Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
CE Timmendorfer Strand
(LLN)  Nach dem ersten Platz in der Gruppe A hat sich der CET nun gleich in seinem ersten Jahr auch die Meisterschaft in der Landesliga Nord durch die beiden klaren Siege im Finale gegen die zweite Amateur-Mannschaft des REV Bremerhaven gesichert
  
ESC Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Tanzer, der nach einer Auszeit wieder die Schlittschuhe schnüren wird, ist der erste Neuzugang der Eispiraten für die kommende Spielzeit, in der verstärkt auf den Nachwuchs gesetzt werden soll
  
EV Bad Wörishofen
(BBZL)  Nach dem sportlichen Abstieg in die Bezirksliga haben die Verantwortlichen der Wölfe mit dem 33-jährigen Slowaken Boris Zahumensky einen neuen Trainer verpflichtet; ausserdem kommt mit Kilian Weidinger ein neuer junger Verteidiger von den Wanderers Germering nach Bad Wörishofen
 
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Andre Nunold wird seine aktive Laufbahn zum Saisonende beenden und die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen

ESC Moskitos Essen
(OLN)  Stürmer Lars Grözinger hat seine Zusage gegeben und wird somit in seine zweite Spielzeit am Westbahnhof gehen, nachdem er letztes Jahr aus Duisburg zu den Wohnbau Moskitos kam
 
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons können auch in der kommenden Spielzeit wieder auf Stürmer Reto Schüpping setzen, dem zweitbesten Scorer im Team der soeben beendeten Saison, der seinen Vertrag verlängert hat
 
www.icehockeypage.de
(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Die Rubrik Linksammlung wurde komplett überarbeitet und aktualisiert. Ausserdem laufen auch bei uns bereits jetzt die Vorbereitungen für die Saison 19/20. Die neuen Kaderlisten werden vorraussichtlich im April nach Beendigung der aktuellen Spielzeit veröffentlicht werden.
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jason Akeson, der letztes Jahr aus Schweden in die Rheinmetropole wechselte, hat dem Vernehmen nach einen neuen Vertrag für zwei Jahre bei den Haien unterzeichnet
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Offenbar zeigen die Rheinländer Interesse an der Verpflichtung des ehemaligen Nationalstürmers Kai Hospelt, der derzeit noch in Diensten der Kölner Haien ist
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 20.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost



    
Eisbären Berlin
Mit Stéphane Richer hinter der Bande gegen Augsburg
(DEL)  Die Eisbären Berlin empfangen am morgigen Freitagabend die Augsburger Panther zum letzten Heimspiel vor Weihnachten in der Mercedes-Benz Arena (Erstes Bully: 19:30 Uhr). Erstmals wird dann beim Hauptstadtclub Stéphane Richer als Cheftrainer hinter der Bande stehen. Beide Teams trafen bisher zweimal in Augsburg aufeinander. Das erste Match gewannen die Berliner 2:1 n.V., das zweite verloren sie 0:3.
„Wir haben ein paar Kleinigkeiten geändert“, sagte Stéphane Richer. „Wir haben noch nicht entschieden, wie und wer morgen spielen wird. Wir entscheiden das morgen. Meine ganze Konzentration richtet sich jetzt auf die Mannschaft, mehr Konstanz reinzubringen und Spiele zu gewinnen.“
Die verletzten Mark Olver, Thomas Oppenheimer und Kai Wissmann werden definitiv nicht spielen. Zudem erteilten die Eisbären Berlin heute den Torhütern Marvin Cüpper und Konstantin Kessler die Wechselfreigabe. Cüpper wird bereits morgen für die Lausitzer Füchse auflaufen. „Marvin ist wieder fit und braucht jetzt natürlich Spielpraxis. Die bekommt er in Weißwasser. Bis 14. Februar können wir ihn zurückholen“, erklärt Richer. Außerdem wird auch Vincent Hessler morgen für Weißwasser spielen, Charlie Jahnke hingegen läuft für die Eisbären auf.
  
    
Düsseldorfer EG
Bremerhaven entführt zwei Punkte aus Düsseldorf – Dramatik im Penaltyschießen
(DEL)  Gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven hatte die Düsseldorfer EG bis dato eine weiße Weste auf heimischem Eis. Die Mannschaft von der Nordseeküste, die aktuell einen beachtlichen Lauf in der DEL hat, hat diese Weste nun verdientermaßen mit einer mutigen Leistung beschmutzt. Der kleine vorweihnachtliche Trost: Durch einen späten Ausgleich behielt die DEG immerhin einen Zähler in Düsseldorf. Am Ende hieß es 2:3 (0:0; 1:1; 1:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen.

Nach Saisonende: Tobias Abstreiter wird Nachwuchs-Nationaltrainer
Co-Trainer Tobias Abstreiter wird die Düsseldorfer EG nach Ablauf der aktuellen Saison verlassen und hauptamtlich zum Deutschen Eishockey-Bund (DEB) wechseln. Der Assistent von DEG-Chefcoach Harold Kreis wird beim Verband die Verantwortung für die U20-Nationalmannschaft übernehmen.
  
Eishockeyreiche Weihnachtszeit – Drei Spiele in sechs Tagen
Ruhig und besinnlich geht es im Eishockeysport nur ganz selten zu. An Weihnachten erst Recht nicht. Kurz vorher nimmt die wilde Fahrt noch einmal Geschwindigkeit auf. Am Freitag tritt die DEG zum Derby bei den Krefeld Pinguinen (19.30 Uhr) an. Zwei Tage später kommt dann DEL-Rekordchampion Eisbären Berlin zum vorweihnachtlichen Abschluss in den ISS DOME (Sonntag, 16.30 Uhr). Am zweiten Weihnachtsfeiertag reisen die Iserlohn Roosters zum festlichen Aufeinandertreffen nach Düsseldorf (Mittwoch, 26. Dezember, 14 Uhr!).
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls siegen in Iserlohn
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat in der Eissporthalle am Seilersee mit 5:3 (0:1|2:1|3:1) bei den Iserlohn Roosters vor 2.005 Zuschauern gewonnen. Die Tore für den Deutschen Meister erzielten Matt Stajan, Frank Mauer, John Mitchell (Doppelpack) und Andrew Bodnarchuk, dem sein erstes Tor für die Red Bulls gelang.  
In der Anfangsphase spielten sich die Red Bulls gegen diszipliniert verteidigende Roosters Chancen durch John Mitchell, Andrew Bodnarchuk und Jakob Mayenschein heraus, blieben jedoch ohne Torerfolg. Effektiver zeigten sich auf der Gegenseite bei der ersten Münchner Unterzahl die Hausherren: Luigi Caporusso fälschte einen Schuss zum 1:0 für Iserlohn ab (16.). In der Folge scheiterte für die Roten Bullen Frank Mauer (18.) im ersten Powerplay an Roosters-Goalie Niko Hovinen und Derek Joslin traf einem satten Schlagschuss nur die Latte (19.). 
Nachdem im zweiten Drittel Danny aus den Birken bei einer Drangphase der Heimmannschaft sein Tor sauber halten konnte, belohnten sich die immer stärker werdenden Isarstädter mit dem Ausgleich durch Matt Stajan nach starker Vorarbeit von Justin Shugg (24.). Frank Mauer legte mit einer Rückhand durch die Beine von Hovinen zum 2:1 nach (29.). Iserlohn konnte kurz darauf mit dem 2:2 durch den Ex-Münchner Jonathan Matsumoto (31.) ausgleichen bevor kurz vor der Drittelpause Mark Voakes im Powerplay die Chance auf eine erneute Führung vergab (40.). 
Der Schlussabschnitt verlief nach dem Geschmack der nun stärkeren Gäste: John Mitchell traf zunächst aus halbrechter Position zum 3:2 (43.). Nach zwei guten Chancen für den IEC erhöhte Andrew Bodnarchuk in Unterzahl mit seinem ersten Tor für die Red Bulls zum 4:2 (54.). Nachdem die Gastgeber durch Dylan Yeo zwischenzeitlich auf 4:3 herangekommen waren (57.), erzielte John Mitchell per Empty-Net-Tor das 5:3 (60.).
  
Toni Söderholm wird Eishockey-Bundestrainer
Toni Söderholm übernimmt ab 1. Januar 2019 die Aufgaben als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Das gab der Deutsche Eishockey-Bund e. V. (DEB) am Donnerstagvormittag bei einer Pressekonferenz in München bekannt. Der 40-Jährige arbeitete zuletzt für die Organisation des EHC Red Bull München und war unter anderem als Cheftrainer für den Münchner Kooperationspartner SC Riessersee abgestellt. Auch für den DEB war der ehemalige finnische Nationalspieler bereits tätig, vergangene Woche stieg er als Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft in die Top-Division auf. Im neuen Jahr tritt er nun die Nachfolge von Marco Sturm an.
„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Toni Söderholm einen jungen, fachlich anerkannten und schon seit zwei Jahren im Nationalmannschaften-System tätigen Bundestrainer als Nachfolger für Marco Sturm präsentieren dürfen. Zugleich möchte ich mich bei Red Bull München für die äußerst zielgerichteten Gespräche im Sinne der Nationalmannschaft und die Freigabe bedanken“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl im Zuge der Pressekonferenz. „Auch nach dem historischen Eishockey-Erfolgsjahr 2018 geben wir strukturell und sportlich weiter Vollgas.“
„Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem DEB und bin zugleich Red Bull München sehr dankbar, dass sie mich für diese Position freigestellt haben“, erklärte Neu-Bundestrainer Söderholm. „Es ist eine große Ehre und Herausforderung als Coach für die deutsche Nationalmannschaft zu arbeiten.“
Söderholm, der 2007 mit der finnischen Nationalmannschaft Vize-Weltmeister wurde, kam 2015 als Spieler vom finnischen Hauptstadtklub IFK Helsinki zu den Red Bulls, mit denen er in seinem ersten Jahr die deutsche Meisterschaft gewann. Nach der Saison beendete er seine Karriere und wechselte in den Trainerstab der Münchner. Als Assistent von Trainer Don Jackson feierte er in der Spielzeit 2016/17 erneut die Meisterschaft. Seit 2017 fungierte er zudem als Cheftrainer beim Münchner Kooperationspartner SC Riessersee.
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Ice Tigers mit drei Gastspielern beim Spengler Cup
(DEL)  Die THOMAS SABO Ice Tigers bekommen beim Spengler Cup in Davos (26. bis 31. Dezember) die Unterstützung von drei Gastspielern. Der Verteidiger Jake Newton und die beiden Stürmer Bryan Lerg und Martin Ness werden den Nürnberger DEL-Club beim traditionsreichsten Mannschaftsturnier im Eishockey verstärken.
Der 32-jährige US-Amerikaner Bryan Lerg spielt in dieser Saison für den HC Ambrì-Piotta in der Nationalliga A in der Schweiz. Lerg hat bislang zwölf Partien für Ambrì-Piotta bestritten und dabei fünf Tore erzielt. In den vergangenen beiden Spielzeiten trug der als Mittel- und Außenstürmer einsetzbare Lerg das Trikot von Rögle BK in Schweden und war jeweils mit großem Abstand Top-Torjäger seiner Mannschaft.
Martin Ness spielt seit Ende der vergangenen Saison für die Rapperswil-Jona Lakers und schaffte mit dem Team den Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Der 1,90 Meter große Mittelstürmer ist mit vier Toren und drei Assists fünftbester Scorer der Lakers. Vor seinem Engagement in Rapperswil spielte der Schweizer mit deutschem Pass 70 Mal für die Krefeld Pinguine in der DEL.
Mit Jake Newton bekommen die Ice Tigers einen offensivstarken Verteidiger für den Spengler Cup. Der 30-jährige Linksschütze sammelte in der vergangenen Saison 40 Scorerpunkte für die Teams aus Kouvola und Jyväskylä in der finnischen Liiga. In der laufenden Saison spielte der US-Amerikaner bislang für die Bayreuth Tigers in der DEL2 und erzielte drei Tore und fünf Assists in acht Spielen.
„Die drei Spieler werden uns beim Spengler Cup unterstützen, um unseren älteren oder auch angeschlagenen Spielern angesichts des straffen Turnierplans zwischendurch eine Pause zu gönnen. Jake Newton ist ein großer, starker Offensivverteidiger, Bryan Lerg ein Top-Spieler in der NLA und ein guter Zwei-Wege-Stürmer. Martin Ness kennen wir aus der DEL als kampfstarken, großen Mittelstürmer. Alle drei werden unser Team in dieser Phase mit vielen Spielen in wenigen Tagen verstärken. Wir freuen uns sehr auf den Spengler Cup und möchten natürlich so weit wie möglich kommen und eine gute Rolle spielen“, sagte Ice Tigers-Sportdirektor Martin Jiranek.
Jake Newton reist am zweiten Weihnachtsfeiertag mit den THOMAS SABO Ice Tigers nach Davos, Bryan Lerg und Martin Ness stoßen am Abend in der Schweiz zum Team. Das erste Spiel steht für die Mannschaft von Martin Jiranek am 27. Dezember um 20.15 Uhr gegen den Verlierer des Auftaktspiels zwischen dem HC Davos und dem Team Canada auf dem Programm.
Alle Informationen rund um den Spengler Cup in Davos finden Sie auf der offiziellen Internetseite des Turniers unterwww.spenglercup.ch.
  
    
Bayreuth Tigers
Auftakt zum straffen Programm um den Jahreswechsel
(DEL2)  Nach dem ersten 6-Punkte-Wochenende der Saison gehen die Tigers mit großem Selbstvertrauen in die Aufgaben des kommenden Wochenendes, an dem man auf zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte trifft.
Am Freitag um 20 Uhr gastieren die Lausitzer Füchse im Tigerkäfig. Das Team von Coach Corey Neilson bewegt sich seit Saisonbeginn durchgehend im oberen Tabellendrittel und kommt mit der Bilanz von 6 Siegen aus den letzten 7 Spielen nach Bayreuth. Im Tor setzen die Füchse auf eine Reihe junger Talente, zuletzt wechselten sich Olafr Schmidt und Maximilian Fanzreb, der wie einige weitere Talente von Kooperationspartner Berlin abgeordnet ist, bei den Spielen regelmäßig ab. In der Abwehr findet man - wie auch in der Offensive - eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Der Kanadier Chris Owens führt die Abwehr und setzt auch bei bisher 25 Scorerpunkten offensiv einige Akzente. Mit der Verpflichtung von Joel Keussen vor einigen Wochen hat man sich noch einmal verstärkt, ihm gelangen in 6 Partien auch schon 5 Scorerpunkte. Im Sturm setzten der Kanadier Jeff Hayes, der Schwede Anders Eriksson und US-Boy Steve Saviano unterstützt von Clarke Breitkreuz die Highlights. Im ersten Duell der Saison gewannen die Füchse mit 6:4 im Tigerkäfig, in Weißwasser setzten sich die Tigers im Penaltyschießen durch.
Kurz vor dem Heiligen Abend geht es für die Tigers am Sonntag um 18:30 Uhr nach Heilbronn. Die Falken stehen oft für großes Spektakel, stellen den viertbesten Angriff, aber auch die zweitschlechteste Abwehr der Liga. Am vergangenen Wochenende schlug das Pendel deutlich in Richtung Offensive: 13 Tore bei den Siegen in Dresden und gegen Crimmitschau zeigen, worauf sich die Tigers einstellen müssen. Mit dem Finnen Roope Ranta stellen die Falken aktuell den Topscorer der Liga, 19 Tore und 28 Vorlagen nach nur 26 Spielen sind ein beeindruckender Wert. Unterstützt wird er vom Kanadier Greg Gibson und dem US-Amerikaner Drerek Damon. Kevin Lavallée gelangen in den beiden Spielen am vergangenen Wochenende zwei Doppelpacks und insgesamt sieben Scorerpunkte. In der Abwehr sorgen unter anderem Brock Maschmeyer, Corey Mapes und Ex-Tiger Jan Pavlu für Ordnung. Mit dem US-Verteidiger Jimmy Sharrow, der jahrelang in der DEL aktiv war, wurde zuletzt die vierte Kontingentstelle namhaft besetzt. Im Tor steht mit Mirko Pantkowski eines der größten deutschen Talente auf dieser Position, der - wie einige weitere junge Spieler - per Förderlizenz von Kooperationspartner Mannheim abgestellt ist.
Nach den durchweg starken Leistungen in den vergangenen Wochen gehen die Tigers auch die kommenden Aufgaben positiv an. Ein paar Spieler haben mit den typischen Winterkrankheiten zu kämpfen, sodass sich die konkrete Zusammenstellung der Reihen ebenso erst am Spieltag entscheiden wird wie die Besetzung im Tor. „Wir treffen auf zwei Teams, die eine ähnlich gute Phase wie wir haben und rechnen mit engen Spielen“, blickt Petri Kujala auf den Doppelspieltag vor Weihnachten. „Wir können gegen jedes Team gewinnen. Das schaffen wir aber nur, wenn wir bescheiden bleiben und weiter arbeiten.“
  
    
Eispiraten Crimmitschau
„Defensiv stehen, Checks zu Ende fahren, Chancen nutzen!“ - Kim Collins vor den Duellen gegen Bietigheim und Bad Tölz
(DEL2)  Kurz vor dem Weihnachtsfest geht es bei den Eispiraten Crimmitschau noch einmal richtig zur Sache. Mit den Bietigheim Steelers kommt der amtierende Meister in den Sahn. Am Sonntag geht es nach Bad Tölz, die ihre Sieglosserie gegen die Crimmitschauer beenden wollen. Zwei schwere Aufgaben, wie auch Kim Collins meint. Der Cheftrainer der Westsachsen stand den Journalisten in der heutigen Presserunde wieder zu den wichtigsten Themen rund um das kommende Punktspielwochenende Rede und Antwort.
Der 56-Jährige sprach dabei über…
… die Bietigheim Steelers: Bietigheim ist bestückt mit sehr vielen guten Einzelspielern. In dieser Saison sind sie noch nicht konstant. Sie spielen einmal so und einmal so. Das Potenzial, eine gute Leistung zu bringen, haben die Steelers jedoch allemal. Für uns heißt das, eine Topleistung auf das Eis zu bringen. Defensiv gut stehen, Checks zu Ende fahren, Chancen nutzen! Das sind die Dinge, die wichtig werden, wenn wir gegen sie Punkte holen wollen.
… die Tölzer Löwen: Wir haben gegen Bad Tölz immer gut ausgesehen und gewonnen. Ich denke, wir sind ihnen läuferisch etwas überlegen, aber hier gilt das Gleiche, wie für Bietigheim. Wir müssen unsere Chancen nutzen. Es reicht eben nicht immer, nur zwei Tore zu schießen.
… die Personallage: Patch Alber wird weiterhin in Bremerhaven sein und kann uns am Wochenende nicht helfen. André Schietzold fällt auch weiter aus. Bei ihm wird es noch zwei bis drei Wochen dauern, ehe er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Dafür ist Patrick Klöpper zurück. Wir sind halbwegs voll. Im Tor wird morgen Brett Kilar beginnen.
… Veränderungen in seinen Reihen: Wir werden nur eine Änderung vornehmen. Patrick Klöpper ist wieder fit und wird zusammen mit Christoph Körner und Rob Flick spielen. Die anderen Linien bleiben bestehen.
… die Trainingswoche: Wir haben unser Hauptaugenmerk auf die Arbeit in der Defensivzone gelegt. Wir müssen vor dem eigenen Tor besser arbeiten und dürfen dem Gegner keine Möglichkeiten für Rebounds geben. Das war der Schwerpunkt am Mittwoch und am Donnerstag. Heute haben wir das Powerplay und Penalty Kill trainiert. Wir sind gut vorbereitet, müssen aber unsere beste Leistung bringen, um am Wochenende zu punkten.
  
    
EHC Freiburg
Freitagabend in Freiburg: Eishockey mit Stofftier-Spenden, Sonderzug und Reise-Preisen
(DEL2)  am Freitag um 19.30 Uhr geht's rund im Freiburger Westen: Das Heimspiel des EHC Freiburg gegen den EC Bad Nauheim bietet mehr als nur Sport. Der Teddy Bear Toss als coolste karitative Aktion Südbadens und ein besonderes Ambiente machen den Abend in einer proppenvollen Franz-Siegel-Halle gewiss unvergesslich. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Warum sollte man den Vorverkauf nutzen?
Weil mit einem sehr gut besuchten, möglicherweise sogar ausverkauften Eisstadion zu rechnen ist. Der Teddy Bear Toss ist eine der größten und schönsten karitativen Aktionen der Region, die Fans aus Bad Nauheim reisen mit einem Sonderzug an und der letzte Freitagabend vor den Festtagen ist ein genialer Termin für ein Sport-Event. Stehplatzkarten gibt es weiterhin im Onlineshop und auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße (Donnerstag 17 bis 19 Uhr, Freitag ab 16.30 Uhr), die Sitzplätze sind bereits seit Tagen ausverkauft. Auch Tickets für die Heimspiele in den Weihnachtsferien sollten sich Eissport-Enthusiasten am besten im Vorfeld der Partien gegen Bietigheim (26. Dezember), Frankfurt (28. Dezember) und Deggendorf (4. Januar) besorgen.
Wie ist die sportliche Situation?
Spannung pur: Bad Nauheim und Freiburg trennen vier Plätze und fünf Punkte. Die Wetterauer sind mit 38 Zählern Tabellensiebter, der EHC rangiert auf Rang elf (33). Bei Freiburg fehlen weiterhin fünf etatmäßige Verteidiger (Rießle, Neher, Meyer, Maly und Frankenberg), weitere Spieler sind angeschlagen. Bei beiden Teams sind viele Augen auf die jüngsten Neuzugänge gerichtet: Nauheim hat den aus Schwenningen stammenden Torhüter Felix Bick zurückgeholt, der am Sonntag prompt zum Garant des 1:0-Heimsieges gegen Kassel wurde. Den Breisgauern soll der kanadische Publikumsliebling Mark Mancari trotz langer Verletzungspause mit seiner Übersicht und seinem gewaltigen Schlagschuss helfen. Beide Kontrahenten haben am vergangenen Wochenende ihr Heimspiel gewonnen und auswärts verloren.
Wie läuft der Teddy Bear Toss ab?
Bei der ersten Spielunterbrechung - egal ob Abseits, Icing, Foul oder Tor - dürfen die Zuschauer ihre mitgebrachten Stofftiere aufs Eis der Franz-Siegel-Halle werfen. Wenn tausende Teddys durch die Luft fliegen, ist dies ein spektakulärer Anblick und ein echter Gänsehautmoment: Denn auf eine so fröhliche Weise etwas Gutes zu tun und dies gemeinsam zu feiern - das ist einfach sehr speziell. Im Dezember 2017 wurde die Freiburger Rekordmarke von 4184 Kuscheltier-Geschenken aufgestellt, das entspricht einer Spendensumme von über 60.000 Euro. Phänomenal.
Was passiert mit den Stofftieren?
Die Bären, Löwen, Giraffen und anderen Seelentröster werden von Kindern, die Eishockey spielen und Eiskunstlauf betreiben, innerhalb weniger Minuten eingesammelt und anschließend von freiwilligen Helfern gezählt. Vom Stadion werden sie noch am Freitagabend zum Wäscheservice Rieger in Freiburg-Opfingentransportiert. Marcel Rieger und sein Team sind ein wichtiger Teil der Spendenaktion: Die Reinigungsexperten sorgen dafür, dass die Plüschtiere in hygienisch einwandfreiem Zustand zu ihren künftigen Besitzern kommen. Trotzdem werden die Fans gebeten, nur neue, unbenutzte Stofftiere aufs Eis zu werfen. Ein Teddy Bear Toss dient nicht dazu, altes Spielzeug zu entsorgen.
Warum lohnt es sich, sich noch Stadion Bären zu besorgen?
Ganz einfach: Weil es auf diese Art wertvolle Flug-Gutscheine zu gewinnen gibt. Unsere Partnerorganisation Luftfahrt ohne Grenzen bietet an zwei Ständen an den Franz-Siegel-Halle (Eingang Haupttribüne, Nähe Nordkurve) verschiedene Stoffbären an, die sich wunderbar für den Teddy Bear Toss eignen. Jeder, der hier eine Spende abgibt und im Gegenzug ein Plüsch-Piloten erhält, hat eine Chance auf die Hauptpreise des Abends: Die Fluggesellschaft Condor stellt vier mal zwei Fluggutscheine zur Verfügung, mit denen Eishockeyfans bis nach Alaska oder auf die Malediven reisen können - zu frei wählbaren Zielen der Condor. Alle Einzelheiten zu diesem Hammer-Gewinnspiel sind hier hinterlegt.
Wer kuschelt später mit den Freiburger Teddys?
"Luftfahrt ohne Grenzen" ist eine Hilfsorganisation mit enormen logistischen Kapazitäten. Sie hat am Frankfurter Flughafen ihren Sitz und organisiert Frachtflüge und -transporte in die Krisengebiete der Welt, also zum Beispiel in von Naturkatastrophen heimgesuchte Gegenden oder auch in Flüchtlingslager in Griechenland, dem Libanon oder dem Nordirak. Neben lebensrettenden Hilfsgütern (Lebensmittel, Kleidung, Zelte, Medikamente, technisches Material) finden dabei immer auch flauschige Trostspender ihren Platz. "Luftfahrt ohne Grenzen" sorgt also dafür, dass die Stofftiere aus der Franz-Siegel-Halle tatsächlich in die Hände von Kindern kommen, die sonst alles verloren haben. 
  
    
EHC Lausitzer Füchse
ANPASSUNG DER ÖFFNUNGSZEITEN DER GESCHÄFTSSTELLE
(DEL2)  Auf Grund der Nachfrage wird die Geschäftsstelle der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH im Prof.-Wagenfeld-Ring 70 in Weißwasser, entgegen der Mitteilung vom 19.12.2018, an folgenden Tagen verkürzt geöffnet sein.
Donnerstag, 27.12.2018 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Freitag, 28.12.2018 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie
Donnerstag, 03.01.2019 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Die bereits mitgeteilten Öffnungszeiten des Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ bleiben davon unberührt.
  
    
EV Lindau Islanders
Mit wiedergewonnenem Selbstvertrauen ins Vorweihnachtswochenende - Auswärts in Garmisch und am Sonntag zum Familientag gegen Peiting im Eichwald
(OLS)  Nach dem vergangenen Wochenende mit zwei grandiosen Siegen gegen die Starbulls Rosenheim, warten am kommenden Wochenende weitere schwergewichtige Gegner auf die EV Lindau Islanders. Am Sonntag den 23.12. um 18:00 Uhr, empfangen die Islanders zum Familientag mit großem Weihnachts-Special den EC Peiting in der heimischen Eissportarena. Alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben an diesem Tag freien Eintritt. Dazu gibt es am Sonntag zum Heimspiel gegen Peiting für alle Eishockeyfans die schon traditionelle Riesentombola für den EVL Nachwuchs und den guten Zweck. Am Freitag den 21.12. um 20:00 Uhr spielen die EV Lindau Islanders in Garmisch beim altehrwürdigen und mehrfachen deutschen Meister SC Riessersee.
Die nächste Heimpartie steigt am den 23.12. um 18 Uhr in der heimischen Eissportarena gegen den EC Peiting. Hier wird im Spiel gegen den Ex-Islanders und Meistercoach Sebastian Buchwieser das Wochenende mit Spielen gegen zwei absolute Topmannschaften komplett gemacht. Das erste Spiel in Lindau verloren die Islanders am 2. Spieltag mit 0:5. Trotz teils guten Angriffsversuchen scheiterten sie meist am Abschluss oder dem Torwart. Beim Spiel in Peiting verloren die EV Lindau Islanders nach einem blutleeren Auftritt zu Recht mit 4:0. Nun gilt es den Kopf über die zwei vorherigen Ergebnisse gegen Peiting auszuschalten und wieder bei null anzufangen. Die stärksten Spieler im Team der Peitinger sind Oberliga Topscorer Milan Kostourek, der allein schon 39 Scorerpunkte aufweisen kann sowie die Stürmer Anton Saal und Ty Morris. Zusammen erspielten sich die drei Spieler bereits 106 Scorerpunkte, weshalb man auf sie ganz besonders aufpassen sollte. Aber auch dem Rest des Teams ist viel zuzutrauen. Unter anderem Ex-Islanders Stürmer Marko Babic darf nicht zu viel Raum gelassen werden, denn diesen nutzen die Oberbayern konsequent aus. Nach der Deutschland-Cup Pause hatten die Peitinger einen kleinen Durchhänger mit vier Niederlagen in 5 Spielen. Seit dem Sieg über Höchstadt vor 2 Wochen zeigt die Formkurve mit vier Siegen in Serie wieder stark nach oben. Im Kampf um die Playoffplätze werden die Islanders alles versuchen, um die Punkte am See zu behalten. Mit der Einstellung aus den Spielen gegen Rosenheim und einem Viktor Lennartsson der die komplette Woche mit der Mannschaft trainieren kann, sollte dies im Rahmen des möglichen sein. Am 23.12. gibt es zudem am Familientag der EV Lindau Islanders freien Eintritt zum Heimspiel für alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die einzige Bedingung ist die Vorlage des Ausweises. Ebenfalls wird am Sonntag die alljährliche EVL Tombola mit weit über 1000 Preisen zu Gunsten des EVL-Nachwuchs – 50 Cent pro Los gehen in diesem Jahr für den guten Zweck an die „Helfer vor Ort“.
Bereits am Freitag spielen die EV Lindau Islanders auswärts gegen den SC Riessersee, bereits zum dritten Mal in dieser Saison. Die vorangegangenen Spiele konnten beide Mannschaften mit je 2:3 als Gäste beim Auswärtsspiel für sich entscheiden. Die Islanders gewannen im Oktober mit 2:3 nach Overtime, die Garmischer vor gut 2 Wochen nach einem dramatischen Penaltyschießen im Eichwald mit demselben Ergebnis. In der Saison 17/18 waren die Oberbayern noch Hauptrundenmeister der DEL 2 sowie am Ende der Playoffs Vizemeister der DEL 2. Dass die Mannschaft um Trainer Toni Söderholm hat damit zu tun, dass man vor der aktuellen Saison aufgrund von Schulden die Lizenzauflagen der DEL 2 nicht mehr erfüllen konnte. Der Abstieg führte vor der Saison zu einem großen Umbruch beim Team aus Garmisch. Dennoch zeigt die Mannschaft großes Potenzial. Ähnlich wie bei den Islanders setzt man verstärkt auf die Jugend. Zahlreiche junge Spieler in den Reihen des SC sind von ihrem eigentlichen Verein dem EHC Red Bull München mit Förderlizenzen für den SC Riessersee ausgestattet. Auch die schwedischen Kontingentspieler Victor Östling und Martin Naenfeldt sind sehr gute Scorer des Teams. Zuletzt mussten sich die Oberbayern zweimal im Derby gegen den EC Peiting geschlagen geben und liegen damit nun auf dem fünften Tabellenplatz. Die EV Lindau Islanders sind nach ihren beiden Siegen aus den letzten beiden Partien gegen Rosenheim topmotiviert auch in Garmisch wieder voll anzugreifen.
Einem spannenden Wochenende mit zwei absoluten Kracherspielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel steht nichts im Wege. Wie man diese Mannschaften bezwingen kann, haben die EV Lindau Islanders am letzten Wochenende eindrucksvoll bewiesen. 
  
    
ECDC Memmingen
Knifflige Aufgabe: Indians in Peiting
(OLS)  Am letzten Wochenende vor Weihnachten geht es für den ECDC Memmingen zum Auswärtsspiel nach Peiting. Bei den Oberbayern hängen die Trauben hoch, die Indians hoffen auf eine Überraschung.
Mit 5 Punkten aus dem letzten Wochenende können die Verantwortlichen der Indians durchaus zufrieden sein. Mit den Derbysiegen drei und vier in dieser Saison haben die Memminger den 6. Tabellenplatz weiter gefestigt. Beim Blick auf die kommenden Gegner war dies aber auch nötig. Mit dem EC Peiting wartet am Freitag bereits ein echtes Schwergewicht auf das Team von Sergej Waßmiller. Der 3. Der Oberliga-Süd spielt eine starke Saison. Abgesehen von einer kleinen Schwächephase bietet das Team um Kapitän Saal tolle Leistungen und ist zu recht ein dauerhafter Gast unter den Top-4 der Liga. Die Indians scheinen so etwas wie der Lieblingsgegner des ECP zu sein. Der hohe 7:1 Erfolg gleich zu Beginn der Saison war eine Lehrstunde für das damals stark verunsicherte Memminger Team und sorgte für einen Trainerwechsel in der Maustadt. Auch beim zweiten Spiel hatten die Indianer dem Team von Sebastian Buchwieser nur wenig entgegenzusetzen. Dies soll sich nun ändern, doch Vorsicht ist angesagt, geht der ECP doch mit vier Siegen in Folge ins Wochenende. Die stark besetzte Mannschaft verfügt über einige Spieler, die das Prädikat „Topscorer“ absolut verdient haben. Milan Kostourek führt die teaminterne Wertung an, dicht gefolgt von Kapitän Anton Saal, Ty Morris und Abwehr-Ass Brad Miller. Die ersten drei Akteure finden sich allesamt in den Top-10 der Liga wieder, was für die extreme Qualität im Kader der Peitinger steht, die mir Florian Hechenrieder auch über einen hervorragenden Torhüter verfügen.
Die Indians werden nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen den Favoriten ankommen, dass eine Überraschung nicht ausgeschlossen ist, haben aber die starken Auftritte der vergangenen Wochen durchaus gezeigt. Personell sieht es bei den Indians ganz gut aus, Jakub Wiecki droht krankheitsbedingt noch ein Wochenende auszufallen, ansonsten dürften die restlichen Spieler dem Team zur Verfügung stehen.
Ein Fanbus wird ebenfalls eingesetzt, hier sind noch einzelne Plätze frei. Anmeldungen sind unter Tel. +49 160 7856269 noch möglich.
Am Sonntag dann steht eine weitere schwierige Partie an. Die Indians empfangen dann, einen Tag vor Heiligabend, den Traditionsverein aus Rosenheim. Zum großen „Spiel der Herzen“ wollen die Indians gemeinsam mit ihren Partnern außerdem wieder Spenden für die „Kartei der Not“ sammeln.

  
    
Starbulls Rosenheim
Heimspiel am Freitag eröffnet Hauptrunden-Schlussspurt 
(OLS)  Am Freitagabend empfangen die Starbulls Rosenheim den ERC Sonthofen Bulls. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr. Das letzte Rosenheimer Heimspiel vor Weihnachten ist Auftakt eines intensiven Schlussspurts der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd mit acht Spielen binnen 17 Tagen bis zum 6. Januar, das Starbulls-Coach Manuel Kofler gerade recht kommt: „Viele Spiele spielen zu müssen bedeutet, dass wir viele Punkte holen können“.
Highlight aus Rosenheimer Sicht ist dabei natürlich das Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den oberbayerischen Rivalen SC Riessersee. Im Rahmen dieses immer emotionalen und zuschauerträchtigen Derbys, das am Mittwoch um 17 Uhr im emilo-Stadion angepfiffen wird, gibt es auch wieder den beliebten „Teddy Bear Toss“!
Gerade Kinder- und Jugendliche sind begeistert, wenn bei der ersten Torerzielung hunderte von Stofftieren von den Zuschauern auf die Eisfläche geworfen werden, die dann gereinigt an verschieden soziale und karitative Einrichtungen übergeben werden. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist es im emilo-Stadion im Rahmen des Derbys gegen den SC Riessersee wieder so weit. Um 17 Uhr beginnt das traditionell emotionale und brisante Duell mit dem Altmeister aus Garmisch-Partenkirchen, das unter dem Motto „Volle Hütte“ steht und sicher auch sportlich eines der Highlights der bisherigen Spielzeit werden wird. Vor großer Kulisse wollen sich die Starbulls für die Niederlage im ersten Heimspiel rehabilitieren. Teil eins dieser Rehabilitation gelang den Grün-Weißen ja bereits mit dem Auswärtssieg am 16. November am Fuße der Zugspitze.
Für Mannschaft und Fans des SC Riessersee sind die Duelle mit den Starbulls aus Prestigegründen generell die wichtigsten der gesamten Saison – und in der laufenden Spielzeit erst recht. Denn die Lizenzauflagen sehen vor, dass der SCR nach Ablauf der Vorrunde – ungeachtet seines sehr guten Tabellenplatzes – in die Qualifikationsrunde für die nächste Oberliga-Spielzeit muss. Meisterrunde und Playoffs finden also definitiv ohne den Club statt, der vor einem guten halben Jahr Vizemeister der DEL 2 wurde.
Im Fokus der Öffentlichkeit stand in den vergangenen Tagen SCR-Trainer Toni Söderholm. Der 40 Jahre alte Finne wurde als neuer Headcoach der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft vorgestellt. Aller Voraussicht nach wird deshalb am Mittwoch in Rosenheim der bisherige Co-Trainer Schorschi Kink in der Bandenverantwortung beim SC Riessersee stehen. Welchen Kader er dann zur Verfügung haben wird, das ist wie so oft bei Teams, die verstärkt auf Förderlizenspieler – in diesem Fall auf solche des EHC Red Bulls München – setzen, eine kleine Wundertüte. Dass die Riesserseer Mannschaft aber ungeachtet dessen tolles Eishockey spielen kann und insbesondere gegen Rosenheim top motiviert ist, hat sie in dieser Spielzeit bereits bewiesen. Die Zuschauer dürfen sich demnach auf einen tollen Eishockeyvergleich am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags in einem gut gefüllten und stimmungsvollen emilo-Stadion freuen!
Zunächst steht aber am Freitagabend das Heimspiel der Starbulls gegen den ERC Sonthofen Bulls auf dem Programm. Für Manuel Kofler und seine Mannschaft gilt es, sich vor den eigenen Fans für die drei jüngsten Heimniederlagen in Folge zu rehabilitieren. Gegen Landshut, Regensburg und Lindau führten die Grün-Weißen jeweils völlig verdient schon mit zwei Toren Vorsprung. Zweimal blieb am Ende nur ein Punkt, einmal – gegen Regensburg – gar keiner. Größtes Rosenheimer Manko war jeweils die Chancenauswertung, denn Tormöglichkeiten hatten die Starbulls en masse. Gegen Sonthofen soll es nun wieder deutlich öfter in des Gegners Kasten klingen – wobei die Starbulls vor zwei Wochen in Sonthofen beim 8:5-Erfolg bereits sehr oft jubeln durften. Das erste Heimspiel gegen die Bulls aus dem Allgäu Anfang Oktober gewannen die Grün-Weißen dagegen nur knapp mit 2:1.
Torabschluss-Übungen standen daher im Fokus der Trainingseinheiten vor Beginn des intensiven Spielprogramms mit acht Partien binnen 17 Tagen. „Der Knoten muss natürlich im Spiel platzten, und dann glaube ich auch den bekannten ‚Ketchupflaschen-Effekt’, sagt Manuel Kofler. Der Starbulls-Trainer hofft, dass bei den Spielern, die in den vergangenen Partien wiederholt die Scheibe im scheinbar leeren Tor nicht unterbrachten oder aber – teils mehrfach – am Toreisen scheiterten, mit einem Treffer das Selbstvertrauen wieder zurückkehrt, damit die Chancenverwertung bei den Starbulls wieder eine branchenübliche Quote erreicht; am Besten schon am Freitag gegen Sonthofen.
Der „Spielmarathon-Auftatgegner“, der in den vergangenen beiden Oberligaspielzeiten reichlich Positivschlagzeilen machte und jeweils sehr überzeugend in die Playoffs einzog, durchlebt eine schwierige Saison. Die nicht üppige Kadersituation ist mit den Abgängen von Verteidiger Sean Morgan und Stürmer Wayne Lucas noch enger geworden. Einige personelle Alternativen durch Förderlizenzspieler gewährleistet aber die Kooperation mit den Zweitligisten Bietigheim Steelers und ESV Kaufbeuren (DNL-Team). Erfolgreichster Scorer der Bulls ist mit 32 Punkten aus 24 Spielen Verteidiger Lukas Slavetinsky, der den Starbulls-Fans ja aus den Spielzeiten in der DEL 2 als jeweils sehr auffälliger Akteur der Gegner Ravensburg und Dresden noch bestens bekannt ist. In Sonthofen trägt Slavetinsky zusätzlich als sportlicher Leiter neben Trainer Martin Sekera auch Teamverantwortung.
Erst 18 Zähler konnten die Bulls bislang ergattern, viele Partien haben sie jedoch nur knapp und unglücklich verloren. So auch am letzten Wochenende zweimal – einmal davon erst in der Verlängerung – gegen Memmingen mit 3:4. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Gelb-Schwarzen aus dem Allgäu unbedingt punkten müssen: Der erste Playoff-Platz ist schon zehn Zähler weg. Und selbst die Qualifikation für die am 11. Januar beginnende Meisterrunde ist bei acht Punkten Vorsprung und noch 24 zu vergabenden Zählern bis zum Hauptrundenabschluss noch lange nicht sicher.
Am vierten Adventssonntag gastieren die Starbulls Rosenheim in Memmingen, wo sie sich für die am Tag vor Allerheiligen erlittene 1:4-Niederlage revanchieren wollen. Spielbeginn in der Eissporthalle am Hühnerberg ist um 18 Uhr. Dieses Spiel wird live und kommentiert im Internet übertragen. Der Livestream ist zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv buch- und abrufbar. Von sämtlichen Heimspielen der Starbulls Rosenheim werden generell Live-Übertragungen angeboten.
Manuel Kofler geht mit einer optimistischen Einstellung in das intensive Weihnachts- und Neujahrsspielprogramm: „Viele Spiele spielen zu müssen bedeutet, dass wir viele Punkte holen können“. Und personell sieht es im Rosenheimer Team gut aus. Verteidiger Matthias Bergmann kann am Freitag gegen Sonthofen sein Comeback feiern. Damit fehlt zunächst nur noch Stürmer Michael Fröhlich, der sich nach seinem Kniescheibenbruch erst im Laufe des Januars wieder auf das Eis wagen darf.
Die Tickets für die Heimspiele der Starbulls Rosenheim sind jederzeit zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. In der Starbulls-Geschäftstelle am emilo-Stadion. ist der Ticketkauf donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr und freitags zwischen 9 und 12 Uhr möglich, an den Freitagen der kommenden beiden Wochen auch zwischen 17 und 19 Uhr. Die Tageskasse öffnet jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn. Insbesondere für das Heimspiel gegen den SC Riessersee am zweiten Weihnachtsfeiertag empfehlen die Starbulls aber die Möglichkeit des Vorverkaufs oder des Online-Ticketkaufs zu nutzen. So werden nicht nur Wartezeiten vermieden, auch kann man sich rechtzeitig noch gute Sitzplätze sichern.
  
    
ERC Sonthofen
Auswärts in Rosenheim und daheim gegen den SC Riessersee
(OLS)  Nach den zwei Derby-Niederlagen gegen Memmingen am vergangenen Wochenende geht es für den ERC an diesem Freitag zunächst nach Rosenheim zu den Starbulls (19:30 Uhr) und am Sonntag um 18:00 Uhr daheim gegen den Altmeister aus Riessersee.
Die Starbulls mussten letztes Wochenende ebenfalls zwei Niederlagen einstecken. Gegen die EV Lindau Islanders gab es daheim eine 2:3-Niederlage nach Penalty und auswärts nochmals eine 2:3-Niederlage, sogar nach regulärer Spielzeit. Daher gilt es für die Mannschaft von Manuel Kofler zurück in die Siegesspur zu kommen. Denn die Starbulls wollen weiter an Tabellenführer Regensburg dranbleiben. Mit 52 Punkten liegen die Rosenheimer fünf Punkte hinter den Eisbären auf Platz zwei der Tabelle.
Das letzte Spiel gegen die Starbulls verlor der ERC daheim mit 5:8. Die Bulls zeigten hierbei eine sehr starke Leistung, vor allem weil die beiden etatmäßigen Torhüter kurzfristig ausfielen und Florian Lempenauer als Ersatz im Tor stand.
Am Sonntag, ein Tag vor Weihnachten, gastiert der Altmeister aus Riessersee im Oberallgäu. Auch der SCR musste zuletzt ein Null-Punkte-Wochenende hinnehmen. So verloren die Werdenfelser zwei Mal im Derby gegen Peiting mit 0:2 und 3:4. Auch hier möchte das Team von „Neu-Bundestrainer“ Toni Söderholm zurück in die Erfolgsspur finden und die Punkte mit an die Zugspitze nehmen. Zwei Mal hat es diese Saison gegen den ERC bereits geklappt: So gewann der SCR daheim knapp mit 3:2 und auswärts in Sonthofen souverän mit 5:2. Riessersee steht derzeit mit 45 Punkten auf Tabellenrang fünf.
Die Bulls wollen keine Weihnachtsgeschenke mehr verteilen, sondern sich lieber selbst belohnen. Kapitän Vladimir Kames fällt jedoch mit einer Ellbogenverletzung für das kommende Wochenende aus. Dagegen kehrt Petr Sinagl nach seiner Sperre wieder zurück ins Team von Martin Sekera. Auch Leon Kittel aus Kaufbeuren steht den Bulls wieder zur Verfügung. Der ERC möchte an die zuletzt starke Leistung anknüpfen und weiterhin über Kampf und Willen Punkte einfahren. Mit der notwenigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor soll das diesmal auch gelingen!
  
    
Herner EV
Fünf Spiele bis zum Jahresende für den HEV!
(OLN)  Die erste Serie der Oberliga Nord Doppelrunde ist abgeschlossen, aber eine besinnliche Festtagspause ist nicht angesagt. Bis zum Jahresende warten gleich fünf Spiele auf den Herner EV, beinahe im Zwei-Tage-Rhythmus. Personell wird Trainer Danny Albrecht dabei von Spiel zu Spiel schauen müssen. Zwar hat Stürmer Denis Fominych nach seiner Verletzung wieder mit dem Training begonnen, ein Spiel-Einsatz käme aber noch zu früh. Sören Hauptig wird dagegen wieder auflaufen. Seine Erkrankung am letzten Wochenende verhinderte sein 250. Spiel im HEV-Trikot, aber das Jubiläum des gemeinsam mit Michel Ackers Dienstältesten bei den Grün-Weiß-Roten, der mittlerweile Christian Nieberle bei der Anzahl der Spieleinsätze überholt hat, ist aber nur aufgeschoben. Über den Einsatz der Förderlizenzspieler wird in Absprache mit den Kooperationspartnern jeweils kurzfristig entschieden. Nach zuletzt drei Siegen in Folge und den beiden begeisternden Spielen des letzten Wochenendes will das Team von Danny Albrecht an die zurückgewonnene mannschaftliche Geschlossenheit anknüpfen und mit großem Kampfgeist auftreten. Das wird auch nötig sein, denn in der Tabelle rücken die Verfolger von Tabellenführer Tilburg immer näher zusammen. So trennen Platz zwei gerade einmal sechs Punkte von Rang sechs und der HEV ist mittendrin im Kampf um die für die Playoffs besten Plätze.
Los geht der Spiele-Marathon für den HEV am Freitagabend zuhause ab 20 Uhr in der Hannibal-Arena gegen die Crocodiles Hamburg, am Sonntag muss sich das Albrecht-Team dann ab 19 Uhr in Rostock bei den dortigen Piranhas auf das Weihnachtsfest einstimmen. Am 2. Weihnachtstag gibt es dann den Xmas-Kehraus wieder am heimischen Gysenberg. Dann gastieren dort ab 18:30 Uhr die EXA Icefighters Leipzig.
Nachdem die Crocodiles Hamburg vor einem Monat eine Schwächephase mit vier Niederlagen durchleben mussten, haben sich die Hansestädter danach mit 8 Siegen aus den letzten 10 Spielen wieder zurück in die Spitzengruppe der Oberliga Nord gekämpft und liegen aktuell auf Platz sechs, nur zwei Punkte hinter dem HEV. Bemerkenswert war dabei das letzte Wochenende, in das die Crocodiles mit der schweren Hypothek einer notwendigen Beantragung der Eröffnung eines Planinsolvenzverfahrens gehen mussten. Das Team zeigte Charakter und gewann beide Spiele. Die Hamburger kämpfen um den Erhalt des Eishockeysports in der Hansestadt und so wollen Fans der Crocodiles vor dem Spiel in Herne mit einem Stand am Eingang für diesen Kampf werben. Natürlich hat der HEV Unterstützung zugesagt und so hat auch Kapitän Michel Ackers eine Video-Botschaft an die Crocodiles geschickt.
Der Termin für das Heimspiel gegen die Crocodiles, der 21. Dezember 2018, ist natürlich aus einem anderen Grund noch bedeutsam. An diesem Tag schließt nämlich mit Prosper-Haniel in Bottrop die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Damit geht eine lange Ära zuende, die die Identität der Region geprägt hat. Die Kumpel-Mentalität, geprägt vom Miteinander, vom notwendigen Zusammenhalt sowie der gegenseitigen Toleranz und Hilfsbereitschaft sollte allerdings nicht in Vergessenheit geraten sondern weiterhin gepflegt werden. Der HEV fühlt sich dieser Tradition verpflichtet und will dieses Andenken hochhalten. So ist seit dieser Saison z.B. das Einlauf-Video der Mannschaft eng mit den Kumpeln vom nun leider ehemaligen Bergbau verbunden. Auch das Steiger-Lied ist fester Bestandteil des Zeremoniells. Das wird sicherlich am Freitag besonders laut geschmettert werden.
Keine guten Erfahrungen hat der HEV in dieser Saison mit den Rostock Piranhas gemacht. Das erste Spiel an der Schillingallee ging direkt zu Saisonbeginn mit 6:7 verloren und auch das Rückspiel vor einem Monat zuhause brachte trotz zweimaliger Führung eine schmerzhafte 2:5-Niederlage. Da ist die Motivation bei den Grün-Weiß-Roten sicherlich besonders hoch um im dritten Anlauf gegen die Piranhas endlich zu einem Sieg zu kommen. Leicht wird das sicherlich nicht, denn das Team von der Ostsee spielt eine sehr gute Saison und lauert nur fünf Punkte hinter dem HEV auf Platz acht der Tabelle.
Am zweiten Weihnachtstag empfängt der Herner EV dann zum Abschluss der Festtage die EXA Icefighters aus Leipzig. Hier sieht die bisherige Saisonbilanz positiv aus. Zuhause konnte man mit 3:2 eine umkämpfte Partie für sich entscheiden, wobei nach zweimaligem Rückstand der Siegtreffer erst in der 56. Minute fiel. Das Rückspiel im Kohlrabizirkus war ähnlich intensiv. Auch hier lagen die Icefighters anfangs zweimal vorne, dann aber ging der HEV zweimal in Führung, aber Leipzig konnte in der 51. Minute zum 5:5 ausgleichen. Den Siegtreffer zum 6:5 konnte Brad Snetsinger in der Overtime erzielen. Die Icefighters kommen mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen in Folge in die Hannibal-Arena und man kann sicherlich erneut von einer spannenden Partie gegen das Team von Sven Gerike ausgehen. Aber das ist vielleicht genau das richtige, den Weihnachsstress in positive Energie umzusetzen, auf dem Eis und auf den Rängen bei der Unterstützung der Grün-Weiß-Roten.
  
    
EHC Königsbrunn
Endspurt in der Vorrunde
(BYL)  Für den EHC Königsbrunn geht es an diesem Wochenende in die heiße Phase im Kampf um die Verzahnungsrunde, freitags steht ab 20 Uhr das Heimspiel gegen die „Eispiraten“ aus Dorfen auf dem Programm. Am Sonntag müssen die Brunnenstädter nach Unterfranken reisen, um sich ab 18 Uhr mit den Bad Kissinger „Wölfen“ zu messen.
Zwanzig Partien hat der EHC Königsbrunn nun absolviert und steht mit 33 Punkten auf dem sechsten Platz. Noch sechs Begegnungen stehen auf dem Programm, das Ziel ist der achte Tabellenrang. Aktuell hat EHC nur noch drei Zähler Puffer auf Platz acht, jeder Punkt kann entscheidend sein.
Allerdings sieht es bei den Eispiraten viel schlechter aus. Der ESC Dorfen steht an diesem Wochenende schon mit dem Rücken zur Wand und ist zum Siegen verdammt. Denn momentan belegt die Mannschaft den vorletzten Tabellenplatz und hat mit einem Spiel weniger als der EHC sieben Punkte Abstand auf den anvisierten achten Rang. Die Vorstandschaft reagierte Ende November auf die schlechte Platzierung und trennte sich daraufhin vom bisherigen Coach John Samanski. Am Mittwoch verkündeten die Verantwortlichen den Nachfolger, schon ab Freitag wird Petr Vorisek für den ESC Dorfen hinter der Bande stehen. In Königsbrunn ist er kein Unbekannter, 2012/2013 war der Tscheche für den ESV als Trainer in der Brunnenstadt tätig. Das Hinspiel Ende Oktober konnte Dorfen mit 8:4 klar für sich entscheiden. Vor allem die erste Reihe mit den beiden Tschechen Tomas Vrba und Lukas Miculka war nicht unter Kontrolle zu bringen und war spielentscheidend. So war Miculka an sechs der acht Dorfener Treffer beteiligt und versenkte vier Treffer höchstpersönlich. In Königsbrunn wollen die Eispiraten erneut drei Punkte holen, doch für den EHC ist ein Sieg Pflicht. Denn am Sonntag steht ein noch schwieriger Gegner auf dem Programm.
Dann gilt es gegen den Tabellendritten aus Bad Kissingen zu bestehen. Das Hinspiel in heimischer Eisarena verlor der EHC klar mit 3:6 gegen die starken Unterfranken. Bad Kissingens 44-jähriger Spielertrainer Mikhail Nemirovsky war dabei an vier der sechs Treffer beteiligt. Zwischendurch geriet Bad Kissingen ins Straucheln, als einige Leistungsträger ausfielen, doch zuletzt waren die wichtigsten Akteure wieder mit an Bord. Und mit dem 32-jährigen deutsch-kasachischen Stürmer Igor Filobok konnte Bad Kissingen den ohnehin schon hochwertigen Kader erneut weiter verstärken. Anfang Dezember legte der Verein schon in der Defensive nach und verpflichtete den lettischen Verteidiger Domantas Cypas. Dieser lief bereits in der letzten Saison für die Wölfe auf und überzeugte durch gute Leistungen. Für Bad Kissingen läuft die Saison bisher sehr gut, von den vier Aufsteigern der letzten Spielzeit sind die Wölfe der bestplatzierte. Zuletzt setzte es zwar gegen den EHC Klostersee eine deutliche 0:5 Niederlage, dafür holten sich die Wölfe mit dem 1:0 wichtige drei Punkte gegen den TEV Miesbach. Für den EHC Königsbrunn steht nun eine sehr schwierige Aufgabe auf dem Programm, denn im Hinspiel war die Reihe mit Anton Zimmer, Anton Seewald und Mikhail Nemirovsky kaum zu verteidigen. Doch kampflos wird Königsbrunn die Punkte nicht in Bad Kissingen lassen, die Mannschaft will gegen die favorisierten Gastgeber drei Punkte einfahren.
Es wird kein einfaches Vorhaben sein, denn die bisherigen Ergebnisse zeigten auf, wie schwer diverse Ausfälle wiegen. So wird auch dieses Wochenende Matthias Forster fehlen, der sich noch von einer Verletzung erholen muss. Aber auch Fabio Carciola wird aufgrund seiner Spieldauerstrafe gegen Dorfen von der Bande aus dem Spielgeschehen folgen. Dafür muss er als Trainer entscheiden, wer von den drei Kontingentspielern spielen darf, maximal zwei darf er einsetzen. So wäre auch eine Variante denkbar, bei der Donatas Žukovas im Tor stehen könnte und Lukáš Hruzík für mehr Stabilität in der Defensive sorgt. Dafür müsste dann allerdings Hayden Trupp aussetzen, alternativ dazu könnte Jennifer Harß im Tor stehen und Trupp wieder in der Offensive spielen. Definitiv im Kader ist am Freitag Königsbrunns Neuzugang. Aleksander Polaczek wird gegen Dorfen seine Heimpremiere feiern, schon in Erding gab er sein Debüt im Königsbrunner Dress und wusste zu überzeugen. Er war an allen drei Treffern beteiligt und will auch am Wochenende wieder punkten. 
Königsbrunns Team Manager Benny Lauer fordert zwei Siege von der Mannschaft: „Es wird für uns ein richtungsweisendes Wochenende, bei dem sechs Punkte praktisch Pflicht sind. Klar, wir müssen weiterhin einige Ausfälle kompensieren. Dennoch, das Team muss geschlossen und aggressiv auftreten, fighten und alles geben. Wenn wir das auf das Eis bringen, was wir unter der Woche besprochen und trainiert haben, dann sind wir fähig dies auch zu verwirklichen. Ich vertraue der Mannschaft, alle sind sich im Klaren, dass wir uns keine weiteren Ausrutscher mehr im Kampf um die Verzahnungsrunde leisten dürfen.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
6-Punkte Spiel in Peißenberg - Black Hawks um 19.30 Uhr zu Gast bei den Eishacklern
(BYL)  Die Passau Black Hawks stehen vor einem schwierigen aber ebenso wichtigen Wochenende in der Vorrunde der Eishockey Bayernliga. Am Freitag geht es für die Passau Black Hawks um 19:30 Uhr in Peißenberg um drei unglaublich wichtige Punkte. Die Eishackler sind der direkte Tabellennachbar und liegen nur einen Platz und einen Punkt vor den Black Hawks in der Tabelle. (Peißenberg: 7. mit 31 Punkten – Passau: 8. mit 20 Punkten) So darf die Partie Peißenberg gegen Passau durchaus als 6-Punktespiel betitelt werden. Der TSV Peißenberg musste am vergangenen Sonntag eine bittere 6:5 Derbypleite in Schongau hinnehmen und wird dementsprechend wütend in die Partie gegen die Black Hawks gehen. Zählen können die Oberbayern insbesondere auf die Scorerqualitäten von Florian Höfler, Daniel Clairmont und dem reaktivierten Manfred Eichberger. „Das ist eine Mannschaft mit Qualität und Erfahrung. Da müssen wir einfaches und effektives Eishockey spielen.“ so Trainer Christian Zessack.
Selbst nach vier Niederlagen in Folge denkt in Passau niemand daran, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir müssen einfach unsere Tore machen und von der Strafbank wegbleiben. In der Mannschaft kämpft jeder für jeden. Die Einstellung und der Charakter stimmen. Die Jungs wollen Erfolg haben und werden dafür kämpfen. Wir müssen uns das Scheibenglück jetzt wieder zurückholen. Dann klappt das auch mit den Punkten.“ zeigt sich Christian Eder optimistisch. Um in die Erfolgsspur zurück zu finden, müssen die Black Hawks eine gesunde Mischung aus körperlicher Härte, Einsatz und dem fernbleiben der Strafbank finden. Sein Debüt im Trikot der Passau Black Hawks gibt Stürmer Martin Zahora. Der 24jährige Angreifer soll mit seinen Fähigkeiten für mehr Torgefahr sorgen. „Ich bin nach Passau gekommen um der Mannschaft zu helfen. Wir wollen in die Verzahnungsrunde“. so der Passauer Neuzugang.
Bereits am Sonntag, 23.12. um 18.30 Uhr gibt Martin Zahora sein Heimdebüt in der Passauer EisArena. Dann kommt es zum Spiel gegen Altmeister und Tabellenführer EV Füssen. Zum „Weihnachtsspiel“ erwartet die Fans und Zuschauer also ein echtes Schmankerl in der Passauer EisArena. Es wird empfohlen die Tickets für das Spiel bereits im Vorverkauf zu erwerben. Vorverkaufsstellen: Tankstelle Färber, Maierhof und Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Auf geht`s in einen heißen Endspurt in der Hauptrunde
(BYL)  Sechs Spiele sind es noch in der Hauptrunde der Bayernliga Saison 2018/19 und es wird spannender als niemals zuvor. In den letzten Sechs Spielen geht es nach wie vor, wie schon seit dem 1. Spieltag um den wichtigen 8. Tabellenplatz und im ganz spannenden Rennen sind Platz 4 (35 Punkte) bis Platz 10 (28 Punkte). Selbst Schweinfurt und Schongau (jeweils 24 Punkte) könnten mit einer grandiosen Schlussserie noch mit eingreifen, schließlich sind es noch 18 Punkte, die zu vergeben sind.
Blankes Entsetzen herrschte im Eishackler-Lager nach der bitteren Derbyniederlage am vergangenen Sonntag in Schongau. Was dagegen hilft dürfte der Mannschaft des TSV Peißenberg klar sein und wird mit Sicherheit wissen, was die Stunde geschlagen hat.
Gehen wir das Restprogramm einmal durch. Am Freitag kommen die „Black Hawks“ aus Passau, (die im Moment den 8. Platz innehaben) um 19:30 Uhr, in die Eissporthalle. Am Sonntag erwartet uns Klostersee, die alle Patzer der Konkurrenz ausnutzten um sich in den letzten Spielen auf Platz Vier hoch zu mausern. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt es zum TSV-Derby zu Hause gegen Erding, die sind ja momentan auch in unmittelbarer Nähe der „Eishackler“ aufzufinden. Da Schongau auf ein 6-Punkte Wochenende zurückblicken kann, musste der ESC Dorfen eine Stufe auf den vorletzten Tabellenplatz abtreten. Auf die „Eispiraten“ trifft man am 28.12.18. Noch in diesem Jahr am letzten Sonntag, empfängt man die Bad Kissinger „Wölfe“ an der Pestalozzistraße. Das letzte Hauptrundenspiel geht man mit den Vorsätzen für das neue Jahr an, dort reist man nach Pegnitz am 6.1.19 und spätestens da wird sich zeigen, was aus den letzten Sechs Spielen gemacht wurde.
Gehen wir einfach mit einer riesen Spannung und Vorfreude in die letzten Hauptrunden-Spiele und unterstützen die Mannschaft wie es nur geht, denn gerade schon am Freitag gegen die „Giftigen“ Passauer wird es wieder eine außergewöhnliche Mannschaftsleistung brauchen um als Sieger vom Eis zu gehen und mit einem „Hexenkessel“ im Rücken wird es der Mannschaft mit Sicherheit gelingen erfolgreich in das kommende Wochenende zu starten.
Mit einem Sieg im Rücken würde es sich auch durchaus leichter nach Grafing fahren, um dort dem momentan Vierten der Tabelle ordentlich Paroli zu bieten. Der starke Aufsteiger mit ihrem Top-Scorer Bob Wren (32 Punkte) zwang die „Eishackler“ im Hinspiel in die Verlängerung wo der TSV zum Schluss, als Sieger vom Eis ging. Es wird ein hartes Spiel und wie auch Passau werden die „Grafinger“ den Peißenbergern alles abverlangen und vielleicht finden auch die Zuschauer, die es gut mit den „Eishacklern“ meinen, den Weg nach Grafing, um das Team lautstark zu unterstützen.
  
    
ERV Schweinfurt
Jeder ist in der Pflicht
(BYL)  Dies ist die Devise der Mighty Dogs in den nächsten Spielen. Hierfür wurden in den vergangenen Tagen noch einmal ausführliche Gespräche mit der Mannschaft geführt. Dabei zeigten sich die Spieler, unter anderem auch der zweifache Torschütze Jan Kouba des letzten Wochenendes, selbstkritisch: „Wir wussten, dass wir in Klostersee gewinnen müssen, damit wir näher an Platz 8 heranrücken. Wir haben super angefangen und sind schnell mit 2 zu 0 in Führung gegangen. Danach haben wir leider nachgelassen und zu viele unnötige Fehler gemacht. Das reicht gegen so eine läuferisch starke Mannschaft leider nicht.“
Auch im Umfeld der Mighty Dogs gab es Veränderungen. Intern wird sich ein langjähriger Vertrauter mit erfolgreicher Erfahrung beim Verein wieder miteinbringen und als sportlicher Leiter neue Impulse in Richtung der Mighty Dogs setzen. „Wir haben noch mindestens 20 Spiele vor uns. Abgestiegen sind wir noch lange nicht!“, so der erste Vorstand Sergei Chevalier. Von den Fans hofft er ebenfalls auf Unterstützung, damit das Ruder noch herumgerissen werden kann. „Es soll auch neben dem Eis weiterhin für ein positives Feeling gesorgt werden, damit die Mannschaft von der guten Stimmung mitgerissen wird. Jeder im Icedome, egal ob auf oder neben dem Eis, soll alles geben.“
Neben der Unterstützung auf den Rängen steht bei den Fans der Mighty Dogs auch gerade in der Weihnachtszeit Nächstenliebe im Fokus. Gemeinsam haben die Fanclubs Spesemer Eiswürfel und Schweinfurter Plärrdeifl eine Tombola für einen guten Zweck organisiert. Der Erlös geht an die Schweinfurter Kindertafel e.V., die mit ihren ehrenamtlichen Helfern täglich dafür sorgt, dass bedürftige Kinder mit einem gesunden Schulbrot versorgt werden. Lose gibt es beim Heimspiel gegen Erding (21.12.2018, 20 Uhr) für 1 Euro – nur solange der Vorrat reicht! -  und es gibt keine Nieten. Hauptpreis ist eine Limousinenfahrt mit acht Eintrittskarten zu einem Heimspiel der Mighty Dogs.
Mit Erding ist der derzeit Fünftplatzierte zu Gast im Icedome. Durch die letzten drei Siege konnten die Gladiators ein kleines Polster auf Platz 9 aufbauen. Im Hinspiel in Erding waren die Schweinfurter über 60 Minuten voll auf dem Eis präsent und konnten sich nach drei verwandelten Penalties von Josef Straka den Zusatzpunkt sichern. Bei dem Heimspiel werden die Mighty Dogs von anderen Schweinfurtern Vereinen unterstützt, die vom ERV über eine Freikartenaktion zum Spiel eingeladen wurden.
Am Sonntag, den 23.12.2018, reisen die Mighty Dogs vor den Weihnachtsfeiertagen nach Dorfen (17.30 Uhr). Mit 23 Punkten und einem Spiel weniger liegt der ESC nur einen Punkt hinter den Mighty Dogs. Nach der 1:4 Niederlage im Icedome wollen sich die Schweinfurter mit den drei Punkten ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen.
Wiedergutmachung steht auch am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26.12.2018, ab 18 Uhr gegen die Kissinger Wölfe auf dem Programm. „In dieser Phase wäre ein Sieg enorm wichtig. Außerdem wollen wir die Niederlage aus dem Hinspiel wiedergutmachen.“, so Marc Zajic.
Los geht es aber vor der Partie ab 16 Uhr mit einer Christmas-Party organisiert vom Vergnügungsausschuss der SG Dittelbrunn, der den Erlös an den Nachwuchs des ERVs spendet. Beim Weihnachtsspiel findet auch die Preisausgabe der Tombola ab 17 Uhr und bis eine Stunde nach Spielende im Anschnallraum im Eingangsbereich des Icedomes statt. Zusätzlich zu der Tombola werden ebenfalls zugunsten der Schweinfurter Kindertafel e.V. drei Trikots vor dem Heimspiel gegen die Kissinger Wölfe auf dem Eis versteigert (26.12.2018, ca. 17 Uhr). Neben dem signierten Weihnachtstrikot von Simon Knaup wird es noch zwei historische Trikots zu ersteigern geben.
Außerdem findet mit Unterstützung von Sponsoren in der zweiten Drittelpause eine Puckwurf-Aktion statt. Hierfür können Pucks im Eingangsbereich des Icedomes erworben werden. Zu gewinnen gibt es unter anderem eine KFZ-Standheizung von Mezger und einen Rundflug mit einem Segelflieger gesponsert vom Aero Club Schwebheim. Der Erlös geht an den Nachwuchs des ERVs.
Im Icedome ist also in den kommenden Spielen einiges geboten! Seid dabei, unterstützt den guten Zweck und staubt noch ein paar zusätzliche Weihnachtsgeschenke ab!
  
    
ESV Buchloe
Vorentscheidung vor Weihnachten? ESV Buchloe muss am Freitag zum Tabellenführer nach Ulm – am Sonntag kommt Reichersbeuern
(BLL)  Unmittelbar vor dem Weihnachtsfest gibt es für den ESV Buchloe in der Eishockey-Landesliga keine Verschnaufpause. Denn am vierten Adventswochenende stehen mit dem Auswärtsspiel am Freitag ab 20 Uhr beim Tabellenführer VfE Ulm/Neu-Ulm und dem Heimspiel am Sonntag gegen den SC Reichersbeuern (Spielbeginn: 17 Uhr) gleich zwei wichtige und interessante Spiele an. Ruhige und beschauliche Vorweihnachtstage gibt es im Piraten-Lager also erst einmal nicht. Doch die Jungs von Trainer Alexander Wedl können dies sicherlich verschmerzen, denn bei optimalem Verlauf könnten die Gennachstädter nämlich bereits an diesem Wochenende die Teilnahme an der Aufstiegsrunde perfekt machen.
Sechs Spiele vor dem Ende der Hauptrunde stehen die Buchloer ganz gut da. Nach dem 9:3 Auswärtssieg letzten Sonntag in Fürstenfeldbruck rangieren die Freibeuter mit derzeit 27 Punkten schließlich weiterhin auf einem sicheren vierten Tabellenrang. Somit beträgt das Punktepolster auf den Fünten Farchant und den punktgleichen SC Reichersbeuern, der als Tabellensechster aktuell den ersten Platz unter dem Strich belegt, ganze sechs Punkte. Beide Verfolger haben zudem auch schon eine Partie mehr absolviert.
Vor den Gennachstädtern ist an der Tabellenspitze unterdessen seit dem vergangenen Wochenende ein enorm enges Rennen um die Spitzenposition entbrannt. So sind die drittplatzierten Burgauer, der Zweite Kempten und der neue Tabellenführer Ulm allesamt mit 33 Zählern punktgleich. Maßgebend für die Positionen ist hier nur das Torverhältnis, das auch am Ende bei Punktgleichheit den Ausschlag geben wird.
Das derzeit beste Torverhältnis der Liga weißt derweil der Freitagsgegner Ulm auf. Die mit 95 Toren treffsicherste Offensive der Gruppe hat sich nach inzwischen acht Siegen am Stück bis auf Platz eins vorgearbeitet. Schon im Hinspiel zeigten die Donau-Devils ihre Klasse, als die Buchloer nach umkämpftem Spiel knapp mit 6:7 in der Verlängerung den Kürzeren zogen. Damals bekamen die Rot-Weißen die beiden brandgefährlichen Tschechen David Synek (10 Tore, 14 Assists) und Petr Ceslik (19 Tore, 14 Assists) einfach nicht in den Griff. Beide sind absolute Topscorer ihre Mannschaft, wobei zuletzt der im Sommer aus Bad Wörishofen neu gekommene Benedikt Brückner sogar in Sachen Torquote noch ein wenig mehr die Nase vorne hatte. Mit 20 Treffer – darunter alleine sieben in den letzten drei Partien – ist der 24-Jährige im Moment in bestechender Form. Zudem konnten sich die Ulmer mit Routinier Martin Jainz (zuvor 13 Jahre in Memmingen) und dem jungen Angreifer Timo Schirrmacher noch einmal zwei qualitativ starke Verstärkungen vom Oberligisten Memmingen sichern. Für die Buchloer wartet also eine enorm schwere Nuss, die es zu knacken gilt, wobei man das Vorbereitungsspiel im September in der Donaustadt noch mit 5:3 gewinnen konnte.
Während auf den ersten Blick also das Freitagsspiel beim Tabellenführer die reizvollere und interessanter Aufgabe des Wochenendes zu sein scheint, ist die Sonntagpartie zu Hause gegen den SC Reichersbeuern zumindest vom Papier her die eigentlich entscheidendere der beiden. Denn wenn die Buchloer das Duell gegen den direkten Konkurrenten um die Top Fünf-Ränge mit drei Punkten nach regulärer Spielzeit gewinnen sollten, wäre die Qualifikation für die Aufstiegsrunde praktisch schon fix. Dann hätten die Buchloer nämlich neun Zähler Vorsprung auf den SCR, der die Buchloer dann bei nur noch drei verbleibenden Begegnungen eigentlich nicht mehr überholen kann. Denn auch das Torverhältnis spricht hier im direkten Vergleich momentan klar für die Buchloer. Ein Selbstläufer wird das Match gegen die Oberbayern, trotz des 5:2 Hinspielsiegs, aber dennoch keinesfalls. Schließlich sind die Reichersbeurer ein durchaus unbequemer Gegner, was man in dieser Saison schon öfter bewiesen hat wie beispielsweise beim 5:2 Sieg über Ulm.
Dennoch sollte die Ausgangslage Grund genug für die Pirates sein, mit voller Motivation und Konzentration zu Werke zu gehen und so unmittelbar vor dem Weihnachtsfest sich selbst und den Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Form eines Heimsieges zu bereiten und sich so womöglich schon vorzeitig das Ticket für die Ausstiegsrunde zu sichern. 
  
    
EV Moosburg
EVM vor hohen Auswärtshürden in Haßfurt und Vilshofen
(BLL)  Bevor’s an Heiligabend und den Feiertagen etwas besinnlicher wird, muss der EVM noch zwei schwere Auswärtsaufgaben hinter sich bringen. Am heutigen Freitag reisen die Grün-Gelben zum Tabellenführer ESC Haßfurt (19.30 Uhr; Busabfahrt 14.30 Uhr), während am Sonntag bei den Vilshofener Wölfen (17.15 Uhr; Busabfahrt 14.15 Uhr) das erste Freiluft-Spiel der Saison auf dem Programm steht. Weihnachtsgeschenke sind weder da noch da zu erwarten.
Dafür haben sich die Dreirosenstädter selbst zwei Packerl unter den Christbaum gelegt – die noch vor Heiligabend geöffnet werden sollen: Erste Neuverpflichtung ist der Tscheche Daniel Klinecky, der bereits im Freundschaftsspiel gegen den EV Landshut das Moosburger Trikot getragen hat und dabei die Vereinsverantwortlichen überzeugen konnte. Der 21-Jährige wurde beim HC Budweis ausgebildet und spielte zuletzt in der amerikanischen WSHL-Nachwuchsliga für die Valencia Flyers, bevor er sich dem schwedischen Zweitdivisionär Viking HC anschloss. Klinecky kommt auf Empfehlung von Ex-EVM-Trainer Petr Kankovsky und kann als Verteidiger und Stürmer eingesetzt werden. Er besetzt die noch offene Kontingentstelle neben Nolan Regan (CAN).
Vom Bayernligisten Black Hawks Passau wechselt Angreifer Stefan Groß (ebenfalls 21) zu den Grün-Gelben. Er begann das Eishockeyspielen in Straubing und gelangte über Deggendorf zum EV Landshut – wo er 2016/17, der EVL-Coach hieß damals Bernie Englbrecht, auch fünf Oberliga-Spiele bestritten hat. In Passau stand er seit 2017 unter Vertrag.
Für Trainer Englbrecht, der zuletzt froh sein musste, wenn er drei komplette Blöcke zur Verfügung hatte, ergeben sich damit im Vorrunden-Endspurt (noch fünf Spiele bis Anfang Januar) neue personelle Möglichkeiten. „Oldie“ Patrice Dlugos wird in Englbrechts Plänen allerdings keine Rolle spielen. Aufgrund einer Innenband-Verletzung ist mit ihm erst wieder im neuen Jahr zu rechnen.
Heute Abend in Haßfurt bleibt den Moosburgern wohl nur die Außenseiterrolle. Bei der 3:8-Heimpleite am vergangenen Freitag zeigte der Spitzenreiter dem EVM doch recht klar seine Grenzen auf. Mut macht allerdings der erste Abschnitt, in dem es die dominierenden Grün-Gelben ganz einfach verpassten, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. In Vilshofen – das Hinspiel gewann man mit 4:3 nach Verlängerung – müssen die Dreirosenstädter am Sonntag punkten, um im Kampf um die Verzahnungsrundenplätze nicht ins Hintertreffen zu geraten. Aktuell belegt der EVM Rang vier (28 Punkte), vor Freising (26, aber drei Spiele mehr), Waldkirchen (25) und eben den Vilshofener Wölfen (23). „Dort die Overtime zu erreichen, wäre sicher gut – für einen wirklich großen Schritt bräuchten wir aber einen Sieg nach regulärer Spielzeit“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. Da ließe sich Heiligabend dann gleich viel entspannter feiern.
  
    
EHC Bayreuth
CROWDFUNDING für den EHC Bayreuth „die Tigers“ e.V.
(BBZL)  Der EHC Bayreuth, Stammverein der Bayreuth Tigers in der DEL2, hat die Altschulden aus Zeiten des Profibetriebes fast gestemmt, ein letzter „kleiner“ Betrag von 15.000 EUR ist übrig, der durch ein Crowdfunding Projekt mit Hilfe der VR Bank gestemmt werden soll.
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EG Diez-Limburg
Rockets auswärts in Neuss und Ratingen gefordert
(RLW)  Wünsche darf man ja haben - erst Recht, wenn man so kurz vor dem Weihnachtsfest gleich zwei Mal auswärts ran muss: Die EG Diez-Limburg würde ihren Fans und auch sich selbst gerne noch sechs Punkte unter den Weihnachtsbaum legen, ist sich aber bewusst, dass die Zähler nicht wie Schneeflocken vom Himmel fallen werden. Sowohl am Freitag beim Neusser EV (20 Uhr) als auch am Sonntag bei den Ratinger Ice Aliens (18 Uhr) wird harte Arbeit und auch ein bisschen Glück notwendig sein, um zwei Siege einzufahren. Die sind jedoch das klare Ziel der Mannen um Rockets-Trainer Stephan Petry.
Die Partie in Neuss wird zum Abschiedsspiel für den Kanadier Mark Corbett, der die Rockets nach dem Spiel in Richtung Schweden verlassen wird. „Menschlich und sportlich schade“, sagt Petry. „Er hat immer alles für das Team gegeben. Aber es hätte auch keinen Sinn gemacht, ihn nun um jeden Preis zu halten. Ich sehe seinen Abgang aber auch als Chance an, jetzt noch einmal einen starken Spieler in den Kader zu holen, der uns hilft zum Ende der Vorrunde unsere Ausgangsposition für die Play-offs zu verbessern. Wir wollen uns auf der Import-Position qualitativ noch einmal verbessern.“
Innerhalb der Mannschaft gilt der Fokus ohnehin den anstehenden Aufgaben, nachdem die Rockets am vergangenen Sonntag beim 1:3 gegen Herford ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt haben. „Wir nehmen sehr viel Positives aus diesem Spiel mit", sagt der EGDL-Trainer. „Jetzt gilt es zu beweisen, dass Herford keine Eintagsfliege war. Und damit wollen wir am Wochenende anfangen. Auch wenn uns Freitag beruflich bedingt zwei, drei Spieler fehlen werden und ab Sonntag Mark nicht mehr da ist, haben wir dennoch die Qualität im Kader um in Neuss und Ratingen zu punkten.“
Petry lobt besonders die Art und Weise, wie die Mannschaft sich jüngst entwickelt hat: „Die Jungs haben mir als jungem Trainer schon sehr geholfen. Die Trainingsbeteiligung ist deutlich verbessert, auch die Stimmung und die Körpersprache passen. Alle ziehen mit und präsentieren sich als Team. Wir ziehen wieder an einem Strang. Und genau so müssen wir jetzt auch die nächsten Aufgaben angehen.“
Vor Neuss ist der Rockets-Traine trotz bisher zwei deutlicher Siege gegen den NEV gewarnt: „Wir wissen ja, wie wir manchmal gegen vermeintlich schwächere Gegner spielen. Das wollen und müssen wir abstellen. Und über Ratingens Qualität brauchen wir auch nicht sprechen. Ein direkter Konkurrent im Kampf um eine gute Play-off-Ausgangslage. Da ist jeder Punkt doppelt wichtig.“
  
    
ELV Niesky
Weihnachtliche Vorfreude auf die Wölfe
(RLO)  Am Sonnabend, den 22.12.2018 sind die Wölfe aus Schönheide zu Gast bei den Tornados in Niesky.
Anpfiff ist wie gewohnt um 18:30 Uhr im Eisstadion am Waldbad. Auch der Weihnachtsmann hat sich zu diesem Spiel angekündigt. Besonders die Kinder dürfen gespannt sein. Natürlich verspricht die Partie gegen den Tabellenersten Hochspannung und tolle Stimmung. Denn die Wölfe werden von mindestens zwei Fanbussen begleitet. Die Tornados sind an diesem Wochenende fast komplett und hoffen natürlich auch auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Fans.
Die Tornados sind auch am 2. Weihnachtsfeiertag Gastgeber des Spiels gegen FASS Berlin. Die Partie beginnt am 26.12.2018 um 19:00 Uhr und wird präsentiert von der Landskron Braumanufaktur Görlitz. 
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe gastieren Samstag im Nieskyer Waldstadion
(RLO)  Am kommenden Samstag, dem 22.12.2018, um 18:30 Uhr gastieren die Schönheider Wölfe zum letzten Meisterschaftsspiel vor dem Weihnachtsfest bei den Tornados vom ELV Niesky. Begleitet wird das Team um Trainer Sven Schröder von zahlreichen Wölfefans, welche mit zwei proppenvollen Fanbussen und sicher auch zusätzlichen PKW-Fahrern ins Nieskyer Waldstadion anreisen werden. Für das Topspiel an diesem Wochenende in der Regionalliga Ost sollte damit für gute Stimmung gesorgt sein, denn auch die Tornados haben zu ihren Heimspielen immer gut gefüllte Ränge nachzuweisen. Foto: Schönheider Wölfe e.V. – Szene vom Heimspiel gegen Niesky am 08.12.18
Auch sportlich verspricht diese Partie jede Menge Brisanz, werden die Nieskyer sicherlich Revanche nehmen wollen, für die glatte 0:6-Niederlage von vor drei Wochen im Schönheider Wolfsbau. Zusätzlich hat das Team von Trainer Jens Schwabe, welches zuhause deutlich stärker einzuschätzen ist, bei seinen Fans noch etwas gut zu machen, ging das letzte Heimspiel gegen den diesjährigen Nieskyer Angstgegner Saale Bulls 1b mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Die Wölfe müssen also von Beginn an auf der Hut sein, denn so manche Mannschaft wurde im jetzt überdachten Waldstadion schon vom stürmischen Wind eiskalt erwischt.
Dennoch reisen die Wölfe als Favorit in die Lausitz, sind die Männer von Coach Sven Schröder auch nach dem knappen Derbyerfolg vom letzten Samstag gegen Chemnitz weiterhin ohne jeglichen Punktverlust. Zieht man die drei Spiele ab, welche Niesky im Vergleich zu den Wölfen noch zu absolvieren hat, bleibt aktuell den Wölfen immer noch ein komfortabler Vorsprung von elf Punkten auf die Tornados.
Inwieweit sich die personelle Lage bei den Wölfen darstellt, wird ebenfalls ein wichtiger Faktor für das Spiel sein. Derzeit ist davon auszugehen, dass bis auf die drei verletzten Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig alle anderen Akteure auflaufen können.
Wölfe-Coach Sven Schröder zum Auswärtsspiel am Samstag in Niesky: "Nach dem das Derby gegen Chemnitz noch mit einigen kranken Spielern ablaufen musste, wollen wir am Samstag nun wieder mehr zu unserem Spiel finden, welches uns die ganze Saison bisher ausgezeichnet hat. Wir freuen uns auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans, eine tolle Stimmung im Stadion und wollen natürlich die drei Punkte zum Weihnachtsfest mit nach Hause nehmen."
  


    
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Donnerstag 20.Dezember 2018
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