Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 1.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West



    
Deutscher Eishockey Bund
U20-Nationalmannschaft: Justin Schütz verstärkt DEB-Auswahl
(DEB)  Verstärkung für die U20-Nationalmannschaft: Justin Schütz nimmt ab sofort an der Vorbereitung zur 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft teil. Der 18-Jährige wird am heutigen Samstag in Füssen erwartet.
In dieser Saison kam Schütz bereits für die deutsche U20-Auswahl im Spiel der Summer Hockey Challenge in Regensburg zum Einsatz. Weiterhin trug er das Nationaltrikot im Rahmen der U20 Summer Challenge in Zürich.
Im Sommer wurde der gebürtige Kasseler im NHL Draft in der sechsten Runde von den Florida Panthers an Position 170 ausgewählt. In der laufenden Spielzeit kam er hauptsächlich in der Alps Hockey League für die Red Bull Hockey Juniors Salzburg zum Einsatz und punktete pro Spiel im Schnitt einmal. Weiterhin feierte er im Oktober für den EHC Red Bull München sein Debüt in der Deutschen Eishockey Liga und der Champions Hockey League.
  
    
Düsseldorfer EG
Harte Arbeit wird belohnt – 3:1 gegen den Meister
(DEL)  Der amtierende deutsche Dreifachmeister aus München gastierte im ISS DOME, Grund genug für die DEG sich rauszuputzen. Erstmals lief die Mannschaft im meisterlichen Türkis der 90er-Jahre auf und hielt folgerichtig prächtig mit dem Titelträger mit. Nach einer ansehnlichen und kampfreichen Partie bejubelten 7.845 Zuschauer einen 3:1-Erfolg (1:0; 0:0; 2:1).
  
    
EHC Red Bull München
Keine Punkte in Düsseldorf 
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel beim Tabellenvierten Düsseldorfer EG mit 1:3 (0:1|0:0|1:2) verloren. Vor 7.845 Zuschauer erzielte Konrad Abeltshauser den einzigen Treffer der Red Bulls, die trotz der Niederlage der erste Verfolger von Spitzenreiter Adler Mannheim bleiben.  
Die Teams aus Düsseldorf und München konzentrierten sich anfangs darauf, keine gegnerischen Chancen zuzulassen. Das gelang bis zu den beiden Abschlüsse von DEG-Topscorer Alexander Barta (6.). In der achten Minute hatte Münchens Mark Voakes mit einem Lattenschuss im Powerplay das 1:0 auf dem Schläger. Wenig später waren dann aber die Rheinländer in Überzahl erfolgreich: John Henrion traf mit einem Direktschuss ins kurze Eck zur Führung (10.). Danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch.
Die erste Chance im Mittelabschnitt hatten die Red Bulls durch Frank Mauer bei einem Unterzahlkonter (21.). Fünf Minuten später wurde Justin Shugg – ebenfalls in Münchner Unterzahl – bei seinem Alleingang zu Fall gebracht, mit dem fälligen Penalty scheiterte der Gefoulte am starken Mathias Niederberger. Die Münchner waren nun deutlich überlegen, doch Düsseldorfs Torhüter Niederberger hielt feherfrei. Ab der Mitte des Drittels kam die DEG wieder besser ins Spiel. 
Für den ersten Höhepunkt im Schlussdrittel sorgte Ken Andre Olimb mit einem Schlagschuss in den Winkel. Die DEG verteidigte in der Folge kompakt und hatte bei einem Alleingang von Jaedon Descheneau die Chance auf die Vorentscheidung (50.). Danach starteten die Red Bulls ihre Schlussoffensive: In der der 53. Minute erzielte Konrad Abeltshauser per Schlagschuss das 1:2. Die Gäste gingen nach dem Anschlusstreffer noch mehr Risiko. Sie hatten gute Chancen auf den Ausgleich, doch in der 56. Minute sorgte Carl Ridderwall auf der Gegenseite bei einem 3-auf-1-Konter für die Entscheidung
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers drehen die Partie gegen Freiburg
(DEL2)  Die Entwicklung der Tigers ist unverkennbar, denn vor Wochen wäre man am unglücklichen Spielverlauf vermutlich wieder zerbrochen, aber nun gelingt stattdessen eine positive Reaktion auf einen Rückstand.
Bei diesem fairen Duell Wolf gegen Tiger dauerte es diesmal einige Zeit bis sich beide Teams erste Höhepunkte erspielten, vielleicht auch weil die Gäste wegen der schwierigen Witterung erst etwas verspätet in Bayreuth ankamen. Mit der ersten echten Torchance gelang ihnen dann aber trotzdem die Führung. Linsenmaiers guten Abschluss parierte Jaeger noch stark doch gegen Mosers Nachschuss war er machtlos. Lange neutralisierten sich beide Mannschaften in der Folgezeit weitgehend und es passierte nur wenig Aufregendes. Die besseren Gelegenheiten hatten da schon die Bayreuther aber bei einem schnellen Gegenzug und Querpass von Busch visierte Gläser „nur“ die Latte an und als Bosas seinen „Onetimer“ im Powerplay auch noch neben das Gehäuse setzte blieb es zur ersten Pause beim 0-1.
Ab dem Mittelabschnitt wird die Partie dann aber deutlich lebendiger. Besonders die Hausherren legen einen Zahn zu und erkämpfen sich nun klar mehr Spielanteile und Torchancen. Gläsers abgefälschter Schuss landet auf der Latte und mit einem Break inklusive überragendem Move erhöht Linsenmaier dann sogar auf 0-2. Dass man diesen Rückschlag wegsteckte war am Ende vermutlich spielentscheidend, denn Bayreuth bleibt trotzdem spielbestimmend, kann seine Chancen (z.B. Järveläinen 26.) aber noch nicht nutzen. Erst die intensive Arbeit mit dem „steal“ vom völlig berechtigten Spieler des Tages Kevin Kunz und der Übersicht von Bartosch ermöglichte dem zentral mitgelaufenen Heider den Anschlusstreffer. Da die Tigers danach weiter am Drücker blieben, sah sich Gästetrainer Sulak gezwungen früh seine Auszeit zu nehmen, um seine Mannen wach zu rütteln und den Spielfluss der Oberfranken zu unterbrechen. Dass gelang den Breisgauern auch halbwegs und so schaffte man es trotz noch einiger Möglichkeiten für die Gelb-Schwarzen mit dem 1-2 in die zweite Pause.
Die Wagnerstädter zeigten aber weiter, dass sie sich einiges vorgenommen hatten und ließen sich auch vom dritten „Eisentreffer“ des Tages durch Potac in Überzahl nicht aus dem Konzept bringen. „Dieses nicht nachlassen“ zahlte sich dann aus als der sehr auffällige Kunz einen klasse Querpass von Bartosch übers halbe Feld zum Ausgleich einnetzte. Das Kunz diese Scheibe direkt nahm und flach traf, zeigte auch anschaulich das durch die beiden letzten Auswärtserfolge gestiegene Selbstvertrauen bei den Tigers. Als Heatley das Oberwasser der Gastgeber dann zum 3-2 nutzte, war dieses Spiel endgültig gedreht und auch das letzte Mittel – Torwart für einen sechsten Feldspieler – zog gut 50 Sekunden vor Ende nicht mehr für die Freiburger. Stattdessen nutze der gute Busch das verwaiste Gehäuse der Gäste kurz vor der Schlusssirene noch zum 4-2 Endstand.
Das sehr engagierte Schlusslicht sendet nun schon einige Spiele mehr als nur „Lebenszeichen“ in die Liga, holte z.B. 7 Punkte aus den letzten 3 Spielen und hat den Anschluss an die dicht gedrängte untere Tabellenhälfte wieder hergestellt. Daran gilt es nun aufzubauen und den positiven Trend seit Ende Oktober weiter fortzusetzen. Mit den Tigers ist, trotz teilweise noch nicht komplett gelöster Baustellen, nun jedenfalls endgültig wieder zu rechnen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen dem ESV Kaufbeuren - Aufholjagd im Schlussdrittel bringt kein Ertrag
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau wurden mit Applaus vom Eis verabschiedet – Auch wenn es nicht für Punkte gereicht hat. Gegen den Tabellendritten, dem ESV Kaufbeuren, unterlagen die Westsachsen im heimischen Sahnpark mit 2:3.
Erst im dritten Durchgang konnten die Crimmitschauer frei aufspielen und die Gäste aus dem Allgäu zwingend unter Druck setzen. Zwei Treffer von Pat McNally und Patrick Pohl reichten aber nicht für einen Punktgewinn. Am Sonntag geht es für die Pleißestädter nach Freiburg.
Personal: In dieser Woche musste Kim Collins einige Rückschläge hinnehmen! Christoph Körner kehrte nach Bremerhaven zurück, Ben Kosianski spielte für die Icefighters Leipzig. Vincent Schlenker musste das Abschlusstraining am morgen abbrechen und fiel mit einer Unterkörperverletzung aus. Dafür kehrte Patch Alber in das Aufgebot der Westsachen zurück. Im Tor startete Brett Kilar.
Die Eispiraten erwischten keinen guten Start in die Partie. Die Gäste aus Kaufbeuren wirkten bissiger und machten auf das Tor von Brett Kilar. Das erste Tor konnten die Buron Joker dann in der 9. Minute erzielen. Oppolzer ließ Kilar mit seinem präzisen Schuss keine Abwehrchance. Und der ESVK legte nach. Joseph Lewis war es dann, der in Überzahl traf und somit das 0:2 erzielte.
Auch im zweiten Durchgang kam von den Hausherren zu wenig. Die Mannschaft von Kim Collins schaffte es nur wenige Male, gefährliche Angriffe zu kreieren. Anders die Gäste in gelb-rot. Erneut war es ein Überzahlspiel, welches die Kaufbeurer eiskalt nutzten. Thiel’s Schuss landete unter dem Giebel – 3:0 für den ESVK (35.).
Erst im dritten und letzten Drittel wurden die Gastgeber dann aktiver und trauten sich auch im Offensivgang mehr zu. Es entwickelte sich somit zunehmen ein schnelles Eishockeyspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dominic Walsh traf zunächst aber nur den Pfosten. Erst in der 54. Minute konnten die 1.552 Zuschauer im Kunsteisstadion den ersten Treffer für die Roten bejubeln. McNally zog ab, Talbots Nachschuss landete an den Pfosten und sprang zurück vor das Tor – Dort stand erneut McNally genau richtig und schob die Hartgummischeibe zum 1:3 über die Linie. Die Fans im weiten Rund schnupperten nun, ebenso wie die Spieler auf dem Eis an einen Überraschungserfolg. Patrick Pohl setzte nur kurze Zeit später nach und traf mit einem satten Schuss zum 2:3 (56.)! Fast, aber auch nur fast, hätten die Pleißestädter doch noch den Ausgleich geschafft. Doch Patrick Pohl’s scharfe Hereingabe fand vor dem Tor keinen Nutznießer.
Trotz einer spannenden Aufholjagd sprangen am Ende keine Punkte gegen, den über weite Strecken aufspielenden ESVK heraus. Dennoch erhob sich das ganze Stadion und spendete den Eispiraten viel Applaus – Für einen starken Kampfgeist und die Moral, sich nach einem 0:3 Rückstand noch einmal zurück in die Partie zu kämpfen.
  
    
Deggendorfer SC
Björn Linda verlässt den Deggendorfer SC
(DEL2)  Der Deggendorfer SC muss am heutigen Freitag den Abgang von Torhüter  
Björn Linda bekannt geben. Der 29-jährige Schlussmann kam vor der  
Saison von den Hannover Scorpions an die Donau und lief insgesamt neun  
Mal für den DSC auf und verhalf dem Team von Trainer John Sicinski zu  
drei Siegen in der DEL2.
Björn verlässt den Verein mit sofortiger Wirkung und wird bereits  
heute Abend für den Herner EV in der Oberliga Nord auflaufen.
Der Deggendorfer SC bedankt sich bei Björn Linda für seine gezeigte  
Leistung und seinem unermüdlichen Einsatz und wünscht ihm für seine  
sportliche, als auch private Zukunft alles erdenkliche Gute.
  
DSC erlebt gebrauchten Tag in Dresden
Nach zuletzt fünf Siegen in Folge muss der Deggendorfer SC wieder eine  
Niederlage hinnehmen. Auswärts bei den Dresdner Eislöwen verlor das  
Team von Trainer John Sicinski am Ende verdient mit 4:1.
Beide Teams starteten zunächst behäbig in die Partie. Wenig Tempo und  
viele ungenaue Pässe bestimmten die ersten Minuten, in denen sich  
keine Mannschaft so richtig in den Vordergrund spielen konnten. Als  
schließlich die Dresdner in der 13. Spielminute das erste Powerplay  
der Partie zugesprochen bekamen, setzten sie den ersten Nadelstich.  
Vor dem Tor setzte sich Nick Huard gegen die Deggendorfer Verteidigung  
durch und versenkte seinen eigenen Rebound zum 1:0. Knapp drei Minuten  
später dann eine ähnliche Szene. Erneut waren die Eislöwen im  
Powerplay und wieder war es Nick Huard, der Jason Bacashihua  
überwinden konnte. Wieder stand die DSC-Abwehr zu weit weg und Huard  
musste nur noch den Schläger hinhalten. Kurz vor der ersten Pause bot  
sich den Deggendorfern durch ein eigenes Überzahlspiel, den  
Anschlusstreffer zu erzielen. Doch ein ums andere Mal war bei Marco  
Eisenhut im Dresdner Tor Endstation, sodass es mit einem 2:0 in die  
erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt versuchten die Deggendorfer dann etwas mehr für  
die Partie zu tun, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Zu ungenau kamen  
oft die Zuspiele und über die neutrale Zone konnte nicht genügend  
Geschwindigkeit aufgenommen werden, um die Dresdner ernsthaft in  
Bedrängnis zu bringen. Wie es geht, zeigten die Eislöwen dann auf der  
Gegenseite. Nachdem sie immer mehr Druck auf das Tor von Jason  
Bacashihua aufbauen konnten, schlugen sie schließlich in der 32.  
Minute eiskalt zu. Steven Rupprich wurde am langen Pfosten von Dennis  
Palka bedient und dieser schob ein zum 3:0. Dabei blieb es auch nach  
40 gespielten Minuten.
Im Schlussdrittel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, wie bereits in  
den ersten beiden Abschnitten. Beim Deggendorfer SC wollte nicht viel  
zusammengehen und die Dresdner ließen nichts mehr anbrennen. In der  
48. Spielminute fiel dann sogar das 4:0 durch Thomas Pielmeier, als er  
einen groben Fehler in der Deggendorfer Hintermannschaft eiskalt  
ausnutzte. Den Schlusspunkt setzte dann allerdings der DSC. Knapp drei  
Minuten vor Ende der Partie war es Curtis Leinweber, der zum 4:1  
Endstand und damit zum Ehrentreffer traf.
Für das Team von Trainer John Sicinski gilt es nun dieses Spiel so  
schnell wie möglich abzuhaken und sich auf die nächste Partie zu  
konzentrieren. Am Sonntag ist der EC Bad Nauheim zu Gast in der  
Festung an der Trat und dort wollen die Deggendorfer wieder um Punkte  
kämpfen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
 
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Erfolg gegen Deggendorf
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den Deggendorfer SC mit 4:1 (2:0; 1:0; 1:1) gewonnen. Nick Huard nutzte im ersten Spielabschnitt zwei Überzahlsituationen, um die Blau-Weißen in Führung zu bringen (13./16.). Steven Rupprich baute diese mit seinem Treffer in der 31. Minute aus. Thomas Pielmeier traf zum 4:0 (48.). Der Treffer von Curtis Leinweber diente nur noch der Ergebniskosmetik (58.).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben nicht sofort in unser Spiel gefunden, dann aber unsere Powerplay-Chancen genutzt. Sie haben uns die Möglichkeit gegeben, auf die Siegerstraße zu kommen. Unsere Schlüsselspieler haben heute wie unser Goalie auch einen guten Job gemacht. Man hat in der Kabine gespürt, dass die Jungs unbedingt gewinnen wollten. Der Sieg ist wichtig, die Spieler  sollen ihn genießen, aber dennoch ist viel zu tun. Schon am Sonntag geht es weiter. Es ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob wir auch in Kaufbeuren zwei Spieler aus dem Kader streichen.“
DSC-Coach John Sicinski: „Der Sieg von Dresden ist verdient. Wir haben heute Geschenke ausgeteilt, die zu leichten Gegentoren geführt haben. Wir haben nicht genug investiert. Wir haben verpasst, in eine andere Tabellenregion vorzustoßen. Jetzt müssen wir weitermachen und wieder einfaches Eishockey präsentieren.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 2. Dezember um 17 Uhr beim ESV Kaufbeuren.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK erkämpft sich in Crimmitschau drei Punkte. 3:2 Auswärtssieg
(DEL2)  Die Joker konnten beim heutigen Auswärtsspiel in Crimmitschau wieder auf Stammtorhüter Stefan Vajs zurückgreifen. Dafür musste Ossi Saarinen an seiner letztjährigen Wirkungsstätte verletzungsbedingt passen. Für den Finnen rückte Steven Billich aus der dritten in die zweite Sturmformation auf. Dessen Platz in der dritten Reihe nahm dafür Markus Lillich ein. 
Der ESVK startete druckvoll in die Partie. Sami Blomqvist verzog nach wenigen Sekunden knapp und Julian Eichinger prüfte Brett Kilar im Kasten der Eispiraten mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie. Die Eispiraten kamen nach gut fünf Minuten zu einem ersten Powerplay. Die Allgäuer aber verteidigten gut und gingen in der neunten Minute in Führung. Nach einem starken Forechecking der vierten Reihe, konnte Daniel Oppolzer, der im Slot von Florian Thomas und Jonas Wolter frei gespielt wurde, über die Schoner von Brett Kilar zum 0:1 einnetzen. Die Joker blieben weiter am Drücker und hatten bei einem Überzahlspiel nach 12 Minuten einige große Chancen. Nach dem sich Julian Talbot ebenfalls noch auf die Strafbank gesellte, konnten die Rotgelben für kurze Zeit mit zwei Feldspielern mehr agieren. Wenige Sekunden nach dem die Eispiraten wieder zu viert auf den Eis waren, vollendete Joey Lewis eine schöne Passstaffete über Steven Billich und Sami Blomqvist, wiederum aus dem Slot heraus, zum 0:2. Stefan Vajs musste kurz nach dem zweiten Kaufbeurer Treffer ist höchster Not gegen den frei vor ihm stehenden Patrick Pohl retten. Die Joker waren im weiteren Verlauf die bessere und gefährliche Mannschaft. Weitere Treffer sollten aber nicht mehr fallen und es ging in die erste Pause. 
Der zweite Abschnitt war geprägt von vielen Strafen. Beide Teams konnten sich mehrmals im Powerplay versuchen und beide Torhüter hatten einige Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Wobei beide Unterzahlformationen auch einen starken Job machten. Die Joker konnten dann aber ihr drittes Powerplay im zweiten Drittel doch für einen Treffer nutzen. Max Schmidle bediente Alex Thiel mustergültig und dieser netzte die Scheibe direkt aus kurzer Distanz ein. Die Eispiraten hatten zuvor in Unterzahl eine gute Chance durch Patrick Pohl. Er scheiterte mit seinem Rückhandschuss jedoch an Stefan Vajs. Rob Flick prüfte bei einem weiteren Powerplay für die Eispiraten Stefan Vajs zwei Mal binnen weniger Sekunden, der Kaufbeurer Torhüter parierte jedoch stark und verhinderte den Anschlusstreffer der Hausherren. Auch ein Weiteres Powerplay, zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels überstand der ESVK mit etwas Glück und Geschick schadlos. Dabei hatten Max Schäffler und Alex Thiel bei einen zwei auf eins Konter sogar noch die Möglichkeit auf einen eigenen Treffer. Gleich zu Beginn des dritten Abschnittes hatte Sami Blomqvist eine super Chance. Schön freigespielt von Joey Lewis vernaschte der Top-Scorer der Joker Eispiraten Torhüter Brett Kilar, aber in letzter Sekunde hinderte ein Crimmitschauer Verteidiger den Finnen noch beim Torschuss. Für die Hausherren schien das ein Weckruf zu sein. Die Westsachsen bauten immer mehr Druck auf und erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten. Julian Talbot scheiterte nach 43 Minuten frei stehenden vor Stefan Vajs noch am Pfosten. In der 53. Minute war es dann aber soweit und den Eispiraten gelang ihr erster Treffer. Aus dem Gewühl heraus stocherte Patrick McNally die Scheibe über die Torlinie und bei den 1.562 Zuschauern im Sahnpark kam noch einmal Hoffnung auf. Diese war auch berechtigt. Die Mannschaft von Trainer Kim Collins erhöhte nochmals den Druck und die Kaufbeurer Verteidigung hatte alle Hände voll zu tun. Den Hausherren gelang in der 56. Minute dann auch der Anschlusstreffer. Bei vier gegen vier Feldspielern auf dem Eis wurde Patrick Pohl von Patrick McNally und Andre Schietzold perfekt in Szene gesetzt und Schoss direkt zum 2:3 gegen den machtlosen Stefan Vajs im Tor der Joker ein. 90 Sekunden vor dem Ende nahmen die Hausherren nach einer Auszeit Torhüter Brett Kilar zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der ESVK aber verteidigte sein Tor geschickt und ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Somit sicherte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann die drei Punkte. 
  
    
Ravensburg Towerstars
BITTERE NIEDERLAGE IN ALLERLETZTER SEKUNDE
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben ein attraktives Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Frankfurt mit 1:2 verloren. Nur ein Bruchteil einer Sekunde fehlte dem Team von Coach Jiri Ehrenberger zumindest für einen wohlverdienten Punkt.
Das erste Highlight dieses Spitzenspiels gab es schon weit vor dem eigentlichen Spielbeginn. Die letzten der 3418 verfügbaren Tickets gingen um kurz vor 18 Uhr weg, damit klebte das Schild „Spiel ist ausverkauft“ an den Scheiben des Abendkassen-Schalters.
Bis zum Spielbeginn mussten die erwartungsfrohen Zuschauer aber noch etwas Geduld zeigen. Zwar traf der Teambus der Löwen aus Frankfurt pünktlich zwei Stunden vor Spielbeginn ein, nicht aber die Ausrüstung. Diese befand sich in einem Transporter der Betreuer, die im Freitagabendverkehr in einem Stau stecken blieben.
Mit 15 Minuten Verzögerung konnte die Partie dann endlich starten und es schien, als ob beide Teams die verlorenen Zeit alsbald wieder reinholen wollten. In den ersten vier Spielminuten gab es nur eine einzige Unterbrechung aufgrund eines Icings, ansonsten ging die Partie munter hin und her. Zwar blieb der erste Spielabschnitt letztlich ohne Treffer, die Fans auf den Rängen bekamen jedoch attraktives Eishockey zu sehen. Spielerische Vorteile und auch die klareren Chancen verbuchten die Towerstars.
Den zweiten Spielabschnitt hätten für die Oberschwaben kaum besser starten können. Eine aus dem ersten Spieldrittel übernommene Strafzeit gegen Frankfurt verwertete Sören Sturm mit einem unhaltbaren Schlagschuss von der blauen Linie zum viel umjubelten 1:0 Führungstreffer. Wirklich geschockt wirkte der Tabellenzweite aus der hessischen Metropole allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Mit schnellen Kombinationen setzten sie sich immer wieder im Ravensburger Drittel fest und Towerstars Torhüter Jonas Langmann hatte enorm viel zu tun.
Ab der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts kippte die Partie aber wieder in die andere Richtung. Die Towerstars zeigten sehr aggressives und effektives Vorchecking und sie eroberten sich immer wieder die Scheiben, bevor die Löwen den Spielaufbau ansetzen konnten. Jetzt stand Frankfurts Goalie Bastian Kucis verstärkt im Brennpunkt. Schade war für die Towerstars, dass der einzig wirklich nennenswerte Fehler in der Abstimmung für den 1:1 Ausgleichstreffer sorgte. Matt Pistilli nahm den Pass von Marius Erk in der neutralen Zone an und zog auf und davon, Brett Breitkreuz nahm aus kurzer Distanz dann den Querpass direkt und hart zum 1:1 Ausgleich ab. Die weiteren eineinhalb Minuten mussten sich die Towerstars dann in die Pause zittern, Frankfurt machte mächtig Druck.
Auch im Schlussabschnitt war Frankfurt der Führung zunächst näher, ein Schuss an den Pfosten sorgte auf Ravensburger Seite dann prompt für das Signal, wieder mehr zu investieren. Robin Just hatte dann die Riesenchance, als er zwei Löwen-Verteidigern enteilte, den Puck aber aus halblinker Position knapp am rechten Pfosten vorbei setzte. Nach fünf Minuten spielte sich das Geschehen für rund zwei Minuten auf der Gegenseite ab. Einer der beiden Unparteiischen sah den Regelverstoß eines hohen Stocks und nach gewisser Unklarheit musste Sören Sturm auf die Strafbank. Die fällige Strafzeit überstanden die Oberschwaben jedoch schadlos.
Kurz nachdem die Towerstars wieder komplett waren, zischte die Scheibe aber doch ins eigene Netz. Die Gestik von Hauptschiedsrichter Robert Paule im selben Moment bestätigte aber das Ergebnis der Videobeweis-Sichtung. Bevor der Puck im Tor einschlug, waren gleich zwei Frankfurter Stöcke vor dem Tor zu hoch, kein gültiger Treffer.
Ab der 52. Minute gehörte das Spiel dann für ein paar Minuten wieder den Towerstars, die noch einmal alle Kräfte bündelten und sich gute Möglichkeiten erarbeiten konnten. Beispielsweise durch Robin Just, der einen Querpass von Kollege Andreas Driendl zwar gefährlich zum gegnerischen Tor ablenken konnte, der Puck aber ganz knapp am Tor vorbeiging.
So tickte die Uhr immer mehr herunter und viele Zuschauer stellen sich schon auf eine Verlängerung ein. Dazu sollte es aber nicht kommen. In der Schlussminute konnten die Towerstars durch Ondrej Pozivil einen Angriff einleiten, doch gegen drei Gegenspieler blieb dieser kurz nach der blauen Linie stecken. Der Puck ging sofort in die andere Richtung und Frankfurt setzte sich im Ravensburger Drittel fest. Dann die letzte Sekunde, in der ein Puck zurück in den Rückraum zu Matt Pistilli kam. Dieser hämmerte die Scheibe mit der Schlusssirene zum 1:2 in die Maschen. Der Jubel auf Frankfurter Seite war groß, doch zunächst mussten die Unparteiischen klären, ob der Treffer auch tatsächlich während der regulären Spielzeit erzielt wurde. Nach Sichtung des Videobeweises war aus Sicht der Schiedsrichter geklärt, dass der Puck noch während der laufenden Spielzeit die Ravensburger Torlinie überschritten hatte. Doch der Treffer zählte, die Towerstars standen mit komplett leeren Händen da.
Am Sonntag gibt es für das Team von Trainer Jiri Ehrenberger die Chance, sich die verlorenen Punkte wieder zurück zu holen. Es wartet allerdings eine schwere Aufgabe, wenn die Towerstars beim amtierenden Meister Bietigheim Steelers zu Gast sind.
  
    
Tölzer Löwen
Löwen verzweifeln an Füchse-Defensive
(DEL2)  Mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1) verlieren die Tölzer Löwen vor 2011 Zuschauern gegen die Lausitzer Füchse. Trotz 39 Torschüssen, stand die Lausitzer Defensive rund um den stark aufgelegten Goalie Olafr Schmidt sicher genug, um die drei Auswärtspunkte einzusacken.
Erst vor drei Tagen bejubelte Ben Meisner seinen Shutout im Spiel gegen Freiburg. Am heutigen Freitag war sein guter Freund Olafr Schmidt kurz davor - zu ungunsten Meisners und seinen Löwen. Der Tölzer Schlussmann und Schmidt verbrachten den Sommer zusammen in einem Trainingslager. Im ersten DEL2-Vergleich der beiden hatte Meisner noch die Nase vorn, heute jubelte Schmidt am Ende des Spiels. Eigentlich begann das Spiel aus Löwensicht nicht übel. Florian Strobl traf zum vermeintlichen 1:0, doch sein Schuss ging nur in das Schutznetz am Außennetz des Tores - falscher Alarm. Wenig später war es erneut Strobl, der mit einem Versuch Richtung Kreuzeck an Schmidt scheiterte. Als die Tölzer #7 wenige Minuten vor der Pausensirene auf die Strafbank wandern musste, schlug David Kuchejda zur Füchse-Führung zu. Das einzige wirklich überlegene Drittel spielte Lausitz in den zweiten 20 Minuten. Markus Berwanger kannte an: "Wir haben es nicht besonders gut gemacht, aber auch nicht besonders schlecht. Weisswasser hat es einfach sehr sehr gut gemacht". Die Füchse nutzten ihre Chancen in Person von Jeff Hayes, um den Vorsprung auf drei Tore auszubauen. Das Spiel schien gelaufen. Besonders, weil die Löwen einfach keinen Weg an Olafr Schmidt vorbei fanden. Allein Andreas Pauli hätte die Partie mit seinem Pfostenschuss und seiner Großchance spannender gestalten können - doch es sollte nicht sein. Erst, als Kevin Wehrs - Ben Meisner war zugunsten eines sechsten Feldspielers gezogen - per Direktschuss zum 1:3 einschoss keimte Hoffnung in der gut gefüllten weeArena auf. Die Löwen warfen nochmal alles nach vorne, scheiterten aber weiterhin mit Schüssen von Wehrs und Beach am starken Füchse-Goalie. Als Casey Borer die Scheibe in eigener Überzahl an der blauen Linie vertändelte, bedankte sich Fabian Dietz mit einem trockenen Abschluss ins linke Eck. "Wir haben im letzten Drittel alles versucht und unser bestes Drittel gespielt. Aber 20 Minuten sind zu wenig, um gegen eine Topmannschaft Punkte zu holen", so Berwanger.
Am Sonntag sind die Tölzer Löwen spielfrei. Genug Zeit also, um sich für die anstehende Aufgabe gegen den Deggendorfer SC vorzubereiten. Das Heimspiel gegen den Aufsteiger findet am Freitag, den 07. Dezember statt.
  
    
EV Lindau Islanders
Großer Fanandrang aus Memmingen und Lindau wird zum großen Derby am Sonntag in Lindau erwartet
(OLS)  Am Sonntag den 02.12. heißt es endlich wieder „Derby-time“ in der Lindauer Eissportarena. Die EV Lindau Islanders empfangen den großen Rivalen aus Memmingen um 18 Uhr im Eichwald. Es werden rund 250 Gäste aus Memmingen erwartet die ihre Mannschaft anfeuern. Um allen Fans den Eingang ohne große Wartezeiten zu ermöglichen, öffnet das Stadion bereits eineinhalb Stunden vor Spielbeginn um 16:30 Uhr. Es wird empfohlen rechtzeitig in die Lindauer Eissportarena zu kommen, um sich die besten Plätze für das Derby zu sichern. Für die Memminger Fans wird extra ein zweiter Zugang geöffnet., sie haben wie gewohnt beim Eismeistertor Zugang in die Eissportarena. Für die Verpflegung stehen zusätzliche Grillstationen zur Verfügung und auch Parkplätze im Eichwald gibt es ausreichend. Die EV Lindau Islanders freuen sich auf ein tolles und friedliches Derby und hoffen auf einen Heimsieg für ihre Mannschaft.
Nach der Overtime-Niederlage bei der ersten Begegnung in Memmingen, sinnen die EV Lindau Islanders am Sonntag ab 18 Uhr auf eine Revanche gegen den Lokalrivalen. Die ECDC Memmingen Indians stehen momentan auf dem sechsten Tabellenplatz und konnten sich nach einem durchwachsenen Start in die Saison über die letzten Spiele deutlich steigern. Nicht zuletzt aufgrund des Sensationssieges am vergangenen Wochenende beim Spitzenreiter in Regensburg, stellen die Indians eine Herausforderung für die EV Lindau Islanders dar. Während der Memminger Trainer Sergej Waßmiller bei der letzten Begegnung mit Lindau gerade erst sein Amt angetreten hatte, konnte er seitdem genügend Zeit nutzen, um seine Mannschaft weiter auf Kurs zu bringen. Im letzten Spiel gegen Memmingen zeigte Lindau eine gute Defensivleistung und konnte ein sehr offensives und gutes Spiel lange positiv für sich gestalten und lag bereits zwischenzeitlich 2:0 in Führung, als dann zum Ende die Indians aufkamen und die Partie glücklich mit 2:3 in der Overtime gewannen. Chris Stanley muss seine Mannschaft nach dem vergangenen Wochenende nun wieder zu Erfolgserlebnissen zurückführen, um Zuhause gegen die Memmingen Indians einen Sieg einzufahren. Spannung bieten diese Derbys immer – die letzten Jahre gab es tolle Fights mit einem meist stimmungsvollen Publikum im vollen Stadion im Eichwald - beide Fanlager erwarten mit Spannung dieses Allgäu – Bodensee Derby!
  
    
Starbulls Rosenheim
Nur ein Punkt im Derby – Frosch trifft per Kopf!
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel gegen den EV Landshut mit 4:5 nach Verlängerung verloren. 4.750 Zuschauer im ausverkauften emilo-Stadion sahen ein rassiges Derby, in dem die Gäste schon nach 10 Sekunden in Führung gingen. Die Starbulls konnten die Partie schnell drehen, schenkten aber die zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung wieder her. Kurios: Den dritten Rosenheimer Treffer erzielte Dusan Frosch nach einem Pfostenschuss von Tobias Draxinger per Kopf!
Bis auf den Langzeitverletzen Michael Fröhlich konnten die Hausherren in Bestbesetzung auflaufen, während bei den Gästen Alexander Ehl und Marco Baßler (U20-Auswahlmaßnahme) sowie verletzungsbedingt Peter Abstreiter und Ales Jirik fehlten. Dafür feierte der Ex-Rosenheimer Maximilian Hofbauer sein Comeback im EVL-Team und bestritt sein erstes Punktspiel in der laufenden Saison.
Schon nach zehn Sekunden Spielzeit setzte es die kalte Dusche für die Starbulls, nachdem die Gäste vom ersten Bully weg die Scheibe durch Elia Ostwald vor das Tor brachten, Maximilian Forster von einer noch unaufmerksamen Rosenheimer Defensive unbehelligt nachstochern konnte und Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer aus kurzer Distanz zur Landshuter Blitzführung tunnelte. Doch die Hausherren zeigten sich keineswegs geschockt, übernahmen umgehend die Initiative und hatten durch Robin Slanina die schnelle Ausgleichschance. Gästetorwart Patrick Berger machte die kurze Ecke aber im letzten Moment erfolgreich zu (2.).
Drei Minuten später hatte Berger dann großes Glück, als er einen eher harmlosen Schuss von Christoph Echtler genau vor die Füße des freistehenden Maximilian Vollmayer legte, der aber aus Nahdistanz die unverhoffte Großchance nicht nutzen konnte. Sekunden später zappelte das Spielgerät schließlich aber doch im Netz des Gästetores, weil Vollmayer und Dusan Frosch die Scheibe aus der Rundung in den Slot zurückarbeiteten, Torwart Berger nicht schnell genug reagierte und Dominik Daxlberger keine Mühe hatte, per Rückhand ins leere Tor zu vollenden – 1:1 (5.). Stark reagierte der Landshuter Torwart jedoch kurze Zeit später, als er einen Schuss von Tobias Draxinger mit einem sehenswerten Stockhandreflex über die Latte lenkte (7.).
Die Gastgeber blieben das zielstrebigere Team, die Gäste von der Isar hielten aber leidenschaftlich dagegen. Julien Pelletier nutzte eine Inkonsequenz der Rosenheimer Abwehr, legte ohne Blickkontakt mit der Rückhand auf Vitali Stähle, der vom Torraumeck aber am langen Eck vorbeischob (11.). Dann zog sich Hauptschiedsrichter Patrick Gogulla den geballten Rosenheimer Unmut zu, als er zunächst Dusan Frosch nach einem Stockschlag gegen Leon Abstreiter in die Kühlbox schickte (12.), die vorausgegangene Attacke von Seiten der Gäste dagegen ungeahndet ließ und den Treffer eines Landshuter Schläger in das Gesicht des vor dem Tor klärenden Michael Baindl nicht erkannte. Nach einer weiteren kleinen Strafe gegen Tom Pauker kamen die Gäste gar in den Genuss einer mehr als eine Minute andauernden Phase mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, die sie aber nicht nutzen konnten.
Elia Ostwald hatte mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie die Chance zum 1:2 (16.), das Hartgummi ging aber knapp am Rosenheimer Tor vorbei. Im Gegenzug hätte der frei aus dem linken Bullykreis abschließende Slalina die Starbulls erstmals in Führung bringen können, Torwart Berger konnte aber retten (17.). Sein Team konnte zu diesem Zeitpunkt nur noch mit drei Sturmreihen agieren, da Offensivkraft Leon Abstreiter schon nach 12 Minuten wegen einer Schulterverletzung in die Kabine musste. Kurz vor der Pause erwischte es dann auch noch Verteidiger Sebastian Alt mit Verdacht auf Nasenbeinbruch.
Im zweiten Drittel erhielten auch die Starbulls ihr erstes Überzahlspiel zugesprochen – und konnten es im Gegensatz zu den Niederbayern gleich nutzen. Robin Slalina hatte bei einem ganz und gar nicht nach Powerplay aussehenden Gegenstoß nach einem Landshuter Unterzahlvorstoß den Moment des Abspiels längst verpasst, blieb aber an der Scheibe, fuhr durch die Rundung und schoss flach aus dem linken Bullykreis – das Spielgerät ging bei freier Sicht durch die „Hosenträger“ von Torwart Berger – 2:1 (24.).
Und dann wurden die Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion zu Augenzeugen der vermutlich kuriosesten Torerzielung dieser Eishockeysaison: Bei doppelter Rosenheimer Überzahl –­ Mario Zimmermann und Maximilian Forster erhielt zeitgleich eine kleine Strafe – zog Tobias Draxinger satt ab und traf den Pfosten. Von dort prallte die Scheibe dem zwei Meter vor dem Tor stehenden Dusan Frosch an den Kopf und fand von dort den Weg zum 3:1 über die Torlinie (27.). Mit schmerzverzerrtem Gesicht durfte sich Frosch von seinen Teamkollegen beglückwünschen lassen.
Die Starbulls hatten in der Folge die Mehrzahl an Abschlüssen, der EVL jedoch die beste Torchance. Luis Schinko fuhr nach einem Steilpass frei auf Steinhauer zu, scheiterte aber am stoisch ruhig stehenbleibenden und dann reflexartig parierenden Rosenheimer Torwart (33.). Je länger der zweite Spielabschnitt dauert, umso nachhaltiger und effektiver wurde aber das Rosenheimer Forechecking. Und in den Minuten vor der zweiten Pausensirene war dann Gästetorwart Berger mächtig gefordert, gegen Chase Witala. Frosch und Zick einen vierten Rosenheimer Treffer zu verhindern, ehe 19 Sekunden vor Drittelende Mario Zimmermann mit Scheibenglück zum in dieser Phase überraschenden 3:2-Anschlusstreffer aus vier Metern durch die Schoner von Torwart Steinhauer hindurch abstaubte.
In der ersten Minute des letzten Drittels hatten wieder die Starbulls-Fans den Torschrei auf den Lippen. Dusan Frosch nahm einen Rückpass von hinter dem Tor direkt, traf aber nicht ins völlig offene kurze Eck, sondern in die Tormitte, wo Schlussmann Berger die Scheibe gerade noch unter sich begraben konnte, bevor sie den Weg über die Linie gefunden hätte. Wenige Spielmomente später vergab Luis Schinko seine zweite Riesenchance an diesem Abend, als er völlig frei am linken Torraumeck lauernd angespielt wurde, aber den prächtig mit der Fanghand reagierenden Steinhauer nicht überwand (42.).
Dann sahen binnen einer Minute beide Schlussmänner je einmal nicht glücklich aus. Berger grätsche zwar erfolgreich mit dem Schoner gegen einen Flachschuss von Tom Pauker, schaffte es aber dann nicht, das kurze Eck zuzumachen und musste den Abstauber von Daniel Bucheli zum 4:2 passieren lassen (45.). Eine knappe Minute später ließ Gegenüber Steinhauer, irritiert von einem Landshuter Stürmer, das quer durch den Slot kommende Spielgerät passieren und Maximilian Forster konnte unbedrängt ins leere Tor zum erneuten Anschluss abstauben (46.). Hervorragend reagierte Steinhauer dann aber, als Schinko zum dritten Mal alleine vor ihm auftauchte (47.).
Es war nun ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Und dass die Landshuter Fans unter den 4.750 Zuschauern im ausverkauften Rosenheimer emilo-Stadion mit Anbruch der 51. Spielminute den Ausgleich zum 4:4 bejubeln durften, war nicht unverdient. Denn die Mannschaft von Axel Kammerer suchte den Weg zum Tor schnörkelloser, als die Hausherren, und spekulierte erneut erfolgreich. Diesmal war es Marco Sedlar, der nachsetzte und nach Zuspiel von Stähle zum 4:4 einschob. In Unterzahl hatte Marco Schmidpeter bei einem Zwei-gegen-Eins-Gegenstoß per Rückhand gar das 5:4 für die Niederbayern auf dem Schläger (55.).
Eine Rosenheimer Unzulänglichkeit bei einem Wechsel bescherte schließlich den Gästen noch ein letztes Powerplay, dem aber wiederum keine klare Torchance entsprang, so dass nach regulärerer Spielzeit beide Teams je einen Punkt für sich verbuchen konnten. Zwei Sekunden vor Ablauf der 60. Minute musste Gästetorwart Berger dazu aber noch gegen Draxinger und Bucheli parieren.
In der Verlängerung schickte Hauptschiedsrichter Gogulla mit Witala und Vollmayer binnen 13 Sekunden gleich zwei Rosenheimer Spieler auf die Strafbank. Zwar konnten sich die Grün-Weißen in Unterzahl lange wehren, doch kurz vor Ablauf der 64 Minute schlugen die zu diesem Zeitpunkt mit einem Spieler mehr auf der Eisfläche agierenden Gäste doch noch zu: Miloslav Horava spielte ins Zentrum, wo Marc Schmidpeter den Schläger hinhielt und zum 4:5-Endstand traf.
Die Starbulls haben es damit versäumt, die Tabellenführung in der Eishockey-Oberliga Süd zu übernehmen. Die Mannschaft von Manuel Kofler rangiert weiterhin punktgleich mit Spitzenreiter Eisbären Regensburg auf Tabellenplatz zwei. Am Sonntag – Spielbeginn 18 Uhr – gastieren die Grün-Weißen bei den Blue Devils Weiden. Das nächste Rosenheimer Heimspiel findet am zweiten Adventssonntag statt. Dann kommt es im emilo-Stadion um 17 Uhr zum Spitzenduell der Starbulls gegen Regensburg.
  
    
VER Selb
Nachholtermin für Derby steht - Wölfe und Blue Devils messen sich am kommenden Dienstag in Selb
(OLS)  Das Nachholspiel unserer Selber Wölfe gegen Blue Devils Weiden, welches heute abgesagt wurde, findet am kommenden Dienstag, 04.12.2018 um 19:30 Uhr in der NETZSCH-Arena in Selb statt.
Darauf verständigten sich die Vereinsverantwortlichen Thomas Manzei (Selb) und Thomas Siller (Weiden) telefonisch.
Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.
  
    
ESC Moskitos Essen
Wieder 6:1, Moskitos Essen sind Doppel-Derbysieger
(OLN)  Nach dem 6:1 Derbysieg gegen Duisburg vor genau einer Woche, schickten die Wohnbau Moskitos im zweiten Derby innerhalb einer Woche auch den Herner EV mit 6:1 nach Hause. Knapp 2.800 Zuschauer wollten das ewig junge Derby zwischen den beiden Rivalen sehen, gut gefüllt also, die Halle am Essener Westbahnhof.
Die Gäste aus Herne kamen etwas schneller ins Spiel, machten in den ersten paar Minuten Druck auf das Tor von Patrik Cerveny. Doch das dauerte genau 3:23 Minuten, dann schnappte sich Aaron McLeod in der neutralen Zone die Scheibe, zog von rechts ins Herner Drittel, fast sah es aus als käme ein Pass. Doch der trockene Schuss landet über der Stockhand von Linda im Netz. Und das Team von Cheftrainer Frank Gentges machte direkt weiter, knappe Minute später, Lars Grözinger prüfte aus halblinker Position Björn Linda im Herner Kasten, der ließ prallen und Julian Airich konnte sich die Ecke aussuchen. Und wieder Airich fuhr nur eine Minute später einen Angriff auf Linda, die Latte rettete die Gäste. Mit der ersten Essener Strafzeit gegen Nicholas Miglio jedoch dann fast der Anschlusstreffer, die Scheibe lag im Tor doch sie wurde per Schlittschuh dort hinein befördert, nach einigen Beratungen gab Hauptschiedsrichter Leven den Treffer nicht.
Im zweiten Drittel begann dann eine Phase, von der Frank Gentges in der Pressekonferenz sagte: „Ich denke, im 2. Drittel haben wir komplett in Unterzahl gespielt, naja, 80 %. Und da weiß man, da hat Herne Qualität im Sturm, aber wir haben das sehr, sehr gut gemacht, nicht nur unser Torwart, alle haben das gut gespielt“. In der Tat hatten die Gäste mehrfach die Chance, zunächst musste Marcel Pfänder zweimal kurz hintereinander auf die Strafbank, dann zog Kapitän Stephan Kreuzmann nach und am Ende traf es Julian Airich drei Mal hintereinander. Ein einziger Treffer gelang dem Herner EV in diesem Drittel, Nils Liesegang, der in Überzahl an der blauen Linie spielt, schoss in den Slot, dort fälschte Brad Snetsinger unhaltbar für Cerveny zum Anschlusstreffer ab.
Und wenn der Gegner einem vielleicht den Schneid abkauft, dann hilft auch mal so ein richtiges „Dreckstor“. Andre Gerartz passte im Mitteldrittel auf und fing einen Herner Angriff ab, schaltete schnell um und überwand Linda im Tor der Gäste mit einem Schlenzer. Das endgültige Aus für Herne kam dann wohl nur gut eine Minute später, Herne fing einen Essener Angriff ab. Dann patzten die Gäste jedoch im eigenen Spielaufbau, Marcel Pfänder war dazwischen, marschierte aus dem Mitteldrittel gen Herner Tor. Sein trockener Schuss von der blauen Linie schlug flach unten links ein. Und wenn dann noch die Schlüsselspieler patzen wird es schon mal derbe, Nils Liesegang mit Fehlpass hinter dem eigenen Tor, Nicholas Miglio schnappte sich die Scheibe und tanzte auch noch Linda aus. Den Schlusspunkt setzte dann Aaron McLeod, der den Torreigen auch eröffnet hatte. In Überzahl baute der Stürmer das Spiel auf, zog in seiner unnachahmlichen Weise von rechts in das Herner Drittel bis vor das Tor von Linda und schlenzte den Puck zwischen Pfosten und Torhüter vorbei ins Tor.
In der Pressekonferenz sagte der Essener Cheftrainer und Sportmanager Frank Gengtes zum Spiel: „Wir sind sehr, sehr gut reingekommen und weil Danny es sagt, Finalität ist einfach alles. Wir haben die ersten zwei gemacht, hätten noch den ein oder anderen machen müssen. Herne hat auch seine Chancen gehabt. Die Strafminuten im 2. Drittel, was sollen wir diskutieren, der Schiri hat das alles, bis auf eine Situation richtig gesehen. Im letzten Drittel haben wir dann den Unterschied gezeigt, waren besser und haben das Spiel klar gewonnen. Und dann Derby, für die Fans ist das sehr wichtig, wir haben jetzt vier Derbys gespielt, drei davon gewonnen, die letzten beiden mit 6:1, was willst du mehr? Ich habe der Mannschaft aber trotzdem gesagt, am Sonntag in Braunlage wird es ein sehr schweres Spiel“.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen bei den Scorpions
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions mit 4:5(1:1/2:2/1:2) gewonnen.
Vor 1126 Zuschauern gingen die Gäste durch Patrick Schmid in Führung (16.), bevor Lennart Palausch den Gleichstand wiederherstellte (17.). Ein Bild, das sich im kommenden Spielverlauf noch mehrfach wiederholen sollte. Denn auch in der 24. und 27. Spielminute gingen die Hausherren durch Tore von Goran Pantic und erneut Patrick Schmid (ÜZ.) in Führung, die von Aaron Reinig (25.) und Brian Bölke (33.) jeweils wieder ausgeglichen wurde.
Erst im letzten Drittel gelang es den Crocodiles, den Spieß umzudrehen. Brad McGowan brachte seine Mannschaft erstmals in Front (41.). Doch auch die Scorpions zeigten, dass sie mit einem Rückstand umgehen können. Marius Garten stellte auf 4:4 (45.). Brad McGowan hatte allerdings noch einen zweiten Pfeil im Köcher und brachte den Gästen in Überzahl erneut die Führung (47.). Trotz eines druckvollen Schlussspurts gelang den Scorpions kein weiterer Treffer.
„Es war bis zum Schluss ein offenes Spiel. Hier standen heute zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Wir haben uns von den Rückständen nicht unterkriegen lassen und uns immer wieder zurückgekämpft. Daher sind wir heute auch der verdiente Sieger“, so Torschütze Brian Bölke.
Einen Schreckmoment erlebten die Crocodiles in der 27. Minute, als Torhüter Niklas Zoschke nach einem Zusammenprall mit Hannovers Patrick Schmid verletzt vom Eis musste. Kai Kristian feierte dadurch nach vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback im Tor der Crocodiles.
Durch den Erfolg rücken die Hamburger auf den sechsten Tabellenplatz vor.
  
    
Herner EV
ESC Moskitos Essen - Herner EV 6 : 1 (2:0,0:1,4:0)
(OLN)  Der Herner EV musste am Freitagabend in Essen bei den Moskitos eine 1:6-Niederlage hinnehmen. Zwei Drittel lang war die Partie insgesamt gesehen eher ausgeglichen, was auch das Torschussverhältnis von 24:24 belegt. Im Schlussabschnitt machte sich aber der enorme Kräfteverschleiß bedingt durch den Ausfall von gleich fünf Spielern vor allem in der Defensive bemerkbar. Neuzugang Björn Linda hatte einen guten Einstand im Tor des HEV und zeigte einige gute Paraden, in den letzten zwanzig Minuten verhinderte er noch Schlimmeres.
Die Partie begann vor großer und lautstarker Kulisse (mit vielen Fans der Grün-Weiß-Roten) gut für den HEV, denn in den ersten zwei Minuten spielte sich das Geschehen fast nur im Essener Verteidigungsdrittel ab. Das sollte sich aber schnell und entscheidend ändern. Denn innerhalb von nur 53 Sekunden kamen die Moskitos zwischen der 4. und 5. Spielminute zur schnellen 2:0-Führung. Ein verdeckter Schuss von Aaron McLeod in Überzahl sowie ein Nachschuss von Julian Airich brachten die Gastgeber nach vorne. Der HEV steckte zwar nicht auf und erzielte in der 9. Minute den Anschlusstreffer durch Brad Snetsinger, aber nur vermeintlich. Der Hauptschiedsrichter versagte nach Beratung mit seinen Linesmen die Anerkennung, das Tor wurde wohl mit dem Schlittschuh regelwidrig erzielt. Es folgten weitere gute Möglichkeiten und zwischendurch einige Rettungstaten von Björn Linda. Auch im zweiten Abschnitt gingen die Versuche einer Aufholjagd des HEV weiter. Gleich fünfmal war das Team von Danny Albrecht zwischen der 22. und 34. Minute in Überzahl, machte auch viel Druck und holte sich gute Möglichkeiten heraus. Der Puck landete aber nur einmal im Essener Gehäuse und zwar in der 31. Minute, als Brad Snetsinger endlich zum 2:1 traf. In dieser Phase war wesentlich mehr drin und hätte die Karten vielleicht noch einmal neu gemischt. So blieb es aber bei der knappen 2:1-Führung der Gastgeber. Ohne die verletzten Vojtech Suchomer, Maik Klingsporn, Tom Schmitz, Cornelius Krämer und Denis Fominych und auch ohne die Förderlizenzspieler Darren Mieszkowski (seit Mittwoch erkrankt) und Nicolas Geitner (wurde in Bad Nauheim benötigt) hatte der HEV im Schlussabschnitt nichts mehr hinzuzusetzen. Und so kamen die Gastgeber innerhalb von drei Minuten zu drei weiteren Treffern. Nach diesem Spielstand war die Partie natürlich entschieden. Den Schlusspunkt setzte Aaron McLeod mit einem weiteren Überzahltreffer in der 59. Minute zum 6:1.
Am Sonntag erwartet der Herner EV ab 18:30 Uhr die Preussen aus Berlin in der Hannibal-Arena. Das Team braucht in der schwierigen Situation gerade jetzt die Unterstützung seiner Fans. Wahrscheinlich werden weitere Förderlizenzspieler aus Krefeld zum Einsatz kommen, da die DNL bis Jahresende pausiert. Ohne den Gegner aus der Bundeshauptstadt zu unterschätzen ist ein HEV-Sieg Pflicht.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – ESC Eispiraten Dorfen 6:2 (2:2, 0:0, 4:0)
(BYL)  Derby-Heimsieg für die Rot-Weißen. Am Freitagabend fertigte die Mannschaft von Dominik Quinlan die Eispiraten aus Dorfen auf eigenem Eis am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 6:2 ab. Allerdings benötigten die EHCler zwei Spielabschnitte „Anlaufzeit“, um die Gäste aus dem Nachbarlandkreis weichzuklopfen. Im ersten Abschnitt reichten zwei Überzahl-Treffer nicht aus, um mit zumindest einer knappen Führung in die Pause zu gehen. Die Eispiraten zeigten sich wenige Tage nach der Freistellung ihres Coaches John Samanski sehr lauf- und einsatzfreudig und kamen nicht unverdient zweimal zum Ausgleich.
Das Mitteldrittel war nicht unbedingt sehr ansehnlich. Beide Seiten konzentrierten sich überwiegend auf eine stabile Defensive – einen entsprechend schweren Stand hatten die jeweiligen Offensivreihen. Mit erhöhter Schlagzahl provozierte die Truppe um Kapitän Bernd Rische, der höchstpersönlich das – in Kombination mit dem nur 14 Sekunden darauf folgenden nächsten Treffer – vorentscheidende 3:2 erzielte, gegnerische Unsicherheiten. Damit war der Dreier eingetütet und die Klosterseer konnten sich anschließend noch daran machen, etwas für das Torverhältnis zu tun.
Für das an diesem Sonntag von den Gastgebern abgesagte Gastspiel der Rot-Weißen bei den Bad Kissinger Wölfen wurde den Unterfranken inzwischen als Ersatztermin Samstag, der 15. Dezember (15 Uhr) vorgeschlagen. An den beiden mit Spielen "nicht besetzten" Freitagen (14. Dezember, 4. Januar), die bekanntlich auch reguläre Arbeitstage sind, wäre es auf die Kürze nicht möglich, genügend Spieler frei zu bekommen, die dann auch zur Mittagszeit den Mannschaftsbus in Richtung Bad Kissingen besteigen könnten.
  
    
EHC Königsbrunn
Nackenschlag für Königsbrunn
(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert mit 3:7 bei den „Riverkings“ des HC Landsberg. Dabei erwischten die Brunnenstädter den besseren Start, gaben aber die Partie später aus der Hand und scheitern am Ende an mangelnder Effizienz.
Dabei konnte EHC-Coach Fabio Carciola auf fast alle Leistungsträger zurückgreifen, lediglich Dominic Auger fehlte aufgrund einer Verletzung.
Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften ein unterhaltsames Spiel und hatten ihre Möglichkeiten. Für die EHC-Stürmer war aber spätestens bei Landsbergs Keeper Markus Kring Feierabend, der letztes Jahr noch in Königsbrunn spielte und gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen eine tadellose Leistung zeigte. In der elften Spielminute war er dann allerdings chancenlos, als Matthias Forster in Überzahl zur Königsbrunner Führung einschoss. Auch danach zeigte sich der EHC brandgefährlich und hätte noch nachlegen können, ließ aber fahrlässig weitere Möglichkeiten liegen. In der 18. Spielminute schlugen die Riverkings zurück, als sie in Überzahl ein gewonnenes Bully vor dem Königsbrunner Kasten zum Ausgleich nutzen konnten. Nur zwei Minuten später kassierte der EHC gleich das nächste Überzahltor, dabei machte Königsbrunn keine gute Figur, als sieben Sekunden vor der Pause unnötigerweise gewechselt wurde und Landsberg diese Situation gnadenlos zum 2:1 ausnutzte.
Auch nach Wiederanpfiff starteten die Gastgeber besser in die Partie und erhöhten per Schlagschuss zum 3:1. Dieser Treffer zeigte Wirkung, Königsbrunn reagierte nur noch und ließ den Gastgebern zu viel Platz. Fünf Minuten später traf Landsberg erneut, als der EHC die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachte. Allerdings fingen sich die Brunnenstädter danach wieder und machten ordentlich Druck, Königsbrunn zeigte die wohl stärkste Phase der Partie. Es fehlte aber am Abschluss, beste Chancen wurden erneut liegen gelassen. Fünf Minuten vor der letzten Pause tankte sich dann Ralf Rinke in Überzahl durch die Landsberger Reihen und schoss zum 4:2 Anschlusstreffer ein. Doch die frisch aufkeimende Hoffnung wurde zunichte gemacht, als nur zwei Minuten später die Riverkings ebenfalls in Überzahl den 5:2 Drittelendstand erzielten. Das Spiel war nun entschieden.
Im letzten Spielabschnitt spielte Landsberg die Partie clever herunter und traf noch zweimal. Königsbrunn wechselte nach dem sechsten Gegentreffer Jennifer Harß auf der Torhüterposition ein, und Coach Fabio Carciola schoss schließlich mit dem dritten Überzahltreffer zum 7:3 Endstand ein. Königsbrunn versuchte bis zuletzt weitere Tore zu erzielen, doch das Spiel war längst gelaufen, am Ende stehen die Riverkings als verdienter Sieger der Partie fest.   
Der Königsbrunner Co-Trainer Michael Schöppl haderte nach dem Spiel mit der Chancenverwertung: „Wir haben im erste Drittel gut angefangen und hatten viel Zug zum Tor. So wollten wir das über sechzig Minuten durchziehen. Wir sind dann auch in Führung gegangen und bekommen in den letzten zwei Minuten zwei sehr dumme Tore. Direkt nach Wiederanpfiff dann das 3:1, das war wie ein Nackenschlag für uns. Landsberg hat das sehr clever gespielt und die wichtigen Tore gemacht. Wir waren nicht viel schlechter, haben es aber verpasst unsere zahlreichen Chancen zu nutzen, so dass dann am Ende so ein Ergebnis herauskommt. Nun heißt es Mund abputzen und nach vorne schauen!“
Königsbrunn steht am Ende ohne Punkte und Matthias Forster da, der mitten im Spiel ohne Fremdeinwirkung verletzt vom Eis musste. Er wird wohl einige Wochen ausfallen und dem EHC schmerzlich fehlen. Der Landsberger Sieg war sicher verdient, fiel aber vom Ergebnis her zu hoch aus. Die Moral in der Mannschaft ist dennoch ungebrochen, Königsbrunn stemmte sich bis zuletzt mit aller Kraft gegen die Niederlage. Jennifer Harß feierte im letzten Drittel ihr Comeback und zeigte eine tadellose Leistung, Coach Fabiola stehen künftig wieder mehr Varianten zur Auswahl, wenn es um die Wahl der maximal zwei Kontingentspieler geht.
  
     
EHF Passau Black Hawks
Schweres Auswärtsspiel in Pegnitz - Stefan Groß spielt nicht mehr für Passau
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am heutigen Freitag nach der Spielabsage des Gegners aus Bad Kissingen spielfrei. Trainer Christian Zessack hat dafür eine Trainingseinheit in der Passauer EisArena angesetzt. Nicht mehr mit dabei sein wird dann Stürmer Stefan Gross. Die Passau Black Hawks haben sich im gegenseitigen Einvernehmen aus disziplinarischen Gründen von dem 21jährigen Angreifer getrennt. „Ich möchte da nichts weiter dazu sagen, aber eine weitere Zusammenarbeit mit Stefan Gross ist mir nicht mehr möglich. Wir bedanken uns bei Stefan für die Leistungen im Trikot der Passau Black Hawks und wünschen Stefan für die Zukunft alle Gute.“ verabschiedet Trainer und Manager Christian Zessack den Stürmer.
Dafür wird am Sonntag beim schweren Auswärtsspiel in Pegnitz Anton Pertl sein Comeback bei den Passau Black Hawks feiern. Die Habichte treten um 17:30 Uhr im offenen Eisstadion gegen die IceDogs an. Mit Blick auf die Tabelle ein vermeintlich leichtes Spiel. Doch der Tabellenletzte musste die ersten Spiele alle auswärts bestreiten, da es im Stadion in Pegnitz noch kein Eis gab. Dazu plagten die Franken gerade zum Beginn der Saison enorme Verletzungssorgen. Eine Teilnahme an der Verzahnungsrunde dürfte für die IceDogs nicht mehr realistisch sein, doch möchte das Team um Trainer Josef Hefner in den verbleibenden Spielen Selbstvertrauen für die Playdowns sammeln. So erwartet die Passau Black Hawks am Sonntag ein hartes Spiel im so ungeliebten offenen Eisstadion. „Es wird gegen Pegnitz nur funktionieren wenn jeder Spieler an seine Grenzen geht. Wir nehmen den Gegner sehr ernst und werden nicht den Fehler machen und Pegnitz unterschätzen.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack.
Das nächste Heimspiel tragen die Passau Black Hawks am Freitag, 07.12. um 20 Uhr gegen den EHC Königsbrunn aus. Aktuell ein Spiel der Tabellennachbarn – Königsbrunn als vierter gegen die Passau Black Hawks als fünfter der Bayernliga Tabelle. Tickets erhalten für das Spiel erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Arbeitssieg bringt Eishacklern drei wichtige Punkte
(BYL)  Nach den ersten beiden verschlafenen Minuten und dem 0:1 Rückstand durch Stefano Rizzo war es Dominik Novak der nach einer schönen Einzelleistung zum 1:1 treffen konnte. Ab dem Zeitpunkt war die Mannschaft die aktivere von beiden und ging in der 14. Minute durch Manfred Eichberger mit 2:1 in Führung, hier war es aber die elegante Vorarbeit von Manuel Singer der mit Übersicht an seinen Gegenspielern vorbei zog und dessen abgewehrten Schuss, Eichberger nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste.
Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzte Florian Höfler der fast schon im Torraum mit seiner überragenden Technik den Torwart umkurvte und zum 3:1 einschoss und somit die Verhältnisse wieder geraderückte.
Das zweite Drittel bereitet momentan etwas Schwierigkeiten, da kommen die Eishackler nicht so richtig in Fahrt. Auch gleich zu Beginn (21. Minute) kassierte man den 3:2 Anschlusstreffer durch Ondreij Horvath der einen satten Schlagschuss abfeuerte und Goll im Peißenberger Tor keine Chance ließ, vorausgegangen war dem Tor eine Strafzeit, sodass man den Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen musste. Von da an gewannen die Riverrats wieder Oberwasser und kamen deutlich besser in ihr Spiel.
Überzahl konnten aber nur eine Minute später auch die Eishackler. Als sich Geretsried mit einem Schlenzer aus dem eigenen Drittel befreien wollte war es Dominik Novak der hochsprang und die Scheibe aus der Luft noch im Angriffsdrittel halten konnte, seinen Schuss konnte Martin Morczinietz nicht festhalten, da Estermaier die freie Scheibe noch nicht einschieben wollte, überließ er seinem Kapitän Florian Barth die Aufgabe der zum 4:2 einstocherte. Nur Fünf Minuten später konnte Geretsried erneut den Anschlusstreffer markieren und erneut war es ein Unterzahl-Spiel der Eishackler, das diesen Treffer zuließ. Benedikt May konnte hier auf ein Tor verkürzen.
In der 31. und 37. Minute konnten sich beide Torhüter in der Disziplin „Alleingang“ auszeichnen, beide hielten jeweils stark und machten die jeweilige Chance auf ein Tor zunichte.
Mit dem Stand von 4:3 ging es in das letzte Drittel. Irgendwie plätscherte der letzte Abschnitt nur noch vor sich hin und richtig gute Möglichkeiten kamen auf beiden Seiten nicht mehr zustande, ausgenommen die zwei Pfosten-/ Lattentreffer von Martin Andrä und Valentin Hörndl, verlor die Partie richtig an Fahrt, diese nahmen beide Seiten erst zwei Minuten vor Schluss wieder auf. Dominik Ebentheuer konnte in der 58. Minute den Erlösenden Fünften Treffer erzielen. Mit dem Stand gaben sich dann auch die 459 Zuschauer zufrieden, doch dann nahm Geretsried noch einmal volles Risiko, holte den Torhüter vom Eis und drückten die Eishackler in ihr Verteidigungsdrittel und wollten es noch einmal wissen. Bis Acht Sekunden vor Schluss dann wirklich, Geretsried noch zu ihrem vierten Treffer kam. Wer weiß wie das noch ausgeht, wenn der eine Minute früher einschlägt… egal.
Die letzten Sekunden verstrichen und die Eishackler konnten ihren verdienten Arbeitssieg, nach dem letztrigen Null Punkte Wochenende perfekt machen. Jetzt geht’s am Sonntag gleich zum Tabellennachbarn Miesbach, die gegen Erding einen Auswärtssieg einfahren konnten.
  
    
ESV Buchloe
ESV baut Siegesserie weiter aus - Buchloer Piraten gelingt mit dem 5:1 Heimsieg über Farchant der nächste Dreier
(BLL)  Mit einem souveränen 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) Heimsieg hat der ESV Buchloe am Freitagabend gegen den TSV Farchant den vierten Erfolg in Serie gefeiert. Nach dem noch engen Hinspiel vor knapp drei Wochen (3:2 n.V.) ging das Ergebnis auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Allerdings konnten die Gäste lediglich mit 14 Feldspielern anreisen, während ESV-Coach Alexander Wedl vier Reihen aufbieten konnte, die dem bis dato punktgleichen TSV über 60 Minuten keine Chance ließ. Somit gab es von Seiten des Trainers, nach dem gleichen Ergebnis wie vergangenen Sonntag bereits gegen den Tabellenführer Burgau, auch nicht all zu viel zu kritisieren. „Es läuft derzeit,“ so das knappe Fazit von Wedl, der aber auch hinzufügte, dass Farchant heute nicht so stark wie noch im Hinspiel in Garmisch war.
Denn schon vom Start weg übernahmen die Hausherren die Initiative im Spiel und taten vor allem offensiv deutlich mehr als der unmittelbare Konkurrent um die Top Fünf Plätze. Dennoch fehlte den Piraten zunächst noch die abschließende Durchschlagskraft im Abschluss, sodass es bis zu 15 Minute dauerte, bis die Rot-Weißen in Führung gehen konnte. Dort hatte Alexander Krafczyk die Scheibe scharf vors Tor gebracht, wo Timo Rauskolb mit seinem ersten Saisontor zum 1:0 vollendete. Wenig später wurden die ohnehin schon personell gebeutelten Gäste noch weiter dezimiert, da ein Farchanter hinter dem Buchloer Tor unglücklich in die Bande gekrachte war und erst einmal verletzt vom Eis ging. An der bis dahin verdienten 1:0 Pausenführung änderte das aber freilich nichts.
Der zweite Durchgang begann dann etwas zerfahrener, als die ersten 20 Minuten, auch weil nun einige Strafzeiten das Spielgeschehen bestimmten. Doch die Buchloer überstanden sogar eine zwischenzeitliche doppelte Unterzahl schadlos und konnten ihrerseits in Überzahl den Vorsprung weiter ausbauen. Maximilian Schorer hatte TSV-Tormann Dennis Schlickenrieder zum 2:0 überwunden (31.). Um ein Haar hätten die Farchanter kurz darauf aber sofort in Unterzahl verkürzt, als Anton Radu auf einmal alleine auf ESV-Schlussmann Arion Martinaj zulief. Aber dieser sicherte mit einem Klasse-Save die Null (34.). Statt des Anschlusstreffers klingelte es im direkten Gegenzug erneut auf der anderen Seite: Immer noch im Powerplay traf Oliver Braun – auf Zuspiel von Alexander Krafczyk – zum 3:0 (35.). Mit diesem beruhigenden Ergebnis wäre Trainer Alexander Wedl dann auch sicher gerne zum zweiten Mal in die Pause gegangen, doch es kam anders. Denn eine kurze Unaufmerksamkeit führte unmittelbar vor Drittelende doch noch zum ersten Tor der Gäste. Da ein Farchanter Spieler nämlich gerade von der Strafbank kam, konnte der TSV plötzlich einen Zwei auf Eins Konter laufen, den Sebastian Kastner schließlich gegen den chancenlosen Martinaj zum 3:1 abschloss (40.).
Wer im Schlussdrittel jedoch nun auf Spannung und eine enge Partie hoffte, sah sich schnell getäuscht. Zu konzentriert spielten die Buchloer weiterhin gegen nun kräftemäßig immer nachlassendere Gäste. Und so war das vierte Buchloer Tor durch Marco Göttle nach 46 Minuten schon die Entscheidung. Vorbereitet wurde der Treffer, wie die drei vorangegangenen, übrigens erneut von Kapitän Krafczyk, der den jungen Stürmer alleine auf die Reise geschickt hatte. Und Göttle verwandelte dann eiskalt über die Fanghand von Schlickenrieder zum 4:1. Im Anschluss spielten fast nur noch die Buchloer und so hätte das Ergebnis bei konsequenterer Chancenverwertung auch durchaus noch höher ausfallen können. Doch das wäre den tapfer kämpfenden Farchantern auch nicht ganz gerecht geworden. Und so war das 5:1 durch Marc Weigant (53.) ein absolut verdienter Endstand, der den Buchloer drei weitere Punkte bescherte. Zudem konnte man nicht nur den Abstand auf den Fünften Farchant auf drei Zähler anwachsen lassen, sondern auch den Vorsprung auf den unliebsamen sechsten Rang (derzeit Reichersbeuern) auf ganze sechs Punkte erhöhen.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets verlieren gegen Dinslaken
(RLW)  Sprachlos. Für viele das Wort des Abends - nach einem Spiel, in dem es beim Neustart unter Interimstrainer Stephan Petry noch nicht zu einem Erfolgserlebnis reichen sollte. Die EG Diez-Limburg verlor das Heimspiel gegen die Kobras aus Dinslaken mit 4:6 (3:3, 1:2, 0:1). Nur einer war alles andere als sprachlos: Stephan Petry. Dafür waren die Gründe für die Niederlage zu offensichtlich.
„So ein Spiel wie heute nach einem Neuanfang gewinnst du nicht, wenn du auf der Strafbank sitzt“, sagte der Trainer. „Nach dem zweiten Drittel habe ich dem Team in der Kabine gesagt: Bleiben wir von der Strafbank weg, gewinnen wir das Spiel noch.“ Doch was sich manche der erfahrenen Akteure danach leisteten, schadete dem Team unübersehbar. Die Rockets kassierten alleine acht Zwei-Minuten-Strafen im letzten Abschnitt, spielten zum Teil minutenlang in doppelter Unterzahl.
„Was mich daran ärgert und irritiert: Es waren nicht die jungen Spieler, denen vielleicht die Routine fehlt in einer solchen Situation. Es waren Spieler, die ihr Leben lang schon Eishockey spielen und damit auch schon Geld verdient haben. Wir müssen in der Lage sein in dieser Liga die Schiedsrichter richtig einzuschätzen und damit umzugehen. Wenn du denkst, dass dich jemand auf dem Kieker hat, dann musst du damit clever umgehen. So wie Dinslaken heute Abend. Die haben auch mal einen kassiert, sind aber dann ruhig geblieben und haben nicht reagiert.“
Dabei hatte der Abend eigentlich erfreulich begonnen: Julian Grund traf in Unterzahl schon früh zur Führung (2.). Auf der Gegenseite hatte Steve Themm bei seinem ersten Spiel über die volle Distanz in der laufenden Saison gleich doppelt Pech: Bei den ersten beiden Toren von Dinslakens Alexander Zaslavski (3.) und Jesse Parker (12., beide in Überzahl) war die Scheibe jeweils abgefälscht. Und als Parker in Minute 15 seinen zweiten Treffer nachlegte, führten die Gäste bereits mit 3:1.
Doch die Rockets kamen schnell zurück: Tobias Schwab in Überzahl (18.) und Mark Corbett (19.) glichen die Partie wieder aus. Früh wurde jedoch schon deutlich: Dieser Abend wird den Rumpfkader der Rockets an die Grenzen bringen. Mit Alexander Engel, Emmanuel Grund, Florian Böhm, Florian Flemming und Daniel Niestroj fehlten dem ohnehin schon zu kleinen Kader gleich fünf Stammspieler und Leistungsträger. Am Ende des Tages spielte auch dieser Fakt den Kobras deutlich in die Karten. 
Zudem spielte es Dinslaken einfach auch clever aus, wenngleich man gleich mehrere doppelte Überzahlsituationen nicht nutzen konnte. Aber die brauchte es auch nicht zum Sieg: Pascal Behlau (21.) und Jesse Parker (37.) sorgten für die knappe Führung nach Drittel zwei, weil bei der EGDL nur Tobias Schwab nach sehenswerter Vorlage von Jamie Hill traf (23.). Und im letzten Drittel trafen die Kobras, die fast permanent in Überzahl auf dem Eis standen, ausgerechnet in der einzigen Unterzahlsituation zum 4:6-Endstand (Pascal Behlau, 48.).
„Die Mannschaft hat am Dienstag und am Donnerstag sehr gut im Training gearbeitet, da war der Aufbruch deutlich spürbar“, sagte der Rockets-Trainer. „Die hatten alle Lust und waren heiß. Vielleicht sind auch deshalb eben in der Kabine noch einmal sehr, sehr deutliche Worte gefallen. Den heutigen Abend haben sich alle anders vorgestellt. Jeder sollte sich jetzt an die eigene Nase fassen und sich die Frage stellen, was er dem Team und dem Verein noch geben kann. Ansonsten müssen wir über ernsthafte Konsequenzen sprechen. Mein Glückwunsch geht an Dinslaken zu einem verdienten Sieg. Die haben das clever gespielt, mit vielen Scheiben zum Tor und guter Defensivarbeit. Genau das, was auch wir uns für heute vorgenommen hatten.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Rückstand rüttelt die Bären wach
(RLW)  Die finalen taktischen Anweisungen gab Daniel Benske diesmal auf eine ungewohnte Art und Weise. „Spielt so wie Freitag im Derby mit viel Leidenschaft, Disziplin und Spaß. Viel Erfolg, auf den 15. Sieg. Euer Coach", hieß es um 10.59 Uhr in seiner über die Whatsapp-Gruppe des EHC „Die Bären" 2016 verbreiteten Nachricht. Den Trainer der Neuwieder Bären hatte die Grippe niedergerafft, sodass im mit 10:5 gewonnenen Regionalliga-Auswärtsspiel beim Perspektivteam der Löwen Frankfurt der etatmäßige Co-Trainer Andreas Halfmann und EHC-Teammanager Carsten Billigmann in gemeinsamer, federführender Funktion hinter der Bande standen.
Spaß hatten die Bären schon in den ersten Minuten am Ratsweg. Nach gerade einmal elf Sekunden erzielte Sven Schlicht das 1:0 und Michael Jamieson legte alsbald das 2:0 nach (8.). Soweit so souverän die Leistung der Neuwieder, die das Spiel beherrschten, aber ein ums andere Mal den hinter den Verteidigern geparkten Löwen-Angreifer übersahen. „Wir haben vielleicht gedacht, es geht so weiter wie am Anfang und dabei zu offensiv agiert. So kam Frankfurt immer wieder zu Kontergelegenheiten", monierte Carsten Billigmann. Kontergelegenheiten und Toren, die das Spiel zur ersten Drittelpause auf den Kopf stellten. Siebeneinhalb Minuten brauchte die junge Mannschaft der Gastgeber, um den Rückstand zu drehen. Der finnische Verteidiger Jere Vuorihuhta (11.), zehn Sekunden später Marcel Rost (immer noch 11.), Patrick Senftleben (17.) und David Lademann (19.) führten die Tabelle ad absurdum. „Frankfurt ist eine Mannschaft, die Vollgas gibt. Das haben wir ab der zehnten Minute zu spüren bekommen", lobte der EHC-Manager den Gegner und fand gemeinsam mit Andreas Halfmann in der ersten Pause deutliche Worte: taktisch disziplinierter agieren und die eigenen PS aufs Eis bekommen. Gesagt, getan. Der EHC fand zu seinem Spiel zurück, setzte immer mehr den Körper ein und lag nach gut der Hälfte der Spielzeit wieder in Front. Dennis Appelhans (26.), Tobias Etzel (30.) und Sven Schlicht (34.) machten deutlich, dass der Tabellenzweite keine Lust auf eine böse Überraschung hatte. Die Bären bekamen nicht nur das Spiel, sondern nun auch das Ergebnis in den Griff, das im dritten Abschnitt zum dritten Mal in dieser Saison zweistellig wurde. Martin Brabec (47., 51., 58.), Alexander Richter (48.) und erneut Dennis Appelhans (57.) sorgten bei einem Gegentreffer durch Niko Lehtonen (56.) für Klarheit auf der Anzeigetafel.
„Es war keine einfache Situation für unsere Mannschaft. Vor einer Woche haben wir vor 1000 Zuschauern das Derby absolviert, hatten am Sonntag frei und jetzt standen wir in einer großen Halle vor 100 Besuchern auf dem Eis. Darauf muss man sich erst einmal einstellen. Wir haben nicht geglänzt, aber diese Aufgabe insgesamt souverän gelöst und für das schwierige Heimspiel am Sonntag gegen Ratingen noch viele Körner. Die werden wir brauchen", zog Billigmann Bilanz.
  


    
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Samstag 1.Dezember 2018
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