Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
EC Oberstdorf
(BBZL)  Verteidiger Lukas Linnartz wechselt vom ESV Würzburg zu den Eisbären und hat bereits am Sonntag beim Spiel gegen den HC Maustadt die Defensive erstmals verstärkt
 
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat sich vorzeitig den Gewinn des Norddeutschen Eishockey-Pokals gesichert. Die weiteren Teilnehmer Adendorf, Timmendorf und Nordhorn können die Hanseaten in der Tabelle nicht mehr überholen.

Stuttgarter EC
(RLSW)  Verstärkung für die Angreiffsreihen der Rebels: Aus der Schweizer Division 2 vom EHC Schaffhausen wechselt Stürmer Fabio Laule, der aus dem Schwenninger Nachwuchs hervorging, zum SEC

Adler Mannheim
(DEL)  Der finnische Angreifer Tommi Huhtala hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und muss in den kommenden vier Wochen aussetzen

ESV Chemnitz
(RLO)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf der Suche nach Ersatz für den in die Heimat abgewanderten Nicholas Lang: Mit Jiri Charousek, der letzte Saison noch in Polens höchster Liga aktiv war, kommt ein neuer tschechischer Mittelstürmer aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach zu den Crashers

FASS Berlin
(RLO)  Die Akademiker haben sich vom holländischen Stürmer Julian van Lijden wegen disziplinarischer Gründe getrennt und setzen künftig wieder auf den jungen Italiener David Trivellato, der sein Comeback im Team geben wird

ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben mit dem tschechischen Stürmer Martin Zahora, der vom Bayernligisten TEV Miesbach zurückkehrt, einen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen, werden sich aber freiwillig daran halten, bei den Spielen weiterhin lediglich zwei ausländische Akteure einzusetzen
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Die Bisons haben mit Nico Nellissen, Julien Manheim und Maurice Pietzka gleich drei neue Spieler mit Regionalliga-Erfahrung verpflichtet

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Wölfe haben den befristeten Vertrag mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Stava nicht verlängert. Als Ersatz wird der Litauer Domantas Cypas, der mit dem Team letzte Saison noch den Aufstieg realisierte, an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 5.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Regionalliga Südwest, Regionalliga West



    
Krefeld Pinguine
Gegen Köln - Gemeinsamer Spieltag der SWK Krefeld und der Aidshilfe Krefeld mit viel Rahmenprogramm
(DEL)  Die Krefeld Pinguine freuen sich auf einen besonderen Spieltag am Sonntag gegen die Kölner Haie: Der langjährige Partner und Sponsor of the Day, die SWK Krefeld, kooperiert am Sonntag mit der Aidshilfe Krefeld und veranstaltet neben Info-Ständen in den Umläufen auch Pausen-Gewinnspiele auf und neben dem Eis. Zu gewinnen gibt es neben Pinguine-Fanartikeln auch VIP-Tickets, ein Tablet und Karten für die Ehrlich Brothers.
Den krönenden Abschluss der Partie gegen die Haie bildet der diesjährige Teddy Bear Toss. Hierzu können Fans saubere, in Plastik verpackte Kuscheltiere mit in die Halle bringen oder sich am Spieltag selbst am Stand der Aidshilfe eindecken. Die Plüschtiere dürfen nach der Schlusssirene aufs Eis geworfen werden. Nachwuchsspieler des KEV 81 sammeln diese im Anschluss ein. Die Tiere werden dann noch einmal gesäubert und an Kinder des Kinderheims Kastanienhof gespendet.
  
    
Adler Mannheim
Trainingsgast für die Heilbronner Falken
(DEL)  Die Heilbronner Falken, Kooperationspartner der Adler Mannheim, begrüßen ab Donnerstag (06.Dezember) einen neuen Trainingsgast. Mathieu Carle, der einen bestehenden Arbeitsvertrag beim derzeitigen Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga besitzt, wird sich in den nächsten Wochen in Heilbronn fit halten.
Carle, der am Montag die obligatorischen Medizinchecks absolviert hat, möchte sich in Absprache mit den Adlern und den Falken für die DEL respektive den europäischen Eishockeymarkt interessant machen. Um den Spieler bei diesem Vorhaben zu unterstützen, wird der 31-jährige Kanadier, der von 2015 bis 2018 das Mannheimer Trikot trug, unter der Leitung von Development Coach Illka Pakarinen bei den Falken mittrainieren.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen Viertelfinalhinspiel gegen Malmö
(DEL)  Red Bull München ist mit einem Sieg in das Viertelfinale der Champions League gestartet. Der Deutsche Meister bezwang im Hinspiel vor 3.440 Zuschauern im Olympia-Eisstadion den schwedischen Spitzenklub Malmö Redhawks mit 2:1 (0:0|0:0|2:1). Die Tore für München erzielten Derek Joslin und Frank Mauer. Am kommenden Dienstag (11. Dezember | 18:00 Uhr | SPORT1 und DAZN live) fällt im Rückspiel in Malmö die Entscheidung über den Halbfinaleinzug.
Das Tempo im Hinspiel des Viertelfinales war noch höher als in den Duellen der Gruppenphase, als beide Teams ihre Heimspiele gewonnen hatten. München hatte früh in der Partie ein 5-gegen-3-Powerplay und durch Yannic Seidenberg den ersten guten Torschuss (3.). Malmö spielte in der Folge technisch und schlittschuhläuferisch auf einem hohen Niveau, die Red Bulls hielten aber dagegen. Ihre beste Chance hatten die Gäste im Powerplay durch einen Pfostenschuss von Max Görtz (16.). 
Im Mittelabschnitt starteten die Red Bulls druckvoll. Justin Shugg hatte im Nachschuss das 1:0 auf dem Schläger, Malmös Torhüter Christopher Nihlstorp war aber zur Stelle (22.). Beide Teams lieferten sich in der Folge ein ausgeglichenes Duell mit guten Chancen. Bei einem Konter der Gäste verzog Nichlas Hardt nach einem Querpass (36.), auf der Gegenseite schoss Matt Stajan knapp vorbei (37.). In der 40. Minute lenkte Münchens Torhüter Danny aus den Birken im Liegen den Schuss von Carl-Johan Lerby mit der Stockhand an die Latte, sodass es mit 0:0 in den Schlussabschnitt ging.
Da sahen die Zuschauer Tore. In der 46. Minute fand Malmös Frederik Storm eine Lücke zwischen den Schonern von Danny aus den Birken. Zwei Minuten später glich Derek Joslin für die Red Bulls mit einem Handgelenkschuss unter die Latte zum 1:1 aus. Dann tauchte Frank Mauer zweimal alleine vor dem Tor der Redhawks auf: In der 50. Minute scheiterte er an Christopher Nihlstorp, in der 54. Minute ließ er dem Torhüter keine Chance. Die letzten beiden Minuten spielten die Red Bulls in Unterzahl, sie retteten den knappen 2:1-Vorsprung aber über die Zeit.
  
    
EC Bad Nauheim
+++ Traditionelles Weihnachtssingen im Colonel-Knight-Stadion +++
(DEL2)  Sechstes, öffentliches Weihnachtssingen des EC Bad Nauheim zugunsten caritativer Einrichtungen am Samstag, den 22. Dezember 2018, ab 18.30 Uhr bis ca. 19.45 Uhr (Einlass ab 17.45 Uhr).
Der Advent, Weihnachten…eine besinnliche Zeit, um für Augenblicke inne zu halten, um Gutes zu tun und besondere Augenblicke zu genießen...!
Auch in diesem Jahr freut sich der EC Bad Nauheim wieder darauf, die liebgewonnene Tradition „Weihnachtssingen im CKS“ durchführen zu können und lädt alle Freunde, Sponsoren, Partner sowie Fans des EC Bad Nauheim zum gemeinschaftlichen Weihnachtssingen ein. Der Eintritt ist natürlich frei!
Von Jahr zu Jahr wuchsen die Teilnehmerzahlen; 2017 kamen bereits über 2.000 Besucher ins festlich beleuchtete Colonel-Knight-Stadion im Bad Nauheimer Kurpark, um gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder (Liedtexte liegen für alle Teilnehmer aus) zu singen und gleichzeitig Spenden zu sammeln.
Mit Unterstützung der Stadtkapelle Friedberg, verschiedener Kinder-, Männer-, und gemischter Chöre entsteht eine außergewöhnliche Weihnachtsstimmung im Eisstadion, die man gemeinsam besonders genießen kann.
Um die Halle in ein „Kerzen-Meer“ zu verwandeln und somit für die perfekte, vorweihnachtliche Atmosphäre zu sorgen, werden alle Gäste gebeten, nach Möglichkeit eine Kerze mitzubringen - am Eingang liegen aber natürlich auch Kerzen bereit, die gegen eine Spende erworben werden können.
Wie bereits in den vorherigen Jahren kommen sämtliche Einnahmen des Abends ausnahmslos regionalen/wohltätigen Einrichtungen zugute.
Mit dem diesjährigen Weihnachtssingen unterstützt der EC Bad Nauheim folgende Institutionen:
·         Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH (www.bhw-wetteraukreis.de)
·         Altenselbsthilfe Bad Nauheim e.V. (www.altenselbsthilfe.de)
·         Elternverein- für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen e.V. 
·         Bürgerstiftung „Ein Herz für Bad Nauheim“ (www.stiftung-bad-nauheim.de)
"Kommen Sie ins Stadion, singen Sie gemeinsam mit uns ein paar schöne Weihnachtslieder in einem tollen Ambiente und tun Sie darüber hinaus etwas Gutes für Menschen, denen es leider nicht so gut geht", sagt Organisator Michael Richly, der Beiratssprecher des EC Bad Nauheim.
Um also den schönsten „Stadion-Chor“ weit und breit erklingen zu lassen, bringen Sie gerne Ihre Freunde, Nachbarn, Bekannten und Verwandten mit!
Selbstverständlich können sich alle Besucher an den Getränkeständen mit etwas Warmen (oder auch „Kühlem“) versorgen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
  
    
Deggendorfer SC
DSC am Freitag zu Gast bei den Tölzer Löwen
(DEL2)  Am Freitag, 07.12.2018 steht für den Deggendorfer SC das nächste Auswärtsspiel in der DEL2 auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski muss bei den Tölzer Löwen antreten.
Die Löwen hatten am vergangenen Wochenende nur ein Spiel zu absolvieren. Gegen die Lausitzer Füchse kam die Mannschaft nicht über eine 1:4-Niederlage hinaus. In der Tabelle rangiert das Team von Trainer Markus Berwanger mit 29 Punkten auf Platz 11 und ist für den DSC mit seinen 25 Punkten damit in Schlagweite.
Traditionell ist der Tölzer Kader mit zahlreichen Spielern aus der eigenen starken Nachwuchsarbeit besetzt. Verstärkt wird das Team mit einigen Kontingentspielern, wobei der ECT in dieser Saison wieder auf Imports aus Nordamerika setzt. Die beiden Kanadier Kyle Beach und Stephen MacAuley verstärken den Angriff, während die US-Amerikaner Casey Borer und Kevin Wehrs Leistungsträger in der Defensive sein sollen.
Auf Deggendorfer Seite steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Verteidiger-Routinier Milos Vavrusa. Andreas Gawlik ist zwar wieder ins Training eingestiegen. Ein Einsatz an diesem Wochenende dürfte für den Kapitän aber noch zu früh kommen.
Spielbeginn ist am Freitag um 19:30 Uhr. Wer von den Deggendorfer Fans die Mannschaft nicht nach Bad Tölz begleiten kann, hat wie immer die Möglichkeit, das Spiel live auf Sprade-TV zu verfolgen.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen im Penaltyschießen
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 3:4 (0:3; 1:0; 2:0; 0:1) nach Penaltyschießen verloren. Vor 3071 Zuschauern brachte Chris Owens den Gast in der fünften Minute in Führung. Vincent Hessler baute die Füchse-Führung aus (15.), ehe Steve Saviano in Überzahl kurz vor der Pausensirene (20.) das 0:3 markierte. Im zweiten Abschnitt konnte Timo Walther verkürzen (29.). Zum Beginn des Schlussdrittels nutzte Thomas Pielmeier nutzte eine Überzahlsituation zum 2:3 (46.); Dennis Palka konnte für die Eislöwen zum 3:3 ausgleichen (55.). Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschießen durch den entscheidenden Treffer von Jeff Hayes. 
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Weißwasser hat es im ersten Drittel sehr gut gemacht, ist mit einer 3:0-Führung in die Pause gegangen. Und trotzdem war es ein Spiel, das am Ende jedes Team hätte für sich entscheiden können. Auch wenn wir nur einen Punkt mitnehmen, haben wir aus meiner Sicht ebenfalls etwas gewonnen. Und zwar durch den Fakt, dass wir uns ins Spiel zurückgekämpft und Charakter gezeigt haben. Darauf bin ich stolz. Im Penaltyschießen besteht am Ende immer eine 50:50-Chance.“
Füchse-Coach Corey Neilson: „Wir sind sehr gut ins erste Drittel gekommen, haben läuferisch viel investiert. Doch Dresden ist zurückgekommen. Wir haben sechs Spiele in zwölf Tagen absolviert, haben heute mit vier Reihen agiert, um trotzdem mit der gleichen Intensität auftreten zu können. Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Abend und der Punkteausbeute aus den letzten Spielen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 7. Dezember um 19.30 Uhr gegen den EHC Freiburg. 
  
    
EHC Freiburg
Kids Day am Samstag: Eishockeyprofis gehen mit Anfängern aufs Eis
(DEL2)  am Samstag können beim EHC Freiburg wieder Kinder von Profis lernen: Sechs Freiburger Eishockeycracks aus der zweithöchsten deutschen Liga DEL2 kommen zum "Kids on Ice"-Event im Freiburger Eisstadion. Eingeladen sind alle Kinder unter 10 Jahren.
Sergej Stas, Ryon Moser, Sofiene Bräuner, Austin Cihak, Jan Bednar und Josef Mikyska – Woche für Woche sieht man die Profisportler in der DEL2 für den EHC Freiburg auf dem Eis rackern. Jetzt dürfen alle Kinder unter 10 Jahren sie persönlich kennen lernen und zusammen ein Eistraining absolvieren.
Mit den genannten DEL2-Cracks setzt der EHC seine allseits beliebte Reihe von Eishockey-Erlebnistagen im Freiburger Eisstadion fort. Am Samstag, 8. Dezember, freuen sich Sergej & Co. auf regen Zulauf. Treffpunkt ist um 12 Uhr im Eisstadion (Ensisheimer Straße 1), Eiszeit von 12.30 bis 14 Uhr. Die Teilnahme ist frei.
Wieder sind alle Mädchen und Jungs unter 10 Jahren (also Jahrgänge 2008 bis 2016) herzlich eingeladen, ihr Glück als Mini-Draisaitl zu probieren. Ihnen zur Seite stehen die Profis aus unserer DEL2-Mannschaft, die Nachwuchs-Trainer des EHC und kleine Helfer aus unseren Nachwuchs-Teams.
Damit Anfänger, kufensichere Kinder und Fortgeschrittene gleichermaßen ihren Spaß haben, wird das Eis in drei Bereiche aufgeteilt, inklusive Spaß-Parcours, Slalomlaufen, Puckschießen und mehr. Auf absolute Anfänger warten natürlich Laufhilfen und die beliebten Kufen-Pinguine.
Schlittschuhe und Ausrüstung können kostenlos ausgeliehen werden, gegen Ausweis als Pfand. Mitbringen sollten die Profis kommender Tage nur Fahrradhelm, Ski- oder Regenhose, Handschuhe und (sofern vorhanden) Knie- und Ellenbogenschoner.
  
    
VER Selb
Bittere Derbyniederlage
(OLS)  Die Konstanz will einfach keinen Einzug halten bei unseren Selber Wölfen. Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg in Peiting zogen wir im Derby gegen die Blue Devils aus Weiden erneut den Kürzeren. Wieder geriet unser Rudel in Rückstand und wirkte ab diesem Zeitpunkt völlig verunsichert. Durch viele individuelle Fehler luden wir die Oberpfälzer förmlich zum Toreschießen ein, was diese dankend annahmen.
Unsere Wölfe begannen gut, rissen das Spiel an sich und zeigten den Gästen, wer eigentlich Herr in der NETZSCH-Arena ist. Die Weidener beschränkten sich zunächst auf Konterspiel, welches sie aber blitzschnell ausführten und so immer wieder gefährlich vor Deske im Selber Tor auftauchten. Den Zuschauern gefiel es, die Stimmung im – für einen Wochenspieltag – gut gefüllten Rund war auf beiden Seiten hervorragend. Nach ersten Möglichkeiten von Schiener und Moosberger wanderte letzterer auf die Strafbank, da unsere Wölfe kurzzeitig mit zu vielen Feldspielern auf dem Eis agierten. Diese Möglichkeit ließen sich die Gäste, die in Überzahl schön und schnell die Scheibe in ihren Reihen laufen ließ, in Person von Siller nicht nehmen und gingen in Führung. Dies war leider wieder ein echter Wirkungstreffer für unsere Wölfe, die fortan wieder verkrampft und verunsichert wirkten. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Geigenmüller nichts. Ganz im Gegenteil: Zuerst ließ der überragend aufspielende Heinisch im Alleingang seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und netzte zur abermaligen Führung ein. Diese erhöhte Rubes kurz vor Drittelende sogar noch in Unterzahl, nachdem Geigenmüller den Puck in der Angriffszone vertändelt hatte.
In der aktuellen Phase des Spiels hagelte es Strafzeiten gegen die Blue Devils, doch wirkte das Wölfe-Powerplay im Vergleich zu dem der Weidener sehr behäbig und statisch. McDonald konnte trotzdem noch Kapital aus der numerischen Überlegenheit schlagen und auf 2:3 verkürzen. Die heimischen Anhänger hofften nun auf einen Umbruch im Spiel, wurden aber enttäuscht. Bei Habermanns Treffer zum 2:4 wurde es dem Gegner viel zu leicht gemacht und beim 2:5 ließ Gollenbeck als letzter Mann den Weidener Siller an der blauen Linie ziehen. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts ließ der Anschlusstreffer von McDonough – er überlistete Gästetorhüter Wiedemann von hinter dem Tor – noch einmal Hoffnung aufkeimen.
Unsere Wölfe wollten im Schlussabschnitt das Ruder noch einmal rumreißen, fanden aber zunächst keine Mittel. Spätestens als Heinisch nach einem erneuten kapitalen Fehler im Wölfe-Spielaufbau den Spielstand auf 3:6 stellte, glaubte von den Zuschauern kaum mehr jemand an einen Erfolg des Gastgebers. Doch dass auch Weiden nicht sattelfest war, zeigte sich in den letzten vier Spielminuten. Zunächst verkürzte Kapitän Ondruschka auf 4:6, dann war es erneut McDonough, der in Überzahl und bei gezogenem Selber Torwart den Anschluss zum 5:6 erzielte. Unsere Wölfe probierten nochmal alles, doch Weiden agierte zu clever und brachte den Puck noch zweimal im inzwischen verwaisten Selber Gehäuse unter.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
DERBY AM FREITAG GEGEN DEN EV LANDSHUT IN DER RAIFFEISEN ARENA
(OLS)  Die nächsten Aufgaben für den EHC Waldkraiburg heißen EV Landshut und Weiden. Der Traditionsverein kommt am Freitag in die Industriestadt, Spielbeginn in der Raiffeisen Arena ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag muss das Team von Sebastian Wolsch zu den Blue Devils nach Weiden. In der Oberpfalz geht es um 18:30 Uhr los.
Der EV Landshut lag den Löwen in den bisherigen Oberligaspielen eigentlich immer ganz gut. Auch in dieser Spielzeit, die alles andere als erfolgreich für den EHC Waldkraiburg läuft, unterlag man erst in der Verlängerung mit 2:3 in Niederbayern. Gerne über 60 Minuten spielte das Team von Axel Kammerer auch zuletzt. Gegen Riessersee unterlag der EVL mit 2:3 nach Penalty-Schießen, zuvor war man gegen Memmingen (3:2) und Rosenheim (5:4) auch erst in der Overtime erfolgreich. Insgesamt hinkt der zweimalige deutsche Meister von 1970 und 1983 den traditionell hohen Ansprüchen aktuell etwas hinterher. Eigentlich wird nicht weniger als Rang 1 in der Tabellen erwartet, im Moment findet sich Landshut auf Platz 5 wieder. In 20 Spielen wurden 13 Siege eingefahren, neun davon nach regulärer Spielzeit. Mit 37 Punkten liegt man punktgleich hinter dem EC Peiting, hat aber elf Zähler Rückstand auf das amtierende Führungsduo aus Regensburg und Rosenheim. Topscorer ist der Tscheche Miloslav Horava mit 11 Toren und 19 Vorlagen in 20 Spielen, gefolgt von den besten Torjägern Marc Schmidpeter (13 Treffer) und Maximilian Forster (12 Tore). Der ehemalige Waldkraiburger Verteidiger, der im Sommer die Verantwortlichen der Löwen mit seinem Wechsel überraschte, macht seine Sache beim großen EV Landshut bisher sehr gut, lieferte in 20 Spielen sieben Assists. Trotz aller Rückschläge und einer Saison, die bisher eigentlich nur zum Vergessen einlädt, werden die verbliebenen Spieler von EHC-Coach Sebastian Wolsch aber erneut ihr Bestes geben und wollen alles versuchen. Die „letzten Mohikaner“ aus der Industriestadt haben noch immer mehr als nur einen Funken Leiden- und Bereitschaft und hoffen weiter auf die Unterstützung ihrer Fans. „Wie jede Woche starteten wir am Dienstag mit der Videoanalyse der letzten Spiele und haben uns die Tore vom letzten Wochenende nochmal angeschaut“ erklärte Wolsch. „Wir arbeiten weiter hart am Funktionieren der Reihen und wir werden mit unseren tollen Fans im Rücken wieder angreifen und versuchen, Spiele zu gewinnen“ so Wolsch weiter.
Ein Nachholspiel haben am vergangenen Dienstag die Blue Devils aus Weiden gewonnen und zwar mit 8:5 bei den Selber Wölfen. Ein weiterer Beleg für die gute Form der Oberpfälzer, die in den letzten sechs Spielen drei Mal erfolgreich waren. Mit 21 Punkten aus 20 Spielen liegen die Blue Devils derzeit auf dem neunten Tabellenplatz mit sieben Siegen. Matt Abercrombie mit elf Toren und 16 Assists ist amtierender Topscorer, vor Martin Heinisch mit elf Treffern und drei Vorlagen weniger. Mitverantwortlich für den Weidener Aufschwung ist aktuell auch der neue Kontingentspieler Tomas Rubes aus Tschechien. Der 26-Jährige kam nach dem Weggang von Christian Ouellet aus der dritten schwedischen Liga nach Weiden und hat voll eingeschlagen. In sechs Spielen erzielte der gebürtige Prager sechs Treffer, besticht mit seiner Technik und bereitete auch sechs weitere Tore vor. Ihn gilt es, in Schach zu halten, sonst werden die Löwen wie beim Hinspiel, das mit 2:4 verloren ging, den Kürzeren ziehen.
Apropos ziehen: Beim Heimspiel am Freitag werden die gezogenen Lose der Waldkraiburger Weihnachtstombola prämiert. Die Tombola hat bei den Löwen bereits Tradition und in diesem Jahr können sich die Preise noch mehr sehen lassen als bisher. Neben einem E-Bike im Wert von knapp 2000€, kann man auch ein Smartphone, eine Smartwatch, Sachpreise oder zahlreiche Gutscheine abstauben. Auch im Rahmen der Partie gegen Landshut gibt es die Lose für den Stückpreis von einem Euro noch zu kaufen, der gesamte Erlös geht dabei in die Nachwuchskasse des EHC Waldkraiburg.
  
    
Herner EV
Lukas Schaffrath und Tobias Esch bekommen Förderlizenz für die Kobras!
(OLN)  Ab sofort sind beim Herner EV Torhüter Lukas Schaffrath und Verteidiger Tobias Esch mit einer Förderlizenz für die Dinslaken Kobras ausgestattet. Durch die Verpflichtung von Goalie Björn Linda wird der 22-jährige Lukas Schaffrath, der im Sommer aus Neuwied zum HEV wechselte und davor bereits zwei Jahre in Dinslaken im Tor stand, aktuell bei den Grün-Weiß-Roten wohl wenig Eiszeiten bekommen. „Gerade für einen jungen Torhüter wie Lukas ist es wichtig dass er Spielpraxis hat. Deswegen bot sich diese Lösung an, zumal der Regionalligist aktuell verletzungsbedingt Probleme auf der Torhüterposition hat“ meint HEV-Coach Danny Albrecht. Der 21-jährige Tobias Esch spielt in der zweiten Saison in Herne. „Tobias wurde immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Auch er braucht viel Spielpraxis für seine weitere Entwicklung. Die würde er sicherlich in Dinslaken eher bekommen. Allerdings haben wir auf beide Spieler immer den ersten Zugriff. Wir können als vor jedem Wochenende entsprechend unserer eigenen personellen Situation entscheiden, wen wir abgeben oder wer bei uns bleibt“ erläutert Danny Albrecht.
  
    
Stuttgarter EC
Bericht zu den Spielen am 30. November und am 2. Dezember
(RLSW)  Hoher Aufwand, geringer Ertrag – so kann man wohl das vergangene 
Wochenende der Stuttgart Rebels in wenigen Worten am treffendsten 
beschreiben. Trotz wiederum starker kämpferischer Leistungen musste man 
sich in den Spielen gegen Eppelheim (6:7 n.P.) und in Ravensburg (2:3) 
geschlagen geben und konnte somit nur einen Punkt aus den beiden Partien 
auf der Habenseite verbuchen.
Bein freitäglichen Heimspiel gegen den EC Eisbären Eppelheim gingen die 
Rebels und ihr Anhang förmlich durch ein Wechselbad der Gefühle. Nach 
kurzer Abtastphase nahmen die Rebellen schnell das Szepter des Handelns 
in die Hand und bereits nach zweieinhalb Spielminuten konnte Silas Abert
die Führung erzielen. Die Eppelheimer Antwort erfolgte nur 11 Sekunden 
später durch Cedric Striepeke. Die Rebels machten weiter das Spiel, der 
zweite Gästetreffer durch Lukas Sawicki fiel in der 12. Minute eher 
überraschend. Die Rebellen spielten jedoch unbeirrt weiter und drehten 
das Ergebnis bis zum Drittelende durch Lutz Kästle und Jesper Leis
wieder in die richtige Richtung. Eppelheim kam nun etwas besser aus der 
Kabine und der Ausgleich durch Marc Bruns war in der 22. Minute somit 
nicht überraschend. Die Drangphase der Gäste hielt jedoch nur kurz an, 
spätestens mit dem erneuten Führungstreffer durch Patrick Eisele nach 32 
Zeigerumdrehungen waren die Spielanteile wieder eindeutig zu Gunsten der 
Rebels verteilt. Manifestiert wurde dies durch Ben Daubners ersten 
Treffer in der Regionalliga in der 35. Spielminute.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren die Mannen um Coach Pavol 
Jancovic zunächst tonangebend, der zweite Treffer von Eisele schien das 
Spiel vollends in Richtung Heimsieg zu manövrieren. Der vierte 
Eppelheimer Treffer durch Markus Semlow läutete dann jedoch 13 Minuten 
vor dem Ende eine Wendung des Spiels ein. Die mit nur 13 Feldspieler 
angetretenen Rebels mussten nun ihrer kräftezehrenden Spielweise Tribut 
zollen, die 19 Mann starke Eisbärenequipe bekam deutlich Oberwasser. Die 
Zuordnung in den Stuttgarter Defensivreihen ging nun zunehmend verloren 
und so konnten Striepeke (52.) und Sawicki (56.) noch zum 6:6 
ausgleichen. Mit dem Momentum auf ihrer Seite waren die Eisbären dann 
auch in der Penaltylotterie das glücklichere Team und konnten auch zwei 
Punkte mit in die Kurpfalz nehmen.
Zwei Tage später bot sich den Landeshauptstädtern dann in Ravensburg die 
Gelegenheit, das Wochenende doch noch zu einem positiven Abschluss zu 
bringen. Kein leichtes Unterfangen, stellten die Puzzlestädter doch im 
bisherigen Saisonverlauf die Überraschungsmannschaft der Liga. Auch in 
dieser Partie gaben die Rebels nach zerfahrenem Beginn schnell den Ton 
an, die Tore schoss leider wieder einmal der Gegner, wenn auch beim 
ersten Treffer nach 13 Spielminuten der Referee durchaus nicht 
unbeteiligt war. Bei der ersten druckvollen Aktion der Gastgeber bekam 
Goalie Jannis Ersel einen Schlagschuss auf die Maske, deren Verschluss 
sich dadurch öffnete. Anstatt abzupfeifen lies der HSR den Nachschuss zu 
und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Den zweiten Treffer der 
Gastgeber mussten sich die Rebellen jedoch nach einem zu langsamen 
Wechsel auf die eigenen Fahnen schreiben. Mit weiterhin großem Einsatz 
bestimmten die Rebels auch den zweiten Durchgang, es sollte jedoch 11 
Minuten bis zum Anschlusstreffer durch Patrick Eisele dauern. Der 
hochverdiente Ausgleich durch Tim Becker in der 39. Minute nährte die 
Hoffnungen auf Stuttgarter Seite weiter, einen zählbaren Erfolg 
erreichen zu können.
Mit zunehmender Spieldauer machte sich dann allerdings auch in dieser 
Partie der Kräfteverschleiß bemerkbar, die ein Doppelspieltag mit sich 
bringt. Die Gastgeber bekamen zunehmend mehr Spielanteile, doch die 
Rebellen konnten die Partie bis kurz vor dem Ende unentschieden halten. 
Eine unglückliche Strafzeit machte dann leider die Stuttgarter 
Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte. Jonas Mikulic wurde am langen 
Pfosten stehend mehr oder weniger angeschossen und die Rebels standen 
wieder ohne den verdienten Lohn da, denn auch die Herausnehme des 
Torhüters für einen zusätzlichen Feldspieler bereits zwei Minuten vor 
Spielende war nicht mehr von Erfolg gekrönt.
Trotz der mageren Punktausbeute muss man der Mannschaft in beiden 
Partien wieder eine starke kämpferische und vor allem in der Heimpartie 
gute spielerische Leistung attestieren. Der Kontakt zum fünften 
Tabellenrang ist durchaus noch vorhanden, die Kontrahenten Zweibrücken 
und Heilbronn waren im bisherigen Saisonverlauf doch recht unkonstant in 
ihren Ergebnissen. Somit wird das Heimspiel am kommenden Samstag um 19 
Uhr gegen den Tabellennachbarn Heilbronner Eisbären durchaus ein Spiel, 
welches die weitere Richtung in dieser Saison weisen kann.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets kennen Weg zurück in die Erfolgsspur
(RLW)  Der ersten Enttäuschung wich schnell die Realität: Einen Kurswechsel im Kopf hast du schnell vollzogen, ihn aber auch auf das Eis zu bringen dauert dann eben doch ein bisschen länger als zwei Trainingseinheiten. Das zurückliegende Wochenende mit spielfreiem Sonntag hat Stephan Petry genutzt, um viele Einzelgespräche zu führen. Schritt für Schritt sollen die vielen positiven Ansätze jetzt auch im Spiel der EG Diez-Limburg zu erkennen sein. Am Wochenende gibt es dazu gleich zwei Gelegenheiten - beim Heimspiel am Freitag gegen die Soester EG (20.30 Uhr, Eissporthalle Diez) und am Sonntag beim Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt (19.15 Uhr, Eissporthalle Frankfurt)
„Wir haben nach zwei sehr guten Trainingseinheiten im Spiel gegen Dinslaken zu viele Fehler gemacht“, sagte der Rockets-Trainer. „Genau die haben wir analysiert. Ganz wichtig dabei: Nicht nur ich habe die Fehler gesehen, auch die Spieler sind sich dessen bewusst, was nicht gut gelaufen ist. Aber die Mannschaft hat mir auch ein klares Feedback gegeben: Der eingeschlagene Weg ist der richtige, alle sprühen vor Tatendrang und haben einfach nur Bock darauf, es nun auch im Spiel deutlich besser zu machen als zuletzt. Die Jungs wollen die Veränderungen und die neuen Impulse und schauen gemeinsam nach vorne.“
Besser werden muss ausgerechnet das, was man diesem Kader eigentlich auf den ersten Blick nicht absprechen würde: „Selbstbewusstsein. Wir brauchen wieder eine breite Brust und den Glauben an unsere Stärke“, sagt Petry. „Wir gehen gegen Dinslaken in Unterzahl in Führung, lassen uns dann aber zu schnell mit dem ersten Gegentor das Spiel aus der Hand nehmen. Das geht nicht, da müssen wir stur unseren Plan einhalten und auch mit dem Kopf im Spiel bleiben. So komisch das klingen mag, aber wir müssen nach drei Niederlagen in Serie tatsächlich das Gewinnen wieder lernen. Dann kommt auch das Selbstbewusstsein zurück.“
Mit dem „Gewinnen“ will das Team nun am Freitag starten, wenngleich Petry vor den nächsten Gegnern warnt: „Wir spielen gegen Soest und in Frankfurt, und jeder sagt dir: Joah, da habt ihr ja eher leichte Gegner. Genau gegen diese Sichtweise arbeite ich mit Nachdruck an. Denn in unserer Situation gibt es nicht einen einzigen leichten Gegner. Wir werden Soest und Frankfurt sehr, sehr ernst nehmen und alles daran setzen, diese beiden Spiele zu gewinnen. Unser nächstes Etappenziel ist es, bis Weihnachten so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Und damit fangen wir am Wochenende an.“
Mit der Soester EG empfängt die EGDL am Freitagabend den Tabellennachbarn. Die Bördeindianer liegen aktuell nur einen Punkt hinter den Rockets, haben jedoch auch schon zwei Spiele mehr absolviert. Die Löwen Frankfurt konnten bisher nur eine Partie (nach Verlängerung) in Lauterbach gewinnen, machten den Diez-Limburgern das Leben beim ersten Vergleich in Frankfurt jedoch maximal schwer. Die Rockets konnten bisher beide Vergleiche gegen die Hessen gewinnen, die Bilanz gegen Soest ist ausgeglichen (11:1-Sieg daheim, 1:5-Niederlage auswärts).
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras am Wochenende nur in Hamm gefordert
(RLW)  Am kommenden Wochenende sind die Kobras nur am Sonntag im Einsatz. Dann geht es allerdings nach Hamm zum Spitzenreiter der Regionalliga-West.
Die Hammer haben in der gesamten Saison bislang nur eine Niederlage kassiert, als sie beim Tabellenzweiten in Neuwied unterlagen. Im Heimspiel gegen Hamm konnten die Kobras nach dem ersten Drittel eine 3-0 Führung erzielen,zum Sieg langte es trotzdem nicht,denn Hamm legte in Form eines Spitzenteams nach und gewann am Ende mit 5-3. Das Spiel in Hamm geriet nach 12 Minuten zum Muster ohne Wert,denn nach der schweren Verletzung von Goalie Marvin Frenzel war an ein geregeltes Spiel von Seiten der Kobras nicht mehr zu denken. Die 17 jährige Jule Cleven nahm den Platz von Frenzel ein und gewann an diesem Abend die Herzen der Hammer Fans. Verhindern konnte sie die 3-16 Niederlage allerdings auch nicht.
Am Kommenden Sonntag werden die Karten allerdings neu gemischt und auch Jule wird wieder dabei sein. Allerdings nur privat!
Ob die beiden Förderlizenzspieler aus Herne, Lukas Schaffrath und Tobias Esch, dabei sein werden entscheid sich kurzfristig und in Absprache mit dem Herner EV.
Beginn ist um 18.30 in der Helinet-Arena in Hamm
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären brauchen wieder mehr Kompaktheit
(RLW)  Eine Eishockeysaison ist lang. Im Regelfall zwei Partien pro Wochenende, und das inzwischen seit Ende September – da sind Höhen und Tiefen ganz normal. Bei jeder Mannschaft. Der EHC „Die Bären“ 2016 legte mit 15 Siegen aus 19 Partien eine famose erste Hauptrundenhälfte aufs Eis, auch wenn die Formkurve zuletzt ein paar Dellen aufwies. „Durch die Niederlage gegen Ratingen am vergangenen Sonntag ist beileibe nicht alles schlecht, auch wenn wir an diesem Abend keine gute Leistung abrufen konnten. Wir hatten zum Beispiel mit den Siegen gegen Hamm und Diez-Limburg eine richtige starke Phase, und das auch über einen langen Zeitraum, aber momentan kassieren wir zu viele einfache Gegentore“, hat Daniel Benske ausgemacht. Gegen die Ice Aliens waren es drei. Nicht viele, aber dafür vermeidbare. Schon die fünf Gegentore in Frankfurt, die sechs in Soest und die acht in Neuss waren mehr, als es der Trainer und ehemalige Torhüter haben möchte. „Wir müssen wieder mehr Kompaktheit in die Defensive bringen. Daran haben wir im Training unter der Woche hart gearbeitet“, berichtet er.
Abwehr ist vor allem am Freitagabend ab 20.30 Uhr in Herford das A und O, wenn die Neuwieder zum dritten Mal in dieser Runde auf den amtierenden Meister treffen. Auch der kann von Höhen und Tiefen ein Lied singen. Die „Ice Dragons“ brauchten mit der fast identischen Mannschaft, die im Frühjahr souverän und verdient den Titel holte, etwas länger, um Betriebstemperatur zu erreichen, holten aus den ersten sechs Saisonspielen lediglich zwei Siege. Aber seitdem demonstriert der HEV seine gewohnte Stärke und ist den zweitplatzierten Bären als Dritter wieder auf die Pelle gerückt. „Herford ist eine sehr offensivstarke Mannschaft“, verrät Benske kein großes Geheimnis und nennt in diesem Zusammenhang vor allem die kanadischen Imports. Killian Hutt sowie Benjamin Skinner haben den Neuwiedern im Halbfinale 2017/18 schon schlaflose Play-off-Nächte bereitet, auch momentan punkten die beiden Nordamerikaner am laufenden Band. Alleine in den elf jüngsten Begegnungen, die der Titelverteidiger allesamt für sich entschied, sammelte das kongeniale Duo, das variierend durch Mannschaftskapitän Fabian Staudt oder Ulib Gleb Berezovskij ergänzt wird, sage und schreibe 95 Punkte (Hutt: 52, Skinner: 43). In der Scorerliste der Regionalliga West steht Hutt aktuell auf Platz eins vor Neuwieds Michael Jamieson, Kevin Thau von Tabellenführer Hamm und Skinner. „Ausschalten kannst du diese Spieler kaum, aber wir müssen versuchen, es so gut wie möglich hinzubekommen“, macht Benske klar. Ungefähr so, wie im dritten Saisonspiel im Oktober, als sich die Deichstädter in Herford mit 4:1 durchsetzten, ehe es in eigener Halle eine 2:4-Niederlage setzte.
Ausgeglichen ist zum jetzigen Zeitpunkt auch die Neuwieder Saisonbilanz gegen den Neusser EV, der am Sonntag ab 19 Uhr im Icehouse gastiert. Beim 6:0 im Heimspiel hatten die Bären alles im Griff, auswärts verloren sie nach Verlängerung mit 7:8. „Wir haben in dieser Partie keine gute Leistung gezeigt und deshalb vor eigenem Publikum etwas gutzumachen“, macht der EHC-Trainer klar, dass für ihn gegen seinen Ex-Klub nur drei Punkte zählen. Nicht auf Herforder Niveau, aber trotzdem sehr anständig sind die Neusser Ergebnisse im November gewesen. Neben dem Verlängerungs-Sieg über Neuwied punktete der NEV unter anderem auch gegen Ratingen, Soest sowie Dinslaken und hat sich somit ein ordentliches Polster zu Platz neun aufgebaut, sodass die Prognosen für das Team von Boris Ackermann derzeit eindeutig in Richtung Play-offs gehen.
  


    
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Mittwoch 5.Dezember 2018
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