Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 16.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost



    
Eisbären Berlin
MacQueen, Wissmann und Backman sind zurück!
(DEL)  Die Eisbären Berlin können beim ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup-Pause am morgigen Freitag (19:30 Uhr, Mercedes-Benz Arena) wieder auf die Dienste von Jamie MacQueen, Kai Wissmann und Sean Backman zählen. Alle drei sind genesen und stehen für das Match gegen Krefeld zur Verfügung.
Die Langzeitverletzten Marvin Cüpper, Thomas Oppenheimer und Mark Olver hingegen fehlen ebenso, wie der wieder im Eistraining befindliche Jonas Müller und Danny Richmond. Letzterer ist wieder fit, wird aber am Freitag voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen. Stürmer Mark Olver wird den Eisbären nicht nur an diesem Wochenende, sondern weitere 6-8 Wochen fehlen. Der 30-Jährige wird in der kommenden Woche aufgrund seiner Handverletzung operiert.
„Wir sind uns der Wichtigkeit der kommenden Spiele gegen unsere Tabellennachbarn bewusst“, sagt Eisbären-Cheftrainer Clément Jodoin. „Unsere größten Herausforderungen sind es, bei 5 gegen 5 mehr Tore zu schießen und disziplinierter zu spielen.“ 
Tickets für die Partie gegen Krefeld sind in vielen Kategorien noch über www.eisbaeren.de/ticketshop, die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 und auch die
Tageskassen an der Arena erhältlich.
Für die kommenden Spiele gibt es zudem einige Angebote, wie die Studentennacht am 22.11. gegen Düsseldorf (Tickets ab 9 Euro), das Buddy-Ticket am 27.11. gegen Straubing (3 Tickets in der Fankurve für 36 Euro) oder aber die McDrive-Boxenstopp-Aktion im McDonald’s Wrangelstraße. Bei jeder Bestellung von zwei McChicken erhält man dort einen Ticketgutschein (2für1) für die Spiele am 22. und 27.11.2018 dazu.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
„Mein Job ist, mit Crimmitschau drei Punkte zu holen!“ - Kim Collins vor den Duellen gegen Deggendorf und Ravensburg
(DEL2)  Heute Abend sind die Eispiraten Crimmitschau erstmals nach der Länderspielpause wieder auf dem Eis gefragt. Mit dem Deggendorfer SC kommt dabei ein Liganeuling in den Sahnpark, der aktuell auf dem letzten Platz steht. Am Sonntag geht es dann gegen Spitzenreiter Ravensburg. Vor den beiden Partien sprach Cheftrainer Kim Collins mit den Journalisten über die kommenden beiden Begegnungen und die Umstellung seiner Reihen.
„Ist es ein besonderes Spiel für Sie gegen Deggendorf?“ – Diese Frage muss Kim Collins wahrscheinlich schon zum Hals heraushängen! Abgeklärt, wie der 56jährige ist, antwortete er: „Es ist schon toll, wenn meine Frau zu Besuch kommt, aber deswegen ist es trotzdem kein besonderes Spiel. Mein Job ist, mit Crimmitschau die drei Punkte zu holen, dann bin ich auch zufrieden“. Petra Collins, die im Vorstand des DSC sitzt, bleibt bis Sonntag bei ihrem Mann in Crimmitschau. „Es ist schön, dass meine Frau gleich hier bleibt. Sie muss auch noch etwas Wäsche waschen“, so Collins, der sich ein kleines Späßchen nicht verkneifen konnte.
Im weiteren Verlauf der Medienrunde sprach der Eispiraten-Coach über…
… den heutigen Gegner Deggendorf: Deggendorf ist keine schlechte Mannschaft. Irgendwas hat zum Anfang der Saison nicht gepasst. Sie waren der Meinung, dass es am Torhüter liegt. Nun hat der DSC mit Bacashihua einen starken Schlussmann, der schon vor einigen Jahren in Straubing gute Leistungen gezeigt hat. Wir dürfen Deggendorf nicht unterschätzen. Schon in Heilbronn haben sie stark gespielt und gewonnen.
… das Gastspiel beim Spitzenreiter Ravensburg: Sie sind gemeinsam mit Frankfurt das beste Team der Liga. Es wird eine sehr schwere Aufgabe. Wir brauchen eine absolute Topleistung von allen sechs Mann auf dem Eis, wenn wir dort Punkte holen wollen, sowohl Offensiv als auch Defensiv. Sie müssen für jede Torchance hart arbeiten, aber dann ergeben sich auch für uns Konterchancen, bei denen wir sehr konzentriert sein müssen.
… die Reihenzusammenstellung: Ich habe die Reihen umgestellt. Rob Flick wird zusammen mit Patrick Pohl und Vincent Schlenker spielen, Julian Talbot mit Christoph Körner und Patrick Klöpper. Christoph Kabitzky gibt den Mittelstürmer in der Reihe neben Christian Hilbrich und Dominic Walsh. Zudem steht mit Ben Kosianski ein weiterer Stürmer zur Verfügung, da Leipzig heute spielfrei hat. Wir planen schon mit ihm, so könnte er mit Demmler und Kircher spielen. Aber wir müssen schauen, wie es läuft.
… Vorbereitung auf Deggendorf mit ihrem neuem Torhüter: Er hat noch kein Spiel in der DEL2 bestritten, deshalb ist es schwierig für uns, ihn zu analysieren. Ich habe ihn vor einigen Jahren beobachtet, als er in Straubing gespielt hat. Da war er sehr stark. Für uns heißt es nun, viele Chancen zu erarbeiten, worauf wir in dieser Woche den Schwerpunkt gelegt haben. Wir haben bereits Samstag mit dem Training begonnen, viele Teams, so auch Deggendorf, hat nur drei mal trainiert. Grundlegend ist es aber schon ein Unterschied, ob Bacashihua hält oder Björn Linda und Cody Brenner.
… das Wiedersehen mit Robbie Czarnik: Wir spielen gegen Ravensburg, nicht gegen Robbie Czarnik! Klar, er hat für uns viele Tore geschossen und ist unbestritten ein guter Stürmer. Aber wir müssen uns auf eine starke Offensive der Ravensburger einstellen, zu der unter anderem auch ein Andreas Driendl und Co. gehören.
  
Eispiraten lesen vor - Eishockey-Zweitligist nahm am bundesweiten Vorlesetag teil
Die Eispiraten Crimmitschau haben sich am 15. Bundesweiten Vorlesetag engagiert. So stattete der Eishockey-Zweitligist der Meeraner Kita „Arche Noah“ sowie dem Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitscha einen Besuch ab. Sinn und Zweck des Vorlesetages ist, den Kindern die Freude am Lesen vorzuleben. Dafür haben sich die Verantwortlichen und die Profis der Westsachsen ordentlich ins Zeug gelegt.
Bereits gestern besuchte Felix Thomas die Kita „Arche Noah“ in Meerane. Im Kindergarten angekommen, war bereits alles für Felix‘ Auftritt vorbereitet. Die Kita erstrahlte im Eispiratenlicht und überall fand man kleine Details zum Thema Eishockey. Felix widmete sich einem Kinderbuch, welches von Felix Neureuther verfasst wurde und die Kinderaugen funkeln ließ. Die kleinen Eishockeyfans waren sehr begeistert von der Vortragsweise und lauschten ihrem Idol gespannt. Hin und wieder durften sie zu Felix an den Tisch treten und die Bilder genauer betrachten. Dabei kam es zu einem regen Austausch und interessanten Fragen. Felix konnte alle Fragen, mit einem Schmunzeln im Gesicht und einem lustigen Spruch auf den Lippen, kindernah erklären.
Zum Schluss bekamen alle Kinder noch ein persönliches Autogramm und es wurde ein Abschiedsfoto geschossen. Aber auch die Kids haben sich eine kleine Überraschung für Felix ausgedacht. In einer gemeinsamen Backstunde sprang für den Verteidiger der Eispiraten ein kleines Gebäck heraus, worüber er sich natürlich sehr freute.
Am heutigen Freitag waren die Eispiraten Crimmitschau dann im Julius-Motteler Gymnasium zu Gast. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages besuchten Eispiraten-Stürmer Christian Hilbrich in Begleitung der Sponsorenbeauftragten Stefan Steinbock und Max Zerrenner die Partnerschule. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Klassenzimmer, gaben die Vertreter des Eishockeyclubs Einblicke zur täglichen Arbeit, zum professionellen Eishockey als auch zum Leben eines Profisportlers.
Da der Fokus natürlich auf der Bedeutung des Lesens lag, wurde dies herausgestellt, indem man den Kindern vorlas und Geschichten austauschte. Stefan Steinbock las Passagen aus dem Buch "Der Kampf um den Puck" vor und sprach über Besonderheiten in seiner Profi-Karriere. Christian Hilbrich gestand, ein echter Bücherwurm zu sein und jede Auswärtsfahrt durchgängig mit dem Lesen englisch-sprachiger Bücher zuzubringen, um etwas abzuschalten, aber sich dennoch zu bilden und seinen Horizont zu erweitern. Während der zwei Unterrichtsstunden hörten die Schüler gespannt zu und stellten viele Fragen. Auch die Schüler des Julius-Motteler-Gymnasiums erhielten danach noch ein paar Autogramme und Fotos.
Die Eispiraten Crimmitschau bedanken sich für die gelungene Abwechslung und hoffen viele Schüler für den Standort, als auch für das Lesen begeistert zu haben!
  
    
Deggendorfer SC
Nach der Deutschland-Cup-Pause ist vor den Kassel Huskies
(DEL2)  Rund zwei Wochen mussten die Fans des Deggendorfer SC warten, ehe sie  
ihr Team endlich wieder auf dem Eis sehen können. Am Sonntag trifft  
die Mannschaft von Trainer John Sicinski dabei auf heimischem Eis auf  
die Kassel Huskies, die zuletzt nach durchwachsenen Leistungen bis auf  
den elften Tabellenplatz abfielen.
Turbulente Wochen liegen hinter dem Hessener Club, bei dem sich das  
Personalkarussell speziell hinter der Bande im Oktober ordentlich  
drehte. Zunächst wurde Trainer Rico Rossi zum Sportdirektor der  
Huskies benannt und mit Bobby Carpenter ein Coach verpflichtet, der  
bereits in der NHL hinter der Bande stand. Da sich die Resultate bis  
zur Deutschland-Cup-Pause nicht besserten, holten die Kasseler in  
Person von Tim Kehler einen zweiten Übungsleiter hinzu. Kehler war  
bereits zwischen 2013 und 2016 bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag  
und kennt die Liga damit bereits bestens. Doch es gab auch Änderungen  
im Kader der Huskies. Kurz vor der Länderspielpause wurde Center Mark  
MacMillan verpflichtet. Da sich der 26-jährige Kanadier in den ersten  
beiden Spielen nicht als die gewünschte Verstärkung entpuppte, trennte  
man sich nach kurzer Zeit wieder von ihm. Kurz vor diesem Wochenende  
konnten die Huskies schließlich doch noch eine weitere Verpflichtung  
verkünden. Mit dem Kanadier Corey Trivino verpflichte Sportdirektor  
Rico Rossi einen weiteren Center, der bis zuletzt beim Villacher SV in  
der EBEL unter Vertrag stand. Nun hofft man im Lager der Kasseler,  
dass Trivino die lang gesuchte Verstärkung ist, die dabei mithelfen  
soll, die untere Tabellenregion zu verlassen.
Keine einfache Aufgabe also für den DSC, die auf komplett neu  
eingestellte Huskies treffen werden. Das erste Aufeinandertreffen  
beider Teams endete am vierten Spieltag mit 6:2 für die Huskies,  
nachdem die Deggendorfer die Partie lange Zeit ausgeglichen gestalten  
konnten. Diesen Spieß will der DSC in dieser Partie dieses Mal  
umdrehen und mit Zählbarem vom Eis gehen. Spielbeginn am Sonntag in  
der Festung an der Trat ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen empfangen Füchse zum Autohaus Dresden Nord-Gameday
(DEL2)  Auf die Dresdner Eislöwen warten nach der Pause die DEL2-Punktspiele gegen die Lausitzer Füchse und die Bietigheim Steelers. Das Derby steht ganz im Zeichen des Eislöwen-Partners Autohaus Dresden Nord.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Ich habe die Pause genutzt, um die ersten Wochen meiner Zeit in Dresden zu analysieren und die neue Trainingswoche intensiv vorzubereiten. Am Sonntag hatte ich die Gelegenheit, mir die Stadt erstmals etwas näher anzuschauen – wunderschön. Das Derby ist für uns der perfekte Start in den nächsten Saisonabschnitt. Für die Fans bringt die Ansetzung jede Menge Zündstoff mit sich. Als Trainer gehe ich die Vorbereitung jedoch wie jedes andere Spiel auch an. Wir müssen immer fokussiert sein, müssen unsere Identität finden.“
Niklas Postel: „Ich habe die Pause entspannt verbracht, mich am Wochenende schon mental wieder auf den Trainingsstart vorbereitet. Der hatte es in sich, was nach der Pause aber auch völlig in Ordnung war. Das Derby gegen Weißwasser ist auch für mich etwas Besonderes. Die Stimmung war schon beim ersten Spiel in der Lausitz großartig, auch morgen wird es intensiv werden. Unser Start in die Saison ist anders verlaufen, als wir es uns vorgestellt haben. Jetzt ist es an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“
Das DEL2-Punktspiel gegen die Lausitzer Füchse beginnt am Freitag, 16. November um 19.30 Uhr und wird präsentiert vom Autohaus Dresden Nord. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. An der Abendkasse sind nur noch Restkarten für den Stehplatzbereich erhältlich. In der EnergieVerbund Arena wird im Rahmen des Derbys auf den Ausschank von hochprozentigen Spirituosen verzichtet. Die Partie wird geleitet von den HSR Florian Feistl und Ulpi Sicorschi. Am Sonntag, 18. November um 17 Uhr sind die Dresdner Eislöwen bei den Bietigheim Steelers gefragt. Die Partie wird geleitet von den HSR Florian Fauerbach und Sascha Westrich. SpradeTV überträgt beide Spiele live.
  
    
Tölzer Löwen
Mit Tatendrang gegen Bad Nauheim und Heilbronn
(DEL2)  Über den kompletten Globus waren die Tölzer Löwen in der Länderspielpause verteilt. Kevin Wehrs war mit der ungarischen Nationalmannschaft unterwegs und spielte unter anderem beim 7:1-Sieg über Italien eine wichtige Rolle in der Verteidigung. Die Junioren-Nationalspieler Niklas Heinzinger (U20) und Kevin Slezak (U18) waren ebenfalls mit ihren Auswahlen unterwegs. Heinzinger steuerte einen Assist beim Turniersieg der Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf bei. Slezak traf beim selben Turnierformat in der Slowakei. Löwen-Spieler, die ihre Heimat in Nordamerika haben, durften für eine Woche ihre Familien besuchen. "Das ist eine gute Sache, ich denke, dass sie das zu schätzen wissen, was sie an Tölz haben", erklärt Löwencoach Berwanger. Für den restlichen Kader hätte es eine Art "Mikro-Trainingslager" gegeben. "Mittwoch und Donnerstag je drei Einheiten", wie Berwanger erklärt. Seit Dienstagvormittag befinden sich wieder alle Löwen im geregelten Trainingsablauf. Die Länderspielpause schaffte genug Zeit, die Tanks aufzufüllen und im Training weiter an sich zu arbeiten. Nun können die beiden nächsten Spiele in Bad Nauheim und gegen Heilbronn mit neuem Tatendrang angegriffen werden.
Im Duell der Kurstädter ist eine enge Angelegenheit zu erwarten. Der EC Bad Nauheim liegt punktgleich mit den Löwen auf Tabellenplatz neun. Viele Fans dürften sich noch an das Heimspiel gegen die Hessen erinnern, als die Buam zweimal einen doppelten Rückstand egalisierten. Am Ende jubelten dennoch die Gäste im Penaltyschießen. "Wir sind motiviert, ich hoffe, dass wir morgen gut drauf sind und etwas holen können", so Berwanger im Vorfeld des zweiten Treffens. Bei Bad Nauheim geben diese Saison vorrangig die Sylvester-Brüder den Ton an. Dustin hat bereits 20-fach gepunktet, Bruder und der letztjährige Topscorer Cody steht mit 16 Punkten auf Rang drei der internen Liste. In der Verteidigung wurde mit Mike Dalhuisen ein robuster Niederländer verpflichtet, der ebenfalls offensiv in Erscheinung treten kann. Das Tor hüten vorrangig Talent Henrik Hane und Jan Guryca. Beide halten sich rund um die 90%-Fanquoten-Marke auf.
Wie auch gegen Bad Nauheim lieferten sich die Löwen ein enges erstes Spiel gegen die Heilbronner Falken. In der Kolbenschmidt Arena unterlagen die damals dezimierten Buam nach einer kämpferischen Leistung in der Verlängerung. Als Torschützen traten Roope Ranta, Greg Gibson und Justin Kirsch in Erscheinung - drei der besten vier Scorer im Team von Alexander Mellitzer. Besonders Ranta spielt bislang eine enorm starke Saison. Seine 29 Scoringpunkte befördern ihn auf Rang drei der ligaweiten Bestenliste. Die Falken sind derzeit Tabellenachter - ebenfalls in Reichweite der Tölzer Löwen. "Ich muss von „wichtig“ gar nicht mehr sprechen, weil ich weiß nicht, welches Spiel nicht wichtig ist", erklärt Berwanger.
Besonders im Mittelfeld ist die DEL2-Tabelle enorm eng. Platz sechs und zehn trennen nur drei Punkte, umso wichtiger können Spiele gegen direkte Konkurrenten sein. Nach der Pause sind die Löwen auf einen guten Start in die nächste Saisonphase aus. Noch nicht dabei helfen kann Valentin Gschmeißner. Der Verteidiger konnte zwar bereits mittrainieren, ist aber noch nicht spielfit.
  
    
VER Selb
Geballte Kompetenz im Hintergrund - VER-Beiratsmitglieder bilden die engsten Weggefährten zum Vorstand
(OLS)  Hinter jeder starken Führung stehen auch starke, kompetente Mitstreiter in der zweiten Reihe. Dieses Erfolgsmodell hat sich mittlerweile in vielen Branchen und Sparten absolut bewährt. Ob in der Wirtschaft, aber auch im Sport und selbst in Vereinen in der Größenordnung mittelständischer Unternehmen wie dem VER Selb ist dies unerlässlich, um auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.
Es sind die Herren Golly, Manzei oder Golbs, die in den Medien als auch bei den Fans bekannt und präsent sind. Letztgenannte stehen im Rampenlicht, sie tragen gemäß ihrer Eigenschaft als Vorstände die Verantwortung für alle Entscheidungen im VERein. Nachdem die Arbeiten beim VER Selb in den letzten Jahren immer komplexer und zeitaufwendiger geworden sind, hat der VER Selb bei der letzten Jahreshauptversammlung im Frühjahr eine Satzungsänderung vorgenommen, um einen Beirat offiziell installieren zu können.
Mit Klaus Möhwald (selbstständiger Unternehmer), Moritz Netzsch (Geschäftsführer und Gesellschafter der Netzsch Firmengruppe) und Jürgen Manzei (Geschäftsführer und Gesellschafter Firma PURUS PLASTICS) konnten drei Persönlichkeiten aus der heimischen Wirtschaft für den Beirat gewonnen werden. „Alle drei bringen weitreichende Kompetenzen aus der Wirtschaft zusätzlich zu ihren finanziellen Engagements mit“, so Dr. Andreas Golbs.
Die Aufgaben innerhalb des Beirats sind klar aufgeteilt. Möhwald ist der zentrale Ansprechpartner, wenn es um die Technik in und rund um die Halle geht, zudem laufen bei ihm die Fäden zusammen, wenn Projekte innerhalb des VEReins anstehen. Bei Jürgen Manzei liegt der Arbeitsschwerpunkt auf dem Finanzcontrolling und dem Aufbau eines Gesamtcontrollings. Moritz Netzsch, früher selbst aktiver Eishockeyspieler in Selb, hat seinen Hauptfokus auf den Nachwuchs und die Weiterentwicklung des VER und des Eissportstandortes Selb gelegt.
Der Grundgedanke eines Beirats war immer, Partner, Interessenten und Freude enger an den Verein zu binden, die sich aktiv einbringen wollen. „Dafür schafften wir mit dem Beirat die geeignete Plattform“, so Golbs weiter. „Für die tägliche Vereinsarbeit hatte der Beirat die Hauptaufgaben in der Stärkung der Kompetenzen, der Untergliederung in Zuständigkeitsbereiche und über alles in der Entlastung der Vorstandschaft“, so Manzei und Golly ergänzend, die beide vor Jahren die Idee dazu hatten und dies Anfang des Jahres nun in der Satzung verankerten.
Ein weiterer, wichtiger Beweggrund, der letztendlich zur Beiratsgründung führte war die Möglichkeit zur Einholung einer geschätzten Zweitmeinung. „Wir als Vorstandschaft haben in der Vergangenheit festgestellt, dass es sehr sinnvoll ist, eine „zweite Meinung“ zu verschiedensten Fragen vertraulich einholen zu können. Aber mit wem spreche ich über Internas, über Projekte die z.B. in Planung sind – nun können wir frühzeitig mit unseren Beiratsmitgliedern darüber sprechen, beraten und diskutieren“, so Golbs. Und auch wenn es sportlich mal nicht so wie geplant läuft, dienen die Beiräte auch als Ratgeber und sie sind es nicht zuletzt, die stets mahnen den eingeschlagenen Weg weiter zu bestreiten und das Vorstandstrio bei Niederschlägen immer wieder motivieren. „Das ist wichtig, wir vom Vorstand und im Beirat sind mittlerweile sehr gut befreundet, das stärkt in Krisen und schweißt natürlich noch mehr zusammen“, so Thomas Manzei.
Aktuell hat der Verein sein mögliches Kontingent an Beiratsmitgliedern – die Satzung sieht bis zu maximal 7 Beiräten vor - nicht ausgeschöpft. Durchaus vorstellbar, dass in absehbarer Zeit noch Personen hinzukommen. Überlegungen und Gespräche laufen permanent. Der Beirat trifft sich turnusmäßig alle zwei Monate zu offiziellen Gesprächsrunde, in den Wintermonaten stehen die genannten Herren natürlich im regen Austausch. „Jede Woche Heimspiel, da haben wir natürlich immer die Möglichkeit uns am Rande des Spieles kurz abzustimmen bzw. zu wichtigen Themen auf dem aktuellen Stand zu halten“, so VER-Vorstand Jürgen Golly.
Während die Mannen von Henry Thom angesichts der Deutschland-Cup-Pause einige Tage frei hatten, konnte der VER-Vorstand und der Beirat die Füße nicht „sprichwörtlich“ hochlegen. „Es galt die bisherige sportliche Saisonentwicklung zu analysieren und auch natürlich nach vorne zu blicken – teilweise beschäftigen wir uns bereits mit Projekten, welche erst in der kommenden oder übernächsten Saison spruchreif bzw. umgesetzt werden“, so Thomas Manzei Raum für viel Spekulation gebend.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
BAUSTELLEN-HINWEIS FÜR HEIMSPIEL HEUTE ABEND
(OLN)  Die Stadt Halle (Saale) hat uns informiert, dass vom 15. - 22. November die Begonienstraße in Höhe des Sparkassen-Eisdoms aufgrund von dringenden Bauarbeiten gesperrt sein wird (somit können auch die Parkbuchten entlang der Seiteneingänge nicht genutzt werden).
Bitte berücksichtigt dies bei Eurer heutigen Anreise zum Heimspiel.
  
SAISONAUFTAKT RELOADED … 16. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. ESC Wohnbau Moskitos Essen
Der Deutschland Cup 2018 ist Geschichte, in den oberen Ligen wird der Puck am Wochenende nach knapp zwei Wochen Pause wieder eingeworfen. Und somit bietet sich den Saale Bulls die Chance, das heutige Heimspiel als einen „Neustart“ der Saison 2018/19 zu sehen. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge kam für das Team von Trainer Dave Rich die Unterbrechung zum richtigen Zeitpunkt, konnten so Verletzungen auskuriert und mit der Verpflichtung von Stürmer Dominik Patocka personell nachgebessert werden.
Es war gewiss nicht alles Gold, was zuletzt glänzte. Zu unbeständig traten die Bulls im ersten Saisondrittel auf, standen Aufwand und Ertrag nicht immer in einem guten Verhältnis. Doch zurückschauen gilt nicht, ab sofort wird der Blick nach vorne gerichtet. Denn auch in der vergangenen Spielzeit dauerte es lange, bis die Mannschaft so richtig in Schwung kam, das Ergebnis war letztendlich die Vizemeisterschaft.
Zum „Saisonauftakt 2.0“ treffen die Bulls am heutigen Freitag – wie schon zum „echten“ Saisonauftakt im September – auf die Moskitos vom ESC Wohnbau aus Essen. Damals setzten sich die Stechmücken knapp mit 5:4 durch und starteten somit in eine „kurios anmutende“ Spielzeit: Dem Sieg gegen den MEC folgte (aufgrund des defekten Eises bei den Preussen) ein 5:0-Erfolg am grünen Tisch. Seitdem wechselten sich bis heute in schöner Regelmäßigkeit drei Niederlagen in Serie mit ebenso vielen Siegen in Folge ab. Die Saale Bulls hätten nichts dagegen, wenn es bei den Moskitos so weiterlaufen würde, stünden doch jetzt dem Gesetz der Serie nach die nächsten drei Pleiten auf dem Programm.
Doch dies wird kein leichtes Unterfangen für die Mannschaft um Kapitän Jan-Niklas Pietsch. In der Offensive schwer ausrechenbar (bereits sieben Spieler mit zweistelligen Scorerpunkten) verfügt der ESC neben Tilburg mit bislang erst 43 Gegentoren auch noch über die beste Abwehr der Liga. Und mit dem US-Angreifer Nicholas Miglio haben sie einen neuen Importspieler mit Tryout-Vertrag, der zuletzt in Selb mit acht Vorlagen in sieben Spielen nachhaltig Eindruck hinterließ.
Doch gemeinsam mit den Fans und deren Unterstützung von den Rängen wollen die Bulls ab heute neu angreifen und versuchen, das Feld ab sofort peu à peu von hinten aufzurollen – und ein Sieg gegen Essen wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.
  
KADERNEWS: DOMINIK PATOCKA SOLL BULLS-OFFENSIVE VERSTÄRKEN!
Die Saale Bulls haben die Deutschland Cup-bedingte Länderspielpause ausgenutzt und sind noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv gewesen. Vom Liga-Konkurrenten aus Rostock wechselt mit sofortiger Wirkung Stürmer Dominik Patocka nach Halle, wo der 24-jährige Stürmer die Angriffsreihen des Vizemeisters verstärken soll.
Der mit tschechischen Wurzeln in Rosenheim geborene Angreifer verfügt trotz seines jungen Alters bereits über höherklassige sowie internationale Erfahrungen
  
     
EHF Passau Black Hawks
Passau trifft auf angeschlagenen „Riesen“ - Black Hawks wollen Siegesserie ausbauen
(BYL)  Der TEV Miesbach ist der nächste Gegner in der Eishockey Bayernliga für die Passau Black Hawks. Am Freitag um 20 Uhr kommt es in Miesbach zum Duell mit dem Absteiger aus der Oberliga Süd. Nach fünf Niederlagen in Folge, hängen die Oberbayern den eigenen Ansprüchen hinterher. Zuletzt setzte es eine deutliche 0:7 Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Königsbrunn. Die gesammelten 14 Punkte reichen aktuell nur zu Tabellenplatz neun. Zu wenig für die Ansprüche des TEV Miesbach. Schließlich soll es über die Verzahnungsrunde am Ende der Saison für die Playoffs reichen. Dabei ist der Kader der Miesbacher qualitativ und quantitativ hochkarätig besetzt. Mit Bohumil Slavicek steht der Topscorer der abgelaufenen Bayernliga Saison im Kader der Oberbayern. Dazu gesellen sich weitere Top Spieler wie Martin Zahora oder auch Peter Kathan. Rein vom Papier her geht der TEV Miesbach als Favorit in die Partie gegen die Passau Black Hawks. „Die Niederlagen Serie von Miesbach darf keinen Einfluss auf unsere Einstellung und unser Spiel haben. Wir treffen auf eine hervorragend besetzte Mannschaft und müssen alles geben um die Punkte zu holen.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack.
Die Passau Black Hawks haben derweil die Möglichkeit ihre Siegesserie auszubauen. Ein Erfolg beim TEV Miesbach würde nicht nur den fünften Sieg in Folge mit sich bringen, sondern auch den Anschluss an die vorderen Plätze der Tabelle bedeuten. In Passau ist sich jeder bewusst, dass ein angeschlagener Gegner immer brandgefährlich ist. „Miesbach will zurück in die Erfolgsspur kommen. Unser Jungs wissen wie man diese Spiele bestreitet und müssen ihr eigenes Spiel durchzuziehen.“ freut sich Christian Eder auf das Auswärtsspiel.
Am Sonntag um 18.30 Uhr wird dann die Passauer EisArena ein weiteres mal Kopf stehen. Passau gegen Klostersee – ein Traditionsduell aus alten Oberligazeiten. Emotionen und gute Stimmung sind garantiert. Es empfiehlt sich die Tickets für das Spiel bereits im Vorverkauf zu erwerben. Vorverkaufsstellen: Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone sowie Tankstelle Färber, Maierhof. -czo
  
    
EA Schongau
In Klostersee und gegen Erding – kommen die Mammuts wieder ins Spiel um Platz 8?
(BYL)  Angesichts der Rückschläge und der Ausfälle im Kader war die kurze Pause am letzten Sonntag gut für das Team der Mammuts. Doch die Aufgaben werden nicht leichter und die Herausforderungen in Grafing beim EHC Klostersee und am Sonntag auf heimischen Eis gegen den TSV Erding haben es in sich.
Das Team von Trainer Dominik Quinlan ist noch unter den eigenen Erwartungen geblieben und steht derzeit mit 14 Punkten aus 11 Spielen auf Rang 11 der Tabelle. Gerade auf eigenem Eis ( 2 Siege) sind die Rot-Weißen noch nicht auf dem gewohnten Niveau. Ob das der EAS etwas nutzt – sind sie aktuell doch das Team mit der schlechtesten Auswärtsbilanz - gerade 1 Punkt und das vom Auftaktspiel in Dorfen haben sie auf der Habenseite.
Beste Scorer des EHC sind Ex-NHL-Spieler Bob Wren (5 Tore und 11 Vorlagen) – exakt punktgleich mit Philipp Quinlan und vor dem 2. Kontingentspieler, dem Schweden Andreas Persson (6 /6), Raphael Käfer (5/7). Bester Torschütze ist aktuell Gennaro Hördt (7 Tore).
Verteidiger Nicolai Quinlan und Goalie Dominik Gräbig sind weitere Leistungsträger im Team.
Zuletzt überzeugte der Aufsteiger m mit einem deutlichen 8 : 2 Erfolg beim Schlußlicht Pegnitz.
Am Sonntag erwartet die EA Schongau vor heimischem Publikum den TSV Erding.
Das Team, das gänzlich auf einen Kontingentspieler verzichtet liegt mit 17 Punkten aus 11 Partien derzeit auf Rang 8 der Tabelle. Die Gladiatoren haben dabei mit 52 Toren exakt doppelt so viel Treffer erzielt wie die EAS, die sich im Abschluss brutal schwer tut. Allerdings sind die Erdinger sehr heimstark und haben auch erst 4 Punkte auf fremden Eis geholt. Dabei allerdings dem Tabellenführer aus Bad Kissingen klar die Grenzen aufgezeigt - stand am Ende auf der Anzeigentafel.
Und auch in Füssen mussten sich die Erdinger nur knapp geschlagen geben ( 6 : 4).
Torgefährlischste Spieler der Gäste sind dabei Daniel Krzizok und Florian Zimmermann ( je 9 Tore) gefolgt von Florian Fischer (8). Das große Plus des Teams von Trainer Topias Dollhofer ist jedoch der große und ausgeglichene besetzte Kader - hier kann auch die dritte Reihe ein Spiel entscheiden !
Auch wenn sich bei der EA Schongau die Ausfallliste etwas verkleinert – die langzeitverletzten Daniel Holzmann und Matthias Müller Fehlen den Mammuts schmerzlich. Doch das dürfen keine Ausreden sein, wichtig ist es die Konzentration hoch zu halten und keine so leichtfertigen Gegentore zu zulassen, wenn man selbst so schwer tut, eigene Treffer zu erzielen.
Für Freitag hat sich die Zukunft der Mammuts im Stadion angekündigt – einige der jüngsten Eishockeycracks der EA Schongau bestreiten den Einlauf und eine Pausenspiel im ersten Drittel.
  
    
ERSC Amberg
Amberger Wild Lions fordern Spitzenreiter Haßfurt
(BLL)  Mehr Topspiel geht momentan nicht in der Eishockey-Landesliga. Der ERSC Amberg erwartet am Freitag, 20 Uhr „Am Schanzl“, den Spitzenreiter aus Haßfurt, der freilich auch schon drei Partien mehr als die Wild Lions absolviert hat – und die sinnen vor diesem Kracher zusätzlich noch auf Revanche.
In ihrem dritten Saisonspiel mussten die Amberger Löwen seinerzeit bei den Hawks eine klare und verdiente 4:8-Niederlage einstecken. Das Team von Dirk Salinger hatte dem Angriffswirbel der Haßfurter Kontingentreihe, vor allem im Mittelabschnitt, nur wenig entgegenzusetzen. Das Tschechien-Trio um Topscorer Jakub Sramek, Jan Trübenekr und Daniel Hora – ergänzt durch den Slowaken Michal Babkovic – hat nahezu alle Tore der Haßfurter erzielt, nicht nur im Hinspiel gegen Amberg, sondern insgesamt. „Jeder weiß, wer und wie sie es machen, aber trotzdem kann sie kaum einer bremsen“, hat ERSC-Coach Dirk Salinger den nötigen Respekt vor der Ausnahme-Sturmreihe der Hawks. Trotzdem stottert auch der Angriffsmotor von Haßfurt beizeiten. Nach einem schwächeren Auftritt gegen Kellerkind Selb folgten gar zwei Nullnummern (0:1,0:7) gegen den EC Pfaffenhofen. Vielleicht sollten sich die Amberger da ein paar Tipps aus Oberbayern einholen, wie man die Hawks-Tormaschine ausbremst. Zuletzt ist die Trefferfabrik der Haßfurter aber wieder in Betrieb gegangen, gewann nach einem 0:1-Rückstand zum Anfangsdrittel noch mit 13:2 (!) gegen die Freising Black Bears – immerhin auch ein Kandidat für die Bayernliga-Verzahnungsrunde. Natürlich gingen wieder sämtliche Einschläge auf das Kontingent-Quartett, plus einem Treffer des langjährigen Topscorer David Franek. 
Eines ist auch Salinger schon klar: „Strafzeiten gegen Haßfurt zu kassieren können entscheidend sein“. Aber es ist ja nicht so, dass die Amberger nicht selber genügend Arsenal gegen die Hawks aufzubieten hätten, und das aber auf drei Reihen verteilt. Nach der Erkältungswelle der Vorwoche rechnet der Löwen-Coach mit der Rückkehr der Akteure, die zuletzt Zwangspause einschieben mussten, darunter auch Kapitän Dan Heilman oder Linksaußen Daniel Vlach. Mit drei kompletten Blöcken haben die Löwen definitiv gute Möglichkeiten, den Gegner seinerseits vor knifflige Aufgaben zu stellen und entsprechend zu beschäftigen – und die Defensive der Hawks ist gewiss nicht unüberwindbar.
Beide Teams wurden vor Saisonbeginn als Topfavoriten gehandelt und haben diesen Status bislang weitestgehend bestätigt. Entscheidend ist für Amberg wie Haßfurt, zum Ende der Hauptrunde eine Platzierung in den ersten fünf Rängen, die für die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten berechtigen – und da scheinen beide auf dem allerbesten Weg.
  
    
EC Pfaffenhofen
IceHogs wollen sich in der Spitzengruppe festsetzen - ECP empfängt den ESC Vilshofen  
(BLL)  Erneut nur einmal muss der EC Pfaffenhofen an diesem Wochenende ran und empfängt dabei am heutigen Freitag (20 Uhr) den ESC Vilshofen in der Stadtwerke-Arena. Nach den überraschenden, aber umso mehr überzeugenden beiden Erfolgen gegen Tabellenführer ESC Hassfurt, gilt es nun für die Mannschaft von Trainer Chris Heid nachzulegen und gegen die Gäste aus Vilshofen den Platz in der Spitzengruppe der Liga zu festigen.
Mit dem ESC Vilshofen kommt nicht nur eine Mannschaft an die Ilm, mit der man sich in früheren Zeiten manch heißes Duell in Bayernliga geliefert hat, wie sich ältere ECP-Fans sicher noch erinnern können, sondern die sich auch berechtigte Chancen auf einen der ersten fünf Plätze ausrechnet. Vilshofen hat erst fünf Spiele absolviert, davon vier auswärts und dabei vier Siege gefeiert, wobei ihnen die Punkte vom Auftakterfolg in Dingolfing wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigen Spielers wieder aberkannt wurden. Zuletzt gab es auf eigenem Eis ein spektakuläres 6:5 n.V. gegen Freising, als die Vilshofener in der Schlussminute einen 2:5 Rückstand noch egalisieren  und dann nach 14 Sekunden der Verlängerung sogar den Siegtreffer erzielen konnten. Die IceHogs werden jedenfalls gut daran tun, die Gäste nicht aufgrund des klaren 11:0 im Vorbereitungsspiel, als Vilshofen nicht den Hauch einer Chance hatte, zu unterschätzen. Damals traten die Niederbayern nur mit einem Rumpfkader an, in dem Leistungsträger wie Torhüter Vinzenz Hähnel, Abwehrchef Jaroslav Koma, Torjäger Andreas Toth oder Spielertrainer Vladimir Gomov fehlten. Chris Heid wird seiner Mannschaft aber  sicherlich die richtigen Worte mit auf den Weg geben. Nachdem zuletzt gegen Hassfurt Quirin Oexler schon wieder mit dabei war, stehen nun auch Fabian Eder und Matthias Pfab wieder zur Verfügung, so dass nicht nur die Ausfallliste kleiner wird, sondern Chris Heid auch wieder mehr Variationsmöglichkeiten hat. 
  
    
EC Eppelheim
Härtetest für die Eisbären
(RLSW)  Mit dem Auswärtsspiel im Hexenkessel am Baden Airpark (Samstag, 19.30 Uhr) und dem Heimspiel gegen die Hornets aus Zweibrücken (Sonntag, 19.00 Uhr) müssen die Eisbären innerhalb von nicht mal 24 Stunden zwei schwere Aufgaben lösen.
Zum Auftakt treffen die Eisbären am Samstag auf die Baden Rhinos. Das Team um Ex-ECE-Coach Richard Drewniak steht in der Tabelle punktgleich mit den Eisbären auf Rang 5. Nach der Niederlage im Hinspiel wird der ESC erst Recht auf Revanche sinnen, dabei wird jedoch ein Ex-Eisbär fehlen. Janis Wagner beendete sein Engagement vor dem Duell mit den Eisbären, um beim West-Regionalligisten Frankfurt eine neue Herausforderung zu suchen. Im heimischen Hexenkessel zeigten sich die Rhinos bislang äußerst zahm, so konnte in 4 Duellen nur gegen Ravensburg ein „Dreier“ eingefahren werden. Die Eisbären ihrerseits konnten in Heilbronn zuletzt ihren ersten und einzigen Auswärts-Dreier einfahren. Beim letzten Aufeinandertreffen am Airpark gelang dem ECE ein klarer 4:0-Erfolg, den man am Samstag gerne wiederholen würde.
Nicht einmal 24 Stunden später gastieren die Zweibrücker Hornets im heimischen Icehouse. Mit zwei Spielen mehr liegen die Pfälzer auf Rang 3, zwei Punkte vor den Eisbären. Dabei lief die Saison bislang äußerst unbeständig. Insbesondere im Schlussdrittel schenkten die Hornets einige Punkte her, konnten aber gegen die derzeitigen Top-Teams mit Ausnahme von Ravensburg bereits punkten. Dabei ist vor allem die Offensive das Aushängeschild, mit mehr als 5 Treffern pro Partie im Schnitt. Da man jedoch ebenso viele Gegentore kassiert, konnte nur gut die Hälfte der zu erspielenden Punkte auf der Habenseite verbucht werden. Die Eisbären sollten demnach gewarnt sein, nicht wie im Hinspiel einem frühen Rückstand hinter her zu laufen, so dass am Ende mit einem Sieg der EHC in der Tabelle überholt werden könnte.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons vor Doppelspieltag
(LLBW)  Nach dem Comeback gegen Stuttgart am vergangenen Sonntag stehen die Bisons am kommenden Wochenende gleich vor zwei Aufgaben.
Zunächst wird am Samstag, 17.11.2018 um 19:45 Uhr das Spiel bei den Eisbären Balingen nachgeholt. Das ursprüngliche Spiel am 03.11.2018 mussten die Bisons krankheitsbedingt absagen. Währen die Bisons das letzte Spiel gegen die Regionalligareserve aus Stuttgart mit 6:3 besiegen konnten, gingen die Eisbären bei der zweiten Mannschaft der Mad Dogs Mannheim mit leeren Händen nach Hausen (4:8). Allerdings ist es immer schwer in Balingen zu spielen, da die euphorischen Fans der Balinger immer den berühmten „siebten Mann“ stellen. Doch auch der Fanclub der Bisons, die „Puck Pirates“ werden in der Halle für den nötigen Support für den CfR sorgen.
Keine 24 Stunden später, am Sonntag, 18.11.2018 um 19:00 Uhr empfangen die Bisons die noch punktlosen Black Eagles Reutlingen. Unterschätzen darf man den derzeit Tabellenletzten nicht, denn trotz der bislang deutlichen Niederlagen, die allesamt gegen die Topteams der Landesliga stattfanden, können die schwarzen Adler kämpfen. Demnach dürfen die Bisons das Heimspiel in der St.-Maur-Halle nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn weitere Punktverluste dürfen sich die Pforzheimer nicht erlauben, um ganz oben mitmischen zu können.
Neues aus der Liga:
Der FSV Heritage Schwenningen hat seine Mannschaft mit sofortiger Wirkung aus der Landesliga zurückgezogen. Durch den kleinen Kader können sie die weiten Auswärtsfahrten teilweise nicht durchführen bzw. kassieren hohe Niederlagen wie zuletzt beim 1:15 im Derby gegen den Regionalligaabsteiger Schwenninger ERC. Die bislang ausgetragenen Spiele, darunter der 10:2-Erfolg der Bisons Ende Oktober werden aus der Wertung genommen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Nur ein Spiel am Wochenende – Ice Aliens empfangen am Freitag Soest / 1b Team empfängt am Sonntag die Eisadler aus Dortmund
(RLW)  Am kommenden Wochenende empfangen die Ice Aliens am Freitag um 20.00Uhr die Soester EG zum Heimspiel in der Regionalliga, am Sonntag hat das Team spielfrei. Aktuell liegt das Team der Gäste auf Platz 4 und hat dabei 4 Punkte Vorsprung auf Ratingen.
Die Boerdeindianer haben bereits 61 Tore geschossen, der junge Tscheche Martin Benes (28 Punkte) und der 41-jährige Igor Furda (23 Punkte) sind die Top-Scorer des Vereins, die zweite Ausländerposition wird von dem Slowaken Martin Juricek eingenommen. Allerdings ist die Abwehr der Gäste mit bereits 62 Gegentoren doch sehr anfällig, so bleibt abzuwarten, ob die Stürmer der Ice Aliens sich entsprechend in Szene setzen können.
Nach der Niederlage am Sonntag gegen Neuss, bei der die Ratinger Stürmer den Puck einfach nicht zum 3-3 Ausgleich im Tor von Ken Passmann unterbrachten, hoffen die Fans auf eine bessere Torausbeute, die für einen Erfolg zwingend notwendig ist.
Für die Fans, die dann am Sonntag ohne Eishockey nicht auskommen können, gibt es eine gute Alternative:
Das Heimspiel der 1b-Mannschaft gegen die Eisadler aus Dortmund. Für das Ratinger Team laufen viele ehemalige Spieler auf, u.a. Thorsten Gries, Philipp Hoth, Matthias Wodrich, Christoph Ehlert und Fabian Jakobowski. Der Eintritt zum Spiel, das um 16.45Uhr beginnt ist frei und dass die Landesliga keine Bierkastenliga ist, das hat sich inzwischen rumgesprochen. Da auch zahlreiche Gästefans erwartet werden, ist der Haupteingang ab 16.15Uhr für die Besucher geöffnet. 
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters treten beim Spitzenreiter in Sande an
(RLN)  Am Samstag um 19.30 Uhr kommt es zum Spitzenduell. Die TAG Salzgitter Icefighters treten bei den ECW Sande Jadehaien an und brennen nach der 0:4-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen der Saison auf eine Revanche. Nur ein Punkt trennt die Stahlstädter vom Platz an der Sonne, den mit insgesamt 13 Zählern das Team von der Nordsee momentan inne hat. Salzgitter folgt mit 12 Punkten, die Weserstars Bremen belegen mit 8 Zählern Rang drei.
Auf den guten Saisonstart gegen Bremen folgten zwei Niederlagen, bevor es wieder aufwärts ging. Nach nun drei Siegen in Folge geht die Mannschaft von Radek Vit mit Rückenwind in die Partie. Zwar ist man am Salzgittersee wieder in die Erfolgsspur eingebogen, dennoch haperte es zuletzt an der Chancenverwertung. So betont Vit: "Wir werden die Möglichkeiten nutzen müssen!" Dies hat sich zumindest in Überzahl während der letzten Partie in Nordhorn schon mal wesentlich verbessert. "Wir müssen die Aufgaben erledigen und Geduld bewahren. Wenn wir unsere Spielweise weiterhin und auch über längere Zeiträume gut umsetzen, dann können wir in Sande auch was holen!", so der Übungsleiter.
Aus personeller Sicht sieht es gut aus. Nach fünf Ausfällen am vergangenen Wochenende, kann der Ex-DEL-Spieler nun wieder fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Michael Kopke und Lukas Vit, die aus privaten Gründen fehlten, sind wieder da, ebenso wie Leon Geffers, der im letzten Moment aus beruflichen Gründen nicht dabei war. Ausfallen wird, neben Christian Pelikan, der nach seiner langen Verletzung aktuell die 1b unterstützt, definitiv Alexander Genze, über Arthur Bippus steht noch ein Fragezeichen.
  
    
ESV Chemnitz
Kadernews für´s Wochenende
(RLO)  Nach drei Wochen Zwangspause kann Torsten Hofmann endlich wieder ins Geschehen eingreifen. Damit ist eine große Lücke in der Verteidigung geschlossen. Zudem sind Janik Langer, Kai Kullmann und Hendrik Haaser wieder ins Team der Crashers zurückgekehrt.
Verzichten müssen die Chemnitzer dagegen auf Kenneth Hirsch (Verletzung aus dem Spiel gegen Bad Muskau), Tim Berlin (Gehirnerschütterung), Max Weigandt (Bänderriss) und Willy Weichert (Innenbandanriss).
Nicholas Lang bat die Crashers um sofortige Freigabe für die Saison 18/19. Ein privates Problem zwingt ihn zurück nach Tschechien. Nicholas hat sich in Chemnitz sehr wohl gefühlt. Er schließt nicht aus, sein Engagement in der kommenden Saison fortzusetzen. Wir danken Nicholas für seine Leistungen im Trikot der Crashers und wünschen ihm für den weiteren Weg alles Gute.
Mit 13 Punkten aus 9 Spielen sind die Crashers derzeit Dritter der Regionalliga Ost, knapp vor Halle (12/10) und Dresden (11/8). Die Tabelle ist zwar leicht verzerrt, aber auch Serienmeister Tornado Niesky liegt hinter den Crashers, weil auch sie bereits zwei Mal ohne Punkte nach Hause fahren mussten. Damit bleibt der Kampf um den dritten und vierten Play-Off-Platz offen. FASS Berlin und Schönheide setzen sich zusehends von ihren Verfolgern ab.
Das Heimspiel am Samstag startet 17 Uhr. Die Crashers wollen ihren Fans und FASS Berlin zeigen, dass der herbe Dämpfer in der Hauptstadt eine Eintagsfliege war. Im letzten Spiel zeigten die Crashers beim 7:1-Erfolg gegen die Bombers, was in ihnen steckt.
  


    
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Freitag 16.November 2018
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