Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
Rostocker EC
(OLN)  Dem Vernehmen nach wird Verteidiger Jannik Weist nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions zur neuen Oberligasaison zu den Piranhas an die Ostsee wechseln
 
EV Füssen
(OLS)  Die beiden Nachwuchsspieler Louis Landerer (Verteidigung) und Moritz Kircher (Sturm) werden beide ihre Chance im Oberliga-Team erhalten und standen schon in der letzten Saison mehrmals im Aufgebot der 1.Mannschaft
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Die Hammer Eisbären haben die Verträge mit den Stürmern Oliver Kraft und Kevin Trapp, sowie mit Verteidiger Frederik Hemeiner für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Mit Verteidiger Sebastian Schwarz, der sogar über DEL-Erfahrung verfügt. bleibt den Gladiators einer ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Defensive auch in der neuen Bayernligasaison weiterhin erhalten
  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Mit Allrounder Daniel Brendle und Verteidiger Moritz Muth haben zwei langjährige Spieler erneut ihre Zusage bei den Eisbären gegeben
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Stürmer Nicolas Rosewe, der bereits bis 2016 für Solingen aufs Eis ging, wird ab der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Raptors auflaufen, zudem wird auch Stürmerroutinier Tim Neuber wieder die Schlittschuhe für den EC schnüren
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Stürmer Simon Zeitvogel, der früher in Hügelsheim aktiv war, sein Comeback auf dem Eis bei den Bisons geben. Zudem wird Stürmer Simon Nellissen weiterhin für die Pforzheimer auflaufen
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Aus dem eigenen Nachwuchsbereich wird Verteidiger Simon Spechtenhauser in den Kader der Fire Wings aufrücken, genauso wie Stürmer Phil Wissink
  
Landesliga Bayern
(LLB)  Auf der BEV-Versammlung am vergangenen Wochenende wurde eine Obergrenze für Kontingentspieler beschlossen. Demnach dürfen ab der kommenden Spielzeit pro Partie nur noch zwei ausländische Akteure pro Partie eingesetzt werden
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks haben mit Stürmer Marvin Deske, der von den Höchstadt Alligators zum ESC kommt, einen langjährigen und erfahrenen Oberligaspieler verpflichten können
 
Oberliga Nord
(OLN)  Der Modus der Oberliga Nord steht fest: Die 12 lizenzierten Teams bestreiten zunächst als Hauptrunde eine Doppelrunde. Die Plätze 1 bis 6 sind für das Viertelfinale qualifiziert, während die Plätze 7 bis 10 in den Pre-Play-Offs um den Play-Off Einzug kämpfen werden
 
Krefelder EV
(OLN)  Der KEV hat für sein neu gegründetes Oberligateam den 19-jährigen Stürmer Paul Schuster aus dem Nürnberger Nachwuchs verpflichtet
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der Modus in der Bezirksliga wird sich nicht verändern. Es wird weiterhin bei 4 Gruppen bleiben, nachdem sich die Mehrheit der Vereine gegen eine Zusammenlegung auf 3 Gruppen ausgesprochen hat
  
Regionalliga Ost
(RLO)  In der Regionalliga Ost wurde ein neuer Modus vom SEV beschlossen: In der neuen Saison werden die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 der Hauptrunde Play-Offs im Modus best-of-5 spielen, der Finalsieger ist Meister. Eine Verzahnung mit der Regionalliga Nord wird es nicht mehr geben
      
ESC River Rats Geretsried
(BYL)  Die River Rats haben beschlossen ihre 1b-Mannschaft vom Spielbetrieb der Bezirksliga zunächst abzumelden, zwecks Trainer- und Spielermangel und wegen fehlender Eiszeiten aufgrund des Stadionumbaus
  
EHC Wilhelmshaven
(LLN)  Stürmer Torben Cassens wechselt von der 1b-Mannschaft der Crocodiles Hamburg zu den Eisbären für die neue Saison
  
ESC Darmstadt Dukes
(HL)  Die Dukes gehen mit einem neuen Traineduo, bestehend aus dem Tschechen Bohumil Kratochviel, der zuletzt in Frankfurt tätig war, und Christian Vogt-Müller in die neue Spielzeit
  
TuS Wiehl
(LLW)  Wolfgang Göbel, der selbst viele Jahre die Schlittschuhe für die Penguins schnürte, wird die Nachfolge von Ralf Alberts als Trainer antreten
  
EC Eisbären Balingen
(LLBW)  Stürmerroutiner Tobias Wöhrle wird die Eisbären nach zehn Jahren aus beruflichen und privaten Gründen verlassen und steht nicht mehr zur Verfügung
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 13.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost



    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM Div. I: 4:1 - Deutschland gewinnt kampfbetontes Spiel gegen Lettland!
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat auch ihr drittes Spiel der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Bundesleistungszentrum Füssen feierte die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast einen 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)-Erfolg gegen Lettland.
Die deutsche Mannschaft startete mit viel Puckbesitz in die Partie und setzte sich in den Auftaktminuten im lettischen Drittel fest. Die erste Torchance gehörte dementsprechend auch der DEB-Auswahl, die durch einen Schuss von Kapitän Moritz Seider gefährlich wurde. Kurz danach prüfte auch Yannik Valenti den lettischen Goalie, allerdings landete sein Schuss in der Fanghand. Die großen Torgelegenheiten blieben zunächst aus, bis Tim Brunnhuber den ersten Nadelstich des Spiels setzte. Er staubte vor dem lettischen Tor ab und sicherte dem deutschen Team die Führung.
Im Mittelabschnitt machte die lettische U20-Auswahl zunehmend Druck auf das deutsche Tor. Viktors Janusovs scheiterte in der 25. Minute freistehend an DEB-Goalie Hendrik Hane. Nach der Großchance der lettischen Nummer 16, hatte auf der Gegenseite die deutsche Nummer 16 – Tim Wohlgemuth – die erste deutsche Torgelegenheit im zweiten Drittel, scheiterte jedoch ebenfalls am Goalie. Als Leon Gawanke auf der Strafbank Platz nahm, zeigte die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast erneut eine starke Performance in Unterzahl. Zwei Minuten danach hatte die DEB-Auswahl allerdings Glück: Ein lettischer Offensivspieler traf nur den Pfosten. Doch dann zeigte sich Deutschland eiskalt: Erst traf Nicolas Appendino nach einem Bully in der 33. Minute zum 2:0, dann erhöhte Marco Bassler in der 37. Minute auf 3:0.
Den Drei-Tore-Vorsprung verwaltete die DEB-Auswahl über weite Strecken des dritten Drittels. Dennis Lobach vollendete in der 51. Minute sogar eine Kombination in Überzahl über Moritz Seider und Dominik Bokk zum 4:0 für Deutschland. Deniss Fjodorovs nutzte auf der Gegenseite zwar eine Powerplay-Situation zum lettischen Premieretreffer in der Partie, doch am Ende jubelte die deutsche U20-Nationalmannschaft über ihren dritten Sieg im dritten Spiel der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft.
Die DEB-Auswahl übernimmt aktuell die Tabellenführung – vor Weißrussland, die ab 20.00 Uhr durch einen Sieg gegen Österreich wieder an der deutschen Mannschaft vorbeiziehen könnten. Ohnehin treffen sich beide Mannschaften am morgigen Donnerstag zum direkten Duell der beiden ungeschlagenen Teams dieser Weltmeisterschaft. Um 20.00 Uhr ist das erste Bully des Spiels, das auch im Livestream unter http://bit.ly/U20WC_LIVE verfolgt werden kann.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „In ihrer eigenen Art hat sich die Mannschaft in diesem Spiel erneut gesteigert. Es war ein kampfbetontes Spiel gegen die Letten, doch unsere Mannschaft hat klaren und kühlen Kopf bewahrt und damit verdient gewonnen.“
  
Frauen-Nationalmannschaft: 4:2-Erfolg zum Auftakt des Fünf-Nationen-Turniers
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihre Auftaktpartie im finnischen Vierumäki mit 4:2 (1:0, 2:1, 1:1) gegen Schweden gewonnen. Andrea Lanzl absolvierte ihr 300. Länderspiel für die Frauen-Nationalmannschaft.
Zwei Minuten waren gespielt, als Deutschland die erste Strafzeit erhielt. Die Schwedinnen kamen schnell in die Aufstellung, doch die deutsche Unterzahlformation verteidigte druckvoll und konnte sich immer wieder befreien. Alle Schüsse auf das deutsche Tor wurden zur sicheren Beute von Jennifer Harß. In der achten Minute hatte das deutsche Team die erste Überzahlchance. Und sie nutzte die numerische Überlegenheit. Erst war es Tanja Eisenschmid, die von der Blauen Linie abzog. Ihr Schuss flog aber noch abgefälscht am Tor vorbei. Nur Augenblicke später zielte Marie Delarbre genau richtig. Anschließend schoss Anna Fiegert von der blauen Linie, der Puck wurde jedoch im Slot geblockt. Dort stand Emily Nix und brachte die Scheibe zum Tor, wo Delarbre den Abpraller zur 1:0 Führung für Deutschland verwandelte. Und die DEB-Auswahl machte weiterhin Druck. Nur wenige Angriffe nach der Führung scheiterte Naemi Bär nur knapp an Sara Grahn im schwedischen Tor. Auf der anderen Seite war Harß hellwach und parierte immer wieder die Schüsse der Gegnerinnen. Fünfeinhalb Minuten vor der ersten Pause dann eine erneute Überzahlmöglichkeit für die DEB-Auswahl. Auch dieses Mal machten die deutschen Spielerinnen großen Druck auf das schwedische Tor. Tanja Eisenschmid, Anna-Maria Fiegert und Marie Delarbre hatten nacheinander gute Einschussmöglichkeiten, waren im Abschluss aber noch zu ungenau. In der Folge konnten sich die Schwedinnen immer wieder befreien. Bis zur Pausensirene konnte sich keine Mannschaft nennenswerte Chancen erspielen und so ging das deutsche Team mit einer knappen Führung in die Kabine.
Schweden erwischte im zweiten Drittel den besseren Start mit mehr Chancen. Doch die deutsche Abwehr um Harß war aufmerksam und konnte den Ausgleich verhindern. Genau in diese schwedische Druckphase platzte der zweite deutsche Treffer des Abends. Yvonne Rothemund wollte die Scheibe einfach nur tief in Richtung des gegnerischen Tores schießen, fand dabei aber die Lücke zwischen Schiene und Stockhand von Grahn und erhöhte damit auf 2:0 für das deutsche Team. Die Schwedinnen bemühten sich danach den Druck wieder aufzubauen, doch entweder endeten die Angriffe bei den deutschen Verteidigern oder bei Jennifer Harß. Neun Minuten vor der zweiten Pause dann eine deutsche Großchance. Kerstin Spielberger passte auf die völlig freistehende Marie Marie Delarbre, die die Scheibe aber nicht richtig traf und so nicht genug Druck für einen gezielten Schuss aufbauen konnte. Dreiunddreißig Minuten waren gespielt, da machte Schweden das Spiel schnell, Erika Grahm zog über außen vor das deutsche Tor, ließ Harß keine Chance und erzielte den 2:1 Anschlusstreffer. Wenige Augenblicke später versuchte es Hanna Amort im Nachschuss, sie wurde jedoch im letzten Moment von einer Verteidigerin am Einschießen gehindert. Doch die deutsche Mannschaft versuchte es weiter und wurde in der 37. Spielminute für ihr Engagement belohnt. Kerstin Spielberger schoss aufs Tor, Laura Kluge hielt den Schläger rein und fälschte die Scheibe so zum 3:1 für Deutschland ab. Die letzte Minute im zweiten Drittel lief, da spielte Laura Kluge auf Hanna Amort, die aber nur das Außennetz traf.
Knapp zwei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, da erhielt die deutsche Mannschaft wieder die Möglichkeit auf ein Powerplay. Doch die Schwedinnen verteidigten gut und ließen das deutsche Team nur zum Schluss in die Formation kommen. Doch vierundzwanzig Sekunden reichten den deutschen Spielerinnen. Tanja Eisenschmid schoss von der blauen Linie, Grahn konnte nur nach vorne abprallen lassen und Emily Nix brachte die Scheibe zum 4:1 im schwedische Gehäuse unter. Im direkten Gegenangriff half der deutschen Mannschaft dann der Pfosten, als eine Schwedin zu genau zielte. Knapp dreizehn Minuten vor Schluss spielte die deutsche Mannschaft erneut in Überzahl. Auch dieses Mal tat sich die DEB-Auswahl schwer in die Aufstellung zu finden. Einen Konter der Schwedinnen klärte Carina Strobel ohne Probleme noch bevor die Gegnerin zum Schuss kam. Marie Delarbre versuchte es kurz vor Ablauf der Strafe nochmal im Nachschuss, doch Grahn machte die Lücke zu. Gerade war Schweden wieder komplett, da musste eine deutsche Spielerin auf die Strafbank. Und Schweden nutzte die Überzahl zum 4:2 Anschluss durch einen Schlagschuss von Josefine Holmgren. Sieben Minuten vor der Schlusssirene dann eine erneute Strafe gegen die deutsche Mannschaft. Doch dieses Mal hielt die deutsche Unterzahlformation gut dagegen und schaffte es, die Schwedinnen aus dem eigenen Drittel fern zu halten. Die Schwedinnen nahmen daraufhin ihre Torhüterin vom Eis, um mit 6 gegen 4 doch noch einen weiteren Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Abwehr stand gut und Jennifer Harß hielt was auf ihr Gehäuse kam. Marie Delarbre traf im Gegenzug nur den Posten des leeren schwedischen Gehäuses. Eine Minute vor Schluss erhielt die deutsche Mannschaft eine weitere Strafe. Benjamin Hinterstocker nahm seine Auszeit, um seine Mannschaft nochmal zu sammeln. Schweden schaffte es bis zur Schlusssirene nicht mehr nennenswert vor das deutsche Tor zu kommen und so gewinnt die deutsche Mannschaft verdient mit 4:2.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Mit dem heutigen 4:2 Sieg gegen Schweden sind wir positiv in das Turnier gestartet. Kompliment an die Mannschaft, sie hat über sechzig Minuten eine konstant konzentrierte Leistung gezeigt.“
  
Frauen-Nationalmannschaft: 1:4-Niederlage gegen Japan
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft verliert ihr zweites Spiel beim 5-Nationen-Turnier in Finnland mit 1:4 (1:1/0:1/0:2) gegen Japan.
Bereits mit ihrem ersten Angriff gingen die Japanerinnen mit 1:0 in Führung. Die Scheibe wurde von Rui Ukita aus dem Slot nach außen gespielt, wo Haruna Yoneyama keine Probleme die Scheibe an Ivonne Schröder im deutschen Tor vorbei zu schieben. Doch bereits im darauffolgenden Angriff hatte Celina Haider die erste Chance für die DEB-Auswahl, ihr Schuss landete aber im Fanghandschuh von Nana Fujimoto im japanischen Tor. Zwei Minuten später holte Kerstin Spielberger mit einem Sololauf die erste Überzahl für das deutsche Team heraus. Deutschland fand schnell in die Formation und brachte die Scheibe immer wieder vor das japanische Tor, doch die gegnerischen Verteidigerinnen ließen den deutschen Stürmerinnen keine Möglichkeit zum Nachschuss. Tabea Botthof nahm in der achten Spielminuten Anlauf, bekam die Scheibe in den Lauf gespielt, sie konnte ihren Schuss jedoch nicht genau genug platzieren. Knapp acht Minuten vor der Pause hatten die deutschen nochmal die Chance im Powerplay den Ausgleich zu erzielen. Doch nacheinander vergaben Anna Fiegert, Marie Delarbre, Emily Nix und Laura Kluge gute Einschussmöglichkeiten. Genau drei Minuten waren im ersten Drittel noch zu spielen, da spielte Naemi Bär die Scheibe an die gegnerische blaue Linie auf den Schläger von Kerstin Spielberger, die über außen Schwung aufnahm und die Scheibe zum 1:1-Ausgleich im japanischen Tor unterbrachte.
Dreiundzwanzig Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da ging Japan erneut in Führung. Kanami Seki staubte nach einem Schuss von Akane Hosoyamada zum 2:1 ab. In der 25. Spielminute erhielt Deutschland eine 2+10 Disziplinarstrafe. In der darauffolgenden Unterzahl konnte Japan durch Miho Shishiuchi auf 3:1 erhöhen. Beide Mannschaften hatten in der Folge Möglichkeiten, Marie Delarbre und Kerstin Spielberger vergaben dabei noch die klarsten deutschen Torchancen. Nicola Eisenschmid nahm sich in der 38. Minute ein Herz und zog einfach mal von außen ab, doch Fujimoto war auf dem Posten. Wenige Augenblicke später erhielt die deutsche Mannschaft eine weitere Strafe. Japan kam direkt in die Formation doch die DEB-Auswahl verteidigte gut und hatte in Schröder einen guten Rückhalt, die ihrer Mannschaft den 1:3-Pausenstand sicherte.
Auch im letzten Drittel kamen die Japanerinnen besser aus der Kabine. Die deutsche Mannschaft brauchte einen Wechsel, um zurück ins Spiel zu finden. In der 45. Spielminute musste erneut eine deutsche Spielerin auf der Strafbank Platz nehmen und Japan nutzte die Überzahl, um die Führung auszubauen. Haruna Yoneyama traf vom Bullypunkt zum 4:1 für Japan. Beide Mannschaften bemühten sich im Anschluss Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. Japan hatte dabei das Chancenplus, Ivonne Schröder hielt ihre Mannschaft aber im Spiel. Vier Minuten vor der Schlusssirene nahm Benjamin Hinterstocker seine Auszeit. Doch auch danach konnte das deutsche Team keine Akzente mehr nach vorne setzen. Kurz vor Schluss verließ Schröder ihren Kasten zugunsten einer sechsten Feldspielerin. Doch auch diese Maßnahme brachte nicht mehr den erhofften Treffer und so endete das Spiel mit einem 4:1 Sieg für Japan.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Die Mannschaft hat heute sehr viel Energie in das Spiel investiert. Die nötigen Tore sind nicht gelungen, um das Spiel siegreich zu beenden. Morgen gegen die Schweiz müssen wir uns in einigen Bereichen disziplinierter verhalten.“
  
    
Düsseldorfer EG
DEG-Spieler und It‘s for Kids spenden 6.000 Euro für die KinderschutzAmbulanz in Düsseldorf!
(DEL)  Im Herzen eins! Die Spieler der Düsseldorfer EG engagieren sich in dieser Saison ganz besonders für soziale Zwecke. Mit „It‘s for Kids“ haben Sie dabei einen tollen Partner gefunden, der jede ihrer Spenden noch einmal verdoppelt. Erstes gemeinsames Projekt ist die Unterstützung der KinderschutzAmbulanz in Düsseldorf. Die Spieler geben dazu 3.000 Euro aus der Mannschaftskasse. It‘s for Kids verdoppelt diese Summe, so dass sich die KinderschutzAmbulanz im EVK Düsseldorf nun über eine große Spende von 6.000 Euro freuen kann!
Marco Nowak, Co-Kapitän der Düsseldorfer EG: „Wir haben uns als Mannschaft dazu entschlossen, in dieser Saison verschiedene Projekte für Kinder zu unterstützen. In It´s for Kids haben wir dabei einen tollen Partner gefunden, der jede unserer Spenden noch einmal verdoppelt. Wir freuen uns total über diese phantastische Partnerschaft!“ Bernhard Ebner, Nationalspieler in den Reihen der Düsseldorfer: „Wir hatten bis zur Deutschland Cup-Pause insgesamt 60 Tore geschossen und dann entschieden, pro Treffer 50 Euro zu geben. So kamen wir auf jene 3.000 Euro, die It‘s for Kids jetzt noch einmal verdoppelt. Vielen Dank dafür!“ 
  
Die DEG startet in die zweite Saisonhälfte; Grizzlys und Tigers die Gegner!
Wie die Zeit vergeht! Die Düsseldorfer EG hat bereits die Hälfte der 52 Hauptrundenspiele der Saison 2018/19 absolviert. Nach 26 Begegnungen belegt sie mit 49 Punkten einen guten vierten Tabellenplatz. Doch kein Grund (und keine Gelegenheit) zum Ausruhen oder gar Zufriedensein: Denn schon am Wochenende warten die beiden nächsten kniffligen Aufgaben. Am Freitag, 14. Dezember, kommen die Grizzlys Wolfsburg in den ISS DOME (19.30 Uhr), am Sonntag, 16. Dezember, gehen die Rot-Gelben auf die weite Fahrt nach Straubing, wo sie um 16.30 Uhr bei den Tigers antreten.
  
    
Straubing Tigers
Mannschaft unterstützt Straubinger Tafel
(DEL)  Die Spieler der Straubing Tigers unterstützen jedes Jahr zur Adventszeit eine soziale Einrichtung oder ein karitatives Projekt. „Diesmal haben wir uns für die Tafel in Straubing entschieden“, sagt Sandro Schönberger, Kapitän der Straubing Tigers.
Die Tafel ist als Lebensmittelbörse für Bedürftige zu verstehen. Für geringes Geld bekommt man dort Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Käse, Milch usw. Vorstellig kann dort jeder werden, der über einen Tafelausweis verfügt. Hierfür sind bestimmte Kriterien wie Einkommensgrenzen usw. zu erfüllen.
„Die Mannschaft wird die Tafel mit einem Wertgutschein im Wert von ein paar hundert Euro unterstützen. Damit können die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel in Straubing benötigte Lebensmittel beschaffen“, informiert Sandro Schönberger.
Am Sonntag, 16.12.18, empfangen die Straubing Tigers um 16.30 Uhr die Düsseldorfer EG. Im Vorfeld der Partie können Stadionbesucher Lebensmittelspenden für die Tafel abgeben.
Dazu wird sich ab 15.00 Uhr das „Tafel-Mobil“ auf dem Vorplatz des Eisstadions am Pulverturm positionieren, um Lebensmittel aus den Händen der Eishockeyfans entgegenzunehmen.
„Wir freuen uns, dass uns die Straubing Tigers diese Plattform bieten. Aufgrund der Globalisierung wird es immer schwieriger, Lebensmittelspenden zu erhalten bzw. Sponsoren zu generieren“, erörtert Markus Eberl – ehrenamtlicher Mitarbeiter der Tafel in Straubing.
„Derzeit besteht akuter Bedarf an Mehl, Nudeln, Reis, Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl, Kaffee, Tee und Süßigkeiten aller Art. Konserven mit Obst, Gemüse und Fertiggerichten aller Art helfen ebenfalls enorm weiter. Gut erhaltene Pfannen, Töpfe oder Geschirr nehmen wir auch gerne an“, so Markus Eberl.
Die Ausgabestelle der Tafel in Straubing befindet sich in der Geschäftsstelle der Malteser in der Joh.-Kepler-Str. 11d im Erdgeschoß. Die Ausgabezeiten sind jeweils donnerstags ab 13.15 Uhr.
Am 20. Dezember werden Spieler der Straubing Tigers den ehrenamtlichen Helfern bei der Ausgabe unter die Arme greifen.
„Besonders zur Weihnachtszeit sollten wir verstärkten an unsere Mitmenschen denken. Deshalb wünschen wir uns, dass am Sonntag viele Lebensmittelspenden abgegeben werden und zusammen mit unserem Gutschein ein ordentlicher Beitrag geleistet wird“, beschwört Sandro Schönberger den Zusammenhalt der Straubinger Eishockeyfamilie.
  
    
Bayreuth Tigers
Bietigheim und Tölz fordern die Tigers
(DEL2)  Wenn am Freitag um 20 Uhr der amtierende DEL2 Meister Bietigheim Steelers zum zweiten Mal diese Saison seine Aufwartung im Tigerkäfig macht, treffen die Tigers auf ein Team, das sich trotz noch immer viel Routine etwas im Umbruch befindet. Noch ist man an der Enz auf der Suche nach der früheren Konstanz und erlaubt sich stattdessen immer wieder einfache Fehler, die man von den Steelers so nicht kannte. Trainer Boisvert hat besonders im Angriff um Goldhelm McKnight, Sommerfeld und Hauner sehr viele bewährte und hochkarätige Kräfte zur Verfügung, denn da stehen ja auch noch Könner wie Preibisch, McNeely, Weller oder Cabana im Kader. Trotzdem belegt man beim „Dauerfinalisten der letzten Jahre“ aktuell mit 43 Zählern „nur“ platz 5. Auffällig ist dabei, dass man deutlich mehr Gegentore bekommt als in der Vergangenheit und auswärts trotz einer gespielten Partie weniger sogar einen Punkt mehr geholt hat als im heimischen Ellental. Die Special Teams, früher eine Paradedisziplin der Steelers, versprühen inzwischen auch nicht mehr den ganz großen Glanz, aber abschreiben sollte man Bietigheim ganz sicher nicht. Die Abwehr stützt sich nach dem Ausfall von Prommersberger sehr auf den amerikanischen Neuzugang Corrin und im Tor teilt sich das Trio Shapirov, Martinovic und Proske die Einsätze. Beim ersten Duell am roten Main im Oktober siegte Bietigheim noch knapp mit 3-2 aber vor drei Wochen bei den Steelers sicherten sich die Oberfranken nach Verlängerung zwei Punkte.
Sonntag um 18.30 Uhr geht es dann weiter bei den heimstarken Tölzer Löwen, die mit 33 Punkten momentan auf Platz 8 liegen. In Tölz verlor man zum Saisonauftakt mit 2-5 aber zu Hause hielt man sich beim 4-2 Ende Oktober genauso verdient schadlos und dokumentierte schon die seitdem noch weiter gesteigerte Entwicklung der Tigers. Aber auch die Löwen haben sich als Vorjahresaufsteiger inzwischen gut etabliert. So gelang es Trainer Berwanger die jahrelange Dauerbaustelle im Isarwinkel die Special Teams in richtig gutes Powerplay und Penaltykilling zu verbessern. Wichtigste Faktoren sind dabei Stammgoalie Ben Meisner und die Defender Andi Schwarz, Wehrs (offensivstark aber auch relativ viele Strafen) und Borer. Offensiv sticht die ganze Saison so zusammen spielende Paradereihe um Goldhelm Beach (Ligaweit 6.), MacAulay (10.) und Eigengewächs Pauli heraus aber auch die Rückkehr der lange verletzt fehlenden Dibelka und Schlager wirke sich belebend aus. Die vielen lauf- und kampfstarken Eigengewächse komplettieren das Team in Tölz zu einem oft unangenehmen Gegner, der ja auch in der letztjährigen zweiten Playdown-Runde das bessere Ende für sich hatte, wobei das Team nun deutlich stärker besetzt wirkt.
Zwei Teams gegen die für die Tigers jeweils ein Sieg und eine Niederlage in der bisherigen Spielzeit zu Buche stehen, sind also die nächsten Kontrahenten und mit dem gestiegenen Selbstbewusstsein durch die guten Spiele zuletzt versucht man weiter zu punkten. Die knappe Niederlage gegen Frankfurt war zwar ärgerlich aber es überwog auch hier das Positive, wie man lange gegen dieses Spitzenteam auf Augenhöhe agierte. Da bis auf den erkrankten Veisert bisher alle Akteure weiterhin voll im Training sind, hat Tigerdompteur Kujala auch fürs nächste Wochenende vermutlich „volle Kapelle“ zur Verfügung. Ähnlich wie zuletzt ließ er wieder offen wie er die Kontistellen und das Tor diesmal besetzt, ist aber hoffnungsvoll dass sein Team wieder gute Vorstellungen bringen kann. Wenn man die letzten Wochen zum Maßstab nimmt, fällt die deutlich gesenkte Gegentorquote auf. Gestiegene Stabilität im ganzen Mannschaftsgefüge mit viel weniger Breaks und Raum für die Gegner sind dazu der Schlüssel, den man unbedingt beibehalten will.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
It’s Derbytime again! Eispiraten wollen gegen Weißwasser und Heilbronn den Bock umstoßen
(DEL2)  Alles noch einmal von vorn! Die ersten 26 Spiele der DEL2-Saison 2018/19 sind vorbei und die Eispiraten stehen mit 31 Zählern auf dem zehnten Platz. Nach oben, aber auch nach unten kann viel passieren – Das Tabellenmittelfeld scheint so eng wie nie. Am Freitag startet nun die zweite Halbserie der aktuellen Spielzeit. Dabei steht für die Crimmitschauer gleich das nächste Sachsenderby an. Gegen die Lausitzer Füchse (Freitag, 14.12.2018 – 20:00 Uhr) haben die Westsachsen noch eine Rechnung zu begleichen. Am Sonntag geht es für Kim Collins und seine Schützlinge dann nach Heilbronn (16.12.2018 – 17:00 Uhr).
Es rumort im kleinen Crimmitschau. Die Ausbeute der letzten Spiele ließ durchaus zu wünschen übrig. Es ist also an der Zeit, den Bock endlich wieder umzustoßen und wichtige Punkte zu holen! Immerhin haben die Westsachsen nur vier Zähler Rückstand auf Platz sechs, der einen direkten Einzug in die Playoffs bedeuten würde. Jedoch ist es auch nur ein Punkt, der die Pleißestädter von einem Playdown-Rang trennt.
Was würde dem Gemüt des treuen Eispiraten-Fans nun besser tun, als ein Sieg gegen die Lausitzer Füchse? Wahrscheinlich nichts! Kaum war ein Punktgewinn in einem Sachsenderby wichtiger, als jetzt. Immerhin könnten die Eispiraten dann wieder nach oben aufschließen und weiter ein Wörtchen um die Playoff-Teilnahme mitzureden. Zum anderen haben die Westsachsen noch eine Rechnung zu begleichen. Die Last-Minute-Niederlage bei den Ostsachsen, vor knapp zwei Wochen, kann man durchaus als Genickbruch betrachten – Hatte man zuvor zwei wichtige Siege gegen Dresden (11:4) und Kassel (2:1) gefeiert. Danach lief nicht mehr viel zusammen. Aber Achtung: Weißwasser ist mittlerweile weit mehr als ein Stolperstein!
Die Ostsachsen haben sich mittlerweile unter den Top-Teams in der Tabelle etabliert und sind punktgleich mit dem Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren (51 Punkte). Nach der holprigen Saisonvorbereitung und dem plötzlichen Weggang von Trainer Robert Hoffmann konnte der neue Headcoach Corey Neilson eine eingespielte Mannschaft formen. Verlass ist hinten auf Stammtorhüter Olafr Schmidt, der nicht nur statistisch gesehen zu den besten Goalies der Liga zählt. Doch auch an Maximilian Franzreb, der im letzten Vergleich mit den Eispiraten das Gehäuse der Füchse hütete, ist kein leichtes Vorbeikommen. Gefährlich wird es dann, wenn Jeff Hayes (31 Scorerpunkte), Steve Saviano (26), Anders Eriksson (24) und Co. losstürmen. Die 94 selbst erzielten Tore kommen nicht von ungefähr.
Die aktuelle Form der Lausitzer ist beeindruckend – Seit fünf Spielen ist Weißwasser ungeschlagen. Darunter war auch ein 5:4-Erfolg über Tabellenführer Ravensburg. Die Eispiraten mussten in beiden Vergleichen eine Niederlage einstecken. Es ist also an der Zeit, ein Top-Team der Liga zu schlagen und den Bock gemeinsam im Sahnpark umzustoßen. Es wäre dem Team, den Verantwortlichen und den treuen Fans nur zu gönnen. Dass es das Team drauf hat, konnte es schon mehrfach beweisen.
Man muss ehrlich sagen, dass sich die Statistik gegen die Falken nicht so gut lesen lässt. Die letzten fünf Duelle gab es für die Eispiraten nichts zu holen. Die Eispiraten sind nun darauf bedacht, die Statistik aufzubessern. Mit einem Sieg könnten die Eispiraten in der Tabelle schließlich wieder aufschließen und, je nach Ausgang der Freitagspiele, die Falken möglicherweise auch überholen.
Mann der Stunde in Heilbronn ist Roope Ranta! Der Finne hat mit 16 Treffern die meisten Tore für sein Team erzielt, gab mit 25 die meisten Vorlagen und führt deshalb mit 41 Punkten die interne Scorerliste an. Ebenso sorgen Greg Gibson, Derek Damon und Justin Kirsch immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Punktbester Verteidiger ist dagegen ein alter Bekannter: Brock Maschmeyer sorgt nicht nur für Stabilität in der Defensive, sondern konnte außerdem drei Tore und 14 Vorlagen erzielen. Verlässlicher Rückhalt im Kasten der Baden-Württemberger ist Mirko Pantkowski, deutscher U-Nationaltorhüter.
In Sachen Personal gibt es bei den Eispiraten eine gute und eine schlechte Nachricht. Beginnen wir mit der Guten: Vincent Schlenker konnte in dieser Woche wieder richtig auf dem Eis mitmischen und steht für die beiden Pflichtspiele gegen Weißwasser und Heilbronn zur Verfügung. Verzichten muss Cheftrainer Kim Collins dagegen auf Mannschaftskapitän André Schietzold. Dieser fiel mit Leistenproblemen schon gegen den EC Bad Nauheim aus und unterzieht sich nun genaueren Untersuchungen.
  
Christoph Körner unterstützt Eispiraten im Heimderby - Förderlizenzspieler spielt gegen Lausitzer Füchse
Gute Nachrichten für die Eispiraten: Christoph Körner, Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Fischtown Pinguins, kehrt zurück nach Crimmitschau und wird die Eispiraten vorerst zum Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse unterstützen. Ronny Bauer, Teammanager der Westsachsen, besucht das heutige Spiel von Bremerhaven in Nürnberg und wird den 21-jährigen Angreifer auf der anschließenden Heimreise mit in die Pleißestadt bringen.
Christoph Körner bestritt in dieser Spielzeit bereits 13 Partien für die Eispiraten und konnte in denen vier Tore erzielen und weitere sechs vorbereiten. Drei seiner vier Treffer erzielte er dabei in seinen letzten drei Spielen für die Rot-Weißen. Die Eispiraten versprechen sich von seiner Rückkehr mehr Variabilität und in der Offensive sowie mehr Torgefahr.
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC vor Duell mit den Löwen Frankfurt
(DEL2)  Knapp drei Wochen nach dem überraschenden Auswärtssieg bei den Hessen  
trifft der Deggendorfer SC dieses Mal auf heimischem Eis auf die Löwen.
Mit einer starken Defensivleistung und eiskalt ausgeführten Kontern  
bezwang das Team von Trainer John Sicinski die Frankfurter zuletzt mit  
1:4. Seit diesem Spiel wollte den Deggendorfern allerdings nicht mehr  
viel gelingen. Speziell die Defensivarbeit funktioniert seit dem Ende  
der fünf Spiele anhaltenden Siegesserie nicht mehr so gut wie frisch  
nach der Deutschland-Cup-Pause.
Dies soll nun wieder besser werden und bereits beim letzten Heimspiel  
gegen den ESV Kaufbeuren sah Coach Sicinski bereits einen „Schritt in  
die richtige Richtung“. Zurückgreifen kann der Deggendorfer Trainer  
dieses Wochenende dabei wieder auf den selben Kader wie in der  
Vorwoche. Zwar war für das Spiel gegen die Löwen Frankfurt das  
Comeback von Kapitän Andreas Gawlik geplant, jedoch steht hinter  
diesem krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen.
Seit dem letzten Aufeinandertreffen beider Teams gab es auch bei den  
Löwen eine personelle Veränderung. Nur zwei Tage nach der Niederlage  
gegen den DSC gaben die Hessen den Abgang von Torhüter Felix Bick nach  
Bad Nauheim bekannt. Für ihn kam der Deutsch-Russe Ilya Andryukhov aus  
der VHL, der zweithöchsten Liga Russlands. Der 28-jährige Keeper soll  
den Löwen in der Defensive noch mehr Stabilität geben.
Für das Spiel haben sich die Spielerfrauen und -freundinnen etwas ganz  
Besonderes einfallen lassen. Die Vorweihnachtszeit soll nämlich auch  
in Deggendorf genutzt werden, um Gutes zu tun. Dazu sind alle Fans und  
Besucher des Spiels gegen die Löwen aus Frankfurt aufgerufen, die  
Aktion mit Spenden neuer oder neuwertiger Spielsachen aller Art oder  
Tierfutter zu unterstützen.
Die Spielzeugspenden kommen genauso wohltätigen Zwecken zu Gute, wie  
die Tierfutterspenden, mit denen das Tierheim Plattling unterstützt  
werden wird.
Spielbeginn am Freitag in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
EHC Freiburg
EHC-Kapitän Rießle im Training verletzt
(DEL2)  Der EHC Freiburg muss in den kommenden Spielen auf seinen Kapitän verzichten: Verteidiger Philip Rießle zog sich am Mittwochabend eine Verletzung im oberen Körperbereich zu. 
In der Freibrger Universitätsklinik wurde die Trainingsvereltzung des 30-Jährigen eingehend untersucht; eine stationäre Behandlung ist jedoch nicht nötig.
Eine genaue Ausfalldauer lässt sich noch nicht prognostizieren, ausgegangen werden kann aber von rund zwei Wochen. Damit ist Rießle nach Christoph Frankenberg, Daniel Maly, Dennis Meyer und Marvin Neher bereits der fünfte EHC-Defender, der verletzt pausieren muss.
Der EHC Freiburg tritt am Freitag um 19.30 Uhr auf eigenem Eis gegen die Tölzer Löwen an, am Sonntag folgt das Auswärtsspiel in Weißwasser.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK erwartet am Freitagabend um 19:30 Uhr den EC Bad Nauheim in der erdgas schwaben arena / Sonntag um 17:00 Uhr Auswärtsspiel in Frankfurt - ESVK Tore für den Nachwuchs. Aktion von ESVK Silber-Partner Autowelt Fischer in Marktoberdorf
(DEL2)  Die DEL2 Spieltage 26 und 27 stehen für die Joker am Wochenende auf dem Programm. Die Hälfte der 52 Hauptrundenspieltage sind also absolviert und der ESVK steht auf einem tollen zweiten Tabellenplatz. Eine durchaus schöne Momentaufnahme für alle Fans des ESV Kaufbeuren. Am Freitag beginnt nun also die zweite Saisonhälfte für die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann und geht es dabei nicht nur gegen zwei Teams aus Hessen, sondern auch gegen zwei Top-Sechs-Mannschaften. Zuerst treffen die Joker am Freitagabend um 19:30 Uhr in der heimischen erdgas schwaben arena auf den EC Bad Nauheim, bevor am Sonntag das Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt auf dem Plan steht. Erstes Bully in der Mainmetropole ist um 17:00 Uhr.
Stehplatztickets für das Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Sitzplätze sind ausverkauft. Weiter werden alle Heimspiele der Joker live via esvk.tv auf Sprade.TVübertragen. Die Zusammenfassungen der Spiele sowie die Pressekonferenz und Stimmen von einzelnen Spielern zum jeweiligen Spiel gibt es nach der Partie zeitnah auf esvk.tv zu sehen.
Die Personallage in der Mannschaft ist nach den Spielen gegen Kassel und Deggendorf am letzten Wochenende durchaus etwas angespannt. Einige Spieler mussten am Dienstag und Mittwoch auf Anraten der Ärzte mit dem Training aussetzen. Somit bleiben für Trainer Andreas Brockmann aktuell einige Fragen offen, betreffend der Aufstellung für die Spiele am Freitag und Sonntag. Gute Nachrichten gibt es aber derweil von Ossi Saarinen. Der finnische Stürmer hat am Dienstag das Eistraining wieder aufgenommen und nach ersten Rückmeldungen scheint ein Einsatz am Wochenende durchaus wieder im Bereich des Möglichen. Mit von der Partie ist auch wieder Denis Pfaffengut. Nach der ausgesprochenen Matchstrafe aus dem Spiel gegen Kassel wurde dieser vom Disziplinarausschuss der DEL2 für ein Meisterschaftsspiel gesperrt . Die Sperre verbüßte der Verteidiger bereits am Sonntag beim Auswärtsspiel in Deggendorf und kann somit wieder ganz normal am Spielbetrieb teilnehmen.
Auf viele Tore der Joker wird die Nachwuchsabteilung des ESVK am Freitag hoffen. Die Autowelt Fischer, die u.a als Präsenter der Joker Tore in der erdgas schwaben arena in Erscheinung tritt, spendet für jedes geschossene ESVK Tor am Freitag beim Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim 300,- Euro an den ESV Kaufbeuren e.V. und unterstützt somit die Nachwuchsarbeit im Verein.
  
    
EV Lindau Islanders
Gegen Rosenheim muss gepunktet werden - Die EV Lindau Islanders müssen am Doppelspieltag zweimal gegen Rosenheim ran
(OLS)  Nach den letzten 6 Spieltagen und der Ausbeute von nur einem Punkt, muss kommendes Wochenende auf alle Fälle gepunktet werden. Dies wird allerdings nicht einfacher, denn der bevorstehende Gegner ist kein geringerer als die Starbulls Rosenheim, die momentan hinter den Eisbären Regensburg den zweiten Tabellenplatz der Oberliga Süd belegen. Am Wochenende wird ein sogenannter Doppelspieltag stattfinden. Das heißt die EV Lindau Islanders treten am Freitag den 14.12. um 19:30 Uhr in Rosenheim an und die Starbulls sind am Sonntag den 16.12. um 18:00 Uhr im Eichwald zu Gast. Mit dem letzten Wochenende wird die Einfachrunde mit je einem Heim- und Auswärtsspiel gegen jede Mannschaft der Liga beendet. Ab dem kommenden Wochenende wird die Oberliga Süd noch einmal in Nord- und Süd unterteilt und man spielt jeweils ein Hin- und Rückspiel gegen die seinem Bereich zugeteilten Mannschaften.
Mit den Starbulls Rosenheim, treffen die EV Lindau Islanders am kommenden Wochenende gleich zweimal auf eine absolute Topmannschaft der Liga, die momentan den zweiten Tabellenplatz der Oberliga Süd innehat. Das macht es für die Islanders in ihrer momentanen Situation natürlich nicht einfacher zu punkten, allerdings haben sie in den bisherigen Spielen gegen Rosenheim nie schlecht ausgesehen. Im ersten Spiel der Saison unterlagen die EV Lindau Islanders mit 3:5 in Rosenheim. Die Lindauer führten allerdings nach dem ersten Drittel bereits 3:1, konnte diesen Vorsprung aber nicht ausbauen, sondern kassierte vor Ende des zweiten Drittels noch den Ausgleich zum 3:3. Im letzten Drittel waren die Starbulls überlegen und konnten noch zwei Tore zum Endstand von 5:3 erzielen. Im Rückspiel in Lindau waren es wieder die Islanders, die in Führung gingen und lange Zeit das Spiel gestalteten, allerdings brach die Heimmannschaft im letzten Drittel etwas ein und verlor mit 1:4. Zu dieser Die Niederlage lag allerdings am Ende einer sehr erfolgreichen Woche, da die Islanders zuvor den EV Landshut und die Selber Wölfe schlugen und im letzten Drittel aufgrund von 5 Spielen in 10 Tagen ein wenig die Kraft ausging. Eine Topmannschaft wie Rosenheim nutzt dies konsequent aus. Die Mannschaft um Trainer Manuel Kofler spielt bisher eine überragende Saison und hatte letzten Sonntag sogar die Chance die Tabellenführung im direkten Duell gegen die Eisbären aus Regensburg zu übernehmen. Die Starbulls führten mit 3:2, mussten sich am Ende aber doch mit 3:4 geschlagen geben. Auf den Tabellendritten, den SC Riessersee, haben die Starbulls bereits 6 Punkte Vorsprung und bleiben Regensburg mit nur 3 Punkten Rückstand eng auf den Fersen. Bei den Oberbayern, die eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spieler haben, stechen die Stürmer Dusan Frosch, Vitezslav Bilek sowie das Rosenheimer Eigengewächs Dominik Draxlberger heraus. Diesen Stürmern sollte die Lindauer Defensive ihre gesamte Aufmerksamkeit schenken, denn diese drei Spieler zusammen erzielten diese Saison schon 88 Scorerpunkte. Hier glänzten Frosch und Draxlberger meist als Vorbereiter und Bilek als Vollstrecker. Von großen Verletzungssorgen blieben die Starbulls bisher verschont, weshalb davon auszugehen ist, dass die gesamte Mannschaftsstärke am Wochenende antreten wird.
Dieses Glück hatten die EV Lindau Islanders die letzten Wochen leider nicht, denn nach Torhüter Lucas Di Berardo (Saisonaus), erwischte es nun auch noch Verteidiger Philipp Haug (Oberköperverletzung, mindestens 4 Wochen Pause) und die Stürmer Marco Miller (Schulter) und Adrian Kirsch, die den Islanders nicht zur Verfügung stehen werden.
Einem spannenden Wochenende mit zwei Spielen gegen Rosenheim, an dem dringend gepunktet werden muss, steht also nichts im Wege. Wie man die großen der Liga bezwingen kann, haben die EV Lindau Islanders diese Saison schon mehrmals eindrucksvoll bewiesen. An diesen vergangenen Erfolgserlebnissen müssen sich die Islanders aufbauen und versuchen mit dem neuaufgestellten Kader dem Tabellenzweiten die Punkte abzunehmen. Dies wird nur mit Teamgeist, vollem Körpereinsatz und der notwendigen Leistungsbereitschaft möglich sein.
  
    
ECDC Memmingen
Derby-Wochenende: Indians zweimal gegen Sonthofen
(OLS)  Der ECDC Memmingen tritt an diesem Wochenende gleich zweimal gegen den großen Rivalen aus Sonthofen an. Am Freitag geht es ins Oberallgäu, zwei Tage später steigt ab 18 Uhr das Allgäu-Derby am Hühnerberg. Tickets sind an allen VVK-Stellen noch erhältlich.
Der Spielplan meint es gut mit den Allgäuer Eishockeyfans. Am dritten Adventswochenende kommt es zum zweifachen Vergleich zwischen Memmingen und Sonthofen. Ein Spiel, was in den letzten Jahren die Massen elektrisierte. In dieser Saison stehen bislang zwei Siege für die Indians zu Buche. Einem souveränen 4:0 Erfolg zuhause ließen die Maustädter auch noch einen Auswärtssieg folgen, klar, dass die „Bulls“ auf Revanche aus sind.
Die Vorzeichen für die Gelb-Schwarzen sind erneut nicht gerade rosig. Zahlreiche Ausfälle stehen zu Buche, unter der Woche hat mit Wayne Lucas ein weiterer Spieler den Bulls-Kader verlassen. Kontingentspieler Sinagl wird aufgrund einer Matchstrafe bei beiden Partien aussetzen müssen, dafür kehrt sein tschechischer Landsmann Frolik wieder ins Team zurück. Für ein großes Kuriosum sorgten die Oberallgäuer am vergangenen Wochenende. Aufgrund kurzfristiger Ausfälle der beiden Stammtorhüter, musste mit Florian Lempenauer ein Hobby-Goalie das Tor des ERC hüten. Von einem Einsatz der etatmäßigen Nummer 1, Patrick Glatzel, kann an diesem Wochenende aber ausgegangen werden. In der Tabelle stehen die „Bulls“ bislang auf dem vorletzten Rang, das Team von Martin Sekera dürfte also, aufgrund der zahlreichen Rückschläge der vergangenen Tage, mit viel Wut im Bauch auf die Indians treffen. Topscorer in Sonthofen ist Neuzugang Lukas Slavetinsky. Der offensiv ausgerichtete Abwehrmann ist mit Abstand gefährlichster Spieler, hier werden die Indians ein besonderes Augenmerk auf ihn richten müssen.
Bei den Memmingern hingegen läuft es seit dem Amtsantritt von Sergej Waßmiller blendend. Seit der Länderspielpause sind die Indianer ohne Niederlage in der regulären Spielzeit. Am vergangenen Wochenende gab es zwei sehr knappe Niederlagen, beide erst im Penaltyschießen. Die Fans des ECDC hoffen bei ihrem Team auf ein Debüt von Kontingentverteidiger Jan Latal, der am vergangenen Wochenende aufgrund einer schweren Erkältung pausieren musste. Der sportliche Leiter Sven Müller sieht sein Team auf jeden Fall gerüstet für die kommenden Derby-Partien. Mit großem Einsatz und einer konzentrierten Abwehrleistung sollen die Bulls erneut geschlagen werden. Dass dies kein einfaches Unterfangen wird, darüber ist sich jeder in Memmingen im Klaren. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken, sollen es aber nach Möglichkeit 6 Punkte werden, um so auch den hervorragenden 6. Platz in der Tabelle zu sichern.
Die Vorfreude in der Maustadt ist zu spüren, so werden wieder einige hundert Anhänger nach Sonthofen reisen, um ihr Team zu unterstützen. Für das zweite Spiel am Sonntag vor eigener Kulisse, haben die Rot-Weißen bereits zahlreiche Tickets verkauft. An den VVK-Stellen können weitern Karten für alle Kategorien erworben werden. Auch an den Abendkassen wird dies bis Spielbeginn möglich sein. Dieser hat sich im Dezember verändert, die Indians konnten, wie bereits im vergangenen Jahr, eine Vorverlegung auf 18 Uhr erwirken. Damit steht einem zuschauerträchtigen Allgäu-Derby nichts mehr im Wege.
  
    
VER Selb
Jetzt kommt es knüppeldick – Dominik Kolb nachträglich für 6 Spiele gesperrt / Blue Devils im Nachgang Sperre für Wölfe-Verteidiger beantragt – VER erhebt Einspruch gegen Strafmaß
(OLS)  Nein, es ist keineswegs ein vorgezogener Aprilscherz, sondern bittere Realität. Am Montag flatterte beim VER Selb ein Brief des Deutschen Eishockeybundes ins Haus. Die Gesichter wurden länger, als man besagte Post öffnete: ein Antrag auf Erlass eines Ordnungsbescheides.
Die beantragte Ordnungsmaßnahme beläuft sich auf eine Geldbuße von 300 Euro und einem absoluten Spielverbot von 6 Meisterschaftsspielen für unseren Wölfe-Verteidiger Dominik Kolb. Dominik, wie im Schreiben weiter ausgeführt wurde, checkte beim Nachholspiel am 04.12.2018 Blue Devils Verteidiger Daniel Willaschek überhart mit erhobenen Ellenbogen gegen den Kopf. In der Spielsituation, so der Wortlaut des Schreibens vom DEB-Kontrollausschuss, fuhr Kolb mit hoher Geschwindigkeit, von der blauen Linie kommend auf den zur Bande fahrenden Weidener Gegenspieler. Letzterer spielte die Scheibe bevor ihm Kolb den harten Check zum Kopf versetzte. Willaschek wurde dabei verletzt und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen.
Der VER Selb e.V. legte beim Deutschen Eishockeybund gegen den angestrebten Ordnungsbescheid und damit gegen das Strafmaß schriftlich und fristgerecht Einspruch ein. Es erfolgten hierfür Stellungnahmen des beklagten Spielers, des Trainers und des Vereins.
Der VER Selb e.V sowie Dominik Kolb bedauern es sehr, dass sich Daniel Willaschek bei dieser Aktion verletzte und wünschen ihm alles Gute und schnelle Genesung.
  
Wölfe und Fans reden Klartext / Vorstandschaft, Trainerstab und Mannschaft stellen sich den Fragen – Geschlossenheit und Rückendeckung der Anhänger wichtiger denn je Speed-Dating mit den Kufencracks
„Der Saisonstart lief leider nicht so, wie wir es uns alle gewünscht hätten. Unsere Mannschaft will sich deshalb erklären“ – mit diesen Worten eröffnete Fanbeauftragter Fabian Melzner die gut besuchte Runde, die erstmalig in einem neuen Format stattgefunden hat. Statt einer moderierten Podiumsdiskussion rotierten Spieler, Trainer und Vorstand zwischen den gefüllten Tischen der Gaststätte. Interessierte hatten die Chance, sich von Angesicht zu Angesicht mit den Profis auszutauschen.
Erlaubt war dabei alles, was den Fans unter den Nägeln brannte. „Wir sind offen für alle Fragen, auch privater Natur“, ermutigte Vorstand Thomas Manzei die anwesenden Gäste.
Gleich zu Beginn startete ein reger Austausch auf allen Tischen. Immer wieder kam dabei die Frage auf, warum es aus Sicht der Mannschaft im Moment nicht richtig rund laufen will. Bei den Antworten waren sich unsere Spieler einig. Lanny Gare: „Wir sind aktuell kein eingespieltes Team. Das liegt zum Großteil an den vielen Verletzungen und daran, dass einige erfahrene Kollegen den Verein verlassen haben.
Ben Böhringer fügte hinzu: „Wir bemühen uns alle so sehr, schön zu spielen und agieren dabei zu komplex. Sobald einzelne Akteure anfangen kompliziert zu spielen, überträgt sich das automatisch auf die anderen. Wir müssen wieder lernen, einfacher zu spielen.“ Und noch ein weiterer Aspekt kam hinzu: „Wie in jedem anderen Bereich brauchen auch wir als Sportler Zeit, um uns aufeinander einzustellen. Ich persönlich spiele lieber längere Zeit in einer Reihe zusammen, statt immer wieder Reihen und Rollen wechseln zu müssen. Man kann sich dadurch besser absprechen. In der Vorbereitungsrunde hatten wir konstante Reihen – und es hat funktioniert“, so Erik Gollenbeck.
Auch bei der Einschätzung der gegnerischen Mannschaften stimmten die Meinungen der Cracks überein. Dominik Kolb: „Meiner Meinung nach sind die ersten fünf Mannschaften der Tabelle DEL2-tauglich. Alle sind stark – es gibt in dieser Liga keine einfachen Gegner mehr“. Auch Ryan McDonough unterstützte diese These: „Ich sehe in dieser Liga keine übermäßig guten oder sehr schlechten Mannschaften. Im Prinzip kann hier an einem guten Tag fast jeder jeden schlagen.“
Egal ob in persönlichen Gesprächen im Stadion oder über soziale Medien – das Team um Henry Thom muss derzeit einiges an Kritik einstecken. So erreichten den einen oder anderen Spieler auch persönliche Nachrichten über Facebook & Co., die nicht immer sachlich ausfielen. Gut, dass unsere Jungs ein dickes Wolfsfell besitzen und sachlich damit umgehen können. Ian McDonald: „Ich weiß, dass ich bei jedem Spiel mein Bestes gebe. Aber es steht natürlich jedem Fan zu, seine Meinung äußern.“ Auch Andreas Geigenmüller hat einen Weg gefunden, um die teilweise harten Worte nicht über zu bewerten: „Ich beschäftige mich weniger mit Kommentaren und Nachrichten auf Facebook. In erster Linie schaue ich auf mich selbst und frage mich nach jedem Spiel, ob ich mit mir zufrieden sein kann. Da bin ich sehr selbstkritisch und ehrgeizig.“
In den Köpfen aller hatte sich das Ziel der Vorstandschaft festgesetzt, Platz vier in der Tabelle zu erreichen. Kapitän Florian Ondruschka stellte sich der Frage, wo sich die Mannschaft nun tatsächlich am Ende der Saison sehe: „Leider haben wir das vorgegebene Saisonziel nicht erreicht. Ich sehe das so: Wir haben zwei richtig harte Umbrüche erlebt. Letzte Saison in der Verteidigung, diese Saison im Angriff. Und sind wir mal ehrlich – das, was letztes Jahr passiert ist, war alles andere als selbstverständlich. Es hat einfach alles gepasst – wir hatten wenig Verletzungen, genug erfahrene Spieler gemischt mit jungen, die eben keine 500 Spiele auf dem Buckel haben. Die „Big Three“ fehlen uns – trotzdem war dieser Umbruch wichtig. Er musste jetzt kommen.“
Für die fehlende Konstanz in der Leistung hatte Ondruschka ebenfalls eine plausible Erklärung: „Es sollten jeweils erfahrene und junge Cracks zusammenspielen. Bei uns ist es aktuell so, dass zum Teil vier junge Verteidiger zusammen spielen. Unsere Jungen sind klasse und hängen sich total rein. Trotzdem passiert es, dass wir mal ein Spiel gewinnen und das nächste wieder verlieren. Es geht auf und ab – weil es an Routine und Erfahrung fehlt.“
Trainer Henry Thom suchte in den Reihen der Fans unter anderem nach Gründen für die schwindenden Besucherzahlen und forderte aktiv dazu auf, Verbesserungsvorschläge anzubringen. Aus Sicht der Fans fehle es an Abwechslung. Das Erlebnis „NETZSCH-Arena“ müsse wieder attraktiver und unterhaltsamer werden. So kam unter anderem der Wunsch nach einem Puck-Werfen oder ähnlichen Aktionen in den Drittelpausen auf. Positiv aufgenommen wurde hingegen die Videowand an sich, aber es fehle auch hier an Abwechslung.
Fans wünschten sich beispielsweise Einblendungen der Torszenen vergangener Spiele während der
Aufwärmphasen. Gerne gesehen werden nach wie vor die Bilder von Mario Wiedel, die als echte Highlights bezeichnet wurden. Ebenso freuten sich Fans über die neuen Home-Storys, die einen Blick hinter die Kulissen unserer Spieler erlauben.
Alles in allem erlebten Fans und Team einen wertvollen Austausch, der keine Fragen offen ließ und alle Beteiligten positiv nach vorne blicken lässt: „Unser Ziel ist es, schnell aus diesem Leistungstief heraus zu kommen. Wenn jeder von uns die fehlenden zehn Prozent drauf legt, dann schaffen wir das auch. Was uns dabei am meisten hilft sind der Zusammenhalt untereinander und der Rückhalt durch unsere Fans“, so abschließend Achim Moosberger.
  
    
ERC Sonthofen
Doppel-Derby-Wochenende gegen die Indians aus Memmingen
(OLS)  Am kommenden Wochenende treffen die Bulls gleich zwei Mal auf den Allgäuer Konkurrenten aus Memmingen.
Nach dem turbulenten, letzten Wochenende bei den Bulls, als beide etatmäßigen Torhüter ausfielen, sich Marc Hoffmann im Spiel gegen Rosenheim verletzte und sich Petr Sinagl gegen Landshut eine Matchstrafe abholte, geht es nun gegen den Tabellensechsten Memmingen.
Die Indians stehen voll im Soll für diese Spielzeit. Nach etwas unruhigen Anfangswochen, als mehrere Spieler den Verein verließen und zudem der Trainer ausgetauscht wurde, ging es mit Neu-Coach Sergej Waßmiller stetig bergauf. Doch Neuigkeiten aus Memmingen gibt es auch aktuell wieder: Letzte Woche ging mit dem Wechsel von Martin Jainz in Richtung Neu-Ulm eine Ära beim ECDC zu Ende. Außerdem veränderten sich die Indians nochmals auf der Kontingentstelle. Für Saku Salminen (Kaufbeuren) kam Jan Latal an den Hühnerberg. Diese Veränderungen scheinen jedoch gefruchtet zu haben, denn die Memminger Punkten seitdem regelmäßig und das auch gegen die Spitzenteams.
Für die Bulls wird es eine harte Nuss gegen die starke Mannschaft von Trainer Waßmiller. Für Coach Sekera gilt es, sein Team ordentlich umzubauen. Neben dem verletzten Marc Hoffmann und dem gesperrten Petr Sinagl fällt zudem auch Max Oswald mit einem gebrochenen Handgelenk aus. Dafür kehrt Martin Frolik nach überstandener Verletzung zurück ins Team. Des Weiteren erhalten die Bulls Unterstützung aus Bietigheim. Mit Fabjon Kuqi und Robert Kneisler debütieren nochmal zwei „junge Wilde“ im Team des ERC. Auch die Goalie-Position hat sich wieder entspannt. Sowohl Roman Steiger als auch Stammkeeper Patrick Glatzel kehren nach überstandener Krankheit wieder zurück ins Team.
Dennoch gilt es für die Bulls am Wochenende zu punkten. Zwar wird das gegen die Indians nicht leicht, doch mit Kampf, Wille und den Fans im Rücken sollte dies im Bereich des Möglichen liegen.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
DOPPELSPIELTAG GEGEN DIE WÖLFE VOM VER SELB
(OLS)  Zwei Drittel der Oberliga-Hauptrunde sind gespielt und nun beginnt das regional eingeteilte letzte Drittel für den EHC Waldkraiburg. Dabei treffen die Löwen aus der Industriestadt an diesem Wochenende zweimal auf den VER Selb. Am Freitag kommen die Wölfe ab 20:00 Uhr in die Raiffeisen Arena in der Industriestadt, am Sonntag muss das Team von Sebastian Wolsch in die Netzsch-Arena nach Selb. Beginn ist in der Porzellanstadt um 18:00 Uhr.
Das Wundenlecken dauerte nach dem bitteren 3:10 am letzten Sonntag gegen die formstarken Weidener etwas länger bei den Löwen. Nun sollte der Kopf aber wieder weitestgehend frei sein, denn mit dem VER Selb warten die nächsten beiden schweren Aufgaben. Zwar feierten die Spieler von Coach Henry Thom in den letzten zehn Spielen nur vier Siege- zwei davon erst nach Verlängerung (5:4 in Sonthofen) und im Penaltyschießen (3:2 gegen Memmingen)- die anderen beiden Erfolge feierte man aber gegen Garmisch (4:1) und in Peiting (7:5). Es steckt also definitiv einiges drin im VER Selb, der mit insgesamt 26 Punkten aus 22 Spielen auf dem achten Tabellenplatz steht. Davon konnten sich auch schon die Löwen in diesem Jahr überzeugen: Am ersten Spieltag setzte es eine 0:6-Niederlage in Selb, das Rückspiel in Waldkraiburg entschieden die Wölfe ebenfalls mit 6:2 für  sich. Top-Scorer ist der Kanadier Ian McDonald mit 15 Toren und 21 Vorlagen in 22 Spielen. Gefolgt von seinem Landsmann Ryan McDonough, der den Saisonstart noch verletzungsbedingt verpasste, inzwischen aber seine Klasse Woche für Woche unter Beweis stellt: 13 Tore und 15 Assists verbuchte der 30-Jährige mit deutscher Zweitligaerfahrung in Landshut, Hannover und Riessersee bereits und die Löwen haben sicher noch Albträume, da er beim letzten Aufeinandertreffen drei Tore erzielte. Nicht unerwähnt bleiben darf aber auch Achim Moosberger, der in seiner siebten Spielzeit beim VER Selb erneut zu den Leistungsträgern zählt. 20 Scorerpunkte verbuchte der 26-Jährige Flügelstürmer bereits, am ersten Spieltag gegen den EHC erzielte er zwei seiner bislang 14 Treffer.
Was den Löwen nun aber wenigstens etwas Mut machen kann, ist die defensive Anfälligkeit des VER Selb. 90 Gegentore haben die Oberfranken in den bisherigen 22 Spielen kassiert. Ein Wert, der dem Spitzenteam der letzten Jahre alles andere als würdig ist und nur von Sonthofen mit 96 Gegentoren und selbstredend von den Löwen mit 117 Gegentoren überboten wird. Es gilt nun also abermals die katastrophalen letzten Wochen zu verdrängen – vergessen wird man das kaum können – sich wieder zu motivieren und wie jede Woche zu versuchen, den Dreier zu holen, der erst der zweite der Saison wäre. Schließlich gilt es nach wie vor auch, den Zuschauern für ihre Unterstützung in dieser harten Zeit etwas zurückzugeben. Sebastian Wolsch wird wieder seine psychologischen Fähigkeiten hervorkramen und das zunehmend frustrierte Team aufbauen und erneut einen müssen. Keine einfache Aufgabe, doch die Saison ist noch nicht zu Ende und irgendwann wird auch die Verzahnungsrunde beginnen, in der man nach wie vor den Klassenerhalt klarmachen möchte.
Karten für das Heimspiel des EHC Waldkraiburg am Freitagabend gegen Selb gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn online unter ehcwaldkraiburg.com, im Vorverkauf auf der Geschäftsstelle am Donnerstag von 18 bis 20:00 Uhr und am Spieltag an den Kassen, die um 18:30 Uhr öffnen.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
SAALE BULLS VERPFLICHTEN DRITTEN KONTINGENTSPIELER –AUS LAS VEGAS AN DIE SAALE: WILLKOMMEN CHRIS FRANCIS
(OLN)  Dank des persönlichen Engagements unseres Partners Wolfgang Bartels (Fa. Atlantis GmbH) können die Saale Bulls die Verpflichtung von Chris Francis – eines dritten Importspielers – realisieren.
Der 29jährige US-Amerikaner aus Las Vegas wechselt mit sofortiger Wirkung von den Tulsa Oilers (ECHL) an die Saale und soll hier die Offensive der Bulls weiter verstärken.
Die Karriere von Christopher Michael Francis (kurz: Chris Francis) begann bei den Portland Winter Hawks in der WHL. Hier verweilte er ganze vier Spielzeiten (279 Spiele, 189 Scorerpunkte), bevor er 2010/11 zunächst zu den Springfield Falcons in die AHL (zweithöchste Nordamerikanische Liga) und später zu den Las Vegas Wranglers (ECHL) wechselte. In der gleichen Saison bestritt er auch 32 Spiele in der Central Hockey League (CHL).
Nach weiteren drei Spielzeiten bei den Las Vegas Wranglers (2012/13 gehörte er sogar zum ECHL All-Star-Team) wechselte er 2014/15 ligaintern zu den Alaska Aces (übrigens bestritt auch Tyler Mosienko eine Saison früher für dieses Team 25 Spiele).
Zur Spielzeit 2015/16 dann der erstmalige Sprung über den großen Teich, wo er in 50 Spielen für den ungarischen Club Fehérvár AV19 in der EBEL (höchste Spielklasse im österreichischen Eishockey) auflief. Nach diesem Ausflug ins europäische Eishockey zog es ihn anschließend wieder zurück in die Heimat, bei den Quad City Mallards (ECHL) trug er in der Saison 2016/17 in 63 Einsätzen sogar das “C” auf der Brust.
Insgesamt bestritt Francis in der ECHL 411 Spiele und sammelte dabei 278 Scorerpunkte – viel Erfahrung also, wovon sich die Saale Bulls einen spürbaren Mehrwert erhoffen. Der 1,85-Meter große und mit 73 kg vergleichsweise leichte Rechtsschütze kann – wie Mosienko – als Center eingesetzt werden, was den Offensivreihen der Bulls sicher noch mehr Qualität verleihen wird.
Der MEC Halle 04 heißt seinen neuen Stürmer recht herzlich in der Händelstadt willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielzeit.
Zudem geht unser ausdrücklicher Dank an Wolfgang Bartels, der im Rahmen eines „On Top“-Projekts die Finanzierung unseres Neuzugangs übernimmt.
  
    
Rostocker EC
Moskitos und Adler
(RLN)  Beides sind ( eigentlich ) Tiere, welche man nur in der Luft findet, aber am kommenden Wochenende stehen sie bei den Piranhas auf dem Eis. Am Freitag geht es um 20.00 Uhr in der Rostocker Eishalle los. Die ESC Wohnbau Moskitos Essen reisen mit dem klaren Ziel an die Küste, mit drei Punkten im Gepäck wieder abzureisen. Das Ergebnis des ersten Aufeinandertreffens dürfte allen Anhängern noch „ schwer auf dem Magen liegen“, denn nach einer 2:9 Niederlage reisten die Piranhas aus Essen nach Hause. Insgesamt konnten die Rostocker in neun Spielen nur einmal die Moskitos besiegen. Die Essener haben derzeit das zweitbeste Torverhältnis der gesamten Oberliga – plus 42 Tore. Einen großen Anteil daran hat ihr Topscorer, der Kanadier Aaron McLeod. Am Sonntag trifft man dann auf das Team mit der schlechtesten Tordifferenz – den ESC Preussen Berlin. Minus 76 Tore dürfte die Berliner nicht zufriedenstellen. Um die Verteidigung zu stärken, holte man Ex – Piranha Dennis Dörner in die Hauptstadt. Derzeit belegen die Preussen mit sieben Punkten den letzten Tabellenplatz. Das erste Treffen entschieden die Rostocker im September mit 6:2 für sich. Anbully ist um 16.00 Uhr in der Eissporthalle in Charlottenburg.
  
    
EHC Königsbrunn
Gladiatorenkampf in Erding
(BYL)  An diesem Wochenende steht für den EHC Königsbrunn nur ein Gegner auf dem Programm, am Freitag ist spielfrei. Sonntags geht dann die Reise nach Erding, wo sich die Brunnenstädter ab 18 Uhr mit den „Gladiators“ messen werden und um wichtige Punkte kämpfen.
Nach nun neunzehn absolvierten Partien hat sich der EHC Königsbrunn auf Platz drei in der Bayernliga platziert, doch in der Tabelle sind die ersten Ränge nur wenige Punkte auseinander. So trennen die drittplatzierten Brunnenstädter nur drei Punkte vom siebten Tabellenplatz, den gerade Erding belegt. Bei einer Niederlage würden die Gladiators aufgrund der besseren Tordifferenz am EHC vorbeiziehen, auf den achten Tabellenplatz hat Königsbrunn noch einen Puffer von fünf Punkten.  
Ende Oktober trafen die Brunnenstädter zum ersten Mal auf den bis dahin Tabellenzweiten Erding, in heimischer Eisarena hatte Königsbrunn nach einem scheinbar sehr deutlichen 7:3 Sieg die besseren Karten für sich. Doch im ersten Drittel war es ein Kampf auf Augenhöhe, bei dem die Gäste zuerst in Führung gingen und fast davongezogen wären. Allerdings hatte Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas auch noch ein Wörtchen mitzureden und hielt seiner Mannschaft den Rücken frei. Dank einer konzentrierten geschlossenen Mannschaftsleistung konnte sich der EHC am Ende den Sieg holen und den zu diesem Zeitpunkt siebten Tabellenrang sichern. Seitdem hat sich einiges getan, am letzten Wochenende konnten sich die Gladiators sechs Punkte holen. So siegte Erding im Heimspiel gegen die Bad Kissinger Wölfe mit 6:3, und in Pegnitz gewann Erding mit 9:2. Top-Scorer der Gäste ist mit 33 Punkten der 25-jährige Florian Zimmermann, in den bisher 19 Partien erzielte er 17 Tore und legte 16 Treffer auf. Nur vier Scorerpunkte weniger hat Daniel Krzizok, und auch Florian Fischer traf in dieser Saison schon 13 Mal ins gegnerische Tor. Die Königsbrunner Abwehr kann sich schon mal warm anziehen, denn Erding will sich unbedingt für die Hinspiel Niederlage revanchieren.  
Die Chancen dazu stehen gut, denn dem EHC fehlen zwei Spieler, die in der ersten Partie erfolgreich waren. So wird weiterhin Matthias Forster fehlen, der sich in der Partie in Landsberg ohne Fremdverschulden verletzte. Aber auch Carciola darf nur von der Bande aus dem Spielgeschehen folgen, da er sich im letzten Spiel eine unnötige Spieldauerstrafe eingehandelt hatte. Christian Wittmann kehrt nach einwöchiger Pause wieder in den Kader zurück, allerdings fällt Defensiv-Spezialist Alexander Strehler verletzungsbedingt weiter aus. Im Tor wird Goalie Donatas Žukovas nach zwei Spielen Pause wieder einmal zwischen den Pfosten stehen, da Jennifer Harß gerade mit der Frauen-Nationalmannschaft bei einem 5-Nationen-Turnier in Finnland teilnimmt. In der ersten Partie gegen Schweden zeigte sie sich schon als sicherer Rückhalt ihrer Mannschaft.
Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele fordert wichtige drei Punkte von seiner Mannschaft: „Dieses Wochenende können wir unsere volle Konzentration und Kraft auf das einzige Spiel am Sonntag ausrichten. Ich erwarte ein enges Spiel. Dazu befinden wir uns derzeit in Verhandlung mit einem hochkarätigen Neuzugang und hoffen, dass wir ihn schon am Sonntag einsetzen können.“
Der neue Spieler war bereits unter der Woche im Training dabei und absolvierte erste Übungseinheiten, er soll nach Vertragsabschluss noch in dieser Woche bei einem Sponsorenteam offiziell vorgestellt werden.
  
     
EHF Passau Black Hawks
Nachholspiel: Duell um Platz 3 in der EisArena - Black Hawks empfangen um 20 Uhr den EC Bad Kissingen zur „Students Night“
(BYL)  Am heutigen Donnerstag dürfen sich alle Sportbegeisterten in Stadt und Landkreis Passau auf ein absolutes Highlight in der Passauer EisArena freuen! Die Passau Black Hawks empfangen um 20 Uhr zur „Students Night“ den Tabellenvierten aus Bad Kissingen zum Nachholspiel. Der eigentliche Spieltermin wurde vom EC Bad Kissingen wegen Spielermangels (nicht erreichen der Mindestspielstärke) abgesagt. Die Fans und Zuschauer erwartet heute ein absolutes Spitzenspiel in der Passauer EisArena. Der Sieger der Partie wird auf den dritten Platz der Bayernliga Tabelle klettern und sich etwas Luft im Kampf um die Plätze für die Verzahnungsrunde verschaffen. Für die Passau Black Hawks zählt im Heimspiel gegen Bad Kissingen nur eins: Das Spiel zu gewinnen und drei Punkte vor dem tollen Passauer Publikum zu holen. Am vergangenen Wochenende mussten die Habichte Federn lassen und ein bitteres sowie auch unnötiges null Punkte Wochenende für sich verbuchen. Im Spiel gegen Bad Kissingen müssen sich die Black Hawks wieder darauf konzentrieren einfaches Eishockey zu spielen. „Wir müssen uns darauf besinnen unser Spiel durchzuziehen. Gemeinsam als Mannschaft aufzutreten und hart zu arbeiten. Wenn wir dann noch unsere Torchancen nutzen, steht einem erfolgreichen Wochenende nichts im Weg. In dieser ausgeglichenen Liga müssen wir vor allem unsere Heimspiele einfach gewinnen.“ so die mahnenden Worte von Trainer Christian Zessack.
So gilt es auch heute Abend beim Spitzenspiel gegen die Bad Kissinger Wölfe die Leistung zu 100% aufs Eis zu bringen und den Zuschauern begeisterndes Eishockey zu bieten. Der Landesligaaufsteiger belegt aktuell den vierten Tabellenplatz, eine ganz starke Saison der Unterfranken! Nach dem Aufstieg in die Bayernliga folgte erst einmal der Aderlass. Ganze neun Kontingentspieler (Quelle: rodi-db.de) standen im letzten Jahr im Kader der Franken. In der Bayernliga dürfen aber nach einer freiwilligen Selbstbeschränkung nur zwei Kontingentspieler auflaufen. So war es unabdingbar, im Kader zumindest einen kleinen Umbruch zu vollziehen. Zuletzt mussten die Franken den Abgang von Verteidiger Ondrej Stava hinnehmen. Ersetzt wurde dieser durch den Litauer Cypas Domantas welcher aus der dritthöchsten tschechischen Liga an die Saale wechselte. Für die Passau Black Hawks ist es ein großer Ansporn mit dem Mix aus jungen Wilden aus der Region und erfahrenen Spielern den Tabellenvierten im Hexenkessel EisArena zu schlagen und die Punkte in Passau zu behalten. Auf keinen Fall dürfen die Black Hawks die von Verletzungen gebeutelten Franken unterschätzen. Trotz kleinem Kader konnte Bad Kissingen am vergangenen Sonntag sein Heimspiel gegen Dorfen souverän mit 6:2 für sich entscheiden. Kein Grund also für die Habichte sich in Sicherheit zu wiegen. Insbesondere auf die Angreifer Anton Seewald, Anton Zimmer und Mikhail Nemirovsky müssen die Passau Black Hawks aufpassen. Zusammen hat das kongeniale Trio bereits 103 Scorerpunkten erzielt und das in nur 17 Spielen.
Auf Passauer Seite fehlen neben den Langzeitverletzten Persch und Baumgartner auch Defender Mathias Pilz. Der Routinier hat sich am vergangenen Wochenende eine Beinverletzung zugezogen und wird den Passau Black Hawks für circa acht Wochen fehlen. Gelingt es den Passau Black Hawks aus einer sicheren Defensive zu agieren und zum richtigen Zeitpunkt die Tore zu erzielen, sollte trotzdem einem weiteren Erfolg in der Passauer EisArena nichts im Wege stehen. „Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Eishockeyspiel freuen. Unsere Fans werden die EisArena wieder zum Kochen bringen und wie eine Wand hinter der Mannschaft stehen.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack auf das Spitzenspiel im Hexenkessel EisArena. Alle Studierenden erhalten im Rahmen der ersten „Students Night“ ihr Stehplatz Ticket für das Spitzenspiel an der Abendkasse für nur 5,- €.
Tickets für den Schlager am heutigen Donnerstag gegen Bad Kissingen erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone sowie der Tankstelle Färber in Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Das Eröffnungsbully findet um 20 Uhr statt.  -czo
  
    
ERV Schweinfurt
Mighty Dogs behalten wichtige Punkte im Icedome
(BYL)  In der Verteidigung verließ sich Trainer Zdenek Vanc in der Partie gegen die Passau Black Hawks auf pure Erfahrung. Obwohl er auf einen breiten Kader zurückgreifen konnte, setzte er nur zwei Verteidigerpärchen ein. Dafür kamen allerdings die Youngsters Lucas Kleider und Maurice Köhler sowie Kevin Faust und Marcel Grüner in den kompletten 60 Minuten nicht zum Einsatz. “Nach den drei Niederlagen habe ich den ganzen Samstag nachgedacht. Meine erste Idee war es, dass ich mit den besten vier Verteidigern spielen muss. In den letzten Spielen waren die Jungen nicht so gut. Für mich waren heute nur die drei Punkte wichtig. Es können nicht immer alle Spieler die ganze Zeit spielen”, erklärte Zdenek Vanc in der Pressekonferenz.
In den gesamten 60 Minuten lieferten sich beide Mannschaften eine schnelle, umkämpfte Partie. Die Black Hawks hatten im ersten Drittel ein Chancenplus, doch die Abwehr der Mighty Dogs verhinderte deren Führung.
Allerdings in Überzahl musste sich Kevin Kessler in der 31. Minute dann den Passauern geschlagen geben. Doch ansonsten lieferte der Schweinfurter Schlussmann eine Top-Bewerbung für die Torhüterposition ab. Die Hausherren ließen aber nicht wie in der Vergangenheit die Köpfe hängen, sondern sorgten zwei Minuten später selbst im Powerplay durch Christopher Schadewaldt für den Ausgleich. Nach dem 1:1 schienen die Gäste den Faden verloren zu haben. In der 35. Minute spielte Patrik Rypar dann die Scheibe an den Pfosten zu Josef Straka, der die Mighty Dogs mit 2:1 in Führung brachte.
Im letzten Drittel drängten die Black Hawks auf den erneuten Ausgleich. Doch mit Willen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung trieben die Mighty Dogs die Passauer in die Verzweiflung. Nachdem die Gäste den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen hatten, sicherte Josef Straka Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal die wichtigen drei Punkte.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Stellungnahme zur Wertung des Spiels der Regionalliga Südwest zwischen dem Heilbronner EC und dem EHC Zweibrücken vom 25.11.2018
(RLSW)  Liebe Fans, Sponsoren, Vereinsmitglieder, Pressevertreter und Gönner des EHC Zweibrücken.
Hiermit nehmen wir wie folgt Stellung:
Am 21.11.2018 ging bei unserem Jugendleiter eine E-Mail vom Heilbronner EC ein mit dem Inhalt, dass die beiden Begegnungen gegen uns und den EHC Freiburg abgesagt werden. Als Anhang war das entsprechende Dokument „Spielabsage“ beigefügt. Als Grund für die Absage wurde genannt, dass keine Torhüter zur Verfügung stehen.
Am 23.11.2018 erhielten wir über den Facebook Post des Heilbronner EC die Information, dass die Partie aufgrund von Krankheit und Verletzungen abgesagt wurde und man sich um einen Nachholtermin bemühe.
Bei einem Telefonat wurde den Verantwortlichen aus Heilbronn mitgeteilt, dass samstags definitiv kein Eis in Zweibrücken zur Verfügung steht und ein Freitagstermin beim Hallenbetreiber erst angefragt werden müsse.
Am 29.11.2018 erreichte uns eine weitere Mail mit 18 Terminvorschlägen.
Aus Sicht des EHC Zweibrücken waren die Termine leider wenig plausibel. An sechs der genannten Termine hat unsere Mannschaft bereits ein Spiel in der Regionalliga Südwest. Sechs weitere Termine wurden in der Zeit vom 28.12.2018 bis zum 06.01.2018 angeboten. Heilbronn war jedoch bereits bekannt, dass sich die meisten unserer Spieler in diesem Zeitraum im Weihnachtsurlaub befinden, da dies bereits im Vorfeld schon mitgeteilt wurde. Daher waren diese Termine aus unserer Sicht auch nicht annehmbar.
Die anderen sechs vorgeschlagenen Termine waren an einem Freitag oder Samstag. An beiden Tagen ist es uns leidernicht möglich Eiszeiten vom Eishallenbetreiber zu erhalten.
Das Angebot von Heilbronn, das Heimrecht zu tauschen, haben wir als sehr großzügig erachtet und waren daher auch sehr bemüht einen Termin zu finden der für beide Mannschaften passt. Allerdings war das leider nicht möglich, da an allen Sonntagen entweder eine oder beide Mannschaften bereits spielen.
Dies hat unser Verein am Donnerstag, den 06.12.2018 den Verantwortlichen des Heilbronner EC sowie dem Verband mitgeteilt.
In unserer Mail an die Verantwortlichen der Eisbären und den Verband wurde auf keinen Fall eine Wertung gefordert, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass die vorgeschlagenen Termine, aus den oben genannten Gründen, nicht wahrgenommen werden können. Auf unsere E-Mail vom 06.12.2018 erfolgte keine Resonanz, weder von den Eisbären, noch vom Verband.
Am Samstag, den 08.12.2018 erreichte uns ein Schreiben des Verbandes, dass die Begegnung mit 5:0 für den EHC Zweibrücken gewertet wird.
Aus sportlicher Sicht ist es keinesfalls in unserem Interesse, Spiele nicht wahrzunehmen oder Punkte am „grünen Tisch“ zu erhalten. Wir sind genauso für Fair Play und Gerechtigkeit wie alle anderen Vereine in dieser Liga auch, wollen nichts geschenkt und uns auch gewiss keine Punkte ermogeln um bessere Chancen auf einen Playoff Platz zu erlangen. Für unseren Verein, Fans, Sponsoren und Zuschauer ist es jedoch nicht tragbar, Termine anzunehmen, bei denen wir uns sportlich schlechter stellen. Dies betraf in erster Linie die Termine zwischen dem 28.12.2018 und dem 06.01.2018.
Ebenfalls finden wir es sehr schade und unsportlich welche Diffamierungen wir in den sozialen Medien ertragen und lesen müssen, ohne zuvor die genauen Fakten zu kennen. Diese Behauptungen, Beleidigungen und Drohungen gehen deutlich zu weit und überschreiten das Maß an Respekt und Toleranz. Wir, der EHC Zweibrücken, sind uns der Gastrolle als Rheinlandpfälzischer Verein in der Regionalliga Südwest absolut bewusst und haben uns in der bisherigen Ligenzugehörigkeit nichts zu Schulden kommen lassen. Daher bedauern wir den Vorfall sehr.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings wollen in der Erfolgsspur bleiben
(LLBW)  Durch den 2:6 Auswärtssieg vor Wochenfrist in Mannheim konnten sich die ERC Fire Wings auf den zweiten Tabellenplatz der Landesliga Baden Württemberg schieben.
Am kommenden Samstag haben sie dann die Möglichkeit, im Heimspiel gegen Reutlingen, diesen zu festigen.
        Noch zwei Spiele stehen in diesem Kalenderjahr an und beide jeweils zuhause in der heimischen Helios Arena. Den Anfang macht dabei die Partie am kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten, die TSG Reutlingen. Die beiden Mannschaften duellieren sich dann bereits zum zweiten Mal in dieser Runde und gerne erinnert man sich im Lager der Fire Wings an das erste Aufeinandertreffen in Reutlingen, welches die Neckarstädter mit 2:9 für sich entscheiden konnten.Die gastgebenden Black Eagles rangieren gegenwärtig mit null Punkten auf dem letztenen Tabellenplatz, konnten daher auch noch keines ihrer Ligaspiel für sich entscheiden. Somit ist die Rollenverteilung vor diesem Duell klar verteilt, dennoch warnt Schwenningens Trainer Matthias Kloiber vor Überheblichkeit. „Der Auftritt meiner Mannschaft in Mannheim war über die kompletten sechzig Minuten überzeugend, Daran müssen wir am Samstag gegen Reutlingen anknüpfen. Es geht nicht darum, welcher Spieler am meisten Tore schießt, sondern wir müssen im Kollektiv auftreten und das gegen jeden Gegner.“, so der Fire Wings Übungsleiter. Dennoch sticht ein Akteur in Schwenningens Reihen gegenwärtig etwas heraus. So konnte Stürmer Jonas Falb in den letzten beiden Partien gleich sechsmal die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Tor versenken und rangierten auch in der teaminternen Scorer-Wertung auf Platz eins. Auf einen Spieler müssen die Fire Wings jedoch verzichten, denn nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Mannheim ist Verteidiger Felix Steinhäuser für ein Spiel gesperrt.Alle Fans der Schwenninger Fire Wings sind somit herzlich eingeladen am kommenden Samstag zum Heimspiel gegen Reutlingen um die Jungs lautstark zu unterstützen.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 15.12.2018, ist bereits um 16:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras in Neuwied und Ratingen gefordert
(RLW)  Am kommenden Wochenende sind die Dinslaken Kobras auf Reisen. Am Freitag geht’s zu den Bären nach Neuwied und am Sonntag zu den Ice Aliens nach Ratingen.
Mit den Bären aus Neuwied haben die Kobras noch 2 Rechnungen offen,gingen doch beide Spiele an das Team aus Rheinland-Pfalz. In der Schlangengrube mussten sich die Kobras mit 1-4 geschlagen geben,im Neuwieder Icehouse hieß es 4-8 aus Sicht der Kobras. Die Neuwieder waren bislang das einzige Team,das die Eisbären Hamm schlagen konnte,und wenn man auf die Tabelle blickt,sind sie als Tabellenzweiter auch deren einziger Verfolger.
Beginn im Neuwieder Icehouse ist am Freitag um 20.00 Uhr.
Auch gegen die Aliens sind die Kobras auf Wiedergutmachung aus,denn auch hier gingen beide Spiele in dieser Saison verloren. Mit 2-4 und 2-3 hatte die Kobras jeweils das Nachsehen. Besondere Brisanz erhält dieses Derby dadurch, das Spieler und Offizielle telweise eine Vergangenheit beim Gegner haben und man sich bestens kennt. Aktuellster Grenzgänger ist Stürmer Michal Plichta,der vor 2 Wochen das Kobras Trikot gegen das der Aliens tauschte.
Man kennt sich gegenseitig also,und genau deshalb will auch niemand dieses Derby verlieren.
Beginn in der Eissporthalle Am Sandbach ist am Sonntag um 18.00 Uhr.
Zwischen den beiden Spielen wird die komplette Kobras-Mannschaft am Samstag von 16.00 – 19.00 Uhr auf dem Neutor Weihnachtsmarkt in Dinslaken vertreten sein. Für alle Fans eine schöne Gelegenheit,die Jungs auch mal ohne Ausrüstung und hautnah zu sehen.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons vor 2 weiteren Spitzenspielen!
(RLW)  Der Dezember hat es für die Ice Dragons wirklich in sich. Jedes Wochenende trifft das Team von Jeff Job auf mindestens ein Top-Team, an diesem Wochenende werden es sogar gleich zwei! Denn am Freitag empfangen die Ice Dragons den Tabellenführer aus Hamm, bevor sie am Sonntag zum Tabellenvierten nach Limburg reisen.
Es wird nicht nur das Aufeinandertreffen der beiden formstärksten Teams der Regionalliga West, wenn die Ice Dragons und die Eisbären am Freitagabend in der Eishalle „Im kleinen Felde“ die Schläger kreuzen. Schließlich sind die Spiele zwischen Herford und Hamm für beide Seiten etwas besonderes. Für die Ice Dragons ist es mit einer Entfernung von unter 100km das letzte verbleibende Derby! Und auch wenn dieser Fakt von den Gästen gerne mal heruntergespielt wird, das Kribbeln, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen, spüren die Eisbären und ihre Fans genauso!
Die Gäste sind derzeit das Maß aller Dinge in der Regionalliga West, mit nur einer Niederlage aus den bisherigen 20 Spielen und dem unglaublichen Torverhältnis von 167 zu 42 stehen die Eisbären absolut zu Recht an der Tabellenspitze. Das Team von Coach Ralf Hoja dominierte dabei fast alle Spiele nach Belieben, einzig in Neuwied mussten sich der Tabellenführer geschlagen geben. Seitdem jedoch konnten die Eisbären bereits wieder 6 Siege in Folge einfahren, allesamt überzeugend, allesamt hochverdient. Dabei hat der Hammer Coach ein Luxusproblem, egal welche Spieler er aufs Eis schickt, jede Reihe strahlt enorme Torgefahr aus.
Jeff Job dagegen plagen ein wenig Personalsorgen. Vor allem in der Defensive ist die Ausfallserie derzeit unheimlich, auch am Dienstagabend konnten die Ice Dragons wieder nur 2 Verteidiger zum Training begrüßen. Es bleibt jedoch die Hoffnung, dass rechtzeitig zum Wochenende der ein oder andere Spieler wieder fit wird. Vor diesem Hintergrund und mit den bisherigen Vergleichen in dieser Saison im Hinterkopf, sind die Ice Dragons am Freitagabend der Underdog gegen Hamm. Ein Status, der den Ice Dragons von Natur aus liegt und der sie zu Bestleistungen anstachelt. Und ein Status, der auch den stimmgewaltigen Herforder Fans einen zusätzlichen Motivationsschub gibt! Es ist also davon auszugehen, dass es nicht nur hochklassig auf dem Eis, sondern auch extrem laut und stimmungsvoll auf den Rängen wird, wenn Hauptschiedsrichter Lars Müller das Spiel am Freitagabend um 20:30 Uhr eröffnet!
Sonntag machen sich die Ice Dragons dann zum zweiten Mal in dieser Saison auf die lange Reise an die Lahn. Dort treffen sie am Abend auf die derzeit hinter ihnen platzierten Rockets der EG Diez-Limburg. Die Mannschaft vom Diezer Heckenweg hat in dieser Saison ein Auf und Ab hinter sich, trotz hochklassig besetzten Kaders konnten die Rockets meist nur gegen die Underdogs überzeugen. Mit einem Trainerwechsel, Stephan Petry übernahm vor 2 Wochen die Geschicke am Heckenweg, sollte die Trendwende geschafft werden, die Schritte zurück zur alten Stärke waren jedoch noch recht zögerlich. Dabei ist die Offensive der Rockets über jeden Zweifel erhaben, fast 7 Tore erzielen die Rockets im Schnitt pro Spiel! In der Defensive jedoch scheint es immer mal wieder zu klemmen, weshalb die Spiele mit EGDL Beteiligung auch als außerordentlich kurzweilig herausgestellt haben, schließlich klingelt es auch im Kasten der Rockets im Schnitt pro Spiel fast 5 mal. Die beiden bisherigen Partien zwischen den Ice Dragons und Rockets bestätigten dies. Mit 8:7 in Diez und mit 6:5 in Herford konnten die Ice Dragons diese Spiele gewinnen, auch vom Spielverlauf her waren sich beide Partien enorm ähnlich. Denn in beiden Spielen dominierten die Ice Dragons über 40 Minuten, führten deutlich, ehe sich die Rockets im letzten Drittel mit einer Energieleistung herankämpften. 
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären sind gerüstet für zwei Topspiele
(RLW)  Es hakte etwas im Getriebe der Neuwieder Bären bei den beiden Niederlagen gegen die Ratinger Ice Aliens (2:3) und den Herforder EV (2:7). Der EHC ging zum ersten Mal in dieser Saison in der Eishockey-Regionalliga West zweimal am Stück als Verlierer vom Eis, fand daraufhin gegen den Neusser EV jedoch die passende Antwort (11:2). „Die elf Tore haben uns gut getan“, sagte Daniel Benske nach dem überzeugenden Erfolg gegen seinen Ex-Verein. Vor allem im letzten Drittel, das Neuwied mit 5:1 für sich entschied, platzte im Angriff der Knoten. „Wir hatten in den Partien zuvor das Scheibenglück nicht auf unserer Seite“, analysierte der EHC-Trainer. „Wenn wir uns das wieder erarbeiten, werden wir auch wieder die Topspiele für uns entscheiden.“
In diese Rubrik sortiert Benske die beiden Begegnungen am bevorstehenden Wochenende ein: Am Freitagabend spielt der Tabellenzweite ab 20 Uhr im Icehouse gegen die Dinslakener Kobras, am Sonntag ist man ab 18.30 Uhr beim Spitzenreiter Hammer Eisbären zu Gast, die mit sieben Zählern Vorsprung souverän die Tabelle anführen und erst eine Saisonniederlage einstecken mussten – beim 4:5 vor einem Monat in Neuwied. Schaffen die Deichstädter eine zweite Überraschung gegen den Titelfavoriten? „Die kommenden Wochen zeigen, wo unsere derzeit Mannschaft wirklich steht“, will Hamms Trainer Ralf Hoja die sechs zweistelligen Siege aus den jüngsten acht Partien nicht überbewerten.
Aber zunächst geht es für Neuwied daheim gegen Dinslaken. Einen Gegner, der unangenehm spielt und deutlich stärker ist als es der siebte Tabellenplatz vermuten lässt. „Dinslaken hat eine super Mannschaft mit zwei starken Kontingentspielern. Wir erwarten wieder einen Gast, der kratzt, beißt und kämpft“, stellt Benske seine Spieler auf eine mutige Mannschaft vom Niederrhein ein, die vor kurzem in Diez gewann und das erste Gastspiel in Neuwied auch deshalb mit 4:8 verlor, weil sie zu viele Strafzeiten kassierte. Seitdem änderte sich im Kader einiges: Der Tscheche Michal Plichta (inzwischen Ratingen) wurde freigestellt, dafür kam mit dem erfahrenen Andrew Harrison ein Angreifer mit viel Übersicht. Am Freitagabend ebenfalls möglicherweise dabei: Lukas Schaffrath, der in der Vorsaison noch das EHC-Tor hütete. Nach dem Wechsel von Björn Linda nach Herne sah Schaffrath beim HEV wenige Aussichten auf Einsatzzeiten und steht nun mit einem Pass den Giftschlangen zur Verfügung. Für Herne besitzt er nunmehr eine Förderlizenz. Das Gleiche gilt für Verteidiger Tobias Esch, der die Hintermannschaft stabilisieren soll. „Das sind noch einmal zwei Verstärkungen für die Dinslakener, die genauso wie jede andere Mannschaft in dieser Liga mindestens zwei starke Reihen haben“, warnt Benske.
Sonntaggegner Hamm ist die ausgeglichenste Truppe der Liga. 57 Punkte, 167 Tore erzielt, 42 kassiert – die Eisbären sind in allen Statistiken das Maß der Dinge. Zudem stehen mit Kevin Thau, Kevin Orendorz und Lukas Novacek die drei Spieler aus der Paradereihe allesamt unter den Top-Sechs der Scorerliste. Der Tscheche Michal Spacek ist der offensivstärkste Verteidiger der Liga. 84 Tore erzielte Hamm in den zurückliegenden acht Begegnungen – da kommt einiges zu auf die Blau-Weißen. Benske hat trotzdem vollstes Vertrauen in sein Team: „Wenn wir von der ersten Minute an bereit sind und das Glück sich wieder etwas auf unserer Seite befindet, werden wir uns gewohnter Stärke präsentieren. Das müssen wir sowohl in Hamm als auch gegen Dinslaken schaffen, um Punkte zu holen.“
  
    
Schönheider Wölfe
Chemnitz zum Derby im Wolfsbau zu Gast
(RLO)  Nach den beiden Spitzenspielen gegen FASS Berlin und Tornado Niesky kommt es am kommenden Samstag, dem 15.12.18, um 17:00 Uhr im Wolfsbau zum mit Spannung erwarteten zweiten Derby in dieser Saison zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers. Es ist das letzte Heimspiel vor dem Weihnachtsfest, wonach der Förderverein der „Jungen Wölfe“ wie in jedem Jahr seine Weihnachtstombola ausrichten wird. Im Rahmen der Kooperation zwischen der Hockey Academy by Petr Kukla und den Schönheider Wölfen hat sich unser derzeitiger Topscorer für das bevorstehende Weihnachtsfest etwas Besonderes einfallen lassen. So haben die Wölfefans zum Derby gegen die Chemnitz Crashers bei der Weihnachtstombola des Junge Wölfe Förderverein e.V. die Möglichkeit, T-Shirts, Wintermützen, Rucksäcke oder Sweatshirts zu gewinnen. Gleichzeitig können diese Artikel aber auch am Fanshop im Wolfsbau käuflich erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht komplett als Spende von der Hockey Academy by Petr Kukla an die Nachwuchsabteilung der Schönheider Wölfe. Also Wölfefans, unterstützt bitte diese Aktion! Vielleicht ist unter den angebotenen Artikeln auch ein Weihnachtsgeschenk für Euch oder Eure Lieben dabei. Zum Spiel selbst treffen die Wölfe als aktueller Tabellenführer auf die derzeit drittplatzierten Chemnitz Crashers. Es ist das zweite Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in dieser Saison. Das erste Derby ging im Oktober beim Saisonauftakt im Wolfsbau mit 7:3 an die Wölfe. Der weitere Saisonverlauf ähnelt bei den Crashers einer Achterbahnfahrt. Den zwei Auftaktsiegen gegen Halle und Bad Muskau, folgten überraschende Niederlagen gegen Dresden und die Berlin Blues. Danach ging man in den Spielen gegen die Liga-Favoriten FASS und Niesky leer aus, gewann aber zuletzt wichtige Spiele um den angestrebten vierten Tabellenplatz gegen Halle, Bad Muskau und Dresden. Das Spiel am Samstag ist auch das Duell der Top-Torschützen in der Liga. Schönheides Petr Kukla führt die Scorerliste derzeit mit 27 Toren und 25 Assists an, doch ist ihm der Chemnitzer Filip Kokoska mit 25 Treffern und 24 Vorlagen dicht auf den Fersen. Während bei den Wölfen aber immerhin fünf Spieler in den Top10 der Scorerliste zu finden sind, mimt Filip Kokoska quasi den Alleinunterhalter in Chemnitz, wonach der Tscheche an 49 der insgesamt 71 Treffer für die Crashers beteiligt war. Den Rest muss die Mannschaft aus dem Küchwald über Teamgeist und Kampf regeln und hoffen, dass möglichst viele Spieler am jeweiligen Wochenende im Kader zur Verfügung stehen. Doch das Problem, Woche für Woche ersatzgeschwächt anzutreten, kennen auch die Wölfe nur zu gut. Letzte Woche gegen Niesky ohne fünf Akteure angetreten, fehlt im Derby nun auch noch Christoph Rogenz, welcher sich im Spiele gegen die Tornados eine Spieldauerstrafe einfing und am Samstag gegen Chemnitz gesperrt ist. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die zuletzt grippalen Leon Marko und Petr Kukla zum Derby wieder auflaufen können, hingegen Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig weiterhin verletzungsbedingt fehlen werden. Wölfe-Coach Sven Schröder zum bevorstehenden Derby gegen Chemnitz: „Grundsätzlich muss ich erstmal schauen, wie viele Spieler ich am Samstag zur Verfügung habe. Anfang der Woche haben sich nun auch noch Florian Heinz und Michael Galvez krank gemeldet. Mit dem gesperrten Christoph Rogenz und den zuletzt Verletzten und Erkrankten, würden mir aktuell acht Spieler fehlen. Deshalb lag der Fokus in dieser Woche weniger auf der Vorbereitung für das Spiel gegen Chemnitz, sondern mehr darauf, wie viele Spieler wieder gesund werden. Entsprechend werden wir dann am Samstag sehen, was am Ende des Spiels dabei rum kommt.“
  


    
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Donnerstag 13.Dezember 2018
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