Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 2.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord



EHC Red Bull München
Heimsieg gegen Berlin
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Duell des amtierenden Meisters gegen den Vizemeister Eisbären Berlin mit 3:1 (1:0|1:0|1:1) gewonnen. Vor 5.650 Zuschauern sorgten Maximilian Kastner, Mark Voakes und Patrick Hager mit ihren Toren für den sechsten DEL-Sieg der Red Bulls in Serie.
Die beiden Finalisten der vergangenen Saison lieferten sich ein intensives Duell, in dem die Red Bulls zunächst mehr Gefahr ausstrahlten. Die Münchner fanden aber trotz guter Chancen keinen Weg vorbei an Berlins Torhüter Kevin Poulin – weder in doppelter Überzahl noch bei einem 2-auf-1 Konter von Mark Voakes und Frank Mauer. In der 13. Minute brachte Maximilian Kastner die Hausherren dann mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck in Führung. Die Eisbären erhöhten daraufhin den Druck, Münchens Defensive stand aber sicher. 
Im zweiten Abschnitt erwischten die Red Bulls den Traumstart – weil ein Berliner nach 17 Sekunden einen abgefälschten Pass von Mark Voakes mit der Hand ins eigene Tor bugsierte. Danach hatten beide Teams Chancen, aber auch gute Torhüter. Münchens Danny aus den Birken hielt in der 28. Minute den Schuss von Marcel Noebels, auf der Gegenseite verhinderte Kevin Poulin mit der Fanghand gegen Frank Mauer die Vorentscheidung (36.). Trotz eines 5-gegen-3-Powerplays der Berliner ging es mit der 2:0-Führung für die Red Bulls ins letzte Drittel. 
Da verhinderte Münchens Goalie aus den Birken nach zwei Minuten gegen Martin Buchwieser den Anschlusstreffer. Ab der 50. Minute wurde die Partie noch spannender, denn Mark Cundari beendete mit einem Schlagschuss Danny aus den Birkens Serie von über 193 Minuten ohne Gegentor und brachte die Eisbären zurück ins Spiel. Wenige Sekunden später hatte München Glück, dass Michael DuPont nur die Latte traf. In der Schlussphase betrieben die Red Bulls sowohl in der Defensive als auch in der Offensive einen hohen Aufwand – und das zahlte sich aus: 21 Sekunden vor dem Ende markierte Patrick Hager per Empty-Net-Tor den 3:1-Endstand.



Eispiraten Crimmitschau
“ Wichtig vor der Länderspielpause zu punkten!” - Die Stimmen vor den Duellen gegen Bad Tölz und Bietigheim
(DEL2)  Nach den Duellen gegen Frankfurt und Heilbronn steht für die Eispiraten Crimmitschau morgen schon das nächste nPflichtspiel an. Im Sahnpark empfangen die Westsachsen die Tölzer Löwen. Am Sonntag geht es für Patrick Pohl und Co. dann nach Bietigheim-Bissingen, wo die Steelers warten. Trainer Kim Collins und Verteidiger Carl Hudson sprachen in der Presserunde mit den Journalisten über aktuelle Themen rund um das kommende Punktspielwochenende.
Cheftrainer Kim Collins sprach im Detail über…
… den morgigen Gegner Bad Tölz: Bad Tölz hat sich im Gegensatz zum Vorjahr gut verstärkt und hat gerade mit Leuten wie Lubor Dibelka mehr Qualität im Team. Sie haben viele Zwei-Wege-Stürmer, die gute Arbeit leisten und mit Ben Meisner einen sehr starken Torhüter. Wir müssen ein gutes Spiel abliefern, wenn wir Punkte holen wollen, das ist klar.
… die Bietigheim Steelers: Bietigheim ist eine Top-Mannschaft. Zwar schwächeln sie zurzeit etwas, aber gerade zu Hause sind sie sehr stark. Wir müssen das gleiche machen wie im Hinspiel, als wir sie geschlagen haben. Es wird auf jeden Fall eine schwere Aufgabe.
… die Personalsituation: Carl Hudson kann leider nicht spielen. Als er in der vergangenen Woche gegen den Pfosten geflogen ist, hat er sich verletzt und hat immer noch Rippenprobleme. Dafür kann André Schietzold wahrscheinlich wieder spielen. Er hat gestern Teile des Trainings absolviert und heute wieder voll trainiert. Patch Alber steht uns nicht zur Verfügung, er ist ja in Bremerhaven. Mit Schietz haben wir also fünf Verteidiger. Im Tor startet morgen wieder Brett Kilar. Sebastian Albrecht ist krank und konnte heute auch nicht mittrainieren. Es war jedoch kein Fehler in gegen Heilbronn spielen zu lassen. Er war an der Niederlage gegen nicht schuld. Wir geben beiden genug Einsätze und wollen natürlich einen guten Konkurrenzkampf. Denn wir brauchen in jedem Spiel eine Topleistung unserer Goalies.
… die Leihe von Patch Alber: Patch ist an diesem Wochenende in Bremerhaven eingeplant. Danach ist ja erstmal Länderspielpause. Es ist nicht angedacht, dass er langfristig dort bleibt. Es ist eine schnelle und unkomplizierte Hilfe und wir hoffen, dass er uns bald wieder zur Verfügung steht.
… die Reihenzusammensetzung: Ich habe euch ja eigentlich versprochen, dass wir etwas verändern, aber ich habe mit vielen Spielern gesprochen und bin zu dem Entschluss gekommen, die Reihen so zu lassen, wie in den vergangenen Wochen. Wir haben vor zwei Wochen elf Tore geschossen, am letzten Wochenende leider nur ein Stürmertor gehabt. Ich denke es war einfach ein schlechtes Wochenende. Doch das Team hat in dieser Zusammenstellung schon gezeigt, was es kann.
… die Länderspielpause: Die Jungs haben von Montag bis Freitag von mir frei bekommen. Am Samstag geht es dann wieder los. Dann trainieren wir bis Donnerstag durch und bereiten uns optimal auf die nächsten Spiele vor.
… Veränderungen im Powerplay: Wir haben heute im Training noch ein paar Veränderungen vorgenommen, weil Carl und Patch fehlen. Klöpper geht mit in das „Talbot-Powerplay“ und Kabitzky in das „Pohl-Powerplay“. Wir brauchen vor dem Tor mehr Verkehr. Wir müssen einfach spielen, schießen, Nachschüsse nehmen, abfälschen, schießen. Uns bringt es nichts den Puck zehn Mal hin und her zu spielen. Wir haben zuletzt gesehen, dass es nicht gut funktioniert. Wir brauchen mehr Tore in Überzahl, ganz einfach.
Zudem sprach auch Carl Hudson über…
… das kommende Wochenende: Es wird ein sehr wichtiges Wochenende für uns. Vorallem nach den letzten beiden Spielen, in denen wir nicht so viel Erfolg hatten. Es ist wichtig vor der Länderspielpause zu punkten und oben dran zu bleiben. Wir wollen immerhin in der ersten Tabellenhälfte bleiben. Leider kann ich selbst nicht mitwirken.



Deggendorfer SC
DSC muss zum Tabellenführer nach Ravensburg
(DEL2)  Am kommenden Sonntag steht für den Deggendorfer SC eine schwierige Aufgabe an. Es geht für die Mannschaft von Trainer John Sicinski zu dem Team, das vor dem Wochenende auf Platz 1 in der Tabelle steht: Die Towerstars aus Ravensburg.
Schaut man auf die Statistiken der Towerstars wird sofort klar, warum die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger ganz vorne in der Tabelle der DEL2 zu finden ist. Bereits 13 Spieler hatten in 14 Spielen 10 oder mehr Scorerpunkte gesammelt. Die Ausgeglichenheit und Qualität bis in die 3. Reihe spiegelt dies sehr gut wieder. Allerdings stehen auch einige überragende Einzelspieler im Kader: Der aus Riessersee nach Baden-Württemberg gekommene Andreas Driendl hat bereits wieder 21 Scorerpunkte auf seinem Konto und auch der Kanadier Mathieu Pompei, der ehemalige Passauer Vincenz Mayer oder der Deutsch-Tscheche David Zucker können sich überdurchschnittlich oft in die Scorerwertung eintragen.
Im Halloween-Spiel am Mittwoch dieser Woche konnten die Towerstars einen 3:2-Sieg bei den Freiburger Wölfen feiern. Dass auch Ravensburg bezwungen werden kann, zeigte am letzten Wochenende das Spiel der Towerstars in Dresden. Von dort kam die Mannschaft mit einer klaren 0:4-Niederlage zurück.
Im ersten Aufeinandertreffen des Deggendorfer SC mit den Towerstars mit 3:5 in der Festung an der Trat unterlegen. Die Niederlage kam allerdings erst in den Schlussminuten zustande. Bis dahin hatte der DSC nach Treffern von Josh Brittain, Christoph Gawlik und Curtis Leinweber eine Begegnung auf Augenhöhe mit dem Ligaprimus geliefert.
Für alle Fans, die den DSC nicht nach Baden-Württemberg begleiten können, wird das Spiel wie immer live ab 18:30 Uhr auf Sprade-TV übertragen.



Dresdner Eislöwen
Movember mit den Dresdner Eislöwen / Aktion mit der AOK PLUS
(DEL2)  Der Movember – eine Wortschöpfung aus Moustache, also Schnurrbart, und November – gehört den Männern und der Männergesundheit. Das Thema ist ernst, denn viele Männer sterben viel zu früh, weil sie selten offen über ihre Krankheiten sprechen und sich häufiger Risiken aussetzen.
Die Dresdner Eislöwen setzen in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem Gesundheitspartner AOK PLUS ein Zeichen und laufen den ganzen Monat November bei den Heimspielen in der EnergieVerbund Arena mit einem Sondertrikot auf, für welches auch das Klublogo durch einen Schnurrbart ergänzt wurde. Der Schnurrbart, der heutzutage eher selten getragen wird und deshalb auffällt, soll als Symbol der Movember-Aktion zum Reden anregen.
Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich: „Wir Männer sind Vorsorge-Muffel. Prostata- und Hodenkrebs sind ja auch wirklich keine populären Themen. Wir wollen alle Männer mit unserer Teilnahme am Movember aufrufen, über ihre Krankheiten zu reden und Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen.“
Die AOK PLUS ist im Rahmen der DEL2-Partie am Freitag, 2. November gegen den EC Bad Nauheim auch mit einem Stand in der EnergieVerbund Arena präsent. Dort kann man sich zum Thema Männergesundheit informieren und sich kostenfrei von einem Barber den Bart in Form bringen lassen. Die Movember-Aktion kann über die Facebookseite der AOK PLUS sowie der Dresdner Eislöwen den ganzen Monat verfolgt werden.
Eislöwen treffen auf Bad Nauheim & Frankfurt / Movember-Aktion mit der AOK PLUS
Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden DEL2-Punktspielwochenende auf den EC Bad Nauheim und die Löwen Frankfurt. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton muss auf den Einsatz von Timon Ribnitzky verzichten.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „In den letzten Tagen habe ich den Jungs viel Inhalt mit auf den Weg gegeben. Ich denke, wir sind weiter, als ich es in der Kürze der Zeit erwartet hätte. Es herrscht eine professionelle Atmosphäre, trotzdem kommt das Lachen nicht zu kurz. Mit Bad Nauheim erwartet uns ein defensiver ausgerichtetes Team. Letztlich müssen wir aber unsere Vorgabe umsetzen, viel Energie aufs Eis bringen. Wenn eine Mannschaft nach Dresden kommt, soll sie sich auf uns einstellen.“
Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich: „In der Kabine ist wieder eine deutlich positivere Einstellung zu spüren. Mit dem Sieg gegen Ravensburg haben wir ein Stück weit auch den Glauben an uns zurückgewonnen. Der neue Trainer bringt neue Ideen ins Team. Er gibt uns eine klare Linie vor, lässt uns aber dennoch den Freiraum, unsere Stärken einzubringen. Wir sprechen viel miteinander, erklären uns auch gegenseitig Inhalte.“
Am Freitag, 2. November empfangen die Dresdner Eislöwen den EC Bad Nauheim um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Die AOK PLUS ist im Rahmen des Spiels aus Anlass der Movember-Aktion mit einem Stand präsent. Dort kann man sich zum Thema Männergesundheit informieren und sich kostenfrei von einem Barber den Bart in Form bringen lassen. Das Spiel gegen Bad Nauheim wird geleitet von den HSR Tony Engelmann und Carsten Lenhart. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Am Sonntag, 4. November um 18.30  Uhr sind die Blau-Weißen zu Gast bei den Löwen Frankfurt. Die HSR Roland Aumüller und Stefan Vogl leiten die Partie. SpradeTV überträgt beide Spiele live.



Löwen Frankfurt
Löwen bestreiten erstes Auswärts-Derby der Saison in Kassel
(DEL2)  Es ist wieder Derbyzeit! Am Freitag, den 2. November gibt es wieder jede Menge Emotionen, Action und Stimmung beim Hessenderby gegen die Kassel Huskies. Diesmal allerdings nicht in der heimischen Eissporthalle, sondern das erste Mal dieser Saison in Kassel. Bekanntlich haben diese Duelle Ihren eigenen Regeln und Spannung ist wie immer garantiert. Spielbeginn in der Kassler Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Das Spiel wird zudem auf SpradeTV übertragen.
Nach dem ersten Viertel der Saison stehen die Löwen auf einem guten 2. Tabellenplatz. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die beiden Coaches Matti Tiilikainen und Marko Raita sehr zufrieden mit der bisherigen Saisonleistung sind. „Wir sind eine junge Mannschaft, die sich vor keinem Gegner verstecken muss“, so Tiilikainen.
Genau das hat man auch gesehen, als es am letzten Wochenende gegen zwei der Topmannschaften der Liga ging. Am Freitag drehten die Löwen die Partie gegen Crimmitschau. Am Sonntag lieferten sie sich in Kaufbeuren ein weiteres, spannendes Spiel, wenngleich dies am Ende knapp verloren ging.
Topscorer sind weiterhin Matt Pistilli und Adam Mitchell. Beide sammelten in 15 Löwen-Spielen 21 Scorerpunkte. Mit elf Toren ist Pistilli auch weiterhin der Löwe mit den meisten Treffern. Die meisten Assists der Löwen konnte Mitchell erzielen. Schon 15 Treffer legte der Kapitän auf.
Die Kassel Huskies stecken zurzeit in einer kleineren Krise, was sich auch in der Tabelle widerspiegelt. Die Schlittenhunde konnten nur zwei ihrer letzten acht Spiele gewinnen und rangieren derzeit nur auf Platz 10. Der letzte Sieg gelang den Nordhessen vor zwei Wochen beim damaligen Tabellenschlusslicht aus Dresden.
Als Reaktion auf die Situation gab es einen Führungswechsel in der sportlichen Leitung. Rico Rossi, der bis dahin Head Coach war, gab diese Position ab und ist seitdem der neue Sportlicher Leiter der Huskies. Neuer Cheftrainer ist Bobby Carpenter, der bis Ende der letzten Saison die Kunlun Red Stars in der KHL trainierte. Doch auch der ehemalige NHL-Star konnte hinter der Bande bisher noch keine Wende einleiten. So verlor man am Wochenende mit 1:4 in Weißwasser und musste sich auch beim letzten Derby zuhause gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim mit 2:3 geschlagen geben.
Am Freitag treffen die Löwen und die Huskies zum 32. Mal aufeinander. Die Löwen führen das Duell mit 16:15-Siegen knapp an. Allerdings schossen die Schlittenhunde drei Tore mehr (100:103). Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison endete mit einem 5:2-Erfolg der Löwen. Es war das vierte Mal, dass die Löwen dieses Ergebnis gegen Kassel erreichen konnten.



EC Kassel Huskies
Huskies bieten „Jetzt-erst-recht-Dauerkarte“ an
(DEL2)  Nach dem nicht zufriedenstellenden Verlauf des ersten Saisonviertels wollen die Kassel Huskies noch vor der Deutschland-Cup-Pause wieder angreifen und mit Neu-Trainer Bobby Carpenter die Aufholjagd auf die Spitzengruppe der DEL2 starten. Dies geht jedoch nicht ohne die lautstarke Unterstützung ihrer treuen Fans. Bereits beim Heimspiel am vergangenen Sonntag hat sich gezeigt, wie wichtig der Support von den Rängen ist.
Daher bieten die Schlittenhunde nun die „Jetzt-erst-recht-Dauerkarte“ an: Die Fans können sich für die restlichen 19 Huskies-Hauptrundenheimspiele ihre Dauerkarten sichern. Gegenüber einem Kauf von Einzeltickets bekommt man – je nach Kategorie – zwei bis drei Heimspiele geschenkt! Das heißt auch: Wer noch vor dem morgigen Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt zuschlägt, ist mit seiner Karte schon morgen dabei. Mit dem Kauf der Jetzt-erst-recht-Dauerkarte sichern sich die Fans außerdem alle Vorteile, die auch für die regulären Dauerkarten gelten:
- vorzeitiger Einlass zu den Heimspielen (15 Minuten vor dem regulären Einlass)
- Reservierung des Sitzplatzes in den Playoffs
- zu jeder Dauerkarte gibt es einen Gutschein „2 für 1“ für einen Brunch im Restaurant Schloss Orangerie
- zu jeder Dauerkarte gibt es einen Cocktail-Gutschein in Höhe von 5,- Euro für das Restaurant Schloss Orangerie
Die Gutscheine können an der Abendkasse abgeholt werden.
Tickets für die Playoffs müssen pro Finalserie nachgelöst werden. Wie schon in der vergangenen Saison ändern sich dabei die Einzelticketpreise für die Playoffs bzw. Pre-Playoffs für Dauerkarteninhaber in allen Kategorien: Der Preis für die Stehplatzkarte erhöht sich pro Playoff-Runde um 1,- Euro, für die Sitzplatzkarte um 1,50 Euro. Die Jetzt-erst-recht-Dauerkarte wird bis zum 15. November dieses Jahres angeboten. Die Tickets können Online über die Huskies-Homepage www.kassel-huskies.de, im Fanshop der Kasseler Eissporthalle und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen erworben werden.



Tölzer Löwen
Enge Tabellensituation birgt Chancen
(DEL2)  Etwas mehr als ein Viertel der Saison ist absolviert. Mit Platz elf liegen die Tölzer Löwen in absoluter Nahdistanz zu den Playoff-Plätzen. Bis zum Sechsplatzierten sind es nur drei Punkte. Dort stehen aktuell die Eispiraten Crimmitschau, der Freitagsgegner der Löwen. Am Sonntag kommt mit Kassel ein schwächelndes Top-Team in die weeArena.
46 Schüsse verzeichneten die Tölzer Löwen im Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau. Dennoch gingen die Mannen von Markus Berwanger tor- und punktlos aus der Partie. Das lag unter anderem an einer Topleistung Sebastian Albrecht im Tor der Sachsen. Mittlerweile ist der 27-jährige in der internen Hierarchie wieder hinter Brett Kilar gerutscht. Der Halb-Amerikaner kommt auf eine Fangquote von fast 92%. Allgemein ist das Team von Kim Collins bislang defensivstark. Sie haben die viertwenigsten Gegentore der Liga kassiert. Neben dem offensivstarken Carl Hudson sind auch Pat McNally und Felix Thomas neu ins Team gekommen. Nun muss allerdings Patch Alber ersetzt werden, der nach Bremerhaven verliehen wurde. Umso mehr wird es auf die Stürmer ankommen. Dort geben Patrick Pohl und Vincent Schlenker den Ton vor. Import Rob Flick kommt mit elf Scoringpunkten auf Rang vier der internen Liste.
Am Sonntag ist ein Team in Bad Tölz zu Gast, das deutlich unter seinen Möglichkeiten spielt. Die Kassel Huskies stehen aktuell punktgleich mit den Löwen auf Rang zehn. Vor knapp einer Woche wechselte Trainer Rico Rossi auf die Position des Sportlichen Leiters. Für ihn übernahm der NHL-erfahrene Bobby Carpenter. Doch auch die beiden ersten Spiele unter dem neuen Headcoach verliefen mäßig. Es gab zwei Pleiten gegen Lausitz und Bad Nauheim. Eine leichte Aufgabe wird das Sonntagsspiel selbstredend dennoch nicht - dafür ist die Qualität im Huskies-Kader zu hoch. Im Tor steht Marcel Melichercik, einer der besseren DEL2-Goalies der letzten Saison. Auch seine Vordermänner haben Potenzial zu Top-Spielern. Tyler Gron, Richie Mueller, Jens Meillieur oder auch Matthew Neal führen die interne Scoringliste an. Dazu wurde mit Mark MacMillan unter der Woche ein weiterer kanadischer Center verpflichtet.



ERC Sonthofen
Sonthofen verliert unglücklich mit 2:5 gegen den SC Riessersee
(OLS)  Im ersten Drittel begannen beide Mannschaften defensiv geordnet und nach vorne mit hohem Tempo. Ein ums andere Mal mussten die Abwehrreihen auf beiden Seiten Schwerstarbeit leisten. Das Spiel war insgesamt das ganze Drittel über ausgeglichen und auch fair geführt. In der 17. Spielminute setzte sich Sonthofen dann im Drittel der „Blau-Weißen“ fest. Lukas Slavetinsky umkurvte mehrere Spieler und legte mustergültig für den freistehenden Fabian Voit auf, dieser traf jedoch das leere Tor nicht. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel kam Riessersee besser aus der Kabine und Sonthofen konnte sich bei Patrick Glatzel bedanken, dass die Mannschaft von der Zugspitze nicht sofort in Führung ging. Riessersee zwar mit mehr Spielanteilen, Sonthofen jedoch mit Kontern immer wieder brandgefährlich. Die sich bietenden Chancen wurden aber leider, wie so oft in dieser Saison, nicht verwertet. Symbolisch dafür: Jayden Schubert zwingt die Hintermannschaft von Riessersee zu einem Fehler und steht urplötzlich allein vor Daniel Fießinger, trifft aber nur den Schoner. Weiterhin gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel. In der 32. Minute dann auf einmal das 0:1. Aus einem unscheinbaren Angriff geht Risesersee durch Federolf in Führung. Drei Minuten später dann dasselbe Bild wieder: Aus dem Nichts fällt das 0:2 durch Miguez. Sonthofen gab aber nicht auf und spielte weiter mutig nach vorne. Doch nur 1:17 Minuten später fällt dann schon das 0:3: Sonthofen war im Angriff, als Riessersee den Puck gewann. Dann ging es schnell: Über Heiß und Naenfeldt kommt der Puck zu Moritz Miguez, der den Konter lehrbuchreif verwertete. Zum Ende des Drittels erhielt Sonthofen dann die ersten Strafzeiten im sonst sehr fair geführten Spiel. Bei einer 5:3-Überzahl für Riessersee zeigte sich, warum das Team von der Zugspitze unter den ersten Fünf in der Tabelle steht. Über Östling und Lobach kam der Puck zu Quaas, der zum 0:4 einnetzte. Bitter für Sonthofen. Denn der Spielstand spiegelt in keinsterweise den Spielverlauf wider. Mit 0:4 ging es in die zweite Drittelpause.
Das dritte Drittel begann wieder ausgeglichen. Riessersee nach der 0:4-Führung eher verwaltend, Sonthofen bemüht, aber wieder ohne Erfolg. In der 49. Minute dann das 0:5. Nach einer mehr als fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung ist Sonthofen erneut in Unterzahl. Während des Powerplays folgt eine weitere fragwürdige Strafe für die Bulls. Bei 4 gegen 6 zog Riessersee dann ein ordentliches Powerplay auf, welches Viktor Östling zum 0:5 nutzte. Zwei Minuten später dann der erste Treffer für die Bulls. Auf Vorarbeit von Franz Mangold und Lukas Slavetinsky, war es Marc Sill der auf 1:5 stellte. Im weiteren Verlauf war es, wie im Grunde das gesamte Spiel, eine ausgeglichene Partie. Erst in der 59. Minute der zweite Treffer für die Bulls. Michel Maaßen stellte nach einem Alleingang zum Endstand auf 2:5.
Der Sieg von Riessersee geht in Summe sicherlich in Ordnung, jedoch hätte das Ergebnis auch gänzlich andersrum auf der Anzeigetafel stehen können. Hervorzuheben ist Max Oswald, der in seinem ersten Spiel im Herrenbereich eine, für einen Nachwuchsspieler, herausragende Partie abgeliefert hat. In der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass Daniel Fießinger der Sieggarant für das Team von Toni Söderholm im Mittwochsspiel war. Der Torwart von Riessersee hat zudem super gehalten und wir vergeben, wie so oft, beste Möglichkeiten. „Wir schaffen es derzeit mental nicht, den verdienten Lohn einzuheimsen und daran müssen wir dringend arbeiten“, so Sekera.
Weiter geht es am Freitag, den 02.11.2018, in Weiden und am Sonntag, den 04.11.2018, beim Familientag um 16:30 Uhr daheim gegen die Selber Wölfe.
Sechs-Punkte-Spiel in Weiden und am Sonntag beim Familientag daheim gegen die Selber Wölfe
Kommendes Wochenende reist der ERC Sonthofen am Freitag zu den Blue Devils Weiden und bekommt es am Sonntag daheim mit den Selber Wölfe zu tun.
Nach der Niederlage gegen den SC Riessersee geht es für den ERC am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden weiter. Die Blue Devils belegen derzeit Tabellenplatz zehn der Oberliga Süd. Am Mittwoch musste das Team von Ken Latta bei den Höchstadt Alligators antreten und verlor mit 4:2. Die Saison bei den Blue Devils ist ein Auf und Ab: Vier Siege (einer davon nach Overtime) stehen acht Niederlagen gegenüber (zwei davon nach Overtime). Die punktbesten Spieler bei Weiden sind Matt Abercrombie (9 Tore und 10 Assists) und Christian Ouelette (4 Tore und 12 Assists).
In Weiden hatte man letzte Woche personell nochmals nachgelegt. Mit Herbert Geisberger verpflichteten die Blue Devils einen der drei „Großen“ aus Selber Zeiten. Geisberger kommt vom Oberliga Nord Club Halle. Er soll der Mannschaft weiter Tiefe und auch die nötige Routine im Angriff der Devils verleihen.
Für Sonthofen ist es ganz klar ein Sechs-Punkte-Spiel. Nach der Niederlage gegen Riessersee ist es für die Mannschaft von Martin Sekera enorm wichtig, den Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld nicht zu verlieren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem nötigen Glück im Abschluss visiert der ERC drei Punkte an.
Am Sonntag zum Familientag haben die Bulls die Selber Wölfe zu Gast. Für Selb läuft die Saison bisher keineswegs optimal. Mit Tabellenrang sieben kann man in Selb sicher nicht zufrieden sein. Jedoch muss Selb seit Saisonbeginn auch einige Ausfälle verkraften. Vor allem in der Offensive hapert es dieses Jahr sehr. Dennoch haben die Wölfe enormes Potential in ihrem Kader und sind für jedes Team in der Oberliga brandgefährlich.
Für den ERC heißt es, die Leistung der letzten Woche zu bestätigen und vor allem über den Kampf das Spiel an sich zu reißen. Aus einer stabilen Abwehr heraus wollen die Bulls die zuletzt gezeigten Leistungen bestätigen. Aber des geht nur, wenn Chancen zukünftig besser verwertet werden!
Das Spiel gegen die Selber Wölfe findet am Sonntag, den 04.11.2018, bereits um 16:30 Uhr statt. Ein großer Dank gilt dem Spieltags-Sponsor Wonnemar Sonthofen.



MEC Saale Bulls Halle
GELINGT TROTZ ERNEUTEM VERLETZUNGSPECH DIE REVANCHE? 14. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Hannover Scorpions
(OLN)  Diese Hiobsbotschaft erreichte uns am gestrigen Donnerstag: Top-Stürmer Nathan Burns wird für mindestens 3 Wochen ausfallen. Bei einem Check im Spiel am Dienstag gegen die Hannover Scorpions zog er sich eine schwere Schlüsselbein-verletzung zu. Laut ärztlicher Diagnose wird er nun für mindestens drei Wochen ausfallen. Nachdem bereits schon länger Alex Zille und seit letzter Woche auch noch Max Schaludek verletzt sind, ist er bereits der dritte starke Stürmer, der den Bulls schmerzlich fehlt.
Somit stehen die Zeichen für eine erfolgreiche Revanche heute Abend eher schlecht, denn gegen die bärenstarken Scorpions aus Hannover muss einfach alles passen, um als Sieger vom Eis zu gehen. Schon am Dienstag im Hinspiel wurde deutlich, dass die Niedersachsen zurecht auf Platz zwei der Tabelle stehen. Schnelles, kampfstarkes und vor allem effektives Spiel waren die Eigenschaften, die ihnen verdiente drei Punkte ein-brachten.
Bei allen schlechten Nachrichten – eines stimmt dennoch zuversichtlich: wer die letzten Trainingseinheiten unserer Bulls verfolgen konnte, spürte deutlich, dass die Jungs weiter hoch motiviert sind, dass sie an sich glauben. Und genau dieser Spirit wird am Ende wohl auch die Chance sein, am heutigen Freitag-abend das Unmögliche doch möglich zu machen. Fakt ist, die Länderspielpause (Deutschland-Cup) startet erst nach diesem Wochenende. Und für beide zuvor noch anstehenden Spiele (heute zu Hause gegen die Scorpions, Sonntag auswärts gegen Rostock) heißt es einmal mehr, alle Kräfte mobilisieren, jeweils 60 Minuten höchste Konzentration aufbringen, dumme Fehler vermeiden und durchbeißen.
Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, dass es mehr als wichtig wäre, wenigstens ein paar Punkte aus diesem Wochenende in die Länderspielpause mitzunehmen. Von Platz fünf bis elf geht es äußerst eng zu, jeder gewonnene oder verlorene Punkt bedeutet sofort einen Platzierungswechsel. Das zeigt aber eben auch, dass grundsätzlich alles möglich ist.
Die Jungs von Trainer Dave Rich glauben weiter an sich, wünschen sich das auch von den Fans und freuen sich heute Abend auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. 



EC Harzer Falken
Harzer Falken gewinnen ersten Teil des Doppelvergleiches mit Berlin
(OLN)  675 Zuschauer im heimischen Wurmbergstadion sahen ein  
abwechslungsreiches Spiel mit spannenden aber auch dramatischen  
Szenen, sowie einem insgesamt verdienten Sieger. Denn so richtig  
bedrohlich in Bedrängnis sollten die Harzer Falken beim 4:2 (1:0; 2:0;  
1:2)-Sieg nicht geraten, auch wenn Berlin im letzten Drittel noch  
einmal alle Register zog.
Dramatisch war es vor allem aufgrund der zwei schweren Verletzungen,  
die beide unglücklich entstanden sind. So rutschte der Berliner Eddy  
Rinke-Leitans nach einem Konter auf das Harzer Tor derart unglücklich  
gegen die Bande hinter dem Tor, dass er sich einen offenen Armbruch  
zuzog. Und Ende des 2. Drittels erwischte es Linienrichter Florian  
Holst. Bei einer Prügelei zwischen Tim Lucca Krüger und Hannes  
Ulitschka erwischte Letzterer im Fallen den Schiedsrichter mit der  
Schlittschuhkufe am Unterarm. Mit einer tiefen, langen Schnittwunde  
musste auch Holst im Krankenhaus versorgt werden. So war das bis dahin  
fehlerfreie Schiedsrichtergespann für die letzten knapp 24 Minuten auf  
das Duo Volker Westhaus und Marco Busse reduziert, die weiterhin alles  
im Griff hatten und eine souveräne Leistung darboten.
Doch es wurde natürlich auch Eishockey gespielt. Und im 1. Drittel sah  
man beiden Mannschaften an, dass doch einiges auf dem Spiel stand.  
Denn der Verlierer würde deutlich an Boden zur Tabellenmitte  
verlieren. So gab es zwar auf beiden Seiten einige gute Möglichkeiten,  
doch so richtig zwingend wurde es bis zur 9. Minute nicht. In  
5:3-Überzahl war es dann Florian Kraus mit seinem ersten Saisontor,  
der ein Zuspiel von Zach Josepher entlang der blauen Linie direkt nahm  
und unhaltbar für den Berliner Schlussmann Erik Reukauf ins lange  
obere Eck hämmerte. Eine Führung, die Artjom Kostyrev und Tim Lucca  
Krüger noch vor der Drittelpause hätten ausbauen können, doch Kostyrev  
verfehlte das Tor nach einem schönen Zuspiel von Louis Trattner nur  
knapp und der sehr auffällige und manschaftsdienliche Krüger zielte  
zwar etwas besser, traf dabei aber nur die Latte.
Und so sollte es zunächst auch im Mitteldrittel weitergehen. Gulda,  
Dzemla und Pipp scheiterten an Reukauf, wohingegen Leon Hungerecker in  
Harzer Unterzahl zwei Mal stark parierte. Doch in der 29. Minute  
hatten die Harzer Fans endlich wieder etwas zu jubeln, als Gregor  
Kubail eine tolle Kombination über Kostyrev und Trattner mit seinem  
ersten Saisontor veredelte. Ein Treffer, der den Harzern sichtlich  
Sicherheit gab. Denn bis zur Spielunterbrechung in der 37. Minute  
parierte Reukauf in Harzer Überzahl zwei Mal ganz stark bei Chancen  
von Krüger und Pipp. Aufgrund der Verletzung des Linienrichters ging  
es dann aber erstmal in die vorgezogene Drittelpause, in der  
Hauptschiedsrichter Westhaus einiges an Überzeugungsarbeit leisten  
musste, da Gästetrainer Uli Egen aufgrund der  
Schiedsrichterkonstellation einen Spielabbruch abwog. Doch es ging  
weiter. Und wie. In Harzer Unterzahl blockte der erneut starke Richard  
Zerbst 47 Sekunden nach Wiederanpfiff einen Blueliner und ließ Reukauf  
bei seinem Alleingang keine Chance.
Doch wer nun gedacht hatte, dieses Spiel sei gelaufen, hatte die  
Rechnung ohne den Berliner Stürmerstar Kyle Piwowarczyk gemacht.  
Nachdem die Harzer im letzten Drittel durchaus hätten drauflegen  
können, aber Kostyrev, Josepher und Kraus an dem in dieser Phase ganz  
starken Erik Reukauf im Berliner Tor scheiterten und die Berliner  
einen Konter mit zwei Spielern ohne Harzer Verteidiger nicht  
erfolgreich abschließen konnten, weil die Harzer zum einen ein ganz  
starkes Bachchekcing fuhren und zum anderen eben auch noch ein  
Hungerecker im Tor stand, nutzte Piwowarczyk in der 50. Minute einen  
feinen Querpass von Jakub Rumpel nach einer Unachtsamkeit der  
Falkendefensive und verkürzte auf 3:1. Ein Treffer, dem die Falken nur  
50 Sekunden später mit dem ersten Saisontor von Dennis Gulda nach  
tollem Zuspiel von Krüger postwendend das 4:1 folgen ließen. Doch was  
folgte war eine dieser Undiszipliniertheiten, die Trainer Arno Lörsch  
immer wieder auf die Palme bringt. Vor den Augen des Schiedsrichters  
haut Erik Pipp dem Gegenspieler außerhalb des Spielgeschehens den  
Schläger in die Kniekehlen und kassiert folgerichtig eine  
2-Minuten-Strafe. Was die Berliner zum Anlass nahmen, bereits neun  
Minuten vor Schluss den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers  
rauszunehmen und nach einer Minute tatsächlich den  
4:2-Anschlusstreffer erneut durch Piwowarczyk erzielten. Und wer weiß,  
was noch passiert wäre, wenn Leon Hungerecker in der 57. Minute nicht  
glänzend im Liegen den Puck mit der Fanghand rausgefischt hätte, als  
Ogorzelek quer auf den freistehenden Rumpel spielte und dieser mit  
dieser Großchance scheiterte. So waren es die Falken, die mit Chancen  
von Bödefeld und Krüger die letzten Aktionen des Spieles fuhren.
Insgesamt sicherlich ein verdienter Sieg gegen einen stark dezimierten  
Gegner, der nicht nur im Rückspiel an diesem Freitag nun auch noch auf  
Neuzugang Eddy Rinke Leitans verzichten muss. Doch die Harzer sind  
gewarnt. Denn leicht haben es ihnen die Berliner nicht gemacht und  
immer wieder gezeigt, welches Potenzial und welche individuelle Klasse  
in diesem Team steckt, wo eine gelungene Aktion schonmal den  
Spielverlauf grundlegend beeinflussen kann. Und auch Trainer Arno  
Lörsch gab sich nach dem Spiel zwar glücklich angesichts der drei  
Punkte, doch war auch, abgesehen von dem großen Kampf, dem er seinem  
Team attestierte, mit einigen Szenen überhaupt nicht einverstanden.  
Entsprechend wird in Berlin die Marschroute sehr wahrscheinlich eine  
andere sein. Denn mit drei weiteren Punkten, egal wie schön oder  
dreckig man sie erzielt, würde man den Abstand auf den letzten  
Tabellenplatz auf deutliche neun Punkte vergrößern und auch wieder auf  
Schlagdistanz zum 11. Platz gelangen. (Hei)



Herner EV
Nur ein Spiel am Wochenende – auswärts im Harz!
(OLN)  Nachdem der Herner EV bereits in der Woche spielfrei war und auch an diesem Freitag zuschauen muss, geht am Sonntag die Fahrt zum nächsten Auswärtsspiel nach Braunlage. Dort trifft das Team von Danny Albrecht um 18 Uhr im Wurmbergstadion auf die Harzer Falken. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison konnte der HEV klar mit 7:0 für sich entscheiden, ein Freifahrschein für einen weiteren Sieg der Grün-Weiß-Roten ist das aber sicherlich nicht. Die Falken konnten am Mittwochabend ihr Heimspiel gegen Preussen Berlin mit 4:2 für sich entscheiden und vor 14 Tagen konnten sie zuhause die Icefighters aus Leipzig bezwingen. Auch in den vorherigen Spielzeiten waren sie immer mal wieder für eine Überraschung gegen den HEV gut. So zum Beispiel in der letzten Saison, als die Falken vor fast genau einem Jahr das Team vom Gysenberg in die Overtime zwangen und nach 63 Minuten den Siegtreffer zum 4:3 schafften. Der Herner EV sollte also gewarnt sein und mit der entsprechenden Konzentration antreten um mit weiteren drei Punkten den vierten Tabellenplatz in der Oberliga Nord abzusichern. Beim Herner EV fehlen weiterhin verletzungsbedingt Patrick Asselin und Mike Schmitz. Beide wollen nach dem Länderspielwochenende wieder mit dem Training beginnen. Bei Vojtech Suchomer hat sich dessen Verletzung als gravierender herausgestellt als zuerst angenommen. Hier ist ein genauer Zeitpunkt noch nicht abzusehen wann er wieder aufs Eis kann. Außerdem wird HEV-Coach Danny Albrecht am Sonntag in Braunlage auf die Förderlizenzspieler verzichten müssen. „Wir gehen ausgeruht in das Spiel am Wurmberg. Deshalb ist das kein Problem, dass wir ‚nur‘ mit drei Reihen antreten. Die Jungs haben gut trainiert und können auch mit drei Reihen Tempo machen. Wichtig ist dass die Einstellung stimmt. Wir wollen unsere gute Ausgangsposition in der Liga auf jeden Fall festigen“ meint der Trainer der Grün-Weiß-Roten. Im Tor wird erneut Lukas Schaffrath stehen, der seine Sache zuletzt beim Sieg gegen die Hannover Scorpions sehr gut gemacht hat. Michel Weidekamp wird wie schon in der Woche im Kader der Krefelder Pinguine stehen.



TEV Miesbach
Pegnitz gastiert in Miesbach
(BYL)  Der TEV empfängt am 9. Spieltag den EV Pegnitz im Miesbacher Eisstadion. Die Gäste konnten bisher nur auswärts antreten, da die heimische Eisanlage aktuell noch außer Betrieb ist. Ohne Eis und regelmäßiges Training tun sich die Oberfranken in der Liga extrem schwer mitzuhalten. Um nicht noch mehr in Hintertreffen zu geraten, wurde die Sonntagspartie des EV Pegnitz gegen den EHC Königsbrunn nach Mitterteich verlegt. Sehr schade, denn eigentlich herrschte große Vorfreude auf die Saison, konnte doch in der vorangegangenen Spielzeit die Liga in der Verzahnungsrunde mit den Landesligisten mit teils überzeugende Leistungen gehalten werden. Dies gelang nur zwei von sechs Teams aus der Bayernliga (neben Pegnitz noch Schongau) und so wähnte man sich spielerisch gefestigt. Leider kam es ganz anders und so rangiert man mit 5 Niederlagen aus ebenso vielen Spielen am Tabellenende. Hinzu kommt auch noch, dass mit Vaclav Benak kurz vor Transferschluss ihr bester Spieler um Vertragsauflösung gebeten hat und nach Amberg wechselte. Zwar gelang es noch mit Roman Navarra einen Ersatz zu verpflichten, aber der Kopf der Hintermannschaft fehlt an allen Ecken und Enden.
So geht der TEV als Favorit ins Spiel und wird versuchen, die Heimniederlage gegen Bad Kissingen vergessen zu machen. Trainer Simon Steiner muss weiterhin auf Nico Fissekis, Matthias Stumböck und Yannick Dreier verzichten. Ob Johannes Bacher auflaufen kann steht ebenso noch nicht fest, da er unter der Woche im Nachdienst arbeiten musste. Zurück im Training ist wieder Torhüter Anian Geratsdorfer, der am Wochenende wieder seinen Einsatz bekommen wird. Intensive Gespräche führte Steiner insbesondere mit den Spielern der nominell stärksten Angriffsreihe Grabmaier, Zahora und Slavicek um zu erforschen, woran es gelegen hat, dass die Reihe am vergangenen Wochenende weder effektiv, noch defensiv stabil aufgetreten ist. Dies ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden, nachdem von den Reihen zwei bis vier noch zu wenig offensive Entlastung kommt. Daran wird im Training verstärkt gearbeitet und Steiner hofft, dass mit einem Erfolgserlebnis gegen Pegnitz auch das zuletzt etwas abhanden gekommene Selbstvertrauen zurückkehrt. Spielbeginn in Miesbach ist am Freitag um 20 Uhr.



ERV Schweinfurt
Nächstes schweres Wochenende steht bevor!
(BYL)  So die Worte von Kapitän Simon Knaup, der bei der Mannschaftspräsentation im Autohaus Löffler vor der Saison noch über den Freitagsgegner (20 Uhr im Icedome) schmunzelte: „Dorfen ist immer weng der unangenehmste Ort für mich, da wird der Schläger als Waffe benutzt.“ Dass die Eispiraten aber den Schläger auch zum Toreschießen einsetzen können, haben sie am vergangenen Wochenende gegen den EHC Königsbrunn mit einem 8:4-Sieg bewiesen. Topscorer in der Partie war Lucas Miculka, der nach seiner Verletzungspause mit 4 Toren und 2 Assists ein grandioses Comeback feierte. „Dorfen ist eine starke Mannschaft, Lucas Miculka ist einer ihrer wichtigsten Spieler. Aber wenn wir an unser Spiel und unsere Taktik halten, dann sind wir gut auf Freitag vorbereitet.“, ist Trainer Zdenek Vanc zuversichtlich. Verzichten muss der derzeit Zehntplatzierte auf Tobias Brenninger, der nach einer Keilerei im letzten Spiel eine Matchstrafe erhalten hatte. Den ERV wird an diesem Wochenende noch Daniel Tratz fehlen, der nach seiner Matchstrafe in Erding drei Spiele Sperre erhalten hatte. Wahrscheinlich wieder zurück in der Mannschaft wird Maurice Köder sein, der nach dem Bandencheck in Landsberg ausgefallen war.
Wohl kaum einer hätte vor der Saison geglaubt, dass zum Derby Anfang November beide unterfränkischen Aufsteiger unter den Top 3 zu finden sind. Genauso wie die Mighty Dogs sind die Nachbarn aus Bad Kissingen ebenfalls hervorragend in die Saison gestartet und mussten bisher nur zwei Niederlagen gegen die EA Schongau und den TSV Erding einstecken. Wenn es nach Trainer Zdenek Vanc geht, kommt am Sonntag (18 Uhr) eine weitere Niederlage gegen die Mighty Dogs dazu: „Am Sonntag gegen Kissingen ist Derbyzeit. Wir können es nicht erwarten! Wir sind bereit, drei Punkte nach Hause zu bringen!“ Zudem steht dann auch ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten bevor, die zu Beginn der Saison den ERV in Richtung Kurstadt verließen. Am Freitag gibt es im Icedome in den Drittelpausen am Fanstand und nach der Pressekonferenz in der Overtime einen Kartenvorverkauf (nur Stehplatz Erwachsene für 9 €) für das Derby gegen die Kissinger Wölfe. Wer die Parkplatzsuche umgehen will, sollte sich einen Platz im Fanbus sichern. Denn Kapitän Simon Knaup hofft auf zahlreiche Unterstützung: „Das Derby am Sonntag sollte keiner in der Region verpassen, der etwas mit Eishockey zu tun hat!“



ERSC Amberg
Dingolfing mit Passauer Quartett / Heute, 20 Uhr
(BLL)  Der ERSC Amberg hat aus seinem schweren Auftaktprogramm neun Punkte geholt, damit kann man durchaus zufrieden sein. Aber alle vier Begegnungen haben gezeigt, dass Erfolge keine Selbstläufer sind, sondern hart erarbeitet werden müssen. Das wird am Freitagabend, 20 Uhr, gegen die Dingolfinger Isar Rats nicht anders sein.
Beim EVD hat es weitgreifende Veränderungen über den Sommer gegeben. Eine neue Vorstandschaft wurde gewählt und das Transferkarussell drehte sich eifrig in alle Richtungen. Acht Abgänge waren zu verzeichnen, darunter mit Philipp Weinzierl und Jaroslav Koma zwei Topverteidiger, die Dingolfing in Richtung Vilshofen verließen. Dafür gab es elf Neuzugänge, bzw. Rückkehrer. So richtig eingeschlagen hat dabei vor allem ein Quartett vom Bayernligisten Passau: Christian Hamberger ist ein zuverlässiger Goalie, Vladimir Detterer, Florian Meichel und Olli Ferstl führen aktuell die interne Scorerwertung an. Einen guten Fang scheint man auch mit Trainer Dustin Whitecotton gemacht zu haben, der als Aktiver Erfahrungen in der DEL sammelte. Zwei Siege und zwei Niederlagen stehen nach den ersten vier Begegnungen zu Buche, wobei die Partie gegen Vilshofen nachträglich erst am „grünen Tisch“ gewonnen wurde. Der erste reguläre Erfolg datiert vom letzten Wochenende mit einem 3:2 über die hoch eingeschätzten Black Bears aus Freising. 
Beim ERSC Amberg muss Coach Dirk Salinger trotz dreier Siege noch an den Stellschrauben drehen. Das letzte Wochenende war spielerisch keine Offenbarung, weder die Partie in Haßfurt, noch die Anfangsphase gegen Trostberg. Da ist noch genügend Raum nach oben. Allerdings war der engagierte Auftritt im Schlussdrittel gegen die Chiefs ein deutlicher Fingerzeig, wozu die Mannschaft um Kapitän Dan Heilman imstande ist. Mit dem Rücken zur Wand setzten die Wild Lions ein Ausrufezeichen und holten durch den 6:3-Erfolg nicht nur die Punkte, sondern auch weiteres Vertrauen in die eigenen Stärken. Trotz des vorhandenen spielerischen Potenzials dauert es eben seine Zeit, bis die Abläufe 100%ig sitzen.
Gegen Dingolfing wird sich Salinger überlegen müssen, wie er das Fehlen des gesperrten Torhüter Oli Engmann kompensiert. Das ist zwar ein ordentliches Handycap, aber man hat beim ERSC auch Vertrauen in seine jungen Goalies – speziell, wenn sie so tatkräftig von ihren Vorderleuten unterstützt werden, wie beim Erfolg über Trostberg.



ESV Buchloe
Die Leichtigkeit wiederfinden - ESV Buchloe empfängt am Sonntag die bislang ungeschlagenen Donau-Devils aus Ulm/Neu-Ulm
(BLL)  Es läuft noch nicht ganz rund bei den Piraten. Bestes Beispiel war hierfür die unglücklich aber auch total unnötige Derbyniederlage vergangenen Sonntag in Bad Wörishofen, die sich die Buchloer allerdings letztlich selbst zuzuschreiben hatten. Denn neben der Effektivität im Abschluss ließ man gegen tief stehende Wölfe lange Zeit auch die nötige Unbeschwertheit im eigenen Spiel vermissen. Vor dem an diesem Wochenende einzigen anstehenden Spiel am Sonntag zu Hause gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm (17 Uhr) gilt es genau diese wieder in die Köpfe und somit auch aufs Eis zu bekommen.
Die Verantwortlichen hat die bittere Niederlage beim Nachbarn Bad Wörishofen unglaublich geärgert. Doch auch bei der Mannschaft und bei Trainer Alexander Wedl dürfte die Enttäuschung über den misslungenen Derby-Auftritt riesengroß gewesen sein. Ähnlich wie schon zwei Tage zuvor gegen Forst, wo man zumindest noch mit 5:0 als Sieger vom Eis gehen konnte, tat man sich in der Verwertung der zahlreich vorhandenen Chancen ungemein schwer. Folge war, dass man die bereits zweite Niederlage im fünften Ligaspiel hinnehmen musste. Sicherlich noch kein Beinbruch, doch viele Ausrutscher dieser Art darf man sich in der mit 18 Spielen relativ kurzen Hauptrunde nicht erlauben, wenn man unter die Top Fünf der Landesligagruppe kommen will.
Für das Heimspiel am Sonntag gegen Ulm braucht es also eine Leistungssteigerung, vor allem in Sachen Torgefahr. Denn während in den ersten beiden Partien vor allem die Defensive das Sorgenkind war, wurde am vergangenen Wochenende besonders die fehlende abschließende Konsequenz im Angriff zum Problem der Freibeuter. Am Sonntag gegen die starken Ulmer braucht man aber in jedem Fall beides: eine kompakte Defensive und eine treffsichere Offensive. Denn die Ulmer sind neben dem Tabellenführer Burgau, der bis dato in fünf Partien die maximale Punkteausbeute einfahren konnte, die bislang noch einzig ungeschlagene Mannschaft der Gruppe. Die Donau-Devils haben dabei aber erst drei Spiele absolviert (die Begegnung am Freitag beim SC Reichersbeuren noch nicht mit eingerechnet) und liegen dennoch nur einen Zähler hinter dem ESV. Die drei Siege gegen Fürstenfeldbruck (9:4), in Pfronten (7:4) und vor allem der 7:6 Heimsieg nach Verlängerung gegen die hochgehandelten Kemptner zeigen die gute Form der Devils und untermauern noch einmal die Ambitionen, die die Ulmer heuer haben. So gehört man mit einem qualitativ gut besetzten Kader sicherlich zu den Top-Kandidaten auf die vorderen Ränge. Vor allem die beiden tschechischen Kontingentspieler Petr Ceslik (sechs Tore und vier Vorlagen in drei Partien) und Dominik Synek (drei Tore in zwei Spielen) sind brandgefährlich. Letzterer war auch schon im Vorbereitungsspiel gegen die Gennachstädter vor wenigen Wochen bereits erfolgreich gewesen. Damals siegten die Buchloer übrigens in einem umkämpften Match mit 5:3, ein Ergebnis, mit dem die Piraten und ihre Anhänger sicherlich auch am Sonntag zufrieden wären.



EV Moosburg
Trotz Außenseiterrolle soll auch in Waldkirchen gepunktet werden
(BLL)  Der große Druck ist erst mal weg: Mit fünf Punkten aus dem vergangenen zwei Spielen konnte sich der EV Moosburg nach seinem schwachen Start etwas Luft verschaffen und einen Mittelfeldplatz in der Landesliga-Tabelle erarbeiten. Als Sechster reisen die Dreirosenstädter am Freitag zu einem der Topfavoriten: dem ESV Waldkirchen (Busabfahrt 15.45 Uhr, Beginn 19.30 Uhr).
Wie die Karoli Crocodiles das als Aufsteiger aus der Bezirksliga in so kurzer Zeit schaffen konnten, erklärt ein Blick auf den Mannschaftskader: Die Niederbayern gelten als einer der „Spielverderber“ bei den gescheiterten Verhandlungen hinsichtlich der Kontingentspieler-Regelung für die Landesliga. Sie haben fünf Ausländer im Kader – größtenteils höherklassig erfahrene Tschechen. Seitens des Vereins wird diese Personalpolitik damit begründet, dass man sich im östlichen Zipfel des Bayerischen Waldes nun mal sehr schwer mit der Verpflichtung von deutschen Spielern tue.
Wie auch immer: Von den bisherigen fünf Spielen gewann der ESV vier und rangiert somit hinter den Haßfurt Hawks auf dem zweiten Platz der Liga. Dass die Waldkirchener aber auch nur mit Wasser kochen, bewiesen ihre beiden jüngsten Erfolge: Sowohl beim 5:3 in Freising als auch beim 6:4-Zittersieg daheim gegen Tabellenschlusslicht Selb 1b taten sie sich überraschend schwer.
Der EVM wird am Freitag zwar nur als Außenseiter in den Bayerischen Wald reisen, Coach Bernie Englbrecht hat allerdings angekündigt, „dass wir da natürlich punkten wollen“. Dafür steht ihm wieder Allrounder Armin Rotzinger zur Verfügung, der vergangene Woche wegen eines grippalen Infekts pausieren musste. Auf die Dienste von Kapitän Patrice Dlugos wird der Moosburger Trainer diesmal allerdings verzichten müssen: Dlugos hat sich bei einem Check gegen Vilshofen am Rücken verletzt und wird für rund eine Woche ausfallen.
Nachdem die Moosburger seit dem Saisonstart am 12. Oktober bereits sechs Partien absolviert haben, ist der Spielplan im November nicht mehr ganz so dicht: An den kommenden drei Wochenenden spielen die Grün-Gelben lediglich freitags, erst am Wochenende 23./25. November müssen sie wieder doppelt ran. Das einzige Heimspiel in diesem Monat findet am 16. November gegen den TSV Trostberg statt.



EC Pfaffenhofen
IceHogs mit zwei schwierigen Auswärtsaufgaben - ECP muss in Freising und Hassfurt ran
(BLL)  Nach den vier Heimspielen zum Saisonauftakt stehen für den EC Pfaffenhofen nun die ersten Auswärtsaufgaben an, die allerdings gleich von gewisser Brisanz sind. Am Freitag (20:15 Uhr) geht es für die Pfaffenhofener zum Derby nach Freising und am Sonntag (18:30 Uhr) führt die Reise zum derzeitigen Spitzenreiter ESC Hassfurt.
Von den zuletzt fünf Ausfällen kehren zum Wochenende mit Spielmacher Dillon Duprey und Verteidiger Fabian Eder zwei wichtige Spieler in den Kader zurück, so dass ECP-Coach Chris Heid zumindest wieder drei komplette Blöcke auf das Eis schicken kann. Dies ist allein schon deshalb wichtig, weil seiner Mannschaft in beiden Duellen schwierige Aufgaben bevorstehen. Die Freisinger, mit 10 Ex-Pfaffenhofenern in ihren Reihen, werden sich vor eigenem Publikum sicher besonders ins Zeug legen, um sich nicht nur für die 2:5 Niederlage im Hinspiel vor zwei Wochen zu revanchieren, sondern mit einem Erfolg auch den Platz in der Spitzengruppe zu verteidigen. Allerdings hatten die Black Bears zuletzt auch mit Personalproblemen zu kämpfen und konnten am Sonntag bei der Niederlage in Dingolfing nur eine Rumpfmannschaft aufbieten. Müssen die IceHogs in Freising eher mit einem defensiv eingestellten Gegner rechnen, erwartet sie am Sonntag in Hassfurt die Mannschaft mit der größten Offensivpower in der Liga. In den ersten sechs Spielen klingelte es bereits 47mal im gegnerischen Kasten. Zuletzt kamen Bad Aibling mit 1:9 und sogar die starken Amberger mit 4:8 beim Spitzenreiter unter die Räder. Fast ausschließlich gehen die Treffer auf das Konto der vier tschechischen Kontingentspieler der Hassfurter. die zu den wenigen Vereinen der Landesliga gehören, die sich nicht freiwillig auf zwei Kontingentspieler beschränken wollen. Vor allem sollte man sich gegen Hassfurt tunlichst von der Strafbank fernhalten, denn in Überzahl sind Babkovic, Sramek und Co. kaum aufzuhalten. Etwas anfällig scheint jedoch die Defensive der Unterfranken mit bisher 27 Gegentreffern zu sein. Eine Chance für die schnellen Angreifer der IceHogs, die dennoch nur als Außenseiter in diese Partie gehen werden. Für die Fahrt nach Hassfurt wird ein Bus eingesetzt. Anmeldungen werden unter icehogs @ec-pfaffenhofen.de entgegengenommen. Abfahrt ist am Sonntag um 13:45 Uhr am Stadion.



EHC Bayreuth
Erstes Punktspiel der Saison – Derby in Mitterteich
(BBZL)  Endlich ist es so weit, unsere Jungs treten zum ersten Punktspiel der Saison beim EHC Stiftland Mitterteich an. Das Derby geht in eine Neuauflage und die EHC-Senioren wollen an die Erfolge der letzten Spielzeit anknüpfen. So konnte man in der letzten Saison beide Spiele gewinnen. Bulli im Mitterteich ist um 20 Uhr.
Der neue Mann im Kasten der Stiftländer ist der Tscheche Jan Spirek. Auf ihm ruhen nach dem Ausscheiden des renommierten Goalies Mensator nun die Hoffnungen der Oberpfälzer.
Beim ersten Spiel, welches die Mitterteicher bereits letzte Woche gegen den EHC Regensburg absolvierten, konnten die Mannen von Vaclav Drobny jedoch nicht überzeugen, so verlor man mit 1:9 gegen die jungen, spritzigen Regensburger.
Die Bayreuther reisen mit einer weitgehend kompletten und gesunden Truppe an. Trainer Zimmer geht respektvoll an das Spiel heran, er hat seine Mannschaft auf ein körperbetontes Spiel eingestellt. Der Coach geht davon aus, dass es zwar ein hartes Stück Arbeit werden wird, aber für seine Jungs nach der guten Vorbereitung mit ausreichend Eiszeit durchaus machbar, wenn jeder seinen Job nach den Vorgaben des Trainers macht.
Auch Max Eissner, eines unserer Nachwuchstalente, sieht eine hart umkämpfte Partie gegen die sonst heimstarken Mitterteicher vor sich. Jedoch steht ein breiter, gut gemischter Kader den Drobny- Jungs entgegen.
Die Fans der Senioren treten wieder mit einem rappelvollen Fanbus die Reise zum Spiel an, aber auch einige Privatfahrer werden erwartet, um die Mannschaft zu unterstützen.
Das erste Heimspiel findet dann am nächsten Samstag, 17:30 Uhr im Tigerkäfig statt. Gegner ist dann der ambitionierte ERC „Red Dragons“ Regen.



ESC Hügelsheim
Rhinos treffen auf die Hunde
(RLSW)  Nach dem erfolgreichen Wochenende mit den zwei Erfolgen über Freiburg und Ravensburg geht es für die Baden Rhinos am Samstag um 19:30 Uhr nach Mannheim. In der Nebenhalle der SAP-Arena treffen die Panzertiere auf die Maddogs. Diese haben erst drei Spiele absolviert und stehen dadurch auch noch weiter unten, aber vor Freiburg und Stuttgart in der Tabelle. Die Heimpremiere gegen Heilbronn wurde knapp mit 3:5 verloren. Es folgte ein Signal mit dem 4:2 Auswärtserfolg in Stuttgart sowie beim Auswärtsspiel in Bietigtheim, als die Kurpfälzer nach dem zweiten Drittel noch mit 5:4 führten, im letzten Abschnitt aber einbrachen und sich acht Gegentreffer einhandelten.
Erstmals haben die Maddogs beide Kontingentstellen besetzt und Dayliin Smallchild sowie Keegan Pruden aus Kanada verpflichtet. Topscorer ist aber weiterhin Artem Klein, der bereits drei Tore und ebenso viele Vorlagen auf dem Konto hat. In der Vorbereitung kreuzten beide Teams bereits die Schläger. Damals gingen die Rhinos mit einem 4:2 Erfolg vom Mannheimer Eis. Ein ähnlicher Ausgang wäre natürlich auch für Samstag wünschenswert um die gute Tabelenposition weiter beizubehalten. Doch ist allen Beteiligten klar, dass es ein ganz anderes Spiel wie noch vor acht Wochen geben wird. Dennoch müssen sich die Rhinos mit der Favoritenrolle anfreunden und eine konzentrierte Leistung aufs Eis bringen um die Punkte mit an den Airpark zu nehmen.



EHC Zweibrücken Hornets
Doppelwochenende für den EHC Zweibrücken - Auswärtsspiel in Stuttgart, Heimspiel gegen EKU Mannheim Mad Dogs
(RLSW)  Für die Mannschaft des EHC heißt es Doppelwochenende.
Am Freitag, den 02.11.2018 um 20.00 Uhr steht die Partie beim Stuttgarter EC auf dem Programm, ehe es am Sonntag den 04.11.2018 in der heimischen Arena zum Vergleich gegen die Mad Dogs aus Mannheim geht. Spielbeginn ist 19.00 Uhr.
Für das Spiel am Freitag werden dem EHC einige Akteure fehlen. Tomas Vodicka (krank), Pascal Sefrin (verletzt), Steven Teucke und Robin Spenler (beruflich) werden die Reise nach Stuttgart definitiv nicht antreten. Hinter Hornets Topscorer Marc Lingenfelser (Rückenbeschwerden) steht noch ein Fragezeichen.
Neuer Vorstand, fünf Neuzugänge, mehr Sponsoreninteresse – die Eishockeyspieler der Stuttgart Rebels wollen nach mageren sportlichen Jahren in der Regionalliga Südwest ihr Image aufpolieren.
Der Vorsitzende der Rebels, Olav Schnier, würde ebenfalls liebend gerne die Eishockey-Uhr in Stuttgart um Jahrzehnte zurückzudrehen. „Wir möchten die Fans von einst zurückgewinnen“, sagt der Elektrotechnik-Unternehmer aus Reutlingen.
„Unser Sponsorenbudget ist doppelt so hoch wie im Vorjahr. Nun sind die finanziellen Anforderungen auf mehreren Schultern verteilt. Stanzformenbauer A&M aus Kernen heißt der Hauptsponsor, der Trikotsponsor hp-Technik ist in den Pool der Förderer zurückgekehrt. Wir wollen in die Playoffs und haben das Team nicht nur in der Breite, sondern auch in der Tiefe verstärkt.“ sagt Schnier.
Fünf Neuzugänge mit höherklassiger Erfahrung, Lutz Kästle (DEL 2 Freiburg), Silas Abert (Schwenninger Fire Wings), Jannis Ersel (DEL Grizzlys Wolfsburg) sowie die beiden Slowaken Lukas Kubek, Michal Bako vom Heimatclub HC Topolcany stehen im Kader von Trainer Pavol Jancovic.
Der Saisonstart der Rebels Stuttgart verlief bisher anders wie gewünscht. Erst 2 Punkte stehen auf der Habenseite und keine der bisher 4 Begegnungen konnte gewonnen werden. Besonders enttäuschend war die Niederlage vor eigenem Publikum gegen die Mad Dogs Mannheim. Aufhorchen ließen die Spiele gegen Hügelsheim und Ravensburg. Beide Partien wurden erst nach Penaltyschießen verloren. Nach vier absolvierten Spielen stehen die Rebels auf dem vorletzten Platz in der Tabelle.
Am Sonntag gastiert, erstmals in dieser Saison, der Vorjahresaufsteiger EKU Mannheim in der Peter Cunningham Memorial Arena. Die Mad Dogs haben bisher drei Begegnungen absolviert. In Stuttgart konnte, wenn auch etwas überraschend, mit 4:2 gewonnen werden. Zuhause gegen die Eisbären aus Heilbronn setzte es eine knappe 3:5 Niederlage. Gegen den Vorjahresmeister aus Bietigheim, wurde deutlich mit 5:12 verloren. Allerdings konnten die Steelers erst im letzten Drittel den Sack zumachen. Ähnlich wie gegen die Hornets gelang den Bietigheimer das Kunststück, acht Treffer im letzten Spielabschnitt zu erzielen.
Mit Thorsten Kilthau und Leon Bachstein stehen zwei ehemalige Hornissen im Kader von Trainer Sascha Trivunov. Vor der Saison gelang es den Mad Dogs die beiden Kontingentspieler Keegan Pruden und Daylin Smallchild unter Vertrag zu nehmen. Marc Brenner wechselte von den Eisbären Eppelheim nach Mannheim. Mit Artem Klein und Julian Reiss konnten die Leistungsträger der letzten Saison gehalten werden. Beide Stürmer führen auch die interne Scorerliste der Mad Dogs mit 6 und 4 Scorerpunkten an.
Die Hornets wollen natürlich in beiden Partien weiter Punkte sammeln. Einfach, wird das aber gegen beide Teams nicht.
Wir freuen uns sehr auf die Partie gegen die Mad Dogs und wünschen den Zuschauern eine spannende Unterhaltung.



Herforder EV
Ice Dragons empfangen Boerdeindianer und reisen zu den Bären nach Neuwied
(RLW)  Erst zu Hause ein Duell mit dem direkten Tabellennachbarn aus Soest, dann zum Tabellenzweiten nach Neuwied: Erneut dürfen sich die Ice Dragons auf zwei brutal schwere Begegnungen gefasst machen!
Zum Auftakt ins Wochenende empfangen die Ice Dragons am Freitagabend die Boerdeindianer aus Soest. Eine Partie mit Alleinstellungsmerkmal, haben doch alle anderen Teams der Liga spielfrei! Waren die Boerdeindianer während der Vorbereitung noch leichte Beute für die Ice Dragons, hat sich das Team der Soester EG gewaltig gesteigert und im Laufe der letzten Wochen bereits für die ein oder andere Überraschung gesorgt. So konnten sie die Ice Aliens zu Hause nach Penaltyschießen schlagen und zuletzt sogar in Dinslaken gewinnen. Auffällig dabei ist, dass das Team von Coach Dieter Brüggemann gerne mal in den letzten Sekunden ein Spiel dreht und entscheidet, ein Zeichen für eine starke Kondition und eine tolle Moral. In diesen Situationen ganz vorne mit dabei sind dann immer die drei Topscorer der Boerdeindianer, Martin Juricek, Martin Benes und Oldie Igor Furda, die immer für das entscheidende Tor gut sind. Für die Ice Dragons wird es sicherlich ein hartes Stück Arbeit, die Punkte in der Eishalle „Im kleinen Felde“ zu behalten, zumal die Boerdeindianer für das Team von Jeff Job traditionell schwer zu spielen sind. Doch der Anreiz, mit drei Punkten an Soest in der Tabelle vorbeizuziehen ist groß, dementsprechend motiviert und fokussiert wird das Team von Jeff Job auftreten, wenn Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt am Freitagabend um 20:30 Uhr das Spiel eröffnet.
Sonntag machen sich die Ice Dragons dann auf die lange Reise nach Neuwied. Die dort ansässigen Bären, momentan auf dem zweiten Platz der Regionalliga West, schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle. 10 Spiele, 9 Siege, 68:23 Tore, es läuft in Neuwied. Einzig den Eisbären aus Hamm musst sich die Mannschaft von Coach Daniel Benske geschlagen geben. Die Favoritenrolle ist am Sonntag klar an die Bären vergeben.
Herausragend beim Siegeszug der Bären ist derzeit Michael Jamieson, der mit 41 Punkten (18 Tore, 23 Assists) aus den bisherigen 10 Spielen in der ligaweiten Scorerliste unangefochten auf Platz 1 steht. Doch die Bären auf die Offensivpower des US-Boys zu reduzieren wäre nicht nur unfair, sondern auch gefährlich! Schließlich haben insgesamt 6 Spieler der Bären bereits 10 oder mehr Scorerpunkte auf dem Konto, lediglich 4 Spieler des Teams haben bisher noch kein Tor in dieser Saison geschossen, was für die Ausgeglichenheit im Kader der Bären spricht. Dahinter stehen mit Felix Köllejan und Jendrik Allendorf zwei hervorragende Torhüter, die den Bären in jedem Spiel die Chance geben, zu gewinnen. Was auch die Ice Dragons schmerzlich erfahren mussten, als sie im Hinspiel den Bären mit 1:4 unterlagen und an Jendrik Allendorf schier verzweifelten. Für das Team von Jeff Job wird die Partie im Icehouse an der Andernacher Straße also ein ganz schwerer Gang. Wollen Sie dem Favoriten wirklich ein Bein stellen, muss einfach alles passen, wenn die Partie am Sonntagabend um 18:00 Uhr angepfiffen wird.



EC Lauterbach
(RLW)  Die Lauterbacher Luchse stehen in der Regionalliga West vor einem ganz wichtigen Heimspiel, am Sonntag um 18:00 Uhr kommt der  Neusser EV in den Steinigsgrund. 
Beide Teams stehen nach 10 Spieltagen Punktgleich auf dem 8.bzw. 9. Tabellenplatz und wollen das Mittelfeld der Liga nicht ganz aus den Augen verlieren.
Mit einem Heimsieg können sich die Luchse im Tabellenkeller ein bisschen Luft verschaffen und vor dem Neusser EV auf den 8. Playoffplatz klettern.
Bereits vor vier Wochen, am 3. Spieltag, trafen beide Teams in Lauterbach aufeinander, damals gewannen die Vogelsberger mit 6:3.



Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens am Wochenende gegen die Top Teams
(RLW)  Auch am Feiertag hat Trainer Krystian Sikorski gut mit der Mannschaft gearbeitet und sie auf die bevorstehenden Begegnungen eingestellt. „Neuwied und Hamm sind die Favoriten und wir haben nichts zu verlieren“ schätzt er die augenblickliche Lage ein. „Wir müssen versuchen, unser eigenes Spiel zu machen und in der Defensive den Gegner zu kontrollieren. Vielleicht gelingt uns dann eine Überraschung.“ Haiko Hirsch wird weiter ausfallen, ebenso wie Dominik Scharfenort. Alexander Schneider hat nach überstandener Erkältung das erste mal wieder trainiert. Aufgrund der vielen Ausfälle in den vergangenen Wochen sieht Trainer Sikorski seine Mannschaft immer noch nicht bei 100% Leistungsfähigkeit.
Wie schon zur Monatswende September/ Oktober haben die Ice Aliens die Begegnungen mit den Top Teams der Liga auf dem Spielplan. Am Freitagabend kommen die Bären aus Neuwied an den Sandbach. Der EHC ist aktuell Zweiter der Regionalliga und hat erst ein Spiel verloren. Am vergangenen Wochenende erzielten sie gegen die beiden Letztplatzierten Lauterbach und Frankfurt ein Torverhältnis von 23:3. Das lässt erkennen, dass sie auch gegen die schwächeren Gegner der Liga volles Tempo gehen. Das Spiel vor Monatsfrist im Neuwieder Icehouse ging für die Ice Aliens mit 6:1 verloren. Dabei gab das 2. Drittel den Ausschlag, als die Bären drei Tore schossen.
Zu diesem Spiel veranstalten die Ice Aliens den zweiten Family Day der Saison. Familien mit zwei Erwachsenen (Eltern/ Großeltern) und die sie begleitenden Kinder bis zum Alter von 17 Jahren zahlen nur 12 EUR Eintritt.
Am Sonntag fahren die Ice Aliens nach Hamm. Auch hier ging das erste Spiel mit 1:6 verloren, und genauso war es das zweite Drittel, das die Partie durch zwei Doppelschläge vorzeitig entschied. Die Eisbären stehen ungeschlagen und verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Dabei weisen sie ein Torverhältnis von 69:14 auf. Die Investitionen in den Kader haben sich augenscheinlich ausgezahlt – bisher ist der Plan aufgegangen.



Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters vor Doppelspieltag
(RLN)  Am Freitag um 19.30 Uhr treten die TAG Salzgitter Icefighters beim Hamburger SV an, zwei Tage später (Sonntag, 18 Uhr) geht es in der Eishalle am Salzgittersee gegen den EC Nordhorn. Dabei geht es darum, Platz fünf möglichst schnell wieder zu verlassen, um nicht frühzeitig im Tabellenkeller zu verschwinden.
Während Icefighters-Coach Radek Vit den aktuell Tabellenzweiten noch nicht einschätzen kann, greift man gegen den HSV auf deutlich mehr Erfahrung zurück. "Nordhorn hat sich sehr verstärkt, die kennen wir dadurch noch nicht so gut", gibt der Coach zu bedenken und blickt bei den Hanseaten hingegen auf eine Mannschaft, die sich personell nicht groß verändert hat. "Gegen den HSV hatten wir oft ausgeglichene Spiele und ich denke schon, dass wir da auch gewinnen können. Aber dafür müssen ein paar Dinge stimmen. Die sind gut in Überzahl, da dürfen wir nur wenig Strafen ziehen. Außerdem ist Hamburg offensivstark und da waren wir in der Abwehr oft anfällig. Ich rechne mir Chancen aus, weil wir wissen was zu tun ist. Die Leistung muss aber besser sein als zuletzt. Konzentration, Taktik und Mannschaftsleistung müssen stimmen. Ganz wichtig sind das Powerplay und die Chancenverwertung, das war bisher das größte Manko", so Vit über das bevorstehende Duell beim Tabellenvierten.
Um die Powerplay-Schwäche zu beheben, hat man in dieser Woche mit Videoanalyse gearbeitet. "Wir werden das auch heute im Training nochmal intensiv üben, uns fehlen aus der Überzahl ein, zwei Tore pro Spiel. So hätten wir auch in Bremen gewinnen können, aber wir haben die Möglichkeiten nicht genutzt", stellte der Coach fest.


    
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Freitag 2.November 2018
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