Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

      
Deggendorfer SC
(DEL2)  Das Verletzungspech beim Schlußlicht der DEL2 hält weiter an: Stürmer Sergej Janzen hat sich eine schwere Unterkörper-Verletzung zugezogen, weshalb ihm möglicherweise das Saisonende droht
 
EC Lauterbach
(RLW)  Seit dem vergangenen Wochenendte steht Jan Obernesser wieder im Tor der Luchse, er kehrt von den Kassel 89ers aus der Hessenliga zurück an seine alte Wirungsstätte
  
EHC Freiburg
(DEL2)  Der kanadische Stürmer Brad McGowan, derzeit in Diensten der Crocodiles Hamburg in der Oberliga Nord, wo er seit Jahren aufhorchen liess, gilt als möglicher Kandidat für die Wölfe um der Offensive mehr Durchschlagkraft zu verleihen

Eisbären Regensburg
(OLS) Bei den Eisbären geht es weiter Schlag auf Schlag: Mit Stürmer Leopold Tausch hat ein weiterer Spieler seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bei den Oberpfälzern verlängert
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Stürmer Maximilian Kastner hat sich eine Verletzung am Bein zugezogen und wird mehrere Wochen pausieren müssen

FASS Berlin
(RLO)  Verteidiger Lucas Topfstedt, der zu Saisonbeginn kurrzeitig für die Preussen Berlin auf dem Eis stand und in der letzten Spielzeit für die Moskitos Essen spielte, kehrt zu den Akademikern zurück, für die er bereits zwei Jahre in der Oberliga aktiv war
 
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Der kanadische Stürmer Nathan Robinson findet bei den Saale Bulls als überzähliger Kontingentspieler keinerlei berücksichtigung mehr und steht nicht mehr im offiziellen Aufgebot

ECC Preussen Berlin
(OLN)  Die Preussen haben ihren Mannschaftskader mit dem 27-jährigen Tyler Brower ergänzt - der Deutsch-Amerikaner war in den letzten Jahren inaktiv und ist ein noch völlig unbeschriebenes Blatt in Deutschland
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 25.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin



    
Düsseldorfer EG
DEG unterliegt Berlin nach Penaltyschießen – Ein Punkt zum Fest
(DEL)  Man kann halt nicht alles können. Die Düsseldorfer EG spielt eine bisher überragende Saison und hat im 31. Saisonspiel gegen die Eisbären Berlin nicht nur ihren 100. Treffer erzielt, sondern auch den 60. Zähler eingesammelt. In vielen Statistiken ist die DEG zum Jahresende in der Liga Spitze oder jedenfalls ganz vorne mit dabei. Nur beim Penaltyschießen ist noch deutlich Luft nach oben. Deswegen waren es die Berliner, die sich beim 4:5 (2:1; 1:2; 1:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen vor 8.782 Zuschauern im ISS DOME den Zusatzpunkt schön verpackt unter den Weihnachtsbaum legen konnten.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls mit Overtime-Niederlage in Bremerhaven
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das letzte Spiel vor Weihnachten verloren. Bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven unterlag der Deutsche Meister mit 3:4 nach Verlängerung (1:2|0:1|2:0|0:1). Vor 4.647 Zuschauern trafen Keith Aulie, Daryl Boyle und Trevor Parkes für die Gäste aus Bayern.
Die Red Bulls erwischten einen Traumstart: Nach 81 Sekunden drückte Keith Aulie den Puck aus kurzer Distanz über die Linie. Obwohl die Red Bulls die Partie danach kontrollierten, kassierten sie in der fünften Minute durch Fedor Kolupaylo den Ausgleich. München gelang es in der Folge nicht, eine seiner zahlreichen Chancen zu nutzen. Die Pinguins waren effizienter: Vier Sekunden vor dem Ende des Drittels schoss Rylan Schwartz die Gastgeber mit dem vierten Torschuss in Führung. 
In der dritten Minute des zweiten Abschnittes baute Chad Nehring den Vorsprung der Pinguins mit einem Abfälscher in Überzahl aus (23.). München war weiterhin spielbestimmend, die Pinguins ließen aber keine Abschlüsse aus der gefährlichen Zone zu. Nach der Chance von John Mitchell bei einem Unterzahl-Konter änderte sich dies (32.). Die Gäste wurden nun zwingender und kamen in der 39. Minute im Powerplay dem Anschlusstreffer nah, Bremerhavens Cory Quirk kratzte den Puck aber für seinen geschlagenen Torhüter Tomas Pöpperle von der Linie (39.).
Im Schlussdrittel konnten die Red Bulls ein Powerplay nicht nutzen, dann wurde die Aufholjagd durch zwei Unterzahlspiele unterbrochen. Bremerhaven verteidigte weiterhin konzentriert und hatte in der 50. Minute die Chance auf den vierten Treffer, Kevin Reich fuhr gegen Christopher Rumble aber den Schoner aus. In der zweiten Hälfte des letzten Abschnittes erzeugten die Red Bulls viel Druck – erst in doppelter Überzahl und dann auch bei Fünf-gegen-Fünf. In der 57. Minute meldeten sich die Bayern mit einem Doppelschlag zurück: Daryl Boyle und Trevor Parkes glichen das Ergebnis binnen 43 Sekunden aus.
In der Overtime erzielte Schwartz nach 75 Sekunden den Siegtreffer für Bremerhaven.
  
    
Bayreuth Tigers
Falken mit deutlichem Statement gegen die Tigers
(DEL2)  Reihen-Karussell bei den Tigers. Neben Kolozvary und Gläser, die erkrankt waren, fehlte auch Bosas in der Offensivabteilung. Dafür bot Kujala zum ersten Mal Karlsson in der Verteidigung auf, stellte Martens und Linden in den Sturm und beorderte Busch in die erste Reihe zu Bartosch und Kunz, Gams in die Zweite zu Järveläinen und Rajala.
Schon nach 30 Sekunden der erste Warnschuss der Gastgeber durch Ranta, den Herden noch entschärfen konnte. Sekunden später war er dann machtlos, nachdem Ross - durch Pavlu´s langen Pass und schneller Weiterleitung durch Kirsch – alleine auf den Bayreuther Schlussmann zulaufen konnte. Und der Falken-Express machte weiter Druck – in der vierten Minute begünstigt durch eine Strafe der Tigers, Kirchhofer wurde zum Abkühlen geschickt – klingelte es erneut im Bayreuther Kasten. Gibson bediente Lavallee, der nur noch die Kelle hinhalten musste. Die Tigers weiter in der Defensive, mit kaum eigenen Chancen, wehrten sich nach Kräften. Als Martens in der 15. Minute wegen Stockschlagens auf die Bank musste und vermutlich mit den Unparteiischen diskutierte, erhielt dieser nochmals zwei Minuten wegen Unsportlichkeit. Dies nutzten die Falken wieder aus. Erneut in nummerischer Überlegenheit schlugen die Falken zu. Sharrow mit einer Direktabnahme von der blauen Linie, die von Helms zum Pausenstand ins Tor abgelenkt wurde.
Einen zum Teil offenen Schlagabtausch erlebten die Zuschauer im zweiten Abschnitt. Zunächst traf Newton nur die Latte und Rajala verzog alleinstehend vor dem Tor, als die Tigers zu Beginn noch in Überzahl agierten. Im Anschluss trat Herden ins Blicklicht des Geschehens als dieser mit einem Monster-Save gegen Gibson, der zusammen mit Damon auf sein Tor zulaufen konnte, parierte. Järveläinen, Rajala, Mayr und Busch mit Möglichkeiten bis zur Hälfte des Abschnitts aber entweder waren die Abschlüsse zu ungenau oder der Falken-Goalie Pantkowski parierte. Kurz vor Ende des Spielabschnitts wieder zwei Strafen in kurzer Abfolge gegen Bayreuth. Als Heider auf dem Sünderbänklein Platz nahm, überstand man dies noch ohne Folgen. Sechs Sekunden vor Ende des Drittels die nächste Strafe gegen Martens und tatsächlich überwanden die Falken noch vor dem Pausenpfiff die Tigersabwehr nach gewonnenem Bully und stellten fast mit dem Pfiff der Schiedsrichter auf 4:1.
Guter Start und schnelles Tor für die Tigers im Schlussabschnitt. Rajala passt von hinter dem Tor auf Newton, der mit der Rückhand Pantwoski auf dem falschen Fuß erwischt. Der erhoffte Aufschwung blieb allerdings aus. Kronawitter, Rajala und Linden mit einem Alleingang hatten noch Möglichkeiten näher ran zu kommen. Doch als Damon nach 55 Minuten frei zum Schuss kommt, war das Spiel endgültig entschieden. Sehenswert noch der letzte Treffer der Falken als Kirsch die Scheibe aus der Luft – zum vierten Mal an diesem Abend in Überzahl – in die Maschen befördern konnte.
„Wir wussten, dass Heilbronn – jetzt mit sechs Siegen in Folge – ein harter Gegner ist. Wenn man nach drei Minuten bei der derzeit heißesten Mannschaft der Liga zurück liegt, ist das schon hart. Bei Fünf gegen Fünf waren wir ganz gut und hatten unsere Chancen. Allerdings haben wir auch vier Tore in Unterzahl – bisher unsere Paradedisziplin – bekommen und das tut weh“, so Petri Kujala nach der Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen Bad Tölz im Penaltyschießen - Nur ein Zähler kommt mit nach Crimmitschau
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen mit 2:3 verloren. Nach einem 0:2-Rückstand kämpften sich die Schützlinge von Trainer Kim Collins zwar eindrucksvoll in die Partie zurück, nehmen jedoch nach dem Penaltyschießen nur einen Zähler mit nach Crimmitschau. Für die Westsachsen geht es aber mit einem beachtlichen Programm weiter: Schon am Mittwoch empfangen die Rot-Weißen mit den Löwen Frankfurt ein Top-Team der DEL2 im Sahnpark.
Personal: Cheftrainer Kim Collins konnte zum Gastspiel in Bad Tölz auf das gleiche Personal bauen, wie schon am Freitag gegen Bietigheim. Im Tor startete Brett Kilar.
Die Eispiraten konnten sich im ersten Durchgang eigentlich nur wenig vorwerfen lassen Einsatz und Wille stimmten einmal mehr und Chancen wurden auch zur Genüge herausgespielt. Einziges Manko, wie so oft in den letzten Spielen, war die Verwertung der Möglichkeiten. So war es Christian Hilbrich, der erst nur den Pfosten traf und dann im Slot nur knapp verpasste. Die Tölzer kamen derweil nur selten gefährlich vor das Eispiraten-Tor, konnten in der 13. Minute dennoch erstmals jubeln. Lubor Dibelka überwand Brett Kilar zum 0:1.
Auch im zweiten Durchgang stimmten Einstellung und Leidenschaft. Die Eispiraten waren weitestgehend das spielbestimmende Team auf dem Eis, verpassten es aber erneut die Tore zu schießen und das Spiel auszugleichen. So kam es, wie es kommen musste. Casey Borer konnte auf Zuspiel von Kyle Beach auf 0:2 erhöhen (36.). Jedoch dauerte es nur 52 Sekunden, ehe die Eispiraten die richtige Antwort parat hatten. In Unterzahl war es Vincent Schlenker, der nach einem Pass von Pohl den ehemaligen Crimmitschauer Ben Meisner aussteigen ließ und zum 1:2 verkürzte (36.).
Die Tölzer Löwen lagen das Hauptaugenmerk im dritten Drittel dann ausschließlich auf die Verteidigung. Nur selten konnten die Schwarz-Gelben Entlastungsangriffe fahren, die Crimmitschauer taten sich dagegen schwer eigene Chancen zu kreieren. Erst in der 57. Minute fiel dann der langersehnte und hoch verdiente Ausgleichstreffer. Nach einem Schuss von Ole Olleff beförderte Christian Hilbrich den Puck über die Torlinie - 2:2! Auch in den verbleibenden Minuten hatten die Eispiraten mehr vom Spiel und Bad Tölz Glück, mit einem Unentschieden in die Overtime zu gehen.
In dieser waren es allen voran die beiden Torhüter Brett Kilar und Ben Meisner, die ihre Clubs mit guten Paraden weiter im Spiel hielten. Somit musste die Entscheidung im Penaltyschießen her. Auf Seiten der Eispiraten vergaben Patrick Pohl und Rob Flick, bei den Bayern sorgte Stephan MacAuley schließlich dafür, dass der Zusatzpunkt in Bad Tölz blieb.
  
    
Deggendorfer SC
DSC nimmt in Weißwasser zu viele Strafzeiten und verliert 1:4
(DEL2)  Mit 1:4 hat der Deggendorfer SC das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen verloren. Der Rumpfkader der Niederbayern musste sich dabei von Anfang an darauf beschränken, mit einer starken Defensivarbeit, das Ergebnis im Rahmen zu halten. Zu viele Unterzahlsituatioen verhindern am Ende ein besseres Ergebnis.
Was die Bemühungen des DSC an diesem Abend immer wieder zunichtemachte, zeigte sich bereits im 1. Drittel beim Führungstreffer der Sachsen. Immer wieder schwächten sich die Gäste mit Strafzeiten. Weißwasser nutzte in der 6. Spielminute eine 5:3-Überzahlsituation eiskalt aus, während sämtliche Bemühungen bei 5 gegen 5 im Abwehrbollwerk des DSC verpufften oder vom wieder stark haltenden Jason Bacashihua verhindert wurden. Selbes Bild dann im zweiten Abschnitt. Wieder eine 3-gegen-5-Unterzahl, die in der 29. Minute das 2:0 für Weißwasser bedeutete. Pech für Alex Roach, der den Puck unglücklich ins eigene Tor abgefälscht hatte.
Erst im letzten Abschnitt sorgten die Füchse dann für die Vorentscheidung. Wieder im Powerplay erzielte Weißwasser schon nach 32 Sekunden das 3:0 und legte nicht einmal eine Minute später das 4:0 nach. Deggendorf kam dann noch in der 51. Spielminute durch Jan-Ferdinand Stern zum Ehrentreffer, was auch das Endergebnis bedeutete.
Auch für Trainer John Sicinski waren nach dem Spiel die zahlreichen Strafzeiten entscheidend: "Wir sind mit nur 15 Mann angereist. Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass wir nur mit Disziplin erfolgreich sein können und dann nehmen wir 10 Strafzeiten."
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Bad Nauheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim EC Bad Nauheim mit 2:6 (1:2; 1:4; 0:0) verloren. Vor 3027 Zuschauern brachten Dennis Reimer (2.) und Marcel Kahle (17.) den Gastgeber in Führung. Steven Rupprich markierte noch vor der Pause den Anschlusstreffer (18.). Zum Auftakt in das zweite Drittel legte Bad Nauheim einen Start nach Maß hin: Zach Hamill in Unterzahl und Cody Sylvester bauten die Führung für den EC aus. Harrison Reed (30.) brachte die Eislöwen wieder ran, doch Dustin Sylvester traf erneut für Bad Nauheim (37.+39./SH). Eislöwen-Verteidiger René Kramer wurde noch während der Partie sicherheitshalber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht nachdem er einen Puck in den Unterleib bekommen hatte.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Im ersten Drittel haben wir ein gutes Spiel von beiden Mannschaften gesehen. Dann haben wir den Fokus verloren und nicht mehr das gemacht, worauf wir uns verständigt hatten. Bad Nauheim hat die Chancen im Gegensatz zu uns genutzt. Im zweiten und dritten Drittel haben wir nicht das aufs Eis gebracht, was wir können.“
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker legen sich mit einem 5:3 Auswärtssieg in Bietigheim drei Punkte unter den Weihnachtsbaum
(DEL2)  Der ESVK musste heute Abend, einen Tag vor Weihnachten, beim aktuellen DEL2 Meister in Bietigheim antreten. Wie schon am Freitag beim Heimspiel gegen die Heilbronner Falken, hatten einige Joker Akteure mit Magen-Darm Problemen zu kämpfen, dazu gastiert die Grippe in der Kabine der Allgäuer. Aufgrund dessen musste Trainer Andres Brockmann neben den Verletzten Sebastian Osterloh und Branden Gracel kurzfristig auch auf Daniel Oppolzer und Florian Thomas verzichten.
Die Joker begann die Partie mit sehr viel Energie und setzten den Steelers mit ihrem aggressiven Forechecking immer wieder zu. Ein erstes Powerplay nach gut zwei Minuten brachte dem ESVK auch schon einige Chancen auf das 0:1. Die Scheibe wollte aber irgendwie nicht in das Gehäuse der Steelers. In der elften Spielminute belohnten sich die Joker für ihren guten Auftritt. Jere Laaksonen nutze einen Fehler in der Defensive der Hausherren zum 0:1. Alleine vor Ilya Sharipov netzte de Finne eiskalt ein. Nur wenige Sekunden später hatte Max Schäffler das 0:2 auf dem Schläger. Nach einem Scheibengewinn stand der Stürmer ebenfalls frei vor dem Bietigheimer Gehäuse. Scheiterte aber an Sharipov. Anstatt den zweiten Treffer zu markieren, mussten die Allgäuer den Ausgleichstreffer schlucken. Im Powerplay agierend bugsierte Benjamin Zientek die Hartgummischeibe aus kurzer Distanz über die Linie. Die Joker aber hatten im weiteren Spielverlauf einige Chancen, welche aber ungenützt blieben. Wie es dann so oft ist, wer seine Chancen liegen lässt, wird bestraft. In Überzahl agierend kassierten die Joker einen Gegentreffer. Nach einem Abspielfehler an der blauen Linie konnte Alexander Preibisch alleine auf Stefan Vajs zu laufen. Der pfeilschneller Stürmer verwandelte eiskalt und brachte seine Mannschaft kurz vor der Pause mit 2:1 in Front. 
Mit beginn des zweiten Drittels sollte es für den ESVK zuerst noch schlechter Laufen. Der erste Angriff der Steelers führte zum 3:1. Nach einer Minute und 43 Sekunden traf Norman Hauner im Nachschuss nach einem drei auf zwei Konter für die Hausherren. Die Joker konnten jedoch zehn Sekunden später durch Joey Lewis zurückschlagen. Nach einem schönen Pass von Steven Billich traf der Stürmer mit einem Direktschuss durch die Beine von Ilya Sharipov zum 3:2. Die Allgäuer bleiben wie im ersten Drittel weiter Spielbestimmend und hatten auch ein Plus an Chancen. Dieses mal sollte sich dies auch auf der Anzeigentafel widerspiegeln. Steven Billich nutzte einen Konter nach 32 Minuten zum Ausgleichstreffer. Aus spitzem Winkel konnte Billich Steelers Torhüter Ilya Sharipov mit einem Schuss über den Schoner zum 3:3 überwinden. Drei Minuten später gingen die Joker dann sogar in Führung. Jonas Wolter staubte nach einem Schuss von Daniel Haase gekonnt zum 3:4 ab. Neben den vier Treffern im Mittelabschnitt war das Spiel von vielen Ungenauigkeiten geprägt. Dabei waren gefährliche Torabschlüsse auf beiden Seiten eher Mangelware. 
Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Der ESV Kaufbeuren spielte sehr clever und ließ dabei kaum gefährliche Torchancen zu. Alles was auf den Kasten der Joker kam war sichere Beute von Stefan Vajs. Auch ein Powerplay der Steelers nach gut 47 Minuten verteidigten die Kaufbeurer gut. In den Schlussminuten setzte der Meister alles auf eine Karte und brachte für Torhüter Ilya Sharipov einen sechsten Feldspieler. Dies konnten die Rotgelben in Person von Jere Laaksonen mit einem Treffer in das leere Gehäuse zum 3:5 Endstand ausnutzen. Trainer Andreas Brockmann machte seiner Mannschaft nach dem Spiel ein großes Kompliment: „Meine Mannschaft hat heute ein sehr gutes Auswärtsspiel bestritten und sich die drei Punkte wirklich verdient. Vor allem deswegen, weil einige Spieler sich trotz einer starken Grippe in den Dienst der Mannschaft stellten.“ 
  
    
Ravensburg Towerstars
GLATTER HEIMSIEG GEGEN FREIBURG
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich einen Tag vor Heiligabend mit einem Heimsieg und drei weiteren Punkten beschenkt. Lediglich im zweiten Drittel war die Partie offen und die Oberschwaben mussten da mit hartem Kampf dagegenhalten.
Die Towerstars setzten die gegnerische Defensive sofort unter Druck und alle vier Sturmreihen kreiierten Chancen. Alleine Olivier Hinse hatte zwischen der 5. und 11. Minute zweimal die Führung auf dem Schläger, in zweitgenannter Situation brachte er einen Alleingang nicht an EHC Torhüter Matthias Nemec vorbei. Auf der Gegenseite sorgte Tobias Kunz nach dreieinhalb Minuten für eine der wenigen Torchancen für die Gäste.
Der Führung ganz nahe waren die Oberschwaben vor ausverkauften Rängen auch in der 13. Spielminute. Zunächst hämmerte Thomas Supis die Scheibe aus der zweiten Reihe an die Unterkante der Latte, dann testete Jakub Svoboda die Festigkeit der Gesichtsmaske des gegnerischen Torhüters Matthias Nemec. Knapp eine Minute später war die längst überfällige und hochverdiente Führung dann aber doch perfekt. Die Wölfe hatten einen Mann auf der Strafbank, als Mathieu Pompei sich zum exakten Zeitpunkt löste und den Schläger vor dem Tor in einen scharfen Querpass hielt.
Eine gegnerische Strafzeit eröffnete den Towerstars auch drei Minuten später einen zählbaren Vorteil. Zwar konnte Nemec den ersten Schuss von Robbie Czarnik noch parieren, gegen den Nachschuss von Olivier Hinse aus der Drehung war der Freiburger Torhüter allerdings machtlos. Die Oberschwaben lagen jetzt mit 2:0 in Front und dies war hochverdient.
Weitere zwei Minuten später musste das Team von Coach Jiri Ehrenberger jedoch einen personellen Rückschlag verkraften, der das Spiel auch nachhaltig beeinflussen sollte. Nach einen Zusammenprall mit gleich zwei Gegenspielern blieb Towerstars Topscorer Andreas Driendl benommen liegen und wurde 15 Minuten später ins Krankenhaus verbracht. Nach entsprechenden Untersuchungen konnte der Ravensburger Goldhelm aber noch am selben Abend die Klinik wieder verlassen. Ob ein Einsatz im Top-Derby in Kaufbeuren am 2. Weihnachtstag möglich ist, wird sich noch zeigen müssen.
Jiri Ehrenberger musste seine Sturmreihen durch den Ausfall von Andreas Driendl umbauen und das brauchte gewisse Anlaufzeit. Zwar hatten die Towerstars gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gute Chancen durch Olivier Hinse (23.) sowie Mathieu Pompei (25.), insgesamt gehörte der zweite Spielabschnitt aber den Wölfen aus dem Breisgau. Allerdings überzeugte Ravensburgs Torhüter Jonas Langmann wieder einmal mit starkem Stellungsspiel und guten Reflexen. Vor allem bei zwei Unterzahlspielen in der 31. und 34. Spielminute war der Towerstars Goalie der Fels in der Brandung und hielt bis zur zweiten Pause am 2-Tore Vorsprung fest. Das „Glück des Tüchtigen“ durfte er bei einem Lattentreffer in der 32. Minute abrufen.
Dass Freiburg im Schlussabschnitt kommen musste, war klar und diese Erwartung trat auch ein. Doch die Towerstars waren hierauf gut vorbereitet und konnten mit gutem Vorchecking und aufopferungsvoller Defensivarbeit den Gegner klar in Schach halten. Ohnehin bedeutete das 3:0 durch Robin Just dann die Entscheidung. Bei einem 3-2 Konter in der 51. Minute hatte die Ravensburger Sturmreihe alle Optionen, Robin Just entschied sich selbst für den Abschluss und überraschte den Wölfe Torhüter mit einem Knaller ins kurze Eck.
Mit einem 6-Punkte Wochenende im Rücken lässt sich Weihnachten nun gleichermaßen entspannt wie selbstbewusst feiern. Die nächste schwere Aufgabe steht bereits am 2. Weihnachtsfeiertag bevor. Hier sind die Towerstars beim Tabellendritten Kaufbeuren zu Gast. In der bereits ausverkauften „erdgas schwaben arena“ wartet auf den Tabellenführer sicherlich ein ganz heißer Tanz.
  
    
Tölzer Löwen
Vorweihnachtlicher Krimi gegen Crimmitschau
(DEL2)  Die Ergebnis-Krise ist durchbrochen: Die Tölzer Löwen gewinnen das letzte Heimspiel vor dem Weihnachtsfest mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) gegen die Eispiraten Crimmitschau. 2784 Zuschauer fanden am Sonntagabend den Weg in die weeArena.
Zu Gast war mit den Eispiraten Crimmitschau ein Gegner, der zuletzt ebenfalls einige Niederlagen einstecken musste. Im Vorfeld der Partie stellte Löwencoach Markus Berwanger Andreas Pauli in die Paradereihe und Lubor Dibelka zu den beiden kanadischen Stürmern in Reihe zwei. Eine Umstellung, die sich bereits nach zwölf Minuten auszahlte. Dann erkämpfte sich Dibelka die Scheibe in der Bandenecke und traf ins linke Eck zur 1:0-Führung der Löwen. "Ich wollte einen Impuls setzen - mehr nicht. Man kann das auch wieder zurück rotieren, aber das hat ganz gut geklappt", so Berwanger. Insgesamt war es ein Spiel mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams verzeichneten mehr als 40 Schüsse aufs Tor. Sowohl auf Brett Kilar und Ben Meisner war Verlass. "Es ist ein Abnutzungskampf, den haben wir heute geführt", stellte Berwanger fest. In den letzten Spielen sahen die Löwen defensiv teils überfordert aus - das änderte sich heute nicht nur dank einer guten Torhüterleistung. "Das haben wir heute aber durch Video-Analyse und viele Gespräche von mir heute gut hinbekommen", sagt Berwanger. Erst in der 36.Minute kassierten die Buam den ersten Gegentreffer. Ausgerechnet in eigener Überzahl traf Vincent Schlenker - nachdem zuvor Casey Borer auf 2:0 erhöht hatte - zum Anschlusstreffer. "Das ist eigentlich unsere Paradedisziplin, das kann mal vorkommen", so der Löwencoach. Auch Eispiraten-Trainer Kim Collins zeigte sich grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "Wir haben außer in den ersten zehn Minuten ein gutes Eishockeyspiel geliefert". Die couragierte Leistung der Gäste wurde mit dem 2:2-Ausgleich vier Minuten vor Schluss belohnt. Chris Hilbrich arbeitete die Scheibe ins Tor - Verlängerung. "Es war ein hart umkämpftes, schnelles, intensives Eishockeyspiel", so Berwanger. Das änderte sich auch in der Overtime nicht, als beide Torhüter mit guten Paraden ihre Teams ins Penaltyschießen führten. Dort hatten Ben Meisner und die Löwen dann das bessere Ende für sich. Meisner hielt beide Penaltys gegen sich - Stephen MacAulay und Johannes Sedlmayr trafen für die Buam zum Sieg. Der "Angstgegner" aus Sachsen wurde also erstmals in die Schranken gewiesen. Markus Berwanger konstatierte: "Gegen Crimmitschau war es der erste Sieg im siebten Spiel". Insgesamt schien der Löwencoach zufrieden mit der Leistung seiner Mannen, die weiterhin punktgleich mit Platz zehn auf Playoff-Tuchfühlung sind. Nun kann besinnlich Weihnachten gefeiert werden, bevor es bereits am 26.12. nach Dresden zum Auswärtsspiel geht.
  
    
VER Selb
Keine Derbypunkte unterm Weihnachtsbaum
(OLS)  Unsere Wölfe haben alles versucht. Einsatz und Kampfgeist stimmte, auch spielerisch waren wir voll auf der Höhe, aber es sollte am Ende nicht reichen. Auch im dritten Derby in
dieser laufenden Spielzeit musste sich unser Team den Blue Devils Weiden geschlagen geben. Fehlende Kaltschnäuzigkeit bzw. Glück im Abschluss und ein überragender BDW-Goalie Filimonov sorgten in einer temporeichen, überaus fairen Partie dazu, dass die Punkte in der Oberpfalz blieben.
Beide Teams lieferten den Zuschauern in der ausverkauften Hans-Schröpf-Arena ein temporeiches Auftaktdrittel im Vorweihnachtsderby. Körperbetont, aber keineswegs unfair gingen die Akteure zu Werke, Torchancen auf beiden Seiten. Wir versuchten unser Heil in der Offensive, ließen Gegner und Scheibe gut laufen, mussten aber höllisch aufpassen, wenn die Gastgeber mit brandgefährlichen Kontern durchbrachen. Die erste „Duftmarke“ der Blue Devils war ein Lattentreffer von Abercrombie, auch danach musste Deske bei den wenigen Aktionen der Weidener in höchster Not parieren. Unsere Wölfe mit guten Angriffsbemühungen, vieles spielte sich im gegnerischen Drittel ab, unsere Jungs mit den größeren Spielanteilen, Gare mit einer riesen Chancen fand die Lücke, aber auch in Goalie Filimonov seinen Meister. Alles was dem Selber Spiel fehlte war ein Tor, aber dies wollte nicht fallen. Im Gegenteil. Rubes tankte sich in Überzahl durch die Wölfe-Abwehr durch und ließ Deske das Nachsehen. Uns es kam noch schlimmer. 14 Sekunden vor dem ersten Pausentee war erneut Rubes zur Stelle, der von der rechten Seite – nach einem unnötigen Scheibenverlust der Wölfe-Defensive - kommend Deske überwand und mit dem 2:0 den Spielverlauf auf den Kopf stellte.
Die Kabinenansprache von Wölfe-Coach Thom schien deutlich ausgefallen sein, denn unsere Wölfe kamen mit noch mehr Schwung und noch offensiver ausgerichtet zurück aufs Eis. Auftakt nach Maß nach nur 51 Sekunden – McDonald war es vorbehalten, den längst überfälligen ersten Selber zu erzielen – völlig abgeklärt ließ der Kanadier Filimonov keine Abwehrchance. Ein Treffer, der noch weitere Kräfte frei machte, unsere Jungs gaben Gas und belohnten sich selbst. Als wenig später der völlig freistehende Gollenbeck im Nachschuss den Ausgleich erzielte, war Selb auch auf der Anzeigentafel wieder voll im Spiel. Die Gastgeber wirkten kurzzeitig beeindruckt, waren aber mit ihren überfallartigen Kontern stets brandgefährlich. Deske musste dabei mehrere Male sein ganzes Können aufbieten, um einen erneuten Rückstand zu vermeiden.
Nach Hälfte des zweiten Drittels übernahmen unsere Wölfe wieder das Kommando und hatten durch Gare und McDonald in Überzahl zwei riesen Chancen in Führung zu gehen. Die Führung fiel leider auf der Gegenseite - Waldowsky schloss einen mustergültigen Konter sehenswert zum 3:2 ab. Unsere Wölfe antworteten mit wütenden Angriffen, drängten auf den Ausgleich, aber Filimonov hielt die Führung fest.
Die Blue Devils drängten mit aller Macht auf die Vorentscheidung und den vierten Treffer. Aber unsere Wölfe behielten kühlen Kopf und wussten dies verhindern. Danach besannen wir uns wieder auf Druck auf das Blue Devils Tor, Filimonov unter Dauerbeschuss, der uns mit seinen
Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Gare, Ondruschka, McDonald – Weiden warf sich in jeden Schuss oder Filimonov fuhr die Fanghand aus. Unsere Wölfe ließen nichts unversucht, aber der Ausgleich fiel nicht. Wölfe-Coach Thom setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte und nahm Deske für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Jubel auf Selber Seite, aber der Wölfe-Treffer zum 3:3 fand vom Schiedsrichtergespann wegen Schlittschuhtor keine Anerkennung. Unsere Wölfe sofort wieder fokussiert, warfen alles nach vorne. Aber das Glück war an diesem Abend den Hausherren hold. Per empty net-Goal machte Rubes mit seinem dritten Treffer den vorweihnachtlichen Derbysieg perfekt.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen Leipzig
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag mit 2:3 (1:2/1:0/0:1) gegen die EXA Icefighters Leipzig verloren.
Bevor im Eisland Farmsen die Scheibe lief, sorgten die Fans beider Lager an den Hamburger Landungsbrücken für Aufsehen. Rund 300 Fans aus Leipzig, die nach einer Schifffahrt aus Geesthacht dort anlegten, wurden von den Anhängern der Crocodiles empfangen. Gemeinsam sang man im Hamburger Hafen für die Rettung der Crocodiles. Anschließend ging es mit Bus und Bahn nach Farmsen, wo 1750 Zuschauer ein starkes Spiel geboten bekamen. Es dauerte dann auch nur drei Minuten, bis die Scheibe zum ersten Mal den Weg ins Tor fand. Michal Velecky vollendete ein sehenswertes Solo mit dem 0:1 für die Gäste (4.). Doch der Jubel der Leipziger fand 50 Sekunden später ein abruptes Ende: Ein starkes Kombinationsspiel von Dominik Lascheit und Patrick Saggau schloss Gianluca Balla mit dem Treffer zum 1:1 ab (5.). Bei den Icefighters blieb der schnelle Ausgleich wirkungslos. Die Gäste hielten das Tempo weiter hoch und münzten ihre leichte Überlegenheit durch ein Tor von Antti Paavilainen zur Führung um (11.).
In der Pause fand Trainer Jacek Plachta offensichtlich die richtigen Worte, denn die Mannschaft legte gleich mit dem Anschlusstreffer los. Nach nur 33 Sekunden versenkte Kapitän Josh Mitchell die Scheibe im Gehäuse der Leipziger. Tore wollten anschließend nicht mehr fallen, dafür flogen die Fäuste. Nach einem Check von Krokodil Moritz Israel an Damian Schneider blieb letzterer verletzt liegen. Erek-Dirk Virch und Israel klärten die Angelegenheit im Zweikampf. Für Israel war die Partie anschließend mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. Auch Schneider konnte nicht mehr spielen. Der Stürmer musste zur Behandlung ins Krankenhaus.
Im letzten Spielabschnitt wollte nur noch den Gästen ein Treffer gelingen. Antti Paavilainen sicherte mit seinem Treffer zum 2:3 den Auswärtssieg für die EXA Icefighters Leipzig (47.).
„Es war ein Vollgas-Spiel, von der ersten bis zur letzten Minute. Wir haben ein Mbisschen gebraucht, um uns darauf einzustellen. Für Leipzig gab es heute das glücklichere Ende, aber das ist im Sport nunmal so. Die Stimmung war kolossal, es hat richtig Spaß gemacht zu spielen. Auch wenn es unheimlich anstrengend war“, so Patrick Saggau.
Am zweiten Weihnachtstag geht es für die Crocodiles bei den Halle Saale Bulls weiter.
  
    
Herner EV
Rostock Piranhas - Herner EV 3:2 (0:1;1:1;2:0)
(OLN)  Der Herner Eissportverein musste unter anderem ohne seine Spieler Denis Fominych, Marcus Marsall, Thomas Zuravlev, Edwin Schitz und Darren Mieszkowski (interne Gründe) in Rostock antreten. Dafür war Moritz Schug wieder voll einsatzbereit. Hinsichtlich dieser angespannten Personalsituation agierte Tobias Esch im Sturm der Grün-Weiß-Roten. Backup Michel Weidekamp stand im Tor.
Die Rostocker Piranhas erwischten den besseren Start in der Eishalle Schillingallee. Die Gastgeber bauten in den ersten Spielminuten im Herner Drittel viel Druck auf. Allerdings konnte Michel Weidekamp alle Versuche der Rostocker, in Führung zu gehen, routiniert abwehren. Nach fünf gespielten Minuten hatte der Herner EV nun mehr Kontrolle über das Spielgeschehen auf dem Eis. Dies zeigte sich vor allem an einem kontrollierten Spielaufbau. Rostock versuchte indes immer wieder mit Kontern, sich etwas Luft zu verschaffen. Im Vergleich dazu hatte der HEV bis dato noch keine nennenswerte Torchance für sich verbucht. Auch das erste Überzahlspiel des HEV führte zu keinem Tor. In der 11. Spielminute gab es dann einen Alleingang der Piranhas, den Weidekamp, unter Applaus der Herner Fans, sehenswert entschärfen konnte. Daraufhin war es Dennis Thielsch in einem weiteren Break, der die Herner Kumpel in Führung schoss (13:22). Thielsch erkämpfte sich den Puck von einem Rostocker Verteidiger und konnte somit ungehindert auf das Tor von Jan Dalgic zulaufen und eiskalt in den Winkel verwandeln. Nach dem Herner Führungstreffer wurde Rostock wieder etwas besser. Jedoch scheiterten die Piranhas am sehr gut aufgelegten Michel Weidekamp oder an Vojtech Suchomer, der seine Gegenspieler immer wieder durch gezielte Blocks am Torschuss hinderte. Kurz vor Ende des ersten Drittels hatte erneut D. Thielsch nach Vorlage von Patrick Asselin, die Chance zum Torerfolg. Der Puck sprang allerdings unglücklich auf die Brust des gegnerischen Torhüters. Somit ging es mit einer 0:1 Pausenführung in die Kabine.
Im zweiten Abschnitt hatte das Spiel reichlich an Tempo gewonnen. Es ging immer wieder rauf und runter. Nach nur 36 Sekunden war es Patrick Asselin, der auf Vorarbeit von Moritz Schug, die Herner Führung, auf 0:2 hochschraubte (20:36). Im weiteren Verlauf gab es eine 2+10 minütige Strafe gegen den Rostocker Pascal Kröber, der seinen Gegenspieler Michel Ackers mit einem Check gegen Kopf und Nacken regelwidrig niederstreckte. Glücklicherweise konnte M. Ackers daraufhin ohne schwere Blessuren weiterspielen. Obendrein machte Michel Weidekamp einen weiteren Alleingang der Rostocker souverän zunichte. Beide Teams hatten fortlaufend einige gute Torchancen. Bis zur zehnten Spielminute, als Rostock überraschend der Anschlusstreffer gelang (29:49). Constantin Koopmann legte die Scheibe quer auf den Torschützen Tomas Kurka, der den Puck durch die Beine von Weidekamp ins Tor bugsierte. Rostock schaffte es immerzu, sich im Herner Drittel festzusetzen. Allerdings blieb es bis zum Schluss des zweiten Drittels beim 1:2 für die Mannschaft vom Gysenberg.
Das letzte Drittel ging klar an die norddeutschen Hausherren. Rostock kam mit mehr Biss aus der Kabine und zeigte sich in den letzten zwanzig Spielminuten zielstrebiger und entschlossener als der HEV. Dementsprechend erzielten die Piranhas in der 47. Spielminute den Ausgleich zum 2:2 (46:44). Viele Beteiligte auf dem Eis und auch der Herner Anhang reklamierten einen hohen Stock seitens der Rostocker. Das Schiedsrichtergespann wollte in dieser Situation allerdings keinen Regelverstoß gesehen haben. Nur wenige Sekunden später markierte Rostock den Führungstreffer (47:33). Der Herner EV hatte fortdauernd wenig Zugriff auf das Spielgeschehen. Dessen ungeachtet hatten Tom Schmitz und Lois Spitzner gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor Spielende kassierte der Rostocker, Viktor Beck, eine zweiminütige Bankstrafe. Fortlaufend nahm Headcoach, Danny Albrecht, seinen Torhüter vom Eis, so dass ein sechster Feldspieler für mehr Gefahr vor dem Rostocker Gehäuse sorgen sollte. Allerdings waren die letzten Sekunden vor Spielschluss in Überzahl zerfahren und somit gewann das Heimteam knapp und letztendlich auch nicht unverdient mit 3:2 vor 1137 zahlenden Zuschauern.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Peißenberg Eishackler 3:4 (3:2, 0:0, 0:2)
(BYL)  Die Rückrunden-Serie des EHC Klostersee ist gerissen. Nach sechs Drei-Punkte-Siegen nacheinander und insgesamt acht Begegnungen, in denen die Rot-Weißen gepunktet haben, unterlag man am Sonntagabend den Eishacklern vom TSV Peißenberg mit 3:4. Möglicherweise schon zu sicher fühlte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan nach dem komfortablen Dreinull nach nur 14 Minuten. Vergessen wurde dabei offenbar, dass alle drei Tore in doppelter Überzahl erzielt wurden. Den einen Schritt weniger, den die Grafinger fortan (zumindest gefühlt) fortan zurücklegten, machten die Gäste anschließend mehr. Bis zur ersten Pause war der Vorsprung schon auf nur noch einen Treffer zusammengeschmolzen. Im Mitteldrittel dominierten die Eishackler klar, die Truppe um Kapitän Bernd Rische, der vor der Partie von Präsident Sascha Kaefer und dem "abgelösten" Raymund Nickel als neuer Rekordspieler geehrt wurde, hatte komplett die Linie verloren. Nach dem 3:3-Ausgleich in der Anfangsphase des letzten Durchgangs musste man sich in zwei, drei Situationen die Führung eigentlich wieder zurückholen. Das notwendige Glück und ein stark reagierender Goalie standen den Gästen da zur Seite. Knapp zwei Minuten vor dem Spielende noch mehr Glück für Peißenberg, das in Überzahl zur Entscheidung traf - nach einer etwas kuriosen Strafzeit gegen den EHC wegen Spielverzögerung. 
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn entführt drei Punkte aus der Wolfshöhle
(BYL)  Einen riesigen Schritt Richtung Verzahnungsrunde hat der EHC Königsbrunn am Sonntagabend gemacht .Mit dem 6:4 Auswärtssieg bei den Bad Kissinger „Wölfen“ können die Brunnenstädter wichtige Punkte aus Unterfranken entführen und das Wochenende mit dem zweiten Sieg krönen.
EHC-Coach Fabio Carciola gönnte Goalie Donatas Žukovas Eiszeit gegen seinen ehemaligen Verein und schenkte ihm das Vertrauen in der so schwierigen Auswärtspartie. Dafür musste Lukáš Hruzík aussetzen, als zweiter Kontingentspieler lief Angreifer Hayden Trupp von Beginn an für Königsbrunn auf. Nach seiner Sperre durfte nun auch Fabio Carciola wieder mitspielen, bis auf Matthias Forster und dem erkrankten Marc Streicher waren ansonsten alle Leistungsträger mit von der Partie.
Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an einen ansehnlichen Kampf auf Augenhöhe. Der EHC agierte konzentriert und erspielte sich ab der fünften Spielminute die besseren Chancen, verpasste es aber Tore zu erzielen. Durch einen Wechselfehler durften dann die Wölfe ein erstes Mal in Überzahl spielen und nutzten dies gnadenlos aus, so dass es in der zehnten Spielminute 1:0 für die Gastgeber stand. Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit mussten kurz darauf ein Bad Kissinger und zwei Königsbrunner auf die Strafbank, der EHC war erneut in Unterzahl. Als dann auch noch Ralf Rinke nach einem Foul zwei Strafminuten aufgebrummt bekam, waren die Wölfe achtzehn Sekunden in doppelter Überzahl. Fast wäre der EHC schadlos davongekommen, kassierte dann aber doch noch in der 14. Spielminute in einfacher Unterzahl das 2:0 für die Gastgeber. Königsbrunn blieb aber fokussiert und erarbeitete sich weiter gute Torchancen, nur zwei Minuten später konnte Ralf Rinke einen Abpraller ins Tor der Wölfe einnetzen. Der EHC war weiterhin am Drücker, bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Auch im mittleren Spielabschnitt blieb Königsbrunn konzentriert und erarbeite sich weitere Möglichkeiten. In der 24. Spielminute sorgte dann Nicolas Neuber mit seinem Treffer für den hochverdienten Ausgleich. Und nur zwei Minuten später netzte Henning Schütz in Überzahl zur 3:2 Führung für den EHC ein. Königsbrunn blieb weiter offensiv, kassierte aber in der dreißigsten Spielminute den Ausgleich. Gerade mal eine Minute später erzielte Hayden Trupp mit einem schönen Rückhandschuss ins linke obere Eck die erneute Führung für den EHC. Königsbrunn war weiter spielbestimmend, die Wölfe beschränkten sich auf gefährliche Konter. Bad Kissingen leistete sich nun aber einige Stockfehler, die der EHC aber jedoch nutzen konnte. So ging es mit dem leistungsgerechten 4:3 für Königsbrunn in die letzte Pause.
In der Kabine der Unterfranken hatte es wohl eine deutliche Ansage gegeben, denn im letzten Drittel zeigten sich die Gastgeber deutlich verbessert und sorgten für mächtig Druck. Doch EHC-Goalie Donatas Žukovas zeigte mal wieder eine fabelhafte Leistung und verhinderte einen Treffer der Wölfe. Königsbrunn verteidigte mit Mann und Maus, die Youngster Dominik Schönwetter und Maxi Hermann warfen sich nicht nur einmal in die gegnerischen Schüsse. Auch einige Strafzeiten konnten die Brunnenstädter noch schadlos überstehen. Zwei Minuten vor Spielende wurden die Bemühungen der starken Gastgeber dann doch noch belohnt, als der Ausgleich zum 4:4 fiel. Doch Hayden Trupp, der eine sehr starke Leistung ablieferte, nutze einen Konter und netzte zur 5:4 Führung ein. Die Wölfe mussten nun alles auf eine Karte setzen und nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch der EHC ließ nichts mehr anbrennen. Eine Sekunde vor Schluss traf dann noch Patrick Zimmermann ins leere Tor ein und sorgte so für den 6:4 Endstand für Königsbrunn.
Königsbrunn gewinnt nach einem intensiven und hochdramatischen Spiel zweier Top-Teams, in dem die Brunnenstädter das bessere Ende für sich hatten. Der EHC verpasste es, im zweiten Drittel das Spiel zu entscheiden und musste bis zuletzt gegen tapfer kämpfende Unterfranken alles geben. Am Ende hätte die Partie wohl zwei Sieger verdient gehabt, aber da hatte Hayden Trupp mit seinem entscheidenden Tor wohl etwas dagegen.
Königsbrunns Coach Fabio Carciola ist stolz auf seine Mannschaft: „Heute haben wir von der ersten bis zur letzten Minute unser System gespielt, was ich immer von der Mannschaft fordere. Das war das beste Spiel der Saison. Mit Kampfgeist und Biss hat jeder für den anderen gefightet, Don im Tor und unsere Verteidigung haben einen super Job gemacht. Ich so stolz auf meine Jungs, die haben Charakter gezeigt, mir fehlen jetzt noch die richtigen Worte.“   
  
    
TSV Peißenberg
Ein überragendes Comeback nach 3:0 Rücksatnd
(BYL)  TSV-Jungs, triumphieren in Grafing. Eine herausragende Leistung der „Eishackler“, die ohne Daniel Clairmont, Manuel Singer, Martin Andrä und Fritz Stögbauer zum EHC Klostersee reiste. Bei diesen Spielen merkt man den Jungs es deutlich an wie Sie enger zusammenrückt. Denn auch nur so ist eine solche Mannschaftsleistung zu erklären. Zuletzt musste man ja auch in Bad Kissingen nur mit zwei Reihen auflaufen und diese Niederlage spiegelte die eigentliche Leistung nicht wieder. Aber am Sonntagabend in Grafing sah das ganze anders aus.
Rein ins Spiel. Nach den ersten Minuten war es ein sehr schönes Spiel, bis zur 8. Spielminute. Ab da an griff der Schiedsrichter in das Spielgeschehen ein und verteilte willkürlich Strafen auf beiden Seiten. Wenn das Spiel mit Fünf gegen Fünf weiterläuft, dann wäre der Spielverlauf deutlich besser für beide Mannschaften gewesen. Es fanden sich die Strafzeiten aber auf Peißenberger Seite wieder. Das machte sich an allen Drei Toren der Grafinger bemerkbar. Die fielen nämlich ausschließlich bei 5 gegen 3 Unterzahl-Situationen für die „Eishackler“. Im Nachhinein betrachtet müsste man sich als Peißenberger Zuschauer, bei den Schiedsrichtern bedanken, denn nach dem Rückstand wuchs die Mannschaft noch mehr zusammen und in der 16. Minute setzte Manfred Eichberger das erste Ausrufezeichen für den TSV und spätestens nach dem sensationellen 2:3 Anschlusstreffer von Dominik Novak, der mit seiner überragenden Einzelleistung, die Klosterseer Hintermannschaft samt Torwart alt ausschauen lies, gab man den Zuschauern deutlich zu verstehen, dass sich die „Eishackler“ nicht geschlagen geben und mehr wollten.
Das zweite Drittel war überschaubar was die Highlights angeht, selbst der Schiedsrichter legte eine Pause ein und pfiff nicht eine einzige Strafzeit, das Mundstück war im ersten Drittel vermutlich sehr heiß gelaufen.
Die Offensivaktionen hoben sich beide Mannschaften bis zum Schlussdrittel auf. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten und die Torhüter rückten immer mehr in den Fokus. Da waren sehenswerte Paraden dabei, die die Zuschauer zum staunen brachten. Gerade auch weil Leo Zink mit dem 3:3 in der 44. Minute, gleich zu Beginn des Drittels, dass Spiel noch einmal auf 0 stellte. Hier wollten unbedingt beide Mannschaft den Sieg. Das Spiel nahm auch deutlich mehr an Fahrt auf. Die läuferische Überlegenheit war deutlich auf Peißenberger Seite und mehr Chancen waren es auch die den „Eishacklern“ zu Buche standen. In der 47. Minute hatte Eichberger die Führung auf dem Schläger, doch Gläubiger im EHC-Tor konnte großartig parieren. Es war zum Schluss eine Bankstrafe wegen Spielverzögerung die den verdienten „Eishackler“-Sieg eintütete. Zu oft hatten die Grafinger versucht bei Icing zu wechseln. Wie schon im Hinspiel war es Eichberger der die Entscheidung brachte und mit seinem zweiten Tor an diesem Abend, den Weg auf Auswärtssieg einschlug.
  
    
ERV Schweinfurt
Leistungssteigerung reicht nicht
(BYL)  Genauso wie am vergangenen Wochenende habe die Mighty Dogs Zuhause gegen den TSV Erding wieder gut begonnen, doch es reichte nicht über die komplette Spielzeit.
Die Schweinfurter starteten mit Tempo und gutem Körperspiel in die Partie und gingen in der 6. Minute durch Marcel Grüner mit 1:0 in Führung. Keine zwei Minuten später hatte Grüner das 2:0 nach Pass von Josef Straka auf dem Schläger, doch diesmal scheiterte er an Jonas Steinmann. Stattdessen machten die Mighty Dogs es den Gladiators einfach und Philipp Michl traf zum 1:1 ins lange Eck (15. Minute).
Im Mitteldrittel war Marcel Grüner dann doch zum zweiten Mal erfolgreich und brachte die Schweinfurter erneut in Führung (26. Minute). Doch nach einem Puckverlust in der neutralen Zone glich Erding in der 30. Minute wieder aus (2:2). Danach nutzten die Gladiators zwei Überzahlspiel um zuerst durch Florian Fischer in Führung (37. Minute) und keine zwei Minuten später mit dem Treffer von Mathias Jeske die Führung auf 2:4 auszubauen, woraufhin die Schweinfurter den Torwart wechselten und nun Kevin Keßler für Ferdinand Dürr im Tor stand.
Im Gegensatz dazu konnten die Mighty Dogs im Schlussabschnitt ihre Powerplays nicht nutzten um wieder ins Spiel zu kommen, so dass es nach torlosen 20 Minuten bei der 2:4 Niederlage für die Hausherren blieb.
  
     
ERSC Amberg
15:0-Rekordsieg in dieser Saison
(BLL)  Die 1b-Vertretung der Selber Wölfe stand am Freitagabend beim ERSC Amberg auf verlorenem Posten, war kaum mehr als ein Sparringspartner für die Wild Lions. Weil die ihren Job sehr kontrolliert und seriös erledigten, artete die Partie zu einem echten Scheibenschießen aus, das mit einem 15:0-Erfolg für den ERSC endete – Rekord für die Eishockey-Landesliga allgemein in dieser Saison.
Auch ohne Andi Hampl und dem kurzfristig erkrankten Vaclav Benak waren die Amberger Löwen in ihren rotweißen Retro-Trikots mehr als eine Hausnummer zu groß für die bedauernswerten Gäste aus Oberfranken, die sich mit ausnahmslos fairen Mitteln zu wehren versuchten, damit aber bestenfalls im Mittelabschnitt einigermaßen aus der Affäre ziehen konnten. Daniel Vlach und Florian Wrobel leiteten sehr bald das Torfestival ein und mit einem Doppelpack binnen 18 Sekunden beendeten Dan Heilman und Dominik Schopper auch das erste Drittel. Dazwischen hatte Sebastian Aukofer einen seiner drei Treffer an diesem Abend beigesteuert. Da war schon längst klar, dass die Gäste kein Gradmesser für den ERSC sein konnten.
Der einseitige Spielverlauf setzte sich auch im Mittelabschnitt fort, den Matti Swadzba mit dem 6:0 eröffnete. Zeitweise kam Selb überhaupt nicht mehr aus der eigenen Verteidigungszone, konnte aber zunächst weitere „Einschläge“ der Löwen verhindern. Zwei folgten allerdings noch und die hatten es in sich: Dan Heilman traf sogar in numerischer Unterzahl und das 8:0 durch einen fulminanten Schlagschuss von Kevin Schmitt war zweifellos der schönste Treffer des Abends.
Der hohe Rückstand und die Amberger Dominanz ließen im letzten Drittel dann bei den Gästen die Kräfte schwinden. Der ERSC kam in regelmäßigen Abständen zu weiteren Torerfolgen, Daniel Troglauer machte das Ergebnis zweistellig und es drohte zeitweise ein weitaus schlimmeres Debakel, als es das 15:0 am Ende ohnehin war. Eifrigster Punktesammler der Löwen war Kapitän Dan Heilman mit zwei Treffern und vier Beihilfen, gefolgt von Topscorer Felix Köbele, der diesmal selbst nicht traf, aber fünf sehenswerte Vorlagen lieferte. Im Amberger Tor konnte sich der junge Luca Feitl über einen Shut-Out freuen, ein Spiel ohne Gegentor.
  
    
ESV Buchloe
Piraten erreichen Aufstiegsrunde - Heimsieg über Reichersbeuern reicht zur vorzeigten Qualifikation für die Zwischenrunde
(BLL)  Über das Ticket zur Aufstiegsrunde dürfen sich Buchloer Piraten und ihre Fans unter dem Weihnachtsbaum freuen. Denn durch den 6:3 (0:1, 5:2, 1:0) Heimsieg über den SC Reichersbeuern direkt vor dem Weihnachtsfest am Sonntagabend ist den Gennachstädtern bereits drei Spiele vor dem Ende der Landesliga-Hauptrunde ein Platz unter den ersten Fünf nicht mehr zu nehmen. Damit haben sich die Gennachstädter in ihrer Gruppe nach Ulm, Burgau und Kempten bereits vorzeitig die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die Bayernliga gesichert.
Der Start ins Spiel gegen den aktuell direkt unter dem Strich stehenden Tabellensechsten Reichersbeuern war allerdings aus ESV-Sicht sehr mühsam. Vielleicht hing den Freibeutern noch etwas der sicherlich kräfteraubende 4:1 Sieg gegen den Tabellenführer Ulm vom Freitag in den Beinen und Köpfen, denn zunächst gelang den Hausherren nicht all zu viel. So erwischten die Gäste nach zerfahrenem Auftakt den etwas besseren Start und gingen nach gut acht Minuten auch nicht unverdient in Front. Tobias Reiter hatte Michael Bernthaler im Buchloer Kasten im Nachsetzten zum 0:1 überwunden. Da die Reichersbeuerer in der Folge besonders in der Rückwärtsbewegung clever spielten, ging es mit diesem Zwischenstand auch erstmalig in die Kabinen, auch, weil die Pirates direkt vor der Pause eine fast zweiminütige doppelte Überzahl ungenutzt ließen.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Buchloer dann aber endlich besser zu ihrem Spiel und erhöhten nun den Druck auf das von Michael Goldbrunner gehütete Gästetor. Der Ausgleich durch Lucas Ruf nach einem perfekt platzierten Schuss von der blauen Linie war somit nur eine Frage der Zeit (23.). Lediglich gute drei Minuten später brachte Maximilian Schorer seine Farben mit einem Überzahltor schließlich auch in Führung (27.). Aber noch gab sich der SCR nicht geschlagen, immerhin zählt für die Oberbayern im Zweikampf mit dem TSV Farchant um den letzten freien Zwischenrunden-Platz noch jeder Punkt. Und so glich Robert Schatton nach einem schnell vorgetragenen Konter zum 2:2 aus (29.). Die passende Antwort der inzwischen deutlich agileren Piraten ließ aber nicht lange auf sich warten: 17 Sekunden nach dem Ausgleich traf erneut Maximilian Schorer bei angezeigter Strafe zum 3:2. Und die Rot-Weißen bauten ihren Vorsprung weiter aus, auch weil die Gäste nun ein ums andere Mal zu spät dran waren und so gleich mehrfach auf die Strafbank wanderten. Ein Überzahlspiel führte dann ebenso zum 4:2, wofür Topscorer Alexander Krafczyk verantwortlich war (33.). Auch nach dem neuerlichen Anschluss der Reichersbeuerer, als Benedikt Scholz aus dem Gewühl im Buchloer Torraum irgendwie zum 4:3 traf (36.), ließen sich die Freibeuter nicht mehr aus der Bahn bringen. Denn noch vor der zweiten Pause markierte Oliver Braun – wiederum im Powerplay – das 5:3, da er genau richtig nach einem abgewehrten Schuss von Marc Weigant stand (39.).
Demzufolge konnten die Hausherren mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ins letzte Drittel gehen, den man dort auch nicht mehr aus der Hand gab. Abgeklärt und unaufgeregt fuhr man den elften Saisonsieg in einem relativ unspektakulärem Schlussabschnitt nach Hause. Früh hatte nämlich abermals Oliver Braun getroffen, als er bei angezeigter Strafe gegen die Gäste wieder goldrichtig vor dem Tor wartete, um einen von David Strodel abgeprallten Schuss zum 6:3 ins leere Tor zu schieben (43.). Somit war das Match bereits entschieden, da die Gäste auch auf Grund ihrer regelmäßigen Strafbankbesuche, die Freibeuter nicht mehr in Verlegenheit bringen konnten.
Nach 60 Minuten durften sich die gut 300 Zuschauer also über die vorweihnachtliche Bescherung nicht nur in Form eines am Ende ungefährdeten Heimerfolgs, sondern auch über die vorzeitige Aufstiegsrunden-Qualifikation mit ihren Piraten freuen.
  
    
EV Moosburg
Immerhin einen Punkt in der Vilshofener Wasserschlacht geholt
(BLL)  Herbst-Tristesse statt Winter-Classic: Bei Dauerregen und enstprechend schwierigen äußeren Bedingungen musste sich der EV Moosburg am Sonntag in der Freiluft-Arena der Vilshofener Wölfe mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben. Immerhin nahmen die Grün-Gelben zumindest einen Zähler mit und haben drei Spieltage vor Ende der Vorrunde das Erreichen eines Top-5-Platzes selbst in der Hand.
Pünktlich zum Anpfiff des Klassikers zwischen dem ESC und dem EVM begann es zu regnen. Und je länger die Partie dauerte, desto intensiver wurde das Geplätscher. Die Hausherren kamen mit den äußeren Umständen besser zurecht. Nach einer Phase des Abtastens gelang ihnen in der 9. Minute die 1:0-Führung. Die Moosburger, die erneut auf den erkrankten Patrick Holler verzichten mussten, taten sich schwer, kamen erst zum Ende der ersten 20 Minuten zu vielversprechenden Offensivaktionen - die aber allesamt ungenutzt blieben.
Umso besser starteten die Dreirosenstädter ins mittlere Drittel - und wie schon in Haßfurt schlug das neue Sturmduo zu: Diesmal bediente in Überzahl Stefan Groß seinen Nebenmann Daniel Klinecky, der eineinhalb Minuten nach Wiederbeginn mit seinem ersten Treffer im EVM-Trikot für den Ausgleich sorgte. Doch die Freude darüber währte nicht einmal eine halbe Minute - und schon lagen die Wölfe wieder in Führung. Der Regen wurde nun von Minute zu Minute stärker und machte ein vernünftiges Eishockeyspiel eigentlich unmöglich. Beide Teams taten sich schwer, ihre Kombinationen zuende zu spielen, oft verabschiedete sich der Puck, bis man zum Abchluss kam.
Nur gut, dass die Grün-Gelben auch im Schlussabschnitt einen guten Start hinlegten: Daniel Möhle verwertete einen Regan-Pass zum 2:2 (44.). Da sich inzwischen längst  größere Pfützen gebildet hatten, plätschterte die Begegnung im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin. Chancen gab es kaum noch - die Schlusssirene erlöste Spieler wie Zuschauer und sicherte beiden Teams zumindest einen Punkt. In der folgenden Verlängerung wollten es die Kontrahenten im Kampf um die Verzahnungsrunde aber noch einmal wissen und erspielten sich einige tolle Chancen. 52 Sekunden vor dem Ende nutzten die Vilshofener eine solche zum entscheidenden 3:2. Damit war die Wasserschlacht beendet. Man wollte sich gar nicht vorstellen, zu welchen Slapstick-Einlagen die äußeren Bedingungen bei einem Penaltyschießen geführt hätten.
Der EVM blickt trotz der Overtime-Niederlage zufrieden auf ein Vier-Punkte-Wochenende zurück. Zähler, mit denen bei den Auswärtsaufgaben (am Freitag der 7:6-Sieg bei Tabellenführer Haßfurt) wohl die wenigsten gerechnet hatten. Moosburg bleibt damit mit vier Punkten Vorsprung auf Rang sechs Vierter und hat angesichts des Schlussprogramms - Heimspiele gegen Selb 1b und Pfaffenhofen sowie ein Auswärtsauftritt in Trostberg - gute Chancen, die im Januar beginnende Verzahnungsrunde zur Bayernliga zu erreichen.
  
    
EC Pfaffenhofen
IceHogs kommen der Aufstiegsrunde wieder einen Schritt näher / Glanzloser Pflichtsieg gegen Bad Aibling – Nick Endreß vierfacher Torschütze
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen ist der Aufstiegsrunde zur Bayernliga wieder einen Schritt näher gekommen. Am Freitagabend kamen die Pfaffenhofener zu einem 6:3 (3:0; 3:2; 0:1) Arbeitssieg gegen den EHC Bad Aibling und festigten damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Landesliga. Als vierfacher Torschütze glänzte dabei Nick Endreß, darunter ein lupenreiner Hattrick im ersten Drittel.
Nur gut, dass am Freitag angenehme Temperaturen herrschten, denn erwärmen konnte die Partie kaum jemanden unter den rund 200 Zuschauern. Dabei starteten die IceHogs furios und überrollten die Gäste in der Anfangsphase förmlich. Schon nach 45 Sekunden schloss Nick Endreß einen schön vorgetragenen Angriff mit dem Führungstreffer ab und nach drei Spielminuten stand es bereits 2:0. Wieder war es der Youngster, der ein Zuspiel von Dillon Duprey verwertete. Bad Aibling hatte zu Beginn erhebliche Mühe, sich der Angriffe der Gastgeber zu erwehren, doch deren Elan sollte schon bald nachlassen. Wie so oft in dieser Saison gegen einen Gegner, den man klar in Griff zu haben scheint, fehlte es den IceHogs in der Folgezeit zunehmend an der taktischen Disziplin. Immer wieder verzettelte man sich in Einzelaktionen und offenbarte zudem Mängel im Defensivverhalten sowie im Überzahlspiel. Eine Tatsache, die auch Coach Chris Heid immer wieder bemängelt und die ihn auch dazu veranlasst, hin und wieder einem Spieler eine Denkpause auf der Bank zu verordnen. Jedenfalls konnten sich die Gäste nun besser zur Wehr setzen und selbst einige Konter gegen zu weit aufgerückte Hausherren starten, freilich zunächst ohne Erfolg. In der letzten Minute des ersten Drittels erhöhten die IceHogs auf 3:0, als Nick Endreß  erneut von Dillon Duprey herrlich in Szene gesetzt wurde. Mit der sicheren Führung im Rücken,  ließen es die Gastgeber im zweiten Abschnitt weiter recht gemächlich angehen, klare Aktionen waren da eher die Seltenheit. Bis dann die Gäste in der 32. Minute fast aus dem Nichts durch Dominik Schulz zum Anschlusstreffer kamen. Und als nur 40 Sekunden später Jan Lukats mit einem Konter sogar weiter verkürzen konnte, war Bad Aibling wieder im Spiel. Die beiden Treffer rissen die IceHogs aber offensichtlich wieder etwas aus ihrer Lethargie, denn plötzlich schalteten sie wieder einen Gang hoch und sorgten innerhalb von nur vier Minuten durch Nick Endreß (36.), Dillon Duprey (39.) und Robert Gebhardt (40.) für klare Verhältnisse. Vom Schlussdrittel gibt es dann nur noch wenig zu berichten., sieht man einmal vom dritten Treffer der Gäste ab, als ihnen die IceHogs bei eigener Überzahl eine Kontermöglichkeit boten (52.) und der Tatsache, dass  die Gastgeber in den Schlussminuten einige Strafen kassierten und mehrere Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis ihr Unterzahlspiel erfolgreich üben konnten.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer lassen den Krokodilen keine Chance
(BBZL)  Eine klare und deutliche Angelegenheit war für den ERC Lechbruck der Auswärtssieg bei der SG Senden/Burgau im Illeraustadion: trotz des wehrhaften Auftretens und dem Kampfgeist der Gastgeber mussten sie sich den Ostallgäuern mit 2:13 geschlagen geben. Konsequent und offensiv zeigten sich die Flößer während der gesamten Spielzeit, die Tore erzielten: Marcus Köpf (5), Patrick Völk (2), Fabian Bacz (2), Jonas Seitz (2), Matthias Erhard und Lukas Zugmaier.
Von Anfang an waren die Flößer nicht besonders gefordert beim Tabellenschlusslicht Senden, so konnten sie ihr klares Ziel so verfolgen, wie sie es sich vorgenommen hatten: klarer Sieg und volle Punkteausbeute waren Pflicht. Sie standen auch einem schwer gebeutelten Gegner gegenüber, der schon seit Längerem mit Personalmangel zu kämpfen hat und bereits Begegnungen absagen musste. Deshalb müssen sich die Crocodiles derzeit auch mit dem letzten Tabellenplatz und Null Punkten zufrieden geben. Für den ERC Lechbruck waren die Zeichen deshalb klar, bereits nach fünf Minuten stand es 2:0 für die Lecher (Zugmaier, Bacz). In regelmäßigen Abständen folgten zwei weitere Treffer (Bacz, Köpf), kurz vor der ersten Pause konnte Senden erstmals den Abstand verkürzen. Das gleiche Bild zeigte sich auch im zweiten Spielabschnitt, Matthias Erhard, zweimal Marcus Köpf und Patrick Völk bauten dabei den Vorsprung auf 8:1 aus Sicht der Flößer aus. Doch damit gaben sich die Ostallgäuer immer noch nicht zufrieden, im letzten Drittel sollten nochmals fünf Treffer (Köpf, Seitz, Völk) folgen. Nur noch einmal konnte Senden in der 52. Minute erfolgreich verkürzen, doch der Kantersieg und damit ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk waren den Flößern nicht mehr zu nehmen.
Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich der ERC Lechbruck auch in seinem nächsten Heimspiel. Am kommenden Freitag, den 28. Dezember steht das Team der SG Königsbrunn im Lechparkstadion gegenüber. Das Hinspiel entschieden die Flößer auswärts mit einem knappen 4:3 für sich.
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Erfolgreicher Eishockey-Krimi zum Jahresende
(RLSW)  Einen weiteren Krimi lieferten sich die Artgenossen aus Eppelheim und Heilbronn im abschließenden Spiel des Jahres 2018. Gleich 8 Tore benötigten die Eisbären, die durch Lukas Sawicki, Marc Bruns, Marco Haas, Sven Jacobaschke, Rene Sauer, Eric Artman, John Kraiss und Dominik Deuring den Heilbronner Eisbären den Zahn zogen, nachdem die Führung über die gesamte Spielzeit wechselte.
Den besseren Start hatte Eppelheim, die durch Sawicki (5.) das erste Powerplay zur frühen Führung nutzen konnten. Doch nur 36 Sekunden später folgte der Ausgleich, den wiederum der ECE schnell durch Bruns beantwortete (8.). Doch bereits nach 11 Minuten glich Heilbronn aus und es zeichnete sich ein torreiches Spiel ab. Da sich beide Teams in der Folge jedoch neutralisierten, sollte bis zur ersten Pause kein weitere Treffer mehr fallen.
Ins zweite Drittel fanden die Gastgeber besser hinein, nach 16 Sekunden gelang bereits die erstmalige Führung. Doch die Eisbären konnten schnell kontern und egalisierten durch Haas knapp 90 Sekunden später. Ein Doppelschlag brachte Heilbronn dann wieder in Front (25./28.), der dem Spiel zunächst eine Wende zu geben schien. Nach kurzer Irritation fand der ECE wieder ins Spiel und antworte ebenfalls per Doppelschlag durch Jacobaschke und Sauer (34./35.). Als Artman kurz vor der Pause gar die erneute Führung gelang (39.) tobte das sehr gut besuchte Icehouse.
Im Schlussdrittel ließen es beide Teams nun ruhiger angehen und scheuten das volle Risiko. Doch nachdem zunächst die Gastgeber dem nächsten Treffer nahe waren, gelang überraschend der erneute Ausgleich durch Heilbronn (46.). Eppelheim bekam kurz darauf die Chance, zurückzuschlagen, doch verpassten eine doppelte Überzahl zum Torerfolg. Die Situation spitze sich so weiter zu, bis fünf Minuten vor dem Ende. John Kraiss gelang der erneute Führungstreffer, der eine Vorentscheidung darstellen hätte können. Doch die Eisbären fingen sich nun ihrerseits eine doppelte Strafzeit an, was bedeutete, dass man das Spiel in Unterzahl zu Ende bringen musste. Heilbronn drückte, doch die ECE-Abwehr stand. Als Heilbronn alles auf eine Karte setze und den Torwart vom Eis holte, verpasste der erste Befreiungsschlag noch das leere Tor, besser machte es Deuring (60.), der mit dem Empty-Net-Treffer den 8:6-Erfolg besiegelte.
In der Tabelle bleiben die Eisbären mit diesem Sieg zwar fünfter, konnten die Konkurrenz aus Heilbronn jedoch auf 6 Punkte distanzieren und dank der Niederlage des bisherigen Tabellenführers Hügelsheim bis auf zwei Punkte auf die Spitze aufschließen. Mit dem Schlusspfiff begann für die Eisbären nun die wohl verdiente Weihnachtspause, die mit dem Auswärtsspiel in Zweibrücken am 13. Januar nach 3 Wochen endet.
  
    
1.CfR Pforzheim
Fulminanter Sieg der Pforzheim Bisons
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons gewannen ihr Freundschaftsspiel gegen die TSG Black Eagles Reutlingen vom vergangenen Sonntag mit einem eindeutigen 10:1 (4:1/3:0/3:0).
Nachdem der EC Eisbären Balingen wegen Personalmangel das eigentlich geplante Punktspiel kurzfristig abgesagt hatte, sprangen die Black Eagles Reutlingen ebenso kurzfristig für ein Freundschaftsspiel ein.
Obwohl das Spiel unmittelbar vor Heiligabend stattfand, war die Halle sehr gut besucht und die Stimmung war riesig.
Von Anfang an dominierte das Team um Coach Ken Filbey das Spiel, sodass die gegnerische Mannschaft kaum aus ihrem Drittel heraus kam.
Bereits im Anfangsdrittel musste Reutlingens Goalie innerhalb von nur 6 Minuten ganze 4x hinter sich greifen durch Tore von Marius Lorenz, Hermann Jeckel, Vladimir Viller und Maurice Pietzka.
Kurz vor Ende dieses Drittels klingelte es aber auch im Tor der Pforzheimer durch einen Treffer von Jan Schmitt für die Black Eagles zum 4:1, doch für die Gäste sollte dies auch der einzige Treffer des Spiels bleiben.
Nach einer Eiskunstlaufvorführung in der Drittelpause ging der Kampf um die schwarze Hartgummischeibe weiter, der durchaus schnelle technisch sehr präzise Manöver zu bieten hatte, aber wiederum eindeutig von den Pforzheim Bisons beherrscht wurde.
Von den zahlreichen Torchancen konnten die Bisons jedoch diesmal nur 3 verwerten, sodass es nach Treffern von Julien Manheim, Christian Schütz und Maurice Pietzka in der zweiten Hälfte dieses Drittels bereits 7:1 stand.
Nach einer weiteren Eiskunstlaufvorführung aus dem Musical "Mary Poppins" in der Drittelpause legten die Pforzheimer Eishockeycracks dann nochmal nach mit zwei Toren durch Sidney Leon Körper und durch Thomas Nain gleich zu Beginn des Schlußdrittels zum Spielstand 9:1.
Die Stimmung war riesig und der ein oder andere Fan wird vermutlich heiser unterm Weihnachtsbaum singen.
Derart angefeuert von den Zuschauern gaben beide Teams noch einmal alles, jedoch konnten die hart erarbeiteten Chancen durch sehr starke teils akrobatische Saves beider Goalies zunächst nicht in weitere Tore verwandelt werden.
Doch knapp 4 Minuten vor Schluss machte Steffen Bischoff mit seinem Siegtreffer zum 10:1 den Sack zu und sorgte damit für ein riesiges Weihnachtsgeschenk an die Fans.
Damit war der Abend aber noch nicht beendet, denn nach dem Schlusspfiff feierten alle gemeinsam bei der Eisdisco den Abschluss des Jahres 2018.
Und natürlich ließ es sich der Torschütze zum 10:1 Steffen Bischoff nicht nehmen ein kurzes Statement zum Spiel abzugeben:
"Vielen Dank an die Black Eagles, dass sie kurzfristig eingesprungen sind und für das faire Spiel.
Uns sind zwar ein paar kleine Fehler unterlaufen, aber wir konnten trotzdem den Zuschauern technisch sehr gutes Eishockey zeigen und das Spiel zudem gewinnen."
Damit geht es nun für die Pforzheimer Eishockeycracks in die wohlverdiente Winterpause.
Weiter geht's am 11.01.2019 um 20:00 Uhr in Stuttgart gegen die Stuttgart Rebels 1b.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen in Ratingen
(RLW)  Die EG Diez-Limburg erlebt beim Auswärtsspiel in Ratingen ein Wechselbad der Gefühle - liegt deutlich vorne, gerät noch einmal in Rückstand, kämpft sich dann aber wieder zurück. Am Ende fahren die Rockets beim direkten Tabellennachbarn einen starken 10:6 (2:2, 2:3, 2:5)-Auswärtssieg ein. Die EGDL macht damit ein ganz wichtiges Sechs-Punkte-Wochenende kurz vor dem Weihnachtsfest perfekt.
Im ersten Drittel waren die Spielanteile recht ausgeglichen verteilt. Zwar konnten die Rockets zwei Mal in Führung gehen, Ratingen aber brauchte jeweils nicht lange, um die Partie wieder auszugleichen. Tobias Schwab traf im Doppelpack in Überzahl (4., 8.), Michal Plichta (5.) und Marvin Cohut (13.) egalisierten die Partie. Das 2:2 nach 20 Minuten war leistungsgerecht und entsprach dem Spielverlauf.
Im zweiten Abschnitt sah es dann aber lange so aus, als könnte sich die EGDL entscheidend absetzen. Und wieder waren es die „Special Teams“, die Tore auf die Anzeigentafel brachten: Andre Bruch traf in Unterzahl (23.), Konstantin Firsanov zwei Sekunden, nachdem Ratingen wieder komplett war (31.). Und als Pierre Wex in Überzahl zum 5:2 erhöhte (35.), roch es nach der Vorentscheidung.
Doch anstatt mit einem guten Gefühl in die zweite Pause zu gehen, kassierten die Rockets noch zwei Gegentore: Tobias Brazda traf in Unterzahl (40.), Sven Gotzsch in Überzahl (40.). Zwei Treffer für Ratingen innerhalb von 38 Sekunden und jeweils kurz vor der Pause - da war er wieder der „psychologisch wichtige Zeitpunkt“, der anstatt einer guten Ausgangslage für die Gäste den Ice Aliens das „Momentum“ bescherte.
„Das zwischenzeitliche 5:2 war hochverdient“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Dann haben wir zwei Mal mehr Pech als das wir wirklich etwas falsch machen und plötzlich steht es nur noch 5:4. Aber wir haben uns dann in der Kabine gesagt: Wir haben uns jetzt schon so oft im letzten Drittel selbst verarscht, das passiert uns heute nicht. Das kommt nicht in Frage.“
Allerdings nutzte Ratingen zunächst den Schwung, um die Partie zu drehen: Nicholas Pitsikoulis traf zum 5:5 (43.), Lorenzo Maas brachte die Gastgeber erstmals in Führung (48.). Ratingen hatte den Rockets für den Moment den Schneid abgekauft, doch die EGDL kämpfte sich zurück: Julian Grund traf nur eine Minute später zum 6:6 (49.).
„Ganz ehrlich? Natürlich wollen wir keine sechs Gegentore hier kassieren. Natürlich wollen wir kein 2:5 aus der Hand geben“, sagte der Rockets-Trainer. „Aber das nehme ich heute alles gerne in Kauf. Denn die Art und Weise, wie wir uns das Ding nach dem Rückstand wieder zurückgeholt haben ist viel, viel mehr Wert. Das war einfach nur eine Frage von brutalem Willen, von Einstellung und Leidenschaft.“
Natürlich spielte der EGDL dann wenig später die Spieldauerstrafe für Ratingens Stürmer Tobias Brazda in die Karten. Die Überzahlsituation - weitere Ice Aliens mussten in der Folge ebenfalls in die Kühlbox - nutzten die Gäste eiskalt aus: Florian Böhm (53.,+1, 56.,+1), Pierre Wex (55.,+2) und Tobias Schwab (58.,+2) schossen die Rockets zum 10:6-Sieg. Drei ganz wichtige Punkte gegen den Tabellennachbarn im Kampf um eine gute Ausgangslage in den Play-offs. Die Rockets können nun etwas beruhigter Weihnachten feiern.
„Ich habe kurz vor Schluss ganz bewusst noch einmal eine Auszeit genommen und einige der Leistungsträger vom Eis geholt“, sagte Petry. „Auch wenn wir das absolut souverän und clever gespielt hatten bis zu dem Zeitpunkt und uns auf nichts eingelassen hatten, wollte ich nichts mehr riskieren. Nach diesem Spiel gebührt der gesamten Mannschaft ein riesengroßes Lob. Auch wenn das defensiv von der Schulnote her maximal eine 4+ war, haben wir uns offensiv eine 1 verdient. Und das Gesamtpaket hat einfach gestimmt.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras holen Sieg in Lauterbach
(RLW)  Am Tag vor Heiligabend konnten die Kobras in Lauterbach mit 7-5 gewinnen.
Dabei war die Vorbereitung denkbar schlecht,denn der Bus der Kobras geriet auf der Autobahn in eine Vollsperrung,die ein verspätetes Eintreffen in Lauterbach nach sich zog. So konnte erst eine Stunde später als geplant das erste Bully erfolgen.
Allerdings merkte man den Kobras diese Reisestrapazen auf dem Eis nicht an,denn sie übernahmen direkt das Kommando. Die erste Schrecksekunde dann nach knapp 7 Minuten,als Torwart Schaffrath die Kufe seines Schlittschuhs brach. Zunächst übernahm Marvin Frenzel seinen Part im Tor. Und auch die nächste Szene gehörte den Kobras,denn kurze Zeit später konnte Stefan Dreyer zur 1-0 Führung für die Gäste einnetzen. Danach dann gleich der nächste Torwartwechsel,Schaffrath kam wieder ins Tor und kurz darauf wieder ein Tor für die Kobras,wieder war Stefan Dreyer der Torschütze. Damit ging es auch in die erste Pause.
Das 2.Drittel begann zunächst ohne Torwartwechsel,dafür aber mit einem erneuten Tor der Kobras. Marvin Linse traf mit einem Schuss an Freund und Feind vorbei ins Tor. Die Luchse,die bis dahin kaum stattgefunden hatten,kamen in der 25.Minute mit einem Sonntagsschuss zu ihrem ersten Tor des Abends, aber Andrew Harrison stellte schnell den alten Abstand wieder her und legte nur 17 Sekunden später noch das Tor zur 5-1 Führung für die Kobras nach.Mit der sicheren Führung im Rücken nahmen die Kobras nun einen Gang raus,und wechselten erst mal wieder den Torwart. Frenzel nahm wieder den Platz von Schaffrath ein. 12 Sekunden später musste er das erste Mal hinter sich greifen,Schuld am Gegentor traf ihn allerdings keine. Als Tim Cornelissen mit dem Tor zum 6-2 die passende Antwort gab,sahen die Kobras wie der sichere Sieger aus, aber de Luchse bekamen plötzlich Oberwasser und binnen 17 Sekunden wurde aus dem 6-2 „nur“ noch ein 6-4. Danach nahm Trainer Milan Vanek zunächst eine Auszeit und dann Torwart Frenzel wieder vom Eis. Lukas Schaffrath kehrte zurück ins Tor. Mit dieser 6-4 Führung gingen die Kobras dann auch in die Kabine.
Aus dieser kam Benny Hüsken nur noch in Zivil,denn anhaltende Leistenprobleme machten ein weiteres Mitwirken unmöglich.Nach 2 Minuten in diesem Drittel kamen die Luchse zum 5-6 Anschluss,und berannten danach das Tor von Schaffrath beinahe im Sekundentakt. Aber wenn eine Mannschaft stürmt,bieten sich der anderen gute Kontermöglichkeiten,und davon hatten die Kobras einige,aber entweder fehlten ein paar Zentimeter oder der gute Torwart Lechner der Luchse hatte irgendwie immer noch seine Schoner dran. Als die Luchse alles auf eine Karte setzten und den Goalie für einen 6.Feldspieler vom Eis nahmen,konnte Alex Zaslavski den Puck ins leere Tor schießen und somit den 7-5 Auswärtssieg sicherstellen.
„Die Jungs haben alles richtig gemacht,wir haben es nur unnötig spannend gemacht,obwohl wir das Spiel im Griff hatten“ , so Cheftrainer Milan Vanek nach dem Spiel.
  
    
EC Lauterbach
Es reicht leider nicht für einen Sieg
(RLW)  Auch das letzte Spiel im Jahr 2018 haben die Luchse verloren. Gegen Dinslaken hiess es nach spannenden 60 Minuten 5:7 (0:2 4:4 1:1). Die Kobras erwischten vor 187 Zuschauen den besseren Start und gingen durch einen Doppelpack von Dreyer mit 0:2 in Führung (9., 12.). 
Nach dem Linse auf 0:3 erhöhte (22.), mischten auch die Luchse beim munteren Toreschiessen mit. Zdenek mit dem 1:3 nach 25 Minuten. Ganze 8 Tore innerhalb 13 Minuten sorgten für ein heiteres Mitteldrittel. Dem Doppelpack von Harrison zum 1:5 innerhalb von 17 Sekunden setzte wieder Zdenek das 2:5 entgegen (33.). Dem 2:6 von Cornelißen (34.) folgte ein Doppelpack der Luchse innerhalb ebenfalls nur 17 Sekunden. 
Im dritten Drittel dann starke Lauterbacher, die nach dem 5:6 Anschlusstreffer von Morgan Reiner (43.) den Ausgleich mehrfach auf dem Schläger haben, aber den Schlussmann der Kobras nicht mehr überwinden konnten. Auch die Herausnahme von Torwart Lechner zugunsten eines 6. Feldspielers brachte keinen Erfolg. 28 Sekunden vor Schluss machte Zaslavski mit dem 5:7 Empty Net Goal alles klar. 
  
    
Ratinger Ice Aliens
Vorweihnachtlicher Torregen am Sandbach
(RLW)  Im letzten Spiel des Jahres verlieren die Ice Aliens die Begegnung gegen die Rockets aus Diez-Limburg mit 6:10 unverdient hoch. Es gibt Spiele, die können begeistern, sind spannend und finden am Ende einen gerechten Sieger. Leider trafen nicht alle Attribute auf das Spiel am Sonntagabend zu, denn Hauptschiedsrichter Karl Lasik hatte eine andere Idee. So endete die Partie viel zu hoch, entspricht nicht dem Spielverlauf und lässt die Frage offen, ob dieses Ergebnis gerecht ist. Ausschlaggebend war der letzte Spielabschnitt, in dem Ratingens Tobias Brazda eine fünfminütige Strafe plus eine Spieldauerstrafe erhielt. Der Schiedsrichter hatte eine sehr exklusive Sicht auf das Geschehnis und bestrafte ein Vergehen, das niemand in der Halle so gesehen hatte. In diesen fünf Minuten Unterzahl gelangen der EGDL vier Treffer, wobei Ratingen noch zwei weitere Strafen hinnehmen musste, die auch nicht unumstritten waren. So ist es nicht verwunderlich, dass Trainer Sikorski maßlos verärgert war.
Das Spiel hatte sehr ausgeglichen begonnen. Wieder einmal mussten die Ice Aliens eine frühe Strafe nehmen, aus der der erste Treffer für die Rockets entstand. Ratingen fand im Gegenangriff die richtige Antwort und glich durch Plichta aus. Der erneute Rückstand kam wieder in Unterzahl zustande, doch Cohut glich für sein Team erneut aus, so dass es nach dem ersten Drittel 2:2 stand, was dem Spielverlauf entsprach. Die Gäste kamen besser aus der Pause, nahmen ihrerseits eine Strafzeit und erzielten in Unterzahl das 2:3. In der Spielmitte zogen sie sogar mit zwei weiteren Treffern auf 2:5 davon. Auf den Rängen wurde es ruhiger, doch das Team von Trainer Sikorski zeigt Moral und Kampfgeist und legte ein Comeback hin, mit dem wahrscheinlich nicht viele gerechnet hatten. In der letzten Minute des Drittels überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst gelang Tobias Brazda der Anschlusstreffer in Unterzahl. Als die Gäste ihrerseits eine Strafe nehmen mussten, netzte Sven Gotzsch zum viel umjubelten Zwischenstand von 4:5 ein.
Zum letzten Drittel kamen die Ice Aliens besser aus der Kabine. Einem frühen Ausgleich durch Pitsikoulis folgte die erste Führung des Abends für die Ratinger durch Maas. Die Ratinger Fans liessen sich auch nicht bitten und sorgten für eine gute Unterstützung des Teams. Da konnte auch der Ausgleichstreffer durch die Rockets nichts ändern. Doch dann kam die 53. Spielminute und stellte den bisherigen Verlauf der Begegnung auf den Kopf. Die Enttäuschung bei Mannschaft, Trainer und Fans war riesengroß. Dennoch haben die Aktiven gezeigt, dass der vierte Platz erreicht werden kann. Am 4. Januar 2019 geht es wieder gegen die EG Diez-Limburg. Im Auswärtsspiel haben sie die Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.
  
    
Grefrather EG
Neues Vorstands-Trio bei der Grefrather EG
(LLW)  Kurz vor dem bevorstehenden Jahreswechsel haben die Vereinsmitglieder der Grefrather EG auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine neue dreiköpfige Vereinsführung gewählt.
Die Mitgliederversammlung am 13. Dezember war nötig geworden, nachdem der bisherige Vorsitzende Björn Breuer aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt hatte und man das zum Teil kommissarisch tätige Vorstands-Team durch das möglichst zeitnahe Votum der Vereinsmitglieder auch offiziell benennen wollte.  
Zunächst legte der ausscheidende Geschäftsführer Paul Schmitz den Vereinsmitgliedern den Rechenschaftsbericht vor. Sowohl bezüglich der Mitgliederzahlen, als auch was die finanzielle Zwischenbilanz im Nachwuchs- und Seniorenbereich anbelangt,  wusste er positiv sogar von etwas mehr als der "schwarzen Null" zu berichten. So wurde der bisherigen Vereinsführung ohne Gegenstimme Entlastung erteilt.
Sandra Schmitz, welche zuvor kommissarisch den 2. Vorsitz innehatte, wurde zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Die 44-jährige Sozialpädagogin aus Grefrath ist dem Grefrather Eishockey schon sehr viele Jahre über ihre beiden Eishockey spielenden Söhne eng verbunden.
Als zweiter Vorsitzender wurde Jürgen Vogler von den Vereinsmitgliedern bestimmt. Der 51-jährige Kempener ist selbständiger Unternehmer im Metallbau und ebenfalls Vater eines Eishockey spielenden Filius in der Grefrather U11-Mannschaft.   
Birgit Pfeiffer übernimmt künftig die Geschäftsführung von Paul Schmitz, welcher ins zweite Glied zurücktritt, jedoch in der Assistenz die neu gewählte 43-jährige gelernte Bürokauffrau aus Grefrath unterstützen wird.
Das neue Vorstands-Trio kann auf das breite Vertrauen der Vereinsmitglieder bauen, wurde es doch durch diese ohne eine einzige Gegenstimme mit der Vereinsführung beauftragt. Den Rückenwind möchten Sandra Schmitz, Jürgen Vogler und Birgit Pfeiffer gerne nutzen, um im bevorstehenden Jubiläums-Jahr 2019, in dem die GEG ihr 10-jähriges Bestehen feiert, den Verein ein weiteres Stück zukunftsfähig zu machen.
Die Optimierung der vereinsinternen Abläufe und Strukturen, wie Öffentlichkeitsarbeit, Nachwuchsgewinnung, Ausbau des Trainer- und Helfer-Teams, sowie die Sponsorensuche möchte das neue Führungstrio noch mehr in den Fokus ihres Engagements rücken.
"Wir freuen uns auf die bevorstehenden Aufgaben", so Sandra Schmitz, die jedoch auch keinen Hehl daraus macht, dass es für eine erfolgreiche Vereinsarbeit vor allem auf ein funktionierendes Teamwork ankommt: "Gemeinsam lässt sich auch in einem kleinen Verein, wie wir es sind, einiges bewegen." Dabei hofft das neue Vorstands-Team natürlich auch auf die Unterstützung aus dem Mitgliederkreis und dem näheren Vereinsumfeld.
  
    
ELV Niesky
Klarer Sieg für die Wölfe
(RLO)  Am Sonnabend, den 22.12.2018, waren die Wölfe aus Schönheide – begleitet von mehr als 100 Fans - zu Gast bei den Tornados in Niesky. Nach der 6:0-Niederlage in Schönheide wollten die Gastgeber natürlich eine Revanche. Das das gegen den Tabellenersten keine leichte Aufgabe wird, war den Nieskyern von Anfang an klar.
Bereits in der 9. Minute gingen die Tornados in Überzahl durch ein Tor von Daniel Wimmer nach Vorlage von Tom Domula und Sebastian Greulich in Führung. Doch schon in der 13. Minute glichen die Wölfe aus.
Im Mitteldrittel gelang Schönheide in der 29. Minute in Unterzahl der Führungstreffer. Doch Chris Neumann traf in der 31. Minute zum erneuten Ausgleich. Nun war die Partie wieder offen. Nur 37 Sekunden vor Ende des 2. Drittels übernahmen die Gäste aus dem Erzgebirge in Überzahl wieder die Führung.
Im letzten Drittel fanden die Nieskyer nicht mehr ihr Spiel und so erhöhten die Wölfe schließlich in der 56. Minute zum 2:4. Trotz Auszeit und der Herausnahme des Goalie für einen 6. Feldspieler konnten die Gastgeber in den letzten 2 Minuten das Spiel nicht mehr drehen. 45 Sekunden vor dem Abpfiff fand der Puck noch das leere Nieskyer Tor und so endete die Partie mit einem Spielstand von 2:5 (1:1;1:2; 0:2) und 3 weiteren Punkten für den Tabellenersten. 
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe bescheren sich und Fans in Niesky
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben auch das letzte Meisterschaftsspiel in der Regionalliga Ost vor dem Weihnachtsfest gewonnen und sich und ihre Fans mit drei Punkten unter dem Tannenbaum beschert. Begleitet von über 100 Anhängern siegten die Wölfe am Samstagabend vor knapp 800 Zuschauern im Nieskyer Waldstadion gegen die Tornados mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0). Foto: Schönheider Wölfe e.V. Stau und zähfließender Verkehr ab Dresden bis in die Lausitz sorgten erst einmal dafür, dass die Schiedsrichter und zwei Wölfe-Fanbusse mit Verzögerung in Niesky ankamen. Mit zwanzigminütiger Verspätung wurde die Partie dann angepfiffen und von Beginn an standen die Wölfe energisch agierenden Gastgebern gegenüber, welche vor allem mit körperlicher Präsenz aufwarteten. Viele Zweikämpfe statt Spielfluss waren die Folge und die Wölfe brauchten einige Zeit, um sich sprichwörtlich in die Partie zu beißen. So war die Führung der Hausherren durch einen Überzahltreffer von Nieskys Daniel Wimmer zum 1:0 nicht überraschend. Doch diese Führung hielt gerade einmal vier Minuten, denn die Wölfe schlugen zurück und erzielten durch Robert Horst den 1:1-Ausgleich, gleichzeitig auch der Spielstand zur ersten Pause. Der Mittelabschnitt wurde von beiden Teams dann noch verbissener geführt und Strafzeiten auf beiden Seiten bestimmten den Rhythmus. Die Wölfe boten am Samstag in Niesky, abgesehen vom ersten Gegentor, aber ein starkes Penaltykilling und überstanden alle folgenden Unterzahlsituationen im Spiel schadlos. Es sollte sogar ein Shorthander gelingen, als Jordan Klotz in der 29. Minute allen Tornados davonlief und sehenswert zur 2:1-Führung einnetzte. So richtig Ruhe wollte sich aber nicht einstellen, denn Niesky hatte kurz darauf die passende Antwort und nutzte einen Eins-auf-Eins-Konter zum 2:2 (31.) durch Chris Neumann. Schlüsselszene im zweiten Drittel und wohl auch im Spiel war die erneute 3:2-Führung für die Wölfe, welche Christoph Rogenz in Überzahl kurz vor der zweiten Pause besorgte. Im Schlussdrittel rissen die Wölfe dann die Partie immer mehr an sich. In der 49. Minute überstand das Team von Sven Schröder die einzige heikle Situation, als Niesky letztmals im Spiel in Überzahl agierte und sorgte kurz danach für die Entscheidung, als Petr Kukla die Führung in der 54. Minute auf 4:2 ausbaute. Auch wenn die Tornados bis zum Ende fighteten, die Wölfe ließen kaum noch etwas zu und sorgten mit dem Empty-Net-Goal von Leon Marko 45 Sekunden vor Ultimo gar noch für das 5:2 und damit für eine ausgelassene Vorweihnachtsfeier bei den mitgereisten Anhängern. Das letzte Spiel in 2018 findet dann am Samstag, dem 29.12.18, um 17:00 Uhr im Wolfsbau statt, wenn Tornado Niesky zum direkten Rückspiel im Erzgebirge gastiert.
  
    
FASS Berlin 1c
Erst geschlafen, dann gespielt und am Ende gewonnen
(LLB)  Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, einem säuerlichen Trainer und einer guten Moral holte sich die FASS Allstars im letzten Spiel des Jahres drei Punkte. Bei der 1b der Berlin Blues wurde mit 8:4 (0:1/6:3/2:0) gewonnen.
Die Allstars kamen am Samstag nur sehr schwer in Tritt. So konnten Steven Haucke (9.), Marko Lange (23.) und Vincent Späth (24.) die Blues gegen schläfrige Akademiker in Führung bringen. Coach Martin Ohme nahm nach 26 Minuten eine Auszeit und weckte die Jungs auf. Dazu kamen dann ein paar Umstellungen und schon ging es los. Benjamin Salzmann (28.), Christopher Krämer (31.), Maximilian Müller (32.), Lucien Aicher (33.), Denis Karrenbauer (36.) und erneut Benjamin Salzmann (37.) drehten das Spiel innerhalb von neun Minuten zu Gunsten der Weddinger. Der Anschlusstreffer von Steven Haucke nach 38 Minuten störte vor allem nur noch Torhüter Dennis Gembus. Denn seine Vorderleute ließen nun nichts mehr anbrennen und Jules Thoma sorgte mit zwei Treffern für den Endstand (52., 53.). So wurden doch noch drei wichtige Punkte geholt und der 3. Platz gefestigt. Und Trainer Martin Ohme war am Ende auch wieder einigermaßen beruhigt.
Die Allstars bedanken sich bei allen Helfern und Fans für die Unterstützung in diesem Jahr und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
(Norbert Stramm)
  


    
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Dienstag 25.Dezember 2018
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