Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Stürmer Christoph Körner wird nach Saisonende die Westsachsen wieder verlassen und sieht seine Zukunft in der DEL
 
Füchse Duisburg
(OLN)  Neben den EC Harzer Falken gibt es in der Oberliga Nord mit den Füchsen Duisburg offenbar einen weiteren Wackelkandidaten, denn nach noch unbestätigten Gerüchten zu Folge ist die Zukunft des höherklassigen Eishockey an der Wedau derzeit äusserst ungewiss

CE Timmendorfer Strand
(LLN)  Nach dem ersten Platz in der Gruppe A hat sich der CET nun gleich in seinem ersten Jahr auch die Meisterschaft in der Landesliga Nord durch die beiden klaren Siege im Finale gegen die zweite Amateur-Mannschaft des REV Bremerhaven gesichert
  
ESC Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Tanzer, der nach einer Auszeit wieder die Schlittschuhe schnüren wird, ist der erste Neuzugang der Eispiraten für die kommende Spielzeit, in der verstärkt auf den Nachwuchs gesetzt werden soll
  
EV Bad Wörishofen
(BBZL)  Nach dem sportlichen Abstieg in die Bezirksliga haben die Verantwortlichen der Wölfe mit dem 33-jährigen Slowaken Boris Zahumensky einen neuen Trainer verpflichtet; ausserdem kommt mit Kilian Weidinger ein neuer junger Verteidiger von den Wanderers Germering nach Bad Wörishofen
 
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Andre Nunold wird seine aktive Laufbahn zum Saisonende beenden und die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen

ESC Moskitos Essen
(OLN)  Stürmer Lars Grözinger hat seine Zusage gegeben und wird somit in seine zweite Spielzeit am Westbahnhof gehen, nachdem er letztes Jahr aus Duisburg zu den Wohnbau Moskitos kam
 
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons können auch in der kommenden Spielzeit wieder auf Stürmer Reto Schüpping setzen, dem zweitbesten Scorer im Team der soeben beendeten Saison, der seinen Vertrag verlängert hat
 
www.icehockeypage.de
(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Die Rubrik Linksammlung wurde komplett überarbeitet und aktualisiert. Ausserdem laufen auch bei uns bereits jetzt die Vorbereitungen für die Saison 19/20. Die neuen Kaderlisten werden vorraussichtlich im April nach Beendigung der aktuellen Spielzeit veröffentlicht werden.
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 23.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West



     
Tölzer Löwen
Zu viele Fehler in Kassel
(DEL2)  Offensiv zu harmlos, defensiv zu fehlerbehaftet. Die Tölzer Löwen verlieren das Auswärtsspiel in Kassel mit 1:5 (0:1, 1:3, 0:1). "Wir haben momentan nicht das nötige Selbstvertrauen und finden nicht den Weg das Spiel zu gewinnen", analysierte Markus Berwanger nach der Partie. In den entscheidenden Momenten ließen sich die Löwen teils aus der Position reißen und ermöglichten den starken Individualisten aus Kassel so zu viele Räume. So geschehen beispielsweise vor dem 1:0, als sich Tom Horschel zu einem Offensivausflug hinreißen ließ und kein Stürmer absicherte: Die Folge war ein Zwei-gegen-Eins-Konter, den Toni Ritter sicher abschloss. "Nach dem 0:1-Rückstand ist es auswärts sehr schwer", so Berwanger. Allgemein sei das Auswärtsspiel in Kassel immer "verdammt schwer". Durch einen Doppelschlag im zweiten Drittel durch Tore von Richie Mueller und Tyler Gron zogen die Huskies davon. Das Powerplay-Tor von Andreas Pauli konterte erneut Toni Ritter, beziehungsweise Valentin Gschmeißner, von dessen Schläger die Scheibe ins Löwentor sprang. "Wir sind momentan in der Offensive nicht gefährlich genug. Im Powerplay sind wir gut, aber bei Fünf-gegen-Fünf sind wir nicht zielstrebig genug", so Berwanger weiter. Nach einem weiteren Zuordnungsfehler konnte Sébastien Sylvestre zum 5:1-Endstand einschießen. Zu allem Überfluss konnte Andreas Schwarz nach einem Check das letzte Drittel nicht absolvieren. Er klagte über Probleme bei ruckartigen Bewegungen - eine Diagnose steht noch aus.
In der spielintensiven Weihnachtsphase geht es für die Löwen am Sonntag mit einem Heimspiel weiter. Ab 18:30 Uhr sind die Eispiraten Crimmitschau zu Gast. Die Tölzer Löwen haben zum Tag der Schulen ausgerufen. Im Vorfeld des Spiels wurden Freikarten an Schulen in der Region verteilt - dadurch soll die weeArena kurz vor dem Weihnachtsfest nochmals kochen.
  
    
EV Lindau Islanders
Jahreswechsel ist Derbyzeit - Die Islanders spielen zweimal gegen Sonthofen und zweimal gegen Memmingen
(OLS)  Die heiße „Derbywoche“ startet mit dem Spiel am zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26.12 um 18.45 Uhr, beim großen Rivalen in Memmingen. Anschließend folgen zwei Spiele gegen die Bulls aus Sonthofen, das erste Spiel am Freitag den 28.12 um 19.30 Uhr im Eichwald und das direkte Rückspiel am 30.12. um 18:00 Uhr in Sonthofen. Die „Derbywoche“ komplett, macht ein weiteres Spiel gegen den großen Rivalen aus Memmingen, am ungewohnten Mittwoch den 02.01. um 19:30 Uhr im Eichwald.
Nachdem die EV Lindau Islanders in den letzten beiden Spielen gegen den ERC Sonthofen eine 2:5 Niederlage hinnehmen mussten sowie die Revanche in Lindau nur knapp mit 2:1 gewinnen konnten, sind die Vorzeichen in den kommenden beiden Spielen etwas andere. Die Islanders sollten sowohl das Heimspiel am 28.12. um 19:30 Uhr im Eichwald als auch das Auswärtsspiel am 30.12. um 18 Uhr in Sonthofen gewinnen, um die Playoffplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Die Mannschaft des ehemaligen Teamkollegen Martin Sekera steht momentan, mit 8 Punkten Rückstand auf die Islanders, auf dem elften Tabellenplatz. Nach einigen Abgängen, unter anderem Sean Morgan zu den EV Lindau Islanders, und einigen Verletzungssorgen, hatten die Sonthofener die letzte Zeit einige Fronten abseits des Eises zu bekämpfen. Dies zeigte sich auch in den Ergebnissen, wobei die Bulls in den Derbys gegen Memmingen nicht schlecht aussahen und jeweils nur knapp verloren. Da in Derbys aber andere Gesetze gelten, spielt dies meist eine untergeordnete Rolle, denn in den Vorbereitungsspielen als auch in den letzten Aufeinandertreffen, haben die Sonthofener gezeigt, dass sie ein starker Gegner sein können. Die Bulls profitieren vor allem durch ihren starken Torhüter Patrick Glatzel, der bereits die letzten Jahre zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat. Lukas Slavetinsky, sportlicher Leiter und Spieler der ERC Bulls Sonthofen, wird alles daran setzen den Islanders das Leben so schwer wie nur möglich zu machen. Aber auch das Coachteam um Spielertrainer Chris Stanley wird sein Team entsprechend vorbereiten und motivieren, um die volle Punkteausbeute mitzunehmen. Die Fans können sich auf  stimmungsvolle Derbys freuen, die hoffentlich auch durch viele mitgereiste Fans aus beiden Lagern zu Highlights der bisherigen Oberliga-Saison werden.
Ein weiteres Highlight sollen die beiden Mittwochsspiele am 26.12. um 18:45 Uhr in Memmingen und am 02.01.19 um 19:30 Uhr im Eichwald werden. Im Lager der Islanders wird darauf gehofft mit zwei Erfolgen in den Partien näher an den großen Rivalen heranzurücken. Gerade bei der Partie am zweiten Weihnachtsfeiertag hoffen die EV Lindau Islanders auf viele mitgereiste Fans an den Memminger Hühnerberg, um die Mannschaft auf dem Weg zum Derbysieg zu unterstützen. Nach der Overtime-Niederlage bei der ersten Begegnung in Memmingen und der knappen 0:1 Niederlage in Lindau, sinnen die EV Lindau Islanders natürlich auf eine Revanche gegen den Lokalrivalen. Beim letzten Heimspiel gegen Memmingen war es nur dem überragenden Goalie Joey Vollmer sowie der Abschlussschwäche der Islanders zu verdanken, dass die Maustädter die Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Seit dem hat sich im Lager der Islanders viel getan, was die Vorzeichen für dieses Spiel ändert. Die ECDC Memmingen Indians stehen momentan auf dem sechsten Tabellenplatz und konnten sich nach einem durchwachsenen Start in die Saison über viele gute Spiele deutlich steigern. Ein Grund des Aufschwungs der Indians ist der Memminger Trainer Sergej Waßmiller. Bei der ersten Begegnung mit Lindau hat er gerade erst sein Amt angetreten und konnte seitdem die Mannschaft erfolgreich weiterentwickeln und auf Kurs bringen. Spielertrainer Chris Stanley weiß um die Brisanz dieses Spiels, kurz vor Ende der Hauptrunde und wird seine Mannschaft im Derby entsprechend einstellen, um die notwendigen Punkte für den Anschluss an die Playoffplätze zu holen.
Spannung bieten diese Derbys immer – die letzten Jahre gab es tolle Fights mit einem meist stimmungsvollen Publikum im vollen Stadion im Eichwald - alle Fanlager erwarten mit Spannung diese Allgäu – Bodensee Derbys! Spannenden Spieltagen über den Jahreswechsel, mit vier absoluten Kracherspielen in sieben Tagen gegen Memmingen und Sonthofen steht also nichts im Wege. Die EV Lindau Islanders freuen sich über viele Zuschauer zu den Highlight-Spielen gegen die Derbygegner, vor allem zu Hause aber auch auswärts. 
  
    
ECDC Memmingen
Niederlage in Peiting - Weihnachtsderby am 26.12. gegen Lindau
(OLS)  Mit 2:5 unterliegt der ECDC Memmingen dem EC Peiting am Freitagabend. Am zweiten Weihnachtsfeiertag steigt das Derby gegen den EV Lindau vor eigener Kulisse. An diesem zuschauerträchtigen Termin wollen die Indians drei wichtige Punkte einfahren.
Ein katastrophales erstes Drittel brach den Indians das Genick in Peiting. Nachdem die Gastgeber früh in Führung gingen, machten sie weiter Druck und ließen den Indians in den ersten 20 Minuten kaum Möglichkeiten zur Befreiung. Als die Hausherren das zweite und dritte Tor nachlegten, schien bereits eine Vorentscheidung gefallen.
Die Indians kamen dann aber besser aus der Pause, der fällige Anschluss durch Miettinen brachte sie plötzlich ins Spiel zurück. Die Maustädter drückten auf einen weiteren Treffer, genau da schlug Peiting, nach eklatantem Abwehrfehler aber zurück und erhöhte auf 4:1. Die Indians aber noch nicht geschlagen, Mudryk verkürzte noch einmal in Unterzahl und die Partie ging mit zwei Toren Vorsprung für Peiting in die Pause, doch gleich nach Wiederbeginn der Todesstoß durch das 5:2 für den Tabellendritten, wovon sich die Indians nicht mehr erholten und damit ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag, einem traditionellen Eishockeyspieltag, empfangen die Indians den Derbyrivalen aus Lindau am Hühnerberg. Ab 18 Uhr kreuzen beide Rivalen die Schläger und kämpfen um drei wichtige Punkte für das jeweilige Team.
Der EV Lindau durchlebte zuletzt turbulente Tage. Nachdem es in dieser Saison noch nicht wie gewünscht funktionierte, wechselten die Inselstädter kräftig durch. Zuerst wurde Trainer Chris Stanley, der die vergangenen Jahre für Sonthofen aufs Eis ging, reaktiviert. Er soll nun dem Angriff mehr Erfahrung und Durchschlagskraft verleihen. Für die „Islanders“, die mit einer jungen Truppe planten, ein wichtiger Schritt nach vorn, Stanley war in den ersten Partien zurück im Geschehen bereits ein wichtiger Faktor. Genau das soll auch der neue Kontingentspieler Viktor Lennartsson werden, der in Deutschland bereits einen guten Ruf genießt. Er löste den glücklosen Garrett Milan ab, der die nötige Effizienz vermissen ließ und den Verein daraufhin verlassen musste. Topscorer beim EVL ist bezeichnenderweise auch ein Verteidiger. Anthony Calabrese führt die Scorerwertung an und ist auch defensiv ein wichtiger Pfeiler im Team vom Bodensee. Die Hintermannschaft, rund um Torhüter Zabolotny, kann im Allgemeinen als Prunkstück der Lindauer bezeichnet werden, die im Moment auf dem 10. Platz liegen.
Die Indians hoffen auf zahlreiche Zuschauer an diesem Derby, das in den vergangenen Jahren für viel Spannung und Action stand. Zurückkehren könnte dabei auch der ein oder andere kranke Spieler, der im harten Programm rund um die Feiertage bislang aussetzen musste. 
Karten für das Spiel, welches auch live bei Sprade.TV übertragen wird, gibt es an allen VVK-Stellen sowie ausreichend an den Abendkassen der Eissporthalle. Los geht es bereits um 18 Uhr.
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos besiegen Angstgegner
(OLN)  Die Wohnbaus Moskitos Essen besiegen in einem kampfbetonten Spiel den MEC Saale Bulls aus Halle verdient mit 3:2 (1:1/2:0/0:1). Die Hallenser, die am Westbahnhof als spielerisch-, wie auch kämpferisch starke Mannschaft bekannt sind, legten im ersten Drittel auch gleich richtig los und erwischten die Essener vor 1177 zahlenden Zuschauern eiskalt! Bereits nach 2:50 Minuten und einem schnellen Gegenzug das 0:1 durch den Hallenser Spöttel auf Vorlage von Zille. Der erste Torschuss für die Essener durch Carsten Gosdeck erst nach langen 6 Minuten. Der aber verfehlte noch das Netz der Saale Bulls. Kurze Zeit später schloss Lars Grözinger dann aber in erfolgreicher Kooperation mit Julian Airch und Carsten Gosdeck in der 9. Minute erfolgreich ab. Das Tor zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhaft, fehlte es dem Team von Coach Frank Gentges doch noch an Konzentration und Ordnung im Spiel.
Wie ausgewechselt kam die Mannschaft vom Westbahnhof dann aber aus der ersten Drittelpause zurück aufs Eis. Innerhalb von 38 Sekunden klingelte es gleich zweimal im Netz von Gäste-Goalie Schroth. Die Tore durch Lars Grözinger (30.) und den US-Amerikaner Nicholas Miglio (31.). Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, ein Spiel zweier Teams, die sich nichts schenkten. Ein gutes Spiel.
Somit versprach das letzte Drittel noch einmal Hochspannung - und die Saale Bulls verkürzten in der 46. Minute nach einem unübersichtlichen Gestochere vor dem Tor des Essener Goalies Patrik Cerveny auf 3:2. Es knisterte auf Essener Eis. Doch dank starker Zweikämpfe, die alle Zeitstrafenfrei blieben und dem absoluten Siegeswillen blieben die drei Punkte am Ende verdient in der Eishalle auf der Curtiusstrasse in Essen-West. Die Wohnbau Moskitos Essen behaupten somit in der Eishockey Oberliga-Nord nach einer eindrucksvollen Serie von nun mehr sieben siegreichen Spielen in Folge ihren zweiten Tabellenplatz und reisen am morgigen Sonntag nach Berlin, wo sie von den dort beheimateten ECC Preussen, die aktuell die rote Laterne der Liga tragen, empfangen werden. Am kommenden Mittwoch, dem 26.12.2018 dann das absolute Topspiel am Westbahnhof. Die Moskitos empfangen am 2. Weihnachtstag den amtierenden Oberliga-Meister und Tabellenersten - die Tilburg Trappers, aus den benachbarten Niederlanden.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
BULLEN VERSUS FÜCHSE – WER BEKOMMT DIE GESCHENKE VOR WEIHNACHTEN? 26. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Füchse Duisburg
(OLN)  Zu Saisonbeginn wollte das Team von Dave Rich gegen die  Füchse Duisburg endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Dieses Vorhaben missglückte vor heimischem Publikum, Duisburg sicherte sich exakt vor drei Monaten in der Overtime den Zusatzpunkt. Zwar revanchierten sich die Saale Bulls Mitte November in Duisburg, als man die Füchse 4:2 besiegte, doch allein diese beiden Spiele machen deutlich, dass in dieser Liga keine Geschenke gemacht werden.
Den besseren Start in dieses Punktspielwochenende vor Weihnachten erwischten erneut die Duisburger, die sich am Freitag gegen die Rostock Piranhas einen Sieg sichern konnten. Unsere Bulls lieferten sich zeitgleich in Essen einen spannenden Kampf mit den Moskitos, unterlagen am Ende jedoch knapp mit 2:3. Ein Grund mehr, am heutigen Sonntag noch einmal etwas in Sachen Punktekonto zu tun, möchte man mit einem guten Gefühl in den Spielmarathon zum Jahreswechsel starten.
Die Fans werden im Sparassen-Eisdom sehr genau darauf schauen, wie Trainer Dave Rich an diesem Sonntag seine Reihen aufstellen wird, waren doch viele überrascht, dass er die so erfolgreiche Sturmreihe Francis-Burns-Mosienko in Essen getrennt und neu zugeordnet hatte. Aber: Nach dem erfolgreichen Einstand von Neuzugang Chris Francis hatte Rich angekündigt, dass er noch verschiedene Möglichkeiten in der Reihenzusammenstellung testen will und muss, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Die Saison sei noch lang, kein Team bleibt von Verletzungen oder Erkrankungen verschont und hier muss man schnell reagieren können.
Den Füchsen Duisburg fehlt in der laufenden Saison ganz klar die Konstanz, mehr als zwei Spiele in Folge wurden weder verloren noch gewonnen. Doch genau diese Unberechenbarkeit macht Duisburg zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner. Das junge Team von Reemt Pyka kann in jedem Spiel nur gewinnen und wird auch in Halle alles dafür tun.
  
    
EC Harzer Falken
Gegner voll des Lobes und der Punkte
(OLN)  Es war ein richtig gutes Eishockeyspiel das die 905 Zuschauer im  
Wurmbergstadion zu sehen bekamen. Auch wenn die Hannover Scorpions am  
Ende mit 2:5 (1:2; 0:2; 1:1) die Oberhand behalten sollten, war  
Scorpions-Trainer Dieter Reiss in der anschließenden Pressekonferenz  
voll des Lobes und Respekt für das Harzer Team. Was zu einer Frage aus  
dem Publikum führte, die man sich zwangsläufig wahrscheinlich schon  
länger stellt.
Denn nach einem Spiel, in dem man erneut kaum einen Unterschied  
zwischen dem Tabellendritten und dem Vorletzten erkennen konnte –  
vielmehr hätte das Spiel bei einem Torschussverhältnis von 48:35 zu  
Gunsten der Falken auch andersrum ausgehen können – wurde Trainer Arno  
Lörsch gefragt, ob es ihn nicht nerve, dass man viel Lob aber wenig  
Punkte einfährt. „Komplimente nerven nie.“ so die knappe Antwort des  
Falkentrainers, der auch an diesem Abend wieder sehr zufrieden mit  
seinem Team sein konnte.
Denn vor allem im 1. Drittel waren die Hausherren den Hannoveranern  
recht deutlich überlegen, brauchten aber  satte 18 Torschüsse um  
einmal zu treffen, währenddessen die Scorpions zwei ihrer acht  
Torchancen zählbar veredelten. Vor allem die Reihe um Gregor Kubail,  
Lasse Bödefeld und dem extrem auffälligen und nimmermüden Louis  
Trattner sorgten an diesem Abend nicht nur ordentlich Bambule im  
gegnerischen Drittel, sondern gefielen ganz besonders durch gutes  
Zusammenspiel und Kampf um jeden Puck. Auch, weil der Block  
komplettiert wurde durch einen starken Florian Kraus in der Defensive,  
der das zwischenzeitliche 1:2 besorgte, als er nach einer Torchance  
von Louis Trattner den Abpraller nutzte. Und Kraus schien seinem  
Nebenmann anscheinend derart viel Selbstbewusstsein geben, dass  
Andreas Druzhinin wohl eines seiner besten Spiel im Falkendress  
absolvierte. Dieser Block war es dann auch, der sich über das gesamte  
Spiel hinweg für die Großzahl der Harzer Chancen verantwortlich  
zeichnete.
Und insgesamt ging es auch im Mitteldrittel munter mit tollen Chancen  
auf beiden Seiten weiter. Zunächst überstanden die Harzer ein starkes  
Überzahlspiel der Gäste mit vollem Einsatz und einem aufmerksamen  
Fabian Hönkhaus im Harzer Kasten. Um kurze Zeit später selber zu  
zeigen, dass sie sich im Überzahlspiel gut weiterentwickelt haben.  
Aber Trainer Lörsch sollte Recht behalten, als er im Anschluss  
ausführte, dass es Statistiken gibt, die besagen wie viele Torschüsse  
ein jeweiliges Team braucht, um ein Tor zu erzielen. Und da sollte  
sich an diesem Abend recht klar zeigen, dass diese Werte sehr zu  
Ungunsten der Falken ausfallen sollten. Denn es war auch einiges an  
Pech dabei bei den Aktionen der Harzer. In der 28. Minute strich ein  
Blueliner von Druzhinin nur knapp über den Torwinkel. In der 30.  
Minute lenkte ein Hannoveraner Verteidiger den Puck beinahe ins eigene  
Tor, dieser strich aber haarscharf an der falschen Seite des Pfostens  
vorbei. Und in der 33. Minute wurde ein Foul gegen Morley nicht  
geahndet, wohingegen Gregor Kubail ein fast identisches Foul mit einer  
2-Minuten-Strafe honoriert bekam. Und in eben dieser Überzahl gelang  
den Scorpions das, was den Falken verwehrt blieb. Ein Weitschuss von  
der blauen Linie wurde von einem Harzer Spieler derart abgelenkt, dass  
Hönkhaus keine Chance blieb und der Puck eben nicht auf der falschen  
Seite des Pfostens seinen Weg zum 1:3 in Tor fand. Umso ärgerlicher,  
da die Falken so sehr nah am Ausgleich dran waren und Zach Josepher  
seine uninspirierte und extrem schwache Leistung an diesem Abend eine  
Minute vor der Drittelpause krönte, als er dem Konter der Gäste kaum  
eine Gegenwehr entgegensetzte und diese sich mit dem 1:4 bedankten.
Für die gute Moral und den festen Charakter des Teams sprach dann aber  
wieder das Schlussdrittel, in dem die Falken durch diverse Chancen von  
Trattner, Zerbst und Kubail durchaus ein freundlicheres Endergebnis  
hätten gestalten können. Doch auch hier sollte ein Schussverhältnis  
von 17:14 nicht zu mehr ausreichen, als dass man sich nach einem  
weiteren Überzahltor der Scorpions noch mit einem sehenswerten  
2:5-Anschlusstreffer für die Mühen belohnte, als Richard Zerbst auf  
Artjom Kostyrev auflegte und dieser den Puck mit einem satten  
Direktschuss ins lange obere Toreck beförderte.
Angesichts des harten Programmes zum Jahresende mit acht Spielen in 16  
Tagen und Gegnern wie Tilburg, Halle, Herne und natürlich auch den  
Preussen, die den Falken als Tabellenletzter noch immer nahe im Nacken  
hängen, durchaus eine Leistung, die für eben diese Aufgaben Hoffnung  
machen, dass man auch gegen die Großen der Liga mit etwas mehr Glück  
auch den einen oder anderen Punkt einfahren kann. Dabei werden die  
Harzer Falken in den Spielen am Pferdeturm gegen die Hannover Indians  
und Zuhause gegen Halle erneut von Förderlizenzspieler Phillip Maier  
verstärkt und auch die Personalie Tim Dreschmann sollte sich eventuell  
zum Spiel gegen Halle geklärt haben. Aufgrund des laufenden Verfahrens  
können hierzu jedoch keine weiteren Angaben gemacht werden. (Hei)
  
    
EV Füssen
6:3-Sieg gegen Schongau bringt Qualifikation für die Aufstiegsrunde
(BYL)  Zwei Drittel lang war es das erwartete und hart umkämpfte Match, am Ende hatten die Gäste aber nicht mehr viel zuzusetzen, und so ging der Sieg im Heimspiel gegen die EA Schongau letztendlich verdient mit 6:3 (3:1, 1:2, 2:0) an den EV Füssen. Dieser fuhr damit die letzten fehlenden Punkte ein und hat sich als erstes Team der Bayernliga für die kommende Aufstiegsrunde zur Oberliga qualifiziert.
Nach dem Sieg gegen Peißenberg war klar, dass die Gäste aus Schongau mit breiter Brust am Kobelhang antreten werden. Der EVF wirkte dagegen im ersten Abschnitt nicht ganz bei der Sache, es fehlte an Laufbereitschaft und Einsatzwille. Den Mammuts gehörte die Anfangsphase, und so fiel auch bei ihrem ersten Überzahlspiel folgerichtig das 0:1 durch Matthias Müller. Der erste Torschuss der Füssener war ein besonderer. Lubos Velebny zog von der eigenen blauen Linie ab und überwand Gästekeeper Blankenburg zum überraschenden Ausgleich. Schongau blieb aber auch in der Folge spielbestimmend, ehe Tobias Meier mit einem Alleingang die erste richtige EVF-Chance hatte. Eine Undiszipliniertheit der einsatzfreudigen Gäste brachte dann eine vierminütige Überzahl, welche Marc Besl zur Führung nutzte. Eine der entscheidenden Szenen der Partie fand in der 17. Spielminute statt. Schongau traf nur die Lattenunterkante, von wo aus die Scheibe wieder ins Feld sprang, und im direkten Gegenzug versenkte der Youngster im Füssener Team, der 17-jährige Julian Straub, den Konter zum 3:1. Tobias Meier scheiterte noch mit einem Unterzahlbreak, und so ging ein erster Abschnitt zu Ende, in welchem die EAS die bessere Mannschaft war, Füssen aber durchaus seine Chancen hatte und in Führung lag.
Wild ging es auch im Mitteldrittel zu. Bis zur 30. Minute hatten beide Teams mehrere Alleingänge auf das gegnerische Tor zu verzeichnen, Ron Newhook scheiterte zudem am Pfosten. Dann hagelte es Strafzeiten auf beiden Seiten. Kaum hatten beide wieder volle Stärke auf dem Eis stocherte Matthias Müller die Scheibe zum Anschlusstreffer ins Netz. Es blieb ein offenes Spiel, auch weil Schongau mit einem Glückstor auch noch ausgleichen konnte. Ein abgefälschter Schuss senkte sich in einer hohen Bogenlampe über Benedikt Hötzinger hinweg zum 3:3 ins Netz. Das war EVF-Stürmer Marc Besl zu viel, er startete zu einem unwiderstehlichen Solo, und brachte sein Team nur 29 Sekunden später wieder in Front.
War das Spielgeschehen bis dahin ziemlich ausgeglichen, musste Schongau dem Tempo im letzten Abschnitt deutlich Tribut zollen. Offensiv ging fast nichts mehr zusammen, nur in der 53. Minute gab es noch eine gute Torchance. Füssen beherrschte dagegen jetzt die Partie. In Überzahl traf Maximilian Dropmann die Latte, ehe Marius Klein mit einem Tor des Prädikats „Trickkiste“ das verdiente 5:3 erzielte. Eric Nadeau und Tobias Meier scheiterten danach jeweils knapp am sechsten Treffer, ehe es wieder ziemlich ruppig wurde. Der negative Höhepunkt war der Ausraster von Gästetrainer Roman Mucha, der den Schiedsrichter verbal und gestikulierend anging und mit einer Spieldauer- sowie einer Matchstrafe belegt wurde. Damit spielte der EVF die letzten vier Minuten durchweg in Überzahl, und als Schongau nach einem Wechselfehler nochmals eine Strafzeit bekam, jagte Tyler Wood die Scheibe zunächst an den Torpfosten, ehe der zweite Versuch aus gleicher Position zum Endstand von 6:3 saß.
Nach dem Spiel beklagten sich beide Trainer über eine harte Gangart der Gegenseite, und während Roman Mucha sein Team auf Augenhöhe sah, war Andreas Becherer froh, dass sich sein Team nicht „vom „Gehacke hat anstecken lassen“. (MiL)
  
      
TEV Miesbach
Miesbach besiegt den HC Landsberg
(BYL)  Mit einer überzeugenden Leistung und einem 6:2 (1:0,2:2,3:0) Sieg nimmt der TEV die Hürde Landsberg. In einem ausgeglichen ersten Drittel geht der TEV 10 Sekunden vor Drittelende durch einen Schuss aus spitzem Winkel von Christoph Gottwald in Führung. Im 2. Drittel gleicht Sturm für die Gäste aus, jedoch kann Florian Gaschke aufs Zuspiel von Tomas Rousek eine von zahlreichen Chancen zum 2:1 nutzen. Nach einer weiteren vertanen Großchance nutzt Menge einen Abspielfehler im eigenen Drittel zum Ausgleich. Der hatte nur kurz Bestand, bis Felix Feuerreiter im Nachschuss zum 3:2 traf. Assistenten waren Johannes Bacher und Christian Czaika. Im letzten Drittel konnte der TEV nochmals zulegen und spätestens nach dem Treffer 4:2 durch Tomas Rousek (Assistent Peter Kathan, Bohumil Slavicek) war der Widerstand der Gäste gebrochen. Der TEV blieb tonangebend und Sebastian Deml erzielte in Überzahl auf Pass von Bohumil Slavicek und Florian Gaschke das 5:2. Den Endstand markierte Bohumil Slavicek (Rousek, Gaschke), welcher am Ende vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel. Trainer Simon Steiner freute sich über eine geschlossene Mannschaftsleistung die zur besten Saisonleistung und 3 wichtigen Punkte im Kampf um Platz 8 führte. An diese Leistung gilt es am Sonntag anzuknüpfen, Wenn der TEV nach Oberfranken, zum EV Pegnitz reist. Die Gäste starteten mit dem Handicap in die Saison, dass sie aufgrund des offenen Stadions und der milden Witterung erst Anfang November regelmäßig auf heimischen Eis trainieren konnten und dadurch einen deutlichen Wettbewerbsnachteil hatten. Nach überzeugenden Leistungen in der letztjährigen Abstiegsrunde, herrschte große Vorfreude auf die laufende Saison und man wähnte sich spielerisch gefestigt. Nachdem dann auch noch Vaclav Benak, der Dreh- und Angelpunkt der Abwehr kurz vor Transferschluss um Vertragsauflösung gebeten hat und nach Amberg wechselte und der dünne Kader immer wieder von Verletzungen geplagt wurde, konnte das durchaus vorhandene Leistungsvermögen bisher nicht beständig abgerufen werden. Der einzige Sieg gelang den Oberfranken ausgerechnet beim TEV, als der für Benak nachverpflichtete Roman Navarra fast im Alleingang für die 3 Punkte sorgte. Mit 5 Punkten aus 19 Spielen rangiert die Mannschaft von Trainer Josef Hefner am Tabellenende und wird sich bereits intensiv auf die Abstiegsrunde vorbereiten. Deshalb wird die Partie aber keinesfalls zum Selbstläufer für den TEV, da Siege für das Selbstvertrauen Gold wert sind und es für Pegnitz ja auch gegen einen vermeintlichen Gegner in der Abstiegsrunde geht. Dies versucht der TEV mit aller Macht zu verhindern. Nachdem nur noch 5 Spieltage anstehen, müssen die Punkte eingefahren werden, allein schon um sich für die Heimniederlage zu revanchieren. Spielbeginn in Pegnitz ist am Sonntag um 17.30 Uhr.
  
    
TSV Peißenberg
Wichtige Drei Punkte gegen Passau
(BYL)  Das war eine Eishackler-Mannschaft, wie man sich das Team wünscht. Kombinations- und Spielstark, voller Freude in ihren Aktionen. Der Sieg über Passau war wieder enorm wichtig, mit Blick auf das vergangene Schongau-Spiel und vor allem mit dem Blick auf die Tabelle. Verfolger Miesbach konnte sich gegen Landsberg mit einem Achtungserfolg durchstetzen und schob sich an Passau auf den 8. Platz vorbei.
Gleich in der 1. Minute stellte Daniel Clairmont auf 1:0 und eröffnete ein sehenswertes Spiel vor allem auf Eishackler-Seite. Die Überlegenheit der Anfangsminuten spiegelte sich im 2:0 in der 4. Spielminute wieder, dort legte Estermaier mustergültig auf Hörndl ab, der trocken zum 2:0 netzte. Das einzige Highlight auf Passauer-Seite setzte Svatopluk Merka in der 10. Minute, mit dem Anschlusstreffer zum 2:1. Die „Eishackler“ ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und überrannten die „Black Hawks“ förmlich. Wiederum war es der sehr gut aufgelegte Daniel Clairmont, der mit einem schönen Handgelenkschuss in der 11. Minute, sogar auf 3:1 stellte und somit auch die direkte Antwort auf das Gegentor gab. Eine Minute später hätte Dominik Novak sogar noch auf 4:1 stellen können, dort meinte es aber das Lattenkreuz nicht gut mit Novak und so blieb es nach dem 1. Drittel beim hochverdienten 3:1 für den TSV.
Die Bestätigung für den ersten Spielabschnitt gaben die „Eishackler“ im zweiten Drittel und wieder war es ein frühes Tor, der Peißenberger, dass den Passauern keinen Schwung aufkommen ließ. Es war in diesem Fall eine Überzahl-Situation in der Tobias Estermaier den abgewehrten Schuss von Novak über die Linie drücken konnte. In diesem Mittelabschnitt folgten zwar keine Tore mehr, aber das gesamte Spiel war sehr schön anzuschauen, auch aufgrund dessen, weil man einen Schiedsrichter hatte, der für den nötigen Spielfluss sorgte und nicht jedes kleinste Hinfallen abpfiff und Zwei Minuten verteilte. Das es nach diesem zweiten Spielabschnitt nicht schon 7:1 steht, hatten sich die Spieler des TSV selbst zuzuschreiben. Da wurde es dann teilweise zu „verspielt“ und aus den zahlreichen Chancen wurde nichts Konsequentes gemacht.
Im Schlussabschnitt hätte sich das Blatt fast noch gewendet, denn mit zwei schnellen Toren von Philipp Müller und Anton Pertl (42. und 44.) wurde es doch kurzzeitig noch einmal spannend. Staltmayr zog daraufhin folgerichtig seine Auszeit, um der Mannschaft noch einmal zu verinnerlichen, dass sie gerade Drei Tore in Führung war und am Ende der Spielzeit der Vorsprung möglichst bestand halten sollte. Die Gegentore waren zwar nicht dem Aufwind der Passauer geschuldet, sondern eher einem individuellen Fehler und einem Missglückten Torabschluss dessen Puck auf komische Art und Weise den Weg ins Tor fand.
Die „Eishackler“ machten aber wieder Ernst und setzten ihre Erdrückende Spielweise weiter fort, sodass Eichberger in der 49. Minute allein vor dem Torwart auftauchte, der allerdings kurz vor seinem Abschluss zu Fall gebracht wurde und einen Penalty erhielt, den er in seiner unnachahmlichen Art gekonnt zum 5:3 verwandelte. Spätestens da wusste Passau, dass in Peißenberg nichts mehr zu holen war an diesem Freitagabend und Fünf Minuten vor Ende der Begegnung konnte Max Barth den 6. Treffer für die „Eishackler“ erzielen, um dem verdienten Heimerfolg auch die angemessene Höhe zu setzen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten gewinnen beim Spitzenreiter - ESV Buchloe entführt beim 4:1 Erfolg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm alle drei Punkte
(BLL)  Einen starken und stabilen Auswärtsauftritt legte der ESV Buchloe am Freitagabend beim VfE Ulm/Neu-Ulm hin. Gegen die Donau-Devils, die letztes Wochenende erst die Tabellenführung in der Landesligagruppe erobert hatten, siegten die Piraten mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) und fügten dem Spitzenreiter somit in einem intensiven Duell die erste Niederlage nach zuvor acht siegreichen Partien am Stück zu. Vor allem die ESV-Defensive um den überragenden Torhüter Alexander Reichelmeir – wie Pirates-Coach Alexander Wedl die Leistung seines Keepers auf der Pressekonferenz nannte – wusste zu überzeugen und war letztlich auch der Garant für den Sieg.
Die Buchloer, bei denen Michal Telesz nach seiner Verletzung in Fürstenfeldbruck und Maximilian Schorer nach abgesessener Sperre wieder ins Team zurückkehrten, mussten gleich zu Beginn des Spiels eine brenzlige Situation überstehen. Denn schon nach wenigen Minuten agierten die Freibeuter fast eineinhalb Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Doch schon hier bissen sich die Ulmer, wie auch im kompletten anschließenden Verlauf des Matches – förmlich die Zähne an der sattelfesten Hintermannschaft aus. Folglich überstand man die doppelte Unterzahl schadlos und ging danach durch Marc Weigant sogar selbst in Führung. In der Folge sahen die genau 400 Zuschauer in der Ulmer Eisarena ein Duell mit Chancen auf beiden Seiten, doch der bestens aufgelegte Alexander Reichelmeir hielt mit glänzenden Paraden die Null fest. Und so waren nur die Buchloer noch einmal bis zur Pause erfolgreich, als Tobias Kastenmeier einen Schuss von Max Hofer im ersten Überzahlspiel des ESV zum Pausenstand von 2:0 abfälschte (13.).
Nach dem ersten Durchgang auf Augenhöhe erarbeiten sich die Buchloer im Mitteldrittel nun leichte Feldvorteile. Dank konzentrierter Abwehrarbeit und frühem Pressing konnten die Buchloer ihren Vorsprung weiter verteidigen. Den einzigen Vorwurf den man dem ESVB machen konnte war, dass man den Vorsprung trotz mehrerer Alleingänge nicht weiter ausbauen konnte, weshalb in den zweiten 20 Minuten auf beiden Seiten folglich keine weiteren Tore fielen.
Statt einer Aufholjagd des gastgebenden Tabellenführers war der Schlussabschnitt dann zunächst geprägt von zahlreichen Strafzeiten, da die Partie nun deutlich an Härte zulegte. So wanderten sowohl auf Buchloer als auch auf Ulmer Seite gleich reihenweise die Spieler auf die Strafbänke. David Vycichlo erwischte es nach einem Check von Hinten nach 46 Minuten gar mit einer 5+Spieldauerstrafe. Aber auch bei den Hausherren wanderte Stürmer Florian Döring kurz darauf für das selbe Vergehen mit 2+10 Minuten in die Kühlbox. In der jetzt immer hitziger werdenden Schlussphase sorgte Kapitän Alexander Krafczyk schließlich für die Vorentscheidung mit seinem 3:0 im Powerplay (52.). Allerdings wurde es nur eine knappe Zeigerumdrehung später doch noch einmal spannend, als die Hausherren durch den zuletzt so in bestechender Form agierenden Benedikt Brückner auf 3:1 verkürzten (53.). Aber die Piraten gaben die Führung bis zur Schlusssirene nicht mehr aus der Hand. Alexander Krafczyk glückte 48 Sekunden vor dem Ende stattdessen sogar noch der vierte Buchloer Treffer. Der Buchloer Topscorer hatte mit seinem elften Saisontor erneut in Überzahl zum 4:1 Endstand eingenetzt und so den verdienten Auswärtssieg nach einem taktisch fast perfekten Auftritt, wie es Ulms Trainer Robert Linke nannte, endgültig unter Dach und Fach gebracht.
Mit diesem Erfolg haben die Buchloer jetzt das Tor zur Aufstiegsrunde ganz weit aufgemacht. Ein Sieg über den SC Reicherbeuern im Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) reicht nun, um schon vor Weihnachten das Ticket für die Verzahnungsrunde zur Bayernliga buchen zu können.
  
    
ESC Kempten
Sharks müssen raus ins Freie - Letztes Auswärtsspiel der Vorrunde in Fürstenfeldbruck als Vorbereitung für das Winter Classic Game
(BLL)  Zum Ausklang der Weihnachtstage müssen die Sharks am zweiten Feiertag um 17.45 Uhr bei den Crusaders in Fürstenfeldbruck antreten. In den vergangenen Jahren oft hart umkämpfte Spiele. Zum einen tun sich die Allgäuer mit der offenen Eisfläche schwer. Zum andern stehen die Brucker sehr defensiv und sind eher darauf aus das Spiel des Gegners zu unterbinden. Beim Hinspiel war diese Taktik zwei Drittel lang erfolgreich, Kempten tat sich lange schwer und hat der Partie erst im letzten Spielabschnitt seinen Stempel aufgedrückt. Dem Coach der Sharks ist aber vor dem Weihnachtsspiel nicht bange.
Markus Wartosch:“Am Mittwoch fehlen uns Gregor Stein und Patrick Weigant. Dafür wird Phillip Stalla zum ersten Mal nach seiner langen Verletzung wieder im Kader stehen. Er soll Spielpraxis sammeln damit er uns in der Aufstiegsrunde weiterhelfen wird. In Fürstenfeldbruck geht es darum uns weiter für die Verzahnung vorzubereiten, bevor es in die zwei Spitzenspiele daheim gegen Ulm und Buchloe geht. Wir müssen unser Spiel durchziehen und dürfen uns nicht beeinflussen lassen. Auch wenn die Bedingungen in einem offenen Stadion anders sind dürfen wir uns davon nicht beirren lassen. Meine Mannschaft ist stark genug auch dort zu gewinnen. Das Training diese Woche war sehr intensiv und schnell, wir haben an unserem Tempo gearbeitet“
Für die Illerstädter ist es das letzte Spiel bevor es dann am 30.12 in Kempten zum Winter Classic gegen Ulm/Neu Ulm geht. Eingrooven für das Highlight ist also ausdrücklich erwünscht.
  
    
EV Moosburg
Finale furioso: Wie der EVM doch noch drei Punkte in Haßfurt holte
(BLL)  Die „Faszination Eishockey“ in ihrer ganzen Bandbreite bekamen am Freitagabend gut 400 Zuschauer in der Haßfurter Eishalle zu spüren. Nach 60 teils aberwitzigen Minuten holte der EV Moosburg beim aktuellen Spitzenreiter der Landesliga-Gruppe 1 mit 7:6 (2:2, 4:0, 1:4) einen nicht unbedingt erwarteten Dreier. Der Siegtreffer fiel sieben Sekunden vor der Schlusssirene.
„Wellenartig hin und her“ sei die Partie gegangen. Mit dieser Beschreibung traf ESC-Coach Martin Reichert den Nagel auf den Kopf. „Welle eins“ gehörte den Hausherren, die mit einem Doppelschlag in der 5. Minute den EVM eiskalt erwischten. Doch die Moosburger wehrten sich und kamen schnell zurück – per Doppelpack von Verteidiger Markus Gröger (10./16.) glichen die immer stärker werdenden Gäste aus.
Der zweite Abschnitt dürfte dann mit das Beste gewesen sein, was die Schützlinge von Coach Bernie Englbrecht bislang in dieser Saison abgeliefert haben: Der Tabellenführer wurde von den Moosburgern regelrecht entzaubert. Was das Toreschießen betrifft, reichten den Dreirosenstädtern dafür vier Minuten: Los ging’s mit einem Geschoß von Bastian Krämmer (34.), dem folgten ein Powerplay-Tor durch Nolan Regan (35.), Lars Eigners feiner Alleingang (36.) und auch noch ein wunderschön herausgespielter Unterzahl-Treffer durch Neuzugang Stefan Groß (38.). Überhaupt zeigte die neu formierte Sturmreihe mit Groß, Eigner und dem debütierenden Tschechen Daniel Klinecky eine starke Leistung; dabei haben sie erst einmal zusammen trainiert.
Mit dem 6:2-Vorsprung im Rücken ging der EVM in den Schlussabschnitt – und wurde von der nächsten „Welle“ der Haßfurter erfasst: Bis zur 55. Minute kamen die Hausherren auf 5:6 heran – die Halle kochte. Als die Hawks 44 Sekunden vor dem Ende in Überzahl ausglichen, schien der schon sicher geglaubte Dreier für die Grün-Gelben dahin. Aber Nolan „Doppelpack“ Regan glaubte weiter daran: Er hämmerte sieben Sekunden vor Schluss die Scheibe an den Haßfurter Torpfosten, von wo aus sie langsam über die Linie zum 6:7 rutschte. Fast schon alles verloren, und dann doch noch alles gewonnen – dieser denkwürdige Abend war für Moosburgs Eishockey-Cracks ein großer Schritt in Richtung Verzahnungsrunde.
  
    
Stuttgarter EC
111 Sekunden kosten Rebels in Bietigheim das Spiel
(RLSW)  Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause konnten die Stuttgart Rebels 
sich und ihrem etwa zwanzigköpfigen mitgereisten Anhang leider mit einer 
5:9-Niederlage gegen den SC Bietigheim-Bissingen keinen versöhnlichen 
Jahresabschluss bescheren.
Wegen eines Handballspiels in der Ege-Trans-Arena musste das Spiel am 
gestrigen Freitag in der zur Trainingshalle umgebauten alten Spielstätte 
der Steelers stattfinden. Mit ordentlich Schwung kamen die Rebels aus 
der Kabine, allein die schnell erspielte Großchance konnte nicht genutzt 
werden. Besser machte es (wieder mal) der Gegner, der mit seiner ersten 
Gelegenheit in der 6. Spielminute gleich durch Lukas Traub in Führung 
ging. Nachdem Pierre Dumont auch die zweite Bietigheimer Tormöglichkeit 
nach neun Minuten verwerten konnte, übernahmen die Gastgeber nun 
deutlich das Kommando. Die Rebels waren nun zwar unter Druck, konnten 
aber weitere Gegentreffer vermeiden.
Neues Drittel, neues Glück schien dann zu Beginn des Mitteldrittels die 
Devise auf Stuttgarter Seite. Nach knapp fünf gespielten Minuten sah die 
Rebelswelt durch die Treffer von Christopher Mauch und Lukas Kubek schon 
wieder in Ordnung aus. Was dann passierte, kann man getrost einen 
kollektiven Blackout der Mannschaft nennen. Ein nicht geahndetes 
Bietigheimer Foul leitete einen Konter der Gastgeber ein, Traub sagte 
der passiven Rebelsdeckung mit dem erneuten Führungstreffer Dankeschön 
und leitete die wohl entscheidenden 111 Sekunden dieses Spiels ein. Drei 
weitere Treffer in dieser kurzen Phase durch Dolezel, Gross und Heffner 
schockten die Rebellen, die dann froh waren, dass dieser Lauf durch eine 
zur Spielmitte zu Bruch gegangene Scheibe an der Strafbank erst einmal 
beendet wurde. Die Mannschaften gingen in die Kabine, und es folgte eine 
Spielunterbrechung von etwa 30 Minuten. Je ein Treffer auf beiden Seiten 
durch Patrick Daucik für die Rebels und Timo Heintz für die Gastgeber 
stellten das Ergebnis bis zum Drittelende auf 7:3.
Zwei schnelle Treffer zu Beginn des letzten Spielabschnitts durch Michal 
Bako und Silas Abert ließen auf Stuttgarter Seite den Willen aufblitzen, 
sich trotz des deutlichen Rückstandes noch nicht mit der drohenden 
Niederlage abgefunden zu haben. Die in dieser Phase durchaus spürbare 
Verunsicherung der Steelers Amateure wussten die Rebels jedoch leider 
nicht in weitere Treffer umzumünzen. Auch nach dem achten Gegentor durch 
Tim Heffner in der 45. Minute war der Wille, das Spiel doch noch zu 
drehen, spürbar. Bereits siebeneinhalb Minuten vor dem Ende nahm Trainer 
Pavol Jancovic bei eigener Überzahl seinen Torhüter zugunsten eines 
weiteren Feldspielers vom Eis. Der dritte Versuch, das Spiel mit einem 
Empty Net Goal zu entscheiden, brachte schlussendlich durch Matthias 
Vostarek den endgültigen K.O.
In der nun folgenden zweiwöchigen Spielpause gilt es für die Stuttgart 
Rebels, neue Kräfte zu tanken und einen Weg zurück zu den starken 
Defensivleistungen der Spiele zu Saisonbeginn zu finden. Ob dies 
gelingt, wird das erste Spiel im kommenden Jahr zeigen, wenn die Rebels 
am 12. Januar zu Gast bei den wiedererstarkten Baden Rhinos in 
Hügelsheim sind.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Vorweihnachtliche Bescherung - Hornets gegen Rhinos
(RLSW)  Am Sonntag, um 19.00 Uhr steht die Partie gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim auf dem Programm.
Für beide Mannschaften geht es danach in die „Weihnachstpause“. In diesem Duell geht es für die Rhinos noch um die inoffizielle Herbstmeisterschaft. Durch die Ergebnisse vom Freitag und den Siegen der Teams aus Ravensburg und Bietigheim, können die Hornets auf dem dritten Tabellenplatz überwintern. Rückblickend kann man bei den Verantwortlichen des EHC aus sportlicher Sicht dennoch zufrieden sein. Natürlich schmerzen die sechs verlorenen Punkte gegen EKU Mannheim. Der plötzliche Abgang von Andy Willigar, das Spielen mit nur einem Kontingentspieler bis zur Wechselfrist. Das waren nicht geplante Ereignisse. Die Liga ist spannend und stärker wie nie zuvor. Jeder kann jeden schlagen. Das mussten auch schon einige Teams leidvoll erfahren. Daher kommt es bei jedem Spiel auf die Tagesform und Einstellung an. Nur in Topform und mit 100% Einsatz und Siegeswillen, kann man in der diesjährigen Saison oben mitspielen.
Bei unseren Gästen lief auch nicht alles nach Wunsch. Der Top Torhüter der letzten Jahre, Jannis Wagner, verließ den Verein in Richtung Frankfurt. Tim Brenner, der gemeinsam mit Jannis Wagner, Lars White und Sebastian Ott erst zu Saisonbeginn an den Airpark wechselte, hat den Rhinos ebenfalls den Rücken gekehrt und sich wieder seinem Heimatverein, dem EC Eppelheim, angeschlossen. Der Topscorer und Rhino Urgestein Cedrick Duhamel, muss wegen Verletzung diese Saison passen. Daher wurde zu Beginn der Wechselfrist im Dezember nachgelegt.
Martin Vachall wurde von den Mechelen Golden Sharks Sharks aus der BeNe-Liga verpflichtet. Der 25-jährige Tscheche kommt mit der Empfehlung von sensationellen 179 Punkte in 21 Spielen (102 Tore und 77 Vorlagen) in der letzten Spielzeit. Bei den Rhinos in der Regionalliga konnte Martin bereits mit 9 Scorerpunkten in vier Spielen deutliche Akzente setzen. Auf der Verteidiger Position wurde Momme Rickerms, von den Pforzheim Bisons aus der Landesliga Baden-Württemberg, verpflichtet. Der Verteidiger erzielte für die Bisons 23 Scorerpunkte in 15 Spielen.
Das Team um den Contwiger Richard Drewniak erspielte in den letzten sechs Begegnungen 16 Punkte und musste sich nur gegen die Eisbären aus Eppelheim nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Unter anderem wurden die Top Teams aus Ravensburg, Heilbronn und Bietigheim besiegt. Für das Spiel am Sonntag wird Sebastian Ott wegen einer Sperre aus dem Spiel gegen die Mad Dogs nicht zur Verfügung stehen. Wer neben Martin Vachall die zweite Kontingentstelle besetzten wird ist noch unklar, denn letzte Woche musste Graham Brulotte verletzungsbedingt pausieren, wurde aber durch den stark aufspielenden „Oldie“ Mathew Fleury eindrucksvoll ersetzt. 
„Für mich ist die Partie gegen die Rhinos die bislang wichtigste in dieser Saison“, blickt Hornets-Trainer Terry Trenholm auf die Partie gegen seinen Ex-Club voraus. Wenn wir so spielen wie im Hinspiel, dass die Hornets mit 3:1 gewinnen konnten, dann ist auch am Sonntag was drin! Bis auf Pascal Sefrin und Bernd Hartfelder wird der komplette Kader fit und austrainiert sein. Wir wollen uns mit einer kämpferisch starken Leistung von unseren tollen Zuschauern verabschieden und auf jeden Fall punkten. Ob es am Ende einer, zwei oder drei werden, das wird die Tagesform und der Siegeswille entscheiden. Am letzteren wird es garantiert nicht scheitern, darauf können sich die Zuschauer verlassen. Die Jungs sind heiß und total motiviert.
Es wird also eine hoch interessante Partie. Wir freuen uns auf ein spannendes und faires Eishockeyspiel. Begleitet und unterstützt werden die Rhions vom Fan Club Airpark Horde. Diese hat ihr zahlreiches Erscheinen in Zweibrücken bereits angekündigt.
In Kooperation mit unserem Premium Sponsor und Partner, Edeka Ernst, hält der Weihnachtsmann für jedes Kind eine Überraschung parat. Vielen Dank an das Team von Edeka Ernst.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Giftige Schlangen,junge Löwen und fliegende Bären
(RLW)  Was im ersten Moment wie ein Besuch im Zoo klingt,ist nichts anderes als das,was die Zuschauer am 2.Weihnachtstag in der Schlangengrube in Dinslaken erwartet.
Zum Familien-Tag (2 Erwachsene und 2 begleitende Kinder zahlen nur 12 Euro Eintritt) empfangen die Kobras die U25 der Frankfurter Löwen. Die Frankfurter belegen zwar immer noch den letzten Tabellenplatz in der Regionalliga-West,konnten aber mittlerweile 2 Spiele gewinnen. Zuletzt wurde der Neusser EV mit 7-4 recht deutlich geschlagen. Wie schon die Luchse Lauterbach sind auch die Frankfurter eine Art Wundertüte,denn man weiß nie,welche Spieler die Auswärtstouren mit antreten. Im Laufe der Saison gab es auch schon kräftiges „Stühlerücken“ im Kader der Frankfurter,denn einige Spieler verließen den Verein,andere kamen neu dazu.
Auf jeden Fall werden sich die Hessen beim Gastspiel in Dinslaken nicht verstecken,und es wird sicherlich kein Spaziergang werden,die Frankfurter zu schlagen.
Als besonderes Event erwartet die Zuschauer am Mittwoch zusätzlich noch der beliebte Teddy-Bear-Toss. Hierbei gilt es,beim ersten Tor der Heimmannschaft Teddybären (oder auch alle anderen Plüschtiere) auf´s Eis zu werfen. Das ist für Fans und Spieler immer ein großer Spaß. Viele werden diese Events aus der NHL bereits kennen. Beim letzten Teddy-Toss in Dinslaken vor 2 Jahren kamen 570 Plüschtiere zusammen,eine Marke,die es jetzt natürlich gilt zu knacken.
Bei allem Spaß sollte hier aber auch nicht der Charity-Gedanke vergessen werden, denn nach dem Spiel werden die Kobras die Tierchen ans Friedensdorf International übergeben.
Bitte bedenkt,das die Plüschtiere in Plastiktüten verpackt sein sollten,da das nasse Eis sie sonst unbrauchbar machen könnte.
Wer keine Plüschtiere mehr zu Hause hat,aber trotzdem Gutes tun möchte,hat die Möglichkeit,Geldbeträge in bereitgestellte Sammelbüchsen zu spenden.
Die Partie in der Schlangengrube beginnt um 19.00 Uhr, die Abendkasse öffnet um 18.00 Uhr
  
    
Herforder EV
Ice Dragons schlagen Ratingen nach verschlafenem Start deutlich!
(RLW)  Knapp 30 Minuten lang sah es nicht so aus, als würden die Ice Dragons das Heimspiel gegen die Ice Aliens gewinnen können. Denn die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt gegen schwach agierende Ice Dragons verdient mit 1:3! Doch das Team von Jeff Job fand zurück in die Spur, drehte das Spiel innerhalb von nur 3 Minuten und gewann am Ende verdient mit 8:3, wie auch Jeff Job selbst nach dem Spiel befand: „Wir sind heute sehr langsam gestartet, Ratingen hat das sehr diszipliniert gespielt und die sich bietenden Chancen in dieser Phase klug genutzt. Nach ca. 30 Minuten haben wir unser Tempo gefunden und das Spiel gedreht, Ratingen hatte da große Schwierigkeiten mit unsere Schnelligkeit und am Ende haben wir verdient gewonnen!“
Die Ice Dragons, die erstmals seit langem wieder 5 Verteidiger zur Verfügung hatten - Kris Gehring und Philipp Brinkmann konnten wieder eingreifen, dafür fehlte Tommy Kuntu-Blankson erkrankt – fanden zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Gegen die sehr diszipliniert stehenden und clever verteidigenden Ice Aliens schafften sie es nicht, wirklich dauerhaft Druck aufzubauen und mit schnellen Kombinationen vors Tor zu kommen und wenn doch, stand da ja noch ein gewohnt starker Christoph Oster zwischen den Pfosten. So kam, was kommen musste, Dennis Fischbuch ließ dem ebenfalls starken Kieren Vogel mit Ablauf der 8. Minute keine Chance und brachte die Ice Aliens in Führung. Zwar konnte Nils Bohle den Treffer in der 11. Minute in Überzahl egalisieren, aber so wirklich ins Spiel fanden die Ice Dragons einfach nicht. Da war dann die neuerliche Führung der Ice Aliens, Tobias Brazda traf in der 17. Minute zum 1:2 Pausenstand, nicht wirklich überraschend.
Auch ins zweite Drittel starteten die Ice Dragons behäbig, so wirklich wollte kein Spielfluss aufkommen. Den Gästen spielte das in die Karten, aus einer sicheren Defensive heraus bremsten sie das Angriffsspiel der Ice Dragons aus, warteten geduldig auf ihre Chancen. Und bekamen dann auch gleich zu Beginn des zweiten Drittels die Chance, in Überzahl die Führung auszubauen. Doch die Ice Dragons kämpften, verteidigten aufopferungsvoll und konnten sich auf Kieren Vogel verlassen, der immer wieder die Scheibe sicherte. Das 1:3 fiel jedoch trotzdem, als Dominik Schafenorth in der 31. Minute Nutznießer eines Fehlers der Ice Dragons hinter dem eigenen Tor war und Kieren Vogel mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Doch dieser Treffer weckte die Ice Dragons förmlich auf! Plötzlich zogen sie das Tempo an, kombinierten sicherer, setzten die Ice Aliens unter Druck! Auch eine weitere Unterzahl änderte daran nicht mehr viel, denn während Ben Skinner auf der Strafbank saß, waren es die Ice Dragons, die die besseren Torchancen hatten. Doch noch hatte Christoph Oster immer das letzte Wort. Kaum war Ben Skinner von der Strafbank zurück, wurde mit einem klugen Pass von Fabian Staudt bedient, lief über links ins Ratinger Drittel, zog kurz hinter dem Bullypunkt ab und drehte jubelnd ab! Auf einmal lief es bei den Ice Dragons, die nun die Ratinger Angriffsversuche im Keim erstickten und mit hohem Tempo immer wieder auf Oster zuliefen. Zwar konnten sie ein Überzahlspiel noch nicht zum Ausgleich nutzen, schlugen dann aber in der 40. Minute zu, als Aaron Reckers mit einen Schuss von der blauen Linie abfeuerte und Ben Skinner unhaltbar zum 3:3 abfälschte. Eigentlich dachten jetzt alle, es würde mit einem Unentschieden in die zweite Pause gehen, doch weit gefehlt: Nur 22 Sekunden später kombinierten sich Killian Hutt und Aaron Reckers unwiderstehlich ins Ratinger Drittel, am Ende stand Gleb Berezovskij am langen Pfosten frei und brachte die Ice Dragons erstmalig an diesem Abend in Führung!
Zu Beginn des letzten Drittels spielten dann nur noch die Ice Dragons! Die Gäste kamen immer einen Schritt zu spät, die Ice Dragons dominierten. Fabian Staudt war es, der aus dieser Überlegenheit als erstes Kapital schlug, als er in der 43. Minute in Überzahl einen Abpraller nach einem Schuss von Florian Kiel zur 5:3 Vorentscheidung einschoss. Als dann noch Killian Hutt und Nils Bohle innerhalb von nur 44 Sekunden in der 45. Minute jeweils einen Unterzahlkonter vollendeten und so auf 7:3 stellten, war die sprichwörtliche Messe gelesen. Christoph Oster, der bis dato ohne Fehl und Tadel gehalten hatte und bei den Gegentreffern machtlos war, verließ entnervt das Tor, für ihn kam nun Felix Zerbe zwischen die Pfosten. Und auch der musste noch einmal hinter sich greifen, als Philipp Brinkmann in der 53. Minute einen Schlagschuss in die Maschen versenkte und so den 8:3 Endstand herstellte!
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären werfen im Mitteldrittel das Karussell an
(RLW)  Die Neuwieder Bären haben im Eishockey-Jahr 2018 einen prima letzten Eindruck hinterlassen und in ihrem abschließenden Regionalligaspiel vor Weihnachten und Silvester die Soester EG souverän mit 8:4 besiegt. Damit ist dem EHC über die Feiertage der zweite Tabellenplatz hinter den Hammer Eisbären sicher. „Wir haben uns wie schon gegen Dinslaken und Hamm auch heute wieder gut präsentiert“, fasste Neuwieds Trainer Daniel Benske zusammen.
642 Zuschauer im Icehouse sahen eine Soester Mannschaft, die mit dem zuletzt getankten Selbstvertrauen im Gepäck richtig gut aus den Startlöchern kam. „In den ersten zehn Minuten hatten wir weitaus mehr Spielanteile als der Gegner“, beobachtete Trainer Heinz-Dieter Brüggemann. Vor allem die Formation mit Simon Tambosi, Martin Juricek und Ben Busch wirbelte eifrig und beschäftigte Neuwied in der eigenen Zone. So stand Bären-Keeper Felix Köllejan mehr im Blickpunkt als ihm und Daniel Benske lieb sein konnte. Der 22-Jährige Bestand die Prüfungen mit Bravour.
Der Unterschied zwischen beiden Teams im ersten Abschnitt bestand in der Chancenverwertung. Soest schlug aus seinen Gelegenheiten lediglich einmal Kapital, als der am langen Pfosten parkende Igor Furda traf (18.). Es war jedoch nur der Anschlusstreffer zum 1:3, weil die Deichstädter in der 13. und 14. Minute ein Feuerwerk abbrannten und binnen 48 Sekunden dreimal einnetzten. Tobias Etzel bediente von neben dem Tor den lauernden Deion Müller, Kevin Wilson zog mit einem trockenen Schuss flach ab und Michael Jamieson verlieh dem Schuss Dennis Schlichts die entscheidende Richtungsänderung. „Drei Schüsse und drei Tore in einer Minute – da war die Partie schon entschieden“, kommentierte Brüggemann die EHC-Torgier. Jamieson hätte beinahe noch das 4:0 nachgelegt, doch beim Bauerntrickversuch blieb er mit seiner Kelle am Pfosten hängen. Seinen Hattrick bekam der US-Amerikaner trotzdem. Von Alexander Cicigin im Alleingang von hinten gefoult, verwandelte er den anschließenden Penalty zum 4:1 (20.) und seine Direktabnahme in Minute 25 leitete ein großartiges zweites Neuwieder Drittel ein. Wenn die torgefährlichen EHC-Angriffsreihen das Karussell anwarfen, ging den Bördeindianern vieles zu schnell. „Das zweite Drittel war sehr stark“, befand auch Trainer Benske. „Da hat man den Unterschied zwischen beiden Teams gesehen“, drückte es Heinz-Dieter Brüggemann aus. Weitere Tore mussten zwangsläufig folgen und folgten auch. Maximilian Wasser (31.) und Kevin Wilson (33.) legten nach. Bemerkenswert am Rande: Wassers Tore bereitete EHC-Eigengewächs Sven Asbach bei seiner ersten Eiszeit des Abends vor.
„Nicht komplett untergehen“, lautete die Devise der Bördeindianer. „Defensiv Stabilität reinbringen“, gab Benske seinen Jungs mit auf den Weg ins dritte Drittel. Es gelang nicht mehr mit letzter Konsequenz. Mit etwas zu viel Vorweihnachtsmodus gewährte Neuwied den Gästen mehr Platz. „Und wenn wir Platz haben, können wir Tore schießen“, kommentierte Soests Coach, dessen Bördeindianer bekannt dafür sind, einen langen Atem zu haben. In Diez hatten sie kürzlich einen 2:7-Rückstand nach 40 Minuten noch egalisiert, am Rhein gelangen Thomas Ehlert (53.), Ernst Reschetnikow (56.) und Martin Juricek (60.) immerhin noch drei Treffer und Ergebniskorrektur. Das letzte Bären-Tor des Jahres blieb Kevin Wilson – genauso wie Michael Jamieson mit einem Hattrick – gegen den erst 17-jährigen, nach 40 Minuten für Marc Alexander Fleischer gekommenen Soester  Nachwuchskeeper Philipp Weissgerber vorbehalten. „Die drei Gegentore am Ende waren noch ein Wermutstropfen, aber ansonsten können wir mit unserer Leistung rundum zufrieden sein“, resümierte Daniel Benske die Begegnung.
  


    
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Sonntag 23.Dezember 2018
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