Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 12.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Nationalmannschaft, Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost



    
Deutscher Eishockey Bund
Deutschland Cup: Marco Sturm bleibt Abschlusssieg verwehrt - Junges deutsches Team unterlag der Slowakei am letzten Turniertag mit 0:2 / Emotionale Momente schon vor dem Spiel für den scheidenden Bundestrainer
(DEB)  Drei Jahre und vier Monate nach der Verpflichtung von Marco Sturm als Bundestrainer endete am Sonntagabend eine Ära im deutschen Eishockey. Das 0:2 zum Abschluss des Deutschland Cups im Krefelder KönigPALAST geriet anlässlich des sympathischen Coaches fast zur Nebensache. In Sturms Amtszeit fielen zwei Viertelfinal-Teilnahmen bei den Weltmeisterschaften 2016 und 2017 sowie die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2018 – dem größten deutschen Eishockey-Erfolg aller Zeiten. Deutschland schloss das Traditionsturnier in der Seidenstadt am Ende auf Platz vier ab.
Bereits vor dem Match wurde es emotional auf dem Eis: Sturm bekam aus den Händen von DEB-Präsident Franz Reindl und Sportdirektor Stefan Schaidnagel Präsente zum Abschied. Die Fans im KönigPALAST feierten den scheidenden Bundestrainer mit stehenden Ovationen, die Spieler standen an der Blauen Linie Spalier und erhoben ihre Schläger. Der neue Assistenztrainer der LA Kings aus der NHL zeigte ungewohnt bewegt. Erst recht, als die goldenen Momente der vergangenen Jahre auf dem Videowürfel gezeigt wurden.
Die Partie endete nach den ersten 20 Minuten ohne größere Höhepunkte. Keeper Niklas Treutle entschärfte einige gefährliche Situationen der Slowaken gekonnt, während sich die mit vielen Youngsters angetretenen Hausherren offensiv schwertaten. Neben Markus Eisenschmid (Adler Mannheim) waren auch die Münchener Frank Mauer, Danny aus den Birken, Konrad Abeltshauser und Daryl Boyle am Morgen in Richtung Bayern aufgebrochen. Zudem fehlte Lokalmatador Daniel Pietta.
Im zweiten Abschnitt bekamen die Gastgeber besseren Zugriff auf die Partie, konnten ihre Gelegenheiten allerdings ebenfalls nicht nutzen. Somit musste der letzte Abschnitt für die Entscheidung sorgen. Dort präsentierten sich die Gäste eiskalt: Marcel Hascak und Radovan Pulis trafen innerhalb von 24 Sekunden per Doppelschlag. Alles aufbäumen der deutschen Auswahl am Ende half nichts mehr.
Nach dem Match verabschiedeten sich die Nationalspieler in alle Himmelsrichtungen. Sturm selber fliegt noch am Abend zurück zur Familie nach Bayern. Sein Abenteuer Los Angeles beginnt ab morgen, wenn er wiederum den Flieger besteigt und nach Kalifornien aufbricht. Im Februar 2019 findet dann der erste Lehrgang unter seinem Nachfolger statt. „Wir haben keinen Druck bei der Trainersuche und werden das in aller Ruhe in den kommenden Wochen entscheiden“, wiederholte Franz Reindl am Rande des letzten Turniertags erneut.

DEB-Frauen und U16 Frauen-Nationalmannschaft verlieren ihre jeweilige Partie
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft unterliegt bei der International Chablais Hockey Trophy der Tschechischen Republik mit 3:6 (1:3;1:2;1:1).
Nach zwei kräftezehrenden Partien zeigten die deutschen Frauen einen guten Start. In der vierten Minute gab es die erste Strafzeit und die DEB-Frauen konnten in Überzahl spielen. Bereits nach 23 Sekunden war das Powerplay von Erfolg, als Kerstin Spielberger den Puck zur Führung einnetzte. Die Tschechinnen konnten in den folgenden Minuten das Spiel drehen. Zunächst markierte Vendula Pribylova den Ausgleich. Wenig später markierte Denisa Krizova die Führung und baute diese in Überzahl weiter aus. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung der Tschechischen Republik ging es in die erste Pause.
Im Mitteldrittel gab es bei den Deutschen einen Wechsel auf der Goalie-Position. Für Yvonne Schröder stand nun Franziska Albl zwischen den Pfosten. Es waren gerade 40 Sekunden gespielt, da fiel durch Naemi Bär der Anschlusstreffer für die DEB-Frauen. Pribylova stellte mit ihrem zweiten Tor den alten Vorsprung wieder her und erhöhte kurz darauf im Powerplay auf 5:2 für die deutschen Gegnerinnen. Daraufhin nahm Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker eine Auszeit und die restliche Spielzeit im zweiten Drittel blieb torlos.
Im Schlussabschnitt traf Katerina Mrazova für die Tschechische Republik. Wenige Zeit später konnte Hanna Amort den Spielstand verkürzen, doch am Ende müssen sich die DEB-Frauen dem Gegner mit 3:6 geschlagen geben.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Die Mannschaft hat gutes Eishockey gezeigt. Unter dem Strich haben wir zu viele Strafen kassiert. Ob letztendlich jede gegebene Strafzeit gerechtfertigt war soll offen bleiben. Jedoch war die Partie dadurch sehr zerfahren. In den letzten drei Spielen hat das Team eine gute Leistung gezeigt und wir konnten Erfahrungen sammeln. Für die Euro Hockey Challenge im Dezember sind wir gerüstet.“
Nach der gestrigen 0:2-Niederlage hat die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft in Klasterec nad Ohri auch das zweite Spiel gegen die Tschechische Republik mit 1:4 (0:4;0:0;1:0) verloren.
Bereits nach sieben Minuten führten die Tschechinnen mit 3:0. Bundestrainer Florian Neumayer musste ein Zeichen setzen und für die sehr junge Torhüterin Leonie Brömme kam Felicity Luby. Die U16-Auswahl wirkte durch die drei schnellen Gegentore verunsichert. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels konnte die Tschechische Republik noch auf 4:0 erhöhen.
Im Mitteldrittel zeigten die deutschen Mädchen ein völlig anderes Spiel. Sie boten ihrem Gegner Paroli und kamen zu eigenen Chancen.
Auch im Schlussabschnitt war es ein offenes Spiel. In der 45. Minute wurde ein Schlittschuhtor für Deutschland nicht anerkannt, aber drei Minuten später erzielte Leonie Böttcher den längst verdienten Ehrentreffer.
U16 Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Insgesamt kann ich der jungen Mannschaft, bis auf das heutige erste Drittel, eine ordentliche Leistung an diesem Wochenende bescheinigen. Wir haben gesehen, welche Spielerinnen bereit sind, zu den beiden Saisonhöhepunkten Vier-Nationen-Turnier und Europa-Cup anzutreten. Dann werden auch die Stammspielerinnen wieder zur Verfügung stehen, die an den letzten beiden Tagen gefehlt haben. Dies wird die Qualität im Team erhöhen.“

    
ESC River Rats Geretsried
Unglückliche Heimpleite - Peissenberg entführt die ersten Punkte aus Geretsried
(BYL)  Zweiter Akt im Doppel-Heimspielwochenende. Nach dem erkämpften Sieg gegen Bad Kissingen wollte sich der ESC die nächsten Punkte sichern, doch mit dem TSV Peissenberg war ein starker Gegner zu Gast. In der Vorbereitung setzte es bei den Eishackler eine 8:0 Klatsche, die Männer von Ludwig Andrä und Andreas Dornbach waren gewarnt.
Bedingt durch zwei frühe Strafzeiten, spielte sich das Geschehen in den ersten 10 Minuten fast ausschließlich vor dem Tor von Martin Morczinietz ab. Mit etwas Glück (vor der Linie gerettet, Pfosten) und einigen guten Paraden, überstanden die Rats diese Druckphase unbeschadet. Mit Jorde und Horvath wanderten anschließend zwei ESC-Spieler gleichzeitig in die Kühlbox, doch wieder hielt die Abwehr dem Peissenberger Dauerbeschuss stand. Nach vorne ging nicht viel, durch die vielen Strafzeiten sahen die Zuschauer im Heinz-Schneider Eisstadion ein ziemlich zerfahrenes Spiel.
Weg von der Kühlbox, rein in das Tor vom TSV Peissenberg, so die Devise für den zweiten Spielabschnitt. Der Plan ging zunächst auf. In Überzahl fasste sich Ondrej Horvath auf halblinker Position vor Felix Barth ein Herz und versenkte die Scheibe unhaltbar im Kreuzeck (26.). Wieder war es die erste Reihe die nachlegen konnte, Torschütze diesmal Klaus Berger. Ein TSV-Verteidiger rutschte direkt hinter dem Tor aus, Stefano Rizzo schaltete am schnellsten und bediente Berger, der mit einem Schuss ins kurze Eck auf 2:0 erhöhen konnte (29.). Peissenberg meldete sich mit einem Unterzahltreffer von Novak zurück (31.), es entwickelte sich ein heißer Fight. Das Tor gab den Gästen gehörig Auftrieb, der Druck auf die ESC-Abwehr wurde wieder größer. Apropos Abwehr: Diese wurde personell immer mehr dezimiert. Nino Poch ist schon länger verletzt, zusätzlich meldete sich Dominic Fuchs vor dem Spiel anschlagen ab. Während der Partie mussten zudem Bernhard Jorde sowie Michi Wiedenbauer vorzeitig aufhören, so dass am Ende nur noch vier Verteidiger übrig waren.
Die Eishackler zogen ihr Powereishockey auch im Schlussdrittel weiter durch und erspielten sich zahlreiche Chancen. Nur verwerten konnte sie zunächst keiner, denn entweder war Martin Morczinietz im Weg oder man scheiterte am eigenen Unvermögen. Deutlich effektiver zeigten sich die Rats und wieder war es Ondrej Horvath in Überzahl. Nach einem Schuss über das Tor reagierte er blitzschnell und beförderte den Rebound zum 3:1 hinter Felix Barth (50.). Freilich nicht die Vorentscheidung, viel zu stark präsentierten sich die Gäste bisher. Estermaier verkürzte auch postwendend auf 3:2 (51.) und es kam noch schlimmer, denn wieder knapp eine Minute später erzielte Höfler den Ausgleich (52.). Nun ging es Schlag auf Schlag, diesmal hatten die Rats eine gute Antwort. Michi Hölzl packte hinter dem Tor tief in die Trickkiste, benutzte Felix Barth als Bande und brachte die Rats wieder in Führung (52.). Ebenso gut die Antwort der Eishackler, Martin Andrä zielte ganz genau und plötzlich war das Match wieder ausgeglichen (53.). Die Torflut wollte einfach nicht aufhören, beide Verteidigungsreihen schwammen gewaltig. Es kam wie es kommen musste, die Eishackler gingen knapp fünf Minuten vor Schluss erstmalig in Führung. Eichberger verwertete die mustergültige Vorlage von Höfler zum 4:5 (55.) und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Die Rats versuchten nochmal alles aber auch mit dem 6. Feldspieler sollte es nicht mehr klappen, Peissenberg brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Fazit: Der ESC verliert das Tor-Roulette im letzten Drittel, kann sich aber eigentlich nicht viel vorwerfen. Die Eishackler präsentierten sich erwartet stark und stehen am Ende zwar glücklich, aber nicht unverdient als Sieger fest. Nun soll am Freitag ausgerechnet in Pegnitz der Knoten auch Auswärts platzen, am Sonntag ist Königsbrunn zu Gast.
  
    
EHC Klostersee
EV Pegnitz Ice Dogs – EHC Klostersee 2:8 (2:4, 0:3, 0:1)
(BYL)  Enorm wichtiger Auswärts-Dreier für die Rot-Weißen im Nachholspiel bei den Ice Dogs in Pegnitz. Mit einem hochverdienten 8:2-Erfolg vermieste man den nach Eisstadion-Sperre und einigen Verlegungen doch arg gebeutelten Oberfranken auf nicht überdachter Eisfläche ihre Heimpremiere. Ohne das Trio Nicolai Quinlan (gesperrt), Sebastian Sterr (verletzt) und Thomas Hummer (beruflich verhindert) konnte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan nach einer umkämpften Anfangs-Viertelstunde immer besser behaupten und die Begegnung nach einem 0:1-Rückstand und zwischenzeitlichem 2:2 durch zwei Doppelschläge unter Kontrolle bringen. Defensiv sehr viel geordneter und stabiler und dazu viel torgefährlicher als zuletzt schraubte die Truppe um Kapitän Bernd Rische den Vorsprung kontinuierlich nach oben. Sechs unterschiedliche Torschützen zeugen von einer ausgeglichenen Teamleistung. Torhüter Dominik Gräubig konnte im Schlussdrittel bei einem abgewehrten Penalty weiter Selbstvertrauen tanken.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks mit viertem Sieg in Serie - Passau demontiert Dorfen mit 7:3
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntag vor 1.037 Zuschauern in der Passauer EisArena ein wahres Eishockey Feuerwerk abgebrannt. Völlig verdient und in der Höhe eigentlich noch zu niedrig haben die Black Hawks den ESC Dorfen mit 7:3 geschlagen. Bereits nach elf Sekunden schlug der Puck das erste mal hinter Gästetorhüter Thomas Hingel ein. Eine kurze Schwächephase im ersten Drittel führte zum 1:1 Ausgleichstreffer durch Mark Waldhausen. Eine anschließende Auszeit brachte die Mannen von Trainer Christian Zessack wieder auf Kurs. Im zweiten Drittel rollte eine Passauer Angriffswelle nach der anderen auf das Tor des ESC Dorfen. Oliver Wawrotzki, Alexander Janzen und Daniel Schander erhöhten zur 4:1 Führung zur zweiten Drittelpause. Wer dachte die Passau Black Hawks würden im Schlussdrittel das Ergebnis verwalten, der hatte sich gehörig getäuscht. Die Treffer fünf und sechs erzielten die Passau Black Hawks sogar in eigener Unterzahl. Dominik Schindlbeck und Roman Nemecek vollendeten jeweils ein Zuspiel von Petr Sulcik. Zwar konnte Dorfen noch mal verkürzen, Svatopluk Merka stellte allerdings umgehend den alten Abstand wieder her. Dorfens Treffer zum 7:3 war am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. Im Gegenteil! Das Ergebnis hätte gut und gerne auch zweistellig ausfallen können. Mehrere Pfostenschüsse, ein nicht gegebener Treffer sowie ein gut haltender Thomas Hingel im Tor der Eispiraten verhinderten schlimmeres. Man of the Match auf Seiten der Passau Black Hawks wurde einer der „jungen Wilden“. Mitch Limböck wurde für seinen Einsatz und seinen ersten Scorerpunkt ausgezeichnet. Auf Seiten der Eispiraten wurde Mark Waldhausen zum besten Spieler gewählt. Die Fans der Passau Black Hawks feierten noch lange nach dem Abpfiff die Mannschaft und verwandelten die EisArena erneut in einen Hexenkessel.
Trainer Christian Zessack zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz mit dem Ergebnis zufrieden, dass Spiel seiner Mannschaft über sechzig Minuten sei aber noch verbesserungswürdig. „Wir haben heute gut angefangen und ein frühes Tor erzielt. Urplötzlich hat sich aber wieder der Schlendrian eingeschlichen und wir haben den Ausgleich kassiert. Mit der frühen Auszeit haben wir den Jungs eine Pause verschafft und dann wieder in die Spur gefunden. Im zweiten Drittel haben wir hervorragend gespielt und hätten durchaus noch mehr Tore erzielen können. Unser Powerplay hat heute nicht so gut funktioniert wie zuletzt, dafür haben wir in Unterzahl zweimal zugeschlagen. Generell bin ich zufrieden wie die Mannschaft das Spiel heute als Team gestemmt hat.“ analysierte Christian Zessack das Spiel.
Bereits am kommenden Freitag müssen die Passau Black Hawks zum schweren Auswärtsspiel nach Miesbach reisen. Der Oberliga Absteiger belegt aktuell Tabellenplatz neun und muss gegen Passau unbedingt gewinnen um die Playoff Ränge nicht aus den Augen zu verlieren. Am Sonntag um 18.30 Uhr empfangen die Habichte dann den EHC Klostersee in der Passauer EisArena.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag gegen Klostersee erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Tankstelle Färber (Maierhof).  -czo
  
    
TSV Peißenberg
Sieg in Geretsried!!! – Eishackler holen sich das Sechs Punkte Wochenende
(BYL)  Gelungenes Wochenende für den TSV Peißenberg. Es war einmal mehr ein harter Kampf gegen eine Kompromisslose Geretsrieder Mannschaft, die wenige Fehler sofort ausnutzt.
Die „Eishackler“ sind die erste Mannschaft in dieser Saison, die Geretsried zu Hause besiegen konnte. Die ersten 20 Minuten waren eigentlich dafür ausgelegt, gleich zu Beginn den Weg in die Erfolgsspur zu finden, es waren 7 Strafzeiten die sich die „Riverrats“ leisteten, die aber der TSV nicht ausnutzen konnte. Bis zur 14. Minute dauerte es, bis der erste Nennenswerte Torschuss auf das Gehäuse von Felix Barth kam, um den Verlauf einmal deutlich zu machen.
Die Scheibe fand in diesem Drittel aber in keines der beiden Tore.
Im 2. Drittel verflachte das Spiel ein wenig, Geretsried fand aber besser in das Spiel vielleicht aufgrund dessen, weil Sie von der Strafbank fernblieben. In der 26. (Ondrej Horvath) und 29. Minute (Klaus Berger), wurden die „Eishackler“ für ihre ausgelassenen Möglichkeiten aus dem ersten Drittel, konsequent bestraft mit zwei Toren. Es ist vermehrt dieser „Hallo-wach-Effekt“, den die Spieler von Trainer Sepp Staltmayr brauchen, warum das so ist kann sich vermutlich keiner erklären aber eines muss man sagen dem Spannungsaufbau tut es sehr gut, wenn das Spiel im Nachhinein positiv für die „Eishackler“ endet. In der 31. Minute konnte nämlich Dominik Novak den Abpraller, des Schusses von Florian Barth über die Linie drücken. Der Anschlusstreffer war zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig, dass zeigt auch das sich die „Eishackler“ nicht einfach hängen lassen und trotzdem weiter machen und sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, da der Treffer zum 1:2 aus Eishackler-Sicht in Unterzahl geschossen wurde.
Die ersten beiden Drittel waren jetzt nicht gerade schön anzuschauen, konnte ja auch keiner Ahnen, dass sich die beiden Mannschaften die Highlights für den Schlussabschnitt aufheben.
Denn im letzten Drittel ging es ordentlich zur Sache und es entwickelte sich ein rasantes Spiel beider Mannschaften, Mit „Hochs“ und „Tiefs“ ging es in die letzten 10 Minuten. In der 50. Minute spielten die „Eishackler“ in Unterzahl und dies nutzte erneut Ondrej Horvath zum 3:1. Es schien irgendwie, als hätte diese Heimstärke der „Riverrats“ weiterhin bestand, aber nur eine Minute später war es Tobias Estermaier der den Schuss von Leo Zink entscheidend abfälschen konnte und wiederrum eine Minute später, konnte Florian Höfler auf Pass von Manfred Eichberger den viel umjubelten Ausgleich zum 3:3 erzielen. Daraufhin nahm der Geretsrieder Trainer Ludwig Andrä seine Auszeit, mit Erfolg. Noch in der gleichen 52. Minute ging Geretsried wieder in Führung durch Michael Hölzl. 4:3. Wieder ein Rückschlag. Dachte man sich, aber zurück schlagen können die „Eishackler“ auch, direkt im Anschluss gelang Martin Andrä der 4:4 Ausgleichstreffer und schon kam wieder Hoffnung auf, dieser Heimstärke den ersten Kratzer hinzuzufügen und in der 55. Minute war es Manfred Eichberger, der endgültig die Schlussphase einläutete, mit seinem Alleingang den er zum 4:5 durch die Beine abschloss. Die letzten Fünf Spielminuten brachte man mit hartem Kampf und Siegeswillen über die Zeit, denn auch die Unterzahl-Situation überstand man noch 3 Minuten vor Ende und auch der sechste Feldspieler half den „Rats“ nichts mehr und so blieb es beim verdienten Auswärtserfolg in Geretsried.
  
    
ERSC Amberg
Amberger Wild Lions siegen auch in Waldkirchen
(BLL)  Der ERSC Amberg hat sich auch durch eine Erkrankungswelle nicht bremsen lassen, gewann am Samstag mit dem 4:3 bei den Waldkirchen Crocodiles sein viertes Spiel in Folge und konnte sich – zumindest für 24 Stunden – an die Tabellenspitze der Eishockey-Landesliga setzen. Für die Leistung seiner Truppe hatte der Amberger Trainer hinterher „ein dickes Kompliment“.
„Am Donnerstag musste ich mir schon überlegen, ob ich das Abschlusstraining nicht einfach absage“, erinnerte Dirk Salinger an die Probleme unter der Woche. Gerade einmal neun Spieler standen dem Löwen-Coach für die Übungseinheit zur Verfügung und selbst davon einige nicht in bester Verfassung. In Waldkirchen fehlte schließlich mit Lukas Salinger, Dan Heilman, Christoph Schönberger und Daniel Vlach aus gesundheitlichen Gründen ein Quartett, dazu auch noch Matti Swadzba beruflich. Der Kader wurde deshalb mit Verteidiger Noel Fabig und Angreifer Kevin Meier aus den Junioren aufgefüllt. Meier debütierte gleich in der ersten Angriffsreihe und lieferte eine engagierte Partie. 
Dem ERSC gelang schon in der Anfangsphase die Führung durch Felix Köbele. Das kam etwas unerwartet, denn zu diesem Zeitpunkt spielte Amberg in Unterzahl. Einen Scheibenverlust der Gastgeber nutzte Andreas Hampl gedankenschnell zu einem Konter, den Köbele dann zum 0:1 abschloss. Chancen zum Ausbau des Vorsprungs blieben ungenutzt, was die Gastgeber mit dem 1:1 bestraften. Die Entstehung war schon etwas kurios, weil ein Schuss vom Fangnetz aus – in Waldkirchen gibt es kein Pleyxglas auf den Banden – den Puck direkt vor das Amberger Tor sprang, wo ihn Benjamin Barz über die Linie drückte. Die Partie blieb im Anfangsdrittel dann ausgeglichen.
Den besseren Start in den Mittelabschnitt hatten die Gastgeber, für die Robert Vavroch nach nur 108 Sekunden aus dem Gewühl heraus zum 2:1 traf. Amberg erhöhte den Druck nach vorne, wirkte im Abschluss aber nicht energisch genug, während die erfahrenen Akteure der Gastgeber bei ihren Angriffen stets Gefahr heraufbeschworen. Auf einmal ging es bei den Löwen dann doch sehr zielstrebig. Nachdem Waldkirchens Barz nur den Pfosten traf lief der Konter über Florian Wrobel und Felix Söllner besorgte mit einem platzierten Schuss den 2:2-Ausgleich. Von den Chancen her gesehen kam nun die beste Zeit des ERSC, aber selbst die „dicksten“ Gelegenheiten blieben ungenutzt. Erst Peter Hendrikson traf in Überzahl mit einem gewaltigen Schlagschuss zur Amberger Führung, die Söllner 25 Sekunden vor Drittelende eigentlich noch hätte ausbauen müssen.
Zu Beginn des Schlussabschnittes gab es einen faden – weil nicht sportlichen – Beigeschmack. Diesen brachte ein Handgemenge auf den Rängen, über dessen Auslöser es unterschiedliche Interpretationen gab, was aber in der Mehrheit von einer Amberger Fangruppierung mitgestaltet wurde. Nachdem diese – teils freiwillig, teils unter Begleitung – das Stadion verlassen hatte und der von den Schiedsrichtern angeordneten 15-minütigen Unterbrechung, galt das Augenmerk wieder dem Eishockey. Das zwischenzeitliche 2:4 für die Löwen durch Köbele war bei der Unruhe beinahe untergegangen. Nach dem Re-Start versuchten die Gastgeber mit mehr Offensivdruck zum Anschluss zu kommen, aber die klareren Chancen hatte weiterhin der ERSC. Das 3:4 fiel dann doch, was Dirk Salinger schon ärgerte: „Bei einem Zwei-Tore-Vorsprung darfst du dir so einen einfachen Konter eigentlich nicht einfangen“, kommentierte er den Break von Johannes Holzfurtner. In den Schlussminuten geriet der knappe Vorsprung der Wild Lions aber nicht wirklich in Gefahr, vor allem, weil sich die Gastgeber mit zahlreichen Strafzeiten selbst aus dem Spiel nahmen.
Ein verdienter Erfolg für den ERSC, aber diesmal mit Nebenkriegs-Schauplätzen, auf die man gerne verzichten könnte.
  
    
ESC Kempten
Sharks auf dem Weg nach oben - Klares 1:6 in Reichersbeuern bringt den ESC Kempten auf Platz 4 in der Tabelle
(BLL)  Zweites Spiel , zweiter klarer Sieg für das Interimstrainergespann Markus Wartosch und Matthias Weißschuh. In Bad Tölz kamen die Allgäuer zu einem zu keiner Zeit gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg. Dementsprechend glücklich äußerte sich auch Markus Wartosch: „Wir haben taktisch diszipliniert gespielt. Die Mannschaft hat sich an die Vorgaben gehalten und zielstrebig nach vorne gespielt. Ab dem zweiten Drittel waren wir noch konsequenter und haben auch die Tore geschossen. Ebenso haben wir wieder wenige Strafzeiten genommen und hatten zudem einen starken Torhüter Fabian Schütze. Ich bin sehr zufrieden, wir waren heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.
Nach wie vor ohne den verletzten Kapitän Gregor Stein gingen die Kemptener in die Partie. Von Spielbeginn an waren sie die aktivere Mannschaft, Reichersbeuern war nicht so stark wie beim Hinspiel noch eine Woche zuvor. Die Sharks erspielten sich einige gute Chancen und in der 11. Min erzielte Patrick Weigant die verdiente Führung. Ihm war es auch vorbehalten den zweiten Treffer zu erzielen, Von Adrian Kastel-Dahl wunderbar in Szene gesetzt hämmerte er die Scheibe von halblinks unhaltbar ins Tor der Oberbayern. Nur eine Minute später verhängten die insgesamt sehr unsicheren Schiedsrichter einen nicht gerechtfertigten Penalty gegen den ESC. Diesen konnte Fabian Schütze aber souverän entschärfen. Und wieder nur eine Minute später traf dann Kastel-Dahl selber zum 0:3. Und nur weitere zwei Minuten danach war es Verteidiger Eugen Scheffer der das Tor des Abends erzielte.  Von Nikolas Oppenberger auf die Reise geschickt zog er aus dem Mitteldrittel auf und davon, umkurvte die ganze Reichersbeuerer Abwehr und verlud den Keeper in bester Stürmermanier, wofür er auch von den zahlreich mitgereisten Kemptener Fans lautstark gefeiert wurde. Mit dem sicheren 4 Tore Vorsprung schalteten die Allgäuer nun etwas zurück, hatten das Spiel aber jederzeit im Griff. Bezeichnend auch das der einzige Treffer für Reichersbeuern ein Eigentor der Sharks war. Aus einem unübersichtlichen Gewühl vor dem Tor drückten sie den Puck ungewollt ins eigene Tor.
Doch auch im letzten Drittel das gewohnte Bild. Zielstrebig wurde weiter nach vorne gespielt und Kevin Steiner und Nikolas Oppenberger erzielten die letzten beiden Tore zum 1:6 Endstand. Dadurch steht man nun auf dem vierten Tabellenplatz und hat mit teilweise 3 Spielen weniger als die Konkurrenz alle Chancen weiter nach oben zu klettern. Die nächsten beiden Gelegenheiten dazu bieten sich am nächsten Freitag in Bad Wörishofen und am Sonntag zuhause gegen den Tabellenführer aus Burgau.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons siegen nach 0:3-Rückstand
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons besiegen den Stuttgarter EC 1b mit 6:3 (0:2/2:1/4:0).
Das Spiel begann mit viel Tempo und die Gäste aus der Landeshauptstadt hatten durch Julien Frey die erste große Torchance (3.). Nur drei Zeigerumdrehungen später kamen die Bisons durch Steffen Bischoff zu ersten nennenswerten Chance. Doch der Pfosten verhinderte die Führung für die Bisons. Drei Minuten später gewann Vladimir Viller die Scheibe im Angriffsdrittel und spielte diese in den Slot, doch Bischoff scheiterte am glänzend aufgelegten Goalie Maximilian Jetter. Nach 13 Spielminuten gewannen die Bisons ein Bully im eigenen Drittel, Viller setzte sich im Alleingang durch, doch sein Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei. In der 15. Spielminute setzten sich die Stuttgarter gut durch und gingen durch Lorenz Neuhauser mit 1:0 in Führung. Kurz danach sprachen die Unparteiischen eine Strafe gegen die Bisons aus, das Powerplay dauerte nur 15 Sekunden, denn Marek Prokes gelang das 2:0 für die Gäste. Mit diesem Stand ging es in die erste Pause. Der Mittelabschnitt plätscherte zunächst vor sich hin, erst in der 26. Minute kamen die Gäste gleich zu einer dreifachen Torchance, doch Klaus Graefe im Kasten der Bisons und schließlich der Außenpfosten verhinderten den nächsten Gegentreffer. Anschließend vergab Benjamin Frick eine Großchance zum Anschlusstreffer für den 1.CfR Pforzheim. Als dann Brar Momme Rickmers einen fatalen Fehlpass im eigenen Drittel spielte und Darius Sirch das 3:0 für Stuttgart erzielte, schien eine Vorentscheidung gefallen (30.). Doch die Bisons zeigten sich keineswegs geschockt. In einer Klärungsaktion spielte der Stuttgarter Goalie die schwarze Hartgummischeibe genau auf Vladislav Ivanchikov, der diese gleich an den frei stehenden Hermann Jeckel passte, der keine Mühe hatte, den Puck zum 1:3 in die Maschen zu setzen. Nur zwei Minuten später machte Rickmers seinen Fehler wieder wett, in dem er den Puck durch die Hosenträger von Jetter zum 2:3-Anschluss einnetzen konnte. Im Schlussabschnitt drehten die Bisons nochmal auf und Viller wurde fünf Minuten nach Drittelbeginn der Puck in den Lauf gespielt und er passte genau an der blauen Linie auf den mitgelaufenen Bischoff, der mit einem präzisen Schuss zum vielumjubelten Ausgleich treffen konnte. Nur knapp zwei Minuten später stand Sidney Körper genau richtig, um mit dem 4:3 die erste Führung der Bisons zu erzielen. Als genau nach 47 Minuten eine kleine Auseinandersetzung an der Bande mit einer großen Strafe (5 + Spieldauer) gegen Benjamin Frick endete, drohte die Partie wieder zu kippen. Doch die Gäste aus der Landehauptstadt kamen in der langen Überzahl nicht zu nennenswerten Einschussgelegenheiten. Einen mustergültigen Konter konnten die Bisons durch Vladimir Viller zum 5:3 nutzen. Kurz bevor die Pforzheimer wieder vollzählig waren, lief Sergej Wittmann mit der Scheibe in das Angriffsdrittel und nahm so einige Sekunden von der Uhr. Er nahm den Schuss auf das Stuttgarter Gehäuse, den Puck konnte der Goalie nur nach Vorne abprallen und Hermann Jeckel hatte keine Mühe den zweiten Treffer in Unterzahl zum 6:3-Endstand zu markieren.
Am kommenden Wochenende steht für die Bisons ein Doppelspieltag an. Bereits am Samstag, 17.11.2018 wird um 19:45 Uhr das verlegte Spiel der Bisons bei den Eisbären Balingen angepfiffen. Am Sonntag, 18.11.2018 empfangen dann die Bisons in der heimischen St.-Maur-Halle die Black Eagles Reutlingen, Spielbeginn: 19:00 Uhr.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen in Lauterbach
(RLW)  Arbeitssieg im Luchsbau: Die EG Diez-Limburg hat in Lauterbach den nächsten Sieg in der Regionalliga eingefahren. Die Rockets gewannen das Spiel bei den Luchsen mit 4:2 (1:1, 2:1, 1:0), konnten über weite Strecken ihre spielerische Klasse jedoch nicht auf das Eis bringen.
Mit nur elf Feldspielern angetreten zeigten die Gastgeber von Beginn an eine starke kämpferische Leistung und belohnten sich auch mit dem Führungstreffer von Morgan Reiner (8.). Den Rockets gelang lediglich noch der Ausgleich - auf Vorarbeit von Jamie Hill traf Mark Corbett (14.). Ansonsten stand nach dem ersten Drittel ein leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigentafel. Die Luchse hatten sogar mehr Torschüsse zu verzeichnen als die EGDL.
Dass man nach 40 Minuten zumindest mit einem Treffer vorne lag, hatte die Mannschaft von Rockets-Trainer Jens Hergt den Treffern von Konstantin Firsanov (32., in Überzahl) und Tobias Schwab (43.) zu verdanken. Lauterbach aber gab sich nie auf, verkürzte durch Jiri Charousek (47.) auf 2:3 und bewies Moral.
Und die Luchse waren auch im letzten Drittel immer mal wieder kurz davor, die Partie noch einmal auszugleichen. Jedoch ließen die Gastgeber selbst Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Auf der Gegenseite machte Florian Böhm (57.) den Auswärtssieg für die Rockets perfekt, die damit vorerst wieder auf den 3. Tabellenplatz geklettert sind.
„Ich bin sprachlos, dass wir hier ein solches Spiel abgeliefert haben“, sagte Hergt nach dem Auswärtssieg. „Zumal wir in Herford ein so starkes letztes Drittel gespielt haben. Heute haben viele Dinge gefehlt, die du auch gegen einen dezimierten Gegner brauchst um das Spiel zu gewinnen. Positiv ist lediglich die maximale Punktausbeute.“
  
    
EC Lauterbach
Zwei knappe Niederlagen für die Luchse
(RLW)  Die Lauterbacher Luchse haben beide Heimspiele an diesem Wochenende verloren. Beim Freitagsspiel gegen die Soester EG gab es eine 5:6 (0:2 3:2 2:2) Niederlage, am Sonntag verloren die Luchse 2:4 (1:1 0:1 1:2) gegen die EG Diez-Limburg.
Am Freitag abend erwischten die Gäste aus Soest den bessen Start ins Spiel und verdienten sich die Führung durch Martin Benes (10.) Zwei Minuten vor der Pause erhöhte Martin Juricek auf 0:2. Ausser einem Pfostenschuss in der 17. Minute war von den Luchsen im 1. Drittel nicht viel zu sehen. Den Weckruf für die Luchse gab es Anfangs des 2. Drittels, als Igor Furda (21.) und Dennis Klinge (23.) auf 0:4 erhöhten. So langsam kamen nun auch die Luchse im Spiel an, Knut Apel (25.) verkürzt auf 1:4 und gegen Ende des 2. Dittels brachte Jiri Charousek (36., 40.) die Luchse mit einem Doppelpack wieder ins Gespräch.
Doch wie schon im vorherigen Drittel verschlafen die Luchse den Anfang und Soest zieht durch Zeitler (41.) und Kuricek (43.) auf 3:6 davon. Zwar verkürzte Morgan Reiner (43.) nur Sekunden später auf 4:6, doch die Aufholjagd wollte nicht so recht klappen. Zwei Strafen von Soest, und sogar ein Wechselfehler, bei dem die Soester EG ausversehen mit nur 4 Feldspielern spielte, konnten die Luchse nicht nutzen. 
Erst als Torwart Felix Michel das Feld zugunsten eines 6. Feldspielers verlies, schaffte Daniel Schindler (59.) den 5:6 Anschlusstreffer. 
Ein ganz anderes Bild zeigten die Luchse am Sonntag abend gegen die Diez-Limburg Rockets. Von Beginn an waren die Luchse im Spiel, generierten Torchancen und auch wärend Varianov eine Strafe absitzte, standen die Luchse in Unterzahl sicher. Varianov kam gerade von der Strafbank runter und leitete einen Konter ein den Morgan Reiner zur 1:0 Führung verwandelte (7.). Die Luchse und die Rockets über weite Strecken auf Augenhöhe, nach dem Ausgleich durch Corbett (14.) ging es mit einem verdienten 1:1 in die Pause. 
Anfangs des zweiten Drittels dann der Knackpunkt des Spiels. Roman Löwing verletzte sich am Knöchel und musste die Partie vorzeitig beenden. Die Verletzung und zwei Unterzahlspiele schwächten die Luchse und stärkten Diez-Limburg, die eine Sekunde vor Ablauf der zweiten Strafe die 1:2 Führung erzielte (32. Firsanov).
Nachdem die Rockets im 3. Drittel auf 1:3 erhöhten (43. Schwab) schien das Spiel gelaufen, aber die Luchse kämpften sich zurück, Charousek verkürzt auf 2:3 (47.). Die Luchse waren nah dran am verdienten Unentschieden, konnten aber auch zwei Überzahlspiele nicht nutzen um das Spiel auszugleichen. Im Gegenzug machte Ex-Luchs Florian Böhm mit dem 2:4 den Sack zu und besiegelte die nächste Niederlage für die Luchse, die hier vor 150 Zuschauern ein richtig gutes Spiel abgeliefert haben. 
  
    
EHC Neuwied Bären
Dank Powerplaytoren an die Spitze
(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 führt zumindest bis kommenden Freitag die Tabelle der Eishockey-Regionalliga West an. Die Neuwieder haben am Sonntagabend die Gunst der Stunde genutzt und die spielfreien Hammer Eisbären, die aber zwei Partien weniger absolviert haben als die Deichstädter, vom ersten Platz verdrängt. Während der Gegner vom Freitag zum Ausklang des Wochenendes die Beine hochlegen konnte, stand die Mannschaft von Daniel Benske im Icehouse gegen die Dinslakener Kobras auf dem Eis und setzte sich mit 8:4 durch. „Es war nach dem sehr, sehr guten Spiel am Freitag nicht einfach, die gleiche Einstellung zu behalten. Das haben wir im ersten Drittel nicht so gut umgesetzt“, merkte Benske an.
Die Bären gewannen, weil sie wie schon gegen Hamm erneut im Powerplay auftrumpften. Fünf von acht EHC-Treffern fielen in Überzahlsituationen. Und von denen gab es viele. Die Kobras versprühten reichlich Gift und verbrachten zur Entgiftungskur viel Zeit in der Kühlbox, wo sie das Spiel schließlich verloren. Als erstes grobes Vergehen sahen die Unparteiischen um Hauptschiedsrichter Daniel Melcher in der elften Minute einen Stockstich von Dinslakens Michal Plichta während einer Auseinandersetzung an der Neuwieder Spielerbank. Der slowakische Torjäger erhielt eine Matchstrafe und Martin Brabec (13.) sowie Maximilian Wasser (14.) erzielten in der fünfminütigen Überzahl zwei Tore. „Das war ein entscheidender Punkt, der in unsere Richtung ging“, machte Benske aus, während sein Dinslakener Kollege Milan Vanek meinte: „Ich habe die Situation nicht gesehen und weiß nicht, ob da was war. Aber ich finde schon, dass es schwierig ist hier mit den Schiedsrichtern. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.“ Die große Strafe gegen Plichta kam aus Sicht der Bären genau nicht rechten Zeit, denn die Minuten davor waren bei gleichen Kräfteverhältnis an die Kobras gegangen. Der EHC führte zwar durch Dennis Appelhans schnell mit 1:0 (2.), konnte danach die Spannung jedoch nicht aufrechterhalten. Marvin Linse glich im Nachschuss aus (4.) und Dinslaken hätte danach noch mehr verdient gehabt. 
Powerplaytor Nummer drei der Gastgeber durch Michael Jamieson (17.) baute die Führung auf 4:1 aus. Aber es blieb dabei: Bei fünf gegen fünf hatte Neuwieds Viertelfinalgegner aus den Play-offs der Vorsaison immer wieder gute Chancen und verkürzte durch Philipp Heffler zum 2:4 (20.). „Du versuchst Wechsel für Wechsel reinzufinden. Dann kommt eine Überzahl, dann eine Unterzahl und du kommst komplett durcheinander“, erklärte der EHC-Coach den sich abzeichnenden offenen Schlagabtausch als Ursache dafür, dass sein Team vor der ersten Pause – das Überzahlspiel ausgeklammert – nicht richtig in Schwung kam. Dafür zeigten die Hausherren unmittelbar vor dem Kasten des früheren Bären-Schlussmanns Marvin Frensel eine gute Konsequenz. Martin Brabec stürmte direkt nach dem Bully im Anschluss an Hefflers 4:2 nach vorne und legte quer zu Kevin Wilson, der gegen seinen Ex-Verein zuschlug. Nur acht Sekunden nach Hefflers Kontertor.
Zwei von drei Powerplays nutzte Neuwied im Mittelabschnitt. Der im Slot abfälschende Daniel Pering (27.) und Maximilian Wasser (31.) erhöhten auf 7:2. Die Vorentscheidung, wenngleich Dinslaken nicht locker ließ. Pascal Behlau traf zum 7:3 (39.), nachdem Sven Schlicht von Schiedsrichter Melcher für einen unkorrekten Körperangriff gegen Robin-Niklas Dambacher zum Duschen geschickt worden war. Hefflers zweiter Einschuss (45.) sprach für die Moral der Gäste vom Niederrhein, änderte aber nichts mehr an der Punkteverteilung. „Wir haben bis zum Ende gekämpft und nie aufgegeben. Weil Neuwied in Überzahl aber alles ausgenutzt hat, was man ausnutzen kann, gab es für uns heute nichts zu holen“, so Vanek. Nicht mehr in Überzahl legte Kapitän Stephan Fröhlich in Minute 55 noch einen nach zum 8:4-Heimsieg, der den Bären den Sprung auf Platz eins einbrachte. 
  
    
ESV Chemnitz
Licht und Schatten bei den Crashers
(RLO)  Große Personalprobleme galt es für‘s Trainergespann Rentzsch/Stiegler am Doppelwochenende zu bewältigen. Ausgerechnet zum Auswärtsspiel beim Spitzenreiter FASS Berlin war nicht mehr als eine Rumpftruppe von 10 + 2 Spielern zu mobilisieren gewesen. Mit 13:4 (4:1, 6:2,3:1) erlebten die Crashers eine herbe Bruchlandung bei ihrem Gastspiel in der Hauptstadt. Filip Kokoska konnte in der 3. Spielminute die Chemnitzer zwar mit 0:1 in Führung bringen. Doch anschließend übernahmen die Gastgeber das Geschehen auf dem Eis und zogen noch im ersten Drittel auf 4:1 davon. Bis zum Ende des Spiels wehrten sich die Crashers tapfer, hatten aber nur wenig Zugriff auf das Spiel. Die weiteren Chemnitzer Torschützen: Tim Berlin und noch 2x Filip Kokoska.
Mit schwerem Gepäck ging es Samstagnacht zurück nach Chemnitz und keine 12 Stunden später zur nächsten Auswärtsaufgabe nach Weißwasser. Die Bad Muskau Bombers warteten, gerade personell verstärkt und hoch motiviert, auf angeschlagene Crashers. Verstärkt mit Mannschaftskapitän Michael Stiegler, dem am Samstag noch gesperrten Sebastian Kneuse und Nachwuchstalent Jacob Lohse brachten es die Crashers am Sonntag zumindest auf 12 + 2 Spieler. Nach nur 35 Sekunden gingen die Lausitzer mit 1:0 in Führung und ein weiteres Debakel drohte sich an. Doch wieder war es Filip Kokoska, der in der 17. Minute für die Crashers zum 1:1 einnetzte und seiner Mannschaft neuen Schwung einhauchte. Das Mitteldrittel gewann ein starkes Chemnitzer Team mit 0:2 und das Schlussdrittel gar mit 0:4. Mit dem 1:7 gegen die Bombers erkämpften die Crashers drei von sechs möglichen Punkten und zogen auf der Schlussgeraden des Wochenendes gerade noch den Kopf aus der Schlinge. 4x Kokoska und je 1x Berlin, Rudolph und Hirsch waren die Torschützen in Weißwasser.
Filip Kokoska ist der Held des Wochenendes und ein echter Glücksgriff für die Crashers-Familie.
Allen kranken und verletzten Spielern drücken wir die Daumen, dass sie recht schnell genesen!
Mit 13 Punkten aus 9 Spielen sind die Crashers derzeit Dritter der Regionalliga Ost, knapp vor Halle (12/10) und Dresden (11/8). Die Tabelle ist zwar leicht verzerrt, aber auch Serienmeister Tornado Niesky liegt beispielsweise hinter den Crashers, weil auch sie bereits zwei Mal ohne Punkte nach Hause fahren mussten. Damit bleibt der Kampf um den dritten und vierten Play-Off-Platz wohl noch lange offen. FASS Berlin und Schönheide dagegen setzen sich zusehends von ihren Verfolgern ab.
Das nächste Spiel ist kommenden Samstag, 17.11., im Wohnzimmer der Crashers. Ab 17 Uhr will die Mannschaft gegen FASS Berlin zeigen, dass der herbe Dämpfer in Berlin eine Eintagsfliege war.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe mit deutlichem Sieg in Halle
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am Sonntag ihr Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle 1b deutlich mit 8:0 (1:0, 5:0, 2:0) gewonnen und behalten somit auch nach dem sechsten Spiel in der Regionalliga Ost ihre “weiße Weste“. Einen prima Einstand feierte dabei Goalie Niko Stark, welchem bei seinem Debüt gleich ein Shutout gelang. Während hinten schon zum dritten Mal in dieser Saison die Null stand, erzielten vorne Petr Kukla (2), Florian Heinz (2), Christoph Rogenz, Vincent Wolf, Jordan Klotz und Kilian Glück die Tore für die Wölfe. Die Verletzung von Robert Horst trübt allerdings die Freude über den Sieg. Der 19-jährige Stürmer blieb nach einem harten Check auf dem Eis liegen und musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. An dieser Stelle wünschen wir Robert gute Besserung und schnellstmögliche Genesung.
Am kommenden Wochenende steht für die Schönheider Wölfe der Doppelvergleich gegen den ESC Dresden auf dem Spielplan. Zunächst gastiert das Team von Coach Sven Schröder am Samstag, dem 17.11.18, um 20:00 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt, ehe keine 24 Stunden später, am Sonntag, dem 18.11.18, um 17:00 Uhr das direkte Rückspiel im Schönheider Wolfsbau über die Bühne geht.
  


    
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Montag 12.November 2018
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