Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 3.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West


 
Düsseldorfer EG
Ein Punkt in Krefeld: DEG verliert bei den Pinguinen mit 2:3 n.V.
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat das dritte Derby der Saison 2018/19 verloren. Bei den Krefeld Pinguinen ging es erneut in die Verlängerung, in der die DEG schlussendlich mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) unterlag. Insgesamt fiel den Gästen dieses Spiel erneut nicht leicht. Kombinationen und Spielfluss waren nicht so ausgeprägt wie in einigen Spielen zuvor.



EHC Red Bull München
Red Bulls mehrere Wochen ohne Schütz
(DEL)  Der EHC Red Bull München muss voraussichtlich 15 Pflichtspiele auf Justin Schütz verzichten. Der 18-Jährige zog sich beim Auswärtsspiel in Augsburg am vergangenen Freitag nach einem Kniecheck eine Beinverletzung zu. Auch Kapitän Michael Wolf, Mads Christensen, Trevor Parkes, Justin Shugg, Jason Jaffray und Hagen Kaisler fehlten den Red Bulls beim letzten Pflichtspiel gegen die Eisbären Berlin verletzungsbedingt.
Schütz, der gewöhnlich für die Red Bull Hockey Juniors in der Alps Hockey League aufs Eis geht, debütierte beim Deutschen Meister Anfang Oktober und bestritt seither insgesamt fünf Partien in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der Champions League (CHL). Am 12. Spieltag gelang ihm beim Heimspiel gegen Schwenningen sein erster Assist in Deutschlands höchster Spielklasse.



Bayreuth Tigers
Bayreuths Schlussspurt kommt zu spät
(DEL2)  Diese für beide Teams wichtige Partie begann gleich mit gutem Tempo. Tiefes Forechecking prägte beide Mannschaften mit dem Resultat, dass der Spielaufbau auf der Gegenseite etwas hakte und es auch immer mal wieder Scheibengewinne weit in der gegnerischen Zone gab. Bayreuth zeigte in dieser Phase gutes Körperspiel und erarbeitete sich somit leichte Vorteile. Das nötige Quäntchen Glück hatte dann Rajala beim Führungstreffer für die Oberfranken, als sein gedachter Rückhandpass auf Bosas, von einem Heilbronner abgefälscht, gegen den chancenlosen Pantkowski ins Tor ging. Die Falken ließen sich davon aber nicht beirren und spielten einfach weiter. Lohn dafür war der Ausgleich, als Spieler des Tages Gibson mit viel „speed“ in der neutralen Zone angespielt, die Scheibe perfekt an- und mitnahm, um dann trocken einzunetzen. Pech hatte Sekunden vor der ersten Pause der klasse angespielte Busch mit seinem Pfostenschuss. Statt der erneuten Tigersführung blieb es somit beim 1-1.
Im zweiten Abschnitt legten die Kätchenstädter eine „Schippe drauf“ und zogen unter anderem auch das Tempo nochmal deutlich an. Folgerichtig bekamen sie mehr Spielanteile, da die Einheimischen dem nicht immer folgen konnten und es spielte sich jetzt deutlich mehr in der Bayreuther Zone ab. Eine unnötige Strafzeit für die Hausherren nutzte Heilbronn zu einer schnellen, feinen Kombination, bei der am Ende Ross aus Mittelstürmer-Position traf. 2 Minuten später verloren die Tigers auch noch Gelke auf der linken Außenbahn komplett aus dem Blick und der traf nach einem Querpass Problemlos ins offene Tor zum 1-3. Bayreuth suchte dann nach einem Schlüssel zurück ins Spiel zu finden, tat sich damit aber lange sehr schwer. Konstruktive Ideen waren Mangelware und so musste ein vom Slowaken Kolozvary „fast eingefordertes“ tiefes Zuspiel mit Nachsetzen herhalten. Den Scheibengewinn nutzte er zu einem Zuspiel in den Slot auf Järveläinen, der mit einer feinen Bewegung auf die Rückhand, Pantkowski zum Anschlusstreffer keine Chance ließ. Doch die Euphoriebremse folgte schon keine zwei Zählerumdrehungen später. Nachwuchsspieler Soramies zog verdeckt aus dem Halbfeld einfach mal ab und stellte auf 2-4 für die Falken.
Mit diesem „Rucksack“ im Gepäck gingen die Gelb-Schwarzen ins Schlussdrittel. So richtig gelang es den Bayreuthern aber auch jetzt nicht in der Offensive Akzente zu setzten. Vielmehr kontrollierten die Gäste das Spielgeschehen und erhöhten durch Lavallee sogar noch auf 2-5. Damit schien dann eine Vorentscheidung gefallen zu sein und vielleicht nahmen „die Greifvögel“ es nun auch etwas zu leicht. Als dann wieder Kolozvary keine 2 Minuten später eine gute Einzelaktion startete und seinen jahrelangen „Zwilling“ Bartosch im Zentrum mustergültig zum 3-5 bediente, drehte sich das Momentum noch einmal. Mit dem vierten Tor befeuerte Gläser das sogar noch weiter, indem er Pantkowski im kurzen Eck überraschte, aber der Ausgleich wollte den Gastgebern nicht mehr gelingen. Auch eine Minute mit sechstem Feldspieler statt Torwart half da nicht mehr und Heilbronn konnte die drei Zähler mit auf die Heimreise nehmen. Die Schlussoffensive der Tigers kam zu spät und zuvor fehlten ihnen lange die zündenden Ideen gegen geschickte Gäste mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und größerer individueller Klasse, auch wenn die sonstigen Torjäger des HEC Ranta und Kirsch diesem Spiel nicht so ihren Stempel aufdrücken konnten. Diesmal sprangen andere in die Bresche und entführten unterm Strich nicht unverdient die Punkte.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet wegen der Deutschland-Cup-Pause erst am übernächsten Freitag, am 16.11. um 20 Uhr statt. Gegner ist dann der Spitzenreiter, die Ravensburg Towerstars.



Eispiraten Crimmitschau
6:3! Eispiraten besiegen Tölzer Löwen - Westsachsen entscheiden lange offenes Spiel für sich
(DEL2)  Heimsieg für die Eispiraten! Die Crimmitschauer haben nach dem vergangenen 0-Punkte-Wochenende die richtige Reaktion gezeigt und das Spiel gegen die Tölzer Löwen mit 6:3 für sich entschieden. Nach einer 2:0-Führung drohte das Spiel zu kippen. Doch die Pleißestädter drehten einen 2:3-Rückstand respektabel und behielten die drei wichtigen Punkte im Sahnpark. Dabei reihten sich Rob Flick (2), Pat McNally, Julian Talbot, Vincent Schlenker und Christian Hilbrich in die Torschützenliste ein.
Personal: Cheftrainer Kim Collins musste im Heimspiel gegen die Tölzer Löwen auf Topscorer Carl Hudson, welcher momentan mit Rippenproblemen zu kämpfen hat, sowie auf Patch Alber (momentan in Bremerhaven) verzichten. Dafür stand Kapitän André Schietzold wieder auf dem Eis. Im Tor startete Brett Kilar.
Die Eispiraten starteten mit einer Menge Druck in die Partie und erspielten sich gleich gute Chancen durch Christoph Kabitzky, dem gleich bei drei Möglichkeiten das Scheibenglück fehlte. Der Angreifer mit der Rückennummer 50 setzte sich kurz darauf aber stark gegen drei Tölzer durch, sah Pohl, der wiederum den freien McNally bediente – 1:0 (11.)! Und die Westsachsen legten nach! Talbot legte auf Flick zurück, der wiederum Talbot fein in Szene setzte – Per Tip-In traf er zum 2:0 (13.). Auch danach bestimmten die Crimmitschauer das Spiel.
Jedoch kamen die Löwen nun auch zu guten Möglichkeiten, die Brett Kilar allesamt entschärfen konnte. Die Tölzer Löwen kamen dann mit mehr Schwung aus der Kabine und konnten schon nach 22 Minuten verkürzen. MacAuley fälschte unhaltbar für Kilar ab – 2:1. Und die Gäste aus Bayern wurden immer stärker! Sedlmayer (31.) und Pauli (34.) stellten innerhalb von nur drei Minuten dann auf 2:3 und die Eispiraten lagen erstmals in Rückstand.
Doch durch das Team von Kim Collins ging scheinbar ein Ruck. Es war die 40. Minute, als die Eispiraten nochmal voll aufdrehten: Kabitzky und Pohl, mit mehreren Querpässen, bereiteten sehenswert für Schlenker vor, der nur noch einschieben musste und folgerichtig zum 3:3 traf. Im folgenden Powerplay zwang Flick den Ex-Crimmitschauer Ben Meisner erst zu einer starken Parade, setzte allerdings nach und bereitete mit seinem Schuss, der von Patrick Klöpper abgefälscht wurde, das 4:3 in einer Herzschlagschlussphase vor!
Die Eispiraten waren nun wieder am Drücker, verpassten in Person von Hilbrich und Kabitzky aber die knappe Führung vorerst zu erhöhen. Doch ein schneller Konter sorgte dann für das fünfte Eispiraten-Tor! Körner bediente Hilbrich, der Meisner keine Abwehrchance ließ – 5:3 (54.). Rob Flick sorgte dann für die Entscheidung in der 56. Minute. Rob Flick verzögerte vor Meisner und ließ den Puck dann im Netz zappeln – 6:3! Die Mannschaft der Westsachsen wurde in der Folge frenetisch von den Rängen gefeiert und spielte die nun sichere Führung clever runter. Mit 26 Zählern behalten die Crimmitschauer somit den sechsten Platz. Am Sonntag geht es dann nach Bietigheim-Bissingen.



Deggendorfer SC
Deggendorfer SC erlebt späten K.O. gegen die Lausitzer Füchse
(DEL2)  Nach dem schwachen Auftritt am vergangenen Wochenende gegen die  
Bietigheim Steelers zeigte der Deggendorfer SC bei seinem Heimspiel  
gegen die Lausitzer Füchse eine tolle Moral und hielt das Spiel gegen  
den aktuellen Tabellenvierten lange ausgeglichen. Am Ende verlor das  
Team von Trainer John Sicinski vor 1819 Zuschauern mit 2:4 und bleibt  
trotz guter Leistung ohne Punkte.
Im ersten Abschnitt zeigten die Gäste bereits früh, warum sie aktuell  
ganz vorne in der Tabelle dabei sind. Durch schnell vorgetragene  
Angriffe setzten sie die Hausherren unter Druck, allerdings hielt sich  
die Deggendorfer Defensive rund um Andrew Hare im DSC-Tor schadlos. In  
der 16. Spielminute war es doch so weit. Ein Abstimmungsfehler in der  
Deggendorfer Hintermannschaft nutzten die Füchse durch Mychal Monteith  
zum 0:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel übernahm der DSC dann immer mehr die Initiative und  
setzte Maximilian Franzreb immer weiter unter Druck. Doch trotz  
zahlreicher guter Gelegenheiten wollte der Ausgleich nicht fallen.  
Dann, als gerade ein Deggendorfer auf die Strafbank musste, erhöhten  
die Gäste aus der Lausitz auf 0:2. Steve Saviano wurde in der 29.  
Minute am langen Pfosten mustergültig freigespielt und der US-Boy  
überwand Hare zum 0:2. Wer nun dachte, dass die Deggendorfer  
Kufencracks das Handtuch warfen, der war schief gewickelt. Ein Angriff  
um den nächsten rollte nun auf das Tor der Füchse zu und in der 37.  
Minute belohnten sich die DSC-Cracks schließlich selbst. Kyle Gibbons  
tauchte im Powerplay völlig frei vor dem Tor auf und ließ Franzreb  
keine Chance und verkürzte auf 1:2. Als dann nicht mal eine Minute  
später den Deggendorfern ein Penalty zugesprochen wurde, schnappte  
sich Christoph Gawlik die Scheibe und verwandelte eiskalt zum 2:2. Die  
Festung an der Trat stand nun Kopf und im Anschluss war der DSC drauf  
und dran, die Partie zu drehen und in Führung zu gehen. Trotz einiger  
guter Möglichkeiten, fiel kein weiterer Treffer mehr in diesem  
Abschnitt.
Im Schlussdrittel stand das Spiel dann lange Zeit auf Messers  
Schneide. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter Eis und  
erspielten sich gute Chancen. Beide Torhüter hielten sich lange Zeit  
schadlos, doch ausgerechnet kurz vor Ende der Partie holten die Gäste  
zum entscheidenden Punch aus. Zwei Minuten vor Ende der Partie  
verwertete Anders Eriksson einen Abpraller zum 2:3, was im Nachhinein  
der Nackenschlag für den Deggendorfer SC war, denn von diesem erneuten  
Rückschlag erholten sich die DSC-Cracks nicht mehr. In den  
Schlusssekunden traf Steve Saviano noch ins mittlerweile verwaiste  
Deggendorfer Tor zum 2:4 Endstand und besiegelte damit endgültig die  
Niederlage für das Team von Trainer John Sicinski.
Trotz eines großen Kampfes bleibt der Deggendorfer SC damit punktlos  
und reist nun am kommenden Sonntag zu den Ravensburg Towerstars.  
Spielbeginn in Ravensburg ist um 18:30 Uhr.



Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern 3:1-Sieg gegen Bad Nauheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EC Bad Nauheim mit 3:1 (1:0; 2:0; 0:1) gewonnen. Vor 1855 Zuschauern brachte Jordan Knackstedt den Gastgeber in Führung (5.). Der Kanadier war es auch, der im zweiten Drittel eine Powerplay-Situation nutzte, um den Vorsprung weiter auszubauen (24.). Sebastian Zauner war noch vor der Pausensirene ein weiteres Mal für Dresden erfolgreich (37.). Im Schlussdrittel gelang Andrej Bires der Anschlusstreffer für Bad Nauheim (51.).
Bad Nauheim-Coach Christof Kreutzer: „Unsere Mannschaft hat ab dem zweiten Drittel besser ins Spiel gefunden, Chancen kreiert. Wenn man sie aber nicht nutzt, hat meine keine Chance zu gewinnen. Das zweite Tor darf in der Form nicht fallen. Das war zu einfach. Sonst wäre es sicher leichter möglich gewesen, den Vorsprung noch aufzuholen. Glückwunsch an Dresden, sie haben hart gearbeitet!“
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben schnell das erste Tor erzielt. Im zweiten Abschnitt haben wir den Fuß etwas vom Gas genommen. Bad Nauheim ist besser geworden, hat viel investiert. Der Torhüter der Gäste hat einen guten Job gemacht, besonders im ersten Drittel. Insgesamt hatten sicher beide Teams ihre Anteile. Ich will nicht von einem glücklichen Sieg sprechen, aber auf jeden Fall hat man am heutigen Abend keine schlechte Mannschaft auf dem Eis gesehen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 4. November um 18.30 Uhr bei den Löwen Frankfurt.



Löwen Frankfurt
Löwen erwarten 1 millionsten Besucher bei Duell vor der Länderspielpause
(DEL2)  Das letzte Spiel vor der Länderspielpause steht an: Dabei kommt es am Sonntag, den 4. November zum Duell der Löwen. Die Frankfurter empfangen die Eislöwen aus Dresden. Präsentiert wird die Begegnung von MAREDO. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 18:30 Uhr.
Eine Besonderheit: Die Löwen erwarten gegen Dresden den 1 millionsten Besucher seit Bestehen 2010. Der Besucher, der die Rekordmarke knacken wird, erhält noch vor Ort ein Geschenk.
Nach dem souveränen Derbysieg vom Freitagabend heißt es schnell regenerieren und den Fokus auf die Eislöwen Dresden werfen. Beim 4:0 Sieg bei den Kassel Huskies feierte Bastian Kucis seinen ersten Shutout der Saison. Auch Adam Mitchell darf sich freuen. Durch sein Tor gegen die Schlittenhunde ist er nun der alleinige Topscorer (22 Punkte) der Frankfurter und wird am Sonntag zum zweiten Mal mit dem Goldhelm auflaufen.
Auch das Lazarett der Löwen wird kleiner. Mathieu Tousignant und Dominik Meisinger feierten am Freitag in Kassel ihr Comeback. Für Meisinger war es das erste Spiel der Saison. Weiterhin fehlen tun aber Mike Card und Antti Kerälä.
Die Eislöwen starteten schlecht in die Saison. Gleich die ersten vier Spiele gingen verloren – darunter auch eine deutliche Niederlage gegen die Löwen aus Frankfurt. Nach zwölf Spieltagen trennte man sich von Head Coach Jochen Molling, der lediglich neun Punkte sammeln konnte. Der neue Coach Bradley Gratton konnte zwar das erste Spiel noch nicht gewinnen, sorgte aber im Spiel danach für die große Überraschung.
Mit 4:0 konnte der Underdog die Towerstars aus Ravensburg besiegen. Damit sind die Sachsen der erste Verein, der es schaffte die Schwaben ohne eigenes Tor nach Hause zu schicken. Auch der Start in die „hessische Woche“ ist den Dresdnern gelungen. Man konnte die Bad Nauheim mit 3:1 besiegen. Jordan Knackstedt erzielte in den beiden Siegen fünf Punkte. Mit 24 Punkten und neun Treffern führt er sein Team in beiden Kategorien an.
Nach bisher 17 DEL2-Begegnungen zwischen den beiden Großstadtteams haben die Frankfurter die Nase leicht vorn. Zehn Mal konnten die Löwen das Eis als Sieger verlassen, während die Dresdner dies nur sieben Mal schafften. Auch die Torbilanz spricht mit 62:55 Toren für die Hessen.
Die Begegnung zwischen den Dresdner Eislöwen und den Frankfurter Löwen verspricht immer Tore. Bei jedem Spiel der beiden Konkurrenten fielen immer mindestens drei Treffer und keine Mannschaft konnte jemals einen Shutout feiern.



ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt dem Meister mit 3:4 nach Verlängerung - Hochklassiges Spiel in der ausverkauften erdgas schwaben arena
(DEL2)  Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn des ersten Spielabschnitts zunächst ab, wobei die richtig großen Chancen Mangelware waren. Mit dem ersten Überzahlspiel kamen die Kaufbeurer besser in dieses Spiel hinein und hatten durch Florin Ketterer in der siebten Spielminute die große Chance auf den Führungstreffer. Im Anschluss nahmen die Steelers das Zepter mehr und mehr in die Hand und konnten ihrerseits gute Torchancen herausspielen. Eine dieser Chancen nutze Benjamin Zientek in der neunten Minute und brachte seine Mannschaft in Führung. Auch im weiteren Verlauf machten die Bietigheimer den Kaufbeurern das Leben schwer und ließen diese kaum zur Entfaltung kommen. Allerdings gelang es den Schwaben nicht, sich weitere Großchancen herauszuspielen, weshalb es mit einem knappen 0:1 zum ersten Pausentee ging.
Der Mittelabschnitt begann furios, denn erst hatte Sami Blomqvist, der im Slot zum Abschluss kam, die große Chance auf den Ausgleich, die Sinisa Martinovic im Tor der Gäste allerdings zunichtemachte. Im direkten Gegenzug spielte Matt McKnight einen klasse Pass in den Lauf von Alexander Preibisch, der den Puck mit einem trockenen Schuss zum 0:2 versenkte. Der ESVK wirkte im Anschluss etwas geschockt, sodass Andi Brockmann früh im Spiel seine Auszeit nahm und dabei offenbar die richtigen Worte fand. Denn in der 33. Minute brachte JoeyLewis im Powerplay einen Abpraller im Tor unter, woraufhin die Joker richtig aufblühten und die Gäste aus dem Ellental phasenweise gegen die Wand spielte – einzig der Ausgleich wollte zunächst noch nicht fallen. Diesen besorgte Jere Laaksonen kurz vor der zweiten Pause indem er Routinier Nici Goc sehenswert aussteigen ließ und Sinisa Martinovic anschließend zum vielumjubelten 2:2 tunnelte.
Und auch im dritten Drittel hatten beide Mannschaften die Chance, wieder in Führung zu gehen. Die Joker konnten die Steelers dabei einige Minuten in deren Drittel einschnüren, sodass auch Hugo Boisvert seine Mannschaft zu einer Auszeit an die Bande bat. Als der ESVK dann ab der 52. Minute in Unterzahl agieren mussten, war es Matt McKnight, der Stefan Vajs zur abermaligen Führung bezwingen konnte. Nun war guter Rat teuer. Aber die rot-gelben fanden die passende Antwort, ebenfalls in Überzahl. Einen öffnenden Querpass von Ossi Saarinen verwandelte Sami Blomqvist zum vielumjubelten Ausgleich in der 58. Minute. Als die meisten Zuschauer im Stadion sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, musste der ESVK nochmals eine Unterzahl überstehen. 
Diese hatte in der Verlängerung noch Bestand, doch die Joker konnten den Rückstand in dieser Situation noch abwenden. Als Norman Hauner unwiderstehlich antrat, war die Messe dann doch gelesen. Er zog in die Mitte und konnte Stefan Vajs – dem durch Tyler McNeely die versperrt war – mit dem Siegtor überwinden. 
Gästetrainer Hugo Boisvert sah ein gutes Spiel beider Mannschaften und war schlussendlich zufrieden Punkte, zwei Punkte geholt zu haben. Andi Brockmann war mit dem Spiel seiner Mannschaft ebenfalls zufrieden, trauerte allerdings der ein oder anderen nicht verwerteten Chance nach. 



Tölzer Löwen
Zu hohes Risiko führt zu Niederlage
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau sind selten ein Team, das mit spektakulärem Spiel zu ihren Punkten kommt. Doch eines sind die Sachsen fraglos: Effektiv. Das bekamen auch die Tölzer Löwen zu spüren. Am Freitagabend verloren die Isarwinkler mit 3:6 (0:2, 3:2, 0:2) im Sahnpark. Es waren nur 15 sehr überzeugende Minuten, die die Tölzer Löwen zum vorletzten Spiel vor der Länderspiel-Pause aufs Eis brachten. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Buam bereits mit 0:2 im Rückstand. Markus Berwanger bemängelte eine zu offensive, zu ungeduldige Spielweise seines Teams. "Dann sind wir meistens im Rückstand, ausgerechnet auswärts". Der Löwencoach fügte an: "In jedem Drittel haben wir mehr Schüsse. Das bedeutet gar nichts". Denn die Eispiraten waren schlicht und einfach effektiver. Nach einer guten Kombination, die die Löwen-Zuordnung durchrüttelte, traf Pat McNally zur Führung. Nur etwas mehr, als fünf Minuten später erhöhte Julian Talbot nach gutem Doppelpass mit Rob Flick auf 2:0. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt auch in Ordnung, hatte Crimmitschau bereits nach zwei Minuten die erste Großchance des Spiels. Kevin Wehrs konnte da noch fliegend kurz vor der Linie klären. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Löwen verändert. "Wir kämpfen uns mit großem Aufwand zurück. Wir haben eine gute Fitness", so Berwanger. Der Coach stellte mit dem Start ins Mitteldrittel auf drei Reihen um. Erneut war es besonders die zweite Sturmformation, die für offensive Ergebnisse sorgte. Bereits nach 89 Sekunden fälschte Stephen MacAulay einen Schuss von Andreas Pauli unhaltbar unter die Latte ab. Spätestens mit dem Ausgleich durch Johannes Sedlmayr kippte das Spiel zugunsten der Gäste. Als im Powerplay auch noch Andreas Pauli traf, schlug sich die Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel nieder. Doch leider - aus Löwensicht - dauert ein Drittel länger, als 18 Minuten. In der Schlussminute brachten sich die Tölzer selbst um ihren Lohn. Crimmitschau konnte das Spiel erneut drehen. Nur 45 Sekunden benötigten Vincent Schlenker und Patrick Klöpper um die Eispiraten erneut in Front zu bringen. Danach sei es verdammt schwer gewesen unter Druck den erneuten Ausgleich zu erzielen, wie Berwanger erklärte. "Dann musst du alles riskieren, aufmachen und bekommst noch zwei Kontertore". Chris Hilbrich und Rob Flick stellten den Endstand von 6:3 her. Die Tölzer Löwen bleiben trotz Niederlage auf Tabellenplatz elf. Am Sonntag kommt mit den Kassel Huskies ein punktgleiches Team in die weeArena. Spielbeginn zum vorläufigen Kampf um Platz zehn ist um 18:30 Uhr.



EV Lindau Islanders
Nächstes Starensemble aus Rosenheim spielt am Sonntag in Lindau
(OLS)  Nach dem Sensationserfolg am Mittwoch gegen den EV Landshut steht am Sonntag den 04.11. bereits das nächste Topspiel gegen den Tabellendritten, die Starbulls Rosenheim, auf dem Programm der EV Lindau Islanders. Zur beliebten Lindauer Spielzeit um 18 Uhr, empfangen die EV Lindau Islanders den dreifachen Deutschen Meister der 80 Jahre. Die Oberbayern spielen in 4 Reihen und haben sich mit Robert Slanina, dem Topscorer der Oberliga Nord, Verstärkung geholt. Der ehemalige DEL2-Verein wird von Lindauer Seite als Kandidat für den Aufstieg in die DEL2 2019 gehandelt und zeigte in den bisherigen Spielen dieser Saison gute Leistungen, wobei er sich nur in drei Partien seinen Gegnern geschlagen geben musste. Eine 1:4 Niederlage mussten die Rosenheimer überraschenderweise am vergangenen Mittwoch gegen die Indians aus Memmingen hinnehmen. Mit Lukas Steinhauer, der momentane Top-Goalie der Liga, sind die Rosenheimer vor allem auch in der Defensive stark aufgestellt. In der ersten Begegnung der beiden Mannschaften zeigten die Lindauer vor allem im ersten Abschnitt ein sehr gutes Spiel und konnte den Rosenheimer Angriffen lange standhalten. Am Ende gewannen die Starbulls aber 3:5. Nun wollen unsere Islanders eine Revanche vor heimischem Publikum. Dies lässt auf eine spannende und hochklassige Partie hoffen. „Als Vorstand kann ich mir nur wünschen, dass die Lindauer Fans wieder am beliebten Sonntagabendspiel mit Begeisterung für eine tolle Kulisse sorgen und das Team um Chris Stanley entsprechend unterstützen.“ sagt Bernd Wucher, 1. Vorstand der EV Lindau Islanders.



Starbulls Rosenheim
Bucheli im Doppelpack: Klarer Heimsieg gegen Höchstadt
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel gegen den Höchstadter EC Alligators am 13. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd deutlich gewonnen. Die Tore zum Sieg vor 2.152 Zuschauern im emilo-Stadion erzielten Dusan Frosch und Chase Witala sowie Daniel Bucheli, der nicht nur zum 2:0 traf, sondern mit einem Unterzahltor auch den Endstand von 4:0 herstellte.
Starbulls-Trainer Manuel Kofler musste – neben Tobias Draxinger – diesmal verletzungsbedingt auch auf die beiden Stürmer Michael Fröhlich und Michael Baindl und zusätzlich auf Verteidiger Florian Krumpe verzichten. Simon Heidenreich nahm daher den Verteidigungspart nehmen Manuel Neumann ein und die vierte Rosenheimer Sturmreihe setzte sich aus den etatmäßigen Verteidigern Andreas Nowak und Florian Fischer sowie dem erst jüngst für die Oberliga lizensierten Nachwuchsspieler Henry Wellhausen zusammen.
Wie schon beim am Ende mit 1:4 deutlich in die Binsen gegangenen Spiel am Freitag in Memmingen agierten die Starbulls zunächst konzentriert in der Defensive und eher kontrolliert denn euphorisch im Spiel nach vorne. Dennoch war vom ersten Anspiel an eine ganz andere Präsenz und Fokussierung spürbar als zwei Tage zuvor. Den erkennbaren Ausschlag zu Gunsten der Grün-Weißen nahm die Partie in der 12. Spielminute. Zunächst verletzte sich Höchstadts André Lenk bei einer unglücklichen Aktion und musste vom Eis, Sekunden nach Wiederbeginn brachte Torwart Philipp Schnierstein einen wenig gefährlich anmutenden Schuss von Andreas Nowak nicht unter Kontrolle und Dusan Frosch staubte zum 1:0 ab. Und die Starbulls legten sofort nach. In Überzahl vergab Daniel Bucheli binnen weniger Sekunden gleich zweimal aus höchst aussichtsreichen Positionen, um dann doch noch erfolgreich zum 2:0 abzustauben (13.); Schnierstein hatte einen Schuss von Vitezslav Bielek abprallen lassen.
Die Alligators von der Aisch hatten – nach durchaus fragwürdig anmutenden kleinen Strafen gegen Manuel Neumann und Maximilian Vollmayer – in Überzahl durch Michal Petrak (15.) und Ondrej Nedvek (17.) gute Chancen zum Anschlusstreffer, doch Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer parierte jeweils souverän. Auf der anderen Seite hätte Christoph Echtler nach schöner Einzelleistung fast mit einem Unterzahltreffer auf 3:0 gestellt (18.).
Auch im zweiten Drittel präsentierten sich die Hausherren von Beginn an konzentriert und engagiert – und das spiegelte sich schon rasch auf der Anzeigetafel in Form des dritten Treffers wieder. Robin Slalina zwang Torwart Schnierstein zur Reaktion, fuhr mit hohem Tempo hinter das Tor, legte perfekt zurück und Chase Witala versenkte ins offene Tor (23.). Die Starbulls hielten den Druck aufrecht – und trotzdem war mehrfach das 3:1 möglich, weil die Gäste von der Aisch einige Male geschickt konterten. Zweimal rettete Starbulls-Keeper Steinhauer gegen den alleine vor ihm abschließenden Toptorjäger der Gäste, Vitalij Aab, bravourös – einmal sogar per Hechtsprung! Ins Tor trafen aber erneut nur die Hausherren – und das jetzt sogar in Unterzahl: Einen schnellen Gegenstoß veredelte Daniel Bucheli unter das Tordach zum 4:0, nachdem Tom Pauker überlegt verzögert und dann den idealen Querpass gespielt hatte (32.). Fast hätte Bucheli in der fortdauernden Unterzahlsituation ein zweites Tor nachgelegt, die Scheibe prallte aber an das Lattenkreuz des Höchstadter Tores (33.).
Zu Beginn des letzten Drittels rettete erneut das Toreisen für die Gäste von der Aisch, diesmal nach einem Abschluss von Fabian Zick (42.). Dann zelebrierten die Grün-Weißen ein druckvolles Powerplay, wie man es von Ihnen in dieser Spielzeit erst selten gesehen hatte. Gleich ein halbes Dutzend Mal verhinderte Torwart Schnierstein zwischen der und 44. Und 46. Spielminute den fünften Rosenheimer Treffer. Die Partie entwickelte sich nun noch zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, in dem sich jetzt beide Schlussmänner noch mehrfach auszeichneten. Lukas Steinhauer verdiente sich mit tollen Paraden gegen Markus Babinsky und Marvin Deske seinen zweiten Shutout der Saison und seinen ersten auf heimischen Eis. Gegenüber Schnierstein rettete unter anderem Sekunden vor der Schlusssirene gegen den bei Rosenheimer Unterzahl völlig frei vor ihm auftauchenden Fabian Zick bravourös.
Am Sonntagabend gastieren die Starbulls um 18 Uhr bei den EV Lindau Islanders. Danach pausiert der Spielbetrieb in den drei höchsten deutschen Eishockey-Ligen für ein Wochenende wegen des Vier-Nationen-Turniers „Deutschland-Cup“, das zwischen 8. und 11. November in Krefeld ausgetragen wird. Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls deshalb erst am übernächsten Sonntag, 18. November. Zu Gast im emilo-Stadion sind dann die Selber Wölfe. Am Freitag davor, dem 16. November, steht für die Grün-Weißen das oberbayerische Derby gegen den SC Riessersee im Olympia-Eissportstadion Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm.



VER Selb
Herber Rückschlag macht Wölfe-Fans sprachlos
(OLS)  Der Knoten will nicht platzen und unsere Wölfe verlieren das dritte Heimspiel in Folge. Trotz spielerischer Überlegenheit hatten unsere Wölfe gegen den Gast aus Lindau das Nachsehen. Über 60 Schüsse feuerte unser Team um Kapitän Ondruschka auf das gegnerische Tor ab – die magere Ausbeute ein einziges Törchen. Während unsere Cracks mit wenig körperlicher Präsenz agierten, im Zweikampfverhalten nicht energisch dem Gegner Paroli boten und zudem spielerisch oftmals zu umständlich gedacht wurde, spielten die Islanders einfach und schnörkellos und zeigten sich enorm effektiv im Torabschluss.
Unseren Wölfen war die Verunsicherung der letzten Wochen zu Beginn der Partie doch anzumerken. Gerade im Spielaufbau hatten wir angesichts der zahlreichen Umstellungen noch Probleme. Für die ersten Aktionen sorgten die Gäste, Deske wurde jedoch nicht vor größere Probleme gestellt. Nach drei Minuten fanden auch unsere Jungs allmählich besser ins Spiel, die sich nun erste Chancen erarbeiteten. Glück für uns, dass Farny aus aussichtsreicher Position nur den Außenpfosten traf. Wenig später scheiterte Geigenmüller nach guter Möglichkeit am Gästetorhüter. Viel los vorm Gästetor, als unsere Wölfe zum ersten Mal der Partie in Überzahl agierte. Ondruschka, McDonough und Geigenmüller scheiterten aber alle an Goalie Di Berardo. Unsere Wölfe machten weiter gehörig Druck, aber mit einem torlosen 0:0 ging es in die erste Pause.
Die Ansage in der Kabine von Coach Thom schien gefruchtet zu haben. Unsere Jungs kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine. Müller, Moosberger und Gare scheiterten jedoch wie schon zuvor am gut aufgelegten Di Berardo. Just in dieser Drangphase passierte es dann: Müller wurde im Spielaufbau zu Fall gebracht, den daraus resultierenden Konter verwertete Fuchs zum 0:1. Unsere Wölfe antworteten mit wütenden Angriffen. Puck um Puck flog Goalie Di Berardo nun um die Ohren. Lindau kam nun kaum mehr zu Entlastungsangriffen. Als Kremer auf Hausherrenseite die Strafbank drückte, stellten die Gäste den Spielverlauf dann vollends auf den Kopf: Deske blieb nach einen Schlagschuss gegen den Oberkörper unter Schmerzen am Eis liegen, den Abpraller nutzte Hammerbauer und erhöhte auf 0:2. Drei Minuten vor Drittelende hatte McDonald den Anschluss auf dem Schläger, konnte die Hartgummischeibe jedoch nicht im Tor unterbringen. Besser machte es Gollenbeck, der 11 Sekunden vor der Pause, zum Jubel aller Anhänger, den hochverdienten Anschlusstreffer besorgte.
Auch der Anschlusstreffer sorgte nicht für Selbstvertrauen im Wolfsbau. Zunächst konnte Deske, auch mit Hilfe des Pfostens, einen höheren Rückstand noch verhindern. Wer dachte, dass nach dem Anschlusstreffer der Torknoten endlich geplatzt sei, sah sich getäuscht. Erneut in Überzahl erhöhten die Gäste gar auf 1:3. Auch ein letztes Aufbäumen brachte keinen Torerfolg und so war es Farny der den Endstand zum 1:4 für die Lindauer besorgte.



ESC Moskitos Essen
Moskitos mit Arbeitssieg gegen Hamburg
(OLN)  So knapp sollte es am Ende sicher nicht werden und so knapp musste es eigentlich auch gar nicht werden. Doch die Moskitos machten es nach einer 2:0 Führung mal wieder sehr spannend und lediglich ein Treffer von Lars Grözinger eine Minute vor dem Ende rettete den Wohnbau Moskitos am Ende drei Punkte.
Das Team von Frank Gentges begann nach dem 6:5 Sieg in Hamburg auch am heimischen Westbahnhof ganz gut. Hamburg, mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern angereist, beschränkte sich auf eine gesicherte Defensive und gelegentliche Vorstöße. Bis zur 9. Spielminute brauchten die Moskitos bis zum ersten Torjubel. Arthur Lemmer spitzelte dem Hamburger Verteidiger die Scheibe vom Schläger, zwei, drei schnelle Schritte und der Puck zappelte im langen Eck. Wer jetzt gedacht hatte, es ginge weiter mit Tore schießen, der sah sich zunächst getäuscht. Zwar kombinierten die Essener weiterhin ganz gut, doch ins Tor trafen sie erneut nicht. Die Gäste wurden etwas forscher, gut drei Minuten vor der Pause traf Josh Mitchell aus kurzer Entfernung das leere Essener Tor nicht. Bei dem direkten Gegenzug schoss Julian Airich die Scheibe aus guter Position übers Tor.
Ähnlich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Die Kombinationen der Moskitos sehr gut, doch der letzte Pass, der letzte Zug zum Tor, er kam zu wenig. Ein Überzahlspiel musste her für Treffer Nummer Zwei. Kapitän Stephan Kreuzmann von der blauen Linie, Aaron McLeod hielt den Schläger rein und es hieß 2:0 für die Moskitos. Im weiteren Verlauf des Mitteldrittels verpasste Thomas Richter ein schönes Zuspiel von Aaron McLeod kurz vor dem Tor. Wieder Aaron McLeod verpasste bei einem seiner Läufe mit der Scheibe, er schlenzte mit der Rückhand am Tor vorbei. So ging es mit der knappen Führung ins letzte Drittel.
Im letzten Drittel wollten die Moskitos dann den Sack zu machen, und sie hatten auch die Möglichkeiten dazu. Einen guten Pass von Valentin Pfeifer konnte Aaron McLeod nicht verwerten. Lars Grözinger hatte dann die Riesenchance aufs leere Tor, doch im letzten Moment verhinderte Hamburgs Goalie Zoschke mit einem tollen Save. Dann musste Valentin Pfeifer in die Kühlbox und die Gäste nutzten einen Abpraller, kamen durch Dominik Lascheit zum Anschlusstreffer. Zu lange hatten die Moskitos wieder gebraucht um das Spiel endgültig zu entscheiden, in der 53. Minute bekamen sie die Quittung. Im Gewühl vor Cerveny stocherte Hamburgs Verteidiger Calovi die Scheibe zum Ausgleich ins Tor. Dass es am Ende noch einmal gut ging, war Lars Grözinger zu verdanken. Eine Minute vor dem Ende drückte er einen Pass von Marcel Pfänder über die Linie. Frank Gentges, der Essener Chefcoach, sprach von einem Arbeitssieg, den sich sein Team am Ende verdient hatte.
In der Pressekonferenz nach dem Spiel hatte Cheftrainer Frank Gentges eine weitere Information, die in den letzten Tagen konkreter geworden war. Viktor Lennartsson, der sich im Spiel gegen Rostock verletzt hatte, wird in den nächsten Tagen zurück in seine schwedische Heimat fliegen. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Viktor ist aktuell am Knie verletzt und fällt laut der medizinischen Abteilung auf unbestimmte Zeit aus. Gestern offenbarte uns Viktor, dass er auf Grund privater Probleme in Schweden, seit fünf Wochen, den Kopf für seinen Job nicht mehr frei hat. Aktuell spitzt sich die Lage so zu, dass er umgehend in seine Heimat nach Schweden zurückmuss. Wir haben den Vertrag mit sofortiger Wirkung im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst und wünschen Viktor für die Zukunft und insbesondere für seine private Situation alles erdenklich Gute. Wir verlieren einen guten Spieler und einen hervorragenden Menschen, andererseits war deutlich zu merken, dass ihn seit mehreren Wochen etwas belastete, aber nicht jeder Mensch ist bereit sich zu öffnen." Auch die Moskitos bedanken sich ganz herzlich bei Viktor Lennartsson für sein Engagement und wünschen im viel Glück und alles, alles Gute für die Zukunft.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren Rückspiel in Essen
(OLN)  Im direkten Rückspiel gegen die Moskitos Essen mussten die Crocodiles Hamburg mit 13+2 Spielern eine knappe Niederlage hinnehmen. Vor 1333 Zuschauern gewannen die Gastgeber mit 3:2.
Die Hausherren gingen im ersten Drittel durch Arthur Lemmer (9.) in Führung und bauten den Vorsprung im mittleren Spielabschnitt in Überzahl durch einen Treffer von Aaron McLeod zum 2:0 aus (25.). 
Erst im letzten Drittel konnten die Crocodiles den Anschluss erzielen – doch Schiedsrichter Stefan Wentingmann sah den Puck nicht hinter der Linie und gab den Treffer nicht. Die Gäste blieben trotzdem dran und belohnten ihre Arbeit. Erst verkürzte Dominik Lascheit auf 2:1 (51.), zwei Minuten später glich Fabian Calovi aus (53.). Als die Crocodiles sich kurz vor Schluss zwei Strafen einfingen, gelang den Moskitos allerdings doch noch der Siegtreffer. Lars Grötzinger traf zum 3:2 (59.).
„Wir haben hier einen großen Kampf geliefert. Es spricht für unsere Moral, dass wir hier mit 13 Jungs noch im letzten Drittel zurück ins Spiel kommen. Dass wir dann eine Minute vor Schluss in Unterzahl noch das 3:2 kassieren, tut richtig weh“, so Fabian Calovi.
Am Sonntag treffen die Crocodiles Hamburg vor eigener Kulisse auf die Hannover Indians.  



Rostocker EC
PIRANHAS siegen bei den Indians - Rostocker holen 1:3-Rückstand auf und gewinnen in Hannover mit 4:3 nach Penaltyschießen
(OLN)  Mit einer kämpferischen Leistung gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend mit 4:3 (1:1, 1:2, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Hannover Indians. Der REC musste neben dem gesperrten Viktor Beck auch auf Thomas Voronov (Matchstrafe, Strafmaß ausstehend) verzichten. Zudem kam für Keeper Jakub Urbisch (Kopfverletzung) ein Einsatz zu früh, auch Dominik Patocka (Erkältung) fehlte erneut.
Die Gäste spielten ein gutes erstes Drittel und gingen durch Sebastian Brockelt in Führung (8.). Allerdings gelang den Indians das 1:1 (13.). „Wir haben es ganz ordentlich gemacht, doch es deutete sich schon an, dass es mit so wenigen Spielern schwer werden würde“, so REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann.
Im ausgeglichenen Mitteldrittel zogen die Gastgeber auf 3:1 davon, ehe Andrej Teljukin kurz vor Ende des Abschnitts das 2:3 gelang und den Rostockern alle Chancen ließ. „Die Mannschaft kämpft und ackert, aber es ist ihr anzumerken, dass es eine Kraftfrage ist und dieses Spiel am Dienstag gegen die Indians (4:2 – d. Red.) hat sehr viel Kraft gekostet. Aber es ist noch alles drin“, so Weiemann.
Mit viel Moral kämpften die Rostocker im Schlussdrittel darum, etwas Zählbares mitzunehmen. 20 Sekunden vor Schluss wurden sie mit dem 3:3 durch Kapitän Greg Classen belohnt. Der REC hatte Keeper Dalgic zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen. In der Verlängerung fiel kein Treffer und im Penaltyschießen hatten die Piranhas die besseren Nerven. Den entscheidenden Versuch verwandelte Michal Bezouska. Zuvor hatte auch Classen getroffen sowie Teljukin verschossen. Keeper Jan Dalgic parierte zweimal.
„Wir sind froh, zwei Punkte geholt zu haben. Die Mannschaft hat toll gekämpft und sich das verdient. Es wäre bitter gewesen für uns, ohne etwas nach Hause zu fahren. Nun freuen wir uns auf Halle am Sonntag (Schillingallee, 19 Uhr – d. Red.)“, so Weiemann.



ESC River Rats Geretsried
Starkes Anfangsdrittel legt den Grundstein - Rats siegen auch gegen Erding
(BYL)  Zum ersten Freitagsheimspiel der Saison durften die Rats den TSV Erding begrüßen. Die Gladiators starteten hervorragend in die neue Spielzeit und stehen trotz einem eher misslungenen vergangenen Wochenende auf Platz 4.
Wie so oft erwischten die Rats einen Blitzstart, Klaus Berger schaltete am schnellsten und nutzte die Verwirrung vor dem Gästetor zum 1:0 nach 35 Sekunden. Keine Minute später steuerte Feilmeier allein auf Albanese zu aber der Schlussmann blieb ruhig und entschärfte souverän. Die erste Überzahl von Erding erwies sich nicht als Vorteil für die Gäste, erfolgreich war nämlich der ESC. Luis Rizzo eroberte an der eigenen blauen Linie stark die Scheibe und setzte zum Sprint über die halbe Eisfläche an. Am Ende konnte TSV-Torwart Steinmann den Schuss nur zur Seite abprallen lassen, wo der einschussbereite Christian Heller auf 2:0 erhöhte (7.). Wie es im Powerplay besser geht, zeigte wenig später Dominic Fuchs. Bully auf den Verteidiger, verdeckter Schuss und schon stand es 3:0 (10.). Die Gladiators nutzten dann zum ersten Mal eine ihrer doch nicht wenigen Chancen, Florian Fischer netzte völlig verlassen im Slot zum 3:1 Anschluss ein (11.). Phasenweise zeigte sich die Abwehr der Rats zu sorglos, der Spielstand spiegelte nicht ganz den Spielverlauf wieder. Während die Rats vor dem Tor gnadenlos effektiv waren, vereitelte Albanese hinten einige Großchancen. Doch auch die Gladiators kämpften mit ihrer defensiven Zuordnung und so schraubten Ondrej Horvath + Bene May per Doppelschlag die Anzeigetafel auf 5:1 nach knapp 16 Minuten.
Wer den ESC diese Saison schon länger verfolgt weiß, dass vier Tore nicht zwingend einen beruhigenden Vorsprung bedeuten müssen. TSV-Verteidiger Jeske krönte seinen Ausflug nach vorne mit einem Treffer und verkürzte kurz nach Wiederanpfiff auf 5:2 (22.). Auch Steinmann zeigte sich nun deutlich sicherer und so entwickelte sich bei nun zumindest regenfreien aber nebeligen Verhältnissen ein völlig offenes Spiel. Bei den Rats vermisste man, anders als im ersten Durchgang, die letzte Konsequenz vor dem Tor. In besten Positionen schlug die Scheibe entweder im Bandenglas ein oder wurde Beute von Steinmann.
Die Entscheidung musste also im Schlussdrittel fallen. Die Gäste waren kurz vor dem letzten Seitenwechsel in doppelter Überzahl und erzielten tatsächlich das 5:3. Fischer traf die Scheibe nicht richtig, am Ende kullerte der Puck unglücklich durch die Hosenträger von Albanese (50.). Für Spannung war also gesorgt, Erding warf nun alles nach vorne. Stefano Rizzo hatte die vermeintliche Vorentscheidung auf dem Schläger, aber sein Direktschuss landete knapp fünf Minuten vor Schluss nur am Pfosten. Den erlösenden Treffer besorgte dann Dominic Fuchs, der in Überzahl bei einem Schuss entscheidend seinen Schläger dazwischen brachte und perfekt zum 6:3 abfälschte (56.). Ergebniskosmetik waren dann nur noch der Empy-Net Treffer von Martin Köhler (60.) sowie der Schlusspunkt von Gästestürmer Deubler (60.)
Fazit: Die Mannschaft von Ludwig Andrä und Andreas Dornbach wirkt langsam aber sicher wieder stabil. Nach einem furiosen Anfangsdrittel versuchte Erding in der Folgezeit alles um wieder zurückzukommen. Letztlich vergeblich, die Rats brachen nicht ein und feierten zurecht den dritten Heimsieg in Serie. Vor allem im zweiten Drittel spielte man nicht gut, hielt den Schaden aber im Vergleich zu den vergangenen Partien absolut in Grenzen. Am Sonntag folgt ein ganz schweres Auswärtsspiel beim ESC Dorfen. Dort hingen die Trauben in den vergangenen Jahren immer ganz hoch. Das Team wird sicherlich versuchen, den momentanen Schwung mitzunehmen und endlich mit einem vernünftigen Ergebnis aus Dorfen heimzukehren.



EHC Klostersee
TSV Peißenberg Eishackler – EHC Klostersee 4:3 nach Verlängerung (0:1, 1:1, 2:1, 1:0)
(BYL)  Die Rot-Weißen haben mit dem 3:4 nach Verlängerung bei den Eishacklern des TSV Peißenberg erneut auswärts gepunktet. Sozusagen mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm man den Zähler mit nach Hause: Grundsätzlich wäre mehr drin gewesen, aber nach dem zwischenzeitlichen Rückstand im letzten Durchgang zeugte der 3:3-Ausgleich von einer Riesenmoral und toller kämpferischer Leistung.
In einer sehr abwechslungsreichen und taktisch geprägten Partie führte die Mannschaft von Dominik Quinlan durch das schnelle 1:0 nach nur 116 Sekunden und dem postwendenden 2:1 im Powerplay nach dem Ausgleich im zweiten Abschnitt bis in das Schlussdrittel hinein. Durch einen Doppelschlag in doppelter und einfacher Überzahl drehten die Gastgeber den Spieß um. Eingeknickt ist die Truppe um Kapitän Bernd Rische daraufhin nicht. Mit dem ebenso zweiten Powerplay-Treffer des Abends zog man wieder gleich.
In den daraufhin verbleibenden gut zehn Minuten war beiderseits defensive Stabilität angesagt. Die beiden Trainer wirkten in der Schlussphase bei Timeouts auf ihre Teams ein, um zumindest schon einmal den Teilerfolg abzusichern. In der Overtime waren die EHCler wie schon am Spieltag davor in Schweinfurt nicht clever und nervenstark genug, um sich den Zusatzpunkt zu holen. Ein unnötiges Icing und ein darauffolgend sehr schlechter fliegender Wechsel begünstigte das Siegtor für Peißenberg.



EHC Königsbrunn
Niederlage gegen den Spitzenreiter
(BYL)  Mit 3:6 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen starke „Wölfe“ aus Bad Kissingen. Dabei lieferten sich beide Mannschaften einen heißen Tanz auf dem Eis, am Ende hatten die Gäste nach einer schnellen und sehr fair geführten Partie die besseren Karten.
EHC-Coach Fabio Carciola hatte es vor dem Spiel einfach, denn Lukáš Hruzík meldete sich vor der Partie krank und nahm den Trainer die Wahl des zweiten Kontingentspielers ab. Somit durfte Hayden Trupp wieder im Sturm mitmischen, und auch Dominik Schönwetter war nach seiner Sperre wieder im Angriff dabei.
Dabei starteten die Königsbrunner ambitioniert in die Partie und versuchten ihr Spiel aufzuziehen. Bad Kissingen ließ den EHC zunächst gewähren und verteidigte clever. So waren hochkarätige Chancen auf beiden Seiten eher Mangelware, die Brunnenstädter hatten lange Zeit mehr vom Spiel. Nur selten ließen die Wölfe ihr Können bei gefährlichen Kontern aufblitzen. Doch knapp vier Minuten vor der Drittelpause hatte der EHC einen Blackout, denn bis Abpfiff netzten die Wölfe gleich dreimal aus. Alle drei Treffer bereitete Bad Kissingens 44-jähriger Spielertrainer  Mikhail Nemirovsky höchstpersönlich vor. Dem dritten Tor ging ein haarsträubender Wechselfehler der Königsbrunner voraus, die Gäste hatten alle Zeit der Welt um Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas auszuspielen. 
Im zweiten Spielabschnitt hatte sich der EHC viel vorgenommen und drängte auf den Anschlusstreffer. In der 23. Spielminute ließ Dominic Augers Treffer Hoffnung aufkommen. Und nur zwei Minuten später konnte Patrick Zimmermann in Überzahl zum 2:3 Anschlusstreffer einschießen. Königsbrunn war nun am Drücker, doch Bad Kissingens Coach Mikhail Nemirovsky nahm wohlweislich eine Auszeit und geigte seiner Mannschaft seine Meinung. Die klare Ansprache zeigte Wirkung, denn die Gäste waren wieder konzentriert und ließen kaum noch Chancen zu. Kurz vor der letzten Pause konterten die Wölfe den EHC gnadenlos aus und sorgten so für den 2:4 Pausenstand.
Auch im letzten Spielabschnitt zeigten sich die Gäste hellwach und erzielten nach nur zwei Minuten sogar noch das 2:5. Der EHC konnte zwar nach ebenfalls zwei Minuten durch den Überzahltreffer von Fabio Carciola ausgleichen, doch nur eine Minute später sorgte der herausragende Anton Seewald mit seinem Tor für das 3:6. Die Gäste ließen jetzt nichts mehr anbrennen und kontrollierten bis zum Abpfiff die Partie. Somit entführen die Wölfe hochverdient drei Punkte aus Königsbrunn, der EHC muss nun am Sonntag gegen Pegnitz punkten. 
Die Gäste aus Unterfranken haben sich gegen den EHC als Spitzenmannschaft präsentiert und ihre individuelle Klasse gut genutzt. So stehen die Wölfe am Ende des neunten Spieltages zurecht als neuer Tabellenführer fest, da der bisherige Primus Füssen gegen Passau Federn lassen musste. Königsbrunn rutscht nun auf den achten Rang ab und muss in den nächsten Partien unbedingt wieder Boden gutmachen. Ansonsten droht der Absturz in die untere Tabellenregion und die Nicht-Teilnahme an der so attraktiven Verzahnungsrunde.
EHC-Coach Fabio Carciola war nach der Partie unzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben ganz gut angefangen und waren im ersten Drittel mindestens auf Augenhöhe, doch die drei Tore vor der ersten Pause dürfen so einfach nicht fallen. Wir waren da unkonzentriert und haben dem Gegner drei Geschenke gemacht. Auch im zweiten Drittel haben wir kurz vor der Pause wieder einen blöden Fahler gemacht. Und im Schlussabschnitt hat das Bad Kissingen sehr clever gemacht und zurecht gewonnen.“



EHF Passau Black Hawks
Der Favorit gibt sich die Ehre - Passau empfangen am Sonntag den HC Landsberg 
(BYL)  Den Start in die Bayernliga Saison hatten sich die Passau Black Hawks anders vorgestellt. Zwei Siege aus sieben Partien sind zu wenig für die eigenen Ansprüche und die Ziele der Habichte. Am Ende der Vorrunde hat man sich fest vorgenommen in die Verzahnungsrunde einzuziehen und um einen Playoff Platz zu kämpfen. Lediglich beim Heimspiel gegen die Schweinfurt Mighty Dogs haben die Passau Black Hawks eine starke Partie abgeliefert. Beim 2:0 Sieg überzeugten die Black Hawks mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf ganzer Linie und holten einen verdienten 2:0 Sieg in der Passauer EisArena. Ein Spiel das deutlich macht, was die Passau Black Hawks in dieser Saison leisten können. 
Im Heimspiel am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr gegen die HC Landsberg Riverkings bedarf es einer ähnlich starken Leistung um die Punkte in der Passauer EisArena zu behalten. Die Landsberger gelten als einer der Favoriten auf die ersten Plätze in der Bayernliga. Trainer Randy Neal hat den Kader gezielt verstärkt und nach dem Abgang von Slavicek Bohumil den Kanadier Tyler Wisemann zurück an den Lech geholt. Dazu wurde mit Dejan Vogl ein weiterer brandgefährlicher Angreifer von Ligakonkurrent Peißenberg verpflichtet. Ein Ausrufezeichen konnten die Landsberger am vergangenen Wochenende beim 4:5 Auswärtserfolg bei Tabellenführer EV Füssen setzen. Matchwinner für den HCL war Daniel Menge der gleich drei Treffer vorbereiten konnte. 
Die Passau Black Hawks haben unter der Woche die bisherige Saison analysiert und aufgearbeitet. Um in die Erfolgsspur zurückzukehren müssen sich die Habichte auf ihre Stärken konzentrieren. „Wir müssen wieder mehr als Mannschaft auftreten und weniger über Einzelaktionen versuchen die Spiele zu gewinnen. Dazu gehört es auch diszipliniert zu spielen und von der Strafbank weg zu bleiben.“ ist man sich bei den Passau Black Hawks einig. In der Tat kassieren die Black Hawks in der laufenden Saison zu viele Strafzeiten. Im Durchschnitt sitzen die Dreiflüsse Städter 18,57 Minuten pro Spiel auf der Strafbank. 7 Spiele – 12 Gegentore in Unterzahl lautet die bisherige Bilanz. Gegen Landsberg müssen die Habichte unbedingt diszipliniert auftreten. Die Landsberg Riverkings haben eine Erfolgsquote von 29% bei eigenen Überzahlspiel und wissen wie man Spiele im Powerplay für sich entscheiden kann. Finden die Black Hawks zurück in die Spur ist kein Gegner zu groß in der Passauer EisArena. Der 7te Mann wird auch beim Heimspiel gegen Landsberg wieder bedingungslos hinter den Passau Black Hawks stehen und die EisArena zum Beben bringen. Es ist also angerichtet für ein spannendes und emotionales Spiel.  
Das Heimspiel am Sonntag gegen den HC Landsberg in der Passauer EisArena beginnt um 18.30 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone sowie der Tankstelle Färber in Maierhof. -czo
Zum Gegner HC Landsberg: 
Eishockey in Landsberg kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Februar 1955 wurde beim Fussballverein TSV 1888 Landsberg eine Eissportabteilung gegründet. Zwei Jahre später wurde die Eishockey Abteilung ausgegliedert – es entstand der EV Landsberg. Unruhige Zeiten folgten Anfang des Jahres 2000. Finanzielle Probleme zwangen den Verein zum Rückzug in die vierte Liga. Der HC Landsberg wurde von ehemaligen EVL Spielern im Jahre 2008 gegründet. Seit 2015 spielt der HCL in der Bayernliga. 



ESC Kempten
ESC bestreitet zweites Heimspiel - Die Sharks empfangen am Sonntag den SC Reicherbeuern 
(BLL)  Wieder nur ein Spiel an diesem Wochenende. Der Landesliga Spielplan lässt die Kemptener nicht richtig in Tritt kommen, jeweils nur eine Partie an den ersten vier Wochenenden macht es den Sharks schwer in den Rhythmus zu kommen. Zwar stehen wöchentlich zwei Trainigseinheiten auf dem Plan, aber die ersetzen nicht die Spielpraxis und machen es den Trainern nicht einfach Erfahrungen zu sammeln die dann in taktische Vorgaben umgesetzt werden können. 
Die ersten drei Spiele haben zwar gezeigt dass die Marschrichtung stimmt, aber das System noch etwas Feinschliff benötigt. Nach dem Sieg im Auftaktspiel gegen Forst gab es die unnötige Heimniederlage gegen Farchant. Hier war man zwar fast das komplette Spiel überlegen, schaffte es aber leider nicht ein Tor zu erzielen. Dies gelang dann umso besser beim Spiel letzte Woche Freitag in Ulm. 6 Tore reichten zumindest zu einem Punkt, mit etwas Glück wären auch drei möglich gewesen. Vor allem wichtig war die Erkenntnis dass man mit einer der Top Mannschaften der Liga auf Augenhöhe ist.
Nun wartet mit dem SC Reichersbeuern ein ganz anderer Gegner auf die Allgäuer. Traditionell mit jungen ehrgeizigen Spielern agierend stehen die Oberbayern für schnelles und körperbetontes Hockey. Darauf gilt es sich also einzustellen. Als durchaus erfolgreich ist deren Saisonstart zu bezeichnen drei Siege aus den ersten 5 Spielen lassen Reichersbeuern in der Tabelle zwei Plätze vor den Sharks stehen.  Es ist also an der Zeit für Trainer Valenti und sein Team den ersten Heimsieg einzufahren bevor es ab dem nächsten Wochenende endlich in den geregelten Freitag/Sonntag Rhythmus geht.



EHC Neuwied Bären
Wilsons Kracher bringt EHC in die Spur
(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 hat am Freitagabend in der Eishockey-Regionalliga West für ein Novum gesorgt. Erstmals seit der Neugründung des Vereins im Sommer 2016 entführten die Neuwieder nach einem Auswärtsspiel bei den Ratinger Ice Aliens die komplette Punktzahl. Der Tabellenzweite setzte sich nach einem offenen Schlagabtausch mit 7:5 durch.
Mitteldrittel am Ratinger Sandbach: Die Neuwieder stehen, nachdem Tobias Brazda seinen Neuwieder Namensvetter Tobias Etzel unglücklich am Kopf getroffen hatte und von Hauptschiedsrichter Nikolas Neutzer bereits nach 20:52 Minuten zum Duschen geschickt worden war, fünf Minuten lang in Überzahl auf dem Eis und können in diesem langen Powerplay zunächst überhaupt nicht Richtung ihre Aufstellung finden. Immer wieder rutscht die Scheibe über die blaue Linie, immer wieder muss der EHC einen neuen Anlauf unternehmen, um sich in der Angriffszone einzunisten. Auch als Kevin Wilson, von rechten Seite nach vorne stürmt. Nur diesmal will Neuwieds Angreifer mit der Rückennummer 20 überhaupt nicht die Powerplay-Position einleiten, sondern der ehemalige Dinslakener zieht humorlos ab. Ebenso trocken wie fest, ebenso unhaltbar für Felix Zerbe wie präzise in den Winkel des Ratinger Tores. Die Bären gehen in dieser 25. Minute mit 4:3 in Führung. Es ist der Schuss, der danach so vieles einfacher macht. Denn nur 48 Sekunden später legt Michael Jamieson nach großartiger Kombination über Martin Brabec und Wilson das 3:5 nach und noch einmal nur 20 Sekunden später macht Deion Müller das halbe Dutzend voll. „Diese Unterzahlsituation hat uns das Spiel aus der Hand genommen“, beschrieb Ratingens Trainer Krystian Sikorski die entscheidende Phase der Partie. Ob Schiedsrichter Neutzer nun zum angemessenen Strafmaß griff, wollte der zweifache Olympiateilnehmer mit der polnischen Nationalmannschaft nicht beurteilen: „Ich habe die Situation nicht gesehen.“ Brazda selbst konnte die Entscheidung nicht nachvollziehen, hielt sie für überzogen und berichtete später: „Es war ein unglücklicher Zusammenprall. Der Schiedsrichter hat mir gesagt, er müsse nach der Berührung am Kopf von Tobias Etzel eine große Strafe geben, weil der Beobachter auf der Tribüne sitze.“ Sven Gotzsch mit einem Schuss über den Scheitel von Jendrik Allendorf (32.) und Tobias Brazdas Zwillingsbruder Tim (45.) brachten die Außerirdischen nach dem EHC-Dreifachschlag zwar noch einmal heran, aber der erst im Sommer aus Ratingen nach Neuwied gekommene Dennis Appelhans holte den Gästen gerade einmal eine Minute später den alten Vorsprung zurück. Danach verteidigten die Bären das 7:5 ohne noch viel anbrennen zu lassen, allerdings verpassten sie es unter anderem durch Topscorer Jamieson bei zwei Alleingängen den achten und sogar neunten Treffer nachzulegen. 
Die Souveränität, die der EHC in den letzten zehn Minuten an den Tag legte, hätte sich Trainer Daniel Benske auch im ersten Abschnitt gewünscht. Da fand seine Mannschaft durch das 0:1 von Martin Brabec (8.) – der Tscheche war an fünf Toren beteiligt – richtig gut rein in die Begegnung, aber nach den beiden einseitigen Partien gegen Lauterbach und Frankfurt schienen sich die Blau-Weißen noch etwas zu sehr im Offensivmodus zu befinden. Das Zweikampfverhalten in der eigenen Zone passte nicht. „Wir hatten zu starke Schwankungen in unserem Spiel, sind mit dem Anlaufen von Ratingen nicht zurechtgekommen. Da haben wir uns gegen Diez-Limburg und Herford viel besser angestellt“, analysierte Benske, der aus diesem Grund mit dem Ergebnis, aber nicht unbedingt mit der Leistung vollends zufrieden war. Die von ihm beschriebenen Schwankungen sahen so aus, dass Tom Giesen in der neunten Minute ausglich, Tim Brazda in der zwölften Minute das 2:1 markierte und nach dem Doppelpack von Appelhans (16.) und Brabec (18.) erneut zur Stelle war (19.), sodass nach 20 Minuten auf dem Ratinger Stadionwürfel bereits ein 3:3 stand.
Danach verteidigten die Deichstädter besser, kassierten ab Mitte des zweiten Drittels jedoch ein paar unnötige Strafzeiten – der zweite Kritikpunkt Benskes im elften Saisonspiel. Dass es zum zehnten Sieg reichte, lag an der Qualität der Offensive, und hier vor allem an der Reihe mit Brabec sowie den beiden Ex-Ratingern Appelhans und Wilson. „Die individuelle Qualität hat den Unterschied ausgemacht“, waren sich die beiden Trainer einig.


    
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Samstag 3.November 2018
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