Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 24.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost



    
Straubing Tigers
Injury Report vom 24.11.18
(DEL)  Die Mannschaft der Straubing Tigers ist zur Mittagszeit ins Rheinland aufgebrochen, denn am Sonntag treten die Gäubodenstädter um 19.00 Uhr bei der Düsseldorfer EG an.
Torhüter Jeff Zatkoff und sein Mannschaftskollege Sandro Schönberger sind nicht mit dabei, da Jeff Zatkoff weiterhin an einer Oberkörperverletzung laboriert und sich Kapitän Schönberger im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt eine Unterkörperverletzung zugezogen hat. Aufgrund der erlittenen Verletzung wird Sandro Schönberger für unbestimmte Zeit ausfallen.
  
    
Bayreuth Tigers
Heimdebakel für die Tigers - Deggendorfs Führungsspieler viel präsenter als ihre Bayreuther Pendants
(DEL2)  Zum ausgerufenen Studententag (stark ermäßigter Eintritt, der durchaus gut angenommen wurde) erwischten die Einheimischen einen denkbar schlechten Start. Der erste Angriff der Gäste führte schon früh (nach 93 Sekunden) zum Rückstand als Schembri bei seinem Schussversuch die Scheibe zwar nicht richtig traf, aber gegen den unglücklichen Herden damit trotzdem zum 0-1 einnetzte. Nach gerade einmal vier Spielminuten hatten die Niederbayern diesen mentalen „Schlag ins Gesicht“ aber durch Röthke und erneut Schembri sogar noch auf 0-3 ausgebaut, weil die Oberfranken, fast wie paralysiert, überhaupt keine Einstellung zu diesem wichtigen Spiel fanden. Auch die frühe Auszeit von Trainer Kujala half für die völlig indisponiert wirkenden Oberfranken nicht wirklich und Kiefersauer erhöhte nach einem schnellen Gegenzug weiter. Nicht einmal der für Kujala eher ungewöhnliche Torhüterwechsel im Spiel - Jaeger für Herden - brachte Besserung, denn Verteidiger Glässl traf per fast ungestörtem Alleingang (!) gegen eine völlig überforderte Defensive der Tigers ohne grosse Gegenwehr noch zum 0-5 vor der ersten Pause.
Die Pfiffe aus dem Publikum waren also mehr als verständlich und im zweiten Drittel spielten die Gelb-Schwarzen dann auch engagierter. Mit dem 0-5 Rucksack (ohne den verletzten Martens und den kranken Kolozvary) im Gepäck war es aber trotzdem schwer und Deggendorf beschränkte sich nun weitgehend auf defensive Stabilität um die Tigers durch eigene Unzulänglichkeiten nicht doch irgendwie ins Spiel zurück zu holen. Als die Gäste dabei aber etwas zu passiv wurden, nahm Trainer Sicinski, damit nun sichtbar unzufrieden, seinerseits Auszeit (30.), um seinen Mannen wieder mehr „Biss“ einzuimpfen. Die fast sofortige Wirkung war nun wieder mehr Kontrolle für den DSC und einzelne kleine Torchancen hüben wie drüben wurden relativ sichere Beute der beiden Goalies. So gab es in diesem Abschnitt keine weiteren Treffer und es blieb beim deutlichen Zwischenstand von 0-5 auch nach 40 Minuten.
Mehr als eine Vorentscheidung war bei diesem klaren Ergebnis zwar schon gefallen, aber es galt ja noch dieses Spiel sauber ins Ziel zu bringen und das schon durchaus für beide Clubs. Bayreuth war zwar bemüht für ein besseres Resultat, oder besser gesagt um die für ein Heimspiel sehr ungewöhnliche Null auf dem Scoreboard zu tilgen. Durchgesetzt haben sich am Ende aber auch hierbei die Donaustädter mit ihrem Anliegen, ihrem guten aber nicht oft richtig gefordertem, Neuzugang Bacashihua im Tor den „shut-out“ zu schenken. Daneben trafen die Leistungsträger Gibbons und Leinweber noch zum 0-7 Endstand und dokumentierten damit nachhaltig ihre eigene gute Vorstellung und den auch in dieser Deutlichkeit völlig verdienten Auswärtssieg des Aufsteigers im Tigerkäfig. Entsprechend zufrieden (Sicinski) bzw. maßlos enttäuscht (Kujala) waren auch beiden Trainer in der folgenden PK, wobei der Coach der Oberfranken ziemlich deutliche Worte fand. Bayreuth fand trotz der Wichtigkeit nie richtig in dieses Spiel und das wirft für alle Verantwortlichen Fragen auf, die nach diesem Debakel in den nächsten Spielen durch Leistung und Ergebnisse zu beantworten sind.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
CarNaTrix ist offizieller Unterstützer der Eispiraten - Marke der KOKI Transmission wird exklusiver Spieltagspartner
(DEL2)  CarNaTrix, eine Marke der KOKI TECHNIK Transmission Systems GmbH, einem global agierenden Automobilzulieferer in der Region, ist seit dem Saisonstart offizieller Partner der Eispiraten Crimmitschau. CarNaTrix ist die neue innovative Leichtbautechnologie, welche verschiedene Metalle ersetzen kann und somit nicht nur in der Automobilindustrie Anwendung findet. Die Marke der KOKI TECHNIK ist exklusiver Spielpartner. Das CarNaTrix-Logo findet sich auf zahlreichen Bannern und Grafiken rund um die Eispiraten-Spieltage wieder.
Die KOKI TECHNIK ist Spezialist für die Entwicklung und Fertigung von Schaltsystemen für automatisierte- und Handschaltgetriebe. Mit ihrer neuen Marke CarNaTrix öffnet sie nun die Türen zum Leichtbau.
„KOKI sowie CarNaTrix und die Eispiraten passen sehr gut zusammen“, erklärt Jörg Buschmann, Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau, „uns verbinden gemeinsame Attribute wie „LIGHT“ – stellvertretend für die Leichtigkeit und Schnelligkeit unseres Spiels; „STRONG“ als Ausdruck für die Härte des Sports und nicht zuletzt „SMART“ für kluge Spielzüge ohne Die ein Sieg unmöglich wäre“.
Dem ist seitens Herrn Sonntag, Geschäftsführer der KOKI TECHNIK, nur hinzuzufügen, „dass eben diese Gemeinsamkeiten & der intensive Wunsch zur Unterstützung der Region Westsachsen mit ihrer herausragenden DEL2-Mannschaft Anlass zu dieser Partnerschaft gegeben haben“.
  
11:4! Eispiraten fegen Eislöwen aus dem Sahnpark - Spektakulärer Kantersieg im Sachsenderby
Die Eispiraten Crimmitschau haben heute einen spektakulären Kantersieg eingefahren! Mit 11:4 bezwangen die Westsachsen ihren Rivalen aus Dresden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Gegentor durch Ex-Eispiraten Jordan Knackstedt, platzte bei den Rot-Weißen der Knoten und der höchste Derbysieg der Eispiraten-Geschichte war das Resultat eines bärenstarken Auftritts. Julian Talbot (3), Rob Flick (2), André Schietzold, Christoph Kabitzky, Christoph Körner, Carl Hudson, Christian Hilbrich und Philipp Halbauer trugen sich allesamt in die Torschützenliste ein.
Personal: Bis auf Patch Alber, der voraussichtlich bis zur kommenden Woche in Bremerhaven spielt, sowie Ben Kosianski, wieder im Einsatz für die Icefighters Leipzig, konnte Cheftrainer Kim Collins auf einen vollen Kader setzen. Im Tor vertraute der 56-jährige Eishockeylehrer auf Brett Kilar.
Die Zuschauer im Sahnpark sahen von beiden Teams zunächst eine zähe Anfangsphase. Beide Teams tasteten sich vorerst etwas ab, wollten kein Risiko gehen. Die Eislöwen waren es dann, die die ersten Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Brett Kilar war gegen Ex-Eispirat Jordan Knackstedt, der einen ersten Warnschuss abgab, aber zur Stelle. Dennoch waren es die Gäste aus Dresden, die erstmals jubeln konnten. Jordan Knackstedt konnte den Rivalen aus der sächsischen Landeshauptstadt mit 1:0 in Führung bringen (12.). Der Gegentreffer diente den Westsachsen aber als Hallo-Wach-Effekt. Fortan waren es die Mannen von Kim Collins, welche das Spiel an sich rissen und durch André Schietzold‘s Schlagschuss ausgleichen konnten – 1:1 (13.)! Rob Flick sorgte dann für die erste Eispiraten-Führung. Seine schickte den Puck dann mit einem strammen Schuss in den Knick – 2:1 (18.)! Christoph Kabitzky legte sofort nach! Die Eispiraten schnürten die fünf Eislöwen-Feldspieler sprichwörtlich ein, Kabitzky‘s Schuss in den Winkel wurde dann nach dem Videobeweis gewertet – 3:1 (19.)!
Im zweiten Drittel gab es dann ein munteres Scheibenschießen! Christoph Körner konnte nach einer wunderschönen Kombination über Schlenker und Pohl zunächst zum 4:1 (21.) vollenden, ehe die Dresdner zurück ins Spiel fanden. Sebastian Zauner (22.) und Jordan Heywood (27.) trafen für die Eislöwen und verkürzten so auf 4:3. Doch die Eispiraten ließen sich davon nicht beeindrucken. Carl Hudson profitierte dann in der 28. Minute, kurz nach dem Anschlusstreffer, von einem Torwartfehler von Sebastian Stefaniszin – 5:3! Kurz vor der Pause ging es dann noch einmal Schlag auf Schlag: Christian Hilbrich schloss aus kurzer Distanz überlegt zum 6:3 ab (37.), in der 40. Minute gab es dann gleich zwei Treffer zu bejubeln! Rob Flick beförderte die Scheibe mit seinem Backhander in den Winkel, wenige Sekunden später, konnte Julian Talbot mit einem herrlichen Treffer zum 8:3 einschießen. Dresden war nun sichtlich gefrustet. So kam es nach einem Nachstechen von Jordan Heywood zum Boxkampf mit Patrick Klöpper, der auch in dieser Disziplin die Oberhand behielt!
Das dritte Drittel eröffnete dann ein weiterer Ex-Crimmitschauer. Thomas Pielmeier bezwang Kilar nach 14 Sekunden. Doch Julian Talbot hatte anscheinend richtig Bock und konnte mit zwei Powerplay-Treffern erst auf 9:4 erhöhen und schließlich auch den zweistelligen Spielstand zum 10:4 herausschießen! Den Schlusspunkt einer packenden Machtdemonstration im Sahnpark lieferte schlussendlich Verteidiger Philipp Halbauer. Schön aufgelegt von Patrick Pohl vollendete der Abwehrmann kaltschnäuzig und traf zum 11:4-Endergebnis. Die Fans im Sahnpark waren mittlerweile richtig in Feierstimmung. Kein Wunder – Nach den letzten ernüchternden Ergebnissen belohnten sich die Hausherren und ihre Fans und stehen nun mit 28 Zählern wieder auf dem sechsten Tabellenplatz in der DEL2!
  
    
Deggendorfer SC
Mehr als überzeugend: DSC gewinnt deutlich mit 7:0 in Bayreuth
(DEL2)  Ganz wichtige Punkte hat der Deggendorfer SC am Freitagabend in Bayreuth eingefahren. Mit einer sehr überzeugenden Mannschaftsleistung konnten die Niederbayern mit 7:0 gewinnen und Neuzugang Jason Bacashihua sicherte sich seinen ersten Shut-Out im Dress der Deggendorfer.
Deggendorf startete wie die Feuerwehr in die Partie. Praktisch mit dem ersten Angriff konnte Andrew Schembri seine Farben in der 2. Spielminute in Führung bringen. Nur 2 Minuten später schloss René Röthke eine tolle Kombination über seine Sturmkollegen Leinweber und Gibbons eiskalt ab. Bis zum nächsten Deggendorfer Treffer dauerte es dann sogar nur 29 Sekunden. Der auf der Centerposition immer besser in Fahrt kommende Josh Brittan hatte einfach mal von der blauen Linie abgezogen und Schembri seinen Schläger noch in die Fluglinie des Pucks gehalten. Die Gäste blieben weiterhin spielbestimmend und konnten mit dem 4:0 durch Christoph Kiefersauer und dem 5:0 durch Maximilian Gläßl noch im 1. Drittel für eine Vorentscheidung sorgen.
Im Mittelabschnitt schalteten die Spieler von Trainer John Sicinski mehr als einen Gang zurück. Bayreuth kam folglich besser ins Spiel und hatte auch die eine oder andere Torgelegenheit, die aber vom ehemaligen NHL-Torhüter im Deggendorfer Kasten allesamt zu Nichte gemacht wurden.
Das Schlussdrittel waren dann wieder die Gäste deutlich spielbestimmend, die das Spiel kontrollierten und durch Kyle Gibbons und Curtis Leinweber noch zu zwei weiteren schönen Treffern kamen. Nachdem den Franken auch im letzten Spielabschnitt kein Tor mehr gelang, konnte Bacashihua nicht nur den 3. Sieg im 3. Spiel feiern, sondern auch seinen ersten Shut-Out im neuen Trikot.
  
    
Dresdner Eislöwen
Deutliche Niederlage in Crimmitschau
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Eispiraten Crimmitschau mit 4:11 (1:3; 2:5; 1:3) verloren. Jordan Knackstedt brachte den Gast im Powerplay (11.) in Führung, doch André Schietzold (13.), Rob Flick (18.) und Christoph Kabitzky (19.) waren für Crimmitschau erfolgreich. Im zweiten Drittel baute Christoph Körner die Führung der Eispiraten aus (21.), ehe Sebastian Zauner (22.) und Jordan Heywood (27.) für Dresden trafen. Carl Hudson (28.), Christin Hilbrich (37.), Rob Flick (40.) und Julian Talbot (40.) netzten erneut für Crimmitschau ein. Im Schlussdrittel konnte Thomas Pielmeier (41.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben, da Talbot im Powerplay (42./46.) und Philipp Halbauer in Unterzahl (50.) für den deutlichen Endstand sorgten. 
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben gut begonnen, in den ersten zwölf Minuten das Spiel gemacht. Dann haben wir allerdings zu viel riskiert, zu viele individuelle Fehler gemacht und ohne Grund die Kontrolle verloren. Alles, was wir in den letzten Spielen an guten Ansätzen gezeigt haben, ist heute in die andere Richtung gelaufen. Solche Spiele gibt es, auch wenn es absolut beschämend ist und wir uns bei unseren Fans dafür entschuldigen müssen. Wir müssen trotzdem nach vorn schauen und gegen Bayreuth definitiv ein anderes Gesicht zeigen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 25. November bereits um 16 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Bayreuth Tigers. 
  
    
Löwen Frankfurt
Füchse zu Gast am Family Day
(DEL2)  Die Löwen Frankfurt laden zum nächsten Family Day. Am Sonntag, den 25. November fällt der Puck in der Frankfurter Eissporthalle wieder zu einer familienfreundlichen Zeit. Spielbeginn gegen die Lausitzer Füchse ist bereits um 16:00 Uhr.
Wie üblich am Family Day stehen unsere kleinen Fans im Fokus. Diesen Sonntag haben wir unter anderem alle Kinder dazu aufgerufen, mit Plakaten ihr Team anzufeuern. Alle Kinder, die ein Plakat mitbringen, gewinnen einen Preis. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Löwen-Website.
Dank einer starken Teamleistung und einer erstklassigen Moral kämpften sich die Löwen am Freitagabend nach einem 0:2- und 1:3-Rückstand in Bad Nauheim nochmal zurück und holten sich den ersten Verlängerungssieg der Saison (4:3). Ein ganz besonderes Spiel zeigte Marius Erk. Der Ur-Löwe konnte drei der vier Treffer vorbereiten und war maßgeblich am Sieg gegen seine ehemaligen Weggefährten beteiligt.
Auch Mathieu Tousignant hatte allen Grund zu feiern. Vor den Augen seiner Eltern hat er sich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk gemacht und schoss den alles entscheidenden Siegtreffer in der letzten Minute der Verlängerung.
Außerdem gibt es einen erneuten Wechsel des Goldhelms. Adam Mitchell eroberte sich den Helm zurück und führt die Frankfurter Rangliste nun mit 26 Punkten an. Mit 17 Assists haben Eddie Lewandowski und Mitchell jetzt zwar gleich viele Vorlagen, doch der Kapitän hat ein Tor mehr erzielt.
Nach einem sehr guten Start in die Saison fielen die Füchse in ein kleines Tief. Die Spieler von Corey Neilson konnten mit acht Siegen in die Saison starten, ehe sie am 9. Spieltag ausgerechnet zuhause gegen die Löwen den Kürzeren zogen. Seither konnten die Lausitzer nur noch vier Begegnungen für sich entscheiden. Trotz des kleinen Tiefs stehen die Lausitzer in der Tabelle weiterhin auf Platz 4 und können mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein.
Topscorer der Füchse ist Jeff Hayes mit 5 Toren und 16 Assists. Die meisten Tore schoss der ehemalige Löwe Clarke Breitkreuz. Der Deutsch-Kanadier hat in der bisherigen Saison acht Treffer erzielt.
In den bisherigen 17 Begegnungen der beiden Mannschaften haben die Löwen zwölf Mal das Spiel gewonnen und mussten sich nur fünf Mal geschlagen geben. Auch die Tordifferenz spricht klar für die Löwen (70:50).
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Topspiel in Weißwasser mit 4:2
(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren musste beim heutigen Auswärtsspiel in Weißwasser vor 2.165 Zuschauern erneut auf Stammtorhüter Stefan Vajs verzichten. Marci Henne hütete wie schon am letzten Wochenende den Kasten der Joker. Fabian Koziol und Markus Lillich spielten für den Kooperationspartner ECDC Memmingen in der Oberliga Süd. 
Die Hausherren kamen gut in Partie konnten schon nach 33 Sekunden das erste Mal in Überzahl agieren. Die Allgäuer verteidigten aber sehr geschickt, so dass diese erste Bewährungsprobe gut überstanden wurde. Nach knapp fünf Minuten musste Marci Henne aber dann hinter sich greifen. Aus dem Slot heraus konnte Steven Saviano die Scheibe zur 1:0 Führung einschieben. Der Treffer gab den Füchsen noch mehr Selbstvertrauen und der Druck auf die Kaufbeurer Defensive wuchs an. Maximilian Adam hatte aus Sicht der Lausitzer dann Pech, als er in der achten Minute den Pfosten traf. Kurz darauf hatte Max Schäffler im Slot freie Schussbahn. Schön von Steven Billich bedient, zielte der ESVK Stürmer aber zu ungenau und Maximilian Franzreb im Tor der Füchse konnte die Scheibe sichern. Die beiden dicksten Chancen für die Joker hatte in der 16. Minute Branden Gracel, der Kanadier scheiterte, jeweils von Sami Blomqvist bedient, knapp und somit ging es mit einem Spielstand von 1:0 in die erste Pause. 
Das zweite Drittel begann wie das erste. Die Hausherren waren etwas agiler und hatten rund um die 27. Minute auch eine starke Druckphase. Doch als die Joker diese ohne einen Gegentreffer überstanden, nahm die Partie einen anderen Lauf. Zu erst scheiterten Sami Blomqvist, Max Schmidle und Ossi Saarinen mit ihren Chancen noch an Maximilian Franzreb. Als aber Daniel Oppolzer nach 30 Minuten einen Schuss von Florin Ketterer unhaltbar für Franzreb zum 1:1 Ausgleichstreffer abfälschte, spielte nur noch der ESVK. Alexander Thiel schloss knapp eine Minute später einen Alleingang eiskalt zum 1:2 ab. Nur 90 Sekunden später war Maximilian Franzreb erneut geschlagen. Sami Blomqvist verwertete einen eigenen Abpraller mit einem Bauerntrick zum 1:3. Die Lausitzer zeigten sich nach den drei schnellen Gegentoren natürlich etwas geschockt und die Rotgelben hatten weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten, welche aber ungenutzt blieben. Überragnden zehn Minuten war es also zu verdanken, dass die Kaufbeurer aus einem 1:0 Rückstand einen zwei Tore Vorsprung erzielen konnten. 
Die Füchse kamen zum Schlussabschnitt wie die Feuerwehr aus der Kabine und erspielten sich sehr gute Torabschlüsse. Pech hatte Jakub Kania, der nach 44 Minuten frei vor Marci Henne nur den Pfosten traf. Die Joker hatten durch Branden Gracel vier Minuten später die beste Chance auf ihren vierten Treffer. Der quirlige Stürmer scheiterte bei einem Break aber an der Stockhand von Maximilian Franzreb. In den letzten sechs Minuten wurde es noch einmal richtig spanend. Daniel Oppolzer musste auf die Strafbank und die Füchse konnten im Powerplay agieren. Zwei Sekunden vor dem Ende der Strafe gegen Oppolzer gesellte sich auch Julian Eichinger zu seinem Mannschaftskollegen auf die Strafbank. Dies nutzte Füchse Coach Corey Neilson und nahm seinen Torhüter Maximilian Franzreb zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker aber verteidigten geschickt und trotz zweier Feldspieler weniger auf dem Eis konnte Branden Gracel mit einem Treffer in das leere Tor die Entscheidung herbeiführen. Da aber zu diesem Zeitpunkt noch immer 3 Minuten und 24 Sekunden auf der Uhr waren, spielten die Hausherren weiter mit sechs Feldspielern. Zwei Minuten vor dem Ende kamen die Füchse zum Anschlusstreffer. Nach einem abgefälschten Schuss wurde Philipp de Paly von der Scheibe im Gesicht getroffen und blieb mit einem blutendem Cut auf dem Eis liegen. Diese unübersichtliche Situation nutzte Clarke Breitkreuz im Nachschuss zum 2:4. Die Allgäuer ließen dann aber nichts mehr anbrennen und sicherten sich in einem schnellen und tollen DEL2 Spiel drei Punkte. 
  
    
Tölzer Löwen
"Das war eine tolle Leistung"
(DEL2)  Zwei Punkte verloren, einen gewonnen: Trotzdem überwiegen die positiven Aspekte. In einem der schnellsten Spiele der bisherigen Saison gewinnen am Ende die etwas abgezockteren Steelers mit 4:3 (2:1, 1:0, 0:2, 1:0).
Zunächst verdienten sich die Steelers die Drittelführung nach 20 Minuten. Hugo Boisvert sprach von einem "super erstes Drittel" seines Teams. Dennoch traf zunächst Manuel Edfelder nach einem mustergültigen Konter. Shawn Weller und Norman Hauner drehten das Spiel - zu diesem Zeitpunkt verdient.
Im Mitteldrittel drückten die Buam auf den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch alle Großchancen wurden vergeben. Manuel Edelfder, Johannes Sedlmayr und Aziz Ehliz - allesamt vergaben sie Hundertprozentige. Schade für die Löwen, die ganz starke 20 Minuten absolvierten. "Das war ein Spiel auf einem hohen Level. Da haben wir sehr gut gespielt, hatten wirklich gute Chancen", lobte Berwanger. Es war nicht zu erkennen, dass Bietigheim der Favorit war. Doch der entscheidende Faktor sprach für die Steelers. Matt McKnight erhöhte im Powerplay etwas glücklich auf 1:3 - nur wenige glaubten in der Folge an die Wende. "Es ist verdammt schwer gewesen, aber wir haben nie aufgegeben", so Berwanger.
Die Löwen kämpften sich stark zurück, nutzten ihre erste numerische Überzahl direkt zu zwei Toren. Erst traf Johannes Sedlmayr, dann Kyle Beach zum vielumjubelten Ausgleich. Die Powerplay-Erfolgsquote der Tölzer liegt mittlerweile bei enorm starken 25,5% - der zweitbeste Wert ligaweit. "Wir haben diesen Punkt erkämpft und erspielt. Das war eine tolle Leistung", freute sich der Löwencoach. Die Buam waren auch nach dem Ausgleich über weite Strecken mindestens gleichwertig, insgesamt ging die Punkteteilung allerdings in Ordnung.
In der Verlängerung dann der Aufreger des ohnehin nicht gerade nervenschonenden Spiels: Casey Borer wurde in der Verlängerung entscheidend behindert, was den Weg für Alexander Preibisch freimachte. Eine klarere Behinderung gäbe es nicht, gab Berwanger zu Protokoll. "Ärgerlich trifft es nur bedingt".
Trotz allem können die Tölzer Löwen mit dem Punkt zufrieden sein. Besonders die Art und Weise, wie der Zähler erkämpft wurde, spricht Bände über die Qualität im Team. Am Sonntag geht's nach Kaufbeuren.
  
    
ECDC Memmingen
Sensationssieg: Indians holen drei Punkte beim Spitzenreiter
(OLS)  Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat der ECDC Memmingen drei unerwartete aber wichtige Zähler beim Spitzenreiter in Regensburg geholt. Durch zwei Treffer von Manuel Nix sowie Toren von Markus Lillich und Daniel Huhn beendeten die Maustädter die 14 Spiele lange Siegesserie der Oberpfälzer.
Die meisten hatten es kaum für möglich gehalten, doch der ECDC Memmingen kam mit drei Zählern vom Auswärtsspiel in Regensburg zurück. Trotz Ausfällen von Jared Mudry, Jakub Wiecki, Philipp Keil und Tim Bullnheimer setzten die Indianer den Spitzenreiter früh unter Druck. Bereits in der zweiten Minute waren die Indians dann auch erfolgreich und erwischten die Hausherren auf dem falschen Fuß. Youngster Manuel Nix eröffnete das Spiel mit seinem ersten Tor für Memmingen überhaupt. Die Eisbären aus Regensburg waren zwar optisch überlegen, abgeklärter agierten aber die Rot-Weißen aus der Maustadt. Markus Lillich sorgte noch vor der Pause für die 2:0 Führung.
Regensburg machte nun weiter Druck, ein bärenstarker Joey Vollmer und das nötige Quäntchen Glück verhinderten allerdings den ersten Gegentreffer. Auf der anderen Seite dagegen das komplette Gegenteil. Die Indians verwerteten ihre Chancen eiskalt. Daniel Huhn erzielte per Penalty (36.) den einzigen Treffer des Drittels und setzte den Favoriten damit weiter unter Druck.
Doch auch im Schlussabschnitt gab es für den Spitzenreiter lange kein Vorbeikommen an der Memminger Defensive rund um ihren glänzend aufgelegten Schlussmann. Manuel Nix konnte sogar noch das 4:0 erzielen, ehe Regensburg den Anschluss schaffte und kurzzeitig noch einmal Hoffnung schöpfen konnte. Doch egal ob in Überzahl oder ohne Torhüter, das Indians-Tor blieb wie vernagelt und somit mussten die Gastgeber die erste Niederlage seit dem ersten Wochenende der Saison hinnehmen. Die Indians klettern in der Tabelle weiter nach oben und sind nun 6. Am Sonntag kommt mit dem EV Landshut das nächste Spitzenteam an den Hühnerberg. Los geht es um 18:45 Uhr.
  
    
Starbulls Rosenheim
5:2-Heimsieg nach furiosem ersten Drittel
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am 17. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EHC Waldkraiburg ungefährdet gewonnen. 2.157 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion sahen einen verdienten 5:2-Sieg der Grün-Weißen, die nach dem ersten Drittel bereits mit 4:0 führten, danach allerdings nur noch einen Bruchteil ihrer zahlreichen hochkarätigen Torchancen zu nutzen verstanden. Nach Punkten haben die Starbulls nun mit Tabellenführer Regensburg, der überraschend im eigenen Stadion gegen Memmingen verlor, gleichgezogen.
Dominik Daxlberger hatte gegen das Tabellenschlusslicht aus Waldkraiburg schon nach wenigen Sekunden die Chance zur Rosenheimer Blitzführung, schob die Scheibe aber aus Nahdistanz knapp am linken Pfosten vorbei. Mit Anbruch der dritten Spielminute zappelte das Spielgerät dann bereits zum ersten Mal im Netz: Chase Witala hatte keine Mühe, einen Querpass von Niki Meier zum 1:0 zu verwerten. Die Hausherren blieben das klar dominierende Team, ohne aber die Gäste nachhaltig einzuschnüren. Waldkraiburgs Keeper Kevin Yeingst konnte sich über mangelnde Beschäftigung dennoch nicht beklagen.
In der 12. Minute war Yeingst das zweite Mal geschlagen. Ein verdeckter Schuss von Maximilian Vollmayer aus der Halbdistanz nach Zuspiel von Christoph Echtler schlug flach neben dem Pfosten ein. Zwei Minuten später spielte ein bisschen Scheibenglück mit, dass Daniel Buchelis Rückpass von hinter dem Tor den Weg in den Slot fand, von wo aus Fabian Zick unbedrängt zum 3:0 vollstreckte (14.). Sekunden vor der ersten Pausensirene fand ein Flachschuss von Vitezslav Bilek den Weg zum 4:0 ins Waldkraiburger Tor, weil dem Gästekeeper die Sicht verstellt war. Das Rosenheimer Tor geriet in den ersten 20 Minuten nur ein einziges Mal in Gefahr, als Leon Decker frei am linken Torraumeck die quergespielte Scheibe nicht richtig traf und verzog (15.).
Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts löste Korbinian Sertl, eigentlich ohnehin Keeper Nummer eins der Industriestädter, Yeingst zwischen den Holmen des Gästetores ab. Und Sertl verhinderte mit zahlreichen starken Paraden den fünften Rosenheimer Treffer bis kurz vor der zweiten Pause. Erst in der 38. Spielminute konnte Robin Slanina nach einem Sololauf Sertl im zweiten Versuch endlich zum 5:1 überwinden. Den Waldkraiburger Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 hatte Christof Hradek mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck nach einem erfolglos zu Ende gegangenen Rosenheimer Powerplay erzielt (24.).
Mitte des zweiten Drittels lag sogar das zweite Gästetor in der Luft. Vor allem bei Waldkraiburger Überzahl musste Rosenheims Torwart Luca Endres, der diesmal Spielpraxis sammeln durfte während Lukas Steinhauer auf der Bank Platz nahm, einige Male in höchster Not retten. Die größte Chance zu einem eventuellen 4:2 hatte Michail Guft-Sokolov (28.) völlig freistehend. Auf der anderen Seite bugsierte Fabian Zick das Hartgummi in Unterzahl nach einem Fehler von Torwart Sertl ins Tor, was das Kamerabild aus der Übertorkamera bewies, doch Hauptschiedsrichter Robert Ruhnau sah das Spielgerät nicht zweifelsfrei hinter der Linie und verweigerte dem Treffer daher die Anerkennung (32.).
Relativ ausgeglichen, aber mit klarem Rosenheimer Torchancenplus, verlief das Schlussdrittel. Gästekeeper Sertl vereitelte zahlreiche hochkarätige Einschussmöglichkeiten der Hausherren, während Gegenüber Endres nach fast vier Minuten Waldkraiburger Überzahl am Stück hinter sich greifen musste. Kanadier Bobby Chaumont schob nach Pass von Leon Decker freistehend aus ganz kurzer Distanz zum 5:2 ein (48.). Dieser Spielstand hatte bis zur Schlusssirene bestand.
Mit nunmehr 41 Zählern aus 17 Partien stehen die Starbulls punktgleich mit Spitzenreiter Eisbären Regensburg auf Rang zwei der Tabelle, sechs Punkte vor dem EC Peiting, bei dem die Grün-Weißen am Sonntag  um 18 Uhr zu Gast sind. Am kommenden Freitag kommt es dann zum mit Spannung erwarteten Derby auf Rosenheimer Eis gegen den Lokalrivalen aus Landshut. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr. Karten für dieses zuschauerträchtige Heimderby sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. In der Geschäftsstelle am emilo-Stadion können Karten im Vorverkauf am Montag zwischen 9 und 12 Uhr, am Dienstag und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr erstanden werden. Die Tageskassen am Freitag öffnen um 17:30 Uhr. Sitzplatztickets sind allerding bereits ausverkauft.
  
    
VER Selb
Wieder alles im Griff
(OLS)  Balsam auf die Wunden der Wölfe-Fans. Der VER zeigt eine couragierte Leistung gegen den letztjährigen Zweitligisten aus Garmisch-Partenkirchen und gewinnt hochverdient mit 4:1. Die Wölfe stören alle Bemühungen der Werdenfelser früh und lassen diese gar nicht erst ins Spiel kommen. Nach vier Heimniederlagen in Folge feiern die Selber somit den ersten Sieg. Schlüssel zum Erfolg ist die herausragende kämpferische Leistung gepaart mit hervorragendem Defensivverhalten.
Nach dem verletzungsbedingtem Ausfall von Geigenmüller war Coach Thom zur erneuten Reihenumstellung gezwungen: Gare rückte in Reihe eins zu McDonald und McDonough, Moosberger übernahm die Position unserer Nummer 13. Die Wölfe starteten mit viel Tempo in die Partie, störten die Garmischer früh und ließen nur wenige Angriffe der Gäste zu. Für die ersten Torchancen sorgten die Hausherren. In der zweiten Minute lenkte Hördler einen Schuss von Lüsch am Tor vorbei. Auch Gollenbeck hatte wenig später das Scheibenglück nicht für sich gepachtet. Bei einem Gegenangriff behindert Eichel Wölfe-Schlussmann Deske regelwidrig. Die Strafzeit für die Werdenfelser folgte prompt. Doch Ondruschka, Gollenbeck und Kolb fanden in Fießinger ihren Meister. Kurz darauf musste Deske sein gesamtes Können aufzeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Selbst in eigener numerischer Unterzahl kamen unsere Wölfe zu mehreren Chancen, machten aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Zwei Minuten vor Schluss war es dann aber soweit: McDonald ließ seinem Gegenüber keine Chance und netzte in unnachahmlicher Weise zum vielumjubelten Führungstreffer ein.
Unsere Wölfe machten auch im zweiten Spielabschnitt dort weiter, wo Sie im ersten aufgehört hatten. Mit hohem Tempo und guter Defensivarbeit erschwerten Sie den Gästen das Leben. Immer wieder zwangen sie die Werdenfelser zu Fehlern, die in guten Möglichkeiten für die Selber mündeten. Noch bis zur 32. Spielminute mussten sich die Wölfe-Anhänger gedulden, ehe Kremer, schön freigespielt durch Hördler, auf 2:0 erhöhte. Der Jubel im Vorwerk kannte keine Grenzen. Unsere Wölfe weiterhin mit guten Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Fießinger im Garmischer Tor. Nach einer kurzen Unachtsamkeit in der Defensive kamen die Werdenfelser, wie aus dem Nichts, zum Anschlusstreffer. Doch auch dieser konnte unsere Jungs um Coach Thom nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Drei Minuten vor der Drittelpause tanzte Gare gleich drei Riesserseer wie Slalomstangen aus und markierte den dritten Selber Treffer an diesem Abend. Völlig überflüssig holte sich Gästespieler Maurer nach einem Foul an Gollenbeck auch noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe ab.
Genau eine Minute und einundvierzig Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, da zog Kolb, ganz im Stile eines Blue-Liners einfach mal im Powerplay ab und machte mit dem vierten Selber Treffer an diesem Abend alles klar. Im weiteren Spielverlauf hätten unsere Wölfe den Spielstand durchaus noch höher gestalten können, scheiterten jedoch immer wieder an Fießinger. Gegen Ende der Partie durfte sich auch Deske mehrfach auszeichnen. Auch weil der Schiedsrichter, zum Unmut aller Wölfe-Anhänger, mehr und mehr in die Partie eingriff. Trotzdem sollte an diesem Abend keinem Team ein weiterer Treffer gelingen und somit feierten die Wölfe den ersten Heimsieg seit vier Spieltagen.
  
    
ERC Sonthofen
Hochverdienter 11:3-Erfolg der Bulls gegen die Höchstadt Alligators
(OLS)  Das erste Drittel begann zunächst ausgeglichen und mit leichten Vorteilen für den ERC. In der 5. Spielminute kommt der ERC das erste Mal richtig gefährlich ins Drittel der Alligators. Über Marc Sill und Petr Sinagl kam der Puck zu Max Oßwald, der zum nicht unverdienten 1:0 traf. Für den Youngster war es das erste Tor im Trikot der Bulls. Nach dem Treffer blieb Sonthofen weiter im Vorwärtsgang. Nur eine Minute später hätte Franz Mangold die Führung ausbauen müssen, doch er traf das leere Tor nicht. Das sollte sich rächen: So traf Höchstadt in der 7. Minute zum 1:1. Martin Vojcak war der Torschütze für die Höchstadter.
Doch das sollte Sonthofen diesmal nicht abschrecken. In den folgenden Minuten legte Sonthofen nochmals einen Zahn zu und diesmal zahlte sich die Mühe aus. Zunächst traf, mit einem satten Schlagschuss, Lukas Slavetinsky zur verdienten 2:1-Führung. Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch Sonthofen. In der 15. Minute der nächste Treffer: Nach tollem Einsatz von Michel Maaßen, war es Leon Kittel, der den Abstauber zum 3:1 nutzte. Auch für ihn war es der erste Treffer im Trikot der Bulls. Es waren am Freitagabend vor allem die jungen Wilden, die auf den nächsten Treffer drängten. Dieser sollte drei Minuten später dann auch schon fallen. Fabian Voit stellte auf 4:1 für die Bulls. Danach nahm Martin Ekrt für seine Mannschaft eine Auszeit und wechselte zudem Carsten Metz für den glücklosen Goalie Phillip Schnierstein ein. Mit einem in der Höhe verdienten 4:1 ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel war dann nur noch Sonthofen am Drücker. Ein ums andere Mal konnten sich die Bulls im Drittel der Alligators festsetzen und diese einschnüren. In der 28. Minute dann doppelte Überzahl für den ERC. Nach wenigen Sekunden verpasste Daniel Rau mit einem Lattenknaller noch das 5:1. Doch nur kurz darauf war es erneut Rau mit einem Versuch von der Blauen. Diesmal ging der Schuss neben das Tor, prallte von der Bande zurück und Michel Maaßen stand goldrichtig und verwertete zum 5:1. In der 32. Minute dann Strafzeit für die Bulls. Mit dem ersten Schuss im zweiten Drittel überhaupt verkürzten die Alligators durch Ondrej Nedved auf 5:2. Im Anschluss war Martin Guth etwas übermotiviert. Nach einem Check bekam dieser 2+10 Strafminuten. Dieses Powerplay konnte Höchstadt diesmal aber nicht nutzen. Direkt  von der Strafbank kommend, war es Jayden Schubert, der die Abwehr umkurvte. Zwar scheiterte er dann an Keeper Metz, doch Franz Mangold verwertete den Abpraller zum 6:2. In der gleichen Minute noch Bully im Drittel der Alligators. Sonthofen gewinnt den Puck und Vladimir Kames sorgte mit einem feinen Solo durch die gesamte Hintermannschaft für das viel umjubelte 7:2. Damit ging es in die letzte Drittelpause.
Im letzten Drittel ging es so weiter. Sonthofen klar tonangebend und Höchstadt nur vereinzelt gefährlich vor dem Tor. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn, war es Lukas Slavetinsky, der per Bauerntrick zum 8:2 erhöhte. Zwei Minuten später dann das 9:2 durch Petr Sinagl. Weitere zwei Minuten danach wurde es zweistellig. Lukas Slavetinsky stellte, mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, auf 10:2. Im Anschluss daran verließ Patrick Glatzel das Tor und Roman Steiger kam zum Einsatz. Danach schaltete Sonthofen einen Gang zurück, von Höchstadt kam dennoch nichts mehr. In der 52. Minute war es Daniel Rau, der im Powerplay von der Blauen abzog und zum 11:2 traf.  Kurz vor Ende konnte Höchstadt im Powerplay zwar noch den dritten Treffer erzielen, am ungefährdeten und hochverdienten Sieg der Bulls änderte dies aber nichts mehr.
Für Sonthofen war es der lang ersehnte Sieg. Man hatte den Eindruck, die Bulls würden sich an diesem Abend den Frust der letzten Wochen von der Seele schießen. In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Sekera die Erleichterung anzumerken: „Wir haben heute endlich mal die Tore erzielt, die wir die letzten Wochen nicht gemacht haben. Mich freut es für die Mannschaft, dass sie sich für die Mühe heute auch belohnt hat“.
Ein großer Anteil an diesem Erfolg gebührt unseren Fans. Von der ersten Minute an machten die Fanclubs Betrieb und feuerten die Mannschaft sechzig Minuten lang unermüdlich an, einfach DANKE!
Dennoch geht der Blick am Sonntag nach Waldkraiburg. Dort gilt es die Leistung zu bestätigen und weitere 3 Punkte einzufahren.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
ROSENHEIM REICHT EIN DRITTEL ZUM SIEG
(OLS)  Mit einer 2:5-Niederlage kam der EHC Waldkraiburg am Freitagabend aus Rosenheim zurück. Die Starbulls machten dabei bereits in den ersten 20 Minuten alles klar, als sie den Löwen vier Treffer einschenkten. Für die Industriestädter trugen sich lediglich Christof Hradek und Bobby Chaumont in die Torschützenliste ein.
„Das erste Drittel hat uns die Punkte gekostet“ erklärte EHC-Trainer Sebastian Wolsch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Da haben 80 Prozent meiner Mannschaft gemerkt, dass man in der Oberliga schon relativ schnelles Eishockey spielen kann. Wir sind nur hinterher gerannt und haben erst ab dem zweiten Drittel begonnen, Eishockey zu spielen“ so Wolsch weiter. Gegen die Starbulls hatte Wolsch im Tor etwas überraschend Kevin Yeingst den Vorzug vor Korbinian Sertl gegeben, damit dieser auch mal wieder Spielpraxis bekomme, wie Wolsch nach dem Spiel sagte- wie aber schon beim letzten Mal gegen Peiting endete Yeingsts Arbeitstag vor der Schlusssirene. Wie vom Trainer nach der Partie angesprochen, ging es flott los und Rosenheim nutzte die inzwischen bekannt schwache und anfällige Anfangsphase zur Führung durch Chase Witala. Dieser wurde recht allein gelassen vor dem EHC-Tor und konnte die Scheibe problemlos in den Winkel jagen (02:00). Die knapp 200 mitgereisten Löwen-Fans sahen starke Gastgeber, die dem EHC wenig Raum zur Entfaltung gaben und nach knapp 12 Minuten erneut trafen. Diesmal wurde Maximlian Vollmayer komplett allein gelassen und durfte sich nach unbedrängter Überlegung das Tor zurecht legen und den Puck halbhoch versenken (11:47). 111 Sekunden später war dann Fabian Zick erfolgreich und durfte nach guter Übersicht das 3:0 für die Starbulls auf seine Kappe nehmen (13:38). Rosenheim hatte komplett das Heft in der Hand, die einzige erwähnenswerte Chance hatte Leon Decker nach einer Viertelstunde, Luca Endres im Tor der Hausherren war aber auf dem Posten. Das erste Drittel war jedoch noch nicht zu Ende und neun Sekunden vor dem Ende stellte Vitezslav Bilek auf 4:0 (19:51) und damit war die Messe eigentlich gelesen.
Zwar konnte Christof Hradek im zweiten Drittel, in dem die Löwen deutlich besser wurden und zu einem guten Niveau fanden, das man bis Spielende halten konnte, auf 1:4 aus Sicht des EHC Waldkraiburg verkürzen (23:13). Allerdings überwand Robin Slanina kurz vor der zweiten Drittelpause Korbinian Sertl, der zum Beginn des zweiten Abschnitts für Yeingst gekommen war und stellte auf 5:1 für die Starbulls (37:39). Im Schlussabschnitt konnte Bobby Chaumont im Powerplay seinen zweiten Saisontreffer für den EHC Waldkraiburg erzielen und somit hieß es 2:5 aus Sicht der Löwen (47:05), allerdings sollte kein weiterer Treffer mehr fallen und somit sicherte sich Rosenheim den Sieg. Am Sonntag nun geht es für den EHC Waldkraiburg im Heimspiel gegen den Tabellenelften Sonthofen, der am Freitag gegen Höchstadt einen 11:3-Kantersieg feiern konnte. 
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos Essen stechen Duisburg sechs Mal  
(OLN)  Die Tormaschine kommt in Gang, anders kann man es in der derzeitigen Situation fast nicht sehen, denn die Wohnbau Moskitos haben in einem sehr guten Oberliga Spiel das Derby gegen die Füchse Duisburg fast dominiert und auch in der Höhe verdient mit 6:1 (2:1, 2:0, 2:0) gewonnen. Sicherlich darf man den Füchsen kein schlechtes Spiel attestieren, Frank Gentges, der Essener Cheftrainer, hatte auch in der Pressekonferenz einen starken Gegner gesehen. Am Ende hatte er aber genau das gesehen, was alle sahen, eine aggressive, starke und bereite Essener Mannschaft, die dem Gegner keine Chance ließ.
Knapp 2.200 Zuschauer sahen aber zunächst die Führung der Gäste, der Topscorer der Gäste, Pavel Pisarik zog in der vierten Spielminute einfach mal ab, Innenpfosten und drin, die Scheibe. Das Team der Moskitos interessierte das aber überhaupt nicht, die Jungs gaben weiter Gas, Julian Lautenschlager mit der Topchance, doch er scheiterte an Staudt. Dann musste Ricco Ratajczyk auf die Sünderbank und so langsam kommt auch das Überzahlspiel der Stechmücken in Gang. Denn die erste Überzahl nutzte Aaron McLeod, 36 Sekunden nach dem Ausgleich, wieder Überzahl und Neuzugang Nicholas Strodel trifft. 2:1 Führung, Spiel gedreht.
Mit dem gleichen aggressiven Wirbel sollte es in die zweiten 20 Minuten gehen, vor allem die erste Essener Angriffsreihe mit Nicholas Strodel, Aaron McLeod und Nicholas Miglio machte viel Dampf auf das Tor von Sebastian Staudt. Das zahlte sich direkt anfangs des zweiten Abschnitts aus, denn dem Wirbel hielten die Gäste nicht stand. Klassisches Eigentor, der Duisburger Verteidiger schiebt die Scheibe an Staudt vorbei, Torschütze war jedoch dann Miglio, der die Scheibe zuletzt führte. Die Wohnbau Moskitos ließen in der Folge nach hinten wenig zu, was kam, war sichere Beute eines starken Patrik Cerveny. Nach vorne ging viel, jedoch zunächst kein weiterer Treffer. Bis zur 39. Spielminute und das kam so. Zunächst musste Duisburgs Spister auf die Strafbank, ihm folgte Verelst und fünf Sekunden vor der Sirene traf dann Julian Airich.
Im Grunde hatten die Gäste an diesem Abend nicht mehr die Kraft das Spiel zu drehen, der endgültige Schluss kam zwischen Minute 43 und Minute 46. Die Füchse hatten fast zwei Minuten 5:3 Überzahl, doch die Moskitos verteidigten das sehr geschickt. Und das, obwohl mit Thomas Gauch und Stephan Kreuzmann zwei Defender draußen waren, doch der Rest spielte diese zwei Minuten starkes Killing. Als die Moskitos dann wieder komplett waren hatte zunächst Miglio mit einem Pfostentreffer Pech. Dann Bully vor dem Duisburger Tor, der Puck kam zu Carsten Gosdeck und der drehte sich kurz, zog direkt ab, 5:1. Zum krönenden Abschluss traf dann noch einer, der immer stärker wird, Thomas Gauch aus rechter Position von der blauen Linie, schoss er ein. Julian Lautenschlager hatte dann noch die Chance mit einem Penalty, der landete jedoch nur am Außennetz.
Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Die Duisburger Mannschaft ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, besser als am Anfang. Verletzte sind zurückgekommen, der ein oder andere neu verpflichtet, das ist nicht die Mannschaft, die am Anfang dastand, die ist jetzt wesentlich besser. Ich hab’s so gesehen, dass Duisburg schon sehr stark war, aber wir waren heute brutal aggressiv. Wir haben richtig gefightet, richtig gekämpft, haben in allen Bereichen richtig gearbeitet. Duisburg hat uns da alles abverlangt, aber nach dem 1:0 sind wir schnell zum Ausgleich gekommen. Es war ein schnelles, kampfbetontes Spiel, gute Kulisse, die Fans waren zufrieden.“
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen auch in der Hauptstadt
(OLN)  Mit dem 4:8 (1:2/1:6/2:0) beim ECC Preussen Berlin konnten die Crocodiles am Freitagabend den vierten Sieg in Folge einfahren.
Die Mannschaft um Kapitän Josh Mitchell setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck und stellte die Weichen durch Tore von Tobias Bruns (4.) und Aaron Reinig (15.) auf Sieg. Jakub Rumpel verkürzte in doppelter Überzahl zwar noch vor der Drittelpause auf 2:1 (18.), doch die Gäste drehten im zweiten Spielabschnitt richtig auf. Erik Hoffmann (23.), Dominik Lascheit (27.), Tobias Bruns (27.), Brad McGowan (28.) und Aaron Reinig (32.) erhöhten innerhalb von zehn Minuten auf 1:7! Hannes Ulitschka (36.) zeigte mit seinem Treffer noch Gegenwehr auf Seiten der Berliner, Brad McGowan stellte den alten Abstand allerdings wenige Sekunden vor der Pause wieder her (40.).
Im letzten Drittel schalteten die Hamburger einen Gang zurück und wurden prompt bestraft – Kyle Piwowarczyk (44.) und Justin Ludwig (44.) brachten die Berliner per Doppelschlag zurück ins Spiel. Für weitere Tore reichte es allerdings nicht mehr. Am Ende verließen die Crocodiles das Eis als verdienter Sieger.
„Wir haben die ersten 40 Minuten gut gespielt. In der zweiten Drittelpause wurde dann auch angesprochen, dass wir an unserem Spiel festhalten müssen. Da haben wir dann allerdings wieder gesehen, dass es gegen jede Mannschaft schwer ist, wenn wir unseren Job nicht machen. Zum Glück haben wir die Auszeit nur für 20 Minuten genommen. Aber daraus müssen wir lernen, dass wir solche Spiele dann auch zu Ende spielen. Auch wenn das Ergebnis am Ende trotzdem noch gut war“, so Patrick Saggau.
Am Sonntag folgt für die Crocodiles das Heimspiel gegen Spitzenreiter Tilburg.
  
    
Herner EV
Saale Bulls Halle - Herner EV 10 : 4 (4:1,4:1,2:2)
(OLN)  Der Herner EV kassierte am Freitagabend in Halle eine bittere und eindeutige 4:10-Niederlage bei den Saale Bulls, die im Grunde schon nach zehn Minuten besiegelt war. Zu dem Zeitpunkt führten die Gastgeber bereits mit 3:0 und der HEV erholte sich von diesem Rückstand nicht mehr. Im letzten Drittel zeigten sich die Saale Bulls gnädig, nach der 8:2-Führung nach 40 Minuten sah es dann nur noch nach einem Trainingsspiel aus und so konnten beide Teams noch jeweils zu zwei Treffern kommen. „Unsere Leistung war unterirdisch. Nach dem schnellen Rückstand war es zwar kurzzeitig gegen Ende des ersten Abschnitts etwas besser, aber im mittleren Abschnitt bekamen wir den endgültigen Fangschuss“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht.
Der HEV zeigte zwar zu Beginn den ersten gefährlichen Angriff, aber dann sorgten die Saale Bulls schnell für klare Verhältnisse. Verteidiger Jan Niklas Pietsch konnte in der 3. Minute freistehend auf der linken Seite einen Diagonalpass aufnehmen und das 1:0 humorlos erzielen. Ein schneller und schnörkelloser Angriff der Gastgeber brachte in der 8. Minute das 2:0 und genau zwei Minuten später folgte bei Herner Überzahl das 3:0 der Gastgeber. Danach nahm Danny Albrecht eine Auszeit und wechselte Torhüter Lukas Schaffrath für Michel Weidekamp. Aber der HEV war nun völlig verunsichert und von der Rolle und kam nur kurzzeitig in der 19. Minute wieder auf 3:1 heran. Eine Sekunde vor der ersten Pausensirene stellten die Saale Bulls mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Es ist müßig darüber zu lamentieren, dass dabei das Tor vorher verschoben war oder dass mit Patrick Asselin, Vojtech Suchomer, Tom Schmitz, Darren Mieszkowski, Edwin Schitz und Tobias Esch gleich sechs Spieler fehlten. Der HEV konnte dennoch mit drei kompletten Blöcken antreten und die mussten direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts das 5:1 der Saale Bulls mit ansehen. Und so nahm die klare Niederlage weiter ihren Lauf.
  
    
Icefighters Leipzig
Guter Auftritt im hohen Norden
(OLN)  Gestern Abend gastierten unsere EXA IceFighters in Rostock bei den Piranhas. Am Ende gab es einen 4 – 0 Sieg für unsere Jung. Coach Sven Gerike spielte mit 4 kompletten Reihen. Das heißt auch, dass Neuzugang Viktor Braun voll eingesetzt wurde. Und der Youngster machte seine Sache gut. Keke Roßberg verdiente sich damit den ersten Shutout der Saison. Dabei hatte er gerade im ersten Drittel wirklich alle Hände voll zu tun.
Rostock stand sehr gut in der Verteidigung und ließ kaum eine Chance für uns zu. Florian Eichelkraut und Benjamin Kosianski hatten die aussichtsreichsten Gelegenheiten. Aber die Piranhas hatten mehr und bessere Chancen. Immer wieder musste Keke Roßberg sein Können zeigen. Man konnte als Leipziger Anhänger froh sein, dass es mit dem 0 – 0 in die erste Pause ging.
Nach der Pause änderte sich das Bild. Wir kamen druckvoller ins Spiel und hatten das nötige Quäntchen Glück. Florian Eichelkraut staubte in der 22. Minute in Überzahl zum 1 – 0 ab. Antti Paavilainen und Damian Schneider hatten diesen Treffer eingeleitet. 30 Sekunden später erkämpfte Janik Langer die Scheibe, spielte sie über die Bande aus dem Drittel, Benjamin Kosianski sah beim 2 auf 1 Konter den mitgelaufenen Hubert Berger und der behielt die Nerven. Das 2 – 0 in der 23. Minute war sehenswert. Der Rest des Drittels war geprägt durch viele Strafen und Unterbrechungen. Die Hausherren hatten dann Pech. In Überzahl trafen sie die Latte und der Puck sprang vor der Torlinie aufs Eis. Danach wurde er mit der Hand reingeschoben und deshalb ließ der Hauptschiedsrichter den Treffer nicht zu. Das nächste Highlight war dann ein Faustkampf zwischen Leon Lilik und Constantin Koopmann, den unser Eiskämpfer nach Punkten für sich entscheiden konnte. Mit dem 2 – 0 ging es in die zweite Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels wollten die Hausherren noch einmal alles versuchen. Aber sie fanden gegen die gute Defensive unserer Mannschaft kein Mittel mehr. So passierte relativ wenig Sehenswertes, bis Michal Velecky in der 55. Minute im Nachschuss zum 3 – 0 traf. Und gut eine Minute später erhöhte Damian Schneider sogar auf 4 – 0. Auch wenn dieser Treffer etwas glücklich fiel, verdient war das zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall. Jetzt wollten die Rostocker aber doch wenigstens noch den Ehrentreffer erzielen. Aber Keke Roßberg parierte noch zweimal hervorragend in den letzten 3 Minuten und setzte das i – Tüpfelchen auf einen starken Auwärtssieg.
  
    
TSV Erding
Gladiators erleben am "Black Friday" einen rabenschwarzen Tag
(BYL)  Keine Tore, keine Punkte: Eine klassische Nullnummer 
haben die Erding Gladiators am Freitagabend bei den Passau Blackhawks 
hingelegt, denn sie haben eine 0:3-Niederlage kassiert (0:0, 0:2, 0:1).
Stadionsprecher Oliver Czapko begrüßte die rund 800 Zuschauer „zum Black 
Friday in Passau“. Im ersten Drittel waren auch die in Schwarz 
gekleideten Blackhawks die optisch leicht überlegene Mannschaft. Die 
besten Möglichkeiten hatten die Gastgeber aber kurioserweise bei 
Erdinger Überzahl. Wie schon zuletzt funktionierte das Powerplay der 
Gladiators überhaupt nicht. So konterten die Passauer zweimal mit Zwei 
gegen Eins, brachten den Puck jedoch nicht im von Jonas Steinmann 
gehüteten Tor unter. Fast wäre den Erdingern aber dann doch das 1:0 in 
Überzahl gelungen, als Torwart Clemens Ritschel ein Krzizok-Schuss 
durchrutschte, doch er bekam den Puck wenige Zentimeter vor der Torlinie 
noch zu fassen (9.). Ansonsten neutralisierten sich beide Teams 
weitgehend, sodass das 0:0 nach dem ersten Drittel in Ordnung ging.
Der zweite Abschnitt war noch keine drei Minuten alt, da stand es 1:0 
für Passau. Nach einer etwas verunglückten Abwehr wusste Steinmann 
nicht, wo der Puck war, Dominik Schindlbeck erfasste die Situation am 
Schnellsten und markierte per Bauerntrick das 1:0.
Aber Erdings Keeper machte seinen Fehler in der Folge mehrfach wett, 
denn die Blackhawks hatten jetzt einige faustdicke Chancen. Auf der 
Gegenseite konnte man die Einschussmöglichkeiten an einer Hand abzählen 
– die größte hatte Tobias Feilmeier, scheiterte aber an Ritschel. Den 
Gladiators unterliefen viel zu viele Fehlpässe – vor allem im Aufbau. 
Nach einem weiteren missglückten Zuspiel im gegnerischen Drittel 
konterten die Passauer blitzschnell. Den Schuss von Alexander Janzen 
wehrte Steinmann noch ab, gegen den Nachschuss von Svatopluk Merka war 
er jedoch machtlos (36.)
Im Schlussdrittel stellte Erdings Trainer Topi Dollhofer die Sturmreihen 
ein wenig um, und jetzt waren die Gladiators tatsächlich das 
druckvollere Team, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor, denn 
Ritschel hielt erstklassig. Im Gegenteil: Mitten hinein in die 
Drangperiode der Erdinger fiel das 3:0 für Passau. Ein Bully vor dem 
Gladiators-Tor gewann Alexander Janzen, Patrick Geiger zog sofort ab, 
und sein Sonntagsschuss am Freitagabend sprang vom Innenpfosten ins Tor.
So sehr sich die Gladiators in der Schlussphase auch bemühten, nicht 
einmal der Ehrentreffer war ihnen vergönnt, zumal Ritschel spektakulär 
gegen Florian Zimmermann rettete (56.). Und so war der „Black Friday“ 
für Erdings Eishackler wirklich ein rabenschwarzer Tag.
  
    
ESC Geretsried
Revanche geglückt - verdienter Sieg gegen die Mighty Dogs
(BYL)  Die Hälfte der Vorrunde ist vorbei und die Rats hängen ihren eigenen Erwartungen etwas hinterher. Es sind zwar nur vier Punkte Rückstand auf den anvisierten achten Platz, aber Geschenke wird kein Gegner verteilen. Durch den Tausch des Heimspiels am Anfang der Saison, stehen an diesem Wochenende gleich zwei Heimspiele an. Den Auftakt macht die Partie gegen den ERV Schweinfurt am Freitag. Im ersten Punktspiel waren die Rats nah dran am Auswärtsdreier, verpassten am Ende mit 5:4 n.V. aber den Sieg.
Beide Teams begannen engagiert und versuchten sich Chancen zu erspielen. Die erste ganz dicke Möglichkeit hatte Nico Wischnewsky, aber aufs leere Tor landete die Scheibe nur am Pfosten. Danach stabilisierten sich die Abwehrreihen und die Torhüter konnten das erste Mal verschnaufen. Vor allem in Überzahl gelang dem ESC so gut wie nichts, Schweinfurt brachte die Scheibe immer aus der gefährlichen Zone. Dann aber leisteten sich die Gäste einen kurzen Aussetzer, der gleich mit zwei Toren bestraft wurde. Per Doppelschlag brachten Mäx Hüsken und Bene May die Rats mit 2:0 in Führung (11.) und sorgten erstmal für lange Gesichter auf der Bank der Mighty Dogs.
Die Gesichter sollten noch länger werden, denn die Rats verschärften im zweiten Drittel das Tempo. Das machte sich auch bald auf der Anzeigetafel bemerkbar, Christian Heller zog einfach mal ab und überraschte Dürr im Gästetor zum 3:0 (27.). Dessen Arbeitstag war nach dem 4:0 dann beendet, nachdem ihm ein Schuss von Mäx Hüsken über die Fanghand rutschte (33.). Mit einer ihrer nun selteneren Offensivaktionen erzielten auch die Mighty Dogs ihren ersten Treffer, im Nachschuss war Oertel erfolgreich (34.). Doch der ESC hatte die passende Antwort, kam in doppelter Überzahl durch einen schönen Schlagschuss von Bene May zum 5:1 und packte wieder eine Schippe drauf (36.).
Die Gäste versuchten im letzten Spielabschnitt nochmal alles und forderten Martin Morczinietz im Tor der Rats nun deutlich öfter. Jan Kouba gelang dann das 5:2 bei noch knapp einer Viertelstunde ausstehender Spielzeit, noch war genug Zeit für die Mighty Dogs (47.). Genau zum richtigen Zeitpunkt markierte Stephan Englbrecht mit einem Blueliner das sechste ESC-Tor, der Genickbruch für Schweinfurt. Zwar drückten diese den ESC in den letzten 10 Minuten nochmal ordentlich hinten rein, mehr als das 6:3 durch Straka sollte aber nicht mehr gelingen (60.).
Fazit: Mit zwei sehr guten Dritteln hat sich die Mannschaft von Ludwig Andrä und Andreas Dornbach den Heimsieg verdient. Die Chancenverwertung war mit wenigen Ausnahmen absolut in Ordnung und auch hinten stimmte größtenteils die Zuordnung. Am Freitag kommt der TEV Miesbach zum Derby ins Heinz-Schneider Eisstadion. Beide Teams sind voll dabei im Kampf um Platz 8, da dürfte es durchaus zur Sache gehen.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TEV Miesbach 2:1 nach Verlängerung (0:1, 1:0, 0:0, 1:0)
(BYL)  Die Rot-Weißen haben ihr ersten Derby am Wochenende - am Sonntag folgt der Auftritt bei den Erding Gladiators - gewonnen. Einen Dreier konnte man nicht einfahren, aber für das 2:1 nach Verlängerung gegen den TEV Miesbach durfte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan zwei Zähler im engen Mittelfeldkampf um Platz acht gutschreiben lassen. Kampf war auch im Aufeinandertreffen der beiden Teams Trumpf, dazu jede Menge Leidenschaft, Einsatz und vor allem defensive Disziplin, wovon das Resultat schon zeugt. Nach drei, vier "hundertprozentigen" des EHC, die wieder einmal allesamt vergeben wurden, legten die Gäste in der Schlussphase des ersten Drittels vor. Danach war es ein weitgehend ausgeglichener Schlagabtausch, bis die Grafinger nach dem hochverdienten Ausgleich erneut drückten. Im letzten Abschnitt hatten beide Seiten in Überzahl mehrmals die Chance, in Vorlage zu gehen. Doch die jeweilig verteidigende Mannschaft behielt die Oberhand. In der Overtime sah es lange "torlos" aus, bis die Lücke gefunden war und der EHC nach bislang zwei verlorenen Verlängerungen diesmal den Zusatzpunkt holte.
  
    
EHC Königsbrunn
Revanche geglückt, Königsbrunn holt sich den zweiten Platz
(BYL)  Dank dem 4:1 bei den Eishacklern des TSV Peißenberg erobert sich der EHC Königsbrunn wichtige Pinkte im Kampf um einen Platz in die Verzahnungsrunde. Dabei zeigten sich die Brunnenstädter effektiv und diszipliniert gegen starke, aber auch ruppige Gastgeber.
EHC-Coach Fabio Carciola musste in der Partie auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten, so meldeten sich Matthias Forster und Ralf Rinke krankheitsbedingt ab. Zumindest drei komplette Reihen konnten die Brunnenstädter aufbieten
Im ersten Drittel begannen die Eishackler stark und gingen aggressiv in die Zweikämpfe. Der EHC fand noch nicht in die Partie und ließ den Gastgebern zu viel Platz. Peißenberg setzte sich immer wieder im Drittel der Brunnenstädter fest, verpasste es aber Treffer zu erzielen. Mit direkten Schüssen war der Königsbrunner Goalie Donatas Žukovas nicht zu bezwingen. Nach sieben Spielminuten musste dieser aber doch noch hinter sich greifen, als die Eishackler in Überzahl zur verdienten Führung einschossen. Königsbrunn agierte zu nervös, und in eigener Überzahl hätte sich der EHC noch fast ein Kontertor eingefangen, doch „Super-Don“ entschärfte die Situation. Bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Auch nach Wiederanpfiff legten die Gastgeber wieder mit Vollgas los, verursachten aber auch Strafzeiten. Nach gerade mal drei Minuten schoss Patrick Zimmermann in Überzahl zum Ausgleich ein. Die Partie gestaltete sich jetzt ausgeglichener, beide Mannschaften mit Möglichkeiten. Kurz vor Drittelende blieb Dominic Auger nach einem Check von hinten liegen, Peißenberg nun wieder mit einem Mann weniger auf dem Eis. Die Strafe folgte sogleich, denn nur eine Minute später netzte Fabio Carciola zur 2:1 Führung ein. Nach einer weiteren Strafe gegen die Gastgeber kippte die Stimmung im Stadion, Bierbecher flogen auf die Eisfläche und der Zorn der Zuschauer richtete sich gegen die Schiedsrichter. Mit der knappen Führung ging es dann in die letzte Pause.
Königsbrunn verwaltete die knappe Führung clever, und Peißenberg handelte sich erneut Strafzeiten ein. In doppelter Überzahl traf dann schließlich Dominic Auger zur 3:1 Führung. Der EHC erarbeitete sich weitere Chancen, blieb aber diszipliniert und verteidigte mit viel Einsatz gegen die starken Gastgeber. In der 49. Spielminute kassierte Auger einen weiteren Check von hinten und rutschte mit dem Kopf voran in die Bande, eine Strafe hatte dies aber nicht zur Folge. Für den Königsbrunner Verteidiger war die Partie nun beendet, die Eishackler starteten ihre Schlussoffensive. Drei Minuten vor Spielende nahm Peißenberg den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus, doch diese Taktik ging gründlich in die Hose. Nach gerade mal zehn Sekunden schnappte sich Hayden Trupp die Scheibe und setzte Patrick Zimmermann in Szene, der nun zum 4:1 Endstand ins leere Tor einnetzte. Die Partie war somit entschieden.   
Der Königsbrunner Coach Fabio Carciola nennt Ursachen für den Sieg: „Wir haben die ersten 20 Minuten nicht in die Begegnung gefunden und lagen dann mit 0:1 im Rückstand. In der Kabine haben wir uns aber vorgenommen, einfacher zu spielen und konnten so mehr Sicherheit in unsere Aktionen bringen. Die Jungs haben Schüsse geblockt, und unser Goalie war auch wieder eine Klasse für sich. Wir haben dann wieder unser gutes Überzahlspiel gezeigt und so unsere Tore geschossen. Wichtig war heute, dass wir Teamgeist gezeigt haben und sehr diszipliniert um die Punkte gekämpft haben. Nach diesem Arbeitssieg haben wir wichtige drei Punkte eingefahren!“
Königsbrunn holt sich mit dem fünften Sieg in Serie wichtige drei Punkte gegen einen sehr starken Gegner und ist am Ende des Spieltages auf dem zweiten Tabellenplatz angekommen. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Drittel und wenig Strafzeiten konnte der EHC seine Überzahlsituationen nutzen und drei Tore per Powerplay erzielen. Peißenberg war zu undiszipliniert und hat sich mit unnötiger Härte selbst um den Erfolg gebracht. Allerdings ist unklar, ob sich Dominic Auger bis Sonntag erholen wird, dem EHC würden dann drei Leistungsträger gegen Altmeister Füssen fehlen.
  
     
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks erwartet hitzige Atmosphäre in Dorfen - Auswärtsspiel am Sonntag um 17:30 Uhr
(BYL)  Das Hinspiel der Passau Black Hawks gegen die Eispiraten Dorfen war ganz nach dem Geschmack der Black Hawks Fans. In eigener Halle wurden die Eispiraten vor 1.037 Zuschauer mit einer 7:3 Packung nach Hause geschickt. Am morgigen Sonntag um 17:30 Uhr folgt nun das Rückspiel in Dorfen. Die Mannschaft von Trainer Christian Zessack muss sich im Eisstadion in Dorfen auf eine hitzige Atmosphäre auf und neben der Eisfläche einstellen. Trainer John Samsanski und die Eispiraten müssen unbedingt punkten um den Anschluss an den achten Tabellenplatz nicht zu verlieren. Umgekehrt können sich die Passau Black Hawks bei einem Erfolg unter den ersten acht festsetzen. Die Gastgeber mussten sich zuletzt dreimal in Folge geschlagen geben und belegen mit zwölf Punkten den 12. Tabellenplatz - zu wenig für die Ansprüche des ESC Dorfen. Im Duell gegen die Passau Black Hawks setzen die Eispiraten große Hoffnungen auf Kontingentspieler Lukas Miculka. Der Topscorer der letzten Jahre kommt nach überstandener Verletzungspause immer besser in Fahrt und kann mit seinen Fähigkeiten Spiele im Alleingang entscheiden. Dazu gesellen sich weitere Spieler auf höchsten Bayernliga Niveau.
Die Habichte wollen nach der letzten Auswärtsniederlage in Miesbach auch wieder auf fremden Eis überzeugen und die Punkte mit nach Passau nehmen. Trainer Christian Zessack wird die Mannschaft dementsprechend einstellen und weiß worauf es in Dorfen ankommen wird. „Wenn wir unsere Leistung zu 100% aufs Eis bringen und mannschaftlich gut arbeiten können wir jeden Gegner schlagen. Wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben und müssen von der Strafbank wegbleiben.“ Mut dürfte den Passau Black Hawks auch die Statistik aus der abgelaufenen Saison machen. In der Spielzeit 2017/18 konnten die Dreiflüsse Städter drei der vier Duelle gegen die Oberbayern gewinnen. Helfen wird am Sonntag sicherlich auch die Unterstützung der lautstarken Passau Black Hawks Fans. Der 1. Eishockey Fanclub Passau hat eine Auswärtsfahrt organisiert um die Mannschaft zu unterstützen. Anmeldungen für die Auswärtsfahrt im Fanbus nimmt EFC Vorstand Sebastian Höhn unter 0175/9918152 entgegen. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Heimniederlage gegen Königsbrunn
(BYL) Rückrundenstart in der Bayernliga und der 14. Spieltag war zwar kein Torspektakel wie am Saisonbeginn in Königsbrunn, aber in sich hatte es auch dieses Spiel. Leider nicht zum Wohle des Eishockeys.
Im ersten Drittel drückten die „Eishackler“ dem Spiel ganz klar ihren Stempel auf und wenn da drei bis vier Tore mehr fallen darf sich Königsbrunn nicht beschweren und das Spiel ist eigentlich entschieden. Leider war dem nicht so und es war „nur“ eine 1:0 Führung (14.) durch Eichberger in einem Powerplay für den TSV mit der man in die erste Pause ging.
Dieses Drittel war wirklich ein gutes Drittel und war sehr schön anzuschauen.
Nach der Pause verloren die Peißenberger den Faden und konnten nicht mehr so überzeugen wie noch im ersten Abschnitt, was Königsbrunn zurück ins Spiel brachte.
Dem spielerischen Aufwind des EHC verhalf dann auch noch ein bestimmter Akteur auf dem Eis, der eigentlich für einen ordentlichen Spielfluss sorgt und erst dann eingreifen sollte, wenn es notwendig ist. Aus Sicht des Schiedsrichters war es vermutlich sehr notwendig, diese Sicht teilten aber nicht alle 574 Zuschauer. Klar ist sich jeder einig darüber, dass der Schiedsrichter unantastbar ist, wenn der Schiedsrichter pfeift dann ist das so, als Spieler hab ich den Mund zu halten und die Entscheidungen zu akzeptieren und als Zuschauer oder Beteiligter ist es auch das einfachste zu sagen „der Schiri ist schuld an einer Niederlage“, was schlechte Verlierer meistens machen, es waren auch nicht alle Strafen eine Fehlentscheidung und vom Eishackler-Trainer Sepp Staltmayr wird man vermutlich nie ein negatives Wort über Schiedsrichterleistungen hören. Aber irgendwann platzt einmal der berühmte Kragen und das Fass läuft über. Es waren wirklich einige fragwürdige Entscheidungen dabei, was dann schließlich zu Disziplinarstrafen führte. Michael Schöppel, der Co-Trainer des EHC Königsbrunn sagte es auf der anschließenden Pressekonferenz richtig. „Wenn der Schiedsrichter bei einer klaren Linie auf beiden Seiten bleibt, dann passieren vermutlich auch solche Situationen nicht“. Dort sprach er die 49. Spielminute an, als Dominic Auger unkontrolliert nach einem Zweikampf mit Maxi Brauer mit dem Kopf voraus in die Bande knallte. Der TSV Peißenberg wünscht dem Spieler auf diesem Weg eine gute Besserung. Was man aber noch hinzufügen und richtigstellen muss, dieser Aktion ging keine Absicht und kein Frust vom Spieler Maximilian Brauer aus.
Eishockey wurde auch noch gespielt und es folgten bis zum Ende der Partie viele Unterzahlsituationen für die Eishackler. Ein blick in die Statistik zeigt es auch deutlich, die ersten drei Tore von Königsbrunn ((23.) Zimmermann 1:1, (29.) Carciola 1:2, (45.) Auger 1:3) wurden mit einem oder sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis erzielt, das vierte Tor war ein Empty Net Tor (57. Zimmermann) als Peißenberg drei Minuten vor Ende den Torwart für einen 6. Feldspieler vom Eis nahm um noch einmal alles in eine Schlussoffensive zu investieren. Gebracht hat es nichts mehr. Somit verlor man das Rückspiel mit 1:4 und tritt am Sonntag die Reise nach Schweinfurt an.
  
    
ESC Kempten
Sharks beißen im Allgäu Derby richtig zu - ESC Kempten deklassiert Pfronten beim 2:10 in deren Halle
(BLL)  Falcons Trainer Gerhard Koziol brachte es in der Pressekonferenz nach dem Spiel treffend auf den Punkt: „Ein Eishockeyspiel dauert nicht nur 10 sondern 60 Minuten“. Die Sharks hatten sich noch nicht richtig auf dem Eis sortiert da stand es nach nur 153 Sekunden bereits 2:0 für die Gastgeber. Zwei Schnitzer in der Kemptener Abwehr bescherten den Hausherren die Torchancen dazu, welche diese auch eiskalt nützten. Pfronten spielte weiter munter nach vorne und bekam noch die ein oder andere Chance die Danny Schubert im Sharks Tor aber zunichte machten. Kempten musste kurz durchschnaufen und sich schütteln bevor sie sich auf ihre Stärken besonnen. Die lagen auch wieder einmal in drei ausgeglichenen Reihen die alle gefährlich waren. In der 4. Minute schon der Anschlusstreffer, ausgerechnet durch den ehemaligen Pfrontener Timo Stammler der zum ersten Mal seit seiner Verletzung wieder an Bord war. Und als Patrick Weigant in der 10.Minute mit einem verdeckten Schlagschuss den Ausgleich erzielte war die Marschrichtung des Spieles in Richtung Pfrontener Tor endgültig festgelegt. Noch vor der Pause brachte Eugen Scheffer sein Team zum ersten Mal in Führung. Nach der Pause zeigten die Sharks mehr und mehr ihre Spielstärke und die Tore fielen als logische Konsequenz. Die Scheibe lief gut durch die Reihen und besonders das Überzahlspiel war wieder einmal brandgefährlich. Alexander Henkel, erneut Eugen Scheffer sowie Alexander von Sigriz schraubten das Ergebnis auf 2:6 nach oben. Dies war wohl auch genug für Franziska Albl, sie verließ nach diesem Treffer genervt das Tor der Falcons und machte Platz für Dominik Gimbel. Kurz vor Drittelende eines der zahlreichen Highlights, das 2:7 durch Nikolas Oppenberger. In einer 3 gegen 5 ! Unterzahlsituation tauchte er mit einem Konter allein im Drittel der Pfrontener auf, scheiterte aber mit seinem Schussversuch. In seiner unnachahmlichen kämpferischen Manier holte er sich die Scheibe jedoch gegen alle Falcons zurück und traf bei seinem zweiten Versuch.
Im letzten Drittel dann nur noch Spielfreude der Sharks, Tobias Epp erst mit dem 2:8 und danach eine Demonstration von Zusammenspiel: Nikolas Oppenberger, Adrian Kastel-Dahl und Patrick Weigant kreisten im Angriffsdrittel und ließen die Scheibe rasant und in bester Tiki Taka Manier mehrfach hin und her wandern bis Weigant völlig frei vor dem Tor stand und den neunten Treffer erzielte. „Nur noch eins“ schallte es nun von der Rängen, die zahlreichen Kemptener Zuschauer machten das Derby auch akustisch zu einem gefühlten Heimspiel. Und kein anderer als der von Pfronten zu seinem Heimatverein Kempten zurückgekehrte Keeper Danny Schubert nahm sich das als erster zu Herzen. Eine abgefangene Scheibe spielte er gedankenschnell mit einem langen Pass auf Nikolas Oppenberger der allein auf das Tor zulief und den vielumjubelten 2:10 Endstand erzielte. Oppenberger wusste auch wem er dieses Tor zu verdanken hatte und fuhr sofort zu seinem Keeper um sich zu bedanken. Auch wenn Kempten ein paar Minuten brauchte um ins Spiel zu finden ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Sieg. Überragend die Spielfreude aller Blöcke, die deutlich zeigt das hier eine geschlossene Mannschaft auf dem Eis steht die Spaß daran hat 60 Minuten attraktives Eishockey zu spielen. Der zweite Tabellenplatz wurde gefestigt und bereits am Sonntag um 18.00 Uhr soll in der heimischen Alpensolararena der nächste Schritt Richtung Verzahnungsrunde gemacht werden. 
  
    
EHC Bayreuth
Frankenderby am Roten Main
(BBZL)  Morgen zur gewohnten Zeit um 17:30 Uhr empfängt der EHC Bayreuth die Mighty Dogs 1b im heimischen Tigerkäfig.
In der letzten Saison ließen sich die Jungs aus Bayreuth keine Punkte von den Schweinfurtern nehmen und besiegten sie zuhause und auswärts sehr souverän. Schweinfurt schloss die Saison abgeschlagen als Letzter der Tabelle ab.
Auch in der laufenden Saison sieht es bei der „Eins-Be“ nicht sonderlich gut aus, so hat man zwar einen Sieg gegen Würzburg verzeichnen können, und somit drei Punkte nach sechs Spielen auf dem Konto, trägt jedoch trotzdem die rote Laterne, da das Torverhältnis mit -28 Toren das schlechteste der Liga ist.
Für die Jungs von Trainer Zimmer sollte es für morgen trotzdem keine größere Aufgabe darstellen, die „mächtigen Hunde“ an der Kette zu halten.
Der Coach hat ein bisschen an den Reihen gebastelt und kann auch nicht auf den vollen Kader zugreifen, aber er ist zuversichtlich und sagt: „60 Minuten Vollgas, mehr will ich nicht. Es heißt. Hauptsache gewinnen!“
Wir freuen uns auf zahlreiche Fans und Tore!
-cc-
  
    
EC Eppelheim
Eisbären springen auf Play-Off-Platz
(RLSW)  Durch einen 4:3-Auswärtssieg beim bisher zweitplatzierten EV Ravensburg konnte man diesen in der Tabelle überholen und sich erstmals einen Platz in den Top 3 sichern. Für die dezimierten Eisbären waren Marco Haas (2), Marc Bruns und Michael Dorfner erfolgreich.
Auf Grund der frühen Anreise nach Oberschwaben mussten die Eisbären erwartungsgemäß den Ausfall einiger Stammkräfte kompensieren, gerade einmal 12 Feldspieler standen für das Duell beim Zweitplatzierten zur Verfügung. Mit einer defensiv orientierten Taktik ging es somit los, was sich bereits in den Anfangsminuten bemerkbar machte. Nach 94 Sekunden waren die Eisbären erstmals in Überzahl, konnten jedoch kaum Torgefahr ausstrahlen. Bei gleicher Spielstärke agierten die Eisbären jedoch defensiv sicher und konnten so vereinzelte gute Gegenangriffe fahren. Einen davon verwertete Bruns (11.) zum Führungstreffer. Durch eine Unterzahl brachte man Ravensburg jedoch wieder ins Spiel, konnte diese aber, ebenso wie den Sturmlauf zum Ende des Abschnitts erfolgreich abwehren.
Perfekter Start ins zweite Drittel. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, da gelang Haas das beruhigende 2:0 (24.), dessen abgefälschter Weitschuss in den Maschen einschlug. Kurz darauf erwies Patschull seinem Team jedoch einen Bärendienst. Auf Grund der engen Personaldecke schnürte er selbst die Schlittschuhe in dieser Partie, erwischte in der 28. Minute einen Ravensburger Spieler bei einem Bandencheck so ungünstig, dass dieser zunächst verletzt das Eis verlassen musste und für Patschull eine Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. In der folgenden fünfminütigen Unterzahl drängte Ravensburg auf die Aufholjagd. Mit Geschick und Glück konnten die Eisbären dies jedoch insofern unterbinden, dass dem EVR nur der Anschlusstreffer gelingen sollte (31.). Auch in der Folge lag der Ausgleichstreffer ein ums andere Mal in der Luft, doch spätestens bei ECE-Goalie Semtner war jeweils Endstation.
Einen Dämpfer zur richtigen Zeit erlitten die Gastgeber im Schlussabschnitt. Nachdem man sich eine doppelte Unterzahl leistete, kamen die Eisbären zunächst zwar nicht gut ins Überzahlspiel, dann gelang Dorfner jedoch der wichtige Torerfolg zum 3:1 (42.). Der EVR gab sich jedoch noch nicht geschlagen und kam in der 46. Minute erneut zum Anschluss. Erneut Haas sollte jedoch die perfekte Antwort parat haben. Ein Puckgewinn in der neutralen Zone, gefolgt durch einen Alleingang, den er clever zum 4:2 verwandeln konnte (50.). Eine vermeintliche Vorentscheidung, die man nun in den verbleibenden zehn Minuten über die Zeit bringen wollte. Mit dem erneuten Anschlusstreffer kurz vor Ende sollte es jedoch nochmals spannend werden (57.), doch trotz Belagerung des ECE-Gehäuses und Herausnahme des Goalies gelang es dem EVR nicht mehr, den Ausgleichstreffer zu erzielen.
Für die Eisbären geht es nun am Sonntag im Derby gegen die Mad Dogs weiter. Wenngleich man den Tabellenvorletzten nicht unterschätzen darf, sollte den Eisbären daran gelegen sein, den Sieg in Ravensburg mit dem Derby-Sieg zu veredeln, um den Tabellenplatz weiter zu festigen und bei einem Erfolg gar zu Spitzenreiter Bietigheim aufschließen zu können.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären dominieren in allen Bereichen
(RLW)  Willi Lotz, der 2. Vorsitzende der EG Diez-Limburg, verabschiedete Neuwieds Trainer Daniel Benske mit herzlichen Worten voller Anerkennung vom Trainergespräch nach dem Derby: „Danke für die Lehrstunde.“ Ein Satz, der alles aussagte, was 1024 Zuschauer am Freitagabend in der Eissporthalle am Diezer Heckenweg sahen. Viele enge Derbys zwischen den Rockets von der Lahn und dem EHC „Die Bären“ 2016 hatte es in den vergangenen Jahren gegeben, aber diesmal beherrschten die Neuwieder ihren Gegner nach Belieben. Von der ersten Minute an, sagt man in solchen Fällen gerne einmal etwas vorschnell. Aber auf dieses Nachbarschaftsduell in der Eishockey-Regionalliga West traf es auch mit dem Blick auf die Hallenuhr zu. Mit 2:0 führte der EHC nach zwei Schüssen und zweieinhalb Minuten. Dass die wie entfesselt aufspielenden Deichstädter beim 8:2-Kantersieg nicht zweistellig gewannen, hatten die Einheimischen einzig und allein ihrem Torhüter Constantin Schönfelder zu verdanken, der für die EGDL noch Schlimmeres verhinderte. „Am Anfang hatten wir das nötige Schussglück“, freute sich Benske über den frühen Doppelschlag durch Michael Jamieson (2.) und Frederic Hellmann (3.). Was danach kam, hatte nichts mehr mit Glück zu tun. Die Blau-Weißen zockten nach Herzenslust, spielten ihre Gegner insbesondere im zweiten Drittel schwindelig. Aber davor musste auch Felix Köllejan sein Können zwei-, dreimal beweisen. Mit einer sensationellen Parade entschärfte er unter anderem den Schuss des Ex-Neuwieders André Bruch (8.), beim Versuch von Konstantin Firsanov (14.) klärte das Lattenkreuz des EHC-Kastens. Viel mehr ließen die spielerisch, organisatorisch und kämpferisch überlegenen Gäste hinten nicht zu im ersten Abschnitt und hätten bei mehreren Kontergelegenheiten die Führung sogar noch weiter ausbauen können. Das tat Maximilian Wasser in der 16. Minute. Ein Diagonalpass in einen nicht optimalen EGDL-Wechsel ermöglichte es, relativ einfach ins Drittel der Rockets zu gelangen, und nach einer Passstafette über Stephan Fröhlich sowie Michael Jamieson erhöhte Wasser auf 3:0.
Es zermürbt einen Gegner, der sich in der Pause viel vornimmt, den Rückstand aufholen will und dann nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn schon wieder die Scheibe aus dem Netz holen muss. Deion Müller sorgte für das 0:4 und versetzte den Raketen zeitig den Todesstoß. Die haben zwar schon fulminante Aufholjagden gezeigt in dieser Saison – zum Beispiel im Heimspiel gegen Meister Herford – aber an eine Neuauflage war diesmal nicht zu denken. Im Gegenteil. Bei den Diezern und Limburgern brachen nun alle Dämme. Stephan Fröhlich (26.), Martin Brabec (26.) und Michael Jamieson (28.) führten die Mannschaft von Jens Hergt mit den Toren zum 0:5, 0:6 und 0:7 vor. Der frühere Bären-Trainer nahm nach dem halben Dutzend die Auszeit, sie änderte nicht viel. Das Derby, das schon häufig erst in den letzten Minuten seine Entscheidung fand, war nach nicht einmal der Hälfte der Spielzeit entschieden. 
Die Art und Weise machte Jens Hergt fassungslos, sodass er nach Spielende Tacheles redete: „Wir haben heute sämtliche Tugenden, die zum Eishockey gehören, vermissen lassen. Wir reden, reden und reden seit Wochen – und nichts wird umgesetzt. Wir hantieren bisschen mit dem Schläger herum, anstatt zwei Schritte zu laufen und auf den Mann zu gehen. Diese Schönspielerei reicht in einem Derby nicht. Hoffentlich wachen unsere Spieler endlich auf. Sie haben es gut bei uns, und das muss man auch zurückgeben. Bis zum Spiel gegen Hamm haben sie zwei Tage Zeit sich zu überlegen, was sie veranstaltet haben.“ Dass mit Pablo Gimenez der jüngste Spieler der Heimmannschaft die Auszeichnung als ihr bester Spieler des Abends erhielt, war nicht nur der Lohn für das zwischenzeitliche 1:7 (40.) durch den 19-jährigen Förderlizenzler aus Bad Nauheim, sondern auch ein klares Zeichen dafür, dass die etablierten Kräfte blass blieben.
Nach Gimenez‘ 1:7 wich im Schlussdrittel die Luft ein wenig aus der Begegnung. Tobias Schwab erzielte in der 55. Minute den zweiten Rockets-Treffer, der die Bären noch einmal anstachelte. Sie setzten den Schlusspunkt durch Maximilian Wasser (56.). „Dieser Sieg war nicht nur wegen des Derbys wichtig, sondern auch, weil wir zuletzt zweimal nicht überzeugt haben. Das Ergebnis wird noch bemerkenswerter durch die Ausfälle von Christian Neumann, Tobias Etzel, Robin Schütz und Jendrik Allendorf, wobei Felix Köllejan natürlich sehr stark gehalten hat. Außerdem waren vier weitere unserer Spieler angeschlagen und konnten unter der Woche teilweise nicht trainieren“, ließ Daniel Benske wissen. „Bei uns“, so die Statusmeldung Jens Hergts, „waren am Dienstag zehn und am Donnerstag zwölf Leute im Training.“ Als Ausrede zog er diesen Fakt nicht heran. Neuwied wollte diesen Derbysieg einfach mehr und hatte in sämtlicher Hinsicht die Nase vorne. „Aber das“, darüber ist sich Benske im Klaren, „kann beim nächsten Mal schon wieder ganz anders sein. Diez-Limburg ist und bleibt eine Top-Mannschaft.“
  
    
EHC Troisdorf
Troisdorf zu Hause weiter ungeschlagen
(LLW)  Troisdorf ist im heimischen Icedom am Rotter See nicht zu besiegen. Auch das Team aus Moers musste am Freitag ohne Punkte im Gepäck wieder abreisen.
Das erste und letze Drittel gingen ganz klar mit 4:1 Toren an Troisdorf und Moers konnte sich nur mit einigen Kontern aus der eigenen Zone retten. Im Mitteldrittel gestallte sich das Spiel, auch durch die vielen Strafzeiten etwas ausgeglichener. Der Sieg für Troisdorf konnte jedoch zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Frage gestellt werden. Troisdorf zeigte wieder einmal, warum das Saisonziel "die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga" sehr realistisch ist. Troisdorf ist mit dem Sieg weiterhin Tabellenzweiter, hinter dem weiterhin ungeschlagenen Team aus Wiehl.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Wir haben gezeigt, dass wir mit viel Tempo und Einsatz dem Gegner weder Raum noch Zeit lassen, um sein eigenes Spiel aufzubauen. Wir haben das Tempo und die Richtung vorgegeben. Dies wollen wir in den kommenden Spielen noch weiter perfektionieren, um einen der ersten Plätze in der Tabelle zu behalten und an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga teilnehmen zu können."
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 28.12.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Grefrath statt.
  
    
Regionalliga Ost
Erstes Derby geht klar an FASS
(RLO)  Seiner Favoritenrolle gerecht wurde FASS Berlin im ersten Regionalligaderby der Saison. Glatt mit 7:3 (2:0/4:1/1:2) gewannen die Weddinger gegen die Berlin Blues.
FASS musste diese Woche einen Abgang hinnehmen, Stürmer Jan Schmidt wechselte zum ECC Berlin. Der Aufwand, der innerhalb der Oberliga auf einem zukommt, scheint im Vergleich zur Regionalliga Ost doch deutlich geringer zu sein. War das doch nach eigener Aussage ein Grund, warum er 2017 eigentlich aufhören wollte, dann aber zu den Blues in die Regio wechselte. Nun musste Trainer Norbert Pascha die Reihen umbauen. Zur Auswahl standen hierfür 17 Feldspieler. Ob ein Ersatz für den möglicherweise bei FASS arg überstrapazierten Stürmer geholt wird, steht noch nicht fest. Zumal mit Richard Jansson demnächst wieder ein weiterer Stürmer mit dabei sein wird. Die Blues traten inklusive Torhüter mit 14 Spielern an und nach zuletzt guten Ergebnissen sollten die Weddinger gewarnt in dieses erste Derby der Saison gehen. Neu dabei war bei den Blues mit Lukas Zelmer ein Förderlizenzspieler des ECC Berlin.
Der Spielbeginn verzögerte sich ein wenig, die Sanitäter ließen auf sich warten. Ca. 40 Minuten später als gedacht ging dann aber die Post ab. Die Blues hatten die erste Torchance, kassierten dann aber nach 78 Sekunden die erste Strafe. Und die nutzte FASS nach 17 Sekunden zum 1:0. Sebastian Eickmann zog von der blauen Linie ab und Benjamin Nitschke war geschlagen. Die Weddinger übernahmen nun das Kommando, nutzten aber die Chancen nicht aus. Von den Blues kam nur wenig, das wurde dann aber von Patrick Hoffmann erledigt. Drei Minuten vor der Pause fiel doch noch das verdiente 2:0. Beide Teams hatten einen Spieler weniger auf dem Eis und den Platz nutzte Dennis Merk aus.
Ohne Patrick Neugebauer musste FASS ab dem 2. Drittel auskommen. Er verletzte sich kurz vor Ende des 1. Drittels. Von dieser Stelle gute Besserung. Und wie schon im 1. Drittel saß auch im 2. Abschnitt der erste Torschuss der Weddinger. Absender war Luis Noack und so stand es nach 24 Minuten 3:0. Drei Minuten später wurde es noch deutlicher, denn Nico Jentzsch erhöhte auf 4:0. Wieder etwas mehr Platz auf dem Eis war beim 5:0 nach 32 Minuten. Beide Teams mussten auf einen Feldspieler verzichten und diesmal war es Nils Watzke, der mit einem Schuss von der blauen Linie traf. Es lief bei den Weddingern weiter gut. Selbst in Unterzahl gelang einiges, so zum Beispiel das 6:0 drei Minuten vor der 2. Pause. Julian von Lijden erkämpft sich im Drittel der Blues den Puck und seinen Pass schob Patrick Czajka ein. Die Blues wechselten nun den Torhüter, für Benjamin Nitschke kam Fabian Theil. Dieser und die Zuschauer sahen 25 Sekunden vor der 2. Pause den ersten Treffer der Gäste, Patrick Preiß verkürzte und diesen Treffer hatten sie sich durchaus verdient. Das weckte Erinnerungen an die letzten Wochen.
Um erst gar nicht ins Zittern zu kommen, legte FASS 79 Sekunden nach Wiederbeginn noch einen nach. Patrick Czajka traf und natürlich war es wieder der erste Torschuss der Weddinger in diesem Drittel. Die Blues kämpften weiter, was ihnen den zweiten Treffer einbrachte. Christopher Graul traf in Überzahl nach 47 Minuten zum 7:2. Die Blues können es aber auch in Unterzahl, das zeigte Philipp d'Heureuse nach 50 Minuten mit dem 7:3. Beide Teams beschäftigten die Torhüter noch weiter, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen.
Die Blues kämpften zwar gut, insgesamt waren die Weddinger aber das klar bessere Team und gewannen hochverdient. Für die Blues geht es bereits am Samstag mit dem nächsten schweren Spiel weiter, sie treten um 17:00 Uhr in Schönheide an. FASS muss am Sonntag nach Halle, ab 19:00 Uhr geht es gegen die 1b der Saale Bulls um die nächsten Punkte.
(Norbert Stramm)
  


    
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Samstag 24.November 2018
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