Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 26.November 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin



    
Düsseldorfer EG
Viel Aufwand, wenig Ertrag – DEG beißt sich an Straubing die Zähne aus
(DEL)  Wer hätte nach dieser bisher so wunderbar verlaufenen Saison gedacht, dass sich die Düsseldorfer EG mal so richtig schwer tun würde mit dem Toreschießen? Heute war es leider so weit. Gegen die Straubing Tigers, die mit Hans-Zach-Gedächtnistaktik im ISS DOME auftraten, bissen sich die Düsseldorfer beim 1:3 (0:2; 0:0; 1:1) bis zur Schlusssirene die Zähne aus. Die Gäste aus Niederbayern nutzten ihre wenigen Chancen konsequent und zählen nun neben Wolfsburg und Iserlohn zum erlauchten Kreis der DEL-Teams, welche gegen die DEG drei volle Punkte einfahren konnten.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen Krimi in Köln
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat ein kurioses Spiel bei den Kölner Haien mit 4:3 nach Penaltyschießen (3:0|0:2|0:1|0:0|1:0) gewonnen. Nach 190 Sekunden hatte der Meister durch Tore von Trevor Parkes, Maximilian Daubner und Frank Mauer mit 3:0 geführt, Köln meldete sich aber vor 9.456 Zuschauern zurück. Im Penaltyschießen traf Maximilian Kastner für die Red Bulls zum siebten DEL-Sieg in Folge gegen die Haie.   
München erwischte einen perfekten Start: Nach exakt zwei Minuten fälschte Trevor Parkes im Powerplay zur Führung ab. 70 Sekunden später stand es 3:0 für die Red Bulls, da Maximilian Daubner (3.) und Frank Mauer (4.) weitere Treffer nachlegten. Kölns Trainer Peter Draisaitl ersetzte seinen Stammtorhüter Gustaf Wesslau durch Hannibal Weitzmann. Die Haie fanden danach besser ins Spiel und hatten ebenfalls Chancen, Danny aus den Birken im Tor des Meisters bezwangen sie aber nicht.   
Im Mittelabschnitt spielten die Red Bulls taktisch diszipliniert. Erst in der 30. Minute, als zwei Münchner innerhalb von 18 Sekunden auf die Strafbank mussten, kam Köln zu Chancen – und zum Anschlusstreffer: Morgan Ellis verkürzte in doppelter Überzahl und beendete damit Danny aus den Birkens Serie von über 215 Minuten ohne Auswärtsgegentor. Nur 36 Sekunden später brachte Alexander Sulzer die Haie auf ein Tor heran. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten sowie eine starke Rettungsaktion von Münchens Verteidiger Derek Joslin, der bei einer gegnerischen 2-auf-1-Situation im Liegen mit dem Schläger einen Querpass abfing.   
In der dritten Minute des Schlussdrittels fälschte Alexander Oblinger in Kölner Überzahl zum 3:3 ab. Kurz darauf musste ein Linesman nach einem Zusammenprall mit der Trage vom Eis gebracht werden, zu dritt setzten die Unparteiischen die Partie fort. Auch danach lieferten sich beide Teams ein intensives Spiel mit guten Chancen, die starken Torhüter hielten aber fehlerfrei und ließen keine Tore zu.   
Da in der Verlängerung keine Treffer fielen, ging die Partie im Penaltyschießen weiter. Hier avancierte Maximilian Kastner mit dem einzigen verwandelten Versuch zum Matchwinner für München
  
    
Bayreuth Tigers
Nach Tal- Bergfahrt kehren die Tigers mit zwei Punkten heim
(DEL2)  Mit der Rückkehr von Ivan Kolozvary - Arnoldas Bosas musste pausieren - und Brett Jaeger im Tor gingen die Tigers ins Spiel bei den Eislöwen und waren sichtlich um Wiedergutmachung bemüht. Besonders im ersten Abschnitt war aber beiden Teams die jeweils deutlichen Schlappen vom Freitag anzumerken, wobei die Gastgeber das zumindest in Teilen gefälligere Spiel zeigten und zu einigen Chancen kamen. Beim ersten von mehreren Aluminium-Treffern der Dresdner in der 9. Minute und weiteren Gelegenheiten verhinderten ein sehr starker Brett Jaeger und das Quäntchen Glück einen Rückstand. Timo Gams stellte bei einem herrlich abgeschlossenen Konter mit einem Schuss ins Kreuzeck das Spiel ein wenig auf den Kopf.
Das zweite Drittel gehörte dann ganz klar den Eislöwen, die sich zahlreiche klarste Chancen herausspielten, diese aber lange ungenutzt ließen. Mehrfach rettete das Aluminium, das Unvermögen der Stürmer und vor allem ein Jaeger den Tigers die Führung. Es brauchte eine doppelte Überzahl, um den Ausgleich durch Pujacs zu erzielen, wobei hier zumindest die zweite Strafe gegen die Tigers zumindest diskutabel war. Kurz vor der zweiten Pause brachte Uplegger seine Farben erstmals in Front, als er einen Konter mit einem satten Schuss abschließen konnte, bei dem Jaeger wie bei allen Gegentoren chancenlos war.
Deutlich verbessert starteten die Tigers in den Schlussabschnitt. Sebastian Busch lief aus der neutralen Zone alleine an, umkreiste das Tor und konnte Goalie Marco Eisenhut mit einem klassischen Bauerntrick überwinden, bei dem er die winzige Lücke zwischen Schoner und Pfosten fand. In der nächsten Spielminute brachte Felix Linden die Scheibe in Richtung Tor und diese fand an Freund und Feind vorbei den Weg in die Maschen zur erneuten Tigers-Führung. Gegen nun wütend anstürmende Dresdner wehrte man sich bis in die Schlussphase, die Gastgeber ließen erneut große Chancen liegen. In der 58. Spielminute gelang dann Dresdens Kramer der verdiente Ausgleich. In den letzten Spielsekunden scheiterten die Gastgeber noch einmal am Pfosten und Tim Richter zielte auf der Gegenseite zu ungenau.
Es ging also in die Verlängerung, in der Heider einer eigentlich schon verlorenen Scheibe nachsetzte und vors Tor zog. Seinen Schuss musste der Goalie prallen lassen, sodass Michal Bartosch nach nur 41 Sekunden per Abstauber aus kurzer Distanz den Zusatzpunkt für die Tigers sichern konnte. Nach der heftigen Niederlage vom Freitag zeigten die Jungs um Petri Kujala eine kämpferische Reaktion und verdienten sich so den Auswärtssieg, für den es einen starken Brett Jaeger und auch das nötige Glück brauchte.
Die nächste Partie der Bayreuth Tigers steigt am kommenden Freitag. Um 20 Uhr ist der EHC Freiburg zu Gast im Tigerkäfig.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:1! Eispiraten sichern sich drei Punkte bei den Kassel Huskies - Ole Olleff schießt Westsachsen zum vierten 6-Punkte-Wochenende
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Gastspiel bei den Kassel Huskies mit 2:1 gewonnen! Nach dem spektakulären 11:4-Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen haben die Mannen von Trainer Kim Collins nachgelegt und drei wichtige Zähler beim DEL2-Meister von 2015 entführt. Nach dem Ausgleichstreffer von Christoph Körner war es Ole Olleff, der die Eispiraten mit seinem ersten Saisontreffer zum Sieg verhalf. Am Dienstag geht es für die Westsachsen schon weiter: Dann gastieren die Eispiraten bei den Lausitzer Füchsen.
Personal: Unverändert zum Freitag, als die Eispiraten ihren höchsten Sieg der Clubgeschichte einfahren konnten, startete das Team von Cheftrainer Kim Collins in das Gastspiel bei den Huskies.
Im ersten Durchgang entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar waren die Kassel Huskies spielerisch etwas überlegen, doch Chancen ergaben sich auf beiden Seiten. Bei den Eispiraten konnte sich Goalie Brett Kilar immer wieder auszeichnen. Er strahlte viel Ruhe aus und verhinderte mit starken Reflexen einen Gegentreffer für die Westsachsen. Zwei Gegentreffer mussten die Gastgeber dann aber zum Ende des Durchgangs hinnehmen - Jedoch zählte keines der beiden! Erst war die Hartgummischeibe nicht vollständig hinter der Linie, bei dem zweiten Treffer verwertete Patrick Klöpper mit einem hohen Stock.
Im zweiten Drittel erarbeiteten sich die Eispiraten dann nach und nach mehr Spielanteile und konnten so auch mehrere gute Chancen kreieren. …. Konnten ihre Möglichkeiten zunächst aber nicht nutzen. Das erste Tor des Abends erzielte dann Kassel. Nach Richie Müllers Schuss, der noch geblockt werden konnte, schob Corey Trivino alleinstehend ein - 0:1 (37.). Die Mannen von Kim Collins antworteten aber postwendend! Melichercik ließ einen Schuss von Schlenker nur abprallen, Christoph Körner staubte ab und verwandelte zum Ausgleich (38.)!
Auch im letzten Drittel sahen die Zuschauer in der Eissporthalle Kassel einen offenen Schlagabtausch beider Teams. Brett Kilar war aber ein starker Rückhalt und ließ nicht viel anbrennen. Bei den Eispiraten war es dann ein Verteidiger, der das Spiel entschied! Ole Olleff ließ Melichercik mit seinem platzierten Schuss keine Abwehrchance und traf mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 (53.)! Die Westsachsen sicherten sich somit drei weitere wichtige Punkte und zudem das vierte 6-Punkte-Wochenende der laufenden Spielzeit.
  
    
Deggendorfer SC
Was für ein Comeback! DSC siegt nach 0:3-Rückstand im Penaltyschießen
(OLS)  Der Deggendorfer SC kann nach einem echten Eishockeykrimi den vierten  
Sieg in Folge feiern. Am Sonntagabend bezwang das Team von Trainer  
John Sicinski den EHC Freiburg mit 5:4 nach Penaltyschießen.
Dabei mussten die 1926 Zuschauer in der Festung an der Trat einen  
frühen Gegentreffer mitansehen. In der siebten Spielminute war es  
Sofiene Bräuner, der vor dem Tor die Nerven bewahrte und das 0:1  
erzielte. Der DSC war zu Beginn der Partie bemüht, das Tor von  
Matthias Nemec unter Druck zu setzen, doch der Freiburger Keeper ließ  
sich im ersten Abschnitt nicht mehr überwinden.
Das zweite Drittel begann dann erneut mit einem Rückschlag für die  
Deggendorfer, als Nikolas Linsenmaier in der 25. Minute das 0:2 für  
die Gäste erzielte. Als dann rund zwei Minuten später Christian Neuert  
im Powerplay auf 0:3 stellte, sahen viele Fans die Felle für den DSC  
schon davonschwimmen. Doch es dauerte keine 60 Sekunden bis die  
Hausherren zurückschlugen. Aus spitzem Winkel zimmerte Curtis  
Leinweber den Puck unter die Latte und verkürzte auf 1:3. Als dann  
Dimitrij Litesov wieder nur knapp eine Minute später auf 2:3  
verkürzte, war plötzlich alles wieder offen. In den folgenden Minuten  
boten sich mehrere Chancen für den Ausgleich, jedoch ließ sich Nemec  
im EHC-Gehäuse nicht überwinden. Kurz vor der zweiten Pause dann der  
erneute Rückschlag für den DSC. In doppelter Überzahl konnten die  
Freiburger durch Sergej Stas erneut den Zwei-Tore-Vorsprung  
wiederherstellen.
Im Schlussabschnitt steckten die Deggendorfer Kufencracks allerdings  
wieder nicht auf und konnten früh den Anschlusstreffer erzielen. René  
Röthke war es, der in der 42. Spielminute im Powerplay den Puck über  
die Linie arbeitete. Der DSC erspielte sich nun immer mehr Oberwasser  
und kam in der 50. Minute tatsächlich zum mittlerweile hochverdienten  
Ausgleich. Alex Roach brachte den Puck von der blauen Linie einfach  
Richtung Tor und der Puck schlug hinter Matthias Nemec ein zum 4:4.  
Dies sollte gleichermaßen auch der Spielstand nach 60 gespielten  
Minuten sein.
In der Verlängerung wurde es dann noch einmal brenzlig, als die  
Deggendorfer eine Unterzahlsituation überstehen mussten. Diese  
überstanden die Hausherren mit viel Kampf und Leidenschaft, sodass das  
Penaltyschießen entscheiden musste. Dort war schließlich Maximilian  
Gläßl der Matchwinner. Der Verteidiger versenkte als Einziger den Puck  
im Tor und brachte dem Deggendorfer SC die nächsten zwei Punkte.
Am Dienstag steht nun für das Team von Trainer John Sicinski die  
nächste Partie an. Um 19:30 Uhr treten die Deggendorfer dann bei den  
Löwen Frankfurt an.
  
     
Dresdner Eislöwen
Nur ein Punkt gegen Bayreuth
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 3:4 (0:1; 2:0; 1:2; 0:1) nach Verlängerung verloren. Timo Gams brachte den Gast in der 15. Minute in Führung. Im zweiten Drittel nutzte Georgijs Pujacs eine doppelte Überzahl zum Ausgleich (34.), ehe Arne Uplegger die Eislöwen in Führung brachte (40.). Bayreuth kam im Schlussdrittel durch Treffer von Sebastian Busch (43.) und Felix Linden (44.) noch einmal zurück. René Kramer sorgte jedoch für den erneuten Ausgleich (58.), so dass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Michal Bartosch sicherte den Zusatzpunkt für Bayreuth.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir hatten in den ersten Minuten Probleme, in unser Spiel zu finden. Mit der Zeit haben wir unseren Plan jedoch besser umgesetzt. Unser großes Manko ist und bleibt jedoch die Chancenverwertung. Wir kreieren hochkarätige Möglichkeiten, bringen diese aber nicht im Tor unter. Schaut man auf die Statistik, hätte die Partie nach dem zweiten Abschnitt schon entschieden sein müssen.“
Tigers-Coach Petri Kujala: „Nach den Ergebnissen beider Teams vom Freitag brauchte man heute keine Wunder erwarten. Beide Teams haben sich schwer getan. Ich bin natürlich glücklich über die wichtigen Punkte für uns. Brett Jaeger im Tor hatte heute mit seiner Leistung eine große Aktie am Erfolg.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits amDienstag, 27. November um 20 Uhr bei den Heilbronner Falken. 
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker überollen die Tölzer Löwen mit 7:1
(DEL2)  Einen auch in dieser Höhe hochverdienten 7:1-Sieg fuhr der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend vor 2.768 Zuschauern gegen den EC Bad Tölz ein. Den Grundstein zu diesem klaren Sieg legten die Joker bereits im ersten Drittel, nach diesem bereits ein klares 4:0 auf der Anzeigentafel stand. Personell konnte Trainer Andi Brockmann im Unterschied zum Freitag Simon Schütz aufbieten, nahm aber ansonsten keine Änderung in der Aufstellung vor. Der ESVK war von Beginn an hellwach und hätte schon nach wenigen Augenblicken in Führung gehen können, doch Sami Blomqvist zielte vor dem leeren Tor zu genau und traf nur das Torgestänge. In der dritten Spielminute machte es Jonas Wolter besser und überwand aus dem Slot heraus den Tölzer Torwart Ben Meisner zum ersten Mal an diesem Abend. Auch in der Folge waren die Kaufbeurer die absolut spielbestimmende Mannschaft, die Gäste konnten im ersten Drittel kaum für Entlastung sorgen. In den neunten Minute ergab sich eine 4 auf 1 Situation für die Joker, die der scheibenführende Jere Laaksonen selbst zum 2:0 abschloss. Fünf Minuten später sorgte die dritte Kaufbeurer Sturmreihe für viel Druck vor Meisners Tor, am Ende staubte Alex Thiel zum 3:0 ab. Kurz darauf bekamen die ohnehin schon euphorischen Zuschauer ein weiteres Schmankerl geliefert als sich Simon Schütz einen Faustkampf mit Manuel Edfelder lieferte – auch in dieser Disziplin behielt rot-gelb die Oberhand. In der 18. Minute erhöhte Joey Lewis sogar noch auf 4:0 indem er Meisner mit einem Schuss von der Grundlinie überlistete. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung für den ESVK – auch in dieser Höhe – hochverdient. So spektakulär das erste Drittel aus Kaufbeurer Sicht verlief, so unspektakulär verlief der Mittelabschnitt. Zwar erhöhte Branden Gracel nach feinem Zuspiel von Joey Lewis in der 21. Minute auf 5:0, doch danach nahm der ESVK das Gas mehr und mehr heraus. Dadurch konnten sich auch die Tölzer immer häufiger in der Offensive in Szene setzen und sich mehrere gute Möglichkeiten herausarbeiten. Einen Alleingang versenkte Topscorer Kyle Beach in der 27. Minute zum 5:1, wobei er mit einem satten Schuss in den Winkel Henne keine Chance ließ. Im weiteren Verlauf nahmen die Löwen mit zunehmender Häufigkeit auf der Strafbank Platz, was das Spiel wieder genauso einseitig wie im ersten Drittel gestaltete. Einzig Tore fielen im zweiten Drittel keine mehr, die größte Chance hatte Sami Blomqvist kurz vor der Pause, traf allerdings erneut nur die Latte. Im Schlussabschnitt änderte sich am gewohnten Bild nichts. Der ESV Kaufbeuren beherrschte das Spiel quasi nach Belieben, bei den Tölzern wollte einfach überhaupt nichts gelingen. In der 44. Minute stellte Sami Blomqvist mit einem Schuss von der rechten Seite das Ergebnis auf 6:1, zwei Minuten später schoss Joey Lewis das 7:1. Dass dieser Zwischenstand auch der Endstand war, lag einerseits daran, dass sich die Oberbayern nun endgültig ihrem Schicksal fügten, und war andererseits der Tatsache geschuldet, dass die Joker trotz bester Gelegenheiten vor dem Tor nicht mehr konsequent genug handelten.
  
    
Ravensburg Towerstars
Towerstars kommen spät, aber effektiv
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars behielten am Sonntagabend gegen Bad Nauheim mit 4:2 die Oberhand. Allerdings stand das Spiel in der Schlussphase auf Messers Schneide.
Die Towerstars legten nach dem Anspielbully sofort ein hohes Tempo vor und bereits nach 11 gespielten Sekunden war Mathieu Pompei nach schönem Pass von Robin Just nur um Zentimeter dem Führungstreffer nahe.
Den Towerstars gehörte das Spiel auch in der Folgezeit. Sie überzeugten mit aggressivem Vorchecking bereits in der gegnerischen Zone und war der Puck erst einmal erobert, liefen die Pässe flüssig durch das gegnerische Drittel. Hendrik Hane im Bad Nauheimer Tor musste Höchstarbeit verrichten und zeigte starkes Stellungsspiel. Auch die Powerplay-Formationen der Towerstars konnten den Gästekeeper während zwei Überzahlmöglichkeiten in der 9. und 11. Minute nicht überwinden.
Chancen der Bad Nauheimer resultierten meist durch Einzelaktionen, in der 4. Minute war ein Schuss an den Außenpfosten von Hadraschek längere Zeit die wirklich einzig gefährliche Chance. In der Schlussphase des ersten Spielabschnitts schienen die Gäste den Rhythmus aber gefunden zu haben, da gereit die Ravensburger Abwehr doch in einigen Szenen unter Druck.
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitt verbuchten die Towerstars zunächst optische Vorteile, doch mehr und mehr kippte das Spiel in die andere Richtung. Verstärkt rieben sich die Ravensburger Sturmreihen an der gegnerischen blauen Linie auf und sie gerieten immer wieder in Konter. In der 32. Minute musste Towerstars Keeper Jonas Langmann bei einem schnellen 2-1 Gegenstoß gar Pfosten und Latte zur Unterstützung holen. Die Towerstars verstanden dies als Warnung. Sie erhöhten wieder etwas das Tempo und zeigten sich auch wieder aggressiver in den Zweikämpfen. Ein Problem bestand allerdings weiterhin: Vor dem gegnerischen Tor fehlte die letzte Konsequenz und so ging es auch in die zweite Pause beim Spielstand von 0:0.
Als Bad Nauheims Stürmer Garret Pruden nur 77 Sekunden nach dem Anspielbully des Schlussabschnitts die Scheibe mit der Rückhand über die Glasumrandung schlenzte und dafür zwei Minuten wegen Spielverzögerung kassierte, ahnte er der Mimik nach auf dem Weg zur Strafbank wohl schon das Unheil. Hatten die Ravensburger Überzahlformationen bei den Versuchen zuvor noch wenig Glück im Abschluss, war Robin Just in der 43. Minute endlich erfolgreich. Aus halbrechter Position ließ er dem bis dahin stark haltenden Gäste-Keeper keine Abwehrchance und die Towerstars lagen mit 1:0 in Front.
Der Treffer tat den Oberschwaben gut, das Spiel lief jetzt wieder deutlich souveräner. Als Vincenz Mayer knapp sechs Minuten später aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhte, schien das nächste Puzzleteil zum nächsten Heimerfolg gelegt. Grund zu dieser Annahme gab da auch eine Szene in der 48. Minute. Denis Shevyrin checkte den völlig ahnungslosen Towerstars Verteidiger Maximilian Kolb von der Seite um und kassierte hierfür eine 5 plus Spieldauerstrafe.
Das fällige Powerplay ließen die Towerstars recht geduldig in eigenen Reihen laufen, im Abschluss scheiterten die Ravensburger Stürmer aber in stetiger Regelmäßigkeit am Bad Nauheimer Torhüter. Eine halbe Minute vor Ablauf der großen Strafe gerieten die Oberschwaben in einen Konter, den Cody Sylvester konsequent zum 2:1 Anschlusstreffer verwertete. Bad Nauheim war wieder dran und tankte durch den Treffer neuen Schwung. Als viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit Kilian Keller rund Pawel Dronia gleich zwei Ravensburger Cracks auf der Strafbank weilten, glich Ex-Towerstars Kapitän Radek Krestan mit einem knallharten Schlagschuss in den rechten Torwinkel zum 2:2 aus.
Die Strafzeiten gegen Pawel Dronia liefen weiter und brachten die Towerstars mächtig in Bedrängnis. Die Partie drohte mehr und mehr zu kippen, zumindest bis zur 57. Spielminute. David Zucker schaltete den Turbo ein, zog frei auf das Bad Nauheimer Tor und schob den Puck eiskalt zum 3:2 ein. Die 2523 Zuschauer mussten aufgrund der weiteren Unterzahl zwar noch weiter zittern, doch 69 Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Robbie Czarnik die Teamkollegen und Fans mit dem 4:2. Beteiligt war wieder David Zucker, der den Pass bei einem schnellen Gegenstoß mustergültig auf seinen Mitspieler auflegte.
Die Entscheidung war damit gefallen und die Towerstars buchten mit dem 18. Sieg im 20. Hauptrundenspiel drei weitere Punkte. Da Frankfurt gegen Weißwasser einen Punkt liegen ließ, wurde der Vorsprung jetzt auf neun Zähler ausgebaut – bei einem weniger absolvierten Spiel.
  
    
ECDC Memmingen
tarker Kampf beschert Indians einen Punkt gegen Landshut
(OLS)  Mit 2:3 musste sich der ECDC Memmingen am Ende nach Verlängerung geschlagen geben. Der Favorit aus Landshut behielt knapp die Oberhand, wurde aber über die komplette Spielzeit von den Memmingern stark gefordert. Vor über 1500 Zuschauern trafen Pfalzer und Miettinen für die Indianer.
Mit drei Punkten aus dem Spiel gegen Regensburg im Rücken gingen die Indians überaus motiviert in die Partie gegen den Altmeister aus Landshut. Verzichten mussten die Memminger weiterhin auf den verletzten Mudryk, Keil, Wiecki und Bullnheimer mussten krankheitsbedingt passen.
Das erste Drittel endete am Ende aber torlos, auch weil beide Torhüter nichts zuließen. Chancen waren auf beiden Seiten da, ein ausgeglichenes und sehr schnelles Spiel, was die Zuschauer geboten bekamen.
Im zweiten Drittel kamen die Landshuter besser ins Spiel, die Indians fanden sich öfter in der Defensive wieder. Trotzdem waren sie es, die den ersten Treffer der Partie erzielten. Milan Pfalzer brachte den Puck an Berger im EVL-Tor vorbei und brachte sein Team in Front. Doch nur wenige Minuten später schlug der Favorit zurück. Mit einem starken Spielzug brachte Forster sein Team zurück in die Partie.
Die letzten 20 Minuten versprachen einiges an Spannung. Das hohe Tempo der Begegnung ließ immer noch nicht nach, auf beiden Seiten kamen die Teams zu Chancen. Landshut war es aber vorbehalten, die erstmalige Führung zu erzielen. Sedlar hatte abgezogen und den Puck platziert neben dem Pfosten untergebracht. Noch waren gute zehn Minuten zu spielen und die Indians hatten weiter ihre Möglichkeiten. Als dann Dominik Piskor und Antti Miettinen einen Konter fuhren, war es so weit. Miettinen bekam den Querpass serviert und schloss zum Ausgleich ab, auch wenn der Gäste-Goalie ein verschobenes Tor reklamierte. Mit einem Unentschieden ging es in die Schlussminuten, wo die Indians kurz vor dem Ende mit einem Mann weniger agieren mussten. Mit zahlreichen geblockten Schüssen brannte hier aber nichts mehr an und der Punkt für das Unentschieden blieb schon mal in der Maustadt.
In der Verlängerung dann waren noch 40 Sekunden der Überzahl auf der Uhr, Landshut kam zwar zum Abschluss, traf aber nicht. Als dann Patrik Beck von der Strafbank kam, die Memminger aber noch nicht wieder geordnet waren, fiel der Siegtreffer durch Horava und brachte den Landshutern den Zusatzpunkt ein, der am Ende, aufgrund der höheren Spielanteile, auch in Ordnung ging. Für die Indians war das Unentschieden nach regulärer Spielzeit ein großer Erfolg, gleichzeitig verteidigten sie mit dem Punkt Rang 6 in der Tabelle.
  
    
VER Selb
Deutliche Packung im Frankenderby
(OLS)  Voller Optimismus und gehörig viel Selbstvertrauen nach dem Freitagsheimsieg, reisten unsere Wölfe zum Frankenderby nach Höchstadt. Da gab es dann einen herben Rückschlag. Aufsteiger Höchstadter EC entschied das Frankenderby überaus deutlich für sich. „Ab dem zweiten Drittel haben wir völlig den Faden verloren, unsere zu einfachen Scheibenverluste nutzte der Gegner eiskalt aus“, so Wölfe-Coach Henry Thom im Nachgang zur Partie bei Radio Euroherz. Alleine die Niederlage den Ausfällen zuzuschreiben war Thom zu einfach: „Nein, dann muss man eben das Spiel einfacher halten und nicht zu kompliziert agieren wollen.“ Die Alligators entschieden die Partie in den „Special-Teams“: 3 Überzahltore und ein Shorthander besiegelten die deutliche Wölfe-Niederlage an der Aisch.
Nach dem „Befreiungsschlag“ gegen Riessersee wollten unsere Jungs beim Aufsteiger und Tabellennachbarn nachlegen und sich für die 5:6 Hinspielniederlage am 9. Spieltag revanchieren. Trotz Personalsorgen – Geigenmüller und Müller fehlten verletzungsbedingt – kamen unsere Jungs schwungvoll in die Partie und starteten druckvoll nach vorne. Bereits nach 23 Sekunden setzte sich McDonough durch und fand in Schnierstein seinen Meister. Die Wölfe weiter stürmisch unterwegs, zweimal Gare und McDonald hatten die Führung auf dem Schläger, aber die Scheibe wollte nicht ins Tor. Der Gastgeber bis dahin sehr passiv, kam aber mit seiner zweiten Chance zum überraschenden Führungstor und stellte damit Spielverlauf auf den Kopf.
Wir bekamen den Puck vor dem Tor nicht unter Kontrolle, Deske parierte den ersten Schuss, war aber gegen Mikesz im zweiten Versuch machtlos. Die Wölfe schüttelten sich kurz und gaben Vollgas bei ihren Offensivbemühungen, mussten aber stets höllisch bei den brandgefährlichen Kontern der Hausherren aufpassen. Dreimal rettete Deske in höchster Not gegen einschussbereite Stürmer der Hausherren. Aber auch auf der Gegenseite brannte es - McDonald mit einer riesen Chance, aber er vergab völlig ungehindert gegen HEC-Goalie Schnierstein. Es war wie verhext, aber dann fiel er endlich – der Ausgleichstreffer. Schiener bediente McDonough mustergültig und dieser hämmerte in Überzahl den Puck zum 1:1 in die Maschen. Die Mittelfranken wollten dem in Nichts nachstehen und antworteten prompt auch in Überzahl: Routinier Aab, mit einem Querpass clever in Szene gesetzt, ließ Deske erneut keine Abwehrmöglichkeit.
Der Mittelabschnitt dürfte einer der kuriosesten in der bisherigen Saison gewesen sein. Zweimal bat das Schiedsrichtergespann die Teams vorzeitig in die Kabine – einmal nach gut 10 Minuten wegen zwei defekter Plexiglasscheiben und kurz vor Drittelende wegen eines nicht mehr feststehendes Tor. Dazwischen wurde auch Eishockey gespielt, leider aber nur von den Gastgebern. Bei uns lief nicht viel zusammen, auch in Überzahl fand man kein richtiges Mittel zum Erfolg zu kommen. Zu allem Überfluss musste Böhringer nach einem bösen Check, der nicht geahndet wurde, verletzungsbedingt aus der Partie ausscheiden. Höchstadt traf hingen mit seinen Blitztoren unsere Wölfe voll ins Mark. Blitztor Nummer 1. Das zweite Drittel war 35 Sekunden jung, da musste Deske hinter sich greifen. Einen superschnellen Angriff der Gastgeber schloss Nedved unhaltbar in den rechten oberen Winkel ab. Schnell ging es auch beim vierten Streich der Alligators. 18 Sekunden nach der ersten größeren „Plexiglasscheiben-Unterbrechung“ schlug es erneut im Selber Kasten zum 4:1 ein – bei zahlenmäßiger 3/5 Unterlegenheit unserer Wölfe. Die zwei längeren Pausen waren keineswegs förderlich für den Spielfluss, aber Höchstadt kam mit den „Pausen“ besser zurecht. Kurz nach dem zweiten „Wiederbeginn“ war erneut Petrak zur Stelle. Unsere Defensive dabei völlig unsortiert macht es den tschechischen Routinier leicht zum Torerfolg zu kommen.
Das Spiel war vorzeitig entschieden, entsprechend rannten unsere Wölfe mit dem Mute der Verzweiflung an. Gute Torchancen durchaus vorhanden, aber an einem Tag, an dem vieles schief lief, war auch kein Scheibenglück vorhanden. Als Kolb auf 2:5 verkürzte keimte nochmals kurz Hoffnung auf, aber anstatt das 3:5 nachzulegen - Kolb alleine hatte mehrere gute Szenen – fingen wir uns durch einen Konter das 6:2 ein – bei eigener Überzahl. Danach brachen die Dämme, der Frust saß tief und Strafzeiten die Folge. Alleine Deske war zu verdanken, dass Höchstadt nicht höher führte. Er war jedoch machtlos, als der Ex-Selber Neugebauer bei 5/3 Überzahl das 7:2 markierte. Den Schlusspunkt unter eine enttäuschende Wölfe-Leistung setzte McDonald mit dem 7:3.
  
    
ESC Moskitos Essen
Hürde Pferdeturm dieses Mal zu hoch für Moskitos Essen
(OLN)  Nach dem tollen Spiel vom Freitag mit dem Derbysieg gegen Duisburg, ging es am Sonntag dann zu den Hannover Indians an den Pferdeturm. Die Wohnbau Moskitos kamen ganz gut in die Begegnung und hatten direkt in der Anfangsphase gute Möglichkeiten durch Aaron McLeod und Carsten Gosdeck. Doch die heimischen Indianer wurden stärker, kamen besser in die Partie. Peleikis und Knaub prüften Patrik Cerveny im Tor der Wohnbau Moskitos. In der 9. Spielminute musste Patrik Cerveny jedoch zum ersten Mal hinter sich greifen, Thore Weyrauch traf für die Indians. Die Moskitos besannen sich aber auf ihre Stärken, sie fighteten und hielten dagegen was ging. Zwei Mal prüfte Carsten Gosdeck in der Folge den Indians Torhüter Beech und auch die erste Essener Reihe mit McLeod, Miglio und Strodel wirbelten ganz gut. Mit dem Ende des ersten Abschnitts dann der Lohn, Julian Airich in den Winkel zum verdienten Ausgleich.
Die Moskitos kamen gut aus der Kabine, Kreuzmann von der Blauen, Gosdeck und Miglio mit guten Chancen, doch kein Treffer. In der Folge ging dem Team von Cheftrainer Frank Gentges ein wenig der Faden verloren. Trotz des strategisch günstigen Ausgleichs übernahm Hannover mehr und mehr das Geschehen. Zunächst prüfte Branislav Pohanka den Essener Torhüter, dann ein dummes Tor zur erneuten Führung der Indians. Das war für das Spiel der Indianer Beruhigung, denn sie tauchten nun immer wieder brandgefährlich vor Cerveny auf. Die Moskitos mussten nun richtig kämpfen, Kapitän Stephan Kreuzmann prüfte Beech zwei Mal von der blauen Linie, jedoch wieder kein Treffer für die Wohnbau Moskitos. Auch eine Hereingabe von Marcel Pfänder, die abgefälscht wurde, fand den Weg ins Tor nicht. Dafür trafen die Indians noch in der Schlussminute, auch wieder so ein dummer Treffer, abgefälschter Treffer von der blauen Linie.
Die Geschichte der letzten zwanzig Minuten am Pferdeturm ist recht schnell erzählt. Die Indians spielten ihren Stiefel runter, machten noch das Tor zum 4:1 durch Robby Hein, aber die Moskitos hatten nicht mehr die Kraft das Spiel noch einmal zu drehen. Nicholas Miglio, Carsten Gosdeck und auch Stephan Kreuzmann versuchten es, mit ihren Aktionen noch einmal dem Spiel eine Wende zu geben. Doch auch die Hannoveraner hatten noch Chancen das Ergebnis höher zu gestalten, brachten den Sieg aber am Ende ungefährdet über die Zeit.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen dem amtierenden Meister
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg mussten am Sonntagnachmittag die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen in Folge hinnehmen. Gegen die Tilburg Trappers unterlag die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta mit 5:8 (2:2/1:3/2:3).
Am Morgen des Spieltags gab es für die Crocodiles eine Hiobsbotschaft - Torwart Niklas Zoschke musste für die Lausitzer Füchse ran. Da Kai Kristian weiterhin Knieprobleme plagen, musste Nachwuchstorwart Carlos Warnecke übernehmen. Der 18-Jährige stand erstmals von Beginn an in der Oberliga Nord im Tor.
Nach nur 13 Sekunden landete die Scheibe dann auch noch im Tor der Crocodiles. Brock Montgomerys Treffer aus dem Gewühl heraus bescherte den Hausherren einen Horrorstart. Dennoch ließen sich die Crocodiles nicht aus der Ruhe bringen und drehten die Partie. Vor 1434 Zuschauern glich Patrick Saggau zunächst aus (7.), bevor Dominik Lascheit in Überzahl die Führung erzielte (15.). Dem amtierenden Meister gelang wenige Sekunden vor der Pause durch Ivy van den Heuvel jedoch noch der Ausgleich (20.).
Im zweiten Spielabschnitt waren die Gastgeber der erneuten Führung nahe, erwischten allerdings drei unglückliche Minuten. Nardo Nagtzaam (30.), Mitch Bruijsten (32.) und Jordy Verkiel (33.) stellten auf 2:5. Die Crocodiles blieben aber durch einen Treffer von Moritz Israel (38.) im Spiel.
Das Spiel schien entschieden, als Reno de Hondt die Führung wieder ausbaute (46.), doch die Hamburger gaben nicht nach. Tom Kübler (48.) und erneut Moritz Israel (55.) brachten die Crocodiles wieder auf 5:6 ran. Tilburg hatte mit dem Treffer von Mitch Bruijsten allerdings die richtige Antwort parat und machte den Sack zu, als Carlos Warnecke das Tor der Hamburger für einen sechsten Feldspieler verließ. Nardo Nagtzaam markierte das 5:8 (60.).
„Wir waren zu Hause noch nie so nah an einem Sieg gegen Tilburg dran, glaube ich. Heute hat man gesehen, dass sie definitiv schlagbar sind. Wir haben unser System gut durchgezogen und unsere Tore geschossen. Für Carlos ist es natürlich nicht einfach, gegen so eine Mannschaft das erste Spiel zu machen. Aber er hat seinen Job gut gemacht“, so Stürmer Moritz Israel. 
  
    
EC Harzer Falken
Harzer Falken gewinnen mit großer Moral
(OLN)  In der Overtime gewinnen die Harzer Falken gegen die Rostock Piranhas  
mit 6:5 (2:2; 1:1; 2:2; 1:0) und zeigen vor 527 Zuschauern einmal mehr  
Kampfgeist und große Comeback-Qualitäten.
Dabei ging das Spiel vollkommen entgegen der Erwartungen von Trainer  
Arno Lörsch los, der seinen Jungs auferlegt hatte, von Beginn an mit  
vollem Tempo zu spielen. Doch bereits nach 36 Sekunden fühlte sich  
kein Falke so richtig zuständig für Viktor Beck, der schön angespielt  
von Gregory Claasen gänzlich unbedrängt aus dem Slot zum 0:1  
abschließen konnte. Ein Weckruf, der nötig war, denn die Falken  
schienen gedanklich noch nicht im Spiel zu sein. Und nachdem Dennis  
Gulda in der 3. Minute noch am Rostocker Torwart Jan Dalgic  
gescheitert war, machte es  Louis Trattner nur Sekunden später besser,  
als er eine tolle Kombination über Gregor Kubail und dem erneut ganz  
starken Brandon Morley zum Ausgleich nutzte. Erneut sollte es eine  
Unachtsamkeit in eigener Unterzahl werden, die die Gäste rigoros zur  
erneuten Führung nutzten. Statt den Puck einfach raus zu schießen,  
wurde der Pass versucht, der jedoch in den Fängen der Piranhas  
landete. Thomas Voronov zog aus spitzem Winkel ab und hatte das Glück  
auf seiner Seite, als der Puck von der Harzer Verteidigung ins eigene  
Tor abgefälscht wurde. Was folgte waren zwei tolle Szenen der Falken,  
als sich Richard Zerbst im Rostocker Drittel schön durchgesetzt hatte,  
mit seinem Schuss aber an Dalgic scheiterte. Und vor allem der  
Alleingang von Brandon Morley in der 20. Minute, als er aus dem  
eigenen Drittel kommend den gesamten Piranhas-Block ausspielte, hätte  
unbedingt einen Torerfolg verdient gehabt. Doch auch Morley fand  
seinen Meister in dem an diesem Abend sehr gut haltenden Dalgic. Sechs  
Sekunden vor Drittelende war jedoch auch Dalgic geschlagen, als Erik  
Pipp in Harzer Überzahl aus spitzem Winkel abzog und noch vor der  
Pause für den so wichtigen Ausgleich sorgte.
Doch auch das Mitteldrittel sollte einmal mehr zeigen, wie sich Glück  
und Pech auch am Tabellenstand ablesen lässt. Während Werner Hartmann  
den Puck von der blauen Linie mehr oder weniger in Richtung Harzer Tor  
löffelte und sich dieser zum 2:3 in den Torwinkel senkte, trafen  
Josepher, Morley und Zerbst nur den Pfosten. Nichtsdestotrotz sollten  
auch die Harzer in der 28. Minute Grund zum Jubeln haben, als erneut  
Louis Trattner in 5:3-Überzahl eine wunderschöne Kombination über Nico  
Ehmann und Dennis Gulda zum erneuten Ausgleich einschob. Und man hätte  
in diesem starken Drittel durchaus auch in Führung gehen können. Doch  
neben den besagten Pfostentreffern hatte Zach Josepher kurz nach dem  
Ausgleich zum 4:3 eingeschossen, allerdings hatte der insgesamt recht  
inkonsequente Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt bereits wegen  
Torraumabseits abgepfiffen. Grundsätzlich wurde es zu einer Show der  
Schiedsrichter. Denn kaum ein Bully verging, den die Unparteiischen  
nicht abpfiffen und immer wieder weiderholen ließen und auf beiden  
Seiten wurden teilweise unverständliche Strafzeiten vergeben. Ein  
Umstand der bei beiden Mannschaften zu Unmut und wenig Spielfluss  
führte. So blieb es auch nach dem 2. Drittel bei einem Unentschieden.
So mussten die Harzer auch im Schlussdrittel erneut weiteren Führungen  
hinterherlaufen. Denn nach einem Puckverlust im Aufbauspiel zockten  
Kevin Piehler und Michal Bezouska Fabian Hönkhaus im Harzer Tor nach  
allen Regeln der Kunst aus. Zwar leitete Florian Kraus mit einem  
schönen Aufbaupass auf Erik Pipp nur 27 Sekunden später den erneuten  
Ausgleich letztendlich durch Brandon Morley ein. Doch ebenfalls nur 50  
Sekunden später war die Verteidigung nicht eng genug an Michal  
Bezouska und der stellte im 2:2-Konter die neuerliche Führung wieder  
her. Als aber eben jener Bezouska in der 57. Minute auf der Strafbank  
schmorrte, setzte sich Artjom Kostyrev stark an der Bande in der Ecke  
durch, legte von hinter dem Tor auf Max Bauer auf und der netzte in  
der 57. Minute ziemlich humorlos in den Torwinkel ein. Damit aber noch  
immer nicht genug. Denn nicht nur dass Dennis Gulda in der 58. Minute  
die erstmalige Führung hätte besorgen können, aber wieder Jan Dalgic  
entscheidend zugriff. Auch Fabian Hönkhaus musste bei einem Alleingang  
3 Sekunden vor Schluss und einem Schuss aus dem Slot nur eine Sekunde  
vor Schluss noch zwei Mal sein ganzes Können aufbringen.
Es ging in die Overtime und die Harzer Falken mussten diese zunächst  
in Unterzahl beginnen. Eine Phase, in der das Team großartig kämpfte,  
aber auch Fabian Hönkhaus diverse Male die Niederlage verhinderte. Und  
dann sollte es soweit sein. Über das gesamte Spiel hinweg hatten die  
Falken bereits starke Konter gefahren und nach 2:12 Minuten Overtime  
schnappte sich Dennis Gulda den Puck, überflog die neutrale Zone an  
der Bande entlang und servierte den Puck im 2:1 mustergültig auf  
Richard Zerbst, der Dalgic in dieser Situation keine Chance ließ und  
die erste und vor allem wichtigste Führung zum 6:5-Siegtreffer der  
Falken besorgte.
Eine Leistung, vor der auch Trainer Arno Lörsch nach dem Spiel seinen  
Hut zog. „Wie meine Jungs gekämpft und es immer wieder geschafft  
haben, jede Führung der Rostocker auszugleichen, das ist eine ganz  
starke Leistung und insofern haben sie sich den Sieg auch redlich  
verdient.“ Ein Sieg, der durch die Niederlagen der Preussen und von  
Erfurt noch zusätzlich an Wert gewann. Denn nicht nur, dass man den  
Abstand auf Berlin auf vier Punkte ausbauen konnte. Die Preussen  
kassierten eine satte 8:0-Niederlage und weisen nun auch das  
schlechtere Torverhältnis auf. Zahlen, die jedoch erstmal in den  
Hintergrund rücken. Denn was bleibt, ist die Erkenntnis, dass man mit  
Brandon Morley einen ganz starken Kontingentspieler für sich gewonnen  
hat und dieses Falkenteam neben der bereits zuvor vorhandenen großen  
Moral auch immer mehr an spielerischer Klasse gewinnt. Dabei kann man  
auf drei sehr gute Blöcke zurückgreifen, die mittlerweile auch über 60  
Minuten imstande sind, dem Gegner das Leben schwer zu machen und  
gleichzeitig eigene Chancen und Tore zu kreieren. Attribute, die zur  
rechten Zeit kommen und Hoffnung machen, dass man angesichts der nur 8  
Punkte Rückstand auf den Elftplatzierten aus Erfurt vielleicht doch  
noch einiges an Boden gut und die Erfurter, aber auch andere nervös  
machen kann. (Hei)
  
    
Herner EV
Herner EV – TecArt BlackDragons 6 : 1 (2:0,3:1,1:0)
(OLN)  Der Herner EV konnte am Sonntagabend die Black Dragons aus Erfurt mit 6:1 besiegen und damit die Negativserie von drei Spielen in Folge beenden. Damit konnte Platz vier in der engen Tabelle verteidigt werden. Ein Sonderlob geht an die beiden Krefelder Förderlizenzspieler Darren Mieszkowski und Edwin Schitz, die am Morgen vorzeitig mit dem Zug von Dresden, wo der KEV seine Wochenendspiele in der DNL bestreiten musste, zurückkehrten um dem HEV zu helfen. Denn neben den bereits verletzten Patrick Asselin, Vojtech Suchomer und Tom Schmitz fehlte bei den Grün-Weiß-Roten gegen Erfurt nun auch Maik Klingsporn, der sich am Freitag in Halle verletzte. Beide Youngster wurden jeweils mit einem Torerfolg gegen die Black Dragons belohnt. Ebenfalls erwähnenswert ist die Leistung von Brad Snetsinger. Nicht nur dass er in den ersten 40 Minuten als Verteidiger spielte und diese ungewohnte Rolle mit seinem großen Spielverständnis hervorragend meisterte, er war auch an fünf der sechs Herner Treffer beteiligt. Nils Liesegang wurde in den letzten 20 Minuten nicht mehr eingesetzt. Eine Vorsichtsmaßnahme, wie Trainer Danny Albrecht hinterher betonte, schließlich steht am kommenden Freitag das Derby in Essen auf dem Programm. Denis Fominych verletzte sich kurz vor Ende des zweiten Abschnitts, eine genauere Diagnose ist allerdings noch nicht möglich.
Der Herner EV begann druckvoll. Zwar lief spielerisch noch nicht alles nach Plan, aber nach den Verunsicherungen der letzten Spiele war zu erkennen, dass man unbedingt wieder zu Punkten kommen wollte. Marcus Marsall hatte bereits in der Anfangsphase die erste gute Gelegenheit und der HEV hatte schnell ein deutliches Plus an den Spielanteilen. Die Gäste kamen zu gelegentlichen, durchaus gefährlichen Kontern in einer Partie, die kämpferisch geprägt war. In der 9. Minute war es dann Darren Mieszkowski, der zum 1:0 vollenden konnte. Nur knapp eine Minute später folgte das 2:0, als Verteidiger Brad Snetsinger (!) vor dem gegnerische Tor im Nachschuss erfolgreich war. Gäste-Trainer Fred Carroll nahm daraufhin eine Auszeit um das Spiel seiner Mannschaft zu beruhigen. Kurzfristig hatte er damit Erfolg und sein Team wurde etwas offensiver und hatte in der 14. Minute eine gute Möglichkeit, aber zum Schluss des ersten Abschnitts hatte der HEV dann noch drei gute Chancen. Mit dem 2:1-Anschlusstreffer der Gäste nach 24 Minuten kamen kurzzeitig wieder ein paar Unsicherheiten ins Herner Spiel. Schließlich hatte man schon einige Male eine Führung wieder aus der Hand gegeben. Dieses Mal aber nicht. Denis Fominych in der 30. Minute und der wie immer vorbildlich kämpfende Sören Hauptig drei Minuten später sorgten mit ihren Treffern zum 3:1 und 4:1 für die richtige Antwort. Als dann Erfurts Verteidiger Paul Klein in der 36. Minute Hernes Stürmer Denis Fominych mit einem bösen (aber wohl unbeabsichtigten) Beinstellen erwischte und mit einer folgerichtigen Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen musste, nutzte der HEV die fünfminütige Überzahl mit dem 5:1 durch Kapitän Michel Ackers. Sein Hammer-Schuss war schon eine erstwe Vorentscheidung. Leider musste der Herner Stürmer allerdings verletzt in die Kabine. Im letzten Abschnitt passierte nichts mehr Wesentliches. Ein Pfostenknaller von Cornelius Krämer nach 50. Minuten, ein Big Save von Michel Weidekamp in der 53. Minute sowie das 6:1 von Verteidiger 56 Sekunden vor der Schlusssirene sind noch erwähnenswert. Und natürlich die Fangesänge von der Tribüne, wo man sich schon einmal auf das Derby in fünf Tagen einstimmte.
Am kommenden Wochenende steht für den Herner EV zuerst am Freitag das Ruhrpott-Derby bei den Essener Moskitos an (20 Uhr). Am Sonntag kommen dann die Berliner Preussen in die Herner Hannibal-Arena. Spielbeginn ist dann um 18:30 Uhr.
  
    
EV Füssen
Füssen zeigt beim 5:1 in Königsbrunn fast perfektes Auswärtsspiel
(BYL)  Spitzenspiel Tabellenzweiter EHC Königsbrunn gegen Tabellenführer EV Füssen, doch am Ende war diese Top-Begegnung des 15. Spieltages eine recht einseitige Angelegenheit. Mit einem nahezu perfekten Auftritt beherrschte der EVF das Spiel von der ersten Minute an, und siegte hochverdient mit 5:1 (2:0, 0:0, 3:1). Dadurch vergrößerte das Team um Kapitän Eric Nadeau den Abstand zum zweiten Platz auf nunmehr schon sieben Punkte.
Über 800 Zuschauer wollten sich das Gipfeltreffen der Bayernliga in der Hydro-Tech Eisarena nicht entgehen lassen, und sie sahen von Anfang an ein sehr schnelles Spiel mit zwei läuferisch starken Teams. Die Gastgeber mussten dabei mit Abwehrchef Dominic Auger und Stürmer Ralf Rinke auf zwei Leistungsträger verzichten, doch auch beim EVF fehlten neben den DNL-Spielern mit Lubos Velebny, Thomas Böck und Marc Besl wichtige Spieler. Insgesamt konnte Trainer Andi Becherer fünf Verteidiger und acht Stürmer aufbieten.
Zwei schnelle Überzahltore durch Samuel Payeur brachten die Füssener bereits in der Anfangsphase in Führung. Königsbrunn hielt mit Tempo dagegen, hatte aber Probleme mit dem variablen Spiel der Allgäuer. Obwohl der EHC nach der siebten Minute besser in die Partie kam, hatte der EVF die wesentlich besseren Chancen. Marius Keller aus kurzer Distanz und später noch an den Außenpfosten, Payeur mit Direktabnahme und Glanzparade des Litauers Donatas Zukovas, Marius Klein mit abgefälschtem Schuss knapp am leeren Tor vorbei – der erste Abschnitt gehörte klar den Gästen. Aufregung gab es nur beim ersten Powerplay des EHC, als nach einem Schuss von Fettinger die Scheibe ins bestens gehütete Tor von Benedikt Hötzinger gelangte, dies allerdings über das Außennetz.
Auch im zweiten Drittel gaben die Schwarz-Gelben den Ton an. Markus Vaitl und Eric Nadeau scheiterten frei vor Zukovas. In der Folge hatte Königsbrunn in Überzahl durch Forster eine große Möglichkeit, zur Hälfte der Partie setzte Fettinger die Scheibe knapp über das Füssener Tor. Doch das war es bereits mit den Chancen für die Hausherren, zu abgeklärt agierte der EVF. In Überzahl scheiterte Tyler Wood gleich zweimal am starken Zukovas, dem besten Spieler des Heimteams, und kurz darauf hätte Vaitl den dritten Treffer bei einem Konter fast machen müssen, doch auch hier reagierte der Königsbrunner Torsteher vorzüglich.
38 Sekunden war der Schlussabschnitt alt, als Hayden Trupp eine gute Möglichkeit vergab, doch danach war wieder Füssen an der Reihe. Marius Keller traf bei einem Konter die Latte, ehe kurz darauf Markus Vaitl wieder vor Zukovas auftauchte, diesmal den Litauer aber regelrecht zum 0:3 verlud. Etwas Spannung wollte dann wohl die Spielleitung in die Begegnung bringen, als Stefan Rott nur 23 Sekunden später gleich zwei Strafzeiten aufgebrummt bekam. Dies nutzten die Gastgeber zum 1:3 durch Lukas Fettinger, und hatten beim zweiten Powerplay sogar die Chance zum Anschlusstreffer. Doch Füssen überstand diese letzte brenzlige Situation, und kaum wieder komplett fälschte Marius Klein einen Schuss von Florian Simon unhaltbar zum 1:4 ab. Das Spiel war damit gelaufen, zu souverän zeigte sich der Tabellenführer einfach. Markus Vaitl erhöhte per Konter noch auf 1:5, während Tobias Meier knapp am Torgestänge scheiterte. Am Ende eine richtig starke Vorstellung des EV Füssen, der verdientermaßen den sechsten Sieg in Folge verbuchen konnte. (MiL)
  
    
EHC Klostersee
TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)
(BYL)  Zwei Tage nach dem Overtime-Heimerfolg gegen Miesbach mussten sich die Rot-Weißen am Sonntagabend im Auswärts-Derby in der "Zusatzschicht" geschlagen geben. Nach einem Zwei-Tore-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan in der regulären Spielzeit noch auf 2:2 heran. In der Verlängerung erwischte es die Truppe um Kapitän Bernd Rische, der nach überstandener Magen-Darm-Grippe wieder an Bord war, dann 15 Sekunden vor deren Ende.
Spieltechnisch hielt die Partie den Erwartungen nicht stand, der kämpferische Einsatz war angesichts des extrem engen Gedränges im Bayernliga-Mittelfeld nicht zu verachten. Der kurzfristige Ausfall von Raphael Kaefer (Fußverletzung), der nach dem Warmup abwinkte, und der daraus folgende Umbau der ersten Angriffsformation lag den EHClern offenbar schwer im Magen. Jedenfalls brachte man nach vorne zunächst nicht viel zustande. Nach dem 0:1 in eigener Unterzahl haderte man mit der Anerkennung des zweiten Gegentores - nach einhelliger Meinung im Torraum stehend und unter Behinderung von Torhüter Dominik Gräubig erzielt. Anschließend bewies man Moral, erzielte fast postwendend den Anschlusstreffer. Im letzten Drittel konnten die Klosterseer sich steigern. Verdienter Lohn war das 2:2 in der 50. Minute - womit zumindest ein Punkt aus der Herzogstadt mit nach Hause genommen werden konnte.
  
    
EHC Königsbrunn
Füssen meisterlich, Königsbrunn chancenlos
(BYL)  Mit 1:5 muss sich der EHC Königsbrunn Altmeister Füssen geschlagen geben, dabei zeigten sich die Gäste in hervorragender Form. Die Brunnenstädter waren nur kämpferisch auf Augenhöhe in der sehr fair geführten Partie.
Zwar konnte EHC-Coach Fabio Carciola wieder auf Matthias Forster zurückgreifen, doch dafür fehlten weiterhin die Leistungsträger Ralf Rinke und seit Freitag Dominic Auger. Dieser litt noch an den Auswirkungen eines Bandenchecks, so wie auch der ein oder andere Spieler an Blessuren aus dem Spiel gegen Peißenberg litt. Doch auch Füssen reiste mit kleinem Kader an und bot gerade mal 13 Feldspielern auf.
Von Anfang an übernahm der EV Füssen die Initiative und drängte nach vorne. Königsbrunn hatte arge Probleme mit den schnellen Angreifern des Gegners und versuchte dagegenzuhalten. Gleich in der vierten Spielminute nutzten die Gäste ihr erstes Überzahlspiel und gingen mit 0:1 in Führung. Nur zwei Minuten später das gleiche Spiel, der EHC in Unterzahl und Füssen mit starkem Powerplay zum 0:2. Auch danach hatte Königsbrunn nicht viel zu melden, die Brunnenstädter mit zu vielen individuellen Fehlern. Füssen setzte sich immer wieder im Drittel der Gastgeber fest, der EHC nur mit wenigen Chancen. Kurz vor der Pause war der Jubel groß, als Lukas Fettinger in Überzahl scheinbar den Anschlusstreffer erzielte, doch der Schiedsrichter entschied auf kein Tor. Mit dem leistungsgerechten 0:2 ging es in die erste Pause.
Auch nach Wiederanpfiff war Füssen die bessere Mannschaft, Königsbrunn hielt mit viel Kampf dagegen. Die Gäste aber mit mehr gewonnenen Zweikämpfen und immer einen Schritt voraus, so stark hatte sich bisher noch keine Mannschaft in der heimischen Eisarena präsentiert. Mit viel Einsatz und einem hervorragend aufgelegtem Goalie Donatas Žukovas konnte der EHC weitere Treffer der Gäste verhindern, und so ging es mit dem gleichen Ergebnis in die letzte Pause.
Füssen ließ auch im letzten Drittel nicht nach und gönnte sich keine Pause, Königsbrunn versuchte nun mit mehr Risiko den Anschluss zu erzielen. Allerdings fingen sich die Brunnenstädter einen Konter zum 0:3 ein. Kurzzeitig keimte bei den Königsbrunner Zuschauern Hoffnung auf, als der EHC in der gleichen Spielminute ein Powerplay mit dem Treffer von Lukas Fettinger zum 1:3 abschloss. Königsbrunn hatte noch zwei weitere Minuten Überzahlspiel, doch kaum waren die Gäste wieder komplett, setzten sie blitzschnell im eigenen Drittel nach und spielten den Königsbrunn Goalie gnadenlos zum 1:4 aus. Nur vier Minuten später eine ähnliche Situation, Bully vor dem Füssener Tor und nach Scheibenverlust zwei Stürmer der Gäste alleine auf dem Weg zum Kasten der Brunnenstädter mit dem 1:5. Damit war die Partie endgültig gelaufen, Füssen entführt sehr souverän drei Punkte aus Königsbrunn und gewinnt auch in der Höhe verdient gegen kämpferisch starke, aber überforderte Brunnenstädter.
Der Königsbrunner Coach Fabio Carciola nennt Ursachen für die klare Niederlage: „Füssen war heute über 60 Minuten lang die bessere Mannschaft! Wir haben zwar dagegen gehalten, lagen aber schon nach sechs Spielminuten mit zwei Treffern zurück. Dennoch haben wir das Spiel noch lange offen gehalten und gekämpft. Aber Füssen hat heute Oberliga-Format gezeigt, die stehen nicht umsonst auf dem ersten Tabellenrang. Ich kann meinen Spielern jedenfalls keinen Vorwurf machen.“
Für Königsbrunn endet somit die Siegesserie, Füssen geht nach 60 Minuten als verdienter Sieger vom Eis und zeigte sich keine Blöße. Die Brunnenstädter waren chancenlos, einigen Spielern steckte wohl noch die Freitagspartie in den Knochen. Der EHC rutscht vom zweiten auf den vierten Tabellenrang zurück und hat am nächsten Wochenende mit Landsberg den nächsten Meisterschaftsanwärter auf dem Programm. Sonntags folgt dann das Derby gegen Schongau in heimischer Arena. Bis dahin hofft Coach Carciola auf die Rückkehr von Dominic Auger und Ralf Rinke.
  
    
HC Landsberg Riverkings
6 Punkte Wochenende für die Riverkings – 2 Siege gegen Bad Kissingen und Pegnitz / Max Raß und Nachwuchsspieler Florian Bayer geben Debüt
(BYL)  Ein perfektes und torreiches Wochenende liegt hinter dem Bayernliga-Team des HCL. Als erstes stand am Freitag Abend das Heimspiel gegen den EC Bad Kissingen auf dem Programm. Nach einer starken und konzentrierten Leistung ging man hier gegen den Tabellenzweiten mit einem 7:2 Sieg vom Eis. 873 Zuschauer, davon zahlreiche Frauen sahen bei der ersten Ladies Night der Riverkings einen guten Beginn, während dessen sich die Hausherren immer wieder gute Chancen erarbeiteten, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Anteil an der guten Landsberger Defensivleistung an diesem Abend hatte auch der von einem kompliziertem Armbruch genesene Maximilian Raß. Er zeigte bei seinem ersten Spiel im Landsberger Dress bereits eine gute Leistung trotz erst einer vollen Trainingswoche unter voller Belastung. In der 10. Minute war es dann soweit, zunächst traf Tyler Wiseman und  wenigen Spielsekunden später der stark aufspielende Thomas Fischer. Im Laufe des zweiten Drittels erhöhten abermals Tyler Wiseman und Thomas Fischer, sowie Sven Gäbelein auf 5:0 bevor Anton Seewald das erste Tor für Bad Kissingen gelang. Mit seinem dritten Treffer stellte in der 34. Minuten den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel zeigte Anton Seewald noch ein Mal warum er der beste Torschütze der gesamten Liga ist und verkürzte auf 2:6 bevor Andreas Geisberger mit einem Schuss von der blauen Linie zum Endstand von 7:2 einnetzte.
Am Sonntag reisten die Riverkings mit einer dezimierten Abwehr zum EV Pegnitz nach Oberfranken. Dennis Neal und Tobias Wedl waren beruflich verhindert und Robin Maag konnte ebenfalls nicht anreisen und so kam als einer der fünf Verteidiger der 18jährige Nachwuchsspieler Florian Bayer zu seinem Bayernliga Debüt. Die Mannen vom Lech knüpften von Beginn an an die Leistungen des Spiels gegen Bad Kissingen an und gingen in der 11. Minute durch Tyler Wiseman in Führung. Dennis Sturm (12. Min) und Dejan Vogl (13. Min) legten direkt mit zwei weiteren Toren nach, ehe Markus Kerber in Minute 17 zum 0:4 Pausenstand traf. In der 24. Minute setzte Tyler Wiseman das muntere Toreschießen fort, bevor sich auch Michael Fischer ebenfalls in die Torschützenliste eintrug. Zwischenzeitlich gelang Pegnitz die Treffer zum 1:6 und 2:6 ehe Thomas Fischer mit dem 2:7 das zweite Drittel beendete. Im letzten Drittel schossen Dennis Sturm, Florian Reicheneder und Daniel Menge die Tore 8,9 und 10 bevor Pegnitz mit dem 3:10 den Endstand herstellte. Nach dem Spiel zeigte sich Coach Randy Neal sehr zufrieden mit der Leistung aller während des Wochenendes. Besonders lobte er dabei Max Raß für seine schon sehr solide Leistung nach der langen Verletzungspause. Ebenfalls sehr angetan war er vom Debüt des DNL Spielers Florian Bayer. „Florian hat ein sehr gutes erstes Spiel im Seniorenbereich abgeliefert und seine Defensivaufgaben einfach und schlau erledigt.“ Florian Bayer wurde im Anschluss des Spiels vom Gastgeber als Spieler des Tages ausgezeichnet.
Am kommenden Freitag kommt es nun im heimischen Eisstadion zum Spitzenspiel des Tabellendritten HC Landsberg gegen den Tabellenvierten EHC Königsbrunn. 
  
    
TSV Peißenberg
Unterzahl kostet Eishacklern erneut den Sieg
(BYL)  Von Beginn an waren die Männer von der Ammer einmal mehr die Spielbestimmende Mannschaft und Chancen, die waren auch wieder zu genüge vorhanden. Leider ohne Erfolg. Am Ende des heutigen Spieltages ist das Null Punkte Wochenende für Peißenberg besiegelt.
Es schmerzt, wenn man gleich zwei Spiele hintereinander hat, die man gewinnen könnte, wenn nur das Glück vor dem Gegnerischen Tor einmal mehr auf Seiten der „Eishackler“ wäre.
Es war auch im ersten Drittel in Schweinfurt wieder so wie noch am Freitag zu Hause. Wenn du da mit zwei oder drei Toren vorne bist, dann ist das verdient. Aber das Tor machten in der 15. Minute die „Mighty Dogs“. Im Fußball gibt es eine Rubrik mit dem Namen „Kacktor des Monats“ vermutlich wäre dieses Tor von Patrik Rypar ein ganz heißer Anwärter für eine Auszeichnung. Der Schweinfurter wollte die Scheibe tief spielen und lupfte den Puck ins Drittel der Eishackler, diese flog dann in Richtung Tor auf Felix Barth zu, die Scheibe kam vor dem Keeper auf dem Eis auf und versprang unglücklich und rutschte Barth durch die Schoner. Die „Eishackler“ fanden sich während dem ganzen Spiel vermehrt auf der Strafbank wieder, was dem ERV viele Überzahlspiele einbrachte, um es auch gleich vorne weg zu nehmen die anderen beiden Tore für die „Mighty Dogs“, fielen nämlich auch in Überzahl.
Im sonst eigentlich gewohnt schwächeren Mittelabschnitt lief es sehr ordentlich für die TSV-Jungs und dies münzte sich auch gleich zu Beginn in das 1:1 durch Florian Höfler in der 22. Minute um. Hier war es auch wieder Peißenberg die mehr Anteile vom Spiel hatten, Schweinfurt fühlt sich in diesen Situationen anscheinend Pudelwohl, denn ihr Spiel ist doch eher auf das Kontern ausgelegt, was sie auch immer wieder sehr gefährlich vor dem Peißenberger Gehäuse machte. Aber in der 39. Minute traf Daniel Clairmont in Überzahl zum verdienten 1:2 für den TSV. Mit dieser Führung ging es auch in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel war es ein Spiel auf Augenhöhe und bei Gleichheit der Spieler auf dem Eis waren die „Eishackler“ die bessere Mannschaft. Dieses Mal verlieren wir kein Wort über den Schiedsrichter, die Nachwehen vom Freitag reichten aber anscheinend bis nach Schweinfurt… wieder einmal mehr waren es die schon oben angesprochenen Unterzahl-Situationen die Peißenberg um den Lohn ihrer Arbeit bringen. In der 42. Minute war es Christopher Schadewaldt der zum 2:2 Ausgleich traf und in der 52. war es Andreas Kleider der die 3:2 Führung für die „Mighty Dogs“ wieder in Überzahl erzielen konnte. Auch zum Ende des Spiels nahm Trainer Sepp Staltmayr den Torhüter für den zusätzlichen 6. Mann vom Eis aber es wollte auf beiden Seiten kein Tor mehr gelingen. So blieb es beim 3:2 und Schweinfurt darf sich über die glücklichen drei Punkte freuen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten schlagen Spitzenreiter - ESV Buchloe schlägt als bisher erste Mannschaft nach 60 Minuten den Tabellenführer Burgau
(BLL)  Einen von der ersten bis zur letzten Minute überzeugenden und mannschaftlich geschlossenen Auftritt lieferten die Buchloer Piraten am frühen Sonntagabend gegen den bislang so starken Tabellenführer ESV Burgau ab. Am Ende wurde dies mit einem 5:1 (0:0, 2:0, 3:1) Heimerfolg belohnt, wodurch man den bis dato so erfolgsverwöhnten Eisbären die erste Niederlage überhaupt nach regulärer Spielzeit beibrachte. Denn bislang hatten die Burgauer in zehn Spielen lediglich drei Zähler bei der 3:4 Penaltyniederlage in Kempten letzte Woche und dem 2:1 Sieg nach Verlängerung gegen Fürstenfeldbruck liegen gelassen. Doch im elften Spiel erwischte es die Burgauer nun also auch, zur Freude der 327 Zuschauer in der Buchloer Sparkassenarena, die in einem hochklassigen Spiel einen wichtigen Heimsieg feiern konnten.
„Heute war dass das erste Mal so wie ich mir das vorstelle“, sagte ein sichtlich glücklicher und stolzer Alexander Wedl auf der anschließenden Pressekonferenz. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, da heute auch die richtigen Spieler die richtige Reaktion gezeigt haben.“ Ein Sonderlob vom Buchloer Trainer bekam zudem auch Torwart Alexander Reichelmeir, der einen Sahnetag erwischte und einer der Garanten für den Sieg seiner Piraten war.
Schon vom Start weg begann die Partie temporeich und auf gutem Niveau, und das obwohl die Buchloer zuletzt ja zwei Wochen lang spielfrei hatten. Und so entwickelte sich ein ausgeglichenes und umkämpftes Duell, in dem beide Teams ihre Drangphasen hatten. Während die Gäste vor allem so um die zehnte Minute herum für mächtig Wirbel vor dem Buchloer Tor sorgten, tauchten auch die Freibeuter gegen Drittelende einige Male gefährlich vor dem von Roman Jourkov gehüteten Burgauer Kasten auf. Doch beide Schlussmänner zeigen sich wachsam und ließen bis zum ersten Seitenwechsel nichts zu, sodass es torlos erstmalig in die Kabinen ging.
Auch im Mittelabschnitt änderte sich zunächst nicht viel. Beide agierten weiter auf Augenhöhe bis Oliver Braun nach 30 Minuten im zweiten Buchloer Powerplay auf Zuspiel von Marc Weigant die 1:0 Führung glückte. Und gleich darauf hätte der ESV-Routinier fast das 2:0 nachgelegt, doch irgendwie war Jourkov noch dazwischen (35.). Auf der anderen Seite drückte Burgau ebenfalls in Überzahl auf den Ausgleich, brachte die Scheibe aber nicht hinter Reichelmeir im Tor unter. Stattdessen erhöhten die Hausherren ihren Vorsprung direkt vor der zweiten Pause. Sieben Sekunden war die Überzahl gerade einmal alt, ehe wie schon zuvor Oliver Braun erneut auf Pass von Marc Weigant zum 2:0 einnetzte (39.).
Mit diesem Spielstand ging es auch in den finalen Durchgang, wo zunächst Alexander Reichelmeir mit einem schier unfassbaren Fanghandsave den Anschluss der Gäste verhinderte. Hier hätte das Match durchaus noch einmal eine andere Wendung nehmen können, doch statt dem 2:1 fiel wenig später auf der Gegenseite das 3:0 durch Maximilian Schorer, der energisch zum Tor gezogen war (46.). Dies war fast schon die Vorentscheidung, auch weil sich die Burgauer in der Folge zu viele Strafzeiten leisteten, was die Pirates prompt bestraften. Alexander Krafczyk vollendete mit sehenswerter Direktabnahme mit zwei Mann mehr auf dem Eis zum 4:0 (50.). Als Verteidiger Max Hofer mit gekonnter Pirouette vor Jourkov sogar noch das fünfte Tor folgen ließ (54.), war die Partie endgültig entschieden. Denn dem bislang so starken Tabellenführer, der die Buchloer zum Ligastart noch mit 4:7 besiegt hatte, gelang durch David Tomecko rund drei Minuten vor Schluss nur noch der Ehrentreffer zum 5:1 Endstand.
Auch wenn der den bärenstarken Buchloer Tormann Alexander Reichelmeir noch um den Lohn eines Shutouts brachte, gab es nach der Schlusssirene im Buchloer Lager nur strahlende Gesichter zu sehen. Immerhin hatten die jetzt viertplatzierten Freibeuter mit einer beherzten Leistung den Spitzenreiter in die Knie gezwungen und somit drei wichtige Zähler im Kampf um die Top fünf Ränge geholt.   
  
    
ESC Kempten
Pflichtsieg nach harter Arbeit
(BLL)  Nach dem überragenden Sieg im Derby in Pfronten gab es zu Hause gegen Fürstenfeldbruck einen hart erkämpften Pflichtsieg vor 346 Zuschauern. Vor dem Spiel wurde Alexander von Sigriz für sein 500. Spiel im Kemptener Dress geehrt.
Den Spielern merkte man 40 Minuten lang an, dass der Derbysieg am Freitag Kraft in Kopf und Beinen gekostet hat. Die Spieler der Gastmannschaft spielten zwei Drittel sehr geschickt und machten so manchen technischen Mangel durch Körperspiel und einfaches Eishockey wett. Bei den Gästen waren ausschließlich Verteidiger unter den Torschützen, was neben dem sehr guten Torhüter Mohr schon die Stärken der Crusaders aufzeigt.
Den Sharks fehlte 40 Minuten lang die Durchschlagskraft vom Freitag. Dies konnten sie erst in den letzten 20 Spielminuten aufzeigen, in denen sie die Gäste immer mehr in deren Verteidigungsdrittel einschnüren konnten.
Waren die ersten beiden Drittel noch jeweils ausgeglichen, so konnten die Kemptener im letzten Drittel vier Treffer erzielen.
Nach 42 Spielminuten gingen die Gäste etwas überraschend mit 2:3 in Führung. Die Sharks steckten aber nie auf. So war es einmal mehr Eugen Scheffer, der in der 44. Spielminute mit einem Gewaltschuss in Überzahl den Ausgleich erzielen konnte. Das war so etwas wie der Dosenöffner in diesem Spiel. Das 4:3 fiel in der 47. Spielminute durch den Spieler des Abends auf Kemptener Seite, Fabian Gmeinder, der sich vor dem Tor der Gäste energisch durchsetzte.
In der 52. Spielminute war es Nikolas Oppenberger, der auf 5:3 mit einem wunderschönen Penalty erhöhte, nach dem er zuvor nach einem Solo nur durch ein Foul kurz vor dem Tor zu stoppen war.
Das 6:3 in der 53. Spielminute war dann die endgültige Entscheidung. Wieder war es Nikolas Oppenberger mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, der in Überzahl vor dem Tor nachsetzte und so für die Kemptener erfolgreich war.
In den restlichen Minuten hatten die Sharks noch einige Möglichkeiten den Spielstand zu erhöhen.
Diese konnten jedoch alle samt nicht genutzt werden. So blieb es bei einem verdienten, aber hart erkämpften Arbeitssieg an diesem Abend.
Auf der anschließenden Pressekonferenz haderte der Fürstenfeldbrucker Trainer etwas mit den Unparteiischen, gratulierte aber dem gastgebenden Trainer Markus Wartosch fair zum Sieg. Dieser bedauerte, dass seine Mannschaft nur in den letzten 20 Spielminuten den absoluten Willen zum Sieg zeigte. Es gilt in Zukunft noch Kleinigkeiten zu verbessern.
Durch die gleichzeitige Niederlage der Burgauer gegen Buchloe ist man diesen nun auf den Fersen.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons verlieren nach hartem Kampf knapp gegen die Gäste aus Mannheim
(LLBW)  Trotz kämpferischem Auftreten der Pforzheim Bisons haben sie das Heimspiel gegen die Mad Dogs Mannheim 1b mit 3:4 (1:0/1:2/1:2) verloren.
Von Anfang an war diese Partie geprägt von schnellen und starken Aktionen beider Mannschaften, wobei jedoch die Mannschaft der Mannheimer Gäste das gewisse Quentchen Glück mehr hatte.
Die Partie war zwar ausgeglichen mit einer Chancenmehrheit für die Pforzheimer Bisons, jedoch
konnten sie diese nur schwer verwerten.
Dies tat aber der guten Stimmung der wieder gut gefüllten Halle keinen Abbruch.
Schon im ersten Drittel machten die Pforzheimer Eishockey Cracks Druck auf den gegnerischen Kasten und gingen schließlich in Führung mit einem Treffer von Steffen Bischoff in der 11. Spielminute, was dann auch der Spielstand zur Drittelpause war.
Mit Beginn des zweiten Drittels versuchte das Team von Ken Filbey weiter nachzulegen, musste jedoch kurz nach Anpfiff dieses Drittels einen Ausgleichstreffer der Mannheimer von Jan Viola zum 1:1 hinnehmen. Und sechs Minuten später folgte der nächste Treffer der Gäste zum 1:2 durch Mario Wagner.
Doch die Bisons kämpften weiter um die schwarze Hartgummischeibe und konnten diese durch Sidney Leon Körper kurz vor Ende dieses Drittels noch einmal in das Tor der Mad Dogs versenken zum ausgleichenden 2:2.
Weitere 20 Spielminuten vor Augen und für beide weiterhin die Möglichkeit zum Sieg gaben beide Teams im letzten Drittel noch einmal alles und kämpfen auch mit harten Bandagen.
Die Heimmannschaft übte weiterhin Druck auf das Tor der Gäste aus, aber es war kein Vorbeikommen an Mannheims Goalie. Dafür trafen wiederum die Mannheimer Gäste knapp vier Minuten nach Beginn des letzten Drittels durch Timo Adloff zum 2:3.
Von diesem Treffer beflügelt machte nun das Team von Coach Unser Druck auf die Cracks aus Pforzheim und ließ knapp 5 Minuten vor Spielende noch einmal Taten sprechen und versenkte den Puck im Tor von Claus Graefe zum 2:4 durch Manuel Hübner.
Doch dies konnten die Bisons nicht auf sich sitzen lassen und lochten unmittelbar nach einer Auszeit für die Mad Dogs in der 58. Spielminute ein zum 3:4 Endstand durch Steffen Bischoff.
Aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so werden jetzt Fehler analysiert und weiter hart trainiert, um im nächsten Spiel wieder siegreich vom Eis zu gehen, denn am kommenden Sonntag um 19:00 Uhr steigt das nächste Heimspiel der Pforzheim Bisons in der St. Maur Eissporthalle gegen den Schwenninger ERC.
  
    
EG Diez-Limburg
Starke Eisbären holen in Diez drei Punkte
(RLW)  Es reicht derzeit nicht gegen die besten Teams der Liga: Die EG Diez-Limburg hat in der Regionalliga West auch das Heimspiel gegen die Eisbären aus Hamm verloren - dieses Mal mit 3:7 (0:2, 2:3, 1:2). Die Rockets waren am Sonntagabend nicht ganz so weit weg vom Gegner und konnten sich im Vergleich zur Niederlage gegen Neuwied steigern, von einer homogenen Leistung waren sie jedoch noch immer zu weit entfernt. Dazu bewahrheitete sich eine alte Tugend: Wenn es nicht läuft, dann wirst du selten mit einfachen Toren belohnt. Die EGDL ließ selbst beste Chancen ungenutzt.
Unterzahl. Die Gäste führen bereits mit 2:0. Jetzt bloß nicht das dritte Gegentor kassieren. Die Rockets stehen gut, haben plötzlich die große Chance zum Anschlusstreffer. Jamie Hill läuft alleine auf Hamms Sebastian May zu, scheitert aber im Abschluss am starken Eisbären-Keeper. Irgendwie bezeichnend. Auch wenn die Ansätze schon in diesem ersten Drittel gegen Hamm deutlich bessere waren, die Mannschaft engagiert und willig wirkte - zu einer Belohnung sollte es noch nicht reichen. Hamm führte nach 20 Minuten durch Tore von Oliver Kraft (8.) und Lukas Novacek (16.) mit 2:0.
Im zweiten Drittel braucht es zwei weitere Tore, bis auch die EGDL sich endlich auf der Anzeigentafel verewigt. Zunächst machen Kevin Thau (22.) und Lukas Novacek (27.) das 4:0 für Hamm - gefühlt zu hoch für ein nicht so eindeutig laufendes Spiel. Aber vielleicht geht ja noch was: Florian Böhm macht das 1:4 (30.), Mark Corbett nach sehenswertem Alleingang das 2:4 (37.). Es gibt aber auch wieder diese Momente: Pierre Wex stürmt in Unterzahl alleine auf May zu, schießt aber am Tor vorbei. Und auf der Gegenseite bekommen die Raketen gefühlt Minuten lang die Scheibe nicht aus dem Drittel, bis Kevin Trapp quasi gezwungen wird, sie endlich in die Maschen zu schieben (39.). 2:5 nach dem zweiten Drittel, Hamm war auch nach 40 Minuten in der Spur. 
Zwar lassen die Eisbären im letzten Drittel noch das 3:5 durch Alexander Engel zu (50.), mehr aber auch nicht. Kevin Thau tanzt die Raketen zum 6:3 aus (54.), Ibrahim Weißleder erhöht per Empty-net-Goal sogar noch auf 7:3 (59.). Hamm wird an einem Abend, an dem Schiedsrichter Daniel Melcher sein Potenzial nicht abrufen kann, der Favoritenrolle gerecht. 
„Auch wenn wir das Spiel heute gewonnen haben muss man sagen, dass wir auch Glück hatten und der Sieg am Ende vielleicht zu hoch ausfällt“, sagte Gästetrainer Ralf Hoja. „Wir haben heute nicht besonders gut gespielt und wirkten ein bisschen kraftlos. Aber wir haben Gott sei Dank zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, das hat uns ziemlich geholfen. Es war ein schweres Spiel und ich bin froh, dass wir hier gewonnen haben.“
„Wir können mit der Niederlage natürlich nicht zufrieden sein“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt. „Aber die Mannschaft hat über fast 60 Minuten gekämpft und Einsatz gezeigt. Wir hatten kein Schussglück, aber das Team hat sich dennoch nie aufgegeben. Wir wollten nach Freitag eine Reaktion zeigen und das ist uns gelungen. Darauf können wir aufbauen. Dass wir beim Stand von 3:6 den Torhüter rausnehmen, war so mit dem Team abgesprochen. Wir wollten noch einmal alles versuchen und damit auch ein Zeichen setzen.“
  
    
ESV Chemnitz
Knappe 1:2 Niederlage in Niesky
(RLO)  Dabei starteten die Crashers sehr gut ins Spiel und hatten bereits in der 1. Spielminute die Chance zur Führung. Doch Tim Berlin traf nur den Pfosten. Eine Szene, die bezeichnend für das gesamte Spiel der Chemnitzer werden sollte. Denn über 60 Minuten waren die Jungs um Kapitän Michael Stiegler die aktivere Mannschaft. Jedoch blieben zu viele Chancen ungenutzt. Und wie das im Sport so ist: „Schießte keins, kriegste eins“. Die erste Großchance der Tornados nutzten diese dagegen eiskalt und routiniert. Einen Pass von Domula durch beide Chemnitzer Verteidiger auf Pohling verwandelte dieser sehenswert zum 1:0.
Das Spiel der Crashers blieb gleich. Auch nach der Drittelpause erarbeiteten sich Kokoska und Co. zahlreiche Chancen. Nach gutem Forechecking eroberten sie den Puck, schalteten schnell um und schlossen konzentriert zum Ausgleich ab. Torschütze war Charly Rudolph auf Vorlage von Yannek Seidel. Anschließend waren die Crashers näher am Führungstreffer als die Tornados. Doch auch Topmöglichkeiten, wie ein 5 gegen 3 Überzahlspiel, blieben ungenutzt. Die Tornados blieben stets gefährlich, doch ein gut aufgelegter Kevin Kopp im Tor reagierte immer wieder glänzend.
Im letzten Spielabschnitt sollte die Entscheidung fallen. Man merkte, dass beide Teams nichts mehr herschenken wollten. Die Zweikämpfe wurden intensiver geführt. In der 49. Minute dann die vorentscheidende Szene. Die Crashers spielten einen haarsträubenden Fehlpass, den sich der Routinier der Tornados Jörg Pohling zum Alleingang erlief und erneut kaltschnäuzig zum 1:2 abschloss. Die Crashers steckten nicht auf. Man merkte, dass sie an ihre Chance auf Punkte in Niesky glaubten. Als in den Schlussminuten der Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler gezogen wurde, hatte Rudolph den Ausgleich auf dem Schläger. Leider hatte es nicht sollen sein. Am Ende steht eine knappe 1:2 Niederlage zu Buche.
Kapitän Michael Stiegler: „Glückwünsche an Niesky zu den drei Punkten. Das Spiel hat richtig Spaß gemacht. An der Bande war eine positive Stimmung und Teamspirit. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat.“
  
    
ELV Niesky
Tornado-Sieg nach Eishockey-Krimi  
(RLO)  Am Sonnabend waren die Chemnitz Crashers zu Gast bei den Tornados im Eisstadion am Waldbad in Niesky. Dies war bereits die zweite Begegnung der beiden Teams in dieser Saison und konnte – im Gegensatz zum Spiel am 03.11.18 in Chemnitz - an Spannung kaum überboten werden. Damals gewannen die Nieskyer klar mit 2:5. Natürlich wollten sich die Gäste aus Chemnitz am gestrigen Abend dafür revanchieren.
Im Kader von Tornado-Trainer Jens Schwabe fehlten am Sonnabend Philipp Rädecker, Daniel Wimmer und der verletzte Andreas Brill. Im Kasten der Gastgeber stand Goalie Lars Morawitz.
Beide Teams lieferten sich von der ersten Minute an einen erbarmungslosen Wettkampf und schenkten sich nichts. In der 11. Minute gingen die Tornados durch ein Tor von Jörg Pohling nach Vorlage von Tom Domula und Chris Neumann in Führung. 12 Minuten später gelang den Chemnitzern der Ausgleich. Doch die Spannung stieg. In einer Partie auf Augenhöhe gaben die Cracks alles und boten den ca. 650 Zuschauern einen wahren Augenschmaus. In der 49. Minute bewies Jörg Pohling erneut seine Stärke und Souveränität. Nach Zuspiel von Robert Bartlick brachte er die Gastgeber erneut in Führung. Doch die Chemnitzer wollten einen Sieg der Nieskyer mit allen Mitteln verhindern. So nahmen sie in den letzten 2 Minuten sogar ihren Goalie aus dem Kasten und versuchten mit 6 Feldspielern das Ergebnis noch zu drehen. Kurz vor dem Abpfiff trafen sie nur die Latte!
Zum Glück für Niesky. Der Puck landet nicht in Kasten. Aber die Verteidigung stand wie eine Mauer vor dem Tor. Dazu kam Lars Morawitz, der an diesem Abend eine tolle Leistung zeigte und seinen Kasten am Ende sauber hielt. So gewannen die Tornados zum Schluss glücklich mit 2:1 (1:0; 0:1; 1:0) und rutschen durch die 3 Punkte auf Platz 3 der Tabelle. 
  
    
Landesliga Berlin
„Einfach“ geht einfach besser
(LLB)  Der punktlose Tabellenletzte SCC musste am Sonntagnachmittag gegen den Tabellendritten F.A.S.S. ran und das versprach eine eindeutige Angelegenheit. Aber umständlich spielende Akademiker taten sich im ersten Drittel schwer gegen die konsequent verteidigenden Charlottenburger. Als dann „einfacher“ gespielt wurde, setzen sich die Weddinger in diesem fairen Spiel doch noch deutlich mit 13:1 durch.
Mit gerade mal 10 Feldspielern, aber zwei Torhütern („Frankie“ Richter/ Dietmar Handke) musste sich der SCC in seinem Heimspiel gegen FASS dem zu erwartenden Sturmlauf erwehren. Die Weddinger brachten fast drei komplette Reihen und Dennis Gembus im Tor auf‘s Eis. Was so eindeutig auf dem Papier aussah, stellte sich im ersten Drittel aber doch ein wenig anders dar. Das Team von Martin Ohme war zwar von der ersten Minute spielbestimmend und erspielte sich auch Möglichkeiten, blieb aber erfolglos. Hier noch ein Abspiel, da noch ein Schnörkel spielte dem mit vier oder fünf Mann hinten bleibenden SCC zunächst leicht, Tore zu verhindern. Und so dauerte es bis zur 20. Minute, ehe der „Charlottenburger Riegel“ geknackt werden konnte. Da ging es mal schnell und Lucien Aicher brachte FASS in Front.
Martin Ohme muss in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn nun spielte FASS einfacher und schnörkelloser. Und das brachte dann den Erfolg. Ein Doppelschlag innerhalb von 73 Sekunden durch Maxim von Helden (21.) und Christopher Krämer (23.) machte es dann schon klarer. Der SCC beschränkte sich weiterhin auf Entlastungsversuche, ohne jedoch dabei eine Möglichkeit zu haben. Und so war es einfach, dass die Akademiker das Ergebnis hochschrauben konnten. Jules Thoma (26./34.), Jörg Müller (29.), Jörn Kugler (33.), nochmal Christopher Krämer (34.) und Marco Osterburg (37.) zeigten, wie es geht, wenn man schnell und einfach spielt.
Im letzten Drittel nahmen die Akademiker den „Fuß vom Gas“ und verwalteten das Spiel, wollten aber auch wieder „zaubern“. Trotzdem konnten Edgars Baumbarter (44.), Lucien Aicher in Überzahl (45.) und Marco Osterburg  das Dutzend voll machen, ehe dann auch der SCC zu seinem Ehrentreffer kam. Jonathan Maier machte sich bei einem der sporadischen Entlastungsversuche auf den Weg und hatte damit Erfolg. Im Gefühl des sicheren Sieges „begleiteten“ ihn drei FASS-Spieler förmlich bis zum Tor, ein halbherzig rauskommender (und fast auch über die gesamte Spielzeit nahezu beschäftigungsloser) Dennis Gembus ließ einen Schuss zu. Der rutschte unter dem FASS-Goalie durch und nochmal zu dem vor dem Tor gestürzten Jonathan Maier, der dann im Liegen vollendete (56.). Den Schlusspunkt in dieser doch sehr einseitigen Partie setzte dann Till Schwitalla in Überzahl 37 Sekunden nach dem Ehrentreffer (57.). Eine Erfolgsquote von knapp 67 % im Powerplay hat auch nicht jedes Team.
Dieses Ergebnis geht auch in der Höhe völlig in Ordnung und es ist auch nicht erforderlich, einen eh’ schon dezimierten und auch unterlegenen Gegner völlig abzuschießen. Der SCC hat trotz allem gekämpft und das gemacht, was möglich war, aber mehr war auch einfach nicht drin. Erwähnt sei auch, dass es bemerkenswert fair blieb und die Schiedsrichter wohl aus ihrer Sicht einen völlig entspannten Nachmittag verbringen konnten.
Martin Ohme, Tr FASS Berlin: „Wir haben im zweiten Drittel das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, nämlich einfach und schnell Eishockey zu spielen.“ (Matthias Penk)

Mit Hängen und Würgen
Spielerische Highlights sind selten zu erwarten, wenn es in den Niederungen einer Tabelle um die „nackten“ Punkte geht. So auch geschehen beim sonntagmorgendlichen Duell des bisher punktlosen Tabellenvorletzten BSG Eternit gegen den Tabellensiebten OSC Berlin, die mit bisher geholten 6 Punkten knapp Anschluss an das Mittelfeld halten. Die gewannen letztlich auch dieses „Auswärtsspiel“ in ihrem „Wohnzimmer“ mit 4:2 (1:1 2:1 1:0) und halten weiterhin Anschluss an bessere Platzierungen.
Nahezu ausgeglichen war die Stärke beider Teams, 16 Feldspieler und Dennis Heyll sollten die ersten Punkte holen gegen 15 OSC‘er, bei denen mit Lilly-Ann Riesner und Larissa Pasche zwei weibliche Goalies aufgeführt waren. Und es ging auch gleich gut los, die einigen Zuschauer hatten kaum die Eisfläche umrundet, als es schon 0:1 stand. Norman Schumann hatte die Neuköllner nach 47 Sekunden mit dem ersten Angriff in Führung geschossen. Bemüht um einen ruhigen Spielaufbau brachten sie die defensiv eingestellte BSG dadurch ins Spiel und die erzielten in der 6. Minute durch Bastian Schmidl den Ausgleich. Es ging zwar danach Hin und Her, gute Torchancen blieben aber Mangelware und die beiden frühen Tore hatten bis zur ersten Pause Bestand.
Etwas über zwei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als ein leichter Schuss auf das Tor der Neuköllner kam, Lilly-Ann Riesner nahm ihn auch ebenso leicht an, aber leider prallte ihr der Puck ein Stück zu weit von ihrer Kelle, der nachsetzende Bastian Schmidl nahm das Geschenk dankbar an und brachte die BSG in Führung. Danach zeigte sich die BSG im Aufbau ein bisschen gefälliger, vermochte jedoch kein Kapital daraus zu schlagen. Der OSC probierte sich immer wieder mit Einzelvorstößen, lief sich jedoch gegen die konsequent zurückarbeitenden Betriebssportler immer wieder fest. Ein Schreckmoment dann in der 29. Minute. Nach einem Zweikampf geriet Sven Hannemann hinter dem eigenen Tor aus dem Gleichgewicht und schlug seitlich in der Bande ein. Das war für ihn das Ende in diesem Spiel, er wurde mit einer Trage von Eis gebracht. (Nachtrag d. Red.: Bei einer Untersuchung in einem Krankenhaus wurde eine Prellung der Hüfte diagnostiziert). Nach dieser Situation war der OSC sichtlich um den Ausgleich bemüht, es bedurfte aber einiger kleiner Strafen, um Platz auf dem Eis zu schaffen. Und daraus schlugen die Neuköllner mit dem nötigen Glück Kapital. Erst war es ein Schlagschuss von Chris Matiaschek, der den Weg in das Tor vom sehr gut agierenden Dennis Heyll fand (2:2/33.), dann eine Konfusion vor dem Tor der Betriebssportler, in der Martin Breitkopf im Nachstochern die Scheibe förmlich über die Linie „quälte“ (2:3/34.). So blieb es auch bis zur zweiten Pause.
Auch in den letzten 20 Minuten blieben die Betriebssportler optisch gefälliger, aber leider ebenso erfolglos. Der OSC blieb mit den Zuspielen auf seine schnellen Leute bei seiner Linie und hatte damit mehr Erfolg. Kevin Fleck auf Sebastian Schramm und der wiederum auf Norman Schumann, der dann zum vierten Treffer für die Neuköllner vollendete (45.). Die BSG setzte nun auf mehr Risiko, aber der Erfolg blieb einfach aus. Und so spielte nun auch der Faktor Zeit gegen sie und die Uhr lief ohne Gnade runter. Und als es an der Zeit war, alles auf eine Karte zu setzen z. B. durch die Herausnahme von Dennis Heyll, beraubten sie sich selbst ihrer letzten Chancen. Drei Minuten vor Schluss holten sie sich nacheinander drei kleine Strafen ab, so dass sie die letzte verbleibende Zeit mit 3 gegen 5 agieren mussten. Unglücklich und unnötig vor allen Dingen dann, wenn man die Berliner Schiedsrichter kennt und weiß, dass einige doch schnell auf besonders emotionale Äußerungen reagieren. Aber dem OSC war es egal, er brachte das Ergebnis über die Zeit und hält mit 9 Punkten Anschluss an bessere Plätze. Die BSG hätte einen Punkt oder sogar mehr verdient gehabt, aber mit ihrer Abschlussschwäche und zum Teil unnötigen Strafen hat sie sich um mehr gebracht.
Yvonne Fleck (Co-Trainerin OSC): „Glücklicherweise haben wir uns noch rechtzeitig gefunden und die drei Punkte geholt“ (Matthias Penk)
  


    
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Montag 26.November 2018
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