Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Defensive der Mad Dogs erhält nochmals Zuwachs: Der deutsch-kanadische Verteidiger Cole Schneider, zuletzt in nordamerikanishen Nachwuchsligen auf dem Eis, wechselt nach Mannheim
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Die nächsten drei Neuzugänge bei den Raptors stehen fest: Von der 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens kommen die Stürmer Patrick Steil und Mathias Wodrich und von den Eisadlern Dortmund wechselt Angreifer Mirko Neumann nach Solingen
  
ESC Kempten
(BLL)  Stürmer Philipp Hay und der Oberliga-und Zweitliga-erfahrene Torhüter Christian Hacker, beide zuletzt nicht aktiv, tragen in der neuen Spielzeit das Trikot der Sharks; dagegen verlieren die Kemptener mit Gregor Stein, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird, einen wichtigen Leistungsträger in der Defensive
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Darian Sommerfeld, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs zu den Indians kommt, wird die neue Nummer-3 im Tor der Memminger und soll erste Erfahrungen im Senioren-Bereich sammeln
       
SE Freising
(BLL)  Stürmer Alexander Braun, der über den EV Moosburg vom EV Dingolfing nach Freising kommt, ist ein weiterer Neuzugang für die Black Bears
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Allrounder Daniel Steinke, der früher lange Zeit für die Mad Dogs Mannheim aktiv ist, wechselt nach drei Jahren bei den Eisbären Heilbronn nun zu den Baden Rhinos
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Stürmer Alexander Zille, der nach vielen Jahren im Trikot Saale Bulls keinen neuen Vertrag erhalten hat, geht künftig für die zweite Mannschaft des ESV Halle in der Regionalliga Ost aufs Eis
  
Herner EV
(OLN)  Verteidiger Tobias Schmitz, der zuletzt für die Red Bull Juniors Salzburg auf dem Eis stand, hat eine Förderlizenz der Iserlohn Roosters für den HEV erhalten
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Während Verteidiger Nikolai Tsvetkov keinen neuen Vertrag erhalten wird, hat Urgestein Martin Köchling seine Zusage für die neue Saison gegeben; ausserdem kehrt Stürmerroutinier Igor Furda nach drei Jahren bei der Soester EG zu den Eisbären zurück
  
ECC Preussen Berlin
(RLO)  Verteidiger Dennis Dörner hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben und neu zum Team kommt Allrounder David Levin von den Berlin Blues
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Mit Nick de Ruijter verlieren die Holländer einen wichtigen Leistungsträger, der seine aktive Laufbahn verletzungsbedingt beenden muss
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der junge finnische Verteidiger Walther Klaus, der möglicherweise einen deutschen Paß erhält, bestreitet derzeit ein Try-Out bei den Eisbären
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Derzeit versucht sich Stürmer Daniel Reichert, der zuletzt für den SC Riessersee auf dem Eis stand, für einen Vertrag bei den Wohnbau Moskitos zu empfehlen. Ausserdem trainiert auch der gebürtige Tscheche Frantisek Wagner mit dem Team und soll einen Vertrag unterzeichnen wenn er einen deutschen Paß erhält
  
SG Oberstdorf/Sonthofen
(BBZL)  Torhüter Dominik Bauer steht auch in der neuen bezirksligasaison wieder im Gehäuse der Eisbären
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Stürmer Julian Reiss, der aus dem Nauheimer Nachwuchs stammt und nun von den Mad Dogs Mannheim kommt, steht der nächste Neuzugang bei den Rebels fest, ausserdem haben die Stürmer Silas Abert, Patrick Daucik und Fabio Laule verlängert
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 16.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin



    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM Div. I: 6:1-Erfolg - U20-Auswahl macht den Aufstieg perfekt!
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft feiert vor 2.000 Zuschauern den Aufstieg in die Top-Division! Im Bundesleistungszentrum Füssen setzte sich die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast mit 6:1 (1:0, 2:1, 3:0) gegen Frankreich durch und steht bereits vor der Abendpartie Weißrussland gegen Lettland (20.00 Uhr) als Sieger des Turniers fest.
Beide Mannschaften tasteten sich in den Anfangsminuten langsam an das gegnerische Tor ran, ohne gefährliche Torgelegenheiten herauszuspielen. Die erste zwingende Torchance verwandelte Yannik Valenti direkt zur deutschen Führung. In Überzahl überwand der 18-Jährige den französischen Goalie Gaetan Richard in der achten Minute. In der Folge bemühte sich die deutsche Mannschaft diese Führung auszubauen. Zwei weitere Powerplay-Situationen blieben allerdings ungenutzt.
Im Mittelabschnitt änderte sich zunächst nichts. Die deutsche Mannschaft übernahm erneut das Kommando – die Franzosen konzentrierten sich auf ihre Defensive. Diese hatte allerdings in der 26. Minute erneut das Nachsehen. Nicolas Appendino ließ sein Team und die 2.000 Zuschauer im Bundesleistungszentrum Füssen erneut jubeln. Die Franzosen schlugen zurück: Antonin Plagnat beförderte den Puck in der 34. Minute zum Anschlusstreffer über die Linie. Doch Taro Jentzsch hatte nur 43 Sekunden später die passende Antwort parat und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung der DEB-Auswahl wieder her.
Die deutsche Mannschaft spielte auch im Schlussabschnitt weiter munter auf und wurde in der 43. Minute belohnt: Taro Jentzsch traf nach Vorarbeit von Justin Schütz und Dominik Bokk zum 4:1. Neun Minuten später sorgte gleiche Kombination für den fünften deutschen Treffer und zugleich den dritten Tagestreffer für Taro Jentzsch. Dennis Lobach vollendete den Erfolg mit dem Treffer zum 6:1.
Es folgten Jubelszenen auf und neben dem Eis. Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat mit ihrem fünften Sieg im fünften Spiel bei der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft den Aufstieg in die Top-Division geschafft. Zum besten deutschen Spieler des Turniers wurde Moritz Seider ausgezeichnet.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Dieser Erfolg hat eine unglaubliche Bedeutung für das deutsche Eishockey. Ich bin sehr glücklich und stolz auf die Mannschaft. Erst die Silbermedaille in Pyeongchang – nun der Aufstieg unserer U20. Es ist ein besonderes Jahr für ganz Eishockey-Deutschland.“
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Die Mannschaft hat sich den Aufstieg in allen Belangen verdient! Fünf Spiele, fünf Siege und ein dazu ein unglaublicher Teamgeist. Es ist ein absolut verdienter Aufstieg. Dieser Erfolg freut mich für die Spieler!“
  
    
Düsseldorfer EG
DEG gewinnt in Straubing! 3:2 am Pulverturm!
(DEL)  Sie haben es schon wieder getan! Die Düsseldorfer EG gewinnt bei den heimstarken Straubing Tigers mit 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)! Sie zeigte dabei erneut eine tolle Moral und drehte im letzten Drittel zum x-ten Male nach Rückstand eine Begegnung noch um. Stark!
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Chris Brown fällt mindestens zwei Wochen aus
(DEL)  Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen für wahrscheinlich mindestens zwei Wochen auf Chris Brown verzichten. Der 27-jährige Stürmer laboriert an muskulären Problemen im Adduktorenbereich, die einen Einsatz derzeit unmöglich machen. Mit neun Toren und neun Assists ist Brown drittbester Scorer des Nürnberger DEL-Klubs.
Neben Chris Brown fehlen den Ice Tigers derzeit auch Brett Festerling, Milan Jurčina, Max Kislinger, Eugen Alanov und Eric Stephan.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
DREIERPACK VON CHAUMONT SICHERT LÖWEN PUNKT GEGEN SELB
(OLS)  Mit 3:4 nach Verlängerung unterlag der EHC Waldkraiburg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena dem VER Selb. Wie eine echte Niederlage fühlte es sich aber nicht an, denn die Löwen waren früh in Führung gegangen und konnten gegen verunsicherte Selber das Spiel lange offen halten. Am Ende brachten die Wölfe ihre nicht abzustreitende Qualität zwar aufs Eis und sahen schon wie der Sieger aus. Doch dann schlug EHC-Stürmer Bobby Chaumont zu und brachte den EHC in der letzten Sekunde in die Verlängerung- es war der dritte Treffer des Kanadiers, nachdem er schon die ersten beiden Tore für die Löwen erzielt hatte.
Kiril Galoha holte nochmal tief Luft, stellte sich auf für das letzte Bully des Spiels und durch die Raiffeisen Arena schallten die Rufe der Fans des EHC Waldkraiburg: „Löwen, geben niemals auf! Löwen, geben niemals auf!“ Einige Zuschauer machten sich im Hintergrund bereits auf den Weg Richtung Ausgang- klar, schließlich stand es 3:2 für den VER Selb und daran, dass ausgerechnet der EHC das noch dreht, glaubte wirklich niemand mehr. Der Linesman lässt die Scheibe am Bullypunkt rechts vom Tor fallen, Galoha zieht direkt ab und jagt den Puck Richtung Tor. Selbs Keeper Niklas Deske kann die Hartgummischeibe aber nicht festhalten und fälscht zur Seite ab. Dort aber lauert der Mann des Spiels auf Waldkraiburger Seite, Robert „Bobby“ Chaumont, und der Kanadier netzt zum dritten Mal an diesem Abend ein. Der Ausgleich zum 3:3 (59:59) und mit dem Treffer ertönt die Schlusssirene- ein unglaubliches Finale in den Bruchteilen einer Sekunde. Es geht wieder einmal in die Verlängerung und hier ziehen die Löwen zwar schnell den Kürzeren, als Landon Gare nach 27 Sekunden alleingelassen einschieben kann und Selb den Zusatzpunkt sichert (60:27). Dennoch, was bleibt, ist abermals die tolle Moral der in dieser Saison so arg gebeutelten Löwen und die Tatsache, dass Chaumont das tut, wofür er geholt wurde: Um richtig zu stehen und Tore zu schießen. In neun Oberligaspielen hat der 34-Jährige nun drei Treffer vorbereitet, weitere acht Tore hat er selbst erzielt- und insgesamt saß der junge Mann erst einmal für zwei Minuten auf der Strafbank. Letzteres hängt zwar sicher auch mit seiner überschaubaren Defensivarbeit zusammen, doch er wurde für die Offensive geholt und vor dem gegnerischen Tor liefert er bislang verlässlicher als Hermes oder die Post kurz vor dem Weihnachtsfest.
Chaumont war es auch, der die Partie für die Löwen mit zwei Treffern einläutete und sowas gab es in dieser Saison noch gar nicht. Nach nicht einmal drei Minuten war der EHC Waldkraiburg gegen die favorisierten Selber Wölfe mit 2:0 in Front gelegen und nicht, wie schon fast gewohnt, andersrum. Die Anfangsdrittel von bis dahin 17 von 22 Spielen hatten die Löwen in dieser Saison verloren, plötzlich mal mit einer Führung im Rücken agieren zu können, dürfte sich komisch angefühlt haben. Beim 1:0 schaltete Chaumont (01:09) am linken Pfosten im Gewühl vor dem Tor am schnellsten, nach 170 Sekunden wurde Chaumont im Rückraum kläglich allein gelassen und der EHC-Angreifer konnte sich das Toreck aussuchen ehe er vollendete (02:50). Die Führung konnten die Löwen lange wahren, allerdings verpassten es die Industriestädter, ihre Überzahlgelegenheiten im zweiten Drittel zum dritten Treffer zu nutzen. Selb mit seinen zwei brandgefährlichen ersten zwei Reihen machte es besser und Lanny Gare traf 40 Sekunden vor der zweiten Pause zum Anschlusstreffer (39:20).
Noah Nijenhuis sorgte mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie dann früh im Schlussabschnitt für den Ausgleich (43:26) und gute zehn Minuten später traf Ian McDonald zur 3:2-Führung und ließ die Selber Wölfe schon wie die Sieger aussehen (55:43). Äußerst ausbaufähig das Defensivverhalten der Löwen bei diesem Treffer, als man McDonald vollkommen allein ließ. Dann schlug sie aber erneut, die große Stunde - oder besser Sekunde – von Bobby Chaumont und es ging in die Verlängerung in der Selb wie erwähnt das bessere Ende für sich hatte. „Ich hatte etwas Bedenken, dass wir im letzten Drittel konditionell etwas einbrechen, aber dem war nicht so“ erklärte EHC-Coach Sebastian Wolsch nach dem Spiel. „Darum muss ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Und gut, über Verlängerung brauchen wir nicht sprechen“ so Wolsch mit einem Lachen weiter. „Da sind wir noch immer am Arbeiten in Waldkraiburg.“ Zum siebten Mal gingen die Löwen in diesem Jahr in die Verlängerung, zum siebten Mal ging man als Verlierer vom Eis. Dennoch, es stimmt nach wie vor mit der Moral beim Team des EHC Waldkraiburg und auch die Qualitäten von Torlieferant Chaumont lassen sich nicht wegdiskutieren. Es wird eine spannende, staade Zeit mit den Löwen. 
  
   
EC Harzer Falken
Harzer Falken betreiben Wiedergutmachung
(OLN)  Am Ende musste man sich zwar den TecArt Black Dragons aus Erfurt nach  
Penaltyschießen mit 2:3 (1:0; 0:2; 1:0 – 0:1) geschlagen geben, doch  
was die lediglich 588 Zuschauer geboten bekamen hatte vor allem im 1.  
Drittel so gar nichts mit den Spielen gegen Essen und Hamburg zu tun.
Und so sah es Trainer Arno Lörsch auch nach dem Spiel. Natürlich  
enttäuscht über den verlorenen Punkt im Penaltyschießen sah er dennoch  
einige sehr gute Dinge und auch das alte Kämpferherz, das seine Jungs  
bislang in so vielen Spielen bereits gezeigt hatten. Wobei sie im 1.  
Drittel gar nicht unbedingt über den Kampf, sondern vielmehr durch ein  
taktisch gutes und diszipliniertes Spiel insgesamt den Ton angaben.  
Besonnen und ruhig wurden die Angriffe vorgetragen und schon in der 5.  
Minute hätte man bei einem schönen Blueliner von Patrik Franz in  
Führung gehen können, doch der Puck striff knapp am Pfosten vorbei.  
Und so war der Führungstreffer Dennis Gulda vorbehalten nachdem sich  
Gregor Kubail schön im gegnerischen Drittel durchgesetzt hatte und  
seinen Nebenmann mustergültig bediente. Und nur Sekunden später hätte  
Brandon Morley die Führung ausbauen können, doch auch er verfehlte das  
Tor knapp. Aber auch die Erfurter konnten immer wieder gefährliche  
Angriffe fahren und gleich zwei Mal musste Fabian Hönkhaus sein ganzes  
Können darbieten, als er in der 8. Minute einen Nachschuss aus kurzer  
Distanz mit der Fanghand aus dem Winkel fischte und in der 11. Minute  
mit einer überragenden Reaktion einen verdeckten Flachschuss ins lange  
Eck mit der Schiene entschärfte. Insgesamt hätten die Harzer jedoch in  
dieser Phase des Spieles eher noch das ein oder andere Tor drauflegen  
können. Doch war es gar nicht mal einem fahrlässigen Umgang mit den  
gebotenen Chancen geschuldet, sondern allzu oft fehlten nur einige  
Zentimeter oder die Erfurter bekamen in letzter Sekunde noch Schläger  
oder Schlittschuh dazwischen. Wie das Spiel mit einer höheren Führung  
nach dem 1. Drittel gelaufen wäre, ist natürlich rein hypothetisch,  
denn das Erfurter Team ist jederzeit in der Lage, in ein Spiel  
zurückzufinden. „Ich weiß gar nicht, wie meine junge Mannschaft mit  
einer frühen hohen Führung umgeht.“ sah dann auch Arno Lörsch das  
Manko fehlende Erfahrung bei der Verwaltung oder dem Ausbauen eines  
Ergebnisses.
Und so musste man sich doch wieder den guten alten Comeback-Qualitäten  
widmen. Denn nachdem man gerade noch mit einem sicheren Fabian  
Hönkhaus im Harzer Kasten ein Unterzahl recht souverän überstanden  
hatte, bekam Valerij Guts in der 25. Minute den Erfurter Tom Fiedler  
einfach nicht zu greifen und dieser hatte trotz des Eingreifens des  
umgeschulten Verteidigers sogar noch Zeit Hönkhaus zu verladen und zum  
Ausgleich einzuschieben. Getoppt wurde dieser Treffer aber noch in der  
39. Minute als die Harzer sogar in Überzahl spielten. Eine Anreihung  
individueller Fehler gepaart mit schlechtem Stellungs- und fehlendem  
Körperspiel drehte das Spiel nun vollends auf den Kopf. Hönkhaus hatte  
zunächst einen Alleingang entschärft, doch man bekam den Puck einfach  
nicht aus dem Drittel. Und so spielten sich Michal Vazan, Robin Sochan  
und Reto Schüpping den Puck in Unterzahl noch ein wenig hin und her,  
bevor Schüpping die Konfusion der Harzer Hintermannschaft nutzte und  
ins leergespielte Tor zur Führung einschob.
Ein Treffer, der erneut Wirkung im Falkenteam zeigte. Denn  
unterbrochen von einem starken Reflex von Hönkhaus, der in der 44.  
Minute den wahrscheinlich entscheidenden Treffer der Thüringer  
verhinderte, waren es vor allem die Harzer, die in persona von Zerbst,  
Kubail und Trattner mit besten Möglichkeiten an Philip Lehr im  
Erfurter Tor scheiterten. Bis es in der 50. Minute doch soweit sein  
sollte und Zach Josepher einen überragenden Querpass von Brandon  
Morley mit einer ebenso schönen Direktabnahme zum Ausgleichstreffer  
nutzte. Viel mehr sollte es dann aber doch nicht mehr werden. Und  
selbst ein Powerplay in der letzten Minute der Overtime sollte den  
Harzer nicht reichen, um hier mit zwei Punkten vom Eis zu gehen. Denn  
im anschließenden Penaltyschießen traf nur der Erfurter Topscorer Reto  
Schüpping und machte so den Auswärtssieg der Black Dragons perfekt.
Ein Punktgewinn jedoch, der die Hoffnungen wieder nährt, eventuell  
doch noch in Reichweite der Pre-Playoff-Plätze zu kommen. Denn nach  
dem Insolvenzantrag der Crocodiles Hamburg, die jedoch den  
Spielbetrieb zunächst aufrecht erhalten, sind die sportlich für die  
Playoffs wahrscheinlich qualifizierten Hanseaten nicht berechtigt, an  
diesen teilzunehmen, wodurch bereits der 11. Platz reichen würde  
einige Saisonspiele mehr spielen zu dürfen. Ob diese Hoffnungen am  
Sonntag in Halle zusätzlich genährt werden können, bleibt abzuwarten.  
Grundsätzlich liegen den Harzern die Saale Bulls außerordentlich gut  
und im Hinspiel musste man sich erst im Penaltyschießen geschlagen  
geben. Doch Halle hat nochmal nachgelegt und mit Chris Francis einen  
dritten Kontingentspieler verpflichtet, der mit zwei Toren und zwei  
Torvorlagen bei der 5:4-Niederlage in Tilburg gleich mal zeigte, über  
welche Qualitäten er verfügt. Die Harzer sind also gewarnt und müssen  
sich entsprechend defensiv auf eine harte Partie einstellen. Zumal  
Verteidiger Nico Ehmann mit Problemen im Handgelenk auch im  
Auswärtsspiel an der Saale noch fehlen wird. (Hei)
  
    
EHC Klostersee
EC Bad Kissinger Wölfe – EHC Klostersee 0:5 abgebrochen (0:2, 0:3, x:x)
(BYL)  Mit der den Worten von Trainer Dominik Quinlan nach besten Saisonleistung wartete der EHC Klostersee am Samstagabend im Nachholspiel bei den Bad Kissinger Wölfen auf, die das Match zwei Wochen davor aufgrund von Verletzungen und erkrankter Spieler abgesagt hatten. Mit 5:0 führte das Team um Kapitän Bernd Rische nach zwei Spielabschnitten, bevor die Partie wegen zweier Löcher in der Eisfläche zunächst für längere Zeit unter- und dann schließlich abgebrochen wurde, als auch die herbei gerufene Feuerwehr mit Stickstoff nicht auf die Schnelle weiterhelfen konnte. Ob nun eine Wertung durch den Verband vorgenommen wird, nachdem eben mehr als die Hälfte der Begegnung gespielt und das Resultat bis dahin eindeutig war, oder noch einmal eine weitere Neuansetzung im sowieso bereits extrem dichten Terminplan der Bayernliga-Hauptrunde in den noch verbleibenden knapp vier Wochen gesucht wird, muss Regionalobmann Frank Butz nach Sichtung sämtlicher Unterlagen festlegen, insbesondere wohl auch des Zusatzberichts zum Spielberichtsbogen.
Auch ohne einige Ausfälle - unter anderem Marvin Kablau (Schulter), Philipp Quinlan (Handgelenk), Thomas Hummer (beruflich verhindert) - schlossen die Klosterseer in Unterfranken an die starken Leistungen der Vorwochen an und waren auf dem besten Weg zum vierten Drei-Punkte-Sieg nacheinander. Souverän und kompromisslos wurde in der eigenen Abwehrzone verteidigt, passsicher, geradlinig und jederzeit torgefährlich nach vorne gespielt.
Schon am Sonntag ab 17.30 Uhr müssen die EHCler auf eigenem Eis gegen den ERV Schweinfurt "Mighty Dogs" erneut ran. Beim Unternehmen, den Gast aus Unterfranken in der aktuellen Reihung auf Distanz zu halten und die erkämpfte Position unter den besten Acht weiter zu festigen, hofft man auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen.
  
    
Herforder EV
Trotz großer Moral - Ice Dragons unterliegen unglücklich!
(RLW)  Es gibt diese Tage, wo niemand auch nur einen Cent auf einen setzen würde. Diese Tage, wo man auf dem Zahnfleisch geht und dennoch alles aus sich heraus holt, um allen zu beweisen, was in einem steckt. Tage, an denen man verlieren kann, aber dennoch hoch erhobenen Hauptes vom Eis gehen kann. Das die Ice Dragons einen dieser Tage gegen die Hamm Eisbären erwischten, war den Zuschauern nach dem hochspannenden 6:7 anzumerken. Trotz der knappen, am Ende auch etwas unglücklichen Niederlage, die Herforder Fans, die sich 60 Minuten lang ein stimmungsvolles Gesangsduell mit den zahlreich angereisten Gästefans geliefert hatten, waren zu Recht stolz auf die Leistung ihrer Ice Dragons!
Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Roland Peters legten beide Teams los wie die sprichwörtliche Feuerwehr! Mit enorm hohem Tempo und technisch hochklassigem Eishockey lieferten sich die beiden Teams ein Duell, dass der Bezeichnung „Spitzenspiel“ vollends gerecht wurde. Den besseren Start in die Partie erwischten dabei die Ice Dragons, die im ersten Drittel viel Druck auf das von Marius Dräger gehütete Gästetor aufbauten, jedoch ein wenig Pech in ihren Abschlüssen hatten. So waren es dann die Gäste, die durch Jonas Behrens in der 10. Minute mit 0:1 in Führung gingen, der bei einem Abpraller goldrichtig stand und Tim Stenger überwinden konnte. Doch die Ice Dragons, obwohl derzeit personell gebeutelt - wieder standen Jeff Job nur drei einsatzfähige Verteidiger zur Verfügung - ließen sich davon nicht beeindrucken, gaben weiter Gas! Der Ausgleich durch Jan-Niklas Linnenbrügger, der in der 17. Minute Gästegoalie Dräger mit einem Schuss von weit außen überraschte, war mehr als verdient. Und es wäre sogar noch mehr drin gewesen, doch Tommy Kuntu-Blankson zielte zu genau, traf nur den Pfosten.
Ein gänzlich anderes Bild zeigte sich dann im zweiten Drittel. Keine 2 Minuten waren gespielt, als Ibo Weißleder das 1:2 für die Gäste erzielte, die nun deutlich aggressiver auftraten, defensiv enorm routiniert agierten und so den Ice Dragons den Schwung nahmen. Zwar konnte Ben Skinner in der 27. Minute erneut ausgleichen, doch nur 1 Minute später waren erneut die Gäste in Führung. Nils Bohle hatte einen Abpraller vor dem eigenen Tor unglücklich auf den Schläger bekommen, von wo aus die Scheibe am verdutzten Stenger vorbei ins Herforder Tor rutschte, den Treffer bekam Lukas Novacek gutgeschrieben. Als dann Novacek nur 2 ½ Minuten später das 2:4 erzielte, wirkte es, als würden den Ice Dragons langsam die Kräfte schwinden. Immer häufiger setzten sich die Gäste nun im Herforder Drittel fest und setzten Tim Stenger unter Druck. Doch noch gaben sich die Ice Dragons nicht auf, kamen noch einmal heran! Nach einem langen Pass von Ben Skinner in der 33. Minute ließ Killian Hutt erst einen Gegenspieler und dann Marius Dräger aussteigen und verkürzte sehenswert auf 3:4. Eine doppelte Überzahl der Gäste jedoch stellte den 2-Tore Abstand zur Pause wieder her, erneut war es Novacek, der in der 37. Minute einen Weg vorbei an Tim Stenger fand.
In Überzahl starteten die Ice Dragons dann ins letzte Drittel, hatten sich viel vorgenommen! Doch irgendwie war das Scheibenglück nicht wirklich auf der Seite von Jeff Jobs Team. So fing Kevin Orendorz einen Herforder Aufbaupass ab, lief allein auf Stenger zu und erhöhte in der 41. Minute auf 3:6. Drei Tore hinten, gegen den Tabellenführer der Regionalliga ein echtes Brett! Doch die Ice Dragons nahmen die Herausforderung an! Das Team kämpfte sich zurück in die Partie, gab keine Scheibe verloren, rannte immer wieder an. Als dann Jan-Niklas Linnenbrügger in der 43. Minute auf 4:6 verkürzte, ging noch mal ein Ruck durch die Ice Dragons. Sie schnürten die Gäste nun förmlich hinten ein, hebelten immer wieder die zuvor so sichere Defensive aus und wurden belohnt! Ben Skinner stellte mit seinem Treffer zum 5:6 in der 44. Minute den Anschluss her und Jan-Niklas Linnenbrügger verwandelte die Eishalle „Im kleinen Felde“ in ein Tollhaus, als er in der 46. Minute zum 6:6 ausglich! Die Ice Dragons waren nun absolut am Drücker während die Gäste sich mit Mann und Maus in die Schüsse schmissen, um nicht in Rückstand zu geraten. Doch wer viel wagt, kann auch viel verlieren. So verließ die Ice Dragons das Scheibenglück dann in der 54. Minute auch wieder, als ein missglückter Aufbaupass irgendwie auf einem Schläger der Gäste landete und zu einem Schuss von Oliver Kraft führte, den Tim Stenger unglücklich an die Fanghand bekam und der dann zum 6:7 über die Linie trudelte. Das sorgte natürlich für Ernüchterung auf Herforder Seite und Aufatmen auf Seiten der Gäste. Mit dem Mute der Verzweiflung stürmten die Ice Dragons nun an, nahmen in der letzten Minute sogar noch Tim Stenger zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch der erneute Ausgleich wollte einfach nicht mehr gelingen. So war Jeff Job nach dem Spiel auch zwiegespalten: „Das Team hat trotz der Ausfälle super gekämpft, im letzten Drittel eine tolle Moral bewiesen. Doch leider haben wir im zweiten Drittel gegen diese starke Offensive zu viel zugelassen, sonst wäre mehr drin gewesen.“
  
    
Grefrather EG
GEG mit schmerzhafter Niederlage bei den Raptors
(LLW)  Die Grefrather EG unterlag am Freitagabend beim Tabellennachbarn EC Bergisch Land Raptors mit 3:6 (0:3,2:3,1:0) und musste damit einen Rückschlag im Rennen um die Aufstiegsrundenqualifikation hinnehmen.
“Es tut weh, wenn wir das ganze Spiel die bessere Mannschaft sind und am Ende dennoch ohne Punkte nach Hause fahren” meinte GEG -Trainer Karel Lang nach der nicht einkalkulierten Niederlage. Dabei hatte sich sein Team von der Niers vorgenommen, unbedingt zu punkten um so den Anschluss an die obere Tabellenregion wieder herzustellen. Ohne Patrick Büren, Christian Robens und dem nach wie vor am Knie verletzten Fabian Czastrau, dafür mit drei Neuzugängen hatten sich die Blau-Gelben auf den Weg ins Bergische Land gemacht. Torhüter Justin Kleckers von den Dinslakener Kobras, Verteidiger Dennis Skupina aus Moers, sowie der erst 17-jährige Angreifer Maximilian van de Sandt aus dem GEG-Junioren-Team standen erstmals im Aufgebot des Grefrath Phoenix.
Grefrath versuchte früh die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und erarbeitetet sich von Beginn an einige hochkarätige Torchancen. Anstatt jedoch selbst in Führung zu gehen, ermöglichte man den abgeklärt agierenden Gastgebern immer wieder Kontermöglichkeiten, welche diese konsequent zu nutzen wussten. In der 11., 15. und 17. Spielminute musste Oliver Nilges im Phoenix-Tor hinter sich greifen, so dass es mit einem ernüchternden 0:3-Rückstand erstmals in die Kabinen ging.
Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den wenigen Zuschauern in der Solinger Eissporthalle ein ähnliches Bild. Grefrath versuchte Druck aufzubauen, zeigte sich in der Chancenverwertung  jedoch äußerst nachlässig und glücklos. Die Folge waren in der 27. Minute zwei weitere Gegentreffer per Doppelschlag, welchen die Blau-Gelben angesichts der spielerischen, jedoch nicht taktischen Überlegenheit ins Mark trafen. 
Mit Wut im Bauch gelang Matthias Holzki auf Zuspiel von Max Parschill und Kai Weber im direkten Gegenangriff das 1:5. Dennoch sollte der Anschlusstreffer nicht die erhoffte Wende bringen. Weiterhin agierte Grefrath gegen die cleveren Raptors vorne zu nachlässig und hinten zu unkonzentriert. In der 34. Minute musste Grefrath bei eigener Überzahl das 1:6 hinnehmen und war damit restlos bedient. Immerhin verkürzte GEG-Routinier Carsten Reimann in der 35. Minute noch einmal auf 2:6, so dass es zumindest mit einem Funken Hoffnung zum letzen Mal in die Kabinen ging.
Grefrath setzte im Schlussdrittel alles auf eine Karte, hoffte auf ein schnelles Tor und ein kleines Eishockey-Wunder. Der Plan schien aufzugehen nachdem Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann in der 44. Minute tatsächlich nochmal auf 3:6 verkürzen konnte. Jedoch sollte trotz zahlreicher Möglichkeiten kein weiterer Treffer gegen die geschickt verteidigenden Gastgeber gelingen. 
Nach der schmerzhaften Niederlage gegen den EC Bergisch Land fällt die GEG erst einmal hinter die Raptors auf den sechsten Tabellenplatz zurück. Somit ist ein Sieg beim nächsten Spiel in Troisdorf (Freitag, 28. Dezember, 20.00 Uhr) fast schon Pflicht, will man den angestrebten vierten Tabellenplatz nicht aus den Augen verlieren.
Die Baustellen im Team sind indes klar ausgemacht: “Wir wollen die Neuzugänge möglichst schnell integrieren, an der Chancenverwertung arbeiten und vor allem die Fehler in der Defensive abstellen”, so Karel Lang, dessen Team vor den Weihnachtsfeiertagen noch zwei intensive Trainingseinheiten bevorstehen dürfte.
  
    
EHC Troisdorf
Troisdorf kann auch auswärts siegen
(LLW)  Auch wenn es ein gewaltiger Kraftakt war das Spiel in Moers zu drehen, war es der erste Auswärtssieg für das Troisdorfer Team in der Saison 2018/2019.
Das Spiel war von Beginn an ein Spiel auf ein Tor und zwar auf das der Moerser. Troisdorf konnte jedoch seine gut herausgespielten Chancen nicht nutzen und wurde von einem Konter überrascht, so dass es nach den ersten 20 Minuten 1:0 für Moers stand.
Im zweiten Drittel konnte Moers zwar in der 30. Spielminute auf 2:0 erhöhen, aber Troisdorf antwortete mit Toren durch Sebastian Kleimann (32. Spielminute) und Victor Zimmermann (36. Spielminute) und auf der Uhr stand 2:2. Moers ging jedoch nur 14 Sekunden wieder in Führung.
Der letzte Spielabschnitt sollte die Wende bringen. Ein Torwartwechsel, Tim Wolff stand für Daniel Scheck jetzt zwischen den Pfosten und einige Umstellungen in den Reihen sorgten für den Umbruch. Tim Wolff hielt den Kasten in den letzten 20 Minuten sauber, wobei seine Vorderleute ihn hierbei tatkräftig unterstützen . Offensiv waren es Lucas Hubert, Mario Wonde, Constantin Nocker und Daniel Kühlem, die dieses Drittel mit 0:4 für Troisdorf entschieden.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Ich hoffe, dass wir den Einsatz aus dem letzten Drittel mit in das kommende schwere Spiel gegen Grefrath mitnehmen können und somit unsere Chancen an der Teilnahme in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga wahren können."
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 28.12.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Grefrath statt.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe gewinnen rassiges Derby knapp
(RLO)  Nach den zuletzt doch sehr deutlichen Erfolgen, wurden die Schönheider Wölfe am gestrigen Samstag gegen die Chemnitz Crashers erstmals wieder richtig gefordert. Knapp 500 Zuschauer sahen im Wolfsbau von Beginn an ein rassiges und emotionsgeladenes Derby, in welchem die Gäste dem Tabellenführer alles abverlangten. 0:2 und 1:3 lagen die Hausherren zurück, ehe das Team von Trainer Sven Schröder zur Aufholjagd blies und 73 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 4:3 (0:1, 2:2, 2:0) erzielte. Als Matchwinner kristallisierte sich Petr Kukla bei den Wölfen heraus, welchem nicht nur der Siegtreffer, sondern insgesamt drei Tore gelangen. Damit behielt der Liga-Topscorer auch die Oberhand im direkten Vergleich mit Chemnitz Filip Kokoska, welcher im Derby leer ausging. Die Voraussetzungen vor dem Spiel gegen Chemnitz waren bei den Wölfen unter der Woche alles andere als gut. Gleich vier Spieler plagten sich mit Erkältungen herum und konnten teilweise gar nicht trainieren. Hinzu kamen die drei verletzungsbedingten Ausfälle von Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig und zudem musste Christoph Rogenz seine Spieldauerstrafe aus dem Niesky-Spiel absitzen. Die Crashers konnten hingegen mit kompletten drei Reihen antreten und machten den Wölfen das Leben von der ersten Minute an richtig schwer. So nutzten die Gäste auch gleich das erste Überzahlspiel, um durch Michael Stiegler mit 1:0 (8.) in Führung zu gehen. Danach drückten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch Chemnitz stand defensiv gut und lief die Wölfe-Spieler schnell und aggressiv an. Klare Torchancen waren daher Mangelware und so blieb es bis zur ersten Pause beim knappen 0:1-Rückstand aus Wölfesicht.
Auch im Mittelabschnitt lief es bei den Wölfen noch nicht rund. Chemnitz, weiter mit gutem Gegendruck, nutzte in der 27. Minute einen Konter und erhöhte durch Charly Rudolph auf 2:0. Aber nur anderthalb Minuten später dann das erste Erfolgserlebnis für die Wölfe, welche eine doppelte Überzahl nutzten und durch Petr Kukla das 2:1 erzielten. Doch Chemnitz zeigte sich vom Gegentreffer unbeeindruckt und konnte mit dem 3:1 (37.) durch Hendrik Haaser den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Extrem wichtig für den weiteren Spielverlauf sollte der schnelle 3:2-Anschlusstreffer durch Petr Kukla für die Wölfe sein, welcher nur gut eine Minute später folgte. Kurz vor der zweiten Pause kassierte dann noch der Chemnitzer Kai Kullmann eine Fünf-Plus-Spieldauerstrafe, als er Vincent Wolf übermotiviert in die Bande checkte. Zwar konnten die Wölfe aus der fünfminütigen Überzahl keinen Nutzen ziehen, doch erhöhten jetzt die Gastgeber im Schlussdrittel deutlich den Druck und kamen schon in der 44. Minute zum 3:3-Ausgleich durch Florian Heinz. Durch viele Fouls, Unterbrechungen und auch teilweise merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten ging der Spielfluss in der Folge etwas verloren. Die Wölfe hatten aber das Zepter in der Hand und wollten eine eventuelle Verlängerung unbedingt vermeiden. 73 Sekunden vor Ultimo wurden sie für ihren Kampf auch belohnt, als Petr Kukla zum umjubelten 4:3 traf. 
Im letzten Spiel vor Weihnachten sind die Schönheider Wölfe noch einmal auswärts gefordert. Am Samstag, dem 22.12.18, um 18:30 Uhr ist das Team von Coach Sven Schröder dann bei den Tornados vom ELV Niesky zu Gast und werden dabei von zahlreichen Wölfefans Unterstützung finden, welche zwei proppenvolle Fanbusse in die Lausitz organisiert haben. Das letzte Spiel in 2018 findet dann wieder in Schönheide statt, wenn die Nieskyer Tornados am Samstag, dem 29.12.18, um 17:00 Uhr zum direkten Rückspiel im Wolfsbau gastieren.
  
    
Landesliga Berlin
FASS hält Anschluss
(LLB)  Im Spiel der Teams auf den Plätzen drei und vier unterlag der ESC 07 Berlin der 1c von FASS Berlin mit 0:4 (0:1/0:1/0:2).
Für beide Teams ging es vor allem darum, die Verfolger abzuhängen. Der Abstand zum 5. Platz ist nicht sehr groß und da gilt es in direkten Duellen zu punkten. Das Hinspiel ging letzte Woche an den Club und so war FASS noch mehr gefordert.
Die Weddinger begannen offensiv und hatten gleich einige gute Torchancen. Sven Spanrad im Tor des Club musste einige Male retten. Nach einigen Minuten konnte sich der Club befreien und FASS-Torhüter Benjamin Grunwald, der bei FASS sein Debüt gab, musste ebenfalls eingreifen. Die 14. Minute brachte den ersten Treffer des Spiels, Edgars Baumgartners traf mit einem scharfen Schuss. Trotz weiterer Chancen blieb das der einzige Treffer im Anfangsdrittel.
Hart umkämpft war das 2. Drittel. Beide Teams schenkten sich nichts, es blieb aber alles im Rahmen. Den nächsten Treffer erzielten wieder die Allstars. Julian Melchert verwandelte eine Vorarbeit von Benjamin Salzmann. Es blieb bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten.
Spielerisch war es kein Leckerbissen, das Spiel lebte vom Kampf. Beide Teams kämpften sich auch bis zum Tor des Gegners durch, dann aber war Schluss. Die Entscheidung fiel sieben Minuten vor dem Ende, Dennis Karrenbauer traf zum 0:3. Für den Endstand sorgte John Miller, der von Christopher Krämer auf die Reise geschickt wurde und 66 Sekunden vor dem  Ende das 0:4 erzielte. Für den Torschützen war das ein besonderer Moment. Denn es war der letzte Wechsel bei seinem letzten Spiel für Fass und sein letzter Treffer für das Allstarteam. Er geht zurück in seine Heimat. Danke, John, für Deinen Einsatz und alles Gute für die Zukunft.
Insgesamt war es ein verdienter Sieg der Weddinger, die nicht nur bei der Chancenverwertung das bessere Team waren. (Norbert Stramm)
  
Viel Kampf, viel Krampf und doch drei Punkte zum Fest
Schön war es nicht, was der OSC Berlin und der ASC Spandau bei Temperaturen um 0° und leichtem Schneefall den wenigen Zuschauern am Samstagabend im Eisstadion Neukölln boten, aber am Ende setzten sich die Hausherren mit 6:3 (3:2 1:0 2:1) gegen die Spandauer durch; auch, weil das Team von Fred Fleck die besten Phasen des ASC Spandau mit Toren beantwortete und mit Sebastian Schramm sowie Norman Schumann zwei Doppeltorschützen hatte.
Ausgeglichen waren die Verhältnisse auf dem Papier; jeweils 12 Feldspieler brachten beide Mannschaften ins Spiel, das Duell „Frauen gegen Männer“ sollte die Tore verhindern, beim OSC Larissa Pasche und Lilly-Ann Riesner, beim ASC Daniel Herzig sowie Dennis Benna.
Furios dann der Beginn der Partie, ein Doppelschlag innerhalb von 13 Sekunden brachte den OSC früh nach vorne und so stand es nach 95 Sekunden bereits 2:0 für die Neuköllner. Mit dem ersten Schuss auf den Kasten des von Beginn an stehenden Daniel Herzig erzielte Sebastian Schramm nach 82 Sekunden das 1:0, mit dem zweiten war Sven Hannemann zum 2:0 erfolgreich. Der OSC versuchte nun, Ruhe in sein Spiel zu bringen, baute damit aber die Spandauer auf, die dann in der 11. Minute durch Marco Jagnow erfolgreich waren. Natürlich wollten die nun den Ausgleich, aber ein Konter stellte nur etwas über eine Minute nach dem Anschlusstreffer den alten Abstand wieder her, Norman Schumann konnte seinen Alleingang erfolgreich abschließen (12.). Aber die erste Überzahl brachte die Spandauer wieder zurück ins Spiel. Marco Jagnow setzte sich gut durch und schon stand es nur noch 3:2 (17.). Das war dann auch gleichzeitig der Pausenstand.
Der Mittelabschnitt begann mit einem Torhüterwechsel bei den Spandauern; für den glücklosen Daniel Herzig kam nun Dennis Benna, aber der bekam erstmal nicht viel zu tun. Der OSC versuchte zwar immer wieder, seine drei schnellen „Sch‘s“ (Schauer, Schramm, Schumann) mit langen Pässen in Szene zu setzen, aber zu ungenau und zu hektisch waren die Anspiele, so dass die Spandauer keine Mühe hatten, die Angriffsbemühungen der Hausherren schon im Keim zu ersticken. Die waren ihrerseits bemüht, scheiterten aber immer wieder an Larissa Pasche und ab der 29. Minute an Lilly-Ann Riesner, die einige Male Kopf und Kragen riskieren mussten, um den erneuten Anschlusstreffer zu verhindern. Und so war es eine weitere Überzahl, die für das nächste Tor sorgte. Diesmal war es der OSC, der seinen Nutzen daraus schlug. Nach Zuspiel von Vincent Fleck stellte Sebastian Schramm wieder auf den Zwei-Tore-Abstand (4:2, 34.).
Das letzte Drittel war dann überwiegend von Hektik und kleineren Reiberein geprägt, aber es war wieder der OSC, der das bessere „Händchen“ hatte. Erneut in Überzahl schoss Norman Schumann auf den Spandauer Kasten und Dennis Benna konnte diesen auch abwehren, aber Vincent Fleck stand bei dem Abpraller am richtigen Fleck und traf zum 5:2 (54.). Aber das war noch nicht das Ende und wieder war es eine Überzahl, die dem Spiel nochmals Spannung verlieh. Mit seinem dritten Tor brachte Marco Jagnow die Spandauer auf 5:3 ran. Fred Fleck, der wohl noch das letzte Drittel gegen den Club in guter Erinnerung hatte, wo man das Spiel trotz einer Zwei-Tore-Führung noch förmlich verschenkt hatte, nahm direkt eine Auszeit, um seine Mannen auf die letzten Minuten einzuschwören. Und das war auch erfolgreich. Nicht nur, dass es keine echte Chance mehr für die Spandauer gab, Norman Schumann setzte 47 Sekunden vor dem Ende mit dem 6:3 für den Schlusspunkt und die endgültige Entscheidung.
Die Neuköllner können damit das Jahr 2018 erfolgreich abschließen und halten mit 12 Punkten bei noch 10 zu absolvierenden Spielen weiter Anschluss an die oberen Regionen und darf mit ein wenig Glück sogar von „mehr“ träumen.
Die Spandauer bleiben mit drei Punkten aus 10 Spielen geinsam mit der BSG Eternit (ebenfalls 3 P. aus acht Sp.) und dem bisher punktlosen SCC weiterhin im Keller der Landesliga Berlin und dürfen auf ein erfolgreicheres Jahr 2019 hoffen.
Fred Fleck, Tr OSC, der über weite Strecken mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden war, zeigte sich nach dem Spiel versöhnlich: „Schönes Weihnachtsgeschenk.“ (Matthias Penk)
  


    
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Sonntag 16.Dezember 2018
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