren geschlagen geben - Westsachsen unterliegen im Allgäu
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren mit 2:6 verloren. Im zweiten Drittel konnten sich die Hausherren ein ruhiges Polster herausschießen, die Westsachsen agierten dagegen phasenweise zu lethargisch. Die beiden Treffer erzielten Neu-Eispirat Christoph Körner und Patrick Pohl. Das nächste Spiel steht dann am Sonntag (14.10.2018 – 17:00 Uhr) an. Dann gastieren die Wölfe Freiburg im Sahnpark.
Personal: Erstmals mischte Christoph Körner, der Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Fischtwon Pinguins mit. Im Tor startete erneut Brett Kilar, der in der Vorwoche mit guten Leistungen bei seinem Coach Kim Collins punkten konnte.
Die 2.432 Zuschauer in der erdgas schwaben Arena sahen im ersten Drittel eine offene Partie. Beide Teams konnten offensiv immer wieder Akzente setzen und sich gute Möglichkeiten erarbeiten. Doch Dominic Walsh und Co. konnten ihre Chancen nicht verwerten, weshalb es mit einem torlosen Remis in die erste Drittelpause ging.
Die Gastgeber aus dem Allgäu konnten sich im zweiten Durchgang mehr Spielanteile erarbeiten. Kabitzky mit einem Hochkaräter und Eichinger, dem beinahe ein Eigentor gelang, brachten zunächst zwar die besten Eispiraten-Chancen, danach kam die Tormaschine des ESV Kaufbeuren ins Rollen. Jere Laaksonen, auf Vorlage von Ossi Saarinen, brachte die Joker in der 33. Minute mit 1:0 in Front. Auch das zweite Tor des ESVK ließ nicht lange auf sich warten. Branden Gracel stellte in Minute 34 auf 2:0. Wiederum nur vier Minuten später traf erneut Gracel im Powerplay zum 3:0 (38.).
Die Eispiraten gaben sich aber noch nicht geschlagen – Nur drei Minuten nach dem Wiederbeginn traf Christoph Körner in seinem ersten Eispiraten-Spiel zum 3:1 (43.)! Mit dem 4:1-Treffer von Max Schmidle (50.) schwanden dann die Hoffnungen der Crimmitschauer. Zwar konnte Patrick Pohl auf Zuspiel von Vincent Schlenker in der 51. Spielminute nochmals auf 4:2 verkürzen, doch die cleveren Hausherren fanden darauf erneut eine Antwort. In Unterzahl traf Sami Blomqvist locker zum 5:2 ins verwaiste Eispiraten-Tor und sorgte für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Blomqvist. Der Finne konnte 36 Sekunde vor dem Ende zum 6:2-Endstand treffen.



Deggendorfer SC
Charity Game am Sonntag: DSC muss zum EC Bad Nauheim
(DEL2)  Wie auch der Deggendorfer SC hat der EC Bad Nauheim im Oktober Aktionen zum Thema Brustkrebs geplant. Das Heimspiel der Hessen am Sonntag gegen des DSC ist deshalb ein Charity Game zu Gunsten von Brustkrebs Deutschland e.V.
Vor dem Wochenende rangierten die Roten Teufel mit 12 Punkten auf Platz 9 der Tabelle. Zuletzt ließ die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer allerdings mit 2 Siegen aufhorchen: Im Hessenderby gegen die Löwen aus Frankfurt konnte mit 4:3 sogar ein Auswärtssieg gefeiert werden und 2 Tage später gelang auch gegen die Ravensburger Towerstars mit 7:5 ein Sieg gegen einen der Topfavoriten der Liga.
Die Offensive der Teufel wird seit dieser Saison von den Brüdern Cody und Dustin Sylvester angeführt. Während Cody bereits in Vorjahr nach Hessen gekommen war, folgte jetzt auch sein Bruder. Ebenfalls neu im Kader und dem Deggendorfer Publikum vom letztjährigen Play-Off-Gegner Essen bekannt, ist Andrej Bires. Der quirlige Angreifer scheint den Sprung von der Oberliga in die DEL2 ohne Umstellungsschwierigkeiten geschafft zu haben: in den ersten 9 Spielen sammelte er bereits 10 Skorerpunkte und gehört damit zu den offensivstärksten Angreifern der Bad Nauheimer.
Das erste Bully des Pink Racket Charity Games im Colonel-Knight-Stadion ist um 18:30 Uhr. Deggendorfer Fans, die ihre Mannschaft nicht nach Hessen begleiten können, haben die Möglichkeit, das Spiel live bei Sprade-TV mitzuverfolgen.
Dresdner Eislöwen stoppen Deggendorfer Siegesserie
Nach zuletzt drei Siegen in Folge muss der Deggendorfer SC wieder eine  
Niederlage hinnehmen. Im Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen verlor  
das Team von Trainer John Sicinski am Ende vor 2137 Zuschauern mit 3:5.
Die Gastgeber starteten gleich unglücklich in die Partie. Nach 45  
Sekunden musste der erste Deggendorfer auf die Strafbank und die  
Eislöwen nutzten das eiskalt aus. Christian Billich sorgte in der  
zweiten Spielminute für den frühen Führungstreffer für die Gäste. Doch  
damit nicht genug. Die Anfangsminuten gehörten weiterhin den Sachsen,  
die in der achten Minute durch Sebastian Zauner auf 0:2 erhöhten. Doch  
in der Folgezeit wachten die Hausherren auf und glichen binnen weniger  
Sekunden aus. Zwei Dresdner saßen auf der Strafbank, als in der 12.  
Minute Curtis Leinweber für den Anschlusstreffer sorgte, ehe eine  
halbe Zeigerumdrehung später Milos Vavrusa den Ausgleich markierte.  
Die Halle stand nun Kopf und angepeitscht durch die Anfeuerungsrufe  
der Zuschauer gelang dem DSC in der 16. Minute sogar der  
Führungstreffer. Josh Brittain tankte sich stark durch, bediente den  
mitgelaufenen Sergej Janzen, der zur erstmaligen Deggendorfer Führung  
einschob. Das 3:2 war dann auch gleichbedeutend mit dem Pausenstand  
nach 20 gespielten Minuten.
Im zweiten Drittel bot sich für die Hausherren durch ein frühes  
Powerplay die Möglichkeit, das Ergebnis weiter auszubauen, jedoch  
fanden die Deggendorfer Kufencracks keinen Weg, Marco Eisenhut im  
Dresdner Tor zu überwinden. Nach diesem überstandenen Unterzahlspiel  
kamen die Gäste immer besser in die Partie und erzielten in der 25.  
Minute erneut durch Zauner den Ausgleich. In dieser Spielphase  
drückten die Eislöwen dem Spiel immer mehr ihren Stempel auf konnten  
bis zur 33. Spielminute auf 3:5 durch Treffer von Rupprich und  
Pielmeier auf 3:5 davon ziehen. Zwar versuchte der Deggendorfer SC  
selbst Entlastungsangriffe zu fahren, jedoch wurde es vor dem Tor von  
Marco Eisenhut nur selten wirklich gefährlich, sodass es mit diesem  
Spielstand in die zweite Drittelpause ging.
Im Schlussdrittel versuchten die Deggendorfer nochmal heranzukommen,  
doch die Angriffe verpufften im Dresdner Abwehrbollwerk, das die  
Partie routiniert runterspielte. In den Schlussminuten boten sich den  
Hausherren noch einige gute Chancen, das Ergebnis nochmal enger zu  
gestalten, doch es fehlte an diesem Abend das letzte Quäntchen Glück.
Durch diese 3:5 Niederlage rutscht der DSC nun auf den zwölften  
Tabellenplatz ab und reist am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Bad  
Nauheim. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.



Dresdner Eislöwen
5:3-Erfolg in Deggendorf
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim Deggendorfer SC mit 5:3 (2:3; 3:0; 0:0) gewonnen. Chris Billich nutzte die erste Überzahlsituation zur Dresdner Führung in der zweiten Minute. Sebastian Zauner legte mit dem 0:2 in der achten Minute nach, doch Curtis Leinweber in doppelter Überzahl (12.), Milos Vavrusa (13./PP) und Sergeij Janzen (16.) trafen für den Gastgeber zur Pausenführung. Im zweiten Abschnitt zeigten die Eislöwen die richtige Reaktion: Zauner (25.), Steven Rupprich (31.) und Thomas Pielmeier (33.) sicherten mit ihren Toren den Auswärtssieg ab. 
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Wir haben ein zeitweise von beiden Teams wildes und von vielen Strafzeiten geprägtes Spiel gesehen. Im zweiten Drittel haben wir unsere Chancen konsequent genutzt und als Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt.“ 
Arne Uplegger: „Der Sieg ist unglaublich wichtig, um das zu unterstreichen, was wir uns vorgenommen haben und natürlich auch um Selbstvertrauen zu tanken. Wichtig war, dass wir uns trotz der drei frühen Gegentore wieder auf das besonnen haben, was wir uns vorgenommen haben. Wir müssen auch in den nächsten Spielen unseren Spielplan umsetzen, dürfen nicht aus dem Konzept fallen, müssen defensiv sicher stehen und Entscheidungen für das Team treffen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 14. Oktober um 17 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren. 



Löwen Frankfurt
Erneutes Löwen-Duell im Oktober
(DEL2)  Weiter, immer weiter. Nur zwei Tage nach dem Heimspiel gegen Ravensburg kommt es am Sonntag, den 14. Oktober schon zum zweiten Löwen-Duell der Saison. Diesmal müssen allerdings die Frankfurter Löwen die Reise nach Bad Tölz antreten. Spielbeginn in der weeArena ist um 18:30 Uhr.
Das Wochenende begann für die Löwen vor heimischer Kulisse mit einem äußerst emotionalen Spiel gegen Ravensburg. Dabei mussten die Frankfurter die Punkte den Towerstars überlassen (4:7). Dennoch steht man auf einem starken 3. Tabellenplatz.
Gegen Tölz soll vor allem die Chancenverwertung besser werden. Bei 46 Schüssen trafen die Löwen gegen Ravensburg lediglich viermal. Wie es besser laufen kann, haben die Frankfurter im ersten Aufeinandertreffen mit Bad Tölz am 3. Oktober gezeigt, als sie daheim mit 9:2 siegten.
Wie auch schon am Freitag wird Matt Pistilli beim Spiel gegen die Bayern den Goldhelm tragen. Mit neun Toren ist er der beste Torschütze der Liga und steht durch seine sieben Vorlagen in der Gesamtwertung der Scorerliste auf Platz 3 (16 Punkte). Der zweitbeste Scorer der Löwen ist Lukas Koziol der insgesamt 15 Punkte hat und mit zwölf Assists auf Platz 2 der Vorlagengeber steht.
Da die letzte Begegnung der beiden Mannschaften nur zehn Tage her ist, hat sich an der Lage der Tölzer nicht viel verändert. Die Mannschaft von Markus Berwanger steht zurzeit auf Platz 11 der DEL2 Tabelle. In den bisherigen zehn Spielen konnten die Löwen erst zehn Punkte ergattern und mussten sogar sieben Niederlagen in Folge einstecken.
Die Niederlagenserie beendeten die Tölzer allerdings mit einem Überraschungscoup in der Lausitz, wo sie die Füchse mit 3:2 nach Verlängerung besiegen und zugleich von der Tabellenspitze stürzen konnten.
Topscorer der Tölzer sind Kyle Beach und Stephen MacAuley. Beide stehen bei jeweils 16 Punkten. Beach konnte in neun der zehn Partien seines Teams punkten. MacAuley erzielte allein in den vergangenen drei Partien sieben Zähler.
Weiterhin mussten die hessischen Löwen noch keine Niederlage gegen die Bayern hinnehmen. In fünf Duellen in der DEL2 gab es fünf teils klare Siege. Das 9:2 am Tag der deutschen Einheit vor wenigen Wochen war dabei der höchste Erfolg.



Tölzer Löwen
Löwen siegen beim Tabellenführer
(DEL2)  Sieben Niederlagen in Folge hatten die Tölzer Löwen vor dem Spiel bei den Lausitzer Füchsen hinter sich. Ausgerechnet beim Tabellenführer platzte der Knoten am Freitagabend. Ein Doppelpack von Stephen MacAulay und eine starke Torhüterleistung von Ben Meisner ebneten den Weg zum 3:2-Overtime-Erfolg.
„Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, ordnet Markus Berwanger den Erfolg hoch ein. „Wir sind heilfroh“. Die Tölzer Löwen lieferten bei einer der formstärksten Mannschaften der Liga ein gutes Auswärtsspiel. Füchse-Trainer Corey Neilson hob vor allem das defensive System in der neutralen Zone der Löwen positiv hervor. So dauerte es, bis die Füchse-Offensive ins Laufen kam. Der erste Treffer gelang nach zehn Minuten Andreas Schwarz, der einen Schuss von Kevin Wehrs im Powerplay abfälschte. Erst gegen Ende des ersten Drittels gelang Jordan George der Ausgleich nach einer guten Kombination.
Im Mittelabschnitt kam Weißwasser zunehmend besser ins Spiel. Es lag an Ben Meisner, dass erneut nur George in Überzahl - ein Rückhandschuss ins Kreuzeck - traf. Auch Füchse-Trainer Neilson zollte der Leistung von Meisner Respekt: „Ihr Torhüter war fantastisch, er hat hart gekämpft“. Neilson spricht viele Abpraller an, die Meisner mit großer Ruhe entschärfte.
So war das Spiel im Schlussabschnitt noch offen. Die Löwen glaubten an sich und haben eine der besseren Sturmreihen der Liga in ihrem Team: Kyle Beach legte zunächst das 2:2 für Stephen MacAulay auf. In der Verlängerung war es dann Andreas Pauli, der für den Kanadier assistierte. MacAulays achter Saisontreffer entschied das Spiel zugunsten der Löwen.
„Hut ab vor meiner Mannschaft, die aufopferungsvoll gekämpft hat“, sagt Löwencoach Berwanger. „Ich denke es war ein gutes Spiel“, kannte auch Neilson an. Eine erneute Energieleistung braucht es für die Buam am Sonntag: Dann kommen die Löwen Frankfurt in die weeArena.



ECDC Memmingen
Derbysieger: Indians bezwingen den ERC Sonthofen
(OLS)  Der ECDC Memmingen konnte das Allgäu-Derby gegen den Rivalen aus Sonthofen mit 4:0 für sich entscheiden. Trotz der Ausfälle von Patrik Beck, Dominik Piskor und Jakub Wiecki bejubelten die rund 2150 Zuschauer am Ende die verdienten drei Punkte im Prestigeduell.
In einem anfangs ausgegglichenen Spiel waren die Indians das gefährlichere Team. Die Belohnung dann in der 7.Minute. Ein tolles Unterzahlspiel führte dazu, dass Antti Miettinen auf und davon zog und Daniel Huhn mustergültig bediente. Der Interimstrainer und Kapitän netzte eiskalt zum 1:0 ein und ließ den Hühnerberg erstmals jubeln. Kurze Zeit später, bereits in der 13.Minute, erhöhten die Rot-Weißen dann. Nach einem Schuss von der blauen Linie stand Milan Pfalzer goldrichtig und besorgte die 2:0 Führung für den ECDC.
Auch im zweiten Spielabschnitt machten die Indians da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. 55 gespielte Sekunden und schon wieder schlug es im Gehäuse von ERC-Goalie Glatzel ein. Petr Haluza fälschte den Schlagschuss von Lubor Pokovic unhaltbar zum 3:0 ab. Keine zwei Minuten später war dann auch noch Jared Mudryk erfolgreich. Auf Zuspiel vom starken Milan Pfalzer erzielte er gekonnt das 4:0, indem er den Puck aus der Luft ins Tor bugsierte. Auch die Bulls aus Sonthofen versuchten mit einzelnen Kombinationen zurück ins Spiel zu finden, doch der glänzend aufgelegte Joey Vollmer und eine solide Abwehrarbeit ließen an diesem Abend nichts anbrennen.
Im letzten Drittel bekamen die GEFRO-Indians dann noch mehrere Gelegenheiten das Ergebnis zu erhöhen, konnten aber kein Kapital mehr daraus schlagen. Somit blieb es am Ende beim 4:0 Erfolg für den ECDC Memmingen, der abermals als Derbysieger aus dem Duell hervorgeht und nun weitere drei wichtige Punkte verbuchen kann. Bereits am Sonntag steigt das brisante Duell beim Aufsteiger aus Höchstadt, was ebenfalls eine unangenehme und schwere Aufgabe für die Indianer werden wird.



SC Riessersee
SCR gewinnt Spitzenspiel in Rosenheim - Perfekter Einstand für Martin Naenfeldt mit dem ersten Tor
(OLS)  Trainer Toni Söderholm musste im Spiel bei den Starbulls Rosenheim wieder nahezu komplett auf seine Münchner Offensivfraktion verzichten. Beim Kooperationspartner hat das Verletzungspech gnadenlos zugeschlagen und drei Aktivposten im Sturm fallen über einen längeren Zeitraum aus. Einzig Tobias Eder stürmte heute für den SCR. Dafür hatte der Neuzugang aus Schweden, Martin Naenfeldt, seinen ersten Einsatz für den SC Riessersee und auf Leihbasis verstärkten Dennis Lobach und Justin Schütz von RedBull Akademie die Werdenfelser. Der 18jährige Schütz wurde immerhin heuer von dem NHL Club den Florida Panthers in der sechsten Runde gedraftet.
Nach einer derbytypischen Anfangsphase, feierte Neuzugang Martin Naenfeldt einen perfekten Einstand im Trikot der Garmisch-Partenkirchner. Der Schwede sorgte für den 1:0 Führungstreffer nach dem 1.Drittel. Das Spiel ging im Mittelabschnitt lauf- und kampfintensiv weiter. Quasi zur Halbzeit des Spiels nutzen die Gastgeber eine Überzahl Situation zum Ausgleich. Verteidiger Vollmayr hämmerte den Puck unhaltbar für Daniel Fießinger ins Netz zum 1:1. Ansonsten hielt der junge Torhüter der Werdenfelser seine Weiß-Blauen mit einigen wichtigen Paraden im Spiel.
Im Schlußabschnitt hatte nach neun Minuten in Überzahl Tobi Eder die große Chance auf dem Schläger, der 20jährige zielte zu genau und traf nur das Quergestänge des Tores. Nur ein paar Minuten später machte es Florian Vollmer besser, der Kapitän vollendete einen Konter zum erneuten Führungstreffer des SCR. In der Schlussphase erhöhten die Gastgeber den Druck auf das Gehäuse von Daniel Fießinger, der 22-jährige pflückte alles weg und Tobias Eder setzte auf der anderen Seite den Schlußpunkt, mit seinem EmptyNetGoal zum 3:1.
Sonntag wartet bereits das nächste Derby und Spitzenspiel auf den SC Riessersee, um 18 Uhr ist dann der Tabellenführer EC Peiting im Olympia-Eissport-Zentrum zu Gast. Das Spiel wird wie gewohnt auf Sprade TV live übertragen. Tickets gibt es am Stadion ab 16 Uhr und Online über https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/
Toni Söderholm: „Beide Teams haben heute gute Werbung für die Oberliga gemacht. Gutes Tempo, viel Kampf, ein echt gutes Spiel mit toller Stimmung von beiden Fanlagern. Ich muss meine Spieler loben. Es war ein bisschen turbulent, wer heute wirklich für uns aufläuft, aber alle waren vorbereitet und fokussiert. Für mich war es ein gutes Spiel, ich bin sehr zufrieden. Wenn die Spiele so sind wie heute, ist es perfekt für die Spieler, sich weiter zu entwickeln.“



Starbulls Rosenheim
Starbulls verlieren tolles Derby vor über 3.000 Fans knapp
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Spitzenspiel gegen den SC Riessersee vor 3.068 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion mit 1:3 verloren. In einem temporeichen und ausgeglichenen Eishockeyspiel hatten die Starbulls zwar die besseren Chancen, mehr als der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer zum 1:1 sprang dabei aber nicht heraus. Gästekapitän Florian Vollmer sorgte acht Minuten vor der Schlusssirene bei einem schnellen Gegenstoß für die erneute Führung der Werdenfelser, ehe Tobias Eder Sekunden vor Schluss mit einem Treffer ins leere Rosenheimer Tor alles klar machte.
Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen liefen erstmals mit dem erst zwei Tage zuvor verpflichteten Martin Naenfeldt auf – und der 22-jährige Stürmer war gleich ein richtiger Aktivposten im Angriffsspiel der Werdenfelser. Und er war es auch, der in der 14. Spielminute die Gästeführung besorgte. Bei einer unübersichtlichen Aktion am Rosenheimer Torraum gab Naenfeldt der Scheibe in der Luft den entscheidenden Schubbs mit dem Schläger, so dass sie über die Torlinie trudelte und der verdutzte Torwart Lukas Steinhauer das Nachsehen hatte. Glücklich im Zustandekommen, war die Gästeführung zur ersten Pause aber nicht unverdient, da sich die Starbulls zu viele Stockfehler leisteten und im Gegensatz zu den lauffreudigen und passsicheren Gäste nicht richtig ins Spiel kamen.
Im zweiten Spielabschnitt wandelte sich das Bild dann aber. Jetzt waren die Hausherren, die wieder mit Kanadier Chase Witala antreten konnten und bei denen nur noch der Langezeitverletzte Tobias Draxinger fehlte, das Team mit dem größeren Engagement und nach und nach auch mit dem größeren Zug zum Tor. Der verdiente Lohn war der Ausgleichstreffer durch Maximilian Vollmayer. Der Rosenheimer Verteidiger jagte bei einem Überzahlspiel einen perfekten Rückpass von Dusan Frosch aus zentraler unhaltbar in den linken Winkel – 1:1 (29.). Phasenweise war es jetzt ein offener Schlagabtausch, den sich die Derbykontrahenten boten. Zum auffälligsten Akteur auf der Eisfläche avancierte dabei aber Gästekeeper Daniel Fießinger, der fehlerlos hielt und den Rosenheimer Führungstreffer mehrfach verhinderte. Glück hatten die Gäste, dass Hauptschiedsrichter Fynn-Marek Falten eine „Notbremse“ an Michael Baindl nicht mit einem Strafschuss ahndete, sondern überraschender Weise weiterspielen ließ.
Auch im letzten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein intensives Spiel zweier gelichwertiger Mannschaften, in dem nun auch die Gäste wieder deutlich mehr Entlastung kreierten und sich nach und nach auch wieder eigene Torchancen erspielten. Die größte hatte Tobias Eder, der per Onetimer die Latte des Rosenheimer Tores traf. Für die Starbulls hatte Michael Baindl die größte Möglichkeit zur Führung, als er ein Zuspiel von Michael Fröhlich in Richtung Tor lenkte, Fießinger aber per Reflex mit der Beinschiene retten konnte. Ein Scheibenverlust von Starbulls-Verteidiger Niki Meier an der gegnerischen blauen Linie leitete schließlich die spielentscheidende Szene ein. Uli Maurer nahm Tempo auf und legte in der Rosenheimer Zone mustergültig quer auf Florian Vollmer. Der Kapitän des SC Riessersee fackelte nicht lange und jagte die Hartgummischeibe aus der Halbdistanz ins rechte obere Eck zum 1:2 (52.).
Darauf fanden die Hausherren keine erfolgreiche Antwort mehr, auch, weil die Gäste sehr clever im Abwehrverbund agierten. Das Forechecking der bis in die Schlussphase sehr laufstarken Werdenfelder tat ihr übriges dazu, dass die Starbulls schließlich auch erst weit nach Anbruch der finalen Spielminute eine Möglichkeit fanden, den Torhüter vom Eis zu nehmen und einen sechsten Feldspieler zu bringen. Und dieser Schuss ging schon nach wenigen Sekunden nach hinten los: Tobias Eder fand aus der neutralen Zone die Lücke und brachte das Spielgerät im leeren Rosenheimer Tor zum 1:3-Endstand unter.



VER Selb
Herbe Niederlage in Niederbayern
(OLS)  Unsere Wölfe haben das Siegen verlernt. Auch beim EV Landshut gingen unsere Jungs als zweiter Sieger vom Eis und mussten ohne Punkte die Heimreise antreten. Die Niederbayern gewannen letztendlich verdient, auch wenn das Ergebnis aus Selber Sicht vielleicht um das eine oder andere Tor zu hoch ausfiel. „Wir müssen einfacher spielen, viele wollen momentan zu viel und das Selbstvertrauen vom Saisonstart ist weg“, so Wölfe-Coach Henry Thom nach dem Spiel bei Radio Euroherz.
Unsere Wölfe mit einer starken Anfangsphase. Gleich zu Beginn kassierten die Gastgeber eine doppelte Strafzeit. Dennoch: Unsere Wölfe konnten diese 5/3 Überzahl leider nicht für sich nutzen und kassierten nach Ablauf der Strafzeit durch einen eiskalten Konter den ersten Gegentreffer - keine Abwehrchance für Deske.
Die größte Tormöglichkeit für Selb hatte Miglio mit einem Schuss ans Lattenkreuz – EVL-Goalie Englbrecht im Glück. Letzteres hatten unsere Jungs nicht für sich gepachtet. Nachdem Kolb fast ein Eigentor schoss, gelang Schmidpeter im Nachschuss der Führungsausbau. Unsere Wölfe legten zwar daraufhin an Tempo zu, fanden aber nicht richtig ins Spiel. 122 Sekunden vor der ersten Sirene stellte Ehl nach einer feinen Einzelleistung gegen vier Selber den 3:0 Pausenstand her.
Die Pechsträhne nahm leider auch im zweiten Drittel kein Ende. Unsere Wölfe starteten sichtlich angespannt in diesen Spielabschnitt. Gleich zu Beginn bot sich den Hausherren eine vielversprechende Torchance, welche jedoch von Deske artistisch gehalten wurde. Dann der erwartete Glücksmoment: Gare, aufgrund des Verletzungspeches in die Defensive beordert, gelang sein erste Saisontor. Unsere Wölfe hatten Blut geleckt, machten mehr Druck und ließen die Gastgeber vorübergehend wenig in Scheibenbesitz kommen.
Zu viele gezogene Strafzeiten – gefühlt spielten unsere Jungs gut die hälfte im zweiten Drittel mit einem Mann weniger – machten sich negativ auf den Spielfluss aus. Doch das Penaltykilling unserer Cracks war erfolgreich, schadlos überstanden wir die bangen Minuten in zahlenmäßiger Unterlegenheit, Deske musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren und verhinderte mit starken Saves weitere Tore der Niederbayern. Einmal war er dennoch chancenlos. Forster mit dem 4:1.
Auch in den letzten 20 Spielminuten lief die Zeit klar für die niederbayerischen Gastgeber. Der letzte Abschnitt startete mit einer erneuten Torchance für die Einheimischen, Ehl traf zum Glück nur den Pfosten. Unsere Wölfe gaben sich noch nicht geschlagen, auch wenn ein furioser Schlussspurt aus blieb, auch die Kräfte schwanden spürbar gegen die mit vier Reihen agierenden Landshuter. Nennenswert noch ein Pfostenkracher von Kolb, ehe Verteidiger Forster mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und dem 6:1 den Endstand herstellte.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles feiern Sieg gegen Preussen Berlin
(OLN)  Die Crocodiles konnten am Freitagabend den dritten Sieg im vierten Heimspiel einfahren. Gegen den ECC Preussen Berlin feierte die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta vor 1315 Zuschauern einen 6:4-Erfolg (1:0/3:3/2:1).
Die Crocodiles gingen im ersten Drittel durch Aaron Reinig in Führung (19.), gaben diese aber durch einen Doppelschlag der Berliner zu Beginn des zweiten Drittels wieder ab. Jeweils in doppelter Überzahl trafen Jakub Rumpel (22.) und Marvin Krüger (23.) für die Gäste. Doch noch in Unterzahl hatten die Hausherren die richtige Antwort parat. Nach einer starken Vorarbeit von Lennart Palausch vollendete Jake Ustorf den Konter zum 2:2 (24.). Die Crocodiles setzten nach und holten sich die verdiente Führung zurück. Kapitän Josh Mitchell stellte per Doppelpack auf 4:2 (29., 32.). Kyle Piwowarczyk brachte mit dem 4:3 sein Team zwar wieder ran (33.), der Ausgleich gelang den Gästen allerdings nicht mehr. Stattdessen bauten die Gastgeber nach dem zweiten Seitenwechsel den Vorsprung aus: Erst erhöhte Brad McGowan auf 5:3 (43.), weniger später setzte Gianluca Balla mit dem 6:3 nach (46.). Jakub Rumpel konnte mit seinem zweiten Treffer zwar noch Ergebniskosmetik betreiben, den Sieg ließen sich die Crocodiles allerdings nicht mehr nehmen.
„Wir waren ein bisschen überrascht, die Preussen sind sehr hart ins Spiel gegangen. Anfangs ging es hin und her. Wir haben die ein oder zwei Minuten im Drittel eingeschnürt, dann andersrum. Aber das waren wichtige Punkte für uns. Durch die Strafen wurde unser Spiel etwas zerfahren, da haben wir gleich zwei Tore in doppelter Unterzahl kassiert. Aber am Ende zählt der Sieg“, so Jacek Plachta.
Am Sonntag treten die Crocodiles Hamburg beim amtierenden Oberliga-Meister, den Tilburg Trappers, an.



EV Füssen
Eishockey-Krimi in Schweinfurt geht mit 5:4 an den EV Füssen
(BYL)  Der EV Füssen hat einen wahren Eishockey-Krimi beim stark in die Saison gestarteten Aufsteiger Schweinfurt mit 5:4 für sich entschieden (1:1, 2:2, 2:1). Trotz widriger Umstände wie dem staubedingten späten Eintreffen sowie dem Fehlen der DNL-Spieler und der Stammkräfte Christian Krötz, Ron Newhook und Mauro Seider hatten die Füssener auf sämtliche Vorlagen der Gastgeber immer eine Antwort parat, und ließen sich die erstmalige Führung in der 52. Minute nicht mehr nehmen.
Der EVF kam durch die mangelnde Vorbereitung erst schwer in Tritt, bereits in der 3. Minute hieß es 1:0 für die Mighty Dogs direkt nach einem Bully im EVF-Drittel. Bei einem Unterzahlkonter wäre beinahe der zweite Treffer gefallen, im Gegenzug konnte Markus Vaitl aber ausgleichen. Nach zehn Minuten kam das Team von Trainer Andi Becherer dann immer besser in Schwung, und hatte bis Ende des insgesamt recht ausgeglichenen Abschnitts die besseren Chancen, unter anderem traf Tobias Meier die Latte.
Diesen Verlauf gab es dann ebenso im Mitteldrittel. Schweinfurt startete wieder stark, diesmal dauerte es nur 24 Sekunden bis zum 2:1. Als eineinhalb Minuten später nach einem Konter auch noch das 3:1 fiel, schien das Spiel klar in Richtung der Gastgeber zu kippen. Aber der EVF zeigte erneut Nehmerqualitäten, schlug in Überzahl durch Lubos Velebny von der blauen Linie und kurz darauf durch einen Abstauber von Marius Klein nach Schuss von Meier eiskalt zurück. In der Folge hatten die Schwarz-Gelben einige Möglichkeiten, um erstmals in Führung zu gehen, diese wäre mittlerweile auch verdient gewesen. Das Spiel wurde in dieser Phase sehr aggressiv geführt, was auch in einer Schlägerei endete. Sie brachte den Protagonisten eine längere Phase auf der Strafbank ein.
Beim Stand von 3:3 ging es in den letzten Abschnitt, und wie konnte es anders sein, auch hier legte Schweinfurt mit starkem Beginn und in Überzahl einen Treffer nach. Diesem 4:3 ging aber nach Meinung der Füssener eine Regelwidrigkeit voraus. Der Unparteiische sah das anders und verhängte nochmals eine Strafzeit gegen die reklamierenden Gäste. Diese wurde aber unbeschadet überstanden, Trainer Becherer hatte kurz vor Ablauf auch noch eine Auszeit genommen. Mit Folgen, denn kaum wieder komplett gelang Samuel Payeur der Ausgleich, ehe Marc Besl mit der ersten EVF-Führung im Spiel den Siegtreffer erzielte. In der Schlussphase war die Partie nichts für schwache Nerven, doch der Eissportverein ließ nichts mehr anbrennen und brachte das knappe Ergebnis über die Zeit.
Das Füssener Team hat sich beim starken Aufsteiger nie unterkriegen lassen, und sich mit Moral und Mannschaftsgeist sowie auf einen fehlerfreien Benedikt Hötzinger im Tor gestützt den dritten Sieg in der noch jungen Saison verdient. (MiL)



EHC Klostersee
ESC Eispiraten Dorfen – EHC Klostersee 9:3 (1:2, 3:0, 5:1)
(BYL)  Bauchlandung für die Rot-Weißen im Auswärts-Derby. Nach zwei überwiegend überzeugenden Vorstellungen zum Auftakt ist die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische am Freitagabend von den Eispiraten des ESC Dorfen in die harte Wirklichkeit zurückgeholt worden. Wenngleich man sich beim 3:9 um Einiges unter Wert geschlagen geben musste, war die geschlossene Teamleistung der Gastgeber anerkennenswert. Die spielerische Dominanz der Truppe von Dominik Quinlan über weite Strecken im ersten und zweiten Abschnitt mit einer Vielzahl herausgespielter Chancen waren nicht genug, um die Punkte oder auch nur einen Teilerfolg mit nach Hause zu nehmen.
Die nach den ersten 20 Spielminuten eigentlich zu mikrige 2:1-Führung wurde im Mitteldrittel bei unnötigen Strafzeiten schnell verschenkt. Beste Möglichkeiten zum Ausgleich blieben nach dem 2:3 auf der Strecke. Dazu kamen haarsträubende Abspielfehler beziehungsweise extrem riskante Diagonalpässe in der eigenen Zone, die vom Gegner dankend aufgenommen und verwertet wurden. Drei (!) Shorthander fing sich der EHC in dieser Phase ein, als die Partie noch auf beide Seiten hätte kippen können. Dass anschließend auf Seiten der Eispiraten alles perfekt lief und bei den Quinlan-Schützlingen so gut wie nichts mehr, kennt man aus derartig kuriosen Spielverläufen. Noch deutlicher schlitterte man letztich auch in die Niederlage, weil es am Ende vor lauter Frust mit der Disziplin nicht mehr zu weit her war.



EHC Königsbrunn
Punktgewinn für Königsbrunn
(BYL)  Mir 3:4 nach Verlängerung verliert der EHC Königsbrunn denkbar knapp gegen die „Riverkings“ des HC Landsberg, holt sich aber seinen ersten Punkt. Dabei wäre noch mehr drin gewesen, denn die Brunnenstädter hatten es kurz vor Spielende noch selbst in der Hand.
EHC-Coach Fabio Carciola musste heute ohne den gesperrten Lukáš Hruzík antreten, und auch Hayden Trupp durfte aufgrund seiner Verletzung die Partie nur von der Tribüne aus ansehen. Dafür konnte der EHC zwei Neuzugänge präsentieren, im Tor stand heute Donatas Žukovas, und im Angriff lief zum ersten Mal Christian Wittmann auf. Zuletzt schnürte er seine Schlittschuhe für den Oberligisten Sonthofen.
Der EHC startete eher verhalten in die Partie, beide Mannschaften spielten nicht von Anfang an mit offenen Karten. Doch Königsbrunn kassierte früh Strafzeiten und musste in doppelter Unterzahl spielen. Allerdings konnten die Riverkings diesen Vorteil nicht nutzen, in einfacher Überzahl waren die Gäste dann aber doch erfolgreich und gingen in der neunten Spielminute in Führung. Für Königsbrunn war dies wohl das Startsignal, denn ab dann übernahmen der EHC die Partie und konnte durch einen spektakulären Treffer von Marc Streicher nach nur drei Minuten ausgleichen. Die Brunnenstädter blieben am Drücker und legten drei Minuten später mit einer sehenswerten Aktion von Lukas Fettinger zur 2:1 Führung nach. Bis zum Ende des Drittels war der EHC die bessere Mannschaft, verpasste es aber weitere Tore nachzulegen.
Das Mitteldrittel gehörte den Gästen, Landsberg drängte auf den Ausgleich. Aber auch die Riverkings ließen beste Möglichkeiten liegen, in der 25. Spielminute wurden gleich zwei 100%ige Chancen ausgelassen. Doch der EHC kassierte jetzt wieder Strafzeiten, Landsberg konnte so in Überzahl zum 2:2 ausgleichen. Bis zur Pause fielen aber keine weiteren Treffer.
Im letzten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, Königsbrunn erhöhte in Überzahl auf 3:2. Allerdings hatten auch die Gäste noch einen Pfeil im Köcher und glichen vier Minuten später aus. Die Schlussphase gehörte aber dem EHC, der sich klare Chancen erarbeitete, aber im Abschluss scheiterte. Nach 60 Minuten stand es immer noch 3:3, die Entscheidung musste in Overtime fallen.
In der bis zu fünf Minuten langen Verlängerung traten nun beide Teams mit jeweils 3 Feldspielern an. Ausgerechnet Michael Fischer, der letztes Jahr noch in den Playoffs für den EHC auflief, sorgte mit seinem Treffer nach feiner Einzelleistung für den Landsberger Zusatzpunkt. Königsbrunn kann aus dem Spiel ebenfalls einen Zähler mitnehmen und wartet weiterhin auf den ersten Sieg. Allerdings müssen die Brunnenstädter dringend an den Wechseln arbeiten, drei Strafzeiten wegen zu vielen Spielern auf dem Eis sind eindeutig zu viel.
Königsbrunn verliert am Ende etwas unglücklich das Derby gegen Landsberg, kann aber auf der gezeigten Leistung aufbauen. Vor allem Neuzugang Donatas Žukovas wusste im Tor der Brunnenstädter zu überzeugen und zeigte eine souveräne und tadellose Partie. Nach dem Spiel wurde er zurecht als bester Spieler der Königsbrunner gewählt.
EHC-Coach Fabio Carciola kritisiert die vielen Königsbrunner Strafzeiten: „In Gleichzahl waren wir das bessere Team, den Sieg haben wir heute leider verschenkt. Nun müssen wir am Sonntag in Schongau disziplinierter und konzentrierter auftreten und weg von der Strafbank bleiben.“



TEV Miesbach
TEV schlägt den TSV Erding mit 6:5 nP
(BYL)  In einem engen Spiel gewinnt der TEV Miesbach vor 320 Zuschauern mit 6:5 (3:2, 0:1, 2:2,1:0) nach Penaltyschießen. Bereits nach 16 Sekunden nutzt Erding eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft und trifft zum 1:0 durch Jeske. Trotz guter Chancen dauert es bis zur 10. Minute bevor Michael Grabmaier auf Zuspiel von Slavicek und Zahora den Ausgleich erzielt. Jedoch nutzt Erding eine der wenigen Chancen durch Krzizok zum 1:2. Dann ein Doppelschlag innerhalb von 50 Sekunden: Bobby Slavicek trifft bei 5 gegen 3 Überzahl auf Zuspiel von Kathan und Deml und Christian Czaika trifft bei 5 gegen 4 auf Zuspiel von Felix Feuerreiter und Deml. Damit ging es auch in die Drittelpause. Im 2. Drittel musste Timon Ewert und Stephan Stiebinger verletzt in der Kabine bleiben. So kam Anian Geratsdorfer zu seinem ersten Saisonspiel und zeigte eine gute Partie . Es war ein offenes Spiel und es dauert bis zur 36. Minute bis Erding durch Krzizok ausgleichen konnte. Und die Gäste starteten auch besser ins letzte Drittel und gingen durch Zimmermann abermals in Führung. Danach folgte die stärkste Phase des TEV in der sie zwei der zahlreichen Torchancen nutzen konnten. Die Treffer erzielte Luca Herden auf Zuspiel von Grabmaier und Zahora zum 4:4, sowie Martin Zahora auf Zuspiel von Slavicek zur Führung. Leider konnte der Vorsprung nicht über die Zeit gerettet werden. Dem TEV fehlte die Cleverness die Uhr runterzuspielen und musste 1 Minute vor Schluss den Ausgleich abermals durch Zimmermann hinnehmen. So ging es bei 3 gegen 3 in die Overtime. Hier hatte Grabmaier und Slavicek beste Chancen das Tor für den Extrapunkt zu erzielen, scheiterten aber jeweils am Torhüter. Danach musste der TEV 2 Minuten in Unterzahl spielen, da eine Strafe wegen spielen mit 4 Mann gepfiffen wurde. Hier wurde aufopferungsvoll gekämpft, doch sobald der TEV komplett war, gab es wieder 2 Minuten wegen Stockschlag, sodass die letzten 30 Sekunden wieder bei 3 gegen 4 Spieler zu überstehen war. Mit Glück und einem guten Geratsdorfer rettete sich der TEV ins Penaltyschießen. Hier traf Grabmaier und Czaika und nachdem bei Erding nur Michel traf, gab es den Extrapunkt. Insgesamt ein verdienter Sieg in einem guten Bayernligaspiel. Am Sonntag reist der TEV zum TSV Peißenberg. Hier können Ewert und Stiebinger wahrscheinlich wieder mitwirken, sodass Trainer Simon Steiner die Aufstellung unverändert lassen kann. Peißenberg hatte am Freitag spielfrei, da das Auswärtsspiel gegen Geretsried auf den 11.11 verlegt wurde. Somit treten sie ausgeruht und mit einem neuen Importspieler an. Anstelle von Daniel Arnost, der bereits nach 2 Spieltagen aussortiert wurde, verpflichteten die Eishackler den 25jährigen Kanadier Daniel Clairmont. Der Stürmer spielte vergangene Saison in der OL Nord bei Timmendorf und wechselte zu Saisonbeginn nach Schweden. Dort konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und trainierte am Mittwoch erstmals mit. „ Wir hatten 2 enge Spiele in der Vorbereitung gegen Peißenberg und wissen dass wir nur mit einer Top-Einstellung dort erfolgreich sein können“, blickt Trainer Simon Steiner voraus und ergänzt: mein Ziel waren mindestens 3 Punkte am Wochenende, sodass wir uns den heute verlorenen Punkt am Sonntag wiederholen müssen“. Spielbeginn in Peißenberg ist um 17 Uhr.



EHF Passau Black Hawks
Eröffnungsbully um 15:30 Uhr – Familientag bei den Passau Black Hawks
(BYL)  Die Passau Black Hawks freuen sich Sie zu unserem Familien Tag am Sonntag in die Passauer EisArena einladen zu dürfen. Um 15:30 Uhr treffen die Black Hawks zur familienfreundlichen Anstoßzeit auf den EV Pegnitz. Neben einer spannenden Eishockeypartie bieten die Passau Black Hawks ab 14:30 Uhrrund um die EisArena ein kurzweiliges Programm für Kinder und Familien. Eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine Popcorn Maschine versprechen großen Spaß für „jung und alt“. Ein Highlight sind auch die Nachwuchsmannschaften der Passau Black Hawks. In den Drittelpausen begeistern die kleinen Eishockeycracks mit Showspielen das Publikum in der EisArena. Im Rahmen des Familientages übergibt die Mannschaft der Passau Black Hawks außerdem eine Spende in Höhe von 500,- € an das Lukas-Kern Kinderheim in Passau. Die Summe hat die Mannschaft um Kapitän Patrick Geiger beim Ausflug zum Black Hawks Partner Imperial Casino Strazny beim Poker gewonnen.
Freuen dürfen Sie die Zuschauer auch auf Neuzugang Alexander Janzen. Der 33jährige Angreifer wechselt vom DEL2 Klub Deggendorfer SC in die Dreiflüsse Stadt. Die Fans haben somit die Gelegenheit Alexander Janzen am Sonntag bei seinem ersten Spiel in der EisArena lautstark zu begrüßen. Der Deggendorfer Aufstiegsheld wird in Passauer mit der Rückennummer 25 auflaufen. Nach der Niederlage am ersten Spieltag in Erding und der Spielabsage am vergangenen Sonntag, zählt für die Passau Black Hawks gegen die IceDogs Pegnitz nur ein Sieg. „Die Mannschaft weiß worauf es ankommt und brennt darauf vor den tollen Fans in der EisArena die Punkte zu holen.“ erzählt Trainer Christian Zessack. Um die Punkte zu holen muss die Mannschaft vom Anfang bis zum Ende Vollgas geben.
Der EV Pegnitz steht nach den ersten beiden Spieltagen in der Eishockey Bayernliga schon unter Druck. Im ersten Saisonspiel mussten sich die IceDogs beim EV Füssen mit 4:0 geschlagen geben. Am Sonntag setzte es eine deutliche 8:3 Niederlage bei den Landsberg Riverkings. Dieses Ergebnis täuscht ein wenig, die Oberfranken hielten mehr als die Hälfte der Spielzeit gegen den Titelfavoriten vom Lech gut mit. In Pegnitz kämpft man im Moment auch mit Problemen im Stadion. Wegen Baumaßnahmen konnten die IceDogs bisher kein Spiel auf heimischen Eis absolvieren. Die Freitagspartie gegen Schongau musste sogar komplett abgesagt und verschoben werden. Einziger Vorteil für die Franken: Die Mannschaft reist ausgeruht und hungrig zum Spiel gegen die Passau Black Hawks an. Die Passauer haben jedoch 48 Stunden vorher nicht nur die weiteste Auswärtsfahrt zum EC Bad Kissingen in den Beinen, sondern auch einen knallharten Gegner.
Freuen Sie sich auf eine spannende Partie und genießen sie die Atmosphäre am Familientag bei den Passau Black Hawks. Tickets für das Spiel gegen den EV Pegnitz erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone sowie bei der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Selbstverständlich erhalten Sie Tickets auch an der Abendkasse. Ausschließlich an der Abendkasse gibt es die spezielle Familienkarte zum Familienspiel. -czo



ESV Buchloe
Piraten misslingt der Auftakt - ESV Buchloe unterliegt im ersten Punktspiel der Landesligasaison in Burgau mit 4:7
(BLL)  Der ESV Buchloe ist am Freitagabend mit einer Niederlage in die neue Landesligasaison gestartet. Bei den Eisbären des ESV Burgau verlor das Team von Trainer Alexander Wedl am Ende auch verdient mit 4:7 (1:2, 3:2, 3:0) und musste nach der durchaus gelungenen Vorbereitungsphase schon zum Auftakt einen ersten Denkzettel einstecken, wie es Wedl auf der anschließenden Pressekonferenz nannte. „Wir haben die Zweikämpfe heute viel zu leicht verloren und Burgau hat die drei Punkte einfach mehr gewollt“, so das treffende Fazit des Buchloer Coaches, dessen Mannschaft auch trotz einer zwischenzeitlichen 3:1 Führung gegen starke und bissige Hausherren nicht die nötige Ruhe ins Spiel brachte.
Dabei ging es schon im ersten Drittel eher ungünstig los, als der bärenstarke Martin Zachar – einer von insgesamt sechs Kontingentspielern im Burgauer Kader an diesem Abend – ungehindert vors Tor ziehen durfte und mit einem platzierten Schuss in den Winkel Alexander Reichelmeir im ESV-Gehäuse keine Abwehrchance ließ (4.). Aber die Buchloer antworteten postwendend: Keine Minute später drückte Michal Telesz im ersten Buchloer Powerplay einen Abpraller zum Ausgleich über die Linie. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem es auf beiden Seiten hin und her ging. Allerdings bekam keiner der beiden Kontrahenten wirklich Struktur ins Spiel. Nachdem Eisbären-Stürmer Dominik Zimmerman noch zwei riesen Chancen liegen ließ (14.), klingelte es im Gegenzug auf der anderen Seite. Maximilian Schorer hatte zum 2:1 für die Freibeuter getroffen, wobei der Schuss für den Torhüter der Gastgeber, Roman Jurkov, nicht ganz unhaltbar schien (14.). Glück hatten die Hausherren dann im Anschluss, als David Tomecko nach einem üblen Check nur mit einer Zwei-Minutenstrafe vom Eis musste. Piraten-Verteidiger David Strodel hingegen konnte die Partie verletzungsbedingt nicht mehr fortsetzten.
Somit standen Trainer Alexander Wedl im Mitteldrittel nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung, die mit zunehmender Spielzeit immer ärger in Bedrängnis gerieten. Daran änderte auch die eigentlich beruhigende 3:1 Führung abermals durch ein Powerplaytor von Michal Telesz nichts (24.). Denn die Hausherren bissen sich förmlich zurück. Zunächst scheiterte Dennis Tausend noch am Aluminium (25.), doch Maximilian Merkle (27.) und der Slovake Boris Drozd (34.) glichen zum 3:3 aus. Dazwischen war Dominik Zimmermann auch noch mit einem Penalty an Reichelmeir gescheitert (31.). Und so reagierte der Buchloer Coach und nahm seine Auszeit, um sein Team wieder wachzurütteln. Dies schien auch zu gelingen, denn die Buchloer gingen nach gut 35 Minuten wieder in Front. Tobias Kastenmeiers Schuss an die Unterkannte der Latte drückte Oliver Braun endgültig zum 4:3 über die Linie. Doch noch vor der zweiten Pause gelang den Gastgebern abermals der Ausgleich durch Zachar (38.), der wie schon die Gegentreffer zuvor viel zu einfach nach einer Nachlässigkeit in der Buchloer Hintermannschaft fiel.
Als im Schlussabschnitt nach gerade einmal 29 Sekunden dann Dominik Zimmermann in Überzahl zum 4:5 traf, nahm die Buchloer Auftaktniederlage konkrete Formen an. Denn die Piraten sollten in der Folge gegen gut eingestellte Hausherren nicht mehr zurückkommen. Zu druckvoll agierten die Burgauer, sodass die Buchloer Defensive immer wieder alle Hände voll zu tun hatte und sich bei einigen starken Paraden von Alexander Reichelmeir bedanken konnte, dass das Spiel bis zur 55 Minute offen blieb. Dort markierte der dritte Treffer von Zachar zum 4:6 nämlich die Entscheidung. Zwischendurch hatten lediglich Michal Telesz mit einem Pfostentreffer bei einem Alleingang (46.) und Oliver Braun bei einem Konter (50.) die Gelegenheit zum Ausgleich, der aber nicht fallen sollte und auch nicht verdient gewesen wäre. Stattdessen traf Zimmermann per Empty-Net-Tor sogar noch zum 4:7 Endstand (58.).



SC Forst
Heimpremiere leider nicht erfolgreich - Nature Boyz unterliegen Sharks
(BLL)  Am Freitag Abend boten die Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion eine starke Vorstellung, leider fiel der Gästesieg mit 1:6 (1:0, 0:1, 0:5) zu hoch aus.
Die Heimpremiere in dieser Saison brachte die ersten Überraschungen für die Anhänger der Nature Boyz. Der Mannschaftskader wurde durch die Kooperation mit den Peißenberger Eishacklern mit 3 Förderlizenzspielern verstärkt. Zusätzlich konnte der in letzter Minute von der EA Schongau verpflichtete Kevin Steindl für die Einheimischen auflaufen. Diese junge Garde sorgte mit den anderen Spielern für ein schnelles und gutes Landesligaspiel. Die favorisierten Gäste konnten sich entgegen allen Erwartungen nicht entscheidend durchsetzen. Mit Konzentration und Schnelligkeit wurden die Gäste immer wieder in Verlegenheit gebracht. Die Belohnung folgte für die Mannen um Trainer Josef Bachmeier in der 12. Spielminute. In Unterzahl schnappte sich Manuel Weninger die Scheibe und spielte sie auf Daniel Ebentheuer, der mit seinem Schuß Keeper Fabian Schütze zur viel umjubelten 1:0-Führung überraschte. Anschließend ging  es rauf und runter, Tore fielen jedoch trotz einigen klaren  Chancen keine mehr.
Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Offensive der Gäste, die jedoch nichts zählbares erbrachte. Der Druck wurde stärkter, Markus Kieslich ließ sich nicht überwinden. Einige klasse Paraden verhinderten den Ausgleich. Forst hatte in dieser Phase des Spieles das eine oder andere Pech mit den Aktionen vor des Gegners Tor. Eine 2:0-Führung wollte einfach nicht gelingen. Viele hatten sich schon damit abgefundenn, dass in diesem Drittel kein Treffer mehr falllen würde, doch dagegen hatte der 3-fache Torschütze Patrick Weigand etwas, denn in der 37. Spielminute bezwang er den chancenlosen Markus Kieslich aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand ging es ins letzte Drittel.
Das letzte Drittel war geprägt durch eine 10-minütige Konzentrationsschwäche der Gastgeber begleitet, denn zwischen der 43. und 53. Spielminute schlugen die Sharks fünfmal zu. So zeigte die Stadionuhr einen Spielstand von 1:6. Die mit einigen schon höherklassig spielenden Akteuren der Sharks gab letztendlich den Ausschlag für den zu hohen Sieg. Die Routine bezwang in diesem Spiel den jugendlichen Elan.
Trainer Josef  Bachmeier war nach dem Spiel trotzdem zufrieden. "Die Jungs haben super gekämpft und gut dagegengehalten. Die Förderlizenzspieler hatten sich spielerisch und einsatzmäßig hervorragend von Beginn an integriert." Mit dieser Leistung werden wir den einen oder anderen Mitkonkurrenten in  Verlegenheit bringen.



EV Aich
LETZTER TEST VOR DEM SAISONAUFTAKT
(BBZL)  Am Samstag, 13. Oktober empfängt der EV Aich den EHC Regensburg zum insgesamt fünften und letzten Testspiel. Eine Woche später geht es dann zuhause gegen den EV Berchtesgaden zum ersten Mal um Punkte in der Bezirksliga Saison 2018/19.
Die Regensburger spielen in der Bezirksliga Gruppe 1 und belegten dort in der letzten Saison hinter Waldkirchen und Bayreuth den dritten Tabellenplatz. Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief für den EHC bislang sehr erfolgreich. Auf zwei Siege gegen den Nachbarn aus Straubing (4:2 und 6:2) folgte zwar stark ersatzgeschwächt eine 1:5-Niederlage gegen Gebensbach. Am vergangenen Wochenende feierten die Regensburger dann aber mit einem 7:4 Sieg gegen den EHC Waldkraiburg 1b den dritten Sieg im vierten Spiel.
Die Aicher Mannschaft darf sich also auf einen starken Gegner und eine echte Standortbestimmung einstellen, zumal beim EVA einige Spieler ausfallen. Trainer Georg Herrmann muss auf Schwarzkugler, Neumeier und Wild verzichten, sodass die Formationen ordentlich durcheinander gewürfelt werden.
Spielbeginn ist am Samstag um 17:15 Uhr im Moosburger Eisstadion



1.CfR Pforzheim
Tag der offenen Tür
(LLBW)  Am Sonntag, 14.10.2018 feiern die Pforzheim Bisons einen Tag der offenen Tür. Von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr können die Bisons hautnah erlebt werden.
So erwarten allen Freunden der schnellsten Sportart der Welt Spiele sowie Tipps und Tricks auf dem Eis für das Eis. Die Trainer und Verantwortliche der Bisons stehen für Gespräche gerne zur Verfügung und bieten viele Informationen rund ums Eishockey sowie der Bisons. So wird über den Tag verteilt die Laufschule vorgestellt und die Teams der U11, U13 und U17 werden sich den Sportbegeisterten präsentieren.
Für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.
Spielabsage: Pforzheim Bisons - ESC Darmstadt Dukes
soeben haben die Darmstadt Dukes das morgige Testspiel bei den Pforzheim Bisons abgesagt.
Die Hessen bekommen wegen Krankheit und Urlaub leider nicht genügend Spieler zusammen.
Der Tag der offenen Tür findet natürlich wie geplant am Sonntag, 14.10.2018 von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.



Herforder EV
Ice Dragons unterliegen in Hamm und bekommen eine Hiobsbotschaft
(RLW)  Dass es ganz schwer beim derzeitigen Tabellenführer aus Hamm würde, war vorher klar. Dass die Ice Dragons jedoch bereits vor dem Spiel einen Nackenschlag bekommen würden, damit hatte keiner gerechnet. Denn nach seinem MRT-Termin machte Alex Lindt ein Gesicht wie 7 Tage Regenwetter: Riss des vorderen Kreuzbandes, Ausfallzeit noch unbekannt. Damit war dann auch klar, das Alex Lindt in Hamm zum Zuschauen verdammt war, während Aric Schinke zum Glück wieder einsatzfähig war. Trotz des personellen Engpasses lieferten die Ice Dragons den favorisierten Gastgebern dann ein schnelles, hochklassiges Match, mussten am Ende jedoch eine verdiente, wenn auch um ein paar Tore zu hohe, 1:5 Niederlage in Hamm hinnehmen.
Reihen-Roulette die Vierte! Wieder durfte Jeff Job basteln, musste Fabian Staudt und Alexander Lindt ersetzen. Seine Lösung: Verteidiger Kevin Rempel durfte im Angriff zusammen mit Alexander Chmelkov und Alexander Seel ran, Nils Bohle gab den Mittelstürmer zwischen Tommy Kuntu-Blankson und Leon Nasebandt, einzig die Parade-Reihe blieb mit Killian Hutt, Ben Skinner und Gleb Berezovskij unverändert. Und sein Team war von Anfang an hellwach, brachte die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Früh störten sie den Spielaufbau der Gastgeber, erspielten sich im ersten Drittel eine leichte optische Überlegenheit. Tore fielen jedoch auf beiden Seiten, trotz teilweise hervorragender Chancen nicht, sowohl Sebastian May im Hammer Tor als auch Kieren Vogel auf Herforder Seite waren hellwach und ließen keine Treffer zu.
Auch zu Beginn des 2. Drittels änderte sich das Bild nicht, die Ice Dragons zeigten sich von der besten Seite, einzig das Toreschießen wollte ihnen nicht gelingen. Zwei individuelle Fehler und ein Abstimmungsproblem jedoch brachten dann innerhalb von nur 3 Minuten die Gastgeber mit 3:0 in Front: Es lief die 25. Minute, als die Ice Dragons erst die Scheibe hinter dem eigenen Tor und dann kurzzeitig die Zuordnung verloren, wodurch plötzlich Robin Locke völlig frei vor Kieren Vogel stand und sich die Ecke aussuchen konnte, schon stand es 1:0. Nur 42 Sekunden später machte Ex-Del Spieler Kevin Orendorz daraus ein 2:0, als die Ice Dragons im Angriff einen Fehlpass spielten, die Scheibe über Kevin Thau und Michal Spacek zu Orendorz kam, der alleine auf Vogel zulief und gekonnt vollendete. Und als wäre dies nicht genug, ging in der 28. Minute ein versuchter Forecheck der Ice Dragons vollkommen daneben, als alle drei Herforder Stürmer versuchten im Hammer Verteidigungsdrittel die Scheibe zu erobern und ein Herforder Verteidiger ein paar Sekunden zu früh zum Wechseln fuhr, wodurch die Eisbären plötzlich zu viel Platz hatten. Ein langer Pass, Kevin Orendorz sagte danke und die Eisbären führten 3:0, ohne zu wissen, warum, wie Eisbären Trainer Hoja hinterher in der Pressekonferenz unumwunden zugab. Diese klare Führung brachte den Gastgebern jedoch deutlich mehr Sicherheit, nun drängten sie die Ice Dragons immer wieder hinten rein, verdienten sich die Führung nachträglich. Doch die Ice Dragons gaben nicht auf, versuchten sich zurück ins Spiel zu kämpfen und wurden dafür belohnt! Ausgerechnet der ausnahmsweise als Stürmer auflaufende Kevin Rempel war es, der in der 32. Minute einen Konter zum 3:1 abschloss! Jetzt konnten die Ice Dragons das Spiel auch wieder offener gestalten, einzig der endgültige Anschluss wollte nicht fallen, so dass es mit diesem 3:1 in die zweite Pause ging.
Das das Team von Jeff Job sich noch nicht aufgegeben hatte, sah man dann zu Beginn des letzten Drittels. Die Ice Dragons drängten auf den Anschluss, bekamen dann jedoch in der 44. Minute das endgültige KO verpasst. In Überzahl hatten sie sich gute Einschussmöglichkeiten erspielt, scheiterten jedoch an Sebastian May, dann kam Michal Spacek an die Scheibe, steckte schnell durch auf den startenden Lukas Novacek durch. Der hielt in Höhe des Bullypunktes einfach drauf und drehte jubelnd ab. Das Kieren Vogel bei diesem Gegentreffer nicht gut aussah: Künstlerpech, die Scheibe erwischte seine Torwartkelle so unglücklich, dass sie unhaltbar abgefälscht wurde. Aufgeben war zwar immer noch keine Option für das Team von Jeff Job, man sah jedoch, dass sie immer mehr an der eigenen Abschlussstärke verzweifelten, während die Gastgeber immer abgeklärter und ruhiger agierten. Als dann noch Killian Hutt in der 50. Minute verletzt vom Eis musste, er war ohne Fremdeinwirkung zu Fall gekommen und hatte Probleme, aufzutreten, ging bei den Ice Dragons, die nun wieder die Reihen umstellen mussten, nicht mehr wirklich viel zusammen. Die Torchancen wurden weniger, die Überlegenheit der Gastgeber nun deutlicher. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Eisbären in der 54. Minute noch den 5:1 Endstand durch Michal Spacek nachlegen konnten.



EHC Neuwied Bären
Bären feiern in der Schlangengrube
(RLW)  2:29 Minuten war die Partie in der Eissporthalle Dinslaken am Freitagabend alt, da sah sich der EHC „Die Bären“ 2016 mit einer Situation konfrontiert, die die Mannschaft in der Regionalliga-Saison 2018/19 noch nicht erlebt hatte: Jesse Parker, der neue Kanadier der Gastgeber, erzielte in seinem fünften Spiel für die Kobras seinen fünften Treffer – 1:0 für Dinslaken. Zum ersten Mal in dieser Runde lagen die Neuwieder Eishockeyspieler mit 0:1 hinten. Aber der EHC beherrscht auch die Rolle des Jägers. Der erste Dinslakener Treffer des Abends blieb der letzte, während auf Seiten der Bären zweimal Michael Jamieson (9., 51.), Stephan Fröhlich (24.) und Christian Neumann (39.) den ehemaligen Neuwieder Oberliga-Keeper Marvin Frenzel überlisteten. Die Deichstädter feierten beim 4:1 am Niederrhein bereits den vierten Sieg im fünften Saisonspiel und bleiben der erste Verfolger der Hammer Eisbären. „Das war sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine starke Leistung in einer gutklassigen Partie gegen eine Mannschaft, gegen die noch andere Teams Punkte liegen lassen werden“, freute sich Neuwieds Trainer Daniel Benske über den Auftritt seines Teams. „Auch, weil unter der Woche aufgrund von Erkrankungen mehrere Spieler im Training fehlten, war dieser Auftritt so nicht selbstverständlich.“
Die erste Herausforderung in Form des frühen Rückstands meisterten die Gäste genauso wie eine brenzlige Situation im Mittelabschnitt. Nachdem Schiedsrichterin Ramona Weiss EHC-Angreifer Tobias Etzel wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich mit fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis geschickt hatte, und kurz später Daniel Pering in die Kühlbox musste, verteidigten sich die Bären in doppelter Unterzahl. Nach Jamiesons Ausgleich und dem ersten Saisontor von Kapitän Stephan Fröhlich stand es zu diesem Zeitpunkt nur 1:2. Wer weiß, wie sich die Partie weiterentwickelt hätte, wenn das Trio vor Keeper Felix Köllejan die Minute mit dem Kräfteverhältnis drei gegen fünf nicht durchgestanden hätte. Die Neuwieder Special-Teams waren mitentscheidend in Dinslaken, denn die Mannschaft von Daniel Benske meisterte alle vier Unterzahlsituation, schoss ihrerseits durch Christian Neumann ein Powerplaytor zum 1:3 und legte das 1:4 durch Jamieson, der einen individuellen Fehler eines Kobras-Verteidigers nutzte, in numerischer Unterlegenheit nach. Die Bären beherrschten alle Disziplinen, die irgendetwas mit Powerplay und Penalty-Killing zu tun haben.
„In Unterzahl haben wir super gearbeitet, und als wir dann das 3:1 erzielten, waren wir richtig gallig“, beschrieb Trainer Benske, der durch den Ausfall von Kontingentspieler Martin Brabec seine torgefährlichste Formation umstellen musste. An der Seite von Michael Jamieson und Maximilian Wasser stürmte Sven Schlicht. Den wiederum vertrat Sven Asbach in der „Arbeiterreihe“ neben Tobias Etzel und Deion Müller. Als Etzel dann in der 29. Minute zum Duschen musste, stellte Benske auf zwei Reihen um, denn: „Dann noch einmal durchzumischen und umzustellen, hätte wenig Sinn gemacht.“



EHC Troisdorf
Hart umkämpfter Auswärtssieg
(LLW)  Auch wenn es zu Beginn des Spiels nach einer leichten Aufgabe auszusehen schien - Troisdorf führte nach 11 Minuten 3:0 - wurde es dann doch ein hart umkämpfter Sieg und ein spannendes Spiel.
Die ersten drei Tore schossen Kevin Stöhr, Justyn Tursas und Christian Thelen. Troisdorf lies Solingen keinen Raum und Zeit um sich in irgend einer Weise durchsetzen zu können. Zum Ende des ersten Drittels kam Solingen aber immer mehr in Fahrt und konnte zweimal in Überzahl den Troisdorfer Torhüter Tim Wolff überwinden. Es war der erste Einsatz für Tim Wolff in einem Meisterschaftsspiel für die Troisdorf Dynamites.
Troisdorf konnte mit einem Tor Vorsprung in die erste Pause gehen.
Das zweite Drittel begann für Troisdorf wieder mit einem Mann weniger und Solingen nutze dieses Überzahlspiel zum Ausgleich.
Es begann ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die kurzzeitige Führung (25. Spielminute) für Troisdorf konnte Kevin Stöhr mit einem Alleingang und wunderschönem Abschluss herstellen.
Nur 6 Minuten Später konnte Solingen wieder ausgleichen. Den erneuten Führungstreffer in der 36. Spielminute schoss der Verteidiger Dominik Klein auf Zuspiel von Daniel Kühlem.
Wie zur ersten Pause, ging es auch nun wieder mit einem Tor Vorsprung in die Kabine.
Es war klar, dass das Spiel, dass Team mit weniger Strafzeiten gewinnen wird und genauso geschah es auch.
Jeweils in Überzahl konnten Mario Wonde und Patrick Stellmaszyk den Solinger Keeper überwinden.
Tim Wolff ließ im lezten Spielabschnitt keinen weiteren Treffer für die Gastgeber zu, so dass Troisdorf verdient mit drei Toren Vorsprung dieses spannende Spiel für sich entscheiden konnte.
Mit Drei Siegen aus drei Spielen ist Troisdorf Tabellenführer in der NRW Landesliga.
Das nächste Meisterschaftsspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 19.10.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Bergisch Gladbach statt.


    
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Samstag 13.Oktober 2018
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