Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Brett Breitkreuz muss wegen einer Oberkörperverletzung mehrere Wochen pausieren, für ihn rückt der Kölner Förderlizenzspieler Nicolas Corbett ins Team

ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Die beiden jungen Stürmer Arturs Pantelejevs und Sebastian Sobczak verlassen die Jadehaie und wechseln zum REV Bremerhaven, wo sie vor allem wohl im Nachwuchsbereich eingesetzt werden

EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 19.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost



    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM Div. I in Füssen: Vorbereitung startet am 29. November - DEB-Auswahl bereitet sich vom 29. November bis 6. Dezember in Füssen auf die Heim-WM vor / Vorbereitungsspiele gegen Norwegen und Frankreich / Bekanntgabe des finalen WM-Kaders am 6. Dezember
(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft bereitet sich vom 29. November bis 6. Dezember 2018 in Füssen auf die bevorstehende 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I vor. U20-Bundestrainer Christian Künast nominierte für die Vorbereitung drei Torhüter, neun Verteidiger und 13 Stürmer.
Im Rahmen der Vorbereitung trifft die U20-Nationalmannschaft am 3. Dezember 2018 um 19.00 Uhr auf Norwegen. Am 5. Dezember 2018 um 16.30 Uhr findet das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Turnier statt - die DEB-Auswahl trifft dann auf Frankreich. Der finale WM-Kader für die Heim-Weltmeisterschaft wird einen Tag später, am 6. Dezember 2018, bekanntgegeben.
Eröffnet wird die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I am Sonntag, 9. Dezember, um 13.00 Uhr mit der Partie Frankreich gegen Lettland. Die deutsche Mannschaft trifft zum Auftakt ab 16:30 Uhr auf Landesnachbar Österreich. Vervollständigt wird der erste Turniertag mit dem Spiel zwischen der norwegischen und der weißrussischen Auswahl (20.00 Uhr).
Karten für die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I in Füssen sind im DEB-Ticketshop erhältlich! Tagestickets sind bereits ab 5 Euro verfügbar. Turniertickets für alle 15 WM-Spiele können sich die Fans zum Preis von 70 Euro (ermäßigt: 40 Euro) sichern. Die Dauerkarteninhaber des EV Füssen bekommen das Turnierticket bereits zum Preis von 40 Euro (ermäßigt: 25 Euro). Die Tickets sind unter www.deb-online.de/tickets, an der Tageskasse des EV Füssen, an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 992201 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: "Wir möchten uns in der Vorbereitung als Mannschaft finden, da wir über den Saisonverlauf nie alle Spieler bei den Maßnahmen zur Verfügung hatten. Die zwei Spiele dienen dazu letzte Dinge im Spiel einzustudieren und auch die ein oder andere Personalentscheidung zu treffen."
  
    
Straubing Tigers
WEIHNACHTSDAUERKARTE: ELF SPIELE SEHEN, NEUN BEZAHLEN
(DEL)  Sie haben noch kein Weihnachtsgeschenk? Und auch keine Idee, womit Sie Ihre Lieben überraschen möchten?
Wir haben für Sie die passende Geschenkidee: die WEIHNACHTSDAUERKARTE der Straubing Tigers 2018/19.
Ab Dienstag, 13. November, ist es wieder soweit: Die Straubing Tigers bieten wieder ihre Weihnachtsdauerkarte unter dem Motto „Elf Spiele sehen und neun bezahlen“, an. Darin enthalten sind alle Hauptrunden-Heimspiele nach dem Weihnachtsfest.
Los geht’s mit dem Heimspiel am Sonntag, 30.12.2018, um 14.00 Uhr gegen die Kölner Haie!
Die Weihnachtsdauerkarte kann bis einschl. Freitag, 21.12.2018, im Fanshop am Eisstadion am Pulverturm während der üblichen Öffnungszeiten bestellt werden. Per E-Mail office @straubing-tigers.de kann Ihre Order ebenfalls platziert werden.
Die Ausgabe erfolgt beim Heimspiel am 30.12.2018 an Kasse 1 am Stadion gegen Vorlage des Kaufbelegs.
Hinweis: Sitzplätze können leider nicht als Weihnachtsdauerkarten angeboten werden. Die Weihnachtsdauerkarte ist nicht als Super-Dauerkarte erhältlich.
  
    
Ravensburg Towerstars
Anschlusstreffer läutet schnell die Wende ein
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben am Sonntagabend den 15. Sieg im 17. Hauptrundenspiel gefeiert. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger ließ sich selbst von einem 0:2 Rückstand bis zur 29. Minute nicht beeindrucken.
Die Towerstars versuchten die Gäste aus Crimmtischau von Beginn mit hohem Tempo und schnellen Pässen unter Druck zu setzen. Hieraus resultierend hatten sie in dieser Startphase auch deutlich mehr Präsenz im gegnerischen Drittel, doch die Eispiraten sorgten mit ihrer zweiten nennenswerten Möglichkeit für die Führung. Einen von Carl Hudson an die blaue Linie zurückgelegten Pass nahm Patrick Pohl direkt ab und die Scheibe schlug flach neben Towerstars Keeper Michael Boehm zum 0:1 ein. 
So hatten sich die Towerstars die Sache nicht vorgestellt und sie erhöhten die Schlagzahl. Es folgten die hochkarätigsten Chancen im Minutentakt, doch entweder fehlten die berühmten Zentimeter oder Torhüter Brett Kilar blieb Sieger. So auch in der 15. Minute, als Tim Brunnhuber ein Laufduell gewann und frei auf das Gäste-Tor ziehen konnte. Auch Andreas Driendl und Robin Just hatten nach schön herausgearbeiteten Chancen den Ausgleich auf dem Schläger. 
Aufgrund der Vielzahl der Torchancen schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die 2817 Zuschauer das 1:1 bejubeln durften. Da war es geradezu ein Schock, dass Rob Flick wie aus dem Nichts heraus zum 0:2 für Crimmitschau traf. Bei nur noch 13 zu spielenden Sekunden war der Zeitpunkt des Gegentreffer nicht gerade optimal.
Die Nervosität, die der 2-Tore Rückstand mit sich brachte, strahlte zunächst auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts aus. Erst allmählich fand das Team von Coach Jiri Ehrenberger wieder den Rhythmus und die Spielanteile kippten wieder auf die Ravensburger Seite. In der 29. Minute schallte dann auch erstmals der Torjubel über die Tribünenränge. Allerdings nur kurz, denn die beiden Hauptschiedsrichter brauchten beim hinzugezogenen Videobeweis nur wenige Sekunden, um für Klarheit zu schaffen. Der Puck, der sich im hohen Bogen hinter dem Crimmitschauer Torhüter wieder senkte, wurde von einem Crimmitschauer Verteidiger gerade noch rechtzeitig von der Torlinie gekratzt. 
Nur eine halbe Minute später war das allerdings nicht mehr von Bedeutung, denn Andreas Driendl zirkelte die Scheibe diesmal ohne Zweifel in den linken Torwinkel. Und jetzt lief das Spiel äußerst flüssig auf Ravensburger Seite. Zwar kamen die Gäste im weiteren Verlauf zu einem Pfostenknaller, doch insgesamt waren die Ravensburger Sturmformationen druckvoll und vor allem zielstrebig unterwegs. Mathieu Pompei spielte die Scheibe aus der rechten Rundung auf Ondrej Pozivil und der Ravensburger Verteidiger hatte in der Halbdistanz überraschend viel Spielraum – der verdiente 2:2 Ausgleich. Als nur 48 Sekunden später Thomas Supis den Puck nicht weniger sehenswert in den Torwinkel platzierte, war das Spiel nachhaltig gedreht und mit der erstmaligen Führung ging es auch in die zweite Pause. 
Im Schlussabschnitt war die Frage, wie sehr die zuvor gut mitspielenden Gäste aus Westsachsen noch einmal ihre Reserven mobilisieren konnten. Zwar kamen die Eispiraten durchaus gefährlich in die Ravensburger Zone, doch Torhüter Michael Boehm war auf dem Posten und auch die Defensivarbeit der Kollegen war vorbildlich. Teils erhielten die Towerstars Cracks Szenenapplaus für gute Defensivaktionen. 
Bis zur 52. Minute hielten die Gäste dem immer mehr aufkommenden Druck der Hausherren stand, dann aber schloss Robbie Czarnik eine blitzsaubere Kombination über die Kollegen David Zucker und Vincenz Mayer zum 4:2 ab. Als Illka Pikkarainen zweieinhalb Minuten später in numerischer Überzahl das 5:2 aus spitzem Winkel folgen ließ, war das Spiel entschieden. Apropos Ilkka Pikkarainen: Der finnische Stürmer traf weitere zwei Zeigerumdrehungen später aus fast exakt gleicher Position erneut und erhöhte auf 6:2.
Den Schlusspunkt setzte Topscorer Andreas Driendl mit dem 7:2, zwei Minuten vor Ende der Partie traf er aus zentraler Position, wieder war Mathieu Pompei der Vorlagengeber. Der Jubel war groß, die restlichen Minuten waren auf den Zuschauertribünen von Feierlaune geprägt, auch nach der Schlusssirene gab es für das erneut siegreiche Ravensburger Team viel Beifall. 
  
    
Höchstadter EC
Erfolgloses Wochenende für die Alligators
(OLS)  Das Wochenende startete mit einer Überraschung, denn neben Neuzugang Robert Hechtl stand mit Daniel Sikorski ein wohlbekanntes, aber unerwartetes Gesicht auf dem Eis. Sikorski, der mit 476 Einsätzen im Trikot der Alligators aktueller Rekordspieler des Höchstadter ECs ist, verließ den Verein nach 14 Jahren am Ende der Saison 2016/2017, und nahm sich nach einigen Einsätzen für den EV Pegnitz eine Auszeit. Man habe unter anderem auf die Verletzung von Markus Babinsky reagieren müssen, so Trainer Martin Ekrt. Sikorski habe zwar bereits mit der Mannschaft trainiert, doch sei eigentlich geplant gewesen ihm noch etwas mehr Vorbereitungszeit zu geben.
Für eine weitere Überraschung konnten die Alligators an diesem Abend allerdings nicht sorgen, mit 1:6 unterlag man dem Spitzenreiter aus Regensburg deutlich und auch am Sonntag Abend lief es gegen die Indians aus Memmingen nicht besser: Mit einem Endstand von 7:2 und ohne Punkte mussten die Höchstadter sich auf den Heimweg machen.
Man sei auch in diesem Spiel für jeden einzelnen Fehler bestraft worden, erklärte Martin Ekrt in der Pressekonferenz, mit dreizehn Gegentoren an einem Wochenende könne man nun einmal nicht gewinnen. Problematisch sei, dass es im Moment aufgrund der Verletzten nicht möglich sei die Reihen zu halten und in diesen Situationen würden dann die Fehler passieren.
Nach dem 16. Spieltag liegen die Höchstadt Alligators nun zwar weiter auf Platz 6, die Verfolger Lindau und Memmingen konnten aber aufholen und die Selber Wölfe hinter sich lassen. Trotzdem sei dies noch kein Grund in Panik auszubrechen, so Sportvorstand Jörg Schobert. Um das Saisonziel, sich ohne Abstiegsgefahr in der Oberliga zu etablieren, zu erreichen habe man immerhin noch ein ordentliches Punktepuffer, das man sich mit den Überraschungssiegen gegen den EV Landshut oder die Selber Wölfe erarbeitet habe.
Auch die Höchstadter Fans wussten dies zu schätzen und so kratzte man im Heimspiel am Freitag Abend bei der Zuschauerzahl an der Tausendermarke, sehr zur Freude der Verantwortlichen. Auch in der kommenden Woche, beim Sonntagsderby gegen die Selber Wölfe, rechnet man beim Höchstadter EC erneut mit einem hohen Zuschauerandrang und empfiehlt den Fans sich ihre Karten bereits an den bekannten Vorverkaufsstellen zu sichern.
  
    
EV Lindau Islanders
Islanders gewinnen mit einem verdienten Arbeitssieg das Derby gegen Sonthofen - Beim Auswärtsspiel gegen Waldkraiburg gehen die Lindauer leer aus
(OLS)  Am Sonntag gewannen die EV Lindau Islanders mit einer kämpferischen Leistung vor knapp 900 Zuschauern das Derby gegen die ERC Bulls Sonthofen mit 2:1. Am Freitag mussten sich die Lindauer im ersten Spiel nach der Deutschland-Cup-Pause den Löwen des EHC Waldkraiburg unnötig mit 3:4 geschlagen geben. Nach seiner Genesung konnte Kai Laux am Wochenende wieder für die EV Lindau Islanders aufs Eis gehen. Allerdings musste grippebedingt auf David Farny verzichtet werden.
Nach der Niederlage am Freitag begann auch das Heimspiel am vergangenen Sonntag zunächst mit einem Rückschlag für die EV Lindau Islanders, als die Sonthofener bereits nach 30 Sekunden mit 0:1 in Führung gingen. Beim Abwehrversuch verletzte sich Goalie Lucas di Berardo an der Schulter und musste vom Eis. Fortan stand David Zabolotny zwischen den Pfosten und konnte dabei mit seinem Shutout glänzen. In einem sehr schnellen Anfangsdrittel mit Derby-Charakter versuchten beide Mannschaften viel Druck aufs gegnerische Tor zu bringen und so gelang Lindau durch eine schöne Einzelleistung von Garrett Milan (Assist Ovaska und Calabrese) in der fünften Minute der Ausgleich. Ein Überzahlspiel in der 8. Minute verstrich für die Lindauer ohne Tore. Im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften und konnten trotz des weiter hohen Tempos keine Torchancen erarbeiten. Gefährlich wurde es dann bei eigener Unterzahl in der 29. Minute, nach einer Strafe an Garret Milan. Die Islanders überstanden diese heikle Phase jedoch durch ein gutes Penaltykilling. Die große Chance im zweiten Spielabschnitt in Führung zu gehen, hatten die EVL Cracks mit einem Powerplay in der 35. Minute, jedoch war an diesem Abend auf beiden Seiten das Passspiel viel zu unpräzise und so gelang weder dem EVL noch dem ERC ein Tor in Überzahl. Im letzten Spielabschnitt erspielten sich die EV Lindau Islanders leichte Vorteile. Es schien als ob die jungen Lindauer noch frischer sind als die erfahrene Mannschaft des ERC Sonthofen. IN den letzten zehn Minuten agierten die Lindauer mit mehr Druck. So erspielte sich der EVL in der 50. Minute die große Chance durch Garret Milan in Führung zu gehen, der Schuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Was auch Andreas Farny in der 56. Minute noch verwehrt blieb, nutzte Anthony Calabrese in der 57 Minute als er nach einer tollen Vorarbeit von Garrett Milan eiskalt aus der Slotzone zum Führungstreffer abschloss. Sonthofen gab noch nicht auf, aber auch die Herausnahme des Sonthofener Torwarts nach einem Timeout für die Gäste, konnte den viel umjubelten Heimsieg für die Lindauer nicht mehr verhindern. „Unsere Jungs übten Druck auf die Gegner aus und zeigten zudem eine starke, kompakte Verteidigung, inklusive einem sehr gut aufgelegten Goalie Zabolotny.“, so Chris Stanley, Trainer der EV Lindau Islanders. „Die Mannschaft wurde zudem von Minute zu Minute besser und konnte heute daher als besseres, vielleicht auch glücklicheres Team, nicht unverdient gewinnen. Alles in Allem war es heute ein taktisch geprägter Arbeitssieg!“
Das vorausgegangene Auswärtsspiel am Freitag gegen den EHC Waldkraiburg begann für die EV Lindau Islanders zunächst positiv mit einem Tor in der 12. Minute durch Santeri Ovaska nach Vorarbeit von Anthony Calabrese und Filip Stopinski. In einem ausgeglichenen zweiten Drittel konnten die Löwen direkt nach Ablauf einer Strafe gegen die Lindauer in der 27. Minute zum 1:1 ausgleichen. Die Löwen spielten druckvoll nach vorne und brachten die Lindauer Abwehr einige Male in Bedrängnis. Weitere Chancen für die EV Lindau Islanders blieben leider ohne Tore. Kurz nach der zweiten Drittelpause gingen die Löwen mit 1:2 in Führung. Lindau zeigte jedoch sofort Reaktion und glich während eines Überzahlspiels in der 47. Minute durch ein Tor von Anthony Calabrese zum 2:2 aus. In der 52. Minute wiederum verloren die Lindauer bei einem Abwehrfehler die Übersicht, was die Löwen eiskalt zur Führung ausnutzten. Noch unglücklicher, aus Lindauer Sicht, fiel das 2:4, als ein Lindauer Abwehrspieler unbedrängt und im Scheibenbesitz die Scheibe verlor und die Löwen dies eiskalt zur 4:2 Führung nutzten. Zwei Minuten vor Schluss ersetzte Chris Stanley David Zabolotny für einen sechsten Feldspieler. Dieser taktische Wechsel verhalf den Lindauern zu einem weiteren Treffer durch Garret Milan zum Endstand von 3:4. Mehr konnten die Islanders jedoch nicht mehr aus diesem Match herausholen und so mussten sie sich nach einer der schwächsten Saisonleistungen mit null Punkten auf den Nachhauseweg machen.
Am kommenden Wochenende spielen die EV Lindau Islanders am Sonntag den 25.11. um 18 Uhr gegen den derzeitigen Spitzenreiter - die Eisbären Regensburg. Zu diesem Match findet der schon traditionelle „Blaulichttag“ statt. Alle Mitglieder und Helfer der freiwilligen Feuerwehren, des Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks aus dem Landkreis Lindau erhalten an diesem Tag freien Eintritt zum Oberligaspiel. Bereits am 23.11. spielen die Lindauer ab 20 Uhr auswärts gegen die Blue Devils in Weiden.
  
    
ECDC Memmingen
Indians auf dem Vormarsch: Deutlicher Heimsieg gegen Höchstadt
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat sein Heimspiel gegen den Höchstadter EC mit 7:2 gewonnen. Die Indians setzten sich in einer intensiven und kampfbetonten Partie am Ende deutlich gegen die Franken durch und stehen nach dem Wochenende auf Platz 7 der Tabelle.
Beflügelt vom Derbysieg am Freitag legten die Indians los wie die Feuerwehr. Früh mussten die Gäste aus Franken die erste Strafe hinnehmen, aus der die Memminger sofort Kapital schlugen. Daniel Huhn vollendete zum 1:0 und ließ die rund 1500 Zuschauer am Hühnerberg früh jubeln. Die Indians ruhten sich auf dem frühen Vorsprung aber nicht aus, zahlreiche Chancen konnten sie sich bereits früh erspielen, in der 10. Minute erhöhte Dominik Piskor dann auf 2:0 und kurze Zeit später war auch der Arbeitstag von HEC-Goalie Henseleit beendet. Doch auch Phlipp Schnierstein, jetzt neu im Tor der Gäste, konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren. Umso ärgerlicher dann der Anschluss kurz vor der Pause durch Kreuzer (18.).
Im zweiten Abschnitt dauerte es dann etwas, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Das lag auch an den vielen Unterbrechungen und Nickligkeiten, die sich durch diese Phase zogen. Mehrere Rangeleien und Fouls brachten Emotionen in die Partie der langjährigen Rivalen. Als dann Markus Lillich blutüberströmt vom Eis musste, nachdem er von einem Höchstadter Stock getroffen wurde, kochte die Stimmung fast über, alle Beteiligten besannen sich aber anschließend wieder aufs Sportliche und der HEC kam in der 38. Minute durch eine unglückliche Aktion der Indians zum Ausgleich. Das wollten die Rot-Weißen nicht auf sich sitzen lassen. Fast im Gegenzug die Antwort durch Toptorjäger Milan Pfalzer, der einen schnellen Spielzug abschloss. Als dann noch Saku Salminen seinen starken Auftritt mit einem Tor kurz vor der Pausensirene krönte, waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt.
Diesen Sieg wollten sich die Memminger in den letzten 20 Minuten auch nicht mehr nehmen lassen. Der frisch verarztete Markus Lillich kam aufs Eis zurück und erhöhte nach feiner Einzelleistung auf 5:2. Als dann Daniel Huhn einen Pass von Saku Salminen verwerten konnte, war der Sieg bereits sicher, Markus Lillich, mit seinem zweiten Tor des Abends, stellte eine Minute vor dem Ende dann den 7:2 Endstand her und sicherte den Indianern den wichtigen Heimsieg am Hühnerberg.
Die Indians stehen damit auf dem 7. Tabellenplatz, am nächsten Wochenende kommt es mit Regensburg und Landshut allerdings zum Aufeinandertreffen mit zwei Favoriten. Am Freitag reisen die Indians zum Spitzenreiter in die Oberpfalz, am Sonntag kommt mit dem Altmeister aus Landshut der Fünfte an den Hühnerberg.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
TABELLENFÜHRER REGENSBURG EINE NUMMER ZU GROß FÜR DEN
(OLS)  Die Eisbären aus Regensburg bleiben nach wie vor das Team der Stunde in der Oberliga Süd und zogen am Sonntag auch den wiederbelebten Löwen den Zahn. Die Industriestädter unterlagen beim jetzt seit 14 Spielen in Folge ungeschlagenen Tabellenführer mit 2:6. Wie schon beim letzten Vergleich wäre für den EHC aber mehr drin gewesen, doch auf der Strafbank lassen sich Spiele nur schwer gewinnen.
Patrick Zimmermann, Valentin Hein und Leon Decker standen Coach Sebastian Wolsch, der zwei Tage zuvor vom Interims- zum Cheftrainer befördert wurde, beim Aufeinandertreffen mit Wolschs Ex-Klub nicht zur Verfügung. Dennoch begann der EHC mutig in der Donau-Arena, es war dem Team anzumerken, dass man zwei Tage zuvor mit dem Sieg gegen Lindau einer großen Last entledigt wurde. Christof Hradek (4. Minute), Michael Rimbeck (6. / 11.) und Michail Sokoliv (12.) scheiterten aber alle am starken Keeper Holmgren im Tor der Regensburger oder verzogen knapp. Im kompletten Chaos vor dem Löwen-Gehäuse schaltete Matteo Stöhr wenig später dann am schnellsten und stellte auf 1:0 für die Gastgeber (14:46).
Doch die Löwen leben seit Freitag wieder und steckten keinesfalls auf- im Gegenteil: Lukas Wagner stach über den Flügel ins Regensburger Drittel, legte ab auf Sokolov und der platzierte die Scheibe goldrichtig zum Ausgleich (16:37). 91 Sekunden später stand wieder Sokolov im Fokus und schob ein, nachdem Holmgren den Puck in seine Richtung abgefälscht hatte (18:08). Die Löwen in Führung beim Tabellenführer- es ist tatsächlich wieder Leben in der Bude beim EHC. Unglücklicherweise brachte man die Führung aber nicht in die Pause, denn Davide Vinci sorgte mit seinem ersten Saisontor drei Sekunden vor der Sirene für den erneuten Ausgleich (19:57).
Noch immer war zwar alles drin für die Löwen, allerdings kassierten sie in der Folge immer und den unpassendsten Momenten Strafzeiten und es ist keine neue Weisheit, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt. In der 27.Minute traf Korbinian Schütz dann in Überzahl zum 3:2 (26:49), nach einer guten halben Stunde schnürte Schütz den Doppelpack und sorgte erneut im Powerplay für das 4:2 (32:34). Die junge Regensburger Mannschaft hatte nun das Heft in der Hand und noch vor der zweiten Pause machte Nikola Gajovsky, seit Jahre einer der besten Spieler der Oberliga Süd, mit dem 5:2 den Deckel drauf (38:14)- natürlich wieder in Überzahl.
Damit aber nicht genug, denn auch im letzten Abschnitt, in dem jetzt Regensburg die Partie dominierte, kassierten die Löwen drei Strafzeiten und die dritte und letzte wusste Tomas Gulda zu nutzen und setzte den 6:2-Schlusspunkt (57:50).
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions besiegen Indians 3:2 - Makelloses 6 Punkte Wochenende
(OLN)  Erneut legten die Scorpions mit Siegen über Braunlage (8:2) und die Hannover Indians (3:2) ein makelloses 6 Punkte Wochenende hin und festigten damit ihren Spitzenplatz in der Tabelle der Eishockey-Oberliga-Nord.
Mit diesem Sieg am Pferdeturm haben die Hannover Scorpions auch das zweite Derby-Pflichtspiel in dieser Saison gewonnen. War es zu Saisonbeginn noch ein Sieg nach Penaltyschießen (6:5), war es jetzt ein glatter 3 Punkte-Sieg mit 3:2 (2:1 / 0:0 / 1:1).
Mit diesem Sieg haben die Scorpions in der laufenden Saison 14 Siege in den bisherigen 17 Pflichtspielen errungen und damit punktgleich mit Tilburg die Spitzenposition eingenommen.
Auch wenn erst ein Drittel der Saison 18/19 gespielt ist, stellen die bisher erreichten 40 Punkte eine gute Ausgangsbasis für die anstehenden Begegnungen dar. 9 Punkte Vorsprung auf die Indians und die nächsten Verfolger, ist eine solide Grundlage für die nächsten Aufgaben.
Am kommenden Wochenende wird es allerdings ganz schwer für die äußerst heimstarken Scorpione (15 Siege in Folge in den letzten Pflichtspielen zu Hause), die dann in Tilburg gegen das punktgleiche Spitzenteam in den Niederlanden antreten müssen.
Für alle Eishockeyfans, die sich nicht auf den Weg nach Tilburg machen, bietet das ICE-House-Restaurant in Mellendorf am Freitag ab 19 Uhr die Spielübertragung im Fernsehen an.
Wer allerdings doch gerne nach Tilburg fahren möchte, muss sich schnellstens an Andre Arthur (0174-3086963) wenden, der noch einige Plätze im Fanbus frei hat.
  
    
Herner EV
Herner EV – Rostock Piranhas 2 : 5 (2:1,0:1,0:3)
(OLN)  Es war nicht das Wochenende des Herner EV. Während die Grün-Weiß-Roten am Freitagabend in Hamburg bei den Corodiles wenigstens noch einen Punkt ergattern konnten, folgte am Sonntagabend dann zuhause in der Hannibal-Arena eine bittere 2:5-Niederlage gegen dezimierte, aber aufopferungsvoll kämpfende Piranhas aus Rostock. Lediglich im ersten Abschnitt war das Team von Danny Albrecht einigermaßen in der Spur, führte auch verdient mit 2:1, vergaß dabei aber eine höhere Führung herauszuschießen. Ab dem zweiten Drittel agierte der HEV eher konfus und planlos, so dass die Gäste ihre Siegchancen witterten und auch nutzten. Bei den Grün-Weiß-Roten fehlte der gesperrte Kapitän Michel Ackers, zudem fielen kurzfristig Torhüter Michel Weidekamp und Verteidiger Tom Schmitz aus. Sie hatten sich am Samstag beim Training verletzt. Eine Begründung für die Heimniederlage war das sicherlich nicht, Danny Albrecht konnte dennoch 19 Spieler aufbieten, die Gäste lediglich 14.
Der Herner EV versuchte von Spielbeginn an Druck zu machen und konnte in der 7. Spielminute auch mit 1:0 in Führung gehen. Denis Fominych nutzte den Rebound, nachdem Nils Liesegang zuvor Maik Klingsporn mit einem guten Pass bedient hatte. Weitere HEV-Chancen folgten und die Grün-Weiß-Roten waren klar spielbestimmend. Die Gäste standen tief in der Abwehr und verließen sich auf ihre Konterstärke. In der 13. Minute ging die Taktik auf und Maurice Becker konnte zum 1:1 ausgleichen. Der HEV blieb trotzdem weiter im Angriff. Nils Liesegang und Maik Klingsporn hatten weitere gute Möglichkeiten und das 2:1 durch Lois Spitzner in der 19. Minute war folgerichtig. Nach guter Vorarbeit von Brad Snetsinger konnte der Torschütze den Puck zwischen den Schonern des Gästekeepers im gegnerischen Gehäuse versenken. Nach der ersten Pause verlor der HEV dann aber völlig den Faden. Die Gäste dagegen wurden stärker und offensiver. Zwar gab es weiterhin die ein oder andere Herner Chance, aber ein wirklicher Spielfluss bzw. ein durchdachter Spielaufbau kam auf Seiten der Gastgeber nicht mehr zustande. So war der 2:2-Ausgleich nicht mehr überraschend, wenn auch das Zustandekommen in der 40. Minute mehr als unglücklich war. Kurz nach der 2. Pause kam es noch schlimmer, denn die Gäste konnten in der 42. Minute sogar mit 3:2 in Führung gehen. Der HEV versuchte es nun mit der Brechstange, holte sich noch weitere Chancen heraus, aber zwingend war das Spiel des Albrecht-Teams weiterhin nicht. Im Gegenteil, am Ende machten die Piranhas den Deckel auf die Partie. Das 2:4 fiel in der 59. Minute und den Schlusspunkt setzten die Gäste 45 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Empty-Net-Goal. Sie hatten sich den Auswärtssieg redlich verdient.
Am kommenden Wochenende muss der Herner EV zuerst am Freitag bei den Saale Bulls Halle antreten (20 Uhr), am Sonntag kommen dann die TecArt BlackDragons aus Thüringen in die Herner Hannibal-Arena. Spielbeginn ist dann um 18:30 Uhr. Nach lediglich einem Punkt an diesem Wochenende müssen Siege her um in der Tabelle von Platz vier nicht weiter nach hinten zu rutschen. Auf Trainer Danny Albrecht wartet in dieser Woche also einige Arbeit.
  
    
Rostocker EC
Piranhas siegen mit sensationellem dritten Drittel
(OLN)  Nach dem 2:3 am Freitag gegen Duisburg gewann der Rostocker Eishockey-Club am Sonntag in Herne mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0).
„Zu Anfang hatten wir auch ein bisschen Pech mit einem Lattentreffer. Nachdem uns verdient das 1:1 gelang, nahmen wir uns eine kurze spielerische Auszeit, die der Gegner eiskalt mit zwei Treffern ausnutzte. Wir hörten aber nicht auf zu arbeiten, kamen noch mal ran. Leider hat es nicht mehr zum Ausgleich gereicht“, so Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, zum unglücklichen 2:3 am Freitag in der Oberliga Nord gegen die Füchse Duisburg.
Am Sonntag ging es erneut nur mit 12+2 Mann beim Herner EV weiter. Der REC triumphierte mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0)!
Den Gästen fehlten weiter der gesperrte Voronov (Strafe jetzt abgesessen) sowie die verletzten Urbisch, Kohl und Bezouska. Dennoch hatten sie ihren Anteil an einem offenen Spiel. Das 0:1 glich Becker aus (erstes Saisontor), doch Herne ging erneut in Führung. REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann zur ersten Pause: „Insgesamt ein ausgeglichenes Spiel. Ein 2:2 wäre durchaus leistungsgerecht gewesen.“
Im Mittelabschnitt überstanden die Gäste zunächst eine Unterzahl-Phase schadlos und egalisierten 16 Sekunden vor dem Ende, als Koopmann eine Unsicherheit des nicht immer souveränen Keepers der Herner nutzte. Weiemann: „Das 2:2 haben wir uns verdient, das hat aber viel Kraft gekostet. Ich hoffe, unser Mini-Kader kann auch im letzten Drittel dagegenhalten.“
Er konnte, drehte sogar noch mal so richtig auf und entschied den Durchgang 3:0 für sich – und siegte damit 5:2! „Vielleicht haben uns die Herner mit unserem kleinen Kader unterschätzt. Jan Dalgic und unsere Verteidiger haben einen tollen Job gemacht, alle anderen aber auch. Tolle Sache, es freut mich sehr für die Mannschaft“, so Dirk Weiemann.
  
    
EV Füssen
EVF verteidigt in furiosem Spiel Tabellenführung
(BYL)  Mit einem furiosen 7:4-Heimsieg gegen den EC Bad Kissingen hat der EV Füssen seine Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga eindrucksvoll verteidigt. Trainer Andreas Becherer brachte es nach dem Spiel auf den Punkt. „Das war ein perfekter Abend für uns“, sagte er: Und in der Tat: Von Anfang lief für den EVF alles nach Plan. Zwar erspielten sich die Gäste aus Unterfranken in den ersten Minuten ein leichtes optisches Übergewicht. Doch der EVF nutzte gleich sein erstes Überzahlspiel am Abend. Schon zehn Sekunden nachdem Gäste-Stürmer Anton Seewald auf der Strafbank Platz genommen hatte, stand es 1:0. Marc Besl hatte die vom Gäste-Schlussmann Benjamin Dirksen abprallende Scheibe unter die Latte gehämmert. Und es dauerte nicht mal zwei Minuten, da zappelte der Puck erneut im Kissinger Kasten. EVF-Kapitän Eric Nadeau war mit einem One-Timer aus zentraler Position erfolgreich.
In der Folge gestalteten die Wölfe das Spiel auch dank zweier Strafzeiten gegen Füssen sehr ausgeglichen. Die technisch beschlagene Offensive der Unterfranken brachte EVF-Torhüter Benedikt Hötzinger ein ums andere Mal in Bedrängnis. Als sich die meisten Zuschauer schon von ihren Plätzen in Richtung Drittelpause aufmachten, gelang Bad Kissingen dann doch noch der Anschlusstreffer. Tim Dreschmann verkürzte durch eine gekonnte Einzelleistung auf 1:2 – Zwölf Sekunden waren da noch auf der Uhr.
Auch im zweiten Abschnitt war die Begegnung auf technisch und spielerisch hohem Niveau. Die Schwarz-Gelben blieben im Verwerten ihrer Gelegenheiten an diesem Abend aber eiskalt. Markus Vaitl bediente den völlig frei vor dem Tor postierten Ron Newhook, der den Puck nur noch über die Linie drücken musste. 28 Minuten waren da gespielt. Allerdings dauerte es nur knapp drei Minuten, bis die Wölfe erneut zurückbissen. Mit einem mehrfach abgefälschten Schuss besorgten sie erneut den Anschlusstreffer. Anton Zimmer hieß der Torschütze (32. Minute). Doch danach begann der große Auftritt von Markus Vaitl. Auf engstem Raum schnappte er sich die Scheibe, tunnelte seinen Gegenspieler und hämmerte den Puck ins rechte obere Kreuzeck. Dabei war dem 33-Jährigen die Erleichterung sichtlich anzumerken, schließlich hatte er gerade seine mehrere Wochen dauernde Tor-Flaute besiegt. 37 Minuten waren da gespielt und mit diesem Zwischenstand von 4:2 sollte es auch in die Pause gehen.
Doch wer gedacht hatte, dieser Treffer sei eine Vorentscheidung, sah sich getäuscht. Das Spiel wogte auch im letzten Drittel hin und her. Spätestens nach dem 3:4-Anschlusstreffer von Christian Masel, der einen Abwehrschnitzer des EVF ausnutzte, war wieder alles offen. Aber mit einer großen Willensleistung und der tatkräftigen Unterstützung der 1122 Zuschauer hatten die Schwarz-Gelben auch auf diesen Treffer eine Antwort. Gerade als die Wölfe nach einem überstandenen Unterzahlspiel wieder komplett waren, mogelte Samuel Payeur Dirksen den Puck durch die Schoner. Dies veranlasste Kissingens Mikhail Nemirovsky zu einer Wut-Tirade auf dem Eis. Wild gestikulierend schimpfte der Deutsch-Russe vor sich hin. Adressaten waren der eigene Schlussmann und ein Verteidiger. Dies war aber erst der Auftakt zu einer wilden Schlussphase. Erst verwertete Kissingens Top-Spieler Anton Seewald einen Abpraller zum 4:5-Anschlusstreffer (47. Minute). Wogte das Spiel schon vorher hin und her, stand die Partie nun wahrlich Spitz auf Knopf. Insbesondere, als der Gäste-Schlussmann seinen Kasten nach 58 Minuten für einen sechsten Feldspieler räumte. Vincent Wiedemann behielt nach dem Bully aber die Übersicht und versenkte den Puck im verwaisten Kissinger Kasten. Das BLZ war aus dem Häuschen. Noch mehr als Thomas Böck nur weniger später die herausragende Füssener Leistung krönte und einen weiteren Treffer ins leere Kissinger Tor erzielte.
Nach dem Spiel feierten beide Fanlager Seite an Seite die Leistung der jungen Füssener Mannschaft. Die Anhänger der Unterfranken waren dafür extra in die Fankurve der Schwarz-Gelben gekommen.(sib)
Trainerstimmen: Michael Rosin (Bad Kissingen): „Füssen hat das heute souverän gemacht und verdient gewonnen. Wir haben zehn Minuten im ersten Drittel komplett gepennt und sind dem Anschlusstreffer dann das ganze Spiel über hinterher gelaufen. Zum Schluss müssen wird das mit sechs Feldspielern cleverer spielen.“
Andreas Becherer (EV Füssen): „Wir wussten dass die Kissinger Offensive nicht das ganze Spiel über zu kontrollieren sein wird, haben aber die Räume immer eng gemacht und so verdient gewonnen. Ich möchte aber noch was loswerden: Wenn ich mir das Gehampel eines gewissen Spielers so anschaue, möchte ich keinen einzigen meiner Spieler gegen diesen selbsternannten Superstar eintauschen.“
  
    
HC Landsberg Riverkings
Deutlicher Sieg im Heimspiel gegen Dorfen – knappe Niederlage in Erding – Ladies Night am 23.11.18
(BYL)  Zu Beginn des Wochenendes traten die Riverkings bei den Gladiators in Erding an. Trotz einer guten und kämpferischen Leistung verlor man dort mit 4:6. Im ersten Drittel konnten die Landsberger durch Tore von Dennis Sturm, Tyler Wiseman und Dennis Neal immer wieder in Führung gehen, allerdings folgten jeweils in Unterzahl die direkten Ausgleichstreffer Erdings. Mitte des zweiten Drittels kam es dann zu einer umstrittenen Matchstrafe gegen Landsbergs Importspieler Tyler Wiseman. Abseits des Spielgeschehens brachte er seinen Erdinger Gegenspieler zu Fall. Dieser stand direkt wieder auf und auch das Spiel lief zunächst ohne Unterbruch weiter. In der nächsten Unterbrechung des Spiels entschied allerdings der Schiedsrichter, nach einem Hinweis durch den Linienrichter und sehr zum Unmut und Unverständnis vieler, auf Matchstrafe wegen eines Stockstichs. Im Anschluss an die Strafe konnte Erding mit 5:3 in Führung gehen bevor Sven Gäbelein in der 44. Minute auf 5:4 verkürzen konnte. In der Folge erarbeiteten sich die Riverkings Chance um Chance, der Ausgleich wollte allerdings nicht mehr fallen. In der Schlussminute erzielte Erding den Siegtreffer auf das leere HCL Tor. 
Im sonntäglichen Heimspiel gegen Dorfen stand das Team von Trainer Randy Neal deshalb unter dem Druck des Siegen Müssens, wollte man den Anschluss an die oberen Tabellenregionen nicht verlieren. Diesem Druck hielten die Riverkings mit Bravour stand und gewannen das Match mit 8:4! Nach einem etwas glücklichen Führungstreffer Dorfens dominierte der HCL das Spiel nach belieben und konnte sich letztendlich mit 8:4 durchsetzen. Besonders in den ersten zwei Dritteln hatte Dorfen dem Angriffsdrang der Lechstädter nichts entgegenzusetzen. Auf Landsberger Seite trugen sich so nach und nach Dennis Sturm mit zwei Treffern, Dennis Neal, Thomas Fischer, Dejan Vogl, Jonas Schwarzfischer, Daniel Menge und Markus Kerber in die Torschützenliste ein. 840 Zuschauer feierten einen mehr als verdienten Sieg des HC Landsberg.
Am nächsten Freitag kommt es nun um 20 Uhr im heimischen Eistadion zum Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Bad Kissingen. Die Verantwortlichen haben sich dabei etwas ganz besonderes einfallen lassen: Jede zweite Dame erhält freien Eintritt. Zu zweit kommen lohnt sich also! Das Organisationsteam um Gabriele Schadel und Julia Kurz schenkt gratis Prosecco und Tee aus und es gibt jede Menge kleine Überraschungen von verschiedenen Sponsoren für alle Frauen! 
  
    
TEV Miesbach
TEV in Schweinfurt erfolgreich
(BYL)  Mit 3:1 (2:0,0:1,1:0) siegt der TEV am Sonntag beim Auswärtsspiel vor 600 Zuschauern in Schweinfurt. Es dauerte nur 5 Minuten im 1. Drittel bis das Team von Trainer Simon Steiner seine Busbeine gelockert hatte und im Spiel angekommen ist. Ab der 10ten Minute wurde der Druck belohnt durch ein Tor von Martin Zahora, der von Bohumil Slavicek stark freigespielt wurde und nur noch einschieben musste. Nur 4 Minuten später konnte Slavicek im Nachschuss das 2:0 erzielen, nachdem Torhüter Dürr den Schuss von Zahora nicht entscheidend klären konnte. Kurz vor Drittelende hatte Zahora noch eine Großchance zum 3:0, doch das hätte dann den Spielverlauf zu sehr auf den Kopf gestellt, den Schweinfurt präsentierte sich weitestgehend ebenbürtig, konnte jedoch Timon Ewert im Tor nicht überwinden, da er abermals eine starke Leistung zeigte. Im 2. Drittel agierte der TEV etwas defensiver und überließ Schweinfurt die Initiative, ohne zu sehr unter Druck zu geraten, da alle 3 Reihen taktisch diszipliniert agierten. Lediglich der Topscorer Josef Straka konnte mit einem Traumtor in Überzahl für die Hausherren im 2.Drittel verkürzen. Anfang des 3. Drittel erhielt Florian Feuerreiter eine 2+10 Strafminuten, was aber zu keinem Leistungsabfall führte, da bereits vorher Herden, Meineke und Höck rotierten und dann während der Strafzeit als Reihe 3 immer wieder für Entlastung sorgten. Das Spiel glich dem des 2. Drittels, Schweinfurt tonangebend aber nicht zwingend und auch der TEV mit guten Konterchancen. So hatte Bohumil Slavicek 4 Minuten vor Schluss bereits den Torhüter ausgespielt und seine Mitspieler den Torjubel auf den Lippen, doch er zögerte einen Moment zulange. Als die Hausherren dann den Torhüter durch einen 6ten Feldspieler ersetzten war es abermals Martin Zahora der mit einem Befreiungsschlag traf und die 3 Punkte sicherte. 
„ Schweinfurt war ebenbürtig und hätte aufgrund der heute gezeigten Leistung auch Punkte verdient, aber wir nehmen die Punkte natürlich gerne mit und ich bin stolz auf mein Team, da wir wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt haben“, bilanzierte Trainer Steiner.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks ringen den EHC Klostersee nieder - EisArena bebt bei 6:3 Heimsieg
(BYL)  Es war der absolute Wahnsinn was sich am Sonntag nach dem Schlusspfiff in der Passauer EisArena abspielte. 880 Zuschauer feierten den 6:3 Sieg der Passau Black Hawks ausgelassen und überschwänglich. Die Mannschaft wurde ausgiebig gefeiert und immer wieder wurden einzelne Spieler lautstark vor die Fankurve gerufen. Zuvor aber lieferten sich die Passau Black Hawks und der EHC Klostersee einen harten Kampf um die drei Punkte. Die Habichte wollten nach der Niederlage vom Freitag unbedingt wieder einen Sieg einfahren und standen dementsprechend unter Druck. Klostersee hat sein Spiel am Freitag souverän gewonnen und ging mit diesem positiven Schwung in das Spiel bei den Black Hawks. Im ersten Drittel taten sich die Dreiflüsse Städter schwer in ihr gewohntes Spiel zu finden. Klostersee war mit ihrem robusten Spiel auf den Körper daraus aus, dass Spiel zu „zerstören“ und den Spielfluss der Black Hawks so zu beeinflussen. Folglich gingen die Gäste fünf Minuten vor Ende des Drittels in Führung. Der Treffer der Gäste war dann auch das Signal für die Passau Black Hawks. Stefan Groß glich kurz vor der Drittelpause zum 1:1 aus. Im zweiten Drittel kamen die Passau Black Hawks dann besser ins Spiel. Innerhalb von zwei Minuten konnten die Black Hawks durch einen Doppelpack von Dominik Schindlbeck auf 3:1 erhöhen. Die Gäste steckten allerdings nicht auf und konnten mit dem Pausenschlag auf 3:2 verkürzen. So ging es mit viel Spannung und Emotionen in das Schlussdrittel. Dort verloren nicht die beiden Mannschaften, sondern das Schiedsrichtergespann komplett den Faden. Fast durchgängig mussten Spieler der beiden Mannschaften auf der Strafbank Platz nehmen. Und so war es wieder eine Unterzahlsituation welche die Passau Black Hawks auf die Siegerstraße führte. Petr Sulcik versenkte die kleine Hartgummischeibe im Alleingang im Tor des EHC. Eben jener Petr Sulcik vollendete nur 100 Sekunden später einen Doppelpass zur 5:2 Führung. Fünf Minuten vor Schluss keimte noch mal Hoffnung bei den Gästen auf, als Matthias Baumhackl in Überzahl auf 5:3 verkürzte. Doch mit viel Einsatz und Wille verteidigten die Passau Black Hawks die Führung. Das i-Tüpfelchen war dann noch der Treffer zum 6:3 durch Patrick Geiger in eigener Überzahl. Die Zuschauer erlebten einen spannenden und emotionalen Eishockey Abend in der Passauer EisArena – mit einem Spiel, in dem den Fans alles geboten wurde.
„Wir haben das ganze Wochenende nicht so gut gespielt wie wir es können und wie ich es mir vorgestellt habe. Insbesondere das erste Drittel war heute nicht gut. Dann haben wir die Tore zur richtigen Zeit erzielt. Das Schiedsrichtergespann machte beiden Teams das Leben heute sehr schwer. Die nächsten Spiele müssen wir uns wieder steigern und konsequent unseren Matchplan umsetzen.“ analysierte Trainer Christian Zessack das Wochenende seiner Mannschaft. EHC Trainer Dominik Quinlan war ebenfalls mit der Leistung der Schiedsrichter nicht zufrieden. „Heute hatte das Schiedsrichtergespann keinen guten Tag. Wir wollen uns da aber nicht rausreden. Im ersten Drittel haben wir gut gespielt, danach haben wir wieder einfache Fehler gemacht und die Tore bekommen. Gratulation an Passau zum verdienten Sieg.“
Den kommenden Freitag sollten sich alle Black Hawks Fans und Eissportbegeisterten Zuschauer ganz dick im Kalender anstreichen. Dann geht es um 20 Uhr in der Passauer EisArena gegen die Erding Gladiators. Ein Spiel in dem die Black Hawks alles geben werden um sich für die 6:1 Niederlage in Erding zu revanchieren. Tickets erhalten Sie bereits jetzt an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
EA Schongau
Nur ein Punkt für die Mammuts
(BYL)  Erding entscheidet die Verlängerung für sich und entführt zwei Punkte bei der EAS, die jedoch kämpferisch eine ansprechende Leistung bot und dreimal einen Rückstand wettmachte.
Nach 120 torlosen Minuten - ganze zwei Partien ohne Treffer – wäre fast noch ein weiteres Drittel hinzugekommen.
Erst in der 20. Minute brach EAS-Routinier Milan Kopecky den Fluch und glich in Überzahl die frühe Führung der Gäste aus 1 : 1.
Doch im Mittelabschnitt legten die Gäste erneut vor und führten nach 40 Minuten mit 1 : 2 .
Der Schlussabschnitt war jedoch das Drittel der Mammuts. Erneut Milan Kopecky erzielte in der 44. Minute den Ausgleich . Was jedoch den Unterschied machte – und in der Liga macht. Schongau hat eine gute Chance auf das 3. Tor, der Puck geht jedoch knapp am Tor vorbei den Konter verwandeln die Gäste zur erneuten Führung – 2 : 3.
Doch diesmal hatte auch die EAS etwas Glück auf ihrer Seite – in der 52. Minute kann TSV Schlussmann Steinmann einen Schuß zwar abwehren , jedoch nicht unter Kontrolle bringen, so dass Sebastian Schattmaier die Scheibe noch über die Linie drücken kann – 3 : 3.
Kurz vor Spielende hatte die EAS durchaus noch Chancen auf den Sieg – doch es ging in die Verlängerung - und da konnten sich die routinierteren Gäste in der 63. Minute den zweiten Punkt sichern.
  
    
ERSC Amberg
ERSC gewinnt auch in Freising
(BLL)  Die Amberger setzen sich gegen Freising mit 7:3 durch. Vor allem Köbele und Vlach machten dabei auf sich aufmerksam.
Der ERSC Amberg lässt derzeit in der Eishockey-Landesliga nichts anbrennen. Nach dem 5:4-Sieg im Freitagabendspiel gegen den ESC Hassfurt nahmen die Wild Lions am Sonntagabend auch die Hürde in Freising und legten den Grundstein zum 7:3-Erfolg sogar in Unterzahl. Damit hat die Truppe von Trainer Dirk Salinger acht ihrer neun bisherigen Begegnungen gewonnen, die letzten sechs davon sogar am Stück.
Punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Haßfurt stehen die Amberger nun mit 24 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Landesliga Gruppe 1. Allerdings haben die Wild Lions im Vergleich zum Tabellenführer noch drei Spiele weniger auf ihrem Konto. Somit hat der ERSC beste Voraussetzungen, das Ziel der Hauptrunde zu erreichen.
In der Freisinger Weihenstephan-Arena sahen die Zuschauer über knapp zwei Drittel lang ein weitgehend ausgeglichenes Spiel mit viel Tempo. Vor allem die Gastgeber zeigten hohe Laufbereitschaft, spielerisch hatte allerdings der ERSC mehr anzubieten.
Eine gewisse Fahrlässigkeit schlich sich dennoch hin und wieder bei den Löwen ein. So ging Freising durch seinen Torjäger Martin Dürr mit 1:0 in Führung und ließ Luca Feitl im Amberger Tor keine Abwehrmöglichkeit. Felix Köbele konnte das Resultat bei einem Powerplay aber zeitnah egalisieren und der Lions-Topscorer schoss sein Team in der Schlussminute des ersten Drittels auch erstmals in Front.
Offensichtlich konzentrierter kamen die Black Bears aus den Kabinen und erneut war es Dürr, der sich für den 2:2-Ausgleich verantwortlich zeichnete. Amberg kam nun in Schwierigkeiten, vor allem, weil es Strafzeiten kurz hintereinander gegen die Löwen gab. Manuel Kühnl brachte so die Gastgeber erneut in Führung.
Dem ERSC drohte weiteres Ungemach, weil Andi Hampl gleich für vier Minuten auf die Strafbank musste. Im Nachhinein sollte dies aber eine ganz wichtige und vorentscheidende Phase für die Wild Lions werden, denn Daniel Vlach traf in dieser Unterzahl gleich doppelt. Beim 3:4 hielt der 24-Jährige einfach drauf und schoss SE-Torhüter Manuel Hanisch die Scheibe quasi durch die Hosenträger. Das konnte man durchaus als den mentalen Knackpunkt bezeichnen.
Im Schlussabschnitt hatte der ERSC einen Einstieg nach Maß, denn bereits nach 27 Sekunden netzte Verteidiger Kevin Schmitt zum 3:5 ein. Damit war im Prinzip die Messe gelesen, denn Amberg war nun deutlich überlegen und hielt den Gegner routiniert auf Distanz. Hampl und Thomas Schreier bauten bis zum Ende den Vorsprung noch auf 3:7 aus.
Am Ende war es eine insgesamt überzeugende Mannschaftsleistung, bei der sich vor allem die beiden Außenstürmer Köbele und Vlach mit jeweils fünf Scorerpunkten besonders in den Vordergrund spielten.
Am kommenden Freitagabend trifft die Mannschaft von Coach Salinger im Heimspiel auf den nächsten schweren Gegner, denn dann gastiert der EC Pfaffenhofen in Amberg. Dieser steht aktuell mit 18 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Allerdings haben die Pfaffenhofener auch erst acht Spiele, von denen sie sechs für sich entschieden, auf ihrem Konto.
Am kommenden Sonntag wartet dann eine zumindest mit Blick auf die Tabellenkonstellation vermeintlich lösbare Aufgabe auf die Amberger Wild Lions. Das ERSC-Team reist dann zum Auswärtsspiel zum ESC Vilshofen, der aktuell mit zehn Punkten auf dem neunten Rang der Landesliga liegt. Vilshofen spielte allerdings auch erst sieben Partien, von denen der ESC drei für sich entschied.
  
    
SC Forst
Am Ende kein Glück für SC Forst - Nature Boyz unterliegen Fürstenfeldbruck
(BLL)  Es hätte noch ein erfolgreicher Abend für den SC Forst werden können, doch zum Ende des Spieles fehlte das Glück, um einen oder mehrere Punkte zu erringen. Nach 60 Minuten stand eine 4:5 (0:1, 1:3, 3:1)-Niederlage gegen die Crusaders auf der Stadionuhr.
Das Spiel verlief im ersten Durchgang recht ausgeglichen, Chancen wurden fast keine herausgespielt. Die erste richtige Möglichkeit nutzten die Gäste in der 7. Spielminute zur 0:1-Führung. Ausgerechnet die erste Hinausstellung eines Forster Spielers sorgte für die Unterzahlsituation und deren Folge. Jetzt gelang den Gästen etwas mehr im Spielaufbau, ein optisches Übergewicht war zu erkennen. Die Einheimischen versuchten ebenfalls, ihr Spiel aufzuziehen, im ersten Durchgang jedoch erfolglos, denn mit 0:1 ging es zum Pausentee.
Der zweite Durchgang verlief wesentlich torreicher, wobei die Gäste erfolgreicher agierten. In der 24. Spielminute erhöhten sie auf 0:2, in der 27. Spielminute gar die 0:3-Führung. Die Gastgeber steckten nicht auf und konnten nach einer schönen Kombination in der 30. Spielminute durch Daniel Anderl auf 1:3 verkürzen. Er brauchte die scharfe Hereingabe von Bastian Grundner nur noch über die Linie drücken. Dieses Anschlußtor wirkte etwas befreiender, jetzt waren die Mannschaften gleichwertig. Die kalte Dusche erfolgte jedoch in der 37. Minute, denn wieder waren die Crusaders erfolgreich, denn sie erhöhten auf 1:4.
Mit dem Willen, das Resultat zu verbessern, kamen die Mannen um Co-Trainer Max Bergmann aus der Kabine. Plötzlich konnte eine Überlegenheit erspielt werden, die sich jetzt auch in Toren zeigte. In der 46. Minute belohnte Mannfred Guggemos die Mannschaft mit seinem Treffer zum 2:4 die Angriffsbemühungen seines Teams. Als dann in der 49. Spielminute Andreas Krönauer auf 3:4 in Überzahl traf, schöpfte das Team wieder Hoffnung. In der 51. Spielminute hieß es 4:4, denn Bastian Grundner hatte den Ausgleich auf Zuspiel von Manuel Weninger erzielt.  Jetzt waren die Gastgeber am Drücker, sie wollten den Führungstreffer unbedingt erzielen. Zwei Alleingänge boten sich, doch die jeweiligen Akteure scheiterten freistehend vor dem Brucker Torhüter.  In der Schlußoffensive dann doppeltes Pech für die Hausherren. Der Angriff wurde von den Crusaders gestoppt und diese starteten einen Konter. Ein Forster Verteidiger kam ins Stolpern, somit war nur ein Verteidiger zur Stelle, um die beiden Angreifer zu stoppen. Diese ließen sich die Chance nicht entgehen und schlossen unhaltbar für Scholz 17 Sekunden vor Ende zum 4:5 ab.
  
    
SE Freising
Black Bears verlieren gegen ganz starke „Wild Lions“ 3:7 - Freising kassiert in Überzahl zwei Tore
(BLL)  Mit dem ERSC Amberg, aktuell in der Eishockey-Landesliga nur auf Grund der weniger absolvierten Spiele punktgleich Tabellenzweiter mit Spitzenreiter Haßfurt, präsentierte sich in der Weihenstephan Arena das bislang technisch spielstärkste Team. Ohne jede Hektik auch in Unterzahl, dazu ohne Fouls und mit einer Vielzahl an technisch äußerst versierten Spielern ausgestattet gewannen die „Wild Lions“ verdient mit 7:3. Freising wurde deutlich die Grenzen aufgezeigt, speziell beim eigenen Überzahlspiel.
Durch die exzellenten Ergebnisse der Amberger, vor allem den Sieg über den direkten Mitbewerber Haßfurt um Rang 1, waren die Freisinger gewarnt. Beide Teams begannen vorsichtig aus einer sicheren Abwehr. Die ersten echten Chancen gehörten den Gastgebern durch Christian Birk und Martin Dürr, doch noch hielt Gäste-Goalie Feitl sicher. Auch Manuel Hanisch, sein Pendant auf Freisinger Seite, hielt seinen Kasten zunächst mit bravourösen Aktionen sauber, warf sich ein ums andere Mal mit dem ganzen Körper den Amberger Stürmern entgegen. Einmal übertrieb er es, verhinderte aber mit seinem Einsatz ein Tor. Er erhielt zwar eine Zwei-Minuten-Strafe, zur Überraschung Aller jedoch keinen Penalty gegen sich, so blieb es weiter torlos. In der 9. Minute dann aus heiterem Himmel das 1:0 für Freising, Dürr schob die Scheibe halbherzig in Richtung Tor, die begann plötzlich zu hoppeln und hüpfen und sprang quasi in Zeitlupe über die Kelle von Feitl. Dieser Treffer gab Freising Auftrieb, jetzt wurde schnell kombiniert. Leider hatte weder Felix Kammermeier, der von Johannes Weyer bedient wurde, noch Weyer selbst, den André Oesterreich in Szene gesetzt hatte, Glück beim Abschluss. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr zeigten die Amberger, welch‘ technisch starke Spieler sie haben. Auch ohne Überzahl zogen sie mehrfach Powerplays auf, die die Freisinger nur mit viel Einsatz ohne Gegentreffer überstanden. In der 13. Minute dann der Ausgleich in Überzahl und 30 Sekunden vor der Pausen-Hupe das 1:2, beide Treffer durch den überragenden Mann auf dem Eis: Felix Köbele. Er war an jeder gefährlichen Amberger Situation beteiligt.
Im zweiten Drittel wollten die Bears zeigen, dass sie auch mit den starken Teams der Liga mithalten können. In der 23. Minute der Ausgleich durch Martin Dürr, sein Schlagschuss von der blauen Line krachte mit so unglaublicher Wucht ins obere Dreieck, dass man nur froh sein kann über die Seemänner bei den Freisinger Betreuern, die in der Lage sind, Netze perfekt zu knoten. Jetzt war es ein klasse Eishockey-Spiel, beide Teams absolut fair und mit dem Willen Tore zu schießen. Das gelang dann Manuel Kühnl auf Vorlage von Pavel Hanke – Freising führte nicht unverdient 3:2. Kurz danach eine 2+2-Strafe gegen den Amberger Hampl, die Bears also vier Minuten in Überzahl. Doch anstelle das Ergebnis auszubauen, gelang nicht nur fast keine Torchance, die Gastgeber kassierten sogar zwei Tor. Der vierte Treffer für Amberg fast die Kopie des ersten Tores für Freising, ein harmloses Schüsschen von der Mittellinie hüpfte über Hanischs Schläger ins Tor. Das war der Knackpunkt des Spiels.
Im letzten Spielabschnitt spielte nur noch Amberg, angetrieben von Köbele, der das Eis fast nicht mehr verließ, kombinierten die Oberpfälzer nach Belieben und zeigten ein wirklich sehenswertes Power-Eishockey. Die Tore fielen in der 41., 47. und 59. Minute, Freising hatte eigentlich fast keine Torchance mehr. Wenigstens überstanden sie eine weitere 2+2-Strafe für einen Amberger ohne Gegentreffer.
Nun liegt alle Konzentration auf dem Derby gegen Moosburg am kommenden Freitag (20.15 Uhr).
  
    
ESC Kempten
Spannender als der Sonntags-Krimi - Sharks siegen nach Penalty-Schießen 4:3
(BLL)  Das Spitzenspiel der Landesliga versprach von Anfang an das, was man sich darunter vorstellen kann. Rassige Zweikämpfe, Spannung pur, überragende Torhüter, gute Schiedsrichter und ein Heimpublikum das von der 57. bis zur 65. Spielminute komplett stehend die Sharks nach vorne trieb.
Doch der Reihe nach.
Beide Mannschaften begannen zurückhaltend. Niemand wollte den ersten Fehler begehen, um dadurch der anderen Mannschaft einen Vorteil zu verschaffen. Den ersten Fehler beging das Heimteam in eigener Überzahl, der bereits im Angriffsdrittel begann und sich bis hinter das eigene Tor fortsetzte. Die Burgauer nutzten diesen eiskalt aus und gingen mit 0:1 in Führung. Man merkte den Gästen schnell an, dass sie als einziges Team in der Landesliga mit wesentlich mehr als mit zwei Kontingentspielern zu Gange waren. Diese Abgeklärtheit nutzten die Gäste in der 10. Spielminute abermals aus, als sie einen Wechselfehler der Kemptener sofort bestraften. Die Sharks dominierten diesen Abschnitt und hatten viele sehr gute Möglichkeiten. Die Burgauer waren dagegen bei jedem Tempogegenstoß brandgefährlich.
Das zweite Drittel begann so, wie das erste endete. Schnelle Spielzüge, riesen Chancen für die Sharks, aber das Tor schoss abermals Burgau. Das 0:3 fiel in Überzahl der Gäste im Nachschuss. Kurze Zeit war nun etwas die Luft aus dem Spiel. Die Kemptener besannen sich aber und kämpften ab diesem Zeitpunkt noch mehr. Dafür wurden sie in der 28. Spielminute endlich belohnt. Adrian Kastel-Dahl konnte den überragenden Gästekeeper zum Anschlusstreffer 1:3 überwinden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt witterten alle im Stadion wieder Morgenluft und die Kemptener bliesen zur Offensive. Weitere hochkarätige Chancen konnten jedoch bis zum Drittelende nicht genutzt werden. Auf Kemptener Seite war abermals Fabian Schütze der Fels in der Brandung.
Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Seiten Chancen das Spiel auszugleichen, bzw. zu entscheiden. Beide Torhüter hatten da allerdings etwas dagegen.
So ging es beim Spielstand von 1:3 in das letzte Drittel.
Weitere Großchancen, wie zum Beispiel ein Solo von Patrick Weigant über die ganze Spielfläche konnten allerdings nicht verwertet werden. Dafür hatte man Glück, dass die Gäste bei einem 5:3 Überzahlspiel den Sack nicht zumachen konnten. In der 56. Spielminute konnte dann der Kemptener Spieler des Tages Alexander von Sigriz, nach Fehler in der Burgauer Hintermannschaft den 2:3 Anschlusstreffer markieren. Nun rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Burgauer Tor. In der 58. Spielminute konnte dann Patrick Weigant nach tollem Zuspiel von Adrian Kastel-Dahl den vielumjubelten 3:3 Ausgleich erzielen. Überhaupt war der junge Schwede an allen drei Treffern beteiligt.
Ab diesem Zeitpunkt hielt es alle Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen. Die Spannung war im ganzen Stadion zu spüren. Angefeuert von den Fans ging es in der Verlängerung hin und her, wobei hier die besseren Chancen die Eisbären aus Burgau hatten.
Auch hier fiel jedoch keine Entscheidung. Fabian Schütze hielt einfach alles.
Das Penaltyschiessen und damit auch etwas das Glück musste dieses Spiel entscheiden, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.
Die ersten vier Penaltys waren definitiv auf einem höheren Niveau, als das der Landesliga. Den jeweils dritten Penalty konnten die Torhüter parieren. Somit musste es auch hier in die Verlängerung gehen. Dies sollte diesmal ausnahmsweise schnell gehen. Fabian Schütze parierte den Penalty von Zachar und Patrick Weigant traf zum vielumjubelten 4:3 Sieg für die Heimmannschaft.
Beide Trainer waren sich auf der anschließenden Pressekonferenz einig, dass dies Werbung für den Eishockeysport war. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, da bei den Kemptenern fünf Stammspieler verletzt fehlten und zwei weitere trotz größeren Verletzungen ins Spiel gingen.
  
    
EC Pfaffenhofen
IceHogs und das Problem mit der Konstanz - ECP müht sich zu einem 4:3 nach Penaltyschießen gegen Vilshofen
(BLL)  Die Mannschaft des EC Pfaffenhofen bringt sowohl die Verantwortlichen als auch die Fans immer wieder ins Grübeln. Nach dem glanzvollen Auftritt gegen den damaligen Spitzenreiter ESC Haßfurt vor Wochenfrist boten die IceHogs am Freitag wieder ein Kontrastprogramm  und mühten sich zu einem 4:3 (2:0; 1:1; 0:2; 1:0) Erfolg nach Penaltyschießen. gegen den ESC Vilshofen.
Viel ärgerlicher als der unnötige Punktverlust – immerhin lag man mit 3:1 vorne – ist dabei die Tatsache, dass  es die Pfaffenhofener offenbar nicht schaffen, einmal über mehrere Spiele hinweg ihr eigentlich vorhandenes Potential abzurufen. Von einem „Kopfproblem“  war an diesem Abend deshalb öfters die Rede. Ganz offensichtlich wird dies bei Gegnern, die man in dieser Saison schon bezwungen und dabei klar beherrscht hatte. Wie schon gegen Freising, war dies nun auch gegen Vilshofen der Fall. 11:0 hatte man die Niederbayern in der Vorbereitung abgefertigt, doch da fehlten etliche Leistungsträger. Jetzt stand eine ganz andere Gästemannschaft auf dem Eis, dennoch galten die Gastgeber als klarer Favorit. Doch anders als gegen Haßfurt, ließen die Pfaffenhofener dieses Mal ihre Tugenden wie Geradlinigkeit und Effektivität fast gänzlich vermissen und verstrickten sich immer in Einzelaktionen. Damit beraubte sich die junge ECP-Truppe ihres wohl größten Vorteils gegenüber dem Gegner, nämlich ihrer Schnelligkeit. So hatten  die genau wie Freising mit vielen Routiniers gespickten Vilshofener immer wieder Gelegenheit, rechtzeitig dazwischen zu gehen und zu klären. Hinzu kam, dass man ihnen auch zu viel Raum ließ, den sie dann geschickt nutzten. Trotzdem schien die Partie zunächst in die aus ECP-Sicht richtige Richtung zu laufen, denn Robert Gebhardt  (11.) und Dominik Thebing (16.) schossen bis zur ersten Pause eine solide 2:0 Führung heraus, obwohl die Hausherren auch da schon alles andere als überzeugend auftraten. Da aber auch  von Vilshofen bis zu diesem Zeitpunkt wenig Gefahr ausging, hatten die IceHogs die Partie ganz gut im Griff. Doch nach dem Wechsel trauten sich die Gäste, die bald schon merkten, dass sich bei den Gastgebern ein gewisser Schlendrian breit gemacht hatte, mehr zu und kamen prompt durch Benjamin Franz zum Anschluss (25.), als die ECP-Abwehr die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone brachte. Zwar stellte Jakub Felsöci noch im zweiten Drittel den alten Abstand wieder her (31.), doch die Partie war nun längst ausgeglichen. Und als die Gäste  in der 47. Minute durch Matthias Zillinger in Überzahl verkürzen  und nur eine Minute später durch Joachim Neupert, der Torhüter Patrick Weiner überraschte, gar ausgleichen konnten, stand die Partie endgültig auf Messers Schneide. Nachdem die IceHogs dann kurz vor dem Ende eine Überzahlmöglichkeit ungenutzt ließen, hatte sich Vilshofen bereits einen Punkt redlich verdient. Und der zweite lag zum Greifen nahe, als die Hausherren in der Overtime eine zweiminütige Unterzahl überstehen mussten, dies aber relativ problemlos schafften. Somit ging es ins Penaltyschießen, in dem erst der 18. Versuch die Entscheidung brachte. Vilshofens Milan Blaha scheiterte an Patrick Weiner, nachdem zuvor Robert Neubauer gegen Vinzenz Hähnel getroffen hatte und somit den IceHogs den Zusatzpunkt sicherte. 
  
    
Wanderers Germering
Feilmeier-Team durchlebt erste Negativserie - Zweite Niederlage im dritten Ligaspiel
(BBZL)  Doch eher ernüchternd ist die Bilanz der Wanderers Germering nach den ersten drei Spielen in der Bezirksliga. Nach dem knappen Heimerfolg Ende Oktober gegen die SG Bayersoien / Peiting zum Ligaauftakt folgte eine 3:6 Niederlage bei der SG Schliersee / Miesbach. Ähnlich erfolglos erging es den Germeringern am vergangenen Wochenende in Mittenwald. Mit nahezu komplettem Kader fanden die Schwarz-Gelben nicht wirklich ins Spiel und verloren das erste Drittel verdient mit 0:3. Besser wurde es im zweiten Spielabschnitt. Lange torlos entschieden die Hausherren das Spiel mit zwei Treffern kurz vor dem zweiten Pausentee. Die Münchner Vorstädter agierten viel zu harmlos und hatten Schwierigkeiten überhaupt vor das gegnerische Tor zu kommen. Im letzten Drittel zeigte der EVG eine Reaktion und war letztlich doch noch dreimal erfolgreich, am 3:7 Endstand änderte das jedoch nichts mehr. Ein großer Dank gilt den ca. 20 Germeringer Fans, die es sich trotz dem negativen Spielverlauf nicht nehmen ließen, das Team mit Trommeln und Fahnen unermüdlich anzufeuern.
Am kommenden Freitag steigt nach nun fast einem Monat warten das nächste Heimspiel im Germeringer Polariom. Gegner ist die zweite Garde der EA Schongau, die nach vier Pflichtspielen eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen haben. Zwei Siege stehen zwei Niederlagen gegenüber. Am vergangenen Freitag feierte man vor heimischen Publikum eine 6:3 Erfolg gegen die SG Schliersee / Miesbach. Mit nun sechs Punkten auf dem Konto ist für die Mannschaft von Trainer Andreas Leschinger nach oben alles möglich, doch auch der Tabellenkeller ist nicht außer Acht zu lassen. Eine alles andere als leichte Aufgabe für das Feilmeier-Team, um wieder in die Spur zu finden. Neben vielen Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs, findet man bei den Mammuts auch erfahrene Spieler, die in der vergangenen Spielzeit noch in der Bayernliga aktiv waren. Markus Waldvogel, Thomas Halmbacher und Bastian Klein streiften im Vorjahr noch das Trikot der ersten Mannschaft über.
Für die Mannschaft um Wanderers Kapitän Quirin Reichel geht es in der laufenden Trainingswoche darum, die vergangenen beiden Negativerlebnisse aufzuarbeiten und aus den Köpfen zu kriegen. Es ist noch lange nicht aller Tage Abend und der Zug an die Tabellenspitze abgefahren. Man muss als junges Team reifer mit manchen Spielsituationen umgehen und die Disziplin nicht für Motivation, Engagement und Spielwitz schleifen lassen. So schadet man sich nur selbst.
  
     
EC Eppelheim
Eisbären schlagen Hornets deutlich
(RLSW)  Unter den Augen von über 200 Zuschauern, darunter Rückkehrer Tim Brenner, schlugen die Eisbären die Zweibrücker Hornets durch Tore von Marco Haas (2), Eric Artman, Cedric Striepeke, Manuel Pfenning, Dominik Deuring und Roman Gottschalk verdient mit 7:3.
Die Eisbären wollten dieses Spiel nach der gestrigen Niederlage unbedingt gewinnen, doch zunächst gab es eine kalte Dusche. Der erste Schuss der Hornets führte früh zum Rückstand (3.). Trotz des Rückschlages zogen die Eisbären ein über weite Strecken gutes Kombinationsspiel auf und setzen die Hornets stets unter Druck. Zunächst gelang Artman der längst überfällige Ausgleich (11.), ehe Haas (17.) und Striepeke (20.) jeweils im Powerplay das Ergebnis zu Gunsten der Eisbären drehten.
Zu Beginn des Mittelabschnitts waren es wiederrum die Hornets die zunächst erfolgreich waren und den Anschlusstreffer markierten (24.). Erneut ließen sich die Eisbären jedoch nicht verunsichern und Haas lies seinen zweiten Treffer zum 4:2 (28.) folgen. Die Eisbären zeigten sich in der Folge offensiv bestens aufgelegt, ließen dabei jedoch zahlreiche hochkarätige Chancen aus. Zweibrücken konnte sich nur selten mit, dann aber gefährlichen Entlastungsangriffen zeigen, fanden aber in Jeromy Semtner ihren Meister, so dass es mit der 2-Tore-Führung in die zweite Pause ging.
Hatten die Eisbären im ersten Abschnitt noch die Gunst des Schiedsrichtergespannes vermeintlich auf ihrer Seite, sollte sich das Blatt nun drehen. Drei aufeinanderfolgende, teils harte Entscheidungen brachte die Hornets wieder ins Spiel und in der 50. Minute zum Anschlusstreffer. Doch auch hier fanden die Eisbären erneut die richtige Antwort, Pfenning zog in Überzahl ab, 5:3 (53.). Zwei weitere Powerplaysituationen blieben jedoch ungenutzt, so dass die Hornets die Chance bekommen sollten, eine Schlussoffensive zu starten. Wäre da nicht Deuring, der zwei Minuten vor Ende bereits alle Träume der Hornets mit seinem Treffer zum 6:3 begraben konnte. Den Schlusspunkt setze allerdings Gottschalk, der von Michael Dorfner auf die Reise geschickt wurde, jedoch regelwidrig am Torschuss gehindert wurde. Somit durfte er mit einem Penaltyschuss erneut antreten und vollendete sicher zum 7:3 Endstand (60.).
Ein weiterer Grund zur Freude gab es zudem für die zahlreichen Fans. Denn mit Tim Brenner verlässt ein weiterer Ex-Eisbär das Team der Baden Rhinos. Er kehrt mit sofortiger Wirkung zu den Eisbären zurück und wird voraussichtlich ab 1.12. wieder für den ECE spielberechtigt sein. Herzlich Willkommen zurück.
  
    
TSG Reutlingen
1.CfR Pforzheim - TSG Reutlingen Black Eagles 7:1 (3:0;3:0;1:1)
(LLBW)  Auch nach dem vierten Spieltag bleiben die Black Eagles der TSG Reutlingen ohne. In der Eishockey Landesliga. Am Sonntag Unterlagen die Black Eagles mit 7:1 beim ersten CFR Pforzheim. Bedingt durch einige Ausfälle waren die Black Eagles nur in der Lage mit zwei Blöcken zu agieren. Gegen eine spielerisch und stocktechnisch sichere Mannschaft aus Pforzheim war das zu wenig. Die Kräfte und Schnelligkeit reichten dabei erneut nicht aus, um das eigene System konsequent durchzuhalten. Die Gastgeber nutzten zudem die sich Ihnen bietenden Überzahl Möglichkeiten konsequent aus. Vier der insgesamt sieben Treffer erzielt die Goldstädter in Überzahl. Spielbestimmende Akteur auf Seiten des 1.CfR war dabei sicherlich Steffen Bischoff mit fünf Treffern am Abend. Die Black Eagles waren nicht in der Lage Pforzheims stärksten Spieler abzudecken. Dieser nutzte die sich ihm bietenden Chancen mit platzierten Schüssen gekonnt aus. In der 52. Minute kamen die Black Eagles durch Maximillian Enz zum zwischenzeitlichen Ehrentreffer zum 6:1. Black Eagles stehen zusammen mit dem Stuttgarter EC 1b weiterhin mit null Punkten am Tabellenende. Nach dem Rückzug des FSV Schwenningen aus der Liga sind die Black Black Eagles am kommenden Wochenende spielfrei. Damit stehen dem Team volle zwei Wochen für intensives Training zur Verfügung, um von der Schnelligkeit und Stock Sicherheit möglichst schnell an die Liga Konkurrenz wieder anzuschließen. Am 1.12.2018 sind die Black Eagles beim EKU Mannheim 1B zu Gast. Die Badener stehen in der Tabellenmitte, setzten aber zuletzt zwei ausländische Akteure aus der ersten Mannschaft ein und gewannen so überraschend gegen die Eisbären Balingen. Was die Black Eagles in Mannheim erwartet, bleibt also abzuwarten.
  
    
Herforder EV
Die Siegesserie hält – Ice Dragons gewinnen auch in Dinslaken!
(RLW)  Für den siebten Sieg in Folge mussten die Ice Dragons am Sonntagabend richtig hart arbeiten. Wie erwartet boten die Dinslakener Kobras dem Team von Jeff Job einen großen Kampf, den die Ice Dragons erst im letzten Drittel für sich entscheiden konnten. Bis dahin lagen sie bereits mit 3:1 hinten, bewiesen aber große Moral und sorgten mit 4 Toren in den letzten 10 Minuten am Ende für einen 3:5 Auswärtssieg!
Das erste Drittel gehörte optisch ganz klar den Gastgebern. Während die Ice Dragons Schwierigkeiten hatten, zu ihrem Spiel zu finden, agierten die Dinslakener Kobras aus einer gut organisierten Defensive heraus, sorgten mit schnellen Angriffen immer wieder Gefahr für das von Kieren Vogel gehütete Tor. Einer dieser Angriffe sorgte dann in der 8. Minute auch für das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0: Über Pascal Behlau und Marvin Linse kam die Scheibe zu Joey Menzel, der kurz hinter der blauen Linie abzog und den Puck im Winkel versenkte. Die Ice Dragons mühten sich sichtlich, die gut gestaffelte Abwehr der Kobras zu überwinden, rannten sich aber immer wieder fest, während die Kobras geduldig auf Ihre Chancen warteten und sie auch bekamen. Doch Kieren Vogel war auf dem Posten, konnte die hochkarätigen Torchancen der Gastgeber vereiteln. Da es spielerisch nicht so wirklich funktionieren wollte, war es dann der pure Wille, der den Ice Dragons kurz vor Schluss des ersten Drittels den Ausgleich bescherte: Nach einem Schuss von Florian Kiel konnte Dennis Kohl im Dinslakener Tor nur prallen lassen, Fabian Staudt ließ sich auch von 2 Dinslakener Verteidigern nicht vor dem Tor weg drängen und vollendete aus kürzester Distanz zum 1:1 Pausenstand.
Die erste Chance des 2. Drittels hatten noch die Gastgeber durch Pascal Behlau, dann aber fand das Team von Jeff Job immer besser ins Spiel, einzig die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.  Die Gastgeber hingegen hatten diese Konsequenz! In Überzahl hatten sie in der 27. Minute im Drittel der Ice Dragons das Bully gewonnen, mit 2 schnellen Pässen Pascal Behlau in Position gebracht und der zog unhaltbar für Kieren Vogel zum 2:1 ab. Die Ice Dragons hatten direkt im Anschluss selbst eine Überzahlgelegenheit, konnten in dieser aber nicht überzeugen. Und mussten erneut in Unterzahl ran. Auch dieses Mal wurde es brandgefährlich vor Kieren Vogel, doch der Herforder Schlussmann und seine Vorderleute verhinderten einen weiteren Gegentreffer. Das überstandene Unterzahlspiel schien den Ice Dragons auftrieb gegeben zu haben, sie erzeugten nun immer mehr Druck auf das Tor von Dennis Kohl. Selbst in der dritten Unterzahl im zweiten Drittel waren es dann die Ice Dragons, die die Torchancen hatten, doch sie konnten noch kein Kapital draus schlagen. So ging es mit 2:1 in die zweite Pause.
Das letzte Drittel startete mit einem weiteren Nackenschlag für die Ice Dragons. Nachdem gleich zu Beginn Dennis Kohl mehrere 100%ige Torchancen der Ice Dragons vereiteln konnte, war es die erste gefährliche Szene der Kobras, die für das 3:1 sorgte: Benedikt Hüsken kam in der 44. Minute frei vor Kieren Vogel zum Schuss, der konnte nur prallen lassen, den Nachschuss versenkte Joey Menzel humorlos zum 3:1. Doch dieser Treffer weckte die Ice Dragons wohl nun endgültig auf. Sie setzten sich immer wieder im Drittel der Kobras fest, schossen aus allen Lagen, hofften auf Abpraller. Und auch wenn es bis zur 50. Minute dauerte, sie hatten damit Erfolg. Nach einem Schuss von Jan-Niklas Linnenbrügger war es erneut Fabian Staudt, der richtig stand und auf 3:2 verkürzte. Während die Kobras sich noch über den Gegentreffer ärgerten, setzten die Ice Dragons sofort nach, nutzten gleich den nächsten Angriff zum Ausgleich. Wieder war es ein Abpraller, der dieses Mal direkt auf die Kelle von Killian Hutt kam, der zum 3:3 einschoss. Kobra-Coach Milan Vanek nahm sofort eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen. Doch diese Maßnahme zeigte wohl nicht die gewünschte Wirkung. Die Ice Dragons hielten nun den Druck aufrecht, versuchten die gefährlichen Konter der Kobras im Ansatz zu unterbinden. Und sie wurden belohnt! In der 59. Minute war es erneut, wie könnte es auch anders sein, ein Abpraller, der zur erstmaligen Führung der Ice Dragons führte. Philipp Brinkmann hatte draufgehalten, Kohl konnte nur prallen lassen, Ben Skinner schaltete am schnellsten und netzte ein! Und wer nun dachte, die Kobras würden noch einmal alles nach vorne werfen, hatte die Rechnung ohne Nils Bohle gemacht! Der nutzte nur 37 Sekunden später eine Vorarbeit von Fabian Staudt, um Dennis Kohl aus spitzem Winkel zum 3:5 zu überlisten. In der Folge nahmen die Kobras zwar noch Dennis Kohl zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch es nutzte nichts, die Ice Dragons ließen sich diesen Erfolg nicht mehr nehmen!
  
    
EC Lauterbach
Luchse verlieren auch gegen Frankfurt
(RLW)  Das Spiel gegen das U25 Perspektivteam der Löwen Frankfurt begann so, wie das Spiel in Herford endete. Schon nach 37 Sekunden brachte Rost mit dem ersten Torschuss die Gäste in Führung. Jere Vuorihuhta legte nach knapp 5 Minuten zum 0:2 nach. 
Bis dahin, wie auch im weiteren Spielverlauf, die Luchse mit mehr Puckbesitz und mehr Spielanteilen. Allerdings taten sich die Luchse sehr schwer mit dem Spiel nach vorne, hochwerte Torchancen waren Mangelware im Gegensatz zu den Löwen, die mit wenigen Torschüssen mehr Torgefahr ausstrahlten. Und so dauerte es bis zur 24. Minute, bis die 152 Zuschauer das erste Mal jubeln durften, Daniel Knieling mit dem 1:2 Anschlusstreffer. Nachdem Morgan Reiner in der 37. Minute den verdienten 2:2 Ausgleich schoss, wurde es in dem sonst fairen Spiel ruppig. Ein nicht geahndeter Check gegen Kopf und Nacken brachte das Fass fast zum Überlaufen, die zweite Drittelpause kam gerade recht dass sich die Gemüter wieder abkühlten.
Ohne große Höhenpunkte ging auch das dritte Drittel auf Hessenliga-Niveau vorrüber, den Luchsen steckte sichtlich noch das Freitagsspiel in den Knochen, die Frankfurter mit einer, zwar kurzen, aber einzigsten richtigen Drangphase im gesamten Spiel, aber Torwart Felix Michel hielt den Kasten sauber. So ging es nach fast ganz genau einem Jahr für die Luchse wieder in eine Verlängerung (19.11.2017 gegen Ratinger Ice Aliens). Die letzten zwei Minuten der Verlängerung mussten die Luchse in Unterzahl überstehen, fast hätte das auch geklappt, aber 11 Sekunden vor dem Penaltyschiessen schoss Lademann die Frankfurter zu Ihrem ersten Saisonsieg in der Regionalliga West.
  
    
Hamburger SV
Gemischte Gefühle - Sieg und Niederlage für dem HSV mit Minikader
(RLN)  Es deutete sich schon unter der Woche im Training an – die Regionalligamannschaft des Hamburger SV wurde vom Grippevirus gepackt. Zu den beiden Pflichtspielen am Wochenende reichte es dann mühsam zu zwei Blöcken. Zu wenig, um am Freitagabend der geballten Kontingentspielerpower des EC Nordhorn etwas entgegenzustellen. Besonders der Este Konstantin Lubobratets war kaum zu halten – nach einer halben Stunde führten die Grafschafter mit 4:0 und gaben den Vorsprung bis zum Ende nicht mehr ab. 3:7 (0:2,3:4,0:1) lautete schließlich der durchaus verdiente Endstand.
Da traf es sich gut daß am Sonntag mit dem CET Timmendorf ein – wenn auch ambitionierter- Landesligist im Nordpokal in Stellingen als Gegner wartete. Der HSV machte zu Beginn ernst, nach dem 4:0 war die Partie gelaufen. Im Schongang reichte es schließlich zu einem 7:4 (3:0,1:1,3:3) gegen engagierte Timmendorfer.
Bleibt zu hoffen, daß zum Freitagspiel in Bremen die Grippemittel Wirkung zeigen und der Kader wieder schlagkräftiger ausfällt.
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters verlieren in Sande
(RLN)  Mit einem Endstand von 1:5 (0:1, 1:0, 0:4) endete das Top-Duell der Regionalliga Nord zwischen den TAG Salzgitter Icefighters und dem ECW Sande. Dabei verlief die Partie bei den Jadehaien nahezu über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe, bis späte Strafzeiten der Begegnung eine entscheidende Wendung gaben.
So täuscht das Endergebnis über den Spielverlauf hinweg, in dem lange Zeit nur wenig Treffer fielen. "Das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider! Das Spiel war absolut ausgeglichen. Es sind zunächst kaum Tore gefallen, weil beide Torhüter einen exzellenten Job gemacht haben", sagte Icefighters-Trainer Radek Vit nach Spielende. Nach einer 1:0-Führung (11.) seitens der Gäste, dauerte es eine Weile bis die Stahlstädter ausgleichen konnten. Dies geschah durch den Treffer von Thomas Herklotz erst in der 40. Minute. Trotzdem die Hausherren wenige Minuten nach der zweiten Pause durch Peter Boon das 2:1 (46.) markierten, blieb das Spiel weiterhin offen, auch wenn man beim Gegentreffer "etwas geschlafen hat".
Die große Chance zum erneuten Ausgleich verpassten die Stahlstädter während eines vierminütigen Powerplays. "Das ist eigentlich der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen muss, dass wir die vier Minuten Powerplay nicht genutzt haben", so der Coach. Dennoch zeigten sich die Gäste weiterhin kämpferisch, bis eine doppelte Unterzahl das Spiel eine andere Richtung nehmen ließ. Dort trafen die Jadehaie gleich zweimal innerhalb von 33 Sekunden (58.), sodass die Partie praktisch entschieden war. Wenige Sekunden vor Schluss sorgte Sande für den Endstand von 5:1 (60.).
"Am Ende wurden Strafen gepfiffen, die nicht nachvollziehbar waren. Das fand ich nicht gut und das war im vorherigen Verlauf der Partie nicht so. Das hat nichts damit zu tun, dass wir verloren haben. Hätte Sande 2:1 gewonnen, dann wäre es verdient gewesen. Damit hätte ich leben können. Hätten wir die lange Überzahl genutzt und gewonnen, dann wäre es auch verdient gewesen. Aber der Endstand sagt nichts über den Spielverlauf aus, denn es war wirklich so wie man sich ein Spiel zwischen dem Ersten und Zweiten der Liga vorstellt", lautete das Fazit des Trainers.
  
    
Schönheider Wölfe
Sechs-Punkte-Wochenende gegen ESC Dresden
(RLO)  Die Schönheider Wölfe bleiben in der Regionalliga Ost auch nach dem vergangenen Wochenende weiter in der Erfolgsspur. Im Doppelvergleich gegen den ESC Dresden behielt das Team von Trainer Sven Schröder zweimal die Oberhand und besiegte die Eislöwen am Samstag in Dresden mit 6:1 (2:0, 1:1, 3:0) und am Sonntag vor 515 Zuschauern im heimischen Wolfsbau gar mit 8:0 (3:0, 2:0, 3:0). Wölfe-Goalie Niko Stark gelang damit im dritten Spiel schon der zweite Shutout. Erfolgreichste Scorer beim Sechs-Punkte-Wochenende waren Petr Kukla mit sechs Treffern und drei Assists, gefolgt von Kapitän Kilian Glück und Florian Heinz mit jeweils zwei Toren und vier Assists. Trotz des 6:1-Erfolgs am Samstag in Dresden war Wölfe-Coach Sven Schröder mit der Leistung seines Teams unzufrieden. Zu langsam und mit wenig Zug zum Tor mahnte er an, zeigte sich aber einen Tag später schon wieder etwas besänftigt, da seine Mannschaft am Sonntag im Wolfsbau über sechzig Minuten ein gutes Tempo ging und auch offensiv stärker agierte. Zudem lobte er sein Team für die guten Trainingsleistungen unter der Woche und ist stolz, dass die letzten fünf Auswärtsspiele so positiv verliefen und man mit „weißer Weste“ und einem sehr guten Torverhältnis an der Tabellenspitze der Regionalliga Ost steht. Am kommenden Wochenende stehen für die Wölfe dann erneut zwei Partien auf dem Plan. Am Samstag, dem 24.11.18, um 17:00 Uhr empfängt man zunächst die Berlin Blues im Schönheider Wolfsbau, ehe am Sonntag, dem 25.11.18, um 16:00 Uhr die Begegnung bei den Bad Muskau Bombers in der Eisarena Weißwasser ansteht.
  


    
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Montag 19.November 2018
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