Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 19.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin



    
Düsseldorfer EG
Der doppelte Ebner schießt DEG zum Derbysieg in Köln
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat das 221. Rheinische Derby bei den Kölner Haien mit 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 14.976 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena liefen die Rot-Gelben lange einem Rückstand hinterher und bogen die Partie auf der Zielgerade noch zu einem vielumjubelten und verdienten Derby-Sieg um.
  
    
Krefeld Pinguine
Mittwoch: Autogrammstunde mit dem ganzen Team in Willich
(DEL)  Die Mannschaft der Krefeld Pinguine ist am kommenden Mittwoch ab 18 Uhr zur großen Autogrammstunde in der Halle 22 (Schmelzerstraße 5, 47877 Willich) zu Gast.
Parkplätze sind ausreichend vorhanden.
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Brandon Buck fällt aus
(DEL)  Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen voraussichtlich sechs Wochen lang auf Brandon Buck verzichten. Der 30-jährige Stürmer hat sich am Freitag beim Auswärtsspiel in Bremerhaven am Knie verletzt. Mit zehn Toren aus 19 Spielen ist Buck aktuell der Top-Torjäger der Ice Tigers.
Mindestens das heutige Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings müssen die Ice Tigers zudem ohne Milan Jurčina bestreiten. Der slowakische Verteidiger hat sich im gestrigen Training eine Adduktorenverletzung zugezogen.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers mit „nur“ einem Punkt zurück aus Kaufbeuren
(DEL2)  Im Gegensatz zum Freitag musste bei dieser Partie, aufgrund der Ausländerlizenzen, Juuso Rajala pausieren, dafür rückte Arnoldas Bosas zurück in den Kader.
Zunächst bestimmten die Gastgeber das Geschehen auf dem Eis. Nach nicht mal einer gespielten Minute zog Blomqvist alleine vors Tor, scheiterte aber am gut aufgelegten Herden. Schmiedle probierte es kurze Zeit später als er von hinter dem Tor versuchte am Bayreuther Torsteher vorbeizukommen – erneut ohne Erfolg. Eine Unterzahl-Situation meisterten die Tigers, als Veisert zum Abkühlen geschickt wurde, souverän. Zwei Mal, nach sieben Minuten das Glück des Tüchtigen, hatten die Tigers als die Joker zwei Mal im Abstand von wenigen Sekunden den Pfosten des Bayreuther Tors ins Visier nahmen. Chancen auf beiden Seiten waren im Anschluss Beute der Torsteher, bis zur 14. Minute als Newton aus der Halbdistanz aufs Tor zog und Kolozvary der Scheibe die entscheidende Richtungsänderung gab und damit die Führung auf die Anzeigentafel brachte. Das Tor gab den Bayreuther eine gewisse Sicherheit und fortan spielte man auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten.
Gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes – Ketterer saß noch eine Strafe aus dem vorangegangen Drittel ab – legten die Tigers nach. Einen Querpass von Newton verwertete Gläser mit einer schönen Direktabnahme zum 2:0 für seine Farben. Die Gelegenheit, die Führung auszubauen hatten die Tigers kurz darauf. Gams aus kurzer Distanz, der noch von einem eigenen Mitspieler gestört wurde, zog zu zentral auf den Goalie. Kaufbeuren kam dann aber immer wieder gefährlich vors Bayreuther Tor und nach 28 Minuten fälschte Gracel einen Weitschuss unhaltbar für Herden zum Anschlusstreffer ab. Den alten Abstand wieder herstellen können wäre fast nach 35 Minuten geglückt als Bosas auf die Reise geschickt wurde aber allein auf den Goalie zulaufend diese Chance nicht verwertete. Dies rächte sich kurz darauf als in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tigers-Tor Blomqvist blitzschnell regierte und zum Ausgleich einschieben konnte.
Im torlosen letzten Abschnitt begannen die Tigers gut und Gläser hatte gleich zu Beginn die Chance zur Führung. Doch die guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten ließen keinen weiteren Treffer zu. Blomqvist, Oppolzer, Thiel und Eichinger auf Seiten der Gastgeber und Järveläinen, Newton und Bosas auf Seiten der Bayreuther fanden ihre Meister in Henne und Herden. Auch die große Chance durch Linden nach 54 gespielten Minuten, der alleine vor dem Tor auftauchte, machte der Kaufbeurer Schlussmann zunichte.
Die Overtime, die herhalten musste, um den Zusatzpunkt auszuspielen, gingen beide Teams mit offenem Visier an. Aber auch hier vergaben sowohl die Allgäuer als auch die Oberfranken gute Gelegenheiten. Knapp 20 Sekunden vor dem Ende traf dann aber doch noch Gracel für seine Farben, als er mit seinen Kollegen – die Tigers holten sich wegen zu vielen Spielern auf dem Eis eine Strafe ab - mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnte.
Trotz einer 2:0 Führung, die man ebenso nicht halten konnte wie bereits am Freitag, war der Bayreuther Übungsleiter nicht unzufrieden mit seinem Team. „Wir haben ein intensiv geführtes Eishockeyspiel, von beiden Mannschaften gesehen. So, wie wir am Wochenende gegen zwei Top-Teams der Liga gearbeitet haben, bin ich sehr zufrieden mit den Jungs. Andreas Brockmann zum
Spiel: „Ich wusste, dass das brutal schwer wird. Bei uns meinten wohl einige, dass man raus geht
und den Tabellenletzten einfach so schlägt. Es ist sehr schwer gegen eine Mannschaft, die gut steht. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den zwei Punkten.“
  
    
Eispiraten Crimmitschau
7:2! Eispiraten unterliegen beim Spitzenreiter - Keine Punkte nach 2:0-Führung
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten in Ravensburg keine Punkte entführen. Nach einem guten Start und einer 2:0-Führung mussten sich die Westsachsen bei den Baden-Württembergern mit 7:2 geschlagen geben. Patrick Pohl und Rob Flick trafen für die Crimmitschauer, die am kommenden Freitag die Dresdner Eislöwen zum Sachsenderby erwarten.
Die Eispiraten starteten gegen den Spitzenreiter stark. So konnten die mitgereisten Crimmitschauer Fans in der vierten Minute den ersten Treffer bejubeln! Auf Vorlage von Carl Hudson zimmerte Patrick Pohl die Scheibe mit seinem Blueliner in die Maschen – 1:0! In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten gute Gelegenheiten. Brett Kilar, der den Vorzug vor Sebastian Albrecht erhielt, präsentierte sich in einer guten Verfassung und parierte mehrmals stark gegen die Top-Offensive der Towerstars. Die Eispiraten konnten dann erst kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs erneut zuschlagen. Rob Flick schickte sein Team mit einem schönen Handgelenkschuss mit einer 2:0-Führung in die Pause (20.).
Die Ravensburg Towerstars machten im zweiten Durchgang dann aber mächtig Druck. Die Eispiraten kamen derweil nicht mehr so oft wie im ersten Drittel zu zwingenden Chancen. Nachdem sich Kilar immer wieder auszeichnen konnte, zeichnete sich Andreas Driendl dann für den Anschlusstreffer verantwortlich. In der 29. Minute ließ er dem deutsch-amerikanischen Goalie der Westsachsen keine Chance – 1:2. Nachdem Pozivil in der 37. Minute den Ausgleich zum 2:2 markierte, traf Supis nur wenige Sekunden später sogar zum 3:2 für die Hausherren (38.).
Im dritten Durchgang drängten die Eispiraten zunächst auf den Ausgleich. Doch den Westsachsen fehlte immer wieder das Scheibenglück. Derweil konnte ein Ex-Crimmitschauer für die Towerstars erhöhen. Robbie Czarnik traf in der 53. Minute zum 4:2. Die Ravensburger ließen danach keinen Zweifel mehr aufkommen, wer das Spiel gewinnt. Pikkarainen (55., 57.) traf doppelt und auch Driendl (58.) konnte sich erneut in die Torschützenliste eintragen. Die Baden-Württemberger konnten sich letztlich mit 7:2 durchsetzen.
  
    
Deggendorfer SC
DSC lässt auch den Schlittenhunden keine Chance -
4:2 Heimsieg sorgt 
für Sechs-Punkte-Wochenende
(DEL2)  Nach dem hart umkämpften Auswärtserfolg am Freitagabend in  
Crimmitschau konnte der Deggendorfer SC beim heutigen Heimspiel  
nachlegen: Gegen die Kassel Huskies gewann das Team von Trainer John  
Sicinski vor 1930 Zuschauern verdient mit 4:2 und komplettiert damit  
das Sechs-Punkte-Wochenende.
Dabei starteten die Hausherren nicht nach Plan in die Partie. In der  
dritten Minute führte ein Fehler im Spielaufbau zu einem Alleingang  
der Hessen, den Matt Neal zur frühen Gästeführung nutzte. Doch die  
Gastgeber zeigten sich davon unbeeindruckt und erzielten postwendend  
den Ausgleich. Alex Roach zog von der blauen Linie einfach mal ab und  
der Puck fand seinen Weg an Leon Hungerecker vorbei ins Kasseler Tor.  
Eine ähnliche Situation dann in der 13. Spielminute. Erneut war es  
Alex Roach, der frei zum Schuss kam und ähnlich wie beim Ausgleich  
ließ der Verteidiger dem Huskies-Keeper keine Chance und erzielte mit  
einem präzisen Schlagschuss das 2:1. Endgültig zum Beben brachte das  
Stadion in der 18. Minute schließlich Nico Wolfgramm, als er einen  
Lapsus in der Kasseler Defensive ausnutzte und seinen Alleingang zum  
3:1 verwertete. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste  
Pause.
Im zweiten Drittel kamen die Huskies dann etwas besser in die Partie  
und konnten mehr Druck auf das Tor von Jason Bacashihua aufbauen. Das  
Resultat war schließlich der Kasseler Anschlusstreffer in der 31.  
Minute. Corey Trivino war es, der einen Abpraller aufnahm und aus der  
Drehung heraus das 3:2 erzielte. Weitere Treffer sollten in diesem  
Abschnitt allerdings nicht mehr fallen, sodass der DSC mit einer  
knappen Führung ins Schlussdrittel startete.
In den letzten 20 Spielminuten entbrannte noch einmal ein großer Kampf  
um jeden Zentimeter Eis, bei dem die Deggendorfer sich zu Beginn ein  
Übergewicht erspielen konnten, das sie in Form eines Überzahltreffers  
zum vierten Deggendorfer Treffer in dieser Partie ummünzten. Curtis  
Leinweber spielte den Puck scharf vors Tor und Andrew Schembri  
brauchte schließlich nur noch den Schläger hinhalten. Zwar gab es für  
die Huskies kurz vor Ende der Partie nochmal Grund zum Jubeln, als sie  
den Puck ins Tor stocherten, jedoch gaben die beiden  
Hauptschiedsrichter, nach Ansicht der Videobilder, den Treffer nicht.  
Mit viel Einsatz brachten die Deggendorfer das Ergebnis schließlich  
über die Zeit und starten somit mit einem Sechs-Punkte-Wochenende aus  
der Deutschland-Cup-Pause.
Am kommenden Freitag geht es dann weiter mit dem Gastspiel bei den  
Bayreuth Tigers. Spielbeginn bei den Franken ist um 20 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen sichern sich Sieg in Bietigheim in der Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers nach Verlängerung mit 4:3 (1:0; 2:1; 0:2; 1:0) gewonnen. Steve Hanusch brachte den Gast in der zweiten Minute im Powerplay in Führung. Tyler McNeely markierte kurz nach Beginn des Mitteldrittels den Ausgleich für Bietigheim (21.), doch Tom Knobloch antwortete für die Eislöwen mit der erneuten Führung (24.). Harrison Reed baute diese im Powerplay sogar aus (32.). Im letzten Abschnitt waren Alexander Preibisch (41.) in Unterzahl und Marcus Sommerfeld (58.) jedoch für die Steelers erfolgreich, so dass die Partie in die Verlängerung ging. In dieser entschied Jordan Knackstedt mit seinem Treffer das Spiel für Dresden.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben ein sehr gutes und spannendes Spiel von beiden Teams gesehen. Bietigheim hat eine sehr gute Mannschaft, die das Spiel sehr stark aufzieht. Letztlich hatten beide Teams ihre Großchancen, es hätte in jede Richtung gehen können. Wir haben wieder einige Strafen genommen, aber sehr diszipliniert beim Penalty-Killing agiert und selbst im Powerplay getroffen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 23. November um 20 Uhr bei den Eispiraten Crimmitschau. 
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen erneut in der Verlängerung - 2.564 Zuschauer sehen einen 3:2 Erfolg gegen die Bayreuth Tigers
(DEL2)  Nach gut zwei Wochen Pause war es am heutigen Abend endlich wieder soweit, DEL2-Hockey in der erdgas schwaben arena. Dabei sahen 2.564 Zuschauer, wie der ESV Kaufbeuren einen 0:2 Rückstand gegen die Bayreuth Tigers aufholte und in der Verlängerung mit 3:2 gewann. Im Tor startete nach seinem Shutout am vergangenen Freitag erneut Marc-Michael Henne. Bevor das Spiel beginnen sollte, gab es für Sami Blomqvist noch die Ehrung zum „DEL2 Spieler des Monats Oktober“. Der Finne startete auch gleich furios. Mit viel Geschwindigkeit zog er vor Gästetorwart Timo Herden, der allerdings dessen Rückhandversuch abwehrte. Nur Sekunden später war dann ein Bayreuther Verteidiger mit einem wichtigen Block gegen Blomqvist zur Stelle. Der Druck des ESVK hielt stand und so folgte in der zweiten Minute die erste Überzahl. Die Tigers überstanden diese und prüften in der fünften Minute erstmals Henne, der jedoch den Puck sicher hielt. Im Gegenzug kam Oppolzer vor Herden glücklich an den Puck, doch der Schlussmann parierte. In der siebten Minute folgte dann eine Großchance für die Hausherren. Jonas Wolter setzte sich im Zweikampf durch und sein Schuss ging an den Pfosten. Nur eine halbe Zeigerumdrehung später war es wieder der Pfosten. Diesmal scheiterte Blomqvist aus spitzem Winkel. Nach gut zehn Minuten folgte das erste Powerplay der Franken, doch kamen keine Chancen zu Stande. Die anfangs so zahlreich vergebenen Möglichkeiten des ESVK sollten sich jedoch trotzdem noch rächen. Mit einem vom blockenden ESVK-Spieler abgefälschten Schuss gingen die Bayreuther in der 14. Minute durch Jake Newton in Führung und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Der ESVK hatte vor der Pause zwar noch ein Powerplay, doch änderte dies nichts am Spielstand. Man musste gar noch eine Strafe bei einem Gästekonter ziehen. Dadurch begann das Mitteldrittel in Unterzahl. Die Tigers zeigten sich dabei eiskalt und nachdem der Puck gut lief, schloss Luca Gläser gegen Hennes Laufrichtung direkt ab zum 0:2. Mit dem daraus entstandenen Selbstvertrauen und einer weiteren Überzahl waren die Gäste nun sehr gut im Spiel und der ESVK im Glück, als Mark Heatley nur den Pfosten traf. Bayreuth war auch in der Folge gefährlich und Henne hatte reichlich zu tun, speziell als Timo Gams aus kürzester Distanz abzog. Kaufbeuren fand in der 28. Minute jedoch die richtige Antwort. Branden Gracel zog von außen zum 1:2 ab. Direkt im Anschluss hatte Max Schmidle dann bei einem Konter den Ausgleich auf dem Schläger, doch Herden parierte. Das Spiel nahm nun richtig an Fahrt auf, da Kaufbeuren den Ausgleich wollte und Bayreuth speziell nach deren zweiten Tor mutiger in der Offensive wurde. Eine Überzahl ließen die Gäste dann ungenutzt verstreichen. Auf beiden Seiten gab es Chancen. Die Größte hatte Arnoldas Bosas, doch dessen Alleingang war sichere Beute für Henne. In der 38. Minute erzielte der ESVK dann den Ausgleich. Nachdem die Hausherren Bayreuth ausgiebig beschäftigten, nutzte Blomqvist einen Nachschuss und ließ dem am Boden liegenden Herden keine Chance. Im Schlussdrittel hatte Gläser sogleich die Gelegenheit auf die erneute Führung der Gäste, als er nach einem Querpass frei vor Henne auftauchte, doch hielt dieser den Kasten sauber. Gleiches galt für seinen Gegenüber Herden, der immer wieder zur Stelle war, egal ob gegen Blomqvist, Eichinger oder Oppolzer. Die Chancen häuften sich nun immer mehr. Speziell in der 49. Spielminute. Zuerst traf Thiel nur ans Außennetz, dann behielt Herden gegen Billich die Oberhand. Aus einem anschließenden Gerangel vor dem Tor sollten je zwei Strafminuten resultieren. Bei 4 gegen 4 war es wieder Herden, der nach einem Querpass Blomqvist Schuss‘ gerade noch abwehrte. Doch auch Henne hatte nun zu tun. Bayreuths Topscorer Järveläinen scheiterte jedoch allein vor diesem. Nach einem vermeintlichen Stockschlag Ketterers in dieser Aktion musste der ESV in Unterzahl agieren. Mit vollem Einsatz wurde dabei verteidigt und diese schadlos überstanden. So war das Spiel auch nach 53 Minuten noch völlig offen. Dies hätte Linden allein vor dem Tor ändern können, doch wehrte Henne den Schuss ab. Auf der Gegenseite waren es Saarinen, Gracel, Lewis und BIllich die entweder knapp verpassten oder an Herden scheiterten. Dadurch folgte also eine Verlängerung. In dieser hatte Bayreuth zweimal den Sieg auf dem Schläger, doch einmal rettete Blomqvist auf der Linie, das andere Mal entschärfte Henne erneut einen Alleingang Bosas‘ mit dem Schoner. In der 64. Minute musste dann ein Bayreuther auf die Strafbank, nachdem diese mit zu vielen Feldspielern agierten. Andi Brockmann nahm daraufhin seine Auszeit. Kaufbeuren blieb das komplette Powerplay über im Puckbesitz. 19 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung war es schließlich Gracel, der Herden zum 3:2 bezwang und dem ESVK den Zusatzpunkt sicherte. Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Petri Kujala von einem intensiven Eishockeyspiel beider Teams. Er zeigte sich trotz der vergebenen Chancen im Schlussdrittel zufrieden mit den Leistungen des Wochenendes. Brockmann wies nochmal darauf hin, wie eng die Liga ist, auch bei Spielen gegen den Tabellenletzten. Durch das 0:1 sei etwas Nervosität aufgekommen und die Aufgabe nicht leichter. Mit den zwei Punkten war er am Ende zufrieden. 
  
    
Tölzer Löwen
Löwen gewinnen Torfestival
(DEL2)  Elf Tore, unzählige Chancen: Ein Spektakel für alle der knapp 2000 Zuschauer, die am Freitagabend das Spiel der Tölzer Löwen gegen die Heilbronner Falken verfolgt haben. Die Buam setzten sich dank einer besseren Chancenverwertung und eines starken Powerplays mit 7:4 (2:1, 3:2, 2:1) durch. Stephen MacAulay gelingt ein Hattrick. Acht Sekunden brauchten die Tölzer Löwen, um im ersten Drittel auf 2:0 zu stellen. In Spielminute fünf traf erst Kyle Beach, dann Manuel Edfelder. "Etwas schmeichelhaft" nannte Markus Berwanger die Führung, denn eigentlich bestimmte Heilbronn das Geschehen zum Start des Spiels. Die Löwen waren im zweiten Spiel nach der Pause schlicht und einfach die kaltschnäuzigere Mannschaft - eine Qualität, die am Freitag noch fehlte. Gegen Ende des Auftaktabschnitts übernahmen dann zunehmend die Gastgeber die Kontrolle. Doch erneut gegen den Spielverlauf traf Justin Kirsch im Powerplay zum Anschluss. Ähnlich stellte sich der Start ins zweite Drittel dar. Die Löwen drückten auf das 3:1, hatten Großchancen durch Kyle Beach und Andreas Pauli. Doch erneut traf Heilbronn in Person von Greg Gibson zum Ausgleich. "Nach dem Ausgleich hatten wir einige ÜZ-Möglichkeiten, die wir ausgelassen haben", haderte Gäste-Coach Alexander Mellitzer. Besser machten es die Löwen in der Folge. Erst traf Stephen MacAulay per Abpraller zum 3:2. Dann erhöhten Andreas Schwarz und Casey Borer jeweils in Überzahl zum 5:2. Allgemein war das Powerplay der Tölzer erneut enorm stark. Insgesamt wurden vier von acht Chancen genutzt. Dass das Spiel dennoch nochmals spannend wurde, lag an den Treffern des omnipräsenten Roope Ranta und Richard Gelke. "Unser Powerplay hat heute funktioniert. Bei 5 gegen 5 war Heilbronn vielleicht sogar einen Tick druckvoller", stellte Berwanger fest. Eben jenes Überzahlspiel entschied das Spiel im Schlussdrittel auch endgültig. Stephen MacAulay schnürte den Hattrick mit zwei weiteren Toren. Der Heilbronner Trainer sprach von einem "absolut verdienten Sieg". Die Tölzer Löwen festigen mit dem Erfolg Tabellenplatz zehn. Der Rückstand auf Rang sechs beträgt nur noch ein Pünktchen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Zweimal 3:2 – Starbulls springen auf Tabellenrang zwei! 
(OLS)  Einen erfolgreichen Start nach der Spielpause haben die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd hingelegt. Dem verdienten 3:2-Auswärtserfolg am Freitagabend gegen den SC Riessersee ließen die Grün-Weißen am Sonntag einen 3:2-Heimerfolg gegen die Selber Wölfe folgen. 2.243 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion sahen bereits klar und scheinbar ungefährdet mit 3:0 in Führung liegende Starbulls, ehe es in den Schlussminuten noch einmal knapp und spannend wurde. Neben der Maximalausbeute von sechs Punkten aus den beiden Partien des 16. und 17. Spieltags und dem damit einhergehenden Sprung auf Tabellenplatz zwei war aus Rosenheimer Sicht auch das Comeback von Kapitän Tobias Draxinger ein positives Ausrufzeichen!
Für viele überraschend stand Draxinger am Freitagabend beim Rosenheimer Gastspiel im Olympia-Eissportstadion von Garmisch-Partenkirchen nicht nur auf dem Spielberichtsbogen, sondern sogar in der Startaufstellung. Anfangs sporadisch auf dem Eis, im Verlauf der Partie aber mit mehr und mehr Wechseln, trug der Verteidiger seinen Teil zum verdienten 3:2-Derbyerfolg gegen den SC Riessersee bei. Die gut aufgelegten Starbulls ließen sich auch von einem Zwei-Tore-Rückstand nach Treffern von Ulrich Maurer (36.) und Tobias Eder (43.) nicht aus dem Konzept bringen. Mit drei Toren binnen drei Minuten und 13 Sekunden drehten die Grün-Weißen die Partie komplett. Matchwinner war Dusan Frosch, der zweimal (45./49.) traf. Außerdem war Tom Pauker zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich erfolgreich (48.).
Im Heimspiel gegen Selb am Sonntagabend waren es dann aber die Starbulls, die vorlegten. Robin Slanina sorgte in der 15. Spielminute für die 1:0-Führung. Der erst Ende Oktober aus Essen zu den Starbulls gewechselte Deutsch-Tscheche schaltete, als die Scheibe hinter dem Gästetor liegen blieb, am schnellsten, schnappte sich das Spielgerät, fuhr in den Slot und traf gegen die verdutzte Selber Defensive per Rückhand ins linke Eck. Sekunden vor der Pausensirene traf Matthias Bergmann in Überzahl noch den Pfosten. Die Rosenheimer Führung nach dem ersten Drittel war verdient, auch wenn die Gäste durch Florian Lüsch (12.) und Landon Gare (14.) ebenfalls in Führung gehen hätten können.
Dass es an ihm an diesem Sonntagabend lange Zeit überhaupt kein Vorbeikommen gab, demonstrierte der souveräne Rosenheimer Torwart Lukas Steinhauer aber auch im zweiten Spielabschnitt mit zahlreichen starken Paraden, nun vor allem gegen Ryan McDonuogh. Der Kanadier in Diensten der Oberfranken hatte gleich zweimal ganz viel Zeit und Platz, um aus hervorragender Position abzuschließen, brachte die Scheibe beide Male aber nicht am Starbulls-Keeper vorbei (24./31.). Über weite Strecken war es nun ein offener Schlagabtausch im emilo-Stadion mit Top-Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. In der 30. Minute rettet erneut der Pfosten für die Gäste aus Selb, als Enrico Henriquez den Schläger in einen Querpass von Bilek hielt.
Beide Mannschaften kamen in den Genuss von Überzahlsituationen. Ein Tor fiel aber erst, als die Starbulls in eine maximal zweiminütige Phase mit zwei Spielern mehr auf dem Eis starteten. Es dauerte aber nur 25 Sekunden, bis Tom Pauker im zweiten Versuch ein Zuspiel von Manuel Neumann aus kurzer Distanz im rechten oberen Eck zum 2:0 versenkte (38.); der insgesamt sehr gut aufgelegte Gästetorwart Niklas Deske hatte keine Abwehrchance. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Vitezslav Bilek nach Pass von Niki Meier auf 3:0, der Handgelenkschuss aus dem rechten Anspielkreis schlug flach genau neben dem langen Pfosten des Gästetores ein (40.).
Als Gästetorjäger McDonough kurz nach Beginn des letzten Drittels nach Pass von Ian McDonald die Scheibe aus kurzer Distanz nicht im leeren Rosenheimer Tor unterbrachte, schien die Partie zugunsten der Hausherren entschieden. Die Selber Wölfe kamen in der Folge auch kaum noch zu Torchancen. Umso überraschender fand das Spielgerät dann zehn Minuten vor der Schlusssirene doch einmal den Weg über die Rosenheimer Torlinie: Dennis Schiener hatte abgezogen und Landon Gare gab dem bereits abgeblockten Schuss im Slot noch die entscheidende weitere Richtungsänderung – 3:1 (50.). Kurz danach zog Andreas Geigenmüller gegen Bilek die Notbremse, doch der Rosenheimer Goalgetter konnte den fälligen Strafschuss nicht verwerten (51.).
Die Schlussphase gehörte schließlich klar den Gästen, die den Glauben an Punkte nicht aufgaben und nach guten Chancen von Schiener und Geigenmüller sogar noch zum jetzt durchaus verdienten Anschlusstreffer kamen. Florian Ondruschka durfte, als Selb zwei Feldspieler mehr auf dem Eis hatte – Rosenheims Niki Meier saß in der Kühlbox und Torwart Deske hatte sein Gehäuse verlassen – nach einem Schlagschuss von der blauen Linie jubeln (53.). Beim 3:2 blieb es aber – auch deshalb, weil Landon Gare wegen eines Stockschlags die letzten beiden Minuten der Partie auf der Strafbank verfolgen musste und die Schlussoffensive seiner Farben damit jäh unterband.
Die Starbulls Rosenheim haben dank der erfolgreichen Sechs-Punkte-Ausbeute des Wochenendes den zweiten Tabellenrang erklommen und rangieren nun drei Punkte hinter Tabellenführer Eisbären Regensburg und drei Zähler vor dem Tabellendritten EC Peiting. Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls am kommenden Freitag um 19:30 Uhr gegen den EHC Waldkraiburg.
  
    
VER Selb
Wölfe für großen Kampf nicht belohnt
(OLS)  Am 16.Spieltag in der Oberliga Süd 2018/2019 gelingt Rosenheim die Revanche für die erlittene Hinspielniederlage in der NETZSCH-Arena – die Starbulls besiegen unsere Wölfe mit 3:2. „Es tut schon weh, denn wir haben wirklich gut gespielt, meine Jungs haben Charakter gezeigt und hätten es verdient gehabt was mitzunehmen - ob 1 Punkt oder vielleicht auch mehr“, so Wölfe-Coach Thom in der Euroherz-Eiszeit nach der Partie. Die eigene Chancenverwertung insbesondere in einem starken Mitteldrittel und teilweise die Strafenauslegung gegen sein Team gaben für den Wölfe-Coach Anlass zum Hadern.
Wölfe-Coach Thom nahm einige Umstellungen in den Angriffsformationen vor – mit Erfolg. Unsere Wölfe starteten mit aggressivem Forechecking in ein temporeiches Spiel und mussten schon früh eine doppelte Unterzahl überstehen. Dank eines starken Penaltykillings, welches Rosenheim kein Raum zum Entfalten gab und zu Abspielfehler zwang, überstanden unsere Jungs diese prekäre Situation schadlos. Unsere Wölfe mit viel Defensivaufgaben beschäftigt gegen einen immer stärker werdenden Gastgeber. Chancen gab es aber auch für uns, leider verfehlte ein gut positionierter Gollenbeck einen vielversprechenden Pass und schlug über die Scheibe. Und dann passierte es: In der 15. Spielminute gelang Slanina mit einem absolut sehenswerten Treffer die Führung - per Rückhand ließ dieser Deske keine Abwehrchance. Unser Team brauchte danach etwas Zeit sich neu zu sortieren, fand jedoch wieder zurück ins Spiel. Kurz vor Drittelende noch eine Schrecksekunde: Erneut Slanina brandgefährlich vor Deske, aber dieser mit einer starken Parade verhindert das mögliche 2:0.
Wölfe-Coach Thom hatte scheinbar in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Seine Mannschaft kam schwungvoll und voller Tatendrang auf´s Eis. Beide Torhüter standen im Brennpunkt, doch unsere Wölfe mit einem deutlichen Chancenübergewicht. Aber die Scheibe wollte nichts ins Tor, entweder verfehlte diese knapp das Gehäuse oder SBR-Goalie Steinhauer war zur Stelle. In der Folgezeit entwickelte sich eine körperbetonte Partie, in der Geigenmüller die Scheibe gut postiert nicht traf, auf der Gegenseite Henriquez mit einem Pfostenkracher. Es wurde hitziger, ein Fight zwischen Bucheli und Böhringer der Anfang, danach viele Nickligkeiten, Schiedsrichter Aumüller griff durch, zum Nachteil unserer Wölfe. Bei einem 5/3 Überzahl war es der Ex-Selber Pauker, der im Nachschuss das 2:0 besorgte. Und es sollte nicht der letzte Treffer der Gastgeber sein. Kurz vor der Pause erhöhten die Hausherren auf 3:0 – Deske ohne Chance. Rosenheim zeigte sich knallhart effektiv im Stile einer Spitzenmannschaft.
Dank der beruhigenden Führung zeigten sich die Gastgeber souverän und konzentrierten sich auf ihre Defensive. Die Zeit lief klar gegen unsere Wölfe, die Chance für eine schnelle Antwort verstrich zunächst. Während McDonough das verwaiste Tor verfehlte, fiel der lang ersehnte Treffer dann doch: Gare hielt gekonnt bei einem Schuss die Kelle rein – der wichtige 1:3 Anschluss war perfekt. Bevor unsere Jungs zur Aufholjagd bliesen noch ein banger Moment, als Bilek, der von Geigenmüller regelwidrig gestoppt wurde, ein Penalty zugesprochen wurde, diesen allerdings vergab. Dies gab unseren Wölfen nochmals gehörig Auftrieb, sie zeigten sich angriffslustig und hatten nach dem Anschlusstreffer sichtlich Blut geleckt. Sie kämpften unerbittlich weiter – doch leider fehlte die Genauigkeit im Abschluss. Zweieinhalb Minuten vor Spielende setzte Thom alles auf eine Karte und nahm Deske vom Eis. Eine gute Entscheidung, denn bedingt durch eine Rosenheimer Strafzeit gelang bei 6/4 Überzahl durch Ondruschka noch das 2:3. So sehr sich unsere Jungs in den letzten Sekunden nochmals in die Partie warfen, Rosenheim rettete die knappe Führung ins Ziel und die Wölfe wurden für ihren nimmermüden Einsatz punktemäßig nicht belohnt.
  
    
ERC Sonthofen
Sonthofen verliert auch das zweite Derby an diesem Wochenende gegen die EV Lindau Islanders mit 1:2
(OLS)  Das Spiel hätte für die Bulls nicht besser beginnen können: Bereits nach 30 Sekunden ging der ERC in Führung. Mit dem ersten Angriff des Spiels traf Franz Mangold zum 1:0. An dieser Stelle wünschen wir Lucas Di Berardo eine schnelle Genesung, der sich bei dieser Aktion verletzt hatte und nicht mehr weiter spielen konnte. Von nun an war David Zabolotny im Tor der Islanders. Nach diesem furiosen Beginn blieb Sonthofen dran und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, doch ohne Erfolg. In der 5. Minute kam Lindau das erste Mal so richtig ins Drittel der Bulls. Garret Milan kann sich zu leicht an der Bande durchsetzen und glich zum 1:1 aus. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, mit etwas mehr Spielanteilen für den ERC. In der 15. Minute dann die beste Gelegenheit für die Bulls: Nach einem schnellen Konter vergaben die Bulls die Zwei-auf-Eins-Chance kläglich. Diese Situation ist symptomatisch für die gesamte Saison: Die Bulls erspielen sich mehrfach gute Möglichkeiten, treffen aber nicht. Mit 1:1 ging es dann in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel ließ im Niveau deutlich nach. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend und wenn ein Team sich bis vor das gegnerische Tor vorarbeitete, war spätestens bei den Torhütern Endstation. Daher blieb es folgerichtig beim 1:1 bis zur zweiten Drittelpause.
Im letzten Drittel dasselbe Bild. Sonthofen bemüht, aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Trotz eines deutlichen Übergewichts bei den Torschüssen, waren viele davon entweder nicht zwingend genug oder die Bulls scheiterten an den eigenen Nerven. David Zabolotny war einfach nicht zu überwinden. In der 57. Minute kam dann, was kommen musste. Lindau spielte sich schnell ins Drittel der Bulls und diesen Angriff schloss Anthony Calabrese mit der Führung für die Islanders ab. Sonthofen bäumte sich zwar nochmals auf und nahm zudem Patrick Glatzel zu Gunsten eines weiteren Feldspielers raus, doch David Zabolotny hielt seinen Kasten sauber.
Das Spiel hätte heute keinen Sieger verdient gehabt, doch stehen die Bulls wieder mit leeren Händen da. Das eigene Unvermögen aber auch das nötige Glück wie so oft, sodass Sonthofen so ein Spiel endlich mal zu seinen Gunsten entschieden hätte. So drückte es Lindau-Coach Chris Stanley auf der anschließenden Pressekonferenz treffen aus: Das war heut ein dreckiger Sieg!
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen auch in Leipzig
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben auch ihr zweites Spiel an diesem Wochenende gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta bezwang die Icefighters Leipzig souverän mit 2:5 (1:1/1:2/0:2).
Nach einem Blitzstart der Gastgeber und dem Rückstand nach 18 Sekunden durch einen Treffer von Florian Eichelkraut traten die Hamburger zunächst nervös auf. Dennoch gelang den Gästen noch vor der Pause der Ausgleich nach einem feinen Zusammenspiel von Gianluca Balla und Torschütze Dominik Lascheit (19.).
Im zweiten Drittel traten die Crocodiles besser auf und setzten die Icefighters zunehmend unter Druck. Doch es waren die Hausherren, die in Überzahl erneut in Führung gehen konnten. Ein verdeckter Schuss von Erek Virch ließ dem glänzend aufgelegten Niklas Zoschke keine Chance (25.). Durch einen Doppelpack von Brad McGowan konnte die Partie allerdings wieder gedreht werden (29., 34.).
Im letzten Spielabschnitt verteidigten die Gäste souverän und erhöhten die Führung durch einen gezielten Schlagschuss von Kapitän Josh Mitchell (46.) und ein Überzahltor von Verteidiger Brian Bölke.
„Wir haben im ersten Drittel nicht konzentriert gespielt und uns nicht diszipliniert an das System gehalten. Aber ab dem zweiten Drittel waren die Jungs sehr diszipliniert, haben auf die Chancen gewartet und sie eiskalt ausgenutzt. Wir freuen uns, dass wir mit drei Punkten wieder nach Hause fahren“, so Coach Plachta.
Am Freitag geht es für die Crocodiles in Berlin weiter, Sonntag empfangen die Hamburger die Tilburg Trappers. 
  
    
EV Füssen
Nach 6:4-Erfolg in Dorfen kommt es nun zum Spitzenspiel gegen Bad Kissingen
(BYL)  Der EV Füssen konnte auch im fünften Auswärtsspiel in dieser Saison punkten, entführte mit einem 6:4 (1:0, 4:3, 1:1) sogar alle drei Zähler beim Zweiten des Vorjahres, dem ESC Dorfen. Beide Teams traten dabei ersatzgeschwächt an, beim EVF fehlten die Verteidiger Lubos Velebny und Christian Krötz sowie Topscorer Markus Vaitl. Dennoch reichte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit den Toren zum rechten Zeitpunkt für den wichtigen Auswärtserfolg.
Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die in der 13. Minute auch einen Penalty vergaben. Nur 44 Sekunden später traf aber Samuel Payeur zum 0:1. Obwohl die Eispiraten danach immer besser ins Spiel fanden, blieb es zunächst bei der Füssener Führung.
Im zweiten Abschnitt drehte Dorfen dann mit einem Doppelschlag innerhalb von 74 Sekunden das Spiel. Als es danach auch noch einen Pfostentreffer des ESC gab, nahm EVF-Trainer Andreas Becherer eine Auszeit. Diese fruchtete zunächst mit dem Ausgleich durch Marius Keller. Dorfen konnte daraufhin jedoch erneut in Führung gehen. Die Entscheidung zugunsten des EVF fiel dann in den letzten drei Minuten dieses Drittels. Erst nutzte Marius Klein ein Überzahlspiel zum erneuten Ausgleich, dann traf Thomas Böck zur Führung, und schließlich versenkte Tobias Meier gerade einmal zwei Sekunden vor der Sirene zum wichtigen 3:5.
In der 48. Minute verkürzten die Oberbayern auf 4:5, und hatten bei einem Powerplay die Chance zum erneuten Ausgleich. Doch genau hier machte Marius Klein mit seinem Unterzahltor zum 4:6 endgültig alles klar. Den Rest des Spiels verteidigten die Schwarz-Gelben ihre Führung souverän.
  
    
EHC Klostersee
EHF Passau Black Hawks – EHC Klostersee 6:3 (1:1, 2:1, 3:1)
(BYL)  Nachlegen war nicht. Nach dem glatten Heimsieg über die Schongau Mammuts (6:0) unterlagen die Rot-Weißen in einer lange Zeit hart umkämpften Partie bei den Black Hawks in Passau mit 3:6. Nach zwei weitgehend ausgeglichenen Spielabschnitten mit beiderseits einigen sehenswert herausgespielten Tormöglichkeiten war für Trainer Dominik Quinlan der Treffer zum 2:4 der Knackpunkt. "Anstatt in Überzahl eventuell den Ausgleich zu erzielen, fangen wir uns da einen Shorthander ein. Für mich letztlich die Schlüsselszene des Spiels."
Einmal mehr war aus Sicht der Truppe um Kapitän Bernd Rische der Gegner nicht zwingend besser, aber über die volle Distanz gesehen eben effektiver.  Das erste von drei - mit Blick auf das extrem dicht zusammenliegende Tabellen-Mittelfeld in der Bayernliga - echten sogenannten Sechs-Punkte-Spielen in Serie hat der EHC damit abgeben müssen. Jetzt geht es darum, es am kommenden Wochenende auf eigenem Eis gegen den TEV Miesbach (Freitag, 20 Uhr) und im anstehenden Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators (Sonntag, 18 Uhr) besser zu machen beziehungsweise nach Punkten erfolgreicher abzuschneiden.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn gelingt vierter Sieg in Folge
(BYL)  Mit 4:2 gewinnt der EHC Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den „River Rats“ in Geretsried. Dabei stellten die Brunnenstädter schon früh die Weichen für den Erfolg und hatten erst im letzten Spielabschnitt größere Probleme mit den Gastgebern.
EHC-Coach Fabio Carciola konnte alle Leistungsträger mit auf die Reise nehmen und hatte so gute Voraussetzungen für die Partie im offenen Eisstadion. Bei den Gästen war Top-Scorer Ondrej Horvath im Kader, dieser fehlte in der ersten Begegnung beider Mannschaften.
Im ersten Drittel begann Königsbrunn schwungvoll und war die klar bessere Mannschaft. Gleich in der dritten Spielminute hatte Patrick Zimmermann alleine vor dem gegnerischen Tor eine Großchance, vergab diese aber. Auch in Unterzahl blieb der EHC brandgefährlich und traf schon mal den Pfosten des Geretsrieder Tor. In der sechsten Spielminute fasste sich dann Dominic Auger ein Herz und schloss seinen schönen Alleingang in Unterzahl mit dem Treffer zum 1:0 ab. Königsbrunn blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft und belohnte sich nur drei Minuten später nach einem Bully vor dem gegnerischen Tor mit dem 2:0. Lukas Fettinger netzte nach einer schönen Vorlage seines kongenialen Partner Patrick Zimmermann eiskalt ein. Doch danach fanden die Gastgeber immer besser in die Partie und wären in der 14. Spielminute fast noch zum Ausgleichstreffer gekommen, als der Schiri den Gastgebern einen Penalty zusprach. Geretsrieds Top-Scorer Ondrej Horvath scheiterte jedoch an Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas, aber der Druck auf den EHC wurde nun grösser. Königsbrunn beschränkte sich auf Konter und überließ den Gastgebern die Initiative, doch bis Drittelende fiel kein Treffer mehr.
Der mittlere Spielabschnitt gestaltete sich ausgeglichener, beide Teams drängten auf den nächsten Treffer. Die ersten zehn Minuten war die Partie offen, dann erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl und erzielten den Anschlusstreffer zum 2:1. Doch der EHC fing sich wieder und schlug bis zur letzten Pause noch zweimal zu, bei Abpfiff stand es nach Treffern von Fettinger und Zimmermann 4:1 für Königsbrunn. Die Gastgeber blieben aber bis zur Pause immer gefährlich und angriffslustig.
In den letzten 20 Spielminuten musste der EHC den Vorsprung nur noch verwalten, doch Königsbrunn begann nervös. Die Brunnenstädter machten sich durch individuelle Fehler selbst das Leben schwer, doch Geretsried scheiterte spätestens beim Königsbrunner Goalie. Im Laufe des Drittels wurden die Gastgeber stärker und erzielten sechs Spielminuten vor Schluss noch das 4:2, doch auch die Herausnahme des Geretsrieders Schlussmann zugunsten eines weiteren Feldspielers konnte den Sieg der Königsbrunner nicht verhindern. 
Der EHC holt sich nun den vierten Sieg in Serie und bleibt auch nach dem 13. Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz der Bayernliga. Beste Spieler auf Königsbrunner Seite waren Dominic Auger und Goalie Donatas Žukovas, der wieder einmal Weltklasse-Paraden zeigte und ein sicherer Rückhalt in schwierigen Phasen war. Allerdings geht es weiterhin knapp zu, denn den dritten und siebten Tabellenplatz trennen gerade mal drei Punkte. Nächste Woche warten zwei besonders schwere Kaliber auf Königsbrunn, auswärts geht es gegen Peißenberg und zuhause gegen den EV Füssen. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs gegen den Altmeister wird schon ab Dienstag der Vorverkauf starten, Karten können dann bei der Bäckerei Forster erworben werden.
Der Königsbrunner Coach Fabio Carciola freut sich über den Auswärtssieg: „Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft und führten nach dem zweiten Drittel schon mit 4:1. Allerdings haben wir den Gegner durch vermeidbare Fehler wieder ins Spiel gebracht, im letzten Drittel den Sieg dann nur noch verwaltet und einen Gegentreffer kassiert. Die drei Punkte gehen verdient nach Königsbrunn, wir müssen diese Woche im Training noch an ein paar Sachen feilen. Kompliment an meine Mannschaft!“
  
    
TEV Miesbach
TEV besiegt Passau Black Hawks
(BYL)  Mit 3:0 (0:0,2:0,1:0) besiegt der TEV Miesbach EHF Passau am gestrigen Freitagspiel. Ein hartes Stück Arbeit, da Passau insbesondere im 1. Drittel einige Überzahlspiele nicht nutzen konnte, darunter auch zwei 5:3 Situationen. So konnte sich das Team nach dem ersten Durchgang bei Torwart Timon Ewert bedanken, der eine strake Partie zeigte und zu Recht zum Spieler des Abends gewählt wurde. Im zweiten Drittel übernahm dann der TEV mehr die Kontrolle und belohnte sich mit dem 1:0 durch Florian Gaschke (Felix Feuerreiter), nachdem Passau im Aufbau entscheidend gestört wurde und Gaschke trocken auf Höhe des Bullykreises unhaltbar traf. Als dann nur 30 Sekunden später Peter Kathans Schuss auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Martin Zahora im Kreuzeck zum 2:0 einschlug, nahm Gästetrainer Christian Zessack unverzüglich eine Auszeit, da die beiden Tore logische Konsequenz von immer stärker werdenden Gastgebern war. Doch der TEV blieb Herr der Lage, spielte diszipliniert weiter konnte so eine kurze Druckwelle der Gäste zum Ende des 2. Drittels überstehen. Leider musste kurz vor Drittelende Martin Lidl mit einem Nasenbeinbruch ausscheiden, der nicht geahndet wurde. Lidl fuhr zu Untersuchungen in Krankenhaus, sodass Trainer Simon Steiner im letzten Drittel mit 5 Verteidigern agieren ließ. Trotzdem blieb das Team fokussiert und ließ im letzten Drittel nichts mehr anbrennen. Drei Minuten vor Schluss war es abermals Peter Kathan auf Zuspiel von Michael Grabmaier, der im Überzahl von der blauen Linie zum 3:0 traf. Doppel-Torschütze Kathan fungierte übrigens als Kapitän, da Florian Feuerreiter aus beruflichen Gründen fehlte. „ Wir konnten leider nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und zeigten viel zu wenig Zug zum Tor“, bilanzierte Zessack nach dem Spiel. Steiner war natürlich erleichtert über den Sieg: „ Ich bin heute sehr zufrieden, da wir vieles richtig gemacht und den kritischen Stimmen gezeigt haben, dass unsere Moral stimmt. Mit der gezeigten Leistung bin ich überzeugt, dass wir uns die zuletzt verlorenen Punkte wieder zurückholen und  dann auch wieder mehr Zuschauer ins Stadion locken werden“. Gelegenheit dazu hat das Team am morgigen Sonntag beim Auswärtsspiel in Schweinfurt. Die Mighty Dogs rangieren mit 18 Zählen, einem Punkt mehr als der TEV, auf dem 7. Tabellenplatz und lieferte bisher als Aufsteiger überzeugende Auftritte. Steiner erklärt: Schweinfurt ist wie Konigsbrunn und Bad Kissingen kein typischer Aufsteiger. Das Mannschaften agiert in allen Mannschaftsteilen gefestigt, spielt diszipliniert und routiniert und hat mit Josef Straka den wohl prominentesten Spieler der Liga in ihren Reihen.“ Straka harmoniert exzellent mit dem Deutsch-Tschechen Patrik Rypar an seiner Seite und in der Defensive gibt der überragende Christopher Schadewaldt den Ton an, der jahrelang in höheren Ligen unterwegs war und nun seine Karriere in Schweinfurt ausklingen lässt. Für den TEV keine leichte Aufgabe, insbesondere da das Team auch eine 4stündige Busanreise in den Beinen spüren wird. Trainer Steiner kann wieder auf Florian Feuerreiter zugreifen, der von seinem Messeaufenthalt zurück ist. Ob Martin Lidl einsatzfähig ist, entscheidet sich erst kurzfristig. Ausfallen werden sicher weiterhin Sebastian Deml, Nico Fissekis und Thomas Amann. „ Die Option wäre Luca Herden als Verteidiger einzusetzen, aber Luca hat am Freitag sein bisher bestes Spiel für den TEV gezeigt, sodass ich ihn weiterhin lieber im dritten Sturm belassen würde, im dem auch Flo Feuerreiter auflaufen wird“, gibt Steiner Einblicke in seine Planungen. Spielbeginn in Schweinfurt ist um 18 Uhr.
  
    
TSV Peißenberg
Deutlicher Heimsieg für die Eishackler gegen den EV Pegnitz
(BYL)  Nach nur 15 Sekunden machte Valentin Hörndl klar, dass die unglückliche Niederlage vom Freitag in Bad Kissingen abgehakt war. Die „Eishackler“ machten es deutlich und überrannten die „Ice Dogs“ in der 6. Minute machte Dominik Novak ein Sehenswertes Tor auf kürzestem Raum umkurvte er den Schlussmann Maximilian Schmidt und markierte das 2:0. Nur eine Minute später traf Pegnitz etwas unerwartet zum 2:1 durch Pierre Kracht aber die TSV-Mannen vom Trainergespann Staltmayr/Mooslechner ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und machte im Gegenzug das 3:1 durch erneut Valentin Hörndl und 43 Sekunden später stellte Daniel Clairmont durch schöne Vorarbeit von Manfred Eichberger auf 4:1. Zum Abschluss des 1. Drittels, traf Eichberger dann selbst zur 5:1 Pausenführung. 
Zum Auftakt des Mittelabschnitts fälschte Dominik Novak das schöne Zuspiel von Markus Andrä zum 6:1 ab. Die Peißenberger nahmen dann etwas an Tempo aus der Partie und so kamen die „Ice Dogs“ zu mehr Chancen, die auch zu zwei weiteren Toren führten in der 26. Minute war es Johannes Seidinger und in der 28. Spielminute traf nochmals Pierre Kracht für den EV Pegnitz. Das 2. Drittel beendete wiederum Manfred Eichberger mit seinem zweiten Treffer zum 7:3.
Im letzten Drittel akzeptierten beide Mannschaften das Ergebnis, trotz guter Möglichkeiten, konnten die „Eishackler“ nur noch ein Tor erzielen. Dieses machte der zum „Spieler des Spiels“ gewählte Dominik Ebentheuer der drei Scorerpunkte erzielen konnte.
Nach diesem ungefährdeten Heimsieg konnte man dieses Wochenende mit drei Punkten abschließen. Trotz des Sieges rutschten die „Eishackler“ aber auf den 6. Platz in der Tabelle ab, da Erding mit dem Auswärtssieg in Schongau das bessere Torverhältnis aufweisen kann.
Zum Abschluss dieses schönen Eishockeyabends stand die Übergabe des „Spenden-Schlittschuhs“ auf dem Programm, den Eishackler-Vorstand Norbert Ortner stellvertretend für die Jugend des Peißenberger Eishockeys entgegennahm. Somit ist der Schlittschuh wieder leer und wartet darauf wieder gefüllt zu werden, denn sobald der Schuh wieder voll ist, darf sich das Hospiz in Polling über eine Spende freuen.
  
    
ERV Schweinfurt
Gut gekämpft
(BYL)  Nach einer schwachen Leistung im ersten Drittel konnten die Mighty Dogs die Auswärtspartie in Königsbrunn fast noch drehen und verloren dann aber doch nach einem Empty-Net-Tor mit 5:3.
Der erste Spielabschnitt spielte sich größtenteils im Drittel der Schweinfurter ab. Nach drei Minuten traf Fabio Carciola zum 1:0 für den EHC Königsbrunn. Im Anschluss blieb es weiterhin gefährlich vor dem Schweinfurter Tor und der EHC hätte die Partie schon in den ersten 20 Minuten für sich entscheiden können, hätte Ferdinand Dürr, der auch auf Schweinfurter Seite verdient zum Man of the Match gewählt wurde, nicht so eine hervorragende Leistung gezeigt. Allerdings musste er sich in der 8. Minute noch einmal geschlagen geben, als Matthias Forster vollkommen frei in Überzahl zum Abschluss kam.
Im zweiten Drittel strahlten die Mighty Dogs eindeutig mehr Torgefahr als zuvor aus. Allein in der 21. Minute hatten Andreas Kleider und Patrik Rypar zwei Möglichkeiten für den Anschlusstreffer. Doch die mitgereisten Fans mussten sich bis zur 38. Minute gedulden, bis sie über das 2:1 von Stephan Trolda jubeln konnten.
In der 45. Spielminute fiel dann der Ausgleich nach einem Alleingang von Josef Straka. Konnten die Schweinfuter die Partie noch drehen? Allerdings nach einem Abspielfehler der Mighty Dogs im eigenen Drittel stocherte dann aber Patrick Zimmermann die Scheibe ins Tor (51. Minute). Und in Überzahl legte Lukas Fettinger drei Minuten später noch das 4:2 nach. Doch Josef Straka hatte die perfekte Antwort parat und zimmerte den Puck 15 Sekunden später zum 4:3 unter die Latte. Nachdem in Überzahl ein Schlagschuss von Andreas Kleider nur an der Torlinie entlangrutschte, zog Trainer Zdenek Vanc in der letzten Spielminute den Goalie. Aber Patrick Zimmermann besiegelte mit seinem Empty-Net-Tor (5:3) den Sieg des EHC Königsbrunn.
„Wir haben heute mit weniger Spielern gespielt, wir mussten fünf Leute Zuhause lassen. Die ersten 20 Minuten waren nicht gut von unserer Seite. Trotzdem sind wir zurückgekommen. Individuelle Fehler und Disziplinlosigkeit führten zu Strafen, in denen Königsbrunn dann zwei Tore machte.“, fasste Zdenek Vanc die Partie im der anschließend Pressekonferenz zusammen.
Am Sonntag, den 18.11.2018, ist nun der TEV Miesbach um 18 Uhr zu Gast im Icedome.
  
    
SE Freising
Nur ein besserer Sparringspartner - Black Bears siegen gegen Selber Rumpfteam 11:3
(BLL)  Den Black Bears ist eine eindrucksvolle Wiedergutmachung für die 2:13-Klatsche in Haßfurt gelungen. Gegen die schwache zweite Mannschaft des VER Selb gewannen sie deutlich mit 11:3. Hätte das Team von Coach Markus Knallinger im zweiten Drittel nicht zwei Gänge zurückgeschaltet und so stark kombiniert wie im ersten und letzten Spielabschnitt, wären noch deutlich mehr Tore drin gewesen.
Das Selber Nachwuchs-Team kam mit nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern an die Isar, war auch vom ersten Bully an nur um Schadensbegrenzung bemüht. Die Torchancen für die „Wölfe“, die bislang erst eines von neun Spielen gewonnen haben und mit 66 Gegentoren die Schießbude der Liga sind, resultierten aus den nicht wenigen Fehlern in der Freisinger Abwehr. Doch beide Freisinger Torhüter, Manuel Hanisch und Marco Krojer, hatten einen starken Abend und vereitelten was möglich war.
Die Black Bears wollten ihren treuen Fans hingegen zeigen, dass das Spiel in Haßfurt nur ein Ausrutscher war, spielten in der Offensive sehr konzentriert und kombinierten ein ums andere Mal wirklich sehenswert. Manuel Kühnl eröffnete den Torreigen in der fünften Minute: Der Selber Torhüter Uhrin eilte dabei weit aus seinem Kasten und wollte klären, spielte die Scheibe aber direkt zu Kühnl, der wenig Mühe hatte, sie im Netz unterzubringen. In schönen Zwei-Minuten-Schritten erhöhten Kevin Rentsch, Johannes Weyer und Martin Dürr auf 4:0, bis zum fünften Treffer durch Marcus Mooseder dauerte es dann bis Minute 19. Es spielte nur ein Team, das der Gastgeber, die wenigen Torchancen für Selb vereitelte Hanisch. Nach einem dicken Abspielfehler in der Bears-Abwehr war aber auch er machtlos, zwei Selber tauchten alleine vor ihm auf. So wurden mit 5:1 erstmals die Seiten gewechselt.
Im zweiten Drittel nahmen die Freisinger deutlich den Fuß vom Gas, André Oesterrreich und Dürr trafen zwar noch zwei Mal, doch fehlte die letzte Konsequenz bei den Bears, um das Ergebnis höher zu schrauben. Von Selb war jetzt gar nichts mehr zu sehen und Hanisch musste fast Gymnastik machen, um nicht auszukühlen.
Zum zweiten Pausentee forderte Trainer Knallinger wieder mehr Engagement und das zeigten seine Jungs. Jetzt wurde schnelles Kombinations-Eishockey vom Feinsten geboten. Felix Kammermeier, Christian Birk und erneut Weyer erhöhten bis zur 50. Minute auf 10:1, da wurde es den „Wölfen“ fast schwindelig, zumal ganz offensichtlich deren Kräfte schwanden. Dennoch kamen sie zu einem weiteren Tor, was nicht am nun im Kasten stehenden Marco Krojer lag, sondern an der mangelnden Konsequenz seiner Vorderleute. Alexander Völkel schoss den letzten Freisinger Treffer zum 11:2, kurz vor Schluss dann noch das dritte Tor  für Selb.
  
    
EV Moosburg
Moosburgs 5:2-Sieg über Trostberg ein hartes Stück Arbeit
(BLL)  Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende zählen bekanntlich nur die drei Punkte: Der 5:2 (1:0, 0:1, 4:1)-Heimerfolg über Schlusslicht Trostberg war der fünfte Moosburger Sieg in Serie. Damit konnte sich der EVM zumindest fürs Wochenende einen Platz unter den Top Fünf sichern.
Mit Patrice Dlugos und Tobias Hanöffner fehlten den Dreirosenstädtern am Freitag nicht nur zwei ihrer Topscorer, sondern auch einiges an Routine. Doch Coach Bernie Englbrecht hatte seine drei Blöcke dermaßen heiß gemacht, dass man den Ausfall kaum bemerkte. „Normalerweise muss es nach zwei Minuten 3:0 für uns stehen“, fasste der Coach die Anfangsphase zusammen, in der die Hausherren den „Chiefs“ kaum Zeit zum Atmen ließen. Überfallartig stürmte man immer wieder ins Gäste-Drittel, erspielte sich Großchancen am Fließband – aber bei Trostbergs US-Goalie Dax Deadrick war meistens Endstation. So ging es bis zur ersten Pause weiter: Einbahnstraßen-Eishockey auf den TSV-Kasten, die Entlastungsangriffe der Chiemgauer konnte man an einer Hand abzählen. In der elften Minute durfte dann endlich gejubelt werden: Nolan Regan bediente mustergültig Christian Seidlmayer, der zum 1:0 einnetzte. Das war’s dann jedoch auch mit der Ausbeute.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber weiterhin das Geschehen, Trostberg beendete allerdings den Belagerungszustand und tat nun nun deutlich mehr fürs Spiel. Die besseren Chancen hatten zwar weiterhin die Grün-Gelben, erfolgreich waren in diesem Abschnitt aber nur die Gäste – und zwar 49 Sekunden vor der zweiten Pausensirene im Powerplay.
Da der EVM mit der Hypothek einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe ins Schlussdrittel ging, mussten die mehr als 250 Zuschauer sogar befürchten, dass die Partie nun kippt. Die Unterzahl wurde allerdings überstanden. Nur wenige Sekunden danach brachte Armin Rotzinger (43.) seine Farben wieder in Führung. Aber die Gäste blieben ebenfalls dran, nutzten in der 47. Minute eine weitere 5:4-Situation zum 2:2-Ausgleich. In der Folge ging es hin und her, beide Teams begegneten sich jetzt auf Augenhöhe. Umso wichtiger, dass sich Jakob Killermann sieben Minuten vor Schluss entscheidend durchsetzte und den EVM wieder in Führung brachte. Davon erholte sich Trostberg nicht mehr. 65 Sekunden vor dem Ende machte Daniel Möhle mit dem 4:2 den Sack zu, sein zweiter Treffer kurz darauf hatte keine größere Bedeutung mehr.
  
    
EC Eppelheim
Eisbären unterliegen den Rhinos
(RLSW)  Nach ausgeglichenem Beginn reichen den Rhinos 5 Sekunden, um die Eisbären auf die Verliererstraße zu schicken. Die Tore von Nicolas Ackermann und Marc Bruns waren am Ende zu wenig.
Von Beginn an nahmen die Eisbären das Heft des Handelns ins die Hand und konnten klar mehr Spielanteile für sich verbuchen. Da jedoch auch die Defensive der Gastgeber sicher stand, gab es auf beiden Seiten wenig Torraumszenen. Etwas überraschend daher die Führung der Rhinos, die einen Abpraller zum ersten Treffer (14.) nutzen konnten. Trotz einer folgenden Überzahl verloren die Eisbären nun etwas den Faden, so dass der knappe Rückstand zum Ende des Drittels dann nicht ganz unverdient war.
Im zweiten Drittel wollten die Eisbären das Spiel zu ihren Gunsten drehen, doch beide Teams taten sich nun im Spielaufbau schwer. So litt der Spielfluss, dafür ergaben sich nun deutlich mehr Torchancen auf beiden Seiten. Die Goalies standen nun vermehrt im Mittelpunkt, hielten ihren Kasten jedoch beide sauber, so dass der Überzahltreffer durch Ackermann (31) zum Ausgleich das einzig zählbare in diesem Abschnitt bleiben sollte.
Die knapp 700 Zuschauer im gut gefüllten Airpark, darunter auch einige Eisbären-Fans hatten sich auf ein spannendes Schussdrittel eingestellt, doch dazu sollte es nicht kommen. Es waren gut zwei Minuten gespielt, da kamen die Rhinos von einem Bully weg zum Torschuss, der passgenau zum 2:1 hinter Marcel Kappes einschlug. Doch damit nicht genug. Das folgende Bully gewannen ebenfalls die Rhinos, ein schneller Angriff ins ECE-Drittel, ein Schuss, das nächste Tor. Effektive 5 Sekunden, und die Rhinos lagen mit zwei Toren vorne. Kurz geschockt, gaben die Eisbären nicht auf und stürmten nun das Drittel der Rhinos. Doch wie schon fast den ganzen Abend, sollte es bei den Eisbären heute nicht laufen. Sinnbildlich die 50. Minute. Ein Aufbaufehler der Rhinos führte zu einem aussichtsreichen Konter, der jedoch vom Torgestänge gestoppt wurde. Sekunden später ähnliche Szene für die Rhinos, die zum 4:1 führte. Das Spiel war nun entschieden, so dass der späte Powerplay-Treffer durch Bruns (60.) nur noch Ergebniskosmetik bedeutete.
Es gilt nun, das Spiel abzuhaken und sich auf das heutige Duell gegen die Zweibrücker Hornets einzustellen, die mit 2 Punkten Vorsprung auf Rang 4 rangieren. Und wie es aktuell in der Liga läuft, sollte der schlechter platzierte ja beste Chancen haben, das Spiel für sich zu entscheiden.
  
    
ESC Hügelsheim
Fünf Sekunden zum Glück
(RLSW)  Eine klasse Reaktion auf die ernüchternde Niederlage am Freitagabend in Stuttgart zeigten die Baden Rhinos gestern Abend beim Eishockey-Fight gegen die Eisbären Eppelheim. Mit 4:2 gewannen die Rhinos das Verfolgerduell und schlossen das Wochenende somit versöhnlich ab. Verzichten musste Coach Richard Drewniak auf Björn Groß und Christian Böcherer. Verteidiger Tim Brenner, vor der Saison von den Eisbären an den Airpark gewechselt, teilte zu Wochenbeginn den Verantwortlichen mit, dass er zum 01.Dezember nach Eppelheim zurückkehren und auch bereits gegen sein altes neues Team nicht mehr für die Rhinos auflaufen wird. Die sportliche Leitung ist bereits auf der Suche nach Ersatz und steht in Gesprächen mit potentiellen Spielern.
Dennoch (oder vielleicht auch gerade deshalb?) zeigten die einsatzbereiten Nashörner im Hügelsheimer Trikot keine 24 Stunden nach dem Schlusspfiff in Stuttgart eine leidenschaftliche Leistung und boten den 700 Zuschauern einen tollen Eishockeyabend. An diesem waren freilich auch die bis auf Eric Artman komplett angereisten Eisbären maßgeblich beteiligt. In einer fairen, taktisch diszipliniert und mit hohem Tempo geführten Partie begegneten sich beide Kontrahenten auf Augenhöhe. Natürlich hatten beide Mannschaften ihre Chancen, teilweise sogar Hundertprozentige, doch sowohl Max Häberle wie auch sein Gegenüber Marcel Kappes waren hervorragend aufgelegt und Rückhalt ihrer Teams. Irgendwann war es dann doch soweit, genauer gesagt in der 14. Minute, als Noel Johnson goldrichtig stand, einen Rebound zur Führung verarbeiten und die Halle erstmals in Extase versetzen konnte. Mehr Treffern fielen nicht, auch weil die Rhinos ein Powerplay kurz vor Drittelende nicht konsequent genug zu Ende spielten. Mit dem 1:0 wechselten beide Teams die Seiten. Der Mittelabschnitt knüpfte nahtlos an den bisherigen Verlauf an. Sowohl die Rhinos wie auch die Gäste versuchten, die eigene blaue Linie zu verteidigen und den Gegner nicht in die eigene Zone vordringen zu lassen. Wenn sich doch Chancen ergaben, war die Verteidigung, ein Schläger in höchster Not oder der Torwart zur Stelle. Bis zur 30. Minute, denn zwei Strafen binnen Sekunden gegen den ESC verhalf den Eisbären zu einer doppelten Überzahl und just in dem Moment als das erste Nashorn von der Strafbank durfte, erzielte Nicolas Ackermann das 1:1 (31.). 
Ein gerechtes Ergebnis auch nach 40 Minuten, denn beide Mannschaften egalisierten sich nach Chancen und hätten beide gut und gerne in Führung gehen können. 
Der Schlussabschnitt versprach somit Spannung pur und wie schnell es im Eishockey gehen kann bewies die 48. Minute. Zuerst stand Jonathan Koch goldrichtig und schlenzte unhaltbar zur Führung, die Graham Brulotte vom folgenden Bully weg nur fünf Sekunden später auf 3:1 ausbaute. Der ‚Hexenkessel‘ stand nun völlig Kopf und als Marvin Kammerdiener zwei Minuten später gar das 4:1 folgen ließ, war die Dachkonstruktion der Arena maximal einsturzgefährdet. 
Eppelheim hatte aber noch zehn Minuten Zeit, im Eishockey mehr als genügend, um drei Treffer zu erzielen. Doch die Rhinos besannen sich auf die Defensivarbeit und versuchten alle Schüsse vom eigenen Tor abzuhalten. Erst eine weitere Überzahl in der Schlussminute nutzte Marc Bruns zum zweiten Treffer, als ein Schuss vom Innenpfosten hinter Häberle durch abprallte und Bruns nur noch ins leere Tor einschieben musste. Am Heimsieg änderte dies letztlich nichts mehr und die drei Punkte blieben am Airpark. 
  
    
Stuttgarter EC
Rebels entdecken ihren Scoring-Touch
(RLSW)  Eine Achterbahn der Gefühle erlebten 440 Zuschauer am vergangenen 
Freitag in der Stuttgarter Eiswelt. Einen 1:3-Rückstand zur Spielmitte 
drehten die Stuttgart Rebels in den letzten 30 Minuten in einen furiosen 
7:4-Erfolg gegen den ESC Hügelsheim.
Den besseren Start erwischten beim schwäbisch-badischen Duell die Baden 
Rhinos, die sich mit sicheren Spielzügen die ein oder andere 
Schussgelegenheit erarbeiten konnten. Die Rebels begannen eher 
verhalten, Lukas Willer wollte dem Treiben in der 9. Spielminute 
allerdings nicht mehr länger zuschauen, arbeitete die schwarze 
Hartgummischeibe förmlich vors gegnerische Tor und überwand Max Häberle 
mit einem Schlenker aus spitzem Winkel. Die Freude auf Stuttgarter Seite 
sollte jedoch bereits eine Zeigerumdrehung später wieder unterbrochen 
werden, nachdem Iven Rösch im zweiten Nachschuss den Ausgleich markierte.
Zum zweiten Spielabschnitt kamen die Rebellen etwas präsenter aus der 
Kabine, den Treffer erzielten aber bei einem Break über Cedric Duhamel 
die Gäste durch Graham Brulotte. Eine Hügelsheimer Strafzeit in der 31. 
Minute sollte nun wieder die Möglichkeit zum Ausgleich bieten, doch der 
Schuss ging zuerst einmal nach hinten los. Nach Punktverlust an der 
blauen Linie ging Andi Mauderer auf die Reise und bediente Iven Rösch, 
der zum zweiten Mal an diesem Abend einnetzte. Tristesse schien sich nun 
in der Eiswelt breit zu machen, das Spiel drohte einen ähnlichen Verlauf 
zu nehmen wie bereits zu oft in dieser Saison. Was dann allerdings 
folgte, hatte man in dieser Art auf Degerlochs Höhen schon seit einer 
gefühlten Ewigkeit nicht mehr erlebt. Noch in der gleichen Überzahl 
erzielte Patrick Daucik den Anschluss, nur 29 Sekunden legte Lukas Kubek 
endlich seine seit dem ersten Saisonspiel in Hügelsheim andauernde 
Ladehemmung ab. Mannschaftskapitän Tim Becker ging schließlich mit gutem 
Beispiel voran und sorgte mit zwei weiteren Treffern für Jubel in der 
Eiswelt. Endlich hatten sich die immensen Bemühungen der Rebels auch 
einmal in Tore verwandelt.
Auch im letzten Durchgang hatten die Rhinos den Rebellen nicht mehr viel 
entgegen zu setzen. Mit dem Treffer zum 6:3 in der 43. Spielminute
belohnte sich auch die dritte Formation für ihren großen Kampfgeist, der 
wie von einer Last befreit wirkende Lukas Kubek sorgte 11 Minuten später 
für die endgültige Entscheidung. Der vierte Hügelsheimer Treffer durch 
Noel Johnson bedeutete lediglich noch etwas positive Ergebniskorrektur 
für die Gäste.
Mit diesem verdienten Erfolg gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten 
verschafften sich die Rebels einen guten Start ins zweite Saisondrittel. 
Um weiter Boden gut zu machen, sollte jedoch in den kommenden Partien 
gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte (Mannheim, Freiburg) 
sowie gegen Eppelheim und in Ravensburg weiter gut gepunktet werden. 
Dass dies ganz sicher nicht im Bereich des Unmöglichen liegt, sollte die 
Mannschaft mit dem Erfolg vom Freitag bewiesen haben, wenngleich diese 
Partien selbstverständlich keine Selbstläufer werden, da die Liga in 
dieser Saison, wie bereits des Öfteren erwähnt, ausgeglichener zu sein 
scheint als jemals zuvor.
  
     
EG Diez-Limburg
Rockets feiern Derbysieg gegen Frankfurt
(RLW)  Souverän, über weite Strecken. Mit einer Körpersprache, die neue Signale gesendet hat. Und mit gelebter Freude nach den Toren. Die Rockets hatten sich unter der Woche im Mannschaftskreis auf die kommenden Wochen eingestimmt und beim Derby-Heimspiel gegen das Perspektivteam der Frankfurter Löwen eine erste Reaktion gezeigt. Mit dem 7:1 (2:1, 2:0, 3:0)-Erfolg festigte die EGDL den dritten Tabellenplatz und wurde über weite Strecken den eigenen Ansprüchen gerecht.
Nach überstandener Erkrankung meldete sich Julian Grund schon in der 3. Minute mit einem Torerfolg auf dem Eis zurück. Der frühe Führungstreffer war verdient, denn die Rockets übernahmen von Beginn an das Kommando. Bei den Löwen hatte Neuzugang Janis Wagner in seinem ersten Spiel im Tor der Hessen gleich jede Menge Gelegenheit sich auszuzeichnen. Und Wagner machte auch schnell deutlich, dass er für die Löwen eine echte Verstärkung ist.
Bei den Raketen galt es defensiv erneut zu improvisieren, weil mit Kapitän Alexander Engel und Emanuel Grund in der ohnehin nicht zu üppig besetzten Verteidigung zwei Leistungsträger weiterhin verletzt fehlen. Auch Keeper Steve Themm, der gegen Frankfurt Einsatzzeit bekommen sollte, musste erkrankt kurzfristig passen. Gründe für den Ausgleich der Hessen sind das jedoch nicht: Ex-Rockets-Verteidiger Tim Ansink traf in Überzahl hinter dem EGDL-Tor stehend den Schlittschuh von Fabian Mörschler, von dort wurde die Scheibe unhaltbar für Constantin Schönfelder zum Ausgleich abgefälscht (11.). 
Aber auch die EGDL traf in Überzahl: Tobias Schwab brachte seine Mannschaft wieder in Führung (15.) - die war nach 20 Minuten auch verdient, ganz zufrieden war Trainer Jens Hergt dennoch nicht. „In den letzten fünf Minuten im ersten Drittel haben wir zu viel zugeschaut und zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Wir hatten das Spiel gut begonnen und kontrolliert, sind dann aber noch einmal ins alte Muster zurückgefallen. Wir müssen noch mehr Scheiben auf das Tor bringen.“
Mit zunehmender Spieldauer sollte das immer besser gelingen. Die Mannschaft fand zur spielerischen Überlegenheit zurück und machte in schöner Regelmäßigkeit vorne die Tore. Allen voran US-Stürmer Jamie Hill. Der Neuzugang traf in seinem ersten Heimspiel dreifach (30., 57., 59.), einmal davon sogar in Unterzahl. Das, was Hill zeigte, machte Lust auf mehr. „Jamie hat heute angedeutet, was er in Sachen Tempo, Technik und Schuss drauf hat“, freute sich Hergt. Ein weiterer Unterzahltreffer gelang Konstantin Firsavon (33.), dazu trug sich auch Andre Bruch nach tollem Pass von Nils Krämer in die Torschützenliste ein (55.).
„Es ist derzeit nicht so einfach für uns“, sagte Frankfurts Trainer Kratchovil Bohumil. „Zunächst einmal gratuliere ich dem Gegner, der zum Teil überragend gespielt hat. Wir konnten nur bis zur 30. Minute mithalten. Für uns wird es wahnsinnig schwer werden, als Mannschaft in dieser Liga zu bestehen. Die Bedingungen sind eine Katastrophe und die Trainingszeiten zum Teil nicht zumutbar. Am Ende sind wir hier auseinandergebrochen und auch die zwei Gegentore in Überzahl sind eine Katastrophe für die Moral. Aber wir sitzen alle im gleichen Boot, konzentrieren uns weiter auf unsere Arbeit und geben die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann besser wird. Ich hoffe, dass sie in Frankfurt den Mut und die Geduld haben, das durchzuziehen. Wir können nur gemeinsam da rauskommen.“
Jens Hergt lobte in seinem Fazit Keeper Constantin Schönfelder, „dessen Formkurve klar nach oben zeigt. Auch das ist ein wichtiges Signal für das nächste Wochenende mit den beiden Heimspielen gegen Neuwied und Hamm. Wir haben noch in allen Bereichen Luft nach oben und die Spieler wissen das auch und sind gewillt, es noch besser umzusetzen. Heute haben wir einen wichtigen Schritt gemacht in die richtige Richtung.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Verletzungspech schlägt unbarmherzig zu
(RLW)  Innerhalb einer Woche verletzten sich mit Robin Dambacher und Marvin Frenzel 2 Leistungsträger schwer und fallen längerfristig aus.
Während Dambacher sich von einer schweren Gehirnerschütterung erholt, verletzte sich Frenzel am Freitag in Hamm schwer und zog sich einen doppelten Muskelfaserriss zu.
Robin Dambacher,der vor der Saison aus dem Nachwuchs der Essener Moskitos in die Schlangengrube wechselte, ist mit 190 und 88kg ein Typ,den so schnell nichts umhaut. Beim Auswärtsspiel in Neuwied war das allerdings der Fall. In der 38.Minute traf ihn Neuwieds Sven Schlicht mit einem Check am Kopf und knipste dabei Robin Dambachers Lampen aus. Für beide war an dieser Stelle das Spiel beendet, Schlicht mit Spieldauerdisziplinarstrafe und Dambacher durfte den direkten Weg ins örtliche Krankenhaus antreten. Dort diagnostizierten die Ärzte eine schwere Gehirnerschütterung. Die Rückfahrt nach Dinslaken durfte er allerdings antreten. Hoffte er zu diesem Zeitpunkt noch,das die Ausfallzeit nicht zu lange werden wird, wurde er bei der Nachuntersuchung auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mindestens 3 Wochen darf er nicht auf´s Eis,was den sympathischen Gelsenkirchener nun in seinem Tatendrang. „Ich werde auf jeden Fall drauf achten, das er sich dran hält“, so der Sportliche Leiter Thomas Esser, der nebenbei auch noch Dambachers Arbeitgeber ist.
Einen doppelten Muskelfaserriss zog sich am Freitag in Hamm Torhüter Marvin Frenzel zu. Ohne Einwirkung des Gegners wohlgemerkt. In der 13.Minute war das Spiel für den gebürtigen Oberhausener beendet. Wollte er zunächst,trotz Schmerzen, noch weiter spielen, sah er nach wenigen Sekunden ein,das dieses zwecklos ist. Vom Eis aus ging es direkt ins Krankenhaus,wo er die niederschmetternde Diagnose bekam. Zum Ende des Spiels war er allerdings schon wieder in der Hammer Eishalle und konnte mit dem Rest des Teams die Heimfahrt antreten. Die Ausfalldauer wird zunächst mit 4-6 Wochen beziffert.
An dieser Stelle beiden eine Gute und vollständige Genesung.
  
    
EHC Neuwied Bären
EHC zeigt denkwürdige Aufholjagd
(RLW)  An diese Rückkehr vom Sonntagabend wird sich der Neuwieder Eishockey-Fan noch lange zurückerinnern. Mit 1:5 lag der EHC „Die Bären“ 2016 nach 36 Minuten bei der Soester EG zurück, um am Ende noch mit 9:6 zu gewinnen und die Tabellenführung in der Eishockey-Regionalliga West zu verteidigen. Wie schon am Freitag nach dem Fehlstart in Neuss bewiesen die Bären einen schier unerschöpflichen Vorrat an Moral. „Die Einstellung der Mannschaft hat mir sehr gut gefallen, die Jungs haben nie aufgegeben“, sagte Daniel Benske nach dem Auswärtserfolg gegen eine Mannschaft, die sich in den Vorwochen mit drei Siegen in Folge auf den vierten Rang verbessert hatte und demnach momentan mit reichlich Selbstvertrauen ausgestattet ist.
Vor den beiden Dritteln, die den Trainer so überzeugten, lagen auch 20 Minuten, in denen es für die Bären nicht nach Plan lief. Der Tscheche Martin Benes traf zum 1:0 für Soest (4.), Simon Tambosi zum 2:0 (8.), Thomas Ehlert zum 3:0 (17.), Benes sogar zum 4:0 (31.) – das saß. „Da waren wir natürlich alle erst einmal richtig bedient, zumal wir auch gute Chancen besaßen, diese allerdings vergaben. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie immer weitermachen muss“, berichtete Benske. Seine Mannschaft machte nicht nur weiter, sie legte nun erst wie entfesselt los. 
Dennis Appelhans brach den Bann und eröffnete 28 verbleibende Minuten, die denkwürdig wurden. Zunächst waren aber noch einmal die Bördeindianer an der Reihe. Simon Tambosi stellte mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her (36.). Der Zwischenstand ließ Soest fast schon wie der sichere Sieger aussehen, aber dann kam geballte Neuwieder Willenskraft. „Von da an haben wir genau das umgesetzt, was wir wollten“, merkte der EHC-Coach an. Michael Jamieson (37.) und Maximilian Wasser (39.) brachten die Gäste ausgangs des zweiten Drittels in eine Ausgangssituation, die sie wieder hoffen ließ. Und als Deion Müller, nach einer abgesessenen Disziplinarstrafe besonders angestachelt, per Doppelpack egalisierte (41., 46.) war die erste Spielhälfte ausgemerzt. Neuwied, ohne Kevin Wilson sowie den kurzfristig mit Fieber und Schüttelfrost ausgefallenen Dennis Schlicht, hatte Oberwasser und ging durch Martin Brabec zum ersten Mal in Führung (47.), die jedoch auch nicht lange halten sollte. Benes erzielte mit einem Konter seinen dritten Treffer und das 6:5 (52.). Auszeit Soest. Ausrichten für die Schlussphase, in der die Bären alles richtig machten. Sie überstanden das letzte Unterzahlspiel und beendeten die Begegnung sinnbildlich für das gesamte Wochenende. Mit einem Torspektakel außergewöhnlicher Natur. Trainer Benske schärfte während seinem Time-Out anderthalb Minuten vor der Schlusssirene noch einmal die Sinne seiner Schützlinge wohlwissend, dass der nächste Fehler die Entscheidung bringen dürfte. Und was in 56 Sekunden Eishockey so alles passieren kann, bekamen die knapp 200 Zuschauer im Eissportzentrum Möhnesee dann zu sehen: Kapitän Stephan Fröhlich hatte bis dahin noch nicht getroffen, tat dies zum 7:6 (59.) und Kevin Appelhans (60.) sowie Daniel Pering in der Schlusssekunde wollten nichts mehr dem Zufall überlassen.
„Ab dem zweiten Drittel haben wir uns diese drei Punkte absolut verdient, da waren wir da. Wenn wir die ersten 20 Minuten ausklammern, steht da ein 9:3 – das würde passen. An so Phasen wie zu Beginn müssen und werden wir arbeiten. Das kannst du nicht jede Woche kompensieren“, war der eingangs bediente Benske genauso wie seine Spieler auf der Heimfahrt dann doch wieder deutlich zufriedener. Der letzte Eindruck, und vor allem die Comeback-Qualitäten sind das, was die Bären als gute Erinnerungen aus Soest mitnahmen. Genauso wie drei weitere Punkte und mindestens fünf weitere Übernachtungen an der Tabellenspitze.
  
    
Grefrather EG
Grefrath Phoenix stutzt Eisadlern die Flügel
(LLW)  Eine Woche nachdem die GEG gegen Bergisch Gladbach die erste Saisonniederlage hinnehmen musste, haben die Blau-Gelben am Freitagabend ausgerechnet gegen die bislang ungeschlagenen Eisadler Dortmund in die Erfolgsspur zurückgefunden. Am Ende einer nicht immer hochklassigen Begegnung feierte das Team von Trainer Karel Lang einen knappen 4:3-Erfolg gegen die favorisierten Gäste. 
"Wir wollen die Fehler von vergangenem Samstag nicht wiederholen", hatte Karel Lang seinem Team während der Vorbereitung für das Schlüsselspiel mit auf den Weg gegeben und versucht, den Frust seiner Jungs aus der 0:4-Pleite bei den RealStars in Motivation für das Spiel gegen die Eisadler umzuwandeln.
Für die Begegnung musste Karel Lang auf Stürmer Carsten Reimann, sowie Top-Scorer Roby Haazen verzichten. Ebenfalls fehlte Goalie Oliver Nilges, für welchen Rene Dömges zwischen die Pfosten rückte. Bei den Gästen hatte die Erkältungswelle zugeschlagen, so dass die Eisadler mit Patric Schnieder ausgerechnet auf ihren gefährlichsten Angreifer verzichten mussten.
Grefrath erwischte den besseren Start und ging bereits in der 3. Spielminute durch Sascha Schmetz mit 1:0 in Führung. Als wenige Minuten später ein Dortmunder Spieler für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste, schien die Gelegenheit günstig, die Führung auszubauen. Was nun jedoch folgte, entsprach ganz und gar nicht dem Matchplan: Der Phoenix leistete sich nach individuellen Fehlern das "Kunststück" in ein und der selben Überzahlsituation gleich zwei Gegentore zu kassieren (6. und 8. Minute). Damit stand es plötzlich 1:2 für die Gäste, die das Ergebnis im Handumdrehen auf den Kopf gestellt hatten.
"Wenn es im Team nicht stimmt, kann dir so etwas den Schneid abkaufen und das Spiel geht verloren", meinte Karel Lang in der Nachbetrachtung nach der Schlusssirene. Dass es offenbar doch im Team der Blau-Gelben stimmt, bewiesen diese in der Folgezeit eindrucksvoll. Grefrath steckte nach dem Rückschlag nicht auf, sondern versuchte unbeirrt das Spiel zu machen. Schließlich war es Marvin Pilz, der sein Team in der 15. Minute mit dem verdienten Ausgleich belohnte.
Im zweiten Spielabschnitt agierte Grefrath nun abgeklärter und störte bereits im Ansatz geschickt die Dortmunder Angriffsbemühungen. Nach einem diesmal sehr stark aufgezogenen Powerplay traf Stefan Bronischewski in der 28. Minute zur erneuten Führung und sorgte somit für die Überwindung des Überzahl-Komplexes. Die GEG blieb am Drücker, so dass es nach Patrick Bürens 4:2 in der 36. Minute mit einem beruhigenden Vorsprung in die letzte Pause ging.
Das Schlussdrittel verhieß noch einmal spannend zu werden, zumal sich die Ruhrstädter gewiss gegen die nun drohende erste Saisonniederlage stemmen würden. Jedoch wollte der Angriffsmotor der Eisadler ohne ihren Torjäger nicht so recht anspringen. Hochkarätige Torszenen waren auf beiden Seiten Mangelware. Noch einmal richtig spannend wurde es jedoch in der Schlussminute, nachdem Constantin Wichern für die Gäste doch noch einmal auf 3:4 verkürzen konnte. Am Ende bleib es dennoch beim insgesamt verdienten, wenn auch nicht unbedingt erwarteten 4:3-Sieg für die Grefrather EG.
"Natürlich müssen wir noch den einen oder anderen individuellen Fehler abstellen, um die oft zu leichten Gegentore zu vermeiden. Insgesamt bin mit der Leistung meiner Mannschaft und den drei gewonnenen Punkten gegen einen Gegner mit vielen individuell guten Eishockeyspielern sehr zufrieden", so ein erleichterter Karel Lang nach dem Spiel. 
Durch den Sieg hält die GEG weiter Anschluss an die Spitzengruppe der NRW-Landesliga. In dieser könnte man sich mit einem weiteren Erfolg im kommenden Heimspiel am Freitag, 23.11. (20.00 Uhr) gegen Tabellenführer Wiehl endgültig festsetzen.
  
    
EHC Troisdorf
Troisdorf verliert beim Tabellenführer
(LLW)  Wiehl bleibt weiterhin ungeschlagen, auch wenn der als haushoher Favorit auf die Meisterschaft gehandelte TUS Wiehl im ersten Spielabschnitt nicht die meisten Spielanteile hatte, ging dieses Drittel mit 2:0 an Wiehl. Den ersten Treffer für den TUS Wiehl erzielte der Kontingentspieler Domink Cerovsky in der 11. Spielminute. Äußerst bitter für Troisdorf war der zweite Gegentreffer nur 18 Sekunden vor der ersten Drittelpause, den man in eigener Überzahl hinnehmen musste.
Aufgeben gibt es aber im Wortschatz der Troisdorfer nicht und man startete auch im zweiten Spielabschnitt mit hohem Tempo und Einsatz. Dieser wurde nur 28 Sekunden nach dem Wiederanpfiff mit einem Treffer von Mario Wonde belohnt. Nun stand es nur noch 2:1 für Wiehl und die Spannung bleib. Das Tempospiel von Troisdorf wurde jedoch durch Starfzeiten gebremst. Wiehl erhöhte die Führung auf 5:1 zwischen der 22. und 25. Spielminute. Den Troisdorfer Treffer zum 5:2 erzielte Oliver Dröge in Spielminute 32. Um den alten 4 Tore Vorsprung wieder herzustellen benötigte Wiehl nicht mal 2 Minuten. Nach dem 6. Gegentreffer wurde der Troisdorfer Torhüter Tim Wolff durch seinen Kollegen Daniel Scheck ausgewechselt. Kurz vor Ende des zweiten Drittels waren es wieder die Troisdorfer, die einen weiteren Treffer erkämpften. Patrick Stellmaszyk traf zum 6:3.
Der letzte Spielabschnitt begann für Troisdorf nicht nach Maß, weil in der 43. Spielminute Kevin Stöhr eine 5 plus Spieldauer Disziplinarstrafe erhalten hatte. Innerhalb dieser 5 Minuten verteilte der Schiedsrichter eine weitere, jedoch nicht nachvollziehbare, Strafzeit gegen Troisdorf, so dass man sich mit 3 gegen 5 wehren musste. Die Phase konnte Troisdorf überstehen und verstand es das Überzahlspiel der Wiehler durch Einsatz und sehr gutem Stellungsspiel zu zerstören. 3 Sekunden nachdem Troisdorf wieder mit 5 Spielern agieren konnte, waren es wieder die Wiehler, die jubelten. Troisdorf konnte trotz mehrere Chancen die Führung der Wiehler nicht verkleinern. In der 58. Spielminute waren es wieder die Wiehler, die eine der wenigen Möglichkeiten in einen Treffer umwandeln konnten. Troisdorf konnte seine Überlegenheit erst in der 59. und 60 Spielminute für weitere Treffer nutzen. Mit 8:5 ging das Spiel viel zu hoch an die Gastgeber aus dem Oberbergischen. 
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Wieder haben wir ein paar Treffer zu viel zu gelassen und zu viele Chancen leichtfertig vergeben. Gegen ein Top-Team wie Wiehl kann man dann nicht gewinnen. Mein Team hat aber gezeigt, dass Wiehl nicht ohne Schwächen ist. Diese werden wir beim nächsten Aufeinandertreffen besser zu nutzen wissen und dem Spitzenreiter die erste Niederlage zu fügen."
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 23.11.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Möers statt.
  
    
ELV Niesky
Klarer Heimspielerfolg für die Tornados
(RLO)  Im 2.Heimspiel der Saison trafen die Tornados am Sonnabend im Stadion am Waldbad auf den EHC Berlin Blues. Die Berliner waren mit nur 10 Spieler und 2 Torhütern nach Niesky gekommen.
Mit 3 Treffern in jedem Drittel zeigten die Nieskyer Cracks einmal mehr ihre Stärke und machten die Partie zu einem wahren Augenschmaus für mehr als 650 Zuschauer. Torschützen dieses Abends waren 2x Jörg Pohling, Philip Riedel, Sebastian Greulich, Lukas Wehlam, Eric Girbig, Markus Fabian, Tom Domula und Daniel Wimmer. Mit einem Endstand von 9:0 (3:0; 3:0; 3:0) erzielten die Tornados des ELV Niesky ihren 4.Sieg in Folge. 
  
    
Landesliga Berlin
Ein munteres Spiel
(LLB)  Ein wenig verkehrte Welt im Eisstadion Neukölln. FASS Berlin, normalerweise im Eisstadion Wedding beheimatet, hatte den OSC Berlin zu Gast, die eben dieses Eisstadion Neukölln ansonsten durchaus als ihr „Wohnzimmer“ bezeichnen können. Aber so sind sie halt, die Ansetzungen, gespielt wird dort, wo freie Eiszeiten vorhanden sind. Das hinderte aber den Favoriten nicht daran, sich durchzusetzen. Mit 8:5 (2:1 4:3 2:1) gewannen die Weddinger und festigten ihren Platz in der Spitzengruppe der Landesliga Berlin, auch wenn sie sich über lange Zeiten schwer taten. Der OSC kann mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn sie haben aus ihren Möglichkeiten eben das gemacht, was möglich war.
Über 15 Feldspieler und Torhüter Dennis Gembus konnte Trainer Martin Ohme verfügen, für OSC-Coach Fred Fleck war die ganze Angelegenheit mit 12 Feldspielern sowie dem Torhütergespann Maksim Telelekov/Larissa Pasche schon ein wenig übersichtlicher. Und das Spiel begann so, wie es der Tabellenstand vor der Partie versprochen hatte, FASS übernahm gleich das Kommando und drängte den OSC in die Defensive, echte Tormöglichkeiten blieben jedoch zunächst aus. Das änderte sich jedoch nach knapp 10 Minuten, als Maximilian Müller Lucien Aicher an der blauen Linie anspielte, dieser sich über die linke Seite durchsetzte und dann auf den völlig freistehenden Jörn Kugler passte. Der konnte sich die Ecke aussuchen und Maksim Telelekov war zum ersten Mal geschlagen. FASS auch danach weiter überlegen, aber letztlich war vieles zu umständlich oder verpuffte in Einzelaktionen, was der OSC nutzte. Nach einem Konter war es Sebastian Schramm, der zum Ausgleich vollenden konnte (14.). Die Freude der Neuköllner währte jedoch nicht lang, nur 72 Sekunden später fiel das 2:1 durch Dennis Karrenbauer. Damit ging es auch in die erste Pause und Trainer Martin Ohme machte auf dem Weg in die Kabine nicht unbedingt das zufriedenste Gesicht.
Mit einem Doppelschlag begann dann das zweite Drittel. Zunächst war es Jörn Kugler, der hinter der Grundlinie des OSC sich in einem Zweikampf durchsetzte, die Scheibe zurück spielen wollte und dabei den Neuköllner Goalie anschoss. In der Bewegung schob dieser sich dann unglücklich selbst die Scheibe über die Torlinie - 3:1 (21.). Ganze 18 Sekunden später war es dann Verteidiger Jörg Müller, der den Abstand auf drei Tore schraubte. Als dann Jörn Kugler in der 24. Minute auch das 5:1 erzielte, dachte so ziemlich jeder, dass es das war. Aber da hatte man die Rechnung ohne den OSC gemacht, denn der hatte nichts mehr zu verlieren und zeigte sich auf einmal spielfreudig. Mit der Unterstützung von zwei Strafzeiten gegen FASS verkürzten Norman Schumann (31.) und Carlo Scheiterning (34.) jeweils in Überzahl auf 3:5. Aber auf die Freude folgte schnell die Ernüchterung, denn nur 19 Sekunden nach dem dritten OSC-Tor stellte John Miller den Abstand wieder auf drei Tore. Es war nun ein munteres Spiel, es ging rauf und runter, beide Goalies wurden jedenfalls nicht kalt. Und es war erneut ein Konter, der die Partie interessant hielt. Bo Schauer überwand Dennis Gembus mit einem harten und flachen Schuss zum 4:6 (39.).
Auch im letzten Drittel ging es munter hin und her und blieb dabei auch wie schon in den 40 Minuten zuvor bemerkenswert fair. Aber letztlich war es Jörn Kugler, der diesem Spiel endgültig seinen Stempel aufdrückte. Mit seinem Treffern vier (46.) und fünf (58.) schraubte er das Ergebnis auf 8:4, das 5:8 aus Neuköllner Sicht durch Sebastian Schramm (58.) setzte dann den Schlusspunkt in diesem durchaus unterhaltsamen Spiel, in dem es FASS schwerer hatte als gedacht. Bedanken können sich die Weddinger bei ihrer ersten Reihe mit Jörn Kugler (5 Tore), Lucien Aicher (5 Vorlagen) und Maximilian Müller (3 V.), die das Spiel fast im Alleingang entschieden. Zählt man dann noch Maxim von Helden dazu, war diese Reihe vor nicht allzu langer Zeit noch höherklassig unterwegs. Und das merkte man auch. Der OSC hingegen hat aus seinen Möglichkeiten das Beste gemacht; nur schade, dass die Mannschaft ein wenig dünn im Kader besetzt ist.
Fred Fleck, OSC: „Ein faires und schnelles Spiel von beiden Seiten. Wir haben das rausgeholt, was wir rausholen konnten. Das lässt hoffen.“
Martin Ohme, FASS: „3 Punkte, 8:5. Wir haben aber zu viele Tore bekommen und zu viele individuelle Fehler gemacht. (...) Der OSC hat es clever gemacht mit seinen 12 Mann. Im Spiel immer ein Mann vorne und das auch durchgezogen. Hut ab und Respekt vor der Leistung. Sie hätten sicherlich einen Punkt verdient gehabt, aber so sind die Punkte bei uns geblieben.“ (Matthias Penk)
  


    
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Montag 19.November 2018
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