Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 3.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin



    
EHC Red Bull München
Red Bulls holen drei Punkte gegen Wolfsburg
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat vor 4.180 Zuschauern im Olympia-Eisstadion mit 5:1 (1:0|1:1|3:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Für den Deutschen Meister erzielten Trevor Parkes, Mark Voakes, Jakob Mayenschein und Andreas Eder per Doppelpack die Tore.
Von Beginn an nahmen die Roten Bullen das Heft in die Hand und gingen nach einer schönen Vorarbeit von John Mitchell durch Trevor Parkes mit 1:0 in Führung (8.). Im Anschluss konnten die Isarstädter trotz Überlegenheit den gut aufgelegten Gästetorwart Gerald Kuhn nicht überwinden. Daryl Boyle (16.) und Matt Stajan (20.) scheiterten am Goalie der Niedersachsen.
Im zweiten Drittel verpassten es die Red Bulls zunächst zu erhöhen und trafen durch Keith Aulie (23.) und John Mitchell zwei Mal nur ans Außennetz (36.). Nachdem die Gäste durch Jason Jaspers zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen hatten (31.), klappte es dann bei den Roten Bullen in Unterzahl: Nach einer schönen Kombination schloss Mark Voakes auf Zuspiel von Maximilian Kastner zur erneuten Führung ab (39.).
Im Schlussabschnitt erhöhte München nochmal den Druck. Andreas Eder besorgte nach einem Bully vor dem Wolfsburger Tor per Drehschuss das 3:1 (46.). Einen Angriff der überlegenen Hausherren veredelte Jakob Mayenschein, indem der Stürmer einen Schuss von Mitchell zum 4:1 ins Tor lenkte (55.). Nach Zuspiel von Bruder Tobias traf dann erneut Andreas Eder zum 5:1-Endstand (57.)
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers mit 4. Sieg in Folge
(DEL2)  Mit einer kalten Dusche begann das Spiel in Nordhessen, als Reiß nach 67 Sekunden mit dem altbewährten Bauerntrick die Führung für seine Farben erzielte. Doch beirren ließen sich die Tigers dadurch nicht. Rajala – der für Bosas zurück ins Team gekehrt war – hatte nach vier gespielten Minuten die erste Gelegenheit, brachte aber nicht genug Druck auf die Scheibe. In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Eine Strafe gegen Martens überstand Bayreuth problemlos, um kurz darauf – nach einer von Kolozvary hinterm Tor erkämpften Scheibe – durch Kunz, der den Pass seines Reihenkollegen aus spitzem Winkel zum Ausgleich in die Maschen setzte, auszugleichen. Die erste nummerische Überlegenheit nutzten die Tigers dann ebenfalls – Järveläinen mit einem scharfen Pass in den Slot, wo Heider stand und die Führung erzielte.
Zum zweiten Abschnitt kamen die Tigers mit Schwung aus der Kabine. Nur kurz nach Wiederbeginn setzte Kolozvary Bartosch ein, der knapp verfehlte. Nach weiteren Gelegenheiten durch Järveläinen und Richter lief Carciola ins Angriffsdrittel, bediente mit einem Pass in den Slot Povorozniouk, der die Scheibe zum Ausgleich nur noch ins Tor tippen brauchte. Beinahe im Gegenzug war es Rajala, der sich mit einer Körpertäuschung den nötigen Platz für einen platzierten Schuss schaffen konnte und mit der erneuten Führung für Gelb-Schwarz antwortete. Dieser Treffer läutete gleichzeitig den Feierabend für Torhüter Melichercik ein, der vom Trainer-Duo der Huskies vom Eis genommen wurde und durch Hungerecker ersetzt wurde. Dieser führte sich sofort gut ein als er gegen Busch, der vor dem Tor am langen Eck lauernd – von Heately mit einem weiten Pass bedient – klären konnte. Nun besannen sich die Huskies auf die Offensive und belagerten das Bayreuther Tor. Ritter, Little und Mueller scheiterten noch aber gegen Gron, der vor Jaeger auftauchte, hatte der Bayreuther Torsteher dann keine Chance mehr.
Mit offenem Visier gingen beide Teams den Schlussabschnitt an. Mueller, Hennig und Ritter mit Gelegenheiten, die allesamt Jaeger zu Nichte machte. Als nach 43 Minuten Povorozniouk zum Abkühlen geschickt wurde, dauerte es gerade einmal sechs Sekunden, bis die Tigers den zweiten Powerplaytreffer des Abends erzielten. Järveläinens Schuss konnte Hungerecker noch parieren, doch gegen den Nachschuss von Heatley war dieser machtlos. Nach 47 Minuten ging zunächst Heider auf die Strafbank und kurz darauf wurde Rajala ebenso auf die Strafbank geschickt, sodass Bayreuth für eine Minute mit zwei Mann weniger agieren mussten – diese Situation aber mit Kampf und Engagement meistern konnten. Bei der nächsten Überzahl machten es die Huskies besser. Ritter erzielte hier den Treffer und zum dritten Mal an diesem Abend glichen die Huskies das Spiel aus. Kurz vor dem Ende – nach 57 gespielten Minuten – krachte nach einem fairen Zweikampf mit Heider der Ex-Bayreuther Meilleur in die Bande und musste das Spiel abbrechen. Heider erhielt hierfür eine Fünfminuten-Strafe + Spieldauer. Povorozniouk erwies seinem Team noch einen Bärendienst als er gegen Heider nachschlug und somit seinen Kollegen zwei Minuten Überzahl „klaute“. So retteten sich die Tigers zunächst bei Vier gegen Vier und kurzzeitig in Unterzahl in die Overtime, in welcher die Gastgeber für eine gute Minute einen Mann mehr auf dem Eis stehen hatten. Gron und Mueller mit Versuchen, die allerdings am Tor vorbei gingen. Als die Tigers wieder komplett waren, war es Richter, der Busch blitzschnell einsetzen und der unter dem Jubel der mitgereisten Bayreuther Anhänger – wie bereits am Freitag – den Schlusspunkt setzte und damit den Tigers den zweiten Zähler aufs Habenkonto schoss.
Bereits das fünfte Auswärtsspiel in Folge, in welchem die Tigers „Überstunden“ absolvierten. Vier Siege (1 x Penalty-Schießen, 3 x Overtime) zeigen hier, dass sich das Team gefunden hat und die Nervosität, die zum Anfang der Saison oftmals bessere Ergebnisse verhindert hat, nicht mehr in diesem Maße vorhanden zu sein scheint.
„Wir haben eine gute und disziplinierte Leistung gezeigt. Unser Penaltykilling, das schon die ganze Saison gut ist, hat uns heute auf die Siegerstraße gebracht. Und heute hat auch das Überzahlspiel funktioniert. So darf es gerne weitergehen“, so ein erleichterter Petri Kujala nach dem Spiel.
„Wir haben das frühe Tor geschossen. Mein Team hat wohl gedacht, dass es ein leichtes Spiel wird aber in unserer Situation gibt es keine leichten Spiele. Man muss sich alles hart erarbeiten. Bayreuth hat strukturiert gespielt. Für uns war es ein kleiner Schritt zurück“, erklärte Tim Kehler die Niederlage seines Teams.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:5! Eispiraten verlieren in Freiburg - Keine Punkte im Breisgau
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten keine Punkte aus dem Breisgau entführen. Bei den Wölfen Freiburg gab es für das Team von Kim Collins eine 5:2-Niederlage. Zwar kämpften sich die Crimmitschauer zwei Mal mit ihren Anschlusstreffer von Ole Olleff und Pat McNally, konnten letztlich aber keine Zähler einfahren. Am Freitag steht für die Eispiraten das nächste Heimspiel an. Dann kommen die Bayreuth Tigers in den Sahn.
Personal: Wie schon am Freitag, musste Kim Collins im Angriff improvisieren. André Schietzold stürmte heute wieder, für den verletzten Vincent Schlenker, in der zweiten Reihe. Sebastian Albrecht startete im Tor und ersetzte somit Brett Kilar.
Die Eispiraten, die erst verspätet im Breisgau ankamen, hatten sichtlich Probleme, ins Spiel zu finden. Die Freiburger nutzten die Unsicherheiten der Crimmitschauer gleich konsequent aus. Es dauerte nur vier Minuten, als Linsenmaier das 0:1 erzielte. In der Folge erspielten sich die Wölfe mehr und mehr Spielanteile und kamen im Powerplay zum zweiten Treffer. Radek Havel erhöhte in der 11. Minute für die Gastgeber. Erst zum Ende des ersten Durchgangs wurden die Westsachsen besser. Ole Olleff traf mit seinem Schuss von der blauen Linie zum 1:2-Anschluss und die Eispiraten waren nun am Drücker.
Das nächste Tor fiel dann aber erneut für die Hausherren. Mason Baptistas abgefälschter Schuss sprang vom Pfosten ins Netz - 1:3 (33.)! Wieder konnten die Eispiraten erst zum Ende des Drittels Druck aufbauen und Chancen kreieren. Pat McNallys Schuss fand wenige Sekunden vor der Sirene dann den Weg ins Tor - 2:3 (40.). Christian Hilbrich lieferte sich im Anschluss noch einen kleinen Faustkampf mit Radek Havel, welcher den 2,01-Meter-Riesen zuvor mächtig provozierte.
Freiburg startete wieder besser in den Schlussabschnitt, doch Crimmitschau wurde mit der Zeit immer stärker und erspielte sich gute Torchancen. Schietzold und Flick konnten kein Kapital aus ihren Möglichkeiten schlagen, Albrecht stemmte sich mit guten Paraden gegen die Niederlage, welche letztlich doch nicht abzuwenden war. Linsenmaier bestrafte die offene Hintermannschaft der Pleißestädter in der 57. Minute mit dem 2:4. Ex-Eispirat Christian Neuert zeichnete sich dann für den Schlusspunkt verantwortlich. In einer unübersichtlichen Torraumszene lenkte er die Scheibe zum 2:5-Endstand über die Torlinie.
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC zieht auch gegen den EC Bad Nauheim den Kürzeren
(DEL2)  Der Deggendorfer SC musste auch bei seinem Heimspiel am Sonntagabend  
eine Niederlage einstecken. Gegen den EC Bad Nauheim verlor das Team  
von Trainer John Sicinski vor 1958 Zuschauern mit 2:5.
Das Spiel begann alles andere als gut für die Hausherren. In der  
zweiten Spielminute – während eines Deggendorfer Powerplays – fingen  
die Gäste einen Pass von Cody Brenner, der an diesem Abend den Vorzug  
vor Jason Bacashihua erhielt, ab und stellten durch Maximilian Brandl  
früh auf 0:1. Kurz darauf musste ein Deggendorfer in die Kühlbox und  
die Hessen zogen ihr erstes Überzahlspiel in dieser Partie auf – und  
dieses war auch gleich von Erfolg gekrönt. Cody Sylvester verwertete  
einen Pass seines Bruders Dustin zum 0:2. Den DSC-Cracks war die  
Verunsicherung nach diesem frühen Gegentreffer deutlich anzusehen und  
so brachten sie in der Folgezeit nur wenig auf die Reihe. Als dann in  
der 15. Minute Cody Brenner einen Schuss ins kurze Eck passieren ließ,  
war der Arbeitstag für ihn getan und wurde durch Jason Bacashihua  
ersetzt. Dies schien der benötigte Weckruf für den DSC zu sein, denn  
nur wenige Sekunden nach dem 0:3 verkürzte René Röthke mit 1:3, als er  
einen Abpraller ins lange Eck verwandelte. In den restlichen fünf  
Minuten des ersten Abschnitts spielten nur noch die Deggendorfer und  
drückten auf den erneuten Anschlusstreffer. Dieser wollte aber in den  
ersten 20 Minuten nicht mehr fallen.
Im zweiten Drittel verflachte die Partie nun zusehends und der Elan,  
den die Deggendorfer gegen Ende des ersten Abschnitts noch  
aufbrachten, war wie verflogen. Per Doppelschlag in der 28. Minute  
erhöhten die Gäste dann durch Maximilian Hadraschek und Cody Sylvester  
sogar auf 1:5.
In der zweiten Hälfte der Partie plätscherte das Spiel dann vor sich  
hin. Beide Seiten erspielten sich nur noch selten nennenswerte  
Chancen. Einen Treffer konnten die Deggendorfer dann allerdings noch  
erzielen. In der 60. Minute bediente Curtis Leinweber den  
heranstürmenden Christopher Kasten, der den Puck eiskalt versenkte.
Damit muss der Deggendorfer SC ein Null-Punkte-Wochenende hinnehmen.
  
    
Dresdner Eislöwen
4:1-Erfolg in Kaufbeuren
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren mit 4:1 (1:0; 2:1; 1:0) gewonnen. Kapitän Thomas Pielmeier brachte die Gäste bereits in der vierten Spielminute in Führung. Zu Beginn des zweiten Drittels legten Jordan Knackstedt per Unterzahltor (21.) und Georgijs Pujacs (23.) nach. Daniel Haase sorgte für den ersten und einzigen Treffer des ESV Kaufbeuren am Abend (35.), während Nick Huard eine Überzahlsituation zum 1:4 verwertete (53.). 
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Unser gutes Unterzahlspiel war heute der Schlüssel zum Erfolg. Die Jungs haben alles gegeben, um den Schalter endlich umzulegen. Kaufbeuren hat es auch gut gemacht, aber wir haben heute unsere Chancen genutzt. So kann es weitergehen.“
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt Dresden mit 1:4
(DEL2)  Nach sechs Siegen in Folge musste sich der ESV Kaufbeuren am heutigen ersten Advent den Dresdner Eislöwen mit 1:4 geschlagen geben. Vor 2.472 Zuschauern waren die Gäste die effizientere Mannschaft und durch eine unkonzentrierte Phase des ESVK zu Beginn des Mitteldrittels schossen sie sich mit zwei Toren auf die Siegerstraße. Die Effizienz zeigte sich gleich von der erste Minute an. Die Hausherren, die heute im schwarzen Joker-Trikot aufliefen, hatten gleich gute Möglichkeiten. In der zweiten Minute rutschte Marco Eisenhut der Schuss von Max Schmidle zwar durch, doch ging dieser knapp am Pfosten vorbei. Zwei Wechsel später setzte Jonas Wolter Florian Thomas geschickt in Szene, doch diesmal war Eisenhut auf dem Posten. Die Eislöwen machten dagegen das Tor. Thomas Pielmeier fuhr über die linke Seite ins Drittel und schoss den Puck über Vajs‘ Fanghand genau in den Winkel. Dresden war der wie zu erwartend unangenehme Gegner, die bereits die erste Begegnung der Saison mit 2:1 für sich entschieden. In der 9. Minute hieß es dann zum ersten Mal Überzahl für den ESVK. Diese blieb ungenutzt, unter anderem weil Eisenhut mit seinem Schoner gegen Florin Ketterers gute Direktabnahme zur Stelle war. Kaufbeuren versuchte den Ausgleich zu erzielen, doch spielten die Gäste äußerst intensiv mit viel Körpereinsatz und ließen kein Tor zu. Diese fielen aber auch nicht auf der Gegenseite, als die Allgäuer in Unterzahl agieren mussten. So ging es mit einem 0:1 in die erste Pause. Dann kam der spielentscheidende Moment. Kaufbeuren schien noch in der Kabine gewesen zu sein, als Jordan Knackstedt in Unterzahl alleine auf Stefan Vajs zulief und zum 0:2 traf. Die Sachsen ließen jedoch nur eineinhalb Minuten später eine weitere kalte Dusche für die Rot-Gelben folgen. Steven Rupprich überlief die komplette Kaufbeurer Defensive und traf flach durch Vajs‘ Schoner. Ein Foul von Martin Davidek an Topscorer Sami Blomqvist hatte eine Spieldauer wegen Checks gegen den Kopf zur Folge und gab den Rot-Gelben das Momentum zurück. Der Gefoulte war in Überzahl dann einem Torerfolg am Nächsten, als er den Puck an die Latte hämmerte. Immer und immer wieder versuchte der ESVK nun die Scheibe auf das Tor zu bringen. Teils brannte es lichterloh vor Eisenhut, doch dieser entschärfte Chance um Chance. Speziell nach dem Ablauf der Strafe folgte eine lange Druckphase des ESV, in der Eisenhut immer wieder beste Möglichkeiten vereitelte. Nachdem auch ein weiteres Powerplay keinen Torerfolg ermöglichte, gelang schließlich Daniel Haase der lang ersehnte Treffer. Sein verdeckter Schuss von links außen ging zum 1:3 ins Netz. Der Druck ließ nicht nach, aber auch eine weitere Überzahl sollte nicht zum Anschlusstreffer führen. So stand nach dem zweiten Drittel nur ein mageres Tor nach fast 16 Minuten Dauerdruck auf das Eislöwen Gehäuse zu Buche. Dagegen nutzten die Gäste ihre Möglichkeiten und hatten einen zwei Tore Vorteil für das Schlussdrittel. Kaufbeuren musste also weiterhin sein Heil in der Offensive suchen, jedoch fehlten die zwingenden Aktionen. Auf der Gegenseite waren die Eislöwen näher am Tor. Der Videobeweis musste konsultiert werden, doch die Scheibe überquerte die Linie nicht. Nachdem Dresden ein Powerplay nicht nutzte, war der ESVK dem Anschlusstreffer nahe. Doch weder der von der Strafbank kommende de Paly noch Alexander Thiel brachten die Scheibe ins Tor. Nachdem in der 51. Minute ein Dresdner Verteidiger an der Blauen wegrutschte, bot sich erneut die Gelegenheit zum Anschluss, doch der Konter durch Pfaffengut war sichere Beute für Eisenhut. Die Gäste zeigten sich danach in Überzahl eiskalt, als Nick Huard frei zum Schuss kam. Mit dem 1:4 in der 53. Minute war das Spiel entschieden. Kaufbeuren fehlte das richtige Mittel für Tore gegen sehr kampfstarke Dresdner. Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästetrainer Bradley Gratton von einem guten Spiel seines Teams, welches komplett an einem Strang zog. Andi Brockmann sah einen verdienten Sieg der Eislöwen. Seine Spieler haben alles probiert und die Chancen seien da gewesen. Jedoch fehlte das ein oder andere Mal das Scheibenglück.
  
    
Höchstadter EC
Alligators holen wertvolle Punkte
(OLS)  Fünf Punkte konnte sich die Mannschaft des Höchstadter EC am Wochenende sichern, lediglich einen mussten sie auf dem Waldkraiburger Eis liegenlassen. Mit einem Ergebnis von 3:2 schickten die Alligators den EV Lindau nach Hause und gewannen bei den Löwen mit 4:3 nach Verlängerung. Richtig glücklich war Trainer Martin Ekrt am Sonntag Abend jedoch nicht, denn er zählte mal wieder seine Verletzten- und Krankheitsliste durch: Zehn fehlende Spieler lautete das Ergebnis.
Umso wertvoller die gesammelten Punkte gegen die Lindau Islanders und der damit auf 20 Punkte angewachsene Vorsprung auf die Löwen aus Waldkraiburg, denn am kommenden Wochenende stehen den Alligators mit dem EC Peiting und dem SC Riessersee zwei harte Partien bevor.
  
    
ECDC Memmingen
Zum zweiten Mal ohne Gegentreffer: Knapper Sieg in Lindau
(OLS)  Mit einem 1:0 Erfolg gehen die Memminger Indians aus dem zweiten Allgäu-Bodensee-Derby der Saison heraus. In einem engen Spiel behielten sie am Ende die Oberhand, Timo Schirrmacher erzielte den einzigen Treffer des Abends.
Erneut ohne Jared Mudryk, der noch einmal geschont wurde, sowie die verletzten Nix und Wiecki machten sich die Indians auf an den Bodensee, um gegen den langjährigen Rivalen aus Lindau anzutreten. Die Memminger erwischten auch gleich einen guten Start und kamen ein ums andere Mal vor das Lindauer Tor. Als die erste Unterzahl des Abends überstanden war erzielten die Maustädter auch den ersten und einzigen Treffer des Abends. Timo Schirrmacher brachte den Puck irgendwie am Lindauer Torwart Zabolotny vorbei und sorgte damit für die relativ frühe Führung in der 12. Minute. Der Assist des Treffers wurde Martin Jainz gutgeschrieben, der damit in seinem letzten Spiel als Indianer einen Punkt beisteuern konnte.
Im zweiten Drittel kam Lindau stärker ins Spiel, begünstigt durch eine Strafzeit erhielten sie bereits früh ihre Chancen. Joey Vollmer war aber immer zur Stelle und verhinderte den Ausgleich mehrfach. Die Indians kamen ihrerseits mehrfach zu Entlastungsangriffen, auch wenn der Fokus klar auf der Defensive lag. Die Führung spielte ihnen hierbei sehr in die Karten.
Die letzten 20 Minuten im Derby gehörten dann wieder den Hausherren, die trotzdem die schnellen Gegenstöße der Indians fürchten mussten. Einmal hätte es dann auch fast zur Vorentscheidung gereicht, nur Zentimeter verhinderten den Treffer zum 2:0 aus Memminger Sicht. Die Rot-Weißen spielten weiter konzentriert und konnten sich auf ihren souveränen Rückhalt verlassen. Auch Timo Bakos und Maximilan Welz, die beide vom Förderlizenzpartner Augsburg zu den Indians abgestellt wurden, machten eine starke Debüt-Partie für die Indianer. Als Lindau dann den Torhüter vom Eis nahm, wurde das Tor von Joey Vollmer noch einmal unter Dauerbeschuss genommen, auf der anderen Seite wurde Patrik Beck bei einem Gegenstoß erst im letzten Moment am zweiten Treffer gehindert. Am Ende blieb es beim knappen 1:0 aus Gästesicht, was den Memmingern nun einen Vorsprung von 10 Punkten auf den EVL einbringt.
  
    
VER Selb
Wölfe brillieren und triumphieren
(OLS)  Ein perfektes Auswärtsspiel – welches Lust auf mehr machte - lieferten unsere Wölfe in Oberbayern ab. Lohn für eine kollektive Teamleistung beim EC Peiting waren drei eminent wichtige Auswärtszähler. Erneute Reihenumstellungen, hochkonzentrierte Wölfe-Cracks und vier Tore im Mittelabschnitt stellten die Weichen auf Sieg beim Tabellenvierten. Moosberger mit einem Hattrick, McDonald und Ondruschka mit jeweils einem Doppelpack waren die treffsichersten Wölfe. Die beiden Förderlizenzspieler Nijenhuis und Veisert gefielen bei ihrem starken Einstand im Wolfsrudel.
Wölfe lassen zu viele Chancen ungenutzt liegen Gastspiel beim Vierten Peiting – dass beide Mannschaften vor der Partie 16 Punkte in der Tabelle trennten, spiegelte der Spielverlauf in keinster Weise wieder. Es waren unsere Jungs, die hochkonzentriert und entschlossen zu Werke gingen und frühzeitig den Gegner in dessen eigenem Drittel beim Spielaufbau störten und das Spiel machten. Peiting missfiel dies, fand aber kein richtiges Gegenmittel. Wir ließen wenig zu, verstärkt mit den beiden Förderlizenzspielern Veisert und Nijenhuis hatten wir die Einheimischen gut im Griff.
Einziges Manko: Wir machten zu wenig aus unseren wirklich sehr guten Torchancen. Zwar hielt die überaus verdiente Führung durch McDonald aus der dritten Spielminute bis kurz vor der Pausensirene, aber bis dato hätten unsere Jungs durchaus mit zwei oder drei Toren in Front liegen müssen. ECP-Goalie Magg stand im Brennpunkt des Geschehens, der sich im Gegensatz zu seinem Gegenüber über mangelnde Arbeit nicht beschweren durfte. Letzterer hatte Glück, als McDonald in der 9. Minute Nerven zeigte und eine 120%ige Chance nicht im Tor unterbrachte – das hätte das 2:0 sein müssen. Peiting, sichtbar beeindruckt von den gutstehenden und früh störenden Wölfen, fanden nicht wie gewohnt ins Spiel. Auch dem gefürchteten Peitinger-Überzahlspiel zogen unsere Wölfe zweimal hintereinander den Zahn und hatten in Unterzahl sogar eine Breaksitutation durch Veisert. Ein starkes erstes Auswärtsdrittel unserer Mannen bis vier Sekunden vor der Sirene. Stauder fiel die Scheibe vor dem Schläger und ließ Deske das Nachsehen zum unverdienten
Ausgleich.
Den zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kassierten Gegentreffer schüttelten unsere Mannen gedanklich gut weg, knüpften unverzüglich an den starken Auftritt im Auftaktabschnitt an. In einem zugesprochenen Überzahlspiel fand man schnell in die Aufstellung, aber im Abschluss fehlte die notwendige Präzision, um ECP-Goalie Magg erneut zu bezwingen. Peiting sehr verhalten, aber mit gefährlichen Kontern stets brandgefährlich. Einen davon entschärfte Deske, der den durchgebrochenen Heger im letzten Moment stoppte. Unsere Wölfe weiter im Vorwärtsgang, aber Peiting glich wie aus heiterem Himmel wieder aus. Bei einem Schuss von der blauen Linie war Deske die Sicht versperrt und der Hausherr wieder ergebnistechnisch voll im Spiel. Fielen bei unseren Wölfen nun wieder alle Dämme? Nein, ganz im Gegenteil. Wir antworteten im Stile einer Spitzenmannschaft. Moosberger und McDonough mit einem Doppelschlag innerhalb von 41 Sekunden…und es stand 4:2. Ondruschka traf wenig später noch zum fünften Auswärtstreffer und stellte den alten zwei-Tore-Vorsprung wieder her, der zwischenzeitlich nach Kostourek´s 3:4 Treffer in Überzahl dahin war.
Kommt Peiting nochmals auf eigenem Eis zurück oder war das Spiel vorzeitig entschieden? Schwer zu sagen, aber Wölfe-Kapitän Ondruschka stellte die Weichen frühzeitig auf einen möglichen Auswärtsdreier – 129 Sekunden war gespielt und das halbe Dutzend war perfekt – Ondruschka mit Gewalt zum 6:3 für seine Farben. Der ECP gab sich noch nicht komplett auf, aber Zwingendes war nicht dabei, um Deske ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Moosberger machte mit seinem Treffer zum 7:3 endgültig den sprichwörtlichen Deckel drauf. Am verdienten Sieg der Wölfe änderte sich nichts, auch wenn Peiting durch Babic und Gohlke nochmals zwei Mal jubeln durfte.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht vom 20. Spieltag Eisbären Regensburg gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Nichts zu holen gab es für die Bulls bei den Eisbären Regensburg. Der ERC musste sich mit 3:6 geschlagen geben.
Bereits nach 135 Sekunden trafen die Eisbären das erste Mal. Benedikt Böhm überwand Patrick Glatzel und traf zum 0:1 aus Sicht der Bulls. Doch der ERC steckte nicht auf und hielt gegen den Tabellenführer ordentlich dagegen. So belohnten sich die Bulls in der 13. Minute mit dem 1:1. Marc Sill konnte eine Vorarbeit von Max Oswald nutzen und traf zum Ausgleich. Nur vier Minuten später dann die Führung für Sonthofen: Kurz nachdem Regensburg eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatte, blieben die Bulls im Drittel der Eisbären in Formation und nutzten dies durch Franz Mangold zur 2:1-Führung. Doch die Oberpfälzer schlugen zurück. Kurz vor Drittelende war Sonthofen in Unterzahl. Diese Gelegenheit ließ sich Regensburg nicht nehmen und traf nach nur fünf Sekunden zum Ausgleich. Nikola Gajovsky war der Torschütze für die Eisbären.
Im zweiten Drittel, die selbe Situation. Weniger als zwei Minuten waren gespielt, da ging Regensburg erneut in Führung. Peter Flache traf für sein Team und erhöhte auf 2:3. Sonthofen danach ordentlich im Spiel, jedoch ohne Erfolg. In der 35. Minute das nächste Tor. Nicolas Sauer erhöhte für die Eisbären auf 2:4. Kurz vor Drittelende dann das endgültige KO für die Bulls. Im Stile einer Spitzenmannschaft legte Regensburg noch ein Tor drauf und traf zum 2:5 durch Leopold Tausch in der 40. Spielminute.
Das letzte Drittel flachte dann etwas ab und die Oberpfälzer spielten den Sieg souverän herunter. Die Bulls zwar mit einem guten Spiel, doch das Top-Team aus Regensburg war an diesem Tag eine Nummer zu groß. Kurz vor Ende dann nochmals zwei Treffer. Zunächst verkürzte Fabian Voit auf 3:5, doch nur 45 Sekunden später stellte Tomas Gulda den alten Abstand wieder her und traf zum Endstand von 3:6.
Die Bulls zeigten eine ordentliche Leistung und mit etwas Glück hätte das Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können. Doch nicht umsonst steht Regensburg an der Spitze der Tabelle und konnte mit einem starken zweiten Drittel den Sieg klarmachen.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC HOLT PUNKT GEGEN HÖCHSTADT
(OLS)  Die Löwen haben trotz aller Missstände ihre Moral noch immer nicht verloren und gegen den Höchstadter EC erst in der Verlängerung verloren. Dreimal holte die Mannschaft von Sebastian Wolsch dabei einen Rückstand auf, ehe Ondrej Nedved in der Verlängerung den 4:3-Siegtreffer für die Gäste erzielte. Die Torschützen für die Löwen waren Bobbx Chaumont, der hart arbeitende Michael Rimbeck und Kiril Galoha.
Unter den Augen der deutschen Eishockeylegende Erich Kühnhackl begannen die Löwen das Heimspiel in der Raiffeisen Arena vor knapp 600 Zuschauern. Lucas Wimmer und Patrick Zimmermann waren wieder mit dabei, Michail Sokolov fehlte nach wie vor verletzt und Nachwuchskraft Josef Huber war ebenfalls nicht dabei. Korbinian Sertl war im Tor und Sebastian Wolsch hatte sich eine Reaktion seines Teams erwartet, nach dem chancenlosen Auftritt am Freitag beim 0:5 in Memmingen. Wie gewohnt waren es aber die nicht die Löwen, die erstmals jubeln durften und Jari Neugebauer erzielte das 1:0 für die Höchstadter (02:32). Rund sechs Minuten später folgte aber die passende Antwort der Hausherren: Kiril Galoha gewann das Bully und legte ab auf Christoph Hradek; dessen Schuss konnte Philipp Schnierstein im Tor der Gäste abfälschen, allerdings stand Bobby Chaumont, wo ein Stürmer zu stehen hat und staubte zum Ausgleich ab (08:48).
Ihr einziges Powerplay ließen die Industriestädter dann extrem harm- und ideenlos verstreichen, Höchstadt zeigte ihnen vor der Pause wie man es richtig macht und Ex-Nationalspieler Vitalij Aab traf zum 2:1 (19:24) kurz vor der Pause.
Mit Schwung kamen die Löwen dann aber aus der Kabine und Michael Rimbeck jagte die Scheibe früh humorlos in die Maschen zum erneuten Ausgleich (23:37). Rimbeck arbeitete hart, machte viele Wege nach hinten und belohnte sich mit diesem Treffer für einen starken Auftritt. Nach gut 30 Minuten rückten dann die Unparteiischen in den Fokus, als Damian Martin eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, zuvor aber die Pfeife stumm blieb, als Galoha gelegt wurde und sich ein gegnerischer Schläger plötzlich in Rimbecks Gesicht wiederfand. Daniel Sikorski  traf dann erneut für die Alligators (34:36) und langsam aber sicher war auch das Publikum auf Betriebstemperatur denn manche Fouls blieben weiter ungeahndet. Philipp Seifert teilte den Schiedsrichtern dann mit, was er von deren Vorgehen hält und kassierte ebenfalls zwei Minuten in der Kühlbox.
Höchstadt hatte zuvor gute Gelegenheiten zu erhöhen und damit wäre die Messe gelesen gewesen, doch die Löwen wehrten sich und zeigten trotz aller Rückschläge in den letzten Wochen und Monaten weiterhin Moral. Und so war es Kiril Galoha, der in der 53. Minute mit einem Gewaltschuss aus zwei Metern zum dritten Mal an diesem Abend ausglich (52:02). In die Verlängerung gingen die Löwen dann aber in Unterzahl und so brauchte es nur 84 Sekunden, ehe Ondrej Nedved den Sieg und damit den Zusatzpunkt für Höchstadt perfekt machen konnte.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos Essen stürmen mit 8:1 den Wurmberg  
(OLN)  Frank Gentges, der Essener Cheftrainer hatte am vergangenen Freitag gewarnt: „Für die Fans ist es das Größte, wenn wir Derbys gewinnen, dann geht es fast im Autokorso durch die Stadt, aber ich habe meine Mannschaft gewarnt. Das Spiel in Braunlage wird ganz schwer, da müssen wir hochkonzentriert zur Sache gehen um nicht überrascht zu werden“: Seine Mannschaft ging hochkonzentriert zur Sache und gewann am Ende verdient mit 8:1 bei den Harzer Falken. Damit haben die Wohnbau Moskitos nach dem 6:1 Sieg gegen Herne ein Sechs-Punkte Wochenende auf dem Konto.
Die Moskitos wieder mit Julian Lautenschlager, kamen im ersten Abschnitt am Wurmberg ganz gut ins Spiel, bereits nach wenigen Minuten legte Kapitän Stephan Kreuzmann für Nicholas Miglio auf und es stand 0:1. Überhaupt, der US-Amerikaner kommt an der Seite von Aaron Mcleod und Nicolas Strodel immer besser in Schwung. In der Folge waren die Moskitos die bessere Mannschaft, spielten dominant, ohne jedoch wirklich zwingende Chancen. Dann wie aus dem Nichts der Ausgleich, bei einem Schlenzer von Falken Verteidiger Josepher landet der Puck vom Innenpfosten im Netz. Die Moskitos mühten sich noch im ersten Drittel die erneute Führung zu erzielen, zwei Mal lag die Scheibe auch im Harzer Netz, doch beide Treffer wurden nicht gegeben. Zwei Minuten vor Drittelende, Hiobsbotschaft für Cheftrainer Frank Gentges, nach einem üblen Bandencheck landete Nicolas Strodel ungebremst kopfüber in der Bande. Der Stürmer musste verletzt vom Eis geführt werden, Josepher erhielt 5 plus Spieldauerstrafe.
Im zweiten Drittel machten die Moskitos weiter Druck, zeitweilig fand das Spiel nur vor dem Tor der Falken statt, und irgendwann fielen auch die Tore. Veit Holzmann brachte die Wohnbau Moskitos wieder in Front, nach einem Zuspiel von McLeod und Miglio traf er zum 2:1. Und es sollte so weiter gehen, André Gerartz erhöhte auf 3:1, wieder war Aaron McLeod der Vorlagengeber. Dann legte das kanadisch/amerikanische Sturmduo für Thomas Richter auf, es stand 4:1. Nachdem nun alle mal durften, legte Aaron Mcleod auch noch für den Oldie im Team auf, Carsten Gosdeck traf zum 5:1. Und bis zur ersten Pause sollte es für die Harzer Falken sogar noch schlimmer kommen, denn Raphael Grünholz traf in der Folge der Partie noch zum 6:1 für die Wohnbau Moskitos.
Nach drei Minuten im letzten Drittel traf Neuzugang Nicholas Miglio zum zweiten Mal, von der blauen Linie fährt er auf Hessel zu und lässt dem Torhüter der Falken keine Chance. Auch in der Folge hatten die Wohnbau Moskitos Chancen, das Ergebnis höher zu gestalten. Braunlage kam zu gelegentlichen Entlastungsangriffen, hatte in Fritz Hessel einen starken Torhüter, der schlimmeres zu verhindern wusste. Aaron McLeod, der Essener Torjäger stellte dann in 53. Spielminute den Endstand her. Weitere Chancen durch Raphael Grünholz, Lemmer, Pfeifer und Airich konnten die Moskitos nicht mehr verwerten, doch auch so darf Frank Gentges zufrieden sein, seine Jungs haben sich nicht überraschen lassen.
Der Cheftrainer und Sportmanager in seinem Statement zum Spiel: "Wir waren über die gesamte Spielzeit hoch überlegen und somit auch der hochverdiente Sieger. Zwei enorm starke Spiele sichern uns somit ein 6-Punkte Wochenende."
  
    
Herner EV
Herner EV – ECC Preussen Berlin 5 : 4 (0:1,2:1,2:2;1:0)
(OLN)  Overtime Wenn man das Spiel des Herner EV am Sonntagabend in der Hannibal-Arena positiv betrachtet, dann hat sich das Team von Danny Albrecht dreimal nach einem Rückstand zurückgekämpft, den 4:4-Ausgleich erst 71 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielt und in der Overtime den Zusatzpunkt gegen die Berliner Preussen geholt. Kritisch betrachtet schaffte es eine weiterhin verunsicherte und nervös agierende HEV-Mannschaft aber nicht, die Begegnung mit spielerischen Mitteln zu dominieren. Sie konnte sich sogar bei ihrem neuen Torhüter Björn Linda bedanken, der sie in einigen Situationen mit tollen Paraden überhaupt im Spiel gehalten hat. So wurde die Partie im Laufe der 60 Minuten auf Herner Seite immer hektischer gegen ein Berliner Team, das beherzt kämpfte und viele Akzente nach Vorne setzte. Preussen Trainer Uli Egen haderte dann auch ein wenig mit dem Zustandekommen des Ausgleichs kurz vor Ende der sechzig Minuten, denn er sah den vierten HEV-Treffer eher als ein Eigentor seines Teams.
Bereits nach 15 Sekunden zeigte der HEV seinen ersten schnellen Angriff, aber nach einer Minute musste auch Björn Linda das erste Mal beherzt eingreifen. In der 9. Minute hatte Marcus Marsall nach Pass von Nils Liesegang eine gute Chance, den ersten Treffer des Abends erzielten aber die Berliner in Überzahl eine Minute später, als Jakub Rumpel in zentraler Position frei stand und dem Herner Keeper keine Chance ließ. Auch in der Folgezeit hielten die Preussen gut mit und so wechselten sich Herner Chancen mit denen der Gäste ab. Im zweiten Abschnitt konnte dann Nils Liesegang in der 23. Minute mit einem Schuss in die lange Ecke den 1:1-Ausgleich erzielen. Große Sicherheit brachte der Treffer aber nicht ins Herner Spiel. Es dominierte weiterhin eher der kämpferische Aspekt. Ein Pfostenschuss von Patrick Asselin nach 27 Minuten, eine weitere Parade von Björn Linda zwei Minuten später und immer wieder der Herner Torhüter im Blickpunk, der gegen Ende des zweiten Abschnitts lautstark von den Fans gefeiert wurde, waren die Highlight des zweiten Drittels, bis Nils Liesegang in der 38. Minute die HEV-Führung zum 2:1 erzielen konnte. Das Glücksgefühl hielt aber nur knapp zwei Minute, dann war es erneut der ehemalige HEV-Spieler Jakub Rumpel, der noch vor der zweiten Pause für die Berliner Preussen zum 2:2 traf. Im letzten Abschnitt wurde die Partie noch hektischer und verbissener. Der HEV wollte mit Macht die erneute Führung, die schafften aber die Gäste in der 48. Minute zum 2:3. Der Ausgleich zum 3:3 durch Brad Snetsinger aus spitzem Winkel folgte knapp zwei Minuten später, dann waren wieder die Berliner an der Reihe. Das 3:4 in der 53. Minute sah abseitsverdächtig aus, aber zählte halt und brachte dem HEV den dritten Rückstand des Abends. Der Ausgleich fiel dann in der 58. Minute irgendwie und brachte damit die Overtime. Die wurde dann nach 78 Sekunden entschieden als die Preussen kurz zuvor eine Strafzeit hinnehmen mussten und beim Spiel 4 gegen 3 Nils Liesegang mit seinem dritten Treffer an diesem Abend für die Entscheidung sorgte.
Wie HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel sagte benötigt seine Mannschaft dringend Erfolgserlebnisse um aus dem Tief der letzten Wochen wieder herauszukommen. Ob das am kommenden Wochenende gelingt wird sich zeigen. Am Freitag steht ein weiteres schweres Auswärtsspiel am Pferdeturm in Hannover bei den Indians auf dem Programm. Sonntag kommen dann die Duisburger Füchse in die Herner Hannibal-Arena. Um zu den Erfolgserlebnissen zu kommen brauchen die Grün-Weiß-Roten aber auch die Unterstützung der Fans. Bei allem Verständnis für Kritik und Unmut über die gezeigten Leistungen führt mangelnde Unterstützung von den Fans oder gar das Fernbleiben von den Heimspielen auch nicht zur Verbesserung der aktuellen Situation.
  
    
Rostocker EC
Piranhas gegen Trappers endet 2:7
(OLN)  Es war das erwartet schwere Spiel für die Piranhas, die neben Constantin Koopmann kurzfristig auch auf Michal Bezouska verzichten mussten. Letzterer verletzte sich beim Aufwärmen, lief zwar noch bei der Mannschaftsaufstellung auf, konnte aber dennoch nicht eingesetzt werden. Und so sollten es dann 12 + 2 bissige Raubfische gegen die schnellen Fallensteller aus Oranje richten. Eine echte Herausforderung. Bereits nach 47 Sekunden landete der Puck im Gehäuse der Trapper, Thomas Voronov versenkte die Vorlage von Greg Classen und Viktor Beck. Ein Traumstart und so konnte es weiter gehen. Ging es aber nicht. Sofort waren die Gäste hellwach, spielten sich schnörkellos durch den Raum und machten gewaltig Druck auf die Rostocker Abwehr. Diese hielt bis zur 5. Minute stand, dann glich Bastings (Montgomery / Loginov) das enorm schnelle Spiel aus. Die Gäste attackierten früh und versuchten so, den Druck auf die Reihen der Piranhas hoch zu halten. Dadurch taten sich für die Raubfische immer wieder Räume auf, in die unter anderem Kevin Piehler in der 8. Minute, Lukas Gärtner in der 10. Minute und Maurice Becker in Minute 17 vorstießen und Trapperschlußmann Meierdres prüften. Dieser parierte bestens. Das Drittel ging mit 1:1 zu Ende, da die Rostocker auch in doppelter Unterzahl keinen Treffer mehr zuließen.
Ebenso wie die Unterzahl, nahmen die Raubfische auch den Schwung des ersten Spielabschnittes mit ins Mitteldrittel. Schadlos überstanden sie die restlichen Strafminuten und bissen sich weiter fleißig durch die Partie. Und während die Gäste taktisch variabel mal mit Diagonalpässen, mal mit dem Lauf durch die Mitte und das Verarbeiten von Rebounds versuchten, zum Ziel zu kommen, war es auf Seiten der Rostocker mittlerweile schlichtweg harte Arbeit, das hohe Tempo der Gäste mitzugehen. Unaufgeregt und gut sortiert spulten diese ihr Repertoire ab und gingen durch Stempher in der 25. Minute in Führung.  Den Rostockern war es vorher nicht gelungen, die Scheibe aus dem Gefahrenbereich zu befördern. So langsam mussten die Raubfische dem schnellen Spiel nun Tribut zollen, trotzdem kamen sie immer wieder zu Befreiungsaktionen, Endstation war jedoch der Tilburger Keeper. In der 28. Minute war es abermals Bastings, der mit feiner Kelle zum 1:3 einnetzte. Wieder war es nicht gelungen, den Spielfluss der Gäste zu unterbinden. In der 35. Minute, die Trapper waren zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, misslang Jan Dalgic die Klärung der Scheibe am Bullikreis, v.d. Heuvel luchste dem, über weite Strecken des Spiels sicheren Rostocker Keeper die Scheibe ab und erhöhte auf 1:4. Nur 2 Minuten später aber verhinderte Jan einen sicheren Treffer der Tilburger mit einem traumhaften Save. Damit ging es in die letzte Pause.
 Die Gäste starteten das Schlußdrittel energisch, Rostock warf alles dagegen, konnte aber das 1:5 nicht verhindern. Ein Handgelenkschuß von Loginov fand in der 45. Minute den Weg in den Winkel. Die Piranhas verloren nun den Zugriff, denn das Tempo der Gäste war weiterhin beeindruckend und nur eine Minute später erhöhte Hermens nach perfektem Zusammenspiel mit Teamkollege Bruijsten auf 1:6. Aber aufgeben war nicht Sache der Raubfische und fast wurden sie in der 54. Minute belohnt, als Keeper Meierdres nach einem Rostocker Abschluss samt Puck ins Tor rutschte. Doch das Spielgerät fand dabei nicht den Weg über die Linie. Erst 3 Minuten später fiel dann doch noch ein Treffer für die Gastgeber, Kevin Piehler zog die Scheibe scharf vor das Gehäuse, Werner Hartmann stellte die Kelle rein und der Puck zappelte im Netz. 2 Minuten  später aber war der alte Abstand wieder hergestellt, wieder war es Stempher, der nach Vorarbeit von De Hondt und Vogelaar vollstreckte. Damit war, wie Ecco trocken über die Lautsprecher der Halle verkündete, „Schluß“.
Was bleibt ist die Erkenntnis, das Tilburg immer noch schnelles und schönes Hockey spielt, die Piranhas auch nach deutlichem Rückstand immer weiter kämpferisch agieren und als Mannschaft auftreten. Darum wurde diese Mannschaft auch zu Recht von den Fans zum „Spieler des Tages“ gewählt. Und darum ging die damit verbundene Kiste Rostocker Bier auch zurück an die Fans, als Dank und Anerkennung für die großartige Unterstützung.
  
    
EV Füssen
Überzeugendes 7:1 des EV Füssen beim heimstarken ESC Geretsried
(BYL)  Weiterer souveräner Auswärtsauftritt des EV Füssen. Beim heimstarken ESC Geretsried konnte die Mannschaft um den diesmal in der Verteidigung eingesetzten Kapitän Eric Nadeau einen am Ende deutlichen 7:1 (3:0, 1:1, 3:0) Auswärtserfolg feiern. Dadurch konnte der Abstand von acht Punkten auf den Tabellenzweiten Landsberg gehalten werden. Am Freitag kommt es um 19.30 Uhr am Kobelhang zum Kräftemessen mit dem TSV Peißenberg, der dem EVF die bislang einzige Auswärtsniederlage beibringen konnte.
Ein überragendes erstes Drittel sorgte im offenen Stadion von Geretsried sehr schnell für klare Verhältnisse. Die Gastgeber hatten zwar gleich zu Beginn die Chance zur Führung, danach spielte aber nur noch der EV Füssen. Pfostentreffer Thomas Böck, Tor Samuel Payeur, Tor Lubos Velebny, Pfostentreffer Marc Besl, Tor Tyler Wood, Pfostentreffer Tobias Meier, Pfostentreffer Maximilian Dropmann, so lautete der erste Abschnitt in der Kurzform. Bemerkenswert: Die tolle Vorarbeit von Marc Besl zum ersten Treffer sowie das zweite Tor, welches von der Mittellinie erzielt wurde.
Im Mittelabschnitt kamen die River Rats, auch bedingt durch ein stumpferes Eis, besser ins Spiel. Lubos Velebny hämmerte die Scheibe zwar zunächst noch humorlos zum 0:4 ins Netz, danach waren Füssener Chancen, auch bedingt durch einige Unterzahlspiele, aber Mangelware. Hier war Benedikt Hötzinger der benötigte Rückhalt, und ließ sich nur einmal im Powerplay durch einen abgefälschten Schuss überwinden. Die restlichen Angriffsbemühungen der Gastgeber wurden alle abgewehrt.
Im letzten Abschnitt wurde es nur bei einer weiteren Unterzahl nochmals brenzlig, aber auch hier war Benedikt Hötzinger zur Stelle. Scheiterte Markus Vaitl danach noch frei vor dem gegnerischen Tor, markierte Samuel Payeur nach einem Konter das vorentscheidende 1:5. Danach konnte Hötzinger noch einen Penalty per Fanghandsave entschärfen, ehe Tyler Wood mit seinem zweiten und Samuel Payeur mit seinem dritten Treffer den Endstand von 1:7 herstellten.
Fazit: Wo viele andere Teams Punkte gelassen haben, siegte der EVF am Ende ungefährdet und überzeugend. Die Schwarz-Gelben bleiben damit das beste Auswärtsteam der Liga, und kassierten in 8 Gastspielen bislang lediglich siebzehn Gegentreffer. Das 7:1 war der achte Sieg in Folge, und im 17. Saisonspiel konnte zum sechzehnten Mal gepunktet werden.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn kämpft sich auf den vierten Platz zurück
(BYL)  Mit 5:4 gewinnt der EHC Königsbrunn zuhause das Derby gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei zeigten die Brunnenstädter vor allem im ersten Drittel ihre Spielstärke, verpassten es aber erneut beste Chancen zu verwerten.
Für die Partie hatte EHC-Coach Fabio Carciola seine Reihen umändern müssen, denn neben Top-Scorer Matthias Forster galt es auch erneut Defensiv-As Dominic Auger zu ersetzen. In die Verteidigung rutschte Kontingentspieler Lukáš Hruzík nach, dafür musste heute Königsbrunns Keeper Donatas Žukovas auf der Tribüne Platz nehmen. So durfte Jennifer Harß ihre erste Heimpartie nach ihrer Verletzung absolvieren, schon in Landsberg konnte sie sich bei einem kurzen Einsatz auszeichnen.
Im ersten Drittel legte Königsbrunn flott los und ließ die Scheibe schnell durch die gegnerischen Reihen laufen. Den Mammuts blieb kaum Luft zum Atmen, von den Gästen war kaum etwas zu sehen. Der EHC agierte druckvoll und spielte auch im gegnerischen Drittel mit den Schongauer Spielern Katz und Maus. In der achten Spielminute war es dann Henning Schütz, der mit seinem Tor für die hochverdiente 1:0 Führung sorgte. Auch danach blieb Königsbrunn die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es aber, weitere Treffer nachzulegen. So blieb es bis zur ersten Pause bei der für die Gäste schmeichelhaften 1:0 Führung.
Auch nach Wiederanpfiff war der EHC die bessere Mannschaft. Schon nach fünf Spielminuten zeichnete sich Ralf Rinke ein erstes Mal aus, als er von Maxi Hermann und Hayden Trupp vorbildlich in Szene gesetzt wurde und nur noch einschießen musste. Viel Zeit zum Jubeln blieb aber nicht, als die Gäste in der gleichen Minute den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielten. Vor dem Tor sahen aber viele Königsbrunner Fans ein Foul an Marc Streicher, und so entlud sich der Zorn des Anhangs an den Unparteiischen. Doch vier Minuten später war die Welt wieder in Ordnung, als Henning Schütz zum 3:1 einschoss. Kurz vor Drittelende kam es dann zur nächsten umstrittenen Entscheidung, als die Schiedsrichter einen Penalty zugunsten der Mammuts gaben, die erzürnten Fans reklamierten ein klares Abseits vor dem Foul. Diese Gelegenheit ließ sich Schongaus Kontingentspieler Muzik nicht entgehen und spitzelte den Puck an Keeperin Harß vorbei ins Tor zum 3:2 Drittelendstand.
Im letzten Spielabschnitt erhöhte der EHC durch Ralf Rinke sogar auf 4:2, kassierte dann aber nach individuellen Fehlern zwei Konter der Gäste, die nur auf einen schnellen Gegenstoß gewartet hatten und sechs Minuten vor Spielende den Ausgleich erzielten. Doch noch in der gleichen Spielminute schnappte sich Hayden Trupp den Puck und brachte Königsbrunn mit seinem Treffer zum 5:4 erneut in Führung. Statt einer Schlussoffensive der Gäste holten sich diese aber noch zwei Strafen, so dass der EHC die knappe Führung bis zum Abpfiff verwalten konnte und am Ende den Sieg holt.
Königsbrunns Trainer Fabio Carciola ist froh über die drei Punkte: „Wir haben verdient gewonnen, im ersten Drittel hatten wir Schongau klar dominiert. Uns war klar, dass die Gäste ein ganz unangenehmer Gegner sind und viele Partien gegen gute Mannschaften nur knapp verloren haben. Das hat man im zweiten Drittel gesehen, da sind die Mammuts besser ins Spiel gekommen und haben auf unsere Fehler gewartet. Dadurch sind sie am Schluss sogar bis auf das 4:4 herangekommen, aber dann haben wir zum Glück postwendend das 5:4 geschossen. Der EHC war am Ende die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen.“
Königsbrunn erarbeitet sich somit wichtige drei Punkte und steht am Ende des Spieltags auf dem vierten Rang. Trotz fehlender Leistungsträger war der EHC klar überlegen und der Sieg am Ende verdient. Am nächsten Wochenende steht dann freitags das Duell gegen den Drittplatzierten Passau an.
  
    
HC Landsberg Riverkings
7:3 Heimsieg gegen Königsbrunn – 2:7 Auswärtssieg in Schweinfurt
(BYL)  Am vergangenen Wochenende standen die Spiele gegen zwei starke Aufsteiger auf dem Programm. Zunächst gastierte am Freitag der Nachbar aus Königsbrunn im heimischen Eisstadion, bevor es am Sonntag zum Auswärtsspiel beim ERV Schweinfurt ging.
Wie erwartet, zeigte der EHC Königsbrunn im ersten Drittel warum er in der oberen Tabellenhälfte zu finden ist. Immer wieder erarbeiteten sie sich gut Chancen und scheiterten zunächst am sicheren Markus Kring im Landsberger Tor. In der 11. Minute war Kring dann allerdings in Unterzahl  machtlos gegen den Schuss von Matthias Forster, der die Pinguine mit 0:1 in Führung brachte. In der Folge hatten beide Teams gute Möglichkeiten. Als in der 17. Minute ein Königsbrunner Spieler auf der Strafbank Platz nahm, zog Dennis Neal von der blauen Linie ab und glich zum 1:1 aus. Abermals in Überzahl nutzte der sehr stark aufspielende Sven Gäbelein vier Sekunden vor der Pause die Gelegenheit und stellte mit einem trockenen Schuss auf 2:1. Im zweiten Drittel erwischten die Riverkings den besseren Start und erhöhten durch Tyler Wiseman in der 21. Minute auf 3:1. Auch in diesem Drittel konnte sich Markus Kring immer wieder durch starke Saves auszeichnen und so konnte der HCL, trotz einiger Chancen Königsbrunns, durch Sven Gäbelein auf 4:1 davonziehen. Ralf Rinke verkürzte kurz darauf auf 4:2 bevor Kapitän Andreas Geisberger in der 37. Minute in Überzahl zum Pausenstand von 5:2 einnetzte. 1000 Zuschauer sahen dann im letzten Drittel einen HCL, der das Spiel sicher zu Ende spielte und durch zwei Tore von Dejan Vogl auf 7:2 stellte, bevor Fabio Carziola zum Endstand von 7:3 traf. 
Beim Auswärtsspiel in Schweinfurt zeigten die Riverkings eine tadellose taktisch kluge Vorstellung. Die Folge war ein 2:7 Auswärtserfolg! Die Riverkings ließen zu Beginn die Schweinfurter kommen und schlugen dann eiskalt zu. Nach einigen Chancen, die der abermals starke Markus Kring im Landsberger Tor alle vereitelte, schlug Tyler Wiseman in der 10. Minute zu und verwandelte eine der ersten Landsberger Möglichkeiten zum 0:1. Vier Minuten später das gleiche Spiel: Schweinfurt schoss auf das Tor der Riverkings und Tyler Wiseman traf zum 0:2. Nur eine Minute später erhöhte Dejan Vogl auf 0:3. Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 30. Minute als Markus Kerber einen schönen Konter zum 0:4 abschließen konnte. Nur eine Minute später traf Tyler Wiseman mit seinem dritten Treffer zum 0:5, ehe in der 38. Minute Schweinfurt auf 1:5 verkürzen konnte. Im letzten Drittel hatten die tapfer kämpfenden Schweinfurter immer wieder Chancen und trafen in der 47. Minute zum 2:5. Die jetzt aufkeimende Hoffnung erstickte allerdings Florian Reicheneder mit dem Tor zum 2:6 im Keim. 6 Minuten vor dem Ende versenkte Dennis Sturm ein Penalty zum Endstand von 2:7. Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Randy Neal überaus zufrieden mit der Leistung der gesamten Mannschaft: „Wir haben clever gespielt und uns vorgenommen von der Strafbank weg zu bleiben und zunächst hinten aufmerksam zu verteidigen, um nicht in Schweinfurter Konter zu laufen. Die Jungs haben das super umgesetzt.“
Beim nächsten Heimspiel sind am kommenden Freitag, 07.12.18 um 20 Uhr die Riverrats aus Geretsried im Landsberger Eisstadion zu Gast. 
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks souverän gegen Pegnitz - 6:1 Auswärtssieg im offenen Eisstadion
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten EV Pegnitz souverän mit 6:1 gewonnen. Es war das einzige Spiel des Wochenendes für die Habichte, da das Spiel am Freitag gegen Bad Kissingen wegen Spielermangels der Gäste nicht stattfinden konnte. In den nächsten Tagen folgt nun eine Entscheidung des bayerischen Eissport Verbandes wann das Spiel nachgeholt wird oder ob es nicht doch noch eine Spielwertung zugunsten der Passau Black Hawks geben wird. Den spielfreien Abend nutzte Trainer Christian Zessack für eine Trainingseinheit. So konnte die Mannschaft weiter an ihrem Spiel und den taktischen Vorgaben arbeiten. Das dies den Black Hawks nicht geschadet hat, zeigte die Vorstellung im offenen Eisstadion von Pegnitz. Verzichten musste Trainer Christian Zessack neben den langzeitverletzten Spielern auf Matthias Sagerer (Verletztung) und Lukas Daschinger (Sperre). Vor nur 65 Zuschauern, die meisten davon aus Passau angereist, ließen die Passau Black Hawks aber trotzdem von Beginn an nichts anbrennen. So war es auch das Spiel der Premieren: Youngster Mitch Limböck erzielte sein erstes Saisontor, ebenso konnte Anton Pertl nach seiner Rückkehr zu den Passau Black Hawks in seinem ersten Spiel den Puck im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Dazu kommen die Treffer von Dominik Schindlbeck, Petr Sulcik sowie Philipp Müller mit einem Doppelpack. Den Ehrentreffer für die Hausherren erzielte Aleksanders Kercs. Der Fluch in offenen Eisstadien nicht gewinnen zu können ist somit gebrochen und dass obwohl die Witterungsverhältnisse nicht die Besten waren. Leichter Nieselregen sorgte für schwierige Verhältnisse im Pegnitzer Eisstadion. „Pegnitz kam gut aus der Kabine und hatte zwei gute Chancen. Clemens hat uns hier im Spiel gehalten. Nach dem Führungstreffer haben wir das Spiel dann kontrolliert und über 55 Minuten unser Spiel durchgezogen. Toni Pertl hat heute einen guten Einstand gefeiert.“ so das Fazit von Trainer Christian Zessack. Der achte Sieg im neunten Spiel hebt die Passau Black Hawks auf den dritten Platz in der Eishockey Bayernliga.
Bereits am Freitag geht es für die Passau Black Hawks im Spitzenspiel in der Passauer EisArena im Duell „dritter gegen vierter“ um 20 Uhr gegen die Pinguine aus Königsbrunn. Tickets erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo 
  
    
TSV Peißenberg
6 Punkte am Wochenende nach viel Moral und Kampfgeist - Tatort Miesbach!
(BYL)  „Wacky“ Estermaier erkämpft sich die Scheibe nach dem Bully hat sie noch kurz unter Kontrolle und bringt sie dann irgendwie aus dem Drittel raus. Das wars, die Gastgeber lassen die Köpfe hängen denn sie haben ihr Heimspiel, das für sie ebenso wichtig war wie für die Eishackler, mit 5:6 (1:1/3:3/1:2) verloren. Die rund 150 mitgereisten Peißenberger Fans applaudierten ihrer Mannschaft ausgiebig und langanhaltend.
Das war schon ein richtiger Krimi am Sonntag in Miesbach. Für die Miesbacher begann er nach Maß. Gleich zu Beginn kassierten die Eishackler eine Strafe und kamen in Unterzahl. Berechtigt oder unberechtigt, darüber lässt sich diskutieren. Aber egal. Sie kassieren auf jeden Fall gleich das 0:1. „Mann, Mann, Mann“ dachte sich so mancher mitgereiste Fan. Doch die Staltmayrtruppe wurde durch dieses Tor richtig angestachelt und so nutzte Manfred „Magic“ Eichberger eine gute Schussposition in Überzahl und hämmert die Scheibe 4 Minuten später ins Miesbacher Tor.  Die Miesbacher waren daraufhin ein wenig verunsichert und die Eishackler machten ordentlich Druck wobei auch die Miesbacher ihre Chancen hatten.
Dann begann der 2.Akt. Die Eishackler kamen hellwach aus der Kabine und legten gleich wieder los. Daraus resultierte dann auch die 1:2 Führung, die Daniel Clairmont mit einem schönen Direktschuß machte. Im weiteren Verlauf dachten sich beiden Mannschaften wohl, Visier weg und „auf geht’s“. Die rund 300 Zuschauer sahen einen offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Innerhalb von wenigen Minuten fielen 4 Tore. Die Miesbacher glichen durch Slavicek aus. Im Gegenzug machte Florian „Hatsch“ Höfler wieder die Führung in Überzahl. Der gut aufgelegte Neuzugang Rousek glich aber kurz darauf wieder aus. Es ging munter hin und her. Dann schafften die Gastgeber mal die Führung durch Stiebinger. Doch „Valli“ Hörndl und Dominik Novak hatten was dagegen. Novak marschierte durch und bediente Hörndl mustergültig und der machte wieder den Ausgleich. Es stand 4:4 nach diesem offenen Duell. Die Spannung wurde größer.
Im entscheidenden letzten Spielabschnitt sicherten sich die Eishackler auch aufgrund ihrer guten Fitness mehr Spielanteile und Daniel Clairmont machte nach Vorarbeit von Florian Höfler sein zweites wichtiges Tor an diesem Abend. Kurze Zeit später und nachdem sich die Eishackler mit toller Moral und viel Kampfgeist die Scheibe im Angriffsdrittel erkämpften, war es Martin „Bäcker“ Andrä der den starken Gastgebern den Todesstoß versetzte. Es stand 4:6 für Eishackler und die Spannung war kaum auszuhalten den die Miesbacher gaben einfach nicht auf. Die Eishackler überstanden aber auch mehrere Unterzahlsituationen und waren zweimal gar nur mit 3 Mann gegen Fünf Miesbacher auf dem Eis doch sie meisterten diese längere Unterzahlphase mit viel Einsatz und höchster Konzentration. Am Ende konnten die Miesbacher aber dann doch in Überzahl durch Gaschke wieder auf 5:6 rankommen, doch Michael Resch der ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaftskollegen war, meisterte auch so manche brenzlige Situation. Auch als Miesbachs Trainer Steiner seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler rausnahm war der Statltmayr-Truppe der Sieg nicht zu nehmen. Eine geschlossene, kämfperisch hervorragende Mannschaftsleistung machten den Sieg in Miesbach und damit ein Sechs-Punkte Wochenende möglich.
  
    
ESC Kempten
Punkte verschenkt - ESC Kempten verliert mit 4:3 beim TSV Farchant
(BLL)  Mit einer unnötigen Niederlage kehren die Sharks aus dem Werdenfelser Land zurück. Die ersten 5 Minuten gehörten noch den Gästen, es gab gleich einige Großchancen die aber allesamt, wie schon beim Hinspiel in Kempten, vergeben wurden. Danach gab man unverständlicherweise das Spiel aus der Hand. Fehler im Aufbauspiel, nicht am Gegner, keine Laufbereitschaft. So war es auch nicht verwunderlich dass es nach 2 Dritteln 3:0 für Farchant stand.
Die Kabinenansprache nach 40 Minuten zeigte jedoch Wirkung und die Allgäuer nahmen nun das Heft wieder selber in die Hand. Farchant wurde teilweise regelrecht im eigenen Drittel eingeschnürt und in der 45. min. war es endlich soweit. Von Nikolas Oppenberger wunderbar bedient hämmerte Patrick Weigant mit aller Wut den Puck mit gefühlten 180 Km/h ins Netz. Dies war nun das  endgültige Signal zum Aufbruch. Und erneut war es der nimmermüde Stürmer der den Anschluss herstellte, bei dem Keeper Schlickenrieder die Scheibe durch die Schoner rutschte.
Nun war die Spannung besser als bei jedem Thriller, Würden die Sharks noch den Ausgleich schaffen? Die Antwort gab Eugen Scheffer mit dem Ausgleich in Überzahl 5 Minuten vor Spielende. Doch durch zwei Strafzeiten dezimierte man sich selbst und brachte sich so um den Lohn der Bemühungen. 2 Minuten vor Schluss erzielten die Eishackler den letztendlich verdienten Siegtreffer in Überzahl.
Trainer Matthias Weißschuh analysierte die Niederlage dann auch recht sachlich: „Wir waren heute nicht 60 Minuten bereit sondern nur 20. Farchant hat gezeigt wie man es machen muss, sie waren bereit und haben deshalb auch verdient gewonnen. Sie waren laufstärker, stark und aggressiv im Zweikampf und immer am Mann. 
  
    
EC Pfaffenhofen
Revanche geglückt  - IceHogs schlagen Waldkirchen verdient mit 6:2
(BYL)  Nur fünf Tage nach der bitteren Niederlage in Waldkirchen, als die IceHogs im Schlussabschnitt innerhalb weniger Minuten eine 2:0 Führung aus der Hand gegeben hatten, ist den Pfaffenhofenern die Revanche geglückt. Am Freitag behielten sie im Heimspiel beim 6:2 (2:1; 2:1; 2:0) Erfolg souverän  die Oberhand und setzten sich damit in der Tabelle  wieder etwas vom Gegner ab.
Dass der Sieg der Gastgeber auch in dieser Höhe verdient war, darüber waren sich sowohl Waldkirchens Coach Thomas Kremhelmer als auch Chris Heid einig. „Der Sieg war auch wichtig für das Selbstvertrauen und die Stimmung in der Kabine,“ hob der ECP-Trainer einen nicht zu unterschätzenden Aspekt des Erfolges über einen der direkten Konkurrenten um einen Platz in der Aufstiegsrunde hervor. Um einige neue Reizpunkte zu setzen, hatte Chris Heid reagiert und nach dem letzten Null-Punkte-Wochenende seine Angriffsreihen neu zusammengestellt. Am Freitag auch wieder mit Dillon Duprey, der in Waldkirchen noch gesperrt war. Die IceHogs übernahmen von Beginn an das Kommando, während  die Crocodiles ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive richteten und mit ihren individuell starken , tschechischen Akteuren auf Kontermöglichkeiten lauerten, die aber meist von der aufmerksamen ECP-Abwehr schon frühzeitig unterbunden wurden. Und wie schon häufiger in letzter Zeit, war es wieder die dritte Formation der Hausherren, die für das erste Ausrufezeichen sorgte. Schon nach gut zwei Minuten bediente Jakub Felsöci seinen Bruder David, der zum 1:0 traf. Danach mussten die Gäste etwas mehr tun und kamen auch einige Male gefährlich vor das Tor von Philipp Hähl, fingen sich dabei aber prompt einen Konter der IceHogs ein. Mit zwei schnellen Pässen hebelten sie die Gästeabwehr aus und den mustergültigen Pass von Dillon Duprey schloss Thomas Bauer zum 2:0 ab. In der 16. Minute kamen die Niederbayern zum Anschlusstreffer, als Vladimir Skoda nicht energisch genug gestört wurde und mit einem starken Rückhandschuss erfolgreich war. Im Mittelabschnitt drückten die IceHogs weiter auf das Tempo und erarbeiteten sich Möglichkeit um Möglichkeit, die aber zunächst allesamt vergeben wurden. In dieser Phase wurde ein Problem der IceHogs, nämlich die Chancenverwertung , wieder einmal ganz offensichtlich. So dauerte es bis zur 34. Minute, ehe Nick Endreß nach schönem Doppelpass mit Jake Fardoe endlich das längst fällige 3:1 gelang. Und als Dillon Duprey dann  in der 39. Minute die gesamte Gästeabwehr narrte und auf 4:1 erhöhte, stellten die Gastgeber die Weichen endgültig auf Sieg, zumal bei den nur mit zwei Reihen agierenden Gästen nun auch die Kräfte zunehmend schwanden. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von David Vokaty noch vor der zweiten Pause nichts mehr, weil Simon Bogner unmittelbar nach Wiederbeginn den alten Abstand wieder hergestellt hatte. Danach beherrschten die IceHogs weiterhin klar das Geschehen, während von den Crocodiles kaum mehr etwas zu sehen war. Den Schlusspunkt in einer sehr fairen Partie setzte schließlich Dillon Duprey in der 59 :Minute zum verdienten 6:2 Erfolg, der aber bei konsequenterem  Ausnutzen der Torchancen auch noch höher hätte ausfallen können.
  
    
Stuttgarter EC
Family Day bei den Stuttgart Rebels am 8. Dezember
(RLSW)  Die Stuttgart Rebels machen das Spiel gegen die Heilbronner Eisbären am 8. Dezember zum Family Day. Da sich der Samstagstermin und der frühere Spielbeginn um 19 Uhr ideal für Familien anbieten, wird das Spiel zum Event für Groß und Klein: neben zwei starken Eishockey-Mannschaften und einem Show-Training der jüngsten Nachwuchsmannschaft des Stuttgarter Eishockey-Clubs wird es auch eine Aufführung der Stuttgarter United Angels geben – einem der besten Synchron-Eiskunstlauf-Teams Deutschlands.
Gäste der Stuttgart Rebels werden an dem Tag die Eisbären aus dem schwäbischfränkischen Heilbronn sein. Und eins ist sicher: beim Aufeinandertreffen der beiden Tabellennachbarn wird es nicht so harmonisch wie beim Synchron-Eiskunstlauf hergehen: beide Mannschaften befinden sich im Mittelfeld der Tabelle und benötigen die drei Punkte, die bei dem Spiel vergeben werden, dringend, um den Anschluss an die Tabelle sicherzustellen.
Beide Mannschaften haben in den letzten Wochen Stärke gezeigt – aber auch schmerzliche Niederlagen hinnehmen müssen. Es ist also mit einem spannenden und angriffslustigen Spiel zu rechnen.
Für Familien gibt es passend zum Event ein günstiges Eintrittsangebot an der Abendkasse: für 10 Euro (Stehplatz) bzw. 15 Euro (Sitzplatz) kann ein Elternteil alle eigenen Kinder mit zum Spiel nehmen. Wollen beide Elternteile mit ihren Kindern das Spiel besuchen, so können sie dies für 18 Euro (Stehplatz) bzw. 26 Euro (Sitzplatz). Beginn des Spiels ist um 19 Uhr, die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Spielbeginn.
  
    
1.CfR Pforzheim
Pforzheim verliert Schlacht gegen Schwenningen
(LLBW)  Nach einem wie erwartet sehr spannenden Spiel haben die Pforzheim Bisons ihr Heimspiel gegen den Schwenninger ERC leider mit 3:8 (0:3/0:3/3:2) verloren.
Von Anfang an ging es in dieser Partie hoch her. Die Gäste aus Schwenningen waren zwar zahlenmäßig überlegen, doch geschenkt bekamen sie den Sieg mitnichten, denn die Pforzheim Bisons gaben alles im Kampf um den Sieg.
Zum Zuge kamen jedoch vor allem in den ersten beiden Dritteln die Cracks aus Schwenningen mit 3 Toren im ersten und 3 Tore im zweiten Drittel.
Während die Pforzheimer die schwarze Hartgummischeibe einfach nicht ins gegnerische Tor bekamen, lochten die Gäste 3 Mal im Pforzheimer Kasten ein mit Treffern in der 5. Spielminute durch Jonas Falb, in der 9. Spielminute durch Andreas Erlenbusch sowie durch Christopher Kohn, der knapp 30 Sekunden später zum 0:3 traf.
Das zweite Drittel begann wie das erste aufhörte mit einem sehr schnellen Spiel beider Teams. Doch trotz aller Anstrengungen konnten die Bisons ihre Torchancen nicht verwerten.
Die Gäste hatten dagegen mehr Glück, sodass Pforzheims Goalie Klaus Graefe wiederum drei Mal hinter sich greifen musste.
Mike Soccio, Marcel Thome und Jonas Falb bauten die Führung des ERCs in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels innerhalb von knapp 4 Minuten auf 0:6 aus.
Doch das Schlußdrittel war wie immer das Drittel der Eishockey-Cracks um Ken Filbey. Zwar traf kurz nach der Pause zunächst wiederum Jonas Falb zum 0:7 für die Schwenninger, doch der Konter der Pforzheimer folgte zur Begeisterung der anwesenden Zuschauer prompt durch Benjamin Frick gefolgt von zwei Treffern durch Steffen Bischoff zum 3:7.
Die wieder aufkeimende Hoffnung auf einen Sieg der Pforzheimer auf den letzten Metern beendete jedoch das Tor zum 3:8 durch Stefan Schäfer knapp 3 Minuten vor Schluss des Spiels.
Obwohl die Pforzheim Bisons diese Begegnung nicht für sich entscheiden konnten ist festzuhalten, dass von beiden Mannschaften technisch sehr hochwertiges Eishockey gespielt wurde, das man sich gerne anschaut. Dies auch obwohl mitunter mit durchaus harten Bandagen um die zu holenden 3 Punkte gekämpft wurde.
Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel, sodass bereits nächsten Sonntag mit dem ESG Esslingen der nächste schwere Gegner der Pforzheim Bisons in das Eissportzentrum nach Pforzheim kommt.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Souveräner Sieg der Kobras gegen die Luchse aus Lauterbach
(RLW)  Am Sonntagabend gewannen die Kobras mit einem Torfestival hochverdient mit 10:2 (4:1; 0:1; 6:0) gegen die Luchse Lauterbach. Die Giftschlangen wollten an die gute Leistung von Freitag in Diez/Limburg anknüpfen und wieder ein 6 Punkte Wochenende einfahren.
Wenn man einen Blick auf den Spielberichtsbogen warf, stellte man fest, dass die Lauterbacher es nicht einfach haben werden in der Schlangengrube. Sie konnten nur neun Feldspieler und einen Goalie auf ihrer Habenseite notieren. Die Kobras hingegen konnten fast aus den vollen schöpfen. Die Frage war einfach nur, wie lange es die Mannschaft von Bernd Grunewald gegen die Kobras standhalten würde.
Nach temporeichem Beginn beider Teams im ersten Spielabschnitt, konnten die Kobras samt Anhang bereits in der sechsten Spielminute jubeln. Adrew Harrison war es, der die Giftschlangen zunächst in Front brachte. Da das ganze Spiel ja kein Selbstläufer war, konnten sich zum ersten Mal die Luchse auszeichnen. Nur eine Minute später erzielten sie den Ausgleich durch Jakub Zdenek. Fünf Minuten vor dem Drittelende zogen die Kobras noch einmal das Tempo an und erzielten weitere drei sehenswerte Treffer zum 4:1 Pausenpfiff. Stefan Dreyer, Henrik Müller und Joey Menzel ließen die Kobras jubeln.
Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay für die Kobras. Nicht weil sie in Überzahl waren, sondern es ging zunächst nur in eine Richtung. Felix Michel, der Goalie der Luchse bekam in dieser Phase mächtig viel zu tun. Obwohl die Kobras überlegen waren und Chancen kreierten wie auf dem Fließband, brachte es alles nichts. In diesem Drittel muss man ganz klar die Chancenausbeute bemängeln. Somit konnten die Luchse einen Fehlpass der Kobras nutzen und schickten Daniel Knieling auf die Reise, der die Scheibe im Tor der Dinslakener unterbrachte. Das war der 2:4 Anschluss aus der Sicht der Lauterbacher Luchse.
Wer dachte, dass den Luchsen die Luft ausgeht, war erst einmal falsch mit seiner Einschätzung. Man hat gemerkt, dass sie gebissen und alles Mögliche versucht haben.
„Ich finde schon, dass die Luchse gut Paroli geboten haben. Bei dem 4:2 kam ich selbst total ins schwitzen und dachte daran, mich auch umzuziehen“, resümierte Milan Vanek das Geschehen im zweiten Drittel.
Der letzte Spielabschnitt sollte bei einem Ergebnis von 4:2 noch einmal für Spannung sorgen, doch da drehten die Kobras erneut auf. Im weiteren Spielverlauf merkte es man doch langsam den Lauterbachern Spielern an, dass die Kräfte und die Energiereserven verpufften. Pascal Behlau erhöhte zunächst auf 5:2. Eine Minute später traf Phillip Heffler mit einem Penalty zum 6:2 und sorgte für die Vorentscheidung . Doch die Kobras spielten weiter nach vorne. Jesse Parker traf ebenfalls zum 7:2 und konnte seine Familie im Kobrablock jubeln lassen. Eine personelle Überzahl auf dem Eis konnten die Giftschlangen ebenfalls noch nutzen. Phillip Heffler netzte zum zwischenzeitlichen 8:2 ein. Für den Schlusspunkt in der Partie sorgten Benedikt Hüsken und Alexander Zaslavski mit zwei satten Schüssen von der blauen Linie. Endstand der Partie 10:2.
„Es tut mir ein bisschen leid, dass wir euch keinen besseren Kampf hätten bieten können, aber mit 10 Spielern ist das ganze sehr schwierig. Auch die ganze Situation aktuell im Verein und die vielen Verletzen Spieler belasten uns sehr. Aber es ist Besserung in Sicht. Ich hätte gerne hier mehr geboten mit meiner Truppe, aber ich muss ihr hier auch ein Kompliment machen. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft“, resümierte ein fairer Sportsmann Bernd Grunewald.
Am kommenden Wochenende sind unsere Kobras nur am Sonntag auf Punktejagd. Auswärts geht es zum souveränen Tabellenführer aus Hamm. Erster Bully findet um 18:30 Uhr statt in der Hammer Eishalle.
Ein Highlight gibt es in dieser Woche noch zu vermelden. Am Donnerstag, den 6.12 laden die Kobras zum beliebten Fantreffen ein. Diesmal aber in einer anderen Form als gewohnt. Es wird eine Nikolausfeier stattfinden, mit einem echten Nikolaus und wird die ganze Mannschaft vor Ort sein. Also wer seine Lieblingsschlangen gerne Hautnah erleben möchte, ist um 18:30 Uhr gerne auf der Kegelbahn der Schlangengrube gesehen.
  
    
EHC Neuwied Bären
Schwaches Mitteldrittel bringt EHC um Punkte
(RLW)  Krystian Sikorski sehnt sich in Bezug auf Eishockey momentan nach nichts sehnlicher als über einen längeren Zeitraum seinen annähernd kompletten Kader in der Eishockey-Regionalliga West aufbieten zu können. Dem Trainer der Ratinger Ice Aliens fehlen quasi seit Saisonbeginn Woche für Woche in (un)schöner Regelmäßigkeit Spieler, auch am Sonntagabend beim Gastspiel im Neuwieder Icehouse beim EHC „Die Bären“ 2016, wo die „Außerirdischen“ zwar mit ihrem tschechischen Neuzugang Michal Plichta (beim letzten Heimspiel des EHC noch mit Dinslaken zu Gast) aufliefen, dafür aber unter anderem ohne die erkrankten Brazda-Brüder Tim und Tobias – zwei der prägenden Gesichter des Ratinger Aufgebots. So standen auf dem Spielberichtsbogen 19 Neuwieder 14 Ratinger Spielernamen gegenüber. Umso glücklicher war Sikorski, dass er und sein Team drei Punkte mitnahmen an den Sandbach. Mit 3:2 behielten die Gäste insgesamt verdient die Oberhand, weil die Deichstädter erst in der Endphase richtig Fahrt aufnahmen. Die Schlussoffensive kam zu spät. „Wir haben mit einem kleinen Kader unser Spiel gemacht. Die Punkte nehmen wir als Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk gerne mit“, freute sich Sikorski, während sein Neuwieder Kollege Daniel Benske entgegnete: „Mit dieser Leistung können wir auf keinen Fall zufrieden sein. Wir haben uns nicht so präsentiert, wie wir es uns vorstellen. Es war insgesamt über drei Drittel zu wenig, um gegen eine gute Mannschaft wie Ratingen zu gewinnen.“
Die Bären hatten zwar in den ersten Minuten Vorteile, aber als sich die Gäste gefunden hatten, wurde schnell deutlich, dass diese Aufgabe alles andere als eine leichte Geburt werden würde. Maximilian Bleyer traf für Ratingen nach sieben Minuten die Torlatte und wenig später nach einem Querpass von Kapitän Dennis Fischbuch den Schoner von Felix Köllejan. Das Tor fiel aber auf der Gegenseite. Eine Überzahl musste für die Bären herhalten, um in Führung zu gehen. Kevin Wilson legte quer, Michael Jamieson stand im Slot und vollstreckte zum 1:0 (16.). 
Soweit hatte Trainer Benske noch nicht viel auszusetzen. Das änderte sich im zweiten Drittel, das die Rot-Weißen mit 3:0 für sich entschieden. Eine inkonsequente Aktion auf der linken Verteidigungsseite, ein nicht unter Kontrolle gebrachter Abpraller und ein Zwei-gegen-eins-Konter brachten Ratingen in Front. Michal Plichta (21.), Marvin Cohut (24.) und Dustin Schumacher (28.) drehten das Ergebnis. Benske: „Da passte es hinten und vorne nicht.“ Die Neuwieder brauchten irgendein Erlebnis, das sie in Schwung bringt. Eine zweiminütige, überstandene Unterzahlsituation ausgangs des Mittelabschnitts, als die Ruppigkeiten zunahmen, zum Beispiel. Hätte Ratingen hier nachgelegt, wäre die Entscheidung wohl gefallen gewesen, aber so? Die Bären hofften auf den psychologischen Effekt. Sie brannten darauf, das schwache Mitteldrittel gutmachen zu können, mussten sich zunächst jedoch in Geduld üben. Ein großflächiges Loch im Eis bis auf den Beton sorgte für eine lange Unterbrechung. Nachdem Wasser, Eis und Kohlendioxidlöscher ihren Dienst verrichtet hatten und die Verletzungsgefahr gebannt war, brannte es häufiger vor Felix Zerbe. Jetzt drückte die Benske-Truppe, kam aber lediglich noch zum Anschlusstreffer durch Sven Schlicht (48.). Chancen waren in der Endphase reichlich vorhanden, aber entweder parierte Zerbe, die Schüsse verfehlten das Ziel, ein Schläger beziehungsweise Körperteil der aufopferungsvoll kämpfenden Ratinger funkte dazwischen oder Alexander Richter traf den Querbalken. Auch mit zwei Mann mehr – Benske holte in Überzahl Felix Köllejan zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. „Die Jungs haben meine Botschaft und Ziele, meinen Stil allmählich verstanden. Das war von der ersten bis zur letzten Minute Kampf ohne Ende“, freute sich Krystian Sikorski.
  
    
EHC Berlin Blues
Tornado siegt in Überzahl oder: Wenn Floskeln sich bewahrheiten….
(RLO)  Insgesamt achtbar hielten sich die Berlin Blues gegen Titelverteidiger Tornado Niesky. Und mit weniger Strafen wäre vielleicht ein besseres Ergebnis als das  0:6 (0:1/0:1/0:4) herausgesprungen.
Während die Blues mit 16 Feldspielern und recht gut besetzt antreten konnten, reiste Niesky mit gerade mal 12 Feldspielern an. Die vier möglichen Torhüterpositionen waren besetzt es begannen Fabian Theil (Blues) und Lars Morawitz (Niesky). 
Der Titelverteidiger aus der Lausitz kam besser in die Partie und hatte gleich gute Chancen. Glück hatten die Blues in der 6. Minute, als ein Hammer am Pfosten landete. Einem weiteren Pfostenschuss sechs Minuten später folgte wenige Sekunden danach die verdiente Führung der Tornados. In Überzahl schoss David Vatter den Puck hoch ins Eck. Die Blues kamen erst spät etwas besser in Schwung, ein Treffer gelang ihnen im erstenDrittel aber nicht. Den Gästen trotz besserer Chancen aber auch nicht und so blieb es der einzige Treffer in den ersten 20 Minuten.
Das zweite Drittel begann mit Chancen auf beiden Seiten. Da beide Teams das Tempo anzogen, sah das Spiel auch gleich viel besser aus. Und einen schnellen Treffer gab es auch, Niesky erhöhte auf 0:2. Tom Domula traf nach 23 Minuten. Beide Teams hatten nun weitere gute Chancen, die Blues hatten sogar leichte Vorteile. Am Ende des Drittels konnten sie jedoch froh sein, dass es bei diesem einen Gegentor bleib. Denn durch völlig unnötige Strafen konnte Niesky die letzten fünf Minuten des Drittels in Überzahl spielen, ein weiterer Treffer gelang den Tornados aber nicht mehr.
Mit einer doppelten Überzahl ging Niesky in das letzte Drittel und diesmal half das. Das Eröffnungsbully ging an Tornado und nach 15 Sekunden schob Robert Bartlick einen Nachschuss zum 0:3 ins Tor. 53 Sekunden später schoss Jörg Pohling aus spitzem Winkel hoch ins kurze Eck zum 0:4 ein. Tornado verwaltete nun das Ergebnis, blieb bei Gegenangriffen aber immer gefährlich. In den letzten Minuten sammelten die Blues wieder fleißig Strafminuten und das bestraften die Gäste mit zwei weiteren Überzahltoren.
Ein guter Gästetorhüter, etwas Pech und die unnötigen Strafen im 2. Drittel verhinderten ein besseres Ergebnis. Der Sieg für Niesky war verdient, die waren insgesamt das bessere Team. Robert Bartlick (57.) und bei doppelter Überzahl Jörg Pohling sorgten schließlich für den 0:6-Endstand (58.).
Kommenden Samstag kommt es im PO 9 zum zweiten Derby der Saison. Wenn die Blues an die Leistung des zweiten Drittels anknüpfen können, könnte es diesmal spannender zugehen. Nur die Strafen sollten sie vermeiden. (Norbert Stramm)
  
    
ESV Chemnitz
Pflichtaufgabe erfüllt
(RLO)  Gegen das Tabellenschlusslicht aus Bad Muskau haben die Crashers vor heimischen Publikum mit 8:2 (3:1,3:1,2:0) gewonnen.
Auch wenn die Gäste den ersten Treffer des Abends erzielten, ließen die Mannen um Kapitän Michael Stiegler nie Zweifel aufkommen, dass Bad Muskau im Wohnzimmer der Crashers punkten könnte. Mit etwas Wut im Bauch wegen des Rückstands erarbeiteten sich die Hausherren Chance um Chance. Janik Langer, Kenneth Hirsch und Filip Kokoska trafen noch im ersten Drittel zum 3:1 Pausenstand.
Nach der Pause erhöhten Kokoska und Langer mit ihren jeweils zweiten Treffern zum zwischenzeitlichen 5:1. Auch die Bombers kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Nils Langer. Eine dieser Chancen nutzten die Lausitzer für ihren zweiten und letzten Treffer an diesem frühen Abend. Noch vor der Drittelpause stellte Torsten Hofmann den Viertoreabstand zum 6:2 wieder her.
Im letzten Drittel waren die Chemnitzer bemüht, durch diszipliniertes Forechecking das Ergebnis zu verwalten und den Gegner nicht nochmal ins Spiel kommen zu lassen. Die Versuche eines Spielaufbaus der Bombers erstickte das Team von Rentzsch/Hofmann/Stiegler bereits im Keim. Daraus resultierende Abspielfehler der Bombers nutzten Torsten Hofmann und Kenneth Hirsch. Sie beschenkten die 351 Zuschauer im letzten Drittel noch mit den Treffern sieben und acht.
Somit fahren die Crashers drei wichtige Punkte im Kampf um den vierten Tabellenplatz ein.
Personalsituation: Tobias Rentzsch hat nach einer Verletzung zu Beginn des Spiels leicht verletzt das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Ob und wie lange er ausfallen wird, entscheidet sich in den kommenden beiden Tagen.
Kapitän Michael Stiegler zur Partie: "Wir hatten in den ersten Minuten Abstimmungsfehler. Dennoch sind wir nicht ungeduldig geworden und haben unsere Arbeit mit Toren belohnt. Am Ende geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung."
Aktuell belegen die Crashers mit 16 Punkten den vierten Platz in der RLO, dicht gefolgt von Dresden, Halle und den Berlin Blues. Am kommenden Samstag ist die nächste Bewährungsprobe. Beim ESC Dresden geht es gegen einen direkten Play-Off-Gegner um super wichtige Punkte. Eine Woche später sind die Crashers zu Gast im Wolfsbau gegen die bisher noch ungeschlagenen Schönheider Wölfe.
  
    
ELV Niesky
Tornados siegen klar in Berlin   
(RLO)  Am Nachmittag des 02.12.2018, dem 1. Advent trafen die Tornados in der Eissporthalle P 09 an der Glockenturmstraße in Berlin-Charlottenburg auf die Cracks des EHC Berlin Blues. Das Hinspiel in Niesky am 17.11.2018 gewannen die Nieskyer klar mit 9:0. Und auch heute wurden die Tornados wieder ihrer Favoritenrolle gerecht. Trotz einiger personeller Engpässe holten sie sich mit einem Endstand von 0:6 (0:1; 0:1; 0:4) souverän die nächsten 3 Tabellenpunkte. 
Goalie Lars Morawitz hielt seinen Kasten sauber und mit nur 2 x 2 Strafenminuten für die Tornados kann man durchaus von einem fairen Spiel ihrerseits sprechen. Die Strafenbilanz der Gastgeber sah an diesem Nachmittag leider anders aus. Tornado-Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Wir haben dank einer sehr guten Mannschaftsleitung verdient gewonnen. Meine Jungs spielten trotz oder besser wegen unseres „Minikaders“ sehr diszipliniert.“ 
  
    
Landesliga Berlin
Geschenke zum Advent
(LLB)  Die Landesligamannschaft des OSC verliert ein kampfbetontes Duell um das Mittelfeld in der Liga trotz einer Zwei-Tore-Führung im letzten Drittel gegen den ESC 07 Berlin noch mit 4:5 (2:1 1:1 1:3).
Nahezu ausgeglichene Verhältnisse herrschten am Samstagabend im Eisstadion Neukölln, 13 + 2 (Riesner/Pasche) waren für die Hausherren auf dem Spielbericht vermerkt, 12 + 1 (Grundhöfer) für den Club. Ausgeglichen verliefen auch die ersten Spielminuten. Die Gäste mit dem optisch ansprechenderen Spielaufbau, der OSC mit seiner schon bekannten Kontertaktik. Harmlos im Abschluss blieben aber beide Teams in diesen ersten Minuten und es bedurfte einer Strafzeit gegen die Gastgeber, um dem Spiel durch Tore „mehr Farbe“ zu verleihen. Vom danach folgenden Bully ging es dann schnell nach vorne und Bo Schauer brachte sein Team in Führung (9.). Aber auch die Gäste nutzten diese erste Strafzeit noch. Da ging es ebenso schnell durch die eigenen Reihen und Joey Keller egalisierte die Führung (10.). Dann war mehr Bewegung im Spiel, aber der durchschlagende Erfolg blieb zunächst aus. Der Club drückte zwar und hatten durch Joey Keller einen Pfostenschuss, den nächsten Erfolg verbuchte aber der OSC. Nach einem Konter war es Norman Schumann, der zur erneuten Führung abschließen konnte (16.). So blieb es dann auch bis zur ersten Pause.
Der Club wollte natürlich nach Wiederbeginn den Ausgleich, aber das sollte noch dauern. Es wurde nun kampfbetonter und vieles verpuffte zwischen den Dritteln. Und so war es erneut eine Strafzeit, die das Spiel wieder interessanter machte. In Überzahl war es Adam Vradenburg, der zum 2:2 vollendete (32.). Aber auch hier hatte der OSC eine Antwort parat, denn ganze 37 Sekunden nach dem Ausgleich erzielte Martin Breitkopf die dritte Führung für den OSC (33.). Profitiert hatten sie dabei auch von Joey Keller, der sich kurz zuvor eine „künstlerische Pause“ von zehn Minuten abgeholt hatte, wodurch auch der Druck des ESC abnahm. Die restlichen Minuten bis zur zweiten Pause ging es zwar noch hin und her und Janis Grundhöfer (ESC) sowie Lilly-Ann Riesner (OSC) wurden nicht kalt, aber das ganz große Feuer war raus.
Das sollte sich aber im Schlussabschnitt ändern. Druckvoll begann der Club wieder, die erste Antwort kam jedoch von den Neuköllnern. Mit dem 4:2 durch Tobias Schmidt (44.) sah es schon nach einer Vorentscheidung aus, aber 52 Sekunden später wurde es duch den von der Strafbank zurückgekehrten Joey Keller wieder spannend (45.). Und der trieb nun seine Leute immer wieder nach vorne. Der OSC wollte den knappen Vorsprung verteidigen und sorgte nur noch selten für Entlastung, was natürlich den Gästen in die Hände spielte. Es bedurfte aber einer gehörigen Portion Glück für das nächste Tor. Einen Schuss von Dirk Sperling parierte die junge Neuköllner Torhüterin noch glänzend, aber die Scheibe prallte entgegen ihrer Bewegungsrichtung ab, so dass sie gegen den Nachschuss von Robert Sasse einfach machtlos war (51.). Der Club war nun „heißgelaufen“ und als sie nur 38 Sekunden später durch den dritten Treffer von Joey Keller auch noch in Führung gingen, war das Spiel vollends gedreht. Als die Neuköllner dann auch noch eine doppelte Überzahl nicht nutzen konnten, bestärkte die Gäste noch mehr. Die letzten Minuten waren dann spielerisch nahezu wertlos, zu sehr dominierte der Kampf. Und so  gab es noch ein paar „Nickligkeiten“, am Ergebnis änderte das jedoch nichts mehr.
Letztlich waren es drei wichtige und auch verdiente Punkte für den Club, der sich nie aufgegeben hat und mit Joey Keller einen unermüdlichen Antreiber hatte, den die Hausherren einfach nicht in den Griff bekamen. Der OSC muss sich vorwerfen lassen, dass er nach dem Zwei-Tore-Vorsprung unkonzentriert war und danach für zu wenig Entlastung sorgte, um den immer noch knappen Vorsprung aktiv zu verteidigen. Als das Spiel dann gedreht war, konnte sie den Schalter nicht mehr umlegen und ließen sich auch noch auf das hitzige Spiel in der Schlussphase ein.
Fred Fleck, Tr OSC: „Kein Kommentar. Da fehlen mir die Worte. Ich wüsste nicht, was ich dazu sagen könnte.“ (Matthias Penk)
  


    
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Montag 3.Dezember 2018
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!