Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 4.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin


    
Düsseldorfer EG
Spiel, Spaß, Tore – DEG gewinnt 7:2 gegen Wolfsburg
(DEL)  Schlugen die Grizzlys Wolfsburg in jüngerer Vergangenheit im ISS DOME auf, war die Ausgangslage meist klar: Die Gäste waren favorisiert und die DEG musste sich strecken, um an Punkte zu gelangen. Nun haben sich die Dinge ein wenig geändert, die DEG hat einen starken Saisonstart hingelegt und die Niedersachsen tun sich im ersten Jahr nach der Ära Pavel Gross bislang schwer und stehen aktuell nur auf Rang 13. Die DEG nahm die neue Situation an, stürmte mit Spielwitz und Freude und schlug die Grizzlys vor 6.743 Zuschauern mit 7:2 (4:1; 2:0; 1:1).
  
    
Adler Mannheim
Chad Kolarik fällt mehrere Wochen aus
(DEL)  Nach dem langfristigen Ausfall von Routinier Marcel Goc müssen die Adler Mannheim in den kommenden vier bis sechs Wochen auch auf Chad Kolarik verzichten. Der USAmerikaner erlitt beim Gastauftritt in Iserlohn am vergangenen Freitag eine Handverletzung, die konservativ behandelt wird.
Kolarik, der 2016 aus Kloten nach Mannheim kam, spielt seine dritte Saison im Trikot der Adler. In seinen ersten beiden Spielzeiten brachte es der 32-Jährige, der mit Team USA an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang teilgenommen hat, auf jeweils mehr als 40 Scorerpunkte. Im laufenden Wettbewerb erzielte der Rechtsschütze bereits sieben Tore und ebenso viele Vorlagen.
„Für jedes Team wäre es schmerzhaft, auf einen seiner punktbesten Spieler verletzungsbedingt verzichten zu müssen. Wir hoffen natürlich, dass Chad so schnell wie möglich wieder mitmischen kann. Durch Chads Ausfall bekommt nun ein anderer Spieler die Möglichkeit, sich zu zeigen und noch mehr Verantwortung zu übernehmen“, so Manager Jan-Axel Alavaara.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls feiern 4:0-Auswärtssieg in Ingolstadt
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Spiel beim ERC Ingolstadt mit 4:0 (1:0|1:0|2:0) gewonnen. Vor 4.208 Zuschauern erzielten Yannic Seidenberg, Patrick Hager, Maximilian Kastner und John Mitchell die Tore, Torhüter Danny aus den Birken blieb im dritten Auswärtsspiel in Folge ohne Gegentor. Durch den Dreier im letzten DEL-Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause übernahmen die Red Bulls den zweiten Tabellenplatz von Ingolstadt. 
Zu Beginn prägten die Defensivreihen beider Teams das Derby. In der achten Minute traf erstmals das beste Powerplay der Liga (Ingolstadt) auf das beste Unterzahlspiel (München). Die Gäste ließen in dieser Situation bis auf eine Chance von Jerry D'Amigo nichts zu (9.) und schlugen in der 16. Minute in eigener Überzahl zu: Nach einem von Matt Stajan gewonnen Bully traf Yannic Seidenberg per Schlagschuss in den Winkel.
Im Mittelabschnitt war München das spielbestimmende Team mit den besseren Chancen. In der 34. Minute erhöhten die Red Bulls auf 2:0: Patrick Hager kam von der Strafbank und wurde bei seinem Alleingang von Ingolstadts Ville Koistinen in ERC-Torhüter Timo Pielmeier hinengestoßen. Bei dem Zusammenprall rutschte die Scheibe über die Torlinie. Die Schiedsrichter entschieden nach Videobeweis, dass der Treffer zählt. Wenig später spielten die Münchner 81 Sekunden in doppelter Unterzahl, überstanden die Situation aber schadlos – auch, weil Torhüter Danny aus den Birken einen Penalty von Mike Collins parierte (37.).
Das Schlussdrittel begann mit Großchancen auf beiden Seiten: In der 42. Minute scheiterte Ville Koistinen an Danny aus den Birken, im direkten Gegenzug parierte Timo Pielmeier den Alleingang von John Mitchell. Die Red Bulls verteidigten in der Folge stark und kamen dem Sieg in der 51. Minute ein gutes Stück näher, denn Maximilian Kastner schloss einen Konter über Frank Mauer und Ryan Button zum 3:0 ab. In der 57. Minute markierte John Mitchell nach einem Pass von Jakob Mayenschein den 4:0-Endstand.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers sichern sich erste Punkte in der Ferne
(DEL2)  Weiterhin ohne den angeschlagenen Heatley gingen die Tigers das letzte Spiel, vor der dann beginnenden, fast zweiwöchigen D-Cup-Pause, in Sachsen an. Einen ersten Warnschuss setzten gleich zu Beginn die Gastgeber in Person von Eriksson. Im Anschluss übernahmen die Tigers zunehmend die Spielkontrolle und kreierten in einem von Höhepunkten nicht sehr strotzenden Spielabschnitt einige Chancen. Gläser visierte in der 3. Spielminute den Pfosten an. Bartosch versuchte sich kurz darauf aus spitzem Winkel und Martens zog in Überzahl, jedoch zu unplatziert, in der 10. Minute ab. Bei einem Schlenzer von Heider in einer weiteren Überzahlsituation der Tigers hatte der sonst gute Goalie Schmidt kurz Schwierigkeiten. Wie so oft, fiel der erste Treffer dann auf der Gegenseite als Saviano seinen Mitspieler Hayes bediente und dieser aus kurzer Distanz für seine Farben traf. In der Folge kamen die Füchse besser ins Spiel und erarbeiteten sich weitere Chancen. Herden parierte mehrfach blitzschnell und hielt sein Team im Spiel. Martens visierte noch einmal den Außenpfosten an in diesem Spielabschnitt aber mehr wollte den Tigers bis zu diesem Zeitpunkt nicht gelingen.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels passt Järveläinen quer auf Gams, dem die Scheibe über die Kelle springt. Nach dieser Chance waren es dann die Füchse, die Druck aufbauen konnten und im gesamten Drittel die besseren Chancen herausspielten. Bär in der 23. Minute aus kurzer Distanz und sofort im Anschluss Hayes, der verzog. Die beste Gelegenheit für die Tigers datiert aus der 26. Minute als Saviano auf der Strafbank saß. Järveläinen spielt hart und platziert quer auf Rajala, der die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen kann und somit nicht auf das fast leerstehende Tor zielen kann. Nach der Hälfte der Partie lief Potac ins Drittel und auf den Goalie zu, verzögert kurz und überlistet diesen mit der Rückhand zum Ausgleich. Doch die Füchse gaben danach erst recht Gas und übernahmen die Spielkontrolle. Erneut musste der starke Herden mehrfach retten. Hinzu kam auch Pech für die Gastgeber als George nach einem Alleingang (33. Minute) knapp verzog und Bär nach 36 Minuten freistehend die Scheibe vertändelte.
Den dritten Abschnitt gingen die Tigers stark an und hatten die besseren Gelegenheiten. Kolozvary im Slot wird von Bartosch bedient, kommt aber nicht richtig an die Scheibe. Zwei Minuten später spielt dieser einen langen Pass auf Bosas, der frei auf den Goalie zulaufen kann, hier aber gestört wird, was eine Strafe gegen Monteith nach sich zieht. Erneut Bosas nach 47 Minuten, Busch mit einem Alleingang und Mayr mit einem Schlagschuss hatten bis zur Hälfte des Abschnitts noch Gelegenheiten. Auf der Gegenseite vertändelte Boiarchinov nach einem klasse Zuspiel, alleinstehend vor Herden und George verzog kurz darauf knapp, sodass dieser Abschnitt ohne Tore blieb.
In der folgenden Verlängerung blieben die ganz großen Chancen – auf beiden Seiten – aus. So versuchte sich Potac und kurz vor Ende Järveläinen, allerdings nicht zwingend genug, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste.
Nachdem Kunz auf Bayreuther Seite verschossen hatte und auch Hayes und Schiemenz auf Seiten der Gastgeber, war es Jäveläinen, der Schmidt überwinden konnte. Breitkreuz, der schon hätte treffen müssen, um weiter im Spiel zu bleiben, scheiterte am Ende an Timo Herden.
Petri Kujala nach der Partie: „Das erste Drittel war okay für uns. Im zweiten müssen wir uns beim lieben Gott und Timo Herden bedanken. Hier waren wir klar unterlegen, auch wenn wir das Drittel gewonnen haben. Im dritten Abschnitt haben wir die besten 20 Minuten der Saison gespielt. Natürlich sind wir froh, dass wir zum ersten Mal auswärts Punkte holen konnten.
Das nächste Spiel der Tigers findet, nach der Länderspiel-Pause, am 16.11.2018 statt. Hier empfangen die Tigers den aktuellen Tabellenführer, die Ravensburg Towerstars.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:3! Eispiraten unterliegen Bietigheim - Westsachsen können vor Länderspielpause nicht punkten
(DEL2)  Die Eispiraten konnten im letzten Spiel vor der Länderspielpause keine Punkte. Im Auswärtsspiel bei dem amtierenden Meister, den Bietigheim Steelers, unterlag das Team von Kim Collins mit 6:3. Nach einer frühren Führung durch Pat McNally wurden die Hausherren immer dominanter. Sowohl André Schietzold als auch Dominic Walsh konnten für die Westsachsen nur och verkürzen. Nach der Länderspielpause treffen die Eispiraten im Sahnpark auf den Deggendorfer SC (16.11.2018 – 20:00 Uhr).
Die Eispiraten erwischten einen regelrechten Traumstart. Nach nicht einmal einer Minute war es Pat Mcnally, der Sinisa Martinovic bezwingen konnte und somit früh für das 1:0 sorgte (1.). Die Steelers wurden in der Folge aber stärker, profitierten zudem von mehreren Überzahlspielen bei einer eher unglücklichen Strafenverteilung der Referees. Zunächst konnte Alexander Preibisch zum 1:1 ausgleichen (4.). Norman Hauner (16.) und Benjamin Zientek (20.) sorgten dann für den Spielstand von 3:1 nach 20 Minuten. Alle drei Tore fielen in numerischer Überzahl.
Im zweiten Durchgang standen die Crimmitschauer defensiv kompakter und ließen nicht mehr so viele Torchancen der Steelers zu, wie noch im ersten Drittel. Dennoch waren es die Hausherren, die das Spiel kontrollierten und folgerichtig auf 4:1 erhöhen konnten. Matt McKnight, Goldhelm der Bietigheimer, ließ Brett Kilar im 1gegen1 keine Abwehrchance (33.). Die Mannschaft von Kim Collins kam aber noch einmal ran. 
Die Steelers machten im Schlussdrittel dann recht schnell den Deckel drauf. Benjamin Zientek ließ Philipp Halbauer mit einer schönen Einzelaktion aussteigen und überwand Brett Kilar anschließend zum 5:2 (44.). Den letzten Crimmitschauer Treffer erzielte dann Dominic Walsh, welcher sich in Unterzahl den Puck schnappte und mit viel Speed durch die ganze Verteidigung aussteigen ließ – 5:3 (52.). Bastian Steingross setzte mit seinem Tor dann den Schlusspunkt. Er traf in den verwaisten Kasten der Westsachsen und sorgte mit dem 6:3 gleichzeitig für den Endstand.
  
   
ECDC Memmingen
4:2 - Indians unterliegen Riessersee
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Sergej Waßmiller hinnehmen müssen. Beim SC Riessersee unterlgen die Indians mit 2:4. Breits am Sonntag kommt es zum nächsten Heimspiel gegen Peiting, bevor es in die einwöchige Länderspielpause geht.
Ohne den verletzten Joey Vollmer mussten die Indianer die Reise an die Zugspitze antreten. Michael Güßbacher vertrat den Memminger Stammtorhüter und machte seine Sache ordentlich. Verhindern konnte er den frühen Rückstand in der 2. Minute durch Naenfeldt aber auch nicht. Die Indians, die besonders von Riessersees Paradereihe immer wieder in Schwierigkeiten gebracht wurde, kamen aber noch im ersten Drittel zum Ausgleich durch Marc Stotz. Ein Treffer, der für zahlreiche Diskussionen sorgte, es war nicht zweifelsfrei zu erkennen, ob der Puck die Torlinie überschritten hatte.
Im zweiten Abschnitt dann bereits die Vorentscheidung in der Partie. Innerhalb von sechs Minuten stellten die favorisierten Gastgeber das Ergebnis auf 4:1. Die Münchner Leihgabe Tobias Eder mit zwei Treffern sowie ein weiteres Tor durch den Schweden Östling sorgten bis zur 33. Minute bereits für die Vorentscheidung, auch wenn Marvin Schmid kurz darauf noch einmal verkürzen konnte.
Im letzten Drittel fielen keine weiteren Treffer mehr, die Indians hatten keine Mittel mehr gefunden, um die Gastgeber ausreichend unter Druck zu setzen. Damit gingen die Memminger zum ersten Mal unter Trainer Waßmiller ohne Punkte aus der Begegnung.
Bereits am Sonntag folgt das nächste Spiel der Maustädter, dann ist das Spitzenspiel aus Peiting am Hühnerberg zu Gast. Diese Partie ist gleichzeitig das letzte Spiel vor der einwöchigen Länderspielpause, die im Anschluss eingelegt wird.
 
    
ERC Sonthofen
Sonthofen gewinnt auswärts bei den Blue Devils Weiden mit 2:1
(OLS)  Endlich ist der ersehnte Sieg für die Bulls da. Mit 2:1 behielten die Männer von Martin Sekera gegen die Blue Devils die Oberhand und entführen somit 3 Punkte aus der Oberpfalz.
Im ersten Drittel begannen beide Mannschaften abwartend, denn keines der beiden Teams wollte den ersten Fehler machen. In den ersten zehn Minuten neutralisierten sich die Teams weitestgehend und Chancen waren eher Mangelware. Ab Mitte des Drittels war Sonthofen mit leichten Vorteilen im Spiel. In der 12. Minute dann Überzahl für den ERC: Die Scheibe lief gut, aber mehr als ein Pfostenschuss sollte zunächst nicht gelingen. 27 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe erhielten die Blue Devils eine weitere. Somit als für knapp eine halbe Minute doppelte Überzahl für Sonthofen. Und das ließen die Bulls sich nicht entgehen: Auf Vorarbeit von Vladimir Kames und Fabian Voit war es einmal mehr Lukas Slavetinsky, der seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Zum Ende des Drittels kam Weiden dann wieder besser ins Spiel, scheiterten aber am starken Patrick Glatzel im Tor der Bulls. Somit ging es mit einer bis dato verdienten 1:0-Führung für die Bulls in die erste Drittelpause.
Zweites Drittel, selbes Bild. Beide Mannschaften waren recht ausgeglichen, leichte Vorteile auf Seiten der Bulls. Und wenn sich ein Team mal eine Chance erarbeitet hatte, dann waren jeweils die Torhüter zur Stelle. Kurz vor Ende des Drittels dann Sonthofen in Unterzahl. Schon wieder war es im Powerplay, dass ein Tor fiel – diesmal für Weiden. Christian Ouellet war es, der für sein Team zum 1:1 einschoss.
Im dritten Drittel ging es weiter, wie die ersten beiden endeten. In der 46. Minute dann wieder Sonthofen: Über Martin Guth und Vladimir Kames kam der Puck zu Fabian Voit, der zum 2:1-Führungstreffer traf. Im weiteren Verlauf versuchte Weiden noch den Ausgleich zu erzielen. Obwohl die Blue Devils zugunsten eines sechsten Feldspielers ihren Goalie Filimonov kurz vor Ende herausnahmen, wollte den Oberpfälzern kein weiterer Treffer an diesem Abend gelingen.
Für Sonthofen waren es die ersehnten drei Punkte. Vor allem in diesem wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, sind die Punkte wichtig – vor allem auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft. „Endlich blieben die Bulls über sechzig Minuten konzentriert. Die Abwehr stand sicher mit einem starken Patrick Glatzel im Tor. Außerdem sorgten die zwei „Fölis“ Oswald und Kittel immer wieder für Betrieb. Das zusammen war heute der Sieggarant und der verdiente Lohn“, so Sekera.
Weiter geht es für die Bulls am Familienspieltag am Sonntag, 04.11.2018 um 16:30 Uhr daheim gegen die Selber Wölfe.
  
    
SC Riessersee
5:1 Auswärtssieg in Waldkraiburg - Debut von Daniel Allavena im Tor des SCR
(OLS)  Im letzten Spiel vor der lang ersehnten Deutschland-Cup Pause gab es ein 5:1 in Waldkraiburg. Dabei war es mal wieder nicht ungewöhnlich, dass die Werdenfelser mit einem Mini-Aufgebot angereist sind. Gerade einmal 15 Feldspieler brachte Coach Toni Söderholm für das Spiel beim Tabellenletzten noch zusammen, Daniel Allavena bekam heute seinen ersten Einsatz im Gehäuse der Garmisch-Partenkirchner.
Die Werdenfelser kamen im ersten Abschnitt schwer ins Spiel und dennoch nutzte Victor Östling einen Fehler der Waldkraiburger Defensivabteilung zum 0:1 aus. Wie verwandelt spielten die Weiß-Blauen im Mittelabschnitt und gingen folgerichtig durch Kapitän Florian Vollmer und Emil Quaas mit 1:3 in Führung. Waldkraiburgs Hradek verkürzte zwischenzeitlich auf 1:2. Die Führung hätte durchaus höher für den SC Riessersee ausfallen können, Moritz Miguez und Leon Müller hatten gegen Ende des Drittels noch klare Möglichkeiten um die Führung auszubauen.
Im Schlussabschnitt zementierte Florian Vollmer mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und Martin Naenfeldt den am Ende ungefährdeten 5:1 Auswärtserfolg gegen Waldkraiburg. Nun können die Mannschaften erstmal in der Deutschland Cup Pause durchschnaufen und am 16.11.2018 geht es mit dem Oberbayernderby gegen die Starbulls Rosenheim für den SC Riessersee weiter. Toni Söderholm (Trainer): „Ich bin zufrieden, wir haben gut verteidigt in den Phasen in denen wir unter Druck waren. Wir sind solide zurückgekommen und haben einander in der eigenen Zone geholfen. Anfangs waren wir ein bisschen unter Druck durch den Forecheck der Waldkraiburger, aber das konnten wir mit zunehmender Spieldauer besser lösen. In der Offensivenzone haben wir viel besser gespielt, mit Tempo eingelaufen, Scheibe schnell aufs Tor gespielt und dadurch haben wir die entscheidenden Tore geschossen. Das war ein solides letztes Spiel vor der Pause.“
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
LÖWEN GEHEN IN PEITING UNTER
(OLS)  Wer im Team des EHC Waldkraiburg wie lange nicht mehr geduscht hatte, ist nicht überliefert, aber am Freitagabend ging in jedem Fall die gesamte Mannschaft baden. In Peiting unterlagen die Industriestädter mit 1:11- ein Ergebnis, das nach den Nackenschlägen in den letzten Wochen irgendwann zwar zu erwarten war, in der Höhe dann aber doch extrem ausfiel und schnell vergessen werden sollte.
Ohne Kontingentspieler Tomas Rousek, von dem man sich in den Tagen zuvor getrennt hatte und der ab kommender Woche von dem Kanadier Bobby Chaumont ersetzt werden wird, ging es für die sieglosen Löwen auf die Auswärtsfahrt nach Peiting. Gegen den ECP konnte man in der jüngeren Oberliga-Geschichte noch nie gewinnen, so wie an diesem Abend war man gegen die starken Peitinger aber auch noch nie untergegangen. Der Spielverlauf lässt das Endresultat sogar noch extremer erscheinen, da man in den ersten 20 Spielminuten durch Michail Sokolov (4. / 17. Minute), Patrick Zimmermann (5.) und Thomas Rott (12.) schon Chancen hatte und auch in den ersten zehn Minuten zumindest defensiv gut stand. Tore fielen aber auf keiner Seite und ab dem zweiten Drittel ging es dahin mit den Industriestädtern und die Gastgeber spielten ihre ganze Klasse aus. Der starke Milan Kostourek traf zunächst zur Führung (23:23) und irgendwie fand die Scheibe dabei den Weg an EHC-Keeper Kevin Yeingst vorbei ins Tor. 70 Sekunden später erhöhte Ty Morris per abgefälschtem Schuss auf 2:0 (24:33) und nach dem anschließenden Bully vollendete Brad Miller einen Alleingang bereits zum 3:0 (25:00). Ein Doppelschlag von Kostourek- ein Tor davon im Powerplay – sorgte für das vierte und fünfte Tor der Hausherren (26:58 / 31:46) und nach dem vierten beendete EHC-Interimstrainer Sebastian Wolsch den Arbeitstag vom alleingelassenen Schlussmann Kevin Yeingst. Korbinian Sertl musste dann aber auch schnell hinter sich greifen und Lukas Haninger bejubelte das 6:0 (32:45) – in nicht einmal zehn Minuten kassierten die Löwen damit sechs Tore und die Messe in Peiting war jetzt natürlich gelesen. Michail Sokolov verkürzte vor der zweiten Drittelpause zwar noch (35:59), doch im Schlussdrittel machte Peiting gnadenlos weiter.
Marko Babic (43:14), Simon Maier (53:39) und Ty Morris in Überzahl (56:55) und Lukas Haninger (58:10) machten das Ergebnis zweistellig, Babic sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Endstand (59:41). In seiner unvergleichlichen Art fasste Sebastian Wolsch die Partie auf der anschließenden Pressekonferenz zusammen: „Im ersten Drittel haben wir die Scheibe noch gut laufen lassen, Peiting wirkte noch etwas verschlafen und sie hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn wir 1:0 oder 2:0 führen“ erklärte Wolsch. Die „schlechte Schlafdecke“ habe dann ab dem zweiten Drittel aber sein Team erhalten und nicht mehr hergegeben. „Dann spielen sie Katz und Maus mit uns und nach ein paar Minuten war das Spiel eigentlich gelaufen“ so Wolsch weiter. Ein Spiel, das die Löwen schnell abhaken und am besten vergessen sollten und wenn man als Waldkraiburger irgendetwas mitnehmen möchte- bei allen Diskussionen um die Zukunft des Waldbades weiß man jetzt, dass man in Peiting noch baden gehen kann.
  
   
Icefighters Leipzig
Knapper aber verdienter Auswärtssieg in Erfurt
(OLN)  Gestern Abend kam es direkt zum Rückspiel gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Das Hinspiel hatten unsere EXA IceFighters ja am Mittwoch noch mit 5 – 4 entscheiden können. Aufgrund der hitzigen Schlussphase in der sich die Drachen deutlich benachteiligt sahen, brannten sie auf die Revanche. Gut 800 Zuschauer bekamen dann ein spannendes und intensives Spiel zu sehen.
Gleich in den ersten Wechseln war zu erkennen, dass die Erfurter im eigenen Stadion aggressiver auftreten wollten. Sie versuchten früh zu stören und jede Möglichkeit zum Abschluss zu suchen. Aber es waren unsere Jungs, die den ersten Erfolg verbuchen konnten. Hubert Berger traf in der 5. Minute zum 1 – 0. Danach wirkten die Hausherren ein wenig nervös. Unser Team konnte aber aus den resultierenden Chancen kein Kapital schlagen. Nachdem die erste Unterzahlsituation überstanden wurde, durften wir zum ersten Powerplay ran. Und das klappte perfekt. Niklas Hildebrand war im Nachschuss in der 14. Minute zum 2 – 0 erfolgreich. Richtig eng wurde es zum Ende des ersten Drittels. Zwei unnötige Strafen ließen die Dragons mit 5 – 3 Überzahl in das zweite Drittel gehen.
Aber diese brenzlige Situation konnte gemeistert werden. Ein Grund dafür war die starke Leistung der Unterzahlspezialisten und ein anderer, der in diesem Spiel sehr starke Keke Roßberg im Tor. In der 26. Minute gab es aber keine Abwehrchance mehr für ihn. Erfurt traf, erneut in Überzahl spielend, zum Anschluss. Überragend diesmal die Reaktion unseres Teams. Eine Minute später stellte Benjamin Kosianski den Zwei – Tore – Abstand wieder her. Auch wenn dieser Treffer ein wenig glücklich fiel, war er aufgrund der Spielanteile verdient. Esa Hofverberg, heute im Sturm aufgestellt und Antti Paavilainen hatten die größten Chancen. Bei eigener 5 – 3 Überzahl hätte man den Sack dann auch zumachen müssen, aber das gelang nicht.
So ging es mit 3 – 1 in das letzte Drittel. Erfurt versuchte noch einmal alles. Unsere Mannschaft blieb aber im Gegensatz zu anderen Spielen in der Defensive gut sortiert und ruhig. Selbst als den Hausherren der erneute Anschlusstreffer in der 48. Minute gelang, spürte man keine Nervosität. Marvin Miethke hatte dann nach feinem Zuspiel von Dimitri Komnik die Entscheidung auf der Kelle. Aber der Puck wollte nicht rein. So kam es wie es kommen musste – Erfurt nahm den Torhüter vom Eis. Aber ihnen gelang es nicht, an den tapfer kämpfenden IceFightern vorbei zu kommen. Stephan Tramm setzte dann dem Spiel die Krone auf, als er in der 60. Minute aus der eigenen Zone in das leere Tor der Hausherren traf. Mit diesem Sieg geht es nun am Sonntag gegen die Duisburger Füchse, die gestern mal eben Tilburg mit 4 – 1 auf die Heimreise geschickt haben. Es darf also wieder ein spannendes Spiel im Kohlrabizirkus erwartet werden!
 
    
EV Füssen
Fussball-Ergebnis mit besserem Ende für Passau
(BYL)  Außergewöhnliches Spiel EV Füssen gegen EHC Passau. Beide Mannschaften ließen defensiv nur wenig anbrennen, beide Torhüter zeigten eine fehlerlose Partie, und so stand am Ende ein im Eishockey sehr seltenes 0:0 auf der Anzeigetafel. Die Gäste sicherten sich dann den Zusatzpunkt im Penaltyschießen, was für den EVF die zweite Heimniederlage in Folge und den Verlust des ersten Tabellenplatzes bedeutet.
Neben Christian Krötz musste Füssen auch auf Kapitän Eric Nadeau und Vincent Wiedemann verzichten, die daraus resultierenden Umstellungen betrafen zwei Angriffsreihen. Neu formiert fehlte die bislang gezeigte offensive Durchschlagskraft gegen einen ungemein diszipliniert und defensiv orientierten Gegner. Da dieser offensiv auch nicht gerade Glanzpunkte setzen konnte, entwickelte sich ein von Taktik geprägtes Spiel mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Der EVF hatte dabei die wesentlich besseren, scheiterte neben der starken Leistung von Gästekeeper Clemens Ritschel aber einfach zu häufig auch am eigenen Abschluss.
Nach verhaltenem Beginn erzielte Maximilian Dropmann in der 11. Minute die vermeintliche Führung, der Treffer wurde aber wegen angeblichem Torraumabseits nicht gegeben. Eine Minute später traf Samuel Payeur das fast leere Tor nicht. In der 17. Spielminute vergab Marc Besl einen an Marius Keller verschuldeten Penalty. Im zweiten Drittel traf Besl dann nur das Lattenkreuz, ein Schuss von Florian Simon ging hauchdünn am Tor vorbei. Bei doppelter Überzahl setzte Marius Klein die Scheibe aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei. Im letzten Abschnitt zeigte Ritschel zunächst einen überragenden Fanghandsave gegen Tyler Wood, in der Endphase scheiterten bei zwei Überzahlspielen Ron Newhook und dann Maximilian Dropmann frei vor dem gegnerischen Tor. Dropmann hatte in der Verlängerung auch die größte EVF-Chance auf dem Schläger.
Passau hatte in der achten Spielminute eine sehr gute Chance durch Schindlbeck, im zweiten Abschnitt scheiterte der durchgebrochene Petr Sulcik zweimal an Jorde. Bei den restlichen wenigen Tormöglichkeiten hielten sich Heim- und Auswärtsteam die Waage. Im Penaltyschießen musste der EVF dann der individuellen Klasse der Gäste den Vortritt lassen.
Trainer Markus Neumaier (Passau): „Ich glaube wir sind uns einig, ein sehr gutes Eishockeyspiel gesehen zu haben. Ein großes Lob geht natürlich an unseren Torhüter, der hat heute wahnsinnige Sachen raus geholt. Penaltyschießen ist immer auch Glückssache, die zwei Punkte waren am Ende für uns aber sehr verdient.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Wir haben viel mehr in das Spiel investiert, und daher hätten eher wir den zweiten Punkt verdient. Das Spiel war taktisch auf sehr hohem Niveau, beide Seiten haben hart verteidigt und nur wenig zugelassen. Auch unser Torhüter Andi Jorde hat stark gehalten. Im Überzahlspiel waren wir in dieser Saison lange Zeit sehr gut, da kann nicht plötzlich alles so schlecht sein. Die Jungs brauchen auch Vertrauen. Außerdem hat Passau heute in Unterzahl überragend gespielt.“ (MiL)
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EV Füssen 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
(BYL)  Im Duell zweier ehemaliger Oberliga-Kontrahenten mussten sich die Rot-Weißen am Sonntagabend auf eigenem Eis gegen den EV Füssen mit 1:4 geschlagen geben. In der spieltechnisch ansehnlichen und mit beiderseits mit viel Einsatz weitgehend ausgeglichen geführten Partie hatten die Gäste aus dem Allgäu in der Offensive die besseren Lösungen. Dazu stand der Tabellenzweite in der eigenen Zone einen Tick stabiler. Von Vorteil für die Füssener war sicherlich, dass sie in allen drei Spielabschnitten trafen, bevor die Mannschaft von Dominik Quinlan aus ihren herausgespielten Möglichkeiten Kapital schlagen konnte. Den Gast konnte auch der frühe Torhüter-Wechsel im ersten Abschnitt nicht aus dem Rhythmus bringen. Andreas Jorde machte, nach einem Zusammenprall mit Andreas Persson ein wenig benommen, Platz für Benedikt Hötzinger.
  
    
TEV Miesbach
TEV unterliegt EV Pegnitz
(BYL)  Im Heimspiel am gestrigen Freitag unterliegt der TEV den Pegnitz Ice Dogs vor 280 Zuschauern mit 3:6 (0:3,3:1,0:1). Ein völlig verdienter Auswärtssieg der Gäste, bei denen Stürmer Roman Navarra mit 3 Toren und einem Assist neben Torhüter Julian Bädermann die Matchwinner waren. Der TEV lieferte seine bisher schwächste Partie und verlor abermals das 1. Drittel mit 0:3 (Tore Schwarz und 2x Navarra) und hatte dabei noch Glück dass die Gäste bei 2 weiteren Alleingängen nicht trafen. Offensiv zu riskant, zu weit weg vom Mann und defensiv sorglos agierte der TEV bis dahin. Im 2. Drittel war der TEV dann tonangebend und nutzte drei der zahlreichen Chancen durch Feuerreiter Felix (Czaika, Stiebinger) im Nachschuss, sowie Zahora (Slavicek, Gaschke), und Gaschke (Zahora, Slavicek) nach guten Kombinationen. Jedoch war auch Pegnitz im Konter durch Kercs und Navarra, der ungehindert über das komplette Eis skaten konnte, mit 2 weiteren Toren erfolgreich. So ging es mit 3:5 ins letzte Drittel. Auch hier begann der TEV dominant, wurde aber durch 4 teils zweifelhafte Strafzeiten innerhalb von 10 Minuten etwas ausgebremst und konnte danach nicht mehr entscheidend zulegen. Trainer Simon Steiner nahm bereits 3 Minuten vor Spielende Anian Geratsdorfer vom Eis, der im 1. Drittel Timon Ewert ersetzte, allerdings ohne Erfolg. So war es Kracht vorbehalten 1 Minute vor Schluss den letzten Treffer zu erzielen. Steiner war dann auch mehr als bedient von der Leistung seiner Mannschaft und fand auch in der Pressekonferenz noch keine Worte.
Nicht einfacher wird das Spiel am morgigen Sonntag bei den Schongau Mammuts. Die Hausherren verfügen über zwei strake Torhüter und einen kampfstarken Kader, bei dem die Stürmer Kopecky, Magg und Muzik ihre Torjägerqualitäten gezeigt haben. Sie sind breiter aufgestellt als in den letzten Jahren und können dadurch Ausfälle leichter kompensieren. Die Mammuts belegen nach 8 Spielen mit 8 Punkten den 13. Tabellenplatz und liegen aktuell 4 Punkte hinter dem 8. Platz, über den das Saisonziel Klassenerhalt bereits nach der Hauptrunde erreicht werden könnte. Für den TEV keine leichte Aufgabe, jedoch sollte es bei stabiler Defensive durchaus möglich sein zu punkten. „ Wir kassieren zu viele Gegentore bei Kontern, da wir regelmäßig Scheiben leichtfertig in der Vorwärtsbewegung abgeben oder die defensive Absicherung ignorieren“, berichtet Steiner und ergänzt „ dies müssen wir ganz schnell abstellen und auch defensiv präsenter agieren, um die Gegner konsequenter von unserem Tor wegzuhalten“. Verzichten muss Steiner womöglich auch auf Sebastian Deml, bei dem die Kniebeschwerden wieder akuter wurden. Mit einem Sieg könnte die Minimalrechnung von Steiner „ drei Punkte am Wochenende“ noch erfüllt werden, dazu bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
  
   
EHF Passau Black Hawks
Starke Defensive & Überragender Torhüter - Black Hawks gewinnen bei Tabellenführer EV Füssen
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag beim Auswärtsspiel in Füssen für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Vor 907 Zuschauern konnten die Dreiflüsse Städter den Altmeister EV Füssen mit 0:1 nach Penalty schießen schlagen. Der Schlüssel zum Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wenige Einzelaktionen, eine starke Defensivabteilung und ein überragend haltender Clemens Ritschel waren hauptsächlich für den Auswärtserfolg beim Tabellenführer verantwortlich. „Wir haben unter der Woche diese Dinge thematisiert. Jeder einzelne muss sich der Mannschaft und dem Verein unterordnen. Nur gemeinsam können wir in dieser starken Bayernliga bestehen – als Mannschaft in der jeder für jeden kämpft. In Füssen hat die Umsetzung des Matchplan bereits gut funktioniert. Da müssen wir darauf aufbauen und uns von Spiel zu Spiel verbessern. Bereits am Sonntag steht mit Landsberg der nächste Favorit für der Tür.“ so das Fazit von Coach Christian Zessack nach dem Spiel. Das Gamewinning Goal erzielte übrigens Rückkehrer Dominik Schindlbeck.
Im Heimspiel am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr gegen die HC Landsberg Riverkings bedarf es einer genau so starken Leistung um die Punkte in der Passauer EisArena zu behalten. Die Landsberger gelten als einer der Favoriten auf die ersten Plätze in der Bayernliga. Trainer Randy Neal hat den Kader gezielt verstärkt und nach dem Abgang von Slavicek Bohumil den Kanadier Tyler Wisemann zurück an den Lech geholt. Dazu wurde mit Dejan Vogl ein weiterer brandgefährlicher Angreifer von Ligakonkurrent Peißenberg verpflichtet. Ein Ausrufezeichen konnten die Landsberger am vergangenen Wochenende beim 4:5 Auswärtserfolg bei Tabellenführer EV Füssen setzen. Matchwinner für den HCL war Daniel Menge der gleich drei Treffer vorbereiten konnte.
Die Black Hawks wollen indes den Schwung und das Selbstvertrauen nach dem Sieg vom Freitag mit in die Partie gegen Landsberg nehmen. Erneut haben die Passauer bewiesen, dass sie in dieser Eishockey Bayernliga mit einer guten und geschlossenen Mannschaftsleistung jedes Team schlagen können. Insbesondere in der Passauer EisArena wollen die Habichte wieder zur Macht werden. Die Fans werden auch am Sonntag wieder wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft stehen und die EisArena in einen Hexenkessel verwandeln. „Die Mannschaft ist heiß darauf wieder eine Serie zu starten und die EisArena zur Festung zu machen. Jetzt gilt es morgen ab dem Eröffnungsbully die EisArena in ein Tollhaus zu verwandeln.“ freut sich Vorstand Christian Eder auf das Duell gegen Landsberg.
Das Heimspiel am morgigen Sonntag gegen den HC Landsberg in der Passauer EisArena beginnt um 18.30 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone sowie der Tankstelle Färber in Maierhof. -czo
  
    
ERV Schweinfurt
Einfach abhaken
(BYL)  „Heute war unser schlechtestes Spiel. Aber das war das erste schlechte Spiel, alle anderen Spiele spielten wir sehr gut.“, fasste Trainer Zdenek Vanc die 1:4-Niederlage gegen den ESC Dorfen in der Pressekonferenz zusammen.
Die Gäste aus Dorfen kamen gut in die Partie und nutzten ihre erste Überzahl zum 0:1 durch Sandro Schröpfer (9. Minute). Kevin Keßler, der heute im Schweinfurter Tor stand, hielt seine Mannschaft danach im Spiel. Marc Zajic hatte zum Ende des ersten Drittels wohl die besten Torchancen auf Schweinfurter Seite, doch er scheiterte an Torhüter Thomas Hingel.
Zu Beginn des zweiten Drittels nutzten die Mighty Dogs ihre Powerplays nicht um auszugleichen und kassierten stattdessen einen Unterzahltreffer von Tomas Vrba zum 0:2 (27. Minute). In der 35. Minute viel dann doch der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Viktor Ledin, der sich bei einem Alleingang gegen die Defensive der Eispiraten durchsetzte.
Im letzten Drittel besiegelten die Eispiraten dann recht schnell ihren Sieg. Nach 45 Sekunden fiel nach einem Abspielfehler der Mighty Dogs im eigenen Drittel das 1:3. Tomas Vrba erzielte dann in der 54. Minute noch das 1:4.
„Wir haben heute mit der Disziplin ein Problem gehabt. Es waren zu viele individuelle Strafen und auch mehr individuelle Fehler als in den letzten Spielen. Heute war nicht unser Tag. Wir müssen zum nächsten Spiel schauen, das für uns sehr wichtig ist, weil wir Derby spielen. Wir wollen zu 100% drei Punkte Heim bringen.“, hakte Zdenek Vanc nach der Partie die Niederlage gegen Dorfen ab und richtete seinen Fokus auf das Derby am Sonntag um 18 Uhr gegen die Kissinger Wölfe.
  
    
SC Forst
Erwartete Niederlage in Burgau - Nature Boyz mit Mini-Kader
(BLL)  Die Fahrt am Freitag nach Burgau zu den dortigen "Eisbären" brachte das erwartete Spielergebnis, zumal die Nature Boyz mit nur 12 Feldspielern starten konnten. Die spielerisch überlegenen Gastgeber gewannen dieses Punktspiel mit 9:3 (4:0, 3:1, 2:2) und bleiben ungeschlagener Tabellenführer in der Landesliga Gruppe 2.
Die defensive Marschroute, die Trainer Josef Bachmeier anordnete, schmeckten den Eisbären anfang des Spieles gar nicht. Sie erspielten sich zwar Chancen, doch der starke Markus Kieslich im Forster Tor war anfangs nicht zu bezwingen. Forst lauerte auf Konter und bekam die eine oder andere Chance. In der 10. Minute saß ein Forster auf der Strafbank, doch die Chance zum Ausgleich vergab Manfred Guggemos, der sich per Alleingang gegen die 5 Hausherren durchsetzte und knapp am Tor vorbeischoß. Den anschließenden Gegenangriff verwandelten die Gastgeber zur 2:0-Führung, in der 7. Spielminute gingen sie in Führung. In der 15. Minute ein Doppelschlag zum 4:0, mit dem man die Seiten wechselte.
Das zweite Spieldrittel war wieder geprägt vom Angriffswirbel der Eisbären. In der 25. Minute erhöhten sie auf 5:0. Eine unglückliche Situation in der 32. Minute, als Ron Zinner wegen eines Kniechecks zum Duschen geschickt wurde. Kurz darauf in der 34. Minute die 6:0-Führung. Daniel Ebentheuer startete knapp eine Minute später einen Alleingang, nachdem er von Tobias Dietz angespielt wurde und verkürzte auf 6:1 in der 35. Minute. Zwei Minuten später stellten die Hausherren den alten Toreabstand mit ihrem 7. Treffer wieder her.
Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste waren noch nicht richtig aus der Pause gekommen, als es bereits 10 Sekunden nach Wiederbeginn wiederum im Kasten von Markus Kieslich klingelte. Die Eisbären spielten weiter ihr "hochnäsiges Eishockey", wie es ihr eigener Trainer in der PK bezeichnete. In der 47. Minute bejubelten die Gästefans den 2. Torerfolg, denn Andreas Krönauer zog in Überzahl ab und traf zum 8:2. Daniel Ebentheuer war erneut in der 54. Minute zur Stelle, der ein Zuspiel von Daniel Anderl zum 8:3 nutzte. Den Schlußpunkt war dann den Hausherren vorbehalten, die in der 57. Minute den 9:3-Endstand erzielten.
Die Spieler um Trainer Josef Bachmeier haben bis zum Schluß gekämpft, sie wurden vom Fanclub stimmgewaltig unterstützt. Spielerisch war gegen diese "Profi-Mannschaft" nichts zu erreichen. Am Sonntag kommt der EV Bad Wörishofen zum Rückspiel, dann stehen auch wieder mehr Spieler zur Auswahl.
  
    
SE Freising
Black Bears ringen Ice Hogs mit toller Energieleistung nieder - Freising revanchiert sich mit 5:4 für Hinspiel-Niederlage
(BLL)  Da strahlten die Verantwortlichen der Black Bears Freising um die Wette mit Trainer Markus Knallinger und den Spielern. Im Hintergrund feierten die Fans, sofern sie zum Freisinger Anhang gehörten, zehn Minuten nach Spielende noch lautstark den 5:4-Sieg gegen Bayernliga-Absteiger EV Pfaffenhofen. Mit einer tollen Energieleistung revanchierten sich die Bears für die Niederlage vor zwei Wochen.
Die fast 300 Fans in der Weihenstephan Arena sahen ein rasantes, faires und begeisterndes Landesliga-Spiel mit viel Spannung. Kein Klassenunterschied mehr, wie noch beim Hinspiel in der Hallertau, sondern zwei gleichwertige Teams. Die „IceHogs“ haben die besseren Einzelspieler, die Freisinger – wo Coach Knallinger nach drei krankheitsbedingten Spielen mit Rumpfkader wieder aus dem Vollen schöpfen konnte und drei gleich starke Reihen zur Verfügung hatte – machten dies wett mit ungeheurem Einsatz. „Nach drei Niederlagen war dieser Sieg gut für unsere Psyche! Meine Jungs sehen, dass sie mit vollem Einsatz mithalten können. Heute hat unser größerer Siegeswillen den Ausschlag gegeben“, sagte ein stolzer Markus Knallinger nach dem Spiel.
Vom ersten Bully an sah man, dass beide Teams Tore schießen wollten, da gab es kein Abtasten oder Abwarten: Vollgas in Richtung Tor und dann Feuer frei lautete die Devise. Manuel Kühnl machte den Anfang mit einem Strich, doch IceHogs Torwart Philipp Hähl hatte einen ebenso starken Abend wie sein Gegenüber im Freisinger Kasten, Marco Krojer. In der 4. Minute versenkte Sebastian Kröger nach einer tollen Kombination über Christian Birk und Pavel Hanke die Scheibe zum 1:0. Freising wollte mehr, Pfaffenhofen den Ausgleich, so ergaben sich viele Chancen vor beiden Toren, allerdings mit deutlichem Übergewicht für die Hausherren, die stark aufspielten. Als ein Bear in der Kühlbox saß schlugen die IceHogs durch Duprey zum ersten Mal zu, zwei Minuten später nach einer blitzschnellen Kombination zum 1:2 durch Thiebing. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts scheiterten Martin Dürr und André Oesterreich zwei Mal, nachdem sie sich herrlich durchgespielt hatten.
Im zweiten Drittel änderte sich wenig, beide Teams blieben offensiv und fair, zeigten den Fans ein tolles Eishockey-Spiel. Freising stand mehrfach kurz vor dem Ausgleich, Pfaffenhofen scheiterte immer wieder an Krojer. Dann dezimierten sich die Hausherren erneut selbst, auch diese Überzahl nutzten die IceHogs eiskalt zum 1:3 durch Fardoe. Die Freisinger bewiesen Moral und ließen den Kopf nicht hängen, sahen, dass an diesem Abend etwas gehen konnte. In der 29. Minute passte Kröger aus dem eigenen Drittel auf „den“ Bears-Vorbereiter Kühnl, der schaute kurz auf und spielte die Scheibe exakt in den Lauf von Dürr: nur noch 2:3. Zwei Minuten später der verdiente Ausgleich: Johannes Weyer bediente Kühnl und der setzte nun Christian Birk perfekt in Szene. Jetzt gaben die IceHogs wieder deutlich mehr Gas und das Geschehen verlagerte sich stärker vor das Freisinger Tor. In der 35. Minute folgerichtig das 3:4 durch Duprey, die Bears standen in der Abwehr zu offensiv und hatten den kanadischen Spielmacher sträflich frei stehen lassen.
Im Schlussdrittel vereitelte Krojer zunächst das fünfte Tor gegen den alleine auf ihn zustürmenden Endress. Im Gegenzug der Ausgleich durch Pavel Hanke, Oesterreich hatte zwei IceHogs überspielt und exakt gepasst. Beide Mannschaften wollten jetzt den Sieg, Chancen dafür gab es zuhauf, doch die Abwehrreihen standen sicher mit ihren Goalies. Als die Freisinger auch eine zweiminütige Unterzahl schadlos überstanden, ging es in die Verlängerung. Beim Spiel mit nur noch je drei Feldspielern ist viel Platz, entscheidend sind daher oft die größeren Kraftreserven – und die hatten die Black Bears. Zunächst scheiterte Felix Kammermeier noch, kurz danach machte es Kevin Rentsch besser und versenkte die Scheibe zum 5:4-Sieg. Freising kann sich über zwei Punkte aus einem tollen Spiel freuen, entscheidend war an diesem Abend der Wille zum Sieg.
  
    
EV Moosburg
Die nächste erfolgreiche Aufholjagd: EVM nimmt aus Waldkirchen zwei Zähler mit
(BLL)  Mit einer unglaublichen Willensleistung hat der EVM abermals ein schon verloren geglaubtes Spiel gedreht: Kämpfte man sich daheim gegen Vilshofen nach einem 1:3-Rückstand noch in die Overtime, lagen die Grün-Gelben am Freitag beim favorisierten ESV Waldkirchen bereits mit 1:4 zurück und gewannen die Partie letztlich noch 5:4 (0:1, 2:3, 2:0, 1:0) im Penaltyschießen.
Vor rund einer Woche war Youngster Alexander Asen der Matchwinner – diesmal gab es allerdings mindestens drei „Helden“. Einer von ihnen war der immer besser in Tritt kommende Nolan Regan. Nachdem Tobias Hanöffner (32.) und Patrick Holler (39.) mit ihren Anschlusstreffern zum 1:3 bzw. 2:4 die Moosburger Punktechancen immerhin am Leben hielten, war es der junge Kanadier, der im Schlussdrittel der Partie die Wende gab. Kurz nach der Pause markierte er auf Möhle-Pass das 3:4 – und in der Schlussminute sorgte er gar für die Pointe des Spiels: Ausgerechnet als die mit tschechischen Ex-Profis gespickten Hausherren eine mehr als fragliche Überzahlsituation zugesprochen bekommen hatten (der „gefoulte“ Spieler fuhr hämisch gestikulierend an der Moosburger Bank vorbei) und sie die verbleibenden 60 Sekunden eigentlich nur noch zuende hätten spielen müssen, verloren die „Crocodiles“ im EVM-Drittel die Scheibe, Regan wurde von Lars Eigner auf die Reise geschickt und glich zum 4:4 aus. In der Verlängerung hätte er fast noch sein drittes Tor erzielt, scheiterte jedoch am Pfosten.
Aber zum Glück war da ja noch ein weiterer Held des Abends: Kevin Steiger. Als einziger der sechs Schützen traf er im folgenden Penaltyschießen und bescherte den Dreirosenstädtern damit den Zusatzpunkt.
Gestürzt haben sich die Moosburger Spieler nach Abpfiff allerdings auf Held Nummer drei: Goalie Carlo Schwarz. Er war, je länger das Match gedauert hatte, immer weiter über sich hinausgewachsen. Im Schlussdrittel, als Waldkirchen ohne Treffer blieb, zeigte er ebenso eine Glanzparade nach der anderen wie in der Overtime. Und was er gegen die tschechischen Routiniers im Penaltyschießen bot, lässt sich wohl nur noch mit dem Wort „Wand“ beschreiben. Auch EVM-Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger war begeistert vom Auftritt der etatmäßigen Nummer drei – und musste zugeben: „Den hatten wir vor der Saison überhaupt nicht auf dem Zettel.“
  
    
EHC Bayreuth
Überheblichkeit des Favoriten wurde bestraft
(BBZL)  Die ca. 80 mitgereisten Gästefans unter den 140 Zuschauern mochten es nicht glauben, als am Schluss dieser intensiv geführten Partie auf der Anzeigetafel ein 4:3 stand und man damit mit null Punkten die Heimreise antreten musste. 
Vorher sahen die Zuschauer eine Partie, in der die Underdogs aus Mitterteich die spielerische Überlegenheit der Gelb-Schwarzen mit viel Kampf ausglichen. Von der Mannschaft, die eine Woche zuvor noch gegen Regensburg mit 1:9 unterging, war nichts mehr zu sehen. 
Die mit mehreren Spielern versehene Mannschaft der Tigers, die im vergangenen Jahr noch in der Bayernliga auf Torejagd gingen, übernahm zwar von Anfang an die Initiative, blieb aber immer wieder an der massiven Deckung der Stiftländer hängen. Und kam man mal durch, war entweder der Pfosten (11. Min.) oder Spirek im Weg, der seinen Kasten lange Zeit sauber hielt und ein sehr gutes Spiel machte. Im Gegenzug war Mitterteich immer mit Kontern gefährlich, so dass auch Nicolas Sievers mehrmals eingreifen musste. Tore sollten aber im ersten Drittel nicht fallen.
Beide Mannschaften konnten im Mittelabschnitt bei 5 gegen 5 keine entscheidenden Aktionen setzen, so dass die Überzahlspiele herhalten mussten, um endlich Bewegung auf der Anzeigetafel zu erzeugen. Die Bayreuther zogen endlich auch ein druckvolles Powerplay auf und belohnten sich mit dem 0:1 durch Nikolai Pleger (24.), der auf Zuspiel von Schmidt von links abzog und Spirek erstmals überwand. Ebenfalls in Überzahl gelang Kapitän Pfänder in der 33. Minute der Ausgleich, Stephan Schmidt stellte aber drei Minuten später bereits den alten Abstand wieder her. So ging man in die Kabinen. 
Das Schlussdrittel wurde dann nickliger und intensiver. Ein Kniecheck gegen Tom Gräber und ein Check gegen Kopf und Nacken an Johannes Runge wurde nur mit zwei Minuten geahndet. Durch die vielen Unterbrechungen litt der Spielfluss, was besonders den Bayreuthern gar nicht schmeckte. Und dann zog Bäumler von der Blauen Linie ab und erzielte den Ausgleich. Die Antwort der Wagnerstädter folgte prompt – Johannes Runge bediente Stephan Schmidt, der fast im Gegenzug zum 2:3 einnetzte. Die Gäste drückten anschließend auf das 2:4, liefen aber bei eigener Überzahl in einen Konter und verursachte einen Penalty, den Patrick Pfänder eiskalt verwandelte. Danach ging es ziemlich wild hin und her. Auch in der Zeitnahme wurde es hektisch, die Schiedsrichter mussten öfter korrigierend eingreifen. Drei Minuten vor Schluss nutzten die Oberpfälzer eine weitere Strafzeit gegen die Tigers zur 4:3-Führung. Tigers-Coach Marco Zimmer zog bei Überzahl noch seinen letzten Trumpf und brachte einen sechsten Feldspieler für Sievers. Spirek stand zu der Zeit unter Dauerbeschuss, es sollte aber nicht sein – Mitterteich brachte mit Mann und Maus den Vorsprung über die Zeit. 
Es hatte den Anschein, als hätten die Favoriten aus Bayreuth die Grün-Weißen extrem unterschätzt, vor allem durch die 1:9-Pleite im Eröffnungsspiel gegen Regensburg. Womöglich ein Schuss vor dem Bug – man sieht, die Bezirksliga ist auch für gestandene Bayernliga-Spieler kein Selbstläufer mehr. 
Am nächsten Wochenende geht es weiter – am Samstag, 10. November um 17:30 Uhr folgt das im Oktober ausgefallene Heimspiel gegen den ERC Regen, am Tag darauf bereits ein weiteres Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt. Zwei Spiele gegen ambitionierte Mannschaften, in denen diese Scharte wieder wettgemacht werden kann.
  
    
EC Eppelheim
Eisbären unterliegen Bietigheim knapp
(RLSW)  Am Freitagabend mussten sich die Eisbären in der Neuauflage des letztjährigen Finales nach einem engen Spiel trotz der Tore von Marcus Semlow, Lukas Sawicki und Christian Pister mit 3:5 geschlagen geben.
Das zu Beginn sehr faire Spiel begann temporeich mit Chancen auf beiden Seiten. Doch eine frühe Unterzahl der Eisbären brachte die Eisbären in Rückstand, eine clever gespielte Überzahl der Gastgeber führte zum 0:1 aus Sicht der Eisbären (5.). Beide Teams zeigten einen guten Offensivdrang so dass beide Torhüter vermehrt im Fokus standen, jedoch alle Chancen vereitelten. Kurz vor Drittelende belohnten sich die Eisbären dann jedoch mit dem Tor von Semlow (20.), der zum 1:1 Pausenstand einnetzen konnte.
Auch im zweiten Drittel suchten beide Teams den Weg nach vorne. Während Bietigheim einen sehr guten Spielaufbau zeigte und so immer wieder gefährlich ins Eppelheimer Drittel kam, standen die Eisbären dort jedoch stabil und spätestens bei Jeromy Semtner war jeweils Endstation. Die Eisbären ihrerseits hatten jedoch auch beste Einschusschancen, wobei man mit mehr Präzision durchaus den Führungstreffer auf der Kelle hatte. In der 37. Minute zappelte der Puck sogar im Netz der Steelers, doch das Spiel wurde sekundenbruchteile zuvor bereits unterbrochen, so dass der Treffer nicht zählen sollte. Besser machten es kurz darauf die Gastgeber, die kurz vor Drittelende doch noch in Führung gingen (38.), was aus Sicht der Eisbären zwar ärgerlich, aber nicht ganz unverdient war.
Die richtige Antwort fanden die Eisbären direkt nach Wiederanpfiff, indem Sawicki die Führung erneut egalisieren konnte (42.). Die Freude währte jedoch nur kurz, denn ein clever platzierter Schuss am kurzen Eck brachte Bietigheim wieder in Front (45.). Exakt drei Minuten später zeigte Bietigheim seine individuelle Klasse, als Vostarek mit dem späteren Game-Winning Goal die Führung der Gastgeber sehenswert ausbaute, als er hinter dem Tor die Scheibe auf die Kelle nahm und ins obere Toreck „einhob“. Es drohte nun der bekannte Torreigen des Meisters, der über die Hälfte seiner Saisontore im Schlussabschnitt erzielt hatte. Doch die Eisbären nahmen den Kampf an und kamen ebenfalls schnell durch Pister erneut wieder heran (49.). Doch bevor die Eisbären den möglichen Ausgleich in Erwägung ziehen konnten, volltreckten die Gastgeber erneut zum 5:3 (51.). Unerklärlicherweise brachte der Gastgeber in der Folge plötzlich Härte ins Spiel, die zunächst zu sechs Minuten Überzahl der Eisbären führen sollte, die man jedoch nicht zum erneuten Anschlusstreffer nutzen konnte. Als sich dann in der Vorwärtsbewegung die Steelers zunächst einen Stockschlag an der Eppelheimer Defensive, kurz darauf auch vermeintlich unbeabsichtigt am ECE-Schlussmann Semtner erlaubten, entluden sich die Emotionen. Da sich hieraus jedoch wie schon zu Beginn des Spiels keine Überzahl für die Eisbären ergab, brachte Bietigheim den Sieg über die Zeit, der glücklich, aber nicht unverdient zu bezeichnen ist.
Für die Eisbären gilt es diese Niederlage schnell abzuhaken, denn mit 7 Spielen innerhalb von 3 Wochen steht ab Freitag eine wegweisende Phase der Saison an, bei der man die liegen gelassenen Punkte der bisherigen Saison zurückholen sollte.
  
    
ESC Hügelsheim
Rhinos gewinnen auch in Mannheim
(RLSW)  Der Aufwärtstrend des ESC Hügelsheim hält mit dem 7:2 Erfolg in Mannheim an. Der dritte Sieg in Folge bescherte den Baden Rhinos über Nacht den zweiten Tabellenplatz. Dieser kann allerdings heute Abend noch von Zweibrücken übernommen werden, die ihrerseits gegen die Maddogs antreten. Nach anfänglichem Abtasten beider Teams verwertete Dennis Walther nach cleverer Vorarbeit des neu zusammengeführten kanadischen Sturms Graham Brulotte und Cedrick Duhamel die erste Torchance der Rhinos zum 1:0 (5.). In der Folge erspielten sich die Rhinos ein leichtes Übergewicht, ließen aber gute Möglichkeiten genauso liegen wie die Maddogs die ihren.
Unterhaltsamer war da schon Drittel Nummer zwei, welches kurios endete. Doch der Reihe nach. 145 Sekunden waren gespielt, als Graham Brulotte nach Vorarbeit seinen Landsmanns das 2:0 erzielte. Die Antwort kam postwendend, nur 15 Sekunden später nutzte Christian Adamczak einen Stellungsfehler in der neutralen Zone und konnte durch Mithilfe des Innenpfostens den Anschlusstreffer erzielen. Doch war dies eher ein Weckruf als ein Aufbäumen, denn ansonsten ging die Partie im Mitteldrittel nur in eine Richtung. In der 25. Minute traf Cedrick Duhamel nach feinem Bullyanspiel von Dennis Walther zum 3:1. Selbst das erste Powerplay, welches bislang noch nicht zur großen Stärke der Rhinos zählte, sah vielversprechend aus. Die Scheibe lief gut durch die Reihen und endete bei Denis Friedberger, der aus dem seitlichen Slot passgenau in den Winkel zum 4:1 einnetzte (32.). Und weil es beim letzten Mal so gut geklappt hat, kopierten Dennis Walther und Cedrick Duhamel nach Bully im Angriffsdrittel den Treffer vom 3:1 kurzerhand nochmal zum 5:1 (37.). Nun springen wir aber in die Schlussminute. Die Rhinos agierten in Unterzahl, Andy Mauderer störte den Aufbau und bugsierte den Puck dadurch zu Christian Böcherer. Die dadurch entstehende 2-auf-1 Situation schloss Böcherer aus spitzem Winkel selbst ab und nagelte den Puck an die hintere Latte des Torgestänge, von wo der Puck wieder auf die Spielfläche prallte. Mauderer -mit bester Sicht- drehte bereits jubelnd ab, doch der Pfiff blieb aus, das Spiel wurde fortgesetzt. Die Sekunden vergingen und die Sirene löste den nächsten Unterbruch aus. Nun berieten sich die vier Schiedsrichter und gaben dem "Treffer" nachträglich die Anerkennung, als beide Mannschaften bereits in der Kabine waren. Nach der Eisaufbereitung wurde die Uhr auf den Zeitpunkt des Geschehens zurückgestellt und die verbleibenden 47 Sekunden des zweiten Drittels nachgespielt, ehe die Seiten für den Schlussdurchgang gewechselt wurden.
Hier passierte nicht mehr viel. Die Rhinos spielten die Führung souverän herunter, die Maddogs waren zwar bemüht aber an diesem Abend nicht mehr in der Lage das Spiel zu drehen. In der 50. Minute nutzte Noel Johnson die vierte Überzahl des Abends per Nachschuss zum 7:1. Drei Minuten später betrieb Moritz de Raaf mit dem 7:2 nur noch Kosmetik. Am Spielausgang änderte dies nichts mehr, die Rhinos gewinnen verdient und empfangen am kommenden Samstag die Hornets aus Zweibrücken zum Topspiel am Airpark.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets verlieren mit 3:4 (1:0/1:1/1:2/ 0:1) nach Penaltyschießen gegen starke Stuttgart Rebels
(RLSW)  Am Freitag stand die nächste Auswärtsbegegnung für den EHC Zweibrücken auf dem Spielplan. Mit 16 Feldspielern und 2 Torhütern machte sich der EHC auf den Weg nach Stuttgart.
Die Spieler Steven Teucke, Tomas Vodicka, Pascal Sefrin, Marco Voltz, Marc Lingenfelser und Robin Spenler konnten die Reise in die Landeshauptstadt nicht antreten. Dafür konnte Benedikt Peters eingesetzt werden. Als Back Up für Sebastian Trenholm stand Michelle Teucke bereit.
Auch die Rebels konnten 16 Feldspieler – 4 Verteidiger / 12 Stürmer und 2 Torleute aufbieten.
Geleitet wurde die Partie vom Schiedsrichtergespann Singaitis, Kerbel und Beitze.
Die Gastgeber, die bisher noch keinen Sieg in der laufenden Saison erzielen konnten, setzte die Hornets von Beginn an mächtig unter Druck. Immer wieder tauchten die Rebels frei, vorm glänzend haltenden Sebastien Trenholm, im Tor der Hornets auf. Er brachte mit seinen Glanzparaden die Stürmer der Heimmannschaft zur Verzweiflung.
Die Stuttgarter machten das Spiel, das Tor schossen die Hornets. Maximilian Dörr erzielte in der 16. Spielminute das 1:0 nach Zuspiel von Marco Trenholm und Marius Metzner.
Mit diesem, aus Sicht der Hornets, sehr schmeichelhaften Ergebnis ging es in die Drittelpause.
Zehn zu eins Torchancen für die Rebels drücken die Dominanz der Heimmannschaft an diesem Abend aus.
Im zweiten Spielabschnitt hatten die Hornest den besseren Start. Eine Minute war gespielt als erneut Maximilian Dörr den Puck im Tor der Rebels unterbringen konnte. Die Vorbereitung zu diesem Treffer kam von Marco Trenholm und Bernd Hartfelder.
Der starke Patrick Eisele, im Trikot der Rebels, erzielte keine zwei Minuten später den Anschlusstreffer zum 1:2. Danach hatten die Hausherren noch weitere Gelegenheiten. Auch drei Überzahlsituationen konnten die Rebels nicht in Tore umwandeln.
Somit ging es bei einem Spielstand von 2:1 ins Schlussdrittel.
Auch hier erwischten die Hornets einen Blitzstart. Der schnelle Fabian Fellhauer nutze das Zuspiel von Christian Werth und erzielte das 3:1 für die Hornets.
Danach hatten die Hornets nach vorne wenig zu bieten. Die Stuttgarter belagerten das Tor der Gäste. Das Anrennen wurde in der 51. Spielminute belohnt. Jesper Leis traf zum 2:3.
Kurz darauf erzielten die Rebels den verdienten Ausgleich. Diesmal konnte die numerische Überlegenheit auf dem Eis genutzt werden, Christopher Mauch traf zum Ausgleich.
Sieben Minuten waren jetzt noch zu spielen. Das Tor von Sebastian Trenholm stand nun unter Dauerbeschuss. Den Hornets gelang es nicht für Entlastung zu sorgen. Keiner Mannschaft gelang es noch einen Treffer zu erzielen. Also musste die Partie im Penaltyschießen entschieden werden.
Patrick Eisele war der erste Schütze und konnte Sebastian Trenholm im Tor der Hornets überwinden. Benedikt Peters scheiterte mit seinem Versuch am Stuttgarter Torhüter. Der zweite Schütze auf Stuttgarter Seite, Lutz Kästle, verwandelte seinen Penalty ebenfalls. Nun musste Dan Radke treffen, scheiterte aber am starken Jannis Ersel im Tor der Rebels.
Somit endete die Partie, absolut verdient mit 4:3 für die Stuttgart Rebels.
Das nächste Spiel der Hornets in der Regionalliga Südwest findet heute um 19 Uhr in Zweibrücken, gegen die Mad Dogs aus Mannheim statt.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg gegen Neuss
(RLW)  Souverän, mit viel Spielwitz und Leidenschaft: Die EG Diez-Limburg hat das Heimspiel gegen den Neusser EV mit 10:1 (3:0, 5:1, 2:0) und ist damit ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht geworden. Mit dem dritten zweistelligen Heimsieg der laufenden Saison festigten die Rockets den dritten Tabellenplatz.
Er ist wieder zurück. Und es fühlte sich an, als sei er nie weggewesen: Konstantin Firsanov. Im ersten Saisonspiel verletzt kehrte der Routinier nach sieben Spielen Pause in den Kader zurück. Mit zwei Toren gegen Neuss präsentierte sich der Stürmer gleich in Spiellaune, auch wenn der Trainingsrückstand nach zwei Einheiten auf dem Eis noch nicht abgearbeitet sein kann.
Ebenfalls in Torlaune präsentierte sich Tobias Schwab, der mit einem Doppelschlag die Rockets in Führung gebracht hatte (2., 8.). Bitter für die Gäste: Beim ersten Treffer hatte Keeper Patrick Fücker die Scheibe beim Schuss von Mark Corbett unglücklich an den Kehlkopf bekommen. Fücker konnte später zwar wieder auf der Bank Platz nehmen, wurde aber von der etatmäßigen Nummer eins Ken Passmann fortan zwischen den Pfosten ersetzt. Passmann sollte eigentlich passen und Kräfte schonen für das für Neuss wichtige Spiel am Sonntag in Lauterbach. Statt Pause gab es nun Scheiben - und davon reichlich. Denn die EGDL spielte kombinationssicher nach vorne. Das 3:0 durch Julian Grund (15.) noch im ersten Drittel war die logische Konsequenz.
„Ich habe früher selbst mal für die Lahntal Ducks hier in Limburg gespielt“, erinnerte sich Gästetrainer Boris Ackermann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Wer mich von damals kennt wird sich vielleicht gefragt haben, wie ich mich bei einem solchen Spiel heute in der Kabine benehmen würde. Ich muss sagen, bei so Typen wie Jens Hergt und mir damals auf dem Eis wären solche Ergebnisse vielleicht nicht so oft vorgekommen. Mir haben heute Charakter und Kampfgeist gefehlt. Auch wenn man sagen muss, dass Diez-Limburg natürlich hervorragend besetzt ist und das sehr routiniert und souverän gespielt hat. Die Rockets haben im letzten Drittel Gas rausgenommen, sonst wäre es noch deutlicher geworden.“
Seiner Mannschaft hatte er nach 27 Minuten in einer Auszeit die Frage gestellt, ob sie tatsächlich so weiterspielen wolle und hier heute Abend 13 oder 15 Tore kassieren möchte. Kurz zuvor hatten Alexander Engel in Unterzahl (21.), Florian Böhm (24.) und Mark Corbett (27.) auf 6:0 erhöht. Zwei weitere Tore steuerte Rückkehrer Firsanov bei (29., 37.), für Neuss traf zwischenzeitlich Timothy Tanke (33.) bei angezeigter Strafe für Diez-Limburg. 8:1 nach 40 Minuten, das Spiel war gelaufen.
„Ich bin heute hoch zufrieden“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt. „Wir haben das sehr souverän und routiniert gelöst heute.“ Ein Sonderlob gab es für die Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim, „die richtig Gas gegeben und geackert haben“. Nils Flemming (19 Jahre) hatte über 60 Minuten das Tor gehütet, dazu ließ Hergt die Junioren in einer eigenen Reihe ran: Jan Philipp Naumann (18) verteidigte an der Seite von Nils Krämer (22), im Sturm führte Kim Mainzer (23) die Formation der jungen Wilden an, in der sich offensiv Björn Asbach (19), Pablo Gimenez (19) und Max Stark (19) abwechselten. Durchschnittsalter der Reihe: 19,8 Jahre. Dennoch setzte die Reihe phasenweise auch spielerisch Akzente, ließ es zudem nie an Einsatz mangeln, scheute keine Auseinandersetzung.
Ergebnistechnisch machten Julian Grund (53.) und Pierre Wex (60.) den Deckel drauf und den Sieg zweistellig. Wichtige drei Punkte für die Rockets, die gegen Neuss auf Steve Themm, Emanuel Grund und Philipp Maier verzichten mussten. Am Sonntag ist die EGDL in Soest zu Gast. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, müssen jetzt in Soest nachlegen“, fordert Hergt.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons erkämpfen sich den nächsten Sieg!
(RLW)  Mit viel Arbeit, viel Kampf und einer Menge Spannung konnten die Ice Dragons am Freitagabend die drei Punkte in der Eishalle „Im kleinen Felde“ behalten und so auf Platz 6 der Tabelle springen. Dabei sah es knapp 30 Minuten lang nach einem ungefährdeten Sieg der Ice Dragons aus, doch die Gäste kämpften sich zurück in die Partie und verlangten dem Team von Jeff Job alles ab. Mit Hilfe der Fans, die mal wieder ihr feines Gespür bewiesen und die Mannschaft bedingungslos unterstützten, als die Unterstützung am meisten benötigt wurde, retteten die Ice Dragons am Ende den 3:2 Sieg über die Zeit.
Für Jeff Job war dieses Spiel eine Besonderheit: Mit 18 Spielern war der Kader so voll wie noch nie zuvor in dieser Saison. Und sein Team baute eine Menge Druck auf das von Mark Fleischer gehütete Tor der Gäste auf. Gehörte die erste Chance des Spiels noch den Gästen, die mit einem Alleingang nach nur knapp 60 Sekunden an HEV-Schlussmann Kieren Vogel scheiterten, fanden die Ice Dragons immer besser ins Spiel, kontrollierten großteils das Geschehen auf dem Eis. Die Gäste verließen sich auf Ihre starke defensive Grundformation, einen hervorragend aufgelegte Marc Fleischer im Tor und versuchten durch schnelle Konter Nadelstiche zu setzen, doch die Defensive der Ice Dragons war stehts auf dem Posten, ließ so gut wie nichts zu. Das änderte sich allerdings in der 8. Minute, als die Ice Dragons das erste Mal in Unterzahl waren. Sofort übernahmen die Boerdeindianer die Initiative, setzten die Ice Dragons unter Druck. Doch das Team um Kapitän Fabian Staudt hielt dem Druck stand, schaffte es immer wieder, sich zu befreien. Kaum wieder komplett, waren die Ice Dragons wieder am Drücker. Dann, in der 13. Minute war es endlich so weit. In Überzahl ging das Team von Jeff Job in Führung. Mit einer schnellen Kombination zogen Killian Hutt und Ben Skinner die Abwehrformation der Gäste auseinander, brachten dadurch Gleb Berezovskij in Position. Der zog mit einem „One Timer“ ab und Fleischer war machtlos. Jetzt waren die Ice Dragons voll im Spiel, hatten die Partie unter Kontrolle und genug Chancen, um zu erhöhen. Doch bei gleicher Spieleranzahl wollte die Scheibe einfach nicht über die Linie. Es war ein weiteres Überzahlspiel, dass die Führung auf 2:0 erhöhte. Erneut waren es Ben Skinner und Killian Hutt, die die Vorarbeit leisteten, dieses Mal stand am Ende Nils Bohle im Slot goldrichtig, um zu vollenden. Zum Ende des ersten Drittels sorgten dann aber noch einmal die Gäste für ordentlich Gefahr vor dem Tor von Kieren Vogel, als die Ice Dragons eine Unterzahlsituation überstehen mussten, doch mit vereinten Kräften überstanden verhinderten sie den Anschlusstreffer.
Zu Beginn des letzten Drittels hatte niemand das Gefühl, das Spiel könnte nochmal kippen. Die Ice Dragons drängten auf den dritten Treffer, jedoch fehlte immer wieder die Genauigkeit im Abschluss. Es dauerte so bis zur 28. Minute, ehe endlich das zu diesem Zeitpunkt verdiente 3:0 fiel. Nach Vorarbeit von Aric Schinke hatte Alexander Seel den Soester Goalie überwunden, der Jubel über seinen ersten Treffer in dieser Saison fiel entsprechend groß aus. Doch dann passierte etwas, was in dieser Saison bei den Ice Dragons schon des öfteren zu sehen war: Sie verloren ein wenig den Faden. Als dann die Gäste in der 33. Minute durch Felix Berger in Überzahl auf 3:1 verkürzten, wirkte es plötzlich, als wäre das Selbstvertrauen der Ice Dragons dahin. Die Anzahl der eigenen Fehler erhöhte sich, was die Gäste immer besser ins Spiel brachte. Einen dieser Fehler nutzte dann Igor Furda in der 37. Minute, der einen Konter zum 3:2 abschloss. Jetzt waren die Boerdeindianer am Drücker, berannten das Tor von Kieren Vogel, der den knappen Vorsprung jedoch bis zur 2. Pause halten konnte.
Im letzten Drittel sahen die Zuschauer dann nervöse, aber aufopferungsvoll kämpfende Ice Dragons. Unterstützt von den Fans, die ab spätestens jetzt keine Pause mehr machten und das Team durchgehend lautstark anfeuerten, bissen sich die Ice Dragons in die Partie, überstanden Unterzahlsituationen, vergaben Konterchancen aber taten eines nie: Aufgeben! Soest drängte auf den Ausgleich, doch Kieren Vogel und seine Vorderleute wollten die Führung einfach nicht hergeben! So fielen keine Tore mehr im letzten Drittel, es blieb bei diesem knappen Sieg der Ice Dragons.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Stark gekämpft aber leider keine Punkte gegen Neuwied
(RLW)  In einer zunächst ausgeglichenen Partie zeigten sich die Ice Aliens kämpferisch und nutzten ihre Chancen, mussten sich am Ende jedoch mit 5:7 geschlagen geben. Die Gäste gingen in der 8. Minute in Führung, doch die Außerirdischen reagierten prompt und holten sich durch Tore von Alexander Brinkmann und Tim Brazda die Führung. Das Spiel verlief auf gutem Niveau, beide Teams spielten engagiert und zum ersten Seitenwechsel stand es 3:3.
Der zweite Abschnitt hatte kaum begonnen, da schickte Hauptschiedsrichter Nikolas Neutzer Ratingens Tobias Brazda zum Duschen. Brazda hatte bei einem Check den Neuwieder Stürmer Tobias Etzel unglücklich am Kopf getroffen, der etwas benommen auf dem Eis liegen blieb. Zuschauer und Spieler konnten diese Entscheidung nicht nachvollziehen, hatte doch keiner ein Foul in dieser Situation erkennen können. Brazda erklärte nach dem Spiel, dass der Schiedsrichter ihm gegenüber die Strafe mit den Worten erklärt hatte: “nach der Berührung am Kopf muss ich eine große Strafe geben, es sitzt ein Schiedsrichter Beobachter auf der Tribüne.“
In der nachfolgenden 5minütigen Unterzahl machten die Gastgeber ihre Sache in der Defensive zunächst sehr gut. Fast vier Minuten dauerte es, bis Kevin Wilson auf Neuwieder Seite nach einem Solo von der Blauen Linie abzog und der Puck unhaltbar für Felix Zerbe im oberen Winkel einschlug. Den Ice Aliens blieb keine Zeit, über den Rückstand nachzudenken, denn die Treffer fünf und sechs für die Bären dauerten nur weitere 68 Sekunden. Die Ratinger gaben sich aber noch nicht auf und konnten bis zur Pause durch Sven Gotzsch noch einmal verkürzen. Im Schlussabschnitt kamen sie nach einer überstandenen Unterzahl durch Tim Brazda auf 5:6 heran, doch die Gäste antworteten nur eine Minute später und stellten den alten Abstand wieder her. Trainer Sikorski nahm noch eine Auszeit und für die letzten 20 Sekunden den Torwart für einen Feldspieler heraus, doch weitere Tore sollten nicht mehr fallen.
Beide Trainer resümierten nach dem Spiel, dass die große Strafe zu Beginn des zweiten Drittels die Entscheidung in der Partie herbeigeführt hatte. Krystian Sikorski zeigte sich trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.
  
    
Grefrather EG
7:4 gegen Dynamites - GEG siegt im Spitzenspiel 
(LLW)  Auch nach dem dritten Spiel der neuen Saison behält der Grefrath Phoenix eine "Weiße Weste". Im Spitzenspiel gegen die ebenfalls noch verlustpunktfreien Troisdorf Dynamite feierte das Team von der Niers am Freitagabend einen eindrucksvollen 7:4 (2:2,4:2,1:0)-Erfolg.
Dabei standen die Vorzeichen für die Blau-Gelben gar nicht so günstig, musste Trainer Karel Lang doch neben Goalie Rene Dömges auch auf die Verteidiger Stefan Bronischewski und Christian Robens, sowie seine bislang so treffsicheren Angreifer Dennis Lüdke und Sascha Schmetz verzichten.
Nachdem die Gäste durch zwei Treffer in der 4. und 11. Minute bereits mit 2:0 in Führung gegangen waren, machte sich mancher Phoenix-Anhänger wohl insgeheim schon auf einen bitteren Abend gefasst. Es sollte jedoch anders kommen. Nach der verschlafenen Anfangsphase meldete sich die GEG per Überzahltor durch Neuzugang Patrick Büren in der 16. Minute eindrucksvoll zurück. Spätestens als wenig später der ebenfalls neu zum Kader gestoßene Marvin Pilz von der blauen Linie zum 2:2-Ausgleich traf (17. Minute), war es ein Eishockeyspiel, das richtig Spaß machte. Zum einen, weil die Begegnung auf beiden Seiten zahlreiche Torszenen bot, aber auch, weil sich beide Teams keinen Zentimeter Eis schenkten und mit vollem, meist fairen Körpereinsatz zu Werke gingen. 
Nach der ersten Pause versuchten druckvolle Dynamites, die Kontrolle über das Spiel an sich zu reißen. Gleich mehrmals kamen die Gäste gefährlich vor das von Oliver Nilges gehütete Grefrather Tor. In dieser Phase etwas überraschend, ging jedoch die GEG in der 24. Minute erstmals in Führung, nachdem Roby Haazen Tim Wolff im Tor der Rheinländer überwinden konnte. Troisdorf verlor nach nunmehr drei Gegentreffern in Folge etwas den Faden. In der 27. Minute leistete man sich einen Abwehrfehler, welchen Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann prompt zum 4:2 bestrafte.
Das verrückte Spiel war auf den Kopf gestellt. Nach einem 0:2-Rückstand stand nun eine Grefrather 4:2-Führung auf der Uhr. Troisdorf fing sich jedoch schnell und gab seinerseits mit zwei Toren in der 29. und 33. Minute die direkte Antwort. Wer jetzt befürchtete, dass das Spiel erneut kippen würde, hatte die Rechnung ohne Grefraths Junioren-Stürmer Max Parschill gemacht. Scheiterte der 20jährige in der 35. Minute noch knapp am Troisdorfer Schlussmann, gab es in der 36. (bei Überzahlspiel) und 38. Minute für diesen nichts zu halten. Der 6:4-Zwischenstand mag den Dynamites wie ein Hammerschlag vorgekommen sein, hatten sie doch nur wenige Sekunden zuvor durch einen Pfostentreffer den 5:5-Ausgleich auf dem Schläger.
Der Schlussabschnitt verhieß noch einmal Spannung pur, denn die Gäste gaben auch jetzt keineswegs die Hoffnung auf die erneute Wende auf. Grefraths Defensive zeigte sich nun jedoch äußerst konzentriert und gestattete den Dynamites nun deutlich weniger. Ausgerechnet, als der Phoenix in der 50. Minute eine Unterzahlsituation zu überstehen hatte, fiel die Entscheidung: Noch vor der Mittellinie hatte Julius Krölls die Scheibe zur Befreiung in Richtung des Gäste-Tors geschlenzt und zur Verwunderung der Zuschauer zum 7:4-Endstand getroffen. Ein verrückter Schlusspunkt in einem verrückten Eishockeyspiel.
Damit bleibt die GEG auch im dritten Spiel der noch jungen Saison ungeschlagen. 
Karel Lang zeigte sich nach der Begegnung äußerst zufrieden mit der Leistung seiner 'Grefrather Jungs': "Wir haben heute gezeigt, dass wir auch kämpferisch dagegenhalten können. Alle drei Angriffsreihen waren sehr treffsicher, und auch in der Verteidigung haben alle Jungs einschließlich Oliver Nilges im Tor eine starke Leistung gezeigt". Ein besonderes Lob gab es noch für Fabian Czastrau und Yorck Löwenstein, die sich seiner Meinung nach zunehmend zur festen Größe in der Grefrather Defensive entwickelt haben.
Die ursprünglich für Sonntag, 04.11. (18.00 Uhr) vorgesehene Begegnung musste von Gastgeber Moers abgesagt werden. Weiter geht es für die GEG daher erst am kommenden Samstag, 10.11. (20.00 Uhr) bei den RealStars Bergisch Gladbach. 
  
    
EHC Troisdorf
Siegesserie gerissen
(LLW)  Mit nur einem Rumpfteam, dass mit Juniorenspielern ergänzt wurde, reisten die Troisdorf Dynamites am Freitag nach Grefrath.
Dennoch startet Troisdorf vielversprechend, denn Grefrath agierte zu Beginn sehr verhalten. Durch Treffer von Constantin Nocker und Justyn Tursas konnte Troisdorf mit zwei Toren in Führung gehen.
Aber bereits die zweite Strafzeit gegen Troisdorf nutzen die Grefrather für den Anschlusstreffer. Nur eine Minute später stand es dann 2:2.
Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Das zweite Drittel startete Grefrath wesentlich aktiver und setze Troisdorf zunehmend unter Druck. Durch Treffer In den Spielminuten 24 und 27 konnte Grefrath auf 4:2 davonziehen.
Troisdorf hielt dagegen und konnte auch durch einen Doppelschlag in der 29. und 33. Spielminute wieder den Ausgleich herstellen.
Leider war es dann wieder eine Strafzeit, die Grefrath ausnutzen konnte, um in Überzahl in Führung zu gehen.
In der 38. Spielminute gelang es Grefrath sogar erneut den Troisdorfer Keeper Tim Wolff zu überwinden. Mit 4:2 für Grefrath ging es in die letzte Pause.
Die Pause nutze Troisdorf für einen Torhüterwechsel. Daniel Scheck kam für Tim Wolff in den Kasten. Anscheinend ging dadurch ein Ruck durch das gesamte Team, denn Troisdorf war fast nur noch für dem Grefrather Tor und Oliver Nilges im Tor der Grefrather hatte alle Mühe keinen Treffer für Troisdorf zuzulassen.
Die Entscheidung viel in der 50. Spielminute. Troisdorf spielte in Überzahl im Grefrather Drittel und Julius Krölls von Grefrath schoss den Puck mehr aus Verzweiflung aus dem Drittel, der dann so unglücklich vor Daniel Scheck aufschlug, dass dieser unhaltbar den Weg ins Troisdorfer Gehäuse fand.
Alle weiteren Chancen der Troisdorfer konnte Grefrath erfolgreich abwehren, so dass am Ende ein etwas zu hoher Sieg für Grefrath mit 7:4 auf der Anzeigetafel stand.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Wir haben mit der kleinen Truppe gut gekämpft, aber zu viele Chancen zugelassen. Gegen die kommenden Gegner müssen wir hinten besser stehen, um die Chancen zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde nicht schon frühzeitig zu verspielen."
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 09.11.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Solingen statt.
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters gewinnen beim Hamburger SV
(RLN)  Die TAG Salzgitter Icefighters sind wieder da! Mit einem deutlichen 5:2 (0:1, 2:1, 3:0) im Gepäck kehrte das Team von Radek Vit vom Hamburger SV zurück. Dabei wechselten sich in den ersten 40 Minuten starke Leistungen mit unnötigen Fehlern ab, doch im letzten Abschnitt drehten die Stahlstädter komplett auf.
Trotzdem man im ersten Abschnitt auf Augenhöhe agierte und eigentlich gut in die Partie gekommen war, gelang den Hausherren der erste Akzent, als in der 16. Minute das 1:0 fiel. "Da haben wir ein bisschen geschlafen", sagte Vit und bemängelte, dass es im Anschluss wieder zu alten Gewohnheiten kam: "Wir haben dann wieder die Ordnung verloren, haben nicht mehr das gemacht was wir wollten und waren wieder zu ungeduldig!"
Dennoch blieb die Mannschaft vom Salzgittersee dran und sorgte durch Justin Spenkes Powerplay-Tor zum 1:1 (26.) für den Ausgleich. Das freute den Coach: "Unser Überzahlspiel war wieder deutlich besser!" Rund fünf Minuten später drehte Delf Sinnecker mit dem 1:2 (32.) die Partie. "Wir sind dann wieder rangekommen, aber es war in den ersten 40 Minuten eine Abwechslung zwischen gut erledigten Aufgaben und falschen Entscheidungen", so Vit. Folgerichtig glich Hamburg in der 37. Minute aus, die Begegnung war wieder offen.
Doch im Schlussabschnitt zwang das Team vom Salzgittersee den Hanseaten ihr Spiel auf. "Wir haben ein richtig gutes letztes Drittel gespielt und haben nur ganz wenig Fehler gemacht." Lukas Pfaffingers 2:3 (43.) drehte die Partie erneut, Tomas Lesko legte das 2:4 (48.) nach und Luca Häufler jagte die Scheibe zum abschließenden 2:5 (58.) in die Maschen.
"Insgesamt war das auch in der Höhe ein verdienter Sieg. Wir müssen aber schauen, dass wir nicht immer wieder die Ordnung verlieren, da müssen wir noch etwas cleverer sein", lautete das Fazit des Salzgitteraner Trainers.
  
    
ELV Niesky
Tornados siegen in Chemnitz
(RLO)  Mit nur 11 Spielern und 2 Torhütern fuhr Tornado-Trainer Jens Schwabe am Sonnabend, den 03.11.2018 nach Chemnitz. Die Nieskyer trafen dort in der Eissporthalle am Küchwald auf die Chemnitz Crashers, derzeit Tabellendritte der Liga. Trotz der personellen Engpässe gewannen die Gäste aus Lausitz am Ende klar mit 2:5 (0:0; 2:2; 0:3). Torschützen für den ELV Niesky waren 2x Philip Riedel, Daniel Wimmer, Chris Neumann und Marco Noack. 
  
    
Landesliga Berlin
Eisbären festigen 2. Platz
(LLB)  Nach dem 8:1 am Vortag beim ESC 07 Berlin gewannen die Eisbären Juniors auch ihr zweites Spiel des Wochenendes. Gegen die BSG Eternit wurde mit 19:0 (5:0/9:0/5:0) gewonnen.
Es wurde der erwartete Spielverlauf. Die Eisbären stürmten und die BSG beschränkte sich auf einige Konter. Und als Marco Mund nach 76 Sekunden das 1:0 erzielte, musste man schon Schlimmstes befürchten. Aber die BSG riss sich zusammen und dann war da noch Dennis Heyll. Der hatte etwas gegen weitere Gegentore und rettete einige Male hervorragend. Erst in den letzten vier Minuten des 1. Drittels konnten Bastian Retzlaff (16.), Dave Simon (17.), Kenneth Englisch (19.) und Yannick D’Arino (20.) auf 5:0 erhöhen. Eternit hatte einige gute Breaks, ganz ohne Beschäftigung war Juniors-Torhüter Philipp Lücke nicht.
Das 2. Drittel brachte zunächst zwei Tore von Dave Simon (22., 29.), der damit seinen Hattrick vollmachte. Nun trafen die Eisbären wieder regelmäßig und bis zur Pause erhöhten Yannick D’Arino (29.), Jakob Sauerzapfe (31.), Bastian Retzlaff (32.), Pierre Gläser (32.), Antonio Bräuer (33.), Pierre Gläser (36.) und Bastian Retzlaff, der nach 38 Minuten ebenfalls zu seinem Hattrick kam.
Dennis Heyll blieb weiter unter Dauerbeschuss, denn die Eisbären ließen nicht nach. Er hielt zwar einiges, dennoch gab es weitere Tore für die Gastgeber. Philipp Frank (43.), Pascal Lüdtke (52., 57.), der damit ebenfalls zu einem Hattrick kam, Dave Simon und Jakob Sauerzapfe sorgten für den Endstand.
Damit bleiben die Eisbären Juniors erster Verfolger der 1b des ECC Berlin. Eternit hat vorbildlich gekämpft und sie hatten auch ein paar gute Angriffe. Eine echte Chance hatten sie hier aber nicht.
Die Tabelle führt die 1b vom ECC Berlin an, die aus fünf Spielen 14 Punkte geholt hat, Dahinter folgen die Eisbären, die ebenfalls fünf Spiele absolvierten und einen Punkt weniger geholt haben. Neun Punkte aus fünf Spielen habe FASS 1c und die 1b der Blues geholt. Titelverteidiger ERSC (3 Sp.), der ESC 07 (4 Sp.) und der OSC (3 Sp.) haben sechs Punkte geholt. Der ASC Spandau konnte aus fünf Spielen einen Sieg holen, die BSG Eternit (4 Sp.) und der SCC (5 Sp.) warten noch auf den ersten Punktgewinn. (Norbert Stramm)

OSC Berlin – SCC Berlin: 153 Sekunden wie im Rausch
Es war ein Duell aus der unteren Hälfte in der Landesliga Berlin. Gastgeber OSC hatte bisher 3 Punkte aus vier Spielen geholt, beim SCC stand hingegen noch die 0. Aber Dank magischer 153 Sekunden im Schlussabschnitt setzten sich die Neuköllner am Ende mit 8:4 (1:2 3:1 4:1) durch und haben nun Anschluss ans Mittelfeld gefunden.
Auf dem Papier sah es vor der Partie nahezu ausgeglichen aus; der OSC bot 13 Feldspieler und Torhüterin Lilly-Ann Riesner auf, der SCC hielt mit 15 Feldspielern und Goalie Frank „Frankie“ Richter dagegen. Der wollte sich in dieser Saison eigentlich auf‘s „Altenteil“ zurückziehen, hatte sich aber von den SCC-Verantwortlichen - bedingt durch den Ausfall der etatmäßigen Goalies - für eine weitere Spielzeit in der LL Berlin überreden lassen.
Es ging auch gleich gut los in diesem Spiel. Ein erster Angriff des SCC wurde zwar geblockt, der Puck kam jedoch zu Sebastian Kohrt an der blauen Linie. Der zog kurzerhand ab und es stand 0:1. Lilly-Ann Riesner sah dabei unglūcklich aus, hatte die Scheibe aber wohl zu spät gesehen und so prallte die Scheibe von ihrer Matte zur Führung für die Gäste ins Tor. Die Charlottenburger behielten auch das Heft in der Hand, beim OSC lief in diesen Anfangsminuten nicht viel zusammen. So war es kein Wunder, dass der SCC seine Führung ausbauen konnte. Ähnlich wie beim 0:1 kam die Scheibe zu Hartmut Bartos und gegen dessen Schuss war die Neuköllner Torhüterin machtlos (7.). Aber der OSC gab nicht auf, kam nun besser ins Spiel und sorgte durch gute Einzelaktionen nun auch endlich für Gefahr vor dem Tor der Gäste. Der Lohn war schließlich das 1:2 durch Kevin Fleck  (15.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, beide Teams neutralisierten sich nahezu und beide Goslies wurde zwar beschäftigt, konnten aber ihren Kasten sauberhalten.
Was auch immer Fred Fleck seinen Mannen in der Pause gesagt hat, es zeigte Wirkung. Der OSC kam deutlich besser aus der Kabine und baute auch mehr Druck auf. In der 26. Minute fiel dann auch der ersehnte Ausgleich, Norman Schumann war im „Nachstochern“ erfolgreich. Fast exakt vier Minuten später dann sogar die Führung für die Gastgeber; Bo Schauer hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und schloss mit einem sehenswerten Schuss ab (30.). Aber eine Überzahl brachte dann den Ausgleich. 16 Sekunden waren gerade von der Strafe gegen Norman Schumann vergangen, als sich Karsten Röbisch von der blauen Linie in den Slot schlich und von Sebastian Dymke angespielt wurde. Unbedrängt war das 3:3 nur noch Formsache (35.). Aber zwei Minuten später sagte sich der OSC „Was die können, können wir auch.“ Florian Kämmerer hatte sich gerade auf der Strafbank hingesetzt, als der OSC durch Norman Schumann erneut in Führung ging (37.). Damit ging es dann auch in die zweite Drittelpause.
Die ersten 10 Minuten im Schlussabschnitt waren dann eher in die Kategorie „neutral“ einzuordnen, kein Team konnte sich entscheidende Vorteile erspielen. Aber Sebastian Kohrt kam dann im eigenen Drittel an die Scheibe, sah den durchstartenden Jonathan Maier und spielte diesen dann mit einem feinen Pass durch die OSC-Verteidiger an. Lilly-Ann Riesner war bei diesem 1 auf 1 machtlos und so ging es mit dem 4:4 wieder bei 0 los. Da es vom bisherigen Spielverlauf nicht so aussah, dass nun noch eine endgültige Entscheidung fallen würde, passierte justament das, was diese Sportart so aufregend und interessant macht. Der OSC ging ein wenig glücklich durch Chris Matiaschek erneut in Führung (53.) und plötzlich wie aus heiterem Himmel lief es bei den Neuköllnern. Norman Schumann (54,) und zweimal Bo Schauer (55./56.) schossen nach tollen Spielzügen den dann doch deutlichen Erfolg für die Hausherren raus. Der SCC hatte sich nach der erneuten Führung wie in Schockstarre präsentiert und auch von daher geht der Neuköllner Erfolg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Der OSC hat nun Anschluss ans Tabellenmittelfeld (7.), der SCC hingegen muss weiter auf seinen ersten Punkt warten. (Matthias Penk)
  


    
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Sonntag 4.November 2018
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