Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 17.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West



    
Düsseldorfer EG
Big Points gegen Augsburg – Happy End im Schlussdrittel
(DEL)  Hätte man uns vorher erzählt, dass es am 18. Spieletag dieser Saison gegen die Augsburger Panther um die Verteidigung des vierten Platzes gehen würde, hätte das wahrscheinlich bei Vielen für ein Schmunzeln gesorgt. Und das nicht nur wegen der Augsburger. Schließlich musste man schon reichlich optimistisch sein, um so einen guten bisherigen Saisonverlauf für der Düsseldorfer EG vorherzusagen. Beide Spitzenmannschaften lieferten sich vor 13.085 Zuschauern am Schools Day einen heißen Tanz und ein abwechslungsreiches Spiel, das mit einem 5:3 (2:1; 0:1; 3:1) das glücklichere Ende für die DEG fand. 
  
    
Bayreuth Tigers
Große Gegenwehr gegen den Tabellenführer blieb für die Tigers unbelohnt
(DEL2)  Gut erholt aus der zweiwöchigen Deutschlandcup-Pause kamen besonders die Hausherren zurück und boten ein erstes Drittel wie man es bisher noch kaum im Tigerkäfig zu sehen bekam. Aggressiv im Zweikampf, läuferisch gut unterwegs und mit teilweise tiefem Forechecking beschäftigte man den Tabellenprimus und kreierte daneben auch eigene schöne Spielzüge. Bei einzelnen Torchancen der Gäste zeigte sich auch Geburtstagskind Timo Herden im Tor der Oberfranken mit einigen „big saves“ als Meister seines Faches. Lohn dieses couragierten Auftritts war dann die Führung nachdem man auch zwei Unterzahlsituationen schadlos überstanden hatte. Erst traf Gläser nach einem schnellen Gegenzug und gutem Zuspiel von Richter und dann erhöhte Heider nach ebenso guter Vorarbeit von Heatley auf 2-0. Ravensburg versuchte danach zwar heran zu kommen aber Herden und seine Vorderleute ließen bis zur ersten Pause nichts mehr zu.
Im Mittelabschnitt konnte Bayreuth dieses Tempo, und auch die Qualität des eigenen Spiels, nicht ganz halten. Beide Teams belauerten sich eine Zeit lang, wobei die Oberschwaben langsam mehr Spielanteile bekamen. Begünstigt durch die immer löchriger werdende und zu passive Defensive der Tigers kam der Spitzenreiter durch Pfaffengut und Just zum Ausgleich. Damit witterte man Morgenluft und gleichzeitig wurden die Gelb-Schwarzen immer nervöser. Aus dem wieder einmal nicht konsequent besetzten zentralen Halbfeld traf Sturm und als Hinse sein 1 gegen 0-Break eiskalt zum 2-4 verwertete, sah es zeitweise nicht gut aus für die Jungs vom Roten Main. Neues „Lebenselixier“ hauchte dann aber Järveläinen seinem Team im Powerplay ein. Er wartete in guter Position so lange mit dem Abschluss bis er tatsächlich eine Lücke fand zwischen Verteidigung und Torwart und traf aus wenigen Metern mit einem satten Schuss, gut platziert knapp neben dem Pfosten zum 3-4. Als nicht einmal 80 Sekunden später erneut der abschlussstarke Gläser der Ausgleich nach genauem Pass von Busch erzielte war plötzlich alles wieder völlig offen.
Für die letzten 20 Minuten merkte man beiden Mannschaften den Willen an das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen, aber in Führung gingen nun wieder die Gäste, die eine Überzahl durch den Spieler des Tages Just nutzten. Wieder einmal verlagerten die Bayreuther ihre Defensive zu einseitig und vergasen dabei den Raum auf der anderen Hälfte, was der Ravensburger Stürmer mit einem fulminanten Schuss aus kurzer Entfernung nutzen konnte. Ein fehlerhaftes Powerplay der Einheimischen hätte durch ein Break mit anschließendem Foul von Neuzugang Newton, dann fast für die Vorentscheidung gesorgt. Den fälligen Penalty (47.) parierte dann aber Herden gegen Czarnik und so blieb die Partie weiter spannend. Trotz Bemühen gelang es den Tigers aber in der Folgezeit kaum noch klare Torchancen zu erspielen und nachdem Herden eine gute Minute ergebnislos durch einen sechsten Feldspieler ersetzt wurde, gingen die drei Zähler mit auf die Heimreise nach Oberschwaben.
Hoffnungsträger Newton zeigte viele gute Ansätze, war aber noch nicht der entscheidende Faktor, was aber nichts an der insgesamt guten Vorstellung des Underdogs aus Franken änderte. Etwas höhere Effizienz und der in der Qualität breitere Kader gab schließlich knapp den Ausschlag für die Gäste. Erhobenen Hauptes mussten die Tigers diese Niederlage quittieren, die aber berechtigte Hoffnung gibt für die nächsten Aufgaben, gegen dann nicht ganz so prominent besetzte Teams.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Freitag, dem 23.11. um 20 Uhr statt. Gegner ist dann der diesjährige Aufsteiger Deggendorf.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten unterliegen gegen Deggendorf - Westsachsen mit Niederlage nach der Länderspielpause
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten im ersten Spiel nach der Länderspielpause eine bittere Heimniederlage einstecken. Gegen den Liganeuling Deggendorf verloren die Westsachsen mit 3:4. Dabei starteten die Pleißestädter stark, verspielten in einem schlampigen zweiten Durchgang jedoch eine Führung. Den 2:4-Rückstand konnte man im Schlussdrittel nicht mehr drehen. Carl Hudson (2) und Rob Flick erzielten die drei Eispiraten-Treffer. Am Sonntag steht dann das Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars (18.11.2018 – 18:30 Uhr) an, welche die Liga momentan mit 41 Punkten als Spitzenreiter anführen.
Personal: Carl Hudson kehrte nach seiner Rippenverletzung zurück in das Eispiraten-Aufgebot. Ebenso spielte Ben Kosianski erstmals in dieser Saison, da die Icefighters Leipzig spielfrei hatten. Nicht mit an Bord war Patch Alber, der momentan in Bremerhaven zum Einsatz kommt. Im Tor startete Sebastian Albrecht.
Die Eispiraten starteten gut in die erste Partie nach der Länderspielpause. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da konnten die Hausherren den ersten Torerfolg bejubeln. Carl Hudson, gut bedient von Julian Talbot, bezwang Jason Bacashihua und stellte auf 1:0 (2.)! Die Freude über die frühe Führung hielt jedoch nur kurz an. Curtis Leinweber ließ Sebastian Albrecht mit seinem Schuss unter die Querlatte keine Chance (4.). Danach ging es aber weitesgehend nur in eine Richtung. Im Powerplay besorgte erneut Carl Hudson für die Führung. Schlenkers Querpass wurde zunächst geblockt, der Nachschuss des Offensivverteidigers passte dann aber perfekt - 2:1 (8)! Kabitzky, Olleff und Halbauer verpassten es in der Folge, einen weiteren Treffer zu erzielen.
Im zweiten Durchgang gaben die Westsachsen das Spiel dann völlig unnötig aus der Hand. Dimitrij Litesov konnte im Powerplay zunächst zum 2:2 ausgleichen (25.), danach schien die Mannschaft von Kim Collins völlig von der Rolle. Zwar gelang den Crimmitschauern der vermeintliche Treffer zum 3:2 durch Patrick Klöpper, dieser wurde wegen hohen Stocks jedoch nicht gewertet. René Röthke lies kurze Zeit später Sebastian Albrecht erst schön aussteigen und vollendete dann kaltschnäuzig zum 2:3 (35.). Es dauerte nur eine Minute, ehe der DSC erneut jubeln konnte. Wieder war es Röthke, der Albrecht auf dem falschen Fuß erwischte und zum 2:4 einschob (36.). Folglich verließ „Borschtel“ den Kasten – Brett Kilar kam zu seinem elften Einsatz. Auf der Gegenseite entschärfte Bacashihua mit starken Reflexen manch gute Eispiraten-Chance.
Die Eispiraten kamen dann aber stark aus der Kabine und rissen die Partie sofort an sich. Jedoch zeigten sich Patrick Pohl, Christoph Körner und Carl Hudson nicht treffsicher genug, um frühzeitig den Anschluss ins Spiel zu finden. Erst in der 56. Minute war es Rob Flick, der kurz nach Ende eines 5:3-Überzahlspiels mit seinem Rebound auf 3:4 stellte und das Spiel somit noch einmal spannend machte. Es sollte ein Dauerfeuer auf Bacashihua folgen, doch den Westsachsen fehlte letztlich auch das Scheibenglück. So konnte Deggendorf, die nicht unbedingt das bessere, dafür aber das kaltschnäuzigere Team waren, die drei Punkte aus dem Sahnpark entführen.
  
    
Deggendorfer SC
Mit Einsatz und Willen: DSC nimmt 3 Punkte aus Crimmitschau mit nach Niederbayern
(DEL2)  Mit einem 4:3-Auswärtssieg schaffte der Deggendorfer SC am Freitag bei den Eispiraten Crimmitschau einen gelungenen Start nach der Deutschland-Cup-Pause. Bemerkenswert, dass dieser Sieg ohne die verletzten Andreas und Christoph Gawlik, Andrew Schembri und den nach Straubing beorderten Vladislav Filin eingefahren werden konnte.
Dabei hatte es zu Beginn der Partie ganz anders ausgesehen. Schon in der 2. Spielminute konnten die Gastgeber in Führung gehen. Den Ausgleich durch Leinweber in der 4. Minute beantworteten die Sachsen mit der erneuten Führung und zeigten sich im weiteren Verlauf des 1. Drittels spielbestimmend.
Spätestens ab dem 2. Abschnitt zeigte die Mannschaft von der Trainer John Sicinski deutlich besser im Spiel. Mit Kampf und Einsatzwillen erspielten sich jetzt die Niederbayern eine optische Überlegenheit und endlich hatte die Mannschaft auch das, was so oft in dieser Saison vermisst wurde: Das Schussglück war jetzt auf Deggendorfer Seite. Zuerst verwertete Dimitrij Litesow einen starken Pass von Sergej Janzen und dann kam der Auftritt von Routinier René Röthke: In der 35. und 36. Spielminute gelang ihm ein Doppelpack. Beide Male war er der Vollstrecker nach schönen Spielzügen.
Im letzten Drittel hieß Verteidigung die Devise des DSC. Immer wieder konnte die Defensive der Gäste Schüsse blocken und die Crimmitschauer Angreifer vom Gehäuse fernhalten, so dass Sicinski nach der Partie zurecht sagte: "Wir haben mehr oder weniger bis zum Umfallen verteidigt". Erst in der 16. Minute gelang dem Team von Kim Collins der Anschlusstreffer. Da weitere Gegentore mit enormen Einsatzwillen verhindert werden konnten, blieb es bis zum Ende beim Stand von 4:3 aus Deggendorfer Sicht.
Einen großartigen Einstand konnte Torhüter Jason Bacashihua feiern. Der ehemalige NHL-Profi rettete wiederholt in höchster Not und war damit maßgeblich am Deggendorfer Auswärtssieg im Sahnpark beteiligt.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Weißwasser in der Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 1:2 (0:0; 1:0; 0:1; 0:1) verloren. Vor ausverkauftem Haus und somit 4412 Zuschauern brachte Jordan Heywood den Gastgeber in der 39. Minute in Führung. Clarke Breitkreuz gelang in Überzahl der Ausgleich (44.). In der Verlängerung markierte Steven Saviano ebenfalls im Powerplay den entscheidenden Treffer.
Füchse-Coach Corey Neilson: „Es war eine beeindruckende Atmosphäre heute. Beide Fanlager haben ordentlich Stimmung gemacht. Ich habe Brad zu dem Auftritt gratuliert, denn die Mannschaft hat sich deutlich besser präsentiert als beim letzten Aufeinandertreffen. Wir waren im ersten Drittel das bessere Team, Dresden im zweiten Abschnitt. Im dritten Drittel gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Torhüter haben einen exzellenten Job gemacht. Das späte Powerplay war der Schlüssel – und die zwei Punkte für uns sehr wichtig.“
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Im ersten Drittel waren wir nicht schnell genug, haben zu risikobehaftet gespielt. Dennoch war es kein schlechtes Drittel. Ohne Frage muss man vor so einer Kulisse als Heimteam aber besser auftreten. Im zweiten Abschnitt ist uns das gelungen. Letztlich war die Disziplin heute der entscheidende Punkt. Das beste Penalty-Killing bringt nichts, wenn man insgesamt zu viele unnötige Strafen nimmt. Wir haben heute nicht das gezeigt, was wir zuletzt etwa in Frankfurt aufs Eis gebracht.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 18. November 2018 um 17 Uhr bei den Bietigheim Steelers. 
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen empfangen Wölfe zum Duell der Raubtiere
(DEL2)  Am Sonntag, den 18. November treffen die Löwen Frankfurt im ersten Heimspiel nach der Länderspielpause auf den EHC Freiburg. Das Duell gegen die Wölfe aus dem Breisgau beginnt um 18:30 Uhr in der Eissporthalle Frankfurt.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Die Partie wird zudem Live auf SpradeTV übertragen.
Die Löwen zogen zwar im ersten Spiel nach der Pause den Kürzeren, konnten sich beim 3:4 in Heilbronn aber dennoch einen Punkt sichern. Denn die Partie wurde erst in der Verlängerung entschieden. Im Spiel bei den Falken glänzte einmal mehr die hoch gelobte 4. Reihe der Frankfurter – diesmal sogar mit zwei Treffern.
Der Topscorer der Löwen spielt allerdings in einer anderen Reihe. Mit 23 Zählern wird Kapitän Adam Mitchell am Sonntag den Goldhelm tragen. Ihm dicht auf den Fersen ist Matt Pistilli mit 22 Zählern. Der Angreifer ist mit 11 Treffern der torhungrigste Löwe.
Die Freiburger mussten sich im ersten Spiel nach der Länderspielpause vor heimischer Kulisse mit 0:1 nach Verlängerung gegen Kaufbeuren geschlagen geben. Aber Vorsicht: Die Breisgauer gewannen auswärts zuletzt in Bad Nauheim (5:2) und in Bietigheim (4:2). Nicht ohne Grund steht das Team auf Platz 6 der Tabelle.
Vor allem in der Defensive läuft’s: Freiburg kassierte bislang die drittwenigsten Gegentore (50). Zudem ist der EHC das disziplinierteste Team der DEL2. Erst 167 Strafminuten kassierten die Breisgauer. Topscorer des EHC ist Nikolas Linsenmaier mit 19 Zählern. Mit 10 Toren ist er auch der beste Goalgetter der Freiburger.
Im ersten Aufeinandertreffen der Saison kassierten die Frankfurter ihre erste Saisonniederlage. 1:3 hieß es am 5. Spieltag. Das war im 17. Duell erst die fünfte Pleite der Löwen gegen den EHC. Bereits drei Mal konnte Frankfurt mit 6:2 gegen die Wölfe gewinnen.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen in Freiburg mit 0:1 n.V.
(DEL2)  Beide Mannschaften tasteten sich in den ersten Minuten des Spieles erstmal gegenseitig Vorsicht ab. Die Freiburger hatten den ersten gefährlichen Torschuss der Partie nach gut zwei Minuten. Dieser war aber sichere Beute in der Fanghand von Marc-Michael Henne im Kasten der Joker, der an diesem Abend den verletzten Stammtorhüter Stefan Vajs sehr gut vertrat. Sein Gegenüber Mathias Nemec im Tor des EHC bekam in der Folge aber mehr Arbeit wie der Kaufbeurer Schlussmann. Die Joker übernahmen das Kommando über die Partie und erspielten sich auch erste gute Abschlüsse. Die beste Chance hatte dabei Julian Eichinger, dessen Rückhandschuss am Pfosten landete. In der 12. Minute konnten die Wölfe das erste Mal im Überzahlspiel agieren. Die Allgäuer verteidigten ihr Tor aber geschickt und überstanden die zwei Minuten ohne größere Chancen zu zulassen. Kurze Zeit später durften auf die Joker im Powerplay ran. Die Formation um Jere Laaksonen machte viel Druck und hatte dabei sehr gute Torabschlüsse. Ein Treffer wollte allerdings nicht gelingen. Somit ging es auch torlos in die erste Pause.
Auch im zweiten Abschnitt konnten beide Mannschaften keinen Treffer erzielen. Der ESVK hatte in Person von Sami Blomqvist schon nach wenigen Sekunden Pech mit einem Lattentreffer. Der Topscorer der Joker zielte bei einem schön vorgetragenen Konter etwas zu genau. In der Folge wurde das Spiel der Kaufbeurer etwas unkonzentrierter und fahrig dadurch spielte sich einige Zeit viel in der eigenen defensiven Zone der Joker ab. Allerdings ohne dass die Hausherren zu vielen Chancen kamen. Trainer Andreas Brockmann nahm daraufhin nach knapp 30 Minuten eine Auszeit um seine Mannschaft zu ermahnen. Die Rotgelben waren dann auch wieder etwas besser im Spiel und hatten sogar in Unterzahl zwei gute Torabschlüsse durch Sami Blomqvist und Ossi Saarinen. Kaum waren die Joker wieder komplett hatte Max Schmidle den ersten Treffer des Spieles auf dem Schläger. Mathias Nemec parierte den Schuss des Kaufbeurer Stürmers aus kurzer Distanz aber spektakulär mit seiner Fanghand. Auf der Gegenseite rettete Marc-Michael Henne das Unentschieden nach einem Konter der Hausherren mit einer starken Parade. So ging es auch in den Schlussabschnitt mit einem 0:0 Unentschieden. Im diesen neutralisieren sich beide Mannschaften die meiste Zeit. Die Kaufbeurer wieder mit mehr Spielanteilen die Hausherren auf Konter lauernd. So richtig Fahrt nahm das Spiel noch einmal in den letzten Minuten auf. Die Joker hatten durch Florian Thomas, der den dritten Kaufbeurer Lattentreffer an diesem Abend markierte sowie durch Sami Blomqvist und Ossi Saarinen gute Möglichkeiten. Die Freiburger scheiterten in Person von Nico Linsenmeier und Jannik Herm an Marci Henne im Kaster der Joker. Acht Sekunden vor dem Ende rette Mathias Nemec seiner Mannschaft nach einem abgefälschten Schuss ein weiteres Mal das 0:0 Unentschieden. Somit ging es in die Verlängerung. Dort hatten die Freiburger, wie sollte es anders sein, nach einem Konter die große Chance auf den Siegtreffer. Marci Henne im Tor der Joker aber rettete sensationell und fast im Gegenzug sorgte Joey Lewis für großen Jubel. Nach einem perfekten Zuspiel von Julian Eichinger verwandelte die Kaufbeurer Nummer 11 unhaltbar für Mathias Nemec zum 0:1 und sicherte seiner Mannschaft den verdienten Zusatzpunkt.
  
    
Tölzer Löwen
Gutes Spiel wird nicht belohnt
(DEL2)  Die Tölzer Löwen sind mit einer Niederlage im ersten Spiel nach der Länderspiel-Pause gestartet. Beim zuvor punktgleichen EC Bad Nauheim spielten die Buam lange gut mit, verloren schlussendlich dennoch mit 2:4 (1:1, 1:1, 0:2). Besonders die Chancenverwertung machte einen Strich durch die Punkterechnung. Im Vorfeld rechneten viele Zuschauer mit einer engen Partie zwischen ähnlich in die Saison gestarteten Teams. Vor allem im ersten Drittel sollte sich diese These bewahrheiten. Gingen die ersten zehn Minuten noch an stark startendende Nauheimer, bestimmten die Buam das Spiel mit zunehmender Spielzeit zunehmend. Das spielte sich auch in den Toren wieder. Jeweils in Überzahl trafen Daniel Stiefenhofer - etwas glücklich mit dem Bein - und Casey Borer per Direktschuss. Der Spielstand ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung, auch und gerade, weil beide Teams einige gute Chancen vergaben. Im Mitteldrittel schalteten die Löwen nochmals einen Gang höher. Eine Vielzahl an Chancen später verwandelte Lubor Dibelka erneut in Überzahl einen Rückhandpass von Philipp Schlager zur Löwen-Führung. "Es ist ärgerlich, weil wir sehr viele Chancen hatten, die wir nicht genutzt haben. Dann wird das irgendwann bestraft", haderte Löwencoach Berwanger. Der Zeitpunkt der Bestrafung kam in der 40.Spielminute. James Livingston traf etwas glücklich über die Fanghand von Ben Meisner zum Ausgleich. Der späte Ausgleich brachte den Nauheimern Auftrieb. Kurz nach dem Wiederbeginn nutzte Johannes Huss die kurze Unordnung in der Tölzer Defensive mit einem Schuss ins Kreuzeck. In dieser Phase entschied sich die Partie. Wenige Sekunden später jubelte Lubor Dibelka nach einem Konter zum zweiten Mal. Doch die Schiedsrichter erkannten nach Videobeweis, dass die Scheibe gerade noch auf der Torlinie liegen blieb. "Ein bisschen Pech kommt auch noch dazu. War heute schon nicht ganz einfach für uns, weil wir hervorragend gespielt haben und mit leeren Händen dastehen", so Berwanger. Der zweite Treffer von James Livingston schenkte den Gastgebern ein beruhigendes Polster, das für die restliche Spielzeit reichte. Viel vorzuwerfen haben sich die Tölzer Löwen nicht. Dennoch geht das Spiel gegen einen direkten Konkurrenten verloren. "Es ist ärgerlich, weil wir sehr viele Chancen hatten, die wir nicht genutzt haben", sagt Berwanger. Mit einer ähnlichen und vielleicht noch etwas abgezockteren Spielweise dürfte am Sonntag zuhause gegen Heilbronn allerdings etwas Zählbares drin sein. Los geht´s in der weeArena um 18:30 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Nächster Derbysieg: Indians gewinnen in Sonthofen
(OLS)  Auch im zweiten Allgäu-Derby der Saison hat der ECDC Memmingen gegen Sonthofen die Oberhand behalten. Die Indians siegten im Oberallgäu mit 3:2 und schoben sich damit auf den achten Rang der Tabelle.
Vor rund 1400 Zuschauern, davon ein gutes Drittel aus Memmingen, fand am Freitag das zweite Allgäu-Derby der Oberliga-Spielzeit statt. Die Tabellennachbarn aus Memmingen und Sonthofen lieferten sich einen harten Kampf, mit dem besseren Ende für die Maustädter.
Im ersten Drittel fanden aber die Gastgeber besser in die Partie, einige gute Chancen wurden aber vom wiedergenesenen Joey Vollmer zunichte gemacht. Nach einem Stellungsfehler schlugen die Bulls dann in der 12. Minute aber doch zu. Jonas Schlenker drückte den Puck zur verdienten Führung über die Linie und setzte die Memminger unter Zugzwang. Diese wiederum ließen sich das nicht zweimal sagen und glichen nur drei Minuten später aus. Dominik Piskor vollendete einen Angriff über Huhn und Miettinen zum 1:1.
Im Mittelabschnitt übernahmen die Indians das Kommando. Die Chancen häuften sich und die Hausherren wurden zunehmend in die Defensive gedrängt. Die erstmalige Führung für die Rot-Weißen besorgte dann Patrik Beck, der einen Schuss von der Blauen Linie unhaltbar abfälschte (28.). Mit der Führung im Rücken spielte es sich nun noch einmal leichter und die Gäste aus der Maustadt kamen zu weiteren Gelegenheiten. Der fällige Treffer fiel dann durch eine feine Einzelleistung von Milan Pfalzer. Der Memminger Top-Torjäger setzte sich stark an der Bande durch und ließ den Rest der Sonthofner Defensive aussteigen, bevor er den Puck am Bulls-Torhüter vorbei ins Netz schoss (39.) und so für das 3:1 kurz vor der Pause sorgte.
So galt es für die Indians das Ergebnis im Schlussdrittel zu verwalten. Dies sollte ihnen auch gut gelingen. Wenige Minuten waren zu spielen und der Memminger Fanblock feierte bereits, als sich die Indians einen Fauxpas leisteten und die Gastgeber damit wieder ins Spiel zurück brachten. In eigener Überzahl vertändelten die Rot-Weißen die Scheibe im Angriffsdrittel und mussten einen Konter hinnehmen, der von Sinagl rund drei Minuten vor dem Ende eiskalt vollendet wurde. Damit war der ERC wieder im Spiel und benötigte nur noch ein Tor, um sich in die Verlängerung zu retten. Dies sollte ihnen aber nicht mehr gelingen, die Indians hielten den Puck weit vom eigenen Tor weg und ließen damit keine Gefahr mehr aufkommen. Der zweite Derbysieg der Saison geht somit ebenfalls nach Memmingen, in der Tabelle machten die Maustädter ebenfalls einen Platz gut und rückten auf den 8. Rang vor.
  
    
VER Selb
Wölfe finden nicht in die Erfolgsspur
(OLS)  Unsere Selber Wölfe wollten nach der Länderspielpause im Heimspiel gegen den EV Landshut den Schalter umlegen und die Negativserie endlich hinter sich lassen. Heraus kam eine klare Niederlage, die in mangelhaftem Spielaufbau, schwachem Abwehrverhalten und zum Teil fehlender körperlicher Präsenz begründet war. Obwohl unser Team zum Ende des zweiten und zu Beginn des letzten Drittels zwei wichtige Tore zur richtigen Zeit erzielte, blieb der Erfolg aus.
Unsere Mannschaft startete verheißungsvoll in die Partie. Die erste Duftmarke setzte Kolb von der blauen Linie, doch Lüsch konnte die Scheibe nicht mehr entscheidend vor dem Tor an Berger vorbei ablenken. In der Folge übersah Schiedsrichter Erdle – der nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte – zwei klare Beinstellen an McDonald, sowie einen hohen Stock mit Verletzungsfolge an Geigenmüller. Auf die Strafbank wanderte stattdessen Kolb, der dem Unparteiischen scheinbar etwas zu deutlich seine Sicht der Dinge erläutert hatte. In der siebten Spielminute waren unsere Farben eigentlich am Drücker, doch dann nutzte Horava einen Scheibenverlustunserer Wölfe in der Vorwärtsbewegung zur Gästeführung. Zwei Minuten später stellte Kronthaler nach einem kapitalen Fehler im Spielaufbau den Spielstand auf 0:2. Unsere Wölfe waren fortan völlig von der Rolle. Es kam kaum ein geordneter Spielfluss zustande. Symptomatisch das 0:3 durch Fischhaber: Wir hatten die Scheibe eigentlich schon zweimal gesichert, verloren diese aber immer wieder an die aggressiven Gästestürmer.
Nach der Drittelpause beorderte Coach Henry Thom Gare wieder als Mittelstürmer in die zweite Reihe. Silbermann rückte dafür an Ondruschka´s Seite und Lüsch für Klughardt in die dritte Angriffsformation. Unsere Mannschaft wirkte nun ein wenig gefestigter. Der Anschlusstreffer durch Hördler war wiederum die Folge eines haarsträubenden Schnitzers in der Abwehr, diesmal zur Freude unseres Anhangs auf Landshuter Seite. Das nächste Geschenk aus unseren Reihen an die Gäste nutzte Pelletier zum 1:4. Hoffnung keimte noch einmal in der NETZSCH-Arena auf, als McDonough in Unterzahl einen Konter zum 2:4 abschloss. Sollten unsere Wölfe das Spiel noch drehen können?
Gerade einmal 28 Sekunden waren gespielt im Schlussabschnitt, da ließ Moosberger seine Farben jubeln: Nach einem Kracher von McDonald an den Querbalken stand der Wölfe-Stürmer goldrichtig und drosch den Puck zum Anschlusstreffer in die Maschen. Unsere Jungs hatten durch die letzten beiden Tore zum richtigen Zeitpunkt eigentlich das Momentum auf ihrer Seite. Jedoch war Landshut im Überzahlspiel an diesem Abend kaum zu stoppen. Als abermals Kolb die Kühlbox hütete, schloss der überragende Pelletier eine sehenswerte Kombination zur erneuten 2-Tore-Führung für die Niederbayern ab. Spätestens nach dem 3:6, das abermals schön in Überzahl herausgespielt wurde, war die erneute Heimniederlage unserer Wölfe besiegelt. Den Schlusspunkt setzte der Spieler des Abends, Julien Pelletier, im Fallen mit seinem Treffer zum 3:7.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht vom 15. Spieltag ERC Sonthofen gegen ECDC Memmingen
(OLS)  Sonthofen verliert das zweite Derby in dieser Saison gegen die Indians aus Memmingen knapp mit 2:3.
Vor Beginn des Spiels hat der ERC Sonthofen nochmals Karin Schäfer gedacht. Karin Schäfer war die wohl wichtigste Person im Verein/Club und hinterlässt eine große Lücke. Ein großer Dank gebührt aber auch den Anhängern des ECDC Memmingen, welche abseits aller Rivalität, ebenfalls vorbildlich dem Andenken Respekt zollten.
Das erste Drittel begann ausgeglichen. Mit viel Tempo versuchten beide Mannschaften schnell ins gegnerische Drittel und zu einem schnellen Torabschluss zu kommen. Nach fünf Minuten gaben jedoch zunächst Strafzeiten auf beiden Seiten den Ton an, ohne dass ein Team daraus Nutzen ziehen konnte. In der 12. Spielminute dann der erste Treffer für die Bulls: Nach schöner Vorarbeit von Fabian Voit und Marc Sill, war es Jonas Schlenker, der den ERC mit 1:0 in Führung brachte. Dem Spielgeschehen tat dies aber keinen Abbruch und es ging weiter hin und her, bei leichten Vorteilen für den ERC. In der 16. Minute Sonthofen zunächst im Angriff. Memmingen eroberte die Scheibe und schaltet schnell um. Die Bulls waren nicht schnell genug in der Rückwärtsbewegung und so stand es 1:1 durch Dominik Piskor. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Beide Mannschaften mit viel Tempo in der Vorwärtsbewegung, jedoch ohne die nötige Durchschlagskraft. Wenn ein Schuss aufs Tor kam, dann waren beide Torhüter zur Stelle. In der 28. Minute dann das 1:2 aus Sonthofer Sicht. Memmingen formierte sich im Drittel der Bulls und zog kurzerhand von der Blauen ab. Patrick Beck fälschte ab und der Puck ging landete ins Netz. Führung für die Indians. Danach Memmingen mit mehr Spielanteilen. Kurz vor Ende des Drittels Sonthofen mit einer kurzen Drangphase. Ein ums andere Mal rette Joey Vollmer im Tor der Indians in höchster Not. Die Bulls vergaben eine Chance nach der anderen und das rächte sich. Memmingen konnte sich mit einem Entlastungsangriff befreien und plötzlich stand es 1:3 durch Milan Pfalzer. Mit einer glücklichen 1:3-Führung für den ECDC ging es in die letzte Drittelpause.
Im dritten Drittel war Memmingen darauf bedacht, keinen Fehler zu machen und mit gefährlichen Kontern den Sack zu zu machen. Der ERC dagegen weiterhin engagiert und mit mehreren Chancen. Doch wie die gesamte Saison schon, wollte der Puck einfach nicht im Netz des Gegners einschlagen. Fünf Minuten vor Ende dann Strafzeit gegen den ERC. Max Oswald erhielt wegen hohen Stocks 2+2 Strafminuten. Die Bulls somit 4 Minuten in Unterzahl und das beim Spielstand von 1:3. Doch gerade jetzt war Sonthofen hellwach und fuhr einen gefährlichen Konter nach dem anderen. Einen dieser Konter konnte Petr Sinagl zum viel umjubelten 2:3 in der 58. Minute verwerten. Da keimte nochmals Hoffnung bei den Fans des ERC auf, doch allen Bemühungen zum Trotz wollte den Bulls kein weiterer Treffer gelingen.
In der anschließenden Pressekonferenz haderte Martin Sekera mit der Aufmerksamkeit bei den Gegentoren. Auch ein entscheidender Faktor war die starke Leistung von Joey Vollmer im Tor der Gäste.
Nach der Pressekonferenz stellte sich zudem Lukas Slavetinsky der Situation beim ERC. Sean Morgan wollte mehrmals seinen Vertrag mit dem ERC Sonthofen auflösen. Aus sportlicher Sicht kann man seinen Abgang nicht nachvollziehen, dennoch musste der Club irgendwann reagieren und kam dem Wunsch von Sean Morgan nach.
Auch zur Verletzung von Martin Frolik nahm Slavetinsky Stellung: „Martin wird uns wegen einer schweren Bauchmuskelverletzung noch weitere 2-3 Wochen fehlen. Natürlich sondieren wir den Markt, doch ist der Markt wie leer gefegt und wenn Spieler zur Verfügung stehen, rufen diese Summen auf, die man nicht mitgehen kann oder Konkurrenten kommen in der letzten Minute dazwischen und bieten einfach mehr. So ist nun mal das Business des Eishockeys.“
Für die Bulls geht es mit dem Spiel am Sonntag in Lindau beim Allgäu-Bodensee-Duell weiter.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
PERFEKTES DEBÜT FÜR BOBBY CHAUMONT BEIM ERSTEN SAISONSIEG DER LÖWEN
(OLS)  Die Wiederbelebung hat funktioniert und der EHC Waldkraiburg konnte am Freitag endlich den ersten Saisonsieg feiern. Gegen den Tabellenachten EV Lindau hieß es am Ende in der Raiffeisen Arena 4:3 für die Löwen, Neuzugang Bobby Chaumont verzeichnete dabei gleich im ersten Spiel sein erstes Tor. Die weiteren Treffer erzielten Christof Hradek, Daniel Hämmerle und Michael Rimbeck.
Ausgesprochen wurde es natürlich nicht, doch die Hoffnungen vieler, auch beim EHC Waldkraiburg, ruhten auf dem Neuzugang aus Kanada, der in der Vorwoche in die Industriestadt gekommen war. Zwar hatte Bobby Chaumont bis zum Spiel gegen die Islanders erst drei Einheiten mit seinem neuen Team absolviert, dennoch setzte man darauf, dass er zum Re-Animator des EHC würde und gleich beim Debüt den Knoten lösen könnte- sonst wäre der Effekt des Wechsels auf der Ausländerposition wohl schnell wieder verpufft gewesen. Es sollte so kommen, wenngleich man nach knapp 12 Minuten zunächst einmal wieder einem Rückstand hinterherzulaufen hatte, nachdem Korbinian Sertl vom Deutsch-Finnen Santeri Ovaska überwunden worden war (11:47). Insgesamt ging es in den ersten 20 Minuten viel hin und her, die Moral der Mannschaft von Sebastian Wolsch passte. Angetrieben von grandiosen Löwen-Fans auf den Rängen schaffte man im zweiten Drittel dann früh den Ausgleich: Christof Hradek hatte im Gewimmel vor dem Lindauer Tor die beste Übersicht und stellte mit seinem zweiten Saisontor auf 1:1 (26:54). Die Spielfreude der Löwen hielt an und bis zum letzten Drittel verzeichnete die Torschussstatistikleichte Vorteile für die Gastgeber mit 23:18 Schüssen.
Im Schlussdrittel holte Bobby Chaumont dann den Defibrillator aus dem Handgepäck: Perfekt bedient vom starken Hradek, der sehr viel Eiszeit bekam, tauchte der Kanadier vor EVL-Keeper David Zabolotny auf und hämmerte die Scheibe unter die Latte (41:33). Zwar traf Anthony Calabrese rund fünf Minuten später mit einem vermeintlich harmlosen Schuss zum erneuten Ausgleich (46:46), doch die Wiederbelebungsmaßnahmen hielten noch an und Daniel Hämmerle brachte sein Team nach einem freundlichen Assist des gegnerischen Keepers wieder in Führung (51:11).  Mit einem Penalty hätte Chaumont seine Leistung sogar noch krönen können, doch ging der Puck übers Tor- der einzige Makel des Kanadiers  an diesem Abend für die Kürze der Zeit, die er im neuen Umfeld ist, aber verschmerzbar- man muss es ja nicht gleich übertreiben. Mit seinem ersten Saisontor, das es wahrlich in sich hatte, sorgte Michael Rimbeck kurz drauf für das 4:2: Über den rechten Flügel zog er Richtung Zabolotny, dann hämmerte er diesem den Puck humorlos in den linken Winkel (56:20). Es sollte das Game-Winning-Goal, also das entscheidende Tor sein, denn Lindau konnte in der Folge mit einem Mann mehr auf dem Eis nur noch mit Milan Garrett auf 3:4 verkürzen (58:45).
Damit stand im 15. Anlauf der erste Saisonsieg fest und nicht nur die Fans waren glücklich, sondern auch EHC-Coach Sebastian Wolsch. Er verkündete auf der anschließenden Pressekonferenz gemeinsam mit Präsident Wolfgang Klose, dass er den Posten an der Bande nun dauerhaft übernimmt. Seinen eigentlichen Posten in der Defensive möchten die Verantwortlichen nachbesetzen und die Anhänger hoffen, dass Bobby Chaumont die Batterien seines Defibrillators nach dem perfekten Debüt gerade wieder auflädt.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles schlagen Herne in Overtime
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Heimspiel gegen den Herner EV mit 5:4 (1:2/2:0/1:2/1:0) in Overtime gewonnen. Vor 1612 Zuschauern gingen die Hausherren in der 4. Minute durch ein Überzahl-Tor von Dominik Lascheit in Führung, gerieten aber durch leichtfertige Puckverluste noch vor der Pause in Rückstand. Marcus Marsall (15.) und Darren Mieszkowski (20.) drehten das Spiel zu Gunsten der Herner.
Die Antwort der Crocodiles ließ zu Beginn des zweiten Drittels nicht lange auf sich warten. In seinem ersten Spiel nach siebenwöchiger Verletzungspause traf Patrick Saggau per Nachschuss zum 2:2 (21.). Als die Gäste sich vermehrt zu Strafen hinreißen ließen, legte Brad McGowan in Überzahl nach und holte die Führung zurück (37.).
Im letzten Spielabschnitt erhöhte Dominik Lascheit mit einem satten Schlagschuss auf 4:2 (47.). Doch die Gäste machten es noch einmal spannend – in einer dramatischen Schlussphase verkürzte Marcus Marsall zunächst auf 4:3 (57.), bevor Dennis Thielsch auch noch den Ausgleich erzielte (59.).
Ein Gewinner konnte schließlich erst in Overtime ermittelt werden. Und wieder war es Rückkehrer Patrick Saggau, der für sein Team traf und zum Matchwinner avancierte (62.).
„Ich wollte erstmal nur unfallfrei durch das Spiel kommen. Dass es jetzt so gut gelaufen ist, ist schön. Umso besser natürlich, dass wir noch gewonnen haben. Am Ende wurde es ja doch noch eng. Wir hätten auch drei Punkte verdient gehabt, aber zum Schluss haben wir das Spielen ein bisschen eingestellt und uns nur noch hinten reingestellt. Das ist gegen eine Mannschaft wie Herne natürlich schwierig“, sagte Siegtorschütze Patrick Saggau.
Am Sonntag geht es für die Mannschaft in Leipzig weiter.
  
    
Herner EV
Crocodiles Hamburg - Herner EV 5 : 4 (1:2,2:0,1:2;1:0)
(OLN)  Overtime Der Herner EV musste sich am Freitagabend in Hamburg bei den Crocodiles mit einem Punkt begnügen. Die Hanseaten kommen in der Overtime zu einem 5:4 Heimsieg. In einer kämpferisch geprägten Partie lag der HEV zur ersten Drittelpause mit 2:1 vorne, musste dann aber im zweiten Abschnitt eine Strafzeitenflut hinnehmen, so dass die Crocodiles das Ergebnis auf 3:2 drehen konnten. Nach einem Abwehrschnitzer musste das Albrecht-Team nach 47 Minuten sogar das 4:2 einstecken. Allerdings steckten die Grün-Weiß-Roten nie auf und kamen in den letzten dreieinhalb Minuten der regulären Spielzeit noch zum 4:4-Ausgleich. In der Overtime fehlte dem HEV dann das nötige Glück. Zweimal gab es Chancen zum Siegtreffer, den erzielten dann die Hamburger nach 93 Sekunden der Extra-Spielzeit.
Die Crocodiles hatten den besseren Start in die Partie und konnten in der 4. Spielminute ihre erste Powerplay-Situation zum 1:0 nutzen. Danach wurde aber der HEV stärker und holte sich gute Möglichkeiten heraus, z.B. durch Sören Hauptig, Nils Liesegang oder Cornelius Krämer. In der Abwehr zeigte erneut der Nauheimer Förderlizenzspieler Nicolas Geitner eine gute Leistung. Trotzdem mussten die mitgereisten Herner Fans bis zur 15. Minute warten, bevor sie in den ersten Torjubel einsteigen konnten. Verteidiger Maik Klingsporn schoss von der blauen Linie aufs Tor und Marcus Marsall fälschte die Scheibe zum 1:1 ab. Das 1:2 markierte Darren Mieszkowski acht Sekunden vor der ersten Pausensirene mit einem schönen Alleingang auf der rechten Seite. Sein Schuss landete unhaltbar im Winkel. Auch in den zweiten Abschnitt starteten die Crocodiles erfolgreicher. Denn bereits in der 21. Minute gelang ihnen im Nachschuss das 2:2. Danach war der HEV wieder am Drücker. Lois Spitzner und Brad Snetsinger hatten in der 25. Minute zwei gute Möglichkeiten in kurzer Folge. Dann folgten die vielen Strafzeiten. Die ersten beiden verteilten sich noch gleichmäßig auf beide Teams, danach traf es aber erst einmal nur noch den HEV. Die Folge war eine Dauer-Unterzahl, zum Teil mussten die Grün-Weiß-Roten sogar mit drei gegen fünf Spieler verteidigen. Das taten sie mit Bravour und Lukas Schaffrath im Tor hatte mehrfach die Gelegenheit sich mit guten Paraden auszuzeichnen. Kurz vor der zweiten Pause musste dann Kapitän Michel Ackers mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine. Er ist somit am Sonntag gesperrt. Zuvor konnten die Crocodiles in der 37. Minute dann doch noch ein Powerplay zum 3:2 nutzen. Im letzten Drittel beruhigte sich die Partie dann wieder, verlief für den HEV aber zuerst erneut mit dem 4:2 unglücklich. Danach versuchte das Team von Danny Albrecht alles um wieder ins Spiel zu kommen. Das gelang spät, aber nicht zu spät um durch Marcus Marsall und Dennis Thielsch noch den 4:4-Ausgleich zu schaffen. Danach hatte Dennis Thielsch noch eine weitere gute Möglichkeit, zuvor musste aber auch Lukas Schaffrath noch einmal beherzt eingreifen. In der Overtime war der HEV fast nur im Scheibenbesitz, den Siegtreffer erzielten aber die Hamburger.
Am Sonntag empfängt der Herner EV ab 18:30 Uhr die Piranhas aus Rostock in der Hannibal-Arena. Das Team von der Ostsee musste sich am Freitagabend zuhause mit 2:3 gegen die Füchse Duisburg geschlagen geben.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Fluch ist gebrochen – Rats holen ersten Auswärtssieg ausgerechnet in Pegnitz
(BYL)  Akuter Verteidigernotstand vor dem Pegnitz-Spiel. Jorde, Fuchs, Poch sowie Wiedenbauer standen nicht zur Verfügung und bereiteten Trainer Ludwig Andrä ziemliches Kopfzerbrechen. Zwar rückte Luis Rizzo nach hinten, allerdings fehlte immer noch ein Verteidiger für drei komplette Reihen. Der Co-Trainer und langjährige Rats-Kapitän Andreas Dornbach half aus und kam tatsächlich in Pegnitz zu seinem einmaligen Blitzcomeback, an der Seite von Matthias Götz rückte er in die dritte Reihe. Zum Gegner brauchen wir nicht viel schreiben, die Ice Dogs liegen dem ESC einfach nicht. Trotzdem sollte endlich auch Auswärts mal gepunktet werden, völlig egal gegen welchen Gegner. In der Bayernliga gibt es ohnehin keine schwachen Mannschaften.
Abgesehen von einem brandgefährlichen Konter der Hausherren, hatte der ESC im ersten Drittel die Partie ganz gut im Griff. Man merkte den Ice Dogs die Verunsicherung durch die vergangenen Niederlagen an, viele Pässe landeten im Niemandsland und auch hinten war Pegnitz alles andere als Sattelfest. Einzig das Tor wollte nicht fallen, EV-Torwart Bädermann erwies sich als der erwartet starke Rückhalt. Etwas überraschend musste der ESC dann doch einem Rückstand hinterherlaufen, Kracht erzielte mit einer feinen Einzelleistung das 1:0 (18.).
Die Rats ließen sich nicht entmutigen, begannen auch den zweiten Abschnitt energisch und belohnten sich durch Christian Heller mit dem Ausgleich (23.). Danach spielte sich das Geschehen wieder vermehrt im Drittel der Hausherren ab, doch es fehlte weiterhin die Effizienz. Gegen Mitte des Spiels bekamen die Ice Dogs einen eher fragwürdigen Penalty zugesprochen, Gott sei Dank entschärfte Martin Morczinietz den Versuch ohne Probleme. Das gab den Rats weiter Aufschwung, in Überzahl gelang die erstmalige Führung. Merl wurde perfekt von Stefano Rizzo bedient und überwand Bädermann per Direktschuss zum 1:2 (32.). Wenig später wieder Überzahl und das nächste Tor für die Rats, Torschütze (vom Dienst) war Ondrej Horvath mit einem Schuss aus dem Slot (37.).
Keine gute Leistung brachte man zunächst im letzten Drittel aufs, doch Pegnitz konnte mit dem plötzlichen Freiraum wenig anfangen und biss sich an Martin Morczinietz die Zähne aus. Wichtig und vorentscheidend war dann das 1:4 durch Martin Köhler, der die Scheibe im Nachschuss irgendwie an Bädermann vorbeimogelte (50.). Die Moral der Icedogs war nun endgültig gebrochen, Horvath schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 1:6 (52./59.) und schnürte einen weiteren Hattrick.
Fazit: Kaum zu glauben, aber die Rats holen in Pegnitz tatsächlich einen hochverdienten und letztlich nicht gefährdeten Sieg, der zudem auch den ersten Auswärtssieg dieser Saison bedeutet. Gegen ziemlich harmlose Hausherren war das Team von Ludwig Andrä über den Großteil der Partie spielbestimmend und machte Betreuer Alfons Müller, der an diesem Abend seinen 60. Geburtstag feierte, dass perfekte Geschenk. Eine konzentrierte Leistung wird auch am Sonntag notwendig sein, wenn mit dem aktuellen Tabellendritten Königsbrunn, ein weiterer starker Aufsteiger in Geretsried zu Gast ist.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EA Schongau Mammuts 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)
(BYL)  Mit dem Schwung des Auswärtserfolgs in Pegnitz legten die Rot-Weißen auf eigenem Eis gegen die Mammuts aus Schongau nach. Beim glatten 6:0 ließ die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische zu keiner Phase der 60 Spielminuten Zweifel am Spielausgang. Letztlich fiel der hochverdiente Drei-Punkte-Sieg für die Gäste noch schmeichelhaft aus. Die Truppe von Dominik Quinlan wirbelte überwiegend in der Angriffszone, womit die Mammuts überwiegend in der Zone vor ihrem eigenen Torhüter gebunden waren. EHC-Keeper Dominik Gräubig musste sich bei frostigen Temperaturen mit Dehnübungen warm halten und sich seinen zweiten shut-out in der laufenden Saison (gegen die Geretsried River Rats hielt er ebenfalls ein Sechsnull fest) mit einer Handvoll Paraden unter diesen "erschwerten äußeren" Voraussetzungen verdienen. Während beim Gast Goalie Lukas Müller trotz des halben Dutzend Gegentore Bester war, zeichnete sich bei den Klosterseern Stürmer Gennaro Hördt zum zweiten Mal in Folge mit einem Hattrick aus.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn stürmt auf Rang drei
(BYL)  Die „Mighty Dogs“ aus Schweinfurt hatten vor der Partie gegen Königsbrunn schwäbischen Pinguin auf dem Speiseplan, am Ende wurde jedoch kalter Hund serviert. Denn nach sechzig Spielminuten hatte der EHC das Spiel mit 5:3 für sich entschieden und sich hochverdient drei Punkte geholt.
EHC-Coach Fabio Carciola konnte in der Partie auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, doch die Gäste reisten aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle gerade mal mit 13 Feldspielern an. Allerdings waren mit Josef Straka und Oliver Rypar zwei der gefährlichsten Scorer der Bayernliga mit an Bord. So konnte sich der Schweinfurter Kader auch ausgedünnt sehen lassen, mit Spielern wie Ledin, Kleider, Zajic und Trolda hatte der EHC in den vergangenen Spielzeiten schon seine Erfahrungen gegen Unterfranken machen müssen.
Das erste Spieldrittel wird dem Königsbrunner Publikum noch lange in Erinnerung bleiben, denn selten wurde eine Mannschaft in der eigenen Halle so dominiert wie die Mighty Dogs. Schon nach gut sechzig Sekunden setzten die EHC-Stürmer mit einem Pfostenschuss eine erste Duftmarke. Königsbrunn agierte druckvoll, Schweinfurt wurde im eigenen Drittel eingeschnürt. Nach vier Minuten brachte Fabio Carciola mit seinem feinen Rückhandschuss das heimische Publikum zum Jubeln, als er zum 1:0 einnetzte. Auch danach war von den Gästen nichts zu sehen, der EHC spielte teilweise Powerplay in Gleichzahl und erarbeitete sich zahlreiche Torchancen. Mit diesen gingen die Königsbrunner allerdings zu verschwenderisch um, denn erst kurz vor der Drittelpause konnte Matthias Forster in Überzahl das 2:0 erzielen. Nach 20 Spielminuten ohne eine nennenswerte Chance des Gegners ging es dann in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt ließ es Königsbrunn etwas ruhiger angehen, die Gäste kamen nun langsam in die Gänge und versuchten die Partie zu drehen. Der EHC war aber weiter die bessere Mannschaft, verpasste es aber Tore nachzulegen und so Fakten zu schaffen. Schweinfurt nutzte drei Minuten vor der letzten Pause einen Konter und kam etwas überraschend zum 2:1 Anschlusstreffer. Mit diesem für die Gäste schmeichelhaften Ergebnis endete das zweite Drittel.
Nach dem Pausentee hatten die Gäste ihre wohl beste Phase und drängten auf den Ausgleich. Nach vier gespielten Minuten fing sich der EHC erneut einen Konter ein, Josef Straka verwandelte seine Chance eiskalt und erzielte das 2:2. Doch Königsbrunn wollte den Sieg und übernahm wieder die Kontrolle über die Partie. Mit zwei schnellen Toren, eines davon in Überzahl, stand es fünf Minuten vor Spielende 4:2 für Königsbrunn. Doch im Gegenzug fing sich der EHC einen schön herausgespielten Treffer der Gäste zum 4:3 ein. Gleich danach hatten die Mighty Dogs noch Überzahlspiel, doch Königsbrunn verteidigte clever und verwaltete die Führung. Kurz vor Schluss nahm Gästecoach Zdeněk Vanc noch seinen überragenden Goalie Ferdinand Dürr zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, dieser Schuss hing aber sehr schnell nach hinten los. In der letzten Spielminute netzte Patrick Zimmermann ins leere Gästetor ein und sorgte so für die Entscheidung. Am Ende gewinnt Königsbrunn 5:3 gegen die Schweinfurter Mighty Dogs.
Die Gäste aus Unterfranken waren vor allem im ersten Drittel kein Gegner auf Augenhöhe, lediglich der Schweinfurter Keeper zeigte sein ganzes Können. Über 60 Minuten gesehen war Königsbrunn die bessere Mannschaft und gewinnt am Ende hochverdient gegen ersatzgeschwächte Gäste. Wie schon in den beiden vorherigen Partien hat der EHC alte Schwächen abgestellt, es wurden die Überzahlsituationen gut genutzt und Strafzeiten vermieden.
EHC-Coach Fabio Carciola hatte nach der Partie viel Lob für seine Mannschaft: „Wir haben das ganze Spiel über dominiert, aber den Gegner nach dem 2:0 durch Unaufmerksamkeit wieder ins Spiel gebracht. Die Mannschaft war aber von der ersten Minute voll da und hat nach dem 2:2 wieder ihr dominantes Spiel gezeigt. Am Ende ist der Gegner zwar nochmal rangekommen, wir haben das aber gut zu Ende gespielt und hochverdient gewonnen. Nun sind wir auf dem dritten Platz und müssen jetzt weiter so auftreten, ich glaube jetzt hat jeder verinnerlicht wie wir unser Spiel aufziehen müssen.“
  
     
EHF Passau Black Hawks
Duell der ehemaligen Oberligisten - Black Hawks empfangen Klostersee
(BYL)  Das Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr gegen den EHC Klostersee verleitet durch aus um in Erinnerungen zu schwelgen. Die Black Hawks und Klostersee standen sich bereits zu Oberliga Zeiten regelmäßig gegenüber. Es waren stets knappe, enge, vor allem aber sehr emotionale Eishockeyspiele. Beide Mannschaften kämpften über die Jahre hinweg auch immer mit und gegeneinander um die Teilnahme an den Playoffs – oft mit dem besseren Ende für die Passau Black Hawks. Nun treffen beide Mannschaften in der Eishockey Bayernliga wieder aufeinander. Klostersee zog sich zur Saison 2016/17 aufgrund einer finanziellen Notlage aus der Oberliga Süd zurück und startete in der Bezirksliga neu. Es folgte der Aufstieg in die Landesliga - ohne eine einzige Niederlage. In der abgelaufenen Landesliga Saison machte Grafing den Durchmarsch komplett und feierte den Aufstieg in die Bayernliga. Die Grafinger sind stark in diese Saison gestartet, mussten sich aber zuletzt gleich viermal in Folge geschlagen geben. Trotz der Niederlagen Serie dürfen die Gäste nicht unterschätzt werden. Der Kader hat eine sehr hohe Qualität und wäre eigentlich für die vorderen Plätze in der Tabelle prädestiniert. Herausstechen dürfte dabei der Ex-DEL Spieler Bob Wren. Der 44jährige ist trotz fortgeschrittenen Alters noch immer der Leistungsträger im Team und hat bereits 16 Scorerpunkte auf dem Konto. Dazu gesellen sich noch viele Hochkaräter wie Gennaro Hördt oder auch Philipp Quinlan.
Umgekehrte Vorzeichen gibt es aktuell bei den Passau Black Hawks. Die Habichte konnten eine Siegesserie starten und kämpften sich bis auf Platz sieben der Tabelle vor. Dabei räumten die Black Hawks starke Gegner wie den EV Füssen, Landsberg, Schongau und Dorfen aus dem Weg. Im Heimspiel gegen Klostersee wollen die Black Hawks ihre Serie weiter ausbauen und sich unter den ersten acht der Bayernliga Tabelle festsetzen. Dabei wollen die Dreiflüsse Städter die Fans in der Passauer EisArena wieder mit erfrischenden Power Eishockey begeistern. „Wir müssen gegen Klostersee den Körper ins Spiel bringen. Grafing spielt sehr robust und da müssen wir nicht nur dagegenhalten, sondern auch Akzente setzen. Im Heimspiel gibt es natürlich nur ein Ziel: Die drei Punkte!“ so die klare Marschroute von Trainer Christian Zessack. Die Mannschaft der Black Hawks wurde zuletzt auch von der herausragenden Stimmung in der EisArena getragen. „Der Rückhalt von den Rängen tut unglaublich gut. Gerade in engen Spielen hilft das den Jungs auf dem Eis richtig weiter.“ schwärmt Vorstand Christian Eder von den Fans der Passau Black Hawks. So wird auch gegen den EHC Klostersee die EisArena wieder einem Tollhaus gleichen.
Tickets erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone oder der Tankestelle Färber in Maierhof. Die Abendkasse ist ab 17:30 Uhr geöffnet. Das Eröffnungsbully findet um 18:30 Uhr statt. -czo

Black Friday für die Black Hawks - Black Hawks empfangen morgen den EHC Klostersee
Es war nicht der Tag der Passau Black Hawks beim Auswärtsspiel am Freitag in Miesbach. Die Black Hawks mussten sich nach sechzig Minuten den Oberbayern mit 3:0 geschlagen geben. „Es war eines der Spiele, wo man ewig hätte spielen können und trotzdem kein Tor geschossen hätte.“ so Trainer Christian Zessack. Die Habichte waren über sechzig Minuten die bessere Mannschaft, konnten ihre Feldüberlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Zu viele Chancen haben die Eishockeycracks aus der Dreiflüsse Stadt leichtfertig liegenlassen. „Wir konnten insgesamt gesehen nicht ganz an die Leistung aus den letzten Spielen anknüpfen. Schlimm ist das wir am Ende nicht nur die Punkte verloren haben, sondern auch Helmut Kößl der verletzt vom Eis musste.“ so die Analyse aus der Pressekonferenz nach dem Spiel. Wie lange der Routinier fehlen wird müssen erst die ärztlichen Untersuchungen zeigen.
Bereits am morgigen Sonntag um 18:30 Uhr können die Passau Black Hawks beim Heimspiel gegen den EHC Klostersee eine neue Siegesserie starten. Dabei ist gegen die Münchner Vorstädter ein enges, spannendes und vor allem aber emotionales Spiel zu erwarten. Freuen können sich die Zuschauer unter anderem auf Ex-DEL Spieler Bob Wren welcher für den EHC Klostersee auf Torejagd geht. Klangvolle Namen haben die Passau Black Hawks in letzten Wochen allerdings nicht beeindrucken können. Über die mannschaftliche Geschlossenheit sowie das körperbetonte Spiel wollen die Habichte am Sonntag gegen Klostersee in die Erfolgsspur zurückkehren. „Die Jungs gehen gut vorbereitet in das Spiel und sind heiß die Punkte zu holen. Wir wissen das Klostersee ein robustes und hartes Spiel bevorzugt. Da sind wir gefragt die Akzente zu setzen.“ Unterstützt wird die Mannschaft wieder von den überragenden Fans und Zuschauern in der Passauer EisArena. Können die Black Hawks ihre Heimserie ausbauen wird die EisArena auch nach dem Spiel gegen Grafing einem Tollhaus gleichen.
Das Eröffnungsbully findet um 18:30 Uhr statt. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. Tickets erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Effizienz schlägt dezimierte Eishackler – 6:3 Niederlage in Bad Kissingen
(BYL)  Das Ergebnis liest sich deutlicher als es in Wirklichkeit war. Eine konditionelle Bombenleistung, diszipliniert von Anfang bis Ende, eine Chancenüberlegenheit für zwei Spiele und trotz der spielerischen Leistung steht die Mannschaft am Ende mit null Punkten da. Mit zwei Torhütern und 12 Feldspielern ging man die Reise nach Bad Kissingen an. Es fehlte fast die halbe Mannschaft aus Beruflichen Gründen. Mit von der Partie waren: Goll – Resch – Novak – Zink – Bath M. – Singer – Höfler – Hörndl – Andrä Martin – Andrä Markus – Barth Fl. – Clairmont + die beiden U20 Jugendspieler, Lukas Bucher und Markus Wohlgemut, die aber keine Spielzeit erhielten, Trainer war Simon Mooslechner.
Man kann dieser Mannschaft keinen Vorwurf machen, schließlich musste man beim Tabellenzweiten seinen Mann stehen und das taten die Jungs. Den einzigen Vorwurf, den sich die Mannschaft machen könnte, ist das Sie sich nicht selbst für ihre aufopfernde Leistung belohnt hat. Von Beginn an waren die „Eishackler“ die bessere Mannschaft, man muss auch sagen, dass die „Wölfe“ keinen Bedarf haben das Spiel zu kontrollieren und eher durch ihre Konter gefährlich werden. Es war erneut eine absolute Chancenmehrheit, die man sich erarbeiten konnte, dennoch stand es nach dem 1. Drittel 2:0 für Bad Kissingen durch zwei abgefälschte Schüsse von Nold und Zimmer.
Im zweiten Drittel konnte sich Florian Höfler in der 25. Minute auf die Torschützenliste setzen und somit den „Eishacklern“ den Dosenöffner bescheren. Allerdings schlug wiederum Anton Zimmer in der 30. Minute zurück und stellte den zwei Tore Abstand wieder her. In der 36. Minute hatte dann Dominik Novak genug und marschierte in seiner unnachahmlichen Art los, spazierte durch die komplette Kissinger Mannschaft und umspielte auch noch den Torwart um genüsslich zum 2:3 einzuschieben. Da klatschten alle 321 Zuschauer im Eisstadion. Nach den zahlreichen ungenutzten Chancen ging es beim stand von 3:2 zum zweiten Pausentee.
Das letzte Drittel war schon fast eine Kopie aus dem Geretsried-Spiel. Bis zur 47. Minute rannten die „Eishackler“ nur in eine Richtung, bis das 4:2 in Form von Anton Zimmer für Bad Kissingen viel. Direkt im Gegenzug konnte aber Clairmont die Scheibe zum 4:3 einstochern. Das gab wieder Hoffnung, diese wehrte aber nicht lange, denn nur eine Minute später traf Hemmerich zum 5:3 in der 48. Spielminute. Weiter immer weiter lautete das Motto der TSV-Mannen, denn diese ließen sich davon nicht unterkriegen und liefen weiter an. Aber es blieb das Glück verwehrt und selbst der 6. Feldspieler half nichts mehr. In der 60. Minute konnte Ondrej Stava mit seinem Empty-Net den Sieg für die „Kissinger“ perfekt machen.
Welche Spuren dieser Kraftakt hinterließ, wird sich am Sonntag gegen Pegnitz zeigen. Dort wird dann auch die Mannschaft wieder vollständig sein um wieder erneut anzulaufen.
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten leistet hartes Stück Arbeit - Mit dem lange offenen 1:4 Sieg in Bad Wörishofen holen die Sharks wichtige 3 Punkte
(BLL)  Nicht einfach gemacht haben es die Wölfe am Freitagabend den favorisierten Kemptenern. Gleich ohne 5 Feldspieler mussten die Sharks antreten, Zusätzlich zu den bereits verletzten fehlten noch Fabian Gmeinder und Christian Engler. Das Spiel begann eher verhalten, und obwohl die Gäste von der Iller mehr und mehr die Kontrolle übernahmen gelang der erste Treffer des Abends der Heimmannschaft. Es sollte aber auch ihr einziger in diesem Spiel bleiben. Bereits die erste 2 Minute Strafe der Sharks nutzen sie zur Führung. Nur 2 Minuten später leistete sich dann der Gastgeber die erste Strafe und prompt klingelte es auch in deren Tor. Adrian Kastel-Dahl erzielte den Ausgleich. Nun begann eine ewig scheinende Leidenszeit für die Kemptener Zuschauer. Von insgesamt offiziell 94 Besuchern stellten sie den größeren Anteil so dass es auch akustisch ein klares Heimspiel für die Illerstädter war. 36 Minuten lang berannten die Sharks das von Marius Münch gut gehütete Tor der Wölfe. Angriff folgte auf Angriff, aber was sie auch versuchten, es sprang nichts Zählbares heraus. Etliche Riesenchancen wurden nicht genutzt, ob es jetzt die Reihe um Nikolas Oppenberger, Adrian Kastel-Dahl und Patrick Weigant war oder der Block mit Tobias Epp, David Hornak und Alexander von Sigriz. Auch der wieder stark aufspielende Verteidiger Eugen Scheffer schaltete sich immer wieder in den Angriff ein und hatte Top Chancen. Auf der Stadionuhr änderte sich jedoch nichts außer der verrinnenden Restspielzeit. Markus Wartosch gab in der Pause aus an der Marschroute festzuhalten und weiter ruhig und konsequent nach vorne zu spielen. Doch das Bild blieb unverändert, sämtliche Chancen verpufften so dass die Coaches 10 Minuten vor Spielende eine Auszeit nahmen um nochmals ein wenig Feintuning vorzunehmen. Und dies fruchtete letztendlich, eine Minute später brachte Nikolas Oppenberger den Sharks endlich die verdiente Führung. Sehr zur Freude der Zuschauer, die Ihre Mannschaft lautstark feierten. Nun war der Bann endlich gebrochen und als der ex. Kemptener Phillip Birk gleich für 2 plus 2 Minuten in der Kühlbox saß war es erneut Adrian Kastel Dahl der den Puck irgendwie am Keeper vorbeimogelte. Bad Wörishofen nahm zwei Minuten vor Spielende noch eine Auszeit und plante schon den Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen. Nach einem heftigen Bandencheck gegen Patrick Weigant, der ihm eine klaffende Platzwunde auf der Nase einbrachte, musste Felix Gleissner jedoch mit einer 5 min. plus Spieldauer Strafe vorzeitig zum Duschen. Tobias Epp nutzte dies eiskalt und abgeklärt zum 1:4 Endstand. Die drei Punkte bringen die Kemptener nun auf den dritten Tabellenplatz nach vorne, bevor am Sonntag der ESV Burgau im Allgäu gastiert.
  
    
Stuttgarter EC
Ein Trikot mit Herz für Elias - Stuttgart Rebels senden Trikot mit Botschaft an den herzkranken Elias / Charity Game zugunsten von Herzkind e.V. am 14. Dezember 2018
(RLSW)  Ein Trikot mit den Unterschriften der Stuttgart Rebels und eine persönliche Botschaft
aus der Mannschaftskabine: mit diesen zwei Geschenken wollen die
Stuttgart Rebels dem herzkranken Elias eine Freude machen. Sie wollen damit
auch daran erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man wie sie unbeschwert
einem Leistungssport nachgehen kann. Das Spiel gegen die zweite
Mannschaft des EHC Freiburg am 14. Dezember wird daher zum „Spiel der Herzen“
und der Erlös des Bierstandes und alle Spenden werden dem Verein Herzkind
e.V. gespendet, der sich um Familien mit einem herzkranken Kind kümmert.
Trikots der Stuttgart Rebels sind auf der Stuttgarter Waldau eigentlich nichts Besonderes.
Viele Fans auf den Rängen tragen eins und natürlich alle Stuttgarter Spieler auf der Eisfläche.
Und wer will, kann auch am Fanstand links in der Halle eins käuflich erwerben.
Doch manch ein Trikot ist mehr als nur ein farbenfrohes Kleidungsstück und ein Bekenntnis
zu seinem Verein – weil es eine Geschichte trägt oder eine ganz besondere Aufgabe
bekommt. Beim vergangenen Heimspiel der Stuttgart Rebels gegen die Amateure der
Bietigheim Steelers bekam ein Trikot eine solche besondere Aufgabe: die Aufgabe, einen
kleinen Menschen glücklich zu machen.
Der Empfänger des weißen Trikots mit der Rückennummer 71 (Christopher Mauch) ist
der kleine Elias. Stolz trägt es die Unterschriften der Mannschaftsmitglieder der Stuttgart
Rebels. Denn für Elias muss es schon etwas ganz Besonderes sein: der siebenjährige ist
nicht nur ein begeisterter Eishockey-Fan, er ist leider auch schwer krank. Er leidet an
einer Herzfehlbildung und kam mit nur einem halben Herzen zur Welt. Bei ihm ist nur
eine der beiden Herzkammern funktionsfähig – der schwerste Herzfehler, den es gibt.
Eine solche Erkrankung ist mit vielen komplexen Operationen verbunden und bringt auch
schwere Begleiterkrankungen mit sich – bei Elias beispielsweise das Eiweißverlustsyndrom,
bei dem sich das Eiweiß aus dem Blutkreislauf in der Lunge sammelt und regelmäßig
ausgehustet werden muss.
Das Trikot für Elias hat zu Beginn des Heimspiels Kenth Joite in Empfang genommen, der
es dem kleines Eishockey-Fan in der kommenden Woche bei einem Besuch zusammen
mit einer Video-Botschaft aus der Kabine der Rebels übergeben wird. Kenth Joite ist wie
Elias auch nur mit einem halben Herzen zur Welt gekommen. Damals prognostizierten
die Ärzte seine Lebenserwartung auf maximal ein Jahr. Doch an diese Prognose wollte
sich der heute 28-jährige nicht halten. Kenth hat Elias in der Nachsorgeklinik Tannheim
kennengelernt und ist für ihn zu einem großen Vorbild geworden. Denn trotz seiner Erkrankung
ist er sportlich aktiv: als Schiedsrichter in der Fußball-Kreisliga und als Assistent
sogar in der Landesliga. Über ihn kam auch der Kontakt zu den Stuttgart Rebels zu
Stande.
Für die Stuttgart Rebels ist die Aktion eine Herzensangelegenheit geworden. Mannschaftskapitän
Tim Becker zeigt sich schwer beeindruckt: „Als Aktiver nimmt man oft
nicht wahr, was es eigentlich für ein Glück ist, seinen Sport weitestgehend unbeschwert
nachgehen zu können. Es scheint normal. Persönliche Schicksale wie die von Kenth und
dem kleinen Elias machen uns deutlich, dass das eben gar nicht so selbstverständlich
sein muss.“ Gerne unterstützt er und seine Mannschaft daher die Aktion: „Wir hoffen mit
unserer Trikotaktion und dem Engagement des Vereins ein wenig von dem Glück, was
wir alle haben, an die Beiden weitergeben zu können. Das war ein sehr emotionaler Moment
für mich, für uns Alle.“
Der Stuttgarter Eishockey-Club hat sich dazu entschieden, dass das Heimspiel gegen die
Amateure des EHC Freiburg am 14.12. um 20:00 zum „Spiel der Herzen“ wird. Die Erlöse
des Vereins am Bierstand und alle Spenden kommen dem Verein Herzkind e.V. zu Gute,
der sich durch Information, Beratung und Hilfe um Familien mit einem herzkranken Kind
kümmert. „Der Kontakt und vor allem der Besuch von Kenth Joite auf der Waldau waren
sehr bereichernd und gehen einem emotional nach“, meint Stadionsprecher Olav
Schnier: „Mit dem Charity-Game wollen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Menschen
wie Elias und Kenth eine gute Unterstützung bekommen.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Gebrauchter Abend für die Dinslaken Kobras
(RLW)  Bis zur 12.Minute war es am Freitag ein ganz normales Regionalliga-West Eishockeyspiel.
Die Kobras gingen durch Leon Taraschewski mit 1-0 in Führung , der Gastgeber glich in der 10.Minute zum 1-1 aus. Bei diesem Tor verletzte sich allerdings Torwart Marvin Frenzel, ohne Einwirkung des Gegners wohlgemerkt. 2 Minuten hielt er noch durch, in dieser Zeit erzielte Hamm das 2-1, aber danach ging es für ihn nicht mehr weiter. Da als Back-up nur die 17 jährige Jule Cleven aus dem Kobras Nachwuchs zur Verfügung stand,kam es zu einer Premiere. Jule bestritt ihr erstes Meisterschaftsspiel im Seniorenbereich. Und der Auftakt war denkbar schlecht, erster Schuss auf´s Tor, erstes Gegentor. Schuld traf sie daran allerdings keine.
Aufgrund der schweren Verletzung und dieses ungeplanten Wechsels war die Ordnung im Spiel der Kobras danach komplett dahin. 11 Minuten lang hatte man dem Top-Team aus Westfalen Paroli geboten, war Streckenweise sogar das bessere Team. Und auch Neuzugang Andrew Harrison konnte in dieser Phase durchaus gefallen.
Nach dem 4-1 für Hamm war das Spiel eigentlich gelaufen und der Rest ging in der allgemeinen Verunsicherung unter, obwohl die Kobras sich nie aufgaben und durch Leon Taraschewski und Pascal Behlau noch 2 Tore erzielen konnten.
Hamm gewann am Ende das Spiel mit 16-3, aber der größte Gewinner oder besser gesagt Gewinnerin des Abends war Jule Cleven. Mit einigen tollen Paraden verhinderte sie eine noch höhere Niederlage Ihres Teams und avancierte so zum Publikumsliebling der Hammer Fans. Das muss man als Back-up des Gegners auch erst mal schaffen. Als nach dem Spiel der Spieler das Spiels bei beiden Teams gekürt wurde, war es nicht überraschend, das es auf Kobras Seite nur eine Wahl geben könnte,nämlich Jule!
Prämiert mit einer Flasche Sekt,bejubelt von knapp 500 Zuschauern stand sie nun da auf dem Hammer Eis und sollte, so forderten die Hammer Fans sie auf, tanzen. Das war aber noch nicht ihr letzter Auftritt des Abends, denn bei der anschließenden Pressekonferenz durfte sie neben Trainer Milan Vanek sitzen und auch ihre Sicht auf´s Spiel kundtun
„Ich habe so gehofft,Marvin steht wieder auf und bleibt auf dem Eis“, gestand eine sichtlich beeindruckte junge Frau offen und ehrlich. Und auch Milan Vanek war voll des Lobes. „Wir haben sie ja auch immer beim Training dabei, ich wusste also das ich mich auf sie verlassen kann“ , so der Cheftrainer der Kobras.
Nach Robin Dambacher,der mit einer Gehirnerschütterung weiter ausfällt, ist Marvin Frenzel,der sich einen doppelten Muskelfaserriss zuzog, der nächste längerfristige Ausfall.
Keine guten Vorzeichen vor dem Duell gegen den Herforder EV am Sonntag, aber wie heißt es so schön? Kobras geben niemals auf!
  
    
EHC Neuwied Bären
Moral ja, Konzentration nein
(RLW)  Es war der Freitagabend der offenen Tore in der Eishockey-Regionalliga West. Hamm besiegte Dinslaken mit 16:3, Herford gewann gegen Lauterbach mit 22:1, Ratingen besiegte Soest mit 8:3, und auch der EHC „Die Bären“ 2016 beteiligte sich beim Auswärtsspiel in Neuss eher unfreiwillig an diesem Trend. Allerdings war das Spektakel vor 200 Zuschauer deutlich zu viel des Guten. Die Neuwieder zogen nach Verlängerung mit 7:8 den Kürzeren und mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben. „Das ist für uns ein absolut glücklicher Punkt. Neuss betrieb hohen Aufwand, hatte mit Ken Passmann einen überragenden Torhüter, und wir sind häufig nur hinterhergelaufen“, ärgerte sich EHC-Trainer Daniel Benske. Der ist von Natur aus eher der „1:0-Typ“, der erst einmal defensiv denkt und dessen Eishockey-Philosophie einen offenen Schlagabtausch eigentlich nicht vorsieht. „Weil wir dann Gefahr laufen, unsere Basis zu verlieren“, hatte der frühere Torhüter bereits vor der Partie an seiner alten Wirkungsstätte gewarnt. Und diese Basis fanden die Gäste, bei denen der gesperrte Sven Schlicht und der verletzte Kevin Wilson fehlten, zumindest im ersten Drittel überhaupt nicht. Neuwied lag durch Martin Brabec zwar nach fünf Minuten in Führung, aber dass eine der besten Hintermannschaften der Liga in 20 Minuten vier Tore eingeschenkt bekam, hatte es mit Ausnahme des Auswärtsspiels in Hamm in dieser Saison noch nicht gegeben. Maximilian Stein (6.), Gerrit Ackers (9.), Thorben Beeg (16.) und Sven Schiefner (17.) nutzten die ungewohnten Nachlässigkeiten in der EHC-Deckung. Das zwischenzeitliche 2:2 durch Christian Neumann (14.) konnte Benskes Kritik an den ersten 20 Minuten nicht mindern. „Es sah so aus, als hätten wir im ersten Drittel Betriebsferien gehabt. Deshalb bin ich mit der Mannschaft in der Kabine auch hart ins Gericht gegangen“, berichtete der Bären-Coach, der nach Schiefners Tor ein Zeichen setzen musste. Tim Lehwald ersetzte Felix Köllejan zwischen den Pfosten. Der 19-Jährige, der in seinen beiden bisherigen Regionalliga-Einsätzen den Kasten jeweils sauber gehalten hatte, musste in Minute 22 die Scheibe ebenfalls passieren lassen. David Bineschpayouh erhöhte auf 5:2. Immerhin blieb es der einzige Gegentreffer für die Gäste im Mittelabschnitt, die durch Stephan Fröhlich neue Hoffnung auf ein Comeback erhielten. Innerhalb von neun Minuten glich der Kapitän zum 5:5 aus (33., 42., 44.). Benske: „Das zweite und dritten Drittel waren insgesamt okay, da hatten wir unsere beste Phase.“
Die Moral stimmte, die Konzentration ließ jedoch weiterhin zu wünschen übrig. Denn Timothy Tanke (46.) und der Ex-Neuwieder Schahab Aminikia (48.) in Unterzahl brachten den NEV wieder in die Vorhand. Zwei Rückschläge, die schmerzten, die die Bären allerdings noch nicht kleinbekamen. 20 Sekunden nach dem 7:5 brachte Alexander Richter im Powerplay die Blau-Weißen gegen seinen Ex-Verein erneut heran und Michael Jamieson mischte mit dem 7:7 in der 51. Minute die Karten wieder völlig neu für die Endphase.
Es wäre vielleicht etwas zu viel Idealismus gewesen, wenn die Gäste in den letzten zwei Minuten die Strafzeit gegen Paul Gebel noch zum Siegtreffer genutzt hätten. Dazu kam es auch nicht. Nach der Neuwieder Auszeit verteidigte sich Neuss in Unterzahl, sodass zum ersten Mal in dieser Saison eine Partie mit Bären-Beteiligung in die Verlängerung ging. Hier überstand man eine Unterzahl, aber 27 Sekunden nachdem Richter von der Strafbank aufs Eis zurückgekehrt war, machte Gerrit Ackers den Neusser Heimsieg perfekt. „Wenn du 2:5 hinten liegst und zurückkommst, 5:7 hinten liegst und noch einmal zurückkommst und dann immer noch nicht wach bist, dir wieder ein blödes Ei einfängst, dann hat man es auch nicht verdient, ein Spiel zu gewinnen“, fand der Verantwortliche auf der Neuwieder Bank deutliche Worte.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Aliens finden in die Spur zurück
(RLW)  Als die Gäste aus Soest nach fünf Minuten ihren zweiten Treffer erzielten, wird wohl niemand auf Ratinger Seite auch nur einen Euro auf einen Sieg der Aliens gesetzt haben. Zur klar dominierten die Bördeindianer die Partie, in der sie bereits nach 20 Sekunden die Führung erzielt hatten. Die Aliens mussten sich erst einmal sortieren und hatten erhebliche Mühe, nicht den dritten und eventuell vorentscheidenden Gegentreffer zu kassieren.  Sie kämpften sich aber in das Spiel zurück und erzielten nach zehn Minuten durch Tobias Brazda den Anschlusstreffer. Und kurz vor Drittelende erzielte der Ratinger Verteidiger Migas mit einem Gewaltschuss den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich.
Was immer in der ersten Pause in den Kabinen passiert sein muss, es hatte fatale Auswirkungen auf die Partie. Die Aliens auf einmal schnell und spritzig in Richtung Soester Tor unterwegs, den Gästen gelang so gut wie nichts mehr. Resultat war ein Mitteldrittel, welches die Aliens mit 5:0 gewannen und damit waren die Gäste noch gut bedient. Brinkmann, Tobias Brazda, Traut, erneut Tobias Brazda und Kapitän Fischbuch hießen die Torschützen für die Ratinger und die Gäste müssen die zweite Pause herbeigesehnt haben. Selbst eine Auszeit und ein Torwartwechsel auf Soester Seite brachte keine Änderung. Die Aliens stürmten munter weiter und die Fans auf den Rängen kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Vorentscheidung in diesem Spiel war gefallen.
Im Schlußdrittel zunächst dasselbe Bild – den Aliens gelangen die schwierigsten Abläufe, den Gästen aus Soest zunächst gar nichts. Erst nach dem achten Treffer der Gastgeber durch Bleyer ließen sie die Bördeindianer wieder ein wenig mitspielen. Das Spiel fand nun wieder vor beiden Toren statt und kurz vor Schluss gelang den Gästen bei einem Konter der letzte Treffer des Abends.
Die ersten 5 Minuten des Spiels waren bei der Schluss-Sirene schon fast vergessen – die Fans verließen zufrieden die Eishalle. So kann es weitergehen.
  


    
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Samstag 17.November 2018
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