Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

        
TSV Erding
(BYL)  Mit den letzten beiden Vertragsverlängerungen ist der Mannschaftskader der Gladiators für die nächste Bayernligasaison komplett, denn nun haben auch Torhüter Andreas Gerlspeck und Stürmer Philipp Spinder ihre Zusagen gegeben
 
EC Harzer Falken
(RLN)  Jan Bönning, der schon zum Saisonende das Traineramt übernommen hatte, wird auch in der neuen Saison in der Regionalliga an der Bande der Braunlager stehen
  
EG Diez-Limburg
(OLS)  Geballte Oberliga-Erfahrung für die Rockets: Stürmer Dominik Luft, der in der letzten Saison pausierte, wechselt zur EGDL wo er eine Führungsrolle einnehmen soll. Er ging für die Starbulls Rosenheim bereits in der zweiten Liga aufs Eis und spielte viele Jahre in der Oberliga für Hamm und Herne
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Der nächste Neuzugang aus der Oberliga ist Allrounder Friedrich Kolesnikov, der von den Höchstadt Alligators zum Bayernliga-Aufsteiger kommt und für die Defensive eingeplant ist. Zudem bleiben die Felsöci-Brüder David und Luca den Ice Hogs weiterhin erhalten
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Der 19-jährige Stürmer Richard Henze ist der erste Neuzugang der Weserstars für die nächste Saison, war in der letzten Spielzeit nicht aktiv, machte aber davor schon Erfahrungen in der Oberliga bei den Crocodiles Hamburg
  
EHC Berlin Blues
(RLO)  Die nächsten Personalien bei den Blues sind fix: Von den Preussen Berlin wechseln Niklas Binder und Theodor Mathea zum EHC, ausserdem bleiben Mannschaftskapitän Marcus Maaßen und Christian Leers dem Verein weiter treu
  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Mit Stefano Rupp und Kevin Malez bleiben zwei junge Stürmer den Eisbären weiterhin erhalten
  
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Der nächste Neuzugang beim Landesliga-Meister und Regionalliga-Aufsteiger steht fest: Stürmer Phillip Golz, der früher schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt von FASS Berlin zu den Eisbären Juniors
  
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Mad Dogs haben die zweite Kontingentstelle neben Neuzugang Frankie Hart ebenfalls neu besetzt und haben den kanadischen Stürmer Pat Martens verpflichtet, der zuletzt in der dritthöchsten französischen Liga aktiv war
  
EC Eisbären Eppelheim
(RLSW)  Der junge Defender Elias Becker hat seine Zusage gegeben und wird in seine vierte Spielzeit im Eisbären-Trikot gehen
  
SE Freising
(BLL)  Mehrere Spielerabgänge bei den Black Bears:  Marc-Alexander Völkel wechselt zum ERSC Ottobrunn, Felix Kammermeier beendet seine aktive Laufbahn und Johannes Weyer und Fabien Ferron verlassen den Verein mit unbekanntem Ziel
 
Rostocker EC
(OLN)  Dem Vernehmen nach wird Verteidiger Jannik Weist nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions zur neuen Oberligasaison zu den Piranhas an die Ostsee wechseln
 
EV Füssen
(OLS)  Die beiden Nachwuchsspieler Louis Landerer (Verteidigung) und Moritz Kircher (Sturm) werden beide ihre Chance im Oberliga-Team erhalten und standen schon in der letzten Saison mehrmals im Aufgebot der 1.Mannschaft
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Die Hammer Eisbären haben die Verträge mit den Stürmern Oliver Kraft und Kevin Trapp, sowie mit Verteidiger Frederik Hemeiner für die neue Spielzeit verlängert
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 15.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Berlin



    
Deutscher Eishockey Bund
Frauen-Nationalmannschaft: 1:6-Niederlage zum Jahresabschluss
(DEB)  Zum Abschluss des 5-Nationen-Turnier im finnischen Vierumäki hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit 1:6 (0:4/1:1/0:1) gegen Gastgeber Finnland verloren.
Die deutsche Mannschaft hatte nach knapp einer Minute bereits die erste Großchance. Marie Delarbre scheiterte aber am langen Eck an Meeri Raisanen im finnischen Tor. Auf der anderen Seite hielt Franziska Albl mehrmals glänzend gegen einschussbereite Finninnen. In der 4. Spielminuten war sie dann allerdings machtlos, als Venla Hovi einen Pass von Petra Nieminen zum 0:1 für Finnland einschob. Auch im Anschluss machte Finnland weiter Druck und erzielte in der sechsten Minute das 0:2. Minnamari Tuominen traf im Nachfassen nach vorausgegangener Schlägerabwehr von Albl. Zehn Minuten waren gespielt da nahm Deutschland die erste Strafe. Es dauerte nur fünfundzwanzig Sekunden bis zum dritten Treffer der Finninnen. Erst hielt Albl stark gegen Saana Valkama, gegen den Nachschuss von Ronja Savolainen war dann aber nichts zu machen. Auf der Gegenseite lief Emily Nix acht Minuten vor der Pause über außen zum Tor, doch für den Nachschuss, den Raisanen dankbar in die Mitte abprallen ließ, war niemand mitgelaufen. Die deutsche Mannschaft lieferte weiter einen harten Kampf und hatte durch Marie Delarbre in der 18. Minute eine gute Chance. Sie hielt in den Schuss von Kerstin Spielberger einfach den Schläger rein, Raisanen machte das Bein jedoch lang und verhinderte so den deutschen Anschlusstreffer. Fünfundvierzig Sekunden vor Drittelende hatte Emily Nix den ersten deutschen Treffer auf dem Schläger, als sie alleine auf Raisanen zulief. Doch ihr Schuss auf die Stockhandseite landete am Oberarm der gegnerischen Torhüterin. Finnland nutzte auf der anderen Seite fünf Sekunden vor der Sirene ihre letzte Möglichkeit zum Schuss, Ronja Savolainen erzielte per Schlagschuss von der blauen Linie den 0:4 Drittelendstand.
Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Die Finninnen waren weiter im Vorwärtsgang und das deutsche Team hatte in Franziska Albl einen guten Rückhalt. Zweieinhalb Minuten nach Wiederanpfiff erzielte die deutsche Mannschaft dann den 1:4 Anschlusstreffer im Powerplay. Laura Kluge schoss, Raisanen werte zur Seite ab, wo Marie Delarbre stand und am kurzen Pfosten einschob. Nur wenige Augenblicke eine erneute Strafe gegen die Gastgeberinnen wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Doch die deutsche Mannschaft schaffte es nicht in die Formation zu kommen, zu druckvoll war das finnische Unterzahlspiel. Das Geschehen spielte sich in der Folge zwar die meiste Zeit im deutschen Drittel ab, doch viele Schüsse kamen aufgrund einer guten deutschen Defensivarbeit und vieler Blockversuche nicht am Tor an. Knapp fünf Minute vor der zweiten Pause dann eine Strafe gegen die deutsche Mannschaft. Gleich zu Beginn der Unterzahlsituation liefen Celina Haider und Marie Delarbre einen 2 auf 1 Konter. Der Pass von Haider auf Delarbre kam zwar an, doch diese scheiterte trotz Schuss gegen die Laufrichtung an Raisanen. Die Finninnen kamen danach zwar in ihre Aufstellung, doch die deutsche Mannschaft blockte Schüsse und lieferte einen großen Kampf. Gerade wieder komplett musste das deutsche Team dann neunundfünfzig Sekunden vor der Pausensirene doch noch ein Tor hinnehmen. Michelle Karvinen versuchte es im ersten Anlauf, doch Albl war auf dem Posten. Den Nachschuss von Minnamari Tuominen musste sie dann allerdings zum 1:5 Pausenstand passieren lassen.
Finnland kam erneut mit viel Druck aus der Kabine. Die deutsche Mannschaft hielt gut dagegen. Nach knapp fünf gespielten Minuten im letzten Drittel erzielten die Gastgeberinnen dann das 1:6. Emmi Rakkolainen traf im Nachschuss für Finnland. Anderthalb Minuten später wurde Emily Nix auf der anderen Seite erst in letzter Sekunde am Schlagschuss gehindert, sie stand völlig frei vor Raisanen. Finnland war zwar auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, doch die deutsche Abwehr arbeitete gut und blockte viele Schüsse weg. Knapp zweieinhalb Minuten vor dem Schluss liefen Laura Kluge und Kerstin Spielberger gegen eine finnische Verteidigerin. Den Querpass von Kluge konnte Spielberger aber leider nicht verwerten. So blieb es beim 1:6 für Finnland.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Gegen eine starke finnische Mannschaft haben unsere Nationalspielerinnen bis zur sechzigsten Minute Leistung gezeigt. Wir bedanken uns bei allen, welche uns in diesem Jahr unterstützt haben. Der Mannschaft wünsche ich für die Zukunft nur das Beste.“
  
Sportler des Jahres-Ehrung am Sonntag: Silberhelden sind nominiert!
Die Eishockey-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey Bundes e.V. gehört in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“ der 72. Sportler des Jahres-Wahl zu den Nominierten. Am kommenden Sonntag findet die Gala-Veranstaltung mit der Verkündung der Preisträger in Baden-Baden statt. Ab 22 Uhr überträgt das ZDF die feierliche Zeremonie aus dem Kurhaus, die von Kathrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne moderiert wird. Unter den Gästen werden ein Großteil der „Silberhelden“ der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang sein.
Marcel Goc, Kapitän der erfolgreichen Olympia-Mannschaft, freut sich auf die Veranstaltung: „Die Nominierung macht uns nochmal bewusst, dass wir etwas ganz Besonderes erreicht haben. Es war eben nicht nur irgendein Turnier, sondern die größtmögliche Bühne, die es im Sport gibt. Der Erfolg ist eine Auszeichnung für die harte Arbeit des gesamten DEB, die vor und während der Olympischen Spiele auf allen Ebenen geleistet wurde. Wir freuen uns riesig auf den gemeinsamen Abend mit den anderen großartigen Sportlern.“
Zudem nehmen DEB-Präsident Franz Reindl und DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel an der Veranstaltung teil.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Das Eishockey Sportjahr 2018 war von unglaublichen nationalen und internationalen Höhepunkten geprägt. Dass jetzt die Nationalmannschaft durch den sensationellen Silbermedaillengewinn auch noch in den erlauchten Kreis der Kandidaten zur Mannschaft des Jahres gehört erfüllt mit großem Stolz.“
DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Es ist für uns eine große Ehre und zugleich Auszeichnung als Mannschaft des Jahres nominiert zu sein. Es ist aber auch der verdiente Lohn für eine lange Vorbereitungszeit, die mit dem exzellenten Ergebnis des Silbermedaillengewinns belohnt wurde. Wir erhoffen uns, dadurch Eishockey weiter in den Fokus rücken zu können. Das vielschichtige Feedback nach dem Olympia-Erfolg zeigt, dass die Mannschaftssportart Eishockey und der Sport an sich viel für die Gesellschaft an positiven Erlebnissen beitragen kann.“
  
    
Düsseldorfer EG
DEG übernimmt Rang drei mit einem Heimsieg über Wolfsburg
(DEL)  Die Düsseldorfer EG ist neuer Tabellendritter in der Deutschen Eishockey Liga. Mit einem hart umkämpften 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)-Heimsieg gegen den Vorletzten aus Wolfsburg setzt sich das Team von Chefcoach Harold Kreis vor 6.485 Zuschauern weiter in der Spitzengruppe der Liga fest. Doch bis zum „Heimdreier“ war es ein hartes Stück Arbeit. 
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls schlagen Köln mit 5:2
(DEL)  Der EHC Red Bull München ist mit einem 5:2 (3:0|2:2|0:0) gegen die Kölner Haie in die zweite Hälfte der Hauptrunde gestartet. 4.690 Zuschauer im Olympia-Eisstadion sahen den 18. Saisonsieg des Deutschen Meisters, zu dem Mark Voakes (Doppelpack), Maximilian Kastner, Ryan Button, John Mitchell die Tore beisteuerten. 
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte Mark Voakes die Red Bulls mit einem abgefälschten Schlagschuss von der blauen Linie in Führung (6.). Eine Minute später traf Michael Wolf, der wie Patrick Hager nach auskurierter Verletzung sein Comeback gab, den Pfosten des Kölner Tores. Die Red Bulls waren in der Folge das bessere Team und nutzten zwei ihrer Chancen: Das 2:0 erzielte Maximilian Kastner mit einem Abfälscher in Überzahl (12.). Die Vorarbeit leistete Jubilar Yannic Seidenberg, der sein 300. DEL-Spiel für die Münchner absolvierte. In der 17. Minute erhöhte Mark Voakes nach einen Alleingang in Unterzahl auf 3:1. 
Zu Beginn des zweiten Drittels erzielte Austin Madaisky im Nachschuss den Anschlusstreffer der Gäste (23.). Die Haie waren in dieser Phase gut im Spiel, nachdem Münchens Torhüter Kevin Reich einen Alleingang von Fabio Pfohl pariert hatte (25.), wurden die Red Bulls aber wieder stärker – und das spiegelte sich im Ergebnis wider: In der 33. Minute erzielte Ryan Button per Handgelenkschuss ins Kreuzeck das 4:1 (33.), vier Minuten später stellte John Mitchell auf 5:1 (37.). Das letzte Wort im Mittelabschnitt hatten aber die Haie, die eine doppelte Überzahl durch Jason Akeson zu ihrem zweiten Treffer nutzten – eine Sekunde vor der zweiten Pause.
Im letzten Drittel konzentrierten sich die Red Bulls darauf, Köln nicht aus gefährlichen Positionen abschließen zu lassen. Da ihnen dies gelang und Kevin Reich alle Schüsse hielt, die auf sein Tor durchkamen, gewann der Deutsche Meister mit 5:2.
  
    
Bayreuth Tigers
Die graue Maus ist wieder da und beisst zurück … war die humorvolle Reaktion der Fans und die sportliche des Teams der Tigers auf eine eher unglückliche Banneraktion der Gästefans zum Status Quo des Bayreuther Eishockeys
(DEL2)  Das Spiel hatte fast vom Eröffnungsbully weg einen flotten Beginn mit gleich guten Chancen auf beiden Seiten aber die Goalies hatten vorerst das bessere Ende für sich. Mit dem ersten Powerplay der Hausherren änderte sich dann der Spielstand. Goldhelm Järveläinen wollte vermutlich nur in die offensive Zone vorstossen, da er aber nicht richtig attackiert wurde, nutze er den sich in der Mitte öffnenden Platz und zog einfach mal ab. Sharipov schien damit auch nicht zu rechnen und ließ diesen Schuss auf der Fanghandseite zum 1-0 passieren. Bayreuth machte es auch in der Folgezeit defensiv gut, störte früh und ließ den Gästen kaum Raum, denen aber auch die zündenden spielerischen Ideen fehlten. Alles was sonst durchkam wurde sichere Beute des guten Herden, der diesmal den Vorzug vor dem zuletzt formstarken Jaeger bekommen hatte. Einzelne, teilweise gute Chancen der Oberfranken brachten auf der anderen Seite aber auch keinen weiteren Treffer und so ging man mit diesem 1-0 in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt setzte sich dieser Spielverlauf ziemlich ähnlich fort. Bietigheim versuchte Linie ins Spiel zu bekommen, fand aber noch immer kaum passende Mittel dazu, gegen die stabilen Wagnerstädter. Mit dem 2-0 legten die Einheimischen dann auch noch nach - mit einem Spielzug, der zeigte wie gut die jahrelangen Reihenkollegen Kolozvary und Bartosch immer noch harmonieren. Der slowakische Center gab in Überzahl den Scheibenverteiler und der dynamische Bartosch kurvte hinter dem Tor, bis er im Zentrum angespielt, mit der Rückhand einnetzten konnte. Ein Treffer wie zu besten Tagen dieser beiden inzwischen fast eingebürgerten „Bayreuther“. Dieses „Hoch“ der Gelb-Schwarzen bekam dann etwas später schnell einen ersten Dämpfer, denn etwas zu passives Abwehrverhalten nutzte McNeely mit seiner Einzelaktion zum Anschlusstreffer. „Spieler des Tages“ Michal Bartosch fand nur kurz später aber die perfekte Antwort. Bei einem schnellen Gegenzug wurde sein erster Schussversuch zwar noch abgeblockt aber mit seinem eigenen Nachschuss traf er zum 3-1 und erstickte damit sämtliche Euphorie-Gedanken der Steelers gleich wieder im Keim. Das nötige Quäntchen Glück hatte man dann noch kurz vor der zweiten Pause bei einem Überzahlspiel der Gäste aus dem Ellental. Sommerfeld visierte mit seinem Direktschuss aber nur den Pfosten an.
Im Schlussdrittel merkte man den Gästen an, dass sie sich mit einer Niederlage nicht zufrieden geben wollten, aber den richtigen Zugriff aufs Spiel verhinderten die Bayreuther noch immer. Wer dachte, dass mit dem 4-1 von Gläser, der ähnlich wie beim 3-1 seinen eigenen Nachschuss veredelte, eine Vorentscheidung gefallen war, sah sich getäuscht. Gut 20 Sekunden später verkürzte nämlich der auffällige Preibisch mit einem erfolgreichen 2 gegen 1 Konter mit McKnight gleich wieder und als nochmal 30 Sekunden später Zientek sogar auf 4-3 stellte, drehte sich das Momentum endgültig wieder auf die Seite der Steelers. Der Druck vom amtierenden Meister stieg immer weiter und weil den Oberfranken nun kaum noch Entlastung gelang stand die Partie noch einmal richtig auf der Kippe. Mit vereinten Kräften (Team und Publikum, durch das erwähnte Banner angestachelt) gelang es aber sich der Angriffswellen erfolgreich zu erwehren. Herden war der nötige Rückhalt im Tor und so gelang ein knapper aber sicher nicht unverdienter Heimsieg gegen das top besetzte Team von der Enz, was nochmals eindrucksvoll dokumentierte, dass die Tigers endgültig „back in business“ sind.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten glückt Revanche - Westsachsen mit wichtigem Derbysieg gegen Weißwasser
(DEL2)  Es waren ganz wichtige drei Punkte, die die Eispiraten Crimmitschau heute im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse einfahren konnten. Nicht nur aufgrund des Derbycharakters, welche das Spiel mit sich brachte, sondern auch mit Blick auf die Tabelle. Mit 4:3 entschieden die Mannen von Kim Collins ein spannendes Spiel für sich und klettern in der Tabelle somit wieder nach oben auf Rang acht. Carl Hudson, Rob Flick, Christoph Körner und Dominic Walsh trafen für die Crimmitschauer.
Personal: Patrick Klöpper (grippaler Infekt) fiel für die heutige Partie ebenso aus wie André Schietzold, der mit einer Unterkörperverletzung voraussichtlich vier Wochen fehlen wird. Wieder mit dabei waren dafür Vincent Schlenker und Christoph Körner vom Kooperationspartner Bremerhaven. Im Tor erhielt dieses Mal Sebastian Albrecht den Vorzug vor Brett Kilar.
Nach einem ersten Warnschuss der Gäste kamen die Eispiraten ins Rollen. Über weite Strecken des ersten Drittels waren die Crimmitschauer das spielbestimmende Team und hatte zahlreiche Chancen, um in Führung zu gehen. Abermals haderten die Westsachsen jedoch mit ihrer Effizienz und dem fehlenden Scheibenglück. Vincent Schlenker und Tobias Kircher scheiterten vorerst an Franzreb, ehe Rückkehrer Christoph Körner nur den Pfosten traf. Auch McNally‘s Alleingang sowie ein Versuch von Patrick Pohl wurden nicht belohnt. Letztlich waren es die Lausitzer Füchse, welche eine kalte Dusche für die Pleißestädter parat hielten. Joel Keussens Drehschuss fand abgefälscht den Weg ins Tor – Keine Abwehrchance für Albrecht und folglich das 0:1 (15.). Der Spielverlauf war nun auf den Kopf gestellt, doch das erste Drittel war noch nicht zu Ende. Chris Owens nutzte einen Stellungsfehler eiskalt und verwandelte zum 0:2 (17.).
Die Eispiraten ließen sich von den zwei Gegentoren allerdings nicht unterkriegen. Es dauerte lediglich 57 Sekunden, ehe die Eispiraten das zweite Drittel mit dem Anschlusstreffer eröffneten. Carl Hudson’s Schlagschuss schlug im Tor zum 1:2 ein (21.). Und die Westsachsen legten nach! Rob Flick hatte Platz und Zeit und überwand Franzreb mit seinem strammen Schuss zum 2:2 (29.). Christoph Körner, der gestern Abend direkt aus Nürnberg zurück nach Crimmitschau reiste, fiel derweilen mit seiner starken kämpferischen Leistung auf. Obendrein belohnte er sich mit seinem fünften Eispiraten-Treffer! Aus dem Gestocher heraus, drückte Körner die Scheibe über die Torlinie und das Spiel war gedreht – 3:2 (35.)!
Ein Drittel war noch zu gehen und auch die Lausitzer Füchse hatten in dieser Partie noch ein Wörtchen mitzureden. So war es Clarke Breitkreuz, der in numerischer Überzahl zum 3:3 ausgleichen konnte (43.). Die Eispiraten, die heute um jeden Zentimeter Eis kämpften, hatten letztlich aber doch das letzte Wort! In Unterzahl eroberte Dominic Walsh den Puck und überwand Franzreb zum 4:3 (48.)! Chanen gabes danach weiterhin auf beiden Seiten. Die Eispiraten spielten die Partie aber clever über die Zeit und behielten schließlich völlig verdient die drei Punkte im Sahnpark.
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC verliert Thriller gegen die Löwen Frankfurt
(DEL2)  Einen echten Thriller bekamen die 1725 Zuschauer am Freitagabend die  
DSC-Fans gegen die Löwen Frankfurt zu sehen. Am Ende zog das Team von  
Trainer John Sicinski gegen das Top-Team aus Frankfurt knapp mit 4:5.
Wie in den letzten Spielen bereits starteten die Deggendorfer mit  
einem frühen Gegentreffer. Mit der ersten wirklich Gelegenheit  
überwand Lukas Koziol DSC-Goalie Jason Bacashihua zum 0:1 in der  
zweiten Spielminute. Doch das Team von Trainer John Sicinski  
präsentierte nur wenige Minuten später die passende Antwort. Kyle  
Gibbons verwertete einen Abpraller zum Ausgleich. Zwar boten sich auf  
beiden Seiten im ersten Abschnitt noch weitere Chancen, jedoch blieb  
es nach 20 gespielten Minuten beim 0:0.
Im zweiten Drittel waren es dann wieder die Löwen, die den besseren  
Start für sich verbuchen konnten. In der 25. Minute schlich sich  
Routinier Adam Mitchell in den Slot, wurde mustergültig bedient und  
schloss eiskalt zum 1:2 ab. Es entwickelte sich daraufhin ein munteres  
Spiel, in denen beide Teams einige gute Chancen liegen ließen. Dies  
sollte sich dann in der 36. Minute ändern. Im Powerplay zimmerte Kyle  
Gibbons mit einem präzisen Schlagschuss ins Frankfurter Tor zum  
erneuten Ausgleich.
Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein Spiel auf Messers  
Schneide, bei den die Löwen zunächst erneut in Führung gehen konnten.  
In der 47. Minute fälschte Carter Proft einen Schuss von Daniel Spang  
unhaltbar zum 2:3 ab. Als dann zwei Minuten später der Pfiff bei einem  
vermeintlichen Icing ausblieb, schalteten die Löwen aus Frankfurt den  
Ticken schneller als die Deggendorfer und erhöhten durch Kerälä auf  
2:4. Doch der DSC steckte nicht auf und konnte drei Minuten vor Ende  
der Partie durch René Röthke noch einmal auf 3:4 verkürzen. In der  
Folgezeit boten sich dem DSC noch dicke Chancen, das Spiel  
auszugleichen, doch immer wieder Bastian Kucis im Löwen-Gehäuse im  
Weg. Als die Deggendorfer dann den Torhüter zu Gunsten eines sechsten  
Feldspielers zogen, gelang den Frankfurtern die Befreiung aus dem  
eigenen Drittel und Maximilian Eisenmenger versenkte den Puck im  
verwaisten DSC-Tor zum 3:5. Doch die DSC-Cracks wollten immer noch  
nicht aufstecken und so kamen sie 14 Sekunden vor Ende der Partie noch  
einmal heran. Josh Brittain traf aus dem Gewühl heraus. Wenige  
Sekunden vor Ende bot sich dann sogar noch die Riesenchance auf den  
Ausgleich, als sich René Röthke von außen durchtankte, jedoch dann  
knapp am Löwen-Schlussmann Kucis scheiterte. Damit war die Partie  
beendet und das Team von Trainer John Sicinski verlor nach  
aufopferungsvollem Kampf mit 4:5.
Am Sonntag reisen die Deggendorfer dann nach Bietigheim, wo sie auf  
die heimischen Steelers treffen. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Heilbronn
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken mit 2:6 (1:2; 0:2; 1:2) verloren. Vor 2122 Zuschauern brachte Kevin Lavallée den Gast aus Heilbronn in Führung (3.); Roope Ranta baute diese aus (6.). In Überzahl erzielte Harrison Reed den Anschlusstreffer (7./PP). Doch im zweiten Drittel legten Justin Kirsch (24.) und Lavallée (35.) per Penalty nach. Kirsch (43.) traf ebenso zum 1:5, ehe Nick Huard im Powerplay für Dresden erfolgreich war (48./PP). Markus Eberhardt setzte mit dem 2:6 den Schlusspunkt des Abends (58.).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Ich finde für den heutigen Abend keine Worte. Unser Team hat nichts auf den Weg gebracht. Es war ein schrecklicher Auftritt. Ich kann mich an dieser Stelle nur bei den Fans entschuldigen. Mehr gibt es nicht zu sagen.“
Falken-Coach Alexander Mellitzer: „Kompliment an meine Mannschaft, die heute wieder bis zum Schluss gekämpft hat. Seit Wochen sind wir nur mit 15 Spielern unterwegs. Trotz einer turbulenten Anreise waren wir sofort im Spiel, haben das Heft des Handelns in die Hand genommen. Über 60 Minuten haben wir mehr Puckbesitz verzeichnet. Unsere Defensive und unser Torhüter haben die Dresdner Chancen gut verteidigt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 16. Dezember um 18.30 Uhr bei den Ravensburg Towerstars.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker erkämpfen sich nach 0:3 Rückstand noch einen 4:3 Sieg - Überragender Alex Thiel führt den ESVK vor 2.525 Zuschauern zum 4:3 Heimerfolg gegen den EC Bad Nauheim
(DEL2)  Ein unglaubliches Spiel sahen die 2.525 Zuschauer am heutigen Abend bei der Partie zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim. Bis zur 34. Minute hatten die Gäste die Partie bei einer 0:3 Führung komplett im Griff, bevor der ESVK zurück kam und durch Thiels goldenen Treffer mit 4:3 gewann. Wie bereits angekündigt, waren Ossi Saarinen und Saku Salminen im Kader des ESVK. Dafür musste Brockmann auf das Topscorer Duo Sami Blomqvist und Branden Gracel verletzungsbedingt verzichten. Die erste Chance des Spiels hatte Joey Lewis, der sich nach einem Missverständnis der Hessen die Scheibe schnappte, doch scheiterte er an Felix Bick. Auf der Gegenseite folgte dann das erste Überzahlspiel für das beste Powerplay-Team der Liga. Die Nauheimer ließen sich nicht zwei Mal bitten und in Person von Dennis Reimer trafen sie in der vierten Minute zum 0:1. Aus dem Slot heraus beförderte er die Scheibe ins Tor. Beflügelt vom Tor hatten die Wetterauer das Spiel nun in der Hand und versuchten immer wieder die Scheibe auf das Tor zu bringen. Dies war auch das Erfolgsrezept in der 15. Minute. Cody Sylvester spielte Mike Dalhuisen mit einem sehr guten Pass frei. Der Holländer zog ab und der Puck, von einem Kaufbeurer noch abgefälscht, landete Stefan Vajs zum 0:2 im Tor. Die Hausherren fanden auch weiterhin kein Rezept gegen die Kurstädter, so dass es mit einem durchaus gerechten 0:2 in die Pause ging. Die richtigen Worte fand wohl Trainer Andreas Brockmann in der Kabine, da seine Mannen nun deutlich verbessert aus der Pause kamen. Doch nach guten Chancen von Joey Lewis und Steven Billich in der 25. Minute waren es nicht die Rot-Gelben mit einem Tor sondern die Gäste. Mike Dalhuisen zog direkt von der Blauen ab und sein Schlagschuss schlug im Tor ein. Das 0:3 in der 26. Spielminute wirkte vorentscheidend, doch einverstanden war der ESVK damit nicht. Nachdem Nauheim eine gute Überzahl, jedoch ohne Tor, spielte, hatten die Allgäuer diverse Druckphasen. Diese münzten sie auch in Zählbares um. Alexander Thiels Schuss prallte von der Bande zurück und Max Schmidle musste die Scheibe nur noch über die Linie drücken. Kaufbeuren war nun auf dem Scoreboard und der Anschlusstreffer ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal war es Thiel, der die Scheibe nur 27 Sekunden später ins Tor bugsierte. Kaufbeuren hatte das Momentum nun komplett auf der eigenen Seite. Das Spiel fand zunehmend in der Nauheimer Zone statt und die erste Überzahl sollte folgen. Nauheim machte dies jedoch geschickt und ließ kaum Schüsse auf Bick zu. Der Pausentee war schon vorbereitet, doch es sollte noch ein Highlight folgen. Daniel Oppolzer nahm Sekunden vor der Sirene den Schuss, die Scheibe prallte ab von einem Verteidiger und Florian Thomas traf 0,4 Sekunden vor der Pause zum Ausgleich. Diesmal war es der Gästetrainer, der die richtigen Worte fand. Christof Kreuzer schickte seine Cracks wieder mit mehr Selbstvertrauen in das letzte Drittel. Auch wenn dieses mit einer Überzahl für Kaufbeuren startete, waren die Wetterauer in der Folge einem Tor näher. Immer wieder wurden gefährliche Konter vorgetragen, doch Vajs ließ nichts anbrennen. Beste Möglichkeiten wurden liegen gelassen, doch auch der ESVK kam regelmäßig vor Bicks Gehäuse. In der 55. Minute sollte dann die Entscheidung fallen. Ein Geniestreich von Alexander Thiel sorgte für den Siegtreffer. Die Hausherren ließen in der Folge nichts mehr zu, so dass die drei Punkte am heutigen Abend im Allgäu blieben. Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästetrainer Christof Kreutzer von einem guten Beginn seines Teams. Dies habe sich auch im Ergebnis gezeigt. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, weil sie hart gearbeitet hat, aber die Kleinigkeiten waren letztlich spielentscheid“, so Kreutzer. Andreas Brockmann fasste das erste Drittel kurz zusammen: „Das war nicht das Eishockey, was wir wollten.“ Nach der Aufholjagd könne er seinem Team nur ein Kompliment machen.
  
    
Tölzer Löwen
Chancenverwertung als Manko
(DEL2)  Die Tölzer Löwen verlieren beim EHC Freiburg mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1). Spielerisch war die Leistung der Buam in Ordnung, doch die Chancen wollten am Freitagabend einfach nicht reingehen. Bezeichnend war die Situation Kyle Beachs ungefähr 30 Sekunden vor Schluss. Markus Berwanger hatte Ben Meisner zugunsten eines sechsten Feldspielers gezogen, als Beach sich die Scheibe auf die Rückhand legte. Sein Schuss ging an die Unterkante der Querlatte - und sprang eben vor und nicht hinter die Torlinie. Statt dem Ausgleich fiel praktisch im Gegenzug das Tor zum 3:1. Nikolas Linsenmaier verwandelte ins verlassene Tor. Eben jener Linsenmaier, der zuvor schon zwei Tore auflegte, aber auch durch Nickligkeiten auffiel. Die Löwen hatten zunächst kleinere Probleme die lange Busfahrt abzuschütteln. Freiburg war im ersten Drittel besser, kam aber erst in der 18.Minute zu ihrem Lohn. Erster Torschütze war Yannick Drews, der nach weniger als zwei Minuten von einem Freiburger Defensivfehler profitierte. Freiburg gelang es erst später im Powerplay auszugleichen.
Auch danach hatte Freiburg zumindest gleichwertige Spielanteile. Doch die Großchancen offenbarten sich in der Mehrzahl vor EHC-Goalie Jimmy Hertel. Lubor Dibelka, Andreas Pauli, Stephen MacAulay, Kyle Beach - alle hatten sie mit teilweise mehrfachen Nachschüssen die Chance das Spiel auf die Löwenseite zu kippen. „Vor allem sind das Spieler, die das normalerweise blind machen“, haderte Berwanger. „wir haben zwei Drittel sehr gut Eishockey gespielt“, so der Löwencoach weiter. Zu allem Überfluss verschoss auch Florian Strobl noch einen Penaltyschuss. Es traf nur noch der EHC. Tobias Kunz bescherte den Löwen schon 27 Sekunden nach der ersten Pause die kalte Dusche. Bevor eben jener Linsenmaier mit dem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf machte. „Es ist bitter, dass man nach so vielen Chancen und Aufwand mit leeren Händen dasteht. Wir müssen am Sonntag frisch sein, denn da kommt der nächste schwere Gegner“, so Berwanger. Die Bayreuth Tigers kommen mit der Empfehlung von sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen nach Bad Tölz. Spielbeginn in der weeArena ist um 18:30 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Nächster Derbysieg: Indians bezwingen die Bulls
(OLS)  Drittes Aufeinandertreffen, dritter Derbysieg. Wenn auch nur knapp, setzten sich die Mannen von Coach Waßmiller mit 3:4 gegen den Derbyrivalen aus Sonthofen durch. Bereits am Sonntag folgt das nächste Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten.
Bei eisigen Temperaturen sahen viele mitgereiste Anhänger aus der Maustadt eine zunächst zerfahrene Partie. Die Bulls erspielten sich anfangs mehr Möglichkeiten und drückten auf den Führungstreffer. Dieser fiel an diesem Abend jedoch für den ECDC. Antti Miettinen verwandelte per Bauerntrick zur erstmaligen Führung (14.Minute). Keine 30 Sekunden später glich der ERC dann aber schon aus. Kames netzte die Scheibe ein und ließ Joey Vollmer keine Chance. Es sollte furios weitergehen. Kurz vor der Pause wuchtete Debütant Jan Latal die Scheibe unhaltbar unter die Latte und ließ die Rot-Weißen abermals jubeln. Doch die Freude sollte nicht lange halten, denn wie schon beim ersten Treffer sorgten die Bulls für den erneuten Ausgleich direkt nach dem Bully.
Im zweiten Drittel kamen die Indians besser aus der Kabine, aber auch Sonthofen hatte gute Gelegenheiten. In der 31.Minute war Jared Mudryk aber zur Stelle. Auf Zuspiel von Patrik Beck verwandelte er eiskalt und sorgte für das 3:2 aus Indianer-Sicht. Mehr sollte in diesem Drittel nicht mehr passieren.
Somit versprach der letzte Spielabschnitt nochmal einiges an Spannung. Kämpferische Bulls wurden für ihren Einsatz auch belohnt. ERC-Führungsspieler Marc Sill erzielte den erneuten Ausgleich zum 3:3 (46.Minute). Die GEFRO-Indians waren jetzt gefordert. Mit dem nötigen Kampfgeist drängte man nun auf das Gehäuse der Bulls. Beide Teams lieferten sich ein enges Match, jedoch mit dem besseren Ende für die Indianer. Kurz vor Ende der Partie sorgte Dominik Piskor mit einem tollen Schlagschuss für das 4:3 zugunsten des ECDC und sorgte für einen weiteren Derbysieg beim Rivalen aus dem Oberallgäu.
Drei weitere wichtige Punkte sollen schon am Sonntag her, wenn es dann zum vorerst letzten Aufeinandertreffen mit dem ERC Sonthofen kommt. Spielbeginn am Hühnerberg ist um 18:00. Karten sind an allen VVK-Stellen sowie an der Abendkasse erhältlich.
  
    
Starbulls Rosenheim
Dritte Heimniederlage nach Zwei-Tore-Führung 
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben im Heimspiel gegen den EV Lindau Islanders am Freitagabend eine bittere 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen einstecken müssen. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Heimauftritten gegen Landshut und Regensburg schenkte die Mannschaft von Manuel Kofler eine Zwei-Tore-Führung her und vergab zahlreiche hochkarätige Torchancen. Dem Tabellenzehnten vom Bodensee gelang in der letzten Minute der regulären Spielzeit noch der Ausgleich. Das „Game-Winning-Goal“ für die Gäste erzielte schließlich Christopher Stanley, der bislang als Trainer des Teams fungierte und auf dem Rosenheimer Eis seine Premiere im Lindauer Spielertrikot feierte. 
Noch ohne den bei seiner schwangeren Frau weilenden Neuzugang Viktor Lennartsson, aber eben mit dem früher stets für Torgefahr bekannten Stürmer Christopher Stanley im Trikot und nicht mehr als Trainer hinter der Bande traten die Islanders im Rosenheimer emilo-Stadion an. Und als letzter Schütze im Penaltyschießen verwandelte Stanley eiskalt und bescherte seinen Farben nicht nur zwei Punkte, sondern auch den ersten Sieg nach zuvor sechs Niederlagen am Stück. Zuvor hatten Michael Baindl und Manuel Neumann auf Rosenheimer Seite sowie Anthony Calabrese für die Gäste ihre Penaltyschüsse vergeben, während Dusan Frosch für die Starbulls und Simon Klingler für die Islanders verwandeln konnten.  
Nach zwei Dritteln hatte es ganz und gar nicht danach ausgesehen, dass die 1.611 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion nach den 60 regulären Eishockeyminuten noch eine Verlängerung und ein Penaltyschießen als Zugabe erhalten sollten. Die Hausherren führten völlig verdient mit 2:0 und hätten vor allem in der zweiten Hälfte des zweiten Spielabschnitts das Ergebnis nach oben schrauben können. Doch der starke Gästetorwart David Zabolotny entschärfte reihenweise Rosenheimer Großchancen. Bei Abschlüssen von Chase Witala (32./40.) und Robin Slalina (34./37.) tauchte Zabolotny die Scheibe jeweils sensationell und teils akrobatisch noch irgendwie aus dem Eck oder von der Linie. Bei Rosenheimer Überzahlspielen sah sich der Gästetorwart einem Dauerbeschuss ausgesetzt, ließ sich aber nicht überwinden.
In dieser Phase hatten die Gäste auch offensiv kaum etwas entgegen zu setzen. Dafür präsentierten sie sich aber über weite Strecken des ersten und des letzten Spielabschnitts clever und gut eingestellt. Bei Chancen von Filip Stopinski (3.), Kai Laux (6.) und Sylvain Ovaska (7.) hätten sie auch durchaus in Führung gehen können. Die Starbulls aber nutzten zumindest ihr erstes Überzahlspiel der Partie effektiv. Topscorer Dusan Frosch erkannte den ihm gewährten Freiraum und versenkte die Scheibe aus halbrechter Position raffiniert unter das Tordach zum 1:0 (13.). Das 2:0 erzielte Fabian Zick in der Anfangsphase des zweiten Drittels. Nach perfektem Pass in die Schnittstelle nahm Zick das Spielgerät perfekt mit und vollstreckte mit Tempo auf Torwart Zabalotny zufahrend eiskalt (23.). Weitere Rosenheimer Tore schienen nur noch eine Frage der Zeit.
Nach der zweiten Pause konnten die Starbulls dann aber nicht mehr an ihren Sturmlauf anknüpfen. Stattdessen traf Gästeverteidiger Calabrese in Stürmermanier zum Anschlusstreffer, als er den Schläger am Torraum in einen Diagonalpass von Klingler hielt und Starbulls-Torwart Luca Endres überwand – 2:1 (44.). Dominik Daxlberger, der freistehend zum Nachschuss kam aber aus zwei Metern über das Gästetor zielte (46.) und Tobias Draxinger, der aus der Halbdistanz den Pfosten traf (53.), hätten die Rosenheimer Zwei-Tore-Führung wieder herstellen können.
Eineinhalb Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erhielten die Gäste ein Überzahlspiel, zugesprochen, das sie sofort ohne Torwart angingen und so zwei Feldspieler mehr auf der Eisfläche hatten. Der Schachzug zahlte sich aus. Calabrese,wartete mit seinem Abschluss geduldig, bis seine Position perfekt war. Maßgenau versenkte er die Scheibe im rechten oberen Eck zum 2:2, schnürte mit Anbruch der 60. Spielminute seinen Doppelpack und sicherte den Gästen bereits einen Punkt. Nach torloser Verlängerung wurde die Überraschung – der an der Bande offiziell als Lindauer Trainer verantwortliche Niels Garbe sprach nach der Partie gar von einer „Sensation“ – im Penaltyschießen endgültig perfekt.
Bereits am Sonntag treffen die Starbulls Rosenheim im Rahmen des 24. Spieltags der Eishockey-Oberliga Süd erneut auf die Islanders. Spielbeginn im Lindauer Stadion am Eichwald ist um 18 Uhr.
  
    
VER Selb
Das Glück ist nicht auf der Wölfe Seite
(OLS)  Nach dem eminent wichtigen Heim-Erfolg reisten unsere Wölfe zum Tabellenschlusslicht. Die Auswärtspartie stand unter keinem guten Stern. Unseren Wölfen fehlten nicht nur die Dauerverletzten Pozivil, Müller, Lüsch und Böhringer, auch McDonough musste seine Sperre für die Spieldauerdisziplinarstrafe vom vergangenen Sonntag absitzen. Zur nachtäglichen Sperre für Kolb war bis zum Anpfiff der Partie noch keine Post vom Spielgericht eingegangen. Somit konnte zumindest dieser mitwirken. Dafür jedoch fiel Kümpel kurzfristig krankheitsbedingt aus. Aber unsere Wölfe haben das Jagen noch nicht verlernt und fuhren mit einem eingeschworenen Rudel den wichtigen Sieg nach Verlängerung ein.
Unsere Wölfe begannen im Vorwärtsgang, ließen gleich zwei gute Möglichkeiten liegen und mussten beim ersten Gegenangriff das 1:0 schlucken. Danach waren unsere Jungs vollkommen von der Rolle, nach nicht einmal drei Minuten fiel das 2:0 durch Hämmerle. Wölfe-Coach Thom nahm sofort eine Auszeit, um das Spiel zu beruhigen. Nach sieben gespielten Minuten hatte Gare im Alleingang den Anschlusstreffer auf dem Schläger, verzog jedoch knapp. Auch in zwei aufeinander folgenden Überzahlspielen gelang uns nicht das wichtige 1:2, trotz mehrerer guter Möglichkeiten wollte der Puck bis zum Ende des ersten Drittels einfach nicht über die Linie.
Wie im ersten Drittel, machten unsere Wölfe Druck und mussten im Gegenzug fast den dritten Treffer hinnehmen, Kremer konnte die Scheibe an der blauen Linie nicht kontrollieren, Trox war auf und davon. Zum Glück klärte Deske. Kurz darauf mussten unsere Wölfe gleich eine doppelte Unterzahl überstehen, was auch ohne Schaden gelang. Die Wölfe-Strafzeiten häuften sich jetzt wieder und die Löwen brachten Wölfe Schlussmann Deske gehörig ins Schwitzen. Nach 12 Minuten im zweiten Durchgang besannen sich unsere Mannen wieder auf ihre spielerischen Fähigkeiten und berannten den Waldkraiburger Kasten im Sekundentakt. Dennoch wollte der Erfolg sich trotz zahlreicher guter Möglichkeiten einfach nicht einstellen. 40 Sekunden vor Schluss war es dann endlich soweit: In Überzahl gelang Gare endlich der Anschlusstreffer.
Waldkraiburg kam putzmunter aus der Kabine und versuchte sofort den dritten Treffer nachzulegen. Deske musste dreimal in höchster Not klären. Unseren Wölfen gelang aber im ersten gefährlichen Gegenangriff der Ausgleich durch einen satten Schlagschuss von der blauen Linie. Nijenhuis zog einfach mal ab. Eine durchaus vermeidbare Strafe durch Gollenbeck zog fast das erneute Führungstor der Löwen nach sich. Deske musste des Öfteren das kalte Eis aufsuchen um den erneuten Rückstand zu verhindern. Beide Teams suchten nun die Entscheidung, beide Torhüter standen mehrmals im Brennpunkt. Durch eine feine Einzelleistung von Gare, der nach einen Spurt über die gesamte Eisfläche McDonald mustergültig bediente, ließ sich dieser nicht zweimal Bitten und hämmerte den Puck zur erstmaligen Wölfe Führung in den Kasten. Die Waldkraiburger versuchten noch einmal alles, nahmen kurz vor Schluss eine Auszeit, um anschließend mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen. Dies gelang ihnen zum Schrecken aller Selber mit der Schlusssirene.
Das Glück war unseren Wölfen wahrlich nicht gewogen. Die Overtime musste nun die Entscheidung bringen. Diese fiel weitere 25 Sekunden später. Gare erzielte den Siegtreffer.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls verlieren auch das dritte Derby gegen die Indians aus Memmingen mit 3:4
(OLS)  Die Bulls waren von Anfang an gut im Spiel und spielten mit Druck auf das Tor der Indians. Die Memminger kamen nur wenige Male bis vor das Sonthofer Tor – wenig zu tun in den ersten zehn Minuten für Patrick Glatzel. Dann eher aus dem Nichts das 0:1 in der 14. Minute durch Daniel Huhn. Doch die Bulls ließen sich das nicht gefallen: Im direkten Gegenzug machte Vladimir Kames auf Vorlage von Franz Mangold und Martin Guth das verdiente 1:1. Auch nach dem Ausgleich blieb der ERC die leicht dominierende Mannschaft. Die Indians dennoch immer wieder brandgefährlich und mit guten Vorcheckings. Das nutzte der ECDC in der 19. Minute abermals zur glücklichen Führung. Neuzugang Jan Latal traf zum 1:2 Nur noch wenig Zeit im ersten Drittel, doch die Bulls zeigten ihren großen Kampfeswillen. Und wieder im direkten Gegenzug sorgte Martin Guth für das 2:2 und damit für den mehr als verdienten Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel gehörte zunächst klar den Bulls. Ein ums andere Mal schnürte der ERC die Indians in deren Drittel ein. Dennoch sollte der Spielverlauf in der 31. Minute auf den Kopf gestellt werden: Jared Mudryk konnte einen der wenigen Konter der Indians zur 2:3-Führung verwerten. Danach Memmingen kurzzeitig besser im Spiel. Doch Patrick Glatzel im Tor der Bulls machte jeglichen Versuch zu Nichte. Kurz darauf aber Sonthofen wieder am Drücker. Kurz vor Ende des Drittels das erste und einzige Powerplay in diesem Spiel. Die Bulls immer wieder gefährlich, aber ohne den nötigen Erfolg und so rettete die Pausensirene den ECDC in die Drittelpause.
Weiter mit einem Mann mehr auf dem Eis begann das letzte Drittel. Die Überzahl konnte der ERC jedoch nicht nutzen. Weiterhin blieb es ein schnelles Spiel von beiden Teams. In der 56. Minute dann der lucky Punch für Memmingen. Dominik Piskor zog aus dem Halbfeld einfach ab und der Puck schlug links oben im Gehäuse von Patrick Glatzel ein. Der ERC versuchte zwar nochmals alles, doch auch die Herausnahme des Goaloes zu Gunsten eines weiteren Feldspielers sollte nicht von Erfolg gekrönt sein.
So verlieren die Bulls das Spiel unglücklich mit 3:4. So resümierte es auch Gästetrainer Sergej Waßmiller: „Wir waren heute nicht das bessere, aber dafür das glücklicherer Team.“
Weiter geht es für die Bulls am Sonntag zum zweiten Spiel des Doppel-Derby-Wochenendes nach Memmingen.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
BULLS GEHEN AUF FALKENJAGD! 24. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. EC Harzer Falken
(OLN)  Was war das für ein furioser Einstand von Chris Francis am Donnerstag in Tilburg: Zwei Tore erzielt, zwei Treffer vorbereitet, im Shootout einen Penalty verwandelt. Am Ende belohnten sich die Jungs von Trainer Dave Rich mit einem Punkt bei den extrem heimstarken Trappers und haben gezeigt, dass sie dem Meister Paroli bieten können.
Nun gilt es, diese Leistung zu konservieren und dauerhaft abzurufen, auch wenn es gegen die vermeintlichen „Leichtgewichte“ der Liga geht. Und genau auf ein solches Team treffen die Bulls morgen Abend ab 18:15 Uhr im Sparkassen-Eisdom. Denn mit den Harzer Falken reist nicht nur der Vorletzte der Tabelle an die Saale, sondern auch die mit Abstand offensivschwächste Mannschaft der Liga. Lediglich 49 Treffer konnten die Falken bislang erzielen, selbst das Schlusslicht Berlin hat elf Mal mehr treffen können.
Was auf dem Papier nach einer leichten Aufgabe klingt, birgt jedoch jede Menge Gefahren. So kämpfen die Jungs  vom Wurmberg in jedem Spiel verbissen um Punkte. Drei ihrer letzten fünf Partien dauerten sogar länger als 60 Minuten, auch das erste Duell gegen unsere Bulls wurde im Harz Ende September erst im Penaltyschießen zu unseren Gunsten entschieden.
Zu Saisonbeginn noch unglücklich auf den Kontingent-stellen besetzt, haben die Falken nachgebessert und scheinen mit Brandon Morley nun den langgesuchten Scorer gefunden zu haben. Sieben Zähler (drei Tore, vier Vorlagen) in ebenso vielen Spielen seit seiner Ankunft zeigen auf, dass die Bulls-Defensive heute besonders auf den Kanadier Acht geben sollte.
Dennoch: mit derselben engagierten, konzentrierten sowie defensiv als auch offensiv starken Leistung wie am Donnerstag in Tilburg, sollte es eine machbare Aufgabe für die Gastgeber werden.
  
    
Crocodiles Hamburg
Starke Crocodiles schlagen Füchse
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Füchse Duisburg mit 5:3 (4:1/0:1/1:1) gewonnen und sind durch den Erfolg auf den sechsten Tabellenrang der Oberliga Nord geklettert.
Den Grundstein für diesen Sieg legten die Hausherren im ersten Drittel. Vor 1353 Zuschauern brachte Brad McGowan seine Mannschaft nach nur 51 Sekunden in Führung, wenig später legte Ryan Warttig mit seinem ersten Treffer im Dress der Krokodile nach (3.). Eine Unkonzentriertheit in der Defensive der Gastgeber führte zwar zum Anschlusstreffer der Füchse durch Lasse Uusivirta (11.), doch die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta machte unbeirrt weiter. Ryan Warttig (15.) und Patrick Saggau (19.) bauten die Führung der Crocodiles zum 4:1-Pausenstand aus.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste besser in die Partie und erarbeiteten sich ein leichtes Chancenplus, das Sam Verelst in der 30. Minute zum 4:2 ummünzte. Torwart Kai Kristian verhinderte mit einer starken Leistung weitere Gegentreffer und Aaron Reinig brachte schließlich mit seinem Treffer zum 5:2 wieder mehr Ruhe ins Spiel der Crocodiles (43.). So blieb das Tor von Leon Judt nur Ergebniskosmetik (47.) und die Hamburger verließen das Eis als verdienter Sieger.
„Hut ab vor der Moral der Truppe. Das wir hier so aus der Kabine kommen und nach wenigen Minuten schon 2:0 Führen, war stark“, sagte Torschütze Patrick Saggau.
Am Sonntag folgt für die Crocodiles die Partie bei den BlackDragons Erfurt.   
  
    
Herner EV
Hannover Scorpions - Herner EV 1 : 4 (0:1,0:2,1:1)
(OLN)  Mit großer taktischer Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit konnte der Herner EV am Freitagabend in Wedemark bei den Hannover Scorpions zu einem verdienten 4:1-Auswärtserfolg kommen. HEV-Coach Danny Albrecht war dann auch hinterher mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft: „Sie haben sich sehr gut an die Marschroute gehalten. Wir haben den Gegner kommen lassen und mit unserem Kampfspiel und den schnellen Kontern die Tore gemacht. Hinten war unser Torhüter Björn Linda eine Bank. Besser kann man auswärts beim Tabellenzweiten nicht spielen.“ Damit geht der HEV gut gerüstet in das Sonntagsduell zuhause gegen die Tilburg Trappers und hat sicherlich zusätzlich Motivation geboten für die Fans der Grün-Weiß-Roten, ihre Mannschaft gegen den Tabellenführer, der mit großem Anhang in der Hannibal-Arena erwartet wird, zu unterstützen.
Ohne die verletzten bzw. erkrankten Denis Fominych, Nils Liesegang und Sören Hauptig und ohne Moritz Schug (spielte für den Kooperationspartner Bad Nauheim) sowie Tobias Esch (spielte für die Dinslaken Kobras) war der Herner EV bei den Hannover Scorpions von Beginn an äußerst konzentriert und diszipliniert. Zwar machten die Gastgeber von Beginn an Druck, aber im HEV-Gehäuse sorgte Björn Linda für Sicherheit. Die ersten Chancen für die Grün-Weiß-Roten gab es in der 6. Minute und zwar gleich drei in kurzer Folge und als dann in der 8. Minute Julius Bauermeister, der im Sturm auflief, einen klugen Pass auf Dennis Thielsch spielte, da hatte der keine Mühe zum 0:1-Spielstand einzuschieben. Exemplarisch für die vielen Chancen der Scorpions, die Björn Linda an diesem Abend zunichtemachte, kann man die 9. Minute nehmen, als der Puck halbhoch geschossen schon fast über der Torlinie war, der HEV-Goalie aber mit einem tollen Reflex den Puck mit dem Schläger in der Luft traf und zurück ins Spielfeld schlug. So war es dann auch bis zur Schlusssirene: Immer wenn die Gastgeber vor dem Herner Tor auftauchten, hatte Björn Linda an alter Wirkungsstätte eine passende Antwort, entweder mit den Schonern, dem Schläger oder der Fanghand. Im ersten Drittel blieb es bei dem einen Treffer und auch im zweiten Abschnitt stand es lange 0:1, bis zur 38. Minute. Erneut hieß der Vorbereiter Julius Bauermeister, der einen schnellen Angriff vorbereitete. Dieses Mal vollendete Darren Mieszkowski zum 0:2. Die Scorpions wirkten geschockt und so nahm ihnen Patrick Asselin nur gut eine Minute später den Puck beim Spielaufbau an der blauen Linie den Puck ab, zog alleine auf das Tor der Gastgeber und vollendete gekonnt zum 0:3. Im letzten Abschnitt witterten die Scorpions noch einmal ihre Chance, als sie in der 44. Minute auf 1:4 verkürzen konnten (Maik Klingsporn lag dabei nach einem Check verletzt am Boden), aber der HEV hatte mit den gezielten Kontern nur gut vier Minuten später die passende Antwort. Ein schneller Gegenangriff wurde mustergültig ausgespielt und perfekt zuende kombiniert zwischen Marcus Marsall, Patrick Asselin und Dennis Thielsch und letzterer vollendete zum 1:4. Das war dann auch der Endstand. Der Herner EV spielt gerne gegen die Hannover Scorpions, denn von den letzten acht Aufeinandertreffen konnte er sieben gewinnen (viermal auswärts)! Bemerkenswert an dieser achten Begegnung war auch, dass es nur eine einzige Strafzeit gab (gegen die Scorpions) und dass Hauptschiedsrichter Patrick Meier trotz einer Handverletzung (zugezogen nach 27 Minuten) bis zum Ende dieser fairen Partie durchhielt. Gute Besserung an ihn.
Am Sonntag empfängt der Herner EV ab 18:30 Uhr wie bereits erwähnt den Tabellenführer der Oberliga Nord. Für die Tilburg Trappers ist es ihr jährlicher AwayDay, d.h der Supportersclub Tilburg Trappers Fanatic organisiert eine Fanfahrt „in die Stadt, die zwischen Bochum, Recklinghausen, Castrop und Gelsenkirchen im deutschen Ruhrgebiet liegt“, so steht es auf der Homepage der Niederländer. Es werden mehr als 300 Gästefans erwartet, da heißt es nicht nur auf dem Eis Paroli zu bieten sondern stimmgewaltig auch auf den Rängen mehr als nur dagegen zu halten.
  
    
Icefighters Leipzig
Gelungener Abend
(OLN)  Gestern waren die Preussen aus Berlin zu Gast im Kohlrabizirkus. Das Spiel endete gegen stark dezimierte Gäste standesgemäß mit 7 – 2 für unsere EXA IceFighters. Den ersten richtigen Gänsehautmoment gab es allerdings schon vor der Partie. Ein Überraschungsgast war angekündigt und wurde vor sowie nach dem Spiel frenetisch gefeiert. Ian Farrell, der sich in den letzten beiden Jahren in die Herzen der Fans gespielt hatte, gab uns die Ehre. André Krüll überreichte ihm eine IceFighters – Jacke und versprach den Fans, dass er alles daransetzen werde, Ian im September 2019 wieder auf dem Eis begrüßen zu können – dann allerdings in kompletter Ausrüstung als Spieler unseres Teams.
Als dann das Spiel begann, merkte man, dass die letzten Wochen nicht ganz spurlos an unserem Team vorbei gegangen waren. Kämpferisch und läuferisch war das absolut in Ordnung. Die Leichtigkeit im Angriff, die Ruhe beim Abschluss oder die Genauigkeit beim letzten entscheidenden Pass fehlten noch. Aber man sah ein deutliches Übergewicht. Es galt aber, das auch in Zahlen auszudrücken. Nachdem Florian Eichelkraut die wohl größte Chance in der 13. Minute noch vergab und die ersten beiden Powerplaychancen ungenutzt blieben, war es Hubert Berger, der in der 15. Minute die Zuschauer erlöste. Sein 1 – 0 war auch der Pausenstand, weil Ex-IceFighter Erik Reukauf im Tor der Gäste eine starke Leistung zeigte.
Im zweiten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag. Erst traf Michal Velecky in der 25. Minute in Überzahl zum 2 – 0. Bei seinem Nachschuss gab es keine Abwehrchance mehr. Dann schnappte sich in der 27. Minute Marvin Miethke die Scheibe, überrannte die komplette Berliner Hintermannschaft und bediente Niklas Hildebrand frei vor dem Tor. Er hatte keine Mühe, dass dritte Tor des Abends zu erzielen. Jetzt schien der Knoten endgültig geplatzt. In der 28. Minute war es Patrick Fischer, der nach schöner Kombination über Dimitri Komnik und Hubert Berger den Puck zum 4 – 0 in den Winkel hämmerte. Gästecoach Uli Egen nahm eine Auszeit, um wieder ein wenig Ordnung in seine Reihen zu bringen. Das half aber erst einmal nicht. Die Youngster Benjamin Kosianski und Viktor Braun spielten Marvin Miethke frei, der in der 33. Minute das 5 – 0 erzielte. So ging es auch in die Pause.
Im letzten Abschnitt sah man tapfer kämpfende Gäste, die sich nie aufgaben und selbst noch Tore erzielen wollten. In der 45. Minute wurden sie dafür auch belohnt. Eine Minute später lieferte sich dann Stephan Tramm einen Faustkampf. Durch seine 14-minütige Strafzeit, die Sperre von Leon Lilik und dem verletzungsbedingten Ausfall nach dem ersten Drittel von Janik Langer, wurde Florian Eichelkraut in die Verteidigung beordert. In der 51. Minute gab es wieder Grund zum Jubeln. Marvin Miethke traf zum zweiten Mal und zum zweiten Mal bereitete Viktor Braun seinen Treffer vor. Eine Minute später durften die Preussen dann in Überzahl noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, ehe Niklas Hildebrand in der 54. Minute den 7 – 2 Endstand herstellte. Nach dem Spiel feierten die Fans nicht nur die Mannschaft, sondern auch noch einmal ausgiebig Ian Farrell, dem der Abschied sichtlich schwer fiel. Ob es klappen wird, ihn für die Zukunft wieder aufs Eis zu bekommen bleibt abzuwarten, aber gestern war das ein rundherum gelungener Abend.
  
    
Rostocker EC
Bissige Raubfische gegen stechwütige Moskitos
(OLN)  Von Beginn an machten die Gäste klar, dass sie die Rostocker auf keinen Fall unterschätzten. Sehr konzentriert spielten sie und brachten die Abwehr der Piranhas in Bedrängnis. Erst in der dritten Minute erspielten die Gastgeber ein Bully vor dem gegnerischen Tor. In der neunten Minute nutzte der Essener Julian Airich eine Lücke in der Rostocker Abwehr und brachte sein Team in Führung. Im Mittelabschnitt des ersten Drittels bekamen beide Goalies gut zu tun. In der 14. Minute musste . Kapitän Greg Classen auf die Strafbank und dies nutzten die Gäste aus. Geschickt banden sie die Abwehr der Piranhas, positionierten ihren Schützen auf der linken Seite ( erneut Julian Airich ) und der erhöhte auf 0:2. Eis Tor wie aus einem Eishockeylehrfilm. Offensichtlich gelang es dem Rostocker Trainerstab in der Kabine gut, die Mannschaft neu zu formieren, denn im zweiten Drittel gelang es den Piranhas besser, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. In der 23. Minute konnte Maurice Becker nur durch einen Check aufgehalten werden und eine Minute später schlug man Werner Hartmann den Schläger aus der Hand – Ergebnis: Essen musste zwei Spieler auf der Strafbank parken. Dies nutzten die Gastgeber aus und Andrej Teljukin ( Zuspiel Kurka, Beck ) gelang der Anschlusstreffer. In den folgenden Minuten konnten sich die Rostocker vor dem Essener Tor „ einnisten „ und testeten den gegnerischen Goalie aus allen Schusspositionen. Die Taktik ging auf und Andrej Teljukin ( Vorlage Beck, Becker ) traf erneut. Einen kleinen Herzinfarktmoment gab es für die Rostocker Fans in der 35. Minute, als Jakub Urbisch im Gedränge seinen Schläger verlor und ohne diesen das Tor verteidigen musste. Allerdings konnte die Abwehr die Situation entschärfen. Dass die Moskitos treffsichere Schützen in ihren Reihen haben, bewiesen sie in der 39. Minute. Kurz vor der Pause nutzten sie einen erneuten Abwehrfehler der Gastgeber und zwischen Kopf und Fanghand von Urbisch ging der Puck ins Netz. Nicholas Miglio brachte die Moskitos wieder in Führung. Als die Gäste zu Beginn des letzten Drittels ein Konterspiel vor dem Rostocker Tor enden ließen, erhöhte Grötzinger ( Pfänder, Airich ) auf 2:4. Der Sprechgesang der Essener Gäste, die bereits den Auswärtssieg bejubelten, stoppte jäh, als nur 11 Sekunden später Maurice Becker ( Kohlstrunk, Hartmann ) den Anschlusstreffer im Essener Tor versenkte. Da half auch alles lamentieren der Gäste nichts. Nach der Berührung der Latte war der Puck im Netz. Zwei weitere Überzahlspiele ab der 45. und der 50. Minute konnten die Piranhas nicht nutzen. Ab der 52. Minute, Constantin Koopmann musste für vier Minuten pausieren, agierten Verteidigung und Goalie sehr gut und ließen den Gästen wenig Raum. Man erkämpfte sogar ein Bully vor dem Essener Tor. Der Trainer der Gäste erkannte die Gefahr und nahm dem Rostocker Spiel den Aufwind durch ein Timeout in der 57. Minute. Kurz vor Ende des Spiels setzte das Rostocker Trainergespann alles auf eine Karte und nahm den Goalie zugunsten eines Feldspielers heraus. Dieses riskante Manöver strafte der Gegner mit einem empty net Treffer Sekunden vor Spielende ab. Torschütze war Aaron McLeod ( Pfänder, Gerartz ). Die Partie endete 3:5.
  
    
TEV Miesbach
TEV reist am Sonntag nach Bad Kissingen
(BYL)  Eine schwere Aufgabe wartet auf das Team von Trainer Simon Steiner mit dem einzigen Spiel am Wochenende beim aktuellen Tabellendritten, dem EC Bad Kissingen. Das Heimteam konnte am Donnerstag im Nachholspiel beim EHF Passau mit einem 2:1 Auswärtssieg den Tabellenplatz untermauern und hat am Samstag bei einem weiteren Nachholspiel zuhause gegen den EHC Klostersee die Chance bis auf 2 Punkte an den 2. Platz heranzurücken. Beide Nachholspiele wurden notwendig, da die eigentlichen Spieltermine vom EC Bad Kissingen wegen Spielermangels (nicht erreichen der Mindestspielstärke) abgesagt wurden. Dies ist ungewöhnlich, aber  der geringen Kaderstärke der Unterfranken geschuldet, dem bisher einzigen Schwachpunkt des Landesligaaufsteigers, die bisher, trotz eines kleinen Umbruchs zu Saisonbeginn, eine ganz starke Saison spielen. Zuletzt wurde noch der tschechische Verteidiger Verteidiger Ondrej Stava durch den Litauer Cypas Domantas welcher aus der dritthöchsten tschechischen Liga an die Saale wechselte, ersetzt. Mit einem Mix aus jungen Wilden der Region und erfahrenen Spielern agiert Kissingen sehr abgeklärt und sind insbesondere mit ihren Angreifer Anton Seewald, Anton Zimmer und Mikhail Nemirovsky stets gefährlich. Zusammen hat das kongeniale Trio bereits über 100 Scorerpunkte erzielt. Eventuell ein kleiner Vorteil könnte sein, dass die Unterfranken 3 Spiele in 4 Tagen bestreiten müssen, aber nutzen kann dies der TEV nur, wenn er konzentriert und trotz der langen Busanreise mit Laufbereitschaft agiert. Punkte benötigt das Team um Kapitän Florian Feuerreiter dringend, gilt es doch noch den einen Tabellenplatz gutzumachen, um über den Strich auf Platz 8 zu rutschen. Zurück im Team ist Routinier Peter Kathan, weshalb Florian Gaschke wohl wieder auf seine angestammte Position in den Sturm wechselt. Verzichten muss Trainer Steiner weiterhin aufgrund Verletzung auf Stefan Mechel, Luca Herden und Thomas Amann, möchte dies jedoch nicht als Ausrede gelten lassen: „ Wir stehen nach wie vor unter Druck und müssen Punkte holen, damit die letzten Spiele nicht zum Krimi werden. Wir hatten 3 Tage frei, haben gut trainiert und wissen das Bad Kissingen jeden noch so kleinen Fehler betraft, darum gilt es Unterzahl zu vermeiden. Sollte uns das gelingen, können wir auch beim Favoriten punkten.“ Spielbeginn in Bad Kissingen ist am Sonntag, um 18 Uhr.
  
     
EHF Passau Black Hawks
Geretsried macht Druck auf die Black Hawks - Black Hawks wollen Verfolger abschütteln
(BYL)  Am morgigen Sonntag sind um 18:30 die Riverrats aus Geretsried zu Gast in der Passauer EisArena. Der Tabellenzehnte liegt aktuell nur fünf Punkte hinter den Passau Black Hawks und macht gehörig Druck, wenn es um das Erreichen von Platz acht oder besser in der Tabelle geht. Zuletzt konnten die Riverrats auf eigenem Eis einen deutlichen 11:2 Erfolg gegen die Schongau Mammuts feiern. Das eigentliche Highlight war aber nicht das Spiel selbst, sondern der Teddy Bear Toss welcher von NHL Spieler Korbinian Holzer unterstützt wurde. Der verletzte NHL Star war selbst bei dem Spiel anwesend und stand den Fans für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Über 1.000 Stofftiere warfen die Zuschauer beim ersten Tor des ESC Geretsried für einen guten Zweck auf die Eisfläche. Dazu wurden in den letzten Wochen drei NHL Trikots von Holzers NHL Team Anaheim Ducks versteigert. Eine tolle Aktion, die deutlich macht, dass beim Eishockeysport auch über den Tellerrand hinausgeschaut wird.
Sportlich durchlaufen die Riverrats in dieser Saison Höhen und Tiefen. Vor dem Heimsieg gegen Schongau musste die Mannschaft von Trainer Ludwig Andrä drei Niederlagen einstecken. Der größte Vorteil des ESC Geretsried liegt in der enormen Kadertiefe. 22 Feldspieler sowie 4 Torhüter stehen im Kader der Riverrats (Quelle: bayernhockey.de). So gibt es eigentlich kein Spiel in dem Trainer Andrä nicht mindestens 20 Spieler oder mehr aufbieten kann. Ein enormer Vorteil welcher sich gerade zum Ende der Verzahnungsrunde bezahlbar machen dürfte. Eine weitere Stärke ist die Ausgeglichenheit im Kader. Bereits zehn Spieler haben zweistellig Scorerpunkte gesammelt. Der Topscorer der Mannschaft ist Kontingentspieler Ondrej Horvath mit 32 Punkten. Im Hinspiel sahen die Black Hawks bei der 6:1 Niederlage kein Land. Nach dieser Niederlage, die einem Weckruf glich, starteten die Black Hawks ihre Siegesserie. An diese Serie möchten die Black Hawks beim Spiel morgen anknüpfen. „Wir müssen einfaches Eishockey spielen und die Checks zu Ende fahren. Dazu vor dem Tor wieder kaltschnäuziger agieren und unsere Chancen verwerten.“ so Trainer Christian Zessack. Verzichten muss der Black Hawks Coach in den nächsten acht Wochen auf Defender Mathias Pilz. Der Verteidiger hat sich am vergangenen Wochenende eine Beinverletzung zugezogen und wird den Habichten somit für längere Zeit fehlen. Dazu kommt, dass sich auch Topscorer Petr Sulcik verletzt hat und länger auszufallen droht. „Die Verletzungen tuen uns natürlich sehr weh! Wir werden aber noch enger zusammenrücken und gemeinsam für den Erfolg kämpfen.“ verspricht Christian Zessack.
Tickets für das Heimspiel gegen Geretsried erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. -czo
  
    
EA Schongau
Pegnitz und den Auswärtsfluch besiegt – 3 Punkte für die Mammuts beim Nachholspiel!
(BYL)  Endlich einmal auch auf fremden Eis die volle Punktzahl. Trotz zahlreicher Ausfälle – darunter beide etatmäßigen Torhüter Lukas Müller und Daniel Blankenburg . Neben den gesperrten Tobias Maier und Simon Fend fehlten bei der EAS auch noch Torjäger Fabian Magg und die beiden Verteidiger Max Mewes und Simon Fetschele.
1b-Goalie Bastian Hohenester und als Back-up der 17jährige Jan Richter vom U 20 Team sprangen ein – und Daniel Holzmann gab nach langer Verletzungspause sein Comeback im Team.
Die EAS hatte einen Traumstart – nach nur 51 Sekunden zappelte der Puck erstmals im Pegnitzer Tornetz. Jakub Muzik hatte Markus Jänichen bedient  - 0 : 1.
Doch dabei blieb es erstmal – die Hausherren fingen sich wieder  nachdem die EAS aus einigen guten Chancen kein Kapital schlagen konnte und glichen in der 18. Minute durch Sven Adler zum 1 : 1 aus.
Zu Beginn des Mittelabschnitts war Jakub Muzik auch durch ein Foul nicht zu stoppen  - er vollendete in der 25. Minute zum 1 : 2.  Das gab allerdings noch keine Sicherheit, der EVP wollte seinen ersten Heimsieg und drängte  auf das Schongauer Tor, das von Bastian Hohenester bestens sauber gehalten wurde . Und die EAS setzte im Gegenzug ihre Nadelstiche - in der 34. Minute legte Verteidiger Tobias Turner mit einem Distanzschuß nach – 1 : 3. In Überzahl konnten die Icedogs wenig später wieder auf 2 : 3 verkürzen ( Navarra ; 35. Minute), doch die EAS agierte aus einer sicheren Defensive weiter brandgefährlich in den Gegenzügen. Und so konnte  sich Daniel Holzmann nach langer Eishockey-Zwangs-Abstinenz gleich wieder gut einführen  – mit seinem Tor in der 39. Minute baute er den Vorsprung wieder auf zwei Tore aus – 2 : 4.
Doch auch der Schlussabschnitt war noch nicht sicher – bei einer angezeigten Strafe gegen die EAS traf Aleksandrs Kercs zum erneuten Anschluß 3 : 4 (42.).
Doch auch diesmal hatte die EAS nach überstandener Unterzahl die richtige Antwort – Matthias Müller in der 49. Minute zum 3 : 5  und in der 56. Minute  gar das 3 : 6. So verdarb die Nummer 19 der EAS mit seinem zweiten Treffer alle Hoffnungen der Pegnitzer auf einen Endspurt. Zumal als  dann Jakub Muzik in der 57. Minute mit dem 3 : 7 endgültig der Deckel drauf machte auf den ersten Auswärtssieg der EAS … da fiel die lange Heimfahrt doch gleich viel leichter .
Auch wenn Traum-Rang 8 unerreichbar scheint, mit inzwischen 21 Punkten hat die EAS den Anschluss an den punktgleich ESC Dorfen gefunden. Überhaupt bleibt es spannend, wer sich über den Strich retten kann  – zwischen Rang 5 (Peißenberg ) und 12 (EA Schongau) sind gerade mal 10 Punkte Unterschied in der Tabelle. Der EV Pegnitz wartet dagegen immer noch auf den ersten Heimsieg und bleibt mit 4 Punkten deutlich abgeschlagen am Tabellenende.  
  
    
SC Forst
Nature Boyz mit Heimniederlage - SC Reichersbeuern entführt 3 Punkte
(BLL)  Am Freitag Abend gastierten die Tölzer Vorstädter im Peißenberger Eisstadion und entführten mit einem 1:4 (0:0, 1:4, 0:0)-Sieg alle drei Punkte.
Die Gastgeber traten mit 13 Feldspielern an, die Gäste boten deren 18 auf. Trotz der personellen Unterlegenheit gestalteten die Hausherren das 1. Spieldrittel ausgeglichen, ein Torerfolg wollte keiner der Mannschaften gelingen. Markus Kieslich im Forster Tor hatte viel mehr zu tun, als sein Gegenüber Michael Goldbrunner. Beide meisterten ihre Aufgaben souverän. Reichersbeuern war die etwas spielstärkere Mannschaft, Forst suchte sein Heil in diversen Einzelaktionen. Mit dem entsprechenden Kampfgeist hielten sie der spielerischen Überlegenheit der Gäste entgegen.
Im zweiten Spielabschnitt eigentlich der gleiche Spielverlauf. Die Gäste leicht überlegen, die Hausherren agierten oft zu zögerlich und unkonzentriert. Sebastian Schuster brachte seine Mannschaft in der 27. Minute in Führung.  In der 34. Spielminute kam Andreas Andrä zum Schuß, den Markus Kieslich zu spät sah, und es stand 0:2 für die Gäste. Was dann in den letzten beiden Spielminuten passierte, kann eigentlich nicht erklärt werden. Matthias Reil fälschte einen Weitschuß von Tobias Dietz erfolgreich in der 39. Spielminute zum 1:2-Anschlußtreffer ab. Ein paar Sekunden später wurde Sasche Zenzs durch eine zweifelhafte Entscheidung auf die Strafbank geschickt, die Robert Schatton zur 1:3-Führung 39 Sekunden vor dem Drittelende nutzte. Eine Sekunde vor Schluß fiel schon der 4. Treffer zum 1:4-Endstand durch Lukas Stauffert.
Dieser Spieler beherrschte dann das letzte Spieldrittel, bei dem zunächst die Hausherren auf den Anschluß drängten. In der 49. Spielminute wurde der genannte Spieler von einem Forster regelkonform gecheckt. Der Spieler krümmte sich jedoch auf dem Eis, die Schiedsrichter ließen weiterspielen. Auf dem Weg zur Spielerbank schob er einen Linienrichter auf die Seite, der Hauptschiedsrichter sprach daraufhin eine Matchstrafe gegen ihn aus. Die 5-minütige Überzahl konnten die Hausherren jedoch nicht nutzen. So entstanden noch die eine oder andere Chance, die Torhüter hielten die Null im letzten Abschnitt fest. Mit dem Sieg eroberten die Gäste Tabellenplatz 5, während die Nature Boyz weiterhin die rote Laterne tragen.
  
    
EV Moosburg
3:8 - Hawks nehmen alle drei Punkte mit
(BLL)  Der Spitzenreiter war dann doch eine Nummer zu groß: Trotz starkem Beginn musste sich der EVM am Freitagabend dem ESC Haßfurt deutlich mit 3:8 (0:2, 0:3, 3:3) geschlagen geben. Die Hawks erwiesen sich 60 Minuten lang als das Team mit der größeren Cleverness.
Bis auf Patrice Dlugos konnte Moosburgs Coach Bernie Englbrecht auf die Erfolgstruppe der vergangenen Wochen zurückgreifen. Und die Gastgeber machten von Beginn an klar: Heute sollte der nächste Dreier her! Das erste Drittel gehörte dem EVM, der den ESC sofort in die eigene Zone zurückdrängte. Doch so schön die Angriffe teils vorgetragen wurden - im Abschluss fehlte die Genauigkeit, weshalb Haßfurts Schlussmann Martin Hildenbrand auch selten über sich hinauswachsen musste, um den Rückstand zu verhindern. Und seine Vorderleute bestachen durch gnadenlose Effizienz: Nach zehn Minuten konterten sie die Hausherren zum 0:1 aus. Eine sauber zuende gespielte Überzahl-Situation brachte kurz vor dem Pausentee den zweiten Gäste-Treffer.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts merkten die Zuschauer: Der EVM wollte die Fehler der ersten 20 Minuten korrigieren - und lief den Haßfurtern dabei gleich zu Beginn ins offene Messer: Ein Doppelschlag in der 21. Minute zum 0:4 sorgte für starke Ernüchterung bei den Grün-Gelben. In der Folge wollte auch nicht mehr allzu viel klappen - während der ESC weitermachte wie bisher und die Führung in der 29. Minute auf 0:5 nach oben schraubte. Jetzt bahnte sich ein Desaster an - zumal Verteidiger Kevin Steiger nach einem Bandencheck (35.) mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis geschickt wurde.
Doch die Moosburger wehrten sich gegen die drohende Klatsche, überstanden die fünfminütige Unterzahl schadlos und meldeten sich im Schlussdrittel zurück. Nachdem es Patrick Holler als erstem EVM-Spieler gelungen war, den Haßfurter Goalie zu überwinden (43.), legte Nolan Regan keine drei Minuten später das 2:5 drauf. Ging da etwa noch was? Nicht wirklich. Via Powerplay glückte den Hawks Tor Nummer sechs (52.) und nach Regans zweitem Treffer gaben die Franken in der Schlussphase noch mal richtig Gas. In der 59. und 60. Minute stellten sie den alten Fünf-Tore-Abstand wieder her.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Doppelwochenende für den EHC Zweibrücken - Auswärtsspiel in Mannheim, Heimspiel gegen Stuttgarter EC
(RLSW)  Für die Mannschaft des EHC heißt es Doppelwochenende.
Am Samstag, den 15.10.2018 um 19.30 Uhr steht die Partie bei den Mad Dogs aus Mannheim auf dem Programm, ehe es am Sonntag den 16.10.2018, in der heimischen Arena zum Vergleich gegen die Rebels aus Stuttgart geht. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.
Der EHC könnte mit 6 Punkten aus beiden Spielen die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest übernehmen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Auch wenn die beiden Gegner auf dem Papier zu den lösbaren Aufgaben gehören sollten.
Gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht der Liga, die Mad Dogs Mannheim hat der EHC keine guten Erinnerungen. Im Hinspiel vor heimischer Kulisse, Anfang November, musste man sich nach einer 6:4 Führung noch mit 6:7 geschlagen geben. Die Mannschaft um Topscorer Artem Klein drehte das Spiel und erzielte in den letzten sieben Minuten drei Treffer. Damals musste Michelle Teucke, Sebastian Trenholm im Tor ersetzen, der konnte im zweiten Drittel verletzungsbedingt nicht mehr weitermachen. Moritz De Raaf konnte sich in der Begegnung besonders auszeichnen. Drei der sieben Treffer gingen auf das Konto der Nummer 28. Vor heimischer Kulisse läuft es bei den Mad Dogs in dieser Saison noch nicht ganz rund. Alle sechs Heimspiele konnten nicht gewonnen werden. Auswärts hingegen wurden die Spiele in Zweibrücken und Stuttgart gewonnen. Die Begegnung in Ravensburg wurde erst im Penaltyschießen verloren. Somit steht die Mannschaft mit sieben Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.
Nur 24 Stunden später muss die Mannschaft von Terry Trenholm zuhause gegen die Stuttgart Rebels antreten. Mit großen Ambitionen in diese Spielzeit gestartet (unser Zeil ist ein Playoff Platz) liegen die Rebels in Lauerstellung um die Playoff Plätze. Mit 17 Punkten aus 14 Spielen belegen die Rebels den siebten Tabellenplatz. Auch gegen die Mannschaft von Trainer Pavol Jancovic konnte das Hinspiel nicht gewonnen werden. In einem grandiosen Schlussdrittel wurde ein 1:3 Rückstand noch in einen 4:3 Sieg nach Penaltyschiessen umgewandelt. Gerade zuhause, der Eiswelt auf der Waldau, sind die Rebels nur schwer zu besiegen. Das bekamen auch die Rhinos aus Hügelsheim zu spüren, die mit einer 3:7 Niederlage die Heimreise antreten mussten. Vier Spiele der Rebels wurden erst in der Overtime entscheiden. Die Stärken der Rebels liegen in der Defensive und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Erst 46 Gegentreffer mussten die Rebels hinnehmen. Die Topscorer der Mannschaft sind Patrick Eisele, Tim Becker, Christopher Mauch und der vor der Saison aus Schwenningen verpflichtete Silas Abert. Gemeinsam erzielten sie 53 Scorerpunkte. In der Fair Play Wertung liegen die Stuttgarter mit nur 12,5 Strafminuten je Spiel auf Platz Drei.
Für beide Begegnungen steht fast der komplette Kader bereit. Florian Wendland ist nach Verletzung wieder einsatzbereit. Felix Stokowski, muss wegen seiner Sperre aus dem Bietigheim Spiel, gegen Mannheim zuschauen. Verletzungsbedingt fehlen lediglich Pascal Sefrin und Bernd Hartfelder.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Lauterbach deutlich
(RLW)  Pflichtsieg eingefahren, wenn auch ohne Glanz: Die EG Diez-Limburg gewinnt das Heimspiel gegen die Luchse aus Lauterbach mit 8:2 (3:0, 4:2, 1:0) und festigt damit den vierten Tabellenplatz. Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel in Diez auf dem Programm - dann ist der Meister aus Herford zu Gast (19.30 Uhr).
Rockets-Interimstrainer Stephan Petry bleibt seiner Linie der klaren Worte treu - so auch nach dem Heimsieg gegen Lauterbach. Die Gäste waren mit zehn Feldspielern und einem Keeper angereist, die Rockets konnten erstmals auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die erhoffte Dominanz schlug sich jedoch vornehmlich in der Anzahl der Schüsse nieder: Rund 100 schätzten die Zuschauer. Von rund 100 sprach auch Trainer Petry, davon gingen aber mindestens die Hälfte am Kasten vorbei. Viel zu wenig prüften die Diez-Limburger Gästekeeper Klaus-Dieter Lechner, 47 Jahre jung, der sein Saisondebüt bei den Luchsen gab und seinen Job obendrein auch noch gut machte.
„Irgendwie fühlen sich die Heimsiege derzeit wie Niederlagen an“, sagte der Rockets-Trainer. „Wir müssen der Tatsache ins Auge schauen, dass wir heute zu wenig aus diesem Spiel gemacht haben, trotz des Sieges. Für mich sind der Spaß am Sport und die Stimmung im Team immer ein wichtiger Aspekt, aber vielleicht müssen wir auch mal auf andere Mittel zurückgreifen und so spielen wie mancher Gegner es zwangsläufig tun muss: mit zehn Mann. Und zwar mit den zehn Spielern, die wollen und bereit sind alles zu geben. Wenn die Leistung nicht stimmt, kann ich auch nicht mehr auf Einzelschicksale Rücksicht nehmen. Deshalb muss ich von jedem Spieler verlangen, am Sonntag gegen Herford wieder alles zu geben. Ansonsten werde ich reagieren müssen.“
Die Grundlage für den Sieg legten die Rockets in den ersten beiden Drittel: Ein Doppelpack von Julian Grund (10., 18.) und ein Treffer von Konstantin Firsanov (16.) bescherten der EGDL eine 3:0-Führung zur Pause. Im zweiten Abschnitt erhöhten erneut Firsanov (23.) sowie Andre Bruch (21.), Florian Böhm (33.) und Tobias Schwab (35.) auf sieben Rockets-Tore. Auf der Gegenseite trafen Morgan Reiner in Überzahl (31.) und der kürzlich aus Diez-Limburg nach Lauterbach gewechselte Jakub Zdenek (37.). Im letzten Drittel besorgte Jamie Hill (42.) den 8:2-Endstand.
„Es ist schwierig für uns, mit wenigen Leuten irgendwo hin zu fahren und dort auf eine komplette Mannschaft zu treffen“, sagte Lauterbachs verletzter Spieler Roman Löwing auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Vertretung des neuen Luchse-Trainers Andrej Jaufmann. „Unser Torwart hat heute einen super Job gemacht. Das ganze Team hat geackert und gekämpft. Wir haben versucht hier das Beste zu geben. Unser neuer Trainer macht einen super Job und wir hoffen, dass es nun weiter bergauf geht - auch personell. Wir wollen wieder angreifen.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras in Neuwied unter Wert geschlagen
(RLW)  Trotz der 2-6 Niederlage bei den Bären Neuwied stimmte bei den Kobras die Einstellung und das Spiel war lange offen und spannend.
Ohne die angeschlagenen Pascal Behlau,Benedikt Hüsken,Dennis Kohl und Alexander Zaslavski, dafür aber mit den Herner Förderlizenzlern Tobias Esch und Lukas Schaffrath,der als Back-up hinter Marvin Frenzel auf der Bank saß, begann das Spiel exakt so,wie auch das letzte Spiel in Neuwied. Die Gastgeber trafen zur Führung und die Kobras glichen aus. Und auch die Torschützen waren mit Dennis Appelhans für Neuwied und Marvin Linse exakt die gleichen.
Im Anschluss daran entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe wo beide Mannschaften gefährlich vor dem gegnerischen Torhüter auftauchten. Aber die Neuwieder waren hier die effektivere Mannschaft,konnten sie doch bis zum Ende des 1.Drittels noch 2 Tore erzielen,während Jendrik Allendorf im Tor der Neuwieder alle Kobras Chancen zunichte machen konnte.
So ging es mit einer 3-1 Führung für die Gastgeber in die erste Pause.
Im 2.Drittel blieben Chancen auf beiden Seiten zunächst Mangelware und in der 30.Minute traf der Neuwieder Stürmer Max Wasser fast wie aus dem Nichts zum 4-1 für die Gastgeber. Dieses Gegentor weckte die Kobras und schon 3 Minuten später war das Anschlusstor von Robin Dambacher der gerechte Lohn. In dieser Phase waren die Kobras die bessere Mannschaft und Neuwied konnte sich bei Jendrik Allendorf bedanken,der mit einigen tollen Paraden ein Tor der Kobras verhinderte.
Auch im letzten Drittel starteten die Kobras einige vielversprechende Angriffe auf´s Neuwieder Gehäuse,aber immer wieder scheiterten sie an Allendorf,aber auch Marvin Frenzel entschärfte einige gute Chancen der Gastgeber. Machtlos war er in der 46.Minute,als Dennis Appelhans nach Pass von Martin Brabec nur noch einschieben musste. Damit war die Aufholjagd der Kobras jäh gestoppt und Neuwied hatte jetzt wenig Probleme,das Spiel zu verwalten. Die Kobras gaben sich aber nicht und probierten bis zum Ende alles. Belohnen konnten sie sich nicht mehr dafür. Die Gastgeber erzielten noch das 6-2 durch Dennis Appelhans. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kobras alles auf eine Karte gesetzt,und Goalie Frenzel vom Eis genommen.
Trainer Milan Vanek war dann auf mit der kämpferischen Einstellung seiner Spieler zufrieden. „Am Ende haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden,wir haben 4 Tore aus dem Slot bekommen,aber wir werden jetzt weiter machen und morgen versuchen in Ratingen was zählbares zu holen. Mit den Verletzten wird das natürlich nicht einfacher“, so der Trainer der Kobras.
Tobias Esch,der gestern sein erstes Spiel für die Kobras machte,war mit seinem Debüt zufrieden.
„Ich habe sofort viel gespielt,obwohl ich noch nicht ein mal mit den Jungs trainiert hatte.Die ersten Wechsel habe ich gebraucht um ins Spiel zu finden,aber danach wusste ich,was meine Mitspieler so machen.Hätten wir uns von Anfang an an die Vorgaben gehalten,hätten wir auch was zählbares aus Neuwied mitnehmen können“
  
    
EC Lauterbach
Trotz Niederlage gelunger Einstand von Trainer Jaufmann
(RLW)  Trotz einer 8:2 (3:0 4:2 1:0) Niederlage bei den Diez-Limburg Rockets zeigten sich die Luchse und die Mitgereisten Fans zufrieden mit der Leistung der Lauterbacher. Dabei sahen die Vorzeichen vor Spielbeginn garnichtmal so gut aus. Mit 10 Feldspielern machten sich die Luchse auf den Weg, dazu fielen beide Torhüter verletzt aus, und so feierte das Lauterbacher Urgestein Klaus - Dieter Lechner ein Comeback im Kasten der Luchse. Trotz fehlender Spielpraxis zeigte der mittlerweile 47jährige eine beeindruckende Leistung und wurde zurecht zum Spieler des Tages gewählt.
In der 10. Minute kann Ex-Luchs Julian Grund zum ersten Mal KD Lechner überwinden, Firsanov (16.) und nochmals Grund (18.) erhöhten im 1. Drittel auf 3:0 für Diez-Limburg. Nach dem Doppelschlag von Bruch (22.) und Firsanov (23.) innerhalb von 40 Sekunden zum 5:0 nahm Andrej Jaufmann eine Auszeit für die Luchse. Nachdem Reiner für die Luchse auf 5:1 verkürzte (31.), bauten Böhm (33.) und Schwab (35.) die Führung weiter aus. Zdanek (37.) traf kurz vor der 2. Pause noch zum 7:2. Kurz nach der Pause verwandelte Hill (42.) zum 8:2 Endstand.
"Unser Torwart hat einen super Job gemacht.", so Roman Löwing nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. "Unser Trainer macht einen super Job und wir hoffen, das es nun weiter bergauf geht"
  
    
EHC Neuwied Bären
Neuer taktischer Kniff verhilft zum Sieg
(RLW)  Von hinter dem Tor vors Tor und dann ins Tor. An diesem Weg fanden die Neuwieder Bären im Regionalliga-Heimspiel gegen die Dinslakener Kobras großen Gefallen. Ein-, zwei-, drei-, viermal fand der Pass von jenseits der Torlinie den Abnehmer im Slot – das war ein ordentliches Pfund des EHC beim verdienten und überzeugenden 6:2-Heimsieg am Freitagabend. Kann diese Häufung Zufall sein? Trainer Daniel Benske lächelt. „Das haben wir neu“, verrät er. „Seit zwei Wochen trainieren wir intensiv, uns mehr Aktionen aus dem Slot heraus und uns Rebounds zu erarbeiten.“ Die Rebounds brauchten die Neuwieder in den beschriebenen Aktionen noch nicht einmal, weil der erste Abschluss jeweils saß. Ganz nach dem Geschmack des Trainers. „Wir waren heute wieder deutlich finaler vor dem gegnerischen Tor als zuletzt“, merkte Benske zufrieden an, auch wenn der Pfosten reihenweise im Weg stand. Unter anderem setzten Kapitän Stephan Fröhlich und Kevin Wilson die Scheibe ans Gestänge. Wilson blieb zwar ein Tor gegen seinen Ex-Verein verwehrt, verdiente sich mit vier Assists aber die Auszeichnung als bester Neuwieder des Abends. Einmal spielte er Martin Brabec frei, dreimal legte er für Dennis Appelhans vor. „Da hat Neuwied einen neuen geborenen Torjäger – Respekt, Hut ab“, freute sich Dinslakens Trainer Milan Vanek für seinen guten Freund aus gemeinsamen Ratinger Zeiten, auch wenn der gelernte Verteidiger Appelhans, der in Neuwied so erfolgreich an der Seite von Brabec und Wilson stürmt und nach 22 Saisonspielen mit 17 Treffern bereits mehr Tore erzielt hat als in den vorangegangenen vier Spielzeiten zusammen, im Wesentlichen zur Dinslakener Niederlage beitrug. Appelhans machte in Überzahl den Anfang zum 1:0 (6.) und entschied die Partie im Schlussdrittel mit dem 5:2 (46.) sowie dem 6:2 ins leere Netz (60.).
Dass die Bären zur Schlusssirene diesen deutlichen Vorsprung auf der Anzeigetafel stehen hatten, freute Trainer Benske gemessen am Spielverlauf umso mehr, denn die Dinslakener erwiesen sich als der er wartet starke Gegner. „Wir haben gesehen, dass Dinslaken eine sehr gute Mannschaft hat, gegen die wir ein top Spiel in allen Bereichen gezeigt haben. Unser Team war präsent, kämpferisch sehr gut aufgestellt und diszipliniert in den Zweikämpfen. Überall konnten wir heute gegenüber den Vorwochen drauflegen. Das macht mich froh“, fasste der EHC-Coach zusammen. Auch Milan Vanek machte seinen Jungs keinen Vorwurf: „Sie haben gekämpft bis zum Schluss und alles versucht.“ Ein „Aber“ kam dann doch noch. Die Sache mit den vier Toren nach dem gleichen Schema ärgerte den Tschechen: „Das war viermal fast die gleiche Position. Darüber haben wir geredet und geredet, aber wir sind nicht erfahren genug, diese Fehler abzustellen.“ 
Die Kobras gaben sich in der Tat nie auf. Appelhans‘ 1:0 glich Verteidiger Marvin Linse aus (7.), zuvor hatte bereits Jesse Parker in der Anfangsphase den Pfosten getroffen. Brabec (15.) und Michael Jamieson (18.) verschafften den Gastgebern wieder einen Vorsprung, die nach rund der Hälfte der Spielzeit das Momentum nutzten und nachlegten. „Wir haben in Überzahl die Möglichkeit zum Anschluss, kassieren danach aber das 1:4, und dann wird es gegen eine erfahrene Mannschaft wie Neuwied schwierig“, sagte Vanek. Robin-Niklas Dambacher brachte die Giftschlangen noch einmal heran (34.), und eingangs des Schlussabschnitt war den Gästen deutlich anzumerken, dass sie die Flinte noch nicht ins Korn geworfen hatten. Sie kamen gut aus der Kabine, aber das 5:2 durch Appelhans (46.), der nach einem Pass von der linken Seite gemeinsam mit dem ebenfalls völlig freistehenden Martin Brabec fast noch hätte ausknobeln können, wer sich den Abschluss nimmt, besiegelte die Punktevergabe. „Meine Glückwünsche gehen an Neuwied – mal wieder“, kommentierte Vanek die dritte Niederlage der Kobras im dritten Saisonspiel gegen die Bären.
  
    
Landesliga Berlin
Klarer Sieg für die Blues
(LLB)  Eine klare Angelegenheit war das Landesligaspiel zwischen der 1b der Berlin Blues und der BSG Eternit. Nach kleineren Anfangsschwierigkeiten gewannen die Blues mit 15:1 (4:0/8:0/3:1).
Um im Rennen um den 4. Platz zu bleiben mussten die Blues gewinnen. Eternit konnte befreit aufspielen, Punkte zu holen wäre eine Überraschung. Bei den Blues spielten nach Verletzungen Andre Berger und Marcus Maaßen mit, um wieder Spielpraxis zu sammeln.
Eternit stand sehr tief, nutzte aber jede Gelegenheit anzugreifen. So wurde es eine recht ausgeglichene Anfangsphase, in der die BSG sogar die besseren Torchancen hatte. Die erste Strafe des Spiels brachte den ersten Treffer, Kevin Haucke traf nach sieben Minuten. Nun wurden die Blues stärker und eine Druckphase nutzte Felix Mattschull nach schöner Vorarbeit zum 2:0 (11.). Drei Minuten später ließ Steven Haucke das 3:0 folgen. Einem Lattentreffer der Blues drei Minuten vor der Pause folgte das 4:0 durch Andre Petters (18.).
96 Sekunden waren im 2. Drittel gespielt, dann stand es 7:0. Steven Haucke, Marcus Maaßen (beide 21.) und Marian Panten (22.) trafen innerhalb von 47 Sekunden. Und nach 24 Minuten sorgte Steven Haucke für den vierten Treffer dieses Drittels. Es wurde also doch recht hart für Eternit und es wurde noch schlimmer. Felix Matschull (29.), Andre Berger mit dem Tor zum Kasten Bier, Marcus Maaßen (beide 35.) und Vincent Spaeth (36.) machten bis zur zweiten Pause das Dutzend voll.
Eternit kämpfte weiter, war aber chancenlos. Denn der Sturmlauf der Blauen ging weiter. Andre Petters (41.), Andrew Grabe (53.) und Marian Panten (56.) schraubten das Ergebnis auf 15:0. Dann jubelte Eternit, Patrick Dreßler verwandelte zwei Minuten vor dem Ende einen Penalty zum verdienten Ehrentreffer.
Die Blues bleiben damit in der Spitzengruppe der Landesliga, Eternit muss gegen andere Gegner versuchen, Punkte zu holen. (Norbert Stramm)
  


    
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Samstag 15.Dezember 2018
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