Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 11.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Nationalmannschaft, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Landesliga Berlin



    
Deutscher Eishockey Bund
Deutschland Cup: Niederlage nach Penaltyschießen vor großer Kulisse - Deutschland unterliegt den Eidgenossen mit 3:4 nach Penaltyschießen / 6.113 Zuschauer im KönigPALAST / Am Sonntag zum Abschluss gegen die Slowakei
(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste am zweiten Spieltag des Deutschland Cup eine Niederlage hinnehmen. Vor der tollen Kulisse von 6.113 Fans setzte sich die Schweiz knapp mit 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0, 0:1) gegen Deutschland durch.
Seine Premiere in der Auswahl des Deutschen Eishockey Bund e. V. (DEB) feierte Düsseldorfs Stürmer Leon Niederberger, der gemeinsam mit den anderen drei Debütanten (Lean Bergmann, Phil Hungerecker und Fabio Pfohl) im Kader stand. Münchens Danny aus den Birken hütete das Tor im Duell zwischen Silbermedaillengewinner und Vizeweltmeister.
Gleich zu Beginn erlebten die 6.113 Zuschauer im KönigPALAST einen turbulenten Auftakt. Nach einer frühen Strafe gegen die Schweiz traf Leo Pföderl mit seinem dritten Turniertreffer zur frühen Führung für die deutsche Nationalmannschaft. Im direkten Gegenzug gelang der "Nati" der Ausgleich durch Yannick Herren, der einen schnell vorgetragenen Konter erfolgreich abschloss. In der zehnten Spielminute legten die Schweizer durch Noah Rod nach, der aus dem Slot in den Winkel traf.
Im zweiten Drittel hatte der schön freigespielte Phil Hungerecker die erste Großchance für die DEB-Auswahl. Dessen Schuss landete allerdings nur am Pfosten. In der Folge konnten die Schweizer ihre Führung durch den zweiten Treffer von Noah Rod ausbauen. Danach wurde es für beide Teams in jeweils aufeinanderfolgenden Unterzahl-Spielen richtig brenzlig. Deutschland schaffte es mit großem Einsatz, eine 3-gegen-5-Situation abzuwehren.
Im Schlussabschnitt zunächst ein Schreckmoment: Goalie Danny aus den Birken hatten den Schläger eines Gegenspielers auf den Kopf bekommen und musste kurz danach das Eis verlassen. Für ihn übernahm Nürnbergs Torhüter Niklas Treutle. Wenig später stellte Lean Bergmann den Anschluss für die DEB-Auswahl her, der sein erstes Tor im Nationaldress erzielte. Marcel Noebels schoss 41 Sekunden vor dem Ende den vielumjubelten Ausgleichstreffer. In der Verlängerung ließen beide Goalies keine Treffer zu, sodass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste.  Dort erwies sich die Schweiz als treffsicherer – Lino Martschini schoss die Eidgenossen zum 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen.
Am Sonntag findet der dritte und letzte Spieltag des Deutschland Cup 2018 im KönigPALAST in Krefeld statt. Bereits um 11 Uhr trifft die Auswahl der Schweiz auf Russland. Um 14.30 Uhr bestreitet die deutsche Nationalmannschaft das Abschlussspiel gegen die Slowakei. 
U20- und U17-Nationalmannschaft bejubeln Turniersiege - U18 Frauen-Nationalmannschaft gelingt Sieg und zweiter Platz beim Heimturnier / DEB-Frauen und U16 Frauen-Nationalmannschaft müssen je eine Niederlage hinnehmen / U18-Nationalmannschaft gelingt Sieg gegen Dänemark
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft muss sich mit 0:4 (0:2;0:2;0:0) gegen die russische Frauen-Auswahl in der Schweiz geschlagen geben.
In der Partie waren gerade einmal 38 Sekunden absolviert, da musste Deutschland in Unterzahl spielen. Die Russinnen brauchten nur zehn Sekunden, bis Liana Ganeyeva die Führung erzielte. Lange Zeit blieb es bei dem Zwischenstand und die Spielanteile waren auf beiden Seiten verteilt. Die „Frauen-Sbornaja“ nutzte jedoch ein weiteres Überzahlspiel und Anna Shokhina netzte die Scheibe 29 Sekunden vor der Pausensirene ein.
Auch der Mittelabschnitt begann mit einer Strafe gegen die DEB-Auswahl. Die deutschen Frauen waren fast wieder komplett, da schoss Viktoriia Kulishova noch das 3:0. In der 25. Minute nahmen gleich zwei Spielerinnen in der Kühlbox Platz, somit musste Deutschland in doppelter Unterzahl spielen. Die Russinnen konnten in dieser Zeit durch Valeriia Pavlova die Führung weiter ausbauen. Mit vier Toren Rückstand ging es für das deutsche Team in die letzte Pause.
Beide Mannschaften schenkten sich weiterhin auf dem Eis nichts und immer wieder kassierten die Teams Strafzeiten. Die deutschen Frauen gaben sich nicht auf und kämpften weiter, aber am Ende konnten sich die Spielerinnen nicht belohnen. Russland gelang es mit insgesamt vier Überzahltreffer die Partie für sich entscheiden. Für die DEB-Frauen geht es am Sonntag gegen die Tschechische Republik weiter.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Durch die frühe Unterzahl und dem Gegentreffer war es ein schwieriger Start für uns. Nichtsdestotrotz kämpften sich die Mädels in das Spiel zurück und die Spielanteile im ersten Drittel waren auf beiden Seiten verteilt. Auch die nächsten Treffer sind in unserer Unterzahl entstanden. Die Mannschaft hat im letzten Abschnitt alles probiert und eine gute Leistung gezeigt, aber die Russinnen sind auch ein starkes Team. Nun fokussieren wir uns auf das morgige Spiel gegen Tschechien und die Mädels werden alles geben, um die Partie erfolgreich zu gestalten.“
Die deutsche U20-Nationalmannschaft bezwingt Norwegen mit 3:2 (1:1;2:0;0:1) beim Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf und holt sich den Turniersieg. Platz zwei belegt die Schweiz, dahinter folgen Norwegen und die Slowakei.
Es waren erst 40 Sekunden gespielt, da geriet Deutschland durch den Treffer von Simen André Edvardsen in Rückstand. Die Norweger erspielten sich in den folgenden Minuten ein Chancenplus, doch die DEB-Auswahl konnte in der 15. Minute den Spielstand egalisieren. Den Treffer erzielte Valentino Klos. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt geriet Norwegen des Öfteren in Unterzahl und die deutschen Kufencracks konnten zwei Powerplays erfolgreich nutzen. Zunächst brachte Tim Stützle Deutschland in Front und Tim Wohlgemuth baute die Führung aus. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die letzte Pause.
Die DEB-Auswahl verteidigte die Führung und erarbeitete sich zudem einige gute Tormöglichkeiten, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. In der 56. Minute kam Norwegen durch den Treffer von Sander Thoresen wieder heran. Doch die deutschen Spieler agierten clever und verteidigten den 3:2-Sieg.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir freuen uns über den Turniersieg – drei Erfolge aus drei Partien, die Jungs haben sich es verdient. Wir konnten durch die Spiele für die anstehende Weltmeisterschaft in Füssen neue Erkenntnisse gewinnen. Es ist uns bewusst, dass es ein Freundschaftsturnier war und wissen dies richtig einzuschätzen. Nun gilt es die besten Spieler für den WM-Kader zu finden. Unser großer Dank geht an den Deggendorfer SC und vor allem an Tom Daubner für die hervorragende Organisation. Es hat uns allen viel Spaß bereitet in Deggendorf zu spielen und freuen uns auf eine Wiederholung.“
Die deutsche U18-Nationalmannschaft gewinnt ihr letztes Spiel beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei mit 5:1 (1:1;3:0;1:0) gegen Dänemark und belegt damit den dritten Platz. Den Turniersieg sicherte sich Weißrussland vor dem Gastgeber. Auf Rang vier landete Dänemark.
Im ersten Drittel sorgte Julian Chrobot für die Führung der DEB-Auswahl. Die jungen Kufencracks ließen nur wenige Chancen der Dänen zu, doch eine Möglichkeit nutzte Viktor Lodahl zum Ausgleich. Mit einen 1:1 ging es in die erste Paue.
Im Mittelabschnitt drehten die Deutschen in der Offensive auf und erspielten sich viele Torgelegenheiten, auch bedingt durch einige Überzahlsituationen. In der 29. Minute brachte Florian Elias mit seinem Powerplaytor die DEB-Auswahl in Front. Enrico Henriquez-Morales baute die Führung wenig später aus und 52 Sekunden vor der zweiten Pausensirene erhöhte Christian Obu den Spielstand im Powerplay. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung ging es in die Kabine.
Im letzten Drittel spielten die deutsche U18-Nationalmannschaft clever und verteidigte souverän. Stürmer Elias konnte mit einem weiteren Treffer für den 5:1-Endstand sorgen. Mit dem Sieg gegen Dänemark sicherte sich Deutschland den dritten Platz beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei.
Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Wir haben 60 Minuten unser Spiel durchgezogen und zeigten auch eine gute kämpferische Leistung.Die Überzahlsituationen haben wir sehr gut genutzt, was auch zu zwei Toren geführt hat. Glückwunsch an die Jungs zum Sieg!“
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt ihr Abschlussspiel gegen die Schweiz mit 4:0 (1:0;1:0;2:0) und belegt am Ende Platz zwei hinter Japan und vor der Schweiz und der Slowakei.
Nachdem Japan am Mittag mit 6:0 gegen die Slowakei gewonnen hatte, ging es für die deutsche Mannschaft im direkten Duell gegen die Schweiz um den zweiten Platz beim Heimturnier in Bad Tölz. Beide Mannschaften neutralisierten sich in den Anfangsminuten. Die deutsche Mannschaft nahm mit zunehmender Spieldauer das Geschehen in die Hand. Ein Schlagschuss von Franziska Klinger in der fünften Minute wurde noch von einer Mitspielerin vor dem schweizerischen Tor abgefälscht, landete aber nur am Pfosten. Auch in der Folge war die deutsche Mannschaft spielbestimmend, aber im Abschluss noch nicht konsequent genug. Auf der anderen Seite hielt Tatjana Pfeifer ihrer Mannschaft weiter im Spiel. Der Schiedsrichter zeigte gerade eine Strafe gegen die Schweiz an, doch Klinger wartete gar nicht erst auf das Powerplay. Fine Raschke legte an der blauen Linie quer, Klinger nahm Maß und versenkte die Scheibe auf der Stockhandseite zur 1:0-Führung für Deutschland.
Im zweiten Drittel waren 32 Sekunden gespielt, da setzte sich Klinger gegen mehrere Gegnerinnen durch und erzielte mit einem Schuss ins Kreuzeck ihren zweiten Treffer an diesem Abend. Die deutsche Mannschaft fuhr einen Angriff nach dem anderen auf das gegnerische Tor. In der 25. Minute scheiterte Annabella Sterzik nur knapp an Caroline Spies im Tor der Schweiz. Jennifer Miller setzte nur anderthalb Minuten später einen Schuss ans Lattenkreuz. Beide Mannschaften gingen weiterhin ein hohes Tempo, die Vorstöße der Schweizerinnen konnte die deutsche Abwehr aber immer wieder erfolgreich abfangen. Mit einer 2:0-Führung ging es in die Kabine.
In den Anfangsminuten des letzten Drittels tat sich das deutsche Team schwer weiterhin das Spiel zu gestalten. Die Schweiz ließ weniger Räume zu und griff sofort an, wenn eine deutsche Spielerin in Scheibenbesitz war. Viereinhalb Minuten vor dem Ende hatte die deutsche Mannschaft nochmal eine Powerplaymöglichkeit. Eine Minute der Strafzeit war abgelaufen, da passte Ronja Hark auf Sarah Kubiczek, die nur den Schläger hinhalten musste und die Scheibe so zum 3:0 ins Tor abfälschte. Die Schweiz versuchte bei einer deutschen Strafe kurz vor dem Ende zwar noch einmal alles, nahm ihre Torhüterin vom Eis. Doch die DEB-Auswahl verteidigte gut und erzielte in Person von Kubiczek noch das 4:0 durch einen Treffer in das leere Tor.
Franziska Busch, U18 Frauen-Trainerin: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Die Mannschaft hat über 60 Minuten eine konzentrierte und disziplinierte Leistung abgeliefert. Sie hat sich an die Vorgaben gehalten und geduldig Drittel für Drittel hart gearbeitet. Aus einer stabilen Defensive heraus haben wir heute unsere offensiven Chancen nutzen können. Die Mannschaft bedankt sich bei der Turnierorganisation und dem EC Bad Tölz für die hervorragende Ausrichtung dieses Turniers, das für uns auf dem Weg zur Weltmeisterschaft wichtige Erkenntnisse gebracht hat.“
Die deutsche U17-Nationalmannschaft gewinnt mit 4:2 (0:1;3:0;1:1) gegen Frankreich beim Vier-Nationen-Turnier in Füssen. Durch den dritten Sieg holte sich die U17-Auswahl den Turniersieg.
Die Franzosen hatten den besseren Start und konnten in der vierten Minute die Führung durch Mathéo Cantagallo bejubeln. Die Auswahl von Bundestrainer Frank Fischöder versuchte den Spielstand auszugleichen, doch im ersten Drittel sollte dies nicht gelingen.
Im Mittelabschnitt lief die 22. Minute, als Ludwig Danzer das 1:1 erzielen konnte. Lediglich 42 Sekunden später legte Maximilian Menner für Deutschland nach. Noah Dunham konnte kurz vor der zweiten Pause die Führung für die deutsche U17-Auswahl ausbauen. Mit dem 3:1-Zwischenstand ging es in die Kabine.
Lange Zeit konnten die Deutschen das Ergebnis verteidigen, doch in der 56. Spielminute gelang dem Franzosen Enzo Baravaglio der Anschluss. Die Gäste nahmen ihren Goalie vom Eis, Justin Volek nutze die Situation und traf in das leere Tor zum 4:2-Endtstand.
Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Die Jungs haben eine klasse kämpferische Leistung gezeigt. Es war das dritte Spiel innerhalb von drei Tagen und die Mannschaft hat alles gegeben. Es war ein Arbeitssieg, aber auch ein verdienter. Vielen Dank an die großartige Organisation hier in Füssen.“
Im ersten von zwei Vergleichen unterlag die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft in Klastereč nad Ohri gegen Gastgeber Tschechien mit 2:0 (1:0;0:0;1:0).
Bereits in der zweiten Minute gingen die Tschechinnen durch einen Überzahltreffer in Führung. Das deutsche Team, dass auf insgesamt acht Stammspielerinnen auf Grund von Einsatz in der U18 Frauen-Nationalmannschaft sowie Verletzungen verzichten musste, ließ sich vom frühen Rückstand kaum beeindrucken und kam in der Folgezeit zu eigenen guten Offensivaktionen, aber leider ohne Erfolg.
Im Mittelabschnitt verlagerte sich das Spielgeschehen, auch aufgrund vieler Strafzeiten, vorwiegend in die deutsche Hälfte. Doch mit Kampfgeist und der überragenden Schlussfrau Felicity Luby konnte selbst eine fast zweiminütige doppelte Unterzahl überstanden werden.
Auch im Schlussdrittel waren die Gastgeberinnen deutlich überlegen. Deutschland konnte nur gelegentlich gefährliche Konter fahren, war hauptsächlich damit beschäftigt, weitere Gegentore zu verhindern. Das gelang bis 62 Sekunden vor Ende, als ein abgefälschter Schuss die Entscheidung brachte.
 
    
Starbulls Rosenheim
Spannung bis zum letzten Showdown – drittes „Eishockey meets Poker“ ein voller Erfolg
(OLS)  Am Donnerstagabend fand der bereits bekannte „Eishockey meets Poker“-Abend der Starbulls Rosenheim statt. Schauplatz war wie in den vergangenen Jahren das Casino Salzburg im Schloss Klessheim. Freudige Teilnehmer, die elegante Atmosphäre und ein spannendes Duell um den Sieg machten die Veranstaltung zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Um 17 Uhr starteten am emilo-Stadion zwei volle Busse in Richtung Schloss Klessheim nach Salzburg. Mit an Bord waren neben Spielern und Vereinsvertretern auch Sponsoren, Medienvertreter und die glücklichen Sieger verschiedener Gewinnspiele, bei denen man die Teilnahme an der Veranstaltung gewinnen konnte. Bei der Ankunft im Schlossgarten bot sich den Gästen der imposante Anblick des Schlosses, das in kräftigem Rot erstrahlte.
Dem Stehempfang mit ersten Getränken folgten einleitende Worte von Casino-Marketingchefin Marion Roseneder und Starbulls Sponsoringleiter Daniel Malguth. Dabei bedankte er sich im Namen der Starbulls für die Organisation des Events und die Möglichkeit, diese besondere Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder stattfinden lassen zu können. Nachdem die Gäste das Buffet genossen hatten und die Teams für das Poker-Turnier ausgelost wurden, ging es an die sieben Spieltische.
Pro Tisch war aus jedem Team ein Mitglied anwesend. Ziel war es, möglichst lange im Spiel zu bleiben, um wichtige Punkte für seine Mannschaft zu holen. Ein zusätzliches Highlight war das „Kopfgeld“ das auf jeden Starbulls-Spieler ausgesetzt war: schaffte man es, den Eishockey-Profi aus dem Spiel zu werfen, erhielt man dessen unterschriebenes Trikot.
Nach einer kurzen Erklärung der Croupiers und zusätzlichen Hinweisen („Ein Straight Flush kommt kaum vor“), wäre genau dieses Blatt in der ersten Runde Nicki Meier fast zum Verhängnis geworden. Durch eine überlegte Strategie konnte er sich und sein Trikot aber nochmal retten. So entwickelten sich an allen Tischen aufregende Partien, die den einen oder anderen bis zur letzten Karte ins Schwitzen brachten. Auf mehreren Bildschirmen im Pokerbereich konnte der aktuelle Spielstand mitverfolgt werden. Kurz vor Schluss lagen schließlich vier Teams gleichauf auf Rang drei in Schlagdistanz zur Spitze. Am letzten Tisch entschied sich dann der Abend zu Gunsten von Team „Daxlberger“. Dabei setzten sie sich knapp vor den Teams „Nowak“ und „Steinhauer“ durch. Die Gewinner freuten sich über je zwei VIP-Tickets für ein Heimspiel der Starbulls und je einen Pokerkoffer.
Nach der Siegerehrung und der Versteigerung eines unterschriebenen Dusan-Frosch-Trikots zu Gunsten des Starbulls-Nachwuchses ließen einige Teilnehmer den Abend noch privat an verschiedenen Spieltischen ausklingen, ehe es gegen 0 Uhr wieder zurück nach Rosenheim ging.
An dieser Stelle bedanken sich die Starbulls nochmal recht herzlich bei Marion Roseneder und ihrem Team des Casinos Salzburg für die perfekte Organisation und den hervorragenden Ablauf. Und auch allen Teilnehmern, Sponsoren und Medienvertretern möchten die Starbulls für den wunderbaren Abend danken.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
JETZT ERST RECHT: EHC WALDKRAIBURG LÄDT DIE FANS EIN
(OLS)  Die aktuelle Oberliga-Saison läuft für die Löwen vom EHC Waldkraiburg zwar noch nicht so wie erhofft und man wartet noch immer auf den ersten Sieg. Dennoch stehen die Fans der Industriestädter meist bedingungslos hinter ihrer Mannschaft und am Dienstag möchte man sich einschwören für die restliche Spielzeit und den Schulterschluss. Der EHC lädt seine Anhänger darum zum öffentlichen Training mit anschließendem kostenlosen Glühwein und Bratwurst vom Grill vor der Raiffeisen Arena.
EHC-Manager Thomas Höfner musste nicht lange überlegen und machte für diese besondere Aktion mit Glühwein und Bratwurst die private Schatulle auf, außerdem kündigte Interimscoach Sebastian Wolsch an, Grillwürste aus seiner sächsischen Heimat mitzubringen- man weiß beim EHC Waldkraiburg eben um die Bedeutung der Anhänger. Darum dieser ganz besondere Fanstammtisch. Geplant ist nun, am Dienstag, den 13.11.2018, ab 18:30 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abzuhalten, im Anschluss wird vor der Raiffeisen Arena gegrillt, es gibt Glühwein und auch der Fanshop wird geöffnet. Die Spieler stoßen nach Trainingsende und Dusche dazu und gemeinsam möchte man sich dann auf die restliche Saison einschwören. Außerdem kann man Kontingentspieler Bobby Chaumont, der in der vergangenen Woche in der Industriestadt kam, an diesem Tag zeigen, wie eng man in diesem Verein zusammensteht, denn für den Kanadier wird es die erste Einheit mit seinem neuen Team sein. Entsprechend können die Fans ihn beim Training gleich einmal anheizen für sein Debüt am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den EV Lindau- und möglicherweise wollen sich die Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen und sich gleich Chaumonts Trikot mit der Nummer 22 bestellen.
Der EHC Waldkraiburg freut sich auf einen entspannten Abend in angenehmer Atmosphäre und gemeinsam mit ihren Fans wollen die Löwen als noch verschworenere Einheit hervorgehen!
  
    
Herner EV
Team Nieberle/Albrecht - Herner EV 8 : 6 (2:1,1:4,5:1)
(OLN)  Es war ein würdiger Abschluss zweier langer Spielerkarrieren, der am Freitagabend in der Herner Hannibal-Arena gefeiert werden konnte. Und so wurden dann auch Christian Nieberle und Danny Albrecht nach dem Abpfiff gebührend von den Fans gefeiert. Dass das von beiden Spielern zusammengestellte und angeführte Allstar-Team am Ende mit 8:6 gegen das aktuelle Oberliga Team des Herner EV gewinnen konnte, ist lediglich im Sinne der Chronistenpflicht zu erwähnen. Der Spaß stand eindeutig im Vordergrund und so sahen die Fans eine Unterhaltsame Partie, von der vor allem Christian Nieberle nicht genug haben konnte. Denn er organisierte nach den 60 Minuten noch ein Penaltyschiessen, bei dem sich dann z.B. HEV-Keeper Michel Weidekamp von einem Mitspieler im Gehäuse vertreten ließ und selber zum Penalty als Schütze antrat. Während die HEV-Mannschaft von Guido Drongowski gecoacht wurde, stand bei den Allstars Frank Petrozza hinter der Bande. Der nahm dann zur Mitte der Begegnung eine Auszeit, die Erholungspause diente sicherlich auch schon zur Schonung für die anschließende After-Game-Party, die aktuell immer noch andauert. Natürlich zeigte Christian Nieberle zum Schluss noch einmal sein Kämpferherz, als er sich sechs Minuten vor Ende der 60 Minuten eine Rauferei mit HEV-Kapitän Michel Ackers lieferte. Er hatte im Vorfeld schon etwas in der Art angedeutet. Eigentlich hatte er sich Maik Klingsporn ausgesucht. Der musste allerdings kurzfristig krankheitsbedingt passen. Auch Marcus Marsall fehlte verletzungsbedingt ebenso wie Torhüter Janek Prillwitz. Nils Liesegang konnte aus privaten Gründen nicht mitwirken, war aber anschließend in der Kabine. Natürlich kamen sowohl Christian Nieberle als auch Danny Albrecht zum Abschied zu ihren Toren. Während Danny Albrecht ja bereits seine Trainerlaufbahn beim HEV begonnen hat, zeigte Christian Nieberle in den letzten Minuten seine neue Rolle als Schiedsrichter. Nach seiner Strafzeit tauschte er sein Spielertrikot gegen den Schiedsrichter-Dress und leitete nun das Spiel. Eine seiner ersten Entscheidungen war dann, Allstar-Coach Frank Petrozza wegen Meckerns von der Spielerbank zu verbannen. Auch Thomas Zuravlev hatte noch eine spontane Idee, er zog kurzzeitig das Trikot von Christian Nieberle an und schoss ein Tor für die Allstars. So endete die Partie noch sehr launig. Wünschen wir also beiden Akteuren alles Gute für ihre weitere Karriere als Trainer bzw. Schiedsrichter.
  
    
EV Füssen
EVF erobert sich durch 6:4 gegen Erding die Tabellenführung zurück
(BYL)  Spitzenspiel der Bayernliga, Zweiter gegen Dritter, Neuauflage der Oberliga Playdown-Paarung 2015. Die Begegnung EV Füssen gegen Erding Gladiators kann auf vielfältige Weise tituliert werden. Die rund 900 Zuschauer am Kobelhang brauchten ihr Kommen jedenfalls nicht zu bereuen, sondern bekamen eine weitere intensive Partie geboten, an deren Ende ein knapper, aber verdienter Füssener 6:4-Erfolg (1:1, 2:0, 3:3) stand, und mit diesem die Rückeroberung der Tabellenführung. Nicht auf Augenhöhe mit dem von beiden Teams gebotenen Niveau befand sich leider die Spielleitung.
Ohne den verhinderten Torhüter Andreas Jorde sowie die Verteidiger Christian Krötz und Lubos Velebny, dafür aber mit den Rückkehrern Florian Simon, Eric Nadeau und Vincent Wiedemann startete der EVF mit viel Schwung in die Partie, hatte sofort gute Chancen durch Payeur, Vaitl und Newhook. Erding konnte sich erst nach knapp sechs Minuten befreien und eigene Chancen heraus spielen. Ein Überzahlspiel nutzte allerdings Samuel Payeur zur Füssener Führung. Ebenfalls im Powerplay gelang Gästestürmer Tobias Feilmeier aber mit einem schnellen Angriff gegen die zu sorglose Abwehr der Heimmannschaft der Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt vergab zunächst der freigespielte Newhook die große Chance zur erneuten Führung, danach hatte Erding im Powerplay seine Möglichkeiten. Es dauerte bis zur Hälfte der Partie, ehe der bestens bediente Florian Simon einen Schlagschuss zum 2:1 in die Maschen setzte. Und als die Drittelpause schon greifbar nah war, fand mit Maximilian Dropmann ein weiterer Verteidiger von der blauen Linie genau die Lücke zum 3:1.
Vaitl und Payeur hätten im Schlussdrittel eine Vorentscheidung herbeiführen können, auf der Gegenseite scheiterte Krzizok zweimal an Benedikt Hötzinger. Auch Wood und Newhook hatten in der Folge sehr gute Chancen, einen Treffer machte aber erneut Erding durch Tobias Feilmeier, nachdem dem aufbauenden EVF-Verteidiger grenzwertig der Puck abgenommen worden war. Ein Solo von Tobias Meier konnte gerade noch gestoppt werden, danach kam es aber zu einem Powerplay des EVF, welches sich nach nur zehn weiteren Sekunden sogar in eine doppelte Überzahl wandelte. Diese Chancen ließen sich die Schwarz-Gelben nicht entgehen und stellten durch Maximilian Dropmann und Marius Klein auf 5:2. Es folgten vier Strafminuten gegen Füssen, in denen die Gastgeber einen gefährlichen Unterzahlkonter fuhren, dieser wurde jedoch abgefangen und im Gegenangriff traf Florian Zimmermann zum 5:3. Kaum wieder komplett lief Marc Besl alleine auf das gegnerische Tor zu, scheiterte aber. 58 Sekunden vor Spielende traf erneut Zimmermann zum Anschlusstreffer, ehe in der letzten Sekunde der Partie Samuel Payeur die Scheibe im leeren gegnerischen Tor versenkte.
Trainer Topias Dollhofer (Erding): „Beide Teams haben ihre Qualitäten im spielerischen Bereich, uns war klar, dass es eine schwierige Partie wird. Unser Einsatz über 50 Minuten hätte vielleicht mit dem einen oder anderen Punkt belohnt gehört, aber dann haben wir die Strafzeiten bekommen, nachvollziehbar oder nicht, und die Tore in Unterzahl. Am Ende waren wir heute nicht clever genug, um Zählbares zu erreichen. Glückwunsch an Füssen.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Wir wollten Erding von Anfang an unter Druck setzen, das ist im ersten Drittel nicht so gelungen, ab dem zweiten lief es dann besser. Wir haben sehr diszipliniert gespielt, unsere Chancen genutzt, und da wir mehr investiert haben auch verdient gewonnen. Sehr schade ist es, dass ein kontrolliertes Spiel so verlaufen muss, weil einer meint, ihm seinen Stempel aufdrücken zu müssen. Wenn Tore fallen bei Strafzeiten, die überhaupt nichts waren, dann muss man schon nach dem Sinn fragen.“ (MiL)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Zuhause weiter ungeschlagen - verdienter Sieg gegen Wölfe aus Bad Kissingen
(BYL)  Aufsteiger, Tabellenführer, Top Saisonstart. Mit den Wölfen aus Bad Kissingen gastierte am Freitag ein Team in Geretsried, welches einen Lauf hat. Die Mannschaft vom Spielertrainer Nemirovsky kämpfte sich durch starke Resultate, vor allem Auswärts, zum 10. Spieltag in der Tabelle ganz nach vorne. Hauptverantwortlich an der Bande der Rats war an diesem Abend Andreas Dornbach, der den verhinderten Ludwig Andrä vertreten durfte.
Auf eine Abtastphase verzichteten beide Teams, die Torhüter hatten gleiche alle Hände voll zu tun. Die Gäste eröffneten dann mit dem 0:1 durch Seewald (7.), der vor dem Tor zu viel Platz hatte und David Albanese keine Abwehrmöglichkeit bot. Die Rats brauchten etwas um sich von dem Gegentor zu erholen und waren kurzeitig ein bisschen von der Rolle. In manchen Situationen wirkte der ESC einen Tick zu lässig, es fehlte die letzte Konsequenz. In Überzahl war Ondrej Horvath im Nachsetzen jedoch über die kurze Ecke erfolgreich und erzielte den nicht unverdienten Ausgleich (17.).
Schlittschuhläuferisch und kämpferisch packte der ESC im zweiten Drittel eine Schippe drauf und konnte Bad Kissingen nun mehr unter Druck setzen, hatte bei einem Konter allerdings Glück nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Ein Konter war allerdings auch für die erstmalige Führung verantwortlich, den am Ende Florian Lechner mit einem harten Handgelenkschuss zum 2:1 abschloss (31.). Vorausgegangen war eine starke Scheibeneroberung von Jonas Köhler an der eigenen blauen Linie. Die Tormusik schallte noch aus den Lautsprechern, schon musste Wölfe-Torwart Dirksen erneut die Scheibe aus dem Netz fischen. Ondrej Horvath bestätigt seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen und erhöhte aus ähnlicher Position wie zuvor Lechner auf 3:1 (31.). Geschockt zeigten sich die Gäste aus der Kurstadt keineswegs, denn nur zwei Minuten später nutze Seewald eine Unordnung in der Rats-Hintermannschaft zum 3:2 Anschluss (33.). Worin sich beide Mannschaften jedoch gut ergänzten, war im Auslassen von hochkarätigen Torchancen. Das lag zum einen an den starken Torhütern, zum anderen am wohl leicht verrückten Visier beider Sturmabteilungen. Blitzsauber muss jedoch das Visier von Ondrej Horvath sein, denn nach einem erneuten Abwehrfehler der Gäste, nutzte er das perfekte Zuspiel von Stefano Rizzo zum 4:2 (39.).
Zu einem absolut wichtigen Zeitpunkt erhöhte Bernhard Jorde mit einem Strahl von der blauen Linie (kein Schreibfehler!) auf 5:2 und nahm den Wölfen damit erstmal etwas Wind aus den Segeln (45.). Danach hielt die Abwehr um David Albanese lange stand, wirklich gefährlich wurde es nur noch selten. Hemmerich brachte seiner Mannschaft mit dem 5:3 die Hoffnung zurück, noch war genügend Zeit auf der Uhr (54.). Die passende Antwort hatte einmal mehr der überragende Ondrej Horvath. In Überzahl fälschte er einen Schuss von Hans Tauber perfekt ab und sorgte mit dem 6:3 für die Vorentscheidung (56.). Der auffällige Seewald verkürzte 14 Sekunden vor Schluss zwar nochmal auf 6:4, doch am Sieg der Rats war nichts mehr zu rütteln.
Fazit: Die Taktik war klar: Den kleinen Gästekader mit vier Sturmreihen bearbeiten und versuchen müde zu machen. Im ersten Drittel war davon noch nicht viel zu sehen, aber ab dem zweiten Durchgang setzten die Rats die Vorgaben sehr gut um. Bad Kissingen produzierte durch das Forechecking des ESC einige Abwehrfehler, die letztlich auch genutzt wurden. Ondrej Horvath zeigte mit vier Toren eine sehr starke Leistung, aber auch der Rest der Mannschaft hat ein gutes Spiel abgeliefert.
  
    
EHC Klostersee
HC Landsberg Riverkings – EHC Klostersee 7:4 (4:2, 1:2, 2:0)
(BYL)  Keine Punkte in Landsberg für die Rot-Weißen, die nicht über die volle Distanz clever genug und in der eigenen Zone auch zu fehleranfällig waren, um keineswegs übermächtigen Gastgebern Zählbares abzuknöpfen. Bei den Riverkings in der Lechstadt unterlag die Mannschaft von Dominik Quinlan am Freitagabend mit 4:7. Berechtigte Hoffnungen auf einen Teilerfolg durfte man sich bis zum Anfang des Schlussdrittels machen. Trotz eines enorm problematischen Einstiegs in die Partie mit vier individuellen Schnitzern in der Defensive, durch die man bereits nach gut elf Minuten mit 1:4 im Hintertreffen lag. Aber die Truppe um Kapitän Bernd Rische zeigte einen riesigen Kampfgeist und auch Moral, arbeitete sich bis zur zweiten Pause hochverdient auf 4:5 heran. Um sich dann in den ersten beiden Wechseln in den letzten 20 Spielminuten quasi selbst wieder ein Bein zu stellen und den Riverkings zwei Tore zu "schenken". Von diesem erneuten Rückschlag erholte man sich nicht mehr, die Landsberger brachten den Vorsprung anschließend souverän über die Zeit.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn schockt Miesbach
(BYL)  Mit 7:0 gewinnt der EHC Königsbrunn überraschend deutlich sein Auswärtsspiel gegen den Traditionsverein TEV Miesbach. Dabei reichte den Brunnenstädter eine durchschnittliche Leistung gegen abschlussschwache Gastgeber.
Der TEV Miesbach musste in dem Spiel auf seinen 20-jährige Center Michael Grabmaier verzichten, dieser war erkrankt und somit die erste Angriffsreihe nicht komplett. Aber auch die erste Reihe der Königsbrunner musste umgestellt werden, denn Top-Scorer Patrick Zimmermann war ebenfalls krankheitsbedingt abgemeldet. Ansonsten konnte EHC-Coach Fabio Carciola auf alle Leistungsträger zurückgreifen und präsentierte sich mit drei kompletten Reihen.
Königsbrunn startete dabei optimal in die Partie und drängte sofort in das gegnerische Drittel, die Gastgeber unterschätzten die Situation und setzten nicht energisch genug nach, so dass es nach 28 Spielsekunden schon 1:0 durch den Treffer von Dominik Schönwetter stand. Miesbach kam nur allmählich in die Gänge und suchte den Weg ins Königsbrunner Drittel, doch die Angriffe wurden zu ideenlos vorgetragen und direkte Schüsse von EHC-Goalie Donatas Žukovas entschärft. Der EHC verteidigte konzentriert und beschränkte sich auf Gegenstöße, so dass es bis zum Drittelende bei der knappen Königsbrunner Führung blieb.
Nach Wiederanpfiff dauerte es nur 58 Sekunden, eher der Puck im Miesbacher Tor zappelte. Voraus ging ein Überzahlspiel der Königsbrunner, welches Hayden Trupp mit seinem Treffer zum 2:0 abschloss. Auch das 3:0 durch Matthias Forster fiel in Überzahl für den EHC, kurz vor der letzten Pause konnte Lukas Fettinger sogar noch einen Penalty zum 4:0 einnetzen. Miesbach war einfach zu harmlos in den Angriffen und erfolglos im Powerplay. Königsbrunn hingegen zeigte sich gnadenlos effektiv, die klare Führung nach 40 Spielminuten war hochverdient.
Im letzten Spielabschnitt beschränkte sich Königsbrunn auf Ergebnis verwalten, Miesbach versuchte immer wieder doch noch den Anschluss zu erzielen. Die Oberbayern waren aber zu ungefährlich in ihren Bemühungen, der EHC verteidigte und störte clever. In den letzten vier Spielminuten konnten die Brunnenstädter sogar noch drei weitere Treffer nachlegen, alle in Überzahl und sauber herausgespielt. Am Ende gewinnt Königsbrunn hochverdient seine Auswärtspartie gegen den TEV Miesbach, der jetzt tief in einer Krise steckt.
Die Oberbayern rutschen durch die Heimpleite auf den 10. Tabellenrang ab und müssen schleunigst ihre Probleme abstellen, sonst droht die Abstiegsrunde zur Landesliga. Der EHC hingegen erreicht nach diesem Spieltag den vierten Tabellenplatz und hat nun zum ersten Mal eine positive Tordifferenz. Goalie Donatas Žukovas schafft seinen ersten Shutout und krönt damit seine guten Leistungen der vergangenen Spiele.
Der Königsbrunner Trainer Fabio Carciola ist zufrieden mit der gezeigten Leistung: „Heute sind wir als Mannschaft aufgetreten und haben uns verdient die drei Punkte geholt. Wir haben fünf Strafzeiten des Gegners mit einem Tor abgeschlossen und das auch richtig gut gespielt. Besonders für Don freue ich mich, dass er heute kein Tor bekommen hat und uns wie immer ein guter Rückhalt war. Allerdings können wir nur kurz unseren Sieg feiern, denn am nächsten Wochenende stehen uns wieder zwei sehr schwere Gegner auf dem Programm, da können wir uns nicht einfach auf unseren Lorbeeren ausruhen und müssen ein paar Dinge noch besser machen.“
  
     
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks mit Auswärtssieg in Schongau - Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr gegen Dorfen
(BYL)  Es war ein Auswärtsspiel ganz nach dem Geschmack der Passau Black Hawks Fans. Am Freitagabend konnten sich die Dreiflüsse Städter mit 3:0 bei den Schongau Mammuts durchsetzen. Beide Mannschaften gingen abwartend und aus einer sicheren Defensive spielend in die Partie. So dauerte es bis zur sechzehnten Spielminute, bis der erste Treffer im Spiel fallen sollte. Alexander Janzen brachte die Habichte bei einer 5 gegen 3 Überzahl in Führung. Im zweiten Drittel machten die Hausherren aus Schongau mächtig Dampf. Keeper Clemens Ritschel und eine gut verteidigende Passauer Mannschaft verhinderten während der Schongauer Sturm- und Drangphase den Ausgleichstreffer. Im Gegenteil! Dominik Schindlbeck nutze einen Abpraller des Schongauer Torhüters zur 2:0 Führung für die Passau Black Hawks. Im letzten Drittel machten die Habichte im Powerplay alles klar. Erneut war es Dominik Schindlbeck welcher den Puck zum 3:0 Endstand im Kasten der Schongauer versenkte. Der Sieg in Schongau spült die Passau Black Hawks auf Platz acht der Tabelle. „Wir haben als Team überzeugt und die Punkte verdient gewonnen. Bereits am Sonntag haben wir die Chance uns unter den ersten acht etwas festzusetzen.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack.
Im Nachholspiel am Sonntag um 18.30 Uhr in der Passauer EisArena gegen die Eispiraten Dorfen wollen die Habichte ihre Siegesserie ausbauen. Drei Spiele sind die Passau Black Hawks mittlerweile ungeschlagen. Dabei haben die Passauer elf Tore erzielt und nur zwei kassiert. Als Schlüssel zum Erfolg setzen die Habichte auf eine geschlossene Mannschaftsleistung sowie eine gesunde Härte im Spiel. Ein Auge beim Spiel gegen Dorfen müssen die Passau Black Hawks auf die beiden Kontingentspieler Thomas Vrba und Lukas Miculka haben. Das Duo hat sich mittlerweile gefunden und ist in der Lage mit ihrem individuellen Können Spiele alleine zu entscheiden. Im Rennen um die ersten acht Plätze ist es für die Habichte unglaublich wichtig, dass Heimspiel für sich zu entscheiden. Dazu kommt, dass Dorfen ein Spiel weniger als die Passauer Eishockeycracks absolviert haben. „Die Jungs werden gut vorbereitet in das Spiel gehen. Jeder hat verstanden, dass es nur gemeinsam und mit dem nötigen Einsatz am Eis funktioniert.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack.
Die verkauften Tickets zum eigentlichen Spieltermin vom 07. Oktober sind selbstverständlich am morgigen Sonntag gültig. Tickets für das Heimspiel gegen Dorfen erhalten sie außerdem an folgenden Vorverkaufsstellen: Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone sowie der Tankstelle Färber in Maierhof. Die Abendkasse ist ab 17.30 Uhr geöffnet. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Glücklich aber dennoch verdient gewonnen
(BYL)  Es hätte von Beginn an eine ganz andere Richtung einschlagen können, da war man nach dem 1. Drittel mit dem 0:1 durch Ernst Findeis, für Dorfen noch sehr gut bedient. „Wenn es ganz blöd läuft ist das Spiel nach den ersten 20 Minuten entschieden, Michael Resch war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht höher ausfällt.“ So Trainer Sepp Staltmayr nach dem Spiel.
Dorfen ließ die „Eishackler“ am Leben und diese fingen sich im Mittelabschnitt und zwar deutlich, wie ausgewechselt war die Staltmayr-Truppe. In der 23. Minute eröffnete Dominik Ebentheuer den Torreigen in Überzahl. Drei Minuten später konnte Eichberger die Scheibe über die Linie bringen. Wiederum drei Minuten später war es Maxi Malzatzki der zum 3:1 traf und in der 30. Minute war es Valentin Hörndl der auf Zuspiel von Martin Andrä die Führung zum 4:1 ausbaute. Mit 4:1 ging man zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt kamen die „Eishackler“ weiterhin zu guten Möglichkeiten um die Führung noch weiter auszubauen oder das Spiel sogar zu entscheiden aber Dorfen fand wieder zurück in das Spiel und konnte in der 46. Spielminute den 4:2 Anschlusstreffer durch Johannes Kroner erzielen. Doch in der 50. Minute machte der Spieler des Spiels auf Seiten der Peißenberger Manfred „Magic“ Eichberger den Deckel drauf und erzielte in einem Break mit einem satten Schlagschuss in`s rechte obere Kreuzeck das entscheidende 5:2.
John Samanski, der Trainer der „Eispiraten“ sagte nach dem Spiel, das es auch aufgrund der momentanen Sechs Ausfälle nicht möglich sei, derzeit konstantes Eishockey zu spielen und nur ein gutes Drittel, reicht in Peißenberg nicht aus, um etwas Zählbares mitzunehmen.
Mit diesem Sieg machen die „Eishackler“ einen kleinen Sprung auf Platz 7 und fahren am Sonntag nach Geretsried, die am Freitagabend den Tabellenführer Bad Kissingen mit 6:4 besiegten und weiterhin ohne Punktverlust zu Hause bleiben. 
Die TSV-Mannen hoffen auch auf zahleiche Unterstützung der Peißenberger Zuschauer und vielleicht können wir alle Gemeinsam den „Eishacklern“ zum Sieg verhelfen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten erbeuten drei wichtige Punkte beim SC Reichersbeuren - ESV Buchloe gewinnt trotz kurzem Blackout im Mitteldrittel verdient mit 5:2
(BLL)  Dank einer über weite Strecken konzentrierten Leistung haben die Buchloer Piraten am Freitagabend verdientermaßen den zweiten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Gegen den SC Reichersbeuren holten die Freibeuter beim 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) Erfolg in der Bad Tölzer Eisarena drei Punkte, die gegen den unmittelbaren Konkurrenten um die Top-Fünf Ränge fast schon doppelt wert sind. Denn damit ziehen die Piraten vor dem Sonntagspiel gegen Farchant auch in der Tabelle erst einmal am SCR vorbei.
Der ESV startete fokussiert und dies wurde gleich in Form der frühen Führung belohnt. So dauerte es gerade einmal 81 Sekunden, bis Timo Hauck die Scheibe nach einem gewonnenen Bully in die Gefahrenzone vors Tor brachte, wo Michal Telesz den Puck zum 1:0 über die Linie drückte. Doch nur fünf Minuten später nutzten die Gastgeber eine kurze Unaufmerksamkeit der ESV-Hintermannschaft zum Ausgleich, als Kapitän Andreas Andräs Distanzschuss hinter Buchloes Schlussmann Arion Martinaj zum 1:1 einschlug (7.). Die Gennachstädter zeigten sich aber nicht großartig geschockt und gingen abermals in Front. Eine sehenswerte Kombination über Marco Göttle und Michal Telesz erreichte Timo Hauck im Slot, der dem langjährigen Oberligakeeper Sandro Agricola im Reichersbeurer Tor keine Abwehrchance ließ (8.). Auch im Anschluss hatten die Buchloer die absolut faire Partie ganz gut im Griff. Defensiv versuchte man eng am Mann zu stehen – was auch größtenteils gelang – und offensiv suchte man schnell den Weg zum Tor. Ein weiterer Treffer fiel aber bis zu Pause dennoch nicht mehr.
Im Gegensatz zum Auftaktdrittel erwischten die Buchloer im zweiten Abschnitt dann allerdings einen Katastrophenstart, da Robert Schatton schon 13 Sekunden nach Wiederbeginn Martinaj am kurzen Eck zum 2:2 Ausgleich überraschte. Auch im Anschluss wirkten die Piraten jetzt wie von der Rolle. So hätte Sekunden später Andreas Pfaff die Partie binnen weniger Augenblicke fast komplett gedreht. Doch dieses Mal reagierte der ESV-Tormann klasse. Trotzdem waren die Buchloer auch in den folgenden Minuten weiterhin viel zu zaghaft, weshalb die Hausherren weiter Morgenluft witterten. Erst gegen Drittelmitte kamen die Piraten wieder etwas besser zurück in die Spur und konnten sich zu diesem Zeitpunkt glücklich schätzen, dass der SCR diesen zehnminütigen Blackout nicht noch mehr bestraft hatte. Stattdessen schlugen die Rot-Weißen wieder zu: Einen gelungenen Angriff über Alexander Krafczyk setzte John Boger aus spitzem Winkel nach genau 31 Minuten zur erneuten 3:2 Führung in die Maschen. Dadurch begünstigt kam nun auch die Sicherheit wieder zurück ins Spiel, sodass man mit dem allerdings immer noch hauchdünnen Vorsprung zum zweiten Mal in die Kabinen gehen konnte.
Aus diesen kamen die Pirates im entscheidenden Durchgang nun deutlich konzentrierter, weshalb man in den finalen 20 Minuten auch nichts mehr wirklich anbrennen ließ. Denn schon nach 43 Minuten besorgte Robert Wittmann das beruhigende 4:2, als er Tormann Michael Iszovics flach überwand. Iszovics hatte zuvor Agricola beim letzten Seitenwechsel im Kasten der Oberbayern ersetzt. Dem Tor vorausgegangen war eine starke Puckeroberung von Alexander Krafczyk, der dann Wittmann in der Mitte bedient hatte. Dieser nahm die alles andere als einfach zu kontrollierende Scheibe toll an und schloss eiskalt ab. Anschließend agierten die Buchloer clever und ließen defensiv selbst in Unterzahl nicht mehr all zu viel zu. Beste Gelegenheit zum Anschluss hatten die Reichersbeurer noch unmittelbar nach dem 4:2, doch Martinaj entschärfte einen Alleingang von Samuel Matha stark mit der Fanghand (44.). Und so lief den Gastgebern zusehends die Zeit davon, während der ESV geduldig auf die abschließende Entscheidung lauerte. Diese fiel dann nach 53 Minuten, als Alexander Krafczyk mit dem 5:2 endgültig den Deckel drauf machte und den größtenteils gelungenen Auswärtsauftritt mit drei wichtigen Punkten besiegelte. 
  
    
SC Forst
In Garmisch gabs nichts zu holen - Nature Boyz unterliegen gegen Farchant
(BLL)  Dass die Trauben in Garmisch-Partenkirchen gegen den gastgebenden TSV Farchant hoch hängen, war schon vor dem Treffen bekannt, die Niederlage fiel mit 9:2 (3:0, 4:2, 2:0) recht deutlich aus.
Am Freitag Abend begannen die Nature Boyz mit Mathias Zink im Tor und wollten mit den Gastgebern mitspielen, was bis zum ersten Torerfolg der Gastgeber auch sehr gut gelang. Die Gäste hatten anfangs mehr vom Spiel und erspielten sich ein paar Chancen. Anton Radu jedoch war der Spielverderber in der 8. Spielminute, als er zur 1:0-Führung einschoß. Ab diesem Treffer kippte das Spielgewicht zu Gunsten der Gastgeber, die jetzt das Spiel bestimmten. Der Lohn ihrer Angriffsbemühungen folgte in der 15. Spielminute, als in Überzahl der Ex-Peißenberger Thomas Wasl die Scheibe unter die Latte schlenzte. Kurz darauf, wieder waren die Gastgeber in Überzahl, der 3:0-Pausenstand durch den Vierfachtorschützen Anton Radu.
Im Mitteldrittel wurde der Druck durch die überlegenen Gastgeber höher, die Folge war, wieder in Überzahl, die 4:0-Führung in der 22. Spielminute. Die Gäste waren zu Konterangriffen gezwungen, die Bemühungen wurden in der 27. Minute belohnt, als der Förderlizenzspieler Max Willberger seinen ersten Treffer für die Nature Boyz in Überzahl erziehlen konnte. Manuel Weninger hatte abgezogen, den Abpraller verwandelte er reaktionsschnell. Im Gegenzug in der gleichen Spielminute die kalte Dusche, denn schon stellte Anton Rauh den alten Toreabstand wieder her. In der 31. Minute konnte Daniel Ebentheuer, wieder in Überzahl, auf 5:2 abstauben, nachdem Bastian Grundner auf Zuspiel von Daniel Anderl abzog, Dennis Schlickenrieder ließ den Schuß abprallen. Die reifere Spielanlage der Einheimischen war deutlich zu sehen, sie waren in den entscheidenden Momenten einfach schneller am Spielgerät. So erhöhten sie in der 35. und 38. Minute folgerichtig durch Wasl und Watz auf 7:2, mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte Pause.
Andreas Scholz löste zu Beginn des letzten Spielabschnittes Mathias Zink ab. Diese Maßnahme brachte nur kurzzeitig Erfolg, denn in der 44. Minute erhöhten die Farchanter auf 8:2, Anton Radu war wieder dafür verantwortlich. Den Schlußpunkt in der jetzt einseitigen Partie setzten die beiden Kastners auf Farchanter Seite. In Überzahl überwand Sebastian Andreas Scholz in der 52. Minute auf Zuspiel von Benedikt zum 9:2 Endstand. 
Die Mannschaft um Trainer Josef Bachmeier konnte dem aktuell Tabellenzweiten mit spielerischen Mittel nicht in Gefahr bringen, der Einsatz stimmte. Am Sonntag sind die Nature Boyz spielfrei und empfangen am kommenden Freitag den EV Fürstenfeldbruck im Peißenberger Eisstadion.
  
   
SE Freising
Black Bears verlernen in Minute 59 das Eishockey spielen - Freising verliert nach 3:0 und 5:2 in Vilshofen noch 5:6
(BLL)  Coach Markus Knallinger war richtig sauer auf sein Team, das sich beim ESC Vilshofen in der letzten Minute der regulären Spielzeit innerhalb von 41 Sekunden drei Tore einschenken ließ. Die Spieler selbst waren fassungslos und ungläubig. „So etwas ist uns noch nie passiert“, sagte Manuel Kühnl. 3:0 und 5:2 hatten die Bears geführt, das Spiel im Griff gehabt – und dann verloren sie doch noch 5:6.
Vilshofen hatte zuvor vier Auswärtsspiele und freute sich vor gut 200 Zuschauern im offenen Eisstadion auf das erste Heimspiel. Das wurde zunächst sehr deutlich dominiert von den Gästen aus Freising, die klasse Eishockey spielten. Martin Dürr in der siebten, Felix Kammermeier in der achten und Marcus Mooseder in der 15. Minute hatten auf 3:0 gestellt, bis dahin spielte und kombinierte nur eine Mannschaft. Doch bereits jetzt schlichen sich im Angesicht des vermeintlich sicheren Sieges Leichtsinnigkeiten, fast Überheblichkeit ein. Und so kamen die Hausherren, ohne dass sie wirklich besser wurden, durch Blaha und Todt noch vor dem ersten Pausentee zu zwei Treffern.
Durchgang zwei plätscherte dann so vor sich hin. Freising hatte sich wieder gefangen ohne große Torchancen, Vilshofen wollte, konnte aber nicht. Und so blieben in einem sehr fairen Spiel ein paar Strafzeiten auf beiden Seiten die größten Highlights.
Das änderte sich dann im Schlussabschnitt. Nach einer deutlichen Ansage durch Knallinger gaben die Bears wieder so richtig Gas: Johannes Weyer in der 49. und Christian Birk in der 54. Minute stellten wieder den alten Drei-Tore-Abstand her. Freising dominierte das Spiel eindeutig. Zwei Minuten vor Schluss nahmen die „Wölfe“ zwar ihren Torwart vom Eis, hatten fortan einen Feldspieler mehr. Doch angesichts der guten Vorstellung der Bears war jedem im Stadion klar, dass es nur noch um ein bisschen Ergebniskosmetik ging. Was dann allerdings in der 59. Minute genau passierte, das konnte im Nachgang keiner erklären, „wir haben gespielt wie die schlimmste Schülermannschaft, das darf uns einfach nicht passieren!“, versuchte Knallinger seine Worte moderat zu fassen. Innerhalb von nur 41 Sekunden kassierten die Bears nämlich tatsächlich drei Tore, den vierten und fünften Gegentreffer sogar binnen zehn Sekunden. Die Vilshofener hatten es tatsächlich geschafft, die Verlängerung zu erzwingen. In der dauerte es auch nur 14 Sekunden bis Kühnl den durchgebrochenen Wölfe-Stürmer Milan Blaha regelwidrig vor dem Tor stoppte. Den berechtigten Penalty verwandelte dieser zum 6:5-Sieg für Vilshofen.
  
    
ESC Kempten
Überlegener Sieg mit neuem Trainerduo - ESC Kempten schlägt Bad Wörishofen mit 6:1
(BLL)  Gespannt waren die 286 Zuschauer wie die Sharks nach dem Trainerwechsel aus der Kabine kommen werden. Wie die ersten Minuten beweisen sollten, haben die beiden Interimstrainer Markus Wartosch (sportlicher Leiter) und Matthias Weißschuh (Trainer U20) in kurzer Zeit ganze Arbeit geleistet.
Die Sharks begannen mit Vollgas und gingen so durch zwei schnelle Treffer von Epp und Scheffer bereits nach 2 Spielminuten verdient mit 2:0 in Führung. Keine Anzeichen von Nervosität und äußerst konzentrierte Spieler ließen den Wölfen aus Bad Wörishofen im ersten Drittel nicht den Hauch einer Chance. Epp konnte durch zwei weitere Treffer im ersten Spielabschnitt sogar einen Hattrick erzielen.
Auffällig war, dass alle drei Reihen gleichmäßig eingesetzt wurden und somit der Druck hoch gehalten werden konnte. Somit ging es mit einem fast schon zu niedrig ausgefallenem 4:0 in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel schalteten die Kemptener auf Grund der komfortablen Führung etwas zurück, konnten aber den Gegner weiterhin dominieren. Nun wussten aber auch die Wörishofener Wölfe besser zu gefallen. Somit kamen die Sharks nur durch Oppenberger zu einem weiteren Treffer zum 5:0. In diesem Spielabschnitt konnte man den Kemptenern nur vorwerfen, dass sie zuweilen zu verspielt waren und nicht in letzter Konsequenz den Weg zum Tor fanden.
Die Zuschauer saßen zu Beginn des letzten Drittels kaum auf ihren Plätzen, da konnte Kastel-Dahl nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Penalty konnte der immer besser werdende Torhüter der Wörishofener aber parieren. In der 43. Spielminute kamen die Wölfe zum Anschlusstreffer. Münch konnte den fehlerfreien Schütze durch einen Schuss in kurze Kreuzeck überwinden. Das Spiel war nun ausgeglichen und beide Mannschaften kamen zu guten Chancen, die aber die guten Torhüter auf  beiden Seiten entschärfen konnten. Eine Traumkombination über Oppenberger und Epp konnte Patrick Weigant leider nicht verwerten. Somit war es dem Spieler der Abends (vier Scorerpunkte) David Hornak vorbehalten mit einem sehenswerten Solo den Endstand zum 6:1 zu erzielen.
Bei den Wölfen wurde der Bad Wörishofener Torhüter Ercan Kumru zurecht als Spieler des Abends gewählt.
Bei der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass die Sharks dieses Spiel, auch in dieser Höhe, verdient gewonnen haben. Der Aderlass der Wölfe einer kompletten Sturmreihe war zumindest in diesem Spiel nicht zu kompensieren.  Markus Wartosch war mit der Leistung des Teams sehr zufrieden, bemängelte dabei nur die Chancenauswertung, ist sicher aber sicher, dass dies in den kommenden Spielen ebenfalls besser werden wird. Auffällig war die Spielfreude der Kemptener. Mit diesem Auftreten kann sicher auch am Sonntag in Reichersbeuern bestanden werden.
  
    
EC Eppelheim
Eisbären schlagen Heilbronner Artgenossen
(RLSW)  Im 3. Anlauf ist den Eisbären der erste Auswärtssieg gelungen. Nach Toren von Lukas Sawicki (2), Roman Gottschalk und Dominik Deuring behielt man gegen den Heilbronner EC mit 4:3 die Oberhand.
Wie ernst beide Seiten diese Partie nahmen, konnte man bereits vor Spielbeginn erahnen, denn beide Eisbären-Kader waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf Seiten der Eisbären musste man jedoch unter anderem auf Cedric Striepeke, Eric Artman und Manuel Pfenning verzichten. Eine frühe Überzahl spielte unseren Eisbären dabei in die Karten, kurz vor Ende der Strafe gelang Gottschalk der Führungstreffer (4.). Es entwickelte sich danach ein ausgeglichenes Spiel, in dem vor allem die Defensive beider Teams wenig Schüsse auf die jeweiligen Tore zu ließen. Da war es fast schon folgerichtig, dass der nächste Treffer nach „ruhendem Puck“ erzielt wurde. Oft skandiert, selten erfolgreich gelang Marco Haas, der Bullygewinn, ein Pass auf Sawicki der den Puck zum 2:0 im Tor unterbrachte (13.). Da auch in der Folge auf beiden Seiten wenig flüssig zusammenlief, blieb es bei der Führung der effizienteren ECE-Eisbären zur ersten Pause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts musste der ECE in Unterzahl ran. Dieses Unterfangen konnte man souverän bestreiten und es sollte noch besser kommen. In der neutralen Zone gelang Gottschalk der Puckgewinn, schickte Deuring auf die Reise, der zum 3:0 vollstreckte (22.). Die Heilbronner Eisbären reagierten, brachten sich in einer Auszeit auf Kurs und wechselten den Torhüter. Doch am Spiel sollte dies zunächst wenig ändern. Eine doppelte Unterzahl musste der ECE kurz darauf überstehen, doch da das Spiel der gastgebenden Eisbären nicht zielgerichtet genug war, gelang auch dies. In der folgenden Überzahl des ECE, die sich im bisherigen Saisonverlauf ausbaufähig erwies, folgte eine schöne Kombination, die am langen Pfosten Sawicki erreichte, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 4:0 erhöhte (37.). Dabei spiegelte die Differenz bei weitem nicht den bisherigen Spielverlauf wider, den der bestens aufgelegte Marcel Kappes bekam in diesem Drittel deutlich mehr zu tun, als zuvor, brachte die HEC-Eisbären mit seinen Paraden jedoch immer wieder zur Verzweiflung. Daher war es aus ECE-Sicht zwar ärgerlich, aber nicht unverdient, dass die Gastgeber kurz vor der zweiten Pausensirene auf 1:4 verkürzen konnten (40.).
Im Schlussabschnitt zeigte sich Heilbronn durch den Torerfolg motiviert, das Spiel noch nicht aufzugeben und drängte den ECE über weite Strecken in die Defensive. Die wenigen Entlastungsangriffe konnte der ECE dabei nicht nutzen, mit einem weiteren Treffer die Moral zu brechen. So gelang den Gastgebern zehn Minuten vor Ende in Überzahl der verdiente zweite Treffer zum 4:2. Die Angriffsbemühungen stiegen nun weiter an, die Konterchancen unserer Eisbären wurden dadurch besser. Doch es sollte erneut Heilbronn sein, das mit einem platzierten Schuss ins lange Eck den Anschlusstreffer markierte(56.). Der ECE ließ sich in den Schlussminuten jedoch nicht aus dem Konzept bringen und stand selbst bei der Herausnahme des HEC-Goalies in der Defensive sicher und brachte den dann doch knappen, aber wichtigen Sieg über die Zeit.
Durch diesen konnte man sich in der Tabelle wieder an den Stuttgart Rebels vorbei schieben, die ihrerseits ihr Freitagsspiel gegen Bietigheim verloren. Will man dies auch nach dem Spieltag so sehen, muss man am Sonntag im Heimspiel gegen die Cracks aus der Landeshauptstadt nachlegen.
  
    
EG Diez-Limburg
Schwaches zweites Drittel kostet Punkte in Herford
(RLW)  Aufholjagd in Herford wird nicht belohnt: Die EG Diez-Limburg verliert das Auswärtsspiel beim amtierenden Meister mit 5:6 (1:2, 2:4, 1:0) und gibt einen durchaus möglichen Sieg in einem schwachen zweiten Drittel aus der Hand. Die Rockets müssen erneut personellen Ausfällen Tribut zollen und machen zudem zu wenig aus ihrem Powerplay.
3:8 hinten - so stand es zwischenzeitlich beim ersten Duell der beiden Teams in dieser Saison in Diez. Damals kam die EGDL noch auf 7:8 heran, verlor das Spiel aber dennoch. In Herford lag man zwischenzeitlich erneut klar zurück - dieses mal mit 1:5 und 2:6. Viel zu einfach schenkten die Rockets das Spiel in dieser Phase vorentscheidend her. Da half auch das Aufbäumen nach dem deutlichen Rückstand nichts mehr.
Aber von vorne: Die Herforder Führung von Alexander Seel (6.) glich Andre Bruch (7.) postwendend aus. Der Angreifer ist in dieser Saison eine angenehm positive Konstante im EGDL-Angriff. Hinten aber rappelt es zu schnell, was im ersten Drittel glücklicherweise nur noch einmal zum Tragen kam: Killian Hutt traf zum 2:1 (10.), so stand es auch nach 20 Minuten. Alles noch im viel zitierten grünen Bereich.
Doch der färbte sich im zweiten Abschnitt viel zu schnell dunkelrot: Fabian Staudt (21.), Killian Hutt (28.) und Ben Skinner (32.) schossen eine für Herford beruhigende 5:1-Führung heraus. Zwischendurch - beim Stand von 1:3 - kamen die Rockets in doppelter Überzahl nicht zu einer einzigen klaren Torchance. Auf beiden Seiten des Eises, offensiv wie defensiv, viel zu wenig, um eine Mannschaft wie Herford ernsthaft zu gefährden.
Immerhin: Zum Ende des zweiten Drittels gelang der EGDL zumindest nach vorne etwas mehr: Erneut traf Andre Bruch (35.), dazu machte auch Konstantin Firsanov eine Bude (40.). Weil zwischenzeitlich aber auch Jan-Niklas Linnenbrügger getroffen hatte (39.), führten die Ice Dragons noch immer komfortabel mit 6:3.
Die Komfortzone mussten die Gastgeber im letzten Drittel jedoch verlassen: Mit Fabian Mörschler (43., in Überzahl) und Nils Krämer (51.) brachten zwei Verteidiger die Rockets noch einmal auf 5:6 heran. Hinten hielt zudem der nach dem zweiten Drittel eingewechselte Steve Themm seine Mannschaft im Spiel. Es waren die ersten 20 Einsatzminuten für den Goalie in dieser Saison nach überstandener Verletzung. Zu mehr als dem Anschlusstreffer zum 5:6 aber sollte es für die Gäste nicht mehr reichen - auch, weil man ein weiteres Überzahlspiel ohne jeglichen Druck auf das gegnerische Tor verstreichen ließ.
„Das zweite Drittel war eine Katastrophe“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt. „Nach dem ersten Drittel ist noch alles okay beim Stand von 1:2, aber dann geben wir das Spiel aus der Hand. Da waren wir plötzlich total verunsichert und haben dann auch in Überzahl keine Ruhe reinbekommen. Aber da muss ich die Mannschaft auch in Schutz nehmen, denn das ist einfach der Gesamtsituation geschuldet. Du kannst in der Regionalliga nicht über Wochen mit 12, 13 Spielern erfolgreich sein und ständig gegen mindestens drei Reihen anrennen. Da werden Kopf und Beine irgendwann automatisch müde.“ In Herford hatten mit Alexander Engel, Emanuel und Julian Grund wieder drei absolute Leistungsträger gefehlt.
Mit der Einwechslung von Steve Themm im letzten Drittel setzte Hergt daher auch bewusst ein Zeichen an die Mannschaft: „Es war unsere letzte Chance noch einmal einen Ruck ins Team zu bekommen, auch wenn ansonsten gilt, Steve erst langsam wieder an den Spielrhythmus heranzubringen. Wir dürfen da nicht schon jetzt zu viel von ihm verlangen. Er braucht nach der langen Pause noch Zeit und Training, hat uns aber sofort mit einigen starken Paraden im Spiel gehalten. Wir müssen jetzt das Positive aus dem letzten Drittel mitnehmen und dann unsere Pflichtaufgabe in Lauterbach lösen. Und vielleicht sind wir dann irgendwann ja auch mal relativ komplett mit Blick auf den Kader. Dann können wir auch mit den Topteams der Liga mitgehen.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras unterliegen Aliens knapp
(RLW)  Vor 328 Zuschauern,davon einige Fans der DEB-Nationalmannschaft,die den spielfreien Tag beim Deutschland-Cup nutzten um sich Liga-Eishockey anzuschauen, sowie den Fußballern der SGP Oberlohberg und einzelnen Gästen aus England und den Niederlanden unterlagen die Kobras den Ice Aliens aus Ratingen mit 2-3.
Dabei verlief der Start für die Kobras optimal, denn schon in der 3.Minute konnte Stefan Dreyer die Giftschlangen mit 1-0 in Führung bringen. Auch danach lief es nur in eine Richtung und Ratingen konnte sich bei seinem starken Goalie Christoph Oster bedanken, das es zunächst bei dem einen Gegentor blieb. Kurz danach verletzte sich Stürmer Dominick Spazier bei einem Foul und für Ihn war an dieser Stelle die Partie beendet. Eine genaue Diagnose zu dieser Verletzung steht noch aus. Nach und nach ackerten sich die Aliens allerdings ins Spiel zurück und hatten auch die ein oder andere Chance zum Ausgleich. Eine davon nutzte in der 18.Minute Dennis Fischbuch, der einen Konter zum Ausgleich abschloss.
Im 2.Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften zusehends im Mitteldrittel, und wenn es mal zu Torchancen kam, dann waren da ja noch die beiden bärenstarken Torhüter auf beiden Seiten, denn sowohl Marvin Frenzel als auch Christoph Oster erwischten einen Sahnetag.
Das letzte Drittel begann mit einem Tor der Gäste und das war nicht unumstritten. Ex-Kobra Tom Giesen zog einfach mal ab und Alexander Brinkmann, ebenfalls ehemalige Kobra, fälschte unhaltbar ab. Soweit so gut, wäre da nicht Brinkmanns Schläger eindeutig zu hoch gewesen. Zunächst erkannte Schiedsrichter Priebsch das Tor nicht an, um kurz darauf doch auf Tor zu entscheiden. Alle Proteste der Kobras nutzten nichts und der Grund für den plötzlichen Sinneswandel wird wohl ein ewiges Geheimnis des Schiedsrichters bleiben. Aber die Kobras erholten sich schnell von diesem Schock und schon 6 Minuten später fasste sich Robin Dambacher ein Herz und zog nach einem tollen Sprint ab und knallte die Scheibe unhaltbar in die obere Ecke des Ratinger Gehäuses. Jetzt hatten die Kobras eindeutig Oberwasser,aber alle Versuche scheiterten am starken Oster. Nach einem verlorenen Bully vor dem eigenen Tor waren es allerdings die Gäste aus Ratingen,die in der 56.Minute den nächsten Treffer erzielen konnten. Max Bleyer stand plötzlich allein vor Marvin Frenzel und hatte keine Probleme den Puck im Tor zu versenken, dem starken Frenzel bot sich hier absolut keine Abwehrchance.
In den letzten 2 Minuten opferte Trainer Milan Vanek Torhüter Frenzel für einen 6.Feldspieler und so ging es mit 6-4 (ein Ratinger saß auf der Strafbank) in die letzten Sekunden. Aber der Ausgleich wollte einfach nicht mehr fallen. Mit Glück und Geschick retten die Gäste den knappen Vorsprung über die Zeit.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons feiern 5. Sieg in Folge!
(RLW)  Leicht war es wieder nicht, doch das hatte auch niemand von der Neuauflage des letztjährigen Finales erwartet. Dabei hatten die Ice Dragons ihre Gäste knapp 40 Minuten im Griff, führten zwischenzeitlich auch verdient mit 6:2, musste dann am Ende aber kämpfen, um letztendlich mit 6:5 die Oberhand zu behalten und den fünften Sieg in Folge einzufahren.
Mit, bis auf den langzeitverletzten Alexander Lindt, vollbesetztem Kader konnte Jeff Job seine Mannschaft in dieses Spitzenspiel schicken. Ein Spitzenspiel, in dem man beiden Teams den gegenseitigen Respekt anmerkte, dementsprechend verhalten war auch der Beginn. Dann schafften es die Ice Dragons, mehr und mehr den Plan des Trainers umzusetzen: Mitlaufen, den offensivstarken Gästen keinen Raum zum Spielen geben, die Checks zu Ende fahren und selbst Druck erzeugen ohne dabei zu viel Risiko zu gehen. Ein Plan, der in der 6. Minute erstmals von Erfolg gekrönt wurde, als Alexander Seel zum 1:0 traf. Und ein Plan, an den sich die Ice Dragons peinlichst genau halten sollten, denn das 1:1 durch André Bruch in der 7. Minute zeigte eindrucksvoll, was passieren kann, wenn man den Rockets zu viel Raum lässt. Doch auch diese Lektion begriffen die Ice Dragons sofort, hielten sich wieder bedingungslos an die Vorgaben des Coaches. Und konnten sich auf Killian Hutt verlassen, der mit einem genialen Moment sein Team erneut in Führung brachte! Denn als Kris Gehring in der 10. Minute aus dem eigenen Drittel das Spiel aufbauen wollte und Ben Skinner an der eigenen blauen Linie anspielte, forderte Hutt bereits lautstark die Scheibe. Skinner ließ nur Prallen, Hutt nahm die Scheibe noch im eigenen Drittel auf und zündete die Nachbrenner. Mit enormen Tempo durchquerte er die neutrale Zone, ließ 2 Gegenspieler wie Slalomstangen stehen, zog nach innen, narrte Constantin Schönfelder im Gästetor und es stand 2:1! In der Folge kontrollierten die Ice Dragons das Geschehen auf dem Eis, ließen kaum Chancen der Gäste zu, machten jedoch ihrerseits zu wenig aus den eigenen Torchancen, so dass es mit diesem knappen Spielstand in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel eröffneten die Ice Dragons mit einem echten Wirkungstreffer. 39 Sekunden waren gespielt, als sich Jan-Niklas Linnenbrügger, Fabian Staudt und Leon Nasebandt vor das Gästetor kombinierten und jubelnd abdrehten. 39 Sekunden, in denen Linnenbrügger erst Nasebandt freigespielt hatte, dessen Schuss noch von Schönfelder pariert werden konnte. Der Abpraller jedoch landete zentral vorm Tor, genau auf der Kelle von Fabian Staudt, der trocken zum 3:1 verwandelte. Die Ice Dragons bissen sich nun im Gästedrittel fest, setzten die Rockets sowohl spielerisch als auch körperlich unter Druck, schossen dabei allerdings auch über das Ziel hinaus. So mussten sie erst 2 Minuten doppelte Unterzahl, dann noch einmal eine einfache 2minütige Unterzahl überstehen, in denen sie hochkonzentriert agierten und es schafften, nicht eine echte Torchance der Gäste zuzulassen. Kaum wieder komplett, jubelte schon wieder Killian Hutt, der eine Vorarbeit von Ben Skinner und Nils Bohle zum 4:1 nutzte. Als dann noch Ben Skinner in der 32. Minute auf 5:1 erhöhte, sah es nicht so aus, als würden die Rockets in diesem Spiel noch einmal zurück kommen. Auch nicht, als André Bruch in der 35. Minute nach einer Vorarbeit von Konstantin Firsanov verkürzte, schließlich konnten die Ice Dragons umgehend antworten, als Philipp Brinkmann in der 39. Minute von der blauen Linie draufhielt und Jan-Niklas Linnenbrügger unhaltbar für Schönfelder abfälschte. Doch diese deutliche 6:2 Führung barg auch Risiken: In den letzten Sekunden des Drittels waren die Ice Dragons zu sorglos, was die Gäste mit der Pausensirene zum 6:3 Anschluss durch Konstantin Firsanov nutzten.
Das letzte Drittel gehörte dann den Gästen, auch, weil die Ice Dragons nun zu risikoreich spielten und so den Gästen zu viel Platz ließen, wie Jeff Job nach dem Spiel zu Protokoll gab: „Wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Dann haben wir zu offen gespielt, Diez-Limburg zu viel Platz gelassen und ein paar dumme Strafen kassiert. Und diese gefährliche Offensive macht dann Tore! Deshalb mussten wir zum Schluss kämpfen, haben das Spiel aber gewonnen und so drei sehr wichtige Punkte auf unser Konto bekommen“. Das Ergebnis der zu offenen Spielweise ist schnell umschrieben: Bereits in der 43. Minute machten die Gäste in Überzahl das 6:4 durch Fabian Mörschler. Zwar hatte Killian Hutt mit einem Alleingang in der 46. Minute noch die riesige Chance, den alten Abstand wieder herzustellen, scheiterte aber an dem zum letzten Drittel eingewechselten Steve Themm im Tor der Gäste. Kieren Vogel im Herforder Tor rückte nun mehr und mehr in den Blickpunkt. Mit weiteren Strafen machten sich die Ice Dragons anschließend das Leben selbst schwer, was dafür sorgte, dass die Rockets in der 51. Minute, die Strafe gegen die Ice Dragons war gerade abgelaufen, den 6:5 Anschluss durch Nils Krämer herstellen konnten. Doch dann ging ein Ruck durch das Team von Jeff Job, plötzlich waren die Ice Dragons wieder hochkonzentriert, ließen kaum Chancen zu. So überstanden die Ice Dragons dann auch noch eine weitere Unterzahl kurz vor Schluss ohne einen echten Torschuss der Gäste und konnten am Ende gemeinsam mit den Fans den Sieg feiern.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären stürzen den Spitzenreiter
(RLW)  Da standen sie nun, gaben sich gegenseitig einen herzlichen Klaps auf die Schultern, einen freundschaftlichen, innigen Handschlag und hatten ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht. Der eine (Daniel Benske) etwas mehr als der andere (Ralf Hoja), was in der Natur des Ergebnisses von 5:4 für Benskes Neuwieder lag, aber gemeinsam konnten sich die beiden Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 und der Hammer Eisbären über eine Partie in der Eishockey-Regionalliga freuen, die zuvor keine Wünsche offen gelassen hatte. Es gibt Spitzenspiele, in denen nicht drinsteckt, was draufsteht, die etwas haben von Weihnachten ohne Schnee oder Sonntagnachmittag ohne Kaffee und Kuchen. Aber dieses Gipfeltreffen am Freitagabend im Neuwieder Icehouse besaß „ein sehr hohes Niveau“ (Benske), war „Werbung fürs Eishockey und für unsere Liga auf alle Fälle“ (Hoja) und besaß einen Spannungsbogen, den Hitchcock kaum besser hätte aufsetzen können. 
Mit einem 60-minütigen Parforceritt kämpften und spielten die Gastgeber den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer zur ersten Saisonniederlage. „Ich konnte es auch nicht mehr hören: elfter Sieg im elften Spiel – wie soll das weitergehen? Bla, bla, bla. Heute ist es passiert. Alles gut“, kommentierte Ralf Hoja die Bestätigung dafür, dass es auch seine Eisbären irgendwann einmal erwischen wird. „Und es wird uns auch noch einmal passieren.“
Am Freitagabend passierte es vor den Augen von 776 Zuschauern, weil Neuwied unbedingt wollte und von Trainer Benske auf den Fall eines Rückstands – und das kommt gegen eine Mannschaft wie Hamm nun einmal vor – genau eingestellt war. „Wir hatten unter der Woche im Training immer wieder gesagt, dass wir dann von unserer Basis nicht abrücken dürfen, weiter hart arbeiten und diszipliniert in den Zweikämpfen agieren müssen.“ 
Der EHC tat das, wich keinen Millimeter von seiner Spielabweise und wurde belohnt. 0:2 lagen die Gastgeber nach 25 Minuten hinten, weil Hamm offensiv so viel Qualität besitzt, gegnerische Fehler zu bestrafen. Natürlich waren da einige Schüsse, die Bären-Keeper Jendrik Allendorf großartig pariert oder sein Tor verfehlten (Hoja: „Wir haben aus der 2:0-Führung zu wenig gemacht“), aber die Tore zum psychologisch vielzitiert günstigen Zeitpunkt kurz vor und nach der ersten Pause durch Lukas Novacek (17.) und Kevin Thau (25.) muss man erst einmal so wegstecken, wie es die Neuwieder getan haben. Ein Fehlpass führte zum 0:1, ein Alleingang zum 0:2 – viele andere Mannschaften hätten die Köpfe hängen lassen. Zumal Hamm in dieser Saison erst zweimal mehr als drei Gegentreffer kassiert hatte. „Wir haben uns nach unseren Fehlern, die zum Rückstand führten, nicht aufgegeben“, verneigte sich Benske vor der Willensleistung seiner nimmermüden Mannschaft. Tobias Etzel gelang in der 28. Minute der fällige Anschlusstreffer, denn zwei Tore schlechter war der EHC schon diesem Zeitpunkt nicht. Dabei sollte es nicht bleiben. Die Blau-Weißen holten anschließend aus einer 5:3-Überzahlsituation das Maximum mit zwei Toren heraus. Martin Brabec (32.) und Max Wasser (33.) bei seinem Comeback nach Kieferbruch verwandelten das Icehouse in ein Tollhaus. Die Bären führten mit 3:2. Aber wer den Eisbären aus dem Ruhrpott ans Fell will, bekommt deren Pranke zu spüren. Bei Marc Polters 3:3 waren die Deichstädter etwas zu weit aufgerückt (38.), und noch nicht einmal eine Minute später hatte der Schuss von Michal Spacek in Überzahl durchschlagenden Erfolg. Hamm führte wieder.
Aber wer einmal einen Rückstand aufholt, kann das auch ein zweites Mal. Dass Michael Jamieson in der 53. Minute in Unterzahl das 4:4 markierte, war noch einmal eine zusätzliche Portion Mentaldoping für die Bären. „Das war ein Knackpunkt im Spiel. Danach wollte Neuwied den Sieg mehr und hat in auch verdient errungen“, erkannte Ralf Hoja die Leistung des Gegners an. Das unbedingte Wollen entlud sich 66 Sekunden vor der Schlusssirene im 5:4-Siegtreffer durch Michael Jamieson, der die Zuschauer in Ektase versetzte. „Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Fans für die wahnsinnige Stimmung. Das war heute ein ganz schönes Beben“, strahlten Daniel Benske auch bei der Pressekonferenz noch die Augen. Ein Beben, das den Tabellenführer aus Hamm zum Stürzen brachte.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Kein Abend für Eishockey-Ästheten
(RLW)  Dass die Begegnung bei den Dinslakener Kobras kein Zuckerschlecken werden würde, war der Mannschaft von Trainer Sikorsky schon vor der Begegnung klar. Zu gut kennen sich beide Teams, nicht zuletzt durch den massiven „Spielertausch“ zu Saisonbeginn. Zusätzlich hatten ja auch die beiden Trainer Milan Vanek und Krystian Sikorsky die Seiten gewechselt.
Schon die ersten Minuten zeigten, dass kein Team bereit war, auch nur einen Meter Eis kampflos freizugeben. Intensive Zweikämpfe und harte Checks gehören ja eigentlich zum Eishockey dazu, fördern aber nicht unbedingt den Spielfluss. Dabei erwischten die Kobras den besseren Start und gingen nach zwei Minuten in Führung. Die Aliens brauchten dagegen lange, um am Spiel teilzunehmen. Erst nach und nach entwickelten sie Gefahr für das Tor der Gastgeber, ließen aber selbst beste Chancen aus. Ausgerechnet während einer Unterzahl bediente Bleyer den mitgelaufenen Fischbuch und der egalisierte die Führung der Kobras. Der Spielstand zur ersten Pause war leistungsgerecht.
Im Mitteldrittel auch kein großartiger Spielfluss – die Partie wurde noch umkämpfter und beide Torhüter hatten reichlich Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Hatten zunächst die Aliens etwas Vorteile, gelang es den Kobras gegen Drittelende, sich vor dem Tor von Oster festzusetzen. Tore fielen aber keine in diesem Abschnitt – die Entscheidung wurde in das letzte Drittel vertagt.
Dieses hatte kaum begonnen, da gingen die Aliens durch Brinkmann in Führung, der einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. Die Kobras protestierten vergebens beim souveränen Schiedsrichter Priebsch auf „hohen Stock“, die Aliens lagen vorn. Freuen konnten sie sich aber nicht allzu lange, denn während einer Unterzahl gelang den Kobras der nicht unverdiente Ausgleich. Zuvor hatte Oster mehrfach beste Chancen der Gastgeber verhindert. Beide Mannschaften suchten nun die Entscheidung und das Spiel wurde zusehends schneller und besser.
Die Möglichkeiten zur Entscheidung hatten beide Teams – aber nur Bleyer nutzte eine Verwirrung in der Kobras-Abwehr und verhalf seiner Mannschaft zu drei Punkten. Zum Schluss gerieten die Aliens noch einmal gehörig während einer Strafzeit unter Druck, hatten aber auch die Möglichkeit, das Spiel endgültig per „empty net“ zu entscheiden, als Kobra Trainer Vanek seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis holte. Am Ende war der Sieg in Dinslaken für die Aliens ein wenig glücklich, aber ein Spiel ohne Sieger gibt es in der Regionalliga West nicht.
  
    
EHC Troisdorf
Schützenfest beim EHC Troisdorf
(LLW)  Mit einem zweistelligen Erfolg wurden am Freitagabend die Raptors aus Solingen vom Eis gefegt.
Troisdorf startete wie immer mit viel Tempo und setze Solingen stark unter Druck. In der 7. und 9. Spielminuten waren es Constantin Nocker und Kevin Stöhr, die Troisdorf zur 2:0 Führung schossen. Leider wurden zu diesem Zeitpunkt des Spiels viele weitere Chancen nicht verwertet. Die ersten zwanzig Minuten waren ein Spiel auf ein Tor. Solingen hatte keine Mittel gefunden die Defensivabteilung oder den Torwart zu überwinden. Mit einer entspannten 2:0 Führung ging es in die erste Pause.
Das Solingen sich nicht kampflos ergeben würde war allen Beteiligten klar. Aber dennoch waren es die Troisdorfer, die nur 43 Sekunden nach dem Wiederanpfiff durch einen Schuss von der blauen Linie auf 3:0 erhöhen konnten. Dustin Schneider war der Torschütze.
Nur 5 Minten später, die Stadionuhr zeigte 26:06 an, musste Troisdorf den ersten Treffen einstecken. Der Stadionsprecher hatte den Solinger Treffer noch nicht durchgesagt, da  konterte Troisdorf mit einem weiteren Treffer zum 4:1. Auf der Uhr wurde 26:16 angezeigt. Constantin Nocker stellte also nur 10 Sekunden später den alten 3 Tore-Vorsprung wieder her. Das Drittel endete 4:2 für Troisdorf, da Solingen eine doppelte Überzahl ausnutzen konnte.
Im letzten Drittel konnten die Zuschauer insgesamt 8 Tore bejubeln. Die ersten beiden konnten jedoch die Solinger auf ihrem Konto verbuchen. Durch einen kollektiven defensiven Blackout der Troisdorfer, wurden Solingen diese beiden Tore praktisch geschenkt. Jetzt wurde es noch einmal richtig spannend. Bei dem Spielstand von 4:4 nach 42 Minuten war das Spiel am kippen. Solingen machte, beflügelt durch die beiden Treffer gehörigen Druck auf das Troisdorfer Tor. Bis zur 49. Spielminuten konnte niemand vorhersehen, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen würde.
Die Erlösung läutete in der 49. Spielminuten Constantin Nocker durch einen weiteren Treffer ein. Es sollte noch ein Treffer von Constantin Nocker folgen, der damit insgesamt 4 Treffer zum Sieg beisteuern konnte. Die weiteren Treffer im letzten Drittel erzielten Victor Zimmermann, Tobias Schäfer und Dominik Klein. Den Schlusspunkt setzte Mario Wonde mit dem Treffer zum 10:4.
Troisdorf hat damit den fünften Sieg im sechsten Spiel eingefahren und ist somit weiter auf Kurs Richtung Aufstiegsrunde zur Regionalliga.
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters holen in Nordhorn den dritten Sieg in Folge
(RLN)  Wahnsinn! Auch aus Nordhorn kamen die TAG Salzgitter Icefighters mit drei Punkten im Gepäck wieder nach Hause. Mit einem 3:1-Sieg (0:1, 1:0, 2:0) eroberte das Team von Radek Vit kurzzeitig sogar erneut die Tabellenführung, geht nun aber als Zweitplatzierter in die kommende Woche, da auch der ECW Sande sein Spiel gewonnen hat.
Dabei sah es nicht vom ersten Moment an nach Sieg aus. Neben Langzeitausfall Christian Pelikan konnten auch Arthur Bippus und Alexander Genze verletzungsbedingt nicht antreten, während Lukas Vit und Michael Kopke aus privaten Gründen fehlten. Rund zwei Stunden vor Anpfiff der Partie meldete sich auch Leon Geffers beruflich bedingt ab. Das Fehlen der Akteure machte sich zunächst bemerkbar. "Am Anfang hatten wir ein paar Probleme. Durch die fehlenden Leute mussten wir viel in den Reihen umstellen", sagte Vit.
So waren es dann auch die Gastgeber, die die Startschwierigkeiten der Stahlstädter nutzten und in Minute sieben auf 1:0 stellten. In der Folge hätte es noch schlimmer kommen können, denn nur wenige Minutne darauf hieß es doppelte Unterzahl für die Icefighters, bedingt durch einen umstrittenen Stockschlag von Torhüter Dennis Korff. "Das habe ich nicht wirklich verstanden, was da passiert sein soll. Eigentlich hätten wir viel öfters in Überzahl sein müssen, da wurde nicht alles gepfiffen", so der Coach, der mit der Leistung der Unparteiischen nicht imer zufrieden war. Trotzdem brachte Nordhorn das doppelte Überzahlspiel nichts ein.
"Wir haben trotz des Rückstandes die Ruhe behalten und auch die doppelte Unterzahl gut überstanden. Wir wurden im Laufe des Spiels immer besser. Es war dann nur noch eine Frage der Zeit, bis wir ein Tor schießen", betonte der Ex-DEL-Spieler. Zur Spielmitte hieß es Powerplay für Salzgitter und dieses nutzte das Roadteam gnadenlos aus, als Petr Binias auf 1:1 (29.) stellte. "Das Powerplay haben wir gut gespielt. Die Laufwege waren gut, das Passspiel war gut und auch der Schuss von Petr Binias war gut. Dem Torhüter haben wir die Sicht versperrt, der hatte keine Chance", lobte Vit sein Team, welches im zweiten Abschnitt definitiv in der Partie angekommen war.
Trotzdem das Team vom Salzgittersee das Spiel nun in der Hand hatte, dauerte es noch eine Weile bis der nächste Treffer fiel. "Leider haben wir uns mit der Chancenverwertung wieder schwer getan, das hätte auch 4:1, 5:1 oder 6:1 ausgehen können." In der 54. Minute leitet Kirill Borisov mit seinem 1:2 die Vorentscheidung ein, auch wenn die Gäste nach der Führung zunächst wieder etwas wackelten. "Wir hatten nach dem 1:2 eine kleine Schwächephase, waren etwas zu passiv und sind kurz ins Schwimmen geraten." Dennoch rissen sich die Grün-Weißen zusammen und brachten das Ergebnis über die Zeit. Am Ende war es wieder Binias der das Hartgummi zum 1:3-Endstand (60.) in das verwaiste Nordhorner Netz versenkte. Deren Coach hatte den Extraattacker geschickt, was keinen weiteren Erfolg einbrachte.
"Mir ist die Art und Weise wie wir uns präsentiert haben, dass wir immer stabiler werden und längere starke Phasen haben und auch gut umschalten, wichtiger als die Tabellenführung. Ich hoffe, dass sich diese Entwicklung jetzt fortsetzt und unsere starken Phasen immer länger werden", lautete Vits Fazit am Ende.
  
    
Landesliga Berlin
Zebras ärgern Bären
(LLB)  Das hatte sich Titelverteidiger ERSC Berliner Bären vermutlich leichter vorgestellt. Denn der SCC Berlin leistete beim  5:7 (3:4/0:1/2:2) gegen den ERSC erhebliche Gegenwehr.
Der SCC hielt im 1. Drittel sehr gut dagegen, der ERSC hatte einige Probleme. Selbst das frühe 0:1 durch Benjamin Teichert nach drei Minuten brachte den Außenseiter nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil, nach fünf Minuten führten plötzlich die Zebras. Mit einem Break blieb der SCC zwar hängen, im Nachsetzen aber bekam Arne Niedermauntel den Puck und erzielte den Ausgleich. Und 22 Sekunden später traf Jonathan Maier zum 2:1. Und die Charlottenburger hatten weitere Chancen. Den nächsten Treffer erzielten aber wieder die Baren, Dennis Melchior glich nach sieben Minuten aus. Es ging weiter hin und her, beide Teams tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor des Gegners auf. Die Bären nutzten eine ihrer Chancen nach 14 Minuten aus, Benjamin Böhmer brachte den ERSC in Führung. Dich wieder konnte der SCC kontern, Arne Niedermauntel glich nach 17 Minuten aus. Zur Pause führte dennoch der Favorit, denn Harald Kott traf 78 Sekunden vor der Pause zum 3:4.
Es war auch im 2. Drittel ein ausgeglichenes Spiel. Der SCC kämpfte weiter und der ERSC tat sich weiter schwer. Sven Dietz war es dann, der erstmals für einen größeren Vorsprung sorgte. Er verlud Frank Richter im Tor der Zebras nach 29 Minuten zum 3:5. Weitere Gegentreffer ließ er im 2. Drittel nicht zu. Sein Gegenüber Christian Preuß allerdings auch nicht und so ging es mit diesem aus Charlottenburger Sicht durchaus achtbaren Ergebnis in die 2. Pause.
Und die Zebras kämpften weiter. Denn der ERSC tat sich weiter schwer, was dem Außenseiter natürlich half. Verdienter Lohn war das 4:5 durch Florian Kämmerer nach 45 Minuten. Zwei Minuten später landete ein Schuss von Benjamin Teichert im Tor des SCC und so führte der Favorit wieder mit zwei Toren. Acht Minuten vor dem Ende schien mit dem 4:7 durch Hannes Becker alles klar zu sein, aber Karsten Nyschan lies mit dem 5:7 nochmals Spannung aufkommen. Es blieb jedoch trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten bei diesen Ergebnis und so holte der ERSC die erwarteten Punkte.
Es war eine starke Leistung der Zebras, die es den Bären sehr schwer gemacht haben. Und es war trotz des engen Spielstands eine angenehm faire Partie. (Norbert Stramm)
  
    
FASS Berlin 1c
Personalmeldungen zum FASS Berlin Landesliga Allstars-Team
(LLB)  Es ist einiges passiert in den letzten Wochen beim Landesligateam der Weddinger. Hier eine kleine Zusammenfassung.
Der Wechsel von Florian Idschok war kaum perfekt, was lange genug gedauert hatte, da bekam Flo eine E-Mail aus Kanada. Die Smiths Falls Settlers aus der Canadian Premier Jr Hockey League fragten an und nach dem privat alles geklärt war, machte sich der 19jährige auf in das Abenteuer Kanada. Inzwischen hat er dort die ersten Spiele absolviert. Nach einem Vorbereitungsturnier mit einem Tor und zwei Vorlagen folgten die ersten Ligaspiele. Die gingen zwar mit 1:4 und 3:4 nach Verlängerung verloren, aber Flo hatte viel Eiszeit und das auch bei Über- und in Unterzahl.
Wir wünschen Flo weiterhin alles Gute und wenn Du zurückkommst bist Du bei uns natürlich jederzeit willkommen.
Mit Benjamin Salzmann und Stephan Sauer konnten zwei wichtige Akteure zuletzt nicht spielen. Benjamin hat sich im ersten Spiel gegen die Eisbären Juniors im 1. Drittel einen Fingerbruch zugezogen, wird aber hoffentlich noch in diesem Monat wieder mit dem Training beginnen können. Stephan dürfte nach einer Erkrankung ab der kommenden Woche wieder zur Verfügung stehen.
Nach Max Franke half auch Regionalligatorhüter Danny Bohn beim Team aus. Er stand gegen die Berliner Bären im Tor und zeigte eine starke Leistung. Auf der Torhüterposition besteht noch Ergänzungsbedarf. Dustin Hull fehlt wegen Verletzung und der nachgemeldete Benjamin Grunwald steht auch nur teilweise zur Verfügung. So wird momentan ein weiterer Torhüter getestet.
An diesem Wochenende steht für die Mannschaft kein Spiel an, erst am 17. November greift sie wieder ins Spielgeschehen ein. Dann steht ab 19:00 Uhr im Eisstadion Neukölln ein Heimspiel gegen den OSC Berlin an.
(Norbert Stramm)
  


    
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Sonntag 11.November 2018
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         
   

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!