Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 4.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord



    
Deutscher Eishockey Bund
U20 WM-Vorbereitung: 5:3-Erfolg zum Auftakt gegen Norwegen
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr erstes Vorbereitungsspiel im Bundesleistungszentrum Füssen am Montagabend gewonnen. Das Team von U20-Bundestrainer Christian Künast besiegte die norwegische U20-Auswahl mit 5:3 (3:1, 1:2, 1:0).
Ohne die erst kürzlich angereisten Dominik Bokk, Justin Schütz und Leon Gawanke sowie Goalie Hendrik Hane spielte die U20-Nationalmannschaft im Allgäu gegen ihren späteren WM-Gruppengegner. Die Kapitänsrolle übernahm Tim Brunnhuber. Seine Assistenten waren Colin Ugbekile und Mike Fischer.
Die DEB-Auswahl feierte einen gelungenen Start: Nachdem Thomas Berg-Paulsen auf der Strafbank Platz nehmen musste, nutzte Tim Stützle die Überzahlsituation zum Führungstreffer für den Gastgeber. Im Anschluss machte die deutsche Mannschaft weiter Druck und hatte nach Zusammenspiel von Sebastian Streu und Tim Wohlgemuth sowie durch Dennis Lobach gute Einschussgelegenheiten. Als die Norweger langsam ins Spiel fanden, beförderte Nicolas Appendino auf der Gegenseite den Puck von der Blauen Linie zum zweiten deutschen Treffer ins Netz (10.). Tim Wohlgemuth und Moritz Wirth hatten in der Folge zwei weitere gute Torgelegenheiten, doch sie schossen über das Tor bzw. scheiterten am norwegischen Goalie. Filip Lalande brachte dann die Norweger anderthalb Minuten vor Ende des ersten Drittels auf ein Tor heran. Die passende Antwort hatte jedoch Alexander Ehl, der 45 Sekunden später direkt zurückschlug und den 3:1-Drittelstand besorgte.
Den Mittelabschnitt eröffnete erneut ein Powerplaytreffer – erneut war es das deutsche Team, welches ihre Überzahlsituation nutzte. Kapitän Tim Brunnhuber erhöhte in der 25. Minute auf 4:1. Doch die Norweger erarbeiteten sich mehr Möglichkeiten, als noch im Anfangsdrittel und erzielte durch Robin Haglund nach Vorarbeit von Samuel Solem den zweiten Treffer (27.). Jener Haglund beförderte zwei Minuten vor der Drittelpause den Puck in den rechten Winkel und sorgte damit für den dritten norwegischen Treffer, der zugleich das 4:3 aus deutscher Sicht bedeutete.
Auch nach der zweiten Drittelpause blieb die deutsche Mannschaft ihrer Linie treu und erzielte den Auftakttreffer. Tim Wohlgemuth traf nach Vorarbeit von Alexander Ehl und Tobias Möller zum fünften deutschen Tagestreffer. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, doch die Norweger bekamen sechs Minuten vor dem Ende die beste von allen: Samuel Solem beförderte den Puck über die Fanghand von Goalie Florian Mnich, traf jedoch nur den Innenpfosten, von wo die Scheibe wieder in das Spielfeld zurücksprang. Die deutsche U20-Auswahl hatte in der Folge noch einige Gelegenheiten, doch letztlich sollte es beim 5:3-Erfolg und somit einem gelungenen Start in die WM-Vorbereitung bleiben.
  
    
Düsseldorfer EG
Noch fünf Tage – Endspurt zum ersten „Seniors Day“ der DEG
(DEL)  Am kommenden Sonntag, 9. Dezember, steht der erste DEG-Aktionsspieltag für ältere Fans auf dem Programm. Zum Spiel gegen den ERC Ingolstadt (16.30 Uhr) können Anhänger ab 55 Jahren vergünstigt Tickets erwerben. Über 500 Eintrittskarten aus diesem Kontingent sind für den von DEG Partner Promedica Plus um Meisterspieler Andreas Niederberger präsentierten „Seniors Day“ bereits verkauft worden.
  
    
Adler Mannheim
Matthias Plachta fällt aus
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen rund sechs Wochen auf Angreifer Matthias Plachta verzichten. Der 27-Jährige zog sich am Freitag beim Auswärtsspiel in Wolfsburg eine Knieverletzung zu. Neben dem Nationalspieler stehen Cheftrainer Pavel Gross auch die Verteidiger Moritz Seider und Joonas Lehtivuori sowie die Stürmer Marcel Goc und Nico Krämmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Plachta, der mit David Wolf und Andrew Desjardins eine der Topreihen bei den Adlern bildet, stand in bislang allen 23 DEL-Partien auf dem Eis. Dabei gelangen ihm neun Tore und acht Vorlagen. „Es tut mir sehr leid für Matthias. Er spielt eine starke Saison, gehört zu unseren Topspielern. Ich bin mir sicher, dass er in den kommenden Wochen hart arbeiten wird, um so schnell wie möglich aufs Eis zurückzukehren und der Mannschaft wieder helfen zu können“, so Manager Jan-Axel Alavaara.
  
    
Schwenninger Wild Wings
Neuer Modepartner kommt aus Schwenningen - Das Modehaus Götz ist offizieller Modepartner der Schwenninger Wild Wings 
(DEL)  Das Modehaus Götz und die Schwenninger Wild Wings gehen seit dieser Saison gemeinsame Wege - und das auch noch top gestylt. Denn Götz - das große Modehaus der Region - kleidet die Spieler und Verantwortlichen des DEL-Klubs ein. 
»Wir freuen uns mit dem Modehaus Götz einen starken Partner an unserer Seite zu wissen«, so Oliver Bauer, Leiter der Geschäftsstelle zur Partnerschaft. 
Anfang August wurde bei den Spielern bereits Maß genommen und wenige Wochen vor dem Hauptrundenstart zur neuen Saison sind die hochwertigen und modernen Outfits fertig.
Rudi Götz: »Wir freuen uns auf eine tolle, langfristige Partnerschaft mit den Wild Wings. Schwenningen hat einen erstklassigen Eishockeyklub, der auch neben dem Eis erstklassig auftritt.«  
Um das Modehaus Götz, alle Spieler und Verantwortlichen der Schwenninger Wild Wings sowie die Fans nun zusammenzubringen, möchten wir alle Fans recht herzlich zur Autogrammstunde am Mittwoch, den 12.12.2018 ab 17:00 Uhr ins Modehaus Götz einladen.
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Eugen Alanov erleidet eine Innenbandverletzung
(DEL)  Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen den nächsten längerfristigen Ausfall verkraften: Eugen Alanov hat sich im letzten Drittel des gestrigen Heimspiels gegen die Düsseldorfer EG beim Foul eines Gegenspielers eine Innenbandverletzung zugezogen und fällt voraussichtlich sechs Wochen aus.
Der 23-jährige Stürmer hat im bisherigen Saisonverlauf 23 Spiele absolviert und dabei ein Tor erzielt und drei weitere Treffer vorbereitet.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten bieten Dauer-Parkkarten an - Erhältlich im Online-Shop und in der Geschäftsstelle
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau GmbH hat sich in der vergangenen Woche mit der Stadt Crimmitschau auf eine Übernahme des Parkplatzes im Kühlgrund geeinigt. In Zukunft werden die Parkflächen durch das Unternehmen, zu den Heimspielen der Eispiraten, selbst verwaltet und bewirtschaftet. In diesem Zuge soll sich die Parkplatzsituation der Fans deutlich verbessern und ein reibungsloser Ablauf vor den Spielen gewährleistet werden. Als neues Angebot für die Gäste des Kunsteisstadions werden ab sofort Dauer-Parkkarten zum Preis von 40,00€ angeboten. Dieser Service gilt dann für alle Heimspiele der Saison 2018/2019 und betrifft den Parkplatz Zeitzer Straße rechts des Ortsausgangs Crimmitschau. Angrenzend an den bereits reservierten VIP-Parkplatz werden somit 140 Parkplätze angeboten, auf welche die Dauer-Parkkartenbesitzer Vorrecht haben. Nur wenn trotz der reservierten Plätze noch freie Kapazitäten bestehen werden diese zur üblichen Gebühr freigegeben. Der käufliche Erwerb dieser Tickets ist eben so einfach wie das Parken folglich wird. In der Eispiraten Geschäftsstelle oder im Online-Shop können die Parkkarten erworben werden. In den darauffolgenden Tagen erhalten die Käufer ihre Parkkarten und erhalten gegen Vorlage am Parkplatz Einfahrt auf diesen. Bei der Bestellung im Online-Shop ist eine Lieferzeit von maximal einer Woche zu beachten. Für das Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers am Freitag wird es eine Übergangslösung geben. Hierfür wird eine Liste mit den Namen der Käufer und den dazugehörigen Parkkarten-Nummern an der Einfahrt des Parkplatzes zur Kontrolle überprüft, und die Gäste welche bereits eine Parkkarte erworben aber noch nicht ausgehändigt bekommen haben, dürfen bereits zu diesem Spiel den Parkplatz nutzen.
  
    
Dresdner Eislöwen
Derby gegen Weißwasser / Quaster mit Kurzauftritt
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen empfangen am Dienstag, 4. Dezember um 19.30 Uhr die Lausitzer Füchse. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton muss voraussichtlich weiterhin auf den Einsatz von Steve Hanusch verzichten. Tom Knobloch weilt bei der U20 zur WM-Vorbereitung.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Unser Auftrag ist klar: Wir müssen die Energie und das Selbstvertrauen aus dem Wochenende mit in das Spiel gegen Weißwasser nehmen. Die Füchse kommen mit Rückenwind, aber wir haben auch eine kleine Serie gestartet und wollen diese fortsetzen - besondere Vorzeichen für ein ohnehin besonderes Spiel.“
Steven Rupprich: „Spiele gegen Weißwasser sind immer etwas Besonderes – dazu noch vor dem heimischen Publikum. Wir haben uns mit dem Sechs-Punkte-Wochenende eine gute Basis verschafft und Selbstvertrauen getankt, um gegen die Füchse alles zu geben.“
Das Spiel gegen die Lausitzer Füchse beginnt um 19.30 Uhr. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Tickets, auch für den Sitzplatzbereich im Gästeblock, sind noch verfügbar. SpradeTV überträgt die Partie live. Die Partie wird geleitet von den HSR Göran Noeller und Volker Westhaus. 
Ex-Puhdy Quaster ist am Dienstag mit einem Kurzauftritt und einer Autogrammstunde in der EnergieVerbund Arena zu erleben. Spezielles Angebot: Mit der Eintrittskarte vom Derby oder der Eislöwen-Dauerkarte gibt es bei den Veranstaltungen im Kulturzelt Sarrasani zwei Tickets zum Preis von einem. Unter anderem ist am 17. Dezember auch Quaster dort mit seinem Programm „Ich bereue NICHTS“ zu erleben. 
  
    
EV Lindau Islanders
EV Lindau Islanders verlieren wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs
Nach dem 0-Punkte-Wochenende in der Vorwoche, gingen die EV Lindau Islanders auch an diesem Wochenende wieder leer aus. Beim Derby am Sonntag vor heimischem Publikum gegen die ECDC Memmingen Indians, mussten sich die Lindauer in einer knappen Partie mit 0:1 geschlagen geben. Am Freitag fanden die EV Lindau Islanders bei den Höchstadt Alligators zunächst nicht ins Spiel und mussten trotz einer fulminanten Aufholjagd die Punkte den Gastgebern überlassen. Die Lindauer mussten am Wochenende auf Marco Miller verletzungsbedingt verzichten. Voraussichtlich wird er noch zwei Wochen ausfallen. Ebenso wird Lucas Di Berardo wohl die Saison nicht mehr zum Einsatz kommen können, da er sich einer Schulter OP unterziehen musste. Dies ist ein herber Rückschlag für das EVL Team. Die sportliche Leitung ist bereits mit mehreren Varianten beschäftigt, um einen gleichwertigen Ersatz für Berardo zu finden.
Am Sonntag mussten sich die EV Lindau Islanders den Gegnern aus Memmingen vor knapp 1000 Zuschauern in der Lindauer Eissportarena 0:1 geschlagen geben. Das erste Drittel in einem heißen Match begann wie man es sich von einem Derby erwartet. Beide Mannschaften spielten mit viel Zug zum Tor und schenkten sich bezüglich Körpereinsatzes nichts. Die ersten guten Chancen und ein Überzahlspiel der Lindauer konnten diese nicht nutzen um in Führung zu gehen. Schließlich waren es die Memmingen Indians die durch die Unterstützung von rund 250 mitgereister Fans in der 11. Spielminute das glückliche 0:1 erzielten, als aus einem spitzen Winkel die Scheibe durch die Schoner von Goalie David Zabolotny rutschte. Zwei Sekunden vor Ende des ersten Drittels ging der Puck nach einem schönen Schlenzer von Andreas Farny leider an den Innenpfosten und sprang wieder heraus. Auch der zweite Abschnitt war wieder von hohem Tempo mit intensivem Körpereinsatz geprägt. Die EV Lindau Islanders erspielten klare Chancen, scheiterten jedoch mehrmals am gegnerischen Goalie Joey Vollmer, der eine erstklassige Leistung ablieferte. Ein weiteres Überzahlspiel konnten die Lindauer wieder nicht in Zählbares verwandeln. Ein Unterzahlspiel konnte dafür ohne Tore überstanden werden. Im letzten Drittel ging es nochmal richtig zur Sache. Die EV Lindau Islanders dominierten das Spiel und konnten den gefährlichen Kontern der Indians gut standhalten. Ein Überzahlspiel 8 Minuten vor Schluss war die große Hoffnung im Lindauer Lager, um den Ausgleich zu erzielen. Aber entweder scheiterten die EVL Stürmer an Joey Vollmer oder an den eigenen Nerven. Auch die Herausnahme von Goalie Zabolotny brachte keinen Erfolg und obwohl die Lindauer mit 41 zu 25 Schüssen aufs Tor die deutlich angriffslustigere Mannschaft in diesem Match war, gelang es nicht den Ausgleichstreffer in diesem wichtigen Derby zu erzielen.
Das Auswärtsspiel am Freitag bei den Höchstadt Alligators, begann nach knapp 2 Minuten mit einer Strafe für die EV Lindau Islanders. Dies wurde von den Gastgebern in der 4. Minute zum 1:0 eiskalt ausgenutzt. Die Alligators gingen mit viel Feuer ins Spiel während die Lindauer Mannschaft nach der 4-stündigen Busfahrt mit dem Kopf wohl noch in der Kabine war. Im weiteren Verlauf des Drittels war das Spiel relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Höchstadt. Auch im zweiten Drittel starteten die Alligators wieder angriffslustig und so dauerte es wieder nur 4 Minuten bis die Alligators zuschlugen und das 2:0 erzielten. Zwei Unterzahlspiele für die Lindauer nach Strafen für Tischendorf und Andreas Farny konnten unbeschadet überstanden werden. Auch eine Überzahlsituation konnte von den Lindauern nicht genutzt werden, um den wichtigen Anschlusstreffer zu erzielen. In der 47. Minute fiel nach einem unglücklich abgefälschten Schuss dann das 3:0. Die Lindauer bewiesen nach diesem Treffer jedoch große Moral und rappelten sich wieder auf. Sie kämpften um ein schnelles Tor, was in der 51. Minute während eines Überzahlspiels durch Santeri Ovaska, nach Vorarbeit von Dominik Ochmann und Jan Hammerbauer, erzielt wurde. Angetrieben von diesem Treffer legten die Lindauer in der 53. Minute durch Anthony Calabrese auf Zuspiel von Schmidt und Klingler zum 3:2 nach. Mit dem Anschlusstreffer in Reichweite, kämpfte die Mannschaft von Chris Stanley bis zum Schluss. Doch auch ein Time-Out und der Wechsel von David Zabolotny gegen einen sechsten Feldspieler konnte das ersehnte Tor für die Lindauer nicht bringen.
Nun heißt es die Niederlagen aus dem Kopf zu bekommen, Mund abwischen und sich auf die nächsten Gegner einzustellen. Am Freitag den 07.12. spielen die EV Lindau Islanders um 19:30 Uhr zuhause gegen den altehrwürdigen SC Riessersee. Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel um 18 Uhr gegen den EC Peiting.
  
EV Lindau Islanders versteigern Trikots für den guten Zweck
David Zabolotny stellt seine Spieltrikots für den kranken Mikolaj aus seiner Heimat zur Verfügung
Viele Dinge sind weitaus wichtiger als Sport. Trotzdem ist es genau dann wenn es darauf ankommt am wertvollsten dort zusammenzuhalten. Am 28.05.2015 wurde der kleine Mikolaj in der Heimatstadt von David Zabolotny geboren. Leider leidet Mikolaj seit seiner Geburt unter Zytomegalie. Die notwendige Behandlung der Krankheit wird von der polnischen Krankenkasse nicht unterstützt und seine Eltern können sich die Therapie selbst nicht leisten.
David Zabolotny und die EV Lindau Islanders wollen Mikolaj und seine Eltern daher unterstützen und versteigern die bisher getragenen Spieltrikots von Torhüter Zabolotny. Die Versteigerung läuft bereits und dauert noch bis zum 07.12.2018 um 19 Uhr. Die Gebote können per Mail, unter Angabe des vollen Namens und der vollen Adresse sowie der Trikotfarbe (blau/weiß), an gst @evlindau.com abgegeben werden. Das Startgebot beträgt 100€ je Trikot. Die aktuellen Höchstgebote werden regelmäßig auf Facebook veröffentlicht. Wer den kleinen Mikolaj gerne auch ohne die Ersteigerung des Trikots unterstützen möchte, kann sich selbstverständlich ebenfalls an oben genannte Mailadresse wenden, um die notwendigen Informationen zu erhalten. Der Datenschutz wird gewährt. Das höchste Gebot gewinnt. Der Erlös kommt in vollem Umfang der Familie von Mikolaj zugute.
David Zabolotny und die EV Lindau Islanders hoffen durch die Versteigerung der Spieltrikots einen Beitrag zur Therapie von Mikolaj leisten zu können und so seine Genesung zu unterstützen.
  
Neues Wochenende - neue Chance / Die EV Lindau Islanders empfangen am Freitag mit dem SC Riessersee den deutschen Altmeister aus Oberbayern
Nach den beiden vergangenen Wochenenden, müssen die EV Lindau Islanders die Niederlagen aus dem Kopf bekommen und sich auf die neuen starken Gegner aus der oberen Tabellenhälfte vorbereiten. Am Freitag den 07.12. empfangen die EV Lindau Islanders den SC Riessersee um 19:30 Uhr zum Heimspiel im Lindauer Eichwaldstadion. Auswärts spielen die Lindauer diesen Sonntag den 09.12. um 18 Uhr gegen den EC Peiting. Beim EV Lindau wird diese Woche nach den Ergebnissen der letzten drei Wochenenden eine Vollanalyse betrieben. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Islanders um Coach Chris Stanley aus den Analysegesprächen ziehen.
Mit dem SC Riessersee spielen die EV Lindau Islanders am Freitag den 07.12. um 19:30 Uhr gegen den derzeitigen Tabellendritten der Oberliga Süd. Der DEL2-Absteiger zeigte in den letzten Spielen starke Leistungen und bezwang am vergangenen Wochenende den Tabellenführer aus Regensburg. Zuletzt trat die Mannschaft mit nur 14 Feldspielern an, konnte sich aber dennoch gegenüber ihren Gegnern behaupten. Auch gegen Landshut konnten sich die Oberbayern am vergangenen Wochenende nach einer spannenden Partie in der Overtime durchsetzen. In der letzten Begegnung der EV Lindau Islanders und des SC Riessersee, konnten die Lindauer einen Sensationserfolg erzielen und entschieden mit guter taktischer Disziplin und etwas Glück das Match in der Overtime mit 3:2 für sich. Nach den vergangenen Niederlagen wäre für die Lindauer ein weiterer Sieg über die Oberbayern ein wichtiger Schritt in Richtung Erfolgserlebnis, um weiterhin in Reichweite zu Platz 8 zu bleiben.
Am Sonntag den 09.12. folgt um 18:00 Uhr das Auswärtsspiel gegen den EC Peiting. In der ersten Begegnung der beiden Mannschaften in dieser Saison mussten die Lindauer schmerzlich erfahren, dass der Tabellenvierte einer der Favoriten auf den Meistertitel der Oberliga Süd ist. Die erste Partie endete mit 0:5 nach einem hochklassigen und schnellen Spiel, bei dem die Lindauer mit ihren Angriffsversuchen immer wieder am Torwart Florian Hechenrieder der Peitinger scheiterten. Seit der Deutschlandcup Pause scheint, ähnlich wie bei den Islanders, als sei die gewohnte Leichtigkeit beim EC Peiting abhandengekommen. Der Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser fällt es momentan schwer wieder den Rhythmus zu finden und ist durch den Ausfall von Leistungsträger Anton Saal und dem Dauerverletzten Tim Rohrbach sowie Manuel Bartsch in der Abwehr geschwächt. Man darf gespannt sein, ob Buchwieser die Mannschaft bis zum Wochenende psychisch aufbauen kann und ob die Lindauer die kleine Formkrise der Peitinger ausnutzen und eine Revanche für die erste Niederlage erzielen können.
  
Nikolausbesuch bei den EV Lindau Islanders am 07.12.
Am Freitag, den 7.12. wird der Nikolaus den EV Lindau Islanders im Rahmen des beliebten Learn2Skate Programms einen Besuch in der Eisportarena Lindau abstatten. Neben den kleinen Vereinsmitgliedern laden die Islanders auch weitere Kinder mit ihren Eltern recht herzlich dazu ein, ein paar besinnliche Minuten auf dem Eis zu verbringen. Ab 15.45 Uhr können Eltern mit ihren Kindern an diesem Nachmittag kostenlos aufs Eis. Schlittschuhe können gegen Kaution vor Ort ausgeliehen werden. Für die kleinen Eisläufer gibt es gratis Tee und Kinderpunsch und sicherlich ein kleines Geschenk vom Nikolaus.
  
Saison für Lucas Di Berardo vorzeitig beendet
Wie bereits angedeutet, teilen die EV Lindau Islanders heute mit, dass der Lindauer Torhüter Lucas Di Berardo mit der Nummer 31 die Saison leider vorzeitig beenden muss. Nachdem er sich die Schulter im Spiel gegen Sonthofen ausgekugelt hat, wurde bei einem anschließenden MRT festgestellt, dass diese doch mehr beschädigt wurde als zunächst angenommen. Eine Operation war dadurch unvermeidbar und wurde bereits durchgeführt. „Lucas bekommt von uns alle Zeit um sich richtig zu erholen. Vielleicht ist es im Rahmen des Möglichen, dass er uns am Ende der Saison wieder im Training zur Verfügung steht“, so Bernd Wucher, 1. Vorstand der EV Lindau Islanders. „Wir wünschen ihm hiermit eine gute Besserung und eine schnelle Genesung.“ Die Back-Up Position hinter David Zabolotny wird vorerst mit Förderlizenzspielern der Kooperationsgemeinschaften abgedeckt. Sollte sich am Markt noch eine Möglichkeit ergeben, so werden die Verantwortlichen des Vereins dies entsprechend prüfen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Florian Fischer verlässt die Starbulls
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim und Verteidiger Florian Fischer haben sich einvernehmlich auf eine Auflösung des laufenden Try-Out Vertrags geeinigt.
Der 20-jährige Verteidiger wechselte im Sommer 2018 aus dem eigenen Nachwuchs in die Seniorenmannschaft der Starbulls und unterschrieb dort einen, bis heute laufenden Try-Out Vertrag. Der gebürtige Rosenheimer bestritt in der laufenden Saison der Eishockey-Oberliga Süd insgesamt 16 Partien für das Team von Cheftrainer Manuel Kofler und konnte dabei eine Vorlage für sich verbuchen.
Der 191 cm große und 86 kg schwere Fischer trat mit dem Wunsch der Vertragsauflösung an seinen Heimatverein heran, da sich für ihn der enorme zeitliche Aufwand als Spieler in der Eishockey-Oberliga mit seinem Beruf leider nicht mehr miteinander vereinbaren lassen.
Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei Florian Fischer für seine Leistungen und sein Engagement und wünschen ihm sportlich, beruflich und natürlich auch privat von Herzen alles Gute!
  
    
ESC Moskitos Essen
Nico Strodel fällt mehrere Monate aus
(OLN)  Nico Strodel fällt nach dem Foul aus dem Spiel am Sonntag über mehrere Monate aus. Der Stürmer, der erst vor wenigen Tagen aus Bad Nauheim aus der DEL2 an den Essener Westbahnhof gewechselt war, musste noch im 1. Drittel des Spiels in Braunlage eine heftige Attacke von hinten in die Bande hinnehmen. Dabei prallte er mit Kopf und Schulter voran in die Bande und blieb zunächst regungslos liegen. Zach Josepher, der Harzer Verteidiger, der diesen Check gefahren hatte, wie auch sein Verein haben sich direkt bei der Essener Mannschaft und Cheftrainer Frank Gentges entschuldigt, sich nach dem Gesundheitszustand des Spielers erkundigt, und nach dem Kontakt von Strodel gefragt. Nico Strodel konnte nach einer ersten Diagnose noch in der Nacht den Heimweg mit nach Essen antreten.
Auch wenn die ganze schwere Verletzung zum Glück nicht eingetreten ist, kam dann doch am Montag die Ernüchterung, die Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges in seinem Statement wie folgt beschreibt: "Laut der Ärzte hat Nico ein schweres Hirntrauma und eine schwere Schulter und Nackenverletzung erlitten. Er wird über mehrere Monate ausfallen, genaueres ist aktuell noch nicht zu sagen, wichtig ist, dass er wieder vollkommen gesund wird, ohne bleibende Schäden, dazu soll er sich unbedingt die benötigte Zeit nehmen. Für unsere Mannschaft bedeutet dies natürlich eine erhebliche Schwächung. Nico hat bei uns in allen Bereichen sehr gut eingeschlagen und mit Aaron McLeod und Nicholas Miglio eine hervorragende Sturmreihe gebildet. Jetzt zählt erst mal seine Genesung und dafür bekommt er unsere vollste Unterstützung“.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Preussen Berlin - 5:2 Sieg in Leipzig sichert 2ten Tabellenplatz
(OLN)  Das war das erwartet harte Stück Arbeit am ersten Adventstag bei den EXA Icefighters in Leipzig. 0:0 hieß es nach 20 gespielten Minuten. Dieses Ergebnis entsprach auch den Kräfteverhältnissen im ersten Drittel.
Vor ca. 100 mitgereisten Fans änderten sich die Spielanteile im Verlauf des 2ten Drittels, das schließlich 2:1 für die Scorpions endete, nur allmählich. Immer wieder war es der starke Mathis, der die Wedemärker vor Gegentreffern bewahrte. Bedauerlich für die Scorpions, die schon auf Sachar Blank wegen einer Handverletzung in Folge eines Stockschlags aus dem Tilburg-Spiel verzichten mussten, dass auch Marius Garten Mitte des zweiten Drittels verletzungsbedingt ausscheiden musste.
Im letzten Drittel, als die Leipziger immer offensiver wurden, gelangen den Scorpions dann drei weitere Treffer, die zu den letztlich hart erkämpften aber verdienten Auswärtssieg führten.
Am Freitag dem 7. Dezember geht es dann bei den Piranhas aus Rostock an der Ostseeküste weiter, ehe am Sonntag, den 09. Dezember um 20 Uhr die Begegnung zu Hause in der hus de groot EISARENA gegen die Preussen aus der Bundeshauptstadt angepfiffen wird.
  
    
EC Harzer Falken
Harzer Falken verlieren den Faden und das Spiel
(OLN)  Nachdem man am Freitag in Duisburg noch einen Punkt in der Overtime  
ergattern konnte, sah es zwei Tage später im heimischen  
Wurmbergstadion gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen zunächst auch gar  
nicht so schlecht aus. Doch im 2. Drittel verloren die Jungs von  
Trainer Arno Lörsch völlig ihre Linie und das Spiel letztendlich  
deutlich mit 1:8 (1:1; 0:5; 0:2).
Dabei war man mit viel Engagement und Tempo in dieses Spiel gegangen  
und selbst die körperliche Komponente stimmte bei den Falken  
auffällig. So entwickelte sich in den Anfangsminuten ein hartes, aber  
insgesamt faires Spiel, das auch nach dem 0:1 der Gäste, als Nicholas  
Miglio einen Abpraller von Fritz Hessel nutzte, nicht an Intensität  
der Harzer verlor. Vielmehr spielte man sich einige schöne Chancen  
heraus, als Brandon Morley zu einem seiner sehr sehenswerten  
Alleingänge ansetzte und erst an dem guten Essener Schlussmann Patrik  
Cerveny scheiterte. Und auch das Konterspiel klappte zunächst recht  
ordentlich, wie in der 8. Minute, als man Glück hatte, da Essen nur  
die Latte traf, der anschließende Konter über Gregor Kubail und Artjom  
Kostyrev jedoch erneut seinen Meister in Cerveny fand. Doch natürlich  
hatte auch Essen seine Chancen, wie in der 12. Minute, als Fritz  
Hessel einen Alleingang von Aaron McLeod entschärfen konnte. So war  
der Ausgleich in der 15. Minute auch nicht ganz unverdient. Über  
Trattner und Pipp gelangte der Puck an der blauen Linie zu Zach  
Josepher, der einfach mal draufhielt und Cerveny zum 1:1 bezwingen  
konnte. Wütende Angriffe der Essener waren die Folge und in dieser  
Phase schenkten sich beide Teams nichts. Bis zur 18. Minute, als  
erneut Zach Josepher im Mittelpunkt des Geschehens stehen sollte. Ohne  
Frage verpasste Josepher seinem Gegenspieler Nicolas Strodel zwei  
Meter vor der Bande einen Crosscheck. Doch erst die katastrophale  
Eisqualität machte aus diesem Foul eine Tragödie. Denn so wie man es  
in einem Video von Seite der Fantribüne erkennen konnte, blieb Strodel  
mit der Kufe in einer tiefen Rille im Eis hängen, stürzte mit dem Kopf  
frontal gegen die Bande und blieb anschließend minutenlang, versorgt  
von den Rettungssanitätern, liegen. Ein Schock, der Josepher nicht nur  
5 Strafminuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe einbrachte, sondern  
auch bei den Spielern beider Teams einigen Eindruck hinterließ. So war  
man fast schon froh, als es endlich in die Drittelpause ging. Nicolas  
Strodel musste stabilisiert werden und konnte mittlerweile vom  
Krankenhaus in Herzberg zu weiteren Untersuchungen nach Essen  
transportiert werden.
So ging es im 2. Drittel zunächst in Unterzahl für die Falken weiter,  
die die Harzer trotz enormen Drucks des Gegners gut spielte, bis Veit  
Holzmann ein Zuspiel von Nicholas Miglio zum 1:2 verwertete, Sekunden  
bevor die Falken wieder vollständig sein sollten. Was folgte war ein  
reines Scheibenschießen der Essener, dem die Harzer kaum noch etwas  
entgegensetzen konnten. Vor allem die beiden Essener Kontingentspieler  
Nicholas Miglio und Aaron McLeod sowie der sehr auffällige Carsten  
Gosdeck stellten die Falken vor immer neue Aufgaben und bauten einen  
enormen Druck auf, der letztendlich bis zur 35. Minute zu einer  
1:6-Führung führen sollte. Und auch im Schlussdrittel hatten die Jungs  
von Arno Lörsch nicht mehr den notwendigen Spirit, um das Ergebnis  
zumindest noch etwas freundlicher zu gestalten. Am Ende stand ein  
ernüchterndes 1:8 auf der Anzeigetafel und mit was für einer breiten  
spielerischen Klasse die Gäste zu Werke gegangen waren, konnte man  
schon daran ablesen, dass die acht Tore von sieben verschiedenen  
Spielern erzielt wurden.
Eine Niederlage, die sicherlich nicht überraschend kam. Dennoch, nicht  
vom Spielverlauf her aber grundsätzlich, deutlich zu hoch ausgefallen  
ist, da man an diesem Abend zumindest ab dem zweiten Drittel keinen  
rechten Zugriff mehr zum Spiel bekommen sollte. Aus Essener Sicht eine  
sehr souveräne Vorstellung, die man so auch respektvoll anerkennen  
muss. Natürlich hatten die guten Spiele gegen Tilburg, Rostock oder  
Duisburg die Erwartungen der Harzer Fangemeinde hochgeschraubt, doch  
so wie sich die Mannschaft in den meisten Partien präsentiert, muss  
man ihr auch ein derart abgeschenktes Spiel mal zugestehen. Die  
Entwicklung ist deutlich erkennbar und gegen vier komplette Essener  
Blöcke reicht nach einem intensiven Spiel wie in Duisburg einfach  
nicht die Kraft, sich mit drei Blöcken über das gesamte Spiel dem  
Gegner entgegen zu stemmen. Die Förderlizenzspieler aus Kassel fehlten  
komplett, Dzemla und Druzhinin fehlten krankheitsbedingt und Philipp  
Maier, kurz vor dem Wochenende als Förderlizenzspieler aus  
Diez-Limburg zu den Falken gestoßen, sah man an, dass er noch nie mit  
dem Team zusammen gespielt hatte. Auch wenn er in einigen Szenen  
zeigte, dass er durchaus über einiges an Potenzial verfügt. So heißt  
es nunmehr, dieses Spiel schnellstmöglich zu verarbeiten und sich auf  
die Crocodiles Hamburg vorzubereiten, die am Freitag ihre Visitenkarte  
in Braunlage abgeben werden. Eine Verarbeitung, die bei Zach Josepher  
ohne Frage etwas länger dauern wird. Der Schock über die Tragweite  
seines Checks stand ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben und die  
folgende Nacht sollte ziemlich schlaflos werden. (Hei)
  
    
TSV Erding
Gladiators verzweifeln an "Hexer Hingel"
(BYL)  Der ESC Dorfen hat sich im Kampf um Platz acht zurückgemeldet. Die 
Eispiraten gewannen am Sonntagabend gegen die Erding Gladiators 6:1 
(3:0, 2:0, 1:1). Eigentlich war die Partie nach gut acht Minuten schon 
gelaufen. Außerdem hatten die Platzherren mit Thomas Hingel einen wahren 
Hexer zwischen den Pfosten.
Beide Teams gingen arg gebeutelt ins Derby. Dorfen hatte in Klostersee 
2:6 verloren, Erding war daheim nach schwacher Leistung Miesbach 2:5 
unterlegen. Und die Gladiators knüpften nahtlos an ihre 
Freitags-Leistung an, denn nach knapp vier Minuten stand es schon 2:0 
für die Eispiraten. Nach 16 Sekunden gab es die erste Strafe gegen die 
Gäste, 73 Sekunden später schlug ein Flachschuss von Verteidiger Tobias 
Fengler zum 1:0 ein. Dann lief Erding in einen Konter. Ernst Findeis 
tunnelte Torwart Jonas Steinmann zum 2:0. Nur 15 Sekunden später fast 
das 3:0, doch schoss Mario Sorsak am leeren Tor vorbei.
Zufriedene Gesichter sah man da natürlich auf der Dorfener Bank beim 
Interims-Trainergespann Michael Geisberger/Tobi Brenninger. Und die 
Mienen hellten sich noch mehr auf, als Lukas Miculka ganz locker das 3:0 
erzielte – erneut wurde Steinmann getunnelt (9.). Erdings Trainer Topi 
Dollhofer nahm daraufhin eine Auszeit. Prompt hatten die Gladiators ihre 
erste Chance, doch rettete ESC-Tormann Hingel gegen Philipp Spindler 
(13.). Dann waren aber wieder die Eispiraten in Überzahl am Zug. Tomas 
Vrba schoss aus spitzem Winkel am Tor vorbei, und Mark Waldhausen traf 
nur den Innenpfosten (15.).
In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs hatten die Gladiators 45 
Sekunden lang zwei Mann mehr auf dem Eis. Zunächst wuchtete Mathias 
Jeske den Puck an die Latte, und nur Sekunden später zeigte Hingel eine 
sensationelle Parade gegen Tobi Feilmeier (28.). Erding spielte jetzt 
deutlich besser und entfachte sogar ein wenig Druck, aber die 
Eispiraten-Defensive um den überragenden Hingel stand sicher – und hatte 
auch das nötige Quäntchen Glück.
Wenn’s läuft. dann läuft’s. Das zeigte sich bei Dorfen in der 33. 
Minute, als in Überzahl ein Weitschuss von Vrba im Winkel einschlug. Nur 
Sekunden später schien der Puck auf der Gegenseite im Tor, doch erneut 
rettete Hingel mit einer unglaublichen Parade. Und weil es so schön war, 
schoss Vrba auf der Gegenseite bei angezeigter Strafe das 5:0 – wieder 
durch die Beine von Steinmann (35.). Normalerweise würde man einen 
Torwart spätestens jetzt „erlösen“, doch hatten die Erdinger keinen 
Ersatzkeeper dabei.
27 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, da hatten die Gladiators 
endlich ein Erfolgserlebnis, als Florian Fischer zum 1:5 traf. Wenig 
später eine Schrecksekunde für Erding, als sich Keeper Steinmann im 
Gesicht verletzte, nach einer mehrminütigen Behandlungspause aber 
weiterspielen konnte. Im Anschluss daran konnten sich die Eispiraten den 
Luxus leisten, sich in einer fast zweiminütigen 5:3-Überzahl keine 
zwingende Möglichkeit herauszuspielen. Danach plätscherte die Partie 
ihrem Ende entgegen. Erding steckte nie auf, aber immer wieder blieb 
„Hexer Hingel“ Sieger. Dorfen kam in der 60. Minute durch Sorsak dann 
sogar noch zum 6:1.
  
    
EA Schongau
Drei Punkte, Respekt und ein Neuzugang – das Wochenende der EA Schongau …
(BYL)  Dem Sieg im Kellerduell gegen den EV Pegnitz folgte eine respektable Vorstellung beim Tabellenvierten Königsbrunn. Mit Simon Fetschele hat der Kader Mammuts auch einen ersten Neuzugang.
Im Duell der beiden Teams, die wohl mit dem rettenden 8 Rang nichts mehr zu tun haben, konnte sich die EA Schongau mit 5 : 3 gegen den EV Pegnitz durchsetzen und vergrößerte den Abstand zum Letzten auf 11 Punkte !
Allerdings sind es auch zum Rang 8 schon 9 Punkte Rückstand und selbst zum 12. - den ESC Dorfen fehlen schon 4 Punkte, denn am Sonntag verschaffte sich die EA Schongau bei der knappen 5 : 4 Niederlage in Königsbrunn zwar Respekt, aber nichts Zählbares auf dem Konto.
Durch Tore von Simon Maucher (9.) und Verteidiger Tobias Turner (20.) führte die EAS gegen den EV Pegnitz nach 20 Minuten mit 2 : 0 – zu wenig angesichts der Spielanteile – und zu wenig, was die Sicherheit im Spiel der Mammuts betraf.
Fehler im Aufbau und Pegnitz auffälligster Spieler, Aleksandrs Kercs verkürzte auf 2 : 1 (32.). In Überzahl traf dann Pierre Kracht zum 2 : 2 Ausgleich, so dass zum letzten Abschnitt wieder alles offen war.
Fabian Magg zum 3 : 2 (43.) brachte die EA Schongau im Schlussabschnitt zwar wieder in Spur, doch auch nach dem 4 : 2 durch Milan Kopecky in Überzahl (50.) brachte noch keine Sicherheit, da man sich immer wieder Fehler erlaubte, die ein Spieler wie Kercs eiskalt nutzen kann – 4 : 3 (53.).
Wichtig, dass Jakub Muzik durch eine schöne Einzelleistung wenig später für die Entscheidung sorgte – 5 : 3 (57.)
Beim Tabellenvierten Königsbrunn war die EA Schongau als klarer Außenseiter am Start. Bauend auf den starken Leistungen von Goalie Lukas Müller versuchte die EAS mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Das Tor machten jedoch die favorisierten Hausherren (Schütz, 8. Min).
Als zu Beginn des Mittelabschnitt das 2 : 0 (Rinke, 25.) markierte, hatte die EAS aber die passende Antwort parat. Keine 50 Sekunden später verkürzte Fabian Magg auf 2 : 1. Danach hatte die EAS allerdings Pech – ausgerechnet in einer ihrer Drangperiodne kassierten sie einen Konter zum 3 : 1 (Schütz, 29.).
Kurz vor der Pause wurde Milan Kopecky in aussichtsreicher Situation gefoult, die EAS erhielt einen Penalty zugesprochen, den Jakub Muzik elegant zum 3 : 2 Anschluß verwandelte (39.).
Zwar waren es im Schlussdrittel wieder die Hausherren die vorlegen durften - 4 : 2 (Rinke; 47.), aber EAS-Jungspund Sebastian Sutter hämmerte die Scheibe aus dem Lauf in den Winkel - 4 : 3 (50.). Und auch der Tabellenvierte zeigte nun Nerven. Pech für die EA Schongau allerdings – Goalie Lukas Müller hatte sich bei einer Abwehraktion verletzt und musste vom Eis. Nachdem Daniel Blankenburg wegen Krankheit das Wochenende passen musste, kam der eigentliche 1b-Torhüter Bastian Hohenester als Back-up zum Einsatz (53.Min).
In der 54. Minute hatte sich dann Jakub Muzik durchgesetzt und den Ausgleich markiert. Leider dauerte die Hoffnung auf die Sensation nur wenige Sekunden, dann brachte der Amerikaner Hayden Trupp seine Pinguine wieder in Front – 5: 4.
Und da die EAS die folgenden 4 Minuten durch etwas zweifelhafte Entscheidungen in Unterzahl verbringen musste, konnte der EHC den knappen Erfolg über die Zeit bringen.
Schade, das Team der Mammuts hätte sich für die engagierte Leistung zumindest eine Punkt verdient gehabt !
In Königsbrunn war mit Simon Fetschele erstmals ein Neuzugang der Mammuts mit dabei. Der 19-jährige Verteidiger ( wird am 9. Dezember 20 Jahre ) mit den Gardemaß von 188 cm und 85 kg stammt aus dem Nachwuchs des EC Peiting, war anschließenden in Kaufbeuren (DNL) und bei den Nord-Oberligisten Rostock und Harz-Braunlage aktiv, ist jedoch Studium bedingt nun wieder in die Region zurückgekehrt und trainiert schon seit Oktober bei der EAS mit.
  
    
ERV Schweinfurt
Niederlage gegen Zweitplatzierten
(BYL)  Die Mighty Dogs starteten mit einigen leider erfolglosen Abschlüssen in die Partie. Unter anderem meldete sich Pascal Schäfer in der 7. Minute mit einer Torchance zurück, die von Markus Kring abgewehrt wurde. Stattdessen waren die Gäste in der 10. Minute zum ersten Mal vor dem Schweinfurter Tor und gingen prompt durch Tyler Wiseman mit 0:1 in Führung. Die Mighty Dogs waren zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, doch die Riverkings waren schonungslos effizient und erzielten zwei weitere Tore durch Tyler Wiseman (14. Minute) und Dejan Vogl (15. Minute).
Nachdem Ferdinand Dürr zu Beginn des Mitteldrittels im Tor von einem Landsberger angefahren worden war, überließ er kurz darauf Kevin Keßler das Tor und wurde in der Kabine behandelt. Durch die vorangegangenen Gegentreffer schienen die Schweinfurter verunsichert und gaben das Zepter an die Riverkings ab, die ihre Führung auf 0:5 ausbauten (30. Minute, Markus Kerber; 31. Minute, Tyler Wiseman, PP1). Nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Pascal Schäfer mussten die Mighty Dogs auf einen weiteren Spieler verzichten, sie überstanden aber die fünfminütige Unterzahl ohne einen weiteren Gegentreffer. Die beiden Tore von Patrik Rypar (38. Minute) und Josef Straka (47. Minute) trugen letztendlich nur noch zur Ergebniskosmetik bei, nachdem auch die Gäste anschließend noch zweimal erfolgreich waren (Florian Reicheneder, 48. Minute; Dennis Sturm, 55. Minute, Penalty).
„Wir kassieren wieder zu einfach Tore und müssen schwer arbeiten um Tore zu schießen. Dieses Wochenende war wirklich schwer, wir haben gegen die ersten beiden Mannschaften gespielt. Aber das ist keine Ausrede für uns. Nächstes Wochenende fahren wir nach Schongau, wir müssen von dort drei Punkte heimbringen. Das ist unser Ziel für die nächste Woche.“, ließ Trainer Zdenek Vanc die vergangene beiden Partien Revue passieren.
  
    
ERSC Amberg
ERSC-Löwen mit Kampfkraft und Technik
(BLL)  Mit sechs Punkten im Gepäck kommt der ERSC Amberg von seinem Wochenend-Trip aus Oberbayern zurück. Trotz personeller Ausfälle baute die Salinger-Truppe ihre Serie auf zehn Siege am Stück aus – am Ende dann aber „auf der letzten Rille“.
Eine relativ klare Angelegenheit war der Auftritt bei den Chiefs in Trostberg. Das klare 8:3 verschweigt etwas, dass die Löwen zwei Drittel lang ihre Probleme mit dem lauffreudigen Gegner und den äußeren Umständen im Freieis-Stadion hatten. Coach Dirk Salinger musste auf Matti Swadzba, Christoph Schönberger, Bernhard Keil und Peter Hendrikson verzichten und konnte so keine Formation in gewohnter Besetzung aufbieten. In einem eher ereignisarmen Anfangsdrittel egalisierte Vaclav Benak kurz vor der Pause die Chiefs-Führung (Lukas Feldner). Im Mittelabschnitt zahlten sich die spieltechnischen Vorteile der Wild Lions langsam aus. Sebastian Aukofer und Daniel Vlach schossen eine erstmalige Führung heraus, die auch durch den Anschlusstreffer von Alex Lipp nicht mehr in Gefahr geraten sollte. US-Boy Dax Deadrick im Chiefs-Tor und sein Gegenüber Oli Engmann waren bis dato die besten Akteure, im Schlussdrittel dominierte aber einzig die Amberger Offensive. Es brannte mehrfach lichterloh vor dem Gehäuse der Gastgeber, die dann in beinahe regelmäßigen Abständen sehenswerte Gegentreffer des ERSC kassierten. Abermals Aukofer und Vlach, sowie der „dreifache“ Felix Köbele machten das Resultat auf Amberger Seite komplett, der dritte Torerfolg für die Gastgeber durch Wayne Grapentine interessierte nur die Statistik.
Wesentlich schwieriger wurde die Aufgabe für den ERSC tags darauf in Bad Aibling. Die Aibdogs hatten kurzfristig Verstärkung durch den Rosenheimer Florian Fischer und Stürmer Jan Lukats erhalten. Bei den Löwen konnte lediglich Swadzba nachnominiert werden, dafür verabschiedete sich Andreas Hampl mit einer Knieverletzung schon im 1.Drittel. Keine Entlastung also für den knappen Kader, in dem vor allem die nur vier Verteidiger binnen 24 Stunden an die Grenzen gehen mussten. Dass der nächste Sieg der Löwen am Ende noch in Gefahr geraten konnte, danach hatte es lange Zeit nicht ausgesehen. Die von Coach Heinz Zerres vor allem physisch gut vorbereiteten Aibdogs schossen zwar bei jeder sich nur ansatzweise bietenden Gelegenheit, aber Amberg war einfach effektiver. Dan Heilman und Köbele sorgten für eine scheinbar beruhigende Führung, die im Mittelabschnitt durch Aukofer und Felix Söllner auf 4:0 ausgebaut wurde. Auch den ersten Torerfolg der Gastgeber durch Johannes Seidl konnte Dominik Schopper mit dem 1:5 beantworten. Aber das Resultat täuschte, denn nur das Stellungsspiel und die Paraden von Luca Feitl im Amberger Tor verhinderten bis dahin einen wesentlich engeren Spielstand.
„Im Schlussabschnitt kamen wir buchstäblich auf der letzten Rille daher“, bekannte Löwen-Coach Dirk Salinger nach dem Spiel. Nachlassende Kräfte beim ERSC und das frühe 2:5 der Aibdogs nach nur 35 Sekunden ließen nichts Gutes erahnen. Der dritte Treffer der Gastgeber nur kurz darauf machte die Partie vollends spannend. Amberg stand nun gewaltig unter Druck. Bei den durchaus vorhandenen Gegenangriffen der Löwen fehlte nun das Feuer und die Partie drohte zu kippen. Enorm wichtig daher das 3:6 durch Daniel Vlach bei einem ERSC-Powerplay. Ein neuerlicher Anschlusstreffer der Aibdogs war dann aber auch der Schlusspunkt. EHC-Coach Heinz Zerres zeigte sich danach zwar mit der Leistung seines Teams, nicht aber mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir waren auf Augenhöhe mit Amberg, darauf können wir aufbauen. Der Schlüssel zum Sieg heute war die Chancenverwertung“. Dirk Salinger zog dagegen den Hut vor seiner Mannschaft: „Ein ganz großes Kompliment an das Team. Vor allem die Abwehr musste ein enormes Pensum gehen. Deswegen fehlte heute ab und an die Konzentration. Ich bin aber happy und wir befinden uns wirklich auf einem sehr guten Weg“. 
  
    
SC Forst
Keine Chance für die Nature Boyz - VfE Ulm/Neu-Ulm klar überlegen
(BLL)  Die Nature Boyz konnten am Sonntag Abend zwar mit mehr Spielern antreten als zuletzt, doch zeigten sich die Devils übermächtig und nahmen mit einem 3:10 (1:5, 0:4, 2:1)-Sieg die Punkte mit nach Hause.
Äußerst schlecht begann das Spiel, denn nach gerade einmal 14 gespielten Sekunden lagen die Gäste in Führung. In der 5. Spielminute erhöhten sie in Überzahl auf 0:2.  Ein wenig Hoffnung keimte auf, als Manuel Weninger in der 14. Spielminute auf 1:2 verkürzen konnte, das Zuspiel kam von Tim Vogl. Die Freude jedoch war nur von kurzer Dauer, denn in der 15. 17. und 20. Spielminute zogen die Gäste auf 1:5 davon, womit das Spiel bereits nach dem ersten Durchgang entschieden war.
Im Mittelabschnitt machten die Devils dort weiter, wo sie im ersten Abschnitt begannen. Nach 31 gespielten Sekunden trafen sie zum 1:6. Bis zur 13. Spielminute zogen sie auf 1:9 davon, ehe Markus Kieslich im Forster Tor von Andreas Scholz abgelöst wurde. Diese Maßnahme brachte kurzfristig Erfolg, denn er ließ bis zum Pausentee keine weiteren Gegentore zu.
Im letzten Spielabschnitt gelang den Hausherren durch das zweite Tor von Manuel Weninger in der 42. Spielminute eine Resultatsverbesserung. In der 50. Minute trug sich noch Andreas Krönauer in die Torschützenliste ein. Die Gäste wollten unbedingt noch den 10. Treffer erzielen. In der 59. Spielminute war es dann soweit, mit dem Treffer zum 3:10 hatten wiederum die Devils das letzte Wort in diesem Spiel.
  
    
SE Freising
Mühsam erkämpftes 2:0 in Selb - Freising Black Bears gewinnen knapp gegen den Vorletzten
(BLL)  Vor zwei Wochen schossen die Black Bears Eishackler in der Landesliga die zweite Mannschaft des VER Selb noch 11:3 aus der eigenen Weihenstephan Arena. Nun erreichten sie im Rückspiel, nach wie vor krankheitsbedingt stark dezimiert, ein mühsames 2:0. „Endlich mal wieder ein Sieg, hoffentlich baut das alle auf vor den entscheidenden nächsten Spielen“, sagte anschließend Trainer Markus Knalinger.
Selb hat bereits 82 Gegentore kassiert, das ist mehr als doppelt so viele wie etwa Moosburg (34 Gegentreffer), Amberg (37) oder Pfaffenhofen (38). Man kann sie also, ohne despektierlich zu sein, als die Schießbude der Liga bezeichnen. Dennoch fiel es den Freisinger Cracks sehr schwer, den grandios haltenden Torwart Radek Uhrin zu überwinden, erneut konnten viele Überzahlsituationen nicht in Zählbares umgemünzt werden.
Für die Black Bears war es nach drei Niederlagen in Folge nicht nur für die eigene Moral wichtig, mal wieder zu siegen, dafür kam Selb gerade recht. Aber auch im Hinblick auf den angepeilten Platz unter den ersten Fünf der Liga, um nicht in der Abstiegsrunde spielen zu müssen, da mussten einfach unbedingt drei Punkte her. Dies war allen Bears auch anzumerken, obwohl die vier starken Stürmer Marcus Mooseder, Christian Birk, Alexander Voelkel und André Oesterreich noch immer wegen Krankheit fehlten, zudem auch keine U20-Nachwuchsspieler zur Verfügung standen, weil deren Team ebenfalls spielt, hängten sich alle voll rein. Der Wille zum Sieg war eindeutig erkennbar, es fehlt aber aktuell auch ein bisschen das Glück, dass ein Schuss eben nicht am Pfosten oder der Schlägerspitze des Goalies hängen bleibt, sondern reinrutscht.
Das 1:0 in der 10.Minute nach einer feinen Einzelleistung durch Kapitän Bernhard Weinzierl löste ein wenig die Anspannung im Team, das fast schon verzweifelte an den vielen ausgelassenen Chancen. Selb hielt dagegen, sah gegen den in den vergangenen Spielen strauchelnden Gegner Freising eine Chance auf den dritten Sieg. Doch an diesem Tag stand die Bears-Abwehr um Keeper Marco Krojer sicher und vereitelte einen Torerfolg.
Der zweite Freisinger Treffer in der 26. Minute durch Fabien Ferron, Martin Dürr hatte ihn klasse bedient. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten, aber die guten Torhüter ließen keinen weiteren Treffer zu. Auch in den letzten drei Minuten, als Selb mit empty net spielte und alles auf eine Karte setzte, fiel kein Tor mehr.
Die Black Bears haben sich mit 23 Punkten aus 15 Spielen wieder auf den dritten Platz in der Tabelle der Landesliga hochgearbeitet. Allerdings halten Moosburg (11 Spiele, 22 Punkte), Pfaffenhofen (12 Spiele, 21 Punkte) und Waldkirchen (12 Spiele, 20 Punkte) die deutlich besseren Karten für die obere Tabellenhälfte in der Hand. So bleibt den Bears nur, aus den restlichen fünf Spielen mindestens drei zu gewinnen.
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP mit neuerlicher Auswärtspleite - IceHogs unterliegen Vilshofen trotz mehrmaliger Führung mit 4:7
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen ist inzwischen in fremden Stadien ein gern gesehener Gast, liefert er doch  in schöner Regelmäßigkeit brav die Punkte ab. So auch am Sonntag wieder in Vilshofen, als sich die Pfaffenhofener nicht nur die dritte Auswärtspleite in Folge abholten, sondern es erneut nicht schafften, trotz mehrmaliger Führung etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Sollte sich dieser Trend so fortsetzen, wird die Aufstiegsrunde zur Bayernliga wohl ohne die IceHogs stattfinden, die in den verbleibenden acht Vorrundenpartien fünf Mal auswärts antreten müssen.
Dabei lief es zu Beginn, wie schon vor Wochenfrist in Waldkirchen, nahezu optimal für die Mannschaft von Chris Heid. Schon nach 51 Sekunden brachte Robert Neubauer die Gäste in Führung und bei Regen im offenen Vilshofener Stadion legte Dillon Duprey in der achten Minute das 2:0 nach. Doch anstatt konsequent nachzusetzen, ließ man jetzt die Hausherren besser ins Spiel kommen und kassierte prompt den Anschlusstreffer durch Milan Blaha (14.). Mit der knappen Führung  wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt und wieder erwischten die IceHogs den besseren Start. In der 23. Minute stellte Jakub Felsöci auf Zuspiel seines Bruders David den alten Abstand wieder her. Dann aber zeigten die Gastgeber, wo an diesem Abend ihre Vorteile gegenüber ihrem Gegner lagen, nämlich bei den Special-Teams. Die ersten beiden Strafzeiten gegen die Pfaffenhofener nutzten sie eiskalt zum Ausgleich durch zwei Treffer von Vladimir Gomov (26.) und Jaroslav Koma (27.). Das Kontrastprogramm dazu lieferten kurz danach die IceHogs, die über 50 Sekunden lang sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis keine richtige Torchance zustande brachten. Nach dem Ausgleich im Mittelabschnitt gingen die IceHogs nochmals in Führung, als Nick Endreß bei einem Konter während der dritten von vier ECP-Strafzeiten für das 4:3 aus Pfaffenhofener Sicht sorgte. Die letzte Führung der Pfaffenhofener hatte aber nur eine gute Minute Bestand, dann hatte Vilshofen erneut ausgeglichen. Und als dann die Hausherren zu Beginn des Schlussabschnitts durch Andreas Toth erstmals in Führung gingen (44.), war anschließend von den IceHogs nicht mehr viel zu sehen. Erneut agierten die IceHogs in Überzahl schwach. Fast zwei Minuten lang brachten sie bei doppelter Überzahl das ESC-Tor kaum in Gefahr. Ganz anders dagegen die Hausherren, die drei Minuten vor dem Ende die vierte ECP-Strafzeit zum 6:4 und damit zur Entscheidung nutzten. Als dann Philipp Hähl, der im letzten Drittel für Patrick Weiner im Tor stand, seinen Kasten für einen sechsten Feldspieler verlassen hatte, traf Vladimir Gomov zum Endstand ins leere Tor. 
  
    
ERC Lechbruck
Die Jäger werden zu Gejagten
(BBZL)  Die Jagd auf die Eisbären hat sich für die Flößer des ERC Lechbruck deutlich in die falsche Richtung entwickelt: die Jäger wurden zu den Gejagten und mit einer deutlichen 2:10 (0:4; 0:2; 2:4) Niederlage bei der SG Oberstdorf/Sonthofen nach Hause geschickt. Einsatzschwäche und Strafen beeinflussten das Ergebnis deutlich.
Die Oberstdorfer trafen in dieser Partie zehnmal. Fünf der Treffer konnten sie in Überzahl erzielen, weil sich die Flößer derweil auf der Strafbank befanden. Dieses Bild zog sich durch die ganze Begegnung, als die Flößer reagierten, war es schon zu spät. In der 7. und 8. Minute brachte sich die SG in den Vorsprung. Dann musste das Spiel auch schon unterbrochen werden. Weil das Tor zweimal hintereinander aus der Verankerung gerissen wurde und das Eis repariert werden musste, schickte man beide Teams nach Absprache in die Kabinen. Das Spiel wurde nach 15 Minuten wieder angepfiffen. Die Gastgeber bedankten sich für die Pause und trafen im ersten Spielabschnitt noch zweimal. Mit 0:4 Rückstand kehrten die Lecher zurück ins zweite Drittel und mussten gleich zu Beginn das 0:5, in der 36. Spielminute dann auch den Treffer zum 0:6 Rückstand hinnehmen.
Mit diesem Torpolster gingen die Oberstdorfer in den letzten Spielabschnitt und konnten in der 42. und 43. Minute ihren Spielstand um zwei weitere Tore erhöhen. Dann bäumten sich die Lecher kurz auf, in der 54. Minute trafen Christoph Hack und nur Sekunden später Jonas Seitz und verkürzten um zwei Tore. Doch was sollte in der Endphase beim Stand von 2:8 aus Sicht der Flößer noch geschehen? Viel war es nicht, außer, dass die Gastgeber in der 56. und 58. Minute nochmals trafen und die Partie klar mit 10:2 für sich entschieden. Der Auftritt in Oberstdorf kostete dem ERC Lechbruck somit drei wichtige Punkte, die es nun wieder einzuholen gilt. 
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Wochenende der Wahrheit
(RLSW)  Nach der bitteren Niederlage in Hügelsheim stehen die Eisbären Heilbronn am kommenden Wochenende vor vor zwei schweren Aufgaben.
Am Samstag, 08.12.18 (19Uhr) gastieren die Heilbronner bei den Stuttgart Rebels, bevor es am Sonntag, den 09.12.18 um 18:30Uhr in der heimischen Kolbenschmidt Arena zum Derby gegen die Bietigheim Steelers 1B kommt.
Es läuft dieses Jahr nicht rund bei den Eisbären Heilbronn, zu wenig konstant sind die Leistungen auf dem Eis. Die Integration der Jugendspieler, die ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Eisbären ist, gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Will man sich in Heilbronn nicht schon vorzeitig mit der neuen Saison befassen, müssen am Wochenende Siege her - am besten zwei. Das wird zwar schwierig, ist aber machbar.
Im Nachwuchs steht am Samstag 08.12.18 ab 8:30 das Heimturnier der U9 auf dem Plan. Die „Minis“ messen sich mit Esslingen, EKU Mannheim und Bietigheim. Für das Wohl der Zuschauer ist bei einem Weißwurst Frühstück bestens gesorgt. Die U15 empfängt am Samstag 08.12.18 um 15Uhr den EHC Freiburg und am Sonntag, den 09.12.18 um 11Uhr den Mannheimer ERC in der Kolbenschmidt Arena.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets gewinnen mit 5:1 (1:0/2:1/2:0) gegen den EHC Wölfe Freiburg 1b
(RLSW)  Am gestrigen Sonntag stand nach vier Wochen endlich wieder ein Heimspiel für den EHC Zweibrücken auf dem Spielplan.
Nach der Niederlage in Eppelheim und dem Abrutschen auf den sechsten Tabellenplatz, war ein Sieg für die Mannschaft von Terry Trenholm am Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Freiburg Pflicht.
Bis auf Marco Voltz (privat verhindert) und Bernd Hartfelder (musste nach dem Warm-Up passen) konnten die Hornets in Bestbesetzung antreten. Ihr Debut in dieser Spielzeit feierten Tomas Vodicka und Neuzugang Vladimir Zvonik. Zwischen den Pfosten stand Sebastian Trenholm.
Die Gäste aus Freiburg traten mit 15 Feldspielern – 4 Verteidiger / 11 Stürmer und Torhüter Constantin Haas an.
Geleitet wurde die Partie vom Schiedsrichtergespann Jan Breckenfelder, Nils Pfeffer und Elia Schwebius.
Die Hornets starteten druckvoll in die Partie. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Freiburger, nur selten gelang es den Gästen sich zu befreien. Constantin Haas, im Tor der Breisgauer, brachte die Stürmer der Hornest zur Verzweiflung. Reihenweise konnte er mit großartigen Reflexen seinen Kasten sauber halten. Es dauerte bis zur 20 Spielminute, ehe die 489 Zuschauer endlich jubeln konnten. Marco Trenholm nutzte das feine Zuspiel von Dan Radke und Maximilian Dörr zum 1:0 für die Heimmannschaft.
Gleiches Bild im zweiten Spielabschnitt. Die Hornets dominierten das Geschehen, die Wölfe verteidigten geschickt. In der 29. Spielminute dann eine Kopie des ersten Treffers. Wieder war Marco Trenholm der Torschütze, abermals kamen die Vorlagen von Dan Radke und dem heute sehr stark aufspielenden Maximilian Dörr. Nun schien der Bann gebrochen. Nur drei Minuten später, passte Maximilian Dörr zum freistehenden Christian Werth, der dem Torhüter der Wölfe keine Chance ließ und es stand 3:0 für die Hornets.
Den Gästen aus Freiburg gelang zwei Spielminuten vor Drittelende der Anschlusstreffer. In Überzahl konnte Alexander Kinderknecht, durch einen verdeckten Schuss, Sebastian Trenholm im Hornets Gehäuse überwinden.
Mit einem Spielstand von 3:1 für die Hornets wurden letztmalig die Seiten gewechselt.
Im Schlussabschnitt konnten die Hornets Akteure Florian Wendland (Schlagschuss gegen die Hand) und Pascal Sefrin (Knie) nicht mehr weitermachen.    
Vier Minuten waren gespielt, bis Maximilian Dörr sich in die Torschützenliste eintragen konnte und damit seinen vierten Scorerpunkt an diesem Abend für sich verbuchen konnte. In Überzahl wurde endlich mal schnell und direkt gespielt und die Vorlage von Tim Essig und Tomas Vodicka fulminant im Tor der Freiburger untergebracht. Die Gäste wehrten sich tapfer gegen immer wieder anrennende Hornets. Das Duell lautete jetzt Hornets gegen Constantin Haas, der sich reihenweise auszeichnen konnte.
In der 53. Spielminute war die Partie für Neuzugang Vladimir Zvonik beendet. Einen Zweikampf an der Bande wertete der Schiedsrichter mit Check gegen den Kopf und schickte unsere Nummer 28 mit zwei plus zehn Strafminuten vorzeitig zum Duschen.
Den Schlusspunkt in der sicherlich nicht berauschenden Partie setzte Andre Nunold. Drei Sekunden vor Ende, verwertete er das Zuspiel von Michael Neumann und Tomas Vodicka zum 5:1 Endstand.     
Nach dem Spiel äußerte sich die sportliche Leitung des EHC, Christina Fischer, wie folgt:
“Auch wenn es für die Zuschauer heute kein Spektakel war, sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Vladimir hat gezeigt, dass er über deutliches Potential verfügt. Da ist aber noch Luft nach oben. Im ersten Spiel mit den neuen Teamkollegen muss man sich auch erstmal einfinden. Seine zehn Minuten Strafe war natürlich unglücklich. Unser Rückkehrer Tomas Vodicka hat ein gutes Comeback gefeiert und gezeigt, dass er der Mannschaft auf jeden Fall weiterhelfen kann. Ziel waren heute die drei Punkte und das haben wir erreicht. Zudem haben die jungen Spieler ausreichend Gelegenheit bekommen, sich auf dem Eis zu zeigen und Spielpraxis zu sammeln.“
Durch diesen Sieg liegen die Hornets mit 18 Punkten auf Platz fünf der Tabelle.
Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag, den 07.12.2018 um 19 Uhr statt. Gegner in diesem Auswärtsspiel ist der SC Bietigheim. 
  
    
Herforder EV
Ice Dragons siegen souverän in Soest!
(RLW)  Trotz dezimierten Kaders, Jeff Job konnte am Sonntagabend in Soest nur 12 Feldspieler - darunter auch die angeschlagenen Nils Bohle, Jan-Niklas Linnenbrügger und Gleb Berezovskij – aufbieten, gaben sich die Ice Dragons in Soest keine Blöße und siegten souverän mit 8:2. Damit haben die Ice Dragons erneut 6 Punkte am Wochenende gesammelt und ihre Siegesserie auf mittlerweile 11 Siege am Stück ausgebaut! So war Jeff Job dann auch nach diesem Wochenende zufrieden: „Wir haben zwar gemessen an unseren Torchancen zu wenig Tore gemacht, aber das Team hat gearbeitet, gekämpft und das Wochenende trotz der Ausfälle gut überstanden und 6 Punkte geholt!“
Von der ersten Sekunde an ließen die Ice Dragons in Soest keine Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend die Punkte mit nach Hause nehmen würde. Defensiv extrem aufmerksam, offensiv druckvoll begann das Team von Coach Jeff Job die Partie, machte sich gleich daran, Marc Fleischer im Tor der Boerdeindianer auf Herz und Nieren zu prüfen und belohnte sich bereits in der 4. Spielminute selbst, als Gleb Berezovskij zum 0:1 abschloss. Die Ice Dragons machten weiter Druck, ließen die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. So waren das 0:2 durch Alexander Seel in der 6. Minute und das 0:3 durch Leon Nasebandt, der in der 10. Minute eine Überzahl nutzte, das Ergebnis der spielerischen Überlegenheit der Ice Dragons. Diese Überlegenheit sorgte aber auch kurzzeitig dafür, dass das Team von Jeff Job ein wenig den Fuß vom Gas nahm, wodurch die Gastgeber besser ins Spiel fanden und so durch Martin Juricek zum 1:3 Anschlusstreffer in der 13. Minute kamen. Es folgte die wohl stärkste Phase der Gastgeber, in der Kieren Vogel diverse Male eingreifen musste. Das wiederum veranlasste Jeff Job auf der Bank zur klaren Ansage „Gas geben, lasst Soest nicht zurück ins Spiel kommen!“, eine Ansage, die sich die Ice Dragons dann auch zu Herzen nahmen und wieder die Schlagzahl erhöhten. Der Lohn war der Treffer zum 1:4 Pausenstand in der 20. Minute, Ben Skinner hatte Marc Fleischer keiner Chance gelassen.
Das zweite Drittel war dann das Drittel der vergebenen Chancen. Zwar erhöhte Ben Skinner bereits in der 24. Minute mit einem Schlagschuss aus vollem Lauf in den Winkel auf 1:5, in der Folge jedoch ließen die Ice Dragons immer wieder beste Chancen aus. Aus einer sicheren Defensive heraus setzten sie auf schnelle Konter, in schöner Regelmäßigkeit tauchten Herforder Stürmer, allen voran Topscorer Killian Hutt, alleine vor Marc Fleischer im Soester Tor auf, doch der blieb in diesen Situationen unbezwingbar. So dauerte es bis zur 34. Minute, ehe sich wieder was auf der Anzeigetafel änderte. Alexander Seel hatte sich die Scheibe hinter dem Tor erkämpft, spielte zu Nils Bohle, der legte zurück an die blaue Linie und von da verwandelte Aaron Reckers zum 1:6 Pausenstand
Im letzten Drittel ließen die Ice Dragons dann ein wenig mehr zu. Zwar hatten sie immer noch das Gros an Chancen, die Gastgeber jedoch kamen nun auch häufiger gefährlich vor das Tor von Kieren Vogel. Es dauerte jedoch bis zur 53. Minute, ehe die Scheibe noch einmal einschlug. Dann allerdings hinter dem Herforder Goalie!
Die Ice Dragons hatten in Überzahl die Scheibe im gegnerischen Drittel verloren, Martin Juricek schaffte es, mit der Scheibe ins Herforder Drittel zu laufen, legte ab in die Mitte, wo Josef Schäfer dann alleine auf Kieren Vogel zulief und den Herforder Schlussmann gekonnt aussteigen ließ. Dieser Treffer jedoch beflügelte nicht die Gastgeber zur Schlussoffensive, sondern stachelte die Ice Dragons nochmal an. So folgte die Antwort auch nur 30 Sekunden später, als sich Gleb Berezovskij, Ben Skinner und Killian Hutt mit schnellen Pässen durch das Drittel von Soest kombinierten und am Ende Ben Skinner locker ins leere Tor zum 2:7 verwandeln konnte. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann Gleb Berezovskij, der in der 59. Minute einen Penalty gekonnt zum 2:8 Endstand verwandelte.
  
    
Ratinger Ice Aliens
CO2 rettete das Spiel in Neuwied
(RLW)  In einer von den Ice Aliens taktisch klug gespielten Partie besiegten sie die Bären aus Neuwied mit 2:3. Doch bis zum Schlusspfiff sollte noch einiges passieren. Nach exakt 39:45 Spielminuten unterbrach der Hauptschiedsrichter die Partie und schickte beide Mannschaften in eine vorgezogene zweite Pause. Das Eis war kurz hinter der Mittellinie an zwei Stellen gebrochen. Die Neuwieder Verantwortlichen gaben sich alle Mühe, das Eis zu flicken. Zunächst erfolglos, die beiden Mannschaftsleiter vereinbarten eine längere Pause und dann gelang es der Neuwieder Crew, die Schäden mit einem C02-Löscher zu beheben. Doch der Reihe nach:
Neuwied begann, wie man es von einer Heimmannschaft erwartet. Stürmisch drängten sie die Aliens in ihr Drittel und Torhüter Zerbe hatte alle Hände voll zu tun. Die Gäste konnten sich nur sporadisch befreien, waren dann aber torgefährlich. In der 16. Spielminute gingen die Bären durch Brabec in Führung, der aus kurzer Entfernung erfolgreich war. Mit diesem Resultat ging es auch in die erste Pause.
Irgendetwas muss Trainer Sikorski mit seiner Pausen-Ansprache bei den Aliens gelöst haben. Nach dem Wechsel dominierten sie das Spiel und die Bären wussten mit dem taktisch klugen Konzept der Aliens auf einmal nichts mehr anzufangen. Noch in der 21. Spielminute gelang Plichta mit seinem ersten Tor für die Aliens der Ausgleich und nur drei Minuten später hatte Cohut im Nachschuss das Spiel gedreht. In der Halle wurde es leiser. Die Gastgeber versuchten es mit Härte, die Aliens blieben ruhig und erzielten durch Schumacher ihren dritten Treffer. Chancen, das Ergebnis auszubauen, hatten die Gäste in dieser Phase mehr als genug. Dann kam die vorgezogene Pause.
Nach der langen Wartezeit benötigten beide Mannschaften eine längere Anlaufphase. Die Bären fingen sich als Erste und Torhüter Zerbe konnte sich über Arbeit nicht beklagen. Einige Male hatten die Neuwieder Fans schon zum Torjubel angesetzt, aber irgendwie brachten die Bären Stürmer den Puck nicht über die Ratinger Torlinie. Die zwölf Feldspieler der Aliens verteidigten mit Mann und Maus den Vorsprung. In der 48.Spielminute dann der längst fällige Anschlusstreffer der Gastgeber durch Sven Schlicht. Die Halle erwachte wieder und trieb die Bären zu einer Schlussoffensive. Als dann kurz vor dem Ende Bleyer auf die Strafbank musste, nahm Neuwieds Trainer Benske seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Aliens verteidigten den knappen Vorsprung bis zur Schluss-Sirene und ärgerten so erstmals einen der Meisterschaftsfavoriten.
  
    
Hamburger SV
Wenn hinten vorne ist - Der HSV siegt mit ungewöhnlichem Kader immer weiter
(RLN)  Daß die Regionalligamannschaft des Hamburger SV aktuell nicht gerade über einen üppigen Kader verfügt ist ja bereits bekannt – am vergangenen Wochenende nahm die Personallage allerdings schon fast skurrile Züge an: während die Defensive in Bestbesetzung antreten konnte schrumpfte das „Häuflein der Aufrechten“ in der Offensive für die zweiten Partie in Salzgitter auf nur noch vier (!) einsatzfähige Stürmer zusammen. Was also tun? Flexibilität zeigen und die Offensivqualitäten der Defender aktivieren. Und das gelang beeindruckend: zwei Spiele – zwei Siege!
Die Partie am Freitag gegen Schlußlicht Adendorfer EC begann planmäßig, Hanke und Blank sorgten im Zusammenspiel für eine 2:0-Führung. Dann zeigte der AEC jedoch, warum er unter neuer Leitung am Wochenende zuvor zwei Erfolge einfahren konnte: Anfang des zweiten Drittels hieß es plötzlich 3:2 für die Heidschnucken. Der HSV blieb jedoch stabil – einen Doppelschlag binnen 19 Sekunden nach der Hälfte der Spielzeit durch Hanke und Stüven konnte Adendorf nicht mehr kontern. Drei Tore nomineller Verteidiger hintereinander schraubten das Ergebnis schließlich auf 7:3 (2:2,3:1,2:0).
Nachdem für das Sonntagspiel bei den Salzgitter Icefightern auch noch Stammgoalie Daniel Bethe ausfiel sah es nicht wirklich rosig für die Rautenträger aus, ein schneller 0:2-Rückstand tat ein Übriges. Gegen ein etwas nachlässiges Heimteam arbeiteten sich die zwei Hamburger Blöcke ins Spiel zurück, ein Shorthander durch Pascal Heitmann nach der Hälfte der Spielzeit bedeutete die erstmalige Führung, die der HSV bis zum Endstand von 4:3 (1:2,3:1,0:0) dann nicht mehr abgab.
Der HSV eilt im Moment also von Sieg zu Sieg – ein Erfolg am kommenden Freitag erneut gegen Adendorf könnte dann bereits den ersten Titel bedeuten: nach dann fünf Siegen aus fünf Spielen stünde der HSV als Nordpokalsieger fest. Kein schlechtes Geschenk zum Nikolaus.
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG SAlzgitter Icefighters verlieren gegen den Hamburger SV
(RLN)  Mit 3:4 (2:1, 1:3, 0:0) mussten sich die TAG Salzgitter Icefighters gegen den Hamburger SV geschlagen geben. Dabei lagen die Hausherren gegen dezimierte Hamburger bereits in Führung.
Mit einem guten Start ging es für die Stahlstädter in das Duell mit den Hanseaten. So belohnten sich die Salzgitteraner nach einem starken Spielzug auch früh mit dem Tor von Luca Häufler zum 1:0 (6.). Im zweiten Überzahlspiel der Partie legte Lukas Vit das 2:0 (13.) oben drauf. Doch der HSV gab sich nicht geschlagen, sorgte – ebenfalls in Überzahl – mit 2:1 (15.) für den Anschluss. Der gab den Gästen im zweiten Abschnitt Aufwind. Ein erfolgreich verwandelter Penalty egalisierte den Spielstand auf 2:2 (26.). In der Folge nahm das Spiel eine Wendung. In eigener Überzahl musste das Team von Radek Vit den Gegentreffer zum 2:3 (29.) hinnehmen, fünf Minuten später legten die Hanseaten das 2:4 (34.) nach. Den Gastgebern gelang mit dem 3:4 (38.) durch Thomas Herklotz zwar nochmal der Anschluss, ein weiterer Treffer fiel allerdings nicht mehr.
„Wir lagen wieder vorne, aber immer wieder passiert das gleiche – das war eine Kopie des Spiels gegen Adendorf! Dann haben wir wieder aufgehört, unsere Aufgaben zu erledigen, abzusichern und so weiter, nehmen zu viele dumme Strafzeiten. Im zweiten Drittel kriegen wir auch noch ein Gegentor in Überzahl, weil wir nicht richtig abgesichert hatten. Da muss ich mich fragen, ob die Mannschaft bereit dafür ist, alles für den Erfolg zu geben“, so ein enttäuschter Vit nach dem Spiel.
  
    
FASS Berlin 1b
Zwei Spiele in weniger als 15 Stunden
(VLN)  ... oder auch „viele Kilometer umsonst“. Es ist wahrlich nicht die Saison der 1b-Mannschaft des FASS Berlin e.V. Nach fünf Spielen stand das Team von Michael Reinhardt noch ohne jeden Punkt da und musste als Außenseiter beim Tabellenzweiten in Bremerhaven ran. Und so machte man sich auf den Weg in die Hafenstadt mit einem ausgesprochen dünnen Kader. Lediglich 9 Feldspieler und zwei Torhüter standen zur Auswahl, so dass der Coach in die Bresche sprang und sich nach langer Abstinenz wieder in die Ausrüstung zwängte.
Genutzt hat es zumindest am Samstag leider nichts, zu deutlich war die Dominanz der Norddeutschen. Hielt man sich in dieser fairen Partie im ersten Drittel mit nur einem Gegentreffer noch recht wacker, wurde es im Mittelabschnitt deutlich. Vier weitere Tore musste man hinnehmen, das Spiel war entschieden. Für den sehr gut haltenden Maximilian Lorenz ging Dario Piroddi für das Schlussdrittel in den Kasten, aber auch er wurde nicht verschont. Bremerhaven verwaltete das Spiel, erzielte kurz vor dem Ende aber noch zwei weitere Tore. 0:7 (0:1 0:4 0:2) aus Sicht der Berliner stand am Ende auf der Anzeigetafel.
Am Tag darauf war die Hoffnung eine neue, stand doch mit den Weserstars Bremen 2 eine Mannschaft auf dem Plan, wo Punkte im Bereich des Möglichen schienen. Denn die Bremer waren bis dahin ebenso punktlos wie die 1b. Der Kader war natürlich nicht über Nacht auf wundersame Art und Weise gewachsen, es blieb also ebenso dünn. Trotz aller Umstände entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem die Weserstars zwar in Führung (11.) gingen, aber FASS eine Antwort parat hatte. Und die zeigte sich in Person des Trainers Michael Reinhardt, der seinen „Mannen“ mal zeigte, wie das Ganze so geht. Innerhalb von 26 Sekunden erzielte er nicht nur den Ausgleich, sondern gleich auch noch die Führung (beide 13., Assists bei beiden Toren Dennis Wegener und Max George). Und wiederum 52 Sekunden später legte er mit einem Alleingang in Unterzahl noch einen nach (14.), so dass man echte Hoffnung auf Punkte haben konnte.
Als der Coach die Führung dann auch noch in der 26. Minute auf 1:4 ausbauen konnte, schien die Hoffnung auf die ersten Punkte wahr zu werden. Aber die Bremer gaben sich noch nicht geschlagen und kamen noch im Mittelabschnitt in Überzahl zum 2:4 (36./PP1).
Im letzten Drittel trat das ein, was befürchtet worden war. Der „dünne“ Kader zeigte den Kräfteverschleiß beim zweiten Spiel innerhalb von knapp 15 Stunden und musste sich dem Druck der Bremer noch beugen. Drei Gegentore in den letzten 20 Minuten (45./47./53., PP1) machten alle Hoffnungen zunichte und man musste mit der zweiten Niederlage an diesem Wochenende die Heimreise antreten.
Fazit: Man war dicht dran, aber es reichte leider doch nicht. Es wird für das Team eine schwere Saison bleiben. Aber das ist nach den Spielerabwanderungen in den vergangenen beiden Jahren auch nicht weiter verwunderlich. Der Wiederaufbau gestaltet sich schwer, der Nachwuchs im Team ist stellenweise noch nicht so weit. Und wenn dann noch gestandene bzw. erfahrene Spieler wie Milos Mihajlovic nicht mit an Bord sind, wird es umso schwerer. Dass aber der untrainierte Coach mal so kurz 4 „Buden“ macht, zeigt, wie wichtig Instinkt und Erfahrung in diesem Sport sind. Und das sollte das Positive sein, was man aus diesem Wochenende ziehen kann. (Matze Penk)
  


    
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Dienstag 4.Dezember 2018
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